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        Si. Ingberier anzeiger.

der St. In ber:ter Anze iger (und das mit dem Haupltblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit dꝛr Dienztags⸗, Donnerstags⸗ aund Sonnt
Lummer erlcheint wöchentli vie r n a t: Dinstag, Donnerstaz, Z1amstag und Sonntag. Aonnementspreis vierteliährig 42 Krzt. oder
Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden wiit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— —
M

4.

Sonntag, d⸗

1875

De tsches Reich.

Ber—inn, 30. Dec. Dee „Provinzial Correspondenz bezeichnet
ils vom Reichstage noch zu erledigende Vorlagen: das Land⸗
Jurmgesetz, die Vorlazen üder das Rei hsrehnun 8wesen und die
Katuralleistungen für das Heer, ferger das Cwilehegesetz und
dasBantgesesetz. Bezüglich des letzteren dücrften die neuen Auträge
der Bundesregierunge“, der Reichstagsto mmijssion überw'esen, die
wesentliche Grundlage der Berathunzgen bilden.

Boer sin, 30. Dez. Gegen das Urtheil des Stadtgerichts
in dem Prozesse Arn'm ist nach der berecits vorher erhobenen
Appellation des Staatsanwalts auch Seitens des Grafen Arnim
noch gestern in später Adendstunde die Appellat'on eingelegt worden.
* Frankreich.

Paris,27 Tez. Der Kriegsminister hal ein Nuudschrei⸗
den an die Korps-Kommandanten erlassen. vetr ffeud die aus Elsaß⸗
Lothringen gebürtigen Militärpflch'igen, der.n Eltern oder Vormuͤn⸗
zer nicht optirt und die Reivslande nicht verlassen haben. Diesel!ben
sollen nur auf ihr beso deres Verlangen in die Loosungsliste ein⸗
zetragen werden; gleschzeitig sollen sie benachrichtigt werden, daß
die denische Reerung die Giltigkeit ihrer Option nicht anerk nue,
und daß sie, in di⸗ französisthe Atmee eintreten, vicht
wieder in ihre Heindeth zurückkehren konnen, ohne sich einer Be⸗
trafung auszusetzen.

P a'r is, 30. December. Eine Madrider Depesche von heute
Morgens melden: Don Alphons ist zum König von Spanien
rusgerufen und von allen Armeen des Centrums und des Nor—
dens anerkannt. (Don Alphons, bisher in der Kriegsschule zu
Woolwich, kam an Weihnachten nach Paris zu seiner Mutter
Isabella und ist zur Zeit noch dort.) Alle Städte geben enthusia⸗
— beglückwüuscht Isa⸗
della wegen dieses ohne Blutvergießen erbangten Teiumphes. Die
Depesche ist von Primo Rive'ra, Generalkapitän von Madrid, und
Tanovas, Chef der alphonsistischen Partei, unterzeichnet. Mit
Ausnahme. der Armee von Moriones proclamirten die übbrigen
deere den Koͤnig Alphonso.

Spanien.

Madrid, 30. Dec. Genecal Martinez Campos, der wegen
alfonsistischer Sympathieen vor längerer Zeit entlassen wurde,
erhob sich an der Spitze zweier Bataillone zu Murviedro (Provinz
Baleacia) für Alfons, den Sohn Isab llens. Die Truppen der
Fentrumsarmee stellien die Cailistenverfolgung ein und marschiren
»en Aufständischen entgegen,

England.

London, 30. Dez. In Lardiff fand gestern eine Ver—
jandlung zwischen den Kohlengrubenbesitzern von Südwallis uund
Delegirten von 50,000 Arbeitern statt. Da die Besitzer eine
chiedsrichterliche Entscheidung ablehnten, ersfolgt em 1. Januar
»ine allgemeine Arbeitseinstellung,

7 BFe o.

.Manuheim, 28. Dez. Voai 1. Januar ab zahlt
nan im Gebiete der Reichspost für den einfachen Brief 10 Pfen
nige, während die bayerische Postberwaltung nur 8 Kreuzer. ver⸗
langt. In Folge Dessen beobsichtigen — wie der „Bad. Beob.“
chreibt — die größeren hiesigen Firmen ihre (oft aus einer größern
Anzahl von Briefen bestehende) tägliche Korrespondenz in Ludwigs⸗
jasen zur Beförderung zu geben. J

7 Die Llandwirthschaftliche Zentralschuleen zu Weihensteph an
(Freising) ist im laufenden, Wintersemester von 92 Schlllern besucht.
Nuf Bahern treffen 15, auf Preußen 14, auf Oesterreich 8, auf
Schweden 6 u. s. we

An rinstadit, 28. Dez. Soeben werden den Beamten
He Derke aber die shon seit Anfang 1878 bewillidte Gehgn?aufbes
scxung, 2 Mark statt J. Gulden, per Post zugestellte

7 Metz. Der Bergwertsbetriebin umserem — nimmt
niqjt allein sets größere Ausdehnung an, sodern nähert sich auch
alligählich mehr unserer Stadt— So iss dem Rentner· Eduard Grach
in Trier unter dem Namen „Manstem?“ das Berswerks Eigenih um

in einem in den Gemeinden Plappebill, Sy. Lessy und Lorry
zelegenen Felde von ca. a derthalb Millionen Quadradmetern
ur Gewinnung von Eisenerzen verliehen worden.

fColmar, 27. Dez. Heute Nacht wurde jmittelst Ein«
seigens durch ein Fenster und Einbruths ein Kirchenraub in der
ziesigen Kirche begangen. Die Diebe begnügten sich nicht allein
nit der Entwendung des Inhalu⸗s von Opferstöken und Taber⸗
nakel, sondern verütten noh allen mözlichen Unfug, an Hostien,
Altar und Bildera, so daß der heutige Sonntags-Gottesdienst
ich auf stille Messen an Seitenaltären beschränkte. Vor 20 Jahren
vurde ein ähnlsches Verbrechen von dem nämlichen Fenster aus
zewerkstelligt.

London, 29. Dez. „Das Auswanderer Schiff „Cos-
datrick'“, von London nach Auckland bestimmt mit mehr als 450
Passagieren, fing Feuer auf hohrr See und ging unter am 17.
Nodember unter 370 südlicher Breiter und 120 östlicher Länge.
Von der Bem innang wurden der zweite Steuetrmann und zwei
Matrosen geretlet. Die Pissagiete und der IMest der Benannung
ind wahrscheinlich zu Grunde gegangen.“ Diese schreckliche
Nachricht wurde durch den Postdampfer „Ny inzy“ von St. He⸗
lena nach Madeira überbracht und telegraphisch dann von Gibral⸗
ar nach Southampton mitgetheilt. Sie erhielt heute eine Be—
tätigung, obwohl die Daten nicht ganz stimmen, durch folgendes
Telegramm: „Cospitrick“ am 19. November verbrannt. Zweiter
Ifficier uud zwei Matrosen am 27. November von dem Schiffe
Britisth Sceptre* ausgenommen, am 6. Dezember auf St. Helena
zjelandet. Es ist zu fürchten, daß die übrigen Motrosen und die
Passagiere umgekommen sind.“ Der Cospatrick“ hatte einen Ge⸗
zalt von 1200 Tonnen, wurde befehligt von dem Capitän Elaslie
und gehötte oder war gechartert von den Herren Shaw, Sovill
u. Co. Außer der Bemannung, die sich für ein Schiff von der
anzegebenen Giöße auf 830 bis 50 Personen belaufen mochte, führte
der „Cospatrickh“ 424 Auswanderer und 4 Kajut Passagiere snebst
einem Dr. J. F. Cadle an Bord. Die Auswanderer gehörten,
wie man annimmt, wohl zum größten Thell zur Zahl der länd⸗
ichen Arbeiter, die in Folge der jängsten Ztrikes mit We'b und
dind England verlassen haben. Das Schiff trat am 12. Sept.
die Reise nach Neu-Seeland an. Wie das Unglück entstand, da—
über fehlen noch alle Nachrichten; doch wird der am Donnersstag
wartete „Nyanza“ nähere Mittheilungen bringen.

rPetersburg, 20. Dez. Die Filiale der kaiserlich
ussischen Bauk in Towsk, Sibirien, ist um 340,000 Rubel be—
caubt worden. Die Diebe gruben einen unterirdischen Gang nach
den Gewölbon der Bank, erwirkten trotz der Stärke des Mauer—
veils eine Oeffnung und schleppten das ganze baares Geld weg.
Bis jetzt ist noch keine Spur der Verbrecher entdeckt dorden.,

FGaftbarkeiteder Eisenbahnen wegen Unpuntugen Die
London und Nordwestern. Railway Compa, nie wurde derutheilt,
einen Reisenden, ꝓwelcher von London nach Scrarborough fuhr und
wvegen veripätehr Ankunfre in, York den torresponditenden Zug
versäumte, dip Kosten für den von dem Kläger sofort bestelllen
ind e e Die verurtheilte Eisenbahn⸗
gesellschaft Appellirte.
e s NachrAcht en.
Lehrer J. Schr er von Spehyer wurde vom J. Januar
875 zumLehrer de. Reglien,ane der Realschale in NMünster—
»ei / Colntar ernany. 82* —*
Der Werichlsvollgieher⸗Fer. Mech'er in Kusel- wurde nach
Landstuhl und der. Gerichtsvollzieher A. Fritscheer in Regenstauf
nach Kusel versetzt beide auf Ansuchen

r

Das us⸗S. Saa s und Co. in Hamburg / wird uns
vegen prossbtir und aulmettsamer Bedienung seiner Juteresseüten
o angelegentlich empfohlen, daß wir nicht umhin lannen“ auf die
m — defindliche Annonce desselben gang Ahynders
ginzuweiset —

.— —
—

—2—

J.
X
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        vcopilienversteigerung

zu Sengscheid.

Mittwoch den 6. Januar 1875, Vore
mittags 9 Uhr, zu Sengscheid in ihrem
Hause, lassen die Wittwe und Kinder von
Christian Eich von da ibhre sämmt—
lichen Mobilien auf Borg bis Michaeli 1875
zffentlich versteigern, nämlich:

2 Pferde, 3 Kühe, 1 trächtiges Rind,

1 weiteres Rind, 1 trächtiges Schwein,

2 ei jährige Schpeine, 1 Eber;

2 schmale Zweispännerwagen, 1 Ein—

pännerwagen, allerlei Ackergeräthschaften,

2 ppflüge, 1 Egge;

40 Zentner Heu, 30 Ztr. Ohm et, 30

Ztr. Stroh, 20 Ztr. storn, 45 r.

Fartoffeln;

3 vollständige Betten mit Bettladen, Ge⸗

tüch aller Art,3 Tische, 2 Bänke, 6 Stühle,

sleiderschtank, Küchenschrank,“ Commele,

1 Miilchkiste, Hobelbant, Häckselbank und

sonstige Haus - und Küchengerästhschaften.

Horn igl. Notar.

Gestempelte Farten in allen Sorten
dei I. I. Grewvenisg.
Gestempelte demsche und
französische
FZpiellarten
empfiehlt
J. Friedrich.

Forstverwaltung nach den vessehenden
Vorschriften bewirkt.
Holz den 14. Dez. 1874.
Der Königliche Oberförster
Georg.
FI. II. PramnIc
Dürkheim 2. H.,
empfiehlt unter langjähriget Garantie
Nähmaschinen aller Systeme,
Schuhsohlnagelmaschinen,
a fl. 135.
Handnähmaschinen
(Doppelsteppstich) a fl. 35.

Lager in St. In gbert bei Herta
Frumaz Foos, Schuster, welcher gerne
zu jeder weit eren Auskunft bereit ist.
Bürgervereins - Kränzchen
Zußammenkunft be Ernst Conrad.

Feuer wehr⸗Montag

—A

d
Holz Verkauf.
in der Königl. Oberfoörsterei Holz
bei Saarbrücken.)

Am Donnerstag den 14. Januar
875 Vormittags 10 Uhr sollen im
Hasthause des Herrn C. Kirst zu Sulz
hach folgende im Laufe des Jahres
jum Hiebe gelangende Holzquantitäten
dem meistbietenden Verkaufe ausgesetzt
wverden:

eirca 1000 Raummeter Buchen⸗

Scheitholz in den Schutz
hdezirken Sulzbach, Dudweiler
und Eckershöhe)
Raummeter Aspen Rollscheit
Zur Fabrikation von Zünd⸗
hölzchen geeignet.)

Montag den 4. Janunat 8781 Abends ca. 10 ooo Raummeter Eichen⸗
»raciss Uhr 11 Minuten m kleiuen uchen und Weichholz—
Parlamentssaale unseres närrischen Neiches. Knüppel V. Cl. u. Reiser
rStng J. Cl. (Zur Verkohlung
mit Sappen wozu sämmiliche ver GKPhiten geeignet).

Narren hiermit eingeladen werden. Die Aufarbeitung der vorbezeichneten
Das Narren-Comité. Hölzer wird durch die Königlich.
Abonnements-Einladung.

Die beifällige Aufnahme, wilche unsere Ze schrift in den betheiliglen Kreisen ge—
funden, läßt uas hoffen, daß dieselbe mit Beginn des neuen Jahres eine immer größere
Verbreitung finden wird. J 9

Dielbe soll die Beamten, Anwälte, Notare, überhaupt Jeden, welcher veranlaßt ist,
sich bezüglich der geseßlichen und verordnungsmässigen Bestimmungen in den verschiedenen
Richtungen des öffentlichen Dienstes auf dem Laufenden zu erhalten, der Nothwendigkeit
überheben, die zahlreichen Amtsblätter — das Reichsgesetzblatt. das bayer. Gesetz- und
Verordnungsblatt, die vecschiedenen Ministerial⸗ und Keeisamts blätter, d e Verodnenge⸗
blätter der Verkehtsanstalten und der Zolladmistration — sich anzuschaffen, und soll ihnen
einen getreuen Abdruck all er Re'chsgesetze, kaiserl. Verordnu ngen und Verfügungen des
Reichsktanzleramts, welche in Bayern zur Anwendung kommen, sowie aller Publicat' onen
des bayer. Gesetz und Veoidnungsblattes (mit Ausnahme ganzer Gesetzbücher) und der
Ausschteibungen fämmtlicher Ministerial- und Kreisamusblätter, soweit sie micht bloß ephe
merer Natur sind oder !ediglich formelle Dieustesvorscheiften enthalten, ferner der gene⸗
rellen Ausschreiben der Verkehrsanstalien und Zolladministration b'eten. Dadurch, daß

alles Material in einem Blatte
sich vereint findet, wird das zeitraubende Nachschlagen in verschiedenen Amtsblättern
npaitdie Zeitschrift erscheint monatlich mndestens zweim sal und wird dafür Sorge
getragen werden, daß, wenn irnend mogun A die seit Ausgabe der vorge

e rschienenen Publication
— wie bissher 8 Mk. — 4 fl. 40 tr. und kann be
jeder Postanstalt und Buchhandlung abonnirt werden.

Für neu eintretente Abonnenten bemerken wir, daß der erste Jahrgang noch zum
Subsfkriptionspreise durch alle Buchhandhangen bezogen werden lann.

Zu recht zahlreichem Abonnement laden ein
Qempten, Dezember 1874.
Redaktion und Verlonshandlung.
Gebirgs Loden Joppon
obirgs Jopp

Zum Glücks-Versuch
durch ihre soliden und vortheilhaften
Eign.richtungen ganz besonders geeig—
net ist die von Staate genehmigte
und garantirte Hamturger Geld⸗
Verloosung. Dieselbe bringt in
noch 6 Abtheilungen 39,500 Ge—
winne darunter Haupttreffer von
event. 375,000 Reichsmark sowie
peciell Reschsrnark 250,000.
- 125,000, — 90,000, —
60,000,. — 50,000, —
40,000, —- 36,000. — 3 a
30,000 -. 24,000 — 2 4
20,000 - 18000 - 6 a15,000
2c. ꝛ2c. zur Entscheidung und beträat
die Einlage für die auf den
IKx. u. A. FMV.
anitlich festgestellte 2. Ziehung
für ganze Oritz. Loose 4 Thlr. od. 7 fl.
F khalben, 238 su. 30
„viertel, 1, 3 1. 43.

Gegen Ensendung dis Betrages
(die am Bequeinlichsten durch Post
Anweisung erfolgi) oder gegen Post
vorschuß werden die mit dem
Staatéwappen versehenen Origi⸗
naleLoose von uns versandt
und die amtlichen Pläne gratis
beigefügt.

Bei der Nähe der Ziehung er—
juchen wir alle Diejenigen, die diese
günstige Gelegenheit zu einem soliden
Glücksversuche wahrnehmen und
Loose aus unserm vom G eücke
begünstigten Debit beziehen wollen,
uns ihre geneigten Aufträg unge-
jäumt zugehen zu lassen und werden
wir wie bisher vestrebt sein, das
Vertruuen unserer Intkerssenten
durch die oufmerksamste Bedienung
zu rechtfertigen. Die amtlichen
Gewinnlisten versenden w'r unauf⸗
gefordert prompt nach der Ziehung
und erfolgt die Auszahlung der
Gewinne unter Staatsgarantie so
fort nach Entscheidung.

8. dacks &amp; Oo.
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        <pb n="3" />
        85
32883
5352 32335
— 55358 2—554
— 33533558 ———
* 2 *
* 53353 53
—— 8 33
555335538 — 22 B T283
— 32353232 * 33557
2 2 2 * 27
225 ; 58 5322
22358 55 558* —— *2 234 3
e F — 52 2 98* —7 5752
85337 333535 3 * 2 * ẽ —c—
2 5385437 225 7 F4 2556 3
2358 8 * —— 82* 5532 . 538 2*
5323838 ẽ 23 — — 222588* 32 —— 3 2 33
— *55 *2* S 258 —2 232 * 3 —A
555235 X * 32 233 223 35 — ———— 2* 28— —
—* ——* J 38 3z5.57 —— 252 2333
22 V 8 2 58323 53 cas 7 3525 — 533533
25222 5 532.22 533322 8Be 5 A — — 52 833733
238338 533443 —— —— 2283 8 * 82 55 2335
3385 55 38235 — —— — 3 333558 — 3
7385 53528 5* — S2 —— — 57* 32 2 22 5 0
35 5538 X z22 F3 2258 552 — 35 5533 3 A
228 63328—* 523 2 ———— —333335 5 333333
* 35235 223 —X 3532353* —X 7
z33838333 788575* * —A 22 25 533355* A
—38 I * 2* 33838235 * —A—— 253325 33323557
52 8 2 — 15 23575 83 — — 25 3 — —A —
*578 38335 558 5 3733 355755 8 — — 5353835
5 2383833 233557 3322 5* 3537 —— ẽ —— * — 328
33328338 8 —— 55538 * 52 8 5238 3883787
3 — ——— *8 * —— 585 * 2322 —25*
532855 52 2 78* S * 5333875 53 *5 5587 2
5 28 5 r 3 — 5327 5z35 22 2 55 388 35
— 3553 s z333833 52228558 27233533 5355358* * —
* 2 73 2 25233383 — 2 — 2 26 83
* — 3 288 — 52 8 3— 3333 2 2
38533534 352573. — 25 * 232*85 S5 5* 2*
55253 8 —— *8 2 —2 —— 28 555 S 8 7
558 5272 55* 2325* — 32382383 54 333553 5—
* — 5 2 * —— 25 338833 7 2727 55 533335 ——88 52 53
7 5 23 3753537* —7 —A 8 * 5323538 2 2 —
* 2 2 — * — —— e —. 7 8 —
z282 55 — *22 ——— — — cã —XR —A 525
* 838 388 5* 23 * 3333335 2 —8
535 22 8 —V t 2 — * — 52335 ——7 58 *
28 ẽ 12 S — 2333235 2328 — —— 2533 3535
7 —— — 32235 333863 — 343
——— 75 — — 25 —— 28
2 2 *25 222 —5 333355 — 7 3533553 2 —— 3226
* z88* — 5773 — 5 5 23225 * 0
— * * * — 2
382 3 5
3538 — 5353353 —8 —— — 5 —55 *323 — 5 2 7333 — ẽ?
5845 3 —8 27 — 2 2 —3 2257 — — *
— 5385 3 7
2 3533585* * —* 552 523 — 2 8 5 — *
533385 — F — — * — * 2 3 — — 532 8 83
55332835 77— 5 * 3*8287 * * 88 2
— * * —— —e — — —2 ——— 2 553—
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7 — — 2 0 — 25 — —— — —2 —E aca
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* 132 — 22S 88 —3 8*
23535533 2* 35582 25 82 353538 — S33 —— *25557 35
3s535353557 5558 23 2235 5 · 535 z
52 2 333 22BN87 — 325* 2228 33283
3 — * — 27 8*883 —A 253 35225 — 33258358 38
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*— — 255 —— 8 23 38333 — 2 — 3* — 23—
2* — 2 258 2 — 32 52* —— 7 — 2 2 — —
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55 5235383 35 58 —A— —833 32235 23233 25 7 25
* 58 * * a8 ——3 5 238 328 1822 —A
— 3535 — 3 * —A z3385 — 255 2
3*2 — * 33 75557 5z5 2 — * —
——— 258 *838 3338735 8 20 3zS45*
58 52* — —53233 * — 32533587 E3 —
5 * * 2 2* 24 52—9 3 *
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2 52— * — — — 2 8 2 — 2 R 2 —2
5 * , — 28 *. 2
—
5 —A— * 222 5353755
——— — ——
35286 253333 83357
233536 22 78 987
22*88 25238 55 255
* J 2232 55 525
——— 8 — — —2
57 — —
— —
33
258 — *
52658
*

—A 4
* 55328 —
2 —
325333833553 F
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der St. In berter Anzeigec (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhallungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnt
Rummer erlscheint wöchentlibd vie rmal: Dinstag, Donnerstaa, Samstaa und Sonntag. A⸗onnementspreis vierteliahrig 42 Kerzt. oder
1 Mark 20 R.Pfgz. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
**
1875

Deutsched Reich.

München. 31 Dez. Von den Kreisschulinspeckoren, die

nunmehr in den sämmtlichen bayer. Kreisen aufgestellt sind, waren

4 Schullehrer, 2 Sem' naelehrer, J Bewerdschullehrer, 1
Instikutslehrer und 1 Seminardirektor. Die Zahl der Kreisscho
sarchen hat sich in Bahern (einschließlich der Kreisschulinspectoren)
jeit Juni 1873 von 55 auf 56 erhoben. Unter 55 Kreisscho
larchen befanden sich im Jahre 1871: 36 Theologen, 119 Laien
sdarunter 8 semingtistisch gebildete), im Jahre 1873: 29 Theo—
daen, 26 Laien (hiervon 16 semmaristisch gebildete) und im Jahre
1874. 29 Theologen und 80 Luien (hiervon neunzha seminari—
stisch gebildete). — Tistriktsschulinspeltoren gibt es in Bayrt:
383, welche mit wenig Ausnahme aus der Zahl der Dekane zund
Pfarrer genommen sind. — Fachmänn'sch gebildete Schulräthe sind
n 7 Staͤdten Bayerns aufgestellt. Der Bürgermeister der Stadt
Neumarkt in der Oberpfolz war bis vor Kurzem Lokalschulinspektor.
In Muünchen ist die Leitung der inneren und äußeren Schul—
angelegenheiten in den 14 Schulbezirlen Oberlehrern uübertragen.
Dortscürst fungiren auch fachmänn'isch gebildete Stadtbezirksschulin—
pettoren(Ingerle, Grell ined Heiß) an den drei Simultanschulen. —
Sonst im Lande si die Lokalschnlinsp ktion nur Geistlichen übertragen.

Berlin, 2. Jan. Der „Nationalzeitung zufotge hat der
Qaiser bei allen Erwiderungen auf offizielle An prachen bei dem
zestrigen Neujahrsempfang seine Genugthuung über die friedliche
dage ausgesprochen und die Aufgabe des Deutschen Reiches betont,
in erster Reihe auf die Erhaltung des Friegens hinzuwirlen.

Frankreich.

Paris, 31. Dez. Heute Morgen fand man den Commis
ionär Röscher, einen Deuischen in seinem Burtau in der Rue d' Haute.
bille 51 ermordet. Der Mord erregt um so mehr Erstaunen, als
er hart neben der Thür des dänischen Generale- Consulats Statt
gefunden, in welchem heständig ein großer Verkehr ist. Bis jetzt
jat man nicht die geringste Spur des Morders entdeckt.

Paris, 3. Jan. Der Ministerrath war heute Morgens
zu einem Conseil versammelt. Alle Gerüchte über Modificationen
m Min'sterium werden dementirt. Dem Vernehmen nach hat
önig Alphons eine Einberufungsverfüzung an die Cortes erlassen,
das Personal der spanischen Gesandtschaft brachte gestern dem
Zönige seine Huldigungen dar. Der König erwiederte, et werde
ich mit befaͤhigten Männer aller Parte'en umgeben und hoffe mit
dem Beistande der Armee den sehnlichsten Wunsch aller Spanier,
die Wiederherstellung des Friedens im Lande zu vervwirklichen.
Meine Ansicht ist, sagte der Konig schließlich, König von ganz
Spanien zu sein. — Die Nachricht von dem Tode Esparteres
besiätigt sich nivi. — Marschall Serrano wird in Frankreich erwariet.

Die Wiederherstellung ner Monarchie in Spanien zum Vor—
cheile des Sohnes Isabellens w'rd von den orleanistischen und
bonapartistischen Blättern ron Par!s mit urverholener Freude be—
zrüßt. In ähnlicher Weise verhält sich die bonapartistische, Patrie“,
zagegen kann die legitimistische „Union“ ihren Unmuth nur
schwer bemeistern: Auf alle Fälle, sagt sie, ist an der
nilitärischen Lage durch diesen politischen Umschwung nichts
Jeänderl. Es wird der Armee der Madrider Regierung nicht ein
Geschütz, und tinen Mann mehr geben. Die Generale, welche den
rechtmäßigen König Karl VII. bekämpfen, werden datum nicht
nehr Energie oder Geschicklichkeit entwickeln; was ihnen gestern
jehite, wird ihnen auch morgen fehlen. Dieser muthmaßliche
Berrath des Marschall Serrano wird an der Lage der Carlisten
aichts aͤndern, die Alles, was in Spanien ehrenwerth ist, für sich haben.

Spanien.

Sp'anien. Eine Madrider Depesche vom 81. Dezember
achts benachrichtigt die bekanntlich in Paris verweilende Königin
Isabella, daß Don Alphons zum König von Spanden prcclamirt
ei. Alle Städte geben enthufiastische Zustimmung. Die Depesche
beglückwünscht Isabella wegen dieses ohne Blutoergießen erlangten
Triumphes. Die Depesche ist vo; Primo Riveira, Generalcapitän
Jon Madrid, u:d Canovas Castillo, Chef der alphonsistischen Par—

ei, unterzeichnet. — Aus Madrid wird ferner gemeldet: Prinz
Alphons ist gleichzeilig in Valencia, Madrid und anderen Gar—
nisonen als Kön'g proclamirt. D'e Nordarmee stimmt der Pro⸗
lamirung mit Enthusiasmus bei. Die Umwälzemg ist,überali ohne
Blurvergießen durchgeführt. Eine provisorische Regierung ist ge—
zildet mit Canovas del Castillo als Präsident, Castro als Mi—
nister des Aeußern, Salaveria Finanzen und Jovelar als Kriegs⸗
ainister. Königin Isabella zeigt in ihrer Antwor! auf das Te⸗—
egramm des Generalcapitän an, daß Prinz Alphonso sofort nach
zpanien abgehen werde..
Englaͤnd.

London, 1. Jan. Die „Times“ sagt in einem Artikef
iber die Annrufung Don Alsonso's zum König von Spanien,
der Prinz könne sich noch keine persöulichen Feinde gemacht, noch
ich in politischen Mißcre dit gesetzt haben. Er habe eine sorgfältige
krziehung genossen. Er werde allerdings schwerlich den Einflüssen
zer Lehren ertgangen sein, welche so vielen seines Geschlechts ver⸗
)erblich gewesen, und so lange seine Mutter lebe, könnte er mög⸗
icherweist Rathschläze erhalten, die für einen constitutionellen
Herrssher, der d'e Vergangenheit vergessen müsse, nicht vortheilhaft
vären. Aber das spanische Volk könnte sich von dem jungen
Manne vielleicht bessere Hoffnuuzen versprechen, als von einer
Dictatur, einer föderalen Republik oder einer durch die Geistlichkeit
deeinflußten carlistischen Monarchie.
Zéekauntmachung.

In der Gemeinde Ensheim mußte wegen Auftretens eines
vuihkranken Hundes, der verschiedene andere) Hunde und einige
Menschen gebissen hat, nunmehr aber getödtet ist, eine sechswöchent⸗
liche Hundesperre angeordnet werden.

Die Hundebesitzer der Bürgermeisterei St. Ingbert werden
hjiemit aufgefordert ein wachsames Auze auf ihre Hunde zu haben
und im Falle einer verdächtigen Wahrnehmung die Bestimmungen
des Art. 69 des Polizeistrafgesetzbuches zu beachten.,

Art. 69 des Poristrafgesetzbuches.

An Geld bis zu 15 Thalern w'ord gestraft, wer, nachdem er
Kennzeichen einer ansteckeden Krankheiten an einem ihm zugehörigen
oder seiner Hut oder Aufsicht anvertrauten Th'ere wahrgenommen
qat, nicht sofort das Thier von Orkea wo die Gefahr der Ansteckung
anderer Thiere besteht, fernhält und der Ortspolizei Anzeiche macht,
Ider einen opprobirten Thierarzt zur Behandlung des erkrankten
Thieres beizieht.

Erscheinen an einem Thiere Kennzeichen der Wuth, so muß
dasselbe sogleich getödtet oder auf andere Weise unschädlich ge—
macht werden, widrig enfalls die Eingangsbestimmte Strafe,einzutreten
Jat. St. Ingbert, den 5. Jannar 1875.

Das oaltizeijtenimissariat Ecerein. J

„Die iñ unsecem heutigen Blatte befindliche Gewinn-Miit-
beilung des Herrn La z. Sams. Cohn in Hamburg ist
zanz besonders zu beachten. Dieses Geschäft ist bekanntlich das
alteste und allerglücklichse; im Mai wurde schon wieder
das große Loos gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
bei ihm Betheiligten die größten Hauptgewinne von R. Mark
360,000, 270,000, 244, 400, 183,000, 180,000, 156, 000,
»ftmais 152 400, 150, 000, 90,000, sehr häufig 80, 000, 60,000
18,000, 40,000, 36,000 Rm. eic. eic. ausbezahlt, wodurch viele
deute zu reichen Capitalisten geworden sind. Es sind nun wieder
ür einen kleinen Einsatz große Capitalien zu gewinnen bis zu ev.
375,000 Rm. Aach bezahlt dieses Haus durch seine weitver⸗
breiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Orte aus. Da eine
zroße Betheiligung zu erwarten ist, möge man sich vertrauensvoll
au die Firm Laz. Sams. Cohn in Hamburg wenden, bei
der man gewissenhaft und prompt bedient wird“

Das Haus S. Sacks und Co. in Hamburg wird uns
wegen prompter und aufmerksamer Bedienung seiner Jateressenten
so angelegentlich empfohlen, daß wir nicht umhin können, auf die
im heutigen Blatte befindliche Annonce desselben ganz desonders
hinzuweisen.

M
        <pb n="6" />
        Danlbasa u ie
Für die ehrenvolle Theilnahme, welche
hei der Beerdigung unjeren lieben Sohnes
und Bruders
Johann Hölzheber
an den Tag gelezt wurde, unsere tiefgefühlten
Dank allen Verwandten, Freunden und
Bekannten.
Schnappbach, 8. Januar 18735.
Fie lrauernden Hinterbliebenen.

——

Joseph Marsch hat noch einige
IOOO EKKappes
billig zu verkaufen
Veter Lang.
JBacker G Wirtb.

Gestempelle Karten in allen Sorten
bei AA. Grewenig.

Zum Glücks-Versuch
durch ihre soliden und vortheilhaften
Eir richtungen gauz besonders geeig⸗
net ist die vom Staate genechmigte
und garantirte Hamburger Geld⸗

Verlodsung. Dieselbe bringt in
noch 6 Abtheilungen 39,500 Ge⸗
winne darunter Haupttreffer von
ebent. 375,000 Reichsmark sowie
speciell Re'chsma⸗k A
— 125,000, — 90,000, —
60,000, — 50,000, —
40,000, -36,000. — 3 4a
30,000 — 24,000 — 2 a
20,000- 18000- 6 a15,000.
ec. ꝛc. zur Entscheidung und beträg!
die Einlage für die auf den

—A

amilich festgestellte 2. Ziehung
für ganze Orig. Loose 4 Thlr. od. 7 fl.
halben 2 3 it s0
bviertel, 15 61.45.
Gegen Ensendung dis Betrages
(die am Bequeinlichsten durch Post⸗
Anweisung erfolgi) oder gegen Posl
vorschuß werden die mit dem
Ssaale wappen versehenen Orig i⸗
dal- Loose von uans versandt
und die amtlichen Pläne gratis
beigefügt.

Bei der Nähe der Ziehung er-
suchen wir alle Diejenigen, die diese
guustige Gelegenheit zu einem soliden
Glücksversuche wahrnehmen und
Loose aus unserm vom Glücke
beguůnstigten Debit beziehen wollen,
uns ihre geneigten Aufträge unge-
sãäumt zugehen zu lassen und werden
dir wie bisher besirebt sein, das
Vertrauen unserer Inleressenten
durch die aufmerksamste Bedienung
zu rechtfertigen. Die amtlichen
Gewinnlisten versenden wir unauf⸗
gefordert prompt nach der Ziehung
und erfolgt die Auszahlung der
Gewinne unter Staatsgarantie so
fort nach Entscheidung.

8. daoks &amp; Co.

Staats⸗Effecten⸗Handlung

Hamburg.

Zur gofl. Boachtungl
Wegen Umbau meines Magazines bin ich genöthigt meine großen Vor—
räthe von
Paletotꝰs- Röõcelen, Joppen,-—
LIGOSsSen unéd WVesten sowie modernen und
soliden Sehlafröclen zu billigen Preisen ver—
kaufen zu müssen.
Franz Cang, Zweibrücken.
00-2DJꝛ
.sMduαααααOιRYιÛäασααααααααααααæ.
Dus ꝙrosse
LoOoos von
246, 0000
EKm. uuurde
canm 19. Maui
V. J. hei mir
gevuonnen.
LAE. SaI.

4
PVohn.

Auf 775 urosse
008s vo
No. Aö —5
RKm. warde
bekanntlich wiederum am 19. Mai v. J. * * Mai
r T. Bbeĩ
das große Loos und Prämie —*—
VOII 246. 0 ( IL. VI. 33*
mit der Devise: ohn.
—LL
laut amtlicher Gewinnliste,wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen
worden; überhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni,
October, Rovember und Dezember v. J. meine geehrten Interessenten
die Gewinnsumme von über
P. COC . Odl. DIPI. R2O, PM
laut amtlichen Gewinulisten baar ausbezahlt.
Die vom Stante Hambung garantirte große Geldlotterie von über
7 B.
ist diesmal wiederum mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen
bedeutend vermehrt; sie enthält nur 80,200 Loose, und werden in
wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgende Gewinne sicher gewon—⸗
nen, nämlich: 1 großer Haupt-Gewinn event. 375,000 Rm., speciell
Rin. 230,000, 125,000, 90,000, 60,000, 50,000, 40,000
36,000, 3 mal 30,000, 1 mal 24,000, 2 mal 20,000 1 mal
18.000, 6 mal 15,000, 22 mal 12,000, 34 mal 6090, 2 mal
1800,40 mal 4000,4 mal 2600, 203 mal 2400,4 mal 1800, 410 mal
1200, 6510 mal 600, 10 mal 360, 597 wal 300, 4 mal 240,
19700 mal 132, 17941 mal 120, 60, 48, 24, 18. 12 und
ß Rm.
Die Gewinnziehnmug der zweiten Abtheilung ist amtlich auf
den 18. und Arar d. J.
festgestellt, zu welcher der Renov.-Preis *r
das ganze Original-koos nur Rm. od. 4 Thlr.
das halbe n u — 2 n
das viertel —A —1 2
ist. Diese mit Staatswappen versehenen Original-Loose sende ich ge—
gen frankirte Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst
nach den enlferntesten Gegenden den geehrten Antraggebern sofort zu.
Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngelder sofort
nach der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und ver—
schwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen überall kinn man
auch jeden Gewinn in seinem Wohnort: ausbezahlt erhalten.
D * Iede Bestellung auf diese Original-Loose kann man einfach
— duf eine Posteinzahlungskarte machen.
Lez. AMS. OCOMI
in Hamburg.
Haupt⸗Comptoir, Bank⸗ und
Wechselgeschäft.
0022020000052088D0

V

smr Ismm und Aetiag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
        <pb n="7" />
        E— *
— —
* ——6 8B3— 353—5355 222325* 22262
A 383838 352335553385* 5331538 5282
S 222 232382358335 — 12553223 57 555583— 3353 —2353 323232
7— 5823 5688 283338382 58* — — 2555 325255 *8
8 —— 22 8 2* 2ↄ S* 9 —z2325 — — ———— * 275
—— 2322582828 35833335233223*55 23 23257 5325 —
82323* 355325 35535773533535* 3332333 888325 —
— 53* 9282 2* 235333338 5 2 8 2 —— ———
s 28 755 532* — 28 232 22 ——
* 33522 5ES 3 222 3* —82 28 * 22 S 23818
* — S2 e 2—— 2* —A 2 2 —
5 —7 38533 5332 33888 2553 825325
*78 5* *25 5555— 25 5323 533333258 52532388 3335335 255*
75. 8 528 5 — 4 —— — —5* — 53 * 3*
A z —353387 25337 223835558 328 88
* * —8 8* * — F
8 22 — 335352633057233 0 52 223 *. 23332 2 D
5*8358 1532553 — — z3388 —— 33435* 5
52 2 253 * „3B33 2 — 2 — 2. 8
—A 55 23223—322 225 —F 2 —22 8 3 — — ———
2 35533883383 — — 53333528533287*
a⸗ 22 ·2 — — 2 — “ —2 — —
—— 25323322 53275353367 — E3443 553553 535—33383523
—522 2686 —* 83 223552 —ùY sSos 25 252 22 52z 5822 — 22
— 63— —A 5283 2 —* 58 2 —— ——Q 22 —
— —— 558333352* 8322 —53— 5378355 353283256
* —8 333 — 5822 25 2 25 * * —27—
— — 3 333333—3323552 3258 523552838 725 35
3 353333* 35557 7223855 8 332557* 255, 85
— 2255855 2 —553228 —A 15—233—345* 3358 *
2 * — 53 383— — —5355 23.25 — 28* 3334 3 33333* 82.22
3338333333337 —3233333332688273 3335535785 —5355
— — * — 2 *
33 8388 J
32258 3 — 533865 53582 —
— * B2* —— 52553 — . 2 —A — 32 —53 4 *
3 — 32356538 2368
— — —— — 2 —m— 228*
2
25 22 232822228 92 Avä
53223 s35535335235553 533 52 —22237 222 — 22
8 8 .* 23355 — 255358 —53 * — —— 582552 222
583 2353,6 * 328 3 53335 2352* — 2 *
325z38 72538 A— z 23 338833 223333 335
v — 23* * — D28 * ο —8
—8 2 * — 23 5252 5228 ——5 — 8* —53 2— 55
—E 553323835323835 5835* 55523 ⸗355 5—38*28 38
2825 53313—83825 55 5555 ———— 567 — —232255
3783 533237375557 5383.353253 7552385 33533 388*
— * * 5 — 382 * 2 — —
—52322 — 535 —X 8232 z—23 572322855 — —325 3333233 — *
—52 2 7 —A 2 — z255 33—* *2 —5322 — 5223
5557 Z—s *»5.* 38558 553223 255 222735* 2533z323 75*
— 52257— 0338* 2— 83225 25 —* 5* 233 c—8*
— 123 4 — *5552 2 2 ———— 72 5 — — —
S5* 2735* * —A— —333 * — — —— —
— — 55 5282 — —— —M 25822 3,.5
8D3 3525 —38353327 5 22752538 — —55322* —— —585 —EXVF
ẽ 2 532 — —c5323 327 2353 55 —*8 — ——2 — 552 222
55 E 253828 53 55532353553 2 555 Eo 2 5322 22* 532
27T 7 2 * 2 25 — —* —22222325 —— 2 2* 5528325 2 5
* 8 3— 2* —52 ——— 2 * 8* 28 32 ——
— *8 2538* 252555 22227 — — 2 8 28 32 23 2a c
82 25328* —288 — —338 * * 523 3* 5
* 82 5327 * 3 5 98958 5322 — 752— 22 5 * 8
25 355 S858 — —5——4 —3 235 28 —523253232 2
7 3 25583 5 85 — 2 525* BzE 5. 255223 S
—— S5 325 23239 — 22555* 2*25 32853 5 33323
5*5*5 285 —— 52325—2 — 55—258 —&amp; 35331 —
— 2 2288 24 8* — — 52* — — 2 2* 2 23 —
25 5353352 ——— * —z23 5.*
* 88 * 3 52 ⸗ 55 DN* * * * 2 2— — *
532333323 335
—— 532 — ——— —* ——z5—32*87 2522 — —
33333438333 ——— 52555* 5358333752330 ñẽ
—A ———— 2* — 5835* 27 — 24 2 22 2
55 53 5——5353323835 228 — 28 — 753 2 23 — —
— E 5355733333235* z535 55 32332828 ——
——z—2525 —— * 22 22 3238 * 7 * 2 3 —3
5** — 2 —A 275 252332 —— ——
23233 522 538 282 3825* —5*

—— —22—2 28 2322 —
— —— 5253 — 53883 *832z335585535 5335383557
538s38333333328* —33322 35255353538 ——
2 2 2 — — —2 S —s — ———
385238 5 z35357332353 35353333525* 23378*4
25* 52 22 2 - 2⸗ ——60 252 22 —— — —s— —— —
25 —— — — 222 —* 825 —A ,8 5252
—32—5 ScS2ES — 755 5—5333328 53835 58
* — 823.2 233*5 28523 — A—
z252833772 55—3* —A — i —2235237
35335335555336 3 —— 2335 * —— 755 5 —z—z558
— 33257 * 2553333838355 7* 73382
3 —— 522 5— 527 36 — 7. 527 —A — 25
—— 4 5285 35*55* —7T. 2,* — 75 55 553 5228
s335337835333 3837 333* 28323323
8 522 2 *1 — 52 2 2 5
J—— 3 82* 23528853
2 25 333 A —* —A 25 5—8 —35 *225 5 28—— —
33823333 3 — 3 2*83355 — — 8233352*
7 3 —A — — 2 * *5 522 * 5 »—*
332 —A S2 —8 255 — —25 5
252 6* 9 * 82 3232532 2 5 — 3 5583 5* —55 232—
5335 ——223285 2222 282 — 333 23383 523 557 55552498*
—5535— —35S583353,558 28335 —35232327553 2383535 —*
— 253* *2* s52223853—5 2335 8 —
—2235553 ———z52333* z353223525 3 55 5333,8355
585—388 —257535338325 —5583. 583 233* Sñ08 ——
8 2— * 353——83 — * 3 225 —
58—83B32 — A — 3z3553 553853357 5253 * 88 ——
s35 7233 —33378 5355
— — 555 835 — 5. 33 2 —5
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2223233 — 283 . 7 333z35253355 122220 —— *25328 BS83 —
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Dder St. Ia berrter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Diendtags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnt
Lummer erscheint woöͤchentli dev ine r m a 1: Dinstag, Donner sStag, Samstaa uid Sonntaa. Aonnementapreis vierieliaährig 42 Ærzre. oder
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
—— 5
1875
——
Deutsches Reich.

Mäünchen, 2 Jan. Wie der „Zeitgeist“ heute mittheilt,
nacht die Geschäftskrisis hier Fortschtitte und es seien nur wieder
e Arbeiter. welche die Folge zu durchlosten hätien. In einer
inzigen hiesigen Wagonfabrik seien in karzee Zeit einige hundert
Arbeiter entlassen worden. In anderen Fabriken gehe es nicht
diel besser.

Peümnchern, 3. Jan. Der König hat zum Neujahrsf ste
dem deutschen Kasiser nach Berlin die herzlichsten Glückwünsche zu—
esandt.

Colmar, 4. Jan. Unser Bezirkspräsident, Freihert von der
Heydt, welcher seit längecer Zeit l.idend ist, hat seine Entlassung einge⸗
——— Geschäfte fortzuführeꝛ.

Bertin, 4. Fanuar. Der Kaiser hat dem Fürsten
gismaid wie dem Feldmarschall Graf Moltle als Weihnachtsgeschenk
iußerst kunstvolle Miniaturdarstellungen der Siegessäule verehrt.

Berün, 5. Januar Der lirchliche Gerichtshof hat heute
Jzegen den Bischof Martin von Paderborn, der nicht erschienen war,
hdem Antrage des Oberstaatsanwalts entsprechend, die Amtsentsetzung
uusgesprochen.

bayerischen Finanzministerium abschläglich beschieden worden.

F Sit. Weudel, 4. Jan. Eaarz.) Ein allgemeine
Theilnahme erregendes Unglück hat die Familie des hiesigen Lohn“
tutschers Bier getctoffer. Gestern fand man drei Söhne desselben,
pon denen der älteste 16 Jahre, der jüngste 9 Jahre alt ist, be—
sinnungslos im Bette. Alle Belebungsversuche waren ohne Erfolg:
Zwei, der älteste und der jüngste waren bereits todt, der dritte
ist heute morgen gestorben. Die Kuaben hatten ohne Wissen der
kltern Feuer in dem zerdrochenen Ofen des Schlafzimmers
jemacht und find in Folge Einathmens von RKohlendunst
erstickt. ve *

In der Nähe von Borny bei Metz wurde am 4. ds.
ein Bauer von einem Wolfe angefallen, den er mit einem schweren,
nit einem Nagel versehenen Stocke tödete. Das erlegte Thier
viegt 71 Pfund und ist von einer nicht gewöhnlichen Größe. —
kin auf einem kleinen abgelegenen Bauernhofe am Walde wohnender
Abdecker eines Lothriagischen Dorfes hat in diesen Winter von

einem Fenster aus 7 Wölfe erlegt (in einer Nacht 3) denen er
Pferdefleisch als Köder auswarf.

fHechingen, 2. Jan. Gestern wurden in der kathol.
Stadipfarrkirche — Kinder von zwei Muttern getauft. Die Dril⸗
linge und Zwillinge erfreuten sih des besten Wohlseins.

(Schw. M.)

Kitzingen, 3. Jau. Eine abscheuliche That ist im
nahen Aldertshofen vorgekommen. Eine Mutter sperrte in einer
zer letzten kalten Nächte ihre drei Stieftinder, welhe mit zu ge⸗
ringem Ergebniß vom Bettel heimgekommen sein sollen, in dea
Zpeicher. Auf deren Gewinsel kamen bie Nachbarleute herbei und
)rangen in das Hans ein. Da ergnb sich nun, daß das 9jährige

Kind, welches um sich einen Sack gew'ckelt, gerade vershied, wäh⸗
rend die anderen größeren vor Kälte starrten. Wie man hört, ist
die Untersuchung im Garge.

München. Nach Berfügung des Kriegsministeriums
werden für die bayerischen Besatzungstruppen in Elsaß Lothringen
für das Jahr 1878 folgende etraordinäre Kompetenzen gewährt:
1) den sämmtlichen Unteroffiziers Chargen und deren Familien
'owie den Familien von Kapitulanten des Gemeinen;Standes eine
Theuerungszulage von *3 der besherigen Sätze, 2) den Unter⸗
ffizieren und Gemeinen ein extraodinärer Beitrag von 3/3 Mark
ffen aiig zur Beschaffung der kleinen Friedens- Viktualien-Poruüͤon.
Die bisherigen extraordinären Kompetenzen kommen in Wegfall.

r Bamberg, 5. Jan. Der Erzbischof Deinlein von
Jamberg ist im Akter von 74 Jahren gestorben.

Dienstes⸗Nachrichten.

Der Bezirksgericht zrath Aug. Schuler in Zweibrüden wurde
zum Rathe am Handel sgerichte daselbst ernannt.

Der Bezirksarzt erster Klasse Dr. K. Haase in Kusel wurde
in den nachgesuchten bleibenden Ruhestand versetzt.

Auf die erledigte Steuer und Gemeinde⸗Einnehmerei Kaisers⸗
autern wurde der Steuer- und Gemeinde⸗Einnebmer Karl Abend
n Odenbach bersetzt.

. „Die in unsecem heutigen Blatte befindsiche Gewinn-Mit-
beilung des Herrn Laz. Sams. Cohn in Hamburg ist
janz besonders zu beachten. Dieses Geschäft ist bekanntlich das
ilteste und allerglücklichse; im Mai wurde schon wieder
»as große Loos gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
zei ihm Betheiligten die größten Hauptgewinne von R. Mark
360, 000, 270, 000, 244, 400, 183,000, 180,000, 156,000,
tmals 152400, 150, 000, 90,000, sehr häufig 80, 000, 60, 000
8,000, 40,000, 36,000 Rm. eic. elc. ausbezahlt, wedurch viele
zdeute zu rrichen Capitalisten geworden sind. Es sind nun wieder
ür einen kleinen Einsaßz große Capitalien zu gewinnen bis zu ev.
375,000 Rm. Auch bezahlt dieses Haus durch seine weitber⸗
reiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Orte aus. Da eine
zroße Betheiligung zu erwarten ist, möge man sich versrauensvoll
in die Firma Laz. Sams. Cohm in Hamburg wenden, bei
der man gew'ssenhaft und prompt bedient wird“

Frankreich.

Paris, 5. Jan. Heute Mittag hatte der Koͤnig von
Spanien eine laäͤngere Conferenz mit den] Freiherren Alphons und
Hustav von Rothschild. Die Unterredung bewegte sich selbstver—
fändlich um die spanischen Finanzen. Die Adreise des jungen
Zönigs ist ziemlich bestimmt auf morgen Vormittag 11 Uhr festge⸗
setzt. Man erwartet ein Manifest des Don Carlos, in welchem
er Prätendent erklärt, den Kampf für sein angestammtes Recht
nuch gegen die neue Regierung fortsetzen zu wollen.

Plaris, 5. Jan. Es bestäugt sich das Gerücht, daß der
Marschall⸗Präsident demnächst eine neue Botschaft an die National⸗
ersammlung richten werde. Dagegen werden die Gerühte üb er
die Modificationen im Ministerium dementiri.
BVerm'ischtes.

4 Das kal. Polizeigericht in Zweibrücken verurtheilte am
Diensiag den 78 Jahre alten „Hexenmeistec“ Ludwig Heidenreich
»on Irheim wegen Gaukelei zu 6 Wochen Haft.

FIn Martinshöhe schoß ein bezgüterter Bauers naun
umn Neujahrmorgen mit einem alten, von Rost zerfressenen Feue
chloßgewehr. Dasselbe zersprang, und dem unvorsichtigen Spützen
vurde leider die ganze linke Hand derart weggecissen, daß dieselbe
n den Schnee geschleudert wurde. Die schwere Verletzung hatte
‚wei Tage darauf den Tod zur Folgze.

Der „Kirsl. Zig.“ schreibt man von Landstuhl 4. Jan.:
Am gestrigen Abend ereignete sich hier ein trarriger Ungsücksfall.
Fin hiesiger Bürger wollte den schlecht, oder vi lmehr gar mischt
)erwahrten Steeg zwischen Fruchthalle und Martktplatz passiren,
türzte herab ia den Canal und fand in dem kaum eine: Fuß
sohen Wasser des Baches den Tod. Die Familie suchte noch am
Abend nach dem nicht zum Nachtessen erschienenen Vater, welcher erst
zeute Morgen bei Tagebanbruch todt im Babe liegend gefunden
wurde.

f In dem eine Stunde von Hornbach entfernten Orte Bren⸗
chelbach, welches über 409 Seelen zählt, herrscht seit einigen Tagen
eine wahre Panik unter den Einwohnern, da nicht weniger als
250 Erkrankungen in ganz kurzer Zeit stattgefunden habem, worunter
ehr schwere, oft tödtlich verlaufene Typhusfälle, Typhoide und
dinderkrankheiten. Jede Woche finden mehrere Begräbn'sse statt,
mit weaig Ausnahmen hat jede Familie Kranke zu pflegen und in
nehreren sind sogar alle Familienglieder krank. Die von 80
dindern besuchte Schule mußte schon in roriger Woche geschlossen
verden, theils wegen der Ansteckungsgefahr, theils wegen des fast
zänzlich mangelnden Besuches — es kamen nur noch vier Kinder.
Die Noth ist hier sehr groß, um so mehr, als ärztliche H'lfe fast
zänzlich mangelt.

Die „Neust. Z.“ meldet: Der Recurs des Kaiserslauterer
Borschußvereins gegen die Heranziehung zur Gewerbesteuer ist vom
        <pb n="10" />
        Todeꝶ

—XX

Allen Freunden und Bekannten hiermit
die schmerzliche Nachricht, daß unse
ieber Gatte, Vater, Schwiegervater,
Hroßvater and Urgroß vater,
Paul Woll
nach langem schweren Leiden am
3. dss. Mis. Abends 5 Uhr sauft
im Herrn entschlafen ist.
Um stille Theilnahme bitten
Die trauernden Hinterbliebenen.

Nachdem die 48. Herzogl. Braun⸗
schweig. Landes Lotterie von der hoben
Regierung genehmigt, dieselbe als die
Beste aller existirenden Lot⸗
terien allseitig anerkaunt und nun⸗
mehr auch im ganzen Konigreiche

B hern zu offeriren gestattet ist, er⸗

laube ich mir hiermit zur Betheiligung
an derselben ergebenst einzuladen; ich

unterlasse es, die Lotterie in oftensidler

Weise zu empfehlen, da die vortheil⸗
hafte Einrichtung derselben für sich selber
spricht, u. bemerke ich blos, daß uater

1143,600 Gewinnenl!

olche von ed.

F, AI,

spez. 300,000, 150,000, 80,0006

60,000, 2 a 40,000, 36,000
6430,000,24,000,2 a 18,000

11 4 15,000, 2 4 12,000

17 a 10,000, 8000, 34 6000-
26 a 5000, 43 a 4000, 2557
a 3000, 8 a2—2000, 1600, 12
a 1500, 400 a4 1200, 23 4

1000, 548 a 600 und 42,135
Gewinne von 300, 240, 200.
180, ete. etc.,
deren kleinster mindest ns den Ein—
satz deckt, innerhald einiget Monate
zur Entscheidung kommen.
iehungsanfang am 21. Jan. d. J.
Originalloose Viertel4 Mark oder
2 fl. 20 Kr, halbe 8 Mark oder
4 fl. 40 ser. Ganze 16 Mark oder
9 fl. 20. werden unter Beifügung
des amtlich eir Planes“ prompt ver⸗
sandt durch

L. Oppenheim jun.

in Bra u.

Die Bestellung geschieht am einfach⸗
sten und dilligsten auf Postanwei⸗
sungskarten.

NB. Jeder Theilnehmer erhält den
amilichen Prospect“ mitgesandt, ebenso
auch nach geschehener Ziehung sofort
die amtliche Gewinnliste und werden
eiwaige Gewinne planmäßig und
ohne Abzug prompt ausbezahlt. Da
die vorräthigen Loose schnell ver⸗
griffeu sein dürften, wolle man seine
Bessellung baldigst machen.

T. O.)

J. J. S Imiut,. Sdederx hat einen
acheken Kleiderschranuk, eine eichene
Komode mit Schreibpult und ein
Kangpee billig zu vertaufen.
Redaccion,

Bekanntmachung.
Das Eis vor den Häusern, Straßen u.
Plätzen ist zu brechen und bis längstens
Samstan Abend mit dem Schnc zu be—
eitigen; besonders aber ist die Siraße von
dem Unrathe zu säubetrn.
St. Jagbert dea 7. Januar 1875.
Das Polizeikommissariat
Eckerlein.
Bei Unterzeichnelem ist eine Stelle als
Fuhrknecht
vacant, Eine Person, die mit dem Hol z-
fuhrwerk besonders gut betraut und im
Stande ist, derartiges Fuhrwerk zur Zu—⸗
sriedenheit zu besorgen, erhält pro Jahr
Thlr. 240. Bemertt wird noch, daß die
»isherige Person fragliche Arbeit zur Zu—⸗
friedenheit besorgt hat, w ßhalb Ihr als
Anerkennung für letztes Jahr noch Thlr.
——————

40 mehr vergütet wurden, was späterhin
ie nach dem auch stattfinden kann. Nur
ganz zuverlässige Personen wollen sich
melden bei
L. Zeitz
Hol handlung. Sulzbach.

„rucht- Brod⸗, Fleisch Preise
dar Stadi Zweibrücken v. 7. Januar.
Weizen 5 fl. 35 kr. Korn 4 fl. 852 kr.
BersteZreihige 4 fl. 25 kr., Gerste vier⸗
reihige — fl.—kr., Spelz 83fl. 42 kr. Hafer
Efl 53 Kartoffeln Ifl. — kr., Heu 2 fl.
30 kr., Stroh 1fl 24 kr. per Zentner
Weißbrod 119/23 Kiloger. 18 kr, Kornbrod
lKilogt. 24 kr. dittn 2 Kilogr. 16 tr.
lJ Kilogr. 8 kr., Gemischtbrod 8 Kilegr
32 kr., 1 Paar Weck 110 Gramm 2 tr
Rindfleisch 1. Qual. 16 tr. 2. Quaĩ. 1IAkr.
Kalbfleisch 14 kr. Hammeifleisch 15 kr.
Schweinefleisch 16 kr. pr. Pfo. Butter 38kr

4
Auf
No. 456
bekanntlich wiederum am 19. Mai v. J.
das gcoßke Loos und Prämie
n V L. VI.
mit der Devise:
Glüelc unil Segen bei Colam?
laut amtlicher Gewinnliste wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen
worden; überhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni,
October, November und Dezember v. J. meine geehrten Interessenten
die Gewinnsumme von über
. . FIIF. BSO, GæP
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
Die vom Stagte Hambuig garantirte große Geldlotterie von über
—* ——8 2*9 090
320. 00 — Rmm.
ist diesmal wiederum mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen
bedeutend vermehrt; sie enthält nur 80,200 Loose, und werden in
wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgende Gewinne sicher gewon—
nen, nämlich: 1 großer Haupt-Gewinn event. 375,000 Rm., speciell
Rm. 250,000, 125,000, 90,000, 60,000, 50,000, 40,000
36,000, 3 mal 30,000, 1 mal 24,000, 2 mal 20,000 1 mal
18.000, 6 mal 15,000, 22 mal 12,000, 384 mal 6000, 2 mal
4800, 40 mal 4000,4 mal 2600, 203 mal 2400,4 mal 1800, 410 mat
1200, 510 mal 600, 10 mal 8360, 597 wal 300, 4 mal 240,
19700 mal 132, 17941 mal 120, 60, 48, 24, 18, 12 und
z Rm.
Die Gewinnziehung der zweiten Abtheilung ist amtlich auf
den 18. und uar d. J.
festgestellt, zu welcher der Renov.Preis für
das ganze Original-Loos nur 13 Rm. od. 4 Thlr.
das halbe 2
das viertel 00 1 83 .α — 2—
ist. Diese mit Staatswappen versehenen Original-Loose sende ich ge—
— DDV—
nach den enlferntesten Gegenden den geehrten Antraggebern sofort zu.
Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngelder sofort
nach der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und ver⸗
schwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen überall kann man
auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
Jede Bestellung auf diese Original-Loose kann man einfach
auf eine Posteinzahlungskarte machen.
ν . COIn
in Hamburg. 4
Haupt⸗Comptoir, VRank⸗ und Wechselgeschäft.“)
720000

Maus ꝙqrosse
Loos von
246,000
Rm. ua rile
am 109. —
V. T. bei ν
nervon nen
. a
Dohn

— — A
Druck und Verlag von ?5. X. Demek in St. Inabert.
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        22328
—252 3225
2 38542 555 ——
* *
25 532333383 325 S 55537 55*8
8285 233z82—253 7 * 3* *
* 35835838555,528 535 7353 *53 53453 3 5358
23555 253585 5555355 358 55*—822 55538 — 85852
—A —— — 535533872 z5 2 38 5 2 * 2

5250 2 — 753 55 — xñx5 — 283—35 223

872 3 53532—2322755 53 2 2 555*5 :2528

2824 2 2 *—5*2 *8* 35 — s222 5 8 537

a· 6 2 2 555 — 58* 532355 2835 58 v —

* m325 3 * 2 2 — 24 7 2 2*82 23 —— 2 3z58 “25

* 2 cS4 —ZLZ 3328 222 —— — * —
8352327 60. —827585— 535333 32 35337 3328*
355533 538 33357 —73,3523 3333 353323 .3588 A—
3 22 — — 2* — — — * ⁊ 22 —* * *
38553355 3333335 36* 2855383835 —— —
— 523533352325 3 Bzs 5553557 F *
—— 28* — 22* 8 *5 — —— —22 S8 * 5 2 EM *

— 2 —— — — 2* — — — ·⸗ 2 — 5535 535

A z 5853* 3338335 47335* 853338
583532 57 23335555553 2557 35633555 553525 283832

7* 55 22 2S 5* ——— —— —— 2 —J — —

? — — * 3 52532 22 — —32335 * 22 8228 *

3 4 1385358 Ee. 23238 87858

— 5———3 555582 — s —2375
2332 5756 5 27 5 5 ESA B *25873 — 232

——— * 8222 — 522 2 — 5282 2535 — — —55 8

2 — 323 — 2357 5* — 22 5 z. —. 5 828 S358 2 S
535333 3322223383 22 ——— 23235582 575 5*8
* —— — 8 D 7 — * 588

8 3535535365535 55333258. 2838
55*23 * *

—— —— 338 238 3483533338 * 3825
8 —2 2 * 2* 7 *7 — — ** 2 8

0 — S ——————— — ⸗ * — ——23

5 2 52 8* 225 * * — 33 82 83 — 2

z3335258 22553 2355535 36533 3233888 — —23 28*

c25 5556 3*2 ⸗13

* * * — 322322* 52228 cẽ — 212

23 2— 2 —E ——A S 5* ** 58
A —A — —28 J 2383 3355— —
2 85 —A — — — 2* —A 232 2255 — 3
23825 75 72923553 23x 2535 53224 5*
5z32252S z3—323383 35533 288* —2c8 —

—»—55 22 — — * ———— —S * 8 225 2
—— —A—— 32 53283 2558 7 6S

2 2553 555 —— 58383375025 S* 52 —e 35453 28238
— —25—z5337 —A— — —— 7 —A ———

— 2 —2542 —22 S ·2 2* — 2 228 2
* 558 —

— 3 — —— ⸗S * * — — —222
5223555235 — —— 33383s5283333385 533 553 7 —*
153 ——3 555253 *53535 258 38352 3255

2 2233 — 28 b —2 2 ** 8* *— —x 2 29 — 2 E —

————— — 2 2* —J — 27 23522—222 5 —— — * —— —
* 2 8*8* 2 — A 23 ———— — * —z — 5 z2585332 —
233625 — —— 2228 82..2 * 222 8*2 22 —3 —— — 855
558 2S EIS 32832 5 —X 25 — 254 —x2 — 22 5352355*
25 S — 5 52 25 2232 5* — — b S552 828
8 * 5 25338353 25 23*8 38 5—25 222 — ———— —
—— 5335333283335 833523

—— — — —E„ES ——— * 3 — —ts 8 —— 5*

2k — * 35 — 252 — —5* 5 5 588 552
8 —A — — — — 52* —— 253835 —922 — 532 228— —5232
5S * 53232 *2* —82—83202 55 323382 58 —A —— —

— 7* 2 2 3232* 73— —3 —2*225 —22 — — ——— 8—
83 7757 552s 2575 883
—z5352—28* — 2 *522 — — 53723 —A 8* —— 83 5
— ——— 558 28352358 555— 35338 ZSs ——
* ẽ — 7— 2 —A 252 e — ** 32522 53*

—— —A — 55 22 355 5 — S * 38 58335 —
35 — ⸗ * 8. * — 2 — —E — a⸗
*2 * — 2 2 8 — — —8EMS — — 2 sæ8555 * * 2

832358 —— — 53322 —A—— —R — S38 2 3
53 —— — 73834 5357 *
— 2 22 2* 25 2872 2 2 — — 67 22 2 52

287.53 — 22 2 5—2—39 ẽ 2 25 2 —— 113 —329023 55 — — 52
5 88 2233 ——— 5235 55233 —A —
5335225 2 —5—0255 5z3353—3835252 225 35— — — *

25—35 258 40 3 232223 3—35533—55 —
5222 8* 3335557 32383 22 25 Q
38333533382535375

55 —A

222 —522

e 2 —XXLV 22— 2 2
Sä —5—535— 555853 553535383338
5325532335535 55 335—335353553 5835353— s583 535532387

—5—2522 — — 9 8 53 * 255 * 5* —A—— —— 82
— 0 — —— 2 —8285 8.2 — F
55 2 3 — 5 53325
32 833333335—3 38835—335 33— 77
2 232 358 3 522 —ã— —— 5
2 —53 553855 — 353 5—3832382 —
— 8353533*35 —5 3 333— — 63537*
— — — — 8 zt * — — 2 * — * *

s 33 3 333 325383555

2228* ——827z 2 —5,5 —— —I—— —— 532— —z 55 22

22232 —2853—3567 *2 ——T — — 2— 2 — 5885322

— ——— ——583355c5 *⸗ 283 2

2557 —— 8 53 70 — —A — —

XA——— —A —85 — 22 5222 v

732835* — — ————— 2 38 —A 37 22328

E 233555300 s5— — 5—— — — 53253 255535—

36 38——3 22833253 5325*5353 88* 523289

—2 7 25 27 3 52* — 2*2 23 3 —33 —

28240 52 S3B I* 2*255 — —

— *—*2555—5 — 555 F

— * SIBLSZST— — —21275 228

— ——53 — — —— ———— — —— — —53222232 8 2*

5z523—33 —3 3 — 5 23

3358*2 538 —8 — 32 — 32835

235 — e 28— — —3—838—3537 —A

— 38* 525523550 — 532225— 232 5* — —

— æ358 853 5* 552

522 *»552 3 50⏑ — ——8552— B— —2— 23229 2
— ——38 2 573264 5868—238 23z5332368
—52 — — 2 * — * — —

5—2— 53 — ———23545 *50 —— 535333583*

——— —— 5535—5— —88 3233533

— 8 * 232385—

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25335—328
5 2238529 32 s453523728
5822233 35355333368 53533535
2* 535353—8 3332— 58334 3855 58
258534 — 332238 2 —38B 2288 20 —
257 Ek35543 333338 55553388 * —A—
F 1 3 ẽ 532838387 —— 5336325 XAXX
F ⸗ 2* 588324 3 5353 5* 53835357 3— 3538583
8* — E 2 —2c5 * — 2522X S 25
— —* — 77 — 52 8 A *—ðz 8 2
1333 F 3588 52 —— ——
—A 25558 — 57—35 252 25 55* — 23282 2
— 72 — — 2523222 * 28 —— 2*— 2 2 25
5538 338835333 —— 33555 283338
— 47 — * — 2 2 —2 ⸗ * * 5 2 2 2 2* 2*
573 —— — *8 5 2 — 53833 5 — 7 5535333—3 — 2
— — 325 55338 357862 22372233 2335353385 —A—
* 22 —2 —&amp; * — —8 32 56 —*
58 —A 383533333*235 5335333 2585 555
22 —* 5535585 7 23333323733 32383753 5255 533582
* ä 3 ———— 22 2. 22 — — E * —
535 352882357 —A
3. —753235 B823 23555335 583*s33538858 z338353 —
352 1835 533382 8775 28* 535
J——— —5 * — 222372 * 2573587— 2* 5382
5553353 332338 237855 255 A
—s553 333 ———— 232575 J —2
— * — — 3 — *
338 3228 —
2 ß *28 22 2* —— — — * * * *
22 23383353328 5755333 y 22 232 * — 2235 —E
—— 522 7 28 S 5 3552383 85 —————— 2382358
—* —z22 —— 325 237 2—* 53523335
3388 15257323 —3
—— — 533—378 33333
2553868 58333552 2223 3353232 5 3522222
557 3 — — — 8 55535355 5255
—* 8 558 2355357
8* 22 — 2 2 222 * *
332385888 — —
—335 5c6 5*
—*2*2* —
255 233 55332325*
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3
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3 23—3 8833 278835*7
52835532. 3*3. — 358 5 33523—0 832328 3373935*
— .32328 2238 832837* 8233 5535 233833335
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57283. 7. 58 22388253 5237 3.2 F 2333 33335
5875588328 *82—22353233 532 5253 3332 32832
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Der St. IAnaberter Anzte iget (und daß mit dem Hauotdlatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienttagt⸗, Donnerttagßt⸗ and Sonnt
Zummer erlcheint woöchentlih viermal: Dinstag, Don—erstag, Samstag und Sonntaa. Loↄonnementapreis vierteljahrig 42 Ærze. oder
1 Mark 20 R.Pfz. Anteigen werden Sit 4 Krir. die dreijpaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechnet.
— —⏑⏑ ——
Xαιαα, aα , Januar
—

1875

Deutsches Reich.

Muünchen, 5. Jan. Der kgl. Staatsrath Dr. v. Fischer
hal die Leitung des kgl. Justizminifteriums übernommen. da sich
zer Chef genannten Ministeriums, Hr. Dr. Fäustle. auf mehrere
Tage in dienstlichen Aagelegenheiten in die Rheiupfalz bege⸗
den hat.

in afsel, 7. Jan. Eine Depuiation hessischer Edelleute und
Beistlicher wird sich zum Zwecde der Uekberführung der Leiche des
Zurfürsten hieher nach Prag begeben.

Berülin, 8. Jan. In dem Bundeskanzler-Amt wird be⸗
absichtigt, die Thätigkeit der neuen Reichsbauk schon im April
Rieses Fahres begiunen zu lassen, und ist man mit den nöͤthigen
Vorarbeiten bereits beschäftigt.

Blerlhinn, 7. Jan. Der „Reichsanzeiger“ verdffentlicht eine
Verordnung, durch welche der preußische Landtag auf den 16.
Januar einberufen wird.

Berhin, 7. Januar. Der Reichstag genehmigte heute in
aritter Lesung die Vorlage über das Heeresetablissement mit der
neuen von Stephani beantragien Ueberschrift: „Gesetz, betr. die
peitere Anordnung über die Verwendung der durch das Geset vom
2. Juli 1878 zum Retablissement des Heeres bestimmten
106,846 810 Thlr.

Die „Nordd. Allg. Z.“ schreibt: „Durch die, Zeitungen lief
in den letzten Wochen die Notiz, daß das Berliner Polizei⸗Präsidium
erklärt habe, es lönne den Fürsten Bismarck vor neuen Mordan⸗
schlägen nicht schützen. — Eine solche Erllärung ist nun zwar
iach zuverlässiger Erlundigung nicht abgegeben. Gleichwohl würde
zieselbe nur eine Thatsache konstatirt haben. Denn auch die best
ausgestattete und best organisirle Polizei ist außer Stande, einen
Finzelnen in einer vollreichen Hauptstadt vor meuchlerischen Angriffen
iicher zu stellen. Zu einer Warnung des Fürsten lag und liegt
ßrund genug vor. Für heute mag es mit dieser Bemerkung sein
Bewenden haben.“

In der „Frf. Zig.“, deren Gewohnheit es doch sonsi
aicht ist, don Dingen, welche uns das Reich gebracht, gutes zu
reden, finden wir folgende tröstliche Mittheilung: „Die Befürch⸗
ungen, daß der Uebergang der Markwährung eine Erhöhung der
Preise zur Folge haben würde, haben sich glüdlicherweise nich
derwirklicht. Diejenigen Ethöhungen, welche mit Neujahr thatsäch⸗
ich Platz gegriffen haben (3. B. das Abonnement und Eintrittsgeld
inserer großen und öffentlichen Gärten) sind nur zufällig mit der
Aenderung der Münzwährung zusammengefallen und würden auch
yhne dieselbe erfolgt sein. Dagegen finden wir sonst nirgends er⸗
wähnenswerlhe Preissteigerungen. Die Preise der Spreisen und
Zetränke in den öffenttichen Lokalen sind überall ziemlich
zenau in Mark und Pfennige umgerechnet worden, ebenso die
Paarenpreise in den Colonialwaaren- und anderen Gessräften.
Das Ochsenfleisch ist per Pfund um 2 Kreuzer, das Brod per 8
Pfund um 1 Kreuzer abgeschlagen. Beide Reduktionen entsprechen
dem Wegfall der Schlachte uund Mahlsteuer. Es hat sich also auch
die Behauptung, daß die Beseitigung des Octroi keinen Einfluß
nuf die P eise haben würde. niht bewaährheitet. Wir find übers
eugt. daß die in Folge der freien Ein⸗ und Ausfuhr vermehrte
Konturrenz bald noch weitere Ermäß'gungen der Brod⸗ und Fleisch⸗
preise zur Folge haben wird.“ — Diese Mittheilung wird auf
insere ängstlichen Gemüther in Bayern jdenfalls beruhigend wirken.
Man hatte sich in der That eingebildel, nach Einführung der
MNarkrechnung werde gar nicht mit einzelnen Pfennigen gerechnet.
ondern alles von 5 zu 5 abgecundet werden. Das wird aber
jewiß so wenig der Fall sein, als man bisher nur von 8 zu 3
r. rechnete. Das Pfund Fleisch, das bisher 17 kr. gekostet, wird
ben dann 48, höchstens 49 Pfenn. kosten uind nicht 50 Pf. —
172/ tr. Die freie Konkurrenz wird schon für das Richlige
orgen.

Jedankt und die Hoffnung einer günstigeren Gestaltung der Zukunft
Spauiens ausgedrückt. Der Köonig reist heute Abend nach Marseille
ab, wosetbst er sich sofort einschifft.

Oesterreich.

Wien, 7. Jan. Priratmeldung aus Prag zufolze ist der
durdürst Friedrich Wilhelm von Hessen (geb. 20. August 1802,
vurde Mitregent seines Vaters Wilm V. am 20. September 1831.
olgte als Kurfürst deim Tode des Vaters, 20. November 1847;
im 6(20. September 1866 wurde das eroberte Kurfürsten-⸗
hum für immer mit dem Koönigreich Preußen vereinigt erklärti)
zestern Nachmittag 8 Uhe zu Prag gestorben. Nach dem vorge⸗
undenen Testament soll die Beerdigung in aller Stille in Kassel
Statt finden.

Wien, 7. Jan. Ein Telegramm meldet über den Tod
des Kurfürften von Hessen: Der Ktucfürst jaß in bester Stimmung
zestern Nachmittag 3 Uhr mit seinen Söhnen bei der Mittagstafel,
als er plötzlich rief: Mir ist unwohl und nach fünf Minuten
verschied.
England.

Londo'n, 6. Jan. Die „Times? bespricht die Ausdehnung
der deutschen Flotie und sagt, England begrüße neidlos das Eni—
stehen einer neuen Seemacht in jenem großen MNordreiche, welches
in eini gen Dingen sein Nebenbuhler scheine, in anderen aber sein
atürlicher Bandesgenosse sei.

Vemi 5 teo.

EX. St. Ingbert, 8. Jan. Am Neujahrstage verstarb

zu Neuhäusel der pensionirte Schullehret Jakob Stemmler
pon Kirkel in einem Alter von 89 Jahren. In seinem umfang⸗
reichen, höchst interessanten Tagebuche schildert der Verstorbene die
oerschiedenen Perioden seines wechselvollen und langen Lebens, das
ihn in Krieg und Frieden auf unserm halben Erdtheile herumführte.
— Ein Wollspinner und dann ein Maurer waren in seiner Jugend
sjeine Lehrer, und schon von seinem 15 Lebensjahre an war er
selbst in verschiedenen Winterschulen als Lehrender thätig, bis er
im Jahre 1808 definitv nach bestandenem Examen als Lehrer zu
Altsladt angestellt wurde. 1809 zum Mililärdienste ausgehoben und
ju Colmar und Pfalzburg einexercirt, machte er sodann den
ranzoͤsisch- bsterreichischen Krieg von 1800 mit. Nachdem er in
der Schlacht bei Wagram (5. u. 6. Juli 1809) mitgekämpft und
der Frieden von Wien mit Oefierreich geschlossen war, ging es
zurück durch Deutschland, durch Frankreich, über die Pyrenäen
nach Spanien und Portugal hinein. Hier kämpfte er einen der
schredlichsten Kriege mit, den die Geschichte nennt, bis er in der
heißen Schlaht an der Almeida Guli 1812) von englischen
Dragonern überritien und mit Tausenden seiner Waffengefähr⸗
len gefangen genommen wurde. Ein Säbelh'eb hatte in der
Schlacht, ohne ihmSchaden zu thun, seinen Tschalo gespalten. Auf
dem Transport nach der portugisischen Küste von der Eskorke bis
ruf's nackte Leben ausgeplündert, mußte er während der Fahri
nach England auch noch Schiffbruch leiden. Aber auch h'er geretlet,
lam er glücklich auf großbritanischem Boden an, auf dem er zwe
Jahre als Gefangener bei Perth in Schotlland weille. Nach dem
ersten pariser Frieden (0 Mai 1819) wurde er mit seinen Lei—
densgenossen aus der harten Gefangenschaft entlassen. Zurückgelehrt
in die Heimath widmeie er sich wieder seinem frühern, ihm hlieb
gewordenen friedlichen Berufe in der Schulstube. Von 1828 bis
1856, in welchem Jahre er peysionirt wurde, wirkte er als Lehrer
uu Kirkel, wo er auch nach sener Pensionirung bei seinen Kindern
lill und zurückzezogen lebte, geachtet von seinen Mitbürgern, und
zeliebt und geehrt von seinen zahlreichen S hülern.

7 Speier. Reg'exungspräsid ni v. Braun hat einer im
Auftrag des provisorischen Comite des pfälzischen Gewerbemuseums⸗
dereins an ihn entsendeten Deputation (Fabrikant Weber und
Ddirektar Schön von Kaiserslautern, J. B. Wolff von Zweibrücken
ind Ph. Kaicher von Frankenthal) erklärt, daß er das Protekto—⸗
rat des Vereins annehme und Alles, was in seinen Kräften stehe,

Frankroeich
Paris, 6. Jan. König Alphons jat in einem Telegramm
den Ministerpräsidenten der spanischen Armee und dem Volke
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        hun werde, um die Entwickelung des Vereins und des Museums uu dersendenden Drudsachen dürfen fortan deinzeln bis zu zwei
zu fördern.. 27 Bogen start sein; 7) die Versendung offener Karten als Drudsachen
pSpeiarzes. Jang Die, 2oeste, allgemeine deutsche jegen die ermäßigle Taͤre ist nur in der Form von«Postlarten
Lehrergersaamlung wird in der kommenden Pfingstwoche in der and Bicherzetteln zulässig; 8) der für die Uebermittelung von
Siadt Darmstadt, tazen. Der Geschaͤfisführer des ständigen Aus Beldern durch Poftanweisung zulässige Meistbetrag ist auf 800
schusseß, Obnann Schmitt in Darmitadt, ersucht alle Diejenigen, Mart erhöht uor den. Die Erhebung des Geldbetrages bei der
welche gesonnen sein sollten, in einer der beiden Hauptsitzungen Postanstalt am Bestimmungsorte muß sofern der Betrag nicht
oder in einer Nebenbersammlunz Vorträge zu halten, Themate »urch den bestellenden Boten überbracht wird, spätestens innerhalb
nebst etwaigen Thesen alsbald an ihn gelangen lassen zu Awollen, 7 Tagen erfolgen; 9) die Bezeichnung „posto restanto“ lautet
um eine rechtzeitige Veröffentlichung derselben veranlassen zu ünftig: „postlagernd“; „rekom mandirt“: „einschreiben!“; „Por
können. 5 CG. 3.) z2xpress“: „durch Eilboten!“, „Postmandat“: „Postauftrag.“ 10)
In der Rähe von Esselborn bei Alzey war neulich greße Bostvorschüsse dürfen auf Einschreibsendungen (rekommandirte Sen⸗
Wolfsjagd. Das verfolgte Thier flüchtete sich in den Ort selhs dungen) jeder Art entnommen werden; 21) der für die Einziehung
in eine offene Scheuer und wurde dort von den nacheilenden Jaͤr von Geldern durch Postausttag (Postmandat) zula sige Meistbetrag
gern erschossen. Als man es nun herausbrachte, fand sich's, daß ist auf 600 Mart festzesetzt. Aufträge über höhere Beträge werden
es ein — Hund war. als unbestellbar behandelt; 12) bei Eilsendungen (Expreßsendungen,
Der Karlsruher Correspondent des „Pf. Kur.“ schreibt die jat der Absender den die Eilbestellung betreffenden Vermerk durch
diesjährige Ruhe in der Neujahrsnacht in den bei weikem meisten Unterstreichen hevorzuheben. Den Eilboten werden Packete ohne)
Städten und Landg'meinden der herrfchenden Geschäftsstockung und Werthangabe bis zum Gewichte von 5 Kilogramm, sowie Sen—
der Verdienstlosigkeit zu. Jum Beweise, daß diese Ansicht aber nicht „ungen mit Werthangabe bis zum Betrage von 300 Mark und
hollkoinmen zutresfend ist, erzählt er, daß Lin Legelshurst ein dis zum Gewichte von 5 Kilogramm zur Bestellung mtgegeben —
Kuube erschossen und ein Mang in Neumühl von einem Ladstock Diese Bestimmungen haben, insoweit sie nicht ohnehin schon seither
odtlich getroffen worden sei. Ebenso sohen“ zwei' Söhne rines im internen bayerischen Poft verlehr maßgebend waren, gleichzeitig
Fabrikanten in Pforzheim zum Fenster h'nau;, als aus dem gegenüber ruch in diesem Vesrkehr Anwendung zu finden.
negenden Wirthshause ein Bursche heraustrat und mit einem Ge⸗ FStendal, 81. Dez. Auf dem Gute des zwischen
wehre auf sie anlegte. Nichts Gutes ahnend ttaten fie zurück und Stendal und Spandau gelegenen Dorfes Nennhausen hat sich eia
fast gleichzeitig krachte der Schuß und eine Kugel schlug Vorfenster hreckliches Uglück zugetragen. Der Amtmann Prim aus Liepe Sbei
und Fensier jerschmetternd in den Plaford, — ein Zufall oder dennhaufen besuchte vor einigen Tagen den Ammann iri leßge⸗
Absicht? fragt der „Pfälzer Kuriec.“ — Wenn die Sachesi hwirk rannten Dorfe. Eben angekommen, läßt er seine beiden Pferde,
lich, wie hier erzählt, verhält, so ist der „Zufall“ hier ganz aus russische Ponny-Hengste, in einen Stall bringen, in dem noch an⸗
geschlossen, die strafbare Absicht aber lliegt lar zu Tage. Zr Xre Pferde standen. Hier aber entstand in ganz kurzer Zeit ein
velchem Zweck denn „anlegen“? Solche Handlungen hiefern aber solcher Spektakel, daß sich die Knechte genöthigt sahen, hinzuzueilen
den Beweis der schon in den Zeitungen aller Farben so oft ber ind Ruhe zu stiften. Aber in demselben Moment entspinnt sich
sprochenen und so sehr beklagten allgemeinen Rohheit, Gemeinheit eine schreckliche Szene. Wuthschnaubend ftürzt der eine der Ponys
und Zügellosigkeit der Jugend in gegenwärtiger Zeit. auf den zuerst in den Stall getretenen Knecht, erfaßt ihn, zerflescht
FDarmstadt, 3. Jan. Oeffentliche Auerkennunz ver- den Unglücklihen so, daß er in wenigen Sekunden förmlich in
dient es, daß das hiesige Ehepaar L. Miischlich während seiner einem Blute schwimmt und beißt fein Opfer dann dermaßen in
langjährigen Ese 23 Wais.ntinder aus reiner Menschenl ebe erzo Aie Gurgel, daß der Tod auf der Stelle erfolgte. Voller Ent⸗
gen hat. Als die Prinzessin Alice durch Zusall von dem edlen setzen fliehen die auf das Jammergeschrei Herbeigeeilten, um nicht
Hgare hörte, sandte sie demselben ihr Bildneß nebst einigen Flaschen ebenfalls ein Opfer des wüthenden Thieres zu werden und hinter⸗
Wein.— hringen die schreckliche Nachricht der Herrschaft. Amtmann Prim
p Gestorben in Heidelberg Hoftalh Dr. Kapp, durch seine ergreift schnell ein an der Wand hängendes geladenes Gewehr und
Schriften und seine politische Thatigkeit in den vierziger Jahren chießt nach dem wüthendon Thier, macht dasselbe aber nur noch
in weileren Kreisen bekannt. vüthender, da das Gewehr mit feinem Schrot geladen war, und
x Eine romantische Liebestragödie hat sich jüngst in Dresden wie er eben dabei ist, das Gewehr mit einer Kugel zu laden,
abgespielt. Ein Reisender für ein Stuttgarter Haus knüpfte in biegt ein harmlos des Weges daher kommender Arbeiter um die
Wien ein Verhältniß mit einem dortigen Schänk nädchen an, das Stallecke, der von der Bestie ebenfalls in wenigen Sekunden zur
bon L zzterer in der erustlichsten Weise aufgefaßt wurde. Als sie Leiche gemacht wird. Die das Thier niederstreckende Kugel kam
endlich zu der Ueberz: ugung gelangte, daß an eine Heirat) nicht u spät, um wenigstens das zweite Menschenleben zu reiten. Beide
zu denken fei, kam sie mit ihrem Geliebten dahin überein, sich Ipfer hinterlassen Frauen und Kinder. CAltm. Ztz.)
zusammen zu tödten. Sie reisten zu dem Zwecke nach Diesden Straßburg, 27. Dez. Das „Daheim“ bringt in
ind in dem von ihnen zum Absteigequartier gewählten Hotel wußte inem seiner letzten Hefte aus der Feder eines Elsässers einen
die muthige Oesterreicherin ihren Geliebten zu überreden. daß er Leizend geschrieberen Aufsatz: „Die Französinnen im Elsaß?,
sie zuerst und dann sich selbst erschieße. Der junge Maann gab velcher einige köstlich, aus dem wirklichen Leben genonmene Anck—
ihr nun auch in Folge dessen eines Abends einen Schuß in das »oten enthält. Zwei Beispiele mözen das beweisen: Die Eröffnunz
eine Ohr, der sie jedoch n'icht tödtete, iondern nur einen starken der Bezirkstage und die Frage wegen der Eidesleistung hat mit—
Blutverlust zur Foige hatte. Auf Zureden des Mädthens wieder unter ergötzliche Seenen veranlaßt, z. B. in Straßburg. Er ist
holte ihr Geliebter den Tödtungsversuh am Abend darauf;, wäh UÜbends spat zu Haufe. Die Frau Bezirkscäthin: „Charles je ne
end sie sich ducch starten Genuß von Wein betäubt hutte und reus pas — Du derfsch mer nit schwöre! Was date (würden)
schoß sie in die Brust, ab r auch diesfe Wunde war nicht tödtlich, »enn's „Schotte“ saue (sagen) oder d' „Madam Flach“? —
hewirkte aber doch, daß die beiden Liebesleute von weiteren Töd- Der Mann: „Mais ma chere! Der Prafect zählt uf mi. Er
tungsversuchen abließen, w'edec Lust zum Leben in sich verspürten, neint, i kann's noch zu ebbs (etwas) brenge.“ — Die Frau:
deshalb die Wunden des Mädchen selbst zu behandeln anfingen „Nein, i lied's (leide es) nit! J müßt mi jo schäm, wenn d'e
und sich an ihre beiderseitigen Angehörigen wendeten, um von die Madame zue mir kumme am Dunnerschda. Noch e mol, i lied's
sen die Mitfel zur Bezahluig der ausgelaufenen Hotelschulden zu itt!“ — Zwei Tage na hher liest man in allen Zetungen: „Der
erlangen. Auf diese Briefe gingen zwar Gelder ein, es bekam Bezirksrath X dat den Edd verweigertt.“ Nicht alle sind so starr«
aber auch die Polizei Wind von der Sache. Letztere ließ den ännig. Es gibt auch „praktische Ftanzösinnen.“ Im ‚Bierhaus
leichtfinnigen Mann, der nach Eingang der Gelder sich nach Stutt⸗ uum Mohrenkopf“ ist heute eine ernste Berathung. Die
gart begeben hatte, dort verhaften und sorgte dafü-, daß das unglück- Ztammgäste verhandeln eine Bew'sse isfrage: „Derf e gueter
siche verwundele Mädchen in ärzliche Behandlung genommen wurde. ztroßburger ime Preiß (einem Preußen) sir Logis verlehne (ver⸗
PMünchen. Vomril. Janum 1875 an treten im Post- niethen)!?“ Die Ansichten sind getheilt. Allerlei Gründe werden
verkeht zwischen den deutschen Staaten nachstehende Aenderungen rwogen. Einer meint: „Nur dann, wenn er keine Elsässer be—
ein: 1) das Meistgewicht einer Begieitadresse ist auf ein Kilogtamm ommen kann, und die Wohnung sonst leer stände.“ Schließlich
ausgedehnt; 2) zu einer Begleitadresse dürfen nicht mehr inigt man sich dahin, daß man einen Unterschied macht zwischen
als fünf Packete gehören; 3) unfrankirte oder unzureichend fran- T'vil und Militär. Deutsche Officiere nimmermehr! sonstige Pri⸗
tirte Postkarlten werden nicht abgesendet; 4) Druchsachen dürfen patpersonen wohl. Nur der reiche Seifensieoer N. ist unversöhns
auch in offene Briefumschläge (Couverts) gelegt zur Beförderung lich. Er wird niemals eigen Menschen in seinem Hause dulden,
gegen die ermähigte Taxe eingeliefert werden; 5) unter einer der hochdeutsch spricht. Ecst heute Morgen hat seine Frau vor
Ümhüllung dürfen fortan auch Drucksachen von verschiedenen Ab⸗ »ielen Zeugen in echtem Römersinn ausgerufen: „Ehnter täte mier
sendern versendet werden; die einzelnen Gegenstände dürfen aber (eher würden wird) uf'm Trottoir campire, als unter einem Dach
nicht mit versch edenen Adressen oder mit besonderen Adreßumschla-1mmit denne St —!“ Ein Tag ist kaum verflossen, zund schon tritt
gen versehen sein; 6) die als außergewöhnliche Zeitungsbeilagender Versucher an die Ehelente R. heran in Gestalt eines sfächsischen
        <pb n="15" />
        auptmannes. Der Gaͤtte will auf seinem Wort beharren. Die
Frau macht die höchst scharfsinnige Bemerkung: „Er isch jo e
Zachs und kein Presßz; mer begehre 500 Livbres mehr, derns isch
x Ndestroft genue — soll mer denn de Wohnung leer losse ?8
Heid riecht allewil gugt.“ Der Mann gibt also nach. Aber, nur
inen Mund gehalten! Die Nachbarschaft braucht nichts zu er⸗
hten. Jin Stillen zieht der Hauptmann tin; aber, o wehl! das
t der Fluch der bosen That. Schon nach wenig Tagen ist ein
Heburtstag. Die Capelle des Regiments stellt sich vor das Haus und
dallende Blechmusik verkündet dem ganzen Quartier: der Se'fene
de R. ist jetzt auch preußisch geworden! Seit jenem verhäng⸗
uißbollen 14. Oetober hat man den armen R. aber nicht mehr
in „Mohreukopf“ gesehen. .
FAls Seitenstüct zu dem berühmten Gabelmann hat augen⸗
licklich Gera ein, Thalermädchen“ zin eigentlichen Sinne des
ortes. Dieselbe hat nämlich seit einigen Tagen einen ver'chluck⸗
en großen preußischen Thaler im Magen. Der Hergang der
Heschichte ist folgender: Der Hutfabritant Horn ging mit seiner
Frau weg, um Weihnachtseinkaufe zu machen. Um das zweijährige
Find mit einem Spielzeug zu versehen, gab er ihm einen blanken
Thaler. Zur großen Freude des Kindes nahm das Dieustmadchen
‚en Thaler zwischen die Lippen uͤnd ließ ihn, sobald der Kleine
anach griff, im Munde verschwinden. Bei einem heftigen Griff
zes Kindes wollte das Mädchen das Mansver wiederholen und
rachte dabei den Thaler in die Spe seröhre. Bei Ankunft des
erbeigerufenen Arztes war derselbe schon soweit, daß ihn der Arzt
ur weiter binabstoßen kounte.

Geschent für Garibaldi. In Genua sind zwei
Jtaliener aus den Vereinigten Staaten angekommen, um Gari⸗
haldi einen prachtvollen goldenen Becher, der mit amerikanischen
Vvoldmünzen gefuüͤllt ist, zu überreichen. Das Geschenk stammt von
in Nordamerika lebenden Italienern.

Das Haus S. Sacks und Co. in Hamburg wird uns
vegen prompter und aufmerksamer Bedienung seiner Interessenten
o angelegentlich empfohlen, daß wir nicht umhin können, auf die
m heutigen Blatte befindliche Annonce desselben ganz besonders
inzuweisen. — ——

Die in unserem heutigen Blatte defindliche Gewinn- Mit-
beilung des Hertn Laz. Sams. Cohm in Hamburg ist
janz besonders zu beachten. Dieses Geschäft ist bekanntlich das
üteste und alierglücklichste; im Mai wurde schon wieder
has große Loos gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
zei itm Betheiligien die größten Hauptgewinne von R. Mark
360,000, 270, 000, 244 400. 188, 000, 180,000, 156,000.
stmais i82, 400, 150, 000, 80,000, sehr häufig 80,000, 60,000
18,000, 40,000, 36,000 Rm. eic. elc. ausbezahlt, wodurch viele
Zeute zu reichen Capitalisten geworden sind. Es find nun wieder
ür einen kleinen Einsatz große Capitalien zu gewinnen bis zu ev.
375,000 Rm. Auach bezahlt dieses Haus durch seine“ weitver⸗
reiteten· Verbindungen die Gewinne in jedem Otte aus. Da eine
zroße Betheiligung zu erwarten ist, möge man sich vertrauensvoll
n die Firmn Larz. Sams. Cohm in Hamburg wenden,, be
der man gewessenhaft und prompt bedient wird rẽe
Dei Unterzeichnetem ist eine Stelle als; 25 mehr vergütet wurden, was späterhin
k echt jae nach dem auch itattfinden kann. Nur
Fuhrkn dang zuverafftec derjonen- wollen? sih
bacant Wine Person, die m'r dem Holz.· melden det —
ihrweik besonders gut betraut und im J e. Seiß
Siande ist, derartiges Fuhrwert zur Zu⸗ Hol handlung. Sulzbach.
riedenhein zu besorgen, ethälu pro Jahr J. J. Shmtt, Dachdecdeer hat einen
thir. 240. Bemerti wird noch, daß die ichenen Kleiderschrauk. eine eichene
Asherige Person fragliche Arbeit zuu Zu- Komode mit Schreibpult und ein
riedendeit besorgt hat, weßhalb Ihr als Zanapee billig zu verkaufen.
Anerkeunnung für letztes Jahr noch Thlr.

gzum Glücks-Versuchte
durch ihre soliden und vortheilhaften
Ein richturgen ganz besonders geeig⸗
net ist die vom Staate genehmigte
und garantirie Hamburger Geld⸗
Verloosung. Dieselbe bringt in
noch 6 Abtheilungen 89,500 Ge⸗
winne darunter Haupttreffer von
ebent. 375,000 Reichsmark sowie
speciell Reichsmart 250,000,
-125,000, — 90, 000, —
0, 000,. — 50,000, —
40,000, — 36,000. — 3 4
30,000 — 24,000 - 2 a
20,000 - 18000 - 6 a415, 000.
ꝛc. ꝛc. zur Entjcheidung und beträgt'
die Einlage für die auf den
8. u. 4. LAn.
amtlich festgestellte 2. Ziehung
für ganze Orig. Loole 4 Thlr. od. 7 II.
Tekhalbe 2 7 83 80.
viertel, 1 116465.
Gegen Einsendung des Betrages
(die am Bequemlichsten durch Post ⸗
Anweisung erfolgi) oder gegen Pos-
vorschuß werden die mit dem
Staatswappen versehenen Orig i⸗
naleLoose von uns versandt
und die amtlichen Pläne gratis
beigefügt.

Bei der Nahe der Ziehung er-
suchen wir alle Diejenigen, die diese
güustige Gelegenheit zu einem soliden
Glücksversuche wahrnehmen und
Loose aus unserm vom Gücke
bigünstigten Debit beziehen wollen,
uns ihre geneigten Aufträge unge-
jaͤumt zugehen zu lassen und werden
vir wie bieher bestrebt sein, das
Vertrauen unferer Interissenten
durch die aufmerksamste Bedienung
zu rechtfertigen. Die amtlichen
Gewinnlisten versenden w'r unauf⸗
gefordert prompt nach der Ziehung
und erfolgt die Auszahlung der
Gewinne unter Staatsgarantie so
jort nach Entscheidung.

ð. daoks &amp; Co.

Staats⸗Effecten⸗Handlung

Hamburg.

Dinen wahren Schatz
amusanter, fesselnder Unterhaltung und angenehmer Belehcung bietet das illu⸗
tririe Familienblat
*
„Omnibus,“
die billigste aller Unterhaltungsschriften.
Wie sein Titel besagt, ist es ein Blatt für Jedermann und solle daher in keiner
Familie fehlen.

Auch im neu beginnenden 14. Jahrgang werden wir durch interessante und
msprechende Erzählungen, populär gehaltene Bilder aus der Zeitgeschichte, ma⸗
erische Stizzen aus der weiten Welt und humoristische Schilderungen und Illu—⸗
tranonen das uns so lange Jahre hindurch in reichem Maße geschenkte Ver—
rauen zu erhalten bestrebt sein. Der „Omnibus“ bringt in jeder Wochen⸗
mummer ca. 39 Spalten Text und 3 — 4 ansprechende Illustrationen, von
denen zwei ernsten, zwei humoristischen Genres sind — für den in Anbetracht
er erhöhten Drudkosten ec. außerordentlich b'lligen Preis von 10 Pfennigen;
»emnach beträgt das vierteljährliche Abonnement nur 1 Marlt 80 Pf. *
16 Krzr. oder jedes Hift 40 Pf.

Der 14. Jahrgang des „Omnibus“ beginat mit der überaus fesselnden Er⸗
ählung: „Ein furchtbares Geheimniß“ von Lina Freifran von Berlepsch.
Derr Rame der Verfafsserin bietet die sicherste Bürgschaft, daß auch in diesem
Romane Handlung, Charakterzeichnung und Schilderung das Interesse des Le—
jers in hohem Grade in Anspruch nehmen verden. J ner Erzählung werden
sich andere, nicht minder fesselnde anreihen, von denen wir u. o. nennen:
„Ein verjsalzener Honigmonde von O. Beta. — Assunta“? von C R.
Struwy. Aus dem Leben“ ron Hedwig Szwylowska.

Als Prämie jür 1875 können wir unseren Abonnenten wiederum ein vor⸗
rrefflich ausgeführtes Farbendrudbild bieten: F

„Mutterglück.“
Nach einem Gemaͤlde von Klimsch.

Wir halten dies ansprechende und sich zu angenehmer Zimmerzierde eig-
nende Biid gegen die geringe Nachzahlung von 1 Mark 50 Pf. beim 14.
Hefte oder Kir. 40 zur Verfügung. Der Preis dieses Bildes im Kunsthandel
Zeträgt 18 Mark. Unser Prämienbild liegt in jeder Buchhandlung zur Ansicht
aus und kann von den Boten vorgezeigt wrd.

Bestellungen auf den Omnibus“ nimmt jede Buchhandlurg und jede Post⸗

anstalt entgegen. — F
zamburg. Verlags-Magazin, Speersort 18
        <pb n="16" />
        Fastnacht Dienstag den 9. Februar 1878
Nachmittogs 2 Uhr dahier bei Heintich
Schmin lassen Johann Valentin
Zopp Wittib und Kinder dahier ihre
Liegenschaften hiesigen Bannes in Eigen-
hum versteigern, al?

Plan No. 1329. 44 Dec. Adker in der

Mausbach neben Carl Graffion und

Martin Zott.

Plan No. 1361 4 34 Dez. Ader ollda

neben Jakob Ammann und Heinrich

Hauc.

Plan No. 1469 531 Dec. Acker auf dem

großen Flur, 1. Ahnung neden Jalob

Ammann und Peter Besi.

Plaa Nr. 1502 88 Dec. Acker auf'm

großen Flur 1 Ahnung veben Johann

Hager und Fraaz Jatob Hentich.

Plan No. 1858 47 Dez. Acker in der

Rischbach 1. Ahnung neben Itseph Fries

und Petet Udhl.

Plan No. 1923 52 Tej. Ader in der

angen Ahnung in der Rischbach, neben

Pcolaus Kiehl und Johann Besi.

Plan Ro. 2052 16 Dez. Wies in der

Behnbach neben Joseph Fries und Johann

Schmitt.

Plan No. 1751 14 Dez. Wies in der

Rischbach neben Peter Redel unb Jo—

hann Adam Spohn.

Gornu. icl. Notar. 8

Fastnacht Oienstag den 9. Febtruar 1871,
—A
Schmitt läßt Schuhmachermeister Franz
Foos dahier drei Ackerstücke hiesigen Ban
zes auf Zahltermine verfleigern:

Plan No. 2133. 42 Die. in den Duti

veiler Rödern neben Bernhard Kopp und

Magd. Hellenthal.

3223. 24 Dez. rechts in den Seyen

neben Heinrich Schmitt und Michael

Thierh.

2963 932/10 Dez. in der unteisten
Dreifpitz neben Bergmann Jung und
Joh. Jos. Bechtel.
Dis zum Versteigerungstage können dies⸗
Ackerstüce auch verlaufl werden.

BHorn, tal. Notar.
Band⸗Eier· ucdelIn
daiserslaut. per Pfd. 26 kr.
Straßburg. „ 18,
Tork. wetschen

IasseInüsso
nm hurg erlkus
empfiehlt

I——
Joseph Marsb hat noch einige!
107 TAppes
billig zu verkaufen bei
Beter LCang.
Bäcker — Wirth.

Auf
No. 456
st bekanntlich wiederum am 19. Mai v. J.
das große Loos und Prämie
ve p *, O O L. M.
mit der Devise:
Glüek und Segen bet Gohm?
laut amtlicher Gewinnliste wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen
worden; überhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni,
October, November und Dezember v. J. meine geehrten Interessenten
die Gewinnsumme von über
odl. IF. 220,00
Zen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
burg garantirte große Geldlotterie von über
ꝛᷣ
0.000 BPm.
ist diesmal wiederum mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen
bedeutend vermehrt; sie enthält nur 80,200 Loose, und werden in
wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgende Gewime sichet gewon⸗
nen, nämlich: J1 großer Haupt-Gewinn event. 375,000 Rm., speciell
Rum. 250,000, 125,000, 90,000, 60,000, 50,000, 40,000
36,000, 8 mal 30,000, 1 mal 24,000, 2 mal 20,000. 1 mal
18.000, 6 mal 15,000, 22 mal 12,000, 34 mal 6000, 2 mal
4800,40 mal 4000,4 mal 2600, 203 mal 2400,4 mal 1800, 410 mal
1200, 510 mal 600, 10 mal 360, 597 wal 300, 4 mal 240,
19700 mal 132, 17941 mal 120. 60. 48., 24. 18, 12 und
ß Rm.
Die Gewinnziehung der zweiten Abtheilung ist amtlich auf
den 13. und 24. Tanuar d. J.
festgestellt, zu welcher der Renov.⸗Preis für
das ganze Original-Loos nur 12 Rm. od. 4 Thlr.
das halbe » 62
das viertel 2 3 — — 1 2
ist. Diese mit Staatswappen versehenen Original⸗Loose sende ich ge⸗
gen frankirte Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst
nach den enkferntesten Gegenden den geehrten Antraggebern sofort zu.
Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngelder sofort
nach der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und ver⸗
schwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen überall kann man
auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
Jede Bestellung auf diese Original-Loose kann man einfach
auf eine Posteinzahlungskarte machen.
Læ A. AMS. OoIn
in Hamburg.
Haupt⸗Comptoir. Vank⸗ und Wechselgeschäft.
Redaction, Druc und Veriag von . xX5 emetßz in Sr Rnabert.

—

Mhden e ogs. Braun⸗
chw. Landes⸗Lotterie von der h.
degiernng genehmigt, dieselbe alz die
Beste aller existirenden Lot⸗
derien allseitiz anerlannt und nun⸗
mehr auch im ganzen Koͤnigreiche⸗
Biyern zu offeriren gestattet ist, ers“
laube ich mir hiermit zur Betheiligung
an derfelben erg benst eiuzuladen; ich“
unterlaßse es, die Loterie in oftensibler
Weise zu empfehlen, da die vortheil⸗
hafte Einrichtung derjelben für sich selber⸗
spricht, u. bemerke ich blos, daß unter
143,600 Gewinnenl
alche von ey.

7T, OOOGO MHAIc,

spez. 300, 000, 130, 000, 80,000
60,000, 2 a 40,000, 36,000
6 430,000,24, 000,2 a 18,000
114 15,000, 2 4 12,000
17 a 10,000, 8000, 32 6000
26 a 5000, 43 a4 4000, 2554
a 3000, 8 a 2000, 1600, 12
a 1500, 400 a 1200, 23 40
1000, 548 a 600 und 42, 135
Gewinne von 300, 240, 200..
180, etc. etc.,
deren kleinster mindestens den Ein⸗
satz dedt, innerhalb einigt Monate
zur Entscheidung kommen
Ziehungsanfang am 21. Jan. d. J.
OQuiginalloose Viertel 4 Mark oder
2 fl. 20 Kr., halbe 8 Mart oder
4 fll. 40 ser. Ganze 16 Mart oder
9 fl. 20. werden unter Beifüaung
des „amtlichen Planes“ prompt ver⸗
sandt durch

L. Oppenheim jun.

in EHl αι.

Die Bestellung gesch'eht amm einfach⸗
sten und billigsten auf Postanwei⸗
sungslarten.

NB. Jeder Theilnehmer erhült den
„amtlichen Prospect“ mitgesandt, ebenso
auch nach geschehener Ziehung sofort

die amtliche Gewinnliste unb werden
etwaige Gwinne plianmäßiz und
ohne Abzug prompt ausbezahlt. Da
die vorräthigen Loose schuell ver—
grffen sein dürften, Dolle man seine
Bestellung baldigst machen.
IDnDV
        <pb n="17" />
        Sl. Ingberker AAnzeiger.

ö— —— ——
der St. Jauaderter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verdandene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienttagt⸗, Donnerbtags⸗ and Sonta
Zummer ericheint wochentli d viermal: Dinstag, Derr⸗2teoa, Samstaa und 52n tag. Abonnementepreis vierteliährig 42 Krie. oder
1 Mark 29 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattscheift oder deren Raum berechnet.
—— — — — —ñ —ñ — — — — — — — — — — —— — — — —
* * 7
MX 5. — Sanuar 1875

Frankreich.

Paris. 7. Jan. Heute fand bei dem Pꝛösidenten der
Nationalversammlung ein großes Diner statt, weldem auch der
deutsche Botschaster beiwohnte.

Patis, 8. Jen. Larch, vom Marschall Mac Mahon
sur Bildung eines Ministeriums aufgefordert, eillärte, daß er keines
bilden vermöge. Hierauf erging dieselbe Aufforderung an

ufaure.

Interee

ist die in der heutigen Nummer unserer Zeitung sich befindeade Glücks-
Anzeige von SEAmuee Heeksneher sens,. in Hamburg. Diejses
daus hat sich durch seine prompte und derschwiegene Auszahlung der hier
ind in der Umgegend gewonnenen Beträge einen dermaßen guten Ruf
⸗rwoben, daß wir Jeden auf dessen heutiges Inserat schon an dieser
Etelle aufmerlsam machen. F — —

Die in unsecem heutigen Blatte defi dliche Gewinn⸗Vin-
beilung des Herrn La z. Sams. Cohm in Hamburg ist
Janz besonders zu beachten. Dieses Geschäft ist bekanntlich das
ilt ste und allerglücklichse; im Mai wurde schon wieder
zas große Loos gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
zei ihm Beih eiligten die größten Hauptgewinne von R. Marlk
360,000, 270,000, 244, 400, 183. 000, 180,000. 156,000.,
ftma's 152 400, 150, 000, 90,000, sehr häufig 80, 000, 60,000
18.000, 40,000, 86,000 Rm. eic. esc. ausbezahlt, wedurch viele
Zeute zu reichen Capital'ssen rew rden sind. Es sind nun wieder
ür einen kleinen Einfatz gro‚e Capitolien zu gewinnen bis zu ev.
375, 000 Rm. Auch bezahlt di eses Haus durch seine weitber⸗
zreteten Verbindungen die Gewinne in jedem Orte aus. Da eine
zroße Betheiligung zu erwarten ist, möge man sich vertrauensvoll
in die Firem Laz. Sams. Cohn in Hamburg wenden, bei
der man gewistenbaft und prompt bedient wird.“ F

as Haus S. Sa ã nnd In ambaurg wird Ts
wegen prompter und aufmerlsamer Bidienung seiner Interessenten
jo angelegentlich empfohlen, daß wir nicht umhin können, auf die
m heutigen Blatte defindliche Annonce desselben ganz besonders
Ainzuweisen.

England.

London, 8. Januar. Emem Pariser Telegromm des
Da'y Telegraph“ zufolge theilte der französ. Arbeitsminister dem
in Paris anwesenden Lordmayor von London mit, er habe heute
Morgen von Lord Derty dan Abschluß des Ablommens über den
Bau eines Tunnels unter dem Canal zwischen England und Frank-
reich und die Bildung einer Gesellschaft mit 25 Millionen Frics.
zur Vornahme der Vorarbeiten erhalten. Im Falle das Unter⸗
nehmen gelinge, sei eine dre ßigjährige Concessionirung genehmigi.

London, 8. Jan. Karl Blind erhielt einen Brief von
Saribaldi aus Caprera vom 30. November, in welchem der alte
GBeneral erklärt, er habe im letzten französischen Krieg nicht gegen
Deutschland, sondern für die Demokratie getäwpft. Ueber die deuischen
Forischritte erfreut, halle er Deutschland für würdig, an der Spitze
er nach Emarcipation der Menschheit strebenden Völker zu gehen.
c
rBerlin, Johann Hoff, der Malzerxtralt⸗Mann, ist
nachdem er den Berliner Staub von seinen Füßen geschüttelt, nach
Petersburg übergesiedelt und gedenkt daselbst eine große Bierbrauer i
—*8

Vekannkmachung.
Der Preiß des Gasens in St. Ingbert
st vom 1. Jannar ab auf 7 Kr. per Cu⸗
ikmeter festgesetz t.
St. Ingbert, den 8. Januar 1875.
Das Bürgermeisteramt
Luster.

Jaupt-Gewinn er.
40 000 Mark. Neouo
Noue Deotsche 58 ⸗
Reichs-·Wahrung — cecltes Anæacigeo.
ünladung zur Betheiligung an die
ĩ Oh
—AAI AICOM
der von k Landes Regierung zarantirten grossen Geld-Lot-
terie, in weleher üher
Joven 600,000 B. Tark
sicher gewonnen werden milbteeν.
Die Gewinne dieser vorthoilnaften Gold-Lotterie, welcehe plangemäss nour
24, 000 Loose enthãlt, sind folgende: namlieh 1 Gewinn event. 460, OOO, Reichsmark,
ꝓpeciell Reiehsmarx 300, 000, 150, 000, 80, 000, 60,000, 2 mal 40,000, 86,000, 6 mal
10.,000,. 24, 000, 2 mal 18,000, 11 mal 15,000 2 mal 12,000, 17 mal 10, 000 4 mal
3000, und 6000, 60 mal 5000, und 4000 268 mal 3000 und 2000, 486 mal 1600, 1500
1200, und 1000 1498 mal 600, und 800, 160 mal 240, 200. und 180, 28800 mal 142
2975 mal 140, 122 und 120 9750 mal 94, 80, 66 und 88 Reichsmarxk und kommen
roleho in wenigen Monaten in 6 Abtheilungen ur J—νn Entscheidung.
Die erste Gewinn-Ziehung iat ntIien auf den
2Item und 22ten Januar d. J.

*
Bekanntmachung
Der Stadtrath von St. Ingbert hat in sei⸗
per Sitzung vom 7. Janur 1875 zur Auf⸗
zringung der Mehrausgaben der hiesigen
dateinschule das Schulgeld vom 1. Jan.
abhin erhöht und die Schüler zur Bezahlung
eä Schulgeldes in 3 Classen eingetheilt.
Demnach hat die J. Classe 29 fl. 10 kr.
I., 21fl.
„III.. I282 fl. 1 kr.
per Jahr zu zahlen.
Das Verzeichniß über die Zutheilung'der
Ipre liegt auf dem unterfertigten Amte
ffen.
St. Ingbert, den 8. Januar 1876.
Das Bürgermeisteramt
Custer.

— ———

sestgestallꝰ -ad Ko stet hierzu
das Fane Originnllioos mur O Gulden æ0 Kr.
—XXX do. nur 4 do. 40 do.
das viertel do. —X do. 20 do.
and verden diess Vomn Btante garantirte u Original-Loose (txeine ver-
dotenen Promessen) gegen frankirte Einsendung des Betrages oder
zegen Postvrorseæhuss selbst nach den entfernteston Gegenden von mir versandt.
Jeder der Betheiligten erhält von mir neben seinem Original-Loose aueh den
mit dem Staatswappen versenenen Original-Plan atisA und nach stattgehabter Zie-
hung sSosortd ie MIIEhe Ziehnngsliste umautgefordert z0gesandt. j
Dio Auszahlung und Versendung der Gewinngelder
erfolgt von mir direct an die Intoressenten Pronapt und unter atrengster
Verschwfegenheit.
Jede Beste Unng kann man einfach auf eine Posteinzahlunge-

VBekanntmachung.

Der Voranschlag über Einnahmen und
Uusgaben der Gemeinde St Ingbert
yro 1875 ist fesigestellt und liegt zur Ein⸗
icht binnen 14 Tagen auf dem Buürger ⸗
neisteramte offen.

St. Ingbert, den 8. Januar 1875.

Das Bürgermeisteramt

—

carte ια
-2NMan wendo sieh daher mit den Aufträgen vertranensvoll an
l HIeclkaseher genr.
u IEr Veel· OonOoi Iian HHam burę,.
A
        <pb n="18" />
        weutz

0 Ziehung am 21. und 22. Januar d. J.
VDas große Loos von ev. 450,000 Reichsmark,
ferner 300, 000, 150, 000, 80, 000. 60, 000. 2 à 40,000, 6 à 30, 000, 11 a
15,000, 17 à 10,000, 26 25000, 48 à 4000, 253 a4 3000, bis abwurts zu
142 sind zu gewinnen in der von der Herzoil. Braunschweig'ichen Regie—
gierung errichteten und garantirten Geldlotierie. Das unterzeichnete Handlungs-
haus, wit dem Verkauf der Loose direkt von der löbl. herzogl. Lotterie-Direktron
beauftragt, versendet zu den
—0 schon am 21. &amp; 22. Jan. —7 —
bezinnenden Gewinnziehungen gegen Einsendung oder Nachnahme des planmähßi-
gen Einlagebetrages: Gamze Oeiginalloose a fl9. 20, Halbe a fl4. 40, Viet⸗
tel a fl. 2.20 und sichert die sorgfältigste uund prompteste Bedienung zu. Je'er
Bestellung wird ein amtlicher Ziehungsplan beigefügt und die amtlichen Listen so⸗
fort nach der Zichung vorsandt. z·
Man beliebe daher geneigte Auftrage buldigst direct gelangen zu lassen an
42 Racuar, Bankgeschäft in Maeinzz.
G. 670.)

Montag den 11.5 Schneemonat Abends
präcis 8 Uhr 11 Minnten
3. Kappensitzung
mit cçarz neuen Abwechslungen.
Das Narrischo-Oomite.
Vaͤterlande —ender. auch eine
Tabelle zur Umwandlung der südd. Mün⸗
zen in Rm. und Rpf. enthaltend, zu haben

der Druckerei dieses Blattes a 8 kr.
Jeuerwehr· Montag
iã Earl Engel.

—— 2ꝝ* und 22. Jannar d. J.
—z22
— —
No. A56.
bekanntlich wiederum am 19. Mai v. J.
das aroße Loos und Prämie
von , CC. R. VV.
mit der Devise:
Gulüelkx umnid Segen bel Golim?!
laut amtlicher Gewinnliste wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen
worden; überhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni,
October, November und Dezember v. J. meine geehrten Interessenten
die Gewinnsumme von über F
Rmn. oel. r. 2200
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
Die vom Staate Hamburg darauitd große Geldlotterie von über
onon 3 R.
ist diesmal wiederum mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen
bedeutend vermehrt; sie enthält nur 80,200 Loose, und werden in
wenigen Monaten in 6 Abtheilungen solgende Gewinne sicher gewon⸗
nen, nämlich? 1 großer Haupt-Gewinn event. 375,000 Rm., speciell
Rui. 250,000, 125,000, 90,900, 60,000, 50,000, 40,000
36,000, 3 mal 30, 000, 3 mal 24,000, 2 mal 20,000. 1 mal
18.000, 6 mal 15,000, 22 mal 12,000, 34 mal 6000, 2 mal
1800, 40 mal 4000,4 mal 2600, 203 mal 2400,4 mal 1800, 410 mat
200 310 mal' 600, 10 mal 360, 597 wal 300, 4 mal 240,
19700 mal 132, 17941 mal 120, 60, 48, 24, 18.12 und
zßz Rm.
Die Gewinnziehunug der zweiten Abtheilin ist amtlich aaf
den 18. und Januar d. J.
festgestellt, zu welcher der Renov.⸗Preis für
das ganze Original-Loos nur 12 Rm. od. 4 Thlr.
das halbe — —V u 6 2 u
das viertel 3 —A —— —1 2
ist,. Diese mit Staatswappen versehenen Original-⸗Loose sende ich ge⸗
gen frankirte Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst
nach den eutferntesten Gegenden den geehrten Antraggebern sofort zu.
Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngelder sofort
nach der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und ver⸗
schwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen überall kann man
auch jeden Gewinn in seinem Wohnork ausbezahlt erhalten.
Jede Bestellung auf diese Original-Loose kann man einsach
auf eine Posteinzahlungskarte macheen. —
Sams. Cohlm
iin Hamburg. 3
BGaupt⸗Comptoir, Rank— und Wechselgeschäft. a.s v
CGOGOCCOCCCCOCOCCOOCOCGCES.

gzum Glücks-Versuche
FJurch ihre soliden und vortheilhakten
Einrichtungen ganz besonders geeig⸗
net ist die vom Staate genehmigte
und garxantirte Hamburger Geid⸗
Verlodjung. Dieselbe bringt in
noch 6. Äbtheilungen 39, 5900 Ge⸗
winne darunter Haupttreffer von
ebent. 375,000 Reichsmark sowie
specieß Re'chsmak. 250,000,
125,000, — 90,000. —
60,000, — 50,000, —
40,000, — 36,000. — 3 a4
30,000 —24, 000. - 2. 4
A 18000 -6 a416,000
X. zc. zur Entscheidung und betrãg
diek Einlage fuͤr die auf den
. . Mä. FAMI.
amtlich festgestellte 2. Ziehung
für ganze Orißz. Loose A Thlr. od. 7 fl.
halben s 8 fl, 30.
viertel, 1—1. 45.
Gegen Emsendung dis Betrages
(die am Bequennlichsten durch Post ·
Anweisung erfolgi) oder gegen Post
vorschuß werden die mit dem
Slaatewappen versehenen Orig i⸗
ndal⸗Lordsse von uns versandt
und die amttichen Pläne gratis
veigefügfgt.

Bei der Nahe der Ziehung er—
uchen wir alle Diejemgen, die diese
— — soliden
Glücksversuche wahrnehmen und
Loosje aus unserm. vom Glücke
beguͤnstigten Debit beziehen wollen,
uns ihre geneigten Außtrüge;, unger
sãumt zugehen zu lassen und werden
dir wie bither desir bt fein, das
Zertr men unserer Inler fsenten
Zarch die aufmerksamste Bedienung
zu rechtfertigen. Die amtlichen
Bewinnlisten versenden w'r unauf⸗
gefordert prompt nach der Ziehung
und erfolgt die Auszahlung der
—
ort nach Entscheidung.

J. daoks CCo.

Staats⸗Effecten⸗Handlung

Hambura.

Redacnion. Druck und Verlag non F. X.

tiMtttMtttoähM
Demesßt iu St. Ingabert.

α—
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        312 8* 4 2242 21 WM
23 2—55————835 45 —V —
337 —57—e 3 38 338 3523 78
235 — —52233* 3 88 3 3 55
—2— — 283 523 — 3
s8883 *323338 333333555 58 — 5
5223—58 23—2382E 575 52 2828225 525955 258 838 — 7*
2252 — 2—2828283 338 * —A 7k25 2 2253 — —A
22 — —838— A 3 5 ———— 2 2 85
285558—23— 22358 57 —A — 338252 —X 25 80
738 5271* 5 2528——5 82355 555—3285 — —
32 —X 55 — ** —— 63 22 —58 * 25 222 — 3—
2333232 —z8s83 38583 5 22 33552577 — 555 287
— — 8* * — — ZR. 4 52 * 8
8 2 8 2* 5*8 53—3 S 52 85 * * —
285 5338333335835* 8235 ** 55323233555563 — 4 * 8
75 —33358 — 533338 338 53*
* — 82 2 — * — —2 52 382332 O —— *25 8
—J —3 8 5228* S 2* — 25* — —T —
— —— A 2— 352322 —— —X
233 233 »8 2488
— 2 2 2 78 57 2 * — —— 8 * —
5 7552 5225 — *3 333 322 —53 2754 —E — — e
33 67 325 3 338 7
53532 323 ——A — — ——— — Ek752 —5 3
8 * — * * ꝑ 58 — —5 8 —— *2 22232325 3 — 1582—
7 83 * — — 2 —— — —mn —* * — — — 25 —2 * V ⁊ ——
3B3E 373537 —58 5587*38. z8—35558.* —— .332
23338 — 3832885 s88 — —— 138228
33 — — — 7*8. 23 — — — 5
25z3z0 58 571 38338 — —5553—83222523738 322z 5 5555255
53 —, — ——35 35533533358* 253233536 ————
—283—833 333753 —338 —83338 J
3553533553,5792 3383 367 ẽ
&amp; * 7. * * 3 ——5 — * * 2*
* —A —335 58 683 23 2
S 7*2 — 8—* —
4
22
—XIV a —
9 22 2532322 27* 28 —33
22 * 23—2 23 53383392 35853 5555355 —A——
2.2 5322 8 — — * — — 22280 5 E 2—— 528
——— 35*5 —58 2532 8538853 525 2s822258* 3353332*2
2 n —
*553358* —S 5835 5—5338 ————
273 333838 3333333332—— 5383 3333328 3883338385
23 *22 * — 55 225 — ——— *7 22* — *
22328 8 2 7278 * —8 95 * — S38* 58
2 2 2 222* 58 222 2388. — — *
5 325 2 2 ⸗ 322 — 2885 2 * ꝛ 95 B 5 S58 — —
32 32235 — 50 85 582 — * 22 8 2522 28
— ——3232233585 55234 z228 ——383228
*822825 5 555 2—75355535 — — 2323858 2 —⏑ 33*
55—7 58 3883523538 —— — —————
35333e33 —8s23 5 53
22222 * * 2* —X — ——
—32 28 —— ——— 22 * S 8 —5 — —
333 338 5338233—3 38 32832358
—5 — 2 — — —* —A S 525 —
25 5 225 3* * 52 535533 55 52253532805832
— 253 5522— —2*84 27* 555883 53—5835. 7—2
— — — 2 85 5335 — — 3— 2*
—53725 32353 — * z23223555 5325 525 5**
— —A— —z33 12525 3z3 5528 8 557—
— — 22 *5 2522 — — —8 —A 528 — — —— —
29 3 5538 5—5832 282 5 —— 23 Q S —
—A A—— —5357. 3 5483872* —
2553233 — ————— 33 3 ãA
* — * —
3 333 33 —53583
32 3 3353333 5 5 8 383533 »223 —x
ĩ — 2227
2 28 23 5.28 5583573385 5825 —3 8388— 32 ——
— — 5235 — — 558335 A 2235355
—2352238 ez 2 E 3— 5 35 23253 —86 2——325
— — —5 8
5383355533 333825 8553 53533 — 55—28 c 3253853
283355533833 3 EAE s —
—2253625356 555 ———
— *c

1. 2 2
52 85384233
* —x5 35 6 83225
— 2225 25 2 2533 —52 2** 38— 58B325
52223 7—3353 588385 72 — 5373 35555 —
—AIA 38833553353 —533 33 537335* — 22278
—53z 5553 *35526 * 57 3353385 58 25* 23 ——
, 27 * * — —
— A — 238 —88 35833* 522. 2323 — *2258
2535553338 *5 —A 3 — 858——8255 — 82—
* * 8 —— — 2 8 V * 28 555328585 8 5*
5552—33335358* 8EE—2 S24 358 * 22* —3 ——XI
3 * —z58355 3228357 22. 37 —3— 33 5 17222
R—— *22 ·· * 8
—55 3298 832338 * 23*552 —55328535 255338503 *2583
z352 — — 1522 48 * 2z* »—,—2533 — —R ——
g 335333735333*35* 3 333 383333 53375
228333 38358 35733335 323837 23 353357
3225 5 5 28 — — Z838 — 53553
* — 5 3 —22 5 *»52232 8 523533535 —A ———
15337583 88 28 525333573383 25532
223 — —— 38 — 5—3377 — 27 52373 327235 8 55
— *5 5333 833 ————
*3 —— 73 5*22 8* * 2 53
33 7— 325352238 3337838 33338
— 552* E —————— 532 * 21 3 8 22
2 3 35 88 533355 85 33
2 25 33—358277 2557 —21*233838 5228 353 .5232 3*
58 7 7—333 5355 525 553 — 3353525
8 — 72 5 * 82383—— —— 55 3352 —2255
* 2 A 85 55 2 — 2 z5888 — — 73
5 335335 — 382 *AXES25 222 5355555335
—2 5*55 * —3 38 20 273 3255
'357332353383735 58 3587336268 * 533
8 5258 388, * 2* — 38 ———
333358 3838383554 383588 *75— 3358 —533838
8 — — * * p * 2 — 7
—— 3733 7453* 5 2 32
53 52 2225X — — Z
5433355—55
7238
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535353 3558
28 755 5 ẽ
2232838 *33333 338
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A 7
2538 834 3327258 — —
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———— 33 5355387* 3587 —
18333533 5 — ——— 22z223
2 —
3*3235387 3573 3823 235735 5z2
z2325* 5 2333233 —55358 5828* 353 7
33823535 J —
— —J— . 5* ——— — * F —
— — * —— —— — 55*23833 * 2 —— —
5z58638 333 GO, cE F 8 5275* 338——5232 5535
33333 — * —
88 33535 A— 2 82 5532
E— 38 * 8* x s228338* 1
J 22328 667
J J—
* —D———— ————
358 2 225 8* 22 583 3332337 3 * ——
—8 * — 2 5 3373338* 58 2 24
JJ
—— 58 335528 — * 5 * *B5s28 ?
2 73 * 4⸗ * 223 — 2 —A * V * *
———— — 133382 5 ————— 2 A 28383538 33
52537 3 82 53 zZ 7* 225 —A 3223 232
12525334 A — 3*5* —AA —— 3883 38333337 8
25 * *7428 25355 * 333 58 —32
2729 — * * *—. —— i 3 —V ã
—33x *38 2272 —23337 — A —2
131 332* *23 ? — ———
32 * 282 22 23 882 —A
58s837 ——
* * — —1 — ——2
333833* ä
52 —A 3585 e
355 — —— 9558
33373 —A — —— —
5 2
383335338337
355358
        <pb n="20" />
        322298 2222 7222422
e, 38. 3333. I5—52—3 e e
227 55 825723 22.3 52 — 5 52 3333 *53 —
2 352 *2 — 2 5— —3 358 52353232 2532 *5352 253
32 3. 3338323233335*
8—5 2 *58*5. —AA — — 22*8 —— * 2 252 5 2. 5 *
*5 2323;, 25 T. ESS 6 —F 25323 25862 5232* 282
* — 2 2 — — 789 — 8* S. 5 —
3 —33 —32
33 3 —25 58— 53*8— 3 *3
522
J 433 8 33 33333533
h * Z. — —
3582835 3233 —33 58*
5*55* * 5*8 25 3 25 — —* *537 33 27 *
37 * 22323 — 25 — 2.
53 28 322 —*
5* —A 2 S — 2* *
3 33 33 2— 53
—— — 2 225 257282 I5. 52357 — 23222 5223*885
315233338 3333543* —A 633 5*
31** 32 2 * 5 — * * 3 — —— — — — 83 32
35282* 522832 5 3 — —— 2*58 52
21 8 — 3 2*—22 538 23 55 2 — * 5
5168 * 3 1212873232 —8 * S⁊ 2 *252 38* 222 75
534 55— 3775 3
233s— 7 35 3 33 2
—A⏑— A232— 2. * 2 * S 52. 2 * 3 3 ——
21 —— 5522 28 2337* S8IS8 5—2335 —2233
22262 32 121235529 S.3 m23* 2. 2535 —ã3 S.
A. — — 222232 2 78 —9— 725 3*. c0 2 74
253, 22 2 — —* —522232 — 25 3333 28 x3152— 2 *32 57
—173358 5 25335 5 5 535 532335 3333833——32 2
587255 88333z35 2 5* — 222. 2 53 IR 5
523228 8 E7 32 E 32 235
— —— — — —— —— — — — — — ——
22 22 23 72
3234333533*
352773328
* 5
32k54832335*
—
285
eaꝰ⁊ —0*3 *35 25
—R — 2
v 25 22352
7 8353355
**222583 72 *
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233385333238
22 ———
525337333823
52233352582
2 2* *2 —2
5 232 775
*532233332832
-222 z2.,. 2 —32
13353335 2278
** A *
553352333.22.
322333383 5253
—J— 2 2228 252
* 282 2. 55*
S 337 —
53 2
585 2 2— *
3232 2 *27
— 373232
28 3 S. 3 —* 72
23553353—283 J
—A

— ——
225 338
— ———
2 —
2,.2* 83 3838273
533252388 ——
*
288 322 22 ę
2 J *
3823523 8 23553
232352327 — 233 58
2 25 3 * 3535833 Eẽ
8 — XX 58* 2333 *
223 2335
719383538 253823*3
X 52 —* *
2235* * 5383
** 8*
23358 8sz25*84 —3
22335 523553 5
J F
X v 222 23 7
2* 22 2 2z233628 3 F
— 2 * 28 3 5
3253223 7
ẽ 2258 EF 2
5 3 22373 8
22235 2
52* 2*— 2
F —— 4 —
* 202 2 8
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*5333385333523
23.3 33824
5557 3
2.9—* 2238 2838 535335
— ẽ8
—2 * — 32 — 2 5* 2525 * —8
3 2 32332353353353 2837328383 * 8
5X. 538 832238 * ——— 22
—2 32 — * 23 325— — — —2 * 8
2. * * R *8 S 252 52*5 8
— 7 —5 7— — 238 5322322 153
53 —2 * ⁊ — 5 —— 325 —
—— 222323 — 28 5. 5325532.8 7 2
838342 27335335382
5*5333558558 222555532*8338 255 8
— 5, 3 * 2 52256*533 * 55 — 2
23233 x5 — — S 8 *
* 3555723858 3575333 677 2
* —A — 2
55 eee — —
3838*S 335333328 533333333
55 524 2 57 —
—— — — 7232 552323 —— ** 23 c5
* 2738227 —
2 5*3 e 2.2 233 —ãA
2 —235333533385 5 252—3583 253
32233382
23 —58353528 5353352335 23828*
— 3 2828
*— — 225 — 2 2 5
32553333533 233335333535533
— — 2552 2 — ⁊ 2325. 2 8
235333 53352533532 — 38
23 223323572538 —*8
22 72335352
23525*

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5233 — 2533593323325338
— 53S252.3 553433*5253 * XXX
83537533832333 32352832,38e—4333238
2 — * — — ẽ A 23 5
253523, 343833337842 252353335
28 *3*32233375355 — 533553333
* — — —A 22533824—332338533 —
— — 55 — — — —— 522. 53 32
—— 385 * —a 53 ⸗ —— 232 2
* 333 z 552375
735883*33 *533333383—8323858 22*53337
3 58 858 25 224
zs 3 352282833235*
* *. —2
2 53232 32233 15533833 533833353
23—33 758 35 33 33333533822558
5558 2538 533 —333333526
233 3823 33553 33533 5353828
2 S82. X A— —— — 85 —
555. 55333 — 322 323 *55 ———
33 — — 25758*88337
252327 5335333355225 — 53253338
XS 2 288s 2 525 ⁊ 25 —A 52233
232 5332* 35 828 2 553238338 235
523222 3 23328 5553* 7 ⁊
553 2223 5338 285353 73933 3853238233
333 233553 533283 — 22533327
223553—3z5333335 28 57* —— * ——
J2 8233—52335 23333358 833583857
*57525S53 23523223—“5
* 353 332352583
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        St. Ingberker Anzeiger.

der St. In,berter Anzeiger (und dar mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltuagsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnia
Nummer erscheint wohentliv viermal: Dinbtag, Donnerstaq, Sraztag uid Sönntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
1 Mark 2) N.Pfa. Anzeigen werden mit * Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrist oder deren Raum berechnet.
Dienstag, den 12. Januar

1875

Frankreich. F „Rfälzisher Gewer bemuseums-Rerein“
Parins, 10, Jan. Mac Mahon berief gestern den Her- geb'ldet. weicher in der Stadt Kaaiferslamern feinen Sitz hat.
zog v. Audiffret Pasquier zu sich. damit er ein neues Ministeris Der pfaälz'sche Gewerbe · Mu seun seVetein wird den vorgesteckten
um bilde; derselbe lehnte aber ab. Dann wandte sich der Mar- Zweck haup.sa hlich durch Anlegung einer Sammlung von gewerb⸗
schall an den Herzog v. Broglie — also den vierten; aber auch isch inter ssanten mad mustergiltigen Gegenstaͤnden in Originalien
d'eser sah sich genöthigt. zu erklären, daß er jetzt wenigstens oder Abguͤssen, ferner durch Aufstellung einer Vorbilderfammlung
nicht im Stande sei, ein neues Ministerium zu bilden; er könne in Zeich iungen, Pooto graphien 26. endlich durch Einrichtung eines
es erst, wenn die Nationalversanimlung sich über die constinutionellen Zeichnungssaales zum Kopiten von gewerbli hen Zei chnungen unter
Geletze ausgesprochen habe. dachverstäadiger Leitung zu erreichen suchen; auch ist die Anbah ·
Paris, 9. Jan. Der Könlg von Spanien schiff. aung eines angemessenen Fachuntecrichtes füe einzeine wich tigere
te sich vorgestern in Marfeille, wo er mit königl. Ehren und Industrie‚we'ge sowie die Veranstaltung bon Wanderausstellungen
großem Zusammenlauf emp'angen wurde, nach Sp mien ein. Er ñ Aussicht genommen.
»estieg die Fregatte Naoas de Toloso, wo er von der spanischen Mit lebhaftem Danke ist hervoczubeben. daß der Landrath
Deputation begrüßt wurde und die größte Freundlichkeit zeigte. jer Pfalz in Würd gung und Anerkennung dieser Bestrebungen dem
Heute landete die Flotille unch guter Fahrt in Barcelona, wo der gereine als Jahtesbeitraäg bereits die namhafte Summe von
sdnig folgende Ansprache hieltz Ih bin glücktich, über Barcelona 3500 fl. vorbehaltlich alierhöhster Zustimmung zur Verfügung
—V—
Cataloniens und der von meinen Titeln, auf den ich am stolzesten Eine fernere Anerkennung und Billigung der Vereinszwecke
ain, ist; Graf von Barc lons. In Barcelona sind allenthalben darf auch in der Seitens des sönrigl. Staassministeriums des“ In—
Ehrenpforten errichtet. — Die franzbsische Presse ist sehr erschrocken gern in Aussiht gestellten Zuwendung eines enisprechenden Zent⸗
über die Fortschrit'e der deutschen Floite, und es werden Stimmen ralfondszuschusses, sowie in der Thatsche erblickt werden, daß der⸗
aut, welche behaupten, die Franzosen töentzu si beim nächsten naien schon namhafte Gründungs Be'ilräge iheus gezeichtet, theils
kriege den Deutschen gegenüber nicht auf offener See halten. — hugesagt sind.
Ju Neucaledonien wurden 4 Deportirte, welche zu entfliehen such⸗ Bei dem lebhaften Interesse, welches die pfälzische Gesammt⸗
den, standrechtlich erschossen. bevölkerung jedem gemeinnützigen Unternehmen entgegenzutragen
Oesterreich. zewohnt ist, wird die Annahine sicherlich gerechtfertigt jein, daß
Prag, 9. Jan. Das eröoffnete Testament des Kurfürsten ine größere Anzahl von Kreis⸗Angehörigen aller Berufsklassen
von Hessen euthält die Erklärung, daß die Fürstin von Hanau sich zu weitern Geschenken und GründungsBeiträgen wird gerne
als Werb seines Herzens, nicht als morganatische Gattin gelten hereil finden lassen.
dürfe, daß die Rechtsverwahrung gegen Preeußen aufrecht bleibe Trelen zu diesen und andern schon disponibeln Mitteln die
end das 4 Millionen betragende Vermögen zu gleichen Theilen ewöhnlichen Vere insbtiträge, weich für das einzelne Mitglied auf
unter die Erben vertheilt werde. Der älteste Prinz Moritz erhält ährnich 4 Mark, für die M tgliedet der pfal zischeu Geerbeberene
die Hertschaft Horzowitz, muß aber bedeutende Legate auszahlen. ber auf d'e Halfte dieses Betrages festgesetzt sind, so dürsten die
(GSr. 3.) ‚aupisachlichsten finanziellen Vorbed ngungen jur gedeihlichen Wiet
amkeil des Vereines zweifelsohne vorhanden sein.
Die Unterzeichneten richten nunmehr an die Kreisangehörigen
Wec Berufsklassen, inssesondere aber an die ganz vorzugsweise be⸗
heiligten gewerblichen und industriellen Kreise die ergebenste Auf⸗
orderung, durch Zeichhnung von freiwilligen Beiträgen sowie durch
ahlteiche Beitrittserklärungen die Erreichung der Vereinszwede fördern
zu helfen.
Koaißsetslautern am 830. Tezember 1874.
Für den Verein

47htes.

Vom Bezirksgericht Frankenthal wurde Fr'edrich Zöller,
früher k. Notär in Sp.yer, jetzt Privatmann in Ka'serslautern,
wegen Unterschlagung von Geldern resp. Sachen, die er in amtlicher
Eg'enschaft empfangen und in Gewahrsamghatte, u einer 8Ge—
sammist afe von 2 Jahren Gefängniß verurtheilt, ihm auch die
zürçerlichen Eh earechte auf gleiche Dauer aberkannt.

F Die Münchener Bräcer haben vor kurzem eine Herabsetzung
des Bierpreises um 50 kr. pro Hektoliter, de nnach 2 kr. pre
diter gewährt.

F An der Universität in Bern studiren 32, an der in
Zürich 33 Damen, zusammen 65. Davon beschäftigen sih 47
nmit Medizin, 17 mit Ph losophie und 1 mit Jurisprudenz.

F Madeira, 4. Jan. Der Dampfer Windsor Castl—
überbrachte achrichten aus der Capstadt, wonach die Schiffe Co—
zuette, Campagne, Veraloun, Em'lie, Marie Novabella, James
Dibson und Wessern Star bei East London im Sturme gescheitert,
Re Mannschoften aber bis auf einen getetlet worden sind. Das
Schiff Transvaal scheiterte bei Ratal, nur der Kapitän
wvurde gerettet. Ebendaselbst scheiterte ein mit Mehl beladenes
anderes australisches Schiff; die Mannschaft wurde gerettet.

7 VLondon, 4. Jan. Das Unglück auf der Eisenbahn
dei Shipton hat bis jetzt den Tod von 834 Personen zur Folge
zehabt. Aber noch liegen eiwa 40 Personen darnieder, von denen
iich sechs in einem gefaͤhrlichen Zustande befinden. Von dreien
darunter glaubt man kaum, daß sie Leden überleben werden

Aufrups.
Zunm Zwecke der Fötderung des pfälzischen Gewerbes, insb.
ondere des Kunstgewerbes und der dazu gehörigen Indu—-
keiearten hat sich unter dem Proteltorate Seiner Exeellenz des
önigl. Staatsrathes und Regierangs -Präsidenten Herrn von
Hraun ein.

Das provisorische Konmité6:
). Weber, J. Schoen, K. Gelbert, L. v. Gienanth, G. Hamm,
. Hoenig, K. Voltz, E. Heydenreich, Ph. D. Knobloch J. B.
Wolff, Ph. Karcher, W. Rittersprach, H. Osann, Ph. Th. Kubdel.
F. Scharnherger.

„Die in unsecem heutigen Vlatte defindliche Gewinn IAur
beilung des Herrn La z. Sams. Cohm in Hamburg ist
zanz besonders zu deachten. Dieses Geschäft ist bekanntlich das
ilteste und allerglücklichste, im Mai wurde schon wieder das große
Zoos bei ihm gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
dei ihm Betheiligten die größten Hauptgewinne von R. Mark
360,000, 270, 000, 244, 400, 1883, 000, 180,000, 156,000,
»ftmals 152 400, 120., 000, 90,000, sehr häufig 80, 000, 60,000
48,000, 40,000, 836, 000 Rm. eite. elsc. ausbezahlt, woduͤrch diele
deule zu reichen Cavitalisenz en-rden sind. Es sind nun wieder
jür einen kleinen Eirgatz groye Capitalien zu gewinnen bis zu eb.
150,000 Rm. Auch bezahlt dieses Haus durch seine weiver—
yreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Orte aus. Da eine
zroße Betheiligung zu erwarten ist, möge man sich vertrauensvoll
in die Firme Laz. Sams. Cohm in Hambuig wenden, bei
er man gewessenhaft und hrompt bedient wird.“
        <pb n="22" />
        dig gewaͤsserle ,
Stockfische
J. J. Grewenig.
Einem verehrlichen Publifum zeige hier—
nit ergebenst an, daß ich mich als Schuh—
macher dahier etablist habe, und b'tte
um geneigten Zuspruch.
G. Rrausemn.

dei

Vaterland skalender,, auch eine
Tabelle zur Umwandlung der südd. Mün—
sen in Rm. und Rpf. enthaltend, zu haben
der Druckerei dieses Blattes a 8 lr.,
Fomptoir Kalender a 4 kr.

α
Joseph Marsch hat noch einige
NnEr« appes
billig zu verkaufen
Beter Lang.
Baͤcker &amp; Wirth.

hei

e, dem de 428. Her zogl. Braun⸗
schiv. Landes Lott erie von der h.
Regierung genehmigt, dieselbe als die
Beste aller existir enden Lot
terien allseitig anerka unt und nun⸗
mehr auch im ganzen Koͤnigreiche
Bayern zu offeriren gestattet ist, ere
laube ich mir hiermit zur Betheiligung
an derselben erg benst einz uladen; ich
unterlasse es, die Lotterie in of tensioler
Weise zu empfehlen, da die vortheil—
hafte Einrichtung derselben für sich selben
spricht, u. bemerke ich blo?, daß unter
143,600 Gewinnenl!
iolche von ed.

*0. 00 MarIc
spez. 300,000,150, 000, 80,000
60,000, 2 a 40,000, 36,000
6430,000,24,000,2 a 18,000.
11 4a 15,000, 2 4 12,000
17 à 10,000, 8000, 32 6000
26 a 5000, 43 a4 4000, 255.
a 3000, 8 a2000, 1600, 12⸗
a 1500, 400 4 1200. 23 4,
1000, 548 a 600 und 42, 185
Gewinne von 300, 240, 200,
180, etc. etc.,
deren kleinster mindest ns den Ein—
satz deckt, innerhalb einiger Monate
ur Entscheidung kommen
Fichungsanfang am 21. Jan. d. J
Zriginalloose Viertel 4 Mark oder
—A 8 Mart oder
4 fl. 40 Kr., Ganze 16 Mart oder
d fl. 20. werden unter Veifügung
des „amtlichen Planes“ prompt ver⸗
andt durch

L. Oppenhbeim jun.

in B-AVUBSCIWig.

Die Bestellung gesch'eht am einfach⸗
sten und billigsten auf Postanwei⸗
ungskarken.

NB. Jeder Theilnehmer erhält den
amtlichen Prospect“ mitgesandt, ebenso
auch nach geschebener Ziehnng sofort
die amtliche Gewianliste und werden
etwaige Gewinne planmäßig und
ohne Abzug prompt ausbezahlt. Da
die vorräthigen Loose schnell ver—
griffen sein dürsten, wolle man seine
Befiellung baldigst machen.

1125

Redaction,

* Ziehung am 21. und 22. Januat d. J.

Das große Loos von ev. 450,000 Reichsmarr,
ferner 390,000, 150,000, 80, 000. 60 000. 2 a 40,000, 6 a 30,000, 11 ad/
IS, O00, 17 à 10,000, 26 aà 5000, 48 a 4000, 253 a 3000, bis abwäns zu
142 sind zu gewinnen in der von der Herzogzl. Braunschweig'ichen Regie⸗
gierung errichteten und garantirten Geldlotterie. Tas unterzeichnete Handlurgs-
haus, wit dem Verkauf der Loose direkt von der löbl. herzogl. Lotterie⸗Direlt won
beauftragt, v rsendet zu den

2
schon am 21. &amp;K 22. Jan. d.⸗
be innenden' Gewinnziehungen gegen Einsendung oder Nachnahme des planmäßi
gen Einlagebetrages: Ganze Originalloose a fl 9. 20, Halbe affls. 40, Vier⸗
elta fl. 220 und sichert die sorgfältigste und ꝓrompteste Bedienunz zu. Je er
Best llung wird ein amtlicher Ziehungsplan beigefügt und die amtlichen Lissen so⸗
iort nach der Ziehung versandt.
Man beliebe daher geneigte Aufträge baldigst direet gelangen zu lassen an
F. A. Racr, Bankgeschäft in Mainz.
(H. 670.)
Ziehung am 21. und 22. Januar d. J.

——

v/6
ist bekanntlich wiederum am 19. Mai v. J
das graße Loos und Prämie
r— sx, ι L. FI
mit der Devise:
Gliicla ianil Segen bei Colbmn?
laut amtlicher Gewinnliste wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen
vworden; überhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni,
October, November und Dezember v. J. meine geehrten Interessenten
die Gewinnsumme von über
, C0 0 R. O cl. 2O,
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
Diesmal sind wiederum! ev. 459, 000 Rm.! zu gewinnen. -— Die
von der resp. Landes-Regierung garantirte Geld⸗-Lotterie von über
8B Aonon 630, 000 Bm.
ist abermals mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen
ausgestattet; sie enthält nur 84,000 Loose, und werden in
wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgende Gewinne sicher gewon—
aen, nämlich:l großartiger Hanptgewinn event. 450,000 Rm, speciell
Rin. 300,000, 150,000, 80,000, 60,000, 2 mal 40,000 1 mäl
36,000, 6 mal 30,000, 1 mal 24,000, 2 mal 18,000. 11 mal
15.000, 2 mal 12,000, 17 mal 10,000, 1 mal 8000, 3 mal
3000, 26 mal 5000, 43 mal. 4000, 265 mal 3000,8 mal 2000, 1 mal
1600, 12 mal 1500,400 mal 1200,23 wal 1000, 548 mal 600,
950 mal 300, 75 mal 240, 35 mal 200, 50 mal 1801 2830)
mal 142, 12725 mal 140, 122, 120, 94, 80, 66, u. 38 Rm.
Die Gewinnziehung der ersten Abtheilung ist amtlich auf
den 21. und 22 Janunar d. J.
kestgestellt, zu welcher
das ganze Original-Loos nur 16 Rm. od. 52 Thlr.
das halbe F 82
das viertel 44 L
kostet Diese mit Regierungswappen versehenen Originalloosessende ich ge—
zen frankirte Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst
nach den entferntesten Gegenden den geehrten Antraggebern sofort zu.
Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngelder sofort
nach der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und ver⸗
jchwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen überall kann man
ruch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
Ide Bestelung auf diese Original-Loose kann man einfach
auf eine Posteinzahlungskarte machen.
F. MEIS. COIIn
n Hamburg.
amutoir, Vanst- und Wechselgeschäft.
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Druck üund Verlag don FF. X. Oemetz in St. Ingbert.

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Cohn.
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2 J 223
3 — 3
S 5

8*
7
—332
*
*

—

3598
—* .32

2.3
2. 35822
z*55876

* 22* O 8
* „83 2252

92 — s7 2 2
*2223.23237
8* 2* 36* 7
593 *2. 7 789*
423268338

85 — —
—52.7 53—28732
32333*33.· * D*
2 533 —A——
586 — —5222

— 3 2*575 2323 2323——
** 3 — —— — 22
—A 22 232
.7 37 bvbꝛ —

: —A ä—
S 8* — ——— 22
S 2. 28* 2538* —
532.57 35 8 7
5533535533
258 53335557
85338 2. * *
382—3* —28533
33 *2— 2235 509
—— 52
3 * 327 2852
528 83283
2. 5 *2 3235
GC * —
2*52 —22352
2333535585

— —2 .

*** 25331583

—52
3832752*
23335
5838*33
333853 *
25.5283
— 333
33.33

*
5333388
253828
—
—2732 E
5.S s5
⁊ 2852 35
538348
—A 3
223 2
38325555*
54 3235
38 32383
5572353
2535333
*53 35
—3
s *
185328
3523 *
B2.
333385
—38
*2 —
*2385 —A——

—E 27 —A—
5—5. 333—53 58833
2. 28 * 5 ———— 2
22.23 28* *6 3835 — 836
3558 532—3 — ———
—A 5373 8 2 3 2323*
27 523 322 5322 2 232
2138238 5525 523338532 2
3 2 * 2 —
2q22 —9 * — . * —A — 27*3 2
3 53
— 253 55. 33 2828 22538
5585533 5358332333 *. 333 . 25
s533*83 8 — —— C 8
3 —
32285 73. 5352 — 522
— 2. — 3253 — 22 2 3 3 2 *
8 —2 52325 5 2512 2333 —3
3238585 5 25 8 28253322353 F
325 3 2. —— 55 — 2 2*2 —
353323835 ss 3 33 —
—— 2 ⸗3— * —A
—V— 2 35— 2254 2* 3 3232*5
2652 — 525253 5252 3 22335 22 c0
* 2
75533 . — 323 — — — 5—
2553 — — *3
——— —8 28522 S2 — ⁊
E —8 2 2 223. 532 583255 * 5
882z. 5 — 553 2—3. 5 33333 2
—— — 3 3 2. 8
— 0 2 — 28 7 2 3
5225875 8 33338 S 25538 — *
2 773 ·»2 23. * 3 * —22
573753 53383553333553337 253538
7* * — * —
232355 5 553335353573532. 583238

—A
8 he

8
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22
2 —
2 823
—6 *
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1
28

ade

gd
7 2*2—
2 22— ⸗ 26287 —A—
—5335—553533 390355 3383853383
*23 3383. 32838. 58 2285 *85 3
5225 5353353333575 55286 23 5 23273 3 32 22
I26 »55 5833533855 228. 23 2352833
5 * 43 J 3333335393585 5223 538*5 —*F *. 3 55822
— — 25 2 2 5 3 2.87 —2285 3 53236 2*58 82
3 2385* *Ec 55533 282232*
3583 383385 738238 5235— 33235
5222 532238 35238353. * 33 — 2333
— ——— 2. * — * 2 . * 533337 *22.
53 3235 55323 25 522382 ———
2325338 53232333257 32528
J3 3383 828 838
822 823 g . —n— 25 2 T
338 3535*5 5533* 8383
*2 22 — * — 2 — — ⁊
g9* 33735 —8 g 3383833*
52 7 — 732— 7 2 52 8 * 3 2 s533.
S3 32 6 * 22 — * * 7 3—
— — 3233 523353 —A——— 3223 *78
23 5 353353382 — .*5 2
348 3338233—3338 2 8
* —* *X* — —
223 2.25— 553533 3252835 — 522383555 — ——
»253 3 835522 —— — 7*
—2 — — —54 * 2 *3* — — — * 2
* 5z335382 275533 25853 238333.
338 5233 52* 533 2322 53823 2533353
* — — *52.73 5222 * 53
— A —— 2. —*3 c53 22 —
——X 2322533.3* —58 537 —* 5 768838
522 225 555 2 — 3*23253 535—
2.* —E 352 5553255 53532* 25355 7
338 —2. 53 57 25 2 *23233 555837 * —A— 1
—A —2555— 3 7533232— 525 *
A3 5528533

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—2
181
        <pb n="25" />
        Ht. Ingberker Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und dat mit dem Oaudtblatie verbuadene Unterhaltungsblatt, mit der Dienztazs⸗, Donnerdtags⸗ and Sonnta
dummer erlcheint wochentlidbwviermal: Dinztag, Donnerstag, Samstag und Sanntag. Asdonne nentspreis vierteljaͤhrig 42 KArzt. oder
1 Mark 2) R.Pfz. Anzeigen werden mrit 4Kttrir. die dreiipaltige Zeile Biattshrift oder deren Raum berechnet.
— *
1875

g 7. —— 1 2Donnersst⸗

Deutsches Neich. *

München, 11. Jan. Aus Tegernsee ist dahier die Nach
icht von bedenktich r Erkra lung des (bereits 'm 80. Lebensjahr
tehenden) Prinzen Karl eingenoffeen. (Fr. K.)

Beérlin, 11. Januar. Die Paragraphen des Landsturm⸗
zesetes werden vom Reichstage uach dem Commissionsantrage an
genommen.

Frankfurt a. M., 18. Jannar. Heute Morgen wurden
dahier sämmtliche so cialdemokratische Arbeitervereine und Gewerk⸗
chaften polizeilich geschlossen.

Berlinz; 1I2. Jan. (Reichstag.) Erste Lesung des Z vilehe⸗
zeseßes. Zur allgemeinen Debatte fprit Jötg gegen die Vorlage,
velche namentlich in Bayern sich zegen das Volksbewußtsein richte
edes kirchliche und religiöse Gefühl verletze und in einer kleinen
Zartei wurzele. In der katholischn Kirche fei die Ehe ein Sakra—
nent, die katholische Kirche müsse deß halb die Zivilehe verwerfen.
Bayern dürfe seine Hand zu diesem Gesetze nicht hergeben ohne
Zuslimmung seiner Kammein; Ehesachen seien ein vertregsmäßiges
ayerisches Reservatrecht. Die bayerischen Wähler würden sih
zemnächst erinnern, wie die Regierung ihre alten Rechte preisge—
geben hätte. Schließlich wird Nedner wegen der Aeußerung:
Reichsfreunde nehmen es mit dem Bruch von Verträgen leicht,“
sur Ordnung gerufen. Völk wendet sich darauf gegen den Vorredner,
bessen Aussührungen lediglich als eine Agitation fuͤr kle rilale Wahlen
n Bayern aufzufassen seien. Die Versaller Verträge hälten mit
zer Zivilehe gar Nichts zu ihun. Das sei in der dahyerischen
dammer konstatirt worden.

7

Duüenstes Nachrichten.

Durch allerhöchstes Dekret vom 4. Januar wurde der k. Not ir
Horn von St. Ingbert n ach Durkheim und der k. Notär Schmolze
vpon Otterberg nach Edenkoben versetzt, beide uhrem Ansuchen
gemäß.

Durch allerhöchstes Der kret vom 5. Januat wurde der k.
Landrichler Franz Xaver Bauer in Otterberg zume Rath“ amuk.
Bezirksgericht Zweibrücken vom 16. d. M. an ernännt und der
Landgerichtschreiber Theodar Spannagel⸗ in Kusel vom gleichen
Taze an zum Landgeri bts-Assessor in K'se rslautern befördert.
„Die in unserem heutigen Blatte befi dliche Gewinn-Mit-
beilung des Herrn La z. Sams. Cohm in Hamburg ist
janz besonders zu beachten. Dieses Geschäft ist dekanntl'ch das
ilteste und allerglücklichste, im Mai wurde schon wieder das große
doos bei ihm gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
vei ihm Betheligten die größlen Hauptgewinne von R. Maxk
360,000, 270, 000, 244, 400, 183, 000, 180. 000, 156. 000,
oftmals 152, 400, 120,000, 90,000, sehr häufig 80, 000, 60,000
18.000, 40,000, 36, 000 Rm. etc. elc. ausbezahlt, wedurch viele
Zeute zu Feichen Cavitalesten evearden sind. Es sind nun wieder
ür einen kleinen Emaß groe Caspitalien zu gewinnen bis zu ev.
150,000 Rin. Auch bezahlt dieses Haus durch seine weitber—
zreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Qrte aus. Da eine
zroße Betheiligung zu erwarten ist, möge man sich vertrauens voll
in die Firm Laz. Sams. Cohm in Hamburg wenden, bei
der man gewissenhaft und prompt bedient wird.“

— — — — — —
erverein
Inghert. n
Sonntag den 17. Januar 1875
stachmittags 3 Uhr
Generalversammlung
m Vereinstoeale bei Hr. G. Jung.
Tagesordnung:
Neuwahl des Vorstandes.
Der I. Vorstand
VPeter Vadar.
Heute Donnerstag 14. Januar
Abends 8 Uhr
—
—MNi
En
zer berühmten Tonkünstler Gebrüder
derzog

in der Heusser'schen Bierbrauerei.

Wieder frisch angekommen

— d

abelnnau-. Apfolwein

leber die Straße der Liter 12 Krzr.

BG. Wenkel.

oi
Deffentliche Anfrage

Ist der Straßenwaͤrter berechtigt,
den zusammengescharrten Chaussee schlamm
iWochen lang vor der Wohnung
ines Bürgers liegen zu lassen?

Haup t-Gewinn ev.
460, 000 Mark. Nouo —
Neue Deutsche 35. ⸗ — 2
Reichs-Wãhrung 1 — —DD ——— —2
ung zur Betheiligumg an die
xV Ih
—ARX
Pegierung garantirten grotsen GeId -Lot-
terie, im weleher ü ber
2 — 42—
300, 000 R. K
Bicher gewonnen werden müssen.
Die Gewime dieser vortheilhaften Gold-Lotterie, welehe plangemüss nur
84, 000 Loose enthũlt, sind folgende: nümlich 1 Gewinn event. 450, 000 Reichsmark,
speciell Reiehsmark 8300, 000, 150, 000, 80, 000, 60, 000. 2 mal 40,600, 36,000, 6 mail
30., 000. 24., 2000, 2 mal 18,000, 11 mal 15,000 2 mal 12,000 17 mal 10,000 4 mal
3000, und 6000, 69 mal 5000, und 4000 268 mal 3000 und 2000, 486 mal 1600, 1500
1200, und 1000 1498 mal 600, und 300, 160 mal 240, 200. und 180, 28300 mal 142
2975 mal 140, 122 und 120 9750 mal 94, 80, 66 und. 38 Reiehsmarit und sommen
solehe in wenigen Monaten in 6 Abtheilungen rur M—eνeν Entscheidung.
Die erste GewinnZiehung ist Amtlieh auf den
—ALXIXXXV
festgestellt, und kostet hierzu
Ans gane OriginalIoos nur ꝰ Gulden 20 Kr.
Aas LUnibe do. nur 4 do. 40 do.—
Ans viertel do. X do. 20 do. 7
and werden diess vom Stante garantirte m Original-Looßsc eiuo ver ·
votenen Promessen) gegen franltirte Hinsendung des Reétrages oder
zegen Posstvorseluss selbst nach den entferntesten Gegenden von mir versandt.
Jeder der Betheiligten erhält von mir neben seinem Original-Loose auch den
mit dem Staatswappen versehenen Original-Plan gratis und nacu statigehabter Zie-
hung sosort die aAmtliche LZiehungeliste unangefordert ꝛugesandt.
Dise Auszahlung und Versendung der Gewinngelder
erfolgt Von mir diroet an die Interoessenten PromPt und unter strengsater
Veracια—. J
rode Bestellung kann man einfach auf eine Postoinzahlangs-
an wende sieh daher mit den Auftrügen vertranensvoll an
W s e
TELCcCcKSCHher Sonrn.
Werhael-Oo ptoir Imn Ham buræ.
        <pb n="26" />
        nicht zu Uebersehen.
Von Heute an verkaufe ich die
Schoppengläser per Dutzend
1 fl. 24 kr.
NiL. Grries
Blechschmied.

5777000 75 J
Auf
No. 456
ist bekanntlich wiederum am 19. Mai v. J.
das aroße Loos und Prämie
.G. O O RR. M.
mit der Devise
Glücelx umidd Segen bet Colim!
laut amtlicher Gewinnliste wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen
worden; überhaupt habe in den Gewinnziehnngen vom Mai und Juni,
October, Rovember und Dezember v. J. meine geehrten Interessenten
die Gewinnsumme von über
600 In. od. 220,00 0 TIIr
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
Diesmal sind wiederum! ev. 450), 000 Rm.! zu gewinnen. Die
von der resp. Landes-Regierung garantirte Geld⸗Lotterie von über
—X
ist abermals mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen
ausgestattet; sie enthält nur 84,000 Loose, und werden in
wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgende Gewinne sicher gewon⸗
nen, nämlich: l großartiger Hauptgewinn event. 450, 000 Rm., speciell
Rm. 300,000, 150, 000, 80,000, 60,000, 2 mal 40,000 1 mal
36,000, 6 mal 30,000, 1 mal 24,000, 2 mal 18,000 11 mal
15.1000, 2 mal 12,000, 17 mal 10,000, 1 mal 8000, 3 mal
6000, 26 mal 5000, 43 mal 4000, 265 mal 3000,8 mal 2000, 1 mat
I600,12 mal 1500,400 mal 1200,23 wal 1000, 548 mal 600,
950 mal 300, 75 mal 240, 35 mal 200, 50 mal 180 28300
mal 142, 12725 mal 140, 122, 120, 94, 80, 66, u. 38 Rm.
Die Gewinnziehung der ersten Abtheilung ist amtlich auf
den 21. und 22. Januar d. J.
festgestellt, zu welcher
das ganze Original-Loos nur 16 Rm. od. 52. Thlr
das halbe 86 22833
das viertel J 4lus
kostet Diese mit Regierungswappen versehenen Originalloose sende ich ge⸗
gen frankirte Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst
nach den entferntesten Gegenden den geehrten Antraggebern sofort zu.
Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngelder sofort
nach der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und ver⸗
schwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen überall kann man
auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
— » ZJede Bestellung auf diese Original-Loose kann man einfach
auf eine Posteinzahlungskarte machen.
27ros. OConn
Vanß⸗ und Wecselgeschäft.
0 FrL

46 Arogee
Loos von
246,000
Em. uurdle
— ———
V. T. bei mi
geuwonnen
Luæ Samm.
Cohn.

7
*

*

TDie vorzůgliche
Vapillo Ohocolade
prämiirt Paris 1867
der berühmten Fabrik von
Simon Weiler

in Straßburg
eupfehle bill igst J. Kaas.
vie a⸗via der Apothebe.
Frisch gewässertke
Stockfische
J. J. Grewenig.

bei

machdem die 48. &amp;Herzogl. raun

schw.Laudes Lotterie von der h.

Regierung genehmigt, dieselbe als die

Beste aller existirenden Lot

terien allseitig anerkannt und nun⸗

mehr auch im ganzen Koͤnigreiche

Baͤhern zu offeriren gestottet ist, er⸗
laube ich mir hiermit zur Betheiligung

an derselben erg benst einzuladen; ich

unterlasse es, die Lotterie in oftensibler

Weise zu empfehlen, da die vortheil⸗
hafte Einrichtung derselben für sich selber
spricht, u. bemerke ich blos, daß unter
143,600 Gewinnenti
solche von ev.

—EXèRàRIIII

spez. 300,000,150,000, 80,000
60,000, 2 a 40,000, 36,000
6430,000,24, 000,2 a 18,000
11 4 15,000, 2 4 12,000
17 a4 10,000, 8000, 32 6000
26 a45000, 43 a4 4000, 255
a 3000, 8 a42000, 1600, 12
a 1500, 400 4. 1200. 23 4
1000, 1548 a 600 und 42,135
Gewinne von 300, 240, 200
180, etc. ete.,
deren kleinster mindestens den Ein⸗
satz dedt, innerhalb einiger Monate
zur Entscheidung kommen
Fiehungsanfang am 21. Jan. d. J
Driginalloose Viertel 4 Mark oder
2 fl. 20 Kr., holbe 8 Mark oder
4 fl. 40 Ar., Ganze 16 Mard oder
9 fl. 20. werden unter Beifügung
des „amtlichen Planes“ prompt ver⸗
sandt durch

L. Oppenheim jun.
in RBRBVSCNVVAS.

Die Bestellung gesch'eht am einfach⸗
sten und billigsten auf Postanwei⸗-
sungskarten.

NB. Jeder Theilnehmer erhält den
amilichen Prospect“ mitgesandt, ebenso
auch nach geschehener Ziehung sofort
die amtliche Gewinnliste und werden
eiwaige Gewinne planmäßig und
ohne Abzug prompt ausbezahlt. Da
die vorräthigen Loose schnell ver⸗
griffen sein dürften, wolle man seine
Bestellung baldigst machen.

(012

Wer eine Sielle sucht oder eine zu besetzen wunscht,

Wenr ein Familienereigniß belanut geben will,

Wer ein Geschäft oder Unternehmen dem Publikum zu empfehlen beabsicht,

Wer überhaupt aus irgend einem Grunde dem groß n Publikum näher treten will,

D⸗e mird jeinen Zwed am schnellsten und billigsten erreichen wenn er sich der
Zeitungs⸗Annone
bedient.

Zur Besorgung von Annoncen jeder Art an alle Blätter der Welt em
pfiehit sich besonders die seit vielen Jahren in ganz Deutschland allgemein
hbekannte, auf solidester Basis begründete Annoncéhnm Expedition

VOon E. M. —JRV æF Cop. —8

(Burean in Munchen Residenzstraße 8) welche die ihr übertragenen Ordres

mit größter Gewissenhaftigkeit und zu den billigsten Preisen zur Ausführung
brinat. Ausführliche KZeitunas⸗Gataloge werden aratis v eräbfolagt.

rucht- rod⸗ eisch Preise
der Stadi Zweibrücken v. 14. Januar.
Weizen 8 sl. 33 kr. Korn 4fl. 50 kr.
GerfteZreihige 4æ fl. 51 kr., Gerste vier⸗
reihige —fl. —tr. Spelz ZIfl. 43 kr. Hafer
—VVV
30 ke. Stroh ILIer. Zentuer

Weißbrod 123 Kilogr. 18 kr. Kornbrod
Kilogt. 24 kr. diitn 2 Kilogr. 16kr.
1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrode8 Kilogt
32 kr. 1 Paar Weck 110 Gramm 2 kr
Rindfleisch 1. Qual. 16 kr. 2. Qual. 14kr.
stalbfleisch 14 kir. Hammeifleisch 15 er.
Schweinefleisch 16 ir. pr. Pfo. Butter 88 1
Vnabert.
        <pb n="27" />
        — —— —F————
2 52232832285 EISSS 59*
* 2553 258228 257? *
35533535563355332 388s 53 383*
——A * 7
4255 2353335 ——53 —3—5385* 325353 553 —233638338532385
32. — — 565 —— 887 — ———
35 —5388 538 231 2380 3 2553585 52333 55355
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52333 333333833 353 —233
— * —— 2* *
—— ——
——— 25 —8 — 2* — e 2.
—33 —838s 33 22233
—A 23358
2525285 245323* 228 32333
2523 3837 3*825 8 533823 532358
—9 — — 2 32 32322
*233 5 3 55326033235 537
»35555 335—23335582333 88335
85532283 53553233333 32827
5 — 3583—833 33
27 5222222* —A— —* E
* 583 533 —27 5 22288
533 —58 3338 8 —
2 * 5 2 8 ——xX— —S 22 —
— — *8 235335335335 23 53
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        Slt. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter Anze igee (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta
sRummer ericheint wochentlib viermal: Dinzttag, Donnerstaa, Samstag und Sonntaq. Adonnementsbreis vierteliährig 42 Krzrt. oder
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Samstag, den 16. Januar
8.

IBinb

—

Deutsches Reich.

Mänchen, 12. Jan. Unter dem 7 dieses Monats hat
der Koönig den wirklichen Lehrern der Gewerbe⸗, Kreis Landwirth⸗
schafts-? und Ackerbauschulen die Rechte von Staatsdienern verliehen.
Dieselben Rechte wurden den Studienlehrern der vollstandigen und
unvoslständigen isolirten Lateinschulen eingeräumt. Die Ansprüche
auf Gehalt stehen sämmtliven genannien Lehrern gegenüber dem
Zreise zu, in dem sie angestellt sind; dagegen haben die Studien—
lehrer an vollständigen isolirten Lateinschulen und deren Hinterblie—
hene ihre Pension resp. Alimentation vom Staate zu bearspruchen,
während alle Uebrigen dieselbe in dem Kreise genießen, in welchem
sie fungiren oder fungirt haben. Die beiden Verordnungen, zu
denen die Vollzugsvorschriften erlassen sind, treten am 1. Januar
47d. Jahres in Kraft.

Muünchen, 18. Jan. Das Journal de Paris“ bringt
lüber das Vorschreilen der Neubewaffnung des französischen Heeres
mehrere Einzelnuheilen, welche über den Zeitpunkt, bis zu welchem
Frankreich sein Heer wieder volständig mit Waffen versehen kann,
interessante Aufschlüsse enthalten, und welche zeigen, mit welcher Has
selbes seine im Jahre 1870 — 71 beinahe vollständig an Deutsch—
land übergegangene Heeresbewaffnung und Ausrüstung wieder zu
retabliren sucht. Vergleicht man die Auslassungen einiger revanche-
jüchtigen französischen Blätter mit diesen Aufstellungen, dann
sollie man meinen, schon in den nächsten Monaten würde di—
riegsfackel wieder die lothri igenschen Schlachtfelder beleuchten.
Einen vorzüglichen Dümpfer kbelommen aber diese Heißsporne in
den französischen militärischen Zeitschriften, welche zwar das Vor⸗
schreiten des materiellen Retablissements der französischen Armet
anerlennen, aber über die geistige Stagnation klagen und über die
Unmöglichkeit, tüchtige Kräste fur das Offizier⸗ und Unteröoffizier⸗
sorps zu erhalten, geradezu lamentiren. — Dohh, hören wir das
„Journal de Paris.“ Dieses Blatt sagt, daß die Herstell ung des
neuen Gewehres, Muster 1874 (Gras), sofort in Angriff genommen
wurde; diese Gewehre sollen nur in den Staatsfabriken hergestell!
werden und zwar in den Maßstabe, daß im Laufe eines Jahres
dhngefähr eine Million vollendet sein wird; die Chassepot-Gewehre
sollen nach und nach engezogen und in Gras Gewehre umgeändert
werden. Frankreich hat hat gegenwärtig wieder 1Million 800,000
Chassepo - Gewehre, zu deren Umaͤnderaung ebenfalls, ein
Jahr erforderlich ist. Durch das Hinzufügen von noch
200,000 neu zu fertigenden Gewehren wird Frankreich
im Johre 1876 über circa 83 Millionen Gewehre mit
einem Munitionsvorrathe von 250 Patronen per Lauf ver
fügen können. — Mit Ende 1875 würde Frankreich 494 Batte.
rien zu G Geschützen nach dem Systeme Reffye besitzen; mit Aufang
dieses Jahres wurde die Herstellung von Bronzegeschützen eingestellt
und das System Lahitolle (Stahlgeschütze mit Hinterladungh an⸗
genommen.

Mäündchen, 13. Jan. Von Sr. Maj. dem Koönig ist
dem preußischen General v. Hartmann. dem Vertreter Preußens
hei den Verhandlungen über mehrfache Verträge mit den Bundes.
staaten, das Großcomthurkreuz des Verdienstordens vom hl. Michael
derliehen worden. Derselbe war bisher Abtheilungs-Chef im preu⸗
zischen Kriegsministerium und ist jetzt zum Inspector der preußischen
Kriegsschulen ernannt worden.

Nach den „Münch. Nachr.“ wird der Landtag nicht vor
Fastnacht zusammen ireien, sondern erst gegen Mitte Februar.

Mülhausen i. E., 10. Januar. Gestern Abend wurden
in einem hiesigen Gasthause 3 junge Elsässer, zwei Korporäle und
ein Sergeant vom franzdsischen 59. TLinienregiment, angehal-
gehalten, weil sie im Verdachte stehen, sich der deutschen Wehr⸗
pflicht entzogen zu haben. Sie sollen vom Jahrgang 1831 und
1852 sein. Alle drei kamen mit Rekruten don Toulouse nach
HBelfort und gingen von da zu ihren Eltern auf Besuch; sie hatten
über ihre Uniformen Civilkleider angezogen.

Berhin, 12. Jan. Das Landsturmgeses,
welches so zu sagen die Keönuneg des mächtigen deutschen Wehr⸗

gebäudes bedeutet, wurde vom deutschen Reichstag gestern
II. Jan. in zweiter Lesung wesentlich den Vorschlägen der betr.
Kommission gemäß erledigt. Danach hat dasselbe folgenden Wortlaut:

8 1. Der Landsturm besteht aus allen Wehrpflichtigen vom
vollendeten 17. bis zum vollendeten 42. Lebensjahre, weelche weder
dem Heere, noch der Marine angehören. Der Land sturm tritt
aur zusammen, wenn ein feindlicher Einfall The ile des Reichsgebieis
edroht oder überzieht.

8 2. Das Aufgebot des Landsturms erfolgt durch kaiserliche
Verordnung, in welcher zugleich der Umfang des Aufaebots be—
st mmt wird.

8 3. Das Aufgebot kann sich auch auf die verfügbaren
Theile der Ersatzreserve erstrecen. Wehrfaähige Deutsche, welche
niddt zum Diensi im Heere verpflichtet sind, lönnen als Freiwillige
in den Landsturm eingestellt werden.

8 4. Rachdem das Aufgebol ergangen ist, fiaden auf die von
demseiben betroffenen Landsturmpflicht'gen die für die Landwehr
geltenden Vorschriften Aawendung. Insbesondere sind die Aufge—
botenen den Militärstrafgesetzen and der Disziplinarordnung unter⸗
worfen. Dasselbe gilt bon den in Folge feewilliger Meldung in
die Listen des Landsturms Eingetragenen.

8 5. Der Landsturm erhält bei Verwendung gegen den Feind
militarische, auf Schußweite erkennbare Abzeichen und wird in der
Regel in besonderen Abtheilungen formirt. In Fällen außeror⸗
dentlichen Bedarfs kann die Landwehr aus den Mannschaften des
aufgebotenen Landsturms ergänzt werden, jedoch nur dann, wenn
bereits sämmtliche Jahrgänge der Landwehr und die verwendbaren
Mannschafton der Ersatzreserve einberufen sind. Die Einstellung
erfolgt nach Jahresklassen, mit der jüngsten beginnend, so weit die
militärischen Interessen Dies gestatten.

85 6. Wenn der Landsturm nicht aufgeboten ist, dürfen die
Landsturmpflichtigen keinerlei militärischet Kontrole oder Uebung
unterworfen werden.

g 7. Die Auflösung des Landsturms wird vor Kaiser an⸗
geordnet. Mit der Auflösung der betreffenden Formutionen hött
das Militärverhältniß der Landsturmpflichtigen auf.

g 8. Der Kaiser erläßt die zur Ausführung dieses Gesetzes
erforderlichen Bestimmungen.

Z 9. Gegenwärtiges Gesetz kommt in Bayern nach näherer Be⸗
stimmung des Bündnißvertrages vom 23. Novembor 1870 (Bundes⸗
Gesetzbl. 1871 S. 9) unter III. 8 5 zur Anwendung. Dasselbe
findet auf die vor dem 1. Jan. 18051 geborenen Elsaß Lothringer
keine Anwendung.

Gegen das Landsturmgeset stimmten die Ultramontanen, die
Sozialdemokraten und ein Theil der Forischrittspartei. Der Reichstag
hat sich mit demselben nur noch in deritter Lesung zu beschäftigen,
dann geht es an den Bundesrath, der aller Wahrscheinlichkeit nach
seine Zustimm ung ertheilt, und schließlich wird es dem Kaiser zur
Genehmigung vorgelegt.

An' der Debatte, die am breitesten durch den 855 veranlaßt
wurde, beiheiligte sich u. A. der Professor v. Treitschke; wir heben
aus dessen Rede folgenden sehr nüchtern und praktisch gehaltenen
Theil hervor:

.Von einer Auflegung neuer Verpflichtungen einer Aenderung des
Rechtszustandes (in Bezug auf Preußen) kann nicht nicht die Rede
sein. Das Gesetz beabsichtigt, der Willtür militärischer Behörden
porzubeugen, und weiter halte ich es für praltisch rein undurch
ühlbar, wenn man durch roch mehr Klauseln, als sie in diesem
Zz 3 angenommen sind, die freie Hand der Regierung im Falle der
ãußersten Noth beschränken wollte. Es hat mir, ich kanm nicht
anders sagen, einen tragi-komischeo Eindruck gemrycht, wenn der
Herr Abg. v. Schotlemer-Alst (ultram.) hier mitten im rubhigen,
hehaglichen Saale von den schweren Opfern, welche die Landsturms-
oflicht dem Bürger auferlege, redete. Wir hoffen Alle, daß wir
hei unseren Lebzeiten dieses Gesetz nie in's Leüen treten sehen
verden. Seit mehr denn zwei Generationen sind so ungeheuere
Forderungen an die kriegerischen Leistungen der Nation niemals
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        mehr gestellt worden. Für den Fall der äußersten Noth aber ist land in Homburg, Andreas Huth in Landau, Philipp John in
es ganz und gar dvergeblich, einige Klauseln aufzustellen, die dann Bellheim, Peter Rumpf in Pirmasens, Jakob Wehe in Dirmnstein
mit Füßen getreten werden. Es macht Dies auf mich den Eindruck, Christoph Weigel in Weyher und Nikolaus Wolfer in Waldsee
wie eiwa jener lur⸗hannoversche Armeebefehl, der den X der Lehrerin Klara Wilhelm in Deidesheim.
mempfahl, das Bajonnet mit Moderation (Maßigung) zu gebrau,. 7 Manchen, 0. Jan. In- München wird die Etablirun
hen. Das sind solche Befehle, die im Falle des eiseraen Krieges sog. Dachauer Banken a la Spehzeder, wie Zeitun Sinserate entneh⸗
don dem rechten Soldaten einfach hinweggeworfen werden. So men lassen, wieder versucht; durch svlche werden nämlich Kapital
aber stände es, wenn wir die Regierung noch weiter beschränken besitzer eingeladen, Gelder gegen 10prozentige Verzinsung per Mo—
wollten, als der 5 5 ausspricht. Keine Macht der Welt wird, nat' () einzulegen. Wer jetzt noch auf den Leim geht, dem gehör—
wenn der Feind im Lande steht, einen kräftigen General verhin es kaum besser, als daß er hängen bleibt.
dern, seine unkompleten Landwehrdataillone aus dem Landsturm, den F Vorige Woche war die Gemeinde Saint Quemin n
er gerade zur Hand hat, zu ergänzen. Die weite, unbestimmte Fa- Departement der untern Charente nicht nur der Schauplat einer
ssung,in der Regel“ ergibt sich aus der Natur der Dinge. Man woll⸗ vilden That, sondern zeigte auh ein eigenttümliches, in modernen
ie das Unmögliche nicht verlangen Angesichts der unberechenbaren Zeiten wohl kaum irgend wo angewandies Mittel, sich eines gu
Wechselfälle des Krieges. Ich erblicke also in diesem Gesetze kei fürchtenden Attentäters zu bemächti zen. Ein Einwohne: des Ortes
neswegs eine Verstärkung unferer Wehrkraft, und in der Agtation hatte nämlich einen hefligen Streit mit seinem Valer und erschoß
dagegen wegen vermeintlich zu hoher Belastung ein ungeheures denselben. Als in Folge des Schusses die Polizei in das Haus
Mißbersländniß. Mir machen die Klageworte der uns vorliegenden rat, zerschmetterte er einem Brigadier den Arm, verwundete den
Petitionen über neue Belastung des Steuerfädels ungefähr den⸗ GBendarmen am Kopfe oberhalb des Auges und streckte e'nen dritten
selben unverständlichen Eindruck, wie die Behauptung des Herrn durqch einen Revolverschuß todt nieder. Nach diesem Blutbade ver
von Schorlemer, daß, nach Scharnhorst's Worten, der Büurger darricadirte sich der Wüthende in seiuem Hause, versah sich mit
zwar ein geborner, aber nicht ein gezwungener Vertheidiger des allerlei Mordwaffen, goß Kugeln und rief seinen Gegnern zu,
Vaterlandes sei; Tas aber bedeutet: jeder Bürger ist durch seine d aß er sich bis aufs Arußersie vertheid'gen würde. Nachdemer
Geburt verpflichtet, dem Staate mit den Wafsen zu dienen (rechts abermals einen Brigadier durch einen Schuß in dir Brußt getödtet
und links:sehr richtigl), und wenn nicht der Patriotismus seine Bür⸗ wagte sich Niemand mehr an ihn heran, und um eine neue Metzele
gerpflicht von selber erfüllt, so wird er dazu gezwungen, (Sehr zu verhüten, faßten die Sicherheitsbehörden den eigenthümlichen
richtigh) Ganz dieselbe Begriffsverwirrung finde ich in all den Entschlufß, den Wütherich dadurch aus seiner gefährlichen Stellung
Petinionen und Zeitungsklagen, die über dieses meiner Meinung zu vertreiben, daß man das Haus anzündete. Zwei Arbeiter er⸗
nach sehr geringfügige Gesetz ausgesprochen sind. Weil es aber so stiegen das Dach, gossen Petroleum in das Innete des Gebäudes
gekommen-ist, weil man behauptet, von Neuem solle dem deutschen /und steckten dasselbe in Brand. Als der Mörder sich auf diese
Bolk eine schwere Belostung an Geld und Kriegsdienst auferlegt Weise dedroht sah, lebendig zu verbrennen, warf.er noch bedächtiger
werden, weil man das harmlose Geset durch fünstliche Agitation Weise sein nicht unbedeutendes Vermözen in Geid, Werthpapieren
aufgebauscht hat zu einem großen politischen Ereignisse, eben deß. und Documten aus dem Fensier; ihn felbst aber konnie man nur
halb ist es dem Auslande gegenüber unsese Pflcht, ohae zu weit zalbverkohlt unter den Trüm nern des Hauses herdorziehen.
getriebene sormalistische Bedenken der Regierung entgegen zu kom · F Die Weinernte ist in Rußland in diesem Jahre eine so
inen. Wir, müssen dem Auslande gegenüber auch den Schein ver- zünstige gewesen, wie sest dreißeg Jahren nicht vorgekommen. Aus
meiden, als ob wir nur im Entferntsten das erkünstelte Mißtrauen Tiflis wird genieldet, daß doci eine Tunga (funf Flaschen) frischen
fremder Mächte and einzelner einheimischen Parteien gegenüber den Weines 30 Kopeken oder acht Silberaroschen kosiet.
ehrlichen, friedlichen Absichten der Reichsregierung theilten. Weil
wir dieses Mißtrauen nicht haben, sondern der Zuversicht leben, es
werde diese letzte Aufforderung an die deutsche Wehrmacht nur
ergehen in den Tagen der höchsten Noth, wo kein Patriot dem
Ruͤfe des Vaterlandes sich dersagt — weil wir dies Vertrauen
haben zu der gegenwärtigen Regierung, darum bitte ich Sie, m.
H., für den 8 8 in der Fassung der Kommission zu stimmen.“
Debhafter Beifall.) (Zw. 3.)
England.
Lomdon, 10, Jan. Prinz Louis Naboleon wird am 22.
d. sein letztes Examen in der Artillerieschule zu bestehen und damit
einen Woolwicher Cursus beendet baben.

„Die in unsecem heutigen Blatte befi dliche Gewinne Mit-
beilung des Herrn Laz. Sams. Cohemn in Hamburg
zanz besonders zu beachten. Dieses Geschäft ist bekanntl'ch das
älteste und allerg lücklichste, im Mai wurde schon wieder das große
Loos bei ihm gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
dei ihm Betheiligten die größten Hauptgewinne von R. Mark
360,000, 270,000, 244, 400, 183, 000, 180,000, 156,000
»ftmats 152, 400, 120, 000, 90,000, sehr häufig 80, 000, 60, 000
18,000, 40,000, 36, 000 Rm. etc. eic. ausbezahlt, wodurch viele
Leute zzu reichen Cavitalisen ewearden sind. Es sind nun wieder
ür einen kleinen Einjaß große Capitalien zu gewinnen bis zu ev
150,000 Rm. Auch bezahlt dieses Haus durch seine weirver⸗
breiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Orte aus. Da eine
zroße Betheiligung zu erwarten ist, möge man sich vertrauensvoll
an de FirmmLaz. Sams. Cohm in Hamburg wenden, bei
der man gewissenhaft und prompt bedient wird.“

BermmiroreF

Kaiserslautern, 13. Jan. Heute kommen die
Bindemittel“ der Würste hier vor dem Bezirksgericht abermals
ur Verhandlung. Die Staatsbehdrde hatte nämlch gegen das
freisprechende Urtheit in erster Instanz appellirt. Eine große An⸗
zahl Sachverständiger war von beiden Seiten vorgtladen und eine —WV
och grohere Anzahl Neugieriger erschienen. Die Sitz ng dauerte noere
bis halb 2 Uhr und wurde das Urtheil auf den 19. Januar st die in der heutigen Nummer unserer Zeitung sich befindeade Glücs-
ue

PSpeier, 7. Jan. Seine Majestät der König haben abin de mpte und verschwiegene Auszahlung der hier
laut IudnhesittienSiehe gone we e e Wpet hes gemnnehechenVgePuesenhhenetenhhen uen utt
in den 7 anderen Kreisen) dem nachstehend verzeichneten Lehrer⸗ telle aufmerlsam machen
hersonal an plälzischen Volksschulen in Allerhbchster Anerkennung Wir machen hierdurch auf die Annonce des Herrn J. A,
esfen ersprießlicher Wirksamkeit eine Geldremuneration von je 10018 ae aufmertfam. Da Maln nicht wen von hict entfent ig
zu dehititen geruhl, nämlich: den Lehrern Phil. Jak. Back in können die gechrten Abnehmer bei eigem Hauptgewinn — ohne
Sicheldingen, Jakob Berg in Zweibrücken, Daniel Börtzler in große Kosten den Betrag versönlich bei Heren Baer in Empfang
Taiserzlautern, Heinrich Hammel in Berqzabern, Lippmann Hol-nehmen.
Straßenwärterstelle.
Durch den Tod des Straßenwärsers
Jakob Schäfer in Niederwürzbach ist eine
Straßenwärierstelle sim Cantone Blieskastel
mit einem monatlichen Gehaltsbezuge von
24 fl. vacant geworden.
Taugliche Bewetber wollen ihre Gesuche
aebst Zeugnissen bis zum 21. 1. Mis. bei
der unlerfertigten Behörde perfönlich ein⸗
ceichen.
Zweibrücken, den 12. Januar 1875.
Koönigl. Bezirkdamt
Damm.

Geschàfts-Emvfehlung.

Dem geehrten hiesigen und auswartigen Publikum beehre mich andurch die ergebenste
Mittheilung zu machen, daß ich das, bisher unter der Firma Karl Steinfeld bestanden⸗
Colonial⸗ und Manufaktur-Waarengeschäft

bon jetzt ab unter der Firma X
Friedrich Steinfeld
fortführen werde, und bitte das bisherige Vertrauen auch auf mich übertragen zu wollen
St. Ingbert, den 15. Januar 1875.
Hochachtungsvollst F
Friedrich Steinfeld.

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Ausschreiben.

Aus dem unbewohnten Hause des ver—
zorbenen Wilhelm Klhahem zu Rohrbach
purden in der Nacht vom 26. auf den
27. Dez, 1874 mittels Einbruchs und
Finsteigens nachbezeichnete Gegenstände durch
Ar Zeu noch unermiͤttelte Thater gestohlen
JAne roth und blau carrirte Bettdede

cainm: Kopftissen;

2. Zwei nicht gezeichnete ältere Leintücher;
3. Ein Strohsack;
I. Eine schwarzwälder Wanduhr,, mit

Blumen bemalt;

53. Eine gewöhuliche Hänglampe;
6. Ein Bügeleisen.

Es ergeht die Aufforderung an Jeder—
mann sachdienliche Wahrnehmungen anher mit
zuthe ilen.

St. Inabert, den 14. Januar 1875.

Der Königl. Landrichter,
Bixis.

Fastnacht Dienstag den 9. Februar 1875,
Nachmittags halb 4 Uhr dahier bei Heinrich
Schmitt, laͤßt Julius Mayer. Bierbrauer
dahier folgende Ackerstücke hiesigen Bannes
auf lange Zahltermire in Eigenthum ver
steigern:
Plan No. 1136. 99 Dezim. rechts der

Kapelle neben Witiwe Sahn.

Plan No. 3233. 1 Tagwerk9 Dec

rechts in den Seyen. neben Johanr

Seel.

Plan No. 3499 13 1 Tagwerk 97

Dez. im Bietzenthal neben Weg und

Johann Seel. Aus Auftrafg:

Horn, k. Notar.

Bekanntmachung.

sKünftigen Montag den 18. d., Nachmit⸗
mittags von 2 bis 4 Uhr, wird durch den
Bezirksthierarzt bon Zweibrücken, di⸗
Visitation der Hunde dahter vocgenommen

St. Ingbert, den 15. Januar 1875.

Das Polizeikommissarigt
Eckerlein.
Bürgerverein
St. Iugbert.

Sonntag den 17. Januar 1875
Nachmittags 3 Uhr

Generalversammlung
im Vereinslocale bei Hr. G. Jung.

Tagesordnung:

Neuwahl des Vorstandes.

Der J. Vorstand
Beter Badar.
it. nghbert.

EyHalt, Landsmann!
Die bayer. Athleten sind da.

Samstag und Sonntag, den 16.
und 17. Januar, wird die berühmte
Athleten⸗, Ballet-Tänzer- und Turner—
gesellschaft, bestehend aus Damen und
Herren, darunter Künstler ersten Ranges,
die Ehre haben, 2 große Vorstellungen
u geben. Anfang Abends 8 Uhr.

Entréͤe: 1. Platz 18 kr, 2. Platz
12 kr., 3. Platz 6 kr.

Diese beiden Vorstellungen finden
in Saale des Hrn. Gastwirth Peter
JFJung im Eck statt.
Zu günstigem Besuche ladet ergebenst
rin Die direktion.

Truß nel so

Auf speciellen Wunsch Unserer gesammtnärrischen Unterthanen geneh nigen
Wir, daß am nächsten Montag, den 18, des Schneemonats 5781
Abends präcis 8 Uhr 11 Minuten
die
860
J 5
I. Damonsitzup
in der festlich decoririen und montägzlich beleuch eten großen Narrhaua im ειαα
hause Unseres urnärrischen Reiches stattfinde.
Gleichzeitig zeigen Wir Unseren närrischen Unterthanen NAId VoOIIsSt an, duß
die rühmlichstbekannte Gesellschaft 9
IAIOoSPpinte chromokrene—,
in dieser Sitzung eine] —4 18
grosse Glala-Vorstellung
mit besonderen Production ihres weltberühmten w32 2
Athleten Herrn **8..
ind ihrer ausgezeschneten Erystallkapelle geben wird.
Wir fühlen uns innigst gedrungeu, auf diesen sellenen Kunstgenuß gaufmerksam
u machen, da die Gesellschaft, welche ug 8 Uhr keine Minute mit Extrazug von
Bartehude hier eintriffi, unwiderruflich die Nacht h'er bleibt und Dienstag früh per
duftballon nach Trippstrill wie der abreist,
So gegeben in Unserer urnärrischen Residenz am heutigen Taze.
I. S.) —
ν arnear ratz met so.
Die aaf Sonntag den 17. d. anderaumt Wieder frisch angekommen:
gewesene
ERappenfa hrt Rkheingau-— Apfolwoin
zu Fuß eege —— siat. uber die Straße der Liter 12 Krer.
8* bei WB. Wenhes.

— — — —
ev. N Die Gewinne
50, ark. J 434
Nene Deutsche ouo aruntirt
Re ichs⸗Wahrong —EDDDDOD— — dor Staat.
niadung zur Betheiligung an älie
3 X
nn-Ohancenmn
Lnndes-Regierung garantirten grossen Ge Lot-
berie, ĩn w« er ü bor
* Fee
J 0 9
sicher gewonnen werden müssen.
Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-Lotterie, welche plangemäss nur
84,000 Loose enthalt, sind folgende: nümlieh 1 Gewinn event. 50, OOO, Reichsmark,
spéciell Reichsmark 800, O00, 150, 000, 80, 000, 60,000, 2 mal 40,000, 36,000, 6 mal
30,000. 24, 000. 2 mal 18, 000, 11 mal 15,000 2 mal 12,000, 17 mal 10, 000 4 mal
3000, und 6000, 69 mal 5000, und 4000 268 mal 8000 und 2000, 436 mal 1600, 1500
—D und 1000 1498 mal 600, und 800, 160 mal 240, 200. und 180, 28300 mal 142
2975 mal 140, 122 und 120 9750 mal 94, 80, 66 und 88 Reichsmark und kommen
solehe in wenigen Monaten in 6 Abtheilungen zur SIheν—ν PEntscheidung.
Die orste Gewinn-Zziehung ist Anich auf den
— 2Iten und 22t anuar dd. J.
fest gestellt, und kostet hierzn
das ganze OriginaIIoos nur ꝰ Gulden 20 kKr.
—XRRX do. nur 4 do. 40 do.
das viertel do. nur 2 do. 20 d0.
und werdeon diess vom Stunte garantirten OriginualI-Loose (xkeine ver-
botenon Promessen) géegen franmiirte Einsendung des Betrages oder
gegen Possstvorsehiuss selbst nach den entferntesten Gegenden von mir versandt.
Jeder der Betheiligten erhält von mir neben seinem Original-Looso aueh den
mit dem Staatswappen versehenen Origiual-Plan gratis und nach stattgehabter Zier
hung sofortdie amtli che Ziehungslis te unanigefordert zugesandt.
Die Auszahlung und Versendung der Gewinngelder
erfolgt von mir direcet an dio Interessenten Prompt und unter strengster
Verschwiegenheit.
. Jede Bestellung kann man einfach auf cine Posteinzahlungs-
Carte mac
wende sich daher mit den Auftrügen vertrauensvoll an
»el ICcCIACVCE genr.
nactyr ; Ve—,—hsel-Comhtoüsr im HHamburg.
        <pb n="32" />
        Nicht zu Uebersehen.
Von Heute an verkaufe ich die
Schoppengläser per Dutzend
Lfl. 36 kr.
RXNAL. Gries
Blechschmied.
Die vorzügliche
Vanillo Ohocolade
prämiirt Paris 1867
der berühmten Fabrik von
Simon Weiler
in Straßburg
empfehle — a, Ha Kaas.
Frisch gewässerte ,
Stockfische
bei J. J. Grewenig.

vem bie —5. erzogl. Vraun
schw. Landes Lotterie von der h
Regierung genehmigt, dieselbe als di—
Beste aller existirenden Lot
terien allseitig anerkannt und nun⸗
mehr auch im ganzen Königreiche
Bahern zu offeriren gesiattet ist, ers
laube ich mir hiermit zur Betheiligung
an derselben erg benst einzuladen; ich
unterlasse es, die Lotterie in oftensibler
Weise zu empfehlen, da die vortheil⸗
hafte Einrichtung derselben für sich selber.
spricht, u. bemerke ich blos, daß unter
143,600 Gewinnenl!
ol von ev.

———
spez. 300,000,150,000, 80,000
60,000, 2 a 40,000, 36,000
6430,000,24,000,2 a 18,000
114 15,000, 2 4 12,000
17 a 10,000, 8000, 32 6000
26 45000, 43 a4 4000, 255
a 3000, 8 22000, 1600, 12
a 1500, 400 4 1200, 23 a
1000, 548 a 600 und 42,135
Gewinne von 300, 240, 200.
180, etc. etc.,
deren kleinster mindestens den Ein⸗
satz dect, innerhalb einiger Monate
zur Entscheidung kommen
Ziehungsanfang am 21. Jan. d.J
Driginalloose Viertel 4 Mark oder
2 fl. 20 Ar, halbe 8 Mark oder
4 fil. 40 aAr., Ganze 16 Mark oder
9 f. 20. werden unter Beifügung
des „amtlichen Planes“ prompt ver⸗
sandt durch

L. Oppenhbeim junp.

in BEWEig.

Die Bestellung geschieht am einfach⸗
sten und billigsten auf Postanwei⸗
sungskarten.

NB. Jeder Theilnehmer erhält den
amtlichen Prospect“ mitgesandt, ebensr
auch nach geschehener Ziehung sofort
die amtliche Gewinnliste und werden
eiwaige Gewinne planmäßig und
ohne Abzug prompt ausbezahlt. Da
die vorraͤthigen Loose schnell ver⸗
griffen sein dürften, wolle man seine
BZesiellung baldigst machen.

(DV)

—
Nuf
No. 456
nist bekanntlich wiederum am 19. Mai v. J.
das große Loos und Prämie
von AG. A) L. MN.
mit der Devise
Glüelc und Segen bet Colun?
laut amtlicher Gewinnliste wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen
worden; überhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni,
October, November und Dezember v. J. meine geehrten Interessenten
die Gewinnsumme von über
,000 Rn. od. æ20, O0 O TIII.
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
Diesmal sind wiederum! ev. 450, 000 Rm.! zu gewinnen. — Die
von der resp. Landes-Regierung garantirte Geld-Lotterie von über
0on 630,000 Rmn.
ist abermals mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen
ausgestattet; sie enthält nur 84,000 Loose, und werden in
wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgende Gewinne sicher gewon⸗
nen, nämlich: großartiger Hauptgewinn event. 450,000 Rm., speciell
Rm. 300,000, 150, 000, 80,000, 60,000, 2 mal 40,000 1 mal
36,000, 6 mal 30,000, 1 mal 24,000, 2 mal 18,000. 11 mal
15,000, 2 mal 12,000, 17 mal 10,000, h mal 8000, 3 mal
6000, 26 mal 6000, 43 mal 4000, 265 mal 3000,8 mal 2000, 1 mal
IGOO, I2 mal 1500,400 mal 1200,23 wal 1000, 548 mal 600,
950 mal 300, 75 mal 240, 35 mal 200, 50 mal 180 28300
mal 142, 12725 mal 140, 122, 120, 94, 80, 66, u. 38 Rm.
Die Gewinnziehung der ersten Abtheilung ist amtlich auf
den 21. und 22. Januar d. J.
festgestellt, zu welcher
das ganze Original-Loos nur 16 Rm. od. 52. Thlr
das halbe — 8 2,
das viertel F 4,, L,
kostet Diese mit Regierungswappen versehenen Originalloose sende ich ge—
gen frankirte Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst
nach den entferntesten Gegenden den geehrten Antraggebern sofort zu.
Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngelder sofort
nach der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und ver—⸗
schwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen überall kann man
auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
Jede Bestellung auf diese Original-Loose kann man einfach
auf eine Posteinzahlungskarte machen.
mnms. Coln
—ytoir Vank⸗ und Wechselgeschäft.
MHOOROROCEGC?CO

22
ε ιε
Loos von
246,.000
Rm. uunnrde
am 19. Mas
V.T. Bei mi.
gernnen
XCG
Cohn.

7
““

in Hambure Fore

09 Ziehung am 21. und 22. Januar d. J.
Das große Loos von ev. 450,000 Reichsmark,
ferner 390,000, 150,000, 80,000. 60. 000, 2 aà 40,000, 6 a 30,000, 11 a
51,000, 17 a4 10,000, 26 a 5000, 48 4 4000, 253 a 3000, bis abwäcts zu
142 sind zu gewinnen in der von der Herzogl. Braunschweig'schen Regie—
gierung errichteten und garantirten Geldlotterie. Tus unterzeichnete Haudlungs-
haus, wit dem Verkauf der Loose direlt von der löbl. herzogl. Lotterie-Direktion
beauftragt, v rsendet zu den
schon am 21. &amp; 22. Jan. d ⸗
beginnenden Gewinnziehungen gegen Einsendung oder Nachnahme planmaß
gen Einlagebelrages: Ganze Originalloose à fl 9. 20, Halbe a flee. 40, Vier
lel a fl. 2 20 und sichert die sorgfältigste und prom pteste Bedienung zu. Jeder
Bestellung wird ein amtlicher Ziehungsplan beigefügt und die amtlichen Lisen so—
fort nach der Ziehang versandt.
Man beliebe daher geneigte Aufträge buldigst direct gelangen zu lassen an
J. A. Bacr, Bankgeschäft in Mainz.
(HB. 670.
43v Ziehung am 21. und 22. Januar d. J.
28
ßidacnon Drud und Verlag von F. X. Demest in St. Ingbert.
        <pb n="33" />
        Hl. Ingberker Anzeiger.

Der St. In derter Anzeiger sund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags-, Dounerssstags⸗ und Sonnta

Zummer erscheint wöhhentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Aboannementsvreis vierteljährig 42 Krir. eder
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krzr, die dreispaltige Zeile Blattschrift dder deren Raum berechnet.

Sonntag, den 17. Januar 1875

—

Deutsches Reich.

Mänchen, 14. Jan. Wie mit Bestimmtheiz v rlantet,
wird der bayer. Landtag nach eriolgter Beschlußfassung über die
noch zu ecled'genden, bereits bekaunt gegebenen Vorligen und hierauf
publizirtem Landtagsabschied a fgelöst und sofort eine Neuwahl
angeordnet werden. Da die Zusammenstellung des Budgets für
die XIII. Finunzperiode in Folge der mit Beginn des nähsten
Jahres erfolgenden Einführung der neuen Reichswährung eine
schwierigere als bisher ist und die Durchberathung desselben im
letzten Jahresviertel kaum mehr zu gewärtigen ist, so ist es leicht
erklärlich, daß die nächste Budgetvorlage der zukünftigen Landtags
bversammlung unlerbreitet wird.

monarchisch ausfallen und von diesem Th il das Gros bonaparti⸗
stisch siimmen werde.

— 2
Vermischtes.

Ganerscht' dhun mer's ait.) Unter dieser Derise bestehl
in einem unserer Nachbarorte ein Cirnevalsverein. Bei Beginn
der diesjährigen Faschingszeit setzte derselbe wie alljährlich eine
Liste zue Betheiligung in Umlauf. Wider Erwarten des Comites
ʒand dieselbe diesmal zahlreichere Unterschriften wie sonst, und da⸗
runter sagoe Namen, von deren Träger sich die kühnste Phentasie
nicht hätte träumen lassen, sie je zur Fahne des lustigen Prinzen
Tarneval schwören zu hören. Die Lösuag des Räthsels ließ indeß
aicht lange auf sich warten. Die guten Leute hatten nämlich, auf-
geregt durch die angeblich zwischen der Canalbaubehörde und Grund—
besitzern im Gange befindlichen Brunderwerbs-Verhandlungen, ge—
Jlaubt, Cirnevalsgesellschaft sei gleichbedeutend mit Canal-Gesell-
schaft. Der der Liste vorgesetzte Wahlspruch: „Arerscht' dhun
mer's nit!“ (nämlich die Ruthe Land nicht unter 15 Thiler) er—
schien ihnen dabei so einleuchtend, daß sie fluzs die Leiste unter⸗
chrieben. Möglich, daß auch ein Spaßvogel die Hand im Spiele
hatte und den Leuten einen Bären aufband. Und die Moral von
der Geschichte sei: Canal und Carneval sind zweierlei. (S. 3.)

F Paris, 9. Jan. König Ludwig von Bahern hat dem
Polizeipräfekten Renauld das Großkreuz des St. Michaelsordens
nerliehen. (Diese Auszeichnung steht jedenfalls mit unstes Konigs
üngster Anwesenheit in Paris im Zusammenhang.)

Englaud.

Lendon, 14. Jan. Murillo's berühmtes Bild des he'ligen
I tonius, welches ia der Kathedrale von Sevila gestohlen war
ist berests wiedergefunden.

Louden, 158. Jan. Der Pariser Timces-Correspondent
eht die Ebventualität des Rücktrittes Mac Mahon's vocaus, für
den Fall der Nichtorganisetion der Regierungsgewalten.

Chislehurst, 11. Jan. Zwischen den Vonaparktisten
ind der Kaiserin Eugnie findet e'n lebhafter Verkehr statt. Die
Kaiserin hat sich über die Zukunft ihres Sehnes shr zuversichtlich
Jeäußert. Man etwartet in diesen Kreisen von der Auflösung der
Nationalbersammlung und den Neuwahlen in Frankreich Alles und
ält es für ausgemacht, dak die Wahlen zum allergröhßten Theil

28
——
—*
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28
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— — 837
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———
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27

Haupt-Gewinn ev
450, 000 Mark.
Neue Deutsche
Reichs-Wahrung ßj
inladung zur Betheiligung an die
5X 3 X
ν
nder-Regierung garantirten grossen Geld-Lot-
terie, im wele her übher

Neud
Glicses⸗Anaciqe.

Die Gewinne
garuntirt
der 8Staat.

dee

—F

8
*1
—
si cher gewonunuen werden miissen.
Die Gewinne dieser vortheilhafteon Geld-Lotteris, welehe plangemũss nur
84., 000 Loose enthült, sind folgende: nümlich 1 Gewinn event. 450, 000 Reichsmark,
speciell Reichsmark 800, 000, 1750 000, 89, 000, 60 000. 2 mal 10.000, 36. 000. 6
80. 000. 24.900. 2 mal 18, 000, 11 mal 15, 000 2 mal 12000, 17 mal 10. 000 4inai
3000, und 6000, 69 mal 5000, und 4000 263 mal 3000 und 2000, 436 mal 1600, 1500
1260, und 1000 1498 mal 600, und 300, 160 mal 240, 200. und 180, 28300 mal 142
2975 mal 140, 122 und 120 9750 mal 94, 80, 66 und. 38 Reichsmarit und äommen

solche in wenigen Monaten in 6 Aptheilungen zur Sicheren Entscheidung.
Die erste Gewinn-Ziehung ist Ant IIch auf den
2Item und 22ten Januar éd. J.
festgestollt, und kostet hierzu
7 das ganae Originnllioos nur O Gulden 20 Kr.
das laa Iheæ do. uur 4— do. 40 do.
das viertel do. mur 2 o. 20 do.
und werden diess vomn Stante garantirten Original-Loose (Leine ver-
boteénen Promessen) gFęgον franmicirtiæ Hnsenddang des Ketrages dder
gegzen Fostvorschinss selbst nach den entferntesten Gegenden von mir versandt.
Jeder der Betheiligten erhült von mir neben seinem Original-Loose auch den
mit dem Staatswappen versehenen Original-Plan gr atis und nach stattgehabter Zie-
hung sosortdie ntliehe Ziehungsliste unnugefordert zugesandi.
Die Auszahlung und Versendung der Gewinngelder
erfolgt Von mir diroect an die Interessenten Prompt und unter strengster
Versehwiegenheit,.
Jede Bestenung kann man einfach auf eine Posteinzahlungs-
karte mact--
-an wende sich daher mit den Aufträgen vertrauensvoll an
rechscBo— genr.
Wecehsel Comptoisr in Hamburg.

*
——
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FeuerwehrWMontag
bei Fritz Neumann
Aiezu als Betrage AIIgemei.
ner Auzeiger für das ömnig-
reica Rarzern Mo⏑ 72

—
        <pb n="34" />
        Geschäftsempfehlung
Den Herren Schlosser⸗ und Schmied⸗
meistern von St. Ingbert hiermit die
ergebene Anzeige, das ich das Auf—
hauen von alten Feilen sowohl, als
auch die Anfertigung neuer in prompter
Ausführung übernehme.
Goffontaine den 14. Janunar 1875.
Jakob S5chenker,
geprüfter Feilenhauer Meister.“
Gesellenverein.
St. Ingbert.
Sonntag den 17. Januar Nach—
mittag 8 Uhr
Generalversammlung,
vozu sämmtliche Meister und Gessellen
höflichst einladet
Der Vorstand.

zachdem die ⸗B. Herzogl. Braun⸗
chw. Landes Lotterie von der h
Regierung genehmigt, dieselbe als —R
Beste aͤller existirenden Lot⸗
terien allseitig anerkannt und nun—
mehr auch im ganzen Konigreiche
Bahern zu offeriren gestattet ist, er⸗
laube ich mir hiermit zur Betheiligung
an derselben erg benst einzuladen; ich
unterlasse es, die Lolterie in oftensibler
Weise zu empfehlen, da die vortbeil⸗
hafte Einrichtung derselben für sich selber—
jpricht, u. bemerke ich blos, daß unter
143,600 Gewinnen!
iolche von ev.

150., 000 HaAmnsa
spez. 300,000,150,000,80,000
60,000, 2 a 40,000, 36,000
6 430,000,24,000,2 a 18,000
1I1 a 15,000, 2 4 12,000
17 a4a 10,000, 8000, 34 6000
26 a 5000, 43 4 4000, 255
aà 3000, 8 42000, 1600, 12
a 1500, 400 a 1200. 23 a
1000, 548 3 600 und 42, 185
Gewinne von 300, 240, 200,
180, etce. ete.,
deren kleinsier mindest us den Ein—
satz deckt, innerhalb einiger Monate
zur Entscheidung kommen
Ziehungsanfang am 21. Jau. d. J.
Driginolloose Viertel 4 Mark oder
2 fl. 20 Kr, halbe 8 Mark oder
4 fl. 40 Kr., Ganze 16 Mark oder
9efl. 20. werden unter Beifügung
des „amtlichen Planes“ prompt ver⸗
andt durch

L. Oppenheim jun.

in RAMAVUBMSCMWVGS.
Die Bestellung geschieht am einfach—
sten und billigsten auf Postanwei—
fungskarten.
NB. Jeder Theilnehmer erhält den
amtlichen Prospect mitgesandt, ebense
auch nach geschehener Ziehung sofort
die amtliche Gewinnliste und werden
etwaige Gewinne planmäßig und
ohne Abzug prompt ausbezahlt. Da
die vorräthigen Loose schnell ver—
griffen sein dürften, wolle man seine
Besiellung baldigst machen.
(1)

Auf
——
No. 456
ist bekanntlich wiederum am 19. Mai v. J.
das oroße Loos und Prämie
—————— *88 7D, Ne.
mit der Devise
Gliielx und Segen bei Colbmn!
laut amtlicher Gewinnliste wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen
worden; überhaupt habe in den Gewinnziehungen vom Mai und Juni,
October, November und Dezember v. J. meine geehrten Interessenten
die Gewinnsumme von über
ö M . 220 000 ThIr.
laͤut amtlichen Gewinulisten baar ausbezahlt.
Diesmal sind wiederum! ev. 459), 000 Rmm.! zu gewinnen. Die
von der resp. Landes-Regierung garantirte Geld⸗Lotterie vou über
öον ßOß, YOO Rim.
ist abermals mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen
ausgestattet; sie enthält nur 84,000 Loose, und werden in
wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgende Gewinne sicher gewon⸗
nen, nämlich:l großartiger Hauptgewinn event. 450,000 Rm., speciell
Rin. 300,000, 150,000, 80,000, 60,000, 2 mal 40,000 1 mal
36,000, 6 mal 30,000, 1 mal 24,000, 2 mal 18,000. 11 mal
15.000. 2 mal 12,000, 17 mal 10,000, 1 mal 8000, 3 mal
6000, 26 mal 5000, 43 mal 4000,265 mal 3000,8 mal 2000, 1 mat
1600,12 mal 1500,400 mal 1200,23 mal 1000, 548 mal 600,
950 mal 300, 75 mal 240, 33 mal 200, 50 mal 180 28300
nal 142, 12725 mal 140, 122, 120, 94, 80, 66, u. 38 Rm.
Die Gewinnziehung der ersten Abtheilung ist amtlich auf
—
den 21. und 22. Januar d. J.
festgestellt, zu welcher
das ganze Original-Loos nur 16 Rim. od. 5* Thlr
das halbe v 8„23
das viertel 4 ILi,
kofiet Diese mit Regierungswappen versehenen Originalloose sende ich ge—
gen frankirte Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst
nach den entferntesten Gegenden den geehrten Antraggebern sofort zu.
Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngelder sofort
nach der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und ver—
schwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen überall kann man
auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
Zede Bestellung auf diese Original-Loose kann man einfach
auf eine Posteinzahluugskarte machen.
AolM
⸗und WWechselgeschäft.

οe
LoOoos von
246,000
Rm. ivurd«
am I9. Mauæs
V.T. Dei MWiV
qeu onnen
—X
Cohn.

V

4
—

Z'ehung am 21. und 22. Januar d. J.

Has große Loos von ev. 450,000 Reichsmark,
ferner 390, 000, 150, 000, 80, 000. 60, 000, 2 4 40,000, 6 a 30,000, i1 a
51,000, 17 4 10,000, 26 a 5000, 48 4 4000, 253 a 8000, bis abwärts zu
142 sind zu gewinnen in der von der Herzogl. Braunschweig'schen Regie-
zierung errichteten und garantirten Geldlotterie. Das unterzeichnete Handlungs-
haus, wit dem Verkauf der Loose direkt von der löbl. herzogl. Lotterle-Direktlon
heauftraal, versendet zu den

schon am 21. &amp; 22. Jan.d.. 4—
begainnenden Gewinnziehungen gegen Einsendung oder Nachnahme Ddes planmäß
gen Einlagebetrages: Gauze Originalloose anfl 9. 20, Halbe a flee. 40, Vier!
iel a fl. 2 20 und sichert die —DD
Vest.llung wird ein amtlicher Ziehungsplan beigefügt und die amtlichen Listen so⸗
fori nach der Zichang versandt.

Man beliebe daher geneigte Auftrage buldigst direct gelangen zu lassen an

. FEæacre., Bankgeschäft in Mainz.

(L. 670
Zieburna am 21. und 22. Januor d. J.
—————— ———— —— ——— — —— — — ꝓ — — —
—A ii in n emeß u Et. Ingbert.
        <pb n="35" />
        25 5 5 75 *
* 83
3383 852352
32 — 5 — 553283 522
2523 —A 53s3838535
257233 2 23 53 322 533535 2 —
—3 73385 — 2 —— 3 *
—2232 —A 23333552523 — 3888257
38 2 57 25 55 2z255 —2 3883533533234
——— 22533428 32 S8 53258 — — — 2285320
*18 52 52833 —— A —5 z 3353533327853323
5 8 2 — * 2 22 — 2 5
*2* 325535 38835 52 753 ——
— 2 2* 3 —27** — 2 52 *57 — 522 ** 3
5532232 157 5585222 —325325 — — 233 5335 2528 *
57353 — —— 25 28 —— — —A— — 2 72
232335* — —A — 5 52233833 32 —58 23325 33
— —— 3* 55835887 33353353357 *
* 3 —— — — 3 — —2 —* *8* 3 3
— 4 —z52332 — ——
55358 5555 23355 5353553 —333532 2532588 —— —
— 355 F — 3 552 552 —— 52 —223 352 —8 0
* —7 38 —— 6
323523 3535373 852 72383533 25355523 3835 333338 *
38225* 7 5383* 13578 538638
32 2* —8 22 23 2 53325283535 * *2583355373 * O2 8 J
8 2 2 —3 8 D2 22 2* — 23523335* 332 2 *
— * 22 5 *88 3 2223 53583235535 X ——— —
—8 835558 52252 52325335 — 2533327 232677 —335s5335337
32373 78* 83058 328 553835337
22 25 — 522* 3 * 0 * *
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        Ht. Ingberker AAnzeiger.

der St. Inuaber ter Unzeiger (und das mit dem Haudtblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnia
dummer erscheint woͤchentlißviermal: Dinstaag, Donnerstag, Sambtag und Sonntaa. Abonnementspreis viertelijiäͤhrig 42 Ksrzr. oder
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden xwrit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — —— — — — * — — — —
Dienetc 19 Senuar 1875
10.—
Deutsches Reich. richtung einer ersten Gymnasialklasse dahier ist vom Ministerium

München, 13. Jaa. Der Landtag dürfte nicht vor abschlägig beschieden worden.
zastnacht, sondern erst gegen Mitte Februar wieder zusammen- F Saris, 11. Jan. Die Corr. Havas erzählt: Vor
eten. Die bayertsche Armee hatte Fam 15 Januar d. J. einigen Tagen wurde ein ehemaliger Ofsizier, Baron v. Senleisen,
bidenden Siand an 7Geener len: 1 Genexral der Navallerie ins Hospital Neder aufgenommen, da dfeine kaltersschwäche —dies
Herzog Max in Bayern) 1 Feldzeugmeister Prinz Luitpold), 1 no ihwendig machte. Als ein Arzt die Visitation vornahm, Ifand
general der Infanterie (Fehc. v. d. Tann), dann 19 Generalieu⸗ er, daß besagte Persönlichkeit weiblichen Geschlechts zu ar. Aufge⸗—
eee und 22 Generalmajore; auß erdem fungiren zwei Obersten 'ot dert sich zu erklären, erwiederte fie, daß sie Militäruniform auf
ils Brigadedlommandeur e. Befehl ihres Greßvaters, des Generals von Senkeisen, Befehls—

B2rlin, 16. Jan. Der Reichstag nimmt die Paragra⸗ haber der baierischen Truppen unter Napolton J. genommen und
hen 40 - 54 des Civilehegefetzes au, nachdem Pfarrer Restermaher ieselbe seit dieser Zeit nicht abgelegt habe. Diese sonderbare alte
3 Munchen die baher. Regierung heftighangegriffen und Minister dunger hat nicht wen iger als 44 Jahre lang eine Pension vom
Fäustle dieselbe vertheidigt hatte. Staate bezogen. 2*

Ber'tin, 16. Jan. Der preußische Staatshaushalisetat F London, 11. Jan. Die Kohlengrubenbesißer in
ro 1878 schließt in Cinnahmen und Ausgaben mit 619 Millionen Northumberland aaben beschlossen, die Arbeitslohne um weitere
Rart ab. In demselben ist das landwirthschaftliche Min' slerium 20 pCt. herabzuseßen.

Jamentlich reichlich bedacht. —
Fraukreich.

Paris, 17. Jan. VRac Mahon wird den spanischen Orden
es goldenen Bließes ert ulten. Der „Monilenr dus Meurthes und
Hogesendeparlemevts“ erhält folgende Mitiheilung: „Die crurfi ˖
euden Gerüchte von einem Kriege, der im Frühlinge ausbrechen
oll, finden durch eine ũbelwollende Presse immer weitere Werbrei
ung. Der Justizminister hat den Staatsproc ratoren Weisungen
ugehen lassen, alle diejenigen gerichtlich zu verfolgen, welche Ge⸗
üchte solcher Art berbreiten, die unsere Beziehungen zum Ausland
rüben könnten.“

Paris, 18. Jon. Vor dem Civilgerichte in Paris kam
zestern die bekannte Verläumdungsklage des Benerals Wimpffen
egen den Redakteur des „Pays,“ Cassagnac zur Verhandlung,
deßteret hatte dem Ersteren vorgeworfen. er habe leinen Ueberblick
iber die Schlacht von Sedan gehabt, und trage die Haupischuld
in der großen Niederlage. Gestern wurde nur über die Compe⸗
enz des Gerichtshofes in vorwürfiger Frage plaidirt, welche der
Angeklagte bestritt. Der Staatsanwalt trat auf dessen Seite, das
Urtheil wird in 8 Tagen gesprochen. Im Falle der Incompetenz
»es Cidilgerichts kommt die Sacht vor die Assisen.
jJ ... *

p Et. Ingbert. Im verflossenen Jahre wurden in die Ci—
Ailstandsregister der Stadt St. Insbert eingeschrieben: 453 Ge⸗
urten, 71 Heirathen unv 214 Sterbefälle.

Die Zw. Z.“ meldet aus der letzten Zweibrücker Stadi-
athsssitzung: Die Herren J. Dingler und Adjunkt Märcker waren
As Deputation zur Betreibung des Bahnprojelts Zweibrücken⸗
Zitsch in Speyer, Ludwigshafen und München. Aus dem nvon
en beiden Herern in der heuligen Sitzung erstatteten ausführlichen
steferat über den Erfolg ihrer Resse geht hervor, daß ziemliche
lussicht besteht, die das Interesse unserer Gegend in so hohem
zrade berührende Angelegenheit in Form einer Gesetzvorlage zwar
richt vor die nächste, wahrscheinlich im kommenden Monat begin—
ende Landtags⸗Session, wohl aber vor den nächsten Herbst zu-
ammentretenden Landtag gebracht zu sehen.

Kaiserslautern, 16. Jan. Gestern Nachmittag
ourde der Hilfslehter am hiesigen Schullehrerseminar, Batteiger,
a seinem Zimmer erhängt gefunden. Ueber die Motiage, welche
»en jungen Mann zu dieser That bestimmten, ist bis jetzt nichts
elanni. Pf. P.)

p Der „Pf. Ztg.“ wird aus Kaiserslautern 13. Jan. ge
qchrieben: Die Civilstandsregister unserer Stadt pro 1874 weisen
jen gewiß seltenen Fall auf, daß ein 42jähriger hiesiger Bürger
einer fünften Frau angetraut wurde. Wir sind in der Lage, noch
sinzufügen zu können, daß derselbe mit jeder seiner veistorbenen
jier Frauen in sehr glüdflicher Ehe gelebt hatte, und daß aus jeder
ver vier erssen Ehen. Kinder vorhanden sind, welche recht friedlich
ꝛeisammen leben.

*Grünstadit. Das Gesuch des Stadtratheßz um Er—

— nunstesnachhrichten.

Der georüfte Recht slandidat Traut von hier wurde unterm
12. d. zum Advolaten im Bezirk des Kaiserlichen Appellations
gerichts zu Colmar und zum Anwalt bii dem Kaiserlichen Land—
zericht in Zabern ernannt.

Der bay' r sche Rechtskandidat Eugen Prinz aus Pirmasens
vurde zum Kaiserlichen Friedensrichter in Bolchen ernannt.

Der Forstamts Assistent Jul. Richter ia Dahn wurde an das
Forstamt Langenberg versetzt, der Forstgehilfe Ph. Höpffnec zu
Imsbach zum Assistenten am Forstamt Dahn befördert, der Forft⸗
jehilse Ph. Osterheld zu Stiftswald auf die Gehilfenstelle beim
Reviere Imsbach versetzt und der Forstpraltitant K. v. Koch von
Bot tmannsgrün zum Forstgehilfen auf die bei dem Reriere Stifts⸗
vald erledigte Forstgehilfenstelle ernannt.

Die erledigte Studienlehrerstelle an der isolirten Lateinschule
zu Edenkoben wurde dem Assistenten am Gymnafium zu Speher
Joln. Scherer übertragen.

VBolswirihschaft, Pandeluad Vertehr.

München, 11. Jan. Das Staatsministerium des Innern
»ringt das Verbot, „nach welchem die Münzen des ZKonventisns-
jußes österreich. Gepräges, dann die dopoelten und die einfachen
Rigsdaler, die 48-, 825, 16, 82, 4., 3. Sch'll ngeStückelin Silber,
die 2⸗2, L-, Uae, SchillingeStücke in Kupfer, sämmiliche dänischen
Bepräges; vom 1. März d. Irs. an in Zahlung weder gegeben,
noch genommen werden dürfen,“ mit dem Beifügen zur Kenntiniß
»es Publikums, daß gewohnheits-oder gewerbsmäßige Zuwiderhand⸗
ungen nach At. 13 Abs. 2 des Münzgesetzes vom 9. Juli 1878
nit Geldstrafe bis zu 150 Mark oder mit Haft bis zu 8 Wochen
»estraft werden.
GDOeutsche Landwirihschaftriche Prefpe.
Theft edaction: Oeconomierath Hausburg in Berlin, Generalsecteiair
»es Deutschen Landwirthfchafisscaths und des Congresses Deutscher
Zandwirthe. Verlag von Wiegandt, Hempel und Pareh.

Mit Recht waren wir vor einem Vierteljahre gespannt darauf,
»b und wie Redaction die etwas hochgehenden Erwartungen der
deser erfüllen werde. Heute können wir vestaätigen, daß dieselbe
unächst in dem wirthschaftspolit schen Theil des Journals sich mit
Beschick der Aufgabe erledigt hat, die wirthschaftlichen Postulate
es ländlichen Grundbesitzes an die Gesetzgebung in erkenubarer
Unabhängigkeit und Sachkenntniß. dabei in objectiber, ledenschafts⸗
oser Form zu vertreten. Ihre Sprache karn von allen nicht
andwirthschaftlichen und allen politischen Parteien acceptirt werden;
ie predigt nicht den unversöhnlichen Gegensatz der landwirthschaft
ichen Interessen zu denen des Handels und der Industrien. —
Der eulturtechnische Theil, an welchem, wie ersichtlich, die bedeu—
endsten Fachmanner Deutschlands arbeiten, gestatteie mit Hilfe
zuter Illustrationen eine Mannigfaltigkeit und eine Behandlung der
Materie, wie sie eben nur mit Hilfe von Abbildungen möglich ist.
Die Ausstattung des zwei mal wöchentlich erscheinenden Journals
ss dem Vreise (56 Mark pro Quartal) durchaus angemessen.
        <pb n="38" />
        Aufforderung.
(Militar-Ersatze Geschuft für das ig

Alle in der Zeit dom J. -Januar bis

31. Dezember 1855 geborenen Milikar⸗
pflichtigen, sowie die wegen häuslicher oder
sonstiger Verhältnisse oder wegen unentschie—
dener Tauglichkeit zurückgestellten, die einge
wanderten und übergangenen Militärpflich
tigen früherer Altersklassen, über deren
Dienstpflicht noch nicht vollständig entschieden
ist, und welche in der Stadt St. Ingbert
ständig wohnen oder sich vorübergehend als
Ha dlungsdiener und Lehrlinge, Gesellen.
als Dienstboten oder Fabtikarbeiter auf—
halten, werden hiemit aufgefordert, sich in
der Zeit vom 15. Januar bis 2. Februar
d. J. auf hiesigen Bürgermeisteramtslokale
behufs Eintragens ihrer Namen in die
Stammrolle entweder persönlich anzumelden,
oder im Verhinderungsfalle sich durch die
Eltern, Vormünder ꝛc. ⁊c. anmelden zu
lassen.

Wer trotz dieser PNufforderung ohne
genügeuden Entschuldigungsgrund der vor—
bezeichneten Anmeldepflicht nicht nachlommt⸗
wird nach 8. 33 des R.Militär⸗Gesetzes
vom 2. Mal 1874 mit Geld bis zu 30
Mark oder mit Haft bis zu 8 Tagen he—
straft.

St. Ingbert, den 15. Jannar 1875.

Das Burgermeisteramt
uster.

Aus den Waldungen Rittershof werden
siefern, Nadelhacstreu, klurzgehauen per
Wagen zu 7 fl. 6 kr. abgegeben, ohne
gehauen, mit den Aesisen per Wagen zu 1
fl. 6 tr. Die Streu liegt nahe beim Dorfe
Haßel.

Licbhaber mögen sich an H. Haunk in
Haßel wenden.

Mehrere tüchtige
Sandformer
sucht, bei gutemn Atkord J. Teétt-

WeEiler, Burbach bei Saarbrücken.

Mittel gegen Trunksucht.

Trunksucht, wodurch Tausender Familien⸗
dlück und ehelicher Frieden gestört, wird
durch mein der Gesundheit unschädliches
Mittel, das mit oder ohne Wissen des
Trinkers genommen werden kann, geheilt.
B. A. Sebmidtehenm, Guben, Dillet⸗
lant der Chemie.
Nicht zu Uebersehen.
Von Heute an verkaufe ich die
Schoppengläser per Dutzend
Iifl. 36 kr.
EXNiL. Grries
Blechschmied.

—

— ——
Geschäftsempfehlung

Den Herren Schlosser⸗ und Schmied⸗
meistern von St. Ingbert hiermit die
ergebene Anzeige, das ich das Auf—
hauen von alten Feilen sowohl, als
auch die Anfertigung neuer in prompter
Ausführung übernehme.
Goffontaine den 14. Januar 1875.

Jakob 5henker,
geprüfter Feilenhauer Meister.
— —⸗ rF —7575

Harzor Ranarienvögol
von 1 Thlr. an und höher, ausgestellt zum Verkauf dahier!
bei Jaß. 5chwarz, Gastwirth.

4CM VAIIPGLI CCIIMAELE.C
amusanter, fesselnder Unterhaltung und angenehmer Belehtung bietet das illu⸗
strirte Familienblat,
— J
„Omnibus,“
die billigste aller Unterhaltungsschriften.
Wie sein Titel bejagt, ist es ein Blatt für Jedermann uad solle daher in keiner
Famil'e fehlen.

Auch im neu beginnenden 14. Jahrgantz werden wir durch interessante und
ansprechende Erzählungen, populär gehaltene Bilder aus der Zeitgeschichte, ma⸗
lerische Skizzen aus der weiten Welt und humoristische Schilderungen und Illu⸗
strationen das uns so lange Jahre hindurch in Muaße geschenkte Ver⸗
trauen zu erhalten bestrebt sen. Der „Omnibus“ — in jeder Wochen⸗
nummer ca. 39 Spalten Text und 3 — 4 ansprechende Illustrationen, von
denen zwei ernsten, wei humoristischen Genres sind für den in Aubetracht
der erhöhten Druckkosten ꝛc. außerordentlich billigen Poeis von 10 Pfennigen;
demnach beträgt das vierteljährliche Abbnnement nur . Mark 30 Pf. —
46 Krzr. oder jedes Heft 40 Pf.

Der 14. Jahrgang des „Omnibus“ beginat mit der überaus fesselnden Er⸗
zählung: „Ein furchtbares Geheimniß“ von Lina Freifran von Berlepsch.
Der Name der Verfasserin bietet die sicherste Bürgschaft, daß auch in diesem
Romane Handlung, Charakterzeichnung und Schilderung das Interesse des Le—
fers in hohem Grade in Anspruch nehmen werden. Jener Erzählung werden
sich andere, nicht minder fesselnde anreihen. von denen wir u. a. nennen:
„Ein versalzener Honigmonde von O. Beta. — Afsunta“ von C.R.
Struwy. — „Aus dem Leben“ von Hedwig Szwylowsla.

Als Praͤmie für 1875 können wir unseren Abonnenten wiederum tin vor⸗
trefflich ausgeführtes Farbendruckbild bieten: F

„Mutterglück.“
Nach einem Gemälde von Klimsch.

Wir halten dies ansprechende und sich zu angenehmer Zimmerzierde eig-
nende Bild gegen die geringe Nachzahlung von 1 Mark 50 Pf. beim 14.
Hefte oder Nr. 40 zur Verfügung. Der Pteeis dieses Bildes im Kunsthandel
beträgt 18 Mark. Unser Prämiendild liegt in jeder Buchhandlung zur Ansicht
aus und lann von den Boten vorgezeigt wird.

Bestellungen auf den Omnibus“ nimmt jede Buchhandlung und jede Post-
anftalt entgegen.
GHamhurg. MCMaaqa⸗in. Speersort 18

Buchdruckerei * Iithographio
von

—JT V97—

A 73

in

St. Tnꝗqbert,
empfiehlt sich in allen Arten Drucksachen, in Schwarz-, Gold- und
Farbendruck, als: Rechnungen, Wechsel, Pacturas, Verlobungsbriefen,
Adress- und Visitenkarten, Circulaire, Avise, Preiscourante, Wein-, Ci-
rarron- nd Waaren--FEftidouetten u. s. w. 2n hilligen Preisen.
*

Wer eme Stelle fucht oder eine zu besetzen wünscht,

Wenr ein Familienereigniß bekannt geben will,

Wer ein Geschäft oder Unternehmen dem Publikum zu empfehlen beabsicht,

Wer überhaupt aus irgend einem Grunde dem großen Publikum näher treten will.

Der wird rrinck 8wea am schnellsten und billigsten erreichen wenn sich der
zeitungs-Annonc
bedieunt.

Zur Besorgung von Annoncen jeder Art an alle Blätter der Welt em—
pfiehlt sich besouders die seit vielen Jahren in ganz Deutschland allgemein
bekannte, auf solidester Basis begründete Anmnoncén-Expedition

von. . P M.
(Bureau in München Residenzstraße 8) welche die ihr übertragenen Ordres
uit groͤßter Gewissenhaftigkeit und zu den billigsten Preisen zur Ausführung
brinat. Ausführliche Zeitungs⸗GCataloge werden gratis ver abfolagt.

DDd und Veraqn von

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553285 238338 8
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* — — 385 * 2 388
333553 32533* —A— 5583 —
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33358 532373 8388 — 3*
2*288 3323333 2 365238 —— —X
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32328 55 33537 *5 — B8x35
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—*—832 333888 2 — 532 5z25 ———
* 533 * 32338 338328 —5* 2c55 —A 352333 55535
* 2585 2528 257 —— —— 8 * 233337 z33833325*
— 4 55232 233328 — m 55 —— 8
*8 — 87 —387 8255 8 —* —— 2326 —8 2 *8
D —A — 5— —*—3 * 5* 2 — 25
* —5 9 3333558 25 —2 52325 o 2338 — *2535
233833 F 55 2. 8.5 EBE A — 325— 2 35—
8 —A —222 * 2 53 24 ——A *2* 325 2
2538 28 58 — 223 3 55* 22 8 2 3335336 3 33838
3553 8 3338 —A — 2 de2 8 3265 *27
335385 2388 555837 2268 236 153335* 2 7* — 338 —X
* 2585 * 52* 2 ** — —A 258 32
3 32 5258 25* 2.5 2 2 — —— —A —
z383833 ee —568 35335 558
558 4 78 3838387 25* 28— 324728* 25
3 5535 555335 — ————— 5588 — 3353
———— O 335 —— — * 28355 23535 5 3335
55235 388 5 55 5 — 3 — 8 ———— 322352
52532 * 252 3*28 —A — 2585s283 33335557*
27 22 538 — 2 A I—38 23333255
2 —A —5 233 522 —— 337753
55558 5 83353353 2323 5z235 52 —
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—8 * — 59 * —5 2 ,* —
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D 2 — — s32334 —
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3* 7 55535523
5533 33253553 ——
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5538 33 3833
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553 3 —3 3— —
3554 355332353582138335553 238358 5 3585— 85* —353535
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2 5 5* — — — —— * —— 5*22222
5538 55253388 z83s—333226 — 23 5 2532—8—8
22 —;5*33 32 3 —2 3328342 22 5 26 — —— —
2. 73355 5582 — — —A— —A — 355. 238 *—7
—7 2 * —22 * —A &amp; 25 — 2 — 5538 328 222 222
572 225 8* 2 —— — a —5 —— 2 28* — 2
8 5356 27 s2 338523835 533538 253233 2335*
— 38— 2* 25 2322 — — —533 25228 2 22538 535388353
—333253325 e .353 38223 —555355335 — —
522 855 25353223 525 22 S2 —5 55 2 2288 —
2 — 238 —3 — 2 —* 3 —2,28 53 2 — 22 — 33
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        Slt. Ingberker Anzeiger.

— —
Her St. PJan berter Anzeiger (und dat mit dem Hauptblatte verbundene uaerhaltungsblatt, mit ver Dienstags⸗, Donnerttags⸗ and Sonnia
Zummer erscheini wochentli b viermal: Dinstag, Donner« tag, Samstag und Sonntaq Abonneurentspreit vierteljährig 42 Krzr. ⸗der
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit4 Krit. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Donnerstag, der

—
875
Deutsckes Reich. —

Straßburg, 18. Jan. Aus Berlin wied gemekdet, daß

die elsässischen Abgeordneten, Gerber Hartmann und. Simonis
wieder in den Reichstag eingetreten indß.

Berlhin, 19. Januar. „Der Reichtztag beendete die zwelre

desung des Civilehegesetzes. Ein Autrag Zinn's auf Einführung

einer obligatorischen Todtenbeschau wurde als nicht zu dem Ge⸗—

etze gehörig abgelehnt. — Im Abgeordnetenhause legte Camphausen

den Etat vor, det, für 1875 die Einnahmen auf 694 Mill. Mark,

»ie Ausgaben auf dieglesche Summe festhetzt. Die Staatsschrlden
zetragen 928 Mill. Mark und werden durch den Eiseubahnbesitz
oöllig aufgewogen. Kein Staat in Europa kbnne sich ähnlicher,
iberaus günstiger Verhältnisse rühmen. Für Universitäten werden
»“2 Mill., für Gehalisaufbesserung der Geistlichen 21/3. Mill., für
die Lehrer 3 Mill., für Eisenbahnen 26 Mill, für Wesser⸗ und
Laudstraßenbau 25. Mill. verlangt. —

Oesterreich.

Auz Wien meldet man den. Frk'. Jouen.“ ah Te ihten' wohlun
ent chteeer Blätter habe die Kaiserin Eugenie durch den Finanz⸗
Agenten des Prinzen von Wales ein Aniehen von 90 Millionen
Fres. aufgenommen, und der kaisert. Prinz habe den Schuldschein
unlerzeichnet. Die Thronbesteigung des Königs Alphons hat dem
Gedanken, daß Lulu in Frankreich seinen Thron auch wieder
aufrichten könnte, neue Nahrung gegeben. Ob man aber in Chisel
zurß die Zeit scho çelommen glaubt, so große Summen in dus
Beschäft“ zu stecken“ möchten wir doch bezweifeln — ganz abgesehen
davon, daß zum Leihen zwei gebören, nicht blos Einer, der aimmt
ondern auch Ciner, der giebt. Und der Letlere möchte für sein
Geld doch einige Sicherheit haben. p— den Geldmännern
diese bietet, dürfie wiederum zu bezweifeln sein Was endlich der
Prinz von Wales mit der Sache zu schaffen haben soll, ist aud
nicht einzusehen. Verbürgen kann er sich nicht, denn er hängt be⸗
anntlich selbst voll Schulden.

hiesigen Zuchtpolizeigericht wurde heute das Urtheil gesprochen in
»em vielgenannten , Bindemittel“- Prozeß. Das freisprechende
Artheil des Polizeigerichts wurde abgeändert, indem die 7 ange⸗
chuld'gten Metzger des Feilhaltens verfälschter Lebensmittel (be⸗
jangen durch Beimischuug ven Stärkemehl zu Würsten) für schuldig
iflärt und sammtliche verurtheilt wurden, uad zwar Jakob Ber—
nards, der schon öfter dieserhalb berurideilt worden ist, zu 6
Tagen Haft, die übcegen 6 (Thielmann, Seng. Liebrich, Späth,
Bh. Spatz und Fischer) zu je 8 Thalern Geldstrafe.
7 Kuürzlich lsas man, daß ein Herr Dagueret aus Rheinland
das Faulhorn bestiegen habe. Wie die f. Neust. Zig.“ berichtet,
ist dieser Dagueret Herr Dacque aus Neustadt. —4
F, Man schreibt der „Rheinpfalz“ aus Heßheim, 17. Jan.
Deute Morgen um 12 Uhr halten wir ein nicht unbedeutendes
Vewitler mit einem heftigen Sturme, der mit einem einzigen
Stoße das Kirchendach, das Pfarrhaus und die übrigen Bebaude
)er Kirchgasse sehr bedeutend beschädizte. Glüclicherweise war
Niemand auf der Straße, Alles saß bei Tische, denn sonst hätte
's gewiß Menschenleben gekostet. Mehr wie tausend der schwersen
Ziegeln liegen im Pfarrhofe überall hin den Boden bedeckend, kant
Dohlziege! blieb meht auf dem Firste de⸗ Hauses. — Ein großes
nit Schiefern gedecktes Dachstück (gewiß mehrere Centner schwerß
vurde von der Kirche üdec den Kirchhof wider des Pfarrhaus, ja
inzelne Stücke eine ganze Gosse weit geschleudern. 9 J
FEfssen; 8. Jan. Gie Krupp'sche Fabrik.) Ein soeben
on den Krupp'schen Fubrikanlagen zu Essen neu aufgenommener
Plan läßt. den Umfang und zweckentsprechende Einrichtung dieses
n seiner Großartigke't wohl einzig dastehenben Etabliffemenis in
ꝛesondors klar ausgeprägter Weise herbotlreten. Im Norden von
der Bergisch Märtischen, im Süden von der Rheinifchen Eifen⸗
zahn begrenzt, in der Mitte von der Muhhlheim⸗Essener Chauffee
durchschnitten, nimmt dasselbe einen Flächenraum von über 1600
areußischen Morgen in Änspruch. Die auf diesem ausgedehnten
Terrain die Verbindung zwischen den einzelnen Fabrik⸗, Vorraths⸗
ind sonstigen Gebäuden vermittelnden Schienenstränge umfaffen
nsgesammt eine Länge von 87,2 Kilometer, oder ca5 geogra⸗
phischen Meilen normalspuriger und 15,7 HKilometer oder ce2
Jeographischen schmalspuriger Eisenbahnen. Dazu ein zur Verbin—
dung unter den Werkstätten eine eigene Telegraphenkeitung mit
30Stationen. Die KGabrikgebäude enthalten 1090 DOefen und
Schmieoeessen, 310 Dampfkessel, 71 Dampfhämmer, 586 Dampf⸗
naschinen und 1056 Werkzeugmaschinen. Dem Etoblisse nent schlie⸗
jen sich an im Norden die Arbellerkolonie Nordhof, im Osten die
dolonie Schederhof, im Süden di— Kolomie Kronenberg und im
W.sten die Kolonie Westend mii zusummen gegen 30 Straßen,
deren Häuser 206 Beamten- und 2948 Atbeiterwohnungen mit
iner Benolkerung von über 10.000 Seclen Renthalien. Ebenso
ind in demselben Etablissement ein eigenes Hotel (der Essener
Hof), 8 Bierhallen, Selterswasserfadrick, 1 Dampfmühle, 1 Baderei
mit 2 Dampfmaschinen, mehrbre Comfumlager, gtoßartige Lazareth⸗
anstalten, ein photographisches und lithographisches Atelier, ein
hemisches Laboratorium, eine egene Buchdruckere mit Schneu⸗
ind 4 Handpressen, eine. Bagqbinderei, eine, eigene Feuerwehr von
70 Mann und noch eine Menge ähnlicher oemeinnütziger Anstalten
vorhauden. Die Zohl der Arbeiter, welche 1872 68 über 12.000
gestiegen war, beträgt wegen der augenblicklich wenigor
zünstigen Corjunckuren gegenwärlig nur 10.590, und haben ange,
ühhrten Umstandes wegen noch im vorig · n Menat 600 bis 700
Arbeiter erttaffen werden müsfen.

Spanien.

Der „Judependance“ wird aus Madrid vom 9. ds. gemeldet,
das Min'sterium habe schon Maßregeln argeordnet, wel he die
Schließung aller Freimaurerlogen und ein gänzliches Verbot des
Freimaurerthums in Spanien bezwecken. Der englische Gesandte
dayard habe indessen Borstellungen hiergegen erhoben und es ist
rahrscheinlich, daß die Ausführung des Beschlusses aufgegeben
der zum wenigsten dertagt werde.
Amerika.

In den Vereinigten Staaten hat man die Wie deraufnahme
ver Baarzatlungen in's Auge gefaßt. Diese Maßrege! hat für
curopa eine weitreichende Bedeutung, nicht allein wegen der mit
en Vereinigte n Staaten bestehenden Handelsbczichuvgen und des
roßen Besitzes ameritanischer Werthpapiere in Europa, sondern
uuch für Deutschland wegen seiner Runzrefotm. Die amerikanische
Zresse ist, nach den Aeußerungen der New Horker Handelszeitung“,
venso wenig i dem Gesetze zufrieden. wie die Geschäftswelt,
ingeachtet sich die Erkenntniß, daß es endlich Zeit sei, die Metall⸗
Zaluta wieder herzustellen, mehr und mehr Bahn bricht. Das
enannte Blatt sieht in der Bill nur einen Versuch der republi—
enischen VPartei, die Erledigung dieser Fragr noch für sich in
unspruch zu nehmen, bevor sie die Maioritäl abgeben muß.
Vermischtes.
fZweibrückhen, 18. Jan. Wie alle Jahre, so wurde
jier auch gestern wieder zur Feier des Jahrestages der Kaiser⸗ Aen st en a chreisch ven.
rollamation eine Reunion abgehalten, die zahlreich desuch ar. Der Obenorster V. Hofherr zu Hagelgrund wurde in den
FB.an d stuhl, 18. Jan. Der Bierbrauer Auguft Stupph tbetenen Kuhestand unter Aderken ung inee hen und eifrig ge—
von Ramstein stürzte mit einem Schreiner Divipier von Miesenbach esteten Dienste versetzt und ihm das ritterkreuz zweiter Classe des
a den Bierkeller. Ersterer ist bald darauf gestorben, während der berdienstordens vom heil. Michae verliehen.
Letztere mit kleinen Verletzungen dvvon kam. Der Landgerichtsschreiber Petet Serr in Speher wurde auf
—Kaiserstnutern, 19. Jan. (Aais. Zty.) Vor dem Ansuchen in de, Ruhestand versetzt.
        <pb n="42" />
        Aufforderung gen Mehrere tüchtige 6
chilite Eesohe Geschan jor das J 18753) Sandformer

Alle in der Zeit dom 1.“ Janugr bis ucht, bei gutem »Alkord JI.Tott-
31. Dezember 1855 geborenen Militaͤr ⸗ iner Burdach bei Saarbrücken.
phiugenn som die wegen häuslider —* 75 —
jonstiger Verhältnisse oder wegen unentschie⸗
dener Tauglichkeit zurückgestellten, e Civisstand
den und e Mil'tärpflich der Stadt St. Ingbert
tigen früherer Alters lassen, über deren
—XV— vollständig entschieden veo Monat Dejember 1874.
fi. und welche in der Stadt St. Ingbert — Geboren wurden:

Jändig wohnen oder sich vorũbergehend als Am

ha dlungsdiener und Lehrlinge, Gesellen, . Ludwig Jakob. S. v. Jalob Feß, Ma
Iis Dienfiboten oder Fabrikarbeiter auf:· J„tie T. v. Joẽ. Jung.

zeiten, werden hiemst aufgefordert, sich in 3. Maria T. v. Franz Schwadel.

er Zeit vom 15. Januar bis 2. Februar 1. Heinrich S. d. Au .ton Nleehaas, Ernft
Jauf hirsigem Bürgermeisteramtslokalen A Ecerlein.

hehufs Einlragens ihrer Namen in die 3. Jos. S. v. Heinrich Kuhn, August Ja
Siammrolle eniweder persönlich anzumelden. nob S. v. Johann Paul Holzheder.
Her im Verhinderungsfalle sich durch die 7. Michael S. v. Jos. Oqs. Maria
ilern, Vormünder ꝛc. ?c. anmelden zu!b Miargaretha Jost, ledig, Mathias S
asfen. v. Joh. Jos. Schweitzer.

Wer trotz dieser Aufforderung ohne 12. Magdalena T. v. Peter Mathier.
genügenden Entschuldigungsgrund r vort 13. Anna S. ¶. Cyriftoph. Jantze. Regina
hezeichneten Anmeld⸗pflicht nicht nachtommt L. v. Joh. Fitteldach, Katharina ·T. v.
wid nach 8. 38 des R.Militar. Gesezes Dichael Berderich, Heintich S. v. Joh
i 1870 min Gels dis zu 30 Aduig. —
Mark oder mit Haft bis zu 8 Tagen be— 14. Jal. S. v. Peter Meier, Katharina
traft. C. v. Joseh Selzer. 4.

Si. Ingbert, den 15. Jannar 1875. 16. Joh. Jos. S. v. Peter Joß uhl. Eli.

Dos Burgermeisteramt abetha T. v. Michael stellet Wed.
fer. 9 rr Wilhelmina T. v. Johann Jalot

— — — Sattler.

21. Jos. Emil S. v. Franz Woll.

23. Wilh⸗lming Louisa T. v. Ludwir

8 0 r Aana Maria T. v. Maria Jung
edie,

Magdalena 2 J. 1 M. alt, —
Joseph Stolz, Catharina 5 J. * M. alt,
T. v. Georg Schrepfer.
Maria 8 J. 3 M. alt, T. v. Johann
Peter Toussaint.
9. Zarolina 4 M. alt, T.v. Ludw'g Schaum.
1. Geotg 13 Tg. alt, S. v. Maria Glas,
ledig, Peter Lang, 45 J. alt, Ehem. v.
Zaiharina Bubel, Nikolaus 1M. 2Tg.
alt,'S. v. Nilolaus Abel, Teeresia 2
J. alt, T. v. Nikolaus Stief, Maria
1J. 8 M. alt, T. v. Georg Reiter,
Wib.
3. Nikolaus 1M 12 1. alt, S. v.
starolina Büch, ledig.
z. Barbara 1 J; 10 Tg. alt, T. v.
Jos. Bidel, Johann Wagner, 70 J.
alt, Winwer j. Ehe von Elgabetha
Eich II. Ehe von Gertraude Woll.
173 Naria 4 J. alt, T. v. Johbann
Deisbomann.
9 Zardlina 49 J. alt, ledig. T. v.
Nitolaus Fiack, Barbara 10 J. 6,M.
ait, T. v. Johann Wagner, Charlotta
5 My alt T. v. Johann Wagner, Re⸗
gina Carolina 2 J. 9 M. alt T. d.
Johann Philipp Kayser, Karolina 13.
8 M. ali,. T. v Johann Philipp Ka'ser.
20. Elifabetha Müller, 312 J. alt. Ehefr.
v. Georg Ziasmeister, Helena 2 J. 9
M. alt, T. v. Nilolaus.
zu. Wuͤhelm 11 M. alt, S. v Ludwig
ZSchmin, Heinrich Peter 4 M. alt, S.
v. Karl Engel. uͤe
23. Bernhande 1 J. 8 Mäall, S. v. Jo⸗
seph Beer.
27 Ändreas Schmilt. 58 J. alt, IEhem.
v. Anna Maria Sa melzer.
9 F
Peter S. v. Heinrich Stief. w e edo J. 8 M. alt, Eheir
8 dan * d den 38 29. Johann Paul 1J. 8 M. alt, S
27. Maria Magdalena T. v. Franz Müller. v. Johaan Paul Holzheber.
30. Georg S. be Nikolaus Feht, Elisabe:ha 52. — F
T. v. Jakob Ammann. Am Verehlicht haben sich:
Gestorben find: 3. Heinrich Klehr mit Katharina Brill.
Am io. Georg Friedrich Bau nüller mit Cbhri-
Barbara 57 J. alt, ledig, T, v. Chri⸗ stina Best.J
Nman, Eich Georg 2. J. 6. M. alt, S. 17. Jakob Kaufmann mit Lina Sonn.
3. Jakob Feichtner. 24. Zeinrich Kuntz m't Elisabetha Deßlo ch
Maria 7 J. 2 M. alt, T. v. Johann 31. Georg Heinrich Mohr mit Kathar inc
Lang, Louisa 4* *3 15 T. alt, T. v.“ Hoffmann.
Peter Schneider, Wtb. 3.*
3. vbore — 33 J. alt, Ejem. v. Ka— d
baria Glas.
dbige2J. 4 M. alt, S. v. Peler Cusler.
Scherer. J

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JKilogr. 24 kr. dinnn 2 Kiloer. 16 lr
1 Kilogr. 8 kr., Gemischtbrod 3 Kileds
32 tr. 1 Paar Weck 110 Gramm 2br
Rindfleisch 1. Qual. 16 kr. 2. Quai. IAlt
Falbfleisch 14 kr. Hammeifleisch 15 *
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5 — 225 35 — —
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32 583235 28 —2 * —2—5*528 32 5 28 — 5 —
8 2 2353235 ** — —; 8225 —A 22 —A 2 2
2 — — 52 — 585 3233* 53 2326.5 2323 355*
38 —* 28 88 s 333232334 z3333883258
———— 22 — 3 ———————
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53 3232583 527 385 5353333* —EE—— —
22. 25536 282253 533 377555355 x25333375525 ** *
*25272 — * 8* v * 2527 2232228 X
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22 ——JA— 5322533562 — 752 2 8 ẽ 5 522232328 55*5
583 788 26 3558233 * 75 25 555 53 8383332 —
—A — 58 s322 j 8 5253323 29 53323222 —E
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3333332356 3 33 233 3333277 554 833
3823753888 283 —H — E 55383 322 ——— 2
2 *3 — 2* —
573253353337523 s 83 5 3353335732e8 2535583535383 78
333332233338 5 — ——
— —3—25 8 9 5 X 2525 * ẽ 5 28 *
——— 235—5k — — —53253552323 235
52223 — — — — —2823280 2235 —8 522325 *5*
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5533523230 — 8 253853 —A — 2 2—5 272 2
2722 ẽ 8 2 235522* — 2* 52* — 2 * * 5323 125537
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5532 5535555 — — 33 — 835*53
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3 233838883 s383333832835 z353853383
52253323838 z33573373835833 33333383358
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5 * 25 —A ——287 —5222523 55585 8—3 — 23 * 2
—E 28 2 * 2 SE 225 2552 — 53822337 9
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53 33 —235883523 27 — —
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22——4 23*5553532 38 —&amp; 52535 7233 22233 —— —
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2526 233333323 2555 33355 2228 5533332335 355
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—— 8
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— 88 2
23* 33 7—83335 —
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33 28—
222 — 2 8 m»22
* * — 1222
— 3 2* 822
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—8338838* — 25838333575
2552 3232 — &amp; —? 632 2 S — * — 5252* — —ERXR
S 55358 —*2 232505 — —5225* 52533232 — 58
5 —E— — —— 2 222 522 22 2553 3 523535337 —3— 522
32335* 333 33—3333333 3338 233853337335357
27 25 5223235338 * —— 522 233* 5 25852 —— —
23532753 25838
—*— 258338 — 55*2328 23—33 833385332
53232 —A — 5275333* 5æ2233— 232
— 52352582 — 328538 235252 332 53335* — 3333233857
52 52 2 *2552 8 28 2* 3
25 2 8 528 * —— ——— — * * 52 39 *
285 — — 38 —— 5322355
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— 2833332—33
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52 — 5533 5333 — 3— 533535753—33 3335
⸗ 4 —2 —8 ⁊ Ad g 2 * 2 —2*
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258 533532286 33—53 33358 T — 55328552*2 —
3*237 56 522502*5 — 253353 5— 452 553 28 222
—D——— 2555 23353335333537523353 855— 2335755
8333838 383 352533383358* — 32335323*8
— — 2 22 5 * 3 * —— 8
53532—85 23 55533—23283—5 z — — 7585— — —
525 38* — 2 5328 * —— —23553335 5525333 ——
— * 8 —255353 239 23 55533333535323553
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33323S — 53 5338
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        — 528708 — —
522983751513533 6825312338 253333 2328
2353 —* —— 53—3,573
3 223727* s08. 2 83 *3 *532352 — 23 23834
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225 5253532532 —A— 525335 22
22. S5 — 522522238* 3 * —— —— S
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92333 —A — 23 — 53532223
28 2 285 2. 583 28 *52528 53
38523 ,3323883 5332533 5 53535333 28553
23322 —— —— 5,2 532 6—6 523*2253223
533 * 51 * — 85 135 2*22 — * 58528323
21332 2338 A —
* — 25683 — — —8 * * —
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8* — 3 5 25 222 532. 2 78275— 33
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3 33383335
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* 4 7 228 —22* —
57*723 35388* 2355332555
821 j S» 525S8682 72 * 22*
21 —— 358* —3— —3 —3 32585 2*
— 27 —— 232587 —283* 252 —
588883 15 3355322
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333*228 6* 2353553833*
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22 2588 24884 3z2583
72 272
7 28 I 208* — * **
22 225 32. 3 52 —3332
— * * * — 3* — 9
8*2* 8 83* 257 za8
*335. 5223375 535s553 232
837* 52232 55—, 283 —
— 5 22 8 323 828— 320683 323
—— * 28 33 2 248
* *2 3 —. 52 —333 52 22 600 52 35
23 5853.33 22535338 —89
1555 — 5538—28 28
7 58s 33532. 3.58 232353 233323*3 33
A 38 253 3323 5 3—8 28
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— — *
s533 238
— 83* 3353S5 5c53375 238272855
*82537 553353 3375* 25355323
33323883533 5353 38536 —
253333 55I5323 253255
282 — 22* * — — 2 *5 —
1333385 5553335355855*32 2
z38353 822 — 15 ***238 *25 35,25837
5 *—52 * 5355,—75328 5* 752 32
2525 — 5333835 —25335
5s835 5 83
5 5 s382 55557*33
—333 — A 8. 823 832 2682 *7
— 52 683 283 —883583327—
522* — —8 82.35 3*55. 5 532 —
2 525382 5 525232 — — 23 T
2322 2—2.552 —2248352
25258 5253 23838 353333582
537333825 — — *
255833328735 8 533535253
* * 2* 3 5
—
3 2323538533
338333 3326583 555
2* 58238 230237 — 233. 55 523
— —— — — 53. 52 3—827 2
8s55 35335553 2837353
38325 235 5575— 36 422 55538
23 — 22. —85 28 — Z S 558
2552 22 2 * 23 „12522 2
528 — — 2. 22 85 —8 5
2255355333332323
35. 2 8522

235
753
4*
8
*4
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2*
— 2
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28
— —7523
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3
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255—32533253 5 853* 5*
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2 Dꝛ —A — 54 3. 538 5
33332 2257325 2 23333 —5885
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553 722332 35 532823. 35 2333
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* 2153 —535522*2 2852.3 —
* 3 3 25 —*
335 555332333358 23* 538
2* — 28 — — — ——* sü2* 833
2 —3 356 z343353
— Z5333* — 8 — 5 3 3
387 53828232 2 333*883838 —
2. 5** 2* 52884. Se * 3*825 25233 * 238
22. *8* — * 33 ü 25 2*5 * sB 2
2383 2357533328* 22355 523355 . J 7
8 8 22542 9 52— 3 8
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        Hl. Ingberler AAnzeiger.

—— — —— —
Der Stu. Inaderet AUnzeigee (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungablatt, mit der Dienetagt⸗, Donnerttagt⸗ and Sonnta

ummer erscheint wochentliv viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag suad Sonntaa. Aboannementapreis vierteljahrig 42 Krzr. oder
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krit. die dreijpaltige Zeile Blattichrift oder deren Kaum berechnet.

4 12.

— —
I1875

Deutsches Reich.

Mäünchen, 19. Jan. Ueber die Verhandlungen der igl.
Staotsregierung mit dem Verwaltungsrathe der bayerischen Ost⸗
bahnen betr. Anlkaufs derselben hörti man, duß die Differenz des
Kaufpreis · Angebotes gegenüber der Forderung des Verwaltungs⸗
cathes eine kineswegs ganz geringe sei, da der Verwaltungsrath,
auf g 8 der Sazungen sich fußend, den Durchschnitt des Frank
jurter Kurses der lezten 10 Jahre berechn t.

München, 20. Jan. Die allerhöchste Entscheidung betr.
der Masier sür den Generals- und den Kürassier Helm Ast noch
ausstehend, doch wird disselbe in kürzester Zeit erwartete.

Münchenn, 20. Jan. Die legisla torischen Vorarbeiten
einer Reform der Steuergesetz? sind im k. Finanz ninisterium be⸗
reiis so weit bethäthigt, daß voraussichtlich die bezüglichen Vorlagen
vahrend der XIiI. Finanperiode dem gesetzgebenden Korper gemacht
—A

München, 20. Jan. Als Tag des Wiederzusamme tritts
unserer seit 16. Juli v ˖ Is. vertagten Kammern ist jetzt Montag,
15 Febr. in Aussicht genommen, und man glaubt, daß es ihnen
möguch sein wird, ihre diesmalige Aufgabe bis Ostern zu er⸗
ledigen.

Räünqzen, 21. Jan. Gestern Vormittag wurde der Verleger
der „Neuen Freien Volkszeitung“ Marchner wegen Fluchtversuches
in Folge eines in geheimer Sitzung des Bezirksgerichts Munchen
d. J. gefaßten Beschlusses verhaftet. Marchner war vom ober
haierischen Schwurgericht wegen Beleidigung des Deutjschen Kaisers
und des Fursien Bismarck zu 10 Monaten Gefängniß verurthe ilt
worden. (N. N.)

Berlin, 19. Jan. Der Bundesrath genehmigte heute die
Vorlage wegen Erweiterung der Befestigungen von Straßburg.

Zerfin, 20. Jan. Der Reichstag erledigte eine Reihe
von Petionen, die Eisenbahntarife betreffend, und nahm nach län⸗
zerer Berathung den Benda' schen Antrag auf Einberufung einer
nqudle⸗Kommission zur Untersuchung der Tariffrage an. Diese
dommission soll in nächster Reichstagoͤsession Bericht erstatten. Der
Präsident des Reichseisenbahnamtes verwies im Lauf der Debattt
auf die bekannte neueste Denlschrift des Reichskanzlers an den
Bundesrath, in deren Richtung sih die Bundesrathsbeschlüsse im
Wesentlichen bewegen würden; er hob hervor, daß die Reichsregie⸗
ung dabei objektiv unpartei'sch und gleich sehr den Kredit der
Fisenbohnunternehmungen wie die oͤffentlichen Verkehrsinteressen
gewürdigt habe. Zur Einsetung einer aus Mitgliedern des Bun—
desraths und Reichsstags besiehenden Kommission hält Präsident
Meydach den Reichstag nicht für kompetent. — Hierauf wurde der
Anttag von Schulze-Delitzsch auf Diäten in dritter Lesung ohne
Debatte angenommen.

Berüin, 21. Januar. Der Reichstag berieth in
beinahe sechsstündiger Sitzung über die Wahlen des Herzogs von
Ajesn und Prinzen zu Hohenlohe⸗Ingelfingen, erllärte erstere für
ungültig, rügte das Verfahren des Landraths und beantragte eirn
Amersuchung über die übrigen Vorgänge bei der ——
Auf Anirag Gneist's wurde die Wahl des Prinen Hohenlohe
Ingelsingen ebenfalls beanstandet. Rächste Sitzung morgen.

Die Bundesrathsausschüsse fir Handel und Eis nbahnen
beantragen beim Bundesrathe zu beschließen, daß eine weitere Er⸗
debung des interimistischen Fractzuschlags von höchstens 20 pCt.
mner der Bedingung gestatiet werde, daß bein Transport auf
Wagenladungen und auf mindestens 45 Kilometer Entfernung
oom 1. Apruü 1875 ab der Zuschlag für Brennholz, mehrere
Dungungsmittel, Kohlen, Koaks, Erze, Steine, Roheisen, Bauholz,
Vieh und einzelne Futtermittel wegfällt.

Frankreich.

Paris, 20. Jan. Ein spanischer Cabinetslkurier ist hier
eingetroffen, welcher nach Berlin geht und dem Kaiser Wilhelm
ein Schreiben des Koͤnigs Alphons übecbringt, worin dieser seine
Thronbesteigung anzeigt.

Varis 16. Jan. Es bestätigt sich daß der Mini“er

Taillaux mit einer Gesellschaft von Cap'talisten, an deren Spitze
Michel Chevalier steht, und der auch die Nordbahn⸗-Gesellschaft
angehört, einen Vertrag unterzeichnet hat, welcher auf die Anleg-
ing eines unterseeischen Tunnels z ↄschen Calais und Dover ab⸗
ielt. Nachdem ein französischer und ein englicher Ingenieur,
Thome de Gamond und Hawlshaw, jeder für sich Studien gemacht
Zulen. welche die Moͤglichteit eines solchen Tunnel ⸗Baues außer
Zweifel stellien, dachte man zuerst daran, eine internationale Ge⸗
ellschaft zu grüunden. Da dies indeß in Folgeder Verschiedens
Jeiien der franzdsischen und der englischen Gesetzgebung auf Schwies
i deiten stieße, ertstanden zwei getrennte Gesellschaften, eine
ranzösische und eine englische, die sich zunächt nur mit
zen Vorarbeiten befassen und auf denselben zusammen vier Mil⸗
ionen Francs verwe den wollen. Die französische Gesellschaft
vat nun für ihre Vorarbeiten die Erlaubniß des Staates nachge⸗
sucht; sie erhietet sich, zwei Millionen Francs für dieselben auszu⸗
zeben, gegen Zusicherung, daß sie, wenn das Resultat ein günsti˖
Jes wäre, auch die defi itive Concession zu dem Tunnel erhalten
solle. Die franzosische Regierung hat sich zuvor versichert, daß die
eaglische dem Unternehmen keine Hindernissein den Weg legen wird

Paris, 19. Jan. Die republikanischen Blätter fordern die
Regierung auf, so schnell als möglich eine definitive Staatsform
zu schaffen, sonst werde man dem Bonapartismus nicht entgehen.
Mac Mahon scheint diese MühedenLetzteren überlassen zu wollen, welche
außer sich sind vor Freude und Siegesgewipheit. Sicher ist, daß
die jetzige Ltationalversammlung fast keinen Grund und Boden
nehr im Volke besitzt, und bei einem Plebiscit oder einer Neuwahl
sich erstaunliche Veraͤnderungen ergeben Lwürden. Der Ausschuß
der Kammer, welcher die Wahl des Napoleonisten Bourgoing in
Nievre zu untersuchen hat, beschloß gesterr, die weitesten Nachforsch⸗
ungen über das Vorhbandensein eines bonapartistischen Centralcomites
anzustellen. Diese Untersuchung koͤnnte unter Umständen so lange
dauern, bis in Paris plötzlich die Existenz eines bonapartistischen
staisers zu Tage tritt.

Paris, 21. Jan. 47 carlistische Ofsizier haben in Bayonne
ihren Uebertritt zu dem König Alfons erklärt.

— ———

4 Die königl. Lehrer an der Zweidrücer Gewerbschule bezie—
hen, einschließlich der Zulagen und des aus der Ertheilung des
Unterrichts an der gewerblichen Fortbildu gsschule fließenden Ein—⸗
'ommens folgende Jahresgehälter: Hr. Rektor Hofer 2400 fl.,
Ir. Sedelmaier 20605 fl., Hr. Luxenburger 1866 fl, Hr. Anschütz
I665 f., Hr. Eisemann 1765 fl.. Hr. Meyer 1565 fl. und Hi.
Bächle 1185 fl.

7 Der Schreiner Ehrmann von Edenkoben wurde von dem
Bezirksgerichte Landau wegen Beleidigung des Kaisers und Vismarcks
zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt.

F Quirnbach, 21. Jan. Heute zwischen 12 und 1
Uhr batten wir, nachdem es den ganzen Vormittag anhaltend
zeregnet, ein sehr heftiges, von starkem Hagel begleiteles Gewitter.
Blitz u. Donner waren so heftig,wie in den heißesten Sommertagen.

F Nürnbera, 15. Jan. Der oberste Gerichtshof hat
in Betreff der Lebensmittelpolizei eine w'ichtige prinzipielle Entschei⸗
dung getroffen. Um wenigstens soweit als mözglich den mit den
Betreidepreisen in keinem Verhältnisse stehenden hohen Brodpreisen
entgegen zu treten, hatte der hiesige Stadtmagistrat eine ortspoli⸗
‚eiliche Vorschrift erlassen, wonach die Bäcermeister gehalten sind
die Sorten des schwarzen Vriodes zu bestimmten Gewichten aus⸗
zubacken, wobei ihnen die Feststellung des Preises überlafsen bleibt.
Früher wechselte das Gewicht, während der Preis unveränder
olieb.)Ein Backermeister, der sich gegen diese ortspol'zeilich? Vorschrift
verfahlte, wurde vom Stadigeriqte freigesprochen, da der Richier
innehm, daß in Folge der Reichsgewerbeordnung die Polizeibehöre
jören nicht befugt seien, derartige Verordnungen zu erlassen.
Ddas Bezirksgericht als zweite Instanz verurtheilte jedoch den Baͤder⸗
neister zu einer Geldstrafe von 2 Thlr. Der oderste Gerichts⸗
hdof, hei welchem Nichtigkeitsbeschwmerde eingelegt wurde., hat nun
        <pb n="46" />
        enischieden, daß decartige Bestimmungen nicht im Widerstreit mit
der Reichsgewerbeordnung seen. 9*P
Barder Feier des Krönungs- und Ordensfestes in Berlin
wurden durch Ordensverleihungen anagezeichnet u. A: Hofinger,
Landesgerichtẽpräsident in Mühlhausen, Janton, Kreis—
schulinspeltor in Forbach, mit dem rothen Aolerorden 4. Klasse
e Wirtigens, Kanionalarzt in Bliisch, mit dem Kro
nenorden 4. Klasse.
peipzig 16. Jan. (Aus der Recht'prechung des Re'chs⸗
Oberhandeisgerichts.) Am 1. März 1872 lieferte eine Fabrit
eine bestellte Dampfmaschine ab; der Kaäufer schrieb acht Tage da⸗
rauf, daß die Maschine nicht gehe, und wenn der Fasrilant die
Maängel nicht beseitige, fo werde er von ihm Schadenersatz fordern.
Monate lang wurden vom Fabrikanten vetgebliche Versuche ge⸗
mucht, um die Dampfmaschine in brauchbaren Stand zu fetzen; da
brach ein Brand aus und zerstörte die Dampfmaschine. Nunmeüx
klagie der Käufer auf Erstattung von täglich 10 Mark von der
Lieferung bis zum Brande, weil er so viel hätte mit der Dampf-
maichine verd'enen koͤnnen. wenn sie ihm in gutem Zustande ge—
siefer worden wärr. Die Vorrichtet wiesen die Forderung zu⸗
ruck, indem sie annahmen, im Gestatten der Verbesserungsversuche
liege eine Zustimmung zu denselben, also eine Art Verzicht. Das Urrhu
wuͤrde vernichtet; eine derartige Befaͤlligkeit enthäl keinen Vereht
auf die Rechtsfolgen des Berzuges in Lieferung einer verltagmä—
zigen Waare. — Bei einem norddeulschen Appellationsgerich!
barde ein Prozeß entschieden, in welchem es sich darum handelte.
ob eine Altiengesellschaft zur Honorirung gewisser Dividenscheine
vrrpflichtet sei. Der Vorsitzende hatte ebenfalls solche Dividenden
anspruche an jene Gesellschaft außergerichtlch geltend gemacht. Als
hdiese den Prozehß verlor, focht sie das Urtheil als nichtig an auf
Grand persönlicher Betheilig jenes Richters. Der Rekurs wurde
berworfen; nur direkte Velheiligung am Ausgange des Prozesses
macht den Richter unfähig, und eine solche Kegt nicht in der
Möglichkeit des gheschen Prozesses; ein Ablehnuungsgesuch gegen
den, Richter war vor Erlassung des angefochtenen Urtheils nicht erhoben.
Fine ganz andere Frage ist natuͤrlich, ob es nicht Sache des Zart⸗
gJefühles für den Richter wäre, in einem solchen Falle auf die
Minwitung zu verzichten. — Ein Rittergutsbesiter hatte unter Bei⸗
sügung seines Wohnsitzes ein Blanko⸗Accept auf Höhe von 3000
He. ertheilt; dessen En pfänger fügte aber noch einen Domizilder⸗
merk hinzu. Dies wurde sür unstatihaft und darum der Wechsal
für ungiltig erk ärt, weil das Domizil des Trassaten uund Ace .
anten auch den Zahlungsott bildet, sofern nicht ein besordas
Abkonmen stillschweigend oder ausdrücklich getroffen wird.
pBremen, 19. Jan. U⸗ber die Abnahme der Aus—
wanderung schreibt man dea „Hamburger Nachrichten: Auswan
derung über hier hat im vorigen Jahre 30,636 Personen in 151
Schiffen betragen gegen 63,243 Personen in. 208 Schiffen im
Jahre 18738. Von der vortgiährigen Gesammtzahl begaben sich
21324 Personen zunachst nach Rew Yorl, 7900 nach Baltimore,
1008 nach New-Orleans.

FKuürzlich starb in der Nähe Berlins ein Greis, dessen
Leben zu den pfychologisden Raͤthseln gehört. Philipp L., ein
geborenes Berliner Kind, war der Sohn eines reichen Töpfermeistes
Ind in seinen Jugendjahren ein Taugenichts erster Klasse. Er
hatte das Handwert seines Vaters erletnt, um nich dessen
einst das recht einträgliche Geschaͤst übernehmen zu kdunen,
fümmerle er sich um letzteres schon zu Lebzeiten des Vaters
wenig und verbrachte er Tage und Nächte in der leichtsim
Gesellschaft, feine brade und hübsche junge Frau vollständig 8
nachlässigend, so ging die tolle Wirlthjchaft erst recht los, als der
Vater starb und ihm, dem einzigen Kinde, ein schöͤnes Haus und
ein baares Bermögen von mehr als 30,000 Thalern hinterließ.
Die unglückliche junge Frau starb vor Gram, während Philipp
seinem leichtsinnigen debenswandel nicht eher ein Eude machte, bis
der letzte Thaler todtgeschlagen war. Dann schnürte er sein
Bündel und ging, 38 Jahre alt, als — Toͤpfergeselle in die Fremde.
kefliß sich allenthalben des solidesten Lebenswandels und eincet
stets zunehmenden Sparsamkeit, etablitte sich zeha Jahre später a
Meister in Hamburg, ohne je wieder zu heirathen, und kehrte
1849 nach Berlin zurüdc, scheinbar aus blutarmer Mann, obgleich
er bei den wenigen Verwandten, die er noch hatte, im Verdacht
fstand, Wuchergeschäfte zu treiben. Als ihm Wohnung und Lebens—
mitiel in Verlin zu theuer wurden, zog er 1867, bereits im 72.
Jahre, zu der noch einzigen, etwa sechs Meilen von hier auf dem
Zade Abenden Verwandien. Sein bereits bekannter Geiz steigerte
ach hier von Jahr zu Jahr bis ins —XXVD
eine Verwandie selost nur von ihrer Hände Arbeit und der Ur
terstützung ihrer beiden Söhne lebte, von denen der eine im Ort'
als Schumacher, der andere in Berlin als Drechsler verheirathet
ist, so zahm der alte Herr doch ihre Unterstützung in Anspuch,

ndein er äußerte: „Du erbst doch einmal meine paar Hundert
Thälerchen ganz allein.“ Sein Geiz war zuletzt so groß, daß er

ich sogar von den geschenkten Kartoffeln und Wassersuppen nicht

ait zu essen wagle, so daß der Arzt, welcher nach seinem ueulich

folgten Tode im Interesse der Wissenschaft seine Leiche üffnete,
erkläcte, der Alte sei, bei sonst ganz gefundem Körper, nur aus

Mangel an Nahrung gestorben. Seit Jahren schlief er nur in
einer vollen Kleidung auf purem Stroh. Sehr häufig begab
er sich nach Berlin, aber nur zu Fuße, indem er fich hin und
zurück auf's Betleln verle te. Oefter nahm er seinen Verwannten
das Versprechen ab, daß sie nach seinem Tode seine Leiche nicht
mit Waschen und Umklleiden quälen möge, soudern ihn gerade so
in den Sarg legen lasse, wie er auf dem Stroh liezge. Dieses
Versprechen wollie sie auch gewissenhaft halten, besonders als sich
in dem Koffer des Alten unter den wenigen Lumpen,welche
zleideng;«stück? und Wäsche darstellen sollten, die Summe von mehr
als 500 Thlr. in Gold und Kassenscheinen fand. Ihr Sohm aber,
)er Schuhmacher, war klüger, er bestand auf der Entkleidung und
näheren Untersuchung, und siehe! in den verschiedenen Kleidungs
tücken eingenäht fand man die hübsche Summe von 23,000 Thlr.
in lauter neuen Hundertthaler-Kassenscheinen! Dafür bekam der
Jeizige Erblasser auch einen neuen schwarzen Anzug und JTeinen
chönen eicht. en Sarg. Ob sich der Geszhals dieser Verschwendung
vegen nicat ven Grabe umgewendet hat??:

FIn Unm hat am 14. der „Spar- und Creditverein“ seine
Zahlungen eingestelt. Der Starz der Wärttembergischen Commis⸗
nonsbant“ war diesem Fall vorausgegangen. Die Verluste sollen
mehr als eine Million Gulden betragen und hauplsächlich Ober⸗
chwaben von Geislingen bis Ravensburg betreffen. Im März
1873 war bereits in zrei Broschüren gewarnt nund dararf auf⸗
nerksam gemacht worden, daß dieser Sparverein nur das Geschaäft
————
zurften die beiden Herren für eine und eine halb Millionen
Dbügationen ausgeben. Eine Mençe Vauerngund Handwerkaleute
haben nun Hr sauer erspartes Geld verloren.

Das „Fr. J.“ Ppricht gerüchtweise von der angeblich be⸗
vorstehenden Verlobung oes Ergroßherzozs Friedrich Wiihezm von
Baden mit der Prinzessin Beattix, jüngster Tochter der Koͤnigia
—X

4 GSeltener Fall von Wahnsinn.) D'e öffealiche Hinrichtung
ines Moͤrders, des Kräutermannes Moreau in Paris, hatte zur
Folge, daß E'ner, der auch Moreau heißt und der Guiollotinirung
eines Nameneneercz be'wohnte, darüber wahnsinnig und von der
txen Idee banet wurde, er sei der Hingerichtete und sein Kopf
seĩ wieder 635ecant worden. „Die Akademie der Wisssnschaften“,
sagte er, als r den erstaunten Brigadier in der Straße Tiquetonne
ruhig bat, ihn zu verhaften — „hat mir den Kopf wieder aufsetzen
lassen, aber mann hat es schlecht gemacht, die Adern passen nicht
recht aufeinawder, dadurch ist der Blutumlauf gestört und es friert
nich sehr. Es reut mich, daß ich diese Op.ration mit mir habe
nachen lassen, anstatt in Kopf nud Rumpf getheilt zu bleiben.“ —
Der Bedauernswerthe wurde —in das Irrenhaus nach Charen
on gebracht.

F Dir Thierbandiger Bidel, der gegenwärtig seine Menagerie
in Paris zeigt, war dieser Tage in Gefahr, von seinen Thieren
—V V
egangen in dem üch drej Löwen, 2 Hyanen, 2 Bären, 1Schatal,
Schaf und 1 Ernphant befinden. Plößlich ging eun Bär, der
id sonst vor dem Löwen fürchtet, brummend auf diesen los. Bidel
vollie die anein nder gerathenen Thiere trennen; er faßte den
Bären am Genicke und entriß ihn den Klauen des Löwen. Dieser
ließ ein furchtbares Gebrüsle aus und versetzte dem Thierbändiger
einen Klauenhieb, der ihm die Haut von einer Hand herabriß und
hu am Schenkel verletzte. Trotz des Blutverlustes bewahrte Bidel
einen Gleichmuth. Wohl wissend, daß es um sein Leben gehe,
—„X
In um zwang sie, sich niederzulegen. Wäre er nur einen Schritt
urüdxen chen, so würde es um ihn geschehen sein nud sdie Bestien
dürden ihn zerrissen haben. Unter den Zuschauern herrschte pa⸗
nischer Schrecken, dem jedoch der Thierbändiger ein Ende machte,
indem er, nachdem feine Wunden verbunden waren, grüßend wieder
»or dem Publikum erschien.

4 In einem Orte in der Um egend von Toulouse wurde in
den ersten Tagen dieses Jahres ein Diebstahl ausgeführt, der in
rolge einer Verwechselung zu einem verhängnißvollen Massacre
zeranlassung gab. Es waren nämlich Diebe in das Schlafzim ⸗
ner einer Familie eingedrungen. See nahmen bie Kleidungastücke
des Hertu M., die auf einem Stuhle am Fuße des Bettes lagen,
intersuchten die Taschen, bemächtigten sich der darin befindlichen
Münzen im Betrage von ungefähr 1000 Fr. und nahmen aus
iner Brieftasche, die viele Werthpapiere enthielt, ein Bankbillet von
1000 Fr. Der Schwiegersohn des Herrn M., der in denselben
Zaufe wohnte, hatte das Geräusch gehört, sprang aus dem Bette
ind bewaffele sich mi einem Revosber. In damselben Augen-
licke Zar auch die in einem Nebenzimmer schlafende, Frau des M.
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        rwach‘, wecte ihren Mann und rief aus dem Fenster um Hülse,
worauf die Diebe die Flucht ergriffen. In Folge des Hülferufs
varen auch die übrigen Hausgenossen wach geworden. und ein
Fleischergefelle eilte, nue halb angekleidet, mit einem Fleischermesser
hewaffnei, grade in dem Augenblicke herbei, als der Schwie⸗
gersohn sich dem Z'mmer seiner Verwandten näherte. Dieser hielt
hn aber für den Dieb und schoß ihn in die Schulter und den
jnterleib. Ein anderer Nachdar wollte gleichfalls mit einer eisernen
Slange auf ihn losschlagen, traf aber glückl cherweise auf einen
harten Gegenstand, der den Schlag abfing. Endlich erschien noch
in Dritter, gleichfalls mit einem Rebolver bewaff eter Retter und
zrückte zwei Läufe auf den vermeintlichen Dieb ab, jedochh ohne
zu treffen. Ein Vierter endlich hielt bei dem allgemeinen Wirrs
varr den Dritten für den Verbrecher und verletzte ihn an der
Schulter. Der unglückliche Fleischerbursche, der sich getroffen und
verwundet fühlte, wollte sich befreien, indem er von seinem Messer
Bebrauch machte, stürzte sich auf den Schwiecersohn des M., stieß
ihm das Messer in den Leib wandte sich alsdann gegen M. selbst
den er gleichfalls schwer verletzte. Als man nach d'esem Gemetze
endlich sich erkannte, war es leider zu spüut. Der Siwiegersohn
des M. hatte eine solche Verwaudung davongetrageu, daß er be
reits am folgenden Abend statrb, ebenso w'rd der muthige Flei
scherbursche der durch eine Kugel im Unterleib herbeigeführten Ber
letzung jodenfalls erliegen, und auch der Zustand M.'s selbst ist
hesorgnißerregend.

Kohlenheizung in Waggons. Auf der Thüringer Eisen-
hahn fuhr am Shlbestertage, wie die „DorfsZeitung“ erzählt, ein
zunger, sehr kräftigr Mann von Gotha nach Halle. Die Waggons
dieser Bahn werden durch Kohlen in eingeschobenen Kasten ecwärmt.
Von Erfurt ab befaͤllt ihn eine unwiderstehliche Müdigleit, von
Weimar ab hat er nur noch ein schwaches Bewußtsein, von den
folgenden Siationen bemerkte er nichs. Da fühlt er plötzlich Jeinen
Stoß an die Brust. Convulsivisch sich aufrichtend, bemert er, wie
eben ein ihm gegenüber sitzender Knabe herab zu Bosen fällt. Er
nimmt seine ganze Geistestraft zusemmen, reißt das Fenster auf
und bringt dadurch sich selbst, sowie nach laäͤngerer Zeit den Knaben,
zessen Kopf er zum Fenster hinaushält, zum vollen Bewußtsein.
Welches Unglück stand bevor, wenn jener tödtliche Einfluß des
Koͤlenoryds noch länger gedauert hätle! Also Vorsicht! Vorsicht!

f Auf der Moskausstursker Eisenbahn stieß ein von Kursk
lommender Postzug in der Station Senglewo an einen Lastzug so
heftig an, daß sich beide Trains duchstäblich ineinder dohrten. Drei
Passagierwa ggons nebst zwei Bagagewagen und mehreren Lasi-
vagtons wurden zu Splittern zerbrochen, die übrigen Waggons
wurden durch und übereinander geschoben. Die Zihl der Todten
lkonnte nach nicht konstatirt werden.

Vollswirihschaft, Handel und Verlehr.

(Neuester Posttaris) Jeder Geschäfts⸗ und Privatmann, der sich
asch über unsere neuen Portosätze orientiren will, dem aird die
draltisch und correkt zusammengestellte Schrift „Neuester Posttarif
in Reichswährung für Briefe, Drucksachen, Waarenproben, Postan⸗
weisungen, Postaufträge, Postkarten, Postvorschüsse ꝛc. für das
deutsche Reich und die fremben Länder“, II. revid. Auflage. (Ver⸗
sag von W. Rommel in Fraukfurt a. M.), um so willkommen er
sein, da der geringe Preis von 25 Pf. zu dem Nutzen der Tafel
in keinem Verhällniße steht. Zum Ueberfluß sind auch noch die
Portosätze in Kreuzern für Baiern und Württ wberg beigedruckt,
velche noch in diesen beiden Luͤndern bis Ende d. J. ihre Gül-
gkeit haben.

* * *
Kriegs-Ministerium.
Nich z 83 des NRichz-Muitär-Pensions-Gesetzes vom 27. Ju ni
1871 sind Theunehmer eines strieges berechtigt, innerhalb dreier
zahre nach Abschluß des Friedens eine angeblich erlitt ne innere
dienstdeschadizung zu begründen.

Dieser Termin wurde für d'e Versorgungsa nsprüche der
achweislich durch den Krieg 1870/71 invalide gewordenen, aus
em activen Militärd'enste ausgeschiedenen Unteroffijiere und Sol⸗
»aten ducch z 13 alinea 2 des Reichsgesetzes vom 4. April ds.
Irs. (Reichs Gesetze Blatt Ne. 10) auf 4 Jahre verlängert und es
ndet daher derseibe am 20. Mai 1873.

Da d'eser Termin bei der nächstjähriger allgemeinen Super-

ebision der temporär Invaliden bereits argelaufen ist, so sind die
hersorgungs-Gesuche aller derjenigen aus dem aktiven Militär⸗Dienste
rusgeschiedenen Unteroffiziere und Mannschaften, welche noch jetzt
ind bis zu der gedachten Präklusivfrist mit der Behauptang her⸗
vortreten, eine innere Deenstbeshäad zunz im Kriege 1870/71 er-
itten zu haben, aust.admsweise nach Maßzibe der 88 32 bis 35
der Beilage zum Kriegsministerial-Restript vam 19. April 1874
RNr. 6694 (Berordnungsblat 1874 Nr. 15) zu instreiren und
nuf dem dort bezeichneten Wege zur Enischeidupg anher in Vorlage
zuu aringen.
WVouoiu 20. Mai 1875 ab können derarlige Gesuche eine Be—
ücksichtigung nicht mehr finden und sind daher die Landwehr⸗
gezirks-Commandos anzuweisen, ihrerseits in geeigneter Weise da⸗
ür Sorge zu tragen, daß die in ihrer Controle befindlichen, wäh⸗
rend des Krieges 1870,71 im akliven Mililärdienste gestandenen
Interoffiziere und Mannschaften auf obige Gesetzesbestimmunge n
egl schon speziell aufmersam gemacht werden, um ihre allenfallsigen
Versorgungs⸗Aasprüche noch rechtzeitig nach F 22 der Vorschrijten
bom 18. April 1874 bei dem Bezirks-Feldwebel, beziehungsweise
bci dem Landwehr⸗Bezirks-Commando selbst zut Anmeldung bringen
zu können.

pLeipzig. Der Verstorbene Dr. Heinrich Brochaus hat,
wie das Dresb. Journ.“ meldet, dem Börsenberein der deutschen
Buchhändler die Summe von 12,000 Thilern vermacht und vabei
cen Wunsch geäußert, ohne sonst Bestimmungen über
die Verwendung diefer Summe treffen zu wollen, daß die
Errichtung einer hoͤheren Budungsanstalt für dunge Buchhbändl
angestrebt werden möge. Der Verstorbene soll in ähnlicher Weis
den Buchdrucker- und Schriftgießerstand bedacht haben

M ncheen, den 18. Dezember 1874. ——
Muf Seiner Königlichen Majestät allerhöchsten Befehl.
cej. Frhr. v. Prandh.
Durch den Minist“ der Generalsekretär, statt dessen der geh eime
Sekretaͤr: gez. Velden.

Bekanntmachung.
Diejenigen Pferdebesitzer, welche be⸗
absichtigen, im Jahre 1875 Privat⸗
beschäler zum Zwecke der Zucht gegen
Bezahlung oder sonstige Vergütung
zu halten, werden hiemiet auf die Be—
timmung des 8 5 der Allerhöchsten
Verordnung vom 16. September 1864
Amtsblatt S. 1257) zur Darnach—
achtung hingewiesen und aufgefordert,
die vorschriftsmäßige Anzeige nebst dem
JZeugnisse des Bürgermeisteramts über
)en Besitz des zur Ausübung der Be⸗
cchälerei erforderlichen umschlossenen
Raumes spätesters am 28. ds. Mts.
dei der unterfertigtigten Behörde ein-
ureichen.
Zweibrücken, den 20. Jan. 1875.
Königl. Bezirks amt,
Damm.

Stockfische

Schweizer Milch
das Blech 28 kr. empfiehlt
— — i n ck.
risch gewässerte von jetzt an täglich
per Pf. 9 kr.
hei

n B

308.

Blieskastel.
Geschäftlsempfehlung
Den Herren Schlosser⸗e und Schmied⸗
meistern von St. Ingbert hiermit die
rrgebene Anzeige, das ich das Auf⸗
hauen von alten Feilen sowohl, als
anuch die Anfertigung neuer in prompter

Ausführung übernehnie.

Goffontaine den 14. Januar 1875
Jahkob 5chenker

geprüfter Feilenhauer Meister.

*
finck.

—
Ein braves, reinliches Mädchen
für Küche- und Häusarbeit zum 1.
Februar gesucht.

Frau Direktor Breuer
Bildstock, bei Fried richsthal.

Aus den Waldungen Ritrershof werden
Ziefern, Nadelhadstreu, kurzgehauen per
Wagen zu 7 fl. 6 tr. abgegeben, ohne
gehauen, mit den Aesten per Wagen zu 1
J. 6 kr. Die Streu liegt nahe beim Dorfe
daßel.
diebhaber mögen sich an H. Hauund in
daßel wenden.

—A—
        <pb n="48" />
        Ausschreiben.

Am 18. Januar 1875 ist von der
Straße neben der Gartenmauer der
hiesigen Obermühle ein dem Bierbrauer
Christien Bere sheim in Blies—
kastel gehͤriges Faß Bier im Gehal⸗
te von 63 Litern, welches dessen
Dienstknecht Mittags 12 Uhr dorthin
abgeladen hatte und das er bei seiner
Rückfahrt von Elversberg wieder auf
seinem Wagen mit nachSt. Ingbert
nehmen wollte, auf bis jetzt unaufge—
klärte Weise abhanden gekommen. Das
Faß selbst, welches, C. B. Bkastel,
No. 1032. 63 Ltr.“ gezeichnet wer,
hatte mit Inhalt einen Werth von
b Thaler.

Ich ersuche Jedermann, der über
Wegnahme oder Verbleib des fragl.
Fasses Auskunft zu geben vermag,
um gefl. Mittheilung; und werden
sämmtliche Poli zeiorgane um Spähe
und geeignete bekanntgabe eines sach⸗
dienlichen Resultates sowie gegebenen⸗
falls um Beschlagnahme des abhan ⸗
dengekommenen Fasses ersucht.

St. Ingbert, den 20. Jan. 1875
Der k. Polizeianwalt
bernagel.
Mittel gegen Trunksucht.
Trunksucht, wodurch Tausender Familien⸗
glück und ehelicher Frieden gestört, wird
durch mein der Gesundheit unschädliches
Mittel, das mit oder ohne Wissen de—s
Trinkers genommen werden kann, geheilt
EB. A. Sehbmidtehen, Guben, Dillet
tant der Chemie.
Mekrere tüchtige
Sondformer
ucht, bei guten Akkord J. Teétt-
veiler, Burbach bei Saarbrücken.
J Gute
Weißkleien &amp;
Kornkleien
dillig zu haben bei
M.iĩery.
Bäcker.

Linen wanren Sehac,
amusanter, fesselnder Unterhaltung und angenehmer Belehrung bietet des illu⸗
strirte Familienblat

„Omnibus,“
die billigste aller Unterhaltungsschriften.
Wie sein Titel besagt, ist es ein Blatt für Jedermann uͤnd solle daher in keiner
Fomilie fehlen.

Auch im neu beginnenden 14. Jahrgang werden wir durch interessante und
ansprechende Erzählungen, populär gehaltene Bilder aus der Zeitgeschichte, ma⸗
lerische Skizzen aus der weiten Welt und dumoristische Schilderungen und Illu⸗
strationen das uns so lange Jahre hindurch in reichem Maße geschenlte Ver⸗
drauen zu erhalten bestrebt sein. Der „Omnibus“ bringt in jeder Wochen⸗
nummer ca. 39 Spalten Text und 3 — 4 an'prechende Illustrationen, von
denen zwei ernsten, zwei humoristischen Genres sind — für den in A betracht
der erhöhten Druckkosten c. außerordentlich b'lligen Preis von 10 Piennigen;
demnach beträgt das vierteljährliche Abonnement nur 1 Mart 30 Pf. —
16 Krzr. oder jedes Heft 40 Pf.

Der 14. Jahrgang des „Omnibus“ beginat mit der überaus fesselnden Er⸗
ählung: „Ein furchtbares Geheimniß“ vo Lina Freifran von Berlepsch.
Der Name der Verfasserin bietet die sicherste Bürgschaft, daß auch in diesem
Romane Handlung, Charakterzeichnung und Schilderung das Interesse des Le—
fers in hohem Grade in Anspruch nehmen verden. Jeuer Etzählung werden
sich andere, nicht minder fesselnde anrerhen, von denen wir u. a. nennen:
„Ein versalzener Honigmonde von O. Beta. — Assunta“ von C R.
Struwy. — „Aus dem Leben“ von Hidwig Szwykouska.

Als Prämie für 1875 können wir unseren Abonnenten wiederum ein vor⸗
trefflich ausgeführtes Farbendrucbbild bieten: F

„Mutterglück.“
Nach einem Gemaͤlde von Klimsch.

Wir halten dies ansprechende und sich zu angenehmer Zirmerzierde eig-
aende Bild gegen die geringe Nachza hlung von 1 Mark 50 Pf. beim 14.
Hefte oder Nr. 40 zur Verfügung. Der Preis dieses Bildes im Kunsihandel
deträgt 18 Mark. Unser Prämienbild liegt in jeder Buchhandlung zur Ansicht
aus und kann von den Boten vorgezeigt wird.

Befiellungen auf den Omnibus“ nimmt jede Buchhandlung und jede Post.
anstalt entgegen.

„Hamburg. Verlaas-Magazin,. Speersort 18.
— 22

— ——— —— — — — — — — * —

— —

Buchdruckoroei ðe Lithographie
701

10
St. Tagbert,
empfiehlt sich in allen Arten Drucksachen, in Schwarz-,, Gold- und
Farbendruck, als: Rechnungen, Wechsel, Facturas, Verlobungsbriefen,
Adress- und Visitenkarten, Circulaire, Avise, Preiscourante, Wein-, Ci-
rarren- und Waaren-Utiduetten u. s. w. zu billigen Preisen.

*
7*

Mir PDamen?
Bei Kramer &amp; Co. in Leipzig erscheint:
Die
A THhEĩitTStu bæe,
Zeitschrift in Monatsheften für leichte ele⸗
veg weibliche Arbeiten, enthaltend neut

tiexmustor in brillantem Bunt-
farbondruck auegeubrt sowie Ha⸗
lel· und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
ficerei, Weißnähterei, Waffel⸗ und Strick⸗
arbeit, Perlhäkelei x.

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nur !/. Sgr. — 6 Xr. rh —10 Xr.
r x Die Doppelausgabe lostet das
Doppelte.

I einfache Ausgabe enthält abwech⸗
selnd einen Monat Stickmuster. deu andern
Hhätel⸗, Filet-⸗2xc. Muster. Die Doppel⸗
augtote enthält in jedem Monat Beides

an abonnirt zu Zelt auf
e drei Hefte einer beliebigen Ausgabe
bea Buchhandlungen und —*28

Ber eine Stelle sucht oder eine zu besetzen wünscht,

Wenr ein Familienereigniß bekannt geben will,

Wier ein Geschäft oder Unter nehmen dem Publikum zu empfehlen beabsicht,

Wer überhaupt aus irgend einem Grunde dem großen Publikum näher treten will

Der mird i am schnellsten und billigsten erreschen wenn er sich der
Zeitungs-Annone
dedient.

Zur Besorgung von Annoncen jeder Art an alle Blätter der Welt em
pfiehlt sich besonders die seit vielen Jahren in ganz Deutschland allgemein
bekannste, auf solidest er Basis begründete AIOn pedition

von . L. TIbe COB.
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muit größter Gewissenhaftigkeit und zu den billigsten Preisen zur Ausführung
bringt. Ausführliche Zeitungs⸗Cataloge werden grat is verabfolgt.

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Redaciion. Drud und Verlag von F. X. Demesßtz in St. Ingbert.
        <pb n="49" />
        Ht. Ingberler AAnzeiger.

— —8——&amp;

der St. Inm berter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatti, mit der Dienstags⸗, Dounnerstags⸗ und Sonnta
summer erscheint wochentlihv vier mal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Soanntag. Abonnementspreis viertetjährig 42 Kerit. oder
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
8383838

Sonntag, den 291 Januar

1815
Xòä
—7

Dentiches Reich. J

Berhin, 22. Jan. Reichsstag. Das VLandsturmgesctz
vurde in dritter Lefung bei namentlicher Abstimmung mit 198
jegen 84 St'mmen angenommen. Dagegen stimmten nur das
Fenirum, die Sozialdemokraten, die Essüsser und der Ab-eordnete
Sonnemann. Eine Resolution Dauncker's auf gesetzliche Regelung
er Unterstützung für die Familien von Lundwehrmäunern wurde
benfalls angenommen? — Das Gesetz üder die Ausübung der mi⸗
itärischen Controle über die Personen des Begarlaubtenstandes
wurde ohne Debatte in dritter Lesung genehmigt; desgleichen die
Befetzesvorlage über den Arkauf des Radz will'schen Grundstückes
zür das Reich und der Auslieferungsvertrag wit Belgien.

Beelt hbĩn, 22. Jan. „BörsenZeitung“ und „Vöoͤrsen⸗
Fourier“nelden, da, der Rücktritt Cauphausens nach Schluß des
Reichstages wahrscheinlich ist.

Spanien.

Madrid, 22. Jan. Tie Karlisten bedrohen, falls Za—
auz beschossen würde, mit Bewalttheten die dortigen Deuischen,
den Kapitän Zeppelin und einige Matrosen der Brigg „Gustav.“
Die Regierung nimmt deßhalb mit Rücksichh auf die Deutschen
ind die Lebensgefährdung derselben Anfand, gegen Zarauz vor—
ugehen.

Barce!ona, 21. Jan. 3000 Catlisten unter Tristani
ind Moret nahmen gesterm im Sturm das 6 Meilen von hier
entfernte Grarollers, begingen viele Grausamkeiten und führten
ämmtliche Miiglieder des Gemeinderaths weg. Eis heißt, daß
die Carlisten einen Handstreich auf Barcelona vorbereiteten, welches
sie unter Mitwirkung der Republikaner zuj nehmen hoffen.

Englaͤnd

London, 12. Jan, Vie deutsche Panzerfregatte „Kaiser,
welchr 53000 Tonnen Gehalt und 1100 Pferdekraft hat, machte
estern ihre erste Probefahrt bei Naplin Sands, Die deutschen
Tommissäre waren zugegen, zu deren willkommener Zufriedenheit
has Schiff mit voller Kraft ftündlich 14,56, mit halber Kraft
12,70 Knoten zurücklegte.

p— Gesetzte alte Kaufleute in Bosion beklagen sich darüber,
daß die we'blichen Post Clerks sie unnütz warten lassen, während sie
mil den jüngern Männern coquettiren. Einer der Beschwerdeführer
zibt an, er habe auf die Auslieferung seirer Briefe so lange
warten müssen, bis der ihm voraufgehende Bursche dem auf⸗
merksam zuhörenden weiblichen Clerk eine genaue Schilderung
ämmtlicher Damen Toiletten auf einem in der vorhergegangenen
stacht stattgehabten Balle geliefett habe.

r Eine unbeknante Beschützertin. Wenige Tage vor Aus-
vruch des deuisch⸗französischen Krieges im Jahre 1870 gingen in
der Gr. Friedrichstraste in Berlin zwei Pferde mit einer glänzenden
Equipage darch, der Kutscher hatte die Zügel fallen lassen.
Die tasenden Th'ere bogen in die Karlsiraße ein, ein großes Un⸗
glück drohte — da warf sich vor der Kaserne ein junger Mann
Hen scheuen Pferden in die Zügel und brachle, nachdem er einige
Schritte gesaleist worden war, das Gespann zum Stehen. Schnell
zffncte sich der Kutschenschlag und eine noch zieml'ch junge Dame
prang über den Triit hinweg auf die Straße. Dankerfüllt drückte
ie dem jungen Manne die Hand, kaum vor Schreck eines Wortes
nächtig; gleichzeitig aber machte die sich schnell ansammelnde Men—
Je sie verlegen, und nachd em sie sich nach der Adresse ihres Retters
;rkundigt und demselben no chmals die Hand gedrückt, setzte sie sich
in eine nahestehende Droschkle und verschwand; auch die Equipage
iuhr davon, und wen'ge Minuten später stand der junge Mann
allein gegen das eiserne Gitter des Kasernenhefes gelehnt, der eben
rlebten Szene wie eines Traumes gedenkend. Die Zeit schritt
»amals schnell und shhon nach 14 Tagen befand sich Theo dor
Balke, so hieß der junge Mann, vor den Spich rer Höhen. Schon
hier, beim Beginn deutscher Heldenthaten, machte ihn eine feindliche
Kugel, welche ihm durch die Wade drang, kampfunfähig und er
wurde nach Bingerbrück gebracht, wo er vier Monate lag,
nach welcher Zeit er als Inbvalide in die Heimath entlas⸗
sen wurde.

Schon während seines Lazarethlebens, noch mehr aber während
der Rekon valescenz, machte sich ihm eine gütige Fee bemerkbar,
denn ihm wurden außergewöhnliche Aufmerksamkeiten erwiesen, und
es kamen ihm Gelder und Präsente zu, die das besondere Interesse
eines Andern für ihn ahnen ließen. Für B. der eine bescheidene
Stellung als Privat-Sekretär nach dem Kriege dei dem Grafen
Z. angenommen hatte, hörten diese Einkünfte nicht auf. Da wurde
vor wenigen Wochen eine einträgliche Kommunal-Stelle einer größern
Ztadt in Schlesien ausgeschrieben, B. bewarb sich um dieselbe wurde

edoch in wenigen Tagen davon in Kenniniß gesetzt, daß eine
aution von 2000 Thlr. gestellt werden müßte. So weit reich!e
das Vermögen des jungen Mannes nicht, und schon verzichtete er
zuf diese Aussicht für seine Zukunst, als er am Neujahrstage eine
Zuschrift des Magistrats jener Stiadt empfing, in welcher ihm
nitgetheilt wurde, daß seiner Anstellung nichts entgegenstehe, da die
.000 Thlr. bereits für ihn eingezahlt worden wären; gleichzeitig
nit diefem Bescheide erhielt B. ein verschlossenes Billet an seine
Adresse. Als er des erbrach, las der erstaunte junge Mann:
Meinem kühnen Erretter aus großer Gefahr bleibe ich, so lange
ch lebe, eine dankerfüllte Schuldnerin. Gedenken Sie der Karl—
itraße und des Monats Juli 1870.“

ermichae xco.

Kaiserstatern, 28. Jan. Vor einer sehr zahl
ceichen Auditorium (es moözen wohl an 400 Personen zugegen
Jewesen sein) hielt gestern Abend Gerh. Rohlfs den angekündigten
Vortrag über seine Ressen in Afrika, insbesoroere seinen RNufent
halt in Marokko, dir Uebersteigung des großen Atlas und die Er—
orschung der Sahara⸗Oasen Draa, Tafilet und Tunt, der die
Zuhörer fast zwei Stunden lang in gespannter Aufmerksamkeit
hielt.
(Ksesl. 3.)

FNeustadit, 20. Jan. (Pf. V) Der Verwaltungsrath
des pfälz. Lehrerwa'senstiftes vertheilte in seiner gestrigen S'tzung
1162 fl. Unterstützungs zelder an 1165 Waisen. Die niddrigste
Unterstützuag, die eine Familie erhielt, beträgt 8 fl., die hödhste
80 fl. Das Waisenstift zählt jetzt 843 Mitglieder.F

— Die vom verstorbenen Kuͤrfürsten von Hessen dem Kaiser
Franz Josef vermachten zwölf Isabellen⸗Schimmel sind, wie man
aus Prag meldet, am 21. dieses mit dem Zuge nach
Wien abgegangen. Man schätzt den Werth der Pferde auf
24,000 Thaler.

FGas Gewicht eines Sternes.) In einer der letzlen Si—
zungen der Pariser Akademie der Wissenschaften wurde das Ge—
wicht eines winzigen, mit unbewaffnetem Auge kaum sichtbaren Ge—
stirnes im Sternbilde des Ophiuchus bestimmt; die Berechnung hat
Tamille Flammarion angestellt, nach welcher dieses Sternchen drei⸗—
mal schwerer als die Sonne und eine ganze Million schwerer als
die Erde wiegt. Dieses Sternchen treibt in einer Entfernung von
pierundfünfzigtausend Nilliarden fran zösischer Meilen; eine Kano⸗
nenkugel, welche 6 Jahre brauichen würde, um zur Sonne zu ge—
anger, müßte 8400,000 Jahre fliegen, um durch den Raun zu
ommen, der uns von dem Sterne trennt, den Flammarion jüngst
gezogen hat.

Jllustrirte Jagdzeitung, Organ für Jagd, Fischerei
und Naturkunde. Herausçegeben von W. H. Nitzsche,
Kgl. Oberförster. — Leipzitg, Verlag von Heinrich Schmidt.
— No. 8 dieser unterhal tenden und belieblen Jagdzeitung
isi erschienen und enthält: Zur Vogelschutzfrage v. Freiherrn
o. Droste-Hülshoff. — Aus Thüringen. — Ein Fürstensitz
m Urwald, mit Illustration. — Ein starler Hirsch. —
Zusammenstellung des Wildes, welches in den Königl.
Preuß. Hofjagden erlegt wurde u. s. w. u. s. w. — Preis
e halbjährlich in allen Buchhandburgen und Ponp—
instalten.
        <pb n="50" />
        Trute
ot 80

d —
CigarrenOfforto
o
Durch unser bedeusendes Fabrik Etablissement, sowie unsere überseeischen Verbindu nge
und directen Einkäufe sind wir in dea Seand gesetzt, ein so großes Lager hiesiger und ech
importirter Cigarren zu halten, daß wir daher allen Anforderungen genügen und unseren w
sKunden eine billige und doch feine Cigarre liefern können.
Außerdem bieten wir unseren w. Auftraggebern auch noch den Vorthe'l, daß wu
hiedes Quantum franco und verzollt zusenden,
Sämmtliche von uns gelieferte Cigarren zeichnen sich durch weißen Brand, sowie gute,
Geschmack und feinem Aroma aus.

Machstehender Preis -Courant, dessen reichhaltige Auswahl gewiß Jedem et.oas bietet, ers
chen wir freundl. beachten zu wollen und uns gefäll ge Aufträge baldigst zugehen zu lassen
Ic riiseh und Sabin. Hamburg.

Holl. Broock 26.

P, 8. Tüchtige Agenten gesucht.
6
Prois-Courant
9

3 Montag den 25. Nickelmonat 8781.
Abends 9 Uhr weniger 49 Minuter
IV. Kappensitzung.
ComĩtG!
2 *Radter⸗· Funstmehl
vBer Pf. 9 kr.
per Pf. s kr.
uvppen Gries
v»rr Pf. 10 kr.

mufiehlt
. JZepp.

3

Ein junger Mann
sucht

IFCOst und Logis
in einem Priva hause.

Nähoeroes in der Er. d. Bl.

pr.
in
TH. Pr.Crb.

Ille
pr. Mhe
in
Thl. Pr. Cr
El Boa
5* Tino 11
Iniverso 14
ifle 15
Flor Mille Hermoso 7
La Moctta, Emperatrice 9
Actididad, Reyna 20
Ingenuidad, Regalia Londres 22
Ind'ano Fuerzo, Condas 23
La Favorita, Reyna 26
Flora Ap'ziano, Reyna 27
La Planta de Tabaccos, Reyna 28
da Sevillana, Princefsa 30 —
Ernst Merk, Couchas 30 —
stamilette, Regalia Reyna 30 —

Flor de Cuba, Med. Ree.
La Maravilla, Reina Victoric
Integridad, Especial,
Favorita, Reyna
Integridad, Med. Reg.
Fruta, Reg. Conchas
Incognita, Reg. Londres
Flor Henry Clay, Reyna
La Bella Cubana, Conchas
La Carolina. Reyna

a Sevillana, Brevas

1 Carona del Emperador
l Caliope, Reg. Londres
a Representation, Londres
Los dos Magnificos, Med. Re

21146*
321—
351 —
351—
37 —
40
40
40 —
40
42
42
45
50
501
55

s
fuche in meir Waarengeschäft.
VFa. Mg.
Blieskastel.

—

derrn W. Zickenheimer in Waing.—
Haben Sie die Güte und sendenr
Sie mir ganz nach Ihrem Belieben⸗
eine Quantität
Traubenbrusthonig*)
zaan dem ich ganz besonders deß⸗
chalb Gefallen gefunden, weil un-⸗
sere Behörde ihm schließlich Aner⸗
kennung zohlt. Wenn es mit
Ihrem Geschäftsprinzip vereinbar
rist, würde ich ein Hauptdepot'
übernehmen.

Darmstadt.

gez. K. Calmberg, Apotheker.

Eiren wan a Schatz.
amusanter, fesselnder Uaterhaltung und augenehaer Velehcung bietet das illu⸗
strirte Familienblatt
Omnibus.
die billigste aller Unterhaltungsschriften.
Wie sein Titel besagt, ist es ein Blatt für Jedermann und solle daher in keiner
Fam l'e fehlea.

Auch im neu beginnenden 14. Jahrgang werden wir durch interessante und
ansprechende Erzählungen, populär gehaltene Bilder aus der Zeitgeschichte, ma⸗
lerische Skizzen aus der weiten Welt und humoristische Schilderungen und Illu⸗
strationen das uns so lange Jahre hindurch in reichen Maße geschenkte Ver⸗
trauen zu erhalten bestrebt sen. Der „Omnibus“ bringt in jeder Wochen⸗
nummer ca. 89 Spalten Text und 3 — 4 ansprechende Illustrationen von
denen zwei ernsten, zwei humoristischen Genres sind — für den in Albelracht
der erhöhten Druckkosten ꝛc. außerordentlich billigen Preis von 10 Pfennigen;
demnach beträgt das vierteljährliche Abonnement nur 1 Mart 30 Pf.—
46 Krzr. oder jedes Heft 40 Pf.

Dere 14. Jahrgang des „Omnibus? beginat mit der überaus sesselnden Er⸗
zählung: „Ein furchtbares Geheimniß“ vo Lina Freifran von Berlepsch.
Der Name der Verfasserin bietet die sicherste Bürgschaft, daß auch in diefem
Romane Handlung, Charakterzeichnung und Schilderung das Interesse des Le—
fers in hohem Grade in Anspruch nehmen verden. Jeuner Erzählung werden
sich andere, nicht minder fesselude anreihen, vbon denen wir u. a. nennen:
„Ein versalzener Honigmond von O. Beta. — Assuuta“ von C. R.
Struwy. — „Aus dem Leben“ von Hedwig Szwytkowska.

Als Prämie jür 1875 können wir unseren Abonnenten wiederum ein vor⸗
trefflich ausgeführtes Farbendruckhbils bieten:

Mutterglück.
Nach einem Gemaͤlde von Klimsch.

Wir halten dies ausprechende und sich zu angenchmer Zir merzierde eig-
nende Bild gegen die geringe Rachzahlung von 1 Mark 50 Ppf. beim 14.
Hefte oder Nr. 40 zur Verfugung. Der Preis dieses Bildes im Kunsthandel
beträgt 18 Mark. Unser Prämienbild liegt in jeder Buchhandlung zur nsicht
aus und kann von den Boten vorgezeigt wird.

—X erangen auf den „Omnibus“ nimmt jede Buchhandlurg uͤnd jede Post
— — — anstalt entgegen.
— M
ZeuerweßrMonta Praa-Magazin, Speerdort 18
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vh. Wentzel. — α
Redaction, Vruck und Verlag von F. x. Demerz in St. Ingbert.

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* — 3* 28 2*7 X 32
7 753322333 737 1553*—25333537
75337 538 3353323253338
2 * *23 * 55
8* 25338 —— 8283
3 * — 8 55335 2 —
s 57535333832 533 8
8 * *
5 * 5 833353 32

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S229 —232 2 28 2227
215—2333583 43 95 52377583332 *
228 3 8 3,22 555833338 —
3 2 235 78 2232 22 3 — 2. * G
22352 —A 25 — 333 *853 232
85 A— —— 52523833
—* — * 2 —3 —
52.53 —A 233838 2365 2 —A 2353582
353 * ezge
—3—
35 122822 —— — 5 33 852
3257 223383 3832 2 —* 5 5 —
* 2 53 2 2 —A 53 —
25ñ v— 222 uv 257332233*3
— 00 — 2 * — 75 — 2*— 2*3*
22852 *»2335885 2 — 33863*3338
1553533 25 337 2 258223 **
—A * 7228 53333583* S —37337 — 2.
53* —— 332353* — 53322
— 5 23 2 535237 S2 8 3
—— 3332* 5228* 55—33886 558
3837 3535383 52335333833 2383
—2 2233353 2323. —A 35333
—55* 375 3.3* 5233 5553* 522 353
ä— —282 — * * ba — —
2257 252226 22.33 233733 —
25 883*338 — 83235337—3 ————
2528 * *5 8382338* 337553338 3
52* 28 52728 — 5583 26 28 22223
* 2 —8 — 2222 2355 —A s8 2.33
5522 5* —5 25 55* — —5
T * * . 2 253 7 —8 2 837 58
—F — — —A 2 23325 22 S
— ———— — 22 2 — — * — — 8 8
2 22 752 2z5— — 3.3 * 2 22 ———
—2 33 323 A — 58283 2* 233 — 2532
—— * 5555 85 233373 — —
* * 3255553335535333 3 —
— — — 2. * 2*
X 35358
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—*63
        <pb n="53" />
        Hl. Ingberker Anzeiger.

der St. Inabert rer Anzeigecr (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Diendstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntag
Nummer ericheint wochentlivier nal: Dinztag. Donnerstag, Samstag und Sonntag. A⸗annementsapreis vierteliährig 42 Krrr. oder
1 Mark 2) R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
M14.

Oienstag, den 26 Januar 185 5
Ûaut

Deutsches Reich.
Munchen, 23. Januar. Am 1. Januar ds. Is. betrug
in Bahern die Zabl der k. Notäre 880, welche auf 286 Amtssihe
berthelit sind, Adbotaten sind in Bayern zur Zeit 341 angestellt,
velche auf 38 Bezirlsgerichtesitz n angestellt, welche in 38 Bezirks⸗
Jerichte sitzen und 9 anderen Städten domiziliren. Gerichtsvollzieher
ind 459 beschäftigt. Mit Einführung des neuen Cvilprocesses
vom 1. Inli 1870 wurden 495 Gerichtsvoltzieher ernannt, so daß
zeit jener Zeit 36 Stellen eing zogen wurden.
Munchen, 23. Januar. Die Rachricht, der Verwallungs⸗
ralh der Ostbahnen olle als Kan'p eis dem Staate den Durch Bermischtes
schnitt des Frankiurter Curses der Ostbahnallien aus den letzten; 31
16 Jahren berechnen, wird von lompetenter Seite als i zut e eInuer In der gestrigen
zegeichmt. Um einen soichen Preis werde der Staat die Ostdahnen * isu Versammlung des Gewerbbereins erdtterte zuerjt
. Ugeur, pr 4J aval eine neue, von Keßlet in Oberlahnstein angegebene
Muünqen, 23. Jan. Mit Beginn des rächsten Schuh— bä ung Hanfschläuche; da dieselbe nicht blos bei Feuer-
Ires sollen die 4. Kursen an den größeren Gewervsqhulen. in's I x ege iteuen, anndon 3 e
533 5 *32 eilte Reltor
Aen ireten; ein diestbezüglicher Leh plan wird bereits ausgear— — —* in 53 — nnn de du ve hiene
Berlin, 283. Jannar. Aeußerem Bernehmen nach ist der Aumen E w. zu bestimmen. edakteur Weise erinnert daran,
panische Cabineteconrier mit dem Schreiben des n 28 an — w * wistion in uset die Unterrichts zeit an der Fort⸗
den Kaiser gestern Adeud hier eingetroffen. und wird sich, wie es zort: — on ip 8* Ubhr Abends ausetzen wollte, der
zeißt, von hier nach Wien und Rom beueben. * —* sicha er dagegen erllärt habe, die Mehrzahl
Frankreich de esanminng ist mit der Zeit ven 6—-8 Uhr einverstanden,
Paris, 23. Januar. Die Franzosen haben, zum erflen Ieereun u dnd die Stunden von 527 Uhr für noch
Male in ihrem Leben, cçrößere Waffensendungen an die Carlisten —* * gW en. Schließlich beschreibt noch Professor Laval eine
—“ en inrichtumg eines gewöh lichen Mess nghahnes.
Praris, 28. Janxar, Adends. Der „Moniteur“ meldet: 21 J et „Pf. K. schreibt aus Kahlheckerhof hei Hochstein,
Zönig Alfons hat heute zu Peralta eine Rebue abgehalten. Er 5 Ine: denn Munes entlud sich hiet unter heftigem Wind
vurde von den Truppen mit Enthusiasmus empfangen. — Ueber 84 w ehru Habe schlag. Eine 60 Fuß hohe, 2 Fuß dicke
die Proklamation bes Königs wird mitgetheilt: Dieselbe fordert 3 e eter von den Gebäuden siand, wurde vom Blitze
ille Spanier ohne Unterschied der Partheien auf, sich um die Stud⸗ 5 n zund vom Boden losgerissen. Vier Fuß lange
constitutionelle Monarchie zu scaaren; sie verspricht den bestischen n der Wind 80 Meter weit weg.
Provinzen ausdrücklich die Aufrechthaltung der Fueros, bietet den »aher.1 8 cue 7 des deutschen Reichsheeres ist das k.
Jegnerischen Parteien Generalpardon an und fardert die carlißtijchen —* J — egiment. Es leitet seinen Stammbaum bis
ffigiere, welche durch rebolut onäꝛe Umtriebe in das Lager der dehr— ne — zurüch. Genaue Geschichte führt es seit dem
Tarlisten getrieben worten, auf, zurückzulehren und sich wieder an ügbjahr sengen von diesem Jahre zählt es 92 Feld-
die Seite hrer alten Kampfgenossen zu stellen. —58 I anzen kaupfte es in mehr — 200 wirklichen
aeree 23 Zanneeler Worbchalt verzeichnet der 33 elagerungen. — Die weerkwürdigste Musterkarle
„Moniteur“ das Gerücht, daß Herr Boder mit der Bildung des fant n dielet ferner die Geschichte des k. bayer. 10. In⸗
e gab neis betcain werden son. Herr Buffet würde in' dieses un egimenis. Es kämpfte in 67 wirklichen Schlachten und
Ministerium eintreter, und der Herzog von Ausiffret-Pasquiet für degher ue — Dn . bahet. 1. Cyebauilegets· Negiment, 1682
das Praͤsidinum der Nalionalversammlung vorgeschlagen werden. 36 9 3 u bis jetzt 40 Feldzugsjahre und kämpite in 46
Paris, 24. Januar. Morgen tritt im auswärtigen Amte sch 5 un Bebhagerungen. (Amb. Tgbl.)
(u Paris eine internalionale, mit Unrecht so genannte laie nische giehr aunz 19. Jan. Auf dem Guß⸗ und Walzwerk bei
Münzconferenz, richtiger Conferenz der Staaten zusammen, in Fi — wurden am Samstag 144 Arbeiter entlassen, da das
velchen der Frank als Haupmünze gilt. In dieser Berathung — Wweh zu wenig zu hun habe.
verden vertreten sein: Frankreich durch die Herren Dumas, von ganu ürttemberg wird Folgendes berichtet: Als am 232.
Pariea, von Soubeyran, Jagerschmidt und Dutilleul, Italien durch inf ng⸗ der Eisenbahnzug in die Station Allmendingen
die Herren Magliam und Reffuati, die Schweiz durch die Herren in wone sich ein fünfjahriget Enabe in dem Augenblick. wo
— — umnim die Wagenthür aufgerissen hatte, hinaus auf die
Borgadet. Griehhenlund, welches ebenfalls in diese Gruppe gebört, * wrpre de Wagens. Der Wind riß ihn im Nu hinweg
jat seine Vertreler noch nicht bestellt. und schleuderte ihn auf eine Wiese. Glüdlicherweise war der Kleine
Ennland rere me sig usenhhe den Eisenbahndamm
787 F n nach. ie reu i i
London, 22. Januar. Die Besitzer der Eisenhülten in sitzenden Mutter war so groß it dene —8f8

Wales haben beschlossen, ihre sämmtlichen Arbeiter zu entlassen,
ijalls die strikenden Arbeiter nicht innerhalb 8 Tagen ihre Be—
chäftizung wieder aufnehmen würden. (T. N.)

Italien.

Rom, 24. Januar. Garibaldi ist heute um 1 Utr in
Tivita-Vecchia angelangt, empfangen veon einigen Deputirten und
nehreren Tauserd Menschen, weiche die Garibaldihymne sangen.
Morgen kommt er hierher, wo man große Vorbereitungen zu seinem
xkmpfange trifft.

Immobiliarversteigerung.

Vogelsang und. Johann Georg Wagner. 15. Plan. Nr. 2984. 2 Tagwert 8 Dez
Plan. Nr. 2901. 80 Dezʒ. ean Acker oder der Lehmlaut mit Korn und
Seyenrech, — 4 Bapplätze — neben⸗ ewigem Klee beslellt, neben Michael Paul
Peter Schmelzer und Witiwe Mathias beiderseits.
Il mmer. õ. Plan. N 3900 1 Tag verk 90 Dez. Acker
Plan. r. 2929. 29 Dez. Acker in in der Lehmkaut, die Spitze, neben
den Crummfuhr, neben Joh. Jos. Hel- Aufstößern und Georg Schmelzer.
lenthal und Jos. Beer. Plan. Nr, 3287. 23. Dez. Acker in
4. Plan. Nr. 2972. 63 Dez. Acket unter den Seyengärten, mit ewigem Klee be⸗
der Lehmkaut, neben Johh. Svohn und tellt, neben Heigarich Schmitt berderseits.
Peter Uhl

Fastnacht Dienstag den 9. Februar l. J.
Xs Nachmittags um 1 Uhr, bei (Seifen⸗
sieder Schmitt, läßt Herrn IFranz Jatob
Thrhard, Kaufmann, in St Jugbert wohn-
haft, auf langjährige Zahltermine öffentlich
in Eigenthum versteigern:

St. Ingberter Bannes.

Plan. No. 2762. 23 Dez. Acker im

mittleren Wollerfeld. neben Screiner
        <pb n="54" />
        3. Plan. Nr. 3281. 14 Dez. Ater Di.
neben Peter Custer und Franz Fichter.

)J. Plan. Nr. 33388. 98 Dez. Ader in
den oberssien Sehen, neben Christim

Jungfleisch und Joh. Schmitt

o. Plan. Ker. 763. 16. Dez. Wiese in
den Großwiesen, neben Franz Jalob
Schwarz und Georg Grewenig.
Plan. Ne. 768. 10 Dez. Wiese allda,
neben Fanz Jakob Schwarz und Job.
Jos. Weidmann.

12. Pian. Nr. 837, 1 Tagwerk 46 Dez.
Weese daselbst, bei der Obermuhle,
nebeu Peter Hellenthal Wittwe und
Michael Thiery.

.Plan. Nr. 2406. 16 Dez. Wiese in
den Bruchrechwiesen, neben Andreas
Friedrich und Georg Schmelzer.

Plan. Nr. 2469. 6 Dezʒ. Wiese hin
tet der Kirche, cber der Hißelsfels,
neber. Jakob Friedrich und Peter

Schm.lzer.

15. Plan. Nr. 2417 und 24180 72 Dej.
Wiese in der Bruchrechwiesen, neben
Andreas Friedrich.

Bemerkung.

Im Laufe des Monats März nächsthin,
an Linem noch zu bestimmenden Tage, läßt
Herr Ehrhard auf Plan. Nr. 533 u.
534. 34 Dez. Fläche, enthaltend ein
Wohnhaus- Scheuer, Stallung. Hofraum
und Pflanzgarten, gelegen zu St. Ingbert,
in der Hauptstraße, nebeu dem Schuthause
und Heinrich Ehrlich, zu eigen in passen⸗
den Abtheilungen versteigern
D'e Pläue hierüber wie über diein medreren
Parcellen versteigert werdenden Grundstücken
üegen zu Jedermanns Einsicht auf unter
ertigtem Büreau offen, das jede weilere
Auskunst gerne erthcilt.

Aus Auftrag

Das Geschäfisbüreau L. Bechthold

in St. Ingbert.

Bekanntmachung.

Die Lieferung der für die kgl. Steinkohyleugrube St. Ingbert pro 1875 röthige,
Nägel und Drahististen. als:

25 Kilogramm Speichernägel

15 do. Kasten- und Sch'efernäzel,

500 do. große Hackennaͤgel

2500 do. kleine Hackennägel

160 dd. Schienenstiften 80 m,m.

200 do. Drahistiften 160 m/m,

240 do. do. 108 m/m.

300 do. do. 80 m/m,

200 do. do. 67 m/m,

200 do. do. 53 mm,

'oll im Suhmissionsweje an den Wenigstnehmenden vergeben werden.

Die Angebote sind verschlossen und gehörig bezeichnet b's Dienstaz den 2 Februar
1875, Nachmittags 2 Uhr, bei dem unterzeichnelen Amte einzureichen, bei welchem aud
die Lirferungsbedingungen eingeiehen werden können.

St. Ingbert, am 25. Januar 1874.
Kal. Bergant St. Ingbert.
J. FAmann.

— —— — —

α— —
Tus große Loos vou 246 000
R.m. wurde am 19. Mai v.
J. bei mir gewonnen.
Laz. Sams. Cobn

Aul j
No. 246
ist bekanntlich
wederum am

öOGOCC.
Das große Loos von 246, 0006
Rmm. wurde am 19. Mai v.
J. bei mir gewonnen.
Laz. Sams. Cohn.
.V. Viai v. * —X
vor 6, O
mit der Dev'se
Glück und Segen bei Cohn!
laut amtlicher Gewiunliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen worden;
überhaupt habe in den Gewinnzierungen vom Mai und Juni, October Nevem—
ber und Dezemder v. J. meinen geehrten Juteressenten die Gewinnsumme von über
. Od. IF. 20, T
xu⸗ichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
Die vom Staate Hamburg cçarantirte große Geld-Lotterie von über
— — 9J 9* H5 9
— 2628, 000 Rum.
ist diesmals wiederum mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen
bedeutend vermehrt; sie enthält nur 76,400 Loose, und werden in
wenigen Monaten in 5 Abtheilungen folgende Gewinne sicher gewon⸗—
nen, nämlich: 1 großer Hauptgewinn event. 375,000 Rm—. speciell
Rmi. 250,000, 125,000, 90,000, 60,000, 50,000 40,000,
36,000, 3 mal 30,000, 1 mal 24,000, 2 mal 20,000. 1 mal
18,000, 5 mal 15,000, 22 mal 12,000, 33 mal 6000, 2 mal
800,40 mal 42000, 3 mal 3600, 202 mal 2400,3 mal 1800, 408 mat
1200, 6085 mal 600, 8 mal 360, 597 wal 300, 4 mal 240,
19700 mal 132, 14152 mal 120, 6048, 24,18 12, und 6 Rm.
Die Gewinnziehung der dritten Abtheilung ist amtlich auf
2 —
den 3. und AM. Februar d. J.
festgestellt, zu welcher det Renov. Preis für
das ganze Original-Loos nur 18 Rm. od. 6 Thlr.
das halbe n 9J 3 n
nierzeichneter bringt den hiefigen und das viertel 2 ⸗ — 2 LIvV,.
auswärtigen Schuhmachern seine auf Lager ist. Diese mit Staatswappen versehenen Originalloose sende ich ge⸗
haltenden Geschaäftsartike zut Anzeige, als: gen frankirte Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst
Alle Sorlen eete errent nach den entferntesten Gegenden den geehrten Anftraggebern sofort zu.
3 p — —— — Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngelder sofort
* ιι- mit und odne Zug, nach der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und ver⸗
iecner Schärfte mit Verzierung. schwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen überall kann man
Hanfe: und Beftechgarn, Stepbpfaden, auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
Maschinenfaden ꝛc. — * Jede Bestellung auf diese Original-Loose kann man einfach
Holznägel, Oelliets, Botsten, Pech u. S Zuf eine Posteinzahlungskarte machen.
d. gl. —
Alle Sorten Leisten, für Herren, Damen EAMAI. SAms. —XV
und Kinder in u Vün ͤn GBamburg KHaupt⸗-⸗Comptoir, Banß⸗ und Wechselgeschäft. ẽ
8. gint 0525222222320000053022503308
        <pb n="55" />
        52342 * 422
5s35 535338 —23325532 3238 2328. 75355553 5 555—5325
— — 332 2 — 5 255 555 — —A — 715584225
552 7555 *8c 555 5c7ERS ——5⏑ 5555555
255 3*ꝰ—52 3, 5—— 25232323 5 5*58 7 3835*27 7 7383,77276
—F ⸗ 2 — — 2 — — * 2
2 —255 25772 — 55 A228 60— 37 5— 2535523
—583 z255833 5323838363 2855 —2538 35238 5586
— 52— 5327 3 — 2 2— —* x8 .8 22 — 53
553 535328 5—232 *—53 5 5355 5 —22 5535326
53*25 353555 32833253 6* 5*58 233535 86535335—82572
2*75 S — „22 5 5**7 * — 533 ð 5 —A— 535538* 3
*25 * 5 —A — 5353 — i— 3 — —3325* — — — —A—
53 335385 2575253 332253 —38 27 3233—4
2* 2 2 — — —
.*3 555—5 588 3s352.5 335 33324538 5353556—55—333
8 — * — * ⸗
233 5558 —*22. 3— —— 532 538 ———
*58 E * 383576 I5 33235—8 3583—35
2 628 — A — — 688—85 —5 53523*233
5555 5328 5—733235558* 83558 *——558—8.,2238 z 224
58 5 2 —A—— —2382 a 2 252— 7
2 2882 — * 37 *5525253552
25 3555 3 s333 —— 333353
—55 *5555 — 3255823E
—5* 5 — —3 —33 —33333 5365 525
—XRV 2 82 ——— 22———83* 325— —5——3 ——
— —— ——
—5S — 3 —353—82523 —252——3527 33——
—A 33282 5 ck32272——555323 —AA — 28
—A 5555 — *» — —— —z——25 28352 —z835 2 —2
———— 8 35 — 5524 * 5z33 2 *5225 — ——— 8 22 2
3 8 — —2—— —33836 5856538338 85
2 ——— —— — —— — —— — 3
—— 2 —8* —3— — 2 2 25 2 — 3 2 —
55232 5 3 2 * 38— —525 * —A — 2 — 7 2 2 227 8 —— — — —
—A c—7c7 —A 5z255* 27 — 22323 2* — 35 353385 —
25
——⏑⏑
553253 5——— 7— 755 22. 57 5* 5?5 38 —5 5— —83255 822 2328—
—— — — 553—3533 5335 322* 2358 —2 —255327 32537 ——
—55 —38 5378—3 65855 25 52 2 755 578 2237
235238 —— 33—2—82 — 5355. 557338 55222
525 52* ñ —258—— —55 528 425 —cS —2—8—2
— —— 32 57538225 33 353 33357 5323555 —
5255 753833 — 5555338 26823 —
— — 2853 —5 —2 53035 —— 28257 225725
—525 33385 83333 8 3383 —2353325 55285355
2.22 5 * *
—255 252 230O 3 — 3323535 *37 —— — 78 — 23285
—8 ⸗ d X
s 225 357 73353535—33637755 2533 5253 73353538 538685
28. 5233358331 —225325525 55 525 65355355 53522335
—E —853———83332—3523 238 332326. 254—833 53323
* 82 3J —— —— — — — 2
238s 233 368358
— — *7⁊ yc — ⸗ 55 2— — 25
— — ——— 28 —— 8 33333
—52—332 S8 5523z388823325 — 8235 822 5—35—7 m557 552323228
3 2 * — 3 . —ú * * —A ———
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der Si. Jnuberter Anzeiger (und das mit dem HOauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonniag
ummer erscheint wochentlich vie v mn a 1: DinstageDonnerstag, Süamstana und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 serztr. oder
1 Mark 20 N.Pfz. Anzeigen werden mrit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— 77 —
816

— 15. ——— OD onnerstag, den 28 Janunar
Deutsches Neich.

D'e „Pf. Zig.“ fügt bei, am nämlichen Abend sei auch in das
athol. Pfarrhaus und in das Zuchtarbeitshaus (7) geschossen wor⸗
den. Nach der „Ksl. Ztg,“ ist das Ganze ein roher Bubenstreich.
— In Bolanden wurde dieser Tage eine weiße Ratle cefangen.
Bewiß eine Seltenheit.

7Erbach i. O.22. Jan. In vergangener Nacht während
ines starlen Hagelsturmes, ist die hiesige klath. Kirche theilweise
usammengestürzt. Nur die Umfassungsmauern siehen noch.

Aus der Pfalz. Vor dem Handelsgericht Landau lommt
im 27. Jan. ein interessanter Prozeß zurt Verhandlung, den der
Hhorschußberein Kaiser?lautern gegen den früheren Verwaltungsrath
)er fallit gegangenen Aktiengesellschaft Baumwollspinnerei Lam⸗
verteͤmühle“ bei Kaiserslautern angestrengt hat. Der Verwaltungs⸗
ath hatte dem Vorschußvereine kurz vor dem Bankerott der Ge—
ellschaft für circa 20,000 fl. Aktien zweiter Emission in Pfand
legeben, die aber nun völlig werthlos waren, in Folge dessen der
Borschußvertin diese Summe verlor. Vom Vorschußverein wird
un behauptet, daß die Gesellschaft schon fallirt war, als diese
Aktien ausgegeben wurden, und der Verwaltungsraih Dies hätte
vissen müssen, weßhalb er für dielen Schaden verantworlich sein
müsse. Das Objett beträgt mit Zinsen 26,000 fl. Die Sache
st deßhalb vor das Handelsgericht Landau verwiesen, weil die
Zandelstichter in Kaiserslautern fämmtlich, theils als Mitglieder des
horschußvereins, theils als Verklagte betheiligt sind.

F Karlsruhe, 23. Jan. Gestern Morgen fand bei Rastatt
w schen zwei Offizieren der dortigen Garnison ein Piftolenduell
tatt, bei welchem einer der beiden Gegner, Graf Waldkirch, Lieus
enant im 6. bad. Inf.⸗Reg. Nr. 114, schwer verwundet wurde.
Die Ursache des Duells sod in unbedeutenden Streitigkeiten liegen.
Der Verwundete ist inzwischen gistorben.)

F In Judeueidenfeld (Niederbayern) entdeckte eine Gerichtskommis⸗
ion vor einigen Tagen eine Barbara Ubryk. Man fand die an⸗
geblich geisteskranke Tochter Rosine (27 Jahre alt) des Bauers
Paul Schmauser in dessen Behausung in einem unteizbaren Zim-
ner auf einem erbärmlichen Lager mit einer zwei Meter langen
-zpannkette am rechten Fuße, welche an einer in den Fußboden
ingetriebenen Eisenksammer befestigt war. Das unglückliche Ge—
chöpf schi: derte zutraulich die ihr gewordene Behandlung und
vurde sofort zum vorl Rufigen Aufenthalte nach Karthaus-Prüll
)erbracht. Untersuchung ist im Gange.

Das Jahr 1875 wird ein Mailäferjahr werden; brim
Braben in Feldern finden sich Unmassen von ausgebildeten Mai—⸗
äfern vor.

XXV
l. Dezember lauf. Jahres statt. W

Wiien. Graf Borkswsli in Lemberg, der in dem Prozesse
Dfenheim als Zeuge erscheinen sollte. hat sich erschossn — ein
veiteres Opfer der oͤsterreichischen Boͤrsenkorruption, die dott selbst
die höchten Kreise angefressen hat.

Münschen, 24. Jan. (N. Korr.) Wie wir eben vernehmen,
verden die Vorarbeiten zur Durchführung des Reichs-Zivilehegesetz 8
Seilens der bayerischen Staatbregierung sofort angeordnet werden,
nsbesondere was die Bildung und Eintheilung der Standesbezirke
betrifft. Auch soll angeordnet werden, alle Vorarheiten thunl chst
zu beschleuugen. Man glaube deßhalb auh annchnen zu dürfen,
haß das Geseßg nicht erst mit Neujahr 1876, vielmehe spütestens
chon mit 1. Ocitober d, Jahres in Bayern in Wirksamkelt werde
treten koͤnnen.

München, 24, Jan. Nach einer vom Staatsministerium
ez Innern soeben beröffentlichten Zusammenstellung des Schulden⸗
tandes der Stadt.,, Markt und Landgemeinden des Konigreichs
Btayern betrug die Gesammtsumme des Schuldenstandes beim
Rechnungsabschlusse 1873: 37,489,070 fil. und der Schuldenzu⸗
jang in diesem Jahre 6,359,826 sl. Verwendet wurden im Jahre
1873 auf Zinsenzahlung 1,371,961 fl. und auf Abtragung don
dapitalien 1,489,332 .. demnach die Gesammtsumme von
2,811,294 fl. Die Summe des Schuldenstandes vertheilt sich
zuf die einzeinen Regierungsbezirke in folgender Weise: Oberbayern
13 2838,235 fl. Unterftanken 6,67 1, 488 f., M. Frank · 1 5,892, 454
L., Schwaben 4,170,470 fl., Ogerfranken 2,375,1 11 fl., Pfalz
2,150. 828 fl,, Oberpfalz 1,873,111 fl. und Niederbaye rn
2317,868 .

Ber tinn, 25. Januar. (Reichstag.) Die Abänderunç des
Bescetzes über die franzdsische Kriegskonltribution wird in definitiver
Abstͤmmung angenommen. — Es folgt die Schlußabstimmung
iber das Zivilehegesetz aach Windthorst's Antrag durch Namens
zus. Des Gesetz wird mit 207 gegen 72 Stimmen (Centrum,
Polen) angenemmen. — Der Geseßentwurf wegen Controle des
Reichshaushalis und des Landeshaushalts für Elsaß-Lothringen
durch die preußtsche Ober Nechnungskammer wird in erster und
weiter Lefung angenommen.

Berlin, 285. Jan. Eine frühere Mittheilung ergänzend
»emerkt der „Reichsanzeiger,“ daß schon auf der im Herbst 1872
u Dresden abgehaltenen, von allen deutschen Regierungen be—
chickten Schul ⸗Conferenz die Herbeiführung einer gleichmäßigen
sechtschreibung in Deutschland angeregt wurde, und daß die Auf
orderung an den Prof. Raumer in Erlangen, eine zunächst die
söheren Schulen berücsichtigende Denlschrift über diesen Gegenstand
wuszuarbeiten, vom preuß'schen Ungerrichtsminister unter Zustinie
nung der übrigen Regierungen ausgegangen ist. Raumer ist
iner der Haupivertreter des phonetischen Princips (schreibe, wie Du
cichtig sprichstssß.

Berlhin, 26. Jan. Der Kaiser empfing heute um 114
Uhr den spanischen Gesandten Rascon, welcher das Schreiben des
dönigs Atfons an den Kaiser überreichte, wocin Alsons seine
Thronbestei jung anzeigte.
Spanien.
Madrid, 25. Jan. Die Angriffsbewegungen der Nord—
armee haben heute Morgen begonnen. — Rachrichten aus San
Zebastian zufolge schossen die Carlisten auf ein englisches Schiff,
velches ein Telegraphenkabel an Bord haite. — Der ,‚Correspon
encia“ zufolge wird die Regierung in der „Gustav“-Angelegen—
eit Zein Rundschreiben an die auswärtigen Mächte richten.
Verwmischtes, 3

FKaiferslantern, 25. Jan. Die 'wegen Wurst-
erfälschung verurtheilteu 7 Metzger haben sich bei dem bekannten
kErkenntiniß beruhigt und nicht appellirt.

Wie man der „Pf. Z.“ aus Kauserslautern schreibt, wurde
im 21. ds. Abens in das Arbeitszimmer des Rectors Rohe ge⸗
hossen, in welchem sich dessen Sohn und der Sec etär der Ge
berbschule befanden. Verletzt wurde glückliche weise Niemand.

„Die in unserem heutigen Blatte befindliche Gewinn ˖ Mittheilung
»es Herrn Laz. Sams. Cohn in Hamburg ist ganz besonders zu
zeachten. Dieses Geschäft ist bekannilich das älteste und allers
Jücklichste, im Mai wurde schon wieder das große Loos bei ihm
»ewonnen, und hat dieses Haus schon früher den bei ihm Bethri⸗
igten die größten Hauptgewinne von R.Mark 350,000, 270,000,
344, 400, 188, 000,. 180, 000,. 156,000, oftmals 152,400,
50,000, 90,000, sehr häufig 80,000, 60,000, 48,000,
k0,000, 36,000 Rm. ⁊c. ꝛc. ausbezahlt, wodurch viele Leute zu
ceichen Capitalisten geworden sind. Es sind nun wieder für
einen kleinen Einsaz große Capitalien zu gewinnen bis zu ed.
375,000 Rm. Auch bezahlt dieses Haus durch seine weitverbrei-
eten Verbindungen die Gewinne in jedem Orte aus. Da eine große
Zetheiligung zu erwarten ist, möge man sich vertrauensvoll an die
Firma Laz, Samms. Cohm in Hamburg wenden, bei der man
zewissenhaft und prompt bedient wird.
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        Gasmeisterstelle. 5
Die Gusmeisterstelle au hiesiger
Gemeinde Gasanstalt ist in Erledigung
gekommen und soll wi der besetzt werden
Der Baargehalt beträgt 700 fl.
Außerdem hat der Gasmeister freie
Wohnumg, Licht und Brand und 30
Pantiömo vom Reingewinn.
Bewerber wollen ihre Gesuche bis
längstens zum 10. Febeuar d. J. bei
unterfertigtem Amte einreichen.
Et. Jugbert den 27. Jan. 1875
Das Bürgernieisteramt
cufser

PAmIadug.
J J Zur sigtutenmaßigen jährlichen J
Gonôralversammlung
des St. Ingberter Fantonal-Hilssvereins, —
szugleich Organ der Kaiser-Wilhelm-Stiftung
werden sämmtliche Mitglieder auf Diensstag den 2. Februar 1875 Nach nitta
um 4 Uhr in den Stadthaussaal dahier eingeladen. J
Tages ordnung: 4
I., Rechenschaftsberit pro 18755.....
2., Neuwahl des Vorstandes.
ESt. Ingbert 26. Januar 1878. Der Vorsitzende:
Beinx. Krämer.
——— — ———
Vas große Loos von 246,0
Rm. wurde am 19. Maino
J. bei mir gewonnen.
Laz. Sams. Cohn.

Aanserm vreunde Kart, zu
einem heutigen Nam enst ag
sowie zur Hochzeit ein
dreifach donnerndes Hoch!
Goch! Koch! UV.

W
Das große Loos von 246.000
R.m. wurde am 19. Mai v.
IJ. bei mir gewonnen.
Laz. Sams. Cohn.

Aut
No. 246
ist bekanntlich

eerum am
v. FTI das groke Loog und Prämie ——
von 245. 6, O O S. R-II.
J mit. det Debise .4—
Glück und Hegen bei Cohn!“
laut amtlichet, Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir Jgewonnen worder
überhaupt habe in den Gewinnzie ungen vem Mai und Jani, Ockober Nsvem-
ber und Dezember v. J. meinen geehrten Jnteressenten die Gewinnfumme von über
GS . o—ι. PIr. 20,
⸗mtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
te Hamburg çarantirte große Geld-Lotterie von über
20 6233, O00 Rm.
ist diesmals wiederum mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen
bedrutend vermehrt; sie enthält nur 76,400 Loose, und werden in
wenigen Monaten in 5 Abtheilungen folgende Gewinne sicher gewon—
nen, nämlich: 1großer Hauptgewinn event. 375,000 Rm., speciell
Rm. 250,000, 126,000, 90,000, 60,000, 560,000 40,000,
36,000, 8 mal 30,000, 1 mal 24,000, 2 mal 20,000. 1 mat
18.000, 5 mal 15,000, 22 mal 12,000, 33 mal 6000, 2 mat
1800,40 mal 4000, 3 mal 3600, 202 mal 2400,3 mal 1800, 408 mat
1200, 608 mal 600, 8 mal 360, 597 wal 300, 4 mal 240,
19700 mal 132, 14152 mal 120, 6048, 24,18 12, und 6 Rim.
Die Gewinnziehung der dritten Abtheilung ist amtlich auf
den 83. und M. Februar d. J.
—00 J
das ganze Original-Loos nur 18 Rin. od. 6.Thliu
——
das vierte , d, Ii
ist. Dirse mit Staatswappen versehenen Originalloose sende ich ge—
gen frankirte Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst
nach den entferntesten Gegenden den geehrten Anftraggebern sofort zu—
Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngelder sofort
mach der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und ver⸗
schwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen überall kann man
auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
»Jede Bestellung auf diese Original-Loose kann man einfach
auf eine Posteinzahlungskarte machen. ——
. . Qo Ia n
in Hamburg Haupt-Comptoir, Bank⸗ und Wechselgeschäft.
I——— —EE
Ferruai-, Brod⸗, Fleisschregiez zentuer Weißbrod . Kilogr. 18
der Stadt Zweibrüscken, vom 28. Kornbdrod 1 Kilogr. 23 kr. ditts 2Kil;
Januat. Weizen defl. 27 kr. Korn 4 fi. 16 kr. 1 silogr. 8 kr. Gemischtbrod
51kr. Gerste Areihige — fl — kr. Gerste Lilogr. 32 r. 1 Paar Wed 110 Gramu
treihijige — Fl. — tr., Spelz 3 jl. 40 kt. 2 kr. Rindfl. 1. Qual. 16 kr. 2. Qua
Dafer4 fl. 56 tr. Kartoffeln 1 I. — Ir. 14 kr. Kalbfl. 14 kr. Hämmelfl. 15
Heu 2 iI. 45 tr. Sirob 1fl. 30r. Per Schweinefl. 16 Ir. Pr. Pf. Butter 38
Kdacnon Frud und Verlag von . F. Demek in St. Ingberi. 7

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in St. Ingbert.
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billig zu haben bei ..
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Oblritkt Dünger
wird unentgeltlich abgegeben wo, sadt
die Exped. d. Bl.
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7 5—5233—2 751c5223 8 —
2 555555 232— 38 — * 232
8 —————— 22255 5502775 5155
5 526——262 S * * 252872
5 5233 22 2222682 * 8 — 8 —A
32335 32—3528* 255 23252
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        St. Ingberler AAnzeiger.

Det St. Jandereere Tujzeiget (und das mit den Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ and Svnniag
Kummer erlcheint woͤchetntlich viermal: Dinztag, Donnertag, Samstag und Sonntag. Adongementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden wit 4 Krzr. die vbreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Samstag, den SZJanuar —
— — — 2 — —

M 16
Deutsches Reich.
— München, 25. Jan. Die allerhöhste Genehmlgung der
Vetlehung von pragmatischen Rechten an die wirklichen KLehrer
der Gewerbe⸗ und Landwirthschaftsschulensund an die Studienlehret
der isolirter Lateinshulen sewie der Lateinschulen an den Studien⸗
anstalten zu Burghausen, Kalserslautern und Laudau ist erfolgt.
—München, 26. Jan. Gutem Vernehmen nach soll mit
ziemlicher Gewißheit d'e Trennung der Feld- und Fuß (Festungs)
Artillerie zu erwarten sein, und zwar in der Art, daß beide
Waffen als gefonderte Truppengattungen nebeneinander bestehen,
und daß sowohl die Anstellung als auch die Befoͤrderung der
Offiziere in jeder Truppe gesondert geschieht, d. h. daß die Beför—
derung der Offiziere der Feld. und Fuß Artillerie bis zum Ab-
heiluugs⸗, bezw. Bataillons-Kommandeur je untetr siqh stattfindet.
Mit den Offizieren der Fuß Artillerie würden auch die in den
Militar. Etabl ssements und festen Plätzen verwendeten Arr llerie⸗
Offiziere rangiren.
—Muündchen, 27, Jan. Sämmlliche Bischöfe Baherns haben
direlt an den König dvon Bahern eige gemeinschaftliche Vorstellung
zegen die Einführung der Civilehe gerichtet.

München, 27. Jan. Bezüglich der dietjähtigen Haupt
bungen der Artille ie auf dem Lechfelde wurde von der Inspektion
der Artillerie und des Trains bestimmt, daß die
. Feld⸗AttillericeBrigade (1. und 8. Regiment) in der Zeit von
3. bis 24. August, die 2. Feld ⸗Attillerie ⸗Brigade (2. und 4
Regiment) vom 11. bis 26. Jutl zusammengezogen werden soll.
— Das dem XV. deutschen Armeekorps zugetheilie 1. Bataiddon
des 2. Fuß⸗Artillerie Regiments übt mit der Ppreußischen Armee
bei Hagenan im Elsfaß.

Munschen. Det Garnifonswechset, welcher im Herbst nach
den größeren Truppenübungen fiattfindei, betrifft blos das in
Fürstenfeldbruck liegende Bataillon des Infanterie -Leibregiments,
das nach München kommt und durch ein Bataillon des in Nünchen
liegenden 1. Juf.Reg. ersetzt wird, dann einige Schwadronen des
2. Kürassier-, des 3..4. und 6. Chedvaurlegers-Regiments, die in
Nymphenburg, Neumarkt, Schwabach, München, Neu- Ulm und
Forchheim liegen und durch andere Schwadronen derselben Regimenter
abgelöst werden.

Bezüglich der Erwerbung der Bayerischen Ostbahnen vernehmen
wir, daß die Staatsregierung verlangt, daß das mii dem Ver
waltungsraih abzuschließende Uebereinkommen zunächst der hietzu
zu berufeaden Generalversammiung zur Genehmignung dorgelegi
werden soll, und erst wenn diese erfolgt ist, soll eia brzüglicher
Gesetzentwurf den Kammern vorgelegt werden. Der Verwallungs
tath will dagegen, wenigftens bis jezt, daß das entgegengesetzte
Verfahren eintrete; indefsen wird er sich wohl noch dem Vorjchlag
der Regierung fügen. Bezüglich des Kaufpreises soll ein Ueberein⸗
kommen in den nächsten Taten zu erwarten sein.

Aus Offenbach a. Main wird von allen Fabrikbefttzern,
mit Ausnahme der Portefeuillegeschäfte, über die nun beinahe zwei
Jahre dauernde Geschäftsstockung geklagt. Die zahlreichen Maschi⸗
nenfabriken sahen sich aus diesem Grunde genöthigt, auf Lager zu
arbeiten, wovon in früheren Jahren nicht im entferntesten die
Rede war. Die berühmte Chaifenfabrik von D'ck und Kirschten
F in neuerer Zeit hat sich dieselbe mehr auf Patentachsen, Patent⸗
Wagenfedern und fertige Ehaisenräder verlegt — hat schon mehrere
Wochen vor Weihnachten die tägliche Arbeitszeit um 3 Stunden
reduciren maͤssen. In der verflossenen Woche hat dieselbe nun
jämmitliche Arbeitslsßne um 10 Procent reducirt und gleichzeitig
den Arbeitern eröffnet, daß ein Jeder, der mu der Lohnherabsetzung
nit einverstanden sei. seine Entlassung sofort erhalten könne. Auch
dit Schuhe und Stiefelfabrikanten haben ein⸗ merkwürdige Lohn⸗
reduction eintreten lassen, indem fuͤr jedes Paar Schuh oder Stiefel
3 Kreuzer weniger bezahlt wird Auch in der großen Maschinen
'adrik von Collet und Engelhard wird schon seit etwa 8 Wochen
nicht mehr die volle Stundenzahl gearbeitet; viels Arbeider haben,

da die gewohnten Ueberverdienste in Wegsall gekommen sind,
Offenbach bereits verlasen.“.

Berlim, 26. Jan. Dem zur Zeit versammelten Reichs
rage sind nicht weniger als 270 Pelitionen zugegangen, die sämmt⸗
sich eine Abänderung verschiedener Bestimmungen der Gewerbeord⸗
uung beantragen. Dieselhen sind von nahezu 50) verschiedenen
Torpotationen und Vereinen, vorwiegend Handwerkerinnungen,
interschtieben, aus allen Gegenden Deutschlands. Diese Bereine
rebräsentiren angeblich über 46 000 Mitglieder; auch haben sich
den Petitionen außerdein noch über 1200 Einzelpersonen ange⸗
chlossen. In drei wesentlichen Punkten wird eine Modifikalion der
Vewerbeordnung angestrebt und wird demnach gebeten, bei der be—
vorstehenden Berathung der Novelle zur Reichsgewerbeordnung fol⸗
jende gesetzliche Bestimmungen in die Reichsgewerbeordnung aufu⸗
nehmen: 1) Jeder Lehrling ist verpflichtet, seine auf Grund ab⸗
yeschlossener Contrakte bestimmie Lehrzeit Zurchzuführen, 2) Jeder
je verbliche Geselle, Behlfe 8der Arbeiter ist berpflichtel, eine re—
Jelmäßig geführte, gesetzliche Legitimatiou zu besitzen. 3) Gewerbliche
Schitdsgerichte mit Exekutibkraft sind in allen Orten obl'gatorifch
einzuführen. In den Mor'ven, die durchaus auf thaksächliche Ver⸗
hälta'sse Rücksicht nehmen, wird unter Änder m hexvorgehoben, daß
im Jahre 1873 in 12 Städten von 3,500 bei 6834 Tisaler-
Arbeitgebern in Arbeit stehenden Arbeitern 2700, sowie bon 692
Lehrlingen 186 ihren Alkkord gebrochen haben. Die Commission
für Pekitiönen nahm nach eingehender Berathung solgenden Antrag
des Referenten mit überwiegender Mehrheit an. Ver Reichstag
polle beschließen, in Erwägung, daß die Reichsssregiernng mit den
krhebungen der diesbezüglichen gewerblichen Verhäl tnisse in ein⸗
zehender Weise beschäftigt ist, und die gefetzliche Regelung derseiben
hrer Erwägung unterliegt, dir betreffenden Pettuüonen dem ger
Reihskanzler als Material zu überweisen, zugleich mit dem Ersuchen,
möglichst bis zur nächsten Session des Reichstages die diesbezüglichen
Arbeiten zum Abschluß zu tringen und das Resultat derselden dem
Reschstage vorzulegen.
Frankreich.

Par is, 26. Jan Heute hai eine Hausuntersuchung in
dem Lokale der Bank von Honduras stattgefunden; es wurden
Tassen und Bücher verstegelt. Unnöthig ist, hinzuzufügen, daß die
Casse leet war. Einer der Direktoren, det Graf S. don A.
vurde ins Gefängniß abgeführt. — Aus Brest wird ber'chtet:
„Ungeheures Aufsehen erregt in unserer Stadt die Entdeckung eines
Deffizits von 1400,000 Fres., das ia der Casse des Genetal.
kinnehmers Gasson nochgewiesen wurde. Gosson ist der Schwie⸗
Jersohn des verstorbenen Marschalls Bugenud und Echwager des
derzogs von Isly. Man spricht don großen Verluften, die auch
Privatleute durch diesen Fall zu erleiden hälten, da Gasfon von
allen Seiten Geld aufnahm, das man ihm um fo eher anvderkraute,
als seine Stelle über 100,000 Fr. einirug. Bekanutlich werden
die Beamten dieset Classe provisionsweise bezahlt. Eine einzige
Familie verliert nicht weniger als 300,000 Fraucsa. Es ist dies
der Rheder Weller, ein aus dem Speier'schen flammender
Deutscher. —

Wan will jetzt einige näbere Einzelheiten über Gelder wissen,
velche die ExKaiserin Eugenie aufgenommen haben soll. Es sei
voslkommen richtig, daß dieselbe bereits zwei AÄuleihen, jede zu 12
ein halb Millionen Franken (5600,000 Pfd. Sierl.) in England
aufgenommen habe. Dieselben trügen keine Zinfen, sollten aber
aach der Thronbesteigung des kaiserlichen Prinzen mit 250 Milli—
onen Franken (die Darleiher wür den also zehn Mal so viel erhalten,
als sie vorgeschossen) zurüchbezahll werden. Man glaubt ferner,
daß die Ex-Kaiserin in der letzten Zeit eine neue Anleihe gemacht
habe, da die Bonapartisten wieder flott Geld ausgeben, viaͤe ihrer
Agenten bezahlt wurden umd sie sogar ein neues Blatt, das „Echo
Iniverfel,“ ankaufen wollten.

ESpypanien.

Madrid, 17. Jan. Drei Tage der Feser sind vorüber
ebenso drei Tage der Beleuchtung und des foriwaͤhrenden Spazie⸗
        <pb n="62" />
        eengehens. Bei Hofe hat es naiurlich Emnpfangsfeierli hkeilen, in
den Theat ern Gala⸗ und Festvorstellungen gegeben. Der König
erschien dieser Tage auch wiederholt unter dem Publilum, zu
Pferde und zu Wagen und wurde immer mit sehr viel Neuzierde
betrachtet. Von begeistertem Empfange ist noch immer keine Rede.
und selbst im löniglichen Hoftheater, bei der Galavorstellung, bei
welcher nur geladene Gaͤste waren, wurde der König mit einem
Convenienz⸗Enthusiasmus begrüßt, welcher wohl sehr begreiflich
ist, wenn man bedenlt, daß fast nur jene Leute im Theater waren,
welche das jetzige Königreich gemacht. In der Politit herrscht
Stilistand. Die Regierungspartei will vorderhand nur Ruhe, und
um diese zu erreichen, wird besonders die Presse bearbeitet und
gefessellt. Von den republikanischen Blättern ist nun wieder eines
aufgetaucht. Allein es besteht die Censur, und da darf man nich!
mucksen. M. Fr. Pr.)

Madrid, 28. Jan. Die Regierungstruppen haben Pueyo,
an der Straße nach Pamplona besetzt. Die Carlisten zogen sich
ohne Widerstand zu leisten zurück. Auch Artazcoz wurde besetzt. —
Die deutsche Regierung hat an den Bürgermeister und. die Matrosen
bon Guetaria, welche den Mannschaften des Gustav zu Hilfe
zekommen waren, Dankbrief gerichte.

Dem „Independant des Phrenees“ wird'aus Barcelona,
20. Januar, über die Einnahme von Granollers durch die Car⸗
listen Folgendes geschrieben: ‚Die Einnahme dieser Stadt wird
unter die scheußlichsten Schandthaten der Carlisten gezählt. Letzte
Nacht griffen die Banden Tristany's, Mirers, und einiger anderer
Cabecilla's auf drei versch'edenen Punkten die Thore von Gra—
nollers an und drangen in das Innere des Orties ein. Die
schwache Garnison zog sich in die Kirche zurck. Die Carl'sten
stießen auf keinen Widerstand. Die Augen veirs ließen sich, um
nicht das schredliche Schauspiel zu sehen, das dann die Vertheidiger
der Ordnung und Religion zum Besten gaben, die Nothzucht, die
Plünderung, die Brandstiftung, das Morden, — das waren die
Thaten dieser Bonditen. Bei Tagesanbruch zogen die Banden ab
und führten alle Personen, aus denen der Gemeinderath besteht,
einige Frauen, daruuter die Gattin des Richters und verschedene
Privatpersonen mit sich fort. In der Stadt fand man die Leichen
pon 4 Soldaten, 2 Einwohnern und 7 Carlisten.“

Gf. P.)
Vermischles.

St. Ingbert, 30. Jan. Auf der Rubenheimer Jagd
wurde gestern durch Herrn O. Weigand ein Wildjchwein
Bache) bon ca. 100 Pfund erlegt.

fKaiserslautern, 27. Jan. Hiesige Zeitungen
enthalten folgendes „Eingesandt: Die heutige Versammlung des
Demokr. Arbeiterbildungshereins“ beschließt, bezüglich des Prozesses
Hhohle contra Weise: In Erwägung, daß Herr Weise, Redacteur
der nationalliberalen Kaisersl. Zig.“ den damoligen Vürgermeister
Herrn Hohle im Karlsberg, im Beisein Anwesender „Hundebür-
germeister“ nannte demnach seine Wähler Hunde wären, in fernerer
Erwägung, daß die Mitglieder des „Demokr. Arbeiter bildungsv.
resp. die Wähler des damaligen Bürgermeisters, welche bekanntlich
nicht zu den sogen. anständigen, gebildeten Klasse gerechnet werden,
sich durch die oben angeführte Aeußerung in ihrer Ehre gekränlt
jühlen und ihnen durch die Abbitte des Beleidigers leine Genugthung
geiworden isi, beschließt die Verfammlung, Herrn Weise ein „Miß⸗
rauensvotum“ entgegen zu bringen. Der Vorstand.“

7 Die diesjährige Haupi⸗Versammlung des baherischen Lehrer⸗
hereins wird in Kaiserslautern statifinden.

Dahn, 285. Jan. Der letzte starke Sch neefall hat be—
sonders in den jungen Culturen unserer Wälder nicht unerheblichen
Schaden verursacht.
Pi. 3)

Landshut, 20. Jan. Gestern sand Herr Bahnhof-
portier Hiederer dahier im Bahnhofe einen Ranzen mit 81,000 fl.
Inhalt. Der Eisenbahnakkordant Rammelmaher von Ganglofen
hatie ihn auf dir Reise nach Deggendorf verloren and konnte te⸗
segraphisch ron dem glücklichen Funde in Neufahrn in Kennniß
zifezt werden. Voriges Jahr fand He. Hiederer schon einm al
30,600 fl. Damals erhielt er eine nicht nennenswertbe Gratifi⸗
kation von Seite des Verlierers.

Maunchen, 27. Jan. Die von der Reiqsschulden⸗
Verwaltung gefertigte Beschreibung der Reichskassenscheine zu 5, 20
ind 50 Marf wird durch das baherische Ministerium des Innern
und der Finanzen heute im Gesetz⸗ und Verorduungeblatt ver⸗
offentlicht.

pOchsenfurt, 26. Jan. Heute früh 2 Uhr stießen
der von Ansbach und der von Würzburg kommende Güterzug bei
Markthreit auf einander. Beide hatten in Marktbreit kreuzen sollen.
Der von Ansdach kommende Zug ging aber zu bald von Markt⸗
hreit ab und begegnete gegen Ochsenfurt zu dem Würzbürgburget
Zzuge. Große Zerstörung von Wagen. Ein Locomotivführer ist

schwer verwundet, einige andere Bahnbedienstele mehr oder minder
beschädigt.

Ein Schuhmacherselle übernahm sich am 25. d. in Leipzig
derart in Branntwein, daß er, als er sich total berauscht auf's
Beit warf, vom Schlage betroffen sofort seinen Geist aufgab.

FHeidelberg, 25. Jan. Seit mehreren Tagen geher
die schlammigen Fluthen des Neckars ungewöhnlich. Wohl ir
Folge dessen riß gestern Abend die fliegende Brücke, welche den
Verkehr mit Neuenheim vermittelt, vom Drahtseil ab und trieb
unter großem Klagegescheei der daraufbefindlichen Menschen fluß
abwärts. Der Bemannung von drei rasch nach eeilten Nachen ge—
lang es, die Fähre noch vor der Bergheimer Mühle wieder zu
ereilen und an's Ufer zu bringen, ohne daß ein Unglücsfall
beklagen gewesen wäre. I

F Berlhin, 19. Jan. Der Verein deutscher Glas
Industriellen tagte am Freitag hier im Hotel de Rome. Dabe
vurde (so berichtet das „Fr. Bl.“) der Gesellschaft von dem
Borsitzenden ein Frauzose vorgestellt, als ein Ersinder unzerbrechliche
Blas- und Porcellanwaaren. Derselhe ließ zur Probe von beträcht
licher Hoͤhe herab auf eine Tafel gewöhnlichen Fensterglases eine
ziemlich schwere Bleikugel wiederholt fallen, ohne daß es zerbrach.
Blaͤser und Teller wurden an die Dece geworfen und blieben bein
Herabfallen ganz. Die Sache maqcte Aufsehen. Der JVranzos⸗
wurde gefragt was er für seine Erfindung beanspruche, und
derselbe antwortete ðöitlich folgendes: Jeder Deutsche zerbricht im
Durchschnitt für 1 Frane Glas im Jahre. Ich fordere daher gan;
Deutsdianð zur Beisteuer beim Ankauf meiner Erfindung auf —
diese kleine Revanche liegt in der Natur unserer staatlichen Be—
siehungen — und erbitte mir für 40 Millionen Deutsche 40
Millionen Francs. Natürlich kann Niemand auf solche Bedingung
ingehen. Doch sind dem Manne 4 Mibionen Francs für sein
Erfindung geboien worden, die er aber rundweg zurückwies.

VLondon, 23. Jan. Eine furchtbare Kesselexplosion ha
in der Baumwollspinnerei der Gebrüder Lord zu Todmorden
entsetzliche Verheerungen angerichtet. Die Arbeiter waren eben im
Begriffe, ihre Nachmittagsardeit anzufangen, als ohne daß irgend
ꝛiwas vorher vorgefallen wäre, das zur Warnung hätte gereicher
sönnen, einer der Kessel mit furchtbarer Gewalt zersprang, allt
däuser in der Nachbarschaft erzittern machte und Tod und Ver—
derben um sich sircute. Vier Leichen sind bereits aus den Trümmerr
hervorgeholt worden; eine Leiche wird noch vermißt, und funfzig
Personen sind zum Theil so schwer verletzt, daß das Aufkommen
Mehrerer bezweifelt wird. Der pecuniäre Schaden wird auf 15,000
Lstri. abgeschätzt. 9—

4 Auf der Höhe von Weymouth strandele die französisch
Barke, Marie Reine; „von ihrer aus 14 Personen bestehender
Mannschaft fanden der Kapitän und 3 Matrofen das · Wel.
lieugrab.

Robinson' Crusoe's Insel im sfüdlichen stillen Ocear
sst nun von einer deutschen Colonie von etwa 70 Seelen, die 1
1862 an ihren Gestaden landeten, bevölklert. Bei ihrer Ankuns
fanden sie große Heerden von Ziegen, 80 halbwilde Pferde, etwe
60 Esel und eine Anzahl anderer Hausthiere vor. Sie brachter
suhe, Schweine, Hühner, Ackerbau-Utensilien, kleine Boote un—
Angelgeräthe mit.

F Aus Melbourne wird vom 22. d. teleg aphirt: „Die Hiß
ist intensi und hat 112 Grad Fahrenheit (35 */30 R.) u
Schatten erreicht. Buschbrände haben stattgefunden und großen
Schaden angerichtet. In Südaustralien werden nächsten Monakb Gene
calwahlen abgehalten werden.

Wir machen auf das in yeutiger Nummer enthaliene Juserat
Tabellen zur Berechnung der Zinsen besonders auf—
m. rtsam. Wir haben Einsicht in eines der Bücher genommei
und bestätigen den praktischen Werlh derselben. Allen Derjenigen
welche Kapitalien ausgeliehen oder Anleihen gemacht, ist es ein
vortreffliches Hülfsbuch, das bei so außerdentlich billigem Preise vor
Jedem leicht beschafft werden kann.

TDie in unserem heutigen Blatte befindliche Gewinn⸗Meittheilun
des Herrn Laz. Sams. Cohn in Hamburg ist ganz besonders ziu
zeachten. Dieses Geschäft ist bekanntlich das älteste und aller—⸗
zlücklichste; im Mai wurde schon wieder das große Loos bei ihn
Jewonnen, und hat dieses Haus schon früher den bei ihm Bethe
gten die größten Harptgewinne von R. Martk 360,000, 270,006
244,400, 183, 000. 180, 000,. 156,000, oftmals 152, 400
(30,000. 90,000, seht haufix 80,000, 60,000, 48,00
10,000, 36,000 Rm. ⁊c. ⁊c. ausbezahlt, wodurch viele Leute
reichen Capitalisten geworden sind. Es sind nun wieder
inen kleinen Einsaz große Caapitalien zu gewinnen bis zu ed
375,000 Rm. Auch bezahlt dieses Haus durch seine weitverbren
eten Verbindungen die Gewinne in jedem Orte aus. Da eine groß
Betheiligung zu erwarten ist, möge man sich vertrauensvoll an di
Firma Lae, Sams. Cohm in Hamburg wenden, bei der ma'
zewissenhaft und prompi bedient wird.

fu
        <pb n="63" />
        J

t

2*

XLV
Verehrlen Freunden, Bekannten
und Verwandten hiermit die betrüs
dende Nachricht, daß es dem All-
mächtigen gefallen hat, meine ge⸗
iebie Gattin —

Elisabetha Heinz
geb. Herzer
in ein besseres Zenseits zu sich zu
rufen und bitte ich um stille Theil⸗
nahme.
St. Ingbert, 29. Januar 1875.
Her tief trauernde Gatte

Baulthasar Heinz.

Die Beerdigung findet am Sonntag
den 81. Januar Nachmittags
Uhr X

Hiü en?
Bei Kramer S Co in Leipzig erscheintt
—
geitschrift in Monatsbeften für e ele⸗
aute weibliche Arbeiten, enthaltend neues
tiexmustor in brilantem Buns-
Arbondruek ausgeführt, sowie Hä⸗
el⸗ und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
stickerei, Weißnähierei, Waffel- und Strick⸗
arbeit, Perlhälelei x —

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nur I. Sgr. — 6 Xx. rh Xx
77 g Die Doppelausgabe kostet das

oppelte.

—* einfache Ausgabe enthaͤlt abwech⸗
elnd einen Monat Stidmuster. den andern
dãtel⸗, Filet⸗ x. Muster. Die Doppel⸗
iusgabe enthält in jedem Monat Beides

i —XX * Zelt auf
e drei Hefte einer beuebigen —8
bei allen Buchhandlungen und Poßan⸗
—
E
Immobiliarversteigerung
Fastnacht Dienstag den 9. Februar l. J.
des Rachmittags um 1 Uhr, bei Seifen⸗
sieder Schmitt, laßt Herrn Franz Jatob
Ehrhard, Kaufmann, in St Ingbert wohn-
haft, auf langjährige Zahltermine dffentlich
in Eigenthum versteigern:

St. Ingherter Bannes,

Plan. No. 2762. 23 Dez. Acker im

miitleren Wallerfeld, neben Schreiner

Vogelsang und Johann Georg Wagner.

Plan. Nr. 2901. 80 Dez. Acker am

Seyenrech, — 4 Bauplätze — neben

Peter Schmelzer und Witiwe Mathias

Clemmer.

Plan. Kir. 2929. 29 Dez. Acker in

den Crummfuhr, neben Joh. Jos. Hel⸗

lenthal und Jos. Beer—

Plan. Nr. 2972. 63 Dez. Acker unter

der Lehmkau‘, neben Joh. Spohn und

Peter Uhl.

Plan. Nr. 2984. 2 Tagwerk 3 Dez

Acker ober der Lehmkaut mit Korn und

ewigem Klee beslellt, neben Michael Paul

beiderseits.

Plan.Nr. 3000 1 Tagwerk 90 Dez. Acker

in der Lehmkaut, die Spitze, neben

Aufstößern und Georg Schmelzer.

Plan. Nr, 3287. 23. Dez. Acker in

den Seyengärten, mit ewigem Klee be⸗

tellt, neben Heinrich Schmitt beiderseits.

Plan. Nr. 3281. 14 Dez. Acker alda,

neben Peter Custer und Franz Fichter.

Plan. Nr. 3338. 98 Dez. Acker in

den obersten Seyhen, neben Christian

Jungfleisch und Joh. Schmiitt
10. Plan. Nr. 763. 16. Dez. Wiese in

den Großwiesen, neben Franz Jakob
.. Schwarz und Georg Grewenig.

Plan. Ne. 7608. 10 Dez. Wiese allda,
neben Fanz Jakob Schwarz und Joh.
Jos. Weidmann.

2. Pian. Nr. 837, 1 Tagwerk 46 Dez.
Weese daselbst, bei der Obermuͤhle,
neheun Peter Hellenthal Wittwe und
Michael Thiery.

13. Plan. Nr. 2406. 16 Dez. Wiese in

den Bruchrechwiesen, neben Andreas
Friedrich und Georg Schmelzer.

14. Plan. Nr. 2469. 6 Dez. Wiese hin
ter der Kirche, ober der Hitzelsfels,
neber. Jakob Friedrich und Peter
Schm.lzer.

15. Plan. Rr. 2417 und 2418 72 Dej.
Wiese in den Bruchrechwiesen, neben
Andreas Friedrich.

Bemerkung.

Im Larie des Monats Maͤrz nächsthin,
mn einem noch zu beftimmenden Tage, läß!
herr Ebrhard auf Plan. ANr. 5333 u.
534. 34 Dez. Fläche, enthaltend ein
Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Hofraum
und Pflanzgarten, gelegen zu St. Ingbert
in der Hauptstraße, nebeu dem Schulhause
und Heinrich Ehrlich, zu eigen in pussen⸗
den Abtheilungen versteigern

Die Pläne hierüber wie über die in mehreren
Parcellen versteigert werdenden Grundstücken
liegen zu Jedermanns Einsicht auf unter—
fertigtem Büreau offen, das jede weilere
Auslunft gerne ertheilt.

Aus Auftrag
Das Geschäftsbüreau L. Bechthold
in St. Ingbert.

ö
J

Bekanntmachung.
Die Lieferung der für die kgl. Steinkohlengrube St. Ingbert pro 1876 noͤthigen
Lägel und Drahistisften, alß::
25 silogramm Speichernägel —F vg 16*
isß hoNasten und Schiefernägel — ——— —
600 o. große Hackennägel *
1500 do. tleine Hackennage
160 do. Schienenstiften 80 mm, —
200 do. Drahtftiften 160 m/m, *
240 do. do. 108 mw/ m· 1300 Kilo⸗ tie zue
300 do. do. 80 m/m, grameee *
200 do. do. 67 m/m, *
200 do. do. 53 m/m, —
im Submissionswege an den Wenigstnehmenden vergeben werden. — FJ
Die Angebote sind verschlossen und debörig bezeichnet bis Dienstag den 2 Februar
1873, Rachmiitags 2 Uhr, bei dem unterzeichneten Amte einzureichen, bei welchem auch
die Lieferungsbedingungen eingesehen werden können. W
St. Ingbert, am 28. Janunar 1874. — *
Rgl. Bergamt St. Ingbert. 7
—1 .
F — T —E
Cigarren-Offorto.
Durch unser bedeutendes FabrikEtablissement, sowie unsere überseeischen Verbindungen
inb directen Eintaufe find wir in den Siand gesetzt, ein so großes Lager hiesiger und echt
mportirter Cigarren zu halten, daß wir daher allen Anforderungen genügen und unseren w.
dunden eine billige und doch feine Cigarre liefern können. —
Außerdem bieten wir unferen w. Auftraggebern auch noch den Vortheil, daß wir
edes Quantum franco und verzollt zusenden.
Sämmmliche von uns gelieserie Cigarren zeichnen sich duich weißen Brand, sowie guten
Beschmack und feinem Aroma aus. J
Nachstehender Preis Courant, dessen reichhaltige Auswahl gewiß Jedem el.vabß bietet, ersu⸗
hen wir freundl. beachten zu wollen und uns gefällige Aufträge baldigst zugehen zu lassen.
s n und Iabn. TLamburg.
Holl. Brovck 236.
P. S. Tüchtige Agenten gesuchht. v
— *
Preis Courant.
6

El Boa
xl Tind —* Z
Iniverso
tifle

Flor Mille Hermoso

da Mactta, Emperatrice
Actividad, Reyna
Ingenuidad, Regalia Londres
Indiano Fuerzo, Conchas

da Favorita, Reyna

Flora Ap'z iano, Reyna

da Planta de Tabaccos, Reyna
ꝛa Sevillana, Princessa

frnst Merk, Couchss
tamilette, Regalia Reyna

pr. Mille
in
l Dr.Ori

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vnl. Pr.Ort.
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Flor de Cuba, Med. Reg.
da Maravilla, Reina Victoric
Integridad, Especial,
ravorita, Reyna
Integridad, Med. Reg.
Fruta, Reg. Conchas
Incognita, Reg. Londres
lor Henry Clay, Reyna
a Bella Cubaga, Conchas
da Carolina, Reyna
Sevillana, Brevas
Carona del Emperador
Taliope, Reg. Londres
Representation, Londres
dos Magnificos, Med. Re.

⁊z. I —
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33 —
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50
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        Unterzeichneter bringt den y iefigen und
nuswärtigen Schuhmachern seine auf Lager!
halienden Geschäftsartikel zut Anzeige, als

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rehund und Chagrè, mit und ohne Stos⸗
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Hanf und Beslechgarn, Steppfaden,
Maschinenfaden .c.
Holznägel, Oelliets, Botsten, Pech u.
..g.
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und Kinder in schönster Auswahl.

G. Linn
St. Ingbert.

78. Braunschw. Landes⸗
Lotterie u. Abth.
Beste aller existirenden Lot
terien, daher in ganz Bayern zu
fferiren geslatttet.
143,600 Gewinnel!
s kommen ev.

*, 00 0 MAIC,
spez. 300,000, 130,000, 80,000
60,000, 2 4 40,000, 36,000
6 430,000,24, 000,2 2 18,000
1124 15,000, 2 4 12,000
17 4 10,000, 8000, 34 6000
26 2 5000, 43 4 4000, 255
a 3000, 8 a42000, 1600, 15
a 1500, 400 a 1200. 23 4
1000, 548 a 600 und
42, 138Gewinne von 300,
240. 200, 180. iů.
deren kleinster mindestens den Ein⸗
sotz deckt, innerhalb einiget Moneie
zur Entscheiduug. —
iehungsanfang am Is8. Febr. d.J
Originalloofe: Viertel 8 Mark oder
4 ft. 40 Rr, holbe 16 Mark oder
d fl. 20 Kr., Ganze 32 Mark oder
18f1. 40 Kr., werden unter Beifüs⸗
ung des „amtlichen Planes“ prompt
dersandt durch
L. Opponheim jun.
in Eraux .
Die Bestellung geschieht am einfach⸗
sten and billigster auf Postanwei⸗
sungdorten. *
NB. Gewinnlisten, Gewinnegelder
und Renovat'ons - Loose erfolgen
unmitielbar nach jeder Zichuag.

eine Stelle sucht,
eine solche zu ver⸗
WV *X geben hat, ein
Grundstück zu ver⸗
kaufen wünscht, ein solches zu kau⸗
jen beabsichtigt, eine Wirthschaft,
Deconomiegu elc. zu pachten sucht,
ꝛeine Geschäftsempfehlung zu erlassen
jedenkt, überhaupt Rath zu Juse—
cationszwecken bedarf, der wende
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J An Sanmlern von Unterschriften auf fraßt jede Buch⸗
O handlung auf 10 bestellte Exemplare eit brochirtes Freiexemplar.

A —
Vas große Loos von 246 000
R.m. wurde am 19. Mai v.
J. bei mir gewonnen,
Laz. Sams. Cohn.

4u
No. 246
ist belanntlich
wiederum am

Das große Looß von
Nim. wurde am 19. Malno⸗
J bei mir gewonren.

Luz. Samf. Eohn.“

me
—
9— mit der Devise —WM F
Glück und Segen bei Cohn!“
——
überhaupt habe in den Gewinnziesungen vom Mai und Juni, Ockober Nevem⸗
ber und Dezember v. J. meinen geehrten Inkeresjenten die Gewinnfnmme von über
— RBI. Od. hIM. 220, OO
kchen Gewinnliften baar ausbezahlt.
Amburg (çarantirte große Geld⸗Lotterie von über
7 80 —2
ist diesmals wiederum mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen
bedeutend vermehrt; sie euthält nur 76,400 Loose, und werden in
wenigen Monaten in 5 Abtheilungen folgende Gewinne sicher gewon⸗
nen, nämlich: 1 großer Hauptgewinn event. 375,000 Rm., fpeciell
Rm. 250,000, 125,000, 90,000, 60,000, 60,000 40000,
36,000, 3 mal 80,000, 1 mal 24,000, 2 mat 20, 000. 1 mal
18.000, 5 mal 15,000, 22 mal 12,000, 33 mal 6000, 2 mal
4800, 40 mal 42000, 8 mal 3600, 202 mal 2400,3 mal 1800, 408 mat
1200, 608 mat 600,8 mal 360, 597 wal 300, 4 mal 240,
19700 mal 132, 14152 mal 120, 6048, 24,18 12, und 6 Rm.
Die Gewinnziehung der dritten Abtheilung ist amtlichaf
dens. und “. Februar d. J.
estecestellt, zu welcher det Renov. Preis filisiüüü
das ganze Original-Lons nur 18 Ru. od. 6 Thlr
das halbe p O 3
das viertel 1
ist. Diese mit Staatswappen versehenen Originalloose sende ich ge—
gen frankirte Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst
nach den entferntesten Gegenden den geehrten Anftr aggebern sofort zu
Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngelder sofort
nach der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und ver—
schwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen überall kann man
auch ieden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
Jede Bestellung duf diese Original-Loose kann man einfach
auf eine Posteinzahlungskarte machen. 75
FIAI. SAMS. Colan
u Hamburg Faupt⸗-Comptoir, Vank- und Wechfelgeschäft.
240000005050——
Druck und Verlag von F. X. Demcetz in Et. Ingböeri.

T V . das —X—
57
        <pb n="65" />
        Sl. Ingberker Anzeiger.

— 38

Her St. Ingberfer Umnzeiger sund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags- Douner atags⸗ und Sonniag

ummer ericheint wöchentlich vine renr a U? Dirn starg, Domnor 3144, Soms tag urd Sommtag. Asonnementsvreis vierteliahrig 22 Arir. oder
1. Mark 20 RePfg. Anzeigen werden mit 4 Krur. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.

M I7. Sonntag, den 81 Januar

Deutsches Neich. —

Der „Frkf. Jig.“ wird untarn 26. Jan., aus Bayern
Jefchrieben: „Bei dem Zusammentritte der Abgeordnetenkammer
dird sich sofort eine interessanse Debatte bezüglich der Mandats-
zückigleit des Verlretets des Wahlbezirks Speher, Herrn Dr.
Adler, entiprnen. Der Genannte, früher Prokurist des Banlhauses
Bloch und Comp. in München, ist seit der letzten Landtagssession
rus dieser Steslung ausgetreten und wurde zum königlichen Notar
ur Freinsheim ernannt. Arltilel 20 des Wahlgesetzes schreibt nun
nor: „Wer ein Staatsamt, eine Beförderung oder Hofcharge an⸗
ummt muß sich einer neuen Wahl unterziehen“ Es untertegt
vohl keinem Zveifel, daß die Ernnenung eines Prokuristen eines
Brivatbaukhauses zur Stelle eines königlihen Notars eine Veförde
ung im Sinne des Gesetzes in sich schließt. Trotzdem hat die
Staatsregierung bis jetzt noch keine Bestimmunng bezug!ich einer
Neuwahl getroffen.

Die offinöse Darmst. Ztg.“ gibt zu, deß im Großherzog ·
hum Hessen sämmtl'he Justiz und Polizeibehörden. eiuschließlich
er Bürhermeister, die Weisung haben, jede Verunglimpfung des
Staates, der Gesetze und ins besondere des Reichskanzlers durch
vie Presse sofort zur Kenntniß des Ministeriums zu bringen. Von
Darmstadt aus wird dann das Weitere in Berlin veraniaßt.

Berr bimn, 28. Jan. Wie im Abgeordnetengreifem ver—
aulet, würde der Schluß des Reichstages durch Fürst Bismarck
ohne Feierlichkeit erfolgen, doch sei der Tag noch nicht bestimmt.

Frankreich. —

Paris, 29. Jan. Aus Madrid wird der „Agence
assas“ vom gesirigen Tagen gemeldet: Ein Bataillon und 8
dompagnieen Regierungstruppen, welche in der vergangenen Nacht
n Guetaria ausgeschifft ¶ wurden, haben. Zarauz besetzt. Für!
norgen steht ein allgemeiner Angriff bevorn

Der obersränkische Sahwurgerichtehof hate den Bauernsohn Konig
don Bärenfels, welcher seinen Bruder ermordete, zum Tode ver:
—X
F Einem statistischen Nachweise über die Uhrenfabrikation in
xuropa und Amerika entnehmen wir folgende Zahlen. Es wurden
m Jahre 1870 inzgesammt fabrizirt 2200 000 Uhren; davon
vurden allein in der Stpweiz nach einer Veröffentlichung in dea
„Annalen für den Außenhandel“ 1,600,000. angefertigt. Frank⸗
eich, welches in zweiter Linie, freilich eiwas weil zurück, auftritt.
xxoduairte 300,000, England 200,000, die Vereinigten Staaten
00, 000 Stück. Der Canton Beru liefert den größten Theil der
jewöhnlichen Uhren, ungefähr 500,000 Stück jährlich Venf, —A
jornehmlich mit der Fabrikation von Luxusuhren befaßt,ca. 150 0060.
Der Canton Reufchatel ist sowohl hinsichtlich der Quan:i at als Queß
er productivste; denn er liefert die Hälfte der G sammtsumme. Das
Zbserdator'um zu Neufchatel hat bisher am meisten zur Regulirung
der Uhren beigetragen. D'e mittlere Abweichung von der Not—
nalzeit, welche sich 1862 noch auf 61 Secunden in 24 Stunden
»elief, war schor im Jahre 1868 auf 57 Secunden zurückgegangen.
Was die Chronometer anbetrifft, so zeigten von 98, die einer
zergleichenden Beobachtum unterzogen wurden, 30 eine Abweichung
zon weniger als einer halben, 8 von etwa mehr als einer Sek,
m Zeitraume von 24 Stunden.
5 FrensTesnachrichten.
Zum Vorstand des Oberpostamtes der Pfalz ist der Vorstand
es Post⸗ Bahnamtes Schweinfurt Fr Weber befördert worden.
„Die in unserem heungen Dlaue brfindliche Gewinn⸗ Vittheilung
es Herrn Laz. Sams. Cohm in Hamburg ist ganz besonderz zu
»eachten. Dieses Geschäft: ist bekanntlich das aͤllester und aller
Nuclichfie; im Mai wurde schon wieder dat große Lobs bei ihm
Jewonnen, und hat dieses Haus schom früher den ber ihm Beihti⸗
tgten die größten Hauptgewinne vom R. Mark 330,000, 270,000,
244,x00, 188 000, 180, 000,. 156 006 oftmals 152,400,
l50, 000, 90,000, sehr häufig 80,000, 60,000, 48,000
10,000, 36,000 Rm. ⁊c. ꝛc. ausbezahlt, wodurch viele Leute zu
eichen Capitalisten geworden sind. Es sind nun wieder fuͤr
inen kleinen Einsaz große Capitalien zu gewinnen· bis zu eb.
375,000. Rmi. Auch bezahlt dieses Haus durch seins weitberbrei⸗
eten Verbindungen die Gewinne in jedem Orte aus. Da eine große
Betheiligung zu erwarten ist, möge man sich vertrauenssvoll au die
Firma Laz, Sams, Oohm in Hamburg wenden, bei der man
agewissenhaft und vrompt bedient wird
—RE
. Tepp
empfiehlt fur Eonfimanden schwarzes
Tueh &amp; Herin- 55*
auch werden
Gonfirmanden⸗Anzuge
ruf Bestellung prompt und *issig ausceführ.

Vermisichtes,

r In Martinshös he sind die Röthein sehr heftig auf ·
zetreten. In Folge dessen liegen 49 Kinder irank und 15 besuchen
rach die Schule; in der obern Schule sind von 55 Kindern 28
rank. Außerdem liegen viele Kinder, welche noch nicht schulpflichtig
ind, an dieser Kranlheit darnieder.

FJInmRegensburg kam es am Sonntage zu einer
iroßartigen Schlägerti zwischen Civil- und Militärpersonenn. Eine
icht unbedeutinde Anzahl Verwundeter beherbergt das Spita—r —
2* æI 32 .5 49
Zeuerwehr· Zontag

— —
— ASA
Geschälte
Golc⸗Erbsen, Linsen &amp;
Zohnen, sowie
Tasfel- Zueer
cpfiehlt
. Zepp.

URg.
Zur statutenmäßigen jährlichen
Generalversammlung
des St. Ingberter Cantonal-Hilssvereins
zugleich Organ der Kaiser⸗Wilhelin⸗Stiftung)]
werden sämmtliche Mitglieder auf Diensstag den 2. Februar 1875 Nachmittage
um 4 Uhr in den Stadthaussaal dahier eingeladen.
Tagesordnung:
L., Rechenschaftsbericht pro 1874.
2.. Neuwahl des Vorstandes.
St. Ingbert 26. Januar 1873. Der Vorsitzende:
Heinr römer

— —
wWücektid fiur Krnße

Damit alle Kranken sich von der Bor
züglichkeit d. ilustr. Buches Vr. Ary's
Naturheilmethode aberzeugen konnen wird
on Figer VerlagsAustalt in Leipzi
in 80 Seiten starker Auszug gratis un
jirco. versandt. Jeder Veidende, welcher
schuell und sicher geheilt sein will, sollie
sich den Auszug tommen inee
Ber vervanor Fade α Erd
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        Ich empfehle mein Lager in
weiß wergen Hausmadherleinen hänfen Hausmacherleinen
Blelefeiden &amp; Terrenbuber
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gewöhnlich Handtücher-Gebild in grau und weiß,
Zwirn⸗Gebild in Tisch⸗ unhdtuher &amp;
Servietten leinen Taschentücher
in weiß u. farbig,
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Chamois &amp; Naturel⸗Damastdecken.
Friedrich Steinfeld.
rauben-Brust-Honig
— in Fl. a Mt 3, 4 Fl. 4à Mk. 193. “s SFl. à Mk.!
empfehlen unter Garautie der Echtheit J. Friedrich in St. Ingbert
und in Blieskastel Apotheker C. Richter (Löwen-Apotheke).

⏑ —
Vas gtoße Loos von 246 000
R.em. wurde am 19. Mai v.
J. bei mir gewonnen.
Laz. Sams. Cohnmn.

Auf
No. 246
ist bekanntlich
wiederum am

4— — ⸗
VDas große Loos bon 246, 0005
Rin. wurde am 19. Mai v.
J. bei mir gewonnen.
Laz. Sams. Cohn.
.9. Mai v. A. das große Loos und Prämie
von 46., TAIc.
der Debise J
Glhlück und Segen bei Cohn!
laut amtlichet Gewinnliste, wie schon so doft, abermals bei mir gewonnen worden:
überhaupt habe in den Gewinnzieungen vom Mai und Juni, October Nevem—
ber und Dezember v. J. meinen geehrten Interessenten die Gewinnsumme von über
T, cEp I. Gil. PEIIII. SS, OC
läut autlichen Gewinunlisten baar ausbezahlt.
Die vom Staot⸗e Hamburg cçarantirte große Geld-Lotterie von über
2623. 00 0 Rmm.
ist diesmals wiederum mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen
bedeutend vermehrt; sie enthält nur 76,400 Loose, und werden in
wenigen Monaten in 5 Abtheilungen folgende Gewinne sicher gewon—
neu, nämlich: 1 großer Hauptgewinn event. 375,000 Rm. speciell
Ru. 250,000, 125,000, 90,000, 60,000, 50,000 40,000,
36,000, 3 mal 30,000, 1 mal 24,000, 2 mal 20,000. 1 mal
18.000, 5 mal 15,000, 22 mal 12,000, 33 mal 6000,2 mal
1800,40 mal 4000, 3 mal 3600, 202 mal 2400,3 mal 1800, 408 mat
1200, 508 mal 600, 8 mal 360, 597 wal 300, 4 mal 240,
19700 mal 132, 14152 mal 120, 6048, 24,18 12, und 6 Rm.
Die Gewinnziehung der dritten Abtheilung ist amtlich auf
den 3. und M. Februar d. J.
festgeftellt, zu welcher det Renov. Preis firü
das ganze Original-Loos nur 18 Rm. od. 6 Thlr.
das halbe 9 3
das viertel — , 4ö— 1
ist. Diese mit Staatswappen versehenen Originalloose sende ich ge—
gen frankirte Einsendung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst
nach den entferntesten Gegenden den geehrten Anftraggebern sofort zu
Eb enso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngelder sofort
nach der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und ver⸗
schwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen überall kann man
auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbezahlt erhalten.
7I55* Jede Bestellung auf diese Original-Loose kann man einfach
. auf eine Posteinzahlungskarte machen.
LBAZ. SAIS. OCoIin
in Hamburg Haupt⸗Comptoir, Bank⸗ und Wechselgeschäft.
00030000000000000000000

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Uhr 11 Minuten F
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ä—GGomitée!
Bei Wittwe mann auf d—
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u verkaufen. Zugp er!

—N⸗en: 4024 600

O.·

Soeben erschien in unserm Verlag
und ist durch alle Buchhandlungen
zu beziehen: die 30. Aufl. des be—

Uhmten Buches:

I. Airns Raturheilmethode

oder sichece Unleuung zur Selbsthei-

lung aller vorkommenden strankheiten
durch einfache bewährte Mittel.

— Trotzdem das Werk um 8 Bogen“

Text und viele reue Illustralionen *

vermehrt worden ist, wird selbes doch

Olne Pretr—höhung
vor FT nach zu nur Mtark
abgegeben. — Niemand sollte versäu—
men, sich diese neueste Ausgabe an⸗
zuschaffen.
Richter's Verlags⸗Austalt.
Le pzig.
2
*

0. Braunschw · Landes⸗
Lotterie, I. Abth.
Beste aller existirenden Lot
terien, daher in ganz Buyern zu
fferiren gestattiet.

J d
143,609 Gewinnell-
tommen ep.

9, 00 0 Harlc,
spez. 300,000,150, 000,80,000
60,000, 2 4740, 000, 836.000
6 430,000,24,000,2 aà 18,000«
114 15,000, 2 4 12,000
17 a4 10,000, 8000, 34 6000.
26 a 5000, 43 a4 4000, 255
a 3000, 8 a22000, 1600, 12
a 1500, 400. à 1200, 23 a⸗
1000, 548 a 600 und

42,1356Gewinne von 300.,
240, 200, 180, ete. etc.,
deren kleinster mindest ns den Ein—
satz deckt, innerhalb einiget Monate
zur Entscheidung.
ehungsanfang anm 18. Febr. dJ.
Oeiginalloꝛse: Viertel 8 Mark oder
4 fl. 40 Ar, halbe 16 Mart oder
9 fl. 20 Kr., Ganze 32 Mart oder
18 fl. 40Kr., werden unter Beifüg⸗
ung des „amtlichen Vlanes“ prompf
oe sandt durch

L Oppenbeim jun.

in IXBVBMSCMIHVFeig.

Dee Bestellunz gescheht am einfach—
sten und billigster auf Postanwei—
jungskarten.

NB. Gewinnlisten, G winngelder
und Renovat'ons - Loose erfolgen
unmittelbar nach jeter Zehung.
        <pb n="67" />
        2 —

3258
5BL55 223 3538
22 —öR— * —
— — z3535355 5533335333238 78 —— —
—ãA— 5— *5 556252 233 3534358 —A 3
22 7 3—552 s56 552333*5 —5355 — ——53225 28
32 — 3 * —8 22 — — — 2 5 — 38 — S 5
52222235 — 8* — 2* 3 — 252 2 522 * *8 —— —
3 — 2 —A — 5555553 8 5535 s768
555 — 2 ⸗* 5* 3 — — — —— 3 S
85557 366 533 333325
* 2 23 532
—2553837 37283333557 33338 —— ——
2 —— 2 —— 2 ** — — 2* * — *
*2 22 T 5283 2 22 3 34 ——
55255233 529 51,135 — 35 3 — 8 S.2 *F —A
—,13353533 —— 5* — z3—3—33——385 3 2*
8 5 — 2—⸗— * 3— — —3— —A —* 2* *
*— z83 35—33333—283337 z3533 —3—— 38533 —E
3,ÿ23522 77 52 ——— —3— —5338353 55—3 —z2332 55— 3235355
z383835555 5235683 33237 I8 5*5833238 *2—5832332
23323833 z33532——85 2335 55353223535558 52 555 2
2* * 2 “582 2* 2.2 * 5 — 2 22
855280 388* 55338 35 525 —5553523235 255— 32 —2322258
284 2* * * — 535 * —— 532 * S 22 —A 55
* 28 2 8 —A — — 522 — * 3
*55 57* * 2523535533
5832238 33377535 53 s5 3838 333
7 — 5 7 —3— —
3383338 5378*
2 * 2 —— —— 3 — — —2 34—
13377 3383383333 37873533253352 22583 833
3255 5*322 z83335 —A —A 2z3350 — 5—5323 5235
552339 2 *25* 22 23 — — 222853 5—2*5225 »——9 85*
—— — 53355355373568582 2233 3 355*
3c85.3 228832 55253 8 —232 2533653—*
5922 35.2 3 —A —A — — —— 28
25326873 —772—— 3—3* 3 ——
— ——— —z2585 3—52.8 ——— — 5
255833853553 33333335383522 2 *
33553337—3 633533 33 —325335533882— D
3835523 —O S60 3 ——e————— — 22382 —288
— S58 223. 2 88 8 *
— — — 8 —2 —3 —2 —
* * —A 523753 * —
2220 252 2 — — 8 — —— 28 8—
2 835235 335833385 35 333 3322355 — 38833235 252 335
2—5*5 —E— 2 5 2 — 2 —— 22 3 25
287546 535383 2883 33338—3852785 73 232755 ———
s355357 7555553 2328 333533355 3532724 33255*83
— 2 — 738— — — v *2 * * 38 —
5 53575 23535355 335 3737332233 232 7———z2558 232332
* 2524 5S 355803 225 532357555 528 788 27 — —
5 535385 53—33 5555 33 355335— 22 3—
*2 22 5——233* — 7253 — *2 — — — 3* —A 522
* 535352 55 535* 82 *3535 — 2222 *8355334 253355
325 — 8 3 —32238372 57
22 7— — — — 2 — 2 2 2 2 2 —
33833 3 58 335 —
— — * 3 — — — —— 22 5232 222 25272 —7 5 28332
* 7* 25 28 ————— * 72 5552 — 3 25 83 ——2 —mú *
3 86 —5522
—— 5*8 5753323238 7537533 3* z2535 53835883 58383
* 2 255—53 8 2 3
* S —8 2 —A 38* 2 35 —* — — * —
38 552* 353538—35.3533 A — 533 33—2238
— 5* —** * —* 5—5 *8* 72 2
8 * — 2 — — 235 * 2* 2
33 338 5 z 33 —
—A——— 25 5—38 —3—z53253 32— —z 2346
22 —525.* — — 52. 582 — ——
— 27575 2 —2 528 2223 5355* —128 5255. —8 * 28 3
2 255 8 ——52—3——5353585 3 22 3 — 82 525888—
2 — — 5z533 —7 3258 552 55 522225 38*345
—*55 22 —A * 2222332 , 6 * 5
— —8 2 — * 22 — —A * — 32 — 325 —„ *
—A — 22 2* 2332225 * * 28 — — — — 2258535 — — 78
7 33333—338 33 sz38s3838 7
235332* 505332323587 z23z—z2582 3255 ** *— —⸗—
585—3558 35 33 *
2257 5555— 5523
—

2*
—532
*
——
*
2
*1

*
— —A——— 5252 2
22 52.52 2 35 55 —— 55
523 5————3555 353 53732x 555 5535 62235 5 552 753
53 EX * 5 5 5 8 7
Ü2e 22 5 —5 52 535 — x75 29 5 3*
*5 28 —— —z— —* — 5355 37 25 * 228*
* 2 — . * 3 * * — 53*— 2
58 — 538 25653. —2 —7—35 233
Zä — 3 588383 I3 5323
3 55 * 2* 28* 2 —252
— — 2 5* — 5222 — 8 2 — J7
— —883 3—8 5— 58522— 38
— 88353*285 8*22z55 28 23 332558878 258
e —E 3* 2227* . 8*8* — * 22 2c35 —222
—— — 2 5532 32 22 53 576 2223 8 — —— — — 5258 —
—. S55——5 52 2535350 ———— 52z33 52 5783238 5384
s 2236 25 ———
—— s5S5 32755527 738 83373852
— — —— * é—— — 58 2 —A—— ——— — — 8 2 —— ——
522272.* 22855 ——85 854 —8 2 —22 29 3 —
I38 33 . 3 83 33368
—— 2 2 —— 5—5 —2 8—28——2 —A 8 —E— — —
325333 358 83533 2533522328 »—z222323 58 35352322*
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        Pl. Ingberler Anzeiger.

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der St. Inaber ter Anzeiger (und das mit dem Hauoptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntas
summer erscheint wöchtntlich vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag uad Sonntag. Abonnementsvreis vierteliährig 42 Krir. oder
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispalti ge Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
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Dienstag, den 2 Februar

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Deutsches Reich. 4 *
München, 30. Jan. Der König hat gestern den e
Justizminister, Hen. Dr. v. Fäustle, in Ausienz — Vermischtes, —
erstattete Vortrag über den Vollzug des Civielehegesetzes. 7 3weibrücken. Wie die Zw. 3.“ mitiheilt, ist der
der Sigatsminister v. Pfretzschner murde gestetn von dem — n Ankauf des Klosters als Bauplatz für die neue Gewerbschule nun—
in Audienz empfangen. — Hexr Staatsrath v. — mehr allseitig genehmigt.
der kgl. Staatsregierung um Enthebung, von seiner Eigenschaf Der Aderer und frütere Bürgermeister Eckert ind Schweiß—
als von derselben bestimmter Verwaltungsrath der k. b. —prub. veiler wurde ron dem Appella tionsgerichte in Zweibrücken unter
Ostbahnen aus Gesundheitsrüchsichten nachgesucht. dat der inhebn des sreseleveen enset gapeugenn
Maü acheen, 81. Januar. Wie wir vernehmen, hat Taiserslautern wegen Majestätsbele idig ung zu zwei ‚Monaten unß
Nönig die Vorstelluag der Bisgöfe hezüglich des Civilehegefetze h ae berueut. 9* *
»eim Staats ministerlum der. Jusiz zustellen lassen und zvar ohne x.Aus der Pfalz. Der Jahrestog der Kopulation von Paris,
sede Bemerkung. (Fr. K. B im der 28. Jamr, wurde an verschiedenen Orten der Pfalz theils in
München, 81. Jan. Durch königliches Rglript vom »engeren,theils in größeren Kreisen festlich begangen.
zestriaen Tage ist er Landlag auf Montäg den 15. Februar nge F Die Theilaehmer an der von Müsnchenn nach dem heil.
vieder einberufen. Fal med ternommene Pilgerfahrt zählen im Ganzen 23 Personen,
Berlhin, 28. Jan. Der deutsche General - Consul in edeee 3 sa oe
Delgrad, Rosen. ist nach Berlin berufen worden, um üder gewise en z7 Ie Gegenüber demennpfindlichen
Einflüsse. die augenblicklich in Belgrad vornuherrscen scheinen, Bercht Uebelstande, daß, wer aus dem baherischen Postgebie/je in das der
zu erstatten, kicht wegen der Rangstreitigkeiten —RR Reivspost einen Brief abschickt und demselben eine Briefmatke für
Agenten. 6 die Au beifügen will, die hierzu erforderliche Reich-postmarke
Am Samatag Jen erledehe der Reidstag das A riie ee kaun, —J — uwständlicher
deehe etde wunde mit ger ehrbeit auaemommen.das aanze Weise aus dem Reichs postgebiet kommen lassen muß, wird von
Zentrum stimmte dagegen, wie dasselbe überhaupt regelmähig wider- mehreren Seiten in der Presse der Vorschlag gemacht, durch eine
A de anen Bereinbarung der beiderseitigen Posiveswaltungen anzutrduen,
handeite. Hr. Delbtück machte Mittheilung von der Zust mmuns —AV—
des Bundesratts zu allen Beschlüssen der 2. Lefung. Alsdann Borrathe von Reichspostm arken und alle Reichspostbehösden“ mit
erfolgte der Schluß des Reichstags. In der betr. Bot haft dankt emn engemessenen Vorrat he bon bohetischen pohne a setn
der Kaiser dem Reichstag für dessen hingebende Thatigkeit. .Am 'ein müßten; dann wäre Allem abgeholfen, Eine solche Verein⸗
Mieb, 28. Jan. Die „Nordd. Allt. 383. scyreoh: barung, sollie man meinen, könnte allerdings nicht schwierig sein.
2. Augnst d. J. wurden mehrere Einwohnner on. Metz, vnde Aehnlich könnte es auch mit Württemberg gehalten werden,das
sich gelegentlich eines Vollsfestes in Pont- à Mousson aufhielten, mich noch feine eigene n Briefmatten hate
haselbst von einem Volkshaufen angefaten, verhöhnt und wisbandebe F die Saaror. Zig schreibt unterm 1. Februar: Der uns
Das kaiserlice Landgericht zu Mez leitete in Folge dieses ee on Freundes hand zugesandte „Spottvogel“, ein in Indiano polis
die gerichtliche Unter suchung gegen einige der debesater in, wenne Amerika) erschei nendes belletristisches Sonntagsblatt erzählt in seiner
nnerhalb des Reichsgebietes ihren thatsächlichen Wobrnsitz hatten. Nr. 45 folgende sür unsere Leser gewiß amüsante Geschichte: Die
Dieselben wurden theils zu mehrmonatticher Gefängnißstrafe verur⸗ Angabe, daß der König der Sandwichsinseln Kalakau Ider Ab—
heilt und demnächst ausgewiesen, theils entzoͤgen sie sich der ihrer ömmling eines norddeutschen Marrosen sei, ist nur theilweise richtig.
zarrenden Strafe ducch die Flucht. Die von den französischen Der Seemann war ein aus der Lehre entlapfener gesunder Saar,
Behörden wegen des nümlichen Vorfalls gegen einige der in Pont zrücker Junge. Er ließ es sich nicht nehmen, seinen ältesten aus
3-Mousson wohnenden Excedenten eingeleitete gerichtliche Unter⸗ — Sanowichsprinzessin herberehengenenen
uchung hat zu keinem Ergebniß geführt, vielmehr sind die detrefe darl zu nennen. Lehterer ar“ in frute Jaͤgend ein großer
endea Ercedenlen wegen Mangels ausreichender Belastung durqh Aicbhaber von Fleisch; bei Tische verschlang er die ihm gereichten
Beschluß Ades Untersuchungscichters außer Verfolgung gesetzt Stude gierig, obne seine Zähne zu verwenden, troß der dielfochen
worden. J Er mahnungen des Papas im breiten Saarbrücker Dialekt: Raaanal.j
Frankreich. ahn! ftau ah! — Daher der Name. J
Die Deutschen klagten früher öfters über die schlechte Behand F Vom 26. 27. Januar wurde vor dem Assisenhose zu Cöln
ung der Gräber ihrer Gefallenen voen Seiten der französischen her Gutsbesitzer und Millionär Ju lius Harff von da, ein
Landbevölterung: Sie mögen sich beruhigen; es geschah das nicht Nandein Alter ven 68 Jahren, wegen Meineids in eine Zucht-
aus politischem Fanatismus, denn es hat sich jetzt herausgestellt, ja us strafe von 4 Jahren und. Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte
daß die habgierigen französischen Bauern auch schon viele Graber nuf die gleiche Dauer, sowie die dauernde Unfähigkeit, als Zeuge
ranzösischer Soldaten ihrer Kreuze beraubt und dem Boden gleich »der Saqhverständiger eidlich vernommen zu werden.
gemacht haben. Ein entrüsteter officiöser Artikel droht den Grab⸗ F In Straßburg wurde ein Falschmünzerpärchen entdeckt, das
chandern mit hoher Strafe. ich mit Anfertigung von 25und 100 Thir. Roten beschäftigte.
Englaud. 34. Der Fälscher, ein 25jähriger Mann, Namens Busgraw, soll Kupfer-
London, 29. Jan. Die Kohlengrubenbesitzer in Durham techer und Lithograph sein; eine junge Frauensperson, seine an—
jaben beschlossen, die Arbeilslöhne vom 13. März ab um 20 pbiiche Braut, mußte stets so lange auf einem Klaviere Lärm
»Ct. herabzusetzen. Die von den Grubenbesitzern im südlichen na hen (Spielen kann man's nicht heißen, weil sie des Klavier-
Wales bereits angekünd'gte allgemeine Arbeitersperre joll, nach einem piels unkundig war), so la nge er d'e falschen Noten stempelte.
nunmehrigen Beschlusse derselben, am Montag eintreten. Zurgraw wurde auf einer „Geschäftsreife“ in Metz auf der That
Spanien. rtappt und verhaftet.
Spanien. „Agence Habas“ meldet aus Santander t Die erwarteten Ueberschwemmungen in Frankreich sind in
om 29. Jan, daß die Carlisten sich auf das linke Ufer des nehreren Departements eingeireten. Die Ebene don Grenoble bis
Drialflusses (Provinz Guipuzcoa) zurückgezogen und daß die- Bri— Chambery gleicht einem nugeheur en See. In einer großen Anzahl
jade Salcedo im Verein mit Mipueleis den Flecken Usurbil ges von Dörfern sind Häuser, Mühle n u. s. w. eingestürzt, der Vieh—
iommen hätte. Die Generäle Loma und Blanco besetzten den stand und die Getreidevorräthe ver nichtet. Die Meurthe, die Mosel.
Itia und würden morgen öber diesen Fluß eine Schiffbrücke schlagen. di e Aisne und der Cher haben ihr Bett vperlassen.

Die Brigade Infanson seßzt die Operationen gegen Guetaria und;
Zarauz erfolgreich fort. Die Verluste seien geri5g. **
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        Cleinz; C oucqeues icug si, der jonderdate α
ein Hund einen Jäger erschoß. Der Jagdhund sprang namlich
an seinen Herrn hinauf. ihn zu begrüßen. Dieser wehrte mit der
Flinte ab, wobei die Pfote des Hundes den gespannien Hahn
berührte, so daß die ganze Ladung sich in den Kopf des, unglücklicher
Jägers entleerte.

Torgau, 26. Januar. So eben vernehmen wir die traurig
Kunde, daß 13 Menschen ihren Tod in der Elbe gefunden haben
Ein Segelkahn, welcher ca. 25 Leute, die zu dem Dommitzscher
Jahrmarkt wollten, in sich barg, wurde in Folge des großen
Sturmes umgelegt. Der Fährmeister Ehrlich, welcher, am linten
Ufer stehend, die Katastrophe sah, ruderte mit einem kleinen Boote
den Verunglückten entgegen und rettete bei eigener Lebensgefahr 12
Mann.

ιι-
ungen gemeldet. In der Capcolonie ist der Schaden unberechenbar
In der Orauje Republik tobten Stürme und Regengüsse noch är ger
Aus anderen Gegenden Afrika's wird hingegen anhaltende Dürre
und Ausßall der Ernte berichtet.

Wir machen auf das in heutiger Nummer enthaltene Inserat,
Tabellen zur Berechnung der Zinsen besonders auf.
merksam. Wir haben E'nsicht in eines der Bücher genommen
und bestätigen den praktischen Werth derselben. Allen Derjenigen
welche Kapitalien ausgeliehen oder Anleihen gemacht, ist es ein
vortreffliches Hülfsbuch, das bei so außerdentlich billigem Preise da
Jedem leicht beschafft werden kann.

εgeath

8 —
—TDZ—

4

— o IIIEiISO.

Theilnehmenden Freunden und
und Bekannten hiermit die schmerz⸗
liche Anzeige, daß es dem All⸗
mächtigen gefallen, unser vielge⸗
liebtes Töchterchen

Bertha Keipert

nach kurzem schweren Leiden, in
einem Alter von 1 Jahr 2
Monaten heute Morgen um 2
Uhr zu sich in ein besseres Jen-
seits aufzunehmen.

Um stille Theilnahme bitten
St. Ingbert, 1. Febr. 1875.
Die tranernden Eltern u. Geschw
Die Beerdigung findet Mittwoch
Nachmittag um 2 Uhr statt.

4

Prutz net sol
Mittwoch, den 3. Hornung 5781
des Abend s um 8 Uhr 112. Minuten
im großen Parlamentssaale des Ober⸗
hauses
I. Damensitzung.
IIEXXXV

Unterzeichneter bringt den hiefiegen u.
auswärtigen Schubmachern seine auf Lag
halteden Geschaftsartikel zur Anzeige, ale
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und Kinder in schönster Auswahl.

4—
G. Linn
Si. Lughert.
riezu als Seilage AIIgeme—
ner Fr das Kõöõnmi
rela Rerern Mo. 73.

a
Letzten Donnerstag 28.
Januar Abends, wurde
im Hotel Laurr ein
dunkelbrauner Ueberzieher
verwechselt, und bittet man um gef.
Umtausch dorten.

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Friedrich Stetunfeld.

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Redacnon rud und erseg von enmeß n ESt. Ingbert.
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252087 383,—83553 —55 852 5 —82 —5333355 323— 823
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57528 32233 *86 523 8 331537 2228
28 28 80 7 — — *82238 35535333333 »3
53 *5353 * 5208 3532385 15883 —e 338
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4357533357557 22 5882—82 —* 25 2558 —858 *
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— 5—2 — 32 53323536 — 2 506*7 5 2 — 8 —A
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2653332 3323268 *8 8376 —— A ———
338— 255 5*—330 222 — 532353353 —5222 —
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* 2353 5 335*68 25 555332 632. 25 553555 25 222
2 *25 327728* * 2* — 3 55 525 * — — ·8 F
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53 *5835 233.3 23. 555 *52 22—7. —2. —3228235 — 7— 3568
2*2133 73 —35 383368 s 333637 358
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253823 — ——3 —— 555 3. S8G
⁊ * * 24 — —— —— 7 — 2
2323533 3z23333 25353 323 333—333—3 2603537 352
—255388 2—5. — 5 23 232 z20 537223 —5235 5 5 —25— 2c E.5
2 2 .2 1328 — —— 2 522.2 58—52 8. 2* 28227
32 2 — — z282 25 257 5 2 2 252 53* 3 222 62
2 2 — 8* * — * *

8. —8 7*2 L 8 — 9 — — * 223 *
3.8.* 53 3335 27 235 —5—560 22 —333333683527 25*83. —38
22 235 25 53 — — 3.33 —A ñz S 73
— * 2 53 —3 — * 2* 2. E — —
2383. *3 .2553 2*8 33 63 5.*

3. 2 — 3 * —A — — t
5.253583 22 28 5538 25 75. 5 53 233 — 53525 *2 5
— 225 — 2 3 5 cãuo F ——

3533835 5837853 5 —
— — — —
323387

233 3. 734

* —2 3 2

— —

5255

* 25525 7

3328332033 S

3 2322

59332—5333538 52

258333
2223 * 2532328

12 — — 382 58 533

—

5553*7 85*83
— —

*2 2* * *8362

35 52 2526 3538
— 2 — —2 —— —

255 78335 —

535335335537.

53 *282 *5527—

322 —— 8

—— 2 2 5286 ———

—77 —

33873*

3325 2557

*52332232

2 * 2

57555.53

55*

59 — 222 * 28 — 28 2.

1238335805335857533
2 32 223255 —82 25326
—* — — 3 33 32337 322 —
32 —A —— —— —V
386*

25
6 ——, 35
— ————
E. 3336 2 7 3 *58
2 2 — — — —* — 2 3 — — —*
2532 2323825 * *
5 —23 — 3585*
35—5 —32325 85 2
22538 5* 2 25 52,23 9
33 32228 ——— S—32—53302

— 23 —2 2332 * 5258* *
5253*2332 —
3028* 5355— 33858
2 ———2. —5 333.7 .2 85
25 2. ——52322322 * —— — —*
255552772* 33 322. 25
—— 2.75 23 82 7 832
7 —22 — —— 55
*4 E2235 — 22
8 228323532 2 2 —* —
3 52. 7 72 2 * ——

52226*32222 273 5*

2825 277 7 ——

—2863433 — 35 5 —853

—238355588 2 8
57 5.3 2. — 3 5—83322

* — 2557 — 22

28* — a] 8327 —

————— *
—.2 22 2358 5* 5—222
5358 73 *22 8 * 5
8 3238 —332222 5323
6 333332685 2
5223 —2 *53 52323 323737775
—3237272 3275*2 557—2343555258*

2
35888888
—2223 323237
928*85838
2825232
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—22 722322
— ——

S* . 2 7
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2 — 2
215238 333552 255 255. 23
255 — 22 322 —2— — 225,22338
5 — —2 2 5— 6 ⏑ 5 3 522373
— —
2 2252 * 2 . *
3
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S* 25 53533 5 ——375532—5 2258.
—H 8 — — — — 33 * —27 32225 —— —
—25728 2 258 —2 —23. — 5533 —
853.22. 53 —28 232.33 —53 S. 3
277 — — * — —
23 225 —32,5535 528558 525522 257
m23—* * 533.5 *6 2*338
Z2233 — — 5 2 * —
8* 5552 —27 22 5 7525 5
—32320 *225222 782 325533338
m27 2 2 — 8 —— 2. — —— —
232 35 5345 23 5 5322 852. 7* 2
—0 3 2 55 52—55 332236535*
58355.2 25 2 8 — 2555 233*
73 — 53 2328 3583 6553
232* *325 2 53. 5532 2a
2382 FA3 — VOV—
27 38 2 2 — 33 5655
—AA — 3262 22223 ⁊ 3 2 2.*
* 88 g 2 2 — —222 * αR —
258 22 5222 — Zadẽ?
A 535 33 35 3083
25 35.3 — — — 8 3 28 — 23—
2 3. * * 2 — — — ———0—
2 *5 C 2 58 J 1*8
2228 52.58 52. 5388 —
* S —* 3. — 7 X 888 — 5
—358 535 385
22 8
23532 —A 22 8 222 —
ιιιιιÑ —
—XXXV 12 29 2 19
55 — , 3. 533
J * —3 27 — — 5* —*2
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A 83 * 27 *522 —25 —2 2. *3
——A—— 233232 s 2.33 822353
5835 233323588—— 33 — 53232723
.— 3 5—5. —324833
5 . —3 3 5 58*
— 28873 5225 222283 12— 333825387
—— E
5353 25532388 —23555 — — 5233 335332338
—— 572—32538 3 35335233 255 23
2285357 5 2 522.7 38 37 2 S 20282 ——— 2
235 55— 33 52.2. 7 — 33 2252 32 33. 5 58
258 — 33 3532 33545533.359
3335 — —
— B. *
2 387555832 * 22 22385 —553 —55832
2 3. — 2333.83 523 5583 7 2322 22
22.3 226 — 53532. 22 3 255 — — *32
⁊353 2. —333023 2 2385 53323
—2 33 * — &amp;7 222 —— *
2222385 28 —5 383—5. 5.3 7
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* . 523 —*358 * * — * * — 22275 2
3 3 3333— — 33333325
— 7* * * 7 — 2.2 * 2 8.
5283 33 33 3—. 7» 3 5 28
*2523—38833388— 2* 3z2538333383 235
2 * — ö 5537
33—3 33s553—3852 862
S 272 3* — — * 2 — — —— 232
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253533338338 —3 253 8373
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        ꝓi. Ingberter Anzeiger.

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der St. IJa derter Anzeige (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unterhaltungsblatt, ain der DienSagt⸗, Donneretagt- und Sonntas
Tummer erscheint woöchentlid viermal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sonntaa. Abonnementapreis vierteljährig P srirx. ader
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnnet.

Donnerstag. den A Februr 1875
Deutsches Reich

Köunn, 2. Febr. Nachdem die jämmtlichen acht größeren
Forts um unsere Siadt herum in Bau begriffen und die zu
Zocklemünd, Müngeradorf und Deckstin bereits so weit fortge
chtitten sind, daß dieselben noch in diesem Jahre fert'ggestellt
verden könner, hat man auch auf der anderen Rheinseite die Grund⸗
zücke angekauft, auf welchen demnächst mit der⸗ Errichtung von
dier Werken zum Schutze don Deutz hegonnen werden soll.

Berlin, 30. Jan. Nach dem Münzplan ist augenommen,
daß im Jahre 1875 zur Ausmünzung kommen werden 50 Mill
Mark Goldmöünzen worunter für“ 10 MillionenZetznmarkstücke;
36 Millionen Mark Silbermünzen, nämlich 40 Milliunen Fünf⸗
mark⸗, 22 Mill onen Einmark- und 4 Millionen Zwanzigpfennig-
tücke.“ Von einer Ausprägung von 2 Markstüchken ast ber preußi⸗
chen Münzstätten für jetzt nicht die Rede. An Nickelmünzen sollen
11625,000 Ptark 3æ Ausprägung konmen, worimter 600,000
Mark Zehnpfennigstücke;zin Kupfermimzen 1,400,000 Mark Alles in
Allem also 119,025 000 Moart. 77

Berlin, 1. Febr. Der Bundesrats genehmigte die Ge—
etzeniwürke betreffend den Landsturm, die Ausübung der Militär⸗
ontrole und das Alter der Großjährigkeit, setzte die Abstimmung,
iber das Zivielehegesetz bis zur nächsten Sitzung aus und er⸗
nächtigte den Reschskanzler zum Abschluß eines Auslieferungs⸗
PVertrages mit der vordamerikanischen Union.

Frankreich.

Paris, 31. Jan. Bei einigen Notabeln im Osften,
vahrscheinlich bei vielen, und auch in anderen Landestheilen, haben
die Unter⸗Präfecten angefragt, was die Bevöllerung zu einer Prä
sidemschaft Aumale sagen würde.

ESpanien.

Ein Telegramm der ,Times“ aus Madrid vom 29. Jan.
zesagt: Es sind lebhafte Verhandlungen im Gange über einen
Waffenstillstand zweschen Carlisten und Alfonsisten, welcher die
Brundlage eines künftigen Friedens bilden und nöthigenfalls auch
ohne Mitwirkung des Don Carlos abgeschlossen werden soll.
Letzterer soll die Stellung eines Infanten don Span'en erhalten.

Santander, 1. Febr. Gestern Abend wurde hier auf
der Straße tin ducch einen Dolchstoß verwundeter deuischer Mat—
rose gefunden ; er starb noch während des Transportes zum
Schiffe. Noqh ein zweitet Matrose ist in demselben Streit verletz!
vorden.

Tafalas,, 2. Febr. General Mor'ones ist in Monreal
qüdöstlich von Pampelona) eingezogen. Laportilla hat Lerga
gleichfalls südöstlich von Pampelona,) ohne Widerstand zu leisten,
nufgegeben. Die Entsetzung der Festung steht bevor. Der König
und das Hauptquartier sind nordwärts vorgerückt.

Englaͤud. —

London, 1. Febr. Dem Vernehmen nach sagte die Regie
rung die Einbringung eines Gesetzes zu welches strenge Prügelstrafe
ür die überhand' nehmenden brutalen Mißbhandlungen wieder ein⸗
ühren wird.

der hat der Wind, als er in seiner größten Kraft sich entfaltele,
einen ebenso bedauerlichen als seltsa men Uaglüdsfall herbeigeführt:
das in der Vittor astraße vor dem Hau ser des Herrn Regiments
sommandeurs stehende Schilderhaus warf er um, und gerade in
»em Momente, als die 141ährige Tochter der Wiltwe Ventz in
SZaarbrücken an demselben vorüberging. Tas Schilderhaus fiel
urf das Kind, und zwar mit einer solchen Wucht, duß das eirem
igenthümlichen Verhäugniß verfallere Kind noch im Laufe des
Tages gestorben ist. Die Mutter desselben ist sehr arm und em ⸗
Ffindet diesen Schicksalssa lag um so schwerer, alt die Verunglückie
ihr ältestes Kend war, von dem sie schon wir ksam unterstützt wurde.
7 In Worms haben die Firmen Cornelius Heyl und
Dörr und Reinhatt e klärt, daß sie den zur Zeit der hohen Le—
ensmittelpreise ihren Arbeitern freiwillig gewährten Lohnzuschlag
»on 10 Prozent, jetzt, da die Preise der Lebensmittel wieder ge—
sunken sind, vom 15. Februar- an einzieheß werden. 5

F. Rach dem Tode des Baron Anselm Rothschisd wat es ·eine
piel besprochene Frage, wie groß das Vermögen wohl sei, das der⸗
selbe seinem Hause hinterlassen. Scweit dieses Vermögen dem öster⸗
reichischen Gesetze zu unterziehen ist, liegt nun eine Bemessung
desselben vor. Der össerrtichische Staat sschatz soll eine Erdfleuer
von beiläufig 4,000, 000 fl. d. W. aus der Rothschild'schen Hin⸗
rerlassenschaft ziehen. Das bewegliche und unbewegliche Vermoͤgen
»eläuft sich auf 226 Millionen. Hiervon sollen die männlichen
Erben den weiblichen, welche bekan ntlich nicht den Pflichtantheil
und nur den Betrag von 700,000 fl., im Testamente zugesprochen
erhiel ten, das Plus über 200 M.lonen zugewendet haben. Die
reichen Sammlungen von Antiquitäten, Tariofitäten und Kunst⸗
'achen sollen bei der Taxirung des Vermosgens fausterst „coblant“
geschätzt worden sein.

FKölne 29. Jan. In gestriger Sitzung des Vorstandes
des Central Dombauoereins gelangte ein Schreiben des Glockengie-
zers Hamm in Frankenthal zur Verlesung, im welchem derselbe die
betreffende Commission zur Prüfung der Kaisexglocke einladet, die
etzl über der Grube im Gießhause aufgehängt ist. Zugleich hat
derr Hamm zwei photographische Ansichten der Glocke übersandt.
Die eine stellt die Seite der Gloke dat, auf welcher fich das
Brustbind des h iligen Petrus befindet, die auderre de Seite, auf
velcher das Reichswappen angebracht ist. Die Prüfung der Kai⸗
serglocke durch die Commission in Frankenthal wird selbstredend
aur eine provisorische sein; die definitide Abnahme der Glocke fin⸗
det erst statt, nachdem dieselbe hierhet gebracht ist. E*7

FStraßburg, 30. Jannar. Vor dem Schwurg tricht
stand heute die NRäherin Brigitte Burkel von Geispolsheim, Wlwe
ron Auton Kirrmann. Dieselbe hatte sich seit dein Jahr 1878 in
rin ehehbrecherisch s Verhältniß mit dem verheiraiheten Bauern
Schaal in Geispolshem, bei dem fie als Taglöhnerin diente, ein-
gelassen, und um denselben heirathen zu löonnen, vergift. te sie die
Schaal mit Phosphorteig, den ste ihr in einem Kuchen duck·Die
Seltion der Leiche ergab die Vergiftung zweifellos, die Burlel
vurde verhaftet und gestend die That. Nun tauchte auch der,
Berdacht auf, daß sie den Anton Kirrweiler, der vor —X
Jahren prötzlich gestorben war. auch vergiftelt haben könnte. Die
Leiche wurde ausgegraben und bei der Untersuchung sfanden sich im
der That Spuren vdon Arsenik, doch blieb die Moglscheeit nicht aus⸗
Jejchlossen, daß diese von den in den Sarg gelegten künftlichen
Blumen hetrühren könnten. Die Geschworenen sprachen sie de s⸗⸗
Jalb nur des Giftsmords an der Ehefrau Schaal schuldig und der
Berichtshof verurtheilte se zur Todessirafe.

Buermischres,
Medel sheim, 2. Febrnar. Gestern wurden hier

3 Wölfe angetrieben, von denen einer von Hrn. Bierbrauer J.
P. Wack und noch einer von einem andern Jäger angeschossen
vurde. Erlegt wurden zwei Wildschweine, eines vou 200 Pifd.
purch Hrn. Wack und ein weiteres von 110 Psd.

Fe Nach der „K. Zig.“ soll die direlte Linie Kaiserslautern⸗
Moinz etwa am 10. Mai eröffnet werden Man beabsichtigt da⸗
ei, einen Schnellzug zwischen Metz und Mainz einzurichten.

fManndeim. Siatt der Kreuzerwecke baden die hie
igen Bäcker jetzt Dreipfennig-Weclhe. Boilswirthschaft Handelu. Veekehe.
7 Sit. Ja hann, 25. Jan. Gestern Nadhmittag zwischen Graumjchweiger 20. Thaler⸗Looje.) Bei der om 11 Februar
Zund 4 zog aus Westen ein Wetter heranf, das einen ganz ger 1875 stattgehabten fünfundzwanzigsten Serien-Ziehung sind die
vitterartigen Charakter zeigte. Die dunkeln Wollenmassen jagten aachfolge aden . Setien gezogen worden: 1623, 3042, 3348,
ich in Hast, einen starten Regen und dichten Hagelschauen hernie; 3551, 3996, 4642, 6660, 9676, 9894. Vramien⸗ Ziehung am
xriealend; ein stütmischer Wind begleilete diese Erscheininge! Lein J. Warz.

F ——
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        Blynappbach.
Sonntag 7. Februar von Nachmittag«
z Uhr ab zrossses
tnr
oon Abends 8 Uhr ab
— MLI.
ausgeführt von der Kapelle des 45.
Infanterie ⸗Regiments aus Meß.
EFintritt zum Concert 5 Sgr. a Person.
4* * Ball 15 — —
Es ladet ergebenst ein
— 3I. Eisel.

Bekanntmachung.
Em geehrten Publikum hiesiger Stadt und Umgegend, mache ich die ergebene
Mittthe dung, daß ich Herrn Franux WolI in St- Inghbert die Führung ze'nez
Zücherlagers übertraßen habe. Derselbe ist in den Stand gesetzt, jede Erscheinung des
»eutschen und ausländischen Buchhandels ohne Aufschlag portofrei und in kürzester Zeit,
oforn nicht vorräthig, zu liefern and jede Neuigkeit auf Verlangen zur Einsicht und
Vrüfung vorzulegen.

Gegenüber dem unverkennbar tiefgreifenden Werthe einer literarischen Bildung. die
einen reinen Genuß und reichen Lohn im Gefolge hat, hege ich die Eiwar ung. daß dem
Anternehmen ein freundl'ches Wahlwollen und eine rege The lnahme entgegen gebrach
verde.
Hochachtungẽ voll und ergebenst
Leipzæig.
R. Streller.
S.”)oor!im̃ents- u. Antiquariats⸗Buchhandlung.

— 24N

—

be

R

IJ. St. GLoIIna
mpfehlen eine neu eingetroffene Sendung
Damen⸗-Regenmäntel
imn Paletot-Facon mit Aermel und Rad⸗Fracçon, letztere auch in Schottisch.

0

Eiu schönes Logis mit 2 Zimmer
hat zu vermiethen
Jos. Koch.
Zur Subsecription:
Das Ruch für Alle
Zͤlustr: Blätter für die Familie
bro Heft 3 Slhgr.
Die Musikalische Welt
Monatshefte
ausgewählter Compositionen
unferer Zeit.
Herausgegeben von
Franz Abt &amp; Elements Schultze
Ausgabe 4. B
Nlavierstücke. Lieder für hohe Stinme.
O. D.
kieder für tiefe St. Clavierst. u. Lied.
Preis pro Heft 5 Silbergroschen.

rastnachtsonntag und Montag
VREBIMMUSIK
1Ferd · Oberhauser.

— — — —
— — — — —
— S —
Frutz not sol
Fastnacht Dienstag

J
P
*

Copir · Dinlenslifte
ewpfiehlt nn
Vraunr Moll.

8781
35
28.OOo

E
FJisgitonkarten

NB. Die Decorirten haben ihre sämmtlichen Orden anzulegen.

— — — — — — — — —
— — — — —

— MB&amp;A————»————

werden billigst besorgt. Muster zur
Ansicht.
franz Woll.

Bierbrauerei zur
Lwenhurg im Zweolbeueken
Der Unterzeichneite beehrt sich hiermit zur Anzeige zu bringen, daß er
hurch den Bau seiner neuen Bierbrauerei nunmehr in den Stand gesetzt ist,
uuher seinen bisherigen Kunden, noch andere größere und kleinere Bierliefe—

rungen in jeder Jahreszeit zu übernehmen und auszuführen.
Sein Bestreben wird sein, seine verehrlichen Abnehmer stets mit guter
Waare zu versehen und er hält sich daher bestens empfohlen,
ν Senuar 1875.
4.—

Umerzeichneter bringt den hiesiegen und
uswärtigen Schuhmachern seine auf Lager
halteden Geschäftsartikel zur Anzeige, als:
ille Sorlen Sehifte, für Herren r.
damen,“ in Kalbleder, Bockleder. Kigtt,
Seehund und Chagroö, mit und ohne Stos
abpe Zeugse ha fte mit und ohne Zug,
iener Schäfte mit Verzierung.
Hanf⸗ und Bestechgarn, Steppfaden,
Maschinenfaden ꝛc. — — — — — —
Holznägel. Oelliets, Botsten, Pech u. Frucht-, Brode, FleischPreife Zentner Weißbrod 195 Kilogr. 18 kr
d. gl. der Siadi Zweibrücken vom 4 vorubrod 1 Kilogr. 23 kr. ditto 2 Klog
lle Sortes Leissen jfür Herren, Damen. Februar. Weizen 5 fl. 22 kr. Kon 4I. 16 kr. 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3
und Kinder in schönster Auswahl.. 50 ir. Gerste Zreihige⸗— fl — kr. Gerste dilogr. 32 fr. 1 Paar Wed 110 Gramid
n Finn dreihige 4 R. 82 tr. Sbelz 3 fl. Ao te. Atr. Rindfl. 1. Qual. 16 kr. 2. Qual.
X Zafere5efl. — tt. Kartoffein 1.l. — te.. *.. Kalbfl. 14 tr. Hammelfl. 15 8tt.
1. Tν Qu2 fi 45 fr. Strob fl. 20 1. Schweinefl. 16 kr. pr. Pf. Butter 38 kr
T . Drem eß in St. Inobert —
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s33 4 323353 235338
—— 333353 23323353 33337
35* 157 2 35 5 5 328 *823822 —V— ——
3832337 237238383 33 33
* —— —
A z2333288 —
3 * —25.
333223 283335 2538353 2555*
2258 553375 222 2532232585 2 3
527238 233 2158 25 2223.
* 2 * —A 533 123 2*
5523 2 * 253225 5232*3 358
2* —— * 22z585835 8 * — 7337—
3 35* 3858723.5 58 283 3 33 5822
* 2 — 3 8 *
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2 —* 8
333833333 8 723 738 33
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235385 233 33333 232333 3323
35333 2323 235 8

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482338 T58323 3385—233853253

—— 223 55352853 28853

3 333338 5223 57328328 5—357335

3 235 5855 1333 53322235

33838 2 3233233 33333*38

2. 225 5232 523 8 2 8*5S.5. 233
* I58233333 2333 2333 — 5—38 5238 5
—AF 538
—3488 8 —
55273 —X 2 2534 3 72— 83 52338 5* *
853532388 23.5—323 33E82 525 2 575
3352338333 23283 *338 13335335*
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—2 j . * 2 23S7* — J5 * — — ** 33
235 253, 22733 2 6*359537 —
332535573353 z228 33838—5
2 13535 — 253687 28* 2 8 — 3
* —3832 * 2 3 338
* 328388 533* 2538283 A
33375338 555 3567885 8335833.
3 323*3338 2283
2 — 7 —. 33 g9
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523 5 282*3 88 2* 3 ———
733533 28 272533 233383 327 —3323 3
35723333555 —A 2232*37
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        Sl. Ingberker Anzeiger.

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Der St. Inabarter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uatergaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags⸗ aAnd Sonntab

Nummer ericheint woͤchentli h viermwral: Dinstag, Donnerstag, Samstag uad Sountas. Adooↄnnementspreis vierteliuhris 42 Krir. oder
1Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Naum derechnet.

— — — — — — — — r 6 — — — —— — — —NN— —*

—F———— 1875
ιν e ee
2Deutsches Reich. 5* 3 Ssaillez zum Sihze beider Kammern bestimmt. Um Donnerstag den
W Unch en, 25. Febr. Vorgestern versammelten sich im se der Metehant wir Ro vehenheden Senitegeeheß
Saale den Bürgervereins die hiesigen Rechtsconcipienten, umn über u bee Epanienn D 5
Scinte Jur Erhaliung der Freigabe der Advocatur zu bexathen. MadrideLRiFebtunes e
eed eeie Versameang detloh sih behufs dreinn Nadtud debruat. Louid hat den Gria üübersheitten
sade der Advociur an die Reichsregierung zu wenden,. nachden und telegraphirte gestetu daßz ẽr alle Positionen, trotz lebhaften
die vaher'jiche Reg'erung die Hand h'erzu nicht. zu birten scheine. Widerꝰ andet der Taͤrlisten, genoinmen hahe. Er, vereinigte sich
Für din Fall, doß die Freigabe nicht durchgeht, wollen die Ver⸗ mit der Division Blaaeo welche don Zarauzg herkam. Die Cat⸗
imelien wenigstens eine Vermehrung der Zahl der Advokaten er uüsten haben ch nach Audela uns Aya anrück, ezogen, nachdem fie
wirken. sich von Oria und von Guetaria zurückgezogen. Loma jseht die
Straßburg, 2. Febr. Von unternehmungslustiger Seite Verfolgung hästig fat.
sst das Projelt aufgetaucht, auf den durch die Stadterweiterung Madsrid, 8. Febr. Morioues hat am Dienstag eine
puter einmal frei werdenden Grundstücke eine große Industrieaus⸗ Proviantkolonne in Pampelond eingeführt. Die Carlisten wurden
iellung zu veranstalten. Man denkt sogar daran, mit einer natio⸗ gestern in einer Schlacht bei Oteiza geschlagen. Die Regierungs⸗
zal deutschen Industrie- und Landwirthschafts-Ausslellung eine in⸗ rubpen rücken siegend vor.
ternationale Kunst⸗ und Kunst-IndustricrAusstellung zu verbinden, Englaud.
und zwar mit gleichzeitiger Wiedereinweihung des ausgebrannten L0o ndon, 31. Jan. Im noͤrdlichen England haben 15
Museums am Kieberplatz, und hofft auf zaͤhlreiche Besucher aus Tausend Zimmerieute die Arbeit niedergelegt, welche sich der beabe
der Schweiz, od Miltei⸗ und Riedeirheinland, Belgien ichtigten Herabfehung der Arbeitslöhne um 10 resp. 15 pCt. wi⸗
und Fngess 48— Nach dem Veschluß det Vundedrathes dersetzen. Es ist indessen bereits eine Einigung mit den Arbeitge⸗
plen dgt ahad ——JI —23 *8* —F — er eeer Entscheidung der Differenzen erfolgt.
durch das Reichsgesetz zur Einziehung ihres Staatspapiergeldes ich mn Rorlhunaderland wollen
berpflichteten Bundesstaalen überw'esen werden . 5 —
I A. 3.) ika.
Berlhing 8. Febr. Der Kaiser von Deutschland hat dem New-⸗— t imerik
dnige von Spanien in einem eigenhändigen Schreiben geantwor⸗ fe Wi *97 In — Jan Der Umschwung in Spanien,
et und dessen Anerkennung von Seiten Deutschlands mitgetheilt i e —8 — 4 R d zndand ne
7 — t . Man tral
Das dleiche wird von Seilen des iussischen Kaisers mitgetheilt. ih e sahleeschen Verichungen uit Spauen dadin, 5
Frankreich. weil man der Republitk Spanicn nicht zu groß⸗
Schwierigkeit in den Weg legen wollte. Es wäre daher nicht zu
derwundern, wenn in Zulunft, nachdem an Stelle der politischen
Sympathie der Verdruß der Enttäuschung getreten ist, mit Bezug
'auf die cubanische Revolution und die für die Virginusangelegen-
heit immer noch nicht berichtigte Entschädigung eine schroffere Poli⸗
tik in Washington eingeschlagen werden sollte. Darum wird der
Präsident doch nicht zögern, den jungen König sofort anzuerkennen
im Gegenthal hat der amerikanische Gesandte schon den Auftrag *
halten, sobald der König in Madrid sich niedergelassen haben werde
diesem seine Beglaubiqungsschresben zu überreichen.

Paris, 31. Jan. Wie die Theuerung in den letzten
Jahren in Frankreich zugenommen, schildert die „Corresp. Havas“
in folgenden Angahen: 1) Gemüse, Mehl und Hülsenfrüchte haben
ich in den letzten 25 Jahren um 20 pCt. vertheuert, 2) Fleisch.
Wäͤlch, Eier und Fische um 40 pCt., 8) Wein, Bier, Brannkwein.
Apfeiwein ꝛc. um 88 pCt., 4) Salz, Zucker, Thee, Koffee, Oel
un 200 pCt. Die sämmtlichen Lebensmittel find durchschnittlich
um 50 pCt. theurer geworden. Aus einer genauen Berechnung
geht hervor, daß unter den Bourbonen der direlte Lebensunterhal
ines Franzosen auf 83 —90 Frauks kam; unter der Regierung
Napoleons iII. auf 195 Fr. und jetzt gar auf 215 Fr.

Paris, 31. Jan. Wie die „Frarce“ erfährt, geht der
Marschall Wac Mahon mit dem Plan um, aus dem 1. Forpe
des französischen Heeres 4 Armeen zu bilden, welche unter dem
Oberbefehl der Generale Lebrun, Herzog von Aumale, Bourbaki
und Chanzy gestellt erden sollen. Die Sache kann nalürlich
nicht ohnne ustimmung der Nat onalversammlung ausgeführt wer—
den, aber schon das bloße Projelt hat in der Gencralität große
Aufregung hervorgerufen, namentlich war der General Duerot sehr
detreten darüber, daß er unter die Befehle des Herzogs von Au—
male gestellt werden sollie.

— Der „Moniteur“ bestätigt, daß die 19 Armeecorps in
»ier Armeen eingetheilt werden: „Um die Wiederkehr der Zwischen⸗
faͤlle zu verhüten, welche 1870 bei unseren Niederlagen mitgewirkt
jaben, hat der Generalstab des Kriegsmirist riums die Aufsiellun⸗
zen zur Zusammenziehung der Armeecorps im Falle der Mobilma
hung bestimmt; aber es ist dies nur eine Arbeit auf dem Papiere,
die sich jedes Jahr ändert, wie es in der deutschen Armee durch
den Grafen Moltke eingeführt wurd'.“

Bersailles, 3. Febriar. Die Assemblee genehmigte
n ihrer heutigen S'tzung Artilek 4 betreffend die Verantwortlichleit
der Minister, Artikel 5 betreffend d'e Revision der kenstitutionellen
Vesetze und beschloß mit 5321 gegen 181 Stimmen, daß die 3.
Lesung des Entwurfes Ventabon statifind'. Ferner wurde noch
nit 332 gegen 327 ein Amendement angenommen, welches Ver—

Verwmischtes.

fSaarbrücken, 4. Febr. Der Koln. Zig.“ schreibt
man aus Berlin: „Durch die Steigerung des Verkehts auf der
Saarbrücker Eisenbohn, so wie in Folge des Baues der Saar—
brücken-Trierer und der Rhein Nahe-Bahn, welche beide 1860 dem
Betriebe Üübergeben wurden, hat bereits in den Juhren 1861 bis
1864 der in seinen Dimensicven ursprünglich bejchränkt angelegte
Bahnhof Ste Johaun eine Erweiterung erfahren, die sich aber
schon lange als unzurtichend erwiesen. Eite we kere Ausdehnung
erschien um so gebotener, als der enorme Aufschwang der Indu—
strie und des Kohlenverkehrs nach beendetem Kriege eine unvor⸗
hergesehene Ausdehnung gewann und das Hnzutreten neuer Bahn⸗
anschlüsse mit in Betracht gezogen werden mußte. Mit der Eirp,
führung der Fischbachthal⸗ und der projektirten (29 Verbindungs-
bahn nach St. Ingbert ist der Kreia dersenigen Schienen-
wege geschlossen, welche überhaupf in St. Johann einmünden
können. Der Bahnhof soll nun dergestalt umgebout und erweiilert
werden, daß auch nach Vollendung der Fischbachthalbahn und der
Bahn nach St. Ingbert der zu erwartende Verkehr ohne Beein⸗
trächtigung der Sicherheit des Betriebes regelmaßig bewältigt wer⸗
den kann. Die veranschlagten Kosten betragen im Ganzen
5,950,600 M., zu deren Deckung bereits 3,880,811 M. 40 pf.
zewilligt sind, weßhalb noh 5,069,688 M. 60 Pfgs. erforderlich
sind. Davon werden 1ulz Mill onen Mark auf din d'e jährigen
Elat gebracht.“
        <pb n="78" />
        t Zweibrücken, 3. Februar. (Pf. K.) Wie
man hört, sind die Arbeiten auf der Bahnstrecke Zweibrücken ⸗Bie⸗
bermühle und Biebermühle-Pirmasens soweit vorgeschritten, daß
wenn ñicht außerordentliche Hemmungen inzwischen kommen, dieselbe
his zum Juli d. J. in Betrieb gesetzt werden können; dem Ver—
nehmen nach ist die Direktion der Pfälz. Bahnen auch gesonnen,
sie dann sofort dem Verkehr zu eröffnen.

7Kaisershlautern, 2. Febr. (Kais. Ztg.) Das

Urtheii des hiesigen Zuchtpolizeigerich'es im „Bindemittel“ Prozeß
hat seine günstige Wirkung nicht verfehlt. Bei einer gestern vor⸗
genommenen polizeilichen Revision der Würste bei 84 Metzgern
wurde bei keinem einzigen mehr „Bindemittel“ gefunden. — Wie
wir hoͤren, wird vom 1. März an in allen Werkstätten der pfäl-
zifchen Bahnen sats der zehnstündigen. die elfstündige Arbeitszeit
lextlusive der Vesperzeit) wieder eingeführz werden.

.Von-der Lautzer.“ 30, Jan. Sicherem Vernehmen
nach hat die durch den Herrn Kreisschulreferenten Freiherrn von
Roman in Kaiserslautern vom 17. bis 22. r. M. geführte admi'
nistrative Untersuchung ergeben, daß Jeider sowohl der Flucht des
Präparandenlehrers H., sowie dem Selbstmorde des Seminar-
Hilfoͤlehrers Bi jene groben Vergehen gegen die Sittlichkeit zu
Grunde liegen, welche hier blos angedeutet, nicht aber näher bezeich
net werden dürfen. Die geführte Untersuchung soll ferner ergeben
haben, daß diese empörenden Unfittlichkeiten seit längerer Zeit in
derselben Anstalt, aljo ünter einem Dache, so zu sagen in „zwei
nehen einander liegenden Lehrsälen? begangen wurden.

pLandau, 3. Febr. Heute erging in der Sache der

Baumwollpinnerei Lampertsmühle das Urtheil. Dasselbe verwirft
in beiden Klagen, sowohl in der durch den Vorschußberein Kai⸗
serslautern, als in der durch Holtzbacher und Etienne daselbst erho⸗
benen, die Einrede der Unzustaͤndigkeit des Handelsgerichts und
setzt zur Verhandlung der Hauptsachedie Sitzung vom 14. April fest.

Die „B.Ztg.“ schreibt aus Frankenthal, 2. Febr.: Herr
Glockengießer Andreas Hamm hier erhielt unterm 26. Jan. auf
Sr. Maj. des deutschen Kassers Befehl 12 Centner Metall aus er⸗
oberten französischen Kanonen des Jahres 1870471 zugeschickt,
um für- die Zionsgemeinde in Colombus, Ohio in Nordameritka,
welche bei Seiner Majestät darum nachfuchte, eine Glocke zu gießen.

Mannheim, 1. Febr. Der langjährige Chef der
großart'gen Spiegelmanafaltur auf dem Waldhofe, Herr Graf

h. Brauer, ist gestern nach längerer Krankheit mit Tod abgegangen.

Die Fabrik verliert an diesem Manne, der sich allgemeiner Achtung
erfreute und in der schwieriger Zeit des Jahres 1870 mit vielem
Takte aufzutrelten wußte, einen bewährten Leiter, dessen Wirksamkeit
der große Aufschwung der Unternehmung wesentlich zu verdanken
sein dürfte. Bei diesem Anlasse erinnern wir uns lebhaft an den
grellen Gegensatz, den in den Herbstmonaten des Jahres 1870
derungestörte Friede dieser fast durchweg von Franzosen bewohn⸗
ten Kolonie gegeaüber den Jammerszenen bot, welche durch die
Austreibung der deutschen Arbeiter aus Fraalreich Peranlaßt
wirrden.

p Stuttgart, 2. Febr. Der „Schw. Merk.“ schreibt:
Die beklagenswerlhen Vorkommnisse, welche sich in hiesiger Stadt
in letzter Zeit wiederholten, wir meinen die Verhaftungen von
Dirtkioren und Banquiers, sind geeignet, bei Solchen, welche

etwas enifernter wohnen, Bejorgnisse mancher Art wachzurufen,
namentlich vollends dann, wenn sie bei hiesigen als solid bekannten

Banquiers oder Geldinstituten Gelder ꝛe angelegt haben. Dies
Besorgnisse- sind duraus unbegründet, da darch diese Vorkommnisse
——
weil z. B. der Kommissionsbank die hiesigen Bankquiers und
Beldinstitute von Anfang kein Vertraueu geschenkt haben, dit Fir—
ma G. Louis Schweitzer seit längerer Zeit ebenfalls mißkreditirt
war und die Europäische Lebens⸗ und Rentenversicherungs-Gesellschaft
tein Bankgeschäft ist.

7 Stuttgart, 3. Febr. Der Beginn des fünften deut⸗
schen Bundesschießens in Stuttgart ist nunmehr auf Sonntag den
L. August d. J. festgesctzt.

—rFIn Göppingen GWürtti.) hat der Sohn des städti—
jchen Waldmeisters auf seine Aeitern, mit denen er bei der Abeud⸗
unterhaltung eines Gesangvereins in Wortwechsel gerathen war—
zwei Schüsse abgefeuert, wodurch die Mutter leicht,der Vatec tödtlich
perwundet wurde.

7 Beim Ueberfahren über den Neckar bei Neckargröningen (in
der Nähe von Ludwigsburg) ertranken in voriger Woche zwei
Männer, am 81. Januar abermals eine Person.

F Bei der im großartigen Maßstabe betriebenen Falschmünzerei
an der Sieg und in Nassau sind wenigstens 40 — 50 Personen
aus Nassau und dem Siegerlande und 25 — 30 Persouen
außerhalb dieser Bezirke betheiligt. Fünf Haup'betheiligte (Berg
arbeiter) sind bereits in den Händen des Gerichts.

4Ein entsetzlicher Unqlückffall wird aus Bremen gemeldet

Unlerhalb der Siadt bei der Reparaturwerkstätte des Norddeuischer
2loyd sollten am Nachmittag des 22. ds. zwei große neue Kesse
velche für den transatlantischen Dampfer „Baltimore“ bestir mt wa⸗
ꝛen, probirt werden. Dieselben fanden sich an Bord eines ihrer
Schleppkaähne, welche den Waarentransport zwischen Bremerhafen
ind Bremen vermiiteln. Es sind dies sehr breite, flach gehende
Fahrzeuge, welche von Dampfern heraufgeschleppt werden. Die
»esagten Kessel wurden nun vom Ufer aus vermittelst einer Spritze
mit Wasser gefüllt, um auf diese Weise die nöthige Druckprobe vor⸗
unehmen. Fast war die Arbeit gethan, da verlor das Schiff das
Bleichgewicht und im Nu lag es gekentert auf dem Strome. Von
den am Bord befindlichen 18 Personen erreichten 11, weiche ge-
ade oben auf Deck gewesen waren, das Ufer, die übrigen sieben
hienen verloren zu sein. Die am Lande steherden Arbeiter hat«
en so vlel Geistesgegenwart, ungesaumt z ei große Löcher in den
Rumpf des Schiffes einzuschlagen und auf diese Weise noch zwei
Berungläckte zu retten; die anderen fünf lonnten, trotzdem beherzte
Männer Alles aufboten, nicht aufgefunden werden. Jeder mußte
ich fagen, daß die hoch aus dem Schiffe hervorragenden Kessel,
'obald die schweren Wassermafsen hineingelassen würden, das Um—⸗
chlagen herbeisühren mußten. Die Todten sind Familiendäter.
Die Untersuchung wird das Weitere festzustellen haben. 2274

Das soeceben erschienene 7. Heft des deutschen Generalstabs⸗
verks über den Krieg von 1870 enthält zunächst die Darstellung
der strategischen That, welche zur Entscheidungsschlacht von Sedan
führte: nämlich die Rechtsschwenkung der auf dem Marsche nach
Thalons begriffenen Maas- und UII. Arme nach Norden. Zedn
Tartenskizzen, welche für jeden Tag „vom 21. - 31. August 1870,
die Stellung beider Heere verzeichnen, geben ein anschauliches Bild
yon der Ausführung dieser Operat'on. Außerdem treten in der
krzähtung die siegreichen Gefechte dieses Zeijraums, das von Nou⸗
art und namentlich die Schlacht von Beaumont, hervor, deren
Verlauf eine große Karte in drei Momenten dacstellt. Die Anla-
zen enthalten die Ordre de bataills der neugebildeten Maasarmee
und außer Armecbefehlen und Verlustlisten auch die wichtigsten an
das große Hauptquartier gekangten Meldungen über die beobachte⸗
len Beweguntzen des Feindes.

7 (uther und die Civilehe.“) In Bezuz auf d'e na ment ⸗
ich in spezifisch lutherischen Kreisen so lebhaft kundgegebene Ab⸗
jeigung gegen die Civilehe schreidt der Berliner „Gemeindebote“
inter der Ueberschrift: „Lulher und die Civilehe“ Folgendes: 1.
duther sagt: Weil Hochzeit und Ehebund ein weltlich Geschäft ist,
zebührt uns Geistlichen und Kirchendienern nichts darin zu ordnen
und zu regieren. Solches Alles lasse ich die Herren vom Rathe
chaffen und machen, wie sie wollen. Es geht mich nicht an.
Aber so man von uns begehrt, in der Kirche sie, (die Brautleute)
u segnen, über sie zu beten oder fie zu trauen (trauen hier als
Wechfelbegriff für: die Eheleute segnen und für sie zu beten), so
ied wir schuldig, es zu thun. 2) In dem ausgezeichneten Werke:
„Martin Luther. Sein Leben und seine Schriften von Dr.
döstlin, 2 Bände 1875* wird als zweifellos hingestelll, daß
wischen der Eheschließung Luther's im Kreise von vier in sein
Daus geladenen Zeugen am 13. Juni 1525 und seiner sodann
zor großer Versammlung abgehaltenen Hochzeitsfeier am 27. Juni
dierzehn Tage vergangen sind und daß es in Bezug auf letztere
Feier nicht urlundlich erwiesen werden kann, ob überhaupt ein
irchengeng und die Einsegnung der Ehe vor dem Altar
hamit verbunden war. (S. 3.)

FWien, 27. Jan. Ueber die Geburten von Zwillingen
ind Drillingen in Oesterreich meldet die „Presse“ Folgendes:
Die weibliche Fruchtbarleit in Oesterreich ist keine geringe. Im
Jahre 1872 wurden in Oesterreich 189,530 Zwillinge geboren
davon kamen 17,775 lebend und 755 todt zur Welt.) Galizien
teht in Betreff der Zwillirge obenan mit 5288, dann folgt Böh⸗
nen mit 451*, Mähren mit 2032, Niederösterreib mit 1804,
Zteiermark mit 15808 2c. Speziell die unehelichen Zvillinge be—
rachtet, war ihre Zffer 2076. Was die Drillinge anbelangt, so
amen im genannten Jahre 387 zur Welt (darunter 21 Todtge⸗
horne) und V'erlinge wurden 16 geboren, in Galizien. 12, in
Niederösterreich 42. Eine Geburt brachte 4 Knaben, je eine Ge⸗
zurt 3 Knaben und 1 Mädchen, 2 Knaben und 2 Mädchen, 3
Mädchen und 1 Knabe.

— Vor zwei Monaten starb — nach vem „Golos“ — in
inem Gefängniß des südlichen Rußlands ein Arrestant. Der In—⸗
peltor des Gefängnisses meldete den Fall der betreffenden Behörde,
ndessen konnte diese nichts auffinden, was auf den Verstorbenen
Bezug hatte. Man forschte nach uad kam auf folgendes wahrhaft
cheußliche Resultat: Vor ungefähr neun Jahren wurde der Ver—
torbene in Untersuchungshaft gebracht wegen irgend eines Verge⸗
hens. In des Behörde gingen mittlerweile die Papiere verlorent,
ud der Vergessene starb nach neun Jahren im Gefängniß!
        <pb n="79" />
        Amerikanisich! Schade, daß Sardou diese
Nuance für seinen „Onkel Sam“ entgangen ist. In der streng
„temperenzlichen“‘ Stadt Seymour in Indiana hält man es durch⸗
aus nicht für unmoralisch, wenn Mädchen um ihren Besitz würfeln
lassen. An einem Sonnabend Abend ließ daselbst ein achtzehnjäh⸗—
riges Mädchen, Namens Minnie Clarence, eine hübsche Blondine,
die für die Tochter „achtbarer“ Eltern ausgegeben wird und der
desten Gesellschaft angehören soll, öffentlich um sich würfeln. Der
Einsatz betrug 18 Cents. Man karn sich denken, daß fast die
ganze männliche Jugend sich an dem Würfeln um eiren so schönen
Preis betheiligte. Uebrigens gab Miß Minnie dem Gewianer das

Pribileg, ihre Hand anzunehmen oder auszuschlagen, und sie nahm
für sich dasselbe Privileg in Anspruch. Während des Würfelns
lehnte sie sich graciss gegen einen Schaukasten und beobachtete die
Würfe. Ein junger Mann Namens Lyon Foulconer warf die
höchste Zahl. Dem Vernehmen nach ist Miß Ciarence willens, den
jungen Foulconer, der ein bübscher Mann ist, als Ebegemahl zu
acceptiren.

F.Ein reicher Quäker in Baltimore) hat dieser Stadt nahezu
2,000,000 Dollars zur Gründung eines Hospitals und einer
Universität vermacht. Letztere ist bereits in Organisation be—
griffen.

RXI
Freunden und Bekannten die trau—
rige Nachricht, daß es dem Allmäch-
tigen gefallen har, unsere liebe Gattin
und Mutte
Elisabetha Schuster,
geborene Grewenig,
in einem ‚Alter von 55 Jahren,
versehen mit den Heil. Sterbsakra⸗
menten in ein besseres Jenseits abzu⸗
rufen.
Die Beerdigung findet Sonntag
7. Febr. Nachmittags 8 Uhr flatt.
Um stille Theilnahme bitten.
Die irauernden Hinterbliebenen

fleisch und Joh. Schmitt, in 2 Theilen.

10. Plan. Nr. 763. 16. Dez. Wiese in
Eden Großwiesen, neben Franz Jakob
Schwarz und Georg Grewenig.
Plan. Nr. 768. 10 Dez. Wiese allda
neben Fanz Jakob Schwarz und Job.
Jos. Weidmann. —W

12. Pian. Nr. 837, 1 Tagwerk 46 Dejz.
Wiese daselbst, bei der Obermuhle,
neben Peter Hellenthal Wittwe und

Michael Thierh, in 6 Theilen. J—

13. Plan. Nr. 2406. 16 Dez. Wiese in
den Bruchrechwiesen, neben Joh. Jos.
Peterß und Jakob Schmitt.

1Plan. Nr. 2469. 6 Dez. Wiese hin
ter der Kirche, cber der Hitzelsfels,
neber. Jakob Friedrich und Peter
Schmelzer.

15. Plan. Rr. 2417 und 2418 72 Dej.
Wiese in der Bruchrechwiesen, neben
Andreas Friedrich, in 4 Theilen.

16. Plan. Nr. 2424 und 2425. 36 Dez.
Wiese allda, zwischen den Bächen, in 2
Theilen.

Aus Plan. Nr. 2860. 14110 Dezw.

Fläche in — 3 abgetheilte Bauplätze —
auf der Meß, neben Peter Jung.

Bemerkung.

Im Laufe des Monats Maͤtz nächsthin,

in einem noch zu bestimmenden Tage, säßt

derr Ehrhard auch Plan. Nr. 83 u.

334. 34 Dez. Fläche, enthaltend ein

Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Hofraum

und Pflanzgarten, gelegen zu St. Ingbert bei

in der Hauptstraße, neben dem Schulhause
und Heinrich Ehrlich, zu eigen in passen-⸗
den Abtheilungen versteigernn
Die Pläne hierüber wie über die in mehreren
Parcellen versteigert werdenden Grundstücken
iegen zu Jedermanns Einsicht auf unter
ertigtem Büreau offen, das jeden weilere
Ausltunft gerne ertheiltee.
Aus Auftrag
Das Geschäftsbüreau EL. Bechthold
in St. Ingbert.
dcheüfisohe

Fastnacht Dienstag, den 9. Februar 1875,
Nachmittazs halb 4 Uhr dahier bei Heinrich
Schmitt, läaͤßt Julius Maye r, Bierbrauer
dahier, folgende Ackerstücke hiesigen Vannes
auf lange Zahlterm'ne ia Eigeuthum ver—
stergern:

Plan Nro. 1136. 99 Dezim. rechts der
stopelle neben Wittwe Sahn. —
Plan No. 3233. 2 Tagwerk 9 Dezim.
rechts in den Sey'u, neben Johann
Seel. J
Plan Nro. 349912. 1 Tagwer? 97
Dez. im Betzenthal neben Weg und Jo
hann Seel, Aus Auftrag:

Sorn, kgtk. Notar.

treffen heute Abend ein bei
Ph. Klinck.

—— — 2

*onntag u. Montag
— —
D sehweitæer.
inntag J
81R.,
Montagt
BLIII
G. MAMI.
Immobiliarversteigerung.

Fastnacht Dienstag' den 9. Februar I. J.
des Nachmittags um 1 Uhr, bei Seifen—
sieder Schmitt, läßt Herrn Franz Jalob

Ehrhard, Kaufmann, in St Ingbert wohn-

haft, auf langjährige Zahltermine öffentlich

in Eigenthum versteigern:

St. Ingberter Bannes.
Plan. No. 2762. 23 Dez. Acker im
mittleren Wallerfeld, neben Schreiner
Vogelsang und Johaun Georg Wagner.
Plan. Nr. 2901. 80 Dez. Acker am
Seyonrech, — 4 Bapplätze — neben
Peter Schmelzer und Wittwe Mathias
Clemmer.

Plau. Lr. 2929. 29 Dez. Acker in
den Crummfuhr, neben Joh. Jos. Hel⸗
lenihal und Jos. Ber. —
Plan. Nr. 2972. 63 Dez. Acker unter
der Lehmkau‘, neben Joh. Spohn und
Peter Uhl, in 2 Theilen.
Plan. Ne. 2984. 2 Tagwert 3 Dez
Acker ober der Lehmkaut mit Korn und
ewigem Klee beslellt, ueben Michael Paul
beiderseits, in 2 Thellen.
Plan. Nr. 3000 1 Tagwerk 90 Dez. Acker
in der Lehmkaut, die Spitze, neben
Aufstößern und Geotg Schmelzer, in 3
cheilen.

». Plan. Ne, 3287. 23. Dez. Acker in
den Seyengärten, mit ewigem Klee be—
stellt, neben Heiarich Schmitt beiderseitg
Plan. Nr. 3281. 14 Dez. Acker alda
neben Peter Custer und Franz Fichter
Plan. Nr. 3338. 98 Dez. Acder in
den Seyen lints, neben Christien Jung

J. 85. —D—
empfehlen eine neu eingetroffene Sendung
Datnen-NRo ectrnäntel
— in Palelot⸗Focon mit Aermel uund Rad⸗Facon, letztere auch in Schottisch.

2un6

Fastnachtsonntag und Montag
FREIMUOSIX.
dei Ferd. Oberhauser.
Trutz neot so
Fastnacht Dienstag
den 9. Hornung 6781
y 77

—

— ——

5
1
As GVornite.

l

*

Ahen.

NB. Die Decor rien haben ihre

sämmtlichen Orden anzulecaen.
        <pb n="80" />
        Eine große .. 2. Wilhelmina T. v. Andreus Osthof,
ne groß Vogelhecke mit heter S. v. Daniel Schorz.
5 Kanarienvö l 3. Katharina T. v. Jakob Kihm, Karl
— ge S. v. Michael Feichtner.
(2 Maänvchen und 8 Weibchen)ist dilligst zu b. Karl S. v. Rudulph Velten.
Arkaufen. 5* Christian S. v. Christian Kellmaier,
Wo? sagt die Exbed. d. Blattes. Susanna T. v. Peter Redel.
— — — J7 Lina T. v. Johann Schuster, Adam S.
v. Wilhelm Mai, Margaretha T. v.
Georg Woll.
9. Maria T. v. Jalob Schmelzer,
10. Catharina T. v. Adam Klein, Joh.
S. v. Nikolaus Eich.
12. Margaretha T. v. Georg Merxee
Stephan S.“ v. Joseph Sahner
Ludwig S. v. Ludwig Ruppert, Adok
S. v. Johann Grewenig, Joh. S. v
Peter Dieifotler. .
E4. Karelinn T. v. Johann Scholl.
15. Anna T. v. David Kahn. **
17. Intod S. b. Jatod Werner.
—D
19. Pi. S. b. Georg Jung.
21. Louisa T. v. Jalob soch.
22. Johann S, v. Johann Holl nger.
24. Daniel Jakob S. v. Jatob Carbon.
25. Karolina T. v. Wilhelm Kohl.
26. Adolph S. v. Valentin Degel, Peter
Joseph S. v. Peter Weisgerber, sta—
sharina T. v. Ludwig Schweitzer, Ka—
roline T. v. Johann Jung, Johann
S. v. Peter Kampf.
28. Margaretha T. v. Nikolaus Mischel,
Maria T. J. J hann Kneib.
29. Jakob S. v. Ludwig Feichtner.
Gestorben sind:

dutter, 88 J. alt, Wib. v. Wilhelni
Buckeisen.
16. Heinrich 1 J. 10 M alt, S. v. Joh.
Fuchs.
18. Heinrich, 6 M. alt, S. v. Nikolaus
Dietrich, Peter, 2 J. 4 M. alt, S
v. Peter Nothof, Maria 1 J. 8 M.
alt, T. v. Karl Jungfleisch.
19. Katharina Brauer, 36 J. alt. Eheft.
v. Johann Weisgerber.
20. Jos. 6 M. alt. S. v. Valentiu
Weseln. J
21. Margaretha Reiter, 65. J. alt, Wib.
v. Johann Jung. 3
22 Blrbara Würz,38 J.“ alt, Wib. v.
Johann Schwarze b
Johann Joseph Buhmann, 42 J, alt,
Ehem. d. Elisabetha Hager,“ Barbara
4 J. 10 M. alt, T. v.. Johann
Uhl, Rosa. J J. 55. My-alt Tpnn
Franf Buüfet: νιι
Jos. Schmitt, 52 J. alt, Ehem. v
harbara Wagner.. 7,
Heimich 1J. 3 M olt, S. v. Ad
Benoxꝛtt.
28. Elisabeiha Kempf*, 49 J. alt, ledig.
T. d. Ludwig, Elisabesiha Herzer, 60
3J. »ukt, Ehefrau v. Balthasar Heinz.
29. Georg 1 J. 1 M. alt, S. v. Eli⸗
sab.tya Sæmidt, ledie.
30. Adolph Hauck. 41 J. alt, Ehem. v.
Catharina Flätchen, Ludwig Adolph
6 M. alt, S. v. Jahann Kohl.
Verehelicht haben sich:
Am
3J. Christian Frisch mit Sophia Betz.
Am J. Joyann Nilolaus Geyer mil Catharina
3. Franz Schmelzer, 588 J. alt, Ehem. Fuchs.
/ nn Adnt Ritolauz 1J 11. Jehann Hager mit Katharina Wellaer,
7 M. oailt, S. v. Nilolaus Gries Philipp Bosche mit Elisabe ha Ropp⸗
Paul Woll, 78 J. all, Ehem. v. Ka⸗ liager, Salomon Kammerer, mit Anna
harina Schmelzer. Varia Honninger te
Margareiha 2J. 8 M. alt, T. v. 19. Michael Bobhn mit Wilhelmina Kunlel,
Jobahn Weisgerber. Jakoh Zellet mit Margaretha Elisa-
Seorg Buttermann, 25 J. alt, Ehem beihn Schmitt.
v. Margaretha Krall. 21. Johann Joseph Theobald mit Latha-
7. Sophiae 2 J. 8 M. alt, T. v. Mich. rina Rees. Nikolaus Fischer mit Katha—
Bloumeiser. ting Kleir, Georg Jang mit Elisabethe
). Elisabetha Schmelzer, 68 J ˖ alt, Wib. Stief. 9
v. Johann Becker. 27. Johaun Cark Schaster mit Mario
13. Rlolaus 5 J. 6 M. alt, S. v. Joh. Barbara Pflug.
Adam Grell. St. Ingbert, den 4. Februar 1875.
t4. Maria Euifabetha Köblhofer, 57 J. Das Bürgzermeisteramt
ait, Eheir. v. Joseph Jene, Charlottas“ Custer.
D J
ZBilligste und übersichtlichste Zins-Tabellen in R-.M.
Ju F TangesBuchhaudlunng in Tauberbischofsheim
find erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen:
Tabellen
v
zur Brechnung der Zinsen
in Reichsmark
aus jedem Capitalbetrag von 1 bis 365 Tagen
1 3 1 3 ij 212380
zu 3.33 ⸗. 3 . 4,4 4 24 * 5,5 5 —* ä
nebst Zeitrechnungstafel und Münz-Reductiustabellen
von
Muncliu de MWeilen.
Quartausgabe. 382 Seiten. Brochirt 3 Reichsmark.
In Octav mit 8 Zinsfüßen in ganz Leinwand geb, mit Goldpressung.
Preis 3 Reichsmark.
000GOOOOSODOSACOoM&amp;oDMOOOOC:
Sammlern von Unterschriften auf obige Lücher erläßt jede —R
zundlung auf 10 bestellte Exemplare ein brochirtes Freiexemplar. 9

48. Braunschw. Landes⸗
Lotterie, U. Abth.
Beste aller existirenden Lot
terien, daher in ganz Bayern zu
offeriren gestattlet.
1436600 Gewinnel
5s kommen eb...
A
spez. 300,000, 160,000, 80,000
60,000, 2 a4 40,000, 36,000
6 430,000, 24 000,2 à 18,000
IFM I5, 000,20 12,000
17 a 10,000, 8000, 32 6000
—AVe
a 3000, 8 4 2000, 1600, 12
a 15009, 400 3 1200. 23 a
1900, 548 4 600 und
42, 135Gewinne von 300,
240, 200, 180, ete. etc.,
deren kleinster mindest ns den Ein—⸗
satz dedt, innerhalb einiget Monate
zur Entscheidung.
Ziehungsaufang am 15. Febr. d.J
Originalloose: Viertel 8 Mark oder
4 fI. 40 Ar, halbe 16 Mark oder
O fl. 20 Kr. Ganze 32 Mark oder
18 fl. 40 Kr., werden unter Veifüg⸗
ung des „amtlichen Planes“ prompt
versandt dusch
L. Oppenheim jun.
in ErAMSIWV .
Die Bestellung geschleht am einfach—
sten und billigses auf Postanwei⸗
fungskarten.
NB. Gewinnlisten, Gewinngelder
und Renobations « Loose erfolgen
unmittelbar nach ieder Ziehung.

„ eine Stelle sucht
eine folche zu ver⸗
—*580 zeben hat, ein
Grundstück zu ver⸗
kaufen wünscht, ein solches zu kau—
ien beabsichtigt, eine Wirthschaft,
Deconomiegut etc. zu pachten sucht,
eine Geschäfisempfehlung zu erlassen
gedenkt, überhaupt Rath zu Inse⸗
rationszwecken bedarf, der werde
vert u
vertrauensvo
die Annoncen- Expedition von
G. Le Dau be &amp; C0.
Bureaun in MeANcHEN
P⸗sidenastraße 81.
Cipilstand
der Stadt St. Ingbert
oro Monat Januar 1875.
Geboren wurden:
Am
Georg Heinrich S. v. Georg Heinrich
Mohr, Elara Augusta T. v. Philipp
Koch.

—W

EÛÛXů ——— — — ———— — — — ———— ä—— —
Acdacnon, Truck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbiert.
        <pb n="81" />
        Sl. Ingberter Anzeiger.

der St. Inaberter Anze iger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntas
Lummer erscheint wöchentlih viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag uad Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krrr. oder
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.
RP.

Sonntaq,

72240
1875
Deutsches Reich.

Münchea, 4. Febr Der gestrige Hofball nahm einen
zlän zenden Verlauf. Der König unterhielt sich mit dem Gesand⸗—
en, namentlin mit dem päpstlichen Nuntius, und den Min' stern
nusz Freundlichste. Es wurden ihm der österr. General Schön-
jeld und der preußische Attache Graf Bismarck vorgestellt.

Berhin, 4. Febr. Der Bundesrath hat heute das Reichs-
Tibilehegesetz gegen eine Minderheit von 14 Stimmen, darunster
Sachjen, Mecklenburg, Oldenburg und Braunschwe ig I

(A. Z.
Frankreich.

Stahl. der Direktor der Aktiengesellschaft zur Verfertigung metere⸗
»logischer Instrumente, fabrizirt dieses Glaͤs in einer solchen Qua⸗
ität, daß sie dem französischen Glase, welches De la Bastie in
Richmond fabr icirt, vollkommen gkeichkommt. Für die Marine ist
diese Erfindung von gçgroßer W'chtigkeit und deshalb nahm gestern
der Chef der kaiserlichen Marine, General von Stosch in Beglei⸗
ung des Dere ktors der hydrographischen Büreaus der deutschen
MNarine Dr. Neumeier die Fabrikationsmethode in Augenschein.
die 40 Millionen Franks, welche der frauzösische Erfinder für
»as Geheimniß seiner Methode forderte, sind somit erspart und
Deutschland gleichfalls in Besitz dieser wichtigen Neuerung.

* Gußeisernes Straßenpflasser. In Hamburg werden jetzt
Bersuche mit einem gußeisernen Straßenpflaster gemacht. Die An⸗
vendung eines solchen Pflasters ist in Warschau in größerem Um⸗
ange bereits vorgensmmen und hat ich dort gut bewährt.. Die
dauptfvortheile sollen die solgenden sein: 1) die rasche Herstellung,
2) angenehmes Fahrea auf demselben, 3) Nichtglatlwerden weder
m Sommer noch im Winter 4) Unveränderlichkeit des Profils
elbst bei grozen Lasten, 5) leichtes Aufthauen nach Frostweiter
und 6) geringe Unterhaltungskosten. Die derwendelen gußeisernen
Roste sind nach einem aus Warschau eingesandten Modelle von ei⸗
ner Eisengieß rei in Ottensen gegossen vorden. Der Quadratmeter
ommt auf 10 Thaler oder auf das Doppelle eines guten Reihen⸗
oflasters zu stehen. Das AsphaltFelsenpflaster hat sich in Ham⸗
burg nicht bewährt. Wenn es auch in Bezug auf Festigkeit nicht
die Probe, trotz einer sehr lebhaft en Frequenz, eingebüßt hat, so
ist doch dasselbe den Pferden bei eintretender Glaätte wie beim Re⸗
gen sehr gefährlich und hat zu vielen Unfällen geführt.?

F Zwei Uateroffiziere als Ehepaar. Augenblicklich weilt in
Tottbus ein Reservist, Max Köhler, Geometer, zur 14tägigen Ue—
zung eingezogen, der einzige Enkel des Heldenmädchens Anguste
Zrüger. — Am 5. März 1816 wurde in der Garnisonkirche zu
Berlin der Unteroffizier Köhler von den Gardeulanen mit dem Un⸗
erofsizier Krüger, Ritler des eisernen Hreuzes und St. Georgor⸗
dens, getraut. Eine solcte Hochzeit ist noch nie dagewesen und
vird auch nie wieder vorkommen. Dieser tapfere Unteroffizier
Krüger ist das sogenannte Heldenmädchen don Friedland Ostpreu⸗
zen) Auguste Friederike. 1841 feierten die beiden Unteroffiziere,
Ober. Steuerkontroleure zu Templin, ihre siberne Hochzftit. Bei
der Jubelfeier 1863 wurde ihr Geburtshaus zu — mit ei⸗
ner Gedenktafel geschmückt.

F Bei Belfort wird auf der den gauzen Umkreis der Stadt
beherrschenden, 674 Meter über der Meeressläche liegenden Höhe
des „Sabert“ ein großes Fort erbaut. Eine neue, datin fährende
Straße ist bereits fertig. Das neue Fort wird der Schlüssel des
ganzen Belforter Festungsgürtels werden.

F In Lil le liegt General Faidherbe, der im Winter 1870
—71 dem General von Goeben gegenüberstand, hoffnungslos dar⸗
nieder. Er ist an beiden Beinen gelähmt.

In Aberdeen in England ist die Nachricht von dem Un⸗
tergange des nagelneuen Dampfers Lochnagar“ eingegangen. Das
Schiff verließ Newcastle mit einer Kohlenladung am 33. d6. nach
Indien und scheiterte am 26. d. auf einer Saudbant an der Küste
von Esser. Von der aus 27 Pecsonen bestehenden Mannschaft
werden 96, einschließlich des Capitäns vermißt. di— Uebrigen
wurden von einer franzosischen Brigq aufgenommen und in Flic-
zingen gelandet. Der Dampfer befaß einen Werth don 20 bis
30,000 Lsir. Ein Telegramm aus Brüssel meldet soeben, daß 4
der vermißten Seeleute von einem Fischerboot gerentet und nach
Ostende gebracht wurden.

Paris, 4. Febr. In der Boischaft des deutschen Reichs
and heute Abend ein Empfang Latt, welcher gewiß zu den glän⸗
endsten dieser Saison gehört. Schon ungewöhnlich früh waren
die Salons der Fürstin Hohenlohe, die mit gewinnendster Liebens
würdigkeit die Honneurs machte, von der Elite der Par ser Ge—
iellschaft gefüllt. Neben der officiellen Welt, welche durch den
Marschall Mac Mabhon, sämmtliche Minister, die Präfekten, den
Bouverneur von Paris, den Prässdenten der Natiogalversammlung
und wohl sämmtliche Mitglieder des d'plomatischen Corps verkreten
war, bemerlte man in den strahlenden Räumen des Botschaftsho—
rels eine Anzahl der hervorragendsten Persönlichkeiten von Partis,
—
fen Sarliges, die Freiherren Alphons und Gustav von Rothschild
mit ihren Damen, die Herren Emil Girardin, Lachaud, französi⸗
che und englische Militärs nund die Creme der deutschen Colonie.
Gegen elf Uhr ging eine große Bewegung durch die Salons; am
Arme des Fürsten Hohenlohe hielt die Konigin Isabella von Spa⸗
nien ihrrn Einzug, begleitet von der Gräfin Girgenti, ihrer Toch⸗
ker, der Herzogin von Montpensier, ihrer Schwester und einem
zlänzenden Hofstaat. In dem weißen Saale wurde nun um die
dönigin und die Marschallin Mec Mahon Cercle gebildet and es
entspann sich eine bis lange nach Mitternacht währende animirte
Unlerhaltung. Der Präsident der Republik, in Civil, Band und
Stern des Rothen Adler-Ordens auf der Brust, ging leutselig von
Bruppe zu Gruppe und nabm in der ungezwungensten Weise an
den Gesprächen Theil. Die Königin Isabella verweilte längere
Zeit in intimer Conversation mit der Fürftin Hohenlohe und der
Marschallin Mac Mahon and nahm von allen Seiten mit sichtli⸗
hem Stolze die Glückwünsche zu den Waffenerfolgen ihres könig
ichen Sohnes entgegen.

Paris, 5. Frbr. Aus Hendaye. 4. Febr. wird gemel—
zet: Gestern hat General Loma neuerdings vie Carlisten auf der
Höhe, welche die Ortschaften Cestona und Zumaya beheerscht, ge
chlagen.
Spanien.

Madrid, 4. Febr. Zorilla wurde wegen Agitationen
m republitanischen Sinne ausgewiesen und ist nach Frankreich ab⸗
gereist.

Tafalla, 4. Febt. Die Generale Moriones und Des-
pujol nahmeu Puente la Reyna, in der Nähe von Pampelona, mit
Sturm. Die Carlisten wurden vollständig geschlagen. — König
Alphons befindet sich in Oteizo, wird gegen die carlistischen Stel—
ungen bei Santa Barberina vorgehen und darauf sich mit dem
Forps des Generals Moriones zu ver einigen suchen. General
MNoriones ist bereits in Vampelona eingerückt.
Bermischtes.
f.Darmstadt. Ein Zeichen der jetzigen Geschäftsstockung
st, daß schou sehr oft der letzte von Aschaffeneurg kommende und
ach Mainz gehende Zug ohne einen einzigen Passagier hier an⸗
am; es sind auf der ganzen Strecke keine Leute ein- noch ausge⸗
tregen.
⸗ FBerlin, 3. Febr. Die Erfindung der Fabrikanon
inzerbrechlichen Glases, welche zuerst in Frankreich auftauchte, ist
jereits auch in unserer Stadt heimisch geworden. Hetr F. M.

Dienstesnachrichten.
Der Steuer- und Gemeinde · Einnehmer Friedrich Dörrlher
in Offrubach wurde auf die erledigte Steuer- und Ge meinde.
cin nehmerei Bellheim seinem Ansuchen enisprechend, versetzt.
iantashwMccltlMheMvaÑwoöltcWn
        <pb n="82" />
        Fastnacht Dienstag den 9. Februar 187*
—
Schmitt lasien Joh. Val. Kopp Wittib
nd Kinder dahier ihre Liegenschaften
hiesigen Bannes in Eigenthum versleigern,
als:

Plan No. 1329, 44 Dez. Acker in der

Mausbauch neben Carl Graffion und Mar⸗

tin Zott.

Plan No. 13612/3. 84 TDez. Acber all

da neben Jakob Ammann und Heinrich

Hauck.

Hlan No. 1469. 51 Dez. Ackker auf dem

droßen Flur, 1. Ahnung neben Jakob

AÄmman und Peter Best.

Plan No. 1502. 88 Dez. Acker auf
dem großen Flur 1 Ahnung neben
Johann Hager und Franz Jakob
Henrich.
Hlan No. 1853. 47 Dez. Alker in der
Rischbatp 1. Ahnung neben Jos. Fries und
Peter Uhl.
Plan No. 1923. 52 Dez. Acker in
der langen Ahnung in der Risch⸗
bach, neben Nilolaus Kiehl und- Joh.
Best.
Plan No. 2052. 16 Dez. Wies in der
Gehnbach neben Joseph Fries uid Joh.
Schmitt.
Pplan No. 1751. 14 Dez. Wies in der
Risshbach neben Peter Redel und Joh
Adam Spohn.

Horn, kgl. Notar.
Fastnacht Dienstag den 9. Februar 1875,
Nachmittags 2 Uhr dahier bei Heinrich
Schmitt läßt Schuhmachermeister Franz
Faos dahier drei Ackerstücke hiesigen Ban⸗
Jes auf Zahltermine versteigern:

Plan No. 2133. 42 Dez. in den Dutt⸗
deller Rödern neben Bernhard Kopp und
Magd. Hellenthal,

3223 24 Dez. rechts in den Sehen

neben Heinrich Schmitt und Miichael

Thiery.

2968 932/10 Dez. in der untersten

Dreispitz neben Bergmann Jung und

Joh. Jos. Bechtel.

Bis zum Versteigerungstage lönnen
diese Ackerstücke auch verkauft werden.
Horn, Iql. Notar.
Faßtnacht Dienstag, den 9. Februar 1875,
Nachmittazs halb 4 Uyhr Lahier bei Heinrich
Schmitt, laͤßt Julius Mayer, Bierbrauer
dahier, folgende Ackerstücke hiesigen Bannes
auf lange Zahlterm ne in Eigeuthum ver—
deigern:
didn Nro. 1136. 99 Dezim. rechts der
Kapelle nehen Wittwe Sahn.
Plan No. 8233.2 Tagwerk 9 Dzim.
rechts in den Sehen, neben Johann
Seel.
Plan Nro. 349918. 1 Tagwer! 97
Dez. im Behzenthal neben Weg und Jo
zann Seel. Aus Auftrag:
Horn kat. Notar.
— — — — — 7 —c.—x——
Am gasinechidienstag bei Gelegenheit
der Güterdersteigerung des Herrn Ehrhard
wird dem Verkanf ausgeboten werden:
Plan No. 1457 3. 84 Dez, Garten
im Etzelchen neben dem protestantischen
Pfatrhause und Wittwe Lyon.
Jos. Beer.
IJ Patentisirte
Copir Dinlenslifte
ewpfiehlt

Zur Subsecription:

Das Buch für Alle
Illustr Blätter für die Familie
pro Heft 3 Stbgr.

Die Musikalische Welt

Monatshefftee
ausgewählter Compositionen
unserer Zeit.
Herausgegeben von
Franz Abt &amp; Elements Schultze
Ausgabe 4. B
Klavierstücke. Lieder für hohe Stimme.
O. D.
Lieder für tiefe St. Clavierst. u. Lied.
Preis pro Heft 5 Silbergroschen.
franz Wollb.

Soeben erschien 'n unserm Verlag
und ist durch alle Buchhandlungen
zu beziehen: die 30. Aufl. des be—
rühmten Buches:

Dr. airns Naturheilmethode

I L«

oder sichece Anleuung zur Seldsthei—
lung aller vorkommenden Krankheiten
durch einfsache bewährte Mittel.
— Trotzdem das Werk um 8 Bogen
Terxt und viele reue Illustrationen
vermehrt worden ist, wird selbes doch
—AI
vor Te nach zu mir Ttank
abg egeben. — Niemand sollte versäu—
men, sich diese neueste Ausgabe an⸗
zu schaffen.
Nichter's Verlags-Austalt,
Lepzig.
Q

— Montag
TIC.
4
Ohweleer,
·ntag J
ISIL.

VTATGG Kru ne

—

—7

/VPamit alle Kranken sich von der Vor⸗
zagiee d. illustz. Buches Dr. Airy's
Naturheilmethode überzeügen können, wird
on NRichter“s Vorlags⸗-Unstalt in Leipzig
ein 80 Seiten starker Auszug gratis un
freo. versandt. Jeder Leidende, welcher
schnell und sicher geheilt sein will, sollte

sich den Auszug fommen lasien.

Montags
G. Junmg.
Eine große Dogelhecke mit
5 Kanarienvögel
2 Männchen und 3 Weibchensist dilligst 3—
yerkaufen.
Wo? sagt die Exped. d. Blattes.

Zisher versanbt 5439 000 érb

—— —— ——

Viür DPamen?!
Bei Kramer S&amp;S Co. in Leipzig erscheint:
Die
A hEĩ t
Zeitschrift in Monatsheften für leichte ele⸗
ante weibliche Arbeiten, enthaltend neue
ztiekmuster in britlantem Bunt-
Arbendruck ausgeführt, sowie Hä⸗
el⸗ und Filetmufster, Vorlagen für Weiß⸗
stickerei, Weißnählerei, Waffel ⸗ und Strick⸗

arbeit, Perlhäkelei .

Die enfoche Ausgabe kostet ppro Mo⸗
nat nur 19. Sgr. — 6 Xr. rh I0 Xr.
ifterr. Die Doppelausgabe lostet das
Doppelte.

Die einfache Ausgabe enthält abwech-
selnd einen Monat Stickmuster, deu andern
Hakel⸗ Filet⸗ ꝛc. Muster. Die Doppel⸗
qusgabe enthält in jedem Monat Beides.

Man abonnirt zu gjeder Zeit auf
je drei Hefte einer beliebigen
allen Buchhandlungen und Voñßan⸗
stalten.

*

Unterzeichneter bringt den hiefiegen und
uswärtigen Schubmacheru seine auf Lager
altenden Geschäftsartikll zur Anzeige, als
Alle Sorlen Sehäfte, füt Hertenr
Damen, in Kalbleder, Bockleder, Kitt
Seehund und Chagrè, mit und ohne Stos
oppe Zeugscehäste mit und ohne Zug
iener schaäsßte mit Verzierung.
Hanf und Bestechnarn, Steppfouden
Daschinenfaden ꝛc.
Holznägel, Oelliets, Borsten, Pech u.
d. gl.
Alle Sorten Leist'n für Herren, Damen
und Kinder in ihdeher Auswahl. — — — ——
2
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G. Linn Jeuerwehr-2WMontag
St. Iuebert. hei Joh. Sellenthal

Trutz not soꝰ
Fastnacht Dienstag

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—A Woll. NB. Die Decorirten haben ihre sämmtlichen Orden anzulegen.
RKedacion Acud und Verlag von F. X. Demesß siu St. Ingbert.
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5 .253—5 8*23538 2 2 — —2 53385 —5—— 4602
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        St. Ingberker Anzeiger.

Dder . - e s(und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta
Aummer erlcheint wlhintlich viermal: Diuzbtag, Donnerstag, Samstaa uad Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krir. oder

1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Dienstag, den V. Februar 1875

De:utsches Reich — In der Sitzung des Ziuchtpolizeigerichts Kaiserslauiern vom

München, 6. Febr. Das heute erschienene Militär Ver-2. Febr, wurdea Otto Fiscus, Lehrer von Würzweiler, Carl
rdnungsblatt giebt Nachstehendes bekannt: Die Vollzugsvorschrften Balentin Frank von Otterbach und Peter Buhl vom Reichenbacher⸗
u 88 58 und 59 des Reichs; Militär-Pensionsgesetzes vom 27. hof, Gemeinde Otterberg wegen Ent ziehung vom Eintritt in den
Juni 1871, wonach Ansprüche auf Invalidenversorgung nur dann Deenst des stehenden Heerts, zu je 100 Thlr. Geldstrafe ev.
rtthoben werden konnten wenn dei Ausübung des actven Mili« je 3 Nonat Gefägniß verurtheilt.“
ardienstes ein Unteroffizier oder Soidat durch⸗ denDienst de4⸗7Kaiserstauterin, 7. Febe. Wie wir hören, wurde
hädigt wurde, erleiden lünftighin eine Aenderung dahin, daß einc n allen hiefigen Fabriken mitgetheilt, daß mit dem 21. Februar
im aciiven Dienste erhaltene Beschäde guag. insoferne dieselbe wührend ine Lohnreduction von 20. Prozent eintreten werde. Es herrscht
usübung einer dienstlichenn Handlung ohne eigenes Beschulden dezhalb in den Arbeiterkreisen ein'ge Gährung und soll bis nächsten
litten worden ist, den Betreffenden berechligt, Versorgungsansprüche Sonntag eine allgemeine Arbeiterversammlung einberufen werden.
zu erheben. Ferner wird bekannt gegeben daß für die verjchien J —V
denen Untero fiz ers-Chargen jede Dienstbeschädigung den Anspruch FAus der Pfalz. Die Prüfung zum Einjährig ⸗Freiwilligen⸗
auf die chargenmäßige Invalidenpension begründet, auch wenn der Dienst für die in der Pfalz Gestellungspflichtigen nimmt am
Penfionät die erdiente Charge noch kein volles Jahr im Etat be— Montag den 8. März, Vormittags 8 Uhr, im Saale Kder Har⸗
leidet hat. nonie zu Speier ihren Anfang. Die Aumeldungen hiezu muͤssen

Muünchen. Das in der Ausarbeitung begriffene Budgel bis zum 1. Maͤrz bei der Prüfungs -Kommussion in Speiler
jUr die XIII. Finanzperiode wird in Martwährung hergestellt. erfolgen.

Die mehrfach bestandene Erwactung, als würde bezüglich der Be— .In der Schwurgerichtssitzung zu Mainz am 1. Febr.
amtengehalte der Gulden in Mark umgewandelt werden, hat sich vwurde bei verschlossenen Thüren gegen Adam Grimm, 33 Jahre
nicht erfüllt. Wie man hört, wird ein diesbezüglicher Antrag von alt, Müller von Kleinkarlbach wegen Verbre hens gegen die Sittlich⸗
der 3Rgierung niat gesteilt, sondern eine evenfucise Initiative den deit u. Diedstahls einer filbernen Uhr verhandelt. Die Vertheidigung
stammern seloͤst überlaffen werden, wozu freilich kaum eine Aussich/ ührte Herr Dr. Levi II. Die Geschworenen bejahten die vier ihnen
bestehen dürfte. dorgelegten Schuldfragen und der Angeklagte wurde in Anbetracht
Mänchen, 6. Febr. Die Negierung hat gestern mit der leines schlechten Leumunds in eine Zuchthausfirafe von 5 Jahren
Berwaltung der bayer. Ostbahnen einen event. Kaufvertrag ab- derurtheilt; die bürgerlichen Ehrenrechte wurden ihm auf die Dauer
geschlossen. In Folge dessen haben in der nächsten Woche die pon 5 Inhren aberkannt und die polizeiliche Aufsicht für zulässig

Verwailungskommissionen der Ostbahn über den Pensionsfonds »rllärt.
und über den Inbalidenfonds zur Berathung z sammen zu treten. Münzhhen, /. Febr. Eine hier stadtbekannte Pecsön-
(N. C.) ichteit, Anna Dennerl, die sog. „Zeitungsnantel“, welche mit

Kassel, 5. Febr. Die Schulmännec unserer Siadt stehen Zeirungsteagen 54 Jahre befchäftigt war und seit dem letzten
aug.nbl'cklich, wie der ‚Germ.“ aus der frützeren kurfürstlichen eldzuge die „Wacht an der Post“ genannt wurde, hat, obwohl
Refidenz unter dem 2. Februar geschrieben wird, bestürzt und cheindar lümmerlich sich fortbrirgend, doch die Summe bou 8000
rathlos vor einem Phänomen, wie es in der Geschichte des hiesigen J. in ihrem Strohsocke hinterlassen!

Schulwesens wohl noch nicht vorgekommen ist. In den lezten Mehrere Blätter entharten folgende herzliche Bine“:
Tagen ist man nämlich einer wohlorganisirten Gesellschaft von „Vertrauensvoll ersuche ich alle Die, weiche im Besitze von Briefen
fünszehn jugendlichen Dieben auf die Spur gekommen, welche meines entschlafenen Gatten sein sollten, mir diese gütigst auf kur-
den besseren Familien ang hören und Schüler des Gymuasiums, e Zeit zur Verfügung zu ftellen. Es ist mir Herzensbedůrfniß,
der Real⸗ und höheren Bürgerschule sind. Seit einem halber die Correspondenzen meines geliebten Fritz zu sammeln, und werbde
Jahr sollen sie ihr Handwert in den Kaufläden getrieben und q die mir anvertrauten Orizinale gewissenhaft zurücksenden. Eise⸗
dier, Wurst, Schmudjachen ꝛc. im Werthe von 150 Thlr. annel- nach, Villa Feitz Reuler, im Jahre 1875. Louise Reuter, geb.
tirt haben Tie erbeuleten Victualien gaben Stoff zu wüsten Ge- dunte.“
lagen in einem mit Dolchen und Säbeln delorirten Zimmer. DiefNitolaus Ködch hin, Sohn dez gleichnamigen ehemaligen
Sache erregt natürlich das gößte Aufsehen. Abgeordneten des Depart. Oberrhein und Mitgled der bekannmen
Frank reich. Mülhauser Industriellen ⸗Familie, ist zu Paris im Alter von 62

Paris, 7. Febt. Die Anleine der Sitadt Paris ist Jahren gestorben. Er hat letztwillig verfügt, duß seine Gebeine
ungefähr 50 HMal gezeichnet, davon 80 Mal in Paris. 14 Mal in der Schweiz beigeseßt werden und dort ruben mögen, bis Eisoß
in den Departements einmal ia Elsaß Lothringen. vieder franzoͤsisch geworden sei. (Da werden lie wobl in der

Spanien. Schweiz bleiben für alle Zeit.)

Madrid, 6. Febr. König Aifons hat sich nah Pam— . Lom dom, 8, Febt. Am Queens Bench Gerichtshofe
delona begeben und wird demnächst nach Madrid zurückkehren. n Westminster sch ebt gegenwärtig ein Gründerprozeß, der wegen
Die Operationen gegen Santa Barbara werden fortgesetzt. — Die des Umstandes, daß die betheiligten Parteten sämmtlich den hoͤheren
Einnahme von Puente la Reyna durch die Regierungstruppen 2tänden angehören, einiges Aufsehen erregt. Admiral Sir JJohn
wird amtlich bestätigt. Die Vetbindungen mis Pampelona dey, Sir Seymour Blane, Kr. M'Cullagh Torrens, Parlamens-
sind hergestelit. Die Beschießung von Santa Barbara, einer Vor⸗ nitglied für den Londouer Bezirk Finsburg, Mr. Easterick, ein
ftadt von Estella, hat begonnen. — Die Fueral-Deputirten von krParlamentsmitelied, und Mr. Francis, ein Direklor der London—
Biscaya haben an die Bewohner der Provinz eine Aufforderung ind County-Bank, sind in ihrer Eigenschaft als Direktoren der
jur Niederlegung der Waffen gerichtet. Fanadian Oil Works Corporation (Limited) angeklagt, einen fal⸗

Bernisqhres—. chen Prospelt veroͤffentlicht zu haben, in Folge dessen sehr viele
pRNiederauerbad, 8. Febr. Am Samstag vor Eltionädre ihr in das Unternehmen angeiegles Kapital verloren.
acht Tagen geriethen die Brüder Jakob und Nikolaußs Lannisuger Vie aus der Anklageschrift erhellt, sind die in einem Distrikt der
von hier, beide Gypser, aus geringfügigem Anlasse mit einander Provinz Ontario gelegenen Oelwerle fast werthlos, aber, obwohi
in einen Streit, der die schlimmsten Foigen hatte. Jakob Lanninger 'ie Direltoren dies durch verschiedene au sie gerichtete Warnungen
bersehie seinem Bruder mit einem Pruügel einen wuchtigen Hieb vußten, gründeten sie dennoch die Kompagnie und kamen überrin,
auf den Kopf; die dadurch eutstandene Verlehung war so schwer, die Summe von 480, 000 Pfd, Sterlin süt das Eigenthum zu
daß der Geiroffene ihr gestern Rorgen etlag. Der Thäter hat sich ihlen. Die Vethandlungen dürften mehrere Tage in Ansptuch
durch die Flucht dem Arm der Gerechtigkein entzogen bmen.
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        OJ 28O.
Gott dem Allmächtigen hat es ge⸗
fallen 6 Kind J 2

mil
in eixem Alter von 392 Monaten
gestern früh plötzlich zu sich abzurufen.
Die trauernden Eltern
L. Bechthold.

Cäcilie Bechthold.
— Die Beerdigung findet morgen
Rachmittag 2 Übr statt.
Bekanntmachung.
1. Die Rechnung der Armenpflege.· St.
Jngbert pro 1874,. 3**

2. Der Voranschlag dir Armenpflege für
das Jahr 1875,* —A——
3. Die Rechnung des Hospitals pro 187⸗
und A —
4. Der Voranschlag des Hospitals pro 1875
liegen zur Eiusicht auf dem Bürgermei—
steramte effen.

Die Verpflegstage im Hospitale pro 187⸗
betragen 3124 fl.

Die Einnatz me beträgt pro 18745
3 il. 4233. 02 kr
Die Ausgabe beträgt il. 2317. 52 k.
Mehreinnahme fl. 1915. IO tr.

Von dieser Summe wurdn die Scheuer
im Hospitale zu Zimmern eingerichtet und
sonstige größere Reparaturen vorgenommen.
St. Ingbert den 6. Februat 1875

Das Bürgermeisteramt 2*
Custer.
2000000
78. Braunschw. Landes⸗

Lotterie, . Abth.

Beste aller existi renden Lot

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offeriren geslattiele.. I
143600 Gewinnel!
vg kommen ey.

0, O000 HarIc,
spez. 300,000,150,000, 80,000
60,000, 2 4 40,000, 36,000
6 4,30,000,24,000,2 a4 18,000

»1114 15,000, 2 à 12000
17 4 10,000, 8000, 34 6000
26 45000, 43 4 4000, 255
a 3000, 8 a4 2000, 1600,12
a 1500, 400 a 1200 23 4
1000, 1348 a 600 und.
44,138Gewinne von 800,
240. 200, 180, ete. etct.
deren kleinster mindest us den Ein
satz decht, im erhalb einiget Monate
zur Entscheidung.
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38 — 232 — * 5*2 5333—682

552532 33835 725835 333 25 2353 883353553 53555222385
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        Sl. Ingberler Zenzeiger.

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der Su Jnaberter Anzeiaer Gand das mit dem Handtblatte verbundene Uaterhaltungeblatt, mit der Dienbtaat-, Donnerstagt- und Sonnta
ummer erscheint wochentliv vie r malze Deirn atag, Donner ätaa, Samstag uad Scuntaqg. Abennementsvreis vierteliährig 42 Krir. oder
“EMark 20 R.Pfg. Anzeigen werden xrit 4rar. die dreispaltige Zeile Vlauschrift oder deren KRaum berechnet. —
M 23. Ae ta I. ii .4 I i/ Donners *24. den 11. Februar 8 .si * ν, 4875
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ι Deutschess Neich et etiail Land rist und daß eine Vevollerung; die also part und ar pF
Miünn ch enes Febt.Der deutsche saiser und Koaig von wie der Pariser das thut, allezeit —8 A
greuten hat dem kgl. dah rn Gehetmen alz nao Profe ssotr NDr. sich auf'g Auße rste an, gute mnnb niige Waoren durrporiren un
Giesebrecht dahier ben Rothen Adier-Ocden RClasse verliehen. dringt immer mehm in Deutschlamd ein, wo sich Alles verschlechtert
Nach altem Herkom men fand heute Naqhmittag nuter Zusam und verthouert hat. Auf diese Weise kommt des Geld, was die
nenfluß einer großen Menschenmenge bt Metzgersprung an dem Franzosen an Deutschlond gezahlt, bald mit Zinfen in die He imoth
Fischbtrunnen vor dem nenen Rathhaus statt. Waährend des Vor⸗ uurück, nahdem es in der Fremde nicht viel Gutes angestellt.
mnoags hielten die zu G.fellen avancirten Metzgerlehrlinge in ihren (fBy
Anzügen untet Voramritt eines Musileorps ben Umgang in der *
Stadit. — Das ,dentsche Mufsikfest“, welches im August d. J.
mn Glaspalast hätte stattfinden jollen, ist auf das naächste Jahr
erschoben woeden.
München, 8. Febr. Nach den vom Staaisministerium
zer Justiz soeben veroͤffent! ichten Ergebnissen der Strafrechtspflege
m Konigreich Bohern während des Jahres 1870 wurden von den
Zerichten des Körigreiches 428, 199 strafbare Handlungen abge⸗
mtheilt. Hierunter befinden sich 135,731 Uebertretungen der
Forstgeseze und 293. 468 sonstige strafbare Handlungen. Von den
etzteren wurden 1808 als Verbrechen, 59,021 als —— ——
229,344 als Uberteelungen erklärt. Die Zahl der Verbrechen
ertheilt sich auf die einzelnen Regierangsbezirke in folgender Weise:
Oberbayern 1181, Schwaben 938, Niederbayern 746 Unterfranken
397 Mittelfranlen 821, Oberpfalz 488, Obersranken 417,
Pfalz 320. Ein Vergleich mit der Größe der Bevölkerung er
ibt, daß je eine strafbace Handlung trifft in Königreich auf 16,
n Schwaben auf 21,99, Oberfranken auf 21,57, Oberpfalz auf
21,858, Mittelfranken auf 18,48, Unterfranken auf 16,99, Nie⸗
derbahern auf 15,57, Oberbayern auf 18,98 und in der Pfalz
auf 13, 60 Koͤpfe der Bevölkerung, denn je 1 Verbrechen im
Zonigreich auf 850, in Schwaben auf 621. Oberbayern auf 744
Niederbahein auf 809, Unterfranken auf 880, Mittelfranken duf
I120, Oberpfalz auf 1149, Oberfranken auf 1299 und in der
Bfalz auf 1922 Köpfe der Beböllerung,
In einem Erlaß des k. Staatsministeriums der Finanzen
vird darauf hingewiesen, daß die Reichskassenscheine nach ihrem
stennwerth bei allen königl. Kassen in Zahlumg anzunehmen find,
and daß diese/lben bei der Reichshaupilasse in Berlin für Rechnung
s Reiches zederzeit auf Etfordern gegen baares Geld eingelöst
oerden. W
Münchea, 6. Febr. Der Ausschuß des mittelfränkischen
dreislehrer⸗Vertines hat aus Anlaß der Eatschließung der k. Re—
zierung vnn Mittelfranken, worin den Lehrern Auflehnung gegen
ie staatliche Ordnung vo geworfen wurde, ein Ausschreiben an die
Zezirl3vereine etlassen, in welchein deren Mitglieder ersucht werden,
ein diefer Zeil des Kampfes der Schule auf dem Gebiete der
Zelbstständigkeitsmachung den aufgestellten geistlichen Schulinspel⸗
oren pflichtmäßigen und pünktlichen Gehorsam, soweit derselbe nach
den gesetzichen und vecordnungsmäßigeun Bestimmungen geforder!
oerden kann, mit aller Bereitwilligkeit zu leisten, und Alles zu
zermeiden, was nur im Geringsten Veranlassung zu Klagen oder
Leschwerden oder gar zu dem Vorwurfe der Disziplinlosigkeit geben
toͤnnte.“

Bermiuschre s.
rJakob Lanninger aus Niederauerbach der seinen
Bruder mit einem Prügel erschlug, (siehe v. Nr.) hat fich am
Montag dem Gerichte gestellt.
rKaiferstautern, 8. Febr. Am Samstag fand dahier
im Stadthausfanle vor einer Verfammlung der Oberfoͤrfter des
Forstamtes, so wie hiesiger Beamten, Stadirathsmitglieder eci durch
den Forstmeister Vogel die feierliche Ueberreichung des Ritterkreuzes
2 Cl. des Verdienstordens vom heil. Michaet an den am 1.
Februar letzthin in den Ruhestand getretenen Oderförner Valt,
hofherr ftatt. GRirk. 3.)
fKaiserslautern, 8. Febr. In der am Samstag
stattgehabten Sitzung des Gewerbeoereins wurde n. A. die Frage
debauirt. wie man fich vor Verlusten durch die schle hie Scheide⸗
münze zu schützen habe, die aus Baden und Hessen, wo seit dem
1. Januar die Marlrechnung eingeführt ist und in Folge dessen
die Sechss und Dieilreuzer Stude eingeloͤst werden, setzt in die
Pfalz fließt. Es wurde beschlossen, ein Gesuch an dask. bayher.
Staatsministerium zu richten, worin gebeten werden soll, moöglichs
bald eine Verfügung zu erlasser, in welder diejenigen Münzsorten,
velche bayerischer Seits nicht eingelöst werden, genau bezeichnel
werden, damit das Puoblikum dieselben jet schon zurüdwei sen um
ich vor Schaden bewahren kann. Ferner soll don: Seiten den
Gewerbebereins eine Mahnung? an das Publikum gerichtet werden,
bei Annahm. der Groschen und Sechser vorsichtig zu sein und
diejenigen Stücke, welche nicht eingeiöst werden, wie die österre
hischen, die durchldcerlen, die Knopfsechser ec. schon jeßzt Uzurück⸗
zu weisen. Mais. gZigh.
rNeustadt, 8. Febr. Der Beschluß des h efigen Stade
rathes, eine eiste Gymnastaektasffe zu gründen, ist bonder igl.
Regiernng nicht genehmigt worden, wie Dies auch Grünstadt und
Dürlheim gegenüber geschehen ist. Es wird sich aljo nun um dir
Irage handeln, ob es nicht mit Hilfer des Diftriktztathes doch zu
ermöglichen ist, ein vollständiget Gymnasium herzuftellen.
. Das Zuchtpolizeigericht Larn dau hat den Polizeidiener
Prechtel von Bergzabern, der mwegen Beleidivung des Fürsten
Bismarck in erster Instang zu 109 Tagen verutihein worden war,
auf Berufung des Staatsanwaltes zun 80 Tagen Gefängniß ver—
urtheilt. J F
Die Gemeinde Kandel hat dem dortigen Landrichter
Müller das Ehrenbürgerrecht verliehen.
7 Sarmstadt, 4. Febre Der Konig von Belgien hat
dem Prinzen Ludwig von Hessen für den Muth und die Aufopfe·
zung, welche Letzlerer gezeigt, als er mit Gefahr seines eigenen
Frankreich. debens am 15. August v. J. im Seebad Blankenberghe einen
Paris, 8. Febr. Der Erfolz der Patifer Anleihe ist so Menschen vor dem Ertrinlen retter, den Orden für Cpolberdienfie
aglaublich, daß et den Franzosen förmlich die Köpfe verdreht. J. Elasse verliehen.
Seht, noch ist unser Credit unerschöpft, noch Ind upsere Hilfs- F Die »A. Hopf. Zig.“ iheilt mit, daß sich eine Vereinig⸗
nmittel unerschöpflicht So rufen heute einstimmig alle Blättet. In ang von Berliner, Leipziger und Chemnitzer Brauereibesi gern und
ser That weiß man nicht, was man zu einem —** Eegebniß Braumeistern gebildet hat, welche dahin sͤrebt, jede Anklage über
agen soll. Eine Siadt, die schon genug Schulden hat, will waitere die Anwendung gesundheitsschädlicher Stoffe in den Brau⸗ reien und
3200 Millionen Schulden machen, und siehe da, es werden ihr twa verdächtige Biere in Unt ersuchung zu ziehen. — Die erslie
weinahe zehn Millionen, nahezu so viel, als die Staatsschuld Versammlung findet am 13. Febr stati, und wird ein fester Verein
frankceichs beträgt, vom eigenen Lande und vom Auslande ange⸗ lonstituirt werden.
oten. Das Letztere hat eine Milliarde gezeichnet. Wir Deutjche F Im Jahr 1874 war die Auswanderung aus Deuischland
oͤnnen daraus Manches lernen. Wenn auch viel Börsenschwindel nach Amer ika sehr gering, dagegen Rückwanderung aus Amerika
zei dieser Ueberzeichnung ftattgefunden hat, so läßt sich doch nicht nach Deut schland unerhoͤrt groß (6500 Kopfe.)
eugnen, daß in Franlreich, welches seine Kriegsschuld eben erst Die in Birminghari früher bedeutende Fabrikation von
ezahlte, noc sebr viel Geld sich findet, daß es ein sehr reiches Säbelllingen ist durch die Solinger Indusirie in Folge billige
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        daß es Nebeusachen find. Lehrt ihnen, daß Spazirgänge besset
sind, als Spazirfahrien, und daß die wilden Blumen gar —
iind sür Den, der sie aufmertsam betrachtet. Lehrt sie“ allen
vioßen Ssdein y rachten, und daßz, wenn man Nein oder Ja sagt.
man es auch wirklich so meinen soll.“ Lehrt ihnen, daß das Glüd
in der Ehe weder von dem äußeren Anstand, noch von dem Geld⸗
M. Fr. Pr.) des Manñes abdängt, sorndern allein von seinem Charalter. Hab
VLondon; 3. Febr. Nicht genug damit, daß an 120,000 ihr ihnen Das beigebracht und sie haben's verstanden, danrß laßl
kräftige Meunschen in Sud · Wales unthätig“ist jetzt auch noch unter fle,“ wenn die Zeit gekommen ist, getrost: heirathen; sie werden
den Schiffsarbeitern am Tyneflusse auf der Strecke zwif den ihren Weg dann schon allein finden. 35
Newcastle und RouthShields LintStrike ausgebrochenDie Ar ie prbeerr nelen u be.)n Dem Nationaten Wo Peublatt für
beitgeber; wollten eine Loenreduckton von 10 resp. 10.3C4. wodhene Stadt und Lano“ schreibt man aus Hillesheim i.Id. E.: Ein
esoοâß70οο A-beiler hielten es dahet e aee den rreienh echengne, Dient u siht
Arbeit einzuftellen· VDie Fouds der vdorligen Gewerlbereine · sind beg doti die Uaporũch igt᷑. ĩ seinen Koff· c aaf di. Strasge⸗u sielleu.
stark und die Aufregung daselbst ist sehr groß. weicher ihm dann gestohlen wurde. Anslatt sich nun sofort an dit
4GBas folursen wi mnmehiteenseren Töcht eirn Polizei zu wenden, schrieb daffelbr einean hiez wohnenden Bruder
bh u N Geel hnen eine ordemiunhe Schus loung.. Wehrta set loach gleiche nach dern Wolensh imer Schafet zu gebeng
rin nahrhaftes Essen kochen.Lehtt ste waschen, dů in Strümpfer misteist Sympathie die Kiste zurüdschaffe. Der Bruder lomm
flopfen, Knopfe annähen, ihre eigenen Kleider, machen .und ein diesem Auftrage sofott nach. In Walletsheim angekommen, geht
ordenilichts Hemd. Lehrt sie Brod baden und daß eine gute er zum Schäfer auf's Feld, zeigt diesein den Brief, und die Ent—
Züche viel an der Apotheke spart. Lehrt ihnen, Daß eint Markascheidung des heiligen Mannes lautet: „Ich werde jetzt die Kist
hundert Pfennige werth ist, und daßß nur Derjenige spart, derbeschwören, und wenn dann noch Alles darin, wird dieselbe zurück
weniger ausgbt, als er einnimmt, und daß Alle, die mehr a wenn nicht, muß der Dieb aber doch zur Strafe sit
geben, verarmen müssen. LO et hnen, vaß An bezahttes Kartum lauge laufen, bis Sie ihrt Stillstehen gebieten, und für alle Fälle
leid besser ist und. besser kleidetn als ein feidenes, wenn man müßsen Sie hinreisen, denn soll die Kiste zurück, so müssen Si
Schulden hat. Lehrt ihnen, daß ein ruundes. volles Gesicht mehr in Zeit 48 Stunden die Reise antreten, auch schon deßhalb, dami
werth ist, als fünfzig schwindsüchtige Schönheiten. Lehri sie gute der Dieb sich nicht todt lause, was doch zu unchristlich. Also sobalt
starke Schuhe kragen. Lehrt sie Einkäufe machen und nachrechnen, Sie au die Thore kommen, sagen Sie: ich bin bhier; dadurch
ob die Rechnung auch stimmt. Lehri ihnen, daß sie Gottes Eben⸗ stunden Sie das Laufen des Diebes und erzielen die Rückgabe der
bild mit starkem Schnüren blos verderben koͤnaen. Lehrt, ihnen Kiste besser.“ Der Betreffende verreiste hierauf zwischen Hilleshein
einfachen, gesunden Vrenschenversthud. Selbstvertrauen, Selbsihife id Rachem etwa 10 Thaler; in, Wallersheim bezahlte er nu
und Arbeitsamkeit. Lehtt ihnen, daß ein recht chaffener Handwerlern Trinkgeld, denn der heilige Mann nimmt a la Schäser pon N.e
in Hemdaärmelu und der Schürze, selbst ohne einen Pfennig Ver; derembt Richts und der Ersolg mit der Kiste var der, daß men
mogen, mehr werth ist, als ein Dußzend reich gekleideter und vor bis heute noch keine Spur und im Weichbilde der Stadt Aache⸗—
nehmer Tagediebe. Lehrt ihnen Gaͤrtenotbeit und die Freaden auch noch keinen todt Gelaufenen gefunden hat. Der ganze Vor
der freiex Natur. Lehrt ihnen, notabene wenn Ihr Geld dazu sall ist. eine Thatsache, für deren Wahrheit Korresponden
habt, auch Musik, Maleren und alle Künste, bedenkt aber immer bürgt:7. ap284 866. 355
Hanse und Bestechgarn, Sieppsoden,. . 44.
Maͤschinenfaden ꝛc. I 7 X æ ziß
Holznägel, Oellieis, Borsten, Pech u! 5. Patentisirte 3.
d. gl. —V . J 3328 *
Alle Sorien Leisten un 3— Damen Copir. Dintenslifte
d Kinder i önst
R in schoͤnster ugwasl ewpfiehlt
— 2 G. Linn franz Wolh.
—V St. Iughert.

GOr L. PIBVXO-
Freunden und Bekannten hiermit die
raurige. Nachricht daß es Gott dem
Allmaͤchtigen gefallen hat, unsern viel⸗
geliebten Gatten und Vater IJ
Friedrich Zollnhofer
nach laungem und schweren Leiden
heute Morgen um 138 Uhr in ein
hesseres Jenseits abzurufen.
üm stille Theilnahme bitien)
Schnapphbach, den 9. Febr. 1875.
Die Keitrauernde Gattin und Kinder.

—Biierbrauerei zr
——— in rbrüeen,
Der Unterzeichneite beehrt sich hiermit zur Anzeige zu bringe daß
durch den Bau seiner neuen Bierbrauerei nunmehr in den Stand gesetzt is
außer seinen bisherigen Kunden, noch audere größere und kleinere Bierlief⸗
rungen in jeder Jahreszeit zu übernehmen und auszuführen.
ESein Bestreben wird sein, seine verehrlichen Abnehmer stets mit gute
Waare zu versehen und er hält sich daher bestens empfohlen,
Zweibrücken im Januar 1875.
— j I.. —

Zur Subscription ·;·
Das Zuch für Alle
Illustr Blätter für die Familie
pro Heft 3 Slbgr.
Die Musikalische Welt
Monatsheftfte
ausgewählter Compositionen
unserer Zeit.
Herausgegeben von
Franz Abt &amp; Elements Schultze
Ausgabe 4. 2
Klavierstücke. Lieder für hohe Stinime.
O. D.
dieder für tiefe St. Clavierst. u. Lied
Preis pro Heft 5 Silbergroschen.
7Ranz Vollb.

7. 86. OoIAn.
empfehlen eine neu eingetroffene Sendung
Damen-Regenmäaäntel
in Valelot⸗Facçon mit Aermel und Rad-Facon, letztere auch in Schottisch.

——

— — — ——
nerzeichneter bringt den hiefiegen und
auswärtigen Schuhmacheern seine 3 Lag er J rucht- Bro de, FleischPreise
haltenden Geschäftsartikel zur Anzeige, als: er Stadt Zweibr üchen vom 11
Alle Sorlten SEShäste, füt Herren v. Februat⸗ Weizen 5 fl. 34 ir. Korn4 I.
Damen, in Kolbleder, Bodleder, Kitt, 8 Gerste Lreihige — fl— kr. Gerst
Sechund und Chagrè, mit und ohne Stos⸗ Areihige — fl. — tr. Spelz 46 835
tappe Zeugse haste mit and ohne Zug, dafer 80fl— o3 kr. Kartoffeln 1 fl. — kr
Winne eürte mit Verzierung. ,gen 2 fl, 48 fkr. Sirob 1ifl. 80 tr. pe
me—

Zentner Weißbrod 19 Kilogr. 18

storubrod 1 Kilogr. 23 kr. ditto 2 Klog
16 kr. 1 Kilogr. 80kr. Gemischtbrod
dilogr. 32 kr. 1 Paar Weck 110 Gramn
2kr. Rindfl. 1. Qual. 16 tt. 2. Qua
14. Kalbfl. 14 tr. Hammelfl. 1503
Schweinefl. 16 kr. vr. Pf. Butter 38 *

—BSSEEäXÆAÆMEcg52ZSI5Z
2 Rnaohbh⸗ert
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235355 3 5753853335325338555 — 5533335538332338
253 233 ——— 8 725 858 5
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— — * — —— 28 0 —
3 2 2 27322— 323—3 22 * 512 —2 3
38 282 — 2 22—2533—8* — * * — —22
3223333335353338 3223657 „322 588 —
2 2* s — * * ——
7258 538535 23235323 587 — —
3823388 282 5 38535333357 —1 —A
E80 285. * —2323258 ED22 cEA5 228
2255 —A 52222 — 533 222* —— 2
833* —R ——z532326 55338532 58 82855
33378 33336 — ———
57 5—53 —25238 3 52— z53—8 —73 — 3—
3537333883637585 2833338535338
2— —2 2 * * *
— —35 32668 533225 — — 52 23
2 75237 — 5 2125 ẽ »82 — 2
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* — —A 528 —A 22298 3846 5552 552153
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5 5—2558 87 — 8 —663— 53525853 5228325 258
—23— ——— 33 —83 232
2 — 535553 —23* 553833332365 5
5 32 —8* 53 27 32—5S 2.5 222 ——75 EINDS 5
2 2——8225 —— * 3 2 —2
.22 3 — — ⏑ — 2— 522—8246
5* —— — 8 — —3 — — — — *2 5252 — * 5 — —2
2. 2X 2 23838 5323252 2 2 3 2m —8 28 232*
— 2*7. — 32588 22322 7 —— 228 2*5 —z8823.5 — —
—3z33583233 —238253335 58533353335 —— 2553357
2 585 5—3 223—528 —35 —75652 2353222 ——
555 —3 ——— —3335—*——28—3——32383358
s 3 —5 — 55 —3 — — ——— 58 —8532355* 35225*
2323 —5 *2 5 2z — z5B33 57c86 3 320 — 58 —52⏑ 3 2
* — — —A — ——
5B— — 3 —3 8585
283 —3 22* — —A —— —c23 —— ——2 —————— 2——— 2
*5*822 — 223* 235S — —222275. 58238232557
33 33333 3—323
IESB 5⏑ —325 — — 3 85— *
2533833233333 —5783335568 —
23 — I 2 * — — 2 2 *
222263 5333 3883 533—33333332858 3z35 32
27 225 — 3 33 538 5355
25 — 8582225 8 S— 22 IE355 53220 — 2 23 252—235 —A
555—5—33385 8353833332353 — —
5275—22328 —232 f—— —3255à—8— 2052 — 2253 2 25526588—
555* —58 8 238 * 522 552 282.3*2 — — 2555350
2 — — — — 8 2222 7358 — 83—835855 23 235* X5
— — 23235 — F — — — ·8 53382 2 3
—A— — 752 5582 * 8 *
— 5sf 53— — 23355 533353 2383— 25535 528 — 653 233*
321 28* —

—

—F
28 *
222 252352
—— ———— 22.
— 55 333525— —5
2222 333 753 ——
222 523258 52 5535 35—826533
5 55553 253258 z— 35 z38—8
3538358s 55 ———— — —— ——
3553533333236 i —
— — —— 528 22 —2 2 8 28558 25 — ——— —
223 225 —* — — ——A — —— 5 *822 — 27 *
52 2555525 52322 ———— 2 *8 352* 8 1323 — *2 3
328 * 6 2* * — 227* 3 8 23— — 28
2 535 55z52 —32558 35237 — 535235 * 7* — *
5— — — —A —A — 823* 3338—2522 *28853833
5 7 8 2 2 * 2222* 5 25353 xz835332325 223*
5—532382 3322 85 35558 z235—325 S 28 —z585
A 5 55 5a2238 5 838383 338* —A ———— 325537* 5*
22 535 38 55522* 8 —&amp; 2583S85 22 5335 5
— 258358 * 2233 3 —— 3 * — — 232 —
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— 8 —33 7 — — —
8
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2 — 2338 —58 *225. 2 55523528* 5
58 2 535—55885 —A—— —
5 23532223 7E5S52 * S. — 225 5 * — — 2 38
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324 2 ⸗ —2 5857 582 5 *58
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2* — K — — — —53 —8* —
8 255533 28 — *22288 —3 34 8 58
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532—2 3* * 4 E7ER — 225 22 * 2 * —A
33* 5533325 32833332 253 735 353535
—8 53383232355 1353357— * — *252 2
533335s35 — 5S58 S —— 38 n 29 5 —A———
—A — — 53 2232 2 22 2 2 2 . — 23
22522 22332 25 56 338
558 22—555 856 — 5* —— * 55* 328325
S 7 2 V —2 — —x— 22 —— —— 5 9 3583358
—3 7 23332333 7*5355333 — 572326383
—* —— * * E23 — 2 — A 8 —
5 z35—328 * 55323* z565352333 22 5323233 38
353333 23333, 83 338
7. —85 —E ——— —2— 23 2*
——— A * 2 2532F — —— — — 23 555— 5755 —538
31355533323 a 28 232328 — — — 3* 225 — s—8333
32 3553333—537 z* 3 7233 27 33, 2*22 532 555 22. 23 238
5553 7z3 38* 585—853358 537 335 ——— 58*
55 33326 35355* 225855 530353355 * 238735 —
2523 9 *2 — 53 2372 23853853358 35 3— 88*
5 * 2 5 52522 2 585 O 22* S S6 —A —323
558* 5553832332 32257 — —— —— — 2kF —A ——
552 * —— 2*5 5 2 —— 23 5 5 382 2 2 8232
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        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Paudeeer Anzeiger sund das mit dem Hauptblatte verbandene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerstagt- and Sonnta

uummer erscheint wochentlich viermal: Dinstaag, Donnerstag, Samstag nad Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krir. oder
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden wit 4 Kryr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M 24. Samstag, den 5. 1875
3
Deutsches Reich.

München, 4. Febr. Der gestrige Hofball nahm einen
glänzenden Verlauf. Der Konig unterhielt sich mit den Gesandten,
Jamentlich mit dem pästlichen Nuntius, und den Ministern auf's
Freundlichst e:“ Es wurden ihm der öͤsterr. General Schönfeld und
der preuzischhe Attache Graf Bismarck vorgestellt. 13

München, 9. Febr. S. M. der Koͤnig hat in Abände⸗
rung der bisherigen Bestimmungen, den Acceß bei den königlichen

Kreisregierungen, K. d. J., betreffend, allerhöchst beslimmt, daß

Rechtskanditaten, welche in der praktischen Konkursprüfung die V.

Note erhalten haben, um die Verleihung des Regierungsaccesses

sich bewerben lönnen. wenn sie wenigstens 9 Monate lang nach

sener Prüfung, darunter mindestens 6 Monate im Verwaltungs⸗
dienste, in Amtspraxis gestanden und in dieseser mindestens die

II. Note erhalten haben.

München, 10. Febr. Der König war wegen Unwohl
seins verhindert, sih altem Herkommen gemäß in der Allerheiligen
Hofkirche von der Geistlichkeit einüschern zu lassen.

(Ir. K5..

Mänchen, 10. Febr. Der vom preuß. Gesandten Frhr
don Werthern gestern gegebene äußerst glänzende Ball schloß die
Tarnevals⸗- Vergnügungen in den höheren aristokratischen Keeisen

Es waren hiezu ca. 400 Einladungen ergangen und von Mit
gliedern des k» Hauses die Prinzen Ludwig, Leopold und Arnulf
sowie die Prinzessin Therese erschienen. Außerdern waren die k
Minister, das diplomat sche Corps (der päpstl. Nuntius ausgenom⸗
men) und viele hochgestellte Persoͤnlichkleiten anwesend.

Das Programm der von Seiten des Reichs zu veranstalten⸗
den Enquete über die gewerblichen Verhältnisse setzt sich aus 29
Fragen zusammen. Diese zerfallen in 3 Abschnitte, Lehrlings⸗
Besellen ⸗ und Fabrikarbeiterverhältnisse, und diese 3 Adschnitte in
jerschiedene Gruppen. Der letzteren sind es im ersten Abschnitt
3 mit 14 Fragen. Es handelt sich um den sschriftlichen oder
mündlichen Abschluß des Lehrlingsvertrages, über Kündigungsfrist
Reugeld, Arbeitszeit, Beschäftigung der Lehrlinge in arbeilsfreien
Stunden, Besuch der Fortbildungsanstalten, Heranziehung der
Lehrlinge zu häuslichen Dienstverrichtungen, Lehrgeid, Dauer der
Lehrzeit, Uebergang in den Gesellenftand, Lehrlingszeugniß, eigen⸗
naͤchtigen Austritt aus der Lehre und Mittel dagegen, Grenzt
wijchen Lehrlings⸗ und Gesellenstand, endlich um etwaige Vorsorg⸗
für die jüngeren Alterstlassen der Lehrlinge. Ter Abschnitt
Gesellenverhältnisse“ umfaßt 5 Gruppen und 8 Fragen, dieselben
hetreffen die Kündigungefrist, die Lohnangelegenheit, die Beziehungen
der Gesellen zu den Innungen, eventuelle Mittel gegen den eigen
mächtigen Austritt der Gesellen aus der Arbeit. Der dritte Ab⸗
shnitt, Fabrikarbeiterverhältnifser zerfällt in 4 Gruppen und 7
Fragen. Auqc hier handelt es sich um Kündigungsfrist, Ausloo
ung, Feststellung von Fabrikordnungen, einmächt igen Austritt der
Arbeiter und die Entschädigungsfrage,

Dem Pariser Correspondenten der Times ist ein hübscher Lapfus
assirt. Der „K. Z.“ war aus Hessen derichtet worden, daß die
an öͤffentlichen Schulen angestellten englischen Fräuleins allmählich
durch wellliche Lehrerinnen ersetzt werden sollen und daß 17 dersel.
hen bereits ihre Kündigung erhalten hätten. Der Times ⸗Corre
pondent hielt diese englischen Fraͤulein für „Fräulein aus England“
tatt für „Engelsfräulein“, wie der Titel besagen will und des
andern Morgens las John Bull mit patriotischer Entrüstung von
det grausamen Verfolgung, der die Töchter Albions im Hessenland
ausgesetzt seien. Die Kölnerin klärt nun den Jirthum auf und
der Vorfall wird hoffentlich nicht zu einem Casus belli werden.
Frankreich.
Paris, 9. Febr. Bei Plon erschien hier ein Buch über
‚die Ereignisse von 1870 und die Lage Frankreichs und Europas
jeit dieser Zeit.“ Dieses Buch führt den Titel: „Passe ei
pregente und ist Memor“ unlerschrieben: es ist ausschließlich

gegen Bismarck gerichtet, den es beschuldigt, den Krieg gegen
Desterreich und Frankreich seiner Zeit langst vorbereitet zu haben,
and weder vor revolutionären Mitteln, noch vor Anerbietungen,
deutsches Land abzutreten, zurückgeschreci zu sein; mit einem Worte,
der pfeudonyme Verfasser (Bonapartist) bringt die albernen Be—
schuldigungen wieder vor, welche General Lamarmora bereits zum
»esten gegeben hat. Die religiöse Lage der Dinge in Deutschland
nalt er mit den schwärzesten Farben, nenat die Presse in Deutsch⸗
'and und Oesterreich eine verkaufte und die in Frankreich eine
unkluge; er verlangt, daß letztere gemaßregelt werde, da sie 1870
dem Erfolg der französischen Waffen geschadet habe und heute die
ziplomatischen Veziehungen Frankreichs in Gefahr bringe. Memor
st natürlich gegen die September ⸗Revol ution, und klagt
zugleich Bismarck an, der Bundesgenosse der Commune gewesen
zu sein, um den Kr'ieg wieder anzufangen. Das Mittel, um
Frankreich wieder auf die Beine zu bringen, besteht Memor zufolge⸗
darin, geduldig und klug zu sein und die französischen Streitkräfte
wieder herzustellen.
Spanien.

Burgos, 10. Febr. König Alphons ist hier eingetroffen.
Der tönigliche Zug wurde zwischen Mitanda und Haro von Car⸗
listen beschossen An der Bahn stehende dnigliche Truppen erwi-
derten das Feuer, das die Carlisten dann einstellten. Mehrere
Wagen wurden durchlöchert, aber Niemand verwundet.

Burgos, 11. Febr. Ein Eisenbahnzug mit einer De—
putation aus Logiono wurde an derselben Stelle von den Carlisten
beschoffen, wo auf den köntglichen Zug gefeuert worden war.
Wegen des heftigen Feuers mußte der Zug zurüdgehen und in
einem Tunnel Zuflucht suchen. Erst unter dem Schutze einer Be⸗
deckungsmannschaft von 6 Compaanieen konnte die Fahrt fortgeletzt
werden.
Oesterreich.

Nach einem Artikel der „Frankfurier Zeinung“ aus Wien, 8.
Februar wird wahrscheinlich das Gesammtministerium in Folge des
Prozesses Ofenheim seine Entlassung einreichen. Minister Banhans
sei in der Gunst ded Kuisers rasch gefunken. Fürst Auersperg und
Minister Unger hatten einen so heftigen Disput, daß Unger ganz
jeißer wurde und seit mehreren Tagen krank ist.

Italien.

Die Roͤmischen Zeitungen beschäftigen fich mit den Plänen
Baribaldi's, den Tiberfirom zu canalisiren und Roͤmische Cam—
oagna besser zu cultiviren und gesund zu machen. Zu diesem
Zwecke schlagt der General dor, einen 30,000 Meter langen und
150 Meter breiten Canal zu graben, welcher 10 Meter tiefer wird
als die Meeresobetfläche und die Tiber oberhalb Roms von der
Stadt ab⸗ und in der Gegend von Ostia ins Meer himneinleitet.
Da der Grund des Canals tiefer wird als die Meeresfläche, so
wird (sagen die Zeitungen) das Meerwasser in den Tibercanal
eintreten; dieser wird, wie die Themse, schiffbar und Rom ein
Seehafen wie London. Die Luft der Ssadi Rom wird dadurth
don den schlechten Ausdünstungen befreit, die Fieber hören auf, die
Campagna wird mit Baumen bepflanzt und, wie in den Zeiten
der alten Römischen Republik, wieder mit Städten und Doͤrfern
esäet. Die Kosten des Riesenwerkes, das des Rom der größten
raiserzeit würdig wäre, würden sich auf 100 bia 120 Minonen
Francs belaufen, welche dutch die Privatspeculation auf gebracht
werden muͤßten, wogegen die Italienische Retgierung wenigstens 8
pCt. Zinsen garantirte. die durch die Schiffs) oͤlle und den erhöhten
Ertrao der Campagna ae bdedt würd⸗n
ermisoues.

Kaiferslautern. Die von der „Pf. Post“ ge—
brachte Nachricht, daß in allen hiesigen Fabtiken mi 21. Febr.
eine Lohnherabsetzung um 20 Procent eintreten werde, war, wie
sie selbst jetzt sagt, in dieser Fassung nicht richtig; vielmehr wird,
nach der „Kaisers!, Ztg.“, nur in einzelnen, nicht in allen Fabri—
len eine mäßige, aͤber nicht 20 Procent beiragende Lohnherabse⸗
tzzung stattfinden.
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        p. Ist Bruchmühlbach wurde am Sonntag ein landwirthschaft/4Die Zrankfurterstraflammer verurlheilte einen Retger, wer
licher Consumberein für den Bezirk Homburg in's Leben gerufen her seite Waane fälschte, zu 6 Wochen Gefängniß, 2Jahr Ehr
und die Vorstandschaft Hrn. Bürgermeister Höh von Gerhards verlust und 200 M. Geidbuße.
brunn übertragen. In Maunheim sind die Fastnachtstate v'el stiller als ir

pSpeher. 7. Febr. Die oͤffentlichen Blätter bringen in' den letzten Jahren vorübergegangen; man merkt die Geschäftsstod
jüngster Zeit zum Theil recht erfreuliche Mittheilungen über das ung. — Die Wormser hatten am Montag einen Narrenzug der
rege Interesse, das aus den bersch'ebenen Kreisen der Bevölkerung recht gelungen gewesen soll. In Landau war schon Sonntag—
dem in der Bildung begriffenen pfälzischen Gewerbe museumsvereine der Schah von Persien eingetroffen, der Tags darauf mit Beglei.
entgegengebracht wird. Freilich geht es bei diesem Unternehmen tung in festlichem Zug die Stadt beaugapfelte und auf desset
wie bei allen gemeinnütigen, daß nämlich hiefür selbst schon der Wunsch auf dem Paradeplatz eine Hintichtung stattfand. Di
gute Wille und, wo dieser auch angeblich vorhanden, das liebe NKolner hatten zu ihrem großen Maskenzug am Montag ein seh
Held mitunter recht schwer in Fluß zu bringen sind. Geradezu unliebsames Schneegestöber, ließen sch aber dadurch inicht üören
beltübend aber würde diese Erscheinung sein, wenn fie in Kreisen und es solb recht uustig und munter dort zugegaugen seia. —
auftauchte, die bei anderen Anlassen so gerne den mit Rüchsicht auf In Mainz fand Prinz Carueval heuer einen ziemlich tühlen Gm
ihre finanzielle Uebermacht ihnen zugestandenen Vorrang geltend psang und zwar aicht blos wegen der Wilterung.
machen. Auf der anderen Seite wirtt um so woblthuender die Heidelberge 8. Febr. Die Nachwehen der Orzen
Wahrnehmung lebhafter Theilnahme an dem bezeichneten Unterneh entführung nach dem. Dilsberg beginnen sich für die Betheiligten
men in Bezirken, deren Bevölkerung haupisächtich der Acderban einzustellen, DecdnVenz in Dilsberg und Kaufmann Jak. Lindar
treibenden Classe angehört. So wird uns z. B. aus Kirchheim dahier sind pom Bezitksa ut Heidelberg schuldig erklätt worden, di
bolanden mitgetheilt, daß in allen Bürgermeistereien dieses Bezirles Kosten der polizeilichen Wiederhierherverbringung der Orgel wii
Localcomite's gebildet find und deren Thätigleit in hollem Gams beiläufiz 300 Rm. unter gesammtverbindlicher Haftbarkeit binne
sei. Ferner sind nicht nur fast alle Mitglieder des Gewerbever 14 Tagen an die Auislasse einzuzahlen. Außerdem sind beid
ins in Kirchheimbolanden dem Gewerbemuseumsverein beigetreten sowie der Kirchendiener Langenbderger wegen Verle tzung des
sondern anch weitere Beitritiserllärungen aus der Einwodrnerschaft 289 des Reichsstrafgesetzbuches (strafharer Eigennutz) vor die Mann
noch zu erwarten. Die Gemeinderäthe wetleifern unter einande; heimer Straftammer geladen. —
in Leistung von Gründungs- und Jahresbeiträgen; auch der fFreiburgei. Br. 9. Febr. Ende des letzten Jahres
Districisraih für den Kanton Obermoschel, sowie das landwirth wurde berichtet, daß sich die Unschuld eines wegen Brandstiftung
schaftliche Kraͤnzchen für Biedesheim sind mit Beiträgen nicht zurück. Verurlheilten herausgestellt habe, nachdem derselbe hereis über zwe
geblieben. — Alus diesen erfreulichen Thatsachen darf wohl' m Jahre an der gegen ihn erkannten Zuchthausstrafe erstanden hatte
Rtecht der Schluß gezogen werden, daß die Bevölkerung solcher Dem unjchuldig Bestraften, Daniel Karle von Gündlingen, ‚hal
Gegenden, in denen Gewerbe und Industeie größere Bedeutung wie die „Freib. Ztg.“ meldet, der Großherzoz die Summe vo
exlangt haben, Allet aufbieten werde, um nicht Bezirken nachzuste- 1000 Rm. zustellen lassen.
hen, bei deren überwiegend landwirthschaftlichet Ginwohnerschaft, München, 7. Febr, In der obern Gartenstraße neber
zin weniger intensives Einkreten. für die Zwecke des in an den Wohnhause des verstorbenen Malers W. v. Kaulbach erbau
stehenden Vereines sich noch entichuldicren ließe. Wenigstens find die Wittwe desselben ein Museum. in welchem sämmtliche vorhan
außer in anderen zum Theil schon in öffentlichen Blättern ee Driginalien zum Andenken des Meisters zur Aufstellun
ten Bezirken, nament!ich in dem von Franlenthal ziemlich zaͤhlreiche gelangen und die verlauften Werke in Photographien angesamm el
Beitritiserllaärungen zu verzeichnen, die gewiß nicht ohne Nachah⸗ werden, Die Witime gedenkt dasselbe bis zum 1. September d. J
mung bleiben werden. Auch in Speyer haben die Zeichnungen von vollenden zu lassen, worauf es dem öffentlichen Bisuche zugünglid
Beiträgen bereits begonnen. (Si. Jogbert bleiht hoff. nicht zurück.) gemacht werden wird.

(pfälz. Zigh. 7Erledgt ist: Die Studieulchrerstelle an der ssolirten Late n
pLandau, I1. Febr. Gestetn Nachmittag 4 Ühr brach schule zu Schwabach, mit einem Anfangsgehalte von 1000 fl.
im Hause des Schreinermeisters Johann Georg Stahl jun. auf die Stelle eines zweiten Lehrers an der protestantischen Präparan—
der uͤntern Marktstraße in der FournierKammer im 4. Siockwerke denschule in Kaiserslautern, mit einem Anfangsgeholte von 600 fl
Feuer aus, welches so rasch um sich griff, daß in winigen Winu-nebst 15 pCt. Theuerungszulage; die Lehrstelle für Handelswissen⸗
sen die Flammen zum Dachstuhl hinausschlugen. In obgenanntem schaften und Arilhmetik an der kgl. Gewerbschule zu Kauf beuer—
Raum lagerten für 1000 fi. Fourni⸗re. welche erst vor 8 Tagen mit 1000 fl. Aafangsehalt aebst 280 fl. Theuerungszulage; d
angekommen waren und nicht versichert sind? außer diesem sind kathol. Pfarrkuratie Paring, j Bez.⸗A. Rottenburg. mit 601 fl
noch für 600 fl. Nußbaumholz und viele fertige und angefangene! Reinertrag; die kath. Pfarrei Rohrenfels, B. A. Neuburg a. D
Möäbel oerbrannt. Das 3. und 4. Stodwerck, sowie der Tachstuhl mit 1826 fl. Reinertrag; die kath. Siadtpfarrei Mindelheim m
find gänzlich abgebraunt, der Schaden ist groß, und es solen 2272 fl. Reinertrag; die tath. Pfartei Tschirn mit 788 fl.

namenilich die Mobilien nur gering verichert sein. (L. A.) Reinertrag. —

Dierbach, 9. Febr. Seit 14 Tagen ist es in dn 4 Die Orden der deutschen Generale werden der Zahl nad
Umgegend und hier recht lebhaft mit dem Abhängen und Verkau lwie solgt rangitt: Der Kronprinz beizt deren 58, Prinz Fried
sen des Tabals. Oie Preise diferixen von 10 bis 15 per Ceniner, rich Karl 48. Prinz Karl 48, Bismorch 40, Molt!e 89, Roo
je aachdem die Waare. Die Firma Hellriegel aus Durchlach in 89, Manteuffel 82, Tresktow 32, Stosch 29, Wiangel 28
Baden erhielt denlmeisten. W c. A.). Blumenthal 27, Herwarth v. Bittenfeld 23, Gröven 22, Fran

7 Frarkenthal, 9. Febr. Das „Ir. W.“ schreibt secky 21. Popbielsti 21. Die Zahl derjenigen höheren Ofjsigziert
Heute hat die Kölner Dombaucommission, welche behufs Prüfung welche mehr als 10 Decorationen besitzen, soll in die Hundert
der Kaiserglode hier eingetroffen war, unsere Stadt wieder verlassen. reichen.

Dieselbe sprach sich über das Meister wert vollständig befriedigt aus, 7 Eia Romaga in der Wirklichleit, in welchem ein sehr reicher
und beauftragte Hrn. Hamm, die Glocke ohne Veczug sertig stellen jaus altadeliger Familie stammender Offizier des sächsischen Armee—
und nogichst haid an den Ort ihrer Bestimmung verbringen zu corps und ein junges, schog 8. abet armes Ladenmädgen eine
lafsen. (Wie die „Koln. Zig.“ sagt, wird die Glocke wahrichein Confiseurs in der Friedrichstraße die Häuptrollen spielen, hat sid
sich im Marz nach Koin geschafft werden, wo fie erst endgltig auf det Trib. zufolge jüngst in Berlin entsponnen und wird augen
den Ton geprüft werden und dann die foͤrmlche Uebernattme stateblicklich in Dresden zu Ende geführt. Der Offizier, der Fhierhe
finden soll). zur Kriegsolademie commandirt war, hatte das Mädchen d

p Die „Irkf. Ztg.“ schreibt? Was die pfälz. Bahnen betrifft. Tochter eines verstorbenen Subalternbeamten F., bei seinen Ein
so erfreuen fie sich, doch auch nur als Ergebniß der Preiserhöhung, käufen in dem Geschäft, in welchem sie conditionirte, lennen gelern
ines Einnahmeplus von 344 003 fl. Diese Ziffer bleibt jedoch und eine Neigung für dieselbe gefaßt. Er sachte nähere Betannt
himer den gehegtea Erwottungen bedeutend zuruci. Einen Reinn schaft zu machen und fand, Gegenliebe. Nachhdem er sfich de
ertrag uber die dom Staate garantirten Prozentsätze hinaus dürfen Mutter vorgestellt, ihr seine Absicht, die Tochter zu heirathen, er
die Äctionäre nicht erwarten; im Gegentheil wird die Staatskasse blärt und deren Einwilligung erhalten hatte, mußte die jung
allem Anscheine nach wieder mezr als 200,000 fl. zulegen müssen. Dame ihre Stellung aufgeben, und der Bräutigam brachte sie z
Noch trüder gestalten fich hier die Aussichten für die nachsten, einer alten, in Sachsen wohnenden, sehr begüterten Dame, feine
Jahre, ia denen die Donnersberger uund die Zweibrücken-Landauer; einzigen noch lebenden Verwandten, die ihr die für ihre zukünftiß
Bahn hinzutceten, sowohl mit ihren Betriebt kosten als mit einemLebensstellung erford rlichen gesellschaftlichen Fotmen beibracht
zu verziusenden Anlagelapital von 16 —18 Millionen, während die Binnen Kurzem wird in Dresden die Hochzeit gefeiert werden
Eiunahmen des erstgenannten Schienenweges, nach den bisherigen, Die alte Muttet der Vraut bezieht neben ihrer geriugen Wittwen
dem Bauconto zur Last fallenden Ergebnissen, schwerlich mehr als pension bereits seit der Verlobung von ihrem Schwiezersohn
die Beltiebsausgaben decken, die der anderen Bahn aber zumeist Rente von jährlich 590 Thrn,
auf den Einnahmen beruhen werden, welche der alten Limie“7 Die Gemeinderazh von Stuttqart hat einem Gesuch
entgehen. Vereins für Feuerbestattung Folge gebend, beschlossen die sakulto

det
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        ide Leichenderbrengung zu gestatter und dem Verein einen ent- von Gesicht und Oberldrper gescheuert, so daß dat vohe dleish zu
hrechenden Platz zut Aufstlung eines Siemens schen Ofens an- Tag irat. So zugerichtet dlieb ihnen nichts übrig, als die
—— —7— wunden Steltlin aut Gencht. Brust und Rügen mmit Zuͤchern zu
Bei Klosterneuburg sind vier Pioniere, welche in einer perbinden und als sie am andern Morgen die Huülfe des Arztes
Zille üder die Donau setzen wollten,'n Folge Umschlagens derselben in Anspruch nehmen wollen, wurde ihnen auch dieses verwehrt.“
ertrunken. Hoffentlich wird die Sache ugher untersucht werdn.—
J Mit dem 1. April d. Is. wird die längst projektir te Ab⸗ F In Friedrichsdorf bei Iglau hat e'n großer Militär Raufer⸗
sperrung der Perrons auf allen größeren Bahnhöfen ceß stattgefunden, bei welchem der Orts vorsteher und ein —A
deuischen Eisenbahnen zur Einfürrung kommen. Von diesem pom Rrgiement Heß geiödtet und ein Corporal lebensgefährlich
Zeiwunkte an dürfen nemlich nur diejenigen Begleiter von Passa verwundet wurden.
gieren dei den ankommenden und abgehenden Züzen den Perron In Axxsteld macht gezenwärtig eine Somnambule großes
Hlrelen, welche derch ein zu diesem Behafe gelostes Billet dazu Aufsehen. Obgleich dpieselbe cin Mudchen van 12 Jahren. nur
serrangt sind. Soiche Billette werden vorher zum Preise von geringen Schuluntecricht genossen hat, 9 fie doch alle Welt in
20 Reichs⸗Pfennigen das Stück an der Kasse ausgegeben. Erstaunen durch ihre Keuntnisse von Bibensprüchen und daran
4 Die Berl. „Bollsztg.“ schreibt: „Wahrhaft erbarmungs- geknpften Bußbermahnungen.
würdig war der Andblick, welcher sid vor drei Tagen den Besuchern 7 Ein Soldat yom 7, westphäl. Insanterie⸗Regiment Nr.
des Hamburger Bahntzofs bei der Aafunft einex Anzahl · gus Bra⸗ 56, Pole, hat sich, um sich yom Militärdienst zu befreien, beide
filͤen zurückgekehrtet Auswanderer bot, welche per Omnibus nach Augen verletzt. Nach etfolgter Heilung erhielt er 6 Mon. Fe⸗
dem Arbeitshaus geschafff wurden. Die Familien waren von stungsstrafe.
Geld und Nahrung volllommen enblößt und die Männer schlichen AIn Rappoltsweiler (Elsaß) wurde in voriger Woche ꝛinem
hohläugig und ausgemergelt dahin wie wandelnde Leichen. Auch Mann bei einem Wirthshausstreit die Rasenspitze abgebissen. *
die Kinder waren bleiche, halb verwellt. Geschöpfe, derer Mütter Wie man hoöͤrt, will eine von Rappoltsweiler Weinbergbesitzern,
war auch zerlumpt und armselig ausschauten, aber immer noch eine Gesellichaft bilden, um in Bezlin in eint „Trinkb alle Weine
ie meiste Kraft zu befitzen schienen.“ Die Unglücklichen rühmen ihres eigenen Gewächses auszuschenken. Findet die Sache Anklang,
die freundlichen Bemühungen eines Hrn. Wucherer in Bahia, der jo wäre dam't für die dortigen Weine ein neuer bedeutender Markt
hneu wit Hilfe und Unterstütung an die Hand g'ng und sich gewonnen.— J
vadurch in einen wohlthuenden Gegensatz zu jenen gewissenlosen 7 Karl Blind in London ist Nachts auf der Straße von
Menschen sehzte, die durch theils Jeichtfertige, theils döswillige dem Vorsteher einer vehranstett, Andresen, nach einen · Politischen
Anpreisungen ihre armen Lardsleute in das Unglückeland geloch Gespräche insultirt und mit einem schweren Regenschit u üter den
hatten. Kopf geschlagen worden. Die Sache ist bei Gericht anhängig⸗
rCEine unsichere Lebensversichecungsgesellschaft. Berlin, fMadeira, 3. Febr. Das Dampfschiff London“ von
Ende des vorigen Vkonats empfing die Wulwe eines hiesigen kürz. der afrikanischen Linie hat im hiesigen Hafen Schiffbruch gelitten.
—E Mannschaft und die Post sind gerettet, die
iner Londoner Lebensdercicherungsgesellschaft, in welchem der Ladung dagegen ist wahrscheinlich verloren. 38
Verstorbene gemahnt wurde, seine rüchständige eigentlich schon ver J FEchrecklich.) „Kürzlich,“ erzählt ein amerikanisches Platt
fallene Versicherungsprämie im Betrage von 6 L. unverweilt anist dem Dr. Arown die wunderbare Kur geglückt, eine verheira⸗
die Gesellschaft zu ertrichten, widrigenfalls dir batreffende, 200 L. thete Frau, welche bis dahin sumnn war, gänzlich zu heilen,
hetragende Police mis dem 1. Februar d. J. Exloschen und alsdann Daß der Gatte bei nächster Gelegenheit dem Doctor eine Kugel
nur ein Drittel der eingezahlten Prämien laut Statut durch den Kopf schoß, brauchen wir wohl nicht zu erwähnen.
urückvergütet würde. Bei der besonderen Dringlichkeit der FUeber die Trauerceremonien in China um den Tod des
ereeet habe die Gesellschaft direkt geschrieben, da sie Kaisers schreibt „Weellh Dispatch“ wie folgt: Da der Kaifer
sich sonst der Vermittiung ihrer hiesigen General⸗Agentur bedient won China todt ist, werden alle seine Unterthanen je nach ihrem
haben würde., Da die Moͤglichteit horsag, daß der Verstotbene Kangt seinen Tod zu hetratiern aufgefordert werden. Sobald die
bei seinem schnellen Tode vergessen hätte, seiner Gattin Mitiheilung Proklamation des Gouverneurs der Provinz erlassen ist, legen die
von dieser Lebensversicherung zu mochen. so ließ sich die Wiliwe, Mandarinen unter ihm nicht nur Trauer an, sondern UAbertlluchen
obgleich keinerlei Police sich nach den Ableben ihres Mannes vors nich die Verzierungen an ihren Hauswäunden und verhüslen ihre
gefunden, dennoch durch die hochtönende Fitma und das elegante, Sänften mit schwarzem Tuch. Die sgewöhnlichen „Leute müffen
Jeschäfismäßige Schreiben der Londoner Geselischaft verleiten, den hre Köpfe rasiren und auch gewifse direlt für sie vorgeschriebene
geforderten Betrag sogleich abzusenden in der frohen Hoffnung, Teremonien verrichten. Die Mandarine und der Ortsadel jedoch
nunmehr 200 8. baldigst erheben zu lönnen. Diese Hoffnung versammeln sich nach einer zweiten Proklamation des Provinzial⸗
hat sich jedoch nach den eingezogenen Recherchen als eine trügerische Gouverneurs an bestimmien Tagen in einem beso ideren Tenipel,
herausgestellt, denn jene Gesellschaft existirt zwar in London unter um ihre Klagen zu erheben für den verstorbenen Monarchen, den
der angegebenen Firma, besitzt jedoch nicht das geringste Verab- die meisten von diesen Trauernden auch nicht einmal gesehen haben.
zensobjell, und haben sich alle Pfändungen bdishet als fruchtlos Folgendes ist ihre Verfahungsweise; Rachdem die Mandarinen. der
erwiesen. Es dürfte daher für solche Fälle, in denen es um Verkehr niedere Adel und andere die berechtigt sind, an dieser Ceremonie
mit, unbekannten, auewärtigen Gesellschaften handelt und bet denen heilzunehmen, innerhalb des Tempels sich versammelt haben, nimmt
die Absicht klar liegt, durch Stellung sehr kurzer Termine etwaige eder, je nach seinem Rang, auf einer vorher direlt angefertigten
Recherchen zu vermeiden, nicht genug Vorficht empfehlen. Tribüne die ihm angewiesene Sitellung leise und langsam ein.
f Ein neues Handwerk.) Die zu Gunsten der nach Franl⸗ Nachdem dieß geschehen, erscheint der Ceremonienmeister. Wenn
reich ausgewanderten Elsaß-Lothringen veranstalteten Ver läuse und alles in Ordnung, ist, ruft dieser, inmitten tiefsten Schweigens,
Verloosungen haben eine ganz neue Specialiiat geschaffen. „Evene- in befehlendem Tone aus: Kniet nieder!“ Sofort stürzen alle, die
ment“ berichtet, vor einigen Tagen sei ein Mensch vor dem Pariser höchsten an Rang und Macht in der Provinz, zu gleicher Zeit
Zuchtpolizeigericht gestanden wegen Vagabundirens. Der Präsident nieder. Dann erfolgt der Befschl:e Schlagt Eurt Kaͤpfer gen mal
jragte: „Ihr Geschäft?“ — „Elsaß Lothringer!“ — Von was an den Boden!“ und die ganze Gesellschaft thut auch dieß. Wieder
leben Sie?? — ‚„Von meinem Geschäft!“ und wieder schlagen sie mit ihren Stirnen den Boden und wenn
F Am 10. Jebruar, feierte Fr. Bodenstedt, der Dichter der sie zum deitten Male niedergekniet sind und ihre Stirnen aß den
Lieder Mirza Schaffy's, seine silberne Hochzeit. Boden geschlagen haben, befiehlt der Ceremonienmeister, während
F Die „Landesze itung für Schleswig-Holstein“ berichtet aus alle aaf Händen und Knieen liegen; ,Beginnt Eurt Wehklagen,“
Schleswig folgenden emporenden Vorfall: „An Bord des Kaser- worauf diese erwachsenen, mit Rnuunt degabten Geschepfe in
nenschiffes „Gesion wurden am 14. v, M. zwei Matrosen weg en halberstickter Stimme zu heulen und zu mernen ansangen. Nach
vorgekommener kleiner Unreinkichkeit von einem Officier dazu etwa einer Minute wiid ihnen hefohlen „mit dem Weintn gufzu⸗
derurtheilt, so gewaschen zu werden, „daß es zu sehen sei.“ Sofort hören“, „aufzustehen“ und „ihre Plätze zu verlassen,“ was sde
wurden die nöthigen Vorkehrungen getroffen; in einen Eimer nachgerade nicht uungern zu thun schunen. So endet die Cereno⸗
beißen Wassers that man Kochsalz und Soda, und mit dieser nie der drei Verbeugungen und neun Schläge, Das schönste in der
Mischung, der noch zur Wärze ein küchtiges Quantum Scheuers jJanzen Geschichte ist, daß bis des Kaisers Tod offiziell nach
sandes beigegeben war, wurden diese beiden Menschen auf dem Peking gemeldet ist, Niemand -traurig zu sein braucht. Ein
längs des Kasernenschiffes liegenden Flosse bei einer Teuperatur Dampfer bringt gewöhnlich die Rachricht lange vor des Gouver⸗
p 40 R. und bei entbloöͤßtem Obeckörper von je zweien ihrer neurs offizieller Depesche, aber, obdmahl Jedermaun den Tod des
eigenen Kameraden, denen im Weigerungsfalle unter Androhung Kaisers weiß, versteht jeder doch ungemein seins Gefühle zu beherr⸗
dou Arrest d eses „Amt“ übertragen war, mittelst Bürsten und — schen und geht fidel umher, als wäre nichts vorgefallen. Erst
Ziegelsteinen in einer Weise frottirt, daß sie möglicherweise für lange wenn die ofsizielle Anzeige ansdmmt, wird das ganze Volk pon
Zeit perunziert einhergeben werden. Da half kein Weinen, kein olößzlicher Trauer befallen.
Schreien unter den fürchterlichsten Schmerzen; die Haut wurde
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        WirthschaftsErsöffnung.
Ich mache andurch die ergebene
Anzeige, daß ich am Sonntag den
14. Februar meine
Bier- &amp; Weinwirthschaft
eröffne, wzzu meine Freunde und
Gönner höflichst einlade.
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Zimmermann.
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Die einfache Ausgabe enthält abweqh⸗
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an abonnirt zu Jeder Zelt auf
je drei Hefte einer beebigen 58
dcen Buchhandlungen und Poßan⸗

J
Kunst-Anzoige.

Einem geehrten Publikum von St, Ingbert und Umgegend
hiermit die ergebene Anzeige, daß ich auf meiner Durchreise
beabsichtige,

zwei Vorstellung⸗
n der höheren Magie, und die berühmten Meilder dahier
zur Aufführung zu bringen.

Die erste Vorstellung findet mMorgen, Sonntag, den 64. Febr
die zweite Nondag, cdden 6. eeee im Ohberheuserp'schep
(geheitzten) Saale statt.

Bemerkt wird, daß nur diese 2 Vorstellungen und Montag die letzz
zur Aufführung gelangen.

Das Theater ist mit einer böhmischen Musik besetzt.

Entree: L. Platz 18 kr., VU. Platz ) kr.
Anfang Abends 8 Uhr. — Kassenöffnung halb 8 Uhr.
Hierzu ladet hochachtungsvoll ein

Jean Schneider,
Künstler der Magie.

—
3. 1 J *
— —R&amp;
8 Praͤmiirt Hoͤhere technische Lehranstalt mit Vorbereitungsschule. Am 15. April
8 in Ausführliche Prospecte durch alle Buchhandlungen Beginn
»Wien. und durch Die Direkt'on des Technikum. des neuenCurses

J—

1

νν
empfehlen eine neu eingetroffene Sendung
Damen-Raegenmärntel
in Paletot⸗Façon mit Aermel und Rad⸗Façon, letztere auch in Schottisch.
XV — VEIIIIEIEIIZ5I5I5ZA
Cigarren-Offorto
Durch unser bedeutendes Fabrik ˖ Etablissement, sowie unsere überseeischen Verbindunger
und directen Einkäufe sind wir in den Sltand gesetzt, ein so großes Lager hiesiger und ech
importirter Cigarren zu halten, daß wir daher allen Anforderungen genügen und unseren w
sunden eine billige und doch feine Cigarre liefern kiͤnnen.
Außerdem bieten wir unseren w. Auftraggebern auch noch den Vorthe'l, daß win
jedes Quantum franco und verzollk zusenden.
Sämmtliche von uns' gelieferle Cigarren zeichnen sich ducch weißen VBrand, sowie gute—
Geschmack und seinem Aroma aus.

Nachstehender Preis Courant, dessen reichhaltige Auswahl gewiß Jedem et.oas bietet, ersu
chen wir freundl. beachten zu wollen und uns gefällige Aufträge baldigst zugehen zu lafsen.
EKrischii und Jahn. Uamburg.

Holl. Broock 26.
P. 8. Tüchtige Agenten gesucht.
Prois-Courant
0

dr. Ime
in
Thl.Pr. Orl
1 —
141 —
151 —
71 —
9.4
29 15
22 —
23
26
27

pr. Mille
in
Thl. Pr.Ort
Flor de Cuba, Med. Reo. 35 —
da Maravilla, Reina Victoriah 32 —
Integridad, Especial, 351 —
Favorita, Reyna 351 —
Integridad, Med. Reg. 37 —
Fruta, Reg. Conchas 40 —
Incognita, Reg. Londres 40
f*lor Henry Clay, Reyna 40 —
a Bella Cubaga, Conchas 40
da Carolina, Reyna 421—
a Sevillana, Brevas 42 —
?a Carona del Emperador 45 —
*l Caliope, Reg. Londres 50 —
ꝛa Representation, Londres 50 —
Los dos Magnificos, Med. Ke. 55 —

El Boa

El Tino

U niverso

Rifle

dAor Mille Hermoso

Fa Moctta, Emperatrice
Ictividad, Reyna
Ingenuidad, Regalia Londres
Indiano Fuerzo, Conwas

da Favorita, Reyna

Flora Ap'ziano, Reyna

da Planta de Tabaccos, Reync
La Sevillana, Princessa
Ernst Merk, Couchas
Kamilette, Regalia Reyna

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30

Bo ——— —“ü——— ————“— —— ———ü[ü 2[— —[ [[ — — 2— “äů ä“——“— ” —S——— —„— xxx —?—?—?—?—?„?„“
Frdacnon btrtled von F. X. Demes is St. Ingbert.
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        St. Ingberker AAnzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Ddauptblatte verburdene Unterhaltungsblatt, mit der Diendtags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta
summer erscheint wöchentlih viermal: Dinstag, Donnerstag, Sumstaa uid Sonntags. Abponnementsvreis vierteliährig 42 Krzr. oder
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden writ 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
De: 8 Dleich. sungen von Arbeitern haben hier nicht stattgefunden, doch sind
München 83288 — des in den meisten Fabriken die Lohne um 10, 18 und mehr Prozent
in 11 Mai v. Is. gegründeten „Bayer. Veteranen Krie er- und erniedrigt worden. Auch haben die Arbeiler fich willig darein
dampfesgen.ssen-Verein“ hat beschlossen. den ersten ordentlichin gefügt; nur in einet Nähmoschinenfabrit ist eine kurze, aber
delegirtentag des Vandesverbands auf Pfiigst-Montag den 17. oöllig erfo'glose Arbeitseinstellung versucht worden.
Nai'ds. Is. h eher einzubernfen. Trotz aller Schwierigkeiten, die Monsheim, 11. Febr. Heute wurde in Hohen⸗
e waren, und der vielfa deu Anfeindungen, welche zu Sülzen der Israelite Simon Levy beerdigt, welcher das sltene
anpfen waren, indem sich die politischen Parteen in die 3 Alter von 106 Jahren erreichte. W. 3) J
q dieselbe von ihrem Parteistandpunkte aus zu verdäch— W. 8.)3.
wdire bi ie 2* den aei —R0— zw· schen Doun und Trettin Er. Torgau)
Nnossen⸗Verein ston dermalen über 150 Mitgliedschaften mit mehr st ein Fahrzeug (Pram) mit 35 Personen umgeworfen worden.
as 15,000 Einzelamitgliedern. Es ist derselbe die dritt-größte Pur nmeun. Prettonea to anten getettet werden, u. a. haben
Bereinsgruppe in Deutschland, seine Finanzen sind geord iet, seine 7 Kinder Vater und Mutter verloren.
Berwaltung in bester Ordnuag, und die Organisation der Be⸗ F Im lezten Vierteliahre 1874 wurden in Paris 1740
irtsvorstandschaften in sutigem Fortschreiten begriffen. Pferde, 127 Esel und 6 Maulesel geschlachtet nnd verspeist.
Berlin, 10. Febt. Das Reichskanzleramt schlägt dem *,* Dreifacher Raubnord. Ueber ein entsetzliches Verbrechea.
Bundesrath als Benennungen der Reichsgoldmünzen vor: „strone“ das in der Racht vom 29. auf den 80. v. M. in der galizischen
ind „Doppelkrone. — Die Verbandlung wegen der Brigg Stadt Stanislau verübt worden, erstatten polnische Blätier nih
„Gustav“ schweben noch. Der Abschluß ist bis zum Austrag tehenden Bericht: In eine jener schmutzigen Branntweinhallen, die
ver spanischen Untersuch ung vertagt. namentlich in Galizien so üppig vertreten, trat am 29. Januar
Abends ein, dem äußeren Anschein nach, beurlaubter Soldat ein.
Er blieb hier bis in die tiefe Nacht und schien den Zeitpunkt ab⸗
zuwarten, woder Branntweinhallenpächter und seine Familie sich zur
Ruhe begeben wücden. Es dauerte nicht lange und die Familie
Brün — so ist der Name des Pächters — verfügte sich in die
Schlafflube. Nach einer Weile betrat der „Gast“ das Zimmer
Rermischres-. und Au fest 3— ae eeene ——
irmassens, 9. Febr. Als der heule Nachmittag den Pächter Grün, seine Frau, die sich in guten mständen be—
ach 144 u — Postwagen die steile fand, und ein wenige .Monate altes Kind. Ein actjähriges
Strecke der Hauptsiraße zwischen Exerzierp latz und Hotel Greiner Mädchen — das zweite Kind Grün's Irern er dermaßen,
erabfuhr, beging der Kutscher den Fehler, auf der spiegelglatten daß keine Hoffnung vorhanden, es beim Leben zu erhalten. Das
Straße die hinteren Räder des Wagens siark zu bremsen und, dritte Kind verbarg sich unter dem Bettzeug und entraun so der
im dem hieraus entstehenden Seitwärtsrutschen des Wagens zu Mörderhand. Der Mö der entwendete eine Baarschaft im Betrage
regegnen, etwas rascher zu fahren. Bei dem ehemals Deil'schen von 500 Fl. Das Verbrechen wurde erst am andern Morgen
Zause glitschte der Wagen herum, so daß er quer über die Straße zutdedt, was um so mehr Wunder nimmt, als die Wohnung
ju siehen kam, die Pferde zogen rascher an, wodurch die Deichse! Grün's von der einer anderen Familie nur durch eine dünne
ibbrach und der Wagen heflig auf die Treppe des Breith'schen Wand getrennt ist. Das Haut, in dem das Derbrechen verübt
dauses geworfen wurde. Einer der Insassen, ein Mann aus der vurde, ist an det belebtesten Strate Stanislau's gelegen. Es —3—
Hegend von Dahn, wurde gefährlich am Kopfe verletzt und mußte ang am 8., dez Raubmörders habhaft zu werden; er heißt
»om Platze geträgen werdeu. Ein Handlungsreisender und eine Semen Kolendruk und wurde erst jüngst aus dem Skrafhause “
Frau wurden durch Glassplitser mehr oder minder schwer am nach abgebußtet 15jähriger Strafe — entlassen.
dopfe verleßt, die übrigen drei Paßagi re und der Kutscher kanen 1 DDie Sprachen der Erde. Nach den neuesten Berechnungen
nit dem Schrecken davon. (P. A.) »eträgt die Anzahl aller Sprachen der Welt 3643. Darin sind
x Aus der Pfalz. Das „Südpf. Wochen bl.“ meldet:“ Dem aicht die Dialelte einbegriffen. Die italienische Sprache hat bei⸗
Bernehmer. nach ist von der k.Regierung der Pfalz ein Rescript pielsmeise 27 Dialekte, die slavische ebenso viel wie Prodinzen.
rschienen, nach welchem die öfterreichischen Vereinsthaler noch nicht „Die verschiedenen Religionen betragen etwas uber 880. Die jahr⸗
nuß r Cours gesetzi find, dieselben vielmeht bis auf Weiteres von 'liche Sterblichkeit ist durchschnitllich — Mill. Menschen
ffentlichen Kassen angenommen werden müssen. in der Secunde. Das mittlere Lebensjahr beträgt 33 Jahre.
* Die Erhebungsstellen der pfälzischen Bahnen sind angewie— ẽIn Viertel der Nenschen stirbt vor dem siebten Jahre und die
en, alle in ihren Kaͤssen befindlichen oͤsterreichischen Sechser und dälfte vor dem siebzehnten. Von 100,000 Menschen wird einer
Broschen sofort an die Hauptkasse einzuliefern und solche ohne 100 Jahre alt, von 500 einer 90, von 100 einer 60. Die
Unterschied des Gepräges sortan nicht mehr in Zahlung zu Geistlichen erfreuen sich der längsten Lebensdauer, die Aerzte haben
iehmen. die kürzeste. Endlich von der männlichen Bebölkerung in Euroba
F, Ein Frühlingsbote ist ein eingetroffen; nämlich die jedes st ieder achtundzwanzigste — Soldat. —
Frühjahr mit staunenswerther Präcision wiederkehrende Ente von ustrirte Jagdzeiftung, Organ für Jaod, Fische⸗
»em Besuche des Königs von Bayern in Berlin. Nach les Jahr rei und Naturkunde. Herausgegeben von W. H.“ RNißzsche.
eiert diese Ente ihr fuͤnfjähriges Jubiläum. Kgl. Oberförster. — Leipzig, Verlag von Heintich Sqhadt
fIn Meißen hat fich ein großes Unglück ereignet. Die! und Carl Günther. — No. 9 dieser unterhalteuden und
or der Stadt gelegene Fabrik englischer Sccherh eitszunder von beliebten Jagdzeitung ist erschienen und enthält: Zur Vo—
Bidford u. Comp. ist nach vorausgegangener Pulverexplosion zelschutzfrage von Friedrich Freiherrn v. Droste-Hülshoff. —
änzlich ausgebrannt, wobei 11 Arbeiterinnen getödtet, dO bis 10 Zur Naturgeschichte des Bartgeiers von Dr. A. Girlanner.
mehr oder minder schrer verwundet wurden. — Der Ahn in Verlegenheit von O. v. Riesenthal mit
rBerlin. Professor Neumayer aus Frankenlhal deer Illustration — Beim Gebrauche des Frett. Mittel gegen
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Ich mache andurch die ergebene
Anzeige, daß ich heute Sonntag den
14. Zebruar meine
Bier— &amp; Weinwirthschaft
eroffne, wozu meine Freunde und
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sich den Auszug tommen lassen.

Kunst-Anzoige.

Einem geehrten Publikum von St, Ingbert und Umgegen
hiermit die ergebene Anzeige, daß ich auf meiner Durchrei
heabsichtige,

zwei Vorstellungen
n der höheren Magie, und die berühmten Nebelbilder dahi⸗
zur Aufführung zu bringen.

Die erste Vorstellung findee heute, Sonntasg, den 64. febr
die zweite Montas, den s6. Februar, im Oberhguser scher
geheitzten) Saale statt.

Bemerkt wird, daß nur diese 2 Vorstellungen und Montag die hetz
zur Aufführung gelangen.

Das Theater ist mit einer böhmischen Musik besetzt.

Entree: L. Platz 18 kr., MV. Platz 9 kr.
Anfang Abends 8 Uhr. — Kassenöffnung halb 8 Uhr.
Hierzu ladet ho Lachtungsvoll ein

chneĩder,
»Asor der Magie.

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denn jede Flasche auf dem Kapselverschluß nebenstehenden Fab— * *
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3 2.2 2. 5 58225 253 58 2235
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2— 3 2 22332 5*2 2546 523
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32. 23 — 5233 2 *5 2. —
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252 8336
—538 *2232*27
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53382873233* 26 25—235 —833—233
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355 53288 253 2532 — 255 328333528
22558 —3533 —22 2235 353832825*
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3 —353333 —323533——

35333 33633—333353383355 809 42*

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333 38—8337— 35—333333* 81

57 —— 2223 *5558 5 232233 OG

2 2 8 3525 2 852 S 2v*0 2

8 8 55282 ——B— 2. * 2* —
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—— —3 5333—35583 3
222.23 2* 355*5* 2. 325 — — 575 38 — S
—A — 253833585225333 — 53 8
—284522323* 323. 2 3 — 2255
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58 — 22 3 —* S. * — 2. 7. 52 8
3S 2335353* 533258 283 50
——— —— 3* 28 253 2

3358 837538—8355 — 22833 e —
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5 255 5233 —73727377. 22333
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55— 33 333 3 3333428823
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— * — —— 32, 523,25. 5 *52 —
— 3 S. 3 22S2. 58 285232
583—353553 5.* *82 783257
* 82 2 —A——— — —— 7 5225226
. 33383 * 55332355* 522837
83338 32333 —58 23226* J
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3 335*558 5233 2222233
353355, —5328 *52233 5888833532338
38 3333* 233555*33
*27223 2828 5*2 2 522 2——272 —
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— — 5*55 52727 7* . * 5 2 28
5322* —3358833 53* — —33535*32328
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15 33336358328 z35 33337
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2 7cã̃ — * —8— 52 — 2—2 * 2 33.

* —A S * 2. 6 223*2 25 2
2558 355723s58553 2*59— —53
23.*3835336535 *33338253828 *538353
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—— 5 —2 * —3 —8 * —— 2 — —
322533 33 *—55. 2 3 5 23 23.

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        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Inabéerter Anzeiger (und das mit dem Haudtblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mil der Dienstags⸗, Dounnerstags⸗ and Sounta
Lummer erscheint wochrntlich vie rem al: Dinztag, Donnerstaag, Zamnstag und Sonntaa. Aoannementspreis vierteliahrig 42 Krir. ader
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden writ 4 Krer. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnee.
*
Dienstag, den 16. Februar J 1875
— — —
n ee Deutiches Reich 23 Staatsbeamter dazu verstehen, in Ahwesenheit des Bräutigams
Mü'n den, 13. Febr. Die Bestimmuingen über Reisea⸗ Uufgebot nud Eheschließung vorzunehmen . 3
ühren und Faggelder der Cipitz Staatsdienet sind jetzt auf Grunde 7 M anmn beiem. Clara Ziegler wird am 18. 88. in
age bes Boseldnge Rechichibes fur. ale Eparten des Slants⸗i Soppho am 21. in der „Jungfrau von Ockeaus“ undam
dienstes u einhensucher Weise neu bestimmt, und die Beträge. in 23. in „Judith hier auftretem·...
Mark ausgesprochen worden. Zuglerch lam die Besfamnng in Weg·7Homburg, 14. Februar.. Die im verflossenen Hetbst
all, der zufolge nach Ablaltf von: 14⸗Tagen eines auswãrligen rn det Umgegend Homburgs abgehaltenen großen Militärmanöder
Fouinjtss oriums die Taggelder um Line erhebliche Quote gemindert verden demnuͤchst ein interefsantes Nachsper in Forme eine 8
vurden. Im Ganzen genoinmen findet tine Erhdhungder richtsverhandlung erbalten. Eine geoßze Anzahl Landwirthe— ist
Taggelder nur in jo fern statt, als dieselbe zur Abrundung des rämnlich wegen nicht hinreichend geleisicter Entschãdigung fur ihre
munmeht in Mark ausgesprochenen Bettages nöthig; merklich er Jang oder theilweise zerstörte Ernte gegen das kgh. Milllärärar
söht wurden nur die bisher niedersten Beamtendiäten sGy. B. der flagbar geworden. Es bedarf wohl' kaum der Ewihning dig
gerichtsassessorenr) näͤnlich von 3 fl. aufs Rm. — 5 fl. 15 kr— zingedent der äußerst liberalen Entschädigungen im Jahr 1870,
(A.3.) —— Nuch manche übertragene Furderung g stellt wurde, um bel dieser
Mänchen, 13. Februar. Der Staatsrath war deüte zu Gelegenheit ein hübsches Stück Geld — dafür ʒschreint
irer Sitzueg versammelt, in welchet Vorlagen für den Landtag das Gesez ja die Prifung der Forderungen erch gerichtlich beei⸗
namentlich der Militäretat pro 1875 zur Berathtung gelangte zigle Sachverstän ige vor.Wie man nun aber don competenter
den Voruͤtz führte Prinz Luitpold. ALDDD wornach die Feststellung
München, 12. Febr. D'e Unterhandlungen wegen An⸗ zer Sadverständigen ohne Weiteres um zwei Drittheile zum Nach⸗-
aufs der Ostbabnen durch den Staat find nuumett — wie aus heil der Beschädigten ubgemindert vuürde ist der, Mehrzahl der
berlässiger Quelle Titgetheitt werden kann — zum defin tiven Adschluß ð theiligten unerllärlich, und es haben sih digfelben desh 18 auch
zelangt. Wie ver aufet, so würden die alten Actien zu 240 de zeranlaßt gesehen, den Rchter enischeiden ju lasfen, in boib *
neuen zu 410 Mark gegen 4pꝛozentige Staalsschuldobligationen dies Berfadren mit den geseßlichen Beslimmungen übereinstimmt,.
ibernommen. Die Altien werden zu 112 ein Achtel gehandell. Gf. hur
Ems, 10. Fibr. Wie der ꝓFben W hhrn ede xGroßer Juwelendiebstahl) In' der Necht von da
daiser Alexander von Rußland auch in diesem Johre, wie d. M. wurde ein an einem der belebtesten Plaͤße im Regensbutg
deit längerer Zeit, zu einer Badekur hier eintreffen. gelegener Juwelier⸗ und Goldarbeiterladen, wähtend dessen Eigen.
Bermischtes. thümer sich auf einem Balle befand, seines reichen, sich auf viele
* Tausend Gulden werthenden Inhalts beranbt. Der Dieb berutzte
Am vergangenen Samftag wurde bel Horubach durch Rachtzug nach Rürnberg und wurde doriselbst um 7. b am
Herrn Forstassistenten Bausewein ein stattlicher, 75 Pfund schweren Bahnhofe vechaftet und nebst den enmedee — —
Wolf geschossen. ——EM⸗ bei sich haite, in sicheken Gewahrsam gebracht.
FNürnberg. Fine Milchbänerin von Ziegelstein, welche —
Milch zum Verkaufe hierher brachte, hat d'eser Tage wohl das I,hoat j undert Jahren.) Interessant ist der
Jenßerste in Milchsälshung geleisiet, indem sie enem Kruge Milch Becgleich gwischen dem Paris von 1775 und dem von 1875. Vor
richt weniger als 80 Prozent Wassec zusetzte. Sie wurde wegen Iude Inhen oei eoen Opeftanatemtd 9 70 nen
Lebensmittelfälschung zu 14tägiger Haft verurtheilt. i— al Millionen. ie Zahl der
keher nunsanun 8 ys 88 Die —8 mel Straßen, Ptätze, Zoulevards, Hsfe und Gassen belief sih in Jahre
77 063 . 1775 auf etwa 1000, heute zählt man deren 8000. Damals gab
det, in der gestrigen Sitzuerg des kgl. Zucht polizeigerichtes zu Saar “To utte ga
orücken wurde der verantwortliche Redalteur der „Saarzeitung“ ) Hauser, heute gi es wenigstens 60,000. Endich
egen verleumderischer Beleidigung des Hütte besihers Stumm, be⸗s betrug die Zatl der Bewohner im Jahre 1775 cwa 550,000,
n durch Aufnahme zweer Correspondenzen aus dert Wahl- während fie jetzt auf rund. 2 Millionen ziu veranschlagen iste Nach
ireise Ottweiler St. Wendel-Meisenhe'm zur Zeit der Reichstags- ditsen Ziffern hat sich also Paris in hundert Jahren an Ober
wahlen im Anfange vorigen Jahres, zu 90 Mark Gelrbaßefläche um fast de Drittheile dergrößert, hat um 2000 Siraßen
»erurtheilt und dem Kläger Stumm die Erlaubniß zur Urtheils und etwa yo Häuser zugenommen und an Einwohnerzahl fich
pututatior in der Saaibe ucder Zeilung erchent. fast vervierfacht. —
xNeagh amttichen Mitibeilungen sind während, der letzten vir . Der Herzog von Richelieu, ein Seitenverwandter des be—
Jahre Todesurtheile gefällt worden: Preußin 129 (23 im Jahre ühmten Cardinals, zbermählt sich in diesen Tagen mu Fraulein
1871, 29 i. J. 1872, 36 i. J. 1873, 41 j. J. 1874); hdeine, der Enlelin des Banliers Salamon Heine von Hamburg
Bayern 39 (12. 2 16, 9): Sachsen 9 (5, 0, 0, 4); Württem und der Base des Dichters Heinrich Heine.
ers 7 8. 1. 0. 8); Boden 15 6G, 3, 8. 4). Von diesen Aus Rordamerika dringt die Kunde elner Erfindung zu
Todesurtheilen sinde nut 2 — in Bahern im Jahre 1873 — 'uns, welche von ein gem Einfluß auf unsere Leder-Industeie zsein
zum Vollzug gekommen. dürfte; man macht nämlich angeblich auß Lederobfaen künstlches
T, Berlien, 8. Febr. In den Missionskreisen hat sich deder. Die Abfälle werden eingeweicht, gemahlen und dang der
urch Einführung des Civilehegesetzes eine eigenthümliche Schwien Bsei zwischen einem Walzensystem gepreßt, getrodknet und geglättet.
igkeit herausgestellt, on welche wohl Niemand bei Berathung des die amerilanischen Blatter versichern, daß das so erzeugie künst
Zesetzes gedacht hat. Es ist nämlich in einigen unserer Misssons- vr Leder wasserdicht, und für viele Zwecke dem naturlichen
Hesellschaften Gebrauch, vorzugsweise verheiralhete? Missionäre aus⸗ Leder vorzuziehen set. Letzteres wird abzuwarten sein; fürs Erste
usenden, wohl aus dert Grunde, weil man von dem Einfluß des dürfte es aber wohl ein guter Ersatz für jene belannten Stiefel⸗
hristlichen Ehelebens auf die Heiden gute Jolgen erwartet. Starb ohlen von Pappe sein, miĩt denen amerilagische Lieferanten im
zun einem solchen Misssonät während seines Aufenthaltes seine Stc ssionskriege die Truppen versorgten. Auf jeden Fall aber
jrau, so war es Satte, ihm aus den weiblichen Erziehungstanstalten dürfte das künstliche Leder, falls seine Fabrikativn wirklich gelingt,
dieser MissionssGesellschaften eine Frau nachzusenden, welche ihm bei der Herstellung der billigen Lederwaaren, mit denen win jetzi
nier vor der Abreise per procura angetraut wunde, durch welchen Jo reichlich versorgt werden, eine große Rolie spielen
Akt die Ehe als vollgültig abgeschlossen galt. Vor einigen Wochen f Die tiefste Höhlung cim Eirdboden sell Fein artefischer
in sollte von hier aus eine junge Tame einem Misssorär als Brunnen zu Potadam in M'ssouri sein, der bis auf 5500 Fuß
eine Gattin nachgeschickt werden, doch wollte sich uatürlich kein hinabgeht.
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        p (Koönig und Offizier am Spieltisch) In den Memoires end, wenn die Kuzel das nächste Mal minder günstig rollt,
'un Journaliste von H. de Villemessant, bierte Serie, wird fol- ganze Summe wieder zu verlieren. Der König maqhte der ge
gender Vorfall, den Billemessant in Baden-Baden beobachtete, er· paunten Situation ein Ende, indem er näher trat und ihm gütig
sühlt: „Bekanntlich war den preußischen Offizieren das Sp'el, auch sagte: Ich rathe Ihnen, Ihren Gewiun einzuziehen und sih schneb
mi? dem allergeringsten Einsaz, verboten. Ein solcher aber, —*58 zu machen, noch ehe ich Sie benerkt habe; das Glücd
Civilkleidung, hatte 10 Louisd'or auf eine Farbe gesetzt, die zwei- könnte Ihnen nicht so gürstig bleiben.“
mal herauskam. Eben wollte er seine 40 Goldstücke vergnügt ein⸗ pNew-York, 12. Febr. In den Vereinigten 7Staaten
sttreichen, als sein Blick auf den Kön'g von Preußen fill der sich herrscht überall eine Kälte wie sie seit 40 Jahren noch nie da⸗
damit unterh'elt, dem Spiele zuzusehen. In seinem Schreck wagt gewesen. Der Veikehr ist an vielen Orteu eingestellt.
der Offizier nicht, die Summe einzuziehen. Dieselbe Farbe kommt Sehr reichhaltige Goldminen wurden einer Depesche aus
noch ein drittes, viertes und fünftes Mal heraus, es stehen 3200 San Francisco vom 831. Dezember v. J3. zusolze in So ora a
Frarks; aber der Glückliche steht unbeweglich, den lleinen Finger San Migquel-Fluß) entdect.
an der Hosennath, ia Paradestellung, der Gefahr in's Auge seh
Immobiliarverkaus.
Nachbezeichnete Immobilien. als:
Ein im Banne von Hasel in der s.g.
Alinge gelegener, ohngefähr 988 Dez.
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Der Unterzeichneite beehrt sich hiermit zur Anzeige zu bringe daz
durch den Bau seiner nenen Bierbrauerei nunmehr in den Stand gesetzt ist
außer seinen bisherigen Kunden, noch andere größere und kleinere Bierliefe—
rungen in jeder Jahreszeit zu übernehmen und auszuführen.

Sein Bestreben wird sein, seine verehrlichen Abnehmer stets mit gutern
Waare zu versehen und er hält sich daher bestens empfohlen,

Zweibrücken im Januar 1875.
I.

——— —

—SVYVASßSAR&amp;C,oAIAoAyS5ssscnunsMls/USSä
Entlaufen.

Ein auf den Namen Moorchen

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denselben wi.der bringt erhaͤlt eine gute
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233248 52358333533 22.5 *5238 55
⸗2—3 *2 v⁊ — — 282.*53 2 *23333 —.883
— 2 — —— * 2 2*83 d —A 2
Iz3358833— *5.38 5 2332 525
2— — 22 *82.* —A—— 2 23 — —
2 5 5757 533383386538 5322355538
3 —52 28* 2 * 553 523233
395—82325 —z383353388 35
e 58 5332 333357
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        Hl. Ingberler Anzeiger.
der St. Inueberzer Anzei — das mit deen Hauptdlaitt verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerstags · and Sonnta

Nanmer ericheint woöchentliwine ranal: Diisn Stag. Ponnerstas, Sams ta g uad Sonntag. Asennementspreig vierteliabrig 42 Ærmr. vder
.A Mark 20 R. Pfa. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispallige Zeile Blattschrifn oder deren Raum herechnet.

ä 27. , e Donuerstag, den, 18, Februarmic 1875

* — — — — —

33 —3 V I ze 7 uꝛeg g

α en iind bei den Geburls⸗ und Sterb eakten micht mehr nöthig, bei den

De atsches Reich — Et ijließungen nur zwei zes wird nur ein Haupiregister geführt,

— 'n «»das die Originalalten“ eingetragen werden,“ während in rin

Pebeuregister nur ein b glaubigte Abschrift des Or'ginalaktes zu

dertragen: ist. E'n Eh verkun digungsregister ist nicht mehr vor⸗

geschrteben, die Akten sind stempe!⸗ und kostenfrei, die Register und

Auszu zsformulare werden von der Centralstille deng Gemeinden ge⸗

iefert, d'ese haben nur die übrigen sachlichen Kosten zu tragen,

vofür ihnen alle Gebüh ren für Auszüge und die auf Grund dis

Gesetzes anfallenden Strafen zuk mmen u. s. w.

Kaiserslautern, 16. Febr. Am hiesigen Post-
chalter lasen wirheute die Bekanntmachnng, daß „abgeschliffene
Sechs⸗ und Dreikreuzerstücke nich mehr angenommen werden.“ Wir
jJalten dese Maßregel in ihrer Allgemeinheit für höchst ungerecht,
»enn die durch den gemönnlichen Verkehr knicht künstlich) abgeputzten
Münzen müssen vom Stoeate eingelöst merdea. — Einen starken
Appetit entfaltete deser Tage ein Mann aus unserer nächden Um⸗
zebung, indem derselbe in ei er hiesigen B'erbrauerei, nachdem er
hereits eine Portion Er. ten verzehrt hatte, noch 16 (sage sechs zehn!)
Leberwürste berlilgte, in obligeter Begleitung von Brod und Bier.
Wohzl bekomms!

fKaiserslautern, 16. Februar. In der heutigen
des k. Bezirksgerichts wurde der ehemalige Hilislehrer an der
siesigen protest. Präparandenschule, J. Hoffmann, wegen häufiger
lusübung Aergern'ß gebender un züchtiger Handlungen in Gegen⸗
vart seiner Schüler, zu einer Gefängnißstrafe von zwei Jahren und
zinm Verluste der bürgerlichen Rechte auf die Dauer von fünf
Jahreu in con tumatiam verurtheilt. Gpf. 3).

Aus dem Bezitk Ka'serslautern. Dem Kriegerverein in
Alsenborn, welcher von den Gebr. Trier in Darmstadt Waffen
geliefert erhalten hat, wurde zufolge einer⸗ hiewegen ergangenen
M'nisterialentschlietzung bemerlt, daß nach dem Gesetz über Ver—
'ammslungen und Bereine vom 26. Jebruar 1850 Versammlungen
nit Waffen verboren sind, und sogleich vom Bezirk samt zu wissen
gjeihan, daß die einzelnen VWereinen in widerruflicher
Weise ertheilte Etlaubniß, bei. Vegräb issen von. M'itgliedern Ehren-
alven abzugeben, sowie zu Uebungen mit Waffen auszurücken, hin⸗
allig geworden sei. (Den Krieger inen in Haßloch, Bobenheim
ind Oppau, welche tbenfalls Waffen von jenem Handlungshaus
rerhalten hitten und wahrscheinlich allen Kriegervereinen, wurde
das Gleiche eröffnet.

Dürkheim. Der Stadtrath beschloß, die Stelle eines
vpeltlichen Inspektiors für die hiesigen 12 Kommunalschulen mit
einem Gehalte von 1500 fl. aus,uschreiben. Derselbe soll des
Französischen und Engt schen mähtiç sein urd zugleich die Slelle
eines Diretkors der städtschen höheren Tögterschule betleiden.

fHardenburg, bdei Dürlheim. Un'ser Geweinderath
hat einstimmig die Einführung der Kommur alschuse dahler be⸗
ichlossen. Protestan en und Katholiken sind der Zahl nach hier
gleich.

f.Ein Thierquäler erfuhr dieser Tage in Uerdingen eine harte
ZStrafe. Dot heite nemlsch ein Fuhrmam sein Pferd in u barm⸗
jerzicsler Wesse geprü elt. Kaum wer dasselbe ausgeschitri, a's es
vüth ud auf seinen Führer zuspcang, ihn packte, zur Erde warf,
vieder aufhob und eine Streck: weit fortsjchleppte, si h sodann mit
en Kairen auf denselben setzte und ihn zeib'ß. Nr mit größter
Mühe ge'ang es den Herbe cisen en, den Mann dem wahenden
Thiere zu entre ßin und ihyn in Sicherheit zu bringen. Er hat
nehrfache Verwandungen m G sicht erhalten, sen Arm aber war
derart verletzt, daß de selbe a putirt we den mußte. *

Baden⸗Baden, 12. Febr. Ein hiesiger Wirth kam
jor cinigen Tagen in den „Engel“ zu Steintach und fragte einen
inwesenden Makler: ob es h ute keinen Coyic“gebe. VLetzterer
wihderte: der gerade anwesende P. aus Umwegen volle 20 Siock⸗
jaufen Rben etwa (114 Morgen) verkaufen und zwar den ersten
Stochhaufen zu 2 Kreuzer und jeden weiser neimmer verdoppelt.
Uaser Wirth seß sich zu P. ud fagt, ob es sein Ernstsei“

Munchen, 15. Febr. Um die Herstellung der nöthigen
Anzahl von Reichtmünzen zu ermöglichen, wird in der k. Münze
dahier unausgesetzt gearbeitet und sogar die Naqtzeit hiezu ver⸗
vendet. In verflossener Woche wurde die ansehnliche Stückzahl
don 1,300.000 Münzen geprägt. Der Bedarf von Fünf⸗Mark—
lücken ist gedeckt. 2 B

f Der „Pf. Kar.“ schreibt: „Vielfach besteht die Meinung,
aß, weil in der Pfalz bereils die Beurlundung des Pecsonenstan⸗
zes durch welt'iche Bame uud die Cvilehe seit vielen Jahren de⸗
teht, das neue Reichkgesetz über diesen Gegenstand auf die Pfalz
leinen Bezug hate. Dum ist aber nicht so, sondern das neue
Reich?geseß ir t auch in der Pfalz in Kraft — nach vorläufiger
B u immung nwach Allauf dieses Jahres, insofern die bayerische
sterieruag nicht eine frühere Einrichtung für nothwendig hält.
Unter den neuen Best'mmungen finden sich hauptsächlich folgende.
ze eine Anderurg Ldes fanzöfischen Rechses enthalten: Zeusen
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        detzterer beijaht es und Ersterer beginnt zü rechuen. Nach einige:
Zeit schwierigen Rechnens ist der Wirth zunm Kauf entschlofsen;
P. macht ihn noch aufmerksam, daß es eine große Summ⸗ sej. er
wolle daher noch 1000 fl. nachlassen; aber der Wirth läßt sih
nicht mehr irre machen, und in Gegenwart fämmtlicher Gäste wir
eingeschlagen. Ein anwesender Gefchäftsreifender beginnt zu rech⸗
nen, und es ergibt sich als Pre's der Reben, die höchstens 3800
Gulden werth sind, ein Kaufpreis von 834,852 fl. 30 tr. Jetzt
wollte der Wirthnatürlich den Kauf nicht halteu, aber P. bessiand
auf dem Vollzug, und bereits war eine Nlage an das Gericht un—
terwegs, als die Sache durch einen Verglesch erledigt wurde, der
den Wirth eine nicht unbeträchtliche Summe und d'e große, damals
dufden Kauf hin entstandene Zeche für sammtische Gasie kostel
Doß dem Schaden auch det Spoti nicht Jehit, versteht kiz von seibsi
F Eine kaum glaubliche Underschämtheit ließ sich kürzlich in
Berlin ein Bettler zu Schulden kommen, Derseiber ein Narker
gesunder Mann, sprach in einer anständigen Familie an und em
pfiug auch eine Gahe; indessen konnie sich die Frau, vom Hause
nicht enthalten ihre Verwunderung darüber auszusprechen, daß ein
Jräftiger Mann nicht lieber Arbejt suche, anstatz du bettela. Sie
echielt darauf folgende Antwort: „Na, denken Sie denn, es is
leene Arbe'st nich, so deei und vier Treppen raff zu kleliern —
und manchmal gibt es nischt!“ Darauf noch ein Brummso'o au⸗
sMimmend, verlics der Beschenlle daßs Haus. Naum duürfte es
noch Aehnliches geben, was unsere berzwpicten fozialen Verhältunisse
mehr keunzeichnet. *
fFUltis Berülin veraunschaulscht in vielen Vildern dal
jüngste Wort des Finanzministers Kamphausene „Es uuß alles
wieder billiger werden.“ 8. B. Tochter: Aber, Papa, sei doch
nicht so grausam und jasse mir zu dem Bille ein neues NAei
machen! Papa: Das koftet wieder wie im boriges Jahre 80
Thalec, und das ist mir zu viel. To Hter: Papa diesmal werd⸗
ich es mir weit billiger herstellen. Vater: Wieso deun? Tohter

J lasse es m'r tiefer auss Haeiden. Viter: Heiliger Camphausen
F Unzer dem Titel:“, Wunderbare Fruchtbatkeit California'e
schreibt ein amerikanssches Blatt: Für fünf Millisneu Dollar.
Weizen, 1 Million Dollars Gerfie, 8 Millionen Dollars Wol
aus usshren. 20 Millionen Gallonen Wein u ernten; außerden
in Watsonville eine Spanierin mt 20 Kindern, worunter 9 Ma
Z äillinge; ferner im Pajaru⸗Thale ein Amer kaner mit 21lebender
Sproͤßkingen; dann no h die langlebiger, mit Nachtommen geses
neten Mexikaner, die gewöhnlich nur am Stricke oder am Ble
flerben, wenn sie nicht vorher mit der Holzaxt todigeschla zen wer
den; und nun kommt noch von San Bernardino sdie Na hrich
daß die dortige kleine Schule von 4 Pirar Zvillingen besuchht wird
armi·Cufornien hiebei zu Grunde gehen? —
*Eine 1. Jahe alte Frau, Nam⸗ns Peggh Hanger, welch
ein und dasselbe Haus läuger a!s ein Jih hindert ewodnt hatte
starb kürzlich in Staunton Virginia.

— &amp;——
Der Rathagebee in Fetd, Stall und Haus. Eine Sammlung vorpr
tischen Versuch und Forischritten in allen Zweigen der Landwirn
schaft herausgegeben von Dr. Rich. Biederm un. Lempiin, Verlaf
von Heinrich Schmidt und Cael Günther. Diese Zetj drift er⸗—
scheint in monatlichen Nummern für den äußerst billigen Preit
van 3 Martkt fur's Jahr, fie bietet nach der ersten Nimner 1
urtheilen in ansprechender, verständiger Form dem Lefer eine reich⸗
Fülle inkere ssanter Artikel und Nesultate praktscher Feld⸗Kultut
Düngungs- und Fütterungsversuhe, Mittheilungen aus den te ha
schen Nebengewerken der Landwirthschaft, aus der Huuswerthschuf
u. s. w. u. s. w. Alle diese Mittheilungen sind. wo nötdig, m
erläuternden Zusätzen versehen und kücrfte diese Ziischri't gar 641
ein unentbehrlicher Rathgeber im wahrsten Sinne des Wortes fin
alle Haus⸗ und Land wirthe werden.
—XXX———————O — *
——i e — — — — — —
Bekanntmachung. 0 P * 3
— ——— 45r0180MassIgung.
tung von 600 lauf, Meter Randstein aus 9
Kallstein, Sandstein oder Granit, auf dem Um vrt meinem Lager, in W'nterwaaren mönichst zu räumen verkaufe ich sammtla
Wege allgemeiner schriftlicher Submisssiorn. Altikch, 200 unter dem bisherigen Verkaufspreise, empfehle besonderz Lama ganz schw—
Zeichnung und Bedingn sse lieen von bisher 54 kr. jetzt 42 fr, Halbleinen zu Unterröden, doppelbreit,, bisher 2411
heute an zu Jedermanns-Emnsicht auf dem jetzt 20 kr., Bieber 10 kr, schwere' Winter- Burkins von üfl. 45 ir. «
unterfertigten Amte auf. B Uunterhosen zu 80 tr, Eachenez, Schaals, Flanallhemden ꝛe. zn d
Die Submissionen müssen gehörig über- billigsten Preifen.
schrieben und versiegelt bis szum Freitag Auch mein reichhaltiges Laget fertiger Kleider als:
—IS— 48 Nachmittags um Jaquetts, Leibroöͤcke, Uieberzieher, Sackröcke, Joppen, Hosen
St. Ingbert, den 16. Februar 1875 und Westen bringe in empfehlende Erinnerunqg und sind die Winter-Artike
Das Bürgermeisteramt ebenfalls um 2000 unter dem bisherigen Vroise herabgesetzt.
st er. — —X
mwobiliarverkauf.
Nachbezeichnete —A—— als:
Ein im Banne von Hasil in der J. 9
linge gelegener, ohngefähr 988 Dei.
großer Acker, ⸗
Etwa 6 Dezimalen Pflanzgarlen in den
Großgärten St. Ingberter Bannes gele⸗
gen, sind unter sch voxlheilhaften Be⸗
dingungen aus freier Hand zu verkaufen.
Beide Grundstücke wurden ganz frisch
mit Dung versehen.
Naberes hei J. Boos, Gachaftsagent
zu St. Ingbert. *
Es tiegen auch bei demselben einige
1000 fi. zum Ausleihen gegen“ erfit
Hypothele parat.

Bierbrauerei zu
e8
Lweonburg im wolbreeon,
Der Unterzeichneite beehrt sich hiermit zur Anzeige zu bringe daß
durch den Bau seiner neuen Bierbrauerei nunmehr in den Stand gesetzt ist
außer seinen bisherigen Kunden, noch andere größere und kleinere Bierliefe
rungen in jeder Jahreszeit zu übernehmen und auszuführen.
Sein Bestreben wird sein, seine yerehrlichen Abnehmer stets mit gute—
Waare zu versehen und er hält sich daher bestens empfohlen,
Awmeihrücken im Januar 1875.
1 MDiel.

Wer Forderungen an den Vorein
frute net so au machen hat,
vwohe seine Rechnung dem Oassior
Baver einreicheu.
Fruchte, Brod⸗, FleischPreisfe Jentner Weißbrod 18 Kilogr. 18
der Stadt Zweibrücken vom 18.. Kornbrod 1 X 8 tr. ditto 2 Kleg
Februar. Weizen *ᷓ fi. 33 Ix. Kora4jl. 16 ktr. 1 SHilogr. 8 kr. Gecischtbrod!
18 kr. Gerste Zreihige — ssl— sr. Gexitt Kilogr. 32 kr. 1 Paar Weck 110 Gramn
trechige — fl. — tr. Spelz 8 fl.a2 . 2tr. Rindil. 1. Qual. 16 kr. 2. Qusl
dafer 5 fl. 06 kr. Kartoffein 1fl. — le 4. Kaldfl. 14 tr. Hammelfl. 15 ke
Heu 2 fl. 4 tr. Sixob fl. 20 C. per Schweinefl. 16 kr. Butter“38 kr. pr. Pf
Pedaction Pruck unn Berlas han F F Demek in SAnaöohbert —“

—AC U — ——

— B———

— e —

uh,
Honfeonverts
mitz Firma bedruckt, sind zu haben
in der Druckerei d. Bl.
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        3
it
1

T 23 52 56858 72888 52 2582252 22 55 S 2322832
55 53 55 333 663— —— —433333
53 — 52— 323357 23 —33228333858
53 28 83563* 3468638 —33
— 3 *

A 2* 23235 25 *53— —— — — * —
* 56825 —53385 5535383287538 ————
5 57. 7 5 22z32 —355 325 ——

3 878 — I⸗ 22
* * z38 — —32 —— 5* 73* *257 2 8* *
—3 13773
5 5555 7 3 ẽ e275 5Sc22 * * s

256 —— —— 388.68 3 —3838 53285
3 33 — 33

* 8 2 82—2c—33 32z2—z—5 ——
58333 — m2E 32555 —37525 55s333—5*35
——2—* 585 — 22 25*7 —7 225. — 5755 ** —
— —— —5 22 “ —*5 23 3
5834 5 — — 32 ——— J22* — 85355 552 2
3 ——
—A — 7—8 —5 522732 GE 8332— —⏑ 5—— ——226*
855—— —3825 529 — 28 838— 28

A— 2—24 * — 7 —5357 *
— 356
53358 3 3 723
3 3 3 3 35

—S— —22282 — 2 J 52 * —— * * * —5FR— — 222—
— — 5c 555 53z38* ——A—
———— —A — 5ETRB 5

— * A— — 53535358: E — s5—2—855 —
ü 5
2 323 .55538 2—535 35* 278 383 23* 7

2 2 8* —522 3 5 2* * *
—5* 5—38 3335 — 238 75 *5
2 A2 85 —5 — *8 48 228

* — * 35 2* 32828
55 E 2 2 * 3 — J

c — — 22 83— 22*8 825 *5E
53 57 282 T 25533 —*. 7 u 35*
ẽ* — —— *

* — 8 2 X2 55
7 — 2252 —— — 2 323 — — J A— —

— *8 —E * 252 * 3 7—58
* — — S— —25533 — — — 5— 2—
* 5233 3333 35 337

J — *
3 ——— —A — s* 28
35 5 3332— 5253 583 s523 —— 52 21555
23 — — 22 .— — — —j— —* —2 —

. 3 3 833 —533 78*
— 2 ————— 583 3 8 — — 260 —z2222 —— 73. - 2
6 33 34 3 33 158 2555

7 28 »532 2538 8— —32 — ——33— 53* *

* ʒg * * J 55
3353 ,3—13353533338—253—3 2687 * 538

—533* — — 58 —— 8
— — 3—83 — —83 7355
33 33333 338
55 2 —3 2245 23222 22 578 25*5 53*— 39 5*5 2
528 —— — — —— ⁊* 7
* 2 pu —26 3 * 553 —5 * S 2 3 —— *2 — 55*
—s 5—333 — 233— 83 — — 3 5
5

223
2538755
52232582 * 3
3 —A 5
383353533355 2
2525238
3 2 — — 27 — —
ü 3*
525524 5353255
2 5* 255585 37 *
— — — 8* 302* 23252. 533 5* 25328
—— ——— 5355 7332875 * 7 52 8 * 2
——— *
53228334 *83333*2 2855 5 57256 —
*333827 35252356 38s8538
8588 —A— — z2235228 718578 2353533
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* 5 2*—33535 * 2353 75232355
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222 338368 3— 260 8
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3 352 325253835
3 0*8 —— 2328335258 53 2287
A 53335333 A 5237333 Z38
23323338 322 338* 55553 — —
838332 28 83 37 235338 268
A 53*233 25 —7523 2323 3* 322 —— 283853357
2 25322 237 3 S 53323 3 —E —— —— 23233
—— — —28 —5335— 2 53 —7 55 283338355 5 2 253
5 2 588* —A— — 553833555338 2 2387 52325*
333 858333 2238 2 2233 3355 * ——e——— 2225
32 * 523 33 822 *82 73 53 5552 *8* ?888 —
— 22 —— 33232 583 3*26 2 2* 525 538
—53223 *Z.5 —3 —A — 57 2 2533 —A
23 * —A 322 —A 56 22 23355 — ———— 525*
5238 —— 23* 3238353533 2 27z377— 2
233385 525.53383 *⸗ 52 22 5825353 : 2 38 —8 8 53238
7
53 33533 22 2 24 *35 — 22237 ———— —— 222235 *637 ——
33833 5535 5* 2 3* — 3532333 252* — —222*
—2 — 2 *2 28 8 2 —.5 *35 — 2 82*832*
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32** * 575 260 22 — ——— N — 3— 5 * 225 2 22 —A
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3 — 0 *387 257 X 8553 3. 27* 3 A **5 —2 25 —53*3
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53 575 522 — 333 332 555 —— — 25—323
5228 532237. — 25. 37 — 23 77—28
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* 55827 —— 53 —278* —3
3225.*8 525 252.7 552238
2332 82
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*225* 55 8 233* 5
3— 5 232 * 2753 52 2 22
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35 83227 * 552335 536
23233. 2 23 323572 22
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5* 323535* —5 *238 g
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53688 — — 2555 737
2—855 3 58 2
A 53334 — 277
58 2827 268 —838 5 * 33
8 5232 3 — — —3 —— 52832*
32332253 835375 2*55 78*
— 2.2 47 82 532337
3233 ————— 227 25 5583 333
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22 —A —— ——
58 S — — 53 123
2 53 28 277 55423338 1282 *
2522 3325 2 — 5*5 2. 2 2
25333 2333338 — — *55 5 2
—3283* * 2335 23 8* * S * „W 2
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22* — 57 —A z2885 28
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2: 355 235338 — 7 3 ——
— 257 23338 —2 7*
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23358 — 332855558
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2 3 8327* * 2* 53 — 38323
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3 5 5* * 52 532 5.58
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6235 5533237 13 — 33338 2228 2
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52238 — — 55333 5.23 75353 — —2 *8
95* szZ28*88 z3333 — — 252 58 ————
2 ——— ẽ 3353 22* 2087 558335 8
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2 —A— 58825 — —— 5333 ——
2228 —33 572328* 5* 3325 — 3
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3
der Si. Fnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerttags⸗ and Sonnia
stummer erscheint wochentlich vie rem al: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag; Abonnementspreis vierteliährig 42 strzr. oder
1Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Keirr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder Deren Raum berechnet.
— ——— — — — — — —— — — *—
M 28.. 2ESamstag ⸗ den 20. Februar · n318735
* Deutsches Reich
Muünchen, 15. Febr. Der Iweite Congreß deuischer
dandwirthe wird vom 22. bis 26. d. M.'in Berlin abgehalte
derden. Auf die Tagesordnurg sind gesehte Die Steuerfrage,
usbesondere auch die Communalsteuerfrage, die. ländliche Acbeiter⸗
frage und die Frage des Contraktbruches. Der Eintritt in den
Fongreß steht jedem Landwirih oder Freund dec Landwirthschaft;
rei. — Nicht allein der bayerifche Krieger⸗Veteranen und —*8
enossen⸗Verein, sondera auh der deutsche Kriegerbund wird um
.7. Mai d. J. je einen Delegirtentaz abhalten und zwar der er-
tere in Munchen und der letztere in Stuttgart. —
ZMünchen, 17. Febr. Die Abgeordnetenkammer berieth heute
den Gesetzentwurf, betreffend die Brandbersicherungsanstalt für
vebäude in den Landestheilen diesse'ts des Rheins. Diepolder
patr.) sprach gegen den Gesetzentwurf, weil die Angelegenheit
hnehin einmal von dem Reiche aus geregelt werden müsse und der
ẽntwurf nur neue Beamte, neue Kosten und complicirte Arbeit“
chaffe. Lerzer (patr.) sprach ebenfalls gegen den Entwarf, weil
zie Spetze des Entwurfs gegen die ländliche Bevölkerung gerichtet
jei. Hoͤrmann, Weigand, Thomas, Wagner (alle liberal) und der
Hnister v. Pfeufer, sowie der Referent Hauck (patr.) traten für
zie Vorlage ein, worauf die Artikel 1 bis 8 in der Fassung des
Ausschusses angenommen wurden ·
CBayerische Festungen] Ingolstadt an der Donau AI
Hetmersheim am Rhein bilden gegenwärtig die wicht'gsten Fest ⸗
ungen Bayerns. Dieselben müssen nach Verträgen durch auf ge
neinsame Kosten angelegte Besestigungen in vollkommen vertheie
igungsfähigem Zustand erhalten werden und dürften außerdem
urch Kriegsbesatzungen von sicher dreißigtausend Mann auch noch
edeutende Truppenstärken absorbiren. Ingolstadt soll allmälig das
Spandau des Südens bilden, indem unter Aufwendung von 4
Rillionen Thaler dessen Ausbau zu einem verschunzten Lager durch
Unlegung neuer Forts in einigen Jahren vollendet sein wird
kinstweilen ist schon das Montur-Depot München dahin geschafft,
a diesem Jahre wird eine Geschoßfabrik dort errichtet und später
oll noch die Gieß⸗ und Bohranstalt in Augsburg, sowie die G.⸗
vehrfabrik in Amberg in diefen großen Waffeaplatz verlegt werden.
Zermersheim, welches im franzöͤsischen Kriege als Brückenkopf
viente, ist jetzt durch einen permanenten Schie en veg mit Bru hsal
e: bunden;; außerdem ist die pfälzische Eisenbahngesellschaft ver
flichtet, eine stehende Bahnbrüke zur Verbindung beider Rhein
afer slatt der Schifforücke herzustellen. Die ehemalige Brudes
estung Landau geht nach Rasirung der Vorwetke immer mehr ihrer!
katfestigung entgegen,“ nachdem sie noh bis jum französischen
driege als sturmfreier Depoiplatz betrachtet worden wir.
Nach dem neuen Entwurf des Reichs Eisenbahn ⸗Gesetzes wird,
vie die:, Voss. Zte.“ erfährt, das deuische Eisenbahnwesen der
Aufsicht des Reiches unterstellt. Dies liegt schon in der Bestim«
aung des Artilel 4 der Reichsverfassung, wonach das Eisenbahn⸗
vesen im Reiche (in Bayern mit den Vorbehalten imn Aciikel 46)
mm Jnteresse der Landesberlheidigung und des allgemeinen Verkehrs
xr Beaufsi hligung seltens des Reiches und der Geseßgebung
desselben unlerliegt. Für die Beaufsichtigung ist in demneuen
kntwurfe die Ansiellung von Reichs-Eisenbahr⸗Commissaren bor—
gesehen, welche die Auorduungen der Reichsbehöcde zu überwachen
uind mit den Landesau sichtsbehörden, den Bahnverwaltungen und
»em Publikum in unmittelbarem Benehmen zu stehen haben. Auch
neabsichtigt das Reichdeisenbahnamt, dem Reiche eine Einwirkung
auf die Organisztion der Bahnverwaltungen, die Heranziehung des
nöthigen qualificirten Personals aud die Rormen für Unterstützungs⸗
und Pensionskassen der Eisenbahnbeamten zu verschöffen.
Frankreich.
Das „Pays“ zeigt an, daß der kaiserliche Prinz die Offiziers
Brufung in Woolwich mit Ne. 7 bestanden hat, (im Reiten und
fjehten erhielt er Nr. 1), was um so ehreuboller fei, als er in
ner freuden Sprache und an der Seite von durhgänunein

„ Vermilbbes.
f Am 8. Marz becinnt die Sh ourgerich:ssitzung unter dem
Bräsidium des Hercn Raths Küst. Nich den in Zeitungen bes
ptochenen Verotechen wird diese Sitzung jedenfaus eine volle

Woche in Anspruch nehmen.“

. Srünstadt. Dieser Tage schickte Dr. Hessert (früher
zratuischer Arzt hier) aus Chicago oldes Geflüsel nach Deulsch⸗
land, welches in Eis verpackt, wohlerhalten antam. Es kamen
nehrere sehr schöne Exemplare davon hierher an Wilh⸗Im Müllet,
darunter ein Hasel huhn von zwei Pfund. (M. W.)

F. Der Sprachlehrer Ftanz Heermanu von Kaiserslautern,
uletzt in Landau, welcher am 11. November v. J. in dem öffent-
ichen Werthschaftslocale dez Bürgermeisters Hartmann in Vahn
iuf den dortigen Gemeindeschreiber Conrad aus einem Revolver
zacheinauder zwei Schüsse abseuerte, Letzteren hierdurch nicht unbe—
eutend und mit der Folge mehrmonatlicher Arbeitsunfähigkeit
er wundete und darum, des Mordversuches beschuldigt, seither im
Be irksgerichtsgefangmisse Zweibrücken in Untersuchungsbaft befand,
vurde, nachdem wegen kärztlich constatirter Geisteskrankheit das
Strafverfahren durch Rathskammerbeschluß gegen ihn eingestellt
vorden, von dem Staatsanwalte am 13. de. der Districtspolizei⸗
ehörde überwiesen, welche die Unterbringung desselben in der
dreis⸗Irrenanstalt anordaete, wobin derelde am 14 8. abq li⸗.
purde
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        Hachenburg, 14. Febt. Heute Morgen ist die 11/0 der Herr Papa auf die noch frische Fährte der Echapp'rien begab
Stunde von hiec entferni liegende Pulverczühle bei Mudenbach in In üeclin angekommen. wußte er allerdings nicht, wie er se'ne
die Luft geflogen. Leider haben drei Arbeiter, Familienbäter, bel Kecherchen augenblicktich einleiten solle, und so entschloß er sich
diesem Unglück ihr Leben eingebüßt. Wodurch das Unglück entstand, denn, nachdem er sein Gepaäͤck in einem Chambre garnie nuterge—
ist noch nicht bekannt. Q. 3.) bracht, einen alten hier wohnenden Freund zu Rathe zu ziehen. Er

rNäürnbetg, 16. Februer. Bei dem Apell zericht kam macht) sich auf den Weg und sieht sich plötzlich, indem er um eine Ecd⸗
heute die Anklage gegen den Forstgehilfen Neuner don He denheim biegt, den Arm in Arm lustwandelnden Flüchtlingen gegenüber.
wegen fahrläissiger Tödtunz zur Verhandlung. Der Angeklagte Ohne daß es weiter Aufsehen erregte, wurde dem Seladon di—
halle im September v. Is. als er auf der Jagd einem Fuchsen Geliebte abgenommen, und am Armue des Papas ging es zurüd
auf der Spur war, in einem vom Laube ganz verdechtten Gehölze nach dem Gasthofe. Hier warde das Gepäckt abgeholt und schne
einen rothbraunen Gegenstaud sich bewegen sehen und in der nach dem N.e M. Bahnhofe gefahren; denn nun war der Papa
Meinung, daß dies der verfolgie Fuchs, lozgedrückt, aber eine, aus Herr der Situation geworden, und wenn er bereits morgen fruͤh
bis jetzt noch nicht aufgeklärter Urfache sich im Gehölze aufhal sein Töchterchen in G. zeigen lonnte, zerstreute er alle üblen
weade 70jahrige Taglohnersfrau getrofsfen. Diee Verwundete, welche Gerüchte, und der Ruf war gereitet. Auf dem Bahnhofe ange
nach einer halben Stunde den Geist aufgab, hatte auf die Fraze kommen, muß er sich ducch einen starlen Zudrang ron Reisenden
des Jaͤgers, ob ste denn das Anschlagen des Hundes nicht gehört an den Schalter h'narbeiten. Als er endlich seine zwel Billels
hjabe, noch geant: ortet: „Ih habe Sie gesehen, wenn ich nut hat, sieht er sih nach dem Fräsulein Tochter um und merlt nun,
herausgekommen wäre. N., dor sofort von der That Selbstanzetge daß er wohl nur ein Billet zur Fahrt: nöthig habe; die
machte, wurde vom Bezirksgericht Eichstadt wegen fahrlässiger, liebende Maid war abermals echappirt. Der Papa degiebt sid
Tödtung zu einer Gefängnißstrafe von 1J Monat und 15 Tagen don Neuem auf die Verfolgung, de m Zitelisß il mabir Se
bexurtheilt. In Folge eingelegter Berufung des Verurtheilten kam nicht wie der so günstig gewesen.
naun der Fall bei dem Appellgerichte zur Verhandlung. Hier lau⸗ F Bei Memel hat dieser Tage ein Müller, in Folge einer
zete das Uxtheilauf Freifprechung. Der Gerichtsdof nahm an, leichtsianigen Wette, sein Leben eingebüßt. Er hatte nämlich ge—
daß der Angeklagte, der sich des Rufes eines vorsichtigen Mannes vettet, durch die im Gange befindlichen Windmühlenflügel zu
erfreute, nicht ahnen konnte, daß sich die Getödtete im Gehölze laufen, ohne von diesen ergriffen zu werden. Schon der eru
befinde. Ferner wurde berdorgehoben. daß die braunrothe Jacke Anlauf war verhängnißvoll, der eine Flügel erfaßte ihn am Kinn
welche die Frau trug, eine täͤuschende Aehnlichkeit mit der Farbe uad zerschmetterte ihn den Kopf.
eines Fuchses hatte. IN. Cora.] FRom, 12. Febe. Seit acht Tagen haben wir dier eint

F Am 15. Fesruar wollte ein Alteree Herr aus Mannheim ganz ungewohnliche Kalte. Das Thermometer sinkt jede Nacht bis
ioch auf das eben im Abfahren begriffene Dampfboot springen. zu K* Grad unter Null, die öffeutlichen Springsrunnen sind mit
er jpraag aber daneben und fiel in den Rhein. Der Steuermann Fis umgeben; selbst die Wirkuag der Mittagssoane wird durch den
rieß sofort die Maschene außer Thätigkeit bringen; in Folge dessen schaeidenden Nordwind nicht aufgehoben. Bei den mangelhaften
tonnte sich der alie Hert an dem einen Schaufelrad festllammern, Vorlehrungen zun Heizen leiden zumal die Armen außerordenilich
worauf man ihn durchnäßt uad in erschöpftem Zustande mit Seilen aber auch die wenigen Fremden finden es höchst ungemüthlich in
heraufschaffte. Rom und suchen südlichere Striche auf.
fDarmstadt iñß bekanntlich ausersehen als Oct fuͤr die Mac Mahon's Mutter — eine Deutsche. Die Bresl
iIlgemeine deulsche Lehrerberfammlung an Pfingsten 1875. Nun gig.“ erzählt einen Roman aus dem Leben der Eltern Ma—
laben stch aber allerhand Bedenken ergeben. namentlich, ob sür die Mahon's, demzufolge sih der Bater des gegenwärtigen Präsiden-
2500 Lehrer, welche erwartet werden, die nothigen Wohnungex zu be· len der franzosischen Republik sei ne Gattin in Deuischland geholt.
schaffen find. IEs hat ü ein Comite zut Beschaffung von Wohnungen Mac WMahon's Vater war zur Zeit der Franzosenlriege“ zu Au⸗
dei Privaten gebildet und ein anderes, um mit den städtischen und fang dieses Jahrhunderts als fran zösischer Kriegs kommissär bei dem
Militarbehörden wegen Beschaffungdon Massenquartieren zu verhandeln, Redizinalratz Hurlebusch in Hannover einquartirt, wo er desfen
je nach dem Erfolg dieser Bemühungen wird endgiltig entschieden wer· Keine Nichte Emilie Behne kenn en bernte. Es entjpann sich dald
den, ob die Lehrerdersammlung hier stattfinden lannnicht. oder ꝛin Liebesberhältniß, und als die patriotischen Angebörigen del
Die Einziehung dor Preußischen Thaler wird in diesem Mädchens von einer Verbindung mit dem Franzosen nichts wissen
Jahre beg innen. Die älteren Jahrgänge werden ohnehin schon so wollten und das Mädchen in ein Pensionat nach Rinteln au der
eit wie möglich außer Cours gesetzt; sie werden ia der Silber- Weser schafften, entführte sie Mac Mahon von dort und zog mi
schmelze zu Hamburg eingeschmolzen, welcher bereits einige Millio ihe nach Franlreich. wo Emilie Behne die die Gattin des Kriegs⸗
nen von Thalern und anderen deutschen Münzen zugegangen sind. lommissärs wurde, dem zuliebe sie Heimaih und Paterland auf⸗
Die hiecaus gewonnenen Barren werden zunächst der glei zfalls zegeben hatte. Ihr Gemahl, ein Ablömmling schottischer Clans,
zu Hamburg im Entstehen de griffenen Müuzstätte zug fuührt, um dergalt ihr durch treue Liebe die gebrachten Opfer. Der im Jahre
in neue Reichsmünze ausgeprügt zu werden. Man dentt diese 1809 geborne Sohn des Kriegskommissärs Mac Mohon und der
neue Münze auf 10 Jahre hin zu beschäftigen. daanober anerin Emilie Vehn e ist der gegenwärtige Präsident de—
F Berhin. Auf eine Calamität, welche sih bei der C'rku- ra izösischen Republit, Marschall Marie Edme Maurice Mat Mahon,
lation der neuen Reichsmarkstücke bemerklbar macht, wird wieder- Herzog von Magenta. Ein er der Brüdee der Entfüurten kampfte
holt hingewiesen. Das Großfürstenthum Finnland besizt seine 1815 unter Wellinglon bei Waterloo, war fpüter Advolot in
rigene Verwaliung und im Anschluß daran seine besondere Bref- dDiepholz in Hannover, wanderte na h Amerika aus und starb da⸗
maͤrken und besonderen Munzen. Bei diesen letzteren gilf gleichfalla, elbst vor einigen Jahren. Seine Enkelin ist an einen Lehrer ind
wie bei uns, die. Markrechnung, nur ist die fianische Mark bloß Dreslau verheirathet und ihren Mittheilungen ist Vorstehende
eben und einen halben Silbergroschen werth, dagegen hat sie genau zachgeschrieber worden.
denselben Umfang. dieselbe Dick,, denselben gerippten Rand und 7 Der Vizekönig von Egypten hat der Tochter des Generol
magt, während die Hauptseite mit dem von einer Umschrift um Sherman, welche fich kürzlich mit dem Narxinelientenont Fiich
gebenen kleineren russischen Doppeladler mit dem finnischen Wappen verheirathete, ein wahrhaft ILnigliches Hochzt itsgeschenk gemocht, u
zuf der Brust sich ziemlich leicht von dem deutschen Gepräge un⸗ einem Diamant enschmusck bestehend, dessen Werth auf 150, 00
erscheiden läßt, auf der Räückseite dasselbe Gepräge wie unsere Dollars abge schäßzt wird. General Shberman haite den Vizelonie
Markstücke. Man muß ein sehr scharfes und man möchte sagen, ein im Jehre 1873 besucht und ihm betreffs der Reorganisirung de
aumismatisch geschulies Auge besitzen, um in einer Reihe aufge- eghptischen Armee werr thvolle Ratöschläge ertheilt. Eine besor der
zählter deuischer Marlstüde ein finnisches herauszufinden, dessen Tongreßalte mußte an enommen werden, um die Demo zu ob
einziger Unterschied darin besteht, daß innerhalb des Eichenlkranzes taͤhigen, das Geschent anzunehmen.
datt 1 Mark „Markka“ zu lesen ist. Die kleinen finnischen Mün In Nimes fand am 2. Febr. die Hinrichtung eines Ano
jen, 50 und 25 Pfennigstücke sind leicht zu unterscheiden. Abet iymus Stait. Derselbe war am 21. November v. J. weger
in Bezlehung auf die Markstücke, deren Aehnlichkeit von betrüger · Mordes zum Tode verurt beilt worden; doch hatten die Behörder
scher Spekulation sicher ausgebeutet werden wird, möge man vor die Vorstellung bisher verz ögeri, da der Ver brecher jede Auslun
Verwechslungen auf der Hut sein. über seine Persönlichkeit ver weigerte, weil man anstand, eintt
FEine humoristijche Entführungsgeschichte spielte sich in den Menschen ohne Namen Zhin zurichten. Am 2. ds. Mis. des Mon
lezten Tagen in Berlin ab. Aus G. in der Pravinz S. flüchtete zens 5 Uhr endlich wurde dem Sch uldigen ver lündet, daß er nu
ein L'ebespaar, um alle hindernden Schranken mit einem male zu noch wenige Stunden zu beben habe. Er warx lei neswes⸗ bestützt,
überfpringen, nach Berlin. Hier glaubten fie inmitten einer Be⸗ nicht einmal überrascht, und er erllärte, täglich diese Mittheilung
pölkerung, wesche nach Hunderttausenden szählt, vor z Entdekung erwartet zu haben. Man drang munmehr in ihn, seinen Namen
geborgen zu fein. Doch mit sdes Geschickes Mächten ist kein u sagen. Er erwidert e jedoch, daß er darüber jelbst aladann
ewiger Bund zu flechten, und der Vater reiste schnell, denn klaum hweigen würde, wenn man ihm an den) Stufen des Schaffot!
hatie man im heimathlichen G. die Flucht bemerlt, als sich auch, Vegnadigung gegen Nennung jbines Namens verheiben würde
        <pb n="111" />
        Er fügte hinzu: „Ich sterbe zufrieden, weii ich in dieser Weise die
Ehre meiner Frau und meiner Kinder rette. Ich habe alle Bor⸗
kehrungen getroffen, und N'emand wird je erfahren, wer und wo—
her ich bin.“ Mit der großlen Laltblütigkeit ertrug er die Vor⸗
hereitung der Toslette für den letzten Gang. Auch auf dem
Wege zum Richt platz bewahrte er eine volllommene Ruhe, und,
duf dem Scaffot angelangt, betrachtete er mit einem Lächeln die
Fuillotine. In dem Augenblicke, als er den Hals unter das
Fallbeil legte, bat er, noch einige Worte zur Menge, die fich aus
dem Richtplatz eingefunden hatte, zu sprechen. Er wiederhbolte hier,
daß er zufrieden sterbe, weil Niemand seinen Namen wisse und er
dadurch die Ehre seiner Familie rette. Kaum hatte er das letzte
Wort gesproven, als das Fallbeil niederfuhr.

F Prüfung des Rothweines auf jeine Keinheit. Die Fälschung
jast aller Nah ungsmittel hat einen so erschreckenden Höhepunlkt
erreicht (Cin Amerila wird sogar Schinkeu aus Bast fabricirt!). daß
es als ein lobencwerthes Streben unserer Chemiker anerkannt
werden muß, wenn sie das Publikum in etwak vor dem Treiben
der Betrüger dadurch sich stellen, daß fie »Mittel an die Hand
geben, durch welche sich die Fälschungen als solche erlennen lassen,
noch ehe uns der Magen davon in Kenntniß setzt, daß wir ihm
Fortrebande zugeführt haben. Kein Genußmittel ist nun so fehr
Falschungen ausgesetzt, als der Wein; Tden Rothen] hat man
srüher doch wenigstens mit den deidelbeeren hergestellt, allein jezt
cheinen auch die zu theuer zu sein, denn man färbt nun das Ge⸗
misch von Kartoffeln, Spirisus und Weinsteinsäure, das man Fals
Wein verkauft, mi:! dem Safte der „Schwarzen Malbe“. Prof.
Boͤttger gibt uns ein Mittel an, wodurch man die Gegenwart
dieser rothen Brühe im Weia leicht erkennen kann: Man misch
10 Cub. Cti. Rothwein mit 90 Cub. CEtm. destillirten Wassers
nimmt von diesem Gemisch 30 Cub. Ctm. und setzt 10 Cut
Ttm. einer concentrirten Loͤjeng von schwefelsaurem Kupferoxyd
Kupfervitriol) zu. Ist der Wein ächt, so wird er sofort entfärbt,
ist er dagegen mit „Schwarzer Matve“ gefaärbt so entsteht eine
prachtvolle violett aussehende Flüssigkeit.

'In Sacramento würde dieser Tage zur großen Er
heilerung des Publilums eine eigenthümliche Fußschau in Scene
zesetzt. Des Morgens erschienen nämlich in den Straßen zahl⸗
reiche Polizeibeamten. die jeden Chinesen anhielten und ihr. dann
wangen. die Sohle seiner Fußbegleitung zu zeigen. Die Poli—
temen hielten der Fuß empor und besichtigten ihn, wie es ein
dufschmied bei den Pferden thut. Der Grund zu dem eigenthüm—
schen Verfahren war, daß chinesische Einbrecher des Nachts einen
Schuhladen ausgeräumt hatten, desien Besitzer auf alle Sohlen
unten sein Stembpel aufgedrückt hatte. Die Diebe wurden auf
diise Weise auch richtig gefangen. V

FParis. s(Prozeß Wimpffen gegen Cassagnac.] General
Wimpffen äußerte zur Begründung seiner Klage, die übrigens, wie
hekannt, abgewiesen wurde, in der Schwurgerichtssitzung vom 18.
Jebruar'etwa Folgendes: Die Arlikel des „Pays?“ beschimpften
ihn und sagten, er habe den Kaiser verrathen, indem er dem Sou⸗
verän allein die Rathschläge gab, weiche mit seiner Stellung
anverträglich waren. Der General fügte dann hinzu: „Ich bin
lein Mann einer Paetei. Ihh diente der Restauration, der JInli
Regierung und dem Kaiserreich; ich diente, nie äner Partei
sondern immer dem Lande und mich klagt mar dekß Verraths an.
Die Commune nahm mich fest, und ich wäre beinghe erschossen
wocden. Kommt das Kaiserreich zurück, so werde ich ein Ver—
räther sein und man wird mich wahrscheinlich niederschießen.
Meine Ankläger sind Agitatoren. Der Kriegsrath erklärte, daß ich
für die Capitulation von Sedan nicht verautwortlich fei. Mit
welchem Rechte klagt man mich deßhalb noch au? Ih gehe nuß
zu einem sehr peinlichen Gegenstande über, zur militärischen Frage.
Ich kenne den Krieg. Ja der Krim, in Italien lernte ich un—

ere Gewohnheiter, sowie die Schwierigleiten unserer Militärorgani-
jation kennen. Ich kannlte unsere schlechte Lage au Zahl der Leute
und Kriegsgeräth. Außerdem überredete man den Karser, der sich
jür einen Gencral hielt, aher keiner war, seine Truppen an der
Brenze zu zerstreuen. Beim Beginn des Feldzugs perlangte ich
in Commando in der Rheinarmee, man antwortete mir, man
habe mich in Algier nothwendig. Am 24. August wurde ich nach
Paris berufen. Ich kam am 28. dort an. Der Kriegsminister
agte mir, daß ich eventuellen Falles den Marschall Mac Mahon
zu ersezen haben werde. Ich kam nach Beaumont und faud das
dritte Corvs auf der Flucht. Ich sammelte es, und es hielt bis
d Uhr Abends Stand. Der von meiner Ankunft Lin Kenntniß
esjetzte Marschall ertheilte mir den Befebl, mich zurückzuziehen, was
ich auch that. Auf dem Plateau von Sedan angekommen, konsta⸗
sirte ich den Marsch zweier feindlicher Armeen, die uns umgehen
wollten. Am 1. September mußle die Rückzugsidee Angesichts
des deutschen Planes, uns zwischen einen Flusse und einer Festung
einzuschließen, aufgegeben werden. Der Rückzug bätte bewerkstel⸗

igt werden koͤnnen, wenn der General Ductot, anstait bei Illy
dalt zu machen, bis nach Donchery vorgegangen wäre. Aber die
kruppen hatten Munition und Lebensmittel nothwendig, und
nußten deßhalb unter den Mauern von Sedan Halt machen. Der
Beneral Ducrot sfagte Richts von der Armee des Kronprinzen von
Zachfen; er glaubte seinen Rückzug ausführen zu können, was
inmöglich war. Unsere Armee hatte schon zu viele Niederlagen
erlitten, als daß sie die zum Mandoriren nothwendige Freiheit des
Heistes gehabt haͤtte. Das Terrain war außerdem nicht güustig.
Der Rüchzug würde also die Auflosung gewesen sein und um die
u verhindrn, übernahm ich das Commando. Ich sprach von dem
Siege, um die Trupyen hinzureißen. Der Kriegstath erkanute an,
daß ich das Commando der Lage halber übernommen habe. stann
nan mich deßhalb des Verraths beschuldigen ? Mein Plan, über
Balan durchzukommen, war übrigens der Plan des Marschalls Mac
Mahon. Ich gab die nöthigen Befehle, aber als ich in den Wald
der Garenne kam, fand ich, daß dir Preußen Illy beseßt hatien.
Ich kam deßhalb auf meine erste Idee zurück, mit allen verfügba ren
Streitkräften, den Kaiser an der Spitze, auf Ballan zu mar⸗
ch'ren. Der Kaiser verweigerte es. Ich wariete bis 3 Uhe. Da
zie Generale nicht kamen, so führte ich meine Bewegung mit
inigen Truppen der Generale Lebrun und Duerot aus. Wenn
ziese Herren anwesend gewesen wären, so hätten sie mir andere
Truppen zugefuüͤhrt. Ich allein hatte 6-2 7000 Mann gefammelt,
velche ich gegen die schwierigsten Stellungen führte. Ich bedacerte,
aß der Laiser nicht kam. Sein Name wäre mächtig genug
Jeweser, um alle Teuppen gegen den Feind hinzureißen, den wir
vahrscheinlich durchbrochen hätten. Die Führer und der Kaiser
elbst hätten sich opfern müfsen. Der Grund der Menschlichkeit
ristirt; er existirt nicht m Kriege. Wenn der Kaiser meinen
Rath befolgt hälte, so würde, wenn nicht er, doch sein Sohn
nuf dem Throne sitzen. Der Kaiser schadete der Altion des Ober⸗
Benerals, indem er die weiße Fahne gegen dessen Willen auf⸗
flanzen ließ. Es ist also infam, daß man mich so beschim pft
wie es geschehen ist. Man will sagen, daß ich keinen meiner Grade
derdient habe. Habe ich sie denn gestohlen? Es ist scheußlich, zu
agen, daß ich der einzige Urheber des Unglücks von Sedan sei,
ind mich Verxäther zu nennen. Es ist unmöglich, meine Herren
Beschworenen, daß Sie solche Beschimpfungen zulassen, und ich
erlange Gerechtigkeit.

Ein sehr bemerkenswerthes Zengniß legte der Oberst Marlin
jetzt pensionirt) ab; derselbe berichtete: Der General v. Wimpffen
lam am 30. Aug. bei der Armee an. Seine Rolle begam im
Augenblick, wo das 4 Korps sich nach dem Gefechte bei Beaumont
in voller Flucht befand. Er traf auf dem Schlachtfelde ein und
ttellte sofort die Ordnung her. Am Tage von Sedan blieb er
den ganzen Tag auf dem Schtachtfelde. Ich sah ihn am Thore
yon Balan, wo er alle Truppen um fich versammelte und zum
Angriff blasen ließ. Mit 60,000 Mann hätte man ein Resultat
zrzielen konnen. Man hat diesen Akt des Generals als eine
Tollteit bezeichnet; Dies ist eine Schlechtigkeit Seitens Derer,
velche brave Leute beschimpfen, die es vorzogen, eher den Tod zu
uchen, anstatt sich zu ergeben. (Diese letzten Worten erregen
großes Auffehen im Saale.) Ich besuche später das Schlachtfeld
hon Sedan. Um sich von Sedan nach Mezieres zu begeben, gibl
s nur einen Engweg au der Mündung der Maas und der Grenze.
dieser war in erster Linie von dem fünften und in zeiter von
em elften preußischen Korps besetzt. Ich durchzog mit meine
Regiment in voller Ordaung ganz Sedan und begab mich nach
dem Balaner Thore, um an dem Ausfall des Generala⸗ Wiwpffen
Theil zu nehmen. Wenn der Kaiser in diesem Augenblick zu
Pierde gestiegen und in unsere Mitte gekommen wäre, so hätte
ich Niemand feinem Durchbrechen widersetzen können. Aber der
daiser glaubte nicht, so handeln zu dürfen, und zog vor, ohne
rgend Jemanden zu befragen, die weiße Fahne aufzuzieheu.“ (Diese
Worte riefen große Erregung im Saal hervor.) Paul de Cassag⸗
ac' verlangt, datz die bereits vernommenen Generale nochmals por
den Gerichtshof berufen werden. Ein The'! derselben erllärt, daß
ãe den Marsch über Carignan nicht gebilligt, daß sie jedoch, wenn
ie in Sedan gewesen, denselben milgemacht haben und in die
si tere Gefahr gegangen sein würden. General Lebrun: Oberst
Martin behauptet, daß, wen ein Kochpz⸗Com nandant sich dem
Beneral Wimpffen angeschlossen hätte, rr ganz andere Er—
olge erzielt haden würde. Ih war in Sedan. Ich verließ keinen
Augenblick den Ober-General. Oberst Martin: Ich sah in der
That den General in Sedan; er ging einen Pactlamentär voraus,
welcher ein weises Schnupftuch an einem Stock trug. Zeuge
sagt weiter, Truppen seien genug dagewesen, aber die Generäle
hatten den Ober⸗General Wimpffen im Stich gelassen. General
Felix Douay protestirt gegen diese Behauptung; was ihn verhin⸗
dert habe, IDden Ober⸗ General zu untersiützen, sei der Umstand
zewesen, daß er keine Truppen zu seiner Verfügung gehabi.
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        »Bekanntmachung.
Dass Bürgermeisteramt vergibt die L'efe—
rung von 600 lauf. Meter Randstein aus
Kallistein, Sandstein oder Granit, auf dem
Wege allgemeiner schriftlicher Submission.
Zeichnung und Bedingnisse liegen von
heute an zu Jedermanns⸗Einsicht auf dem
uͤnterfertigken Amte auf. J
Die Submissionen müssen gehörig über⸗
schrieben und verliegelt bis zum Freitag
den 5. Rärz 1875) Nachmittags um 2
Uhr eingereicht sein. J—
St. Ingbert, den 16. Februar 1875
Das Bürgermeisteramt
QCuster.

ꝙ v nnd ohhn —F aie ald Zur Subscription:
5. Plan. Nr. 5. ez. iese alda, ⸗5
neben Johann Klein und Das Ruch für All
Johann Siegworn.. —ZJgustr? Blatter für die Famitie
b. Sülzbacher Baunnes. ro heft 3 Slb
6. Flur 11 No. 14130 12 Aren 29 Centi⸗ F p J — gr.
ego Ve) Dieen derheu. Die Musikalische Welt
neben Carl Ph. Vopelius und Monatshefte
Wilhelm John. P 24
7. diur in Dunz Aten 86 Cent⸗ ausgewählter Compositionen
rren (240/10 Dez.) Wiese in denbee unserer Zeit.—
— Alberiswiefen. neben Georg Osthbf Herausgegeben vonn
V und Carlt Günther.
8. Flur 13 No. 28. 6. Aren 84 Ceu — R Elem ue⸗ Schuls,
tiaren (20 Dez.) Wiese daselbst, Kladierstug Liederft 28
neben Carl Günther und solgende adlerstige vie ꝛerfür spr Stinime
Idem. . —0D..
9. Flur I83. No. 24. 19 Aren 92 Cen Lieder für tiefe St. C lavierst. u. Lied
tiaren gee Dez.) Wiese duselbst. Preis pro Heft 5 Silbergroschen.
we vorigeri Idem und Joh— franz Wolb.
*Aus Auflrag: 5 tne—
Das Geschäftsbüreau 8. Bechtheld in Dan seottverts
St. Ingbert. 5 mit? Firma bedruckt, sind zu hab⸗
G sell Merr — — in der Druckerei d. Bl. I
esellenverein. 01
141
Sonntag, 21. Febr. Nachmittags Visitonkarten
präcis 3 Uhr
Generalvorsammlung
im Vereinslocale, Besprechung von 4
Vereinsangelegenheiten betreffend. —8 Pamen?
m punkiliches Erscheinen wird Dei Eramer SEa in Leipzi erichein:
ersucht. ArhæiASStubæe,
Der Vopstand. teitschrist in Nonate heften fur leichte ele⸗
— — —— —— Aronie — neut
N —X
Con firmanden⸗Anzüge ——— — —
n 3 el⸗ u i
in großer Auswahl, fertig und nadh gezch en
Maaß bei aArbeit. Perihalelei x
Seiurich Isaae ——
—S 5 N Doppelausgabe lostet das
Die einfache Ausgabe enthält abwech⸗
Baumwoll- Tuch selnd einen Ronat Suamufier deu andern
de F ne wrc
ansga nthä
Plsassser Fabrikat —— — —
e drei efte e
a 10 erene per Elle. J* e ee —
Heinrich Isaac. ahlen.

Bekanntmachung.
Der Siadtrath von St. Ingbert hat
nachstehende Ortspolizeibeschlüsse erlossen die
zufoige hoher kgl. Regierungs Entschließung
bom 26. Januar 1878 vollziehbar erllärt
wurden und welche zur Darnachachtung
hiemit öffentlich bekannt gemacht werden.
1. Auf Grund des 8 74 der Gewerbe⸗
ordnung.
Die Bäcker und ssonstige Verkäufer von
Backwaaren sind verpflichtet, in ihrem Ver⸗
daufslokale eine Wage mit den erforderlichen
geaichten Gewichten aufzustellen und die
Benützung derselben zum Nachwiegen der
perlauften Backwaaren zu gestatten.
Zuwiderhandlungen werden gemäß 8
369 Ziff. 2 des Neichsstrafgesetzbuches an
Geld bis zu 30 Thalern oder mit Haft
bis zu 4 Wochen bestraft.
2 Auf Grund des Artikel 143 Ziff. 2
des P.Sh.G.⸗-B. vom 26. Dezember 1871
und zur Ergänzung des Art. 83 der orts
aolizeilichen Vorschriften der Bürgermeisterei
St. Ingbect vom Jahre 18683:
Bäcker, Brode und Mehlhändler
schenkberechtigte Bierbtauer und Bier
wirthe, Metzger und andere zum Feil—
bieten von Fleisch berechtigte Personen,
werden an Geld bis zu 20 Thaler be
straft, wenn sie die von ihnen aagezeigten
Preise überschreiten, ohne vorher der
Orispolizeibehörde 8 Tage vorher die
Anzeige gemacht oder beziehungsweise
ohne deren Bewilligung hierzu erlangt
zu haben.
Si. Jugbert, den 18. Februar 1876.
——
UStbor.
Güterversteigerun
Freitdg den 26.1. M., rung * J
eanunn —— r Wir empfehlen hiermit als solideste Capitalanlage
868 pn 1 e swern folgende Werthpapiere und können dieselben, soweit unser
shher didmage hu hebotden, den da, Vorrath reicht, zu deu beigesetzten Coursen von un—
8 Zahlltermine in Eigenthum bezogen werden:
bersteigern: 1 — * — —
a. St. In berter Gemark: 4 proc. -fälzer Fudwigsbahn⸗Prioritäten
i. Plan. Nr. 45* g Acker auf den LOI XEtto.
chen, Kornstoppel, frisch 11 .2 5 . .
iι er 8317 AA Etto.
Dez. —A —9— — proe. süddeutsche Bodenereditpfano
—BA Briefe à Oö,. Vett
mann, in eilen, wenon J O.
dern dunnee gparcele mi Gleichzeitig halten wir uns zum An- und Verkaun
orn besamt ist. aller 9
3. Plam, Nr. anh h ader dae aller Arten von Werthpapieren, Loosen ꝛc. bestcus em
7 c nee Grasfien pfohlen, dilligste Berechnung zusichernd.
und Ludwig Poller. 2 —
4. Plan. Nr. 4948. 66 Dez. Wiese in der nigst —E FAEOIdl.
Ruhbach, neben Job. Siegratt Deukgeschäft in Zweibrücken.
Iaen— und emes u — —

— —

ιια
        <pb n="113" />
        Slt. Ingberler Anzeiger.

—

— — — — —

J
*
Der St. Inaberter Anzeiget (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienttags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnia
Jummer erscheint wochentlich vie rmal: Dinstag, Donner sStag, Samstag uad Sonntag. Abonnementspreit vierteliährig 42 Krrre. eder
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden it 4 Arzr. die dreijpalzige Zeile Blatischrift oder deren KLaum berechnet. —
A 20 — — —

Eonntag,. den 21. Februar
Deutsches 8œe5

. 124

Richter möge daher die Angellagte entlassen. Giu- Herr, dessen
Name aber nicht witgetheilt wurde, Lerschien dann vor dem Geuchte
und leistete Bürgschaft im Betrage von Hundert Pfund, worauf
die Angeklugte freigelassen wurde, unter det Bedingung, daß si⸗
verurtheilt würde, wenn sie noch einmal stehlen sollie. An dem·
elben Tage wurde eine arme Frau, die eiwas Tubak von einem
ADX
und da sie dieselbe nicht bezahten konnte, in das Gefängnißge⸗
bracht, in welchem sie so —
die Strafe für sie zu bezahlen im Starde sein wird. So gesche—
hen im Jahre 1878 in dem frelen England.

München, 19. Februar.- Die Bexathung des Brandver ⸗
siche: ungsgesetzes wurde beendigt, beit der Abstimmung der Gesetz⸗
niwurf angenommen, dazu ein Antrag Brandenbutgs. daß 1 pCt
dar gesammten Versicherungseinnahmen zur Unterflüzung verun
ückter Feuerwehrmänner und deren Hiuterbliebenen sowie zur
Forderuug des Feuerlöschwesens verwendet werde, — fectner, daß die
Regierung aus den Ueberschüssen zu dem gedachten Zwecke bis 10
Prozent verwenden dürfe. E
Vom Ribein, 16. Febr. Pf. P.) Den nunmehr
erschienenen Berichten des Cent al · Comites der Hilfsvereine zur P
bflege verwundeter und ien —— — in z Berwisqhtes.
Lazarethen, Unterstütung der Invaliden und, Hinterbliebenen Ge⸗ Der Kampfgenossenberein Kaiserslautern
fallener ꝛc. sind höchst interessante Thatsachen zu entnehmen- seine e * 38* —*28 eeea * —*
Seit der eer en un ee — begründeten allgemeinen deuischen Krieger⸗Kameradschast einstim⸗
Paris un Brugel Guli it die mig beschlosser und wird auf dem demnächst stattfindenden ⸗
sWe Sanilatshitse im Felde allgemein füe neutral ertlätt und des —— —*8* ere d udenr *
Personal, einschließlich der Lazarethgeistlichen. dem Krisgsrecht nicht dese gehörigen Vereine beantragen.
mehr unterworfen, die Aufnahme auch der feindlichen Verwundeten pSpeyer is. Febr. von der Kaisersl. Zig.“ wurde
w Fene 3 553 Dote RWhe üngst Klage — * daß die —8 Postverwalmne Asen
unfähig gewordene Leute sollen von der Kri angenscha 25 sibe
wieder dienstfähig gewordene Derwundete und Krantke sollen frei eee —— 3 —
wegeee Vidagund det Dersegchenn D — Pae jerstücke füddeutschen Gepräges, auch wenn sie abgeschliffen sind,
der Plaa erwogen, ob nicht ähnlich der allzemeinen Wehr⸗ wameigetdin en 5 und Ftan lrigeb. JJ
pfücht die nicht ausmarschirende Bevolterung zar Hilfeleistung für Tufel binn heide Broschure,weiche Freihert d. Fuas, Mil 3
den kaämpferden Theil der Nation in einer best'mmten Organis preußischen fianfi scheu vurcans — EX * 8
tion aufzurufen sei. Die Einnahmen der freiwill igen Verwundeten⸗ — 5 er 8
ee we leezlh Defensiv nacht amr hnnnenaen Siaen einen —
274, ir., don Deutschen i en Ländern 1,608, hat, kommt in seiner neuesten Schrift zu de i
Thir. im Ganzen m Prenh enelner Desenen *i betn Bebölkerung 3 — 3 d n dede
die Baareinnahine 12,978,68 — an rrgecw nach 20 Jahren numerisch gleich sein werden. Sqon seit laͤngeter
Verpflegungs gegenständen noch eldwer du 208av⸗ *3 Zeit ist selbst von französischen Statistikern konftatirt worden, daß
lommen, so daß die eeee 0 x t eh Frankreichs Beodllerung. unter allen europdischenn Siaalen sich am
nional Leistung von 18686.278 Thir. stelt — ohne Arschlag der wenigsten vermehrez; in den leßten Jahren hat sich aber sogar
gar nicht zu schätenden persönlihen Leistangen der Saͤnllaͤtscorpsn Verminderung herauegesnee gIn end e ge
iund Pflegevereine. Für die laufende Unterftuͤtzung der Invaliden Fits nahde ni een Rhanne 23 weist
dansnrn —3 — u — —— e
edeutende Mittel vorhanden und gewährt worden; die Ausbildung ⸗ gere
bon Pflegelräften und Sanitätscorps. Bitdung von Lolalvereinen Peehien wesue — 8 5* Feantreiq
Diganisation der Pribatwohlthaätigtkeit sind die Aufgaden, welche ten — —5J—— A oredee en
die — F 33 enwarnig giie medn Hand von Zahlen aus gewissen Illusionen —G in denen
den ß Fůst e sich bon den Geschaflen sie sich bezüglich ihrer Vertheidigungskraft bewegen. [B. B.-3.]
acrich auf· da ur F Gealschulreife berechtigt zum ärzilichen S tud'um.) Das
zan; zurüczieben wolle, neil seine Gesundheit durch die ausre benden Centdat Vannee e en s *
Arbeiten, die seit seinem Eintrit in das Ministerum auf ihm 3 —*z D F — eι
lasteten⸗ sehr —T da s Es cheint ie Dabred doren an weh fiat, Bundreete hehen be —R
gewesen ipue Iä— * qen aß * J gehe Regierungen die Ermächtigung erhalten, von jeßt ab Realschülern,
ud ue ——— —* dan ee welche daz Zeugniß der Reife besitzen, die Verechtigung gum Siu—
cinrichtungen geiroffen werden, die ihm die Arbeirslasis möglichst dinn ger Fe eone pergehe e VPrusungen
ztleichtern. Worin diese bestehen würden, darüber verlautet nichts —— —*8 6
Sicheres: man spricht u. Weanee laageren Urlaub. Gunsten eines ftüheren Zoöglings der königl. Realschule zu —*
London, 14. Febr. Vin wahrhaft scandaldser und em⸗ bereits Gebrauch gemacht
oötender Fall der Nichtachtung des Grundsatzes der Gleichheit
Aller vor dem Gesetze ereignete sich gestern vor einem hiesigen
Polizeigerichte. Ein junges Mädchen mit Namen Vwian, welches
einer sehr reichen Familie hier angebort, hatte in einem Ührenge⸗
jchäste zwei Uhren gestohlen und dieselbe bei einem Trödler ver⸗-
tauft. Sie wurde von der Polizei ermittelt und eingesperrt. Bei
der gestrigen Verhandlung erklärte der Vertreter der Angelklagten,
er jei beauftragt, dem Richter mitzutheilen, der Diebstahl sei nur
aus Noih verübt worden, weil die Angehörigen der jungen Damt
aus irgend einem Grunde es unterlassen hatten, für dieselbe zu
iotrgen. Asslein fie seien jekt bereit. Büraschuüt zu leisten. und der

3 DiensteßSuacheten.

Die Stelle eines Zeichnenlehr ers an der Studienanstalt Speier
wurde dem Zeich nenlehrer an der Studienanstalt Zweibrücken. Kat
Squbert, übertrager.

Der Siudienlehrer Georg Sch mind zu Gräanstadt wurde an
die Lateinschule in Pirmasens verseht und demselben zugleich die
Fnnttion als Subrekior übertragen und der Studienlehrer an
der Lateinschue zu Pirmaf ens Cugen Raab an die Sltudiencn—
talt Larpdau dvetsetzt.
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        Morgen Montag Abend
129 Uhr
Genoralvorsammlung
verschiedene Angelegen—
heiten betreff.
Um pünkliches Erscheinen
crsucht·
Den ussohuss.
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3

F 36
ESoeben erschien in unserm Verlag
uͤnd ist durch alle Buchhandlungen
ju beziehen: die 80. Aufl. des be⸗
zühmien Vuches

Dr. Airpa Nafurseilmetßot
odet sichr Anlernung zut SAsca.
lung aliet vortommenden Krankbeiten“
— ——
Trotzdem das Weit um 8 Bogen
Text und viele reue Illustralionen
eimehrt worden ist, wird felbes doch
vo νν
vor wie nach zu nur 1 Mark
abgeg ben. — Riemand sollte versäu⸗
men, sich diese neueste Ausgabe an-
zuschaffe—

J— — Auftalt,

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Ein paar Wagen Dung zu verkaufen
dei Einnehmer Lühdeke, Rentrisch.
VTapetenmuster
fut die diesjährige Saison in geschmack
voller und reichster Auswahl, bon 6 Kreuzer
per Stück b's zu den höchsten Preisen
heten zur Ansicht' kereit, und werden ge
ireigte Befl llungen in kürze ster Frist aus⸗
esühn. E. Grewenig,
Tabezieret.
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J. Ausleihen
bereit, zu exfragea in der Ex—⸗
hed. d. Blattes.
Ausverkauf
solgender Ladenartilel alt J
Confirmanden⸗Kränze, Ta—
schentücher, Damen-Kragen,
Mannschetten, Chaelchen ꝛc.
unter dem Fabrikpreistee.
gZrau Elisabetha Schuster,
Llauf dem aroben Flur)
Feuerwehr Montag
Sob. Schmeler·
— Araanße J

amtt aue Xxrauten sich von der Bor⸗
züglichkeit d. illustr. Buches Dr. Airys
ncurhe Ancethode aberzeugen kdnnen, wird
n 3 Verlaas⸗Austalt in Leipsit
wo Seiten starket Auszug gratis und
res. versant. Jeder Leldende, welchet
vvReb und sicher geheilt jtin will follie
sich den Auszug tommen laifen.

200,Proisormassigun?
AProisormassigun

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Um oht meinem Lager in Winterwaaren möglichst zu räumen derlaufe ich säͤnmtl'q
Artikel 20 unter dem bisherigen Verkaufspreife, empfehle besonders Lamua ganz schwer
bisher 54 lr. jetzt 42 kr., Halbleinen zu Unterröcken. doppelbreite, bisber 24 kr
jezt 20 kr., Bieber 10 ir, schwere Wintr⸗Buxkins von Ufl. 45 kr. an,
Unterhosen zu 30 kr, Eachenez, Schaals, Flan ellhemden ꝛe. zu den
billigsten Preisen.

Anch mein reichhaltiges Lager fertiger Kleider als:
Jaquetts, Leibröcke, üeberzieher, Sackröcke, Joppen, Hosen.
und Westen bringe in empfehlende Erinnerung und find die Winter⸗Arttle
ebenfalls um 200, unter dem bisherigen Preise herabgesezßfüt.

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Duften,

sit Brust-,

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88 an — u— —
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iur aht
nur ächt &amp;KRx.
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wenn die Metallkapseln, womit jede Flasche
geschloff n. den Firmastempel der Fabrik tragen. — Zu beziehen
n St. Ingbert bei J. Friedrich, in Blieskastel dei Apoth. C. Richter
sVaw⸗n· Apotheke.)]

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OGigarreon Offerto.
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Durch unser bedentendes Fabrik Etablissement, sowie unsere überseeischen Verbindun
und ditecten Einkäufe sind wir in des Stand gesetzt, ein so großes Lager hiesiger und ech
ix portirter Cigarren zu hallen, daß wir daher allen Auforderungen genügen und unseren w
uden eine billige und doch feine Cigarre liefern können.
Auhßerdem bieten wir unseren w. Auftraggebern auch noch den Vorthe'l, daß w
edes Quantum franco und verzollt zusenden.
Sänmmtliche von uns gelieferte Cigarren zeichnen sich ducch weißen Brand, sowie guter
heschmack und seinem Aroma aus.

Nachstehender Preis Courant, dessen reichhaltige Auswahl gewiß Jedem et das bietet, etsr
hen wir iremidl. beachten zu wollen und uns gefäll ge Auftraͤge baldigst zugehen zu lafseu.

rsc und Iabin. TJamburg.

. Holl. Broock 26.
DP. S. Tüchtige Abenten gesucht.

Prois-Courant.

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Thl. Pr. Ort.

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Thl. Pr.Ort
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dior Mille Hermoso
Fa Mactta, Emperattiche
Acsividad, Reynnan —
Ingennidad, Regalia Londres
Indiano Fuerzo, Conhaßs

La Faverila, Reyna —
Flora Ap'ziano, Reyna

La Planta de Tabaccos, Reyna
La Sevillana, Princess
Ernst Merk, Couchas —
Ramilette, Regalia Reyna

Flor de Cuba, Med. Reg. 31

da Maravilla, Reina Victoriah 32 —
Inlegridad, Especial, 356—
Faporita, Reyna 35
Integridad, Med. Reg. 37.
Fruta, Reg. Conchas 40—
Incognita, Reg. Londre s 40 4—-
flor Henth Clay, Reyn a 40

da Bella Cubana, Conchas 40 —
La Carolina. Reyng 42 —
La Sevillana, Brebvas 42—
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El Caliope, Reg. Londres 50

da Representation, Londr eßs 50
Los dos Masaificoz. Mend. Re. 55

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Pruͤmiirt Hoͤheretechnische Lebranstaltmit Vorbereitungsschuͤͤe. Am 15. April
in AMusfuhrliche Prospecte durch alle Bichhandlungen Begiun
dern. und durch die Dirett on des Techniknm. des neuenCurses
25

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Bisher versanot 5300 46900 62
Iise id und Verlag von F. x. D ezneß in Ste Ingbert.
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225. 238 5—2—5—35328—334282 2223222 *

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2. 28 Z28 53252* —ä—— — — ——— — 333 723283
23 * S 5,553008 * e * — 38 233 3 2
2 55 S — 2 2 2*22 S4 3 2 523
—Z * * 2 2. *2 — 2. — 258542— e *35
—Am 3 — —A ————2 2. 2.3 28 *
2 222 z 5 * 233 2cx7 25 S· 5 5 *238 2 2
233 —* —A — „22 —8 3 3
* 5 22232 8 * X*ES. 2. E58 8 — —
2 550 S· 2D 3 5820 —
——e 5275 358 233—*258 2836 * 2333 87
* 55 —2 —
*78 353333 2 —336 8353338353 * 3 533
33353 3 — 5
2 7 3 2 2
44 2* 223 ʒ 2* 2. 3 2 33 235 ẽ
223 33332—3553533 2 35a 6K ** ⁊

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252 — 78 —* 83352
— 8 2. 7 25 227 3485 —

g *25223238 * 32*3 2 —— 277
2253 3357283 237858 53235 2 6—
* 25332 *2533 — W

7172 12333553 835375553535 2* —E E —
—552527 — A— 2322 Xl
533 325535 25 —— 328
* 8 28 8 32 * 2 — — 252* F* 02
5287 s3833 2 23355835333 — d —A
2523 2 227 57 2 5 323 S 33 —— a
252325 255 23 5223323 G 22
3 33352237 33. 5*533 n 533 2Z2 2
83*7* 33333 2118 23333353* 72
933 — 2323833 27 — 532553 2
238258 2 275 —⸗—3 2560 2
33 22387 2
2 2. 7 2 0 * 2
357 3383 375 2 — 28
S 8 8 —5333 * — 2.322* 2
35383385 2333838* 235538 8
23333335 2 2323 — — *
— 3* * 38 2.* 32.2 23 2 * 3
—— 238
52323225* * — 5 82 85
—A 2323 —— 238238 —BR
— 722 55535 2.2 2
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Z. 383 532 2 36 A s83*
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338 — 22 . — 2338 —7D * ——— ———
*2 2 2 327 25323 3558 — 25 *
3333* —— 24 *
—— 253 2525 —A — A 53
22 25 23538* 2 25 322 3 ?
—— *28 8 12333 17 8 3 —3 338 8—
———— 23 3 333 3 23 *38 —
3 5* * *38 S 2 — 2* — 22
73 — 323* 22 255 — 8 253 — 234
— E8* *3 8 368358 3333 2 8 53 2
* *3 8 7 27 233 * 32. 5 —A
* — — * Is 36 233338 3238 8
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2355 123237 3358 — —2—
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        St. Ingberker Anzeiger.

D53

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Der St. Inaberver Anzeig etr (und das mit dem Dauodtdlalte derbu adene U iterhaltungsblatt, it der Dienstags⸗, Dounerstags⸗ und Sonnta
ummer erscheint woͤchentlib vieremal: Dinstag, Donner stag, Samstaguaid Sonntag. Abannementsoreis vierteljiährig 42 Krjr. ider

1 Mark 2) N.pfz. Anzeizen werden mit 4 Kezr. die drei paltige Zeilt Blatischrift oder deren Raum berechnet.
M 30. .Diienstag, deun 23. Februar E 1875
Deutsches Reich.

München, 19. Fobr. Gegen Bestlüsse der Ortspolizei⸗
dehörde, durch welche die Erlanbniß zu Schau- und Vorstelluagen
dersagt wird, ist nach einer Entsstließunz des Staatsministeriums
des Innern die Berufung an die nächstvorgesehzte Behörde zulässig
und ist dieselbe in dem für Polizeifachen vorzeschriebenen allge⸗
menen Verführen alio bei den Kreisregierungen nicht durch den
Senat fü- Gewerbesachen zu bescheiden. Die Ortspolizeibehörden
saben jedes an sie gebrachte Gesuch Dieser Art einzeln zu bescheiden

München, 20. Febr. Die Genehmigung Sr. Maj. des
Königs zum Ankauft der bayrrishen Ostbahnen duxch den Staa
stirfolgi. Die Generalversammlung der Akiionäte findet am 23.
März CI. Vormittags im Museumssaale statt. Aus den Ver—
lrage können w'r Folgendes mittheilen. Für Aktien J. Emission
werden 400 Mark in Aprocentigen Staatsobligationen und 20
Mark baar, für Aktien II. Emission 400 Mark in I4procentiger
Staatsoblagatonen und 10 Mark daar verrechnet. Der Vertra?
triit unter Vorbehalt der Genehmigung der Kammern und der
Beneralversammlung mit Wirksamkeit retto vom 1. Janxnar 1875
n Geltung. Das Personal wird übernommen untet Gewährlei—
slung der erworbenen Rechte und Ansprüche. Mit der Ueber
nahme gehen alle beweglichen und unbeweglichen Besitzung n, allt
Fonde, wie sie uur immer Namen haben mögea, alle Aktiven und
Passiven ꝛc. in das Eigenthum des Staates über. — Die Nach—
richt von der bereits erfolgten definitiven Verpachtung sämmilicher
ärarialischen Badeobjekte zu Kissingen und Bocklet an den ehema
ligen Rechtsanwalt Streit in Würzburg, wird officiös als verfrüht
bezeichnet.

München. Nachdem die Abgeordneten-Kammer im Lauft
der vorigen Woche das Immobiliar-Braudversicherungsgesetz füc
das rechtsrheinische Bayern erledigt hat, findet ihre nächste Sigung
erst am Montag den 1. März statt.

Nürnberg, 18. Febr. Hier und in Erlangen ist die
taͤdtische Polizei scharf hinter den Soc'aldemokraten her. Deir
hiesige Stadtmagistrat hat einstimmig beschlossen, din erst vor
zinigen Wochen gebildeten „socialdemokratischen Wahlverein“, der
porigen Montag seine erste öffentliche Versammlung gehalten hatte
auf Grund des Art. 19, Ziff. 5 des Vereinsgesetz⸗s (weit die
gesellschaftlichen Grundlagen drs Siaates untergrabend) zu schl'eßen.
In Eclangen gestattete die Polizei dem gleichnamigen Verein gar
teine Versammlung, sondern erstatete sofort Strafanzeige bei Gerscht

Leipzig, 19. Febr. Der ‚Vollsstaat“ briugt an seiner
Spitze folgende Mutheilung: „Den 14. und 18. Febr. fand
eine Conferenz statt, an welcher 16 Parleigenossen der verschiedenen
ocial⸗demokratis hen Richtu igen Deutshlands Ftheilnahmen. In
derselben wurde der Programm⸗ und Organisationsentwurf aus
zearbeitet, welcher dem fer die Woche nach Pfingsten in Aussicht
hrennu Congreß behufs Vereinigung aller Social ⸗Demokraten

eulschland vorgelegt werden soll. Die Verhandlungen ver
iefen zu vollständiger Zufriedenheit aller Theilnehmer.“

Berlhin, 18. Febr. Nach verschiedenen, von Freunden
Bismarch's stammenden Nachrichten soll derselbe in den leßzen
Tagen eine längere Unterredung mit dem Kaiser gehabt haben, in
welcher der Kaifer von den Pflichten speach, welche ihm eben'o wie
»em Kanzler gebieten, krotz ihces vorgeschritlenen Alters auf ihren
Posten auszuharren. Bismarck versprach, im Amte zu bleiben,
nachte aber eine theilweise Entlastung von seinen Geschäften zur
dringenden Bedingung. Man spricht nun davon, daß kinem aus⸗
wärtigen deutschen Würdenträger (Hohenlohe) eine exjeptionelle
Stellung an der Spitze des Auswärtigen Amtes gegeben werden
jo; es ist aber hierüber noch nichts destimmt. (R. fr. Pr.)

»Berl,in, 20. Febr. Die Krautheit Lasker's hai sich ver
chlimmert. 'Er leidet an Unterleibstyphus und darf Nienand bei
sich sehen.

Eu Berliner Brief der „Wiener Monlagsrevue“ macht darauf
nufmerksam, daß die Lebhaftigkeit mit der Preußen große reforma—
orische Arbeiten in seinem Innern vornehn⸗yvaen hesten Nemo!:

liefere, daß es auf eine expansive (ausdehnende) Politit Verzicht
zeleistet habe. In Preußen sei die redlichste Absicht vorhanden, mitzu⸗
auen an der Erhaltung des Friedens, dessen alle europäischs Staaten
edürften.
VBerwrschues.

Zweibrücken« 19. Febr. Wie bereits gemeldet, hat

»ie Bnade Sr. Majestät des deutsschen staisers beim letzten Or⸗
densfeste u. A. auch dem Herrn Kreisschul-Inspeklldr S. Janton
den Rothen Adler-Orden vierter Klasse verliehen. Am 18. ds
— am Narlenstag des Herru Jouton — fand dise Ordensübers
reichung statt. Von Nah und Fern waren wa 100 Lehrer des
Kreises in Forbach zusammengekommen, um dieser in Lehrerkreisen
so seltenen Feier anzuwoznen. Bei der um 11 Uhr Vormittags
m Schulhaufe stattgehabten Versa umlung wurde eine aus zehn
Lehrern bestehende Deputation gewählt, welche Herrn Janton und
den dortigen Kreisdireltor Hrn. Spiecker aus ihren Wohnungen
um ein Viertel nach 12 Uhr abholte und in den schön und finnig
geschmückten Stadthaussaal geleitete. Nach ihrer Aulunst doselbfi
hielt Herr Kreisdirektor eine aus warmem Herzen kommende, guf
durchdachte Aasprache, in woelcher er die pädagogische Tüchtigleit
und die Verdienste des Herrn Schulin'pektors um Hebung det
Volkssjchulwesens in das suoͤnste Licht stellte und mit dem Wunsche
schloß, Gott wolle den Gefeierten noch viele Jahre bei voller Kraft
und Gesundheit erhalten, zun Woble seiner Fammtlie und der
Schule. Hierauf shmückte er dessen Brust mit der „wohlver—⸗
dienten“ Auszeichnung, worauf die dortige Liedertafel das Lied
„Brüder reicht die Hand zum Bunde“ vortrug. Sichtlich gerührt
ergtiff alsdann Herr Kreisschulinspektor das Wort, um Sr. Kais.
Majestät, unserm allgeliebten deutschen Schirmherrn, für die ihm
sgewordene Auszeichnung aus vollster Seele zu danken, wobei er
aber darauf hinwies, daß dieselbe mehr als eine Anerklennung des
Prinzips, nämlich der Leitung und Beaufsichtigung der Vo ksschule
dusch Fachmännger, als seiner Persen geliend zu betrachten sei.
Nachdenn Redner mit einem dreifachen Hoh auf Se. Kaiserliche
Maͤjestät geschlossen, in das alle Anwesender, unter denen auch
mehrere Civil- und Militärbeamte, begeistert einstimmten, begrüßte
und beglücwünschte Herr Lehrer Grenz aus Foebach — dessen
Verdienst um die äußere Verhetrlichung des Festes allg mein aner—
kannt wurdte — Herrn Janton im Namen sämmtlicher Lehrer, die
dann ihrem Inspekttor eine Ergebenheitsadresse überreichten. Nun
xekatirte die Liedertafel ein zu diesem Feste nach Teri und Me—
lodie ganz vorzüglich passerdes L'ed in geluugener Weise. Gegen
2 Uhr fand im Festlokale ein gemeinschaftliches Mittag⸗ssen statt;
nachdem während desselben Herr Speecker wiederholt auf den deut⸗
schen Kaiser, dann auf zwei anwesende Veteranen des Lehrerstandes,
DO. Müller und Meyer, und auf Hrn. Grenß, Hr. Janton auf
die seiner Inspeltion uünterstellten Lehrer, Hert Lehter Luxenburget
aus St. Avold auf den Herrt Kreisdireklot und Herr Professor
Luxenburger von hier auf Hertn Janton toastirt und die Lieder—
tafel inzwischen mehrere Vieder eingelegt hatte, mahnte der sinlende
Tag die aus der Fer e gekommenen Festgäste zum Uufbruche. Für
die Herren aus Forbach und der nahen Umgebung sand üne
Reunion statt. Berichterstatier kanstatirt schließlich noch gerne, daß
die Lehrer fast ganz ausnahmslos mit woller Liebe und Verehrusg
an ihrem Herrn Schulinspektor hängen und mit Begeisterung ihrem
Berufe obliegen. Einer der geuanntezn Vetcranen gab auf die im
Vertrauen an ihn gestellte Frage, wie er mit seinem Herrn In—
peltor zufrieden sei, dem Schreiber Dieses die Autwort: „Er ist
nach meinem Gott mein größter Wohlthäter; dinn er hat mir
inen mehr als dremal höberen Gebolt verichafft, als ich ihn
rüher hatie!“ 3.*
rAQaiserslautern, 20. Febt. Durch Urtheil des
Bezirlsgecichts Kaiserslautern vom Gestrigen wurde uͤber das Ver—
mögen des 1) Johannes Lichti und dessen Ehefrau, beide Ackerz—
leute aus dem zur Gemeinde Kamsen gehörigen Ksselhofe wohnhaft,
2) Valod Lichti, Gutsbesitzer daselbst wohnhaft, die Gant eröffnee
ürthein 20 Februgare Darih »öv. Mirstenert
        <pb n="118" />
        Proz ß gegen hiesige Metzger wurde die Polizei veranlaßt, auch bei
den Kaufleuten nachzuforschen, ob die von ihneag feilgehaltenen
Bewürze u. s. w. frei von Stärkemehl seien, und man fand denn
uuch bei mehreren Kaufleuten den Pfeffer mit Stättemebl versetzt.
Die Betreffenden haben sich vor dem Strafrichter zu verautwotten.

pAusder Westpfalz. Da es vorgekommen ist, daß
schulpflichige Kinder, namentlich Sonntagss.hüler, bei öffenllichen
Tanzunterhaltungen von Wirthen als Aufwärter verwendet wurden,
und in solchen Fällen durch ein Polizrigericht Fre sprechungen er⸗
iolgt sind, so hat der Ober Jaatsanwalt am Apellat'onsgericht der
Pfalz hiervon Anlaß genommen, die Polizeianwälte anzuweisen, daß
fie vorkommenden Falls die betreffenden Personen vor Gericht zu
stellen und gegen feeisprechende Urtheile Berufunz einlegen sollen.
Er geht dabei von der Ansicht aus, daß diese Dienstleistungen
gewoͤhnlich nur zur Umgehung des Gesetzes übernommen werden.

pHeidelberg. Kaufmann Jakos Lindau, vom Bezirks⸗
amt in die Kosten der Zurüchschaffung der vielgenannten Orgel
zon Dilsberg nach Heidelberg mil 500 Mt. verurtheilt, will die
Sache vor den Verwaltungsgerichtshof bringen. Er beeibt dabei,
zaß die Orgel stets ausschli ßlichss Eigenthum der Marianischen
Baͤrgersodalität gewesen sei, daß die katyol. Gemeinde keinerlei
Recht daran hatte, die Alilatholiken also auch nicht in ein solches
Recht ein zewiesen werden konnten. (Die Wegschaffung der Orgel
zxfolgte bekanntlich bei Nacht und Nebel, damit eben verbütet würde,
daß die Altkatboliken durch die Ueberweisung der Kirche zum hl.
Beist in den faktischen Besitz der Orgel kämen.)

* *
Güterversteigerung.

FStuttgart, 18. Febr. Die Zehnguldennoten b
vürttemb. Notenhank sind durch Bekanntmachung der Direttio
sum Umtausch gegen Hundertmarknoten oder zur Einlösung gegen
haures Geld eingerufen und verlieren hienach vom 15. Septembe—
)2. Is. an die Eigenschaft als Banknoten.

F Ein ileiner Knirps von 14 Jahren, seines Zeichens Hand
ungslehrliag in Berlin, war so verwirrt worden von den Nach
richten über das blutige Gemetzel, welches seit Jahren in den
serrlichen Spanien wüthel, daß er beschloß, auch seinerseits nad
dräf'en zur Beendigung der Gräuel beizutragen. Zu diesem Zwedh
nachte er in der Kasse seines Chefs eine Anteihe von 200 Tblr.
aufte sich einen Revolver und einen Dolch und dampfte kriegsbere
rach Süden. Aber schon in Kreiensen ereilten den kleinen Aus—
e ßer die Häscher, führten ihn an die Stärte seiner Wiege zurüc
ind sollle sich dieser Tage dor dem St africhter verantworten. Au
gitten des Vormundes nahm der Prinzipal seinen Sirafantra—
uurück und wird die Erinnerung an die Gefahr, in so jugendlichen
Alter in den Diebesreigen eingestellt zu werden, hoffentlich genügen
»em Jun,en die Wege der Tugend für alle Zukuuft zu ebnen un
ha zu veranlassen, fich vm Don Carlos und König Alfons nich
nmehr zu lümmern.

Stockholm, 19. Febr. Die Zündhölzchenfabrr
Zulkan bei Göteburg ist gestern theilweise niederge rannt. Der
natetielle Schaden ist gering, aber es verbrannden 44 Perso en
und 9 wurden lebensgefährlich beschädigt.
aren (36 Dez.) Wiese in der Hee
neben Carl Ph. Vopelius und
Wilhelm John.
13 No. 21. 8 Aren 36 Centi⸗
ren (249/10 Dez.) Wiese in den
Albertewiefen, neben Georg Ostbof
und Carl Günther.
13 No. 23 6 Aren 84 Cen—
iaren (20 Dez.) Wiese daselbst,
neben Carl Güuther und folgende
Idem.
13. No. 24. 19 Aren 92 Cew
tiaren 588/10 Dez.) Wiese dauselbst
neben vorigen Idem und Joh.
Zeitz.
Aus Aufftrag:
Das Geschäftsbüreau F. Kechthold in
St. Ingbert.

esangvereit
Freitag den 26. 1l. M., des Nachmit⸗ — 7. Flur
tags um 2 Uhr, zu Schnappach, in der
Wirthsbehausung des Ludwig Siegwart,
läßt Herr Christian Reppert,
früher Glasmacher, nun Privatmann von da, 8. Flur
auf langjährige Zahltermine in Eigenthum
versteigern:
a. St. Inagberter Gemark:
i. Plan. Nr. 1711. 44 Dez. Acker auf den
s Eschen, Kornstoppel, frisch
zedüngt, neben Carl Schaum
uind Car! Graffion.
1I691/4. 1 Tageweik 31710
Dez. Acker allda, neben kgl.
Bergärar und Carl Zimmer⸗
mann, in 3 Theilen, wovon
die mittlere Parcelle mit
Korn besamt ist.
3. Plam. Nr. 1675. 80 Dez. Ader da Schweres
selbst, neben Carl Graffion
echct seaen Ba mWoll-Tuch
4. Plan. Nr. 4943. 66 Dezʒ. Wiese in der *
ee Siegwart Elsaàsgor Fabrikat
uund Martin Zott. I —
b. Plan. Nr. 41945. 34 Ven. Wiese alda, 10 Kreuzer per Ele
neben Johann Klein und Heinrich Isaac.
Johann Siegwart. — — — —
b. Sulzbacher Bannes. Ein paar Wagen Dung zu verkaufen
z. Flur 11 No. 14138 12 Aren 28 Centiszlbei Einnehmer Lüdke, Rentrisch.

Wir empfehsen hiermit als solideste Capitalanlage
folgende Werthpapiere und können dieselben, soweit unser
Vorrath reicht, zu den beigesetzten Coursen von uns
bezogen werden:

ß. proc. Pfäher Cudwigsbahn Prioritäten
à 101 Neéetto.

A proe. pfälzer Rordbahn Prioritäten
à ioi Metto

protc. süddeutsche Bodencreditpfand
Briefe Ds. NXNetto.

tracend.

Sonntag den 28. d. Mts., Nach—
mittags, Ppãcis 4 Uhr, im Local—
des Herrn Jul. Grewenig
Goneralvorsammlung

Tagesorduung:

Neuwahl des Ausschusses und sonstig
Vereinsangelegenheiten.

St. Ingbert, den 23. Febr. 1870

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— 38 535 33 3255 82535 5553338333

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255 FAF —* 553 37z83585232 37 A

päα.; 59 3222 5 —u — — ——558 *85* — —— — — 52253232

—E 53 * 2 2* 8 2 5222 R322 —X 2 2

2525 533330 — * 32857 —— — 826 233—. —58 5333

9 * 85* 3 —A 2 * 5* D 332 260 — 22

s85 52 — 22 22 — 2 * 582 28

—— —31 —5 —83. —5 255 55 S —— —— ———3 323. 323*

22 — 282
58—8 8 52 * 8 7 50 —55 —2——3583533833225
— — — 78 8 323* — 5 5—52850533555
222 —225 — 2 * 5* —52832235 — *52558
—V — —52. 35 583 3523 2— 332 —5227 8z3333 557
* 3—3—53260 — — * —z5233 — 5 5*23 —232332 352 2
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* — 25236832 255 25 8 — — 5 s * *
5n3 3 52 683 3 3—— 33 388
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— m*. 2 55 23 —A —* 33 3 —
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533388 28
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* *52

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21
        <pb n="121" />
        St. Ingberler Anzeiger.

.34
4433
der St. In. —— r An ein er und das mit dem Haupidlatte verdu ideme U iterhaltungsblatt; mit der Dien itags⸗ VDonnergtags⸗ and Sonnta
Jummer erscheint wöchentlid viermal: Dinstag, Donnexratag, Sumnstag un Soantag. Aponne nentsoteis vierteliahrig 42 Krrt. ober
nMark 2) Ropfa. Anzeigen werden mit 4 Krur, dre vretipaltige' Zeile Blattsvwcift oder deren Raum bererhnet.
—3 — — — — — —— — ——
—9 —E iι —
Donuerferg. den 2 bruor ιαααU—1875

—
6
35.
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———— — —⏑ ——— —

— — — —
— —7

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— straften Frevelmuthes trug sich gesterm.hiep zu. Zwei Männer
e ene hatten eide Tovtenwache bei einem Kameraden uͤbernommen, wobei
——— allerhöchster Bestimmung ee dem Branatweiniwe.dlich zusprachen. Vesonders der Eine,
zat die Fahne deß zwheiti — Infanterie Zimon Waguer. vermaßz fich, demn Todten wiederholt zumtrinten
Kegiments die Auszeichnitng eines silbernen Ringes zu gerhalten nd ihg zum Trinken aufzufordern. Nach pollendeter Wache gingen
dit der Inschrift- „Es wurde mit dieser Fahne in der Hand heide zusammen. in eite Wirthschaft, wo si h Wagner anheischig
ESeptember 18700 vernundet und starb in Folge dessen Ser nachte einen Schoppen 18kr. Wein umd gür 2.kr. Schnaps scncu
Jeant Johann Schmitt, —Aus den oberbayerischen Schuug zinunter zu leereg, wenn sein Gefährte es berahle. Er. ihat dies
Ferichtsverhandluͤngen jst heute mitzutheilen:: Die Herren Gnil und wiederholte ẽs noch dreimal— worauf· er todt zusammenstürzte.
effinder dahier und Josef Mayherhofer, ehem. interemistifcher 7 Die Hest. Zig.“ schreibt aͤus Kaiserslautern, 22. Febr.
stedakreur der „Nenen freien Vollsʒeitung sind mehrerer durch die zin Sergean dom Hiesigen Dernchement des 8. Inf. Regnnents
Presfe verübter Beleidigungen angeklagt. Die Beleidigungen waren suͤchte gestern Abend 'in der Schwaryschen Wicihschahn bhee dlen
zurch Arlilel im benannten Blatt an 2 Gendarmen, einem Be⸗ Anlaß mit Civilpersonen Streit; wären. die Soldaten, welche er
en, emem: Mitgliede der bewaffnete 1 Macht u. s. w. verübt . um Deeirhauen aufforderte, vicht vernünfliger und die herbri⸗
Durch Coatumacialurtheit; vomn 26. November v. —* war gegen Feholte Gensdarmerie nicht so schnell bet der Hand gewesen,“ so
e Ang kiagten Klessinger 1 Jahr Gefängniß und 753 Tage Haft, Zaite vie Sache einen blutigen Ausgang genommen.
Hiayerhofet“ 4. Moenat Gefängniß, ausgefprochen. Bei der Vere4 EPfatzische Kampfgeossenschaft.). Nächsten Sonntag den
jandlung wurden zwar die Angeklagten sümmtlicher Reate für 28. Febr. findet zu Lambrecht ein Verbandstag der zur zf älzischen
huldig erllärt, jedoch durch den Ger'chtshof in ene mildere Haft. Zamdfgenossenschaft gehörigen Krieger⸗ und Kampsgenossen Ver eine
srafe verfäält. H. Klessinger erhielt 8 Monate Gefüngniß und fiatt, fuͤr welchen foigende Tagesocdnung ausgestellt ist. 1) All⸗
21 Tage Haft; H. Mayerhofer 8 Monat Gesängniß. Die Ver⸗ emeiner Bericht dis Vorsitzenden. 2) Bericht der Abgeordneten
zandlung ergab· daß Maherhofer. sich. durch. Contz alt. verb nduich berhre eimelnen Vereine, über die seil dem lehleu Verbandstage
nachte, gegen 15 fl. monuüͤtliche Entschädigung seinen Namen here emachten Erfahrungen oder Neuetungen ihres speziellen? Vereins⸗
ugeben, sich jedocn bedingte, daß kein Artikel, für den erx sich vor desens, Stand der Mitgleder u. sßz w. 8) Betichi ũber den erfien
Hericht verantworten můßte, in das Blatt aufgenommen wůrde. alldemeincn deutschen Kriegeriag. 4) Deuisches Kriegervertiaswesen
Für den Fall, daß er denn qh binter Schloß und Fieg enimn allgemeinen, und Erklaͤrung des Verdandes. 8) Besuch der
dürde, war eine fägliche Entschädigung von 3 fl. 830 kr. vereinbart. Nnächsten allgemanen deutschen Kriegertage, Wahl der Vertreter und
Aus Bayern; 21. Febr. (Pf.P.) Im Ministerium beschäftigt deren Eisatzleute. 6) Verlesung des Statuten-Entwurfs der allge⸗
wan sich mit ollem Gifer mit der Frage der Steuerreform; es neinen deuischen Kriegerlameradschaft und Antrag des Verbandes
sind die bezüglichen Arbeiten schon ziemlich weit ged.ehen, so daß nuf Abänderung derseiben. 7) Berathung über das Verbotdes
em nächsten Landtage wohl eine Vorlage gemacht werden kann. Schi hens, eesp Abgabe von Ehrensa ven bei Begtäbnissen. 8
Noch eine andere Frage deschäftigt die Regierungskreise, nämlich Zericht über die seit dem lehten Verbandstage im Gauberbande
n welcher Weise man gegen die Zunahme der Hunde Abhilfe emachten Lebensdersi herungen, auf Grundlage des mit der Libens
chaffen kann; es wird die Frage ventilirt, oh eint don den· Ger ersicherungs Gefelschaft abgeschlossenen Vernages sowie 5
neinden oder von Staate zu erhebende Steuer eingeführt oder ob ung des den betreffenden Ortsvereins-Kassen daraus erwachsenen
die Gebühren fur Hundevisitation erhöht werden sollen. — Die Hottheiles. O) Aufnahme deuer Bruder· Vereine; Autrag auf Ab⸗
gegenwärtig tagende Session des oberbayerischen Schwur gerichtes inderung der Bedingungen. 10) Abänderung der Statuten ver
veist Fälle so schwerer Natur auf, daß die Blatter be der Parteien pfaͤlzishen Kampfge ossenschaft.
nicht umhinkömnen, den ungemein niedrigen Sittenzustand in7 (Lulu's Examen.) Prinz. Lou's Napoleon hat ein· Ma⸗
Altbayern tadelnd zu besprechen. Es muß in der That Jiemlich uritäts-Examen in der Artillerieschtile; zu Woolwich recht / gut
vrit gekommen sein, wenn ein klerikales Orgam, das „P ss. Tabl.“, bestanden. Unler 34 Geprusten errang'er die sebente Situn
ne Rücksicht auf die sonst verhätschel:en Gegenden aus-uft: waär zählt et mit zu den ersten 12 — ———
Schreckliche Zustände !“ In Niederbayern ist' der Meintld an der dngen, eurfach nud Artillerie die Wohl hoben Die wenigen e
Tagesordniung und es. vergeht kein Jahr, wo nicht in den Gerichts Jezeichneten sindnur fuͤt die Arfillerie verwendbar. Elwas eigen hünflich
äten zu Passau'o und so, viele Pecsdalichkeiten wegen Meineid sies daß er in der franzosischen Sproche nur als Zweitr anne
»erurtheilt wirden. Und solch erschreckende Beispiele mit verbun⸗e der deutschen nahm er die bierie Sielle tin, in Beichnen,“ arl
zener langdarernder Zuchthausstrafe können den Meineid nicht lleristischen Uebungen, hoherer Marhematil und Chem'e fhat er
„ewältigen. Dicses · im. unfert Sutenzustände tief eingreifende ühe Nummern erhaiten. und imn Renen und Fegten isne dur
debel zu erörten und davor zu warnen, erlauben wir uns dem öerste. Bei-⸗ der Bekanntmachung der Prüfungserge biasse,“ In mit
nochw. Clerug als ernstes Kanzelthema. dringend zu eanvlehlen — ünigem Gepraͤnge porgenomdien wurde wache der Hege unn
αινννO Frankreich. z8* Tambridge darauf aufmerksam, daß der Prinz unter 34 beinahe
Parra 8., 22. Febe. Ein legitimistisches Blattt im Departe- ver Jüngste ist. HDer Gouverneur der-Arlillerieschele, General Su
ment dus Nord halte sich, dieser Tage den Scherz erlaubt / ein Tele⸗ I! O. Sinimons sprach der Kaisertn gegenüber die Ueberzeugeng
ramur zu⸗ bringen des: Inhalts die Nationalversammlung in Ver- ans, daß ihr Sohn, wenn erd nicht als Nußiander odet darq
ailles habe Heintich V. mit' 400 und ettichen Stimmen zum Koͤnige viele Verhinderungen in der ersten Schüule R anoß
musgerufen In einem Siädichen der Garonne stürzte der Maite Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt huttes unb edinat derersi Sliee
athemlos in die Schule: uud schrle begeistert: „Es lebe beinrich langt haben würde.
der Füruste. Außerdem ließ er die Nenigkeit durche Polizeidtener Innne I — 577
allenshalben siin Orie verbie ten, Bei Carassan sah man in einen RNinnde ——— 8*
dDdrschen die weiße Fahne ausgeftegt. und die Schullinder schriten— Jabzig. Verlag von Heimtich Schmidt und Kari Gumther —
uf deir Martten: Es lebe det König! Gegen das obengeaannte ser“ To dieser unterhoallenden Jagdzeining ·iste erschienen und
tzlut wurden Untersuchung eingeleitele. nthält: Bürenjagden in Thüringen von Ptof. Dr. Irmisch —
— Jagdstreitigleiten aus uralter Zeit von Friedrich Freihetrn von
Beerruniichtes. ODroste⸗Hülshoff. —. Durch Verfolgung de Juu⸗
tration.) — Ein Rattenkonig. — Buünder' Eiset schavet anr
i. s. w. u. s. w. — Preis 1 Dhaler haltbjahrlich in aln
Buchhandlüngen ünd Vossamsaffnn
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        —
Holzversteigerung
aus dem Gemeindewalde von
Oberwüũrzbach.
Mitiwoch, den 8. März l. J., Nach⸗
mittags 1 Uhr, im Schuldause zu Ober
würzbach werden nachbenannte Holzsorti
mente öffentlich ver“eigert:
1. Schlag Steckenhal:
13 bucher. Stäume 3. Cl.
48 kiefern Sparcen,
480 buchen Stempelllangen.

2, eichen Wagnerstangen * Cl.
8, 1
19 kiefern Ger stistangen.

1 Ster buchen Scheitholz,
75,, Prügel p
358 Krappen,

3 , liefern Prügel.

2. Sch.ag Leichweiherhang.

1 Eichenstamm 4. CI.

15 buchen Stämme 2. Cll.

1 vuchen Abichnitt 2. ClL.
—A
2 buchen Abschnitte 8. Cl.,

308 Sitempelstangen,
13 eichen Wagnerstangen 2. Cl.,
6 buchen . *

2 Ster Buchenjcheitholz, 2. Cl.,
84 Ster buchen Prügel,

2 Sier eichen Prügel,

54 Ster buchen Krappen,

1 e'schen Krappen.
Ommeisheim,' den 22. Februar 1875.
Das Bürgermeisteramt
Wack.

*
Holzversteigerung
aus dem Geme dewold
Heckendalhein
Samstag, den 6. März k. Is Nad:.
mittags 1 Ubr, im Schulhause zu Hecken-
dalheim werden nachberanute Holzsorfimente
öffentlich veisteigert:
2 eicheu Sämme 4. Cl.,
leichen Abschnit? 4. C..4
3 eichen Stämme 5. Cl.,
2 eichen Abschnitte 5. Cl.,
bushen Staum 3. C.
2 buchen Abschnit'e 3. Cl.,
2 Elzbeer-Abschnitte 2. Cl.
38 kiefern Sparren,
1 eichen Wagnetstange 2. Cl,
20 buchen Wagnerstangen.
25 kiefern Gerüststangen,
150 kiefern Baumpfähle,
1925 buchene Bohnenstangen,
120 Ster buchen Stangenprügel,
8 Ster eichen Prügel,
27 Ster buchen Krappen,
4 Ster eichen Krappen,

150 buchene Reißernellen.
Ommersheim, den 22. Febtraar 1878
Das Bürgermeisteramt.

WBack.

Zu verkaufen gohönes kieferne
Bauholz
Zaun und Baumpfähle,
sowie
fichten Wies-, Leiter⸗ un.
Rundbäume bei
Gebr. Aob,
Breitermühle und Höhof.
Zur Subscripuion:
Das Zuch für Als
Illustr: Blätter für die Familie
pro Heft 3 Stibgr.
Die Musikalische W.lt
Wonatshefte
ausgewählter Compositionen
unserer Zeit.
Herausgegeben von
Franz Abt &amp; Elements Schultze
Ausgabe 4. B
Klavierstücke. Lieder für hohe Stinmme
O. D.
Lieder für tiefe St. Clavierst. u. Lied
Preis pro Heft 5 Silbergroschen.
ßranz Woll.
Confirmanden⸗Anzüge
in großer Auswahl, fertig und nack
1Maaß bei Heinrich Isaae.

ncheiun

—
Ein Arhoitor findet dau
ernde Beschäftigngnng bei
Jak. Schwarz, Schreiner
in der Hohlenstraße.

P 10 ʒ 90
—A
Um rut meinem Lager in Winterwaaren mößlichst zu räumen derkaufe ich sämmil'che
Uctikel 20/0 unter dem bisherigen Verkaufspreise, einpfehle besonders Lama ganj schwer
bieher 54 tr. jetzt 42 kc., Halbleinen zu Unterröcken, doppelbreite, bisher 24 ktr
jetzt 20 kr., Bieber 10 ir schwere Wintr-Burkins von 1fl. 45 tr. an.
Unterhosen zu 80 ir, Eachen?ez, Schaals, Flauellhemden ꝛe. zu den
billigsten Preisie.
Auch mein reichhaltiges Lager fertiger Kleider als:
Jaquetts, Leibröcke, Ueberzieher, Sackröcke, Joppen, Hosen,
und Westen bringe in empfehlende Erinnerunq und siund die Winter-Artike!
ebenfalls um 200 unter dem bisherigen Preise herabgeschzt. —28
feinrĩ cla ⏑——
ECine alte solide deutsch Penerverene,-
rungs-Gesellschaft, welche am hiesigen
Platz bereits sehr gut eingeführt ist, sucht für den Be—
zirk St. Ingbert
SGn
Offerten unt⸗

— ————
VS. Inghort.
Geschäftseröffnung.
Den Herrn Schlosser- und Schmied
meistern sowie den Herren Fabrikbe
sitern von hier und Umgegend mache
hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich
als
Feilenhauer.
hier etablirt habe und sowohl das
Aufhauen alter Feilen, als auch die
Anfertigung neuer in prompter Aus-
führung übernehme.
Mich bestens empfohlen haltend
zeichne
Vp.

Achtunasvoll
—W
Feilenhaner.
Nachfolger von G. Buttormann.
en Vertreber.
besorat die Expedition d. Bl.
Wensicie T. J
Copr Dintenstifte
empfiehlt fpanzg Woll.

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Bei Sramer &amp; Co. in Leipzig erscheint:
Di⸗
4 Schweres —9

Baumwoll-Tuch

öElsasser Fabrikat

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Geinrich Isaac.

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Zeitschrift in Monatsheften für leichte ele⸗
vyrg weibliche Arbeiten, enthaltend neue

tioxmustor in britlautem Bunt-
aArhondruck ausgeführt, sowie Hä-⸗
el⸗ und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
stickerei, Weißnähterei, Waffel- und Strid-
arbeit, Perlhäkelei x.

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nur lu/. Sgr. ⸗ 6 Xr. rh — 10 Xtxr.
c Die Doppelausgabe lostet das

oppelte.

Ie einfache Ausgabe enthaält abwech⸗
elnd einen Monat Stickmuster, deu andern
dätel⸗ Filet⸗ x. Muster. Die Doppel⸗
auggate enthält in jedem Monat Beides.
Nan abounnirt zu Jjeder Zeoit auf
se drei Hefte einer beüebigen Ausgabe
allen Buchhandlungen und Poßan⸗
IX

— —
riezu nals Beilaxe AIIgemeiner-
Azeger fur das öbnugrt) n Bar-
*n V
—X iz, Brod⸗, FleijhePpPreife niuer eikdrode Allogr. 18 kr.

der Stadt Zweibrücken vom 25. Lornbrod 1 Kilogr. 23 fr. ditio2 Kleg.
dFebruar. Weizen 5 fl. 34 kr. Korn 4 fI. 6 kr. 1 Kilogr. 8 kr. Gemischtbrod 3

49 kr. Gerste Areihige — sl— kr. Gerfie kilogr. 82 ft. 1Paar Wed 110 Gramm
Areibige — il. — ir. Spelz — fl. — ir. 2Nkr. Rindfl. 1. Qual. 16 Ir. 2. Qual

Hafer 5 fl. Os tr. Kartoffeln 1 fl. — ir. ». Kalbfl. 14 tr. Himmelfl. 15 t

Heu 2 fl. 48 tr. Sirob 1 fl. ZOtr. per Schweinefl 16 ke. Butler 38 tr. pr. Vve

——
        <pb n="123" />
        555883288335335— —
— 228325 829 2322 0
—33—3—3333335523535 5222—
— — z33533833353— —
— — 4⸗— — —
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2333355 3333 3358533
523—2562855 ————— 55 — — —
— asq 2 — 522 —— — 2 2 k— —— — — 2,7 * 23
3583577585335383 83333335533775683353 * J —
— — — 2533 23852 935— * 35535
— — 23235—2008 228552
33532—3333*3388 3 238 33737338
5525 — 352373533228333322 2353 —— ———
——s53383——3833* 3— —6783 —A
2 v“t 2 23* 38 —A A pꝛ * — mB85 28532 8 5 82
— 2558 5 — —2 —A S 3—3 525 —2 25 — 8 222323285
5 33552z2328 5320 333833
5537 — 335333752 — 530
—A — —J JD — — — ——— * 5—525 — 58527535
833833* 3357z3z333 632—5 35333333
3 3 — 3383 53533335
5253588325 22,2* 375 8 58338—53 258328358*
z 38 3s3 5558 8—373338
555— 5383353757 2 33332——32 5355557355
7 —228 c —3 — 0 S . T —A * A
333333 8
25 — — 2 *7 *—22 —— * 25
562* — 5553552—32328 —A 3 2 —z3*5225
2 — — 5552 5 2357
—e—57 —— 5 55352838 23535 —2235358 2533355323 552553525
8 25 —A 5 533— — — 8 — —— — — * a· 2 22
33536623238337 s37353553;33765555 — 8238 —
532225 380626 28* 5825 2 —A 2 222225
3 —556625384355— —675 233 7522
e — ** — —A—— — —
2353552—25321588—23553 —r —— —
5353553* 3553153555558s 54553357 58
538338 —3 52838—55*
* 272 283833 5522 5537
2228 513— —— t 5422 235
5 — 288c 2S22 8 8 —8
—2 — O — —H 32 —A —
88 382335 3233866 34
ιX
252 2*85 325555 * 7
—R z2353 2223337-6 5352*833238
2 2 —X — — 22 2 8* —A
— “ *2358 * 2 — —
*c05 —232 23 533*5258
382 ——383328 —5 2 —22—265552
33 335535 — — 5528 328 2
—3322—3837 53332833* 228828
—2 —53 S 2323828 5 —5
50 3-2 38 5553555 55 3838—3232123
— —A — 2
2,5585353 —572——3 5232323 225
55*55 —5 — —53805 . —22 5*
—* 8 29 7 5—72 2 29 —A
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—— 525555535*
53383 z258—55353688 2122 2355855
— —— 522—8533857 53252
358 233525 33573253—58533s5——833533
——— * — 2 5—8853
35233533—6383553 883835 —
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—A 2 8 582533 8 —5—z8—2225 R8 * —28535 75558
zäs 3 738746 s552 — *5387*888
2 3* —A— 22* 2 3 22 57* 52
3357 222,358532 38* 1535335335325 256 27 —A ——
—A 153 23 —— — 5 53355 29 2 7 5 23 —
3 335338 —— 5 252 S——2 A
35 — 552 552, 33333 —z212 — E— —A
— 5225232 — 52 523353 —525 282* 532 28825 25 *.
zs 3 3 83 537— 732 5833 433
38237338332 5225 2352855 535. 222 2532383 3293 *—
— 8 3 —532 53628573. 5 —— 2 258 *
2153535*8 — —5——z32822—5335 — — — — 22— 5525363
23323 55232354 — 5 5538 235335
8 * 52—23235 * 63 — 2 8 8—53— —2 S * 628 5*8 55
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        Sl. Ingberler Anzeiger.
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der St. Inabtrter UAnzeiger (und das mit dem Hauptslatte verbundene naterhaltunzeblatt. mit der Dienstagt⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta
dummer erscheint woͤchentli vier mal: Dinstag, Donnerstag, Samstag uad Sonntag. Abonnementspreiß vierteljiäͤhrig 42 Krir. oder
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Samstag, den 27. Februar I
— 7
J Deutsches Reich.

—Münch en, 28. Febt. Im Beamtenpersonale des Kriegs
Minisieriums sind mehrfache Redultionen beschlossen, welche eine
Ninderausgabe von 30.000 fl. herbeifühten; als küñstig weg⸗
Alend bezeichnet man: ugeheimen Kriegsrath, J Oberstabsveterinäͤr,
geheimen Sekrelär, 1 Rechnungskommissär, 1 Revisor, 3 Mini⸗
jerialselretäre und 1 Kanzleiselretär; bei den Intendanturen sollen
ie Stellen von 3 Selreiär und 1 Assistenten, bei der Militär⸗
Fustizverwaltung die Siellen von 1 Kanzleisekretärs des General⸗
Jubitoriats, und von 11 Auditeuren bei den Unlergerichten, 4
juditoriatsaltuaren bei den Kommandanturen und 42 bei den
fruppen unbesetzt bleiben. Der Gesammtminderaufswand wird auf
20,0 00 su veranschlagt. o

Munchen;, 24. Febr. Um die Cavallerie hinsichtlich des
Bferdestandes aufzubessern, ist in den Jahren 1875 bis 1880 noch
ne außerordentliche Remontirung beabsichtigt und soll jedes Regi
nent außer der auf 63 Pferde festgesetzten jährlichen Remonkirung
soch 12 weitere Remonte während jedes der dorbezeichneten Jahre
xi einer gleichze'tigen Ausrangirung von ebenĩo vielen militär⸗
enstuntüchligen Pferden exltra erhalten; die Kosten dieser außer⸗
rdentlichen Remontirung, Folgen des Krieges 1870 - 71, werden
us dem noch vom Kriegskpsten⸗Credit vorhandenen Remoptirungs⸗
ond gedeckt werden.

Berilin, 28. Febr. Kaiser Wilhelm ist wieder völlig
jenesen; die Aerzte haben indeß angerathen, bei rauhem Weiter
icht auszufahren. — Das Ziel der Ausprägung von 1200 Mill.
Mark neuer Reichsmünze wird von den deutschen Münzstätten, die
Jegenwärtig mit großer Anstreungung arbeilen, in Bälde erreicht
ein. Alsdann beginnt die Einziehung der alten Münzen nach
‚ereits fesigestelltem Plane.

Weimar's neues Volksschulgesetz hat sich bereits eines schönen
Frfolges zu rühmen. In Dermbach bestehen zwei Gemeinden, eine
wangelische und eine katholische, die ihre b sonderen Schulen
haben. In diesen Tagen haben nun die Schulvorstände beider
—— einheitlichen Simul⸗
anschule im Sinne des Schulgesetzes zu vereinigen. Ein Gleiches
sst früher schon in einem andern Orie zwischen einer christlichen
nd ceiner jüdischen Gemeinde geschaffen.

Frankreich

Paris, 20. Febt. Kaum sind die Alten des Prozesses
Vimpffen · Cassagnac geschlossen und schon wird Paris durch einen
seuen Sensationsprozeß in Spannung versetzl. Das Amtsblatt
der Haager Reg'erung meldet nämlich— daß Graf Chambord einen
Anwaltmit der Aufgabe betraut hat, d'e Ausfertigung des vom
Pariser Cassationshofe gefällten Urtheils gegen die in den Nieder⸗
unden wohnenden Naundorff'schen Bourbonen zu betreiben.
Helanntlich wurden vor etwa zwei Jahren die Ansprüche D
Ahrmachers Naundorff als angeblichen Sohn Ludwig's XVL. vom
Hericht definitiv zurückgewiesen. Das Urtheil konnte aber nicht
nsinuirt werden, was den Grafen Chambord sehr beunruhigte. Der
mit der Sache betraute Anwalt hatte nämlich dem Chef der hol
andischen Bourbonen, welcher Premierlieutenant in einer hollän⸗
ischen Arpiee ist, das Erkenntniß durch einen Huissier übersenden
jassen, das Dokument indeß an Herrn „Adalbert Naundorff“,
stait an „Misgr. Adalbert de Bourbon“ gerichtet; in Folge
dessen ist die Annahme verweigert worden. In der That bat die
Raundorff'sche Familie in den Niederlanden das Recht, den Namen
Bourbon zu fuhren, da durch notariellen Alt ihr Geburtsregister
nit dem ebenfalls notariell bescheinigten Tode des Herzogs von
der Rormandie in Verbindung gebracht sind. In Frankreich ist
ihnen dieser Name abgesprochen worden und so ist es nicht mög—
uch, ihnen daz Urtheil zu insinuiren. Man sieht deßbalb einem
Prozesse zwischen dein Grafen Chambord und den falschen Bourx⸗
jonen vor den niederländischen Gerichten entgegen.
Paris, 20. Febr. Sedan wird eine offene Stadt und
oll schon uächstens amtlich von der Liste der Landesfesturgen ge⸗
trichen werden. In diesem Auagenblicke werden die alten Festunakß⸗

414
verke abgetragen und die kleinen Forts, welche die Stadt Üüber⸗
ragten demolirt. Das Schloß soll als historisches Denkmal erhalten
leiben; Turenne wurde-darin geboren. —

— Paris, 20. Februar. Die Elsässer Klerskalen haben det
euts hen Regieruug bekanntlich den Vorwurf gemacht, daß sie die
geamten und Lehrer auf Kosten des Landes zu verschwenderisch
zezahle. Dem gegenüber ist doch zu erwähnen, daß auch Frank⸗
eich gezwungen ist, das Gehalt der äußerst schlecht bezahiten Lehret
rufzubessern. Einige südliee und mittlere Städte haben den
Anfang gemacht. Damit man in Deutschland e'nen Begriff bekommt,
vie das ‚reiche“ Frankreich seine Lehrer bezahll, führe ich die
Ztadt St. Etienne an, wo man das Gehalt der Hauptlehrer von
500 auf 2000, das der ordentlichen Lehrer von 1200 auf⸗
.600 und das der Hilfslehrer von 1000 auf 1400 Franks er⸗
jöht hat.
Fre ris, 24. Febr. Das ganze Senatisgesetz wurd: heute
jon der National ⸗Versammlung mit 448 gegen 241 Stimmen
mgenommen. Die Berathuig über die Organisation der öffent⸗
ichen Gewalten wird sofort in Augriff genommen. Die Regierung
vird sich gegen die Verlegung der Sitzungen von Versailles nach
Paris aussprechen. Die Kaiseria von Rußland trifft am 1. oder
2. März hier ein.

Der Courrier de Lyon ist wegen eines Arlikels, in welchem
er die Armee beschimpft haben soll, auf Befehl des Gouverneurs
yon Lyon auf 14 Taze suspendirt worden Der Artikel liegt
uns vor. Er hält sich darüber auf, daß der Schwurgerichtsprä⸗
ident in dem Processe Cassagnae das Verhalten Napelon UI am
Tage von Sedon eine „That christlicher Liebe“ genannt hätte,
und erinnert daran, daß Johann Jeund Franz 1, als sie in
zeindliche Gefangenschaft geriethen, nicht in eine Equ'page stiegen,
um dem Sieger ihre Degen zu überreichen. Ausfälle gegen die
Uemee enthält der Artikel nicht und die Strafmaßregel des Gene⸗
ral Bourbaki ist nur aus seinen bonapartist'schen Gesinnungen zu
erklären. Der Courrier de Lyon ist ein legitimist'sches Blatt.

Belgieu.

Brüssel, 22. Febr. Wie man der „Independanece
Belge“ aus Paris schreibt, wird füt den 14. April oder din 53.
Mal ein Manifest des Prinzen Louis Napoleon erwartet. Rouher
ind der Duc de Padoue reisen am 14. April nach Chiselhurst.
Der 5. Mai ist der Todestag Napoleons J. und der Geburtstag
csugeniens; der Monat April zählt dageger 2 bonapartistische Ge⸗
denktage, namlich den Geburtstag Napoltons UII. am 10. und
den Geburtstag der Königin Hortense am 20. April.)

Spanien.

In Madrid lief das Gerücht eines Attentais auf den König
fum: dasselbe war entstanden in Folge der Verhaftung eines muͤ
einem Dolch bewaffneten Menschen.

Amerika.

(Mostecchi's und Capuletti's in Montevideo.) Ueber den
Ausbruch einer neuen Revolutivn in Montevideo liefert ein in der
Times“ veröffentlichter Brief von einem daselbst ansässigen Eng⸗
änder, d. d. 11. ds. Mis., wahrhaft haarsträubende Details.
„Um 12 Uhr Mittags am 1. Januar — beginnt der »Schreiber
— „wurde unter dem Portal der Kathedrale auf dem Plaza
Fonstitution ein langer Tisch aufgestellt, an welchem eine Wahl für
ꝛine Magistratsperson von untergeorduetem Range abgehalten wer⸗
den sollte. Die verschiedenen Häupter der Regierungspartei saßen
im diesen Tisch herum, die Stimmen registrirend u. s. w. da
wei Kandidaten vorhanden waren, Mänger von sehr hoher Stel⸗
ung, einer die Colorados und der andere die Blancos repräsen⸗
irend. Alles ging ziemlich ruhig von statten, als Oberst Belan,
iin Colorado, anfing, über einen gewissen Floro Castellanos von
der Oppositionspartei zu schimpfen und seinen Revolver auf den⸗
elben abfeuerte. Letzterer erwiderte den Schuß, und nachdem
eder zwei Schüsse abgefeuert hatte, stürzte ein jüngerer Bruder
on Castellanos herbei und schoß Belan in die Schulter. Er
vurde underzüglich hinweggetraaceyv Da eg fürchterlich reanet⸗
        <pb n="126" />
        beriegte der Präsident am Tische die Wahl bis zum Sonntag den
10. Alles war still bis gestern, obwohl die ganze Woche hindurch
die verschiedenen Parteien repräsentirenden Ze'tungen auf einan⸗
der schimpften und Trohungen ausst eßen, und die Blancos erklär⸗
ten, daß, du die Colorados sich bewaffnet eingefunden hatten, sie
am 10. ebenfalls vorbereitet erscheinen und sehen würden, wer der
stärlsste sei. Plakate wurden an den Straßen angeschlagen, und
es war wohl bekannt, daß beide Parteien auf das Schlimmsste
dorbereitet zur Wahl gehen würden. Gestern um 1293 Uhr wurde
der Tisch wie vorher aufgestellt. Die verschiedenen Parteien standen
in Gruppen um denselben herum, und Alles ging gut von statten,
als beim Glockenschlage eins von der Kathedrale ein Schuß aus
einenn Karabiner den Präsidenten der Wahl ödb niederstreckte
Datz wardas Signal. Jeder Revolper wurde gezegen 5. die Co⸗
lorados feuerten auf die Blancos und die Blancos auf die Colo—
rados. Das Schicßen daurrie nahezu * Stunden.Der ganze
Plotz war, ein wahres Blute und Schlachtfeld. Man lann sich
die Szene denken, die sich nun abspielte, Sämmtliche Läden wurden
xeschlossen; die Leute flüchteten nach allen Richtungen hin, Frauen
treischten, kurz eß wat ein regelmäßiger Ausbruch einer Revolution.
Während der Wahl außerhalb der Kathedrale fand in derselben
Ane Messe statt. und viele der Kämpfer stürzten in dieselbe, um
durch das Dach zu eatsonimen. Die Frouen, welche der Messe
auwohnten, suchten kreischend eine Zuflart am Altar; ein regel⸗
mäßiger Kampf entspann sich in der Kirche und die Kugeln flogen
zu allen Richtangen. Einige Personen schloßen d'e Thüren der
Nathedrale, aber sie wurden aufgesprengt, worauf ein. furchtbares
Gemetzel stattfand. Die Stufen und das Portal der Kathedrate
warer in Blut getränkt; allenthalbea lagen Verwundete. Auf dem
Platze waren versch'edene? politische Parteien unter den großen
Bäumen aufgestellt und feuerten wie Regimenter Soldaten Salven
aufeinander ab. Geganüber der Kathedrale besindet sich das
Cahildo (Befängniß), und von dessen Dache feuerte die Regierungbe
partei auf ihre Gegner auf dem Dache der Kathedeale. Legtert
hatten sich daselbst während. der Nacht heimlich postiet, um auf ein
Jegebenes Signal auf die Regierunasanhänger zu feuern. Der
englische Club, der sich an einer Ecke des Platzes befindet, wurde
don den Blancos belagert, Viele derselben beuühten üch, die
Treppe hinaufzugelangen, um von dem Dache herabzuschießen. Dit
Verwundeten wurden in das Bill zrdzimmer getragen und von 4
englischen Doltoren verbuuden. Der Club war vor oben bis
unten ein Blutpfuhl, Ein Engländer wurde vermundet und starb
im Spielz'mmer. Zei kleine Knaben, die draußen standen, wurden
wie Hunde niedergeschossen. Gegen 2 Ußr wurden die Regierungs
truppen requirirt, um den Platz zu säubern, und bei dieser Gele
genheit feuerten sie ouf eine Menge unschuldiger Leute. Truppen
beschützten das Gouvernements Gebäude wo der Prösident dewacht
wurde. Es war schrecklich zu sehen, wie Manner sich gegenseitig
mit Messern zu Leibe gingen. Die Regierung verlor den Tag
Soweit bis heute ermittelt jst, wurden 22 Personen getödtet,
darunter Roman Marquez, eine renommirte Persoönlichkeit, der
brutal ermordet wurde, und Oberst Labandeira, der Redakteur
der „Democrac'a.“ Heute sah ich die Leichenbegängn sse von
Gradia, einem jungen Manne von 27 Jahren, Marquez, Bille⸗
gos, Tayes und Lubandeira. Hunderte von Equipagen folgte,
da alle hochgestellte Männer waren.“

markwährung bei amtlichen Zahlungen angewiesen und ermächt

wurden. — Fuͤr das hier zu errichtende, Liebig⸗ Denkmal“ haben d
Sammlungen bis jetzt 91,000 Mark ergeben. Ueber die Art de—
Ausführung des Monuments ist zwar bis jetzt noch nichts ent
schieden, doch glaubt man, daß die Ansicht des Münchener Comi—
es, demselben die Form eines öffentlichen Brunnens Wiebig
Brunnen,) tzu geben, zur Geltung kommen werde.
F Bezüglich der Giesinger Kirchenbaulotterie wird mitgetheil⸗
daß bis zun 18. Februar 96,000 fl. an Gewinnsten ausbezat
vurden. Einige hohe Treffer wurden noch nicht angemeldet. De
tönig hatte fünshundert Loose, auf welche etwa 200 fl. Gewinns
zefallen waren. Dieselben wurden von ihm sofort der Kirche zum
Beschenle gemacht. Von den hunderttausend Gulden,“ welche de
Biesinger Kirche als Frucht der Verloosung zu Gute kommer
vurden 40,000 fl. Schulden bezahlt. Mit den übrigen 60,00
Bulden wird nach Versicherung des Baumeisters im Laufe diese
Jahres die Kirche unter Dach und Fach gebrocht werden können
— 7 Bei Kötzting in Niederbahern haben einige aus de
Zuchthause ausgebrohene Straflinge eine Räuberbande gebildet,
daß eine Anzahl von Gensdarmen in die bedsohte Gegead beorde,
purde.
7 Unter allen bayerischen Zuchthäusern hatte biesher
neisten Arheitberdienst dasjenige in Kaiserslautern. Es kum
100 Köpfe per Jahr ein Verdienst von 7629 fl. In zweiter
Liaie steht das Zellengefangniß in Rürnberg mit 6857 fl. au
100 Sträflinge per Jahr, in dritter Linie die Gefaugenanstas
für Männer in Zwkibrücken mit 6615 fl. auf 100 Sträfl inge
per Jahr, in zehnter L'nie die Gefangenanstalt für Weiber
Frankenthal mit 4286 fl. per 100 Sträflinge im Jahr un—
uletzt (15) Ebrach min 3105 fl.
Der „Reichsanz.“ enthält folgendes Dementi: „Aus
Zentralorgan für das Realschulwesen“ ist in mehrere Zeitunge
auch in d. Bl.) die Mittheilung überge zangen, daß der —Präs'
zent des Bundesraths (oder der Präsident des Reichskanzler
Amts) ducch die Bundesregierung ermächtigt worden sei, von jeh
ab Realschülera, welche das Zeugniß der Reffe besitzen, die Be
rechtigung zum Studium der Mezin, zur Meldung fuür alle medi—
inischen Prcüfungen und zur Niederlassang in aller Scaaten die⸗
deutschesi. Reiches zu ertheilen. Diese Aungabe ertbehrt jede—
thatsächlichen Begründung. ““
F Metz, 20. Febr. Eine amtliche Betkanntmachun
besagt, daß im Bezirk Lolhringen von den kaiserlichen Forstbeam
len und auf den von diesen angestellten Jagden im Jahre 187—
an schädtichen Thieren 45 Wölfe. 285 Sauen und 25 Wildkatßze
erlegt worden sinah.
7rMannheim. Die Gaslispeldarstellunger der Fri—
Klara Ziegler aus München im hiesigen Theater machte jede
Mal ein ausveckauftes Haus. In der „Jungfrau von Orleans
(am 21. Febr.) wurde die Künstlerin während der Vorstellung 1
Mal gerufen.
7F Der Mainzer Actienbrauerei ist zu ihrem andere
Pech jetzt auch noch das passirk, daß eine große Menge Bier —
nan spricht von 200 Stück — in ihren Kellern ausgelaufen is
In den Kellern eines anstoßenden Gebäudes, in welche der ausge
laufene Berstensaft durchgedrungen war, soll er 95 (7) Ventimeter
hoch gestanden sein. Nach gewissen Andeutungen wäre übrigens
das Bier ausgelassen worden, weil es verdorben war.
fFrankfurt, 24. Febr. In ein hiesiges Geschäft tro
dieser Tage ein in der NRähe wohnender Bürger und verlangt
t In Zweibrücken wurden mehrere Metger wegen An einen „Buttern.“ Der Commis welcher denKunden bedienen—
wendung des Bindemittels zu 10 und 5 Thaler Strafe verurtheilt ind den „Bittern“ durch einen Tropfen Aloe würzen wollte, ver ⸗
f Einem unternehmungslustigen Pfälzer, Herrn Finller aus griff sich aber in der Flasche und goß in das Shnapsglässchen
Bodramstein, wurde unläangst eine Concession für, Stein circa 15 Gramm Kreosot. Obwohl nun der Gast sein Befre inder
kohlenbau im Umfange von 2 Millionen Quadratmetern bei Thann über den Geruch und den starken Geschmack des Schnapfes äußerte
und Leinbach in den oberelsässischen Vogesen verlichen. trank er denselben doch aus. Aber sehr bald tußerten sich aud
fLambrecht, 24. Feör. Heute Abend 8 Uhr ertönte die Wirkuungen der durch das Kreosot herdeigefürten Vergiftung
die Feuerglochke; es bꝛannte in dem Hause des Tuchfabrikanten und nur der schnell herbeigerufenen ärztlichen Hilfe ist es zu dam
Heinrich Schlosser. Derselbe ist, in Folge des Schreckens von ken, daß der Mann von dem Tode b wahrt geblieben ist.
einem Herzschlage getroffen, sogleich gestorben. Dem rasche fKoblenz, 22. Febr. Der „Elberf. 3.“ schreibt man
Eingreifen der Feuerwehr gelang es, das Feuer auf seinen Hert In dem benachbarten Orte Moselweiß waren gestern Nachmitta
zu beschränken. Wie ich höͤre, ist Alles versichert. fünf Mädchen auf das am Ufer der Mosel gebildete Eis gegangen
f München, 23. Febr. Das Schwurgericht hat heute um dort Schlittschuh zu laufen. Plötßzlich brachen dieselven fämnu
den 25 Jahre alten Doppelraubmörder Thomas Aumer zum Tode lich an einer Stelie ein, und g laug es nar dreien von ihnen
verurtheilt. Derselbe hatte belanntlich am 3. Nos. vorigen Jahres mit Hilfe eiuzelner herbeigeeilter Leute ungefährdet das Ufer zi
die hochbetagten Briefträgereheleute Thomas und Katharina Käm , gewinnen. Zwei dieser Madchen aber sanken an der gedahten
merer ermordet und beraubt. Der Mörder steht mit seinen Opfern Stelle, an welcher das Wasser gerade sehr tief war, unter und
in naher Verwandtjchaft, die Feau Kämmerer war seines Vaters ] vären unrettbar vecloren gewesen, wenn nicht ein Sergeant vor
Schwesser. der 9. Compagnie des hier garnison'renden Barde-Grervadier · Regi
r7München 24. Febr. Das Ministerium gibt bekannt, nents Königin, welcher sich in der Nähe befand und auf der
daß die öffentlichen Kassen zur Annahme der Seitens der bayer Hülferuf herbeieilte, mit seinen Kleidern in die Mosel gefsprunge
Hypothelen · uad Wechselbank auszegebenes Banknoten in Reich⸗ nd schwmmend, mit eigener Lebensgefahr, die beiden Kinder

Iu
        <pb n="127" />
        velche schon ganz erstarrt waren, vom Tode des Ertri ens ge⸗
reltet hätte.

F uUeber den Schneesturm im Braunschweigischen, welcher am
Zamsiag die Anlunft der aus Darmstadt und Kassel heimkehren⸗
Fen Deunschen Kronprinzessin in Berlin verzögert hat, wird aus
graunschweig, 20. ds., berichtet: Der Kurierzug, welcher heute
Norgens 3 Uhr 34 Minuten von Kassel hier eintreffen sollte, lies
erst 11 Uhr 45 Min. Vorm. in die Bahnhofshalle ein Derselbe
purde zwischen Neukrug und Hahausen von einem heftigen Schnee⸗
sturm überrascht. Ploßzlich stand die Maschine vor einer o mäch—
uͤgen Schweewehe, daß ihre Kraft den Widerstand nicht zu brechen
cmochte und der Dampf abgestellt werden mußte. Es wurde so
rasch als wöglich Hilfe requixirt, doch waxr die Forträumung des
Schneebergs eine sebr schwierige Arbeit, so daß bis zur Freilegung
des Geleises etwa 8 Stunden vergingen. Die Frau Kronprin
essin, welche im Zug war, hat ihr Geschick mi Humor und Geduld
ertragen.

7 Eine sehr hübsche Idee hat eis Spielkartenfabrikant gehabt
dem er die Deutsche Reichsslarte erfand. Die Idee ist ebenso
datciotisch als praktisch. Statt der abgeschmackten Kartenbilder
mit ihren mögliches und unmöglichen Figuren finden wir auf der
Deutschen Reichskarte das Bild des Kaisers in vollem Krönungs
nat, den deutschen Kronpr'nzen, die Könige von Bayern, San
sen, Württemberg, den Reichskanzler, den Feldmarschall Molikr
ind die anderen Heerführer in dem glorreichen Feldzug gegen
Napoleon Ul. Dann eine Menge Landschafts- und Städtebilder.
So auf Eichelsieben Bad Ems, auf Grüuacht Metz, Rothsieben
Mainz, auf Eichelacht das projektirie Reichstagsgebäude, auf
Schellenzehn Franlfurt a. M. u s. w. Man lernt Geschichte und
Heographie also bequem beim Skatspielen und bei 66.
JDf'Darmstadt, 23. Febr. Am verflossenen Samstag
anden in Aschaffenburz dünf Duelle zwischen hiesigen Polytech
nikern und Studirenden der dortigen Forstakademie statt, welcht
ämmtlich zu Ungunsten der Eisteren ausfielen.

7 Leipzärg, 22. Febr. Ueber ein schreckliches Brand⸗
—E
des großen Mittelgebäudes in Reiche!'s Garten ist vorige Nacht
zegen 8 Uhr in der Wohnung des Inslkumentenmachers Hylsen
Feuer ausgebrochen, welches sich so schnell verbreitete, daß der
Hylsen'schen Fawilie der Ausweg nach der Treppe zu abgeschnitten
durde. Hylsen hatte daͤher, um eine n Ausweg nach dem benach
darten Boden zu schaffen, ein Loch in die Wand geschlagen, und
es waren auch seine Frau, seine Kinder, und eine bei ihm wohnende
Aufwärterin durch dieses aus dem Logis geflüchtet; det Boden war
aber verschlossen, Rauch und Flammen drangen durch die Oeffnung
zinein, und die Flüchtlinge sahen sich dem Verderben geweiht. Ale
hilfe erschien, fand man die Ehefrau Hylsens sowie dessen 18jäh—
ige Tochter todi, seine 20jährige Tochtet sowie einen 11jahrigen
Sohn und die Aufwärterin aber bewußtlos und dem Tode nahe
auf dem Boden liegerd vor, Hylsen selbst hing als Leiche in der
pon ihm hergestellten Oeffnung. Bei allen Unglücklichen, welch
ins Krankenhaus geschafft wurden, waren die Kleider zum Theil
angebrannt. Das Feuer hat eiuen großen Theil des Dachstuhl's
zersiört, ehe man seinir Herr werden konnte. Ob die drei be—
wußtlos Aufgefundenen am Leben erhalten werden können, ist nockh
zweifelhaft. (D. A. 3.)

FDie Kaiserglocke, welche demnächst die Reise von Franken-
lhal nach dem Kolner Dom antreten wird, ist von gewaltigen
Dimensionen. Ihre Höhe Beträgt 3 Meter 70 C. der Durch-
messer 3 Meter 50 EC., der Umfang 10 Meser 80 C. und der
slöppel wiegt vllein 16 Centner, indeß das G.wicht der Glocke
500 Centner beträgt. Die vier anderen Glocken des Koͤlner
Domes find zusammen aicht so schwer, als die Kaiserglocke allein.
Diese kleineren heißen Preciosa (224 Eentner), Speciosa (1286
Tir.), Dreikönigsglocke (60 Ctr.) und Ursusa (50 Cte.). Zum
Läuten der Kaiserglecke werden mindestens 30 Personen nöthig
ein. In einer sshön geformten Arabeske steht auf der Kaiser⸗
glocke die Inschrift, unter derselben hüben das Reichswappen,
drüben der heilige Petrus. Die lateinische Inschrift lautet zu
Deutsch: „Wilhelm, der Allerdurchlauchtigste deutsche Kaiser und
önig von Preußen, in frommer Erinnerung an die himmlische
ie, die ihm bei der so glücklichen Beendigung des jüngsten
ranzösischen Krieges zu Theil wurde, hat nach Wiederaufrichtung
des deutschen Kaiserthums aus eroberlen Geschützen im Gewicht von
ß000 Pfund eine Glocke zu giezen befohlen, die auf diesem herr⸗
ichen, seinem Ausbau endlich nahe gerückten Gotteshaus auf⸗
zehängt werden soll. Solchem frommen Willen des sieggekrönten
Fuͤrsten entsprechend, hat der zur Vollendung dieses Domes ge⸗
zründete Verein dieselbe herstellen lassen. unter dem roͤmischen Papst
Pius R. und dem Erzbischof Paul Melchers im Jahre des Herrn
1873.* Ferner stehen auf der Glocke gwoei lateinische Distichen
und folgende deutsche Inschrift

Die Kaiserglocke heiß' ich,
Des Kaisers Ehren preis' ich,
Auf heil'ger Warte steh' ich,
Dem deutschen Reich erfleh' ich. —
Daß Fried' und Wehr
Ihm Gott bescheer !! .5.,
Zo lange der Rutbau der Domthürme woch nicht vollendet iß,
vird die Kaiserglocke im Thurme rechts (dem öälteren) unter dem
alten, jetzt obengenannte vier Glocken enthaltenden Gloctkenstuhle
aufgehängt werden. Künftig erhalten dann alle fünf Glocken ihren
Plotz noch einige Meter höher. beiläufiß 200 Fuß über dem Boden.
——

f Am 16. Februar wurde, wie der „Nordhäuser Courier“
nittheilt, im sachfaer Forfte ein 3 — 4 Jahre alter steiler⸗
Schwarzwild) geschossen, dessen Fleisch vom Fleischbeschauer mikrose
sopisch untersucht und dabei festgestellt wurde, daß dasselbe starl
mit Trichinen durchsetzt war, welche Thatsache dann auch durch
auderweite in Nvrdhausen von kompetenter Seite nachträgl'ch
angestellte Untersuchung ihre Bestätigung erhielt.

F I[Ein junges Bräutchen. Die „Rumburger Zkg.“ herich⸗
let: „Dieser Tage wure in einer Gemeinde bei Zinnwald eine
eigenthümliche Hohzeit gefeiert. Die in dem ansehnlichen Alter
bon hundert und drei Jahren steh'nde Wittwe Anna K. heirathete
nämlich zum vierten Male. Zu ihrem Gatten hatie sie einen
sechzigiäührigen Wittwer erkoren. Die Braut ist troß ihres hoden
Alters noch voslkommen gesund und besorgt noch immer alle haus-
lichen Arbeiten Ja ihrem ganzen Leben war Anna K. blos ein⸗
mal, und zwar als Schulkind, durch sechs Wochen krank. Das
Dochzeitsfest verlief in der fröhlichsten Siimmung; es batten sich
ast alle Kinder der greisen Braut eingesunden, darunter der alteste
Zohn, ein pensionirter Beamter aus Prag, welcher auch bereits das
30. Lebensjahr üherschritten hat.“

x Ein Massenweitritt russischer Gaide Offiziere von St.
Petersburg nach Wien beschäftigt die Sportwelt. Es handelt sich
darum, auf einem Pferde die Distanz in spätestens 21 Tagen zu⸗
rückzulegen, und der Sieger erhält eine Pramie von 75,000 Rubel.
Die Betheiligung an der Wette wird eine ziemlich zahlreiche fein
und die Reiler hoffen rechtzeitig ihr Ziel zu erreichen, indem:e sie
bolles Vertrauen aus die große Ausdauer ihrer. donischen Pferde
sehen. Die Ausdauer der Reiter muß jedoch auch eine reqht respel-
able sein, wenn sie den Ritt aushalten sollen. .....

C(um boösartige, schwer zu bändigende Pferde) stomm und
zefüging zu machen, soll von den Kutschern in Bordeaux Wie die
kort erscheinende „Gazette medic d. Bord.“) mittheilt, den Thioten
zeden Morgen eine Dosis Chloralhydrat verabreibt werden, was
zur Folge hat, daß das Temperament wie umgewandelt, die Pferde
ium Resiten und Fahren ganz gutmüthig und willig werden. J

Diensteßnachrichten. m 2.

Der Oberförster Ed. Mantel in Winnweiler wurde zum
re'sfor Imeister bei der Regierung von Schwaben und Neuburg
ernannt.

Die an der Keeisgewerbschule in Kalserslantern errichtete
dritte Lehrerstelle foͤr Mathematik und Physik wurde dem Assisten⸗
ten jener Anstalt, O. Gummi aus Ansbach, vorerst in der Etgen ·˖
schaft eines Lehramtsverwesers, übertragen.

Die kath. Pfarrei Remigiusberg wurde dem Priester Th.
Achtermann, Pfarrverweser in Billigheim, die kath. Pfar rei
Billigheim dem Pr. J. Vrechtel, Pfarrverweser in Remig iusberg,
die kaih. Pfarrei Leimen, B.⸗ Pirmafsens, dem Verweser derselben
Pr. B. Render, die kath. Pfarrei Riederschleilkeibach dem Ver reser
zerselben Pr. A. Keßler, die kath. Pfarrei Schwe'x dem Verweser
derselben Pr. G. J. Heintz, die kath. Pfarrei Blickweiler dem
Berweser derselben Pr. K. J. Junker, die dath. Pfarrei Horbach
dem Verweser derselben Pr. A. Adam, die lath. Pfarrei Wiesbach
dem Verweser derselben Pr. F. Groß. die Lath. Pfarrei Kusel dem
Verweser derselben Pr. J: Dedenbrock und die lath. Pfacrreæi
Büchelberß dem Pr. J. Jerome verlichen.

Bezitksgerichtsasscsor Damm von Kaiserslautern wurde zum
dandrichter in Oiterberg ernannt.
Forstliche Blatter. Zeuschrist für Forst- urd Jagdwesen.
dherausgegeben vomek. preuß. Oberforstmeister J. Grunert und
dr. O VB. Leo. Die Redaet'on dieses Journals ist zwei tüch⸗
igen Fachmaännern in theorrtischer und praktischer Hinsicht an⸗
ertraut und eine große Anzahl der bedeutensten Milarbeiten hat
»emselben die thätigste Unterkühzung zugewendet. Ein Beweis
ür die bisherige Wirlsamleit umd Tuͤchtigkeit dieser Zeitschrift
mag wohl daran liegen, daß dieselbe von der ksl. Bayxrischen
stegierung zur Anschaffung empfohlen wurde:

(Franl. Kuriexr 1875. Nr. 24
        <pb n="128" />
        [Unierirdisches Feuer.) Aus London wird geschrieben: Seit
zwei Jahren bereits frißt sich in der Ndhe von South Shield
ein unterirdisches Feuer fort und brach dieser Tage wieder mit

solcher Heftigleit hervor, daß eine ga ze Reihe von Häusern nie
dergerissen werden mußte, um größeres Unzlück zu vermeiden

*
Holzversteigerunge Holzversteigerung
aus dem Gemeindewalde von aus dem Gemeindewald
eree Hechkendalheim.
Mittwoch, den 8. März l. J., Nach⸗ Samstag, den 6. März 1. Is. Nach
nittags 1Uhr, im Schulhause zu Ober- mittags 1 Uhr, im Schulhause zu Hecken⸗
vürzbach werden nachbenannte Holzsorti- dalheim werden nachbenannte Holzjortimente
mente öffentlich ver“eigert: J zffentlich versteigert:
1. Schlag Sieckenthal:
18 kiefern Sparcen,
2 eichen Wagnerstangen 1. Cl.
3
19 kiefern Gerüststangen,
1 Ster buchen Scheitholz,—
75 *Prügel u“
35 Krappen,
3 ,„ liefern Prügel.
2. Schlag Leichweiherhang.
1 Eichenstamm 4. Cl.,
8 eichen Wagnerstangen 2. Cl.,
6 buchen
2 Ster Buchenjcheitholz, 2. Cl.
34 Sier buchen Prügel,
2 Sier eichen Prügel,
54 Ster buchen Krappen,
1.,„ eichen Krappen.
Ommersheim, den 22. Februar 1875.
Das Bürgermeisteramt
Wack.

Hesangvereipn
br;Qb.
Sonntag den 28. d. Mts., Nach—
— E
des Herrn Jul. Grewsenig
Generalversammlung.
Tagesordnung⸗
Neuwahl des Ausschusses und sonstige
Vereinsangelegenheiten. “ 15
St. Ingbert, den 23. Febr. 1875
.

2 eichen Stämme 4. RCEl.
leichen Abschnit: 4. Cl.,
3 eichen Stämme 5. Cl.,
eichen Abschnitte 53. Cl.,
buhen Stamm 3. E..
2 buchen Abschnit“e 3. Cl,. —
2 Elzbeer-Abschnitte O2. Cl.
38 kiefern Sparren,
1 eichen Wagnerstange 2. Cl.,
20 buchen Wagnerstangen,
25 kiefern Gerüststangen,
150 kiefern Baumpfähle,
925 buchen Bohnenstangen,
120 Ster buchen Stangenprügel,
8 Ster eichen Prügel,
27 Ster buchen Krappen,
4 Ster eichen Krappen,
750 buchen Reißerwellen.
Dmmersheim, den 232. Febraar 1875
Das Bürgermeisteramt
Wack.

Tapetenmusler
rür die diesjährige Saison in gesqqmad
boller und reichster Auswahl, von 6 Lreuzer
per Stück bis zu den höchsten Preisen
liegen zur Ansicht bereit, und werden ge
neigte Bestelluugen in kürzester Frist aus
geführt.
E. Grewenig,
Tap⸗zierer.

Angheort.
Geschäftseröffnung.
Den Herrn Schlosser⸗ und Schmied⸗
neistern sowie den Herren Fabrikbe⸗
itzern von hier und Umgegend mache
hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich
als

Eine alte solide deutshe Pemerversicche-
rungs-GeselIschaft, welche am hiefigen
Platz bereits sehr gut eingeführt ist, sucht für den Be—
zirk St. Ingbert

onen
Offerten unter ⸗

Feilenhauer
hier etablirt habe und sowohl das
Aufhauen alter Feilen, als auch die
Anfertigung neuer in prompter Aus-
sührung übernehme.
Mich bestens empfohlen haltend,
eichne

Buehdruckorei ð Ithographio
von
Achtungsvoll
àX Oarl Rau.

T v
—

—

Feilenhauer.
Nachfolger von G. Buttermann.

VX
St. Tn qbert,
empfieblt sich in allen Arten Drucksachen. in Schwarz-, Gold- und
Farbendruck, als: Rechnungen, Wechsel, Pacturas, Verlobungshriefe,
Adress- und Visitenkarten, Circulaire, Avise, Preiscourante, Wein-,
igerran- und Waaren-UEtiduetten u. s. w. ru billigen Preisen.

Vür FPDoamen?
Bei Kramer S Co. in Leipzig erscheintt
Die
beĩtSStUBæe,

geitschrift in Monatsheften für Ie ele⸗
voe weibliche Arbeiten, enthaltend neue

tiexmustor in brillantem Bunt-
—A
el⸗ und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
sickerei, Weißnähterei, Waffel- und Strid⸗
arbeit, Perlhätelei x.

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo—
iat nur 1/. Sgr. — 6 Ar. rh — 10xx
jfterr. Die Doppelausgabe lostet das
Doppelte.

Die einfache Ausgabe enthält abwech⸗
elnd einen Monat Stickmuster, deu andern
datel· Filet⸗ x. Muster. Die Doppel⸗
veghabe enthält in jedem Monat Beides.

n abonnirt zu hder Zeit auf
e drei Hesfte einer beliebigen Ausgabe
chee Buchhandlungen und — **
n.

B eme Sielle sucht oder eine zu besetzen wunscht,
Wer ein Familienereigniß bekannt geben will,
Wer ein Geschäft oder Unternehnen dem Publikum zu empf-hlen beabsicht,
Ver überhaupt aus irgend einem Grunde dem großen Pablikum näher treten will
wird seinen Zwedck am schnellsten und billigsten erre'chen wenn er sich der
—B 0
eitungs⸗Annone
Zur Besorgung von Annoncen jeder Art an alle Blätter der Welt em—⸗
pfiehit sich besonders die seit vielen Jahren in gauz Deutschland allgemein
bekaunte, auf solidester Basis begründete ο

Von ¶. L.. αα — Oon.
(Bu reau in München Residenzstraße 8) welche die ihr überträgenen Ordre
mit großter Gewissenhaftigkeit und zu den billigsten Preisen zur Ausführung
Ausfuͤhrliche Zeitungs⸗Cataloge werden gratis verabfolgt.

O-?IO-VAVVVM- — — — Ree—— üäü—————«—»«⏑—⏑——p— —⏑—⏑ü⏑ü—⏑ü⏑ü —“——— —
AIncssion, Drud und Verlag von F. XR. Demestz in St. Jugbert.
        <pb n="129" />
        St. Ingberker Anzeiger.
— —
Der St. Inaberter A nzeiger (und das mit dem Hauptolatte verbuadene Umerhaltungsblatt, mit der Diendtags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta

Lummer erscheint wochentlich viermal: Dinztag, D o a nie rstag; Samstag nad Sonntags- Abanneinentspreis vierteliährig 42 Krizt. oder
.414 Martk 30 R.Pfz. Anzeigen werden ꝛit 4Ker de dreispaltige Zeile Blatischrift oder derxen Raum berechnet.

M 33. * Sonutag,/ den 28. Februar

Deutsches Reich.

Mümnchen, 24. Febr. Von Vorstand des Muͤnchener
andelssvereins ist eine Einzabe an das Manisterium der Finanzea
ibgegangen, worin gebeten w'rd, sich bestimmt daxübec äußern zu
velen, ob man in Bayern⸗ auf seiterzeitige conlaute Einlojung
iller süddeutschen Ssheidemtinzett ohne Ausnahme, und zwar ab
zeschliffen oder nicht, technen könne. —

bon ünsch en, 24. Februar. Dieser Tage hat sich die hiesige
Mitgliedschaft des „All zemeinen deutschen Arbeitervereins“ Wassal⸗
icaur) als erloschen ertlärt. Die Gründe hierfür sind in dem
Mangel an Theiln hme von Seite einzelner Miutglieder, insbesondere
per in dem Aufhören der Beitrazsleistungen zu suchen.
(Nbdzig)

München, 25. Febr. Der Stand der bayerischen Staats⸗

ichuld am Schlusse des Jahres 1874 ist nach den prov'sorischen
Aoschlüssen folgender: A. Allzemeine Schuldgattunqg: a. äitere,
uicht mob lisirte Schuld: 7116,045 fl. ↄhne Mehrung; b. künd⸗
zare Schuld: 6,738, 177 fl. 40 kr, Mehrung: 286,175 fl.
yvdersoosbare Schuld: 85,27 1, 261 fl. 101 tr.. Minderu ig:
2672 275 fl. ; d. übrige Schuld: 21,011075 fl., Minderung
2375 fl. Summa der allge nenen Staatsschuld: 120, 136,558
I. 5013 kr, Minderung: 2,388,505 fl. B. Esenbahnschuld:
264,947, 100 fl., Mehrung: 29,125,600 fl., Minderung:
1863,800 fl. Demnach nur Mehrung: 27,262, 100 fl. O.
Grundrentenschuld: 99,242,950 fl., Mehrung: 42237, 275 fl.,
Minderung;: i28 fl., sohin Mehrung: 4,237, 180 sl.

Muünschen, 28. Febr.“ Die Geschworenen haben in der
Anklagesache gegen den Redakteur des Baterland“, Dr. Siegel, Berwiphtes. J
hr Verdilt dahin abgegeben, daß derselbe drei verleumderische slhut ab! — in Theater.J, Unler dieser Ueber⸗
Jeleidigungen des Reichskanzlerz schuldig sei; die Unterfrage. ob schrift sareibt das Fremdenblatt“: Dies ist die Loosung, welche,
mildernde Umstände vorhanden seien, wurde von den Geschwornen on Herrn v. Hülsen ausgehend, in der ganzen Herren- und
Ferneint. Der Staatsanwalt beantragte 18 Monate Gefängniß. Damenwelt Wiederklang findeꝛr, da, wo man für sein Geld und
das Urtheil des Gerichtshofes lautete auf 10 Morate Gefängniß auf Unkosten einer allzu hohen Frijur, die man selber nicht trägt,
sowie Tragung der Prozeß- und Strafpvollzugstosten. nicht gern auf den Anblick der Bühne verzichten will. Nicht so

Offigeds wird Uber den Stand der Reichskanzler-Krisis ge dachte eine Dame, welche kürzlich in der höflichsten Weise von
chtieben: Man war gespannt darauf, ob und in welcher Weise ꝛinem hinter ihr sitzenden Hetrn aufgefordert wurde, den Hut
ih die Provinzialcorrespondenz über die Frage äußern wird abzunehmen, da dieser ihm die Bühne ganz verdecke. Sie ant⸗
welche jeht die polit sche Welt in so vorzüglichem Grade beschäß— wortete einfach nicht darauf und folgte auch nicht e ner zweiten
rigt — üver die Kanzlerkrise. Das halbamtliche Organ beschräntt dringenderen Bitte. Da flüsterte ihr der Herr während der Szene
id auf die Meiittbeilung, daß der Kaiser den Fursten Bismarc inz Dhr Meine Dame, wenn sie den Hut durchaus nicht ab⸗
nderholt empfangen habe, und man zieht daraus den Schluß, nehmen, passirt etwas Unangenehmes für Sie!“ — — Wieder
daß noch keine positive Entscheidung getroffen worden ist. Auch hattnädiges Schweigen. Da sezt sich der Herr einfach seinen Hut
aie in der auswäenigen Presse gehebenen und von unterrichtetet auf, den Kopf, aber sofort ertdnen von hinten die Rufe: „Hut
Stelle ausgehenden Mittheilungen dleiben bei dieser —A — Hut' ab!“ — DdDie Dame wird roth und blaß, sie glauht
dhen. Gleichwohl finden in den leitenden Regionen wrtd seprehigt anders, as die Rafe gelten ihr. und mit Hast reißt sie sich
Erwägungen der Paßnahrien Siatt. durch welche eine Geschäftsden Hut vom Kopf, wotauf der Heir ihr einen leisen. Dank
eichterutg ded Fuͤrsten herbeigefuührt werden könnte. . whllüstert. Sie erfäbrt vielleicht erst durch diese Rotiz, daß ein

Frankreich Sghlaulopf eigenet Art hinder ihr gesessen.

Paris, 28. Febr. Im „Journal du Havre“ vom 20. pWit'rerüng. Es wird gemeldet, daß an allen nördlichen
Februac finden wir folgende Nebenswrdige Zuschrift: Trotz der ZStationen der Baromeler gefallen und der Wind nach West uͤnd
darten Lehre, welche die deuische Invasion uns hätte geben sol.en, Südwest umgeschlagen sei, weshalb auf das Ende d.s Winters
scheint unser Land mit einer wahrhaft zunbegreiflichen Zuvorkom⸗ gerechnet werden dürste.
menheit neuerdings die Schwärme von Germanen aller Art zu p. Dem Abbe Liezt sind dieser Tage in Pest eine Anzahl
empfangen, die Preußen uns auf den Hals schickt. Es sendet uns, iilberner und goldener Lorbeerkränze, Becher, Kreuze, ferner Edel⸗
amentuch den großen Centren, seiue entlassenen Soldaten zu, die, eine und eine tostbare Monstranz von bis jeßt undelannten
nachdem ihre militärische Mission beendet ist, mit einer anderen Dieben gestohlen worden.
hetraut werden und demgemäß unter den Angestellten unserer fpVLondon, den 22. Fetr. Der Schullehren Audersen,
großen Städte glänzend bezahlte Stellen wieder einachmen. Die der sich am 26. d. M. während eines politischen Wortwechsels
Zewinnsucht ist nicht der einzige Beweggrund unserer Feinde; sie nit Kaͤrl Vlind eine thätliche Mißhandlung des letzteren zu Schulden
ind bei uns nicht als einfache Mitarbei ier, sondern als Agenten, sommen ließ. wurde am vorigen Sountag von dem Zuchtpolizei-
denen die Pflicht obliegt, ibte Regierung von dem Verkehr des gericht in Marylebonen-Street zu einer Geldbuße von 20 Schil⸗
französischen Handels, der politischen Lage, der allge meinen Stim⸗ ungen und zu den Prozeßkosten im Betrage von⸗ Pf. St. ver⸗
mung und endlich von den Hilfsmittein, auf welche die Nation irsdeilt, nachdem er vorhet seinem Bedauern über das Vorgefallene
„Fählen zu dürfen glaubt, in Kenntniß zu halten. Die Deutschen Ausdrud gegeben.
find far die franzoͤsische Gastfreundschafi durch eine unagusgesetzte IJgů der Patronenfobril in⸗ St. Day in West Cornwall
eberwachung dankbar. Nichts schreckt sie ab, weder Haß noch Ver— nistand eine Pulverexploston, durch welche vier junge Frauen gees
achtung, im Gegentheil scheinen diese offen vor ihnen daliegenden zdtet und eine fünfte tödtlich verwandet wurde.

Gefühle bei ihne noch den Wunsch zu nähren, sich immer mehr
bei uns einzuschleichen. Wir können keinen Schritt thun, ohne auf
das germanische Element zu stoßen. Freilich geben sich diese Herren
Deutschen jämmlich für Oesterreicher oder Polen aus, und indessen
sind sie allenthalben in den Bureaus des Großtzandels die Ersten.
Wie viele unter ihnen find nicht, nachdem sie ihre Anstelluug uuf⸗
zegeben. um die Waffen gegen Diejenigen zu ergreifen, denen! sie
htren Lebensunterhalt ver dankten, nach dem Friedensschluß zurück⸗
zekommen und haben' so unglaublich es kuüngt, ihre Stellen
ffen und Seitens mancher Prinzipale die rüchsichtsvollste Aufnahme
gesunden. If dies einem Mangel an Patriotismus oder der
Unvorsichtigleit zuzuschreiben? Die Frage mag unbeantwortet blei⸗
ben; so viel aber ist sicher, daß nur die äußerste Verblendung
Menschen, die unsere Handel 8geheimnisse, unsere Hilfsmittel, unse⸗
re Stͤrke und unsere Schwäche verr athen, Thür und Thor öffntt.
Diese Lage, auf wil de wir die Aufmerksamteit des Publitums
lenkei, wird seit einigen Zeit von den Berichten der Präfelten
ganz besouders betont, welche über die stets wachsende Zahl der
in unseren Handelshäusern angestellten Deutschen ihre Verwunderung
äußern. P. B.
Spanien.

Der junge König von Spanien wäre auf der Rückreise bom
Heere nach Nadrid, wie man nachträglich erfährt, in Apila beinahe
äglich erstict. Man hatte ihm zwei große Kohlenbedden in sein
—Zchlafzimmer gestellt und mußte ihn in Folge defsen ohnmächtig
heraustragen.
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        p [Liebe einger Negerin.) Aus Florxida melden amerikanische
Wlätter eine romantische Geschichte von Delias Jones, einer Voll«
Zut Negerin, die ein Vermögen von beildufig 8000 Doll. besaß
und sich in einen Weißen, einen Zimmermann, verliebte. Da sie
einsah, daß er nicht geneigt sein würde, sie zu heirathen, hinterließ
fie ihm testamentarisch ihr ganzes Bermögen, und ging dann und Drenesnachrichren.
ertränkte sich. Der Polizeianwalt G. A. Krieger in Wolfstein wurde zuw
[Eine bedenkliche Kranulheit.) Ein Jüngling in Saa Fran⸗ Landgerichtsschreiber in Kusel ernannt, und dem geprüften Rechtz—
zisco raubte lürzlich einer befreundeten jungen Dame einen Kuß candidaten K. Hemmer aus Otterberg die Stelle eines Polizeian—
und entschuldigte sich damit, daß dies eine Art temborärer Geifieslwaltes in Kusel verlieben.
— 7 — — — OAXCCC. «x — — * — — * — —
Holzversteigerung ZReuerwehre MontagEyufizmanden⸗-Anzüge
aus 'dem Gemeindewdalde von bei Joh. Jos. Bechtel. n großer Auswahl, fertig und nag
Sberwrzahß. Maaß bei Seinrich Isaae.
Mittwoch, den 3. —2* l. J., Nach⸗
nittags 1 Uhr, im Schulhdause zu Ober⸗
vürzbach werden wachbenannte Holzsorti⸗
mente öffentlich ver eigert:
1. Schlag Slteckenthal:
18 kiefern Spercen, —
⸗ eichen Wagnerstangen p Cl.
kiefern Gerüststangen,
Ster buchen Scheitholz,
75 Prügel
358 Krappen,
3 „liefern Prügel.
2. Sch.ag Leichweiherhang.
1 Eichenstamm 4. Cl.,
13 eichen Wagnerstangen 2. CEl.,
6 buchen F
2 Ster Buchenjcheitbolz, 2. Cl.,
84 Ster buchen Prügel,
2 Sier eichen Prügel,
54 Ster buchen Krappen,
1, eichen Krappn.—
Ommersheim, den 22. Februar 1875.
Das Bürgermeisteramt
Wack.
Lo Inghert.
N 2*
Geschäftseröffnung.
Den Herrn Schlosser- und Schmied⸗
neistern sowie den Herren Fabrikbe⸗
sitzern von hier und Umgegend mache
hziermit die ergebene Anzeige, daß ich mich
als

törung sei, die ihn dann und wann befiele. Als er sich erhor
jagte die mitleidige Maid zu ihm: Wenn sie je wieder solch
Anfälle verspüren, dann kommen sie lieber direkt hierher, wo ihr
Zustand bekannt ist und man für Sie sorgen kann.

o
bigarrenOfferto
0
Durch unser bedeutendes Fabrik⸗Etablissement, sowie unsere überseeishen Verbindungen

ind directen Einkäufe sind wir in der Stand gesetzt, ein so großes Lager hiesiger und echt
mportirter Cigarren zu hallen, daß wir daher allen Anforderungen genügen und unseren w
unden eine billige und doch feine Cigarre liefern können.

Außerdem bieten wir unseren w. Auftraggebern auch noch den Vorthe'l, daß wir
sedes Quantum franco und verzollt zusenden.

Sänmmtliche von uns geliferte Cigarren zeichnen sich ducch weißen Brand, fowie guter
Geschmack und feinem Aroma aus.

Nachstehender Preis Courant, dessen reichhaltige Auswahl gewiß Jedem etas bietet, ersu
chen wir freundl. beachten zu wollen und uns gefäll ge Aufträge baldigst zugehen zu lassen
riisc trera Jalbun Tamburg.

Holl. Broock 26.
P. S. Tüchtige Agenten gesucht.

Ferilenhauer
hier etablirt habe und sowohl das
Aufhauen alter Feilen, als auch die
Anfertigung neuer in prompter Aus-
ührung übernehme.
Mich bestens empfohlen haltend,
zeich ne
Achtungsvoll
PFr. CarIl Rau.
Prois Couranf.

Feilenhauer.
Nachfolger von G. Buttermann.

—
El Boa

El Tino

niverso

Kifle

Llor Mille Hermoso

Fa Maceta, Emperatrice
Actividad, Reyna

Ingenuidad, Regalia Londres
Indiano Fuerzo, Conhas
La Favorita, Reyna
Flora Ap'ziano, Reyna

da Planta de Tabaccos, Rehna
da Sevillana, Princessa
Ernst Merk, Couchas
Kamilette, Regalia Reyna

pr. Mie⸗
in

TP Pr. Orb.

*

175

4

8

pr. Mille
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hIl. Pr.Ort
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*lor de Cuba, Med. Ree.

a Maravilla, Reina Victoria
Integridad, Especial,
avorita, Reyna
Integridad, Med. Reg.
Fruta, Reg. Couchas
Incognita, Reg. Londres
Jlor Henth Clay, Rehna
da Bella Cubana, Couchas
da Carolina, Reyna

ꝰa Sevillana, Brevas
a Carona del Emperador
El Caliope, Reg. Londres
da Representation, Londres
dos dos Manificos., Med w⸗

3

20
22
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Ju —XR alle Buchhandlungen.

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mit Firma bedruckt, sind zu haben
in der Druckerei d. Bs

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Redaction, Druc und Verlag von F. X. Demeßk in St. Figbett.
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238325 T 2 2 225 — 2 c 525252 S—25E —
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33533383533 533335383 233*6 —
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5355. 3 233 —55357 33335—85372 553553 —573s8*
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55258536 — 2275 28 82—3* 255 —
58582 —255225 — — —A [ 8222
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5556853 —— 55 22 5553z— — 63——223525 —
38807 — 53 783558* 25382——533583 — ——
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83 5 55 z35255 22. 25323557 33 3835*
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A— —58332255 5 53 55357——23535 —
* * 55555558 5 — 2 5532885 —
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55 3——3 335725 z52533 335385 —88 73
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38 s 3333 388* —
32 s53333833 —5356—883235 533* —33—73— 28
3 7 38
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        St. Ingberter Anzeiger.

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der St. JPanberter Anzeigec (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta
ummer erscheint wöochentlih viermal: Dinstag, Donners tag, Samstag uind Snntaa. Aonnementsvpreis vierteljährig 42 Keryt. oder
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden vrit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattshrikt oder deren Raum berechnet.
C.
34

Dienstag, den

AB833

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Deutsckhes Reich. — 9

derr der während des Resumes erkrankte Vorsitzende, Baron Witi—
mann, sich nicht so rasch erholte, als man er artet hatte, war das
Präsidium durch einen der Rälhe des Gerichts übernommen worden.
Ddie Glossen zu dem freisprechenden Erlenntniß kann sich Jeder,
em die Sache einigermaßen bekannt ist: leidt selber machen. Der
Staatsanwalt Graf Lamezan hatte am Schluß seiner die Anklage
zegründenden Rede der Hoffnung Ausdruck verliehen, die Ge—
chworenen würden durch ein verurtheilendes Verdikt beweisen, daß,
venn Oesterreich auch Vieles eingebüßt, es doch die Ehre noch
nicht verloren habe. Was mag der Herr Staatäarwalt jetzi
sagen, beziehungsweise denken, nachdem im Gegensaß zu seiner be—
timmten Erwartung die Gründergröße Ofenheim glänzend frei—
gesprochen wordeu ist?

Manchen, 27. Febr. Vaterlands Redalkteur Dr. Sigl hal
Jegen dus gegen ihn vorgestern erlassene Urtheil des Schwurger' chiẽ
Jeute die Richtigkeitsbeschwerde ongemeldet. Inzwischen hat der
Heichslanzler einen neuen Strafantrag gegen Dr. Sigl stellen

en.

ias München, 27. Febtr. Das oberbayer. Schwurgericht verur⸗
heilte heute den Redakteur der im vorigen Jahre dahier erschienenen
Wwochenschrift „Geharnischte Briefe“ Hr. Julius Lang. welber am 3.
Febr. d. Is. von Wien hieher zurückgelehrt in feiner Eigenschaft
dis Auslonder, verha'tet und später gegen Stellung einer Caution
den 300 fl. aus der Haft wieder entlossen wurde, wegen der
Beleidigung des deutschen Kaisers zu einer G6monatlichen Gefäng—
nißstrafe. Jul. Lang hatte befanutlich in Nr. 15 genannter
Wochenschrift das Erscheinen eines von einem höheren Stagtsbeamten
J. S. verfaßten Werkes: „Die Revolution von Oben angelünd gt.
Genanntem Werke, welches bis heute nicht erichienenen ist unt
nicht erscheinen wird, wurde seiner Zeit mit großer Spannung
entgegengesehen.) In dem Artilel ist besonders die Stelle incrimi⸗
nirt worden, welche folgendermassen lautet: Es mußte so kommer
x. — bis die gekrönten Häupter gänzlich besiegt, bestrast, entfernt,
inschädlich gemacht und noͤthigenfalls hingerichtet sein werden, wird
s nicht anders sein koͤnnen.“

Mäanchen, 27. Febr. Dos oberboyerische Schwurgerich
Jat heute den Redalteur der „Neuen freien Volkszeitung,.“ M
Forsier, wegen Beleidigung des deutschen Kaisers in contumaciam
m eine 10monatliche Gefängnißstrafe verurtheilt. Die Staats
behörde hat nur 8 Monate beantragt. Die Beleidigung war in
»nem die „Berliner Kaiserei“ behandeinden Artikel enihalten. Forfter
ist wegen Unwohlsein nicht erschienen.

Serhin . 27. Febr. Gegenüber allen bisherigen Angaben
vegen des Rücktritts des Fürsten Bismarck verdient eine heute
rufiauchende Version wegen der unterrichteten Quelle aus der sie
ammt, besonders Beachtung. Temrach würde der Fürst bis
jum Herbst des Jahres zur Kräftigung seiner Gesundheit beurlaub⸗
ind eine Vertheuung seiner Arbeiten in der Weise geregelt werden
daß diefe auf den Staatssekretär von Bütow und den Geheimrath
von Nadow'tßz im Wesentlichen übergeben.

Bersün, 27. Febr. Die kürzlich aufgetauchte Nachricht
bon dem Rücdtritte dis Kriegsministers von Kamelke wird jetzt
zestätigt. In militdrischen Kreisen spricht man übtigens außerdem
hon mehrfachen Veränderungen, welche im Departement der Mili
ärverwaliung bevorftehen sollen. Kriegsminister v. Kamele wird
das Commando des zweiten Armeecorps übernehmen und nach
Stettin übersicdeln, währeud der zeitige Inhaber dieses Corps,
General Han von Weyhern in den Ruhestand tritt. General von
Barnekow, Chef des ersten Armeecorps, soll in Inackivität treken,
und an seine Stelle der commandi⸗ende General des dritten Armee⸗
Corps, General ron Stülpnagel von Berlin nach Koͤnigsberg gehen.
wogegen der commandirende General des sechsten Armeekorps
Beneral v. Tümpling, das Commando des dritten Corps über
nehmen würde. Prinz August von Württemberg würde vom Com
nando des Garde⸗-Corps zurücktreten und dasselbe Prinz Albrecht
Wernehmen, der von Hannover nach Berlin übecsiedelt, wozegen
Brinz August von Würtiemberg d'e vom jeyigen König von Sachsen
As Kronprinz inne gehabte Geueralinspektion übernimmt. Man
pricht auch davon, daß der commandirende General des vierten
Armeecorpss General von Blumenthal, welcher während der Kriege
don 1886 und 1870 als Generalstabsschef des Kronprinzen fun
girte, seinen Abschied aus der Armee nehmen wil.

Oesterreich.

Ofenheim ist sreigesprochen! Von den neun den Geschworenen
zorgelegten Fragen wurden am Samstag zwei mit allen (12)
Stimmen; drei mit 9 gegen 3, zwei mit 10 gegen 2, e'ne mi
11 gegen 1 und eine mit 7 gegen 5 Stimmen verneint. Nach

Spanien.

Madrid, 28. Febr. Eine carliftische Abtheilung in
der Stärke von sieben Bataillonen und 12 Geschützen griff am
26. d. M. Bilbao an und bombardirte die Forts Puento;Micero
und Arbonlancha. Diese Posit'onen wurden dreimal genommen
und wieder verloren. Der Kampf dauerte mit großer Heftigleit
den ganztu Tag, bis die Carlisten schließlich mit beträchtlichen
Verluͤsten zurüdgeworfen wurden. Die Garnison von Bilbao hatte
»inen Verlust von 130 Mann. General Loma schickt Verstärkungen
Berwischtes.

4 Auf dem Schlumpischen Thealer wird in den nächsten
Tagen ein Lustspiel aufgeführt werden, desien Hauptthema eine
qumoristische Begebenheit, die sich in Saarbrücken zugetragen,
behandelt. Das Stück: „Die Braut von Brebach“ genannt, soll,

Jan Humor und lomischer Situation seines Gleichen suchen⸗/

Kaiserslautern, 1. März. Pfalzische Chronik.]
Während die Schulprafungen an den Comunalschulen älterer Battung
bisher von den der Confession des betreffenden Lehrers angehörigen
Distriktsschulinspektoren mit wenigen Ausnatzmen (Wolsstein, Grün⸗
stadt, Kirchheimbolanden) abgehalten wurden, hat die k. Regierung
auf eine aus Kaiserslautern gerichtete Frage entschieden, daß aufs
Grund der Bestimmungen des 8 13, letztes Alinea, der allerhöchsten
Verordnung vont 29. August 1873 die Prüfungen an den con⸗
fessionen gemischlen Schusen von den cinschlägigen Dislriltsschul⸗
inspectionen beider Confessionen gemeinsam vorzunehmen seien. —

Moinz, 23. Februar. In dem eben starl mit Eis
nehenden Maine wurde gestern ein Seehund gesch ssen. Der
Secehund scheint dem Fraukfurter zoologischen Garten, oder, w'e
seiner Zeit der Eisbär im Rhein, einer wandernden Menagerie
entflohen ꝛu sein.

Berlhin, 189. Febr. Vei einer Gerichtsverhandlung
spielte sich dieser Tag hier eine Szene ab, die in ilhrer unnach⸗
ah baren Komik nicht nur im Zuschauerraum einen Ausbruch der
Heiterkeit veranlaßte, sondern auch dem Vertheidiger und den
Herren dis ‚bohen Gerichtshofes“ unwidersteblich ein Lächeln für
einen Momenl auf die strenge Amtsmiene rief. Hr. L. C. ist eine
fehr betanente Personlichkeit an der Berliner Borse. Sein Gee
schäft besteht darin, der Börfenwelt das nöthige Material in
Ringen und Broches, Colliers und Bracellets zu licfern, um ihre
verten Regungen dem weiblechen Geschlecht, ihren Bräuten und
Battinen, Mütlern und Schwestern und anderweitigen Beziehungen
gegenüber zum Ausdruck zu bringen. Herr »L. C. hat die all-
demein als brechtigt auerkannte Eigenthümsichkeit, alle Welt zu —
duzer. Ihm war nun ein Ring im Werthe von etwa 150 Thlr.
zesiohlen worden, und als Zeuge wurde er bei der bezüglichen
Serichtsverhandlung dem Diebe gegenüvergestellt, der zwar ge⸗
jangen genommen, bei dem aber das eorpus delieti nicht mehr
gefunden wurde. Zunächst brach Herr C. nun in ein furchtbaret
Lamento über seinen ugersetzten Verlust außs. Als dieses geendet,
fragte der Präsident den Angellagten, was er mit dem Ninge
uingefangen habe. „Den habe ich für 25 Thaler verlauft.“ Nun
dieit es den Zeugen nicht länger; in unbeschreiblich komischer Wuth
hdricht er in die Worke aus: „Cannef (Spitzbube), warum hast Du
        <pb n="134" />
        dafür nicht mir das Ringche zun Kauf anzeboten y? Ungeheure
und allgemeine Heiterkelt, Jelbst seitens des Augeklagten, war di
Antwort..

FHerlin, 25. Fbruar. Eine Vrrlobung, die hier in
zocharistokratischen Kreisen nicht geringes Aufsehen erregt, iss, wie
das „Fremdenblatt“ mittheilt, dieser Tage aus Eldville im Rhein
gau hierher gemeldet worden. Nach den versendeten Karten hat
sich dort „Se. Duschlaucht der Prinz Herman Eugen Apꝛoiph
Bernhard Franz Ferdinund August von Sayn⸗Wittgenstein-Hohen⸗
stein pvon Schloß Wittgenstein bei Laasphe und Gertrudis Catha—
rina Westenberger aus Erbach, Eltvesles verlobt. Das Brautpaar
ist bereits ffentlich aufgeboten worden. Die Braut ist die bild⸗
schyne Tochtet eines armen Schullehrers. * *

.F Der Bundesrath hal sich dam't einverstanden ecklärt, daß
dem von der k. bayerischen Regierung ausgedrückten Wu sche wegen
Forisetzung der Ausprägung von silbernen Füufmarkstücken durch
die tai. bayerische Munzanstalt entsprochen werde und beschlossen
daß der Gesammtbetrag der auszuprägenden silbernen Fünfmark
stücke vorläufig auf 4 Millionen Stück festgesezt werde und dem
Reichskanzlexramt die Vertheilung dieses Gesammtbet?ages auf die
Münzstätlten w't der Maßgabe zu überlassen, daß bei dieser
Vertheilung die Gesammitleistungsfühigkezzit der einzelren Mänz
tätten bei Ausprägung von Reichemünzen zu Grunde gelegt werde.

fLondon, 23. Febr. Bereits acht Wochen dauert der
Sirike der Arbeiter in Südwales, und vier Wochen sind schor
serflossen, seitdem die Grubenbesitzr die Arbeitssperre über meh
als 100,000 Arbeiter verhängt haben, und noch ist kein Zeichen

da- das auf baldiges Eintreten besserer Zeiten Hoffaung maq
In den letzten Tagen hatten die Gesstlichen verschiedener Confessione
ich ei zumischen versucht, erfuhren aber eine kühle Ablehnun⸗
Seitens“ der Arbeiter. Sie erklärten, sie seien van der Arbe
ausgeschlossen worden, nachdem sie eine Lohtreduckion acceplit
hatten, und sie wollten nunm hr warten, bis die Vrodherren nag
ihnen schickten. Inzwischen ist die Noth unter den Arbeitern au
das Furchtbarste gestiegen, uad der Aadrang zu den Arbeitshäusett
Juüberwältigend.
Dienstesnachrichten.
Der Oberförster Ph. Kraus don Waldfischbach Jl. wurde ab
Ansuchen auf das Rev'er Hagelgrund versezzt. ⸗

Der Landgerichtsassessot Belüninzs in Laudau wurde 44
Bezirksgerichtsassesser in Katserslautern ernannt.

Der Polizeianwalt Johana Zimmermann in Kandel wurd—
auf Ansuchen seines Dienftis euthoben.

Auf die erledigte Steuer- und Gemeindeeinnehmerei Wi
zartswiesen wurde der Steuer⸗ und Gemeindeeinehmer Kar—
Melsheimer von Bisterschied auf Ansuchen versetzt und die Steuet—
und Gemeindeeinnehmerei Bisterschied dem Gemeindeschreiber Miq.
Lauer in Ellerstedt übertragen. Der Steuer⸗ uund Gem indeein.
nehmer Anton Heiny von Trulben wurde auf Ansuchen aus den
Steuer und Gemeindeeinnehmereidienste entlassen und dessen Steq
dem Gemeindeschreiber in Alb'sheim, Vhil. Biaß, ühertragen.
Für die NRedalt'on verantwortlich F. X. Demetz.

Holzversteigerung
aus dem Geme:ndewald
A Hedkendalheim.
Samstag, den 6. März l. Is. Nach-
mittags 1Uhr, im Schulhause zu Hecken—
dalheun werden nachbenannte Holzsorumente
zffeutlich versteigeßt:;

Aus verlaauf.
Umzugshalber verkauft Unterzeichnet r
pon heute ab nachsteh nde Waace zum
Fabrilpreis:
20 Pfd. reifige Strickwolle à Strang
früher 18 kr., jetzt 15 kr. 20 Pfd.
reinfarbige Strtckrolle früher 16 u. 20
kri, jeßt 14 3u. 16 kr. Grubenwoll 10
kt. Halbwoll 6 kr., und Baumwolle in
p'elen Farben zu verschiedenen Preisen.
Unterjacken, Unterhosen, Kinderjäckchen
volleine und baumwollene Herrtusocken,
Frauen⸗ und Kinde strümpfe.
Kinder⸗ und Confirmanden⸗Kränze von
Datr., an, gest dte und leinene Taschen-
ücher, 12 verschiedene Sorten Handschuh
jon 10 kr. an.
Seidene Schlipps, Schälchen, Knüpf—
ücher und Foulards von 7 krean.
We ße gest'kke Unterröcke und Unkter
osen.
Weiße und gelbe Betidecken.
Eine große, Ausmahl Kinder uid
Damenkragen don 3 kr, au. Schirting⸗
und leinen Herrenktagen von 9 fr. an.
Kinder und Dameumanscheiten von 5
r. an. —
Eine große Parthie Winterwaaren als:
Baschlis? Kaputzen, Knabeunhütchen.

Filetücher, gestrickte und gehäck lte Kepf
tücher. Gamaschen für Kinder, Setlen—
würmer, wollene Halstücher, Slauchen ꝛtc
Ferner Moll, Schirting Baumwolltuch
Pique, Shamo's, Vorhangstoffe, Tia
perien, Krepp, Tüll, Spitzen, Bäder⸗
ind Blumen Cersetten von 32 kr. an.
Baum vollene und seidene Kindernez
don 4 fr. an. Lange seidene Damen
netze 18 !òr. ——
Haagröle und Toilettenseift.
Feine und ordinäre Frisir und Aut
st ckkamme, 22*
Viele Sorten Knröpfe, Besatze
Zwirnt. .
Hosenträger, Strumpfbänder ꝛc. ꝛc.

Alles zum Fabrikpreis.

St. Ingbert, den 1. März 1875

Philipp Herbig,

kirma frühers Wittwe Theéis.

2 eichen Stämme 4. Cl., I
eichen Abschnitt 4. Fllg.. —5
3 eichen Stämme 5. Cl..
. 2 eichen Abschnitte 5. Ch.,
1 buten Stamm 8. C
2 buchen Abschnilte 8. Cl.,
2 Elzbeer-Abschnitte 2. El.,
38 kiefern Sparren,
1 eichen Wagnerstange 2. Cl..
20 buchen Wagnerstaugen,
25 kiefern Gerüststangen,
150 liefern Baumpfähle,
1925 buchen Bohnenstangen,
120 Ster buchen Stangenprüßgel,
8 Ster eichen Prügel
27 Ster buchen Krappen,
4 Ster eichen Krappen,
750 huchen Reißerwellen.
Ommersheim. den 22. Febraar 1875
.. Das Buürgermeisteramt
280hñ.

Bei meiner Abreise von St. Ingen
wünsche ich all' meinea Bekannter
und guten Freunden ein glückliches
LeEBbæWoII.
Martin Levy.

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Getrocknete Kirschen
dd8. 3Zwetschen
empfiehlt

A terrr l- rtitut.
Die Anstalt berechtigt Zum einjührigen Mititärdienst un
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Candidaten deslanden). — Pensionat mit strenger Disciplin. — Prospectus durch

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Ein braner Dinge wird in die Lehre
get e Feil“ßauerei At erlernen
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5355 5852335685 5535— 527 38 35583335 58
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235325 —222 2553835832—— * 22E 2 33253535355535 * —
3 —8338 355 3853858055 35* —545288
* — n 2 —
57—0332322 555 —5553563 224
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83 3328 5532 3223 —
2*5 —
332 — — 8 3 *
22 5—2z 35 23—3 275

5335255325

23 357—323 52335

—V — 2555353335

2*—32 558 332 82

*— — — —33 —

2 27 ——

— 22 —2 2 —2 x.—
23352 5353 385
58572 58
⁊ 83 ——
222* 223* 8333
2523725* —
A 32 2222 S
————— 2. *

8 — 8 — 2

—34 3 — 52

—A —* 222

23 253223232 255

22 55554537

22 2
2 3
—A— J 933
— ——— 357
*3255 87*23 2 73.
*25 — — —9— F
28
38 75333323858* —
* 22228322 82335372 —A
—9O 25322.2 358 5—
5 325
—A 2373 —33383385
*88 4 28 25 .
—— 78
— 2* 2 28 533
553233 —AI 32*88 —s
153333238 S — — *
E *3 53535522323 —
* 333 2 * 2* 528* 322
53833532533 —— 8 45
s —
— —332.28 2253 2358
325 57
—— 382.23 533832 * 3
5 325523325 5337 J
* —— S —— 283328 —2
3 2 7333533383583 55387
538 3* 2
2 22235333
— — — 725358 25
— 3238
2 2* 253522 5833 55
*73853 53553333
T S
2333233 335863538
525335*27
7*

*

222 — 2
3 2*8 s853
5. *8*8 38523958 85 33065
38 58 5357 J2 5 2305 *
5* 285 —* —* 2a 58 — 25332
* *588 552 — V— 24 38
22 — 5323 * 2 8738 3 2448
7152*5 3z3 3335257 82282
— *
3 53273 582 38808322
42533—3333 52523
—— 133 s3 525 3 55253573855 2
—55 55232222 — 22 —A
5* —A —— — 25 —
233335 23 563385233 —S 7
2 * . 23258 22 253822 J
— G 2 8 3 52* E 2.* S 22 *
22* 223 — 3 * 2* ———— —— *
—8 —A ———— —— 282 832
8 22 22 52⸗ 2* — 3 2 —
N5 2. 5 323* —— — 33 2—
233 55 —32385— —5— 2355252 — 7
5.* 22865 — —A —B3S— I 7
35225 — 2.2 — —2 J 2 5228
22— 2 2 —*552 2 0 2 22 33 2. 2 32
2 253233 A — 2553 F *
53353335 3335335 553 353 S
2233853285 588583 * 57 28 57
2.2 2* 2272 2 222 J— 32 5 XR*
5522* 8 2 5* —A —— —— —
* — 1232323* 77. 52
7 3 52282* 7
538 S*G 8 — *
—3 — —22 255 3
— 22 *
2 * — ——
532823 — —— Ss
2355 7233 383357 2*
1583 3338 233333 . 26
2252 8B835 22
* — — 9988*

*
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—*8*
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A..772522 22 —
53 *255 53 5] 4488
3 — 2 2* 25 ⸗ 252 2353232
ĩ 223 5* 28.. 2 *3 252 78*
33232. 8*8* 32. 5 58 2 — ———
⸗ 3823.133 8 552 22522
2 —E—— * 3 * 325 853 * 28 32 253
332 8333— —3333—2378
— 23253230— 22332 87 2 — 252. 3 *8*
33 —33 —3 333383
28*
522353538 12255.58 53523523887533 523809
J —
53 55 38 0035532 —38752
28 I322 27368523
483 ——3353 ——633—5
— 553323 233.232 2333
2 . ——
7562 232. *32135233* *2325323328333
— 93 3* — 23824 227323 * —E——
72 52 602.3 328 2383692 *38 43* 2323230353
z388 2— — 8 5352523258353
58358—33355—383— 6533 335*3833
— —— 2528 2122 5222223
— μ —* 23 2. — —A 2 —
— 8 2535 8285 2
535333278353 2257 22c3352
—————— 2 2*2.* —A 22 2 —— *
——— *228 57272 233283
2323 5 582332* 23 23 3 x 2 5582228*
55 333 5 ——8 25 5 8333233
8833 —5———25 227533
3522283 52523 35 — * * 522 252 Z—
3.* 52. 03 2533 82.5— — —2 5577
52 235535—393332333353 —A 2. 2 —
3 ⁊ ⁊ 4*8—2 2 * *8 * — A3B822532

—*
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1 J
531
        <pb n="137" />
        St. Ingberler Anzeiger.

— —— — —
der St. nader r UAnzeiger (und das mit dem Haupiblatte verdundene Ualerhaltungsblatt, mit der Dienstazs⸗, Donnerttags⸗ and Sonnia
dummer ericheint —R viermal: Dinstag, Donner stag, Samstag uad Sonmtag. Apoanementsvreis vierteliuͤhrig 42 Krir. oder
—75 1 Mark 2) R. Pfu. Anzeigen werden mil 4 serzr. die dreüpallige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
——
De ꝛtsches Reich. 0

München, 1. März. Die Vorstandschaft des Münchener
zundelsverens hat sich. in Folge der Handels⸗ und Gewerbelammer
uͤr Oberbayern vom 25. Februar. in Betreff; der seinerzeitigen
Finlösung der füddeutschen Scheidemünzen in Bihern veranlaßt
esehen, beim Finanzminister persönlich um einstweilige mündliche
HZeantwoxtuug ihrer jüngsten Eingabe zu bisten. Aus den von
ziesem gegebenen Ausschlüssen wurde mit Vergnügen — eutnommen,
zaß nicht der geringste Anlaß zu einer Beunruhigung des Publi
ums in ftaglicher Angelegenheit vorl'egt und daß d'e Regierung
jon Bayern jedenfalls in entgegenkommendster Weise beim Einzug
)er Scheidemünzen vorgehen werde.

Müncheu, 1. März. Der Abg. Jalob beabsichtigt, eine
Interpellation an das kgl Staalsministerium der Finanzen dahin
a stellen, ob alle suddeutschen. Muͤnzen, also auch die abgeschl ffe⸗
zen Sechser, Groschen und Kreuzer. dann die sogen. Knopffechser
ind Knopfgroschen, ferner die durchlöherten Münzen und endlich
nuch die öͤsterreich. Fünf- und Dreikreuzer ⸗Stücke seiner Zeit einge—
öst werden.

München, 2. März. Abgeordnetenhaus. Der Gesetz-
ntwurf über die Rechtsverhältnisse der Militärbramten, 162 Ar-
ckel umfassend, wurde bis Artikel 46 discut'rt.

Mannheim, 2. März. Der Mormonenpred'ger Eyring
us Utah hat sich hier niedergelassen, um im Sinne seiner Secte
ur die Ausbreitung der mormonischen Glaubenslehre (u. a. auch
die Vielweiberei) zu wirken. Dem Vernehmen nach soll es dem
Mormonenapostel gelungen sein, hier schon einige, dem Arbeiter⸗
jand angehörende Anhänger für seine Lehre zu gewinnen. Die
Staatsbehörde hat ihm jedoch die fernere Propazanda am hiesigen
Platz untersagt, sowohl weil die wormonische Glaubenslehre mit
inseren Gesetzen nicht vereinbarlich erscheint, wie auch mit der
—X
ruug verbunden ist. . (Igbl.)

Stuttgart, 2. März. Der Gemeinderath hat beschlossen
ils Ehrengabe für das deutsche Schüzenfest 2500 fl. zu verwenden,
ind zwar in der Art. daß für 2100 fl. ein Kunstwerk aus Silber
zergestellt werde. Nach dem vo dem Stadtbaurath Wolff ge
ertigken Entwurf wird eine silberne Casse angefertigi, welche in
eicher erhabener Arbeit auf der einen Seite den Stadiwappen von
Ztuttgart, auf der andern die Dedication der Stadtgemeinde zeigt,
n der das 53. deuische Bundesschießen abgehallen wird. An dean
Eckn werden Schützea angebracht in der Tracht versch'edener
zeiten. Ueberragt wird der Deckel von der Statuetie des heil.
Urhanus, des Schutzhatrons der Stutigarter Weingärtner. Das
Banze ist in edlem Styl gehalten und reich mit Oramenten in ge⸗
riebener Arbeit geschmückt. Die weiteren 400 fl. sind zu Geldyrä
nien bestimmt. ..—

—Berhinu, 2. März. Privatnachtichten, aus Madrid vom
28. Februar siellen eine baldige gütliche Beilegung der Gustave
Angelegenheit in Aussicht. — Wie es heute heißt, würde Fürst
Bismarck den beabsichtigten Urlaub eiwa in der ersten Hälfte des
April antreten, seinen Geburtslag aber jedenfalls noch hier seiern.
e* (K. 3.)
Frankreich

Pari?, 1. März.“ Die bonapartistischer Zeitungen erllären
ie Nachricht, daß die Kaiserin Eugenie eine Anleihe von 12
Willionen Fres. aufgenommen habe, für falsch. ——

Paris, 1. März. Schon vor dem nächsten Geburtstag
dulu's [16. März], beschäftigen sich offentliche Blälter vielfach
damit, ihm eine Frau oder doch vorerst eine Braut auszuzusuchen.
disher war mehrmals von der Tochter Mac Mahon's, Herzogs
on Magenta, Präsidenten der Repuhlik, die Rede; iin neuester
zeit wird Prinzeß Thyra von Dänemaik als die Erhtorene bezeich
ꝛef. Beide sind etwas älter als der Prätendent geboren 1856),
camlich Patrice von Mae Mahon, geboren 1855 und Thyra

858, 29. Sepi. Die eine wie die andere Verbindung würde
edenfalls aus politischen Rücksichten geschlossen werden, sei es, um
ie sogekannten Republ'kauer in Frankreich zu versöhnen, sei es,
im mit auderen europäischen Höfen in nähere Beziehung zu
reten: Thyra hat Geschwister in höchst ansehnlichen Stellungen,
den Kropprinzen von Dänemark, vermählt mit Louise von Schweden
ind Norwegen; die Gewahlin des Prinzen von Wales; den
dönig Georg von Griechenland, vermählt mit der Großfürstin
Olga von Nußland; die Prinzeß Dagmar [Maria], Gemahlin des
ussischen Thronsolgers Alexander; endlich noch den hoffnungsvollen
JIrinzen Waldemar, iekt 16 Jahre alt.

—
Berwiichtes.

Kaiserslautern, 2. März. Die gestern stattge⸗
zabte Versteigerung des alten Gasthofs zum Karlsberg hatte kein
desultat, indem der Eigenthüm er das Haus für den angebotenen
Zreis (26,500 fl.) nicht abgab. (krl. 3.)

7Sbeyer, 2. März. Die Concursprüsung der zum

Staatsdienst ad' pirirenden Rechtsc an didaten wird au 10. Mai

Morgens 8 Ubr im Gebäude des Realqgy nnasiums dahier eröffnet.
Ep. A.)

FGermersheim, 25. Febr. In einer Rheinbacht
entdeckten gestern hiesige Knaben, welche auf dem Eife sich belu—⸗
rtigten, eine im Eis- steckende menschliche Gestalt, welche förmlich
eingefroren war. Ein in der Nähe wohnender Fährmann ward
jerbeigerufen, der sogleich anfing, das Eis wegzuhacken, um die
deiche hetauszuholen. Bald erkannte er, daß es der Leichnam
jeines eigenen Vaters war, den man schon seit vier Wochen ver⸗
mißte. Die Art, wie der Verunglückte in das Wasser hinein⸗
zerieth, läßt sich nicht ermitteln. Derselbe hatte schon öfters An⸗
älle von Jersinn gehabt und litt auch an Epilepsse

7 An den am vergangenen Sonntag in Lambrecht abgehal⸗
senen vierten Verbandstag des Gauverbandes pfälzischer Krieger⸗
dereine haiten sich circa 300 Delegirte aus 57 Vereinen betheiligt.
Ungenommen wurde d'e Resolution des Kaiserslauterer Vereins in
Hetreff der allzemernen deutschen Kriegerkameradschaft. Für den
»emnächst in Berlin stattfindenden zweiten deu tschen Kriegertog wurden
2 Delegirte gewählt.

FMetz, 2. März. Den Herren Lamarche und
Sschwarz zu St. Johann-Saarbrücken ist auf Grund der Mu—⸗
bung vom 9. September v. J. unter dem Namen „Jako bus“
das Bergwerks-Eigenthum in dem in den Gemeinden Roncourt,
Montois⸗ta Montagne und St. Privat-la-Montagne im Landkreise
Mitz und im Bezirke Lothringen, belegenen Felde, welches einen
Flächeninhalt von 1,997,922,66 Quadrametecn bhat, verliehen
vorden.

tIn Rappolisweiler (Eisaß) wurde am vorigen Sonnabend
der erste Weinmarkt gehaltey. Er war äus Rappolisweiler und
den benachbarten Ortschaften mit Proben reich beschickt. Auch
Zäufer hatten sich in beträchtlichrr Zahl eingefunden; verkauft
vurde ziemlich viel, und zwar, soweit es angemeldet wurde, durch⸗
oeg an Käujet aus Altdeutschland. Nach Köln kamen 120 Hel⸗
oliter zu 44 Fres, nach München 35 Helt. zu 46 Fres., nach
zrankfurt 48 Helt. zu 52 Fres., nach Kaiferslautern. 100 Hett.
u 38 Fres., nach Pommern 50 Hett. zu 72 und 50 Fres., nach
Baden 33 Hert. zu 44 Fres. ꝛ⁊c.

f Das deutsche Reichsgesetz übe r den Markenschutz (g'ltig vom
1. Mai 1875 an) ist soeben mit Erläuterurgen von Dr. Jos.
zandgraf, Docenten der Volkswirthschaftslehte an der polytechnischen
z„chule in Stuttgart, im Verlag der J. B. Mezzler'schen Buch⸗
jandlung daselbst erschienen (Preis I Rm). Wir glauben na—⸗
nentlich Fabrikansen und Kaufleute darauf aufmerksam machen zu
oAlen, da diese in ihren Geschäften sortwährend in die Lage kom—
nen, die Bestimmungen dieses Gesetzes sich vor Augen halten zu
nüssen. Die Erläuterungen stützen sich auf die Motive des vom
zundestath dem Reichsstag vorgelegten Entwurfes, auf die Reichs⸗

abperhandlunger, die reichssrechtliche Spruchhrax's, die Fachliteratur
        <pb n="138" />
        uind die vom Bundesrath untern 8. Februar d. Is. erlassene Aus⸗
ührungsverordnung. . 34 WW
FluUnangenehme Verwechslung.) Zu einem Balle im 'west⸗
lichen Kentukh waren, wie das dort Sitte ist, viele Damen mit
hren Säuglingen erschienen, welch letztere im „Buabdies Zimmer“
abgelegt wurden, zu welchem Zwecke sich dort mehrere der breiten
zweischläfrigen Betten vorfanden. Als nun die Mütter den Freuden
des Tanzes oblagen, schlichen sich mehrere junge Leute in das
„Babieszimmer“ und machten sich den schlechten Scherz, die Kleider
der Kleinen mit einander zu vertauschen. Die Folge davon war,
daß mehrere Mütter faische Kinder mit nach Hause nahmen.
TFinige merken andern Tages die Verwechslung und reklamirten

die ihrigen, stießen dabei ader vielfach auf harten Widerstand, —
s schwer ist. ganz lleine Kinder von einander zu unterscheiden
Zum Glück hatten die naseweisen Burschen nicht alle Kleidun zz-
fücke vertauscht, so daß man einigen Anhalt hatte; doch wurde
die ganze Gegend acht Tage lang durch die Sache in Aufregung
erhalten und manche Mutt er isst heute noch nicht sicher, ob fie aud
hr richtiges Kind hat.

I[We ibliche Notare in Nordamerika.] In beiden Hãusern
zer Legislatur des Staates Illinois paffirte die B'ill, durch welch
Weiber ermächtigt werden, das Amt eines Notars zu bekleiden

—

8 *

Für die Redakr'on verantwortlich: F. R. Demetz.
Holzversteigerung
3 dem eigern g
Hecken dahhe im.
Samstag, den 6. Märzel. Is. Nach⸗
nitlags Uhr, im Schulhause zu Hecken⸗
dalheim werden nachbenannte Holzsortimente
zffentlich versteigert?:
2 eichen Stämme 4. Cl.,
J eichen Abschnit; 4. Cl.,—
3 eichen Stämme 5. Cl.,
2 eichen Abschnitte 5. Cl.,
lbuhen Stamm 3. CEt.,
2 buchen Abschnitte 3. Cl.,
3 Elzbeer-Abschnitte 2. Cl.,
38 kiefern Sparren,
1 eichen Wagnerstange 2. Cl.,
20 buchen Wagnerstangen, J
25 kiefern Gerüststangen,
150 kiefern Baumpfähle,
925 buchen Bohneustangen.
120 Ster buchen Stangenprügel,
8 Ster eichen Prügel,
27 Ster buchen Krappen.
4 Ster eichen Krappen,
750 buchen Reißerwellen. U
Ommersheim. den 22. Fe braar 1875
Das Bürgermeisterant
Wack.

Bekanntmachung.
J Das Ablagern von Schutt auf Mung betreffend.
. Die feinerzeitige Bekanntmachung in obigem Betreffe wird hiemit zurü kgenomme—
und das Ablagern von Schutt, Kehricht ꝛc. auf Bahneigenthum von jetzt ad untersagt
Si. Ingbeit, den 3. März 1878s5s5.
Die Bahnhofverwaltung
Eifler. e ewe
File tucher, gestrickte und gehäckelte Kopf
lũcher, Gamaschen für Kinder, Seclen—
würmer, wollene Halsrücher, Stauchen x
Ferner Moll, Schirting Baumwolltud
Pique, Shamois, Vorhangstoffe, Tre
drrien, Krepp. Tüll, Spitzen, Bäsnder⸗
und Blumen-Corsetten von 32 kr. an.
Baumwollene und seidene Kindernttzt
»on 4 kr. an. Lange seidene Damen—:
netze 18 kr.. ———
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Feine und ordinäre Frisir und
st kkamme.
Viele Sorten Knöpfe, Besatze
Zwirne.
Hosenträger, Strumpfbaͤnder ⁊c. ꝛc.
475 Alles zum Fabrikpreis.
ESt. Ingbert, den 1. März 1876
Philipp Herbig,
Firnia frũüher Wittwo Theéis.

A USVEBISG.
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on heute ab nachstehende Wance? zum
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dollene und baumwollene Herrensocken,
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tr., an, gestichte und leinene Taschen-
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II.
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reihige 4 fl. 30 tr. S pelz 3 fl. 54 ke. 2kr. Rindfl.“ IJ. Qual. 16 tr. 2. Qua

afer s5 fl. O5 fr. Kartofftin 1 fl. — kr. . Kalbfl. 14 tr. Hammelfl. 1510

—4 Heu 2 fUla8 tr. Siroh Ifl. Wilr. perSchweinefl. 16 tr. Butter 38 kr.r yr.

eee bon xX. Dem⸗« »n * Inaberi

Fin r
gesucht, n
hei

9 —
        <pb n="139" />
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2 —E 2 28 * — 0
3 —— — —A

78 5. 2.* 2725 * * 22 53
538* 333527
2 A 253338 —78* 232335 253333 3
3835—583388 22 * 89*333835 2533 35
5. *83 * —X — 22 5
* 25. —2* 22228 *2 —A — 32322 3 —*
A 23333588 255332 —A
*5 * * 2535 22 2.
55337 233383 328 * 3,5 2.* 228 2
25333533835 2 *3 —————— —A

2 E. 2. ————— * — 8537 53

28 ⁊ 5 — 53 5
A 223 e 5388
325 E85 53*5373 8233357 *

——— 3 — — 3 2 5 5* 2
583238 *55 232 123332 5 215 23 7 8
s— 283 3*8 233 3853 237* —

—8 * * * 2
53532 23 JJ— 53 23355 3
* zz288 53 832533 8
283338 * 52 53833 —
3*788 5823 333334283

8 * 2*7 3 8
*23 J3 3 253 7
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        St. Ingberlker Anzei
ngberler Anzeiger.
Der Sit. Inn deee r Anzeige sund das mit dem Hauotvlatte verdun dene U aternaltuiasblati, mit der Diensstags⸗, Donnerstags- and Sonnta

Rummer ericheint wochentlid vieermal: D inn s4a, g, Don ner Staa, S1 mstaa und Soↄn n tag. Apannementsvreis vierteljährig 42 Krzr. oder
1Wark 29 R.pfa. Anjeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blaktschriit oder deren Raum berechnet.

M 36. . Samstag. den 6. Mäzʒʒz 11875

— — —— — — — — —— ————

8
*
— ——— DD— 244
J Deutsches Reich. 2

Mmünchéen, I. März. Diefen Vormiktag haben im Staats⸗
ministerium des Innern die offizielen. Verhandlungen mit der
baher. Hypothekene und Wechselbank bezil zl'ch der durch das Reichs⸗
vankgesetz bedinrten Neugestaliung der Verhältnisse derselhen? be⸗
‚onnen uͤnd lassen dieselben, wie wir höcen, ein befriedigen des Er⸗
nid baldigfteerwarien. 9

Münnheinn, 2.“Mätz. W'en wir erfahren,“ steht! die
Quieszierung des Präsidenten des kgl. Oberkonsistoriums Hru. v.
Harleß in nicht zu weiter Ferne

. (6 6)

Müncheu,“8. März.Abgeordnekenlammer, Auf die
Inlerpellatioa der Abceordneten Jakob und Hafenbrädl 2
der Finanzminister⸗ „Die abgeschliffenen Landesscheidemünzen
werden eingelöst, hierzu gehöten aber nicht die österreichijchen Fünf
usd Dreikreuzerstücke, die in Oesterreich selbst shvon längst außer
Fours sind. Die sogenannten „Knopifsechser“ und „Knopfgroschen“
perden eingelöst je nach Befinden des einzelnen Falles; die durch—
iöcherten oder fonst gewaltfam beschädigten werden nicht eingelöst.
die Frage über die Außercourssetzung unterliegt der Entscheidung
des Bundesrathes: sie muß drei Monate vorher angetündigt und
s wird auf jeden Fall ein längertr Einziehungs!ermin gegeben
verden ··. X

München, 4. März. Abgeordnetenhaus, Die unter
därm und anhaltendem Gelächter von der rechten Seite verlesene
Interhellation des Dr. Sepp wegen Entlastung dee Kirche von un—
ausführbaren frommen Stiftungen auf dem Administrat!onswege
wird der Cultusminister Lutz nächste Woche beantworten. Eine
Interpellation Ponschabs wegen Erhaltung des Lotalcentralbahn-
hofes in Ingolstadt wird der Ministerpräsident v. Pfretzschner in
aächster Sitzung beaniworten. Die erste Lesung des Gesetzentwurfes
jber die Rechtsverhältnisse der Militärbeamten wird vollendet. Nächste
Sitzung Montag. —

Stuttgart, 4. März. Der „Staagatsanzeiger“ bringt
ein Dekret, durch welches dit Ständeversammlung auf den 15. März
einberufen wird.

Berlin, 3. März. Die „Nordd. Allg. Ztq.“ knüpft an
die Mittheilung, daß die französische Regierung zur Beschaffnung
zuten Materials für die Kavallerie bei Gelegenheit der Armee⸗
organisation den Auftrag zum Ankauf von 10,000 Pferden in
Deutschland gegeben habe, die Hoffnung, daß bei dem vollswirth
chaftüichen Bedenken, die deine“ folche Massenausfuhr inländischer
Bjerde erregen müsse, durch geeinete Maßregeln (Pferdeausfuhr⸗
herbot) vorgebeugt werde. *

Berlin, 83. März. Bei Bismard fand gestern ein par⸗
amentarisches Diner statt, woran die Minister, das Präfidium
desß Abgeordnetenhauses sowie Mitglieder des Herrenhauses und
Abgeordnetenhauses theilnahmen. Die Gäste fanden Bismarck sehr
jeiter und auch körperlich wieder frischer und kräftiger. — Der
daiser unternahm gestern die erste Ausfahrt. —MMV

Berlhin, 3. März. Die affiziöse Prov.«Corresp.“ bestä⸗
aigt, daß die päpstliche Bulle von 5. Februar ernste Erwägungen
der Regierung veranlaßt habe, deren Ergebnisse binnen lurzem an
die Offe itlichkeit gelangen würden.

Berlhin,'4. Mätz. Der Kaiser hat ein Verbot der
Ausfuhr von Pferden über die Grenzen Deuischlands erlassen.

Bexlinz;4. März.dDer Gesetzentwurf über die Einstellung
er Leistungen aus Staalsmitteln jür die katholischen Bisthümer
umfaßt 15 Paragraphen. 8 1 bestimmb, daß in allen Erzdiözesen,
Didzesen, Delegaturbeziken und den preusischen Antheilen der Erz⸗
diözesen Prag und Olmütz, sowie der Diözesen Freiburg und Mainz
pom Tage der Publikation des Gesetzes an sammmtliche für die
Bistbümer bestimmte Leistungen aus Staatsmitteln ausgenommen
vie für Anstallsgeistliche, eingestellt werden. Nach 8 2 werden
ꝛe Leistungen wieder aufgenommen, sobald der betreffende Bischof

der Staatsregierung gegenühber sich schriftlich verpflichtet, die
Stagtsgesetze zu befolgen. Die 88 3. und 4 ordnen denselben
hegenstand für die Bisthümer Gnefen, Posen und Paderborn und
)iejenigen Visthümer, deren Ecledigung erfolgen möchte, bevor der:
seitige Bischof die Staatsgesetze wieder anerkaunt hat. 8 8 behält
zie Verwendung der eingezogenen Dotationen gesetzlicher Bestim
nung vor und giebt dem Cultusminifter die Befungniß bei lommis⸗
arischen Verwallungen des Bisthumsvermögens die Fortgewäh⸗
ung; der zur Verwaltung erforderl chen Mittel zu verfügen. 811
sesagt: wer die im 8 2 erwäh te schriftlich erklärte Verpflichtung
piderruft oder derselben zu viderhandelt, ist durch gerichtliches Ut—
heil qus dem Amt zu enlasssee. 3 1
Fraukreich..
— .
Paris, 3, März. Die Stadt Lyon wurde vor einigen
Tagen verurtheilt, 227000 Fres. Entschädigungskosten: an einige
Mönchs- und Nongenorden zu bezahlen, deren Esgenthum am 4.
Sept. 1870 vom Pöbel verwüstet wurde.
Piaaris, 3. März. Der „Azence Hava s“ wir d aus San
Sebastian von heute gemeldet, daß die Carlitten die Umgegend
von Bilbao verlassen haden und sich ia Winterquartieren con⸗
centriren. 2. — 4 —VF
Italien.
Kon'g Victor Emanuel hat dem General Garibaldi vier prach t⸗
volle Pferde qus seinem Marstall zur Verfügung gestellt und ihm
aget; lassen, daß er ihm die s Gescheuk nur in der Absicht Mache
hm seine Ausflüzge in die Umgegend von Rom zu erleichtern, die
von nun on immes häufizer werden dürften, da Garibaldi be⸗
schlossen hat, die Vorarbeiten, welche zur Ausführung seiner
Plane unternommen werden, persönlich zu überwachen.

Spanien. —
Puyhcerda, 28. Febrt. Die unler dem Kommandon
dizarraga's stehenden Carlisten bereiten einen stacken Aagriff gegen
Puycerda vor und ertlären, daß die Stadt entweder fallen müsse
»der eingeäschert werden wird, Alle Verbindungen sind unter⸗
rochen. « WW. Bl.)

Englischen Blättern wird aus Madrid gemeldet, Don Carlos
jabe zwei Offiziere, drei Sergeanten uad fünfzehn Mann wegen
Insubocrdination in Estella erschießen lassen.

1 England.—
Zondon, 4. Mäcz. Von Melbourne (Australien) triff
die Nachricht vom gestrigen Tage ein, daß der Dampfer „Gothen⸗
onrg“ unweit Port Dacwin gescheitert ist. Es seien dabei 85
Bassagierie, und 35. Matrosen um's Leben gekommen und im Gan—⸗
jen nur 4 Personen gerettet worden, Nach den Mitt heilungen
dieser hat sich eine große Anzahl der Passagiere auf die Schiffs-
boote begeben, von denen bisher leine Nachrichten eingetroffen sind,
o daß dieselben ebenfalls als verloren bettachtet werden. Eine
Baarfracht von 80,000 Unzen Gold ist mit unkergegangen.

Amerika.
Montevideo, 3. März. Bei den Kundgebungen gegeu—
den Clerus in Buenos-Ayres wurden die Missionshäuser der Je—
uiten verbrannt.

Rew⸗Yorl, 8. März. In Tennessee dist, eine Ueber
chwemmung eingetreten, die große Verwüstungen anrichtet. Der
S„chaden wird auf eine Million Dollars angeschlagen.

— — —

Verwisjchtes.

7Zweibrücken. In die Schwucgerichtssession des
43—
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        ersten Ouartals 1875 sfind folgende Fälle ver viesen: 1. Am 8. Beinstodk im Laufe das Jahres sich entwickeln wird. So mag di
and 9. Marz Antlage gegen Georg Christmann, 48 Jahre alt, kebenblüthe bedeuten, daß 1875 ein Zwillingsbruder von 1865
Makler und Viktualienhändler aus Wachenheim a. H., zuletzt in verde. Wir könnten's brauchen. ITD. A.].
dudwigshafen wohnhaft, wegen Mordes, verübt an seiner Eheftau Speyer, 28. Februar. (Pf. K.) Seit Anfang os
Z. Am 10. und 11. Maärz Antlage gegen Friedrich Wilhelm Mis. wird der Verkehc auf der Bahnstrecke Speier⸗Schwetzingen
Moritz Eckinzer, 37 Jahre alt, Kellarr aus Pwppenbeim, wegen Heidelberg etwas lebh ijter; nicht etwa, daß der Persdnenvertehr
Todtschlags, verübt an einer unter drm beigelegten Namen Adal sich steigerte (d eser wird nie sehr lebhaft werden, selbst dann nicht,
zise v. Sternfeld als Hellseherin und Schnellrechnerin herumzieh⸗ wenn die Bahn Landau⸗Z veibrücken dem Verkehr übergeben ist
zaden Frauensperson. 8. Am 12. und 18. Marz Anklage gegen weil der größere Theil der Pfälzer, welche aach Heidelberg oder
Joseph Scheingraber, 46 Jahre alt, quies. Nebenzollamtsver dem jensertizen Bayern reisen, des direcien Anschtusses wegen die
waiter. und Nilolaus Thiermanu, 51 Jahre alt. quiescitter Fahrt über Luowigshafen vorzieht, und wenn einmal die Strecke
NRebenjollamtscontroleur, beide in Speier wohahuft, wegen Unter Bermersheim⸗ Bruchsal gebaut ist, diese küczere Linie nach Würt⸗
schlagung amtlicher Gelder mittelst Fälschung aintlicher Register emberg und den östlichen Kereisen Bayerns benuͤtzt wird), sondern
und Belege. 4. Am 15. März Anklage gegen Nikolaus Gillen der Kotlentransport hat sich vermehrt. Täglich sieht man den
herg,. 22 Jahre alt, Tagner aus Rilly-laMoneagne, un) Eugen zeiden Personenwaggons 10 23 12. oft mehr Kozlenwagen ange⸗
lein, 20 Jahre alt, Fabrikarbeiter aus Vitey⸗le⸗-Frang ris, beide jängt, die für die Fabrit Wazhäusel, so vie für die dadischen
zuletzt auf dem Heushofe bei Ludwigshafen, wegen Raubes und Stationen der Rheinthalbaha bestimmt sind.
heziehungsweise Widerstandes gegen die Staatsgewalt. 5) Am Landau, J. Marz. Ja der heutigen Stadtrathssitzung
16. Maͤiz Morgens 8 Uhr, Anklage gegen Jakob Deubert, 80 vurde der Gehalt unseres erster Stadtjchreibers und Octro oder
Jahre alt, Diensiknecht aus Erpolzbeim, egen Raubes. 6. Am rontroleurs Himmelspach auf 2108 fl., der des zweiten Stadt⸗
i6s. März, Nachmitiags 3 Uhr, Anklage gegen Jakob Laminger, schhreibers Theylon auf 1000 fl. und der des dritten Stadtschrei—
24 Jahre alt, Gypser in Niederauerduch, wegen Körbperverletzung bers Kresser auf 800 fl. festgesett. Auch die deiden Lehrerinnen
feines Bruders mit nachgefolgtem Tode. in der höheren Töchterschule, Frl. Mitkle und Fräulein Kissel,
Saarbrücken, 5. März. Heute Vormittag wurdte wurden in ihren Jahresdezügen aufgebessert, Ecstere von 600 auf
durch einen elsaß⸗lothringischen Gendarmen ein mit der Casse ent 8300 fl., Letztere von 600 aus 700 fl., Beide wegen ihrer aus
lohener schlesischer Eisenbahnbeamter hierher gebracht, um demnächst zezeichneten Leistungen.
nach Breslau weiter spedict zu werden. Der Verhaftete soll sich f Der in Homb ur« verschiedene Bütgermeister Lotz war gebor.
seither in Paris aufgehalten haben und auf Verlangen der pceußi⸗ den elften Decembr. 1823 dahier, derselbe bezog nach vollendeten
schen Behörde ausgeliefert worden sein. Borstudien am Gy nnasium in Zweibrucken im Jahre 1848 die
Saarbrücken, 28. Febr. Wie die k. Bergwerks- Universität Heidelberg und studirte auf dieser Hochschule und
Direktion bekannt macht, tritt vom 1. nächsten Monats sowoht im päter in Würzburg und Heidelberg Pharmacie. Nachdem er im
dand⸗ wie Canaldebit eine nicht unerhebliche Reduction der Jahre 1850 die Universitatsstudien absoloirt hatte, übernahm er
ohlenpreise ein, eine Thatsache, welche die jetzt im Hafen m selben Jahre die väterliche Offizin in Hoabarg. Seit 1862
bei Malstant und die Saar hinauf liegende starke Kohlenschifft petleidete er das Amt eines ersten Adjuntten und jeit 1887 das
Flotte sehr stard verringern dürfte. Schon längst warteten die des Bürgermeisters. Im Jahre 1869 warde er in den Landtag
Schiffsleute auf die Verminderung der Kohlenpreise. um dann ihre zewählt, mußte aber 1878 schon sein Mandat wegen Krankheit
Ladung einnehmen und heimwärts steuern zu fönnen. iederlegen. Im Jahre 1871 wurde er als Candidat zum con⸗
F'Kaifer 584 ulern. Der hiesige Consumverein zähl tituirenden Reichstag für den hiesigen Wahlkreis vorgeschlagen
schon über 200 Mitglieder. unterlag aber mit geringer Majorität dem Parteigenossen Buhl.
FKaiferslautern, 4. März. Die ehemaligen Verwalkungs AIuch in weiteren Kreisen wird sein leider allzufrüher Hintrilt das
athe der Actiengesellschaft, „Baumwollspinnerei Lampertsmühle“ aufrichtigste Bedauern erregen, denn mit ihm schied ein Ehren⸗
haben, wie die „Kaisersl. Ztg.“ hört, in dem bekannten mann in des Wortes vol ster Bedeutung-
proceß gegen das Ürtheil des Handelsgerichtz Landau, wodurch 7. München, 2. Mäez. Wer in den Sturmiahren 1845
sich dieses für competeat erklärte, Appellation eingelegt. uind 1849 nur mit einiger Aufmertfamkeit die Zeitereig nisse ver
pEin Zopfabschneider in Kaiserslautern hat, wie die dolgt hat, dem wied sicherlich der Name des italienischen Patrioten
,Pf. BD.“ erzählt, am Sonutag Ab.nd ein Altentat auf die Manin noch im Gedächtnisse srin; derselbe war beim Niederdrücken
Zoͤpfe eines zwoͤlfjährigen Mädchens gemacht und einen derselben der italienischen Einheits destrebungen einer der Vetzten, die von der
ast ganz abgeschnitten. Wie sich das Mädchen umdrehte, war er Bresche wichen. Die Vertheidigung Venedigs gegen Marschal
verschwunden. stadetzky war seine Hauptleistung und er machte damals den
p Aus Germersheim, 1. März, schreibt man det „Ropf.“ Oesterreichern nicht wenig zu schaffen. Zur bleibenden Erinnerun—
Großes Auffehen erregte heute Morgen in unserer Stadt die Kunde an jene schreckliche. aber auch glorreiche Zeit, in der Venedig wieder
daß über Nacht zwei Soldaten, die im Arrestlocale der Franzis- zu seiner alten Pracht und Herrlichkteit aufzusteigen hoffte, wird
ranercaserne in Üntersuchungshaft sich befanden, enflohen fseien. dem Helden der damaligen Taze die Stadt Venedig am 22. Märj
Der eine derselben, ein Chevaurleger, war inhaftirt worden wegen ein ehernes Denkmal errichten. Die in entsprechender Aehnlichkei⸗
Versuchs der Desertion, der andere, weil er die Regimentskosse in von dem Venetianer Luigi Barro modellirte Colossal-Statue, zu
Metz um 4000 fl. leichter gemacht hatte. Als man diefe Kasse deren Füssen der geflüzelte Löwe von S. Marco liegt, wurde in
leer, aber verschliossen fand, und keiner der herbeigezogenen Schlosser der hiesizen k. Erzgießerei gegossen und wird Eade dieser Woch
zu öffnen im Stande war, wurde auch dieser, der als Mechaniker, den Weg über die Alpen in die Heimath der Künste und Poesie
dem Negimente angehörte, herbeigerufen, und da er mit Leichtigkeit antreten. — Dem Fabrikbesitzer Lothar Faber in Stein bei Nürn
die Kasse öffnele mittelst eines Hakens, den er bei sich führte, so berg wurde auf die von ihm eriundene Art der Herstellung von
wurde gerade dadurch auf ihn der Verdacht des Diebstahls gilenst! Schreib · und Copirstiften auf kalten Wege und deren Fabrikation'
Man suchte nach und fand tichtig in seiner Schlafstätte die ganze in vier verschiedenen Härtegraden für den Zeitraum von 185
Summe versteckt. Nur 40 fl. waren bereits davon weggenommen Jahren ein Gewerbsprivrlegimm verliehen. — Die Prüfung
worden. In Folge dessen war der Betreffende hierhet in Gewahr⸗ dehuss Eintrittes als einjährig Freiw'llige für den 1. Infanterie
am verbracht worden. — In letzter Nacht nun hatten die beiden Brigade-Bezitk ist heute zu Ende gegangen; die Rejultate derselb en
Arrestanten dadurch die Flucht sich ermöglicht, daß sie die Schrau werden erst bis na hiten Samstag bekannt gegeben werden. Sovit
ben an den Thürbeschlägenlostrennten und dann in ein anstoßen- bis jetzt verlautet, sind die Ecrgebnisse der Prüfung the'lweise höchf
des Zimmer fich durchdrängten, von wa sie durch ein gitterfreies bedauerlicher Natur und zeigen von einer Ignoranz. wie man diese
Fensier an zusammengelnüpf!en Leintüchern vom oberen Stodwverle in einzelnen Fähern gerade bei jungen Handelsbeflissenen kaum
iich hinunter gleiten ließen und aun das Weite suchten. We zum fuͤr möglich halten könnte. Was soll man z. B. denken, wenn
Hohne fragten sie beim Stedtthor noch den Wache haltenden Berlin an die Eibe, Hamburg an die Weser und Landshut an
HZosten, wie viel Uhr es wäre. Dieser hielt sie für Civilisten und den Jan derlegt wird, wenn Mehrere von der Eintheilnng Bay
antwortete ihnen ganz unbefangen, es sei bald 2 Uhr, und ließ erns keine Idee haben und wenn der Mehrzahl eine einfacht
cije passitren. Sobald heute Morgen die Sache bekannt wurde, ist Bleichung ein unbekanntes Ding ist. Und uater diesen Ignoranten
nach allen Seiten hin telegraphirt worden, um die beiden Flücht- hefinden sich junge Leute, die nicht unbedeutende Stellungen im
linge wieder einzufangen. Handelsstande einnehmen. Unter diesen betrübenden Verhaltnissen
Dürkdheim, 3. Marz. Gestern brachte uns ein Winzer möchte man ausrufen: Was ist die Schule ? Wo ist der Lehrer!
aus Ungstein eine blühende Rebe. Es ist nun nichts Seltenes, München, 1. März. Die Heberlein'sche Schnellbrems
daß Reben, in's Waosser gestellt, Scheinc kreiben, wohl auch hat in neuerer Jeit mehrmals gute Dienste geleistet. So wurde
Samen ansetzen, daß aber die Samen sich zur vollständigen im hiesigen Staatsbahnhof vor einigen Tagen durch die Anwen⸗
Blüthe entfalsen, ist äußerst selten und erinnern sich die wenigsten dung derselben ein Zusam nenstoß der Züge Nce. 183 und 48 ver⸗
Leute, es gesehen zu haben. Unsere Winzer wollen, wenn sie jütet, und vor circa 3 Wohen wäre ohne das Einzreifen de
Reben im Winlser künstlich treiben lassen, daraus ersehen, wie der Zremse der Eilzug Nre. 240 auf einen leeren Personenzug gestoßen
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        ger aus Versehen in ein unrichtiges Geleise fgerathen war. In J der Mosel ans Ufer rettete, fuͤr diese edle That eine goldent
beiden Fällen hatten die Reisenden keine Ahnung vou der ihnen Uhr mit goldener Ketie zu übersenden geruht.
—X Gesfahr. 4Ein wichtiger Cougreß.) Am 2. und 3. Juni d. J.
München. Am 1. März war Stistspropit v. Dölli nger vird ein zweiter deutscher Gastwirthstag in Hannover abgehalten.
75 Jahre alt; er echielt an diesem Toge „ine Menge von Glück Die „Dorfzeitung“ schlägt dazu folgende Themata vor. Vorträge:
wünschen ——— einen von König Ludnig. l. das Befsteat, seine Herkunft, Eigenscaften Wirlkungen bei
Aus Reis im inkel (bei Traunstein) wird berichtet, daß Tivil und Miliftär. Entdecker war Theseus, als er den Mino⸗
vom k. Forstgehilfen Sachenbacher vier halb verhungerte, im Schnee ldaurus aue Kreta erlegte. Zubereitungsart: Englisch, unblutig
siecken gehliebere Hirsche eingefargen wurden. Zwei derselben be⸗ und zerklopft; höchste Stufe mit Spiegelei. 2. der Gaftwirth
sinden sich frisch und gefund im Sialle des k. Obdecforsters Schaum als Woblthater der Menschheit, zuerst anerkannt durch Rholfs in
berg daselbsi; die beiden andern sind an Entkräftung verendet Afrika, da, wo man Gasthöfe nicht kennt. 3. die Bougies Jund
7 In Landshut wurden schon seit längerer Zeit Hunde und ihre Bedeutung des Lichtes und des Geldumlaufes.
Zahen gestohlen. Die Polizei ist endlich eines sog. ‚Braadinetz pBerfin, 2. März. Die „Nafional⸗-Zeitung“ meldet,
gers habhaft geworden, welcher dieses einträgl'che Gewerbe betrieb es beabsichtigen die vereinigten Kabelgesellschaften (jür Deutschlaud
ind das Hundefleisch. in Privat und Gasthäufern für Schaffleisch die vereinigte deutsche Telegraphen Gesellschaft), die Kabelgebühren
dertaufte. fur Depeschen nach den Vereinigten Staaten von Nordamerita
fAus Kötzling (Niederbayern) wird berichtet, daß in Folge bom 1. Mai an auf die Halfte der bisherigen Tarifs von der
der in hiefiger Gegend hausenden Räuberbande im ganjen ba heri— europaischen Kuste ab — auf 2. Mark per Wort , herabzusezen.
schen Walde Furcht und Schreden sei, namentlich unter den Ge— fReuerdings kursiren falsche preußische Zehnubalerscheine,
astsreisenden, welche in Folge ihres Berufes oft durch die welche von den ächten kaum zu unterscheiden sind. Das Haupit-
hensien Gegenden müssen. Leider bestätigt es sich immer piebr nert.nal st. daß die die Sirafandrohung enthaltende Diamant-
daß die Rauber dei der Bevölkerung velfach Unterstüßung finden schrift auf den Falsifitaten weniger scharf ist, als auf den aqten
Bauern eingebrochen und die ganze reiche Ausstattung seiner Tochter 162, 184.
desche waren wenigflens 8 Personen Lerforderlich. Dabei follen am 29. Marz den sedszigsien Geburtstag ihrer Künstlerlaufbahn.
die Raänder, die sich durch Diebstahl auch ölnten verschaffl Geboren am 6. Mai 18006, betrat sie als zehnjähriges Mädchen
haben, so frech auftteten, daß sie in Wirthshäuser kommen, zechen am 29. März 1810 in ihrer Waterstadt Karlstuhe zum ersten
gech α
ind bdaun dezahlen. Dem Bernehmen joll die Gemeinde Ktötzting, Male die Buͤhe, an welcher sie fünf Jahre später ein festes En⸗
Befurchtung, daß bei Ahwesendeit der meist immer auf der zagement fand. Von da ab bildete ihr künstlerisches Wirken eine
Streife nach den Raubern befindlichen Gensdatmerie von de munterdrochene Reihe von Triumphen, und heute no h, in ihrem
sollständig orgañisirten Bande ein Handstreich auf Kötzting selbff 75. Lebensiahre, zählt die greise Kuͤnstlerin, deren geistige Frische
berjucht werden könnte, um Militär nachgefucht haben. allen Einflüssen der Zeit zu trotzen scheint. zu den erllärten Lieb⸗
urabrer 28. debe. Wie sebe die Geschäftssiogung lingen des Burgtheaters, dem sie seit dem Jahre 1845 als Mit⸗
auf die socialen Verhältnisse einwirkt, dafür spricht der Umstand, 33 angehöct. 3553
daß im Jahre 1874 hier über 200 Eheschließungen weniger als 53 J 8 d— i, Sau n e? im Jura, 24. Febr. Das
im vorhergebenden Jahre vorkamen. Naiserreich hatte bei seiner Entstehung eines seiner Hauptaugen⸗
pee hee dee der Sclußtermin fur die Einlssung der merke auf die Gegenden geworfen, d'e von der Natur und von den
badischen Zehn⸗ und Hundert⸗ Kreuzerstücke. der kurhessischen Teller⸗ Vanien vernachlassigt waren. Zu diesen Begenden gehören der
stücke, der preußischu Zwei⸗ und Vierpfennigstücke, der vor 1848 Dpopb Besancon]. der Jura und, der Win Bourg w Brissel.
acien unsaen Sche, Zwolft, Acht. Diel- uad Einpfennig- Die Verwaitung gab sich in den fuüͤnfziget Jagren Muühe um
ucke, endlich der schleswig-holsteinischen Schillingsstücke. dopun ꝛ e eeden e Dieser Versuch
Eine unheimliche Postsendung.) Aus Stuittgart schreib! em schönsten Erfolge gelkrönt. Im vergangenen
man: In der neuesten Zeit allarmirt ein — die deee —* 3 Ienne e
Stadt, der in einer Richtung hin an die Affaire Chori wMnii — 955
A e g rne e eee 8 unlersavoven für zwei und eine halbe Million, und der
steht in dringendem Verdaht, gegen seine Frau einen höchst ver⸗ n su — und vierhundertlausend Franes. Somit
brecherijchen Anschlag geplant und theilweise auch ausgeführt zu e Inndenie icser fünf Departemontz in dergongenen
— — Jahre zwanzig Millionen neunhunderttausend Francs baares Geld
damit erinnert der Fall an einen ähnlichen, gleich plumpen Versuch aingestecu d n⸗ Industrie- von der man vor 25 Jahren in
von Seiten Chorinsky's — ein Kistchen mit Südfrüchten anonym — —— Ie * Cincinnati, i
zugesendet, sehr yerlockend anzuschanen, aber, um mit Ferdinand Ohio, ist ei — tpaen— Indwineanen —
— — —s “7 ist ein Schenkwirth, welcher von einer verhe ratheten Frau
— —
daß sie sämmtlich vergiftet waren. Der Gatte, in dessen Charakter Sitraf — Veii
Vir J von 1500 Dollers, die der Klägerin als ,Schmerzens⸗
die Habjucht eine herborstechende Eigenschaft sein soll, und der ehe fall⸗ ** r ee
n it worden. Wie viele Schmerzensgelder
das Vermögen der sehr reichen Frau au sich reißen wollte, soll der e d zusau dere — *

— u 9* — ldie Schenkwirthe in Deutschland zu bezahlen habe
Absender jener unheimlichen Postsenduag gewesen sein, und er isl —* chcdd oen
miig u isn wenn die Gesetze dort so große Fürsorge für das Recht () des
Pagustnon des Staatsanwalts in Untersuchungs- zärtlichen Geschlechts wie dort zu Lande trügen? Kein Wunder,

n J daß die deutjchen Jungfrauen mit sehnsuchtsvollen Blicken nach
— * Off enbach;, 1. März. Sonderbare Geselschaft.) Et Amerika schauen, wo die Frau außer dem Recht, Gardinenpredigten
Ie ne — e — u — — w uoch 8 Gesetze ihre ZZuflucht ne⸗
8 urg, u Donna men kann wenn der ge irenge Hausherr einmal eins zu viel hinter
Banea asststirten auch Oifiiere der Offenbacher Harnison beiwohn die Binde gießt. Nur schade, daß das zu spät eeoe
den. Bekannilich stand Don Alfonso aa der Spitze der Brigan- am Abend nicht auch gesehwidrig ist. Dann wäre jedenfalls das
tenbanden, welche eine Reihe von Greuelthaten verübten, unter glückliche Amerika ein irdisches Varad ies für Eheic und solsch
velchen die Ermordung des deutschen Hauptmanns Schmidt lebhafl die es werden wollen cauen aive.
in der Erinnerung steht. Die „Post“ bemerkt dazu: Anseres 7 In den Vereinigten Staaten von Nordamerika ist, wie
Erachtens rangiren die Urheber jener Verbrechen etwa mit den von dort geschrieben wird, nicht weniger als eine Million Lirbener
Dhee eegen welche nach bestehenden Auslieferungsver und Arbeiterinnen biodlos, da es nichts für dieselben zu thun
magen auf deuis hem Boden nicht geduldet sondern verhaftet werden gibt. Ein volles Viectel davon sind Gisenatbeiter oder Kohlen⸗
zien; daß diefelben aber in derselben Gesellschaft mit deutschen und Eisengrubenarbeiter und andere —X
fsic ieren erschienen sein sollten, scheint ans nahezu unglaublich. liches Brod auf den Eisenhandel angewiesen sind. Die Auswan⸗
Darmstadt, 27. Febt. Gshj pu Aur.)) xeruneslustigen mögen diese Zahlen beher zigen.
27. Febr. ist jetzt bestimmt, daß die i Tachri
22. “l e ien ennachricht u.
* eence V ein in den Tagen vom 18. Detr Landgerichtsdiener Joh. Fickert zu Neustadt wurde nach
· J. d. J St. Ingbert und Landgerichtdiener Joh. Kohl daselbst nach Neu⸗
et Coblen, 4. Marz. Die Kaiferin und Königin Augusta 'adt versetzt.
at dem Sergeanten Langlotz vom 4. Garde-Grenadier⸗Regimen/
Nönigin, welcher, bei Moselwenß mehrere stindet aus den Wellen
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        —
Straßenwärterstelle.
Die Straßenwärterstelle auf der Distrilts-
draße von der Staatsstraße bei Ehlingen
über Ormesheim und Eschringen bis zur
pereuß. Grenze bei Fechingen mit einem
monatlichen Gehaltsbezuge von 24 fl. ist
demnächst neu zu besetzen.
Tüchtige Bewerber wollen ihre mit
Zeugnissen über Brauchbarkleit und Aufführung
belegten Gesuche bis zum 15. März l. Is.
persönlich bei der uuterfertigten Behörde
einreichen. F
Zweibrücken, den 5. März 18758.
Königl. Bezirkfamt
Damm.

rücher, 12 verschiedene Sorten Handschuh
von 10 kr. an.

Seidene Schlipps, Schäslch en, Knüp
ücher und Foulards von 7 kr. an.
We'ße gest ickte Unterröcke und Unter
sosen. —

Weiße und gelbe Betidecken.

Eine große Auswahl Kinder und
Damenkragen von 3 kr. an. Schirlting
und leinen Herrenlragen voa 9 kr. an.
Kinder⸗ und Damenmanschetten von 5
ir. an. —

Eine große Parthie Winterwaaren als
Baschlicks, Kaputzen, Knabenhütchen
Filetücher, gestrickte und gehäckelte Kopf
tücher. Gamaschen für Kinder, Secelen
wärmer, wollene Halstücher, Stauchen ꝛc.
Ferner Moll, Schirting Baumwolltuch
Peque, Shamois, Vorhangstoffe, Tro
perien, Krepp, Tüll, Spitzen, Bänder
und Blumen Corsetten von 32 ke. an.

Baumwollene und seidene Kinderneß
hon 4 kr. an. Lange seidene Dameu
netze 18 kr.
Haaröle und Toilettenseiste.

Feine und ordinäre Frisir und Au
tteckkämme. —

Viele Sorten Knöpfe, Besatze un
Zwirne. J—

Hosenträger, Strumpfbänder ꝛc. ꝛc.

Alles zum Faͤbrikpreis.

St. Ingbert, den 1. März 1875
Philipp Herbig.
Firma früher Mittwe Theis.
Es wird zu 1. Mai eine anständig;
Wohnung
mit ungesähr 6 Zimmern, Küche, Kellere
und wo möglich etwas Barten zu mithe
gesuscht. Offerten wolle man in de—

Exp. d. Bl. ahgeben. J

Geschäftsempfehlung
Einem geehrten Publitum von Si.
Ingbert und Umgegend, mache andurch
zekannt. daß ich mich als
Dachdecker

Bekanntmachung.
Das Ablagern von Schutt auf. Bahneigenthmau betreffend.
U Die seinerzeitige Bekanntmachung in obigem Vetreffe wird biemit zurüfgenonme—
und das Ablagern von Schutt, Kehricht 2e. auf Bahneigenthum von jetzt ab unterjagt
Si. Ingbert, den 8. März 18785. —*—
Die Bahnhofverwaltung X
n iro Eifler. ãA
Cigarren Offorto.
0
Durch unser bedeutendes Fabri-Etablissement, sowie unsere überseeissen Verbindunge
ind direcien Einkäufe sind wir in dea Stand gesetzt, ein so großes Lager hiefiger und ec
mportirter Cigarren zu halten, daß wir daher allen Anforderungen genügen und unferen w
Aunden eine billige und doch feine Cigarre liefern können.

Außerdem bieten wir unseren w. Auftraggebern auch noch den Vorthel, daß wir
jedes Quamum franco und verzollt zusenden. J n
Sämmiliche von uns geliferte Cigarren zeichnen sich durch weißen Brand, sowie guten
Geschmack und feinem Aroma aus.

Nachstehender Preis Courant, desfen reichhaltige Auswahl gewiß Jedem etas bietet, ersn
ben wir ireundl. beachten zu wollen und uns gefällrge Aufträge baldigst zugehen zu lassen

iW r ahn Jamburg.
Soll. Brovck 26.
P. 8. Tüchtige Agenten gesucht.

hier eiablirt habe und alle in dieses Geschäft
einschlagenden Arbeiten vrompt und billigst
ausführe.
St. Ingeert im März 1875.—
Peter Wagner,
wohnhaft im Josephathal
3 Schreinergesellen
finden gegen hohen Lohn dauernde Be—
schäftigung bei —
. Seuster.
Auch wird ein
braver Junge
in die Lehre ane⸗ nommen.
Ein
bravor Jungo
wird in die Lelde angenommen bei
Heinrieh Stief, Bäcker.
Ein Arbeitsge—
hilfe sucht Kost
und Logis im Preise von
59, bis 6 fl. per Woche.
——XV ——
Trockene duchen
Schneid Prũügel

— — ——
Preis Courant.

pr. Mille
in

J Thl. Pr.Cri.
El Boa e —
El Tino — *1 14 —

U niverso 4 —

Rifle 15 —
Lor Mille Hermoso 171—

Fa Moctta, Emperatrice 9 —
Actividad, Reynan 20 15
Ingenuidad, Regalia Londres 22 —
Indiano Fuerzo, Conchass 23 —
da Faverita, Reyna 26—
Flora Ap'ziano, Reyna 27 —
La Plania de Tabaccos, Reyna 28 —
La Sevillana, Princesuu 30 —
Ernst Merk, Couchas 30 —
Ramilette, Regalia Reyna 30 —

pr. Mille
in
Phl. Pr.Ort
Flor de Cuba, Med. Reg. 31—
da Maravilla, Reinag Victoria 32 —
Integridad, Especial35 -
javorita, Neyna —9* 35 9
Integridad, Med. Reg. 371 —
Fruta, Reg. Couchas 40 —
Incognita, Reg. Londres 10
Flor Hemy Clay, Reyna 10 —
La Bella Cubana, Conchas 40 7
La Carolina, Reyna— 42 *
La Sevillana, Brevas 42 —
Lat Carona del Emperadoer 45 —
El Caliope, Reg. Loudres 50 —
La. Representation, Londres 50 —
Los dos Manifico⸗, Med. Re. 55

1

ahen kei ⸗
I. Woiler.
αι—.
Umzugshalber verkauft Unterzeichneter
von heute ab nachstehende Waace zum
Fabrilpreis:
20 Pfd. reifige Strickwolle Strang
früher 18 Ir., jetzt 156 kr. 20 Pfd
einfarbige Strickwolle früher 16 u. 20
kr., jeß 14 u. 16 kr. Grubenwoll 10
kr. Halbwoll 6 kr., und Baumwolle in
vielen Farben zu verschiedenen Preisen. — —
Unter jacker, Unterhosen, Kinderjückchen, Arvo
woslene und baumwollene Herrensocken, DPie Anstalt herec“htigt Zum einjährigen Militärdienst und
Frauen⸗ und Kinderstrümpfe.. hereitet junge Leute 2um Aplitürexamen. Polytechnikum eéte. vor (Schon sind 280
Kinder⸗ und Confirmanden⸗Kränze don pridaten bestanden). — Pensionat mit strenger Disciplin. — Prospectus dureb
9 fr., an, gestickte und leinene Taschen cie Dir e cCtiOon in BnhS-. (H.6495.)
Redaction, Druck und Verleg von F. X. Demuteiu St. Inbert
        <pb n="145" />
        St. Ingberler AAnzeiger.

—— — —
3 * i ie
der St. Inaberter Anzeiaer (und das mit dem Dauptdlatte verdu idene naterdaltungsblatt, mit der Dienstagt-, Donnerstags · and Sonmia
Jummer ericheint wochentliß viermal: Dinztaa, Doakerstag, Samstag und Soantag. Aoonnementsvreis vierteliadrig 22 Aru. oder
1 Mark 29 R. Pfz. Anteigen werden mit 4 Krzr. die dreiiwaltige Zeile Blattlhrift oder deren Raum berechnet.
——— — —O v
537.

Eduntag, den 7 März“

1875
— ——

nit einer Mistgabel deratt verletzt, doß oee We nene
Der ich. nach seinen Wunden erl'egen wird. Der Thäter ist noch unbekannt.
Deatsched Neich xs wäce zu wünschen, daß die Sache zur gerichtlichen Untersuch—

ing käme.

Frankfurt, 4. März. Gestern Morgen fanden im
gleichgarten in Gegenwart von Vertcetern des Magistrats, der
Baudeputation. der Feuerwehr und des Polizeipräsidiums Proben
nit einer das heftigste Feuer in der schneüsten Weise ausldschenden
Flüssigkeit statt. Ber mit Theer und Petroleum geträntle Holze
loß (Tannenholz) wurde angezündet und rasch loderten die Flam⸗
nen hoch auf. Als die Gluth am stärksten war, wurde die
Spriße mit der betreffenden Mischung gefüllt und binnen einer
ind einer halben Minute, nahdem sie zu arbeiten angefangen,
vurde das Feu⸗r gelöscht. Nach wiederholter Begießung des
dolzstotßes mit Petroleum wurde das Feuer binnen einer halben
S„tunde gelöscht. Greift die Mischung die Naschine nicht an, so
vürde in dieser noch als Geheimniß behandelten Masse ein treff⸗
liches Löschmittel gefunden sein.

Aus Elsaß. In den Kreisen Weißenburg, Hagenau
und Zabern sind in neuerer Zeit viele Fälle von Fundzwuth vor⸗
zjekom nen. —˖ Auf dem Gat der Frau Hallez bei Hagenau ist
unter dem Rindvieh die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen.

F Vor dem k. Bezirksgerichte München spielte sich am 2.
März ein interefsanter Fall ab; es war namlich eine protestantische
Wirthsfrau beschuldigt, die Königin-Mutter von Bayern anläßlich
hres Uebertriits zum Katholizismus beleidigt zu haben. Die
Wirthin war im Oktober v. J. als die Königin⸗Matter den
erraschenden Schritt ausführte, in ihrem Gastlokale durch einen
ils Gast anwesenden Katholiken gehänselt worden. welcher unter
dem Gelachtet der übrigen Gäste auseinandersetzte, die Protestanten
seien jetzt pfutsch' und mäßten die Kirche zuschließen, weil
hnen die Konigin davongelaufen sei u. s. w. Darüber gere'zt,
ieß sich die als eifrige Protestantin bekannte Wirthin zu der
demerkung hinreißen: „Das ist schon schön auch, wenn die
dönigin in ihren alten Tagen vom Glauben absteht und so dum—
nes Zeug macht, lutherisch geltorben, ist auch keine Sünd.“ Die
Bitthin warde später wegen dieser Aeußerung aus Rache von
ꝛeinem Katholiken denuncirt; das den Gerichtssaal anfüullende
Publikum bewies aber der Angeklazten so seine Sympathien, daß
28 sich dafür wiederholt die strengsten Rügen des Präsidenten
Jefallen lassen mußte. Der Glaubens vechsel der Königin-Mutter
vurde von dem Vertheidiger der Angeklagten einer nicht eben
chmeichelhaften Erdrtetung unkerzogen. Der Staatsanwalt er⸗
rannte das Vorhandensein vieler mildernder Umstände an und
heanttragte 45 Tage Gefängnißstrafe, der Gerichtssenat aber
ntschied unter dem lebhaftesten Beifall des Aud'toriums auf Frei⸗
prechung.

Schmalkalden, 21. Febr. Daß Fr. J. erzählt:
HZestern Abend gefiel es zwei Persongenwagen, welche unbenutzt und
eider auch unbefestigt auf dem diefigen Bahnhof standen, eine
Spazierfahrt nach der Station Wernshausen der Werrabahn zu
anternehmen, welchen 7 Kilometer langen Weg sie bei dem hefti-
jen Winde in nur 8 Minuten zurücleglen. In Wernshaufen
rannten die Flüchtlinge mit solcher Gewalt gegen das Bahnhofsge⸗

baude, daß dieses, gleich den Wagen seibst, siatle Beschaädigungen

Verwisbues. alitt. Den Postbeamten überraschten die Wagen in dessen Bureau,

Der „D. A.“ schreibt aus Dürkheim, 4. März: Wie dis zu welchem dieselben durch die Wande des Vorbaues vordrangen.

ch Idnen früher berichtete, war die Verhandlung gegen einen Der Schaden ist sehr bedeutend, und nur einem glückichen Zufall
er Metzger, die wegen Verwendung von Stärkemehl in den st es zu danken, daß Menschenleben verschont blieben.

Wirsten angellagt waren, vertagt worden. Heute wurde dieselbe fF In Abnigsberg (preußen) sind 550 Arbeiter der

vieder aufgenommen und derselbe freigesprochen. Es soll das kisengießerei im dollen Sinn des Wortes ausgesperrt worden, da

Stätkemehl durch den Pfeffer in die Wurst gekommen sein. Die sainlich alle, die aicht zu der vom 1. Marz an neu bestimmten.

daufleute. bei denen der Pfeffer mit Staͤrlemehl gerischt war, Zeit, &amp; Uhr Morgens, sondern erst wie bis dahin, um 7 Uhr

wurden gestraft. Norgens zur Arbeit kamen, die Thore für sich geschlossen fanden.

Die .Sp. Ztg.“ meldet aus Schifferstadt, 5. 17DJn den meisten Fabrilen von Bucken dei Magdeburg wird

Rärz: Ich hade Ihnen einen Alt abscheulicher Rohheit zu be⸗ wegen des Mangels an Bestellängen nur den halden Taz gearben
ichten. Ein Pferd des Bierbrauers Herrn Mayh dahier wurde tet, namentlich die Eisenindustrie muß eingeschräaktt werden,

München, 4. März. Der Kriegsminister wird auch an
zen gegenwärtigen Lundtag eine Creditvorlage für außerordentliche
gedursnisse des Heeres bringen. Ueber die Höhe der Summ⸗.
rerlautet noch nichts Beflimmtes. Bekanntlich erhielt er in des
eßten Sitzunzsperidoe vom Landtag einen Credit von 10 Mill.
hulden fuͤr außerordentliche Bedürsnisse des Heeres. 12 Millionen
zatte er gesordert. *

Berüiin, 3. März. Für den Fall, daß d'e Bischöfe die
ungste päpstliche Encyclica hirtenamtlich verkünden sollten, beabsich⸗
igt die Regierung wie verlautet, gegen dieselben auf Grund des
Strafgesetzbuches wegen Aufmunterung zum Hochberrath vorzugeben.
Auf Grund' des Artikels 13. des Manzgesetzes hat der Bun
destaih nachstehende Bestimmung getroffen: Die polnischen Ein—
ritlel⸗ und Einsechstel⸗Talarastücke dürfen in Zihlung weder gegeben
aoch genompien werdcen. J

Enaland.
Dem Manchester „Guardian“ zufolge steht nun auch im
Norden Englands eine großart ge Arbeitseinstellung ähnlich der
enigen, welche in Wates über 100,000 Aibeiter außer Beschäf⸗
nigung brachte zu befürchten. Die Grubenarbeiter in Durham
vidersetzen sich der angekündigten Lohnherabsetzung pon 10 pCt.,
ind wofern nicht innerhalb 8 Tagen eine Verstandigung erzielt
wird, werden die Gruben und Hochöfen von den Besitzern außer
Thätigkeit gesetzt werden.

Kondon, 4. März. In gut unferrichtelen Kreisen wird
vdersichert, Erzbischff Manning, welcher morgen nach Rom abreist,
würde zum Cardinal ernannt werden.

London, 4. März. Folgende Carriere eines englischen
Soldaten wird manchem preußischen Unterofsizier unmöglich erschei⸗
ien, ist aber doch buchstäblich wahr. Der gemeine Soldat A. B.
zer sich jetzt als Sträfling in Portsmouth aufhält, trat am 20
Febr. 1869 in das 9. Ulanenregiment ein deserte am 12. Juli
1870. Trat am 8. Novbe. in das 80. Regimenj ein, desertirte
ind trat am 12. August 1872 zur Marine über; übergab sich
zem 30. Regiment, wurde verhött und am 28. Septbr. 1872
dernrtheil:, fre gelassen und irat am 17. März 1873 in das 30.
Regiment wieder ein; dersertirte und trat am 9. Mai 18783 in
die Artillerie ein, wurde ausgeliefert, verhört, eingesperrtt am 1.
Sept. 1873, schloß sich am 15. Februar 1874 wieder dem 30.
stegiment an und desertirte wieder am 20. Juni. Er degak ssich
wieder zum 9. Ulanenregiment im Juli und deserlirte im Septem⸗
zer 1874. Am 5. October begab er sich in die erste Artillerie⸗
drigade und desertirte am 31. Oltober 1874, wurde am 10.
NRovember desselben Jahres in das erste Gardegrenadierbataillon
wufgenommen“ und desertirte am J. Janvar 1875, ging in dem⸗
selben Monat zur Artillerie⸗Depotbrigade über, desertirte noch im
Januar, um am 28. desselben Monats sich für die 28. Deport
drigade einschreiben zu lassen.
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        — 2
J e I
LTodes⸗Anzeige.
Lieben Freunden, Verwandien und
Belannten die traurige Nachricht.
daß unsere liebe Gaitin, Mutter und

Großmutter
Margaretha Schaum
geb. Siegwari,
heute Morgen um s Uhr, in einem
gIer don 67 Jahren selig entschlafen
ist.
Um stille Theilnahme biten
Schnapphbach 6. März 1875
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet am Dienstag
Nachmittag um —A
—

— — —— — —

⸗
Vorschuss-Vérein dt. Ingbert.
(Eingetragene Genossenschaft.)
V Die Mitalieder werden hiermit zu der n ie
Montag, den 8. März 18753, Abends 8 Uhr,
pünktlich stattfindenden
General ⸗Versammlung
im oberen Locale bei Herrn Julins Grewenig eingeladen.
Tagesordnung
Botlage des Geschäftsberichts pro zweites Semester 1874 und Entlastung des Vorstanbe—
Bertheilung des Neingewinns.
7inführung der Markrechnung.
festsetzung des Stammantheils.
jefließung des Höchstbetrags der den Verein im Ganzen belastenden Anlehen.
Väahl einer Prüfungscommission der nüchsten zwei Bilanzen.
luslosung und Wahl dreier Verwaltungsrathsmitglied:r 8 24 der Statuten.
destsetzung des Eintritisgeldes.
zi. Ingbert, den 28. Febrnar 1875.
Der Verwaltungsrath
G. Zix,
Vorsitzender.

für Erstcommunikanten, J
vchul⸗ &amp; Geschäftsbücher.
sowie
Tintenstifte
ver Stück 12 w.
Visitenkarten
nach Muster, 100 Stück 1 sl. 36.
Musikalion,
Broße Auswahl in Bildern fur
Stamm &amp; Gebetbücher,
sowie
Zumnn KEümruah mein.
Portemonnais, Cigarren⸗
Eluis, Cigarren, Damen⸗
taschen ꝛc. ꝛcꝛ. 9
empfiehlt 33 1
Voll.
gt. Iaghert.

d*
e

— —— —
— 2 —238
Pasche Hülfe verangenehmstem Gebrauch
Zei Katarrh. Husten, Hriserkeit vorzügiche Dienste.
Es bat mir zvar aus denkbaren Gründen vielfach wiederstrebt,

Mittel anzuwenden, welche in zffentlichen Blättern angepriesen werden.

— Alltin der rheinische Traubenbrusthonig aus dee Fabrik ven W.

t8. Zickenh imer in Mainz, welchen ich von Zeit zu Zeit von Herrn

X

dat, welches sowohl mit wie mei ner Familit bei heitigem Katarrh,

dusten, Heiserkeit xdie vorzüglichste Dienste geleistet hat. — Nach.
kurzem Gebrauche dieses angenehmen Saftes wurde das betreffende

Uedel immer vollständig beseitigt. Ich halte es im Juteresse de

Leidenden für meine Pfl'cht, dies unaufgefordert offen auszusprechen

Mit vollster Ueberzeugung möchte ich diesen vortrefflich bewährten

Traubenbrusthonig Jedermann, besonders meinen, Collegen auf das

Tẽgelegentlichste ewpfehlen. Schwäb. Hall, 24. Dez. 1874. W. F. Baur,
Elementarfchullehrer.

SiegelZur Beglaubigung der Unterschrift: Stadischultheißenamt
——ů
Ssadischulthe ß n i Hager. Der ächte Traubendrusthonig ist käuflich in
— St. Ingbert bei J. Friedrich, in Blieslastel bei

Apotheker C. Rich * r Cowen⸗Apothele.)
i
4005 000000000000.

Zu Verkaufen
10 dis 12 Wagen voll
guter Kuhmist bei

Peter Weisgerber.

Feuerwehr-Montag

4

—X

— — —————
eEin
braver Junge

— — —

Zu veraufen zolrönes küsfspne
VBauholz
Zaun und Baumpfähle,
sowie
—XI—
Rundbäume bei
—XLBBD
Breitermühle und Hbbof.

Pet. Lanaq.

o Wüicehtiq für Kranken

X&amp;
wird in die Lehoe angenommen bei
Heinrieh Stief. Bächer.

Damit alle Krauken sich von dec vVob
zuglichteit d. illustr. Buches Dr. Alry's
Naturheilmethode überzeugen lönnen. wird
oon Richters VBarlags⸗-Anstalt in Leipzie
»in 80 Seiten starler Auszug gratis und
freo. versandt. Jeder Leidende, welcher
schnell und sicher geheilt sein will, sollte
sich den Auszug kommen lassen.

Geschäftsempfehlung
Einem geehrten Pubiikum von Si
Ingbert und Umgegend, mache andurch
X deß ich mich ats J *
Dachdecker

zis er verscandt 5020. O000 Exp
3 Schreinergesellen
inden gegen hohen Lohn dauernde Be⸗
hhäftigung bei
Suster.
Auch wird ein
braver Junge

Ein Arbeitsge—

hilfe sucht Kos
und Logis im Preise pon
bis 6 fl. per Woche.
Räheres in der Exp. d.Bl

hier etablirt habe und alle in dieses Gesch äst
einschlagenden Arbeiten prompt und billigst
ausführe.
St. Ingbert im März 1875
Peter Waener,
wohnhaft im Josebhs hol in die Lehre angenommen.
* F leo von F X. Dewen in St. Ingbert.
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        —
2232 —28
2 55558 z 2
25353 535 5328 3535 5 553 33
335 533893 3535 532 3358 — 3*
25235355322 — 335855 535838 — 2385 *— 73253 85
— * 8 — *20 —8 2 5 3 — e S * — —A
—A —— 2* 2* ——— 28 52 —23*8253 2
222 — F —— 5S 5 —3 b 2338 8 8
—A —— —A— — — —5 918 * — 8 * S22 N
3833 5773 z835 —5 275355 27 —
5— * — 8 — —2 2 — S 4
24 —5388.* * 55581 8 —5 538 — —J s25 2 *
3332383367 75533 35358 238 635588
* — 225 288 522 — BBG * z. 5525 2 * 3*
2 8 — — — * ;55 535 8
— * — 5SZSES 52582 288 — 5 2 —.57 2*
532235 —— —F— 8* 2 2 — — 2*
32—2 *338 ——— 25358528 — 22 7 ðä S * 8
25 5 22 * 2 ẽ *2 * —5538 * 2 2 *
* ——— 2 28 52 2
382235 5433525 52z2228 253523 53 A 3355 33 3
235* ⸗533335 5255 2—8 3835530 3313 z283 33 —
—20 — ——
33—3 —238 557 R 55 33333532.838
ge 5 — 3 2 r 53 — —— * * An 322 52 *
2 * F — —2 2*
3383—377 33353 728530 —8— 3523 ———— 23323 *2
53535 —— —A — — * —8 S 225222 —8*
53 —A—— 5357 55 — 822 * — 5325 —A——
254 — 9 2 e 5827 53⸗ * * 25 —22* 83
— ar —E — * »—32228 * 5235 8 — — —
—8 * 2*2 z22 E25232 8 2 52 * 2 —
2 —* eẽ S — — 52 — 83 25 52535 223 8 — 2 — — 222
2 2 2232 —88 2 3235572 22 338 2228 n *
53 282 5558 22882327. 232 52 33553332337 *
2532328 235375555 2 22 ———— — 55 55 —23—32 *
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        Sl. Ingberter Anzeiger.

— —— —
der St. Inaoberter t nzeiger (und das mit dem Hauotblatte verbuadene Uaterhaltuagsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta

zummer erlscheint wochentlißs viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Soanntag—- Abonnementsdreis vierteliahrig 42 Krze. oder
1Mark 2) R.Pfa. Anzeigen werden mit 4 Kezr. die dreijp altige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— 2* — —— — — — — — — — —* — — — — — — — — —

338 Diienstag, den 1875

7 Dem Postillon G. Ph. Job in Speyer wurde von der

Heneraͤldireltion der kgl. Verkehrsanstalten ein Ehrenposthorn mit
ilberdurchwirkten Schnüren verliehen.
7 Der „pPf. K.“ meldet aus Ludwigshafen, 6. März: Es
var hier (und dem Vernehmen nach auch auswärts) in letzter
Zeit eine Anzahl gefälschter Wechsel in Umlauf gesetzt worden,
ʒeren Anfertiger, zwei Einwohner von hier, nachdem es der hiesigen
Polizei gelungen, die Falsifikate zu Handen zu nehmen, gestern
verhaftet und nach Frankenthal abgeliefett wurden.

F In Burweil er starb ein Ehepaar von 68 und 69
Jahren an demselben Tage und fand in einem gemeinschaftlichen
Brabe die letzte Ruhe.

FSteinwenden, 4. März. Der hiesige Krieger⸗
Zerein besschleß in seiner letzten Versammlung, dem Soldaten
Ignaz Stafsky vom 8. pommer'schen Infanterie ⸗Regiment Nr.
(4, welcher im August 1871 auf dem Rückmarsche aus Frankreich
n Steinwenden starb uad daselbsi beerdigt wurde, ein Denkmal
u setzen, sowie für die aus den Orten Steinwenden, Weltersbach ꝛc.
gefallenen Soldaten Gedenktafeln verfertigen zu lassen.

Am I. März hat sich in Mertesheim eine alte Frau, die
iich zu nahe an den Ofen setzte, wodurch ihre Kleider in Brand
zeriethen, so schrecklich verbrannt, daß ihr Haut und Fleisch wom
dörper fielen und sie in der darauffolgenden Nacht ihren Geist
aufgab.

— Metz, 5. März. Die hiesige Polizeibehörde hat vor
kurzem Veranlassung gefunden, Damenkleiderstoffe, in denen die
hemische Untersuchung bedeutende Mengen Arsenik und Kupfer
nachwies, mit Beschlag zu belegen. Dieselben stammen aus einem
ziesigen größerea Damen Mademagazine, welches sie von einer
Pariser Firma bezogen haben will.

FStraßburg, 1. März. In der Stadt erzählt man
sich, daß währe nd des protestantischen Gottesdienstes in der Nikolai⸗
tirche bei Beg inn des neu vorgeschriebenen Gebets für den
daiser eine einzelne Dame, ein Fräulein Schneegans, frühere
Gastwirthin in Bühl bei Barr, sich mit Ostentation erhob und,
'ndem sie sich die Kircheathüre aufschließen ließ, von dannen schritt.
Nomen et omen — meinten einige ungalante Kirchenbesucher.

fFMünchen, 5. Mär z. Nach dem soeben betannt ge⸗
zebenen Resultat des in Idieser Woche adgehaltenen Einjährig-
Freiwilligen Eramens sind von 89 jungen Leuten 12 als befähigt
etkannt worden, 27 sind durchgefallen. Es ist Das das schlech—
seste Resultat, welches seit dem Bestande dieser Prüfungen erzielt
vurde.

F Es sollen demnächst auch in München Versuche mit Brief⸗
tauben-Wetifliegen gemacht werden.

FIn Aschaffenburg starb am 26. Februar die
Schwiegertochter des Dichters J. G. v. Herder. Sie war die
Wittwe des jüngsten Sohnes desselben, nämlich des bereits 1855

Frankreich oerstorbenen dayerischen Forstmeisters E. v. Herder. — Zur Zeit
Paris, 7. März. Ein von dem Unlerstaatssekretar Culebt in Aschaffenburg noch der Sohn der Verstorbenen, also ein

»e Wüt im Auftrage des Ministers des Innern unter dem 24 Enlel des Dichters, der pensioni rte Major E. v. Herder.
Februar erlassenes Cirkular an die Präfekten untersagt den Ver⸗ fBerlin, 4. März. Der Kaiser empfing heute Voc⸗
sauf aller Photographien des kaiserlichen Prinzen in Visitenkartene nittag 11 Uhr, alz am Jahrestage der Heerschau über die preuß.
der ähnlichem Format, nur der Veritieb der großen englischen Barde auf dem Longchamps bei Paris, eine Anzahl jener Offiziere,
Photographien in Albumformat, die sich mit Rücksicht auf ihren welche er bei seiner Rücklehr von Ems nach Berlin im Juni 1870
Preis und Umfnng nicht für die Propaganda eignen, ist noch auf der Rampe seines Palais begrüßt und in der Hoffnung.ent⸗
Jestaltet. Das Verbot erstreckt sich ferner auf alle Chromolitho- lassen hatte, sie würden die Erwartungen der Tausende, die hinter
graphien und Stiche, welche den kaiserlichen Prätendenten darstel- ihnen ständen, auf Vertheidignng des Vaterlandes erfüllen. Heute
en. Der Erlaß, den Hert von Witt als einen „vertraulichen“ dankte der Kaiser für die Ersüllung dieser Erwartung und ver⸗
zezeichnete, wird heuie don dem „Ordre“ und der „Patrie“ ver⸗ ehrte jedem der Offiziere eine Miniaturdarstellung der Sieges—
uffentlicht. jäule aus Bronze mit eigenhändiger Widmungsschrift. Es waren
* dies der Hauptmann Freiherr von Canitz und Dallwitz, der Pre⸗
nierlieutenaut von Lindequist, die Lieutenants v. Klöden, v. Hertz⸗
erg, von Grandies vom Alexarder⸗Regiment, Lieutenant Graf

Zückler von den Garde-Husaren.

München, 6. März. Gelegentlich der gestern statte
ehablen Sitzung des Finanzausschusses der Abgeordnetenkammer
Addigte der Kriegsminister die Vorlage eines Gesetzentwurfs über
snen außerordentlichen Credit zu Armeezwecken an, die zu fordernde
hesammtsumme entziffert aber nicht, wie mehrere Blaͤtter meldeten,
o Millionen, sondern nur circa 31/3 Million und bezwedtt die
ʒortführung bezw. Vollendung des durch die für die Etatsjahre
1374 und 1875 bewilligten Credite Begonuenen. *

Berlin, 6. März. Die Annahme. daß das Gesetz wegen
rntziehung der Dotationen für die latholischen Bischöfe schon am
Dienstag auf die Tagesordnung des Abgeordnetenhauses gesetzt
verden foll, ist irrthümlich. Es liegt vielmehr in der Absicht,
nunächst den Etat des Cultusministeriums durchzuberathen, da man
e Ferügstelluug der Etatsberathung in beiden Hünsern des Land
ages bis zu den Osterferien d. Is. also bis zun 20. d. M.
röglichen will. — Wie die „Wes. Zts.“ erfährt, wird die deutsche
segierung demnächst eine Matheilung an die russische Regierung
Jelangen lassen, in welcher die Bereitwilligkeit Deutschlands, das
ssishe Edrbinet bei der weiteren B.rfolgung der kriegsvölker-
echtlicheu Reformprojekte zu unterstützen, einen erneuten lebhaften
Ausdruck finden wird. Voraussichtlich dürfte diese Mittheilung
much zur Kenntniß der andern betheiligten Regierungen gebracht
berden: — Wie die „Nordd. Allg. Ztg.“ vernimmt, erfordert die
lusarbeitung der Vorlage für die preußische Generalsynode die
derbeischaffung eines beträchtlichen Materials aus allen Provinzen;
Jet damit verknüpfte Zeitaufwand läßt frühestens den Zusammen⸗
riit erst im Herbst dieses erwarten.

Das Reichskanzler Amt hat ein Rundschreiben an die
raiserlichen Misfionen erlassen, durch welches dieselben aufgefordert
verden, den betreffenden Regierungen das Programm der im
August zu Köln Statt findenden großen internationalen Garten
zau-Ausstellung offiziell zu überreichen, und zugleich sollen die
stegierungen ersucht werden, Commissare für die Ausstellung zu
rnennen und deren Beschickung zu fördera. — Der Staatsanzeiger
nthält eine kaiserliche Verordnung, nach welcher die Einfuhr von
dartoffeln aus Amerika, sowie von Schalen und anderer: Abfällen
olcher Kartoffeln, ferner von Säcken oder sonstigen Gegenständen,
velche zur Verpackung oder Verwahrung derartiger Kartoffeln oder
dartoffelabfäle gedient haben, bis auf Weiteres verboten wird.
Auf Kartoffeln, welche als Schiffsproviant eingehen und von dem
Schiffe nicht entsernt werden, findet das Verbot keine Anwendung

Straßbursg, 7. März. Eine Kaiserliche Verordnung vom
5. Marz beruft die Bezirkstage za einer außerordentlichen Session
auf den 5. bis 10. April behuss Wahl des Landesausschus⸗
eß ein.

Verwischtes.

St. Ingbert, 8. März. Als Geschworene sind zu
ver heute eröffneten Schwurgerichtssessiosn aus dem Canton St.
Inabert einberufen: Herr Müller Peter Hauck von Rohrbach und
Herr Bürgermeister Michael Wack bon Ommersheim.

Für die Redaltion verantworilich F. X. Demeß.

— —
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        AiiluEIDersielgerunng
Herstellung des Weges von Hecken
dalheim nach Ensheimer⸗-Hof.
Samstag, den 20. März l. J.
Nachmittags 1 Uhr werden im Schul⸗
hause zu Heckendalheim folgende Arbei—
ten an den Wenigstnehmenden öffent—
lich vergeben:
L. Erd- Arbeit veranschlagt zu 144 fl.
2. Pflasterarbeit, „530,
3. Versteigerung der Fahr⸗
bahn exol. der Decklage
veranschlagt zu 259 fl.
4. Decklage veranschlagt zu 302 fl.
Summa 1235 fl.
Der Kostenanschlag liegt zur Ein—
ächt auf unterfertigtem Amte.
Ommersheim, den 4. März 1876.
Soas Bürgermeisteramt
aa.

ebetbucher
für Erstcommunikanten,
zchul⸗ &amp; Geschäftsbücher.
sowie
Tintenstifte
per Stück 12 4tr.
Visitenkarten
nach Muster, 100 Stück 1 fl. 86
Musikalion

Sthreinergesellen
inden gegen hohen Lohn d auernde B
chäftigung bei

I. Schuster.

Auch wird ein

braver Junge
in die Lehre angenommen.
Geschäftsempfehlung
Einem geehrten Publikum von S
Ingbert und Umgegend, mache andurod
hachdeck
Broße Auswahl in Bilderm für
Stamm Gebetbücher.
sowie
XLXXIII
Portemonnais, Cigarren⸗
Etuis, Cigarren, Damen⸗

taschen ꝛc. ꝛc.
mpfiehlt
Frang Weoll,
8St. lngheot.

hier etablirt habe und alle in dieses Gesch as
ninschlagenden Arbeiten ptompt und billig)
ausführe.
St. Ingbert im März 1875
Peter Waguer,
wohnhaft im Josephsthal.

Eichen⸗Lohrinden⸗
Versteigerung
zu Blieskastel.
Montag, den 15. März l. Is.
Nachmittags 3 Uhr läßt die Gemeinde
Ommersheim bei Gastwirth Lamarche
zu Blieskastel 300 Ctr. Lohrinde
zffentlich versteigern.
Ommersheim. den 4.-März 1875.
Das Bürgermeisteramt
I.
Lohrinden⸗
Versteigerung.
Freitag, den 12. März nächsthin,
des Nachmittags um 8 Uhr, kommen
jm Gemeindehause zu Rohrbach aus
dem dasigen Gemeindewalde eirca 1201
Ztr. Eichenlohrinden zur öffentlichen
Versteigerung.
Rohrbach, den 7. März 1876
Das Bürgermeisteramt
O D.

2

Fin
bravor Junge
wird in die Lehe angenommen be
Heinrieh Stief, Bäcker

—

ßeäftsempfehlung.
Damen von h'er und Umgegend

Die Unterzeichnete beehrt sich den geehrten
rgebenst anzuzeigen, daß Sie an hiesigem Platze ein
Butzgeschäft
rrichtet hat, und alle in dise Branche einschlagenden Artiket schnellstens und ele
jant angefertigt werden.

Auch halte ein Lager in Kurzwaaren, als: Do men⸗ und Herrenkragen
in Leinen und Papier, Manschetten, eine große Auswahl Shipsse und
Cravatten, seidene,halbseidene,baumwollene und Gl ag e⸗
daudschuhe, Corsetts, Hosenträger, sehr schönes Sammt- und
Seidenband in allen Breiten, und empfehle diese, sowie alle in das Kurzwaaren
ach einschlagende Artikel zu billigen Preisen.

Wittib Schellhaas
im Hause der Frau C. Ehrhardt, Wi tib, früher Joh. Fried rich.!

————
Lehrling-Gesuch.
Auf Ostern werden in mein Frisir⸗
Faarschneides und BVarbier⸗Geschãft
Lehrlinge
nufgenommen und erhalten beĩ Kost und
Logis sogleich Bezahlung.
Zweibrücken
——

αισ‘
Betttücher.
leimene Retttiicher
Nat
Finschlafrig 1. 46
Zwoisohblafrig fl. 2. —
versendet im einzelnen oder im Dutzend, das Ausstattungsgeschäft
W. Juhrländer Nachfolger,
Frankfurt Afahrgasse 85.
⏑

Friseur.
— — —
Vorsohuss Verein
St. Ing bert
(Eingetragene Genossenschaft.)
Die Dividende sür's Jahr 1874 ist —
uuf 80 festgesetzt und kann von den
dden en en Snnnanmn nfernu tional-Lehrinstötut
28 eee Die Anstalt berec— »gt z0um1n enjährigen Militärdüenst und
fang genommen werden hboereitet junge Leute zum )“rHitüârexamen, Polytechnikum ete. vor (Schon sind 280
d Candidaten bestanden). — Pensionat mit strenger Disciplin. — Prospectus durch
Der Vorstand. Direction in Eruehnsl. G baos.)
Redacnon, Drcud und Seriag von F. X. Denmes in St. Jugbert.

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        222
2222* 528 J
— z3353333 3
z385532335883⸗ — — 0
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28 22 2553553833 * —535* — — 3823358 527553 2
— 5333 —838383 * 3 333 e 8386 *
* 55 5 533855 327 - 755 22332325
25823 2* 385 5835 3 38 S8 32 532— 535 X
— — 58 —222 * — 8 — — 1553 3 58 2
* 52 2 5 — 2 — 355 * * 23 8*222 24 233
553 7 22853338 8 53 —35353537 2* 38335383333*
ssãʒ ssz 3 8 — s3838
—22 — Ab 2 — 33
527 e 233852 5 23558838 —A 5855 —A ———
* 25 S — 53834 8 —— — * 22 s3 4 3*2 3
—A — 5 75z253 —2 2 —— 38* 2365 2 8 525 22337525—
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A 3 5
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5225823 —5.3 52 552 22368 3323323248 25 523238
35328 25 — 8 5 * 72 — 23833333528 a 2

z22*283 2 ——— —5275 — 5323 3535333 755, 5. 3
675 — — — 23 26 234 —— — 5554 2 5* 2
52 —— 2. 2 228 52 2 8 824 529 — —A
23 *22 23 —A —F 58 283 2 22 8 8 2 328533353x8
52 — 3 522 S2 Uö, —58 —— 532232 5 —2
* *238 * *235322 * 2* 28 —— 25* 2223*
8 2 335 8 8 —3 —A 2 — 5233 3 2 —— 552 3 2 55555
32,—22833 36 5222 3322 32 — 356 835 2 555 55 3
—A 5 *— * —— 2532 325 536
258 203 —5 2336 33723333357
323 3863 223 332323486 232
a s 55528 22
* ẽ 5·328 8 —322 8232 *
—F 5 *23 —A—— — —— 3255 3
— — — Zz 338 5722 3223538 3335 8 53 53
8 — a FXXÆ 253535335 2 2 22
3638 e 2550 835
2 ẽ — 22 * — 22 2
55 5553 25552 —33* 523553537 AXX. —2 5
2575235 —A — * —— 82 532833535533 W 35
3418 5753535 28 2 57 353 — — —— 2* —2 3
—A — —— * z323 2z22 22 * 2225 —
5— 3 —3 — 5. — 2 ——— 2* 5385 —— — 22 3
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— 3288 58 — A
55755 26 552535 32 —33333328* 22 I8232 2322
3233575 55588 2353355333 253 3333328* —55 58
* —228228553 5* —— 23 *335 S 3 2885 535325 2 —73838
2 —— 3— 23222 S 22 R 22 —* 5 S— —8 —EA —
* * —— A5E*22 — 5353353
8 i A 23 3 2353 333 — 353535
—— * S2 35 5 523 2223* S83 — 2 25828
52 —8— 252 2353 — 55— —A — 22 380 2
5225 527 * * 523 — — EI 2 — 5 O S 92
cx 23 555 8533 5* * — 5239 — — 24 528 2 5
8 — — * sä 838* 8 3* 2323258 — 558322 25
25323 25825 22752 38333é83 5 55233
—A—— —— — 3 2232 2.5 — 52 553232 ———
—A — ——3525 3323232 — — — —A —— — z5757
225225 8 —23535523 —FF— * 5533 3—3328 2* 553
5 —A — 353353 52 ——55338 —— — 25
»53* — — 535 8 —S * * —— — 2285 353355 55 —a 28 535
5—225 585 2538 5523253 322 52 5555 3 ——
2 —— —3 — 222 52 22 355233222 — — 235ESSES
8 2 — 38 * 2 28 328 * 22
—— — F 535337 333328 337358* 3535
5**—534 3233323283 282 — 8 5 33532355 282
27 * 2 2 —— — 7 * 9 cO 332355333383 —— 5æ253532— *
— 223 —A 5 — 5222 5 2357533337 Bz 5 522
—885 255 —
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535 z383 3538385—
3535832558 3z32388
—38— — 820 2
3556555

—

— 582—223823—52 2228
3533 283 33 z35333535S 33 538338
8 5 —* —523— —8 52 —8 2—2 85 — 27
5 ꝛ —222e — 535 2 2 5 — 2535 55*
—— 7 * 3 3 — — 2 — — 222 — 5283*
533233 333335258885 3 38 —
2 — —2— —55 55 5 s 52— — 235* — 785
5 33 —3335 53583*
222 * 222 —A — 82.5 55—253252 —XR 22
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8 2 888* 535 3333 32 5 — 8
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5 —— z38533 ẽ *255 —
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23z58 533 F
15253 383555 * 522 23338335
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— —— 732852 8222 —
3738 * 5353 3322 22283 2 3*23353
—2283332 23 55 17* 2* A 3235
* — 32385 — — —— 28 3 ——
* 32 2 — * * 3 2*73 88 **
— a 55 55377
8 8 538 5 z38 253285 8283
— 525 39 2 227 * 2 2 8
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25 7 —. — — — 2 — *
23 56 2253 555
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— 92 * — 25 * 2 *
52 3335 5353 2333 F
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35 332838358 33 84 ——
2 282.585 2* J — 5
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27 — 225 525 252 2 * 22
2 2 — 2333538 33 2 582 2 25
335523 33 8335 822 —
2832533 287* 253 523 53 2523 5 2
* 5 3 83.38* 2 2555 23 28
283 — 2822 25 335. 7
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3883835: 55533 19383238388 A—
27728 S5252332 333 238*3
*2 3532—53. 5553603 *8332.838 2 .—
A 2525 — 15533353 5259 2 —
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J— — —— 8
45223 — 253 55,38 S? 8
* 283323 * * 3523335 253388
2
— 73232 —— 52233 — — —E
3583523838 255255 —A —
78832.7 52538 — 2235 2. *
23 255 224228 — 225385 85805
333 333 85 *
232 — — 5323383 * 32727 2
— ——— — M — 28 2. * 5325
3 SE 3
* 2* 2 2* 5252 * 3 523
QsB 2283255 —x 8 2 2.8
228 5*8332333 3 ——
338538553* 2533523 A—
*2233335—3323535 F
32*338 7 — — 83 —V
7* — 23 277 — 7 RNX 582 G
5872353 28 25. — 38388
38
5580283 3333 72. 28983 203335 28
55 p 353 38
72324 352329 7 J 8 8 —A — 3 * 3*
238325 223 755333 285 *375
58553833575383 S8 253333*83 2Aʒ 5226
53833 233 —A— —A *3 2 — 2 15
25555 23325726* 3235823 33*235 2
— 38 257 23 8 328322 5252286 * * 5
* 5832 22555333253 3S82. 53
3 — 2. 2354223 —3
— * 2 5 3 7 — 2 222* 82532.2
2882 232 * 3283 7 8 5337833
55s528 73—*83 * —c383733 2
— — 8 * —2 2 *53 — 7 — gꝛꝰ 53
* 233338857 33 —* 55 33233532533
2 . 2.
23 53 3253333 333183 9438 —
2. 5. — — — 7 Añ 7* —
22823 25 23 25 8. 2 58238 58
33. 2285*58 578 5535522838
— 75333. 8 ——8. — 5223 3 283
3 3 57353 7858 35 3585 532853 3
— *2 2 5 23 * 7 S * —A— S
333—3 53285383 8 2 22 2* 3.*
22.837 5533 533*5338 * 28 * e—
8 355 uv 2. 2 2. — * — —* 5
235 23235228 3 27 3 —— 525 S* 35
ß 338 A *8 * 3 S·
233 328333 Ws482 253 733 35 385
8358 23333537 7, 73* 32 5323 2283 5.2 23275
— — *52 — 2. 8 223 222. 2.
* — 352533 575232223 —2
2B 233325 2352
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1E

58.
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        St. Ingberkex Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verburdene Uiterhaltunzsblatt, mit der Diendtags⸗ ODonnerstags⸗ und Sonnta
kummer erscheint woͤchentlibd vie r mal: Din starge Donrers tag, Sumetarg nm taa. A⸗annementspreis vierteliahrig 42 Krrt. oder
— 1Mirk 29 R. Pfy. Anzeigen werden wit 4 Krur. dee drei'paltige Zeile Blattstzrift oder deren Kaum zerechnet. ·
727 —— — — — — 37 —— —— — 777 —
M 39. Donnerstag den“ 1875
Deutsches Reich.
München, 8. März. Wie die „Süddeutsche Presse“ aus
zuter Quelle hört, wird das heute von der Patriotengartei in der
Äbgeordnetenkammer zu Fall gebrachte. Militärpensionsgesetz 'u der
nächsten Reichstagssession von den baykrischen liberalen Reichstags
Abgeordneten als Reichsgesetz eingebracht werden. **
München, 8. Mäcz., Nach ainer an das k.“ Kriegsmini⸗
terium gelangten Mittheilung des Stäaiswinisseröums der Finanzen
st als feststehend zu betrachten, daß ˖bis zumn I. Januar 1876 die
Reichsmark⸗Rechnung in Boyern zur Einführung gelangt. Daues
nun mit Rücksicht hierauf geboten erscheint, daß “der Uebergang
yon der bisherigen in die Reichsmarkcechnung heisden Militärstellen,
dassen und Behörden soweit thunlich ohae erhebliche Geschäftser-
chwerung bewerkstelligt werden, so hat das kgl. Kriegsministerium
zurch Erlaß vom 5. ds. eutsprechende nähere Anordnung erlassen,
nsSbesondere die Aufstelling eines Verzeichnisses, in welLes die
n der Re'smarkrehnung wicht passenden periodischen Einnahmen
ind Ausgaben aufzaführen sind. Es wird auch angordnet, daß
venn von nun an bei allen Ve'rttragsabschlüssen, Lieferungs-
Akkorden, Bau⸗Susmissionen,, Kostenvoranschlögen und sonstigen
Zerechnungen Zahlungsanwe isungen ?c. ꝛc., welche sih über das
Jahr 1875 hinaus erstrecken, die Geldbeträge der Neschsmark
Währung und Rechnung ensprechend zu normiren, resp in Ansutz
uu bringen, hiebei aber Mehrkosten möglichst fern zu halten!
ind.

wegen Könderverlchumg, Gottgslästerung und Berrug im Gefangniß

Zweibrüchen zudebrocht 74 ws vr ebenfalls wegtue Drohung und

Kohheit 9. Disciplinarstrafen Jerr Seine Frau, die sechs

dirder, von ihm dat, galt überall-als Aeine eittige üund brabe

Persen. die ihre Familie ehrlich gernährte; Ihr Mann, selbst ein

üderl ch Subielt, hatte, sie im Verdacht ehelicher Unkreue und

mißhandelie fie in Foheffet Weise, iso daß sie im September 1873

noch RNiederlirchemcantliefß.n Nachdein ihr Mann siet dort: geholt

atte, sagle sie ihren baldigen Tod vsters vorguss und wünschn

)enselben, um Ruhe zu befommen,hefbei. Im Eommer 4874
aufte der Angeklagte zwei Doppelterzerole und hing sie geladen
über dem Bette anf.“ NRun wurden die Mißhandlungen haͤufiger,
ind als seiner Frau von einer Nachbarin im November 10 fl.,
die fie gelieten, zurückgefordert wurden, Gäußerte er wieder den
VBerdacht der Untreue und würgte sie in der Nacht vom 3. auf

. November so, daß sie um Hilfe schrie. Am 5. Rovember ging
erselbe nach Mannheim und lehrte gegen Abend, ohne betrunken
u sein, heim und erschoß seine Frau mit einem Terzerol,, als
ie am Wassersteine stand, in Gegenwart eines neunjährigen Nach⸗
yarkindes. Er äußerte, er habe seine Frau mit Absicht kodi—
ze schossen und meinte, sein Hals müsse herunter. Dieser Ansicht
ent sprechend, verurtheille ihn der Aisisenhof zum Tode.

7 Im neuesten Kreiscensblett werden die Preise bekanm
gegeben, welche während, des Kalenderjahres 1875 bei Eirquar⸗
ierungen in der Pfalz jür Kostportionen der Mannschaft und für
Fourage - Rationen der Pferde berechnet werden dürfen. Fuͤr täg
liche Kost der Mannschaften (ohne Frühftück und Getränke), jedod
einschließlich 16 Gramm Kaffee) werden 38 kr. vergülel. Hiezu
tommt noch, wenn Nachtqnartier gegeben wird, eine weifere Ent-
schäd'gung, von 4 kr. für Nachtquartier pro Mann, einschließlich
der Beheizung und Beleuchtung. D'e Verdütung für Fourage⸗
Fativnen bewegt sich je nach schweren,“ muͤtleren oder leichten
——

7 Speier, 9. Marz. Gestern Vormittag begannen die
Aufnahmeprüfungen, für den Einjährig · Freiwilligen⸗ Tienst. Von
14 angemelde ten baben sich 38 der Prüfung upterstellt. Das
erste Thema behandelte den schrijtlichen Aufsatz im Deutschen:
„Beschreibung eines Reisetages.“ —

f BVier Kinder in einem Jahre ist ein reicher Segen! Ine
Boͤrlitz ist dieser Tage einem Bürger, dessen Frau im vorigen
März m't einem Zwillingspaar niedergelommen war, wieder en
Zwellinsspaar geboren. Wenige Tage vorher hatte die Frau eines dor
igen Kaufnanns Drillinge gebotren. Aus den .Bautzener Nachr.“
aber ist gat zu ersehen, daß den dortigen Schauspieler Geistel sein
Frau zum sechsten Male mit Zwillingen beschenlt bat. Bei der
tann also das Planelenjahr nicht als Erklärung für die ungewöhn⸗
liche Fruchtbarkeit getten. j

TRöuln 6. Mätz. Auf der Kisenbahnstrede zwischen
Ehrenseld und Lövenich sind diese Woche in zwei Nächten nach⸗
einander schwere Eisenbahndiebstähle verübt worden. Es wurden
von zwei Zügen während der Fahrt Frachtgutftücke: Fösser, Kisten
und Ballen, wie man vermuthet, durch Leule, die an einer Halte⸗
stelle auf die Trittbretter der Wagen gesliegen waren, abgeworfen
und von Helfershelf ern fortgeschafft. Mehrere Ballen— welche man
neben dem Bahnkörper aufgefunden wurden die Verräther. Die
Diebe sind bis jetzt roch nicht entdedt worden. (K. 3.) —

Berhin, 2. März. Wie ausgedehnt der buchhãnd⸗
erische Verleht zwischen Berlin und Leipzio auf der Berlin⸗An⸗
zaltischen Eisenbahn ist, zeigl u. A. die Thatsache, daß ein hie⸗
iger Hofspediteur seit Kurzem auf jener Bahn Büchersendungen
n abgeschlossenen, lediglich diesem Zwecke dienenden Wagcçons ein⸗
gerichtet hat; diese Waggons werden jeden Mittwoch und Samstag
don Betlin nach Leipzig und jeden Dienstag, Freitag und Samstag
on Leivzig nach Berlin befördert.

Dieustesnachrichren.

Der Landgericztsschreiber Christ. Raquet zu Kird he'mkolar den

wurde auf Ansuchen nach Speyer verszt.

Um die Schlagfertigkeit des Heeres zu erhöhen, beabsichtigt
nas bayer. Kriegsministeriumn, in dem Hauptlaboratorium zu
München, dann in den anderen Divisionssizen Augsburg, Nürn⸗
verg und Würzburg neu anzulegenden Laboraorien I0 —- 12 Millio
ien Muster 1871 anfertigen zu lassen. Im Laufe dieses Früh⸗
ahrs und Sommers sollen mit einigen hunderttausend solcher neuen
Batronen Schießversuche angestellt werden. Messinghülsen Muster
71 werden auf Rechnung der preußischen Rigierunz auch in
Bayern und zwar bei Uitendörfer in Nürnberg und für das nord⸗
eutsche Herr von Wiener Fabrikanten gefertigt.

Italien.

Garibaldi hat einige Dffiziere des deutschen Heeres empfangen,
die zu Dijon gegen ihn kämpften. Sie sagten ihm, sie wären
ehr froh, ihn zu jehen, und erinnerteu sich gern des saöonen
Tages, an welchern sie einen so tapfern und loyalen- Gegner
jehabt. Garibaldi gab ihnen seine Photographie mit Unterschrift
ind erklärte seinerseits seine Bewunderung für das deutsche Heer,
and auch — für den Fürsten von Bismarck.

Türkei.

Konstantinopel, 85. März. Die Berichte der Agenten
der Hilfscomite's für die von Hungersnoth heimgesuchten Bezirke
auten trostlos. In einem Distrikte, welchet eine Beböllerung von
32,0 00 Seelen zöhlte, sind 20,000 Menschen den Hungetdrod
zestorben. Die Gesuch? um Unterstüßung mehren sich.
Verwischules. . *
Schwurgericht der Pfalz. I
(I. Quartal 1875.)

In den Sitzungen vom 8. und 9. März wurde vor dem
Schwurgerichte zu Zveibrücken gegen den Makler und Viktualien—
jändler Georg Chriftmann aus Wachenheim, zuletzt in Ludwigss
zafen wohnhaft, 48 Jahre alt, wegen Mordes seiner Ehefrau
klisabetha, geb. Julino verhandeit. Ver Angeklagte, ein gänzlich
erlommener Mensch, trieb zuerst im Jahre seiner Verheirathung
1856 in Meckenheim das Tauͤncherhandweri, wurde dann in Nie
verlirchen Maller, ein Geschäft, das er in Wachenheim, auf dem
Sauerhof, in Oggersheim und endlich in Ludwigshafen forisetzte,
in welchem Orte seine Frau auch einen Viktualienhandel detrieb.
Er galt überall als ein schmutziger, unredlicher, roher, unrelig'öser
Mensch, der als gefahrlich gemi den wurde. Er ist bereiis drei
Nal wegen Verwuündung verturiheilt und hat von 1864 1866
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        adung.
Alle Bewohner St. Ingbert's. ine befonders
die Gewerbeireibenden, werden hiermit hö-
lichst eingeladen, sich am Sonmage, den
IA d. Mts., Nachmittags um 3 Uhr
im Stadihause zu versammeln, um bezüglich
des Pialzischen Gewerbemuseums Vereins

ein Lokal⸗Comite zu bilden.

Si. Ingdect, den 10. Mär z 1875.

Das Bürgermeisteramt.
nster.

— um
Stroh⸗Hüte in
Färben und Foçoniren werden angenommen
qut und pünltlich besorgt von
G⸗sichw. Boruschein.
z Aecker n Wiesen
hat noch zu verpachten
211. Avoh. Sofmaun, sen.

2
571—

Katharina, 8 M. a., T. von Jobann
Joseph Jungfleisch. — Margaretha
2 J. a., T. von Johann Jungfleisch.
Anna, 2 J. 3 M. a., T. von
Nikolaus Eisenhut.
WMargareiha,6 J. 4M. a. T.
von Nikolaus Morlo. Georg.
2 J.3 M.alt, S. von Franz Sch nitl.
klisabetha Grewenig, 55 J. a. Ehefr.
von Johann Schuste.
Anna, 6 J. a., Tocter von Heinrich
Becker. — Joh. 1J. 6 M. alt, S. v.
J. Gries. Magdalena, 4. J. 6. M.
a., Tochter von Joseph Barudio. —
Maria, 2 J. a., T. von Heinrich
Rinck. — Barbrra, 4 J. a., T
von He'nrich Riyck.
starl, 2 IJ. 10 M. a. S. von
Nikolaus Redel. — Apollonia Schmel«
zer, 68 J. a., Wtw. von Joh. Stachel.
Johann Adam Scheukelberger, 43 J.
a., Ehemann von Elis. Beuder. —
Ernst Emil, 3 M. a., S. von Ludwig
Bechthold.
Johunn Friedrich Zoluhofer, 43 J.
—AX
Maria, 1 J. 10 M. a., T. von
Petee Badar. — Josephh, 43. 3
M. a., Sohn von Johann Georg
Franz Hauck
Georg Gustav, 4 M. 15 T. a. S.
pon Franz Adolph Eckrich. — Ka—
tharina, 3 J. 6 M. a., T. von Nitolaus
Weber.
Magdelena, 6 J. 6. M. a., T.
don Johann Waguer.
Jakob, 1 J. 3 M. a. S. dvon An—
dreas Klein. — Peter, 2 J. 8. M
au., S. von Peter Dube.
tatharina, 3 J. 6 M. a., T. von
Johann Weißgerber.
Unna Maria, 1 J. a., Tochter vor
Joseph Haselmeier. — Anton Stein⸗
acker, 49 J. a., Ehemann von Rigino
Blöckner.
Elsabetha 4 J. 10 M. a., T. von
Jakob Strobel.
Barbara, J. 2 M. alt, T. von Joh.
Peters. — Nitolaus Deffland, 30
J. a., Ehemann von Elis. Schuler.
Franz, 1 T. a., S. von Nilolaus
Schreck. — Jos ph, 6 M. a., S. d
deinrich Spengler.
Nikolans, 1 J. 1M. a. S. von
Peter Schmelzer.
Julius, 5 J. 6 M. a., Sohn vorn
Peter Beck.
Johann Joseph Schmitt, 41 J. a.
Themann voun Barbara Schwarz. —
Peter, 1 J. 10 M. alt, S. von Petec
Jung. — Ludwig, 6 M. a., S. von
Michael Nicholai. — Soph'ia, 6. M.
a., T. von Johann Frchs. — Joharn,
13. 5 M. a., S. von Johann
Müller.
August, 11 M. a.. S. von Fran
Marx.
Margaretha Schmitt, 29 J. a. Wwe.
von Anton Ganster. — Georg, 1J.
2 M. a., S. von Jalob Best. —
Jakob Preßnann, 48 J. a., Wittwer
von Katharinv Leichner. — Ludwio,
1. J. 1M. a., S. von Jak. Strobel.
V.reheli t haben sich:
Am
Narl Schmelzer mit Elis. Wagner. —
Peter Bosche mit Maria Schwarz.
Heinrich Nothof mit Elis. Feichtner.
dee Filipowiz mit Anna Naria
eft.
St. Ingbert, den 4. März 1875.
Das Bürgermeißetamt.
Custer.

3.

5.

—— —
Ein junger

Vernardiner⸗Hund,

weiß und schwarz geflecht, auf den Namen

deo hörend, ist am Vontag Nachmittag aus
der Wirthschaft von Peter Lang entiaufen

Wer diesen Hund dem Eigenthümer wieder⸗

ringt, erhäit eine gute Belohnung. Vor

Unkauf wird gewarnt.

Georg Jak. Dietrich,

Bäckermeister in Brebach.

Fruqht-, Brod⸗e, FleischPreife

der Siadt Zweibrücken vom 11.

März. Weizen 5 fl. 30 kr. Korn«fl

15 tc. Gerste Zreihige -· fl— kr. Gerst

lreihige 5 fl. — tr. Spelz 4 il. — kr

dafer 5 fl. — tr. Kartoffein 1 fl. — lr.

heu 2 fl. 48 tr. Sitoh 1fl. 30 kr. pei

Fentner. Weißbrod . Ktilogr. 18 kr.

—XR

16 kr. 1 Kilogr. 8 ir, Gemischtbrod 8
— stilozr. 82 kr. 1Paar Wed 110 Gramm

2 tr. Spelzlern —fl. — kr. Dinkel — fl.

Vine Vor Ang vd—,”e r si.“ARindfl
mit? 3 Zimmern, Küche und Keller ist bis NI1. Qual. 16 tt. 2. Qual. 14. Aaldfl
1. Mai zu vermiethen bei 14 tr. Hammelfl. 15 kr. Schweine fl

J. Bihn. Screirer. 16 tr. Butter 28 kr. vr. Pf.
Einziges Lager in der Pfalz
der
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Pianoforte-Fabrik

6.

Eichen-Lohrinden⸗
Versteigerung
zu BlUlegzkastel.
Montag, den 16. März l. Is.
Nachmittags 3 Uhr läßt die Gemeinde
Ommersheim bei Gastwirth Lamarche
zu Blieskastet 300 Ctr. Lohrinde
üffentlich versteigern. VV
Ommeraheim. den 4. März 1875.
Das Bürgermeisteramt
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7.

8.

9.

19.

11.
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16

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Rucl. Ibacehi Sohbnm in Barmen,
der ältesten und größten Wessdeuischlands, gegründet 1794.
Sie liefert alle Sorten Flügel und Pianinos nach den neuesten, destbe
währtesten Constructionen, in höchster Vollendung und jedem Klima angemessen,
Garantie 5 Zahre.
Preis Medaillen: Aachen 1843, Düsseldorf 1832, London 1862.
Altona 1869, Wien 1873.
Das Lager befindet sich in dem Hause des Herrn Karl
Schwarz gegenüber der Fruchthalle in Kaiserslautern.
786 Maria Katharina, T. von K. Deckarm.
Civilstand b. Anuna Maria, T. von Peter Zintel
der StadtSt. Ingbert pro Monat 16, Beorg, S. von Franz Ganster.
Februar 1875. 17. Elisabetha, T. von Karl Geyer. —
Geboren wuden: heinrich, S. von Johann Gries. —
Maria, T. von J. Weber.
Franz, S. von Nikolaus Séreck.
Johann Peter, S. von Abollonio
Steffen, ledig.
Nikolaus, S. von Jobann stlahm.
Peter, S. von Peter Jung.
Philippine, T. von Franz Böhm.
Johann Adam, Sohn von Jodban
Jakob Peters.
Eugen, S. von Georg Müller.
Joseph, S. von Wilhelm Schmid
Johanna, Tochter don Joh. Schmitt.
Gertruda, T. von Wendel Kohtzler.
Elisabelha, T. Geotg Schmidt.
Gestorben sind:

18
19.

20.

22.
23.

26

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Maria, T. von Georg Wein⸗

land.

Ludwig Valentin, Sohn von Joh. Ni⸗

kolaus Hunsicker.

Magdalena, T. von Johann Spieß.

Louisa Anna, T. von Heinr. Xylander.

atharina, T. von Friedrich Alex.

Zimmermann.

Peter, S. von Wilhelm Grell.

dudwig, S. von Margaretha Steinfeld,

edig.

Johann, S. von Jalkob Schanne.

Maria, T. v. Johann Thiery.

Johann, Sohn von Jatkod Becker. —

Johann Georg, Sohn von Johann Am

Heorg Weiland. canz, 11 M. alt, S. von Franz Kraus.

etet, S. von Peter Becker. Doh. F anz Zim nermann, 41 J. alt

ann Jalob, Sohn von Maria Luu hemann von Margaretha Leichner. —

ledig. Bertha,. 13. 1. M. a., T. dvon Job.
14. Michael, S. von Joh. Rimder. Neipert. — Johann Michaelis, 371
i5 Elisabemͤ. T. von Rikolgus Hager. J. a., Ehemdun von Kath. Poft.

Redaction Druck und Verlag von æ FX.D—Ö— c 7
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2.22 2 — 252
— 33 28533 — 733
52 5 — 258335* 5833 —38 —8
58588 2. 2 *8 ——— 3 2 * F
—Ax 3 —A—— — — 8 35*
87 *8338 22 33 55 2
23385327— 382 32 138*8332 2233
35338733335 8 22 353 —
337373755333 2 22. *322 S ã —
2533232.535* 3322 —
33 5533753253553 — z8
z3228355 538 5353
8* 555

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232* — — * F *
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* 155385 25332 * —
2 —2 3 3 2 * T
3 5233 2533
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23 — 2 7 2. 2533 *
253858 53533 338 353
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35853 *738832 *
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2* — 2 355337 53
53287 * 2 — 5323 558
2388* — 7
2 3 2 —
— 2. c — — 55
323532 3
525233 335335385 83
—5 * 2* —2 — — 3 s
33 2. *2 5 J
29933 2.83 72772 —A *
15323 5533 738 2533 55
268 2532 * 523325 — 774
* 3. *8 38 IJ
2333 —4883 28533 33
25535333 283 c 5
J— 938 7 —
A5 —— 4 3
3 53 — 3233335333 335
8 5 S2. 5535333333 537
* 2 73 3 8
2358 5 573833
23 2 5233 41
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23 2 78
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45
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        St. Ingberler Anzeigex.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Haudtblatte verbu idene Aatet zaltu ag8blatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstagt⸗ und Sonnia
Zummer erscheint woöchentlih viermal: Dinstag, Donnerstag, Sam stag uid San ntag. Asonnementspreis viertelijährig 42 Rrir. oder

1 Mark 29 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4Krir. die dreijpaltige Zeile Blatifhrift oder deren KRaum berechnet.
M 40. — — Samstag. den Arʒ J — 1875

——
——

7
Deutsches Neich. Endbe ging, bot, abgesehen von den vielen Freiwilligen, welche vor
deern Musterung eingetreten waren, die erfreuliche Wahrnehmung,
Mäünchen, 9. März. Der Bericht des Finanzauss husses datß die jungen Veute sich weit zahlreicher stellten, als in den
det Kammer' der Abgeordnelen über den Hauptelat der Militärs derflossenen Jahren. Dagegen ließ ihre törperliche Brauchbarkeit
erwal ung jür das Jahr 1875 ist heute Abends, 36 Seiten statl ehr viel zu wünschen übrig.... 3
im Dtucke, ausgegeben worden. Der Ausschuß beschloß der Straßburg, 7. März, Vicehräsident Ledderhose hier⸗
Zammer in Vorschlag zu bringen, es wolle demselben die Zustim elbst ist zum Bezirkspräsidenten für Unterelsaß ernannt worden.
mung nach Durchberalhung des Hauptmilitäretais ertheilt werden. Der bisherige Inhaber dieser Stelle, v. Ernsthausen, ist an
Der Ausschuß beantragt u. A.: Es sei an den König die Bitte Sielle des wegen strankheit ausgeschiedenen Freiherrn v. d. Heydt
zu richten, anordnen zu wollen, daß auch für das Jahr 1875 der als Bejirkspräsident des Oberelsaß nach Colmar ernannt
Herpflegungszuschuß für die zum Stande der Gefreiten und Gee vecsetht.
meinen gebörigen Mannschaften nach dem Satze von 250 Gramm Berhin, 8. März. Wie man zuverlässig hört, hat König
Fleish und einem fixen Zusatze von 156 kr. zu berechnen sei. Ulphons von Spanien den Fürsten Bitzmard zum Ritter des Ordens
Muachen, 10. März. In Absgeordnetnenkteisen ist das des goldenen Vlieses ernannt. J
Herücht verbreitet, in Folge der Ahlehnung des Militarbeamten⸗ Berlin, 8. März. Ferd. Graf Frankenberg, Mitglied
Zesetzes habe der Kriegsminister die Absicht, zurückzutreten. !des Reichstages, erläßt in der „Post“ einen Aufruf an die reschs⸗
Munchen, I1. Marz. [Abgeordnetenlammer.) Der reuen Katholiken, sich zusammenzuschaaren, um den Kern einer
Miliraͤr Etat wurde mit allen gegen eine Stimme ganz nach den bartei zur Versöhnung der Kirche mit dem Staate zu bilden.
Vorschlägen des Ausschusses angenommen, indem der Abstrich von Der Papft habe noch in jüngster Zeit die Hand zu Verhandlungen
änz'inen Postulaten in Höhe von 69,225 fl. dem Nataralber- ausgestrecht, die ultramontane Partei habe unter Führung eines
pflegungsetat der Soldaten zugewiesen wurde. Der ganze Militär⸗ zegen Preußen unversöhntich erbitterten Bischofs die Haud zurück⸗
Ftai pro 1875 beträgt 23,631,801 fTlI. Jesioßen. (Das bezieht sich auf die unbeglaubigte Nachricht, es sei
Die „Badische Landeszeitung“ schreibt über „eine französische aus dem Vatican an die preußischen Bischöfe die Aafrage gelangt,
Militärkommission Folgendes: , Die österreichischen und selbst dob sich nicht ein modus vivendi finden lasse) „Ein Mittel der
stranzosische Zeitungen berichten uns von e'ner Thatfache, von Rettung aus dieser furchtbar ernsten Lage, sagt der Aufruf, gibt
deier die Blatter des deuuschen Reiches kein Wöttlein sagten. es nur, und das ist das feste Zusammenfiehen, allet der Katho⸗
NRachdem nämlich Ende Januar zwei französische Artillerieofsiziere, liken, die von der ultramontanen Raserei sich freigehalten haben,
die Herren Gras, Mosor, Erfinder des verbesserten Chasscpot, um den Kern für die katholische Entwidlung zu bilden, welche
und der Haupmmaun eister Classe Paul Hüter, zwei der aus— die Versöhnung der Kirche mit dem Staate sinden wird. weil sie
gezeichnetsten Mitglieder des Obercomites der Artillerie, die große hn finden muß.“ — Der „Nordd. Allg. Ztg.“ wird aus Peters⸗
Waffenmanufactur in St. Etienne genau besichtigt hatten, reisten burg geschrieben, Kaiser Alexander werde im bevorstehenden Frühs
sle über Lyon, Besancon und Belfort durch die Schweiz, über den, ling möglichst zeitig wieder nach Ems reisen und im Juli nach
Bodensee, München and Saliburg nach Wien, wo sie amlliche Petersburg zurũckkehren; um diese Zeit würden dort erlauchte Gäste
Besuche machten und dann nach Sieyer in Steyermark gingen, erwarlet, namentlich der König von Schweden. Die Kaiserin von
wo eine große Privatmanufaktur ist, die 4000 Arbeiter beschäftigt, Rußland werde dei der rauhen Witterung wahrscheinlich noch läng⸗
und Herrn Kerjschell gehört, der auch cin ähnliches Geschäft in ere Zeit in San Remo bleiben.
Pest besitzt, wohin fich die Herren ebenfalls begaben und auch da, Berlin, 9. März. Am Freitag wird im Abgeordneten⸗
wie überall· auf das Ausgezeichnetste empfangen wurden. Der zause die erste Lesung des Gesetzen'wurfes in Betreff der Einbe—
Zwed ihrer Reise war folgender: Frankreich bedarf im Augenblick jaltung der Staatsdotationen für katholische Bischöse und Geistli⸗
3 Millionen verbesserter Chassepots, kaun aber mit der äußersten he stattfinden. Die Majorität ist, soweit es sich bis jetzt übersehen
Austrengung jährlich nur 800,000 verfertigen, und braucht also üßt, der Verweisung der Vorlage an eine Commission abyeneigt.
1 Jahre, um die nöthige Zahl herzustellen, was ihm zu lange In der nationalliberalen Fraction hat man sich schon für Abhal⸗
dünit und darum hat es sich an das Haus Kerschell gewandi, ung aller dreier Lesungen im Plenum entschieden.
zas bis jetzt für Preußen gearbeitet hat und nun bald mit Berlin, 10.5 März. Abgeordnete n haus. Petri recht—
einer Lieserung zu Ende isi. Frankreich will nun 1 Milllon 'ertigt seinen Antrag, betreffend die Rechtsverhältnisse der Altka⸗
Flinten in Oesterreich bestellen, um in 2 Jahren schon schlagfertig holiken. Derselbe betont, daß Tausende mit den Altkatholiken
zu sein. Dazu kommt noch, daß jede Flinte in Steyermark zehn zehen würden, wenn sie nicht fürchteten, Opfer eines faulen Frie⸗
Franls wohifeiler kommt und besseres Eisen hat, also Leine dens zu werden, der mit dem Vatican abgeschlossen werden könnte.
krsparniß von 10 Millionen für Frankreich und ein prachtvolles Redner beansprucht für die Altkatholiken die ihnen vom bür—⸗
Bes haft für das Haus Kerschell. Die Schlüsse aus diesem Allem zerlichen, sichttlichen und politischen Standpunkte zukommenden
zu ziehen, überlasse ich Andern.“ stechte. (Stürmischer Beifall, Redner wird vielseitig beglückwünscht.)
Barmstadt, 9. März. Die hiesige Presse beschäftigt Imdause der sich anschließenden längereren Debatte, in welcher
äch mit einem unliebsamen Vorgange am hiesigen Gyrinasium. Keichensperger und Schorlemer-Alst 'gegen, Wehrenpfennig und
Tin Schüler der Sekunda haite iich in unbotmäß'ger Weise gegen Virchow für den Antrag sprechen, erklärt sich der Cultusminister
den Lehrer benommen, worauf das Lehrerkollegium die Ausweisung ür Verweisung des Antirages an eine Commission, betonend, daß
des betreffenden Schülers einstimmig beschlossen. Auf erhobenen twaige Bedenlen am Besten in einer solchen geklärt werden würden;
Rekurs an das Ministerium wurde von diesem dem Ausweisungs- die Staatsregierung werde auf einen Landtagsbeschluß. der auf
beschluß die Bestätigung versagt, so daß der betr. Schüler wieder s)en Petreschen Antrag basire, eingehen. Das Haus beschließt dem⸗
nufgenommen werden mußte. Dessen jedoch nicht genug. Wie ufolge Verweisung des Antrages an die Commission für den
die „N. H. V.' berichten, ist zum größten Gaudium der ẽcalwurf, betreffend die Vermögensverwaltung der lkatholischen
Schuijugend jetzt aber auch noch gar der Verweiß, den der (in dirchengemeinden.
seinem Beruse und Amte in maßlosester Kechheit von einem Schü- B'erlhin. Wie die „Nordd. Allg. Ztg.“ mittheilt,. waren
ler verletzte und diesen nur in maßvollster Ruhe hierüber zurecht⸗ die mit Pferdeankäufen für französische Richnung beschäftigten
weisende)) Lehrer von dem Ministerium erhalten hat, in officiell- dändler in Pommern und Hannover schon lebhaft am Geschäft,
lter Art publicirt worden! zIAs das Ausfuhrverbot erging. Sie sollen sich nun nach Rußland
Weißenburg (Elsaß), 8. März. Das diesjährige Er- zewendet haben; nach Ungarn deßhalb nicht, weil die Franzosen
atzgeschaft im Kreise Weißenburg, welches vor einigen Tagen zu nach den mit ungarischen Pferden gemachten Erfahrungen behaupten.
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        ie seien zu schwach, wogegen die Ungarn meinen, die Frangosen
seien zu schwache Reite. — — —*
Berlin, 10. MärzeDie heute ausgegebene „Prob.⸗
Tort.*bezeichnet in einem langeren Artikel den Gefeßentwurf über
die Einstellung der Staatsleistüngen an katholische Bischöfe und
Geistliche als Preußens Antwort auf die päpstliche Bulle Sie
sagt am Schlusse: „Der Cutlusminister hat darauf hingewiesen,
daß schon das Verhalten der Bischöfe gegenüber den verfassungs—
mäßig beschlossenen und vom König verlündeten Gesetzen die Re—
gierung vor die Frage gestellt habe, ob es zulässig sei, die Gegner
des Staates durch fernere Gewährung staatlicher Mittel in ihrem
Widerstande zu stärken. Die Entscheidung der Frage gerade in
ziesem Augenblicke ist aber durch die päpsiliche Bulle beschleunigt
vorden, welche die preußischen Maigefetze ausdrüdlich für ungiltig
zxklärt und den Ungehorsam der Bischoͤfe feierlich beftätizt und
ꝛrmuntert. Bei der unbedingt entscheidenden Bedeutung und Gel⸗
fung, welche den Aussprüchen und Weisungen des Papstes nach
den vaticanischen Beschlüssen eingeräumt ist und fämmtliche deut
sche Bischoͤfe sich rũckhaltlos gefügt haben, mußte das unumwundene
Hervortreten des Papstes gegenüber der Souveränität des preußi—
hen Staates auch für unsere Regierung von durchschlagender Be—
deutung für ihre weiteren Entschließungen sein. Das jetzige Vor⸗
gehen der Staatsregierung ist daher vor Allem als ein Ackt unbe—
dingt nothwendiger Pflichterfüllung, als ein Act der Selbstachtung
zegenüber der Läugnung der staatlichen Souveränitätaufzufassen;
dermöge seiner unmitteldar grundsätzlichen Bedeutung geht dieser
Uct weit über die früheten Maßnahmen gefeßlicher Abwehr im
Einzelnen hinaus. Es ist ein erster bedeutungevoller Schritt auf
riner Bahn, welche je nach der weiteren Haltung der kirchlichen
Oberen zu einer durchgreifenden Umgestaltung der Beziehungen von
Stact und Kirche führen kann.“ — Ueber die weitere Haltung
ver kirchlichen Oberen ist wohl kein Zweifel möalich; hiernach wer
)en auch deren Consequenzen sich vollziehen müssen.—
Berlin, 11. März. Das Direktorium der Preußischen
Bank macht bekannt, daß dasselbe der fortgesetzt porkommenden Fal—
ificete wegen beschlossen habe, die preußischen Zehnthaler-Bankno—
en ganz aus dem Verkehr zurückzuziehen. Die Umwechselung und
Umtauschung erfolgt bis Anfang April bei allen Bankkassen, fpäter
nur bei der Berliner Hauptbankkasse. — Die ‚Börsenzeitung“
ritt der Meldung mehrerer Zeitungen, daß die Einführung der
obligatorischen Goldwährung nahe bevorstehe, enigegen und hält
olche für thatsäclich unbegründet und innerlich unwährscheinlich.
.Der k. k. deutsche Generalpostdirektor Siephan will bei der
nächsten, bald in Petersburg zusammentretenden inernationalen
TelegraphenKonferenz die Gruͤndung eines Welt⸗-Telegraphen⸗
Vereins“ vorschlagen — ein Vorschlag. an dessen Annahme, bei
der Bereitwilligkeit, mit welcher s. Z. bei der internationalen
Postkonferenz in Bern, alle eingeladenen Staaten der Bildung
eines, Welt-Postvereins“ beistimmten, kaum zu zweifeln iss. (Pf.K.)
Oesterreich.
Wien, 4. März. „Wer den Ritter von Ponteuxin (Ofen⸗
jeim) die Schleppe getragen, der ist poli'sch todt!“ Gewiß ein
schönes Wort, aber leider nur ein Wort, so beginnt ein Korre
spondent der „Frankf. Zig.“ seinen Bericht, um dann fortzufhren:
Dr. Giskra, gegen den jener Ausspruch zunächst gemünzt war, ist
richt blos Vertreter des gewerbreichen Brünn im Reicsrath, son
dern auch Mitglied verschiedener Ausschüsse, in denen er nach wie
dor das große Wort führt. Seine Reden finden Beifall, seine
Anträge werden angenommen, und Niemand hat den Muth, dem
ẽxwinister seinen Standpuntt!tlarzumachen. Allerdings kann der
Reichsruth Giskra ebensowenig aus seiner Mitie ausstoßen. wie
die Regierung die Macht hat, den Oberlandsgerichizprasidenen
hein abzusetzen. Aber Nichts hindert den Club der Linken, dem
Freunde Ofenheims die Thüre zu weisen. Die Pflicht aller eht⸗
liichen Mitglieder der Verfassungspartei wäre es, jebe Gemeinschaft
mit einem Manne abzubrechen, dem 100,000 Gulden Giünder—
zewinn verdächtigster Art mehr waren, als die Erfüllung einer
pöhen politischen Mission, der einen Verwaltungsrathsposten höher
chättt, als ein Ministerportefeuille. So lange Giskra noch eine
Rolle im Reichsrath spielt, hat es keine Bedeulunz, wenn Rech—
dauer auf die korrumpirte Presse schimpft.
Frankreich J
Paris, 7. März. Der in Belfort erscheinende „Liberal
deol'Est“ hatte in seinem Blatte vom 4. d. Mis. ein für Deutsch-
land beleidigendes Sonnett deröffentlicht. In Folge defsen erließ
der Herzog von Aumale, als kommandirender General der 7. erwepchrues.
Militärdivision, eine Verfügunz. welche den „Liberal de ' Est“ — F Wie die Kaislr. Post hoͤrt soll am nächsten Sonntag die
zꝛen, Debartements Doubs und Haute-Saone, sowie in dem Gebiei rühmlichst bekannte Cur Capelle von Kreuznach unter Leitung ihres
pon Belfort auf 14 Tage verbietet, da die Publekation geeiquet Capellmeisters Burbdardt im Hotel Karlsberg in Kaiser?—
sei, den Frieden des französischen Volles mit den Nachbarvöollein lautern eine Concert-Reumon veranstalten.
zu stören. F Die Hauskollekte za Gunsten des Unionsdenkmals in
Paris, 9. März. Die einzelnen Phasen der Minister⸗ Kaiserslautern hat in der Pfalz im Ganzen die Summe
krisis zu verfolgen, ist wirllich auf die Dauer ein langweiliges von 13,773 fl. ettragen.

Beschäft und man kann behaupten, daß die Republik unker keinen
zünstigen Vorzeichen in's Leben tritt. Die Linke ist so harinädig,
vie die Rechte und der Marschall will von liberaien? Elementen
im Minssterium nichts wissen. Die“ Legitimistrn und Bonapar—
isten reiben sich vergnügt die Hände, und lachen höhnisch über die
Bersuche, eine conservative Republik in Scene zu setzen. Hie uͤnd
da, wo sich republikauische Prefecten befiunden, geheu sie 1.un gegen
die kaiferliche Propaganda ernster vor. In Ajacico wurde das
„Echo“, das Leiborgan Rouber's auf 14 Tage suspendirt. und in
Z„t. Brieüx zwei angesehene Bürger wegen Vertheilung von Pho—
ographien des kais. Prinzen zu 200 resp. 50 FKrancs Strafe
—X

Paris, 10. Marz. (Nachmittags.) Da die Lag anfing,
jehr beunuhigend zu werden, beschaftigt sich der Marschalljett
selbst mit Bildung eines Cabinets. Se't zwei Stunden bespricht
er sich mit einer Reihe einflußre'cher Abgeordneten. Man ipricht
von eivem Ministerium Bocher und Audiffret Pasquier. Ferner
st von Dufaure, Wachon, Lavergne und Sayh die Rede. Ob
Huffet einwelligt, die Präsidentschaft zu übernehmen, iß fraglich.
Bis heute Abend erwartet man die definitive Ministerliste. — Es
jeißt. Kriegsminister Cifsey habe seine Stelle niedergelegt, weil
die Nationalversammlung gestern das Amendement annahm, daß
jede Compagnie nur einen Hauptmann erhalten solle.

Paris, 11. März. (Mittags.) Das Amisblatt veröͤffent
cht folgende Miniflerliste: Büffel, Rinister des Innern (an Stelle
Thabaud La Tour's) und Vizepräsident; Dufaure, Justizmnister (an
Stelle Taihhaud's). Decazes, Minister des Aeußern; Leon Say,
Finanzminister (an Stesle Mathien-Bodets); Cissfey, Kriegsminiset;
Nontaignac, Marineminister; Wallon, Unterrichtsm nister; (an Stelle
FSumonts); Caillauxr für öffentliche Arbeiten: Meaux, don der
sechten, Handelsminister (an die Stelle Grivarts). Dee Herzog
Audiffret jol Kammerpräsident werden. Das neue Minifierium
vird sein Programm morgen der Natianalversammlung vorlegen.
Der Präsident hat dem General La Tour perfönlich für seine
Mithilfe zur Bildung des neuen Ministeriums gedankt.

In Nanchy wurde, der „Indepedance Belge“ zufolge, eine
bonapartistische Militärverschwörung entdeckt, welche selbst in Paris
und in den Departements Verzweigung hatte. Sowohl in der
Barnison von Nanch als auch im Fort Aubervilliers bei Paris
vucden mehrere Verhaftungen von Unteroffizieren und Soldaten
»orgenommen. Was dem Complote eine gewisse Bedeutung gibt,
ist, daß auch ein General kompromittirt ist, der ein naher Ver
wandter eines bonapartistischen Ex-Serators und gegenwärtigen
Deputirlen ist und auch dessen Namen trägt. Der kompromittirte
General, der demselben Blatte zufolge bereñs verhaftet wäre, kann
nur der Militär-Commandant von Nancyh, Divisionsgeneral Aba—
ucci, offeabar ein Bruder des Er-Senators und gegenwärtigen
Deputirten von Corsica, Charles Abatucci sein.,

Bexen, 10. März. Dem Vernehmen nach wird der Schweiz
ür ihre Remonteankäufe die Ausnahme von dem Verbot der
Pferdeausfuhr aus Deutschlaͤnd bewilligt. a J

Bern, 9. März. Der Nationalraih hat die vom Bundesrathe
beantragte Prägung von 1,6000, 000 Fürffranksstücken genehmigt.
(T. N)

Genf, 6. März. Graf Harry v. Arnim ift mit Familie
und Dienerschaft im „Grand Hotel de la Paix!? dahier angekom
nin und wird längere Ze't verweilen.

Enaland.

Londo'n, 9. Marz. Tablet meldel folgende bevorstehende
Tardinals Ernennngen: Manning, Deschamps. Ledochowski, Gi
innelli, Bartolini und Mac Closket, Erzbischef von NemwH ⸗ork.

Spanien.

Ein Mad rider Correspondent der »K. 3.“ bellagt sich
zir über oas Treiben dentscher Abenteufer, welche fich,
»egünstigt durch das Ansehen des deutschen Namens in spanischen
Familien und militärischen Kreisen einnisten, dort mit spanischer
höflichkeit und blindem Vertrauen aufgenommen werden, fich dann
zald als gemeine Schwindler und Schuldenmacher entpupen und
o den deutschen Namen in Mißkredit bringen. Insbesondete werden
wei mit Schanden aus der deutschen Armee ausgestoßene Indi—
»iduen, Ludwig Müller und A. Spelz genannt, welche von Va—
encia aus unter Hinterlafsung bedeutender Schulden und auf un—
ezahlten Pferden zu den Carlisten übergegangen sind und dort
ommandos übernommen hahen.
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        7 Der Verbandstag der pfälzischen Genossenschaften wird in
diesem Jahre- zu. Gruunstadt abgehalten werden; Schulze
Delitzsch) wird diesmal selbst daran Theil nehmen. Der Were
handadirekor hat die einzelnen Vereine bereits aufgefordert, ihre
Anträge zur Feststellung der Tagesordnung einzureichen. *

Speier.9. März. (Sp. Ztg.) Wie lohnend die
Aufzucht der Simmenthaler Rindodiehrage für unsere Landwirthe
ist, davon können wir heute ein sprechendes Beispiel anführen. Herr
Wernz von der Rehhütie kaufte im Oktober 1872 vom landwirth
haftuchen Vereine hier enen Simmentzaler Zuchtstier um hohen
preis. Nochdem das Thier, das bei der Kreisthierschau im vorigen
Jahre eine Prämie erhielt, die besten Dienste geleistet, zum Sprunge
Zer zu schwer geworden war, dverkaufte Hett Wernz daffelbe dieser
Tage an einen Metzger in Ludwigshafen. Der Bullen wog 2050
pfund lebend Gewicht und wurde per Zentner zu 17 fl. gleiches
Gewicht verkauft. Der Erlös hat nun den Ankaufspreis weit
überschritten.

F Der „L. E.“ meldet aus Landau, O9. März: In der
Nacht vom Sonntag auf Montag wurde in der Delobelle'schen
estauration am Bahnhofe, seit ihrem Bestehen zum füuften Male,
ingebrochen, ohne daß es bisher gelungen wäre, zur Ermittlung
diefes wie der früheren Diebstühle einen Anhaltspunkt zu fiaden.
Da die Wirthschaftskasse in Folge früherer Erfahrungen jeden
Abend geleert wird, so begnügten sich die Diebe damit, ein Fäß
hen Bier anzustechen und sich mit Wurst und Brod güllich zu
hun.
fLandau, 11. März. Zur Deckung der ir Jahre
1874 in der Pfalz entstandenen Brandschäden kommen 7 kr⸗
Brandassekuranz⸗Beitrag für 100 fl. Versicherungskapital zur
Erhebung. Davon wurden im vorigen Jahre bereits 3 kr. vor
schußweise erhoben; es bleibt sonach ein Rest von 4 kr. zu erheben
Für das Jahr 1875 ist ein Vorschuß von 3 kr., im Ganz
demnach 7tr., wie im Vorjahre zu entrichten.

Im Frühjahre vorigen Jahres wurde der practische Arz!
Dr. Beckerle von Albisheim wegen vernachlässigter Aehandlung
eines Kindes des Oekonomen Göhring von dort von dem Bezirks
gericht Kaiserslautern zu 3000 fl. Schadenersatz verurtheilt. Gegen
dieses Erkenntniß appellirten nun Beide, indem Ersterer eine Hecab⸗
etzung der Entschädigung auf 2000 fl., der Letztere eine Erhöhuag
zerselben auf 6000 fl. verlangte. Das Appellationsgericht wies
Beide Appellanten ab.

Frankenthal, 9. März. Wenn in verschiedenen
Blãttern zu lesen ist, die Kaiserglocke werde in nächster“ Frist in
doln eintreffen, do kann ich aus bester Quelle melden, daß dies
erst nach Ostern der Fall sein wird. Die eingetretene Verzögerung
hat ihren Grund darin, daß die noch rückständigen Ciselir⸗Arbeiten
im Freien, wo die Glocke hängt, vorgenommen werden müssen, und
daß; dies bei der in letzerer Zeit herrschenden Kaͤlte nicht gut thun⸗
lich war

. Mannheim, 19. März. Pauline Lucca wird am 28
April („als Frau Fluth“) und am 28. April (als „Gretchen?).
auf unserer Vühne gastiren. Sämmtliche (bis auf die für Pfälzer
efervirten) Platze waren bertits innerhalb der beiden, ersten Vor
merktage vergriffen.

7 Die „FIrkf. Zig.“ schreibt: „Bei dem hiesigen Rügegerichte
schwebt augen blicklich eine Monstre-Untersuchung. Dieselbe ist gegen
dren. 8. Sonnemann als Eigenthümer der hiesigen Societats
Druckerei gerichtet, in deren Offizin bei Gelegenheit der letzter
Reichstagswahlen im Januar 1874 ein Flugblatt „Wo sind die
5 Milliarden geblieben ?? gedruckt wurde. Nachdem d'e Unter⸗
suchung über Jahr und Tag anhänhig ist und nach und nach
das ganze in der Druckerei beschäftigte Per onal, das einmal en
masse citirt wurde, einzelne Mitglieder der Administrat'on der
„Frankfurter Zeitung“ uund ein Redalteur derselben vernommer
vorden sind, war zu einer auf heute (6. März) Moigen aube
raumten Tagfahrt dass Wahlcomite der demokratischen Partei
dor den Rügerichter, Herrn Ass ssor Haas, geladen. Zu einem
Ergebniß scheint die Unlersuchung nicht geführt zu haben.

In den Würzburger Brauereien wurden im Jahre 1874
zusammen aus 58,487 Htt. Malz 122,823 Httl. Bier erzeugt,
gegen das Vorjahr mehr um 34,483 Hktl. An fremden Bieren
wurden 29,148 HEktl. eingeführt, gegen 1873 weniger um
12,100 Hin.; ausgeführt wurden 27,110 Hkul., gegen 1873
mehr um 4940 Hiil. Daraus ergibt sich für Würzburg 1874 eine
Bierconfumtion von 124, 856 Hktl., gesen 1873 mehr um 17,443
Ottl. Bei einer Beböolkerung von 43,000 Seelen trifft sonach im
Jahre 1874 per Kopf ein Biercorsum vor 290 Liter. (In Nürn—
derg 401, in Landshut 194, in Ingolstadt 577 Liter; in Würz
burg ist natürlich der stärkere Weinkonfum die Ursache dieses ge
ringen Bierverbrauches.)

F Vor einigen Tagen ereignete sich in Köln ein eigenthüm
licher. Todesfall. Ein 19 Jahre altes Mädchen trat unversehen?
auf eine Maus und entsetzie sich dabei derart, daß es in ein hef

tiges krampfhaftes Zittern verfiel. Man schaffte daffelbe nach dem
Hoͤspitale, wo es am andern Tage in Folge des Schrecens verschied.
F Münschen. In Landshut wettete der Metzget Brunner mit
se nem Collegen Reicherl, daß er, Brunner. s Stunde schneller
laufe, als Reicherl mit seinem ungarischen Vollblutschimmel fahre.
Die Wettke ging nur um 5 fl. und ward von Brunner gewonnen.
Das Sonderbarste ist, daß Reicherl seitdem fest glauben foll, Brun⸗
ner habe ihm seinen Schimmel „verzaubert“, weil er ihn bei der
Abfahrt noch an der Nase berührte und der Schemmel darauf
seinen gewöhnlichen Trab nicht mehr einehalten habbe. —
7 Die bayer. Staatslasse hat zur Deckung der den Altio⸗
nären der Pfälz. Eisenbahnen garantirten Bezüge pro 1874 aber-
mals die ungeheure Summe von 232,346 fl, zulegen müssen.
7 Bervin, 7. März. Die „Volkszeitung schreibt: Als
der zeite Botschaftesekretär der franzoͤsischen Botschaft (welche doch
eine Republik beim Deutschen Reiche vertritt), Graf le Peletier
mit seiner Braut Miß Verdan, der Tochter eines: Generals der
nordamerikanischen Republik, auf dem Standesamt am Kronprin⸗
zen⸗Ufer erschien, und zwar in Begleltung seines Schwiegerbaters
und einiger Zeugen von der Botschalt, da we gerten sich die Herre n
in demfelben Zimmer auf den bürgerlichen Alt zu warten, in welchem
ein Arbeiter mit seiner Braut saß. Erst die entschiedene Erklä-
rung des Standesbeamten, Herrn Knörte, belehrte die republikani⸗
chen Aristokraten, daß in Preußen Alle vor dem Gefet gleich
seien, und so wurde auch das Arbeiter⸗Paar, weil früher anwe⸗
send, zuerst getraut.

f Berlin. Die badischen Fünfmarlstücke in Silber zeigen
in ihrer Unterschrift, wie uns von glaubwürdiger Seite mitgetheilt
wird, einen orthographischen Fehler, ein Vorkommniß, das kaum
jemals dagewesen fein dürfte. Das Wort „Großherzog“ praäsen⸗
tirt sich: Grosherzog!

4 Die „Dauphine“ meldet: „Es ist diesen Winter in den
anzösischen Alpengegenden eine ungeheure Masse Schnee gesallen
Im November fielen 316 Centimeter; im Dezember 114 Centi⸗
neter; in der ersten Hälste Januar 64 Centimeter; zusammen
194.. Man versichert, daß die Sennhütten der Alp oberhalb
dhuez⸗en⸗Oisans unter sechs Meter Schnee begraben lägen. Da
dieser Schnee gefroren ist, haben die Bewohner von Huez eine
Spazierfahrt nach der Alp machen können und sind durch die
Rauchfänge in das Innere ihrer Sennen hinuntergestiegen.
WWMafssenvergiftung. Im Ortie Rima⸗Szecs, nächst Miskolc
and die Vermahlung eines reichen Paares siatt und dieser wohnten
im Ganzen 116 Personen bei. Nach beendigtem Male erkrankten
Alle. das Brautpaar mit inbegriffen, unter Symptomen einer Ver—
ziftung und scitdem raffte der Tod fünf bis sechs dieser Hochzeits⸗
zäste weg.“ Das Unglück ist ein um so größeres, als sich in dem
fausend Einwohner zählenden Orte kein Arzt befiadet. Es schent,
daß Theil der Fleischspeisen von einem gefallenen Thier bereitet
worden.
fIm Alter von noch nicht 30. Jahren starb in ?Torquah
der belannte Schachspieler De Vere, der seit 15 Jahren bereits
eires Rufes in der Schachspielerwelt sich erfreute. Schon im
Jahr 1862 schlug er die besten englischen und ausländischen
Schachdirtuosen, die ihm einen Springer üvorgaben. Im Jahr
1865 schlug er selbst Steinitz leicht und gründlich, det ihm aller⸗
dinas Bauer und Zug vorgab.

Dieustesnachrichten.

Der Studienlehrer an der isolirten Laleinschule zu Pirmasen s

Fugen Raab, wurde an die Sindienanstalt Landau, seiner Bitte
entsprechend, verseztt.
Der bisherige interimistische Verweser an der katholischen
„chulderweserstelle zu Erbach, Georg Riebher, ist zum Schulverweser
in dieser Stelle, der bisherige Lehrer an der confessionell gemischten
Schule ia Moͤrlheim, August Lerbtecht, zum 2, Leqgret an der
tathol. Schule zun Pirmasens ernannt.

Detr Rathgeber in Feld, Stall und Haus, eine Sammlung
von praktischen Versuchen und Fortschritten in allen FJoeigen der
Land wirthsichaft Herausgegeben von Dre. Rich. Biedermann.
Leipig, bei Schmidt und Günther. Die neuesten Nummern dieser
refflichen Zestschrift lassen uns wieder darauf zurückkommen, wir
önnen aur von neuem allen Land- und Hauswirihen diesen prak—
ischen Nathzgeber empfehlen. Der Lbislige Preis von 83 Mart
jür das ganze Jahr macht es Jedem möglich sich diese Sammleng
jon Ehrfahrungen und nützlichen Recehten anzuschaffen·
Für die Redallion verantworilich F. X.Dee me.
        <pb n="160" />
        —

Sodes· Anzeige.
Lieben Verwandten, Freunden
und Belannten andurch die schmerz⸗
liche Nachricht, daß es Gott dem
Allmächtigen gefallen hat, unser
innigstgeliebtes Kind
Delter Zihl
nach kurzem Krankenlager heute
Morgens 11 Uhr zu sich in ein
besseres Jenseits abzurusea. Um
stille Theilnahme bittten
St. Ingbert, 12. März 1878
Die trauernden Eltern
—Peter Uhl.
Barbara Uhl, geb. Rohe.
Die Beerdigung findet Sonntog
Nachmitlag um 3 Uhr statt.

Daos Neueste in
9 * 2*
Somme“Burking
— * 29⸗
darunter eine reichhaltige Auswahl direckt bezogener Elbeufen-Stoffen.
eingetroffen. und empfiehlt billigsttt J
Karl Schanck.

r
Suabmission
auf Arbeiten zut Ausbessernug zweier Durchlässe auf der Distrilisflraße von Webenhein
nach Reinheim im Kanton Zweibrücken.

Die Arbeiten
L.. zur Erweiterung eines Durchlasses am Schelmenbach bei Mimbach, verar
. (chlagt zu 280 fl. uus RB——
II. zum —38 eincs Durchlassezs am Mühlbache bei Mimbach, veranschlac
J— zu 62 fl., F W —
berden im Wege der Submission vergeben.
Uebernehmer werden hie it eingeladen, ihre schriftlich n Offerten bi
Donnerstag denn 18. März nächsthin. Vormittaas 11 Uhr, bei der unter
J fertiglen Behörde verschlossen einzureichen, bei welcher bis dahin Plan un—
Kostenanschlag eingeseten werden lann.
Zweibrücken, den 8. März 1875. — J—
Rgl. Bezirksamt F
Damm.

Musik-Veroin.
Sonntag den 14. März 1878,
Abends 8 Uhr, im Oberhauser'schen
Saale
Abendunterhaltung,
wozu die Mitglieder hiemit eingeladen werden.

Der Vorstand.

Eichen⸗Lohrinden⸗

Versteigerung
zu Blieskastel.

Montag, den 15. März l.Is.
Nachmittags 3 Uhr läßt die Gemeinde
Ommersheim bei Gastwirth Lamarche
zu Blieskastel 300 CEtr. Lohrinde
zffentlich versteigen.
Ommersͤheim. den 4. März 1876.

Das Bürgermeisteranmt
*.
Gebetbücher
für Erstcommunikanten,
Schul⸗ &amp;K Geschäftsbücher,
sowie 6
Tintenstifte
ver Stück 123 IIòr.

Visitenkarten

nach Musier, 100 Stuch 1fl. 36
Musikalion
Große Auswahl in Biidorn für
Stamm &amp; Gebetbücher,

sowe
BLlu mun Binralimen.
Portemonnais, Cigarren⸗
Etuis, Cigarren, Damen⸗
taschen ꝛc. ꝛc.
empfieblt

tZu veraufen zelkönes kĩelernes
Bauholz
Zaun und Baumpfähle,
sowie
fichten Wies⸗, Leiter⸗ und
Rundbäume bei
Goebr. Ah.
Breitermühle und Höhof.

— —
Lehrling-Gesuch
Auf Ostern werden in mein Frür
Taarschneides und Barbier⸗Geschaͤft
Lehrlinge
aufgenommen und erhalten bei Kost un—
Logis sogleich Bezahlung.
9 Zweibrüten
— —XV
Frijeur.
4

Die Unterzeichnete beehrt sich den geehrten Damen von bier und Umgegen
exgebenst anzuzeigen, daß Sie an hiefigem Plaße ein
— s8 ⸗ 22 ——
Zu3ge ,6ä
errichtet hat, und alle in diese Bran che einschlagenden Artiket schnellstens und el⸗
zant angefertigt werden. ꝑ
Auch halte ein Lager in Kurzwaaren, als: Do men⸗- und Herrenkrager
in Leinen und Papier, Manschetten, eine große Auswahl Shipseun
Lravatten, seidene, halbseiden e,baumwollene und Glage
Handschnhe, Corsetts,Hosenträger, sehr schönes Sammt⸗ un
Seidenband in allen Breiten, und empfehlendiiese, sowie alle in das Kurzwaarer
fach einschlagende Artikel zu billigen Preisen. IJ
Mmittib Schellhauussss
im Hause der Frau C. E r hardi. Wittib, jrüher Joh. Fried rich.
Einziges Laoger in der Pfalz
der
Pianoforte-Fabrik
oon
seucdd. Ibaceh Sohnm in Barmen,
der älteften und größten 8essdeutschlands, gegründet 1794.
Sie liefert alle Sorten Flügel und Pianinos nach den neuesten, bestb⸗
währtesten Constructionen, in höchster Vollendung und jedem Klima angemessen.
Gearantie 5 Zahre.
Preis Medaillen: Aachen 1843, Düsseldvrf 1832, London 1862,
—8 Aecker und Aitona 1869 Wien 1873.
hat in hreLaen Das Lager befindet sich in dem Hause des Herrn Karl
— Roh HSofmaun en. ESchwarz gegenüber der Fruchthalle in Kaiserslautern.
Redachiyn,. Druck und Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
        <pb n="161" />
        St. Ingberler Anzeiger.
— 2——— —
der St. Inuberzer Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbuudene Uiterhaltanzsblatt, lalt drr Dienstags⸗, Dounerstags- und Sonnta

dummer ericheint wochentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntags. Abonne mentsvreis vierteliaͤhrig 42 Krir. oder
1 Mark 20 R. Pfg. Anzeigen werden mit 4 Ktrer. die dreüpaltige Zeile Blattsheift oder deren XR]OOX

— — — — — — — — —

M AI.

Sonntag. den 15. M ärz —— 1875

umher, lebte auch 9 Jahre lang mit einem Schauspieler aus der

Schweiz in wilder Ehe, woher sie die 3 Kinder hat. Sie gab sich

Mänchen, 11. März. Die baher. Hypotheken⸗ und Wech— ür eine Wittwe aus, war aber nie verheirathet. In dea letzten
lbank hat mit der Einz'ehung ihrer Zehngulden-Noten insofern Jahren trieb sie Geschäfte auf eigene Rechnung; sie reiste unter
hegonnen, indem sie diese Noten von jett an nicht mehr veraus- dem Namen Adalgisa von Sternfeld als Wahrsagerin und fand
gadt, so daß wohl schon in kürzerer Zeit bedeütende Summen Narren genug, die sich von ihr anlügen ließen, wofür fie gut be⸗
Fefes Papiergeld's dem Verkehre entzogen sein werden. Wie wir ahll wurde, wie es scheint, auch noch Nebenverdienste maqhhte.
höten, wird die dayer. Staatsrezierung mit der Ausgabe vou Die Marie Haas war von ihr abgerichtet und half die Betrüge⸗
heichsschatzscheinen erst in einigen Monaten beginnen können. reien durchführen. Das Geschäft ging aber so weit, daß sie
Berlin, 9. März. Ueber die Verwaltung des f. g. kur- laubte, noch weiterer Hilfe zu bedürfen. Da fand sie zufällig in
ürstlich hessischen Hausfideilommisses und die Veränderungen, welche Ztuttgart, was sie juchte; der Angeklagte war als Kellner vielfach
er Tod dis Er⸗Kurfürsten in Bzug auf die prluniären Verpflich serumgekommen, weil er nirgends lange aushielt, hatte gerade
ungen des preußischen Staates dem Deposs dirten gegerüber har⸗ eine Stelle und nahm daher das Engagement der Adalgisa von
»eigeführt, hat die Staatsregierung soeben dem Landtage eine S„Sternfeld an, wonach er freies Quartier und freie Fahrt nebst
Deutjchrift als Motiv des gleichzeitig mitvorgeleg:en Nachtrages zum 3 fl. täglichem Salär zugesichert bekam. — Es dauerte keine 8
Ftat fuͤr 18753 zugehen lassen, der wir u. A. entnehmen: „Durch Tage, bis sich die Herzen fanden; beide mahten völlige Gemein—
ie im Jahre 1821 zwischen dem Kurfürsten Wilhelm II. und den chaft wie Eheleute, gaben milunter auch vor, sie seien in Karlsruhe
urhefsisch u Ständen getroffene Vereinbarunz über die Dotation bürgerlich getraut worden, was aber nicht der Fall war. Nach⸗
egsufürstl. Hofes weren dem Kurfürsten als Landesherrn 1) dem Württemberg und Baden durchzemacht war, kam das Paar
uus der Staatskasse 300,000 Thle. jährliche Rente ausgesetzt, und im November nach Ludwigshafen, erhielt aber hier keine Erlaubniß
nußerdem 2) für die Zvecke der Hofhaltung und der Repräsenta- zur Produktion, begab sich daher nach Mundenheim, woselbst beide
jon eine Anzahl Schloͤsser, Parkanlagen 2c. die wichtigeren Kunfi- drei Tage logirten. Am 16. Abends hemerkte die Kellnerin, als
inlagen der Residenzstadt Kafsel und noch verschiedene andere ich die Fremden einschrieben, aoch Zärtlichkeiten zwischen den⸗
hrundflücke zur Benutzung eingeräumt worden. Diese Besitzungen elben und — am andern Abend krachte der Schuß. — Was
purden unter der Bezeichnung „kurfürstliches Hausfideilommiß“ aun die Verhältnifse des Ecinger angeht, so ist derselbe verheirathet
usammengefaßt. Mit dem Ableben des Kurfürfien kommt nun bater eines Kindes, das mit seiner Mutter in Hersbruck lebt. Er
nehr zwar einerseits die Civilliste als solche in Wegfall. Ande zab sich aber als ledig aus und verlobte sich formlich and schrift-
aseits bleiben aber die Ausgaben für die Verwaltung und Unter- ich mit Johanna Feuchtner. Beim Militäc hatte er eine aus—
Jaltung des kurfürstlichen Hausfiderkommisses größtentheils beste- zezeichnele Führung, dann aber fing er an umherzuziehen und fiel
jen und dieselben werden jetzt gegen Wegfall der C'villiste auf die nanchmal seiner mittellosen Mutter zur Last. Von Vorstrafen
Ztaatskasse unmittelbar zu uͤbernehmen fein. In dem vorliegenden vurde nichts ermittelt, als eine Verurtheilung in München wegen
ctat sind die Ausgaben für die Verwaltung des kurfürstlichen Haus- Betrugs zu 5 Tagen Gefängniß. Das gute Einvernehmen zwischen
ideikommisses in Ganzen veranschlagt auf 807,000 M., ihre den Brautleuten dauerte nicht lange; e6 gab bold Zank und
finnahmen dagegen nuc auf 77,000 M., so daß aus der Staats- Streit in Tübingen, in Karlsruhe, in Heidelberg, in Mannheim.
asse noch zuzujchießen find 780,000 M. Bon der Civilliste des dabei fehlie es nicht an öffentlichen Beschimpfungen und Vor—
urfürsten wird die Staatskasse für dieses Jahr 898,804 M. vürfen. Er äußerte sich in Mannheim, sie habe schon zwei Männer
also einen Betrag erfparen, welcher den eben berechneten Zuschuß imgebracht und bringçe ihn auch noch um, allein er könne nicht
noch un 168,804 M. übersteigt.“ ohne sie leben, er habe sie zu gern. Als nun Angellagter der
Frankreich Wirthin zum Anker sagte, die Frau sei oben, ging er zur Thüre

Paris. 9. Marz. Das Portrait des kaiserlichen Prinzen hinaus; die Wicrthin schidte den Tagelöhner Bill rach, dem Eck⸗
vird, des Verbots ungeachtet, von England aus massenhaft ver uger zu entspringen fuchte, welcher ihn aber am Ende der Kassen⸗
zreitet, zum Theil solche Bider, welche den Prinjen in englischer trasse festh'elt, und ihn, seines Sträubens ungeachtet, in die Wirth—
Unform zeigen. Die Kaiserin hat einflußreiche englische Journa schaft zurüchbrachte. Gleichzeitig kam Johanna Feuchttner dahin,
isten füt ihre Sache in Sold genommen. aus dem Munde blutend, unfähig zu sprechen, aber voller Wuth
Italien. zegen den Angeklagten losstürzend. Dieser hatte noch ein doppel⸗

Rom, 9. März. E'n Ministerwechsel unter dem Einfluß äaufiges Pistol in der Hand, das man ihm abnatheim und ihn auf
Daribaldi's soll bevorstehen. n das Polizeibüreau brachte. Polizeidiener Hertel fragte ihn, warum
er dies geihan? Antworh: aus Eifersucht. Auf die weitere Be—

Zchwurgericht der Pfalz. merkung, das hätte er doch besser überlegen sollen, fügte Ange⸗

(I. Quartal 1876.) du bei: „Das ist eine böse Person, wenn Sie wußten, —

Am 10. und 11. März wurde gegen den Kellner Wilhelm, wenn Sie sie kennen würden!“ — Dem Polizellommifsär erklärte
Norih Edinger aus Poppenheim ia Muͤtaftanken, des Todischlages! er aber, es sei nicht keine Absicht gewesen, die Johanna Feuchtnir
mgeschuldigt, verhandelt. Der Thatbestand ist folgender: Am zu erschießen, er habe sie nur schrechen wollen, weil sie ihm die
170 Rovember v. Is., Abends kurz vot 6 Uhr wurde im obern dersprochen? Heirath perweigert habe. Letzteres widerrief er aber
Stocke der Gastwirshschaft zum Anker in Ludwigshafen ein Schuß in feinen Verhören umd ersetzte es durch die Anführung: weil fie
lehört, auf welchen hin die Wirthin die Treppe hinaufgehen wollte, ihm seine Kinder nicht herausgeben wollte. Die Geschossene be⸗
un nachzusehen, wobei ihr aber der Angeklagte, ohne Kofbedecung am zwar die Sprache wieder, aber nicht lange mehr, nach einer
jeruneriommend, begegnete und auf Befragen -erklärte, die Frau Stunde verlor sie dieselbe und Lonnte nicht mehr eidlich vernommen
ei oben. Angeklagter war Montag den 16. November Abends verden; sie starb am 28. November. Dagegen hat sie
nit der als Phrenologin und Wahrsagerin reisenden Johanna dem Pol'zei-Co amissür und dem praltijchen Arzte Doltor
zeuchtner, 82 Jahre all, von Oberndorf in Oesterreich, deren zwei Mellinger die bestinmte Angabe gemacht, sie habe sich zwar mit
dindern — einem Knaben und einem Mädchen von 8 und 5 dem Angellagten verlobt, sei aber zurückgetreten, da er sich dem
Jahren — dann deren Gehilfin, der 18jährigen Marie von Trunke ergeben; darum habe er ihr dfter mit Todtschießen ge⸗
Salzburg — iri Anler eingekehrt, und die ganze Geselsschaft 38 jetzt, ohne ein Wort zu sprechen, ins Zimmer tretend,
vohnte und schlief in einem Zimmer. Die Feuchtner war die ein Pistol auf sie abgeschossen und sie in den Mund gerroffen.
Tochter eines unbemit'elten Schiffbauers, zog aber 'n ihrem 16. Zwei Bleistücke waren in den Schlund gefahren; hier bildete sich
zahre von Haus fort und mit wandernden Schauspielettruppen eine Eutzünduug und Eiterhöhle, was die Ursache des Todes war.

Deutsches Reich. —9
        <pb n="162" />
        klnige Tage, 2 oder 8, vorher hatte Angellagter das Pistol bei
dausmann Schuler in Ladwigshafen gekauft, dasselbe laden und
sich in det Behandlung uuterrichten lassen; er sagle, er sei ein
Neisender, und brauche das Pistol zu seiner Sicherheit. Es war,
vie schon erwähnt, doppellaufig, und beide Sahllsse waren in einem
Knalle losgeschossen worden. Er weiß dies nicht zu eiklären, man
jand aber im Zimmer die zwei anderen Bleistücke, Resposten, die!
an der Wand Locher geschlagen hatten und abgeprallt waren, Die
zwel Kinder der Getboteten waren Zeugen des Vorfalles, Das
Mädchen konnte nichs Verläfssiges mittheilen; der Knadbe erzählte
abher: Angeklagter habe seine Mutter erschossen, weil sie ihn nicht
heirathen wollte, schon im Sommer habe er gedroht, sich zu ver⸗

giften, wenn sie ihn nicht heirathe, habe sie auch biters mißhandelt,

An zenem Abend habe die Mutter auf dem Stuhle gesssen, sei

aber aufgestanden, als Ecinger hereing kommen; er habe die Hand

mit der Pistole aufgehoben, gezielt und losgedruckt, ohne cin Wort

zu sprechen, sie habe ihm ins Gesicht gesehen, ehe er losgedrückt,

und ausgerufen; „Meine Kinder!“ Drohungen des Angellagten

mit Erschleßen hat Marle Haas mehrmals gehört. Bei Berübung

der That war Angeklagter nicht betrunken, wie er sagt, aber doch

von Getraͤnke etwas erregt. Er behauptet, eine Forderung von

112 fl. anq) die Getodtele zu haben, nach einer in

ihren Papieren vorgefundenen Rechnung hatte sie aber an ihn

noch 26 fl. gut. Unter diesen Papieren sand mavy auch die

schriflichen Eheversprechen, in welchem auf den Rüdtritt 200 fl.

Reugeld gesetzt ist, Um 11, Marz, Vormiltags, ging die Ver hand⸗

lung zu Ende. Die Geschworenen sprachen den Angeklagten schul⸗

ig, worauf der Gerichtshof denselbea zu 12 Jahren Zuchthaus

yerurtheilte.

Lesler des Fuhrwerles rief nun noch einige Burschen zur Hilfe
die in der Nahe Holz zu spalten hatten. Einer derselben, der
Sohn des Burgermeisters aus Dudenhofen, sprang mit seiner Anf
herbei und verfetzte zuerst mit dem stumpfen Theile, der sog. Oehte,
dem Thiere 2 so gewushtige Hiebe, daß Haut und Haare davon
flogen, dann aber noch mit der Schneide ber Axt einen dritten
Zieb, der, gegen das Eude des Rückens beigebracht, dea Wirbel—
nochen geradezu spaltete, Es steht zu hoffen, daß dem Unmensch
die verd eute Strafe zu Theil wird.
ESp 3)

xEin Jagd⸗Abenteuer des Kaisers von Oesterreich. Das
„N. W. I berichtet von einem Jagd⸗Abenteuer, welches dieser
Tage der Kaiser von Oesterreich bestanden. Der Kaiser wollte in
der Nahe Wiens, und zwar auf einem Reviere dis Ertzherzogs
Franz starl, Füchse jagn. Die Jagd ward angehagt und
jand puͤalilich statt. — F uchs hatte der Kaiser bereits erlegt,
als ihm ein zweiter zum Schusse lam. Der sKtaiser legt an —
und der Fuca setzte sich hin und begann sich wit öslentativer
Reinlichteit zu pußen. Der Kaiser schüttel/e den Kopf, setzte ab
und die Jagd ward aufgehoben. Ganz verblüfft sah der Jäger—
neister nur Einen erlegten Fuchs und — er halte doch zwel aus—
zelassen. Endlich wagte er doch die submisse Aufrage, warum
Majenat den zweiten Fuchs nicht geschossen habe, — Ich wollte
vorher erfahren, in welcher Erziehungsaustalt der gewesen ist,“ war
hie Antwort. D'ese Fuchsgeschishte ist interessanter, als sie auf
den ersten Blick ersxs ein.
R1eustesnaqhrehen.

Der k. Notaͤr Sauser in Annweiler wurde seinem Ansu—
hen gemoͤß nach St. Inzbert und der k. Noidr Miche
in Kandel nach Otterberg dersehzt.

J Dr. Did in Dahn ist zum Bezitlsarzt in Kusel ernann.

Berwischtes
Speier, 11, März. (Ihierqualerel.) Ein Burschevon
Dudenbofen wollle einen Karren Sand aus der Grube holen. Das J
Pferd vermochte nicht, die Last aus der Grube zu zlehen. Der Fulr die Redaltlon verantwortlich F. XR Demengz.
Einziges Lager in der Pfalz
der
Pianoforte-Fabrik
oon
Rual. Ahaceh Sohn in Barmen,
der ältesten und ter Westdeuischlands, gegründet 1794.
Sle liefert alle Sorten Flügel und Planinos nach den neusten, beu—
vaährtesten Constructionen, in hoͤchster Vollendung und sedem Nlima angemessen.
Garantie 5 Zahre.
Preis Medaillen: Aachen 1848, Dusselborf 1832, London 1862,
Aitona 1869 Wien 18785.
Das Lager befindet sich in dem Zauß⸗ des Herru Karl
Schwarz, gegenüber der Fruchthalle in Kaiserslautern.

er-
Mittwoch den 17. Maärz naͤcst
uun, Nachmiltagt 2 Uhr, in der Wirthschaft
„on Johann Josef Heinrith dah'er, werden
zurch den Unterzelchneten eine große Anzahl
Zanella:⸗, Alpacca⸗ und Seiden⸗
on
zerschiedener Große gegen sogleich baare
Zahlung zur Verste gerung gebracht.
St. Ingbert, den 18,. Mart 1876.
Der konigl. Gerlchtavollzieher
Faßbender.
— — —
Gesellenverein
deute, Sonntag 14, Marz Nachmll⸗
ags halb 4 Uhr
Generalversammlung,
del Foh. Schmelzer. Man bitter fäammill⸗
he Nitglleder erschelnen zu wollen, arsonsten
das üfereinbvermögen zu einem andern
wohlthallgen Zweckte zue Verweudung
lommt.
Der Vorstand.
do,en
7
der Psd. 18 kr, empflehlt
J. Haas
Is n⸗FIn der Nyotheke.

ü—
— — ————— ———— ——&amp;—

J
Husten⸗, Brust⸗, Hals u. Lungenleiden 7
10000 Atteste — 50 X
5 —A

5
mnuur ächt —5
wenn die Metalllapseln, womit lede EAs
Flasche gesdlessen, den Firmastempilder Fabrik
nagen. — Zu bezlehen in St. Insbert bei J. Fridrich, in Blleskastel bei
Apolheker C. Nichter [Löowenapotheke)].

——
——— ——————————
ß Aeckeru 2 Wiesen

venerwehr Montag
Fenst Conrad.
2 Leh ß e
eren renee gegen sofortige Bezahlun—
*3 An der Druckerei dieses Bloattes
TAM iid ele . x. em a iu Et. Fnadirt.

hat noch zu verpachten
412 Joh. Bofmann,. sen.

14 — —
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        28
——
—5 522 32
383533 3
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522* 2 5 325225 ————— 55258 —A —A—
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2 — 58*
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237 7 3.* 383 23838 25
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— 52—2 3 S5 22 * 83 A — 2 —5455 ——
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        Hl. Ingberler Anzeiger.

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der St. Anaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene u aterhaltuazsblatt, mit der Dienstazs⸗ Donnerstags⸗ und Sonnta

nmer erscheint wochentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntaga. Abonnementsdreis vierteliährig 42 Krzr. oder
1 Mark 20 Ropfg. Anzeigen werden mit 4* Kezr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Dienstag, den 16. arz 1875

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De: ich. dzaultung lege, während hier eine Tanzunterhaltung im Vereinslo—
Deutsches Meich v ———— de a een Gesellschaft vorliege. Der kgl. Polizeianwalt
en, 13. März. Die Abgeordnetenlammer nahm in 'oll Berufung eingelegt haben.

hrer n Sitzung den — ⏑—— den Credit für an meldel dem, Pf. —X aus Frankenthal: Dieser Tage ver⸗
uherordentiche Vedürfnisse der Armee im Betrage von 83. 827,800 ammelt. sich das Comite, das sich zur Feier des Glockenfestes gebildet
gulden bei namentlicher Abstimmung mit 76 gegen 70 Stimmen at, und beschloß, nachdem Hert Hamm die nöthigen Mittheilungen
. Cultusminister v. Lutz beantwortet in einem umfasseaden Vor⸗ emacht, daß das Fest am 10. April abgehalten werden solle. Die
rage die Sepp'sche Anfrage, betreff. der katholischen Stiftungen 2c. Feier deselben soll möglichst weit ausgedehnt und die Glode wäh—
xr'bemerkt: Die statistischen Angaben des Interpellanten seien in end zwei Tagen auf dem Marktplatze ausgestellt werden. Der
r Haupisacht richtig. Vaß das bayerische Zirchenvermdgen außer daupttheil des Festes, die Aufführung des Tonwerkes „Die
andes gebracht werde, müsse er in Abrede Ae ep sbog Act —9 von Romberg soll in der großen protestantischen Kirche statt⸗
ü ar strafrechtlich verfolgt werden. aß ein schwunghafter inden.
ee Anen * nicht bestreiten; die Staatsregierunug Kirchheimbohanden, 10. März. Sdreinermeister Fuchs
zuue sich aber in innere kirchliche Angelegenheiten nicht einmischen. ahier hatte seit einigen Monaten einen Lehrling von ete
zine Ruͤckgabe von Stiftungen an Femitien und Gemeinden sei »ꝛr allem Anshein nach keinen Spaß an der Sqreinerei, vieleicht
chon aus civilrechtlichen Gründen ganz unstatthaft; der kathol scen uch überhaupt an angestrengter Arbeit, moͤglicherweise auch Heim⸗
geboͤllerung die Mögüchkeit zu nehmen, neue Stiftunge n überhaupt veh hatte. Der Bursche, 14 Jahre alt, wurde heute vor *
u machen, wäre ein unverantwortlicher Eingriff in die persönliche Tagen ausgeschickt, um seinem Meister eine Flasche Bier zu holen,
Freiheit; die Regierung werde nur bei neuen Meßstiftungen, die ei welcher Gelegenheit er unterwegs von einem nicht unbedeutenden
ucht vollziehbar seien, von Curatel wegen die Zustimmung ver- AQuantum Streichhölzer deun Phosphor abnahm und in das Bier
agen. Was der Interpellant von der Errichtung von Pensionaten varf. Glücklicher Weise wurde schon beim Einschenken des Bieres
jesagt habe, sei wohl don klösterlichen Niederlassungen gemeint, die Sache ertdeckt und dadurch ein Unglück verhütet. Wie weiter
jesen gegenüber werde sich die Staatsreglerung verhauten, wie den derlautet, soll dieser jugendliche Taugenichts oder Dummlopf nach
ziͤstern selbst, deren wir schon zur Genüge hätten. anfänglichem Laugnen in Folge von Drohungen endlich zugestanden

Berlin, 12. März. Wenn die Informationen der „Ger⸗- jaben, er hätte seinen Meister nur ein paar Tage krank machen
nonia“ richtig sind, so würde dem Erzbischof von Posen, Graf pollen, um aus der Lehre fortzukommen. Beftagt, woher er diese
edochowsti, den bisherigen Nachrichten entgegen, auf dem am näch⸗ Wirkung des Streichholzgiftes kenne, habe er erwidert: „M'r
jen Montag abzuhaltenden geheimen Konsiftorium die Kardinals- vergifte daͤheem als die Ratte min J
bürde verliehen werden. Mit dieser Kreirung würde dann auch fDNaimnz, 10. März. Von Bischof Ketteler soll dieser
ie polnische Nationalität, auf die es hiebei natürlich allein abge Tage abermals eine Schrift erscheinen; sit führt den Titel: .Der
ehen ist, zum ersten Male im heiligen Kollegium vertreten sein. Bruch des Religionsfriedens und der einzige Weg zu seiner Wie—

Frankreich »erherstellung. (Frf. Ztg.) —

Paris, 11. März. In der Kammer wurde heut, wie 7, Am 28. Febr. wurde E. Ortwein aus Flein bei Heil⸗
nan aus Versailles meldet, das Gerücht verbreitet, daß der kaiser dronn in dem Gefängnißhof zu Pittsburg durch den Strang vom
iche Prinz sich im Juli d. J. mit der jüngsten Tochter der Leben zum Tode gebracht. Derselbe war überwiesen und schuldig
dönigin von England vermählen werde. Zuvor werde er eine befunden, in der Nähe von Pittsburg die Farmersfamilie Hamr'et,
steise nach der Schweiz und vielleicht auch an die Höfe von Athen estehend aus den Eltern, 2 Töchtern und 1 Knaben, Namens
ind Kopenhagen unternehmen. Der König von Danemark inte KRobert Schmidt, ermordet zu haben. Beinabe 9 Monate saß er
essire sich besonders für das eben er vähnte Heirathsprojekt. m Gefängniß, und er soll sih in letzter Zeit ganz in sein Schichal

Afien. ergeben haben.

Wenn man den Berichterstattern der ‚Times“ in Shanghai k, Das Kaxlsruher Schwurgericht verurtheilte den Polytech-
Blauben beim ssen lann, ist der Kaiser von China noch gar nicht uiker Karl von Keller von St. Pelersburg, welcher den Polhtech-
odt. Dieser Correspondent schreibt in einem vom 21. Februar fiker non Wolowski von Warschau im Duell erschossen hat, zu 2
vatirten Briefe: „Wir haben keine Nochrichten von Belang aus Jaht 8 Monat Festung. Veranlassung dis Duells war ein ge⸗
deking. Der Kaiser fährt fort in Zurückgezogenheit zu leben, ringfügiger Wortwechsel gewesen; der Erschossene scheint der am
jat aber seine glückliche Genesung durch Gnadenakte signalisirt, neisten schuldige Theil gewefen zu sein.
udem er verschiedenen Mitgliedern der kaiserlichen Familie und r Karlsruhe. 9. März Unsere Stadt hat nun auch
dofwürdenträgern größere Ehrenbezeugungen und Emolumente vere hren Schwellenmann, ihren Ofenheim. Es ist das der Haupt-
ueh. Im Eingeborenenbiertel hier heißt es zwar, daß alles dies »erwalter der Eisenbahnmagazine, Meizlinger, ein Oesterreicher,
zlos eine Finte sci, um die wirkliche Thatsache seines Hinscheidens der wegen bedeutender Unterschleife im Amt, namentlich bei Schwel⸗
uu verheimlichen, aber ich zweifle, ob man solchen Geschichten ir⸗ lenlieferungsgeschäften, zu Ende voriger Woche verhaftet wurde.
jsend einen Werth beilegen kann. Zu gleicher Zeit muß man sich Wie man hört, sollen verschiedene andere Persoͤnlichtelten in die
rinnern, daß man in China niemals ganz von der Wahrhett vöse Angelegenheit verwickelt sein, und hat das Gericht ein Kau⸗
ines Gerüchts überzeugt sein kann, insbesondere waunn es sich dabei tionsanerbieten von 40,000 fl., gegen welches M. auf freien Fuß
m die Geheimnisse des Hoflebens handelt.“ zesetzt werden sollte, zurückgewiesen.

fStrasburg i. W. Als Sittenprobe aus der Umgegend
möge folgender Fall dienen, der nächstens vor dem Thorner
Verwischtes. Schwurgericht zur Verhandlung kommen dürfte. Im Dorfe CT. bei

7 Kaiserslhautern. Eine allerh. Verordnung vom W. ließ sich ein Ehepaar scheiden. Die Frau heirathete alsbald
18. Juni 1862 verbietet in Bayern die Abhaltung von öffentli- vieder, und der frühere Galte erfchien — hierin liegt sallerdings
hen Tanzbelustigungen vom Aschermittwoche bis zum Ostersonntage eine gewisse Bosheit — auf der Hochzeit. Der neue Herr Ge⸗
inschließlich. Hiegegen hat die Gesellschaft „Einttacht? dadurch mahl nebst einigen Gästen fanden diesen Besuch so unangemessen,
zehandelt, daß sie am Aschermittwoch nmach voraushegangener daß sie den ungebetenen Stoöͤrer des Festes h'nauswarfen und —
keunion eine kleine Tanzunterhaltung veranstaltete. Der Vorstand todtschlugen.
er Gesellschaft wurde hierwegen protokollirt, vom Egl. Polizeige— Ein Inserat in Berliner Zeitungen wird nicht verfehlen,
ichte aber freigsprochen, weil der hier in Betracht kommende Art. unter Allen, welche den Namen ‚Löwe“ tragen, eine große Auf—
z5 des Polizeistrafges. daz Hau tgewicht auf die öffentliche Abd- regung hervorzurufen. Eine gewisse Elisa Lwe-Wemar vberwiti
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        wete Basto, wohnhaft in Porto (Portugal) sucht nach Erben ihres
über 21/3 Millionen Francs betragenden Vermögens. Als anspruchs
berechtigt macht ie Adolph, Anton, Franz, Ida und Meta Lowe
oder deren Nachkommen nahmhaft, welche 1835 theils in Ham—
burg, theils in Berlin gewohtt haben.

FBerlin; 18. März. Das Urtheil gegen den Chef
Redakleur der ultramontanen „Germania,“ Kaplan Paul Kosiolek
wegen in 26 Fällen verübter Beleid'gungen durch die Presse,
und zwar gegen den Fürsten Reichskanzler, den Kultusminister
und das Staasministerium, um diese in der öffentlichen Meinung
herabzuwürdigen, wurde, wie festgesetzt, heute von der siebenten
Depulation gefällt. Es lautete auf schuldig sieben einfacher Be—
leidigungen, elf schioerer Beleidigungen und zweier gegen die öffent⸗
liche Ordnung. Das Kollegium erkannte auf zwei Jahre Ge—
fänguiß und sofortige Verhaftung des Angetlagten. Kosiolek hat
Berlin am 7. ds. Mts. verlassen, und zwar so, daß an seinem
Wiederlommen gezweiselt wird. Der Kreuzzeitung“ zufolge wäre
er nach Oesterreich gegangen. J

Berlhin, 14. Marz. Der Abgeordnete Lasler ist auf
dem Wege der Befserung. Der Witterungswechel hat ungünstig
anf sein Befinden gewirkt, und die Krankheitserscheinungen wechseln
so daß sein Arzt noh nicht alle Gefaht für befeitigt erklären kann,
boch hofft er, daß Lasker in' einigen Wochen so weit sein wird
Berlin verlassen zu können. Er beabsi htigt, sich zu seinen Bru
der in Freiburg im Breisgau zu begeben und dort feine Gesund
heit erstarken zu hassen; von öffentlicher Thätigkeit kann noch au!
iängere Zeit keine Rede sein. und er werd künftig sich mehr beschränken
müfsen.

f Ju Florenz hat eine etwas excentrische Dame einen Ball
peranstaltet, auf welchem alle Eingeladenen in Anzügen aus Papier
erscheinen mußten. Die Anzüge waren reizend, aber beim Tanzen
erwiesen sich denn doch nicht alle als dauerhaft genug. Mehr als
Einer Toilette mußte mit etwas — Kleister nachgeholfeu werden.

In Nexecyork fiel die Mauer eines dor Kurzem ausge—
brannten Hauses in Folge eines heftigen Westwindes auf das Dach
der kath. ASt. Andreaskirche, wodurch auf einer Gallerie 6 Perso
nen çetödtet und 23 zum Theil schwer verletzt wurden.

Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ schreib
interm 11. März: „Das uns vorliegende Verzeichn ß der Vo—
träge und Uebungen, welche im Sommer-Semester 1875 am Tech
nikum Frankenberg i. S. abgehalten werden, ist e'n außerordenilié
reichhaltiges. Alle Gediete der technischen Wissenschaften, insbe—
sondere Mechanik, Maschinenbau lallgemein und in verschit—
denen Spezjialitäten), Eisenbahnbau und technische Chemie
sind ebenso vertreten, wie die vorbereitenden Fächer. In übet
50 Lehrgegenständen wird von 12 Lehrern, darunter 6 Ingenieuren,
Uaterrunt ertheilt. Der Beginn der Einweisungen für den Cursu
ist auf den 12. April festgesetzt. — Im vorigen Jahre war di—
Anstalt von 190 Schülern besucht, welche von weit und breit —
nehrere kamen sogar aus Brasilien und Indien — kommen, un
dort ihre Studien zu vollenden. In der That erfreut sich da
Technilum Frankenberg eines ebenso vorzüglichen als weitverbre'telen
Rufes
Allusirirte Jagdzeitung, Organ für Jigd, Fischerer und N.
lurkunde. Herausgegeben von W. H. Nitzsche, Kgl. Oberfoͤrster
— Leipzig, Verlag von Heinrich Schmidt und Carl Günther. —
No. 11 dieser unterhaltenden und beliebten Jagdzeitung ist erschiener
und enthält: Ueber Kanstbaue und die eiserne Hohlfalle von 9
von Hanstein mit drei Juustrationen (Original) — Waidmanns
bilder von G. Arnould: Der Fuchs mit Illustration (Original)
— Unrier der Lauine von v. Rieseathal mit Illustration. — Dat
Dianafest in Berlin. — Der Günther'sche Stock, eine Neuigkei
vom Waffenmarkt, von J. Neumann. — Erlegung eines Seead
lers von Graf von Mengersen u. s. w. u. s. w. — Preis 1 Thir
halbjährlich in allen Buchhandluagen und Postanstalten.
Die Angelfischerei, nebst Anhang, die Krebsfischerei, das Fisch
stechen und den Fang mit der Schlinge enthaltend', Überhchtlid
dargestellt von einem alten Praktikus. Lespzig, Schmidt und Gün—
her. Preis 75 Pfennige. Diese kleine Schrift enthält auzer den
Utbekannten manchen neuen Wink, weshald wir vieselbe allen Ang
ern bestens empfeblen.
*ieren Dedaklion verantwortlich F. X.Demetz.

—K —„—“—
Bekanntmachung.
Die Geschwornenliste ist pro 1875
ergänzt und liegt innerhalb 14 Tagen
zur Einsicht auf dem Bürgermeister⸗
amte offen. ——
St. Ingbert, den 14. März 18765
Das Bürgermeisteramt
Custeꝛ.
8 Aecker
ganz nahe der Stadt hat zu verpach
ten BVeter 5chmidt, Bäcker
Auch hat derselbe
Baunplätze
mit entsprechender Gartenanlage an
der Haseler Straße auf Terminen ab—
ugeben væ.

—8*

1542 N i

F — eꝛd —BRG s

8 Prämiirt Höhere technische Lehranstalt mit Vorbereitungsschule. Am 15. April

* in Ausführliche Prospecte durch alle Bechhandlungen Begian

⸗Wien. und durch die Direkt on des Technikum. des neuenCueses.
outc oie Drenon n —

⸗
&amp;

GA

Gebetbuͤcher
für Erstcommunikanten,
Zchul⸗ &amp;K Geschäftsbücher.
sowie
Tintenstifte
per Stück 12 kr.
Visitenkarten
nach Muster, 100 Stück 1 fl. 36
Musikalion

— —
Große Auswahl in Bilderm fun
Sammt Gebetbücher.
sowie
2un Einralmem..

Portemonnais, Cigarren⸗

Etuis, Cigarren, Damen—

taschen ꝛc. ꝛc.

empfiehlt
Pram MolI,

8t. Inghert.

A

C 2 d

CChiffonier
und eine goldene

212 *
Cilinderuhr,

auf 8 Steinen laufend, sind zu verkau
fen. Zu erkragen in der Exy. d. Bl

Versteigerung-

Mittwoch den 17. März naͤchst
hin, Nachmiltags 2 Uhr, in der Wirthschaf
bon Johann Josef Heinrich dahrer, werden
durch den Unterzeichneten eine große Anzah

ee und Seiden⸗

Sonnen Regenschi me 555 5 — 32*
verschiedenee Größe gegen sogleich baare ινννιν. l-rures
Zahlung zur Versteigerung gebracht. Die Anstalt bereehtigt zum einjührigen Militärdienst und

St. Ingbert, den 18. März 1875. —ereitet junge Leute zum Nilitärexamen, Polytechnikum ete. vor (schon sind 280

Der königl. Gerichtsvollzieher Candidaten bestanden). — Pensionat mit strenger Disciplin. — Prospectus durch
FRaushender. clie Direotion Brucehsal. (H.6495*
Fcocon eet unß Verlaäg von F5 F Demetz in St Inabert

Zu veraufen Solisnes klelernes

Bauholz
Zaun und Baumpfüähle,
sowie

fichten Wies-, Leiter- und
Rundbäume bei
Gebr. Hob,

Breitermühle und Höhof.
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        — 73353852382
85 — 2*
33s855535833333355 8
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528585 33553556 553333355
* 3585833358 —A——— —253333335
22 35 ——— 555 3 *77* —
52 E5S2 5 55558 — 522
58242 5 J5 Q8 22 —27555
*85S2 533353—28338 2353335535
333 —3336 3555538353
J 53 — — — 7
38333335—28 58 528 338
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35357 5
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2 8 — — 55 —822 —— 288 22
37 5S5355 22332833—* 8?5
3 33 3235353535*8
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5 —ãA 28 —5332335—3—25 58
552 53385858 2 3563575—25258* 2* 3
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5 338357 s58383 253375 238 75535 3835 — 255
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2 552—z535885383 253z5358 25* 335555 33835 82— 783 SESEE
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522335 —838 —55 3—8 — 2 28 — V—— 53527 — 5——3235
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        Hl. Ingberler Anzeiger.
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der St. Innd erter Anz e i g er (und das mit dem ODauptblatte derbundene Aaterhaltungsblatt, mit. der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnia
jummer erscheint wachrntlih v iermal: Dinbtag, Donmne rStuag, Samstag und Ssunntaa- Abonnementspreis vierteliahrig 42 Kerrr. oder
1 Mark 20 R.Pfa. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattsvrist oder deren Raum berechnet.
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IB 43. Donnerstag, den IC. erꝛ * 5 57. 1875

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Deutsches Reich.

rereicht, so steht zu erwarten, daß in den meisten Gemeinden des
gezirks Beitrittserllaͤrungen erfolgen, und namentlich die Gemeinden
elvste im Hinblick auf die Geringfügigkeit des statutenmäßigen
ährlichen Mitgliederbeitrags sämmtlich sich betheiligen werden.
Die Neustadter haben beschlossen, nächsten Herbst in ihrer
Ztadt eine Bezirksindustrieausstellung abzuhalten. Aus Reustadt
elbst haben sich bereits 126 Aussteller angemeldet, gewiß eine
tattliche Anzahl. V
4Speier, 25. März. Das AKreisamtsblatt Ne. 16 enl⸗
zält eine Verordnung der Kreisregierung der Pfalz, durch welche
ine Abänderung der 88 6 und 7 der Lebrerordnung der Pfalz
ersügt wird. Das Schuljahr beginnt demnach am Montag nach
er Osterwoche und schließt am Mitt och in der Charwoche. Das
Zommersemester schließt in den Städten am 15. August. auf dem
tand am 15. September; 'das Wintersemester beginnt in den
2rädten am 1. Oltober, auf dem Lande am 1. Novemher. Alle
dinder, welche bis 30. April das sechste Lebensjahr zurückzelegt
aben, haben mit Beginn des betreffenden Schuljahres in die
—„chule einzutreten. Befreiung vom Schulbesuch tritt nur ein,
venn die Kinder eine höhere Lehranstalt besachen oder genügenden
Zrivatunterricht erhalten. Während der Ernte kann der Unter⸗
icht auf 14 Tage ausgesetzt werden. Die Schulzeit darf nur
interbrochen werden, während des besonderen Gottesdienstes bei
kröffnung des Schuljahres und in kalholischen Schulen während
»er gesehßlich zugelassenen Bittgänge am Markustag und in der
Bittwoche.

r Am verflossenea Mittwoch kam zu Frankenthal die Ent⸗—
chädigungsklage der Eisenbahnverunglückten Gebrüder“ Lichtt und
dons. gegen die Pfälzische Eisenbahnverwaltung gerichtlich zur Ent—
cheidung. Jeder Wittwe wurde eire Jahresrente von 500 fl.,
edem Kinde eine solche von 100 fl. und der arbeitsunfähigen Frau
Messersczmidt eine solche von 200 fl. zuerlannt. Vater Lichti
rhält ein für allimal 700 fl. Sämmtliche Rechnungen wurden
ohne Beanstandung accepbtirt.

München, 15. März. Die Ernenaung dez. Staalsan⸗—
valtes am obersten Gericht Sshofe Eduard Hanauer zum Ober regie⸗
ungsrath und vortragenden Rathe im Reichskanzleramte zu Berlin
1 Jun erfolgt und dienstlich hier eingetroffen. Allenthalben wird
er Abgang dieses in der bayerischen Kriminalrechtspflege mit nam⸗
sasten Kenutrissen ausgestatteten Mannes bedauertttt.

Mul n cheu, 13 März.. Die nächste Plenat- Sitzung der
Lbgeordnetentaramer ist auf den 31. März (Mittwoch nach Ostern)
esgesetzt und sollen für dieselbe die bis dahin exledigten Arbeiten
eg Eisenbahn⸗Ausschusses, sowie mehrere Antrage vou Abgeordne⸗
en, unter Anderem der Antragder -Abgg. -Graf. Fu gger und
Främer, die Beseitigung der Feuergefahr im Nationaß⸗Museum
yetreffend, auf die Tagesordnung gesetzt werden. *

München, 16. März. Das öntlassungsgesuch des Kriegs-
ninisters wurde von Könige zunächst nicht angenommen. Der
Nin ster hat sein Gesuch indeß erneuert, worauf die neuerliche
xntschließung des Königs noch nicht erfolgt ist. — Don Alphons
Bruder des Don Catlos) ist mit seiner Gemahlin hier einge⸗—
roffen.

Wie von Heidelberg, so kann auch von Gießen gemeldet
verden, daß auch dort der noch nie dagewesene Fall eingetreten ist,
jaß sich kein einziger Candidat zum theologijchen Facultuts⸗Examen
emeldet hat, während schon Michaelis vorigen Jahres nur ein
inziger geprüft worden ist.

Em s3, 16. Maͤtrz. Gutem Vernehmen nach wird der Kaiser
von Rußland am 18. Mai zum Curgebeauch hier eintreffen und
m Hotel zu den „vier Thürmen? Wohnung nehmen.

Frankreich d 4.*

Paris, 15. März. Man behauptet heute auf der,
panis hen Gesandtschaft, daß die bedeutensten Carlistenhäupter aller⸗
ungfie mit Uebergehung des Don Carlos eine Vereinbarung mit
Alfonso getroffen hätten. (7) Grti. 3.)

Amerika.

Wafhinglton, 16. Marz. Die diploma'ische Correspon⸗
denz in der „Virginius'-Angelegenheit ist dem Senate vorgelegt
perden. Danach ist der Vertrag, wonach Spanien behufs Bei⸗
egurg der Differenzen 80,000 Dollars an die Union zu zahlen
al, am 9. März und am 11. März ratificirt worden. Gleichzei
g ist König Atphons von der Unionsregierung anerkannt.

Aaisl. Zig.)

fLudwigshafen, 16, März. Gestern machte Hr. Brozler

jon Kaiserslautern mit dem patentirten Feuer-Exineteur von W.

B. Dick in Glasgow im Hof der Kisenbahn-Maschinenwerlstätte

»ahier einige Löschversuche, welche als vollkommen gelungen be⸗

eichnet werden müssen. Es wurde ein mit Petroleum begossener

daufen Hobelspäne, unker 'welchem einige Theerfässer lagen, dann

ein altes Seitentheil von einem Eisenbahnwagen, das dick mit

—A Theer bestrichen war, in Brand gesetzt und jedesmal wurde das
Zweibrücken, 16. März. Die pfälzische, Gewerbe- Feuer durch Anwendung dieser Feuerspritze rasch erstidt. Die
nuseums· Angelegenheit nimmt auch im Amlsbezirke Zweibrüden Füllung derselben desteht aus Wasser, in dem doppelt kohlensaures
einen erfreulichen Fortgang. Ratron aufgelöst ist, und zu welchem im Augenblick des Bedarfs
Dem Giwerbemuseumsverein sind bis jetzt beigetreten: eine entsprechende Dosis Schwefelsäure zugesezt wird; das daraus

I. fünf Personen mit Gründungsbeiträgen im Betrage von sich entwidelnde Gas treibt die Flüssigkeit mit großer Gewalt zu
1800 Mark. dem angeschraubten Schlauch hinaus. Neu ist die Anwendung

2. sechs Personen mit Antheilscheinen à 25 Mark. dieser Mischung zum Feuerlöschwesen nicht; neu aber ist die Vor—

3. sechs Perionen mit Jahresbeiträgen 3 4 Mark. cichtung, wodurch erst im Zeitpunlt des Eeb auches der Zufatz von

4 dreißig Personen (Mitglieder des Gewerbevereins) mit Schwefelsäure erfolgt, alsjo die Möglichkeit beseitigt ist, daß bei
Jahresbeiträgen à 2 Mark. 32 — äungerem Stehen doch allmählich Gas eaweicht und der Druck

z. der Gewerbeverein Zweibrücken mit einem Jahresbeitrag aachläßt. Wohl dürfte die Frage aufgeworfen werden, ob
don 25 Mark. 77 nan es in der Hand hat, den Druck so zu reguliren, dag die

Die Stadtgemeinde Zweibrüden mit einem Jahresbeitrag Befahr ciner Explosion vermieden wird. Die Mischung befindet

don 40 Mark. sich in einem großen eisernen Cylinder, welchen ein Mann mit⸗

die Gemeinde Niederwürzbach mit einem Gründungs- elst Tragriemen auf den Rücken nimmt, worauf er an die bren⸗
beitrag von 6 Mark. nende Stelle herantritt und den Schlauch gegen dieselbe spielen

Z. die Stadtgemeinde St. Ingbert mit einem Antheil- läßt. Der Strahl geht 85 dis 40 Fuß in die Höhe.
schein von 27 Mark und einem Jahresbeitrag von 4 Mark. 7 In Baden-Baden hat sich Fortung soeben den Scherz er⸗

J. die Gemeinden a. Knopp⸗Labach, b. Rohrbach, e. Rimsche aubt, einen Diener zum Herrn zu machen, indem sie ihn das sgroße

weiler, d. Althornbach, o. Reifenberg, K. Maßweiler Türdenloos mit 800,000 Franken gewinnen liß.
g. Bebelsheim mit den statutenmäßigen Jahresbeiträgen 7 In Rastati vergiftete sich eine 850 Jahre alte Dienfsi⸗—

von je 4 Marktk. magd mit Vitrioi. Motiv: Eifersucht.

Da es sich hier um Unterstützung und Foͤrderung eines großen. 7 Lörrach (bad. Oberland), 14. März. Das Geburisfest
jemeinnützigen Werkes handelt, welchez der ganzen Pfalz zur Ehre unsers deutschen Keöijers wird hier Sonntag den 21. durch gemein⸗
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        schaftlichen Zug der verschiedenen Confessionsangehörigen in die lang zuvor hatien die Lyoner Zeitungen schon gegen Richard Wa
atholische Hirgce, wo der Festgottes dienst stattündet, gefeiert werden er gehetzt und dem unglücklichen Konzertgeber Mangel ans 34
Rach einecn n vorigen Jabre getroffenen Uebereinkommen fitzden iotismus vorgeworfen.
der Fesigensesdient am Get urtéäiage des Keisers und des Groß. 1IGHobes Alter.)“ Die „France“ schreibt: Am 16. d. M
herzogs abwechselnd in einer der beiden christlicen Confessionslirchen feiert in Paris der Maler Waldeck seinen hunterneunten Geburts
lati.) aa. Baron Walded wurde unter König Ludwig XV. im Jahre
Aus Württemberg. Wie der amtliche „Staals-Anzeiger“ 1766 geborer. Er lebte demnach unter den Regierungen von
niit eilt, siad in Folge Anortnung des tel. Finanzministeriums Ludwig XVI., der Revolution, des Direltoriums, des Kaijerreichs
zie fämmtlichen Staaiskassenstellen neuessens wiederholt angewiesen dex Resiauration, jener vom Juli 1830, von Louis Philipp o
HZorden, olle Dre- und Sechskreuzerftüde, welche von einer noch 1848, des zweiten Kasserreichs, der September-Revolution deg
dessehenden oder erloschenen Münzherrschaft innerhalb des süddeut- Tommune, von Herrn Thiers und des Sepennats unler beidt
wen Zepronene herrübren, und ebenfo die bis zur Unkennilich- Formen. Herr b. Wald dbeschäftigt sich irotz seines ungewöhnlich
u des Gepräges abgejchliffenen Drei⸗ und Sechslreuzenflücke, wofern johen Alters noch iamer mit Studien über Malerei, besonderi
hiese Münzen nut picht durchiochert, pexfaͤlscht oder sonst anders als iher über Mexikanische Alterthümer, über welche er ein s. hr ge
duich den gewohnlichen Ümlauf im Gew'cht verringert sind, unbe: chätztes Werk veröffentlicht hat. Der Greis ist noch im voln
austandet an Zohluug anzunehmen. Dabej wurden dieselben auf, Lesitze seiner geistigen Fädigkeiten, nur sein Gehör hat etwas ge
merksam gemacht, daß hiench von der Anrahme qauch die sog. itten und seine Stimme ist schwach. Er steht jeden Morgen um
opssechser und KnopfeGroschein nicht a;s ausgeschlossen betrachtet Uhe auf und empfängt sogar pon Zeit zu Zeit Bekanntean un
werden konnen. Freunde. Der Mann, welcher Zeitgenosse Robe spierres, Freund
Im Mai dieses Jahres werden die deutschen Füselie. eine on Benjamin Constant, spater von Lam atine war, ist noh im
Miliz⸗ Nonpagnie in der Stadt Charleston, Süd⸗Carglina, die sich Ztande, Begebenheiten aus dem vorigen Jahrhunderte zu erzüͤhlen
ee is, wabrend des Vefre nungs Krieges doselhsi organis 'eten Augenzeuge er war. Besonders liedt er es, si d mit Malern
sirt, ihf hundertjaähriges Jubiläum feiern. u unterhalten, da er stets die Kunst außerordentlicht geliebt, und
it FeRicht uninteressaut dürfte die Rotiz sein, daß eß auf Erden Lenn man mit ihm Aber bildende Kunst spricht. schüttelt er allt
22 bankerotte Staaten mit einer Gesammtschuldenlast pon Schwache des Alterz ab und eutwickelt eine Begeisierung fast wi
I58,386.479 Pfd. Stetling — 2.863 937. 18 4. gibb. — juniger Mann. Die „France“ fügt der Geschichte dieses merl⸗
—**— — Spanien 160,749,670 Pfd. Si., auf Grie⸗ vürdigen Greises hinzu, daß Herr v. Waldeck noch ganz zut schreib
Heyland 58.148, 780 Pid. St. — An der übrigen Schuldenlast ud seiner Schrift saum ein Fittern der Hand anmmerken ift.“
sant Chr. Columbus mit seiner Enwekung von Amerila die
Squtd. Alle Staatsjchulden auf Erden entziffern sich auf 3700
n fd. Sterl. — 44, 400, 600, 000 fi., von welcher Gesammt⸗
summe 6 Prozent nicht honorirt sind.
7 In einem Vollskonzert in Ly on erhob sich, als letzte
Nummer der Hochzeitsmarsch aus Lohengrin gespielt werden sollte,
in gewaltiges Zischen und Pfeifen und tin großer Theil des
huͤbuůͤtums verließ den Saal, so daß der Koazerigebet ein anderes
Slück von einem französischen Komvonisten spielen ließ. Wochen
Verloren
ourdt: Ein plau gehäckeltes Daummem-
Anlstuch- vomtCause des Herrn
ẽThandon nach der Zieg ihütte. Der red⸗
uüne Wiederbringer erhält durch Herrn
denfmann Chandon eine Belohnung .
gyinige Wagen voll guter

B. Schwaan,
im Josephsthal.
osanis· Ipfeblung.
Die Unrerzeichneien briogen andurch ur
oͤffentlichen Kenniniß, daß hie sich als
Ddachdechermeister
in Si. Ingbert etablirt Jaben, und alle in
ihr Fach einschlagenden Arbeiten unter
Zusicherung recer und pünltlicher Besorg⸗
ing ubernehn en.

Schiel und Schmitt,
vohnhaft bei Peter Lang; Baͤcker und Wirth,
der auch Aufträge für und entgegennimmt.

83 Aecker
ganz nahe der Stadt hat zu verpach
len Veter s5chmidt, Bäceer.
Auch hat derselbe
Baupvläatze
nit entsprechender Gartenanlage an
der Haselex Straße auf Terminen ab⸗
sugeben II3.

—

Bekanntmachung.

Die Eisenhaͤndler Gebrüder Martin von Hagen —
dem Gründstücke Plan⸗-Kr. 8180 bis inel. 3140 im Distrikte .Schafskopf“ Bann von
St. Ingbert, eine Puͤlverfabrekzu erri hlen und haben dei der urterfertigten B.hörde um
ie polizeiliche Genehmigung der projektirten Anlage nachgefucht.

Dies wird gemäß 8 17 Abs. 2 der Reichs-Gewerbeordnung andurch zur all
„emeinen Kenntniß gebracht mit dem Bemerken, daß etwaige Einwendungen gegen die
iachgesuchte Genehmigung, wenn solche Beruͤcksichtigung sinden sollen, innerhalb 14 Tagen
»ei dem Bürgermeisteramte St. Ingdert, woselbst auch die Beschreibungen und Pläne der
jeuen Anlage zur Einsicht offen liegen, vorgebracht werden müssen. p

Zweibrück n, den 18. März 1875. —
ghgl. Bezirkfamt
3 J Schafer.
7n

1
&amp;

vr

———
Botttüucher. —
Schwere leinene Betttücher
Nath
Finsohlafrig ft4. 46
— Zweisohlafrig f. 2. ·
versendet im einzelnen vder im Diend, das Ausstattuugsgeschaft
W. TJuhrländer Nachfolger,
Erankfurt a Fahrgasse 85.

**
y

Frucht⸗, Brod⸗, Fleisch-Preise der Stadt Kilo. 23 kr. dittoZ2 Kilo. 16 kr. J Kilo
Zweibruden home 18.. März. Weizen 8 kr. Gemischtbrod 8 Kilo. 32kr. 1 Paer
fiL837 ir. Korn 4 fl. 48 kr. Gerste Wech 110 Gramm 2 kr. Spelzkern — ss
2reihige —l. — tx. Gexsie ¶tu Afl. — ir. Dinkel fl. — kr. Mischfrucht
zo ir Speiz 4 fs. 2ixck Häafer 44. 7. T x. Rindfl. J. Qual. 16 r.
i8 ir Ferioffesn 1fl. — ir. Heu 2 fl. Qual. 14 kr. Kalbfl. 14 kr. Hammelfl. 15
i8 ir. Stroh 1Ufl. 30 tx. per Zentner. ir, Schweinefl. 16 kr. VButter 38 kr.
Weißbrod u Kiio. 18 kr. Kornbrod Pfurd.

—e e bon . Benes in St. Ingbert.

en Pferds⸗ Dung
ju verkaufen Jakob Stief.
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        25 B8 —28 25882
—5 23 v 32
— 53 58 25*5 55532538 — *2538 222502
* 553 —7* 5—5857 33535338* 53838 ———
5 6 7., 5835 3 205 35382 —*2355—33538 5355
55 5 22 5* S255 22 5223 535558235 —ES8
55 * —— 55 *5583 26 — 5575 25
55 535 —A 233538 ⏑ — 3 I5*582
3 22 32583—37 2353535*3 388 —— 522 222
2235 7 333—— 555 23535335 555 552
28 5
2 3 8 33 7 33 5 s —583233c558
57 5 —32337* ES 788 * 22 233 322385 E *
—* —— —232325 253 5*5 22255 — — —
7 55 3833*8—5 — — — * 5 2758 *
S252 2352533* 333252337 2258 . 5285532* 5237 2
—A 23 5 — 2233k25 3 5 2
3 * — — — — 2355 —55585 658 5
3 227 52 3 527 52 — 22 585 *
—5— 55— — 23* —X 5755 35—22358 5 ẽ
25
— 33—285 3838 655 —— 2s8
— — —AA— 8 — — — — 2 2
575 82 55838 274— —A —A ⁊* *
— * —— —XE .5 8 25 *S6 2 525 2 S8 49 3Ek. 5 — 3 —
53 288 —3383 22 52275 »552 333235 28333323
22 532225 5*—8 35 — 3z55528 723 25 312353 55832233 2
— — 5*5 ——— —8 5— 855 2 — 32 m̃ 85 —
9 8 23358537 ** *6*5* —F —5 5252 3352 5 —— J
2 55412 ẽ 25632889 2 53322233 — —— 52535
3223525857 555255 3335 328 53333 582353357*
53 —36 3 3 55553835 c 5355 33753545363 755
82 23 —8 5355— 8 S822 3* 58 33 — 28
52 22—0 2353535 — ——— 338— 53*2 528383
—— 3 Ehasss 5 235 5—5352 2*35
·2— E 5220 2— — 2
—743 rx —— 5232
355838* —3232338385 82 **5 *2
2*537 s3523*53 55 — * —
— 13.2 —2 — 8 235835353323535823 —2*82 — *
—— * — — 0 * 5 —c —335 — 12— 53358 —AVV———
5 ẽ 23555 —A——— 5 38 —8 —25525 —2838323553252
83235 2535325 55 *585—2552 2 —5 3 — — —
3852 32555235 862 2382253 25338 ——255 53.53535 ẽ
— 2265327k 5—3.—35* 228323253 23* 25—525
833533 53238 X 5553235 5383 825257 —228835333
352 233558* 8 — 58225 2 3329 — 552722
—85 —255735 533 738558 — »28532 3853352538
zs758s 2333235 35— 3832285877 233335 3738336388
— — 2* 5
5 »3383832 53423 552I32325* z558 7s578355335
D * * — * 33 — 2
2 — —— 2n2 —2 22* 58—* 222 3
53552 3—83 25233373
—E— — — — 222—
— 52—323*237 * — 25 5333233
222 266 5532835 * 5 555 3222 2* 522 5532502 783
2225 33 5325 SS2 7353— 832 — — 585 . ẽ——8
2 2 22235* —55 — —A — 8 258— 532 2532382 —
z253555 5535523 * 38335535337 —33555283353
2255 —— 2225 355335 —A— — z2535535
——A— 25 23 57 — — — — —— 2.2 —A „522352
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—A —— —722 * * — 5* 325 *285
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33355 —3—7 3 —
— 75 —335 2 *52 25852 —7—333 ——2233
2*25 — —R 5z28 — ——33353537 — 2 — 2 * 523 — 8 528*
557533585338335 285326 3353* 5255225 —253.87233—53 — 328
7 55 32—3 —523 5 — —— —5825 — ——
2 53 —5—55 5 — —32 2 — — —3238 2152272 325 —
2252 55 55 335533535535325 —553333568 3
3 5
33 3 3 3

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280 5z55355—3538*
— S 2 282* 52 223235535 —A —
s558 3355332853 38 27538 3 3 33835
F —228 2 2 22 ———— ——* 3258 2
z25333, 3 838333 3838
252338 8 525 — 522 32 — 28 8— 28 3 8
—383 78 — 55732 3835 ẽ 5— ——— 86
—— 333838 437 —3385 2 3 * 3 —5— —XXX s —
32458 383 iz3332831338 6
22 2883 5* *8 -· 5 —A — — — — —
2358 135 282 2 2323233 ——— —A—— 57
8 5352 —A * * 3*
55388 3355335 3383438383 zäe 8 33233 *
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388—53327323533 3357 — —
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13353327353 s75533537 858*3323 —88,8328535
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33583335357233 573 —553338838 268383 538 6
35 23 —18 355525353 2
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223 5382 —3558353—533782 2253383 —55
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35352 5833 83 23232588
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3353 5338 555 55535 337 553755 — 8323555.5
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3235—33*8 22 532533538588.8X 53218833—53
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—A — —8* 5*3277 —A — — — —A
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z— 3858 374 33322833
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3 A a37 — 39520355335
525 — —— 52— —A— 2578255
323 — 787 Ss 2538538 58 — ——— —8
533858 3 233235838855*
2 3 —3
3*533 233338533 515337 5—3333535
—8 A — 2833322 —522 53333356
22553282* 535 *223 — —2 —
25.58233 535 5.8 52.22 — —— — S.
22523 28258 2. 253 —35 532 25 23* 8
—52827522 2252 —A 3255337 3.3
—A —3B332 * 2 7* — * S. *
33 3328835 525 3 5 2223 56827
33—533 33339 — 537333532333
—8* s785S5335
522 388223 2* 3 —— 232
5—57* 2323338375
—87 525753 332— 2553335 5232
23253238 23 2 53235 522 232 G
53333383 * 8* * 2223 22 * 2
123535 — 28 53383833
** 522332. —A ** * 3 8 3 *
2 8 *28 35 52 3322 528 — 58 m
77 A 633
28 —A 2 35353355 Gã 3 33
—7— 58 — — —838233
225358 — * 225 3833*
* 2 —— — 25— — 222682 5225 — *228 —
223 — 5238 3 — — 257 252*82
* — 2327 — 5523 5235 228 3 — 27
253205 —A— 253 ** ã 2 ——— 2
5329553538538538 552—3337 —55233
23383533 — 2— 8 — 22
525 33 22 32 —E
523 375233 23583587 2355 —
— 23272
7 7 S 3 * — 23 — *53 2 —
5333 —7 323535* 285322
23323553333.358
⁊t*8 A

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272 —— 2787
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22,—7 2 5523 58 55 555 *
1353535 * — 22 *
* 333833388 55 4
3335 —3833233 338 53 83
—335258 2335 —
552338 22 — — * 8
22753233323 2 * 622 22837
55337 528. 5— 2388 5 3*
55 335523333 —— 2
32 5* — 55 53507 * * 57
— — 7 22 — X — 32238 233 8
25338325 8355 25*58533 25
3 5 822 35 25 2 232338
7323353 525 3* —A 253333
2252223 222 585 533657
553 S 223 77 3.* —— —— 73
28 s383323335* —A —— 3
** 232 233 2335385 A 53
— J—35—853 —A 2.8 —23 552
383* 23 3
z s 25333 —241 525 S.28
*523833* 2523333 55338357
082 23223 533556332* 3323*
38533 23 333 ——586 — ——
* 63338
—A 23285* 5628838 —A
— 522
— 5 82323533358
8 2337 2833*5333 — 2* 2
— — 5353398 358
22 * * 5 2 — *
535253 25525333 353 53
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2 —2 82 57552 52 57
58 33337 —57733383335
385333333353 333235388 53353.333333
——— ——— 525235
329552353873 533. 5 493283
172 * 258— —— 222 R5 5—323..72 *
223 I552 3332. 38 88538 23 2 **
2253 753 —33335338334 28822352
22 * 322 325 —5 S* 5 55* 2
—3 326827838253 —8333253*823
—7z 2833835—533 2323533538
—A— 255. 3533 3353 5323555* 252
35335538 32553— 55232239355 33263233
——X ñ2255 5 3 225 2238 —8323
—A —* 8 J 35 —8 52 5
33 553*722 —* 2532532873 282
5555 3333333355
3 —2 — 2 * * 35
25333 2833532538* 5333353533233255
28 — — — — — —A — — —
* 585 —— 23335 232 A *35533 8
222827 32. 53334—857 558 — 73
1538255 —333—385 33358383835
212823 233 23325 335 A 2. 8*
„3— 2 3533*33 333 —
532 39 38 32338* 125553 3*227
* * — * 3 * *
88 5252 3383385 — z 3 5 2.24 52233
—— —E — * 3 38 328
27 52 — 55 2 532 —— 323,5
7 S. 7 2 —— G — 2 2.2 3
22 553 — 2 28 — 8
257 5235 268 222 13553 *5 3
383 —338323833 235333332685—8

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        J —D —
Der Skt. In * berter Anze iger (und das mit dem Hau tdlatte verbundene Unterhaltungsblatt, mii ver Dieutiags⸗ Donnerstags⸗ und Sonnta
Rummer erich⸗int wo hentlich vi er mal: Di J ai Donne r Atag, Fras ta g enid Sonntag, Asonnementapreis vierteliahrig 42 serzr. oder
1 Mark 20 R.fa. Anzrigen werden it SKrir. vredrelspalstge Zeile Glattschrift oder deren Raum berechnet 55
— — — —— — —— — —
MRA4.. Eamniag den 20. Marng 1875
9— —
—— 4 J —32* a*8 * :. .
7* 53 Deutsches NReich. w F * — F Bexlig 14. Maͤrz. Im Mai wird det Czar am hiesigen
ee * 2 6... dofe gum Befuch erwackete Es wird alg heslimmt, angenommen,
Mänchen, 16. März. Das Staalsministerium, des In- daß wahrend des Sommeraufenlhalts des Czars in“ Ems ein⸗ Zu⸗
aern macht auf das neuerliche erere re * ammeatunft der drei Kaifer stalfinden. werde, A 3
Kel⸗ und Einsechtel · Talarastücke mit dem Bemerlken aufmer p r α..N. Ir. r.y 5
ger gewerbsmaäßige Zuwiederhandlungen nach 5 B xtig, Ib RNau Der Kaiser macht⸗ —
An. 1 übjag Mdes Mangsesesed vonn Jag 1873 dit Gerde Wusfate nmac. dam Ichin. Uinwohthein —aberatd sämnnnne a u
rafe bis zu 150 Mack oder mit Haft bis zu 6 Wo hen bestraft Bublitum und enipfing den Laiset mit lautem Zurufen. Die
verden. Iye Wigee? Mage Stien— Abondenn eisctin wird arn. noragen Tage, an welchem nie vor 88 Jahten
A —
3 urteau“ meidet: „Dem heutigen Ministerrathe wohnle der Kriegs Zierher kommen empfougen. Aus gleichem Ralate haf das
minster nicht bei. Wegen seiues allenfalisigen Nadholgers sind febeude bierte Garde⸗Grenadier⸗Regiment ——
Unterhandlungen eingeleitet, aber es isl nicht unmoglich daß Fehr. lin Amman ditten Officiete beordert, Ihrer Vesine die v
— D h der Regim mig un dem Gadeniüade neuhetminhen
7mn chen, 18. Vlärz. Ueber die muthmaßlich; Besetzung Dem gestrigen parlamentarischen Diner des Fürsien viemard
des Possen des Kriegsministers erfährt die Süddeutsche Presse vohnten der Minister des Junern, Graf Eulenburg, der Unter⸗
Beneral v. Maillinger habe das ihm angeiru gene Poriefeuille sofort Staatssecretär ODr. Friedbery und die Abotordncien ————
ind bestimmt ausgeschlagen, ebenso der Bevollma vtigte beim Bun Braf Koͤnigdorff. Graf AcoLudendorf, —
zesrath Generalmajor Feies. Als für den Posten iu Ass sicht ge reiconserbativen Fraktion, ferner Graf Limburg⸗Stirum, v. Wedell⸗
acinmene Militärs werden noch genannt die Generalmojorß Hein Mal chow. v. d. Goltz, Graf — DD ——————
leth und v. horn. nenconservatipen Froction, Fritze von der nationalliberalen und
Die prolestantischen Geistlichen der Pfalz haben eine Eingab Allmach und Lutleroth von der Fortschritts⸗Fraction ba ie
cn die Kammer der Äbgeordneten mit dem Petittum beschlossen Fürst, dessen Gemahlin und Tochter enfais a hee Tasn mt
ahin wirlen zu wollen, daß die Veroidnung vom 20. Aug. —1817. ahmen, war ungemein munker und guter Dinge; er geht vor
ie Organisation der Schulen betr., nach welcher der Ortsgeiskliche Oftern. jedoch nur zu achliä aigem Aufenlhalt, —
is solcher Lohalschulinspektor ist, als nicht —A kehrt dann nach Berlin zurück — *
Jalibar aufgehoben werde. Unter den Motiven für die Unhaltbarleit Berlin, 16. —ãB——— achtichten über Lasker's Be—
vird angeführt: a) die Schulgemeinde, die sich darch ihre berufe finden lassen noch sehr zu wlunschen. Laker war es bekannuich
nen Verireter gegen die bisherige Schulaufficht offen ausgesprochen selbst. der wie prophetisch darauf aufmerlsam machle, daß uner
jabe; b) die k. Regierang, welche durch alle ihre dle. Schule be⸗ der übertriebenen Acbeitslast Minisster wie Abgeordnete zu unter⸗
reffenden Verordnungen und Anordnungen der nämlichen Ansich liegen drohten. Die angestrengte Arbeit geht aber ununterbrochen
jelhupflichten scheine; e) die Lehrer weiche überhaupt die Tren- fort, nicht blos in dea offentlichen Sitzung n, sondern namentlich
vung der Schule von den Kirchen fordern: 9h) die Geistlichen in den Commifsianen. Man sieht den Ahgeordneten die Abspanm
selbet, die dem Allen gegenüber auzer Stand seien, in ersprieß nung und —A an, und leider dezeugen ũbereinstimmende
aͤcher Weise dem Wohl der Schule zu dienen. — Ferner wirt Berichte, daß auch unser vortrefflichet Minister Falk de —*
aoch in den Motiven bemerlt, daß die Menge geltender Schul gesetzten Anstrengung zu unterliegen dioht Sr —J——
Jerordnungen und der Mangel eines Schulgesetzes es einem jeden und vermochte neulich im Abgeordnetenhaufe kaum noch fließend und
Schulinspeltor unmoͤglich machen, etwas Tüchtiges zu leisten. Auch ohne Unterbrechung zu sprechen. Es waͤre wohl Zeit für ihn
ei nicht zu erwarten, daß das Verhältniß mit der Zeit sich bessere rechtzeitig an Schonung seiner Gesuudhheit zu denken. Laster hat
pielmehr daß es fich verschlimmere und daß auch neue Verordnun- es bereis Lingesehen, daß er sich bisher zu viel zugeniuthel habe
gen den tiefen Schaden nicht heilen würden. Daher erachten es und ha: erllärt, daß et seine Thätigkeit künftig beschränken werde,
die Pfarrer als eine Forderung ihret Ehre und Würde, die Be Und wenn er elwas sagt, so kann man gewiß jea, daß er
eitigung des disherigen Verhältnisses auf gesetzlichen Wege“ zu ernstlich meint und auch ausführen wird. Die Osierferien bringen
erstreben. ee, kine sehr wunschengwetthe Pause. bin. 3)
Vom Niederrhein. Die Nachrichten aus den Eisenindu Be rlin, 17. März. Der Erzbischof von Köln hat uaterm
—XXVO ardßerer 10. März im eigenen und im Namen feiner Amtebrüder —*58
Werke haben in der letzten Zeit nicht nur bedentende Lohnvermin Protest an das Abgeordnetenhaus gegen das Gesetz über die Ver—
erung, sondern auch Entlassungen von Arbeitern vorgenommen valtung des katholijchen Gemeindekirchenvermögenz mi dem An⸗
»der doch in Aussicht gestellt. Aus Hochfeld bei Duisburg wird rag auf Ablehnung des Gesetzetz gerichtet. Der Protest if in feht
jogar herichtet, daß die dortige Hütte „Vulcan“ ihren jümmtlicher zemäßigter Sprache verfaßt. Er fiellt sich auf den St andiput
Arbeitern geküüdigt hat und vollständig auszublasen beabsichtigt daß das Kirchenvermoͤgen nicht den Kirchengemeinden, sondern der
Die betheiligten Handelskammern werden von verschiedenen Seiten wirche zustehe, daß diefe durch den ·Gesetzentworf in ihrer S utst
nufgefordert, in ihren Jahresberichten die Nothwendigkeit der Fort ständigkeit schwer beeinträchtigt werde, baß endlich wesenniche ind
dauer der Eisenzoͤlle zu betonen und zugleich in diesem Sinne unveräußerliche“ Rechte der datholischen Kirche dadurch ver lezt wer⸗
Petitionen an den Reichsstag und Bundesralß zu richten. Es wäre den, so daß der staallichen Gesetzgebung die Competengz zu
möglich, daß die fast ganz darnieder liegende Eisenindustrie auf solchen Gesetz mangle. Er ersucht daher das Haus „ebenso ehrer⸗
diesem Wege in etwas gehoben würde; wenn jedoch eine allseitige bietig als dringend,“ den Entwurf abzulehmen.
und gründliche Besserung eintreten soll, dann wäre der Rath am Berli n, 17. März. Die Pon⸗ sqrribt: Spanien ver⸗
Platze, daß nicht nur die Maßregel der Zollbefreiung, sonde rn langt die Auslieferung des in Deutschland sich aufhaltenden In⸗
überhaupt die ganze moderne Gesetzgebung eingestellt werde. — Aus fanien Don Alfonso, Bruder des Don Carlos, wegen gemeiner
dem Kreise Kempen laufen Klagen ein über die ungünstige Lage Verbrechen. Das deutsche Reich hake keinen Auslieferungẽ vertrag
»er Sammetweberei, welche dort in früheren Jahren in beson: mit Spanien, wohl aber denische Einzelstaa:'en. Die nach den
ꝛerer Blüthe stand und für die meisten Orte die Hauptquelle des Verkrade mit Bayern vom Jahre 1860, win — 5—
krwerbes bildet. In Dülken haben beceits mehrere Fadriken sich Art. 7) erforderlichen Urkunden seien bereils eingegangen. — Die
ezwngen- Gesehen, in Sanmethand den Lohn um 20 Pfennige „Nordd, Allg. Zig“ schreibt: Aus zuverlässigsetr uell⸗ lann
jer Meter herabzusetzen, wodurch ein betraͤchtlicher Ausfall für die rersichert werden, idaß die von Londoner Finanzkeeisen verhreitete
Arbeiter bedingt ist. stachricht, daß für Rechnung der deutschen Reichsregierung dort
        <pb n="174" />
        erhebliche Goldankäufe bewerkstelligt würden, jeder Bogrundung
entbehrt. — ain er

Serlin, 17. März Wie man aus Paris meldet, wird
Fürst Hohenlohe morgen nach Berlin abreisen. Er bringt seinen
altesten Sohn nach Berlin, welcher als Frweiwilliger in ein Gar;
de Cabalerie⸗Regiment eintritt. Fürst Bismarck soll — wie der
Wes.⸗Ztg.“ geschrieben wirtd — zum Herzog von Lauenburg ert
nannt werden.

England. —

Im südlichen Wales werden Unruhn anläßlich der Arbeits⸗
sperre ernsilich befürchtet. Militär wied bereit gehalten. — Es
finden hier Pferde⸗-Ankäufe für Deutschland statt. In diesen Tagen
geht ein gißerer Transport von jungen Pferden aß.

G. fr. Pr.)

London, 17. März. Der gestrige Geburistag des Prinzen
Louis Napoleon wurde in Chiselhurst schr still begangen. Der
zaiserliche Prinz, die Kaiserin, Vrinz Lucien und der Herzog von
Bassano wohnten einer stillen Messe bäi.

Spanunien.

In San Sebastian ist, wie man der Voss. Zig.
mittheilt, eine Nachricht eingetroffen, die unter der spanischen Be
pöllerung große Freude erregt hat. Der Deutsche Kaiser hat durch
das dorlige dertsche Consulat den Leuten, welche die Maanschaf
des Gusiav? gerettet haben, eine Gratification von 300 Thalert.
auszahlen lassen. Dem Lootsencommandeur aber, der sich gan;
peciell verdient gemacht hat, wird als Audenken an seine That ein
Fernrohr vom Deutschen Kaiser verehtt werden. — Was die Ent
fchaͤdigung für Schiff und Ladung betrifft, so hat sich die Mad
rider Regierung dazu verstauden, nachdem sie eine Zeit lang aller
lei Ausflüchte gemacht hatte in der Voraussetzung, sie brauche fül
das, was die Tarlisten gesündigt. nicht einzustehen. J

Madrid. 16. Wärz. Durch k. Decret ist dem Herzog vor
Moniypensier sein militärischer Grad in der Armee wieder verliehen
worden.

Nach Berichten der „Pall Mall Gazette“ befindet sih der spa
nische Staatsschatz im Stadium galopp rrender Schwindjsucht. Zu
den Kriegskosten gesellen sich die Bedürfnisse des Hofes und start⸗
Rimessen nach Paris füc Rechaung der Noͤnigin⸗Mutter Ifabella
Es geht eben Alles auf die Staatsweide, so“ lange die Sonne
scheint. Die Truppen im Norden beschränken sich auf eine, schwa
he Defensive. Durch Logtono passiren täglich geoße Transportt
hon Reservisten, die, dem Gesetze gemäß, ihrer Dienstpflicht ent:
lassen sind und in die Heimath befördert werden. Den Leuten sieh
man das helle Vergnügen aus den Gesichtern leuchte.

Italien.

Rom, 6. März. Das bedeutungsvollste Ereigniß für die
Stadt Rom ist die gestern Mittag erfolgte Einweihung der ersten
Freimaurerloge in der Via della Valle. Vier Jahre lang hatte
man sich vergeblich bemüht, ein solches Werk zu Stande zu brirger
und die klerkalen Blatter wiesen mit Schadenfreude darauf hin—
bdaß in Rom kein Boden für ein solches Werl des Teufels vor
handen sei. Die Morgenblätter sind heute angfüllt von der Be
jchteibung der Einveihungsfeier und den Schilderungen der inneren
Finrichtung. Ich übergehe die letztere und benerkle nur, daß sich
dieselbe ganz an die Logen des französisch n Grand Orient an
chließt. Die Organe der Jesuiten speien Feuer und Flammen
Ider die Profanation der heiligen Stadt durch den Tempelbau
hrer vermeintlich ardßtea Feind⸗ J

Swurgericht der Pfan
¶. Duartal 1875.)

In den Sitzungen von 12. 13. und 14. März wurde vor
dem Schwurgerichte zu Zweibrüden gegen Joseph Scheingraber,
16 Jahre alt, quiesc. Rebenzo amtsverwalter in Speier, und
sticolaus Thiermann, 801 Jadr alt, quiesc. Rebenzollamtscontroleu.
daselbst, wegen Unterschlagung amtlicher Gelder mit Fälschung von
Rechnungen, Registern und Büchern verhandelt, dieselben von den Ge⸗
schworenen schuldig erlannt, und Scheingraber zu 7 und Thiermann
u 17 Monaten Gefänganis veruribeilt.

Verwischres.
7 Zweibrücdckn, 17. März. Dem pfalzischen Gewer
bemuseumsvereine sind weiter beigetreten:
L. vier Persorꝛen mit dem statutenmäßigen Jahresbeitrag 24 M
2. eine Perfon mit einem Gründungsbeitrag von 80 M.
gdie Gemeinden: a. Hornbach, b. Blieedalheim, e Beeitfurth
mit dem statutenmäßigen Jahresbeitrag don 4 M.
—XL—
nahme von einigen Gulden aus der Ladenkasse durchgebrannten
heiden Kaufmannslehrlinge find in Cobleuz abgefaßt und wieder
hierher ttausportirt. — In der Sitzung des —XE
bom Gestrigen wurden etwa 50 Personen aus den Kentonen
Welistein. Lauterecken. Kusel, Otterberg, wegen Entziehung vom

Eintritt in den Dienst des stehenden Heeres zu je 100 Thaler
eventuell je O90 Tagen Gefängniß verurtheilt.

. . 6 (Kais. Ztg.)

F In Kaisers bautern starb am Morgen den 18
März derek. Advokat-Anwalt Franz Sto dinger, 69 Jahr⸗
alt. — —

Winnoveiler, 17. Mär z. (Actienbrauerei.) Heut⸗
wurde in der hiesigen Actienbrauerei der erste Biersud gemact,

JF (faisrsl. 3.)

Neustadit. 17. Marz. Die Lucca kommt! Wir sind
heute in der angenehmen Lage, die erfreuliche Mittheilung zu machen.
daß Frau Lucrca im Saalbau in Neustadt singen wird. Aml
Ofierlage Nachmittags findet das Concert unter Mitwirkung der
Herren Hrermann und Wallenstein aus Frankfurt a. M. im Saat
bau stati, wobei Frau Lucca viermal auftreten wird. Allem Au
scheine nach giebt es denselben Sturm auf das Billet⸗Bureau wi
Aberall, es ist deshalb zeitiges Belegen der Plaͤtze dringend an—
zurathen. In der Gottschick-Witier'shen Buchhandlung sind vor
Freitag an Billete zu haben: Die Preise sind, wie verlautet. 3 ff
z0 te., 2 fl.80 tr. Ifl. Z0 klt., f..

7 Frankenthal, 17. März. Heute Morgen war Se
Erc. der Regierungsprasident v. Braun in unserer Stadt, um du
aiserglode zu besichtigen. Derselbe war sehr erfteut über den ge—
lungenen Guß und drüfte unserem Meister Hamm wiederholt seine
volle Anerdennung auf die freundlichste Weise qus.

pFrankenthal. In der Woche nach Oftern soll die
Ueberführung der Kaiserglocke nach Köln vor sich gehen.

. In dayna starb am 11. ds. der alieste Mann der Ge⸗
meinde, Ramens Philipp Jakob Leonhard. Er war am 5. Sept
1783 ju Gleisweiler geboren und erreichte somit ein Alter von
91 Jahren, 6 Monaten und 6 Tagen. — Der Verstorbene hatte
als Militäcbäcker die Feldzüge unter Napoleon J. mitgemacht.

4In den letzten Tagen war im Hafen zu Leimersheim
der Karloffelabsatz ein sehr großer: es wurde per Centner 1fl
bezahlt. —

7 Mannheim. Ein Sperrsitz zu dem Gastsblel der Fray
ducca tostet I0 Mark — 8 fl. 50 r.
dDas Areiscomite des landwirthschaftlichen Vereins de⸗
ßfalz hat beshlossen, nur solchen jungen Leuten ein Stipendiuw
hehufs der Erlernung der Obstbaumjzucht zu verleihen, von welchen
iicher ist, daß dieselben fich in der Pfalz niederlassen. Zu dießem
Behufe haben sich dieselben durch Ausstellung eines Reverses ver⸗
indlich ju machen, das Stipendium an das Kreiscomite zurückzu⸗
zahlen, wenn sie innerhalb 5 Jahren nach beendigter Lehrzeit die
Pfalz verlassen sollten.

7 Ju der t. Münzstätte München wurden in der Woche vom
7, bis icl. 13. März ausgeprägt: an Ernmarkstücken: 264,0)0
D; 20Pfennigstücken: 69. 6000 M.; 10Pfennigftücke: 1680 M.“
zPfennigsiücke: 7320 M.; 2Pfennigstücke: 3432 M. und 1Pfer
aigstücke 714 M.

FMünchen, 183. März. Das vom Pfarrer Mahr eingereicht
Bnadengesuch um Umwaudlung der ihm vom hiesigen Schwurge
richt wegen Beleidiguag des k. Bzirksarztes De. Pach naier uud
des k. Landrichters Dennerlein zuerkannten 8 monatlichen Gefäng
nißstrafe in Festungshaft, event. Verminderuag der Dauet G⸗
tängnißstrafe, ist abschläglich beschieden worden.

p Mänchen, 165 Marz. Dem Vernehmen nach hat da
Finanzminssterium sämmtliche Finanzämter und Kaffen, insbe
ondere die k. Rentämter angeweesen, die Dreitceuzerstüce süddeut
chen Geptaͤges, ohne Rüchsiht darauf, ob sie abgeschl ffen sind oder
nicht, bei Zahlungen anzunehmen, abet nicht mehr auszugeben, sor
dern an die Kreiskassen einzuliefern.

Manchen. Die Geburtstagẽfeier des Kaisers Wilhelr
von Heutschlaod wird diesmal hier nicht so unbemerkt vorüber
gihen vie in den Vorjahren. Der „Deutsche Kriegerbund Mün
hen? wird dieselbe unler großerx Betheiligung bürgeclicher Kreif
am Vorabend. den 21. d. deim „Kreuzbräu“ begehen und Land
tagsabgeordneter Dr. Sepp hiebei die Festrede halten.

FWurzburg, 15. März. Beim hiesigen Examen de
Einjährig Freiwilligen haben von 37 Theilnehmern 13 bestander
sind mithin 23 durchgefallen. I

f In der Naähe von Sqzwabach wurde Nachts ein kroatische
Mausfallenhändler überfallen und seiner Baarschaft (40 fl.) beraub
Die Thäter sind unbekannt.

f Eugen Block, stud. jur. aus Beuthen, welhher den Str
denten Lang in einem Pistolenduell zu Etlangen erschossen-hat un

von Schwurgerichtshof von Mitlelfranken wegen Vergetens de
Zweitkampfes zu Jahr Gefangniiß derurtheilt worden ist, sol
am Schluß des Wintetsemeslers seine Sttafe autreten, hat sich abe
zuvor das Leben genommen.

f In Schlettstadt fand man vor einigen Wochen ber
Astragen der Festungswälle, einen alten, etwa Une Meler hobe
        <pb n="175" />
        in mit sehr deutlich erhalkenem Hoheitszeichen, nämlich dem
— — und der Jahres zahl 1624. Der, Stein in
Fieser Form stammt also aus der Zeit des dreißigiahrigen Krieges,
in dessen Folge die deutsche Reichsstadt Schlettftadt 1632, nachdem
sich die kaiserlihe Garnison aufs tapferste vertheidigt hatte, den
Schweden übergeben werden mußte.

Der deutsche Kriegerbund hält in den Pfingstfeiertagen
seinen vierten Delegirtentag in Stuttgart ab. Es tagen gegen⸗
wärtig in der Zeit bis Ostern in feinen 84 Bezirks-(Provinz)
Vorocten die Vertreter der Krieger-- Militär- LTandwehr- und
Peterauen⸗Vereine, um sich in Beteeff der für den Delegirtenlag
zu stellenden Anträge schlussig zu machen. Insbesondere ist es die
Stiftug einer Wiltwen⸗ und Wui en-Unterstütßungskass, welche in
diesem Jahre den Kernpunkt der Verhandlung bildet und die ein
erneuter Mahuruf an die Vereine dieser Art, welche dem Bunde
noch fern stehen, sein wird, sich demselben anzuschließen. Der
deulsche Kriegerbund zählt jetzt schon annäternd 8600 Vereine mit
30,000 Mitgliedern aus allen deutschen Staaten, verfolgt unter
Ausschluß aller Politik nut humanitäre Zwecke und hat au; fezner
scasse, welche durch einen Jahresbeitrag von 20 Reichspfennig pro
Mitglied gebildet wird, schon dielen seiner Mitglieder in Unßlück—
und Krankheitsfällen ausgiebige Hilfe geleistet. Das Ziel, welches
der deutsche Kriegetbund anstrebt, ist, die Krieger und Veleranen
der Neuzeit durch einmalige und fortlaufende Unterstützungen aus
seiner Kasse in Roth und Alter vor dem Versinken in das Elend
der Bettelei zu bewahren. Gleichzeitig wird die Centralisation dieser
zumanitären Bestrebungen, welche die Selbstständigkeit der einzelnen
Vereine und Landsmannschaften in keiner Weise antastet, wesentlich
zur Starkung des deutschen Nationalbewußtseins unter seinen Mit
gliedern beitragen.

f In Koln find falsche 20-Pfennigstücke aufgelaucht. Der
stern besteht aus Eisen, der mit einer dünnen Silber⸗ oder der
gleichen Hülle umzeben ift. Die Prägung ist den ächten Stücken
tauschend aähnlich, nur sind diese etwas dünner. J

f.Ein Distanzritt zwischen Petecsburg und Wien.) Russische
Gardeofsiziere beabsichtigen einen gemeinschaftlichen Wettritt von
Petersburg nach Wien zu unternehmen. Die N. är. Pr.“ er
fährt h erüber Folgendes: Di⸗e Idee eines solchen Wettrittes besteh!
noch unter den betreffenden Offizieren in Petersburg und soll sofoch
mit dem Eintritte der mildecen Jahreszeit ausgeführt werden.
kinstweilen üben sich Roß uad Reiter zu. dieser Kraftleistung eir
and werden auch schon Versuchsritte gemacht. Einen soichen un—
ernahm foeben ein Rittmeister des Cabalier-Gardetegimenis, Med
piedoweslh, mit seinem Reitlnecht mitten im Winler von Peters
burg nach Moskau. Beide legten den Weg — 700 Werst — in
neun Tagen zurück und kamen wohlbehalten am Zielt an, wobei
die Pferde, beide donische Race. auffallend wenig gelitten haben
Der schwierige Ritt war mit einer Menge von Hindernissen ver
bonnden.

fFLondon, 8. März. Den Guündern der schwindelhaften
„Gesellschaft zur Versicherung gegen Verluste auf dem Turf,“ die
eine lange Zeit ihr Wesen in 92 in Graccchurstestreet, Cith, trieb
und die auswärtigen Journale mit ihren trügerischen Auuoncen
überschweinnite, ist nunmehr das Handwerk hoffenilich für immer
gelegt worden. Am Sonnabend standen vor dem Zuchtpolizeige
richte der City im Mansion-douse zwei Individuen, Ramens Wil—
liam Henry Walter und Edward Murrah, unter der Anklage, in
gesetzwidriger Vereinigung mit andern Personen auf dem Kontinent
Leute in Frankreich, Ital sen, Deutschland und Rußlaad, darunter
Herrn Hoffmann, Hotelb sitzer in Hannover, beschwindelt zu haben.
Rach einem Dritten im Bunde fahndet die Polizei noh. Aus
den Prozebakten geht hervor, daß Walter ein bereits vielfach be⸗
strafter „betting man“ ist und daß die hochlliagenden Namen

der Präsidenten, V'ae-Präsidenten und Direktoren der Gesellschaft
auf dem Prospekt entweder ohne Ermächtigung benugt wurden oder
dem Reiche der Mythe angehören. Obwohl das Publikum im Aus
lande rechtzeitig gegen den Schwindel gewarnt wurde, scheinen doch
ehr viele Leichtgiäubige in die ihnen gestellte Falle gegangen zu
sein, denn nach den Ungaben des öffentlichen Anklägers haben die
Angeklagten durch ihre schwindelhaften Transaltioneg im Ganzen
über 18,000 Pfd. Steil. eingeheimst. Die weiteren Gerichts—
pethandlungen werden wahrscheinlich weiteres Licht über die sauser⸗
„Versicherungsgesellschaft“ berbreiten.

Paris, 15. Mätz. Der ehemalige Priester Vidal, der
sich vor dem Pariser Zuchlpolizeigericht wegen trügerischen Mes—
senhande!s zu verantwotten hatte, ist zu zehn Jahren Gefängniß,
8000 Fr. Strafe und Verlust der bürgerlichen Rechte auf zehn
Jahre, seine Mitangeklagten, die Priester HAumeau und Lacombe
sind in contumaciam, der Etrsiere zu dreijährigem Gefängniß und
10oo Fr. Buße, der Letztere zu zwei Jahren Gefängniß und 400
Fr. Strafe verurtheilt worden.

—
stonstantinopel, 4.

(Fränk. K.)
März. Der Levant Herald ven

gestern bringt über die Berwüstungen, welche die Hungersnolh in
Kleinasien angerichtet, eine Tabelle, aus welcher hervorgeht, daß
die 170 Ortschaften des Regierungsbezirks Keslin, welche bor zwei
Jahren 52,000 Einwohner halten, jetzt nur noch 25,000 zählen;
gestorben waren 20,000 und ausgewaändert 7000. In 48 Ort:
schaften der Provinz Augora sind von 16,990 Menschen 4997
gestorben und 2642 ausgewandert; der Viehstand ist don 2206
auf 427 Ochsenpaare, von 81,240 auf 3312 Schafe zusammen—
geschmolzen. (K. 3.)
fCJagdgeschichten aus der guten alten Zeit.]) In der
Wetterau sah man 1666 einen Mann, mit Ketten auf einem in
dem Saal weidend'n Hiesch geschmiedet, blutig und mit zertissenen
Gliedern, der ohne Unterlaß aubrief, man moöge ihn doch lodten,
indem er schon in dre tägiger Marter auf dem Hirsche läge. Ein—
anderer Jagdherr zwang einen Bauer, einen von ihn geschos⸗
senen Hasen mit Haut und Haar stehenden Fusses aufzuessen, da⸗
rüber derselbe verstorben ist. Audece liefzen den Widdieben die
Augen ausstechen oder wie Erzbschof Michael von Salzburg, sie
in Hirschhäute einnähen und von Huuden hetzen und zerreißen.
Ein pommei'scher Edelmann tyranussirte seine Jagdfroͤhner der⸗
gestalt, daß sie Gott dankten, wenn sie bei der Heimkehr von der
Jagd sich noch im Besitz ihrer Nasen und Ohren befauden. Als
deshalb der Pfarrer auf der Kanzel eine Rüge auszusprechen wagte,
ließ ihm der Edelmann sagen, wenn er noch einmal solch' ein unn“thzes
Maul aufrisse, würde er ihn prügeln wie einen Hund und zuw
Dorfe tzinausjagen. Als der Edelmann gestorben war, sahen ihn
aber dafür auch seine Bauern als höllischen Jäger mit einer heu⸗
senden Meute Wald und Flur durchziehen, ein Schicksal, das die
Erbitterung der geknechteten Unterthanen insgemein jedem abschei⸗
denden Dorftyrannen octroyirte. Wie beschwerlich aber Jagdfrohnen
waren, dafür sprechen noch viele Ueberlieferungen. So gab es in
stur⸗Sachsen ein Verbot, nach welchem die Grundherren und Jagd⸗
bediensteten angewiesen werden, die Jagdfröhner, wenn sie sonst
das Ihre thun, nicht grausam zu průgeln, übel zu traktiren und
wohl gar mit dem Pferde über den Haufen zu rennen, und wenn
einer von einem Schwein geschlagen würde, oder sonst verungluͤckte,
sich gegen die Witt ven und Waislein mild und gnädig zu bejeigen.
Ferner sollen sie dieselben zu rechter Zeit wieder heimgehen
lassen, damit, wenn sie einige Tage auf der Jagd gestanden, sie
nicht aus Mangel an Lebensmilteln verhungern, erkranlen oder im
Winter gar im Schnee sticken bleiben und erfrieren möchten.
Ferner sollie darauf gesehen werden, daß die Jäger, nach ihrer
bösen Gewohnheit, die Bauern nicht uͤnmenschlich prügelten, indem
manche solcher Jagdbediensteten einen Hirsch hoͤher hielsen, als einen
Menschen, und beim Hasenjagen, Hetzen und Vogelbeitzen die be⸗
stellten Aecker betreten und die Feucht zerschleisften. Deshalb,
schließt der Bericht, sollen die Jäger, Foͤrfter und Wildmeister,
wenn nicht die Noth erfordert, daß sie scharf sein, indem die
Bauern heut zu Tage oft gar trotzig und ungehorsam sind, durch
Leutseligkeit und Milleiden, doch oöohne der Herrschaft Schaden, sich
in gute renomes setzen, damit sie sodiel als möglich des Nimrods
und Esau's Thaten von sich abwälzen und nicht noͤthig haben
nögen, daß sie nach ihrem Tode sich in eine Mönchskutlen verstecken
lassen, wie jenes hartherzigen katholischen Jägermeisters Wittib ge⸗
han, die, nachdem ihr Mann gestorben, ihu iß eine Kapuziner«
Zutten einnähen lassen. Als aber dieses ein Bauer gesehen, fing
er an und sagte, die Jägermeisterin muß geweß meinen, der Teufel
sei so einfültig, daß er seinen gewesenen Compano, bden Bauern—
Schiudern in Mönchskleidern nicht erkennen sollte. Darob hat ihn
der Graf, als solches ruchbar worden, acht Tage lang in den
Thurm legen lossen und mit Geld gebüßt.

F Das seltene Schauspiel der Verurtheilung eines Knaben
sum Tode durch den Strang jpielte sich neulich im Obersten Ge—
richtshofe von Boston, vereinigten Staaten, ab. Der unglückliche
Verbre cher — schreibt der , Rewyork Herald“ — war Lisse Po⸗
meroh, der „junge Teufel,“ der jüngst der Ermordung eines kleinen
Knaben Namens Millan überfühtt wurde, und auch geständig war,
ein fleines Mädchen Namens Kalie Curran hingeschlachtet zu haben.
Er ist derselbe jugendliche Unhold, der vor einigen Jahren so viele
Zinder in den Vorstädien von Boston marterte. Die herlömmliche
Frage des Gerichtshofes, qb er etwas gegen seine Verurtheilung
‚um Tode einzuenden habe, beantworlete er verneinend. Dir
Präsident des Gerichtshofes fällte hierauf das Todesurtheil, das
der Verbrecher mit der größten Gleichgiltigleit und ohne eine
Muskelbewegung anhoöͤrte. Der „Herald“ beswerfelt, ob er begnadigi
verden wird.

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Der Dr. med. C. Pauti von Landau ist zum 4. Assistenz⸗
Arzt an der oberbaherischen Kreisirrenanstalt ernanm worden.

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. Veutsches Neich. 3Echwurgeriebt der Pfati ꝛe
8 .. 48 6* . gn — J—— ————— J . Quartal 1875. bnνι αα 238
M'ü hcheu 17. Marz.Dir Tll, Ausichuß der. amner Zwerbrücen. 15. Marz.. Die Keunge· Verhandlung is
r Abgeordneten hat beute Zormittags die Wahlkreiseintheilung jerichtrt gegen 1) Nikolans Gillenberg 22 Jahre alt, Tagner aus
zurchberathen. Die Eintheilung des Regierungsbezirks Schwaben dilly⸗la⸗ Montagne, und2) Eugtn Klein 20 Jahre alt, Fabrilk⸗
purde unverändert angenommen; in der Rheinpfalz pourden auf irbeiter aus Vitry⸗le⸗Francais, wegen Raubes, und überdies gegen
Antrag des Abg- Dr. Lonis die Bezirle Landau⸗Germersheini villenberg wegen Widerstandes gegen die Staalsgewalt. Der
ind Edenkoben⸗Neustadt pereinigt und die nach dem, Regierungs— Fabrikarbeiter Franz Walz, ein Mann von 53 Jahten, hatte am
Hᷣrschlage zusammengelegten Bezirke Speier⸗Ludwigshafen wieder 21 September vorigen Jahres, kurz nach 6 Uhe Morgens,fich
enrenni. Die Berathungen des Ausschusses heute Nachmi:tags on seiner auf dem Hems hof vei Ludwigshafen befindlihen Woh ⸗
ortgesetzt und morgen beendigt werden. Es ist demnach Aussicht mug auf den Weg zu Jeiner Arbeitsstätte, der Düngerfabrik von
horhanden, daß der Landtagswahlgesetzen wurf noch im Plenum rederle, Michel u. Comp., begeben. Er war kaum einige Schri ue
zur Berathung gelangt; daß er angenommen werden wird in jedoch zegangen, da begegnete er z Li Vurschen, von welche m ihm der
öchst unwahrscheinlich. (A. Z. ine, der Angeklagte Gillenderg, daher belannt war, daß derselbe
Mündeev, 18. März. Nach Allem, was wir heute ver- zuch in der Düngerfabrik eine Zeit lang gearbeitet hatte; der andere
nehmen, ist kaum mehr Awrifelhaft. daß dem J. Kriegs ninistet var der Angeklagte Klein. Gillenberg redete den Walz an und
Fehr. v. Prankh der w ederholt erbetene Rüdtritt vom Amte in prach ihm zu, mit ihm zu gehen, da unten sei roch eine Fabrik,
Fen nächsten Tagen wird genehmigt werden. Es finden auch be- 1 welcher man mehr verdiene als in der Düngerfabrit er wolle
is Unterhandlunngen wegen eines Rachfolgers für denfelben elbst mit ihm in die Fabrik gehen, wenn er einen Schnaps zahle,
tatt und bezeichnel man in dieset Beziebung namentlich den Rom- oorauf Walz unvorsichtiger Weise einging. Nachdem Walz und
Nandeur der 7. InfantericeBrigade,“ Geperalmajor Freiherr von die beiden Angeklagten jn einigen Wirthsbuden auf dem Hems⸗
Treuberg in Würzburg. — Es ist vollständig richtig. daß, wie die, jofe Schnaps und Bier getrunken hatten, gingen fie zusammen auf
Berliner, Post“ mittheilt, Spanien die Auslieserung des in Deutsche em Leinpfad dem Rheimdamm entlang den Fabrilen zu. Die
and sich aushaltenden Infanten Don Alphonso verlangt. Es ist deiden Angeklagten umterhielten sich, unterwegs mehrfach; in
dieses Verlangen an die bayerische Regierung auf Grund des ranzösischer Sprache, welche Walz nicht verstand. Als sie unge⸗
Vertrages von 1860 wegen gemeinen Verhrechens gestellt worden — ahr tausend Schritte gegangen waren, machte Gillenberg den
doch sollen hierin Zweifel obwalten, ob nur jolche oder nicht auch Vorschlag, sich noch ein wenig auf den Damm hinzusetzen, was
politische Verbrechen in Betracht kommen, wegen welchen die Aus- auch geschah. Walz saß in der Mitte, Gillenberg zu seinet Unken,
— erscheint indessen diese Tlein zu seiner rechten Seite. Nachdem fie circa zehn Minuten
Frage als eine müßige, da sich der Infant nicht mehr auf bayer. ohne weitere Unterhaltung gesessen waren, rief Gillenberg seinem
Hebiet befindet, velmehr schon vorgeslern nach Oesierreich we ter Benossen Klein ein Paar franzoͤsische Worte zu, worquf dieser so⸗
zereist st.. 6* drt den Walz an einem Urm pidte und festhielt, während Gil—
Das Begehren der spanischen Regierung nach, Auslieferung enberg den andern Arm fest packte und sich des in der linken
des Don Alphonso scitens Deutschlards, bezw. Bayerns stützt sich Hosentasche des Walz befindlichen Port monnaies bemächtigte. Beide
juf die von den Carlisten unter dem Commando des Don Alpphonso varsen den Walz um, fo daß er auf den Bauch zu —RW
m Juni v. Is. begangenen Greuelthalen, wegen deren Don Al- ind sich das Gesicht auf einem Steine wund schlug, und ergriffen
phonso vom Untersuchungsrichter vorgeladen ist. In Cuenza er⸗ die Flucht. In dem geraubten Portemonnaie hatten sich nach An—
ignete sich bekanntlich der peinliche Vorfall, daß eine Frau ge- gabe des Walz ungefähr 113 fl. befunden.
dert nund so auf einem Esel reitend durch die Stadt getrieben Gillenberg wurde in seiner Wohnurg in betrunklene n Zustande
vurde, wobei der eigene Ehemann auf karlistischen Befehl der Un- noch am nämlichen Tage verhaftet, ex befand sich daselbst in Ge⸗
Jüclichen Stochschläge appliciren mußie. Man darf auf den Ver ellichaft des Klein, der erst am 24. Sepleinber verhaftet wurde,
anf der Sache wohl begierig sin. da ihn Walz in seiner veränderten Kleidung nicht bestimmt als den
Münhhen, 19. Maärz. Wie 'es bestimmt heißt, hat der zweiten Thäter erkannt hatte. Noch eine weitere strafbare Hand⸗
Zönig das Enitlassungsgesuch des Kriegsministers v. Pranchh ge⸗ lung liegt dem Gillenherg zut Last. Als derselbe am 22. Sept.
stern angenommen. von dem Gendarmen Hilschmann von Ludwigshafen nach Franken⸗
Munchen, 19. März. Dir König hat dem bisherigen hal trausportirt und der k. Staatsbehörde, dortselbst vor geführt
Zriegsminister Frhr. v. Pranckh dei Gewäbrung seines Rücktrifts- verden sollte, bat er dringend, ihn nicht zu schließen, worauf der
gesuches in Anerkennung seiner vielen Verdienste den Charakter als Bendarm jedoch nicht einging. Auf der Straße gegen Oggersheim
General der Infanterie verliehen. Der General wird die Leitung prang er plötzuch von der Chaussee die Straßenbbschung hinab
des Kriegsmimsteriums dis zur Ernennung seines Ltachfolgers noch ind juchte zu entfliehen. Von dem Gendarmen in“ furzer Jeit
—EO viieder erreicht, stellte er sich gegen diesen und schlug ihm mit den
Munchen. Wie das „Vate“land“ hört, sollen die Neu deiden gefesselten Händen das Schloß der Schließlette in des Ge⸗
wahlen sofort nach Auflösang der Abgeordnetenkammer im Laufe icht oberhaib des ünken Auges, so daß demselben alsbald das
des Monais Mai statsinden. ziut herunterlief. Hierbei muß es ihm gelungen fein, sich der
Stuttgart, 19. März. Gestern Abend fand zu Ehren delte zu entledigen, denn er hatte auf einmal die Hände frei,
des Geburistages des Kaisers ein zahlreich besuchtes Banket hie- oerfetzte dem Gendarmen einen Schlag und suchte ihm das Ge⸗
ger Bürger im Saal der Liederhalle unter Vorsitz des Ober⸗ vehr zu entreißen. Dann sprarg er davon über eine Kirchhofs-
dürgermeisters statt. nauet und verbarg sich im Felde. Dort wieder aufgejagt, flüchtete
Rraukreich er unter eine Brücke, und als er auch dort entdedt war, sprang
er mit einem Satze in einen doriselbst befindlichen Weiher, wo er
zis an den Hals im Wasser stand. Der Gendarm sprang ihm
zach, gerieth aber unglüdlicher Weise auf Sumpfboden uad befand
ich in Lebensgesahr, aus der er durch einige herbeigeeilte Perso⸗
nen gerettet wurde, die dann auch einen Kahn losmachten und
den Angeklagten trotz seines Widerstrebens und seinet Versuche, den
dahn umzuwerfen, in denselben hineinbrachten, worauf er nach
rudwigshaäfen zurückgebracht und durch einen andern Gendarmen

Paris, 17. März. Heute Abend reist Hert Merh y Colomb
aach Berliu ab. Derselbe überbringt das Dekret des Koͤn gs Al—
hons, durch welches dem Fürsten Bismarck der Orden des gol—
denen Vließes verliehen wurde. Dem Vernehmen der Agence
davas“ zufoe werden die Insignien des Ordens dem Fürsten
hismarck demnächst durch einen Spezialbevollmächtigten überbrach⸗
werden.
        <pb n="178" />
        nach Frankenthal transportitt wurde. Auch bei dieser Gelegenheit
juchte er nehrmals die Kette abzuschütteln und einen günstigen
Augenblick zur Flucht wahrzunehnen. —
Die kgl. Staatsbehörde, verireten durch Staaisanwalt Petri,
stellte auf, daß erwiesenermaßen das Verbrechen des Raubes als
bon den beiden Angeklagten gemeinschaftlihh begangen vorliege;
dieser Raub sei auf einem öffentlichen Wege und demnach unter
erschwerenden Umständen verüht worden. Mildernde Umstäude
seien nicht verhanden. »Gillenberg sei des Vergehens des Wider-
dandes gegen' die Staatsgewalt überführt.
Der Vertheidiger des Angellagten, Gillenherg, Nechtsẽcanditat
Däminler, bestritt, daß Raub vorliege, es fei keine Genalt ange⸗
wandk worden und liege nur Diebstahl vor; Feinesswegk Aiere aber
qualifiierter· Raub dor, da der Weg wahl in verwaltungsrecht
licher, aber nicht in strafrechtlicher Beziehung ein öffentlicher fei
Als mildernde Unssande seicn Die Noth. die vVTwahrloste Erzieh—
ung und die Jugend des Angellagten, sowie die geringe Summe
in Berracht du ziehen.. Die-Beurtheilung des dem, Angellagten
vciter zur Last geleglken Vergehens des Widerstaudes gegen die
Staasgewult seiste der Verthejdiger in das Ermessen der Ge
schworenen.·.
Der Vertheidiger des Angellagten Klein, Rechtscanditat Hecht,
schloß sich diesen Ausführungen, soweit sie auf seinen Klienten an⸗
wendbar wären, an und machte weitex geltend, daß Klein wegen
Mangelhaftigkett des gegen ihnn porgebra gten Beweismate rials frei⸗
zusprechen. Jedenfalls aber sei der Angeklagte Gil.enberg der
Houpithäter und Klein nur Gehilfe gewesen. Mildernde Unistände
feien das jugendlichen Rliet des Ungellagten, seine Mitlellosigkeit,
die Art seiner Erziehumg, der frühe Tod seiuer Eliern und der
zeringe Betrag.
—. Die Geschwosenen nabmen bei beiden Angeklagten qual⸗fizirten
Raub, dei Klein jedoch Beihnfe nerd mindernde Umstände an und
exllärten außerdem den Gillenberg des Widerstandes gegen die!

Ztaatsgewalt für schuldig, worauf der Schwurgerichtshof der
Billenberg zu einer Gesammtzuchthausstrafe von 5 Jahren FMon.
und den Klein zu einer Gefangnißstrafe von 1 Jahrs 8 Monalen
verurtheilte und bei jedem der beiden Verurtheilten die Anrechnung
von 3 Monaten Untexfuhungshaft auf die Strafe aussprach
Berwischtes.

— — —— —

feZweibrücken, 193 März. Wie selbstauf, dem platter
dande die Bedeutung des in der Grüudung begriffenen pfätzischen
Bewerbemuseums, als gemeinsamem Interesse dienend, aufgefaßt
und das Uaternehmen freudig begrüßt wird, davon lieferte die Ge⸗
meinde Ensheim einen glänzenden Beweis, wo fünf Perfonen⸗ mit
Jrundungsbeitrügen von je Bo0ο — α
nebst dem statutenmäßigen Jahresbeitrage von 4 Mark, ferner 12
Bersonen mit dem jährlichen Miegliederbeileage von 4 Mark dem
afälzischen Gewerbe-Museums-Verein beigetreten sind. Ferner sind
dem Vereine mit dem ftatutenmäßigen Jabresbeitrage von 4 Marnd
beigetreten die Gemeinde Ent heim und Irheim.

fSpeier, 18. März. Die Errichtung eines ftändigen,
aber unselbstständigen und zur Pfarrei Contwig gehötigen Vicar a
ktes sür die Gemeinden Nie dere und Oberauerbach mil dem Sitz.
ia Niederauerbach ist unterm 12. dsa. Mis. genehmig
rorden. Gi. *)

VNMVit Inslebentreten des Sommerfahrplane⸗

werden Schlafwagen zum größten Theile in die durchgehenden
Turierzüge eingesteßt; ebenso wird die Wartezeit del Verspätunge
von diretten Schnest- und Perfonenzügen von den einzelnen Bah
derwaltungen einem Uebereinlommen gemäß um ein Bedeutende⸗
jerlängett.
J.St. Giolina &amp; Sopno

—— —

B——22

Todos-Anzeig6.
Verwandten, Freunden und
Bekamtenhiermit die Trauer⸗
Nachricht, daß es Gott dem
Allmächtigen gefallen bat,
gestern Abend halb 11 Uhr
meine liebe Frau, 4
Flise Metz, geb. Häberle,
nach langem Krankenlager zu
sich in ein besseres Jenseits ab⸗
zurufen. 1
Die Beerdigung findet Sonn⸗
tag Nachmittag 2 Uhr stait.
Um stilles Beileid bittet
St. Ingbert, 19. März 1875.
Der tiefbetrübte Gatte
Adolph Metz,
m Namen der übrizen Ver—⸗
wandten.

Esge der Landaner⸗Straße (Zweibrücken
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Prub, ahres-G Sommorkederstosen
für Damen und Herren.
sowie das Neueste in .3 e ——
PDamenjaäekehen &amp; Talmas.
Einziges Lager in der Pfalz
Pianoforte-Fabrif
von
Iil. Ibach Sohbn in Barmen,
der ältesten und größten Westdeusschlands, gegründet 1794.
Sie liefett alle Sorten Flügel und Pianinos niach den neuesten, bestbe
währkesten Coustructionen, in hoöͤchster Vollendung und jedem Klima angemessen.
J Garantie 5 Jahre. —
Preis Medaillen: Aachen 1843, Düsseldorf 1832, London 1862,
Altona 1869 Wien 1878.
Das Lager befindet fich in dem Hause des Herru Karl
Schwarz, gegenüber der Fruchthalle in Kaiserslautern.
Bei Unterzeichnetem loͤnnen
—A 3 1 i —
Bauplätze ge
an der Ensheimer⸗Straße am Köhl'schen
hause abgegeben werden. Auch hat derselbe
wine Zimmer ac
Schreiner Vogelsang.

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Schreinet Vogelsang kat gute neun
wen Setzkkartoffel »
verlaufen, ver Centner 1fl. 24 tr. Bei
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29 23 22 8* — 23752 3
355 —383522238 —
33 2——37——23552 * 5233* 553822
283333 2 23 52222. 2.8 2.32.3 2.3 7323855
3 — 3 3333 3383
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—X— — 5* 3 — 3333 6033333372
23 32 2*5 3 33535.28*
55 3 2 35 523 — 3333338338
*53223628 3 3 33333383883
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        St. Ingberler Anzeiger.
— ——
der Si. Fnaberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerstags⸗ und Sonnta

Zummer erscheint wochentlich vbiermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krizr. oder
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 strzr. die dreifpaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

2* — — — — — — — — — — — — —

Dienstag, den 28. März 1875
M 46
ut 38-26Gin 10 Frankreich.
Abonnements-GEinladung, , o. D. Wegmühtchibecsenmlung dernagte iu

Auf das am 1. Aprii beginnende II. Qu ar tal Ddes gesteru bis zum 11. Mai. J—
SEt. Ingberter Anzeiger' erlauben wir uns hiermit boͤfl. Spanien.
inzuladen. Barcelona, 21. März. Genecal Marlinez Campos hat

Der St. Ingberier Anzeiger bringt die neuesten Tagesereig⸗ Olet besetzt, die Carlisten geschlagen und denselben 83
nisse, so rasch wie es einem Lokalblatte möglich ist und wird be⸗ abgenommen. sen gucla seihen vod Saancene
onders auf die provinzionellen Tagesereignisse Bidacht nehmen. ————

Das Zmal mit erscheinende

4

AUnterhaltungsblatt
wird seinen Abonnenten eine Menge spunnender —XXV
Aen, Räthsel und Charaden zur Unterhaltüng bringen und das
neue Quartol mit der Nov lle:

4
„Der Galeerensclave
von Carl Wartenburg

Verwischtes.
4 Zweibrücken, 20. März. Zur Förderung der Gewerbe⸗
museums-Angelegenheit hat sich in Blieskastel ein Lokalcomite ge⸗
hbildet, bestehend aus den Herren 1. Trauth, k. Landrichter. 2.
Toussaint Hermann, Gerber. 3. Leibig Michael, Hauptlehret an
der k. Präparandenschule. 4. Seel Heinrich, Nagelfabrikant. 5.
Postius Julius, k. Landgerichtsschreiber.
Dem pfälzischen Gewerbemuseumsverein sind weiter beigetreten:
Die Gemeinde Blieskaslel mit einem Antheilscheine von 25
Mark und dem statutenmäßigen Jahresbeitrage A4 M., dann die
Bemeinde Alschbach und Bierbach mit einem jährlichen Beitrage
don je 5 Mark, die Gemeinde Blickweiler, Wolfersheim und Wörsch-
veiler mit dem Jahresbeitrage von je 4 M., ferner eine Person
von Blieslastel mit einem Antheilscheine von 25 Mark und dem
ährlichen Beitrag von 4 M., endlich 1 Person von Wörschweiler
ind 26 Personen von Blieskastel mit dem statutenmäßigen Jahres⸗
beitrage von je 4 Mark.
7 Vom 1. Juni l. J. treten an Stelle der seit 1. August
1868 auf den k. bayr. Staatseisenbahnen in Kroft befindlichen
Tarifsvorschriften, Waarenklossifikation und Tarife für die Beförde—
lung von Personen, Reisegepäcke, Equipagen, Thieten und Gütern
Deutsches Reich. neue diesbezügliche Bestimmungen in Kraft. — Am 1. April haben
Mäünchen, 18. März. Em Theil der bayerischen Cabalerie die bisherigen Eisenbahnfrachtbriefe keine Verwendung mehr, indem
vird dom J. Aptil an eine neue Formation erhalten, indem eine neue Formulare an deren Stelle treten.
rus 3 Brigaden — 6 Regimentern — bestehende Cavalerie-Divi⸗ F Vom 1. April an tritt eine neue Dienstesanweisung für
son organisirt wird; die J. Brigade formirt sic aus dem 1. und die Postboten in Kraft. D'e seitherige Dienstesinstruktion für die
2. Kürgsser-Regimeni, die II. Brigade aus dem 1. und 2. Chevaux Postboten wird gleichzeitig außer Wieksamkeit gesetzt. (Fr. Kur.)
leers: Regiment, die II. Brigade aus dem 5. und 6. Chevaurx Wir bringen unsern Lesern in Erinnerung, daß die preußi⸗
—R— schen Zehn-Thaler⸗Banknoten bis zu 1. April an allen Bankkassen,
und 1reitende Batlerie des 2. Feld-Artillerie Regiments, dann von da ab nur noch von der Berliner Hauptbantkasse umgewech-
J Sanitäts⸗Detachement, eine Munitions-Kolonne vom 3. Ar- ielt, beziehungsweise umgetauscht werden.
lillerie⸗ Regiment und 94 Proviant-Kolonne des 1. Train-Batail— f Kirchheimbolanden, 17. Maͤrz. Auf der Altleiniger
lons zugeheilt. Als Kommandeur der Kavalerie-Division wird Thalstraße verunglückte am letziverflossenen Samstage, Nachmittags
General Frhr. v. Leonrod genanm. zjegen 6 Uhr, ein zehnjähriger Knabe von Neuleinigen, welcher
Musnschen, 20. Maͤrz. Daß die erfolgte Hieherberufung seinem in der Farbeufabrik von Sp'eß und Klunk beschäftigten
des Generallieutenants v. Maillinger mit der Frage der Wiederer- Vater von einen Fuhrmann aus Kirchheim a. Eck von seinem be⸗
nennung ein 3 Kriegsministers in Verbindung steht, dürfte kaum —adenen Steinwagen todt übergeben wurde. Wie und auf welche
zweifelhaft sein. Der General, welcher gestern Nachts hier eintraf, Weise derselbe verunglückte, ist bis jetzt unaufgeklärt.
hatte im Laufe des heuligen Vormittags eine Unterredung mit dem F In Germersheim wurde am 20. ds. das Gehburtsfest
bisherigen Kriegsminister Frhr. v. Pranckh und donferirte hierauf des Kaisers durch ein feierliches Diner des gesammten Offiziers⸗
mit d.in Selrelär des Königs, dem Staafsrath v. Eisenhart. — Torps der Garnison begangen.
ine Breilage zur heutigen Nummer des „Deutschen Merlur“ FNeunkirchen, 21. März. Der 78. Geburtstag S. M.
enthält folgende Mittheilung: „Alljährlich ziueimal, zu Georgi und unseres Kaisers und Königs wurde gestern im Casino-Saale durch
zu Michaeüs, bringen ultramontane Zeitungen die Nachricht, daß »in Fessessen unter zahlreicher Betheiligung hiesiger und auswär—
Herr Stiflspropft v. Döllinger von unserer Sache sich abgewandt liger Gäste gefe ert; nachdem durch lebhastes Böllerschelen auf d'e
und den valikanischen Dekreten unterworfen habe. Der Herr Stifts Bedeutung der destfeier hinge viesen worden war. Das Hoch auf
propst ermächtigt uns für dieses Mal und zugleich im Voraus schon den Kaiser brachte Geheimrath Stumm aus, in weldes die Fest⸗
für den nächsien Michaclistermin zu erklären, daß die stachticht von ꝛersammlung unter den Klängen der Musil bege ftert einstimmte.
jeiner Umkehr und Unterwerfung völlig aus der Luft gegriffen ist. Die veischiedenen Confessionen fe etten das Fest in ihren resp.
München, 21. März. Wie heute bestimmt verlautet Gotteshäusern.
wird General Mallinger das Kriegsministerium übernehmen. F Wetzlar, 18. März. Nachdem die Bergbautreibenden und
Oesterreich. Industriellen unserer Gegend bis jetzt eine Reduktion des Arbeits—
Wien, 18. März. Bismard's Erlaß an Keudell 'soll, die ohnes nicht haben eintreten lassen, sehen sich d'eselten nunmehr
bekannte Papstwahl⸗-Depesche ergänzend, von den Bürgschaften han- ebenfalls, um eine massenhafte Arbeiterentlassung zu verme den, zu
deln, welche ein neugewäblter Papst vor seiner Anerkennung durch »iesem Schritte gezwungen, und zwar wird nach einer an die Ar⸗
die Mächte geben wüffe, daß lünftig durch päpstliche Emanationen zeiter erlassenen Bekanntmachung oom 16. d. M. das Gedinge
Leinerlei Einmischung in innerpolitische weltliche Angelegenheiten der meisten hiesigen Gewerkschaften vom 1. Aprel c. bis auf Wei⸗
mehr versucht werde. Hierüber soll ein internationaler Ideen- teres um 20 pCt. reducirt werden. Um d'esen für die Arbeiter
Austausch angebahnt werden. (Frf. Journ.) gewiß harten Schlag enigermaßen zu mildern, ist gleichzeitig die
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        Bildaag eines Consum-Vereins im Aussicht genommen worden,
welcher den Arbeitern die Beschaffung billigerer Lebensmittel e—
möglichen soll. Die Bildurg eines solchen Vereins aüre um so
mehr zu wünschen, als gerade in unserer Stadt und nächsten Um—
gebung die Preise der Lebeusmittel eine ganz abnorme Höh—
be jaupten.

7 Hambach, 18. Mätz. Heute früh gegen 10 Uhr fiel in
De Knadenschule ein Knabe um und war augenblicklich eine
eiche. *

FLudwigshafen, 22. März. Zu Ehren des Geburtstages
des Kaisers ist heute die Stadt beflaggt.

In dem Dorfe Wellen, Kreis Saarburg, ist kürzlich eine
Frau von kräftigen Drillingen entbunden worden. Die Mutter
mit ihren drei Sprößlingen erfreuen fich einer guten Gesundheit.
Der so reichlich mit dem Segen des Himmels bedachte Vater ist —
Tagloͤhner.

F In denm Dorfe Endsee bei Rothenburg a. d. Tauber
(Miittelfranken) hat vergangene Woche ein hitziger Kampf zwischen
den Bauern und einer starken Zigeunerbande stattgefunden, hei
welchem die Bauern Sieger und 8 Zigeuner auf dem Platze blieben

1* In B a y t e u t h haben die Einjährig- Fre'willigen Prüe
fung don 22 juugen Leuten 17 bestanden.

f In Goͤrlitz wurde eine Ftl. v. D. vor dem Strafgerich!e
zu 45 Mart Geldbuße vent. 5 Tagen Gefängniß verurtheilt, weil
Sie einer Freundia bei Gelegenheit eines ihr von derselben abg⸗
nantetea Besuches zwei Locken ihres Haares mit einer Scheere hem
uͤch abgeschnitten hatte. — Der Vater der Angeklagten, Particu⸗
lier v. D., der die Verthe di jung übernomn:en, legte sofort Beru
fung ein.

pManster, 19. März. Der verantwortliche Redakteur
des hiesigen ultromontanen „Merkur,“ Frhr. v. Wendt, ist vom
stre'sgerichte wegen Veröffentlichung der päpstlichen Enchklika vom
5. Febr. 1875 zu einjaührigem Gefängniß verurtheilt sofort ver—
Jaftet worden. Der Staatsanwalt hatte 2 Jahre beantragt.
(Wie bereits mehrfach erwähnt, enthält besagte päpstliche Encyklika
nicht blos förmliche Verhöhnungen preußischer Gesetze (der Kirchen⸗
gesetze), sondern auch die ganz direkte Aufford'rung zum Unge—
horsam gegen dieselben.)

Berlin, 17. März. Eine hier in der Wrangelstraße won
nende Dame die junge zioanzigjährige Frau eines Archit kten, hatte
vor einigen Tagen das Unglück, einen Theil ihres falschen Ge—
besses zu verschlucken. Tecselbe blieb in der Luftröhre sitzen und
war nicht von den Aerzten zu entfernen, so daß d'e Unglücklihe
nach Bethanien geschafft werden mußte, wo sie hoffunngslos dar
ziedecr liegt.

F Berlin, 19. März. Als die Kaiserin Augusta vor

gestern Abend um 9 Uhr nach dem russschen Botschaftshotel fuhr,
nieß der Galawagen, in dem d'ie hohe Frau sich befand, an der
ranzler'schen Ecke so heftig mt einem Omnibus zusmmen, daß
rines der Pferde des kaiserlichen Wagens stürzie und nicht wieder
anfgerichtet werden konnte. Ißre Majessfät beschloß von' der Weiter⸗
fahrt abzusehen und fuhr mit dem einen Pfeide nach dem Palais
zurück. Ein zahlreiches Publikum hatte sich bei dem Unfall ein—
gefunden, das sofort theilnehmend und helfend eingriff.
7 Berhin. Waähtend der letzten Reichstagssession haben
von den 397 Mitgliedern des Reichstags 187, und von diesen 48
aur ein Mal gesprochen. Dagegen ergriffen das Wort Windthorsi
Meppen) 109, Lasker 76, Hoverbeck 533, Miquel 50, Wehren
fennig 48, Richter (Hagen) 44, Bamberger und Reichensperer
Creseld) je 31, Duucker 30, v. Schulte 28, Bethusy Huc 24,
b. Benda 23, v. Minnigerode 21, Braun 20, v. Kardoiff 19,
Sonnemann 17, Oppenheim und v. Maltzan-Gültz 16 Mal. Vom
Bundesrath spcachen Fürst Bismarck 11, Ministet Leonhardt 24
Präsident Delbrück 64 Mal..

F An 16. März ist die in England neu erbaute groß—
deutsche Panzerfregatte Kaiser“ in Wilhelmshafen e'ngelaufen.,
Sie ist etwa 200 Fuß lang und 40 Fuß breit, führt acht 26
Tentimeter⸗Geschütze und auf Dick noch ein 21-Centimetergeschütz
Die Panzerung ist achtzöll a, an den Casematten aber, in welge
die Geschütze stehen, zehnzöll g. 9

Der Pariser Conlissier Sal' Cohen hat ia Folge vo.
Baissespeculation mit 41/2 Millionen Irs. Passiven si9 insolbde.
erklärt.

Für die Redaktion verantwortlich F. X. Dem e ßz.

O

pAnea

Für die zablreiche Fheilnahme so—
wohl wahrend der Krankheit als auch
hei der Beeidigung meiner lieben
Frau, sage ich he mit den besten Dank,
besonders auch den activen Mitglie⸗
ludern des Mußsikvereins für den er⸗
debenden Grabeesang.

Gebetbücher
für Erstcommunikanten,
szchul⸗ &amp; Geschäftsbücher,
sowie ——
Tintenstifte
per Stück 12 kr.
Visitenkarten
aach Muster, 100 Stüfel fl. 36
Musikalien
Broße Auswahl in Bildenm für
vammt &amp; Gebewurhe r.
owie
Zunnn KRinralimenmn.

J B9 Gm trodenes —
Brennholz
in kleinern und größern Parthien“ ist
ständig zu haben bei
Nik. Rodenbusoh.
Strobhüto

4

zum waschen und fasoniren werden an⸗
nommen bei Wittwe Schellhaaß
Mod ste.
* 2
Eichen-Lohrinde
cca 8300 Certr.

Eichenlohrinde II. Cl. aus dem Gemein—
dewalde Ommersheime, Schlag Alment,
weiden auf dem Wege der Submission an
Im Meistbielenden vergeben.

Offerte wollen, gehörig versiegelt!, bis
Donnerstag den 25. März Mit
rags 11 Uhr auf unterfertigtem Amte ein⸗
gereicht werden. Um 12 Ubdr werden d'e—
jselben durch den Kgl. Hrn. Oberfoͤrster und
den Unlerfertigten geöffnet.

Bedinguugen sind doselbst zur Einsicht
—IL

Onmersheim, den 18. März 1875.

Das Bürgermeisteramt.
Wack.

Ceschafts - Empfehlung
Die Unterzeichnelea bringen andurch zur

zffent ichen Kenutniß, daß sie fich als
Dachdeckermeister

in St. Ingbert etablirt Jaben, und alle m

ihr Fach einschlagenden Arbeiten unter

Zusicherung reeller ind pünktlicher Besorg

ung übernehmen.

Schiel und Schmitt,
vohnhaft bei Peter Lang, Bäcker und Wirltb
der auch Aufträge für und entgegennimm

Eine e a
on Pferds-Dung
zu verkaufen Jakob Stifef

Portemonnais, Cigarren⸗
Etuis, Cigarren, Damen⸗
taschen ꝛc. ꝛc.

emyfieblt
Ae Ingheéefrt.

—————— —“
— —
Zu veraufen zolrönes kiefernes
Bauholz
Zaun und Baumpfähle,
owie
fichten Wies-, Leiter- uns
Nundbämme bei
sowie das Neueste in obr. Hoh
—EXEX Breitermuhle und Hobof.
swrrrrav n eeeben ube

J. St. Ciolina &amp; Söhne
Ecke der Landauer⸗-Straße (Zweibrücken)
»myfeblen Ohr veIständig sortirtes Lager in
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        —
—5328582355 —855232323 2283 2 2
53s33555 3355366558333583555 235355333353333535337
—A —5535—85385—s—533* *88 ——3335353533
—— 55 85335 —835 25355353 *5
3*5 3333533 553 3555523376 z5 —3833 ů e 8
327532223 223 —JIIIXX 32 — 355585322 5z5*8
283 55229 2* 28 —J — 8 82 535325655* —
3 3 —
55 352557538
7332333—5 5227 8 3 3 —
— —— 43—55533335535 —253555332275230527
* — c 27 2 * — *
38 885 33 2338
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— —33 358 385*
32 23 3 3—3355 2833238563s38
* 3 * *
——— — 5 ——53525 2 — 83
— 3825 —3—22553* — ——
— 252825* 8 532 — 32 25 525 —5—3 —8—8233* — — —5—23
33 33 8 233 33838
* 2 8 * — 728 8 —. 3
238 3 3238 25383333*
2* *2* * * 417 8 * 27
52232 2 2 5 73 —2532537 58 — —— 8 287
3 — 312 — —335 —— 3—832 3323533533358 8—
2 *55537 — 3*57 —— ——— — ——— — 222* 2533
—377 3335333372338356
— z833853245 s 3—35— 2 ——
3 23 * 252*8* 55 5335 —52333* 838
5325355 — 25285 D· * 2* 2560 *8 58 8 * 55
3
— —
223 5333553535
* 3 —
5s555533353755 28 22
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*7 8 2 S* — 27222
25 ——— — 8
5257 — —7 5355378 —E
55 —A ——552 255353 —RE
2 — 1832 —— 22 —z257222 8 333323 —3353553327
525 3853323 — 7572* 3—5* 7 8 235 —333 E7352 2222—7*
2* —— 2285 —— 25 — —53* 22352 534 —335—33338 252
— 5227 5 533325 5* —2 5 — 5222 —8 2 3
25*53352 253323358 23 *nm—2353 ———— 553813329 53238
25 — I 3878* —S538 55*528
——— — 2 55 —— —— * ——
732338535287* 47336335* 53575353333 s5323 833.
2 — * —53* — * 23 —
27537 —33 —325* —A —
35358 55*87 533753383575 373 2533557 22 83825
252*3 — — *7 275 * *—8 38
—A 383532*823 5573,25335 — — 3855337 5723
75685 *232283375273 — — — ——— —A
7 2 55 —— 53 —* —2.22 z355 58353555* 555 523 5 2335
— 2355 2285335 522 — —78 — — S S 575 *2 * 2227 — — —
2533 253 23357* 25522 35335855 5225 3355583* 253587
27* —532— 2327 535—7 — 222253 A— — — 2
78 — —255233385 5 8 535873 722557
A 2585538 333 —35 3333386 * 23375335237 ————
253 5752* — ——— 236 — — 25 28
— 3235 —5358*
225 —28 233 — 3237—5233 — 2 25.253 0 —83 2353555 — 287
353323552333887 353617 253355 2555 58353
— —2 „ ——5 53335 322325 —35355535255 58282*—
3z3552 55— 2 ISTSF —z52 33 23878 — 55 55 232
— 33 23333358 23275 33—8833533 55367* 2385
— 253253 za 7 5723373353557 3223 23355
355 553 535 8 833533 —A
— 2625 55 3353557 7818368—355 —585*
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5538 55333323535 25353827 —A 2 35
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28 2 2 — 5 555 — 2922 —c223 —
28 AXx—— 59 232* — —s— —* 227 — S —e—?s — — — —
— 2 2 5—2035 55 S35 * — 2222 —2 *8252 —
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233.3 2. 5 53 573
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23232525 — — 23582 *588 327333353728838 5— —5 7 285*
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— * 223323233 258 —X35 223 2553523 —— 225
207 323 353 * 5 5533 253 5. 2 3 52323 2202 5
*3 22323853.38 2. 25. 33 583527253235 * 2332585233 —AA
—z7 31528 3 *2253353 83 552 3223 353323 —22282
5218 * 2823233 232327253. 223535 253835 * —z223532333 —
223233 — 325 32 5 2 58 53 38* 235322 ——
3322 23 257* 32 3883 282 53333 180385
⁊ — — — *222353 —238 3 283. 3582 5535 — 2 6
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2* 327* 222 222272 15335333 2228 —— 927223 S
23332 2353533 33 35323352 *23338353 222 28
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25528 335368 833323355333
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        8* t. Ingberler Acnzeiger.

2
der St. Nnabe-er Anzeiger (und das mit dem Hauotblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnersstags⸗ und Sonnta
rummer erscheint wochentlich vier mal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntaag. Adonnementsvreit vierteliährra 42 Keir. oder
1 Mark 29 R.Pfaz. Anzeigen werden mit 4 Arzr. die dreispallige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Donnerstag, den 285. März

X 47 J

————

*
Abonnements-Einladung.

Auf das am 1. Aprii beg'nnende II. Qu arfal des
St. Ingber ter Anzeiger“ erlauben wir uns hiermit böal.
inuladen.

Der St. Ingberter Anzeiger bringt die neuesten Tagesereig—
nisse, so rasch wie es einem Lokalblatte möglich ist und wird be—
onders auf die provinzionellen Tagesereignisse Bedacht nehmen.

Das Z3mal mit erscheinende

„Unterhaltungsblatt“
vird seinen Abonnenten eine Menge spannender Nopellen, Mis-
llen, Räthsel und Charaden zur Unterbaltung bringen und das
eue Quartal mit der Novelle: —

„Der Galeerenseclave
von Carl Wartenburaq

m sociald emokratischen,Volksstaat“ das Schreiben seines Arbei—
ers ans Chicago, welchem wir Folg endes entnehmen: „Wohl kaum
d'e Hälfte der hiesigen Acbeiter .d ar vergangenes Jahr zeitweise
eschäftigt, und die Arbeitslöhne sind durch das kolossale Angebot
»on Händen auf das niedrioste Maß herabge drückt. Es giebthier
dandwerker und Familienväter genug, deren wöchentlicher Ver—⸗
dienst drei bis v'er Dollars ncht übersteigt, und dabei sind die
Breise für die nothwen digsten Lebeasbedürfnisse, besonders Klei—
dungsstücke, verhältaißmäß g hoch. Kost und Logis (Boarding)
sosten hier 4525 Dollar per Weche. Enige gut organisirte Ge—
verkoereine (Trades-Unions) halten mit Mühe ihre Lohnsätze auf—
recht. Die Gewerlschaftsdverbindungen haben überhaupt einen der—
»en Stoß erhalten, und man fängt an einzusehen, daß durch Stri⸗
es, diese ewige Tretmühle, der Arbeiterklasse nicht dauernd gehol—
»1 werden kann.“
3
Verwischtes.

F Zweibrücken, 22. März. Dem piälzischen Gewerbe⸗
Museums-Verein sind weiter beigetreten: Die Gemeinde Einöd⸗
Ingweiler mit einem Jahr esbeitrage von 6 Mark und die Ge—
neinde Omme shem usßd Hecker dalheim mit dem statutenmäßigen
Jahresbeitrage von je 4 Mark. Die national⸗pfälziiche Bedeutung
»es Unt ernehmens dricht sich immer mehr Bahn.

In Kaiserslautern fand zu Feier des Geburtsta, es un⸗
jeres Kaisers am Samstag ein Festmahl im Gasthof zum Karls⸗
verg statt, an welkem über hundert Personen — Bürger sowohl
als Beamie und Offiziere — theilnahmen. Den Toast auf den Kaiser
brachte der Londtagsabgeordnete Jakob aus, welcher an Das er⸗
innerte, was der greise Fürst zum Schut und zur Einigung Deutsch⸗
lands schon gethan, und die Erwartung aussprach, es werde auch
der innere Kampf uoch erfolgreich durchzekämpft werden. Den
Toast auf den König don Bayern brachte der eben in Kaisers⸗
autern weilende Reichstag sa bgeordnete Dr. Zinn aus, welcher der
Zerdienste gedachte, de fich König Ludwg um die Wiedergeburt
des Reiches erworben, wie er in hochherzizer Selbstverleuznung
freiwillig eizen Theil seiner Souveränikätsrechte an Kasser und
Reich abzetreten und seinem Vold ein leuchtendes Vorbild çegeben
jabe, daß man sehr wohl ein guter Bayer und ein guser Deuischer
ein könne. Später ergriff noch ein als Gast anwesender Kauf⸗—
nann aus Gent (Belg'en) das Wort, um seiner Sympathie für
Deut schland, die von allen liberalen Belgiern getheilt werde, Aus—
»ruck zu geben. An den Kaiser Wilhelm wie an den König
Ldudwig wurden vom Bürgermeister Görg im Namen der bei dem
Festmahl Versammelten Glückwunsch⸗ und Huldigungstelegramme
abgesandt. Bemerkenswerth ist, daß die Anregung zu der Feler
»ornehmlich vom Stadtiath ausgegangen war. Vom Stadthaus
pehle neben der blauweißen die schwarz-weißrothe Fahne. 2

Kaiserslautern, 28. März. Auf das am Samstag
yom Bürg ermeister Görg im Namen der Festversammlung abge
'andte Begrüßungstelegramm an König Ludwig von Bahein ist
'olgendes Antwort-Telegramm eingegangen: „Herrn Bürgermeister
Börg, Kaiserslautern. Se. Majestät der König entsenden den
Theilnehmern am gestrigen Feste firr die dargebrachte Ovalion
huldvollen Dank. Munchen, 21. Marz 1875. Im allerhöchsten
Auftrag: Staatsrath v. Eisenhart.

Speier, 28. März. Die General-Versammlung des Ge⸗

werbevereins hat gestern den Beschluß gefaßt, im Jabre 1876 eine

Nusftellung von Erzeugnissen der Industrie und des Gewerbefleißes

Oosterreich. u veronlassen. Als Ausstellungslokal ist das Gebäude des Reaol—

Wien, 22. März. Der Kaiser Franz Josephh hat dem Gymnasiums und der Gewerbschule in Aussicht genommen. Die

daiser Wilhelm zu seinem heutigen Geburtstage in eigenhändigem Zeit der Ausstellung soll so bemessen werden, daß sie in die Herbst⸗
Schreiben die vürmsten Glückwünsche ausgesprochen. jerien fällt, mit den Unterrichtsferien demnach nicht kollidirt.

Amerikaaa. 7 Muncqchen; 16. Mörz. Vor dem Bezirlsgerichte J. d. J.

Wir haben schon auf die gegenwärtige traurige Lage der erschien gestern d'e Hof⸗ und Obermedizinolrathsw tiwe Marie d.

Arbeiter in den Vereinigten Staalen von Nordamerika hingewiesen, Fischer, geb. Grafin Borgia, eine Schwindlerin ersten Ranges, in

pelche bereits neben der berminderten Einwanderung aus Enropa Begieitung eines Literaten Schimpff und eines vormaligen Rechtz⸗

me bedeutende Ruckwanderung veranlaßt hat. Jetzt finden wir praktikansen Hartter. welch' Leßterer von Spißeder 60 000 9
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        zeerntet hat, aber dafür auch die öff utliche Stellung verlor. Frau
o. Fischer hatte, nuchdem ihr Mann bereits 200,000 fl. Schuden
für sie bezahtt und dann venterbt hatte, durch enorme Proceickver
prechen ca. 70,000 fl. aus Leuten meist niedrigen Standes heraus
geschwindelt, angeblich um fie den Armen zu Gute kommen zu
lassen. Da sie keinen Kreuzer bezahlte, so hob sie nach einer miß⸗
glückten Flucht bis Straßburg endlich das Gericht auf und der—
handelte sie gistein wezen 21 Betrugsvergehen, Unterschlaguug
und Urkundenfälschung. Die Verhandlung eröffnete wieder einen
Einblick in die unglaubliche Gewinnfucht und das Wucherthum ge⸗
meiner Leute in Munchen, daß man sich in Spitzederzeiten zurück.
oersetzt fah. Hartter hatte der Frau von Fischer mit Rath und
That beigestanden, Schimpff zut Flucht nach Straßburg, wo er
de dei Verwandten verbarg, verho. fen. Das Urtheil gegen das
stleeblatt wird am nächsten Montag verkündet.

.7 München, 22. Marz. Durch das heute verkündigte
Urtheil des Bezirtsge richt München wurde die Hofrathswittwe bv.
Fischer wegen Betrugs und Urlundenfälschung zu 12/23 Jahren Ge—
faͤngniß veruttheill, der Concipient Hartter wegen Beihilfe zu einem
Befrugkbvergehen zu 12 Monaten Gefängniß und der VLiterat
Schimpffwegen Begünstigung der Flucht der Fischer zu 1 Monat,
Befängniß verurtheilt,

Münuchen, 22. März. Die Maßnahme der k. Bank in
Nurnberg — und in Folge dessen auch der bayerischen Hypothelen⸗
and Wechselbank — die preuß. Kassenscheine micht mehr als obli
gatorische Zahlungen anzunehmen ist, um so mehr auffallend, ale
die k. Staatskassen bier jene Kassenscheine bisher als Zahlungs
mittel verwenden und alle k. Kassen bisher auch zur Annahme der
selben verpflichtet waren. Das Vorgehen der k. Bank in Nürn⸗
berg bedatf jedenfalls der näheren Auftkläruug..—

München, 22. März. Die Angelegenheit begaüglich
soder preußischen Cassenscheine ist bertiis geregelt worden,
wohl die lönigliche Bauk in Närnderg als auch die hiesige Hy⸗

‚othtken⸗ und Wechselbank werden diefelbe in Zahlung nehmen.

fNachdem die so lange verzögerte erste Giesinger Kirchen
baulotterie nun glücklich abgewickelt ist, wird demnädchst zur IJweller
Ldotterie deschritten und mit dem Looseverlauf begonnen werden
Die Kirchendverwaltung hat die Bewilligung, drei solche Verlos
sungen vornehmen zu dürfen.

F. Leipzig, 24. Marz. (Aus der Rechtssprechüng des
teichs-Oberhandelsgerichts.) Der Mannheimer Tabolshandel hat
belanntlich eine sehr große Bedeutung, und bei dieser den größten
Preisschwankungen ausgesetzten Waare kann es nicht fehlen, da
fters Differenzen entstehen. So hatte eine Mannbeimer Firm
ꝛinem preußischen Cigarrenfabrikanten für 1800 Mark sogenann
„Geizenblättcher“ gelefert, und erst 19 Tage nach Empfang der
Wagare zeigt der Käufer an, der Tabak sei wegen Duinpfigke
Aubrauchbar. Diese Dispositionstellung wurde in! allen Instanzen
für verspätet erllärt, obschon sich der Käufer auf die Gebräuche der
Tabalgeschäftes berief. — Ein Geschäftsreisendec nahm seine Em—
tehr in einem Dorf: Gasthause und äbergab, als er zu Qundbesuchen
nusging, seine Reifetasche der Wirthsfrau zum Aufheben, welche
dieselbe in ihre Kommode legte und zwar diese, nicht aber di
Zimmerthüre abschloß. Ein Dieb erbrach die Kommode und en—
wendete aus der von ihm aufgeschnittenen Tasche eine Baarschaft
don 408 fl. Nach den strengen Grundjsätzen über Haftbarkeit der
Wirthe wurden die Wirkhsleute zum Ersatze des gestohlenen
Geldes verurtheilt. — Zwischen dem Prinzipal und seinem Commis
war verabredet, daß der Commis nach Austritt aus dem Dienste
auf füuf Jahre in der betreffenden Siadt ken Comurtenzoefbasi
rrichten dürfe, widrigenfalls er eine Conventionalstrafe bejahlen msse.
Der Commis hielt sein Versprechen nicht, und nun tlagte der
Zrinzipal nicht blos auf Bezahlung der Sttafe, sondern auch au
Schließung des Conrurtenzgeschäftes. Der erstere Anspruch wurde
für begründet erachtet, dagegen der letztete, ais gegen das Prinzin
der Geserbefreiheit verstoßeend, abgewiesen. (ñKalsrt. 8Zta)

— —— — — —

] OÄàä ᷣ ια MůAM

MIIöAA

Für die Redaklion verantwortlich F. X. Dem ß.

Todos-Anzeigo.
Allen Freunden und Bekannten h'er⸗
mit die schmerzliche Nalricht, daß
unfere liebe Gattin, Mutner, Schwie⸗
ger⸗ und Großmuter.
Gertraud Gottmann,
gevborne Schmelzet
nach langem Leiden versehen mit
den heiligen Sterbsacramenten,
heute morgen um 8 Uhr sanft im
Herrn entschlafen ist.
Si. Ingbert. den 25. März 1875.
Die naueruden Hinterbliedenen.
Die Beerdigung findet Samstag
morgen um 10 Uhr statt.

Ein kann gegen
ordentlicher J unge 4
Bezahlung in die Lehre treten bei
31 IJ. Dereum, Screiver
Oste rmontag, Nachmittags 3 Uhr,
——
bei akob Quirin,
211 Rentrisch.
gr. Wiesenheu
zerkaufen guf Trieb scheiderhof. 301
Der Unterzeichnete bringt zur Kenntiniß.
daß bei ihm jede Woche frisches
— 2
Hammelfleisch
zu haben ist.
Fiarl Schwarz,
Mezger.
S. v. Peter.

Gebetbücher
für Erstcommunikanten,
vchul⸗ &amp; Geschäftsbüchet
. sowie
Tintenstifte
per Stück 12 tr.
Visitenkarten
nach Muster, 100 Stück 1fl. 30
Musikalion
Große Auswahl in Bildenn fu
vammt &amp; Gebetbüscher.
sowie
zumnn Einrabmen.

Portemonnais, Cigarren⸗
Etuis, Cigarren, Damen⸗
taschen ꝛc. ꝛ⁊c.
empfieblt

— — —
— VEE——»y, —Ä— — —Ä — — —O—O— — ——⏑ — DDI re—
Der Unterzeichnete ompfiehlt sein Lager in
dpiogel, piegelelager.
Spiegelrahmen,
Gosd⸗BPoliturleisten
iu allen Sorten sowie
Garderob⸗/Schlüffel⸗und
Handtuchhalter zc.
Hercum,
30hreiner.

Eine schhne Auswahz
Pamen-TSragen
Mancdhetten- Garnituren

G Fichus etc.
Dpgedr 9 u een Feiertagen.
ug gare Strohhüte un
Waschen und Fagoniren anñgenommen.
ju Frau Euß Fischer.
Redacuon,

tz
Gutes trockenes
“ —
Brennholz
in kleinern und größern Parthien ist be
ländig zu haben bei
Nik. Rodenbusch. * ——
—— — ——— Frucht-, Brod-, Fleisch-Preise det Siad
Eine Pferds⸗Dung hat Zweibrücen vom 25. März. Weizen
Grube —13. õ fl. 40 kt. Korn 4 fl. 31 kr. Gerst
zu verlaufen Jakob Sstief. 2reihige 5 fi.s tr. Gerste Freihige — fi.
112 kre. Spelz 3 fl. 59 kr. Hafer 8 fl.
6ekr. Kartoffeln 1 fl. — it. Heu 2fl
48 tr. Sttoh 1fl. 30 tr. per Zentner.
Weißbrod hs NKilo. 18 kr. Kornbrod 8
vderden angenommengegen sofortige Bezahlung Kilo. 23 kr. ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo
na Druckerei dieses Baattes 8 tr. Gemischtbros 8 Kilo. 32 kr. 1 Paer
nhXvci-Vιρανα Wed 110 Gramm 2 kr. Spelztern — sl.
rd mNm SM-tug — kr. Dintel — . — kr. Veischfrücht
. &amp; . Rindi. I. Oual. io su
OTDO- EnSCAHfGC)C. ·)ιι Qual. ł fr, Kattfi. 14 ke. Hamme fl. 18
— — Schweinesl. 18 kr. Butter 38 kt. pu
usd.
SEt Ingbert.

Druch und Verlag von F. X. Demes iu
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258 22 552 *58 55 4, 20 53 38 —A 23
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—— 55222055 SE2 —— — 855555 5553
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— 33 214553435
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3 3 52 —31835—5 25255 5*23528 2
— — — 58* — 256 ⸗ 55 *2*24 522253535
2333,5357257 —3375558850⏑ö —38 — 8
2— — —23238— 5S85 — 53225 —23* 55556 55S2 —37532* 32 8—
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5 —— — 2* — 5277 2 —2 — — 52 — . ——
530 558 2335523535375 525525353375 575 —57525387* 22 —
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2323—382—28 3657 38—2357 — 7 2353
23535553333
25 —5—532888* 2 — 22327 2233 2 —— — 586
35 2535—5c—258 —523 33 3 52 3* 555—— 7
38 25335 35335535733373333357357 335355
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233535353 3 33383263
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535. 333788333 583 —3 A — —2326
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2 5335553* 38 38 228 ——— —D 33 35385
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522353* 5858—33 *
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23275* 23 333385
52232 5323 535323
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3 uc 25*2
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* — — — 232 55
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3 33 *
*288 —
2323 5 533322 * 257
53272 283338 33333328 *
⁊ 2 83 55*3238 5 3
33 32535* 3 2328 *
523335 5537 323588
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* 25833,3 33 535 —
3233 558 2333 38
33 58 3 38233 2 7—
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2383385 223 87 *. 8
—— 5835283353233
33383585332533388
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. Inuberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbuadene Uaterhaltunzsblatt, mit der Dienstags-, Donnerstags⸗ and Sonnia
Lummer erscheint wöchentlich vier mal: Dinsta g, Donnerstag, Samstag und Sonntaqg. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krie. oder
1 Mark 29 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — — —— — — — — — — —
ESarmstag, den 27. März

Vorberathung einer Wahlkreiseintheilung beendigt. Nach diesen

Beschlüffen sollen die pfälzischen Wahlkreise in solgender Weise ge⸗
»ildet werden:

Landgericht Kaiserslautern mit 33,6357 Einwohner 1 Ab⸗—

zeordneter.

— Vandgericht Speier mit 26,662 E. 1 Abg. —

Landgericht Ludwigshafen mit 82, 6667 E. 1 Abg.

Die Landgerichte Frankenth al, Grünstadt und Göllheim mit

34,202 E. 2 Abg. 7 775 *

Die Landgerichte Kirchheimbolanden und Obermoschel mit
29,689 E. 1 übg. * ·

Die Landgerichte Winnweiler, Otterberg und Rockenhausen

nit 36,119 E. 1 Abg. A

—AV Landstuhl

nit 58,619 E. 2 Abg.

abꝰr Landgerichte Homburg und Waldmohr mit 28,909 E.

g.

Die Landgerichte Zweibrücken, St. Ingbert, Blieskastel, Horn⸗
ach und Waldfischbach mit 68,412 E. 2 übg.“

Die Landgerichte Pirmasens und Dahn mit 81,610 E. 1 Abg.

Die Landgerichte Bergzabern, Annwesler und Kandel mi
34,968 E. 2 übg.

p Die Landgerichte Landau und Germersheim mit 538. 619 E.

bg.

are Landzerichte Edenkoben und Neuftadk mit 62,860 E.

9 9. æ

dandgericht Dürkheim mit 28,072 6. 1 Abg.—

F Zweibrücken, 24 März. Dem Gewerbemnseums⸗
Berein siund weiter beigetreten:

Die Gemeinde Niederwürzbach zu dem bereits früher bewilligten
Bründungsbeitrage von 6 Mark noch mit dem ftatutenmäßigen
Fahresbeitrage von 4 M., ferner die Gemein den Webenheim und
Mimbach mit einem jährlichen Beitrage von je 4 Mark und
ie Gemeinden Mittelbach und Hengsibach mit Gründunas beiträgen
don 10 Mark resp. 5 Nark.

7, Speicr, 28. März. (Pf. Ztg.) Das kgl. Kullus⸗
ministerium hat auf Antrag der kai. Kreisregierung enischieden,
daß gemäß der bei Festsetzang des Staatsbudgets getroffenen Be—
timmungen dem Lehrerpersonale der Bürgerschulen die Alterszu⸗
jagen der Volksschullehrer bewilligt werden können, wenn diese
Schulen die Eigenschaft öffentlicher Volksschulen besitzen.

FMüachen. In ganz Bayern häben sich an den jüng⸗
tten Prüfungen zum Einjährig-Freiwilligen-Dienst 230 junge Leute
betheiligt uud davon bestanden 122 oder 839/0. Die oberste Stelle
rnimmt Mittelfranken ein mit 02 Protennt, daun folgen Ober⸗
ranken mit 77, Schwaben mit 75, Oberpfalz mit 54 Pfalz mit
bl. Unterfranken mit 88 und Oberbauern mit 81 Prozent.
Niederbayern ist in dem betr. Ber icht nicht aufgeführt.)

VBom großh. Amtgsgericht Karlsruhe wird gegenwärtig der
Brinz Alexander von Sann-Wiltgenstein wegen Betrugs stecbbrieflich
zersolgt.

F In der Eliakzeche des Joach'melhaler Silberbergwerks
ind am 17. ds. zweĩ Berg'eute erstickt und ewwa 30 andere liegen
»edenklich krank darnieder. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht
rmittelt.

Der deuische Verein für öffent liche Gesundheitspflege hat fol⸗
jende Preisaufgabe gestellt: „Dar stellung des bis jeßi in außer⸗
deutschen Ländern auf dem Gebiete der öffentlichcü Gesundheits⸗
oflege Geleisteten.“ — Die zur Konkurrenz um den von dem Ver—
ein ausgesetzten Preis von 500 Thalern bestimmien Bearbeitungen
des vorsltehenden Themas sind anonym und mit Moitto versehen
bis spätestens 15. August 1875 an den ständigen Sekretär des
Vereins, Dr. Alexander Spieß in Frankfuri a. M. einzu⸗
senden.

Herwischtes. Der Caplan, Redactkeur und Reichstagsabgeordnete Majunke
F.Gie neue Wahlkreiseintheilung für d'e Pfalz.) Am 17. bereitel sich jezt im Berliner Gefängniß am Plötzensee zum juri—
März hat der 12. Ausschuß der Kammer der Abgeordneten die stischen Examen vor.

Abonnements-GEinladung.

Auf das am 1. Aprii beginnende II. Qu artaul des
St. Ingberter Anzeiger? erlauben wir uns h''ermit höfl.
inzuladen.

Der St. Ingberter Anzeiger bringt die neuesten Tagesereig—
isse, so rasch wie es einem Lokalblatte möglich ist und wird be—
onders auf die provinzidnellen Tagesereignisse Bedacht nehmen.

Das Zmal mit erscheinende

„Unterhaltungsblatt“
vird seinen Abonnenten eine Menge spunnender Novellen, Mis—
ellen, Räthsel und Charaden zur Unterhaltung bringen und das
reue Quartal mit der Novelle: F

„Der Galeerensclave
von Carl Wartenburg
        <pb n="190" />
        Berlin, 19. Mätz. Der Culturkampf dringt immer
riefer ins Volk, wosür als Beweis gelten mag, daß dieser Tage:
in Dienstmärchen bei der Polizei nicht als satholisch, sondern als
‚ultramontan“ aggemeldet wurde.
Berlin, 24. März. Ein im „Reichsanz.“ veröffentlichter
Erlaß des Kaisers an den Reichskanzler spricht den Dank des Kai⸗
sers für die zahlreichen Glüdwünsche freudig ansprechenden Inhalts
aus, d'e er aus allen Theilen Deutschlands, von jenseits der Grenze
aud aus außereuropäischen Ländern erhalten habe, die er als Be⸗
weise ihm persönlich geltender Theilnahme nicht ohne tiese Rüh—
rung zu überblicken vermöge und die ihn zugleich erfrischen durch
——
— Die letzt erschienene Nummer des „Flitzbogen“ erthält fol⸗
genden, in der That charakteristischen Berliner Witz: Bäckerjunge
hat in der Frühstunde an die Thür des noch geschlossenen Budiler⸗
sellers gellopft, um den Vorrath an Backwaaren abzuliefetn. Bu—
dilerfrau offnet und sagt, indem sie das Miniaturgebäck kopfschüt⸗
lelnd betrachtet: „Morgen werd' ick die Diehre lieber erst jar nich
ufmochen; dann stechen Sie die Schrippen man jleich durch'
Schlüsselloch!
FGalsche Einmarlstücke) In den letzten Tagen sind in
Berlin die ersten falschen Einmartflücke mit dem Münzzeichen D
aufgetaucht. Dieselben bestehen aus Zinn und sind in nach echten
Siuͤcken hergestellten Formen gegossen, aber so vorzüglich nach
zeahmt, daß sie leicht für echte gelten lönnen, namentlich so lange
fie noch den natürlichen Glanz besitzen. Als besondere Kennzeichen
dürften das fettige Anfühlen, der fehlende Klang, die leichte Bieg⸗
harkeit des Meialles und das stumpfe Gepräge dienen.
Gelohnte Ehrlichkeit.) Ein Berliner Fabrikant verlor vor
einigen Tagen auf der Straße seine Brieftasche mit einem Inhalte
hon mebt als zweitausend Mark ohne seinen Berlust zu hemerken.
An der Hausthüre seiner Wohnung tritt ein in seiner Kleidung
stark reducirter junger Mann auf ihn zu und fragt schüchtern:
Enlschuldigen Sie, mein Herr, haben Sie nicht etwas verloren ?
Schneli genug entdeckte nunmehr der Fabrikant seinen Verlust.
Schweigend überreichte der Finder dem Fabrikanten die Brieftasche:
Erstaunt betrachtete der Herr einige Augenblicke den redlichen
Finder in den zerlumpten Kleidern, dann sragte er ihn: „Wissen
Sie denn, was die Briestasche enthält?“ — Verzeihen Sie, ja ich
habe nachgeseben; so ungefähr siebenhundert Thaler“, war die Ant⸗
Hort. — „und warum haben Sie das Geld nicht beholten 2“ —
„Ich dachte mir, wenn ich einige Thaler auf ehrliche Weise von
Ihnen vbekomme, so sei es doch besser, als stehlen. Vielleicht haben
Sie auch Arbeit jür mich; das wäre mir noch das Liebste.“ Der
Fabrikant hatte genug gehört. Er nohm den rediichen! Finder
sofort in sein Haus und gab ihm nicht blos Arbeit, sondern auch
wanzig Thaler Handgeld und zwei neue Anzüge, und wenn der
junge Mann so brav bleibt, wie er sich gezeigt hat, ist lebensläng⸗
üch für ihn gesorgt.
Gdilisarisches.) Kürzlich ist der Krupp'schen Fabrik ein
Beschütz von 88cm. Kaliber in Bestellang gegeben, Das bis getzt
schwersie Geschüͤtz der deutschen Küsienartillerie ist die cast in einem
Eremplare vorhandene 30 Jszem. Riug Kanone, welche nech auf
den Krupp'schen Schießplatz bei Essen lagert und erst nach Fertig—
tellung des neueu Arnillerie-Schießplatzes in der Nähe von Zossen
dorthin übergeführt wird, um ihre Panzerwirkung noch imehr zu
erproben. Nach den bei den Vorversuchen auf dem Krupp'schen
Schießplatz mit diesem Geschütz erhaltenen Resultaten übertrifft es
noch weit den bisher in der Wirkung gegen Schiffspanzer, als
zesses Geschütz belannten englischen 12*ec. Wäährend die 80?2
m. Kauore ein Gewicht von 36,600 Kilo eipräsentirt und mit
mer 60 Kilo starken Ladung pri s8matischen Pulvers eire 296
— ioll nach
en aufestellten Berechnungen die 88cm. Kanone circa 54,7 00 gito ar Der Verein deutscher Blecharbeiter und die von den
wiegen und mit der stärksten Ladung von 99 Gred prismatistten elben veranstaltete Fachausstellung in der Residenzsto
Pulvers ein o — Projeltiel ad F 3010 Cassel, welche Sonnabend den 11. Septbr. 1875 eröfin
ceim. hat auf 10 eter Entfe rnurg deim Auftreffen des Ge— — 358
chosses auf die Platte unter ein em Winkel von 90. Grad noch ind Sonntag den 26. Sevtbr. geschlossen wird⸗
loge Pan erungen mit starker HolzeHinterlage glatte zu durch— Die gegenwärtige Geschäflsstockung, der Börsenschwindel un
schlagen. Dieselbe Wirkung erwärtet man vomn 35cm. auf eine in neuester Zeit das deutsche Musterjchutzoesetz haben vielen
Entfernung von 1700 Mit. Mit der Fertigstellung dieses Monst: zrößten deuischen Zeitungen Veranlassung gegeben, den deuische
regeschützes besißzt Deutschland das ichwerste gezogene Küsten dandel und insbesondete die deutsche Industrie in manchmal nir
geschüt. hr schmeichelhafter Weise zu kritisiren. Wir lönnen allerdings ni⸗
Ofenheim hat an dem Tace, an welchem er von dem eugnen, daß bei uds im gewerblichen Leben noch Vieles im Atge
Schwuͤrgerichte freigesprochen worden ist, einen Prozeß von zwei⸗ liegt, aber denvoch halten wir es für Unrecht, wenn im Allgeme
sundertiaujead Gulden gegen die Stadt Pesth gewonnen, und zwar nen kehauptet wind, doß insbeserdere der deuische Handwerker
auch in einer Eisen bahnangelegenheit. nicht bestrebe, vorwärts zu schreiten. Wer das deuische Gewerhe
p'Paris.gteiter, weidde seit mehreren Tagen in einem ieben naͤher lennt, der wes, daß nach Beendigung des deutj⸗
Hause Rue de la Grande Truanderie beschäftigt waren, machten französischen Krieges eine gößete Anzahl Fachblätter und Vere
ei der Aushebung des Erdbodens zu einem Neubau eine interes- deufscher Handwerker und Fabrikanten gegründet wurden, wele
ante Endeckung. Sie förderten nämlich kine grioße vierecdige den Zwed haben, die betreffenden Gewerbe zu heben. Möge
Steinplatte zu Tage, welche auf der einen Seite die Epurch! uns hier erlaubt sein, einen Vercin näher zu betrachten, wir mein
Jarker Abyutzung trug, gleich als sei Jahrhunderte lang über ihre den „BDerein deutscher Blecharbeiter.“ —X

Fläche ein Strick oder eine Kette dahingeglitten. Man ha
augenscheinlich ein Stück einer Brunneneinfassung vor sich, und
oar vorausfichtlich von dem im alten Paris einst so berühmten
iebesbrunnen. Auf einer Seite des Steines nämlich sind fol⸗
zJende Worte eingemeißelt:

L'amour m'a rofait

En 1525 tout à fait.
Der „Liebes-Brunnen“ war dadurch berühmt geworden, daß sich
n ihn zur Zeit Phil: pp August's ein junges Mädchen voller Ver—
weiflung uüber die Untreue ihres Geliebten hineinstürzte. Seit
iesem Vorfalle wurde der rowantische Ort, welchen einst mächtige
Bäume beschattesen, zum Stelldichein zärtlicher Pärchen, und noch
nehrmals suchten dort unglücklich Liebende den Todt. So unter
Franz J1. tin junger Mann, der lieber sterben, als die sproͤde
Zurückhaltung seiner Schönen laͤnger erlragen weollte. Der Sprung
chlug indessen zu seinem Heile aus, denn er fiel weich und ward
zesund und munter wieder herausgezogen; das Mädchen, von so
Ziel Liebe besiegt, reichte ihm ihre Hand, uud aus Dankbarkeit
ließ er den Brunnen, der bereits zu zerfallen begann, renoviren
ind die oben erwähnte Schrift einmeißeln.

Man schreibt aus Toulouse: „Der Strile der Arbeiter
nnen in der Tabakmanufaltur, den man beinahe als beendet be⸗
rachtet hatte, hat zugenommen. 1200 Cigarrenmacherinnen haben
sich geweigert, wieder an die Arbeit zu gehen. Es haben mehrere
luftaufe siattgefunden. Die Polizei und die Gendarmen mußten
inschreiten und etwa zwanzig Weiber sind verhaftet worden.“

Ein nener Apelles.) Ein Amerikaner ist von einem Pariser
Maler schlau düpirt worden. Der Künstler hatte ein Bild: „Der
Tod des Pudels“ gemalt und einen Hund durch Schläge so ab—⸗
erichtet, daß das Thier bei dem Anklick des Bildes jedesmal zu
Hinmern und zu heulen begann. Er lud einen Amerikaner zur
Befichtigung des Gemäldes ein und nahm dabei zugleich den Hund
min. Als dieser nun vor dem Bilde jämmerlich heulte, hielt der
kunstsinnige Yankee das Lamentiren für einen Ausdruck des durch

den Pudeltod“ hervorgerufenen Schmerzes und kaufte das Bild
zu einem enormen Preise.

London, 21. März. Der Pall Mall Gazetie wird ge⸗
neldei: Ein schrecklicher Doppelmord wurde in Fulham bei Colche⸗
ler verübt. Thomas Johnson, ein schwachsinniger Mensch, der
n Colchester bei einem Verwandten wohnte, verließ letzte Nacht
jeimlich seine Wohnung und ging nach Fulham, wo sein alter
Hater und seine Mutler lebten. Et iodtete beide durch Schläge
ni! einem Feuereisen auf den Kopf.

Die Situalion der Arbeitssperte in Südwales will sich noch
mmer nicht beßern, vielmehr scheint sich der Kreis des Strikes
rweitern zu wollen. So kündigten gestern die Eigenthümer der
Fohlengruben von Pembroljhire ihrem Arbeitspersonal eine Lohn⸗
edautiön von 10 Prozent an. Da die Arbeiter sich weigerten
zieselbe zu acceptiren, ließen die Meister sofort ihre Zechen schließen.
Das Kohlenseld von Pembrolhshire ist groß und die Zahl de—
lebeiisiosen in Südwales hat sich somit um 2000 vergrößert.

4 Nach einem englischen Blatte können alle Pfähle unzerstör
har çemacht werden, wenn man sie mit geklochtem Leinöl bestreicht
in welches man so viel Holztohlenstaub eingerührt hat, bis de
Mischung die Consistenz dewöhnlicher Oelfarbe besitzt. Der Erfinde
agt, daß so behandelte Pfahle, nach sieben Jahren aus der Erde
gejogen, noch in demselben Zustande waren. wie zur Zeit de—
rinsteckens.

Der Teufel (schreibt Börne) fürchtet sich nur vor zwe
Dingen, die eben so schwarz aussehen, wie er seibst, vor der Tin
ind vor det Bocdruckerschwärze: damit nur kann man ihn voer
trtiben.
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        in Jahr nach Errichtung ves neuen deunscyen At,
ch in Württemberg eine arbßete Anzahl Blecharbeiter (Flaschner)
usammen. Der von denselben gewählte Vorstaud gründete bald
zarauf ein Vereinsorgan, zu dessen Redakteur der auch in nord—
Frutschen Kreisen helannte Techniker Fr. Stoll in Ludwigsburd
estimmi wunde. Das Organ, mit einer energischen Ansprache an
)er Spitze, erschien erstmals im Mai 1872 unter dem VTitel
Deuitsche Blätter für Blecharbeiter.“ Gegen
—A entschloß sich das württembergische Comite
nen Congreß deutscher Blecharbeiler nach Franlffurt a. M. zu
herusen, um dort über die gemeinschaftlichen Interessen des Ge⸗
werbes zu berathen. Auf diesem ersten deutschen Klempnertag, der
am 16. März 1878 statifand, stellten Fachgenossen vom hohen
Rorden den Antrao, einen allgemeinen deutschen
gerein zu gründen. Derselbe fand allseitigen Beifall und
wurde sofort der Vorstand mit dem Sitz in Frankfurt a. M. ge
wählt und beschlossen: „Zwed des Vereins solle sein, durch Förde
rung aller gewerblichen Interessen, durch Verbreitung alles Nütli
hen und Neuen, durch fuccesside Einführung der Arbeitstheilung
Arch Ausbildung tüchliger Arbeitskräfte u. s. w. das Geschäft zu
hehen.“ Um die Leisiungen des concurrirenden Auslandes in
uester Zein klennen zu lernen, war es Aufgabe des Präsidenten
des Vereins urd des Redalteurs der Vereinszeitschrift in den
Nachbarstaaten Umschau zu halten. Die Studien des Vorstandes
auf der Wiener Weitausftellung und die Conferenz mit gebildeten
Fachgenossen drängten demselben schon im Herbst 18783 die Ueber
—X daß, wenn die deutschen Blecharbeiter (lempner,
Zpengler, Flaschner, Blechner) Besseres leisten sollen, die allgemeine
Finführung der Maschinenarbeit absolut nothwendig sei. Um
siesen Zwed auf die einfachste und dabei durchschlanengste Weise
u erreichen, beantragte der Redakteur des Vereinsorgans beim
horstande eine Fachausstellung und wurden die Mitglieder des
Vereins in der Januurnummer des vorigen Jahrgangs mit dem
hrojette überrascht. Auf dieser projektirsen Fachausstellung sollten
e neuesten und oesten deutschen, englischen und amerikanischen
Maschinen nicht allein vorgeführt, sondern in Thätigkeit gezeigt
nd mit denselben nicht nur exper mentirt, sondern Waaren voll
andig fertig hergestellt werden. Daneben sollte den Fachgenossen.
den Hüttenwerken und Maschinenfabrilanten Gelegenheit geboten
ein, ihre Erzeugnisse und Fabrikate dem großen Publikum zu
eigen. — Nachdem einmal das Projekt geschaffen war, kam jelbst⸗
serständlich zunächst der Gedanke: „auf welche Weise lassen sich
die nöthigen Mittel beschaffen?“ Denn, daß eine derartige Aus⸗
ellung Geld und zwar biel Geld koste, war Jedermann sofort
ar. Nach den später ausgearbe teten Voranschlägen stellte sich
seraus, daß zur Ausführung citca 18, 000 Reichsmark erforderlich
Haren. Da sich im Vereinsvorstande mehrere begeisterte Anhän—
zer des neuen veutschen Reiches befinden, so ist es erklärlich, daß
ich derselbe beriraueusvoll an das deutsche, resp. K. preuß. Han⸗
eisministerium mit dee Bitte um eine petkuniäre Unterstützung
ez Unjernehmens wandte. — Gleichzeitig wurde beschlossen, n
den Monaten April und Mai Versammlungen deutscher Blechar
abeiler in den Stadien Carlsruhe, Mannheim, Cassel, Hannover.
hambucg und Berlin zu veranstalten, auf welchen das Ausstel⸗
unge projekt den Fachgenossen erläutert und dessen große Wichtig
eu tlat gemacht werden sollte. Auf diesen Versammlungen und
hesonders auf dem großeun Klempnertage in Hamburg, der vor
uͤber 200 Personen besucht war., fanden die Begründungen der
Vereinsagitatoren ungetheilten Beifall. Ziemlich ermattet kames
diesellen kurz vor Pfingsten nach Berlin, wo aber nur eine soge⸗
naune Vorversammiung zu Stande kam. Nachdem noch im Han
helsministerium die Nolhwendigkeit der Fachausstellung begründe
ind die Fingabe dem Wohlwollen des Herrn Haundelsministere

A —X . ν —
nach dem fächsischen Erzgebirge und zuletzt nach Nürnberg, um hier
noch geschäftliche Sludien zu machen: Der Monat September
drachte dem Vereine einen schweren Schlag. Das Königl. preuß.
Handelsministerium benachrichtigte den Vereinsvorstand, daß der
Zau der in Aussicht genommen neuen Gewerbehalle in Cassel nicht
o gefördert werde, daß diese für die Ausstellung zu benützen sei
und nur von einer geringfügigen Untersiützung die Rede sein lönne.
— Als nach dieser Mitteilung den thätigsten Vorstandsmitgliedern
der Muth zu sinten begann, da waren es die Fachgenossen in
Hamburg, welche das große Wort sprachen:

Wir wollen zeigen, was deutsche Kraft, was Muth und
Ausdauer zu schaffen vermag, wir wollen unsere Fachausstellung
ohne Staaishülfe zu Stande bringen.“ — Aufs Neue wurden
VYorarbeiten und Voranschläge gemacht. Aufs Neue wurde bei
einflußreichen und gewiegten Fachgenossen angefragt, wie sie denken,
daß daß neue Projett aufgenommen werde? In kürzester Zelt lie—
fen von allen Seiten begeisterte Zustimmungsschreiben ein, und
mit frischem Muth wurde das Werk angefaßt. Der tit. Stadi-
rath in Cassel hatte die aroße Güte, dem das Vereine Meßhaus
ohne irgend welche Entschädigung zur Benützung anzubieten, welche
Zuvorkommenheit mit großem Danke angenommen wurde.

Wie die Sache heut steht, läßt sich mit Sicherhet behaupten,
daß die Ausstellung eine wirklich großartige Zwerden wird. Die
Ausstellurg der Maschinen für Blecharbeitung insbesondere, wird
diejenigen von London, Paris und Wien weit uübertreffen. Ebenso
wird die in Deuischland noch neue Zinkblechwaarenindustrie und
hter namentlich die architektonischen Zinkarbeiten in so reichem
Maße vertreten sein, wie solches in Deutschland nie vorher der
Fall war. Daß es aber auch an andern Gegenständen nicht fehlen
vird, beweißt die Bekanntmachung des Vereinspräsidenten, Herrn
J. G. Heß in Frankfurt a. M.. nach welchen dieselben in 12
Sruppen getheilt werden. Wir führen davon noch an:

Rohmaterialien und Bleche; Weiß- und Schwarzblechwaaren;
derzinnte, emaillirte und lakirte Blech vaaren; Messing-, Neusilber⸗,
Plaque-⸗Waaren; Bauarbeiten jeder Art; Lampen; Petroleumkoch—
pparate; Oesen und Herde für Coaks-, Kohlen⸗ und Holzfeuerung
Gas⸗ und Wasserleitungs-Artikel.

Für anerkennungswerthe Leistungen werden Diplome J. und
II. Klasse und belobende Erwähnungen ertheilt. Vierundzwanzig
unge Leute, Söhne von Vereinsmitoliedern, werden die Objekte
in der Ausstellung beaufsichtigen und den Besuchern die nöthige
Frklärung geben. In zwei Werkstätten werden unter Leitung eines
ausgezeichnelen Maschinenarbeiters 12 auf Maschinenarbeit bestens
zeübte Klempner Waaren fabriziren, um namenilich durch Vorfüh—
ung der Maschinenarbeit den Fachgenossen zu beweisen, daß die
Theuung der Arbeit nothwendig und die Maschinen auch für den
Blecharbeiter don größtem Nutzeun seien.

Wir glauben diese Veschreibung der Thaäligleit „de s VBesr—⸗
»ins deutscher Blecharbeiter“ zur Genüge bewiesen
u haben, daß es im neuen deutschen Resche doch auch Männer
zibt, welchen die nothwendige Theilung der industriellen Arbeit
aicht unbetannt ist, und welche es sich zur Lebensaufgabe gemacht
daben, ihre ganze Kraft für das Emporblühen ihres Gewerbes
zinzusetzen. Wir hoffen, daß dem Vereine wenlgsteus die mora⸗
lische Ünterstützung aller Gebildeten um so mehr zu Theil werde,
venn wir sugen: „der Verein wird auf der mit der Fachausstel—

ung verbundenen I. Hauptversammlung über die Gründung einer
Fachschule, in welcher füchtige Geschäfisleiter in gründlichster Weise
Jebindet werden follen, Befchluß fassen.

Für die Redaktion verantwortlich F. X. Dement.
—AsA———à—/—
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Eine schöne Auswahl
Damen-⸗FEragen
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&amp; Tiohus eto.
ee ich zu bevorstehenden Feiertagen.
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Waschen und Fagoniren angenommen.
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— 7 3232
1228
*82 22
33525
—
8
—
18
S——
————
— 282
383*
8 —* 22*
— ——
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22
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dezienen bucch alle Buchsan)zunnze.
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Während den Feiertagen
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Außerdem bieten wir unseren w. Auftraggebern auch noch den Vortheil, daß wo—
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Fa Mactta, Emperatrice
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La Favoriia, Reyna

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Integridad, Med. Reg.
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Lda Sevillana, Brevas

La Carona del Emperador
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La Representation, Londres
Los dos Manificos, Med. Re.

—

1 — — — — — —— — .
Ned acinon, Druck und Berlag von F. X. Demetz in Et Ingbenn.
        <pb n="193" />
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der St. Inaberternzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienztazs⸗, Donnerstags-and Sonnta

dummer erscheint wochentliß viermal: Dinstag, Donnerstag, Sümstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 serzr. oder
1 Mark 2) R.pPfa. Anzeigen werden wit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

78 49 Dienstag, den 80. März 1875

— —— — — —— s — — e e e —— e —— — — —. F J
Deutsches NReich. —

Mäünchen, 27. März. Der neu ernannie Kriezminister
. Ma llinger übe nimmt am 3. n. M. das Portefeulle des Kriegs
ind tritt von da ab in je ne neue Stellung ein ⸗
Der Reichs- und Staats-Anzeiger bringt on der Spitze seines
glaties vom 24. d. solgenden kaiserlichen Erlaß an den Reichs⸗
unzler:;: —
Wie früher in gleichem Anlaß sind Nir auch zu Meinem dies⸗
ahrigen Geburtsfeste von säduschen nud ländliden Gemeinden,
dorporationen, Vereinen, Gesellschaften und einzelnen Persouen
dus öllen Theisen ves brufschen Vaterlaudes, die keuen Reichs-
ande nicht minder von jenseit der Grenzen des Reichs und aus
mßereuropaischen Ländern in Form von Telegrammen, IZuschriften,
Poesieen und musikalischen Kompositionen Glückwünsche von eben
o reicher Zahl wie freudig anspcechendem Inhalte gewidmet worden
Necht ohne tiefe Rührung vermag Ich diese Beweise ener Mir
zerfönlich geltenden allgemeinen Theilnabme zu überblicken. Zu—,
zleich erfrischt durch das wohlthuende Bewußtsein, welches Ich aus
hnen hube schöpfen können, möhte Ich allin jenen Glückwünschen—
den Meinen Daut aussp echen und veranlasse Sie, zu der Zwicke
iesen Erlaß zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Berlin, 24.
Mäcz 1875. Wlhelm.

Fürst Bißnmarc wird aus Wunsch des Kaisers denselben
iach Italien begleiten.

Fürst Bisssmaridwird, wie es heißt, seinen Urlaub
erst nach der Rückkehr Delbrück's von der Hochzeitsreise an⸗
reten.

Das Reichskanzleramt ist mit Vorarbeitken zu einem Gesetz
zegen Weinfälschung beschäftigt. Es geschieht dies aus Anlaß
eines Antratzes, welchen Bayern bei dem Bundesrathe einge—
zracht hat.

Die für d'e Arbe'geber wie Arbeitnehmer gleich bedeulsamen
Berhand!ungen des demnächst in Leipzig tazenden Verbandstages
ner deulschen Gewerlve eine (Hirsch-Dunckech haben mehrere Ar—
eltgebe:be eine veranlaßßt, Delegirte zur Theilnahm? an den Ver—
andlungen zu entsenden. So ist Seitens dee Hamburgischen Ge⸗
verbekammer, deren Norsitzender, Reichstagsabgeordneter Sclos—
ermeister Ed. Schmidt, das Referat über den ersten Gegenstand
der Tagesordnung „Neue Innunçen and Lehrlingswesea“ über—
nomme“, außerdem Hr. Longthimm, Direktor der Volksbank, Seitens
es Vunndes der Becliner Bau-, Maure und Zimmermeister die
der en Baume ster Klemm und Fetisch abgeordnet worden.

Türkci.

wuchetischer Weise von kleinen Bankiers diskontirt werden. Dieses
Borgen geht so lange fort, bis die Geldleiher jih s mehr vor⸗
hießen, und dann wird ein großes Anlehen gemacht, um die
Scheine einzulösen.
Amerika. VVV

Die Legislasur des Staates Tenessee bat jeden über 80 Jahrée
ꝛlien Junggciellen mit eine jährliden Steuer von 10 Dollars
belegl. Ter Ertrag der Steuer wird zu Schulzweden der⸗
we det. —

Newyork, 25. März. Von“ Cuba hier“ eingegaugenen
Narichte r zufolge haben Insurgenten kürztich 14 dec, schönsten
Besitzungen im eei durch Feuer zeistört. Der Schaden
vird auf 500,000 Doller und den Berlust der ganzen Zuckerecnte
yon etwa 12,000 Tonnen, augeschlagen.

Verwischtes.

F Zweibrücken, 258. März. Dem piälzischen Gewerbe⸗-
nuseums-Verein sind weiter beigetreten: Die Geme'nden Schmitts-
jausen, Oberhausen und Biedecrshausen mit Gründungsbeiträzen
don je 10 Mack, serner die Geme'nden Habkirchen und Witters—
heim mit dem stalutenmaßigen Jahresbeitrage von je 4 Mark.
Zelbst die kleinsten und ärmsten Gemeinden wollen diesem gemein—
nützigen Werke h: Schecflein nichtvo enthalten, und denken: so gut
der Beamte, der Kaufmann und der Haud:oerlsmann die Sache
der Landwirihschaft durch Beitritt zum landwirthschaftlichen Verein
unterstützen, ebenso gut kunn auch der Bauer durch Beitritt zum̃
Bewerbemuseums-Ver:in die pfälzische Gewerbelhätigkeit, fördern
gelfe.n.

F Zweibrücken, 27. März. In der Stadt St. Ingbert
vurde die Gewerbemuseumsangelegenheit in den betreffenden Kreisen
ehr wohlwollend ausgenommen. Dem pfälzischen Gewerbemuseums—
gerein sind von dort beigetreten: Die Herren Eisenhüttenwerts⸗
zesitzet Gustav, Heinrich und Oskar Krämer, jeder mil inxin
vründunge beitrage von 1000 Mark und einem Jahreébeitrage
»on 50 Marlk, die Aktienglashlütte mit einem Jahresbeilrage von
10 M., die Maschirenfabrik von Weyandt, Meuih u. Comp. mit
einem Jahresbeitrage von 9 Miark, ferner 16 Persoren mit dem
datutenmäßigen Jahresbeitrage von je 4 Mal. Weiter beige⸗
reten ist die Gemeinde Brenschelbach mit dem statutenmäßigen
Jahresbeitrage von je 4 Martk.

(Die Umwandlano der Thalerbanknolen) in solche mit Mark-
währung geht viel langsamer vor sich, als man erwartet hatte.
Es wird der äußersten Austrengung dedürfen, um bis zum J.

Zonftantinopel, 20. März. (Die Verschwend ung am Januar 1876 den Umtansch des bisherigen Papiergeldes gegen
hofe ds euitane d D'e autdrifirie Tidiliste des Sutans if un- eues zu bew'rken. Belanntlich sollen bereils bis zum 1. Juli
sahr I.290.6000 Pfung Stu, also mehr als 12 Mill. Gulden; Reses Jahres alle Noken, wel Le über einen Betcag von weniger
n Folhe mehrerer —— Einkom— V 50 Mart lauten eingezogen fein. Ob gleich· nun schon die
nen. des Großderrn jedoch auf ungefähr zwei Millionen Pfund. dälfte * daste bestimmten Zeitraums abgelaufen ist, sind doch
an den Ufein des Vosporus entlang sieht“ man Paläste uind ister von 59/2 —A— und von 39 Millionen
unsidolde Kiosls, kaum durch eine Meile Zwschentaum gerrennt. huldennoten nur 8 resp. Zl Millionen dem Verkehre entzogen
inlge Rsee Gebäude sird im kosibaren Sihse hasgestatiet. Das vorden. Von Roien,e welthe über eine Summe von 100 WMark
— — — welet immer nuein speisi, besicht aus ie mehr lautelen cusrsarregz noch dmmmich m Ausmre se am Ende
Scissein und I0 andere Mahlzetlen waben in andcren Po- dotigen Jahres 1229 Willdnen Marl. dabon wores jedoch am 1.
ästen dereit gemacht, falls es ihm einfallen sollte, dort zu diniren. Mat erst 120 Millidren in Marknoten umgewandelt; von den
xrt hat 800 Pferde, 700 Weiber, bedient und gehütet von 8560 üddeutschen Banles, welche das Notenprivileg besitzen und für 186
runthen. Fur ditfen enormen Haushalt werden fährkich 40,000 Millioren, Mark ausgegeben hatten, sind 34 Millionen umgehchrie-
Ochsen geschlchtet, außerdem⸗hahen die Liesernten. Aualich 200 ben woꝛden, Von egode
Sch fe zu —J— Lammer oder Zicklein, 10 Kolten MRolenumiaus, oie pueußische on Aunsgeschlossen 278 Mullionen
ie Peur Pousaus10d Poor Tauben pnd So. Matt tebräsentinn. waten eist artnoten an Bettag ven 86
5 * — —— Milliopen ausgegeben. D'ie pr ußische Bank haite von den Nolen
et Sulsaus und der Hungetanoth eincs Theiles der Beböllerung don 100 Moit undamehr im Sesammthetrage von 7 WV Milliouen
eines Reiches besteht ein- trauͤriger Cortrast.“ Das/ Gehoalt dʒ erst 30 ——— Rene Wahr ung · umgeschrieben. Dahingegen
Hrehbezirs deuracn 8öd, Od st. das des Fivanzmimistere 150 o00 fl. hat sie don dea . unler ¶0 Mart (10 Thaler)
1. s. w. Außerdem hal jedes Departement sein ——— chon wehr als de Ifte e ndezogenz von 58 Willionen Thalern
velches immer überschrilten werd.VJedes Departementsche (Pii. dieser Emissior befinden sich gegenwärtiz r“ d 29 Wiillonen
uster gibt eigene „Mandele“ oder Cassenscheine aus. melche iu in Umlauf.
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        4In der Woche nach Pfingsten d. Irs. soll in Mannheim
ein südwesideutscher Protestantentag abgehalten werden. Die Pro—
estantendereine ven Baden und Hessen, denen sich wohl diejenigen
don Nassau anschl'eßen werder, haben diese südwesideursche Vereinigung
begründet.

pPMünchen, 28. März. Nachddem der k. bayer. Staats
kassa nunmehr genüge der Vorrath an Reichsmünzen zu Gedote
— 0
mit Einziehung der südd. Dreikreu erstücke vorangegangen und auch
die Einzichurg der Halbgulden und sünd. Sechskreuzerstücke in ver
stärktem Maße fortgesetzt weiden.

F Vor einigen Tagen wurde in einer Koͤlner Restauratio;
einem Herrn der Ueberzieher gestohlen, in welchem sich u. A. eine
Anzahl Briefe seiner Braut befanden. Der Dieb begob sich mit
den Briefen nach der Braut des Bestohlenen, die sich seiner Zeit
in Bonn aufhält, und verlangte, die Briese als Legitimation vor
———
sigen Miriam kam dies verdächtig vor, sie bestellte den Gauner auf
den folgenden Tag mit dem Versprechen, bis dahin die 80 Thlr.
flüssig zu machen. Während dieser-Zeit erkundigte sie sich bei
ihrem Schatz per Telegraph und erhielt von ihm einen Vrief, in
welchem ihr die Entwerdung der Briefe urd des Ueberziehers mit⸗
getheilt wurde. Der Dieb hatte jedenfalls die hohe Schule be—
sucht und sich etwas prophekischen Geist angeeignet, denn er holte
sich die 30 Tolr. nicht, sandte aber dem Eigenthümer die Briefe
vet Post aus stöln zu mil folgendem Begleitschreiben: „Verlicbten
Narr!“ Da sich die Herzensergießungen Deiner Donna nich! ver⸗
werihen lasser, so serde ich Dir dieselben zurück, mit dem çuten;

Rathe, Deine jetzige Liebe nicht zu Deiner Frau zu erh ben denn
da dieselbe eiwas klüser ist, wie Du, so wird fie die Hose wählen
und Dir d'e Schürze lassen. Für diesen guten Rath wirst Da
mir erlauben, daß ich meinen Ueberzieher, der augenscheinlich schon
zrei Semester gedient hat, gegen Deinen jetzißen neuen nächstens
y rrtausche. Dein Rocklieb Sehdcdvor.“

Von der Kölu-⸗Mindener E'senbäahngesellschaft sind vor Kur—
em mit Rücksicht cuf die durch die herrschende Geschäftsflaue her—
beigeführ te Verkehrsabnohme fast zweihundert Bremser eatlassen
worden.

Wie das „Hannover'sche Wochenblatt für Handel und
Eewerbe“ mittheilt, ist in Newark (Amerika) ein Patent auf Gum—
meschuhe für Pferde ertheilt wrden. Diese Schuke weden in
zjanz ähplicher Weise wie die Gummiülerichnhe für Menschen het—
gestellt und man bebient sich dazu des kesten Kautschuts. Sie
sellen das Hufeifen ersetzen und manchfachen strankhe'sen vorbeugen,
denen der Huf der Pferde unte worsen ist; nach den Angaben des
Erfinders find bereits zahlre'che hufleiderde Pseide durch die An—
oerdung d'eser Schuhe an Stelle der Huseisen gehelt. Ter Gum—
mischuh kann leicht an- urd abgelegt werder, so daß das Pferd
im Stall oder auf der Weide denselben picht zu tragen kraucht.
Die Kosten des Schuhes sollen sich um ein Drittel höher stellen
als die des Hufeisens; das Gewicht des Schuhes ist 40 Proz.
niedriger, als jenes des letzteren. Die Schuhe werden in 16
zerschiedenen Größen hergestellt, so daß dieselben regelmäßig genau
vassend zu hoben sind. .
Für die Redaktion vera twortlich F. X. Dem .

Holzversteigerung J f 3537 x634
aus dem Gemeindewald Omniersheim. 0 10 104 09 110
Samstag den 3. April l. Is.
Nachmittags 1 Uhr, im Schulhause
zu Ommersheim werden nachbenannte
Holzsortimente öffentlich versteigert:
1. Schlag Oberthalerhang.
23 eichen Stämme 2. Cl.,
24 tiefern und fichten Stämme 4. Cl.
8585 „Sparren.
200 buchen Bohnenstangen.
11 Ster gemischte Prügel.
199 Ster gemischte Krappen.
88 Ster buchen Krappen.
6 Ster kiefern Prügel.
11 Ster kiefern Krappen.
2. Schlag Alment.
15 eichen Stämme 5. Cl.
20 eichen Wagnerstangen.
8525 buchen Bohnenstangen.
32 Ster buchen Scheitholz. I. Cl
468, Stangenprügel.
2638, Nrappen.
Ommersheim, den 28. März 1875.
Das Bürgermeisteramt.

J.

von
Eb II. IDAacIi Solan in Barmen,
der ältesten und größten Wessdeutschlands, gegründet 1794.
Sie liesert alle Sorten Flügel und Pianinos nach den dneucsten, bestde
vährtesten Constructionen, in höchster Vollendung und jedem Klima angemessen.
Garantie 5 Zahre.
Preis Medaillen: Aachen 1843, Düsseldorf 1832, Loundon 1862,
Altona 1869 Wien 1873.
Das Lager befindet sich in dem Hause des Herru Karl
Schwarz, gegenüber der Fruchthalle in Kaiserslautern.

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* byä — p . S. * —A—
7 2546 — —— — 52 52 22.. 855 3 25323
582353885 *53333333333 5283823 25333523853

A * 27 2 8 —3 — —2 —8 27

*552333 2257 — 5282 — 3233 338332
— 2 2* 3 5 — 3 2 *222 55 5353 — 5332533375837
225 ñ222 —7528 5 53533353333332537
25328 3 833
* — 7* F — 4 —z3 2322 * — 5

2222 —2 52.

2 333336573333*
19335 5523309335333
—

—

2
3
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*
*
27

A
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3 *
z 3 8 2
e⸗ 5323
3 78 53
33 e
J —— 22 23533 DS 2
0 5 35 7
37 5322 228 7 .*
F —— 88333 8
5z3 5 *
9 — 5337 S 7̃ 8
32 * * 2 2235 * 5
2 2 — 282. 5 — 28 2258 23
3 227 8237 38 22
5723 — —— — —z33 2*8*35 5245
33 82 — ——— * *38
— 2 —* 35 8 28* —
* 2 2 2333323 5 3 F
55 2.*3 353 5 —
22 — — —A
— 87 25738 723323 —58 523587
7338* 53 32338 3277 —
— 8 — — S2
— —— 477777
7 8* 523 ——— S
8 —3 535258 5733*683
27 —2 — —137 212 F 7
5 — 23 —
4 25 A— 332 —
— 27 *3 57
2 * 7747 ——— I357
2 — 7 — — 23553 —
23 22 3 4115
* 37 2585 2 — 2553237
22 2* — * 335233 53338
235838 2 5
58 233 8 2
2 — 8 522 38
* 37
* — äF 5 —
25253383 2
—14
23838
—2

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2
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J 24
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3

— —
EÆE
8 33833 33 338 5735353
J 2* * — 72
525 5335523 8 53833 383 22 21083 30
153353 5533 ——3833365 29 53235 335
— 528 33 3358
— 25 —2528 *8 * — 3 *
3333 —— — 28
* * * —* —
3.33 *5372 *5* —38 * 355
25818337 A z*5 *53332
35 5223 38833 *53 — 2 72
23 5 253388* 58 73527 25 2.229
22 2827 —A * 352232 335 y —A
3 33 3 3 353535 53
32.., 2 —2 253*5322 w vxꝛ * 2. * 282.
25 32383
—
125*»3533335 — 823 53338383 A88. 28
338 8— 33383835 15 33233
832 82.333 23 25 5323. 7 * 32332
2 * 275 2. 553322 587 * 3 —A
22 22 533533323 — — 2.2 3 23682
3853853—63333 2158353 533 32325
— 1 2 — : —
33 732 35 5*8 —A — ð 2. 52 5
553 5535 3332283 5 2533*
——— —
59 283 15533*332835 —*— 2358
23 582. 8 —— — ——— —
3 53 7*
—.3 —5—83 23260233 ..
7* — * — 7 — **
325525 5535—333535 424
33 25555833 335 —— —
77 2* 2 2 22. 55 —
2355353 43523333235533

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        Hl. Ingberler Anzeiger.

— EEEEAA

M“„,
——— — —

der St. Ino der erAnzeiger sand das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta
nummer erlscheint wochentli h viermal: Dinstag, Donner staa, Samstag und Sonntag. Abonnementsapreis viertellähriq 42 rzrt. oder
1 Mark 20 R.Pfgz. Auzeigen werden writ 4 Krar. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
———— —
6 50 Donnerst⸗
—
7. Uhr Morgens bis 7 Uhr Abends, mit Ausschluß der Mittags⸗
eit von 12 dis 2 Uhr dem Publikum geöffnet.
32öαen, a8. Rärz. dems pf lzischen Gewerbe⸗
nuseumsderein sind weiter seigetreten: Die Gemeiade Gersheim,
derbitzher: und Reinhein, jJede mit einem Antheilscheine von 28
Mart und dim statutenmäßigen Jahresbe troge von 4 Mark, ferger
die Semeinde Aßweiler und Eifweiler; Ehlingen mit dem statuten⸗
naßigen jährlichen Beifrage von je 4 M., endlich 2 Personen von
Ußweiler mi dem sittutenmäß', en Jahres tzeitra ze von je 4 Mark,
nwote die Gemeinde Rudenhe m mit einem Grüundungsbeitrage von

) Mark und dem statutenmäßigen Jahres beitrage von 4 M.

F Zweibrücken, 30. März. Dem pialzischen Gewerbe⸗
zus umsverein sind weiler beigetreten?“ Die Gemeinden Ernstweiler⸗
jabe hausen und Hassel, jede mit dem statutenmüßigen Jahres⸗
eitrage vocä Mö.

fDiꝛe Generaldersammiung der pfälziichen Eisenbahnen ist
auf den 30. April pad Ludwigshafen einberufen. Es werden der⸗
elben de Concessionsutfuuden fur die dercits im vorigen Jahr
enehmigt· n neuen L'nien von Lautzlirchen nach Saargemund und
von Bexbach nach den Kohleugruben bei Neunkirchen zur Anerken—
mung und Anzahme vorgelegt werden. Außerdem soll das für den

Bau der vier neuen Noidbohnlinien ¶ Donnersberger Bahn, Zeller⸗
hal⸗Babn, Türkheim-Monsheim und Frankenthal⸗Freinsheim) fest⸗
Jefetzte uünd mit Zinsgarantie verseheue Capual (O Mill. 452.000
9usden) um 2,880,000 fl. in der Voraus setzung erhöht werden,
aß der Staat auch hierfür 45 pCi. FJinfe garantirt. Die Bes
chaffung dieser zur Bestreitung des hervorgetretenen Mehraufwandes
rforderlichen Summe soll auf bem Wege eines Priornaͤtsoulehens
ꝛrfolgen. 574

Der verstorbene Bierbrauerteibesitzer Orth von Kuiferslautern
jat dem dortigen Hospital durch lettwillige Verfügung 5000 fl.
um Geswenk gemuacht.
.Speyer, 27. Marz. Der Verlauf des hiesigen Deztrks
Amtsgebäudes an den Staat um 19,000 fl. hat die höhere Ge⸗
iehmigung erholten.

In Lardau wurde der Privatmann Emmerling VUI. wegen
Beleidigung des Kaisers, bestehend in der Aeußerung: „Wos.
laggst Du auch wegen dem Kerlz“ zu 2 Monalen verurtheilt.

FMalistats, 29. Maärz. Heute Nacht zwischen 11 und
2. Uhr wurde der 18fjährige Sohn des Besitzers des im hiesigen
)afen lieger den belgisch⸗n Canalsch ffes Louise,“ von einein gut⸗
zekle deten Unbekannten, angeblich ohne all⸗ Ursache, vor einer
Virthschast nahe der Coksanlage durch einen Messerstich schwer
erwundet. Der Stich wurde gegen das Gesicht mit soldher Wucht
jeführt, daß das ziemlich große Messer dim jungen Manne unter
dem Jochbein in den Kopf eindrang und mehr als einen Ceneime—
er vef im harien Gaumen stecen blieb. Vor Ankunjt des Arztes
nerfuchten nacheinander 8 siatke Männer vergebens dos Messer
dem Verwundeten aus dem Kopfe zu ziehen. Dem Arzte selöst
jelang die Entfernung erst nach langer. angestrengter Arteit. Es
nußte dabei alle Vorsicht angewandi werden, nicht nur um das
Ibbrechen der Klinge zu verhüten, sondern auch die Verleßung
iner Ader zu verhindern, welch letzteres unfehlbar Verblutung her⸗
eigeführt haben würde. Der Pahñcent ertrug die schreckl'che Ope⸗
ration mit merkwürdiger Sitandhaftigkeit und Geduld; der dien⸗
elben dehandelnde Atzt hofft, ihn in 8—4 Wechen zuie derherstellau
u koͤnnen. Ueber den Thäter fowie Uber das Rorvb zu seiner
rohen That konnte bis jetzt noch nichts ermittelt werden. Das
don dem Arzt herausgejogene Pesser, als —A
dielleicht zur Enidecung und Bestrafung des Thäterz führen.

7 Vom Shwarzwaidez. Maärz. Im oberen Gebirg
Verwischtes. iegt der Schnee gegenwärtig 710 Fuß hoch bei eirer Kalse biẽ

St. Ingbern. Die hiesige Galerexpdition gibt bekannt, u14 Grad.
ez voom 1. April an nur neue Frachtbriefe, wie sie das B r Der Lieutenant Haas, jener junge Artillerie-Ofsizier, der
iebs Reglemeni für die Eisenbahnen Deutschlands — viltig seit waährend des Feidzuges von 1870 — 71 bon Mitrailleusenkugeln
Jduti 1874 — vorschteibt, zur Expedition zugelassen werden. faft vollfiändig zerrissen und denn och am Leben erhalten worden
om 1. April bis 39 Septe mber isft das Expeditionslokal von ist, hdat seine juristischen Studien, denen er sich zucewendet, nac

Deutsches Reich.

München. 27. März. Im laufe den Jahre werden sich
ußergewöhnlich viele außerordentliche Arbeiten bei den Bezrlsam⸗
ern häufen, so wird dis Brandversichecungsgesetß, das Impfpesetz
ind das Gesetz über die Beirkundun, des Personenstandes und
ie Form der Eheschliezung in Volljug zu setzen sein, es werden
rier Landtags-, Land aths- und Gemeiade Wahien statteufinden

ben.

n Die .„N. A. Z.“ schreibt: Vor dem Ausbruch des Kr'eges
aite die französische Regierang die J ee, auf dim Rhein ge⸗
anz'rte Kanonenboote zum Schatze ihrer Rheinfestung zu stano⸗
irea. Dieser Gedanke jst später d uischerseits aufzenommen wor⸗
en, und es soll demaächst mit den ersten beiden Fahrzeugen dieser
irt der Vecsuch gemacht werden. Dieselben sind fertig gebaut und
usgerüstet. Es wird mit ihnen im kommenden Monai, dem Ver.
chmen noch, eine erste Uebungsfahrt stattfi den, vielleicht auch
me kleine Schetzünung in der Nähe von Kölnu. Erst hieragach
vird ein sicheres Ustheil über die praktijche Brauchvarkeit der pro⸗
itirten Einrichlung zu fall n sein.

Das Herzogthum Lauenburg soll jttzt nach zehejähriger Per—
maltunion wirklich in die preußsche Monarchie einderlcibt werden.
s werd daselbe wahrscheinlich als Kereis mit der Provinz Hannober
cwunden werden, zu welchem Land⸗ es von 1680 bis 1803 ge⸗
ott hat.

Frankreich.

Baris, 28. März. Das von den bonapartistischen Blättern
⸗erlich verbreitete Gerücht, der Sohn Napoleon's Ul. habe sich
a der Prinzessin Veatrxx von England verlobt, ist dollstãndig
isch. Die Prinzesfin wird einen Prinz von Baden heirathen
Re bonapartistische Prodaganda in der Provinz dauert fort. Fast
herall vertheilen die bo apartistischen Ag nten die von der Regier⸗
ag verbotenen Porträts, Almanachs und Broschüren. Ohne sich
m die Instruktion der Regierung zu fünmern, lassen die Negier
gs⸗Agenten, sei es aus Unfähigkeit oder aus Mitschuld, Älles
udig geschehen. Auf den flachen Lande verbreuen di⸗ Azenten
it Berufung an das Volk das lügnerische Gerücht von dem bal
gen Ausbruch eines neuen Krieges, dessen unheilvolle Consequenzen
arch die Thronbesteigung, Napoleon's IV. bverhindert werden
danten. „Man wird,“* sagen sie, indem sie eine kürzlich erlafsene
jelanntmachung des Kriegsminifiei mßbrauchen. „nicht Zeit haben,
en Marschbefehl zu geben; die Sturmglocke und der General⸗
aatsch wird euch allcin benachrichtigen, daß der Augeublick gekom⸗
nen ist, euch zu schlagen.“ Ueberaͤll con piriren die Bonapariisten
anz offen. Höchst kühn zeigten sie sich in Cast llon (Gironde).
Im 16. Marz feierten dort die Bewunderer bes Helden von Sedan
en Geburtstag ihretz lleinen Adlers. indem sie Flintenschüsse ab⸗
erten, Bilder und Broschllren verihei ten und die Kufe ausstießen:

ssst der Kaiser! Es lede Napoleon IV. Neder mu beee
publit! 5 n —
Paris, 29. Marz. Der deutsche Botschafter Fürsi Hohen⸗
gestern von Berlin auf se nem hie gen Poflce wicen n
toffen.
Paris, 31. März. Ein Dekret der Regierung verbietet die
an⸗ und Durchfuhr nordamerikanischer und canadischer Kartoffeln
nd aller zu deren Verpackung verwendeten Gegensiande fur das
ranzösische Gehiet.
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        dem er elwa ein Jahr im katholischen Krankendause in Berlin zu—
gebracht, dollendet. Derselbe wird nunmehr in den Justizdienst
ulrelen uad deabsichtigt, seine neue Laufbahn bei eigem Unter⸗
gericht im Dep tiement des App slationsgerichis Magdeburg zu be⸗
dinnen. Er trägt ein künstlichss Bein, während von dem anderen
fast nur der Knochen crhalten ist, die Fleischtheile dagegen durch
15 Kugeln von demselben abgerissen find. Der Knochen ist da⸗
durch so geschwächt, daß zur Unterstützuug desselben eine besondere
Maschine hat construirt werden mussen, um den Gebrauch dieses
geines beim Gehen zu ermö lichen.

F Lieutenant St u m m vom 8. Husarenre ziment, zur Zeit
ommandirt zur Kriegsakademie, wel ver bekanntlich den russischen
Feldzug gegen Chiwa im Stabe des Benerals v. Kauffmann mit
emoacht und seine perfdnlichen Erlebnisse in Cyniralasien seht au—
siehend beschrieben Innd bereits in Forin eines Tagebuchs v roͤffent
licht hat, arbeitet augenblicklich an einem größeren Werk, welches
ine volistandige Gesch'chte und naturwissenschaftliche Beschreibung
mertwuedigen Landes enthalten wird. Das Werl list beinahe⸗
hollendet, und der erste Theil desselben dürfte beteits in nächster
Zeit erschrinen. Lieutenart Stumm, ein jüncerer Bruder des Reichs
agsabgeordneten fur euntirchen und des Legationsset eias in
Munchen, war der einzige nicht russische Offizier, welcher Erlaub
niß erhielt, die Erpediton zu begleiten.

Auf der Essenbahnlinie Ber in⸗Stendal⸗Uelzen ꝛc. sind jeh
Speisecoupes cingerich‘et worden. Die Lteisenden können sich in
Berlin auf dem Lehrtet Bahnhofe sofort eine sogenannte Eßkarte
sen und besiimmen, wann und wo sie ihr Mittagsmahl einzu⸗
nehmen beabsichtigen. Per Telegroph merden die beneffenden Re
lauranis benachrichtigt und sobald die Fremden eintreffen, wird
ihnen das Veilangte ins Coupe gereicht. Sie koͤnnen ihr Mahl
dann waͤhrend der Fahrt mit aller Gemhthzruhe verzehren. Die
Koften eines solchen Miitageessens berragen 2 Morl.

rie Wiener Su de nenich ft huunm Prozeß Ofenheim jetßzi

auch ihrersets demonsirirt. Der deutsche Leseverrin der Stuoen
dem Hr. v. Ofe iheim als Graunsec und Mitglied ungehört un
dem er e'nen jährlichen Beitrag zuwendet, hat die Ausschließun,
DOfenheim's und die Zurückwesung seires Beitrags beschlossen
Der Beschiuß fällt um so mehr in's Gewicht, als namhafte Pio.
fessoren, die den Verein angehsren, sich an ihm betheiligten.

FBern, 81. Marz. Eine erschrecend gelungene Münfaͤ
schung beängstigt den Fiscus. Die neuen schweizerischim Zor
frantenstücke min der Jahreszabl 1874 siad, wahrscheinlich mi
Hitfe der Galvanop!astik so täuschend nach ge nacht, daß sie so langi
Ir Silberglanz erhalten wird, von den echten sehr schwer zu un
terscheiden find, nur unter der Voupe erkennt man einige Men
male der Falschung, beim Veikehr auf den Mäarkte nicht.

Paris, 27. März. Edzar Quinet, dr Geschichtschreibe
und Deputirte (der äußersten Lenken angehörig) ist gestorben.
Der Moaͤrineminister hat eine Depesche des Gouverneurs von Ne
al· donien dom 25. d. M. empfangen, durch welche die Fluch
Rastoul's und mehrerer anderer Deportirten bestätigt wird.

Der Mikado von Japan hat bei den Maler Uqal
große Portraits sämmtlicher europäischen Souveraise zur Au—
chmuckang seines Palastes in Takio beslect. Er beadsichtigt den
Bernehmen nach eine italienische Malerfchule in Japan p
gründen.

4 Das chemische Praparat „Mycothanaton“?, Mittel geg
dausschwamm, sowie Praͤservativ gegen Bildung desselben, aus de
hemischen Fabril der Herten Velain u. Comp. in Berlin, finde
mehr und mehr Anerlennung. Wie eus dem neuesten Bericht p
ersehen ist, wird dieses Mittel von Capazitaten der Baukunst, zehl
reichen Behbrden, Eisenbahnberwaltungen ꝛc. als gemeinnützig au
erkannt.

Für die Redaklion verantwortlich F. X. Demen.

——

—— — — —̊d

αα
Von Freitag ab
* Bierbrauerei Heusser.
Holzversteigerung
aus dem Gemeindewald Dmmersheim.
Samstag den 3. April l. Is
Nachmittags 1 Uhr, im Schulhaus,
zu Dnmersheim werden nachbenannt
holzsortimente offentlich versteigert:
1. Schlag Oberthalerhang.
23 eichen Stämme 2. Cl.,
2 liefern und fichten Stämme 4. Cl
834 Sparren.
200 buchen Bohnenstangen.
11 Ster gemischte Prügel.
199 Sier gemischte Krappen.
88 Ster buchen Krappen.
s Sier liefern Prügel.
11 Ster kiefern Krappen.
2. Schlag Alment.
15 eichen Stämme 65. Cl.
20 eichen Wagnerstangen.
8625 buchen Bohnenstangen.
82 Eter buchen Scheitholz. L. C
46 4 Stangenprügel. von
———8 * — xud. bacnh —8 in Barmen,
Das Buͤrgermeisteramt. Sie liefert alle Sorten Aeeeee — Wuene 1794.
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— D ——— Schwarz gegenüber der Fruchthalle in Kaiserslauter
Rcdacion, Druck und Verleg von F. X. Demez in St Ingbert. it

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sowie
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FIruch, vrod/ gles gpres⸗ ders
Zweibrücken vom 1. Abvril. Wei
sfl. 46 ir. Korn 4 fl. 52 kr. 9
Zreihige 5 fl.s kr. Gerste Areihige 4
27 kr., Spelz 8 fl. 58 kr. Hafer1
55 kr. Kartoffeln 1 fl. — kr. Heu?
48 kr. Stroh 1fl. 30 kr. per Zendr
Weißbrod Kilo. 18 kr. Kornbed
ilo. 23 kr. ditto 2 Kilo. 16 kr. 10
8 fr. Gemischtbrod 8 Kilo. 32 kr. 1*
Wech 110 Gramm 2 kr. Spelzkern —
— kr. Dinkel — fil. — kr. Misch
— fl. — tr. Rindfl. 1. Qual. 18
Qual. 16 kr. Kalbfl. 16 kr. Hammel
ir. Schweinesl. 18 kr. Butter 38 r
Pfund.
        <pb n="199" />
        2329
5585 8388338
** 22
—22 253538 25353*58
2 —5822 22 5 368 53
92 285 3 25356 8 28358 82 2 2*
355353555* 53 33658 34888 3—38
— 8 2 — — 5. 2 2* 8 5 3 M 5 *
828123232 5855525 . k 38 52
2 3582 — — 2 828 2 23 22 2 323 8 ——
2235 7532 ——— —A * — 55 57 53323 832225 55525—
325353358 321383 —A 23235 —*2235 z332353*

2 2 * 38* 823— 5338 2322 E„E 2* E 33
3533334 28.8* 5 52583 232. 5355 ———— 58 5252
c5— —— 323—42 * 23533355755 2 —XRAM — 5 23 28257
A 5835 5383 255 s583537 5*8* — z3253 586 3258
2 — ——— — * 223 55 *53268 8 r 2255 28238 3 8 * * 8
35355532 58385 55355 — 238 — — 352 2 35 2538
2* * 2 2 — — —Z — 2 8 5*2 — 57
88 s357* 33835 28358 38328 3833258 83383357*

—8 —25 — 57 —EA 255 — 5
—3552 28 ————— 3355s33563353 —A * s288 25533
2 5 — * — * * 25 —
53522353 ——— 25 5525 232 55 5 A 53533565
2*33 2538 5538 p 5552 —2325 —38523 225 38 —z 5285

2 2 — 252 252 238 553* X3 — 53358
5* 55358 588 535 *85 58— 33325535253 —2S —835535
35555 2222235 — —28 —A — 536 8 8 323353538 25
———— —A— z2335638—33833 2 22 — — * 3 *
3225—* 2 2238 * 2 —— 3*2 3 3585 —A * 3223 *
— —— — z222 2 * 5 —— 32 S4 —XV 2*
5 — 25 2522 — 2 5522753 2 — 5 52 2 — —5232873
—A ** 328 5,52 2 *8E —232 —— —2 2 — *0 — —
2357582556 —* 28 —— —— 288* —A
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2 —A 253 2.5
2. 52235 —F 28 — 55
835753 8 38
2**222032 2. *
—233 2225*
258 —* 83 — 5252
2532 32. 533—5 * 535
223 *
553—2* * 8 S
—A —— — * 8 *
227 * 53425 582.
23 5282. 325 8 —*
—⏑
52353 23 * 2253
15255 358 8 2.2 2352 BZ*
2* 23335* »535
25 325225 275722
2 357532 3 23235325
2 2 ——— S — —
2 25535232355 3286—
2 3233.3538 75 *
2 525333353853 23322
*2*5*5v372355 E-S.5 25

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        5. Inaberker Anzei
St. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit den Hauotblatte orrbu idene Unterh iltunasblatt, nit der Drenstagöe, Douneratigs⸗ and Sonnta
ummer erscheint woöchrntlidwiermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag uad Santag. A⸗onnemeatsgreiz vierteliährig 42 Kerie. oder
1 Mark 2) R.Pfg. Anteigen werden rit 4 Neir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
AT — — — — — —— — — —
M 51 Saumstag, den 3. Apri — 1875
————— ö——— —— —— — F
Deutsched Reichl Schützenhauses mit einer Begrüßungkansprache des Vorsitzen den de
gtalcomite's, Hrn. Advokat Franke, cröffnet. Die Versammlun
Müuchen. In den Motiven des Gesetzentwurfs über die var sehr zahlreich von den Delegirten der einzelnen Ortsvereine,
Impftosten in der Pfalz sagt die Staatsregierung u. q.: „Daz owie von Güsten besucht. Die Verhandlungen wurden von Hru.
Re chsimpfacsetz vom 8. April 1874 enthält die Vorschrift, daß Undreack-Berlin geleitet.. Der Anwalt dea Verbandes der Gewerk—⸗
Ar Impfarzi in der Zeit von Anfang Mai bis Eade Septembec »ere ne, Hr. De. Max Hirsch, erstattete zunächst Bericht über die
edin Jahres für die Bewohner des Impfbez'tkes Impfungen un⸗ xEntwicklung dieser Vereine seit dem leßten Verbandtstag im Früh—
Itgeltlich vorzunehmen hat; die Bestimmungen über die Bestreitung ahr 1873. Diese Entwidlung ist troz der Ungunst der Zeit ver⸗
der Kossen sind don dea einzelnen Bundesstaaten zu erlassen. In hültnisse, trotz der durch die wirthschaftliche Krisis hervorgerufenen
en Landestheilen rechts des Rheißes wurden bisher schon die lebelstäude eine erfreulitze gewefen. Die Zahl der Ortsvereine
yfentlichen Impfungen für die Betheiligten unentgeltlich vorgenom⸗ var Ende 1874 auf 375 mit mehr als 21,000 Mitgliedern
nen, die erwach enden Kosien waten von den Gemeinden zu be- ingewachsen und die Organ'salion der deutschen Gewerkvereine
reiten, in der Pfalz hingegen waren die Impfkosten von den Be⸗— itertraf in jeder Beziehung die socialdemokratischen Schöpfungen.
heiligten und im Falle der Zahlungsunfähigkeit derselben von den Der Redner gab ein anschauliches Bild von den Leistungen der
demeinden zu besteiten. Die Betheiligten dürfen aber nach der H.werkvereine auf dem Gebiete der Hilfslassen, des Vollsbildungs⸗
ben angtführten Bestimmung des Reichsimpfgesetzes zur Zahlung vesense, des Rechtsschutzes und der Arbeitsregelung. Das JInstitut
der Impfkosten nicht mehr in Anspruch genommen werden, wonit der Einigung sämter, von den Gewerkvereinen nach Deutschland
zuch die bisher bestandene subsidäre Zahluüngspflicht der Gemeinden Lerpflanzt, habe sich in nererer Zeit immer mehr bewährt. Am
rlischt; hieraus ergibt sich die Nothwendigkeii, für die Pfalz neue Schlusse seines Berichtes wies Herr Dr. Hirsch darauf hin, daß
horschriften bezüglich der Bestreitung der Impfkosten zu erlassen. )er Verband der Gewerlvereine nicht wie Dies ein anderer, in
ẽs dürfte angemessrn sein, daß in dieser Beziehung auch in der nächster Zeit zusammentretender Arbetercongreß thun wolle, nicht
ßfalz fortan dieselben Grundsähe zut Anwendung kommen, welche erst nöthig habe, unter sich Einigkeit herzustellen, daß er sich aach
n den rechtsrheinischen Reg ecungsbezirlen längst in Geltung sind. nicht vermesse, mit Programmphrasen die politijche Welt aus den
Werden die Jmpfkoften in' der Pfalz den Gemeinden nicht über Ungeln zu heben, sondern daß er lediglich bestrest sei, durch fried⸗
wiesen, dann kdunen sie nur der Stgatskasse überbürdet werden, iche Arbeit und Selbsthilfe das Wohl der Arbeiter zum Heil des
n diesem Falle würden aber jene Kosten dehufs der Herstellung Zesammtvaterlandes zu fördern. (Lebhafter Beifall.) Die Ver—
ines Gleichsörmigen Verfahrens auch in den Lardestheilen rechts sammlung ging hierauf zur Berathung der Frage die Schaffung
des Rheins auf die Staatskasse zu berweisen sein; für die letzten jeuer Innungen und die Regelung des Lehrlingswesens betreffend,
wurde h'iecdurch eine jährliche Mehrausgabe von mindestens über. Un der Debatte betheiligten sich die Herren Schmidt-Ham—
60,000 fl. erwachsen, waͤhrend bei der Entrichtung dieser Summe durg, Andreack-Berlin, Landgraf⸗ Berlia, Vache-Lindenau, Dannen⸗
durch die Gemeindea eine erhebliche Belastung derselden nicht eintreten derg- Hachburg, Gebel-Berlin.
wird.“ — Zu den Impfkosten, welche fortan auch 'n der Pfalz Berlin, 80. März. Seit einigen Tagen ist der Verwal⸗
hon den Gemeinden bestritten werden sollen, gehöten nur a) die zungsberscht der Preußischen Bank für das Jahr 1874 eischienen
Bebuhren für den Jupfarzt, deren höhe im Verordnungswege bes und in der Generalversammlung der Messibetheiligten am der—
timmt werden wird, und b) der Aufswand für die vorgeschriebenen zangenen Mittwoch vorgelegt worden. Der Bericht beginnt mit
Formulare, deren Anschaffung den Distrikts-Polizeibehörden obliegt olgender für de Handelsverhättnissr traurigen Einleitung: „Das
ind von welchen die letzteren den Impfärzten die erforderliche Fahl Jahr 1874 ist für den Handel und die Industeie höchst ungünstig
don Exemplaren unentgeltlich zuzustellen haben. Ferner ist dem herlaufen. Mit Ausnahme der Landwirithschaft, die mit den ge⸗—
Impfalzte an jedem Impforte ein Polizei- oder Gem indediener wonnenen Resulkaten noch einigermaßen zufrieden sein lann, gibt
ind genüzgendis Schreibpersonal, sowie ein geeignetes Lokal durch es kaum einen Industriezweig, welchet auf das verflossene Jabr
zie Gemeinde zue Verfügung zu stellen; hierdurch werden aber mit Genugthuung zurückblichn könnte, und v'elleicht noch mehr hat
Auslagen in der Regel nicht erwachsen und wenn sich solche aus der Wohlstand des Landes unter den verheerenden Wirkunzgen ge⸗
nahmsweise erzeben, werden sie durch Vortheile, welche den Ge; itten, welche d'e vorausgegangene Ueberspeculation auf den Cours-
neinden darch ihre Wabl zu Impforten zugehen. mehr als auf, dand aller keine fiste Rente tragenden Effetlen ausgeübt hat. Auch
Jewogen. die Preußische Bank ist von den Wirkuugen dieser traurigen Ver—
München. Die „Südd. Pr.“ erfährt als bestimmt, daß Hältnisse nicht frei geblieben. Verluste von Bedeutung haben sie
das Commando des II. bayer. Armeekorps nicht, wie anfänglich zwar nicht betroffen, aber die Umfätze wie d'e Gewiune sind weit
oerlautete, für den Generall eutenant v. Maillinger offen gelassen, hinter denen d.s Vorjahres zurückgeblieben. Die Gesammtumjätze
ondern wieder einem General definitiv überrracen wird; wem. ist haben sich von 12,733,729, 100 Thaler im Jihre 1873 auf
ioch nicht bestimmt. 9,374,318, 400 Thlr., mithin um 3.359, 410. 700 Thaler ver⸗
München, 81. März. Pfarrer Mahr w'rd die ihm vom mindert.“
Schwurgericht zuerkannse und seit Wochenschon rechtskräftig gewor— Ueber das Befinden des Abgeordnelen Lasker wird aus
dene achtmonatliche Gefängnißstrafe im Zellengefängniß zu Nürn- Berlin gemeldet: Das sieben wöchentliche Kranlenlager hat die Kör⸗
erg unmittelbar nach dein Schlusse des Landtaues anzutreten herkräfte Laskers sehr geschwächt, swiewohl vor der Hand jede Ge⸗
jaden. zahr als beseitigt betrachtet werden kann; nichts destoweniger er—
Aus Offenbach (Hessen) ist eine mit 2000 Unterschriften cheint es fraglich, ob Lasler binnen Jahresfrist sich an den par⸗
aedeckte Blückwunschadeesse an den Fürsten Bismard abgegangen. amentarischen Arbesten wird mit Erfolg ketheiligen können, da
Fulda, 31. Maärz. Der Erzbischof von Köln führt bei auch seine Lunge sehr angegriffen ist.
den Bischofsconsjrenzen den Vorsitz; die Coaferenzen werden dem Berlin, 30. März. Falk räumt, immer mehr uunter dem
Bernehmen nach bis Samstag daͤuern. Anwesend sind: der Etze Mühler'schen Nachlaß auf: Die „Koln. Z3.“ erfährt, daß mit dem
ischof von Köln, der Fürstbischof von Breslau, der Bisthumsverwe- 1. Oltober d. J. außer dem Geh. Oberregierungsrath Dr. Wiese
er von Freiburg, dic Bischöfe ron Osnabrück, Mainz, Hildesheim, auch der Geh. Oberrezierungsrath Dr. Stieve aus seiner Stelle
Trier, Limburg, Ermland und die Generald care von Münster, ils vortragender Rath im Uaterrichtsministerium ausscheiden wird.
söln, Paderborn. Der aus München erwartete päpstliche Nun- Jum Nachfolger des Letzteren ist der Provinzialschulrath Dr.
nus ist ausgeblieben. Ztauder aus Coblenz bestimmt und von dem Cultusminister dieser
Laipzig, 28. März. Der Verbandstag der deutschen Ge- Tage bereits empfangen worden.
verkvereine wurde heute Vormiltag 10 Uhr im Trianonsaale des Berlin. 31. März. Die offieöse „Prov.-Corresp.“ schreibt:
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        Nachden die Gesundse't des Kaisers w'eder wesenllich gestärkt ist, Das Londgericht in Speier verurtheille am 14. März.
werden die Bestimmungen über die Eintheilung der nächsten Zeit, Burschen von Dudenhofen, der die beispiellose Rohheit begangen hau
getroffen werden können; es wird dabei sich auch um ——— Pferde mit der —8 an ———
hetreffs der italienische Reise handeln, die im vorigen Herbst aus Ge- tiefe Wunde beizubringen, zu einer Haftstrafe von 5 Wochen.
jundheitsrücksichten hinausgeschoben werden mußte und worüber *9 VDie „Neust. Ztg.“ theilt mit, daß bei dem Lucca⸗Concer⸗
bis jetzt wegen der jüngsten Krankheit Bestimmungen noch nicht ?twa 2800 fl. eingegangen, die Unkosten aber 372 fl. betrugen
getroffen werden lonnten. so daß den Impresario Mirelli ein Ueberschuß von etwa 2400 fl.
Berlin, 1. April. Der Kaiser brachte dem Fürsten Bis- dlieb. Was hiervon die Lucca selbst erhält — worübecr allerle
marck persönlich im auswärtigen Amte nahh 3 Uhr seine Glück- Angaben im Publikum koursiren — sagt die »N. Z.“ aus Zart.
vünsche zum Geburtstage dar. Für die Kaiserin überbrachte, wie zefühl nicht, da „es ibr wderstrebt, eine Künstlerin von folcher
die „Posi“ erführt, die Palastdame Gräsin Haacke die Gratulation. Bedeutung in irgend einen Zusammenhanz mit Ziffern
Von auswärts sind zahllose Telegramme eingegangen; ein solcher uu bringen.“ In die Saalbaukbasse flossen von den Unkosten 168
Zudrang herzlicher Wünsche ist noch in keinem Jahre gew sen. In J.; die Miethe des Saales betrug eigentlich nur 70 fl., die Summ⸗
Zamburg fand in der Borse eine große Ovation statt. Senator vurde aber dadurch erhöht, daß d'e HH. Gottschick- Witter Lau
Godeffroh hielt eine Ansprache, worauf ein sehr warm gehaltenes hre 8proc. Tantieme für Veranstaltung des Concertes ꝛe. zu Gunster
Glückwunschtelegßramm an Bismarck abgesendet und ein enthusiast des Saalbaues verzichteten.
isches Hoch ausgebracht wurde. Die Stadt hat geflaggt. FAus Frankenthal schreibt man der „Pf. P.“
Berlind Die socialistischen Agitationen gerathen in Be Die Aufhebung der hiesigen Gefanzenanstalt für Weiber, welch
drangniß, da die Arbeitergroschen immer spärlicher fließen. Der, Prä- n den letzten Jahren nur sehr wenige Sträfl age zählte, ist von
ident“ Hasencleber fordert daher durch Erlaß vom 23. März die Staatsministerium deschlossen. We ich höre, sollen die Detinirten
senigen Socialisten, welche sich noch in ert räglichen Verhältnissen nach Kaiserslautern transferirt werden.
befinden, auf, freiw'llige Beiträge zur Agitation zu leisten. Ange— F Frankenthal. Vor dem Zuch' polizeigerichte wurde an
feuert wird mit der blühenden Redensart: „Eine große Idee for- 16. v. M. gegen den Schusterlehrling Philipp Weißmann, 1h
dert große Opfer; zeizen wir, daß wir werth sind, in den heiligen Jahre alt, von Ludwigshafen vechandelt, welcher angeklagt war.
Kampf zur Erreichung der Menschenrechte einzutreten.“ zus dem Postkarren, der die Packete von dem Bahnhofe Ludwigs
hafen nach dem Postgebäude zu verbringen hat, ein Packet mir
286 fl. 54 kr. Inhalt gestohlen zu haben. Unter Berücksichtiguag
des hohen Betrages der gestohlenen Summe wurde der Angeklagit
zu 6 Monat Gefängniß verurtheilt. J
7 Frankenthal. Das Programm für das Glockenfest am
Sonntag, 11. Upeil, ist nun festgestellt: Vormittags halb 10 Uhr
hauptprobe zum Festconcert in der großeun protestantischen Kirche
Nachmittags 1 Uhr Festzug auf den Marfplatz zur Kaiserglocke
die nach Ankunft des Zuges unter Musik enthüllt werd. Nachm.
bUhr Festconcert in der großen protest. Kirche unter. Leitung des
Fäcilienvereiasdirektors Henrich unter Mitwirlung von Fräulein
Schwarzkopf aus Triet, Herrn Starke, ecster Bariton am groß
yerzozlichen Hof⸗ und Nat onaltheater in Mannheim, Herrn Hän—
ein, Organist in Mannheim, Herrn Stumpf aus Dürkheim, det
Cacilienvereins zu Frankenthal, des Heidelberger Occhesters und
pieler Musikfreunde; es werden Compositionen von S. Bach, Men—
delssohn, Moprt und Hayda und zum Schluß Rombergs „Lied
yon der Glocke“ zur Aufführung kommen. Abends Bankett in der
Turnhalle. — Die Preise der Plätze für; das Concert bewegen sich
zw'schen 1 und 3 Mark; Anmeldaigen dazu werden bis 7. Apri
an allen pfälzischen Essenbahnstationen entgegengenommen, später von
derrn Braunsberg in Frinkenthal. Gegen Vorzeigung der Kari⸗
um Festconcert gewähren d'ie pfälzischen und hessischen Bahnen
Retourbillette mit zweitägiger Giltigfeit und einfacher Taxe. Rüd
fahrt von Frankenthal nachallen pfälzischen Stationen Abendz 7 48,
nach allen hessischen Stationen 6 36. Rückfahrt nach Lad. vigshafen
10 16 Abends und nach Worms 10 23.

Jrankenthal. Zifolge Entschließung der kzl. Re
zierung wird die Co umanalschale hee am 1. Mai in's Leben
treten.

fVom Rhein, 27. März. Nah decr neuen Signal
ordnung für die deutschen Eisenbahnen wird fortan auf alle
Bahuhöfen die Abfahrt jides Zugs durch folgende Sigaale dem
Bublekum angezeigt werden: 1) Kurzes Läuten mit der Stations
zlocke und ein markirteer Schlag: die Abfahrt naht, dis Enltei—
gen ist gestattet. 2) Zwei markirte Schläge: es muß ein jestie zen
werden. 3) Drei markirte Schläge: Aofahrt; es darf Niemand
mehr einsteigen.

F Welferdingen, 25. März. (Srg. Kar.) Der
übermäßzige Genuz von Branntwein und die nur zu oft erfolgen;«
den rohen Ausschreitungen bei demselren hat auch hier wieder in
diesen Tagen ein Opfer gefordert. In einem hiesigen Wirthslo
kale trank ein Mann e'ne ziemliche Anzahl Gläser Vranntwein
und war am Ende unzurechnangsfähig. Diesen Umstand benutz
en eirer oder einige Gäste, um sih mit dem Angetrunkenen einer
Spaß — wie bei solchen Grlegenheiten d'e Rohheit genannt wird
— zu machen und schütteten zu diesem Zwecke ihm eine Quanti
'ät Pfeffer in den Branntwein, den der Unglückliche auch trank
Die Fotgen dieses Spasses sollten fürchterlich werden Am andecn
Morgen namlich lag das Opfer des Spasses als Leiche neben seiner
Frau, einer Mutter mehrerer noch kleinen Kinder, im Bette
Moge dieser traurite Vorfall eine Warnung für die Liebhaber der
Brannt veins und eine für so vieele sein, die kein Bedenke trazen

äch selbst auf Kosten von Gesundh it und Leben ihrer Mitmen⸗
chen einen — Spuß zu vischaffen.

F Metz. Großes Aufsehen in ganz Fraakceich erregt die
Finanzkabaftrophe des Notars Dieudonre in unserer Nachbarstadi

Frank reich

Paris, 31. März. Morgen soll der Marschall Mac—
Mahon im Elysee feierli(ch die ihm dom König Alphonso XII
perliehenen Infignien des Goldenen Vließes entgegennehmen. Nach
zer Regel dieses O.dens müssen bei solcher Investitur vier Ritter
des Goldenen Vließes zu egen sein, zwei als Pathen und zwei als
Zeugen. Der Marschall Mac-Maho⸗ ging aber noch weiter und
Jatte alle in Frankreich weilenden Ritter des Ocdens, elf an der
Zahl, zu der Feierlichkeit eingeladen. Man nannte unter ihnen
den Extönig Georg von Hannover, din Exkönig Franz von Nea—
del, die Herzoöze von Nemonrs, Aumale und Montpensier, den
Herzog von Aquilla, den spanischen Botscher, Grafen von Molins,
ind den Herzog von Noailles, welcher Letztere schon seit 1828
Ritter des Goldenen Vließez ist. Herr Thiers, ebenfalls Ritter
dieses Ordens, därfte schweclich als Gast im Elhsee erscheinen.
Des Abends wird der Präsident der Republil seine Ocdensbrüder,
zie Minister und die Sp'tzen des diplomatischen Corps zu einem
Diner vereinigen.

Der französische Kriegsminister wind, wie es heißt, an die
Nationalversammlung nere Geldforderungen siellen, um umfassen
dere Niederlassungin in Algerien mit in Frankreich lebenden Elsaß
Lothringern bevölkern zu können. Es werden auf diese Weise zwei
Fliegen mit einer Klappe geschlagen: während man auf der einen
Seite lästige Mitesser los werd, bebvölkert man die wüsten Ebenen
Algeriens mit Colonisten, die schon aus dem Grunde zuverlässig
sind weil die Lage, in die sie sich ver'etzt, sie zwingt, etwas als
eine Wohlihat hinzunehmen, was sonst wohl als die grausamste
Strafe betrachtet worden wäre.
Mußland.

In einer Petersburger Cocrespondenz der „Königs
berger Harr Zig.“ lesen wir: „Die immer zahlreicher einlaufender
Petitionen katholischer Geistlichen in Litthauen und Polen, welch«
nuf Aufhebung des Colibats (Ehelosigket) und staatliche Geueh—
nigung zum Asschlusse von Priesterehen dringen und um Schut,
vor den angedrohten eventuellen Verfolzungen der höheren katho
lischen Geistlichteit bitten, haben die tussische Regierung veranlaßt,
der Frage der Aufhebung des Priestercölibats ernstlich ihre Auf
merksamke't zuzuwenden. Es sind in dieser Beziehung geseßgeberi
sche Maßregeln von der größten Tragweite zu erwarten.“

Spanien.

Bayonne, 31. März. In der Ung ebung von Bilbao
und Rentaria stecken die Carlisten die weiße Fahne auf, verwei—
zern indessen aus Furcht vor Repressallen an ihren Familien, sich
in die Regierungstruppen anzuschließen. — In den Thälern von
Valcarlo haben die Carlisten verheirathete Männer ausgehoben,
welbe den Schutz der Regierung anrtefen.

tKaiserslautern, 1. April. De Stammgäste der Wäc—
lernchen Brauerei haben dem Reichskauzler ein Fäßchen „Märzen—
Ner“ mit eirer herzlichen Gratulation zu seinem Geburtstag über
andt.
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        hont⸗a⸗Mousson. Er hinterließ bei seiner Flucht in die Schweiz,
Fo er sich getödtet haben soll, ein Activum von 1,100, 000 Fres.
ind ein Passivum von 3., 450. 000 Fres. Dieudonne war erster
idjunlkt, Präsident der Gefellschaft der wechselseitigen Unterstützung
nd Ritter der Ehrenlegion. Unter den von diesem Unglück Be—
roffenen besinden sich viele unbemittelte Leute, denen keine andere
zuflucht erübrigt als das Armenhaus.

Die Mainzer Armeeconservenfabrik ist einem wunder⸗
ichen Schichsal verfallen. Naudem sie einigen in nächster Nähe
jattgehabten Erdrutschen glücklich w derstanden, sieht sie vollendet
za, und in die inneren Räume sind ungeheuere Maschinen gebracht
vorden, welche demnächst ihre Arbe'ten beginnen follten. Nun
sat sich aber herausgestelli, daß der Bau verfehlt ist; die Mauern
ind zu dünn, um der durch die in Thätigkeit versetzten Maschi—
jen hervorgebrach'en Erschütletung zu widerstehen. Es ist von
inem gänzlichen Umbau die Rede und bereits wird ein neuer
zlan ausgearbeitet. Selbstverständlich hat dies Mißlingen des
haues eine Reihe von Processen zur Folge. Die Werkmeister be—
aupten, genau nach Plan und Vorschrift gehandelt zu haben und
emgemätz außer aller Verantwortung zu sein. Man spricht von
iber hundert Verträgen, welche demnächst der gerichtlichen Ent⸗
cheidung unterbreitet werden sollen.

München. Zar Beseitigung der Schwierigleiten, wesch⸗
ich während der letzten Feldzuüge in Bezug auf die Identitäl der
uuf dem Schlachtfelde geblebenen oder bewußtlos aufgefundenen
Mannschaften vielfach eigeben haben, werden nunmehr nach Ver⸗
ugung des Kriegsministeriums voin 15. März auch in der baher
schen Armee die im preußischen Heere längst gebräuchlichen Erken—
uungsmarken aus Zinkblech eingeführt. Diese Marken sind im
zierede ausgeschnitten, enthalten die Nummer des Regimeats, der
ompagnie und des Stammbuchs und werden an einer dauerhaften
zchnur 3 den Hals getragen. Sämmiliche bei der Feld irmee
uuf dem Marsche befindlichen Mannschaften vom ersten Unteroffizier
bwärts haben iun der Folge viese Erkennungszeichen zu tragen.

F München, 30. März. Aus Blaubeuren meldet die
‚Almer Schnellpost,“ daß der dort wohnende berühmte Afr'ka—
teiserde Karl Mauch am 27. ds. Mts. früh aus seiner drei
Ab
xlitten hat. An seinen Aufkommen werde gezweifelt.

In Bayern werden jährlich in runder Summe 4153 Mill.
heltoliter Gerstenbier eingesotten. Dieses Quantum in eirem See
nit einem Meter Tiese zu erblicken, dürfte dieser Kessel einen
Durchmesser von 838 Meter echalten und wäre die Oberfläche
ziebon 161 Tagwerk groß, der Umfang dieses Kessels ist sona
2.6 Kilometer und die Umgehung desselben erfordert 42 Ninuten.

F Ingolstadt, 26. März. In dem gestern Nachmittags
von Regensburg hier angekommenen Eisenbahnzuge ereignete es
ih, daß zwischen Vohburg und hier einem Gendarmen die ihm
ur Ueberlieferung übergebenen Arrestanten aus dem 'im raschem
daufe sich bewegenden Zuge entspringen wollten. In Folge des
nadurch entstehenden Ktampfes fielen zwei der Gauner mil den
hendarmen aus dem Coupe⸗. Die Arrestanten entflohen. wähtend
r Gendarm dom Platze getraden werde mußte.

(N. Ing. 3)
1Da sich in Darmstadt keine genügende Theilnahme für
Unterbringung der Gäste ꝛc. gezeigt hat, kann die allgemeine deut⸗
che Lehrerversammlung d. J. dort nicht abgehalten verden und
v'rd voraussichtlich ganz wegfallen.

F.Halberstadt. Ein hiesiger Einwohner, der den Krieg
egen Fraukreich mitgemacht hat, war damals genöthigt, seine
chlinderuhr einem Uhrmaächer in Rouen zum Reinigen zu über—
eben. Dieselbe mußte in diesen Tagen obermals einer Reinigung
interzogen werden, und beim Abnehmen des Zifferblattes fand man
uun auf der Seite, welche das Werk bedeckt, mit großer schwarzer
zchrift die Worte: „La France aura sa revanche la Pruse sera
astée. 1871. 20. Mars.“ (Franlreich wird seine Rache haben,
ee wird dem Erdboden gleich gemacht werden. 1871. 20.

ärz.)

f(GBismarckianna.) Die Pariser „Patrie“ erzählt: Kurze
eit nach der Annexion Hannovers kam eine Deputation aus die—
r Provinz nach Berlin, um dem Reichskanzler persönlich ver—
hiedene Veschwerden vorzutragen. Herr von Bismarck antwortete
ruf ihren Vortrag: „Meine Herren, Preußen ist wie Flanell, der
war rauh anzufassen, aber, sobald man ihn auf dem Körper
ägl, bequem und heilsam ist. Einer anderen Deputation Annec⸗
irtet, melche sich über die allzeme'ne Dienstpflicht und über die
men auferlegten Lasten lebhaft beklagte, die das Land seit seiner
hereiigung mit Preußen bedrückte, entgegnete Bismarck unerschüt⸗
lich: „Aber, meine Herren, glaubten Sie eiwo, doß mandie
r ben könne, Preuße zu werden, ohne den Geldbeutel zu

gehen ?

Die Lyoner Blätter sprechen von einem neu erfundenen

24

ej

Bewebe, ein aus dem Flaum von Hühnern, Enten u. s. w. ber⸗
ertigtes Tuch. 700 - 750 Gramm Flaum geben einen Quadrat⸗
neter Tuch, das leichter und wärmer als Volle ist. Dieses Tuch
aßt sich leicht wallen, in allen Schattirungen färben und ist was⸗
erdicht. Die angestellten Versuche haben die besten Erfolge
ehabt.

F Die internationale Telegraphen-Konferenz, welche nach
ßetersburg einberufen ist, soll am 1. Juni eröffnet werden
hon englischer Seite ist der Vorschlag gemacht, daß bei Tarifirung
er Depeschen auf ein Wort nicht mehr wie acht Buchstaben kom⸗
nen dürfen. Für die englische Sprache mit ihrem Reichthum an
urzen Worten waͤre diese Beschränkung nicht so drückend wie fur
indere Sprachen; und es ist daher gerechtfertigt, wenn die deutsche
Telegraphen-Verwaltung wünscht, daß ein Wort aus zwölf Buch-⸗
taben dastehen könne.—

.London, 28. Marz. Als Einleitung für einen Be—
icht über Bismarcks neuliche Rede gegen Gerlach gibt der Berli—
er Berichterstatter des „Dailly Telegraph“ folgende Schilderung
es Reichtkanzlers: „Fürst Bismarck ist erne derjenigen Persönlich⸗
eiten, welche von der Natur mit der beneidenswehrlen Gabe be⸗
acht sind, den Nagel auf den Kopf zu treffen. Das verfehlt er
niemals zu thun, selbst wenn er seine Geduld verloren hat; und
o lange er überdies im Stande ist, seine angeborene Heftigkeit,
Reizbarkleit und seinen Haß gegen Humbug zu belämpfen, lann
ederzeit zehn zu eins darauf geweltet werden, daß er genau das
echte zur Zeit und am rechten Orte sagen wird. Das ist der
vruud, warum er solch einen außerordentlichen Einfluß anf die
)eufsche parlamentarische Welt ausübt, die Ursache, daß jegliches
yon ihm in Person direkt unterstützte Gesetz sicher ist, angenommen
u werden, gleichviel wie sorgfältig und gischiat fich die Opposi⸗
ion dagegen orgämisirt haben mag. Wie unsicher, schwankend und
nißgünstig auch immer das Haus in Betreff einer Gesetz erneuerung
denken mag, laßt Herrn v. Bismarck auf der Miristerbank erschei
nen ud, wie er dies stets thut, gerade zur kritischsten Zeit der
Debatte aufstehen, seine Änsicht über den in Rede stehenden Ge⸗—
zenstand in einer Lurzen Rede, die selten über 20 Minuten dauert,
non der aber jeder Sazt eine oratorische Fleischpastete ist, dem
darlamente mitthe len, und das von ihm befürwortete Gesetz ist
o sicher, als wenn er die Mehrheit des Hauses in der Tasche mit
ich herumtrüge. Trotz eines unüberwindbar schlechten Vortrages,
nochen seine Aeußerungen im höchsten Grade Eindruck, haupisaͤch⸗
ich in Folge ihres Ernstes und auch weil sein Auftreten, dieweil
er d'e Aeußerungen thut, im hohen Grade mannhaft, kräftig und,
ch will selbst zu behaupten wagen, heroisch ist. Er steht da in
einer dicht zugeknöpften Uniform, die feinen schönen Körperbau
um größten Vortheile zur Geltung bringt, die Brust vor⸗
värls, den Kopf zurückge:rfen, die eine Hand nur mit den—⸗
Fingerspitzen auf dem Tisch ruhend, die andere in die Brust ge⸗
teckt, als wenn er ganz aus dem Herzen seine innersten Ueber⸗
eugungen herborzöge, oder bis zu seinen Lippen halb gegen
ie Zuhörer theils warnend, theils drohend erhoben. Ibn zu
ehen, wie man ihn gestern sehen konnte, seine wildest n Feinde und—
Widersacher buchstüblih durch die bloße Gewalt des Blickes und
er Geberde unterjochen, ist ein Anblick. da nint leicht ver⸗
zessen ist.

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Der St. In berter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbuadene Usiterh altungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonnia
Jummer erscheint wochentliß viermal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Aodonnementspreis vierteliährig 42 rzr. oder
1 Mark 29 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatischrlit oder deren Raum berechnet.
Sonntag, den 4. April

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Deutsiched Reich.

München, 1. April. (Abgeord ietenkammer.) Auf Inler⸗
„ellation Cerstrers stellt Minister v. Pfeufer etue! Vorlage auf
Aränd rang des Forstge'chhes bezüglich der Schutzwaldungen für
den nächsten Landtag in Aussicht. Die Gesetzentwürfe über Was⸗
erbenutzung, über die Kosten für Impfung in dee Pfalz und die
Freisanleihe für die oberbayerische Irrenanstoalt werden angenom—
mer. Nächsse Sitzung morgen. In derselben kommt der Entwurj
ber die Münchener Polizei und die Kompetenz des Magistrats zur
Berathung.

München, 1. Apris. Se. Maj. dr König hat
em Reichskanzler Fürsten v. Bismarck zu dessen heutigein Ge⸗
purtstseste seine Glücdwünsche zugesandt.

München, 4. April. Der Abg. Dr. Gerslrer hat den
Antrag eingebracht: Die Kammer wolle beschließen: Es sei an Se.

Maj. den König die Bitte zu richten, anordnen zu wollen, „daß
das Gesetz vom 16. Mai 1868, die Vermarkung der Grundstücke
betr., einer Revision unterstlll und 'en auf die neneren Fort-
chritte in der Vermessungs- und Verwaltungskunde gegründeter
Besetzentwurf dem nächsten Landtag in Vorlage gebracht werde.“ —

München, 1. April. Die heutige Nummer des Gesetz
uind Verordnungsblattes publizirt folgende Dienstesnachricht: S.
M. der König haben unterm 27. Hiärz l. Is. allergnädigst ge—
ruht, dem wiederholten Gesuche des Generals der Infanerie uend
Staatsraihes im ord milichen Dienste, Si zmund Frhr. v. Pranckb,
um Enthebung von der Stelle des Kriegsministers unter huldvoll⸗
tter Anerkennung der von ihm in schwieriger Zeit mit aufopfernden
dingebung geleisteten ausgezeichneten Dienste zu entsprechen, den
jelben in die Zahl der Staatsräthe im außerordentlichen Dienste
inreihen zu lassen und zu bestimmen, daß derselbe als General
zer Infanterie, sow'e als Inhaber des 8. Inf.-Reg. im aktiven
Berhältnisse zu verble ben habe; ferner haben Se. kgl. Maj. unter
dem gleichen Tage Sich allergnädigst bewogen gefunden, den Ge
nerallieut. und kommandirenden General des U. Armeekorps,
Frhr. v. Maillinger, vom 4. April l. Is. an zum Staatsrathe
im ordentlichen Dienste und zum Kriegsminister zu ernennen.

Mänchen, 2. April. Die Nichtigleitsbeschwerde, welcht
Dr. Sigl gegen das schwurgerichtl'che Urtheil, wodurch er wegen
Beleidigung des Reichskanzkers zu eincr 10monatlichen Gefäng
nißstrafe verurtheilt war, erhoben hatte, ist heute von dem obersten
Berichtshof als unbegründet verworfen worden; Dr. Sigl wurd⸗
uugleich noch in eine Frivolitätsstrafe von 80 fl. verartheilt.

Köln, 2. April. In der gestrigen öffentlichen Sitzung der
Stadverordneten wurde einstimmig der Beschluß gefaßt, den Fürsten
Bismarck zum Ehrenbürger der Stadt Köln zu ernennen. Sodann
wurde eine Beglüdwünschungsadresse zur Geburtzfeier au den Für
lten gesandt.

Fulda, 2. April. Die Conferenz der Vertreter der preu⸗
bischen Bisthümer ist beendigt. Der Papst spendete den Theilneh—
mern seinen Segen und ermahnte dieselben zum Ausharren. Der
Fürsibischof von Breslan ist heute Morgens bereits abgereist.

Dresden, 31. März. Der „Dresdener Anzeiger“ vom
18. August 1813 enthält einen Steckbrief Behufs Festnehmung des
Theaterdichters“ Karl Theodor Körner, der sich dem sächsischen
Militärdienst entzogen und, statt in deu Reihen der Verbündelen
Rapoleon's zu fechten, im Lützow'schen Frei orpz für, Deutschlands
Befreiung von sranzösischem Joche stritt. Heute am 28. März
1875, dagegen wurde diesem Diesdener Kinde eine Huldigung
ireuer deuischer Söhne zu Theil, auf welche derselbe „Dresdnei
Anzeiger,“ das Amtsblatt uͤnseres Stadtrathes, in gewohnter
varmer Weise im voraus aufmerksam gemacht hatte. Sie bestand
in der Einweihung des Koͤrner-Museums im Körnerhause in Dres⸗
den-Neustadt, welches seine Entstehung der unermüdlichen Fürsorge
des Dr. Peschel verdankt. Durch Geld- und Zeitopfer ist er in
den Besitz von Säbel und Unifotm, von Laute und Handschriflen

gon Locke und Bildniß und von den werthvollsten Zuschrifien be

rühm'ex Zeitgenossen an den jugendlichen Helden'und D'ichter ge—
langt, die eine außerordentlich bemerkenswerthe Sammlung aus-
machen. Im Geburtshaufe Körner's hat De. Peschel ein“ Zimmer
im Erdeschoß zur Bergung dieser Sammlung hergerichtel und,
das Haus mit den künstlecisch vollendeten großen Medaillons Kör
ner's und Schiller's in Erzauß gezierttt.
England.
London, 80. März. Die Kohlengrubenarbeiter von Fife
ind Clacknann haben sich mit der Herabsezzung der Löbne um
15 Proz. für zufrieden erklärk, so daß der gefürchtele Strike dor
der Hand, abgewendet ist. Aus Süd vales wird gemeldet, daß die
Brukenarbeiter in Dowlais sich geneigt zeigen, am 1. April die
Arbeit zu einer Lohnherabsetzung von 10 Proj. wiedze anzunehmen
und dieserhalb die möthigen Schritle thaten. Der Geschäftsführer
er Gruben theilte ihnen aber mit, daß er keine bestim nte An—
vort auf ihren Vorschlag ertheilen könnte.

Verwischtes.

Eine große Anzahl von Wirthen des Kantons Speier
sst vor das Landgericht geluden wegen Uebertretung des Karten—
lempelgesetzes. Bei der Gelegenheit sei bemerkt, daß nicht blos
der Verkäufer un estempelter Karten strafbar ist, sondern auch der,
velcher sie besitzt oder damit spielt.

f In der Sitzung des Polizeigerichts Saarbrücken vom
1. April wurde ein Hexenmeister von dort für das Entzaubern
eines behexten Kindes mit acht Tagen Haft bestraft. Gegen eine
Wittwe und nebenbei auch Kartenlegerin von St. Johann, welche
riner dortigen Frou aus den Karten die (natürlich erlogene) Un⸗
sreue ihres Mannes verkündete und dadurch schweren Unfrieden
in der Familie hervorrief, werden vom Gericht 14 Tage Haft aus⸗
gesprochen.

FIn Frankfurt a. M. wird jetzt am äußecsten Nor⸗
dende bei der „Oede“, dem Hofgut der Frhrn. v. Holzhausen,
ein 80 Morgen umfassender öffentlicher Park angelegt, wodurch
dieser höchstgelegene Stadttheil zugleich der schönste und gesundefile
wird. (GFr. K.)

fMäüncheu, 81. März. Das gestern im k. Sdeon duhier
tattgehabte Lucca-Concert war äußerst zahlreich von den allerhöch⸗
ten Herrschafsen, Mitgliedern der Diplomatie ec. besucht. Die be—
rühmte Säncerin erntete allgemeinen Beifall und wurde dielfach
misgezeichnet.

.München, 1. April. Für den König ist als Geschenk
von Bürgern der Stadt Landau ein 36 Pfund schwerer Rhein⸗
hecht hier angeklommen, welches seltene Exemblar dem Monarchen
noch lebend überbracht wurde.

In Ruhha bei Eifenach hat üch dieser Tage ein zwolf⸗
jähriger Knabe erhängt. Als Moliv der That bezeicheichnet man,
daß der Knabe vor Zorn und Scham über feine ungünftge Censur
jein Cenfurbuch verbrannt und aus Furcht vor Strafe od dieser
Perbrennung sich das Leben genommen habe.

F Im Jnuar kamen auf sämmilichen deutschen Eisenbahnen
ausgenomnmen Baiern) 55 Entgleisunzen und 28 Zusammeaftöße
hei fahrenden Zügen, 75 Entgleisungen und 56 Zusammenstoöße
eim Rangiren und 182 sonftige Ereignifse vor, welche
ine Stäörung des cegelmäßigen Betricbes veranlaßten. Im Durch⸗
hnitt hat bei 8143 Kurier-, Schnell-, Personen⸗? und gemischten
Zügen eine Entgleisung und bei 11,400 Zügen einen Zusammen—
loß stattgefunden. Verunglückt find im Ganzen 190 Personen, und
war 3 Passagiere (jedoch vur verletzt), 164 Bahn Bedienstele
darunter 24 getödtet und 180 verleßt). sowie 33 andere Personen
darunter 20 getödtet und 13 verletzi). Fünf Personen fuchten
ind fanden freiwisllig den Tod. Von den verletzten Reisenden
'ommt je eine Verletzung auf 3,567, 000 beförderte Passagiere und
nuf 37,795 Kurier⸗- Schuelt-⸗, Personen? und gemischie Züge.
Zon den getödteten Beamten kommi je eine Tödtung auf 12082
iberhaupt beschäftigt gewesene Beamie, uad von den verletzten
        <pb n="206" />
        Beamten je eine Verletzung auf 1611 beschaftigt gewesenen

OBeamte.
London. Der Scientific American enthält die Beschrei⸗
bung einer neuen Flugmaschine, welche nicht der Hilfe eines Bal⸗
one bedarf. Das Sqhiff derselben hat die Gestalt einrs der Länge
nach turchgeschnittenen Eies und enthält eine kleine Dampfmaschine,
velche die Bewegung auf 2 große Schrauben überträgt, welche aus
Segeltuch in einem leichten Rahmen bestehen. Diese Schrauben
jollen eine beliebige Bewegung nach oben oder unien, nach vorn
oder hinten ermöglichen. Am Hinlertheile des Schiffes befindei sich
in breues Ruder, welches die Steuerung desselben nach rechts oder
cinks ermöglichen soll. Falls die Dampfmaschine von einem Unfall
zetroffen wird, sind Segel vorhanden, welche den Fall des Luft⸗
schiffes zu einem allmäligen machen.
Aus Newyork kommt die Nachricht von dem Tode

ziner Frau, deren Name einst so viel genaunt war, wie der der
xxbergenyi. Es ist Luch v. Luzzy⸗Desportes, ehemalige Gouver⸗
nante der Kinder des Herzogs v. Choiseuil⸗Praslin. Als die Ge⸗
mahlin des letzteren vergiftet worden, stand sie — bei ihren in⸗
imen Bez'ehungen zum Herzog — im Verdachte, Theilnehmerin
oder doch Mitwisserin des Giftmordes zu sein. Sie wurde dver—
hastet, einem strengen Verhöre unterzogen, dann freigelassen. Seit⸗
her leble sie in Amerita, wo sie vor 14 Jahren einen Pastor und
Herausgeber einest theologischen Blattes, Herrn Hemu Field,
Jeiralhete.

Wie es diesen Winter in New-NYork aussah. New⸗Yo r,
22. Febr. Die Noth in der Stadt New-PYork ist groß, und der
Andrang bei dortigen Unterstützungs ⸗Gesellschaften namentlich bei
der grimmigen Kälte ganz riesig. Von denen, die sich in letzter
Woche vor dem Gebäude der „St. John's Guild“* drängten, wa⸗
ren mindesten fünfundneunzig Procent Frauen und Kinder, und
unter ihnen eine große Anzahl mit erfrorenen Füßen, weil sie aus
Mangel an Schuhen barfuß auf die Straße zu gehen hatten. In
auserden von Familien hertscht Elend. Ehre Ersparnisse sind;
längst aufgezehrt, ihr Cedit ist erschöpft, und Arbeit können sie
nicht finden. Von besonders traurigen Füllen, welche zur Kennt-
niß der „St. John's Guild“ gebracht wurden, führt die N. M.
Slaatsztg. folgende an: Die Familie Aaron Levi's, welche bei dem
Brande des Hauses in Zehnter Avenue zwei Kinder verlor und
sich fast nackt aus dem brenner den Hause flüchten mußte, ist von
zer Gesellschaft vollständig mit Kleidern versorgt worden. Eine
Franzosin, welche kaum ein Wort Englisch sprechen kann, wurde
mit sieben Kindern in einer Holzhütte in höchst elendem Zustande
gefunden. Die Hütte besaß kleinen Fuöboden. Sechs von den
Findern waren in einem Bett zusammengepfercht und mit einer
rinzigen Decke zugedecht, waͤhrend das siebente Kind an der Brust
der fast der Erschoͤpfung nahen Muttier lag. Sie hatte mit ihren
Zindern feit mehreten Tagen nur von einer aus Abfalls- Kraut⸗
Fiänetn und Brodkrusten bergestellten Suppe gelebt. Kaffee —*8 Für die Redaktion verantwortlich F. X. Dement.

M
POMMSKO-IOMIMUM
5 —
Die Apotheke des Unterzcichneten, im Hause des Herrn C
giche, ist it dim' d. M. ereffnet, deren Ehrhardt. aehen
St. Inobert, im April 1875.
113

Thee hatte sie seit Monaten nicht genossen. Das Kiud war ug
in ein Stück alten, harten Teppich's eingerickelt, und die Mutter
rur in ein dünnes Baumwollenkleid eingehüllt. In der achtzehn—
en Straße wurde eine aus Mann, Frau und Kindern bestehende
Familie dem Hungertode nahe gefunden. Der Mann war dvor eini⸗
sen Wochen von Raufbolden angefallen und arbeitsunfähig gemacht
vorden. Die Unterstützungs Gesellsvaften thun zur Linderung
der Noth, was in ihren Kräften steht.

f Der Contracibruch der Arbeiter ist eine solche Landplage
zeworden, daß die Gesetzgebuvg sich zum Einschreiten genoͤthigt sieht.
Dem Meister entlaufen die Lehrlinge uad Gesellen und dem Bau—
untecnehmer Handianger und Erdarbeiter ohne Kündigung, und
auch der Landbau leidet ungemein durch die Zügellosigkeit. Ucber
zie Fassung des Gesehes herrscht große Zwietracht unter den Pat—
zeien. Die eine verlangf criminelle Bestrafung des Bruchs, die
indere verweist auf die Cwilklage, die dritte nimmt die * der
Polizei in Anspruch und die viette will in grenzenloser Ungebun⸗
Jenheit umherschweifen. Die Gesetze sollen dem Culturzustand an⸗
zemessen sein, allein unsere neuen Gesetze haben eine höbere Volls
zildung vorausgesetzt, als wie vorhanden ist, und Coalitionsrecht,
»ie Freizügigteit, das Vereinsrecht und die Gewerbefreiheit werden
»nelfach mißbraucht. Aus dem Coalitiousrecht und den Geweib
zereinen sind die so schadlichen Strikes herborgegangen. Die Frei⸗
zügigleit schuf eine Masse Heimathloser, welche sich durch die Pro⸗
dinzen wälzen, sich den Steuern entziehen und große Unsiherheit
zou Leben, Eigenthum und Sch digung der Sitten verbreiten. Die
derren Kathedersocialisten und Voltsbeglucder sollten nicht alle
Arbeitersch'chten über einen Kamm scheeren. Der seßhafte Arbeiter
ind seine Familie stehen häufig da als Muster bürgerlicher Tugend
ür diese genügt die Civ'lklaze; dagegen ist der walzende Haufen
auf diesem gar nicht zu belangen, da die Gerichte durch Wander⸗
ung seine Spur verlieren. Es war en großer Fehler, die Ar—⸗
beusbücher überflüssig zu machen, welche die Verwaltung des Hei—
mathsortes ausstellte und den Namen, Stand und Alter des Schei⸗
denden angaben und worin feruer der Arbeitgeber den Eintritt
und Austritt aus dem Dienst eintrug, nebst Angabe, welcher Theil
zekündigt hatte; das Altest der guten oder übdlen Führung jollte
veggelassen werden, denn der häufige Diensiwechsel zeigt schor, weß
Beistes Kind der Besttzer ist. Diese Urkunden müssen w'eder her—
zesellt werder, und die Arbeitgeber sich verbinden, ohre diese
stachweise keinen Arbeiter einzustellen, wie beim Berghau bereits
Zitte ist; die Kündigungsfrist mag ein gedrucktes Formular fest⸗
tellen. Hier kann die Polizei bilfreiche Hand leisten und dir
Arbe'tgeber berechtigt sein, einen kleinen Betrag des Lohnes als
haranlie bis zum Tage der Entlassung zurückzuhalten. Dieses
etztere Verfahren hat sich praktisch als das Kürzeste und Zwed—
näßiaste herausgestellt. (Arbeiterspieçel.)

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58 25 5353*55 3 52 53* 2 — 52533 22828 — * 2
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2 2385555238 * 8 22 8 ——— — —5 F 22323 — 92*
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552 —4 553 2E 285 2 8 — 6 232 *332332852 2
* 32 3 3322 2— E *5 85 — ———— 522332 55 5
25 57* * 28 2552 228 30 35255 283238 —
25 ——— 822325 *3 5333—2238 — 2535 33328 58— 55* *
3 5353353536* 3735 38357 — *
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——— — — — 2
— *S5ES— 3523
32 5 35255 33383838388 35355553333536
—— 3 3 3 22332
* — 2. 2 ** *87 —— 55
3 222372 3 315,25 5835223
53333335383833 »8 —; 3 253368 3
— * — 575—5233 22 2
23 20 2227 *22. * 25 — 2333352328
—3 * 72. — — 232 2 *86 — 2. * 8
378*53—533 22853333 7232235 5335324
—— 522k.38 — — 5
32 23*222 2 — 3325** —A —
22 5332 53 —A 8*523 2532332
53 225 — 2 — 27* X — m323 2223222
33353 3335333 38820* 23357
5823872. — 323. * 2 3 *5 3 — *
253833838 8*83*7333333 3337 3233355
&amp; — —
238 3338 8225335 502 3233E 235
—A — 525335 523533303 233 5 7353735
—3 3*52588 —
8358225 23 *8 — õ235 2 2* 553565
3 —z7 3* 2 27 * *2c —2* 8533
— — 23333873* 75*852 35 338*
— 2 2 * 3 2* * vv—
—A——— 223 523 55 8 7234
5 —— — — 02 3 v 2 723 *83 r 2232
—355323385 7 8 * — 25 3
3*5383—32 2832 358587 255
—— —— *8228 2 3525235 52588
F 22 238 25 52 23 5223535 5558.
3823833* 8338532 3 355353533252
— * — 23 ed —* — 222 255
2 553 2325 2* * 537—3 5523. —
MI 23 25 3 22. 2* 7
123858333 253 3338* s5 5322332335358

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        Hl. Ingberker Anzeiger.

4
— —
— — ————

der St. J n bertert Anteiger (und das mit dem Hauotodlatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienatagt⸗ Donnersstags⸗ und Sonnia
ummer ericheint wochentli v viermal: Dinstag, Donner stag, Sümstag unad Sonntag. Aobonnementspreis vierteljahrig 42 Krir. oder
—10Mark 2) R.Pfz. Anzeigen werden rit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Raum berechnet.
— — —— — — — — — — — — — — — — 4
8 53 —— Dienstag, den 6. Apri 1875
—
Deuntsiches Reich. vertes, mit dem überschwänglichsten Erstaunen betrachteles Werk von
e hestand. ist. Die Probe aus's Exempel fehlt noch, und damit die—
Rinchen, 4. April. Am. 16. ds. Mis. eadet der vers elbe vollgiltig ausfalle, deßhalbe erscheint es uns unumgunglich,
qungsmäßige zweimonatliche Termin der Dauer des diesmatigen »aß Furfi Bismard sie noch etlebt. —A
andtages, und es werden bis dahin, das Wablgefetz wohl ausze Be rhin, 83. April. Der „Reichsanzeiger“ publicirt dat
ommen, beide Kammern alle ihnen noch vorliegenden Vorlagen Beseßz uber die Abtretung der Preußischen Bant an das Reich.
— Der Kronptin machte gestern dem Fürsten Bismarck ein en
er Landtagsdauer nicht erforderlich sein wird. Sicher ist, daß nicht gegen eine Stunde währenden Besuch. Unter den dem Fürsten
neder eine Vertagung, sondern der förmliche Schluß des Landtages zugegangenen Geburtstagsglückwünschen befindet sich ein telegra⸗
colgen wird: Der Landiabgsatschied ist denn auch, wie wir ver- phischer Glückwunsch des Fürsten Gorischaloff. *
ehmen, bereits zum groͤßten Theil festgestellt. Da derselbe sich Bexlim, 4. Aprit. Naqh zuverlässigen Nachrichten aus
uf alle Gesanmtbeschlüsse der Kammern seit Beginn des 26. Fulda haben die preußischen Bischöfe beschlossen, auf ihrem Wider-
sandtages (am 4. November 1873) zu keziehen hat, so wird es stand zu beharren. —
cꝛeusalls ein umfangreiches Aclenstüc werden. . . Serreuesten leider ungünstigen Nachrichten über das Befin⸗
München, 4. April. Im sk. Finanzministerium wird in den Lasker's bestätigen sich. Der Kraulke hat bereits einen viermali⸗
venng auf · die Verlegung der Ceatralforftlehraustalt in Asch iffen⸗ gen Rücfall der pleuritis sicea (Brustfell-Entzündung) ge)abt, und
urg eine umfangreiche Denkschrift ausgearbeiet. es hangt für einen erhofften günstigen Ausgaag der Krantheit
Aus Maruz, 2. April, schreibt man dem „Fr. J.“: Die Allzs von dem Widerstande der guien Natur Lasker's ab. Die
euerdings be üglich der baulichen Beschaffenhet der hiesigen Armee Besorgnisse um seine Genesung sind groß.
onserven⸗Fabrit und der Quaalität. der Maschinen derse!ben in —— Frankreich r—
mlauf gesetzten ungünstiger Nachrichten entbehren aller tha.sach⸗ Par i8.8. April. Ein Artile. in der Jerhher Rational
hen Begründung. Die Besichtigung des Baues ducch den Oberft Itg.? über die französischen⸗ Wüstungen die dem hdier al⸗ Militairat⸗
eutenant v. der Burg, Adijatant des Feldmarschalls von Man⸗- ache fungirenden Major Bülow zugeschrieben wird, verursacht in
uffel und einige Bauverständige hat schon vor Monaten die größte digierungskreisen lebhafte Beuuruhi zung. Man fuürchtet Deuisch⸗
⸗olidität allec Baulichleiten konstatirt und anerkannt, und auch and könne am Ende um den inuern Zwispalt zu bestit igen. die
icht das kleinste Zeichen derechtigt zu anderer Annahme. Von rnueuten Kräfte nach Außen lenken und wird deshalb den Blattern
Naschinen sind aufgestellt: die der Dampfmühle und der Bäckere' ingeschärft, ihre bisher fehr anmaßende Sprache zu mäßigen. — F
omplet, die beiden großen Dampfmaschinen werden eben montirt. In Monaco hielt sich ein teicher pommer, Namens Houer auf, der
zertig steht auch das zroße Pumpwerk, welches aus einem bis neinem —A—— Tagen
nter die Tiefe des Rteinbeties gegrabenen und ausgeschallten Hesängniß verurtheilt wurde, Er hai nun dem Fürsten von Wa—
grunnenschachte täglich 3200 Hettoliler (2000 Ohm) Wasser auf zaco ein Ultimatum vorgelegt, in welchem 100,000 Irs. Schaden⸗.
as Hochreservoir für den Gebrauch der Fabrik zu heben hat »rsatz Cassation des Urtheils und Bestrafung des Polizeilommissärs
zobald die erwähnten großen Motoren in betriebsmäßigem Zu: erlängt, widrigenfalls er das Fürstenthum mitielst eines bewaffne⸗
ande sind, werden Mühle und Bäckerei, welche täglich 7000 Etr. en Dampfers bombardiren werde. gie Irren⸗Anstalt bei
Achl liefern, bezw. verarbeiten, in Betrieb kommen. Für die üb izza ist in letzter Nacht vdslig abgebrannt. Man weiß noch nicht, F
igen Maschinen sind vorerst die Lieferungstermine noch nicht vie viele Geisteskranke mit verbranut sind. Z. Leichen wurden bis⸗
illig. setzt aus dem Schutte gezogen ⸗· (Pf. P.)
Ems, 3. Äpril. Nach den bisher bekannten Reisedispositi Einer der Agenten Eugeniens, der viel Erfolg halte. begab
nen wierd der russische Katser am 10. Mai in Beriin eintreffen ich in die nächfte Rahe der Dörfer, auf deren Maires er einiger
und nach dreitaͤgigem Aufenthalt dort selbst hierher abreisen. Kaiser naͤßen zählen zu können glaubte. Dort beschaute er ernsthaft die
Ulexander erwartet gutem Vernehmen noch hier den Besuch der Lhausseen, zog einige Pflöcke und einige Fähnchen aus der Tasche,
)erzozin von Edinburg, seiner Tochter. 7* J hluz dieselben ein urd that, als ob er anfinge, eine Veemessung
Berlin, 2. April. Mit bekanntem salbungsvollem, aber porzunehmen. Die Bauecn kamen und sahen ihm nengierig zu.
wersüßem Antlitz nörgelt die „Kreuzzeitung“ dem Fürsten Bis- Was soll das geben? Etwa eine neue Eisenbahn?“ Nein; „eine
arck zu seinem Geburtstage auch ihr Sprüchlein, wie folgtz „So Chaussee?“ Kopfschütteln; der Agent mißt weiter, das Publikum
eht wir auch in unserer Ueber,eagung, von dem, was dem Vater- vächst an. Endlich z'est er saͤne Pflöcke wieder heraus, steckt sie
ande notthut, mit den Fücsten Bis marchk auseinandergehen, so liezt eiin und raunt nach längetem Dengen einem der neugierigen
uns doch fern, des Dankes zu vergessen, der dem Manne ge— hauern zu: „Ich vermesse die Stellen, wo die Triumphbogen für
ührt, welcher im Dienste seines Königlichen und Kaiserlichen Herrn, den demnächstigen Einzug des laiserlichen Prinzen errichlet werden
gewaltige Erfolge für Preußen und Deutschland e:rungen hat, ollen!“ Ebrtachs um berschwand. ,
und etwa mit mißgünstigen Blicken die Huldigungen zu bekritleln, SEpanien W
die seine Anhänger und Verehrer ihm darbringen. Aber uͤm Maͤdrid, 2. April. Die Gesammtzahlder nach Frantreich
uinetwillen und um des Baterlandes willen, möchten wir vathen, bis jetzt übergetretenen carlistischen Offiziere beträgt 244, darunter
as rechte Maß zu bewahren, dessen alle irdischen Dinge bedürfen. hefinden sich 10 Generale und 6 Odersten. Außecdem sind noch
is frommit nicht, einen Mann, auch wenn er noch so hoch steht, hiele carlistische Offiz'ere in Bilbao, Hernani, Pampelona. Tafalla
ast über die Linie der Menschheit hinauszurücken. Dec ,‚Neid der ind Logrono eingetroffen
votter“ gehört zwar der griechischen Mythologie an; aber auh J
e christliche Leyre rechnet das Wandela auf den Höhen zu den
Hegen, auf denen man am sorgsamsten sich vor den Gefahren
itten muß. — Auch die „Germamae hängt ihrem Glückwunfch für
en Reschzkanzler nach Auerkennung seiner Fahigkeit, ols Staats⸗
nann sich allen gegebenen Verhältnissen, selbst dem „Tröpflein
emotratischen Qeisz Rechnung zu tragen, folgeudes Seufzer—
Schwänzlein an: „Ob er felbst dom politischen Standpunkt aus
edt handelte, daß et sich mit sol her Leichtigleit den Verhältnissen
lommodirtc, daruber wird die Geschichte entscheiden. Ihyr wierd
e auch zufallen, darüber zu descheiden, ob se'n jetzt so hoh bewun—

Verwmischres.

F Zweibrüchken, 3. Apritz“ Dem pfaälzischen Gewerbe⸗
Nustumsverein sind we'ter beigeir. ten: Die Gemeinden QOberwutz
ach, Medelsheim, Poppenlum und Utweiler, fserner je 1Person
von Aßweiler und Medelsheim mit dem statuͤtenmüßigen Jahres—
eitrage von 4 Mark. F
7 Z3weibrücken, 4. April. Vem pfälzischen Gewerbe—
nuseumsvecein siud weiter beigetrelen: Die Gemeinden Eschringen,
Mauschbach, Dietrichingen und Watsheim, jede mit dem fratmen—
mäßigen Jahresbeitrade von A Mrk,. ferner 2 Verisoßen von
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        Hließkastel und 1 Person von Se Ingbert mit dem statufenmäße,
igen jährlichen Beitrage von je 4 Mart. 4 * J

Am 2. April sind in Zweibrücken Hr. Baurath Wolff
33 Jahre alt, und Hr. Kaufmann August Schuler. 58 Jahre el
gestorben.

Wie die „Zw. Zig“. vernimmt, soll im nächsten Cerbsi
wieder eine Preisvertheilung für Rindvieh, Schweine ꝛc. für den
Bezirk Zweibrücken abgehalten werden, vur ist seitens des land—
wirthschaftlichen Bezirkslom tes bis jetzt noch nicht bestimmt, an
welchenn Ort, ob in Zweibrücken, Blieslastel oder Hornbach, die
ielbe stattzufinden habe. Viele Gründe sprechen für Zweibrücen,
doch möchte man dringend warnen, einen Samstag hierzu zu
wähl · n, vielmehr die Preisvertheilung auf einen Tag verlegen, au
welchem gleichseitig Viehmarkt stattsirdet, da es v'elen Viehzüchtern
nicht darum geht, daß ihr Vieh gesehen und prämiirk werde, fon—
dern daß sie Gelegenheit finden, solches vortheilhaft verkaufen zu
lonnen.

FAm 30. März, Vormittags, hat in Breitfurt der 701äh
rige Tagner Jalob Wenz von da durch Durchschneiden der beiden
Vorderarme über den Handgelenken möttelst eines Rasirmessers sich
selber das Leben genommen. Außer diesen Wunden krachte sich
derselbe noch weitere fünf Schnitt vunden am Halse ber und schnitt
ich das Kinn ab. Beim Herannahen des Todes floh derselbe aus
seinem Zimmer im zweiten Stocke und srürzte sich die in das Erd
zeschoßz führende Stiege hinab, wodurch er sich noch den Hirn
schadei einschlug. Lebensüberdruß nimmt man als Motiv der
That an, da der Selbstmörder an Epilepsie litt.

FKaiserslautern, 3. April. Vor einigen Tagen hat hier
ein Knabe dbon 14 Jahren nach einem Bürger deshalb mit einer
Terzerole geschossen, weil ihn derselbe wegen Ungezogenheit auf der
Straße zurecht wies. Recht neit! (Pf. V.)

7 Speyer, 4. April. Dem Verne—men uach haben de
im Laufe der Woche dahier versammelten Lehrerbevollmachtigten!

rjür die Schullehrer⸗Witiwen- und Waisenanstalt der Pfalz der do,
der Verwaltungslommission gemachten Vorlage auf gleiche Jahres
hetiräge der Mitglteder — nämlich 24 Mark von den Lehrern
20 Mart von den Verwesern — ihre Zustimmung gegeben. Hier
durch foll die Wittwenpension auf 144 Mt. oder, wenn möglich
auf 150 Mt., die Pensien der Waisen ebenfalls entsprechend ei
böht werden. Das Eintrittsgeld wurde auf 60 Mk. festgefetzt
Die durchsichtige kiare Rechnungsführung wurde rühmend anerkann
und in Anbetracht der sehr mühevollen Arbeit der Gehalt de—
Rechners auf 700 Mark erhöht.

4In Rostod starb kürzlich im Alter von 103 Jahren da
Dienstmädchen Sophie Kruse. Sie hatte 64 Jahre ununterbroche,
bei einer und derselben Familie als Hausmädchen in Dienst
standen und dis wenige Nonate vor ihrem Tode noch rüstig
allen häuslichen Arbeiten mitgeholffen.

F Braunschweiger 20-Thaler-Loose vom Jahre 186—
Ziehung am 31. März. Haupipreife: Setie 3551 Nr, 29
30,000 Thaler. Serie 3551 Nr. 22 a 5000 Thlr. Ser
9894 Nr. 21 a 2400 Thlr. Serie 3996 Nr. 7 a 1000 Thli

Karlsruhe, 1. April. Bei der heutigen Serienziehung de
zadischen 100-Thaler⸗Loose von 1867 wurden folgende Serien ge
sogen: 7 203 301 344 419 486 564 768 915 1006 118
1194 1430 1488 1489 1546 1560 1607 1660 1706 176
1876 1973 2049 2115 2200 2209 2306.
— —
Dieustesnachrichten.

Der Landrichter Pixis von St. Ingbert wurde auf Ansuch
nach Kusel versetzt und der funktionirende Staatsanwaltssubftitr
Schäfer von Kaiserslautern zum Landgerichtsassessor in Lantar
ꝛrnannt.
Für die Redaltion verantwortlich F. X. Demeng.
Apothoko-Eroffnung.
Die Apotheke des Unterzeichneten, im Hause des Herrn Ehrhardt, neben⸗
Kirche, ist mit dem 2. d. M. eröffnet.
8 St. Indbert, im April 1875. — .*
suz AIbr. Zorn.
α
Betttücher.
leinene Betttüceher
Nath J
Binschlaäfrig B. 1. 45
Zweisohläfrig f. 2. —
versendet im einzelnen oder im Dutzend, das Ausstattungsgeschäft
W. Juhrländer Nachfolger,
* Frankfurt Fahrgasse 85.
— — —

Bei meiner Abreifse von
dier sage ich allen Bekannten
und guten Freunden für das
—EVV
enthalte hier mir bewiesene
freundschaftliche Entgegenkom⸗
men und Vertrauen meinen
innigsten Dank und ein freund⸗
liches Lebewohl.
Frau Lonise Kelser,
1. &amp;

Würitemberger Oelkuchen
5 epp.
Einige hundert X
gutes Wiesenheu
werden auf Borg abgegeben. Näheres bei
eschäfts-Agent Jatkob Boos au St. Ingbert.

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per Stück 3 kr. je nach Quantität
or. Dz. 28— 34 kr. J
Bierschoppengläser
pr. Stück 62 kr. empfiehlt
. P. Hussong,
Blieskastle. von
IAceI guper⸗ Rud. Ibach Sohnnm in Barmen,
noonue —— p 5— der ältesten und größten Wessdeutschlands, gegründet 1794.
phosphat, Guano, actt alle Sorun Fuuge in Vienee den neuesten, beur
3 en waͤhrtesten Constructionen, in höchster ol endung und jedem Klima angemessen.
Ao— n Sarantie 5 Jahre.
is illen: A 1843, D rf 1832, 1862,
Kleesamen, Preis Medaillen i — London iso⸗
Fupinen Das Lager befindet sich in dem Hause des Herrn Kar!
ꝛei aat Auxit Greu. Schwarz, gegenüber der Fruchthalle in Kaiserslaustern.
Accnon SArud und Veriag von F. X. Deenmes in St Jugbert. —

— —
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353222—82 225
—5733S 3——35235323228 * —A
7355—32325 383833*s355333385337 3755 —3
225S —8—32382325 —z558 53823223 58 — 5

5555832855353335 — — 85 3
3555 5232 —— 5* —83858 — — —— 255EB25535 65
533*23 8 5533—53585 3 — 233 5558 24 53 55325 —8

e⸗ — —2 — B 2*

Is 32383833838? 53 *38 3333 25325533233

8 23 — — ** 222 555 53335838* 2

—z— 7—85 .585322 53585 2 — —A
253323 58 —5835 s 22585 — 7 22 — 38520

2z5—3 —— ——— — — —515* —
2 2 —A — — 255272 — —* —— —— —
33354387 333 —A
2* 8 8 2* * — S* — —A — 23
222 5 28—5833 — 23 »223 — —A 8*8
55 —— — 328 8532827 5538523 — —— —— —X
—F— 5*53232,5 —— 2823252 5 83 5 2255 —8 —9— 2 ——
228 25338 332587288237 8 — —B——— 222 8

* 322 S E — 2 8 * 2 sd 5*2 28283 25 S.
38 3 3 336 233 33533335 5*
2.22 — 53222 B225 2— 28. * 2 3 —2828 —8
2 B33. 5735 — 52 52234 2—7 — * 32 528
338 557

—5 5——12 ————— 38533 —— 53222 282
52338 z3333— 8535 3535—2328 388 2532 *335 2583 772
—— — 382 3523 5332—2—5 59 33 5553 32318 228
7 * — A 2552 06 533 553252328 588 538 — 282 —A2
s2023 2 25 z8153 Foü33 —3338325355 25282 * —— 3

52 — 5 A — 55 — * 22 — 222
z3333383333833—33633 —
3 — T 55358 — 3 — 22— 9* 3 T
3 3 338 83833 53232383525 —63

—— 8 8 —— —A E 52* 25228 5225 5553528
5—
— —22 —— 2 322357 2 22228 * — —

— ——— — —

— — 232324c55 ö——— — 35.5
— —A
8 — x- —A 2 —222 —— —

2335535525 3—3 —32353358255 3233532338
2222247 — 1253 3325 —56 822* 5—53583 38858235 —

— ——— 52532 21533333 3258333 222
* 2* X 28 * 57 2 —c 324 2 22 — —* 5 ẽ —3— 2*
5 5—8—2355555 25 * e5 2* .⸗ —— * — 2

* 277 —— e 2* 233232232 — 75 — 25.
38* 32328 588323228 z320—3 2525633232 53 372237 —A——
2 2 — —— 523 —A—— 5358 2553

58—35353822 — — 2552232 522 3 s—s553—22332
— — —— 38353355755z 87235— z23353323290
8—— 383 s 7138332338

—— * 8 2 22 2 2 32 E2 2 225 2

52 5 8 2 * 5325 55 2 *28 22538533 3— 53 5 S

—— — —538 2 8 3 828 2*—— 252 —— 5338525825
83838 3333888—5* S 5225 —A — 55 2* 835 —
—2231555225 —A—— 28 25 — 32212 5*ę 6 53222333
* 2 —— 553 —A —— 3 53531225 232 —38855 52522
* —552232325 2* — 8325 2 82 — c2 * —8 — 55—52
— 338 — —

—35 52825 — 2535 5577 —7 24 2524 22
5—kz—2—3 — — * — 55* —— —2528538 322 2—3353—3353—8

22 55755 8 335528 —38 5— — *6 253525 M
— — 553 3 —5 —z32183 —8— — 255 9527358 5232252 32
53525 22535 5232 2287 2 2 — — * 853233232
7 —3

28 — —2* 3 — 555* 382 5 F 23 2 5*2538

255*25 — 2 — — — 5E —A 2 *82222 38 * 528
s30— 33255572852323. 5532 3 —7 252 55 5—2 32333825

3 * 278 * 58* —x — ———— 223 25* — 2*8*

232— 533 —5822357 52 * 53523872 —5755 533*253 — ———

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522 5225 ———235822; 5—32 —— — — 3. as T 85232 3 S
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

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der St. Anaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerttags⸗ und Sonn
zummer erscheint wochentliß viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementsvpreit viertelijährig 42 serzr. oder
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krur. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Ponnerstag, der 1875

————
Deutsches Reich. jalb des Reichsgebietes zu Zadlungen nicht gebraugt werden
ürfen.

München, 4. April. Am 16. ds. Mis. endet der ver- Straßburg, 5. April. Die Landesausschußwahlen des
assungswäßige zweimopatlide Termin der Dauer des diesmaligen iesigen Bezirlstages sind in gemäßigtem Sinne ausgefallen. Von
zondtages und es werden bis dah'n heide Kammern alle noch vor- 35 Stimmen erhielten u. A. Apotheler Klein 209, Advolat Schnee⸗
iegenden Vorlagen, das Wahlgesetz wohl ausgenommen, voraus- jans 28, Bubach 25. Nortb 24. Goguel 22 Stimmen. Die
ichtlich erledigen lönnen, so daß eine Verlängerung der Landtags- ußerordentliche Bezirketagssession schließt wahrscheinlich morgen.
uer nicht erforderlich sein w'rd. Sicher ist daß nicht wieder „Frankreich.
ine Vertagung, soadern ein förmlicher Schluß des Landtages Die Er-Kaiserin Eugenie wird demnächst ihre Muiter, die
folgen wird. Der Landtagsabschied ist denn auch bereits, wie vräfin Montijo, in Barcelona und der laiserliche Prinz sie dahin
vir dernehmen, zum größten Theile bereits festgestellt. Da der- dbegleiten. Wie man aus Madrid meldet, beabsichtigt die Kaiserin
eide sich auf alle Gesammtbeschlüsse der Kammern seit Beginn des hren Aufenthalt dmernd in Spanien zu nehmen.

46. Landtages am 4. November 1873 zu beziehen hat, so wird Berwischules.
3 jdenfolls ein ziemlich umfangreiches Aktenstück verden. F (Pfälz. Bahnen.) Für 1874 hat, wie d'e „Frkf. Ztg.“

München, 5. Aptil. In der heutigen Sitzung der Kam- zerichtet, die Staatskasse zur Dechnng der Ausgaben 282.246 fl.
ner der Reichsräthe schilder:e Reschsrath v. Neuffer die wirthschaft- 49 kr. beizutragen.
iche Lage Deutschlands als eine im stetigen Rückgehen begriffene —r7 Kaiserslautern, 6. April. Die Nr. 89 der
ind beantragte, S. M. den König zu bitten, durch den dayeri⸗,Pfälzischen Vollszeitung“ vom 31. März ist wachträglich auf
chen Vertreter im Bunde?rath Maßnahmen anregen und befür- UAntrag der kgl. Staatsbehötrde wegen des Leitartikels mit der
vorten zu lossen, welche eine Aenderung der bisher'gen Handels- Ueberschrift: Der Mißbrauch bes Namens Gottes⸗ konsiszirt
olitik Deutschla: ds und namentlich eine Erhöhung der Tinsuhr- dorden.
zolltarife herbeizuführen geeignet seien. Dieser Antrag fand ein⸗ FLambrecht, 5. April. Der in Gant erklärte Tuch⸗
simmige Unterstützung und wurde ar den zweiten und dritten abrikant Joh. Herdraud von hier (aus Dürlheim gebürtig) wurde
Ausschuß zut weiteren Behandlung verwiesen. Hierauf erfolgle heute in der Naäͤhe seiner Wohnung erschossen gefunden.
instimmige Annahme der Gesetzentwürfe: 1) die Beslimmungen In der Gart der Adele Spitzeder ist uunmehr der Ver—
jes Art. 89 des Gesetzes vom 28. Mai 1852 über die Benützung heilungsplan, welcher nahe aa 18,000 Namen enthäit, vollentdet.
es Wassers betreffend, 2) die Bestreitung der Impfkosten in der die Gläubiger werden 14 bis 16 Vrocen ihrer Forderungen
gfalz betreffend, 8) die Aufnahme eines Kreisanlehens zur De— »rhdlten.
kung der Kosten der Erweiterung und Verbesserung der Kreisirien⸗ Kösln, 5. April. Die Kaisergloce in nunmehr ss weit
mnstalt München betr effend. Ueber diese Geschzentwürfe liegt also ereinigt und geputzt, daß Meister Hamm sich nunmehr entschlofsen
iunmehr Gesammtbeschluß beider Kammern vor. jat, dieselbe am 14. d. Ms. zum Transpört nach unserer Stadt

München, 5. April. Nach soeben hier eingetroffen run das dazu bestimmte Schiff brinzen zu lassen.
depesche ist Dr. Sigl heute in Salzburg festgenommen und vom f An der Berliner Börfse hat der Ullimo viele
vorticen k. k. Landzericht in Haft übernommen worden. We Fallimente gebracht. Die „B. B.⸗Z.“ nennt 26 Zahlungseinsiel⸗
vir vernehmen, wird Dr. Sigl daselbst wegen B.eleidigung Sr. ungen. Ein Spekulant Ramens Heyman hat sich vergiftet.

Maj. des Kaisers von Oesierreich, begangen in verschiedenen Berlin, 5. April. Daz Befinden des Asdgeordneten
stummern des von ihm redigirten und hier erscheinenden Witz- dasker hat in erfreulicher Weise in den letzten Tagen eine ent⸗
lattes „Die Bremse“ in Criminaluntersuchung gezogen werden. — schiedene Wendung zum Bessern genommen; die Verzt? hoffen jetzt
Vor Antritt seiner „Urlaubsreise“ hat Dr. Sigl noch von den nit aller Vestimmtheit den Krantken durchzubringer, der heute
sedaltions- und Post-Abonnementn-Geldern flüssig gemacht. was 'ogar auf kurze Zeit das Beit verlassen durfte, eine Nachricht, die
nobil zu machen war — man spricht von 4000 Gulden. Be—⸗n Abgtordnetenkreisen große Freude erregt hat. Er ze'gt sich
ouders die Aussicht auf dis Nüenberger Zellengefängniß soll ibn ehr theilnehmend und erkundigt sich lebhaft, ob er an den Ärbeilen
elästigt haben. »er Justiz-Kommifssion werde Theil nehmen bönnen. Die Aerzte

München. Die „Südd. Pre.“ hört, der Kronprinz des neinen, es werde eine Monate lange Enthaltung von jeder Be⸗
Deutjchen Reichs werde in diesem Jahr das J. bayer. Armeecorps ichäftigung unerläßlich werden.
nspiciren; das Schluß-Corpsmandver jdieses Armeecorps werde GEcrst die Manner kurirt.) Jemand fragie: „Weßhalb
)eshalb etwas früher, als ursprünglich anberaumt war, beginnen vurde, als Eva aus Adams Rippe erschaffen wurde, nicht gleich
ind schon am 8. (statt 80.) Septor. endigen. ꝛine Dienstmagd mit erschaffen ?? Darauf antwortete d'e Frau, die

Aus Munchen schrieibt man dem „Nürnb. Corr.“, es sei aicht auf den Kopf gefallen ist: „Weil Adam nie mit Strümpfen
ne Hundesteuerglsetzvorlage mit ziemlich hohen Steuerbeträgen jeimlam, die gesiopft werden mußten, weil ihm kleine Hemdknöpfe
ertiz gestellt, um demn kommenden Budqellandtage vorgelegt zu angenäht, keine Hemden gebügelt zu werden brauchten. Er blieb
verden. niemals bis 12 Uhr im Wirthshaufe und schalt nicht, wenn er

Seit dem 2. do. hat der größte Theil des Reichsbanlgesetzes iach Hause kam, weil Eva noch auf war und biltere Thränen
m Deutschen Reiche Gesetzeskrast erlangt, und es muß nun jede veinte. Er trank keinen Schnaps, spielte nicht Billard, schob keine
Bank sofort auf Vorzeigung ihre Noten zum Nennwerihe einldfen, degel, rauchte keinen Tabak und trieb vieles nicht, wodurch seine
ieselben auch nicht nur an ihrem Hauptsitze, sondern auch bei niarteten Nachktommen von heute den armen Weisern Verdruß
hren Zweiganstalten jeder Zeit zum vollen Nennwerthe in Zahlung nachen. Natürlich, die Tochter Eva's würden alle Engel sein und
maehmen. Von besonderer Wichtigkeit aber ist es, daß die No. deine Diensimagd vrauchen, wenn die Söhne Adams nicht so ent⸗
enbanken forthin genaue wöchentliche Verdffentlichungen erscheinen artet wären.“ Da haben wir's!
assen müssen, woraus auch die aus weiter begebenen, im Inlande F Eine immergrünne Tischzierde, die durch einige Blumen
ahlbaren Wechseln entsprungenen eventueülen Verbindlichkeiten noch verschönert werden lann, laͤßt sich mühelos herstellen, wenn
rschtlich zi machen sind. Eben so wichtig ist die Bestimmung man Waihjenkorner in eine Vafe mit Wasser legt. Jedes Korn
»es 8. 11, daß ausländische Banknoten oder sonstige auf den entsendet bald seine frischen grünen Blätter, die sich stets von
Inhaber lautende unverzinsliche Schuldverschreibungen, ausländischer neuem ergänzen und über die Vase herabhängend einen allerliebsten
Besellschaften, Corporationen oder Privaten, wenn sie auch aus— Effect machen. Einige einfache Stern- oder Doldenblumen, zwi⸗
chließlich oder neben anderen Werthbestimmungen« in Reichswäh- schen das Brün vertheilt, dienen als reizende Contraste, und vil—
ungen oder einer deutschen Landeswäbrung ausgessellt sind. inner⸗ det das Ganze einen billigen und doch schönen Tafelcuisan
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        Freiwillig gerichtliche F
* J —
Versteigerung.
Samstag den 24. 1. Mts., des Nach⸗
mittags um 2 Uhr zu St. Ingbert, in der
Wirthsbehausung des Heinrich Schmitt wer⸗
den auf Ansuchen von
I. Elisabetha Hager, ohne Ge—
werbe, in St. Ingbert wohnhaft, Wittwe
des allda verlebten Fuhr- und Acer—
mannes Johann Joseph Buhmann, in
ihrer Eigenschaft als: a. Theilhaberin der
wischen ihr und ihrem verlebten Ehe⸗
mann bestandenen ehelichen Güterge nein ⸗
schaft und b. gesetzliche Vormünderin ihrer
minorennen Kinder Namens 1. Elisa⸗
betha, 2. Johann Joseph, 3. Peter und
4. Barbara Buhmann, —
I. Jak. Buhmaun Bergmann allda
wohnhaft, als Rebenvormund dieser Pein—
derjährigen und in Gemäßheit eines durch
das hiefige k. Landgericht am 16. v. M.
aufgenommenen und durch das k. Bezirks
gericht zu Zweibrücen unterm 27. darauf
domologirten Familienrahsbeschlusses
durch den damit committirten unterzeich
nelcu Notar absoluter Nothwendigkeit halben
offentlich in Eigenthum versteige:t:
St. Zugberter Bannes:
Plan Nre. 3073. 41 Dez. Acker auf
Mühlenthal, neben Fichter und Urban
Jakob. . *
pᷣlan. Nr. 4377. 28 Dez. Ader im
Roih, neben Rudolf Munz'nger und Joh.
Jos. Fiaik. —
Plan. Nr. 4009. 1 Tagwert 48 —
Acker hinteer Hobels, neden Wittwe Breif!
und Klam.
. Plam Nr. 1918. 41 Dez. Ackt im.
Bekanutmachung. αια
Musterung unv Lvosang der Militãrpflichtigen. eine gute Milchkuh
nit Kalb, in Forsthaufe zu
J Neuhäufel
Circa 800 Ster

zu St. Ingbert auf Hobeltahnung, nebe
Peter Meyer.
Das Näaähere auf dem Geschäftsbüreau
Bechthold in St. Jugkert.
Sauer, t. Notar.
v

Hausversteigerung.
Montag den 26. 1. M., bes Nachmm

sags um 3 Uh—, zu! St. Insbect, bei Wirth

Emrich, läßt Johann Hofmann, Bäcker von

da, auf lanzjährige Zahltermine öffentlich zu

eigen ve steigern:

Plan. Nr. 738. 15 Dez. Fiäche, entholterd
ein zweistöckiges Wohnhaus mit Stall.
seller, Anbau, Hofraum und sonstigen
Zubehörden und Plan Nr. 739. 5810
Dez. Garten hinterm Haus, beide Item
zin Ganzes bildend und gelegen zu St,
Ingbert an der Kohlenstrecke und in den
Stauchgärten, neben Schreiner Dercum und
Bäker Fries.

Bis zum Versteigerungstage wird dieje⸗

Immobil auch aus freier Hand verkauft.

Aus Auftrag
Das Geichäftsbüreau
E. Bechthold in St. Ingbert.

Alle diejenigen Personen, welche noch mu
Zahlungen ihres Steig- und Pachtpreises an
die Gebrüder Dörr auf dem Triebscheider
hofe im Rückstande sind, werden hiermiet er—
sucht, solchen sofort an den mit Einziehung
dieser Gelder bekrauten Geschäftsagenten
Jakob Boos zu St. Ingbert zu
entrichten
Gute Setzkartoffel
ind billig zu vertaufendei W. Kahr—

Gemäß 8 71 Ziff. 1.Absatz 2 der Militär-Ersatz-Instruction wird
zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß vom Dienstag den 27. bis ein—
schließlich Freitag den 30. April nächsthin die Musterung, am
Samstage, den 1. Mai nächsthin die Verbescheidung der Zurück—
stellungsgesuche und am Montage den 3. Mai nächsthin die Loo—
fung der Militärpflichtigen für das taufende Jahr im Fruchthallsaale dahier
zäglich Morgens präzis 8 Uhr stattfinden wird.
1). Zur Musterung haben alle Militärpflichtigen der Alters⸗
flasse 1855 und früherer Altersklassen zu erscheinen, welche durch die Bürger—⸗
meister⸗Aemter Gestellungsordres erhalten werden und zwar an dem Tage,
welcher in der Gestellungsordre angegeben ist. Wer wegbleiben oder
bei dem Aufrufe seines Namens im Saale nicht anwesend sein sollte, hat seine
Verurtheilung zu einer Geldstrafe bis zu 30 Mark oder einer Haftstrafe
his zu 3 Tagen zu gewärtigen.
2) Zu der Verbescheidung der Zurückstellungs gesuche am
Samstage, den 1. Mai nächsthin, mit welcher auf die Verbescheidung
der Gesuche von Reservisten, Ersatzreservisten und Land— doe Brod⸗, Fleisch-Preife der Stad
vehrmäunern hinter den lezten Jahrgang der Reserve pide —9 depbe e
oder Landwehr verbunden werden wird, haben nur diejenigen zu Zreihige 5 fl. 1tr. Gerste Lihne ?.
erscheinen, von welchen solche Gesuche eingereicht worden sind. 18 ir, Spelz 8 fl. 37 tr. Hafer 5 fl
2.) Was die am Montage, den 3. Mai, nächsthin stat tfindende — kr. Kartoffeln 1fl. — ir. Heu 24
Loosunng betrifft, so ist es den Militärpflichtigen freigestellt, ob sie zu — Sieeh 1ufl. tr. ber Zentner.
derselben erscheinen und selbst ihre Loose ziehen wollcn oder nicht. Für die Deerey — —5— gige
Richierscheinenden wird ein bürgerliches Mitglied der Ersatzcommission die ir Gemischtbtod g Kilb 82 irn1 —*
Loose ziehen. Wech 110 Gramm 2 kr. Spelzkern — si
Zweibrücken, den 6. April 1875. tꝛ. Dinkel Iefl. 7 Sr Mijchfruch
Der Civilvorsitzende der Bezirks-Ersatzkommission: A i un b e n
—VB t. Drne
V. u. Pfurd.
Acdaciion, Drud und Verlag von F. X. Demeb in E Ingbert.

Ack z Morgen
*

erland u. Wiesen
den Ecrben Westphälinger gehörig, könne,
durch das unterfertigte Büreau in Pach
abcegeben werden.

Näheres auf dem Geschäfts- und Consul
ationsbüreet I. Boos zu St. Ingber—
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        — 8 3252—* 32
238 253222 —
22 23 —2—5233257 — —2 — ——8—
73 53533355—5235523 535535—38353333 232323525 755 —152
3335533 —325— —333—558* 25 52* — 557 5355
22 *5535 —2—25 5 ——55 — 209 3235 —34
25 —5 5 —5533 8. 3755 25 —A— —3552 — 58—
—— — 55 28352— 57 75 — * 5 S —. — 62 — — 2*
3223 335368383.543235 — z52358 535 ——— ———
—2— —2 87535 F — 55 —3 — * — ————
— 22 aa 2 * 2* — * — *9 22 3 2⸗4 *
—A 5526 22.2 38 s55582 —— — — — 223221
8* ———— 5 535822 22 — 2 * 2 —*
383553853533352 55 2838—55 33 332
253 23333525—53 72 —A E 22 — ——— 22 —
— ß —58332 — — 233 —— 323335532335353
23353 33838
* —5583—324 — — 22 —5*255535
*8* — — ——— 5822 RA — 27. 58 Di
73733 53585 3253 3— —3335 3 *
S2— 555335858 32 3 5233 5* 8 * 23
—53337373533—2683 255533455385 —e— ——— 284
3532 53533 — 3 838 38 —A— 3223533
5333258385 2 2435 — 8 — — —* 2 585. ẽ 26 *
— 2255 I3I33283 X23 54 — 332 —22 22 5355 2237
52523532 55 53 553282 —A —3235 B536*2
*225 —— 225353528223 255525 252535— —zc72
23 5535—353—272275 5. 2 * — 2 2* 253535332553353 35 5555
VVE EAC —A —— 2* 2 33 38 333853 2382575* s
3 8 2m55 223 8 — 22523 5z325 25 ——
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2 —22* 22 3 25 —— 22 — — —22 233 48 — 27 2 2
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2 525333 35333335 558 325 535 5s83253 85 58
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— * 2— 232352523 — —3326 8 8 5 — *23 8 8
8* 857 5583823322 53335 52 828 333133533 — 593 28
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5 3336 3335 — —
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2 333338 2353
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22553 383833533 238
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RXSBBR SBRS 28 88 — 2533 3238358 522682
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*25227 88 23303 — — — 523
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535 — 2 553253*8 3227
23 2 —— — * *3 58535552
23 2 03— 528 52 — —28283325
522532 2239 225c38 52 35225* 32335
35 55338373* —A .35— 5925 2
33348383385 D 88
— 2325 5335 525328
—A 855833 533— 53335383523 7
3532 8645 —721358325 533353385338
3 — 30005 —227 S — 5.2 3273 8
* 283 223 705 — 23.* 55 5. 3 A 2 600 7
53333 52 232253—c O 2. 3
32. —23* 3 3. *3 2 2 —A
553 533 5 233585553*
33 — 5k3922
3 5 255324 ——
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5355 78*38333338 — ——
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* 55333532 5—3235853 37*
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        St. Ingberker Anzeiger.

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Der St. Anaberer Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltunzsblatt, mit der Dienatags⸗ Donnerslags- and Son tag
Zummer erscheint wochentlichß viermal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljaährig 42 Arze. oder
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
M5— 1875
Deutsches Reich.
— Mündchen, 5. April. Nahdem die preußischen Kavallerie⸗
Regimenter mit den auf Messing-Patronen aptirten französischen Chas⸗
jepots-Karabinern so vorzügliche Resultate erz'elt haben sollen die⸗
selbe nun auch für die bay rischen Chevauxlegers-Regimenter statt
des unzulänglichen, nur eine Pulverladung von 8, 5 Grammen
ertragenden Werder-Karabiner angenommen werden; die Fuß—
Xxrtillerie wird einstweilen noch die Chassepots beibehalten, da
ranzösische Munition noch auf längere Zeit in hinreichender Mendt
vorhanden ist.

München, 7. Apris. Die Abgeordnetenkammmer nahm
in ihrer heutigen Sitzung mit allen gegen eine Stimme den Ge—
setzentwurf über die Hypotheken- und Wechselbank an, wonach die
Gesetze vom 1. Juli 1834, 15. April 1840 und 24. Juni 1866
aufgehoben werden. Eine im Laufe der Diskussion gemachte Be⸗
merkung des Abgeordneten Miller über das Reichsbankesetz, durch
welches andern Banken Fallen gestellt und Bahyern geschädigt werde,
wurde von dem Regierungskommissär Riedl unter großem Beifall
des Hanfes mit der Bemerkung zurückgewiesen, Preußen sei mit
vollster Lohalität zu Werke gegangen, habe sogar Opfer gebracht;
Bay en hibe sich über die Faktoren der Reichsgesetzzebung nicht zu
beklagen, sondern ihnen zu danken. Auf eine Interpellation
Hafenbrädl's, ob dem nächsten Landtage ein Sieuergesetz vorge—
legt werden würde, sicherte der Finanzminister Berr eine Antwori
für eine der nächsten Sitzurgen zu. — Die Kammet der Reichs
cäthe beharrte bezüglich des Gesetzentwurfes über die Kompeten
zen der Polizei und des Magistrats in Müncher bei dem Be—
schlusse, wonach die Gesundheiispolizei der Polizeidirektion zusteht.
Damit ist das Picht zustandekommendes Gesetzes ausge—
prochen.

München, 7. April. Die Kammier der Reichsräthe beharrte be
züglich des Gesetzenkwurfes über die Competenzen der Polizei und
des Magistrats in München bei dem Beschlusse, wonach die Ge⸗
jundgeitspolizei der Polizeidirection zusteht. Damit ist das
Nichtzustandekommen des Gesetzes ausgespruchee.

Aus München schreibt man dem „Frkftr. Journ.“, in
dem mit der Vorberathung des Landtagswahlgesetzes vetrauten
Ausschuß habe der Abg. Louis den Antrag gesielll, den Land—
tagsabgeordneten keine Diäten zu gewähren, damit nicht, so lange
die Reichslagsabgeordneten leine Diten beziehen, der Landtag der
Ablagerungsplaz für Leute werde, die man nicht in den Reichs-—
tag schicken könne. Louis' Antrag fand aber nirgends Anklang.
weder bei seinen Collegen. noch bei den Vertretern der Re—
zierung.

Ueber die Flucht des Dr. Sigl wird der „Frkf. Zeitung“
aus Munchen geschrieben: „Der Mann leidet schon lange an der
jixen Idee, daß ihm, wenn er in der Strafanstalt Laufen erkrankie,
oon den Aerzten „vergeben“ würde; diese Furcht und dann vor
zugsweise das Drängen seines Freundes Dr. Ritter in Würzburg
(des Redakteurs des ‚Volksfreund') sich dem Antritte der
ehnmonatlichen Gefängnißstrafe durch die Flucht zu entziehen,
haben Dr. Sigl bewozen, Reißaus zu nehmen. Um die Bebör—
den zu täuschen, agitirse er vorher in der Umgegend von Strau—
bing bei den Vauern und Pfarrern persönlich fur seine Wahl in
de Adgeordnetenkammer, worauf er plötzlich über Furth nach
Böhmen verschwand uund sich nach Salzburg begab. In Salz
burg hat sich Dr. Sigl bereits wohnlich eingerichtet und gedenkt
dort zu verwe'len, bis er zum Abgeordnelen gewählt würde; mit
dem Mandate eines solchen in der Tasche unangefochten zurückkeh
end, möchte er alsdann seine Strafe in bequemen Zwischen⸗
Zausen und ohne sonderliche Beschwerde absitzen.“

Berlhin, 6. Aprii, Unter dem Vorsitz der Kaiserin
und der Grozheirzogin von Baden fand heute Mittag der Dele⸗
girtentag des vaterlandischen Frauenvereins statt. Der Bericht
über die Thätigkeit der einzelnen Vereine wurde von Herrn Geh.⸗
Kath v. Wissow erstattet. dem sich sodann die Berichte der ein⸗

Italien.

Benedig, 5. April. Die unabbängige Presse äußert sich
iber die Ankunft des Kassers Franz Joseph und die osfiziellen Fest⸗
ichleiten sehr reservirt. Das bereits wegen eines Artikels über
die Kaiserreise confiscirte Journal „Risveglio“ sagt u. A.: „Die
        <pb n="218" />
        Diplomatie mag leichter vergessen als das Volk! Das italienische
Volk hat keinerlei Ursache, den Oesterreichern entgegen zu jubeln.“
Venedig, 5. April. Der Einzug des Kaisers von Dester⸗
reich in Venedig ist unter der Entfaltung eines Pompes, wie er
nur der alten Lagunenstadt zu Gebote steht, vorustch gegangen.
Die Resie längst entschwundener Herrlichkeiten waren hervorgeholt
und zusammengetragen; sie verschaffien Vencd'g das Aussehen einer
Feeenstadt. Von frühestem Morgen an wogte eine große Menschen⸗
menge durch die Straßen. Die Treppen zur neuen Eisenbahnbrück⸗e,
welche vom Bahnhofe über die Lagune führt, waren so gepfropft
boll von Neugierigen, daß an eine Communication gar nicht zu
denken war, und wenn wan nur aufwärts zum Palazzo Papade—
poli sah oder niederwärts bis an den Palazzo Caleri, überall fiel
der Blick auf Tausende festlich gegutzter Menschen, welche stunden⸗
lang des Augenblicks harrten, in welchem die beiden Monarchen
den Bahnhof verlassen sollten. Drinnen im Bahnhofe hatten sich
die militärischen und politischen Notabilitäöten eingefunden. Die
Wartehalle war mit den Bannern Oesterreichs und Italiens ge—
schmückt; den Wartesaal hatte die Kunst der Hofgäriner in einen
Blumengarten umgewandelt, dessen Düfte fast betaubend wirlten.
Eine Compagnie Carabinieri in ihren kleidsamen dunkelen Uni—
jormen und einet Compagnie des 21. Reniments bildeten die Ehren
garde auf dem Perron. Zwischen beiden stand die Musikbande
des 71. Regiments. Ein reicher Stab von Generalen und Of
sizieren umgab den Großcommandanten General Pianelli. Dieser,
eine stattliche, martialische Erscheinung, trug den Großcordon des
Franz⸗Josephs-Ordens. Kagrradschaftlich unter die italienischen
Offiziere hatten sich zahlreiche österr⸗ichische Offiziere gemischt. Um
Jalb eif Uhr erschien der König im Bahnhofe. Er trug italienische
Generals-Uniform, und das Band und der Stern des Siephans—
Ordens zierten seine Brust. Rechts von ihm ging Humbert, links
Prinz Amadeus. Die beiden Prinzen trugen den Stephans-Orden,
der Herzog von Aosta auch das goldene Vließ. Fünf Minuten
nach 11 Uhr kündigte der Donner der Kanonen an, daß der
Hofzug Mestre passiit habe. Von den Wällen von Malghera
donnerte es herüber, urd der König und seire Prinzen traten auf
»en Perron. Langsam fuhr der von zwei Locomotiben gezogene
brächtige Hofzug der Alta Italia in den Bahnhaf. Die österreichi⸗
sche Voltshymne brauste mäntig durch d'ie Halle. Der Kaiser, in
osterreichischer Marschalls-Uniform, den Annunciata Orden um den
Hals. trat leichten Schrittes aus dem Waggon und ging rasch auf
Victor Emanuel zu. Die beiden Monarchen reichten sich die Hände
und umarmten sich herzlich, und Kaiser Franz Joseph küßte seinen
hohen Gastgeber wiederholt, dann drückte er beiden Prinzen die
hand. Mittlerweiler war das Gefolge des Kaisers bereits aut⸗
zestiegen. Graf Andrassh trug die Honved-Uniform und den An—
nunciataOrden. Als die Menge der hbe den Monarchen beim Hec⸗
austreten aus dem Bahnhof ansichtig wurd', ertönten laute Jubel⸗
xufe, welche sich längs des Canals fortpflanzten. Die Einbarki—
rung ging ziemlich rasch vor sich. Die königliche Prachtgondel
fuhr vor, und die Fürsten bestiegen dieselbe. Nun setzten sich die
„ereitstehenden Ehrergondeln des Municipiums in Bewegung und
diesen folgten die Fahrzeuge des Gefolges und der Gäste. Wie
eine Wandel-Decorat'on zog der Schwarm der Gondeln durch den
Canal Grande bis an den Giardinetio Reale. Nach der Ankunft
por dem Giardinetto Reale zogen sich de be'den Monarchen in
ihre Appartements zurück. Die unübersehbare Menge aber drängte
nach der Piazzetta und auf den Marcusplatz. Dort standen di
Bataillone verschiedener Truppengattungen, ein riesiges Carre bil
dend. Der Kaiser blieb nur wenige Minuten im Palazzo Reale
— gerade lange genue, um sich der Prinzessin Margaretba und
die Herren vom italienischen Hofe vorflellen zu lassen. Dann trat er
an der Seite des Königs auf den Marcueplatz, um die Truppen
zu inspiciren, und wurde hier vom Applaus dieler Tausende em
pfargen. (M. Fr. Pr.)
Venedig, 7. April. Von unierrichteter Seite wurde con—⸗
datirt, daß die einzige bekannt gewordene Demonstra tion gegen
staiser Franz Josepb darin bestand, daß die cherikale ,Unita
zattolsca“ mit Trauerrand erschien.

VBermischnes.

f Zweibrücden, 7. April. Dem pfälzischen Gewerbe—
museumsverenn sind weiter bergetreten: Die Gemeinde Altheim mit
einem Gründungsbeilrage von 12 Mark und die Gemeinde Watt
veiler mit einem Gründungsbeitrage von 6 Mark und dem statuten⸗
mäßigen Jahresbeitrage von 4 M.

F Iu der Polizeigerichtssitzung vom 7. April wurde in Ka
serslautern gezgen eine größere Anzahl Eltern, welche ihre Kinder
nicht zur Schule anhalten, sowie gegen Sonntagsschüler, welche
d'e Schule versäumten, Geld- und Haftstrafen verhängt
und zwar gegen 30 Personcn Hafistrafe von 128 Tagen. —
In derselleun Sitzung wurden zwei Bursche wegen rohen
»d undezorenen Neneßmens in einer Mirrthschaft. Rnsultirung

eines Gastes und indem sie dem Wirthe die Fensterscheiben ein

varfen, zu 30 Tagen Haft verurtheilt.

.Die Pfalz hat adermals die traurige Ehre, die meister
Wehrpflichtigen mit mangelhafter Schulbildung zu besihzen. Nad
dem vom Cultusministerium veröffentlichten Ergebniß der mit der
Wehrpflichtigen des Jahrganges 1874 vorgenommenen Prüfure
zeigten in der Pfalz 13,1 Procent, in der Oberpfalz 10,8 Proc
in Oberfranken 7,2 Proc. in Nie d erbaiern 5,6 Prec. in Untei
frauken 4,2 Proc. in Oberbohern 3,2 Proc. in Schwaben 2,8 Pr
und in Mittelfranken 2.1 Proc., eine mangelhafte Schulbildung.

F Die „Pfälzer-Ztg.“ bespricht das Betriebs-Ergebniß de
Zpeier · Heidelberger Eisenbahn, das ein so geringes sei, daß die
Attien der Bahn „per Eisenbahngesellschaft gar nicht mehr an der
Borse gehandelt werder, weil sie Niemand will und man sie nich
einmal zu Schleuderpreisen anbringen kann. Tausende von Gulden
zehea auf diese Weise verlceren.“. Der Verkehr bringt, wie da—
enannte Blatz schreibt, der Bahn kaum die Betriebskosten ein, das
Zugpersonal ist zwijchen Speier und Schwezingen oft zahlreicher
als die Reisenden. Der Betrieb ist nichts weniger als laufmännisch
und spekulativ. Sogleich bei Eröffnung der Linie wurden di—
Fahrpreist aller Classen so hoch gesetzt, daß man hätte glauben
dnnen, die Direction wolle mit Absicht den Verkehr von ihren
Bahn fernhalten! Auch jetzt noch, nachdein die Pfälzischen Bahnen
hre Personentaxen erhöht haben, sind die Fahrpreise der Speier
Heidelb.rger Bahn zu hoch.

In Saarbrücken-St. Johann sind feit dem1
April die Volksschulen tonfessionell gemischt. Au der Spitze dier
selben steht als Direklor Dr. Froͤhlich, früher Schuldireitor ir
Hörde (Westfahlen), derselbe ist zugleich Kreisschulinspeltor.

7 Die Progymnasien zu St. Wen del und Prüm und
die höhere Bürgerschule in Dülken, sowie die Realschule zu Ober
stein-Idar haben die Bered tignug zut Ausstellung gültiger Zeug:
nisse über d'e wissenschaftliche Befähigung zum einjährigen freiwil
ligen Militärdienste erhalten.

7Munschen, 6. April. Die von dem obersten Schu
rathe im kgl. Kultusministerium geflogenen Berathungen Detreffs
der Reorganisation der Gewerbschulen nehmen einen so erfreulichen
Fortschritt, daß die Einführung der muen Schulordrung, wenn
auch noch nicht uit lonmmen dem, so doch bestimmt mit dem Schul—

jahre 1876,77 in Vollzug gesttzt werden kann.

7 Das Kriegsministerium hat bie im 2. Quartal ds. Is
in den einzelnen Garnisonen der Pfalz zuhlbaren Verpflegungẽ zu
ichüsse pro Tag folgendermaßen festgesetzt. Germersbeim, Unter
affiziere 7 kr., Mannschaften 5 kr.; Speher Unteroffiziere 6 kr.
1hl., Mannschaften 4 Ir. 1hl.; Zweibrücken Unteroffiziere 6 kr.
6uhl., Mannschaf en 4 kr. 6 hl.

BadenBaden, 7. Abril. Georg Herwegheist heute
früh hier gestorben.

F Im Laufe der letzten Tage starb zu Osternbur g bei
Oldenburg eine junge Frau, und man traf bereits Anstalten zum
Begräbnisse. Nachdem die Leiche bereits 9 Stunden im starren
Justande dagelegen hatte, kam das kleinste 8313 Jahr alte Kind
allein herzu und fiel mit großem Jammergeschrei ungestüm seiner
nischlafenen einsam daliegenden Mutter um den Hals. Ploͤßlich
erhob sich die blasse Gestalt, sah verwundert um sich und sprach
Kind wo ist der Vater, geh, und hole ihn!“ Natürlich war die
Freude über das Wiedeterwachen groß. Die Frau war nicht Itodt, wie
zer Arzt erllärt haben soll, sondern hatte nur einen Herjkrampf.

f. Berhin, 3. April. Einen nichts weniger als harm
losen Aprilscherz erlauble sich gestern das Dienstmädchen eines in
der Rosenshalerstraße wohnenden Kaufmannes. Die wenig an die
Jolgen deakende Küchenfee rief aämlich ihre Herrin mit den Wor—
en in die Qüche: „Madame, den Herrn hat der Schlag gerührt!⸗
rmächtig sank die Frau zusammen; als sie aber nach längerer
Zeit wi der zu sich kam, sah sie das dumm lächelnde Gesicht ihres
Dienslmädcheus, welches ruhig dadei stand und sich dhöchlich zu
amüsiren schien, daß ihre Worte ss gewirkt halten. „Aber Mada
neten uck habe Ihnen ja man blos in'n April schicken wollen!“

F C(Die vielfach noch cursirenden 10-Thaler⸗Roten der Natio
nalhank in FKuxemburg) sind durch das neue Bankgesetz für
den inlandischen Verkehr seit dem 1. April werthlokgemacht. Das
Sesetz enthuͤlt bekanntlich die Bestimmung, daß ausländische Ban
tnoten, wenn sie ausschl'eßlich oder neben anderen Werrhbestim
nungen in Reichswährung oder einer deuischen Landeswährun
ausgestellt sind, innerhalb des Reschsgebietes nicht mehr zu Zah
lung gebraucht werden dürfen; wer also in solchen fremden Noter
noch Zahlung leistet, befreit ssich dadurch nicht don seiner Ver
bindlichleit.

f Ein schreckliches Verbrechen kam dor Kurzen zuß Nantes an da⸗
Tageslicht, nachdem es dreißg Jahre langeverborgen geblieben war. Da
nals starb dortein junges Madchen, Marie Guerni,kurze Zeit vorder
dochzeit an Kraukheitserscheinungen, aus welchen man auf Vergiftung
ichließken konn⸗ Die Behärden nahnen die Sache in di—
        <pb n="219" />
        dand, der Verdacht wurde zur Gewißheit und man verhaftete
dlich als verdächtig die eigene Schwester der Ermordeten. Es
wurde ihr der Prozeß gemacht sie wurde auch wirklich zum Tode
urlheilt und hingerichtet. Vor Kutzem fühlle nun der Vater
der be den Unglücklichen sein leßztes Stündchen herrannahen und er
ieß deshalb den Abbe Barceau, seinen Beichtvater, an das Kran⸗
senbett rufen, um ihm die schreckliche Eröffnung zu machen, daß
r felbst seine eine Tochter vergiftet und daunn das Gerücht ver—
zreitet habe, sie sei von feiner zweiten Tochter ermordet worden
heide schwere Verbrechen hatte der Elende aus Habsucht begangen,
um seine Töchter zu beerber. Die Thatsache ist um so erschüt ˖
sander, als der des Schwestermordes angeklagten Tochter das
Zerbrechen ihres Vaters nicht unbekannt war. Sie konnte sich
aber aus klindlicher Liebe nidt entschließen, den Vater auzuschul⸗
digen und zog es vor, ihren eigenen Hals dem schrecklichen Fall⸗
heile zu bieten. Der Beichtvater hat jetzt, wahrscheinlich auf Grund
iner dem Sterbenden abgenöthigten oder von ihm freiwillig er—
theilten Ermächtigung, das Bekenntniß des doppelten Kindermördere
zur Kenniniß des Justizministers gebracht. — DieTodesstrafe!

7 Eine schauderhafle That. Eine Tragödie wie fie laum die
aufgeregteste Phantafie ersinnnen kann, hat sich am 5. do9. in Wien
zugetragen. Daselbst hat der durch eigenen Leichtsinn herabgekom
ene Schneider Pokorny jeine fünf Kinder und dann sich selbst
hängt. Er hatte seine Frau fortgeschickt, um ein Garsviertel zu
hohlen und dann zuerst seinen ältesten Rjährigen Sohn Karl, dann
hen sjährigen Heinrich, dann nacheinander die Biährige Her—
mine, die 2jährige Paaline und den 8 Monate alten Robert an
eigens in verschiedenen Theilen der Wohnung eingeschlagenen
Rägeln aufgehäugt und dann sich selbst an der Thürschaalle er
drosselt. Die Stride hatte ir den Kindern zuerst unter dem Vor
wand eines Spieles um den Hals gelegt. Als die Mutter heim
lam, war die Thür geschlossen und sie hoͤrte ein leises Wimmern.
E3 war dies der achtjährige Heinrich, dessen Nagel etwas zu tief
ingeschlagen war und decr in Folge dessen mit den Zetzen noch
)en Boden berührte. Nachdem er abgeschnitten war, erholte er
sich bald, bei den übrigen aber waren alle Wiederbelebungsver—
uche fruchtlos.

F Ein Vater in Wien der seine Tochter gern bei sich ge—
jehen hätte, die aber nicht aus ihrem Dieuste ablommen konnte,
zerfiel auf die Idee, seine Tochter telegrapisch zu reclamiren, indem
er an sie folgendes Telegramm absendele: „Eile moͤglich, Deine
Mutiter ist zum Sterben. Dein Vater.“ — Der vom Absender
erwarteie Erfolg unterblieb jedoch, weil Marie bei Empfange der
unerwarteten Depesche von einem Schlaganfalle getroffen wurde,
velcher der Aermsten das Leben koftete. Sie batte das Telegramm
für wahr genowmen.

f (Reise in einem Papierschiffe) Ein Amerikaner Namens
Bishop trat neulich von Troy, Newhyork, aus in einem papier⸗
nen Kahne von 14 Fuß Länge, 28 Zoll Breite und einem Ge⸗
wihht von 56 Pfund eine Reise nach dem Golf von Mexilo an.

F (Die amerilanischen Schenkwirthe und die schwarzen Men⸗
schenbrüder. Um den Bestimmungen der neuen amerikanischen
Fivilrechtsbill, nach welcher Neger und Weiße an öffentlichen Orten
gleiche Nechte huben sollen, zu entgehen, sind einzelne Schenkwirthe
in den Vereinigten Staaten auf folgendes Mittel gerathen. Sie
iehen kolossale Pteise für alle Geiränke an mit einem Rabatt für
zegelmäßige (natürlich weiße) Besucher.“ Nachstehendes Plakat ist.

in einer Kneipe von Atlanta, Georgia, zu lesen: „In Folge von
Umstanden, welche ich nicht wieder zu erzählen brauche, werde ich
zezwungen sein, in Zulkunft folgende Preise anzunehmen: Bier per
Blas 10 Dollar, Wisty Toddy 15 Doll., starker Brandy 12 Doll.
und sofort im Verhältniß. Regelmäßigen Kunden weröe ich reich⸗
lichen Rabatt geben. C. J. Weinmieisier.“

Der „Buenos Ayres Standard“ vom dritien März berichtet:
Fine fürchterliche Tragödie, wie solche seit den letzten 15 Jahren
nicht dagewesen, spielte sich am Sonntag in dem Jesuiten-Seminar
in Bueuos-Ayres ab. Dasselbe wurde von einem 10, 000 - 30,000
rdöpfe starken Poͤbelhaufen angegriffen und mit Petroleum in Brand
zesteckkt, während einige der Priester ermordet und andere schwer
berwundet wurden. Der Pöbel plünderte auch den Palast des
Erzbischofs, da ein von demselben vor einigen Tagen veröffent⸗
lichter Hirtenbrief Anlaß erregt hatte. Die Regierung sandte
Truppen zum Schutze des Regierungspalastes und der Klöster ab
und es wurden einige Verhaftungen vorgenommen. Im Hinblicke
auf die kritische Lage der Dinge hat die Regierung die Provinz
für 30 Tage in den Belagerungszustand erklärt, und sie beabsich⸗
igt unverzügliche Schritte zu thun, um die Theilnehmer an dem
Exzesse vom Sonntag zur Verantwortung zu ziehen.

7 eEAcclimation des Theestrauchs.) Ein merkwürdiger Versuch,
dessen Erfolg ganz Europa interessirt, wird in Süditalien gemacht
verden. Man hat gefunden, daß der Boden Siciliens dem Bodea
Japans sehr ähnlich ist, ebenso wie das Klima. In Folge dessen
jaben einige Gelehrte den Gedanken gefaßt, die Verpflanzung des
Thees auf italienischen Boden zu versuchen. Mach das Unterneh⸗
nen gelingen oder mißlingen, es ist wenigstens des Versuches werth.
Der Consul von Japan schidte den italienschen Behörden Päck
ken mit Samen der verschiedenen Theearten und ertheilte ihnen
die besien Anweisungen über die Art ihrer Cultur. Der Versuch
vird dieses Jahr gemacht werden, und zwar in Sicilien, und
auch auf dem Festland. Die Sachverständigen behaupten, da
Italien nicht das einzige Land sei, dasselbe weede auch in Spa—
aien und Griechenland der Fall sein. Es ist wahrscheinlich, daß
»er aus Sicilien bezogene Thee nicht genau dieselbe Gute haben
iber nichtsdestomeniger gut sein wird
Dienstesnachrichten.

Der interimist. Verweser an der unteren Schule zu Neun-
irchen, Schuldienst Exspektant Jah. Kl. Waldschmitt, der interi⸗
nint. Verweser an der unteren prot. Schule zu Rockenhausen, Schul
zienst⸗Exfpe ktant Jakob Wittmann, der interimist. Verweser an de
unteren kath. Schule zu Rohrdach, Schuldieast-Exspeltant Fran
Schindler, der interimist. Verweser der prot. Schulverweserstell
zu Kaulbach, K. Frank, der interimist. Verweser der prot. Schul
berweserstelle zu Hoöningen, Ludwig Mühlberger, der interimist
Verweser der kath. Schulverweserstelle zu Ottersheim, Jak. Müller
und der interimist. Verweser an der unteren kath. Schule zu Mar
inshöhe, Schuldienst-Erspektant H. Schmelzer, wurden zu Schul
nerwesern an d'esen Schulen ernannt.

Die katholische Pfarrei Kapsweyer wurde dem Pfarrer J
Srob holz in Oberhochstadt, die kothol. Pfarrei Meckenheim dem
Pfarrer J. Auer in Bebelsheim, die kathoi. Pfarrei Oppau dem
Pfarrer Dr. F. Krüll in Leimersheim übertragen.

Dr. E. v. Gerichten aus Lanbau wurde in die philoso⸗
hische Facultät der Universität Erlangen als Privatdocent auf⸗
genomnmen.
— Frinia gerichtliche
Versteigerung.

aufgenommenen und durch das k. Bezirkz⸗ Das Nähere auf dem Geschäftsbüreau L.
gericht zu Zweibrücken unterm 27. darauf Bechthohd in St. Ingbert.
homologirten Familienra: hsbeschlusses Sauer, k. Notar
durch den damit committirten unierzeich⸗ vãm̃ G
neten Notar absoluter Nothwendigkeit halber st
Iffentlich in Eigenthum versteigett? dausver eigerung.
St. Ingberter Bannes: J Montag den 26. M. des Rachmit⸗
. Plan Nr. 3073. 41 Seg. Acher auf 298, um 8 Uhr, zu St. Insbect. bei Wirth
Muͤhlenthal, neben Fichler und Urban Emrich, läßt Johann Hofmann, Bäcker von
Jatob. da, auf aee Zahltermine offentlich zu
ßplan. Ne. 4377. 28 Den. Acker im igen vecsteigern: J
Roth, neben Rudolf Vang uger und Joh. Plan. Nr. 788. 15 Dez, Fläche, enthalterd
Joß diad. ein zweistöckiges Wohnhaus mit Stall,
hlan. Ne 4009. 1 Tagwert 48 Dez.! dellet, Anbau, Hofraum und jonstigen
Ader dinter Hobels, neben Wittwe Bletf dubehsrden und Plan A. 7309. 88410
d alm Dez. Garten hinterm Haus, beide Item
Plan. Nr. 1913. 41 Dez. Acker im uin Ganzes bildend und gelegen zu St.
Aschbach, in det iangen Ähnung, neben Insbert an der Kohlenstrecke und in den
Jehane Jos. Pelers und Wittwe Beh. Stauchaürten, neben Schreiner Dercum und
dian Ne 4617. 47 Dvey. Wiese un ater Fties“
Mohmbacherweiher neben Louis Beer Bis zunr Versteigerungstage wird dieses
Sodann duf Anstehen der Win Immobil auch aus freiet Hand verkauft.
Buhmaunn allein: Plan. Nr. 4579 Aus Auftrag
d8.Ven dider daßabst. Das Gesgaststuteau
Bechthold in St. Inabert.

Samstag den 24. 1. Mis., des Nach⸗
nittags um 2 Uhr zu St. Ingbert, in der
Wirthsbehausung des Heinrich Schmitt wer⸗
den anf Ansuchen von

l. Elisabetha Hager, ohne Ge⸗
werbe, in St. Ingbert wohnhaft, Wittwe
des allda verlebten Fuhr⸗ und Acker⸗
mannes Johann Joseph Buhmann, in
ihrer E'genschaft als: a. Theilhaberin der
wischen ihr und ihrem verlebten Ehe⸗
mann bestandenen ehelichen Gütergemein⸗
schaft und b. gesetzliche Vormünderin ihrer
minorennen Kinder Nameas 1. Elisa⸗
detha, 2. Johann Joseph, 8. Peter und

4. Barbara Buhmann.

3

IU. Jak. Buhmaun Bergmann allda
vohnhaft, als Nebenvormund dieser Min⸗
derjährigen und in Gemäßheit eines durch
das hiesige k. Landgericht am 16. v. M.
        <pb n="220" />
        Bekanntmachung.
Am Montag, den 12. d. Mts.
Nachmittags um 2 Uhr, im Stadthause
dahier wird das Gemeindeberechtigungs⸗
holz versteigert.
Schlag Breit.
Von Nr. 2 bis 137 und von Nr.
141 bis Nr. 5329.
136 Ster Scheitholz
5412, Prügelholz
460 „Krappen. ——
St. Zugbert, den 9. April 1875
Das Bürgermeisteramt
Cusster.
Golzversteigering
aus dem Gemeindewalde
von Oberwürzbach.
Mittwoch, den 14. April l. Is.
Nachmittags 1 Uhr, im Schulhause
zu Oberwürzbach werden nachbenannte
bolzsortimente öffentlich versteigert:
1. Schlag Leichweiherhang.
2 eichen Wagnerstangen MV, Cl.
4 buchen *
8 Ster buchen Scheitholz J.,
——A — ⸗ II.,
568, „Prügel. J
16 „ Krappen.
2. Schlag Zufäll. Ergebniß.
79 kiefern Sparren
135, Gerüststangen
1100 Baumpfähle
600 , Zauntrutteln.
7 Ster buchen Scheitholz anbr.
4 ⸗Prüůgel
54 „ kiefern
45, „Krappen.
3. Schlag Steckenthal.
22 Ster buchen Prügel.
Ommersheim, den 7. April 1875.
Das Bürgermeisteramt

Einige Morgen
Ackerland u. Wiesen,
den Erben Westphälinger gehörig, können
durch das unlerfertigte Büreau in Pacht
abgegeben werden.
Naäheres auf dem Geschäfts und Consul—
ationsbüreen J. Boos zu St. Ingberl
Knochenmehbl, duper-
phosphat, CGuano,
—XRx
Kleesamen,
Saat- F upinen ind zum Beifahren zu vergeben
— —— Erell. bei Will Weil r J
6 W uh e er.

u es * ie en en —W Zu verlaufen —
onß uuf Borg —— Näheres da eine gute Milchkuh
Beschäfts-Agent Jakob Boos zu, St. Ingbert. mit Kalb im Forsthaußse zu

J 88
Das Ausstattungsgeschàft

Alle diejenigen Personen, welche noch min
Zahlung ihres Steig- und Pachtpreises qy
die Gebrüder Dörr auf dem Triebscheider
hofe im Rückstande sind, werden hiermit er—
sucht, solchen sofort an den mit Einziehung
dieser Gelder betrauten Geschäftsagenten
Jakob Boos zu St. Ingbert zu
entrichten.
Gute Setzkartoffel
ind billig zu verlaufen tei W. Kah
Circa 800 Ster
8Scheéit-Holz

von
— ⸗ 2 0
Julius Gentes in Zweibrücken
liefert: vollständige Betten mit Bettstelle, Feder und Haar-Matratze, wollener Betm
decke oder Oouverto, Plumeau und Kissen, wovon Vorrath auf Lager, übernimm
janze Ausstattungen und verspricht gute, solide Waare zu möglichst billige
Preisen.
Zugleich bringt dasselbe seine
Hemden- und Weißzeug-Fabrikate
in guten leinenen und baumwollenen Stoffen mit modernem Schnitt, nach Mad
»der Muster, sowie sein vollständig assortirtes Lager in allen Arten Weiß
waaren, in empfehlende Erinnerung.
Mulster und Preislisten werden auf Verlangen france
übersandt.
Einziges Lager in der Pfalz
der
Pianoforte-Fabrik
A. a.
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Die Witswe des G. Buttermann
hat den obern Stock ihres Hauses in
der Kohlenstraße mit 2 Zimmer, Küche,
Keller, Speicher, Stall unnd Hofraum
zu vermiethen und kann sogleich be—
zogen werden.
— . — —
2 Zimmer
un d etwas Keller renn e
weg, soaleich beziehbar, hat zu vermiethen
RXos. Irics soen.
Württemberger Oelsfuchen
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PFesroseum⸗Lampen Cylinder
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—
        <pb n="221" />
        St. Ingberler Anzeiger.

7:
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Der Si. Inß deirrer Anzeigere lund das mit dem Hauptslatte verbundene Undervaltuatsblat, miß da Dienataat Donnerstags· and Sour ia
ummer erscheint wahrrtlis viernral: D ie ztag, Donner zrag, Samstaqeum —A— — — 2 ærrt. ↄder
1 Mart 20 X. Pfa. Ameigen werden? mit A Sezr vee vreispaltige Zeile Blatisbein oder derer Maun verechnet. BV
ʒ —
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M 3535 —W— ö 4
Deutfsches Neich. F ——6 ir *8 J —J—— ni u
Mun e v 8. April“ Wie in militärlschen Kieisen ver⸗ 7 3werderun ere Apri Dc bbaucgeutucꝭ
ichert wird, find die jüngst durch die Presse verbreiteten Nach »erein sind weiter beigrtreten die Gemeinde⸗ · Battweiles. nr 4
richten, daß eine neue Forniat'on der bayer. Kavallerie — din Personen don St. Ingbert mit dem statuteninaͤßigen Jahre eitxoge
Formirung einer Kavalletie⸗D.besion-- und war vom 1. d. Mis. pon 4 Mk.“ —41 157
in, et folgen, und daß zwei neue Kavpall rite und zwar zwek Dujaren In der Siadt Zweibrücken findet das. Unternehmen unter ver
Reßimenter erzichtet werden sellen, ohne jed⸗ Begründung;die Frie zůr gerschaft zohlceiche Freunbe, indem Mier: demfeshen bis jetzt 116
ensformationen der baher. Köballerie werden leine Aenderungen Cheilnehmer mit Grundungsbeiträgen von 800. Mart. mir Natheit⸗
irleiden. — Ebenso wird de Richtigkeit der Mültheilung entschieden cheinen vos 775 M. und mit jährlichen? Beitxrͤ un von 365 M.
dezweifelt, daß unfere Jäͤger-Bataissone aufgehoben werden solen. ich zugewendet haben ...
Jagn der Sitzung der Abg.Nammer von 7. Apru verlas der Im Gargzen weisen die Einzeichnungslistet s dacio ꝑ70 Nibe
udg. Fehr. v. Haferdradl eine Ittervellatior. worin zuna hstet lieder nach nu — —RXV — — —
Irtert ist. daß die Grundslener im Verbäliniß zu den übrigen heinen von 275 Ma und Jaͤhrekbeiträgen von 1018 M., gewiß
Eteuerarten viel zu hoch se', und dann eine Steuerreform begehrt in schönes Zeugniß von Vertrauen din·die mit glücklicher Hand
wirnd. Der Interpellant kbonnte es sich nicht dersagen, in seiner geleiteten, die Förderung der mater llen und geistigen Interessen
Anfroge auch den „nirnmer zu fättigenden Peilitarismus“ und der Pfalz bezweckenden, gemeinnützigen Bestrebungen des hohen
‚ein siets sich steigerndes Beamtenhter“ eine Rofl⸗ spielea zu lassen. Protektots des pfülz schen Gewerbemuseumsvereins.
— Finanzminister v. Verr sjagte die Beantwortung für eine der Von den 75 6 meinden des Amtsbezirls Zweibrücken siud bis
zachslen Sitzunzen zu. deute dem Vereine 57 als Mitglieder beigetrelen. A
Bersfinn, 7. April. König Ludvig von Bayern hat de 7 Spe der, 7. Aprit. Die Verhandlung gegen mehrere
Frau Fürstin von Hohenlohe, Gemahlin des deutschen Boischaft ers Wirthe des stantons Speyer wegen Verfe hlung gegen das .
in Paris, ein prachtvolles Armbavd mit seinem meisterhaft ausge enstempelgesetz wurde gestern zu End⸗ gesührt. Deei Gesege ge⸗
ührlen Porträt in Diauianten gefaßzt übersendet und der⸗ Frau näß wurden zum Theüͤ ziemlich hote · Gelphrafen big zu 22 fl.)
herzogin Decazes, Gemahlin des französischen Ministers der aus usgesprochen. W J
wartigen Angelegenheiten, den Theresen⸗Orden verliehen. Durch unvrständige und lied rliche Geschäft-Führung ist
Bexlin, 8. April. Die kronprinzlchen Kinder bege ber die „Association Germanig, Theilig u. Co.“ in Die?den zu Grunde
sich am Montag Mittag zu etwa sechswochentlichem Aufenthaltt zegaugen und dadurch auf einen Schlage! Schneidermeister in
nach St. Leonards bei Hastings (England). — Tonturg gerathen. Einer derselben hat sich aus Schrecken das
Berlin, 8. April, Der Kreuzze tung“ zufolge würde deben genommmen. — —
der Kronprinz Montag von hier abreisen, um offi ziell in Vertre FMänden, 8. April.. Originillen Peution.) Zum
ung des Kaisers, den König von Itatien zu besuchen. Ob die Besetzentwurf über die Erxerbung der baher. Ostbahnen ift von
dronpr'nzessin gleich mitreist, oder später folgt, steht noch nichtnem Herrn Salomon Roß aus Nüenberg an die Ahgeordneten⸗
est. Als Ort der Zusammentunft wird Florenz genannt. An 'ammer eine Petition eingegangen des Inhalts, die ammer wolle
Nen officiellen Besach würde sich ein freumdschaftlicher Besuch des den Ankauf der Ostbahnen ablehnen, da dieselben zu theuer Jeien
xinschen Kronprinzenpaares bei dem italienischen Kronprinzen paare und er, wern so viel überflüssiges Geld vorhanden sei, piel nütz⸗
n Monza knüpfen. lichere und nothwendigere Dinge dafur anzuschaffen wisse
In dee Umgebung des Fürsten Bismar ck soll man, F. Graf Arnim hat sich in der Nähe von Lausanne für deei
we der Post“ mitgeiheilt wird, überzeugt davon sein, daß er led. Monale eine Villa gemiethet, in der er den Sommer zuzubringen
zajt wunscht, sobald als abglich die ländl'che Ruhe von Varzin zedenkt. Der Graf ist bereits in Lausanne,angelangt. ——
uufzusuchen. Ein bestimmter Zeitpunlt für die Abreise scheint aber F Ja den letzten Tagen des Marz enstanden bel dem Auf⸗
zoch nicht festgestellt zu sein. Äuch hält man es für unwahrschein- bruch des Eises an der Weichselmündung durhh enorme Wasser⸗
ich, daß der Fürst, wenn er jetzt nach Varzin reist, bis zum Ein stauungen 58 Durchbrüche in Hauptdeichen und 88 in Nebendei⸗
iritt der Reichstogssefsion dori derbleiben werden, vielmehr glaubt hen. Durch diese Deichbrüche wurden 180 Dorfer sammt ihren
nan daß die Abwesenheit sich etwa auf vier Wochen beschränker Ländereien ünter Wasser gesetzt. * *
werde. Nach einer telegraphischen Correspondenz der Magdeb aAus dem elfaß, J. April. In vem —A
ztu“ soll es dagegen ziemlich feststehen, daß der Fürst bis zum benachdarten Pett oleum⸗ Bergwecke Pe delbronn hat sich vorgestern
4. oder 15.d. V. in Berlin noch verweilen wing Am 13. ist Pachmittag ein schrecliches Ungiua ereignet. Vier Arbeuer: waren
vet Geburtslag der Fürstin, den die Familie in der Haupistod nit dem Durchbruche eines Banges deschaftigt ats ein schiagendee
ju jeiern gedenlt um dann sofort nach Barzin abzureifen. Fün Welter fie überraschte. Zwei derselben konnen IIXXX
»en Sommer sei Kissingen wieder als Babeonn! IIXX— noch aus dem Schachte retten, die beiden anderen aber
gen, da die vorjäͤhrige Kur troß aller Auftegung dem Kanzle⸗ iünd dermuthlich sofort erstickt. e J
rreiflich belommen ist. 7 (Mittel gegen daß Ausfallen det Haare.) Mar hoche 124
Pfurd tleingeschnutene Eichentinde in Quatt Negemoassen
eihe d'ese Flüssiglein nachh dem Erkallsen durch Filtrirpapier ode
Leinwand und vasche sich vor dem Schlafengehen mit dieser Flüß
sugleit den Kopf, den man sorgsam abtrocknet. Am Morgen
reinige man sich den Kopf mit enen engen Kamm und reibe sich
die kahlen oder schwachen Haarstellennit enres Mandel⸗ oder
Provenc⸗ol ein. Ig den meisten Fallen hoͤrt schon nach einem
vierteljährlichen Gebrauch das Ausfallen der Haare auf. — W
eine Eichenrinde vorhanden ist, thun zwei Loth Goalläpfel umer
emselben Verfahren die gleichen Dienstfte.

37 *7

7*

Frankreich.
Paris, 8. April. Das Kriegs ninisterinm hat den Ver—
nhmen nach vecfügt, daß die Lardwehrmänner von Paris ohne
—X— Armeecorps der Provinz vertheilt werden
ollen; so wecden z. B. die. Landwehrmänner der Faubourgs Saini
derniain und Saink⸗Honore ihren Dienst in der Normandie zu
aisfen haben. — Anfung Mais wird eine dir u Dampffchif ffahrts
erhindung zwschen Bordeaur und Newyort eröffnet werden. Die
miialbe zu diesem von dem Handelsstände dvon Bordeaux mi
cbhafter Genugthuung degrüßten Unternehmen geht von einer eng
ischen Gesellschafi, der Anchor Linie“ aus ; die erste Fahrt wird
n 15. Maj von dem Dampfer Dorin gemacht werden. — Der
zanzösische Bolschafter am Si. Petersburger Hofe, General Leflo,
hnaqch langerem Urlaube gestern auf seinen Posten abgereist.

—* — — —
Fuͤr Ve Kedalllan vrrantwortlich F. X. Dame h. 3 F
        <pb n="222" />
        Den verehrlichen Domen mache berm
die eroebenste Anzeige. daß ith von meiner
Finkaufsreise zurückgekehrt bin und dus
Reueste inss 3 5*

Modellhüten,
Blumen,
Weisewaaren ꝛe.

zur gefl. Ansicht ausgestellt habe
Frau Elise Fiseher.

Von weiner Einsaufsreise
zurück, empfehle ich das
Reueste in ineinen Artikeln
den geehrten Damen zur ge⸗
fälligen Ansicht. 3
Witiw Schellhaaß

. Mocdiste- —

752 Einige —e.

Magdalena 2. v. Joh. Jos- Slegwar
Elifabetha T. v. Joh. Woll. —
Johann S. v. Johann- Collmenter
Jatob S. v. Jalob Eisel.
Gestorben find: J
Am H —
Amalia, 1 J. 2 M. alt, T. v. Jakob
Porcher.
2. Jalob Schweitzer, 34 J. alt, Ehem.v
Kalharina Leonhardi, Johann Wilh.
1. J. 6 M. alt, S. v. Wilhelw
Schwenold.
3. Piter, 2 J. 4M. alt, S. d. Peter
Kenpt. I
Adam. 4 J alt, S. b. Christian
Baͤcer.
Jalob. 1 J. 2 M. alt. S. v. Joh.
Jos. Peters, Johann, 13J. 5 M.
alt, S. d. Joh. Buchdet.
Maria Jene, 53 J. alt, Wib. v
Nitolous Schappe, Margaretha Sieg⸗
wart, 67 J. alt, Ehefrau v. Catl
Schaumnmn.
Macia. 4 J. 2 M. alt, T.v. Karpar
S.. 5
Anna, 2 J. 7 M. alt, T. v. Pe er
Schwarz.
Johann Peter genamnt Pilipp Christ
68 J. alt, Ehem. v. Nargarethe
Mick, Phiüpp, 8. M. olt, S. von
Peter Porcher, Katbarino, 1 M. alt.
T. v. Friedtrich Zimmermann, Georg
Wilttzelm, 8 M. alt, S. v. Georq
Zeller.
Katharina Stief, 38 J. alt, Edhefr.
v. Jos. Fichte. 27
Peter, 1J. 8 M. alt, S. v. Peter
Uhl, Anna, 4 J. 8 M. alt, T. v
Joh. Jos. Schpeitker.
Jalob, 1nJ. Veuhr. S. v. Jalob
Am slemmer aid Iree 3 J. 6
Ma —* —. M. all, T. v. Jakoh Gedeiß,
ve DId Snneb Fr r
2. Ruͤfabetta T. v. Joseph Scheler. 1161 Dorot ea Ringese · — 88
3. Georz S. v. Georg Sieinfeltz, Valeutin “ — —8 —88 alt, S. v. Pete
S. v. Joseb Seel. Jolob Sg Jat. 17 lob, 83 M. alt, S. v. Carl Kleir
dn setdarina T. v. Elisab. Gebhardt, Sin di ig ne
. Gectraude T. v. Piter Biermader. *. —
it Defflond, Wib. Jand17 3. g J
Joh. 8. v. Peter Schihl, Georg S. Weisgerder, in J. J
de e Weuant, Jatob 8. Micheei alt, T. v. Johann Schweitzer, Clisa
iameiser. beiha Häberle, 31 J. alt, Ehefra⸗rv
3. Miaria T. v. Joh. Weiland, Helena 2 J. allt, T. v. Adan
——* sda euw * Ariedrich Pe ersshtim, Gertraude, 8 J. 8 v
Katharina T. v. Jalob Nothof. ait, J. f. Peter Busch Wib. Heu
eare nit. Redel s. J. i an S. hle
Flasabetha T. v. Jatob Gröschel, Lud⸗ eden aeie 13. 49
ig S. d. Ludwig Weiserbetr. J21. . * Fai w trit ⁊
Emma T. v. Peter Liun, Margaretha 8 J. gduoe b .
T. d Philepp Kayser. ernhard agdalena
b. ed eerz eh Gec, Voria e godhen Shezat, S. v.s
d. Johann Paul..* 7 z i. 8 v. e
v. Peter Kreaus. —9
ee ———— Geriraude Schmelzer. 70 J. alt, Eben
Catharina T. v. Jat. Ewerle. a8 wohnn — it, T
Fattarina Barbara T. v. Daniels“on isa pe 3 —* * *
— e a
be Wabelm Thoniod 4 Giorg J. 3 M. alt, S. v. Christ: an Trien
deh s. vEuseteda dubit.hdig.hl gzzhez Sauu 88 38 B
Roatia T. v. Georg lein, Johann Ehem. v. Frirderta Klguer, Man⸗
Jobonn vieg. 3654.. F 6 M. alu, T. v. J
Aue dielenigen Personen, weiche not mit 28. datharina Z. W Fhann Hellenthal. dendednen sanden im Monat Ma
zahlung 8 Sheige und Pagtpreises an Veten Swpeier Laug, Johaun —. Vuchiligungen unden im Monat Man
ie Gebrüder Dörr auf dem Lretsoader 3. Joh. Gadriel St bert, d 3 April. 1871
irsee simd warden hiermit er s34. Josann Sab. Jat. Janz. Ihne t. Ingbert, den 5. Aprin id
ucht, solchen ofort an den an Vinzichung 26. datharina T.vp. Johanr Adam Niif. — Das Bürgermeisteramt
dieser Gelder betrauten Geschaftsagenten Za Sv. Peier Kaftel, Philippina s. Custer. *
Jakob Boos zu St. Ingbert zu Tb. Joh. ESchuimmtt. —
ntrichten. 27. Louise T. v. Peter Jung
J Adacuon, Drud und Verlag von F.X. Denmet in St Inabert.

gutes Wiesenheu
verden auf Borg abgegeben. Näheres bei
Geschäfts-Agent Jatob Boos zu St. Ingbert
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ot. Dtz. 28 -34 kòr.
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Blieskastel.
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        St. Ingberker Anzeiger.

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der St. Anubdert er Anzeigee (und das mit dem Hauotdlatte derbundene naterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags- und Sonnta
kummer erscheint wochentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstaa und Sonntag. A⸗annementsdreis vierteliährig 42 sArizt. oder
1 Mark 2) R. Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechnet.

Dienstag. den I8. c 1875
Deutfsches Reich. —

Maännchen, 9. April. Die M'ttheilung, daß der, Krou⸗
ninz des Deuischen Reichs in diesem Jahre das J. bayerische Ac⸗
eekorps inspzixen werde und deßbalb die Korpemanvvder um einig
Vochen früher statifiaden würden, ist zum— Mindestenverfrüht.
leder die Modalitäten der jewerligen Vornahme einer Inspizirung
x bayer. Truppen bat — nach den Versaeller Verträgen — Ein—
eraehmen zwischen dem deutschen Kaiser u. unserm Koönig stattzu⸗
isden. Ein solches ist für das laufende Jagr bisher noch gar
ücht in Anregung gebrachtworden.

Mäünchen, 10. Apreil. In der keutigen Sitzung der
lo.eordnetentam ner beantwortete Staauismiaister v. Lutz die In—
erpellation des Abg. Dr. Schleich. Aht. 38 und 89 der zweuen
Berfassungsbeilage koönnten nur auf Gesetze, Verordnungen der Bi—
chofe, nicht aber auf Erlasse, wie die Papsladresse, angewende
verden. Auf ehoben dürften sie aber auch nicht werden, sie b'ld ter
noch manchen Schutz. Bei Aufhebung derse ben würden die b rye
ijchen Altkatholiken in ganz andere unerwünschte Stellung lom
nen; freilich wäre es gut, das ganze Staatskirchenrecht einer Re
ision zu unterstellen. Eine diesftuige Vorlage könnste aber nur
ei einer die Annahme derselben sichernden Zusammensetzung der
dammer erfolgen. (He terteit.) Staatsminisier d. Berr beantwor⸗
et die Interpellalion Hafenbräd's, ob dem nächsten Landtage ein
Zteuerreformgesetz vorgelegt werde, derneinend. — Es folgt Bera
hung über den Gesetzentwurf, die Erwerbung der bayer. Ostbah⸗
nen betr. Referent Crämer und X, v. Hafenbrädl empfehlen die
Annahme des Gesetzentwurfs. Abg. Pjfaͤhler spricht für Zuwarten,
päter werde man wohlfeilet kaufen. Der Ministerpräsidem erklärt.
ie Vereinigung der Bahnen sei nothwendig, der jetzige Moment
ei zum Ankauf der günstigste, der Kaufreis sei keines wegs exor⸗
ꝛitant. Art. 1 wird mit großer Mehrheit angenommen. Ebenso die
olgenden Artikel. Bezüglich der Uebernahme der Ostbahnbeamten
vird vom Ministertische eine die Rammer und die Petenten zu—
riedenstellende Erklärung gegeben. Schließlich wird das ganze
Besetz mit 119 gegen 29 Stimmen angenommen.

Munchen, 10. April. Der Abgeord ete Schleich hat in,
er Kammer folgenden Antrag einzebra hte Es sei der Staalsregi⸗
ung der Wunjsch auszusprechen, sie möge die Geuehm'gung zu!
nehr oder minder oöͤffentlichen Sammlungen in Zutunft nur dann
atheilen, wenn über die wirkliche Anftrebung und Err ichung des
Zwedes Kontrole geübt, überhaupt der Übschluß einer solchen
—AI ¶Sehr
im Vlatze)

Berlhin, 10. April. Dem „Reichs- Anzeiger“ zufolge
reisen der stronprinz und die Kronprinzeffin am VNontag zu län⸗
jerem Aufenthalte nach Oder⸗Italien. Dem Vernehmen nad er⸗
olgt die Reise im strengsten Inkoznitee.

Berin, 11. April. Se. Maj. der Kaser werden sich
— nach der Ankunft des
daisers von Rußland hierher zurücktehren Ihre Majestät di⸗
daiserin wird in diesem Jahre die Frühjahrstut in Baden-Baden
päter untet: ehmen und während des —AXDR
Rußlond in Berlin anwesend sein.

Berlin, I1. April. Dem Abgeordnetenhause ist von der
kegierung ein Gesetzenwurf zugegangen, welcher die Aufhebung
er Art. 15 16 und 18 der Versassung bezwedt. (Nach Art. 15,
erwalfen die Kirchen u. Religionsgesellschaften ihre Angelegenhe ten
elbststaäändig; nach Ärt. 16 ist der Berlehr der Religionsgesell
chaften mit ihren Oberen ungehindert. Act. 18 hedt das Er—
enuungs-, Vorschlags-, Wahl- und Bestätigungsrecht bei Besetzung
irchlicher Stellen Seitens des Staates auf.) Nach dem Gesetz⸗
ntwurfe soll sich die Rechtgordnung der ebangelischen und katho⸗
ischen Kirche, sowie anderer Religionsgefellschasten im Staate nach
den Staatsgesehen tegeln.

Berhin. 11. April. Deutschet Kriegertaa Der En'a

ungsantrag des Vertreters der „Pfalzischen Kampfgenossenschaft“
zugleich. des Vertreters des pfälzischen Kriegerbundes) ist an—
— Die deuische Krieaskameradschaft“ ist vollständig ge⸗
chaffen. ———
Berlin. Der V. Fre Pr.ẽ schreibt man von hier: Man
zerfolgt im Kriegsministerium unde im Auswürtigen Amte den
Ktegenerationsprozeß der franzoösischen Armee Fehr genau und be⸗
mierkt namentlich mit ernsten Auge- die im gegenwärtigen Momente
von Frankreich auf diesem Gebiete mit, fi berhaftem Eifer betriebene
Thätigkeit. Das erst vor sturzem angenommene Gesetz über die
Errichtung von 144 n.uen Cadres wird schleunig ausgeführt, und
in der Vervollkommnung und Ergänzung ihrer Bewaffaung sollen“
vie man sich hier erzählt, die stärksten Anstrengungen gemacht
verden. Nach der Ansi di der h'esigen mili tärischen Kreise ist es
das Ziel deser Thätigkeit, 1877 kriegsbereit zu sein, während
nan bisher erst das Jahr 1880 als den Termin ansah, bis zu
delchem die französische Heeres⸗Reorganisation vollendet sein kdune,
ẽs ist sehr bemerkt worden, daß der erste Miliar⸗Attache an dr
zeutich n Boischaft in Prris in den letzten Wochen wiederholt in
Paris gewesen ist. De Köln. Ztq.“ vemerkt dazu: „Wir
viederholen, daß wir nicht blos hoffen, sondern auch das Ver—
Jauen hegen, eine besonnene, aber feste Leitung der deutschen
Kolit:k werde uns noch längere Zeit vor dem Unglüdk eines neuen
drieges bewahren. Aber gerade dazu ist nothig, alle Gifahren,
on denen der Friede bedroht sein könnte, scharf in's Auge zu
assen.“
Frankreich
— Paris, 10. April. Anläaßlich des kürzlich von der „Poste
zebrachten Artikels, sagt der „Moniseur“: Es existire in Frank⸗
ceich keine Kriegspartei; Kammer, Regierung, Journale und Be—
bölkerung seien darin einig, die Nothwendigkeit des Friedens an⸗
zuerkennen, und Alles zu vermeiden, was Anderen Anlaß bieten
önme, den Frieden in Frage zu stellen. Alle Journale äußern
ich in demselben Sinne

Vermisdres.

Zweibrücken, 10. April. Aus Anrlaß des vom
Zentrolto nite des bayer. Vereins zur Pflege und Unierstützung im
jalde verwundeter und erkranlt er Kriener als Organ der NKaiser—
Vilhelms-Suistung füt deutsche Invaliden ergangenen Aufrufs ä.d.
Nünchen 6. Jannar 1875 sind aus din Gemeinden des Amts⸗
zezirls Zweibrücken die nach kehenden Beträge eingegangen, und
saiar im stantone

1. Horabah 6.

2. St. Jigbert....

a Blieskastel A— **

.Zweibrücken ·

76 fl. 54 kr.

91 fl. 494 ..

998 I. 535 fr.

.4s fl. 27 tr.
im Ganzen i.
FeMannheim, 95 Apris. Dis“ heute von“ der hie ĩ jen
A JItob Lindau und Genoffen
von Heidelberg „wegen strafbaren Ei geinuzes“ lautet gegen Jak.
dindau auf 4 Monale, gegen Dekan Benz von Dilsberg auf drei
Monate Geiängniß, gegen den Kirchendiener Langenberger auf
Freisprechung. (Die Verurtheilung erfolgte wegen des bekannten
Wegbringens der Orgel und a derer erchengegenstande, welche
der marian ischen Congregation zu Heidelberg gehörten und vden
„Alttkatholiken“ übergeben werden sollien. Die Enischeidungsgründe
precher der demeinde das G⸗brauchzrecht der Orgel zu.) F
F'Oppenheim, 8. April. Aus geslern der Personenzug
on Worms um 12 Uhr 25 Min. her einfsuhr — die Barriere
vat geschlossen und der Warter auf seinem Posten — lief ein
aum 2 Jahre altes Kind unter sder Barriere des Gfenbahnüber⸗
anges nachh der Entwässerungsmäschine durch in das —A
»em der Zug sich bewegte. Der Wärler Sqh. stürzte, der eigenen
B jahr nicht achtend, nach dem Kinde hin und schleuderie es mit
der Fahnenstange sodeit weg, daß 45 neben baeß Geleise fiel 45
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        von dem Zuge nicht beruͤhrt wurde. Der Screcen der an der
Barriere Siehenden war unbeschreiblich, es haudelte fich um einig
Selunden uund fin Unglück war geschehen. s

— 5 GEin neu erfunde es Reutungscostüm) des Capitän Boyton
soll naͤchfens einer Probe unterworfen werdenz die, nach *der
Meinung des Erfinders alle Zweifel an der Nützlihleit der Er—
findung zumal befeitigen wird. Seine Absicht ist, von Dover nach
Boulogne überzusetzen, und sollte ihm sein Vorhaben gelingen, so
werd alleid'ngs der Icunph des Capitäns ein vollständiger sein.
Die Aufnabe ist nicht gerade gefährlich, sagt der, Daily Telegraph“

a einer laugeten Besprechung des Unternehmens, denn P loten

hoote werden den Capitän auf seiner ganzen Sch vimmfahrt be—
eiten, sie wird aber Ausdauer, Kraft und Muoth auf eine harte
—* stesllen. Die Entfernung zwischen den beiden Octen beträgt
I0 Meilen, welche durch verschiedene Sirdmungen und Wasser von
verschiedenet Tempecatur zurückgelegt werden müssen und 15 bis 17
Stunden laug angestrengses Ruͤdern lossen werden. Das Prin⸗

zip des Restuͤngsanzuges ist bereits hinlanglich erprobt. Capitän
VZohlon hat vor hunderttausenden von Zuschauern geseigt, was er!
— Er kann sich in aufrechter
Stellung bewegen, stopf und Schultern über der Oberfläche des
Wassers, er kaun tudern, sogat ein lleines Segel ausspaunen und
ich vom Winde itelden lassen, sich aus Stüdea dvon Treibhotz
in Boot machen; er kaun sein Essen ko tzen und derzehret, Raketen
jotlassen, ein Horu' blasen, einen Regenschirm aufmachen, die ame—
rikanische Flagg: aufziehen und Zeitnagen lesen. Der ein zige wichtige
Punki, der nod auf Voͤsung warlet, ist: Wie lauge kann ein so

etleideter Menfsch im Wasser aushalten? Der Schrnmmanzug wird

edenfalls u'cht bei Ssbifflrüchen allein seine Verwendunz faden.

Fine Erforschungs-Expedit'on z. B., damit auserüstet, würde der
breitesten Strömen krotzen können und so eines der größten. und
urchtbärhlen Hindernisse vecschwenden sehen. Vielleicht ast das Co—
üm auch für mm litäcishe Zwecke verwendbar; si herlich wird er .
Zukunftenoch ine bedentende Nolle spielen.
—B&amp;
Volkswirthschaft, Handel und Berkehr.

Muünchen, 10. Apcil. Das preuß sche Hauptbank-D ref
orium hat bekanatlich beschlossey, die Bankuoten zu 10 Thaler
wegen fortgesetzt vorlommender Falsifilale ganz aus dem Verlehre
ju Lehen und gegen andere Barknote: umzutaushen. Denzufolge
purden unterm 7. d. M. sämmtliche Kassen und Perceptions-
dellen dex kgl. Verkehrsanstalten von der General-Direttion ange
w'esen, vom Empfang desz Erlasses an die Banknoten von zehn
Thalern der 4. preußsschen Bankenicht mehr anzunehmen, die zur
Zeit etwa in Kassen befindlichen sofort an die Bezirkskassen einzu—
liefern, welche die Ablieferuag zu vollziehen hahen, damit letztere
)en Umtausch bei der Hauptbanlkafse in Berlin-hewerkstelligen kaun.
Zur Effektuirung dieses Umtauschz warde für die äußeren Kassen
ein Termin von 14 Tagen festgesetzt.

Die k. Regietung dou Obecbayhern wirnt vor etwa kue
sicend au Falsifitaten von Zehnpfenn'gstücken, wie ein solches jüngst
iu Harlachiug verausgabt wurde. Daffelbe ist aus unreinen Zinn,
ja einer nach einem ächten Stücke angefertigten Form gegossen und
ntersheidet sich von ächhsen Stücken durch ein stumpfes Gepriige
und den aberund ken Rind; außerdem ist solchez auh dirh di⸗
Veichheit des Metasls jeicht erkeunbar.
— —
Fur die Redakaͤon veraat voctli ch F. X. ð n eß.
Vetroleum⸗Lampen Cylinder
per Stück 3 kr. je nach Quantität
pr. Sf. 28 —2 34 kr.
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pr. Stück 632 kr.empfiehlt
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Blieskastell.
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Lin ge Mocgea. Bei aee
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ven Erben Westphälinger gehörig, fönnen Aeä,
—BR — —— in Pac
zbgegeben weiden. jtierßmuster in brillautem Bun
Näheres auf' dem Geschäfts “ und Comnful- arbondruek ausgefülhrt, sowie Hu
ationsbürenn J. Boos zu Sti Ingbert ——
— — — it, 9 4 1 *
Knochenmehl, duper- 88 em w
— 3 82 r. r
phosphat, Guano, —————
Sazaatw alcen, eace Ausgabe enthaͤlt abweq
elnd einen Monat Stickmuster, deu andern
palel⸗, Filet⸗ ꝛc. Muster. Die Doppel⸗
KXle —XXVV aus J. enthält in jedem Monat Beides
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Hadtf⸗ CLupinen en Buchhandlungen 3*
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Aussstatiungsgéschàft

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Dienstiag den 27. April Mittags
11 Uhr werden bei Caffe Seiter
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8233583 52335835* 33433338263 Si
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1253335355353333 — — 23338*3823 83*
— — 533323,33825 508352523
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9— * 858
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* 5* 254 — — 8
Ne —X — 2 2 4* 7 dινÇ
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a —* — —— 7* 25
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53 —228 53355 z3853 *5
72. * R7 ⸗ '8557 23 532* 37 37
55 22 35 7 5253384 535388 As5 5
22543* —— —55*82 —— ———— 322558 28 ——
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533 53355 F 7333333233 82 — 23228* 306 . 53 s 5
38 —5333 377 —233353 z3553535 338 35355 2888
z388. —A 75 5332* *** — 25 538 272565
2. v 3553255*5 * æ*53 258 585 — *
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2 3 225 52 28 585* 32228 8 8 — 522 222 55
535. — — ——— 2*3553353 — 58 536535832 35322332 —
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— 2 — * 235 — — 38338 22 4 87 2
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3 82 23832 J * 553 223 »*8
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7 65 35233235 3 336 87
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2 ——— 22353883 ———
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32 53332. 5255 878 — FS8 m 83 —5235552—383
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22 22. —5 53 — —— ———— 8 — 25 52
553 * —A 2 3225232 — —288 — — 2282 233
3. 155337542 5—2352 4732* 325333 —32 5332553323353
x*3 — 2 55 233553585 3323373* —232 — 5 3.2
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        al. Ingberker Anzeiger.

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der St. Anuaderter Anzeéesigec sund das mit dem Hauptblatte verburdene U iterzaltun38blatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags- and Sonntag
Lummer erscheint wochentliß viermal: Dinstag, Donm ner ztag, Sumsztag utnd Spwantaq. Aosnnementspreis vierteliährrg 42 Kerit. oder
1 Mark 20 R. Pfg. Anzeigen werden mit 4 Kerar. die dreisnaltige Zeile Blattshrift oder deren Raum berechnet.
224 4 21
Donnerstag, den 18. April
Deutsches Neich.

Wahrbeit nicht eingestehen und rufen eĩnander zu: Se'd vorsichtig
n eueren Aeußerungen, denn wir werdemn sorgfältig überwacht!
Im Uebrigen drucken sie daun nach, was die englischen Blaͤtter
iber das angegriffene ‚Lamm“ sagen.“ Uebrigens meint Lemoinne,
xugland begnüge'sich überall mit den großen Worten. wie auch
in danischen Kriege, wage aber ke'ne That mehr. Der Berlince
sorrespondent der Debats? schildert die Lage dorl als keine gute.
kr sagt, der Reichskanz ler schrecke vor keiner Consequenz zu rüch
ind wenn ihm der Kirchenstreit im Reiche zut bunt werde, so werde
ich srin Zorn über Frantreich entladen.

Murnchen, 12. Apr'i. Als Tag der felerlichen Schließung
es Landtags ist zur Zeit der nächste Freitaz in Aussicht ge—
ommen. — Gestern ift eine Anzahlek. Eisenbahn-Salonwägen an
ie Landesgrenze abgegangen, um dem Kronprinzen des deutjchen
deichs für die bevarstehende Durchreise durch Bayern zur Ver—
ügung gestellt zu werden. — Dec k. italienische Gesandee dahier,
hraf Greppt, ist nun zum Gesandten in Madrid ernannt und
vird in einigen Wochen dorthin- abreisen. — Auf den Wunsch der
aherischen Mitglieder des Reichstags-Justiz-Ausschusses hat ditser
en Beginn seiner Sitzungen bis zum 26. d. M. vertagt.
Munchen, 12.5 April. Der König wird am 10. n. Mis.
ach Schloße Berg übersiedeln. Tags zuvor wird auf ki Wunsch
die vorm. Hofschauspielerin Frl. Clara Ziegler in dem Trauerspiel
Narziß“ dahier auftreten. — Wie man vernimmt, wird mit dem
Schlusse des Landtages der Prinz Luitpold beauftragt werden.
München, 12. April. Der Enwurf eines Reichseisen—
ahngesetzes ist nunmehr in Berlin fertig gestellt worden, und wird,
»a alle deutschen Regierungen von Seite des Bundeskanzleramtes
amit bedacht werden sollen, auch von der bayer. Regierung mit⸗
elst Gutachten gewürdigt verden. Im Laufe des Sommers wird
odann in Berlin dieser Gesetzentwurf Gegenstand kommissarischer!
terathungen werden, um darauf der nächsten Reichstagssession zur
veiteren Behandlung überantwortet zu werdem 33
München: Nach einem vom Generaldireklor d. Hocheder
m Ostbahnausschusse der Abgeordnetenkammer über die Rente der
aher. Staatsbahnen eitheilten Auffchluß war das Erträgniß des
Jahres 1872 sehr ungünstig gewesen“ und um einige hunderttau⸗
end Gulden hinter dem Voranstlag- zurückgeblieben, jenes für⸗
873 sehr günstig und hat etwa 2 Millionen Ueberschuß ergeben.
as für 1874 werde vielleicht um ein paarmal hunderttausend
julden hinter dem Eltat zurückbleiben, könne ihn jedoch erreichen.
der Anfang von 1875 sei zwar nicht: günftig gewesen, aber doch.
umerhin so, daß ein etwaiger kleiner Ausfall für 1874 ich daraus
oerde decken lassen.
Berlin, 11. April. Die Abresse des Kronprinzen erfsolgt
dorgen Mittag um 2 Uhr. Die Reise, welche mit ganz kleinem
‚efolge augetreten wird, gilt lediglich der Erholung des kronprinz⸗
ichen Paares und hat einen völlig. privaten Tharakter. Als
keiseziel gilt vorläufig Monza, wo kin Besuch des Kronprinzen
ind der Kronprinzessin von Italien erfolgen wird. Mit den
etzteren werden dann Ausflüge unternommen werden, die sich mög—
icher Weise bis nach Rom ausdehnen. Ueber die Gründe dieser
etzigen Dispositionen, welche von denen der vorigen Woche so
utchaus verschieden sind, ist Verläßliches nicht bekanat.
Berlin, 12. April. Wie hier versichert wird, hät die Reise
des Kronprinzen nach Italien nur deshalb keinen offigiellen Cha—
alter, um die Möoglichkeit eines spateren Besuches des Kaisers
elbst offen zu lassen. (A. 3.)
Berlin. Die neue kirchenpolitische Vorlage wegen AÄuf—
sebung der Art. 15, 16 und 18 der Verfassung erheischt eine
reimalige Lesung mit einem Zwischenraum von drei Wochen ia
eiden Häusern, und so wird eine Sessionsdauer bis tief in den
Juni hinein unumgänglich. Eine zweite kirchenpolitishe Vorlage,
velche erwartet wird, soll äußerem Vernehmen nach die Auflösung
et geistlichen Orden und Congregationen innerhalb sechs Monaten
wssprechen. Nur den Institüten, welche mit Unterrichtszwecken
erbunden sind, würde eine längere Frist gewährt werden, und
inzelne det Krankenpflege gewidmete Orden sollten aussnahmsweise
mnd mit dem Recht des Widerrufs sortdauern dürfen.
Frankreich. Dienussesnachrichten.
Paris, 11. April. Die heutigen Abenddlätter betonen über⸗ Der Forstamtsassistent Chr. Bausewein in Zweibr ücken wur⸗
anstimmend die durchaus friedlichen Absichten der französischen de zum Oberförster dez Reviers Waldfischbach 1. befördert.
tegierung und des französischen Volles. Der Bezirksarzt II. Classe zu Woiffstein, Dr. Eduard Maria
Paris, 12. April. Die Franzesen sind über die Berlie Krafft, wurde seiner allerunterthänigsten Bitte entsprechend, zum
ner Kriegsartikel förmlich consternict. Sie können und wollen die Bezirksarzte J. Classe zu Germersheim ernannt.

Vermischtes.“
73webrüchen. 13. April. Dem pfälz. Gewerbemu⸗
rums⸗Vereine sind weiter beigetreten: dee Gemeinden Böoöcweiler
ind Neualtheim mit Gründungsbeiträgen von 8 M. respi 4 M.,
erner 11 Personen von Zweibrücken mit dem statutenmäßigen
Jahresbeitrage von 4 M., resp. 2 M.

Zwerlbrücken, 14. April. Dem pfälz. Gewerbemu—⸗
seumsverein sind welter beigetreter: 1 Person von Bebelsheim, 2 Per⸗
onen von Ormesheim, und 2 Perfonen von Aßweiler mit dem
tatutenmä ßigen Jahresbeitrage von je: 4 M. *

7 Kaiferslautern, 14. April. Dem Lehrling aus Kirch⸗

jeimbolanden, welcher seinen Meister mittelst Phosphor im Biere
vergiflen fuchte, wurden 8 Monate Gefängniß zugesprochen.
XF Heimich Butterfaß in Grürnstadeterbiell vom üK baher.
Ministerlum des Junern auf die Dauer vom 2 Jahren ein Ge—
verbspprivilegium auf Herstellung einer neuen Glafur zur Verdlch⸗
uung von Brauereigeschirren, Eisenbahnschwellen, Schiffen dann
jverhaupt von Holz und Eisen.

F. Die kleine Festung Saarlouis, 1618 von Vauban in Fol⸗
je einer Wette mit Ludwig XIV. in einem Jahre aufgeführt und
jekannt als Geburtsort des franzdsischen Marschalls Ney, soll,
einem in der Saargegend verbreitelen Gerüchte zufolge, geschleift
verden, und zwar würde schon in d'esem Jahre die Beseitigung
des Forts Rauch und zweier Lünetten stattfinden, im folgenden
Jahr aber die Niederlegung der Festungswerke vollendet werden.
Jedenfalls werden damit größere Pionier-Uebungen verbunden sein.
Die Festung hat in strategischer Hinsicht gar kaͤne Bedeutung.

FMannheim, 13. Aprii. Fast alle bedeuenderen hiesigen
Zabakhandlungen und Cigarrenfabriken waren im der gestrigen
Sersammlung im Handelskammer!okal vertreten, welche die Ansicht
zussprach, die Bsättertabake der badischen Pfalz seien in den
etzten Jahren in der Pfalz zurückgegangen und es solle durch
Zamen, welchen das Handelsministerium unter Beihilfe der Reichs⸗
Fonsuln aus Amerika kommen lassen möge, das Gewächs wieder
erbessert werden. Eine Commission wurde gewählt, welche die
Zache betreiben solle.

Leipzig, 6. April. (Aus der Rechtsprechung des
steichs. Oberhandelsgerichts.) Eine Feuerversicherungs-Gesellschaft
die schon oft vor den Gerichten erschienen ist, hat in ihren Sta—
uten zu Gunsten der Hypothekargiäubiger die Bestimmung. aß an
iese die Brandentschadizung auch dann gezahlt werden solle, wenn
)er Versicherte durch sein Verschulden der Assekuranz verlustig werde.
Nun hatte ein Verficherler das Haus selbst angezündet und kam
)afür in das Zuchthaus; die Gesellschast glaubie dadurch auch
»on ihren Veibindlichkeiten gegen den Hypothekargläubiger befreit
zu sein, wurde jedoch in allen Instanzen verurtheist. Das Ver—
zcechen des Versicherten durfte dze daran unbetheiligten Pfand⸗
zläubiger nicht ihrer Rechte berauben.
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        Bekanntmachung.
Der Stadtrath von St. Ingbert

hat auf Grund des 8. 366 Ziff. 10

des R. St. Ges. Art. 94, Art. 2

Ziff. 6 und Art. 3 des Polizeistraf

gesetzbuches folgende ortspolizeiliche

Vorschrift erlassen:

I. Die Anstößer an die Kaiserstraße
in St. Ingbert sind verbunden bei
der Umpflasterung der Letztern, das
Prottoir soweit ihr Eigenthum geht
in der vom kgl. Bauamte in Ge—
meinschaft mit einer durch den
Stadtrath bestimmten Commisfion
porgeschriebenen Weise herzustellen.
Diese Herstellung muß der Um⸗
pflasterung vorausgehen. Bei Säu⸗
migen wird dieselbe auf deren Ko—

sten durch die Gemeinde vorgenommen.
Wer diesen ortspolizeichen Vor⸗

schriften zuwiederhandelt wird auf

Hrund des Art: 366 Ziff. 10 des

R. St. G. und Art. 94 des P. St.

G. bis zu 20 Thaler oder mit Haft

bis zu 14 Tagen bestraft.

Vorstehende ortspolizeiliche Vorschrif⸗

len wurden zu folge Entschließung hoher

—AX Pfalz. K. d. J

om 25. März 1875 Ad. No. Exh.

3883 L. vollziehbar erklärt und werden

hiermit zur Tarnachachtung publicirt.

St. Ingbert, den 58. April 1875

Das Bürgermeifsteramt
suster.
Mobilienversteigerung.
Freitag den 23. April nachsthin Moegens

3 ühr anfangend zu Si. Ingbert in ihrer

Behausung lafsen die Erben der dahier ver⸗

ledten Fuhrmanns⸗ und Ackerer s⸗Eheleute

Jahaun Schwarz und Barbara

Jeb. Würz die zu deren Nahlesse gehöri⸗

rigen Nobiliargegenstände abtheilungshalber

dersteigern worunter namentlich:;
1 Pferd nebst Pferdsgeschirr, 1 frisch⸗

meltende Kuh, 1 Wagen, 1 Pflug, 2
Eggen, 1 Windmühle, Z3 Betten, 2 Klei⸗
derschrante, 1 Tisch, 5 Stühle, Geiüch,
Züchenceschirr und sonstige Hausgeräth—
schoften.

St. Insbert, den 12. Ayril 1875.
Sauer kgl. Rotar.
Versteigerung.
Donnerstag den 22. April nächsthin

Nachmittags 2 Uhr zu S chnapbbach

orl victor Graffion läßt Valentin

Zumbrodt, Glasstrecler in Schnapphach

solgende Liegenschaften St. Ingberter Ban⸗

nes freiwillig zu Eigenthum versteigern

nämlich:

51Dez. Acker in der Mäusbach neben
dudwig Birkelbach und folgendem Stück.

2. 533 TDez. Acker allda neben vorigem

Stücke und Jorann Best.

3. 49 Dez. Ader auf den sechs Eichen
aeben Carl Viltor Graffion und folgen⸗

dem Stück.

z2Dez. Ader allda neben vorigem St ück
und Carl Schaum.
75 Dez. Wiese in der Ruhbach neben

Hernrich Hoegel undek. b. Staatsgut.

St. Ingbert. 14. April 1875.
Sauer. k. Notar.

Amtsantritt.

Agenten-Gesuch

Zum Absatz eines le icht und über
all verkäuflichen Artikel, wozu keine
kaufmännischen Kenntnisse nöthig sind
werden Agenten gegen hohe Provisior
gesucht. Franco⸗Offerten unter O.
75 besorgt die Exp. d.Bl. (A.0 1667

Der Unterzeichnete hat heute seine
Amtsstube im Hause des Fuhrman—
nes Peter Uhll, Sohn von Karl, an
der Saarbrückerstraße dahier eröffnet.
St. Ingbert den 12. April 1875

. I-. Notar.

Fin Logis

EFin
anständiger Junge

uun 2Simmer rguett
i i * * J
amm ist zu ven ethen Karl Jung. Friseur⸗und Babiergeschät—
— — e,
bei
Harmoniemusi Jon. Weir ich.
Aah. Coiffeur.
Verstcherungs-Oesellschaft in Aranksurt a ZMain.
Brund⸗Kapital der Gesellschaft . 5 Millionen 500,000 Gulden
steserve⸗ Fondd.1 F 529,983 8,
Prämien und Zinsen-Einnahme pro 187358. 1,2910,250,
Die Versicherungsgesellschaft „Deutscher Phönix“ bringt hiermit zu—
Anzeige, daß sie den Herrn C α, 54
Schreibmaterialen Handlur in S
Franz Woll, Ingabert zu ihrem Agenten nahhnt hat
Frankfurt a Main 10. April 1875.
Der Verwaltungsrath 7 Der Direktor des Deutschen Phönix
M.OGarl Freiherr v. Rothsohild. Lôwengard.
Auf vorstehende Bekanntmachung Bezug nehmend, erlaube mir hiermm
die mir übertragene Agentur angelegentlichst zu empfehlen.

Der „Deutsche Phonir“ versichert gegen Feuerschaden alle be
veglichen Gegenstände zu möglichst billigen, festen Prämien, so daß unter kei
nen Umständen Nachzahlungen zu leisten sind.

Prospecte &amp; Antragsformulare für Versicherungen werden jederzeit unentgelt.
sich verabreicht, auch ist der unterzeichnete gerne bereit, iede weitere Auskunf
zu ertheilen.
Fronæe WVoII,
Musikalienhändler St. Rabert.

rür Herren, Knaber-
groase r —

DELLLL
1
ermarn bisen—r.
Auch werden solche zum Wacchen und Façonniren angenommen.
— F — ⸗
Dr. IKoch-
Berlin, Belle⸗ Alliancestraße 4,
veseiligi nach dem bereits vor Gericht
As bewaährt anerkannten antipathi⸗
chen Kursystem seines 85- jährigen Vaters,
s Dr. med. Koch, seit 1816 praktischer
Arzt in Herrnstadt, Verfasser mehrerer
Sqriften, bei normaler Bildung der be·
reffenden Otgane — schnell, sicher und
ngeuehm,: die Folgen der Selbstbe
leckung(Schwäche, Pollutionen. Weiß-
luß, Unfruchibarkeit, Bleichsucht), sowie
BGlafenleiden geringfügiger Art.
—X Auswärtige brieflich unter
strengster Disceretion.
XB. Vehufs eines letzten Versuchs wer⸗
den die laut n Zeugniß für
unheilbar erklärten Patienten
Aei Geschlechts aratis behandelt.

Frucht-⸗, Brod⸗, Fleisch-Preise der Sta
Zweibrücken vom 15. Avbril. Weizer
5 fl. 51 kr. Korn 4 fl. 54 kr. Berst
Zreihige 4 fl. 59tr. Gerste 4reihige 4 fl
19 kr., Spelz 8 fl. 52kr. Hafer 5 fi
— tr. Karttoffeln 1fl. — ir. Heu 2f
18 kr. Stroh 1fl. 30 kr. per Zentner
Weißbrod !2 Ko. 18 kr. Kornbrod 8
kilo. 23 kr. ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo
8tr. Gemischtbrod 8 Kilo. 32 kr. 1 Paer
Weck 110 Gramm 2 kr. Spelzkern — fl
— kr. Dinkel — fl. — kr. Mischfruch
— sl. — tr. Rindfl. 1. Qual. 18 kr.
Qual. 16 kr. Kalbfi. 16 kr. Hammelfl. 18
kr. Schweinesl. 18 kr. Butter 38 kr. ver
Pfund.

— — — —t — — — — — —
D Drreen und Noerlag non F

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5* m ⸗

* 1

— — — — — — —
3 —
tInahert
        <pb n="231" />
        ie
d.

77

20 2 2
535353 222
33238* 5235 52 533838
8 22
737858 252 S 5355*535555 —82
53255;85357 23 9 — 5535 2234
23235528 5 535 555333837 535* 53357 3228*
535533 528522 25 52 3337 8 5288—55 525522322
58 2223 5 52533235— 5328 2 53533322853
*2223 Ec 5 — 8 — * 525 53* —Ac 55
225323335— 32 58 3374 48 — ——
23832 2845 3 X 2 * 5 — — 285535358 8*8* —, k5— 2 —
533353358323335 23 53223735558 252 35538 5 2 8*
83832388535 — 53835382 588 5386 2
3 2525857 52 — 3*3—283 J2 235*38 — 8
———— 52225 — 5 3 —z2285588
— 382z328355 5285335 12 525 *2222— 228 557 55332
255* —A 35335555 55 3355 — — 2535
»2 25 33323*— 2 525 3 5 535233228 5223*
53335354353* — 553 — 2 —— A
2 — —2 — 8 w * — O
352333535355 8 4*—35* 3357335285 58860
5257— 8 25538 s2 32 — —— 3234557 55538332 *
z555223568 555556 — 82358 583253 ——3728*
552355 —3355358 2235 55—53 —5 — — A587 33335
— 25285885 2 25232325 — 5* 233332s82 222 —
—2* 5k375— —3 5 223 22 * * — — 3333533553
3 5208 3553—3535*53 320 s8553—33833 53 5332
* * 8 2* — —8 —8
524 2 23535335* —X 3833336s8 3 353 838 2233
5525338 55 3338 157335588 233238 7587 538333035
— 82535 —A 2 3*5 — 233833335 —S253
—535353 323 —8 232266 235238338 25 —A
— 82 28322— ẽ— —223 3582
87 — 38303 * —
3232 — 255 35333556632
258 —— —— 2 — ——
25 — 3553255
55558 53231 „223 5
—A
——— 8
22 * —27 *
—A 33s55s525353555333235
——[ 5838823—8353353353535
55 5—5 5553 — —
23.2* 233338 5535533— ——3——3 385
58234 * —* — —— C 2322 *
—— — 3 — — 28 —— —A— 28* ——
2287— m522 2 272— 5 352
5525 37538 — 33
—2 —Z —
z35358 55553* 33755535 335535
* — * —
535233 325888 —42 — 25325 —
52222 — —— —A—— D * 2 — —
8 —z 7 —— —A 3 558 — — 2
—E — — 6238 — 22 3 ———3 5 53532755
5 —* 3288 ———23833583*—333232 ;: 3 7 2 555 ⸗25*
5 222 529 * 2832* —25SETGhꝛ 55*
z25353353 883.3538 * 553153—532838336 *5 355333535252
* *
23858 —— —AA
* 25 55555* 8 —33333673 322335 0
8 2 2 — — i c5 52275 — 8 25 58 —
52 52253 2355 3 — * 58 * 2 2358837 E
5385* 5 * de 5T384* — ——
2722—25 3382 ——555858 „2832323 22 z2558.5
22 5229 22 s —e—, 55 8 a —* 2 A ——— — 52228
*8 — 52 5* 3 — 325 —5— 52329 —8 * 57
—— 5s8323335355 55258 5—33—2535533353
*8 — *22 * 8 25*5 —2 22 27 c 7* —3
5*72 S 2 2 — — — — 225 * 22 5258
7 383 A 2857 35 3383 573 45*38838 58257
*8* —— 22 „555 — 5æ282355 —A S—2 —A
S — ve — 2 * 83 —— 228 533 22 28 2 2
537 e 8622* 22 — —E— — — 25 —— — 25 * 22
358 8 33 333 335
252 * — 2 —A 52322 — 2 28 —5 —*
— —5 25 — —⏑— 53 M———2——— — 2Eä5—

8 *
2 72
vu — 24 —— 53
——3535355 2 283357
83 77533233 — —— 3 22 2 3B3
2 22 555538358* 55 25285 553353333
28 —A 335535 82 m5* * —52 58 F A— —
—A— 235551857 a A 35838777—
—* 7 38 .2 — 2282 22 — 22 —8 5
* —3— —2 5325 — — —— 2 2232 —— RT E b 22 2 ——
237 723535 522 — — —2532 523 853 33558 z53
— 2 * — — — * D —8
* 6348 883 5333338 733 73323 3333353
2 2 5353255 553 552535 — — ———— 5* 263
2 * —A — ——— 325558 2232 —A 2* 3 —
* 53 22 »7222 15527 — —3 2* —— —3— 52
52 5ñ S 53535— 53553355 332 —— — —A —2* 22
2 * —— 25337583—355 8*5 3 Rex A ———— 2355227 — 52 2
A 258233555 283 733833 —c 3 132555 53555223
2 2 —— 292 33 55 532* z2323 2282 ——— ——
— * 2 2—88 5533 — 55533— 5325 — 23 3 3373523 — 53—
x* —E —3—2 — 22223 1533 —*—— 35555 z233
—3 — 222 5* —23 238 — 525 3 2—2 3 — —52
55838 222 5 2 * 222 5523355533535 * —A α
— — —— ü3732— 558558 — 5 28 2
* 2 27* 28 22 5334 58 25858 22 x
—A — 2 353 2*82 52538*35 2 638 5
55
* J5c * 55 — —A —— 58 —— 3 * —
F * * * 8 3
5*38 52535 3 3 8 — 8 532525 5535 2
—— 72 5 2 — 52 3 2 7 s5 535535 6 *
— —— 225552 2535333 *55255 — HO 27328
* 3* 2558 56 —A— 5535 27 533338 32 25 7 5368
5 5333358 8 S 32228 2 33325355 533 3z588 — 3. —
— 325538*38 25 * 335335353385* —53 333535337
53 353135334 — 2* 258 z225562
—Z S7 — —A 5258 52 35 2528 33552* — 322
2 25*325 ——— * * 2 8 d 52325 22*
s432335
* 2 5 — * —ei 58* 225
533238;8s 55355332 55535 —85235
— ⸗* r 2 — 2
5563538 32333333833 — 2
55303 52 5—5232
27 38 823
—I8
4 *
e 3238 S2 — » * *
532553553z35188 53553 13355— 33323 535338*
8 25334 52 — 258573 42532322 355 35323 ** 5583 8382
37 2 ——— ——— 25 *82 53 2
2* — —3— — 222 8 8* 2238 *
833332335535 43 135 38 3353355
523 5 2 —— 22 —AI ꝛ 25 —F 8 28 8 ——
53 2532 — 5235. 33
553 553323865 22752 23— — 232 — „528* E
— 28 *n2238563553 553585335533333 225* 5352557
—2*
35508 5855 3 2523535885353 * — 2 0 —
55B323852—2—33—5—3—8 3525353 — 355373535335 75 5583 33338
z3 3685 g — 333 3 2253
535325353 38 33383 56558535 53 38 3532 33 2
25*2 552 w 53 35 287 ð —
—— 53553 55232388 —— O5 322335327
387 3333
z3335358 3 ——— —A— 5—.52
— 5* 5 5 5 8 8 — — —3 2 5 —3 — —
8 53223825—2 5—5 255354657 3,2 „*2 82 —— — 33535
3060 * 28 2 2532 5383873 3 2,2334208 255 535533323583
355 — 2835354583 58 5533 — 8 5
22333— —533—82538 83 28 —A —— ẽ 568 5*77 3
533555 352 58253,232 56083 3333 537—835
*— 8 s *
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3*33833735 3338833535553 35 55 3 ——
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3353353353328 33323553 833 e 25738358
5 — 5
————
2 — 6 F &amp;
38232 323333637336 — — — 5353232355* — 2355ẽ
28858 5555555323 3325 5 38233353832 3385
2232 2 5.5 582 82 36*85 * 23* 58 8* 535583 *
8 z 2 Se 6c8 —
—— —E —32 ι B8
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        —x27*
23335 2323275
7 —3. — 5327 —
222 73 58 22273* *
2 —— 52823 * J 232225 12557552 37586 —
52535* 33832 5527 —533—3—2
* — 3557* 2355 —A —
388 3*3828 —3533 23 33382. ———
3*83 8333 55 3 3 88
* — 5 *IS527 S. 3 —— 5 522 8
28 88 — 235 53 328 2—y 33 323
38 2 2 35 J 3225 2. 3 33823 8
2333 ——S —— ———— 235—385 3338 —570 2
— 323—32 832332 — 233 7. *
ʒ * 533723.* S. 2522 —223 73 * 852528 7
7 182. 3 3 — — —— — *
123538382645 832603 — ñ ——— 25
223 —2 2 —2 2 283 * —A 55
— 535 —
2 e33
783* 58* ——— 23*5,5222. 2382
— 253333383835235335
2 2 * 2. 28 — 2 33
6
— — 3 * s 2* 2589 —
*833333 238838323 3833
* 5* 5. 3 255 2583 23457 ——V
— * * * — J ꝛ
35 358388 5323387 *25338 28588
38 3 6
—383 —82382 *53335337
1 25 3 25723* *
2333383 *
——

2 3325
3235338333535
23* — 2. 2223
s323253
553 2 2 328

23 22723—
3323 533 3333—
2 * 2 *
2522 57
25 —
25855533358
255 3552535
325363 3.

382563 228
G 9* 23335

233782233

278383333

— 555

—

—. —525 253

33585 522

2233— 38

—2288 *

2* 225232 *

57 5—5338

13357272

2 *

8333833—2

532355383

*

33325335

33 52 5 *

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I25365 T*
33— 8 358
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3334 A
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7388* 22 z8
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755 30 8* 25362 25 82 —33333
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333⸗3* 323333332—32338
22.33 23 33 5323 2282 233337 —8 533—
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* — — 2233 82 338 25335333533328
32523 5585 53333 33538 2323 533 3 3537
2838223 2353 383538338 3—532582333
22727 — —— 23322777 253
23233 5332—33—553 3. —353523 — —
5353 332 5 533337 535333335 25 8
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        St. —A Anzeiger.

hder St. Invberer Anzeiger sund das mit dem Hauptblatte verbundene Unterqhaltuagsblatt, init der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonutag

pummer erscheint wochentliy vie rmal: Dinstag, Donner sta a, S5Samstag uid Sanatag. Abonnemeatsvreis vierteliährig 42 Krzr. ↄder
1 Mark 20 R.Pfa. Anzeigen merden mit 4 strir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M 5595.. v Samstag, den 17. April ..6 1875
Deutsches Reich. uoch eine Fortsetzung haben; die „Norddeulsche Algemeine Zig.“
cchreibt offiziss: „Die belgische Presse, auch die nicht ultramon⸗
Münuchen, 10. April. Der oberste Gecichtshof hat in seirem ane, äußeri si h über die deutsche Note vom 3. F bruar im Wesent⸗
zemischtgerichtsichen Kompetenzconfliktsenate erkannt: „Ein Wehr- ichen ebenso wie die französische. Die letztere ist antideutsch ge⸗
usuühtiger gehört dem Soldatenstande an, sodald er von decr Er—⸗ timmt, und es kann nicht wunder nehmen, daß sie mit Linem
saßlommission einer Abtheilung des stehenden Heeres zugewirsen ist, n journalistischen Fehden gebräuchlichen Kunstgriff sich so slelle, als
ohne daß es hierzu seiner Beeidigung bedarf. Leisiet ein sol her zlaubte sie, daß die deutsche Regierung der belgischen Preßfreiheit
Wehrpflichtiger der ihm behändigten Gestellungsordre keine Folge 1was auhaben, sich ina die inneren Angelegenheiten Belgiens ein⸗
und begibt sich derselbe in das Ausland, so finder 8 69 des mischen wolle. Von der belgischen Presse hätte man friilich er⸗
Militärgesetzbuchez auf denselhen Anwendung und sind die Mili- varen können, sie werde in der Erinnerung, daß Deutschland
gerichte zustandig. mmer für Belgien ein guter und freundlicher Nachbar gewesen ist,
Münschemn, 18. April. Demnächst wird einenk. allech. den Schritt der deutschen Rezierung richtiger und dem werklichen
berordnung publizirt werden, nach welcher vom 1. Januar 1876 ZSachverhalt entsprechend beurtheilen. Die Februarnote beabfichtigt
ab, für den Verkehr bei den öffentlichen Kassen und für den allge; richt eine Einmishhung Deutschands, sondern die Abwehr bon
meinen Verkehr des Königreichs die Reschsmarkrechnung eingeführt delgischen Einmischungen. —Belgische Bischöfe hallen mit öffentlichen
vird. Die Umrechnung aus dem Landesmünzfuß (5212 fl-Fuß) lLeußerungen, deren Wortlaut wir heule nicht wiederholen wollen,
mn die Reichswährung erfolgt nach dem Verhältucß von 7 fl. zu n dem preuß schen Kirchenstreit Partei gerommen; belgische Staats-
12 Markf. Bei der Umre hnung werden Bruchtheile von Pfenni- ingehörige hatten eine Beileids— und Aufhetzungsadresse an einen
gen der Reichswährung zu einem Pfeanige berechnet, wenn sie vegen Auflehnung gegen die Landeszesetze verurtheillen deunschen
einen halben Pfennig oder mehr betragen; Bruchtheile unter einem Bischof gesandt uünd nachher öffentlich verbreitet. Wenn Belgier
alben Pfennig werden nicht gerechnet. ich etwas Aehnliches gegenüber den inneren Kämpfen in Frankreich
München, 14. April. (Fr. K.) Bezüglich des Schichsals Dr. erlaubt hätten, so wuͤrde von Seiten der franzöfisch ·n Reg'erung
Zigl's erhalten wir fjolgende Mittheilungen: Die bezüglich der vahrscheinlich etwas Ande.es erfolgl sein, als eine juristisch und
Auslieferung desselben zum Strafvollzuge eines auf Antrag ver- reundlich gehaltene Note. Die Aufnahme, welche die letztere bei
iolgbaren Reates aus Oesterreich nach Bayern sich entwickelte ꝛer belgischen Prefse gefunden hat, wird der, wie wir hören, vor⸗
Ztreitfruge ist dadurch hinfäall g geworden, daß bereits die Ermäch— anden gewesenen Absit der deutschen Regierung, die Eroͤrte rung
igung zur strafre hilichen Verfolgung des Dr. Sigl wegen der zu schließen, hinderlich sein und eine Forlsetzung nothig machen.
Beleidigung des Kaisers von Oesterreich zuständigen Orts ectheilt Wenn wir uns vorbehalten, au derfelben Thei zu nehmen. so
wurde. Dr. Sigl wird sonach wegen dieses Vergehens in Oester? erwahren wie uns gegen eine Wiederholung der in vrankreich
ceich internirt bleiben und daselbst abgeurtheilt werden. Nach Ver- heliebten- Entstellung, gegen den Vorwurf, als ob wir gegen die
düßung seiner Strafe wird letzterer an die bayerische Grenze „über Freiheit der Presse in Velgien eine Beschwerde hätten. Die bel⸗
ilt“ und zur Verbüßung seiner ihm unlängst zuerkannten 10 jische Presse kann es nur als einen Beweis von Achtung betrachten,
wonatlichen Gefängnißstrafe seinerseit daselbst von einem bayerischen venn das Ausland sich meit ihrem Inhalte beschäftigt, und wird,
holizeibeamten in Empfang genommen werden Dr. Sigl ist vie wir glauben, der eigentlichen und höchsten Aufgobe der Presse
— dienen, wenn auch sfie sich unbesfangenen Sinnes mu an der Dis⸗
München, 14. April. Die liberalen Mitglieder der ussion betheiligt, bis für den unleugbaren Uebelstand, der zu der⸗
dammer der Abgeordneten werden jetzit, am Schlusse des Land elben Veranlassung gegeben hat, eine Abhelfe gefurden ist.“ (S. 3)
ags, einen Aufruf an thre Wähler beziehungsweise einen Rechen— Berlin, 14. April. Der Gesetzentwurf über die Aban—
shaftsbericht über hre bisherige Thätigkeit erlossen, und es wird derung der preußischen Verfassung wird am Freitag zur Berathung
derselbe nächster Tage verbffentlicht werden. — Nächsten Samstag ommen. Am Donnerstag Äbend werdenVerten dee ver⸗
halt der Verwaltungsrath der bayer. Ostbahnen eine Sitzung, in chiedenen Parteien zusammentrelen, um sich darüber zu besprechen
welcher über die nun erforderliche notarielle Verlautbarung des ind vöollige Einmüthigkeik zu erzielen. Innerhalb der Forijchrilts
Verkaufvertrags Beschluß gefaßt werder soll; erst wenn diese Ver— partei wünscht man zu den drei aufzuhebenden Attikeln auch noch
wutbarung ersolgt ist. tritt das Staatsärar in den Besitz der Ost die beiden ersten Absätze des Art. 24 (Berübsichtigung der con.
iͤnen. fionellen Berhältnisse bei der Voltsschule und Leitung des reli—
München. Im „Milikär-Wochenblatt“ bespricht ein bayer. didsen Unterrichts durch die Relig onsgesellschasten) hinzuzufügen.
Offizier den in München stattgehabten Wechsel im Kriegsministerium. dies wird einer der Gegenstünde der Berathäng fein. Uebrigens
Der Verfasser betont dabei das von innerer Ueberzeugung einge- vird dieselbe große Mhrheit, b stehend aus allͤn Parteiendes
zebene Streben Pranckhh's, nach möglichst engem Anschluß des hauses, außer Centrum und Polen, welche di⸗ bisherige kirchen—
daherischen Corps an das Reichsheer und Förderung des Assimi olitische Gesetzgebung unlerstüzten. auh dem Veriassungsgesetz ihre
ationsprozesses innerhalb der durch besondere Eigenthümlichkeiten zustimmung geben.
woh verbliebenen Schranken. Ein Berliner Blatt bemerkt dazu: Berr hin, 14. Ap il. De „Porddegische All em ine Zei⸗
„Es kann diese Kundgebung zu Gunsten der äußern und inneren ung“ bespricht die neue Gesetzvorlage über Aufhebung der Ber⸗
bintracht, welche die deutsche Wehrmacht in Nord und Süd immer assungsartikei 135, 16 und 18 und bemerkt, daß selbstverständlich
ͤher mit einander bindet, als ein erfreuliches Symptom für den der Staat jetzt wie vordem die Freiheit der religiösen Ueberzeuge
Geist im bayerischen Offizierscorps gelten, welcher bei aller Loha- ing und des Bekenntnisses achte. Die Energie der gebotenen Ab-
itzt doch auch üngetruͤbten Blichet di⸗ Ziele im Auge behält, vebr richle sich nur gegen die Püatensionen, welde mu
velche gegenwärtig durch große und gemeinsam nationale Gesichts- riedigung des religionen Bedürfnisses nichis zu ihun, es aber bis⸗
dunkte gesteckt sind. In dem General von Mallinger, dessen Di⸗ jer nur allzu gut verstanden haben, in ihrem Interesse die Gläu⸗
isjon während des leßte Feldzug 3 unter den Oberbef hl Sr.Kgl. igen in Gawuüͤsensbedrä gaiß zu vecsetzen und so, während sie sich
joheit des Kronprinzen vielfache Schulter an Shulier mit den zegen das Gesetz auflehnen. zugleich den confessionellen Friebden mu
orddeutschen Woffengefährten socht, kennt das preußische Heer seit idren.
ingerer Jeit einen Fuͤhrer, dessen ritterlicher und herzlich kameradd. Berlin, 14. Apil. Die officiöse Provinzialcorrespon⸗
haftlichet Sinn sich ebenso oft auf dem Schlachlfelde wie bei denz“ etwähnt des bekannten Artilels der ‚Post“ und betont, daß
kelegenheit der dem Kriege folgeaden Okkupation in der entgegen- die dadurch vielfach er.veck en Kriegsbefürch“ungen in der wirk ichen
vnmenbsten Weise bethätigt hät.“ Lage zur Zeit keine Begründang fi den. — Die „Post“ selbst
Berltin, 18. April. Die denische Note an Belgien w'rd sagl in ihrer neuest n Rummet, jener Actilel sei durhaus bigt
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        ffiziös gewesen, sondern habe nur oie Ansicht der Redaction aus- mil einem Gratulationsschreiben übersand t. Dies Schreib⸗
zedrückt und bezweckt, die Freunde des Friedens in Frankreich lautete
zufmerksam zu machen, wohin die Kuͤegspartei ihres Landes Kaiserslautern, den 27. März.
teuere. Durchlaucht!
Berhin, 15. April. Das Gerücht von dem Nücktrit! „Das Jahr ist gut, braun Bier ist gerathen!“ So dacht
des Kriegsministers gewinnt an Wahrscheinlid keit. ijne Anzahl von Stammgästen in der Bierbrauerei von Wächte
Ueber das Befinden des Abg. Lasker geht der „Nat.Ztg.“ in Kaiferslautern, als neulich das erste „Marzenbier“ vergap
folgende Mitteilung zu: „Seit dem 5. Apri versuchte Hr. Lasker vurde. Mit Freuden wurde der Vorschlag begrüßt, unserem ver—
fäglich einige Zeit — zuletzt bis zu mehreren Siuuden — außer ehrten Reichskanzler, von dem man ja sagt, daß er ein Freund vo
halb des Bettes zuzubringen. Bei völliger Fieber-Freiheit fand zutem Bier sei, von diesem „Stoffe“ ein Fäßchen zu seinen
ine stetige Zunahme an Kraft statt. Wir sind berechtigt, den ge bevorstehenden Geburtstage zuzusenden. Wir nehmen uns nun di—
genwaärtigen Zustand als wirlliche Rekonvalescenz anzusehen.“ Freiheit, Ew. Durchlaucht zu bitten, diese kleine Gabe ebenso
England. reundlich aufzunehmen, wie sie dargeboten wird. Möchte der Sto
London, 14. Aptil. Bei der gestrigen Einweihung der dazu beitragen, Jhre Gesundheit zu kräften, damit Sie noch rech
neuen Thomaskirche in Canterbuth nahm FCarcdinal Manning auf lange erhallen bleiben zum Wohle Deutschlands, und im Stand
den kirchlichen Kampf in Deutschland Bezug und serllärie Jeden sind, den schweren Kamtf siegreich durchzulümpfen, den Sie
welcher sich den Staatsgesehen bedingdlos unterwerfe, fur einen den Feinden des Deutschen Reichs zu bestehen haben und bei
Abtrünnigen. Sie auch unsere Sympathieen stetig begleiten. Indem wi
Italien. xw. Durchlaucht zum bevorstehenden Geburtstage unsere herzlig
Rom, 12. April. (Pf. P.) Uebet die Resultate der Zu⸗ sten Glückwünsche darbringen, versichern wir Sie unserer unb⸗
sammenlunft in Venedig werden die allerverschiedersten Nachrichten grenzten Hochachtung und Verehrung.
berbreitet. Ich theile hier mit, was ein halboffizielles Blatt, das Die Stammgäste der Wächter'schen Brauerei.
nit dem jetzigen Ministerium in engster Verbindung steht, darider Hierauf ist nun am 183. d., adressirt an die Stam agäsn
zerichtet: Zwischen den Fürsten wurden 4 Fragen besprochen, die! der Waͤchter'schen Brauerei, folgendes Dantlschreiben angt
Peteisburger Conferenz, die Handelsverträge. die orieatalische Frage, langt!
nd das Conclave. In ollen wurde das vollste Einvernehmen
erzielt. In Bezug auf die anderen Mächte beschloß man, einer
jeden Freiheit der Handlung zu überlassen, allein die Erhaltung
des Friedens für alle Fälle anzustreden. Italien hat sich in Ve⸗
sedig enge an die Politil der drei Kaiser anceschlossen. D.ß vom
Papste Versuche gemacht wurden, eine katholishe Allianz der ro—
manischen Race wenigstens anzubahnen, kann nicht in Abrede ge—
stellt werden, und war Cardinal Rardi beauflragt, den Patriach
hon Venedig persönlich über seine Rolle Fzu instruiren. — Hier
eingegangene Nachrichten aus Berlin besagen bestimmt. daß der
Kasser seine Reise noch nicht aufgegeben habe; vielwehr gedenke
er später doch seinen Besuch noch auszuführen.
Spanien.
In Essttella haben die Carlißen wieder einmal acht ge-
jangene alphonsistische Soldaten erschossen und zwar als Reprassa—
ien für die Ermordung von acht Carlisten, die kürzlich bei Tafalla
oorgekommen sein soll.
Amerika.
Chieago, 24. Maärz. Die aIgroße deutsche Massenver
ammlung, welche am 18. Marz in dem Saale des Coopers
Institute in New-NYork stattfand, um gegen den von der Behörde
dersuchteu Ausschluß des deutschen Sprachunterrichts aus den öf⸗
jentlichen oder Staatsschulen zu protestiren, ist ein Ereigniß, wel—
hes von dem erhöhten Selbstbewußtsein und dem Interesse des
deuisch⸗ Amerikanerthums für Hehung des Volks unterrichts im All⸗
gemeinen glänzende Kunde ablegt. Einem solchen Interesse, hinten
em 300, 000 Deutsche stehen, und zwar ohne Unterschied der
politischen Partei, wird jelbst von widerwilliger Seite aus rein
politischen Gesichtspunkten Rechnung getragen werden müssen. Bei
Zer raschen Entwickelung des deutschen Unterrichts, der sich hoffent
sich nicht auf die großen Städte beschränken wird, thut die TAus
idung possender Lehrer sehr Roth und der deut⸗ amerikanische Leh—
rerbund agilirt gegenwärtig eifrig sür Beschaffung einer Natio⸗
nalzeichnung von 50,000 — 100,000 Doll,, um ein deutsch⸗ame⸗
ritanisches Lehrersemisar „auf der Hohe der jetzigen Kunst und
Wissenschaft der Erziehung“ zu gründen. und beträchtliche Summen
sind bereits gezeichnet.

m
den

von Bismard.“

Heute (16 April) fährt der erste Materialzug von Ang
weiler biß aum Jacobsgalgen (Wasserscheide zwischen Annweiler ur
dalenbachy. — Die Eisenkahnstrecke Enkenbach-Kaiserslautern jo
am 15. Mai eröffnet werden.

Am 13. April wurde auf der Frankenthale
Stadiwage die Verwiegung der Kalferglocke vorgenommen. Di
selbe ergab ein Nettogewicht von 54,150 Psd. während der Woe
hen, die Schienen, Schrauben etc. ein Gewicht dvon 10,150 Pfo
haben, das Gesammtgewicht, mit welchem die Wage belastet wa—
demnach 643, Centner beträgt.

p'Frankenthal, 12. April. Wie große Anziehung⸗
kraft die Kaiserglocke auf die Bewohner der umliegenden Städr—
und Ortschaften ausübte, mag daraus zu entrehmen sein, da
am Tage des Glockenfestes von der Stat'on Worms aus allei
6000, don der Station Ludwigshafen nahezu 2000 Persone
hieher kefördert wurden. Auch hatte sich unsere Stadt seit de
Fertigstelluug des Hamm'schen Me sterwerkes eines so regen Friw
dendetkehrs zu erfreuen, wie wir ihn hier nur selten zu sehen 9
wohnt siad. Vielleicht wird es manchem Leser auch interessant sein
zu erfahren, wann die drei Güsse der Kaiserglocke Scatt fander
Der ersse erfolgte am 19. August 1873, der zweite am 13. Noe
beinber desselben Jahres und der dritte am 3. Octoder 1874.

Saarbruͤcken, 15. April. Wie die „Niederrh. Vitg
wissen will, sollen dies Jahr in unserer Gegend grötere Herb'
monbver stattfinden, zu denen der größere Theil der in Coblen
garnisonirenden Infanterie-Regimenter verwendet werden.

München, 12. April. Außer den neulich erwähnken,“
Innsbruck angehalteuen Einmarkstücken mit den Münzzeichen Fesi
anlängst auch zu Vohenstrauß in der Oberpfalz derartige Fab
fikate mit dem Muünzzeichen D verausgabt worden; dieselben b
stehen aus Zinn, zeichnen sich durch stumpfes Gepräge, nameril
des Reichsadlers, aus, sowie durch fettices Aussehen und dur
pfen Ton beim Aufwerfen.

Rappoltisweiler, 8. April. Em schrecktiches Drau
hat gestern die Bevötkezung der „Glashütten“, etliche zerstren
däufer, welche einige Kilometer von hier liegen und zu unser
Siadt gehören, aufgeregt. Die Bewohner dieser abgelegenen —R
iind meistentheils Holzhauer, welche die Felder, die nm ihre Häuse
herumliegen, anbauen. Von jeher wurde diefe Gegend von Wihd
schweinen verheert, welche sich zu jeder Jahreszeit zeigen und d
angesäeten Felder manchmal jämweilich zurichten. Um diese un
bequemen Gäste los zu werden, haben Einwohner der Glashültte
auf ihren Grundstüdeen Fallen angebracht, nämlich drei Meie
iefe Gruben, welche oben mit Dielen und Gesträuch bedecht werde
n die Wildschweine datin zu fangen. Es scheint, daß die
Derfahten schon ofters geglückt war. Gestern, am Freitag, se
Frau Sipp von einem ihrer Fenster einen dieser Dickhäuler übe
das Feld tommen und in die Grube stürzen. Ganz freudig li
sie zu der Brube, um den Fang zu betrachten, aber sie begiag d
avorsichtigkeit, ihre drer Kinder m'tzunehmen. Das älteste 0
inder, ein Mädchen von 6 Jahren, lief voraus und — fiel
ie Gruͤhe. Die Muller sließ einen herzzerreißenden Schren

Vermischtes.

Man berichtet aus Zweibrücken, 12. April: In der vor
gestern dahier abgehaltenen Generalversammlung der Aktienbrauerei
Tivoli“? waren von 720 Aktien 611 vertreten, und wurde von
derselben die Aefnahme eines Priorinäts Anlehens von 100,800 fl.
durch Emittirung von Supplements⸗Aktien im Bettage von 140 fl.
oro Aklie zur Schaffung eines Betriebskapitals einstimmig genehmigt.

pNeustadt. Am Pfiugstsonntag wird ein Concert im
Saalbau statifinden und werden dabei die Hofopernsänger Kinder
mann von München sowie dessen beide Toͤchter mitwerken.

paiserslautern, 14. April. Der hiesige Con⸗
sumverein, der bis jetzt 217 Mitgl'eder zählt, wird nunmehr,
nachdem seine Eintragung in das Genossenschaftsregister erfolgt, die
—X getroffen und die bestellten Waaren
zum größten Theil eiagetroffen sind, nächste Woche seine Thätigkeiti
heginnen. (Ksrsl. 3.)

Kaiserstautern. Wie seiner Zeit gemeldet, haben
Zie Stammgäfte der Wachter'schen Brauerei dem deutschen Reichs⸗
unzier zu seinem jüngsten Geburtstage ein Fäßchen Märzenbiern
        <pb n="235" />
        uud fiel in Ohnmacht. Wahrend d'eser Zeit wurden dem von
nem Falle betäubten Kinde von dem Wildschweine fürchterliche
Vunden am Kopfe beigebracht. Jedoch war der Schrei der Mutter
zehört worden. Alle Weiber der Nachbarschaft liefen herbei und
Zarfen Stroh und Laub auf das Kind, um das Thier zu ver—
sindern, demselben weitern Schaden beizufügen. Unterdessen
alte, man den Vaser des Kindes, welcher zim Walde arbeitete,
netufen. Er stürzte herbei und schaell wie der Blitz steigt er ver⸗
Jultelst einer Leiter in die Grube, schwingt seine Axt und mit
inem gut geführten Streiche auf den Kopf des Thieres, macht
ees unschädlich. Dann sucht er sein Kind unter dem Stroh und
Jaub hervor. Wiewohl es schrecklich verwundet ist, so ist sein
zustand doch nicht gefährlich. Das Wildschwein wurde getödtet.

In der großen Sigl'schen Maschinenfabrik in Wiener—
Reustadt soll wegen Mangel an Arbeit die Entlassung von zwei
dis dreitausend Arbeiter bevorstehen.

4In Wien hat sich der 75jährige, aus Rheinbayern gebür⸗
ꝛige Pe'vatier Vaillant in der Wohnung seines Sohnes, des
Zchauspielers Vaillan, erschossen. Vorher hatte er an die Redal⸗
on der „Nfr. Pr.“ folgenden Brief (die punktirten Stellen erachtet
ʒie Redaktion der „N. fr. Pr.“ zur Mittheilung nicht für geeignet) gerich⸗
et: „Sehr geehrter Herr! Bei einem Selbstmörder wünscht man immer
das Motiv zu wissen. Das meinige ist die raffinirte, ........
Behandlung mein;t Schwiegertochter Maria Vaillant, geb. Trappel
Sttaße Magdalenen, Haus-Nr. 16. Schon vor zwei Jahren hat
zieselbe meiner jetzt verstorbenen 85jährigen Frau das Leben auf.
eine schreckliche Weise verbittert. Durch ihre Schlauheit hat sie
nmeinen Sohn zu ihrem Pantoffel und .... erniedrigt. Ergebener
M. Vaillant sen., 75 Jahre alt.

In J rlau (Mahren) hat der zwar fleißige, aber äußersi
zigotte Handarbeiter Rosenfeld seine beiden Kinder, einen 15jähr⸗
gen Knaben und ein Yjahriges Mädchen mit Hackenh'eben gelödtet.
deber die Motive der That äußerte er sich wörtlich folgender⸗
naßen: „Jho halt schau'n wollen, ob d'e G'schicht vom Abraham
ind dem Isaak wohr ist, und hob halt g'mant, wenn meine Kinder
rumm sein, deß mir glei a Engel die Hand beim Schlagen ein—
jolten wird, jetzt is' balt scho g'schehen.“ Rosenfeld wurde nach
er Frohnfeste gebracht und betet den ganzen Tag.

Paris, 10. April. Der amerikanische Capitän Boyton hat
ie Meerenge von Calais mit dem von ihm erfundenen Schwimm⸗
Apparat in einer Zeit voa 17 Stunden glücklich durchschwommen.

F Letzien Samstag wurden in den Steinbruͤchen von Chatil⸗
jon, jüdlich von Paris, zwei Leichen deutscher Soldaten entdeckt,
die preußische Uniform trugen und fast gänzlich in Verwesung ge⸗
athen waren. Nach den amtlichen Feststellungen wurden sie auf
dem Friedhofe des Orts christlich beerdigt Die Entdeckung war
urch zwei Ueiune Landstreicher herbeigeführt worden, die sich in den
Z„teinbrüchen herumtrieben. Sie hatten ich nicht entblödel, die an
en Skeleiten haftenden Kleider zu durchsuchen und auszurauben;
zei der einen Leiche, derjenigen eines Feldwebels, fanden sie drei
Friedrichsd'or und fünf Thaler, sie eilten mit dem Gelde nach
Paris zum nächslen Wechsler, erregten bei diesem Verdacht, wurden
auf die Polizei geführt und so kom man der Sache auf die Spur.

Das Resultat, welches zu Woolwich mit einer Kanone von
38 Tonnen erreicht wurde, übertrifft Alles, was man bisher mit
Heschützen erzielte. Die Kanone wurde nämlich abgefeuert, um die
ür derartige Beschütze erforderliche Ladung zu bestimmen, und
ierbei erreichte das 800 Pfuad schwere Geschoß bei einer Pnlver—
adung von 150 Pfd. die außerordenliche Geschwindigkeit von
1506 Fuß in der Sekunde; dabei fand nur ein mäßiger Druck
nuf die innere Oberflaͤche des Stückes stait. Man verdankt den
ẽifolg dem neu erfundenen cubischen Pulver, dissen „örner“ 1*2
Zoll im Durchmesser haben.

Ein Sensationsdrama,) das über 15 Jahre sp'elt, geht
einem Ende entgegen, einem Erde, das man längst schon erwar-˖
Bekanntmachungen.!

set hat. Wer erinnert sich nicht des Schmerzensschreies, der Europt
durchhallte, als vor aller Augen Viltoe Emanuel seine Tochter
Tlotilde auf dem Altare der Politik im Interesse des Vaterlan⸗
des“ opferte und sie dem ungeliebten Prinzen Napoleon zum
Manne gab. Es war ein öffentliches Geheimnis, daß Prinzessin
Flotilde einen Kavalier des Sardinischen Hofes lieble und mitden
zittersten Thränen, die je ein harmloses, und unglückliches Mäd—
hen geweint, ging sie — zum Allar. Es ist bekannt, daß ihr
Beliebter in der Kirche war, als „durch die Hand Gottes“ der
hund zwischen der Prinzessin Clotilde und dem Prinzen Napoleon
„für immer und ewig“ eingesegnet wurde, daß sie bei dem Rück⸗
rege an der Hand ihres Gemahls auch iyn unter den Anweseu⸗
)en sah und daß sie sich weniger beherrschen konnte, als er —
»enn mit einem Aufschrei brach sie zusammen. Es hieß, sie habe
äch in der Schleppe verwickelil! Napoleon brauchte zur Auffrischung
einer Dynastie wirkliches Prinzengeblüth und durch diese Heirath
vurde er verwandt mit den ersien Höfen Europas. Clotilde wurde
yon ihrem Vater in die wahren Verhältnisse eingeweiht. „Opfere
Dich für Dein Vaterland,“ rief er ihr zu, und sie hatte es über
ich gewonnen, Prinzessin Napoleon zu werden. Clotilde trug ihr
fhejoch wie eine stolze, edle Frau. Sie wußte, daß ihr Dasein
in fortgesetztes Opfer sei, und suchte und sand Trost in ihrem
Bewußtsein und ein höheres Glück, als ihr perjönliches
n der Liebe zu ihren Kindern. — Mehr als 15
Jahre sind darüber hinweggegangen und Clotilde findet, daß es
des Opfers nun genug gewesen. Den Rest ihrer Tage will sie
rei verleben und nicht als Gaͤttin des eitlen, keineswegs bedeu⸗
enden Gemahls zu Ende führen, noch einmal will sie der Welt
ind ihrem Vaterlande zeigen, wie groß ihr dereinstiges Opfer
sewesen, und sich nun von ihrem Manne scheiden lassen. Alle
Zersuche, sie davon abzubringen, ind gescheitert. — In der vornehmen
Welt ist das stehende Thema selbstverständlich d'ieser Antrag auf
—„cheidung von Tisch und Bett, welchen die Prinzessin Clotilde
zegen den Prinzen Napoleon, dem die rothen Haare von Cora
Zearl nicht mehr genügen, gestellt hat. Die Anhänger des Kai⸗
erreichs tadellen am lautesten die Aufführung dessen, den Edmond
1bout mit vielem Witze einen „heruutergekommenen Cäsar“
jenannt hat. Dieser jakobinische, socialstische, revolutionäte Prinz,
—
anger Zet mit der Pariser Gejellschaft verfeindet. Jugendthor⸗
eisen passen nicht mehr für sein Alter und man wirft ihm haupt⸗
ächlich vor, daß er alle Achtung vor einer so tugendhaften und
allgemein verehrten Frau, wie es die Tochter Victsr, Emaauels ist,
zei Seite gesetzt habe. „Seine letzte Liebschaft,“ lautet das neueste
Bonmot der Pariser „ist doch eine wahrhaft Kaiserliche ?“ —
Weshalb?“ — „Es ist eine ganz vespasianische Liebe, denn er
jat sich in die Frau — eines Brüsseler Abfuhr⸗Unternehmers
nerliebt.“

Dienstesnachrichten.

Ernanut per 1. Mai nächsthin zum ständigen Vikare in
stiederauerbach Pfarramts⸗Canditat Hermann Blaul,
. Z. Privatvikar in Lachen, und an dessen Stelle Pfarramis-
Tanditat Schollmayer, z. Z. in Obeirndorf. Zur Be—⸗
verbung sind ausgeschriebrn mit dem gewöhnlichen Termin von 6
Wochen, der mit dem 14. April zu laufen beginnt, die Pfarreien:
) Alsenbrück im Dekanate Winnweiler: 2) Dorrenmoschel im De⸗
anate Obermoschel und 3) Mauschenheim im Detanate Kirch-
seimbolanden.

Die kathol. Pfarrei Hochspveher wurde dem Pfarrverweser M.
Schwienhorst dortselbst übertragen.

—
—
Für die Redaktion verantwortlich F. XR. Demeßz.
*
Hausversteigerung.
Montag den 26. Jl. M., des Nachmit⸗

ags um 3 Uhr, zu' St. Insbert, bei Wirth
kmmrich, läßt Johann Hofmann, Bäcker von
»a, auf langjährige Zahltermine öffentlich zu
igen versteigern:

— ——
Stauchgärten, neben Schreiner Dercum und
Bäcker Fries.
Bis zum Versteigerungstage wird dieses
Immobil auch aus freier Hand verkauft.
Aus Auftrag
Das Geschäftsbüreau
2442128 in St. Ingbert.
rng8.
Wer an den Nochlaß d'es hier verlebten
zergmannes Jakob Preßmann eine
forderunz hat, wird ersucht, dieselbe binnen
ingstens 8 Tagen bei dem Unte rzeich nete n
arzumelden.
St. Ingbert, den 14. April 1875.
Sauer, k. Notar.

Hausversteigerung.

Sonntag den 24. Apru 1875, Rach—
nittags 8 Uhr, zu St. Ingbert bei Heinrich
Schmitt läßt der kgl. Notar Herr Heinrich
dorn in Dürkheim wohnhaft, sein zu St.
Ingbert an der Hauptstraße stehendes, zwei⸗
toͤdiges Wohnhaus mit 10 Zimmern,
roßen Felsenkellern, Waschküche, Stallung,
dofraum und Gorten auf langjahrige Zahl⸗
ermine in Eigenthum versteigern.

St. Ingbert, 15. April 1875.

Sauer, k. Notar.

Plan. Nr. 738. 15 Dez. Fläche, entholtend
»in zweistöckiges Wohnhaus mit Stall,
deller, Anbau, Hofraum und sonstigen
Jubehörden und Plan Nr. 739. 5810
dez. Garten hinterm Haus, beide Item
in Ganzes bildend und gelegen zu St.
jugbert an der Kohlenstraße und in den
        <pb n="236" />
        Akuu
J ⸗
aner Kesselschmiede
zn LUdwWwigshasen a- Rh.

Die dahier am Rangirbahnhofe, auf
Mundentzeeimer Gemarkung gelegene Kessel—
schmiede des Andreas Loos, sammt
dem daneben stehenden, neuerbauten, zwei—
ssöckigen Wohnhause mit Stallung, Scheuer,
Garten, Hofraum und allen Zubehörden,
das Ganze auf einer Fläcke von 21 Dez.,
ist unter sehr günstisen Bedingungen mit
und ohne Werkzeug zu verkaufen.

Es ist hier einem tüchtigen Fachmenne
Belegenheit geboten, sich ein sehr renmables
Beschäft zu erwerben, um so mehr, als es
»as einzige derartige Geschäft h'er, in,
Mannheim und Umgegend ist. l

Näheres bei dem Unterzeichneten
Ludwigshafen, den 16. April 1875.
Detemple,
Geich if tsmann.
*
Amtsantribtt.

Die Rückkehr von unserer
Einkanfsreise, zeigen wir den
perehrten Damen hiermit er⸗
gebenst an. 1.V
Geschw. Bornschein.

Eine Parthie vorjährige

Strohhüte
werden, um damit zu räumen,
unterm Einkaufsvpreiß ver⸗
auft.
Gesohw. Bornschein.“

Consumveroein
des St. Ingberter Eisenwerks
Die Lieferung eines monatlichen Quan
tums von ca. 70 Ctr. Kornkleien J. Quo
lität soll für die Folge auf dem Submif
sionswege vergeben werden. Licefrrungs—
lust'ge wollen Ihre Offerte gefl. bis zum
24. eines jeden Monats hier einreichen, ap
welchem Tage dieselben gleich eitig mit der
Sudmissionen auf Korne und Weißmeb
eröffnet werden.
St. Ingberter Esenw. den 15. Ap il 1873
Gebr. Kraemer.
Tierxu als Beilage AIIgéemneinmer
Anzeiger fiir das Konigreich Bas
Eer Nr. 78.

rir Herren, Knabeu — inder in allen Sorten cinpfsebtt in
grosser MuUsSWrα

Der Unterzeichnete hat heute seine
Amtsstube im Hause des Fuhrman⸗
nes Peter Uhll, Sohn von Karl, an
der Saarbrückerstraße dahier eröffnet.

St. Ingbert den 12. April 1875
sauer, Ic. Motar.

Sonntag von 3 Uhr ab

Harwovigmusik

bei J 2.

* Auch werden solche zum Waschen und Faconniren angenommen.

n Hiseuer.

Versicherungs-Oeselslschaft in Franklurt a Main.
Brund-Kapital der Gesellschaft. 5 Rillionen 500,000 Gulden
Reserve-Fondd.. 11 529,983 ,
Prämien und Zinsen-Einnahme pro 1873. 1 910,250 ,

Die Versicherungsgesellschaft „Deutscher Rhönix“ bringt hiermit zu—
Anzeige, daß sie den Herrn Dceen di
7— — —5 i t i VD i SE
Frar Woill, Sgeretgete ung e he
Frankfurt aMain 10. April 1875.
Der Verwaltungsrath Der Direktor des Deutschen Phönix
M. Carl Freiherr v. Rothsohild. Lôwengard.

”n
anständiger Jungo,

86

der das
Friseur-und Barbiergeschäft
rrlernen will, kann unter sehr günstigen Be—
dingungen in die Lehre teeten)
ʒei
JoOII. Weiĩriceh.
Coiffeur.

Auf vorstehende Bekanntmachung Bezug nehmend, erlaube mir hiermn
die mir übertragene Agentur angelegentlichst zu empfehlen.

Der „Deutsche Phönixr“ versichert gegen Feuerschaden alle be
weglichen Gegenstände zu möglichst billigen, festen Prämien, so daß unter kei—
nen Umständen Nachzahlungen zu leisten sind.

Prospecte KcAntragsformulare für Versicherungen werden jederzeit unentgelt—
lich verabreicht, auch ist der unterzeichnete gerne bereit, jede weitere Auskunf—
zu ertheilen.

Hr-c WI.
Musikalienhändler St. Ingbert.
Das Ausssstattungsgeschàft

1
TAx, 4 XE
Berlin, Belle⸗alliancestraße 4,
beseitigt nach der Erfahrung fei—
nes in der ärztl. Praxis ergrauten
Vaters binnen kürzester Frist, un—
er strengster Disktetion, die Fol—
gen heimlicher Gewohnheiten und
sonstiger Ex esse und Ausschwei—-
jungen, Ansteckung, Schwäche,
Bleichsucht ꝛ2. Auswärts brieflich.

von

82 — — ⸗ F 7

Julius Gentes in Zweibrüchen
iefert: vollständige Betten mit Bettstelle, Feder uud HPaar-Matratze, wollener Bett—
decke oder Couverto, Phumeau und Kissen, wovon Vorrathauf Lager, übernimmt
zanze Ausstattungen und verspricht aute, solide Waare zu möglichst billigen
Preisen.

Zugleich bringt dasselbe seine

E Noi — Inhrif

Hemden- und Weißzeug-Fabrikate
in guten leinenen und baumwollenen Stoffen mit modernem Schnitt, nach Maaß
oder Muster, sowie sein vollständig assortirtes Lager in allen Arten Weiß—
wagren, in enpfehlende Erinnerung.

Muster und Preislisten werden auf Verlangen frauco
übersandt.

—D— —

Fin Logis

— — ——

&amp; in meinem Ha
uun2 Zimmer uunte
damm ist zu vermiethen.

Rarl Jung.

Fanscouverts
mit Firma bedruckt, werden angefertigt
in der Druckerei d. Bl.
        <pb n="237" />
        St. Ingberler Anzeiger.

ö— —— —
der St. J X darder An zeiger band dzas mu dem Haudtdlatte ve cbandene A atergaltuagsblatt, mit der Oteastugbe, Dounerstags⸗ aud Sonnta
jummer erscheint wo heitlih v ie vin a k Diiren tage Domner sta'g, Sambtag und Sↄantag. Aↄannementapreis vierteliahrig 42 Krat. oder
1Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit tKrgr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
—— —— — — —- — — — — —
Sonntag, den 18. April 1875
— — — — ————
Deutsches Reich. bbwwviieder hergestellte Wahrheit entgegenzusetzen. Die Presse ist mir
— dann eine Macht, wenn sie den Betrug oder den Irrthum gegen

München, 16. April. Der Landtag wurde heute durch die sich keine Stimme erhebt, vertritt. Was vermag der Schatt en
en Prinzen Lu'tpold 'm Auftrage des Koͤnigs geschlossen. Der egen das Licht? Nichts. Was vermag das Licht gegen den
andiagsabschied spricht Dank und Anerkennung dafür aus, daß S„chatt en ⁊ Alles. Seien wir die Wahrheit, seien wir das Licht!“
uch für das ideale Leben durch Gewährung der Mittel für das 5*3 geht doch nichts üder die französische — Bescheidenheit.
ltademiegebdude gesorgl, bedauert dagegen ledhaft, daß das Gesetz
sber die Rechtsvertältnisse der Militarbeamten abgelehnt worden
Saließlich wird die Hoffnung ausgesprochen, daß auch die
aünstige Landesde tretung „Uns treu zur Seite stehea werde, für
3 Wohl Bayerns und das Gedeihen des Deutschen Reiches.“

grrin, 15. April. Wie man dört, ist General v. Na⸗
nele zum commandirenden General des zweiten Armeecorps be⸗
jmmi. An seiner Stelle wird der commandirende General des
ften Arme corps, Gegeral der Infanterie v. Bose, zun preußi⸗
hen Kriegsministet ernannt. (A. Z.)

Frankreich

Paris, 5. April. Emil Girardin veroͤff nilicht in der
zrance einen hoͤchst erbaulichen Artikel: Es handelt sich — schreibt
darum, Herrn von Bismarck zu verhindern, im Jahre 1875
u thun, was er im Jahre 1864 gegen Dänem irk, im Jahre
866 gegen Oesterreich, im Jahre 1870 gegen Frankreich so ge—
handt und glücklich ausgeführt hatte. Es handelte sich darum,
in zu verhindern, das Vertrauen Deutschlands und Europa's zu
Kerrumpeln; es handelte sich darum, vor Aller Augen klar dar⸗
athun, daß unser Verhalten unsern Siegern gegenüber genau
ind sireng dem nachgebildet war, daß Rußland nach der Eimahme
son Sebastobol und Oesterreich nach der Niederlage von Sadowa
eobachtet hatten. Diese erste Schlacht haben die Blaͤuter des
troßen Journalisten soeben verloren und wir haben fie gewonnen.
srankreich, das ist freilich war, richtet seine aus Rand und Band
egangene Armee wieder ein; Frankreich, welches leine Kan onen
aite, gießt, das ist sreilich wahr, Kanonen; Frankreich, das
aine Flinten hatte, fabrizirt, das ist freilich wahr, Flinten;
Frantreich — auch das ist noch wahr — das nach Mainz und
ndau, Straßburg und Mez verloren hat, sorscht nach dem zwed⸗
näßigsten Vertheidigungssystem, das ihm die zw.i Grenzlinien er⸗
een kann, welche die Jahre 1814, 1815 und 1870 ihm ent—⸗
isen haben; aber es ist falsch, durch und durch falsch, daß
Fzrankreich sich ansch t seine Revanche zu nehmen und wenigstens
ẽisaß und Lothringen, um die es trauert zu befreien. Soll das
reißen, daß Frankreich fur alle Zeiten guf die Hoffnung verzichtet,
eine natürlichen Grenzen wiederzuerlangen? Nein, Frankreich ver
ichtet darauf eben so wenig, als Rußland nachdem im Jahre 1856
zeschlossenen Pariser Frieden füc immer den Gedanken aufgab
vieder den Besitz des Schwarzen Meeres anzutzeten, wo nunmeht
eine Flotte spazieren lann, ohne daß sein Heer eine Schlacht zu
iefern und einen Sieg u erringen hatte. Frankreich legt in aller
Zescheidenheit das Beienntniß ab daß es, um sein Unglück wider
zut zu machen, nicht auf das Genie seiner Generäle und den
MNuth seiner Soldaten zählt, sondern auf den Ehrge'; Deutsch⸗
ande, Ler keine Schranken mehr kennt und nach allen Seiten aͤber—
trömten. s. w, Am Schlusse heißt es dann: „Deutschland
elbst, dieses Vaterland des Zouvereins, wird sich sagen, daß, wenn
ie Frauzosen ihre Rebanche nur von seiner Siegestrunkenheit er—
barten, es für sie arbeitet und es, sich selbst säwächt, indem es
hne Nothwendigkeit und ohne Nutzen beständig ein Heer unterhätt,
velches das Land anssaugt und den Staat ruinirt. Wenn der
cangösische Journalismus sich die seiner wärdige Aufzabe stillt, die
Wahrheit Schrut für- Schritt zu vertheidigen und nicht zu gestat⸗
en, daß sie oͤbsichilich oder unabsichtlich von der auswärtigen be
adlten oder geläͤuscheen Presse gefälscht werde, so ist es nicht
inders möglich, als daß sie dald, sogar in Berlin sonnenklat da⸗
jegi. Es ist nicht genug, daß wir die Lehre vom Mongat Juli—
1870 benutzt und im April 1875 die erste Sclacht, die Schlacht
er öfse alichen Meinung, die Schlacht der Blätter gernonnen haben,
oir müssen fortfahren, zu. wachen, der gefälschten Wahrheit die

erm ichtes.

Zweibrachen, 16. April. Dem pfälzischen Gewerbe⸗
nuseumsverein sinde weiter beigetrelen: Die Gemeinden Blies⸗
neugen-Bolchen und' Niederauerbach mit dem statutenmaßigen
Jahresbeitrage don J4 4 Mark, und zwei Mitglieder des Gewerbe⸗
ereins daher mit dem Jahrcsbeitrage von je 2 Mart.

Die Gerichtsvollneher in der Pfalz — in Zihret Erxistenz
zedroht durch die Veränderungen, welche ihre Thätigkeit nach den
orliegenden Entwürfen der deutschen Civilprozeßordnung und der
ʒeutschen Gerichtsverfassung erleiden soll — haben in ihrer Mehr⸗
Jjeit, berfammelt zu Neustadt a. H. am 29. März — einstim mig
inen Ausschuß (mit der Befugniß zur unbeschränkten Verstärkung
urch Kooptation) gewählt und beaufttagt: 1. sich in geeigneter
Weife mit der Jusfiizgesetzgebungs-Kommission des Reichstags zu
Zerlin in Verkehr zu seßen zum Zibeck der EErhaltung des Ge⸗
ichtsvollzieher-Instilus wenigstens in seinem jetzigen Bestande und
3. alle Gerichtsvollzieher in Deutschland auf beliebigen Wegen,
ramentlich auch mit Hilfe der Presse, hievon zu benachrichtigen
ind zum Beitritt, benehungsweise zur Theilnahme daran aufzu⸗
ordern. Der Ausschuß hesteht aus den Herren Gerichtsvollziehern
Beißmann in Bergzabern und Rettig und Brenner in Landaun.

—In Kaiserstautern stieß am Abend des 14. d.
im 10 ühr ein von Neustadt klommender Güterzug anweit der
5ztadt bei der Salingsmühle auf einen Rangirzug. Es wurden
nehrete Wagen zertruͤmmert und der Lokomotivführer und Hetzer
des Güterzuges heruntergeschleudert, ohne jedoch Schaden zu nehmen.
Die Passagiere des letzten von Ludwigshafen kommenden Personen⸗
ug mußten, da das Geleise nicht frei war, an der Salingsmühle
ussteigen und hatten danachdas Vergnügen einer halbstün⸗
zigen nächtlichen Promenade.

FWorms, 13. Aprtil. Unter aller Reserve will die „N.
W. Z.“ von einem Geruͤchte Alt nehmen, daß mit der kürzlich hier
zeländeten, gut gekleideten männlichen Leiche ein schweres Verbre⸗
hen im Zusammenhang stehen soll. Wie man uns mittheilt, sei
ser: Gelandete aus einer Ortschaft oberhalb Mannheim und dorten
vegen einer Liebesaffare gewaltsam ecträalt wotqen. Wie gesagt,
ehmen wir keine Verantwortung für diese Nachrtcht, doch mußzfie
einigermaßen begründet sein, da vor Kurzem ein Bruder des Ge⸗
andeten hier war, um die Ausgrabung der Leiche und eine noch⸗
nalige gerichtliche Obd crion zu veranlassen.

Bonn, 10. April. Die „Deutsche Reichsztg.“ erzählt:

In der letzten Sitzung des Polizeigerichts war eine junge Eng—
anderin als Zeugin erschienen. Als sie sich durch das Gedränge
nicht din Weg bahnen kannte, umfaßte sie Jemand aus dem Pubd⸗
ium und schob sie vor, wobei er, den Dank sihd selbst zuerten⸗
rend, d'ie Dame auf die Wange küßte, daß es klatschte. Diese
UIngebührlichkeit wurde vom Richter bemeikt und der Betreffende
ofort dorgefordett. Zwar wollte er der Dame nur durch das
B.dränge gehetfen haden und um dem Richter diese Manpulation
»orzumachen, umschlang er ñe noch zwei Mal. Drei Tage Haft,
delche er sogleich antreten mußte, trugen ihm seine Unziemlichkeiten
ein.
Bern, 13. April. Der Circus Rebeschly-Renz ist heute
urz vor Beginn der Abendvorstellung in Brand gerathen und bei
farlem Nordostwind binnen kurzer Zeit gänzlich vom Feuer zer,
tört worden.

Berlin, 183. * April. Der Kaiser fuhr heute zu dem
Feldmarschall Grafen v. Wrangel, um denselben zum Geburts⸗
age zu beglüdwünschen. Graf v. Wrangei ist heute in sein 92.
debensiahr eingetreten.
        <pb n="238" />
        (Was ist die Presse) Die Frage wurde von dem
Journalisten Wiener bei Gelegenheit eines jüngst in Wien in Folge
eines ceommunalen Anlasses abgehaltenen Zweckessens in Erwiderung
auf einen der Presse gewidmeten Toast humoristisch in folgender
Weise beantwortet: „Die Presse nehme im öffentlichen Lebea die

Stelle der Schwiegermutter ein. Alle fürchten, aber Niemand uen
sie. So lange sie Alles billige, fei sie geehrl, so bald sie aberz
tadeln anfange, hätte Alles nur einen Wunsch — der Teufel ho
die Schwiegermutter
Für die Redallion verantwortlich F. x. Deu e.
Aeyyß— in St. Ingbert
Frühjahrs⸗ und Sommer-Saison
rnwireactoffe
orester Desstno.
Auch werden nach VRauß alle Sorten Herrett?“
gefertigt.

r
Schuhmacher Artikel
sind auf's neue angekommen, als: Laufen-
burger Falszangen, Absatzeisen, Keil⸗ und
Schnitteifen, Bisenstecher, Cantensetzer, Spitz
tnochen, Leisthacken, Holzlöffel, Orthhefte
mit Schrauben, deutsche und englische
Aalen 2.

Dann seine Herrenschäfte in Vachet-,
Sethund-, Kitt⸗ und Kalbleder, mit und
ohne Besatz ꝛc. ꝛꝛ.
bei G. Linn.

3600 Stück eichen Stückholz sind zu
berkaufen. Näheres in der Expedition des
St. Ingberter Anzeigers.

Amitliche Beglanbigung bürgt für die Aechtheit.
* *
Bei heftigem Husten &amp; Brustschmerzen
hatte sich dieses Uebel nach Gebrauch von dlos einer Flasche rheinischen Trauben
Brust⸗Honigs*) (Fabrit W. U. Tlekenheimer in
— Mainæ) aus dem Verkaufs Depot des Herrn J. Schlichtinger n
* * Rosenheim bezogen, auffallend schnell wieder verloren, was de—
* S Wahrheit gemäß bezeugt.
vn Pfraundorf, Kal. Bezirksamt Rosenbeim (Oberbahern)
den 30. Maärz 1875. Fr. Ellmayer, Oekonon
Die Aechtheit obiger Unterschrift bestätigt:
Siegel der Gemeindeverwaltung Rfraundorf. Renauer,
— — Bürgermeister.
*) Allein ächt mit nebigem Fabrikstempel à Flasche 83, 19/3 und 1 Mar'
in St. Ingbert bei J. Friedrich, in Blieslastel bei Apotheker C. Richter (Löwen.
Apotheke).

Der dem Johann Echerff, Blechschmied
dahier gehörige, acht Dezimalen große
Pflanzaarten in den Großgärten gelegen ist
durch das unterfertigte Bureau unter vor—
theilhasten Bedingungen aus freier Handdzu
verlaufen.

Näheres auf dem Geschäfts- und Consulta⸗
sionzbüreau J. Boos zu St. Jugbert.
Geschaͤfts⸗Eröffnung.

Unterzeichneter beehrt sich hiermit anzu⸗
zeigen, daß er mit dem heutigen sein Ge⸗
schaft als —

4 in seinem elterlichen Hause
Bäcker errichtet hat, und bittet um
geneigte Kundschaft.

St. Ingbert, 18. April 1875.
— Jofeph Uhl.

ein im Miühlnhal gelegener, ohn⸗
gefähr 8 Morgen u. 15 Ruthen großer
Acker, — Eigenthum der Gebrüder Dörr
—nist unter guten Conditionen sowohl im
Ganzen als auch parzellenweise zu verpach

ten durch J. Roos Geschäftsagent zu
— — —

Geschaͤfts⸗Eröffnnng.

Der Unterzeichnete beehrt sich erg. anzu—
zeigen, daß er sich als

Einziges Lager in der Pfalz
der
Pianoforte-Fabriikftf
von
Rid. Ibaceh Sobn in Barmen,
der ältesten und groößten Wistdeutschtands, gegründet 1794.
Sie liefert alle Sorten Flügel und Pianinos nach den neuäesten, bestb.
währtesten Constructionen, in höchster Vollendung und jedem Klima augemessen.
Gearantie ß Jahre. —
Preis Medaillen: Rachen 1848, Düsseldorf 1832, London 1862,
Aiona 1889 Wien 1873. J
Das Lager befindet sich in dem Hause des Herrn Karl
Schwarz, gegenüber der Fruchthalle in Kaiserslautern.

hier etablirt hat und alle in dieses Ge⸗
schaft einschlagenden Arbeiten, feine, in ele
ganter Fagon, wie auch ordinäre, für
Herren und Damen, anfertigt und bittet
um geneigten Zuspruch.

Alex. Hirt,

au; Saargemünd,
wohnhaft im Hause des Schuhmacher, Haucdk

auf'a Hobels.
(Consumverein

— — — — — —

— — — —

Agenten-Goesuch
Zum Absatz eines leicht und über—
all verkäuflichen Arti kel, wozu keine
aufmännischen Kenntnisse nöthig sind,
werden Agenten gegen hohe Provision
gesucht. Franco-Offerten unter O. B.
75 besorgt die Exp. d. Bl. (H.OIC(67.)

Feuerwehr⸗ Monta
arl Engdel.

— ⏑
Mãi
VFür IXEV
Bei Kramer? qo. in Leipzig erscheinte
Die
ATbDEtSStu D,
des St. Ingberter Eisenwerks.

Die Lieferung eines monatlichen Quan
sums von ca. 70 Ctr. Kornkleien J. Qua—
lität soll für die Folge auf dem Submis⸗
fionswege vergeben werden. Lieferungs⸗
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24. Liues jeden Monats hier eireichen, au
welchem Taͤge dieselben gleich eitig mit den
Sudmissionen auf Korn⸗ und Weißmehl
eröffnet werden⸗
Si. Ingberter Eisenw. den 15. Ap:il 1875.

Gebr. Kraemer.
Aciuer Seßkartoffel

— 2—

Zeitschrift in Monatsheften für leichte elo⸗
weibliche Arbeiten. enthaltend neue

tigebmnstor in brittantem hunt-
farbondruek ausgeführt, sowie Ha⸗
telr und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
stickerei, Weißnähterei, Waffel- und Strid-
arbeit, Perlhätkelei .

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nur . Sgr. — 6 Xr. rh — 10Xx.
yee Die Doppelausgabe kostet datß

oppelte.

Die einfache Ausgabe enthält abwech⸗
selnd einen Monat Slickmuster. deu antern
Hätel⸗ Filet⸗ x. Muster. Die Doppel-
ausgabe enthält in jedem Monat Beideg

Man abonnirt zu Jeder Zeit anf
je drei Hefte einer beuͤebigen Ausgabe
e allen Buchhandlungen und Poh an-⸗
stalten.
l. Qualität hat zu de rkaufen,
Fuct 8, Straßenwä rter von bitt.
Redaction,

Ull

beziehen durch alle Buchh anol.

Drüuck und Verlag von F. X. Demetz in St Ingorert.
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2 78B 7 oBRB 7 53223333

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5 2 — 4

253833555533357

55 325 —— —

* * 2*58 3* 382
223 A——
225, 385325 228
—A —— 258

S2. 2.* * 2

—X 2 22335

3535533 2583

3553735.32353388
22 5333335 —
33 —332588
55—35238 A—
— —8 3323*
—— 3355
57 8 5833 35283
8*
3323353833
3373583353
8353358
25333 353338* *
552333 233333
α 52ẽ?3338 38
—A * 232
— 75733333838
533 33
—25255232339223
55333353333 83
—33333335353—
235 25522

— S622. 2 23382
2335333 3575 2338333338
* * 2 . *
55588*3 3 532358*8
e e 3
82 Mä 32 8 2.
3 *»2553833 53 3377232758 5
2. 58
s 332333
3 32 23 32 *523 3*5333533383
— ———— 3 2253823223 2
8 2.,28 2 2 — 7 3 5.
2555 3525 2323255 *588
* *8 *5 2* 8
2273522 2 3232 2852238
215258 IS3z—e 5533832 55 —3235
N * 25352395 *225* X — 22 8
3 53353 55353 57 58 —A
—2 — * —ä — 53 15
1*828 7 72 —A 26863 I
73 2235 53353532383.
22852835 2 * 32525335873
33282—332833 E373883
2 G* z325*3 25533 —5588 —F
2 55523583 28323522333
223233 * 25 225325—233 7555
525 78* —A —2 — 2* * 22 2
z53355 —8 53238335
7 3 7 —2 38323323
—A 2 2 22 3722
2**33 2 — 27 —7c428
—— 5 52. 5* 2333 —
— 12 s523528
2* * 73233333
—— —— — . 2., 35 3— 322382

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532357 a2
* *282* 9 882802 *35388
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53935533 35
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— 3282*253883 ——
2* 883* *27 s53 55332 33228623853
5323233 8833338 55
v 2* 3 25 * —2333523 ——— ẽ
25.3 3 538 52323* 38533833
——— 8238 523383838* —A ——— 3233855
7 — — ——— * * *523 253357
22538s5232 83532 —— 83223553 2233532
2333882 335 283 35533835*23 333*8
282 3. 52 532328 7157 3333533 32325233 3
53282. *5 „ 598 73 322385 55 322553528 57
—AV 32352 — 3 — X 58 *22 2 22
23 8* 8 33538 28 26 55333358225
537 5537 328 *25 5538 * 533*23
A 3 525358258 2553537 Sc282*823
2838 3533335 8 253333353233
25288223* 725333883758 2537 A—— —8
55 25 2 5 2 * —8 —2— — 5375
353335557 2332338373 —
2* 33272 2 28 3823 288 3— 5333 233333
*2312 3 68 . F *23 —A 3 2332
285 2* . 2260 2 23 52 32 5 335
— 5873332 3225 333838
* Z 22282 — 5233 35237 2*88 *23532333853
27335 252 3522 3 25753 332338*
2532353— 283 77235 13353335238 **
53323 3328 —A 23.82383 28533388
25* 22—22738 3335755 53 7 —— —
23 25355735855 333555 553*
553333 123533533335238 2338
3533333533353
*5— 573265

—22

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        <pb n="241" />
        ol. Inaberter Anzeiget
St. Ingberker Anzeiger.

—— — — —

der St. In derter Anzeigec (und das mit dem Haugdtblatte oerdundene Usiterhaltunzsblatt, mit der Dienztagt⸗, Donnerstagz⸗ and Sonuta
anmmer erscheint woöcheatlin wiernal: Di ustaag. Donnerstag, 51 1staag uad Sanatag. Ap⸗aanemeitspreis vierteliährig 42 sterzr. der
1Mark 2) R. Bfii. Anzeigen werden mit 4 Arzr. die dreiipaltige Zeile Blattschrikt oder deren Raum derechnet.
/2 T 55 76 4
M 61 Die ustag, den 20. Noeril
— — —
D Jeich. in diesem Jahre in Landau abgehalten und es ist dafür der
Dentsches ANeich 15. August ausersehen. Wie wir hoͤren, hat sich bereins ein Comite
zebildet, daß die Beschaffung von Quartieren, von geigneten
dokalitäten für die Versammlung u. s. w. zu besorgen hat.
.Haßloch, 15. April. Die Kaͤlle der letzten und vor⸗
ehten Nacht hat hier wieder großen Schaden angerichtet. Die
Aprikosen find größtentheils, wenn nicht sämmtlich erfroren. Auch
der junge Hlee, die Wiesen und namentlich die Gerste haben schwer
gelitten. Der Futterman-el scheint hier chtonisch werden XE
Unsere geringeren Viebbesitzer wissen si h bald nicht mehr zu helfen.
— Zum Gluck sind die Wingert und d'e anderrn Obsibdum, noch
zurück, so daß der Frost d'esen bis jetzt wenig geschadet hat. J

f Die Kuseler Ztg.“ schreibt unterm 18 Apru Vor⸗
gestern wurden in den Steinbrüchen zu Rammelsbach 2 Arveiler
durch herabstürzendes Felswerk so bedeutend verletzt, daß einer der⸗
selben bereits gestorben ist.

FDer ‚Pirm. A.“ berichtet aus Pirmasens, 12. April:

Im h'ecsigen städtischen Krankenhause wurde gestern ein Mordanfall
oerübt, der aber glücklicherweise keine schlimmen Folgen hatte.
Ein schon sert einer Reihe von Jahren in obiger Anstalt lebender,
uun 80 Jahre alter und wohl nicht mehr sehr zurechnungsfähiger
Pfründner, St., hatte, weil er sich nicht aufmertsam genug be—⸗
jandelt wähnte, schon seit längerer Zeit einen Grol gegen den
Spitalpfleger E. genährt, der juletzt in tödtlichen Haß überging.
Schon w'ederholt hatte St. Drohungen gegen E. ausgestoßen, und
als gestern wieder einmal sein Zorn zum Ausbruch kam, erfazte
er ein Tischmesser und stieß es dem Verhaßten in die Seite. Aber
die von dem kraftlosen Arme des allersschwachen Greises geführie,
ungeeignete Waffe konnte nar die Kleider durchdringen und unbe
deutend die Haut verlezen. Nach dem Allemale vernommen, be⸗
dauerle der Alle nur, den Gedaßen nicht ganz todtgestochen zu
haben.
Nan meldet Von der Maxbahn, 16. April: Nachdem
sich in Maikammer vorgestern ein. Mann, der schon stark in den
bOer Jahren war, wie mun glaubt aus Lehensüberdruß, erhängt,
hört man soeben, daß auch in Venningen gestern ein Schuhmacher
auf dieselbe Weise seinem Leben ein Euͤde gemacht hat.

F Koͤln, 18. April. Die „Koͤln. 3.“ schreibt: Die Kaiser⸗
glocke wird erst gegen Ende dieses Monats hier eintreffen, da das
mit derselben befrachtete Schiff unterwegs an den größeren Städten
anlegt, damit die Einwohner der letzteren sich das Meisterwert auch
beschauen können. Hier fängt man an, Vorlehrungen zu treffen,
um die Ankunft der Gloce festlich zu begehen; so bereitet die
Vhilharmonische Gesellichaft die Aufführung von Romberg's „Lied
von der Glocke“ vor.

7 Wie enorm der Waarenumsatz in dem belaunten Berliner
Tonfeltonszeschäft von Nudolph Hertzoz ist, geht aus folgender
Thatsache herbor. In diesem Frühjahr erhielt jeder Käufer von
den Hertzog'schen Verkaufshallen einen Strohhut zum Geschenk —
in vorigen Jahte war es ein Fäher — allein plözlich wurde der
Freigebigleit ein Ziel gesetzt, denn es sielli⸗ sich heraus, daß der
Borrath erschöpft war. Die Ferma halte in wenig Tagen 20,000
düte verschenkt und sah sich geuditigt, per Telegtammn Sen ⸗
dungen zu hestellen.

München, 16. April. Sicherem Vernehmen nach sind in
Folge höherer Anordnung bis auf Weiteres Beurlaubungen weder
von Offizieren noch von Mann chaften mihr vorzunehmen. (Wird
zurch Nachricht München, 18. ds., als Ente bezeichnel.)

Wiesbaden, 18. April. Kaiser Wilhelm traf heute Vor—⸗
mittag hier ein und fuhr unter den Hochrufen einer zahlreich her⸗
zeigeströmten Volksmenge nach dem Schloß. Die Stadt ist fest⸗
ich geschmückt.
Frankreich

„Bien Publik“ bringt die abenteunerliche Nachricht, daß die
Konapartisten im Verein mit Flüchtlingen von dir Commune
eine Expedition gegen Franlielch vorbereiten; der Sammelplatz sei
Santander, wo Bazaine das Commando übernehmen werde, um
in Sables d'Orlonne zu landen, welche Stadt bekanntlich sehr
„onapartistisch ist. Dieses Gerücht ist wohl aus der (gleichfalis
aictt sehr glaublichen Ansicht emstanden, daß Baza'né sich in
dondon befinde, um Waffen für die Madrider Regierung zu laufen.

Paris, 16. April. Die offiziöse Agentur, Havas“ schreibt:
Die Berliner Nachricht, daß die französische Regierung mit der
BZervollständigung der Cadres beschäftigt sei, embehrt jeder Be—
zründung. Die Cadres werden im Gegentheil reduciri werden.
stach dem alten Gesttz zählt das Regiment effekniv 8 Bataillone
u 6 Compagnien, nebst drei Depotcompagnien, also kommen 21
rcompagnien auf das Regiment. Das neue Regiment wird also
3 Compagnien weniger haben, als das alte. Da nun die Zahl
zet Offiziere für jede Compagn'e nicht geändert ist, so geht daraus
jervor, daß die Cadres erheblich verringert sind.

Italien.

Rom, 18. April. Die „Agencia Stefani“ meldet aus
Peapel: Der deuische Gesandte, Herr v. Keudell, wird morgen
mer erwartet. Derselbe überbring“ ein eigenhändiges Schreiben
des Deutschen Kaisers an Viclor Emanuel. Ein Hofwürdenträger
wird Herrn v. Keudell am Bahnhofe erwarten, der denselben Tag
noch vom Könige empfangen wierd. (Das Schreiven des Kaisers
drückt, wie man hört, das Bedauern aus, daß er, sehr gegen seiner
Willen, durch Gesundheitsrücksichten immer noch verhindert sei, dem
Nönig Vickor Emanuel seinen Gegeabesuch abzustalten, und soll
zuugleich in freundlichster Weije des neulichen Besuchs des Kaisers
Franz Joseph gedenken, von dem Kaiser Wilhelm wünscht, daß er
die Bande der Freundschaft zwischen den Herrschern von Oester
reich und Italien befestiuen möge.)

Bermispqhues.

*St. Ingbert, 19. April. Gesiern Abend hatten wir in
den Krämer'schen Waldungen im Distrikt Lisischeid einen Wald
vrand, jedoch wurde dem Weiterumsichgreifen des Feuers bald
kinhalt gethan, dessen ungeachtet hat aber immerhin eine Aupflanzung
don jungen Buchen beträchtlichen Schaden erlitien. Ein anderer Wald
diand ist an demselben Tage in den Staatswaldungen bdei Rohr⸗
hach zu verzeichnen. Aehnliche Brände hatten bei Saarbrüdken im
dorsid strikt Schanze berg und dem Gemeindewald von Gersheim
in demselben Tage (18. April) statt. — Wah'scheinlich ist die
Roße Dürre des Laubes und ein unveranwortlicher Leiastsinn
cchuld an diesen Bränden.

FLaudau, 19. April. In Klingenmünster ereignete sich
am Samstag ein sehr bedauerlicher Unglücsfall. Eine eist kürzlich
aus Amerika zurückgelehrte Frau, Namens Nikolaus, fand beim
Ausräumen eines Schrankes einen ihrem Manne gehörenden Re—
bolber und zeigte denselben dem Klingenmünsterer Bürger Zundel.
dessen Haus erst kürzlieg abgebrannt ist und den Nikolaus auf⸗
denemmen hatte. Zundel nahm den Revolver in d'e Hand, ke
nahm sich jedoch so ungeschickt, daß sich derselbe entlud und die
dugel der Frau Nitolaus in den Leib drang. Nach Aussage dee
dehandelnden Arztes ist Hoffnung vorhanden, die Frau am Leben
uu erhalten. Eilbote.)

Der Verbandstag der pfälz. freiwelligen Feuerwehren wird

Dienstes-Nachrichten.
Die Pfarrei Ilbesheim wnrde dem Pfarrer Mühl hänser in
Fossenstein verliehen.
—ine besondere Beachtung
verdient die im heutigen Blatte befindliche Annonce des Hauses
S. Sachks u. Co. in Ham burg, das uns wegen prompter
und aufmersamer Bedienung seiner Juteressenten auf's
Anaelegentlichste empfoblen wird.
'’,
— — — —
Fur die Redaktion verantwortlich F. x. Deue
        <pb n="242" />
        O ———*

Tum Guoksversuoho
durch ihre soliden und vortheilhaften
Einrichtungen ganz besonders geeignet
ist die vom Staate genehmigte und
garantirte Hamburger Geldver⸗
loosung

375,000 Reichsmark
de 218,750 Gulden
evenl. als Hauptgewinn

sowie speziell Gewinne von Reichsmark
230,000 — 125,000 — 80,000
—60,000 —- 50,000 — 40,000
— 36,000 — 32 30,000 —
246000 2 4 20.,000 —
18,000 — 8 a4 15,000 —
—
— 34 a 6000 - 5 4 4800
40 a 4900 - 3 2 3600
203 a4 2400 —- 5 2 1800
1500 — 412 4 1200 — 512
1600 — 597 4300 etc. etc. ete.
bietet dieselbe in ihrer Gesammtiheit
und verdient schon deßhalb den Vorzuag
vot vielen ähnlichen, weil 42., 500
Loose, d. i. weil über die Hälfte der
Gesammtzahl, im Lause der 7 Abthe il⸗
ungen resp. innerhalb einiger Nonate
mit Gewiunnen erscheinen
müssen.

Ganz besonders hervorgehoben zu
werden verdient, daß der Staat s
wohl die Ziehungen, die öffentlich
stattfinden beauffichtigen läßt, alo
huch die Auszahlung der Gewinne
garantirt, so daß den Juteressenten
die unbedingteste Sicherheit geboten,
wie es bei keinem Privatunterneh⸗
men der Fall ist.

Zu der amilich festgestellten ersten
Ziehung kosten:

Ganze Original Loose 6 NRim.
oder 83 fl 80 kr.
Halbe OriginalLoose 3 Rium

pder 1fi 453 kr. ii
Viertel Orig Loose Au Rm.

oder 38 kr.

Gegen Einsendung des Betrages (die
am Bequemsten durch Postan weisung
eifolgi) oder gegen Postvorschuß wer
den die mit dem Staatswappen ver—
sehenen Original Loose von uns
versondt und dier amtlichen Pläne
gratis beigefügt.

VBei der Raͤhe der Ziehung er
suchen wir alle diejenigen, die diese
gunstige Gelegenheit zu einem so⸗
den Gluͤcksversuche wahrnehmen
und Loose aus unserm vom Glücke
begüuftigten Debit beziehen wollen,
uns ihre geneigten Aufträge —XX
jeden falls aber vor dem

18. Mai d. J.
zugehen zu lassen und werden wir
oc vbisher bestrebt sein, das Ver⸗
trauen unserer Interessenten durch
die aufmerksamste Bedienung zu
rechtfertigen. Die amtlichen Gewinu⸗
listen —e— wir unaufgefordert
prompt nach der Ziehung und erfolgi
die Auszahlung der Gewinne unter
Staatsgarantie sofort nach Entschei⸗
dung· 8. Backs u. Co-

Staats⸗Effekte n Handlung
im Hamburg-

Hausversteigerung.

Samstag den 24. RÄeril 1875, Nach
mittags 3 Uhr, zu St. Ingbert bei Heinrich
Schmirt läßt der kgl. Notar Herr Heinrich
Horn in Dürkheim wehnhaft, sein zu St
Ingbert an der Haupistraße stehendes, zwei
floͤdiges Wohnhaus mit 10 Zimmern.
aroßen Felsenkellern, Waschküche, Stallung.
Hofraum und Garten auf langjahrige Zihl
armine in Eigenthum versteigern.

St. Ingbert, 15. April 1875.

Sauer, k. Notar.

Fortbildungsschule.

Der Unterricht für das Sommer
semester der Fortbildungsschule nimm
bis Samstag den 24. d. M., Abende
sieben Uhr, seinen Anfang.

Als wöchentliche Unterrichtszeit ist
zestgesetzt: Mittwoch- und Samftag—
Abend von 7 bis 9 Uhr und Sonn—
tag⸗Morqen von halb 8 bis halb 10
'Uhr. Hier sei auch öffentlich de—
Verwaltung des hiesigen Vorschnuß
Vereins besten Dank ausgedrückt fü—
das Geschenk von 25 fl., welches de
Fortbildungsschule zur Anschaffung ve
Preisen gemacht wurde.

St. Ingbert, den 19. April.

Das Bürgermeisteramt
Custer.

Mobilienversteigerung.

Minwoch den 28. April näcsthin Nadh ⸗
mittags 2 Uhr zu St. Ingbert im Hause
der Wittwe Wagner in der Oberstadt
tassen der Witiwer und die Erben der zu
Si. Ingbert verlebten Anna Stolz lebend
Edefrau von Nicolaus Abel Berqmann
daselbst, die zur Gütergemeinschaft. welcht
wischen den genanrien Eheleuten Abel be⸗
standen, sowie zum Nachlaß der Verlebten
gehörigen Mobiliargegenständen, abtheilungs;
halber auf Credit versteigern, worunter
namentlich:

1 Ofen, 1 Uhr, Küchengeschirr, Vetten

Weißzeug, Frauenkleider und XX

Hausgerathichaften.

St. Ingbert, den 19. April 1875.

Mobiliarversteigerung.

Montag den 3. Mai l. J. des Nach
mittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert aui
der Obermühle, läßt Müller Georg
Som merfeld von da öffentlich auf Credii
versteigern:

J Fassel, 4 junge Odchsen, 6 Kühe, 3

Rinder und 1000 CEtr. gute Eß- urd

Setzkartoffeln.

Bis zum Versteigerungskage merden die
Kartoffein auch in gröͤßeren Quantitäten
mis freier Hand kauflich abgegeben.

Aus Auftrag
. Becehthobd.,
Geschäftsagent.

3 nah⸗ J ß 3 hat noch
gelegene Acker tücke verpachten
51 3)] Joh. Hofmann se
3 Belodnung demjenigen, de
9 Thlr. mir Auskunft zu gerend
mag, wer mie am Sonrtag Morgen mein
grauen Hühnerbund geschossen hal.
ie. Rodenbuselba

Fin anftändiger JZunge,
der das
Friseur-und Barbiergescha
crlernen will, kann unter sehr güustigen
dingungen in die Lehre treten
bei

Joh. Weirich, Coiffeur.
GConsumvérein
des St. Ingberter Eisenwert
Die Lieferung eines monatlichen Qu—
ums von ca. 70 CEtr. Kornfleien J. O.
linät soll für d'e Folge auf dem Subdr
sionswege vergeben werden. Lief run
qust ge wollen Ihre Offerte cefl. bis
24. kwes jeden Monais hier e nreichen.
velchem Toͤge dieelben gleich eitig mut
Sudmissioren auf Korn⸗ nund We'kr
röffnet werden.
St. Ingberter Eisenw. den 15. Ap il —18
Gebr. Kraemer.

Geschäfts-Empfehlung.

Einem verehrten hiesigen und auswär—
tigen Publikum mache andurch dee ergebenste
Anzeige, deß ich d'e, von meinem Vater
sfruner vetriebene Schreinerei, in dessen
Haufe in der Blieskasteler Straße in der⸗
selben Art und Wesse ernger'chtet und fort,
führ⸗n werde, und bitte das demselben ge—
schentkte Vertrauen auch auf mich übertragen
zu wollen. [13)]

irινgιν.

Ein im Mühlenthal geleneuer.
zefäüht 3 Morgen u. 15 Ru'shen
der, — Cigenthum dir Gebrüder De
— ist unter guten Conditionen sowohi
Ganzen als auch parzell uwe se zu ver—
ten durch J. Roos Geschäftsagent
St. Ingbert.

Verkauf
——
er Kesselschmiede
au Ld vigsha sen a- Rh.
Die dehier am Rangirbahnhofe, auf
Mundenteimer Gemarkung gelegene Kessel
schmiede des Andreas Loos, sammt
dem daneben stehenden, neuerbauten. zwei—
shöckigen Wohnhause mit Stallung, Scheuer,
Garten, Hofraum und allen Zubehörden,
zas Ganze auf einer Fläctte von 21 Dez.
ist unter sehr günstisen Bedingungen mil
id ohne Werkzeng zu verlaufen.
Gs ist hiereinem tuchtigen Fachm nne
Gelegenbeit geboten, sich ein sehr reniables
Geschaft zu erwerben, um so mehr, als e⸗
das einzige d rart'ge Geschäft her, in 9 nker
„A dund Umgegend ist. Schottische Ballonmützen
Einige K d hat zu ver⸗ Nuaͤheres bei dem Unterzeichneten Idas eueste in Sommenmu zen
anne Kuhdung enobbidebesn. den 18. ApteIb⁊5. Sammet⸗Jockeymützen
Jakob Kraemer, Dotemple. für Knaben, neu angekommen de
Shneider in Hirteneck. Geschafismanv. EE
Fedacnon Drma und Veriag von g. X. Demes in St Inuoti.
        <pb n="243" />
        — 2 J *
5s —zes * 5855 5555 33 3833585 73366
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————— 02 3243535
7— 3 — —2 — ——— 22 —— 27
* 25 8235 —
8 4 2 A8* 3* — 3 2
* 82S718s 53 532 837 582
72 — —A 2. * 522 55 38 * 7
* 72 * 53 * — 2*87 ã —2 2
2 — —— 53 3 2* 2252
2 82 2—2—2. 57222 522 *
22 2 3 3 8 —5 25833 525 5
1 2. 3 2.23 8 —A ——
2 2 * — S. *· 2 5 2722327 32722— 52
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33. 25 5 322* 237—5388222 2 225
—A 22 w 60 5.3 *52—2. 3 5*
3.v3 —— 3 2358550 3312 — 1,12 55
3.3 — 535322.* 5852 2 533823
*8223 25 —— 23223
522322823 558 * 2 223 32 *⁊ — —2 —5
253 33582 223 557 63 7528 —123
—37 32 23525582 2533522 —4 — . 3
— — — 3832* 532 2 2 5 .—8* — 52
232 * — * —e— —— 3 5 *
232538 3 25355 23 3 2 ã 2.3 37
*27 —s3 2.2 232. *x 52 3 2 — I 3 32—
738335—293355 —3335 2——33 53323 23 38
z 23333—3 5 ——— 33 —-3 2
324— — 2 2237* 225 ;XX 57 53 57 7
233 248 —3360 —323 53353 38
338 A 5z2523 428 2*. . 2 25 2233 2* v⸗
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5323353 132325 35 535—5355— *5633323 3
558 2528 533 5 2. A. 3 *233. 5 2 57
z3*83533 33 23* 2183785 435583 *4.
5. 5.7* 527 22 38 — * 83 33—532 *
* . 2843 *31223387 53555 52
1837 —* 2 22* I 2 22 53. 5
— 23 2 3. *77 3. 2* . 28
— 8 2 265* — 2.*8 22 * —J
* * *8 3 2. 2 — —
37 85 2 22 38 352 232. 2282 58
2332* 3 252 255 32353 52527 32. *8 S. *
328 55 5327 553 733 33355 325355838 *8
2. — 2 25 28 8 — 2*
22 2 237 35 53558 3233335 22

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        St. Ingberker Anzei
Ingberker Anzeiger.

Der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauotdlatte verbuadene Uitergaltungzsblatt,. mit der Diendtags⸗, Donnerstags⸗ and Sonnta
Kummer erscheint wöchentlich viermal: Dinstag, Donner stag, Samstag uad Synatag. Abonnementspreis vierteljiährig 42 Krir. eder
1 Maͤrk 20 R.Pfa. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattscheift oder deren Raum berechnet.
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/⸗
M 62 Dounnerstag, den 22. April

In Folge des strengen Winters und dadurch enstandenen Futter⸗
mangels ist unter den Rehen die Dünndarmentzündung aufgetreten.
München, 19. April. Der General Frhr. v. Pranckh wurde In den hiesigen Forsten hat man schon vielfach todte Thiere ge—
„ei seinem Rücktritt vom bayer. Kriegsministerum vom Kaiser Wil- iunden.
helm durch Verleihung des Emaillebandes zum rothen Adlerorden F Speier, 19. April. Die Bierbrauerei zum Schwanen
J. Klasse ausgezeichnet. nebst Keller und Inventar sammt ellen Vorräthen ist um den
Berlin, 18. April. Mit dem 1. Mai d. J. tritt be. Preis von 50,000 fl. an einen Bierbrauer aus Offenbach am Main
tanntlich das Gesetz über Markenschutz vom 80. Nov. v. J. in derkauft worden.
Kraft. Es liegt selbstverständlich im Interesse der Gewerbetreiben⸗ F In Bergzabern ist die Gründung eines Verschönerungs—
den, welche von den Vortheilen dieses Gesetzes Gebrauch machen dereins im Werke.
wollen, die Anmeldungen ihrer Waarenzeichnungen sobald als München, 17. April. Im Interesse der Betbeiligten
möglich zu bewirken, da die zuerst angemeldete Marke das Vorrecht möchten wir wiederholt darauf aufmerlsam machen, daß die Pen—
hat. Nach 89 des Gesetzes läuft allerdings die Frist für die sionsgesuche der durch ingere Dienstbeschädigung (im letzten Kriege)
Anmeldung der Marken, welche landesgesetzlich geschützt sind, und invalid gewordener Mannschast, wenn dieselben noch Berüchsichüg—
hon solchen, welche bis Anfang 1875 im Verkehr allgemein als ung finden sollen, längstens bis zum 20. des kommenden Monats
dennzeichen der Waare eines bestimmten Gewerbetreibenden gegol- Mai eingereicht sein müssen.
sen haben, bis zun 1. October 1875; um Weiterungen und F München, 17. April. Dem Kommandirerden des 15.
wentuel Nachtheile zu vermeiden, ist aber auch bezüglich dieser deutschen Armeekorps, preuß. General der Infanterie v. Fransecky,
Marken die möͤglichst frühe Anmeldung zu empfehlen. Nach 89 20 wurde aus Anlaß seines 50-jährigen Dienst:Jabilänms von Konig
des Gesetzes wird der Markenschutz auch den Gewerbetreibeuden Ludwig das Kommandeurkreuz des Mitlitär⸗Max-Joseph-Ordens
auswärtiger Staaten oder den inländischen, deren Handelsnieder- »erliehen.
lassung im Auslande sich befindet, gewährt, wenn der Anmeldende 7 Das Mannh. Journ. schreibt: „Mit der Stadt Mannheim
ich der Gerichtsbarkeit des Leipziger Handelsgerichts unterwirft und bewerben sich ia der Nachbarschaft auch Karlsruhe und Darmfiadt
zugleich nachweist, daz die angemeldete Marke in dem fremden um eine Filiale der Deutschen Reichsbauk. Veide Konkurrenten —
Staate geschützt ist, vorausgesetzt natürlich, daz in dem fremden ohne bemerkenswerthen eigenen Handel — haben das einzige Prä⸗
Staute den deutschen Waarenzeichen ein gleicher Schutz. gewährt dikat zu ihren Gunsten aufzuweisen daß sie Residenzen sind. Wir
vird. Nach den bestehenden Verträgen wird der Markenschutz ge- wissen nicht, wie schwer das in den Augen der Deutschen Reichs—
währt den Gewerbetreibenden folgender Staaten: Frankreich, Enge regierung wiegt.
sand, Italien, Nordamerika, Oesterreich, Portugal, Rußland, F Reutlingen, 15. April. Die höchste Leistung, die je
Schweden, Norwegen und Schweiz. Den Juteresseaten wird zur ein Feuerwehrmann im Feuerwehrdienst vollbracht hat, wurde bei
Belehrung über alle einschlägigen Fragen und Formalitäten die der letzten Fenerwehrprobe letzten Sonntag hier ausgeführt. Die
Schrift von Dr. Landaraf in Stuttgart, über das deutsche Reichs- diesige Feuerwehr besitzt seit neuerer Zeit eine Magirus'sche Schieb⸗
gesetz, betreffend Markenschutz empfohlen. eiter, die durch einen einfachen Mechanismus, stehend, bis zu einer
Berlin, 20. April. Die officiöse „Nordd. Allg. Ztg.“ Höhe von etlichen 70 Fuß durch Auseinanderschieben verlängert
»espricht anerkennend die Wahlen der elsaß-lothringischen Bezirks- verden kang. An dieser Leiter üben sich nun gegenwärtig unsere
rage zu dem nächstens zusammentretenden Landesausschusse, welche Steiger ein. Das Gartenthor, erliche 80 Fuß hoch, wurde zur
überwiegend im Sinne eines maßvollen, auf die Förderung der Probe best mmt. Die Leiter wurde angefahren, durch Karbel⸗
Landesinteressen gerichteten Bestrebens ausgefallen seien. xehungen so verläugert, daß sie endlich die Höhe am Thurm von
Fraukreich 70 Fuß erreichte. Nun stieg ein Feuerwehrmann mit einer Ein—
Paris, 19. April. Große Theilnahme findet in ganz zängleiter auf der Achsel auf der Schiebleuer in die Höhe. An
Feankreich der Tod zweier Luftschiffec, Spinelli und Sivel, welche den letzten Sprossen angekommen, wendete er sich um und suchte
in dem Ballon Zenith vor einigen Tagen in einer Höhe von etwa seine Einhängleter in ein Fenster des obersten Stockes, der ein
bis 8000 Meiern erstickt sind. Der dritte Naturforscher, welcher paar Fuß an dem Thurme vorsteht, eirzuhängen Als Dies ge—
nit aufstieg, Tissardier, war zwar auch eine Zeitlang besinnungs schehen, schwang er sich von seineim schwindelnden Standpuntt auf
los, allein er kam wieder zu sich, als der Ballon saak und wurde die frei in die Luft hängende Leiter und slieg endlich von dersel⸗
gerettet. Er berichtet, er habe auf einmal gesehen, wie seinen ben durch das Feuster in die oben befindliche Wohnung ein.
Freunden das Blut aus Mund und Nase gedrungen sei, aber er
jabe diese Erscheinung für nicht bedenklich gehalten. Bei einer Das Tinsangen Toödien und den Verfauf von Vogen den
höhe von 8000 Metern verlor er selbst die Besinnung, weßwegen D die k. dnetuufhen onelu beir)
er nicht angeben kann, wie hoch sie eigentlich in die Luft geftie— 3 125834 —
n e idu diheechscn dag, Im Namen Seiner Majestät des Königs.
ülenschnicht viel höher als 62. 8000 Meter in den Lusttaum 87 Die ungeachtet des in Fr. 4 des Kreis-Amtsblates pon
nindufdringen kann, denn er nicht den genügenden Vorrathe n Z veröffentlichten Regierungs -Ausschreibens obenbezeichneten
Sauerstoff mitnimmt und einathmet. Betreffes sich mehrenden Klagen über das Einfangen, Tödten und
— F den raut von epronn könnten nicht vorkommen, wenn der
W zu Art. 125 Abs. 7 des Polizeistrafgesetzbuches erlassenen Alser—
Zweibrücen, 21. April. Dem pf lzischen Gewerbe- höchsten Verordnung vom 4. Jun geß e en 1866
nseumsvereine sied weiter beigetreten : die Gemeinden Oberauer— Nr. 53) allenthalben der Vollzug gesihert würde. Diese Verord—
dach und Rambach mit dem statutenmäßigen Jahresbeitrage von aung isi daher alsbald durch die Ortsschelle win deme Bnee,
e 4 M., die Gemeinde Dellfeld mit einem Grundungsbe trage n allen Gemeinden verkünden zu lassen, daß, wer Vögel, deren
von 9 M. und 1 Person von Irheim mit einem Antheilscheme kinfangen, Tödten oder Verkauf durch dieselbe verboten ist, ein⸗
don 25 M. und dem statutenmäßigen Jahresbeitrage von 4 M. ängt, födtet oder verkauft, auf Grund der angeführten Gesetzes—
Die Einnehmer der Pfalz hatten in Kaiserslautern im lelle an Geld dis zu 1d Thalern oder mit haft die zu sechs Ta⸗
Hasthaus zum „Schwanen“ am 17. ds. eine Zusammenkunft, welche jen gestraft wird. Gegen alle Zuwiderhandlungen ist Slrafein⸗
5* dem geselligen Zweck die Gelegenheit bot, sich über berschie— chreitung zu veranlassen, und sind datzer die Polizeiorgane zur
dene die gemeinsamen Interesse berührenden Froagen zu berathen. mnachfich ichen Protokollirung der Kontraven'enten anzuhalten.
Man beabsichtigt, alllätzrlich eine solche Versammlung abzuhalten. Das gesammte Lehrerpersonal hat es sich ganz besonders an⸗
Die N. B-3 herichtet aus Neustadf. 17. avril: gelegen sein zu lossen. die Schuljugend auf das Verbet des Ei

Deutsches Reich.
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        an
ne ene — der Verordnung namhaft gemachlenj Im allgemeinen Interesse finden wir uns veraulaßt, auf d
perer, den 18. April 1873. im heutigen Blatte enthaltene Annonce des Hrn. eeede
Koniglich Baherische Regierung der Pfal — besonders hinzuweisen. Die augetun
diender des Innern jalz digten Originalloose konnen wir wegen der großen und zahlrei
raun. Gewinne bestens empfedlen, und läßt sich das genannte H 38
taun gelegen sein, alle Auftrage rasch und sorgfältig ranan an⸗
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Dienstag den 27. April Mittags
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Nächsten Sonntag den 25. d. M.
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Heinitz⸗ Dudweiler, Sulzbach, Friedrichs⸗
hal und Altenwald arbeitenden Berg'eute
derden bis kommenden
Sonntag den 25. April,
Nachmittags 3 Uhr
in der Bierbrauerei des Car! Gros zu
ner wichtigen Besprechung eingeladen.
vicolaus Dietrich.
Hyapposchafftsältester.

Ackerstͤcke 73*
I Ackerstücke aed
glegpe Joh. Hofmannu sen.

Friĩed rieh WVeigand
dils. 23 kr. ditto 2 Kilo. 16 kr. 1Kis—
8ter. Gemischtbrod 8 Kilo. 32 kr. 1 Pa⸗e
Weck 110 Gramm 2 kr. Spelzkern — fl
— kr. Dinkel — fl. — kr. Mischfrucht
5 fl. 06 kr. Rindfl. 1. Qual. 18 fr.?
Qual. 16 kr. Kalbfl. 16 kr. Hammelfl. 18
lr. Schweinefl. 18 kr. Butter 38 kr.
Pfußd.

Frucht,, Biod-, vleisch-Preise det Stad
Zweibrücken vom 22. April. Weizen
55fl. 45 kr. Korn 4 fl. 53 kr. Gerste
2reihige — fl. —tr. Gerste Kreihige — fl.
— ir., Spelz — il. — tr. Hifer 5 fl
2 kr. Kartoffeln 1fl. — kr. Heu 2 fl.“
18 kr. Strot 1fl. 30 kr. per Zentner.
Weißfhrod i2 Ko. 18 tr. Kornbrod 31

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im gluckliehsten Fall als höchster Gewinn der vom Staate genehmigten und garantirte—
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wenigen Monaten mit Gewinnen gezogen vwerden müssen.

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G0, oos 50.000 40, 000, 36, 000, 3 4 80, 000 24, 000, 2 a4 20, 000, 18, 000, 8 4 15,000, 9
i2 000, 12 4 10, 000, 34 4 6000, 5 a 4800, 40 3 4000, 8 3 3600, 203 4 2400, 5 4 1800
isdo, Mæ a 1200, 512 4 600, 12 a 360, 597 a 800. 4 4 240, 18. 800 a 131 ete. ete.

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23 * 522358 —— 223237 5322 ———— 5s06 32 S 55
55 * 5255338 2838257 555358 5 285 26
s * c —5 2 25 — — 2 —2
255 — 5 — — — — 22 — 8 8 8
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— 8 55355288 —— 757 335335 235 —
53 —* —22 —ẽ28 5 3 8 2.8 —E —— — 2c52322 3
25 2 dc0 —E —8 8 * * 822 535 —— — 533
58 5*2533*83 2 ẽ 24 2535385383 5535355 8323328
2 — Z * * 82 2 8 —X 5 —A * 22 252
22358 — 33z332358 22532 2* 38 — 525 52535 5*
— * * *52 23558 — 5 55 26
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A — 25 585 * 5— 752823 522 * 33 22533 233.
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* 2 8 ——— —2*: 2* 73 8 —282 2 3 337
351 — —— 257 22387 252387 —ãA—— — ——— ——— —
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525 2 —X ;332335 227553* 885 23 552—7338 8 3355 5 533
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— — 355*87 2 25 — —2 * — —— —
—A— 2535 z335633 533 332538 —
278 —— 3337 —A —— —
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M 63 Samstag, den 24. April 1875
—pü— r5me5
Deutsches NReich.

München, 21. April. Wie die „Südd. Presse“ aus guter
Quelle vernimmt, wird Generallieutenant v. Orff, Commandeur
zer ersten Division, mit der Führung des zweiten bayerischen
Irmeecorps an Maillingers Stelle betraut; an Stelle des in Pen—
jon tretenden Generals Dietl wird, demselben Blatte zufolge,
heneralmajor Horn, Brigadier in Mez, die Führung der vierten
didision übernehmen.

Berlhin, 20. April. Die offiziöse „Nordd. Allg. Zig.“
espricht anerkennend die Wahlen der elsaß-lothringischen Bejirks—
age zu dem nächstens zusammeniretenden Landesausschusse, welche
iberwiegend im Sinne eines maßvollen, auf die Förderung der
randesinteressen gerichteten Bestrebens ausgefallen seien.

Berlin, 20. April. Nach dem Inhalt des Schreibens,
oelches der deutsche Gesandte am ital'enischen Hofe dem Köonige
tilior Emanuel Seitens des Kaisers Wilhelm überbracht hat, ist
ie Reise des Letzteren nach Italien noch nicht aufgegeben. Wie
nan erfährt, ist vor der Abfahrt des Kaisers nach Wiesbaden eine
disposition dahin getroffen worden, daß die Reise des Kaisers als—
jald nach dem Besuch des Königs von Schweden, also in der
nitten Maiwoche, erfolgen und Ober-Italien zum Ziele haben
olle. Es ist indessen nur ein durzer Aufenthalthalt in Aussicht
jenommen, und würde der Kaiser dann direkt sich nach Ems; bes
jeben. Auf Grund dieser Plane sind denn auch bereits bestimmte
Anordnungen an die Hofämter ergangen, über d'e Begleitung ꝛc.
iber noch Nichts festgesetzt. Ob und wie weit diese Projekte zur
Ausführung gelangen können, muß sich noch zeigen. In Ems
rifft bekanntlich der Kaiser noch mit dem Kaiser von Rußland
usjammen. Auch von einer kurzen Zusammenkunft der beiden
daiser mit dem Kaiser von Oesterreich in Ems ist die Rede.

Der „Magd. Ztg.“ schreibt man hier: Mehrere in den
etzlen Tagen aus Paris hier angekommene Deutsche, darunter der
——
iiß der französischen Zustände und des französischen National—
Tharakters Niemand bezweiseln wird, versichern übereinstimmend,

ein Mensch denke augenblicklich in Paris an einen nahe bevorsten
den Krieg oder wünsche den Ausbruch eines solchen. Handel nund
Wandel erfreuen sich eines raschen Wiederaufblühens, wie man es
nemals so bald nach dem Kriege für möglich gehalten hätte.
Die Stimmung der Bevölkerung sei daher ganz allgemein eine
iehr ruhige nab befriedigte und allen Katastrophen, Wagestücken
ind Umwälzungen durchaus abgeneigt. Die endliche Wieder-
donsolidirung der Zustände, wenigstens bis zu einein gewissen
srade, genieße man in allen Kreifen mit großem Behagen, nach
em man sie so lange vermißt habe.

Mannheim, 22. April. Die beidca Kanonenboote Rhein“
ind „Mosel“ sind gestern hier angelommen. Wenn das Fahr⸗
vasser sich tief genug erweist, werden sie ihre Fahrt bis nach
Straßburg fortsetzen. Die Besatzung besteht aus Matrosen, Ar—
illerissten und P'onieren; das eine wird von einem Capitän, das
indere von einem Captän-Lieutenant befehligt. — Nach dem
Mh. Anz.“ haben sich am Montagz Oberbürgermeister Moll und
handelskammermitglied Jul. Bassermaun nach Berlin begeben, um
ie Errichtung einer F'liale der Reichsbank in Mannhnim zu be—
irmorten.

Sstrazburg, 20. April. Zu der in Handels- und Schif⸗
erlreisen circulirenden Pelition betreffend die Erbauung eines
Ztraßburg-Ludwigshafener Canals bemerkt das „Elsäfsische Volks—
latt“ in seiner Nummer vom vorigen Freitag u. A.: „Das
Schriftstück bekämpft den badischen Vorschlag als mehr dem beson—
eren Interesse Badens angemessen als dem allgemeinen Interesse
deutschlands und fällt sofort unwilliürlich in den nämlichen Fehler
ndem sie nur die Sonderinteressen Straßburg beachtet, ohne auf
tgend eine andere Ortschaft Rücksicht zu haben. Man wünscht
inen breiten und tiefen Kanal, um in Ludwigshafen nicht um—
gaden zu müssen und bedeott dabei nicht. daß das Umladen dann

in Straßburg stattfinden müßte, wenn die Waaren auf dem Pa—
riser oder dem Lyoner Kanal weiter befördert werden sollten. Für
den Gesammtverkehr kommt es auf's Nämliche herans, ob das Um⸗
saden in Ludwigshafen oder in Straßburg stattfindet, während
wir sofort die Unterstützung Bayerns finden würden, wenn wir
einen Kanal fordern würden, gleich denen, die wir schon haben,
»on Brumath aus nach Mannheim, wobei auch die zwischenliegen⸗
den Städte Hagenau, Bischweiler, Weißenburg, Landa', mit inte⸗
ressirt wären. Auch die Geldfrage kommt in Betracht, und wenn
vir aus FReichsmitleln etwas fordern, das hauptsächlich in
inserem Inleresse ist und zugleich in den Reschstag Abgeordnete
hicken, wie die Herren Guerber, Winterer und Comp., so koͤnnen
vir lange auf die Gewährung warten. Unser neuer Landes—
lusschuß sollte die Sache in die Hand nehmen und nöthigenfalls
ine Anleihe für das Elsaß vorschlagen.

Frankreich

Paris, 19. April. Im „Gaulois“ liest heute der bekannte
Militärschriftsteller Wachter seinen Landsleuten den Text darüber,
zaß sie es ihren politischen Autoren so schwer machen, ihnen die
Vahrheit zu sagen. Das Publikum will nur Berichte, die seinen
steigungen schmeicheln; so wie es 1870 nur Siegesnachrichten
vollte, so will es jetzt, wenn es sich um deutsche Dinge handelt,
aur solche Artikel, in denen Deutschland stets und in allem Unrecht
jat. Daher die falschen Auffassungen, Berichte und Uriheile, die
zier über Deutschland und besonders über den deutschen Kirchen⸗
treit verbreitet werden; in Wirklichkeit steht die öffentliche Meinung
Furopas weit mehr auf Seiten des deutschen Reichskanzlers, als
Jier irgend Jemand seinen Lesern zu gestehen wagt. So Herr
Wachter. Es ist anerkennenswerth, daß er den Muth hat, den
Zarifern solches zu sagen; nur fürchten wir, daß sein Auftreten
hm vorläufig nicht viel anderen Erfolg als den Titel eines Prussien
ingetragen wird.

Die Bonapartisten agttiren in ihrer bekannten unverschämten
Weise für die bevorstehenden Senatswahlen. In einem Departe⸗
ment des Westens, wo Photographieen des kaiserlichen Prinzen
pertheilt wurden, meinten die Bauern, der junge Mann sehe doch
noch gar zu unbärtig aus; drei Tage darauf wurden Tausende
don neuen Photographieen ausgegeben, auf welchem das prinzliche
Antlitz mit einem wohlentw'ckelten Schnurbart geziert war. Was
die den Bonarpartisten feindlichen Blätter, namentlich das Savary⸗
sche „Echo Universel“, über den inneren Zerfall der Partei er—
‚ählen, ist übertrieben; daß Rouher's Einfluß abgenommen hat,
oll richtig sein, gleichze tig aber nähert der Prinz Napoleon wieder
der Partei der Kaiserin, und die Gesammtparltei strebt augenblick⸗
ich danach, an Rouher's Sielle einen jüngeren Führer zu setzen,
inter dessen Leitung sie sich wieder fester organisiren würde.

Die Tagesblätter von Saboyen, Lyon, Macon, Saint-Etienne,
Nantes u. s. w. unterhalten ihre Leser seit einiger Zeit mit wei—
er nichts als Spionenriecherei. Die Opfer dieses ebenso lächer⸗
ichen als gehässigen Gebahrens sind die im Lande umherziehenden
desselflicer und Zigeuner, in deren Lumpen sich angeblich die her⸗
horragendsten Persönlichkeiten aas dem Generalstabe dis Grafen
Moltke verbergen sollen. So läßt sich der Progrès de Lyon noch
n seiner neuesten Nummer aufbinden, daß man unter den Kessel⸗
lickern der Provence einen „großen deutschen General“ entdeckt
sätte, der sich nicht gescheut habe, diesem elenden Werke neach
jehen, um den Hafen und die Festungswerke von Toulon aus—
orschen zu kfönnen. — Am 17. April stand vor der Zuchtpolizei⸗
ammer von Lille ein gewisser G. Hersbach, Feldwebel in einem
preußischen Linien-Infanterieregiment, um sich wegen Vagabundirens
ju verantworten. Es scheint, daß dieser Mensch wegen irgend
ines Vergehens das deutsche Heer verlassen hat, obgleich seine
Papiere in vollkommener Ordnung warea. Hersbach wurde zu 8
Nonaten und 5 jähiger Stellung unter Polizeiaufsicht verurtheilt.
Als der Vorsitzende ihm durch den Dolmeischer sagen ließ, daß er
Berufung eiplegen könne, antwortete er: „Nee, et is jut, jetzt kann
kudet Französisch jemüihlich lernen“
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        Paris. Ein hiesiges Blatt berechnet, daß seit 1785, wo In Zweibrücden überfuhr am 15. der Dienst
der erste Lufiballon seine Fahrt antrat, im Ganzen 25 ehetmecht des Ziegeleibesitzers Hofmunn den Korbmacher Roos von
den Tod gefunden haben. Unter denselben sind 2 französische Contwig derart, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird.
Soldalen, welche im Jahre 1870 mit ihren Ballons ins Meeir 7'In Landau öffnete dieser Tage ein lediges Frauen—
fielen, zu verzeichnen, ferner 2 Damen ad ein Deusscher, Bistorf immer sich eine Pulsaber, was aber noch rechtzeitig entdeckt wurde
der am 17. Juli 1812 in Mangheim umkam. — Im Collegt ind so Hilfe gebracht werden konnte. Später wollte sie sich er
bon Semucs hat vor einigen Wochen minen im Unterricht ein äufen, wurde aber daran verhipdert. Jeztzt soll sie in die Irren
sechszehnjähriger Knabe seiven Mitschület durch einen Messerstich anstalt gebracht werden.
in Gegeawart des Professors getödtet. f Der „L. A“ meldet auas Rülzheim, 19. April
Oesterreich. Der Oekonom und Jagdbesitzer Andreas Harder dahier grub heute
Die S'gl'jchen Locomotiven⸗- und Maschinen-Fabriken inin Begleitung seines Vaters und mehrerer Gehülfen im hiesigen
Wien waren wegen Mangel!s an Bestllungen nahe daran, 2000 Wa'de nach Füchsen. In einem Baue trafen sie blos Junge, die
—V Laudtag hielt die hiermin Hunde brachten deren vier heraus, welche schon todt gebissen wa⸗
drohende Calam tät für so bedentlic, daß er an die Regierung den, im andeten Bau war ein alter Fuchs, welcher seine Jungen
de Bitte richtete, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mittein die tapfer gegen die Hunde vertheidigie, aber schließlich unterliegen
telbe hintanhalten zu :ollen. Ju den letztern Tagen sind nun mußte, nachdem ihn d'e Kugel des Schützen getroffen; aus diesem
Fedeuteude Vestelluͤgen aus Rußland bei diesen Fabriken einge Baue brachten die Hunde sechs todtgebissene und ein lebendiges
laufen, und haben daher die Arbeiter bis auf weiteres wieder Be Junge heraus.
chaãftigung. Rüdesheim, 18. April. Zu der Philadelphia⸗Aus—
Italien. stellung, welche den Anmeldungstermin bis zum 1. Juni d. J.
Floren z, 21. April. Prinz Humbert wiid in hiesigen hinausge'choben hat, sind bis jetzt 48 Weinzüchter des Rheingaues
Stadt mit dem deutschen Kronprinzen zusammentreffen. unter ihnen der Fürst Mettecnich auf Johannisbeca, angemeldet,
Veronaͤ, 16. April. Die Vergnügungsreise des deutschen also mehr wie zu der Wiener Ausstellung, ein Beweis, wie sehr
Ktonprinzen und seiner Gemahlin erregt die lebhafteste Theilnahme darauf gerechnet wird, daß die edlen rheinischen Weine den Ameri⸗—
der Bewohner aller Orte, die et berührt. Die hiesige „Arenas danern Fehagen. Fur die Weinausstellung ist ein besonderet ge—
eß sich von Desenzano aus, wo der Kronprinz zuerst den Fuß chäftsführender Ausschuß gewählt worden, bestehend aus den Herren
zuf italienischen Boden setzte, hierüber telegraphisch berichten und Friedrich Lade und Höhl zu Geisenheim, Fr. Klebhe und Hermann
ronstatirt, daß der Empfang sith zu einer nahren Syympathie: Jung zu Rüdesheim.
Demonstration gestaltete. Der Kronprinz und die Kronprinzessin In Bingen hatte ein 10-jähriger Kaabe ein Licht mit
tamen von Riva zu Schiffe. Auf dem Molo erwarketen ihn viele in's Bett gexrommen, um seine Schulaufgaben zu machen und war
Zeute, unter denen ouch die Studenten des Lyceums, des Gymna⸗- darüber eingeschlafen. Die umfallende Lampe verbrannte den Knas
siums und der technischen Lehranstalten iit ihren Lehrern in Unie hen derart, daß er andern Tazes starb.
rm. Der Sindaco der Stadt begab sich auf's Schiff um die München, 19. April. Die kgl. Lokalschulkommissior
kronprinzlichen Herrschaften zu begrüßen, worauf der Kronprinz in München ist heute dem jüngsten Magistratsbeschlusse, zur Erinne
talienischer Sprache für den freundlichen Empfang dankte und zung an den Friedensschluß in den einzelnea Schulen ein Kinder
einige Fragen an den Sindaco stellle. Auch bei der Ankunft in naifest mit Gesang, Reden, Deklamationen und Ausflügen unten
Breecia wurden die kronprinzlichen Herrschaften von der Sindaco Betheiligung der Eltern abzuhalten. einstimmig und ohne Debatt⸗
uind anderen hervorragenden Persönlichteiten, sowie von einer großen deigetreten.
Menschenmenge, welche den Bahntof und d'e umliegenden Plaͤße Uerdingen, 16. Aptil. Ein ebenso trauriges als über
lie, empfangen. Kaum stieg.n der Kronprinz und seine Gemaß raschendes Ereigniß trug sich heute Vormittag hierselbst zu und
in aus dem Waggon, so entblößten sich die Häupter, und es er deranlaßte eine ungewöhnliche Aufregung in der ganzen Stadt.
chollen aus allen Kehlen Evbibas auf den Prinzen und seine Ge Gestern am Abend starb der langjiährige Procurist und Geschäfts-
mahlin, auf den Kaiser und auf Denischland. Der Sindaeco rich leiter der unter der Firma „Peter Rüdger Frings“ bestehenden
ele einige Worte an den Kronprinzen, die dieser in sichtlicher Ge— Zuder-Raffinerie, Herr Daniel Baum, nach mehrmonatlicher Krank
nüthsbewegung beantwortete. Im „Albergo d'Italia“. wo der heit. Der Chef der genannten Firma, Herr Commeicienrath
ronprinz abstieg, mußte er sich am Balcon zeigen, um für die Tduard Frings, begab sich heute Morgen zwischea 9 bis 10 Uhr,
Huldigungen des Volkes zu danken. Besonders bemerlt wurde, nachdem er zuvor auf seinem Comptoir noch Geschäftsdispositionen
zuß dir Kronprinzessin, als ie später mit ihrem Gatten die Sehens getroffen und die betreffenden Todesanzeigen für die „Crefelder“
würdigkeiten der Stadt besichtigte, sich eine Bleistiftlizze der Fon und „Kölner Zeitung* entwocfen, nach der Wohnung des Ver—
sang del Broletid machte. Bei der Antunft des Kronprinzen in torbenen zu einem Condolationsbesuche und um der versammelten
Verona begrüßten ihn auf dem Bahnhof vor Porta Vescovo der Familie die fraglichen Anzeigen vorzulesen. Bei Vorlesung der
Präfect, der Sindaco, General Pianelli (in bürgerlicher Kleidung) Stelle: „Gestern starb mein Proecurist rc.“, verlangte Herr Fring⸗
Ind andere hervorragende Persönlichkeiten, abgesehen davon, daß plötzlich nach einem Glase Wasser, aber noch ehe dassele zur Stele
die ganze Umgebung des Bahnhdfs mit neugierigem Publikum ge- war, brach derselbe lautlos zusammen und war eine Leiche. So—
füllt war, und die ganze elegante Welt Verona's sich zu Wagen 'ort wurde des Letzteten Gattin unter der schonend beigebrachten
eingefunden hatte. Der Kronprinz stieg im Hotel „Due Torri“ Mittheilung, daß ihr Gatte von einer Ohnmocht befallen herbeige—
ab. (A. Z.) jolt und in ein anderes Zimmer geführt. Auf Alles gefaßt, ver—
angte sie den Ohnmächtigen zu sehen; jedoch wollte nman diesem
Berlangen nicht sogleich willfahten, und während man sich be—
mühte, die Dame zu veruhigen, wurde dieselbe von einer Art
Staͤrtkrampf befallen, der auch für sie das Schlimmste befürch:en
ijeß. Man lann sich die Aufregung unter den Umständen denken.
Die herbeigerufenen Aerzte konnten an der traurigen Situatien
wenig ändern. Dem Vernehmen nach dauert das e—ngetretene voll—
ständig apatbische Vechalten der bedauernswerthen Dame fort, und
ist die Besorgniß keineswegs geschwunden. Die Theilnahme ap
dem trauerbollen Ereigniß ist allgemein.

In Heuholz bei Oehringen (Württ.) hat ein Taglöhne
seinen 62jährigen Vater, mit dem er im Wirttzshause Händel be
pinmen hatte, so geschlagen, daß derselbe an den Folgen der erlit
enen Verletzungen starb. Der unnatürliche Sohn sizt im Ge—
üngnisse.

(Ueber den schredlichen Unglücksfall) auf der Herrmanns
züfte bei Hörde beriotet die „Dorten. Ztg.“ unterm 5. d8. M.
olgendes Natere: In der Gußstablsabrit war man gestern Mittag
in der neuen Schuelzhütie mit Gießen beschäftigt. Das ferlig—
Jüssige Metall war eben aus dem Converter in die Gießpfanne
geleicet, als durch einen unglücklichen Zufall (vielleicht durch einen
Anfloß der Gießpfanne an deu Converier) die Gießpfanne um—
chluc, und die gluͤhende etwa 16,000 Pfund flüssigen Stahl ent
saltende Masse plötzlich in die mit Arbeitern angefüllte Geeßhütte
ich ergroß. Das Metall spritzte nach allen Seiten hin und rie

Amerika.

New-Hork, 20. April. Gestern wurde der hundertjäh
rige Gedächtnißtag der Schlaͤcht ber Lexington (gegen die Englän
der) in vielen Städten der Union gefeiert.

Bermischtes.

4St. Ingbert, 22. April. Gestern Nahmittog wurde
nusere Feuerwehr zum zweitenmale allarmirt. Es brannte näm⸗
ich im Anwesen des Ackerers Adam Vogelgesang in Reichenbrunn.
Trotzdem Reichenbrunn nicht zu unserer Buͤrgermeisterei gehört, so
zilien unsere wackeren und pflichtgetreuen Feuerwehrmänner rasch nach
der Brandstätte, um ihrem bedrängten Mitmenschen Hilse zu leissen.
— Wassermangels, im Ner—
in aürt den Feuerrehren von Ommersheim und Oberwürzbach das
Feuer auf seinen Heerd zu beschräriken. Besondere Erwähnung
derdient der Schornsteinfeher und Spritzenmeister Wilh. Weißmüller
us Saarbrücken, der Vergnügungéhalber nach St. Ingbert ge—
sommen wat. Er eilte mit unserer Feuerwebr auf die Brandstätte
und leistete dort thätliche und umsichtlige Hülfe. Unter Anderem
rettete em 9 Schweine mit eigener Lebenegefahr aus dem Staue,
die ohne ihn verbrannt wären.

F Zweibrücken, 22. April. Dem pfälzischen Gewerbe⸗—
museums vereine sind weiter biicetreten: Die Gemeinden Contwig
mit einen Grundungsbeittage von 12 M., Lautzlirchen mit einem
Jahresbeitrage von 5M. und Ballweiler-Wecktingen mit dem
atitinmäßigen Jahresbeitxrage von 4 M.
        <pb n="251" />
        F In Braunschweig ereignete sih am 14. d. der seltene
zal, daß sich die Geschworenen über das Urtheil gegen die eines
Nordes beschuldigte Frau Sanders nicht zu e nigen vermochten.
sachdem die Geschworenen vom 13. bis zum 14. Mittags 24
Slunden lang von jedem Verkehr abgesperrt gewesen waren, blieb
je Sache unenischieden und kommt nun vor den nächsten Assisen
Wolfenbüttel zur nochmaligen Verhandlung.

4 (Ein Ministerium aus dem ff.) Wir glauben unseren
Lesern etwas Neues mitzutheilen, so schreibt ein Bercliner Blatt,
veim wir thatsächlich constatiren, daß wir gegenwärtig in Preußen
in M'nisterium aus dem ff besitzen, und zwar ganz nach dem
Alphabet: (A)chenbach, (B)ülow, (C)amphausen, (D)elbrück, (E)ulen⸗
utrg, und schließlich FFe(F)alk und (H)riedenthal.

Dienstesnachrichten,

Durch allerhöchstes Dekret vom 18. d. M. wurde der Advokat⸗
Anwalt Daniel Hudlet in Zweibrücken auf Ansuchen seiner Stelle
enthoben und demselben hei diesem Anlasse die Allerhoͤchst wohl⸗
zefäͤllige Anerlennung seiner langjährigen ausgezeichneten Dienst⸗
leistngen ausgesprochen.

Eine besondere Beachtung
verdient die im heutigen Blatte befindliche Annonce des Hauses
S. Sacks u. Co. in Ham burg, das uns wegen prompter
und aufmersamer Bedienung seiner Interessenten auf's
Anaelegentlichste empfohlen wird.
n —

— — — —

Für die Redaktion verantwortlich F. X. De une tz.
— — — — —
Freiwillig gerichtliche
*
Versteigerung.

Samstag den 24. 1. Mis., des Nach-
mittags un 2 Uhr zu St. Ingbert, in der
Wirthsbehausung des Heinrich Schmitt wer⸗
yen anf Ansuchen von

l. Elisabetha Hager. ohne Ge—
werbe, in St. Ingbert wohnhaft, Wittwe
des allda dverlebten Fuhr- und Acker-
mannes Johann Joseph Buhmann, in
hrer E'genschaft als: a. Theilhaberin der
wischen ihr und ihrem verlebten Ehe⸗
mann bestandenen ehelichen Güterge nein⸗
chaft und b. gesetzliche Vormunderin ihrer
minorennen Kinder Namens 1. Elisa⸗—
betha, 2. Johann Joseph, 83. Peter und

. Barbara Buhmann.

I. Jak. Buhmaun Bergmann allda
vohnhaft, als Nebenvormund dieser Vin⸗
derjährigen und in Gemäßheit eines durch
das hiesige k. Landgericht am 16. v. M.
uufgenommenen und durch das k. Bezirks
gericht zu Zweibrücken unterm 27. darauf
Jomologirten Familienrathsbeschlusses

durch den damit committirten unterzeich
aeten Notar absoluter Nothwendigkeit halber
oͤffenilich in Eigenthum versteigert:

St. Ingberter Bannes:

Plan Nr. 30783. 41 Dez. Acker auf

Mühlenthal, neben Fichter und Urban

Jakob.

Plan. Nr. 4377. 28 Dez. Acker im

Roth, neben Rudolf Munzinger und Joh.

dos. Fiack.

Plan. Nr. 4009. 1 Tagwerk 48 Dez.

Acker hinter Hobels, neben Wittwe Bleif

und Klam.

Plan. Nr. 1913. 41 Dez. Acker im

Rischbach, in der langen Ahnung, neben

Johann Jos. Peters und Wittwe Betz.

Plan. Nr. 4617. 47 Dez. Wiese im

Mohmbacherweiher neben Louis Beer.

Sodann auf Anstehen der Witwe
Buhmann allein: Plan. Nr. 4579.
95 Dez. Acker dasilbst.

Das Nähere auf dem Geschäftsbürcau L.
dechthold in St. Ingbert.

Sauer. l. Notar.

Mobiliarversteigerung.
Mortag den 3. Mai Jl. J. des Nad—

oittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert au
»x Obermühle, läßt Müller Georg
Sommerfeld ven da öffentlich auf Credit
wrsteigern:

JFJassel, 4 junge Ochsen, 6 Kühe, 3

Kinder und 1000 CEtr. gute Eß— urd

Setzlartoffeln.

Bis zum Versteigerungstage werden die
dartofftin auch in gröperen Quantitäten
aus freier Hand käuflich abgegeben.

Aus Auftrag
. RBechthold,
Beschäftsagent.

—
*

v
Hausversteigerung.
Ptontag den 26. 1. M., des Nachmit⸗

ags um 3 Uhr, zu St. Ingsbert, bei Wirth

kmrich, läßt Johann Hofmann, Bäcker bon
da, auf langjährige Zahltermine öffentlich zu
ꝛigen versteigern:

Plan. Nr. 738. 15 Dez. Fläche, entholtend
ein zweistöckiges Wohnhaus mit Stall,
skeller, Anbau, Hofraum und sonstigen
Zubehörden und Plan Nr. 739. 55410
Dez. Garten hinterm Haus, beide Item
ein Ganzes bildend und gelegen zu St.
Jugbert an der Kohlenstraße und in den
Stauchgärten, neben Schreiner Dercum und
Böcker Fries.

Bis zum Versteigerungstage wird dieset

Immobil auch aus freier Hand verkauft.

Aus Auftrag
Das Geschäftsbüreau
L. Bechthold in St. Ingbert.

Verkauf
*
iuer Kesselsehmiede
zu Ld wvigshasen a. R.

Die dahier am Rangirbahnhofe, auf
Mundentzeimer Gemarkung gelegene Kessel⸗
chmiede des Audreas Loos, sammt
»em daneben stehenden, neuerbauten, zwei⸗
föckigen Wohnhause mit Stallung, Scheuer,
Barten, Hofraum und allen Zubehörden,
das Gauze auf einer Flätke von 21 Dez.,
ist unter sehr günsticgen Bedingungen mit
nud ohne Werkzeug zu verkaufen.

Es ist hier einem füchtigen Fachmonne
Belegenheit geboten, sich eia sehr rentables
Beschäft zu erwerben, um so mehr, als es
das einzige derartige Geschäft hier, in
Mannheim und Umgegend ist.

Näheres bei dem Unterzeichneten
Ludwigshafen, den 16. April 1875.
Detem ple,
Geschäftsmann.
B. Ackermann,
Zweibrücken, Mühlgäßchen,
ndon neuerbauten Làden, nobender Sohlossmuhle,
mpfiehlt sein großes Lager prachtvoller F

Frühjahrs- und Sommer-Anzüge,

Soppem, WHosen, Westen, Säclce,
Paletots in reizenden Dessins und extrafeinen Stof⸗
fen bei durchweg gediegener und feiner Ausstattung zu eni⸗
schieden festen, aber billigen Preisen, Turniuch-Anzüge von
bfn. 30. bis 10 ft. 30.

Gnaherrια In SrSSαν Auswauhl.
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in großer Auswahl.
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guten Si tz, verfertigt.
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131] Aobh. Hofmann sen.

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Lohn.

Gutes Wiesenhen wird vertauf auf
Triebscheiderhof.
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        Bekanntmachung.
Musterung und Loosung der Militärpflichtigen.
Gemäß 8 71 Ziff. 1 Absatz 2 der Militär-Ersatz-Instruction wird
zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß vom Dienstag den 27. bis ein
schießlich Freitag den 30. April nächsthin die Musterung, an
Samstage, den 1. Mai nächsthin die Verbescheidung der Zurück
stellungsgesuche und am Montage den 3. Mai nächsthin die Loo—
sung der Militärpflichtigen für das laufende Jahr im Fruchthallsaale dabier
täglich Morgens präzis 8 Uhr stattfinden wird.

1) Zur Muster ung haben alle Militärpflichtigen der Alters
klasse 1855 und früherer Altersklassen zu erscheinen, welche durch die Bürger⸗
neister⸗ Aemter Gestellungsordres erhalten werden und zwar an dem Tage
velcher in der Gestellungsordre augegeben ist. Wer wegbleiben ode
dei dem Aufrufe seines Namens im Saale nicht anwesend sein sollte, hat sein—
Verurtheilung zu einer Geldstrafe bis zu 30 Mark oder einer Haftstraf—
bis zu 3 Tagen zu gewärtigen.

2) Zu der Verbescheidung der Zurückstellungsgesuche an
Samstage, den 1. Mai nächsthin, mit welcher auf die Ver bescheidun—
der Gesuche von Reservisten, Ersatzreservisten und Land
webrmännernhinterden letzten Jahrgang der Reserv—
oder Landwehr verbunden werden wird, haben nur diejenigen z
erscheinen, von welchen solche Gesuche eingereicht worden sind.

3.) Was die am Montage, den 3. Mai, nächsthin stattfindend
Loosunng betrifft, so ist es den Militärpflichtigen freigestellt, ob sie z31
derselben erscheinen und selbst ihre Loose ziehen wollen oder nicht. Für di
Nichterscheinenden wird ein bürgerliches Mitglied der Ersatzcommission de
Loose ziehen.
Zweibrücken, den 6. April 1875.
Der Civilvorsitzende der Bezirks-Ersatzkommission:
Schcäfern
V. n.
Das Ausgstattungsgeschäft

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Julius Gentes in Zweibrücken
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Breisen.

Zugleich bringt dasselbe seine

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waaren, in empfehlende Erinnerung.

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2
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werden bis dommenden versehen mit dem Neuesten der Jeztzeit, den
Sor ril wönsten Gegenden der Welt, auf dem Ber—
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dachmi ags hr st von heute an auf einige Tage dem ver—
n der Bierbiaueren des Carl Gros zu hrten Publikum geöffnet.
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Gesammizahl, im Laͤuse dec 7 Abtheil⸗
ungen resp. inrerhalb einiger Monat:
mit Gewinnen erscheinen
münssen.

Ganz besonders hervorgehoben zu
werden verdient, daß der Staat *
wohl die Ziehungen, die öffentlich

stattfinden beaufsichtigen läßt. als
auch die Auezahlung der Gewinne
garantirt, so daß den Juteressenten
die unbedingteste Sicherheit geboten,
wie es bei keinem Privatunterneh
men der Fall ist.

„Zu der amilich feftgestellten ersten

Ziehung kosten:

Ganze Original Loose 6 Rm

oder 8 fi. 30 kr.

wHalbe Original-⸗Loose 8 Rim.

oder 1fl. A5 kr.

Viertel Orig⸗Loose L2 Rm
oder 58 kr.
Gegen Einsendung des Betrages (di⸗
am Bequemsten durch Postanweisunt
eirfolgi) oder gegen Postvorschuß wec
den die mit dem Staatswappen ver—
sehenen Original Loose von uns
versandt und die amtlichen Pläne
garatis beigeiügt.

Bei der Naͤhe der Ziehung er—
suchen wir alle diejenigen, die diese
durstige Gelegenheit zu einem so—
iden Glücksversuche wahrneumen
und Loose aus unserm vom Glücke
begüustigten Debit beziehen wollen,
nus ihre geneigtenAufträge baldigst,
iedenfalls aber vor dem

18. Maind. J.
zugehen zu lassen und werden wir
ive bisher bestrebt sein, das Ver—
trauen unserer Juteressenten durch
die aufmerksamste Bedienung zu
rechtfertigen. Die amtlichenGewinn⸗
listen —ãä wir unaufgefordert
prompt nach der Ziehung und erfolgt
die Auszahlung der Gewinne unter
—A
dung. S. Sacks u. Co.

Staats⸗ Effebten Handlung

4 im Hamburg.

20000 o0

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Mauersteine, 33007..
taufen Joh. EiehI auf'nm Höfchen.

—

— — — — — — — ——
Redacuuon, Druck und Verlag von F. X. D emek m Sst nober
        <pb n="253" />
        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberzer Anzeiger sund das mit dem Hauotdlane verdundene Uiterhautuigsbiutt, nit der Dienstags⸗, Donnerstags- und Sonuta
Lummer ericheint wöchentlib viermal: Dinstag, Donnerstag, Sumstaa uid Snnatagn. Lozannementspreis vierteliährig 42 Krir. oder
1Mark 29 R.Pfg. Anzeigen werden Rit 4 Krir. die dreipaltige Zeile Blattichriit oder deren Raum berechnet.
Sonnutag, den 25. April
6
8
Deutsches Reich.

München, 19. April. Die Mitglieder der bayerischen
Fortschrittspartei in dee Asgeordnetenkammer haben nachstehende
Ansprache an ihre Wähler erlassen:

„An unsere Wähler! Mit den Sitzungen des heute geschlof⸗
enen Landtags hat unsere Aaufgabe als Volksvertreter ihr Ende
rreichi. Wir blicken auf eine inhaoltreiche Zeit zurück. Es
vzar uns vergönnt, zur Neugründung des deutschen Reiches durch
msere Stimmen mitzuwirken und so nicht nur die längstgenährten
doffuungen aller Vaterlandsfreunde verwirklicht, sondern auch die
ichere Aussicht auf eine gedeihliche Zukunft eröff et zu sehen.
deutsche Kraft wird nach den siegreichen Heldenthaten unseres
apferen Heeres ihre Größe auch in den Werken des Friedens, in
»em Ausbaue nationaler Wohifahrt, Freiheit und Gesitlung be—
vähten. — Das Staatsgrundgesetz unseres engeren Vaterlandes
jat zwar mit denen aller übrigen deutschen Einzelstaaten durch
ie Verfassung des Reiches bedeutsame Veränderungen erfahren, die
nzelnen Theile des starken Ganzen hatten aber durch solchen Ein—
zriff nicht einen Verlust zu empfinden, sie konnten nur cehoben
verden und in der gemeinsamen deutschen Gesetzgebeing einen er—
rischenden Quell reicher Segnungen *finden. Um so freudiger
zaben wir dem Heimathsstaate unsere Thätigleit gewidmet, je fester
ind geachteter seine Stellung geworden ist. — Dreimal zur Mit⸗
virkung bei der Abgleichung des bayerischen Staathaushalts zu—
ammengerufen, konnten wir trotz namhafter Erhöhungen der Ge⸗
jalte in allen Zweigen des Staatsdienstes und der Zuschüfse für
Etziehung, Bildung und Kultus allen hervortretenden Bedürfnissen
jes Staates gerecht werden, ohne zur Deckung derselben das bis—
jerige Steuermaß überschreiten zu müssen. Mit Befriedigung
zaben wir zu erwähnen, daß die allgemeine Staatsschuld seit dem
zahre 1869, abgesehen von der Tilgung der inzwischen für den
krieg nöthig gewordenen Anlehen, um fast 47 Millionen Gulden
ich ermäßigt hat. Wenn auch d'e Eisenbahnschuld, insbesondere
urch den Erwerb der Ostbahnen, sich vergrößert hat, so bildet
och der werthvolle Besitz defruchte:der Schienenwege in den Hänu⸗
en des Staates eine Bürgschaft mehr fär das wirthschafttiche
hedeihen der Landes. Ebenso ist eine Mehrung der Gru dren⸗
enschuld ausschließlich rechnerischer Natur und nur ein Zeugniß
ür die erwünschte Durchführung der Grundentlastung. — Am
Beginne unserer Thätigkeit standen wir einer klerikdalen Mehrheit
zegenüber, und auch später war eine geschlossene liberale Mehr—
jeit nicht vorhanden. In solcher Lage mußien wir es als eine
hauptaufgabt ansehen, zu verhüten, daß die gegenwärtige Staats-
»exwaltung, weun wir auch nicht in allen Richtungen mit ihr
ibereinzustimmen vermochten, von der klerikalen Partei gedrängt
iad gestürzt werde. Dazu waren wir um so mehr veranlaßt, als
mmer klarer zu Tage trat, daß der Staat versäumt hat, zur
jeeigneten Zit für seine Selbstständigkeit und Vertheidigungéfä—
ugkeit gegen die feindlichen Angriffe det Hierarchie zu sorgen. —
kbe wir in unsere Heimath zurücktehren, richten wir an olle
reisinnigen und reichstreuen Männer des Landes, an Alle, denen
8 Ernst ist mit der Aufre hthaltung von Gesetz und Recht, gemein⸗
am den Mahnruf, Angesichts der nahenten Neuwaählen zum
randtage sich enz aneinder zu schließen und die ganze Kraft ein—
usetzen in dem schweren Kampfe gegen die Feinde des Reiches
ind des Staates, mögen dise für ihre Bestrebungen die Religion
nißbrauchen, oder de Grundlagen der bürgerlichen Ordnung und
Sitte durch That unlergraben. Gehen wir überall und immer in
xintracht vorwätts und blicken wir fest und unverwandt auf unser
euchtendes Ziel — das Wohl des Vaterlandes! München, 16.
Ipril 1875. Adler. Aldinger. Alwens. Aub. Brandenburg.
Lramer. Dingler. Dürrschmidt. Eckardt. Edel. Engert. Exter.
Fischer. Fleischmonn. Föckerer. Frankenburger. Frickginger. Fries.
haͤrtner. J. Gelbert. P. Gelbert. Gerstner. Greiner. Groß.
)enle. Herz. Hocheder. v. Hörmann. Hohenader. Holzapfel. Jacob.
Fegel. Hnorr, KHolb. Kraußold. Kubr. Lampert. Langaauih. Veifer.

Zevi. Leybach. Leyter. Lou's. Marquardsen. Müller. Neupert.
yraf Rambaldi. Richter. Rot:aas. Sauer. v. Schaußz. v. Shlör.
-„chmidt. Seitz. Sellner. Sittig. Sitzler. Sörgel. Frhr. v. Stauf⸗
enberg. Stenglein. Stockbauer. Strauß. Thomaß. Tillmann.
zaillant. Völt. Wagner. Weigand. Wolf Wülfert.

Metz, 20. April, Bisher waren in Metz immer noch keine
eutschen Straßenbezeichnungen eingeführt. Jetzt hat das hiesige
Zezirlspräsidium endlich ein deutsches Straßenverzeichniß aufgestellt.
die Abfassung des letzteren stieß auf große Schwierigkeiten und
nachte zahlreiche Erörlerungen und verschiedene Erwägungen nöthig,
»a viele Straßen ihre seitherige Benennung von Eigennamen her⸗
eiten, welche natürlich nicht übersetzt »erden können. In den
neisten Fällen wurden die französischen Namen wörtlich ins Deut-
he übersetzt, die Eigennam⸗n dagegen in unveränderter Form be—
assen. Das Verzeichniß wird noch dem hiesigen Gemeinderath zur
Zegutachtung vorgelegt werden. Selbstverständlich bleiben, wie in
ibrigen Stad'en des Reichslandes die französischen Schild r neben
zen neu anzulegenden deutschen stehen. —

Frankreich

Paris, 22. April. Die „Agence Havas“ erklärt das Ge—
ücht von einer demnächstigen Zusammenziehurg der— ganzen Armee
non Paris für unbegründet. — Der Fmanzminislet giebt am
Dienstag ein großes Diner zu Ehren des deuischen Bojschafters.

Aus der Provinz wird wieder von einem Fall blöder Spionen⸗
icherei berichtet. Vor einigen Tagen wurde in Peronne ein armer
Pfalzer Bürstenbinder, ein gewisser Lorenz Angel aus der Gegend
von Pirmasens, verhaftet, weil er angebuch Beobachtungen an den
»ortigen Festungswerken angestellt häite. Der Fall ist um so
ächerlicher, die Dummheit oder der böse Glaube der dortigen Poli⸗
ei um so offenbarer, als doch gar nicht abzusehen ist, weiche
Zläne der deutsche Generalstab von einer Festung aufnehmen könntfe.
»ie Monatelang in seinem Besiz war.

Spanien.
Madrid, 22. April. Eine carlistische Abtheilnng unter
Parades wurd von den Regierungs truppen bei Cuecia überfallen,
ind erlitt datei geoße Verluste. Parades ist todt, 225 Carlisten,
»aruuter 20 Offic ere, fielen in Gefangen'cheft. B
Bermischltes... —

f Aus dem Elfsaß, 20. April. Vor einigen Tagen wurde
inter allgemeiner Betheiligung eine 94.jährige Urgroßmutter be—
rdigt, die im Dörschen Domfessel unter dem Scepter der nassauischen
sBrafen geboren, unter Robespierre's Schkeckensherrschaft conformirt
ind noch vor dem Abschlusse des vorigen Jahrhunderts copulirt
vurde. Die altehrwürdige Matrone gehörle somit zum kleitzen
Zäuflein derec, die auf eisässischem Grund und Boden als deutsche
Neichsbütger geboren wurden.

Der Bodenjsee, welcher sich in diesem Winter wieder ein—
nal mit einer Eiskruste bedeckt hat, ist im Lause von vier Jahr—
underten nur fünf Mal vollständig zugefroren, und zwar in den
jahren 1477, 1572, 1596, 1695 und 1830.

F Weber den schrecklichen Unglücksfall) auf der Herrmanns⸗
rütte bei Hörde berictet die , Dortm. Ztg.“ unterm 5. ds. M.
»AIgendes Nahe e: In der Gußstahljabru wae man gellern Mittag
n der neuen Schuelzhütie mit Gießen beschaftigt. Das fertig⸗
üssige Metall war eben aus dem Conderter in die Gleßpfanne
eleitet, als durch einen unglücktiche Zufall (sv elleicht durch einen
Anstoß der Gießpfanne an den Converier) die Gießpfanne um—

dluc, und die glühende eiwa 16,000 Pfund flüsssgen Stahl ent⸗
altende Masse plötzlich in die mit Arbeilern angesüllte Gießhütte
ich ergoßg. Das Meiall spritzte nach allen Seiten hin und rich⸗
te unter den in dem Raume anw. senden Arbeitern die schred⸗
chsten Verwüstungen an; 11 Personen wurden an den verschie⸗
ensten Theilen ihres Körpets mit fürchterlichnn Braadwunden
ededi, so daß einigen von ihnen Fehzen von Fleisch am Körper
Jexunter hängen; drei derselben waren so total verbrannt. daß au
eren Aufkommen nicht zu denken ist. Außer den 11 Arbeitern
durden noch verschiedene andere in weiter Entfernung von der Gi⸗k
        <pb n="254" />
        —XXV0 selbst verdiene eingesperrt zu werden, da er bereiis seit
Unglücklichen wurden unter den gräßlichsten Schmerzen in drei Monaten unter der Anklage des Verbrechens dis Betruges und
sofor? zur Stelle geschaffte Kutschwagen gehoben und nach dem der Unterschlagung stehe! Die Epistel schließt mit dem Satze: End—
rankenhause der Herrmannsbüite lransportirt; mehrere Merzte lich erkläre ich den Herren Redalteucen und Korrespondenten, welche
hegaben sich bald an das Schmerzenlager der Verwundeten. Zwei diese Geschichte veröffentlichen, daß der Stock. welcher als corpus
hon den Verwundeten sind bereits gestern gestorben.*) Jelieti zu dienen haben wird, noch immer vorhauden ist und an
FUngarischeKtulturstizzen. In Turkewe, Sanct Mil'o'z, meinen Befitzungen noch manch anderer wächst!
begann am 2. Dezember v. J. die Assentirung. Drei junge Leute, Söhne F Calais, 16. April. Die Zollbeamten belegten dieser
reicher Bauern, wurden zur Einreihung tauglich befuaden und versuchten Tage eine Anzahl kleiner Kisten aus Eagland, d ren Inhalt als
ihre Freude und ihren Schmerz hierüber im Weine zu ersäufen. Ohne Bleistifte declarirt war, mit Beschlag. Diese Blesstifte waren in
daß eine Unziemlichteit vorgekommen wäre, fand sich der Vice deß hobl und enthielten statt des Bleies falsche Zwanzig⸗Francs:
stadthauptmann Baron Fekete-Vesky bewogen, die drei Burschen, Noten. Mehrere dieser Kisten sollen das Zollamt glücklich passirt
haupisächlich wohl aus dem Grunde, daß sie vergaßen, den Herrn haben und nach Paris gelangt fein, wo einige der falschen Noten
Baron zju Gaste zu laden, arretiren zu lassen. Nachdem man wahrscheinlich bereits im Umlauf siud.
die armen Teufel durch eine halbe Stunde ohne Ueberröͤcke in der EEin Distanz⸗Gang um die Welt.) Das „Philadelphie
grimmigsten Kalte stehen gelassen, wurden fie nach dem Dachbo: Ldedger! erzählt, daß Mark Grayson, der es übernommen hau,
hen trausportirt und daselost in einer Kammer, welche kaum eine einen Gang um die Well zu machen, am Sonnabend, den 3. Apri
Klafter im Gevierte mißt, eingesperrt und ohne Kseider und Nah von dem Stadthause in Newyork aufbrechen sollte, um am Dins
rung bis zum näͤchsten Morgen helassen. Als man den impro dag, den 23. November 1876, nach demselben Platze zurückzukehren.
visirien Kerker oöffnete, fand man d.e jungen Leute todt! — sie Die Distanz der ganzen Route ist 19,220 Meilen. zu deren Zu
waren erfroren. Aehnliches ereignete siss in Valkany, remischwarer rücklegung ein täglicher Marsch von etwas über 82 Meilen erfor—
Nomitat, Ende vorigen Jahres. Der Stadthauptmann von Toi- derlich sein wind. An Bord von Tampfern wird Grayson sein
Migher ließ zwei junge Minner um einer gerinfügigen Ursache ägliche Distanz ebenso regelmäßig zurüdlegen, als ob er am Gestad⸗
willen in einen Siall sperren und selben erst nach 80 Stunden väͤre.
öffnen. Die Insassen waren todt! Um sich vor der grimmigen F Wahrhafte Sittenschilderungen gewährt Einem die Lektün
seälte zu schützen, hatten die Unglücklichen einen Haufen verfaultes UAmerikanischer Zeitungen: Die Carricatur Transatlantischer Ver.
Stroh in Brand gesetzt und waren in dem Rauche erstickt! Der nältnisse, die Sardon in seinem „Onlel Sam“ geliefert, schrumpfl
ungarische Reichsrathsabgeordnete v. Bartha hatte vor Kurzem in ein Nichts zusammen gegen diese epigrummatischen Charakteri
tinen Hirten, der angeblich die Pferde des Gefährtes, ia welchem stiken. Hier sind einige dieser Amerikan schen Kleinigkeiten, wi
v. Bartha saß, scheu gemacht, mit der Reitpeitsche über den Kopf sie der „B. B. Courier“ einer einzigen Zeitungspost entnommen
geschlagen und überdies noch mit dem Stocke haib todt geprügeit. Durch Abdrehen des Gases versuchten in der Nachtsitzung don
Da der Immunitätsaus chuß des ungarischen Abgeordnetenhauses Freitag auf Sonnabend einige Mitg ieder des Repräsentantenhau—
die Einleitung der Krimigaluntersuchung gestastet und die Zeitun- ses der am 18. Marz sine dis vertagten Legislatur des Staates
gen von diesem Faktum natürlich Notiz genommen, richtet der Pennsylvania Passirung einer Bill zu verhindern. Der währen
ritterlich⸗ Vollsbverlteter nunmehr an sämmtiiche Redakteure und der momentanen Finsterniß herrschende Tumult spotiete dem Phi—
Korrespondenten der größeren Blätter ein offenes Schreiben, des adelbhia Ledger“ zufolge jeder Neschreibung
Inhalis, daß der Richter, der mit der Untersuchung beauftrage J
— — Füur die Redaktion verantwortlich F. X. Deue tz.“

E War in dem gestrigen Blatte irrthümlich nur theilweise enthalten.

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22227 35555 22 —A— — — 0 5528 —8538 *3
2 87 F 2 x. 8* — 2 — *
3337 6 33332
253532833 *22553 — — 533325 2283 55 28 *
—338538 3—z32385385 — 8222292*8* 25535——5287 5358*
55 255372 — 352535 53 823333—335
57 373—828 ———5 8555 528343 — * .52 25353333253
»—33 —x — 5573 65 22
2 8 3 —* — 2* 53 2 SZ2
5538383 22323 —— * 5* — 222
— 3 3 — 338533 353833535
* 2 5 272* 288 — 3 ⸗ —
— 2338 s53 *5 35333
353233*532 — *2.5 33 2 225 22 2 4 25 —
* —A 5 —A— 53282 28 5 252 2553
555583 323253 5 —— 2 2—23 33232 5328
J——— — —
553828 2—5 — —3 3 2332 e 225 558688—8232—3—35
* — — 2 — 3* — — 2 — 20 5 5 ' 33— — 5 286—5
— * 59 —X — O—— 2 — 58802 — 52
3535353833—87353 — —z252—25 235
2
532733 * —— —555832 —s 3 833
388353——35387 2533357553353353 7535 3365S ——
22 S — 2 2*7 2 532855 22 * 25
2 8 — 52* — 25 2— 22
2* 25 3Z 8S6602 3830 55252 235555
ᷣ2 22 2* * — 2 2
2 * 2 *5 — ——
—— ——
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133 255
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3225533780
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255533 8
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23223 25
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2255358
33520
3352322
»33583537
32 82

55 583 2 2*
25—s32 4232
— —— 232
2—33* —8 582 —a 8 21 28. 5 23 *
28 755553 2 8 25553563 — * —2
522 25 —— *
2825 7.53 82 2527 2* —— 223
z3358 553 5 22537357 2352335
—ãA 23536 — * z55322525*
* 2 225 2 —— 3 2. 5 55 8 * 8*8
2528 — —58 »* 5222 2 *3 — —z27 ——
25253 538 —2 * 5 ——
223— —X 5528237 2258 ——A 2* 28 *
—A—— ——— 2 2— 533532532 252 2522 —A
333 —3*33 35
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        hot. Ingberker Anzeiger.

her St. Jauberer Anzeiger (und das mit dem Hauotblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dien stags⸗, Oonnerstagss⸗ and Sonutag
Aummer erscheint woͤchentliv viermal: Dinstag, Zpnnerstag, Sümstag und Sonntas. Aoonnementspreis vierteliährig 42 Krzt. odet
1 Mark 2) R. Pfr. Anzeigen werden Rit 4 Kryr. die dreispaltige Zeile Blattschrisit oder deren Raum berechnet.

— — — — — — — — — — — —

Dienstag. den 27. Apri B 1875
Deutsches Reich.
Aus München schreibt man der „Pfälz. Zig.“, der Antrag
des Landraths der Pfulz, sechs weltliche Districtsschulinspectoren
aufzustellen, jei im Landrathsabschied abschlägig beschieden.

München. 23. April. Das neue Militär-Handbuch des
önigreichs Bayern wird dieser Tage ausgegeben werden. Es
st dasselbe nach den Stande der Armee vom 12. Märzu d. J.
oeifaßt, so daß die erst mit dem 4. d. M. eingetretene Aenderung
in der Leitung des Kriegsministerinms in das neue Handbuch nicht
nehr aufgenommen werden fkonnte. An Offizieren des aktiven
dienststandes hat die bayerische Armee: 3 Generäle, 19 General⸗
neutenants und 22 Generalmajore, dann an Stabzofsiz'eren: im
Beneralstab 3 Oberste, 4 Oberstlieutenanis, 8 Majore, in der
Iufanterie: 15 Obersie, 26 Oberstlieutenants Uund 56 Maͤjore;
n der Kavallerie: 6 Oberste, 83 Oberstlieutenants, 17 Majore;
n der Artillerie: 7 Oberste, 10 Oberstlieutenants, 21 Majore;
m Ingenieur Korps: 5 Oberste, 3 Oberstlieutenants, 8 Majore;
m Train: 2 Oberstlieutenants, 1 Major; Gendarmerie-Korps:
Oberst, J1 Oberstlieutenant, 2 Majore. Offiziere zur Disposi⸗
lion und ausser Dienst gibt es: 8 Generäle, 18 Generallientenants
rd 41 Generalmajore; dann an Stabsoffiziermm: 89 Obersten,
13 Oberstlieutenants und 190 Mojore. Was die Entheilung
des neuen Militärhandbuches betrifft, so ist sie mit wenig Abände-
cung im Allgemeinen dieselbe, wie bei dem vor zwei Jahren er⸗
chienenen Handbuche.

Italien.

Rom, 285. April. Der deutsche Kronprinz passirte heute
rüh Rom ohne Aufenthalt nach Napel. Die Angade, daß feine
Hemahlin ihn begleite, war irrtzümlich. Herr v. Keudell war in
jeiner Begleitung. Der Empfang beim Konige findet gegen Abend
ütalt. Morgen Mittag reist der Kionprinz nach Florenz zurück

England.

London, 24. April. Die Arbeit im Kohlendistrikt von
Südwales ist wieder aufgenommen worden, nachdem die Gruben⸗
desitzer denjenigen Arbeitern, welche eine Lohnherab'etzung von 15
Prozent annahmen, die Gruden wireder geöffnet haben.

Bermischtes.

F Der soeben erschienene Geschäftsbericht der Pfälzischen
Zahnen pro 1874 sagt u. A.“ ‚Von der Landau-P.tmasens-
Zweibrücker Bahn ist die erste Strecke, Landau-Anweile“, am 12
September v. J. eröffnet worden. Die Strecke Zweibrücken-Bieber—
mühle-Pirmasens wird voraussichtlich zu Anfang des August d. J.,
die ganze Bahn aber von Zweibrücken bis Landau längstens dis
1. October d. J. in Betrieb gesitzt werden können, dis wohin
uuch alle Hochbauten zuin Diensst bereit gestellt sein können. Zwischen
Annweiler und Kaltenbach wurde das Aufschütten der ktheitweise
übet 20 Meier hohen Daͤmme so hetrieben, daß sie sich den Win—
ler über setzen konnten und mit Eintrit: der besseren Witlerung
an das Legen der Schienen auf der ganzen Strecke gegangen wer—
den konnte. — Von der Bahn Zweibrücken-Luuhlirchen: Saarge—
münz wird die Bauausführung der auf baherischem Geb et liegen
den Strecke im Laufe dieses Sommers in Angriff genommen wer—
den. Fürt die Reichsländische Strede derselben wird das Detail⸗
projelt gegerwärtig durch die von der Verwaltung der Pfälz. Bahnen
N Saargemünd errichtete Bauseltion ausgearbeitet. — Für die
dohlenbahn von Bexdach nach den bei Neunkirchen gelegenen Kohlen⸗
gruben ist das Detailprojedt ausgearbeitet, und wird der Bau, so⸗
bald dasselbe die hoͤhere Genehmigung erhalten hat, beginnen. —
Von der Donnerobecget Bahn sind gegenwärtig 25,89 Kilometet
ethffnet, nämlich die Strede Langmeil -Hrarnheim-Kirchheimbolanden⸗
dessishe Grenze; im Vau begriffen ist noch die 1248 sailometer
ange Strecke Kaiserslautern Enkenbech, welche wahrscheinlich bei
kinführung des Sommerdienstes, 15. Mai, auch dem Betrieb wird
ivergeben werden können. — Det Bau det Freinsheim-Franken-
aler Bahn zieht sich immer noch durch die Prozesse, die um die

—
Expropriirung einzelner Grundstücke geführt werden müssen, und
urch die Nichteinwilligung der Eigenthümer, der Bahmdie vor—
aufige Besitznahme zu gefialten, in die Länge; doch erwartet man,
daß auch ihre Eröffnung no.g im Laufe dieses Jahres siattfinden
ann. — Die nur 9 Kilometer lange Eisenbahn von Grünstadt
nach Eisenberg wird sich ohne namenil'che Schwierigkeiten im Laufe
ieses Jahres fertig fteilen lassen.“ (Und die von Ei. Inghert nach
Zaarbrücken 19) I
Die Pfalz. Post meldet aus Kaiserslautern“ 28.
April: Ein Butsche von hier, welcher bei einer —A
in Mädchen ohne Gruud beohrfeigie, wurde mit Rückficht auf die
Deffentlichkeit des Orts und die dadurch involbirte Beschämung
ür die Mißhandelte, sowie mit Rücksicht auf die dorumentirle
—A—— Tagen verurtheilt. — Ein
Mechaniker von hier, der einem Wirthe in seiner Wirth⸗
schaft Grobheiten sagte und auf Aufforderung des Wirthes
Re Wirthschaft nicht verließ, wurde wegen Hausfriedensbruchs zu
2 Thaler verurtheiit. —. Der Schneider Luppa von Landstuhl, der
jür einen hiesigen Kleiderhändler einige Turujacken anzufertigen
hatte, entfernte sich mit dem Stoffe von hier und nahm zugleich
noch eine Nähmaschine mit. Da durch die Zeugen nachgewiesen
var, daß der Beschuldigte die fragliche Nähmaschine, wenn auch
nicht bezahlt, so doch gekauft hafie, so fiek hier jede straftare
Handlung weg. Dagegen war in dem Mitnehmen der Kleidungs?
toffe das Reat der Unterschlagung gegeben. Da der Werth det
unterschlagenen Sachen an und fuͤr sich nicht hoch war und der
Eigenthümer dieselben auch wieder erhielt, und da der Beschuldigte
schon in Preußen, wohin er sich mit seiner Beute zurückgezogen
hatte, in Unterfuchungshaft wegen seiner That war, so wurde
blos eine Gefängnißstrafe von J Tage gegen ihn verhängt.

F Speier, 22. April. Im September b. J. wird eine
Prüfung für den Steuergehilfens und für den Steuer- und Ge—
neinde⸗Einnehmerei⸗Diensi abgehalten. Die Anmeldungen hiefür
haben bis längstens 1. Augufi bei den betr. Bezirlsämtern statt⸗
ufinden.

Neussadt, 24. Aprit. Der Stadtroth hat einst mmig
die Errichtung eines humanistischen Gymnafiums beschloffen.

f Landan, 24. Aprit. Die Genehmigung des Weinmark⸗
les von Seiten der kgl. Kreisregierung ist heute eingetroffen.

Därtheim, 23. April. Geftern wurden hier 19 Kauf⸗
lente, bei denen die chemische Untersuchung einen dedeutenden Pro⸗
gentsatz Stärkemehl im Pfeffer nachgewiesen, zu Slrafen im Be—
trage von 1 bis 5 Thaler verurtheilt. Ein Meßzger wurde wegen
Verkaufs verdorbener Wurst zu 1 Thaler verurtheilt. E'n Bier⸗
wirth, der doppelt, auf 4 und Is Liter, geaichte Gläser in seiner
Wirthschaft brauchte, ward gleichfalls zu 1 Thaler verurtheitt. (D. A.)

7 Lehrer Bärmann in Ingenheim wurde vom Polizeige⸗
richt in Bergzabern wegen Beleidiguug des Bürgerme sters Roos
in Ingeuheim (er hatte geäußert, Roos sei der Allerschlechteste den
es gebe, de Cultusgemeinde tönne 20, 000 fl. reicher sein, wenn
Roos nicht gewesen wäre) zu 20 Thlr. Strafe und den Kosten
ꝛrrurtheilt. In derselben Sitzung erhielt ein Schlaghüter 2 Tage
Daft, weil er einem Mann, der ihm nicht seinen rechtmaͤßigen
Titel: „Herr Schlaghüter“ geben wollie, m't einem Stocke einen
Begriff von seiner hohen Stellung beigebracht haue.

4 Der „Pf. K.“ schreibt vom Klingbach, 22. April: In
dem Dorfe —u ereignele sich vor nicht langer Zeit ein interessanter
Foll von Krankheitsheilung durch son. Brauchen. In einer Fa—
milie daselost war ein kleines seind erlranft und die alte Gtoß⸗
nutter hatte deshald die Hebamme herbeigeholt. „Bas', Ihr müßt
zem Kind brauchen; Ihr ihut zu der und der Zeit so und so
pielmal über das Kind hinstreichen, dabei blast Ihr fleißig, und
zuletzt ruft Ihr laut die drei höchsten Namen.“ Dieser Rath
vurde pünktlich von der Alten befolgt, und in der That, als die
)ebamaie des andern Tages wieder nachsab, war der leine Patient
cisch und munter. Wie konnie dies auch andert sein! Die drei
‚ochsten Namen, zu denen das Weib seine Zuflucht 1.ahm. sauten
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        za: „Konig, Kaiser, Naboljan.“ — Vielleicht weiß diese Zauber⸗
dundige auch ein gleich wirtsames Mittel gegen jenes harknäckige
Uebel, dessen neuestes Symptom in dea famosen dreizehn Prozen
wieder zu Tage trat.

pMünschen. Die dritte Compagnie des ersten Bataillons
vom Infanterie⸗Leibregiment muß nach der „Sodd. Pr.“ eine
Woche lang jeden Tag von 7 bis 12 Uhr Vormittags und von
Z bis 8 uhr Nachmittags strafexerciren, weil sich die Mannschaf
geweigert hat, in der Menage die dick eingebrockte Kartoffelsuppe
zu essen. „Das muß ‚sehr dicker“ Stoff gewesen sein, wenr
ogar ein Vayer davor Angsi bat!“ — sagt die „Germania.“

Berlin. Seit dem 15. find die Landbriefträger mi⸗
Signalpfeisen zu dem Zwece versehen, um während des Bestell
ganges durch die Ortschaften durch Abgabe von Signalpfiffen die
Wewohner auf ihre Anwesenheit aufmertsam zu machen. Es ist
dies für geeignet erachtet worden, um das Bestellgefdäft zu b—
schleunigen und die Mitgabe von Briefen u. s. w. Seitens der
Landbewodner zu beschleunigen.

FKonigssteele, 16. April. Daß Aachen und Saar-
hrücken nicht vereinzelt dastehen mit ihrem Hexensput, beweist nach⸗
stehende, vom „Ruhrb.“ mitgetheilte Hexergeschichte aus Freisen⸗
hruch. Ein kleines Kind schrie längere Zeit Tag und Nacht hin⸗
durch, und alle Mühe, es zu deruhigen, wur vergebenz. Da kommt
eines Tages eine alte Frau ins Haus, besieht sich das schreiende
sind und ertlärt mit überzeugender Kennermiene; „Das Würm—
chen ist behert! macht Euch (die Ellern) sofort auf den Weg nach
Essen und holt Euch Rath und Hlilfe bei der Hexenmeisterin N. N.
Fastanienallee, Nr. so und so.“ Noch am seiben Tage wurde die
sogenannte Hixenmeisterin zu Essen consustirt. Und was erklärt
dieselbe? „Verbrennt den Hexenkranz“ (d. i. ein Fedeckranz, wel
cher sich im Unterbettchen des Kindes in Folge des Nässens bildet,
falls die Unterlage nicht jedes Mal getroknet und durchgeschürtell
wird) „und während dieser Procedur wird die Hexe erscheinen und! Für die Redalklion verantwortlich F. X. Dement.

sie muß Euer Kind dann vom Banne befreien.“ Diese Vorschris
wurde genau befolgt, und siehe da, während der „Herxenkranz“
lustig über dem Feuer knisterle, erschien dieselbe alte Frau, welche
einige Stunden früher den weisen Vath ertheilte, nach Essen zu
gehen ?c. Aber wee beschreibt ihren Schrecken, als sie nun alz
Hexe beim Kragen gepadt urd aufgefordert wird, den „Hexen—
dann“ zu lösen! In ihrer Angst ist de alte Frau mehr zum
Hause hinaus gefallen als gegaugen, und scheut sich jetzt, ihrt
Wohnung zu veriassen, da sie von der ganzen abergläubischen
weidlichen zer als aͤberführte Hexe angesehen wird. Die
Mütter bekreusek ihre Kleinen, um sie gegen „Verhexung“ 3i
aichern.

— Gire Brücke über die Straße von Calais) Trotz o—
soweit vorgeschritenen Bauprojekts eines Tunnels unter dem Cand
hat man dech die Idee noch nicht aufgegeben, eine feste Brüch,
swischen Frankreich und England zu sglagen. In den nächster
Tagen soll sowohl im Bois de Boulogne in Paris als im Hyde
Pait in Lordon das Brückenmodell in einer Länge von 500 Meter.
welche zwei Bo,en umfassen, aufgestellt werden. Tas Modell so
wie der ganze Plan gehi von dem fran dsischen Ingen eur Boutet
aus, welcher sich set zehn Jahren unausgesehtt mit dieser Ide—
beschäftigt. Die Brücke soll auf festen im Meerte ruhenden Pfeilerr
niegen und aus 830 Bogen von je 1000 »Meter Weite bestehen
Die Breite der Brücke soll 50 Meter hetragen und vier Schienen
stränge über sje hinführen, von denen zwei für Personen- und
zwei für Gülekzüge bestimmt sind. Die Ausführuug des Baues
glaubt der Erfinder innerhalb drei Jahyren mit einem Kostenauf
wande ven 300 Millionen Franken bewerkstelligen zu können; das
wäre allerdings ein großer Vorthel gegenüber dem Tunnel
Delcher 30 Jahre Zeit bis zu seiner Vollendu ig und 3 Milliarder
in Arspruh vehmen wirde.

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Eine Wohnung
im untern Stock meines Hauses, bestehend
aus 3 Zimmer, Küche Waschlüche und
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bezogen werden. Bihy, Schreinetr.
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Horn'schen Hauses ist sofort zu vermiethen
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Um Mißverständuissen vorzubeugen, be—
nachrichtigen wir ein geehrtes Publikum, daß
die früher in unserm Geschäfte betheiligt ge⸗
wesenen Collegen ausgetreten sind, und da
Foncurrenten auf unsern Namen oft Ge⸗
schäfie machen, so bitten wir höfl. auf unsere
Firma am Fuße dieses gesi. achten zu wollen.
Gebrüder AIbertinmi.
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Ludwigshafen, den 16. April 1876.

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225 *38
3.2 2 * 5 * ð — * *
2 5* 32553 — —232 *552 223335235 — 58 2 2*.
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52232 7 228 — 3 — 22228 — 5 —— —
53565 322 2 — 3 36 552 —2553
3 23*2 358 333537 355683 s 356 8
k 2 2 2
352537 23638 233238 ——— 353. 55375 R633527 5
—A — —— 22532 * 223252 232722 s5 5275
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* * —2 2 *
255*53 — —— 32* — ——— —— 2 2 57555 322 —— — *? 3 —
2* — — —2 — — 2 —5 — 2 23238 —
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5333583—852 2 — 328 33*3 — — 82223 m2 —A 8
— 5 — —A —* 2822 2 —28 s5s33257 8 — 82
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23 B —5 * 2 2— 50 —— 222 283 2323 3 25
3s835 3883 43 3* 3—
* —555533338 7 3. s eg 388 * —— 68355333
* 32 — — * 72 —— — 25 * *2 — 2 2 3 55
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2523325538 3 35333
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5 5*3 5 —— — 2222 —2 * —33333 633
— * S * — — ⸗ —
53 *E 5 522228 2538 255 —8 —
25 3 8— * 2* * — 2 5. *. X
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2272 —V 22522 22 — * 22 6
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32550 253 5 5 —3333552 25 — 2 222
0 — — 532—33555583338 8 55 — 2 523
— — 57 — s .7 — 2 8 2 * 2
322 535823228 25 5* —2X 2245 — 855 — SV0O8—
—— — 232 2 2060
27 8 — 2 2* —ã— —A — 1 5* 328322 2 7 25 — ——
25 2 32* 26552 5* 323 532 5 55833335 555 * 272
25— 35328 5 —33 52532322 DJ 5230 0 527 — S*5
2532 —— 225 — ——— —— 22 —A 285 ——e
55 55S22 2 — 528 5 525853525 ———— 2*2—*558
238 — * 2 92 38* * — —— 22 — 3
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2 — 235 8 —A 5*—552 *2 2 52 — 2 * 25 * 22
53335 5 5822. 585 28 22 5* — 353 222 *̃32
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5 6 —— se 82 5 588 225 2333353837 — *
8 8 — 255 — S1 — — — 3 3 2*
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—— 2* 52 2 B—52 22 2 25 —— 523. ·533 2322 —
2 — 5— 5 2 25 2555322 2823333 S 5353588 ———
5 *835 S —535557 715833255 —— —— — 32E 38725
5553— 23351335 — 53352352 72 —3 25 54 238 252—
— 57 5358 — 5 —2— 22 5568 2 XX * 2 23— —3 8 —
32 5225 2 32256 22 223 3325 2 2 * — 5* 22
2 83*.53 3533532 — B— 53 — 25 *— 8 —— 222
2 * 572— 33585 * —— — —2 * 24 235 — 2824
525 53 * 5 ——A —— 235537 8 832—32 33235358338 258
2922 52522 332 5333357
—5728 388 52235 338533532 3 2 8 228 28658 8
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532.2,37725 23 3838 * ——A 2 —
252 3 282 522—77 —*—23 — 222 3—
38253 *532755323 —z332335903—3—88
— —8. E 2 3 22 — 2 —8
—533533 5 38333338— 282—62 —253232
53522255 23—35733— 252323358 2533
cmb 8 222 X 5223 7 ü32227 52353 3
m7 275 5558 3 5. 52533 22225
225 23 382·. 8 2 2 7* 8522* —28 *25*
533553338 2. 2 5 7,8 2* 57553 2.532223
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322. 2— 2—5*83528287 —8 53 232 * 25 2558
5 6 238—3 35535383 *333253 sa 38325
25 * 2 2 9 —2 22 — —
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5—2323222 32.55 36085. 75 3352*2322
—3 —5——333338 —23358
2 7 — 233 * — 2. 523
23 2333383 353358 3 233357
——33335. 23 53383 22388337
— 155558S —3—8
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        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Paa berter Anzeiger sund das mit dem Hauotdlatte verbundene Unterhaltungsblatt. mit dex Dienstaas⸗, Donnerstags⸗ und Sonntag
dummer ericheint wochentlißv viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag uid Synntaa. LÜoonnementsvreis vierteliährig 42 Kryr. ader
1 Mark 20 R.Pfa. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blatisshriit oder deren RKRaum herechnet.
— — — —— — — —
Donnerstag, den 225

CT66

Für die Monate Mai und Juni kann auf
zieses Blatt bei allen Posterpeditionen und Postboten, so⸗
vie in der Druckerei d. Bl. abonnirt werden.

Itaͤlien.

Neapel, 26. April. Der Kronprinz Friedrich Wilhelm
jat sich heute nach dem Frühstück von dem Könige verabschiedet
ind Nachmittags die Rückreise nach Florenz ungetreten. Gene⸗
aladjutant Medici begleitete den Kronprinzen zum Bahnhose, wo
»ie anwesende zahlreiche Bevdlkerung ihn durch sympathische m
ufe begrüßte. Geftern baben zwischen dem Könige und dem
kronprinzen zwei Zusammenkünfte von je einstündiger Dauer statt⸗
efunden.

Florenz, 27. April. Der deutsche Kronprinz ist wieder
jier eingetroffen und am Bahnhofe vom Kronprinzen Humhert
mpfangen. worden. Beide umarmten sich, und Prinz Humbert
ꝛegleitete den deutschen Kronprinzen bis an das Holel.

Deutsches NReich.

München, 26. April. Sicherem Vernehmen nach sind in
xer Generalität darch allerhöchste Entschließung folgende Aende—
unden etsolgt: Der Commandeur der Besatzungsbrigade in
Meß, Generalmajor K. v. Horn wurde zum Generallientenant
md Commandeur der 4. Infanieried dision befördect, an dessen
Stelle der Generalmajor Adolph d. Heinleth zum Commandeur der
Besatzungsbrigade in Metz und an dessen Stelle der Oberst Franz
„ Massenbach, bisher Commandeur des 3. Jnf.-Reg. mit Be—
örderung zun Generalmajor zum Commandeur der 8. Inf.⸗
Hrigade (Pfalz) ernannt, dann der Oberstlieulenant Fr. Pfeufer
m 12. Inf. Reg. zum Commandeur des 3. Inf.Reg. Eine
Wiederbesetzung der durch d'e Ernennung des Generallieutenants
Maillinger zum Kriegsmin'ster erledigten Stelle eines com-
nandirenden Generals des II. Armtecorps ist sonach zur Zeit
icht erfolgt.

Wiesbaden, 27. April. Der Großherzog von Baden
vird hier zum Besuche erwartet. Sonntag Abends 7 Uhr tritt
xt Kaiser die Rückreise nach Berlin an.

Frankfurt a. M. 24. April. Die Kommission des deut⸗
hen Handelstages wegen gesetzlicher Regelung der einyeitlichen
tummerirung der Spinn⸗ und Webestoffe, bestehend aus den be⸗
»eutendsten Vertretern der deuischen Textil-In dustrie, tagt seit ge⸗—
tern bei uns. An diesen Verhandlungen nehmen zum erfien
Nale die Vertreter der großen elsässischen Textilindustrie, die
dollfus, Schlumberger, Köchlin, Theil. Zum Vorsitzenden wählle
an den Geheimen Kommerzienrath Heimendahl von Crefeld, zum
zizepräsidenten Nic. Schlumberger von Mühlhausen. Der hiesige
dandelsstand erweist der Kommission große Aufmerksamkeiten, die
andelskammer veraustaltet heute ihr zu Ehren ein Festmahl im
dologischen Garten.

—BZA————⏑ —
Bermischtes.

7 Mit dem ersten Mai werden, wie in früheren Jahren, von
den Stationen Ludwigshafen, Speyer, Neustadt, Ednkoben und
dandau (Hauptbahnhof) Rundreisebillete im badisch-pfälzischen Ver⸗
'ehr ausgegeben. Die Fahrpreise haben gegen fruͤher eine Ver⸗
inderung erlitten; es betragen dieselben sür die erste Classe 7 fl.
kr., für die zweite Classe 4 fl. 47 kr., und für die dritte Classe
2 fl. 59 kr.

fZweibrücken, 26. April. Dem pfälzischen Gewerbe⸗
nuseumsvereine sind weiter beigetreten: die Gemeinde Biesingen
nd Ormesheim wmit dem statutenmäßigen Jahresbeitrage von je
bM.., und das landwirthschaftliche Bezirkscomite Zweibrücken mit
inem Antheilscheine von 28 M. und einem jährüchen Beitrage
von 4 M.

F Die „Kais. Ztg.“ schreibt: Wie wir hören, hat das biesige
orotestantische Presbyterium mit allen gegen 1 Stimme abgelehni,
die Stiftslirche zur Abhaltung des WMissionsfestes herzugeben.
Der Grund dürste in deg bekannten Richtung der dabel dethei—
igten Herren liegen, weldde mil derjenigen, welche sich auf der
ieusich in Hochspeyer abgehaltenen Muder⸗V ersammlung kundgab,
dentisch ist. Abgefehen davon, daß es mit Recht zu befürchten
var, daß eine solthhe Versammlung bei unserer freisinnigen Bevöl⸗
erung wohl schwerlich Anklang gefunden haben würde und leicht
unliebsame Conflickte hervorgerufen werden könnten, ist es wohl
auch erklärlich, daß man die Unions⸗Kirche nicht an Teute verge⸗
»en lann, die nach ibrem eigenen Bekenntniß eine Trennung der
lnion erstreben.

F Aus der Pialz. In Steinfeld soll eine Apothelke
errichtet werden und sind Mitbewerbungen um dieselbe innerhalb
Wochen bei der kal. Kreisregierung der Pfalz eimureichen.

.St. Johann, 27. April. Die franzosische Ostbahge⸗
allschaft wird einen besonderen Vergnügungszug nach Paris mit
ünftägigem Aufenthalte daselbst organistren. Die Hinfahrt wird
un 1. Mai, Abends 11 Uhr, von Nancy aus erfolgen und man
vird am 2. Mai, Morgens 9 Uhr in Paris eintreffen. Die
ßüchkehr von Pors wird am 6. Mai, um 9 Uhr 50 Minuten
Abends, flattfinden, und man wird am 7. Mai, um 9 Uhr 38
MNinuten Morgens in Nanch wieder ankommen. Die Hin⸗ und
Aerreise kostet in der 2. Klasse 20 und in der 8313 Franken
er Verson.

Fraukreich.

Paris, 26. April. Der Gouverneur General Ladmirault
jat für 14 Tage die Aufführung des Dramas ‚Cromwell“ ver—
oten, welches am Samstag zum ersten Mal in Chatelet gegeben
vurde, weil die darin vorlommenden Worte: „Elende Roalisten“
om Publicum lebhaft beklatscht wurden und dann zu einer
vegenäußerung Anlaß gaben.

Oesterreich.

Wien, 25. April. Die „Deutsche Zeitung“ schreibt: Es
nitrd neuerdings wieder mit Bestimmtheit behauptet, uud nament-
m Brüsseler „Nord“, daß Graf Beust (früher sächsischer Minister,
ann österr. Hanzler und jetzt östetr. Gesandte in London) mit
ꝛen sächsischen realtionären Kreisen in Verbindung stehe und es
ils seine höchste Ambition betrachte, wenn es ihm gelingen sollte,
aß Bündniß der drei Nordmächte zu sprengen. Auch versichert
nan, daß Graf Beust durch Erfindung sensationeller Gerüchte in
rer englischen Presse im Inseresse seines Planes ungçemein thätig
ei. „Körzerde? registriri die zititte Korrespondenz und forderi
en Grafen Aundrassy auf, er möge der Angelegenheit auf den
ütund zu lommen fuchen. Die Beschuldigung, die gegen den
hrafen Beust erhoben wird, müsse eingehend dementirt und ihre
zrundlossigkeit zweifellos klargelegt werden. Sollte aber die Ve—
huldigung nicht widerlegt werden können, so dürfte Graf Beust
ine Stunde länger im Staatsdienste der österreichisch-ungarischen
Nonarchie verdleiden. Eine solche Disziplinlossigleit würde das
Unsehen der österreichisch-ungatischen Diplomanie gänzlich vernich⸗
en. Die Angelegenheit ist viel zu wichtig, besonders ba sie in
iinem Blatte, dem man offiz'dse Beziehungen zur russischen Regie—
ung zutraut, zur Sprache gebracht wurde. als daß cb geftattet
wäte, dieselhe lodtauichweigen.

Dienstes-⸗Nachrichten.

Die Fuaktion eines k. prolestantischen Diftrikts⸗Schulinspektors
ür den Kanton Obermoschel wurde dem prokfestantischen Pfarrer
ind Lolal ˖Schulinspektor Ludwig Metzler in Obermoschel über⸗
ragen.

Der Hauptmann K. Merkel von der Gendarmerie⸗Compagnie
»er Pfalz wurde mit Wansion verabschiedef

242Q4

Eine besondere Becchtung —X
verdient die im heutigen Blatte befindliche Annonce des Hauses
S. Sad s u. Co. in dam burg, das uns wegen pronpier
und aufmersamer Bedienung seiner Interessenten auf's
Anaelegentlichste emdioblen wird.
        <pb n="262" />
        Mobiliarversteiger ung.

Mittwoch, den 5. Mai nächsthin, des
Nachmittags um 2 Uhr, läßt Johann
Scherff, Blechschmied, in seiner Be—
hausung dahier öffentlich auf Credit
versteigern, was folgt:

1 vollständige- Bett mit Bettlade,

1 Wandschrank, eine Commode mit

Aufsatz, 1 Tisch, 3 Stühle, 1 Ofen,

2 Vogelhäuser, 1 Standuhr, 1

Grube voll Stroh⸗Dünger, verschie—

dene Blechschmiedewaaren und Werk

zeuge sowie sonstige Gegenstände
aller Art.
Aus Auftrag:
J. RBoos,
Geschäftsagent zu St. Ingbert.
Immobiliarverkauf.

Ein sehr geräumiges zweistöckiges
Wohnhaus mit Hintergebäuden, Stal—
—XE—
eine Fläche von ohngefähr 26 Dezi—
malen einnehmend, gelegen zu St.
Ingbert an der Kaiserstraße, dem
Peter Weisgerber allda gehörig
wird durch das unterfertigte Büreau
unter sehr vortbeilhaften Bedingungen
aus freier Hand verkauft.

Bemerkt wird noch, daß in diesem
Hause durch dessen Eigenthümer eine
Bäckerei und Wirthschaft etwa 4 Jahre
lang mit dem besten Erfolge betrieben
wurden und sich dasselbe überhaupt zur
Ausübung eines jeden Geschäftes be
stens eignet.

Das Nähere auf dem Geschäfts—
und Consultations⸗-Büreau

J. Roos
zu St. Ingbert.

Conventionelle
Versteigerung.
Mitnmoch den 19. Mai, des Nachmit
hags 2 Uhr, zu St. Ingbert, im Cafe

Oberhauser wird auf Betreiben von Bern—

hard Augjust, Handelsmann, in St. Ingbert

wohnhaft, iu seiner Eigenschaft als sub⸗
rogirter Glaͤubiger und Rechtsinhaber der

Witiwe Kinder und Ertben des allda ver⸗

lebten Wirthes und Holzhäudlers Adaw

Beck
Marx August, Kaufmann, daselbst wohn
haft, wegen Nichtbezahlung des Erwerbs—
preises wieder versteigert:

Plan Nr. 130. 5810 Dezʒ. Fläche, ent⸗
haltend ein zweistöctiges Wohnhaus. Stall
und Hofraum

Plan Nr. 131. 16 Dez. Pflanzgar⸗
ten, beide Item ein Ganzes bildend und
gelegen zu St. Ingbert in der vorderen
Hobelsahnung, neben Schne.der Fenn
und Peter Meyer.

2. Plan. Nr. 417934. 47 Dez. Ader
auf der voderen Hobelsuhnung, neben
Apotheter Weigand, hiesigen Bannes und

3. Pl. Nr. 1284. Lao Dez. Fläche, ent—
haltend eine Scheuer mit Vorplatz, ge
legen zu St. Ingbert auf Hobelßahnung,
neben Peter Maher.

Das Nähere auf dem Geschäftsbüreau

2. Bechthold in St. Ingbett.

Sauer, t. Notat.
Redaction.

Zu verkaufen schoͤnes kiefernes
Rauhol,
Zaun⸗- und Baumpfähle,
sowie J
fichte Wies-, Leiter und Rund
väume bei
Gebr. Höh,
Breitermühle und Höhof.

0000 00
57 Cluokaversuche
durch ihre soliden und vortheilhaften
— ganz besonders geeignet
ist die vom Staate genehmigte und
garantirte Hamburger Geldver⸗
loosung
373,000 Reichsmark
de 218,750 Gulden
ebent. als Hauptgewinn
sowie speziell Gewinne vou Reichsmar'
1250,000 — 125,000 — 80,000
-60,000 — 50,000 - 40,000
— 86,000 — 3430,000 -
— 24,000 2 a 20,000 —
„18,000 — 8 a 185,000 —
39 2— 12,000 - 12 4 10,000
-34 a4 6000 - 5 4 4800
— 40 a4 4000 - 3 a4 3600
- 203 a 2400 - 5 4 1800
„1500 — 412 a 1200 — 512
4a 600 — 597 4300 etc. ete. ete.
I bietet dieselbe in ihrer Gesammtheit
und verdieut schon deßhalb den Vorzud
vor vielen ähnlichen, weil 42, 300
Loose, d. i. weit über die Häifte der
Gesammtzahl, im Lause der 7 Abtheil—
ungen resp. innerhalb einiger Nonat⸗
Imit Gewinnen erscheinen
muüssen.
Ganz besonders hervorgehoben zu
werden verdient, daß der Staat —*
wohl die Ziehungen, die öffentlich
stattfinden, beaufsichtigen läßt, als
auch die Auozahlung der Gewinne
garantirt, so daß den Interessenten
die unbedingteste Sicherheit geboten,
wie es bei keinem Privatunterneh
men der Fall ist.
Zu der amilich festgeftellten ersten
Ziehung kosten:
38 Original Loose 6 Rim
oder 8 f 80 kr.
albe Original Loose ß3 Ri.
oder 1fl. 45 kr.
Viertel Orig⸗Loose 13 Rm.
qoder 533 kr.
Gegen Einsendung des Betrages (die
am Btiquemsten durch Postann eisung
— oder gegen Postvorschub wec⸗
den die mit dem Staatswappen ver⸗
sehenen Original Loose von uns
y versaudt und die amtilichen Pläne
aratis beigefügt.

Bei der Naͤhe der JZiehung er—⸗
suchen wir alle diejenigen, die diese
hunstige Gelegenheit zu einem so—

liden Glücksversuche wahrnehmen
und Loose aus unserm vom Glücke
begüustigten Debit beziehen wollen,
uns ihre geneigten Aufträge baldigst,
jedenfalls aber vor dem
18. Maui d. J.
ꝰ zugehen zu lassen und werden wir
wie bisher bestrebt sein, das Ver—
trauen unserer Juteressenten durch
die aufmerksamste Bedienung zu
rechtfertigen. Die amtlichenGewinu⸗
listen versenden wir unaufgefordert
prompt nach der Ziehung und erfolgt
die Auszahlung der Gewinne unter
Staatsgarantie sofort nach Entschei⸗
dung. —A
2SEtaats⸗EffekteuHandlung
9 Amn LIamburg.
50000 000

Einladung.

Sonntag den 2. Mai, Nachmittags
Ahr, sindet in dem Wirthschaftslokal vor
Peter Lang eine Versammlung statt, um
hier einen Sterbekassen⸗Verein zu branden.
und wird um recht zahlreiche Betheiligunc
gebeten.

Das prov. Comite:
Ludw. Birkelbach, Georg Wagner,
Joh. Betz, Ph. Jung, Georg Müller.

Söummtliche im Preußischen un
Bayer schen arbeitenden Bergleute, sowoh
alle diejenigen, welche sd on gezeichnet haben
als auch diejenigen, die noch gesonnen sin!
dem Knappichafts⸗ Unterstützungsverein beizu
reten, werden hiermit höfl. eingeladen, bit
Sonntag den 2. Mai, Rachmittags 8 Uhr
in der Wirthschaft des Bergmannes Pete
Jung sich recht zahlresch einfinden 3
vollen.
Nicolaus Dietrieh,
VKVraxppschaftsaltester.
Eine gute Treppe ist billig zu verkaufe
vei Ph. Kauser, Screiner.
Sonntag den 2. Mai von Nachmittag
—A
Harmonieo,
Abends
nsA
dei Peter Schweitzer, Wirth.
Somm:ag2. Vai
Tanz-Musik
3 —*
Georg Jung
F F von vre
ine Wohnung schönen:
Jimmern im obern Stock des früher Nota
horn'schen Hauses ist sofort zu vermierhe
dei Peter Weißgerber.
Gebr. RInes, Decorationsmaler i
Saargemünd, Ußschneiderstraße Nr.
suchen sofort 10 b's 12 Gehülfen bei guter
dohn.
Eine Wohnung
im untern Stock meines Hauses, vestehendt
aus 3 Zimmer, Küche Waschküche und
Keller, ist zu vermiethen urd kann sogleich
bezogen werden. WBihby, Sa reiner.
Frucht, Brod-, Fleisch-Preise det Stat
Zweibrücken vom 29. April. Weizen
5 fl. 40 kr. Korn 4 fl. 53 kr. Gerst
2Zreihige — fl. —kr. Gerste Areihige — fi
— ir., Spelz 3 fl. 50 tr. Hafec 4
53 kr. Kartoffein 1 fl. — ir. Heu 2 fl
54 kr. Stroh lfl. 48 tr. per Zentner
Weißbrod 2 Ko. 18 kr. Norndrod 8
ilo. 23 kr. ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kil⸗
Zkr. Gemischtbrod 83 Kilo. 32 kr. 1 Paor
Weck 110 Gramm 2ukr. Spelzkern — fl
— kr. Dinkel — fl. — tr. 38* f t
— ffi. xr. Rindfl. 1. Qual. 18 ir.? H
Qual. 10 kr. Kalbfi. 16 kr. Hammeifl. I1 6 an couverts
r. Echweinefl. 18 irx. Buler 38 kr. p felt Firma bedruckt, werden angefertig!
Pfund. in der Druckerei d. Bl.
Drud und Verlag von F. X. Demen in St Inabert

4

J5
        <pb n="263" />
        3
* 22 —A 2522
—23 — — 5333335—3—55 538235
335 322583335 —*S88 3533335 —23* —3 *xæ—353 55355 —18 52
22 5 2* — —— — * —— *
2 *52 — 2— — F —A — 38 * — 33 —
535232-2—33-. 35535245 526 — 327— Iä335 ——6386583
5 3— 5232 58 53825 — — 2
—A——— 2553335858 —— —— 25 s283753333 *5 —5358235
—2———⏑ ——5— 535 *8*325 5* — 2 * 2
33*2323317 —V 2238 — — —35.52 8 —E Secz 2 5552
522 —2 22 2534 — 3225 322 3* —225 — 3335
s*. 823— 53332 273233532 ——— 25523—5332 —A —
822 — 22332 — * —5z———33355523 28 *
—,555223 3377* 535323—5855827 —5538233— 55883 833—425857
343 3 83—833358 —55358
5225cx — 8—83—— 55338383535 5255237*
—58 * * 2 — S2 8 — *
5250 5 —z3—5—3— 23——S— — 5
33 33—3— 233 — — 3 283233
—5 ** —— —A 22 * —2 52 522235*5* * 2—
222 z33353 5— 53 —35 58 2532 352532—75 — 572 5 3 258 23—5
—— 5 —z2355 2532 28—23*28 28832
32 2 8 25*4 —A J 2.3 3 83835328 2—572*2 — 2 2*
37 — ——— — —— 25 2 3258 — 224225 — 2328*25
—5 332538083 »3 32222833 A — 22 25
227 *2 2 5922 3 2 535 525252 —2 22 —— 5. 322323 25
s5523533 33E55 3— 23 —»22325 5 — — 2 2522 32
* — 52 225 * — — 2 — 2 * 222* 2 2 —— 255 55*5
8 — —— 25IS822 * g 8 —2.2232 82 5—3 *— —A —E
— 285 23575— 255 — 2282232 k—722 — 28222365 . 52 —
— 323 3 s297
5 5!56 2 2* 77. 2 * —— 3 * 52 B * — 2—5532
72— 28— 3———. 2 223537 —A—
—353833533338 8 3 —3 3—83
* —* » 6 S 3 * 58325
5822 z 2 8 F — —2 5535 — 3
558 33
— 8 e
2225 —22238 2 22 otr —
2528 28235852 533533353—3 353
55 8 5 22 * 5* * —— — 53 *28 522 2225 2222
As 3733 8
5 7 — — *8 — 2 3 32 — 24 26 —7 —3
—A * 2 —22* 2 * — 2* 25 532222
— * —— —8 5 8322— 8 — —
5585 5z53 134335—— 336 333 —37 58
3338 333 383 385
558 — —A 66— —e———
5 23532538256 —5856 ——2— 2— 15835
835. 8—— 33 38 325
—— 3 333332336 ——
2 ẽ
2358 28335383 333 3335
—— —— —9 — — —— —5 ——5 5 —EA *
**8* 3 55— 3 3 333—3 —3285353823387
55553 55533233385 — — —— — 5—3* —37333358232755
5332 3— —6 343 333587
57 8 8 —2233 — 2552 35 —— — 88 55282
522 23,23255 53 7 53723 322 »*22 8282 735
53523 —2538S—3——83—332—5585 — —— 285
2 5 S 58 2—2552555 58282355252 —52 —22—525 52
5 —— — — 5322 — —
„5 823325 A AC 26 —225 2
3 * XM 8 — 5 —— 528 2 25 5253222
332* — — —5 2253335
—28 — —75 —— —2— — 5—5—28 5—2 —22232352 —— 22 2
2528 5538 3—37 — —
22 —I 38 2853 237—8—E— 585 —5553 5355 5* E
— — 23355 32335832 2 *8 — 37
—— * 3 — —22 —
33 —
22 — — —: — — — —7 85 —2 —2
— 20022 3 2 6

— 2222 88 * * — 3 — — * * —
F z33 3 2538 3255555835255553235 —
5 3 — 2 * — 2* S ** 2* * * 2
s 3—
22875 22 * „ 32533233 *78 —225*
555388 — 868223533555 585
2, 3 0
— * — 2
A 5 88.2* 552 358
—— — 3222* 58 22 S2 * —2 22 2 — — c9
525 333535 53 5—53 25 — — S 25 — — 3228 * 3
* —O— 5289 25 553 2 3.557— 5
— —58528 —— 2 2223 232 * * 55 55
222 — * 2 —8 8 8 2
23387535 s 52 E3 25 — — —
2 2 —S—ú — 2 * 2 — — — * * 2*
3 3 — 3337337 3
——2 2— —32—— 56 35——353338* —5—28382232
243— 5 2—— 32255
228* — 82 852 — 23 22 2222 — — —2235* s2282322.22
5 QXGBBEIESS 5 2 —A—— — 2* — —A 22 3 55
* * 225 2 22. 322* 582 —2 — 727 577
5 5 — — 5
— 225— —337*7 —ûe —358 —
8 — — 5
71575555 —A —4585—35335—5355 3 — ——A —— —
—— 552 —33585 3——— —54523
2535* * 0 2* 553 74 —«2 Ekk—22 82 553 — 5—355535* 22
5* 2 525 5cj, 5522 —A — 28 —— —
—S 558— 355 — — S272
·225 — — — —*7* 8 —2—332——5*
— 533— 33 3
— ——— ——55—— —EEEIT 22 —* 252225*
— 84— — m— — ⸗ * * —A *
Oe 22.5 52 857222 52* 8 —73 * 2 2 35 B 532352 S
5252* — — 20 — 5—222 — αα — 2 — —
2 — *8 8 2 — * E 2 * —2* — * 27 2 vα
—
ẽ —z553— 568655— —355553255 —A— —23 — — —5 5252
—— s ESE2ES . 5E33 3ZE

—
52838

2 2 * —

22 5353337

— 4 5* 553525 2

58 5333 8

* 18288 5* 25* 2855332 2553

5 3538 3035 —68 55 52 76 825

A —55 5287 268 —F A 52368

* 22— * 8 7 *

2253 *7*8* 3Ek —— —*85 9 — 3 * 3233568

5533 — —* *e— 2*8* 54 . —— 22 5z5354 358

55 2 2 — 5 —AI 8 A . 58 —R 5—32384 ——

8855 ——— 3338335 z63 s 23

2 2 33 * 2 2 — — 2388 — 2 84 —2 —— 23 * E

—— z08 555255 3235 —— 6— 52 * 3288 — 5328

558 5 5333 —A 7 50 33 E SEE * 8 38 —285

555533 — —— 508* 3522 z25 222 — ——— 252k 3

3 * 2*2585 * 522 22*8 2 * z2z
25 —5 — *5 — — 5 2

225 5333735258 *327335 — 2.553 s37358*.8 *

788*3 *3 228 2 219 *7 2535337 3833 335333

—· 5— * — 4

— —— 532333 z3333255 —

55 — 32 22332 — 27 * *X— m5 — —237—

5 —5, 88 8 257 25 — 27 25 98 53387

5z2655 * 2* »38 — ⸗ 35 53* 932353 *2 * 2 *

25*53 12.228 —A 222 5c52— 3 — 2* — ——

52 —A 32— 32265 — 5* 8 — 553— — 57

5 2 3 S 2 32— *

— 38 3378 6
— 5 * S 2 * * 527 8 — * 7

22 25 212 — —2225 —— 2 —* — 2 —8 — —55*2 53822

52833 2 —— * — —A 2z8 8 3 — — 323—

—J— 52554 252525583 533333 33825 355553333

335 *5 3357328 —— — z 253383353*5 *8

330* 3252333 *283 28433 3266333233

2 * —53 — — S5 * * 25255 532— d —X — * 55* 7—

—— 3575353833 sz353453333

52 — 22 * — * * 22

5 2 — — 2 —A 8r 285 568 —e

5 378228 —— 27 E532 — 3 — F 2 —— *

522 — —2 3 — 22 588 F 22

252328 328538 —2— —ẽ 22

— 2 2557 —X 8 2 5226

32353 * 5*2 2* —A 23824

* * *

5253558585 38 60 6

—A 02

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        —
2538
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2* *
3 —
2322.2
23585
* 3
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2 — 2*5
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3. 2 3. 3
*2336
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c) —
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7

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253 798 A —
——DDDDO—— —— 283 333385538335
* 53533 533 223553 23 5 338333 23
5379 353—532335578 2 522 —
333263 —8535355 —583 83333833333283
1533373 —— 2538 22355
—2235 — 2 23 —— 57 A
— 2372 2 —A — 23 *372 2232 2 8 235
— 53 * — 225 —3— *5382 2 4222 *
2 —22 . 7322 z5 37553235
3255 37383 32357 A 5368535
— 2553235323328* 232535 *522385*
— ———— 5327 1333533323883 s *27
2 6 23525 — 57227 —223223 *.535 2 2 2
32372335338 85835 563 235353333 224
523238367 323553 — ——
S. — 222308 — —
338*5 33333—75 g 283338
— 3 22 — *3S523 2 g
—A—— — — —A— *15 52 — 2 23 ve a
— 23 * 25583 3238* 2558
2 32338553 — — 5232 52 252.*5
3 33 358
3—*5* 325 33538* 333 2332 555
23332* * 2323 7 — 2 sᷓ 2223223 —
2352 — 2 — —27 — 2.
2 2323 32.5 2233 D. D.52. 3 22 3— 422 2
32322 — Z * 3B —E — — 3 22368
* * 3* *236 S2 3732 555 22322 —
* 8 235227 3888 * —
2—23— 23888 2332 2 28 —
5355 552 2 2233230 QB—5 2535—3 23,2
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        Ht. Ingberler Anzeiger.

Het Sti. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Haudtolatte verbuidene Nater haltu ig3blati, mit der Dienztags⸗, Dounerstags⸗ und Sonnta
Rummer erscheint wochentliß viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag uad 53antaa. Abponnementspreis vierteliährrg 42 serzt. oder
1 Mark 29 R.Pfi. Anzeigen merden mit 4 Krar. die dreiipaltige Zeile Blattichriit oder deren Naum berechnet.
67—

Sauistag. den 1. Mai

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— 2—2—2—ü—00— —

—
FZuüur die Monate Mai und Juni kann auf
dieses Blatt bei allen Posterpeditionen und Postboten, so⸗
vie in der Druckerei d. Bl. abonnirt werden.

Ereignisse hatten für das französische Publikum nur ein höchst
untergeordnetes Interesse. Der preußische Landtag war für den
Parisir ebenso terra incognita wie der Landiag von. Reuß älterer
Fime für den Berliner. Heute aber sp'elen preußische nnd deut—
che Zustände in den hiesizen Blättern dieselbe Rolle, wie vor
venigen Jahren französische Ereignisse in der deutschen Presse,
Dazu kommt, daß der Franzose seit dem letzten Kriege ungemein
eizbar geworden und bei dem gerin sten Schatten zusammenschrickt.
xr setzt die deutsche Reichsregierung an die Stelle jener Napoleons III.
sält Deutschland für ebenso händelslichtig wie d'eie und beobachtet
ille Schritle des Berliner Kabineis. Wer es nicht gesehen, macht
ich keinen Begriff von dem panischen Schrecken, den die Nachricht
eborries, daß eine zweite deutsche Note nach Brüssel abgegangen
ej. Erst der von der „Kölr. Zeitung? mitgetheilte Text und die
Antwort der englischen Minister auf die diesbezügliche Interpellation
Danlen die Unruhe bemeistern. Heute athmet Paris wieder auf.

Paris, 27. April. Heute hielt Mac Mahon Ministerrath.
— Der „Constitationel“ sagt, d'e Truppenschau, die der Marschall
Anfangs Mai habe abzalten wollen, sei auf dessen Wunsch vertagt
dorden, „damit den Angriffen der drutschen Blaätter kein Vorwand
zegeben werde.“ Dies ist aber vollständig undegründet. Die
Truppenschau findet einfa d deshalb nicht statt, weil den Gerüchten,
FJije über einen Gewaltstreich in Umlauf gesetzt worden sind, keine
veitere Nahrung gegeben werden soll.

Paris, 28. Aprit. Die Regierung beschloß, bei Ecöffnung
der Nationalversummlung eijne Erklärung gegen die Ausstreuungen
iber Kriegsgefahr zu erlassen.

Belgien.

Brüfsel, 27. April. „IJdurnal de Charleroi“ meldet:
Da die Regierung weitere Arbeitseinstellungen in den Kohlengruben
um Charleroi erwartet, sei ein Balaillon der Garnison von Mens
zur Verhütung von Anordnungen deshalb nach Charleroi gesandt
ind mehtere Brigaden Gensdarme rie dorthin beordert worden.

(T. N.)

Brussel, 28. April. Wie die „Agence Havas Reuter“ er⸗
ährt, wird die belgische Beantwortung der letzten deuischen Note
dein deutschen Gesandten Graf Ver voncher erst in einigen Tagen
ugehen.

Charlcroi Gelgien), 28. Apiil. Der Charakter der
Arbeitseinflellungen in den Kohl engruben der hiesigen Umgegend
—V die Kohlenwagenstricke
einer Grube abzuschneiden und die Wagen in den Schacht zu
türzen, wurden durch die Gendarme rie nur mühsam verh'ndert.
herbeigeholte Verstärkungen beuiten endlich weiteren Ausschreitun—
en vor.

De uitsches Reich.
München, 26. April. Prin; Adalbert, Inhaber des zwei⸗
en Cuirossier-Regiments, wurde zum General der Cavallerie be—
ͤrdert.
München, 27. April. Im Hinblick auf die am 1. Juli
d. J. stattfindende Einführung der Markenrechnung in Württem—
zerg ist sämmtlichen öffentlichen Kassen dortselbst die Annahme der
ayer. zugelassenen papiernen Werthze'schen, nämlich des k. bah'r.
Slaatspapiergeldes und der bayer. Hypothelene und Wechselbank
»om 1. Juli an aicht mehr gestattet.
Pe un ch en, 28. April. ˖ Mit der Neuorganisation sollen
nuch Betriebscontroleure creitt werden, welchen lediglich die Be
eisung der Bahnstrecken, sawie die Conlrole des Zuges wihrend
der Fahrt zugew'esen werden soll.
München, 28. April. Wie die Münchener Nachrichten“
heute mittheilen, wird in klerikalen Kreisen als Kanditat siür din
erzbischöflichen Stuhl in Bamberg der dermalige Direktor des
Priesterhauses St. Johann zu München, geistl. Rath Nibl, vor—
nals Pfarter in Pang, genannt. (Hr. Nißl ist bekanntlich Beicht
dater des Königs.)
Berlin, 26. April. Der preußische Oberkir henrath hat ar
alle Konsistorien die Weisung erlassen, für eine vollständige Sta⸗
iistik der lirchtichen Trauungett und Taufen zu sorgen, damit aus
einem Vergleich dieser Angaben mit den Listen der Standes—
imter die Wirkung ersehen werde, welche das neue Cipiistandsge⸗
etz in Bezug auf das kirchliche Leben der evangelischen Gemeinden
gehabt habe. GG. 3.)
Berlin, 26. April. Die Justizcommission des Reichslages
cat heute ihre Arbeiten begonnen. Die Commission beschloß mit
der Civilprozeßordnung zu beginnen, und man trat sogleich in die
Debatte der etsten Paragraphen ein. Man gidt sich der Hoffnung
hin, bei der Berathung über die Strafprozeßordnung den Abge
dnelen Lasker wiedet in der Commission thätig zu sehen.
Berhin, 28. April. In der heutigen Sitzung des Abg
duses erklärt der Just izminister auf die Interrellation des Abg
Vindthorst (Meppen) betreffend die Behandlung politischet Ge—
fangenen, er habe zwar bisher keine bezüzlichen Anordnungen er—
iassen, obschon er eine Revision des Strafgesetzbuches nach
dieser Richtung hin wünsche. Das Reichs-Justizamt und das
preuß. Ministerium seien w't bezüglichen Arbeiten veschäftige, die
eine Handhadbe zu einer Vorlage für das Deutsche Reich bieten
werden. Der Juslizminister hebt hervor, daß nach seiner Ansicht Bermischtes.
dex Begriff des politischen Vergehens nicht vorhanden und für den Zwei brüden, 29. April. Dem pfaͤlz. Gewerbemuse⸗
Strafvollzug nur die Individualität des Thäters. nicht die Thal ams-Berein sind weiter beeicetreten: 1 Person von Walsheim mit
entscheidend sei. nem Gründungsbeitrage von 50 M. und dem statutenmäßigen
Berkin, 28. April. Der Abg. Lasker hat gestern seine Jahresbeitrage von 4 M.; 1 Person von Bliskastel mit einem
erfie Ausfahrt mit gutem Erfolge unternommen und in den letzten Bründungsbeitrage von 7 M.; 1 Person von St. Inßbert und
Tagen einzelne Kollegen, wie Virchow, Miquel, Ludwig Bamberger, 1 Person von Einod mit dem statu tenmäßigen Jahresbeitrage von
zei sich empfangen. Er gedenkt in etwa zJ'hn Tagen sich nach e 4M.
Ftreiburg im Breisgau zu begeben. pZweibrücken, 29. April. Die hiesige altlatkolische
Frankreich. Gemeinde hat zu ihrem Veetreter für die am 19. Mai vach Bonn
Paris, 20. April. Als das deutsche Kaiserreich im Palast berufene Shnode Hrn. Fabrildirektor Nöthlichs in Schwarzenacker
der französischen Könige prollamirt, als Paris gefallen und die gewählt. (Zw. Zig.)
Friedensberhandlungen angeknüpft waren, riefen englische Blätter Das Bezirksgericht Zweibrücken hat den Tagner Wilh
von Erstaunen hingerissen aus: Jetzt beginnt die datsche Periode Trautmonn von Vogelbach, welcher im vorigen Herbst aus der dor
der europäischen Geschichte. An diese Prophezeihung wird man kicen Kirche ein messingenes Kreuz vom Tabernakel gestohlen hatte.
anwillkürlich erinnert, wenn man heat französische Vlätter in die zu einer Zuchthausstrafe von zwei Jahren verurtheilt. Das Kreu
Hand nimmt. Die Maßregeln der deutschen Reichsrezierung, die ist wieder beigebracht worden, indem Trautmann frech genug wat
undgebungen der Bischöfe, die Verhandlungen des preußischen sich vom Pfarrec ein Trinkgeld versprechen zu lassen, wenn er das
Landtags und Herrenhauses und verschiedene andere Dinge aus Ktreuz fände, worauf er denn wirklich in Begleitung eines Vogel⸗
Deutschland nehmen jetzt den größten Theu der Spalten ein; noch bachers im Wald nachsuchte und das Gewünschte fard. Aber das
dor tutzer Zeit war das ganz anders; deutsche Verhältnisse und lenite eben den Verdacht auf ihn. daß er selbst der Dieb sei. Traut
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        mann war erst Ende Mai 1874 aus dem Zugthaus zu Kaiserblau-rälher, dem Heru Auwalt Mahla und dem Herrn Gaosthofbesiher
tern, Fwo er wegen Brandstiftung 6 Jahre gesessen, entlassen worden. Jung überreschte demselben in Anerkennung seiner Verd enste uͤm
xv. Dem Geschäftsbericht der Direktion der pfälz. Bahnen die Erforschuug der Geschichte der Stadt Landaa einen prachtvollen
vro 1874 entnehmen wir über die nachstehenden Linien Folgendes: älbernen Pokel, welcher inwendig vergoldet, und oben mit einer
„Zweibrücken-Sauzkicchen-Saargemünd. Im Ge— 'ehr kunstvoll gearbeiteten Statuette des „alten Vater Rhein“ ge
schäftsberichte pro 1873 haben wir die auf diese wichtige Bahnli- ichmückt iss. Es verdient diese egrenvolle Auszeichnung des ver
mie bezüglichen Sachverhältzmisse ausführlich dargelegt und können dienten Mannes, dessen Bideutung für d'e quellenmäßige Detail
unter Bezuznahme hierauf heute verichten, daß über die Erbau- zorschung dereits in einem Artitel der „Pf. Z.“ von competentester
ung dieser Bahn zwischen der kgl. bayer. Regierung und dem Seite gewürdigt wurde, und der auch als Geistlicher ene Zierd:
Reichskanzleramt unter'm 24. August 1874 eine Uebereinkanft leines Standes genaunt werden dirf, um so meht oöͤffentliche Er—
abgeschlossen und von Seite der bayer. Regiernng für den Bau vähnung, als demselben nach zurückz legten 50 Dienstjahten auch
und Betrieb derselben untor Gewährung der gesezlichen Zinsga- richt die geringste amtliche Auerkeunung zu Theil wurde. Eilb.)
rantie für dis gesammte Baukapstal von 3,855,000 fl. die Aller⸗ F Sulzbach (Oberpfalz), 27. April. Ein Officier der
vöchste Konzessionsurkunde der Ludwigsbahngesellschaft unter'nn 22 Jiesigen Garnison gad vor einigen Tagen eiren Beweis seiner
Februar 1875 bereits ertheilt worden ist, welde der Generalver NMusdauer im Maschiren. In Folge einer Weite machte er sis
sammlung vom 30. April 1875 zur Anerlennung und Aunghme anbeischig, 100 Kilomet⸗r in 24 Stunden in der Weise zurückzu⸗
in Vorlage gebracht wird. Für die auf reichsländischem Geb ete egen, daß er die etwa 11 Kilometer berrageunde Entfernung vo.
liegende kurze Anschlußstrecke sind wir der Allerhöchsten Konzession Zuszbach nach Amberg fünfmal hin und eden so oft zurück durch—
noch gewärtig; sobald diejselbe erfolgt und zu deren Annahme nessen würde. Er traf vor Ablauf der bedungenen Frist in Sulz
die vorbehaltene Genehmigung von Seite der kgl. bayer. Regie- dach ein.
eung ertheilt sein wird, soll mit der Geldbeschaffung im Wege des JBerlin, 20. Aptil. Die Erfindung, unzerbrechliches Glat
Prioritätsanlehens vorgegaugen werden. — St. Ingbert herzustellen, hat bisher noch keine pract sche Bedeutung gewonnes,
Saarbrücken. Diese wichtige Verbindungöbabn, für welche da das Gelingen der Experimente don vielen Zusälligkeiten abhing.
ichon durch das Gesetz vom 28. April 1862 die staaul'che Zens- Gegenwärtig ist es aber Herrn F. M. Stahl hierselbst, Derectot
garantie geuräß Art. VI. der Fusionsbestimmungen ertheilt urnd der Aetiengesellschaft zur Fabrikation melcorologischer Instrumente
die Uebernahme des Baues und Betriebes auf Rechnung der und Präcisionsapparate nach vielfach vergeblichen Versuchen gi—
pfälz. Ludwigsbahngesellschaft durch die Generalversammlung vom lungen, Glascylindec herzustellen, welche jedem Temperaturwechsel
30. April beschlossen ist, firdet sich schon in dem vorjährigen Ge Wiederstand leisten und selbst nicht springen, wean sie in erhitztem
chaftsberichte naher erläutert. Nachdem indeß über die Anschluß⸗ Zustande in koltes Wasser getaucht werden. Hiermit hat die Er—
frage zwischen den beiden betheiligten Bahnverwaltungen eine ündun; nunmehr auch eine eminent practische B.edeutung erlangt
Verständigung bis jetzt nicht erzielt werden konnte, so ist von F In Frankfurt sind sechs Auslau'er als Hebler großar—
unserer Seite die Intervention der beiderseitigen Regierungen ber tiger, an 30,000 fl. detragender Waareadiebstaͤhle verhaste
antrogt worden, in Folge dessen nunmehr Verhandlungen mit der worden,
kgl. preuß. Regierung in Aussicht stehen, deren Ergebniß gemäß FWürzburg, 24. April. Urser Schwurgerichtshof fallte
Entschließung des kgl. bayer. Staatsministeriums des Aeußern ven eee ein Todesurtheil über einen Raubmörder, den ledigen Tag.
5. Oltober 1874 abzuwarten ist, ehe zur Konzessionserlheilung löhner Müller von Hundershausen bei Girolzhofen. Derselbe
und Geidbeschaffung des für diese Linie erforderlichen Baulapitals veranlaßte seinen Freund Eck, einen Maurergeseller, Nachts n
von 1,150, 000 fl. geschruten werdes kann. Im Hindlick auf die hm vom Wirthshause wegzugehen. Auf freiem Felde stieß er
zroße Bedeutung, welche diese nur 1,26 Meslen lange Veibin demselben ein aus dem Wirihshause mitger ommene Schlachtmesser
dungsbahn für die neue Linie Bruchsal-Germersheim-Landau-Zwei in den Nacken und trennte ihm den Kopf fast dom Rumpfe. Hie⸗
brücken besitzt, werden wir nicht unterlassen, dim Gegenstande un rauf nahm der Mörder dem Todten die Geldbörse mit 4 fl. (dem
sere fortgesetzte Aufmertsamkeit zuzuwenden, um dieses schon allzu Wochenloen) ab. (M. Frtkf. Pi.)
ange verzögerte Projekt der Verwirklichung endlich entgegenzufüh F In Fürth ist am 16. ds. eine Frau zgestorben, nachdem
ren. — Kodlenbahn von Bexbach nach den bei Neunkirchen gele sie zwei Tage zuvor von dreitägigem Scheintodte erwacht war.
genen Kohlengruben. Auch über diese Bahn sind im Geschäfts Pforzheim, 26. April. In dec Eisengießerei der
berichte pro 1873 ausführliche Mittheilurgen gemacht. Wir können Bebrüder Benciser dahier wird soeben das Portal für die im
dieselben nurmehr dahin ergänzen, daß die Konzefsion füt din Jarre 1870 zerftörte und nun wieder hergestellte Rheinbrück bei
hau und Betrieb dieser Bahn von dem kal. preuß. Miuister für ttehl-Straßburg vollendet. Das Porial der Brücke wird, wie
Handel 2c. uns aner'm 26. Ottober 1874 zugestellt worden ist üher. wieder durch zwei symbolische Figuren , Der Rhein“ und
und daß die kgl. bayer. Regierung am 24. Januar 1875 geñeh- Die Kinzig“ geschmückt werden.
migt hat, das die pfälz. Ludwigsbahngesellschaft auf Grund des Aus Deggendorf (Niederbohern) wird folgende unge
Generalvtrsammlungs-Beschlusses vom 80. April 1874 diese Koz voͤhnliche Eeschichte mitgetheilt. Die Schiffeusfrau Tremel reiste
lenbahn herstelle und daß die 442 prozentige Zinsengarantie ge dor einiger Zet nach Müuchen zum Besuche ihrer kranken Tocter
mäß des Gesetzes vom 27. Juli 1874 Art. Z2 für das Baukapi ind blied bei hr, bis sie starb. Zu der nämlichen Situnde ihres
tal von 830,000 fl. gewäbrt werde. Diese Urkunden werden der Begräbnisses erkrankte piözlich der Schiffer Tremel, der sich bis
Beneralversammlung vom 80. April 1875 zur Anerkennung uud ahin ganz wohl befunden hat:e, und starb schon nach wenigen
Annahme in Vorlage gebracht.“ —Ferner demerkl der Geschäfts. Stunden, so daß die vom Vegräbniß ihrer Tochter zurückkommeud?
bericht u. A.: „Die übrigen Eisenbahnprojekte, mit denen sich die Frau gerade recht zum Begräbnif ihres Mannes tam.
Verwalturg7zu beschäftigen hatte, nämlich: a) das Projett für F In Mainz sprang ein Soldat des 87. Regiments, ein
die Linie Bergzabern-Kaltenbach Datn; b) dus Projelt einer Eisen: geb ldeter junger Kaufmann, von der Schifforülle in den Rhein
bahnm von Zweibrücken über Hernbach nach Bitsch; e) das Projekt und ertrank. In einem Schreiben an seine Verwandten gibt er
einer Eisenbahn von Kaiserslautern über Wolfstein nach Lauterecken; ils Grund seines Selbstmordes an, daß ihm sein Lieutenant wegeu
ii) das Projelt einer Eisenbahn von Kalserslautern über Schopp ines unbedeuitenden Vergehens vor der gausen Kompagnie zwei
nach Biebermühle; e) das Projelt einer Esenbahn von Landstuhl Ohrfeigen gegeben habe. Der Schwager des Unglücklichen, dem
über Thaleischweiler nach Biebermühle befinden sich nochim Sta⸗- die Richtigkein dieser Angabe bestätigt wurde, hat sich nach Wies
zium der Verhandlung, so daß sich über das Zustandekoinmen „aden begeben, um dem Kaiser den Fall vorzutragen. Nach unsetn
dieser verschiedenen Projekte zur Zeit noch nichts Bestimmtes sa- Ehebegriffen müßie dieser Lieutenart sofoct aus dem Offizierkotps
gen läßt.“ zusgestoßen werden; deun wenn Jemand einen Mann chätlich insu.⸗
feLandau. In einer am 25. ds. dahier abgehaltenen hirt, der ihm gegenüber, durch de Disciplin gefesselt, völlig wehr⸗
Delegirten-Bersammlung der pfälzischen Arbeiterbildungsvereine os ist, so begeht er damit einen Aln der unsäglichsten Feigheit,
vurde die Gründung einres Vervands derselben definitiv beschlossen. der ihn gewiß unfähig macht, dem Offizierkorps weiter anzugehörer.
Ihren Beitritt erklärten jofort 9 Vereine, der Beitritt von mehre- Solche Herrchen, welche den traurigen Muth besitzen, wehrlose
ren anderer steht in Aussicht. Landau wurde als Verort gewäbl! Landeskinder zu maulschelliren, sollien übrigens doch bedeuken, daß
und beauftragt, Statuten zu ennwersen, die in einer Anfangs es im deutschen Soldalcaroit auch h.ißblütigere Gesellen gibt, als
Juni dabier stattzufindenden Versammlung vorgelegt werden follen. der arme Mainzer Soldat, Burschen, welche es votziehen, ihrem
Wie wir hören soll ein Paragraph in den Statuten Aufnahme Peiniger und Entehrer zuvor einige Zoll Essen zwischen die Rppen
finden, wornach die Vereine social⸗demokratischen und reichsfeindli: ju stecken, ehe sie sterben, — wenn denn doch einmal gestorben
chhen Beftrebungen entgegentreten sollen. (L. A.) &amp; sein muß. (Fr. Kr.)
fNußdorf, 28. April. Dem Herrn Pfarrer Lehmana zu F Bei der Bisichtigung der Kaiferglocke durch Kaiser Wil⸗
Rußdorf wurde am vergangenen Freitag uls an seinem Namens⸗- helm und die Frau Großherzogin von Baden äußerte Letztere zu
seste von der Stadt Landau eine eben so seltene als angenehne dem Meister Hamm: „Di⸗ Kaiserglocke hat Ihnen wohl bis ju
deberraschung vereitet. Eine Deputation des dortigen Magistrats, hrer Vollenduug viele Sorgen geinatt? „Gewiß, Köͤnigliche
esteherd aus dem Herin Büecermeister Mower und z3wei Stadi- Hoheit.“ entwortete Hamm sie peruricchte nir mande schüßn⸗—
        <pb n="267" />
        acht.“ — „Glauben Sie nur, lieber Meister,“ fiel hierauf der
zaiser ein, „daß das Metall, aus dem die Glocke gegossen ist, mir
uch in wancher Nacht den Schlaf raubte.“

*Worms, 14. April. Meue Eisenbahn; Wagen). Seit
utzen Tagen coursiren in einigen Zügen der Ludwigsbahn neue
eonenwazen, welche ähnlich den Württemberger und Schweizer
Hagen, zum Dar tzgehen eingerichtet sind, so daß man während
em Laufe des Zuzes von dem einen zun andern Wagen geben
un. Die innete Einrichtung ist sehr elegant und läßt Nichts zu
zünschen übrig.

.Ju Worms wird für jede eingelieferte Feldmaus ein
ceich?pfennig bezahlt. Da das laufende ein sogenanntes Maus—
ahr ist, so dürfte sich diese Maßregel auch anderwärts em—
zehlen.

*Mannheim, 21. Apris. Das Directorium des badi—
zen Rennvereins hat das Programm zu den bevorstehenden
zai⸗-Rennen veröffentlicht. Abgesehen von dem Galoppreiten der
ndw'rthe, zu welchen am ersten Tage jeder deutsche Lan dwirth,
zweiten Tage nur badische Landwirthe zugelassen werden,
eingt jeder Taz fünf Rennet. Zu den Rennen am Sonntag den
Mai sind Nennungen erfolgt: für das Eröffnungsrennen 8, für
as Officiers- Hürdenrennen 10, Staatspreis 11, Werder⸗Preis 5,
ieeble-Chase H. Zu den Rennen am Montag, 3. Mu', hetra⸗
a die Nennungen: Staatspreis 11, Bürgerpreis 9, Verkaufsrennen
Officiers-Jagdrennen 15, Badenia-Steeple-Chase 11. Das
»auptinteresse wird sich also, wie üblsch, auf den zweiten Tag
ancentriren. Im Gunzen sind 94 Pferde genannt, was eine
zeiche starke Theilnahme, wie in früheres Jahien, bekundet.

f In vergangener Nacht war in Plantstadt bei Schwetzingen

großer Brand; es sellen 18 Gebäude in Asche liegen.

»Heidelberg, 22. April. Gestern hatten die hie—
jen Gastwirthe eine Vetsammlung, behufs Besprechung verschie—
ner den Fremdenverkehr betreffender Maßnabmen. Unter An—
tem wurde beschlossen. imm Laufe des Sommers eine zweimalige
jeleuchtung des Schlosses zu v ranstalten and zwar ist für das erste
Nal der Pfingstsamstag in Aussitht genommen.

fStuttgart, 22. April. Vorgestern wurde dahier
u Mann verhaftet, welcher mehr ere falsche Zehnguldennoten der
ürtiemb. Notenbank ausgab. Derselbe ist ein Maler Ludwig
irmelin aus Weisweil in Baden,; er ist geständig, die faljchen
cheine angefertigt zu haben.

Dem „Kaufbeurer Anzeigeblatt“ wird unterm 21. April

aus dem Fuchsthale“ geschreben: Tettenschwang, Landgericht

dandsberg, eine Stunde von Bayerdiessen, steht in Flammen.
xntstehungsursache uabekannt. Bis jetzt sind ungefüht 40 Häuser,
arunter Kirche, Pfarrbaus und Wirthshaus, abgebrannt; der
dirchthurm selbst biannte aus und die Glocken fielen herab. Wie
h höre, ist jedoch jetzt durch die zahlreich erschienenen Löschmann-
chaften der Umgegend dem Feuer Einhalt gethan worden, das
onst bei dem herrschenden Westwinde wohl den çanzen Ort er—
zriffen hätte. Tettenschwang zählt 322 Einwohner in ungefähr
30 Häusern, ist meist aus sehr nahestehenden hölzernen Hausern
erbaut und arm. Privatwoblthätigkeit wird daher dort ein aus—
zibiges Feld für ihre Thätigleit finden.

. In dem Dorfe Zuleihendorf bei Luckenwalde stecte
ein Arbeiter das Haus seines Arbeitgebers in Brand, weil er an⸗
zeblich ein polnisches 6 Thalerstück bei der Loöhnung erhallen
jatte; binnen 2 Stunden waren bei heftigem Wind 37 Gedäude
ibgebtannt.

. Welcher Reichthum sich ia einzelnen Gegenden Preußens in
den Händen von Privaten befindet, davon nachstehend eine llein,
Brobe. In Köln starb, wie uns von dort berichtet wird, bo
kurzem das Haupt einer dort angesessenen Familie, Herr H., be⸗
annt besonders in früherer Zeit als bedeutender Indusirieller, dessen
Name über seine Heimath hinaus wenig bekannt ist. Vei der
lufnahme der Erbshaftsinventur, zum Zwecke der Theilung der
Anterlassenschaft, stellte es sich heraus, daß dieselbe nicht weniger
ils dreiunddreißig Millionen Thaler, in runder Summe also huu⸗
ert Mill onen Mark betrug, daß die Jahresrente des Verstorbenen
ich also bei mäßigem Zinssotze auf jährlich 5 Millionen Mark,
»ein tägliches Einkommen also auf praeter propter 14,000 Mark
„lief
Im allgemeinen Interesse finden wir uns veraulaßt, auf die

m heutigen Blatte enthaltene Annouce des Htn. Albert Fried

jeim in Hamburg gauz besonders hinzuweisen. Die angetün—

igten Originalloose fönnen wir wegen der großen und zahlreichen

Hewinne bestens empfehlen, und läßt sich das genauate Haus an—⸗
jelegen sein, alle Aufträge rasch und sorgfältig auszuführen.

—
Eine besondere Beachtung
verdient die im heutigen Blatte befindliche Annonce des Hauses
S. Sachs u. Co. in HRam burrg, das uns wegen prompter
und aufmersamer Bedienung seiner Inieressenten auf's
Anaeleqgdenthichste empiohlen wird.
Für die Redaklion verantwortlich F. X. Deme zz.
à-. äÛnÛ—ã —RBäB———22—22——————
Heinrich Etzol,
Schreinermstr. in Zweibrücken,
vohnhaft am oberer Wall nahe dem Loch⸗
Sen Zimmerplatze, emofiehlt fe rt i ge
Möhbel aller Art; auch übe rnimmm der
eibe Bestellungen auf alle in sein Fach
inschlagenden Artilel unler Zußsicherung
rascher und pünktlicher Ausführung.
———⏑⏑»—⏑—⏑—«» — —⏑— —⏑—‘—, — ——— ——c——]———[üůü2ü2ü2üm— — r
&amp; Mai von 3 Uhr ab
weirich.

ιιαια—

144 4
lodes Anzoigo.
Freunden und Bekannten hiermit
die traurige Nachricht, daß meine liebe
Frau
Katharina Kamann,
geb. Westenberger,
heute Morgen um 6 Uhr nach länge—
rem Leiden fanft entschlafen ist.
Die Bee'digung findet Sonntag den
2. Mai el. J., Nachmittags 2 Uhr
itatt.
Um stille Theilnahme bittet
St. Ingbert, den 30. April 1875.
EXXXEXC
lel Grubensteiger, nebst Verwandien.

Von heute an, kann bei Unterzeich⸗
netem Brennholz geschnitten und ge⸗
hauen werden: auf Verlangen wird
dasselbe im Walde abgeholt und vor
das Haus geliefert.

Rudocßph Munzinger.

2. Vai
m-⸗My
will· Anzetae.

Die rühmlichst bekannte Seillänzer-Gesellschaft Peqer und Kolzer wird die Ehre
daben
Sonntag den 2. Mai eine große Vorstellung zu geben,
urd zwat in Luft-Seil- und Draht-Tänzen, wo zum Schluß der Vorstellung Fräulein
Kuie das hohe Thurmseil mit einem Schiebkarren befahren wird. Der Schauplatz ist
bor dem Stadthaus. Anfang Sonntag Nachmittag um 3 Uhr—

Zu zahlreichem Besuch ladet erçebenst ein

3*8* ee
dböhere Töchterschule
in 5t. Ingbert.

Die Jaser ption der Schülerinnen für
as Sommerhalbjaht 1875 findet am
dentag den 3. Mai nächsthin Vormittags
on 86-12 Uhr im Schullocale statt. Der
interticht beginnt am folgenden Dienstag,
jormittags um 8 Uhr.

Die Inscription vechindet zum Besuch
Schule respect. zur Entrichtung des
chulgeldes für ein ganzes Semester. Nur
—I —
J Falle des Wegzuges der Eltern ist das
ulgeld nicht weiter als jür den ange—
ngenen Monat zu entrichten.

St. Ingbeit, 29. April 18765.

Die Commisson
ür die höhere Töchterschule.

di⸗ Direction
7TGOoIB.

*
eSamimtliche im Preußischen und
Baher schen arbeitenden Vergleute, sowohl
ille diejenigen, welche schon gezeichnet haben,
ils auch diejenigen, die noch gesonnen sind
»em Knappichasts-Unterstützungsverein bezu⸗
reten, werden hiermit höfl. eingeladen, bis
zonntag den 2. Mai, Nachmittags 8 Uhr,
n der Wirthschaft des Bergmannes Peter
Jung sich recht zahlreich einfinden zu
nollen.

Aicolaus Dietrieh,
Nnapbhichaftsältester

Eine Wohnung
m untern Siock meines Hauses, beslehend
uus 3 Zimmer, Küche Waschküche und
deller, ift zu vermieihen und kann sogleich
dezogen werden. Bihy, Schreiner.

von vier
Eine Wohnung da
immern im obern Stock des früher Notar
dorn'schen Hauses ist sofort zu verm iethen
—* Voter Weißnersla⸗“
        <pb n="268" />
        1

Sonntag den 2. Mai von Nachmittags
Uhr ab
TAOonũo,
«C.
e Schweitzer, Wirih.
Has Ausgstattungsgeschàft

Gehbr. BInes, Decorationzmaler in
Saargemünd, Utzchneiderstraße Nr.
suchen sofort 10 bis 12 Gehülfen bei guste
Lohn.

Eine gute Treppe isit billig zu verkanfe
bei Ph. Kayser, Sdreiner.

von
Julius Genstes in Zweibrücken
liefert: vollständige Betten mit Bettstelle, Feder und Haar⸗-Matratze, wollener Bett
decke oder Oouverto, Plumeau und Kissen, wovon Vorrath auf Lager, übernimm
ganze Ausstattungen und verspricht gute, solide Waare zu mödglichst billiger
Preisen.
Zugleich bringt dasselbe seine
Hemden- und Weißzeug-Fabrikate
in guten leinenen und baumwollenen Stoffen mit modernem Schnitt, nach Maa
oder Muster, sowie sein vollständig assortirtes Lager in allen Arten Weih
waagren, in empfehlende Erinnerung.
Muͤster und Preislisten werden auf Verlangen franct
übersandt. —V
B. Ackormann.
Zweibrücken, Mühlgäßchen,
in den neuerbauten Làden, nebender dohlossmuhle
empfiehlt sein großes Lager prachtvoller
Frühijahrs und Sommer-Anzüge
Jophen, Hosen, Westen, Säclh«o,
Ppales ots in reizenden Dessins und ertrafeinen Stof
fen bei durchweg gediegener und feiner Ausstattung zu ent
schieden festen, äber buͤligen Preisen, Turntuch-Anzüge vor
6 fl. 30. bis 10 fl. 320.
ILEMAbhEnABZüge imn grosser Auswabl
Damen-Mantol. Jaquets &amp; Ràdchep
in großer Auswahl.
Anzüge nach Maßß werden in kurzer Zeit, wie bekannt, nach den
neuesten Façonsfeingearbeitet, unter Garantie für
guten Si zz verfertigt.

un gewonuuen wordeli

Reichsmaric 376, 000 oder 218,760 Gulden
im glueklichsten Fall als höchster Géwinn der vom Staate genehmigten und garantirten
grossen Hamburger Geldverlossung.

Pieseibe besteht aus 82. 500 Loosen, wovon 42, 500, alsoweit über die Hälfte. binnen
wenigen Monaten mit Gewinnen gérogen werden missen.
Hauptgewinne event. Keichsmark 8753,000., speciell 250,000, 125. 000. 80, 000
60, o00 50000 40, 000, 36, 000, 8 a 30, 900 24, 000, 2 4 20, 000, 18,000, 8 4 15,000, 9 8
12000, 12 4 10,000, 34 4 6000. 5 a 4800, 40 4 4000, 3 4 3600. 203 4 2400, 5 a 1800
I5bo, I2 4 1200, 812 4 600. 12 a4 360, 597 a 300, 4 4 240. 19. 300 a 131 etc. ete.
Die Auszablung der Gewinne erfolgt prompt unter Staatsgarantie.
pur die bevortehende erste Gewinnrienung beträgt die planmässige Binlage
furx 1 nanaes Originalloos Si Gulden,
1 Halbes — Iꝰ/.
Iviertel Bæ Ereuæaer.

Diese vom Staate garantirten und mit dem Staatswappen versehenen Originalloose
(keino Promessen) versende ieh gegen Posteinzahlung oder Nachnahmo des Betrages über-
ai hin. Alle, sesbst dio xleinsten Bestellangen werden punktlichst effectuirt, der amtliche
Ziehungsplan gratis beigefügt und nach der Ziehung dis amtliche Gewinnliste unaufge-
fordert übersendet.

Die Verloosungen bieten somit die grössten Vortheile, sind mit vielen bedeutenden
Gewinnen ausgestattet und sind alle Ansprüche der Theilnehmer als Staatssibherwachung.
Garantie fũr die punktliche Auszahlung der Gewinne vollständig gewahrt. NMoein eifrigstes
Bestreben vird es vcin. das mir zu Théil werdende Vertrauen zu rechtfertigen.

ein Looserorratn nur noch klein ist und mit dem Herannahèn des Ziehungs-
termins die Auftrage sehr zahlreich cinlaufen, so beliebe man gefi. Bestellungen sogloeich,
jedenfalls aber vor dem I8. Mai d. I. aireet zu richten an

— 2
ιnn.
VArhteolrreegehäft in Unmhure

Kedaction.

Druck und Verläag von F. X. Demes

2000 000
27um Gluckaversuohe
rd ihre soliden und vortheilhaften
JEintichtungen ganz besounders geeignet
ist die vom Staate genehmigte und
garantirte Hamburger Geldver
loosfung
315,000 Reichsmark
n 218,750 Gulden
evenn. als Hauptgewinn
sowie speziell Gewinne von Reichsmart
4250,000 — 125,000 — 80,000
-60,000 — 50,000 — 40,000
— 36,000 — 314 30,000 —
— 24,000 2 a 20,000 —
18,000 — 8 a 15,000 —
9412,000 - 12 4 10,000
34 a 6000 - 5 a4 4800;
„S id a 4000 — 3 a4 3600
— 203 4 2400 - 5 4 1800
/1500 — 412 4 1200 — 512
a4600 —- 5974300 etc. ete. ete
bietet dieselbe in ihrer Gesammthei—
mund verdient schon deßhalb den Vorizua
vor vielen ähnlichen, weil 42, 30 0
Loose, d. i. weit über die Hätfte der
Gesammtzahl, im Loause der 7 Abtheil
ungen resp. innerchalb einiger Ronat
mit Gewiunnen erscheinen
müssen.

Ganz besonders hervorgehoben zi
werden verdient, daß der Staat so

wohl die Ziehungen, die öffentlich

stattfinden beaufsichtigen läßt, als
auch die Auszahlung der Gewinne

J garantirt, so daß den Juteressenten

die unbedingteste Sicherheit geboten,
wie es bei keinem Privatunterneh
men der Fall ist.

JZu der samtlich festgestellten erste—

Ziehung kosten:

Ganze Original Loose 6 Rimm

oder 8 f 30 kr.
Halbe Original Loose ß Ri
JWoder 1 fl As kr.
Viertel OrigLoose Eu2 Ru
oder 33 kr.
Gegen Einsendung des Betrages (di
am Bequemsten durch Postanweisun,
erfolgi) oder gegen Postvorschuß wet
den die mit dem Staaiswappen ver
sehenen Original Loose von un⸗
versondt und die amtlichen Plän—
Kratis beigeiügt.

Bei der Naähe der Ziehung er
suchen wir alle diejenigen, die diese
günstige Gelegenheit zu einem so
liden Glücksversuche wahrnegmen
und Loose aus nuserm vom Glücke
begünstigten Debit beziehen wollen,
uns ihre geneigten Aufträge baldigst,
jedenfalls aber vor dem

18. Mai d. J.
zugehen zu lassen und werden wir
iwie bisher bestrebt sein, das Ver
trauen unserer Juteressenten durch
die aufmerksaniste Bedienung zu
rechtfertigen. Die amtlicheuGewinn⸗
listen verfenden wir unaufgefordert
prompt nach der Ziehung und erfolgt
die Auszahlung der Gewinne unter
Staatsgaͤrantie sofort nach Eutschei⸗
dung⸗ 8. Sucks Co.
Staats⸗Effekten-Handlung
im LInniburg.
— — —
2 0000

2

n

Hanfcouverts
—
in der Druckerei d. Bl.

—A
        <pb n="269" />
        Sl. Ingberler Anzeiger.

Her St. Inabderter Anzeigech(und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt. mit der Dienttags⸗, Donnerztags- and Sonnta

Kummer ericheint woͤchentlih vie rmal: Dinstaag, Donnerstag, Samstag und Son'atag. Anonnementsvreis vierteliährig 42 Krir. oder
1 Mark 29 R.Pfz. Anzeigen merden mit 4 Krir. die dreüpaltige Zeile Blattsshriit oder deren Raum berechnet.

Sonntag, den 2. Mai 1875
Fuür die Monate Mai und Juni kann auf de —— ist dgetene doch I der⸗
z* „selben bei. ist daher meine Stellung so eine Art Uebergang
ieses Blatt bei allen Posterpeditonen und Postboten, so aus der Cura in den Karthäuser- oder Trappistenorden und mag
hie in der Drutkerei d. Bl. abonnirt werden. dies manchem Lebemann, der unversehins hieher geräth, anfangs
* etwas spanisch vorkommen. Ich bin jedoch ganz zufrieden. Nach—

teäglich bemerke ich, daß, da ich, wie Herr Kaplan Herterich, der
vegin Majestäts- und Bizmardsbeleidigung zu viermonatlicher Haft
erurtheilt wurde und sich in Zelle 199 befindet, die Gefangenen⸗
ost nicht vertragen koͤnnen und deshalb etwas unwohl wurden, uns
von Herrn Direktor Streng in humanster Weise eine bessere und
eicht verdaulichere Kost in Aussicht —XX

FHamburg, 24. April. An der gestrigen Börse verur⸗
achte das Erscheinen von etwa 80 jungen Damen auf der Galle⸗
ie bedeutende Aufregung. Es war eine Klasse der Zöglinge der
ẽbell'schen iuternationalen Akademie in New-York, welche unler der
ersonlichen Aufficht des Professors Ebell mit der „Westphalia“
jergekommen sind. Dieselben begeben sich von hier nach Berlin,
wvo sie zehn Wochen bleiben, um Vorlesungen beizuwohnen und sich
in anderer Weise für eine Tour vorzubereden, d'ie sich übet Deutsch-
and, Italien, die Schweiz, Belgien, Fraukreich und Englander⸗
trecken soll. Der 4. September ist als Tag der Rückreise, welche
von Liverpool aus stattfindet, festgesetzt. Eine zweite Abtheilung
oll NewsYork im Juni auf dem Wege nach Europa verlasfen.

F Ein Einwohner von Hamburg, Herr Rudolph Budach,
jatte den Geburtstag des Kaisers benutzt, um durch den Vor⸗
eser Seiner Majestät, Gehesmen Hofrath Schne der, ein seitenes
Zeschen? zu übersenden, nämlich eine Sieges-Schnupitabaksdose
nus der Zeit Friedrichs des Großen. Anf derselben sind sämmi—
iche Sege des 7jährigen Krieges eingravirt, und wurde das
eltene Geschenk auch mit allen Dank angenommen. Wie die
Köln. Ztg. mittheilt, ließ der Kaiser dem Spender seine Büste in
Zronze als Gegengeschenk übersenden.

Wie das „Neue Wiener Tagblatt“ meldet, stünde Lulu ein
Stiespapa in Aussicht. Ein Correspondent des gedachten Blattes
neldet aus Paris: „Die Fama, für die übrigens kein Mensch
iad am wenigstens Ihr Corre'pondent eine Bürgschaft übernehmen
ann, will wessen, daß die Ex Kaiserin im Begriffe ist, sich mit
inem ächt britischen Lord zu verehelichen. Als Erkennungszeichen
ür den sonderbaren Schwärmer fügt man hinzu, daß er das dritt⸗
zrößte Vermögen in Albions Gauen b'sitzt.“

f London, 28. April. Heute fand die feierliche Ein—
übrung des Prinzen von Wales als Großmeister der Freimau—
cerlogen in der AlbertHall statt. Mehr als 12,000 Personen
varen zugegen.

F. In Edinburgh, Illinois, zerstörle am Nachmittag des
3. April eĩn Tor nado (Drehsturm) einen Getreidespricher, fünf
Wohngebäude und eine Kirche. In letzterer befanden sich, als sie
ni derg eweht wurde, etwa 40 Personen, die fast alle in den Rui—
ien begraben wurden. Eine Person wurde getödtet und fünf andere
rugen solche Verletzungen davon, daß ihr Auftommen bezweifelt wird.

F (Wie der Sand am M.e e) Man berichtet aus Dresden
5. Apru: In C. in Sachsen lebt ein Mann, dssen eheliche
sachkommenschaft einigerm ßen an d'e alttestamenturischen Familien-
räter mit ihrem unerschöpflichen Kindersegen erinnert. Herr Kauf⸗
nann R. in C. lebt in zweiter Ehe und während er in erster Ehe
nereits 14 Kinder zeugte, hat ihm frine Gattin in zweiter Ehe
hon weder 19 Kinder geboren; çegenwärtig sieht er der Ankunft
enes Vierunddreißigsten entgegen. Es leben noch circa 25 Kin—
der, von denen einige natürlich schon selbstständig sind. Herr R.
i ein roch kräftiger Mann, der von seinem Berufe sehr in An—
»ruch genommen wird. Er zieht es aber doch vor, Mittans der
erholung wegen mit seiner Gattin allein zu speisen, während die
3chaar der Kinder im Nebenzimmec, eiger Art Saal, speist. Es
rürfte fich wohl in ganz Sachsen kein zweiter so reich mit Kindern
esegneter Vater finden.
ane — —c

Für die Redaltion derantwortlich F. X. Dem⸗.

Deutsches Reich. 3

München, 29. April. Der „B. Kar.“ ist ermäshtigt zu
tlären, daß an den (auch von uns erwähnten) Gerüchte, der
direttor des Priesterhauses zu St. Jobann in München, geistl.
stath Nißl, vormals Pfarrer in Pung, sei zum Erzbischofe in
hamberg ausersehen, kein wahres Wort sei.

Berlin, 28. April. So viel bis jetzt feststeht, wird am
J. Mai, am Tage der Ankunft des Kaisers von Rußland, Fami⸗
iendiner im hiesigen königlichen Palais seen. Am 10. soll große
Parade im Lustgarten zu Potsdam Statt fiaden. Die Abreise des
daijers Alexander nach Ems erfolgt, so wet bis jetzt bestimmt, am
.1. Abendd.
Frankreich.

Paris, 29. April. Der Figaro versichert, wie er sagt, auf
Srund ihm vorlitgender. durchaus authentischer Dokumente, daß
handel und Gewerbe sich in Paris in diesem Augenblick und na⸗
nentlich seit Anfang April eines lebhaften Aufschwungs erfreuen,
die Eisenbahnwerkstätten haben eine beträchtliche Anzahl neuer
Arbeiter angeworben, die Maurer-Gesellen und Handlanger, die
stjährlich aus der Provinz herbeiströmen, haben sofort Beschäf⸗
igung gefunden, in den Lederfärbereien hat man alle Hände voll
u thun und dasselbe ist in den Zuckerraifinerien dee Fall, wo
nan öfter noch zur Nachtarbeit seine Zuflucht nehmen muß, um
nur allen Bestellungen nachzulommen. Nicht so glänzend sieht es
n der Luxusindustrie aue, doch wird auch hier nicht mehr gefeiert,
vie allzuhäufig seit dem Kriege. So haben die Juwel ere, welche
im meisten betroffen worden waren, ihre Thätigkeit wiederaufneh—
nen können und keinen Grund mehr zu Klagen. Seit Ostern
ehen die Modewaarengeschäfte ihre Einnahmen von Tag zu Tag
vachsen und die Seidenhändler insvesondere reiben sich vergnügt
sie Hände, während die Gewölbe der Kunst- und Antiquitäten
händler wieder, wie ehedem von reichen Ausländern besucht
derden.
Italien.

Rom, 29. April. „Opinione“ schreibt: Bei der langen
Anterredung des Königs Villor Emanuel mit dem deuischen Kron-
xxinzen sei natürlich die politische Lage besprochen und nach den
er „Opinione“ zugegangenen Insormationen eine vollständige
lebereinstimmung der Anschauungen und vollkommenes gegenseitiges
Zertrauen an den Tag getreten. Dem Kronprinzen werde der
⸗ahre Ausdrud der öffentlichen Meinung nicht entgangen sein J
aß Italien ebenso empfänglich für die Freundschaft mit Deutsch-
and sei, wie es sich zur Ehre rechne, einem so tapferen und aus
ezeichneten Fürsten seine Gastfreundschaft zu erweisen. F

Belgien.

Brüfsel, 29. April. Berichten aus Charleroi zufolge
ind günstige Ausichten für die Wiederausnahme der Arbeit durch
ie strikenden Grubenarbeiter pvorhanden. Die Aufcegung ist age⸗
dwunden und die Angelegenheit in der Hauptisache erledigt.

BVermischtes.

sHerr Pfarrer Mahr schreibt aus seiner Haft an das, Bam.
dollsbl.“ Folgendes: Ich erlaube mir Ihnen mitzutheilen, daß
dam Dienstag den 20. April Mittags im Zellengefängniß ein
letreten bin. Meine Zelle Nr. 195 ist freundlich, mit dem Noth⸗
vend'gen eingerichtet, jedoch natürlich ohne Federdett, sondern nur
ine Garnitur von Matratzen enthaltend. Ich darf meine eigene
dleidung nagen, mich mit Lektüre beschäftigen und zweimal des
Tages eine Bewegung im Garten machen. Die Kost habe ich mit
en übr'gen Sträflingen gemeinsam, Wasser und Brod und drei⸗
nal Suppe des Tages, zweimal (Mittwoch und Sonntag) Fleisch
40 Gramm, da die Hausordaung leine Ausnahme geflattet, da—
ud auch nicht Bier, Kaffee, Wein ꝛc. Licht darf ich nicht bhrennen.
        <pb n="270" />
        Mobiliarversteigerung.
Mittwoch, den 5. Mai nächsthin, des
Nachmittags um 2 Uhr, läßt Johann
Scherff, Blechschmied, in seiuer Be—
hausung dahier öffentlich auf Credit
versteigern, was folgt:
Jvollständigen Bett mit Bettlade,
1 Wandschrank, eine Commode mit
Aufsatz, 1 Tisch, 3 Stühle, 1 Ofen,
2 Vogelhäuser, 1 Standuhr, *
Grube voll Stroh⸗Dünger, verschie⸗
dene Blechschmiedswaaren und Werk⸗
zeuge sowie sonstige Gegenstände
aller Art.
Aus Auftrag:
IJ. Roos,
Geschäftsagent zu St. Ingbert.
Immobiliarverkauf.

Ein sehr geräumiges zweistöckiges
Wohnhaus mit Hintergebäuden, Stal⸗
lung, Hofraum und Garten, das Ganz
eine Fläche von ohngefähr 26 Dezi⸗
malen einnehmend, gelegen zu St.
Ingbert an der Kaiserstraße, dem
Peter Weisqerber allda gehörig
wird durch das unterfertigte Büreau
unter sehr vortheilhaften Bedingungen
aus freier Hand verkauft.

Bemerkt wird noch, daß in diesem
Hause durch dessen Eigenthümer eine
Bäckerei und Wirthschaft etwa 4 Jahre
lang mit dem besten Erfolge betrieben
wurden und sich dasselbe überhaupt zur
Ausübung eines jeden Geschäftes be—⸗
stens eignet.

Das Nähere auf dem Geschäfts⸗
und Consultations⸗Büreau

J. Roos
zu St. Ingbert.

Gerissen eichen Stückholz ist deständig
u haben bei Nievlaus Rodenbusch
Musik⸗

Verein.
Sonntaag 2. Mai 1873. Abends 8 Ubr.,

musikalische und theatralische

Abendunterhaltung.
Nur Mitglieder daben Zutritt und dürfen
Finführunqen unter keinen Umständen statt⸗
finden. DMer Vorstand.

Gutes Wiesenheu wird dverkauft im Dörr'⸗
jchen Hause hier.

2
HIdhere Tomserschule
in St. Ingbert.

Die Inscription der Schülerinnen für
das Sommerhalbjahr 1875 findet am
Mentag den 3. Mai nächsthin Vormittags
don 8-12 Uhr im Schullocale statt. Der
Unterrxicht beginnt am folgenden Dienstag,
Vormittags um 8 Uhr.

Die Inscription derbindet zum Besuch
der Schule respect. zur Entrichtung des
Schulgeldes sür ein ganzes Semester. Nur
im Falle des Todes einer Schülerin, und
im Falle des Wegzuges der Eltern ist das
Schulgeld nicht weiter als dür den ange⸗
fangenen Monat zu entrichten.

St. Inabeit, 29. April 187868.

Die Commission
für die hoͤlnere Tochterschule.
Pedachkhion,.

—S5— den 2. Mai aß Peiner
bartenwirthschaft
wozu freundlichst einladet
— Eberhard.
Von heute an, kann bei Unterzeich⸗
retem Brennholz geschnitten. und ge⸗
zauen werden: auf Verlangen wird
dasselbe im Walde abgeholt und vor
das Haus geliefert.
Rudolph AMunzinger.
Eine gute Treppe ist billig zu vertanfen
bei Ph. Kayser, Schreiner.
Feuerwehr-Montag
Pgs. Wenßel.

Sonntag 2. Mai *
Tanz⸗-Musik ʒ
WWGeceorg Jung.

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zuu beziehen durch alle Buchhaadl.
LKriegerveroin 8t. Ingbort.
Nächsten Donnerstag — Christi Himmelfahrtstag —
Ausfug. Abmarsch Nachmittags 2 Uhr vom Vereins—
lokale. Beobachtung des 8. 14 der Statuten dringend
empfohlen. Hartmann IJ. Vorstand.
Glũcklicho Erfindung
für Bruch- und an Muttervorfall
LBReidende.
Es ist mir gelungen, ein Bruchband zu ermitteln, welches bis heute au
Bequemlichleil des Tragens und Zurückhaltung des Bruches sich als das deste
zewährt hat.

Die Anzahl der an Bruch und Vorfall leidenden Menschen ist eine er⸗
erstaunlich große, doch findet man unter allen diesen Leidenden sehr wenige Per—⸗
ionen, die sich einer vollständigen Zurückhaltung ihres Leidens erfreuen.

Leidet man an einem Bruche, so ist es nicht hinreichend genug, eine Bandagr
zu tragen, sondern es ist auch unbedingt nöthig, daß durch die Anwendung der
elben eine große Erleichterung entspringt. — Es war dies bis jetzt eine schwer—
Sache, ja beinahe unmöglich, doch Dauk der neueslen Erfindung der bewezlichen
Bandagen, ist d'ese Aufgabe gelöst.
Dieses neu erfundene und verbesserte Bruchband,
welches ohne Feder ist, also nicht geniren noch brechen kann, worüber fast all⸗
de dende klagen, kann ungenirt beim Schlafen getragen werden, um allem Ver
zängnißvollen entgegenstehen zu können. Durc immerwährendes Tragen kann
der Bruch nie hervortreten, die Oeffnung bleibt dadurch fortwährend g schloffen
die Haupifache ist also, daß de Moglichkeit vorliegt, daß das richtige Tragen
eine Heilung oder Verwachsung heibeiführen muß. Durch die besondere Con⸗
structiyn der mechanischen Pelotrie hält dasselbe die schwerften Brüche zurück, es
dient für Leisten-, Scheukel⸗, Nabelbrüche u. s. w., ist viel dauerhafter wie alle
andern Brudbänder und nicht theurer.

Jedem, welcher an diesem Uebel leidet, rathe ich dasselbe anzuschaffen, be⸗
sonders weil maun weiß was dieses Uebel für schwere Folgen bringen kann.
GG arantirte vollkommere Zurückhaltung, sofortige Linderung der

stärtsten Mutterhorfälle durch den hypogastrischen Gürkel
ohne Feder.

Dieser Gürtel übertrifft alle bis jetzt existitenden derartigen Instrumente
ist leicht, solid, elastisch, sehr bequem und paßt fürr alle Taillen, wird über dem
Hemd getragen und hält auf vortreffliche Weise selbst die stärksten Muttervor
älle zurück. Jede Dame kann sich denselben selbst anlegen, ohne dadurch be
sästigt zu werden, gehen, arbeiten und reisen.

Eineim geehrten Publikun der Stadt und Umgegend die ergebene Anzeige
daß ich in

5t. Ingbert Dienstag den 4. Mai „Hotel Laur“

Neunkirchen Mittwoch den 5. Mai „Jochums Gasthof“
anwesend sein werde und allen Leidenden unentgeltliche Auslunft erthtile. Gleich
seitig lade ich die geehrten hiesigen and auswärtigen Herrten Aerzte zur Besich
ligung meiner Apparate freundlichst ein.

Achtungsvotl —
O. RIIMP'- prattischer Bandagist
—XX

Druck und Verlag von F. X. Demet ju St Inabert.
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222 327 2 *5 8587 388—835 22. 233 38 3
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322 335558 53 3353 2 33 83 333 —35385
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25.* — 23 85* — 32372 22 257 3 —3— *
— 8ES5 — 53 5235325 8565 538 55 — 535
5 5 2—5 755353 50 2335— 853333 5* —5585 38837
——356535 — 53823—35 53 25*539 5 83 2.8 55583
5333— 33— 83 331383—35 335 — 83
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33338 3 32 5 3833 5323 5367
5 53 2835*337 7555 235 23235 —35 53 5 —5224
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235 —3335—235255*8
Su2.3 * 2 5828 32.*
5*2523 28 23 3 8
2 82 ã 3 7* * 2. * 2 7
* 2 2 328288 —
2225 22 2 3 25
5322 83855* —A 23327
27323 25 222 —
——— 333533 27
535238233 2583
* 2* 52322533 5207
538 3323 3338 235
—23 — 238232
22 222 — —
42 3 —— —A 3
23 35* — 272. 23 2
73 9835323353325
— 238 2229 2 — 2 —
25 3533*853335232*
7 52522 —* 25 23
— S7* —A *
* 225 92332 —533 2
58 —*28 *2 2387
53 32 —
—52 533 22 3223
252 555853333—
25 33323 3535. 5785
2275*27222

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— — ⸗ 2 75233 B
— — — 3333353535
S 338 523 5355733 8 38
2 2 5 —5 — 33855533375— 5558848
225 —55828 2.61* 53 — —
3383332 F33833 3352
55 53 *7 82* 282
— 52 *3 282
* 2253 3387 —A — —
* 5 —— 58 3—,— 27 —
2235337 382233 —3323
5325 222 23855 8 2237283 538
2 —— —A 278 85—3
— —— *3 382335*53553 *
23332. 23.* s33 253
*338. *5* 2833838753
*5 J 83 2
OR 033 ——— — — ———
2 5*5757 125222 7 257
* 2. 132333 32333225322
73 F 2 2838533235352
5 — 7
** 2· — — 7
538 8— 35322 7525553337 8
528 23335 382—3
————— 327 52 27—
527 22 7722 2. 2582323
275 88 52582 2353 * —7 5334 8
2* 7 *2 26 2253 22. 2*
22. 5 — 2 2. 2—222 * 8 85
3 — 22 5223 5 * S 28 52 —
* ——— 2 * 552 5 325
53 —8 273 3323 853532333232
535 75 238878
* — — — —“ e —4
— — *0 2.7
— 5. ?53. . 7I53888. 887
e 2. 3 * —— — 1222—
2532 2. 2. —X —— 372 229 282 *
—05 3 353 3*2332333 38595375353
—38603 8 — 2333203 2203237
—— **333832553 2* —*3
33535335785—2332* 5 253332 22. .— 3568
2222. —*—
——— e 8
23 22 3 * * 2* 22 2 —— 2* *
25 93 533335 *38 6573
* 232 5. 5 * 2
—A—— 20353 2673* 23338335 2233—
— — 32 —33 5385,533 5*5533*25
ES5— 2252353 585 5 — 253532 — S S
82 233 — J — 562522*3 * —22328 8 *
—75775 —X — 16 A5 22555 22322
2 25872* *83257 *23——38*7
23, 52 75557 2 53* 32325 323 2 5 —*
553338335—383 533. 55 ——
S —— 28552838 53535 9—
2 23752 3 22 2 2 727 25 —5* 6*8 2 *
— 2 — 23535777 26c2 2* 562
*—— —23 *3w * * 2* 7 * —
53552 5* * — —— 522 7 253 * —
— — 525 5328 —2335 55382
— 2 3 — — p — ———— 2 — E—— 252
8*Z 28 — — 7 J ——— 2 * 53375 138
555 —2 55233533 223 33
———— 8*2 —553 533 2220
3 — 525222 —A 2373* S ẽ 5
— 2 22 *3* * 5.7 8 —E — — —— A
5552323 2 2 * 5560 8 2
——6 * 23 — * 5 J 2 —2
2 2 *38* ⁊ 13 *2 — * —2 —327
DZ—3222 5 3 223 532735 535275327
23855583983 23552 2.2. 3 *22 *5* — * 22 5
3 : ⁊*
2.3 5.33 2 5

* 2272
2 — ⸗
28583 8783738
5223222 88 32
33 —38323 32
252 333533337
* 3 *
33 355*3322257
528 *858688
55* 355*5332833
2 — 3182 22.
— —
3— — ———
2 — ——
32* Z2 2*2*2 ** x
* ev —*
—2 — —X — 3.83
283 2*5 —
— 32727 57
22 25 25 —
z228 353227 222
358 532385 328
388 2835 8
5358 2258
3 2. 22522 33
2* 2 2— 2
** 255838 225
225 2 7238 2 *
—28 2228—— 25
222 3 25523 5832
322. * 255
2343 3 5532272

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        <pb n="273" />
        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Anaberder Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungs latt, ait der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags—
zummer) eriche int woͤchentlib diermal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Asonnementspreis vierteljährig 42 Krzr. oder
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — — —— ——
Dienstag, den A. Mai
R 6090

18r7ʒ

Deutsches Neich.

München, 830. April. Das Reichs-Civilehegesetz wird in
hahern nicht früher, als an dem gesetzlichen Termin, nämlich mit
weujahr 1876, in Kraft treten.

München, 1. Mai. Die „Südd. Pr.“ schreibt: „Die
dandtagsneuwahlen werd'n wahrscheinlich um Mitte oder Ende des
Juni siattfinden, so gehen wenigftens jezt Rede und Strömung.
Die man hört, will die lieberale Partei in Obers und Mittek-
franken gemeinsam operiren und zu diesem Ende demnächst in
Frlangen eine große Vertrauensmännerversammlung abhalten.

München, 1. Mai. Der oberste Gerichtshof hat in heutiger
Zitzunag ein füt Jagdausübende wichtiges Erkennkuiß gefällt. Der
gastwirth Philipp Zenk von Hirschaid hatte gelegentlich der Aus⸗
shung seines Jagdrechtes den Bahnkörper an einer Stelle über⸗
chritsen, welche nicht als Uebergang bestiimmt war. Vom tgi.
Bezitksherichte Bamberg deshalb wegen Uebertretung „oberpoli⸗
eiůcher Vorschriften über den Schutz der Eifenbahnen“ zu 1 Marl
vuße verurtheilt, hatue Zenk die Nichtigkeitsbeschwerde beim obersten
herichtshofe eingelegt. Das diesbezügliche Erkenntniß sagt nämlich:
Die Jagdausübung darf kein Giund sein, die erwähnten obers
polizeichen Vorschriften zu umgehen; denn die Continuität des
Jagdgebietes (daß dasselbe durch Straßen, Flüsse 1. nicht unter⸗
rochen werde) gilt nur in Bezug auf die Tertitorial-Verhältnisse,
iber nicht in Bezug auf die Ausübung der Jagd.“ —

Nürnberg, J. Mai. Der Beschluß der Justizcommission
des Reichstages wegen Aufhebung der Handelsgerichte hat die hie⸗
age Handelskammer veranlaßt, an sämmtliche Handelskammern
Deutschlands eine Aufforderung zu gemeinsamen Schritten behufs
krhallung der Handelsgerichte in ihrem de rmaligen Bestande zu
ichten.

Berlin, 1. Mai. Wie die „Nationalzeitung“ erfährt, würde

stronprinzenpaar am 9. Mai hier eintreffen, während der
Inwesenheit des Kaisers von Rußland hier verweilen und nach
gessen Abreise nach Italien zurückkehren.

Berlin, 2. Mai. Privattelegramme aus Wien wollen wissen,
Ddon Alfonso und Donna Blana seien ian der Nacht zum 1.
Mai aus Graz abgereist und in Salzburg angekommen. — Das
Abgeordnetenhaus hat das ganze Gesuch über die Verwaltung des
sath. Kirchenvermögens in dritter Lesung angenommen. — In
ndustriellen Kreisen circulirt eine Eingabe an den Kaiser um Ver—
mstaliung einer Weltausstellung in Berlin im Jahre 1878. —
Bischof Förster aus Bceslau ist auf 13. Mai wegen Excommuni-
tation des Propstes Kick in Kähme vor Gericht geladen.

Italien.

Florenz, 30. April. Die beiden Kronprinzen unternahmen
jeutemit ihren Gemahlinnen einen Ausflug in die Umgebungen
hon Florenz. Abends reisten Kronprinz Humbert und Kronprin⸗
jessin Margaretha nach Rom ab; das deutsche Kronprinzenpaar
hatie dieselben nach dem Bahnhofe begle tet und sich von ihnen in
der herzlichsten Weise verabschiedet. Das vor dem Bahnhofe ver⸗
ammelie Publikum begrüßte d'e Prinzen mit Zurufen. Der deutsche
Gesandte vp. Keudell ist gleichfalls nach Rom abgereist.

Belgien.

Brüfsel, 2. Mai. Wie dad „Journal de Liege“ erfährt,
änd gleichzeitig mit der Zustellung der belgischen Antwort auf die
eßte deutsche Note an den deutschen Gesandten Grafen Perponcher,
ruch Abschriften der Antwort an die belgischen Gesandten in Lon⸗
don. Paris und Wien mitgetheilt worden.

M., b) Vntheilscheinen 375 M., c) Jahresbeiträgen 1179 M., im
Banzeu 6174 M. davon treffen auf deu Canton—
Mitglteder Gründgsheit. Antheilsch. Jahresbeitr.
i. Zweibrück. 152. 8727M. 225 M. 471 M..
2. St. Ingb. 62. 3546 M. 25 M. 397 M.
3. Blieskastel. 58. 23 M. 125 M. 238 M.
4. Hornbach. 26. 1789 M. —* 76 M.
da. 298. 4620 M. 375 M. 1179 M.

Die Zahl der Mitglieder aus Zweibrücken beträgt 180,
St. Ingbert 88, Blieskasßel 28. Ensheim 16, Hornbach 6,
aus den übrigen Landgemeinden 80. Von sämmtlichen 75 Ge—
meinden des Amtsbezirks sind 69 dem Vereine beigetreten. Nur
5 Gemeinden, je 8 aus den beiden Cantonen Zweibrücken und
Hornbach, haben sich bis jetzt noch nicht betheiligt.

F Die ‚„N. 3.“ meldet aus Neustadt, 80. April.
Beim Schlachten einer Kuh fand man im Leib derselben ein todtes,
u einer steinharten Masse zusammengeschrumpftes 8 Monate altes
dalb. Im hiesigen Schlachthaus ist die Merkwürdigkeit zu sehen,
die ins Museum nach Kaiserslautern wandern soll. — Ein Spek—
akel kam gestern auf dem Neustadter Bahnhof vor, nämlich eine
zroße Prügelei von ca. 15 Personen, veranlaßt durch die Rohheit
dreier betrx inkener Champagnerre senben aus Mannheim, die sich
an dem Kellner ohne alle Ursache vergreifen wollten und dafür von
Bästen und Bahnarbeitern die gebührende Lection empfingen. Die
Zache wird heute vor das Gericht kommen. —AW

F München. Das Finanzministerium hat die Verfügung
jetroffen, daß an den Amtsbrettern Folgendes bekannt gegeben
verde: „Nach bestehender Anordnung werden Sechs- und Ddrei—
kreuzerslücke süddeutscher Währung, welche von einer bestehenden
ider erloschenen Münzherrschast ionerhalb des vormaligen süddeut⸗
chen Münzvereins herrühren, ohne Unterschied, wenn auch das
Bepräge bis zur Unkenntlichkeit abgeschliffen ist, in Zahlung ge⸗
nommen. Sogenannte Knopfsechser und Knopfgroschen werden,
venn sie nicht durchlochert oder sonst beschädigt sird, gleichfalls in
Zahlung angenommen. Durchlöcherte, verfälschte oder sonst anders
als durch gewöhnlichen Umlauf in Gewicht verringerte Münzen
oleiben in allen Gattungen von der Annahme auseschlossen.“

Aus Niederbayern wird über den sehr hünstigen Stand
der Saaten berichtet, welche ein gutes Erntejahr hoffen lassen;
benso auch aus der Oberpfalz. In Winzer bei Regensburg stehen
vereits Kitschbäume in voller Blüthe. Allgemein ist dagegen
dlage über Futtermangel. In Wurmansquick (Markt in Nieder-
hayern) wurde am Freitage im Hofwirihs-⸗ Gasthause bei einem
krxceß gelegentlich der Recrutirung dec Bauernknecht Joh. Kleiderer
jon Oed erstochen. Ebenso wurde in Kintig (Dorf in Nieder—
bahern) den verflossenen Montag der Gastwirlh dom Bürgermeifter
Zöckl bei einem Streite erschlagen. »*

F WGine Partie Schach), die in 1859 von einem Schachspieler
in Pforzheim (Baden) und einem andern in Newyort begonnen
wurde, hat nach 16jähriger Dauer mit dem Siege des Newyor⸗
kers geendet. Die Zuge wurden auf brieflichem Wege nmit-
getheilt.

London, 80. April. Eine Grubenexplosion in Bunlers
HDill im nördlichen Staffordshire tödtete eiwa 37 Ürbeiter.

—Bei einer Hochzein zu Halifax, Yorkshire, ist die Braut,
unmittelbar nach der Trauung, mit dem Brautführer, det noch da⸗
zu mit ihrer Schwester verloht war, durchgegaugen.

Bermischtes.

Zweibrücken, 1. Mai. Nachdem inzwischea dem pfälz.
Vewerbemuseumsverein noch weiter 11 Mitglieder von St. Ing⸗
zert mit dem statutenmäßigen Jahresbeitrage von je 4 M. und
einem Gründungsbeitrage von 20 M. heigetreten sind, wurden die
Einzeichnungslisien dem vorläufigen Abschlufse unterstellt, dessen Er—
gedniß für den Amtsbeziak Zweibrücken folgendes ist: Von 298
Pitglieder wurden gezeichnet von a) Gründungeebeiträgen 4620

Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende
Annonce der Herren Kaufmann und Simon in Hamburg
besonders aufmerksam. Es handelt sich hier um Original ·Loose
zu einer sa reichlich mit Haupt-⸗Gewinnen ausgestotteten Verloosung,
daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung
yoraussetzen läßt. Dieses Unternebmen verdient das volle Ver
rauen, indem die besten Staatsgarantien geboten sind.

Für die Redaktion verantwotilsigg———
        <pb n="274" />
        Todes⸗Anzeige.
Freunden und Bekannten hiermit
die schmerzliche Nachricht, daß es Gott
dem Allmachtigen gefallen hat, unsern
lieben Gatten, Vater, Bruder und
Schwager Fä
—A
Zimmermeister,
im Alter von 48 Jahren, nach langem
schweren Leiden, zu sich ia ein besse
res Jenseits abzurufen. J
Um stille Theulnahme bitten
St. Ingbert, den 3. Mai 1876.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beeidigung findet Mittwoch
Morgens um 10 Uhr statt.

Danksagung.
Für die so zahlreiche Theilnahme an den
Leichenbegängnisse meiner lieben Frau
IEDIEIIRDO

geb. Westenberger 2
jage ich Aller, insbesor ders den aktiven
Mätgliedern d:e Musil⸗Vereins dahier den
innigsten Dank. WV

Si. Ingbert, den 3. Mai 1875.

Käari Kamaun, lgl. Grubenstriger.
Immobiliarverkauf.

Ein sehr geräumiges zweistöckiges

Wohnhaus mit Hintergebäuden, Stal—
lung, Hofraum und Garten, das Ganz
eine Fläche von ohngefähr 86 Dezi⸗
malen einnehmend, gelegen zu St.
Ingbert an der Kaiserstraße, dem
Peter Weisgerber allda gehörig
wird durch das unterfertigte Büreau
unter sehr vortheilhaften Bedingungen
aus freier Hand verkauft.
Bemerkt wird noch, daß in diesem
Hause durch dessen Eigenthümer eine
Bäcerei und Wirthschaft etwa * Ja hre
lang mit dem besten Erfolge betrie ben
wurden und sich dasselbe überhaupt zur
Ausübung eines jeden Geschäftes be—
stens eignet.

Das Nähere auf dem Geschäfts—
und Consultations⸗Büreau

J. Boos .
zu St. Ingbert.
Mobiliarversteigerung.
Mittwoch, den 5. Mai nächsthin, des
Nachmittags um 3 Uhr, läßt Johann
Scherff, Blechschmied, in seiuer Be—⸗
sausung dahier öffentlich auf Credit
versteigern, was folgt:
1 vollständige, Bett mit Bettlade,
1 Wandschrank, eine Commode mit
Aufsatz, 1 Tisch, 3 Stühle, 1 Ofen,
2 Bogelhäuser, 1. Standuhr, 1
Grube voll Stroh⸗-Dünger, verschie⸗
dene Blechschmiedawaaren und Werk—
zeuge sowie sonstige Gegenstünde
aller Art.
—XW
x. Voos, 4
Heschaftsagent zu St. Ingbert.
7 Peodaction.

Nächsten Donnerstag, Ch. Himmelfahrt, Bekanntmachung.
bei günstiger Witterun Da es sehr häufig vorkommt, daß au
Harmonie -Mu if dem hiesigen Felde und im Walde, Hund
* ohne Aufficht frei herumschwärmen, so wer.
im Mayer'schen Garten, wozu höstichst ein- den die Hundebesitzer darauf aufmerksam ge
ladet Lud. Weirich. macht, daß nach Berordnung vom 4. Jan
8 *. 1872, in den Jagdrevieren aufsichtslos u
Des ECh. HimmelreFestes wegen 8 m
wird der St. —e—— —3 e herstreisende Hunde von den JagdeAus
en ehen, rroae ee übungsberechtiglen oder dem von ihm au
nd daher bis spätestens r Mor⸗ tellten d öd —
dne abzugeben. * 9 Wehhe Zweh ne Jagdansseher geindiet wen
rü t i st 7
am —— wart isn ————— St. Ingbert, den 4. Mat 1875.
—— — Das Polizei⸗Commissariat
Donnerstag den 6. Mai Er nung meine; Eckerlein.
* *
Garten-Wirthschaft, Im Arreschause dahier wird Holz
wozu freundlichst einlodet Ph. Eernrich. Kleinmachen angenommen.
Kriegerverein dt. Ingbert.
Nächsten Donnerstag — Christi Himmelfahrtstag
Ausug. Abmarsch Nachmittags 2 Uhr vom Vereins
lokale. Beobachtung des 8. 14 der Statuten dringend
empfohlen. F Hartmann I. Vorstand.
g ιν—»fteν yo icyen
(lebersetzung) „Der Unterzeichyete erklärt gerne, daß nach dem Gebrauche des
rheinischen Trauben-Brust-Honigs“)
don W. H. Zickenheimer in Mainz durch zwei seiner Kinder der
F J beunruhigende Husten und Halsschmerz, woran sie während
8* 9 der Krankheit der Masern leidend waren, sehr schnell
* genesen sind.
8 Kampen (Golland), den 25. Februar 1876.
P. E. Hoolboom, Oberstlientenant.
— Commandant der O. J. Cavallerie.
*) Allein ächt mit nebigem Fabrikstempel a Flaschhe 3, 192 und
1 Ptdark in St. Ingbert bei J. Friedrich, in Blieskattel bei Apotheker
C. Richter (Löwen⸗-Apotheke.)

—

Mann biete dem Glücke die Hand!
8 4
22 5, Reicls-arlte
*
oder 218.760 Gulden
Hauptgewinn im günstigsten Falle pietet die allerneueste grosse Geld-Verloosung, weleh
von Jer hohen Recierung genehmigt und garantirt ist.

Ppi eette Pinrichtung des neuen Planes ist derart, dass im Laufe vo
wenigen Monaten durch J Verloosungen A2,500 Gewinne zur sicheren Entscheidunt,
bomnen. darunter befinden vieh Haupttreffer von eventuell R. M. 375, 000 oder 9. 218. 750
8. W. spociell aber
Gewimn M. 230,000 Gewinne M. 15,000
Gewinn M. 125,000 Gewinne M. 2,000,
Gewinn M. 80,000, Gewinne M. 10,000.
Gewinn M. 60,000, 4Gewinne M. 6000,
Gewinn M. 50,000, 40 Gewinne M. 4000
Gewion A. 10,000, 203 Gewimme M. 2400.
Gewinn M. 36,000. 412 Gewinne M. 1200.,
Gewinne M. 30,000, 512 Gewinne M.600.,
Gewinn M. 24,000, 597 Gewinne M. 800,
Gewinne M. 20,000, 10300 Gewinne M. 131,

Gewinn M. 18,000. eto. ete.

Die Gewinnziehungen sind planmässig amtlich festgestellt. Zur nächssten ersten G-
vinnriehung dieser grossen vom Staate garantirten Geldverloosung kostet
1ganzes Originalloos nur Mark 6 oder fi. 81æ,
1 halbes F 3 IUI/A,
1 viertel —A—

Alle Auftrüge werden sofort gegen Pinsendung, Posteinzahlung oder Nachnahm
des Betrages mit der grössten dSorgfalt ausgeführt und erhült Jedermann von uns die mr
dem Stamteappen versehenon Originalloose selhet in Händen,

Den Bectellungen werden die erforderlichen amtlichen Plàne gratis beigefügt und
nach jeder Ziehung senden vir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen.

Dio Auszahlung der d erfolgt atets prompt unter Staatsgarantie und kam
Jurch ãirekte Zusendungen oder auf Venlangen der Interessenten durch uusere Verbin-
dungen un allen grösseren Plätzen Deutschsand's veranlasst werden.

bVngere Gonecte war stets vom Glücke begünstigt und hatte sich dieselbe unte
vielen anderen bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffor z2u erfreuen, die den
betreffenden Interessenten direct ausbezahlt wurden.

Vouchtsich kann bei einem soichen auf der solidesten Basis gegründeten Unter-
nehmen übeérall auf eine sehr rege Betheéiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden, und
hitten wir daher, um allo Auftrüge ausführon zu kxönnen, uns die Bestellungen baldigs
nd jedenfalis vor dem I8. Mai d. I zukopunen zu lasson

* * — *
,
BRaunx- uund Vechselgesehcäft in WHamburg.
Tin- und Verkanf aller Arten Staatsobligationen, Bisenbahn-Actien und Anlenensloos
Hruck und Verleg von F. X. Demestz in St Ingbert.
        <pb n="275" />
        145
R
R
e—
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N⸗
85

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— *35 2523 — 332 5 —
S. * 2 2 —— 222 228 2* 28
5 38332s8538335533 258 2 588
J55 13 385383 52 45
2 3533358 28835333 533 —37
2533—2555235* — 3 323* —2 *
3* —— — * 3 S —**
—A— — — *03 * 2
38 253228 77 M 5 — ã
— 52283 228 33
*3 32333253323 3 —4— 8 2 5
—383333—3325522385* 8 2122 S xq
2* 235 53 * 3 2235* S 5 2
AA— — * 3

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⸗
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S
5
        <pb n="277" />
        Ht. Ingberler Znzeiger.

er St. Ana berter Anzeigecr (und das mit dem Haupiblatte verbundene n iterhaltua3zsblatt, ait der Dienztags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags⸗
ummer) erscheint wöͤchentlich iere mal: Dinstag, Donnerstag, Samstag uid Sonntas. Abonnementsvpreis vierteliährig 42 Krir. oder
1 Mark 29 R.Pfi. Anzeigen werden it 4 Krzr. die dreiipaltige Zeile Blattihriit oder deren Raum berechnet.
Donnerstag, den 6. Mci
70

Irʒ

Deutsches Neich.

Aus Muünchen, 29. April, schreibt man der D. A. Z. In
nilitärischen Kreisen geht das Gerücht, General Frhr. v. d. Tann
holle demnächst in den Ruhestand treten und es werde dann Frhr.
Pranckh das Kommando des 1. tayerischen Armeekorps über—
ehmen. Was etwa Wah es hieran sein mag, lätzt sich nicht be⸗
jrtheilen.

Darmstadi, 8. Mai. Die Gemeinde Einrehmer sind an⸗
gewiesen worden, sämmulishes eingehende Guldengeld ohne Aus—⸗
ahme an die nähste Einlösungslasse gegen Ersatz in Reichsmünzen
ibzuliefern. Durch diese Maßregel hofft man, die auf dem flachen
dande noch vielfach bestehende Abneigung gegen das neue Geld
im leichtesten bewaͤltigen zu können. (Fr. J.)

Beriin, 1. Mai. Der Berliner Fabrik⸗ Inspector hat einen
tzericht erstattet, aus dem wir einiges Interessante hervorheben.
5 sind in den 50 Polizei-Nevieren Berlins nicht weniger als
Hos Fabriten vnd der Revision durch den Fabrils Inspector unter ·
vorfene gewerbliche Anlagen vorhanden; don denselben werden
777 mit Dampf-, 28 mit Gasexplosions⸗,7 mit Lufierpanstons⸗
ind 1094 mit Handktaft betrieben, In sämmtlichen Fabriken
ind gewerblichen Anlagen fand sich bei der Aufnahme im Dezem⸗
er 1874 eine Arbeiterzahl von 64,810 vor. — In der „Tri⸗
üne“ lesen wir: „In der Nähe des Palais des Fuͤrsten Bismarck
atouisliren bekannich von Zeit zu Zeit Beamte in Civbil; die⸗
elben brachten, wie einer unserer Berichterstatter uns meldet, vor
iaigen Tagen ein Individuum zur Haft, das sich in
uffallender Weise vor dem genannten Palais beweglte. Bei
ꝛer Visitation desselben fand man in seinen Taschen einen gelade—

n Rebolver und eine Quantität Munition. Aus dem Beneh—
jen des Verhafteten schien jedoch hervorzugehen, daß man es
iit einem Geisteskranken zu thun habe; und derselbe wurde des—
iib nach einer Heilanstalt gebracht.“

z er n.z. Man. Der Kaiser ist heute früh 91). Uhr wobl—
ralten hier eingetroffen.

st dieselbe Erscheinuag auch an anderen kleinen Bergseen beobach⸗
tet worden.

Von der Bergstraße. Der Versuch zur Herstellung künst⸗
icher Butter ist bei uns gelungen. 6 Kilo Rinderfett wurden mit
VLiter Milch und 1 Liter Wasser, ersteres in kleine Stücke ge⸗
chnitten, bei gelinder Wärme geschmolzen und unter Unrühren
olange erwärmt, bis alles Wosser verdaupft war. Das flüssige
Fett wurde dann durch Lein vand gegossen. Die erkaltete Masse
Jat die Beschaffenhe't ausgelassener Butter. Mainzer Haändler be⸗
ahlten für das Kilo 1,12 Mark.

4 Weissenburg, 29. April. Vom dem hiesigen Mezzger⸗
neister Karl Jordan wurde dieser Tage ein außergewöhnliches
fFremplar von einem fetten Ochsen geschlachtet; derselbe hatie —
aut Waagschein — ein lebendiges Gewicht von 1960 Pfund.

p Cannstadt, 30. Apcil. Der belännte Staatsrechtslehrer
3. Zachariä, Professor in Göttingen, ist gestern Abend einer Herz⸗
rantheit, welche ihn im Hause seiner hier verheiratheten Tochter
zefiel, erliegen. Seine Leiche wird nach Göttingen überführt wers
den. v. Zachariä war Mitglied des preußischen Herrenhauses.

f Die Petroleumquellen sind nun in der Raͤhe von Peine
Provinz Hannover) aufgeschlossen und werden schon große Quan⸗
itäten rohes Petroleum gewonnen. Augenblicklich sind zwei Bohr⸗
öcher im Betriebe, wovon das eine auf 170 Fuß Tiese bereits
rusgepumt wird, und man geht mit der Absicht um, noch ein
rinnes Bohrloch in Angriff zu nehmen, da die Refultate äußerst
zunstig sind.

FAm 24. April d. J. starb zu Paris im 86. Lebensjahr
der Veteran der Industrie von Mühlhausen (Elsaß), Andreas
döchlin, der Schöpfer dee großen Majchinenbauwerkstälte, welcher
r seinen Namen gegeben hat. Seine Leiche wurde nach Mühl⸗
jausen überführt und dort am vor'gen Dienstaz unter großer
Theilnahme der Bevölkerung beerdigt.

F (Ueber den Zustand der Ex-Kaiserin von Mexico) find in
etzter Zeit an eine hohe Wiener Persönlichkeit Nachrichten gelangt,
velche ein baldiges Ende der Le den der unglücklichen Frau in
AMussicht stelen und der Verwunderunz Ausdruck geben, daß dieselbe
nicht bereits längst denselben erlegen ist. Schon seit dem Jahre
1870 ist den früheren heftigen Erregungen und den leidenschaft⸗
lichen Ausbrüchen, de für de Umgebung wie für die Kranke oft
lebenbedrohend auftraten, ein Zustand der vollkommenen Apathie
zefolgt. Die Unglückliche hat ston binge keine Keuntniß mehr dvon
hrem Zustande, noch von den Dingen, welche in der Welt vor⸗
zehen; sie ist seit einem Jahre sehr abgemagert und gealtert und
zabei dis zum hülflosen Kinde hetabgesunken, muß wie ein Kind
ernährt werden und sp'elt auch we ein Kind mit einem Apiel,
inein Ballon oder einer Papier-Rolle, ist leicht zu Thränen, bald
um Lachen geneigt. Der Tod ist hier nur eine Erlösuna von
infäglichen Leiden.

Kapitän Boyton wird am 27. Mai noch einmal versuchen,
iber den Kanol zwischen Dover und Calais zu schwinmen. Der
ihne Sthwimmer wird bei dieser Gelegenheit seine Fabrt von der
ran⸗ensischen Küste aus antrefen.

Bermischtes.—

F Kaiserslautern. Am 30. April hielt Reiseprediger
zchusser von Stuttgart in dem ihn vom Bürgermeisteramt zur
ßerfügung gestellten Saale der Fruͤchthall: vor einer meist dem
Urbeilerstande angehörenden, etwa 8300 Köpfe zählenden Versamm⸗
ung einen Vortrag über die schlimme Lage der deutschen Indu—
trie, an welcher die Socialdemokraten und der Schwindel gleicher-
naßen schuld seien, indem beide die Luit an solider, ausdauer der
arbeit untergraben. In der Solidität der Arbeit und in dem
tefühl der Sol darität aller Gesellschaftsclassen, die sich als Glie⸗
er eines Organismns erkennen müßten, sah der Redner die Mit—
el der Besserung.

Das piaͤlzische Turnfest soll dieses Johr in Frankenthal
in Sonntag, den 11. Juli abgehalten werden; am Samstag vor⸗
jer joll Abends ein Turniag statifinden. Das Programm für
Sonntag ist vorläufig folgendermaßen festgestclit worden: Morgens
kEmpfang der auswärtigen Turner. 10 Uhr Versammlung in
zer Turnhalle. Von halb 11 Uhr an Preisnurnen in der Turn⸗
jalle. 12 Uhr Mittagstisch in der Turnhalle. Halb 2 Uhr
Zug durch die Siadt. Von halb 8 Uhr bis halb 6 Uhr Schau⸗
urnen. Abends 8 Uhr: Ball und Preisvertheilung.

pIn Mainz haben sich dieser Tage ein Paar Jungen
on etwa 16 Jahren wegen eines Mädchens auf Stochdegen duel⸗
irt. Die fangen bei Zeiten an! Der Eine der Duellanten wurde
o sawer verletzt, daß er am Abend desselben Tages im elterli⸗
hen Hause gstarb, der andere ist flüchtig gegangen; gegen ihn und
ie haͤden Secundanten ist Untersuchung eingeleitet.

Wie dem „Marb. Tagebl.“ mitgetheilt wird, ist derkleine
Bergsee zu Dens in Niederhessen (bei Sontra) jetzt wieder so
unkel gefärdt, daß ein mii dem Wasser desselben geschriebener
Brief wie mit dunkler röthlicher Alizarindinte geschrieben aussieht.
Hetaunslich vührt. die Färbung von kryptogamen Pflanzen det und

Erine besondere Beachtung
verdient die im heutigen Blatte befindliche Annonce des Hauses
S. Sacks u. Co in Ham burg, das uns wegen prompter
und aufmersamer Bedienung seiner Juteresse nten aufꝰs
Byragehbegent!l isch stee enthfoklen mird
Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte ftehende
Annonce der Herren saufmann und Simon in Hamburg
»esonders aufmerksam. Es handelt sich hier um Orig nal ·Loose
zu einer sa riichlich mit Haupt⸗Gewinnen ausgestotteten Verloosurg.
daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung
orausfetzen laßt. Dieses Unternebmen verdient das volle Ver⸗
rauen indem die besten Staatsgarantien geboten sind.
ae — — — —

I de on beramwortlich ñ. X-. Demebz.
        <pb n="278" />
        Vonnerstag den 6. Vai Eroffnung meiner
Garten-Wirthschaft,
wozu freundlich einladet Ph. Erunrich.

Wagen guten
Kuhdünger.
sind zu verkaufen. Bei wem? sagt di—
Erped. d. Bl.
Lehrern oder soastigen an ihrem Domicil Von heute an, kann bei Unterzeich⸗
ã de *58* —AI netem Brennholz geschnitten und ge—
n bede ihen Gebrauchs dirnteis unter dauen werden; auf Verlangen wird
Bergutung einer Provision übertragen wer⸗ dasselbe im Walde abgeholt und vor
—VR Vwenndenn e das Haus geliefert.

intni nerbietungen ? 3
e 1 — — unter e — Rudolph Munzinger.

8. 8. 500 poato restante Carlsruho Gerissen eichen Stückholz ist beständig

Baden) einzure chen. zu haben bei Nicolaus Nodenbusch.
B. Ackermann.

Zweibrücken, Mühlgäßchen,
in den neuerbauten Làdon, nebender dehlossmühle,
empfiehlt sein großes Lager vrachtroler

Frühjahrs und Tommer-Anzüge,
ã ophen, Hosen, Westen, Saclce,
Paletofs in reizenden Dessins und ertrafeinen Stof⸗
fen bei durchweg gediegener und feiner Ausstattung zu ent⸗
schieden festen, aber billigen Preisen, Turntuch-Anzüge von
ö fl. 30. bis 10 fl. 320.
EEAbenanzüge ingaer Auswaubl.
Damen-Mantel. Jaduets &amp; Rdchon
in großer Auswahl.
Anzüge nach Ma ß werden in kurzer Zeit, wie bekannt, nach den
neuesten Faßonsfeingearbeitet. unter Garantie für
guten Si tz verfertigt.
— — — — — — — —
2aunn biete dem Glüchke die Hand!
8.O RæÆICIIS- MAIc
—X
oder 218,760 Gulden
Hauptgewinn im günstigsten Falle bietet die allerneueste grosss Gelid-Verloosung, welche
von der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Die vortheimafto Cinrichtung des nseueon Planes ist derart, dass im Laufe von
wenigen Monaten durch 7 Verloosungen 42, 5300 Gewinne zur gieheren Entscheidung
ommen. urunter befinden sieh Haupttreffer von eventuell R.-M. 875. 000 oder t. 218. 750
J. W.. speciell aber
Gewinn M. 250000, Gewinne M. 13,000
Fewvinn M. 125,000 Gewinne M. 12, 000
Jewinn MA. 80,060, 12 Gewinne M 10.000.
zewinn M. 60,000, 34 Gewinne M. 6000,
Jewinu U. 50,000, 40 Gewinne 1000
Jewinn YV. 0000, 2083 Gewinno M. 2400.
jewinn Al. 53, 000 112 Gewinne M. 1206.
Jewinne M. 20.000, 512 Gewinne MAD. 600.
Gewinn M. 24,000, 597 Gewinne M. 300.
Gewinne M. 20,000, 19300 Gewinne MN. 181,
Gewinn M. 18,000 ete. ete.
Die Gewinnziehungen sind planmüssig amtlieh festgestellt. Zur nüchsten ersten Ge-
winnzienung dieser grossen vom Staate garantirten Geldxerloosung kostet
ganres Originalloos nur Mark 6 oder t. 32,
halbes 3 I“/,
l viertel F 1, 33 kr.

Alle Auftrüge werden sofort gegen Pinsendung, Posteinzahlung oder Nachnahme
des Betrages mit der grössten Sorgfalt ausgeführt und erhält Jedermann von uns die mit
dem Staatswappen versehenen Originalloose selbst in Händen.

Den Bestellungen werden die erforderlichen amtlichen P äne gratis beigefügt und
nach jeder Ziehung senden vir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen.

Die Auszaluung der Gewinne erfolgt stets prompt unter Staatsgarantie und kann
durch direkte Zusendungen oder auf Venlangen der Interessenten durch uusere Verbin-
dungen an allen grösseren Plätzen Deutschsand's veranlasst verden.

Vnsere Conecte war stets vom Glücke begünstigt und hatte sieh dieselbe unter
rielen anderen pedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttrefser 2u erfreuen, die den
betreffenden Interessenten direct ausberzahlt wurden-

Vorunscichtlich kKann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten Unter-
dehmen überall auf eine sehr rege Betheiligung mit Besstimmtheit gerechnet werden, und
bitten wir daner, um alle Aufträge ausführon zu können, uns die Bestellungen baldigst
uud jedenfalls vor dem I8. Mai A. 2ukommen 2u lassen

2 ———
Irνο,
—XXÆR—
Fin- und Verkauf aller Arten Staatsobligationen, Esenbahn-Actien und Anlehensloose.
——— — — —
Redaction. Oruck und Vetlaga von 55. Demek in

Zum Glucksversuosi-

durch ihre solideit und vortheilhafter

Einrichtungen ganz besonders geeigne!

ist die vom Staate genehmigte um

garantirte Hamburger Geldbe
loosung
375,000 Reichsmars
cder 218,750 Gulden
eben. als Hauptgewinn
sowie speziell Gewinne dvon Reichsmar!

250,000 — 125,000 — 80,000

— 60.000 — 50000 — 10.000

— 36,000 — 3 4 30,000 -

— 24,000 2 4 20,000 —

18,000 — 8 4 15000-

9 a — 12,000 - 12 4 10,000

— 34 4 6000 - 5 4 4800

— 40 a 4900 - 3 43600

- 203 a 2400 2 5 a 1800

1500 — 412 a 1200 — 519

a 600 — 597 a4 300 etc. etc. ete

bietet dieselbe in ihrer Gesammthen

und verdient schon deßhalb den Vorzuq

vor vielen ähnlichen, weil 42, 300
Loose, d. i. weit über die Hätlfte der
Gesammtzahl, im Lause der7 Abtheil
ungen resp. inrerhalb einiger Monat
mit Gewinnuen erscheinen
müissen.

Ganz besonders hervorgehoben zu
werden verdient, daß der Staut *
wohl die Ziehungen, die öffentlich
stattfinden. beauffichtigen laͤsßt, als
auch die Auezahlung der Gewinne
eotre so daß den Juteressenten

ie unbedingteste Sicherheit geboten
wie es bei keinem Privatuuternein
men der Fall ist.

Zu der amilich sestgestellten erste
Ziehung kosten:

Ganze Original Loose 6 NRm.
oder 8 fi 830 kr.

Halbe Original Loose 83 Rm.
oder 1 f Aß85 Fr.

Viertel Orig-Loofe 13 Rim
oder 38 kr.

Gegen Einsendung des Betrages (die
am Bequemsten durch Postan reisung)
ersolgi) ober gegin Postvorschuß —8
den die mit dem Staatswappen ver⸗
sehenen Original Loose bon uns?
versondt und“ die aumtlichen Pläne
aratis beigefügt.

Bei der Naͤhe der Ziehung er⸗
suchen wir alle diejenigen, die diefel
rstig Gelegenheit zu einem soat
iden Glücksversuche wahrnehmeu!
und Loose aus unserm vom Glückel
begüustigten Debit besehen wollen,
uns ihre geneigten Auftraͤge baldigft
iedenfalls aber vor dem

18. Mai d. J.
zugehen zu lassen und werden wir!t
wie bisher bestrebt fein das Vert
trauen unserer Interessenten durch
die aufmerkfamste Bedienung zu
rechtfertigen. Die amtlichen Gewinu⸗
listen —— wir unaufgefordert
prompt nach der Ziehung und erfolgt
die Auszahlung der Gebinne nane
Staatsgarantie sofort nach Entschei⸗
dung, 8. Sqeles u. Co.
Staats⸗Effekten Handlung
im UIamburg.

4.

——

Hanfcouverts
mit Firma bedruckt, werden angefertigt
in der Druckerei d. Bl.
St Inabert
        <pb n="279" />
        52— 8222 23 1—8 62 — X&amp; — *
—2232—235832352 5253228 8 * 2 ⁊
— 2 S 5353 BB5. 223 —2 22 *88 2
— 333—
— * — —5 ** 25 —3 * — —3
1225 —— 23233238 38— 35 53 253
22 52 — —A — — S * 28—32 8 — * 5
—53232 762 X5 —32 223 — — 8
22 5282 28255 2 —— —— — 235525888
325 B5-38 * 33 2223 3* *55 —
— —*8385 233—56 —3232 *22332383 — —32553572*
*S — —3 ——3353525353 5323 333 53228 —8 —5
533 *3—3—3235 325* 25285 52253* A ——
2 —A 2* 55 2? 838 — * 8 —43— — — 25 ——
* — ——— 38 —— — 2 35 32 25 — —2552 —553 2527—
—A —5——8583223 255533353 253—353555535
A3 ——33 533
553323*—3—34 — 66—
S8 37 2 35* 32—5 33—2 —33 53
—33 5 5—712535. 21 — ———
—V — * 222 2 * S7 R8 8
3 z7 — ——— 2333 232328 ẽ 5—2 5 353 22
G 55 — 2 258 — za 8225* ——
28 33283 — 2523 —3 — 5
22 F 3 2— — — 222 —— 355 8— —— —
—2* — 2 3275 53824 2 5335 25553 — — 23 —————
*23* 52 35 3.23 — 556 —5 3— 25338 ——
3558 — — —— 2EXEAESS 72— S3 82 — —— 25 — — 535*
— —58E6355582332* 32 532 — 53352
—E— — —2 28 82 *
s3328 25223 J 8 3 3383833
t J —J —— — —* — 2*82 S 4 — 88 —
52522322 —8882325 2275— 525 25 ————— — ———
3—355353 8353333558 25 — ———
* — * 2
— 8 —A — ——
2 5 — 5 5* —A—
— —A——— EO53 —2*

—

—
7
—A
23353 882 ——
22* —* * *
—2 —A— 256 *28 —5—
—8272 4 3 — 2 —
2 3 5 — — — * *
2222* *25533 35873 —8 — 818 28
7 — — &amp; — *
52 s732335 * 38 553538* 2532 38 22— 2832
22 553 32 — *3 245 52 28 252
8 — 7 383253 * 2 ” 227 555* —— 833
—* S S —7 —F —XX 8 52 283 —* 338335 82 2
5 2.57 — — 258 577238 8 —85358 53535585
383 52338 —A — 1355587 585 53333 55333853
—A — 52353 85553 —A ——* 53385 75
— — 8 —2 —
8 222 2525238 —A —9 —A3 *238 —2 25 7
—— 5258 —A— 5222* 237322 78 2858 522 —A
—— B,3Ss3 5z35286 3235 3253 35683 35*833338*
2 *2 22 —32 — 8* X —8 dep 28 DS 5*
——— —— —— 35528 ————
— 255 — — 82 2* —2 7 52 * i —
32 253825 527—8 8* S;, L 3 2232 — 52
2 235 2 —222—— 5 5 88 222357 *232 ———
2 53 — — — 5 — — — —2—5 5—
— 5*— —— — S—— * *5 —32 — — 555 23328323
382 5 E —A — 32 255 S 2334 ⸗ 82. — 57 S
5 528 235555 224 —2 332ks32 —— — —A
—A 22 — * 8 22 32S22 —5T5X2 3 —z8 —
* 22 —W 5 85 S6 z 3 —
* 2 —8 S3B35 *2 — — 8 A — * —
— —X 3 —3— 252. * — — 57*7 — * 2 —— 9
— 532 2 2 323 2 * 2 32 —— 2 —27 2242 —E —
228* —— 22 3 9 — 2283 535 — 3333353 5 — 5 ——
32335533 235 — — 2—23233588 —— 555. 5 5 SSGORA
—52233 253* 2 ——A 27 2 3358 27 238 * 35585 5555
—— —— 5 5 262 25 — 3 23 ———— 2557 * 2
5 — — — 5238 —5522 5333* 32335 2 555358
8385 5 —A — 35 ASEAM
— —2 5323337 —— — 2z2538 73835 92335 F
—* 272 — — —
e 3328 3
35336 533382338 5338358 3328
5 »»55225 3303
59 5s2— 2 —s — ——
* 72— — 2
8 255 E E —
B82 22

* —
* * 3—8—2 228 25223
—A 5533 533823353S——55334 —33
— 2 aä 2222— 535222 * * 32 — ——53558 3 8* 22
2355523338335* —— — 55 238 3533333832233 25
— 2 8 ——2 2 —22 * * —57858 *
— ——525758 52 322 2 — —— 552 * 25—25
83 5—25— 2— 858368 c2 — — 8s2
5 55 5 58 272 —— 65 — * 2 —*—235 22 558 5
— 29 32 — —7 —5 2 ——B8B333 —z—3877 *
* 2 25* —8 325 * 5* 2 5 —A——
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        Si. Ingberler Anzeiger.

der St. Jan bderter Anzeigec (und das mit dem Hauptdlatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntagk

ummer erscheint woͤchentlich vViermal: Dinstag, Donnersaag, Samstag und Sonntag. Adonnementspreis vierteljährig 42 Krit. odet
1Mark 20 R.Pfa. Anzeigen merden mit 4 Krär. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.

Sauistag, den 8. Mai 1875

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— MFI

Deutsches Reich.

München, 83. Mai. Um dem neuen Regiments- Inhaber,
zönig Albert von Sachsen, die erste Aufswartung zu machen, haben
nachste zende Offiziere des 15. Jufanterie-Regiments als Deputa⸗
on nach Dresden abzugehen: Oberst und Regiments-Kommandeur
J. Kohlermann, Major F. Emonts, Hauptmann J. Albert, Pre—
nietsieutenant und Regimentsadjutaut K. v Gosen.

München, 4. Mai. Die Handelss und Gewerbekammer
jon Oberbahern hat gestern Abend beschlossen, eine Deputation an
aß Ministerium der Justiz abzuordnen, um die Staatsregierung
yeranlassen, sich im Bundestath gegen die in det Reichstags⸗
ommission beschlossene Aufhebung der Handelsgerichte zu erklären.
zmm gleichen Sinne soll im deutschen Handelstage gewirkt werden,
Fam 29. ds. iu Beilin zusammentreten wird.

München, 4. Mai. Nach einer im „‚Centralblatte für das
deutsche Reich“ veröffentlichten Ausweisung sind vom 1. Januar
j 31. März Ifd. Is. aus dem deutschen Bundesgebiet 117
uslander ausgewiesen worden, worunter sich 15 von baherischen
zehörden ausgewiesene befinden. — Nach Mittheilung des k.
aalsministeriums des Inneren haben sich mehrfache Austände
adurch ergeben, daß Nichtbayern nach erstandener Strafe dem
ʒhubiranporte übergeben wurden, für welche die in 88 des
zothaer Vertrages von 15. Juli 1851, die Uebernahme Ausge⸗—
„iesener betr., vorgeschriebenen Documente nicht vorlagen. Im
zinderständnisse mit dem genannten Staatsministerium ergiang des⸗
aAib vom t. Staaisministerium der Justiz die Weisung, mindestens
Fei Mongle vor der Entlassung von Nichtbayern, bei welchen 8
it. a und b des er vähnten Vertrages nicht zuerifft, soferne
Reselben nach den beflehenden Vorschriften dem Schubtransporte
ibergeben werden müssen der zuständigen Schubbehörde hiervon
Nitiheilung zu machen, damil dieselbe in den Stand gesetzt werde,
je Zustimmung der Behörde des zur Uebernkahme verpflichteten
ztaates rechtzeitig zu erholen.

Mür'sch een, 5. Mai. Wegen der schon Ende August be⸗
mnenden Voruübungen zu den größeren Herbstmandoern der beiden
irmeekorps wurde bezüglich der Haupischießübungen der Artillerie
uf dem Lechfelde eine andere Zeiteintheitung getroffen; darnach
hird die 1. Feld-Art.⸗Brigade vom 1. bis 17. August, die 2.
jeld.-Art.-Brigade vom 3. bis 19. Juli zusammengezogen werden.
das 1. Faß⸗AÄrt.-Reg. wird vom 29. Mai bis 27. Juni, das
Batailon des 2. Fuß.Art.Reg. vom 14. Juli bis 12. August
eine Schießübungen vornehmen; dus 1. Bataillon letz'eren Regi-
nents übt mit der Fuß-Artillerie des XV. deutschen Armeelorps
ei Hagenau im Elsaß.

Mäünchen, 5. Mai. Der Kronprinz des deutschen Reiches,

pelcher sich aus Italien nach Berl'n begibt, um während der
inwesenheit des Kaisers von Rußland daselbst gegenwärtig zu sein,
oird kommenden Samstag Nachmittag hier eintreffen, bei dem Ge⸗
andten Preußens Frorn. von Werthern das Diner nehmen und
ann Abends die Reise nach Berlin fortsetzen. Die Frau Kron⸗
rinzessin bleibt in Italien und auch der Kronbrinx wird sich
emnächst wieder dorthin begeben.
Fürst von Hohenlohe-Schillingsfürst wird morgen
siet eintreffen. Seine Familie siedelt in den nächsten Tagen zum
Zowmeraufenthalt nach Aufsee in Steiermark über. — Der kgl.
driegsminister v. Maillinger wird morgen Abend von Würzkurg
iier eintreffen und allsogleich wieder die Leilung des Kriegsmini⸗
leriums übernehmen.

Berlin, 4. Mai. Der Kaiser voa Rußland trifft am 11.
ner 12. Juni zu einem zwölftägigen Aufenthalt in Jugenheim
. Von seiner Reise seiner Gemahlin verlautet noch nichts.
Die Einführung der allgemeinen Salzsteuer von 2 Thalern
ür den Centner ist dem „Nürnb. Corresp.“ zufolge die Veran—
assung daß aus FranzösischeLothringen massenweise Salz nach
deutschland eingeführt wird. Im Jahre 1874 allein wanderten
un diese Weise 800,000 M. für Salz nach Frankceich! Deutsch⸗
Loihringen besitzt zwar auch aroße Salinen; aber die französischen

jart an der Grenze und den Bahnen sind größer und arbeiten
isliger. Außerdem vergütet ibhnen Frankreich für jeden nach
)eutschland ausgeführten Centaer 7 kr., und belegt anderseits
·den aus Deutschland eingeführien Centner Salz mit ebensoviel
Fr.) Eingangssteuer. Diefe außerordentlichen von Frankreich
ewährten Vortheile erklären den massenhaften Import französischen
zalzes.

Dresden, 4. Mai. Nach einem Prager Telegramm des
Dresdener Jonrnals“ hat in der Angelegenheit betr. die Ver⸗
issenschaft des Kurfürsten von Hessen das kaiserliche Oherhofmar⸗
hallamt entschieden, daß die Silberkammer im Werthe von drei
Rillinen an Preußen als einzig erbberechtigt auszusiefern sei,
veit dieselbe zum Fideicommiß gehöre.

Frankreich

Paris, 4. Muii. Das „Journal officiel“ veröffentlicht die
rzrnennung von 28 Divisions- und Brigade-Generalen. Diese
zenennungen, wie die „Agence Havas? hinzufügt, nichts mit neuen
Armeeschöpfungen zu thun, sind vielmehr lediglich eine Ersetzung
derabschiedeter Generale.

Paris, 4. Mai. In einer in Bordeaux statigehabten Pri⸗
jatverjammlung sagte Gambetta, die Bauern hätten die Geschiche
Frankreichs in Händen, sie müssen daher wissen. daß jeder real⸗
ionäte oder bonapartistische Senator ein Agent der Revolution
ein werde. (N. ir. Pr.)

Belgien.

Bräüssel, 4. Mai. In der Deputirtenkammec theilte der
Ninister des Aeußeren, Graf Aspremont, die Antwort Belgiens
uuf die deutsche Note vom 15. April mit. In derselben erllärt
zelgin seine Bereitwilligkeit, sein St rafrecht entfprechend zumodi⸗
iciren, wenn die Mächte sich über die Strafbarkeit der einfachen
Absicht verständigt hätien. Die Untersuchung gegen Duchesne
verde thätig betrieben, sei aber noch nicht beendigt. Sobald Bel⸗
sien von den in Deutschland und anderen Staaten getroffenen
MNaßregeln, um die vom deutschen Reichskanzler dargelegten Lücke
n den Strafgesetzgebungea auszufüllen, benachcichtigt sei, werde es
ich bemühen, dieselbe gleichfalls aus zufüllen. Der Minister fügte
rinzu, daß über Duchesne keinerlei Veröffentlichung erfolgt sei.

Brüffel, 4. Mai. Die „Indep. belge“ stimal der Ant-
vort des belgischen Cabinets auf die deutsche Note zu uudrklärt,
die Abänderung in der Strafgesetzgebung werde innerhalb der
Hrenzen und unter dem Einflusse der Grundsätze des belgischen
iffentlichen Rechles geschehen, zugleich in der Absicht, zur Auf—
echterhaltung der guten Beziehungen zum Auslande beizut ragen.

England.

London, 3. Mai. Ueber die vorgestrige Interpellation des
zrafen Russel im englischen Oberhause bringen wir noch Folgen⸗
es nach: Graf Russel forderte die Regierung auf, die letzten
wischen der deutschen und der belgischen Regierung gewechselten
nolen dem Haus vorzulegen und ersuchte dieselbe zugleich, zu be⸗
ichten, welche Schritie sie gethan habe, um die Richtigkeit der in
en Roten berührten thatfächlichen Verhältnisse zu conslatiren.
zraf Russel erwähnte dadei, daß die englischen Gesetze Nergehen
segen ausländische Fürsten als einen Verstoß gegen den Frieden
der die Freundjchast der Königin ansehen und demgemäß be⸗
trafen. Ein aleiches Princip sollte bei allen Nationen gelten;
‚em Vernehmen näch habe aber die belgische Gesetzgebung nur
olche Fäͤlle im Auge, in welchen sich die verbrechetische Absicht
ereits durch den Aafang der Ausführung der That manifestirt⸗
abe. Er uchte daber die Anfrage an die Regierung, ob Belgien
ereit sei, Gefetze einzuführen, welche es in den Stand sezzten,
zeundschaftliche Beziehuncen mit den ausländischen Mächten auf⸗
cht zu erhalten. — Die Antwort des Grafen Derby haben wir
ereits mitgetheilt.

Lndon, 4. Mai. Fast alle Abendblätter besprechen die
estrige Interpellation Rufsels üder die deuisch⸗belgische Angele⸗
enhat und ertlaren sich gegen jede Intervention, da der Confliet
zine ernste Bedeutung habe.
        <pb n="282" />
        — μο., Anf ieg ,
Russel's, beir. den deutsch-belgischen Nosenwechsel, erwidert Derby:
er sei erst seit 204 Stunden im Besitze der letzten belgischen Ant⸗
wortnote und habe dieselbe daher nicht genügend eingesehen. Er
verde die Note nach ihrer Veröffentlich durch die belgische Reg'e⸗
rung mittheilen. Die gesammte Korrespondenz trage keinen offen⸗
iven Charakter, sondern eroͤrtere einfach die Frage, ob die belg.
Gesetze ausreschend seien, den völkerrechtlichen Bedürfnisse zu ge—
nügen. E'n Appell an die Garantiemächte fand nicht statt; er
zlaube nicht, daß eine Intervention ohne vorheregangene Auffor—⸗
derung den guten Beziehungen zu Deutschland, Belgien oder den
Frieden in Europa foöͤrderlich sein werde.

Amerika.

Philadelphia, 1. Mai. In Pennsylvanien wülhet ein
jurchtbarer Arbeiteraufstand. Derselbe richtet sich gegen die Kohlen
zrubenbesitzer, deren Bergwerke umherziehende Arbeiterbanden durch
Feuer und Wasser zu zerstören suchen. Die aufständischen Bezirke,
die etwa eine halbe Million Einwohner zählen, sind organisirt, be
waffuet und haben ihre Führer. Die unbetheiligten Bürger wie
die Behörden der Counties sind machtlos, so daß Staatsmilizen
zur Unterdrückung des Aufstandes aufgeboten sind. Leider kann
nicht geleugnet werden, daß die Grubenbesitzer selbst ein gut Theil
der Schuld trifft. Mit frivoler Gewissenlosigkeit probocirten und
begünstigten sie Anfangs die Arbeiters instellungen in der Hoffrung,
die Kohlenpreise in die Höhe zu treiben und entfesselten dadurch
muthwillig Elemente, deren zerstörender Gewalt sie jetzt vergebens
vieder Herr zu werden suchen. Die Verwüstungen in den Gruben
sind so groß, daß Monate darüber hingehen werden, ehe daran
zu denken ist, sie wieder in Betrieb zu setzen.
Bermischtes.
F Kaiserslautern, 4. Mai. Gestern fand die erste Pro“
befahrt auf der geuçebauten Strecke Kaiserslauiern-Enkenbach stat!
die, wie wir hören, zur allgemeinen Zufriedenheit ausfiel, so daß
oegründete Ausficht dazu vorhanden ist, daß diese Bahnstrecke am
15. Mai dem Verkehr übergeben wecrden kann.

7 Die „Pfäalz. Post“ berichtet aus Kaiserslautern
5. Mai: In unserer „Münchener Corr.“ lesen wir Folgendes aus
hochenecken bei Kaiserslautern: Dieser Tage wurde dahier im
Beisein einer Gerichts-Commission d'e Leiche eines vor mehreren
Wochen beerdigten Kindes ausgegraben, welches in Folge von
Mißhandlung von Seite seiner Stiefmutter gestorben fein soll.
Namentlich soll das Kind durch Werfen an einen heißen Ofen
bedeutende Brandwunden erlitten haben und hat auch der gerichts-
irztliche Befund Brandwunden an der Leiche constatirt. Eegen
die Stiefmutter ward in Folge dessen Criminaluntersuchung einge⸗
leitet. Daß nicht schon bei der Todtenbeschau diese Verletzungen
als muthmaßliche Todesursache aufgefunden wurden, wird damit
zu erklären gesucht, daß in diesem Falle die Todtenbeschau von
einem 14jährigen Knaben ausgeübt worden sein soll.

Aussder Pfalz. Wie die „Gegenwart“ meldet, wurde
dem Maler und Zeichner Philipp Niederhöfer von Edenkoben für
eine künstlexischen Leistungen die Ehrenmünze der kgl. bayherischen
Akademie der büdenden Künste in München verliehen.

F Neustadt, 4. Mai. Der Gewerbeverein verhandeklte
zestern über Angelegenheiten der Gewerbeausstellung. Die Eröff—

aung der Ausstellung ist auf den 2. Sept. der Schluß auf den 8.
October festgesetzt. Der Besuch der Ausstellung ist gegen Eintritt-
arten zu 121kr. gestattet; Kinder, Schüler Lehrlinge zahlen die
Hälfte. Abonnementsbillette für die Dauer der Ausstellung, aber
aur persönlich giltig, kosten 48 kr. Die Aussteller und die Mits
Jlieder des Gewerbevereins Neustadt erhaiten solche Abonnements-
zillette um die Hälfte: 24 kr. Die Ausstellungsgegenftände werden
in folgenden Gruppen eingestellt und demgemäß nach Thunlichkeit
aufgestellt werden: 1. Gruppe: Schreinerei, Holzbildhauerei, Dre⸗
herei, Tapeziererei und Vergolderei, Fässer und sonstige Holzarbei—
ten; 2. Gr.: Wagenbau, Metallindustrie ꝛc.; 8. Gr.: Spinnerei,
Weberei, Färberei; 4. Gr.: Papierfabrikation, Buchbinderei, Linii—
rerei und Verwandtes; 5. Gr,: Lederfabrikation, Schuhmacherei,
Sattlerei, Seilerei; 6. Gr.: Mühlsteinfabrikation, Müllerei, Stär⸗
kemehlfabrikation und Verwandtes; 7. Gr.: Häfnerei, Ofenfabrika—
sion, Thonornamente, Steinbildhauerei ꝛc.; 8. Gr.: Pech, Lac,
Farben, Seife; 9.: Spirituosen, Malz und Verwandtes; 10.
Br.: Bekleidungsgegenstände, Kürschnerei, Hutfabrikat on, Kappen—
macherei, Posamentiererei; 1I1. Gr.: Lithographie, Photographtie,
Kunst und Druckerei; 12. Gr.: Gärtnerei. (Hierfür wud von
dem Gruppencomm ssar, Herrn Gartenbauingenieur O. Hüitig,
demnächit noch ein specielles Programm aufgestellt und veröffentlicht
werden); 13. Gr.: Lebensmittel,d. i. Conditorei, Bäckerei, Metzgerei,
14. Gr.: Tabak und Cigarren; 15 Gr.: Bau- und Bennmate⸗
cialien. Das Aussteliungscomite versichert die Ausstellungsgegen—
fände nach Maßgabe des in dem Anmeldunesformular angegebenen

ιααν ν Çlleeνν α duααmgFenstand ä
der Firma seines Ausstellers zu versehen. Preisangaben —X
m Beliebea des Letzteren. Gegen Ende der Gewerbeausstellu,
st auf Anregung Sr. Excellerz des kgl. Staatsraths und Regie
ungspräsidenten Herrn v. Braun, der für die Hebung der pfalzi
cchen Industrie unermüdlch thätig ist und dem Unternehmen stine
vohlwollende Unterstützung und Protection zugesichert hat, ein
nehrtägige pfälzische Obstausstellung unter Mitwirkung da—
reisausschusses des landwirthschaftlichen Vereines in Aussicht
zenommen, für die seiner Zeit ein besonderes Programm ausgi⸗
zeben werden wird, und auf die wir jetzt schon die Herren Obst.
züchter der Pfalz aufmerksam zu machen uns erlauben. — Uehe—
die am Schlusse der Ausstellung statt findende Verloosung vor
Ausstellungsgegenständen, wozu die allerhöchste Genehmigung nach
gesucht wird, soll Näheres in den Blättern veröffentlicht werden
Der allenfallsige Reinertrag aus diesem Unternehmen, nach Abzug
der an die Saalbaugesellschaft zu leistenden Miethentschädigumg,
ällt der Kasse des Gewerbevereins Neustadt zu und überläßt letzter⸗
davon 10 pCt. dem pfälz. Gewerbemuseum in Kaiserslautern.
Gkceust. 3.)

f Frankenthal, 8. Mai. Gestern fand dahier der all
jährliche ordentlihe Turntag des pfälzischen Turnerbundes statt, ar
welchem 14 Vereine Theilnahmen und in welchem als Punkt
der Tagesordnung eine Statistik der pfälzischen Turnvereine vor
zelegt, woraus hervorgeht, daß oieselben heute im Ganzen 1172
Mitglieder zählen; ein Beweis, daß das Turnen in der Pfal⸗
mmer noch fleißig geübt wird, wie sich aus dem Geiste, der sic
während der Turntagberhandlungen dargethan hat, schließen läßt
daß dasselbe auch für die Folge fleißig betrieben werden soll
Sinen weiteren und Hauptpuntt der Tagesordnung bildete di
Abhaltung eines pfälzischen Turnfestes und wurde einstimmig be
chlossen, daß dasselbe am 11. Juli ds. Is. hier in Frankentha'
ꝛbgehalten werden soll. (Fr. W.)

— Die freiwillige Feuerwehr in Kusel, gegründet 1868. bat
ich aus Mangel an Freiwilligen aufgelöst.

F Auf der Speier-Heidelberger Eisenbahn sollen —
der „Pf. Ztg.“ zufolge — mit Einführung des Sommerfahrpla—
nes an allen Sunn⸗ und Feiertagen die einfachen Billete auch zur
Rückfahrt berechtigen. Dieser von Alktionären aus Speier gestellle
Antrag wurde von der am 29. April stattgehabten General—
ersammlung im Interesse der Bahn einstimmig zum Bescheluf
rhoben und wird voraussichtlich auch die Zuslimmung des hadischen
Ministeriums erhalten.

fJ München, 1. Mai. Wir hören von der Altienbrauere'
um Löwenbräu hier, daß der Absatz in den 7 Monaten des lau—
enden Bettiebsjahres sehr befriedigend war, inden er 136,108
dektoliter (gegen 101,021 Hektoliter in der gleichen Zeitperiode
»es Vorjahres, also um 34,087 Hektoliter mehr) betrug. Da die
Gerhällnisse für die Brauerei in diesem Jahre im Ganzen günsti—
jer liegen, als dies in den beiden letzten Jahren der Fall war
o darf wohl auf ein günstiges Gesammtergebniß gerechtnet werden

F In Stammbach bei Münchberg wollte ein Bauer nach
ilten Brauch oder vielmehr Aberglauben, am Walburgisabend
inen „Hexenschuß“ thun; das Gewehr ging aber zu früh los und
raf statt einer alten Hexe ein unschuldiges Mägdlein von 16 Jahren
Finige Schrotte drangen in Schulter und Wangen, doch ist Gesah⸗
für Leben und Gesundheit des Hexleins nicht vorhanden.

F Ravensburg, 26. April. Die Stammburg des Welfen⸗
zeschlechts, die unmittelbar bei der Stadt befindliche Veitsburg, iß
jeute durch Beschluß der bürgerlichen Collegien für 12,000 fl. in
den Besitz der Stadt übergegangen, und damit die Erhaltung dieser
geschichtlichen Stätle überhaupt als öffentlicher Vergnügungsort
gesichet. (Schw. M.)

FMainz, 30. April. Aus Nassau, dem Heimaths
yrt des Soldaten, der hier in den Wellen des Rheins seinen Tod
jesucht und gefunden, erhält der „Rh. K.“ den Brief, den Theo⸗
»or Hegman — so ist der Name des Unglücklichen — vor seinem
raurigen Ende an seine Eltern geschrieben hat. Er lautet:
Nauinmz, den 28./4. 75. Liebe Eltern! Wenn Ihr diesen Brick
rhaltet, bin ich nicht mehr unter den Lebenden, denn mit dem
jeutigen Tage habe ich für dieses Leben abgeschlossen. Bis jetzt
jabe ich Alles mit Gedusd erttagen und immer gedacht, daß noch

dieser traurigen Zeit wieder eine andere folgt. Aber was zu toll
st, ist zu toll. Heute Mittag hatten wir Turnen und Vajonet
iren und sollte ich heute zum ersten Mal schon pariren und stoßen.
vie ein Dreijähriger; weil das nicht Alles klappte, wurde ich von
dieutenant Götz Il. so geohrfeigt, wie es mir während meiner
RKekrutenzeit noch nicht vorgekommen ist. Ich kann das nicht
änger übergehen und muß der Sache ein Ende machen. Lieb⸗
Dutter, ich bitte Dich viel tausendmal um Verzeihung für das,
vas ich jetzt thue. aber es ist nun nicht zu ändern. Tröste Dich
ind bete zu Gott, daß er meine arme Seele gnydig aufnimmt
        <pb n="283" />
        zust mich untee dem Herzen getragen, hast mich mit Schmer⸗
eu großgezogen und nun muß ich zum Dank so traurig erden.
Jebe, gute Mutter, weine nicht zuviel um Deiuen Sohn und denke,
daß et eines natürlichen Todes gestorben sei und daß Alles nichts
auf dieser Welt. Ich kann nicht mehr schreiben, denn mein
serz stroͤmt über vor lauter Schmerz. Ich wollte auch Oakel und
vielen schreiben, sage Ihnen tausend Küsse und Gruüße von
Deinem treu n Sohn Theodor.

F Frankfurt a. / M., 80. April. Der verantwortliche Re—
dakteur der „Frankf. Zeitung“ ist heute vom hiesigen Appella—⸗
onsgericht wegen Beleidigung des Fürsten v. Bismarck in drei
arschiedenen Fallen und wegen Beleidigung des Berliner Stadt—
gerichts duich einen den Prozeß Arnim besprechenden Artikel zu
Feimonatlichem Gefäugniß verurtheilt worden.

Aus Offenbach wird dem „Frf. Journ.“ gemeldet:
EFin vor einiger Zeit aus Schlesien hierher verseßter Hauptmann,
ain gewaltiger Exerziermeister und von äußerster Strammheit“ im
dDienst, ließ kürzlich seixe Kompagn'e ununterbrochen vom Morgen
his zum Abend Uebungen machen und erreichte damit freilich, daz
gdiese in brillantem Exerzieren von keiner andern des hiesigen Ba⸗
aillons übertroffen, er selbst aber auch auf erfolgte Anzeige in
ltrenge Untersuchung gezogen und vorläufig vom Dienst suspendirt
wurde. Anch erzählt man sich, ein anderer jüngerer Offizier unse
rer Garnison befinde sich wegen körperlicher Mißhandlung eines
Untergebenen in Untersuchung; doch vermögen wir hierüber noch
nichts verlässiges mitzutheilen, wohl aber, daß kürzlich ein hiesiger
Gefreiter 141ägigen Arrest erh'elt, weil er einem Soldaten, der
ihn durch Wiederspenstigkeit oder Unanftelligkeit gereizt, einen Schlag
versetzt hatte.“ Angesichts »der zahlreichen Soldatenmißhandlungen,
welche ungestraft ve übt werden, thut es einem ordentüch wohl, zu
lesen, daß irgendwo im Reiche noch Gerechtigkeit geübt wird.

F Im Riesengebirg Echlesien) lag Ende April der Schnee
noch 6—29 Fuß hoch.

F Nasr-ed-Din, Schah von Persien, hat an die Magistrate
iller größeren Städte Europa's welche er 1872 besuchte, zur Er⸗
nnerung an die freundlich? Aufnahme, die er gefunden, ein Album
ils Geschenk gesandt. Das Werk. welches den Titel führt, „Buch
—V—
gebunden und reich mit Edelsteinen verziert. Es ist ein slarker
band in Oktav, 208 Seiten umfassend und enthält die Eindrücke,
welche der Schah von Tag zu Tag über die Menschen und Dinge
in Europa empfangen und zu Papier gebracht. Die Blätter be—
dehen aus starkem Pergament, d'e persischen Buchstaben zeichnen
ich durch außerordentlich sorgfältige Arbeit aus. Jedes Exemplar
trägt eine besondere Dedikation des „Königs der Könige“ an die

betreffende Stadt.

f Von einem Russischen Tichborne⸗Prozeß schreibt man aus
dischinew: Großes Aufsehen erregt hier ein interessanter Erb⸗
qzaft? prozeß, der eben vor den Russischen Gerichten verhandelt

wird. Ver Fall ist folgender: Ein reicher Russe, Hofrath Jegor
Ryschkar, ein Mann in dorgerückten Jahren, heitathele aus Neigung
ein junges armes Mädchen. Die Ehe war nicht glücklich, und
hald trennten sich die beiden Ehegatten; die Frau lebte im Hause
ihrer Anverwandten, während der Mann die Scheidungsklage be⸗
rieb. Das dauert jedoch in Rußland, wo die Sache bis vor die
Deilige Synode kommen muß, bekanntlich lange, und ist ein Resul⸗
jat auch in der Regel schwierig zu erlangen. Doch der Hofrath
hatte Geld und Ansehen und erlangte es schließlich doch. In—
zwischen wurde ihm ein Sohn geboren, den er jedoch nicht als
sein Kind anerkennen wollle; es kam zum Prozeß, den der Hofrath
zewann. Die Mutter ging hierauf mit dem Kinde nach Kischinew,
wo sie bald verschollen war. Seitdem sind viele Jahre verflossen,
der reiche Hofrath ist gestorben und hinterließ einem Neffen als
einzigen Erben e'n collosales Vermögen, mehrere Millionen Rubel
in Baarem und Liegenschaften. Nun tauchte plötzlich dieser Tage
unter dem Namen Paul Ryschkar ous Kischine v der erwähnte
Sohn des Hofrathes auf, und bewirbt sich allen Ernstes um sein
Erbe. Er war in dürftigen Verhältnissen aufgewachsen, hatte
jahrelang mit Noth zu kampfen und nahm schließlich Dienste in
der Russischen Armer, um sein Leben zu fristen, wo er es zun
Range eines Feldwebels gebracht hat. Die erste Gerichtsbehoöͤrde
wies ihn mit seinen Erbschaftsansprüchen ab, allein die höhere In—
stanz erkanute dieselben an und sprach ihm die Haͤtfte des Erbes zu,

tAthen, 29. April. In Kyparissa (Morea) fand heute
ein heftiges Erdbeben statt. Die Kirche daselbst fiürzte gerade in
dem Augeublicke zusammen, als die Messe gelesen wurde, und be—
zrub 47 Menschen unter ihren Trümmern.“ (olgence Bordeano.)

Wir machen hierdurch aquf die im heutigen Blatte stehende
Annonce der Herren Kaufmann und Stmon in Hamburg
besonders aufmerksam. Es handelt sich hier um Orig nalLoose
zu einer sa reichlich mit Haupt⸗Gewinnen ausgestotteten Verloosurg,
daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung
voraussetzen läßt. Dieses Ünternebmen berdient das vole Ver⸗
rauen, indem die besten Staatsgarantien geboten sind.
Eine besondere Beachtung
verdient die im heutigen Blatte befindliche Annonce des Hauses
S. Sachs u. Co. in Ham burg, das uns wegen prompter
und aufmersamer Bedienung seiner Interessenten auf's
Anaeleqentlichste empfohlen wing
Im allgemeinen Interesse finden wir uns veraulaßt, auf die
im heutigen Blatte enthaltene Annonce des Hrn. Albert Frie—
heim in Hamburg ganz besonders hinzuweisen. Die angelün⸗
digten Originalloose können wir wegen der großen und zahtireichen
Bewinne bestens empfehlen, und läßt sich das genaunte Haus an⸗
gelegen sein, alle Aufträge rasch und forgfältig auszuführen.
Für die Redaflion verantwortlich F. X. D me ß.
— — — —
5 Minuten 30 Minuten
von Saargemünd von Saabrücken.
doolbad Rilching —X

e 2—
— — —— —— ———— —
Bekanntmachung.

Die Hundedeschau in der Bürgermeisterei
Zt. Ingbert wird durch den Bezirksthier⸗
arzt vorgenommen werden, wie folgt:

St. Ingbert am 10. Mai Nachmittags
don 224 Uhr auf dem Stadthause.
Schnappbach am 10. Mai Nachmittags 8

Uhr vor dem Hause des Adjunkten.
Hassel am 10. Mai Mittags 11 Uhe.

St. Ingbert, den 5. Mai 1875.

Das Polizei⸗Commissariat
FIckerlein

EBISE ABMAAtLGOn
1*
Erösfnung am 15. Mai.

Radicale Heilung von Scronpheln, Flechten u. Hnut-AuscchlIuxen
und allen Krankheiten, die vom verdorbenen Blute herrühren. —
Angenehmer Sommeraufenthalt. Billige Wohnung uud Kost. ein
Luxusbhad. Nàhere Aus Kunst im Bade —XRE (VU. 411531.)

Kaiserglochen⸗ Walzer
fur Oluvier componmirt
von
Heérmann Neoke.
Op. ITSAVMI R.IBO

Frucht-, Brod-, Fleisch-Preise der Stad

Zweibrücken vom 7 Mai. Weizen
sö nfl. 37 kr. Korn 4 fl. 54 kr. Gerste
Zreihige — fl. —kr. Gerste 4reihige — fI.
— kr. Spelz 3 fl. 55 kr. Hafet 4 fl
59 kr. Kartoffeln 1efl. — kr. Heu 2 fi.
54 kr. Stroh 1ufl. 48 kr. per Zentner.
Weißbrod 3 Ko. 18 kr. Korndrod3

Lils. 230fr. ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo
8 kr. Gemischtbrod 3 Kilo. 32 kr. 1 Paar.
Weck 110 Gramm 2 kr. Spelzkern — fl
— kr. Dinkel — fl. — kr. Misqhfrucht
Difl. — tr. Rindfl. 1. Qual. 18 ir.2
Qual. 16 kr. Kalbfl. 16 fr. Hammelfl. 18
kr. Schweinefl. 18 kr. Butter 38 kr. per
Pfund.

Der prachtvolle Titel zeigt eine
künstlerisch schöne Abbildung der
acuen LKaiserglocke.

Die Composition selbst ist eine
der dankbarsten des alIIgemeimn
beliebtfen Tanz-Compomi-
sten.

Gegen Tinsendung von Marken
ersende franco.

Verlag von Pet. Jos. Tonger
in Cöln a. R.

Lehrern oder sonstigen an ihrem Domi⸗il
bekannten sol den Personen, kann der Ver—
auf eines überall gangbaren und couranten,
leicht verkäuflichen Gebrauchs⸗Artikels untet
Vergütung einer Provision übertragen wer

den. Dieser Nebenverdienst erfordert weder
viel Zeit noch Fachkenntniß. Anerbietungen
sind innerhalb 8 Tage frauco unter Chiffte

S. S. 500 poste restante Carlsruke
Baden) einzure' chen.
        <pb n="284" />
        Einziges Lager in der Mfalz
der
Pianoforte-Fabrik

4⸗A62 V
Tum Gluokaversuohé
durch ihre soliden und vortheilhafter
Einrichtungen ganz besonders geeignet
ist die vom Staate genehmigte un
garantirte Hamburger Geldver
loosung
315,000 Reichsmark
5
o 218,750 Gulden
eveni. als Hauptgewinn
»sowie speziell Gewinne von Reichsmart
2530,000 — 125,000 — 80,000
60,000 - 50,000 - 40 006
— 36,000 — 3 430,000 —-
— 24,000 2 a4 20,000 —
18,000 8 a 15,000 -
9 — 12, 000 - 12 4 10,006
— 34 4 6000 - 53 4 4800
—
203 4 2400 - 5 a4 1806
11500 —. 412 2 1200 — 512
a 600 — 397 a 300 ete. ete. ete
bietet dieselbe in ihrer Gesammtheu
d und verdient schon deßhalb den Vorzug
Jvor vielen ähnlichen, weil 42, 500
Loost, d. i. weit üder die Hälfte der
Gesammtmzahl, im Lause der 7 Abitheil
ungen resp. ine halb einiger Monat—
Amit Gewinnen erscheinen
müfser.
Ganz besonders hervorgehoben zu
werden verdient, daß der Staat fso
Jwohl die Ziehungen, die öffentlich
stattfinden beaufsichtigen läßt, als
auch die Auszahlung der Gewinne
Ngarantirt, so daß den Interessenten
die unbedingteste Sicherheit geboten,
wie es bei keinem Privatunterneh
men der Faul ist.
J) Zu der amilich festgestellten erster
Zietzung losten:
Ganze Original Loose 6 Rimm.
oder 8 fi 30 kr.
Halbe Original Loose 8 Rm
oder 1f. AꝝV rr.
„Viertel Orig-Loose 12 Ru.
oder 583 kr.

Gegen Einsendung des Betrages (die
1am Bequemsten durch Postanweisung
deifolgi) oder gegen Postvorschuß wecr
Nden die mit dem Sladismappen ver
Asehenen Original Loose von un
versondt und die amtlichen Plän

gratis beigefügt.

Bei der Naͤhe der Ziehung er
suchen wir alle diejenigen, die diest
günstige Gelegenheit zu einem so
liden Glücksversuche wahrnehmen
und Loose aus unserm vom Glücke
begüustigten Debit beziehen wollen,
nus ihre geneigten Aufträge baldigst,
jedenfalls aber vor dem

18. Mai d. J.

zugehen zu lassen und werden wir
iwre bisher bestrebt sein, das Ver—
trauen unserer Juteressenten durch
die aufmerksamste Bedienung zu
rechtfertigen. Die amt lichen Gewinu⸗
listen verfenden wir unaufgefordert
prombot nach der Ziehung und eyfolgt
die Auszahlung der Gewinne unter
Staatogarautie sofort nach Eutschei
dung. S. Sucæs tu. Co.
J Staats⸗Effebteu Handlung
im Hamibhurg -

—

730 00
— — —

von
Rucal. Ahacha Sobn in Barmen,
der ältesten und größten Wessdeutschlands, gegründet 1794.
Sie liefert alle Sorten Flügel und Pianinos nach den neucsten, bestbe
währtesten Constructionen, in höchster Vollendang und jedem Klima angemessen.
Garantie 5 Jahre.

Preis Medaillen: Aachen 1848, Düsseldorf 1832, London 1862,
Aitona 1869. Wien 1873.
Das Lager befindet sich in dem Hause des Herrn Karl
Schwarz, gegenüber der Fruchthalle in Kaiserslautern.
MAει gewonnen werutt

Reéichsmark 376. 000 oder 218,750 Gulden
im glũcklichsten Fall als höchster Gewinn der vom Staate genehmigten und garantirten
grossen Hamburger Geéldverlossung.

Diesesbo besteht aus 82, 500 Loosen, wovon 42, 500, alsoweit ũber dio Hälfte, binnen
wenigen Monaten mit Gewinnen gezogen werden müssen.
Hauptgewinne event. Teichs marse 37583., 000, sgpeciell 250,000, 125,000, 80,000
60, o00 50. 000 40, 000, 36,000, 3 a 80, 000 24, 000, 2 4 20. 000, 18., 000, 8 a 15,000. 9 2
12000, 12 a 10,000. 34 4 6000, 5 a 4800, 40 a 4000, 8 4 3600, 2083 a 2400, 5 4 1800.
1500, 412 4 1200, 5312 4 600. 12 4 360, 597 4 300. 4 4 240, 19. 300 a 131 ete. ete.
Die Auszablung der Gewinne erfolgt prompt unter Staatsgarantie.
Fur die bevorstehende erste Gewinnzaihung beträgt die planmüssige Finlage
fur I qunaes Originultoos S Gulden,
Ihalbes F I,
Iviertel 5 5 I RKrouæer.

Dieso vom Staate garantirten und mit dem Staat swappen voersehenen Originalloost
(keine Promessen) versende ioh gegen Postemzahlung oder Nachnahmo des Betrages über-
all hin. Alle, selbet die kleinsten Bestellungen werden pünktlichst effectuirt, der amtliche
Ziehungsplan gratis beigefügt und nach der Ziehung die amtliche Gewinnliste unaufge
fordert übersendet.

Die Verloosungen hieten somit die grössten Vortheile, sind mit vielen bedeutenden
Gewinnen ausgestattet und sind alle Anspruüche der Theülnehmer als 8Staatsüberwachung,

arantie für die pünsttliche Auszahlung der Gewinne vollständig gewahrt. Nein eifrigstes
estreben wird es soin, das mir 20 Théil werdende Vertrauen zu rechtfertigen.

Da mein Loosevorratu nur noch klein ist und mit dem Herannahen des Ziehungs
germins die Auftruge sehr ꝓꝛahlreich dinlaufen, so beliebe man gell. Besßtellungen sogleich
jedensalls aber vor dem IS. Mai d. JI. direct zu richten an F

* —
arr —ιrn—,
naft in Uamburęe.

Qann biere dem Glucke die Hand!
2
⏑— Rα r
8
oder 218,760 Gulden
Hauptgewinn im günstigsten Falle bietet die allerneueste grosse Geld-Verloosung, welche
von der Pohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Die vortheimnafte Pinrichtung des neuen Planes ist derart, dass im Laufe von
wenigen Monaten dureh 7 Verloosungen 42, 500 Gewinne zur sicheren Entscheidung
kommen. darunter hetinden sich Haupttreffer von eventuell R. M. 875, 000 oder s.218,750
8. W, speciell aber
tGewinn M. 230,000 8 Gewinns M. 5,000
Gewinn M. 125,000, 8 Gewinne Me2,000
Gewinn M. 80,000, 12 Gewinne M. 0, 000
Gewinn A. 60,000, 34 Gewinne M. booo,
Gewinmu U. 50,000, 20 Gewinne A. 1000
Gewinn M. 70,0060, 203 Gewinne A 2400.
Gewinn V. 76,000 412 Gewinne U. 1200
Gewinne 2900, 512 Gewinne M. 6906.
Gewinn M. 24,000, 597 Gewinne MA. 300,
Gewinne M. 20,000 19300 Gewinne M. 131,
bGewinn M. 18,000 ete. ete.
Die Gewinnziehungen vind planmüssig amtlieh festgestellt. Zur nüchsten ersten Ge-
winnziehung dieser grossen vom Staaté garantirten Geldverloosung kostet
ganzes Originalloos nur Mark 6 oder fl. 31/s.
halbes 3 IVL/i,
1 viertell 13, 533 kKx.

Ale Auftrüge werden sofort gegen Einsendung, Posteinzahlung oder Nachnahme
des Betrages mit der grösston Sorgfalt ausgeführt und erhbält Jedermann von uns die mit
dem Staatswappen versehenen Originalloose selbst in Händen.

Den Beéstellungen werden die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt und
nach jeder Ziehmg senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen.

Die Auszanung der Gewinne érfolgt stets prompt unter Staatsgarantie und kann
durech direkte Zusendüngen oder auf Venlangen der Intéressonten durch uusere Verbin
dungen an allen grösseren Plätren Deutschland's veranlasst werden.

Vnsere Conuecte war stets vom Gluoke begimstigt und hatte sich dieselbe unter
vielen anderen bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffer zu erfreuen, die den
betreffenden Interessenten direct ausberahlt waurden.

—D
nehmen überali auf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden, und
bitten wir daher, um alle Aufträge ausführen 2u können, uns die Bestellungen —X
und jedenfalls vor dem I8. Mai d. J. zukommen zu lasten

r

v
BPan scouverts
'mit Firma bedruckt, werden angefertig
LAin der Druckerei d. Bl.

—n —
———1

Bunk- unmcd eαMεν umburq..
Fin- und Verkanf aller Arten Staatsobligationen, Elsenbahn-Actien und Anlehensloose.
— — — —
Redaction, Druck und Berlag von ĩiF. Xx. Oemestz in St Ingot
        <pb n="285" />
        Hl. Ingberler AAnzeiger.

der St. nabefter Anzeiger (und das mit dem Hauotdlatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagzs⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags
ummer erlcheint wöͤchentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sↄantag. Abonnementsvreis vierteliährig 42 Krit. oder
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen merden wit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— ⸗ — — — — — — — ——— —
B8 72 Sonntag, den B. Mai

1875

—

Deutsches Reich.

München, 3. Mai. Unter Bezugnahme auf 8 16 Absatz
der allerhöchsten Verordnung vom 24. Februar l. J. und auf
Frund des Gesetzes vom 15. April l. J. ist hinsichtlich der Be—
streitung der Impftkosten unter'm 28. Aprilnl. J. nachstehende
Ferordnung erlassen worden: 81. Die Impfärzte oder deren
Sullbertreier dürfen für jede mit Erfolg vorgenommene öffentliche
Impfung oder Wiederimpfung, wenn dieselbe am Wohnorte des
Impfarztes vorgenommen wird, den Betraz von 50 Vf., wenn
je auswärts vorgenommen wird, den Betrag von 80 Pf. als nicht
ju überschreitendes Maximum beanspruchen. Weitere Ansätze für
Fa etwa zur Jupfung beigezogenen Gehilfen, für Tagegelder
oder Reisekosten, dann für die den Mutterimpflingen ertheilten Ge⸗
schenke finden nicht statt. 8 2. Nach Beendigung des Impfge⸗
schäftes hat der Impfarzl das Verzeichniß der ihm zulommenden
Zebühren, nach Gemeinden ausgeschieden, der Districtspolizeibe:
höcde zuzustellen, Letztere hat, für jeden Impfbezirt gesondert,
In nach Gemeinden ausgeschiedene, unter Zugrundlegung der Zahl
der Impfpflicht gen herzustellende Uebersicht der auf die Anschaffung
der Formulare erwachsenen Kosten anzufettigen und diefe Ueber—
icht nebst dem vom Impfarzte ihr mitgetheilten Verzeichnifse der
Impfgebuühren der vorgeseßten Kreisregierung, Kammer des Inneren,
dorzulegen, von welcher die Liquidationen zu prüfen im Verlkrage
restzustellen und hierauf an die genannte Behörde behufs der Er⸗
sebung von den Gemeinden zuruückzugeben sind. Den Geweinden
st untersagt, die Impfkosten auf die Impflichtigen auszufchlagen.
3. Obige Vorschr'ften finden nicht nur auf die ordentlichen,
sondern auch auf die außerordentlichen Impfungen und Wieder⸗
impfungen fiatt. 84. Gegenwärtige Verordnung tritt vom 1.
April ĩ. J. angefangen für den ganzen Umfang des Konigreiches
in Wirksamkeit.

München, 6. Mai. Um die Taktik Massenwirkung der
Artillerie zur Anschaung zu bringen, wurde bestimmt, daß sämmt⸗
—
Batterien des 2. und 3. Ariilleric-Reg. zu den großen Herbstma
gövern der Armeekorps heranzuzithen sind; um die nöthige feld—
mäßige Bespannung zu erhalten, haben die Feldbatterien anstalt
mit sechs mit nur vier Geschützen per Batterie auszurücden; die
nicht eingetheilte reitende Batterie des 2. und 8. Regiments hat
hre Reit- und Zugpferde an die anderen beiden reitenden Bat⸗
serien abzugeben.

Berlin, 5. Rai. Die ‚„Prov.Correjp.“ bestätigt, daß am
Montag der Besuch des Kaisers Alexander erwartet werde, wäh—
rend dessen bis zum 13. Mai dauernden Anwesenheit außer Hof—
festlichkeiten eine Parade in Potsdam stattfindet. Zur Begrüzung
des Kaisers wird auch der deutsche Krondrinz hier eintreffen, der
jodann nach Italien zurückkehrt. — Am 6. Juni wird Kaiser
Wilhelm nach Ems abreisen, um mit dem biß zum 11. Juni
dort verhleibenden Kaiser Alexender zusammen zu sein. Während
des etwa am 22. d. Mts. erwarteten Besuches des Königs von
— findet die große Frühjahrsprade der Berliner Garnison
att.

ind von der Gefahr einer europäischen Verwicklung aus diesem
Anlasse gesprochen; die Ausstreuung hat aber auch vor dem offi⸗
iiösen Dementi nirgends Glauben gefunden.

Oesterreich.

Graz, 4. Mai. Von der Statthalterei wurden alle Corps,
Zurschenschaften, Verbindungen und nationalen Studentenvereine
deider Hochschulen, im Ganzen 17, aufgelöst. — Don Alfonso be⸗
ucht wieder täglich die Lerchkirche; am 1. Mai wurde er bei einer
Spazierfahrt von zwei unbekannten Männern mit Stöcken bedroht.

Bermischtes.
7 Pirmasens, 4. Mai. Letzten Sonniag Nachmittag ent⸗
ud sich über unsere Siadt und Umgegend ein Gewitter mit Hagel.
In Schweix schlug der Blitz in ein Haus mit Stall, dem Äckerer
B. Zinßins gehörig, zertrümmerte zwei Schränke und tödtete ein
we jähriges Rind, ohne aber zu zunden.

F Neustadt, 4. Mai. Die Direction der pfälzischen Bahnen
zewilligt den Gegenständen, die für die künftige Gewerbeausstellung
zierher gesendet und nicht verkauft werden, taxfreie Rückfahri.
Auch haden die Ausstellungsbesucher nur den halben Fahrpreis zu
dezahlen.

Der Eisenbahnzug von Annweiler nach Landau war gestern
(6. d. M.) Abend so groß und so vollständig mit Passagieren be—
—XR
vd aus sich die Partienmnacher nach allen Weltgegenden zerstreuten,
um heute ihren Angehörigen die Erlebnisse und Freuden des gest⸗
rigen Tages zu erzählen und bei dieser Gelegenhest auch Zeugniß
don der Herrlichkeit und Pracht hiesiger Gegend und der südlichen
Pfalz überhaupt abzulegen. (Südpf. W.)

Saarburg, 4. Mai. Wie man der „Srg. Z.“ berich⸗
et, ist der Sauhirt Rouppert aus Finstingen am 80. v. M. im
Bemeindewald ermordet worden. Der Auffindungsort und die
dage der Leiche, berechtigen zu der Annahme, daß der Unglückliche
seinen Mörder, der zweifelsohne, um sein Rachegefühl zu befciedi—
gen, auf der La er gelegen, gar nicht gesehen, sondern wie er beim
Abhauen einer trockenen Eichenstange beschäftigt war, von rück⸗
värts den Hieb über den Kopf, wodurch ein Schädelbruch ent—
tand, bewußtlos niedergeschinettert wurde. Hierauf hat der Mör—⸗
her seinem Opfer durch mehrere Hiebe Schädel, Backenknochen und
Zähne eingeschlagen und ist dann spurlos verschwunden. Gelder
»der Werthsachen wairen dei dem Rouppert nicht zu suchen. An⸗
cheinend is man dem Mörder auf der Spur.

(GEin „fideles Gefingniß.“) In Berlin hat man die inte—
ressante Endickung gemacht, daß der Gefängnißwärter des Köpe—
aiker Gefangnisses sich mit dortselbst internirten Kaufleuten Nachts
n die verrufensten Lokale Verlins begab und erst Morgens mit
einen Pflegbefohlenen zurüdkehrte. Die Frau eines dieser inte.
ressansen Gefangenen kam hinter die Schliche und machte die An—
zeige. Die Poesie der Strauß'schen Operette, Fledermaus“ wäre
also durch nüchterne Berliner Prosa noh übertrumpft.

Am 83. Mui wurde in Paris eine Postconvention zwi⸗
ichen Deutschland und Frankreich abgeschlessen, welche bestimmt,
»aß Geldse dungenemittelst Postmandats von dem einen nach dem
indern Lande zulässig sind. Der höchste Betcag, welcher von
Deutschland nach Frankreich einschrießleich Algerien gesandt werden
darf, ist auf 800 Mark festgesetzt, der für Sendungen nach Deussch-
land auf 375 Franken. Die Taxe baträttt bei Sendungen nach
Ftantreich fünfzig Pfennige, beziehentleich eine Mark, zwei Mark
der drei Mark, je nachdem die angewiesene Summe sich bis zu
50 Mark, 100 Mark, 200 Mark oder 300 Mark beläuft. Bei
den Sendungen nach Deutschland werden für je zehn Francs oder
inen überschießenden Vruchtheil 20 Centimes Tare berechnel.

F Paris, 30. April. In dem Prozeß, welchen der Lein—
väschhändler Valentin gegen Herrn Louis Veurllot wegen Gewerb⸗
törung augestrengt hat, ist der Redackeur des „Univers“ von dem
Zuchtpolizeigerichte zu dem nicht undeträchlichen Schadenersatz von
000 Fres. nebst Einrüchung des Eckenninisseß in den Unsvers“

Berlin, 6. Mai. Der russische Botschafter in London,
Graf Schuwaloff, wurde gestern von dem Kaiser und dec Kaise-
rin empfangen und speiste demnächst mit beiden Majestäfen allein.
Vormittags hatte der Botschafter Conferenzen mit dem Fürsten
Bismarck und dem rusüschen Botschafter am hiesigen Hofe, v. Oubril,
gjesstern Abend wiederum eine Conferenz mit dem Reichtkanzler.
Heute Mittag hat der Botschaftet die Rüdreise nach London an—
getreten.
Frankreich
Paris, 6. Mai. Offiziös wird erklärt: „Gestern Nach—
mittag waren an der Börse gewisse, ansere auswärtigen Beziehungen
zetreffende Gerüchte in Umlauf. Es ist hier kleine Nachticht eins
zetroffen und kein Zwischenfall ausgebrochen, welcher diese Gerüchte
techtfertigen könnte.“ Man hatte an der Börse von einer neueren
and sehr schatsen Rüchantwort des deutschen Kabinets an Belgien
        <pb n="286" />
        den „Monde“, die „Union“, die „Gazette de France“, den „Fran⸗
cais“ und die „Semaine religieuse“ verurtheilt worden. Danach
dürfte Hrn. Louis Veuillot, der für seinen Geldbeutel sehr empfinde
lich ist, die Lust vergehen, im Faubourg Saint-Germain päpflliche
Polizei zu üben. — Einer der betagtesten und deswegen in Paris
sehr bekannten Männer Frankreichs, der Maler Johann Friedrich
b. Waldeck, ist im Alter von 110 Jahren gestorben. Er war
1766 in Prag geboren, hatte mehrere napoleonische Feldzüge mit⸗
gemacht und sich geistig so erhalten, daß er noch im Jahre 1869
zwei Bilder zum Salon ausstellte.

4 Der Sclaveahaundel auf Cuba hat immer noch seinen
Fortgang. Es ist ervittelt worden, daß in der allerjüngsten Zeit
ibermals vier Händler ihre aus Afrika herübergebrachten schwarzen
dadungen haben landen können. Die höchsten Stellen in der
Regierung der Insel sind in den Händen von Beamten, die sich
nicht im Mindesten darum kümmern, daß die spauischen Cortes
den Sclavenhandel über See abgeschafft und Gesetze über Aufhe
bung der Sclaverei gegeben haben. Seitdem die chinesische Regie—
zung fich in's Mittel gelegt hat, können die cubanischen Sclaven⸗
halter nicht mehr so viele chinesische Kulis bekommen, als sie
Irne möͤchten; sie behandelten dieselben mit rücksichtsloser Härte
und schlimmer als sowarze Sclaven. Nun sind sie bemüht, die
Lucke durch Einfuhr von Kulis aus Cochinchina auszufüllen, denen
es sicherlich nicht besser ergehen würde, als bisher den Chinesen.

Der Aufstand der Cubaner gegen die spanische Zwangsher.
chaft dauert nun schon sechs Jahre lang; die Insurgenten slehe.
noch immer im Felde und die Spauier haben nicht Herr dersefsbe
verden lönnen. Es ist eine bemerkenswerthe und bedenllich
Thatsache, daß unter den Aufständischen sich eine beträchtliche M
zahl von Chinesen und Negern befindet, und man wird auf Cub—
yon Glück sagen können, wenn sich dort nicht die bekannten Greus.
icenen von St. Domingo wiederbolen.
Dienstes⸗Nachrichten.

Der bisherige interimistische Verweser der katholischen Schu
delle zu Ballweiler, Oslar Gabriel, it zum Lehrer an diese
Ztelle, der interimistische Verweser der datholischen Schulstelle j
Ziesingen, Heinrich Eichelmann, zum Lehrec an dieser Stelle ernann
vorden.
Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte ftehend
Annonce der Herren Kaufmann und Simon in Hambur
besonders aufmerksam. Es handelt sich hier um Orig nal Loos—
zu einer sa reichlich mit Haupt⸗Gewinnen ausgestatteten Verloosun
daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligun
poraussetzen läßt. Dieses Unternebmen verdient das volle Ver
rauen, in dem d'e besten Staatsgarantien geboten sind.

Für die Redaktion verantwortlich F. X. Demetz.
Bekanntmachung.

Der Verificator des Bezirkes Zweibrücken,
wird die Verification der Maße, Gewichte
and Waagen in hiesiger Bürgermeisterei
dornehmen, wie folgt:

St. Ingbert am 10. und 11. Mai im
Stadthause.
Schnappbach am 12. Mai von Früh 27

Uhr.
sgl. Koblengrube St. Ingbert am 13. Mai

Fruh /37 Uhr.
Fabrik Weiland und Meuth am 13. Mai

Vormittags 11 Uhr.

Krämerschen Werk am 13. Mai Nachmit⸗
tags 2 Uhr.
—A
von Früh 7 Uhr.
St. Ingbert, den 7. Mai 1875.
Das Polizei⸗Commissariat
Ederlein.

Man biete dem Glücke die Hand!
4 2
375. O000 Rei hs-Marlc
oder 218,760 Gulden
Hauptgewinn im günstigsten Falle bietet die allerneueste große Geld-Verloosung, welche von
der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Die vortheilhafte Einrichtung des neuen Planes ist derart, daß im Laufe von wenigen
Monaten durch 7 Verloosungen 42, 300 Gewinne zur sicheren Entscheidung kommen, darunter
befinden fich Haupttreffer von eventuell R.e⸗M. 375.,000 oder fl. 218,750 S. W., specie
aber
Gewinn M. 250,000, ꝰ Gewinne M. 15,000,
Bewinn M. 125,000, Bewinne M. 12,000,
Bewinn M. 80,000, 12 Gewinne M. 10,000,
Bewinn M. 60,000, 34 Gewinne M. 6000,
Bewinn M. 50,000. 40 Gewinne M. 4000,
GBewinn M. 40,000, 203 Gewinne M. 2400,
Gewinn M. 36,000, 412 Gewinne M. 1200,
Gewinne M. 30,000, 512 Gewinne M. 600,
Gewnn g 24000. —
Gewinne M. 20,000, 19300 Gewinne M. 131,
Gewinn M. 18,000, eic. etr.

Die Gewinnziehungen sind plaamäßig amtlich festgestellt. Zur nächsten ersten Gewinn

ziehung dieser großen vom Staate garantirten Geldverloosung dostet
garzes Origiaolloos nur Mark 6 oder fl. 3,
hatt es * t⸗ 3 e ⸗ —1 —
1 viertel F .L,„53 kr.

Alle Aufträge werden fofort gegen Einsendung, Posteinzahlung ober Nachnahme des Be
trages mit der größten Sorgfalt ausgeführt und erhält Jedermann von uns die mit den
Staatswappen versehenen Originalloose selbst in Händen.

Den Bestellungen werden die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt und nad
jeder Ziehung senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen.

Die Auszahlung der Gewinne erfolgt stets prompt unter Staatsgarantie und kann durd
direchte Zusendung oder auf Verlangen der Interessenten durch unsere Verbindungen an alle—
größeren RPlätzen Deutschland's veranlaßt werden.

Unsere Collecte war stets vom Glücke begünstigt und halte sich dieselbe unter vielen ande.
ren bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupitreffer zu erfreuen, die den betreffender
Interessenten direct ausbezahlt wurden.

Voraussichtlich kann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten Unternehmen
überall auf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden, und bitten wir
daher, um alle Aufträge ausführen zu können, uns die Bestellungen baldst und jedenfalls vo—
dem IS. —— ¶As. IsS. zukommen zu lassen.

—V ⏑
Fa sfmann S Simon,
Bank- und Wechselgeschäft in Hamburg.
Ein⸗ und Verkauf aller Arten Staatsohligationen. Eisenbabn-Actien und Anlehensloose.

— —
* * ur är⸗
Eine Badereise
Wiederherstellung der Gejundheit kann nicht
Jeder unternehmen, theils der Kosten und
anderntheits der häuslichen oder geschäftli—
hen Verhöltnisse wegen. Allen Diesen nun
empfehlen wir als Ersatz der Brunuenkur
„Dr. Airys Naturheilmethode.“ — Ver—⸗
jäume N'emand, selbst wenn noch so
schwer darniederliegend, sich das
weltberühmte illustrirte Wert:
„Dr. Airys Naturhelmethode, Ori—
ginalausgabe von Richters Verlags—
änstalt in Leipzig“ anzuschaffen. Dies
25 Bogen starte illustrirte Buch ostet nur
1 Mark und ist in allen größeren Buch⸗
handlungen vorräthia.

A——

8 Wagen guten
9 e —
Kuhdünger
sind zu vertaufen. Bei wein? saat die
Erved. d. Bl.
Feuerwehr ⸗ Montag

⸗i —

Lehrern oder soastigen an ihrem Domic
bekannten sol den Personen, kann der Ver
tauf eines überall gangbaren und couranten
teicht veräuflichen GebrauchsArtitels unte
Vergütung einer Provision übertragen we
den. Dieser Nebenverdienst erfordert wede
viel Zeit noch Fachkeuutniß. Anerbietung“
sind innerhalb 8 Tage franco unter Chifit

8. 8. 500 poste restante Carlsruhe
(Baden) einzure chen.

— alle Krauden sich von der Bor⸗
zůglichkeit d. illustr. Buches Dr. Airy's
Naturheilmethode überzeugen lönnen, wird
von Viichter's Verlags⸗Anstalt in Leipzig
ein 80 Seiten starkler Auszug gratis und
freo. versandt. Jeder Leidende, welcher
muell und sicher gezeilt sein will, u⸗
sich den Auszug tommen lassen. —

Hanfcouverls
mit Firma bedrnckt, werden angefertigt
in der Druckerei d. Bl.

Bisher versandt 506 000 Exrp.
— —— — —————————————————————————2———.——— —,,—,„——
RFedalson. Druck und Verlag von F. X. Demest in St. Inabert
        <pb n="287" />
        * *22 * —— * * B
8 8 8 3
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5—8 5323 —— ⏑—5 35835 333—— 532323
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53 72. —3 —55,28 58 85,5382 —8 E38 725 — —5553
23 3223—*82753 22*22 533 5325? — 5255 5253 25 232 2 588383 2
3 * — 5 2325— 2»38335
— ——3333* ze 3 333352*
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— —35*233—5
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33—33 —3————33823 2233232355
* — — ⸗* —
— —75333533 3 588*2336 —58 — *535535333833555
353333 ———3 7—233282 ——33 — —— 33*
3 * .2
25305332 * 5383* 822 222 —A — — — *—2 25682 ————
5 — —E — — 5255—358 — 23 53 — — — 558 7 8
z38 7 — ——3 — —
— 35325 —3 58833532
———— S75E ——E. 37*32353 23 *85 352 .38—
* — — 8 2 ———— 253 —— ——— * — — — —A
2388335537738 *55232333338 ——
252 885322353755 — 533233338* 53355
F 8 — ——— 2333 —3 k—522 * ——A — 5
22 —
— — 22 22 — * B82 2.2228 2223
55353555 25 55255553 — z33585 532328
—— —— —— 33 582308 532326
—8 82 2* —— — — e 2
9—2825 333— 2575 ——— * m8. 83353
—— —F 5*5— 60583 ——— — 5852
5s8—s5682 — — 22 —2255 C 3 2 3 25*
— 583222 — —73 2 ã * —5 3 33825 25
5 222.S 22 5522 —225c 2* 8 8 — ——
2 532 —272.52 — 23 8* 2 * 20 —88 52522
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52—35 2354 — 5* 7 —— *8 —* — —
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Ingberter Anzeiger.

der St. Anaberter Anzeiger (und das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienbiagt⸗, Donnerstags- und Sonntags,

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Dieunstag, den 11. Mai 1875

Dentsches Reich.

München, 8. Mai. Der Kronprinz des Deutschen Reiches
ist heute Abend 694 Uhr hier eingetroff nm und von einer zahlrei⸗
Jen Volksmenge mit sympathischen Hochrufen eupfangen worden.
der Kronprinz fuhr mit dem preußischen Gesandten in das Hotel
Jer preußischea Gesandtschaft, um dort das Souper —X
das Aussehen des Kronprinzen iit vortrefflich. Kurz nach 8 Uhr
sat derselbe die Reise nach Berlin fortgesetzt. Am Bahnhofe wurdt
Tvon einer zahlreichen Menschenmenge auf das wärmste begrüßt.

Berlin. Die Parifer Offiziösen sind in den letzten Tagen wieder
nmal sehr beschäftigt gewesen, beunruhigenden Gerüchten über
en Stand der Bezi-hungen zwischen Deutschland und Frankreich
tgegenzutreten. Wie man hier über das französische Cadresge—
etz vom 12. März, welches eine sehr erhebliche Vermehrung der
aͤnzöͤsischen Armee in Aussicht nimmt, trotß aller von Paris aus
nersuchten Abschwächungen denkt, ist hinlänglich bekannt. Die kürzlich
folgie Ervennung von 28 Generäaͤlen scheint trotz der gegenthei⸗
igen Versicherung der Pariser Offiziösen als Beweis betrachtet zu
vierden, daß die französische Regierung keine Zeit, verliert, mit
er Ausführung des Cadresgesetzes vorzugehen. Der Umstand, daß
die beunruhigenden Gerüchte an die Unterredung anknüpsen, welche
er deuische Botschafter in Paris, Fürst zu Hotenlohe, am 5. d.
zei seiner Verabschiedung mit dem Herzoge von Decazes gehabt
Jjat, läßt vermuthen, daß die Reichsregierung ihre Auffassung dieser
stanzösischen Rüstungen nicht geändert hat. Vor eiriger Zeit wurde
EE
nächster Zeit in seinem ganzeu Umsange ausgeführt zu werden.
Wenu das Dementi der „Agence Havas“ bezuͤglich jener Gerüchte
aicht lediglich darauf berechnet Il, die Sachlage zu vecrhüllen,
müßte der Herzog von Decazes in der Lage gewesen sein, be—
ruhigende Aufschlüsse zu geben.
NRußland.
Petersburg, 8. Mai. Der Kaiser ist heute Abend 8 Uhr
ach Berlin abgereist.
Belgien.

Brüssel, 9. Mai. Die Kaämmer hat folgende Resolution
angenommen: Die Kammer, indem sie vollkommen die von der
NRegierung gegebenen Aufschlüsse billigt und sich dem Ausdrucke des
Bedauerns anschließt, geht zur Togesordnung über.

Brüssel, 9. Mai. Das Journal „Flandre überale?
deröffentiicht ein Schreiben, welches dem Professor Bluntschli zu—⸗
geshrieben wird, und welches ausführt, daß die deutsch/-belgische
Differenz einen ernsten Hintergrund dabe. Dentschland sei der
besse Freund der Belgier; aber es könne nicht zugehen, daß Belgien
seine gefährlichsten Feinde beschütze und den Bischöfen gestatte, es
in Hirtenbriefen ungestraft anzugreifen. Deutschland wünsche eine
achsche Neuiralität Belgiens. Das belgische Ministerium irre
sehr, wenn es sich hinter dem trügerischen Vorwande verschanzen
ju fönnen glaube, daß es die Einigung der verschiedene⸗— Regie—
De bezuglich der Ergänzung ibrer Strafgesetzgebungen abwarten
müsst.

Gent, 8. Mai. ‚Bien public“ bringt eine Depesche aus
düttich, der zusolge der Bürgermeister von Lüttich die Jubilaums—
processionen verboten hat.

— — —— — —

— — — — ——

»rdentlichen Generalversammluug der Actionäre der Kammgarn⸗
pinnerei Kaiferslautern wurde die Vertheilung von 5 pCt. Zinsen
ür das abgelaufene Betriebsjahr 1874/75. festgesetzt, wobon 3
»Ct. aus dem Neingewinn und 2 pCt. aus dem Reserbefond ent⸗
iommen werden. Leßztere Ergänzung ist in Zukunft darch die
nzwischen beschlossene Aenderung des betr. Statutenparagraphen
nicht mehr zulässig und verbleibt der bestehende Reservefonds in
ihnlichen Fällen ferner ungejchmälert. (Pf. P.)

F Kaiserslautern, 9. Mai. (Pf. Post.) Heute Morgen
‚ewegte sich ein langer Zug von Miitgliederu des hiefigen Krieger⸗
jereins, Musikvereins, Turnern und Bürgern nach dem Krieger⸗
riedhof, um der im Kampfe für das Vaterland Gefallenen ehrend
u gedenken. Dieser Aufzabe entledigte sich Herr Vicar Peiermann
n würdigster Weise, und fand seine begeisterte Ansprache in allen
derzen lebhaften Wiederhall. Mittags fand Reunion im Frucht⸗
jallfaale statt.

Wie die „Neust. Zig.“ erfährt, ist das Haard'er' Schlöß⸗
hen von Hrn. Dr. Aug. Clemm in Ludwigshafen käuflich erwor⸗
den worden.

Man schreibt dem, Nordpf. W.“: Die Andächtigen in der kath.
dirche zu Reipoltskirchen wurden am Himmelfahrtismorgen in einen
gewalt'gen Shhrecken versezt. Wahrend der Pfarrer auf dee Kanzel
jand und predigte, ertönte plötzlich von der Emporbühne der Raf:
„Die Kirche fällt zusammen!“ Der nun folgende Tumult war
unbeschreiblich. In unaufhaltsamer Hast ftürzten die Kirchenbe⸗
jucher von der Emporbühne über die Treppe herunter. Alles drängte
der Thür zu, an welcher nur ein Flügel geöffnet war. Aellere
Persouen wurden niedergetreten, einzelne verwundet, eine alte Frau
zachher bewuztlos ins Pfarrhans getragea. Die Nase des Lärm⸗
chlagers wurde übel zugerichtet. Vielleicht mit Recht; denn ein
Ztück herabfallender Kalk genügte, um dim ängstlichen Manne
inen Todesschrecken einzujagen und jenen Ruf von unbeschreibli⸗
her Wirkung auszustoßen. Der Pfarrer selbst benahm sich mu⸗—
sterhast, er verließ die KHirche nicht und setzte später den Goltes⸗
dienst mit Denjenigen fat, weiche noch beizuwohnen wagten.
Uebrigens ist die Kirche in Reipoltskirchen, die vor ungefähr 25
Jahren von Grund aus neu aufgeführt wurde, baufällig genug.
Gewiß auch ein Zeichen der Solidität des Jahrhunderts!

aà FJ München, 8. Mai. Die Boherische Hypotheken- und
Wechselbank hat die Einberufung ihrer Banknoten (Zehner und
dunderter) beschlossen und wird dafür Baargeld und Noten zu 100
Nark geben.

FMuünchen, 8. Mai. Prinzession Alexandra. hon Bayern
st heute Vormittag 11 Uhr am Herzschlag verschieden. (Prinzessin
Alexandra, die jüngste Tochter des Königs Ludwig J. war gebo⸗
ten am 26. August 1826, hat somit ein Alter von beinahe 49
Jahren erreicht.)

fHamburg, 8. Mai. Der Dampfer „Schil ler? ist
jestern bei den Scillh Inseln an Bishop Rock gescheitert. Auf
demselben waren außer der Mannschaft von 100 Personen 59
Passagiere erster, 75 zweiter Classe und 120 im Zwischendeck.
Bisher sind 43 Personen gerettet und 25 Postbentel — der Dam⸗
jfer hatte die australische und neuseeländische Post sowie 300,000
Dollars baar an Bord — çeborgen. Mehrece Schiffe forschen nach
ꝛtwa weiteren Ueberlebenden. Die Geretten werden vom Dam—
pfer, „Pommerania“ von Plymouth nach Cherbourg gebracht und
von dort nach Hamburg befördert.
— —
Bermishhtes.
1.Am I. Juni wird in Pied erwürzbach eine Poflexpe⸗
dition in's Leben treten, wozu die Gemeinden Seelbach, Ommers⸗
Jeim, Heckendalheim und Oberwürzbach, sowie eine Anzohl Höfe
ind Einöden als Bestellbezirl zugetheilt werden.
Zweibrüscken, 10. Mai. Die Gemeinde Winterbach
st dem pfälzischen Gewerbemuseumsverein nachträglich mit einem
sßründungsbeitrage von 9 M. beigetreten.
Kaiserslautern, 8. Mai. In der heute stattgehabten

Eine besondere Beachtung
verdient die im heutigen Blatte befindliche Annonce des Hauses
S. Sachs u. Co. in Ham burg, das uns wegen prompter
und aufmersamer Bedienung seiner Interessenten auf's
Anqelegentlichste empfohlen wird.
Für die Redaktion verantwortlich F. X. Deme tz.
        <pb n="290" />
        9 ——XX
um GIuokasversuohé
durch ihre soliden und vortheilhaften
Einrichtungen ganz besonders geeignet
ast die vom Staate genehmigte und
Jarantirte Hamburger Geldver
oosung
—X
wer 218. 750 Gulden
ebenl. als Hauptgewiun
sowie peziell Gewinne von Reichsmari
250,000 — 125,000 — 80,000
s0 oο8- ο- 40,000
zõ 000 — 3 4 30,000 -
24000 2 23 20,600 —
i8,odo — s8 a 15,000
9 u2, ooo — 12 4 10,000
30 οοο -54 4800
— 40 a 4000 - 3 4 3600
203 4 2400 - 5 4 1800
1500 — 412 4 1200 — 512
1600 — 597 4300 etc. etc. ete
hietet dieselbe in ihrer Gesammthei
und verdient schon deßhalb den Vorzuo
bor dielen ähnlichen, weil 42, 800
Loose, d. i. weit über die Haͤlfte der
Gesammtzahl, im Lause dec 7 Abtheil⸗
ungen resp. innerhalb einiger Monat;
mit Gewinnen erscheinen
imn ü ssen.
Ganz besonders hervorgehoben zu
werden verdient, daß der Staat 6
wpohl die Ziehungen, die öffentlich
stattfinden, beauffichtigen laßt, als
auch die Auszahlung der Gewinnc
garantirt, so daß den Juteressenten
die nubedingteste Sicherheit geboten
ie ee bei keinem Privatunterneh
smen der Fall ist.
Zu der amilich festgestellten ersten
Ziehung kosten:
Ganze Original Loose 6 Rm
oder 3 s 80 kr.
Halbe Original⸗Loose 8 NRin
Epder 1 fl A5 kr.
Viertel Orig Loose Lir Rim
oder 38 kr.
Gegen Einsendung des Belrages (di
am Bequemsten durch Postanweisune
aerfolgi) oder gegen Postvorschuß wer—
aden die mit dem Staatswappen ver
sehenen Original Loose von uns
versandt und die amtlichen Plän
Aratis beigefügt.
Bei der Rähe der Ziehung er
suchen wir alle diejenigen, die diese
günstige Gelegenheit zu einem so
den Gluͤcksversüuche wahrnehmen
u —5 8 3 vope eg
begüuftigten Debit beziehen wollen, —
8 — ———— —*8 April. Euisabeth T. v. Ichann Conrad,
jedenfalls aber vor dem Natbarina T. v. Pesec Klein, Anna
Isagehen B.R and — wi Maria T. v. Karl Schwarz.
3 en r
—X —E bestrebt sein das Ver dne * F
strauen unserer Interessenten —R — . v. Friedcich Kihm, Joseph
die aufmerksamste Bedienung zu A
ee Die ã Joseph Stolz.
listen versenden wir unaufgefot ert Maria Anna T. v. Gustav Z'x, Oslb
rompt nach der Ziehung und er olgt — I. Olar
die , Jbee Emil S. v. Gustab Zir, Elisabeth T.
aatsgarantie 88— agch Cutschei — b wesh
dung. Baucis u. Co. udwig S. v. Johanu Zintel, Geo
Etaats.e getten Ogndluns S. v. Elisabetha Helle thal, ledig
83 J Mar‘a T. v. Adam Buser, Julius
20ex * Joseph Paul S. v. Julius Mahyer.
Pfinglmoniag: n 7 v. * een
nna T. v. Johann Roth.
dane. Musik Dulhelm Augu S. d. Mathias Kürten,
zei Jak Zuiriu Rentrisch Magdalena T. v. Tavid Ohnesotg,
— rusw Elisabeth T. v. Georg Biecmacher.
Ern Gedilfen finden gegen hohen VTohn, 14. deorg S. v. Joseph Schwarz, Jatob
dauernde Beschaäftigung bei 5. v. Joseph Molisch.
ob Wol se— —
Redaktion. Druck un) Verlag von F. xX. Deme in St. Ingbert

18. Jakob S. v. Valentin Derschang.
Holzversteigerung 19. Johanna T. v. Jakob Rauenschwender
aus Staatswaldungen des Reviers 20. Jobann S. v. Friedrich Jungfleisch.
St. Ingbert. 21. Maximilian S. v. Johann Joseph
Am Samstag den 22. Mai 18765, Heinrich, Louisa T. v. Farl Heinrich
Vormittags 10 Uhr zu St. Ingbert. „ Ries, Jeseph S. v. Joseph Wagner
Vorn 22. Elmire T. v. Johann Fiack.
Schläge: Waldborn, Pracht, Boller⸗ 31. Helena Anna S. b. Jodann Kirschner
berg, Steindrisch, Rheinfels und Zuf.⸗ 26. Maria T. v. Paul Wol.
Ergebnisse. 22. Johann S. v. J Berzel.
81 ei Stämme. Gestorben sind:
210 8 2. April. Nikolaus Zintel, 47 J. alt
19 zainbuchen, 10 ahorn 6 Ehem. v. Katharina Würz.
— Katharina 9 M. alt, T. v. Johann,
hirken u. 12 aspen Stämme. Schenkelberger, Christian 8 M. alt, S
tiefern Sparren. b. Adam Schenkelberger, Wib.
Stempelstangen. e 1 3J. 7 M. alt, T. v. V⸗
F ter Beck,
eichen, 27 buchen, 17 ahorn 5. Peier 3 J. 8 M. alt, S. v. Johann
und 3 fichten Wagnerstangen. Josebh Pellenhal.
ichten Baumpfähle. 10. Aatharina Menges, 80 J. alt, liedie
huchen Bohnenstangen. T. v. Joseph.
Stere buchen, 14 eichen, 911. Funen —5 42 J. alt, Ehem
— v. Maria Meier.
bicten. aem⸗ netern 12. Flisebetha d M. alt, T. v. Franz
und 33 weiches Scheitholz. Weber, Kalharina 14. J. 6 M. an
10 Stere buchcn Klotzholz. J T. v. Johann Schmelzer.
7108, „ Stangen⸗, Gip⸗2183. Peter 13. 3 M. alt, S. v. Peter.
fel⸗ und Astprügel. —8 — — — 2 J. 6 M. alt,S
— v. Nikolaus König.
122 Stere eichen, birken, kiefern Hemnrich Appel. 68 J. alt, Ehem.
und weiche Prugel. Margaretha Redel, Theresia 2 J.
Stere buchen und 40 sonstige Vt. alt. T. d. Frang Schmadel, Phil.
Krappen. 3 J. alt, S. v. Philipp Morgensiern
975 Buchen Reiserwellen. d — s J. alt, Ehem. v
3553 ou'sa Cronemus.
gIgl. Forstamt Sweibrücen. Karl, 20 T. alt, S. v. Peter Kastel
mũge Esecmte ue ret Katbarina, 1J. 11 M. olt, T. v
inem kle nen Geschäste, suchen eine Woh— David Ohnesorg, Lonisa, 6M. 147
nung mit zwei Zimmern nebst Keller, wo— Al. T. v Luddig Orerkircher.
wöglich in der Hauptstraße. Näheres in pᷣhilipp, 8 M. aͤlt S. v. Johanr
der Exped. d. Bl. — Flätchen, Jakob Bihh, 24 J. 10 M
Wegen Wohnsitzveränderung ist der untere alt, Ehem. v. Sophia Horst.
Stock bei Schielz am Kopellenweg zu Johann Neyheusel, 45 J. alt, Ehem.
nermiethen. y. Magdalena Hauck, Jakob Müller,
12 J. alt, Ehem. v. Karolina Kneib
Johann, 5 J. alt, S. v. David
Scherer, Johann, 9 J. 1 M. alt, S
o. Karl Ecker.
Peter Joseph, 3 J. 11 M. alt, S
v. Johann Joseph Bastian, Johan
Brauer, 55 J. alt, Ehm. v. Elisa
hetha Wlmannsberger.
Gertrauda, 5 J. 11 M. alt, T. *
Franz Uhl.
Elisabetha, 5 J. 3 M. alt, T.
Nikolaus Redel.
28. Ludwig Felix, 2 J. 3 M. alt, S.
Joseph Klahm.
29. Anna Maria Jost, 63 J. alt, Wittb
v. Mathias Klemmer.
30. Maria Katharina, 7 M. alt, T. v
Johann Bertzel, Katharina Westent erger
29 J. alt, Ehefr. v. Karl Kamann
Helena, 2 J. 6 M. alt, T. v. Fram
Müller.
Vereheligt haben sich:
Am
8. April Andreas Ganster mit Katharine
Thiry.
Johunn Schmitl mit Elisabetha Lang.
Jakob Huber mit Angelika Guckeisen
Joseph Wagner mit Katharina Pink
20. Peter Selgrad m't Katharina Maher
22. Johann Selzer mit Barbara Bosche.
24. Georg Jakob Sonn mit Karolina Eli
sabetha Henriette Stutzmann.
Peter Reither m't Barbara Detemble.
Friedrich Friedrich mit Regina Quirin
Franz Betz mit Katharina Schwarz
Philipp End mit Anm.a Maria Schwenn
St. Inzbect, den 7. Mai 1875.
Das Bürgerme'steramt
ODuater.
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        — u 222 —X — —2 22—
355555333—338——33553 553285353 553355335535535335258
—A 52*7 524 2 2* —* *2 — r 2 *22 8 ——— —

* 3* — 2 3 2—— —2 * 2 — 8— * 2
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* — —5 * 5s 222 —— 3
—3335 — —— —5— —22 7 —52222 222 — ———
3 —3 3 3 738*—3
s3 38 385 28 — 333838
— — —8355s55358 535 — 33537 233333 287
7 22 — 5223.55 258 —M — z23 —35233—* 223 8
32 2 *8 — —— 1233 2—B.. — 52——85 **—E
—3— — 2 2 * —— — 53* —222 *6 222
352— 5222 5327 —A 2 * 2—832 2 2228 — — * 332*
3 3 3 — 53355
— 32 —— 5*. s—82 —3 5s8552383 —— 8*2 Üz84 325*
—A z532 52533 *5 2222 —5——R2—— — —235*5
— ——33538 26833 —35355 *—3378—33353255
—— —— — * * 2 D * — e — 2 52
* 5 275 22 34 —22 8 —* 225 — —S 7 —X * ——x — —
2* 2 528 * —X — — — —5 2* 552
53 ———53838 53358 3 —8— —— 33*8 — 53223882 r
2275 —— 23 — — 5355 2882282 3237 258 25 Fe
3550 338238 856 3382323 — — ———
8 * 8 * 2 — —22 5 5
—
2225 ——5 — 2 558* —
— — —A— 21528 —A —2— 25 —F 2* 7 —— — — —
3 —335533 302 7*
— — — —5 2 2 5* 87 2 22326 2 2 —8* *
—323* 23 122 zBE— 25 —A 2 575*8 232*
3838 353735338833335868353333333 33535 — 338 —3535235
* 35 25232 2 522 2 5 2 2 *22 ꝰ85328 22 —
22 50 — —— *58 132322 z32 3 2
33 2 2 8 2 257 — * 54 2
53 38335883 —3 — 333735555368
z—52 ESEBR ẽ E 3EG3 z 2*
— — — —
—A
—
—7 1532538 357
8 —
*
*5525338 553 535528553 — 5533
—A k2. 2 — 55322353 * 58 25 5838
3232533 553z35383* ————— 5 55 5—5655 5375 —F
* — — — — — o¶ Sjcaà — 3 * * 225 55
—132 — —A 2553 * 22 * 2 — —R — 28— S82
33235858* 58 5525357 5 53 003 — —5 55 5 5
5378 3533255 22 —— 5353 728 583 A — 3*
58 533357 3555 —5532333 5235 —— — 3
535 2 53532 2256858 2 55 22* * * S52
2* 2255203 5 232585* 5355 — * z385757 58 55
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—AA 55* »522 235227 —5 3 —E 338 —— 2. 3
2525 *35*575 — * 25875 525 5* *28
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2* o 33483583 „25 5332 7 —A 22 2 A
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5335 23235335 58 5882 —A —— 52
—— —A — — ——85 — — 222 — 57 26
32* 2* 225 352 52252333233 —* c543*8* 22 3 *
2885 — —— 528 526862 535 — 232 33535 35558 S8
32233 —A — — 3852 2 532335523555 —A —A
2823* 22 — 5* 2 —* 20 2 — *22 5—7— 7 — 532
5 28 —S —— 53 528 — 55383332* —
57 — 255233853 355338 7
357523 — 233 5333835378836 —
z 553375523 2*
— 23335320* * 3323 458 5*
—— —— ——
—M 522 1828 25—5e55 28
— S 5 38536 2222 1232z5583 6823
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— 25755 52—8238 523 — 2
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8835352335* — ——
— 2
————— ——3525225
—— ——
BS S —— 55853 —8—22
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222 22 2 — 522 3 *
8 — — 8
55 536335875375 —55S35. 58038
D * 2.2
38525 23—3— 5——535338 58
228 — 58 * —— 252
— 53358 S —3233 —8
38 5 525——— 3 23 28757
— — —
2 75582328 ——z5———335 *—53—835
ẽ 2 —2— 23255—855
—553 53333 352——383533
z33—5835323— 328 535——83—3255
* 2 2 *
— —3553 52 O —
5 8 * 2D73 5853— —z22—35252
— 522 28535——8—5 —
———323 —— —3 —533—3335575
—27 — * — 33——83 *
S 682
2 2 —ODD— 28282 22 *
— C —* — 2 52 27 —2 —22 * —
233S ; 32 —325—553—5335535535555 535538
8 4 — 22— —353525 —— 58 2 — —
—2522 —5 528 —2—55 66553 — AF — 32 2 —28
— E 8253*62 332,3235 528 — ———
— —— 35 6 5 3 5353
2588388 22 5525 —8 33833 25 335 53
* 222 — — — 28 *X 2588 229
—3 33 3 73
258 52557 * 9 — 22 825 8 * — — — 2 7 ——
36532z3538 5 555 5858 33335335
5—— 55 325525335 7 s———„5c—55 —— —2 5563 —5353538
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        Si. Angberlke
Ingberker Anzeiger.

Der St. Inaberter Anzeitger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags.
Rummer erscheint wochentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Assnnementsvreis vierteliährig 42 Krzr. ode
1 Mark 20 R.Pfa. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrisit oder deren Raum berechnet.

Donnerstag, den 13. Mai 1875
Deutsches Reich.

München, 10. Mai. Upsere Residenzstadt hat heuie, am
Jahrestage des Frankfurter Friedensschlusses, das Andenken ar ihre,
in dem glorreichen Kriege von 1870/71 gefallene Söhne in erhe—
hender und würdiger Weise gefeiert: es erfolgte die Enthüllung
ser im Säulengange des neuen Nathhauses aufgestellten Marmor⸗
afeln, welche die Namen von 173 Munchener Officieren und Sol⸗
daten, Edie den Heldentod starben, enthalten. Je eine Compagnie
oder Escadron von allen h'esigen Regimentern, dann sämmiliche
strieger · und Veteranen⸗Pereine der Hauptstadt und deren Vor—⸗
städte mit ihren Fahnen und Musikcorps, waren auf dem Platze
vor dem Rathhause in einem offenen Viereck aufgestellt. IJ. KK.
59. die Prinzen Lu'tpold, Leopold, Arnulph und Herzog Ludwig,
die k. Staatsmenister, die Generalität und das Officiercorpz, die
Rectoren der Universität und des Polytechnikums u. s. w., dann
unsere Gemeindeccllegien hatten sich zu der Feier eingefunden, zu
welcher auch die Anverwandten der gefallenen Helden auf besondere
Kinladung erschienen waren.

Berlin, 10. Mai. Der Kaiser von Rußland fuhr heute
Nachmittags gegen 83 Uhr beim auswärtigen Amte vor, um den
Fürsten Reichstanzler mit einem Besuche zu beehren.

Berlin, 11. Mai. Der Kaiser von Rußland und Kaiser
Wilhelm besuchten gestern Abend das Wallnertheater; heute Vor—
mittag fuhren dieselben gemeinschaftlich nach dem Potsdamer Bahn⸗
jof, um mit der Kaiserin, mehreren Mitgliedern der kaiserlichen
Familie und den württembergischen Herrschaften sich nach Potsdam
iu begeben, wo um 11 Uhr eine große Parade stattfindet. Nach
zer Parade gibt das Offizierkorps des J1. Garderegiments beiden
daisern ein Tejeuner. Heute Abend findet eine Soirce flatt, wo⸗
ju 220 Einladungen, darunter Fürst Bismarck und sämmiliche
Botschafter, ergangen sind.

Die „Post“ schreibt: „Mehrere Zeitungen bringen d'e
Nachricht von einem gegen die Person des Fürsten Reichskanzler
und des Cultusministers Dr. Falk gerichteen Complott. Dies
Nachricht ist, wie aus den hierher gelangten amtlichen Mittheilungen
hervorgeht, leider nicht ohne ernste Unterlage. Die Spuren, so—
weit sie bis jetzt haben entdeckt werden können, weisen auf pol⸗
aische Geistliche als Anstifter des Complotts und auf drei dem
Namen nach bekannte Individuen als zur Ausführuag desselben
gedungen hin. Wie es scheint, hat in dem vorliegenden Falle der
religiöse Fanatismus sich nicht ohne Erfolg an den polnischen gewandt.

Kassel, 10. Mai. Die „Freie Hess. Zig.“ weldet, daß die
jessischen Agnaten gegen die vom Wiener Oberst⸗Hofmarschallamt
derfügte Herausgabe der kurfurstlichen Silberlammer an Preußen
Recursbeschwerde eingelegt haben.

Frankreich.

Paris, 11. Mai. Das oöjfihielle „Bulletin frangais“
chreibt: Alle großen Organe der Presse sind darüber einig, dem
Besuch des Kaisers von Rußland am Berliner Hofe eine bedeu—
ende Wichtigkeit beizumessen und in den politischen Kreisen herrscht
illgemein die Ansicht, daß diese Entrevue den europäischen Frieden
hefestigen wird, dessen Aufrechterhaltung bekanntlich der lebhafteste
Wunsch Alexander II. ist.
Oesterreich.

Wien, 10. Mai. Die Wiener „Abendpost“ constatirt, da
der Besuch des Kaisers von Rußland in Berlin gerade von den
jerufensten Organen der öffenllichen Meinung im Sinne der Kräf—⸗
igung des allgemeinen Friedens und der Verstärkung der intimen
Beziehungen bileuchtet werde, welche zwischen dea drei Kaiserreichen
ich voslzogen haben. Enem Telegramm des „Pester Llohyd“ zu-
olge bezeichnele Andrassy wehreren Personen gegenüber die neueffen
Alarmgerüchte aus Frankreich als unoürdigen Vörsenschwindel.
die „N. Fr. Pr.“ fügt dem hinzu, diß Deutschlands Boischafter
n Paris, Fürst Hohenlohe, gelegentlich seines Abschiedsbesuches
zeim franzoͤsischen Minister des Auswärtigen d'e bündigsten Ver—
cherungen dez. der in letzter Zeit mehrfach ventilinten Friedens-
tage gegeben habe

England.
London, 11. Mai. In heutiger Unterhaussitzung erklärt
er Unterstaats Secretär Bourke, die Interpellation Dilke über an—
ebliche deutsche Reclanationen in Paris heantwortend: er sei er⸗
reut. constatiren zu können, daß er heute Morgen aus Berlin
Hersicherungen durchaus befriedigenden Charalters erhalten habe.
Wir sind der Ansicht, daß lein weiterer Anlaß zu Befürchtungen
sinsichtlich der Aufrechthaltung des europaäischen Friedens vorhan⸗
en ist·«·
Bermischte2.

fKaiserslautern, 11. Mai. (Kais. Ztg.) In Folge des
von mehreren hiesigen Bürgern, deren Häuser an einer Districts⸗
traße stehen, eingelegten Rekarses hat dienk. Kreisregierung der
Ffalz entschieden, daß bei Districts— und Staatsstraßen nicht die
inwohnenden Hausbesitzer, sondern die Districtsgemeinde, refp. der
Staat verpflichtet sind, auf ihre Kosten die Trotloirs herzustellen
und zu unterhalten.

.Landau, 11, Mai. Gestern früh wurde ein Artillerie
Unteroffizier, welcher in der Nacht von Dammheim der Bahn ent⸗
ang hiecher gehen wollte, sich unterwegs aber an einer Böschung
chlafen legte, unsanft aus dem Schlafe geweckt, er lag hart am
Schienengeleise, als der erste Zug von Reustadi daherbrauste u.d
die vor der Locomotive befindliche Vorrichtung ihn bei Seite schleu⸗
derte, ohne ihn jedoch weiter zu verletzen, ais daß elwa sieben
ZStriche auf der Hant der Achsel fichtbar sind. Der Mann be—
indet sich im Militärhospital.

fHamburg, 10. Mai. Ein Telearamm aus Penzance
Cornwallis) meldet über die Catastrophe des S chiller“ offi⸗
F'ell: Bei der Strandung des Schiffes wurden alle Boote floit ge⸗
nacht, 5 davon jedochh durch den Seegang zertrümmert. Der Ca—
»itain wurde von der Commandobrücke über Bortd gespült, des⸗
zleichen de meisten Passagiere. Ein dreitägiger, die Beobachtangen
zindernder Nebel veranlaßte den Verlust des Sch'ffes. Etwa 80
Leichen sind bis jetzt ans Land getrieben. Nach den bisher vor—
iegenden Nachrichten find 15 Passagiere und 29 Personen von
)der Manschaft geret et. Das Schiff ist ganzlich zertrümmert. Wie
aunmehr feststeht, sind von den 254 Passagieren und 110 Mann—
chaften des „Schil ler“ 312 um ekommen. Die Geretllelen
ourden von den Agenten der Schifffahrtsgesellschaft in Penzunce
n Empfang genommen und versorgt. — Dem „Standardu zu⸗
olge that der Capita'n des Schiffes sein Möglichstes, um Ver—
virrung fernzuhalten; er feuerte zuletzt seinen Rebolder über die
döpfe der Passagiere und Maunschaft hin ab. Letztere
oll aber das Beispiel des Capitäns nicht befolgt, und vielmehr
an die eisene Lebensrettung, als an die der Frauen und Kinder
dacht haben

Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende
Annonce der Herren Kaufmann und Simon in Hamburg
»esonders aufmerksam. Es handelt sich hier um Orignal . Loose
u einer sa reichlich mit Haupt-Gewinnen ausgestatteten Verloosung
daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung
voraussetzen läßt. Dieses Unternehmen verdient das volle Ver—
rauen, in dem d'e besten Staalsgarantien gebosen sind.

Im allgemeinen Interesse finden wir uns veranlaßt, auf die
m heutigen Blatte enthaltene Anronce des Hrn, Albert Frie—
heim in Hamburg ganz besonders hinzuweisen. D'e angekün⸗
igten Originalloose können wir wegen der großen und zahlreichen
Hewinne bestens empfehlen, und läßt sich das genaunte Haus an⸗
xelegen sein, alle Aufträge rasch und socgfältig auszuführen.
Eine besondere Beachtung
verdient die im heutigen Blatte befindliche Annonce des Hauses
S. Sadhs u. Co. in Hamburg, das ins wegen prompter
und aufmersamer Bedienung seiner Inleressenten auf's
Rnaelegqentlichste enipfobhlen wird
Für die Redaktion verantwotslich F. X. TF
        <pb n="294" />
        Die Eröffnung meiner
Bade-Anstalt
zeige hiermit ergebenst an

J. Grewenig.
w —e—
Zum Gluoksversuche
durch ihre soliden und vortheilhaften
Eintichtungen ganz besonders geeignet
ist die vom Staate genehmigte und
jarantirte Hamburger Geldver
oosung
3175,000 Reichsmark
e 218,750 Gulden
event. als Hauptgewinn

jowie speziell Gewinne von Neichsmart
250,000 — 125,000 — 80,000
60,000 - 50,000 - 40,000
— 36.1000 - 3 480,000 —
— 24,000 2 a 20,000 —
18,000 8 2 18,060 —
)DN — 12,000 — 12 4 10, 000
34 4 6000 - 5 4 1800
-40 4 4000 - 3 a 3600
203 4 2400 - 5 4 1800
1500 — 412 a4 1200 — 512
1600 — 5974300 etc. ete. ete
dietet dieselbe in ihrer Gesammthei
und verdient schon deßhalb den Vorzud
vor vielen ähnlichen, veil A2, 300
Loose, d. i. weit über die Hälfte der
Gesammtzahl, im Louse dec 7 Abtheil
ungen resp. inrerhalb einiger Monat
mit Gewinnen erscheinen
m üssenu.

Ganz besonders hervorgehoben zu
werden verdient, daß der Staat so
wohl die Ziehungen, die öffentlich
stattfinden beaufsichtigen läßt. ales
auch die Auszahlung der Gewinne
garantirt, so daß den Interessenter
die unbediugteste Sicherheit geboten
wie es bei keinem Privatunterneh
men der Fall ist.

Zu der amil'ich festgestellten erster
Ziehung kosten:

Baͤnze Original Loose 6 Rin
oder 8 f. 30 kr.

Halbe Original⸗Loose 8 Run.
oder 1 fl. AMAß3 kr.

Viertel Orig Loose A Rin
oder 383 kr.

Gegen Einsendung des Betrages (di
um Bequemsten durch Postanweisun
erfolgi) oder gegen Postvorschub wer
sden die mit dem Staatswappen ver
sehenen Original Loose von un⸗
versondt und die amtlichen Plän
gratis beigeiügt.

Bei der Naͤhe der Ziehung er
suchen wir alle diejenigen, die diese
günstige Gelegenheit zu einem so⸗
liden Gluͤcksversuche wahrnehmen
und Loose aus unserm vom Glücke
begünstigten Debit beziehen wollen
uns ihre geneigten Aufträge baldigst,
jedeufalls aber vor dem

18. Mauid. J.
zugehen zu lassen und werden wir
wie vbisher bestrebt sein, das Ver
rrauen unserer Interessenten durch
die aufmerksamste Bedienung zu
echtfertigen. Die amt licheu Gewinu⸗
listen versenden wir ungaufgeforder⸗
prompt nach der Ziehung und erfolgt
die Auszahlung der Gewinne unter
Staatsgarantie sofort nach Entschei
dung. S. Sacks u. Co-

Staats⸗Effekten Haudlung

imn VaAamhureg-
2020ꝰ.... —— —
Nedaftion Druck und Versag von cẽ Demetn in St. Juabert.

Neue Agenturen

werden für ein überall gangbares respec-

ables Geschäft gesucht. Dasselbe be-

larf keiner besonderen kKautmämnnischen

Fenntnisse, ist auch als Nebengaschäft

leieht zu führen und wirft sehr gute

Provision ab. Offerten sind in der

Axpedition d. BI. untor deon Buchstaben

G. MI. O. schleunigst abzugeben. Pfisgslmontag: 8

inige Gebilfen finden gegen hohen Lohn, I . 3 st
F dauernde Beschäftigung bei anz Au sk
Joh. Woll, Anstreicher. bei Jak. Quirin. Rentricch.

Bierfilze⸗
ca Ar
T 1I0IIIDOIä
hedruckt, in mehreren Sorten zu haben bei

Fermann Fischer

Man biete dem Glücke die Hand!
——
875. O000 Reics-arIcx
oder 218,760 Gulden
Haupigewinn im günstigften Falle bietet die allerneueste große Geld⸗Verloosung, welche von
her hohen Regierung genehmigt und garantirt ift.

Die vortheilhafie Einrichtung des neuen Planes ist derart, daß im Laufe don wenigen
Monaten durch 7 Verloosungen 42, 500 Gewinne zur sicheren Entscheidung kommen, darunter
btfiuden fich Haupitreffer von eventuell R.⸗M. 875,000 oder fi. 218,780 S. W., speciel
aber
Gewinn M. 250,000, „Gewinne M. 15,000,
Gewinn M. 125,000., 3 Bewinne M. 12,000,.
Gewinn M. 80,0600, 2 Gewinne M. 10,000,
Gewinn M. 60,000, 24 Gewinre M. 6000,
Gewinn M. 580,000. 40 Gewinne M. 4000,
GBewinn M. 40,000, 203 Gewinne M. 2400,
Gewinn M. 86,000, 1412 Gewinne M. 1200,
Gewinne M. 30, 000, 512 Gewinne M. 600,
Gewinn M. 24,000, 5857 Gewinne M. 300,
2 Eewinne M. 20,000, 19300 Gewinne M. 131.
1Gewinn M. 18,000. etc. etc.

Die Gewinnziehungen sind plaamäßig amilich festgestellt. Zur nächsten ersten Gewinn-

ziehung dieser großen vom Staate garantirten Geldverloosung kostet
ganzes Originoloos nur Mark 6 oder fl. 3,
halbes 83 2135.
Wviersel F 1l 5Bs kr.

Alle Aufträge werden fofort gegen Einsendung, Posteinzahlung ober Nachnahme des Be⸗
trages mit der größlen Sorgfalt ausgeführt und erhält Jedermann von uns die mit dem
Slaatswappen versehenen Originalloose selbst in Händen.

Den Vestellungen werden die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefüugt und nach
jeder Ziehung senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen.

Die Auszahlung der Gewinne erfolgi stets prompt unter Staatsgarantie und kann durch
direckle Zusendung oder auf Verlangen der Interessenten durch unsere Verbindungen an alben
größeren Plätzen Deutschland's veranlaßt werden.

Unsere Eollecie war stets vom Glücke begünstigt und hatte sich dieselbe unter vielen ande—
ren bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffer zu erfreuen, die den betreffenden
Interessenten direct ausbezahlt wurden.

Voraussichtlich lann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten Unternehmen
überall auf eine sehr rege Betheiligung mit Beftimmtheit gerechne werden, und bitten wir
daher, um alle Aufträge ausführen zu können, uns die Bestellungen baldst und jedenfalls vor

2
dem A — vVA aĩ — Is. zukommen zu lassen.
* 2
doanfmann S Simon,
Bank- und Wechselgeschäft in Hamburg.
Eine und Verkauf aller Arten Staatsobligationen, Eisenbahn-Actien und Anlehensloose.

musceu gewonnen verden J
*

Reichsmark 375, 000 oder 218,760 Gulden
im glũcklichsten Fall als höchster Gewinu der vom Staate gonebmigten und garantirten
grossen Hamhurgor Geldver oosung.

Diesclbe besteht aus 82, 500 Loosen, wovon 42, 500, alsoweit üher die Hälfte, binnen
wonigen Monaten mit Gewinnen gezogeu worden müssen.

Hauptgewinne eyent. Reæichsmu 7ö, ODOOO, upeciell 250,000, 125, 000, 80, 000
650.000, 5o, Go, 40, 000, 36, 000 8 a 30. 000, 24. 000 2 a 20,000, 18,000, 8 a 15,000, 9 ⸗
i2.006. 124 10, 000, 834 4 6000, 5 2 4800, 40 a 4000, 3 a 3600. 203 a 2400, 5 a 1800
I500, 412 4 1200, 312 4 600, 12 a 360, 597 4 300, 4 4 240, 19,300 4 131ete. ete.

Die Auszahlung der Gewinne erfolgt prompt, unter Staatsgarantie.

Fi die berortehende erste Gewinnziehung beträgt die planmässige Pinlage

far 1 nanaes Oriuinaltoos Sis Gulden,
Ihalbes 1/.
Ivieærtel 3 521/ Kreuæer.

Diese vom Staate garantirten und mit dem Staats wappen versehenen Originalloose
(keine Promessen) versende ieh gegen Posteinzahnlung oder Nachnahme des Betrages übor-
nil'hin Alle, seibst die kleinsfen Bestellungen werden Faeet eftlectuirt, der amtliche
Ziekungsplan gratis beigefügt und vach der Ziehung die amtliche Gowinnliste unaufge-
fordert übersendet.

Die Verioosungen bieten somit die gröseten Vortheile, sind mit vielen bedeutenden
Gewinnen ausgestattet und sind alle Ansprüeho der Theilnebmer als Staatsüborwachung,
Garantie für dis punktliche Auszahlung der Gewinne vollstündig gewahrt. Dlein eisrigste
Bocben vird es vSein, das mir zu Theil werdende Vertrauen zu rechttfertigen.

Dmein Loosevorratu nur noch klein ist und mit dem Horannahen des Ziehungs
termins dis Aufträge sehr zahlreieh einlaufen, so beliebe man gosst. Bestellungen sogleich
jedenfalls aber vor dem I8. Mai d. 4 direkt zu riehten an

fε Fredlheim.
Zank⸗4 Warhseelgeschäft in TIam hure.
        <pb n="295" />
        25222

— 28 242 22

555553335355s3555*38 — —

38337737758 2*7 38 —833368 3
9 *

7 — 3 32* z2258 2S2 53* 533553533355353533

——— —A 55es8532 258 J38* 2 23323538 75

* —2523 25* 8*8*2 — 2338 3225 25 2225 52225 2535

582335338 357253*3 —— 5333382283228

3333—85523 —8 5533 75388550383 7930 730

*

— —— 22338— 53588 888 25 * — * 5 52 — 3 35
58 532 2224 5858 2 A
282 —25—3—58235* 7 5 — —— 532285
—382333353555333 532 —ä ——— A — 223328
2 32323532837

— 3* ⁊d — —— 8 —m— 5— 3— —— 22 “»Ez3 *

— 38 78335255* —z3368 s 387 335 25583533328
— — —353 — 232555* 3255— 8 3333835
—A 5533803*5338 28 ———— 23333537353 55
* 2 7 IHN
5
s 55333338 28358 5203* 3333333833
— — —— —A S4202 ——— 535 2 23 —3823352 A—
* 525357 222 55 3 2533355.5 22 71532 5— 33* * 88 —
k ——82 — ——— 225 —33822—3488 —
95 * 89 —AA——— 75 * — ——— —A — —— 3 —
*5582335— 3332832355* 53 — 35535 328
* —— z—2688*38 257287— 25 28* 555323383* —
* 2 S2 * 5 522 —E ag * —
— 5z3833 8233353333585 538s333833233 ——
25 2 22 —— — —X — —2 g — 225
5328537 35533 —5323385 z 8375 ———— 8
* D —174J — 2
3235357235355 335 333235658 5555 — ——— 325533355
—2 555383 5—3 5— 5853538 2 353—8335235
225 20 22— — —A 258 3 —A 5 *
——— 5* 223333383
— — 6 —V *286 —
—J— 3 — —— 223
— z*5337558—z—33 9J J
2232 5* S * —FXXXAMXI —z553532—53323833335—88
—35253892— —*27 ”ES * 55s36—332 5 A——
— 25223 3 58 255357 8333375535*
3 553355 —*3355585 57325 sO 285 2538533555
— *2 3 83 —A —A *
35222836 55533238 553556535 135 53 —83360 32352832
555—z3583577* 52 3 388 333* 633335 3235338
548 522 335352533 — — 532 4 * —575375333335355*
*57 755 55—3 235*5233 z235222 — ——587 —
3 * 8 22 — — 55 —— — * 3388
322 53558 25323 23352338373335523833 * 525533 *
53565782358 28328 325232 — ——— 5S55353.52
—— DV—— — 753 388835
3325— 2553233 —3—38333— 3 33*3357323234
53522725—5 52525353375235 * 3 3337
28338 3z5335733 z655 38333088 225255
7 5 —A j * * 7* 533
5335575325538 23537 ——2 7373—36385337575 538580c
2 — —— —2—5 5235 — 34— —E
*82 —A — 3705 —— — — c 257 8 2 52322
8 55787335632 *75333*65 229 525 —
23235 528088 * — — 28558 * —EXV —I 5 222 5833528
—— —— — 3333—333353 —A ES „—57A 25332*
253 *535 3255533575333235* 2—8550 552328353337 — 3555
2555323 55583 538323353 s23325235 352 232333—23823
3535283532* 55323353377 5355338 2533—333 3335
— J *
53375333 2 35233 73877 — 5* — 323582
5333555555 ——— —— 522 32558 2 83—8—342* 5355
56 3 3 33338333553355 58288335 5 “ 537
2530 33337
—* — —523—53825
232 —35 688533535
*9

8*
2333238533952
2 v 2 9 525 5353352*
22— 222 —A 55233322 2B83833555
33233535335— ——3—3* 5355383353 25352* ————
2* 22358 55 3 8 —2 2 * — 2 2 — — 8—
* —A 223 — 522 —R —A 8
555235353 3*7 3 —A—— — 223328
5 3* ð8·. 7 222 552* — 22 * 5235 — —252
22555 —A 5 5 —332* — —— 6*5 2*8
28602 2 5223 —— 8 — — 523323 * —A
AA ZE5 —— 2 538 A 55*
— * 3 222 * 2 2282 78 — — * 822 2 —X5
z38333z83588* 2233283 524 2N834 35 —2876685*
— —— —A —55——32 32—8 — — —A
33373386833 —37 —z3235245 8353323283 2538833 2722 2222
22 58 —2 — M— * — 683 8 2 2 5 53
63— — — 23* 5338383 s23332255
738333333832353 2533833 —387 s5575 43835353557
— — 8 25 *2 —3*2 —3 — * —A 53— 23 2
285 * 5— 53—233—5358 22 52* 52825 32 8 22
52 * 2* * 5 82 M922 — 58 * 533 2 —
33 338* z3385 2388 8228
28 2* 312 —— — 285 2355 52652* 12252*5 3
35 —23853532 3553323253538 68375 375532223
* —3— —2 — 2 2 8 2284 2
8 333 — — — 8 8 J —— 8 d 338 — 525
33 — s3333 333
2 2* * 2 * 2 F 53*
—— 5333 3 352 —25288 223—323835 553325572
3— 2*3—57833336 —5 3338 333383233556533 2
— 52 3 32 * —A —— J 52 — —z—22 —A * *
3355575335352—35—5 ——— —
—3338 3533522 55532 2535 —s8223823 2 2288533 2323
285522 —z2—z —5 —3z—z7832327 —— 5258236 5*» 5335233533538
2E
3 35 — *8*
— ———— 22* — — 7233 53 5z537 483
⸗ * 8 —2 — — F a *
822252 ĩ I —35 53 53333555335553358 —5*
325—3333 335333833333538 —
58223832 3 88338
— *8853237353 25 3 5223 3
535—3855 7 4 — * — *832268 515355 9 —
235k —5 — —— — 252 25 —255 355335 2 253
1233288 ——— 53785388 85—338 5 2*
— 32* —E ** 8 55 3 2
3 2* — 8 — * — —
5552535* 9 5553385 5*5355—2 *
53—4 —0 ——— 33—358 z325852z5353283 55
2 S —5 —* — 38 22 — —8 *
22382583372 6336 323323 35
252 *5 *55328 —X — — 35 533 2*
522 — 5353 —223322 —A 8* ———— —
* 22 ** 9 — —3 —522— 2. 8 92 8 *. 8 c⁊
535 23255 ——— — — 36 3553385—255
2 2 —— — — 8 —— —— — —8 —q25 332 8 —68 —e
55 . 552 * 2 5 5 —— 220 233 325
3*535323 50O — ———— —* —A 285* 2235
55827 532 * —s 88 * 2233 2 * 2 —852322 52 B—
75755—2553 S 333 28
———— *3 33 3355 —
— — — — —* 7
3387 ——— — 3 88 333
54 * 22
—5355—3— 55833 3353335353537 * 5238 —
358 3 — 325583 —0 52228 —— ——— 387 — 5353 333—2326387
5 * * 3252 3245 *8 —A 52358 355 57 35 —
2233 , 32385 23335833 333333 6336
728 525 2 S —X 2. 22 —8 5—2 z325332 * —A — 252285 2
58 32 25525 235* 32 — — 3 2A
— I2753 — — 52 335 —55 5—25365 35322552
533533338322 5—
5—85*27 * 32 2— 22 —— 8 — ————
* — — — 22 25 õ
58 — — * 4
580 220 25 *
        <pb n="296" />
        3*83
— 533207
323
2 7 * —
—5 * 2.*
———
A ———
——— F 5357
32333 539 3582 5572
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322 — 423*2252—359 8 2. 5.
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— — — 2—2 53 7 5 232 27 53383
5 5 2335 22 x 5323 58222
*2—38323568 536057. 5235223 55. 525
—— — 32 .3. * 9025535 —27 3 8
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        St. Ingberler Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags
zummer erscheint wochentlich vie rmal: Dinstag, Donner ssstaz, Samstag und Sonntag. Aoonnementsdreis vierteliährig 42 Krzr. ode
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrisit oder deren Raum berechnet.
— — — — — — — —— — ——
SZamstag, den 15. Mai
Re75

187

Deutsches Reich.

München, 10. Moi. Zum Vollzug des Brandversicherungs—
esetzes vom 3. April 1875 wird in saͤmmtlichen Gemeinden des
dönigreiches eine Gebäudeagaufnahme stattfinden. Nach Ministe-
mialentschließung vom 20. April l. Is. den Vollzug des Art. 58
ind des Art. 60 Ziffer 2 des genannten Gesetzes detr. Zff. 18
saben die Gemeindebehörden dem zu den Aufnahmsarbeiten ab⸗
eordneten Bauverständigen einen Gemeindebediensteten zur Verfüg-
ing zu stellen.

München, 11. Mai. In ppolitischen Kreisen wird der Um⸗
tand vielfach besprochen, daß, während der preuß. Gesandte Frhr.
. Werthern den Kronprinzen des deutschen Reiches am letzten
Zamstag am hiesigen Bahnhof empfing, der englische Geschäfts—
räger hier, Sir Mortier, dem Kronprinzen bis nach Innsbruck
nigegengereist war, denselben hierher begleitete und sich in dessen
inmittelbarer Nähe bis zur Wiederabreise befand.

Straßbarg, 11. Mai. Der Plan zu dem neuen Fort

— eigentlich Vorwerk — ist schon seit zwei Jahren fix und fertig,
zämlich feit es sich herausgestellt hat, daß die beiden gegenüber—
iegenden Forts Sundheim und Graffenstaden behufs gegenseitiger
luterstüßung zu weit von einander entfernt liegen. — Ih weiß
iicht, woran es liegt — die Straßburger Politiker, die alles wis⸗
en wollen, bringen es mit den Kriegsgerüchten in Ver—
indung — aber Thatsache ist, daß neuestens in der Stadterwei—
erungs⸗ Angelegenheit ein gewisser Stillstand eingetkretea ist. Die
tegierung scheint, trotz oller angeblich genehmigten, Erweiterungs⸗
läne, den Abbruch der Ringmauer hinauszuzögern. Jedenfalls
teht es fest, daß kein Festungsstein ausgehoben wird, bis sämmt⸗
iche Forts fix und fertig dastehen. — Seit einiger Zeit vermehrt
ich in auffallender Wesse die Zahl derjenigen aus Dentschland zu
ns eingewanderten Beamten, hauptsächlich aus dem mittlerenx und
oͤheren Lehrerstande, welche trotz der hohen Gehalte den reichs⸗
indischen Staub von ihren Füßen schütteln und ihre alte Heimath
weder aufsuchena. Es sind in erster Linie die höchst ungemüthli⸗
hen Verhältnisse in gefellschaftlicher Bez ehung, welche vesonders
ei den Frauen der Beamten die Sehnfucht nach der Heimath
pach rufen; ferner aber haben die Beamten bei den ängstlichen
fücksihten, welche man höherer Seits den iausend Wünschen und
daunen des anspru hHsvollen Publikums zu Theil werden läßt,
rühtend deunoch auf eine gewissenhafte Berufserfüllung gedrungen
vird, mit außecordentlichen Unangehmlichleiten zu kampfen, denen
uuf die Dauer nicht Jeder gewachsen ist.

Berlin, 12. Mai. Die „Provinzialcorres pondenz“ schreibt
mläßlich des Besuches des Kaisers Alexander: Die offenkundige
Wiederbetheiligung der gemeinsamen Kaiserpolitik werde die beru—
igende Ueberzeugung beleben, daß Deutschland heute wie 1872
einst und entschieden den Frieden will und der eigenen Friedens-
neigung um so zuverlässiger folgen kann, als es zur Niederhaltung
remder Friedensstörungsgelüste nicht nur auf die eigene bewährte
and stets bereite Kraft, sondern auch auf die Gemeinschaft des
volitischen Wollens und Strebens mit den maͤchtigen Nachbarn
ich stützen kann. Die fortdauernde innige Uebereinstimmung mit
em Kaiser Oesterreichs sei eine selbstverständl'che, völlig gesicherte
boraussetzung.

Berlin, 18. Mai. Kaiser Alexander ist um 814 Uhr mit
irxtrazug nach Ems abgereist.

Berlin, 13. Mai. Zwischen Rußland und Deulschland be⸗
teht in allen Fragen die größte Einigkeit. Kaiser Wilhelm geht
im 6. Juui nach Ems und mird der Kaiser von Oesierreich sider
ort erwartet.

Aus Anlaß der Strandung des Dampfers „Schiller“ sind
ie sammtlichen betreffenden Konsulate des Deutschen Reiches in
ngland angewiesen wo den, geretleten Schiffbruchigen Deutscher
—XXC erforderlichen Falles mit Kleidungsstücken und mit
heldmitteln zur Reise nach der Hreimath zu vecsehen. Unter den
runglückten Passagieren hat sich leider auch der deutsche Corsul
u der Havannah Hr. Zach mit Frau und Tochter befunden.

Der Verblichene zählle, wie die „N. A. Z.“ hervorhebt, zu den
ächtigsten und geschätztesten Beamten des Teutschen Konsularcorps,
ind es wird sein Verlust von seinen Vorgesetz'en ebenso wie von
einen Kollegen schmerzli empfunden. Wie ses heißt, soll der
em Reichsdienste durch dies verhängnißvolle Ereigniß Entrissene
ereits eine Kajüte in einem anderen New Horler Dampfsfchiff ge⸗
n'ethet, diese aber wieder aufgegeben haben, um das bequemer
ingerichteie Dapfschiff „Schiller“ zur Reise in die Heimath be⸗
utzen zu können.

Potsdam, 11. Mai. Die heutige Parade zu Ehren des
daisers von Rußland nahm einen glanzenden Verlauf. Neben
eiden Kaisern, die vom Publikum stuͤrmisch empfangen wurden,
varen sämmtliche Prinzea und Prinzefsinnen, der Großherzog von
Mecklenburg, die Generalfeldmarschälle Moltke und Manteuffel an⸗
vesend. Kaiser Wilhelm führte dis erste Garde⸗Regiment, Kaiser
llexander das Alexander-Regiment vor. Nach Beendigung dir
Larade siellte sich Kaiser Alexander an die Spitze des Älex nder⸗
degiments und ließ zur Huldiqung vor Kaiser Wilhelm das Re⸗
zinent das Gewehr präsentiren. Letzterer drückte dirauf dem kai—
erlichen Gast bewezt die Hand und te'de Ka'sec umarmten sich
Ungesichts der versammelten Tausende.

Gortschakoff wurde gestern Nachmiltag von der Kaiserin,
jeute Mittag vom Kaiser, hierauf vom Kronprinzen empfangen.
daiser Alexander besuchte gestern nach der Rückkehr von Potsdam
die Feldmarschälle Moltke und Manteuffel. Heute findet Galadi—
ner im föniglichen Palais bei den Majestäten statt, wozu 120
Personen tingeladen sind, darunter Gorsschakoff, d'e russische Bot—
chast, die Feldmarschälle und diejenigen Commandeure, deren Chef
daiser Alexander ist. Abends ist Ballet im Opernhause, — Der

ronvrinz kehrt morgen nach Italien zurück.
Frankreich

Paris, 13. Mai. Soeben kam ein Telegramm aus Berlin
an den russischen Gesandten, worin die Aufrehterhaltung des Frie⸗
dens versichert wird —
zßermischtes.

t.Kaiserslautern, 12. Mai. Gfäalzische Chronik.) Der
„Pf. K.“ schreibt: Auf Antrag der kgl. Kreisregierung hat das
al. Staatsministerium des Innern für Kirchen- Und Schulange⸗
egenheiten mit höchster Entschließung vom 27. März 1878 zur
Unterstützung der Schulamtszöglinge an den Präparandenschulen
»ecr Pfalz pro 1873 aus Staatsmitteln einen Beitrag in der aus⸗
rahmsweisen und wirklich dankenswerthen Höhe von 16,0098 fl.
ur Versügung gestellt, so daß die nunmehr fur den b.sagten Zweck
nit Beirechnung eines Kreiszuschusses von 3000 fl. derwendbare
⸗umme 19,098 fl. beziffert.

— Die „Sp. Ztg.“ meldet aus Speier, 12. Mai: Gestern
'amen die das hiesige Publikun so sehr alterirenden Diebstähle
vom 17. und 18. Januar und von 16. und 17. Februar b. J.
yor dem kgl. Zuchtpolizeigerichte in Frankenthal zur Verhandlung.
ks waren 24 Zeugen geladen. Der dieser Diedstähle angeschul⸗
»igte Johann Scharfenberger, 28 Ibhre alt, Bacsteinmacher aus
Dudenhofen, welcher jedoch Alles entschieden leugnete, wurde als
iberführt erllärt. Das Gericht nahm 7 verschiedene Diebstähle an,
egangen unter erschwerenden Unständen, nämiich des Einbruchs,
es Einsteigens, des Erbrechens von Behältnissen und Gebrauchs
Uscher Schlüssel u d verurthellte den Beschuidigten in eine Ge—
ammtstrafe von 10 Jahren Zuchthaus und Aberkennung der bür⸗
Jorlichen Ehrenrechte auf weitere 10 Jayhre.

F In Würzburg starb dieser Tage ein 37-j üͤhriger Mann,
zer so dick war, daß man den Sarg nicht in den Leschenwagen
)rachte, sondern eigenz nach dem Friedhof transportiren mußte.
zei dem Begräbnisse konnte der Sarg seiner Schwere wegen —
er Verstorbene wog bei Lebzerten 8 CTir. 86 Pfd. — nicht ge-
zagen werden und so erfolgte die Einsegnung gleich am Grabe.

t. Der Münchener Thierschußverein legt den Herren Lehrern
uf's Neue an's Herz, daß sie jede sich darbietende Gelegenheit
enutzen. um in der Jugend rechtes Verständniß und Gefühl iü
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        schonende und menschliche Betandsnng der Thiere zu erwecken und /
u besordern und so die Rohheit werksam zu bekämpfen, welche
eider nach der beregten Hinsicht noch allzu oft in städtischen, wie,
andlichen Schichten der Bevölkerung beobachtet voerden kann. Die
interweifuug Aber den Schutz nützlicher Thiere und besonders über
die Schonung nützlicher Vdael sollte in keiner Schule verabsäumt,
sondern womoͤglich all jahrlich an geeigneter Stelle wiederdolt
werden.

pGöottingen,9. Mai. In den Tagen des 7., 8.
und 8. Mai feierte das Corps Hannovera sein Stiftungsfest; ven
nah und fern waren die „alten Herren“ zusammen gekommen, der⸗
len ältester — der frühere Ministec Bacmeistee — das 102. Seme⸗
er zahlte. Auch Fürst B'smarck wurde erwartet, aber ein an den
Geh. Regierungsrath Oldekop cerichtetes Telegramm enischuldigt
ihnm. Es lautet: „Ich bitte Dich, allen Kommilitonen, die sich
neiner freundlich erinnern, mein aufrichtiges Bedauern darüber
auszusprechen, daß mein Gesundheitszustand mir die beabsichtigte
Theilnahme an dem Feste der Erinperung an unsere frohe Jugend-
zeit verbietet, und ihnen meine herzlichen Wünsche flür jeden Ein⸗
jelnen und für die hohe Schule, in der wir Deutschland dienen
ernten, zu überbringen. v. Bismarck.“ Das Corps erwiderte telt⸗
graphisch: „In Erwiderung auf das soeben eingegangene Tele—
gramm bringt das zum Stiftungsfeste vereinigte Corps „Hanu⸗
nobera“ seinem früheren Consenior Otto v. Bismarck seinen schön⸗
en Geuß und reibl auf sein Wohl einen stärkenden Salamander
mit dem alten Corpswahlspruche! ,Nunquam retrorsum“ und
ie dem neuen „Fortes apjuvat forbuna!“ Auch der frühere
Torpsbursche der Hannodera“ Rudolph v. Bennigsen war leider
zurch seine Geschäf'e als Präsident des Abzeordnetenhauscs ver⸗
zindert, zu dem Commers sich einzufinden.

Dortmund, 6. Mai. Auf den Zechen Louise Tiefbau
hei Barop und Germania bei Marten str'ken die Bergleute in der
Bestalt, daß sie zwar anfahren, aser fast çar nicht arbeiten. So
„. B. wrurden gestern bis Mittag bei Louise Tiefbau, wo die täg⸗
iche Förderung 20,000 Schäffel beträgt, nur 1000 Schäffel ge⸗
fördert. Veranlassung zu diesenn Verhalten der Arbeiter hat die
Ankündigung ener Lohnermähigung von 10 bis 20 Peoz. gege⸗
den. Morgen werden die Verwaltungen der genannten Kohlen⸗
zruben die Bergleule ernstlich auffordern, ihre Arbeit wieder auf⸗
zunehmen.

4 Ein richtiges Blutgeld wird nächstens als Objekt einer Ci—
gilrechtsstreitigkeit in Berlia fizuciren. Ein Kaufmann war vor
Zurzem so schwer erkrankt, daß die Aerzte als letzten Versuch die
Transfuston anwandten. Ein Mas hinenbauer ließ sich gegen das
Versprechen von 150 Ml, das nöͤrhige Blut abzapfen. Trotz an⸗
aunguch eingetretener Besserung starb der Kranke nach 24 Stun⸗
den, Als der Arbeiler später die Hinterbliesenen um Zihlung der
50 Thlr. bat, ward er in Hinsicht auf den Mißerfolg abgewiesen.
Nunmehr wird der Maschinenbarer auf dem Rechtsweze seiae
Forderung geltend machen.

p Aus Tiegenhof in Westpreußen, 7. Mai, schreibt mau?
Tin wohl recht seitenet Zug dewegte fich heute durch unsere Haupte
straße. Voran ging langsamen Schrities ein Handwerksbursche,
den Wanderstab in der Hand, ein kurzes Pfeifchen im Munde, den
Ränzel auf den Rücken u d den Kopf wit einem blank überzoge—
nen Hute bededt, wie ihn die Handwerksbutschen vor 50 Jahren
u tragen pflegten. Ihm folgten fämmtliche hiesige Handwerks
neister mit dem Gesange: „Wie hat es Gott so schoͤn gemacht,
haß er die Wanderburschen schafft.“ Man sah es dem voran⸗
schreiten den Handwerksburschen, welchem das feietliche Comitat galt.
an, daß er lein Wanderdursche nach heutigem Zuschnitt sei, son
dern daß er einer längst verflossenen Periode angehörte, er ht
hereits den 70. Frühling erlebt und feierte heute das 505jährige
Jubiläum seiner Einwanderung in unsere Stadt. Heute vor 50
Jahr.n zog derselbe Handwertsbursc, damals ein junger fideler
Hefelle, in demselben Costüm in unsern Ort ein, ließ sich hier als
Meistet nieder und fand eine neue, ihm bald lieb gewordene Hei—
math. Seine vielen Freunde hatten ihm zu Ehren diesen Festzug
veraonstaliet.
p Freiherr v. Scheele Plessen, Attache bei der deutschen Bol⸗
chaft, machte gestern (11. Mai.) Nachmittag in Gesellschaft seines
Vaters, des Ober-Prasidenten von Schleswig Holstein und se ner
Schwester, welche auf Besuch hier weilten, eine Spazierfahri durch
das Boulogner Gehölz, als sein Wagen vou dem scheu geworde⸗
den Pferde eines auderen Fuhrwerks heftig angerannt und umge—
türzt wurde. Während Vater und Tochter unter bie Räder ihres
Wagens geriethen, fuhr das scheue Pferd dem jüngeren Herrn von
Scheele Plessen mit dem Knie in die Hüfte, so daß derselbe schwer
decwundet und halb ohnmächtig nach der Stadt zurückgebracht wurde,
wo er im Hotel Meurice die sorgsamste Pflege unter der Leitung
ines der bedeulendsten Pariser Thirurgen garießt. Vater und
Schwester kamen mit ganz geringen Verleßungen davon. Der

zZustand des Patienten gibt heute wenigstens keinen Beforgnissen
ür sein Leben Raum.

4Ein in der That gräblicher Vorfall ereignete sich in d'esen

Tagen in der Nähe von Bille⸗neuve⸗ Saint ˖ Georges bei Paris. Es
ꝛefiüdet sich dorr ein Teich, in welchem der Eigenthümer Blutegel
eht. Wie es freilich eine grausame Methode ist, ernährt der Be⸗
ter dieselben mit alten Pferden, die bis zur halben Höhe des
rkoͤrpers in den Tesch getrieben und dort befestigt werden. Die
Zlutegel bededen nun jede im Wasser benndliche Stelle der armen
Th'ere und saugen ihnen das Blut aus. Man nennt das in der
Sprache des Gewerbes mit einer infamen JIronie: „dem Pferde
zie Badehose anlegen.“ Regelmäßig sterben die armen Opfer nach
z bis 8 Tagen. Der Bisißer des Geschäftes hafte ein altes Pferd
son 27 bis 28 Jahren, das natürlich in der Arbeit nicht mehr
ziel leistee und meist nur zum Vergnügen des siebenjährigen
Zohnes diente, den man auf dem treuen lammfrommen Thiere
imhecrreiten ließ. Endlich wurde seinem Herrn das Genadenbrod
u iheuer; er derurtheille den alten Grauen gleichfalls zur Bade⸗
jose“ und ließ ihn eines Tages in deu Tesch führen. Am Abend
‚ermißte man den Knaben. Der Valer suchte mit seinen Leuten
Wwerall, ohne ihn zu finden. Da schlug einer von diesen, von
inem prötzlichen Gidanken ergriffen, vor, auh aun dem Teiche
iachzuforschen. Von einer entseglichen Ahnung erfaßt, eilte der
haler an den bezeichneten Ort.“ Da tot sich ihm ein trauriger
inblick dar. Der Knabe, untröstlich über das Schicksal seincs
armen Gefährten, hatte in seinem kleinen Kopfe den Gedanken ge⸗
raßt, ihn don den Blutegein zu befresen, und war topfer bis an
ie Sqchultern ins Wosser gegangen, bis er plötlich dea Grund
derlor. Zwar packte er mit den kleinen Händen die Mähnen des
fzferdes und hielt sich krampfhaft daran fest, abe: die Haͤlfe sei⸗
ies Korpers blieb im Wasser — uad auch ihn bededte bald die
norderisre Badehose, da sich die schwarzen Vampyee an seine
ackten Beine und Füße setzten und sich festsosen. Eine Stunde
zach dem man es gefunden, verschied das arme Kind, dessen Händ—
hen man nur mit Mühe von dex Mähne des alten Friundes.
essen Leben er hatte retten wollen, lösen konnte.

pWie aus London gemeldet wird, tritt die Cholera in In⸗
ien mit großer Hefligket auf. Der Zug von Benares, der am 8.
„. M. Abendz in Luknow aukommen sollte, traf erst am 9. Mor⸗
Jens ein, da nuterwegs so oft angehalten werden mußte, um die
Todten und Sterbenden aus dem Zuge zu entfernen.

Lendon, 11. Mai. Die ‚Times“ bringt heute wer⸗
ere Aussagen der Geretteten. Silas Hexrter, ein Deutscher aus
Jen Vereinigten Staaten, erzählt, daß am Freitag Nachmittag der
debel dicker wurde und das Schiff behielt seine volle Fahrge⸗
chwindigleit bis 2/39 Uhr, daun wurde der Nebel so dick, daß man
dum die Hand vor den Augen sehen konnte. Ehe das Schiff
nuffuhr, haͤtten sich zahlreiche Passagiere auf dem Deck versammelt
a de Oificiere ihnen mitgetheilt hatten, man würde um 4 Uhr
Morgens das Land sehen. „Ich lief, so erzähit Hexter, sofort nach
len in die zweite Kajüte. Die Frauen und Kinder schrieen und
niefsen im Schiff umher; ich sad wie eine Dame sich an Hrn. Morrit
anklammerte, ausrufend: „Oh, wir sind verloren.“ Er jagte
„Nein, es ist Alles techt“ und wurde bleich wie eine Leinwand.
Dann wurde ich selbst unruhig und lief hinauf auf's Deck, we
eine Menge Leute schrieen, doch konnte ich wegen des Nebel⸗
nur wenige sehen; dann lief ich in die erste Cabine, um einer
debensreller zu holen; allein man sagte mir, sie seien alle geholi.
Wieder kehrte ich auf's Deck zurüd uud sprang in ein Bosot,] abet
die Manner in demselben trieben mich hinaus, ich kam jedoch wie ·
der dinein und half Williams, einem Engländer, der einen Lebens
—V— weil es un
nicht gelang, das Boot vom Deck herunter zu bringen. Die Se
ciug über und an dasselbe. Wieder lief ich in die erste Cabin
uͤd iraf dort einen Mann, den ich von New York her kannte
ch hörte, wie ein Anderer ihm rieth, den Platz nicht zu verlassen
da es der beste auf dem Sch'ffe Asei. Sein Weib und zwe
leine Kinder, jedes mit einem Lebensretter, standen neben ihn
Ich glaub⸗, er hieß Rosemblum. Dann lief ich zu einem andert
hoot' auf dem Quarterdeck und sah dort meinen Freund Mark
ßowertee, einen Deutschen, mit einem Lebens etter; ich fragte ihn
00 ex denselben gefunden habe, nud ec sagte: unter seinenn Kop
aissen. Ich lief dann wieder zu der ersten Cabine. um don me
er Schlafstätte einen solchen zu holen, kehrte abet wieder zu de⸗
růheren Boot und legle meine Häande an dasselbe. Ein Mann it
»emiselben sagte: „Wenu Sie nicht loslassen, hacke ich Ihre Hände
ab.“ Er'sagie es deutsch; in ging dann zu einem anderen Boo
ind kam hinein. In diesem AÄugenblick schwaalte das Boot hu
and her, konnte aber nicht hinuntergelassen werden, da der Strit
uu fest war. Ich glaube, einer der Officiete zerschnilt den Stri
ind unsert Boot fiel in's Wasser. Du kam eine große Wog
llie das Boot und trieb uns unter das Schiff, allein eine anden
Woge folate und drängte uns wieder zurück. Das —A
        <pb n="299" />
        gasser und wir fingen pun an, dasselbe ẽmit unseren Händen,
len und Stiefeln auszuschöpfen. Einer der Leute im Boot rief
nem anf dem Dech, ich glaube einem Officier, zu, uns einen
gassereimer zuzuwerfen, aber er that es nicht. Wir ruderten bis
ühr Morgens und während der ganzen Zeit war der Nebel
chr stark; ni lts als die Lichter in der Cabine des Schiffes konnlen
sehen. Das Schreien während der ganzen Zeit war herzzer⸗
eißend. Allein wir konnten Niewanden sehen. Das Gekreisch
aͤhrte bis 4 Uhr Worgens und das letzte Schreien, welches ich
zrie und nie vergessen werde, war die Stimme eines kleinen Kin⸗
3, welches, wie wir glauben, in der ersten Cabine war. Alle
ithter in der Cabine und alle auf dem Schiffe mit Ausnahme
eHenigen am Haupmast gingen aus. Mit dem gräßlichsten Ge⸗
checi mischte sich das laute Krachen des Schiffes, sobald Woge auf
doge über dasselbe brach. Wie Donner tönte es. Bis 6 Uhr
sieben wir beim Schiffe, als der Hauptmast mit dem Licht fiel
ud daun sahen wir nichts mehr; allein wir konnten hören, wie
z Wasser über dasselbe brach und der Schaum über den Rumpf
qlug, nachdem die Maste und Schornsteine über Bord gefallen
aren. Dann ruderten wir sort, um uns von dem Felsen fern
halten. Der Nebel hob sich ein wenig, aber wir wußten nicht,
d wir waren; da hörten wir ein Geräusch und uns umsehend er⸗
ckien wir einen nactten Leichnam u. gleich daraufzwei Männer schwim-
end. Wir nahmen einen auf. Derselbe hatte einen Lebensretter an,
at vollständig erschöpft und schien leblos. Darn nahmen wir
zarl Fraham auf, der ebenfalls einen Lebensretter an halte; er
ar voellsiändig bei Besinnung und fragte sogleich nach seinem
gtuder. Es waren dann 10 Männer im Boote. Eine Stunde
atrauf hoͤrten wir das Geräusch eines Dampfers, aber wir sahen
hu nicht. Wir ruderten in der Richtung hin und im Laufe einer
salben Stunde erblidten wir 5 oder 6 Segelschffe! wir arbeite⸗
a mit größter Anstrengung, um in ihre Nähe zu kommen, ollein
nan sah uns nicht und die Schiffe verschwanden daranf. Bald
sarauf sahen wir einen schwarzen Flecken und es erhob sich ein
dishut, was das wohl sei, die Einen hielten es für eine Wolke,
ie Anderen fuͤr eine Insel. Wir ruderten darauf los und er⸗
annten einen Felsen. Da zum ersten Mal, seit wir das Schiff
ierlassen, fühlten wir uns sicher. Wir erblicken ein Haus auf
iner der Infeln und fuhren dorauf los, Gott für die Rettung
ankend. Es dauerte ungefähr eine halbe Stunde bis wir das
gestade erreichten. Nachdem wir das Boot auf den Sand gezo⸗
en gingen wir auf das Haus zu und erkannten, daß wir in einem
dorfe waren. Wir wurden freund⸗ lich aufgenommen und erhiel⸗
Rahrung und Kleider. Es war ungefähr 9 Uhr Morgens.“

F Die Scilly-Inseln, welche jüngft der Schauplatz der ent⸗
eßlichen Katastrophe des Dampfers „Schiller“‘“ waren, liegen im
antischen Ocean, am südwestlichen Vorsprung der englischen
düste. Diese Gruppen von Felsenriffen sind sehr gefürchtet unter
en Seefahrern Kahl, nackt und bis auf winige unbewohnt, be⸗
rohen sie die Eirfahrt in den Kanal. Es sind ihrer 145, von
enen nur 5 von armen Piloten und Seeleuten bewohnt werden.
das Meer peischt wild um diese steile Inseln, und fast alljährlich,
denn der Sturm um die Felsen tobt, fordert er dort seine Opfer

in der starken Ströͤmung. Zur Warnung der Seefahrer werden
nuf einigen dieser Riffe Leuchtfeuer unterhalten. Es läßt sich da⸗
jer nur annehmen, daß, da von einem Sturme nichts gemeldet
vird, die schreckliche Kataftrophe durch undurchdringlichen Nebel
der durch Regengüsse, die jedes Ausschauen verhinderten, herbei⸗
jeführt worden ist. Alle Wetterberichte aus dem Westen melden
enn auch vom Abend des 7. d. „bedeckt“ und „bewölkt“. Der
Führer des Schiffes muß offendar durch den starken Nebel oder
zurch Regen irre geführt worden und so der starte Dampfer den
ückischen Riffen zum Opfer gefallen sein.

F Im Staate Nebraska in Nordamerika haben furchtbare
ʒeuschreckenschwärme von 67 Counties 42 verwüstet und die Be—
bohner in große Noth versetzt. Nach einer Depesche des Gouver⸗
jeurs empfangen 20,000 Menschen von der Staats-Hilfs Gesell⸗
chaft Unterstützung und diese Zahl wird wahrscheinlich noch zu—
ehmen. In ungeheueren Wolken kamen die kleinen, gtefräßigen
ingeheuer an, bedeckten in manchen Gegenden den Boden vier
zoll hoch und verzehrten in der kürzesten Zeit alles Grune, Waizen,
dorn, Gras, Laub, Gemüse, kurz Alles, was Menschen und Haus⸗
hieren als Nahrung dienen konntee ·⸗ß

Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende
Annonce der Herren saufmann und Simon in Hamburg
zesonders aufmerksam. Es handelt sich hier um Orignal⸗Loose
u einer sa reichlich mit Haupt-Gewinnen ausgestotteten Verloosung
zaß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung
orausfetzen läßt. Dieses Ünternehmen verdient das volle Ver—
rauen, in dem d'e besten Staatsgarantien geboten sind.

Fur die Redallion verantwortlich F. X. Demet.
A—
77

j
———
Bültig vom 0. Mai 1875.
Ire *Mtu burg
9554 325 720
4010 8 113 338 736
1501018 122 547 749
51035 142 6 3 813
4131043 1498 611 824
221053 157 620 846
335 1115 210 635 9 —
3501215 229 648 10 —
— St. Inevbert.
329 9421230 350 720
315 955 110 4- 7385
3281010 125 415 750
2881021 134 4285 83
47 1033 144 434 818
1048 158 448 839
1058 28 488 851
555 7231110 220 510 9 5
Bergmannszug von St. Ingbert bis Würzbach ab 4 Uhr 10 M.
Mitiags, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage.
hegenstände befinden sich im Versteigerungs⸗
dotal.
St. Ingbert, den 12. Mai 1875.
Sauer, k. Notar.
Pfingsimontag:
Tanz⸗ AMusik
dei Jak. Quirin. Renlrisch.
Em— Gebilfen sinden gegen hohen Lohn,
dauernde Beschäftigung bei
Joh. Woll, Austreicher.

Danksagung.

Die große Theilnahwe, welche sich aller⸗
eils bei dem Tode unserer, in der zarte⸗
en Blüthe der Jahre hinweggerissenen, ge⸗
iebtesten Kinder Kathehen und Lud-
wig kund gegeben, hat uns in unserm
roßen Schmerze reichen Trost gewährt,
ind wird mit dem Andenken an die heiß⸗
‚eliebten Entschlafenen die Erinnerung an
ie ihnen selbst im Tode noch bewiesene
Riebe, die sie durch das so zahlreiche und
innig arrangirte Geleite zur letzten Ruhe⸗
dätte noch zu ehren wußte, immer verbun⸗
ꝛen bleiben.

Wir sprechen hierfür unsern gerührtesten,
efgefühltesten Dank aus.

die tieftrauernden Eltern und Großeltern

AM e K-
Mobilienversteigerung.

Donnerstag den 20. Mai nächsthin, Nach⸗
nittags 2 Uhr zu St. Ingbert im Wohn⸗
ause des Fuͤhrmannes Peter Behr an
er Eisenbahnstraße, läßt Herr Jacob
Sonn, k. Grußensteiger dafelbst verschie⸗
ene ihm entb hrlche Mob'liargegenslände
m die Meistbietenden auf Credit zu Eigen⸗
hum versteigern, worunter namentlch:

1 Klavier, 2 Wanduhren, verschiedene
gilder, 1 Kanapee, 9 Stühle, 3 Tische,
Kommode mit Schreibpult, 2 Kleider⸗
chränke, 4 kleine Schränkchen, mehrere
Bettladen, 1 Feldbettlade, 1 Roßhaar⸗
nattatze, 3 Federtissen, 2 Couveries, 1
Ilumcau, 3 Regenschirme, 1 Marder⸗
»elzgarnitur, 2 Kisten, 1 Küchentisch, 1
düchenschaft, 1J Windofen.
Das Klavier steht in der Wohnung des
herrn Sonn in der Rischbach, die übrigen
...DS irn srischer Füllung vorräthg A Ay
Emser Krähnchen, Kesselbrunner u. Victoria Felsenquelle
Selterser — Carlsbader Schloß — Kissinger Rakoczy —
Brückenauer Stahl — Hungari Janos Bitterwasser —
Wildungen.
Creuznacher Mutterlauge.
Alle übrigen Wasser wie sonstige Quellenproducte besorgt
St. Ingbert, Mai 1875.
IIiITSCI-Ahotlelce.
        <pb n="300" />
        nventionelle
Versteigerung.
Mitswoch den 19 Mai, des Nachmit—
ags 2 Uhr, zu St. Ingbert, im Cafe

Oberhauser wird auf Betreiben von Bern—

zard August, Handelsmann, in St. Jugbert

wohnhaft, iu seiner Eigenschaft als sub—
rogirter Gläubiger und Rechtsinhaber der

Wittwe Kinder und Erben des allds der⸗

ebten Wirthes und Holzhändlers Adam

Beck
Marx August, Kaufmann, daselbst wohn⸗
jaft, wegen Nichtbezahlung des Erwecbs⸗
zyreises wieder versteigert:

Plan Nr. 130. 5810 Dez. Fläche, enl⸗
jaltend ein zweistöckiges Wohnhaus, Stall
und Hoftaum

Plan Nr. 131. 16 Dez. Pfilanzgar⸗
ten, be'de Item ein Ganzes bildend und
ztlegen zu St. Ingbert in d'er vorderen
dobelsahnung, neben Schneder Fenn
und Peter Meyer.

2. Plan. Nr. 41792. 47 Tez. Acker
auf der voderen Hobelsuhnunçg, neben
Apotheker Weigard, hiesigen Bannes und
Pl. Nr. 1282. 10 Dez. Fläche, ent⸗
haltend eine Scheuer mit Vorplatz, ge⸗
legen zu St. Ingbert auf Hobelsahnurg,
neben Peter Mahyher.

Das Nähere auf dem Geschäftsbüreau
Bechrhold in St. Ingbert.
Sauer, k. Notar.
Sterbe⸗-Casse-Verein.
Sountag den 16. Mai

in der Wirtischaft bei Joh. Mayer im 2.

Stock, Kohlenstraße,
General⸗Versammlung

Ausschußwahl betreffend.

Zugleich werden alle diejenigen, welche dem

Vereine noch beizutreten gesonnen sind (im

Alter von 18 Jahren bis zu 50 hoͤfl.

eingeladen. Dos prov. Comite.

Ze der am nachsten Pfingst⸗ Nontag san-
findenden Vergnügungsfahrt
nach Kirkel-Neuhäusel werden hiermit
alle lusttragenden Einwohner St. Ingbert's
freundlichst eingeladen, mit der höfl. Bitte
uin die Herren Fuhrwerksbesitzer wo thunlich
einen Gratis-Wagen um halb 1 Uhr
am Stadthause auffahren zu lassen.
e — —
Geschaftsverlegung.

Einem geehrten hiesizen und auswärtigen
Publifum zur Nachricht, daß ich meine
Wirthschaft und Bäckerei in das früher
Notar Hotn'sche Haus verlegt und unterm
Heutigen eröffnet habe. Für gute Speisen
ind vorzügliches Lagerbier ist bestens ge⸗
orgt, und lade ich meine Freunde und
Bönner zu recht fleißigem Besuche höfl. ein.

Der Eingang von der Meß ist durch den
jinter dem Hause liegenden Garten.

St. Ingbert, im Mai 1875.

—XREXV
VIS.

Meinen geehrten Kunden
zur Nachricht, daß von Diens⸗
ag bis Freitag nächste Woche
ich mich im Hotel Laur auf—⸗
halten werde.

Gebr. Grumbach.
„ankfcouverts
mit Firma bedruckt, werden angefertigt
n der Druckerei d. Bl.

Ford. Karchor
Unternehmer von Asphalt-Arbeiten

—
2, rrue des Réncdictins, 2,
mpfiehlt sich einem verehrl. h'efigen Publikum zur Anfertigung aller in sein Fach en
chlagenden Arbeiten, und gibt folgende Preise bekannt:
Wasserdichte Arbeit.
Dicke Mart
.. Mm. Preis p. Aä
Isolir-Schichten 1 Cent. dick 10“256
Asphalt ohne Kies für Brücken und Fun—

damente von 013“ 42

Asphalt mit Kies für Trottoirs, Durchgänge,
Fruchtspeicher, Terrassen, von 9129 5
Asphalt für Brücken u. starke Durchfahrten von 03“ 720
Asphalt umzulegen, von . 02“ 286
Theer⸗Anstrich, einfacher Q.⸗M. „3.
doppelter d9 E 60
Mit Lieferung sämmtlicher Materialien.
Größere Arbeiten nach Vereinbarung.
Bei Restauratenr J. Jos. Heinrich, bei Bierbrauer Heusser und bei Wirth Georg Kleir
n Josephsthal liegen Proben und Preis-Courants auf.

NB. Asphalt-Trottoirs ꝛc. haben vor andern den Vortheil, daß sie leichler 4
einigen sind, daß die Mauern vor Feuchtigkeit bewahrt bleiben, weil kein Wasser ein—
)ringen kann, und weil sie dauerhafter sind, und werden d'eselben jetzt meistentheils ir
ailen größern Städten an ewandt.

Man biete dem Glücke die Hand!
— 2— 3
875., O00 Reĩcs-IAFI-
oder 218,760 Gulden
dauptgewinn im günstigsten Falle bietet die allerneueste große Geld⸗Verloosung, welche von
der hohen Regierung genehmigt und garamtirt ist.

Die vortheilhafte Einrichtung des neuen Planes ist derart, daß im Laufe von wenigen
Monaten durch 7 Verloosungen 42, 500 Gewinne zur sicheren Entscheidung kommen, darunter
efinden sich Haupttreffer von eventuell R.⸗M. 375,000 oder fl. 218,750, S. W., speciell
ber
Gewinn M. 250,000, Gewinne Mi. 15,000,
Bewinn M. 125,000, Bewinne M. 12,000,
Sewinn M. 80,000, 12 Gewinne M. 10,000,
Bewinn M. 60,000, 34 Gewinre M. 6000,
Bewinn M. 50,000. 40 Gewinne M. 4000,
Gewinn M. 40,000, 203 Gewinne M. 2400,
Gewinn M. 36,000, 412 Gewinne M. 1200,
3 Gewinne M. 30,000, 512 Gewinne M. 600,
JGewinn M. 24,000, 587 Gewinne M. 300,
2 Gewinne M. 20,000, 19300 Gewinne M. 131.
Gewinn M. 18,000. eic. —E

Die Gewinnziehungen sind plaamäßig amtlich festgestellt. Zur nächsten ersten Gewinn—

ziehung dieser großen vom Staate garanürten Geldverloosung ostet
ganzes Originalloos nur Mark 6 oder jl. 3.,
halbes 3 u u 7
vierlel 1,,33 kr.

Alle Aufträge werden sofort gegen Einsendung, Posteinza hlung ober Nachnahme des Be—
rages mit der größten Sorgfalt ausgeführt und erhält Jedermann von uns die mil vem
Staatswappen versehenen Originalloose selbst in Händen.

Den Bestellungen werden die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt und nach
eder Ziehung senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen.

Die Au Szahlung der Gewinne erfolgt stets prompt unter Staatsgarantie und kann durch
iredte Zusendungen oder auf Verlangen der Inieressenten durch unsere Verbindungen an allen
zrößeren Plätzen Deutschland's veranlaßt werden.

Unsere Collecte war stets vom Glüde begünstigt und hatte sich dieselbe unter vielen ande-
ren bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffer zu erfreuen, die den betreffenden
Interessenten direct ausbezahlt wurden.

Voraussichtlich kann bei einem solchen auf der solidesten Vasis gegründeten Unternehmen
überall auf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechne werden, und bitten“ wir
daher, um alle Aufträge ausjuhren zu können, uns die Bestellungen baldigst und jedenfalls vor
dem 3B1 * rn —V —— zukommen zu lassen.

— a8 74
u GSienon,
Bank- und Wechselgeschäft in Hamburg.
Ein⸗ und Verkauf aller Arten Staatsobliaationen, Eisenbahn-Actien und Aulehensloose.

Redaktion, Druck und Verlag von ä. 4
BVemet in St. Inagbert
        <pb n="301" />
        St. Ingberker Anzeiger.

der Su. Inaberter Anze ig er (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags,

ammer ericheint wöchentlic vieremal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sosnntaa. Abonnementspreis vierteljährig 42 serzr. ode
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaliige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Sonntag, den 1875

R76

—

—

Deutsches Reich.

München, 18. Mai. Als ein Hauptgebrechen, an dem
mser Vollsschulwesen leidet, wird in einem Etlaß des k. Kultus⸗
nünisteriums vom 8. d. die Thatsache bezeichnet, daß der Forl⸗
isdung des Lehrerpersonals nach dem Austritte aus dem Schul⸗
ehrerseminar nicht allenthalben im Kodnigreich jene Aufmerksamkeit
iud Sorgfalt zugewandt wird, welche die Wichtigkeit des Gegen⸗
sandes erfordert und das Normativ über die Bildung der Schul⸗
chrer vom 29. Sepl. 1866 in der Bestimmung Abschn. II,
ap. II, 8 101 u. s. f. als nothwendig erachtet. Eine bessere
Ixganisation des Fortbildungswesens des Schullehrer⸗Personals
ind ein energischer Vollzug dieser Organisation sei ein dringendes
Zeiibedürfniß. Zu diesem Behufe hat nun das Kultusministerium
ch B. rnehmung sämmilicher Kreisregierungen sich veranlaßt gese⸗
zen, in weiterer Ausführung der vorallegirten Bestimmungen des
dehrerbildungsnormatives, die Errichtung von Fortbildungskursen
mzuordnen. Es sollen nach diesem 24 Paragraphen umfassenden
ninisteriellen Erlasse zur Befestigung und Erweiterung der im Se⸗
mnar gewonnenen Kenntnisse und zum möglichen Ausbaudet theo⸗
uischen und praktischen Biidung sowie zur Weckung und Pflege
et Berufswesens und der Berufsliebe des Lehrerpersonals — an
den Volksschulen in jedem Kreise eine entsprechende Anzahl von
Fortbildungskutsen (in der Regel ein solcher Kurs für jedes Be—⸗
iirksawt u d für jede größere Stadth) eingerichtet werden und ent⸗
ält der Erlaß die näheren Anordnungen hierüber. (Pf. K.)

Berlisn, 12. Mai. Eine gesiern von der National⸗Zei
ung“ berichtete Aeußerung des Reich?Skanzlers über die
chsten Aussichten für Krieg oder Frieden findet in dip⸗
omanischen Kreisen Bestätigung. Fürst Bismarck hat kürzlich einem
diplomalen, der ihn auf's Gewissen fragte, ob er wirllich Fiank⸗
reich mit Krieg zuvorlommen wolle, geantwortet. Das käme ihm
erade so vor, als wolle er jetzt fich auf Kullmann ftürzen und
hn umbringen, aus Besorgniß, derselbe korne ihn nach dreizehn
Jahren, wenn er frei werde, zum zweiten Mal anfallen.

Berlkin, 13. Mai. Die „Nordd. Allgem. Zig.“ schreibt:
Fürst Bismarck wurde w'ederholt, namentlich Mittwohs, in
langdauernder Audienz vom Kaiser Alexander empfaugen.
Fürst Gortschakoff und Fürst Bismarck konferirten taͤglich. Ersterer
derweilte gestern Abend mehrere Stunden im auswärtigen Amte.
deide Staatsmänne: schieden in gegenseitiger Befriedigung. Eine
Zerßandigung brauchte allerdings nicht erst erzielt zu werden,
her das Einverständniß wurde von Neuem befestigt.

Karlsrühe, 13. Mai. Gestein Abend aurde die von
ver israelitischen Gemeinde mit einem Aufwand von 104 Mill.
Mark nach einem Plan von Prof. Durm neuerbauten Synagoge
eierlich einge veiht. Anwesend waren der Großherzog, die Groß
)erzogin, der Erbgroßherzog, die Minister und Generäle, sowie
ahlreiche andere Geladene. Der Vorsitzende des Synagogenraths,
Hielefeld, und der Oberrath Willstädser haben den Zähringer
Irden 1. KNlasse erhalten.

Zupferstööͤßern wäre das Unglück nicht vorgekommen. Auch 2 Kinder
on Rammelsbach sind schwer verletzl.

Der Grünstadter Stiadtrath kam dem, „N. W.“
afolge zum Entschluß für den Canton Grünstadf einen Weinmarkt
is Leben zu rufen, damit die Weine des untern Gebirges, die
:ausel⸗, Assel⸗ und Bockenheimer, in der Nähe als ausgezeichnet
etannt, auch in der Fremde den ihnen :gebübrenden Standpunkt
inmal einnehmen.

Braubach, 10. Mai. ‚Es lkommt Wasser!“ „Ein
Bolkenbruch ist gefallen!“ So erltönte gestert gegen 5 Uhr der
hrecklsche Ruf von unserer Marxburg hernieder, nachdem eine
ziunde vorher furchtbarer, doch keineswegs sehr bedeutender Ge⸗
Aitterregen über unsere Stadt und Umgegend dahingezogen war.
kdaum hatten wir diesen furchtbaren Schreckensruf veraommen, so
ah man auch schon eine ungeheure Wassermasse durch den an der
-ztraße nach Dachsenhausen gelegenen Stadttheil dahinbrausen.
Im Nu waren die unteren Stockwerke der tiefer gelegenen Häuser
janz mit Wassec gefüllt und kaum hatten die Bewohner so viel
Zeit, sich in die oberen zu flüchten. Die sich so entwickelnde Ka⸗
astrophe nar so fürchterlich, daß sie diese Feder nicht zu beschrei⸗
jen vermag; nur ein mattes Bild kann sie davon geben. An vielen
däusern entstanden bedeutende Beschädigungen; ganze Wände
vurden eingedrückt, so daß die Gebäude dem Einsturze nahe waren;
'ast sämmtliche Hausthüren wurden aus den Angeln gerissen, die
Jenster eingestoßen, die sämmtlichen Hausgeräthe in den Erdgeschos⸗
en demolirt, ebenso viele Weinfässer in den Kellern ꝛc. Einem
Manne ertranken 4 Stück Ripdvieh. Die Eisenbahnzüge konnten
uiicht mehr passiren, da einer Brüce der Einsturz drohte. Die
Brücken über der Braubach sind größtentheils total ruinirt. Das
Wasser brachte anuch von Auswärts, wahrscheinlich aus der Muhle
zei Dachsenhausen, allerlei Hausgeräthe, auch mehrere Stück todtes
Vieh; man spricht sogar von einigen Kinderleichen. — Der enistan⸗
)ene Schaden ist sehr bedeutend und beläuft sich auf viele Tausende
von Thalern.

Reutlingen, 10. Mai. Ein schreckliches Unglück
hrachte heute Abend nach 4 Uhr den untern Theil der Stadt in
Aufregung. Bei Rothgerher Seb. Bühler sollte ein Weichkasten
ür Häute, ein etwa neun Fuß tiefes viereckiges Loch von etwa
36 Duadratfuß Grundfläche, auf dessen Boden fich etwa 1/
Fuß tief Schlamm angesammelt hatte, geleerl und gereinigt werden.
Als dasselbe bis auf den 12/3 Fuß tiefen Schlamm geleert war,
teg der Sohn, ein junger hoffnungsvoller Mann von 22Jahren,
nuf einer Leiter hinab, um den Schlamm in Kübel zu schöpfen und
ꝛiagem obenstehenden Arbeiter zu reichen. Kaum war er unten, als
er bewußtlos in den Schlamm stürzte. Der Arbeiter stieg die
deiter hinab, um seinen jungen Herrn herauszuziehen stürzte aber
nuch alsdald besinnungslos in den Schlamm. Auf den Hülseruf
eines Knaben, der oben stand, eilten viele Leute herbei, darunter
auch ein Schulamtszögling, der im Hause wohnte. Diefer stieg
alsbald die Leiter hinab, um zu retten; kaum aber hatte er einen
Unglücklichen ergriffen, als er auch besinnangslos in den Schlamm
iiel. Einem Mezger, der nun hinabsteigen wollte, drohte das
zleiche Schicksal, doch wurde derselbe von den ihn haltenden Män⸗
gern heraufgezogen. Nun banden Männer Seile um den Leib und
liegen, gehalten von andern hinab und brachten so nach und nach
die 3 Verunglücdten herauf. Ohre Lebenszeichen lagen alle 8 auf
dem vor dem Hapse befindlichen Lohhaufen. Lebensversuche von
den herbeigeeilten Aerzten ließen nach längerer Thätigkeit bei den
uletzt in die Grube Gestürzten, an, Rettung hoffen, auch der Sohn
ebte noch, der Puls kam in Bewegung. auch das Athmen flellte
ich ein, doch nach einer Stunde war er, ohne zur Besinnung ge⸗
ommen zu sein, eine Leiche. Die 2 andern sind gerettet und
uuper Gefaht.

Man schreibt dem „Pfalz. Kur.“: „Die Spicherer Höhen,
das Ehrenthal, die goldene Bremm und wie sie alle heißen, jene
zurch die Vorposten-Gefechte im Juli, das Treffen am 2. und die
Schlacht am 8. Auaust 1870 so betühmt gewordenen Punkte in

Bermischtes.

F Die „Sp. Zig.“ schreibt aus Speyer, 18. Mai: Wir
jdren von einem neuen Unkernehmen, das für Handel und Ge—
derbe unserer Stadt von großer Bedeutung werden kann. Es
oll nämlich auf der Strecke Speier-Mannheim eine Dampischiff⸗
ahrt für Personen und Güterverkehr ins Leben gerufen werden.
Zu diesem Behufe ist der Ankauf eines Moseidam pfbootes beab⸗
gchtigt. Wie man uns miitheilt, interessire sich für dieses Project
much ein Mannheimer Consortium, und das Unternehmen soll ge⸗—
icherl sein, wenn ein Capital von 10. 000 fl. in tiesiger Stadt
gezeichnet würde.

Die „Pf. P.“ meldet aus dem Glanthal, 12. Mai. Lei⸗
der ist wiedet ein Unglück in den Rammels bacher Stein⸗
zrüchen geschehen. Ein junger Manu, dessen Frau neulich in die
Wochen dam, ist deim Einsetzen des Schusses auf jammerlichste
Beise von den Steinen zerressen worden. Mit Anwendung von
        <pb n="302" />
        der Umgebung der Saardoppelstadt bildeten ehedem für die Herren p Der Untergang des Dampfers „Schiller“ hat leider au
Lohnkutscher wahre Goldquellen und mancher Fremde, der das ine Familie in Triec in tiefe Trauer versetzt. Unter den in
Spicherer Schlachtfeld besuchte, wird dies seufzend besiätigen: die Meere Versunkenen befindet sich nämlich die jüngste Tochler des da—
Fahrpreise waren ganz übermäßig hoch. Seit dem 1. Mai isl hier verstorbenen Bankiers Peter Ludwig Mohr, nebst ihrem
dics cadlich anders geworden. Das nam'ntlich auf Betreiben der Manne, Herrn Zinkeisen aus Milwaukee, und einem Kinde, welche
heiden Bürgermeister von Saarbrücken und St. Johann mit ge nach 25.jähriger Abwesendeit ihre Heimaih, die noch lebende Mut
nanntem Tage ins Leben getretene Droschkeninstitut, dessen Unter er und Geschwister einmal besuchen wollten.
nehmer bequem seine Rechnung fündet, ist die Ursache dieser heil Paris, 12. Ma'. Die Schiffbrüche mehren sich in ent—
samen Realtion. Da die dur haus elezanten Droschlen für ber etzlicher Weise. Am Samstag scheiterte auf einer Sandbank bei
eulend billigeren Pces fahren, so haben sich die Herren Lohn- Brest der Dampfer Cadiz, welcher mit spenischen Weinen von Lissa⸗
kutscher, wenn anders sie nicht contiauirlich mit lerren Wagen feil bon tamm. Von der ganzen Besatzung, welche 20 Mann starft
halten wollten, nolens volens entschtießen müfsen, fortab zu gan; war, wurden nur 4 gerettet. Der Werth des Dampfers und sei—
Zenselben Preisen zu fahren, wie die Droschken. Die bez. öffent ner — 1000 Tonnen Wein — ist auf 8 Mill. veranschlagt. —
lich durch die Zeitungen abgegebene Erklärung der Rosse- und Vorgestern Abend ist die große Kautschukfabrik in Gentilly gänz—
Wagenlenker hat das Publikum nicht wenig gaudirt. „Warun lich abgebraunt. — Nach hierher gelangten Nachrichten hat gesterr
gebls denn nun auf einmal?“ sagen die Leute. in Smyrna ein heftiger Erdstoß stattgefunden.

Pn aen Eeifa b. 7. Biai. ¶Am Tagt nah thre ßdc.
zeit erhängle sich in Kochenheim eine 38)4hrige Frau, während diej Der Forstamsassifent Hh. Kuͤngel in Tirfchenreuth ist zun—
Hochzeitsgaͤste auf einem Sphaziergang waren. Oderförster auf das Redier Dahn I. ernannt worden.

—S—————&amp;&amp;&amp;
Heute deg 16. Mai
Vanille Eis
G. Rĩclcel,

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Die Eroffnung meiner
Bade-Austalt
zeige hiermit ergebenst an

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ich mich im Hotel Laur auf—⸗
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2 5 — — 7 *

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3 33— S3 2537* 535835531283333 —
— — — A 25558785 5 —E — — ———— 582532367 588265
20 323523 —3 3*3. 325 28 32.⸗ * — 2 55 755 7 55 * 2 n
238 33835 — 33 83 2. 3338 5 378
— —8 —“ * 2 5e52— — — 8 87 22 *3 5
533353835335—8337 52 —235 557358333 3385335 53x5

* — 7 F — — — —— 2 — — 8 * *

3 88 —
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2582 383 3238353 338353855 5538 52 8*358535*
— 55358 77 — — A — 838
5— 552237588 z252—45 —26 3633325—583535238752
3 E 2 — —322 30 338 —83 2822

2 32
5 2 2 — ———— 52358357 35 832 53233
23722 3 ** 2—23 —55 —A 2*2 2553 3 —E 2252

350 3 337333333
— —— 2 * — 2c* 75 —2 2 22 — — 2 2585 — 3
7 8 —AA 882 — * * — 2 —222
5*225338* — —— *383 33335

0 2. 4284 — b 4 — — 2 7* 2 33 ag 2 222 32*

52353553.3335—355 35355—533332383 52537333588335
8 22 —— 48 28* 35 —A 2235 — „7* — — —*
333*23333383353 s 338 385

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2287 3373 — — 2223 — 55—2358 —22 —28 V 13
2555562 32553 — 3 .3
25 — 2 — — 2*5 * S * —— u⸗ * 2 **
3233 238338335353 — z5*835 ———263337—
5* 325 — 55 53242 268 2 — 2223
52 338 6358 .J5—3 35535 753 55235
6 —— 23232 2 553 532898 2388 ——
73 G*233 — 322—32 5253 —3—385338 353—5827333 2322
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555 — 3553523 —25 —55535533— 55355852558 2
75 2*33387 s 53585—286 —— ————
2222 3 —A — 222 2* 2 27 8 — —— 2 2

* 2 —— — 22 S ñ2 552 —— —2 — — 7— 2 —2
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522 35 2 ⸗

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9 27 2 868635 2533572 — 3838 —
—F ———— 3 3385233—
*3 — —— 2
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32 — —— * 22322 — — 3 *
—A 3228 J * 2368 * 2232 32 52534525 2
* —— 252 —— F — 2685338 25 2323 5
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—3 35 25 35 18 ⸗2 338388 —** 55838 25 —
* — 271 77 * —*8 2 *
A 585 28 —* ——
2 * — *55 —— * 337358337 138 33323758 E
2 F * 3 55 3 2 *7 2 2 2 8 535
—A—— 327 —s3 333
2 —⸗ —3 s 3 — 2 ** * 58
335355 — ⁊*3 —— 3255337 23323353585 523*
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33333 533 3235 554 8 2285378 3353655337 ——
8* 3 — * 22 35 — 3 22—28 añ̃ * —
** 222 58 2 8* 523 — 32 *8 52535753 23 53
7 *2 52 2 2* * 8358 s6*— 357535— —A
2* 0 8 —J 36 38 5872 2* 2 — 8827 — Q
5553228 — 8 282238 *2 —A 5336 —0* 35383
2. 3 S. 22 — 3 * 522* — — 222 — 83
5355 — 788 387 232 —
28B 8⸗ — 3 — —52* 2.3 23528 . 32* —— * — 753 58535
2 * 8 2B2* —8 —A 88* 8 ——— E 2 — * —— *
25c52 —8 — 32 — — —— — * * — 5 —A — 8
— — 7 * * — o z53 22 2 DK — 28
— 52 .28 *5838683 5* 232285 5535353* A 326 523528
A — 3263* 3838 ————— 533 XX 325835 —35 5523435
25832 * — y 53 8. 8 —8 27 —52 270 * 52 ——— Z
*—23 S 52 2* 2 83333 z35 * 3535 S —
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32336585* 3335353355 5533 558 —* 7788
* — * — — * 533 2 —32 —A— 2
5s * 535 O 8 457333 8 2333353834-3 A
F 28 28 — 33353* 83775 552338323 352332
28 s 3233 4 22 * 82 J * * 25257
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5 —A — 5752 — 5233635357 —— 22 323
55*85238355 325—3578378 223 A — 3 S 5 32 7
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3882. 32. 353 323 22* 33 5323 g
* * 38 232.32 —F
—— * 325 * — 3 a 2.
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* * 8 22 — 2 2.2 53232
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2 3— 5333333 5333 3535
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587 8358375 — 385335
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533 325 * —— 5 33
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* 5* 3 7 8385537
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3233 285* 8*. 55335
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S 523 23 5535377 55523*
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35323337 —55—
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535885 —A— 2238355 133383588
8 — 85 35233 5—385535 S 3 *
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253 522 — 5653435 337835
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38 324388 33*823.7 5358
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* — — 27227 —V— — — 7253 7
23 *22 2— 2. ** * 7*7333 ——
73 235353 35
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5527 331333 3223
23 22 7 38 3 S.· —
2— * —*.53 2 2. 6.
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2727 55* 22588 3. *3823 2333233 * 5*52535
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785853 3 3333373 3533283*8
223 22 — — * 2 358 9— i, —A 27
7333 — 8 23 3 2 — 3 3 53 8
155535833 A 333333 e25* 5232335
—— 2783555325 z2z325388333* 883 5253
—2
2 ,3 5232.5 3——35 383333353583853725
3 3.
2* 2 —* — — —3 — 27 38 * *
—— 83222 * ——— — — — * 2. 5235
3333—3 —3 3 5*33337
33 —33 3333333333383
— 333535553
3 7 A233 * 23 75 3358 258 —232533 *
F — — — 2 2 2. * 85 — 7
535 ã535 533— 26*52 8 535383383
—— 2 2 5222— 38033353285235
* *26 3 xd 2 52 — 25à E283 935348*38 ẽ
2—328 233053335228 288 52233
z433833 253383328338
* 8 — 8 *855 2 „22 322 *
—E S —— 3. 7 7—2835522
3863254 ——
* 3 27— — 23
533353533353 2523 2 38 —E—
h *
3 3 33 283 3 353 —
283. 15385333. 282. ——
22 3 — 5.— 238. 3 * 2 252 33 —A — 43233
m232 5553 55835 255858*

⸗

—

2
⸗⸗

—

5
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2*
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XX

—82
—
        <pb n="305" />
        St. Ingberlker
Ingberker Anzeiger.

der St. Pnaberter Unzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstazs⸗, Donnerstags- und Sonntags-
kummer ericheint wochentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntaq. Adannementspreis vierteljährig 42 Krizt. ode
1Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krazr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.
Dienstag, den 18 M
—A

—MSSJ)x—
I1875

Deutsches Meich.

Berlin. „In Bezug auf das Attentatscomplott, mit dem
ithh die öffentlichen Blätter seit einigen Tagen so viel beschäftigen,
ann die „Schl. Pr.“ aus sicherster Quelle die Mitiheilung machen,
aß dasselbe in Warschau ongesponnen und von der dortigen Poli⸗
ei in dem Augenblick entdckt worden ist, als die beiden Atten⸗
iter, ein gewisser Dunin und ein gewisser Wawczynike,
ich anschidten, zur Ausführung ds von ihnen geplanten
gerbrechens über Bresluu nach Berlin abzureisen. Die
ussische Polizei benachrichtigte sofort den in Warschau stationirten
eutsch n General Consul Freiherrn von Rechenberg und dieser
ele raphirte nicht nur auf der Stelle an das Reichskanzleramt in
zerlin, sondern verfolgte auch in Begleitung eines Consultats⸗
⸗cretärs die beiden vermeintlichen At entäter in demselben Bahn-
uge, mit welchem diese ressten, bis Breslau. Dort wurde vom
freiherrn v. R. zur Beobachtung die polizeiliche Hlfe requirirt,
ind d'es scheinen dieselben wohl gemerlt zu haben, denn sie schlu⸗
jen schon mit einem der nächsten Buhnzüge die Richtung, statt
ach Berlin, nach Krakau ein, obwohl sie bei ihrer Ankunft in
zreslau ein Telegramm vorfanden, welches die Anzeige enthielt,
aß ihnea das versprochene Geld in Berlin ausgezahlt werden.
da der Freiherr v. R. in Breslau erkrankte, so übernahmen die
Beiter verfolgung der Attentäter bis Krakau Breslauer Criminal-
eamte, die dann später durch Berliner Crim'nalbeamte in Krakau
bgelost wurden. Die Verhaftung der vermeintlichen Atlentäter in
Zreslau ist wohl aus dem Grunde unterblieben, weil eßs an Be⸗—
peisen für das von denselben angeblich (eplante Verbrechen sehlte.
Dder eine der Atteniäter ist in Krakau verhaftet worden; die
Nagdeb. Ztg. hört von der Verhaftung zweier Emissaire, vermuth
ich der beiden oben genannten.

F Von mehreren Seiten laufen Berichte ein über die Schäden,
velche das schwere Gewitter am Montag den 10. d. M. berur—
acht hat. In Erfurt schlug der Blitz Mittags in die Kaserne
uf dem Petersberge, betäubte zwei Artilleristen und wödtete einen
Nann. In Naumburg war der wolkenbꝛuchartige Regenguß mit
roßen Schlossen vermischt; an 800 Fensierscheiben wurden allein
nn Gebäude des Apellgerichts eingeschlagen. Die Fluren um Gotha
ind von dem Hagelschauer furchtbar beschädigt; die Züge der
Thüringer Bahn erlitten bedeutende Verspätungen. In Thüringen
ourden alle Bäume entwurzelt, mächtige Felsstücke und Ackerge⸗
äthe fortgerissen. D'e ganze Bergkette zweschen Eckarisberga und
Naumburg wir in einen einzigen wilden Wasserfall verwandelt.
7Der Capitän des unglücklichen „Schiller“, Hr. Thomas,
er, im Gegensatz zu dem ersten Hochbootsmann, welcher sehr kurz
ꝛach dem Aufahren ein Boot flottgemacht und mit demselben troß
)es Anrufeas des Capitäns abgestoßen war. oyne eine Frau oder
dind aufzunehmen, einen über alles Los erhabenen Heroismus an
)en Tag gelegt hat, ist, wie die „Frf. Zig.“ meldet, ein gebore⸗
ier Frankfurter gewesen. Er war erst vor wenigen Wochen bei
einer in Frankfurt wohnenden alten Mutter zum Bejuche einge⸗
roffen, nachdem er die berühmte Schnellfahrt von New-Hork nach
kuropa in 9 Tagen gemacht hatte. Es war feine letzte glückliche
Fahrt. Der Verblichene war ein höchst gebilde er geistreichet Mann,
ein Gentlemann in des Wortes vollster Bedeutung. — Von den
auf dem Schiffe befindlich gewesenen 103 Frauen ist eine einzige
zerettet worden und merkwürdiger Weise befindet sich auch der
Mann derselben unter den wen'gen Ueberlebemden. Von den Kin⸗
dern, deren eine große Zahl sich auf dem Schiffe befand, ist kein
einziges dem Wellengrabe entrongen.

Ein höchst interessanter Erbschaftsprozeß wird jetzt von
iner ziemlich urbemittelten Frau in Arad (Ungarn) gçegen das
englische Aerar angestrengt werden. Es handelt sich um eine Hin⸗
erlassenschaft von nicht weniger als fünfhundertochtzig Millionen
Zulden. Die be reffende Frau sucht nachzuweisen, daß ihr Groß
dater der Bruder des englischen Generals Sombre, auch Ray nond
zenannt (eigentlich hieß er Reinhard und war ein Bayer), gewesen,
der im Jahre 1850 in den ostindischen Kolonien ohne Hinter—
assung direkter Nachkommen gestorben ist. Das vorhandene Baar⸗
»ermögen des Verblichenen wird gegenwärtig von der englischen
Bank als Deposit verwahrt, während die in Ostindien befindlichen
Ziegenschaften von dem Secretair für die Colonien verwaltet wer—
)en. Die bezeichnete Ecbin in spo hat nun einen Pester Advo⸗—
aten mit der Geltendmachung ihrer Ansprüche betraut und der—
elbe begibt sich dieser Tage nach London, um sein Glück und das
einer Klientin zu vecsuchen.

— Der sonderbare Reisende, der Amerikaner, welcher sich ver⸗
flichtet hat, bie Reise um die Welt zu Fuß zu machen, in der
Beise, daß et jden Tag 80 englische Meilen durchwandert, ist
üngst in Liverpool angekommen. Mak Grayson, so heißt der
Mann, ist 28 Jahre alt, 5 Fuß 7 Zoll hoch und wiegt 180
Pfund. Er hat New-York am 8. d. M. verlassen und nuß,
venn er die Wette gewinnen will, auf seinem Ausganzspunkte, der
Tity-Hall jenet Stadt, am 28. Rovembec 1876 wieder eingelroffen
ein. Auf dem Verdeck des Schiffes, mit dem er die Ueberfahrt
nachte, ist er, wie ausgemacht worden, täglich so lange herum⸗
pazirt, bis er 30 englische Meilea gewandert war. Er hat
18,712 englische Meilen zu Land und 12,935 zu Wasser zu
»urchlaufen. Seine Marschroute ist von New-NYork nach Liverpool,
von dort nach Havre über Chester, Sh⸗ffield nach London, von
davre wird er nach Lyon durch Frankreich seine Wanderungen
ortsetzen, dann über Genua, Florenz, Rom und Neapel nach Con⸗
tantinopel sich begeben. Hier wird er über den Bosporus setzen
ind auf dem Landwege Indien zu erreichen fuchen. Von Indien
zus soll er darauf zuerst nach Canton und dann nach Honkong
veiter gehen. In letzterem Hafen wird er sich dann nach den
Philippineninseln einschiffen, sich von dort nach Nenguinea, Austra—
ien, den Sandwichinseln und San Francisco begeben und quf dem

»„VBermischtes.

F Zweibrücken, 15. Mai. Nachträglich sind dem pfäl—
ischen Gewerbemuseumsve ein noch weiter beigetreten: 7 Personen
on Ho nbach, 2 Personen von Knopp und J Verson von St.
ingbert.

Get Das Jahresfest des pfälz. Missionsvereins wird, nachdem
ꝛas Presbyterium von Kaiserslautern die dortige Stiftskirche ver⸗
veigert, am 26. Mai in Homburg gefeiert werden.

FHerr J. G. Büchl in Nürnberg verfertigt einen einfachen,
bber sehr sinnreichen Apparat, welcher den Zweck hat, bei dem
Insiechen, respe Ausschank des Bieres das Entweichen von) Kohlen⸗
äure zu verhindern, also das beste Miltel ist, um das Bier in
krieb zu erhalten, und somit die Anwendung von Spriztzbahnen
ßierspritzen u. s. w. vollkommen überflüssig macht. Der Appa-
at ist von der Commission für Förderung der Industrie und Ge—
nerbe des Industrie- und Kulturvereins gepruft und als „äußerst
ractisch und zweckdienlich“ befunden worden.

f In Lahr Gaden) starb der Rentier Jamm und vermachte
er Stadt sein ganzes Veemögen, das über zwei Millionen Guͤl⸗
»en beträgl. Außerdem bestimmte er seinen großen, prachtvollen
harten mit Schlößchen zu städtischen Aulagen. (einen solchen
batrioten koͤnnten wir in St. Ingbert auh brauchen.)

F Berlin, 11. Mai. Dem hiesigen Kaiser Franz Garde⸗
ʒrenad'er⸗Regiment ist jetzt ein japanesischer Prinz, Odeim des
daisers, Namens Kita Schiwakuva no Mya, zur Dienstleistung
ugeth ilt. Derselbe thut den Dienst bez der 10. Compagnie.
der 19-jährige Prinz, den ein japanesischer Adjutant beg'eilet, be—
indet sich bereits 2Z Jahre in Denischland und hat in dieser Zeit
ei unermüdlichem Eifer es dahin gebracht, ziemlich fertig Deuisch,
inglisch ung Französisch zu sprechen, waäͤhrend er bis dah'n nur
einer Muitersprache mächtig war. Er will das Examen für die
kriegsalademie und sein Adjutant das preußische Offiziersexamen
n kurzer Zeit ablegen. Der Prinz, der in seiner heim'schen
Urmee Majorsrang haf, tragt eine Uniform nach europä schem
dn schwarz mit Goldstickerei und e'n Käppi nach französijchem

uster.
        <pb n="306" />
        — Festlande seinen etwas aasgedehnten Spaziergang be⸗
enden.

7 Ein neuerfundener Apparat von großer Einfachheit droht
dem Verbrauch von Stre'chzündhölzchen erheblichen Abbruch zu
ihun. Derselbe stammt aus Paris, heißt die elektrispe Zunder⸗
schachtel und ill so llein, daß man ihn in einem Cigarrenetui mit
ich führen kann. Beim Oeffnen des Sgächtelchens sieht man einen
Platinadraht querübergespannt, und bei Berührung einer Feder
wird dieser sofort glühend, daß man eine Cigarre daran anzünden
jann Das verborgene Agens, welches die Erhitzung des Drahtes
zervorbringt, ist eine sehr kle'ne elekrische Batterie, die durch das
Zerühren der Feder in Thätigleit gesetzt wird.

Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende
Annonce der Herren Kaufmann und Simon in Hamburg
jesonders aufmerksam. Es handelt sich hier um Orig nal · Looß
u einer sa reichlich mit Haupt-Gewinnen ausgestotteten Verloosung
zaß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung
oraussetzen läßt. Dieses Unternehmen verdient das volle Ver⸗
rauen, in dem die besten Staatsgarantien geboten sind.
Für die Redaltion verantwortlich F. XR. Deme.

Holzversteigerung
aus Staatswaldungen des Reviers
St. Jugbert.

Am Samstag den 22. Mai 1875,
Bormittags 10 Uhr zu St. Ingbert.
Schläge: Waldborn, Pracht, Boller—
herg, Steindrisch, Rheinfels und Zuf.⸗

Ergebnisse.

81 eichen Stänme.

240 buchen

12 hainbuchen, 10 ahorn, 6
hirken u. 12 aspen Stämme.
kiefern Sparren.
Stempelstangen.
eichen, 27 buchen, 17 ahorn
ind Z fichten Wagnerstangen.

25 üchten Baumpfähle.

1850 buchen Bohnenstangen:

OÑ
448 Stere buchen, 44 eichen, 9
birken, 1 ahorn, 5 kiefern
und 33 weiches Scheitholz.

10 Stere buchen Klotzholz.

7108, „ Stangen⸗, Gip⸗
fel- und Astprügel.

122 Stere eichen, birken, kiefern

und weiche Prügel.

3587 Stere buchen und 40 sonstige
Krappen.

975 Buchen Reiserwellen.

Kgl. Jorstamt Zweibrücsten.
Hanscouverts
mit Firma bedruckt, werden angefertigt
nn der Druckerei d. Bl.
Ein anstandiger Knabe dann unter gůn⸗
digen Bedingungen bei m'rin die Lehre treten.
Nicolaus Woll., Tüncher.

—
Die Eröffnung meiner
Bade- Austalt
zeige hiermit ergebenfst ar
J. Grewenig.
Weschaftsberlegun⸗
eschaͤftsverlegung.
Einem geehrten hi⸗sigen und auswärtige—
Zublikum zur Rachricht, daß ich meint
Wirthschaft und Bäckerei in das früher
sotar Hoen'sche Haus derlegt und unterm
deutigen eröffnet habe. Für gute Speisen
ind vorzügliches Lagerbier ist bestens ge—
orgt, und lade ich nieine Freunde und
hönner zu recht fleißigem Besuche höfl. ein
Der Eingang pon der Meß ist durch der
dinter dem Hause liegenden Garten.
St. Ingbert, im Mai 1875.
PA——ν Veανν—
ee empfiehlt sich einem ver
ehrten Publikum in Aufertigung vor
allen Manieren von
Leder-Walkung,
———
Rohrstühlen.
Ludwig Rinugle-
Meinen geehrten Kunden
zur Nachricht, daß von hente
Dienstag bis Freitag ich mich
im Hotel Laur aufhalten
werde.

Gebr. Grumbach.
Neue Agenturen
verden für oin überall ganghares resper
ables Geschäft gesucht. Dasselbe be
larf keiner hesonderen kautmünnische
Cenntnisse, ist auch als Nebengescha
eieht zu führen und wirft selir gut
Provision ab. Offerten sind in de
xpedition d. Bl. untor den Buchstabe

ru. M, schleunigst abzugeben.
J ———
Kuiserglocken ⸗Walzer
fur Clavier comnonirt
von
Hermann Neoke.
OP. IT.æ. AuM. R. L. 30

Man biete dem Glücke die Hand!
375. O00 Roiĩchs-EAI
odoer 8760 Gulden
Hauptgewinn im gunstigsten Falle bietet die allerneueste große Geld⸗Verloosung, welche von
der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Die vortheilhafte Einrichtung des neuen Planes ist derart, daß im Laufe von wenigen
Monaten durch 7 Verloofungen ASOO Gewinne zur ficheren Entscheidung kommen, darunter
zefinden sich Haupttreffer von eventuell R.⸗M. 875.000 oder I. 218,700 S. W., speciell
aber
1 Gewinn M. 250,000, 8 Gewinue M. 15,000,
Gewinn M. 125.000, 3 Fewinne M. 12,000,
BSewinn M. 80,600, 12 Gewinne M. 10,000,
Bewinn M. 60.,000, 34 Gewinre M. 6000,
Bewinn M. 50.000. 40 Gewinne M. 4000,
Gewinn M. 40,000, 203 Gewinne M. 2400,
Gewim M. 36,000, 112 Gewinne M. 1200,

3 Gewinne M. 30.,000. 512 Gewinre M. 600,

lEewinn M. 24,000,. 507 Gew'nne M. 300,

2 Gewinne M. 20,000, 19300 Gewinre M. 131.

Gewinn M. 18.000, etc. ete.

Die Gewinnzichungen sind plaamäßig amtlich feftgestellt. Zur nächsten ersten Gewinn-
ziehung dieser großen vom Staate garantirten Geldverloosung lostet

ganzes Originolloos uur Mark 6 oder sl. 312,
halbes v u u 3 u ⸗ —
viertel F Liæ,„SBZS Ir.

Alle Aufträge werden sofort gegen Einsendung, Posteinza hlung ober Nachnahme des Be—
rages mit der größten Sorgfalt ausgeführt und erhält Jedermann von uns die mit dem
faatswappen versehenen Originalloose selbst in Händen.

Den Bestellungen werden die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt und nach
jeder Ziehung senden wir unferen Interessenten unaufhefordert amiliche Listen.

Die Auszahlung der Gewinne erfolgi stets prompt unter Staatsgarantie und kann durch
ireckte Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten duxch unsere Verbindungen an allen
zrößeren Plützen Deutschland's veranlaßt werden.

Unsere Collecie war siets vom Glücke begünftigt und hatte sich dieselbe unter vielen ande-
ren bedeulenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffer zu erfreuen, die den betreffenden
Interessenten direct ausbezahlt wurden.

Voraussfichtlich kann vei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten Unternehmen
uberall auf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechne werden, und bitten wir
daher, um alle Aufträge ausfuhren zu koönnen, uns die Bestellungen baldigst und jedenfalls vor
dem 3BI. P⸗r ĩ — — zukommen zu lassen.

— ——— 1 —X
—In Simon,
Bank- und Wechselgeschäft in Hamburg.
Eins und Verkauf aller Arten Staatsobligationen, Sisenbahn ˖ Actien und Anlehensloose.

Der prachtvolle Titel zeigt eine
cũnstlérisch achöne Abbildung der
neuen Laiserglocke.

Die Composition selbst ist eéine
der dankbaraten des a11ge n—n
beliebfem Tanz-Compomi—
stem.

Gegen FEinsendung von MNarken
versende franco.

Verlag von Pet. Jos. Touger
in UVölmn a. R.

—— S—
PRedaktion, Druck und Verlag von *8.

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St. Ingbert.
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555558 58 8 —5263885 33368557 37 523 5555 538
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* * 8 2. — 225835 2— 8* 53257 —R —
5—2335—3833—33 — 3—33536
— 537* 5 6 — — — 2 8*
D * 7 *
3— 33 33—2 3
3333333 33333453
—— 2. 33 * v—2 — 2 — 2.— — *3
5333 22 28 —A ⁊ —33 ——— — — 8 2
— —— 2*z88
— 2 * 2 * *
332133.* — 325335 383 552.
33833 —A—
5387553* S2 8* 322628 ————— * ——
— 383 3 3 83s33 3*22 555
ẽ — 8 5383. *
2 55—3 .53 — 23553.37* 285353 s5s 3385
* 3 22 DA23234 558 7 * * — 7 224
38* 2 2* 5 — — 8722 8 3 * 2
23588 5 2 52255— 58 5 7 2.2 5 *28
—— — 2 3 7 2
. 3 —3353 1583 8,525 782
332 — 7 53 23322 2. 3 23 5*23 32
4833835 3388——353435
* 8323 53353 338 33233* 2325 T7 5575*
25 533 25. *5—753 —2— * 25
8 * 6G * ã 8 — — 222
—22 3— 8552355 553,3 *7* —
23533353383 33823 vs
—* 2* 5z2 2 0 2* 4
—223—2—20— —* 23 2.5 22,322 82
s32333—22 5555.3 3 3 38345* —F
22 — — 3333553 35

3 —
        <pb n="309" />
        St. Ingberker Anzei
St. Ingberker Anzeiger.

der St. sJ —X bereter Anzteiger (und das mit dem Dauviblatte verbundene Unaterdaltunasblatt, mit der Dienstazs⸗, Dounerstags⸗ and Sonntags
Ammer erlcheint wöchentli d piermal: Dinstag, Donnerstag, Sumstaa und Sonntags. Adonnementspreis vierteliährig 42 Ktrit. obe
1 Mark 20 R.pPfi. Anzeigen merden mrit 4 Krir. die dreiĩp altige Zeile Glattssdeirt oder deren Kaum berechnet.
Donne rstag, den 20 Mai

78

gZ8

Deutsches Reich.

München, 17. Mai. In Bezug auf das vielbesprochene
Blaumontagmachen? hat der oberste Gerichtshof heute ein höchsi
hges Uriheil gefällt. Das k. Bezirlsgericht Traunstein haite
zrei Handweilsgesellen, welche wegen Blaumontagmachens von
hrem Meister angeklagt wo den waren. freigesprochen unter der
Notivirung, daß die Reichsgewerbe rdnung den Contract lediglich
ron cibilrechtliher Seite berrachtend, Strafbestimmungen für den
Fontractbruch nicht lenre, und daß de einschägigen Bestimmungen
A Landeszesetze nicht in Anwendung zu kommen haben, weil
ne diesen vorgehen. Der oberste Ger'chtshof hat dlese Auffas⸗
sng als irrig erklärt und die Sache zu abermaliger Verhandlung
m kinen anderen Senat desselben Gecichts verwiesen. In den
Fatsch · dungsgründen herßzt es es: Der Contractbruch der Hand
vertsgesellen und der eigenmächtige Arbeitsaustritt derselben wurde
hon in den ältesten Zeiten in deutschen Reiche und insbesonb.re
Bayern nicht blos als eine civiltechtliche Differenz zwischen
urbeitgebern und Arbe' tnehmern behandelt, sondern mit öffentlicher
Sirafe telegt. Dabei wurde namentlich das sogenannte
zlaumontagwachen ein unter dem elten Zunflwesen und den Ge—
ellenverbrüderungen entstandener, bis in de Gezenwart uoh nicht
msgerotteter Handwerksmißbrauch überall einer strengen, öffentlichen
Ahndung unterwerfen. Aus der Belegung des ungeiech fertig'en
Arbeitsbruches, des häuslichen Ungehorsams und des Blaums«
jag »achens mit öffentlichen Strafen gehyt zweifellos hervor, daß in
Bahern diese Diensipflichtverletzung als eine Gefährdung des öffent⸗
sichen Interesses angesehen wurde.“ Wenn durch die megatto
Wirlung der Reichsgewerb-Ordnung auch die auf den Contractt
yruch bezüglichen Bestimmungen des baher. P.⸗St.“G.⸗“B. vom
Jahie 1871 in Art. 155 Absatz a und den folgenden, welche
——
o ist dies keineswegs mit Absatz des Art. 155 der Fall, wenn
handwerksgesellen, Gewerbsgetilsen, Lehrlinge und Fabritarbeiter
mit Strafe bedroht stud, welche den sogenanaten Blaumontag feiern.
Allerdinzs schließt das Blaumontagmachen auch einen At beitzbruch
in sich; aber nichht diese Sei:e sah sich die bayer. Gesetzgebung zu
hestraken veranlaßt, sondern die in dem Blaumontagmachen liegende
Gefährdung der öffentlichen und den nachtheiligen moralischen Ein⸗
fluß auf die sociole Ordnung. Diese spez fische Seite wurde in
der norddertschen Gewerbeordnung nicht in Betracht gezogen. Es
tiegt hier ein Reat vor, welches von Amtswegen und nicht auj
Amrag zu verfolgen ist.

Münsch'en, 17. Mai. Der dentsche Botschafter in Par's
Fürst v. Hodenlohe ist heute von hier auf seigen Posten zurück
Jelehrt. Seine Familie begab sich, engezen den früher getroffe
nen Bestimmungen, nach Aussee in Steiermark.

Berlin, 15. Mai. Der „Post“ zufolge ist der Termin
zut zwei nstanzlichen Verhandlung gegen den Grafen Arnim auf
den 15. Juli festgesetzt.

Berlhin . 15.5 Mai. Die „Norddeutsche Allgemeine Zei—
ung“ hebt abermals hervor, daß das Envernehmen zw'schen
Deutschlard und Frankreich niemals besser gewesen sei, als gerade
n den letztverflossenen Wochen, und erinnert außerdem an den
Urtilel der Reichüverfassung, in welchem es heißt: Zur Erklärung
nes Krieges Namens des Riiches ist die Zustimmung des Bun—
desrathe? erforderlich, außer wenn ein Angriff auf das Bundesge⸗
vbiet erfelgt.

Berdlin, 17. Mai. Der Kaiser wird noch den 7. Jun

ns den Todcsiag seines Vaters hier zubringen und dann nach
ẽms gehen.
Berlin, 17. Mai. In der Siadt sind, wie der „Koͤln.
ztg.“ geschrieben wird, einmal wieder Gerüchte über Rücktritts⸗
bsichten des Reichskanzlers verbreitet. Dieselben sind ganz unbe—
gründel, und es ist nur zu hoffen, daß wir mit unnsthigen Kiifis-
betrachtungen verschont bleiben.

Baden-Paden, 16. Mai. Die Kaiserin Augusta ist ge—
dern Abend. hon Schwebinden kummend. h'er e'nagetroffen-

Fulda, 15. Mai. Man versichert, daß der preußische Cpis⸗
copat in seiner jüngsten Gesammteingabe seine Haltung gegenüber
dem Unfehlbarkeitsdozma eingehend zu rechtfertigen suche.

Straßburg, 16. Mai Der seitherige Gouverneur von
Straßburg, General der Cavallerie v. Hartmann, ist durch aller⸗
söchste Cibinetsordre pom 12. d. M. in Genehmigung seines Ab—
ch eyscesuches mit Pension zur Disposition gestellt und ihm gleich—
eitig der königl. Kronenorden 1. Classe am Emaillebande des
sothen Adler-Ordens verliesen worden. Der General hat sich
nach Freiburg in Baden zurückgezogen.

Frankreich

Paris, 17. Mai. Es bestätigt sich, daß Prinz Repoleon
ein Manifest erlassen wird, in welchen er sih gesen die Doktrin
bon der Berufung an's Volk und gezgen jedes Versuch zur Wie—
derherstellung des Kaiserreichs aussprechen und sich offen zur Repu—
blik bekennea will. (7)

Aus offizieller spanischer Quelle verlautet, daß der päpstliche
Nuntius in Madrid mit großem Ungestün de Wiederherstellung
der religiöbsen Einheit in Spanien verlange, die spanishhe Regie—
rung jedoch fest ents lossen sei, die Freiheit det Glaube ibekenntnisse
azufrecht zu erhalten.

Desterreich.

Wien, 16. Mai. Bezüglich der in Berlin zwischen dem
deutschen und russischen Reichskanzler gepflogenen Verhaudlungen
st das diesseitige Cabinet vollständig auj dem Laufenden erhtalten
worden. (Beweis genug, daß Oesterreich mit Deutschland und
Rußlaud Hand in Hand gehen will). Wenn dagegen übereifrige
Stimmen von eingehenden Instrukt onen an den zu jenen Verhand—
lungen zugezogenen österreichischen Botschafter sprechen, so wird
einfach zu demerken sein, daß der Botschafter an den Verhand—
lungen nicht Theil genommen hat, daß also auch keire Veran—
lassung geboten war, ihn dafür mit besonderen Insteuctionen aus—
zurüsten.
Bermischtes.

7 Vorgestern (18. Mai) feierte Herr Honorar-NRath F'tting
am Appellatiouszerichte in Zweibrücken und desser Ehegattin
Antoinette Bernhardine Louise Julie Fitting, geb. Petri, ihre
goldene Hochzeit. Beide Jubilare erfreuen sich trotz ihres
sohen Alters einer guten Gesundheit.

Am letzten Mitwoch entlud sich über die Feldmark von
Speier e'n wolkenbruchartiges Gewitter wit zehn Minuten an⸗
»auerndem Hagel in der Größe von Vogeleiern, nachdem Abends
»orher ein siarker Gewitterregen vorausgegangen war. Der in
Blüthe stehende Roggen hat dadurch Schaden gelitter, Kirschen
und Aprikosen wurden vom Hagel abgeschlagen und der junge
Taback und andere Pflanzen sind iehr oder minder geschädigt.

— Die „Pf. Ztg.“ meldet aus Germersheim, 16. Mai.
Vorgestern wurde Garnisons-Verwaltungs-Director Pauli hier
verhaftet. Man bringt diesen Vorfall mit einer ähnlichen Ver⸗
jaftung in Würzburg in Zusammenhang. Die Arrestation erfolgte
zurch die Civilbehörde, da der betreffende Hert zu den „Cibilbe⸗
amten der Militärverwaltung“ gehört.

Aus Bssrrstadt werd dem „Nordpf. W.“ gemieldet:
Unter den Passagieren des gestrandeten Dampfers „Schiller“ war
auch Hecr Rentner Nathan Beder, gedürtig von hier, mit Frau,
und es steht wohl außer Zweifel, daß auch diese Fam lie ein
Dpfer der Wellen geworden ist. Nach den letzten Mittheilungen
ist die Leiche der Frau Becker aufgefunden worden. Herr Becker
hat hier noch einen Bruder und eine Tanke, für welche Beide
er immer reichlich forgte.

Muünchen, 14. Mai. Aus dem Fond? für Pflege und
Förderung der Kunst hat S. M. der König auch einen Zuschuß
on 6000 fl. für das Unions-Denkmal in der Stiftskirche zu
ZaiserSlautern bewilligt. (Nachdem bereits der Protestanten verein
einen Zuschuß geleistet, hatte die Kollette im Ganzen nur 13,773
A. ettragen: erforderlich aber sind mindestens 17.000 il. Di—
        <pb n="310" />
        aöthige Summe ist also durch den vom König bewilligken Bei⸗
rag jetzt vollständig gedeckt.)

'München, 14. Mai. Das Staatsministerum des
Innern für Kirchen und Schulangelegenheiten hat im Einverftänd⸗
nisse mit dem Finanzministerium die Kreisregierungen dahin er⸗
mächtigt, daß auch den Schullehrern gleich dem nicht pragmatischen
Forfipersonale, Forsigehilfen, Waldaufsehern ꝛc. ihre Bezüge prä⸗
siumerando ausbezahlt werden dürfen. — Die schriftliche dies—
ährige Absosutorialpeüfung der Bewerbschulen wird am 16., 19.
und 20. Juliel. Is. abgehalten.

Müüchen, 14. Vai. S. M. der König hat den wegen
des im November v. Is. an den Kämmerer'schen Eheleuten be⸗
zangenen Doppelmords zum Tode veru.rtheillen Thomas Aumer
bon München zu lebenslänglicher Zuchthauestrafe begnadigt.

4uUnsere Münchener Correspondenz, so schreibt die „Pfälz.
Post“, berichtet uns Folgendes aus der Pfalz: Wiederholt tom ⸗
men Klagen, daß der Wilddiebstahl von hier aus im Großherzog⸗
hum Baden durch willige Abnahme des gediebten Wildes förm⸗
äch unterstützt werde und sogar von einer Seite, wo man es am
wenigsten eiwarten sollte. So wurde jüngst aus Hagenbach von
er Frau eines berüchtigten Wilde ers ein, von ihrem Manne ver⸗
muthlich in der dortigen Gemeindewaldung geschossener oder ge⸗
jangener Rehbock zu einem g'oßherzoglicheu Hoflief ranten nach
Mühlburg gebracht. Ein Gensd'arm, welcher hievon Wind be—
sommen hatie, eilie der Frau nach und es gelang ihm in Mühl⸗
burg und Carlsruhe unter Zuziehung eines dortigen Gensd'armen
onsiatiren zu lassen, daß der 30 Pfund weezende Rebbock von dem
dofWildpretlieferanten um 14 fl. gekauft und an die großh. Hof⸗
üche nach Carlsruhe abgeliesert wärde. Bei der Rücklehr die

ayerischen Gensd'armen gelang es diesem bei dem Hagerdasa,
Wildd' ebe die von der Frau versteckten 14 fl. zu finden und
Zeschlag zu nehmen. Der erwähnte Hoflieferant kaufte am h
ichen Tage auh eine aus Württemberg stammerde Dammgzaig
ieferte sie ebenfalls zur großh. Hoflüche!

F In Berlin starb kürzlich eine Arbeitersfrau dadu
in Vergiftung, daß ihr bei einem Kaufmann statt Bitiersalz ah,
alz verabreicht worden war und sie letzteres genommen hatte.

— Ein Frachtgut, wie es wohl selten vorkommt, passie q
Mittwoch Abends Rendburg. Es waren vier lebende Pfeh
Pony's) ,jedes einzeln in eine mit Luftloch bersehene Kiste verpat
ie nuach Kopenhagen als Eilgut — sie wogen zusammen 7
Pfund — spedirt werden sollten. Ein Aufseher für das Fracht,
efand sich auch auch im Zuge.

fPariser Zeitungen erzählen, im Jardin de Plan
J be man eine große Ratte zu einer Riesenschlange in den Ni
deworfen, damit sie der letzteren zum Futtter diene; zur gröoße
herwunderung der Wäster jedoch sei die Ratte sofort der, Bou
die Kehle gesprangen und habe so kräftig zugebissen, daß, eheu⸗
ore sonderbaren Kämpfer noch trennen konnte, die Schlange
endete.
Hnenstes-zNachriquéen.

Durch Allerhöchstes Tekret voin 14. d. M. wurde der Lan—
erichtsschreiber Feiedrich Butenschön in Waldmotzte, seinem 9
uchen entsprechend, wegen Fumctionsunfähigkeit oom 1. Juni l
in in Ruhestand verjetzt.
Für die Redallion verantwortlich F. X. Deme ßz.

—
— — — — — —— e — — — —
Männerquartettin Blieskastel.
Sonntag den 20. Mai 1875:
Eoneerce,
anler geiettizen Mitwirlung mehrerer quswärtigen Musilfreunde, im nere
von Karl König.
fange 71hr

Fũĩdelia.
Sonntag den 23. Mai, Abends 8
Ball,4
m Saale dis Herrn G. Jung, wozu
Mitglieder und Eingeladenen zu recht z
eicher Betheiligung höfl. ersucht werden
Der Musschuß

Gartensaal

Kaiserglocken -Walzer
fuür OCluvier comnponirt
von
Hermann Necke.
ODPp. IT. æ. A uMI. REI. L. 2

nerkanndt
st die Thatsache, daz bestündig große Sum nen durch Betheiligung an soliden Ver⸗
loosungen gewonnen werden. Derattige Unternehmungen, welche Jedermann Ge⸗
legenheit b'eten, mit unerheblicher Ausgabe die Vermehrung der Capitalien zu er—
moͤglichen, verdienen daher die volle Beachtung aller Derjenigen, die geneigt sind,
auf solide und Erfolz versprechende Weise dem Glücke die Hand zu bieten.

Durch ihr⸗ vortheildaste Einrichtung ganz besonders zu einem soliden Glücks⸗
versuche geeignet ist die staatlich genehmigte und garan irte große Geldverloosang.

2 2 3 17 — 2
375.000 Reichs⸗Mark oder 218,750 Silbergulden
ꝛventesll als Hauptgewinn, sp ciell aber Gewinne von M. 250 000- 125,000 —
30, 000 - 60, 000 - 50, 000 - 40, 000 -- 36,000 - 3 a 30,000 - 24, 000 - 2 a
20.000 — 18000 - 8 a 15, 000 -9 4 12,0 0- 12 2 10000 - 34 a 6000
C3 4800 - 40 4 4000 -3 4 3600 - 203 a 2400 - 5 a 1800 — 1500
— 112 a 1200 u. s. w. bietet obige Verloosung in ihrer Cesammtheit und kann
die Betheiligung um so mehr empfohlen werden, els weit über die Hälfte der
doose im Laufe der Ziehungen mit Gewinn gejzozen werden müssen.

Die Ziechungs-Termine dieser großen Geldvetloosung sind amtlichfe gestellt und
aus dim Stiginal-Pian, den wir jedem Theilnebmer gratis uberfenden, zu ersehen.
rn uenen IG. und 17. Juni d. J ian
findenden 1. Ziehung kosten:

Ganze Or ginal-Loose fl. 3. 30 Xtx. — M 6.

Calbe „1. 45 3.

Viertel F — 531.50
wobei wir ausdrücklich bemerlen, daß von uns nur die wirklichen mit dem amtlichen
Wappen versehenen Loose versandt werden.

Das unterzeichnete Hardlungshaus, durch dessen Vermitilung belanntlich schon
hedeutende Gewinne in Süddeutschland ausbezahlt wurden, wird ceneiate Auftrage
zegen Einsendung, Posteinzahlung oder Nachnahme des Betrages sofort ausfüh—
ren, ebenso amtliche Ziehungstisten den Leos-Inhabern prompt übermitteln. Wir
versenden die Gewinne nach jedem Orte od.r fönnen soiche arf Wunsch der Theil⸗
nehmer durch unsere Verbindungen in allen Städ!en Deutschlands auszahlen lassen;
man genießt somit durch den dircten Bezug alle Vortheile.

Da die Zehung in aller Kürze begiont u d die noch vorräthigen Loose bei
den massenhaft eingehenden Aufträgen rasch verzriffen sein dürften, so belebe man
sich baldigst und dincct zu wenden an

Bottenwieser K Cop.
Manfk- und Mesbvseldeschäft in Humbarg.

Der prachtvolle Titel zeigt em
cũnstleriseh schone Abbildung der
neuen Kaiserglocke.

Die Composition selbst ist ein
dor dankbarsten des aIge —,n
beiebtenm Taue-Com pons—
stenn.

Gegen Finsendung von Marxk-
versende franco.

Verlag von Pet. Jos. Tonge-
in Cöln a. R.
Gute Eßkartoffe
Gustav 35

hat zu verkaufen
Ein anstäudiger Knabe dann unter
stigen Bedingungen bei mirin die Lehrette
Nieolous RBdull. Tüuß
Frucht-, Brod-, Fleisch-Preise der
Zweibrücken vom 20. Mai. Weizen
25 fkr. Korn 4 fl. 54 kr. 9
Zreihige — fl. —kr. Gerste Areihige —
— tr., Spelz 3 fl 50 kr. Haft:
50 kr. Kartoffin — fl. 42 ir. Heu
54 tr. Stroh 2 fl. — tr. per Zen—
Weißbrod 2 Ko. 18 kr. Korndbrod
sello. 23 tr. ditto 2 Kilo. 16 kr.
8 tr. Bemischtbrod 3 Kilo. 32 kr. 10
Weck 110 Gramm 2 kr. Spelzkern
— tr. Dinkel — fl. — tr. Misch
— fll. — tr. Rindfl. 1. Qual. 18*
Qual. 16 kr. Kalbfl. 16 kr. Hammels
ir. Schweinefl. 18 kr. Butter 38 kr
Pfund.

Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Demen in-St. Ingbert.
        <pb n="311" />
        —2

2— 22 52522

—25— 5255233 22

— 32 — A — 22

2 53 — — —2 28 9

25 528 8 Sz x 28 —223 3

7— 227 2 — 772 Z 2 55 22

—3332* 338 7 z633288 3* 27
— —A —A — 724 — 2 28 3 — 242

5522 — 53525 3*8* —— —— 3 2 5572 s*2 7

233 8 5 5352*— 3 532 52 * 5 3 222 —5235228
* — — —8 zS5 53 — 8* 3255 0 522—
— 778— — — * 5 532 *35 383 —*
3 3 3—3235 5 2238285 53 33 3253 328 355533523

— 5 — 2 * 35 S z2 5 5 59
25 3 2 533 53* 5 —— — 383833587
— — 258 78— —— —
2555 A 5 — ———— 15 23 2555 —A 4
S223 28 —3— — * 222155 .58 22 — 3238 38*

—— 33335 * —23. 5 533 —888 m28 5 5227 25*8.
262 æ 533323335 7 —32235 —A 3538 8 — — 212
282* —— 522 5 222 8 2 233 — — 8*
583* 8 5*2* 2238 —8 — —8 552* 32* 272 81835 E 58*
5 334885 5S 2 —A — — — 522 23532 —8688 5327752
833353237 33368 813225* 27 3 —28.5 —— 8 5 3335337
5235337 85238 253 23 —— 255* — — 2 —A—
3285333 33553322 —5265637 325 5355358 —52325 873683735
2* 33;5 3323*6 * A 225 —53—5585 2235 3z223

58 2323—256 52 553357 * 22553353587 8 2332*2532 ã
53235 — 235 3283 23
8325333 227* 3535772335 5532533 3588 —267 —8 52 5
— 3 333324—3 c 22 8 552 5225358* 2 2*728 *58
— 3 2352 35. s23325 25* 223 3238 — 2 — 32328358 —27
523238 s —*85 53532 3555553 33833 5 33833
—8 533 6 2335553388 ? —*8 — 22 — 22 5 — 9 23
535*825737 * 3555—3388 — — 3568 — 573 3138
826 3557338 338 — — 8583558 —A —828

Z2382 32 22 * — 358 — —8 —2 — 255 8 *
— 02 82 — 25 I 2 — 23 33288357 2 53233 3*

12124 — 1— 3* 535582 35
——— — 5 532 35 —V 33357328*
5232 2 222 — — —X * S225 5532 2 3 2
5525335352532 28 — E ⸗ 5 22 * 5256—5 ———
83 —— 2* 2223238 —2 558 — — 22 2532 5 5*
Z23 — 53355323328335328 — 3225688 — 2563
553623*8* 7 —A * 2335—55 23 2
—52 52 5 232 255323 8 223 *8* z27858 2* — — *
338 57 3352—25338 * z55s823

2 21 3 *2 ⸗ C * *

531* —A —— * 2237 3.233* 7 z23855s3535885
58 A 52 238 S 1552 *25 —XX .. 232 55353222 27
53233* —533233.833 8583
2 — 2 25 28 c2 * — — —22327 ——258 — v7
273538 23557* ——— s 322 s3,2333
25 7 s22353535 — — 5* — 332 523335323373 253*8 ac

— 57235528* 23257 32333338 —

— 5333855 3 37375 5382386 22 5325 3535323353 53
3 2 . 8— 2 325 29 * 2 * 8 *5 82 —2 2
2 5203 2 23535333333 —22 — 235 — F 22 —23333

2838 5338 3333323357 288 23. 3332335* 2335355 57
— α 2 23 — —2

1331323 3555527 332 33343338 5

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        Slt. Ingberler Acnzeiger.

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der St. PJnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags
ummer erscheint wochentlih viermal: Dinustag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Adonnementsapreis vierteliährig 42 Krzrt. oderx
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
—
ESamstag. den 22. Mai

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1875

Deutsches Reich.

Mänchen, 19. Mai. In uiseren Geschiftskreisen wird
ersichert, daß die Staatsregierung in nächster Zit zu Eisenbahn—
nuten eine 400 Anleche big zum Betrage von 30 Millionen
Nark enittiren werde.

Mäünchen, 20. Vdni. Nach einer hier einzgetroffenen Meldung
die Köngin-Wittwe Amal'e von Griechenland heute Mittag in
Jamberg gestorben. (Königin Amsilie, eine Tochter des 4 Großher⸗
3 August und Halbschwester des gegenwärtig reg' erenden Großher⸗
ojs Peter von Oldendurg, war geboren an 21. Dec. 1818 und ver-
rahlte sch mit dem am 26. Juli 1867 verslocbe ien König Otlto von
griechenland am 22. Nov. 1836.

Berlin, 18. Mi. Si herem Vernehmen zufolge hat Fürst
gismarck vor wenigen Wochen an die deutschea Vertreter im Aus—
and betreffs vertraulicher Mittheilung an die auswärtigen Regie
ungen ein Rundschreiben gerichtet, wetche das französische Cadres
esetz einer eingehenden Kritik unterzieht, und dasselbe als eine
rnsse Befährdung des europäischen Friedens bezeichnet. (A. Z.)

Berlhiu, 18. Mai. Ein nochmaliger Besuch des Kaisers
on Rufßland Seitens Ka'sers Wilhelm steht dem Vernehmen nach
fester Aussicht. In Ingenheim wird dant auh der Herzoz
ud die Herzogin von Edinzbucg mit ihrem Sohne erwartet und
soll dort auch der ernssische Botschefter in London, Graf Schu—
alow, eintreffen. Das Hexzogspaar geht dann zu einen kurzen
zesuch an den coburger Hof und später nach Livadia. — Der
koͤnig von Sachsen trifft heute Abend um 93 Uhr hier ein.
Rorgen Mittag findet zu Ehren desselben im königlichen Palais
in größeres Diner Statt. Cültus-Minister Dr. Fall ist nach
yreifswald, der französische Bolschafter am hiesigen Hofe, Vicomte
)e Gontaut-Biron, auf einige Tage nach Süddeuntschland, der
hotschaftsrath bei der kaiserlicherussischen Botschaft, Staatsrath v.
—X
er General-Feldmarschall v. Moltke, Cyef des Generalstabes der
srmee, für d'e Sommermonate mit Urlaub zunächst nach seiner
lesitzung Kreifau gereist. — Die „Post' meldet berichtigend, die
weitinstanzliche Verhandlung des Arnim'schen Proz sses finde am
5. Juni, nicht am 15. Juli, Statt.

Berlin, 18. Mai. Umn 23. d. M. beginnt in Gotha ein
lgemeiner Socialistencongreß, welcher einige Aufmerksamkeit auch
ußerhalb jener Kreise aus dem Grunde verdient, weil der Zweck
ieser Versammlung nichts Geringeres ist als die Vereinigung der
eiden socialdemokratischen Richtungen, der Lassalleaner und der
Arbeiterpartei“ (Eisenacher), die Gründung einer geschlossenenen
inheitlichen deutschen Socialdemokratenpariei. Füe die neue Ver—⸗
migung soll ein Programm, und ein Organisationsplan aufgestellt,
der die Parteipresse und die Agitation Anordnungen getroffen,
e Wahl der „Parteibebörden“ und des Vororts vollzogen werden.
Es gilt,“ wie der betreffende Aufruf sagt, „ein Werk zu schaffen,
n dem die Verfolgunzswuth der Gegner der Arbeitssache zerschel⸗
en muß und auf dessen fester Grundlage eine Partei sich mächtig
end siegesfreudig entfallen kann.“ Es liegt auf der Hand, daß
ne Verschnelzung der beiden großen Fractionen geeignet wäre,
it Macht der Partei wesentlich zu verstärken, und wir zweifeln
uch nicht daran, daß eine formelle Vere'nigung in der Thatnicht
czielt wird. Ob eine vollständige, aufrichtige und dauernde Ver—
drnelzung aus dem Gothaer Congreß hecvorgeht, das wird die
olge lehren. Nicht als ob wir die principielen Unterschiede
er beiden Richtungen für sehr beträchtlich hielten, diese Grund—
te sind ja so dehnbar, vieldeutig und unklar, so arm an Posi-
pem, so lediglich auf die Negalion gerichtet, daß ein gemeinsames
drogramm sich ohne sonderliche Mähe wird herstellen lassen. An
iner vollständigen, dauernden und aufricht gen inneren Verstän⸗
igung aber zweifeln wir allerdinzs; denn wer d'e lestenden
zlätter dieser Partei liest, der ist bis zun Ueberdeuß mit den
nerfönlichen Reibereien und Eifersüchteleien der Parteiführer be—
annt und wird sich schwer überzeuzgen lassen, daß diese persönlichen
Differenzen der Sate zu lied in eüser gemeinsamen Organisalion

ihh verschmelzen. Die „Gegner der Arbeitssache“ haben schwer⸗
ich Ursache, den Ecrgebnissen des Gothaer Congresses mit Besorg⸗
zniß entgegen zu sehen; es werden keine glänzenderen und dauern⸗
eren Resultate erzielt werden, als bei früheren Einigungsdersuchen
m socialdemokratischen Lager.

Berlin, 19. Mai. Der der Vorbereitung zu einer Atten⸗
atsverschwörung verdähtige Dunin aus Krakau ist gestern früh
»Arch Criminalbeamte h'erher transportiet und der Stadtvoigtei
iberliefert. Das Untecsuchunzsverhör steht unmittebar bevor.

Berlin, 20. Mai. Prinz Wilhelm von Württemberg, Oberst⸗
ieutenant und Commandeur des Garde-Husare iregiments, hat den
jach zesuchten Abschied uater Befö-derunz zum Obersten und Ver—
etzung zu den Offizieren à la Suits der Armee erhalten. Der
Zeinz bezibt sich am Samstag nach Stuttgart.

Aus Schleswig Holstein, 17. Mai. Ein aus China
jber Heimdurg zurück jzekehrter Steuermann erzähltie mir dieser Tage,
aß dec Hindelsverkehr Hamburg mit Amerika hauptsächlich deß⸗
jalß so sehr in's Stocken gerathen sei, weil man im Geschäfts⸗
reise d'e Ueberzengung habe, daß in Folge der bebvorstehenden
merikanischen Präsidentenwahl auf's Neu der Krieg zwischen den
dord- und Südstaaten ausbrechen werde. Es wird gut sein, wenn
zesitzer amerikanischher Papiere in der Pfalz von dieser Stimmunig
kenntniß nehmen. Man ist der Ansicht, die Verhältnissein Amerika
eien so durchaus unhalihar gewocden, daß nur durch eine Zerei—
zung der Vereinigten Staalen in ein Nord-, Süd⸗ und Westreich
Vandel geschafft werden könne.“Die Südslaaten könnten das
In recht, das ihnen durch die Doktrinäre und unvermittelte Slla⸗
rubefreiung zugefügt worden, weder moralisch noch wörthschaftlich
derwinden. Brasilien habe vernünftiger gehandelt, indem es die
porhandenen Sklaven in dem früheren Dienstorrhältniß belassen,
zie grausame Trennung der Familien aber untersagt und den
dindern der Stlaven die Freheit zugesi hert habe. In den Süd—
taaten habe man in Wirklichkeit durch ungerechte Härte nur eine
iavertilgbare Feindschaft erzeugt, und durch wirthschaftliche Unver⸗
nunft ein Uebel vertrieben, um ein anaderes, fast schlimmeres an
zie Stelle zu setzen. Denn der Kualihandel sei ein noch größerer
Zoyn auf die Menschlichkeit, als der frühere Negerhandel, welcher
etzterer zudem nicht einmal aufgehört habe, da nach spanischen
hBesetzen jedem Europäer in Afrika erlaubt sei, 20 Schwarze
als Bedienung', mit sich] zu Schiff zu nehmen, die dann
zatürlich ohne Ausnahme verkauft würden. Mein Gewährmann
par selbst auf einem Kulischeff gefahres, und vermochte für seine
—„childerungen Belege anzuführen, die çeradezu als schrecktich be⸗
eichnet werden müssen. (Pf. WPa
—
VBermisqhles.

F Zweibrücken, 19. Mai. Der durch Urtheil des Schwur⸗
gerichts der Pfalz vom 9. Märzel. J. wegen Ermordung seiner
khefrau zum Tode verurtheilte Victualienhändler Georg Christmann
ius Wachenheim, zuletzt in Ludwigshafen, wurde heute: Morgen
n k. Bezicksgerichts zefängnisse dahier, in welchem er bis zur aller—
öchsten Eutscheidung über das gefällte Todesurtheil ighaftirt blei⸗
jen sollie, in seiner Zelle todt aufgefunden. Derselbe hatte durch
crhängen seinem Leben ein Ende gemacht.

F Zweibrücken, 20. Mai. Von Hrn. Bäcker Anlon
tücker in der Irheimeritraße wurde vorgestern eine Brieftaube ge⸗
angen, deren Flügel u. A. mit folgenden Namen, Rummern und
zrenp ln bedruckt sidd: Compiègne 169 (Stempel: Société...
erviers), Châteuglard 250, Terganier (7) 53, Leclaid (7j).
der befiederte Fremdling, ein schönes Exemptar, schint danach
ẽrankreich oder Belgien anzug ehören.

4 Edenkoben, 14. Mu. Gestern ware dihier ein Act
npörender Brutal'tät verübt. Auf dem Dahr eines H uses nistet
hon seit langen Jahren ein friedliches Stocchenpaar. Cs war
ir Jedermann, nameatlich für die betreffenden Hausbewohner
numer ein freudiges Eceigniß, wenn diese gern gesehenen Gäste
m Frühjahr aus der Fremde zurückkehriten nad sißb auf ihrem
        <pb n="314" />
        Aten Neste niederließen. Mit rührender Sorgfalt nahmen sich diese
Thiere stets ihrer jungen Brut an. Wenn der eine Storch fort-
zing, um Futter zu holen, mußte der Jandere immer im Nesie
suruͤckbleiben um die Jungen zu beschützen. Wem hätte es je ein⸗
sallen khanen, dieses schöne Familienglück zu zerstören? Gestern
num wucden plötzlich einige Flintenschüsse auf das Storchennest
abgefeuert. Der Wacht habende Storch verließ seine Jungen
nicht, sondern breitete seine Flügel schützend über dieselhen aus.
Nach dem virrten Schusse aber fiel er blutend und unter klägli—⸗
hem Geklapper von den Neste herunter. Der eine Flügel war
ijm total abgeschossen. Es machte einen ergreifenden Eindruck,
das arne Thier in seinem Blute sich winden und mit dem Tode
ringen zu sehen. Erst heute ist derselbe verendet. Diese That
st um so abscheulicher, als leicht vorauszusehen war, daß durch
zden Tod des einea Storches auch die Jungen bald zu Grunde
gehen werden. Der andere,bald darauf zurückgekehrte Storch verließ
hon der Siunde an das Nest nicht mehr, und wahrscheinlich wird
sowobl er als auch die Jungen Hungers sterben. Die ganze Ein⸗
wohnerschaft ist ob dieser fluchwürdigen That auf's äußecste ent⸗
rustet. Es ist fast undenkbar, wie ein Mensch so überaus roh
und gefühlloz sein kann. Nur einem auf der allerniedrigsten
Stufe der Gesittunz uud Bildung stehehenden, gemeinen Straßen⸗
rauber sollie man so etwas zutrauen konnen. Wenn aber zu einer
solchen schmählichen That ein Mensch fähig ist, der mehr als der
gewöhnliche Mann Anspruch macht auf Achtung und Bildung, so
Zanen wir nicht umhin, denselben als den Rohesten unter den
Rohen zu bezeichnen, der es reichlich verdient, öffentlih an den
Hranger gestellt zu werden. Möge an desem Uebelthäter, dem
Fie hiesige Gendarmerie bereit's auf der Spur ist, und dessen
Ramen man von Jedem Schulkinde erfahren kaunn, die vollste
Strenge des Gesetzes angewendet werden!

fLamblrecht, 18. Mai. Diesen Morgen machte der be—
rühmte Geisbock von hier seine Jahreswanderung nach Deidesheim.
Zurz vor seinem Einzug wurde das stolze Thier von einer Musik—
geseüschaft überrascht und unter Klang und Spiel in die Stadt
geleitet, was natuͤrlich die schaulustige Menge ungemein ergötzre.
Dda der Bock die vertragsmäßigen Eigenschaften besaß, so wurde
sofort geceptirt, und dem Führer die Flasche Wein mil obliga
—V

pLandau, 20 Mai. Der erste Landauer Weinmarkt
vurde heute Vormittag im Saale des „Pfälzer Hofes“ abghalten.
—A Käufern und Verkäufern zu demselben war
außerordentlich start. Ueber 500 Menschen drängten sich zu den
an den verschiedenen Tischen in dichten Reshen aufgestellten Pro⸗
hen des edlen Rebensaftes. Um 10 Uhr eröffnete Herr S: mon
Lebie Namens des Comite's den Weinmarkt mit einem
rröhlichen „Willkommen!“ Ueber 2000 Stück »Weine aus allen
Weinotten der Pfalz waren zum Markte angemeldet, und zwar
hauptsfächlich 187 4er, fast durchweg köstliches Gewächs; doch fehlte
3 auch nicht an ehrwürdigeren Jahrgängen, wie 1878er, 1865er
ind 1868ec. — Die Ausstellung der riesigen Anzahl )von Proben,
aͤberhaupt das ganze Arrangement des Marktes macht dem Comite
alle Ehre.
(Land. Eilb.)

f Aus der Pfalz, 17. Mai. (Pf. K.) Die „Deutsche
Turnzeitung“ enthält in ihrer letzten Nummer vom Ausschusse der
deutschen Turnerschaft die Mittheilung, daß zu dent am 17. Mai
in Paris siattfindenden 1. Turnfest der Union des soeiétés
trançaises, die vor 1870 zugleich eine Verbrüderung der Völler
anstrebte, die Turner aller Nationalitäten außer der deutschen
eingeladen wurden. Was ist Das nun für eine Völkerverbrüd.e
rung, wean die Deutschen fehlen! Die fremden Nationen aber
werden doch den Speck riechen, daß man sie benutzen will, um in
brüderlicher“ Weise über die Deutschen herzufallen. Auch hier—
zus ersehen wir wieder, daß auf alle mögliche Weise in Franlreich
ein seindseliger Geist gegen Deutschland gepflegt wird.

F Reichenhall (Oberb.). Seit Anfang dieses Monats gibt

es bei den hiesigen Gottesdiensten keinen Chorgesang, da das ge⸗
sammle Chorpersonal Strike gemacht hat, welcher, nachdem d'e hie⸗
sigen Gremien Beschwerde hierüber bei'm k. Bezirksamt eingelegt
Jaben, leicht noch größere Dimensionen annehmen dürfte.
f Berlin, 15. Mai. Es werden fortdauernd Erhebungen
angestellt über den Umlauf des Papiergeldes und den Metallvor-
raih in den deutschen Banken. Danach halten sämmtliche Zettel⸗
banken am 7. Mai 1283 Milliooen Mark-Noten in Umlauf und
47 Millionen Mark in den Kassen, zusammen 1230 Mill onen
Mark. Anu Metall waren vorräthig 807 Millionen Mark und au
Reichs- und Landeskassenscheinen 10 Mill. Mark, zusammen 817
Millionen. Es erg'bt sich daber, daß 366 Mill'onen Mark Noten
ungedrckt waren oder 19 Mill. Mark weniger, als das Bankgesetz
ohne 5-proz. Steuer echaubt.

F Nach dem kürzlich erschienen 8. Heft des deutschen Gene⸗

ralstabsverks über den Krieg von 1870771 hat das deutsche Her
in der Sthlacht von Sedan in runder Sum ne 460 Offijiere und
3500 Mann an Todten und Verwundetlen verloten.

p Leipzige 11. Mai. (Aus der Rechtsprechung des Reicht
Dberhandelsgerichts.) Verkäufer hatte auf der Faltura den Ver
nerk beigefügt: Bei Rimessen auf Nebenplätze übernehme ich kein
Berbindlichkeiten wezen Protest und Verspätung. Der Känfer nahm
diese Faktura vorbehaltlos an und schickte spiter dem Vrkäufe
eine Tratte auf Görz. Shließlich klagte der Verkäufer den Kauf
Iceis ein, indem er behauptele, der Wechsel sei nicht hondrirt wor
den; Protesterhebuag sei zwar unterblieben, aber dafür hafte e
nichi, indem Görz ein Nebenplat und er durch die Fakturaklause
rei von Verantwortlichtet, übrigens auch in Görz wegen Mangelt
zines geeigneten Beamten die Pceotesterhebung unmönlich sei. Leh
seres zeigte sich als notorisch unwahr; dagegen hielt man di
Fakturatlausel für verbindend, gelangle jedoch zur Klazeabweisung
veil der Begriff bon „Nebenplatz“ gar nicht ecläuterl und nit
mit Beweis versehen war. Dadei hielt übrigens der Gerichtsho
in dem Principe fest, Derjenige, welcher für seine Forderung eine
Wechsel zahlungshalber annim nt, könne nicht ohne Weiteres au
eine alte Forderung zurückgreifen, sondern müsse darthun, daß e
ohne sein vertretbares Verschulden aus dem Wechsel ke ne Befrie
digung erlangt hat.

FDie „Bonner Zeitung“ bringt aus einem vor kurzer Ze
ecschenenen Aufsatze eines Sp cial-Arztes über kalte und warm
Badier folgende beherzigenswert?e Mittheilungen, welche in der g
rade jetzt beginnenden Badesaison Beachtung verdienen. „Es il
nas oft vorgekommen,“ sagt der Vecfasser, „daß man beim G—
zrauche von Bädern, namentlich kalter Bäder, ohne Sachkenntniu
»der ärzliche Vocschrift handelt, und sich dadurch niht selten mehr
Schaden zafügt, als Niitzen erzielt wird. Kalle Bäder sind nun
kräftigen Constitutionen zuträglich. Der täaliche oder sehr häufig
Gebrauch von Flußbädern und das lauge Verweilen in denselben
ist nicht Jedermann, am Allerwenigsten dem weiblichen Geschlechte
in den Entwicklungsjahren, dienlihh. Wer Neigung zu Congestio—
nen hat, oder wessen Blutgefäße schwach sind, kann sich durch den
derstäckten Pulsschiag, den das kalte Bad vrrursacht, sehr hachthei—
—
varme Bäder oder lalte Abwaschungen zu empfehlen. Das warme
Bad ist überdies das Reinigungsbad par excellence in seiner be—
ten Form, weil es die zahlreichen Bestandtheile des Schweißes
velche si y auf der Hautoberfl iche niederschlagen und festsezen, an—
lößt nnd wegspült. Zur Beförderung den Reinlichkeit und Haut⸗
rusdünstung trägt das warme Bad ungemein bei. Auf Nerven⸗
hwache wirkt es sehr beruhigend ein, und namentlich bei Mattig⸗
eit und Schlaflosigkeit erweist es sich als ein vorzügliches Mittel
Das warme Bad als Reinigungsbad hat unverkennbar eine groß
Bedeuiung für die öfsentlich⸗ Gesundheitspflege.“

f In dem Dorfe Wahnwegen forderte das Spielen mu
Zündbölzchen ein Opfer. Ueber den Herganz wird uns folgend
saarsträubende Mittheilung gemaht: Ein Knabe von 5 Jahten
egte sich ein Heu- oder Strohbü del zurecht, setzte das 2⸗jährige
dind des Ackerers Fels darauf und zündete das Bündel an; dat
casch aufflackernde dürre Zeug erfaßte die Kleider des Kindes, ehr
diesis aus der gefährlichen Nähe sich entfernen könnte, und da⸗
airme Kind erliti, bebor Hülfe herbeteslen konnte, solch starke Brand
vunden, daß es denselben noch au nämlichen Abende (Mittwoch
erlag. Der Schmerz der Eltern ist nicht zu beshreiben, man be
fürchtet sogar, wie wir hören, für die Mutter sehr schlimme Folgen
zesonders da dieselbe erst kürzlich eine Niederlunft durchgemat
habe. (K. 3.)

Weißenburg, 18. Mai. Bei dem im Shleithal sta
gefundenen Pfecderennen wurde ein Chausseewärter von dort vor
inem Rennpferde, welches vorher seinen Reiter asgesetzt hatte, über
itten und derart verletzt, daß dessen Tod augeablicklich erfolgit
Der Verunglückte ist Valer von 5 Kindern. — Bei dem ro
veses Unglücksfalles fortgesetzten Rennens wurde später nochteab
en Bursche überritten, jedoch ohne ernstlich. beschädigt zu werden

4— Ein dreifaches Familienfest wurde am Pfiagstfest in einer
Familie in Mühlhausen im Elsaß gefeiert Es dverehelichte —X
in diesem Tage die Tochter des Hauses, während gleichzeitig di⸗
Fitern die sitherne und die Großeltern die goldene Hocje
eierten.

pHeusweilter, 19. Mai. Gestern Nachmittag zwische
1und 5* Uhr hatten wir hier ein furchtbares Hagewwetter, welche
inige Fluren der Gemarkungen Heusweiler, Niedersalbach, Cur
jof, Hirtel, Eyweiler ꝛc. total zerstötte; am Meisten hitten du
Zornfelder, welche sämmtlich abgenäht werden miüissen. Einigi
Fluren benannter Gemarkungen sind vom Hagel nicht getroffen
ind einige nur beschädigt. Der Hagel fiel in Eisstücken
Bröße eines Hühner-Eies; 4 Stücke solcher Hagelkörner wozen .
is 18 Loth. Die Fensterscheiben wurden dermaßen zertrümmert
        <pb n="315" />
        zaß einem Landwirth an 7 Fenstern 30 Sche!ben zerschlagen wur⸗
.Die meisten Fenstern (nach Westen im Baue) wurden fast
inzlich zerstört, in den Gäͤrten schlug den Hagel von den Obst—
zumen sogar kleinere Aeste ab. Der Schaden ist sehr groß und
habeu viele Landleate nicht versichert. Auch in der Umgegend
a Kre'se Saarlouis, in den Ortschaften Sprengen und Schwar⸗
enholz hatldas Hagelwetter alies zerstört.

.Im Erzgebirge hat jüngst an einem Tage der Blitz in 10
Irten eingeschlagen und gezündet. In einem Dorfe bei Lom—
jatzsch schlug der Blitz in einen Leichenzug, erschlug einen Träger
zu verletzte drei sehr schwer.

.In Aix fand am 15. Mai bei einem Kunstfeuerwerker
ue Expiosion statt, wobei sechs Personen das Leben verloren.

pJa dem Städtchen Hadhaz (Ungarn) hatten beim Ab⸗
ziede eines Hufarenregiments 14 Mädchen und Frauen aus guter
milie erklärt, den Husaren folgen zu wollen. Um dies ju ver—
sndern, sperrte der weise Rath der Stadt die Dämchen ein. Da⸗
ob war das ganze Weidervolk in Aufregung; die Damen rotteten
h vor dem Stadthause zusammen und drohten es zu stürmen,.
o daß schließlich die schönen Gefangenen wieder freigegeben werden
nußten.

5 Die Zeitungen der südlichen Departements sind unpar—⸗
ausch genug, folgenden schönen Zug eines Deutsschen zu erzähten,
assen bis jetzt noch kein Pariser Blatt Erwähnung gethan hat.
un Himmeifahrtstage fand in dem berebten Handelsstädtchen
gnesbives bei Monipell'er ein Stiergefect statt, eine Lustbarkeit,
e im südl. Frenkceihh vel versreiterer st,us zan glaubt. Mitten
dem Schauspiele brach ploötzlich ein wüthender Stier aus der
srena in den Zuschauerraum und stürzte sich auf einen Landmann,
em er mit seinen Hörnern fürchterlichzurichtete. Alles floh in wilder
)ast,nur ein Mann hatte den Muth, auf den Stier loszufspringen
war dies einBerliner Kind, Namens Kuno, Tanner, welcher Brau⸗
rbursche in der Brasserie alsacienne des Stadtchens ist. Er packte den
ztier bei einem seirer Hörner, das Thier ließ sefort sein erstes
pfer fahren und warf sich auf den Deutschen; dieser aber schwang
ich behend auf einen Pfosten, wo ihn der gehörnte Gegner nicht
treichen konnte. Inzwischen wand der verwundete Bauersmann
ücklich davongetragen und der Stier von seinen Värtern gebän—
en und aus der Arena geschafft. Der tapfere Retter ward von
iller Weli beglückwünscht und in der ersten Begeisterung hat man
zgar eine Subsfkription für ihn eröffnet.

London, 14. Mai. Capitän Bohton hat, wie der
Times“ aus Boulogne geschrieben wird, folgende Arrangements
ür seine nächste Schwimmfahrt über den Kanal getroffen: Er
pird am 24. d. per Dampfer in Boulogne ankommen, sich einige
Tage Ruhe gönnen und am Mittwoch Abend die Rhede von Bou-
oene in seincem Lebensrettungscostüm en route nach Cap Grisney
zetlassen, von wo aus er am Donnerstag, den 27. d. um 212
——
echnungen von Canal-Capitänen und Lootfsen wird er zur Zurück
egung der Fahrt 15 Stunden gebrauchen und das englische Ge—
jadt zuerst irgendwo zwischen Dover und Folkestone berühren.
Zachberstandige drücken ihren Glauben aus, doß er sein Wage—
tück diesmal ecfolgreich ausführen wird. Ein Dampfer mit Ver—
retern der Presse, Mitgliedern wissenschaftlicher Vereine u. s. w.
vied ihn begleiten. — Nach Berichten aus Dundee haben die dor—
—I—
hundel beschlossen, dom 21. d. M. ab eine Herabsetzung der Lohe
hrer Arbeiter um 10 pCi eintreten zu lassen. Wenn diese Lohn—
derabsetzung nicht accepurt wird, wollen dem Vernehmen nach
mehrere Fabriken ihren Betrieb gänzlich einstellen.

In Roß, einer Stadt in England Graffchaft Herford)
wurde am 9. d. M. eine Frau zu Grabe getragen, welche Muti—
et von 25 leiblichen Kindern war, die, alle noch am Leben, dem
Sarge folgten. Die Verslorbene war erst 48 Jahre alt.
p'Ein Telegramm von Gibraltar meldet den Zusammen—

toß des britischen Dampfers, Diad'm“ mit dem französischen Dam—
ser „Ville de Cadix“ nahe bei Ptalaga. Das franzöfische Schiff
ank 40 Minuten nach dem Zusammenstoß, das engl sche erlitt be—
rächtlichen Schaden — Der Postdampfer der „Jumannline“
Fith of Brusseis ist auf der Reise nach New-NYork gescheitert;
uutliche Passagiere und Maunschaften wurden gerettet.
Gesundheitliches.
Wichtig für Mütter. Ein vraktischer Arzt schreibt dem
Berl. Fremdenblatt“ Folgendes: „Die gegenwärtig eintretende
varme Jahreszeit wiced auch in diesem Jahre wie in allen vor—
igehenden, durch Brechruhr unter den Säuglingen in schrecener⸗
eginder Weise dufräumen. Man hat allenthalben nach Ursachen
esucht, diese Sterblichkeit zu erklären, man hat auch Vorsichts-

naßregeln vorgeschlagen, meines Wissens aber ist eins der ärgsten
lebel bißher noch gar nicht zur Sprache gekommen. — In zahl⸗
eichen Schhaufenstern der Stadt sieht man eine Sorke von Saug-
laschen ausgestellt, die von unw'ssenden Wickelfrauen ꝛc. als sehr
zraktisch empfohlen werden und sich leider auch einer großen Ver—
zreitung erfreuen. Sie zeichnen sich dadurch aus, daß der Kork
derselben von einem Kautschukrohr durchbohrt ist, an dessen unte—
em Ende eine Glas-Röhre befindlich ist, die bis auf den Boden
der Flasch? reicht. An dem oberen Ende ist ein Gummimundstück
nittelst eines Porcellanzwischenstlickz befestigt. Der angebliche Vor⸗
heil dieser Flaschen soll darinn liegen, daß man dieselben nehen
»em Säugling in's Bett legen kann, während man andere Fla⸗
chen beständig halten muß. Welche gegissenhafte Mutter oder
Vflegerin wird aber ein Kind mit der Fiasche ohne Aufsicht lassen!
die Gesahr dieser Flaschen liegt nun darin, daß dieselben sich
ibsolut nicht reinigen lassen. Besonders in dem Kautschuckrohr und
in den Fugen des Korkes setzen sich bei jedem Saugen Milchtheile
in, welche gerinnen und nach kurzee Zeit sauer werden. Bringt
nan ewas von diesem Ansatz unter das Mikroskop, so bemerkt
nan zahllose Bakterien, organische Wesen, welche auf einen Zer⸗
etzungs⸗ und Faulungsproceß hindeuten. Das Kind schluckt bei
eder Mahlze't Tausende dieser Keime mit herunter, die Zersetzung
indet im Mund, in der Speiseröhre uad im Magen reiches Ma—
erial und — die Brechruhr ist da. Ich will hier ausdrücklich be—
nerken, daß das gebräuchliche Einlegen des Saugapparates in
Wasser oder das bloße Ausspülen desselben mit einem Wasserstrah!
in kener Weise genügt. Einzelne Handlungen verkaufen zwar mit
diesen Flaschen auch dazu passende Drahtbürsten, aber diese genügen
hrem Zweck nicht, da das Apparat durch ein mehrmaliges Durch-—
iehen der Bürste noch lauge nicht gereinigt ist. Wem könnte man
ruch zumuthen, btinnen 24 Stunden 8- bis 10mal den Apparat
zründlich zu reinigen! Welche Zeit würde dazu erfordert!

Ein anderer Nachtheit dieser Flasche, wenn sie neben den
Zäugling gelegt und nicht hoch gehalten wird, ist der, daß, da
eine Luft in die Flasche aa Stelle der ausgesogenen Mich dringen
ann, allmälig ein luftverdünnter Raum über der Milch enisteht,
)der mit jedem Augenblick das Saugen erschwert und bald das
dind derart ermüdet, daß es die Flasche fahren läßt, ehe sein
Zunger gestillt ist. Deßhalb ihr Eltern, die ihr eure Kinder mit
zer Flasche zu ernähren gezwungen seid, werft diese Apparate, die
iur verderbenbringend auf eure Kinder wirken können, fort und
vählt entweder Flaschen mit gläsernem Mundstück, welche von unten
zefüllt werden, oder nehmt große Kautschnkmundstücke, d'e mit einem
einen Loch durchbohrt sind und direkt über den Hals der Glos—⸗
lasche gezogen werden. Diese großen Mun dstucke kann man mit
deichtigkeit umdrehen und einer gründlichen Reinigung (am besten
st das trockne Abreiben mit Salz) unterziehen.

D
Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende
Annonce der Herren Kaufmann und Simon in Hamburg
zesonders aufmerksam. Es handelt sich hier um Origina l-Loose
u einer so reichlich mit Haupt-Gewinnenausgestatteꝛen Ver loosung,
zaß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung
oraussetzen läßt. Dieses Unternehmen vecdient das volle Ver—
rauen indem die besten Staatsgarantien geboten sind.

Jilustrirte Jagdzeitung, Organ für Jagd, Fischerei und
Naturkunde. Herausgegeben von W. H. Nitzsche, Kgl. Oberför⸗
stetr. — Leipzis, Verlag von Heinrich Schmitt und Carl · Gün—⸗
qher. — Nr. 16 dieser unterhaltenden und beliebten Jagdz i⸗
ung entsält: Das Erstlings-Geweih des Edelhirsches von Ober⸗
örster Cogho mit 3 Abbildungen. —Fuchs und Habicht mit
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praktische Landwirthe und Oekenomieverwalter von Dr. W.
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desselden in 12 monutlichen Lieferungen ist auf solche Weise
Jedermann leicht möglich.

Füt die Redaklion verantwortlich F. XR. Dem e tz.
        <pb n="316" />
        Von heute ab halte ich außer mei—
nem Vierkreuzerbier auch noch
Lagerbier
aus der Aktienbrauerei Kaiserslautern.
per Schoppen vom Faß 4 Krzr.
ver Flasche 8 Krzr.
2e. 2
MmnrũdIa.
—XRX
4. Mai, Abends 8 llär;
5*
* 9
im Saale des Herru G. Jung, wozu die
Mitglieder und Eingeladenen zu recht zahl—
reicher Betheiligung höfl. ersucht werden.
— Der Ans sichus.
Sonntag den 23. Mai:

* 4J
Harmonie-Musik
bei gmem Lagerbier in dir Garleu⸗
wirthshoft von M. Eberhard.
Dem Fräulein Helena....... . zu
hrem Namenstage cin dreifach donnerndeß
Hoch, daß das ganze Josephsthal wackelt

und ihr Schatz vor Freuden zappelt.
Ein Freund.
—9
Gute Eßkartoffel
hat zu verlaufen Gustav Zix.
En Wohnung von zwei Zimmern ꝛc.
der protestantischen Kirche gecenüber
ist zu vermiethen.
— E. Hofmann.
Ein austärdiger Knabe dann unter gün—
gen Bedingungen bei m'rin die Lehre treten.
Nicolaus Woll. Tünher.

Ford. Karchor
Unternehmer von Asphalt-Arbeiten *
1n
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2, ue des Réßnédicetins, 2,
mpfiehlt sich eiuem verehrl. h'esigen Publikum zur Anfertigunz aller in sein Fach—
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jeder Ziehung senden wir urseren Inleressenten unaufgefordert amiliche Listen.

Die Auszahlung der Gewinne erfolet stets prompt unter Staatsgarantie und kann durchk
diredte Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten durch unsere Verbindungen an allen
zrößeren Plätzen Deutschland's veranlaßt werden.

Unsere Eollecte war stets vom Glülcke begünstigt und hatte sich dieselbe unter vielen ande
ren bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffer zu erfreuen, die den betreffenden
Interessenten direct ausbezahlt wurden.

Voraussichtlich kann bei einem solchen auf der solidesten Vasis gegründeten Unternehmen
überall auf eine sehr rege Betheiligung mit Vestimmtheit gerechne werden, und bitten wir
daher, um alle Aufträge ausführen zu können, uns die Bestellungen baldigst und jedenfalls vor
dem — a — As. zukommen zu lassen.

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Sl. Ingberlker Anzeiger.

der St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhabtungsblatt, mit der Dienstazs⸗, Donnerstags⸗ und Sonutags
zummer erlcheint wochentlich vier mal: Dinstag, Donners tag, Samstag und Sonntaa. Abonnementsvreis vierteliährig 42 Krzr. oder
1 Mark 20 R. Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattshrist oder deren Raum berechnet.
— —— — —— — — — —— — — — — —eAeoi e — —
Sonntag, den 28. Mai

—

Deutsches Reich.

München, 17. Mai. Seit einigen Wochen sind die Un—
zrofficiere und Mannschaften der Eisenbahn Compagnie tm Fahr-
ienste zur Uebung als Lokomotiv- und Zugführer verwendet. 30
nterofficiere haben bereits die selbstständige Führung der Loko—
rotiven erlernt.

München, 20. Mai. Wie von verlässiger Seite mitge⸗
heilt wird, soll die Auflösurg des Landtages Ende des Monats
juli in Aussicht genommen sein und allsogieich eine Neuwahl der
dammermitglieder angeordnet werden.

München, 20. Mai. Wie in militärischen Kreisen ver—
autet, wird der Generalverwaltungsdirektor C. v. Feinaigle um
ine Quiescirung nachsuchen.

München, 20. Nai. Der kgl. bayer. Telegraphen-An⸗
jaltsdireltor Herr Gumbart reist heute nach Berlin, um sich dann
Gemeinschaft mit dem Direktor der Reichspost: Anstalt, Hru. v.
ztephan, und dem gleichzeitig eintreffenden Finanzrath und Di—
eltor der württemberg. Telegraphen-Anstalt, Hrn. Schrag, nach
zeiersburg zu dem vom 1. Juni ab daselbst tagenden internatio—
nalen Telegraphen⸗Kongreß zu begeben.

Berlimn, 19, Mai. Die Nacricht der „Kreuzzeijung“
her den beabsichtigten Rücktritt des Kriegs-Ministers v. Kamele
ewinnt an Wahischeinlichkeit. General⸗Lieutenant v. Voigts⸗Rhetz
väre zu seinem Nachfolger designirt, und der Rücktritt soll — so
jört man — mit der Pensionirung des Generals v. Fransecki
xfolgen. General v. Kameke würde Kommandeur des zweiten

ommer'schen oder des 15. Armeekorps (Elsaß-Lothringen werden.

Berlin, 20. Mai. Die „Nordd. Allg. Ztg.“ erklärt, daß
ie Meldung verschiedener Blätter von einem Rundschreiben des
Fürssen Bismarck an die Vertreter Deutschlands im Auslande,
— ——— —E — — —— . ,
e Ehur —* ũopdischen Friedens bezeichne, unbe⸗
nündet sei: ein solches Rundschreiben existirt nicht. —
Frankreich e Mizrist

Paris, 20. Mai. Der „Figaro“ hatte heute die —J
eines Abonnenten? veröfsentlicht, welcher den unschuldigen — F
qlag machte, die französsche Nation solle, um, der bestän
diegsgefahr und den ruinbsen Rüstungen ein Ende zu
„fen und ehrlich auf Elsaß-VLolhringen verz chten oder, wenn *
ucht anginge, wenigstens feierlich erklären, daß sie den —
eg ersi in hundert Jahren unternehmen wollten. Dieser nan
wleleik. unglaubiich. aber war Jedn en hen n
hen Kreisen für Ernst genommen worden und, wie mehrere Abend⸗
iälter versichern, Gegenstand einer Besprechung im heutigen
Ninisterrathe gewefen. Wäre es also et ra verboten, zu
laäͤren, daß der Frankfurter Friede wirklich recht verbindliche
draft hat?

häufizen Besuchen bei Fürst Orloff darnach trachtete, den Argumen⸗
en, die in Berlin gebraucht wurden in dem Versuche, Rußland
zu bewegen, Fürst Bismarcks Plau zur Unfähigmahung Frauf—
reichs zu acceptiren, borzugreifen. Es ist gesagt worden, daß eine
zroße ultramontane Bewegung gegen Deutschlaud in Gang gesetzt
vurde, daß die französische Regierung ein ultramontaner Säbel
st, und daß Belgien in die Hände der klerikalen Fraktion, welche
»ie Abstimmung bom 24. Mai bewirlte, spielt. Dies kann M.
Thiers nicht bestreiien. Aber er kaun den Czaren ersuchen, mit
einem Urtheil hinzuhalten, bis die Wahlen für den Senat und
die nächste Nationalversammlung stattgefunden haben. Er kann
auch und wird, ich zweifle nicht, sagen, daß, wenn ein ultramons
aner Säbel die Republik repräsentirt, dies der Fall ist
weil Graf Arnim dem fusionistischen Complott Vorschub
eistete das zu dem Sturze M. Thiers führte. Wenn der
Braf nicht die Jastruktionen des Fürsten Bismarck befolgte, r prä⸗
entirte er ohne Zweifel einen preußischen Einfluß irgend einer
Art. Was M. Thiers in dem mehr als wahrscheinlichen Falle
einer Zusammenkunft mit dem Czaren in diesem Sommer nach⸗
uweisen suchen wird, ist, daß eine aufrichtig republikanische Regie⸗
ung in Frankreich, welshe die arbeitenden Millionen dirett t prä⸗
entirt und keine dynastischen Interessen hat, denen durch einen
drieg gedient werden könnte, an sich eine Bürgschaft für eine fried⸗
'ertige Politik sein würde. Es ist jede Aussicht vorhanden, daß
das Ergebniß der nächsten allgemeinen Wahlen eine Nallonalber
ammlung sein wird, die in ihren Anschauungen und Tendenzen
illes, nur nicht päpstlich sein wird. VDer Senat, wenn weniger
ortgeschritten, wird sich nicht dem Vorwurf des Ultramontanismus
iussetzen. Niemand ist kompetenler als M. Thiers, fich auf die
Details der ——— rimge oι.
redung zwischen M. — und dem Czaren mag erzeugen, die
iejenigen, welche das Septembergesetz entwarfen, nicht auficipirten.
Wenn sie nicht zu dem Rüchiritt des Marschalls Mac Mahon
ühren, müssen sie seine Augen der Nothwendigkeit öffnen, aufzu⸗
ören, die lang verstorbene konservative Masorität, die ihn zu der
Präfidentschaft erhob, zu rebräsentiren und ihn die Politik lehren,
die gänzlche Trausaktion dec öffenllichen Geschäfte seinen Ministern
iu überlassen.“
Bermischtes.
F Der. IV. bayerische Feuerwehrtag findet am 5. und 6. Sept.
d. J. in Kempten statt.

F Saarbrücken, 21. Mai. Dem Glasfabrilanten Albert
dahne zu Friedrichsthal bei Saarbrücken ist urter den 15. Mai
d. J. ein Patent auf eine Einrichtung zum Vorwärmen von Glä—
'ern zum Zweck ihrer Härtung, insoweit dieselbe nach der vorge—
egten Zeichnung und Beschreibung als neu und eigenthümlich er—
rannt worden ist, und ohne Jemanden in der Anwendung bekann⸗
jer Theile zu beschtänken, auf drei Jahre, von jenem Tabe an ge—
rechnet, und für den Umfang des preußischen Staatis erthelt
worden.

FBerliner Zeit. Das reisende Publikum wird darauf
aufmerksam gemacht, daß seit dem 15. da. M. sich alle deutschen
Bahnen nach Berliner Zeit richten. Die Berliner Zeit differirt

F Nürnberg, 19. Mai. Nürnbergs älteste Restauration,
das berühmte, jedem Reisenden bekannte „Bratwurstglöckle,“ wurde
jestern Nacht ein Rauub der Flammen. Das Bratwurstglöckle
vurde im Jahre 1409 an die Nordseite der Morizzkapelle, in wel⸗
her sich eine Gallerie älterer Kirchengemälde befindet, gebaut,
dürnberg wird diesen Verlust sehr schwer empfinden. Noch mehr
,ie zahllosen Fremdenschaaren, welche nach dem kleinen, in Wort
ind Bild verherrlichten Lokal pitgetien, um das prächtige Würstl
nit Sauerkraut oder Gurkensalat zu genießen. Das „Bratwurjt⸗

löckle“ war für Rürnberg dasselbe, was für München das Hof⸗
räuhaus ist. Ueber die Eatstehungsursache des Feuers ist noch
richts Näheres bekannt.

Italien.

Rom, 16. Mai. Der deutsche Kronprinz ist vor einigen
kagen wieder in Venedig bei seiner Gemahlin eingetroffen und
vurde werkwürdiger Weise vorgestern Abend von den Anhängern
ines radicalen Vlattes, genaunt der „Atheist“, mit einem Fackel—
tändchen beehrt. Gegenüber dem Sindaco der Stadt sprach er
aus, es sei die feste AÄbsicht sesnes Vaters, bald nach Ital'en zu
ommer, und dann werde zum ersten Male ein deutscher Kaiser
i wabrer Freund von den Italienern aufgenommen werden.“
die italienischen Blätter sprechen sich alle entzückt über die Liebens—
vürdigkeit des deutschen Prinzenpaares aus.

England.

London, 16. Mai. Ueber die angeblich projektirte Zusam—
menkunft zwischen Thiers und dem Czaren wird der „Daily
ews“ von ihrem Pariser Correspondenten geschcieben: „M. Thiers
var seit einigen Wochen durch Vermittelung der russischen Bot—
chaft und eines andern Agenten in beständiger Communication mit
tirem persönlichen Freunde, Fürst Gortschakop. Es ist so gut
is geregelt, daß er und der Czar sich bald in Brüssel begegnen
gerden. Es ist kein Geheimniß, daß M. Thiers in seinen jüngsten
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        gegend die h'esige ungefähr 15 Minuten, so daß, wenn die Ber—
uͤner Uhr auf 12 steht, es bei uns erst 11 Uhr 45 Minuten ist.

Die Gemeind: Ladenburg a. N. hatle am 11. bereits
20 Centner Maikäfer per Pfund mit 4. Pf. bezahlt und schon
mehr als eine Million dieser gefräßigen Thiere bertilgt.

fHeidelberg, 18. Mai. Unserem Polizeipersonale
gelang es dieser Tage, einige Bauernfaänger in einer Wirthschaft
über dem Neckar abzufangen und hinter Schloß und Riegel zu
dringen; dieselben hatten einem Englaänder ca. 500 M. abgeschwin⸗
delt.“ Die auf die Verhaftung ausgesetzte Prämie von 100 M.
winde unsern wachsamen Polizeibediensteten zuerkannt.

ꝓ Vor etwa 14 Tagen kam in Pleidelsheim (Württemberg)
der Fall vor, daß sich ein Schulknabe im Nedar ertränkte, um
Schlaͤgen zu Hause zu entgehen; auch wählte ein Ssjähriget
Schaftnecht, welcher 10 Tage vorher sich zu erhenken versucht
hatle, diefen Weg, um Fusleiden los zu werden.

Graz, 18. Mai. Heute früh fand zwischen Judendorf
und Gratwein ein großes Unglück stait. Hundert Wallfahrer,
welche von St. Stephan nach Straßengel gingen, wollten die
Mur⸗Ueberfuhrsplätte benützen. Die Plätte wurde überlastet, die
Ueberfuhrkette riß in der Mitte, und die Plätte ging auscinander.
Es sind 9.10 Wallfahrer verunglüct, darunter, der Pfarrer; es
wurde nur dessen Siola aufgefunden.

7 Die Cour d Appel von Paris hat jüngst über einen Pro⸗
zeß entschleden, der wegen se nes romanhaften Inhalts die ganze
— —ü —ñ — — — —

Von heute ab halte ich außer mei⸗
nem Vierkreuzerbier auch noch

Lagerbier
mis der Aktienbrauerei Kaiserslautern,

per Schoppen vom Faß 4 Krzr.

per Flasche 8 Krzr.

*Trtwj CIꝑ.

Feuerwehr-Monta
gei Joh. Hedenthal.

Pariser Welt in Spannung erhielt. Der Graf Mizislaw wurd⸗
m Jahre 1845 nakch Sibirien verbannt, 14 Jahre später durg
einen natürlichen Sohn, den er als 2jähriges Kind in die Ver—
hannung mitgenommen hatte, aus derselben befreit. Im Jahre 1870
iwa 28 Jahre at, betheiligte sich dieser junge Mann am deutsqh
iranzösischen Krieg und erwarb sich die Tapferleitsmedaille, zog sich
iber nach Beendigung desselben auf sein Landhaus bei Saink
Tloud zurück. Hier fand er seinen Tod dadurch, daß er eine ijpr
inem Hofe niedergefallene unkrep'rte Granate berührte und hie.
durch deren Sprengung verursachte. Schon vor dem Kriege hau—⸗
er ein Testament gemacht und in demselben eine junge Hannoverane—
rin Rosa Ketle alss Erbin seiner Villa und eines kleinen Grund
besitzes eingesetzt. In einem beilitgenden Brief hatte erklärt, daß
diese Rosa sein angetrautes Weib ist und seinen Naler um Verze
hung gebeten. — Gegen dieses Testament trat nun Graf Mijis.
ad, der Vater des jungen Grafen Gregor Potocki, dies ist der
Rome des Erblassers, auf, nicht weil er die Ehe seines Sohnes destret
jen wollie, sondern weil er behauptete, das Hotel von Saint-Clout
jeinem Sohne nicht als Eig nihum, sondern nur zur Benützzung
nöerlassen zu haben. Das Urtheil lautete zu seinen Gunsten und
die Witwe des Grafen Potocki und deren Kind müssen die Vro—
eßkosten bezablen.
Für die Redallion verauntwortlich: F. X. Demetz

En Wohnung von zwei Zimmern ꝛ⁊c.,
der protesta tischen Kirche gecenüber
st zu vermiethen.

Heute Sonntag, den 23. Me
.. KBHarmonie-2Zusik
E. Hofmann. ei Peter Jung im Es
—XXXC D!—,— berens uber 20000 abgech
Dresch Maschinen und
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Fufttechneid-⸗Maschinen rsc
rb n. FEöpelbetrieb jeder Bahnflation
x7, Maschinenfabk.i.“ nheim
*Ritige Agonten er wünser

FcIxsTchriq für Kransiee

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*—
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Anerkannt alhel
F die Thais 3 beständig große Summen durch Bitheiligung an soli J
8 ae Unternehmungen, welche Jedermann G⸗
senn b'eten, mit unerheblichet Ausgabe die Bermehtung der —3338
auf solide und Ersolg versprechende Weise' dem Glücke die Hand zu bieten.

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versuche geeignet ist die staatlich genehmigte und garanirte große Geldverloosung.
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eventuell als Hauptgewenn, sp eiell aber Gewinne von M. 230 000 — 125,000 —
80,000 - 60, 000 - 50, 000 — 40,000 - 36,000 —- 3 a 30,000 - 24, 000 -2 .
20,000 - 18, 000- 8 a 15, 000 -9 a 12, 000- 12 à 10000- 34 à 6000
— 5a 4800 -40 4 4000 -3 a 3600 — 203 a 2400 - 3 4 1800 — 130—
— 412 4 1200 n. s. w. b'ietet obige Verloosung in ihrer Gesammtheit und kan
die Betheiligung um so mehr empfohlen werden, els weit über die Hälfte de—
Loose im Laufe der Ziehungen mit Gewinn gezogen werden müssen.

Die Ziehungs-Termine dieser großen Geldverloosung sind amtlich feftgestellt ur
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zZu der jten am IGH. und 7. Juni d. 8
findenden 1. Ziehoung kosten:

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bedeutende Gewinne in Süddeutschland ausbejahlt wurden, wird geneigte Aufträge
segen Einsendung, Posteinzaählung oder Nachnahme des Betrages sofort ausfüh
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versenden die Gewinne nach jedem Ortie oder können solche aurf Wunsch der Theu
nehmer durch unsere Verbindungen in allen Städten Deuischlands auszahlen lassen
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den mossenhaft eingehenden Aufträgen rasch vergriffen sein dürften, so beliebe mu—
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8 ——2338335553555 — 2
* 822 85 228 52 —5— — — 28 2SS2 —2
33 37532385283 77
—XR 32 S * 2 — * — 2 —
ä 88 5 2822* 8 * —S 55 — 2
38
— —— 553 2* 2 5 * 5925 — 28 2322 — — 7 22
—25 ESE— 2 2 VD4 ey3822 — 5232 —2 222 587 2 ag 3 —
535255——25 535352 — — 525333327328 — —
5537 2335333833328332232 —A B8535357 5835 5—
ẽ 7 —5 —— 522 Z282 — 53255 222
2 58— 2 555 — *2 * S — —2 —E 2 E—E 253 3

2 5533 ——— 2252 2383 532 *252 —
— 4 52 35225* —— * ag 8 Z558—8 — — * 2 37 22
28 — 2387 z—85 33 5 33 583535 * *3 228 * —
8 ẽ —————— 323 —A — 2
525 3 3323 3 — *5 323 — 2 22 * *
—8 —E — —E — 55 S 58 28 2383— 523225 822 —AI 2
5 5538* *5686553 333588 * 3 33 — —»383282 5255*55 —
228 5825336 — ————— 2523538* 52 3 25 32
532355 — 8 38 * * *553832235 2 — 2 252 —
24 255332833 8 2z3555 82 8 2555—2233833 — 2
*58 25383532 3 53383532533353 * 52535 8 ——— 2*2 8

—9 2 0 25 5322 —A —A —5 75. — *
I3 2*58 233333823323 ———— —
35 — — 8 —2 —— 288 32* 23 — * 8 ——
—558 —A—— 8.525 2235535538 88222 2243 — —

—D * —* * 8 —253 — — —* — ⸗

— 33
—AA — — 22 2338 —— — — —— * ——— 2 5
2. 22 82 3 553 * 8 — *16 —õ52 *225 — — —
5 25325*55 153 35 32E ——— 2283823237—

5 * —— 8 —A * 3
3 32833533333 —3335——3355 — 235 533757537338333538* 5358
—323 32853383 253355 325335335825 5383 378368 3583838348
5 5 2 * 33343 —17378 535 5 EE 2525
2—25—882* 3523335233 8 28 52 2 55 —————
e
— —Z— —* 33 J — 353 3 52 8 2 *2 4
— — Is 83 333333333258 —
35*, 553 2553233533 8 — 3Z
25 —5 53533255 EO ö—

* —
268 —22 ———
5873
— 335573335
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—Z—
        <pb n="321" />
        St. Ingberker Anzeiger.

der St. PUnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, nit der Dren ta z3⸗, Dounnerstags⸗ and Sonntags
jummer erscheint wochentliv viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstaa und Sanntag. Apznnementsdreis vierteliährig 42 Krit. oder
1 Mark 29 R.Pfz. Anzeigen merden mit 4 Kryr. die dreijpeltige Zeile Blattschrist oder deren Raum Lerechnet.
Dienstag, den 26. Mai
8111

1875

Deutsches Neich.

München, 21. Mai. Eine gestern Abends von Mitglie⸗
ern der sozialdemokratischen Arbeiterpartei abgehaltene geheime Ver⸗
inmlung wurde von der Polizei aufgehoben, welche sämmtliche
cheilnehmer wegen Verletzung des Vereinsgesetzes dem Strafrichter
berwies.

München, 22. Mai. Bezüglich der Nachricht einiger Blät⸗
c. als sei die Auflösung der Ab-eordnetenkammer für Ende Juli
Aussicht genommen und werde derselben sofort die Anordnung
er neuen Wahlen folgen, w'rd uns von verlässiger Seite aus
eksichert, daß in den entscheidenden Kreisen hievon noch nichts
ekannt sei. — Wie wir aus sicherer Quelle erfahren, entbehrt
ie Nachricht des Rücktritts des General- Verwaltungsdirektors
zeren v. Fainsigle der Begründung.

iger Ition, der — viele Jahre lang in Ostindien
virlte, auch Missionär Ramseyer Bericht erstalten über seine 4
ihrige Gefangenschaft unter den Ashanti«Negern in Afrika. Seiue
Nittheisungen werden ein anziehendes Seitenstück bieten zu den
Zorträgen und Schr'ften des Afrikareisenden Rohlfs und seinen
teifen unter den afrikanischen Muhamedanern.

— Die Direction der Pfälzischen Eisenbahnen hat den Theil⸗
»ehmern an der vom 30. August bis 1. September zu Kalsers—
autern stattfindenden Vl. Hauptversawmmlung des bayer. Lehrer⸗
ereins, welche sich als Mitglieder des Vereines legitimiren, eine
Fahrpreis-Ermäßiguag von 20 pCt. gewährt. (Pf. Post.)

pDer „D. A.“ berichtet aus Dürkheim, 21. Mai: Wie
yir soeben vernehmen, will Herr Institutsvorsteher Bärmaun mit
zinem bisher in Ingengeim geleiteten Institute in diesem Herbste
zierher übersiedeln. — Gleichzeitig erjahren wir, daß noch von
ner andern Seite beabsichtigt ist, in diesem Herbste dah'er eine
8.ivat-Gewerbeschule in's Leben treten zu lassen, die ganz den
Lehrplan und Gang der k. Gewerbschulen annehmen wird. Für
den Fall, daß die k. Regierung sich diesem Unternehmen freundlich
ꝛrweist, sind bereits die nöthigen, akademisch gebildeten Lehrkräfte
zewonnen und der neu zu grü denden Schule Schüler von hier
ind auswärts zugesagt.

7 Edesheim, 22. Mai. Reife Edbeeren und Trauben⸗
lüthe stellen sich in einem hiesigen Garlen stets ziemlich gleichzei⸗—
ig ein, so auch heuer. Erstere sind daselbst seit dem 15. ds. zu
inden, Traubenblüthe wurde au 20. an mehreren Sämlingen ent⸗
eckt.

(Fr. Kur.)

München, 23. Mai. Der Kronprinz und die Frau Kron⸗
xxinzessin des Deutschen Reiches sind, aus Italien kommend, die⸗
n Abend nach 6 Ubr h'er eingetroffen und im Gasthof „Zu den
zier Jahr⸗szeiten“ abgestiegen.

Mäünchen. Die sämmtlichen Ministerien haben den ihnen
ntergeordneten Stellen, Aemtern und Kassen den Auftrag erthe'lt,

ihren amtlid en Schriftstückeu Verzeichnissen und Auzeigen ꝛc.
änftig in Ausführung eiuer Berständigung im Bundesrathe vom
3. Februar l. J. für das Zehn-Markstück die Benennung „Krone“,
ir das Zwanzig-Markstück die Benennung „Doppelkrone“ zu ge—
rauchen.

Aus Bayern, 21. Mai. In Ingolstadt haben ans
deutschland ausgewiesene Jusu'ten als „Weltpriester“ eine Mission
bgehalten. Die „Straubinger Zeitung“ bemerkt hierzu: „Vorne
igt man sie hinaus und hinten kommen sie wieder herein.“ —
in Niederbayern haben sich die beiden Pfingstfeiertage wieder
urch „grausame Blutthaten“ — so melden wenigstens niederbaye⸗
ische Blatter — bemerkbar gemacht. Das Messer sp'elte feine
te Rolle, und von den damit ir Berührung gekommenen Personen
vird meist nur berichtet, daß sie sofort todt auf dem Pl—tze
leben.

Zur Bereicherung der diplomatischen Tageschronik wird dem
Koöͤzerdeck“ auns Wien Folgendes geschrieben: „Sicherem Verneh—
nen nach wird zwischen den Cabinetter der drei Kaiser ein Noten⸗
vechsel erfolgen, von welchem auch die italienische Regierung ver⸗
dändig werden soll. Man will damit zeigen, daß die Drei-Kaiser⸗
Allianz auch fernerhin bestehen bleibe, und zwar hauptsächlich zu
Friedenszwicken. Durch die Vorlage der Actenstücke an das italie⸗
ische Cabinet aber solle demonstrirt werder, daß auch diese Macht
nit den Zielen der Drei⸗Kaiser⸗Allianz vollkommen einverstanden
tj.*

Aus Mainz wird der „Fr. Z.“ gemeldet, daß am 22.
)». Abends im Güterbahnhof der hess. Ludwigsbahn daselbst ein
Brand ausbrach, welcher beträchtlichen Schaden anri htete. Sämmi-
iche Güterschuppen sind abgebrannt sammt den darin gelagerten
Bütern. Das Feuer soll auf auf einem eben eingefahrenen Koh—
enzug ausgebrochen sein.

F In Darmstadt urd Bensheim wurde am 22. d. Mor—
Jens ein zienzlich starker Erostoß verspoert.

— Ein schrecklicher Unglücksfall ereigrete sich am ersten Pfingst⸗
eiertage auf der Elbe zwijchen Aitona und Neumühlen. Wie
uf dem Lande bei den Droschkenkutschern, ist leider anch auf den
Vasserstraßen das Wettfahren der Dampfer Upnsitte. Zwei Schlep⸗
ampfer hatten an diesem Tage Segelschiffe zur Elbe ⸗Mündung
u bugsiren und suchten sich gegeseitig vorbei zu dampfen. Der
eine Dampfer scheint den Kessel überheizt zu haben, es sprang
ziesec urploötzlich mit furch: barer Detonation auscinander und sprengte
m Moment das ganze Fahrzeug in die Luft, so daß nur noch
regionen von Splittern auf dem Wasser umher schwammen. Was
nehr zu bedauern: Vier Mann der Besatzung 'büßten bei dieser
ẽxplosion das Leben ein und fand man dur einige Gliedmaßen
von den Gelödteten nach der Katastrophe wieder.

F Am Donnerstag hat das Civil⸗Tribunal bon Lüttich in
Sachen des Kesselschmiedes Duchesne entschieden, der bekanntlich
n drei Briefen au den Erzbischof von Paris sich erboten hatte,
)en Fürsten Bismarck zu ermorden. Duchesne hat eingestanden,
iese Biiefse geschrieden zu haben, freilich im Zustande der Trunken
jeit und nach dem Dictat eines Freundes, den er nicht nennen
vill, Umstärde, die an sin recht unwahrscheinlich sind. Es kommt
ndessen darauf wenig an, denn dier Gerichtshof hat einstimmig er⸗
annt, daß nach den belgischen Gesetzen die Thatsachen nicht siraf-
ar sind, da dieselben den Versuch eines Verbrehens oder Ver⸗
ehens nur bestrafen, wenn sich derselbe, durch äußere
dandlungen lund gibhtt, die einen Anfang der Ausführung
»es Verbrechens oder Vergehens kennzeichnen. In Folge davon
ind also die wsteren Untersuchungen und Verfolgungen gegen
Duchesne aufgehoben. Die „Meuse“ figt ihrem Bericht über diese
Ungelegenheit hinzu: „Es bleibt nunmehr die Frage, ob das Straf—
jesetz auch in Zulunft solche Thaten straflos lassen soll, wie sie
em Duchesne vorgeworfen worden. Wir qlauben es nicht. Weng
)uckesne stroflos aus diesem Häglichen Abenteuer bervorgeht. welche;

Vermischtes.

ze St. Ingbert, 283. Mai. Am veiflossenen Mittwoch
and zu Blieskastel unter zahlreicher Betheiligung seitens der Lehrer
rotz gegentheilger Einflüsse, die Frühjahrsversammlung des Bezirks⸗
ehrervereins St. Ingbert-Blieskastel statt. Nach einem Chorge⸗
ange sprach Hert Hauptlehrer Leibig von Blieskastel üher: „Der
Zotgraphieunterricht“ in der Volksschule.“ Würde der geographische
luterricht nach den Winken und Vorschlägen ertheilt werden, wie
e Referent in seinem gediegenen und gründlichen Vortrage gab,
3 würden gänz andere Resultate erzielt, als bei der bisherigen
Nethode. Nachdem noch über die Anpforderungen an ein gutes
bolkeschullesebuch gesprochen war, wurde beschlossen, die nächste Ver—
ammlung zu St. Jagbert zu halten. Mit einem Hoch auf S.
Naj. den König schlossen die Verhandlungen, die gewiß die be—
ciedigendsten Eindrücke hinterlassen haben.

7 Des Fronleichnamsfestes wegen wird der Zweibrücder
Ftucht⸗Markt am Fre'tag abgehalten.

Homburg, 23. Mai. Auf dem allzemeinen pfälzischen
Nissionsseste, welches am nächsten Mitiwoch den 26. (Beginn um
i0 Unr) dabier wind abgebaltien wrden, wird neben Misstonevre—
        <pb n="322" />
        einem Namen eine traurige Berühmtlheit geschaffen hat, so hat er
28 nur einer Lücke in unserer Gesetzgebung zu verdanken, aber
Thaten diefer Art verdienen nichts destd weniger von allen ehrli⸗
hen Leuten in allen civilisirten Landern mit aller Energie ver—
ammt zu werden.“

Wolff zu Ludwigshafen wurde zum commissarishen Staatsprocy
rator bei dem kaiserlichen Landgerichte in Mülhausen ernannt.

Der k. Polizeianwalt Arn. v. Günther in Edenkoben wurd,
zum Landgerichtschreiber in Kirchheimbolanden, der kaiserliche Notär
Jul. Clundt zu Markolsheim (Eisaß) zum Notar in Kandel, da
gepr. Rechtscandidat H. Streccius von Annweiler zum Notar i
Annweiler ernannt.

—ldenstes—⸗—Nachrichten.

Der gebrüfte Rechtscanditat und kal. Volizelanwalt Philipp
Donnerstag (Frohnleichnamsfest)
Harmonie-AMusik

im Vtoyer'schen Garten, wozu freundlich st
inladet Lud. Weirich.

Bekanntmachung.
Vergebung von Unterhaltungs- und Verbesserungs Arbenen auf den Districtsstraßen d
Amtsbezitks Zweibrücken pro 1875.

Die unterfertigte Vehörde vergibt auf dem Wege der allgemeinen schriftlichen Sur
nission die nachbezeichneten Arbeiten zur Unterhaltung und Verbesserung der Distrikn
traßen des Amtsbezirks Zweibrücken pro 1875, als:

A. im Kantone Zweibrücen.
l. Loos. Höherlegung einer Strecke von 136,44 Metern Lünge der Straße fl.
von Zwe'brückn nach Wallhalben, veranschlazt zun. 742
2. Loos. Erbauung eines Durchlasses in Winterbach auf derselben Straße,
veranschlagt zu 1534
3. Loos. Lieferung von 50 Cubikmetern Kalksteinen auf die Straße von
der Medelsheimer Srraße nach Hengstbach. veranschlagt zu . 190
14. Loos. Lieferung von 50 Cubikmetern Kalksteinen auf die Straße von
Dberauerbach nach Battwe ler, veranschlagt zu 250 .
Summa. 1335
B. im Kantone Hornbach.
5. Loos. Lieferung von 90 Ebm. Kaltksteine auf die Straße von Boͤckwei-
ler nah Mimbach, veranschlagt zu — * 315
3. Loos. Herslellung von Rinnenpfluster auf der Bliesstraße in den Orten
Breitfurth und Bliesdalheim, veranschlagt zu * 319
Summa6834
C. im Kantone Blieskastel.
1. Reparaturarbeiten auf den Districtsitraßen, bestehend in
Pflasterarbeiten, veranschlagt im Ganzen zu
Steinhauerarbeiten, , *
Maurer-⸗ und Steinhauer⸗Arbeiten, verunschlagt zun.

Gutes Heu
hat zu verkaufen Schwarz, Fabrilant.
ß chiel; am
Zapellenweg ist zu vermiethen. Näheres
dei Franz Joh. Heurich, Wirth au'm
zroßen Flur.
En Wohnung von zwei Zimmetrn ?xc.
der protestantischen FKirqqe gegenüber
st zu vermiethen.
J E. Hofenann.
A Frohnle chnamefestes wegen wird
Donnerstags⸗Nummer des St.
agberier Anzeiger Tags vorher
nusgegeben. Annoncen für d'est No.
itten wir bis Morgen frühe 11
hrean rus gelangen zu lassen.
Die Cxpedition.

—

Kaiserglocken -⸗Walzer
fur Ctavier componirt
voDn
Hermann Nodoko.
ODP. IT. 2. Ausl. RM I. 50

4371
117 —
139 1
Summan. 6932
2. Lieferung von Unterhaltungsmaterial, bestehend in ca. 355 Cubikm.
Daltstelnen, veranschlagt im Ganzen zu . 938 —
D. im Kantone St. Inadert.
1. Reparaturarbeiten auf den Districtostraßen, besterend in
a. Pflasteratbeilen, veranschlagt im Ganzen zu 349 30
d. Maureratbe'ten, veranschlagt zu 244
c. Maurer⸗ und Steinhauerarbeiten verauschlagt zu 270 1.
Summan. 8603 54
2. Lieferung von Unterhaltungsmaterial, bestehend in ca. 95 Ebm. Hoch⸗
fenschlacken, veranschlagt in Ganzen zu 325 —
Totalsumme. 4790 10
Sol de Uebernehmer werden eingeladen, ihre schrifllichen Angebote unter gen aue
Bezeichnung des Looses und der Straße, sowie der Arbeiten und Lieferungen, welche fi—
ur Ausfübrung übernehmen wollen, läͤngstens dis Mittwoch, deu 2. Juni Jl. J.
Vormittags 1I1 Uhr verschlossen bei der unterfertigten Behörde einzureichen, wi
nzwischen die Kostenanschläge mit Vooseintheilung, Planzeichnungen und Bedingnißheften
zur Eisicht auflie er.
Zwebrücke, den 22. Mai 1875.
Königl. Bayer. Bezirksamt,
Damm.

—D
cũnstlérisch schöne Abbildung der
neuen Laiserglocke.

Die Composition selbst ist eine
der dankbarsten des a11
be liebfem Tan-—Compomi-
sleina. *

Gegen Einsendung von DMarken
versende franco.

Verlag von Pet. Jos. Touger
in Cõlin a. Rh.

Fiar DPamen!
Bei Kramer &amp; Co. in Leipzig erscheinte
Die
Arhæeoitsstuu he.
geitschrist in Monatsheften für leichte ele⸗
Jaute weibliche Arbeiten, enthaltend neue
ztiekmustor in brillautem Bunt-
farbendruck ausgeführt, fowie Hä⸗
lel- und Filetmuster, Vorlagen für Weiß—
ttickerei, Weißnähterei, Waffel- und Strick⸗
arbeit, Perlhäkelei x.

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nur 13 Sgr. — 6 Xr. rh — 10 Xxr.
ofterr. Die Doppelausgabe kostet das
Doppelte.

Die einfache Ausgabe euthält abwech⸗
elud einen Monat Stichnuster, deu andern
hätel⸗, Filet⸗ x. Muster. Die Doppel⸗
ausgabe enthält in jedem Monat Beides.

Mau abonnirt z2u jeder Zeft auf
se drei Hefte einer belebigen Ausgabe
d allen Buchhandlungen und Possan⸗
ßalten.

Große Regen- und Sonnenschirm—
Versteigerung.
Neueste Sachen für diesjährige Saison

Höchst vortheilhaft!
Samstag den 29. Mai nächsthin, Morgens von 9 bis
12 und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr, in der Wirthschaft
von Peter Lang, dahier, werden durch den Unterzeichneten
m Aufttrage einer bedeutenden Schirmfabrik eine größere
Parthie Regen- und Sonnenschirme gegen sogleich baare
Zahlung zur Versteigerung gebracht werden.
St. Ingbert, den 25. Mai 1875.
Der königl. Gerichtsvollzieher
Vasshen der.

eceane empfiehlt sich einem ver⸗

ehrten Publikum in Anfertigung von

allen Manieren von

Leder-Walkung,
sowie in Reparaturen und Flechten von
Rohrstühlen.
Ludwig Rinele.
Koblonitr rie 5 / — —
I i 3. 7. Dem eTn Et. Ingbert.
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        —22 8 —⸗— —— 22 —M — —A 222 2 eo.. 22— 2
533333833 3335333357 — 38353 383—6
2 E — — * 8 5 —
52322653 — — 3—⏑— —3332 — 5
* —8 2 22 7 2 — — —22 25 838 2
225*82 8 5—se M8333— 58 —
225 2—27— 8—5526 * * — * — 5382 5——38 7
* — 88——252 2523 — „S—555 5* ⁊ — 8 ——
3 — —2 —25 3 33S5— 558 53387356353s——
J
55 ——55 52—— — 233553 5— 33—835522268 57
—2 522 2 * ẽ * 5 * 25*23 72 55 2 5 55 5— 5*62
33 — 3 3 335
2 2 2252 5 ——— —A 8 * 8. * * —E 2 —2**
—55 52— —— 853 — ——— 42833 335
323.2 825532—5 53885188* ——
28* 5355r F — — —22 5 75 85* * 52
sas 35— — — —3 —3*
245 37 83 335 5 2 72
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—F — 5553735 — —ãA ——
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875— 22 822 22388 2 —85 228539582 —A
——2 —5—282——. —2—— — 8— — — 32— 2332 ——c«c572533883
3 3 7—6 33 8s8382382388
D * —2. 2 ar 2 — — —3 2
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5228 85 335 7—7523 —3 58227 5——5 ——8 8 2353232
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255 2335385 —2 5323 — 52 5728 533838 — —
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2 2 2 383234 25* —J— —— 8 * 2522* 2* 535325 —c
* —535525 5 258555 86 8 713572838 —z25383260 55
222 — — —3 2— *
2 8* — —— 232 * — 52 2 28 2222 — —
s *22 —— —B8 52 85 3 225 553583 2. 1272
5 226 5*8 *3 38 22 32325 —— 22 2*
2 * * — 2222 *
—F 2852 ag 2 38 22 — — 52 2582 *
82 2335 22— 5 — 223555
I7 353——560 2375.3 8 — — —3583823
56525 583303533 —2 KE— Es 27573232* *55658
* 23 — * — —3 72 ——2 5 2 322 2226 — 22
55 — —53 5823 5*5558 —s2 25828 Se 6G5 — —
z378æ 3353 323325 5—252—8—5 585 2285 5353— 383353*5
8
s333 3368 — 53 —2
222 55 —22 *3* 2 EI à 5 5—2858 — A 7 — 553 *5 5
552 25 — 52552355 — 3— 52— — 355328 —
22 8 5522535 S8 * —2 — 32558 —5 —— — 88——2 — 2—2 —2325
27 — 8 2 2. 2 9 5228 — — * 8 —— 2 —
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7 355 553 —538 333. 33333———5 23353 363358
534 2 — F * E * 2* J
2533352327 52 —* —3— —33 58— 8585315
353 333 53 388 33 7 3723333
2 15 88 * 3 3 — —32— — 25 *5264 20 — *
2 * —— — — — —. 2— 55 —— — —*—᷑2 — 28
— 222* — * * — — 2 —E 8 * —— 532
8 —58523-—533 — 3 2X 2533253 2 — — 525 D2 38E7 —
—c235385 6 * —— — 5—22—22 853 8 5 2
— — 8 2 * 258 2 2 * 82 2
8 — * * * 22 J 38 —— —X a⸗ —2 2
203357533 — 58 18 34 — 5755355 583— 2 5588 122 4
5286—6 303 5355 53 37 —328 23. 35583 — —
22 * —7 * —125 3* *
58 —555223 5 354 53 — —50 — 522 38—5385 —— 82 — —
— E 2 52. 53 zc58 z25858385 8 3
* 3 53 — 5 —5 6 2 S 3BR5— 2 9 — 583* —2255
53233258538 25522 ——— —5 8572383 333356
6 — 323 3 3 3
2 — —X * 43 — —— —Z3 2 * J — 8 725
z35323-2 —75 53233 32 —— —— 383288 332
2* —A 2 2 * *22* — 523568 * 33
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— 5555 ———8 3822—5 z35—32— — —— —3332338335
—7 83833 38— 2883538 35 33 8
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2832333— —5—32338 53 3535 2388 753
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35537 533 733 —3 37 —5 8 85 s
3 36 —3— 58 5808 A 3*
—3 —— 5352 75535—2338 * 723 2858 5868 s*
335 — 6— — 33 3383 82332
78 . 8 8
25333 3385523758 3 4 76
3 —33 —83 853 z23555 28575 58 258
26 — —————— 8 X 3 52 —A 2 —A —535
55383 ——— — —3 333* 5—38 832.25
S50 —3337*3 — —— 525— 8365252 8 55 88355*
3 3 35 2 8 ——— 5—555
2558235— „33355 —7232 — — 53238* 2 5552
22 * *2 52*3 — 33 2 ——— —7 —FF 27
—A —J —278 5——22235 — — S3 90 2538
— — —2 * — 257 V 2 855538** — 8 * 8* 2* 2*
— 3 —3 33 33—3335* 5
———— 153*3273 33573—333558
3 33 33 35 233 35337
2 58 22322 32233 * 2— 3543 —* 228 2 8* 8 —
282 322838—33553253* 353—— —333
— 9 25 2272 — — ——— * 5325 22
333 332 533 333838 33 338
8 5 8— — 32 * 22 — — * 2 7 5 53 *
*55353 —55333——32— 22 533233233 — ——— 53328
3538333558 —2282533235* 2* ——2—825 — 1238 25 8 28
53525322 8.5 2 * — 23 23232 —53z5533233* * — 323328*
3 —— —5353335855353323 — 553328
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25 2 3 — ——— —A— — —— 223322
— 582 2. 52 382 — 5 — — * 723 532 52732
A — — 323 3773* 26 52353355
7 23.7 35 822 525877 2 225. 23 3298 25
38 255382 353 — —A 53*5*3 523 *88
* 225 5643376s853 22 52227 i* — 5— 2 *5 8
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247* 58 2 22 —— * e 55 —2532
— 3 S 25 — —* A—* — — 323 3 — XXM *
218 — 3 Aco * *52 5333333338 32 7 3 525 —
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* — 2 —522* — T25 2 S 2 2 7 ⁊ B.
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* 3 8 38228 2525 —A 5585 E 2227
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53 38757 55 3333 533 77838
S — 2. 28
* 35 55 * 5555 8 — 28*5* — 52**
* 25 — 52835 5 * * 225 F
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233228 3533325 56088 —
I 232338238 — —— 5833 ·—
3 2 8527 527* 52382 *2 27 25J222355— 355335383
5 558 22823 5555 828 23385382 235 228385
27* 3 66 *835
2* 523825 5 8 —— — 57 283283333 *5*»5825
2—7 3 — A 38 58223
. 52* 2375 — 525 2 233.85 — —— 23 *2 25233
»32 * 2 — 17828*— — ———— 2538* 353 37 2. 23228
2332853 23553333533 53 —8 233,68 32 —AA 2038
2 7 25335353 —XE 505252327 — 332
——— 7 55922 23335
325555235 325328533 8 33832388 3*8* 55532333
* —8* — 872 *8 232* — 53 * —— 25 * 2322 5532. 53
—2232 72.3 62 5* 532322 —— 535333 * 23 5 *» 323
2 227 GE 722 255 ——A 8. 2 3 2235 —
25—1 532323 3z ** 585725 28 25 — —Z52
J 3333233 5 2355 8535355532335
* 2 7
8435. 3 326* 25 5833337 233533353 83523323255
5* 23078555* z535337535888 33 2553
3 — 222 28 2 35357273 258 837 — S582
37 — 232, 5* —3 . 835* — 52.3 52 — 25 —X
2 2* 33 * 2* * S 2 2 2 7* 2* 2. 2
— 353 u —A 3 &amp;2 222 2 8 2 — 235.
3— ã 57 5 232226863 —ãA 558*0 s 8 Z. 5
7 — 3 — 7 72253.2 533835* 2*33 5328*
8 —V— S 32 2232, 3328 2532383535
— 3 — — 2 338* — — —— — — 2 2235*
* 2222 522 38—363* * * 52532238
— 1322383 357 253335* * 538328 8
* — S. ** Z — S 22 I8 2 * 22
7 5 5 732 633 3 25.22 2 22 —A 38 — 527
F A 37* 12. — 5*23 —5253 3232 228235
7* 2 * * *285558 ** *32 — — —A 3 2
—6 9 2 25 2.* 2 2 5 p * — *
— 733 5353 3 2238 —532282* HNRIe 256335353
— —2 82 —— 3 8 —— —
* 22 4— 8 5833*
— 333 323* ——
255553333 3 — —A
5333333 533,53—2332
—A 25.53 ——
I — 8

3272782
3234238 525382
3 7
38 8 2
2332535.253 —A 2238 2225 9
53s3z3335 —85
— 5
2 28 2. —3 . 7. * 23358
7 — —
—
— * — 5232. 27 7 22—2 52 2
55 — —— 3232.,* 322 — —
193232338 28? 2532·2 J 55332
3* 3. 235722 — 23 * —
* 2 222 — 578 *
22358 2* —————— —— — 8 —538 F
7233 —328553 z 23 2*
2 —æ5* 25 235 * 33 F
— 228* 2 88 2 * 2 —
2 32 2 7 257
72522.3 32 2228 83 —
355333233335* 22 228*
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2 2* 232 5 5333375 8 7—8
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*7272 883. 2— 2 33 583 —23B33558
3 33233 2 55555
3*338 5233 5e53533553233
—5355325 27 —33283—3238352 25
* — 23, 22 58 32 *
.552* 5853 ẽ * 5233
5. 3730 5 25277* *338.2288
— 335525 2 232 3557 —
2 — ——A — * *82.*
— * 222 3 2* * 25 ———
* 2222 58 *825 7 988337
*23 2 3 3532233 527
2 223 — 38 —5 22 358 25* 2—3— 3
— Z20 7 327 235 372 602
5 — 1 2868 55* 28 3
5 6 3*7 2. 32. 733—328
2 7 7 2 * 2 * 7723 3 — — 8*
— 5 —2 2 S. S — 222
*37 5337— 3 7
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7—2 2 7 2* 352 22
— — — — 25652 2. — 522
e e 32 * 5 —2 523253.25
3 8 3,822
— 222 452 —A
2 —ZJN2 265 323—. 3 *
s5 75 323 53 232785 83 5333332 —3—
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23223 5. 2 240 — 2. 52 53533338532 81
282 8 2 * — 7 5 ⁊—I 22 —325 5 5 7

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        St. Ingberker Anzeiger.

der St. Anpberter Anzeigec (und das mit dem Hauptdlatte verbundene Uaterhaltunasblatt, it der Dienstazs⸗, Donnerstags- and Sonntags
hammer erscheint woventlid viermal: Dinstag, Donner stagz, Sumstag und Sonmntaa. Aponne nentspreis vierteliährig 42 Krzt. od· r
1 Mark 29 R.Pfz. Anzeigen werden wit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Kaum sereqnet.
M 82

Donnerstag, den 27. Mai

—

Deutsches Reich.

München, 19. Mui. Hinsichtlich der von der „Pf. Zig.“
ebrachten Mittheilung über die erfolgte Verhaftung des Garni⸗
nsverwalfungs-Diretstors Pauli in Germersdeim lönnen wir aus
ester Quelle die Mittheilung machen, daß derselbe nicht wegen
igener Amtsuntreue, sondern auf Grund der Angabe eines ver⸗
zafteten, ihm seinerzeit in Würzburg unterstellt gewesenen Unterbe-
inten in Bezug auf d'ie von dem Ltzteren vollführten Unterschla⸗
ungen und Betrügereien betreffs Beheizungématerials vom Diern ste
arbendert worden ist, welche Maßregel sich voraussichtlich bei dem
grenwerthen Charekter des erstgenannten Mannis als eine voll⸗
jändig ungerechtfertigte erweisen wird. (Fr. Ztg.)

Pünchen, 24. Mai. Der Kronprinz und die Frau stron⸗
rinzeffin des Deutschen Reichs besuch'en heute das National⸗
stufeum und speisten Nachmittags bei dem englischen Geschäfts—
räger Mortier. Die hohen Heirschaften werden morgen Nachmit-
ag üher Regensburg die Rück eise vach Berlin fortsetzen.

Berlin, 22 Mai. Von der Parade, welche zu Ehren des
donigs von Sachsen, des Gosts unfseres Hofes in Potsdam statt⸗
and, wird dem „Börs. Conr.“ folgender amüsanter Zwischenfall
zählt. Die Parade war, durch einen Fehler im Arrangement,
me Stunde früher zu Ende, als vorausgesetzt wurde. Der Extra⸗
ig berließ Potsdam, er fuhr in den hiesigen Vahnhof ein — aber
ein Hofwagen, keine Equipage, alle erst für eine Stunde später
zestellt, war zu erblicken, als Kaiser und König den Perron ver—⸗
eßen. Nun war guter Rath theuer. Unmöglich konnte doh der
daistt seinen Gast zu Fuße durch die Straßen Berlins führen;
ucch unmöglicher konnte man eine Droschle erster Classe, das ein⸗
yge Beförderungsmittel, das in Sicht war, zur Heimfahrt benutzen.
Bas also tihun? — Endlich war Graf Lehndorff, der Flügelad
utant des Kaisers, der Retter aus der Noth. — Sein kleiner
jzagdwagen erwarteite ihn bereits, aber er bot napp für 8 Per-
onen Platz. Doch man wußle sich zu helsen, Kutscher und Diener
nußten ihre Plätze verlassen, die beiden Monarchen besliezen den
Wagen, Graf Lehndorff bestieg den Kusschersitz, ergriff die Zügel
ind kutschirte selbst in voller Galla-Uniform die Monarchen nach
dem Schlosse. Erstaunt sahen die Possanten dem leichten koketten
Heschirte mit den beiden Monarchen, kutschirt von einem Flünel⸗
Adjutanlen en grande tenue, die Brust mit Orden bededct, und
)en Helm mit wehendem Busch auf dem Kopfe, nach, ohne sich
Ursache einer so zwang- und elikettelosen Fahrt erllären zu
loͤnnen.

In der „Schles. Zig.“ erläßt ein katholischer Geistlicher einen
lufruf an seine Amtsbruͤder zur Friedensschließung mit dem Staate.
Jeder Einzelne soll ein Schreiben an den Cultusminister richten,
nn welchem er die unbedingte Unterwerfurg unter die Staatsge—
ehe zusagt, aber darum bittet, seinen Namen erst dann zu rer⸗
yffenllichen, wenn sich eine Ptehrzahl herausgestellt hat. Wenn
dann einige Namen auf einmal veröffentlicht würden, so würde
das auf die Bischöfe und die zurückgebliebenen Priester einen großen
kindruck machen.

Stuttgart, 24. Mai. Der „Staatsanzeiger? konstatirt,
)aß die Markrechnung in Württemberg am 1. Juli voraussichtüch
ucht nur auf dem Papfer, sondern in Wirklichke't in's Leben tre—
e werde, da ein genügender Münzvorrath vorhanden sein werde.

Oesterreich.

Wien, 24. Mai. Die „Neue freie Presse“ sagt, daß eine
ꝛemnächsti;e Begegnung des Kaisers von Oesiterreich mit dem Kai⸗—
et von Rußland und dem deuischen Kaiser eine entschiedene Sache
en und wahrscheinlich in Ems stattfi din werdr.

Die „Preesse“ meldet, daß vor einigen Tagen ein Individuum
Lamens Josef Wiesinger hier verhaktet wurde, welches beschuldigi
it, sich an den Jesuite-General Beckx mit Vorschlägen gewendet
u haben, gegen den deutschen Reschskanzler ein Attentat verüben
uu wollen. Mit Rüchscht auf den Umnstand, daß noch ein Com.
duce gesucht und die Untersuchung erst nähere Aufllärungen geben
vird, müsse vorläufig weitere Veröfsentlichung unterbleiben.

Bermischles.

F Kaiserslautern, 24. Mai. Zu dem am 28. Mai
in Berlin stattfindenden außerorden lichen deutschen Handelstage,
nuf welchem über den Beschluß der Reichs-Justiz-Commisson, betr.
zie Aufhebung der besonderen Handölsgerichte. berathen werden
oll, hat auch der hiesige Handels- und Fabrikrath einen Vertreter
in der Person des Fabrikanten Heinr. Weber gewählt. (Kjrl. 3.)

Ludwigshafen, 22. Mai. Wie in den Vorjahren so
verden auch d'eses Jahr auf den Pfälzischen Eisenbahnen mieder
Badereiseb'llete mit 30 pCt. Fahrtaxermäßigung und Beschränkung
jeftimmte Nachmittags- bezw. Abendzüge ausgegeben. Die Aus—
zabe findet slatt bei den Stationen Frankenthal, Dürlheim, Wachen⸗
jeim, Deidesheim, Mußbach nach Lud vigahafen; be den Stationen
steustadt, Haßloch, Bobl-Iggelheim nach Ludwigshafen oder nach
Speyer; bei der Station Landau nach Max miliansau oder nach
Hermersheim; bei den Stationen Dreihof, Hochstadt, Zeiskam nach
Germersheim und bei den Stationenn Weißenburg, Schaid‘, Win—
den, Langenkandel, Bergzabern nach Maxim'liansau—

F Edenkoben. Ter angeschossene Storch, von dem wir
jüngst berichteten, hat sich wieder erholt, allein der eine Flügel
war so beschüdigt, daß er amputirt werden muß'e. Der Schaf—⸗
garten hat den armen Invaliden aufgenommen, wo derselbe jetzt
raurig umherwandelt.

7 Frankfurt, 24. Mai. Bei dem Brande des Güter⸗
Bahnhofes der Hessischen Ludwigsbahn in Mainz wurden 42
Büterwagen und 6 Personen-Waggons, welche gewöhnlich in den
Wiener Schnellzügen kursiren, von den Flammen verzehrt. Die
Ladung der Güter-Wagen war die verschiedenartigste, zwei waren
deispielk weise mit Pianino's belastet. Im Publikum verlautete,
ein Zug mit Shlachtvieh sei auch verbrannt; d'ies ist jedoch nicht
der Fill, denn dir betreffende Zug konnte noch ausgefahren wer⸗
den nund nur die Thiere des Schluß-Wagens warden beschädigt,
so daß sie gelödtet werden mußten.

Frankfurt, 24. Mai. Ein Dienstmädchen im Gast⸗
haus zum „Schwanen“ in Bockenheim war von ihrem Dienstherrn
wegen Nachlässigkeit gescholten worden. Um sich zu räche;, machte
dieselbe den Versuch, dessen einjähriges Kind zu vergiften. Zu
diesem Behufe schabte sie von Zündhölzern den Phosphor ab und
mischte diesen in Milch, welche sie dem Kinde zu trinlen gab.
Durch heftiges Schreien des Kindes wurde man aufmerksam und
durch ein rasch verordnetes Brechmittel das Kind gerettet. Das
Mädchen wurde verhaftet.

F Ein Münchener Blatt enthält folgende Annonce: „Ein
Mädchen, welches gewillt ist, einen Polytechniker, der bis zur Voll⸗
endung seines Stiudiums noch ein Jahr braucht, mit Marl 500
ju unterstützen, in der Absicht ihn zu heirathen, schicke ihre Offerte
nebst Chiffre zc.“

Der verstorbene Bischof von Passau hat der Armen, wie
tets, auch bei seinem Tode gedacht, und wurden nach seiner hinter⸗
lassenen Weisung in jeder der vier Pfarreien 1000 fi. aa die
Armen vertheilt, im Ganzen also 4000 fl.

f De französische Stadt Argenteuil, die seit alter Zeit all⸗
jährlich dem Souverain ein Körbchen ihres vortrefflichen Spargels
endete, hat d'esss Jahr diese Huldigung nicht Mac Mahon, son⸗
dern Gambetta dargebracht.

Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende
Annonce der Hecren Kaufmann und Simon in Hamburg
esonders aufmerksam. Es handelt fich hier um Original-Loose
u einer so reichlich mit Haupt-Gewinnen ausgestattelen Verloosung,
zaß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung
oraussetzen läßt. Dieses Unternehmen verdient das volle Ver—
rauen indem die besten Staatsgarantien geboten sind.
*

Für die Redalktion verantwortlich: F. X. Deme
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        —

Bürger-Verein.
Künftigen Sonntag den 80. Mai Nach⸗

mittags 3 Uhr, findet im Vereinslocale eine
General⸗Versammlung

statt. Dec erste Vorstand:
Peter Badar.

Für Unlerrichtin augewandter IXX

uͤn Planzeichnen und in kaufmänni—

scher Buchführung empfiehlt sich
HV. IlIgen, Ing.

Wnmreg. —

mm der Oberhbaufer'schen Bierhalle

Igqh warae hiernut Jedermann, mieiner

Ehefrau Maria Weis geb. Lefeber

auf meinen Namen etwas zu borgen noch

zu leihen, iadem ich keine Zahlung eder

Garantie leiste.

St. Ingbert, den 25. Mai 1875.
Ves, Bergm.
4A IIIIII
zur .
Fahnenweihe
des —F
Krieger⸗Vereins Schhnappbach,
am
20. Juni 1875.

1. Am Vorabend des Festes: Zapfeastreich,
Boͤllerschüsse.

2. Am Festtage:

a. Morgens 5 Uhr Tagreveille, Böl⸗
lerschüsse,

b. Um 11 Uhr Vormittags Rendezvous
in den V reinslokalen und Empfang der
Festgäste bis 1I Uhr.
ijz2 Uhr Aufstelung am Vereinslokale.
Abholen der Festjungfrauen mit der
Fahne.

Fahnenweihe mit Uebergate und Rede

von Fräulein Zot!.

Festzug ducrch die Hauptistraße, und

Abmarsch nach denm Festplatze woselbst

Concecert und gefellige Unterhaliung

his Abends 8 Uhr siatifindet dann

TestbalI.

Der Ausschuß des Krieger-Vere ns Schnapp
bach M. Jott.

Die von Herrn Bierbrauer Rudolf

Muazinger in deer Sitzung des tgl.
Landgerichts St. Inzbert vom 25. Mai
gegen mich ausgesagte Unwahrheit, ich sei
„dem Bäcker Klen von Sulzbach 40
Thir. für Brod schuldig, erkläre ich hiermit
offeruich a's Verleumdung, bis er mir den“
Beweis erbr ngt. —
J. Altenmn
Sulzbach.

Man biete dem Glücke die Hand!
875. O00 RæoœĩcIsS-IArIc
oder 218,760 Gulden
Hauptgewinn im günstigsten Falle bietet die allerneueste große Geld⸗Verloosung, welche vor
der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Die vortheilhafle Einrichtung des neuen Planes ist derart, daß im Laufe von weniger
Monaten durch 7 Verloosungen 42, 500 Gewinne zur sicheren Entscheidung kommen, darunter
R sich Haupttreffer von eventuell R.esM. 875,000 oder fl. 218,750 S. W., speciel
aber
Gewinn M. 250,000, WGewinne M. 15,000,
Gewinn M. 125,000, Bewinne M. 12,000,
Gewinn M. 80,000, Gewinne M. 10,000,
Gewinn M. 60,000, 4 Gewinne M. 6000,
Gewinn M. 50,000. 40 Gewinne M. 4000,
Gewinn M. 40,000, 203 Gewinne M. 2400,
Gewinn M. 36,000, 412 Gewinne M. 1200,
3 Gewinne M. 30,000, 512 Gewinne M. 600,
l Gewinn M. 24.,0009, 587 Gewinne M. 300,
2 Gewinne M. 20,000, 19300 Gewinne M. 131.
Gewinn M. 18,000, eic. etc.
Die nächste erste Gewinnziehung dieser großen vom Staate garantirten Geld⸗Verloosung if
amtlich sestgestelli und findei schon ain 16. und 17. Jundg d. J. statt und kostet hierar
1 ganzes Originalloos nur Mark 6 oder fl. 84,
halbdes 832 I,
1 viertel F 2 Lid, 38 kr.

Alle Aufträge werden sofort gegen Einsendung, Posteinza hlung ober Rachnahme des Be—
trages mit der größten Sorgfalt ausgeführt und erhält Jedermann von uns die mit den
Staatswappen versehenen Originalloose selbst in Händen.

Den Vestellungen werden die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt und nach
jeder Ziehung senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen.

Die Auszahlung der Gewinne erfolgt stets prompt unter Staatsgarantie und kann durch
diredte Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten durch unsere Verbindungen an aller
größeren Plätzen Deutschland's veranlaßt werden.

Unsere Eollecte war stets vom Glücke begünstigt und hatte sich dieselbe unter vielen ande
ren bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffer zu erfreuen, die den betreffenden
Inleressenten direct ausbezahlt wurden.

Vboraussichtlich kann bei einem solchen auf der solidesten Bafis gegrundeten Unternehmer
überall auf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden, man beliebe da⸗
her schon der nad ne halber alle Aufträge zebiat direct zu richten an

95
Kanfmann &amp; Simon,

Bank⸗ und Wechselgeschäft in Hamburg.

Ein⸗ und Verkauf aller Arten Staatsobligationen, Eisenbahn-Actien und Anlehensloose

Anerkannt
ist die Tha'sache, daz beständig große Summen durch Betheiligung an soliden Ver
loosungen gewonnen werden. Derartice Unternehmungen, welche Jedermann Ge
legenheit be‘en, mit unerheblicher Ausgabe die Vermehrung der Capitalien zu er
—
auf solide und Erfolg versprechende Weise dem Glücke die Hand zu bieten.

Durch ihre vortheilhafte Einrichtung ganz besonders zu einem soliden Glücks
versuche gee'gnet ist die staatlich genehmigte und garannirte große Geldverloofung.
375.000 Reichs-Mark oder 218,750 Silbergulden
ebentuell als Hauptgeweun, fp ciell aber Gewinne von M. 250000 - 125,900 —
80,000 - 60, 000 - 50, 000 — 40, 000 - 836,000 - 3 4 80, 000 - 24, 000 - 2 *
20.000 - 18.000 - 8 a 15, 000 - 9 a 12,0.0 - 12 a 10,000- 34 4 6000
53 a 4800 - 40 4 4000 - 3 a 3600 - 203 a 2400 — 5 a 1800 — 1500
412 4 1200 u. s. w. bietet obige Verloosung in ihrer Gesammtheit und kann
die Betheiligung um so mehr empfohlen werden, als weit über die Hälfte der
Loose im Laufe der Ziehungen mit Gewinn gezogen werden müssen.

Die Zichungs-Termine dieser großen Geldverloosung find amtlich festgestellt un'
aus dim Stiginal-Ptan, den wir jedem Theilnehmer gratis ädersenden, zu erfehen

⸗

zu der stou an IGßB. ured 7. Juni d. J. san
findenden 1. Ziehung kosten:

Gaͤnze Or ginat-Loose fl. 3. 30 Xx. — M 6.

Halbe 1.45,3.

Viertel . — 53,1.50
wobei w'r ausdrücklich bemerlen, daß von uns nur die wirllichen mit dew amtlicher
Wappen versehenen Loose versandt werden.

Das unterzeichnete Handlungshaus, durch dessen Vermitnung bekanntlich schon
hedeutende Gewinne in Süddeuischland ausbezahlt wurden, wird çeneigte Auftrage
gegen Einsendung, Posteinzahlung oder Rachnahme des Werrages sofort ausfüh—
ceu, ebenso amtliche Ziehungslisten den Loos Inhabern prompt übermitteln. Wu
berfenden die Gewinne nach jedem Orte oder können soiche auf Wunsch der Thei
nehmer ducch unsere Verbindungen in allen Städten Deutschlands auszahlen lafsen:
man genießt somit durch den directen Bezug alle Vortheile.

Da die Ziehung in aller Kürze begiant und die noch vorrüthigen Loose be
den massenhaft eingehenden Auftraͤgen rasch vergriffen fein durften, so beliebe man
fich daldigst und direct zu wenden an

Bottenwieser K Cop. V
Bank- unsß Werseloeischäff in Hamburg.

——XECE —— ——
Große Regen- und Zonnenschirm⸗
Versteigerung
Neueste Sachen für diesjährige Sarsonl
Höchst vortheilhaft!

Samstag den 29. Bai nächsthin, Mor—
gens von 9 bis 12 und Nachmittags von
2 dis 6 Uir, in der Wirthscaft von Peter
Lang, dahier, werden durch den Unterzeich—
neten im Auftrage einer bedeutenden Schirm⸗
fabrik eine größere Parthie Regen⸗ und
Sonnenscherme hegen sogleich baare Zahlung

zur Versteigerung gebracht werden.
ESt. Ingbert, den 25. Mai 1875.
Der königl. Gerichtsvollzieher
FAssben der.

7

Redaftion, Dienck un)d Verlag von F x.

Demens in St. Ingbert.
        <pb n="327" />
        XRX
—28
—X——
A 3421533
24 1535824 .
—A 238555 —
833 66 335537
3335323535 3 3 9 —A—— 38
333333268 7 3318
333533 233383 s3 333555333533 —8
2
55752358 5 28 2833. ẽ 8 728 513
533355553 558 —3 — 22 2 5 ⸗ 385333332 ——
2555 32 2 2 21 * * —8 5323*
* * 323238 * — 3 — —A ——— 37 523822 8 388
25 33825387 35*— 2 25325 8 —— —56 —*
A * —2 528 735* — 228 —A 353
5* 35 723 33334253
34 A—— 338 385
* 36 — 25 —A —228 3 22 588 8 —
9 2 3383— 278 — 33338 8 3 3233
5 —* 5824 — 53235 3523238 — 937333
88 235 — 2852224 —. 5 2 ——— 28 —
—A — E3 I 2853 F 83 — 2 227 2323
8* — —— 2272 —A 3 8 2. 32 8 — 2*6 287 258 ——
— — 5 — 3 — — — 5* 5 322 — — * 2 3* — 2* 2
—5— * — 2 — * 2538 — 2 2
A — cz*5 —A *278 522 3
— — 33 — —A 2332. 358 —— 8 3—
5333438 —x— 223 2 * 8 9 —* 532 322 28 25
5* 58 533 758 5838*2 2327 32 — ————
5 ——— 23287 —— —
2 3 24 — — BD — 22 7 —E
33 — 5 35838
22332 — 28 532 — 33 —2 385 —— 5382 * —
* * 33 25 52535338 38 2528 — 56 228 3 8 22
8* 2 253 252 —— 30 52* —52 25 552
— 2 — 252 53 ———— 312 — — E — 7533458* E
3 23 *——535355 525 — 8 —— 55 3335363 6
* * 8 * * “ 527—
38 3253 37 — 337 233254 224 —
— — 53 3333358 733383* —A——— 288638 53 7777
— 2 — 235 — u J 2*2*
27 33 ——
5 A *2 553 2 258* c * 2855. — 2.
9 7 —— —33485 3322 O 2252 23 2 4z5—
3523375 — —„ 52 2 — *8 —225 — 2 — 25 35
2 532— 3338 *0 —8 2552 53538353 2 223
3* 23 — 3 — —— — 6 529 3 ——ã—— —
5 —A —A — ? * * z4 —A
1333 —— 5355—538 33
— * — V B
52* ———— —122 — —22 553237 —V 22533 33233 252
28 8* * 738338 35533 583* 253
p D —* 521* · sa J 7
* 25535 388 3335 7
—7 — 287 7 *8 8* — —5 232 38s—735
5 52*5 5*53 33713253* 5825 325 535
551226 732 3 13335 —A 5 553 52 53558
538 883 J 352338 —— —768 —— 33*
— —ãA ———— * 25 53555 * 2 558 53
2 —2 — 2 T 52 — — — 5 —8 —
ã z29353 75278 — —
5 585 7 2 * * 22 — —
5533353 3837263 F —— — 38 ———
23 2332537 52 258 25283 — 1175 338335
0 — 2 2 * — * — 522 5 * 8 8*
—— — 52*82 2 * 2 — 2* —A —32 — 53* —
*2 A —— —— — * 5 23 —— 2 53 55335
z23553588 5322 8 —z, 5 ——— ——— 2 —2438 283 E
23 53 828* 32 —F 33325688 2 — 52 208 — 75323532 2
2838533 2z03 63 33333 — 235. 55 47
* *5 2* e— 4 2533 5—*8 ——6 —5 2 232352 *
— — 2553 2783 31 5 32
— * 532 d * — — 2 — 28 — *
5353753. 222 33* 33538537 z228 3357
— * — * — — 2.. 2 * —⸗&amp; **
* 23*355 823282 EE — ——— —*— 28 8 — 2 3325755
—4 * — —2 — —— 2223 2 20 22 8
23*57 *255* —753532 3* 38337 5333333
SDE S *—77 2 s333382 5 8 33335
175555—524 —22 — * —A —— —— 528 52*
— T. 32* —5E3B6 8 3222 5 — 8 25
2 »22223 52258 22 3533227 —— 5 S
—A —z5358322* 5 z2 3533* 5233—5 * 22
335538535* 253843333 s5333533538 *
235528 5* *33 —
* * X 8 —X —52288
25*82 — — 52 5* — 2
2 * 53533537— O —5*552
3*3 58 25*28
3 27 3 3 8
3 2 22 z2232
223 552 2 *
— 5—32—5352227—
7 5z207*

J * J a2 * * —*ea— 222
28—558525 533 55 235533533 23533 57* —A
— 0 533 68—32 —5 95 *253 353 5
52568 55323523 5z 6 85 —A—
* J ð 2 ð 5 . * 8 — —— 73
25 s 2233853 S55 35353 713338 383 538
74 2. 22 —— 2* — — — * 35 —34 — —
2— —— 2* 7 3 2 —5 ·2 — —2 2 — 2
58 53z35 25238353 538 528 538338 *38332 3 55 83. 2*
3 — — VD —ãAAA 8 200 23 —
322 8* — ——— * 7 38553 33 528* — 533
4 2 J 8 2 22 —
2* — 723822 —A 322* —* 285223 — 333*5
5—5——8 832 33 z3575 73533 7
* 22 — 22 52 * ND ů * — —
38 52533 —38 3835 335 53335885 3338383383338
7 5 22. —3 „8Mm35 * * 2 F 2 c7* X 55
— ————— 355 5328 —— .3 — 233*28 5238
3. 22 553235 388 53228 55 3330 7—5635 53 2365353833583
— — 323 383 8—233375 — ———
22 23333 5233 528 5583 ——— *2332338
2 —2 — 28 — — 5. — 8 —
* — —8 e xg 7 — 25
———— ——*3533 2383633 2
* —— — — 2 u»5 2 A —285335 2 —**
5 2553375* 880— 532335 32233222 53583438 233523 8
22 *2 5235 — 22 2052 ——— 27 —5 * 8 —* 23328 *
2.2.8 2 22 8 —57 * —8 5322,832 52* 33 — 2275
— — 5. — 332356— —— 35 z20 — 26833
37 5 3 38— 53—553588 —Z 750— * —22 —2222 — —
—38 8 5z835 222 58 —*27 2 2 55325 8 2 2
8 22 —— 2 — 538 — 2 —— — 3 8 322 2 — 18
3838 5—32 — 352232 2822 28 —6 3— ⏑53 — ——2535 5
———607 253 * 8 2—— 3—3333 45 —
*5225 * — *2385 22* — — — 2 8
* * —— SEA
35 553 3226 66 32
— 72
— 9 2. ẽ
28532 22238323 * *
352333 633335577 — 53
58 — —377 5 383 58333 ——8*
23 — 5326 5232 —V 23
—— 2882 33
225— 5 8322328 255 8 — 238
50 383 — 23—58. 35 3323358 353 J ——
2* 9 20 33— 2558 325335 2522 3 3 —
—— 3— —— 536 575 8 — 8
228* 8 253565 2 —— 3 2 —— 3
—22———28 z5—— 522 —323 J —B——
2 — 8——2 333 — —5 265325 *8 * 523
2525 535337— 558 2325 —5 —25 506325 —E * —
* 7 2 e2 3— — 2 8 ———
2332— 283 2—3—5— —33335333fs3 —5635 3655 15838 55 5*22328
5—z— 23835 33832—3* —8 —A 8 F— e E 5325 8
s—V 23 353—35—— 55 2552533 5838 338 23525
357 27 z530 —— —26 — 52532 2 3252 — 5*8 50 —182
58* 27585 33 253238 8552 „I* —
—8— 3338 —553 8232 355
———— 7 2552 3 382 3 5 —32*5—
533333333733353587 531338 23 — ——
2 * 22 5 2* * 22 3 — 2*
383 32 33 28
— 22825
— 23267 5332532 183*88377 x. —— —— — F———
2 252 37 ——— ** —— 2 —8 228A 838 * * ——
— —
233 — — — 83358
B e — 3383* 33385333338
23 5723355 5—3333 —38 AA—— S A
— 23 34 4

—
        <pb n="328" />
        592.2
222 223
— 328*35372— J
—A — 15823320 528
34 253588
— 2 2. 2 *5 3—
372 —————— 53723 3*5328 3 52232
555— 28 5833285 23383333555 36 322.
s* 53533375 — 28558 3 8 232*25
* 3 2 23 32 — — * ——— *22 22 2
—A — 2 * * 2 2. ——
5 — — 92 * * 2— 2 * — * 52.* — —
7 —— — 87 53353
7 . * *—— F —8 2 2
———
537575 222. * —ẽ — * * 22 2
55313378 33258 —2—78553—3353 03 3 7S5.7 8* 5233
28* * *3 222 — 3 5
252 5353 * 23338 32 *328238 22235 27 —A 323
—X 7 2 S. 227 2 5* — 23 2 * 2
—4 33553333s5333837 2* 525 25 535852338 5— 222
—— 3525
3 —8 — —— * 532 27
32 223 3224 * *327 8 2 *55222 * —A *52533
— — —522325 2035 8 32.22 53* 253 22
5 32725*—38* 582233233 58 *5. 53 260 3 2278
— 2 32 2.7* 223 5 3568 22 — —2 73 —A— 8 —A —
2* — 2 322235 28053 53 ——— 2 2—
* 3 *2 2 38 * 232353— 3* — * 2
5833338353 2 225553 2* 2985 5353238 3 — 3 *
—* 5 52223 2 — 2 22 132828 2 — 202
253 83523328 233 2537 6 * 23*733233255 23
22.252235 — 5358532 28. * ve 3 5323525 — —
3 35323 *Sm71332 2328 33232. * * 222 5752 * 5252
22 — 253 3832. 3 92 2 25* c. 7 2 — 5814
277 35375 S—8 5 2 23222 3 228* 3 — 33 222 88 —
2,2 2 253 22 28258 2— 5 2. —— — 2 28.
232 2323383 —— 2 22 —A ———— ⁊ 22
79 — —A— 222 2 5833E5.52 *322 3358 —
32 55833 23 72253 25 *5. 72 3 —A —5823 36 2280
832 83235 323—228 2 32 55*388 55 258 3329
22* —A — 5 2 ———— —— —522 232 2225 —2
*55 * * 8 2 —— 7 — 2582 —A 2233 227727
235 323338 3 2 255 2553 2375
3 2 *., 222 — — —— 2— 53*
158 372* 55 —33355328 — —— 5 28538338
—8 — 2 — 117 — 2
*32 3332358 4 5 A 2833253
232* 3353228 —— S. ꝓæs &amp; —— 2253783833322
r 52 * J — —2 * —2 S— B *
528* —A cz.* 5 2 —* —52 268335 2
23 85* 2588. * 575 — * 323 2335
2 * 3*3*543 3 ⸗327 333 —25327
* ·—2 — — — 323 x9 2,*8 8* 33
—V 33835 2733 735 5236 2533533
*283383 35 22 333 — — 257 2382 82
* 2 * 2 S55 23 277 — 2 — —2 8
523 — 83 527 222 —— 72285*
* — b * —2 — * 27 —— —— ——
2273 285 —A *582 2522309 *252323
33* 2333* 2 S 52322755 15333
2223523 —3533233 85338335
* —A A 22*8 32 252355 8
38352 2383 * 2 2 — 8 — 2853.** z28533
22. — —— 320637 ————— 2138353
—* — — —— 28353532 2535
57 528255 75278 SA 538535 332323
2 325528 258 275 538 2323 5733833
E— — 7 —
2 3233 — 2 3 22 2. * 3
— 2 — — 55252 3 —* 352 *5*
522 5323558 3 —A 2 Q 2 2 286 6
— 3128 —583252 * 328 3237 232
2 5 — *2 — 3 3 * 33 *89 3
* 23 * — * 223 2 2 * *
22632 5*32 253 22 2232 8* 5333338
* 4 — — 7 —8 28 557 25
—2 2 2 — 2 — 2
ß 3533 32.5 22 s5æ55 7— 332 535 22322
— — — 3 282 2* 8557
25 533*82 2 52 25 53283 2.2 523
—— 528 — 2* * 255 5372 252852
* — — — F — J
235555**38 37 5335 27 55533
8 * 7 3—
3 3353 2583 38337
5353533535333
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2 — *8
525383 3.7*
5g—5 8
8 — g
2 —— 553 — ẽ —
225235 5253 22 *2* 8
* 2255 —— * B3538 5583 7 8
5 4 2* *
71337 * * 525 * 2322 * —— 2—
75337332 385332533 385333
78335 2 86232883 —FA *
— 27 ——
7 83353 5
. ẽ — — —X 7* —— —A — — 5753 23
5* 335553 28 8 * 5.832 22
7702* 338æ5 333883 232 —A
2* *3 —A 223 235—388 — 33 —*
E — ———— E.2.2 *1558 2 72827
3 23 2* 5S5 ⁊ * 23376 ?
— * * . * S. — *53*255
38 325555 —5 —F
* 21223 2733 572252 *5358
* 25332328 BAB 525263
* 2 * —A h — 2 93
52*
22382 * 68 35803* *88 5388*.
2 — — 8 O 5 5*
5 * *— w 2 — — * 8
— 2 * —— 2823
25553355* 2338 538333
3255* 3533355 525352 3
àοÔXα 3 J
— — 3853533687 53 F
o 2*83232 3 — F 255 25
228383 25333—88333333
55 — 3 * 55
38
52. 22 — 723
22222

3.
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* *
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—— 255 — S *
25335335383 3333375
255232 533—3 23228338 2
— * 28 *
573583552*7 — —— *
335 5— 22 2 — 3 255 23.2
223 25 55 3— 233253 — — A 2872
25* 2553 533533 z3 gs —ã
25883 5* —A —J— 335
J 83 223 23355
223 2 2. 2 2 cc ẽx/ 24 2 *
22 532335 75353325 13 252 2 —A ——
* —9* * —5 —— — V5 2 v — — *1
3 x 2 2 — 2— 22 x» 237 —7 * ——
288 83 ?253 S. 22328 32 —
*5 — 233532535 25335335337
58—8 2323 2 2 25. 5 8 A 23525 5 —
— — 288 325
3282 2 7 2422.7. —— 553* 7.* — *
235 285 375
27253 z 352532533 2
—A — 5*a8 2323 *5 7 —* * *2*3Æ53 J 22
————— 23 —
3 3. 5., 2. 3 — 33 22 —— 83.8
— 72732. —* 38 ⁊ 2 —— — 222 25 *
*853335238383 — ; 7233553
38 8 25 2 *6 2 228 2528 * —
*55 5 2 2 323*55 — 5 2 88
— 23. 2 290 4323 2 * 538 32452 — * X.
22860 — 225.3323 35538 —A 8 J
—A ——— 7353 —A 58 82334
*75575233— 2 7 22 7223 — 3 532. 55 8
A 25723 2033 *57 233853 225 11*
2 2 —5 *5 — 2 —2 a 533 3223
8 352 * 3552 33 2*525 233328
—232 55352365 x. 58 * 533357333535688
Suo 2. 227 8 52 —5232 2 —232 32
* 2 2 S 3 2 ** — — 538332323
* 2653 — — 3253283 2
83 2553 233 32357
353 2*3 5 — 7
5532353353333
2222827 *
        <pb n="329" />
        St. Ingberler Anzeiger.

ler St. In.berter Anzeiger (und das mit ꝛem Hauotdlatte verdurdene Unterhaltunzsbratt, ait der Drenatazs⸗, Doↄuner at a3 4uο Sonutags
ummer erlcheint woöchentliv vier mal: Dinstag, Donner Stag, S1anstaa und Ssnutagq. Anane nentaoreis vierteliahria 42 Rrit. ed r
1 Mirk 29 R.fy. Anzeigen werden uit Keeit. vie Sĩrei'svaltige Zeile Blattschriit ader Deren Kaum zere hznet.
Samstag. den 29. Mai 1875

—N

Deutsches Reich.

glichen angesehen werden könnte. “Darüber, wie weit die Lösun
dieser seit lange erstrebten Aufgabe fortgeschritten, gehen die Mit⸗
heilungen jedoch roch weit auseinander.“ Die gegennäruge Pa—
rone des Mausergewehres ist eine Metallpatrone mit Centralzün⸗
dung und bei 25 Gr. Geschoßgewicht 5 Gr. Pulverladung. Die
i yere Schußweite dieses Gewehrs wind bis zu 1600 Meter an⸗
gegeben (das Chossepotgewehr nur 1200. Meter). Das Laden der—
ielben erfolgt einschließlich des Spannens mit drei Handgriffen,
wogegen hierzu beim Chassepot- wie bei dem neuen franzosschen
Boasgewehr, weil bei beiden die Vorrichtung zum Selbsispannen
fehlt, vier Handgriffe erforderlich sind.

Mündchen, 27. Mai. Die „Südd. Presse“ schreibt unterm
6. Mai: Wie wir aus bester Ouelle erfahren, hat S. Majestät
er König die Ernennung eines neuen Erzbischofs von Bamberg
ereits vollzogen. Der Name des neuen Kirchenfürsten wird einst⸗
deilen noch gebeim gehalten. W

München. Aus Aunlaß neuerlich wiederholt vorgekommener
d zhandlungen von Soldaten durch ihre Vorgesetzten hat das
zriegsmlnisterum eatsprechende Weisungen an die Officiere er—
men.

darlsruhe, 25. Mai. Die „Karlsr. Z.“ meldet: In
videlberg wurden heute die Ratificationen des badisch-hessischen
asenbahnvertrages betr. die Linien Neckarge:nünd⸗-Eberbach-⸗Neckarelz⸗
jagstfeld saw'e Eberbach-Erbach iind Mannheim über Lampertheim
ach Worms mit Auschluß an die Riedbahn bei Biblis ausge—
xchselt.

Botha, 24. Ma'. Dee Sozialisten⸗Kongreß hat fich gestern
anstituirt. Zu Vorsitzenden wurden Geib und Hasenclever ge—
„ahll. Anwesend sind 180 Delegirte, welche 24448 Stimmen
ind 284 Orte vertreten. G(W. Bl.)

Aus Leipzig w'rd vom 21. Mai berichtet, daß gegen⸗
värtig die Delegirten-Versammlung derx deutschen Lehrershhaf dort
sre Berathungen halte. Gegenstand einer äußerst lebhasten Debatte
zar der sich allgemein in bedenklicher Weise fühlbar machende Lehrerman⸗
el. Der Referent stellt folgende Thesen auf: Staal und Gemeinden
aben die Pflicht, dem Lehrermangel vorzubzugen: a) durch mate-
jelle Besserstellurg der Lehrer, b) duüich Herbeiführung einer bes⸗
eren rechtlichen Stellung, c) durch Erleichterung der Berufsarbeit.
z0 lange Staat und Gemeinden in dieser Beziehung nichts Befrie⸗
gendes dieten, hahen die Lehrer ihrerseits die Pflicht, von Heran-
chung junger Kräfte abzusehen, und dahin zu wirken, daß Sei—
as der Lehrer keine Präparanden mehr gebildet werden. — Bei

darauf folgenden Abstimmung wurden die angeführten Thesen
ut geringen Aenderungen angenommen, und außerdem der Beschluß
efaßt, zur Förderung der Schulstatistik ein statistisches Bureau zu
crichten, zu dessen Sitz Lespzig in Aussicht geuommen ist. Es
errschte in der Versammlung eine Erregtheit und Unzufriedenheit,
je auf die Verhältnisse des deutschen Lehrerstandes merkwündige
Zztreiflichter wiuft. So wurde, um nur das Bejzeichnendsie hervor⸗
aheben, der Antrag gestellt: „die deutschen Lehrer möchten sich
em Lehrermangel gegenüber nicht nur gleichgiltig verhalten, sondern
eunselben sogar mit allen Mitteln besördern, insbesondere keinge
bräparanden mehr ausbilden, und jeden jungen Mann, der ent⸗
dlossen sei, den Lehrerberuf zu ergreifen, davor ausdrücklich
darnen.“

Berlin, 26. Mai. Der „Vossischen Zig.“ wird berichten:
Lähtend sich die Ausrüstnng der deutschen Infanterie mit dem
ruen Mausergewehr noch in der Vorbereitung begriffen befindet,
ie der Kavallerie mil dem umgeänderten Chassepot-Karabiner
ber groͤßtentheils noch aussteht, sind gegenwärtig schon die neuen
Nauser-Narabiner, deren Einführung erst nach Abschluß der ge⸗
mmten Gewehrlicferungen beabsichtigt wurde, auf der Schießschule
Spar dau größeren umfassenden Versuchen unterzogen wo. den.
3 möchte danach fast scheinen, als ob die Neubewaffnung der
xutschen Kvallerie mit einer weitiragenden Schußwaffe gleich mit
viesen Karabinern bewirkt werden und das Zwischen- Stadium der
lutrüstung derselben mit den umzeänderten ChasspotKarab' nern
anz fortfullen sollte. Die neuen Ring-Gußstahlgeschütze sindebei
ielen Batterieen der deutschen Feldarl'llerie dereits ringestellt
vorden. Die Gewehrausrüstung der Jufanterie dürfte für die
immtlichin 16. Armeekorps der deutschen Armee vielleicht noch
nit diesem Jahre ihren Abschluß erreihen. Es steht dann noch
»e Ecsüllung der wichtigen Aufgabe der Konstruktion einer Ein—
eitspatrone qus, mit deren Einführung der Unterschied zwischen
ner Bewaffrung der bayer schen Armee wit dem Werder⸗ und der
Reutschen Arme⸗ mit dem Mausergewehr als so aut wie ausge-

Oesterreich.

Wien, 28. Mai. Die „Presse“ erfähr?‘, Joseph Wiesinger
jei nicht der Urheber des Attentatsplanes gegen den Fürsten Bis—
narcẽ. Ein Anderer, welcher noch gesucht werde, habe den Plan
Jefaßt und den betreffen Antragsbrief geschtieben. Wicfinger babe
war um den Inhalt gewußt, aber nur die Ueberreichung des Brie-
'es und das Abholen der Anatwort übernommen, wofür ihm ein'
)onorar von 2900 Gulden und ein Antheil an der durch das
Verbrechen zu verdienenden Summe zugesichert gewefen sei. Ein
Telegramm der „Presse“ aus klerikalen Kreisen Roms glaubt hin—
zegen versichern zu können, daß dem Jesuitengeneral weder von
dem Joseph Wiesinger noch von irgend Jemandem in irgend einer
Form der Antreg zu einem Attentat auf den deutschen Reichskanz⸗
ler gestellt worden sei. —

Frankreich.

Paris, 22. Mai. Ein Vorschlag zur Verhütung des Krie—
seß. Auf einen gar nicht üblen Einfall, den Kriegs efürchtungen
in für alle Mal ein Ende zu machen, ist der besannte Emil de—
virardin gekommen, der in der „France“ ein Heilmittel propo⸗
nirt, dos von deutscher Seitle nur befürwortet werden kann, —*
mit welcher Aussicht auf Erfolg, ist allerdings mehr als zweifel⸗
jaft. Der interessante Artiket, der sonderbarer Weise im Minisie—
ium zur Sprache gekommen fein soll, lautet wie folgt: ...
„Deutschland hat die Macht, seien wir der Reichthum. Was
jaben uns alle Milliarden genützt, welche wir seit einem halben
Jahrhundert zur Unferhaltung unserer Armee ausgegeben haben.
Zie haben nur dazu gedient, uns jenen falschen nund übertriebenen
Begriff von unserer militärischen Macht zu geben, welcher in weni⸗
gen Wochen den Verlust von Elsaß-Lothringen, den Verlust von
Metz, von Straßburg und von Milliarden, den Berlust unseres
ilten Ansehens, unferes kegitimen Einflusses, unseres Prestige, ja
des Vertrauens in uns selbst herbeigeführt hat. Wenn es ihm
gefällt, so mag Deutschland immerhin seine Armee auf dem Kriegs-
uße erhalten und fortfahren, fich selbst und Europa zu überzeugen,
daß Frankreich es ist, welches den Frieden bedroht. Diese Täu—
chung der aus dem Reptilienfond bezahlten Presse erfordert ein
mnberdächtiges Dementi. Wir wollen es wagen, dies Dementi zu
jeben. Haben wir die Kühnheit, die Rüstungen Deutschlands aicht
wehr zu beachten, als ob es niemals solche unternommen! Haben
vir die Kühnheit, unsern Effeltivstand auf eine Ziffer zu ver⸗
ingern, welche zur Aufrechthaltung der Ordnung im Janern ge⸗
ügt! Haben wir d'e Kühnheit, dem obl'gatorischen Militärdienste
i entsagen, den wir Preußen nachgeahmt, aber in unseren, volon-
ꝛriat d'un an“ verdreht haben. Deutschland steht sichtlich auf
er Lauer nicht nach einem Molive zum Kriege, sondern nach dem
zchatten eines Vorwandes. Unser ganzes Bestreben muß es sein,
as seine zu vereiteln, indem wir ihm keinen Vorwand geben, in⸗
em wir seinen Beobochtungen zuvorlommen, und seinen allein
egründeten Vermuthuncen auf eine von Frankreich deobsichtigte
kevanche den Boden entzieden. Haben wir den Muth der Auf—
ichtigkeit. Wohin würde uns unsere Revanche führen, selbst eine
nit Erfolg gekrönte? Sie würde dahin führen, die alien sieben-,
reißige und hundertjährigen Kämpfe wieder aufleben zu lassen ...
ören wir auf, in den Personen des Kaisers Wilhelm und seines
eichicken und großen Ministers des Fürsten Bißmnarck unßere tödt—
        <pb n="330" />
        lichsten Feinde zu sehen, welche uns geschlagen haben; betrachten
wir sie nur als glückliche Spieler, welche von uns zwei Provinzen
und fünf Milliarden gewonnen hauen. Wenn es moͤglich ist, nicht
gegen sie, sondern mit ihnen eine Partie zu spielen, welche den
Sdaden von 1871 erseht, warum sollten wir nicht mit ihuen spe
sen? Warum sollten wir die Erinnerungen an unsere Vergangen
heit, den Interessen unserer Zukunft gegenübergestellt, uns daran
hindern? Haben wir nicht eben dem Schauspiel beigewohnt, daß
ver Kaiser don Oesterreich nach Venedig gegangen ist, daß er dem
önig von Ilalien die Hand geboten und herzlich gedrückt hat?
Haben wir nicht gesehen, daß der Kaiser von Rußland unsern
nbant von 1815, unsere Expedition nach der Ktrim 1856 und
unsere diplomat sche Campagne von 1863 zu Gunsten der polni⸗
schen Jusurrektion dergessen hat und nach Berlin gegangen ist, um
zu Guusten des verdächtigen und angeklagten Frankreich sein Wort
rinzulegen? Was Oesterreich und Rußland gethan, weshalb sollte
es Frankreich nicht ihun köͤnnen? Warum sollten unsere Skrupel
gröher sein als die ihren? — Von den leicht erlennbaren falschen
Voraussetzungen abgesehen, aus die sich diese Vorschläge stützen,
berdienen diefelben in irrem positiven Theile recht viele aufmerk
same Leser in Frankreich.
e

*
6.

16

* St. Ingbert, 28. Mai. Das am 26. Mai zu Hon
burg stattgehabte pfälzische Hauptmissionsfest war aus der Naͤhe
int' us der Ferne sehr zahlreich besucht und bis in die kleinsten
Winkel war die neue protest. Kirche, in der der Festgottesdienst ge⸗
halten wurde, gedrücht voll. Die Kicrche selbst ist ein prachtvoller
Bau; nach den freien Seiten mit hübschen Anlagen umgeben,
macht sie schou in ihrem Aeußern den besten Eindruck, der noch
gehoben werden wird, wenn der dem Style des Ganzen eutspre
chende Thurni aufgeführt sein wird. Das Innere mit einem vor⸗
züglichen neuen Walter'schen Orgelwerke liefert durch die Gefäll g
keil und Harmonie seiner Ausführung und Ausstattung den Beweis
daß man in unserer Zeit auch „schön“ zu bauen versteht.

d. Aus der Festprdigt, von Missionsprediger Irion gehalten,
der 20 Jah e in Indien as Missionär thätig war, hebe ich nur
hervor, daß gegenwürtig 63 Missionsgesellschaften existiren, die
2000 Missionäre ausgesendet haben, welchen wieder 10,000 Ge⸗
gilfen zut Seite —V 150 Sprachen
derbratet wird. Aus dem Jahtesberichte ging hervor, daß in der
Pfalz eiwa 6000 fl. zu Viijsso nszwecen aus 158 Pfarreien (von
224) eingingen. Zwei Pfälzer waren als Missionäre thätig; einer,
Misfionar Ferner aus Ejsingen, der einzige Sohn einer W.ttwe,
ist im Laufe des Jahres auf der Sclavenküste in Westafrika, wo
er station'rt war, gestorben.

Viele Vesu her mag wohl die Nachricht angezogen haben, daß
Missio ar Ramseyer spiechen werde. Ramseyer war bekanntlich
ijber 4 Jahre mit se ner Frau und enem andern Missionar Na⸗
mens Kühne in der Gefangenschaft der Aschanti's, eines wilden
ennmbalischen Negervolkes auf der Wesiküste Afrikas und wucde
erst im verflessenen Jahre durch einen für die Engländer siegre chen
Krieg, den sie mit den Aschantis führten, frei. Grauenvoll waren
die Leiden der Gefangenen und entjetzlich ihre Entbehrungen, denen
auch ein Söhnchen Raͤmseyers erlag. Erst durch die Ankunft eines
Negerprinzen, der in seiner Jugend in Ensland erzogen wurde
nd der id 'ihrer annahm, änderte sich ihre Lage in der letztern
Zrit der Gefangenschaft zum Bessern. Intetessant war noch, was
Herr Rams her über Land und Leute, Leben und Religion der
Aschantis jagte. Er gedentt sit wieder zu besuchen und hofft einen
ceichen Erfolg seiner Thätigkeit unter ihnen.

f Si. Ingbert, 28. Mai. Gesieirn am Frohnleichnams—
seste, an welchem eine große Menge Feemde hier waren, entstand
in der Weirich'jchen Wirihschuft zwischen Burschen aus dem Preußi—
schen Streit, welcher in eine Sqhlägerei ausartete, wobei mit Glä
jer geworfen und mit Stühlen geschlagen wurde, wodurch mehrere
jedoch nicht gefährliche Berwundungen vorlumen. — Durch das
alsbaldige Einireffen der Polizeimanuschaft und Verbringen in das
Verwahrungslokal der meist betrunken gewesenen Ruhestörer, wurde
dem Scandal ein Eade gemacht.

Der Redac eur und Verleger der in Kaiserslautern erschei⸗
neuden „Volkszeitung“ wurden wegen eines Leitartikels mit der
Ueberschtift ‚Uerer den Mißbrauch des Nauens Gottes“ vor das
aachste Schwurgericht verw'esen.

pSpeser, 25. Mai. Das nach 8 42 des Landtass
Abschiedes vom 28. April 1872 für die Feuerwehren und Ge—
meirden der Pfalz bestimmte Eine Prozent aus der Summe der
Braudentschädigungen beträgt für das Jahr 1874 2295 Gulden.
Hieraus werden folgende Unterstützungen verabreicht und es erhal⸗
en: der Ausschuß des Pfälz'schen Feuerwehrverbandes 700 fl.
di: Gemeinden: Niederotterbach 200 il., Homburg 200 fl., Kinds

bach 100 fl., Erfenbach und Stodborn 200 fl. Hoheneden 100
Altenbamberg 100 fl., Ruppertsecken 180 fl., Reipoltskirchen 1
fl., Osterbrücken 100 fl. Ranschbach 100 fl. Grethen 50 fl. H
I13 Al., Utweiler 80 fl. Zusammen 2295 fl.

FDer diesjährige Verbandstag der pfälzischen Genossenschaß
wird am Dounerstag den 24. Juni und Freitag den 25. J
—XE
der deutschen Genossenschaften wird Herr Ludolf Parisius (Gard
legen) an den Verhandlungen Theil nehmen.

4 Dürkheim, 26. Mai. In der gestrigen Stodtrathssitzun
wurden sämmilichen Lehrecn an der hiesigen Volksschule eine Ge
haltszulage von je 100 fl. zuerkannt. Der Beschleß wurde nag
erregier Debatie mit 158 gegen 6 Stimmen gefaßt.

4In Glanmünchweiler rettete der Arbeiter Joseph Donauer
zwei Kinder aus dem Glan, die in Gefahr waren zu ertrinken.

München, 25. Mai. (Agl. Militar-Bezirksgericht.) Eir
wirklich seltenes Beispiel von empörender Rohheit und Gemeinhei
gad der Unteroffizier Heinrich Neumayer vom 2. Infanterie⸗Reg.
der sich wieder einmal des Mißbrauchs der Dienstgewalt durd
Soldalenmißhandlung schuldig gemacht hat. Nicht allein, daß e
beim Exetzieren die Ungeschidten ins Angesicht schlug, daß ihner
Nase und Mund blutete; nicht nur, daß er einem Soldaten mi
dem Gewehrkolben auf die Fußspitzen stieß, daß diejer mehren
Tage nicht auftreten lonnte, daß ei einem anderen mit der Fauß
auf die Brust stieß, daß dem Mißhandelten unwohl wurde, und
ihn Sergeant Obermaier fragte, warum er so blaß sei; er befah
auch denjenigen seinem Kommando unterstellten Soldaten, welch
ihre Sade besser machten, die Ungeschidte anzuspeien EC) um
zwar unter Bedrohungen aller Art. Der Staatsanwalt bemerkt
daß ihm ein solcher Grad von Gemeinheit noch nicht vorgekommen
sei und beanttagie 1 Jahr Gefängniß, obleich Neumayer gut be
jeumundet ist. Der Gerichtshof verurtheilte den Angeklagten in
dessen nur zu 4 Monat Gefängniß und Degradirung zum Gemei
nen. Angefichts der so häufig vorkommenden Mißhandlungen vor
jungen Leuten, die zu den Fahnen einberufen sind, kann ein sol
ches Urtheil unmöglich als zu strenge angesehen werden.

üschaffenburg, 24. Mai. Geitern Abend ist in Hof—⸗
stätien bei Kleinwallstadt ein achtbarer Bürger, Jagdpächter S.
bon seinem eigenen Sohne, der sich in angetrunkenem Zustand⸗
hefand, erstochen worden. Der Verbrecher, dem Niemand in tuhigen
Zustande Aehnliches zugetraut hätte, ist bereits hierher eingeliefert

(Asch. 3).

Bamberg, 19. Mai. Heute wurde das appellations.
gerichtliche Urtheil in der Berusungssache des Pfarrers Traut in
Seßlach (welcher einem Sonntagsschüler, der ihm auf der Straß
datt des Grußes die verkehrte Körperseite zugewendet hatte, in de
Zchule 10 Stochstreiche hatte aufzählen lassen und deßhalb in erste
Instanz zu 3 Monat Gefängniß veturtheilt worden war) verkündigtu
Decselbe wurde unter Annahme mildernder Umstände zu 80 Thalet
Strafe verurtheilt. Die Kosten trägt die Staatskasse.

.Frantfurt, 24. Mai. Heute Morgen ereignee sich im
Schlachthaus ein bedauernswerthes Unglück. Ein mit dem Aus
schlachten eines Ochsen beschäftigter Bursche stach sich durch eigen
Unvotsichtiglkeit mit dem Messer in den Unterleib. Er lief nor
mit der tlaffenden Wunde zu dem nächsten Chirurgen und stürzm
daselbst ang kommen todt zusammen.

Minz. Ueber den Brand in der Ladehalle des hie sige
Bahnhofs meldet die „Mz. Ztg.“, daß das Fener dssen Entstet
ung noch nicht genügend aufgeliärt ist, am Samstag Abend sech
Uht ausbrach undie etwa 800 Fuß lange, aus Holz gebaute(p rod
iotische) Halle in unglaublich kurzer Zeit sammt den darin befindl iche
Bulern zerstörte; die Flamme schlug noch über eine Straße und
setzte eine gegenũber stehende, augenbiicklich leere Halle in Brand
Auͤßerdem wurden 80 Wagen theils durch die grobe Hitze meb
der minder beschädigt. Feuerwehr und Mlitar arbeiteten ang
trengt, um des Feuers Herr zu werden, und als de Nacht au
hrach war dasselde in der That gelöscht. Die umliegenden Ho
jager waren unversebrt. Ein Bericht im „Frkf. J.“ sagt. daß 4
Huͤter⸗ und 6 Persone wagen vom Feuer zerstört wurden. Do
Grrücht, daß auch ein Zug mit Schlachtveh verbrannt sei.n
uigegründet; der Zug konnte noch ausgefahren werden, nar
jm letzten Wagen befindiichen Thiere wurden beschädigt und mußn
getödiet werden. Der Schaden an Gütern, wird von der .Mau—
3.auf 200,000 fl., an Transpartmaterial auf 80,000 fl.
chätzt (etz eres wohl zu nieder gegriffen, wenn die obigen Ange
on Ib re de gerstötten Wagen richtig); so weil der Schaden d
hessische Luvrwigsbahn trifft, ist er durch Verficherung gedeckt.

p Mainz, 25. Mai. Ueber die Entstehung des Brandes
der Güterhüsle der Hessischen Ludwigsbahn geht dem „Mzr. Tgbl
folgende authentische Nachricht zu: Ein Commis der Frrma Ka
Jakobs war beauflragt, aus einem in der Frankfurter Adtheilun
Idl bei der Holzbrück⸗, lagernden großen Spritfaß ein Ad
        <pb n="331" />
        ufullen. Ein Eisenbahnarbeiter R., welcher gewoͤhnlich die
er annimmt, stand dabei und verlangte etwas Spiritus, um
inem Faß ein Zeichen wegzuwischen. Als dies geschehen war
der Rest des Sp ritus um und ergoß sich anf das Spritfaß,
ahm ein Zündholz und bhrannte die Flüssigkeit an, da aber
ch Derjenige wilchte das Faß abfülite, den Heber herauszog,
tzündete sich durch das in das Spundloch laufende Feuer das
ze Foß und explodirte; im Nu stand die Umgebung in Flam—
en, und der teaurige Vorfall ist bekannt, R. soll verschwunden
rin.

F Ueber die aus Baden eingebtachten Anträge auf Beseitig-
ang des Cölibats (priesterliche Ehelosigkeit) ist die altkatholische
znede in Bonn am 20. d. zur motivirten Tagesordnung über⸗
egangen.
ia FIn Bärenbach i. E. legte am 19. Mitiags eine Feuers⸗
runst in 8j3 Stunden 70 Häuser nebst Kirche, Schul- und
gfarrhaus in Asche.

Sqonau. In dem nahen elsässischen Dorfe führte ein
Ibis 10jahriges Kend eine Kuh am Stricke auf die Weide. Das
dind band sich den Strick fest um den rechten Arm. Die Kuh
Jurde wild, lief davon und schleifte das Kind mit und riß ihm
ee den Arm vom Rumpfe. Zwei Stunden später starb
zas Kind.

fBei Bosch um (Westphalen) ist am 19. d. M. in der
zeche „Holland“ bei der Ein-⸗ und Ausbeförderung von Arbeitern
us Seuͤ gerissen und die beiden Körbe mit 31 Arbeitern in die
Ziefe gestürzt. Sieben dabvon waren sogleich todt, 2 starben auf
Im Transport nach deu Krankenhause, die andern sind großen
hJeils sehr schwer verleßt.

pIn Pesth trat am 8. der k. k. Husaren⸗Oberlieutenant
zaul Salvi mit seinem kleinen siebenbürgischen Schimmelhengsi
Radamante“ einen Distanzritt nach Paris an, wo er nach 15
sagea eintreffen wollie. Am 20. war Hr. Salvi in Zabern an-
elommen; in Nanch aber wurde er durch eine bedeutende Ver—
undung seines Pferdes aufgehalten, und sein Vorhnben iß somi
escheitert.

Aus Hanacs schreibt man dem F. P.“: Vorige Woche
and hier die Trauung eines Mädchens statt, das schon vor län—
erer Zeit zu einem anderen jungen Manne in einem Liebesver⸗
Amiß gestanden. Letzterer schaute hiuter einem Pfeiler finstern
lngesichts der Trauungsceremonie zu; als dieselbe beendet war und
er Hochzeitszug sich zur Kirche hinausbewegte, sprang der junge
Nann hinter dem Pfeiler hervor und stieß mit dem Ausrufe:
Wenn Du mir nicht gehören wolltest; so gehöre dem Tode!“ der
hraut ein Messer ins Herz. Der Rasende lief hierauf, ehe ihn
och Jemand daran zu derhindern vermochte, durch die Sakristei
in den Thurm, aus dessen höchstem Fenster er hinabftürzte. Er
var augenblicklich eine Leiche: auch die Braut verschied noch am
selben Tage.

4Gotizen über die Größe Londons.) Dasselbe umschließt
nnerhald eines Halbmessers von 15 Mellen von Charing Croß
n 700 Quadraͤtmeilen und enthält in diesem We'ichbilde vier
MNlionen Menschen. Es gibt hier mehr Katholiken als in Rom,
nehr Schotten als in Edingburg, mehr Iriänder als in Dublin
ind mehr Juden ald in ganz Palästina. Der Hafen von London siehl
aalich 1000 Schiffe mit 9000 Matrosen. Alle fünf Miruten
died ein Kind geboren und alle 8 Minuten siirbt ein Mensch. Im
durchschaitte werden in jedem Jahre 28 Meilen neue Straßen
—V gebaut. Das Postamt liefert
ähtlich hier an 238 Millionen Briefe ab. Auf den Polizeiregi⸗
ern fi üriten 120.000 Gewohnheitsverbrecher, die sich in jedem
Jahre noch vermehren, mehr als ein Drittel aller Verbrechen von
ganz England werden in London begangen. Die Wicrthshänuser
ud Binttneipen würde,, nebeneinander gestellt, eine Länge von
13 Meilen einnehmen.

Im Lande der Lyncjustiz gilt noch der alte Kernspruch
„Selbst ist der Mann.“ Da weiß man sich auch bei kleinen
lnann hmlichkeiten zu helfen und verschafft sich nöthigenfalls selber
Recht, ohne jedes Bettels halber die Polizei zu belastigen. Fol
gende dem „Youngstown Banner“ (Staat Ohio) entnommene Ge⸗.
chichle gibt davon ein recht nettes Beispiel. „Der Zug rollte von
der Saͤißseestadt nach Omaha zu, als ein „anständig gekleideter
Mann von schuftigem Aeußern“ einen im Rauchwaggon sitzenden
Bergwerkarbeiter aufforderte, eine Partie des interessanten und äst⸗
zetifchen Kartensp'eles „Poker“ genannt mit ihm zu machen.
Das Anerbieten wurde angenommen, und unverweilt setzlen fich
die beiden Männer an einen Tisch und begannen. Der Bergmann
rug zwar grobe und schabige Kleidung und einen langen, grau
verdenden Bart, aber aus seinen Taschen war der Klang des
Woldes dernehmbar, und danach strebte der Sinn des anständig
Jekseideten Mannes von schuftigem Aussehen.“ Auch schien For

funag ihm hold. Zuschauer flüsterten sich allerdings zu, der Berg
mann werde geschoren, und Sympathieen für ihn gaben sich kund.
Doch der schlichte Mavyn war selbst auf der Hut. Eine bedeutende
Zumme lag auf dem Tisch, die Krisis war gekommen, da erging
plötzlich an den Spielkünstler die Aufforderung, seine Karten zu
jeigen. Er warf drei Asse und zwei Köniçcinnen auf den Tischund
jangte nach dem Gelde, Doch gleichzeitig legte auch der Haüer
ein Spiel auf, darunter zwei Asse. Fünf Asse sind zu viel für
zinen Pack Karten. Der Spieler erblaßte. Mehr noch, als sein
Widerpart ihn mit einer Hand festhielt und mit der andern einen
zroßen Revolver zum Vorschein brachte, spannte u d ihm die
Mündung auf die Stirne setzte. Kein Wort wurde geejprochen.
Festen Blickes sahen sich Beide in die Augen. Die Zuschauer
iber lagen längst unter den Sitzene, um etwa herumflegenden
ugeln nicht hinderlich zu sein. Allmälich ließ der „anständig ge⸗—
kleidete Mann“ den Mammon fahren und zog sich vom Tische zu⸗
rück der Thüre zu. Der Revolver solgte ihm. Endlich war die
Thüre erreicht, der Schwindler schlüpfte hinaus, der Haüer aber
brachte ruhig den Hahn in Sicherheit, stedte den Revolver ein,
strich das Geld vom Tische und zuündete sich eine Pfeife an. Die
Zuschauer krochen nun unter den Sitzen hervor, und Alles stimmte
dahin überein, daß der Bergwann die Spielregeln genau eingehal⸗
ten habe. Er haite kein Wort bei dem ganzen Vorgang gespro⸗
chen, und Das ist die Grundbedingung für einen gemüthlichen
Poker“ wie für einen gemäthlichen Tarok.“

p In Bariersfort im Staate Jova, das in einer nochh ziem⸗
lich e'nsamen und wildromantisschen Gegend liegt, hat kürzlich die
Dochzeit einer Lehrerin statigefunden, deren Herz der Bräut gam
anter ganz eigenthümlichen Umständen gewann. Die jugendliche
dehrerin Rellie Dwight, eine Schönheit, um welche viele vergebens
zeworben, war eine leidenschaftliche Schlittschubläuferin, und bei
ꝛinem solchen Vergnügen, das sie auf einsamem Strome weit in
eine Winterlandschaft verfolgte, hörte sie plößlich dae Geheul von
Wolfen, das den Mädchen im amerikanischen Westen sehr wobl be⸗
tannt ist. Urd ihre Angst wuchs, da das Geheul rascher näher
kam. Plötzl'ch sah sie, einige ˖ hundert Schritte von sich, ein gan-
zes Rudel, und nun begann ein Wettlauf um's Leben. Die Schlitt⸗
ichuhe blitzten, der Stahl klaug, und die Laute, die von ihren Feinden
jamen, klangen wie Todtenglocken in ihre Ohren. Sie war ganz in Aufreg⸗
ung, jeder Rerv gespannt, alle ihre physischen und geistigen Kraͤfte ran⸗
gen nach Rettung, aber es war nutzlos. Immer näher sausten die
Wolfe. Da siehi sie einen mächtigen Baum ihr nahe am Ufer
des Stromes und keuchend in Todesangsterreicht sieihn und klettert
daran empor, um im nächsien Moment den heißen Athem der Be⸗
dlien zu sich emporsteigen zu fühlen. Fuͤr den Moment iilt sie ge⸗
retlet. Aber die Raubthiere springen heulend um den Stamm, und
die Sonne ist dem Sinken nahe. Wenn kein Retter erscheint, steht
Nellie Dwight der Tod des Erfrierens oder Verhungerns in Aus⸗
sicht, wenn sie die Wölfe nicht früher in Stücke reißen. Aber da
aust auf Schlittschuhen ein junger Farmer herbei, dessen Liebe
se schon einmal abgelehnt, und sein Jagdgewehr, das fieben
Schüsse in einer hasben Minute abgiebt, raumt unter dem Wolfs—
rudel so auf, daß d'ie Bessien, die sich nicht getroffen im Blute
ointer dem Baume wälzen, mit Windeseile Reißaus nehmen. Noch
auf dem Heimwege schenkte Nellie Dwight Herz und Hand ihrem
Netter.

Diensteß-Nachrichten.

Der Gerichtsvollzieher Ph. Christ ron Kusel wurde auf An⸗
suchen nach Kaiserslautern versetzt, und das Siellen tauch-Gesuch der
Gerichtsvollzieher Aug. Kirchhoffer von Grünstadt und K. Michel
bon Waldmobr genehmigt.

Wir maqhhen hierdurch auf die im heutigen Blatte fiehende
Annonce der Herren Kaufmann und Simon in Hamburg
hesonders aufmerksam. Es handelt sich hier um Original-⸗Loose
zu einer so reichlich mit Haupt:⸗ Gewinnen ausgestatteien Verloosung,
zaß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung
horaussetzen läßt. Dieses Unternehmen verdient das volle Ver—
trauen indem die besten Staatsgarantien gebolen sind.

Für die Redaktion verantwortlich: F. X. Demez.
        <pb n="332" />
        Gott dem Allmaͤchtigen hat es ge ·
fallen, unsere liebe gule Gattin, Mus—
ler und Schweste

Charlotte
geb. Heidegger,—
heute Nachmitiag d Uhr in ein besse⸗
res Jenseits abjurufen.

Die Beerdigung findet Sonntag
den 30., Vormittags 229 Uhr statt.
St. Ingbert, den 27. Mai 1875.

Im Namen der trauernd
Sinterbliebenen
———
»offerpeditor. .
Ein brones Viädchen, welches die Küche
und Hausarbeit versteht, gegen hohen
dohn von Frau Notar Broich in Volt—
ingen, Kr. Saarbrücken, gesucht.
Auf die Erklärung des Berg⸗

mannes Peter Weis in Nr. 82

o Ingberter Anjeigers, erkläre ich hier⸗
nit, daß ich für Alles, was meine Tochter
Maria Weis ged. Lefebre von jehr an
votgen sollte, Zablung oder Garantie leisfe.

St. Ingbert, 27. Mai 18753.
Wondel Lefebre.
Solide und geübte
Tabaksspinner
sinden dauerude Arbeit bei guten
Lohn. Wo sagt die Expeditivn

dieses Blattes. GI. ASIS

dur ATmertichi angevane Ge

m Planzeichnen und n kaufmänni-

cher Buchführung empfiehlt sich
wEFIFen, Ing.

Jir Pamen?!“
Bei Kramer &amp; Co. in Leibzig erschelnte
Di⸗
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Zeitschrift in Monatsheften fuͤr leichte el⸗
aute weibliche Arbeiten, enthaltend neue
tigtmustor in brittantem runt-
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lickerei, Weißnähterei, Waffel- und Siria⸗
arbeit, Perlhäkelei x.

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
aat nur Sgr. ⸗ 6 Ar. rh — 10 xxr.
ewrcir Die Doppelausgabe kostet das

oppelte.

Die einftiche Ausgabe enthält abwech⸗
elnd einen Monat Stidmuster, deu andern
dätel⸗, Filet⸗ x. Muster. Die Doppel-
usgabe enthält in jedem Monat Beibes

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e drei Hefte einer beũebigen Ausgabe
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Frucht, Brod⸗, Fleische Preise der Stadt
Zweibrücken vom 28. Mai. Weizen 5 fl.
26 kr. Rorn 4 fl. 44 tr. Gerste
Zreihige — fl. —fr. Gerste 4reihige — fl.,
— tr., Spelz 3 fl 50 tr. Haset 4fl.
19 kr. Kartoffeln — fl. 42 ir. Heu 2 fl.
54 tr. Stroh 2fl. — tr. per Zentner.
Weißbrod 3 Ko. 18 ir. Kornbrod3
ilo. 23 kr. ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo
8 kr. Gemischtbrod 3 Kilo. 32 kr. 1 Poor.
Weck 110 Gramm 2 kr. Spelzkern — fl.
— ir. Dinkel — fl. — ir. Mischfrucht
— fl. — tr. Rindfl. 1. Qual. 18 ir. 2.
Qual. 16 kr. Kalbfl. 16 kr. Hammeifl. 18
kt. Schweinefl. 18 ir. Butter 45 kr. vper
Pfund.
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ddor 218,760 Gulden
Haudtgewinn im günstigsten Folle bie ler die allerneueste große Geld⸗Verloosung, welche von
der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.
Die vortheilhaͤfie Einrichtung des neuen Planes ist derart, daß im Laufe von wenigen

Monaten durch 7 Verloosungen A2,500 Gewinne zur ficheren Entscheidung kommen, darunter
daden sich Haupttreffer von ebemnell R⸗M. 375 000 4 fl. 218,750 S. W., speciell
aber
Bewinn M. 250.000. 2 Gewinne M. 15,000,
Bewinn M. 125,000, Bewinne M. 12,000,
Gewinn M. 80,000, 12 Gewinne M. 10,000,
Gewinn M. 60,000, 34 Gewinre M. 6000,
Gewinn M. 50.000. 40 Gewinne M. 4000,
Gevinn M. 40 000, 203 Gewinne M. 2400,
Gewinn M. 86,000, 412 Gewinne M. 1200,
Gewinne M. 30.000, 512 Gewinne M. 600,
Gewinn M. 24000, 5867 Gewinne M. 300,
Gewinne M. 20,000, 19300 Gewinne M. 131.
Gewinn M. 18,000, eic. ete.
Die nachste erste ,e dieser großen vom Staaie garantirten Geld⸗-Verloosung ist
amtlich festgesteli und findet schon am 16. und 17. Jund d. J. statt und kostei hierzu
ganzes Originalloos nur Mark 6 dder f. u,
halbes — 1 3 ⸗ ⸗ —E
lviertel F Li58 fr.

Alle Aufträge werden sofort gegen Einsendung, Posteinza hlung ober Nachnahme des Be—
rages mit der größten Sorgfalt ausgeführt und erhält Jedermann von uns“ die mil dvew
Staatswappen versehenen Originalloose selbst in Handen.

Den Bestellungen werden die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt und nach
jeder Ziehung senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amiliche Listen.

Die Auszahlung der Gewinne erfoltet stets pronipt unter Staatsgarantie und kann durch
diredte Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten durch unsere Verbindungen an allch
zrößeren Plätzen Deutschland's veranlaßt werden.

Unsere Collecte war stets vom Glücke begünstigt und hatte sich dieselbe unter vielen ande—
ren bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffer zu erfreuen, die den betreffender
Interefsenten direct ausbezahlt wurden.

VBorausfichtlich kann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten Unternehmer
überall auf eine sehr rege Betheiligung mit Vestimmtheit gerechnet werden, man beliebe da—
her schon der nahen Ziehung halber alle Aufträge baldigst direct zu richten an

*) 5 V — *
fnnn Simon,
Bank- uno Wechselgeschäft in Hamburg.
Fine und Nerkauf aller Arten Stantsohliaßtionen Fisenhahn-Ackien und Nfeßenslanse,
Vedainioen. ud umnd Verlaa von &amp;. J. Demek in St. Znabert.
        <pb n="333" />
        Si. Angberler Anzeiger.

der Sb. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauotblatte verbundene Uaterhaltuagsblatt, nit der Drenstagt⸗, Doanecstags⸗ and Sonnt ags
ummer erlcheint wochentlich vBiermal: Dinstag, Donner sStag, Samstag und Sonntag. Apane nentsupreis vierteliahrig 42 Krit. oder
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden it 4 strir. die doreispaltige Zeile Blattveiit oder deren Raum bere hnet.
— — — — — — — — — — — —
Sonntag, den 80. Mai

84

— — — —

Deutsches Reich.

München, 27. Mai. Der Ersatz-Bedarf des stehenden Heeres
n Bayern für 1875 beträgt 17,159 Mann, hierzu kommen 1276
Mann, welche im Jahr 1874 freiwillig in die Armee eingetreten
ind, so daß im Ganzen 18,485 Mann auf dte Bezirke der acht
Infanterie-Beigaden treffen. Von den auszuhebenden 17, 159 Mann
ommer: zu den 16 Infante rie-Regimentern 9325 Mann, zu den
10 Jäger-Bataillons 1943 Mann, zu den 10 Cavallerie-Regimen⸗
ern 2419 Mann, zur Equitations-Anstalt 70 Mann, zu den 6
Artillerie-Kegimentern 2066 Mann, zur Ouvrier Compagnie 42
MNann, zur Feuerwerks ˖ Compagnie 31 Mann, zu den 2 P'onier⸗
hatailloren 392 Mann, zur Esenbahn-Compagnie 41 Mann und
u den 2 Trains-Bataillons 831 Mann.

Berlin, 25. Mai. Wie in Oberschlesien, haben auch in der
Begend von Danzig bis nach Carthaus hin die unruhigenden Auf—
rile in den Schulen statt gefunden. Die „D. Zig.“ bringt meh⸗
ere Berichte u. A. folgenden aus Bankau: „Nach den Pfingst⸗
ejertagen fiel es den Lehrern auf, daß so wenige Kinder in den
zhulen anwesend waren. Auf die Frage der Anwesenden, wes⸗
halb die Anderen gekommen seien, erfolgte die Antwort, daß deren
ẽltern nicht wollten, daß sie veckauft werden sollten. Höchst er⸗
daunt darüber, fingen die Lehrer an. der Sache nachzuforschen,
und so hat sih denn ergeben, daß sich unter der katholischen Be⸗
pölkerung das Gerücht verbreitet hat, die Anwesenheit des Kaisers
hon Rußland, der ein großes Land, in dem aber wenig Menschen
wohnen, erobert, habe den Zweck gehabt, Kinder zu kaufen, um
dafsselbe zu bevölkern. Die Lehrer seien dazu ausersehen, das Ge
chaft zu vermitteln, und bekämen pro Kopf 2 Thaler. Natürlich
jaben die Herren Lehrer nicht versäumt, in geeigneter Weise Auf
lärung erfolgen zu lassen, dennoch waren 6 Mütter aus Kowalh
eschienen, um sich persoönlich von dem Wohlergehen, resp. dem Noch
orhandensein ihrer Kinder zu überzeugen. Jeden Einsichtigen muß
o etwas schmerzlich berühren, zu hören und zu sehen, daß Jemand
nur das dümmste Gerücht aussprengen und doch sicher sein darf,
daß dasselbe, namentlich von der irre geleteten katholischen Ein
wohnerschaft, geglaubt wird. Einige Fälle haben doch wieder be—
viesen, daß nicht jeder geringe Mann sich beirren läßt. So wurde
von einem der Knaben geantwortet, weßhalb er denn trotz Abrathen
von anderer Seite in die Schule gekommen sei, daß ihm sein Vater
das befohlen, weil die anderen Leute verrückt seien. Ein anderer
Hater batte seinen Jungen mit dem Treost bingesendet, daß er sich
dor dem Verkaufen nicht fürchten dürfte, unser Kaiser würde sich
jüten, seine künftigen Soldaten zu verkaufen.“ An wehreren Orten
vurden die Schullokale gewaltsam gesprengt, um die Kinder zu
befreien“. (Pf. P.)

Im Elfaß werden, wie man der „N. A. Z.“ mittheilt, von
ranzösisch gesinuien Heißspornen hohe Wetten darauf angeboten,
saß das Eisaß am 1. Mai 1877 wieder französisch sein werde
luf eine solche Weite im Betrage von 2000 Fr. ging ein Beam⸗
er bereitwillig ein der nicht nur ein geborener Eisasser ist, son⸗
»ern mehrere Jahre lang in französischen Diensten gestanden hat.
dies machte den „Proprieta're“ doch ein'germeßen fiutzig und er
ragte mit Bezugnahme auf die nicht allzuglänzende pecuniäre Lage
s Mieth?mannes, wie er seiner Verpflichtung bei Verlust der
Wetle werde nachkommen können. Da erhielt er die getroste Ant⸗
wort, doß er wohl Vürgen für solche Summe in Deutschland fin—
»en werde und nicht etwa nur Einen, sondern 3924 Millionen,
zaß er sich aber begnügen wolle, einen Bürgen zu siellen, nämlich
)en ersten Diener des Reiches, von dem er gewiß sei, der halte
e Wette, den deutschen Reichskanzler Fürst Bismarck.

Frankreich.

Ein in Paris erscheinendes bonapartistisches Journa)
wvnßte kürzlich über eine Unterhaltung zu berichten, welche gele—
jentlich der Anwesenheit des Czars Alexander in Berlin zwischen
diesem und dem Fürften Bismarck stattgefunden hätte und deren
Begenstand speziell d'e Zukunst Frankreichs gewesen sein soll. Der
rufsische Kaiser soll dem Fürsten Bismarck die Einhaltung einer

friedlichen Politik Frankreich gegenüber angerathen und hiebei ge⸗
außert haben, daß die bevorstehenden allgemeinen Wahlen ohnedies
die Wiederherstellung des Kaiserreiches zur Folge haben werden.
das „Journal des Debais“ veröffentlicht nun ein ihm von einem
ben in Eins weilenden Russen zugekommenes Schreiben, worin
zegen jene dem Czar in den Mund gelegten Worte entschieden
Protest erhoben wird. Man wird wohl nicht irren, wenn man
die Quelle jenes Bri⸗fes bis in die Umgebung des Fürsten Gort⸗
schakoff zurückführt. Insoferne gewinnt es eine gewisse Bedeutung,
wenn jener außergewöhnliche Kotrespondent betont, daß von Peters⸗
hurg aus kein Schritt geschehen sei, welcher die bonapartist sche Par⸗
tei berechtigen könnte, Rußland ein lompromittirendes Entgezenkom⸗
men zuzuschreiben. Rußland habe kein Motiv, heißt es in jenem
Schreiben, die Napoleo s, deren Name allein shon ärzerliche Er⸗
unerungen weckt, insbesondere zu lieben. Diese Dynastie habe mit
jsenen Sympathien, welche Rußland Frankreich Juwendet, nichts zu
hun.

Versailles, 27. Mai. Die Nationalversammlung begaun
heule die Berathung des Gesetzentwurfs über die Concessionirung
der Lyoner Compagnic zum Bau mehrerer neuen Linien. Der
Arbeitsminister Caillaux vertheidigte die Vorlage und nahm dabei
Veranlafsung zu erklären, Frankreich sei in eine Periode des Frie—
dens eingetreten und wolle im Frieden bleiben. (Das hört sich
besser als das Reoanche-Geschrei,. Die Becathung soll morgen
fortgesetzt werden.

JMußland.

D'ie Petersburger Blatter geben mit palriotischem
Stolz ihrer Freude Ausdruck über den begeisterten Empfang. der
dem Ka'ser Alexander nicht blos Seitens des Deutschen Kaiserho⸗
fes, sondern auch Seitens der Bevölkerung der Deutschen Haupt⸗
stadt zu Theil geworden ist. In sympathischen Leitartikeln feiern
sie die alte Waffenbrüderschaft Rußlands und Preußens und sind
darin einig, daß, so lange die Freundschaft zwischen beiden näch—
tigen Reichen besteht, der Friede Europa's gesichert ist.

Schweitz.

Basel, 28. Mai. Den ‚Bafeler Nacht.“ zufolge ist Mar—⸗
ichall Bazaine seit einigen Tagen bei dem Grafen Persigny in
Benf zum Besuch.
Italien.

Nach dem Fadelzuge, den man dem kronprinzlichen Paare in
Venedig bebracht hat, schickten die Veranstalter desselben nach⸗
stehendes Telegtamm ab: „Fürst Bismarck. Berlin. Die Venetianer
henutzten die Anwesenheit der kronprinzlichen Herrschaften zu einer
zroßartigen Demonstration, um ihre lebhaftesten Sympathien für
Deuischland zu erkennen zu geben.“

Vermischtes.

Aus dem Bliesgau. Ueber die bevorstehende Firmungs«
reise des Hrn. Bischofs v. Haueberg im Dekanate Zweibrücken wird
Folgendes mitgetheilt: In St. Ingbert wird der Hr. Bischof am
12. Juni eintreffen und am 13. firmen. Am Muwntag den 14.
Juni ist Firmung in Ensheim; Dienstag den 15. in Habbkirchen;
Miitwoch den 16. in Nied-tgailbach; Donnerstag den 17. in Me—
zelsheim; Freitag den 18. in Großfteinhausen; Samstag den 19.
in Lautzlirchen. —8

EIn der Sitzung des Polizeigerichtz zu Kaiserslautern
yom 28. d. M. kamen unter andern folgende wichtige Fälle zur
Aburtheiung: Adam Fecht, Schieferdecler von Kaiserslautern erhielt
vegen Blaumontagsfeier 8 Tage Haft. Heinrich Schwarz, Bäcker
von Dansenberg, welcher so übermäßig rasch durch die hiesige Studt
itt, daß die Paffanten fast nicht ausweschen konnten, und dabei
ein Pferd in der Weise mißhandelte, daß er es durch Schläge mit
inem Peitschenstocke üuber den Kopf und die Augen zu einer ra⸗
enden Geschwindigkeit antrieb, wurde wegen Thierquälerei und
ibermäßig raschen Reitens mit 12 Tagen Haft besiraft. Jacod
koppenhösec, 15 J., von Hochspeyer, welcher ein Vogelnest aus⸗
jahm, wurde mit 8 Tagen Haft belegt. Ein Fabrikarbeiter und
        <pb n="334" />
        ‚e Zweige abrissen, um sich damit zu bekränzen, wurden in eine
Beldstrafe von je 6 Thaler ebent. 18 Tate Haft verurtheilt.

fBerlin. 25. Mai. Die vielbefungene Nanni, Fräulein
Ferdinande von Schmettau, die im Jahre 1813 ihr schönes Haar
abschnitt nnd berkarfte, um den Erlös von 10 Thlr. dem zum
Freiheitskampf sich rüstenden Vaterlande zu geben, ist im Alter von
77 Jahren zu Koͤsen gestorben. Die edle That der fünfzehnjäh⸗
rigen Jungfrau ist von Volk und Fürst, Geschichtsschreibern und
Dichtern, wie sie es verdiente, oft anerkannt worden, und am 17.
März 1863, dem fünfzigsten Jahrestage des „Aufrufs an mein
Volt“ ernannte König Wilhelm das Frl. v. Schmettau zur Ehren⸗
tiflsdame und setzte ihr eine Stiftspension aus.

Mannheim, 26. Mai. Das hiesige Theater hält seine
diesjährigen Ferien vom 5. bis 31. Juli.

Aus Mainz, 26. Mai, schreibt man dem , Fr. J.“: Die
Tntstehung des Brandes in den Güterhallen der Ludwigsbahn ist
ais jetzt noch nicht genügend aufgeklärt. Der Wiederaufbau der
Bulterhallen auf derselben Stelle und mit derselben Consiruckon ist
»ereits energisch in Angriff genommen. Der Stückgutberkehr ist
bon morgen ab wieder eröffnet. Der bis jetzt ermitte te Schoden über—
eigt weit die früdgere Angate von ca. 250, 000 fl. Alg Haupt⸗
»etheiligte erscheint die Schlesische Feuer⸗-Versicherungs-Gesellschaft
Breslan), die Baseler ued die Elberfelder, sowie die gegenseitige
Versicherung der Eisenbahnen bezüglich des Fahrmateriais.

TKarisruhe, 25. Mai. Der steeng orthodoxe regie⸗
rende Graf zu Erbach im Odenwald hat an die Bewohner seiner
Lande einen Erlaß gerichtet, worin er für sich und sein Haus jede
Schuld ablehnt, wenn nach dem Erwachen aus den —æI
irchtichen Bew gungen dieselben als Glieder der lutherischen Kirche
inne würden. daß sie ihre Bekenntniß-Kirche seit 1874 nicht mehr

ze Aο Syulotge sind der Protestantenverein und die
naurer bezeichnet. (Frkf. J.)

F In den vereinigten Staaten von Nordamerila hat sich —
vie wir einem Circular der Mercautile Agench (deren Vertretung
ür Deutschland in Leipzig, Turnerstraße No. 16 ist) entnehmen
—die Anzahl der Bankerotte und Fallimente in den letzten Jahren
gzegen früher verdoppelt. Während das Jahr 1871 2915 Falli
uente mit 85 Mill. 252,000 Doll. Passiven aufweist, kamen im
Fahre 1872 4069 mit 121, 0856,000 Doll,, im Jahre 1873
5183 mit 228,499,000 Doll., im J. 1874 aber 5830 Fallimente
nit 155,249,000 Doll. Passiven vor.

x Die Klippe Bishop-Rock der Scilly-Inseln, an welcher der
Schiller“ gescheitert ist, ist früher bereits zu einer leidigen Be—
ühmtheit gelangt durch eines der furchtbarsten Unglücke, von denen
die Geschichte der Seefahrt zu berichten weiß. Als nach dem
Bombardement von Toulon der englische Admiral Sir Cloudeslei
Shael heimtehrte, liefen in der Nacht des 22. Oklober 1707 drei
Zchiffe seiner Flotie, darunter das Admiralitäts⸗Fahrzeug, auf den
Felsen auf. Zweitausend Menschen fanden bei d'iesem Schiffbruche
hren Tod in den Wellen. Die Leiche des Admirals wurde auf⸗
efischt und in Westwinster beigesetzt.

Anteressant

ist die in der heutigen Nummer unserer Zeitung sich befin⸗
dende Glücks-Anzeige von Samuel Hekscher senr in Ham—
burg. Dieses Haus hat sich durch feine prompte und ver⸗
schwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend gewon⸗
nenen Beträge einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wir
Jeden auf dessen heutiges Inserat schon an dieser Stelle auf⸗
merksam machen.
— — —— —
Unterzeihneter ewpfiehlt sih einem ver—
ehrten Pablikum in Anfertigung von allen
Manieren von

v
Leder-Walkung,
sowie in Reparaturen und Flechten von

Nohrstühlen.
LudwigRinale.

— Nohlerstraße 57.

20 Thlr. Beloh
Thlr. Belohnung
sichere ich Temjenigen, der mir das schlechle
Suͤbject, welches mie in der Nacht vom
28. zum 29. Moi die Bievenstöcke mit Bienen
in meintin Garten in din Großgärten ver—
brannt hat, so nachweist, daß ich gegen sel⸗

hies gerichtlich einschreiten kann.

Georg Klein,

Gastwirth „gold. Stern“,

Se
*

3

2 *

28328

————

5525

5238
25
2 *52*

*
7

—
Zu bezieben durch alle Buchhandl.
Feuerwehr-Montag
ei Vet. Heussser.
Een braves Mädchen, welches die Küche
und Hausarbeit versteht, gegen hohen
Lohn von Frau Notar Broich in Volk—
üngen. Kr. Saarbrücken, gesucht,
Solide und geübte
— 2 ⸗
Tabaksspinner

finden dauernde Arbeit bei gutem
Lohn. Wo sagt die Expedition
dieses Blattes. (M. 41319)

— —
X4 s von Stickhusten und Verschleimung,
Gene ung selbst im hohen Alter. 3 *
Bejahrte Personen leiden meist, namenttich aber bei Witterungswechsel, an auf—
reibendem Husten und Verschleimung. Der rheinische Trauben⸗Brust⸗Honig*) leistet
nicht allein gegen diese Beschwerden die wesentlichsten Dienste, sondern ist auch zu⸗
zleich ein unersetzliches Nahrungs-, Genuß- und Kräftigungsmittel.
v „Bei Stickhasten und Verschleimung, woran ich seit 2 Monaten
— ‚litt, laufte ich miẽ bei Herrn Harlwagner hier den W. H. Zicken⸗
3 2 heimer'schen Trauben-Brust-Honig und nach Verbreuch von ung fähr
* J „3 Flaschen spürte ich trotz meines hohen Alters von 75 Jahren eine
v „so gute Wirkung, daß diese Beschwerden gänzlich aufgehört haben, was
„mit Dank bestäligt.“
Passau, 15. Jan. 1878. Maria Gebrath. Lehrers-Wittwe.
*) Allein ächt mit nebigem Fabrikstempel a Flasche 3. 1213 und 1 Mark in
Jagbert bei J. Friedrich und in Blieskassel bei Apotheter E. Richter
Wßwen-NApothefeßn

Elücks-Anzeige.
inladune zur Betheiligung an dio
7Trcen
der vom Staate Heriburg garantirten grossen eld-Lotterie, in welcher über
16 *
7 Millionen 772. 00 Reichs-⸗Mark
sicher gewonnen werden müssen.

Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-Lotterie, welcho plangemũss nur 82, 500 Loose
enthält, sind folgendde: nümlich 1 Gewinn event. 875,000 Reichsmark, speciell Reichsmark
250. 900, 125, 000 80, 000. 60, 000, 50, 000, 40,000, 36,000 4 mal 30,000 und 24,000, 3 mal
20,000 und 18,000, 29 mal 15,000. 12, 000 und 10, 000, 34 mal 6000, 45 mal 4800, und
S0οο, 206 mal 3600 und 2400, 418 mal 1800, 1500 und 1200, 1121' mal 6610, 360 und
300. 19320 mal 240, 131, 120 und 60, 21314 mal 48, 24, 18, 182 und6 Reichsmark unàã
common solehe in wenigen Mouaten in 7 Abtheilungen zur sicheren Entascheéidung.

Die erste Gewinn-Ziehung ist amtlich auf den
*
—

Haupt-Gewinn eveutuell
375, 000 Mark Neue Deut-
aeho Reiehs-Währang

festgestellt, und kostet hierzu

das ganze Original oos nur 8 Gulden 80 Rr.

das halbe Originalloos nur 1 Gulden 45 Xr.

das viertel Originalloos nur — 53 Kr.
und werden diese vom Staste garantirten Originalloose (keine vorbotenen Promessen) gegen
frankirte Einsendung des Betrages oder gegen Postvorsehuas selbet nach den ent ferntesten
degenden von mir versandt.

Jeder der Betheiligten erhält von mir neben seinem Originalloose auch den mit dem
Staatswappen versehenen Originalplan gratis und nach stattgehabter Zichung sofort die
amtliche Zichungsliste unaufgefordert zugesandt.

Die Auszahlung und Veérsendung déer Gewinngelder erfolgt von mir direkt an die In-
teressenten prompt und unter strengsster Verschwiegenbeit.

TEA; Jede Bestellung kKann man einfach auf eine Posteinzahlungskarte machen.

Slan wende sich daher mit den Aufträügen vertrauensvoll an

— SH.

Vv. .

Anibroir m Hambure
ò —I55— 7 —— — — — —“
Redaktion, Druck und Lerlaa von F. F. Demeb in E Inogbect.
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        5 5532 5—23—822.222 —
55 533355—35523333 ——
572 — — 8325333535333355—38555 5553
* 53 * ⸗ 2 52* * p —z— SSE —z — 5
s3 355 — 3—83335 —x55 3327355*3 52385 5323
225 5 ——— 5 2* 32z3 —* * 7* 53 — 522 —
3. ——2 3—8—335 3533 —5355535333 3 532*
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55 55 33357 —578 67355 3—38577
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35 3 5338 535— 35 3 335
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5 * — 3* 2 — — — —* 2—5 832 2 —5 5287
533 33 5 35 522 283
53535 57—857 7535253358 S333—⏑ 5——5335— 58
3 5525 2 — —12 — 5 5— 52 —2 585 —226353.5 .2 222 2 2 25
—55— 83* 2 — 23 ẽ — . —232 ö— 55 5— — 5 S252 5332*
z338 333583353 52z325 — — — 3357 358
2 8 —2 —24 —* — 8 58
* 5 2 —8 2*
3 3 — 767—
— 2 —2 * S * 22 * —2
522 23587 —æT58533382 2383552—5385* 2 * 2 23—583
538 35 33——385337 — 3——35 88235
32878 —24325 — 5 —253333— 238555—555 255 22
3383 3533——85—388 —5—38 3 5333 DS 85
22 5 — —5—5 35336 E s S * *22 522 5520 —8 832322 3
—— — 32725 325 — —
535—5—333 335325 5352733735333335—— 5*
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255 5332 —z2557577328 335533355353532633*8558 5283232323
3 αα 3 —2 3 J— ? —A 52 * —
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387 7r* —2B3 2 582 * —2 2 22 2 * 82 —2322 Z —2
s — 555 56883—— — 5 35
— — —— c* 223832388S56EæSESA 53
228
2 2 232
155 5 353383581* —54 4877
— —— 52 *4 — 2322
3 — *4 —33 — 253 5 78—8 — —— 5
25 25 53523433 3338 —5. 333 ——5——333323
53533 5323883 233335353528 833 — — 338
7 — * 5 8 34 v —5 — — 22 * 8 28
— D — — 22 —22322 O S S —E2
5353532 33s4 833385665* 552533 223286 5227 5—532
353353353235* 5235338 O 5855832—3338 2873 355—53
73 2 *
35z 3—83338* 28323323 25238 * Eẽ 2 28 2 * 25 836463 —
——— 2 2537 53 3333355 25 225353533 9 35 22 222
523 — — 55 23 M523353222 2 2 535 . 8 — 2* 33 — ——
— —— 2. 25353728 * 222 223E 32233525353 z
52583335* —53335325232* 53335385 33733735335
— —s 2 — * 2 2 7 — 9 88 2222
2553 33 135553323353235353338 55 358s35535*35 532 35537
z 884338 s3s83335533357 58—33833835655 283533533338
J 23 2 * — 232 — —8 —3 * 2225* * a —8 3—
* 525228* —833333333335* 5 EA⸗ —— 3 222 —A 8 *
5 2⏑— 7 ⸗ 23525 28 38 288* 25022 — 2 23383 58 7 5
52* —535348 5. 25 2223 — 22323 55— 5 8
—35325653——
— dbe *
53753z3233 —2255 23 33533 53353—3555 3533735636
—38 832358 —3283383333538 —
522 5355385 —5z3252 J25* 388 332 — 285
1255 53325335853 3352838 23835*753 284 Sa 3355
2 — 7 2 — 2 * 3 — 2 *
3 2555353052 553338 52z3358* —273— 38— 53382225
323333358* —35333833635 535536355 355338353353355
—A — 5382 638585 —
—A — 38—*— 2343 2 *5 2 EkEBS ã— 2 558388 335 5
J —8333—3 —3588 —555333—* 55538355 — — 78— —A —
3835552338 —J— 33238 85 — »52338 ——
——————— —E — — 5536 52 — 2 ——— 5*8
28 —X— 322 —— — *
55256 58 588 * 82 22 27 * —57
M —— —— 557233 —
2253333—3

553 588B2 S BSS53252335238 — —2282 ¶ ⸗
—— 2 — 2—S ——— — —3
33 3333333 — 522
— ———— 23253 — — —53357 5 —A———
33—— 323—— 3—253333325 ———
* —— 2*—50 35 — 52588 4æ—2 8 23;55285 ——— S
— — ————— —8 82* c —7.2 8 —2 — — 2
2 *27 57 —— 233B32 2* —522 22 —8 E 25 * — —25 *
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7 — 232 — — —— 3 —5 5*3 328 —5535* 55535558
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2355 30 53322 83 — 38538 — —
— — — — 5
5255 5722 —227 57 5 * — 2 225 s k—2 * 26 5822 3523
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53723 —38—355 6 —31832635—355——
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25—.577 2—3 252— 55335 7153 —5383355

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5 —25—5—8230 8 — 223 25 552535536 5*

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233832 — —83*
8 * 325 2 —* 253 255
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3272 — 2 p 33—
222 258 7 * 23 2 3.2
—— ——————— — — 23,53 5
23572335 8 2885323
—353—5 32 732383
* 2* — 2 * *
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—* ——— —— 2 2. 22 89 8 333 333
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8 * 5825332 8 * 532 2328
— —— — 22 38 —3— 8 3
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1232*8 3323 ⁊⁊ 8 — 238 — * 352357 ⸗
23 83 2 —A — * 22 *23 28 —
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5 *732 3 8258258 2 3233
2 3558533 — 3 753355 *
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        Si. Ingberler Anzeiger.

der St. An, berter Anzeigeer (und das mit dem Hauptdlatte verbundene iter haltungsblatt, nait der Dienstas⸗, Donnersta 1s⸗ and Sonntags
Zanmer erscheint woöchentlid vier mal: Dinstaa. Donner stag, Sumstaz uno Santaag. Arenaemeatsoreis vierteliäahrig 12 Erir. ↄd.r
1 Mirk 2) M.Bfi. Anzeigen werden 3t 4 Lezr. die dreisv iltige Zeile Blattscheiit oder deren Raum vere hnet.
— G rwͤ— — — — — — — — — —

2 8 —* * 2 3
8 85 znustaa. er 7. Juni

1875
*4

Deutsches Neich.

München. Die ‚Würzburger Presse“ schreibt unterm 29.
Mai: Der vorige Kriegsminister General Frhr. v. Pranch ist,
Fie uns versichert wird, zum Kommondanten des 2. Armeekorps
Fhannt worden und wird schon in den nächsten 8 Tagen in Würz—
hurg eintreff n.

München, 29. Mai. Dem Vernehmen nach w'ird in
weiferer Einführung des Münzgesetzes von den Bundestaths-Aus⸗
düssen 1. A. auch die Außerturssetzung der Halbguldenstücke süd
utjcher Währung vom 1. Juli 1875 abbeantragt. Diese Münzen
solen bis zum 1.Ott. 1875 an den durch die Landes-Control⸗
zehdrden zu bezeichnenden Kassen derjen'gen Staaten, in welchen
sie giltig siad, in Zahlung genommen, resp. umgewehselt werden,
hom 1. Nov. 1875 as aber ihre Giltigkeit verlieren.

Berlhin, 27. Mai. Kaiser Wilhelm wird bis zum 11.
Junt in Ems mit dem Ka'ser Alexander verweilen. Von Ems
uus ist dann noch ein späterer Besuch des Kaisers in Jugeuheim
in Aussicht genommen. (N. C.)

Berlun, 28. Mai. Das schwed'sche Cönigspiar traf um
Uhr 20 Min. Abends h'er ein und wurde von dem Kaifer, dem
dronptinzenprac und den Prinzen des königlichen Haases auj dem
Bahnhofe in dit herzlichsten Weise empfangen. Auf der Fdahrt
nach dem Schlosse wurden d'ie Majestaten von einer dichtgedräng—
—
ine Ehrencompagnie mit Fahne und Musik aufgestellt, welche die
chwedische Lolksbymne sp'elte. Alle königlichen und zahlreiche
Privatgebäude haben geflaggt.

Berlia, 29. Mai. Zu Ehren des Königs von Schweden
and heute bei herrlichstem Wetter die Parade statt, die den glän—
sendsten Verlauf hatte. Der König von Schweden und der Kalier
ahren zusammen um 1084 Uhr nach dem Tempelhofer Felde, wo
ie von den General Feldmarschällen, dem Kronprinzen, Prinzen
Friedrich Carl, Wrangel ˖ und Manteyffel und den fremden Mili
arbeve slmäcktigten u: d zahlreichen fremdländischn Ojfizieren er—
vartet zu Pferde stiegen. In drei Treffen aufszestellt, standen in
Front sämmiliche heer garnisonirende Infanterie-, Cavallerie- und
uürtellerie ⸗Regimenter, die Schützen⸗Bataillone, die Eisenbahn-Ba—
aillone und die zum Generalftab oder Dienst kommandirten Offi—
nere, etwa 12, 000 Mann. Nach der Abnahme der Parade er—
jolgite der Vorbeimarsch. Die kaiserlichen Gäste und dir Kaiier
wurden auf dem Hin- und Rückwege von den in den Straßen und
nuf dem Paradeplatze versammelten Vollsmassen mit jubelnden Zu—
ufen begrüßt. Das Gala-Diner fand um 5 Uhr im Weißen
Saale mit 140 Gedecken statt.

Berlin, 29. Mai. Die beutige Generalversammlung des
deutscher Handelstages ahm eine Resolution an, wel he sich gegen—
iber dem Beschlusse der Reichstags-Justizcommission entschieden für
heibehalmung besonderer Handels erichte ausspricht.

Fraukreich.

Die Pariser Garnison hat seit einigen Tagen begonnen, Nacht
nandver auszuführen, die bis in den Monat Juni hinein fortge—
etzt werden sollen. Das ist auch eine derjenigen Neuerungen, die
nan vor dem Kriege noch nicht kannte und erst den deutschen Bar
daren nachge ihmt hat.

Zaisers, sondern auch wegen Beleidigung des Reichskanzlers Fürsten
gismarck.

f* Kaiserslautern. Die Ackionäre des Eisenwerls Kaisers⸗
autern“ erhalten laut Beschluß der Generalversammlung vom 29.
Mai füt das Jahr 1874 tine Dividende von 1724 PCt. Hatte
nan den ganzen Reingewinn für die Diodende verwenden wollen,
o hätte diese den Betrag von 25 pCt. erreicht.

Pirmasens, 28. Mai. Der hiesige Bezirksthierarzi
Zeibert verletzte sich vorgestern, als er bei der Geburt eines Kalbes
Zilfe lestete, ganz unmerklich am Mittelfinger der rechten Hand,
vahrscheinlich durch Ritzen an einem Zahne des Kalbes. Nach
venigen Stunden fühlte er Schmerzen und entdeckte ding erst die
Verletzung. Aber nun schwoll auch schon der Finger und der
janze Arm sehr schnell und in bedentlichster Weise an. Nahh An—
vendung einiger Mittel schien die Gefahr gehobey, doch gestern
serschlimmerte sich der Zustand so, daß der Finger abzenommen
verden werden mußte und trotzdem der Kranke noch in Lebensge⸗
rahr schwebte. Heute scheint der Zustand des Patienten eiwas
hesser und die Gefahr vorüber zu sein, (P. A.)

Als Kuriosisat wird kderichtet, daß es in dec Gegend von
Holenstein Oberof.) am Frohnleichnamstag geschneit hasß

Mäncden. Letzten Montag blied eine große Anzahl der
in einen Neubau an der Klenzestraße init einem täglichen Ver⸗
dienste von 4 fl. 12 kr. in Beschäftigung stehenden Maurer don
der Arbeit wes; sie zechten den Tag über, mißhandelten gelegent⸗
ich einen zum Mittagefsen in dasseibe Wirtz8haus kommenden, an
»er Arbeit gebliebenen Kameraden und setzten solches Treiben am
Deenstag sort. Dieselben wurden, da sich das sogenannte Blau—
nontagmachen nach dem Stande der gegenwärligen Gesetzgebung,
wie ein neuerliches Erkenntniß feststellt, als eine von Amtswegen
zu verfolgende von ceinem Antrag auf Bestrafung unabhängige Ge—
etzesübertretung darstellt, ohne weiteres verhaftet und dem Straf⸗
ger ichte überwiesen.

Der Schw. M. erzählt aus Geislingen, 24. Mai: „Vorige
Woche bat ein von Branntwein dark Betrunkener den Sohn des
Werihes zur Ziegelhütte a. d. Stein, ihn zu easchießen, da er ge⸗
aug gelebt hatte. Dieser suchte seinem Wunsch entgegenzukommen,
dellte ihn in den Garten und drückte eine blind geladene Flinfe auf
ha ab. Der Betrunkene stürzte zusammen und mußte in ein Bett
jebracht werden, wo er vom Schlage gerührt bald flarb.“

T Ernteaussichten in Frankreich Der reichliche Regen in
vergangener Woche hat nach der vorherigen anhaltenden Troden-
yeit das Wachssthum der Saaten wesentlich gefördert. Aus den
Departenents kommen die erfreulichstea Nächrichten über die Aus—
ichten der nächsten Ernte. In der G'ronde, in der Normandie,
owie in den nordwestlichen Departements versprechen Getreide und
Dost einen ausgezeichneten Herbst. Im Süden rechnet man auf
ein vortreffliches Weinjahr. Kastanien, Oliven und Obsibdume
lehen in prächtigen Blüthenschmud. In den Ardemmen herrschi
nach den letzten Nachrichten roch Trodenheit, doch waren auch hier
die Saaten schon bidutend we'ter als sonst um diese Jahreszeit.

F In Brooklyn, Verein. Staaten, brannte am 10. Hrai die
Planet“-Teppichfabrik total nieder. Der angerichtele Schaden be—
äuft sich auf 600,000 Doslars. Das Feuer war das Werl eines
Brandstifiers und 400 Arbeiter haben dadurch ihr Brod der—
loren.

Bermischtes.

Su. Ingbert, 1. Juni. CEs ist anzunehmen, daß die
cFrnennung des Herrn Bezirtsgerichtsassesssfr Kosenig von
dandau zum Landrichter dahier sicher ist indem derselbe vorgeftern
dier Wohnung miethete.

F Bischof Reinlens wird, wie von vecschiedenen Seiten ge—
neldei wird, in der nächsten Zeit die Pfalz besuchen, um in meh—
eren Orten die Firmung vorzunehmen.

F Kaiserslautern, 26. Mai. Die „Pfälz. Vollsztg.“ be—
atigt, daß ihr verantwoctlicher Redakteur (A. d'Angelo) und Ver⸗
eger Ph. Rohr) vor das nächste Shwurgericht verwiesen worden

d, und zwar nicht nur wegen Majestätsbeleidigung des deutschen

Dienses⸗KRKachrichten.
Pfarrer Frz. Hut h in Pirmasens wurde zum Tekan des
dandkaprtels Pirmasens, Kaplan Mart. Günther in Hambach
um Kaplan in M'ckenheim ernannt.

—2

Einue besopndere Beachtung
verdient die im heutigen Blatte befindliche Annoce des Hauses
S. Sacks u. Co. in Hamburg, das uns wegen prompter
und aufmerksamer Bedienung seiner Juteressenten auf's An—
gelegentlichste empfoslen wird.
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        ver geeyrten Bürgerschaft hiesiger Stadt,
ben verehrlichen Mitgliedern des hiesigen
Musikvereins, namentlich aber allen Herren
und Damen die sich so theilnamsvoll der
Beerdigungs-Feierlichkeit meiner seel. Frau an⸗
chlossen, statte ich hiermit me'nen tiefgefühl⸗
ten herzlichen Dank ab.

J. Haas,
königl. Postexpeditor.

Gine Wohnung von zwei Zimmern ꝛc.
A sder protestantischen stirge gegenübet
st zu vermiethen.

C. Hofmann.

OD 0000
Zum Eluokaversuoht
durch ihre soliden und vortheilhaften
Einrichtungen ganz besonders geeignet
ist die vom Staate genehmigte und
arantirte Hamburger Geldver
oofunag

375,000 Reichsmark

—2* è

det 218,750 Gulden

event. als Hauptgewinn
sowie speziell Gewinne von Reichsmart

250,000 —- 125,000 — 80, 000

-60,000 - 50,000 — 40, 000

— 36,000 — 3 430,000 —

— 24,000 2 a 20,000 —
18,000 — 8 a 13,000 —
9Y a — 12,000 - 12 a4 10,000
— 34 a 6000 - 5 a4a 4800
— 40 a 4000 — 3 a 386000

- 203 a 2400 - 5 a 1800
15090 — 412 4, 1200 —
u600 —- 5972300 etc. ete. ete.
ietet dieselbe in ihrer Gesammtheill
ind verdient schon deßhalb den Vorzue
»or pielen ähnlichen, veil 42, 300(
Loose, d. i. weit über die Häifte den
Hesammtzadl, im Lause der 7 n
ungen resp. innerhalb einiger Monate
mit Gewinnen erfcheinenl
miüissen.

Ganz besonders hervorgehoben u
werden verdient, daß der Staat *
wohl die Ziehungen, die pffentlichl
stattfinden, beaufsichtigen läßt, —
auch die Auszahlung der Gewinne
garautirt, so daß den Juteressentenl
die unbedingteste Sicherheit geboten/
wie es bei keinem Privatuuterneh
men in gleicher Weise der Fall iñt

Zu der auf den

16. u. 17. Juni d. J.
amilich fest gestellten ersten Ziehung losten.
Ganze Original Loose 6G Nm

oder 8 fi .80 kr.

Halbe Original⸗Loose 8 Rm.

oder 1 fl. A35 kr.
Viertel Orig⸗Loose Ls Ruu.

oder 538 kEr.

Gegen Einsendung des Betrages (di
am Bequemisten durch Postanneisunb
erfolg) oder gegen Postvorschuß wec
den die mit dem Staatswappen ver⸗

sehetnen Original Loose von uns
dersandt und“ die amtlichen Pläned
gratis beigefügt.

Bei der Nähe der Jiehung er
suchen wir alle diejenigen, die diese,
Zur gtioe Gelegenheit zu einem sos
iden Glücksversuche wahrneomen
und Loose aus nuserm vom Glücke
begüuftigten Debit beziehen wollen,

Juns ihre geneigten Aufträge baldigst
Jugehen zu lassen und werden wir
Aba bestrebt sein, das Verll
trauen unserer Interessenten durch
die aufmerksamste Bedienung zu
rechtfertigen. Die amilichen Gewinn
listen versenden wir unaufgefordert
prompt nach der Ziehung und erfolgt
die Auszahlung der Gewinne unter
Staatsgarantie sofort nach Entschei
dung. S. SAckKs uU. Co.-
Staats⸗Effekten Handlung
XLXXX
2000 Ouooot

Solide und geübte
Tabaksspinner
inden dauernde Arbeit bei gutem
Lohn. Wo sagt die Expedition

dieses Blattes. (J. 41319.)

Von biesigem Bahnhofe der Hauptstraße
⸗ntlang bis zur Großbach wurde gestern
Montag) Morgen ein goldener Ring,
in dito Haarriug und ein Paar Ohr-
ringe,in einer Schachtel verloren. Der
hrliche Finder wolle diese Gegenstände in
der Expedition d. Bl. oder dei Christian
Heß in Biesingen gegen gute Belohnung
rbgeben.
——2——c—c— — [!— —Æ—“—“&amp;—

—— — ——

—
Wohnungsgesuch.
Eine anständige Wohnung, womög⸗
ich mit Garten wird baldigst zu miethen
gesucht. Zu erfragen in der Expd. d. Bl.
Bekauntmachung.
Vergebung von Straßenbauarbeiten im Cautone Blieskastel.

Zufolge genehmigten Distrittsrathsbeschlusses ve g'bt die unterfertigt? Behörde auf
dem Wege der allgemeinen schriftlichen Sudmission de Herstell ing einer 1164 50 Meter
angen Distrilisstraße von der Banngrenze der Gemeinde Rubenheim bis in die Orts⸗
traverse zu Erfweiler.

Die Heistellungsarbeiien sird peranschlagt, wie folgt:

Erdarbeiten zu, —
Versteinung der Fahrbahu exl. Decklage
Decklage PF

flaste innen

Zu stbauten

1866 fl. 12 kr.
1707 il 36 tr.
1304 fl. 14 ftr.
240 fl. —
1481 fl. 02 fr.
im Ganzen zu 6599 fi. 24 kr.
Zuverlässige Urbernehwer werden eingeloden, ihre, schriftlichen Offerten bis längstens
Sienstag den 8. Juni 1. Is. Vormittags 11 Uhr verschlossen bei der
imterfertigen Behörde einzureichen, bei welcher dis dah'n die Pläne, Kostenanschläge und
aßs Bedingnißheft zu Jidermanus Einsicht affen liegen.
Zweibrücken. den 31. Mai 1875.
Königl. Bayer. Bezirlsamt
Damm.
—— ——— —
— —

Anerkannt
ist die Thatsache, daz beständig große Sum nen durch Betheiligung an soliden Ver⸗
sosungen gewonnen werden. Merartice Unternehmungen, welche Jedermaun Ge—
egenheit b'eten, mit unerheblicher Ausgabe die Vermehrung der Capitalien zu er—
möglichen, verdiegen daher die volle Beachtung aller Terjenigen, die geneigt sind,
auf solide und Etrfol, versprechende Weise dem Glücke die Hand zu bieten.

Durch ihre vorthe 1dafte Einrichtung ganz besonders zu einem soliden Glücks⸗
versuche geeignet ist die staatlich genehmigte und garan irte große Geidverloosung.

* 2 —
375.000 Reichs-Mark oder 218,750 Silbergulden
edentell als Hauptgewnn, speciell ader Gewirnne von M. 250 000 - 125,000 —
80.000 -60, 000 - 50, 000 — 40, 000 -36,000 - 3 2 30,000 - 24,000 - 2 a
20000 - 18000 - 8 a2 15, 000 -9 2 12,0000—2 12 a 10.000- 34 a4 6000
3 4800 - 40 4 4000- 3 4 8600 - 203 4 2400 — 5 a 1800 — 1500
112 a4 1200 u. s. w. bietet obige Verloosung in inrer Gesammtteit und lann
die Betheiligung um so mehr empfohlen werden, als wet über die Hälfte der
Loose im Laufe der Ziehungen mit Gewinn ge,ogen werden müssen.

Die Zichungs-Termine dieser großen Geldoetloosung sind amtlich festgestellt und
aus dim Oꝛiginal⸗Plan, den wir Pewhe wedcer aratis übersenden, zu ersehen.
en sun en IGGB. uretd 7. Aunid. J. van
findenden 1. Ziehung kosten:

Ganze Or ginal⸗Loose fl. 3. 30 Xx. — M6G.

Halbe — „ 1. 48,8.

Viertel ., — 5381. 50
wobei wir ausdrücklich demerlen, daß von uns nur die wirllichen mit dem am'lichen
Wappen versehenen Loose versandi werden,

Das unterzeichnelte Handlungshaus, durch dessen Vermitilung bekanntlich schon
hedeulende Gewinne ia Süddeutschland ausbezahlt wurden, wird geneigte Aufträge
hegen Einsendung, Posteinzahlung oder Nachnahme des Betirtages sofort ausfüh—
den, ebenso amtliche Ziehungs!isten den Loos Inhabern prompt üdernmitteln. Wir
retsenden die Gewinne nach jedem Orite oder tönnen solche arf Wunsch der Theil⸗
nehmer durch unsere Verbindungen in allen Städten Deutschlands auszahlen lassen;
man genießt somit durch den directen Bezug alle Vortheile.

Da die Ziethung in aller stürze beginnt urd die noch vorrüthigen Loose bei
den massenhaft eingeheuden Auftragen rasch vergriffen jein dürften, so beliebe man
sich daldigst und dircet zu wenden an W

Bottenwieser &amp; Cop.
Raunf⸗ und Mesveelaeschäft jn Hanhburg.

—

AMaatit
Hanfscouverts
mit Firma bedruckt, werden angefertigt
in der Druckerei d. Bl.
Redaktion, Druck uand Verlag von F. XK. Demes in St. Ingbert.
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        * 22322
—552682833225 S
2 3 3—22 23835533353335 —53
z15555555355 38 55355 683555 3*3—388333
255 ——222 5 22* — 35 * 2 * 8 *
* 2 22—2335—2382 532 —Z— 53 — * 28
—8— * — 3 7 9 8 — —
2 33357 52285 55—583 5s 57
2,2 35*8* 25358335 —5 23225 2 —ã— ——3 53857—522 s—*225
8 —z33555255 55 535—55 553533 —5 2
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222 5833385 — 33238 —25885357 553 2357385
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252 323335*7 22227338 — —25 — — 23333—
52 üß — 255 2585 * 55258 525 2530
222 — 253 — —— 2 534 8538
233 36 38 32 3355
2* 2 3* — — *2
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5535 *—2060S282 2 2 5* 55 2 353253— 233—727 — 255
—— 252258 ———— 225* — — ——— 585—83285
2** 222 ————— 325 22 * —— —— — 5*38*
2553233 —A — ———
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— *85333686 383888 I
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25385 23—332273
* —— 3 2* 5222 —XX 2* — *22 25525 5— — * 4
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285 5 2 — 32 — ** * —— —8 5 —QAV E SM
533 5 355333535135 — ——2325 2
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5 55 —22—— —252282 282351825
——8585358333——52385 * 5c72*
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— 535—8—3—— —3 253553 — 233537—
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—— — — — 52 * 2 323 —— 35 5 * 35
— 565 —225575557 —5 55 2238 —
25238 — 3553 —225253582 S 238 5222
———5 —353 36 —3z3575——353 —3 2555353——3523523
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5z55322—7 —55» 35853535715835* —A — ———
D 22 552 5322223* —A —A 526 — 3
5 — 3 —— 35235233*— — —
58 — —23522— — 8 2385 32. 55335* 5288 835
23553 —558835335 — —A —
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352358 82555—558532 ESE*2 23855 A —
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555 38 — 2322 285 2738 5538 253353
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s 2 8 — —A — 5 5228 232 —A 23 2
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3s53533—335— ——A—— 3z2535236
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*3283 3 92357 8 5353833335 2 2225 78
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22533 2* ð 25* — — 2 8 3. 23333 S
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—A 3 8522. 82 22375* 32 5333573257 22 3*
255533 — — 52335 * 5 3352 2 5* 7753* 8
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2583553532537
*X z8563 2 3226
27 252222858
2533 2 *558 — 8227
222 — 2 * 2—2 53
—3
38
23252223333
3 — —— — 2*
27573533235
5 0382 2. 5 A. 52* 2
53332 —**
aν DS — *.
———

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5. —32, 38
2558528
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⁊ —A—
8 2 5

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* 537 2 03.2
— 2. 283.2
5552335335353853 2133222
52 —— — — —— —————
25 25 7 77533 —353555553 3 23 8
252235 *35323 222533 7*
—B— 23523 33
—— 8. *8 23 —Z—
22 328 —————— —8 52 2 5 723 35
* 2333737
238 5353235335* 253228 83257
52338535535528 28523
7552383 ———
22 3.3 *2 2 2225.2* *238853
255 5533338
— — —e 2583 —— ———
5 ** —— — 2 5235 23 2225
2 5* 25 23222368 8 — 22323 5* 57
*2322 m2932 2223 2
35235 3 23522 *
—8 287 ——
2 * ** —2 —— „25 8 *
232353323338 5538 533223 25
375335—353335333 238325—
7 225* 533 55523335
— —
753— 222 *3 22 32* 23855 55
2.2 228 2 *3 25 —8*
—3. 33.— 22232— 2 8
225623 3353323 8 2.* 520530228
22353225* 223 * —— —
223398—233838 3722*
* — — M—
222 53 3973 277 — 22253 5535238335
—2 82 — 2 2. * —X 55323
35353353335525353* 335553335
——

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588 * 77 * 52 — 23 2 752 2 2. * 22 ——
53 *2 2328237 25 8* 1533235 534 24 55028
3 2 2252558 * 223 2S 62 535 5 852.
5—32382 *3523 A — ——
— —— S 32 22 —— 2* 2 3233
2 552533 2 532 —5 323333c525* 38328
*
585 535553335 338352355353 22323382 23.
— — 3 333333335353
3 53833 4*85 —A 2*85 33322* — ———
26025223 523 22 50 ——— 35338 —A *
—553333 5—5333523235 555328
25 22325 252 —* 25 23* ——
53333 —2—33333223*
z55303—3232358 232 3335 —— 32327
—23 — — 33233 5533* 72 * 2.3
23 355352*23 5218233 33 222238583
5 5 352223233 —3 ————
*
s — 33
33233338 ñz383*83 — — 28
52*332 553334453 535 3385 337—3 5552335
25322 532. 2 —288 53352537 —252
— 33533535,6 *255 32 33 *·5 6323—2327*
2 —“— 39 BR.2. — 2
5233 —38 *25* *5SIE 25553333
2525. 5 2—8 57 552272 5238232.*
5352333338— — 355253 5333335
* 22
255523 335 *— 7 A— 533338
— — — 25 222 3 5523
— 3. * —8 7 2 53
322535878 5. * 2 33 —2
2—jͥ; 353 *A —— 2
*s 23 332353 —5 55* *sssz2 3388313
cö3 *A552* 5232535— —8*
——— 55553472237 1178

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        <pb n="341" />
        Hl. * —
Si. Ingbertker Anzeiger.

der St. Pnaberter Anzeiqger lund das mit dem Haubtblatte verbundene Uaterhaltanzzblatt, nit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags

wummer erlcheint wöchentliv viermal: Dinstag, Donnerstag, Süumztag uid Soantag. Apaane:nentsöreis vierteliährig 42 Kerir. odel
1 Mirk 2) R.Pfi. Azeigen werden tuit 4 Krzr. die dreiipeltige Zeile Blattscheift oder deren Raum berechnet.

—„ * ——

86 Dounnerstag, den 3. Juni 1875

Deutsches DAeich.

München, 31. Ma'. Nach der „Südd. Presse' ist der
bfarrer Schneider zu Stamsried in der Oberpfalz vom König zum
irzbischoff von Bamderg ern unt worden.

Ueber d'e Bundesratossitzung vom 29. Mai ist zu bemerken:
HRie Einziehung der jetzt coursirenden Münzen soll nach allen Rich—
ungen hin vorbereitet und in der Weise ausgeführt werden, daß
nan mit den ältesten Munzsorten bezinnt. Für jetzt ist die Ein⸗
ehung alter Thalerstücke und hamburgischer, lübeckscher und meck
enburgischer Schillingstücke in Aussicht genommen: mit der Einzie—
vung der beietischen Halbguldenstücke zum 1. Juli 1875 hat sich
er Bundesrath einverstanden erklärt, auch den Wünschen Baierns,
je Einziehung auf ältere Kreuzerstücke auszudehnen, beigepflichtet.

Der bisherige Commandeur der 8. Jnfanterie-Division, General⸗
eutenant von Schachtmeyer, ist durch Allerhöhste Cabinetsordre
om 25. Mai zum Gouverneur der Festung Straßburg ernannt
porden.

Breslau. Der Besiz an Ländereien, Waldungen etc.,
yelchen der nach Oesterreich geflüchtete Fürstbischof Dr. Förster in
iner Eigenschaft als öfterr. Bischof in Vöhmen hat, wirft einen
ihrlichen Reinertrag ab von ru:d 300.000 fl. österr.
zährung.

Bermischtes.

*St. Ingbert, 2. Juni. Wer den Weg von Biesingen
ach Ballwe'ler und weiter über Wolfersheim in's Blieslhal geht,
em fällt an den Obstbäumen dorten eine eigenthümliche Erschei—
wng auf. Man sieht Bäume, die fast ganz kahl dastehen, das
aub bis auf wenige Reste oder bis auf die nackten Rippen der
Jlätter abgefressen; ein trauriger Anblick!t Zum Glücke trifft man
ieses jedoch seltener; aber nur wenige Bäume sind ganz verschont.
daß an der zu hoffenden reichlichen Obsternte dadurch ein großer
Zerlust abgeht, ist leder nur zu wahr. Wie uns gesagt wurde,
uud ein kleiner Käfer und eine Raupe die Zerstöcer; wir seldst
onnten dieselben jedoch nicht mehr finden. — In Ganzen doird
ie Obsternte, wenn nicht noch andere Naturereignisse schädlich ein—
reten, einen reichen Ectrag im Bliesgau abwerfen und die Freunde
ines guten Kirschwassers köanten schon noch, wenn die Nalur rein
ehalten wird, befriedigt werden. Auch was den Stand der Ge—
rer'de betifft, so sird die Aussichten für den Ladnann sehr gut

Zweiberücken, J1. zJuni. Dem pfälzischen Gewerbe—
nuseums-Vereine sind inzwischen weiter beigetreten: die Gemeinde
ldieerhausen mit einem Gründungsbeitrage von 6 M. und 2
bersonen von Niederhausen mit Gründungsbeiträgen von je 83 M.
die Zahl der Mitglieder ist jetzzt auf 312 gestiegen, und be—
raat die Gesammtsunme der gezeichneten Beitrüge 6235 M.

FDie Kaist. Ztg. schreibt aus Landstühl, 30. Mai—
)eute früh, Puukt 5 Uhr, hatten wir den seltenen Genuß, eire
barthie Brieftauben, 70 Siück, vor dem Hotel Burgard auffliegen
u sehen. Dieselben brachte ein Herr Lorch aus Frankfurt in
»nem Verschlage hierher. Beim Oeffnen dieses Verschlages stiegen
sofort saͤmmilich in die Höhe, um nach kurzer Orientirung den
deg in ihre Heimath uach Frankfurt a. M. einzuschlagen und war
ach daum 5 Minuten keine derselben mehr am Horizonte sichtbar;
n dem Gefieder waren sie durch einen Stempel gezeichnet. Nächsten
*amstag wird man sie in Mez aufsteigen lassen.

5Das Frankenthaler Wochenbl. berichte vom 80. Mai:
veute Nachmittag vegen 1 Uhr ist in der Cichorienfabrit von Heller
ud Peters ein Brand ausgebrochen. Rascher Hülfe gelang es,
us Feuer auf seinen eigentlichen Herd zu beschränken, doch dürfte
er entstandene Schaden immerhin beträchtlich sein.

f Zu dun theilweise noch ungedeckten Kosien des Freischaaren-
den:mals auf dem Friedhofe in ir hheimbolanden haben die
teichzlagsabgeordneten Herr Vr. Zinn 46 Mark und Herr L.
omberger in Mainz 100 fl. gespendet.

fVom Klingbach, 29. Mai. In Folge des herrlichen
eitets ist der Stand unfserer Weinberge ein durchaus befriedi⸗
lender. Samen ist in reichlicher Fülle vorhanden. Bleibr die

Witterung beständig, so werden in längstens 14 Tagen d'e Reben
um Blahen kommen. Im Garten des Küfermeisters Reuter zu
Bisligheim blühen einzelne Stöcke schon seit dem 26. Mai. Wenn
Sommer und Nachsommer das mit Hitze fortsetzen, was der Lenj
nit Wärme begonnen hat, dann kann dem 6der leicht ein Neben—
»uhler im 75er erwachsen.

T Saarbrücken, 1. Juni. Gestern Nachmittag passirte per
Bahn eine interessante mit der jüngsten Geschichte Frankreichs aufs
Engste verflochtene Persöntichkeit hier durch: Henri Rochefort. Er
zeiste in Begleitung einer Dame, kam von Belgien und fuhr nach
urzem Aufenthalte in hiesigem Wartesaal in der Richtung nach
Neunkirchen weiter. Er trug einen lich:grauen Sommeranzug; feine
dedrungene Gestalt, wie sein scharfgeschnitlenes, durch einen gedreh—
len Kaebelbart geziertes Gesicht verräth Kraft und Energie, sein
rauses Haar ist jedoch starl melirt, wohl ein Souvenir an den
Aufenthelt in Neu-Caledonien! (S. 3.

Mannheim, 329. Mai. Wie wir hören, ist ein
„Strohhutclub“ in der Bildung begriffen, eine Vereinigung, zu
der olle herangezogen werden sollen, welche das Hutabnehmen beim
Brüben in Bann und Acht zu erklären beabsi htigen, um ihre
Strohhüte zu schonen. Der Strohhutclus würde natürlich nur ein
ommerliches Dasein fristen können. Die Idec ist origintll und,
jo viel uns bekannt, auch in Carlsruhe in Anrcgung, wenn nicht
zur Durchführung gebracht worden. Mitglied des Clubs kann
Jeder werden, der sich verpflichtet, den Hut, um ihn nicht so rasch
zu Grunde zu richten, beim Grüßen nicht abzuziehen. Damit er
deßwegen nicht für unhöflich angesehen werden möze, soll dem Club
eine ausgedehnte Mitgliedschaft und seinem Princiv dadurch Geltung
und Ansehen verschafft werden.

Köln, 1. Juni. Herr Hamm hat gestern damit begon⸗
nen, die Kaiserglocke in dem füdlichen Thurme des Donmes weiter
zu schaffen. Gezen Ende d'eser Woche deft man den Erzcoloß
in den prov'isorischen Glockenstuhl aufziehen und dann seinen Ton
vhrüfen zu lönnen.

FLeipzig, 21. Mai. Aus der Redisprechung des
Reichs. Oberhandelsgerichts.) Eine alte hitflose Wittwe hatte durch
einen Eisenbabn-Unfall den einzigen Sohn und Ernährer verloren,
und doch verweigerte ihr die, Eisenbahn-Gesellschaft die begehrte Unler—
tützungtßrente von 24 M. im Monat um deßwillen, weil nicht be⸗
wiesen war, daß der Sohn die Mutter erhalten habe. Idessen fand
dieser Einwand keine Belligung: dus Reichsgesetz über Haftbarkeit
der Eisenbahnen unterstellt nur die Pflicht zir Alimentirung auf
Seiten des Gelödteten.

Dienstes-Nachrichten.

Durch allechöchstes Decret vom 87. Vtai wurde der königl.
Bezirksgerichtsassessor Ludwig Kömnig in Landau vom 1. Jum
in zum Landrichter in St. Ingbert befördert und der tgl.
Advokat-Anwalt Joseph Adolph Rüdiger in Frankenthat seinem
Ansuchen gemäß nach Kaiserslautern versetzt. Der kgl. Landrichter
Sarl Ruppenthal in Landau wurde seinem Aasuchen grmäß wegen
törperligen Leidens auf die Dauer eines Jahres in Ruhestand
verfetzt und zwar vom 1. Juni an.

AVuteressant

ist die in der heutigen Nummer unserer Zeitung sich befin⸗
dende Glückz-Anzeige von Samuel Hecdscher senr. in Ham—
burg. Dieses Haus hat sich durch seine prompte und ver—⸗
ichwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend gewon⸗
nenen Beträge einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wir
Jeden auf dessen heutiges Inserat schon an dieser Slelle auf⸗
werksam machen.

Eine besondere Seachtung
verdient die im heutigen Blatte befindliche Anno ce des Hauses
S. Sacks u. Co. in Hamburg, das uns wegen prompter
und aufmerksamer Bedienung seiner Interessenten auf's An—
gelegentlichste empfohlen mirß
        <pb n="342" />
        Todes⸗Anzeige.

Goit dem Allmächtigen-hat es ge—
fallen unsern lieben Sohn, Bruder.
Bruders⸗ und Pilegesohn

— 212 2
ilipp CGling

von Niedermisau,

nach kurzem Kranksein in seinem 14.
Letensjahre heute Morçen um 4 Uhr
zu sich abzurufen.

St. Ingbert, 2. Juni 1875.
Im Nainen der trauerud Hinterbliebenen

Ludwig Kling.

Die Beerdigung findet Freitag Rach⸗

mitsag um 3 Ubr siatt.

Goit dem Allmächtigen hat es ge⸗
fallen unsere liebe Gaitin, Mutter-,
Schwieger- und Großmutter

Maria dommerfeld

geb. Gohd mann,
heute Nachinittag 8!e Ubr nech langem
Krankenlager in ein besseres Jenfeits
abzurufen.

St. Ingbert, den 2, Juni 1875.
Im Namen der trauend Hinterblee⸗
benen Ehr. Sommerfeld.

Die Beerdigung findet Samslag den
3. d. M., Vormiltags ise 10 Ubr siatt.

Zum Glucksversuchet
durch ihre soliden und vortheilhaften'
Einrichtungen ganz besouders geeignet!
ist die vom Staate genehmigte undt
sarantirte Hamburger Geldverit
loosung

375,000 Reichsmark
de 218,750 Guldend

evenl. als Hauptgewinnnl
sowie speziell Gewinne von Reichsmari
250,000 — 125,000 — 80,000t
-60,000 - 50,000 — 40, 0000
— 36,000 — 3 430,000 -8
— 24,000 2 a 20,000 -i
18,000 8 a 15,000 -
9a — 12,000 - 12 4 10,0008
— 34 a 6000 — 5 4 48008
— 10 5 4000 — 3 a 36000
203 a 2400 - 5 4 18000
1500 — 412 4 1200 — 5158
a 600 — 597 4300 etc. ete. etet
dietet dieselbe in ihrer Gesammtheik
und verdient schon deßhalb den Borzu
vor vielen ähnlichen, Seil 42300ẽ
Loose, d. i. weit über die Hätfte de
Sesammtzahl, im Louse dec 7 Abiheub
sangen resp. inechalb einiger Monat
mit Gewiunen erscheiuenl
missen

Ganz besonders hervorgehoben zug
werden verdient, daß der Staat t
wohl die Ziehungen, die öffentlicht
stattfinden, beaufsichtigen läßt. als
auch die Auezahlung der —E

garantirt, so daß den Juteressenten
die unbedingteste Sicherheit geboten,⸗
—uterueht
men in gleicher Weise der Fall ist (

Zu der auf den

16. u. 17. Juni d. J.
amtlich jest gestellten ersten Ziehung kosten t
Ganze Original Loose 6 Ru.
oder 83 si. 30 kr.
Halbe Original⸗Loose 8 Rub
aoder 1 flAsßs kr. K
Viertel OrigLoose Lia Ruf

oder 38 kr.

Gegen Einfendung des Betrages eut
am Bequemsten durch Postanweisungd
ersolgi) oder gegen Postvorschuß werr
den die mit dem Staatswappen ver“
sehenen Original Loose von uns
versandt und die amtlichen Pläne
gratis beigefügt.

Bei der Nähe der Ziehung er
suchen wir alle diejenigen, die diesel
günstige Gelegenheit zu einem —
liden Glücksversuche wahrnenmen
ind Loose aus unferm vom Gluͤcke(
begüustigten Debit beziehen wollent
uns ihre geneigten Aufträge baldigst,
zugehen zu lassen und werden —
we —A8 bestrebt sein, das Ver
trauen unserer Interessenten durch

Adie aufmerksamste Bedienung zul
Irechtfertigen· Die amt lichensewinn (

Zlisten verfenden wir nnaufgefordert
rompt nach der Ziehung und —
die Auszahlung der Gewinne unter(

Aastaatsgarantie sofort nach Entschei⸗
dung. S. Suckias u. Co- (—
Staats⸗Effekten Handlung(

iämnm namuuuahure,.

W

Heu⸗ und Sterbe-Kasse-Verein

Ohmetgrasversteigerung. Et. Juhbert.

MNohiag den 14. 1. Mis., des Nachmit— Sawslag den 6. Juni 1875. Nachmit˖
lagt um 2 Uhr, zu St. Ingbert, in Gan bags 3 Uhr, General⸗Versammluug
iotale des Cafe Oberhaujer, werd das in der Wirthschafl von Sohann Mayer
diesjahrige Heu⸗ und Obmetgras von sämmt sohlenstr aße.
lichen zur dhiesi en Obermühle gebörigen Tagesordnung:
Witen vn greigeelen Asen öffentich auf a) Erhebung der monatlichen Beiträge
versthen b) Aufnahme neuer Mitglieder.

LEWechthold,. Geschäftsagent. Georg Waaner, Präses.
Finem geehrten Publikum zur gesl. Kenntniß, daß ich Herrn Hermann
Fischer, Hut⸗ und Kappenmacher in St. Ingbert den Verkauf von

— 2 —
fertigen Herrenhemden
für St. Jugbert übertragen habe.

Derselbe übernimmt auch Aufträge auf Maßhemden.

Straßbarg i. E., den 1. Juni 1875.

. RMauMIIMAnn.
Wäsche⸗Fabrif.
Auf Obiges Bezug nehmend empfehle ich— eine Auswahl schöner weißer
und farbiger Heniden zu billigsten Vreisen. J
Hermann PFischor.
Tein Leinen zu Herrenanzügen
sowie .
Herren Soppenschirr
empfiehlt billiast 7⁊I

laupt-⸗ Uewinn eventuell
375, 000 Mark Neue Deut- —A 3
scho ReichsWährung Glüͤcks-⸗Anzeige.
ieung zur Betheilicung an die
* a ———
—XV —
der vom Staate Hamburg garantirten grossen Geld- Totterie, in weleher über
Millinen 172.000 Reichs-⸗NMark
sicher gewonnen werden müssen.

Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-Lotterie, welche plangemũss nur 82,500 Loose
enthulty sind folgende: nämlich 1 Gewinn event, 875,000 Reichsmark, speciell Reiclismark
230.000. 125. 000 80. 000, 60,000, 30,000, 40,000, 36.000 4 mal 30, 000 und 24, 000, 8 ma
20,000 und 18,000. 29 mal 15, ooo, 12, 000 und 10. 000, 34 mal 6000, 45 mal 4800,. und
I00o, 206 mal 3600 und 2400. 418 mal 1800. 1500 und 1200, 1121' mal 660, 360 und
300, 19320 mal 240, 131. 20 und 60, 21314 mal 48, 244, 18, 12 und 6 Reiousmark und
sommen solche in wenigen Monaten in 7 Abtheilungen zur sicheren Entseheidung.

Die erete Gewinn Ziehung ist umtlieh auf den

18 —— 2
* 27. Iumniĩ d. F.

Die Genet
garantirt
der 8taat.

sgtet hierzu
das ganzo Original oos nur 3 Gulden 830 Rær.
ꝗàu Fube Oricinalloos nur 1 Gulden 45 Kr.
das viertel Originalloos nur — 53 Kr.
und werden diese vom Staate garantirten Originalloose (keine verbotenen Promessen) gegen
frankirte Einsendung des etrecoe oder gegen Postvorschuss selbst naoh den entferntesten
Gegenden von mir versan t. Frucht-Brod⸗Fleisch⸗Preise d Sia⸗
Jeder der Betheiligten erhült von mir nebon seinem Originalloose auch den mit dem Ä W e i. 42 h
Staatawappen verseheneu riginalplan gratis und nach gtattgcnabter Zienung sofort die korn 4 i. 50 kr. Gerste 2reih. —fl. — Ir. Gerfst
tlichs Ziehungsliste onaufgefordert zugesandt. reih. —fl. — ir. Spelz fi. Ur. Hafer 1
Pie Ausiaklung und Versendung der Gewinngolder erfolgt von mir direkt an dio In- 47 ir. Kartoffeln — sl. 386 kir. Hru 2fl. 54 hr
tereasenten prompt und unter strengster Verschwiegenheit. Stroh 2 si. per Zeniner. Weisbrodus⸗ Kilo
qæa sede Bestellung kann man einfnch auf cine Posteinzahlungskarte machen. Ts frx. RHornbrod 8 Kilo. 23 kr. ditto 2 Kilo. J
NMA vende siech daher mit den Auftrâgen vertrauensvoll an I 'ailo. 8 tr. Geschmischtbrod 8 Kilo. 321
—8 n
αν en. αιXα
anquier und Vec ν Hamburg. 18 tr. Butter 45 kr. per Pfaud.
— —— — ö———— — —— — —Z SSAAOÆAXMA——äUAAA
IFsinen cud unß Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.

fesstgestellt, un
        <pb n="343" />
        222 5— —— —3528

4 c* — 528222 — —
37 —25525 *
2282 8* *
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3— * —A 352*
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223 258* — 52355 53353258
— ——— 3887
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—— 52725 ——2. 525 — 5*3 3
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25 33833358 227 3 2 —2528*5. 525
—— 8 X
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22 73233332 A 8— 72 358—3553 —72288
—— 2 5 — — —— 323 2 5 2E 2
5 *25251222 —2 52 3235 525 228 E
—*3 2235305 51333 23 52 25537 8 —
323383335 3535283 ** 3557783860 7335
233 . 32335389 373533
—A 2 . 35 * — 7 —8 *6 3 25
* *2 * 8* —E 2 * 3 *
*83353—533—32 30 7 2 83* 9257
B 832. 52 82 * 8 — — 2535932723 2 —8
— —3 333335 2332 552

* Z —
323 —— —— z333 3 3374 2. 523582 387837
2882.3 355* 55323338 25 —8382 85553

* — 2 2 —S 2
33823823 772 —22 3 — 2758
233558 —A »535 533522385 3237
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— 53 333583 553553553 732833
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        Si. Ingberrer ZAnzeiger.

der St. Ina berter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienztags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags
hummer erscheint wochentlich vie rmal: Dinbtag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Absnnemenlsvreis vierteliährig 42 Krzt. eder
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden wit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— —— — — —— — —— — — —
7 2
4 87 Samstag, den 5. Juni —

J

Deutsches Reich.

—München, 2. Juni. Durch Kriegsministerialrestript wurde
verfügt, daß auch in diesem Jahre wieder zahlreichere Beurlaubun⸗
gen zur Zeit der allgemeinen Ernte gestattet werden können; d'e
u diesem Zwecke beuriaubten Mannschaften müssen aber spätestens
ig zum Beginne der Regiments-Exerzitien wieder bei ihren Ab⸗
he lungen eingerüctt sein.

Mäünchen, 2. Juni. Zu den größeren Manövern einiger
xreuß. Armeekorps werden mehrere höhere bayer. Officiere des Ge⸗
eraistabs, sowie der verschiedenen Waffengattungen abgeordnet,
dahrend den Mansvern der beiden bayer. Armeekorps mehrere
höhere Officiere der preuß. Armee beiwohnen werden.

München. Der „Südd. Pr.“ geht von unterrichteter Seite
e Mittheilung zu, daß nicht, wie es neulich hieß, die bayerischen
dreuzerstücke demnachst eingezogen werden sollen, sondern die alten,
is 1783 geprägten, sog. gewalzten Dreißigkreuzer⸗ und Füůnf⸗
ehnkreuzer⸗ Stücke, und zwar deshalb damit sich das Publikum nicht
zurch Hingabe an Wechsler derselben mit Verlust entledige.

Veriin, 1. Juni. Als die Quintessenz der Ausführungen
dord Derby's in der gestrigen Oberhaussitzung ist wohl die Con
jaticung der Thatsache zu betrachten, daß die englische Regierung
it dem Anerbieten ihrer guten Dienste in Berlin vermitteln woll⸗
zwischen Deutschland, welches die französischen Rüstangen als
go bereiiungen zu einem demnächst gen Kriege betrachtete und Frank⸗
ich, welches in den deuischerseits erhobenen Vorstellungen nur
nen Vorwand sah, dessen sich die Reichsreg'erung bedienen wolle.
in den Krieg gejen Fiankreich zu erneuern. England wollte da⸗
uuf beiden Seiten b ssehende Mißtrauen beseitigen. Welcher Art
an Ergebniß der englisch-russischen Vorstellungen gewesen, darüber
at Derby jede Erkrärung vermieden. Thatsache ist, daß der deut⸗
he Boischafter in Paris seit der Mittie April nicht mehr auf die
rüheren Vorstellungen wegen des Cadresgesetzes zurückgekommen
vo und daß der Reichskanzler die ihm untergeschobenene Absicht,
on Frankreich die Einstellung der Armeeorgan sation zu verlangen.
Abrede geftellt hat. Unter diesen Umständen kann es nicht
— E Resultat der Kri⸗
iiz bezeichnen, das die Großmächte das Recht Frankreichs anerkannt
hatten, die Armeeorganisation in dem beabsichtigten Umfange durch⸗
ufühhren. — Der Reichskanzler, welcher h'erher gekommen ist, um
n König und die Königin von Schweden zu begrüßen, wird vor
aussichtlich schon morgen Berlin wieder verlassen und sich zu einem
längeren Aufenthalt nach Varzin begeben. Von einer Wiederholuno
er Kur in Kissingen ist nicht mehr die Rede.

Berltin, 2.“ Juni. Der Koͤnig von Schweden ist heute nach
Dresden abgereist. Der Kaiser und der Kronprinz holten den
adnig vom Schlofse ab und begleiteten ihn bis zum Bahnhof
Der Abschied hatte den berzlichsten Charakter. Der Kaiser über—⸗
— V

Der „Koͤln. Ztig.“ wird telegraphirt: Fürst Bismarck hat
dem schwedischen Königspaare seine Aufwartung machen wollen, aber
Ze. Majestal den Koͤnig verfehlt. Konig Oskar fuhr darauf beim
wswärtigen Amte vor, um den Fürsten zu besuchen, —raf ihn aber
benfas nicht zu Hause. Gleichwohl hat der Koönig den deutschen
Reichstanzler gesprochen und ihm eine besondre Auszeichnung wider⸗
jahren lassen, indem er ihm den höchsten schwed schen Orden, das
Broßlreuz des Seraphinen-Ordens, verlieh.

Der „N. bad. Losztg.“ wird aus Mannheim von einem
dffitier berichtet, drꝛr die zur Einübung des neuen Gewehres ein—
derusenen Refervisten, Männer, welche den Krieg miigemacht und
welche großentheils den gebildeten Ständen angehören, folgender⸗
maßen traltirt: „Saubande,“ „Bücgerbande,“ „Bengel.“ „Lüm⸗
mel“ Saulkerl,“ „Wie trägt denn der Jude wieder sein Gewehr!“
xc. zc. Der Name dieses epaulettirien Rüppels ist, dem Gewährs:
mann der „N. bad. Ldeztg.“ zusolge, Premietlieutenant Frhr. v.
Windisch.

In Freiburg i. B. verabreichte ein Unteroffizier dem als
riniahrig⸗ Freiwilligen dienenden Sohne des früheren Oberbürger—

meisters, Landtagsabgeordneten und bekannten liberalen Parteifüh—

ters Fauler beim Exerzieren eine schallenrde Ohrseige. Der junge

Mann beherrschte sich und meldete den Vorfall.
Frankreich.

Pacis, 31. Mai. Die große Truppenrevue über die Gar—⸗
nison von Paris, welche im Boulogner Wäldchen statthaben soll,
st von dem Marschall Mac Mahon auf Sonntag den 13. Juni
estgesetzt.

Paris, 1. Juai. Obschon die Franzosen froh sind, jetzt
yor Krieg bewahrt zu sein, so will ihnen doch die pldtzliche, em⸗
chiedene Einmischung Englands in die europäischen Angelegenhei⸗
en gar nicht zusagen. Mürrisch referiren die Blätter über diege⸗
trige Auseinandersezung Derby,s, welcher von französischen Rü⸗—
tungen (preparatiss (zum Kriege sprach. Die „Debats“ troösten sich
»amit, daß Fraukreich noch lange nicht mit seiner Armeeorganisation
ertig sei, und deßhalb die Diensie Englands gerne annehme, das
den Krieg so lange hintertreiben müsse, bis die Franzosen ihn mit
kErfolg führen könnten. — Die französische Ostbahn läßt jetzt präch⸗
ige Eisenbahnwagen, nach amerikanischem Systeme, mit Speiser und
Schlafcabineten ausgestattet, bauen, welche auch von Paris, nach Ay—
ricourt laufen. — In Fruzeres (Puy de-dome) wurden 5 Bergleuite
yucch schlagende Wetter getödtet.

England.

London, 2. Juni. Die handelsamiliche Untersuchung über
den Untergang des Dampfers „Schiller“ begann vor dem Green—
vicher Polizeigericht. Die Compagnie bestritt die Competena des
englischen Serichts, über ausländiges Schiffseigenthum abzuurthei⸗—
en, will übrigens dem Gerichtshofe bei der Untersuchung de ilflch
sein, ohne Prajudiz für die Interessen im eigenen Lande. Der
Rechtsbeistand des Handelsamts ertlärte den Gerichtshof für com—
vetent. Man sieht dem Resultat mit dem größten Interesse ent—
gegen.

Bermischtes.

* Wie alljährlich, findet auch heuer wieder ein Pferderennen⸗
verbunden mit bereits genehmigter Verloofung in Zoeibrücken
Statt; eine Zeit hierzu ist vorerst noch nicht f'rirt, jedenfalls aber
vartet man die Militärmanöber ab. Anmeldunagen hierzu sind
zereits in Masse eingela fen and verspricht demaach diese Festlich—
leit eine recht besuchte zu werden.

T EGellene Preisverhältnisse) In Folge dir günstigen
Bitterung sind die Kartoffeln derart im Preise gesunken, daß der
Tentner, so wie sie der Stock gegeben, zu 18 bis 20 kr. berkauft
vird. Da nun das Dutzend Eier gegenärtig 18 kr., ein Pfund
Butter 45 kr. ein Milchferlel 12 fi, ein guies zehntäg'ges Kalb
20 fl. kostet, so erhält man für ein Dutz⸗nd Eier 100 Pfund
Kartoffeln, für ein Pfund Butter 200 Pfund, für ein Milchferkel
2600 Pfund, für ein Kalb aber 6000 Pfund oder hunderimgi so
odiel als das Kalb Schlächfersewicht liefert, urd zweihundertmal so
wiel. o1s ein Milchferkel (a 18 Pfund) lebend wiegt.

(Zweibr. 3.)

Bergzabern, 2. Juni. Vorgestern Abend ereignete sich
»as Unglüdk auf der Kapeller Straße, dah der Aders nann Schopfer
von Barbelroth, der in betrunlenem Zustande auf seinem Pferde
jaß, von demselben herabfiel und von den Rädern desmit Sleinen
beladenen Wagens zerdrückt wurde. Derselbe ist erst 36 Jahre
alt und war nichts weniger als ein Gewohnheitste'nter. (S. W.)

Unsere Münchener Correspondnz (schreibt die Pfälzer Posi)
neldet uns über Jugendverwilderung aus Kaiserslauterge
dieser Tage war fast die ganze Sitzung des l. Poiizeigerichts der

hoffnungsvoll aufblühenden Kaiserslauterer Jugend“ gewidmet, vas
den Richter sowohl, als auch den Polizeianwalt oft zur höchsten
gemerkungen veranlaßte. So wurden u. A. zwei Werktagsschüler
zu je 3 Tagen Gefangniß verurtheilt, weiche, als ihnen der Leh⸗
er wegea behartlichen Nichtbesuchs der Schule mit Anzeige drohte,
die bekannte Götz d. Berlichingen'sche Einlodung an ihn erließen.
Wie auch an den höheren Lebranstalten ein köorderlicher und geist ger
        <pb n="346" />
        Kückzang an Schllern immer mehr sich bemeckbar maht, und
war meist aus Ssyuld der weitaus meisten Kost- und Wohnungs—
geber derselben, welche ihre Pflegebesohlenen nicht bloß ohne alle
Aufsicht lassen, sondern sogar die Liederlichkeit derselben noch beför⸗
dern, beweist ein jünast in Umlauf gesetztes Circular des Recto—
rates der Kreisgewerbschule wodurch die Kostleute auf den geistigen
und fittlichen Rückzang der Jugend, auf den mangelnden Lernfl:iß
uind das ungeziemende Betragen derselben aufmerksam zemacht und
die Pflicht ans Herz gelegt wird, den ihnen anvertrauten Jüng—
lingen die nöthige Pflege und Aufsicht angedeihen zu lassen. Zu—
gleich wird den Kostzebern eine Tagesordaung für ihre Schüler
iund der gemessene Auftrag ertheilt, renitente Schüler demnk. Reb
torate zur Anzeige zu bringen.

f Wolfstein, 1. Juni. Von der gestern hier tagenden ersten
Jahresversammlung des Bezirkslehrervereins Lauterecken-Wolfstein
vurden folgende zur Befürwortung au den Kreisvereinsausschuß
gestellte Anträge, die Regulirung der Lehrerpension betr.,, mit
Stimmeneinheit beschlossen: 1) Die Pension eines Lehrers steigere
sich in kürzeren Zeiträümen nach einer bestimmten Scala, bis sie
zach zurückzelegten 40 Dienstjahren dem Gehalte gleichkoment; sie
darf denselben in späteren Jahres aber nicht übersteigen. 2) Die
Eintritisgebühren und der jährliche Beitrag richten sich?im Proceat⸗
satze nach dem zu beziehenden Gehalte oder das b'sherige Princip
moͤge fortbestehen. 8) Wird ein Lehrer krank, so übernehme der
Pensionsverein auf beschränkte Zeit die Verw isungskosten; dem er⸗
frankten Lehrer dagegen sei der Gehalt ungeschmälert belassen.

In Bahyern bestehen jetzt 2058 Feuerwehre‘. Nach den
zisherigen Durchschnittsergebnissen berechnet sich diese Feuerwehr⸗
armee auf circa 125,736 freiwillige Feuecwehrmünner. In jenen
Orten, wo organisirte Feuerwehren bestehen, beträgt die Zahl der
diesen meist zugetheilten Pflichtfeuerwehrmänner 76,0836, somit ent⸗
ziffert sih im Ganzen ein Bestand von 200,772 Mann. Die
Zahl der bayerischen Feuerwehren hat sich seit Gründung des baheri⸗
schen Feuerwehrverbandes, also in 7 Jahren, verzehnfacht.

„*, Wie neue Erfindungen gewöhnlich erst durch Vervollkomm⸗
nung bei ihrer practischen Anwendang wahrhaft nützlich werden,
o ist dies auch mit den Dachpappe-Dächern der Fall. Diese
Dächer, welche vor den schweren Stein⸗- und Ziegel-Dächern große
Vorzüge haben, hatten jedoch noch Mängel, die bisher noch nicht
zu vermeiden waren; namentlich war das im Sommer dabei häu—
fig wiederkehrende Abträufeln von Pech und Theer ein höchst un—
angenehmer Umstand. Durch einen Cementfirniß, welcher aus der
Fabrik von H. Stolle u. Co. in Berlin hervorgeht und auf
drie Dächer angewaudt wird, ist es nun gelungen, diesen Uebelstand
owohl gänzlich zu beseitigen, wie es auch hierdurch erreicht wird,
den Dächern eine große Festigkeit und Dauer wie auch ein besse—
res Ansehn zu geben, uad hat sich dies Material schon seit Jah⸗
zen volltommen bewährt.

fGEin Lentschlossener Cadet.) Ein Schüler des Mars, welcher

erst kürzlich ins Berliner Cadettenhaus eingetreten war, thet sich
zütlich in einer Restauration. Als er dieselbe verlassen wollte,
zewahrte erzum großen Verdruß seinen Oberst, dessen Erscheinen ihn
schnell daran erinnerte, daß er durch den Besuch der Restauration
einen Arrest von 24 Stunden verwirkt habe. Doch kurz entschlossen
tritt zr auf einen daherkommenden Herrn in Civil zu, legt seinen
Arm in dessen Arm und bittet um die Erlaubaiß, so lange mit
ihm gehen zu dürfen, bis sie an dem daherschreitenden Ob rst
borüber seien. Bere twillig wird das zugestanden. Nachdem sie
nun an dem sehr devot grüßenden Herrn Oberst vorbei sind, erzählt
der Cadett seinem Begleiter, daß in seiner Anstalt ein Tisch „ge⸗
führt würde, den er von Hause aus nicht gewöhnt sei, und babe
er sich darnm in die Restauration begeben, um sich einmal oLdent⸗
lich satt zu essen. Da ihm nun le'der sein Oberst begegnet fa und
er esnen 24stündigen Arrest habe erwarten müssen, so sei er dreist
gewesen, sich diese Begleitung zu erbitten, für deren Gewährung er
uun bestens danke. Andern Tags beim Antreten wird unser
Cadett vom Oberst vorgerufen. „Wer war der Herr, mit dem Sie
zestern gingen?“ Antwort: Pein Oakell „So?“ läßt sih der Herr
Oberst weiter vernehmen, „seit waunn ist denn Se. königl. Hoheit
)er Prinz Friedrich Karl Ihr Ontel?“ Da hierauf die Antwort
natürlich ausdleibt, sährt er fort: „Se. königl. Hoheit haben be
fohlen, daß Sie von den 24 Stunden Arrest, welche Se durch
Uebertrelung des Reglements verwirkt haben, nicht zu befreiensind.
In Anbetracht Irer Eutschlossenheit jedoch, welche Sie in Ihrer
Jestrigen Laze gezeigt haben, bin it beauftragt, Ihnen mitzutheilen,
daß Se—. lönigl. Hoheit Ihre Beköstigung so lange bestreitet, als Sie
Tadelt sind, indem er erwartet, daß Sie später als Offizier vor
Zemn Feinde gleich eutschlossen handeln werden.

F Ein gefälschtes kaiserliches Geschenk. Ein bekannter Künst
ler in Berlin bal den Kaiser Alexander — so berichtet das „Fetf.
J.“ — um eine Aud'enz; er hatte den Kaiser zu Pferde kürzlich
in Petersburg genalt und eine Uhr zum Geschenk erhelten. Der

Kaiser halte die Uhr mit kostbaren Diamanken verzieren lassen un
so zur Versendunz übergeben, aber die Vorliebe der russischen B
amten für Edelsteine hatte sich auch bei dieser Gelegenheit gelten
ze nacht. Sie behielten die Diamanten und sandten die einfach
Ahr an den Maler nach Berlin. Im Laufe des Gesprächs fragt
daiser Alexander den Künstler, ob er das Geschenk erhalten. Da
Maler bejahte und dankte und zeigte die Uhr vor. VDer Keise—
vurde stutzig, besah die Uhr genauer, legte sie bei Seite und üher
reichte dem Maler seine eigene mit den Worten: „Nehmen Si
Je meinige; die, welhe ich Iynen bestimnmt, sah arsprüugzlich eben
o aus.“

FKarlsruhe, 31. Mai. Der weitaus größte The
des Dorfes Krenkinzen bei Thiengen ist am Fronleichnamsta
ibgebrannt. Das Pfarrhaus erläßt unter Darstellung des herrschen
)en Elendes einen Hilfe-Aufruf. 20 von 41 Häusern und geraod
zie größten sind abgebrannt, eia Theil des Viehstandes und zah'
eiche Vorräthe sind vernichtet.

(Das große Loos.) Wie die „G. N.“ hören, ist ein Schrin
etzer in einer Görlitzer Buchdruckerei, den Fortuna schon mehr
gals mit kleineren— Gaben beschenkt hatte, nun durch sie mit einen
S„chlage zum woblhabenden Manne gemacht worden, indem sie den
dotterieloose an welchem er mit einem Achtel betheiligt ist, den
»auptgewinn von 300,000 Mark zugewiesen hat. Wer so glückli
zesetzt hat, der braucht natürlich nicht weiter zu setzen, und es ij
»rher erklärlich, daß der kKeue Crösus nun als „Rentier“ sich de—
heschenks der blinden Göttin erfreut.

F Ja Allona ist am 16. Mai der Bugsir-Dampfer Sompfo
iuf der Elbe durch Kesselexplosion in die Luft geflogen. Von
den 5 Mann Besatzung ist bis jetzt keine Spur gefunden.
Metz, 1. Juni. Den Herren Lamarche und Schwarz zu Sit
Johann ist auf Grund der Muthung vom 9. November v. J
inter dem Namen ‚Gernania“ das Bergwerks-Eigenthnm in der
Hemeinden Roncourt, Monto 85-Malaucourt und Marauge im Land
treise Metz und im Vezirke Lothringen belegenen Felde, welches er
nen Flächeninhalt von 1,999,921 Quadratmetern hat, verlieher
worden.

F Hagenau, 31. Mai. In der Nacht von gestern ar
jeute wurde in das Geschäfts-und Kassenzimmer der Güterhalle au
hiesigen Bahnhofe ein frecher Einbruch vecübt. Als heute früh die
»aselbst beschäftigten Beamten dasselbe betreten wollten, fanden site
die Thür erbrochen und den feuerfesten Kassenschrank aus der Wand
in welche er eingemauert gewesen und durch fußlange eiserne Klam
nern festgehalten war, herausgerissen und fortgeschafft. Bei den
ofort angestellten Nachsuchungen fand man den Schrank vor den
Bitscher Thore ia Stücke zerschlagen und dabei einen einem Mau
rer entwendeten Schiebkarren, auf dem die Diebe den eiwa 4 Cent
ier schweren Kassenschrank daher gebracht hatten, wo sie ihn unge
tört zerirümmern konnten; denn alle Versuche, ihn regelmäßig zu
yffnen, waren, wie die Spuren zeigen, bei der lunstvollen Einrich
ung des Schlosses erfolglos geblieben. Glücklicherweise hatte der
Schtank nur einen Inhalt von etwa 50 Mark.

F Im Laufe des vorigen Jahres wurde ein Verfahren eu
)eckt, um sogen. Hartglas zu machen, d. i. ein Glas, das bedeu—
end weniger zerbrechlich ist, als das seither fabrizirte. Ueber dieß
ẽrfiadung. deren große wirthschaftliche Vedeutung klar in die Augen
pringt, ist indeß so viel Wahres und Falsches, so viel Uebertriebe
ies und Unrichtiges verbreitet worden, daß eine verlässige Mit
heilung über den Sachverhalt gewiß vollkommen sein wird. Eine
olche kommt uns von dem Patentgeschift des Ingenieurs P. Bar—
hel in Frankfurt a. M, welcher die deutschen Patente für den
krfinder besorzte, zu, die wir hiermit wiedergeben. Der Erfinder
)es sogen. Hariglases, fälschlicher Weise unzerbrechliches Glas ge
riannt, ist ein Franzose Namens Boyer de la Bastie in Chateau
Richemont bei Pont d'Aine. Derselbe fand durch eine Reihe vor
Bersuchen, daß man gewöhnliches Glas viel widerstandsfähign
nachen könne, wenn man es auf eine besondere Weise abkühle. In
Besentlichen besteßt das Verfahren in Folgeudem: Unter Aus—
chluß von Luft wird das Glas in einem Ofen so weit erhißzt, bi—
s in einen dehobaren Zustand kommt; nachdem dies geschehen

»ringt man es in ein Oel⸗ oder Fettbad, dessen Temperatur zwu
ruch eine sehr hohe, d'e aber doch niedriger ist, wie die des Gla
es. Man kann dazu Fett thierischen, vegetabilischen und mine
ralischen Ursprunzs nehmen. Das so behandelte Glas besitzt nach
einem Austritt aus dem Ofen, und nachdem es abgekühlt ist, eine
Art metallischer Härte, es wird solider, so dasselbe heftigen Stößen
insgesetzt werden kann, ohne daß es bricht. Nah Versuch vor
Ziemens in Dresden ist dasselbe fünfzigmal stärker als gewöhn
iches. Die Kosten des gehaͤrteten Glases sind unbedeutend höhet
ss die gewöhnlichen, Fur 8210,000 uUhrgläser betragen die
elben kaum 20 Fres. Man wirod das gehärtete Glas bei seine
Festigleit und seiner Widecstandsfähigleit gegen das Echihen 3
iner Menge von technischen und häsislichen Zveden benutzen löanen
        <pb n="347" />
        relche bishetr die Anwendung van Porzellan oder Steingut oder
wissen. nicht immer ung fährlichen Metallen erforderten, wie zu
chengerälhen, Tafelçeschirr, Tassen ꝛzc. Man wird es auch statt
ez gefährlichen Bleies zur Herstellung von Rögßrenleitungen für
ranmwasser benutzen, da es einen stärkeren Druck aushalten kann.
Ran kann z. B. ein Trinkglas oder einen Glasteller aus Hart—
sus an die Zimmerdecke werfen, ohne daß sie beim Auffallen auf
en Boden den geringsten Schaden erleiden.

F Konstantinopel, 29. Mai. Bei dem in Klleinasien
allgehablen Brand sind mehrere Dörfer gänzlich zerstört worden; über
900 Menschen sind umgeko nmen.

— Drei Dampfer sind am 30. April im Hafen von New—
Irleans verbrannt. Der „Courrier des Elats-Unis“ berichtet
arüber Folgendes: „Am Nachmittag des 30. April, gegen 4 Uhr,
utstand plötzlich auf den Dampfer „John Kyle,“ welcher am
suzgange der Gravier Street in New-Orleans vor Anker lag,
zeuer. Die Flammen vergrößerten sich mit außerordentlicher Hef⸗
igteit und die Passegier. wurden schleunigst auf die beiden zur
zute des „John Kyle‘ vor Anker liegenden Dampfer „Bodman“
id „Exberter“ befördert. Viele vom Ufer gekommene Leute hatten
ich ebenfalls an Bord diefer beidea Schiffe begeben, um von da
—
zur selben Zeit kapote ein Schrauken-Dampfer die Anker⸗Taue
z brennenden Schiffes, um dasselbe auf die hohe See hinauszu
haffen. Durch einen bedauernswerthen Zufall waren der „Bod
jan“ und der „Exporter“ an demselben Ring befestigt, wie der
John Kyle.“ In der Ueberstürzung der Rettungsmanöver hatte
nan nicht nur die Taue der letztern, sondern auch die der beiden
indern Schiffe mit gekappt und alle drei Dampfer wurden so mit⸗
jnander in die hohe See hinausgetrieben. Ungefähr 200 Yards
vom Ufer entfernt, fing der „Bodman,“ nunmehr dem vollen!
VBinde ausgesetzt, Feuer. Von den Leuten am Bord sprang ein
Zheil ins Meer, wo die Meisten ertranken, ein anderer Theil konnte
wuuf den „Exporier“ gelangen, ohne jedoch seine schreckliche Lage zu
etbessern, dern auch dieser Dampfer wurde alsbald eine Beute
ger Flammen. Das Schauspiel, welches sich nunmehr den am
Ufer Versammelten darbot, war ein furchtbares. Männer, Weiber
ind Kinder stürzten sich in das Meer, um nicht lebend zu ver—
stennen, aber selbst im Wasser wurden sie von den Flammen ver—
algt.. Auf einen der brennenden Dampfer hatte sich eine große
Mantität Oel befunden, welches sich in brennenden Strömen über

das Wasser ergoß, mitten unter die Unglücklichen, welche ihre Rel—
tung durch Schwimmen suchten und dieselben zwang, die von ihnen
zur Rettung erklammerien Gegenstände loszulafsen. Mehrere Nachen
kamen bald auf der Unglücksstätte an und es gelang wohl, einige
Menschen zu retten, für die Meisten aber war es zu spät. Es
ist unmöglich, zu bestimmen, wie viel Menschen bei dieser Katastro⸗
phe umgekommen, da man die Zahl Derer, welche vom Lande auf
die beiden Dampfer gelaufen waren urd hier für ihte Neugier mit
dem Leben büßen müßten, nicht kennt.“

F London, 29. Mai. Capitän Bohion ist heute um 21
Uhr Morgens von seiner Schwimmfahrt durch den Canal in Folke⸗
stone angekommen. Er hatte sich 24 Stunden lang im Wasser
befunden.
DBienstes-⸗Nachrichten.
Der Bezirksgerichts-Assessor Brünings in Kaiserslautern wurde
uuf Ansuchen nach Landau versetzt.

Illustrirte Jagdzeilung, Organ für Jago, Fischerei und Natur—
kunde. Herausgegeben von W. H. Nitzsche, Kgl. Oberförster. —
deipzig, Verlag von Heinrich Schmidt und Carl Günther. —
ser. 17 dieser unterhaltenden und beliebten Jaadzeitung enthält:
Das Ersilings-⸗Geweih des Edelhirsches vom kgl. Oberförster Cogho
nit 8 Illustrationen. — Aus Thüringen. — Krieg der Krähen
von Graf Kospoth. — Versendung von Wild. — Jagdpachtbe—
zingungen. — Ein Fuchs gibt seinen Balg in die Armenkasse.—
Merkwürdige Jagd nach Buchmardern u. s. w. u. s. w. — Preis
3 Mark halbjährlich in allen Buchhandlungen und Postan⸗
nalten.
Eine besondere Beachtung
verdient die im heutigen Blatte befindliche Annonce des Hauses
S. Sacks u. Co. in Hamburg, das uns wezen prompter
und aufmerksamer Bedienung seiner Interessenten auf's An—
gelegentlichste empfohlen wird.
Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende
Annonce der Herren Kaufmann und Simon in Hamburg
zesonders aufmerksam. Es handelt sich hier um Original-Loose
u einer so reichlich mit Haupt-Gewinnen ausgestatteien Verloosung,
daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung
noraussetzen läßt. Dieses Unternehmen verdient das volle Ver
trauen indem die besten Siaatsgarantien geboten sind.

—— —
— — 5—

— —
Bekanntmachung.
Vergebung von Straßen bauarbeiten im Cantone St. Ingbert.

Die Fortsetzung der Distr'cisstraße vom Rittershofe nach St. Ingbert in einer
dänge von 956,65 Melern wird von der unterfertigten Behörde auf dem Wege der all
emeinen schriftlichen Submission an dea Wenigstnehmenden zur Ausführung vergeben

Die Herstellurgsarbeiten für die Straßenstrecke sind veranschlagt, wie folgt:

. Erdarbeiten zu . 1211 fl. 23 kr.
. Versteinung der Fohrbahn exl. Decklage 1917 fl. 56 kr.
3. Decklage . 1683 fl. 41 kr.
Pflasterinnen 290 fl. 24
Quustbauten 746 fl. 50 tr.
im Ganzen zu 5850 fl. 14 kr.
Tüchtige und verlässige Uebernehrer wollen ihre schriftlichen Angebote bis läng
tens Donnerstag den 10. Juninl. Is. Vormittags 11 Uhr bei der
mtersertigen Behörde einreichen, bei welcher dis dahin die Pläne, Kostenanschläge und
as Bedingnißheft von Jcdermann eingesehen werden fönnen.
Zweidrücken. den 2. Juni 1875..

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Königl. Boyer. Bezirksamt
Damm.
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Fein Leinen zu

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.... Herren
mnpfiehlt billigst
IAe ch-Maschinen und
7 ⸗ 3 mit Probezcit un anlie .
juttter⸗ chneid-Maschinen anen rteen useet
r Hand u. Goöpelbetrieb jeder Bahustalion
Tuliusæs WV eil. Maschinenfabk. i. FT reim.
Tiüchtige Agonten er wiinseh. J
Sterbe⸗ Kasses Verein adthehethschast ven Jehärn Maher,
Tagesordnung:
) Erhebung der monatlichen Beiträge
) Aufnahme neuer Mitglieder.
Georg Wagner, Präses.

2
20
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2
F
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Fine n snung von zwei Zimmern c.
A der protestantischen Kirche gegenübe—
ist zu vermiethen.
St. Ingbert.
Zonntag den 6. Juni 1875, Nachmit-
uz 3 Uhr, General⸗Versammlung

E. Hofmann.
        <pb n="348" />
        Man biete dem Glücke die Hand!“
— —
875. O00 Richs-arIc
oder 218,760 Gulden
Haupigewinn im günstigsten Falle bietet die allerneueste große Geld⸗-Verloosung, welche von
der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Sie vortheilhafie Einrichtung des neuen Planes ist derart, daß im Laufe von wenigen
Monalen durch 7 Verloosungen A2, 300 Gewinne zur sicheren Entscheidung kommen. darunter
Fefinden sich Haupttreffer von eventuell R.⸗M. 875.000 oder sl. 218.7850 S. W., speciell
aber
Gewinn M. 250,000, 8 Gewinne M. 15,000,
Gewinn M. 125,000, 8 Bewinne M. 12,000,
Hewinn M. 80,000, 12 Gewinne M. 10,000,
Gewinn M. 60,000, 34 Gewinne M. 6000,
Bewinn M. 50,000. 40 Gewinne M. 4000,
Gevinn M. 40,000, 203 Gewinne M. 2400,
Gewinn M. 836,000, 412 Gewinne M. 1200,
Gewinne M. 30,000, 512 Gewinne M. 600,
Gewinn M. 24,0009, 597 Gewinne M. 300,
Gewinne M. 20,000, 19300 Gewinne M. 131.
Gewinn M. 18,000., etc. etc.
Die nächste erste Gewinnziehung dieser großen vom Staate garantixten Geld⸗Verloosung ist
imtlich fesigestelli und findet schon am 16. und 17. Junied. J. statt und kostet hie rzu
ganzes Originalloos nur Mark 6 oder fl. 8314,
halbes * e⸗ 3 ⸗ —1 S,
vieriell Lua, 538 kr.

Alle Aufträge werden sofori gegen Einsendung, Posteinzahlung ober Nachnahme des Be⸗
rages mit der größten Sorgfalt ausgeführt und erhält Jedermann von uns die mit dem
Staatswappen versehenen Originalloose selbst in Händen. *

Den Bestellungen werden die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt und nach
jeder Ziehung senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Lisften.

Die Auszahlung der Gewinne erfolgi stets prompt unter Staatsgarantie und kann durch
dire Lte Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten durch unsere Verbindungen an allen
groͤßeren Plätzen Deutschland's veranlaßt werden.

Unsere Collecte war stets vom Glucke begunstigt und hatte sich dieselbe unter vielen ande -
ren bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffer zu erfreuen, die den betreffenden
Interessenten direct ausbezahlt wurden.

Voraussichtlich kann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegrüundeten Unternehmen
uüberall auf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden, maa beliebe da⸗
her schon der nn halber alle Aufträge iIc zu richten an

9
Kaufmann 8 Simon,
Bank- und Wechselgeschäft in Hamburg.
Ein⸗ und Verkauf aller Arten Staatsabliagtionen. EisenbahnActien und Anlehensloose.
Anerkannt
ist die Thaisache, daz bestüändig große Sum nen durch B.etheiligung an soliden Ver⸗
ldosungen gewonnen werden. Derartige Unternehmungen, welche Jedermann Ge—
jegenbeit b'eten, mit unerhebli her Ausgabe die Vermehrung der Capitalien zu er⸗
moöglichen, verdieaen daher die volle Beachtung aller Derjenigen, die geneigt sind,
auf solide und Erfolg vecrsprechende Weise dem Glücke die Hand zu bieken.

Durch ihr⸗ vortheilhafte Einrichtung ganz besonders zu einem soliden Glücks
versuche geeignet ist die staatlich genehmigte und gatanirte große Geldverloosung.
375.000 Reichs-Mark oder 218,750 Silbergulden
eventuell als Hauptgewinn, spiciell aber Gewinne von M. 250 000 - 125,000 —
80.o00 -60, 600 - 50., 000 — 40., 000 - 86,000 -8 a 30, 000 - 24, 000 - 2 a
20.000 - 18,000- 8 a 15, 000 -9 a 12, 0900 - 12 4 10,000- 34 4 6000
5 a 4800 - 40 a 4000 -3 a 3600 - 203 a 2400 — 5 a 1800 — 1500
A412 a4 1200 u. s. w. bietet obige Verloosung in ihrer Gesammtheit und kann
die Betheiligung um so mehr empfohlen werden, ols weit über die Hälfte der
doose im Laufe der Ziehungen mit Gewinn gejogen werden müssen.

Die Ziehungs-Termine diser großen Geldverloosunz sind amtlichfestgestellt und
aus dem Original⸗-⸗Psan, din wir jedem Theilnehmer gratis übersenden, zu erfehen.
zudet sten an IBB. Und 17. Inuni d. J. wn
—V

Ganze Or ginal⸗-Loose fl. 8. 30 Xcr. — Mu6.

Halbe 1. 45, ,3.

Viertel u u u — 53 „ v 1. 50
wobei wir ausdrücklich bemerlen, daß von uns nur die wirklichen mit dem am'lichen
Wappen versehenen Loose versandt werden.

Das unterzeichnete Handlungshaus, darch dessen Vermittlung bekanntlich schon
bedeutende Gewinne in Süddeutschland ausbezahlt wurden, wird geneigte Aufträge
gegen Einsendung, Posteinzahlung oder Nachnahme des Betrages sofort ausfüh—
den, ebenso amtliche Ziehungslisten den Loos-Inhabern prompt übermitteln. Wir
versenden die Gewinne nach jedem Octe oder fönnen soiche auf Wunsch der Thel—
nehmer ducch unsere Verbindungen in allen Stadten Deutschlands auszahlen lassen;
man genießt somit durch den direcken Bezug alle Vortheiie.

Da die Zeeyung in aller Kürze beginnt u«d d'e noh vorräthigen Loose bei
den massenhaft eingehenden Aufträgen rasch vergriffen sein dürften, so beliebe man
sich baldigst und diseck zu wenden an

Bottenwieser K Cop.
VBank⸗ und Wehselgeschäft in Hamburg.
Redaktion, Druck und Verlag von Fex. Demest

Wohnungsgesuch.

Eine anständige Wohnung, womög—
lich mit Garten wird baldigst zu miethen
gesucht. Zu erfragen in der Expd. d. Bl.

50 0000t
Zum Gluoksversuohe
zurch ihre soliden und vortheilhaften
Einrichtungen ganz besonders geeignel
ist die von Staate genehmigte un⸗
arantirte Hamburger Geldve
loosung
375,000 Reichsmark
— *
der 218,750 Gulden
event. als Hauptgewinn
sowie speziell Gewinne von Reichs nart
2530, 000 — 125,000 — 80,000
60,000 - 50.000 — 40,000
— 836,000 — 3 430,000 -
— 24,000 2 a4 20,000 —
18,000 — 8 2 185,000 —
d 12,000 — 12 4 10, 000
34 2 6000 - 5 4 4800.
— 40 a4 4000 — 3 4 3600
— 203 a 2400 — 5 a 1800
1500 — 412 4 1200 - 312
a2 600 — 597 a4 300 etce. ete. ete
ietet dieselbe in ihrer Gesammthe.
und verdient schon deßhalb den Vorzu
hor vielen ähnlichen, veil 42, 500
Loose, d. i. weit über die Hälfte de
Zesamm'zahl, im Lause der 7 Abther
ingen resp. inrerhalb einiger Nona
mit Gewinnen erscheiner
inüssen. —
Ganz besonders hervorgehoben
werden verdient, daß der Staat so
wohl die Ziehungen, die offentlick
istattfinden, beauffichtigen läßt. als
auch die Auszahlung der Gewinne,
garantirt, so daß den Interessenten
die unbedingteste Sicherheit geboten,
wie es bei keinem Privatunterneh
men in gleicher Weise der Fall ist
Zu der auf den
16. u. 17. Juni d. J.
mllich'est zestellten ersten Zietzung koste
Ganze Original Loose 6 Rm
oder 3 fl 80 kr.
Walbe Original Loose 8 Rm
Moder Ufl. 43 kr.
Viertel Orig-⸗Loose Iu Rin
oder 533 kr.
Gegen Einsendung des Betrages
'am Bequemsten durch Postan veisu
jerfolgi) oder gegen Postvorschuß we
Hen die mit dem Staatswappen ve—
ehenen Original Loose von un
orsandt und die amtlichen Plän—
gratis beigefügt.
Bei der Nähe der Ziehung er
suchen wir alle diejenigen, die die
qunstige Gelegenheit zu einem so
iden Glücksversuche wahrnehmen«
und Loose aus unserm vom Glückes
begünstigten Debit beziehen wollen,
Jans ihre geneigten Aufträge baldigst/·
mugehen zu laffsen und werden wirt
w'ie bisher bestrebt sein, das Ver—
Itrauen unserer Intereffenten durch
Hie anfmerksamste Bedienung zu
Iechtferti en. Die amtlichen Gewinn⸗
listen *358— wir nnaufgefordert.
promot nach der Ziehung und erfolgt
die Auszahlung der Gewinne unten
Staatsgarantie sofort nach Entschei
dung⸗ . Suckes u. CVo.
Staats⸗Effekten Handlung
oοαο
in

St.

Ingoert.
        <pb n="349" />
        8* Ingberler AAnzeiger.

ga St. Anuobderter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mil der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags
summer erscheint wochentlich vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteliährig 42 Krzr. od
1 Mark 20 R.Pfa. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Sonntag, den 6. Juni
.

88

——————

——

Deutsches Reich.

München, 1. Juni. Die diesjährigen Herbstübungen
a bayerischen Armee werden in einem Maßstabe statifinden, wie
bister noch nie der Fall war; abgesehen davon, daß die beiden
irmcekorps zu gleicher Zeit in ihrem ganzen Verbande manöveri—
em, werden auch die einzelnen Truppen⸗Abtheilungen in einer
ʒarte ausrücken, die die kriegsmäßige Verwendung zur Anschau—⸗
im zu bringen gestattet. Um die Massenverwendung der Artillerie
mprechend zum Ausdruck zu bringen, wird bestimmt, daß zu den
pswanbvern sämmtliche Feldbatterie-Regimenter und mindestens
reitende Batterien per Armeekorps beizuziehen sind; die Compag⸗
en der Infanterie und Jägerbataillone haben mit 90 Gefreiten
d Gemeinen, die Cavallerie Regimenter mit 8 Escadronen aus-
rücken; die Equitatien hat zur Berittenmachung fremder Offiziere
jür jedes Armeekorps 18 Reitpferde abzustellen. Die Beiziehung
on Pionier-Truppen und die Mitnahme eines Tbeiles des Feld⸗
zrücken Trains steht den commandirenden Generalen frei.

München, 3. Juni. Wie man hört, soll es dem Kronprinzen
es deutschen Reiches und von Preußen so wohl in München ge
alen haben, daß derselbe beabsichtigen soll, seinen ältessen Sohn
zrinzen Friedrich Wilhelm, welcher sich dermalen auf dem Gymna—
um' in Kassel befindet, behufs weiterer wissenschaftlicher Ausbile
dung an die Universität München zu senden.

Darmstadt, 3. Juni. Die Statd werordnelen sprachen sich
ut 32 gegen 2 Stimmen für die Einführung der Communalschulen

(Fre. J.)

Berlin, 2. Junt. Die „Kreuzzeitung“*“ meldet: Der Kaiser
Hilhelm hat dem König von Schweden die Kette zum Stern der
großcomthure des königl. Hausordens von Hobenzolsern verliehen
ud in Erwiderung dieser seltenen Verleihung vom König Oscar
ine Medaille erhalten. Der Kaiser hat ferner dem König von
zchweden zur Erinverung an den Aufenthalt eine prächtige Vafe
us der hiesigen königlichen Porzellan-Manufactur mit den Ansichten
tz königlichen Schlosses in Berlin und der Burg Hohenzollern
zum Geschenk gemacht. Der König von Schweden hat dem Prinzen
August von Württemberg, Commandeur des Gardetorps, und dem
Fürsten v. Bismarck den Seraphinenorden verliehen.

Berlhin, 3. Juni. Der „Staatsanzeiger“ verkündet das
Hesttz betreffend die Aufhebung der geistlichen Oeden und Congre
gatidneu.

haben, daß die betreff. Grundstücke, 1000 Morgen im Umfang,
für einen Zeitraum von 200 Jahren tkäglich 2000 Tonnen Kohlen
liefern können.

Bermischtes.

F Zweibrücken, 3. Juni. Vor dem Schwurgericht
der Pfalz für das zweite Vierteljahr 1875 kommen fotgende Fälle
zur Verhandglung: 1) Montag den 14. Juni, Morgens 8 Uhr:
Verhandlung gegen a. Anton d'Angelo, 42 Jahre alt, Buchdrucker
aus Neutlingen, dermalen Redacteur der in Kaiserslautern erschei—
nenden „Pfälzischen Volksztg.“ b. Philipp Rohr, 48 Jahre alt,
Buschdrucker und Verleger der genannten Zeitung, beide in Kaisers—
autern wohnhaft, wegen Beleidigung des Deutschen: Kaisers und
des Reichskanzlets Fürsten von Bismarck mit Bezug auf dessen
Beruf, verübdt: durch d'ie Presse; 2) Dienstag den 15. Juni, Mor—
zens 8 Uhr: Verhandlung gegen Heinrich Liboje, 44 Jahre alt,
Wildprethändler von Gerolsheim, wegen betrügerischen und einfachen
Bankeroits.

Lahr GBaden), 4. Juni. Die Stadt Lahr, Erbin des
kürzlich verstorbenen Millionärs Jamm, siellte dem Fürsten Bismarch
den zum Nachlasse gehörigen herrlichen Park. nebst. Villa behufs
lebenslänglicher Benutzung zur Verfügung ..

F Madrid, 1. Juni. Dem ‚Tiempo“ zufolge sind in Ca—
banas bei Valencia 2380 Häuser abgebrannt. 300 Families wur⸗
den durch die Feuersbrunst zu Grunde gerichtet.

F Bei der internationalen Bierausstellung in der Royal Albert
Hall in London wurde das Bier L. Ge'sel, Brauer von Neustadt
49. als das zweitbesse von den ausgestelltein deutschen Bieren
sanerkannt und mit einer Preismedaille ausgezeichnet.

F Der ‚Newyork Tribüne“ zufolge befindet sich unter den
Opfern des Schiffsbruchs des „Schiller“ ein Speierer, Herr Hein⸗
rich Machauer, der nach Hause zurückkehren wollte.

F Der muthige Amerikaner Boyton hat den Canal am 26.
Mai glücklich durchscwwommen, und wurde in Dover mit Kanonen—
schüssen begrüßt. Er mußte auf dem Meere ein Gewitter durch—
machen, allein am meisien klagte er über die brennenden Sonnen⸗
strahlen und das scharfe Meerwasser, das ihn ins Gesicht schlug.
Jedenfalls ist erwiesen, daß sich mit dem von ihm coustruirten
Apparat eia Mensch sehr lange Zeit über Wosser halten kann.

4 Philadelphia, 28. Mai. In Ho'yole ist eine katholische
Kirche vollständig niedergebrannt, während in derselben etwa 700
Menschen versammelt waren. Im Gedränge wurden 66 Menschen
todigetreten und Viele verwundet.

F Eine praltische Eut- — impor⸗
tirt und hoffentlich hier dens doet ge⸗
funden hat‘. Wir meinen di qune. deren
Vortheile kaum überschatzrauerde e darchutsohle hält
nicht nur viel länger als selbst die defte Ledersohle und erleichtert
durch ihre Elasticstat das Gehen, sondern ist auch billiger, schüßt
gegen Feuchtigleit und wird weder von Kälte, noch von dize
afficirt. Besonders praktisch an der Erfindung ist, daß Sohren
und Absätze für alle Fußgrößen Fußformen fix und fertig zu haben
sind, von Jedermann selbst mit Opferung nur weniger Minuten
seinen Stiefeln unterlegt werden können. Schuhmacher würden
zeneigt sein, gegen Einführung solcher Sohlen, diesie selbstin vielen
Fällen dem Publikum entbehrlich machen, Protest zu erbeben. Aber
die Herren haben nicht nöthig, sich zu ereifeent, denn sie werden
wahrscheinl'ch den größten Vortheil aus der neuen Erfindung'ziehen.
Nicht Jeder ist geneigt, auch nur die wenigen Minnten zu opfern
und nicht Alle find so geschickt, so leicht sie ihnen auch gemacht
wird, ihre Stiefel selbst zu besohlen. Man wird im Großen und
Banzen nach wie vor doch feine Zuflucht zum Schuhmacher nehmen,
der jetzt im Stande sein wird, unendlich diel mehr Neues an einem
Tage anzufertigen oder Altes zu repariren, aber wobl daum in
dem entsprechenden Maße seine Ansprüche herabsetzen dürfte. Der
Zuspruch wird auch viel größer sein, denn nenn man es so billig
haben kann, wird von gesundheitsgefährlichen, durchlöterten Sohlen

Oesterreich.

Wien, 1. Juni. Dem ‚Közerdek“ wird aus Wien ge—
chrieben: „Es ist bereits festgestellt, daß Kaiser Franz Joseph sich
nicht nach Eins begibt. Enischeidenden Einfluß auf diese Enischlie⸗
zung haben Briefe der Kaifer Alexander und Wilhelm genommen,
in welchen die beiden Herrscher ihren kaiserlichen Freund dringend
ersuhhten, er möge sich nach den Strapozen der dalmatinischen
keise nicht neuerdings incommodiren. Der Kaiser Franz Joseph
wad in Ischl Gelegenheit haben, den Deutschen Kaiser willkommen
zu heißen.“ Uebrigens wird im Auftrag des Kaisers Franz Jo—
ichh der Erzherzog Albrecht auf der Reise nach Trouville in Ju⸗
nheim den Kaiser Alexander, in Ems den Kaiser Wilhelm und
in Coblenz die Kaiserin Augusta besuchen, dann im Seplember den
dteuß. Manöbern in Schlesien beiwohnen.

Frankreich.

Paris, 3. Juni. Der „Moniteur“ meldet gerüchtweise,
daß die Fede davon sei, der König von Spanien werde sich mit
iiner Prinzessin aus einem deutschen, dem deuischen Kaiserhaus
nahestehen den katholischen Hause vermählen, und daß bereits Ver—
handlungen darüder im Gang seien. Ferner sei die Vermählung
der Prinzessin von Girgenti mit einem bayerischen Prinzen in Aus—
icht genommen.
England.

London, 1. Juni. Die „South⸗-Wales Daily News“
eerichtet, daß auf den Ländereien des Gutes Mardy Estates eine
chr reiche Kohlenader angehauen wurde. Sie läuft in einer Tiefe
von 32 Yardz und ist 2 Fuß dick. Man will herausgebrächt
        <pb n="350" />
        und das Auge beleidigenden, schiefgelreienen Absätzen keine Rede
mehr sein. Wir wünschen dem Erfinder, wie dem Importeur viel
deizutrogen bemüht sind, in unserem Lande, wenn nicht gerade den
Fortschritt, so doch das Fortschreten zu förder.
Interessant J
ist die in der heutigen Nummer unserer Zeitung sich befin⸗

dende Glücks-Anzeige von Samuel Hecdscher senr. in Han
burg. Dieses Haus hat sich durch seine prompte und 'de
schwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend gewo
nenen Beträge einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wi
Jeden auf dessen heutiges Inserat schon an d'eser Stelle auf
merksam machen.

— —

—
Bekanntmachung. 7

Vergebung von Straßenbaugrbeiten inmn

Cantone Blieskastel.

Der Distriktsrach des Cantons Blies⸗
kastel hat in seiner letzten ordentlichen Jah—
resversammlung vom 18. Dezember v. J.
beschlossen, daß auch der Straßenbau von
Wolfersheim nach Blickweiler im laufenden
Jahre in einer Länge von 379,85 Metern
auf Blickweiler-Gemarkung fortgesetzt werde.

Die unterfertigte Behörde vergibt demge⸗
mäß im Wege der allgemeinen schriftlichen
Submission die Arbeiten zur Herstellung die⸗
ser Strecke, welche veranschlagt sind, wie
olgt:

1. Erdarbeiten zu 1319 fl. 55 kr.

—A
hahi exl. Decklage 607 fl 45 kr.

3. Decklage 354 fl. 31 kr.

Pfflast rarbeiten 232 fl. 30 ki.

Ku stbauten 366 fl. 50 kr.
im Ganzen zu 2881 fl. 31 kr.

Zuverlässige Uebernehmer werden einge—
jaden, ihre schriftlichen Angebote bis läng⸗
stens Samstag den 12. Juni l.
Is. Vormittags LI Uhr verschlossen
hierorts einreichen. Die Pläne, Kostenan⸗
jchläge nebst Massenberechnung und das Be⸗—
dingnißheft liegen inzwischen auf der dies
seitigen Amtskanzlei zur Einsicht auf.

Zweidrücken, den 3. Juni 1875.

Koͤnigl. Bayer. Bezirksamt
Damm.
— Wüenhtid für Kranke &amp;

Anerkannt
ist die Thatsache, daz beständig große Summen durch Betheiligung an solden R
jzloosungen gewonnen werden. Derartige Unternehmungen, welche Jedermann
legenheit bieten, mit unerhebliher Ausgabe die Vermehrung der Capitalien zu
möglichen, verdiegen daher die volle Beachtung aller Derjenigen, die geneigt sin—
auf solide und Erfolg versprechende Weise dem Glücke die Hand zu bieten.

Durch ihre vortheilhafte Einrichtung ganz besonders zu einem soliden Glü—
bersuche geeignet ist die staatlich genehmigte und garantirte große Geldverloosung.
375,000 Reichs-Mark oder 218,750 Silbergulder
ebentuell als Hauptgewinn, speciell aber Gewinne von M. 250,000 - 125,000
80,000 -60, 000 — 50, 000 - 40, 000 -86,000 - 8 a 30,000 - 24, 000 -2
20,000 - 18,000 - 8 a 15, 000 - 9 a 12,000 - 12 a 10,000 - 34 a 600
-5 a 4800 - 40 a 4000 - 3 a 3600 - 203 a 2400 — 5 a 1800 — 150
— 412 a 1200 u. s. w. bietet obige Verloosung in ihrer Gesammtheit und kan
die Betheiligung um so mehr empfohlen werden, als weit über die Hälfte
Loose im Laufe der Ziehungen mit Gewinn gezogen werden müssen.

Die Zichungs-Termine dieser großen Geldverloosung sind amtlich feftgestellt un
aus dim Original-Plan, den wir jedem Theilnehmer grafis Abersenden, zu erseh⸗
2 a
zu det stor an IGBG. Und 17. Juni d. J.n

findenden 1. Zichung kosien:

Ganze Or ginal⸗-Loose fl. 8. 30 Xxr. — Me6.

Halbe — ⸗31. 45, 43.

Viertel —2 5321.50
wobei wir ausdrücklich bemerken, daß von uns nur die wirklichen mit dem amtlich⸗
Wappen versehenen Loose versandt werden.

Das unterzeichnete Handlungshaus, durch dessen Vermittlung bekanntlich scho—
bedeutende Gewinne in Süddeutschland ausbezahlt wurden, wird geneigte Aufträg
zegen Einsendung, Posteinzahlung oder Nachnahme des Betrages sofort ausfüh
ren, ebenso amtliche Ziehungslisten den Loos-Inhabern prompt übermitteln. Wi
versenden die Gewinne nach jedem Orte oder können solche auf Wunsch der Thei
nehmer durch unsere Verbindungen in allen Städten Deutschlands auszahlen lasser
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4000, 206 mal 3600 und 2400, 418 mal 1800. 1500 und 1200, 11210 mal 600, 360 vr
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— 2 282237 2323 2 —
3z2383233 85*323 835
*25 8 2 6 — — 628 3
22588 — * — — 2 3
23* 555 —2328 —5*
283 — 352 2S825
55353 3853383333333 *5233
2535— ——3833 72*2 2

2 3.2
3383
337 33*33833
8 37— I —F
A 8338383
23 3 15805353333 —
* 2. 2 5353255553 S
2022 53433 3 — 3
73*— 2 3 588 ———
2 5 2 22 —— 533
* 22.2 — —— 3* —X
IJI— 225
61253 2 573533 5282 55.
F J 33 22 2
— —
2. OSS 3557 25875 333*
* 3533238 E
4 7* 5387 235* 554
2 — 73 37* vo32 38338
2
—J —B —753
7 328 398 —z3835338
—— *833 53338
35 5 * — ——— 323 33
333 332
3538 5s333 338 2353
*5 3 5358
83 522 2. * 23
— — ———
7222* 7T 5 2
*355

2BZSA 22 A —
I 5, 38233 37 32
* 32 2 5535 555.8 — 82 22.

233582333* — ————— S
3333823 28323 3 — 2 3 S 8

* — — 222 2. 9 * *2 3 15

3 2333738 2275 92235323 2 * 8 *

—— —A 255232323 82323.355 8 S ——
233333 383 733 258 —“„5160
2232 55 53353838834 —23352723 2 28 8

* 35 5. 5 55 22 2 7 2 — — —827
238533225 85 382* 51322588 *3
* — — —— — * 2.25 2 —2 28 22 — —

*3 — — —7 25 —— *3 * 2 — * F
2352333 332 2338 55525335828 5255 53 —2 J
55538 S 5.755 2385 32553373335385238 F
— 33833855 2 —
cS582 383 —2— —A 3 2535 3 *23. —

—— — 15835 5425335—855 ——— — — — — —
822523 —— — 5355 2 5 —2 52553237
58*57* 53588 22333 535333
2 2* 383 5262.8 2 —*

28 ee geg 3 7385535 *

S . —2 —22 327 — — 5
2. 78 22 * — * 86
235 * 382—25* — 8 S2 —*—
7 235 226 22 *

—— 72 — 2 2
* *5 253
— — F 5 —
33 22 2 8 8
* — 38* — 7
z323 —q5RB 8* — —*
F

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*
—2
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*
——
—**

—N —
2 *
13 5532 383 85
25 85 —IST2S
337 88
583*883 225823
8 2 8 S. 2333753 32
—5 —— —3 1333 8 283 55 —
2 * 2 — 2* 23 2 5 2 —87
338 85* 25332 —A— * 2.2 353 2
—A — 8» 2 5* *8 22585 535 —3
285 23 32322 3 3235 2 55 *27 — —
2 231 2228* 2335335 3—* 23588 25.33
8 2 252 —
2*223. 5592 38 738 53 *3628 23535535
553882885 2 223 2 522 —— 25
225 5553 2 533 R52 5288 3 5 — —
— 32 gꝙ́;⸗- —2 — zꝛe 8 255 525553
88 7 2328* * 28* * — —5232 323355
—A 2 3 5562 —2
—A 55 2 — — 8 S 2 3 3 —
5. 64 23 — 535 522 3 2382* 68
55s5353 23525 s3 328323888
* —— * 35 — — * 8 —
2335273 *553 25533 335 5 653— 23353373
2333535 * 55* S 525 233 23 6 — —
9525—82 5 55538 73 33 3233528 —23
—72* 5223 3 * 2 3587352725 —
22 757* 2322 2* 3338* 333255*33 2 8
3 2.* * — —
—5338 2.372* 528 233 5333572353* 253*
— * 5* 23 333532. 253* —
585 7 2 — * —E— 2 82 2 82 e — 88 75 — 24
— 3 3 — —A 2. 558 533 2 72
2,38 2 —— —72 —— — 3 * * — * b ———
33z35255 53555 32353 35553 35—5233 35751
22. 5823*. 33 * 227533835238 23 S
333 3385 553 3335323 153533
* 5*
* 57i27 — — 5

—
*
2

—
— 2
—2
8
—
        <pb n="353" />
        St. Ingberker Anzeiger.

der St. In berter Vnzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterzaltunasblatt, mit der Dienstaas⸗-, Dounerttags⸗ and Sonutags
dummer erlcheint wohentliv viermal: Dinstag, Donner stag, Sümstag und 5S25ntaun. Au⸗aine nentsoreis vierteliährig 42 Krir. ode
1 Mark 2) R.Pfi. Anzeigen werden Rit 4 Krir. die dreiv iltige Zeile Blattssveift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — — “ — —— —
4 89 Dienstag, den 8S. Juni
J—
—
——

—
— Neich. für welchen falcende Berathungsgegenstände in Aussicht genommen
Eine augtphud he ehhendin bringt die ind.) Eenwatt des Adgeort neten zum Gesammiaudschusse ves
mMith, ilung der ainnste Sohn des deutschen Krouprinzen, Prim deutschen Schützenbundes; 2) Bestimmung ener Ehrengabe zum 5.
Fri drich Welhelm, werde in Mün then „feinen Einjähricen Frii Peee Bundesschießen in Stuitgart; 3) Erhöhung der Jahres⸗
illigeudi machen. Ein Bl'ick auf das Gesetz vom 9. derträge. 9J
Duerdiegh —A zum aee 53 dessen 7 Frantenthat, * Zutn Das vierte pfalzische Turnfelt
J1 8 u. A, heißt: „Ausgencmmen von der Wehrpflicht sind nur; wird am 11. Juli a 3 uner dem Ninddied in Verg—
z) „die Mitglieder regierener Häuser u. s. w.“ ferner ein Blick Sehnigen her ——
zuf den Gothaer Almanach, in welchem der J A — aun 8 * iere sind sch
im 1. Barde-Regiment zu Fuß. à la suite des 1. vImnanr⸗ Ano. arogen,
donegant in * een e à la suite des 1. 7 In Bad Gleisweiler ist die m eit der Ve⸗·
amerschen Grenadier⸗Reg. Nr. 25,Kon'g Friedrich Wilhelm grüßung eingeführt worden. Es hat sich daselbst ein Veren ge—
bom fowie Sec. dieutenant A Ja zuite des tais. russ. Garde- dildet unter dem Namen „Nichthutabnehmungsverein zu Gleisweiler
—— Konig de chr h Waheln me ausefhnin dn e aede große Mehrzahl der Bade äste ist demselben
ßt die Unwahrscheinlichkeit dieser Nachricht so evident hervortre⸗ .
d * eed die — Cor respond nz sei In Dresden wurde a Dhenhann Grgre dessen) be
ub Opfer einer Mystifikation geworden. heimathe'er Betrüger, der Han elsmann Joseph ehmann, früter
ꝛuß E'm s, 6. Jusi. Koaiser Wuhelm ist heule Morgens hier schon mehrmals wegen Betrügereien bestraft, aufgegriffen, der mit
ingetroffem Derselbe wunde bom Kaiser bon Rußland und vom defässchten empfehlenden Seugnissen des Atademieditettors Piloty
dong vbon Wurttemberg am Bahnhof empfangen, wo eine große m — und des Atd miedirenors atg Gerre
Anzahl von Curgästen und El wohnern versammelt war, die den — J. ogee und als aicen
Zaiser mit den lebhaftesten Kundgebungen begrüßten. Die Maje: mann Beiträge für — unstreise va e n e
jaten fuhren dann gemeinschaftlich nach den Vier Thürmen, um öalschten Zeugnissen des A andra 8 teffurt Beiträge
ie Königin von Württemberg zu besuchen. Die Stadt ist reich ür angeblich am 23. August 1874 dort Abgebramite sammelie.
—5— g9 Der Betrüger wurde zu 8 Jahren nde —9— M. Geld⸗
ariser Briefe der „Ind. Belge“ 'zufolge hat Fürf krafe und dreijahrigem Verlust der Ehrenrechte verurt elt.
——— brg vam. een Rar wo * Juur Der —— des rege y
aihenhandiges Schreiben des Czoren zu überreiche. Füurst Orloff zermeisters von aiserslau ern, Herrn Hohle, in die Redaktion es
verweilte bis gegen Mittag bei Thiers, der von den friedlichen Nürnberzer Anpiaerd hat sich, ererrnez nach, da in
hrintheilungen, welche ihm aemacht wurden, sehr befriedigt ish der Salärfrage keine Einigung erzielt werden konn de aed agen.
Frankreich. Köln, 5. Juni. Nicht ohne Gefahr, aber glückuch ist die
i. Gesleca Nachmiitag 2 Uhr empfing Thiers ciesige Kaisergloche auf einer e'gens dazu consiruirten Brücke in
emn 88 3 d ee Paket dem füdlichen Domthurme unter den provisorischen Glodenstudl
velches die Werke Friedrich's des Großen (34 Bande) enrhielt geschoben worden. Vorausfi htlich wird dieselbe am nachsten Dien⸗
dem Sdhteiden Hohenlohe s3 welches in den freund chaftlichtter dag in dem Stutze besestigt sein, so daß de Prüfung des Tones
lusdrüden abgefaßt war, lag eine Zuschrift des Marschalls Man an diesem Tage durch Auschlagen der Giocke mit dem Klöppel vor⸗
euffel bei, der sich glücklich schätze, vom Deutschen Kaiser beauf zenommen wecden kaan. Die dbdenen zur Aufhängung der Glode
ragt zu fein, ihm (Thiers) die Werte des gioßen Königs guzu an ihre, bis jetzt noch Nieht fertiggesie nte Achse werden noch einen
jellen; der Kaiser übersende ihm dieselder, un ihm ein Zeichen Dinn pru 25 —I
ie, sei ei schätzun i
e nbacie— seinet Achtung und seiner grohen Werthschatzuns was wir hoffen wollen, der Ton zu dem anderen Geläͤute harmo—
n geben. nirt, abgenommen werden.

. Aus Weisenburg berichtet das „W. W.“: Die kürzlich,
verstorbene Luise Friederike Paulie hat nach ihrem letzten Willen
dem Hospitale in Weißeaburg d'ie Summe von 20,000 Fres.
zinterlassen; aundere bedeutende Vermächtnisse von 10. 000 “' und
3000 Fres.hat dieselbe den Hospilälern in Annveiler und, Landau
ugewendet.

f In Stettin wurde kürzlich von sachkundiger Seite festgestellt
daß das braune Schweißleder eines neigekauften Hutes, das mit gift⸗
zaltiger Aneliafarbe gefarbt war, dem Träger desselben nicht nur
dopfschmetz verursachte, sondern auch Ausschlag auf der Stirne, Ent
zünden der Augen und Anschwellen des übrigen Gisichtes herdorief,
was bei Berührung dieses Farbstoffes mit dec menschlichen Haut⸗
nothwendig geschehen müsse.

— Vor einigen Togen siarb in Kopenhagen einer von den
Deutschen, welche als schlichte Männer dem deutschen Namen im
Auslande Ehre machen. Es war dieses der Maschinenfabrikant
Fickhoff, welcher vor 40 Juhren ais armer Schmiedegeselle in
Kopenhagen einwanderte und sich bis zu einem der bideutendsten
Industriellen des Nordens emporschwang. Eickheff hat den Buch—
druckereien der skandinavischen Länder die meisten Schnellpressen
zeliefert. In den skandinavischen Reichen, insbesondere in Kopen⸗
jagen und Christiania leben diele Deuische, die als arme Hard⸗
werler eingewoendert, sich zu reichen und angthehenen Maͤnnern
enpor gearbeitet haben

Belgien.

Brüfsel, 4. Juni. Heute Nachmittag feuerte ein Mensch
uuf dim menschengefüllten Boulevard drei Revolvecschüsse auf den
Obersten Ollwier ab. Der Graf von Flandern, der im gleichen
gugenblick mit seinem Adjutanten Danier des Weges kam, gzog den
degen und verwundete den Moͤrder schwer. Der Oberst ist am
Uem verwundet. (Ir. J.)
Spanien.

Madrid, 4. Juni. Das Gerücht, daß die Vermählung des
anics Alphons mit einer deutschen Prinzessin und die der Gräfir
nicht Prinzessin) von Girgenti, seiner Schwester, mit einem dahe
ischen Prinzen vorbereiter werde, wird als falfch erklärt.
Türkei.

Belgrad, 3. Juni. Mit Bestimmiheit verlautet, der
Rrosbezier wolle auf jeden Fall die Gleichstellung der Chr'sten in
Sachen der Militärpflicht und Avancemenis-Rechte realifiren und
jabe die erforderlichen Schritte bereits eingeleitel. (F. Fr. Pr.)

Bermisqhtes.
fKaiserslautern, 4. Juni. (Pfalzischer Schützenbund.)
Sonntag, den 18. Juni, Vormittags 11 ühr, findet zu Neu⸗

öot a. d. H. im Hotel Bender der pfälzische Schützentag statt,
        <pb n="354" />
        4 Nach dem „Voten der Urschweiz“ bat am letzten Sonntag im
Willerzell“ (Schweiz) ein solches Unwetter statigefunden, deß Sturm
geläutet wurde und Alles aufgeboten werden mußte, um dem droh⸗
enden Unglücke zu wehren. Nur der angestrengtesten Thätigkeit ist
es zuzuschreiben, daß das Wasser keine größeren Verheerungen an⸗
gerichtet hat. ——

1 SInteressant
m ist die in der heutigen Nummer uunserer Zeitung sich befin⸗ a

Die erste Schur eines Kleezckers an
der Bahnhofsstraße ist sofort billigst
zu pachten bei

Joß. Jos. Heinrich.

dende Glücks-Anzeige von Samuel Hecdscher senr. in Ham
burg. Dieses Haus hat sich durch seine prompte und der—
schwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend gewon⸗
nenen Beträge einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wir
Jeden auf dessen heuliges Inserat schon an d'eser Stelle auf—
merksam machen.“
Für die Redallion derantworilic; F. X. Dem etz.

Anerkannt
ist die Thatsache, daz beständig große Summen durch Betheiligung an soliden Ver⸗
vosungen gewonnen werden. Herartige Unternehmungen, welche Jedermann Ge
legenheit b'eten, mit unerhebli her Ausgabe die Vermehrung der Capitalien zu er
noͤglichen, verdienen daher die volle Beachtung aller Derjen'gen, die geneigt sind,
auf solide und Erfolg versprechende Weise dem Glücke die Hand zu bieten.

Durch ihr⸗ vortheilhafte Einrichtung ganz besonders zu einemn soliden Glücks
versuche geeignet ist die staatlich genehmigte und gatan irte große Geldverloofung.
375,000 Reichs-Mark oder 218,750 Silbergulden
eventuell als Hauptgewenn. spriciell aber Gewinne von M. 250 000 — 125,000 —
80,000 -60, 000 - 30, 000 — 40, 000 --86,000 - 3 a 30, 000 - 24, 000 - 2 4
20.000 — 18.000 - 8 a 15, 000-9 a 12, 000 - i2 aà 10,000- 34 a 6000
-5 a 4800 - 40 a 4000 - 3 3 3600 - 203 a 2400 - 5 a 1800 — 1506
-— 412 a 1200 u. s. w. bietet obige Verloosung in ihrer Gesammtheit und kann
die Betheiligung um so mehr empfohlen werden, als weit über die Hälfte der
Loose im Laufe der Ziehungen mit Gewinn gezogen werden müssen.

Die Ziehungs-Termine dieser großen Geidverloosung sind amtlich festgestellt und
aus dim Oxriginal-Plan, din wir jedem Theilnehmer gratis ubersenden, zu erfehen
zu dee sion om IG. und 17. Juni d. J .. iar
fiudendin 1. Ziehung kosten:

Ganze Or ginal-Loose fl. 3. 30 Xt. — M 6.

Halbe ... 3 1. 45, ,3.

Viertel F — 53381.50
wobei w'r ausdrücktich bemerlen, daß von uns nur die wirklichen mit dem amtlicher
Wappen versehenen Loose versandi werden.

Das unterzeichneie Handlungshaus, durch dessen Vermittlung bekanntlich schoe
be eutende Gewinne in Süddeutschland ausbezahlt wurden, wird geneigte Auftraͤge
gegen Einsendung, Posteinzahlung oder Nachnahme des Betrages sofort ausfüh—
reu, ebenso amtliche Ziehungslisten den Loos-Inhabern prompt übermitteln. Wir
versenden die Gewinne nach jedem Orte oder lönnen soiche auf Wunsch der Theil
nehmer ducch unsere Verbindungen in allen Städten Deutschlands auszahlen lassen
man genießt somit durch den directen Bezug alle Vortheile.

Da die Zehung in aller Kürze beginnt urd die noch vorräthigen Loose o
den massenhaft eingehenden Aufträgen rasch vergriffen sein durften, so beliebe mar
sich baldigst und direct zu wenden an

Bottenwieser K Cop.
Vank⸗ und Weswvselacschäft in Hamburg.

Heu⸗ und
Ohmetgrasversteigerung.
Moinag den 14. 1. Mis. des Nachmit⸗

sags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, im Gar⸗
enlokale des Cafe Oberhauser, wird das
diesjährige Heu⸗ und Ohrmetgras von sämmt⸗
lichen zur diesigen Obermühle gehörigen
Wiesen in geeigneten Loosen öffentlich auf
Fredit verste'gert.

Vectboud, Gelsthzaen.

Der obern Stock eines Hauses in
der Kohlenstraße mit 2 Zimmer, Küche,
Zeller, Speicher, Stall und Hofraum
ist zu vermiethen und kann sogleich be⸗
zogen werden, Näheres in der Exped.
dieses Blattes.

2 Zimmer für eine kleine Familie
geeignet im untern Stock des Gebr.
Dörr'schen Hauses sind zu vermiethen.

J. Gabriel, Schuhmacher.
Eine Wiese, am Gallenbrunnen für
die diesjährige Heu und Ohmet Ernte
ist zu verpachten, — Auch sind mehrere
Centner Ohmet zu verkaufen bei

Wilbelm Ehandon.

—22

Bei Kinderhusten unersetzlich.
Neukirchen, Bezirk Hemau (Oberpfalz.)
Herrn Albert Schäzler in Amberg.
Ersudte Sie an meine Adresse 1 Flasche
Trauben-Bruste⸗Honig*) von W. H. Z cken⸗
heimer in Mainz wiederholt gelangen zu
iassen, da derselbe bei meinem Ut⸗ jãh⸗
rigen Kinde gegen Zeuch⸗ u. Stickhusten

jeoͤr wesentliche Dienste leistet.
Hochachtungsvoll
B. Ochsenkuhn, Lehrer.
— y Zu haben in allen
laschenfülluugen mit Me⸗
—S talllapfelverschluß nur ächt
— D⸗ 5 mit neb gem Fabrilstempel
n;t 14 Fl. (gold.) 43 Mark,
ila Fl. (roto) a Bis Mik.,
iss Fl. (weiß) a 1 Maik mit Gebrauchs⸗
an weisungen in St. IJngbert bei J.
Sriedrich und in Blieskastel bei Apo⸗
Heker E. Richter (Löwen⸗Apotheken

Haupt-Gewinn eventuell
375, 000 Mark Neue Deut-
sche Reichs-Währungeg

Gluͤcks⸗Anzeige.

Die Geéwinnel
garantirt
»7—8taat.
24
cinladung zur Betheiligung an die
3 N
Gewini-Gnmcen J
der vom Staate Hamburg garantirten 600 Geld- Lotterie, in welcher uber
7 Millionen 772.000 Reichs⸗Mark
sicher gewonnen werden müssen.

Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-Lotterie, welehe plangemũss nur 82. 500 Loos
enthält, sind folgende: nümlich 1 Gewinn eévrent, 375.000 Reichsmark, speciell Reichsmark
250,000. 125, 000 80. 000, 60, 000, 50, 000, 40,000. 86, 000 4 mal 80,000 und 24,000, 3 mal
20,000 und 18,000, 29 mal 15, 000, 12, 000 und 10.000, 34 mal 6000, 45 mal 4800, und
1000, 206 mal 3600 und 2400, 418 mal 1800. 1500 und 1200, 1121 mal 600, 360 um
300, 15320 mal 240, 1i81, 120 und 60, 21314 mal 48, 24. 18, 12 und 6 Reiehsmark as
Lommen solcho in wenigen Monaten in 7 Abtheilungen zur sicheren Entscheiduug.

Die ersto Gewinn-Ziehung ist amtlieb auf den

2*
.und 7. Funiĩ d. J.

festgestellt, und Kostet hierzu

das ganze Original oos nur 3 Gulden 80 Rr.

das palbe Originalloos nur 1 Gulden 45 Kr.

das viertel Originalloos nur — 53 Kr.
und werden diese vom Staate garantirten Originalloose (keino verbotenen Promessen) gegen
frankirte Finsendung des Betrages oder gegen Postvorschuss selbest nach den entferntesten
Gegenden von mir versandt.

Jeder der Retheiligten erhält von mir nebon seinem Originalloose auch den mit den
Staatswappen versehenen Originalplan gratis und nach stattgehabter Ziehung sofort du
amtliche Ziehungsliste unaufgefordert zugesandt.

hie Austahlung und Vertendung deèr Gewinngelder erfolgt von mir direkt an die n
teressenten prompt und unter strengster Verschwiegenheit.

VJede Bestellung kann man einfach auf eino Posteinzahlungskarte machen.
Isan wende sich daher mit den Auftrügen vertrauensvoll an
r Fανν sen.
Banduier und Wechsel-Comptoir in Hamburg

Ern Wohnung von zwei Zimmern ꝛc.

der protestantischen Kirche gegenüber

ist zu vermiethen.
E. Hofmanu.

— — — — — —
Wohnungsgesuch.
Eine anständige Wohnung, womög⸗
lich mit Garten wird baldigst zu miethen
zesucht. Zu erfragen in der Expd. d. B
NRedaftion. Druck und Verlag von

*8
Y—mexk. in St. Inabert.
        <pb n="355" />
        82834
5333523
5 — W96
—I 528555227
2258 —7238 1558685
— — 2323833258 —
25223* 2532 — —
55337355732555 227
—
—— ——532855 *
—A —z275 *
3535583 52 29
333
7552355* 27555*
3 333
—— 28
52557587 53232
8 8 — 3858
3258 53 832 52 *
55 5—32
* —,
25223238 —— 5335
— — — —2
253555 5328 28
53325 s52*
—2323 253255* 582
3 3*533 5z5*58* —8
24322353 z3335*
J — 1 — —
22 233532337 2332
3533 55555 38
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        8* —. J — Anzeiger.

het St. Pnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatie verbundene Unkerhaltungsblatt, mit der Dienstagt-, Donnerstags and Sonntags

gummer erscheint wochentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Ahbonnementspreis vierteliährig 42 KÆrzt. ade
7 1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

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NM 90 J Donnerstag, den 10. Juni

Deutsches Reich.

München, 7. Inni. Wie man hört ist für die nächste Fi
anzperiode eine Erhöhung der Beamtengehalte, beziehungsweise
a Theuerungszulage, in Aussicht genommen, und haben in dieser
heziehung brreits Vorarbeiten slattgefunden, doch sind definitive
heschiüsse zur Zeit noch nicht gefaßt worden. —

Berlin, 8. Juni. Die „Nordd. Allge. Zeifung“ bestätigt,
ahß in der Rheinprovinz für einige Pfarter auf Grund der von
hien dem Oberpräsidenten eingereichten schriftlichen Erklärungen
it Genehmigung des Cultusministers die Wiederaufnahme der ein
aslellten Leistungen aus Staatsmitteln verfügt sei.

Fraukreich.

Die Stadt Paris hat ihr Budget für 1876 aufgestellt,
asselbe balancirt mit 307 Millionen Franken Einahme und Aus—
sabe, davon 203 Mill. im Ordinarium um 104 Mill. im Ertraor—
narium. Vergleicht man das Berliner Budzet, welches Ausguben
on 3324 Mil. M. oder 42 Mill. Franken aufweist, so bedarf es
seines Kommentars, welche Lasten der Pariser Bürger zu tꝛagen
zat. Die Stadt Paris hatte nach der letzten Schätzung vor
872 1,852, 000 Einwohner, nimmt man also an, daß es dop
elt so viel wären, als in der deutschen Haupistadt, so muß der
bariser Bürger gexade 323 Mal soviel aufbringen als der
berliner.

platzes. bestehend aus 34 Haupt- und mindestens 60, darunter
ehr bedeutenden, Nebengebäuden in ca. 3 Stunden total nieder⸗
hrannten. Außerdem brannten die neurestaurirte Kirche und das
Ratbhaus vollständig nieder. Um 6 Uhr 45 Min. stürzte die
uppel des Thurmes ein. Trotz der angestrengtesten Thätigkeit
dvon 5 anwesenden Feuerwehren, sowie zahlreicher Löschmannschaft,
war kein Einhalt möglich; ein Gebäude nach dem andern fiel dem
durmgepeitschten Elemente zum Opfer. Von den 39 Abgebrannten
in Wurmannsquick sind nur 8 Anwesensbesitzer versichert gewesen.
7 Frankfurt, 8. Juni. Die Güterhalle für antkom—
mende Güter im Taunusbahnhofe nebst Inhalt ist heute Morgen
lotal abgebrannl; Fahrmaterial ist nicht verloren gegangen.
fF Köln, 8. Juni. Die Prüfungscommission hai heute die
Kaiserglocke für vollständig gelungen erklürt. —

F Am 5. Juni Nachmittogs um 2Uhr ungefäht überzog die
Gemeindeu Einselthum und Zell ein schweces Unzewitter, wobei die
Wassermassen in Begleitung fast nußzroßer Hagelstücke in so be⸗
deutender Masse niederfielen, daß z. B. selbit der hoch gelegene
Weinkeller des Herrn Golsen in Zell ssch vollständig m't Wasser
füllte. In Einselihum sammelte sich das Wasser zu einem Meier
hohen Strom, welcher d'e neuerbaute Scheuer des Herrn Gottschall
nit sich fortriß, die Häuser und Keller mit Wasser füllt⸗, Schweine,
dühner, St nder, Bütten, Baamholz ꝛc. m't fortnahm. Einige ge—
fährdete Menschenleben wurden glücklicherweise gerettet. Der Scha⸗
den in den Weinbergen und Feldern ist bedeutend, indem viele
Weinberge ausgeflötzt und in den Feldern das schon theilweise
jemähte Heu sorigeschwemmt und überhaupt eulweder durch An—
lötzen oder Aufreißen des Baugrundes viele Hoffnungen des Land⸗
mannes vernichtet wurden.“

fCEin sonderbarer Narr.) Ein ganz eigenthümlicher Kauz
wurde dieser Tage in Paris in den Champs Elysee's vor dem
Industrie: Palaste verhaftet. Es war ein sehr anständig aussehender
derr, auf dessen Hut sich ein kleines Gestell mit einem Gloödchen
hefaud; die Schnur desselben hing den Rücken hecab und «ging
iber einen Zettel, der folgende Aufschrifk trug:

Ehe man mich anspricht,
Bitle ich zu schellen,
um zu erfahren, ob ich Lust habe,
zu antworten.

Aus dem Polizeibureau erlannte man in diesem Originale
einen sehr achtbaren Kaufmanu aus dem FJoubourg St. Honore,
der, wie man sagt, durch die Hitze der letzten Tage wahnsinnig ge⸗
vorden sein soll. Er wurde einer Heilanstalt überwiesen.

fNew-NYorlk, 4. Juni. Eine Sirike der Kohlengruben⸗
arbeiter brach in Schuyllill (Pensyspanien) aus. Die Ürbeiter
teckten die Kohlengruben in Brand und leisteten dece Polizei W.e⸗
derstund, so daß Militär requirirt werden mußte, in Folge dessen
die Arbeit wieder aufgenommen wurde.

Wir machen hierdurch auf die im heutigen Danue ssehende
Annonce der Herren Kaufmann und Simon in Hamburg
hesonders aufmerlsam. Es handelt sich hier um Original-Loose
zu einer so reichlich mit Haupt: Gewinnen ausgestattelen Verloosung,
daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung
doraussetzen laäßt. Dieses Unternehmen verdient das volle Ver
rauen indem die besten Staatsgarantien gebolen sind.

England.

London, 7. Juni. Im Unterhaute theilt Whalley mit,
jaß er demnächst Disraeli interpelliren werde, ob er davon unter
aichtet sei, daß eine beträchtlie Anzahl von Jesuiten trotz den
Besetz in England ansässig ist und ob die Regierung bereit sei,
dieseiben zu verfolgen oder welche Maßregeln sie joast zu ergreifen
gedenke.

Bermischtes.

F In Erfweiler hat am 4. ds. ein Gewitter mit Hagel⸗
hlag schioeren Schaden gelhan; die Gärten sind mit Steingerölle
iberschüttet, die seii fünf Jahren angelegten Weinberge verwüstet
sicht minder schlimme Berichte kommen aus Rubenheim.

F Schwarzenacker, 6. Juni: Beim Baden in der Blies
ertrank heute das 9 Jahre alte Söhnchen des Fabrikarbeiters Bube
von hier.

f Bei Hohenecken ist als vermeintliches Wildschwein
im 5. Juni ein Eber getoͤdtet worden, wie sich nachträolich heruus
gestellt hat, der Gemeinde-Eber von Mölschbach, welcher dorl
durchgebrannt war und in den Hohenecker Schweineställen seinen
desuch abstatlen wollte. Diese Extravaganz ist ihm schlecht be—
ommen.

f Schifferstadt, 7. Juni. (Sp. Z.) Bei Gelegenheit
ies gestern in dem benachdarten Waldsee stattgehabten Festes der
Fahnenweihe wurde der Maurergeselle Jakob Bill von hier von
rinem Burschen aus Waldsee mit einem Dolche derait in die Brust
jesiochen, daß an seinem Auflommen gezweifelt wird. Die Vir⸗
ulassung hierzu foll ein Streit um die Bezahlung von 2 Glas
hier gewesen sein. Das Nähere wird die Untersuchung lehren.

Eggenfelden, 4. Juni. Gestern entstand in dem
lachbarort Wurmannsquick (Niederbayern) um 413 Uhr Nachmit⸗
ags, veranlaßt durch zwei mit Zünd ölzchen spielende Kinder, ein
Feuer, welches bei hefligem Ostwind mit solcher Schnelligkeit um
ich griff, daß die beiden lang ausgedehnten Seiten des Markt⸗

d Mittel. Die hohe kön igl. Regierung haten
Dienstag den 15 Juni dashalb, auf geziemendes Ansuchen, dem
a h r m a r k t Zy genenaugschssewt Entschließu g vom

i . Juni l. J. Nr. 7833 X., die Annahme
in Dt. Ingbert freiw:lliger Beiträge, in hiesiger Stadt be⸗—
visl'gt; und da die hiesizen Bewohner sich
jieher, durh große Opferwilligkeit ausge⸗
eichnet haben, so erlaubt sich der israeli⸗
ische Cultusvorssand, hiermit die verehrlichen

Für die Redaklion verantwortlich: F. X. Deme tz.
— M—eeeeer—
Mitbürger, um gütine Beisteuet zu bitten
Die freiwilligen Gaben in Eupfang zu
ehmen, sind jederzeit bereit:
Wolfgang Kahn, Seifenfabritant,
343 Beer, Eisenhaändler,
Bernhard August, Handelsmann.
St. Ingbeit, 9. Juni 1875.
Der israelitische Cultusvorstand
W. Kahn
        <pb n="358" />
        Mobiliarversteigerung.
Dienstag den 15. Juni nächsthin, des
Nachmittags um 2 Uhr, läßt Peter Weis⸗
ger ber, Bäcker und Wirth in seinem Wohn⸗
hause dahier, welches früher der kgl. Noiär
Harn inne hatte, nachbezeichnete Mobilien
öffentlich auf Credit versteigern, nämlich:
1 Chiffonier, 1 Kleiderschränkchen, 1
zgroßer Koffer, 1 Kinderwägelchen, 1 Ein⸗
schenke, mehrere Weinfässer, 2 Wand—⸗
uhren, einige Oefen und Lampen, 1
Feldbettlade, 1 Reiseloffer, 1 Gu tarre
mit Kasten, J Kinderschlitten und sonstige
Gegenstände aller Art, ferner eine sehr
zute Milchkuh, die bis zum Versteige⸗
rungstage auch aus freier Hand verkauft
werden kann.
Näheres bei
J. Boos, Geschaflsagent
zu St. Ingbett.

Heu⸗ und
Ohmetgrasversteigerung.
Montag den 14. 1. Mis. des Nachmit⸗

jags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, im Gar⸗
ienlokale des Cafe Oberhauser, wird das
diesjährige Heu- und Ohmetgras von sämmt⸗
lichen zur hiesigen Obermühle gehörigen
Wiesen in geeigneten Loosen öffentlich auf
Kredit versteigert.
Und unmittelbar nach dieser Grasver⸗
steigerung läßt Peter Weis, Bergmann von
hier, auf mehrjährige Zabltermine zu eigen
versteigern:

Plan Nr. 1075. 62 Dezimalen Acker

aufim rothen Flur, lange Ahnung, Ge⸗

markung vou St. Ingbert, neben Wittwe

Best und Georg Bleif, mit Kartoffehn

bestellt und frisch gedüngt.

Aus Auftrag:
das Geschäftsbüreau L. Bechthold
in St.Ingbert.

In den Steegwiesen sind 3 Beet Heu und
Ohmet zu verm'iethen. Näheres bei

Jos. Reymann Wittwe. Eisenwerk.

E. W. Laur hat

d
Kartoffeln zu verkaufen.

Gut getrocknete Lohkäse
ist täglich zu haben, das Hundert zu 1
Matrk im Tausend billiger, bei
Benno Mürller, Gerber.

2 Zimmer für eine kleine Familie
geeignet im untern Stock des Gebr.
Dörr'schen Hauses sind zu vermiethen.

J. Gabriel, Schuhmacher.
ISitüd Wergentuch 50 Ellen groß, wo⸗
von 40 Ellen mit Baumwoll-Einschlag und
10 Ellen rein Leinen sind und 1 Stück
hänfentuch mit Baumwolleinschlag 50 Ellen
gzroß, beide Stucke, zum Bleichen in mei⸗
nem Garten gelegen, wurden mir in der
Nacht vom 9. auf 10. d. gestohlen. Vor
Ankauf dieser gestohlenen Gegenstünde wird
gewarnt und etwaige Auskunst oder An—⸗
haltspunkte über den muthmaßlichen Thäter
bitte ich der einschläg. Polizeibehörde oder
mir machen zu wollen.
Andr⸗⸗a Mobr von Heckendalheim.
Frucht · Brod· leisch⸗ Preife der Sedt
zweibrücken vom 10. Juni. Weizen 5 fl. 40 kr.
Roru 4 fl. 53 kr. Gerste 2reih. —fl. — kr. Gerste
dreih. —l. — ix. Spelz fil. — kr. Hafer 4fl.
45 kr. Kartoffeln — fl. 36 ir. Heu 2 fl. 54 kr.
Stroh 2 fl. — per Zentner. Weisbrode!/ Kilo.
18 kr. Kornbrod 3 Kilo. 23 kr. ditto 2 Kilo. 16
ir. 1 Kilo. 8 kr. Geschmischtbrod 8 Kilo. 32 kr.
1.Paar. Weck 110 Gramm 2 kr. Rindfl. 1. Qul.
18 Ir. 2. Qual. 16 kr. Kalbfl. 16 kr. Hammelfl
18 Er. Rütter 45 kr. per Pfund.
Vedaktion Druück

und

Anerkannt
ist die Thatsache, daz beständig große Summen durch Betheiligung au soliden Ver—
loosungen gewonnen werden. Herartige Unternehmungen, welche Jedermann Ge
legenheit b'eten, mit unerheblicher Ausgabe die Vermehrung der Capitalien zu er
möglichen, verdienen daher die volle Beachtung aller Derjenigen, die geneigt sind
auf solide und Erfolg versprechende Weise dem Glücke die Hand zu bieten.

Durch ihre vortheilhafte Einrichtung ganz besonders zu einem soliden Glücks
dersuche geeignet ist die staatlich genehmigte und garantirte große Geldverlagsung.
375,000 Reichs-Mark oder 218,750 Silbergulden
eventuell als Hauptgewinn, speciell aber Gewinne von M. 250 000 — 125, 000
80,000 - 60, 000 — 50, 000 — 40, 000 -36,000 — 8 a 30,000- 24, 000 -2 -
20,000 - 18,000 - 8 a 15, 000 - 9 a 12,000 - 12 a 10,000- 34 a 6000
- 5 a 4800 - 40 a 4000 -3 a 3600 - 203 a4 2400 — 5 a 1800 — 1506
— 412 4 1200 u. s. w. bietet obige Verloosung in ihrer Gesawmmtheit und kann
die Betheiligung um so mehr empfohlen werden, als weit über die Hälfte der
Loose im Laufe der Ziehungen mit Gewinn gejogen werden müssen.

Die Ziehungs-Termine dieser großen Geldvberloosung sind amtlich festgestellt und
aus dem Original-Plan, den wir jedem Theilnehmer gratis ubersenden, A3
Zu der ston an IB. uUnd 17. Juni d. J. nau
findenden 1. Ziehung kosten:

Ganze Or ginal-Loose fl. 8. 30 Xxr. — M 6.

Halbe ... 1. 48, ,33.

Viertel 5381. 50
wobei wir ausdrücklich bemerken, daß von uns nur die wirklichen mit dem amtlichen
Wappen versehenen Loose versandt werden.

Das unterzeichnete Handlungshaus, durch dessen Vermittlung bekanntlich schon
bedeutende Gewinne in Süddeuischland ausbezahlt wurden, wird geneigte Aufträge
begen Einsendung, Posteinzahlung oder Nachnahme des Betrages sofort ausfüh—
ren, ebenso amtliche Ziehungslisten den LoosInhabern prompt übermitteln. Wir
versenden die Gewinne nach jedem Orte oder loönnen solche auf Wunsch der Theil
nehmer durch unsere Verbindungen in allen Städten Deutschlands auszahlen lafsen:
man genießt somit durch den directen Bezug alle Vortheile. —⸗

Da die Ziehung in aller Kürze beginnt und die noch vorräthigen Loose ve—
den massenhaft eingehenden Aufträgen rafch vergriffen sein dürften, so beliebe man
fich baldigst und direct zu wenden an

Bottenwieser &amp; Cop.
Bank- und Wecselgeschäft in Hamburg.
Nan biete dem Glücke die Hand!
——
B75. O00 Roichs-MarIc
oder 218,760 Gulden
Hauptgewinn im günstigsten Falle bietet die allerneueste große Geld⸗Verloosung, welche vor
der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Die vortheilhafle Einrichtung des neuen Planes ist derart, daß im Laufe von wenigen
Monaten durch 7 Verloosungen AZ2, 300 Gewinne zur sicheren Entscheidung kommen, darumer
bnfinden sich Haupttreffer von eventuell R.eM. 375. 000 oder fl. 218,750 S. W., speciell
aber
Gewinn M. 250,000, 2Gewinne M. 15,000,
Gewinn M. 125,000, Bewinne M. 12,000,
Gewinn M. 80,000, 2 Gewinne M. 10,000,
Gewinn M.“ 60,000, 34 Gewinne M. 6000,
Gewinn M. 50,000. 40 Gewinne M. 4000,
Gevinn M. 40,000, 203 Gewinne M. 2400,
Gewinn M. 36,000, 412 Gewinne M. 1200,
3 Gewinne M. 30,000, 512 Gewinne M. 600.,
l Gewinn M. 24000, 557 Gewinne M. 300,
2 Gewinne M. 20,000, 19300 Gewinne M. 131.
1Gewinn M. 18,000, etc. etr.
Die nächste erste Gewinnziehung dieser großen vom Stgate garantirten Geld-Verloosung in
auntlich festgestellt und findet fschon am 16. und 17. Jundnd. J. statt und lostet hierzu
mganzes Orig'nilloos nur Mark 6 oder fl. Au,
halbes v ⸗ t⸗ 8 ⸗ —2
Jviertel F Lli,3 kr.

Alle Aufträge werden sofort gegen Einsendung, Pofteinza hlung ober Nachnahme des Be—
rages mit der größten Sorgfalt ausgeführt und erhält Jedernaann von uns die mit dem
Staatswappen versehenen Originalloose selbst in Händen.

Den Bestellungen werden die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt und nas
jeder Ziehung senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amiliche Listen.

Die Auszahlung der Gewinne erfolgi stets prompt unter Staatsgarantie und kann durg
diredte Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten durch unsere Verbindungen an allen
zrößeren Plätzen Deutschland's veranlaßt werden.

Unsere Collecte war stets vom Glücke begünstigt und hatte sich dieselbe unter vielen ande
cen bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupitreffer zu erfreuen, die den betreffenden
Interessenten direct ausbezahlt wurden.

Voraussichtlich kann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten Unternehmen
Aberall auf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden, man beliebe da⸗
her schon der nahen Ziehung halber alle Aufträge baldigst irect zu richten an

2 5
Kaufmann &amp; Simon,
Bank- und Wechselgeschäft in Hamburg.
sFine- und Verkauf aller Arten Staaftsoblirationen. Eisenbahn Actien und Anslehensloose.

Roörtad von

2

⸗
Dem⸗

2

11.

— 3
Anaqhort
        <pb n="359" />
        —E 2

f52 58 222

2 22 522 55*5 — — 4

55 33 85 33223355 25353533 25385

—X i — 2

572 5355 35 — 5583852338 I83358 5352355328 22229 22

5 S * * 55 V 33555 — — —— — —

35 538 58 53338538 z 3 8* 33 387
J * 52 —3 2 —* a * “

358 35 53533585323 —z378525 555 7 —
25 8— — —A — 5 —9— — 22— 2 555*
*55 3383 —* 3 —3 54583 35*

— * D* 28 * 5— — —2 * — * * — 8

23. 33 2 23253338873 ea5255 — S —

28. 353 2223 33333353658 433. 35335 s2533383563
8 2 * — 2 —555 — 2 2282 — — — 8 2 3 2
— — 2 * 8 X 5552* 39 * —33 — 52 25

2 29 * 8232 — * — — —7— 5282
53555 s 5 — —— k—2— —582* 252— 27 —— ——
3 5— 87 —— 5 55 352 8 —A — —2*
28335353 258 z353523* 3 8—5* 83555
32»— — — 22 522 —— 3 * ——
725 53* — 53 5 253 —23282 8 2* — 2 2 4 320 2
532 7 A 535333733375— 25 55 — 523353—2375
—— 2 253 2133*38 233531758 27833 3375353175238

— * ——— — B2 5 — 38— —53 8

—— — —— 2553 233—3823. — 53585555* 5353 228338
35238 52* — — 8 72 72 —A 22 33335332
60 — — 32828 272272 — 322 2 E8 — 5* ——
— — 17373353 33283 — 33353835 3
535 34 357 —z2853* —A 883 — —E — 2323538
5258* —A 3573* 233 2535552 * ——5 557

2 —

——
5 — — * 52 5 — —M 3 2 27 5 2 9 8
S28 32835 328 658 3533*335535 *535358* —

E—525 8*6— — — — 3533258 3855353
n — E 237 * —*

s583 32288 — — 353 33322858

— 238 2825335535338338 — —

5 8833355253 —322558

2 22 5239828 222
332 — —— 2283 55335483 5.
—32 — —— 525535535 ——232 232582
5 * — 58 28 5828 * S50 755* —— 22258

2 282 2 22 — —22325 — —3 253 22 — 2652 32 25
—— 3 63353 —3572525 38 2 7558
—— * 25 3 22 — 55 838 —5655 5525338338352— * *
23 555 53333535 5353438 —— 5257—
33 3 2 —A 323 3773358 —
2 553 —5—5233 —— —A 55 58 — 2283 5355 5325 35 *
525 7 —z237343 22 5233538 32 53 332383233338 A—

* —5—5N22 —3558828 2 — — 2 —228 —A3 *

— — 2333357333338 ——— 22225* 3222255* 52238
323 535 5233333383 22532334* 5332333 ẽẽ 35 32385533
2 5 —2534 —55—52 —— — 5555352 —525
2 838352533 ————05 52 23* — 2 3 »55
5838 3 83858 s53 528 ——— —— 23388

* * * — 52 2

25 5323 —8 —8888 53*8 383 * 8833 — 38
37 5 — 2 — E5 s —8* * 3238
3 ——A —— 5233333 538.28
5333 53373588* 358322333863838 32 3233577 23238538
— * — 2 25 2 7 25 2 * 32 — * — 8 32 — 8 **

3 8 33

* 28 5 —

— 2s823* 232 * —A —224 55. 2* 58 25 22 33235823 22 c
8 02 2B32 — 733 37* *25 28* * * 2* 8 —A * * *
— 57553 3333358 538535555 —— — — 52855
525322 —— z255 33233* 2535338c528 5 525*
52385 22 528 2 3 2235 352 3228 3838 2 J * 53827 22
— 255 2 5238 38* 2538 2535 58335355 —F ———— —A
— 333338 36

qB*2 35263625328 —2555 2555 5535553336 A
z2536253—888 52 —33683—2 —8
* 5—283345 — —

525

— E —

2253.
* 822242 —
3333333325 *
—— —E
2222 5 53535 75— 535 268* 3*
758 3 5 2
333333333 EE 528
22535533355* * 2322*3 8 5335582327 2 8
2555373ę —3535535 3333333387 55 3533335
—* 52** d 2* 257 —22 — 5 2 2 2
72 578 — 8 552332 —230 2*23* —z23258 *55338 525350
22 —25⸗ 252 ——— — — — 8* 53233 ——8 2*
5 —z55* 52 33752322 5333 35555 —— —— 53562——
—
—— *

—— 2 — 35338322 43323333333555 8 33253225557
————— 3585 —
2 * —8 u7 2* * — ** * 2 — —
—A—— 333335* 5233326325 *53838358345 —53255533
52 333833555 3553
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        Ss. Ingberker Anzeiger.

der Si. Pnaberter Anzeiger (und das mit dem dauptblatte verbundene Usiterhaltu 2383blatt, mit der Dienstaas⸗-, Donnerstags⸗ und Sonntags

hummer erscheint wochentlih viermal: Dinstag, Donnerstag, Sümstag uid Sonntag. Aponnementspreis vierteljährig 42 Ærit. ode
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

M 91 J Somstag, den 12. Juni
18178
Deutsches Reich.

haben mir vorgestern gedroht, mir Ihren Degen durch den Leib
zu jagen.“ Der Oberft gab seinen Leuten ein Zeichen, welche den
Ziudringling vor die Thür seßten. — Am 4 Juni passirte der
DOberst die Rue des Ascs, um sich nach einer Kaserne zu begeben.
Im Augenblicke, wo er fich anschickte, den Grafen von Flandern
zu grüßen der ihm von zwei Ordonnanzen begieitet entgegenkam,
zjörte er den Knall eines Schießgewehes und eine Kugel vor seinen
Ohren vorüberpfeifen. Unmittelbar darauf fraf ihn eine zweite
dugel am Ellenbogen. Er bückte sich instinctmäßig zu feinem
Blücke; denn vier and re Kugeln flogen über ihn hinweg. Einer
der Ordonnanzofficiere des Grafen von Flandern hatte fich
enzwischen auf den Mörder geftfürzt und ihm einen Degenstich in
die Brust versetzt. Polizei-Agenten bemächtigten sich seiner; es war
derselbe Mensch, der mit dem Obersten jenen Streil gehabt hatte.
Die Wunde Olibiers — die Kugel hat.evom Ellenbogengelenk abwärts
)en ganzen Vorderarm gestreift — giebt keine Veranlufsung zu
Besorgnissen.

München, 7. Juni. Für die nächste Finanzperiode ist
ine Vorlage über Revision der Steuergesetze, und zwar auf Grund⸗
age des b'sherigen Steuersystems, dem Landtag in
Aussicht gestellt. Die hiezu nöthigen Vorarbeiten sind bereits pom
igl. Finanzministerium, und zwar größtentheils vom Hrn. Minister
—
nanche Bestimmungen in den dermalen bestehenden Steuergesetzen
nicht mehr ganz zeitgemäß sind, und dieselben einer Verbesserung
jach manchen Richtungen hin bedürftig erscheinen, anderntheils
werden Aenderungen durch die aus der Einführung der Reichssmark
vpährung und deren Rechnung entsprt'ngenden Verhältnisse noth—
pendig.

München, 8. Juni. Wie d'e „Südd. Presse“ hört, soll
we ganze, von der Regierung für die nächste Finanzperiode beab
ichtigte Erhöhung der Beamtengehalte darin bestehen, daß für 1fl
JMark 80 Pf. — Ufl. 3 kr. gezahlt wrrd.

München, 9. Juni. Der „Bayher. Kur.“ ecfährt, daß d'e
Urwahlen für die Abgeordneten-KRammer auf den 15. Juli, die
Abgeordnetenwahlen auf den 24. Juli festgesetzt seien.

München, 9. Jun'. Die demnächst ia der bayer. Armee
jür die Erntezeit eintretenden Beurlaubungen sind weit umfangrei⸗
her, als in früheren Jahren; auch erhalien dieselben eine Z01ägige
Dauer — Besdes aus finanziellen Grü: den. In der That werden
unuch durch diese Beurlaubungen sehr bedeutende Ersparnisse im
Militärhaushalt erzielt werden.

Berlin, 8. Juni. Wegen Abdruck der päpstlichen Encheca
einiger Raisonnements zu derselben und wegen Abdrucks des Hirten
zriefes des Herrn Bischofs von Eichstätt wurde heute der ehemalige
Kedakteur der „Germania“, Paul Kosiolek, zusaätzlich zu einem
Jahre Gefängniß verurtheilt. (Germ.)

Berlinn, 9. Juni. Der „Reichsanzeiger“ veröfsentlicht eine
Bekanntmachung vom 7. ds. Mis., über die Außercourssetzung der
halbguldenstücke süddeutschee Währung, der vor 1853 geprägten
Dreißigkre zerstücke und der Fünfzehnkreuzerstücke deutschen Ge
näges.

Jugenheim, 10. Juni. Der Kaiser von Rußland und die
Nönigin Olga von Württemberg sind heute hier eingetroffen. Die
jelben wurden in Darmstadt durch den Großherzog, den
Prinzen und die Prinzessin Karl und den Prinzen Heinrich
empfangen. Die Königin Olga wird bis zum 13. ds. Mtis. hie
yerweilen.

Bermischtes.

f Kaiserslautern, 9. Juni. In die heutige Sitzung des
tgl. Polizeigerichts waren nicht weniger als etwa 70 Kaufleute hie⸗
siger Stadt, we en Verkaufs von gefälschtem Pfeffer, dessen chemische
Aaalyse bis 75 Procent ,Bindemitsel“ ergeben haben soll, gela⸗
den. Sämmiliche wurden in eine Strafe von je einem Thaler ver⸗
artheilt. (Pf. 3.)

F In Ogger 3heim wurde in der Nacht von Sonntag auf
Montag ein junger Mann mit 7 Messetstichen tractir und liegt
schwer, wenn n'cht hoffnungslos darnieder. Der Thäter wurde ver⸗
haftet.

Der .D. A.“ schreibt aus Deides heim: Zu unserm
tiefslen Bedauern sind wir gezwungen, einen Akt der erbärmlichsten
Rohheit berichten zu müssen. Der vor ungefähr 14 Tagen von
dem Kriegerdenkmal herabgeworfene Reichsadler wurde in der Nacht
om 1. auf den 2. Juni in den dem Friedhofe naheliegenden
Baulsbach geworfen. In Folge dessen ist derselbe dermaßen be⸗
chadigt, daß er auf dem Denkmal nicht mehr angebracht werden
lann; die Stadtgemeinde ist somit verpflichtet, cinen andern Adler
zießen zu lassen.

Der Schifferstadter Bursche, welcher am Sonntag in Wald⸗
ee v rwundet wurde, ist am 8. d. gestorben; er heißt Philipp
Bill und war die e'nzige Stütze seiner Muller, einc Wiltwe. Der
Thäter ist verhafiet.

fBischof Reinkes wird am 13. Juni in Landau, am 18.
in Dürkhein am 16. in Kaiserslautern, ain 17. ig Kusel, am
18. in Zweibrücken, am 20. in Saarbrücken, am 21. in Ober
tein (Fürstenthum Birlenfeld) eintreffen.

Munden, 9. Juni. Der Generalmajor a. D. J. Heti
berling ist gestern Abend hochbetagt dahier verstorben.

F München.. Das Militärbezitksgericht verhandelte gegen 8
Soldaten vom 12. Inf⸗-Reg., welche in Um einen würtlember⸗
zischen und auch bayerische Unteroffiziere attalirten, wobei die Worte
äelen: „Die Unteroffi iere, die Hunde, muß man hauen.“ Die
Berhandlung ergab, daß sich vier Soldaten bei dem Angriffe
nicht betheiligten, sondern von Excesfen abtiethen. Die andern
vurden des Aufruhrs im Komploit schuldig befunden und Brach
zu 6 Jahr, Schick zu 8 Jahr, Hornist Göbler zu 4 Jahr Zucht-
haus, Lachner zu 42 Tagen Hast derur theilt.

F Im Dorfe Neuhausen GMiederbayern) sind in der Nacht
zum d. Juni 15 Firste abgebraunt. Das Feler griff so rasch um
sich, daß fast nichts gerettet werden kornie. Veeh, Mobiliar und
Fahrnisse wurden ein Raub der Flammen und leider ist auch der
Verlust eines Menschenlebens zu beklagen, emes Kindes, welches
nicht mehr gerettet werden konnte.

fDie Eisenindustriellen fangen an, für die Erhöhung dies
Eisenzolles zu petit oniren. So ber'ich'el man, daß aus den rhei—
nischen Kreisen eine Eingabe an den Kaiser gerichtet worden ist,
in welcher die traurige Lage der wesifälischen Kleineisen ⸗u8

Frankreich.

Paris, 9. Juni. Gerüchtweise verlautet, daß der Mar
chall Mac-Mahon rach der Revne vom nächsten Sonntag an die
Armee einen Tagesbesehl richten wird, in welchem er dem lebhaften
Bunsche Fraukreichs, den Frieden zu erhalten, Ausdruck geber
vürde.
Belgien.

Aus Brüssel wird Näheres über die Affaire Olivier ge—
hrieben: Am vergangenen Dienstag um 7 Uhr früd begab sich
er Oberst der Guiden, Olivier, zu Pferde nach dem Mandver
selde durch die Straße Belliard. Dort begegnete er einem Manne
ind zwei Frauen, welche Körbe trugen. Als das Pferd eine plötz
iche Bewegung machte, um dem Geleise der Pferdebahn auszu
veichen, ließ eine der Frauen, wie es schim, darurck
aschreckt, ihceen Korb fallen. Darüber! geriet hihr Beglei
er dermaßen in Zern, daß er den Obersien einen Dummlop
gannte und einen Stein aufraffte, um jenen damit zu werfen. Der
dberst parirte sein Pferd und rief: Wenn sie mich unglücklicher⸗
deise treffen sorten, so renne ich Ihnen weinen Degen durch den
deib.“ Darauf ließz der Mensch den Stein fallen und der Oberst
thte seinen Weg fort. Am dritten Tage darauf forderte ein In—
id'daum bei dem Obersten Enlaß, ohne seinen Namenzu nennen.
Herr Oberst,“ fagte der Eingetretene, ich komme, um don Ihnen
Satisfaction für die mir zugefügte Beleidigung zu fordern Sie
        <pb n="362" />
        Stahlindustrie und die dadurch nothwendig gewordene Aenderung
unserer Zollpolitik dargeleat wird; die Petenten bitten den Ein—
Jangszou für Eisen von 28 Sgr. auf 5 Marl für den Ceatner
zu erhöhen!

F'Am 7. ds. Nachmittags ist ein großer Theil des von der
Eisenbahn Linie Mainz-Frankfurt durchschnittenen Waldes bei
Kelsterbach abgebrannt.

In Düsseld orf standen kürzlich 8 —A
richt, welche zwei Taglöhner übel zugerichtet hatten. Die selben
kamen mit der Schwester des einen von einem Balle zurück; einer
jang, Schutzleute kamen des Weges und geboten: Schweinehunde
haliet das Maul! Man verwahrte sich gegen das Schmeichelwort,
die Schutzleute ziehen vom Leder, stechen den einen n'eder und tratti-
ren den andern so fürchterlich, daß der tehte Arm zeitlebens ge⸗
lähmt bleiben wicd. Zwei dieser Schußleute, welche einen Men;
schen tödteten, einen andern zum Krüppel auf Lebenszeit machten;
erhielten 6 Monate Gefängniß. —

Elberfeld, 6. Juni. Freiherr Georg v. Vincke ist, wie
der „Elberf. Zeitung“ gemeldet wird, im Bade Olynhausen in
Folge eines Schlaganfalles gestorben.

In Kuttenplan wurde dieser Tage Frau Pauline Meier,
welche das seltene Alter von 101 Jahren erreicht hatte, zur Erde
bestaitet. Die Verstorbene hatte 22 Kinder, 80 Enkel, 20 Urenfel
aAnd 2 Ur-Urenkel. Ihr Mann hatte das Alter von 86, ihr Va⸗
er das bohe Aliter von 114 und ihre Mutter ein Alter von fast
90 Jahren erreicht.

p'Blume und Kanone. Der König von Schweden besuchte
bekanntlich während seines Aufenthaltes in Berlin in Gesellschaft
des Kaisers auch das Zeughaus. Bei Besichtigung eines Gefchüt—
jes von einer Constructiun übernahm es, wie die „Post“mitthe lt,
Kaiser Wilhelm selbst, diese Construction in allen ihren Theilen zu
eitlaren. Nach Beendigung dieser Erklärung aber bedeckte der Kai⸗—
das Zundloch des Geschützes mit einer Blume, welche
er zufällig in der Hand hielt und begleitete diesen symbolischen Alt
mit dem Wunsche und der Hoffnung, daß das Geschütz noch recht
lange Zeit seinem Kriegszwecke vorenthalten bleiben möge.

Paris, 8. Juni. Der jüngste Sohn des Grafen von
Paris, Prinz Charles, ist plötzlich gestorben. —

Wien, 4. Jun'. Der Atientatsprozeß Wiesinger ist, wie
vorauszusehen war, als solcher im Sande verlaufen. Auch das
untersuchende Landesgericht ist sofort zu der Ueberzeugung gelangt,
daß hier nichts vorliege, als ein unceschickt plumper Versuch, von
den Jefuiten oder vom Fürsten Bismarck und möglicher Weise von
Beiden Geld herauszuschlagen. Die Anklageschrift lautet einfach
auf Betrug. d

ꝓ— Uedber ein schredliches Unglück, daß sich om 25. v. M. auf
dem Tajo ereignete, theilt der Lissaboner Correspondent det „Dailh
News“ folgeude Detailzs mit: „Am Nachmittage dieses Tages
fuhren ewwa 100 Vergnügungslustige in einem großen Lichterfatr—
zeuge von dem Quai Carregado nach Lissabon den Fluß hinunler,
um bei der Frohnleichnamsprozession am nächsten Tage zugegen
zu sein. In der Nähe von Castanheira schlug das Schiff während
rines plötzlichen Windstoßes um und etwa 60 Personen — Man—
ner, Frauen und Kinder — ertranken. Bis jetzt sind nur einige
Leichen geborgen worden, obwohl die Arsenalbehörde ein Boot mit
Apparaten und Tauchern aussandte, um nach solchen zu forschen.“

F Eine der sonderbarsten Etscheinungen dürfte es wohl seir,
daß derjenige, welcher die Absicht hat sich zu ertränken, in leben⸗
digem Wasser stirbt, im Todten Meere aber lebendig bleibt. Es
moͤchte fast scheinen, als ob die Vorsehung darum nur ein einziges
sodtes Meer auf Erden geschaffen, dagegen Millionen lebendiger
Bewasser. Ein Reisender erzähit vom Todten Meer bei Jerusalem
in der Wüste: „Viehrere hundert Schritie von dem Ufer ist das
Wasser an keiner Stelle über 5 Fuß tief, aber dies war hinläng
lich, um die wunderbare Tragkraft zu probiren, von der die Reisen⸗
den so viel gesprochen und geschrieben haben, und ich bin nun
durch das Resultat im Stande, die Aussage meiner Vorgänger zu
hestätigen. Jeder von uns that fein Möglchstes, um unterzusinken,
indem ser sich mit völlig leergehauchter Lunge auf das Wasser legte,
jeinen Körper in alle erdenklichen Stellurgen zusammenbog und
durch den stärksten Druck unter die Oberflöche zu gelangen suchte,
aber Alles war vergebens. Wir hätten in der That, ohne ein
Blied zu bewegen, über den See gleiten können, wenn es möglich
zewesen wäre, ein Segel aufzurichten.“

FPetersburg, 8. Juni. Die Stadt Morschanstk ist zum
größten Theil abgebrannt. Bedeutende Verluste, namentlich große
Vorräthe an Leinsamen sind vernichtet.

Eine neue Erfindung wurde kürzlich in England patentirt,
die es ermöglicht,e Fische längere Zeit frisch zu erhalten. Die
Fische werden wenige Stunden in eine eigens dazu bereitete Flüs—
sigleit geiaucht und können dann wochenlang aufbewahrt bleiben
ohne zu bderderben. Ein Fraukfurter Namens H. Wolff ist einer

der Hauptförderer dieser Erfindung, die bereils vor meh reren Jan
ren don einein Franzosen gemacht, deren praktische Ausbeutun—
edoch bisher vernachlässigt geblieben war.

4 Der töchste Schornstein der Welt wurde dieser Tage
Blasgow vollendet. Es m'ßt ohne Fundament 454 Fuß und hat
unten 32, oben 13 Fuß Durchmesser. — Auf den englischen Bahnen
vpurden im vergangenen Jahre 510 Millionen Reisende transpor—
tirt. 87 davon sind durch Unglück getödtet 1662 verwundet wor—
den. Durch eigene Schuld kamen 125 um, und eeh elten 868
Verwundungen. Zusammenstöße ereigneten sich 313, wobei 83
Bedienstete iodt blieben, 540 beschädigt wurden. Durch eigene
Schuld verunglückten 2980.

Melbourne, 8. Jun'. Die auf den Firdschi-Insel-
crafsirende Masernepidemie hat bisher 5000 Eingeborene weg
zerafft.

r In Wood's Theater in Cincinnati producirte in letzter Zer
ein Taschersp'eler Frayne ein schauerliches Kunstück. Er ließ näm—
ich seine Gattin auf die ene Serte des Proceniums treten, wo
e sich einen Apfel auf den Kopf legte, dann trat er mit einer
Zugelbüchse auf die entgegengesetzte Seite, wardte seiner Gattin
zen Rücken zu, und nur über seine linke Schulter nach ihr blickend
schoß er ihr den Apfel vom Kopfe. Hinter dem Haupte der Frau
war eine eiserne Platte aufg hänjt. Die Kugel durchbohrle
tets den Apfel, plattete sich dann an dem Eisen ab und fiel zu
Boden. Nach einigen Vorstellungen aber hatte sich das Gerüch!
perbreitet, daß Frayne nicht wirklich mit einer echten Kugel schieße.
das Ganze vielmehr nur auf Täuschung und nith
auf Geschicklichkeit beruhte. Dieses Gerücht wurde aber plötzlich
auf eine traurtge Art'widerlegt, dern bei einer Vorstellung, der
letzten dieser Att, die Frayne erlaubt wurde, prollte die Kugel
von der Eisenplatte ab und traf einen Diener des Theatett
derart in den Fuß, daß dieser völlig dur bbohrt wurde und mar
tine Amputat'on desselben vornehmen mußte. Man weiß in der
That nicht, was man hierbei mehr bewundern soll, die Geschid
lichkeit des Schützen, oder die Toleranz, die ihm gestattele, die
selbe in solcher Weise darzulegen.
„Die in unserem heutigen Blaite befindliche Gewinn⸗-Mitthei
lung des Herrn Laz. Sams. Cohn in Hamburg ist ganz be—
sonders zu beachten. Dieses Geschäft ist bekanntlich das ältest
und allerglüdlichste; im Jahre 1874 wurde schon wieder das großt
Loos bei ihm gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
dei ihm Bethziligten die größten Hauptgewinne von Reichsmark
360,000, 270,600, 246,000, 225, 000, 183, 000, 180, 000
156,000, oftinals 152, 400, 150,000, 90, 000, sehr häufig 80, 000
30,000, 48,000, 40,000, 36,000 Reichsmart ꝛc. ec. ausbezahlt,
wodurch viele Leute zu reichen Capitalisten geworden sind. E—
sind nun w'eder für einen kleinen Einsatz große Capitalien zu ge.⸗
vinnen bis zu ev. 375,000 Reichsmark. Auch bezahlt dieses Haus
durch seine weitverbreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem
Drie aus. Da eine große Betheiligung 4u ecwarten ist, möge mar
dem Glücke die Hand bieten und sich vertrauensvoll an die Firms
Laz. Sams. Cohn in Hamburg wenden, bei der man gewissenbaf!
und prompt bedient wird.“
Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehend⸗
Annonce der Herren Kaufmann und Simon in Hambut
zesonders aufmerksam. Es handelt sich hier um Original-⸗Loos⸗
ju einer so reichlich mit Haupt-Gewinnen ausgestatteien Verloosung,
Haß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung
orausfetzen läßtl. Dieses Unternehm en verdient das volle Ver
ranen indem die besten Staatsgarantien geboten sind.

e σ

Eine besondere Beachtung
verdient die im heutigen Blatte befindliche Annonce des Hauses
S. Sacks u. Co. in Hamburg, das uns wegen prompter
und aufmerksamer Bedienung seiner Inkeressenten auf's An—
gelegentlichste empfoblen wird.

Juteressaut

ist die in der heutigen Rummer unserer Zeitung sich befin
dende Glücks-Anzeige von Samuel Hechcher senr. in Ham—
burg. Dieses Haus hat sich durch seine prompte und ver—
schwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend gewon⸗
nenen Beträge einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wir
Jeden auf dessen heuliges Jaserat schon an d'eser Stelle auf⸗
merksam machen.

ür dice Jedallion verantwortlich: F. X. Demes.
        <pb n="363" />
        i
re
t⸗

3

Bekanntachung.

Durch höchstes Finanz-Ministerial-Restript vom 1. Mai T. Is. Nr. 5188 ist die
Revision der Miethertragssteuer der Städte Blieskastel, St. Ingbert und Zwei—
Füden nach dem Gesetze vom 10. Januar 1856 ‚den 8 83 des Häusersteuergesetzes
en 15. Auguft 1828 betreffend“ angeordnet worden, deren Vollzug nach den Bestun—
imgen des Gesetzes vom 15. August 1828 88 9 bis 20, dann des Gesezes von 25.
Juli 1850 nunmehr zu erfolgen hat.

Zu dem Breyufe wird den sänimtlichen Hauseigenthümern ein Fassionsbogen behän⸗
igt werden, dessen Ausfüslung nach Maßzobe der demselben vorgedruckten Anweisung
fofort genau und gewissenhaft zu geschehen hat. Diese Ausfülluug obliegt in ganz
der theilweise vermieihelen Häusern den Miethern und Hauseigenthümern,
sdem die Mie héleute die gemietheten Haustheile gehörig anzugeben, den jährlich
dirklich zu bez hleuden Miethz'ns einzutragen und ihre Angaben eigenhändig zu
nierzeichnen haben, wäbrend die Hauseigenthümer verpflichtet sind, die von ihnen selbst
enützten Hausräume in gleicher erschöpfender Weise zu beschreiben, einen Misethertrags
inschlag hiefür, welcher im richtigen Verhältnisse zu den Mieth insen wirklich vermietheler
daustheile steht, in den Fassionsbogen einzustellen, und diesen Jltzteren zur Bestötigung
er eigenen und der Angabe des Miethers gleichfalls zu unterschreiben.

Bei ausschließend vom Eigenthümer benützten Häusern hat der
zettete ledi,lich deren genaue Beschreibung, nicht aber einen Nützungsanschlag in dem
jassionsbogen niederzulegen.

Die Art und Weise dieser Beschre'bun ea vnd Angaben ist durch Beisp'ele auf der
chten Seite des Fassionsbogeus erlaͤutert, und kaun sich in jedem einzelnen Falle leicht
senach gerichtet werden.

Hiebei will nicht unterlassen werden, Hauseigenthümer und Miether darauf auf—
nierlsam zu machen, daß die abgegebenen Fassionen und insbesondere die angegebenen
MNieth ⸗ Erträgnisse durch, die Einschätzungs-Kommissionen seiner Zeit an Ort und
Slelle einer strengen Kontrole und Prüfung aunterliegen, und daß unrichtige Fessionsab—
saben die schweren Folgen der gecichtlichen Bestrafung wegen Uebertretung des Artilels
3 des Haussteuer-Gesetzes vom 15. August 1828 nach sich ziehen würden.

Dieser Artikel lautet aber wörtlich:

Wer den wahren Miethertrag verschweigt, unterliegt zum
Besten des Lokalarmenfondes einer dem dreifächen Beträge der
erschwiegenen Miethrente gleichkommenden Strafe, mag er Mieth-
nann oder Vermiether sein.

Außerdem noch muß der Steuerkassa von der verschwiegenen
Miethrente der betreffeude Steuerbetrag ersetzt werden.“

Schließlich wird noch bemerkt, daß bei in Wiitte liegenden Miethypreis-Steigerungen
jer am nächften Ziele fällige Miethsch lling fatirt werden muß, und daß die gegenwärtige
haussteuerregulirung auch alle Neubauten, deren Dachstuhl errichtet und deren in⸗
ere Eintheilung feststeht und erkenntlich ist, zu umfassen hat. Der Zeitpunkt der Dach⸗
iuhlerrichtnug ist jedoch wegen der hiemit beginnenden Steuerfreijahre genau in den
zafsionen anzugeben und durch ein Attest dez betreffenden Zimmermeisters nachzuweisfen.

Die ausgefullien Fassionen werden längfsens nach 8 Tagen bei den
dauseigen hümern wieder abgeholt werden.

AÄllenfallsige Benterkungen wegen unrichtiger Bezeichnuung der Hauseigenthümer ꝛc.
vollen auf der ersten Seite randsätzlich gemacht wenden.

Die Besitzer von Gartenhäuseru haben solche ganz einfach zu bezeichnen, z. B
Hartenhaus im Garten am Kreuzberg.

Zweibtücken und Blieskastel, am 8. Juni 1875.
K. Rentamt K. Bezirßksamt K. Rentamt
Zweidrücken Damm, Blieskastel
Bouda, lJ. Bezitksamtmann. Wert ensohn,
k. Rentbeannte. k. Rentbeamie.

Heu⸗ und
Ohmetgrasversteigerung.
Montag den 14. 1. Mis., des Rachmit⸗

ags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, im Gar⸗
enlokale des Cafe Oberhauser, wird das
iesjahrige Heu-und Ohmetgras von sämmt⸗
ichen zur diesigen Obermühle gehörigen
VBiesen in geeigneten Loosen öffentlich auf
Fredit versteigert.

— Wüecehtiq fir Käecanhe

R

Damit alle Kranken sich von der Box⸗
üglichkeit d. illustr. Buches Dr. Alrys
e ũberzeugen können, wird
von Richter's Verlags-Anstalt in Leipziz
rin 80 Seiten starker Auszug gratis unt
freo. versandt. Jeder Leidende, welcher

ichnell und sicher geheilt sein will, sollie
sich den Auszug kommen dioue
tisehe* Nort

112 4 *40, V-00 Exp.
— 1m—
Und unmittelbar nach dieser Grasver⸗
teigerung läßt Peter Weis, Bergmann von
sier, auf mehrjährige Zahltermine zu eigen
ersteigern:

Plan Nr. 1075. 62 Dezimalen Acker

aufem rothen Flur, lange Ahnung, Ge⸗

narkung von St. Ingbert, neben Wittwe

Best und Geotg Bleif, mit Kartoffeln

destellt und frisch gedungt.

Aus Auftraq:
daz Geschäftsbüreau L. Bechthold
in St.Ingbert.

Fahnenweihe
des
Krieger-Vereins Schnappbach,
am
20. JZuni 1875.
1. Am Vorabend des Festes: Zapfenslreich,
Böllerschüsse.
2. Am Festtage:
a. Morgens 5 Uhr Tagreveille, Böl—
lerschüsse,

j
]

Um 11 Uhr Vormittags Rendezvous
in den Vereinslokalen und Empfang der
Festgäste bis 1 Uhr.
22 Uhr Aufstellung am Vereinslokale.
Abholen der Festjungfrauen mit dea
Fahne.
Fahnenweihe mit Uebergabe und Rede
von Fräulein Zott.
Festzug ducrch die Haupistraße, und
Abmarsch nach dem Festplatze woselbst
Concert und gesellige Unterhaltung
bis Abends 8 Uhr stattfindet und wo⸗
zu 292 Sgr. Entree erhoben werden.
dann WEeSNαII.
Der Aus schuß des Krieger Vereins Schnapp⸗
bach M. Jott.

SSS—

Aus große —— — Vaus grobe 7
v. 246,000Rmt. o.246,000 Rmk.
wurde im M. 466 wurde im
Jahre 1874 beisist bekanntlichs Jahre 1874 bei
mir gewonnen. wiederum i nismir gewonnen.
Laz. Sa. Cohn. Jahre 1874 Paz. Sa. Cohn.
das große Loos und Prame
von 246,000 R.-Mrk.
mit der Devise

Glück und Segen bei Cohn?!
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft,
abermals bei mir gewonnen worden; über“
haupt habe in den Gewinnziehungen im vori⸗
gen und in diesem Jahre meinen geehrten
Interessenten die Gewinnsumme von üuͤber
150000 Thir. oder 1Vildlion

350,000 Reichs-Mark

laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.

Die vom Staate Hamburg garantirte
große, interessante und weit bekannte Geld⸗
Lotterie von über

7 Millionen 770,000 R. Mrk.
ist diesmal wiederum mit außerordentlich
großen und vielen Gewinnen reichlich ausge⸗
stattet; sie enthält nur 82,500 Loose, und
werden in wenigen Monaten in 7 Abthei-
lungen folgende Gewinne ficher gewonnen,
nämlich: 1 großer Hauptgewinn uünd Prä—
mie ev. 375,000 Rmk., spec. Rmk. 250,000,
125, 000, 8o, ooo, Go, Ooo, Bo, ooo, 40,000,
36, 000, 8 mal 30,000, 1 mal 24, ooo, ꝰ mai
20,000, 1 mal 18,000, 8 mal 15,000,9 mal
12,000. 12 mal Io ooo, 34 mal 6000, 5 mal
4800, 40 mal 4000, 8 mal 8600, 203 mal
2400, 5 mal 1800, 1 mal 15,00, 412 mal
12.00, 512 mal 600, 12 mal 360, 597
mal 300, 4 mal 240, 19300 mal 131,
21330 mal 120, 60, 48, 24, 18, 12 und
6 R.Morlk.

Die Gewinnziehung der 1. Abtheilung ist
untlich auf

den 16. und 17. Juni d. J.
festgestellt, zu welcher
das ganze Originalloos nur 6 Rink. oder

2 Thlr.
das halbe Originalloos nur 3 Rmik. oder

1 Thlr.
das viertel Originalloos nur 1 Rmk. do Pf.

oder 15 Sgr.
kostet. Diese mit Staatswappen versehenen
Driginalloose sende ich gegea Einsendung des
Betrages oder gegen Postvorschuß selbst nach
den entferntesten Gegenden sofort zu und
empfehle ich außer einer großen Anzahl von
sonstigen Glücks-Nummern folgende:

2999 3995 338 8993 22515 2888 57973
2777 4030 11611 21201 8666 6999 46144
19779 13713 11553 8778 8811 387
und bitte geehrte Aufträge mir recht bald
zukommen zu lassen. Lie amtliche Gewinn-
liste und die Gewinngelder erfolgen sofort
nach der Ziehung an jeden der bei mir Be—
theiligten prompt und verschwiegen. Durch
meine ausgebreiteten Verdindungen überall
kann man auch jeden Gewinn in seinem

Wohnort ausbtezahlt erhalten.
Ja5 Jede Bestellung auf diese Original-
VLoose kann man auch einfach auf
— eine Posteinzahlungskarie machen.
Laz. dams. Cobn
in Hamburg.
HaupiCompioir, Bank⸗ u. Wechselgeschäft
        <pb n="364" />
        Man biete dem Glücke die Hand!
— ñ *
375. 000 Ræichs- Har
oder 218,760 Culden
Haupigewinn im günstigsten Falle hietet die allerneueste große Geld⸗-Verloosung, welche von
der hohen Regierung genehmigt und garantirt ift.

Die vortheilhafte Einrichtung des neuen Planes ist derart, daß im Laufe von wenigen
Monaten durch 7 Verloosungen 42, 500 Gewinne zur sicheren Entscheidung kommen, darunter
befinden sich Haupttreffer von eventuell R.⸗M. 8378,000 oder fl. 218,750 S. W., speciell
aber

—
0.0000c
Zum Gluokasversuohe“
durch ihre soliden und vortheilhaften
Einrichtungen ganz besonders geeignei
vft die vom Stagte genehmigte und'
arantrte Hamburger Geldver
loosung
375,000 Reichsmark
oder 218,750 Gulden
eveni. als Hauptgewinn

sowie speziell Gewinne von Reichsmar'
250,000 —- 125,000 —- 80,000
-60,000 — 50,000 - 40,000
— 36,000 — 3 430,000 —
24,000 2 a 20,000 —
18,000 — 8 a 185,000 —
Ra — 12,000 - 12 410,000—
— 34 a4 6000 — 5 4 n
— 40 a 4000 — 3 a4 36000
203 a4 2400 - 5 4 18000
1500 — 412 4 1200 -512
2 600 — 597 a 300 ete. ete. ete
dietet dieselbe in ihrer Gesamm:heu
and verdient schon deßhalb den Vorzun
vor vielen ähnlich n, weil ü2, 5001
LZoose, d. i. weit über die Halfte der
Gesammtzahl, im Lause der 7 Ablheil—
ingen resp. inrerhalb einiger Monat
mit Gewinnen erscheinen
müsseu.

J Ganz besonders hervorgehoben zu
werden verdient, daß der Staat so⸗
wohl die Ziehnngen, die ẽffentlich
sstattfinden, beauffichtigen läßt. alC
auch die Auszahlung der ———
garantirt, so daß den Juteressenten
ydie unbedingteste Sicherheit geboten,
wie es bei keinem Privatunterneh
smen in gleicher Weise der Fall ist.

Zu der auf den

16. u. 17. Juni d. J.
amilich festgestellten ersten Ziehung kosten:
Ganze Original Loose 6 Rm
oder 8 fl 80 kr.
BHalbe Original Loose 3 Ru
oder 1 fl. A3 kr.
VBortel Heig voose 12 Rin

oder 58 kr.

Gegen Einsendung des Betrages (dt
am Bequemsten durch Postan reisung«
erfolgi) oder gegen Postvorschuß wect
den die mit dem Staatswappen vern
jehtnen Original Loose von —F
versandt und die amtilichen Plän—
gratis beigefügt.

Bei der Naähe der Ziehung er«
fuchen wir alle diejenigen, die diesel
günstige Gelegenheit zu einem so—
liden Glücksversuche wahrnenmen
sund Loose aus unserm vom Glücke
begüustigten Debit beziehen wollen,
uns ihre geneigten Aufträge ba
zugehen zu lafsen und werden wir
wie bisher bestrebt sein, das Ver—
strauen unserer Interessenten —8
die aufmerkfaniste Bedienung zu
rechtfertigen. Die amt lichen Gewinn
listen eee wir unaufgefordert
prompt nach der Ziehung und erfolgt
die Auszahlung der Gewinne unter
Staatsgaärantie sofort nach Entschei.
dung. 8. Sqcies u. Co.

Staats-Effekten Handlung
im LIamburg. J
—X
Sountag den 13. Juni 1875
Harmonie
wozu freundlichst einladet

1 Gewinn M. 250,000, 8 Gewinne. 10,000,
Gewinn M. 125,000, Bewinne M. 12,000,
Gewinn M. 80,000, 12 Gwinne M. 10,000,
Gewinn M. 60,0600, 34 Gewinne M. 6000,
Gewinn M. 50,000. 40 Gewinne M. 4000,

Gewrinn M. 40,000, 203 Gewinne M. 2400,

lJ Gewinn M. 36,000, 412 Gewinne M. 1200,

3 Gewinne M. 30.000, 512 Gewinne M. 600,

l Gewinn M. 24,000, 567 Gewinne M. 300,

2 Gewinne M. 20,090, 19300 Gewinne M. 131.

1 Gewinn M. 18,000. etc. eic.

Die nächste erste Gewinnziehung dieser großen vom Staate garantirten Geld-Verlo ofung issl
amtlich festgestellt und findet — am 16. und T7. Juni d. J. statt und kostet hierzu

ganzes Originalloos nur Mark 6 oder jl. 32, J
halbes * ⸗ ⸗ 8 1 —
viertel — Li8 kr.

Alle Aufträge werden sofort gegen Einsendung, Posteinza hlung ober Nachnahme des Be—
trages mit der größten Sorgfalt ausgeführt und erhält Jedermann von uns die mit dem
Staatswappen versehenen Originalloose selbst in Händen.

Den Vefstellungen werden die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt und nach
jeder Ziehung senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche Listen.
Tie Auszahlung der Gewinne erfolat stets prompt unter Staatsgarantie und kann durch
direckte Zusenduugen oder auf Verlangen der Interessenten durch unsere Verbindungen an allen
größeren Plätzen Deutschland's veranlaßt werden.

Unsere Eollecte war stets vom Glüucke begünstigt und hatte sich dieselbe unter vielen ande
ren bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffer zu erfreüen, die den betreffender
Interessenten direct ausbezahlt wurden.

Voraussfichtlich kann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten Unternehmen
überall auf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet werden, man beliebe da—⸗
her schon der nahen Ziehung halber alle Aufträge Pieh ge zu richten an

7—
KaufmgrneeSimon,
Bank- und Wechselgeschäft in Hamburg.
Ein⸗ und Verkauf aller Arten Staatsobhliadtisnen, Eisenbahn-Actien und Anseh nsloose.

Haupt-Gewinn eventuel
375, 000 Mark Neue Deut-
scho Reichs-Währung

Glücks⸗Anzeige.
cinladung zur Betheiligung an die
77538 — *
—fnnn-
der vom Staate Hamburg garantirten grossen Gel Cotterie, in welcher über
7 Millionen 772.000 Reichs⸗Mark
sicher gewonnen werden müssen.
Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-Lotteérie, welehe plangemäss nur 82, 500 Loose
enthãält, sind folgende: nümlich 1 Gewimn event. 875, 000 Reichsmark, speciell Reichsmark
250, 000, 125, 000 80. 000, 60, 000, 50,000, 40,000, 86. 000 4 mal 80,000 und 24, 000, 3 mal
20,000 und 18,000, 29 mal 15, 000, 12, 000 und 10,000, 34 mal 6000, 45 mal 4800. und
4000, 206 mal 3600 und 2400, 418 mal 1800, 1500 und 1200, 1121 mal 660,— 860 und
300, 19320 mal 240, 131, 120 und 60, 21314 mal 48, 24, 18, 12 und 6 Reichsmark und
kommen solche in wenigen Monaten in 7 Abtheilungen zur sicheren Entscheidung.
Die erste Gewinn-Ziehung ist amtlieh ꝓut den
— —.
. eret .uni d. J.

ne Gewunnet
arantirt
—8ftaat.

sestgestellt. und xc-tet hierzu
das ganze Original'oos nur 83 Gulden 80 Rr.
das halbe Originalloos nur 1 Gulden 45 Kr.
das viertel Originalloos nur — 53 Rr.
und werden diese vom Staate garantirten Originalloose (ceine verbotenen Promessen) gegen
frankirte Binsendung des Betrages oder gegen Postvorschuss selbst nach den entferntesten
Gegenden von mir versandt.

Jeder der Betheiligten erhält von mir neben seinem Originalloose aneh den mit dem
Staatswappen versehenen Originalplan gratis und nach stattgehabter Ziehung sofort die
amntliche Zichungsliste vnaufgefordert zugesandt.

Die Auszahlung und Versendung der Gewinngelder erfolgt von mir direkt an die In—
teressenten prompt und unter strengster Verschwiegenheit.

y Jede Bestellung kann mim einfach auf eine Posteinzahlungskarte machen.

dIIlan wende sich daher mit den bed vertrauensvoll an
rrereerDO si.
annnior nuyd Wochsol- CGomntoir in Hamburé—

— In den Steegwiesen sind 3Vrer Hedurd
FHaöanunfeonverté Ohmet zu vermiethen. Näheres bei

mit Firma bedruckt, werden rasch an— In ———
gefertigt in der Buchdruckerei des n Vori

8* * “ 0
„St. Ingberter Anzeigers. 9—
— ö— — ————— —— — — M—

Redaktion. Druck und Versaa von V ÇV—— In⏑—

Eberhard
        <pb n="365" />
        St. Ingberker Anzeiger.

der St. Pnabereear Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstaze⸗-, Donnerstags⸗ and Sonutags

4ummer erlcheint wöchentliv viermal: Dinstag, Donner s3tag, Süamstag und Sannatag. Abonnennentspreis vierteliährig 42 Krzt. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreijpaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

P 92 Sounta⸗ 1875
88
Deutsches Reich.

München, 9. Juni. Laut bezirksgerichtlichem Urtheil wur⸗
en heute Nachmittag 8 Uhr von 76 in dem Socialistenproceß wegen
gergehens gegen das baherische Vereinsgesetz Angeklagt⸗xn 309 freige⸗
rochen, die übrigen 87 dagegen für schuidig befunden und in
zefängnißstrafen von 17 bis herab zu 4 Tagen, sowie in Geld—
rafen von 10 Thlr. dis zu 4 Thlr. verurtheilt; Heinrich Oehme
on Breslau wurde ausßerdem wegen Unterschlagung mit 3 Monat
zefängniß bestraft. Zugleich wurde die erste Müunchener Genos⸗
enschafts-Buchdruckerei sůr gerichtlich aufgelöst erklärt. Die Ge⸗
verlschaften der Schuhmacher, Buchbinder, Holzarbeiter, Schneider,
adirer u. a. mit Ausnahme der Häfner wurden, als politische
lendenzen verfolgend, aufgelöst.

München, 10. Jum. Dem nächsten Landtage wird ein
vesetzentwurf betreffs der Revision der gesetzlichen Vorschriften über
zchutzwaldungen in Vor'age gebracht werden und werden bereits
om Staatsministeriem des Innern im Benehmen mit dem Finanz⸗
ainisterium diesbezügliche Recherchen geflogen.

München, 10. Juni. In der Zeu vom 1. Juli bis 12.
zeptember werden von den Pontonier-Abtheilungen der Pionier⸗
ataillone des VIII. IX., XV. und einem Theile des Pionier—
alaillons des XII. (sächsischen) Armeckorps bei Koblenz groͤßere
lebungen auf dem Rhein vorgenommen, woran iich auch d'e auf
enanntem Flusse stationirten Kanonenboote betheiligen. Zu diesen
lebungen werden auch bayerische Ingenieure und Offiziere der
zioniecbatoillone, insoweit es die Mansver unserer Armeekorps
eslatten, abgeordnet werden.

Berlin, 10. Juni. Sicherem Vernehmen nach hat der
zeiskanzlet Fürst Bissmarck durch kaiserliche Verordnung vom
Juni einen nachgesuchten Urhau'b auf unbestimmte Zeit er⸗
alten. Die Staats-Minister v. Bülow, Camphausen und Del—
rück sind mit der Vertretung des Reichskanzlers betraut; der Kaiser
at sich vorbehalten, in besonderen Fälien auch während des Ur⸗
aubs sich seines Rathes zu bed'enen.

Die „Post? bespricht in einem interessanten Leitattilel das
zchwinden des englijchen Einflusses in Europa; dasselbe datire
eit der Auflösung der Allianz mit Frankreich. Was Deutschland
etteffe, so selsen in Eugland Preußens Erfolge anfangs wohlwol⸗
end berrrtheilt worden, seit dem Drei-Kaiser-Vündnisse sei ader die
Wohlwollen verschwunden. Jetzt suche England die fallenge⸗
issene französische Allianz wieder anzuknüpfen, verfolge aber dabei
ine kurzsichtige und enzheczige Politii.

Belgien.

Brüfsel, 10. Juni. Die „Indépendance belge“ veröffent⸗
icht den Wortlaut des eingebrachten Gesetzentwurfs, detr. die
ctrafbarkeit dis Anerbietens zuͤr Begehung gewisser Verbrechen.
her sich zu einem Vebrechen anbielen welches mit dem Tode oder
wangbarbeit bestraft wird, ebenso wer ein auf ein solches Ver⸗
nechen gerichtetes Anerbieten annimmt, soll mit Gefängniß von 8
Nonaten bis zu 5 Jahren bestraft werden. Die Schusdigen kön-
en zu Landesverweisung oder Siellung unter Polizeiuufsicht ver⸗
aAlheilt werden.“
Schweitz.
Genf, 10. Juni. Der große Rath von Genf hat gestern
n von Georg Fazy eingebrachten Gesetzentwurf über die Tren—
8 von Kirche und Staat mit 44 gegen 12 Stimmen ver—⸗
vorfen.

—
Bermischtes.

. Berlin, 8. Juni. Senator Schurz ist heute früh nach
em 14 tägigen Aufenthalt in Hamburg dier eingetroffen. Einem
eute Abend ihm zu Ehren gegebenen Bantette wohnten etwa 80
saste bei, zur Halfte Ämeritaner.

. Bei den jetzt vielfach eingeführten Dachpappe⸗-Dächern
oie es von Interesse sein, daß in der Fabrik der Herren H.
oile u. Co. in Berlin ein Cementfirniß als Ueberzug zu diesen
uchern angefertigt vird, welcher sich ais fehr zwednäßig und

dauerhaft bewährt hat. — Derselbe braudt wegen seiner großen
Dauer nicht wiederholt zu werden und besitzt d'e Eige jchaften, daß
er weder durch Sonvenhitze weich wird und abläuft, noch bei seiner
Festigkeit spröde oder rissig wird, wie Solches bei den bisher an⸗
zewandten Asphalt. und Theer Üeberzügen stets der Fall und was
neben der großen Unannehmlichkeit auch für die Bedachung höchst
nachtheilig war. — Dies Maierial ist von den Koönigl. Baubeam⸗
len sowohl zu diesem Zweck, wie auch zur Sicherung von Holz⸗
verken zwischen Stein und Erde empfohlen und vielfach angewandt
worden.

GEine heitere Geschichte) erzehlt mar fich in Darmstadt
)on einer neuen Lehrerin. Vie erst 17j1ährige, also kaum dem
Zackfischalter entwachsene Pädagogin krug in einer hoͤheren Mad—
henschule Gesundheiislehre vor und kam dabej auch auf den anste⸗
lenden Charakter des Schnupfens zu sprechen. Zum Beweise ihrer
)esfallsigen Behauptung führie sie an, daß sie Tags zuvor mit dem
in parenthosi bemerk 20 Jabre alten) Herrn Lehrer, welcher den
Schnupfen habe, spazieren gegangen und nun von demselben Uebel
befallen worden sei.

tIn Koppenheim bei Selz am Rhein schlug der Blitz
in einen uralien Baum von 8 Meier Umfang, unter den sich 28
Menschen geflüchtet hatten. Zwei davon wurden sehr gefährlich
zeiroffen; einige andere mehr oder weniger schoer verleßt. Die
meisten kamen mit dem bloßen Schrecken und einer Betäubung
davon.

Die New VYorker Zeitungen enthalien spltenlange Berichte
iber die Explosion einer Sodawasser-Fontaire in einer Apotheke
in Boston, wodurch 6 Personen geiödtet und viele mehr verwundet
wurden. Die Explosion entstand in einem Gebaäͤude an der Ecke
der Washington⸗ und Lagrange⸗street um eiwa 622 Uhr Abends,
u welcher Zeit der Verkehr am lebhaftesten war. In dem Augen⸗
hlide, als mehrere Personen an der Fontaine tranken, explodirte
Iötzlich etwas unterhalb mit einem Geräusch, wie das eines ge⸗
dämpften Kanorenschusses. Unmittelbat darauf wurde das Gebäude
in die Höhe gehoben und fiel dann mit furchtbarem Gekrach unter
)en Hilfenufen und dem Kreischen vieler Menschen nieder. Die
Wirlung war furchtbar; der Erdboden wurde auf einige Entfer⸗
iung hin wie durch ein Erdbeben erschüttert, allenthalben zerbrachen
Fensterscheiben und die Uhren blieben stehen. Eine mit Damen
zefüllte Droschke stürzte um und die Infaßen fielen heraus. In
»em Moment der Explosion wurde kein⸗ Flamme wahrgenommen,
aber kurze Zeit darauf war der Platz mit Staub, Rauch und um—
herfliegenden Trümmern gefüllt. Die Feuerwehr wurde dlacmirt
ind erschien bald an Ort' und Stesse, un nach den unglücklichen
Infassen des Haufes zu forschen. Zehn wurden bald geborgen,
yon denen 6 todl und die andern meahr oder weniger schwer der⸗
etzt waren. Man g'aubt, daß die Explosion durch Gas verursacht
ourde, aber wie sie so heftig werden konnte, ist noch nicht ganz
estgestellt. Das Gebäude war ein massives.

——
ntere sant

ist die in der heutigen Rummer uuserer Zeitung sich befin⸗
dende Glücs-Anzeige von Samuel Hedscher sent. in Ham⸗
burg. Dieses Haus hat sich durch seine prompte und ver⸗
chwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend gewon⸗
nenen Beträge einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wir
Jeden auf dessen heuliges Inserat schon an dieser Stelle auf⸗
merksam machen.

„Die in unserem heutizgen Blatte befindliche Gewinn⸗Mitthei⸗
ung des Herrn Laz. Sams. Cohnin Hamburg ist ganz be—
onderd zu beachten. Dieses Geschaft ist bekanntlich das älteste
and allerglüdlichste; im Jahre 1874 wurde schon wieder das große
doos bei ihm gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
dei ihm Betheiligten die größten Hauptgewinne von Reichsmark
360,000, 270,000, 246. 000, 225.000, 183,000, 180,000
        <pb n="366" />
        156,000, oftmals 182, 400, 130,000, 90,000, sehr häufig 80,000, durch seine weitverbreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem
ß0, 000, 48,000, 40,000, 36,000 Reichsmark ꝛc. ec. ausbezahlt,Orte aus. Da eine große Betheiligung zu ecwarten ist, möge man
wodurch viele Leute zu reichen Capitalisten geworden sind. Es dem Glücke die Hand bieten und sich vertrauensvoll an die Firma
iind nun weeder für einen kleinen Einsatz große Capitalien zu ge- Laz. Sams. Cohn in Hamburg wenden, bei der man ghewissenhaft
vinnen bis zu eb. 375. 000 Reichsmark. Auch bezahlt dieses Haus nud prompt bedient wird.“
Licitation. 1 Die israelitische Gemeinde in St. Ingbert
Dienstag den 29. Juni nächsthin Nach⸗ st in dem Bau einer Synagoge begriffen“
6. S —8 ?8 sen⸗ ntbehrt jedoch zu deren Ausbau nawent⸗
aget utrt zu St. Ingbert bei Valen⸗ ich zum Bau eines Altars, die nöthigen
in Seiler. wird vom unterzeichneten hiezu nne 34 une wzniei Re ru
geri huuich beanfragten hi Notar solhende ehalb auf hesemendes es dem
diegenschaft im Banne NRiederwürzbach der 8 aenenee nhude 23
Ablheilung wegen ede we gi Jne 7833 X., die Anlahme
— —— g3 ——5 Woald reiwlliget Beitrage. in biesiger Stcdt be—
cben dem Weg und Aufssohern.. vill'gt; und da die hiesigen Bewohner sich
kigenihumer sind: Johann Philipp Lang hieher, durch große Opferwilligkeit ausge—
——— a hane un dessen zichnet haben, so erlaubt sih der israeli⸗
*8* —5 lische Cultusvorstand, hiermit die verehrlichen
mit seiner derstorrenen destan Ehnrwoitr Mitbürger, um gütie Beistener zu bitten
Friederite geb. Biclelmann erzengie moch du —* — —8
minderjährige dei ihm domicilirte Kinder be — g 3
Ramens: 1) Carl Eugen. 2) Charlotte WWif d —8 ifeafabritant
rep — 5 — 3438 Feeene
rich. auline Amalie, mua undin Wn
7) Ida Clura Friederite Lang, welde Veenbard Ae u rdeenons
hren Vater zum ggseßlichen Vormund Der ifraelinsche Cuitusvorstand
und Carl Wassersleben, staufmann in —*8
St. Johann zum Beibormumde haben. ob⸗·
St. Ingbert, 10. , Ein hraver Bursche
o ar.

ò — — cc5c c co vird in die Lehre angenommen bei
Mobilienpersteigerung. α α
Samstag den 19. Juui nächstdiin Mor· T — —
jens 9 Uhr, läht der Vormuud der ginder Feuerwe 715 Montag

Fr dahier verlebten Eheleute Jalob Preße Vet. Weisgerhet.
nanu und Katharina geb. Leichner, die z u —— — ——
Reduß beheden üechitan ber au. Gut getrocknete Lohkäse
n de erci verseizern, wor ind täglich zu haben, das Hurdert zu J
runter namentlich — Iꝑ ⸗
eitedetn degücherschrank, Tische, Nart im DZghend ohiud gercber
Stuͤhle, Bettung, Weißzeug. Kleider TRX — — 7
Züchengeschirr und sonstige Hausgeräth 10 Sch oppen nehe F
eheeats 10. Jung as75. — —————
Sanuer, k. Notar. Der obern Stock meines Hauses
— —E aur h nit 6 Zimmer. Küche, Keller und
Rhet -peicher, sogleich beziehbar, ist zit ver—
Kartoffeln oeansen. pite sogleich beziehbar, ist
Wittwe Bihh.

Haupt-Gewinn eveutuell
3785,000 Mark Neue Deut-
dahe Reichs-Währung F
—— — — 2* 42 *
tinsadung zur Betheiligung an die
A F Ic
—
ãer vom Staate Hamburg garantirten 600 Geld-Lotterie, in welcher über
7 Millionen 772.000 Reichs⸗Mark
sicher gewonnen werden müssen.

Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld- Lotterie, welcho plangemüss nur 82, 500 Loose
enthãtt, sind folgende: pamuich 1 Gewinn erent. 875, 000 Reiehsmark, speciell Reichsmark
56.006, 125. 000. 80, 000, 60. 000. 530.000. 40000, 36, 000 4 mal 30, 000 und 24, 000, 8 mal
25000 und 18, 000, 29 mal 15.00o, ig, ooo und I0, OOß, 834 mal 6000, 45 mal 4800, und
1000, 206 mal 8600 und 2400, i8 mal i800, 1500 und 1200, 1121 mal 600. 360 und
300, 19320 mal 240, 131, 120 und 60, 21314 mal 48, 24, 18, 12 und 6 Reichsmark und
ommen solche in- wenigen Monaten in 7 Abtheilungen zur sicheren Entscheidung.

hie ete Gevinn-iehung ist amtlich auf den

77 1 J 7 82

Gluͤcks⸗Anzeige.

UVie Gewinnel
garantirt
J——81t141.

*7
r hierzu
ias ganze Original oos nur 8 Gulden 30 1
las baibe Originalloos nur 1J Gulden 15.
das viertel Originalloos nur - 53 Rr.
und vwerden diese vom Staate garantirten Originalloose (keins verbotonen Promessen) gegen
franbirte Tinsendung des Betrages oder gegen Postvorschuss selbst nach den entferntesten
Gegenden von mir versandt.

Aer der Betheisigten erhult von mir neben seinem Originalloose auch den mit dem
Staatswappen versehenen Griginalplan gratis und nach stattgenabter Ziehung sofort die
Aiche Zehungsliste unaufgefordert zugesandt. *
ανιαν—UMN und Versendung der Gewinngelder erfolgt von mir direkt an die In-
pexeasenten prompt und unter atrengster Verschwiegenheit. e 22 **—

no dJede Bestellung kann man einfach auf cine Posteinzahlungskarte machen.
IA vende vien daher mit deu amie vertrauensvol nn. —
Sarerrel —ν Sen..
Randuior und Wechse]-Comptoir in Hamburo *

festgesteilt. and .

——

23358323234
37 332
ö
— —A ——
2753555332388
2 —
275 33 22
3333333—
— —— —A
—— 15235 58833
— J—
—2 2 *
a3 338
1352552—
82
— 555535—
28532334
—
733—3
———
22 J
ss ,
Au bezieben durch alle Buchhandi.
—

Vas Wqe Itcdl Auf Id
v. 246,000Rmk. v. 246, mk
wurde im M. 466 wurde im
Jahre 1874 bekanntlichsJahre 1874 bei
mir gewonnen. wiederum i msmir gewonnen.
Laz. Sa. Cohn.J Jahre 1874 43. Sa. Cohn.
das große Loos und Pramsie
von 246,000 R.Mrk.
mit der Devise
Glück und Segen bei Gohn!
iaut amilicher Gewinnliste, wie schon so oft
abermals bei mir gewonnen worden; über
haupt habe in den Gewinnziehungen im vori—
zen und in diesem Jahre meinen geehrten
Interessenten die Gewinnsumme von über
450.000 Thlr. oder 1 Million
350,000 Reichs-Mark
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt
Die vom Staate Hamburg garantirte
große, interessante und weit bekannte Geld
Lotterie von über
7 Millionen 770,000 R. Mrk.
ist diesmal wiederum mit außerordentlich
zroßen und vielen Gewinnen reichlich ausge⸗
stattet; sie enihält nur 82,500 Loose, und
werden in wenigen Monaten in 7 Abthei-
lungen folgende Gewinne sicher gewonnen,
nämlich: 1 großer Hauptgewinn und Prä—
mie ed. 375,000 Rmk., spec. Rink. 250, ooo,
125, 000, 80, 000, 60, 000, 50, o00, 40, oud,
36,000, 3 mal 80,000, 1 mal 24, 000, 2 mal
20,000, 1 mal 18,000, 8 mal 15,000,9 mal
12,000. 12 mal Io ooo, 34 mal 6000, 5 mal
4800, 40 mal 4000, 8 mal 8600, 203 mal
2400, 5 mal 1800, 1 mal 15,00, 412 mal
12.00, 512 mal 600, 12 mal 360, 597
mal 300, 4 mal 240, 18300 mal 131
21330 mal 120, 60, 48, 24, 18. 12 unt
g R.Mark.

Die Gewinnziehung der 1. Abtheilung *
imtlich auf

den 16. und 17. Juni d. J.

jestgestellt, zu welcher

das ganze Originallooss nur 6 Rmk. oden
—2

das halbe Originalloos nur 8 Rmk. oder
1 Thlr.

das viertei Originalloos nur 1 Rmk. 50 P

oder 15 Sgr.

kostet. Diese mit Staatswappen versehenen

Originalloose sende ich gegea Einsendung des

Betrages oder gegen Postvorschuß selbst nach

den entferntesten Gegenden sofort zu und

empfehle ich außer einer großen Anzahl von
sonstigen Glücks- Nummern folgende:

2999 3995 338 8993 22515 2888 57973

2777 4080 11611 21201 8666 6999 46144

19779 137413 11553 8778 8811 337
und bitte geehrte Aufträge mir recht bald
zukommen zu lassen. 3i2 amtliche Gewinn-
üste und die Gewinngelder erfolgen sofort
nach der Ziehung an jeden der bei mir Be—
theiligten prompt und verschwiegen. Durch
meine ausgebreiteten Verdindungen überall

kann man auch jeden Gewinn in seine w

Wohnort ausbezahlt erhalten.

Zede Vesteilung auf diese Original
.Voose kann man auch einfach au
eine Posteinzahlungblarte machen.
Laz. dams. Cohn

in Hamburg
Haupt⸗Camptoir. Bant, u.“ Wechselgeschaf⸗

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Fcisie erlod von F Deme in St. Ingbert.
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2358333333?822 * 28312532858
3*2323 233523353335228 — —
328 **
28 26*53 3255* 82335—333
22 487 5—223853338 5528* — —
—* * * *8⸗ **
3 35338 2328 7352223
— 72 272358 223 55 —8 53235352
*325 3332 *223362333 22562 ———
225 372* 538 2235 2 8
75555 2. 2338—38 2352 332553 2
2 — 5 —* 2 2* —
22 2 55 4338338 333 —73 3253
235348 — ——— 23853 32332 I3S
22 2 8* ⸗ —A—— — — 5 —— —— 8 —
3335— 257753—2333 — —585
25 53* 352385372 558 5352 —AA— —75
—* ——7 — — — * *
*—8 37533 —A 23 3388 2223 3338
2 — * 22 * —
5383583 35 27533 —238—3
3 z—55 55 5 23 325522 223 823
— — 3 — 3 —2 * — 2
225 —A — 223 — * 22 5 85—8 *
— — —2 —2 2 * * 2 — — 52
22388 2185. 33 — —— 233 53322575
3 258 23 2 2.,2 23 — 23 ——
—V —— —— ——— 335 2123554
—238 3222 333893. 2333 321335438
5 3 50* 7*2 2333 3*332233 78 — 53137
3 3252— —733—53333*3828 —2B3
5 333138 333—535333
3 5333138

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        St. Ingberler Acnzeiger.

der St. PInaberter An zeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Dounerstags⸗ und Sonntags

kummer erscheint wochentlich vie rmal: Dinstag, Donner sStag, Samstag und Sonn tag. Abonnementspreis vierteljiährig 42 Krzr. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Dienstag, den 15. Juni 1875

RR93
— —
Deutsches Reich.

München, 11. Juni. Das heute erschienene Verordnungsblatt
zublizirt eine königliche allerhöchste Entschließung, durch welche die
Juflösung des genwärtigen Landtages ausgesprochen wird, und eine
Bekanntmachung, welche die Urwahlen zum neuen Landtage auf den
15. Juli und die Abgeordnetenwahlen auf den 24. Juli anberaumt.

Die Wahlbezirkeintheilung für die Pjfalz ist folgende: J. Speier:
zandg. Frankenthal, Goͤllheim, Gründstadt, Ludwigshafen, Speier
113,030 Seelen) 4 Abg.: II. Edenkoben: Landg. Dürkheim
Fdentoben, Landau, Neustadt (125,015 S.) 4 Abg.; UI. Kandel:
dandg. Annweiler, Bergzabern, Germersheim, Kandel (90,504 S.)
; Abg.; WV. Zweibrücken: Landg. Blieskastel, Dahn, Hornbach
5t. Ingbert, Pirmasens, Waldfischbach, Zweibrücken (100,023
Zerlen) 3 Abgeorde.; V. Landstuhl: Landgericht Homburg,
dusel, Landstuhl, Lautereckn, Waldmohr, Wolfstein (87,5283 S.)
3 Abg.: VI. Kaiserslautern: Lardg. Kaiserslautern, Kirchheimbo
anden, Obermoschel, Otterberg, Rockenhaufen, Winuweiler (99, 4835 S.)
3Abg. Zusammen 20 Abgeordnete.

Frankreich.

Paris. 11. Juni. In Paris besteht jetzt auch eine Art
vn Erbswurst-Fabrik. Gründer derselben ist ein Hert Gruvel,
velcher das Monopol der Fabrikation für ganz Frankreich erhalten
zat. Die Würste — sie führen den Namen „Saucissona Gruvel“
— wurden durch ein kriegsministerielles Decret für die ganze Armee
ungenommen und sollen bei den Herbstmanövern, für welche der
riegsminister 100,000 Stück bestellt hat, zum ersten Male in
debrauch kommen. Verschiedene Versuche wurden von der Mili—
arbehörde mit den Würsten gemacht. Sie setzte eine gewisse An-
jahl derfelben wochenlang allen Einflüssen der Witterung aus,
saandle andere nach Buenos-Aires und ließ sie zurüdkommen, ohne
daß d'eselben im geringsten gelitten hatten. Die madrider Regie—
cung steht mit Gruvel wegen der Lieferung von 100,000 Stüd
in Unterhandlung und die englische Regserung soll mit ihm für
Dstindien abgeschlossen haben. Die Würste sind mit Fleisch, Bohuen.
rrbsen und Linsen ongefüllt. Die Blasen für die Würste fertigt
zruvel nicht selbst an; er läßt sie von Stuttgart kommen,; dagegen
oll die Art und Weise des Verschließens der Würste seine Erfin.
ung sein.

Vermessenheit sei, den Gott der Liebe und Versöhnung in sündige
nenschliche Händel hereinzuz ehen; o wie dumm und vermessen —
vird ausgerufen — sind Diejenigen, die sich unterfangen, solchen
Wahnwitz auszusprechen, sie sind Christen weder von Herzeu, noch
von Verstand; freilich, — wird fortgefahren, — findet man solche
Vermessenheit nur bei Denjenigen, d'e ein Interesse daran haben,
venn sich die Völker zerfleischen und hassen, wie zwei Hunde, die
»on ihren Herren auf einander gehetzt wecden. Die gegen den
Reichslanzler Fürsten von Bismarck in Bezug auf seinen Beruf
ndizirten. Beleidigungen finden sich im vierten und fünften Adsatze,
in Delchen gesagt wird, Fürst Bismarck sei bei Belämpfung des
lirchlichen Schwindels in den politischen verfallen; in Bizug auf
die Aeußerung des Fürsten, daß er Gott zu dienen glaube, wenn
er dem Koönige diene, wird gefragt: Ist das nicht eine abnorme
Bermessenheit? Heißt das nicht Gott herabwürdigen? In dem sieben⸗
ten Abdsatze kommt der Passus vor: Geschictten Escamoteuren freilich
nag es schon gelinen, der Menge den Wahn beizubringen, daß des
Zonigs und des Volkes Rechte identisch seien; Bismarck habe vor 2
Jahre. die großen Worte ausgerufen, der König gehöre auch zum
Bolke. Der Aufsatz schließt, — rachdem vorausgeschickt war, der
Siegesrausch werde wieder verrauschen und das Volk werde wieder
auf sich selbst zurückkommen, —: „Alsdann werden sich die gebil—
deten Deutschen wundern, wie es in der zweiten Hälfte des 19.
Jahrhunderts noch möglich war, den Namen Gottes in unchristli⸗
her und vermessenster Weise zu mißbrauchen, ohne daß auh nur
ine Stimme aus der großen Zahl der gebildeten in berechtigtet
xẽntrüstung dagegen protestirte.“ (Schluß folgt.)

Bermischtes.
fF St. Ingbert, 14. Juni. Zu der heute eröffneten
—ADV
sjesigen Canton Herr Carl Victor Graffion von der Schnappdach
inberufen.

F Kaiserslauteren. Laut Beschuß dis Siadtraths wird
die Stadt zum Bau des Gymnasialgebäudes 25, 000 fl. sowie den
Bauplatz im Werih von 15,000 fl. geben. Nach dem Kostenan-
chlag würde dann der Staat noch 58,000 fl. für den Bau auf—

uwenden haben.
— — F Neustadte, 12. Juni. In den letzten Tagen sind hier
Pfälzisches Schwurgericht. wei Rohheiten verübt worden, wie sie glücklicher Weise in unserer
EI. Quartal 1875.) Pfalz weniger oft vorzulommen pflegen, als in dem messerbereiten

f Zweibrücken, 14. Juni. (Z3w. Z.) Nach einer kurzen Niederbayern. Ein Vater, seines Zeichens Wingertsmann, W. in der
Ansprache des Schwurgerichtspräsidenten, k. Appellationsger'chtsra Webergosse, stach gestern in der Trunlenheit seinem neben seiner Frau
hes Ludwig Alois Molitor, an die Geschworenen wurde zur Ver- itzenden Sohne, das Messer zweschen Beiden durchstoßend, in die
nndlung der ersten Sache geschritten: Angeschuldigt sind wegen Weichen, so daßg Letzterer gefährlich darniederl:egl, und in der Metz⸗
zreßvergehenzs: a) Anton d'Angelo, 42 Jahre alt, Buchdrucker und zergasse erhielt Aufangs der Woche ein Schuhmacher' einen Stich,
erzeitiger Redalteur der zu Kaiserslautern erscheinenden „Pfälzischen zu dessen Heilung er ia's Spital gebracht werden mußte.
PJollszeitung,“ b) Philipp Rohr, 48 Jahre alt, Buchdrucker und F Landau, 14. Juni. Gestern Nichmittag zwischen 8 und
derleger der genannten Zeitung, beide zu Kaiserslautern wohnhaft. bUhr machte ein jungec tüchtiger Officier der hiesigen Garnison,
die k. Staatebehötde ist vertrelen durch den k. Staatsan valt Petri. — Herr Premier-Lieutenant G— in seiner Wohnung durch einen
ie Vertheidigung führt Anwalt Gießen. Die Anklage stellt im Revoiverschuß in den Kopf seinem Leben ein Eude. — Ueber die
Wesentlichen Folgendes auf: Motive zu dieser traurigen That verlautet nichts Bestimmtes.

Die Nummer 89 der am 31. März laufenden Jahres zu F Stuttgart, 9. Juni. Die verschiedenen Comite's, welche
daiserslautern erschienenen „Pfälzischen Volkszeitung“ enthielt einen nit den Vorarbeiten für das deutsche Bundesschießen beschäftigt
Der Mißbrauch des Namens Gottes“ überschriebenen Aufsatz, in ind, haben ihre Aufgabe nahezu etledigt. Auf dem Fesipiohe
velchem Beleidiguncgen des Deutschen Kaisers und des Reichskanzlers ist die Bauthätigkeit in vollem Gange. “Den jchönsten Schmuck
Fürsten von Bismarck indizirt waren. In dem ersten Absatze war des Festplatzes wird der Gabentempel bilden. Die Errichtung des⸗
ꝛabon gesprochen, daß wir noch vor Kurzem erlebt, wie die Be⸗ selben erfordert einen Aufwand von 6000 fl. Die Festmedaille
urrscher großer „intelligenter“ Vörker bei ihren Streitigkeiten, die st entworfen; die hiesige Münze ist bereits damit beschäftigt, 1000
nit Strömen von Menschenblut geschlichtet werden mußten, Gott Stück derselben auszuprägen. Die Medaille hat einen Werth von
um Beistande angerufen, —worin eine Anspielung auf die im Jahre 5 Mark.
1870 - 1871 von dem dermaligen deutschen Kaiser an d'e deutsche Metz, 10. Juni. Heute früh wurde in hiesiger Notre—
Nation erlassenen Ausprachen und Aufrufe und d'e von demselben Dame⸗-Kirche neben dem Beschtstuhl ein gesundes etwa drer Wochen
dusg gangenen Telegramme nicht zu verkennen ist; weiter wird altes Kind männlichen Geschiechts ausgejeßt vorgefunden und dem
m zweiten und dritten Absatze gesagt, beziehungsweise gefragt, ob St. Nicolaus Hospiz zu einstweiliger Pflege übecwiesen. Der Fall
ticht in diesen Manifesten und Telegrammen ein strafbarer Miß-⸗ erregt begreiflicher Weise viel Aufsehen in der Stadt; Nachforsch⸗
Rauch des Namens des christlichen Go'tes liege, ob es nicht eine ungen nach der Muller des Kindes sind eingelcitet.
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        vLuremburg, 6. Juni. (Lux. 3) Am verflossenen ausdruct., auch einen gewissen Werih haben dürfte. Der nun schon
Freitag Abend reiste der Tapetenbändler F. aus Luxemburg mit erstorbene Vater der Braut war es, der während der ganzen Be—
dem letzten von Trier abfahrenden Eisenbahnzuge nach Luxemburg lagerung von Paris den 400 Arbe'tern seiner Zuder-Raffinerie,
zurück. Als Reisebegleiter hatte derselbe drei detrunkene Metzger, ihne jedweden Abzug, allwöchentlich das vordem übliche Gehali
relche mit ihm Streit suchten, schließlich zu Thätlichkeiten übergingen wusbezahlen ließ, obaleich während dieser Zeit absolut nichts gear—
und ihn derart mißhandelten, daß er sich gezwungen fand, den heitet wurde. Das dauerte so an d'e sechs Monate und darüber.
Schaffner zu rufen, zu welchem Zweck er sich zum Wagenfenster die Arbeiter zeigten sich dafür auch erkenntlich und als die Com⸗
hinausbog. Jetzt ergriffen die Trunkenbolde den um Hülferusenden nune kam .... zündeten sie die Say'sche Fabrik an, die bis
und schleuderten ihn durchs Fenster, währe:d der Zug in feiner zuf den Grund niederbrannte.
hollen Geschwindigkeit dahinbrauste. Des andern Tages gegen 4 Uhr Auch aus Frankreich wird von zahlreichen und schweren
Morgens fanden einige Eisenbahnarbeiter diesen Unglüchichen mit Hewittern berichtet. Ein solches entlud fich in der vergangenen
zerbrochenem linken Unterschenkel neben der Bahn liegen, luden Wocht üher Lyon; der Bl'tz traf den Dachstuhl des Lyceums,
denselben auf ihren Arbeitswaçen und brachten ihn nach dim hie⸗- olgte der Dachrinre, drang in eine mit Schülern angefüllte Classe.
sigen Bahnhof, allwo ihm die erste ärztli e Pflege zu Theil ward. chmolz eine Gasröhre und zündete das Gas an, ohne jedoch einen
Von den drei Unholden wurde einer am nämlichen Morgen ver- Anwesenden zu treffen. Verderblicher war seine Wirkung in einem
haftet; derselbe heißt Gerhardt Mathias und ist aus Trier. Die Orte der Unter-Pyrenäen. Dort fuhr der Blitz in einen Glocken⸗
wei übrigen suchten ihr Heil in der Flucht. duhll der Kirche grade während des Gottesdienstes, schlug durch

* Aus Paris wird dem „N. W. T.“ unterm 8. d. ge⸗ de Decke, tödtete einen Chorknaben, der eben das Näucherbeden
schrieben: „Fräulein Say, die Tochter Constamin Say's, Ur- schwang, warf den admin strirenden Geistlichen auf die Stufen des
enklin des Oekonomisten J. B. Say, Nichte des Finanzministers Altars nieder und verletzte eine Gruppe Communicanten. Andeire
Sah, hat heute Mittag ihre Heicath mit dem zweiten Sohne des Verletzungen wurden durch das Drängen der erichreckten Mencçt
Duc de Bro jlie gefeiert, dem sie die Bagatelle von viezehn Mil- hurch die Ausgänge herbeigeführt. Fast überall sind starke Regen-
lionen als Mitgift in die Ehe bringt. Ich möchte Ihnen bei die⸗ züsse die wohnthätige Folge der Giwitter gewesen.
er Gelegenheit nur eine kleine Reminiszenz mittheilen, die vor der
‚zrealtionären Masse“, wie man sich in Gotha kurz und elegant

Für die Redaklion verantwortlich: F. X. Deme tz.
Einziges Lager in der Yfalz

——
— — —
XCM
Mobiliarversteigerung.

Dienstag den 15. Juni nächsthin, des
Nachmittags um 2 Uhr, läßt Peter Weis⸗
gerber, Bäcker und Wirth in seinem Wohn⸗
hause dahier, welches früher der kgl. Notär
Harn inne hatte, nachbezeichnete Mobilien
zffentlich auf Credit versteigern, nämlich:

1 Chiffonier, 1 Kledderschränkchen, 1

zroßer Koffer, 1 Kinderwägelchen, 1 Ein⸗

schente, mehrere Weinfüsser, 2 Wand—⸗

uhren, einige Oefen und Lampen, 1

Feldbettlade, 1 Reisekoffet, 1 Gu tarre

mit Kasten, 1 Kinderschliten und sonstige

Begenstande uller Art, ferner eine sehr

gute Milchtuh, die bis zum Veisteige⸗

rungstage auch aus freier Hand verkauft
weiden kann.

Näheres bei

J. Boos, Geschäflsagent
zu St. Ingbert.

Mittel gegen Trunksugt.

Die E findung meiner Rad.calkur zur
Heilung dr Trunksucht, welche mit und
oͤhne Wissen des Kranken vollzogen werden
tann ohne der Gesundheit zu schaden. —

Tausende schon geheilt.

Gefällige Aufträge richte man on

Theodor Konetzky-
Deoguengeschäft in Stettin.
40 Sch frische süße Milch
oppen konnen täglich
abgegeden werden ver Heinrich Stief.
7

Hanfeouverts
mit Firma bedruckt, werden rasch an⸗
zefertigt in der Buchdruckerei des
„St. Ingberter Anzeigers.“

Ein braver Bursche
wird in die Lehre angenommen bei

Heinrich Stief, Bader.

Der obern Stock meines Hauses
mit 6 Zimmer. Küche, Keller und
Speicher, sogleich beziehbar, ist zu ver⸗
miethen.

F Wittwe Bihn.

Bieꝛfußler Bisser! —, etwas
Ates. — Neuester Zeit baben sich auch
weibeinige H— — gezeigt. — Blos auf
Fingerĩ, dressirt. F

der
Pianoforte-Fabrik
von
Solin in Barmen,
der älht esten und größten Westdeutschlands, gegründet 1794.
Sie liefert alle Sorten Flügel und Pianinos nach den neuesten
jestbewährtesten Constructionen, in höchster Vollendung und jedem Klima an—
gemessen. J
(Garantie b Jabhro.
Preis Medailen: Aachen 1843, Düsseldorf 1852, London 1862.
Altona 1869, Wien 1873.
Das Lager befindet sich in dem Hause des Herrn Karl Schwarz, gegen
iber der Fruchthdalle in Kaiserslautern.

Einladung zum Abonnement
auf d'ie
N 2 4
„Münchener Nachrichten.

.. .. Jui treten die „Münchener Nachrichten“ in das dritte Quartal ihre«
Bestehens. Unter den Münchener Blättern nehmen sie unbestrit:en den ersten Rang
»in, obwohl sie an Billeigkeit von keinem andern Deuischen Blatte übertroffen werden

Der Abonnementspreis für das ganze Jahr beträgt 2 efl., für das halbe Jahc
1fl., zür das Quartal 80 kr.

D'eselben behandeln alle wichtigen Tagesfragen in Form von Lestartikeln. Di⸗
pol tische Uebersicht gibt ein gedrängtes und zugleich vollständiges Bild der jeweiliger
Situation; alle telegraphischen Melduugen vor Bedeutung werden am Tage ihres
Fintreffens besprochen urd außerdem befr'edigen tägliche Feuill ton-Artikel, interessant
Gerichts-Verhandlungen urd eine Fülle von Mittheilungen aus dem künstlerischen
und wissenschaftlichen Gebiete. sowie eine geschmackvolle Auswahl aus den Tages—
neuigkeiten auf dem Weltiheater das Unterhaltungsbedürfniß der Leser.

Der volkswirthischaftlice Theil enthält die Tagescourse der Münchener Börse
und d'e telegraphisch gemeldeten Schlußcourse der Berliner, Wiener und Frankfurter
Börse, die Münchener Schranne, außerdem Berichte über Genetalbersammlungen.
TConcurse, Dividenden, Verloosungen «c. und orientirt kurz und verständlich über
den Stand des Geldmarktes.

Die tagtäglich steigende Auflage erhöht auch folgerichtig die Wirksamkeit der
Inserate; es seien dahrr die „Münchener Nachrichten? zum Abonnement wie zur
Fuferirung — die viergespaltene Petitzeile kostet 3913 kr. — hiermit besteus em—
ofohlen.

München, im Juni 1875.

rdection der „Münchener Nachrichten“
13 55ürstenfelderstraße 13.
Ferdaftion, Sruck

und Verlag von F. X. Demes in St. Ingbert.
        <pb n="371" />
        5 — — —4

5 2583323 37 —3525 23 533553

52 2538 55353 53 5355353 55585 2 5 2—

22 RESEIZRT 5 38 2 5 —35. — 2583235 * 5 5«75 3 —A
39 2538 S55 —5 225 2* ꝛ2 52332275 553—
7 55— — 2 *3 —AAIIU 5888537 * — 2522— 52
3 2 533—73555 29 8,535355523 62 8 —553 22

2 — J—— 2535 z35525 5*3 — —5 .E 82 o ——
2 3 5325 * z235 z57z855335 25 —5 75558 — — 22525
—A 53252 5— 3. A— 32 533 z32 —
332 2—558 23 8555 5225 22 xXx 533535553 33325
557565333383 3 — 62553—38* 23353 555536 — —

—3833z532 53—55233 355s558 555533 — —A—
33333385572253 z 3 — —2

— 2 * 8 —53
3533 733258382388 2*5.5E 2323333585 s 7333 55 35233*
? 52 * — 8
3235333“235555 35 635355 2 7535 5358 3283
* —282— * * 2 —— —3 — 52 —225
77355355313553 —S — 8, 563 555 628 6258768

5335 —238338283535 —ãe—— 2255335323927 — 532733 5—722 233538
73 2 2228 7
3832—38 5553638 533560* ——— 588
22 85 —E—50 8338 — — 235 — — Q2325 5023355— — —33—
3252352823230 5533——3828 — 3z35255

—
— 25 — —23223828 5—535 3—23—3325 — 223355*2 2 22
925* — —A —8332235 5c528 — 8834 —3 —8 55*
— —— 33 33—383 538 323535 533323
* 2 28 — * —
385327753 3332353535 58550—38723 5273233 35535 55325
53537433* —5 —553333533238353 —3523——23355553565 —A 2588
— 533 3 —38—3. 752
—23 —— * * ẽ 3*
355 52 —53 5335887 — —— 6—383
cẽ — —— — * 52553
J 255v — — 9 3 2 25
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——— — — — — — J
3553 323338

28 323282 22

258258 53232 325253 7* 5
*7 258

——8288 53—3353—85 2 — — — —

55332 553 8*53 32 225 232.. 5 55*

29 538353533352335328 22. — s—5* —738 83
. —— — 2

55. 3352388 2555583 —A z2.?5235233 332

22 23 — — — —35. 585325 *25 ——— 232

58 72565035 8 3253236 22* 523 — 2572 —5 *
22 * a⸗ ——— F — 3— 8 2* —

* 2* ——— 3— 5 — *2 — 2
35337 753535 33 3* *373 833383
* 52 — —* * 2
255 * 2535232532 z5c2 223—552 5 585 55323
325 55825235 2 25527 25335 5282S 553

8* 0 — E2 S2 * * 2
337—33338 2852732* 253255 —— 25352—337
22 2 B5S8—k 3 * * — 3 224 — t* 382 —2 755 we
53282*8 2353225 2 7z*2 88 * 22 523 ———— 53

* 322 3335353557 — —2 —A—— — *5
5238 5 — ——— — 2535224 S 3289 2 22.4
3z353 52253 52 22 22 z255—5338 —A —8
222 86—— 2 32 — 3253 2— 5 Sag 2 — 3 —z225232
22 6 2 — — — O 8* 28 *
—A 5533223252 XV — 5* 3 8 —A— 825
— — 8 — —— — 524 * 2 25583 2 —

* AXA 52 82 35 2 3 5 3822,2323835* 25.
— 5353 —388 333 57332 2323353 233825355
32 385 38 8— 5s5235 75385 2375353587 33355 3298
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        St. Ingberker Anzeiger.

der St. 3 naber ar Tnjeiger (und das mit dem dauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags

Jummer —XX&amp; woͤchentlich pBDiermal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. ode
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.

ö——i —ñ— — — — — — — — — — *

8 94 Donnerstaa, den 17. Juni

1875

Deutsches Reich.

Müunchen. S. M. der König hat gestattet, daß den bayer
holtsschullehrern, welche an der 6. Hauptversamm'ung des Volks
qullehrervereins in Kaiserslautern Theil nehmen, freie Rückfahrt
i 3. Wagenklasse auf den Staats- und Ostbahnen von der Ein—
gangestation bis zu der ihrem Heimathsorte nächstgelegenen Eisenbahn—
alion auf die Daner von 8 Tagen nach Schluß der Versamm
umg gewährt werde.

Aus München, 14. Jun', schreibt mag der „Allz. 3.“:
Dem alsbald nach den Wahlen einzuberufenden Landtag wird außer
ciuem G.setzentwurs über den Waldschutz auch ein solcher über
wangsweise Ablösung der sämmtlichen Forstrechte in Bayern vor—
gelegt werden. Es sino die Vorarbeiten hierüber berets zu Ende
geiührt. Nicht allein des landwirthschaftliche Centralcomite, son⸗
hetn auch die einzelnen Kreiscomite's sollen sih für Adlösung der
Forstrechte ausgespro hen haben.

Münchsein, 15. Juni. Die Mittheilung der „Allgem. Ztg.“,
aß asbald nach den Waählen der Landtag einberufen werde, ist
enbegründet; es ist v'elmehr d'e Berfung desselben
dot der zweiten Hälfte ds Sep'ember nicht beabsichtigt.
Hebor das Budget für die nächste Finanzperiode den Kammern
vo gelegt werden kann — und das wird vor Mitte September
uicht möglich sein — ist in der That auch kein Anlaß vorhanden,
ie Kammern zu versam neln.

Berlhin, 14. Jun'. Bei der württembergischen Armee
wird der preußische Waffenrock eingeführt. — Rußland und Eng—
and schicken Kriegsschiffe nach Griechenland.

Berlin, 15. Juni. Der Schluß des Laadtages fand heufe
Mitlag in gemeinsemer Sitzung der be den Häuser statt, indem der
Bicepräsident des Staatsministeriums eine königliche Botschaft ver—
laßs, welche den Schluß der Sission auf heute anordnet.

Berlin, 15. Juni. Der Prozeß Arnim hat heute in zweiter
dastanz begonnen. Der Angeklagte ist nicht erschienen. Der Staats
anwalt beantragte abermals 22 Jahre, der Vertheidiger Frei
sprechung. Die betr. Artenstücke werden verlesen und die Sitzung
um 83 Uhr geschlossen.

Italien.

Am 13. d. waren es dreiß g Jahr', daß Pius 9. den päpst—

lichen Thron bestieg.

hm substitu'rt, daß er Gefallen daran habe, wenn sich die Völlker
erfleischen; unzweifelt seien Dieß schwere Beleidigungen; der Artikel
nthalte ferner empfindliche Beleidigunrgen des Reichskanzlers v.
Bismarck, des ersten Beamten des Reiches; er werde ein Schmindler
in Bezug auf seine Amtsthätigkeit und ein geschickter Escamoleur
zjenannt und es werde von feiner abnormen Vermessendeit gesprochen;
zu h nicht die pol'tischen Gegner hätien das Recht zu solchen An—
zriffen, dem Reichskanzler gebühre wegen seiner hohen Stellung ge—
rade eine besondere Ehrerbietung, in dem fraglichen Artikel werde
er aber augenfällig beleidigt; der objektive Thatbestand der Bele⸗
»gung des deutschen Kaisers und des Fürsten v. Bismarck als
seichskanzler seien erwiesen. Aber auch das Bewußtsein der Ver⸗
chuldung sei sowohl bei d'Angelo als bei Rohrvorhauden gewesen;
»Angelo sei verantwortlicher Redakteur; sollte er den Artikel nicht
zelesen haben, so sei trotzdem seine Verantwortlichkeit nicht aufgeho—
»en; auch Rohr, der Eigenthümer und Verleger der „Pjfälzischen
Bolkszeitung,“ sei strafrechtlich haftbar, er sei Mitthäter, er habe
den seiner Tendenz entsprechenden Artikel verbreitet, die von ihm
u seinen Gunsten angeruferene Streichung des Wortes „frech“ beweise
nur seine Mitwirkung und bezüglich der Calpab lität, daß ihm dieses
Beiwort doch zu start vorlam.

Der Vertheidiger der Beschuldigten entgegnete, der Artilkel ent⸗
jalle nichss Strafbares. es sei ja nur allgemein davon gesprochen,
atz man den Namen Gostes nicht mißbrauchen solle, u d es be⸗
jandle demnach der Artikel ein religiös-sittliches Thema; es seien
eine Persönlichkeiten unter den Fürsten genannt, es hätten ja ge⸗—
diß alle Bundesfürsten beim letzten Krieg Gott angerufen und nicht
kaiser Wilhelm allein; auch Napoleon habe den Herrn der Heer—⸗
chaaren angerufen; Napoleon, der im Interesse seiner Dyn stie den
riez geführt habe, während Teutschland ihn aus Nothwendigkeit
ühcte, sei viel genauer gelennztichnen; übrigens müsse nicht abso⸗
ut der Krieg von 1870,71 gemeint sein, wir hätten ja in jüngster
Zeit viele andere Kriege erlebt. Was Bismarck anlange, so sei gar
nicht gesagt, daß der Reichskanzler ein Schwindler sei, sor dern daß
er in den politischen Schw'ndel unabsichtlich hineingerathen sei;
»as Wort „Escamoteur“ beziehe sich gar nicht auf den Kanzler,
venn aber doch, dann sei zu bemerken, daß es in dieser Anwendung
durchaus keinen schlimmen Sinn habe und keine Veleidigung, so: deru
iür einen gesch'ckten Staatsmann eher ein Lob enthalt; gerade die
sohe Stellung des Fürsten setze ihn der Heitik aus und diese müsse
er, wie jeder andere Staatsmann, ectragen können. Sei auch der
objektive Thatbestand gegeben, so mangele doch das Bewußtsein
der Beleidigung; hätten dir Beschuldigten dieses Bewußtseingehabt,
'o hätten sie den Artikel gar nicht verbreitet; außerdem sei Roer
gar kein Mitthäter sondern höchstens Gehilse, nur der verantwort⸗
liche Redakteur sei strafrechtlich haftbar, nach dem bon der Aaklage
aufgestelltem Prinzip müß'en dann auch Korrektor, Drucker und
Austrüäger der Zeitung haftbar sein; die Beschuldigten seien dem—
nach freizusprechen.

—A
en die Frage über d'e Thäterschaft, nahmen jedoch bei dem Be—
schu'dgten Rohr Beihilfe an, worauf d'Angelo freigesprochen und
Rohr zu einer Gefammtgefängnißstrase von 3 Wochen verurtöeilt
yurde?

Pfälzisches Schwurgericht.
UI. Quartal 1875)

7 Zweibrücken, 14. Juni. (J1. Fall, Schluß.) Der Be—⸗
duldigte d'Angelo erklärte auf Befragen, er sei der verantworlliche
edalteur der „Pfälzischen Voikszeitung,“ den Namen des Verfas—
rz des fraglichen Ärlikels müsse er verweigern, das Manustrip
iahe er nicht gelesen u.ndd erst, nachdem das Blatt gedruckt war,
hate er Kenntniß von jenem Aufsatze, in welchem er uͤbrigens nichte
derfängliches gefunden habe, erhalten. Rohr gab an, daß er der
dorrekfursireifen des fraglichen Artikels in Vorlage gebracht habe,
und zwar deßhalb, weil er, wie darauf ersichtlich, das Wort, frech,“
welches dem Worte „Vermessenheit“ im zweiten Absatze beigefetz!
war, gestrichen habe; Dieß, glaube er, muͤsse zu seiner Entschuldig⸗
ung dienen; er selbst habe gemeint, der Verfasser des Artikels z'ete
uf Napoͤleon.

Die kgl. Staatsbchörde machte geltend, daß unter den jüngs Bermischtes.
tbnten Streitigkeiten nur der deutsch-französische Ktieg von 1870471 FSpeier, 14. Juni. (Pf. Z3.) Eine Rev sion, keziehungs-
meint sein könne und daß unverkennbar auf die Telegramme und veise Erhöhung der Haussteuer scheint brworzustehen. Das Gesetz
hroklamationen, welche in jener Zeit der jetzige Kaiser an Volkund jom 10. Jan. 1856 bestimmt nämlich, daß die Regierung eine
Heer richtete, angespielt sei, wenn gesagt würde, die Beherrscher olche Revision anordnen soll, sobald d'ie Miethzinse in einer Ge—
skoßer „intelligenter“ Völker hätten kbei ihren Streitigkeiten Gott meinde um 2506 gestiegen sind. Die Regserung hat nrun Ange⸗
augerufen, ihnen beizustehen; der Angriff aber auf die Majestät des sichts der momentanen Erhöhung der Mieihen in einzelnen Städlen
—EX sei ein erstaunlich niedriger, es werde die Schuld an dem mif Grund jenes Gesetzes eine Revision der Häusersterer in allen
suoßen Kriege, der von Frankreich in freventlicher Weise vom Zaune Siädlen der Pfalz angeordaet. Das Bürgermeisteramt Speier ist
sebtochen wurde, dem Kaiser beigemessen, der Krieg von 1870,71 aufzefordert worden, eiue Commisston von 36 Schätzern der Mieth—
betde nur als Privalstreitigke't zwischen Wilhelm und Napoleon erträgnisse für die Regulirung der Häusersteuer zu wahlen. In
xhandelt, der Ka'ser vermessen, dumm und verblendet genonnt urd Ludwegeshafen hat die m't dieser Piethschätzung beauf rigse Com⸗
        <pb n="374" />
        mission am 11. d. Abends beschlossen, ihr Mandat in die Hände
des Siadtraths zurückzuleger, „indem sie es nicht über sich gewin—
nen könne, bei einer Maßregel mitzuwirken, die lediglich eine nach
ihrer Ansicht nicht zu rechtfertigende Erhöhung der Steuer zur
Folge haben würde.“ — In Munchen, wo die Miethzinse in den
letzten Jahren so bideutend gestiegen sind, erklärte der Magistrat
auf Ansrage der Regierung den gegenwärtigen Zeitpunkt als wenig
geeignet für eine solche Steuerrevision, denn die Einführung der
Heichewährung würde auch in den Miethpreisen Aenderungen zur
Folge haben.

Speier, 14. Juni. Gestern Morgen wurde von hiesi⸗
gen? Salmfischern im Rhein ein riesiger Stör etwa 2 Centner
schwer und von circa9 Fuß Länge gefangen.

2 Bersendung von offenen Geschäfislarten. Nach den Vor⸗
schriften der Posnordnung dürfen die gegen das ermäßigte Druck
jachenporto zu befördernden offenen Geschäftslarten, gleichwie die
Postlarten und Bücherbestellzettel, auf der Vorderseite nur die
Adresse enthalten, die Mittheilungen und Anzeigen selbst müssen
auf die Rückseite gedruckt sein. Es wird wirderkbolt ersucht, beim
Neudrucke von Geschäftskarten auf diese Bestimmung zu achten. In
den Händen des Publikums befindliche Vorräthe an solchen offenen
Geschaftskarten, bei welchen die Mattheilungen noch in früherer
Weife auf der Vorderseite siehen, dürfen bis 1. Juli d. J. auf-
gebraucht werden, nach diejer Zeit werden sie zur Postdeförderung
nicht wehr angenommen.

Bamöerg, 10. Juni. Die Sage von den sieben Schwa⸗
ben isi keine Mähr. Sieben solcher in der Gestalt VBamberger
Gärtner erdrosselien gestern ihr Pferd. Das muthige und gegen
das Bischlagen sich siräubende Thier wurde zuerst an einem Seile
und — nachdem sich dieses als zu lose erwies — mit einer Hemm
kette am Halse in die Höhe gezogen, und — als es darauf ruhig
geworden war — beschlagen. Die stolze Freude und die Ver—
Punderung der Künstler, ein Roß so aus den Fd gezähmt zr

Jaben, wich dem Schrecken, als das Thier anstatit seine
Sprünge wieder zu zeigen, umfiel und rezungslos liegen

Sie hatten einem todten Pferd die Eisen angelegt.

IJ — Heidelberg, 12. Juni. Heute Morgen fand jeasej
des Nedars, zwischen Ziegelhausen und Neckargemünd ein Pistole
duell zwischen Studenten statt. Ein Mitglied des Corpé,
Westphalen,, Ernst Riedel aus Stralsund, war im Seniodr
Tonvent als Bursche vorgeschlagen; zwei Corps — die Rhenem,
und die Sarxo⸗-Borussen gaben ihre Stimmen gegen ihn ab mn
damit war der Antrag abgewiesen. In Folge dessen gab der —
rückgewiesene seine Entlassung aus dem Westphalencorps und so
derte nun den ersten Chargirten der Rhenanen sowie den der Sep
Borussen zu dreimaligem Kugelwechsel mit Pistolen auf. Der en
BSang mit dem Saro⸗Borussen, v. Wedemeyer aus Ostpreußen iri
Riedel beim ersten Schusse in den Unterleib, so daß der Tod da
Betroffenen alsbald erfolgte. v. Wedemeyer ist verhaftet.

F Bei Triter schlug am 4 der Blitz gerade vor einigen
Sch'ffen in das Wasser, die vor der Moselbrücke lagen und m
1000 Ceniner Pulver beladen waren. Doch kam die Umgebun—
nit dem Schrecken davon.

Illustrͤrte Bagdzeitung, Organ für Jagd, Fischerei
Naturkunde. Herausgegeben von W. H. Nitzsche, Kgl. Odt
förster. — Leipzig, Verlag von Heinrich Schm'dt und Co
Bünther. — Nr. 18 dieser unterhaltenden und beliebten Jag
Jeitung enthält: Der vulgo passionitte Jäger von v. Schut
mann. — Jagdstreitigkleiten von Freiherr v. D oste-Hülstoß
— Uebel angekommen mit Illustrationen. — Eia Zusammen
trefsen mit Wilddieben. — Waidmannspech von O. v. Kritge.
u. s. w. u. s. w. — Preis 3 Mrk. halbjährlich in allen But
handlungen und Postanstalten.
Für 1 Redaltion verantwortlich: F. X. Deme 5.
Gegense tige
Lebens-, Invaliditäts- und
Unfall-Versicherungs⸗
Gesellschaft „Prometheus
in
Berlin.
Bezirks-Agentur für St. Ingberi und Un
zegend bei J. V. Haus, Steindruder
vohnhaft im Hause von Christ. Kling
Mekaer. J —
frische süße Mils
40 Schoppen täglich
abdegeben werden bei Heinrich Stief
Im Elavierstimmen und Repa
riren empfiehlt sich
Hermann Große
Fürfeld, Rheinhessen.
Bestellungen nimm Herr Frauz Wol
ederzeit entgegen.

—
Immobiliarversteigerung.

Dienstag den 22. Juni nächsthin, des
Nachmittags um Z Uhr, läßt Peter Weis-
gerber, BVäcker und Wirth, in seinem
Wohnhause dah'ec, wilches früher der kgl.
Notaͤr Horn inne hatte, auf langjährige
Zahltermire durch den tgl. Notär Sauer
zu St. Ingbert öffenlich in Eigenthum
dersteigern, was folgt:

Ein sehr gerdumiges zweistöcliges Wohn⸗

haus mit Hintergebduden. Stallung, Hof⸗

aum und Garten, das Ganze eine Fläche
bon ohngefähr 36 Dezimalen einnehmend,
gelegen zu St. Ingbert auf dem Höf⸗
den neben Wwe, Buhmana und Joseph

Weiland.

Vemerkt wird noch, daß in diesem Hause
etwaJ Jahre lang eine Bäckerei und Wirth⸗
schaft mit sehr gutem Erfolge betrieben
Durden und sich dasselbe überhaupt zur
Aucübung eines jeden Geschäftes bestens
eignet.

Naͤherek bei dem Unterzeichneten, der zu⸗
gleich die Befugniß hat, das fragliche Im⸗
nöbel biß zum Versteigerungstage aus
freier Hand zu vertausen.

J. Boos, Geschöftsagent
zu St. Inabert.
1B

—

Fahne.
Fahnenweihe mit Uebergabe und Rede
von Fräulein Zott.
Festzug ducrch die Hauptistraße, und
Abmarsch nach dem Festplatze woselbst
CDoncert und gesellige Unterhaltuug
bis Abends 8 Uhr statifindet und wo⸗
zu 2113 Sgr. Entree erhoben werden.
—V
Der Aus lchuß des Krieger⸗Vereins Schnapp—
ach .Jott.
Die israelitische Gemeinde in St. Ingbert
st in dem Bau einer Synagoge begriffen,
ntbehrt jedoch zu deren Ausbau nawent⸗
ich zum Bau eines Altars, die nöthigen
Mittel. Die hohe königl. Regierung hat
»eshalb, auf geziemendes Ansuchen, dem
Synugogenausschusse, mit Entschließung vom
2. Juni l. J. Nt. 7833 X., die Anuahm«
reiw. liger Beiträge, in hiesiger Stedt be⸗
vill gt; und da die hiesigen Bewohner sich
zisher, durch große Opferwilligkeit ausge⸗
jeichnet haben, so erlaudt sich der israeli⸗
ische Cultusborsiand, hiermit die verehrlichtn
Mitbürger, um gütige Beisteuer zu bitlen.

Die freiwill gen Gaben in Empfang zu
ehmen, sind jederzeit bereit:

Wolfgang Kahn, Seifenfabrikant,

Jofeph Beer, Eisenhäudler,

Beruhard August, Handelsmann.

St. Ingbert, 9. Juni 1875.

Der ifraelitische Cultusvorstand
W. Kahn.

Hanfeouverts
mit Firma bedruckt, werden rasch an
gefertigt in der Buchdruckerei
„St. Ingberter Anzeigers.“

Ein braver Bursche
wird in die Lehre angenommen bei

ar J Heinrich Stief, Bäcker.

F u h nenwei h e Frucht⸗, Brod⸗-, Fleisch-Preise der Stad

des Zweibrücken vom 17. Juni. Weizen 5 fl

Krieger-Vereins Schnappbach, 3ir gom o r Gen

am 2reihige — fl. —kr. Gerste Areihige — f

29. Juni 1875. — ir,, Spelz — fi — kr. Hafet 5 f

— K Ver in )8 kr. Kartoffeln — fl. 40 kr. Heu 2fl

l. Am Vorabend des Fesles: Zapfenstreich, rieger— e 54 kr. Stroh Sofl. — kr. per Zentner.

Böllerschüusse. Die Kameraden werden hiermit ersucht, Weißbrod 2 Ko. 18 kr. Kornbrod 8

2. Am Festiage:« sich bei dem am nächsten Sonntage, dun Kilo. 23 0kr. ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kile

a. Morgens 5 Uhr Tagreveille, Böc⸗ 20. d. statifindenden Ausmarsche zur Fah⸗ Zekr. Gemischtbrod 8 Kilo. 32 kr. 1 Paor.

lerschüsse, nenweihe nach Schnappbach zahlreich mi Weck 110 Gramm,2 kr. Spelzkern — 9

Um 11. Uhr Vormitiags Rendezvous Mütze und sämmtlichen Orden zu bethen — kr. Dinkel — fsl. — kr. Mischfruch

ig dan Vareinblokalen und Empfang der ligen. Sammelplatz: Vereirslokal. Ab- — il. — kr. Rindfl. 1. Qual. 18 ktr. 2.

Festräste bis 1 Uhr. marsch: Schlag bhbalb 1 Uhr. Qual. 16 kr. Kalbfl. 16 kr. Hammelfl. 18

c. 22 Uhr Aufstellung am Vereinslokale. St. Ingbert, 17. Juni 1875. ir. Schweinesl. 18 kr. Butter 45 kr. ve
d. Abholen der Festjungfrauen mit dea Der Vorstand. Pfuxd.

Redasnon Imd und Versag von x. Demest in St. Ingbert.
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        22 * — *
2* 2z 258.5 8 822
55383 37353 35338553358 555 725
8 235— —— —— 552— — —
532 225 5* 555 254 35 28 3
77 85 3527 7538s 555 235* *
55 5 75764 83333 323 — 2 S.
—* 32c5 — 23 8*
567 52558 —A ——— 5253 80 s3 2
325 — —A 2 F 8 —E 53 8
52 — * — 52355 2* o —X
52 25 22 253328 323382 — 7
— 22 z—25 2325238 *2 2 2*
— 8 55 22 27
255* 5 S —— 825255 5 25 23
*533 DHB82 ———335235353 — sz— ——
72—38 59 —22 —5 —3 558— 55537 ——ö— 358* —3232
2 2 — — 53 — ——— 8 32 — 5 2 2
* —A 52 — —— b *
*525* 5 — 27 * 5 533 — —27
9 — — 5252 5233—3552 2 2 5* —
— 2 2 oacꝛ 3 2232* 6 23 —— ß
* * — — 7 5 88 * —— 2 * * 22
—*—555 z6335 8 58555* * Ss —A *
33 3 3—33 25 533335
* — — 7 2 *
323323333 ———353753322555 5552 533768
—*55 é 555 —2225 E5 2 82 — * ——— 2
* * * 259 22* 55— — 22823233 * 8
333 553355 5—5583553 23 753 5525 25398 53
—A 5 2 55 23 2 35 5
— 75—3 5 —5—3533 3355683* — —— 3— 32EF
5 5582 s86 BS—e2 atr 2* 2332 52223
22 535 * —8 * 582— —2827 — 8832
22 — —385* — 2 * ——— 2 83 53 32
* * — 84 222 — —2 52 2. 22 —232
5383 338 33z55355 75733753 ——
—X — F— — —2 *
38 W 2 * 333 36358333 — 575
S2 5557 225238 22 307260
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* — ßñ
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332 383 533285
5382 232 528 22 53 38
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— —A — ——— 2238 2 * * 3— 232 — 2258 858 55
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—V ngberrer Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntagß

nmer erlcheint wöchenttiv vie rnal: Dinstag, Donner sStag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krrt. ode
1 Mart 20 Ripfz. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum bherechnet.

Satustag. den 79 — 1875

— — — —

Deutsches Reich. Nichtung, ist abet doch ein lobenswerther Alt in so fern, als durch
Speier, 16. Jani. Ganz sicherem Vernehmen nach Resen Bescheid eine gerechte Gleichheit berbeigeführt wird.
mmt der bisherige Abgeordnete des Wabldbezirkes Hombur ⸗Kusel, Berlin, 16. Juni. Proceß Arnim. Der Staatsanwalt
dandtichter Fries von hier, kein Mandat mehr an. eantragt, den Angeklagten auf Grund der Artikel des Strafge⸗
Mäünchen, 14. Juni. Die Frage, ob auch die inactiven ezbuches 348, Al nea 2, 350 und 133 GBeiseiteschaffung von
Iftziere und Mililärbeamte zur Betheiligung an der Abgeordneten Utu.nden und Untershlagung in amilicher Eigenschaft empfangener
Jatl berechtigt seien, kann nur bejaht werden, denn seit den letzten Sachen) schuldig zu eiklären und zu einjähr'gem Gefängniß zu
ndtagswahlen im Jahre 1869 hat die staaisbürgerliche Stellunz deructheilen. Nach den Reden der beiden Vertheidiger Dockhorn
Offiziere und Miluärbeamten eine prinzipielle Aenderung erfahren; uind Munckel verkundet der Gerichtshof nach kurzer Berathung, daß
nals durften diese Klassen von Staatsangehörigen, gleichviel ob die Verkündigung des Urtheils am 24. d. M. Nachmittags erfolgen
(in oder pensionirt, sich an der Wahl der Landesvertretung nicht werde.
heiligen. Dieses ist uun anders geworden, indem die verabschie⸗ Einec Privatdep sche der „Allg. Ztg.“ zufolqe soll Wiesinger
in Offiziere und Militärbeamten nach Asleistanz des staatsbür- nach feiner Freijpre ung ecklärt haben, dem Veichskanzler für die
erlichen Eides auf die Berfassung, insoferne sie auch den übrigen Jesuiten kompromittirende Attenstücke zustellen lassen zu wollen.
jeßlichen Bestimmungen entsprechen, sowohl activ als passiv wael⸗ Jugenheum, 16. Juni. Die Kaiferin Augusta wird
—X am 19. d. M. zum Besuche des Kassers von Rußland hier ein—
München, 16. Jun'. Betreffs der Vorbereiturgen für treffen. — Die Kaiserin von Rußland wird in diesem Jahre nicht
Landtagswahlen ist vom Ministerium des Innern eine Ent- nach Jugenheim gehen, sondern sich von Livadia unmittelbar nach
ucßung ergangen, worin zunächst datauf aufme rksam Zarskoje Selo begeben.
emacht wind, daß nach Artikel 4 des Wahlgesetzes Ems8, 17. Juni. Der Kultus-Minister Dr. Falk ist hier
m 4. Juni 1848 nur derjenige zur Wahl zugelassen eingetroffen; auch der Afrikareisende Dr. Nachtigal kam gestern
iden dann, welcher erweislich den Verfassangseid geleistei hat, Abend zu der vom Kaiser ihm gewährten Audienz hiet an. Beide
peshalb die Districtspolizeibehörden angew esen wurden, den nach — Falt und Nachtigal — wurden zur ka'serlichen Tafel be⸗
zen gesetzlichen Bestimmungen im Uebrigen Wahlberechtigten, wele fohlen.
se diesen Eid noch nicht geschworen haben, durch Festsetzung von Darmstadt, 15, Juni. Am nächsten Sonntag den 20. d.
ta fahrten Gelegenheit zu geben, diejer Vorbedingung der Aus M. wird hiet eia großes Offi iersrennen stattfinden, welchem, gutem
ung des Wahlrechtes Genuge zu leisten. Urwähler, deren per Vernehmen nach, auch der Kaiser von Rußland, der Erzherzog
zuliche Verhältnisse den Wahlausschuß zu der gegründeten Annah Albrecht von Oesterreich und der gesammte Hof beiwohnen werden.
ne berechtigen, daß sie den Verfassunzsed wirklich geleistet haben Bonn, 15. Juui. Das Minssteriun hat einen Schritt ge⸗
hberden bei der seinerzeitigen Ausübung ihres Wahlrechles selbst· han, der den Einst desselben in der Verfolgung dies gestedten Zie⸗
erständlich keiner besonderen Bestätigung über die Leistung dieses es zeigt. Das Convict wird mit Schluß des geze iwärtigen Se—
Fides bedürfen; dagegen werden alle jene Urwähler, bei welchen mesters aufgelöst, dagegen die Einrichtung getroffen werden, daß
h Zweifel ergeben könnsen, gut thun, sich zur Fernhaltung von 'atholische Theolozea theils unentgelilich, theils gegen geringen Preis
nstaͤnden rechtzeitig mit einer amtlichen Bescheiatgung über die Wohnung und Kost in enem Gebäude erhalken, wo sie nicht unter
shleistumg des Verfassungseides zu verfeher. Die Ausstellung zeistlicher Leitung, sondern nur unter der Aufsicht der akademischen
zieser Bescheinigung hat unentgeltlich zu geschehen. — Was die Behörden stehen würden, während im Hause ein Hausme'ster allein
horaussetzung der Thei!nahme an der Wahl als Urwähler anlangt, fungiren wird. Mit deelsein Schritt ist der Heerd auszelöscht. von
o ist hierfür der Art. 5 des Wahtlgesetzes maßgebend. Bemeritl dem alle Jutrizuen und Machinationen unter den Studirenden aus-
vind jdoch, daß die Art. 5, 6 und7 dieses Gesetzes, insoweit sie gingen, der Ort, wo den Theologen jener Geist eingepflanzt wurde,
en Äussaluß der Wablfähigkeit als Folge einer Vrrurtheilung de- dessen Früchte wir in den Hetzblättern der Capläne, in den Hexens
effen, durch Art. 2 Zff. 21des Gestzes vom 23. Dezember 1871 und Teufelsbeschwörungen und im Fangtismus vor Augen haben.
en Vollzug der Einführ ing des Sirafgejetzvuches für das Dentsche Die Reshtsverhältnisse liegen einfach. Alle Geistlichen, fünf an dir
seich in Bayern bir. — aufgehoben sind und hierfür die 88 82u. Zahl, da auch der Oekonom und Hausmeister geistlich ist, stehen
fdes Riichsstrafgesetzbuches, sowie Art A6 des eben erwähnten auf halbjähriger Kündigung, die Anstalt selbst ist vom Staat er—⸗
hesetzes vom 26. December 1871 in Anwendung kommen. richtet, in Wirkl'chkeit aber nur in so weit unter Controle desselben
München, 16. Juni. Bezüglich der Stellun Bayerns gewesen, daß der Inspector dem Curator mittheilte, so viel er für
a den demnächt im Bundesrathe zur Berathung gelangenden Fragen gut fand. (Srbr. 3.)
m Betreff der Hardel?gerichte wird hier versichert, daß sich die Frankreich.
ꝛaherische Staaist egierung für Erhallung dieser Gerichte ausspre— Paris, 14. Juni. Der „Soir“ weldet, daß Fürst Richard
—XX Metternich dam't beschäftigt sei. die Herausgabe der Denk-
Berlin, 12. Juni. Ueber die Aufnahme des jüdischen vürdigkeilen seines Vaters vorzubreiten, und daß diese Denkwür⸗
heigionsunterrichts in den Leorplan öffentlicher höherer Schulen digkeiten vielleicht schon nächsten Monat in Paris ecscheinen werden.
uußert sich ein Bescheid des Unterrichtsministers an ein Provinzial- Von dieser Nachricht ist nur der erste Theil wahr: Fürst Metter⸗
Schulkoslegium dahin, daß der Standpunkt, von welchen aus früher nich arbeitet schon seit geraumer Zeit an der Sigtung der sehr
ie Aufnahme des jüdischen Religionsunterrichts in den Lehrplan umfangreichen Aufzeichnungen des berühmten Staatskanzlers; allein
uffentlicher höherer Schuien abgelehnt wurde, gegenwärtig nicht rach den Aeußerungen, welche er noch kürzlich während seines hie⸗
nehr festgehalten werden kann. Demgemäß ist bereits an nicht igen Aufenthalts fallen ließ, wird die von der politischen Welt mit
venige Gymnasien und Realschulen bei genügender Zahl jüdischer o großer Spannung ersehnte Publikation dicser Tagebücher (denn
Zchüler, auf den Antrag der Synagogengemeinde des Orts ein olche sind es in Wahrheid) nicht vor einigen Jahren erfolgen
nesonderer jüdischer Religionsunterricht augefetzt und wird in der önnen.
Regel zu derselben Zeit im Schulhause ertheilt, wo der christliche Belgien.
deuͤgionsunterricht in den betreffeaden Klassen stattsindet. Als ob⸗ Brüssel, 14. Juri. Ein Pariser Btief der „Indeͤpen⸗
aügatorisch für alle diese Anstalt besuchenden Schüler jüdischer Kon⸗ dance belge“ ciwähnt eines angeblich von Wien stammenden
fion wird derselbe nicht angesehen. Bei Feststellung der Censuren Gerüchtes, wonach Fürst Bismarck während seiner Vacanz die Be—
einer Schüler wird der jüd'sche Religionslehrer zu ezogen und un⸗ rufung eines allgemeinen Staatenkonzresses zur Sanltion der Grenz⸗
erzeichnet dieselben an letzter Stelle ausdrüllich als jüdischer Resigions— veränderung vom Jahre 1871 und zur Bildung einer Liga gegen
eqter. Diez ist zwar 'nicht ein Fortschritt in der wünschenswecthen den Utra nontanismus vorberener. N. ir. Pr.“
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        Bermischtes.

Der⸗ L. A.“ meldet aus Zweibrücken, 15. Juni: Mor⸗
gen feiert Herr Geheimrath und Appellations-Gerichts-Direktor v.
Zärner dahier seine goldene Hochzeit. Am 16. Juni 1828 trat
x nämlich in die Ehe mit Philippine gebornen Aulenbach. Herr
„. Kärner ist schon seit 7. Dezenber v. J. 80 Jahre alt, Frau
„. Karner errescht am 6. Oltober d. J. das 76. Lebensjahr.
Beide erfreuen sich einer beispiellosen Rüstigkeit. — Dasselbe Blatt
chreibt aus Landau, 15. Juni: Vergange Nacht wurden aus
dem aeuen Schlachthaus von einem Viertel Ochsen der Bug (ca.
z0 Pfd.) ausgeschnitten und entwendet; der Ochs war gestern
Abend 6 Uhr von Herrn Louis Schupp geschlachtet worden.

FKaiserslautern. Laut Beschluß des Stadtratbs wird
die Stadt zum Bau des Gymnasialgebaudes 25.000 fl. sowie den
Bauplatz im Werth von 15,000 fl. geben. Nach dem Kostenan⸗
schlag würde dann der Staat noch 58,000 fl. für den Bau auf—⸗
zuwenden haben.

paAaiserslautern, 16. Juni. Nach der „Pf. Volls⸗
zeitung“ hat der Verleger derfelben, Ht. Ph. Rohr, gegen das
Frkenntniß des Schwurgerichtshofes, durch welches er wegen Bei⸗
„ilfe an den durch einen Artikel seines Blattes begangenen Belei⸗
zigungen des deutschen Kaisers und des Reichskanzlers zu einer
Befäugnißstrafe von 8 Wochen verurtheilt wurde, Kassation
zingelegt.

ꝓ' Grünstadf. In einer am vorigen Sonntag hier abge⸗
haltenen, von etwa 150 liberalen Männern aus allen Theilen
uinseres Cantons besuchten Versammlong erstattete zunächst Hr. Dr.
Broß vom Lambsheim Bericht über seine Thätigkeit im Reichstag
und Landtag ußd über das, was beide überhaupt in ihren letzten
Sitzungsperioden geleistet haben. Was die Neuwahlen anlangt, so!
forderte er die liberalen Männer der ganzen Pfalz auf, fest zu⸗
sammenzuhollen, damit der gute Ruf dieser Provinz gewahrt und
wo möglich dem in den jenseitigen Kreisen drohenden Uebergewicht
der Ulltamontanen ein Gegengewicht geschaffen werde. Hr. Ph. L.
Mann von hier hielt dafür, daß man jeßzt schon Schritte thun solle,
um in allen Gemeinden des Cantons die Wahlbewegung in Gang
—
zu wählen, wurde sofort ausgeführt.

F Albisheim. Am Montag Mittag 2 Uhr wurde einem
jungen Mädchen aus sehr achtbarer Familie von hier, welches sich
in das Feld begeben wollte, auf einem Wege unterbalb des Ortes,
an welche Gärlen gränzen, in denen sogar lebhaft gearbeitet wurde,
die Haare abgeschnitten. (N. W.)—

FGermersheim. (Pf. K.) Die vom Siadtrath er-
nannten zwölf Taxatoren zur Revision der Häusersteuer erklärten
instimmig, jede Mitwirkung ablehnen zu müssen, da ein Grund
zur Erhöhung der Häusersteuer unerfindlich sei, wenn auch einzelne
häuser momentan, aber gewiß nur vorübergehend, höhere Miethe
hreise erzielen, und da aligemein und besonders die biesige Ge⸗
schäftslage bei einer ungemein hohen Gewerbstener eine solche ent⸗
schieden ausschließen. Wie das Ministerium cerad den jehigen
Zeitpunkt zur Erhöhung der Häuserstener wählen mochte, hat uns
in hohem Grade gewundert.

FIn Scheibenh ardt wurden am 15.d. bei einem Gewit⸗
er 62 Srück Schafe vom Blitze erschlagen.

p Wie de „Sbr. Zig.“ meldet, treiben sich am Rheine hol—
andische Werbet herum, welche Deutsche für das durch den Krieg
tart gelichtete holländisch-atchinesische Contingent anzuwerben suchen.
Im Hinblick auf das ungesurde Clima und die Strapatzen, mit
deren der Feldzug dorten verknüpft ist, kann vor diesen Werbern
nicht angelegentlich genug gewarnt werden.

ꝓ Bierbrauerlichakademische Geographie der Pfalz.
Wir Deutsche machen uus so gern lustig über die prächtigen Schn't⸗

er, mit denen unsere rothhosigen Nachbarn, die Franzosen, hie und
»za die Welt in Erstaunen stetzen, und die sie sogar in unvezlösch⸗
licher Schrift den Tafeln der Weltgeschichte eingraben, w'e fie es
zeim „Rheinübergang bei Tollhuys (bei dem Zollhause,)“ gethan
haben. Nun wird uns einmal Gelegenheit geboten, vor der eigenen
Thür zu kehren. Kommt uns da ein Buch in die Hand: „Aodreß—
zuch ‚der Bierbrauer des gesammten Deutschland und Oesterreich
Ungarn verbunden mit einem fachl. Inseratentheil pro 1875 1.
Jahrgang. Erschienen im Seldstverlage der Ersten Norddeutschen
Atademie für Berlin Potsd. Strß. Nr. 82 a.“ Wir schlagen auf
und lesen. „Vorwort zur ersten Auflage,, „In der Stadt der
Intelligenz und, wie man irtthümlich hinzusetzt auch des größten
Schwindels ist es gerade bezüglich des letzten Punktes ein Wagestück
etwas Brauchbares — b'llig zu liefern.“ Etwas Brauchbares —
»'llig. Köstliches Buch! Dich studiere ich. Also wenter geblättert.
Adressen der Bierbrauer! Wer möchte denn nicht gerne die rechte,
unverfälschte Adresse wissen, eine Adresse frei von Glycerin, Toll⸗
kirsche, Herbstzeitlose und wie alle die Giftmischereien heißen, die
gegen unsere Eingeweide verschworen unter der braunen Fahne des

Zieres sich vereinigen? Vom Bekannten zum Unbekannten! Großer
Sannabich! Heilige Intelligenz — Großmächtiger Schw'ndel! ——
— ———
hach bei Speier; Dürkheim bei Mannheim; Meissenheim bei Grün—
dadt; Pirmasens bei Landau? Wolfstein bei Speier; Albisheim bei
daiserslautern; Obermaschel bei Landau; Odernheim bei Speyer,
Binnweiler bei Landau; Medelsheim beiMannheim; Landau bei
deustadt; Jettenbach bei Speyer; Göllheim bei Speyer; und Zwii—
rücen bei Homburg. Da nun Homburg bei Wiesbaden liegt, so
iegt Zwe brücken wo? — Es ist der ersten Norddeutschen Bier.
hrauer Akademie zu rathen, sich irgend einen Quartaner, allenfalls
as Karlchen Mießnick aus dem Kladderadatsch zu leihen, und den
Jjeographischen Theil ihres Adreßbuches revidiren zu lassen, denn
venn die übrigen deulschen Lande auch so behandelt sind, und Molite
jeht nach dieser Akademiekarte, dann findet d'e deutiche Armee den
Siegespfad nicht mehr; denen aber, die das Adreßbuch zugeschick
erhalten, ist zu rathen, es einfach zurückzuschiden, wenn sie nicht ihre
Briefe als, unbestellbar“ zurückgeschickt erhalten wollen.

7 München, 13. Junt. Aus Anlaß des Unfalles, welcher
m hiesigen Bahnhofe den Direckior der Maximilianshütte, Hrn.
Zeligmann, betraf und ihm das Leben kostete, hat dessen Wuͤtwe
jegen den Eisenbahn-Fiscus eine Entschädigungsklage erhoben, wel⸗
her man allzu große Bescheidenheit nicht vorwersen kann. Frau
Seligmann rechnete nämlich so: einschließlich seiner Tantiemenbe⸗
züge habe ihr Gatte ein jährliches Einkommen von 24,000 fl. ge⸗
jabt und hiervon jährlich 12,000 fl. zurücklegen können, was in
.0 Jahren, die er nach menschlicher Berechnung ungefähr noch hätte
ehen können, 120,000 fl. betrage. Außer dieser einmaligen Ent⸗
chädigungssumme verlangte die Seligmann'sche Wittwe noch für
ihre Person auf Lebensdauer einen jährlichen Unterhaltungsbetrag
von 5000 fl., obwohl sie gemäß eigener Steuecfassion ein Ver—
nögen besitzt, welches ihr eine Jahresrente von ungefähr eben so
»iel abwirft und obwohl die Dame weder für Kinder, weil sie
eine hat, noch für sonit Jemand zu sorgen hat. Das Gericht
jat sie jedoch diesfer Tage mit ihrer Klage in beiden Richtungen,
vodurch die Entschädigungsanspröche in derartigen Fällen sich nach
den finanziellen Verhältnissen des Klägers zu bemessen habe, abge⸗
viesen und ihr unr den ·weiter eingeklagten Ersatz der Cur- und
Beerdigungskosten zugesprochen.

7 Die Unmiversität Würzburg ist in diesem Sommer von 1002
5tudenten besucht, eine bisher nie erceichte Zahl. — Die Erlanger
lniversität zählt im gegenwärtigen Semesser 401 Studirende, da⸗
unter 218 Bayern, de übrigen aus andern dentschen und außer⸗
eutschen Ländern. Zur theolog. Facultät gehören 142 Studi⸗
ende (82 Bayern, 60 Nichtbayern) zur juristischen 44, zur medi⸗
inischen 90, zur philosophichen 119 Studirende.

F Eine Pjefferfälschungsfabrik besteht nach der „Nürnb. P.“
in Würzburg, nämlich die Firma Philipp Helmann, velche
NRürnberger Specereihandlungen das schriftliche Anerbieten machte,
hnen „Pjfeffersurrogat“ zu 714 fl., „Zimmetsurrogat“ zu 11 fl.
die 50 Kilo zu liefern, einschließlich Packung und Porto. Da
Pfeffer in Nürnberg zu 36 kr., Zimmet zu 38 kr. das Pfund ver—⸗
auft wird, jene Surrogate aber nur 492 und 6/ kr. kosten, so
ist die Spekulation auf die Habsucht gewessenloser Verkäufer augen⸗
scheinlsch. Unter solchen Umständen scheint es daher allerdings ge⸗
boten, daß das Gericht, w'e es in Frankenthal geschah. von den
Verkäufern den Beweis fordert, daß sie selbst einen entsprechenden
Breie gezahlt, also beim Verlauf der gefälschten Waare in gutem
Blauben gehandelt haben.

4In Land shut wurde vergangenen Freitag ein Fuhr
necht zur Anzeige gebracht, welcher die Zunge seines einen Pfer⸗
des mittelst eines Strickes an dem Geschirr des anderen Pferdes
hefestigt hatte, „damit das Luder entweder besser ziehen oder hin⸗
verden solle.“ In Folge dieser unmenschlichen Grausamkeit wurde
dem armen Thiere die halbe Zunge abgerissen und hing stark blu⸗
end zum Maule heraus. Hoffentlich wird dieses Scheusal von
inem Meanschen exemplarisch bestraft'

F Aus Ingolstadt wird gemeldelt, daß gestern Morgen beim
fẽrxerziere des 10. k. Infanterie-Regiments auf Kommando des
SZchnellfeuerns zwei scharfe Schüsse auf den Regiments⸗Chef, Oderst
Fleischmann, gefallen sein follen. Näheres hierüber dürfte abzu
varten jein.

F In Hof wurden dieser Tage aus einem Schrank des Be⸗
athungs zimmers des Bezirksgerichts zwei Fräde gestohlen.

FWie die Cobl. Zeitg. mittheilt, so ist bezüglich der diesjäh⸗
rigen Manöver der 16. Division, an welcher die Infanterie⸗Re⸗
zimenter 29, 69, 30, 70, das Husaren-Regiment Nr. 9, das
AÄlanen-Negiment Nr. 7, sowie das rheinische Jäger-Bataillon Nr.
3. unter Zuziehung von 6 Fuß- und zwei reitenden Batterien des
Feld⸗Artillerie-Regiments Nr. 8, Theilnehmen, nunmehr Folgendet
estgestestellt. Nach den verangegangenen Regiments; und Brigade⸗
Frercitien ist die Division vom 6. bis 8. September zu Delache⸗
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        nentsUebungen bei Tholey und Lebach vereinigt, an welche sid
n 10. bis 16. die Divisions-Mansvers zwischen
i. Wendel, Tholey, Lebach, Heus veiler und Ottweiler anschlie
. Am 18. September erfolgt der Rückwarsch der Truppen⸗
ie in ihre bezüglichen Garnisonen, wo dieselben je nach der
ufernung bis in die lezten Tage des Monats eintreffen und ihre
serde enilossen.

Koln, 16. Juni. In einem Hause an der Ehrenstraße
neignete sich gestern Nachmittag ein schrecklicher Unglücksfall. Von
dei Männern, welche daserbst mit der Reinigung einer Abtritis⸗
aAbe beschäftigt waren, stieg oder fiel der eine, als das Behältniß
iu ausgeleert war, in dasselbe hinein und wurde sofort von
er im Aborte fich entwickelnden Stickluft betäubt; sein Gefährte
se ihm zu Hülfe, brach aber, unten angekommen, edenfalls ohn⸗
michtig zusammen. Ein in der Nachbarschaft wohnender Gärtner
ha eben zum Begräbniß seiner Mutter gehen wollte, kam herzu
ind begab sich mit der Versicherung: „Ich werde die schon hec—
uusbringen“, ebenfals in die Grube. Aber es erging ihm gerad
— den beiden Anderea. Als man endlich die drei Leute wie
der zu Tage förderte, waren sie sämmtlich erstickt. Die angestell⸗
en Wiederbelebungsversuche blieben leider ohne Erfolg. Wie die
stoln. 3.“ hört, waren alle drei Verunglückte verheirathet.

f Köln, XM. Juni. Die Achse für die Kaiserglocke, welch
a der Koölner Mafchinenfabrik zu Bayenthal und zwar aus Schmied
en angefertigt wird und einen Durchmesser von ca. 4 Fuß erhal⸗
een soll, wird in etwa 8-- 10 Tagen fertig gestellt sein. Zur
bermehrung der Schwungkraft sollen verticale Stangen daran
ngebracht werden, woran die Glocke aufgehängt wird. Durch
diese Einrichtung joll es ermoͤglicht werden, daß ca. 24 Mann zum
Wulen derselben genügen. Nach angestellter Berechnung wird d'e⸗
ulbe 19- 20 Schwingunger in der Minute machen.

(H.⸗ u. B.3.)
rIn Weiterstadt bei Darmstadt kam es — nach der
rf. Ztg. — vergangenen Sonntag auf der Kegelbahn zu einem
zuzesse zwischen Militär (ca. 30 Infanteristen) und den jüngeren
inwohnern, wobei erstere blank zogen, die letzteren sich mit Sen—
, Mistgabeln 2c. bewaffneten. Mehrfache micht unerhebliche Ver⸗
zungen kamen vor.

. Aus dem Rheingau. Das gesammte Rebengebiet des Rhein⸗
mes steht in voller Blüthe; die Scheine sind hier heuer beson⸗
ics zahlreich, groß und gesund,. auch hält sich die Wiltterung so
isgezeichnet güustig, daß wir uns, nach dam lisherigen Siande
er Dinge, ein gauz vorzügliches Weinjahr versprechen dürfeu. Die
jachssthums- und Wetterverhältniffe stimmen ziemlich genau m't
n Zuständen im Jahre 1868, dem bestem Weinjahre seit etwa
d Jabren, überein. Der Weinhandel selbst ist jetzt, wie gewöhn⸗
q um diese Jahreszeit, sehr unbedeutend.

fFBingen, 7. Juni. Am Freitag wurden zu Bingerbrüch
uem Angestellten der Rheinischen Eisenbahn beide Beide abgefah—
cm. Der Unglückliche lebte noch drei Stunden. Die Leiche des—
bhen wurde gestern nach seinem Geburtsorte Laubenheim a. d.
.gebracht. An gleichem Tage gerieth ein zu Bingen wohnhafter
ostonducteur zwischen die Puffer eines Rangirzuges und trug
thebliche Verletzungen davon. — Heute verunglückte ebenfalls ein
n Güterschuppen der Rheinischen Eisenbahn beschäftigter Arbeiter
uß Weilec, indem ein Faß von 7 —8 Centnec über ihn rollte.
sn seinem Aufkommen w'rd gezweifelt

fHeidelberg, 15. Juni. Gestern Abend nah neun Uhr
awegte sich bet Fackelschein ein feierlicher Leichenconduct vom ala⸗
demischen Krankenhause die Hauptstraße entlang. Es war die Leiche
nez an letzten Samstag im Duell gefallenen Studiosus Riedel aus
ktralsund, welche von seinen Commilitonen nach dem Bahnhofe
peitet wurde, von wo sie nach der Heimath des Gefallenen ber—
xacht werden sols. Der zu ihrer Aufnahme bestimmte Waggon
c vor die der Stadt zugekehrte Front des Bahnhofes geschoben
worden und an dieser Stelle sprach Stadtpfarrec Schwarz ernsi
reifende Worte des Gebetes. Der Gegner des Gelddieten, ein
gwwisser der Saxo-⸗Borussia“ zugehörender v. Wedemeyer, wurde
u der Hirschgasse verhaftet, jedoch gegen Caution wieder auf freien
jutz gesetzt und sieht nun se ner Aburtheilung durch das Geschwo—
auengericht entgegen.

JKarlsruhe, 16. Juni. Vom Oberland gehen Nachrichten

aher zwei große Brände, welche in den Gemeinden Mauchen
ud Ewattingen (deide im Amte Bonndorf) je 50 Gebäude, viele
oortälhe und Vieh verzehtten. Die momentane Noth soll zroß
Moͤrs, 11. Juni. Heute ist der kaum fertig gestellte Thurm
weuerbauten katholischen Kirche eingestürzt und hat von sechs
nm beschäftigten Arbeitern drei sogleich gelödtet.

VLahr, 15. Juni. Furst Bismarck hat unterm 12. Juni

ↄchreiben hierher gerichlet, worin er „für das liebenswürdige

dieten der Stadt Lahr, ihm in einer der schönsten Gegenden unsere?

Vaterlandes einen so beneidenswerthen Aufenthalt bereiten zu wollen,
seinen Dank ausspricht und verheißi, die Stadt zu besuchen, sobald
r an den Oberrhein reisen werde.“ Das Schreiben schließt mit
den Worten: „Der Zwick der Beförderung meiner Gesundheit, den
Sie im Auge hatten, wird durch Ihr Anerbieten insofern schon
exreicht, als angenehme Eindrücke flets vortheilhaft auf dieselbe
»inwirken.“

tPassau, 11. Juni. Der furchtbare Vlitzstrahl vor ge⸗
tern Abend, der die Stadt mit einem Feuerme r umgoß, bildet
zas Tagesgespräch. Es ist erwiesen, daß der elektrische Feuerstrom
jegenüber eqm Transitlagerhause mitten in die Donau miß so furcht⸗
„arcx Wucht hineingefahren ist, daß die Wellen sich haus hoch baum⸗
en dund das Wasser an die Fenfier einer eiwa 100 Schritte ent⸗
egenen Dienstwoßnung getrieben wurde. Ebenso bestimmt be—
jaupten einige, es sei der Bliß in gleicher Stärke eine Strecke
interhalb der Donaubrücke in die Fluthen gefahren, so daß die
Bermuthung besteht, die electrischen Faden der dewitterschwangeren
Luft haben sich zu einem förmlichen Feuerstrom auf die Donaun ge—
vorfen. An jedem Ende der Stadt glaubte man dem Feuer am
ächsten zu sein, so groß war die Beieuchtung durch den furcht-
zaren Blitzstrahl dem ein erschütternder Krach folgte.

Die Fünf- und Zehn-Thaler⸗-Scheine des Großherzogthums
Ildenburg und die Ein Thaler⸗Kassenscheine des Fürstenthums
keuß j. L. sind zur Einlösung aufgerufen und werden nur noch
»is 31. Dezember 1875 an den öffentlichen Kassen genann ter
Staaten eingelöst.

fIn Giogau wurde ein 28jähriges Mädchen zum Tode ver⸗
urtteilt, welches ihren Bruder vergiflet hatte, um eine Fälschung an
dessen Sparkassabuch vor demselben zu verheimlichen

In Braubauerschaft (Reg.Bez. Arusberg, Preußen)
vurde vor eilichen Tagen eine Falschmunzerbande entdeckt, welche
alsche Thalerstücke mit der Jahrzahl 1828 und 1840 fertigte.

In dem ;schönen Pyrenäenbad Kaux bonnes hat ein Un⸗
vetter ertsetzliche Verheerungen augerichtet. Unter andern stürzte
»in Badehaus ein und erschlug 11 Menschen. — In Bagneres bei
Tarbes fanden am 12. Juni sehr starke Erdstöße statt, welche be⸗
zeutenden Schaden an Brücken und Gebäuden anrichteten. —

F London, 15. Juni. Eine Extraausgabe des „Evening
Standart“ meldet: Zwei hiesige große, mit Judien in Verbindung
iehende Firmen dürf en heute Abend oder morgen die Einstellung
hrer Zahlungen ankündigen. Die Passiva sollen 8 Millionen
pfund betragen. Schwere Verluste an nach Indien und Cdina
zesandien Waaren und an von Indien und China importirter Seide
und Thee sollen der Grund der Fallimente sein.

Aus Newyotk wird vom 12. ds. per Kabel gemeldet: Ne—
vyorker Zeitungen zufolge hat in dem Cucuta⸗Thale in der Repu⸗
hlik Neu- Granada ein Erdbeben stattgefunden, durch welches, wie
verlautet, Tausend Personen umgekommen sein sollen. — Nach
veiteren Berichten der Newyorker Zeituugen über das fürchterliche
Erdbeben in Neu-Granada wurde Cucuta durch dasselbe gaänzlich
jerstötrt. Nur wenige Familien bewirlten ihre Rettung. Fünf
andere Städte wurden nahssezu zerstött. Von der 35,000 Seelen
hlenden Bebölkerung des in solchet Weise heimgesuchten Bezirks
ind angeblich 16,000 umgekommen.

tPlymouth, 14. Juni. Hieher gelangte südamerikanische
Journale berichten über eine Feuersbrunst, welche am 14. Mai
aufs dem Dampfer Borussia von der Hamburg⸗Amerikanischen Com⸗
pagnie in der Nähe von Barranqueila (Neugranada) stattfand.
—XE Thaätigkeit gelang es der Mann⸗
chaft, das Feuer zu bewältigen. Außer der Zerstorung eines gro⸗
zen Theiles der Deds ist das Schiff nicht weiter ernstlich be—
chädigt. ( D. A. 3.)

T. Die Riesendame des Bornum'schen Museums, Frau Rohm,
st im Altetr von 29 Jahren zu Baltimore gestorben. Sie wog
»83 Pfund, war 6* Jo groß und halle eine . Taisle“ von 72*
m Umfang. Wie leicht muß es ihrer Seele zu Muthe fein, nach⸗
»en sie von einer solchen irdischen Hülle befreit ist!

Das unsinnige Schießen bei Hochzeilen und besonders von
Zeiten Solcher, welche nicht die nöthige Erfahrurg in Handhabung
der Schießgewehre haben, hat in Backnang wieder ein Opfer ge—
ordert. Ein erst seit einem Jahre verheiratheter Arbeiter zog sich
»adurch solche Brandwunden zu, daß er nach 8 Tagen unter un—
äglichen Schmerzen slarb; ein anderer muß noch iumer das Beit
zdüten. Und doch können es die Leute nicht lassen! Wofür ist
denn aber die Polizei da? (Bem. des Pfätz. Kurl)

k Der canadische Dampfer ‚Vicksburg“, der am 27. Mai
on Quebed mit 28 Passagieren und einer 60 Koͤpfe zählenden
Mannschaft nach Liverpool abging, ist am 1. Juni nach einer
Follision mit Eisbergen gescheileri. Etwa 40 Personen haben sich
ruf Booten gerettet; der Capiian Benett und 40 Personen der
Mannschaft gingen mit dem Dampfet unter.

— — —
        <pb n="380" />
        Vermischües.

f Der⸗L. A.“ meldet aus Zweibrücken, 15. Juni: Mor—
gen feiert Herr Geheimrath und Appellations-Gerichts-Direktor v.
Zärner dahier seine goldene Hochzeit. Am 16. Juni 1825 trat
ex nämlich in die Ehe mit Philippine gebornen Aulenbach. Herr
„. Kärner ist schon seit 7. Dezenber v. J. 80 Jahre alt, Frau
d. Kaͤrner errescht am 6. Oktober d. J. das 76. Lebensjahr.
Heide erfreuen sich einer beispiellosen Rüstigkeit. — Dasselbe Blatt
chreibt aus Landau, 15. Juni: Vergange Nacht wurden aus
dem aeuen Schlachthaus von einem Viertel Ochsen der Bug (ca.
30 Pfd.) ausgeschnitien und entwendet; der Ochs war gestern
Abend 6 Uhr von Herrn Louis Schupp geschlachtet worden.

F Kaiserslautern. Laut Beschluß des Stadtratbs wird
die Stadt zum Bau des Gymnasialgebäudes 25.000 fl. sowie den
Bauplatz im Werth von 15,000 fl. geben. Nach dem Kostenan⸗
chlag würde dann der Staat noch 58,000 fl. für den Bau auf⸗
zuwenden haben.

Kaiserslautern, 16. Juni. Nach der „Pf. Volks⸗
zeitung“ hat der Verleger derfelben, He. Ph. Rohr, gegen das
Frkenntniß des Schwurgerichtshofes, durch welches er wegen Bei⸗
hilfe an den durch einen Artikel seines Blattes begangenen Belei⸗
digungen des deulschen Kaisers und des Reichskanzlers zu einer
Befäugnißstrafe von 8 Wochen verurtheilt wurde, Kassfation
eingelegt.

Gräünstadi. In einer am vorigen Sonntag hier abge⸗
jaltenen, von etwa 150 liberalen Männern aus allen Theilen
uͤnseres Cantons besuchten Versammlong erstattete zunüchst Hr. Dr.
Broß vom Lambsheim Bericht über seine Thätigkeit im Reichstag
ind Landtag usßd über das, was beide überhaupt in ihren letzten
Sitzungsperioden geleistet haben. Was die Neuwahlen anlangt, so
iorderte er die liberalen Männer der ganzen Pfalz auf, fest zu⸗
sammenzuholien, damit der gute Ruf dieser Provinz gewahrt und
wo möglich dem in den jenseitigen Kreisen drohenden Uebergewicht
der Ul!ramontanen ein Gegengewicht geschaffen werde. Hr. Ph. L.
Mann von hier hielt dafür, daß man jetzt schon Schritte thung solle,
uwn in allen Gemeinden des Cantons die Wahlbewegung in Gang
zu bringen. Sein Vorsalag, für jede Gemeinde Vertrauensmänner
zu wählen, vurde sofort ausgefühtrt.

F Albisheim. Am Montag Mittag 2 Uhr wurde einem
jungen Mädchen aus sehr achtbarer Familie von hier, welches sich
in das Feld begeben wollte, auf einem Wege untechalb des Ortes,
an welche Gärlen gränzen, in denen sogar lebhaft gearbeitet wurde,
die Haare abgeschnitten. (N. W.)—

Germersheim. (Pf. K.) Die vom Siadtrath er-
nannten zwölf Taxatoren zur Revision der Häusersteuer erklärten
einstimmig, jede Mitwirkung ablehnen zu müssen, da ein Grund
zur Erhöhung der Häusersteuer unerfindlich sei, wenn auch einzelne
Häuser momentau, aber gewiß nur vorübergehend, höhere Mieth⸗
— VV
chäftslage bei einer ungemein hohen Gewerbstener eine solche ent
schieden ausschließen. Wie das Ministerium gerad den jetzigen
Zeitpunkt zur Erhöhung der Häusersteuer wählen mochte, hat uns
in hohem Grade gewundert.

In Scheibenhardt wurden am 15.d. bei einem Gewit˖
jer 62 Srück Schafe vom Blitze erschlagen.

Wie de „Sbr. Zig.“ meldet, treiben sich am Rheine hol⸗
ländische Werber herum, welche Deutsche für das durch den Krieg
ttark gelichtete holländisch-atchinesische Contingent anzuwerben suchen.
Im Hinblick auf das ungesunde Clima und die Strapatzen, mit
deren der Feldzug dorten verknüpft ist, kann vor diesen Werbern
nicht angelegeutlich genug gewarnt werden.

fF Blierbrauerlichakademische Geographie der Pfalz.

Wir Deutsche machen uus so gern lustig über die prächtigen Schn't⸗
zer, mit denen unsere rothhosigen Nachbarn, die Franzosen, hie und
da die Welt in Erstaunen seten, und die sie sogar in unverlösch⸗
licher Schrift den Tafeln der Weltgeschichte eingraben, wie sie es
beim, Rheinübergang bei Tollhuys (bei dem Zollhause,)“ gethan
haben. Nun wird uns einmal Gelegenheit geboten, vor der eigenen
Thür zu kehren. Kommt uns da ein Buch in die Hand: „Adreß-
buch der Bierbrauer des gesammten Deutschland und Oesterreich
Ungarn verbunden mit einem fachl, Inseratentheil pro 1875 1.
Jahrgang. Erschienen im Seldstverlage der Ersten Norddeutschen
Akademie für Berlin Potsd. Strß. Nr. 82 a.“ Wir schlagen auf
und lesen. „Vorwort zur ersten Auflage,, „In der Stadt der
Intelligenz und, wie man irrthümlich hinzusetzt auch des größten
Schwindels ist es gerade bezüglich des letzten Punktes ein Wagestück
etwas Brauchbares — billig zu liefern.“ Etwas Brauchbares —
b'slig. Köostliches Buch! Dich studiere ich. Also wenter geblättert.
Adressen der Bierbrauer! Wer möchte denn nicht gerne die rechte,
anverfälschte Adresse wissen, eine Adresse frei von Glycerin, Toll⸗
irsche, Herbstzeitlose und wie alle die Giftmischereien heißen, die
gegen unsere Eingeweide verschworen unter der braunen Fahne des

Bieres sich vereinigen? Vom Bekannten zum Unbekannten! Großer
Fannabich! Heilige Intelligenz — Großmächtiger Schw'ndel! Ist
»as die Pfalz? — da lesen wie: Homburg bei W'esbaden; Horn
zach bei Speier; Dürkheim bei Mannheim; Meissenheim bei Grün—
tadt; Pirmasens bei Landau? Wolfstein bei Speier; Albisheim bei
daiserslautern; Obermoschel bei Landau; Odernheim bei Speyer
Binnweiler bei Landau; Medelsheim beiMannheim; Landau bei
eustadt; Jettenbach bei Speyer; Göllheim bei Speyher; und Zwei
zrücken bei Homburg. Da nun Homburg bei Wiesbaden liegt, so
iegt Zwe bruͤcken wo? — Es ist der ersten Norddeutschen Biet—
zrauer Akademie zu rathen, sich irgend einen Quartaner, allensalls
»as Karlchen Mießnick aus dem Kladderadatsch zu leihen, und den
zeographischen Theil ihres Adreßbuches revidiren zu lassen, denn
venn die übrigen deutschen Lande auch so behandelt sind, und Molike
jeht nach dieser Alademiekarte, dann findet d'e deutiche Armee den
Siegespfad nicht mehr; denen aber, die das Adreßbuch zugeschidi
erhalten, ist zu rathen, es einfach zurückzuschiden, wenn sie nicht ihre
Zriefe als, unbestellbar“ zurückgeschickt erhalten wollen.
. München, 13. Juni. Aus Anlaß des Unfalles, welcher
m hiesigen Bahnhofe den Direcktor der Maximilianshütte, Hrn.
—AV
jegen den Eisenbahn-Fiscus eine Entschädigungsklage erhoben, wel⸗
der man allzu große Bescheidenheit nicht vorwersen kann. Frau
Zeligmann rechnete nämlich so: einschließlich seiner Tantiemenbe-
züge habe ihr Gatte ein jährliches Einkommen von 24,000 fl. ge
jabt und hiervon jährlich 12,000 fl. zurücklegen können, was in
10 Jahren, die er nach menschlicher Berechnung ungefähr noch bätte
ehen können, 120,000 fl. betrage. Außer dieser einmaligen Ent⸗
chädigungssumme verlangte die Seligmann'sche Wittwe noch für
ijre Person auf Lebensdauer einen jahrlichen Unterhaltungsbetrag
von 5000 fl., obwohl sie gemäß eigener Steuecfassion ein Ver—
nögen besitzt, welches ihr eine Jahresreate von ungefähr eben so
diel abwirft und obwohl die Dame weder für Kinder, weil fie
seine hat, noch für sonit Jemand zu sorgen hat. Das Gericht
jat fie jedoch dieser Tage mit ihrer Klage in beiden Richtungen,
vodurch die Entschädigungsansprüche in derartigen Fällen sich noch
den finanziellen Verhältnissen des Klägers zu demessen habe, abge—
viesen und ihr nur den weiter eingeklagten Ersatz der Cut- und
Beerdigungskosten zugesprochen.

7 Die Unm'versität Würzburg ist in diesem Sommer von 1002
Ztudenten besucht, eine bisher nie erceichte Zahl. — Die Erlanger
Iniversität zählt im gegenwärtigen Semesler 401 Studirende, da⸗
runter 218 Bayern, de übrigen aus andern dentschen und außer⸗
»eutschen Ländern. Zur theolog. Facultät gehören 142 Studi—
ende (82 Bayern, 60 Nichtbayern) zur juristischen 44, zur medi⸗
inischen 90, zur philosophichen 119 Studirende.

x Eine Pjefferfälschungsfabrik besteht nach der „Nürnb. P.“
n Würzburg, namlich die Firma Philipp Helmann, weiche
Nürnberger Specereihandlungen das schriftliche Anerbieten machte,
hnen „Pfeffersurrogat“ zu 714 fl., „Zimmetsurrogat“ zu 11 fl.
die 50 Kilo zu liefern, einschließlich Packung und Porto. Da
Pfeffer iu Nürnberg zu 36 kr., Zimmet zu 38 kr. das Pfund ver⸗
auft wird, jene Surrogate aber nur 42 und 6 kr. kosten, so
sst die Spelnlation auf die Habsucht gewessenloser Verkäufer augen⸗
cheinli(ch. Unter solchen Umständen scheint es daher allerdings ge⸗
„oten, daß das Gericht, w'e es in Frankenthal geschah. von den
VBerkäufern den Beweis fordert, daß sie selbst einen entsprechenden
Zreie gezahlt, also beim Verlauf der gesälschten Waare in gutem
Blauben gehandelt haben.

F In Lands hutt wurde vergangenen Freitag ein Fuhr—
necht zur Anzeige gebracht, welcher die Zunge seines einen Pfer⸗
es mittelst eines Strickes an dem Geschirr des anderen Pferdes
zefestigt hatte, „damit das Luder entweder besser ziehen oder hin⸗
verden solle.“ In Folge dieser unmenschlichen Graufamkeit wurde
vem armen Thiere die halbe Zunge abgerissen und hing stark blu⸗
end zum Maule heraus. Hoffentlich wird dieses Scheusal von
inem Menschen exemplarisch bestraft'

F Aus Ingolstadt wird gemeldelt, daß gestern Morgen beim
fxerziere des 10. k. Infanterie-Regiments auf Kommando des
Zchnellfeuerns zwei scharfe Schüsse auf den Regiments-Ches, Oberst
Fleischmann, gefallen sein sollen. Näheres hierüber dürfte abzu—
varten jein.

F In Hof wurden dieser Tage aus einem Schrank des Be⸗
athungs zimmers des Bezirksgerichts zwei Fräde gestohlen.

F Wie die Cobl. Zeitg. mittheilt, so ist bezüglich der diesjäh⸗
igen Manöver der 16. Division, an welcher die Infanterie-Re⸗
zimenter 29, 69, 30, 70, das Husaren-Regiment Nr. 9, das
anen⸗RKegiment Nr. 7, sowie das rheinische Jager-Bataillon Nr.
3. unter Zuziehung von 6 Fuß⸗ und zwei reitenden Batterien des
Feld⸗Artillerie-Regiments Nr. 8, Theilnehmen, nunmehr Folgended
estgestestellt. Nach den verangegangenen Regiments und Brigade⸗
zrercitien ist die Division vom 6. bis 8. September zu Deilache⸗
        <pb n="381" />
        nent· Uebungen bei Tholey und Lebach vereinigt, an welche sich!
— bis 16. die Divisions-Manbvers zwischen
Wendel, Tholey, Lebach, Heus veiler und Ottweiler anschlie⸗
F Am 18. September erfolgt der Rückwmarsch der Truppen⸗
*— in ihre bezüglichen Garnisonen, wo dieselben je nach der
nfernung bis in die letzten Tage des Monats eintreffen und ihre
jesere enlassen.

Koln, 16. Juni. In einem Haufe an der Ehrenstraße
reignete sich gestern Nachmittag ein schreclicher Unglücksfall. Von
dei Männern, welche dase bst mit der Reinigung einer Abtritts-
bbe beschäftigt waren, stieg oder fiel der eine, als das Behältniß
n ausgeleert war, in dasselbe hinein und wurde sofort von
ser im Aborte sich entwidelnden St'ickluft betäubt; sein Gejährte
se ihm zu Hülfe, brach aber, unten angekommen, edenfalls ohn⸗
nuͤchtig zusammen. Ein in der Nachbarichaft wohnender Gärtner,
e eben zum Begräbniß seiner Mutter gehen wollte, kam herzu
id begab sich mit der Versicherung: „Ich werde die schon hec—
usbringen“, ebenfans in die Grube. Aber es erging ihm gerade
id, wie den beiden Anderea. Als man endlich die drei Leute wie
et zu Tage förderte, waren sie sämmtlich erstickt. Die angeslell-
n Wiederbelebungsversuche blieben leider ohne Erfolg. Wie die
oln. Z.“ hört, waren alle drei Verunglüdte verheirathet.

F Koöoln, 11. Juni. Die Achse für die Kaiserglocke, welche
a der Kölner Maschinenfabrik zu Bayenthal und zwar aus Schmeed—
isen angefertigt wird und einen Durchmesser von ca. 4 Fuß erhal⸗
jen soll, wird in etwa 8-. 10 Tagen sertig gestellt sein. Zur
dermehrung der Schwungkraft sollen verticale Stangen daran
angebracht werden, woran die Glocke aufgehängt wird. Durch
diefe Eintichtung joll es ermöglicht werden, daß ea. 24 Mann zum
Lulen derselben genügen. Nach angestellter Berechnung wird d'e⸗
elbe 19 -20 Schwingunger in der Minute machen.

(H.⸗ u. B.3.)
pIn Weiterstadt bei Darmstadt kam es — nach der
gef. Zig. — vergangenen Sonntag anf der Kegelbahn zu einem
ztzesse zwischen Militaͤr (ca. 30 Infanteristen) und den jüngeren
zinwohnern, wobei erstere blank zogen, die letzteren sich mit Sen—
sen, Mistgabeln ꝛc. bewaffneten. Mehrfache nicht unerhebliche Ver—
chungen kamen vor.

F Aus dem Rheingau. Das gesammte Rebengebiet des Rhein⸗
hales steht in voller Blüthe; die Scheine sind hier heuer beson—
urs zahlreich, groß und gesund, auch hält sich die Witterung so
usgezeichnet güustig, daß wir uns, nach dm lisherigen Stande
xer Dinge, ein ganz vorzüghiches Weinjahr versprechen dürfeun. Die
hachsthums⸗ und Wetterberhältnifse stimmen ziemlich genau m'it
dex Zuständen im Jahre 1868, dem bestem Weinjahre seit etwa
20 Jabren, überein. Der Weinhandel selbst ist jetzt, wie gewöhn⸗
ih um diese Jahreszeit, sehr unbedeutend.

f Bingen, 7. Juni. Am Freitag wurden zu Bingerbrüch
inem Angeftellten der Rheinischen Eisenbahn beide Beide abgefah⸗
m. Der Unglückliche lebte noch drei Stunden. Die Leiche des
slben wurde gestern nach seinem Geburtsorte Laubenheim a. d.
P. gebracht. An gleichem Tage gerielh ein zu Bingen wohnhafter
hostconduckeur zwischen die Puffer eines Rangirzuges und trug
tchebliche Verletzungen davon. — Heute verunglückte ebenfalls ein
in Güterschuppen der Rheinischen Eisenbahn beschäftigter Arbeiter
us Weiler, indem ein Faß von 7 —8 Ceutnec über ihn rollte,
lu seinem Aufkommen w'rd gezweifelt.“

r Heidelberg, 15. Juni. Gestern Abend nah neun Utzr
ewegte sich bet Fackelschein ein feierlicher Leichenconduct vom ala⸗
xmischen Krankenhause die Hauptstraße entlang. Es war die Leiche
z an letzten Samstag im Duell gefallenen Studiosus Riedel aus
Gtralsund, welche von seinen Commilitonen nach dem Bahnhofe
xleitet wurde, von wo sie nach der Heimath des Gefallenen beir—
tacht werden soll. Der zu ihrer Aufnahme bestimmte Waggon
wae vor die der Stadt zugekehrte Front des Bahnhofes geschoben
notden und an dieser Stelle sprach Stadtpfarree Schwarz ernst
ttzeisende Worte des Gebetes. Der Gegner des Gelddteten, ein
ewisser der „Saxo-Borussia“ zugehörender v. Wedemeyer, wurde
n der Hirschgasse verhaftet, jedoch gegen Caution wieder auf freien
juß gesetzt und sieht nun se ner Aburttheilung durch das Geschwo—
ꝛenengericht entgegen.

fKarlsrube, 16. Juni. Vom Obetland gehen Nachrichten
ein über zwei große Brände, welcht in den Gemeinden Mauchen
nd Ewaltingen (deide im Ämte Bonndorh je 80 Gebäude, viele
Wilhe und Vieh verzehrten. Die momentane Noth soll zroß
fMörs, 11. Juni. Heute ist der kaumfertig gestellte Thurm
et neuerbauten katholischen Kirche eingestürzt und hat von sechs
min deschäftigten Ärbeitern drei sogleich gelödtet.

F, Lahr, 15. Juni. Furst Bismarg hat unterm 12. Juni
Schreiben hierher gerichlet, worin er „für das liebenswürdige
nerbieten der Stadt Lahr, ihm in einer der schoͤnsten Gegenden unseres

Valerlandes einen so beneidenswerthen Aufenthalt bereiten zu wollen,
seinen Dank ausspricht und verheißi, die Stadt zu besuchen, sobald
er an den Oberrhein reisen werde. Das Schreiben schließt mit
den Worten: „Der Zwick der Beförderung meiner Gesundheit, den
Sie im Auge hatten, wird durch Ihr Anerbieten insofern schon
erreicht, als anzenehme Eindrücke flets vortheilhaft auf dieselbe
einwirken.“

.,Paffsau, 11. Juni. Der furchtbare Vlitzstrabl vor ge⸗
tern Abend, der die Stadt mit einem Feuerme r umgoß, bildet
»as Tagesgespräch. Es ist erwiesen, daß der eleklrische Feuerstrom
jegenüber eqm Transitlagerhause mitlen in die Donau mit so furcht
arcx Wucht hineingefahren ist, daß die Wellen sich haus hoch bäum⸗
en sund das Wasser an die Fenster einer eiwa 100 Schritte ent⸗—
segenen Dienstwohnung getrieben wurde. Ebenso bestimmt be—
aupten einige, es sei der Bliz in gleicher Stärke eine Strecke
interhalb der Donaubrücke in die Fluͤthen gefahren, so daß die
Vermuthung besteht, die electrischen Fäden der gewitterschwangeren
duft haben sich zu einem förmlichen Feuerstrom quf die Donau ge—
vorfen. An jedem Ende der Stadt glaubte man dem Feuer am
nächsten zu sein, so groß war die Beieuchtung durch den furcht-
zaren Blitzstrahl dem ein erschütternder Krach folgte.

Die Fünf⸗- und ZehnThaler⸗Scheine des Großherzogthums
Oldenburg und d'e Ein Thaler⸗Kassenscheine des Fürstenthums
Reuß j. L. sind zur Einlösung aufgerufen und werden nur noch
dis 31. Dezember 1875 an den öffentlichen Kassen genann ter
Staaten eingelöst.

In Giogau wurde ein 28jähriges Mädchen zum Tode ver⸗
artteilt, welches ihren Bruder vergistet hatte, um eine Fälschung an
Hessen Sparkassabuch vor demselben zu verheimlichen.

f In Braubauerschaft (Reg.Bez. Arnsberg, Preußen)
vurde vor etlichen Tagen eine Falschmunzerbande entdeckt, welche
alsche Thalerstücke mit der Jahrzahl 1828 und 1840 fertigte.

In dem schönen Pyrenäenbad Vaux bonnes hat ein Un⸗
vetter ertsetzliche Berheerungen augerichtet. Unter andern stürzie
»in Badehaus ein und erschlug 11 Menschen. — In Bagneres bei
Tarbes fanden am 12. Juni sehr starke Erdstöße statt, welche be—
)eutenden Schaden an Brücken und Gebäuden anrichteten. —

7 London, 15. Juni. Eine Extraausgabe des „Evening
Standart“ meldet: Zwei hiesige große, mit Indien in Verbindung
lehende Firmen dürf en heute Abend oder morgen die Einstellung
hrer Zahlungen ankündigen. Die Passiva sollen 8 Millionen
pfund betragen. Schwere Verluste an nach Indien und Cdina
zesandien Waaren und an von Indien und China importirter Seide
ind Thee sollen der Grund der Fallimente sein.

x Aus Newyork wird vom 12. ds. per Kabel gemeldet: Ne⸗
wyorker Zeitungen zufolge hat in dem Cucuta-Thale in der Repu⸗
blik Neu- Granada ein Erdbeben stattgefunden, durch welches, wie
oerlautet, Tausend Personen umgekommen sein sollen. — Nach
weiteren Berichten der Newyorker Zeituugen über das fürchterliche
Erdbeben in Neu-Granada wurde Cucuta durch dasselbe gänzlich
zerstört. Nur wenige Familien bewirlten ihre Rettung. Fünf
indere Städte wurden nahezu zerstört. Von der 38,000 Seelen
ahlenden Bevölkerung des in soichet Weise heimgesuchten Bezirks
ind angeblich 16,000 umgekommen.

tPlymouth, 14. Juni. Hieher gelangte südamerikanische
Journale berichten über eine Feuersbrunst, welche am 14. Mai
auf dem Dampfer Borussia von der Hamburg · Amerikanischen Com⸗
pagnie in der Nähe von Barranquela (Neugranada) stattfand.
Lach sechzehastündiger angestrengter Thätigkeit gelang es der Mann—
chaft, das Feuer zu bewaͤltigen. Außer der Zerstörung eines gro⸗
zen Theiles der Deds ist das Schiff nicht weiter ernstlich be⸗
chädigt. (D. A. 3)

Die Riesendame des Barnum'schen Museums, Frau Rohm,
st im Alter von 29 Jahren zu Baltimore gestorben. Sie wog
583 Pfund, war 6 4“groß und hatte eine „Taille“ von 72*
m Umfang. Wie leicht muß es ihrer Seele zu Muthe sein, nach⸗
den sie von einer solchen irdischen Hülle befreit ist!

F Das unsinnige Schießen bei Hochzeilen und besonders von
Seiten Solcher, welche nicht die nöthige Erfahrurg in Handhabung
der Schießgewehre haben, hat in Backnang wieder ein Opfer ge—
ordert. Ein erst seit einem Jahre verheiratheter Arbeiter zog sich
hadurch solche Brandwunden zu, daß er nach 8 Tagen unfer un—
äglichen Schmerzen starb; ein anderer muß noch immer das Bett
jüten. Und doch können es die Leute nicht lassen! Wofür ist
yenn aber die Polizei da? (Bem. des Pfätz. Kur.)

fDer canadische Dampfer „Vicksburg, der am 27. Mai
von Quebed mit 28 Passagieren und einer 60 Koͤpfe zählenden
Mannschaft nach Liverpool abging, ist am 1. Juni nach einer
Tollision mit Eisbergen gescheiteri. Etwa 40 Personen haben sich
nuf Booten gerettet; der Capiian Benett und 40 Personen der
Nannschaft gingen mit dem Dampfet unter.
        <pb n="382" />
        Dienstes⸗Nachrichten.

Der geprüfte Rechtskandidat Heinrich v. Miller aus —
zermalen in der Pfalz in Praxis, wurde zum Polizeianwalt in
Edenkoben ernannt.

Der Oberförster J. Kaupqgert von Bienwaldmüble wurde)
seinem Ansuchen entsprechend, auf das erledigte Revrer Schweigen
hersetzt.

dieferung Preis 60 Pf. Dieses mit einem selteren Fleiß umn
iner ungewöhnl'chen Quellentenntniß zusammengestellte Werk wird
vohl das vollständigste sein, was wir in dieser R'ichtung haben.
xFs befaßt sich nicht nur mil der Fülterung aller Nutzthiere vom
„ractischen und wissenschaftlichen Standpunkte, sondern auch mit
dem Futterbau, der Einrichtung der Stiälle u. s. w. Wir kon—
nen dieseß Werk mit der besten Ueberzeugung allen Landwirthen
empfehlen. Die neue Auflage erscheint dei Schmidt u. Gunthe—
in Leipzig.
Die Ernährung der landwirthschaftlichen Hausth'ere nach natur⸗
wissenschaftlichen Grundsätzen von ODr. W. Löbe. Dritte sehr
derbesserte und vermehrte Auflage. Mit 73 Abbildungen. Erste

oan—
Für die Redaktion verantwortlich: F. XR. Deme tz.

—
Immobiliarversteigerung.

Dienstag den 22. Juni nächsthin, des
Nachmittags um 83 Uhr, läßt Peter Weis-
gerber, Väcker und Wirth, in seinem
Wohnhause dah'ec, wilches früber der kgl.
Notär Horn inne halte, auf langjährige
Zahltermire durch den kgl. Notär Sauer
zu St. Ingbert öffentlich in Eigenthum
hersteigern, was folgt:

Ein sehr geräumiges zweistöckiges Wahn⸗

haus mit Hintergebäuden, Stallung, Hof⸗

raum und Garien, das Ganze eine Fläche
bdon ohngefähr 36 Dezimalen einnehmend,

Jelegen zu St. Ingbert auf dem Höf⸗

hen neben Wwe. Buhmana und Joseph

Weiland.

Bemerkt wird noch, daß in diesem Hause
wa 4 Jahre lang eine Bäckerei und Wirth—
schaft mit sehr gutem Erfolge betrieben
wurden und sich dasselbe überhaupt zur
Ausübung eines jeden Geschäftes bestens
ignet.

Näherek bei dem Unterzeichneten, der zu⸗
gleich die Befugniß hat, das fragliche Im—
möbel bis zum Versteigerungstage aus
freier Hand zu verkausen.

J. Boos, Geschäftsagent
zu Si. Ingbert.

Krieger-Verein.

Die Kanmeraden werden hiermit ersucht,
sich bei den am nächsten Sonntage, den
20. d. stattfindenden Ausmarsche zur Fah—
nenweihe nach Schnappbach zahlreich mit
Mütze und sämmtlichen Orden zu bethe⸗
ligen. Sammelplatz: Vereinslokal. Ab—
marsch: Schlaz balb 1 Uhr.

St. Ingbert. 17. Juni 1875.

SDer Vorstand.
Mittel gegen Trunksucht.

Die Ecfindung meiner Rad'icalkur zur
Heilung dzr Trunksucht, welche mit und
„hne Wissen des Kranken vollzogen werden
tenn obne der Gesupdheit zu schaden. —

Tausende schon geheilt.

Gefällige Aufträge richte man on

Pheodor Konetzalxy
Deoguengeschäft in Stettin.

Eine, vollstärdge
Ladeneinrichtung
hat sofort billig zu verkaufen.

St. Ingbert, den 17. Juni 1875.
Ph. Herbig.

Der obern Stock meines Hauses
mit 6 Zimmer. Küche, Keller und
Speicher, sogleich beziebbar, ist zu ver⸗
miethen.

Am Sonntag den 20. Juni
HARMONIEMOSIX.,;
bei VBeter Jung,
au 8geführt von der Blieskasteler Feu⸗
erwehrmusik.
Einziges Tager in der Yfsalz

— — — — — — —
Bei meiner Abreise nach Amerika
rufe ich allen meinen Freunden und
Beékannten éin herzliches Lebewohl
zu!!!“

8t. Ingbert, den 19. Juni 1875.

Georg Sehweitzer, Backer

der
Pianoforte-Fabrik
von
Iucil. Ihach Soln in Barmen.
der ällt esteen und größten Westdeutschlands, gegründet 1794.
Sie liefert alle Sorten Flügel und Pianinos nach den neuesten
hestbewährtesten Constructionen, in höchster Vollendung und iedem Klima an—
gemessen.
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Preis Medailen: Aachen 1843, Düsseldorf 1832, Lon don 1862
Altona 1869, Wien 1873.
Das Lager befindet sich in dem Hause des Herrn Karl Schwarz, gegen
iber der Fruchthalle in Kaiserslautern.

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für Hand- u. Göpelbetrieb jeder Bohnstation
Fiννιl, Maschinenfabk. i. heĩm.
—wmüiclatfire Aenten eærwünseht
Einladung zum Ahannement
auf de
3 4
„Münchener Nachrichten.

Am 1. Juli treten die „Münchener Nachrichten“ in das dritte Quartal ihre?
Bestehens. Unter den Münchener Blättern nehmen sie unbestrit'en den ersten Rang
An, obwohl sie an Billigkeit von keinem andern Deuischen Blatte übertroffen werden:

Der Abonnementspreis für das ganze Jahr beträgt 2 fl., für das balbe Jahr
Ufl., sür das Quartal 30 kr.

Dieselben behandeln alle wichtigen Tagesfragen in Form von Le'tartikeln. Di⸗
politische Uebersicht gibt ein gedrängtes und zugleich vollständiges Bild der jeweiligen
Zituation; alle telegraphischen Meldungen vor Bedeutung werden am Tage ihres
Sintreffens besprochen und außerdem befr edigen tägliche Feuillston-Artikel, interessante
Berichts-Verhandlungen urd eine Fülle von Mittheilungen aus dem künstlerischen
ind wissenschaftlichen Gebiete, sowie eine geschmackvolle Auswahl aus den Tages
zeuigkeiten auf dem Welttheater das Unterhaltungsbedürfniß der Leser.

Der volkswirthschaftliche Theil enthält die Tagescourse der Münchener Börse
und d'e telegraphisch gemeideten Schlußcourse der Berliner, Wiener und Frankfurter
Börse, die Münchener Schraune, außerdem Berichte über Generalversammlungen,
Concurse, Dividenden, Verloosungen e«c. und orientirt kurz und verständlich über
den Stand des Geldmarktes.

Tie tagtäglich stigende Auflage erhöht auch folgerichtig die Wirksamkeit de
Inserate; es seien daher die „Münchener Nachrichten“ zum Abonnement wie zun
Inserirung — die vlergespaltene Petitzeile kostet 342 kr. — hiermit besteus ew
pfohlen.

München, im Juni 1875.

Redaction der „Münchener Rachrichten“
12 7cirsenfesderstraße 13

An Ti... Ir
Schäme dich zu horchen an der hölzerne
Wand
Denn es bringt dir nur Verdruß und
Schand.
T. B. IJ
FFasne d und Versaghon Fy9emeßk in St. Inabert.

Wittwe Bihn.
        <pb n="383" />
        Sl. Ingberker Anzeiger.

Der St. Pnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauotblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienztags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags
Aummer ericheint wochentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krir. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden Vit 4 Kryr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Sonntag, den 20. Juni

M96ß6
Deutsches Neich. tien der österreichischen Gerichte gegen ihn enthalte e'nen Eingriff
—in die Gerichtsbarkeit des Deunschen Reicheßgßg
Speyer, 16. Juni. Von den bisherigen Abgeordneten des Brünn, 18. Juni. Die Arbeiter sämmilicher Fabriken for—
Wahlbezirkes Zoride hernene jollen dem Vernehmen nach derten Lohnerhöhung und drohen Arbeitseinstellung für die nächste
Appellrath Dingler in Zweibtücken und Bürgermeister Greiner in Woche. Der von den Arbeitern vorgelegte Lohntarif würde die
birmasens eine Wiederwahl abgelehnt haben. (Pf. Z.) (7) Herstellu gskosten erhöhen und erscheint den Fabrikanten unannehmbar,;
Kaiserslautern. Nach der „Kaisersl. Z.“ daden von den dieselben entlassen schon jetzt Arbeiter.
rüheren vier Abpeordneten des diesseitigen Wahlbezirkes, die HH. J Belgien.
zacob und Gelbert, bercits definitiv erklaͤrt, eine Wied rwahl nicht Brüssel, 17. Juni. Der Strile der Bergwerksarbeiter in
mnehmen zu wollen; .von e ner Wiederwahl des Herrn Gärtner Borinage bei Mons hat größere Dimensiogen angenommen. Be—
znne lene Rede sein, es bleibt also nur noch Herr Landrichter eils 15,000 Arbeitet haben die Arbeit eingestellt Ruhestörungen
Baillant zur Wiederwahl. jaben nicht stattgefunden.
München. Nach hierher gelangter Nachricht wird der Deut⸗ Amerika.
che Kaiser auf der Reise nach Gastein am 15. Juli München Am rika war bisher der Zufluchtsort für Alle, welche mit der
assiren. »uropäischen Justiz ia Conflict gerathen waren oder zu kommen be—
München, 17. Funi. Der Min'sterialraih im Ministerium ürcht ten. Das soll nvn anders werden. Die Regierung der Ver⸗
es Innern, v. Riel, wurde zum kgl. Commissär bei der nun in's inigten Staaten hat in Wien und anderwärts mittheilen lassen,
deben tretenden „bayr. Notenbank“ ernannt. daß die nach den Vereinigten Staaten sich flüchtenden Berbrecher
München. Die Entschließung des Min' steriums des Inne von nun an dort auf kein⸗ Aufnahme rechnen dürfen. Selbstver—
ren, die Vorbereitungen für die Landtagswahlen betr. sagt u. A. fländlich find Personen, denen nur politische Verbrechen zur Last
xs ist Sorge zu tragen, daß zur Erleichterung und Beschleunigung allen, hievon ausgenoinmen. Die Hafenbehörden haben das Recht,
»es Wahlgeschäftes die benöthigten Formularien zu den Wahlver- Schiffe, auf denen sie Verbrecher vermuthen, zu visitiren. Jedes
zeichnissen und Stimmzeitela bereit gehalten und auf Verlangen S—Schiff, welches verbrecherische Personen nach Amerika führt, hat eine
ꝛbgege bhen werden. Es wird ausdrücklich hechorgehoben, daß gemäß Beidstrafe zu bezahlen, welche dazu bestimmt ist, die Verbdrecher
Ari. 20 des Wahlgesetzes die Wablzettel von den Wählern eigen- dorthin, woher sie gelommen, wieder zurücksutransbortiren.
jändig unterzeichnet sein müssen. Die für die Urwahlen auf⸗
zestell en Wahlcommissäre sind besonders darauf aufmerksam zu
machen, daß kein Wahlzettel vor Umfluß der zur Abgabe der Wahl⸗
zetiel überhaupt beslimmten Frist verlesen und zu dieser Verlesung
der Zutritt sämmtlicher Wähler in keiner Weise beschränkt werden
arf.

Pfälzisches Schwurgericht.
II. Quartal 1875.)

F Zweibrücken, 15. Juni. Zweiler Fall: Verhandlung
zegen Heinrich Liboje, 44 Jahre alt, Wilopret)ä dler von Gerols
heim, wegen benügerischen und einfachen Bankerotts. Die Anklage
st vertrelen durch den kgl. Staatsarwalt Hessert; Vertheidiger ist
Rechtscandidat Hecht. — Die Anklage geht dahin, das Liboje als
daufmann sich scheld'g gemacht habe: J. des betrügerischen Bankes
rottes dadurch, daß er in der Absicht, seine Gläubiger zu benach⸗
heiligen, ꝛ) eine Summe baaren Geldes von elwa 500 fl., her⸗
ührend aus dem Erldse seiner Liegenschaften und Mob lien, ver⸗
Jeimlicht und bei Seite geschafft hat, b) eine Schuld an seiue Schwaͤ⸗
zerin anerlannt hoat, die ganz erd'chtet war; 2. des einfachen Banke⸗—
rotts dadurch, daß er unterlassen hat, Handelsbücher zu führen und
die Bilanz seines Vermögens in der gesetzlich vorgeschriebenen Ztit
zu ziehen. — Nach Begründung der Antiage durch die Staatsan—
waltschaft stellte die Vertheidigung in Abrede, daß ein einfacher
Bankerott vorlieze, duder Angeklagte zu den kleinen Kaufleuten ge⸗
höre, denen das Handelsgesetzbuch die Führung von Handel 8büchern
erlassen habe. Auch der betrüzerische Bankeroit sei nicht erweislich,
die Berechnung der Einnahmen und Ausgaben durch die kgl. Staats⸗
behörde sei unzuverlässig und unrichtig. Aus den Acten und Aus—-
sagen der Zeugen gehe hervor, daß die Schwägerin des Angeklag⸗
ten sovel Geld erspart haben könne, daß sie dem Angeklagten das
fragliche Darlehn machen konnte. Mildernde Umstände feien ge⸗—
geben. — Die Geschworenen nahmen betrüglschen Bankerott, ver⸗
übt durch Verheimlichung und Beseitigung bon Vecmögensstücken,
und mildernde Umstäude an, worauf der Angeklagte zu einer Ge—
angnißstrafe von zwei Jahren verurtheilt wurde. Hiemit endigte
die Schwurgerichtssession dez II. Quartals 1873.

Berlin, 16. Juni. Es steht nun fest, daß die Zweithaler
dücke (31/2-Guldenstücke) eingezogen werden sollen, und wie der
Finanz- Minister bereits die preußischen Steuern u. s. w. Cassen
deßhalb mit Anweisung versehen hat, so ergeht nun auch gleiche
Anweisung an die Reschskassen. D'e Zweithalerstücke waren die
ersten Anfänge einer deutschen Münzeinigung, welche 1838 für das
Gebiet des damaligen Zollvereins eingeführt wurde und der 1837
auch Oeslerreich beitrat, als die Vereinsthaler zur Ausbprägung ge—
lang!en.

Strabburg, 17. Juni. Abends. Die erste Session des
Lardesaueschusses ist heute Vormittag um 11 Uhr durch den Ober
präsidenten v. Moller eröffnet worden. Letzterer hielt eine An
prache an die Mitglieder des Ausschusses, in welcher er unter
Anderem sagte: Sie werden um so sicherer die Basis zur Heran⸗
bdildung eines eigenart'gen Staatswesens gewinnen, je fester sie bei
den Herathungen vor Augen behalten, daß die Juteressen von Eisaß
Lothriugen mit denen des Deutschen Reichs unlösbar verbunden
sad und je methiger Sie helfen, daß die Elsaß Lochringer ihr
—XV Deutschland suchen und wiederfinden. Als wichtigsten
Begenstand der Berathungen bezeichnete die Ansprache den Landes
haushaltsetat, dann einige Gesetzentwürfe und VBerwallungsmaß-
iczeln. Hierauf erw'dernd, dankle der Allerspräsident für den
seundlichen Willkommengruß und richtete schließlich seinen Dank an
den Kaiser, der für die Eniw ckelung der Landesintecessen so be—
deutuagsvosle Institution in's Leben gerufen und dem Lande die
Leweise seiner huldreichen Gesinnung gegeben habe. Anwesend
woeren 29 Mitglieder, das fehlende ließ sich für einige Tage ent—:
chuldigen. Die Wabl des Präsidenten ergab zweimal je 14 Stim—
Den für Johann Schlumberger (Gebweuer im Oberelsaß) und
ilein (Sirabburg). ürhlerer st ais der Veltere gewähl.

DOesterreich. —
Salzburg, 18. Juni. Sigl ist' auf Grund des auf „Nicht—
huldig“ lautenden, fast einstimmig abgeebenen Verd ctes der Ge⸗
hworenen von der Anschuldigung der Majestätsbelerdigung freige—
drochen worden. Der Urtheilsspruch erfolgie Nachts halb 1 Uhr.
Sial führfe seine Nertheidigunga selbe Grertsauer dag Finschrei—

Bermischtes.

* Zweibrücken 18. Juni. Durch Ordonnanz des Präsidiums
des k. Appellationsgerihtes vom 17. l. M. wurde berfügt, daß das
Schwurgericht der Pfalz für das UI. Vierteljahr 1875 am Montag,
290. September nächsthin in Zweibrücken eröffnet werden soll. Als
Präsident wurde Herr Aphellationsgerichtsrath KRarl August Thoma
rnannt.

Für den Wahlbezirk Speyer ist Regierunzsra'h Weigel, für
den Wahlbezerk Edenkoben Regieruugsrath Graf Fugger, für den
Wahlhezirk Kandel Regierundsassessar Frur y Noman. iä-d»
        <pb n="384" />
        Wahlbez. Zweibrücken Regierungerath Scharnberger, für den Wahl ⸗
hbez. Landstuhl Regierungsassessor Pfender, für den Wahlbez. Kaisers⸗
sautern Regierungsrath Frhr. v. Maillot als Wahlcommissär be—
timmt. Die Abgeordnetenwahl (durch Wahlmänner) findet in
Speyer im Saal des Wittelsbacher Hofes, in Edenkoben im Saal
des Gasthofes zum Schaf, in Kandel im Schulhaus, in Zwei—
hrücken in der Fruchthalle, in Landstuhl im Rathhaus, in Kaisers⸗
lautern in der Fruchthalle statt.

Se. Maj. der König haben aus dem Gewinnantheil der
München⸗Aachener Mobiliar⸗-Feuer-Versicherungs-Gesellschaft der
Pfalz die Summe von 4600 fl. überw esen, welche auf 14 Ge⸗
meinden vertheilt werden.

F München, 15. Juni. Die Abschaffung der bielen kirch⸗
ichen Feiertage, durch welche Bahern vor vielen anderen katholischen
dandern sich noch ausgezeichnet (in laufenden Monat haben wir
zreit am 16. St. Benno, am 24. St. Johannes, am 29. St.

J
Peter und Paul), hat längsi Petitionen nicht blos von gewerblicher
ondern auch von landwirthschoftlicher Seite herborgerufen. Neuer—
iich haben die Handelslammern der bezüglichen Agitation sich he—
nächtigt, und nachdem die oberbayerische hierin mit gutem Beispie!
nocangegangen, haben jetzt auch die oberfränlische, mittelfränkisq,
ud selbst die niederbayerische sich angeschlossen.

München. Zur Einlssung der außer Cours gesetzten Halb
zulden süddeutscher Wahrung, sowie der vor dem Jabr 1758 6
zrägten Dreißigkreuzerstücke und Fünfzehnkreuzerstücke deutschen Ge—
oräges sind die sämmtlichen k. Rentämter bestimmt, und auch fuüͤr
zie weitere Annahme dieser Münzen in Zahlung während der vier
nonatlichen Einlösungsfrist wird Vorsorge getroffen werden.

F Brüßsel, 17. Juni. Der Attentäter auf den Obersten
Illivier, Arnoudts, starb gestern Abend im Spital in Folge de
hmm beigebrachten Stichwunde.

Für die Redaktion verantwortlich: F. X. Demet.
Mobilienversteigerung.
Samsiag den 26. Juni d. J. Nachmit⸗
ags un 3 Uhr, in der Behausung der
Erblasser auf dem Höfchen zu St. Ingbert,
werden d'e zum Nachlasse der in St. Ing⸗
dert verlebten Eheleute Johannu Schwer⸗
ber, Hüttenarbeiter und Barbara geb.
Weber gehoͤrigen Mobilien, worunter
aamentlich:
J Ziege, 1 Kleiderschrank, 2 Bitten,
2 Tische, Weißzeug, Frauenkleider, Kü⸗
hengefchirr Kartoffeln, Laubstreu und
onstige Haus⸗ und Ackergeräthe,
zffentlich auf Credit versteigert.
—A—
Sauer igl. Notar—
Serseegsmäßige
2
Wiederversteigerung.
Dienstag den 6. Juli nächsthin Nach⸗
nittags 3 Uhr zu St. Insbert bei Fecd.
Oberhauser auf Anstehen von Ludwig Beer,
Müller in St, Ingbert als Cessionar in
den Rechten der Eheleute Johaun Be st
Fuhrmann, und Maria geb. Badar in
St. Ingbert, diese resolutionsberechtigte
Bläubiger auf Grund Kaufsurlunde des k.
Notars Horn früher in St. Ingbert, vom
12. Januar 1872 — gegen Johann Hof⸗
mann den Jungen, Fuhrmann in St. Ing⸗
bert, Kaäufer, wird das Grundstück Pl. No.
1958 ca 5 Tagw, 97 Dez. oder 800
Rrihen Aceerland im Rockenthal Bann von
St. Ingbert, neben Peter Menges und
Schlosser Behr
wegen nicht vollständ'ger Bezahlung des
staufpreises im Wege der vertragsmäßigen
Wiederversteigerung öffentlich an den Meist⸗
dietenden verfteigert.
St,. Ingbert 17. Juni 1875
Eeauer tat. Votiar.
Bertragsmaͤßige
* *
Wiederversteigerung Fine Vadereisecn
Tienstag den 6. Juli naäcsthin, Nach— Stur⸗
mitlags 2Uhr zu St. Ingbern bei Ferßd. ung oder Wiederherstellung der Gefund—⸗
Dberhauser wird auf Anstehen dorn Karl Michael heit kanu nicht Jeder unternehmen,
kLaur, Rentner und. Gutsbesitzer und dessen theils der Kosten und anderntheils der
gewerblosen Ehefrau Louise zeb. Linde mann häuslichen oder geschäftlichen Verhältnisse
resolutionsberechtigte Gläubijer auf Grund wegen. Allen Diesen nun empfehlen
Versteigerungßurkunde des k. Notars Horn, wir als Ersatz der Brunuenlur Dr.
rüher in St. Ingbert vom 28. Februar Airys Naturheilmelhode.“ — Versäume
1870 gegen Johann Hofmann den Jungen. Niemand, selbst wenn noch so
Fuhrmann in St. Ingbert, Steigerer, das schwer darniederliegend, ide
Grundstück Pl. N. 48397 70 Dez,. Acer⸗ das weltberühmte illustrirte
and im Rod neden Georg Besst und Frann Wert; Dae“, Airys Naturheine
Jatob Schwarz methode, Originalausgabe von
wvegen micht vollständiger Zahlung des Richters VerlagsanstaltinLeipzige
—AAl flart
Wiederversteigerung offentlich an den Meiste lllustrirte Buch tostet nur 1 Mark
ietenden persieigert. and ist in allen groößeren Buchhand⸗
St. Inabert, 17. Juni 1874. —RXX
Eauer kal. Notar. 222220 Sisher versandt Aι α Ervu
Pedaktion. Druck und Verlag von F me I E Ingohbert.

— ——

rogramm
zur
Fahnenweihe
des
Krieger⸗ Vere ins 5hnappbach
am
20. Juni 1875.
Am Vorabend des Feses: Zapfenstreich
Boͤllerschuffe.
2. Am Festiage:
a. Morgens 5 Uhr Tagreveille, Böl—
lerschüsse,
d. Um 11 Uhr Vormittags Rendezvous
in den V.reinslokalen und Empfang der
2. Festgäste bis 1 Uhr.
c/e 2 Uhr Aufstellung am Vereinslokalen
Abholen der Festjungfrauen mit den
Fahne.
Fahnenweihe mit Uebergabe und Rede
von Fräulein Zott.
Festzug ducch die Hauptstraße, und
Abmarsch nach dem Festplatze woseldst
Doncert und gesellige Unterhaltung
his Abends 8 Uhr stattfindet und wo
zu 22/2 Sgr. Entree erhoben werden.
——
Der Ausschuß des Krieger-Vereins Schnapp-
bach M. Jott.
— Eine v ollstandige
LZadeneinrichtung
jat sofort billig zu verkaufen.
St. Ingbert, den 17. Juni 1875.
Wh. Herbig.
Gut getrodnete Lohfase
sind täglich zu haben, das Hundert zu 1
Mark, im Tau send billiger, bei
Benno Müller. Gerber
        <pb n="385" />
        * 2
—53 5558 52 32 2333 5533——33355 235155 *2538 55258
553 55538 355 335 537 *5833635 s5338 32333 —58563
— 322z5 558385 5—82 573 5x58384 225355 5 533868 535335 52
5285 —5—5 38 2 — — 5 532323—55 —— 228 23580
3 525 2330 *255 25 — —— * 2 —5 252 — —
s535 55653 2—33 2—83 55— * 5253323 *88 —— 8
55 303 7235 5723 233 —5333585823355 33255 *—0653332337
55 — * 2— 2 552 2227 SRB —* — ——
* * * 2 52 2z2552 *2 2* 22552
5283 —»3— kB2 352 538 F4 22553 3558388
2— — —252 52 8 —e⸗ 25 ——— 5 52—85 ca8
8 3533 2383 558 3 53 ——— 3 3
— 522 3235 523 35333— —2 588333—8
57 —— — 2—2—3 323 — 2387 —A —582 3 — — —X
235 5255 335 32 EE55s 5—— 2—2232 5585 833* 5 25
55 —583 5323 3585 333——————— ——5 2338
2** —2 * T * 2 *7 8 —E 9 — —— —
323 3337 23338 3 35
5 —A — — 82322 v —23255 — 2 8 528
55 338 —3 35—833 3 —3 —
*; —8 — 3 3
323 2255 3333355 5 33 338 ——83
——5 55 835538 *—7553888 32 X22— 53568 —— — 5252352
—
* 2 8 S 2 222 — 522 2«. — —W8 — 2252* 28
—— 5 22— R8— 38 528.. *52 —32—888 53
»2 8 5—78 5— 55 328353357357 325 —— 5 8
25 2* 2 232 . 2 3828 — —5 — * e 222
z3 82333 2 88
3 —3 3 ———— 3——53 325533 3585
——ne — ** * ———— 2 5 * t
5555 6 3 8 822 3
* X — — — a —
2234 ——2 122.L22232 2 —A
335—33—333358 —35*
2S6—22—52525—58 2——2
— 86XES 255
238328BES— 555—5 526
28 — 5*—552—3———8— —25
— 3 3 7 22828 5 —A
—A— — — 722— 835
5—8— —333 2—3232* 28
——5* * 2* S 2 X —
5z27585233535* 53 53733
2 5—— 558 55
53255 33 55235 *
2 * 2 —— —X
8* ——— 258
—— — E ——
50 3232232825 57 *5
2 5—3 *53.5282 3228
3 — 2
— * *552 5 ——— 2585
58322353225 55* XS5
5353532282 — * —— —
733 5335238 3
8— *
3533532333533333555 235
3873553528538553 5352
—E 25338 553 25 ——
A
37 833 288
3 — W22 — 2.5 —A —
53353— —33
2 D —· 2
3323 25—3303—
— 2 222u32 —A— 2
—

2 2 2* — 2

5——3 5555582 —

35 T 55533 —555353 3335353535

— 8 2—3338 55255 323355

258 2335 — 5557535*

—52 83 883

26 — 3 5 823—3 53558

ze⸗e85836 55*23 3372835

58 ——A— — 258 5— 7838832

55 s8s 238 — 32258358 — —

2 — — 28022 23838838 55855

* *8 — 5 222 5350

* 2 sx S 88 0

88 223328 2333—3235

255 8 E—x52535532 5835 A

95 5583235 z335335532833

5 62 225 —*32323 8

37 S — 25X 8* 32 5822

2 23 228 * 5c25*32 3525

2 * —52325 E —z*5*, 233 2

5 2583 —

2 —2 72 55335325

— 373 3 2327 55. 33333558 28—3

—S 8 5 25z53. 232530 55*558

33 äs 3— 38

z35 —335 — 55—523—3

52 — —325 — 88 — 2 5z 2

— — 58 ẽ — —— 58

5 52635 633558522 535 5535232

7—58 *8 s —335——52——552

—— 53532z535553

133325353 525 A — —· —

333633 3335 —

53555—633 3333333—* 233235

56 5 —— —53553 —

8 3 —— * — — 898 852 1868 36

—353 58886863 5 233383
5 55 SS5 22E 5

2
523 3 833
52 287 53 3 52
23224 55 285 32 8 —22
33333533 22 z5 85 26 —
233332335658 3 2 —— e
2253 334 s3 3833 A
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—2 — —2 2* — 3 25 — — * 8 — *
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5* — — 35355 — 2 — — 7ẽ —5 23 —A
5255 55232 522* — 3 2555233 320 2 T.2 c—73 O 32
255532 —2336. 2526—8 5332 55 —A —— 522 5558 RO
—— 8 525 22 — — 32522* 222222 23 * 5 3z2503* 2
— 22382183 22 335333333323 222332 2* c-—E—1 5 g
58 33333 55 58— 2 —— 3258
2 38 2582 5538 5 53288 7 z3235
—5 20 3285 58225 8 — 2 25* 55 —z 2— 5*
5 —3 — 55 5575 c—“ * F —AA
32318333 58 — 5733353855 —— 35355335—5237 26
2 2* 55c2 —— * 3832 2—35385 »33258 58 52
s882 55333 55558 — 5832327 3 —323—2 2 —
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        Hl. Ingberker Anzeiger.

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her St. Ann berter Anzeiger (und dat mit dem Hauptiblatte verbundene Unaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnersiags⸗ und Sonntagt
zummer erlcheint wochentlich viermal: Dinstag, Donner sstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliaäͤhrig 42 Krzt. ode

1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden wit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Dienstee. Auni 187 5
*

klisabetha Kirschner, Tochter des Tagners Johann Kirschner von
stamstein, wegen vorsätzlicher und rechtswidriger Beschädigung und
ezw. Zerstörung von acht Kirschbäumchen auf der Districtsstraße von
Rünchweiler nach Merzalben, verübt am 3. Dezember 1874 zu
»erantworten. Dieselbe wohnte einige Zeit mit ihrem Vater, der
in der Eisenbahn arbeitete, in Münchweiler, und brachte diesem
äglich das Essen an die Eisenbahnstreck,, woselbst er beschäftigt
var. Am besagten Tage hatte sie eine Traglast Holz im Walde
zeholt, und machte sich, nachdem sie auf die obengenaante Districts⸗
traße gelommen war. das Vergnügen, im Gehen mit ihrer Axt
jegen die längs des Wegs gepflanzten Bäumchen Hiebe zu führen.
ẽs ergab sich später, daß sie neun Bäumchen durch Axthiebe be—
chädigt hatte, zum Theil der Art, daß deren Absterben erfolgen
nußte. Der Gerichtshof erkannte auf eine Gefängißstrafe von
drei Monaten, während welcher Zeit der Veschuldiglen, die ohne⸗
dies einen übelen Ruf genießt, Gelegenheit gegeben ist, zu beherzi⸗
Jen, daß es nicht angehen kann, in solcher Weise seinem Mutywil⸗
en oder seiner Bosheit Luft zu machen.

Zaischen den deutschen Werk- und Sonntagsschülern und
Ldateinschuͤlern in Kaiserslautern ist ein Conflici ausgebrochen,
der, der „Pf. Ztg.“ zufolge, zu mehrfachen Bataillen Veranlassung
Jzab, bei welchen es auch an ‚Verwundeten“ nicht fehlte. Wie
veit die Sache bereits gediehen ist, geht daraus hervor, daß die
dateinschüler gewisse Stadttheile nur passiren dürfen, wenn sie mit
Beleitscheinen eines Chargirten des „Volksschülerbundes“ versehen
ind. Das kgl. Studienrectorat hat Strafantrag geftellt.

f Im Juli werden sich in Neustadt die Sieuereinnehmer der
Pfalz nochmals versammeln, um über Wünsche und Anträge, die
hre Stellung betreffen, zu berathen und Beschluß zu fassen.

FIn Frankenthal hat sich in Folge von Zwistigkeiten
der Kriegerverein vor einiger Zeit in zwei Theile gespalten. Die
Frauen und Jungfrauen Frankenthal's haben eine Fahne gestiftet
und wird gegenwärtig die Frage ventilirt, welchem der beiden
Vereine die Fahne zugewiesen werden soll. Man hofft, daß die

— — Fahnenfrage zur Wiedervereinigung der feindlichen Brüder beitra—
Vermischtes. gen wird.

f Der pfälz. Ludwizsbahn wurde die Concession zum Bau F.Elberfeld, 15. Juni. Stürmische Heiterkeit erregle in
iner Eisenbahn von Lautzkirch en an die Landesgrenze gegen der gestrigen Stadtrathssitzung folgende Mittheilung des Vorsitzen⸗
zaargemünd ertheilt. den: Ein Ungenannter hat kürzlich bei Gelegenheit seiner silber—

Zweibrücken, 19. Juni. Gestern hatle unsere Stadt nen Hochzeit der Stadt 1000 Park geschenlt mit der Bestimmung,
imen alte und einen neulatholischen Bischof in ihren Mauern. daß die Summe so lange stehen bleiben soll, bis sie mit Zinsen
gzischof Haneberg kam auf seiner Firmungẽreise hier durch und hielt und Zinseszinsen 20 Millionen Mark beträgt (dies geschieht nach
ich einige Stunden auf, ehe er nach Laußkirchen weiler fuhr. Bi- irca 250 Jahren); dann soll das Capital von 20 Millionen der
hof Reinkens kam von Kusel hierher, um in der alikatholischen Stadt als freies Eigenthum verbleiben. Der Stadtratb nahm das
jemeinde die Firmung vorzunehmen. Von einer Begegnung oder Beschenk dankbar enigegen.
mer öffentlichen Disputation beider hat man Nichts gehört. Rein⸗ F München, 19. Juni. Im Volhzuge der Bestimmung des
us zu Ehren war Abends eine gesellige Vereinigung im Zwei⸗ 3 2 des Reichsgesetzes vom 80. April 1873 betceffend die Aus⸗
tücker Hof, welche über alles Erwarten stark besucht war. Ein jabe von Reichskassenscheinen, werden die fünfzig Gulden, fünf
jerstandsmilglied der altkathol. Gemeinde begrüßte den Bischof Bulden und zwei Gulden lautenden baherischen Kossenanweisungen
und dieser selbst nahm hernach Gelegenheit, in einer längeren Än⸗ zur GEinlösung vom k. Finanzministerium hiemit aujgerufen. Die
rache sich darüber auszusprechen, was der Altlatholicismus ist und Inhaber dieser vom 5. Sepiember 1866 datirten und von der k.
vill; denn, sagte er, wir kennen kein secretum pontificium, wie »ayerischen Staatsschulden-Tilgungs-Commission ausgeferligten Kassa-
die Curie bei Allem was sie vorhat, ihren Leuten auferlegt. Anweisungen werden aufgefordert, dieselben zur Einlösung nach dem
t lennzeichnete die altkatholische Bewegung kurz dahin, daß sie die bollen Neunwerthe zu präfentiren. Als Einlösungskasse für die Pfalz
dew ssen befreien wolle jvon dem Druck Roms, das im Laufe der ist Speyer und die Filiaie der k. Bant Ludwigshafen bestimmt.
veshichte und aus leicht begreiflichen Gründen — die der Redner Nach dem 1. Januar 1876 v erlieren die abzerufenen Kassaan—
erührte — dahin gelommen sei, die Stellung des Menschen zur weisungen ihre Eigenschaft als gesetzliches Zah'ungsminel und sind
eoffendarten Wahrheit und zum Sittengesetz zu beirren und zu jur Annahme derselben an Zahlungsstatt nun mehr die k. bayer.
erlehren. Ein Hoch auf den Kämpfer für Wahrheit und Recht Staatskassen bis zu einer später noch bekannt zu machenden End—
dar die Antwort. Vor seinem Weggang brachte Reinkens ausge- frist verpflichtet.
end von dem Satz, daß der kein rechter Christ und frommer Mann * Metz, 19. Juni. Die „Mtz. Z.“ meldei! Gestern Abend
welcher sein Vaterland nicht liebe, ein Hoch aus auf unser 7h4 Uhr wurde die Bevölkerung der füdlichen und westlichen
haterland, das von Goit geliebte, das wir lieben. Heute war Hoch- Stadttheile durch eine heftige Delonation erschrckt, und eine über
nt, Predigt und Firmung von 18 Kindern. Nah Tisch reiste der Insel Saulcy mächtig aufsteigende Rauchfäule ließ olsbald er—
neinkens sogleich ab nach Saarbrücken. (Pf. P.) lernen, daß es sich um eine Explosion in der Pulberfabrik handeln
„Zweibrücken, 16. Juni. In der heutigen Sitzung des müsse. In der That ist daselbst ein kleines Labocationshaus, in
Zuchwolizeiger chts dahier hatte sich ein 17jähriges Mädchen,die welchem etwa 50 Pfund Pulver gelagert haben. in dee Lu' 4⸗

Deutsches Neich.

Zweibrücken, 21. Juni. Es ist schon ofter bei uns ange—
ragt worden, wie es um die Kandidatenliste unserer Partei für die
evotstehende Landtagswahl bestellt sei. Wir können diese Anfragen
is jetzt nur dahin beantworten, daß von unsern seitherigen 3 Ab—
eordneten die HH. App⸗lUrath Dingler dahier und Bäürgermeister
Freiner in Pirmasens abgelehnt haben, Herr Oberappellrath
zchmidt in München dagegen zur Wiederaufnahme sich bereit er⸗
laäͤrt hat. An Stelle der Herren Dingler und Greiner sind nun
war von dem Parteiauschuß Persoͤnlichkeiten bereits ins Auge ge—⸗
aßt, allein zu einer definitiven Kandidaten-Aufstellung sind die
zerathungen ⁊c. noch nicht gediehen. (Zw. Zig.)

Hakenberg, 18. Juni. Die Feier des zweihundertjährigen
jahrestages der Schlacht bei Fehrbellin hat heute unter ülleraus
ahlreicher Theilnahme der patriotisch bewegten Bevölkerung stait⸗
efunden. Bei der Grundsteinlegung zum Denkmal des großen
kurfürsten hob der Kronprinz hervor, daß das Denkmal der spä—
ern Nachwalt noch Zeugniß geben solle von der Gesinnung, welche
zie Hohenzollern und ihr Volk fiets verbunden haben; es werd⸗
ugleich erinnern an die Zeit, wo Preußen kaum bekannt war.
Im Vertrauen auf Gott and siets unserer Schuldigkeit für das
engere und weitere Vaterland eingedenk sind wir dahin gekommen,
daß wir nun die Geschicke Deutschlands in sicherer Hand halten
um Wohle und Gedeihen des ganzen Vaterlandes.“ — Bei dem
coaste auf den Kaiser im Koͤnigszelte wies der Kronprinz nochmal
uf die kleinen Anfänge der Machtftellung des Hauses Hohenzollern

zin mit dem Hinzufügen: „Wir dürfen uns deshalb aber nie
iberheben und vergessen, daß wit Gott dankbar sein müssen, der
us geführt.“
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        slogen. Da die Arbeiter eine Viertelstunde vorber die Werkstatt zellan ist auf die genannie Weise bereits aufgefischt, und schein—
verlassen hatten, so ist glücklicherweise kein Menschenleben verloren sich das Unternehmen reichlich bezahlt machen zu wollen, denn bei
gegangen. Die durch die Feuerglocke zur Hülfeleistung herbei ge- spielhweise kann angeführt wecden, daß ein Dtzd. Tassen dieser Art mi
rufenen Löschmannschaften sind kaum zur Anwendung gekommen, über 100 Krouen bezahlt wird. Der Schiffsrumpf selbstsoll fich
da nur wenig Brenubares in der Nähe übrig geblieben war. Die in noch ziemlich zusammenhängender Forn befinden.“
Entstehungsursache der Explosion ist zur Zeit noch nicht ermittelt. 7 Paris, 19. Juni. Gestern wurden mehrere Spirit sten wegen Prelle⸗
F Straßburg, 15. Juni. Der Baron v. Bussiére hat ge⸗- rei verurtheilt, weil sie vorgaben, die Bildaisse der Geister photographisch
legentlich seiner goldenen Hochzeit der Nachbargemeinde Grafen: weder geben zu können. Es traten eine Menge vornehmer Zeugen
staden 200,000 Francs, der Geme'nde Rupprechtsau 80,000 Fr. auf, welche fest an den Spiritismus glaubten und den Präsident
zugewendet. Von zum Feste gekommenen auswärtigen Gästen dusrch ihre Zuversicht östers ins Gedränge brachten. Ein Oberst
naunte man vor Allem den Fürsten Metternich mit Gemahlin, die der Artillerie bewies dem Gericht sogar nissenschaftlich, wie es
Familie des Grafen Pourtalés, den früheren hessischen Staats-Mi- möglich fei, geistige Dinge zu photographiren. Die Verhandlung
nister v. Dalwigk mit Gattin, Baron Khevenhüller aus Wien zeigte, wie dieser Schwindel hier um sich gegriffen hat. — Im
u. A. m. Tarn vergiftete dieser Tage ein altes Weib ihre ganze Familie
4 Die Frage: ob das Blumen abpflücken von Gräbern als den Mann mit eingeschlossen, im Ganzen 6 Menschen.
Diebstahl oder Sachbeschädigung anzusehen ist, wurde am Mittwoch —⸗
vor der Criminal-Abtheilang des Kreisgerichts in Berlin in letzie- Dienstes-Nachrichten.
rem Sinne entschieden, Zwei junge Damen wurden auf dem Ja⸗ Der Förster Max Coloette zu Eselsfürth wurde für immer in
cobi⸗Kirchhof dort betroffen, als die eine einen Rosensiock und d'ie den Ruhestand ver'etzt.
andere drei Blumen von Gräbern genommen hatte. Das Kreis— Der interm. Verweser der prot. Schulherweserstelle zu Macken—
gericht sah in der Handlungsweise derselben in Uebereinstimmg mit bach, Erspectant Phil. Schmitt wurde zum Schulverweser an dieser
dem Suaatsanwalt eine Sachbeschädigung einer öff nlichen Anlage Stille, der interimist. Verweser der confessionel gemischten Schule
und bestrafte sie mit je einer Woche Gefängniß. zu Mörlheim, Christ. Doll, zum Lehrer an dieser Sielle, der in—
- Von einem in den Gothenburger Scheeren im Jahce 1712 terimist. Verweser der katholischen Schulverweserstelle zu Bliesmengen⸗
in der Nähe der Festung Elfeborg gesunlenen Ostindienfahrer hat Bolchen, Exspectant Dan. Burger, zum Verweser daselbst, der Schul⸗
man in diesen Tagen mit Hilfe von Tauchern die Bergung der verweser Friedr. Licht zu Nußdorf zum Lehrer an der 3. proiest.
Ladung begonne., welche, wie man jetzt erfährt, zum größten Theis Schulstelle daselbst, der Expectant Phil. Storch zum Schulberweser
aus chinesischem Porzellan besteht und welche noch, obgleich 163 an der protest. Schule zu Feil ernannt.
Jahre seit der Strandung des Schiffes verflossen sind, vom Zahr
der Zeit unausgefochten ist. Eine große Menge von antikem Por—

Fur die Redallion verantwortlich: F. X. Demez.
—3 e —WE 3 — v
Bürger-Verein St. Ingbert.
Sonntaq den 27. Juni 1875, von Nachmittags 3 Uhr ab,
Harmonie⸗AMusik
Vereinslokale bei Hern Georg Jung

Abends 8 Uhr
Balle.

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daften Bedingungen folgende Aecker mit den
darauf stehenden Früchten, als:
bu/2 Morgen in den Seyen links mit Hafer

besaamt, 3
284, auf der Leimkaut mit Korn
und ew'gen Klee,
1 cuf Lobels 2. Ahnung mit
Korn besaamt,
auf Mühlenthal mit sorn besammt.

Sodann habe noch nehrere Ackerstücke leer
liegend die ich ebenfalls abgeben könnte.
— Ehrhardt Jochutn.

Circa SOoO reine Mine ralwasser⸗
Krüge, per Dutzend 5 Sgr. hat zu ver⸗
kaufen Heinrich Laur.

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Berlin.
Bezirks-Agentur für St. Ingbert und Um—
gegend bei J. V. Haus, Steindrucder,
wohnhaft im Hause von Christ. Kling,
Meknder.

Hiezu ladet höflichst ein
45νI. Vorstanil.
DDer Zutritt zu dem Grewenig
schen Biergarten ist am Mittwoch den 3.
Juni nur gegen Eintrittskarte gestattet.

Einladung zum Abonnemen
auf, d'e

—M
„Münchener Nachrichten.

Am 1. Juli treten die „Münchener Nachrichten“ in das dritte Quartal ihres
Bestehens. Unter den Münchener Blättern nehmen sie unbestritten den ersten Rang
ein, obwohl sie an Billigkeit von keinem andern Deuischen Blatte übertroffen werden

Der Abonnementspreis für das ganze Jahr beträgt 2 fl., für das halbe Jahr
1fl., jür das Quartal 30 kr.

Dieselben behandeln alle wichtigen Tagesfragen in Form von Le'tartikeln. Die
politische Uebersicht gibt ein gedrängtes und zugleich vollständiges Bild der jeweiligen
Situation; alle telegraphischen Melduugen vor Biedeutung werden am Tage ihres
Eintraffens besprochen urd außerdem befr'edigen tägliche Feuill ton-Artikel, interessante
Gerichts-Verbandlungen und eine Fülle von Mittheilungen aus dem künstlerischen
und wissenschaftlichen Gebiete, sowie eine geschmackvolle Auswahl aus den Tages—
neuigkeiten auf dem Welt:heater das Unterhaltungsbedürfniß der Liser.

Der volkswirthschaftlicke Theil enthält die Tagescourse der Münchener Boörse
und d'e telegraphisch gemeldeten Schlußcourse der Berliner, Wiener und Frankfurter
Börse, die Münchenet Schranne, außerdem Berichte über Generalversammlungen,
Concurse, Dividenden, Verloosungen «c. und orientirt durz und verständlich über
den Stand des Geldmärktes.

Die tagtäglich steigende Auflage erhöht auch folgerichtig die Wirksamkeit der
Inserate; es seien daher die „Münchener Nachrichten“ zum AÄbonnement wie zur
Inserzrung — die vlergespeltene Vetitzeile kostet 312 kr. — hierwit besteus em
pfohlea.

München, im Juni 1875.

Redaction der „Minchener Nachrichten“
12 7cürstenfelderströoke 13

LDiir Pamen!

Bei Kramer &amp; Co— in Leipzig erscheint:
Die

AM ihISStULDG.
Zeitschrijt in Nonatsheften für leichte ele⸗
gaute weibliche Arbeiten, enthaltend neue
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farbendruck ausgeführt, sowie Hä—
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Die einsache Auszabe kostet pro Mo⸗
nat nur I2 Sgr. ⸗ 6 tr. rh — 10 Xxr.
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Doppelte.

Die einiache Ausgabe euthält abwech-
selud einen Vionat Suckmuster, deu antdern
Hätel⸗, Filel- ꝛc. Muster. Die Doppel-
ausgabe enthält in jedem Monat Beides.

Van abonnirt zu Jeder Zeit anf
je drei Hefte einer beüebigen Ausgabe
7 allen Buchhandlungen uund Poßau—
nrRalten

— ——— ——

aticæna nis Beilage Auigemeiner Anreiger für das Eönigreieh Bayern Xr. 82.
Redakttion. Druck und Verlag von F. X. Demest in St. Ingbert.
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2352 23823 23562 —
228 828 22 5335353 5323828 —A 5 772333— 8
5355 53538 53523 535 555 53238—3*3 335 335—35
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5— 7—53 85 23325 ,538 238 2855855 52z 5733355 52535355353
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52—2 233585 *. 8 22 53578 C2 2332 —2338 * 525
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⸗ A 8 5238 — 52428 —63585 ——z2523

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58 53—5552 323* 57 3 355 58 2532 533358 — 2237
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525 5s 55333 25 57858 3555 55355 35585
58 z33 3. 333253 *3 2565 7 2—8386
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255 532335* 22 523 — * — 523 — 522 53*2 3 — 75 38
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528523 —D — 273—27* — 2335* ——— 8358
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227 — * 55 —85 22 * * 8 —— — *
33z5335257— ———532 373—55 5858 — 5255727 227
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        St. Ingberker Anzeiger.

Der St. Pnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstazs⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags
hummer erscheint woöchentlich viermal: Dinstag, Donners tag, Samstag und Sonntag. Asannementspreis vierteliährig 42 Krzr. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — —
Donnerstag, den 24. Juni
—

Vortheile, welche der Gebrauch der kalien Bäder im Freien der
Bevölkerung gewährt, ganz befonders hervor, und ewpfiehlt die Her⸗
dellung von Bade- und Schwimmanstalten allerwärts, (wäre hier
ehr wünschenswerth) wo sich ein genügender Wasservorrath findet.

7, Speiser. Die Anstellungspruͤfung für diejenigen Schul⸗
dienstexspektanten, welche in Jahre 1871 die Seminaraustrittsprü⸗
iung mit Erfolg bestanden haben, so vie für jene, welche sich dieser
Prüfung in früheren Jahren nicht unterziehen konnten oder sich
derfelben wiederholt zu unterziehen haben nimmt am 20. September
d. J., Morgens S Uhr, dahier im Gebäude des k. Schullehrerse⸗
minars ih en Aufang. Gesuche um Zulassung zu dieser Prüfung
ind, mit den vorgeschriebenen Zeugnifsen der Schulbehörden be—
legt, längstens bis 20. August ĩ. J. bei der kgl. Kreisregierung
einzureichen.

F.Auh in Dürkheim hat die vom Stadkralh behufs
Neueinschätzung der Häusermiethe gewählte Kommission sich gewei—
gert, in Thätigke'it zu treten. Der „Dürkh. Anz.“ macht den
Vorschlag, es sollten von sämmtlichen Städten der Pfalz Vertreter
ehestens in Neustadt oder Kaiserslautern zusammenkommen, um einen
gemeinsammen Protest gegen die jetzt beabfichigte Häusersteuerre⸗
oision zu erlassen und der Regierung zugleich Vorschläge zu unter—
breiten, wie eine gerechte und zugleich einen höheren Ertrag lie—
jernde Regulirung der Häusersteuer vorzunehmen wäre.

In Kirchheimbolanden hat der Stadtrath es abge⸗
ehnt, die Taxatoren zur Steuereinschätzung der Häuser zu wählen,
udem er von der Ansicht ausgeht, daß der gezgenwärtige höhere
Stand der Miethen nur ein vorübergehender sei und binnen Kur
zem wieder herabgehen werde.

F.In Maitammer hat sich jüagst eine Dame, Fräulein
Stachel, nahezu 80 Jare alt, erhängt. Originell wie im Leben
war sie auch im Tode. Man fand die Leiche, no h m't dem Hut
betleidet, wenig über dem Boden erhöht. Sie hatte Alles schrft⸗
lich angeordnet, wie sie begraben werd'en soll? und einen jungen
Herrn ihrer Nachbarshaft zu ihrem Universalerden eingesetzt.

Munchen. Am 20. d. starb dahier nach mehrjährigen
deiden der in weiteren Kre'sen rühmlich bekannte Submariue In⸗
jenieur Wilhelm Bauer.
1In Oberfranken sind zur Zeit über 90 Schulstellen
vegen Mangels an Lehrkräften unbesetzt.

F Berlin, 20. Jun'. Arch in Krsden gab es einen
—A Gerücht verbreitet, daß die Kinder

Prüfungsschreiben in deutscher Schrift haben sollten. Diejenigen
dinder, welche die Prüfurg beständen, sollten ebangelisch werden.
Im Weigerungsfalle würde ihnen der Mittelfinger der rechten Hand
abgeschnitten werden. Die Mütter warteten vor dem Schulhause,
bis der Unterricht beendet war.
F St. Johann, 19. Juni. Gestern passirle der Ksnig
Wilhelm III. der Niederlaude, von Triec kommend, mittelst Extra—
zuges die hiesige Station. Der kleine, nur aus Locomotive ud4
Wagen bestehende Zag, in welchem der königliche Salonwagen ein—
zestellt war, und indem sich der König, unter dem Namen eines
Grafen von Broel reisend, 4 Herren seines Gefolges nebtt Diener⸗
Bermischtes. chaft sowie mehrere hosere Beamte der hiesigen Bah verwaltung
fSpeyer. Da in der jüngsten Zeit in verschiedenen Gegen- »efanden. fuhr ohne Aufenthalt nach Saargemünd weiter, da der
an der Pfalz Unglücksfälle beim Baden vorgekommen sind, hat die dönig über die elsaß⸗lothriungishhe Bahn naäch der Schveiz reist,
— Kreigregierung die Bezirksämter angew'esen, darüder zu wachen, voselbst er sich, wie wer hören, mehrete Wochen im strengsten In—
n in allen Gemeinden, wo Gelegenheiten zum Badenim Freien ognito aufzuhalten gedeakt.
id finden, für sichere Badeplätze odere solide Bade⸗E'nricht ingen fMannheim, 20. Jäni. Unses beliebter Baritonist, Herr
usreichend gesorgt wird, daß das Baden an gefährlichen. Stellen Shlosser, verläßt demnächst dis hesige Theater und siedelt unter
uboten wird, die verbotenen Stellen durch Aufschriften oder öffent ehr günstigen, materiellen Bedinzgungen an das Breslauer Stadt⸗
ihe Ankündigungen, gefähtliche Stellen aber durch Wornungszeichen heater über.
antlich gemacht und die Verbote nachdrücklich gehandhabt werden. Mannheim. Vom 26. Mai bis 17. Juni inel. hat die
-hulpflichtige Kinder, welche diesen Berboten entgegen handeln, Köln-Düsseldorfer Dampffchifffahrts Gesellschaft über 10,000 Körbe
Aen den Schulbehörden zur Abstrafung überwiesen wecrden. mit Kirschen von hier theinabwärts geführt.
diei. Mahnung zur Vorsicht w'ill die k. Regierung aber nicht so FWorms, 20. Juni. Die füaf Enkel der verstorbenen
aden haben, als ob die Gelegenheit zun Baden überhaupt zu Eheleute Coruelius Heyl und Wilhelmige Heyl, haben, um das
Aranten wäre; im Gegenheit hebt sie in ihrem Ausschreiben d'e Andenken ihrer Großeltern zu ehren. der Stadt Wormz die Sum

Deutsches Reich.

München, 21. Juni. Durch kgl. Entschließung vom 17.
». Mts. wurde für die diesjährigen größeren Herbstwaffenübungen
der bayerischen Truppen, soweit solche die in der Pfalz stehenden
Truppentheile berühren, die Zeit vom 7. mit 9. September zu
Brigadeübungen bei Germersheim, dann die Zeit vom 11. mit 15.
September für Detachements-Uebungen mit gemischten Waffen bei
dahn festgesetzt.

Uebungen der in Elsaß-Lothringen dislocirten bayerischen Trups
jen: Regiments-Uebungen des 4. und 8. Inf.-Neg. vomn 17. mi⸗
24. August bei Metz und des 5. Chev.⸗Reg. vom 14. mit 27
lüg. bei Saargemünd; dann Brigade-Uebungen des 4. und 8.
Inf-Reg. vom 26. mit 30. Aug. bei Metz, das 5. Chev. Reg.
imt einem preußischen Cavalerie-Keg.) vom 2. mit 6. Sept. bei
Metz und Remilly, dann Divisions-Manöver mit Truppen der 80
deutschen Division vom 13. mit 20. Sipt. bei Metz und Dieden
ofen.

Münster, 22. Juni. Der „Westf. Prov.-Ztg.“ zufolg
anden gestern in Rheine anläßlich ultramontaner Demonstratione,
Musschreitungen statt, wobei der Bürzermeister Sprickmann, welche
dem Gesetze Achtung verschaffen wollie, durch fünf Messerstiche schwer
perwundet wurde.
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        me von 100,000 Mark ausgesetzt, aus deren Zinsen den odensde fünf Stunden lang wüthete. In einigen Theilen von Fises
unbemittelter Ellern eine Erziehung zu Theil werden soll, welche hire lag der Hagel drei Zoll hoh und der Distrikt Glenshee war
dieselben zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft her anbilden mit Schnee bedeckt. — Ein Häuflein von über 100 Mormonen
wird. segelie gestern unter der Obhut eines Sohnes von Brigham Young
Ems, 22. Juni. Am 28. ds. Mts. findet hierselbst auf von Liverpool nach Utah ab. Die Hälfte der Emigranten waren
der Lahn zur Feier der Anwesenheit des Kaisers Wilhelm eine Deutsche.
Regalla, an welcher der Frankfurter Ruderverein sowie der Bonner
und Kölner Ruderclub theilnehmen. Den Hauptpreis für vierru⸗
derige Boote stiftet der Kaiser.
Coblenz, 19. Juni. Als bei der neulichen Anwesenheit
des Cullus Ministers Falk, der im Gasthof „Zum Riesen“ Ab⸗
steigequartier genommen hatte, ein Angestellter des Hanses von
irem bekannten Ultramontanen ermahnt wurde, die Tauben in
Sicherheit zu bringen, gab jener zur Antwurt: „Das ist ein be
fonderer Falk, der stößt nicht auf Tauben, sondern nur auf Raben“,
ind der Fragesteller, der sich nach dieser Auskunft nicht ganz sicher
fühlen mochte, machte sich schleunigst aus dem Staube.
pStuttgari, 20. Juni. Seit einigen Tagen haben wir
so anhaltende Regengüsse, daß der Nekar, der beim Weltrennen am
bergangenen Sonntag so klein war, daß die Jungen stellenweise
herüber und hinüber laufen konmen, zu einem mächtigen Strome
angeschwollen und dem Austreten (Sonntag Abends) nahe ist.
4London, 17. Juni. Der Norden Schottlands wurdt
gestern von einem heftigen Gewitter und Hagelsturm heimgesucht,
— — — — — — — — — — —
7 * 0
Bürger-Verein St. Ingbert.
Sonntag den 27. Juni 1875, von Nachmittags 3 Uhr ab,
H ie-Musik
darmonie-AMusik
im Vereinslokale bei Herrn Georg Jung.
Wends 8 Uhr
Ball.

—

Der Weg' durch unsere Hütte
ist von heute ab für frem—
des Fuhrwerk verboten.
St. Ingbert, den 23. Jun
1875.
Adtion-Clashũtte.
En fünfjähriges gutes Zug ⸗Pferd ha
zu verkaufen
Jaecob Stief.
Circa 800 reine Mineralwasser⸗
Krüge, per Dutzend 5 Sgr. hat zu ver—
kaufen Heiurich Laur.
Hanfeouverts
mit Firma bedruckt, werden rasch an—
gefertigt in der Buchdruckerei des
„St. Ingberter Anzeigers.“
‚Meinem Freunde Ib hann zu seinem
heutigen Namenstage ein dreifach donnern—
wdes Hoch, daß die Haarzöpf wackeln. F

Hiezu ladet höflichst ein
Der I. Vorstanil.
0 . ———
u Gluoksversuoho
durch ihre soliden und vortheilhaften Einrichtungen ganz besonders geeignet ist
die vom Staate genehmigte und garantirte Hamburger Geldverloosun—
375,000 Reichsmark
bder 218,750 Gulden
event. als Haupfgewinn
sowie speziell Gewinne von Reichsmart 250,000 — 125,000 —- 80,000
60,000 — 50,000 — 40,000 — 36,000 — 3 4 30,000
— 24,000 2 a4 20,000 — 18,000 — 8 a 15,000 — 9
- 12,000 — 12 4 10,000 — 34 4 6000 — 5 4 4800 — 40
4000 - 3 a 3600 — 203 a 2400 — 5 a4 1800 1500 — 41
a 1200 — 5122 600 — 597 a4 300 etc. ete. ete.
bietet dieselbe in ihrer Gesammtheit und verdient schon deßhalb den Vorzug vor
ielen ähnlichen, weil 42, 500 Loose, d. i. weit über die Hälfte der Gesammt
vahl, im Laufe der 7 Ablheilungen resp. innerhalb einiger Ronate mit Ge
winnen erscheinen müssen.
Ganz besonders hervorgehoben zu werden verdient, daß der Staat sowoh
die Ziehungen, die bffentlich stattfinden, beaufsichtigen lästt, als auch die
Auezahlung der Gewinne garantirt, so daß den Juteressenten die unbeding-
Iteste Sicherheit geboten, wie es bei keinem Privatunternehmen in gleiche;
Weise der Fall ist.
Zu der auf den
14. u. 15. Juli d. J.
amilich festgestellten zweiten Ziehung beträgt die Einlagt für D. m. *
Ganze Original Loose 12 Rm. oder IM. kr. —8— —ãA3 der gien
Halbe Original Loose 6 Rm. oder Efl. 80 kr. —* n — unne izen s!
Viertel Orig⸗Loose 8 Rim. oder Lfl. Asß kr. Zihi Forn ehen kr. Gerste
Gegen Einsendung des Betrages (die am Bequemsten durch Postan weisung er * hye — —kr. eist reihige 7 sl
folgi) oder gegen Postvorschuß? wecden die mit dem Staatswappen versehenen 57 —*8 — 78 — s
Sriginal Loose von uns versandt und die amtlichen Pläne gratis bei 41 ei . — 8* e
gefügt. 53
der Nähe der Ziehung ersuchen wir alle diejenigen, die diese gün Weißbrod isa Ko. 18 kfr. Kornbrod 3
Atige Gelegenheit eu einen soliden Glücksversuche wahrnebmen und Loos Kilo. 28 kr. ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo
— 837. oge ee eeee Wam — breagpeg 8 kr. Gemischtbrod 8 Kilo. 32 kr. 1 Paar.
enAufträge baldi u gehen; n und werden wir wie bisher bestrebt —
37 das ee 88 Interessenten durch die aufmerksamste Bedie en x kr. Spelztern * —
nung zu rechtfertigen. Die amtlichen Gewinnlisten versenden wir unaufgefor⸗ r. Dinkel — fl. r. ischfru
gert prompl nach der Ziehung und erfolgt die Auszahlung der Geibinne — fi. — tr. Rindfl. 1. Qual. 18 kr. 2.
NZanter Staatsgarantie sofort nach Entscheidung Qual. 16 kr. Kalbfl. 16 kr. Hammelfl. 18
2 8 Sacxs a. Co. Staats-Effekten Handlung in Uamburg fr. Schweinefl. 18 kr. Butter 86 kr. ber
2002 60008 — —
Redaktion. Druck und Verlag von F. X. Demestz in St. Ingbert.
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        ——Sea⸗ss—
222 2852
* — —2
28 353555353*
225* 253335 —
253353 5—252 —AA
—— — 35322 —— — 3533583233
23253 — —3 35335533535 5S
J —— F X —2 — 5 22 7522
— 533837 — 5—23338 — 37 2
3—3 —EE * — —9—
5322 2 * 55 —7 — —E *⸗ * *
— ——e— —— 52 55373* A 28275 — 228
132 *88 z2,—2 528 35880 2323 53533355 3*
2 —z28532 S5 25 *8*3 2 * 2 5 523355355 557 —
228 3 52232 — 35352 — — 255 53553653 *—*
— 33281 5553 575 * 5353355373 5335222 555
* 22 3* 256 5 3538353 —27 —EF * —
22*27 7 —— —— 3253 — * 88 255 9 0
2 22535* * —— 2 *8 0 2 753* —588— 322
— * — 5738 358853 25528 —
2 —5— 65* *88 288 5 553 27833983232 2*
523 * — — 355. 2533 55557 28 G
2 * — — 253 27 — — 22235 *
* 2 * 8* e23 * ——E
5522 5532* 5— * 22 3 — ——— 38223 —38 — 3
— ——— 2. 3. 2 z 3 58
2 —A —— —5— ———— —78 5332335 78—
—— — 3 — ——22 2 52583* — 2 2 2XRT
82 5—5—52k7* 5 —8 258 —73 38228 78
35333—33—8 — 52 3357683333358 288 —
333 2 *5 32283833353 7 ——
352* 5338* * 525320 2.. 2855—8* — 123388* *
3 * 2 — — — cE98 „8 ——223 — — 2553
24 * —A V 72 53 35355 3232 87823 22 52353 52—
—8 38333 8333735333534 SE 5 25*
* 5 2 2
2183828 7 — 3283 —— 35233353 —*2236
555353535— 532377 55 Ax —z3330 * 33868
33333 A * 555 5 533938 33*
z3280 3353 7753 325 22558* — 8 32
—————— — 5826 »B38 D 8 82 —8 5 328538
55687 5 * ——— * —253233 3
8 5 25 — * 3383773735855 7* —
—58 37 528 38 *
4 333353 33315577 833 3318
3335525 365 35*22
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62 5355
—ALXX
2 3288
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2 — 555 a
* 32
— —A
aca ⸗
s*23 5235—
5552287
5—z332*85
22 2— 5
233 735
5583*
—
5 52
253238233
„27822
— —322
— 22
553355
555 5—2,7
———
————
— 585
2 22 5
—* * * 2*
—5232
23z 5552325
— 323 2 3 5532
2——5885
22 —3
5 2835
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2
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325335555553 2553*323
2* 5 535525 ——
J * 38
33s38383338 —— 8 5537 2
2 — —8 * —222 48 5853 —
555 223323 — 282 332258 2
3 — 252 333 238323 — 5
22 8 * —2 5288 — — 2* 3
21228 * * 2 — * 5343356 8 ———
8 —z335 2.5 s—z25324 3332325 2582
35 2 — —z2533 523822 * —
83333355 32533. 3
1.5 2 3 253*83 338 —* — —8 8*
— — — — — — 2588 * —
253552 X 833333355 ⸗228 2
2 * 8 2 i
27 — —5228 28 —3S87 5*28588 2 —
25 * 7552 33232 8
33333338 3387 23285387— 5237 333
53355 388. 36 3 235353
5353 533 —38 2 525*3* — — — 2335 2
*27234 58 53 —— 25
— 278 — —3336 32 522 33236 *
* 323353527 — — 55252 22
S * EzE — 570 — 5 s233323372 28335
8 32 * 28325 AAX 25 —* 35
2 65 2 *33338 8 5 6 — 3252 *
3 25255 335 SESE 2 3335335
8 —A 23288 — 886 2333533 2
— —A 28 2338 ⸗ — * 52 *3 —
3222 — * p —S — —— — — 353
— —— 2 —3222 33 3—8
—— 2333833* 33335535
—8 *5
533533335 —
—⸗27

—
222 ——
258 253 7 35
5533 35285353 55553 33355375—
55 352 55355355 55235 —5553— —A ——
— —5535 * 3255 3735335 25 85
22 2328 5553552335 — R3335* S O 538 —5855335533— 2
* 8 * —3 75 — — —— 8 8
535353 85238 255 322 3225 5333 63333533335
5 2 25 5358 32332365 F —A 225 3
SE 8B55522 235 — 558 „535 ——3557585 —3258*
382 82 — 35 2 88 588 22 — 523 35 55332
—12585 52338* —A 387335335333
—A— 8 528c6 5 7 * 2 55 2535353557 — — 22
88B3552 3 338328 5323 *75 7 85 52 25 23835* 32335352 35
— 2 8 5 * * —2
— 33 832* c5 2335 2*2385535 ——— —— 25 353323
—53388 — 3838*33 323538 533 23 333883333 —A
*2 57 * 223 — 23 —2 — 2 —8 2* — 322— —58 —
—* 2 — — * 5 — 2
z352—35 60—86 3823838*4 525553525 5333333553535
2823 3 2325 * 5 —A 23 *5333535335 58 —
D8 2 2 2 3 * —— —— 2 8 3 253553
5853—* 48327
35 525 2* * — 2* —8 7 *22 *&amp;
133523832 5538,833 733233558 358
7 a — — — — — 23 * 2* S8 — —J —— —
3833388 6 55538 23337—
* 2 — 32 —A2 4 * — * 7 2 22 2 —
— — J
328 *»—333 23 S25 *2 —8885 282 *353 — 2 328 255355235537 —
—3 38 —— 8 —A 60 2 2 8 8 * * 552 22 — — 25 *
2 * 773 —3 —3— 8 352 —53 —8 0 *
3533837 J ——
* —*7 2 2— —s 2 2 8 8 37
—A 5535 2 2 — — 535 2z32320 25 52 —A— — 3
3255 247 —8* —A 3 — — * 255233 —53
* — 32253* —
23238 7285s 353 33533 3 22232 —A 8
2553*83 253853225 *2082* ——
255 — 25335157— —A —
—50 22 3755 —5z3—kB28
5* 8 8* — ——
2 2532 C
33 325532
553 55 22 28
OI 22 —— — 22 2
513 3375523 z25 33 553 5
s55*82 3833351335 33535 353355 53 453.5
283— — —32 A —A — — 235 25 —x
5332 3333533355 28333468 2 *—2325 5333 5485536
2538 * 53 33553 * 2 2 32* —— 2852 —— 2 5 225858
J 25 2232 5383505385 5353 55 532 6 5 —A
2 * 2 585— 2 — 0
* * 222— —222 — ⸗ ** —A 2 * a * 22 —
—XX 233 — 3553864 23——83 7 5 25 — —z 2 7 2 3— 52*
52 — — 2 * — 22 * 7 ——
23383 286—832 22* 55555378s 557 378 3333853—38 —A —
2358 5555287* 555—383 2388385 „553387 — 2
2 — * 2 5 —A 35*2 — v — 822 sc 52 2*2 . 8 ——— 2
8855 33350 —3353 *2353352 35 2355 — B
2 25 22 —— — — — — * —— — ——2 — —3 * —A——
8 * 22 2 8 X 53 *
3823 52333855—3 3832083* 55 s3 8— 36 355 325 —
533z55 52233356* 552 53538 25 —* 3 —s55 ——555238 32355553
8 —— * * 25 — S5533 2 — 5327 8 2 2 — 2 —
22 *5 533835304 175535357 27 —A — —2523—233 —
9 5 5 ac — *2 * —* 55*0 — 5 * — 282—*

8 * 826 25 2 —X— 8 —— *8* 3 — 3 BzB 2 2 5 8 ———
* 2 —2 — 2* — — — 8
2 —e— 5358 —A———— 2 5 8 235 2* 352 3 287
9377 32 ———— 258 258535— 5557 353 258 3*
—— —A *55—353835 55 — 2235852
2 3383 —— — z333

2 3 7 —— Z — — *7 — — 22 * 2 348
25 — S3E5 2 2* — 2 2 8* — 52 . 2 *
3 552 322 — 3208 ——2245 3 2535322
—A * 55725328 —A— 222 —— 2 22 22 — 2

*. 5222 258 52825 5 52 — 1, 3 38 3285

—22 5385 — — —— — 22 32302 —A 5223* —— —A
3* 250 253 75 36355. *3 21 75 21555 352823257 — —A
3268. 8 * 3352323 — 51 328 232—5 —5333 A 22
—32226 —2 582 * 2 8358 — 3— 53 8385232
5532 3363255

8 — 52— 5 * —A — —X 3 an * * — 7 5563
3 3 33 5302 3535—53 ——25 58 22— —
— —— 7 5——2 —3 —2 —
— 333336333535 2 2

SzS5 —625

sc56 83
        <pb n="394" />
        7 538 32328
* 2270 23
227826 — ——
353337838323383 287232.85.5 57828.2
32*2 22 2 8 555833287 2235 22 727 — 2082 328* 7
55535335535333553533 5553 33338* 2972 337*5238358333
35235 — 533.—533 — *25*553 582. 5 38232 723752533
233 75 3535887 — 223 28*3. 55 —53,533 2285
e ——
5* — * * — 22 2.2.7 —3 —2— 332. — —8 32 55 8
3373 —A ——— 33883 33 3,
3— 3 334 * 2 * * *
*28338*5 ——
J ——— *623.3383 —E2 c —5333337383335 53325
57232. 38 523582 ———— —— —— 72382 —AA—— 258 2*
3 8 — 52 —— 2234 —3 8538 3* 2282 23 285 2. 83 328
2 — 8 5835 5* — 2—2 2.* — 3 ——— 54 785— 8 222 28 2 *
555 *»835 2 * — 2*533538533 S. x. 3 * ——— 2 — —
52 33 7 5 — X 35353838* 2583885255
225. 5 —— —A 2 — —2 — 77 2523 585* — 3 2. 52** * 2
25353 — 5353 75530323688 5 ——I —— 1285553 35335
* e *28 53883333333
2553— — — — e 8 * * ** —— S.
2 835533 * * —* — 3 — ẽ * FV —8 8 *3 *3*23 8 S
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se s3883 32——33 —
2 —2 32 255 * 2 2 3 72 — 37
— 5.32 — — 57 5373— 3— * 5 25 — 58585 3 22
— 2 — ——A 2 2. 2 — S—. * 3— — 3 2 22
*25 * — — 72 23 58382 — * 5382 322 8 8 2 3 572
— — 528558 * 233 57536 — —333 83 322555.
* 55 — 25553753. — 53 253 658 6068322* 25 5232 2
T *553. * 52 226 2 58332 32— *52 22* —* * 5* * 25 22525*
S *87 8 2 —2 2 2523 7 32 2823 — 2 —2582 ä3 5 32
— *2 —* 5563 *5238 2. 83* —55352* 8J 2.
2528 335.*533 20 202 38875 —— —
— 2 —— 2 333 7— 56 2.2 8 *252 5
2553 23 —552553 222 3 282 25 5218
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        8* . J ngberter Anzeiger.

der St. Fnaberter Anzeiger (und das mit dem Haudtblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dieztags⸗-, Dounerstags⸗ und Sonntags
R imner erscheint wöchentlih viermal: Dinztag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Aponnemeatspreis vierteliährig 42 Krrt. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — — — —
Samstag, den 26. Juni

GHHGçwçwͤ 6

2AF München, 22. Juni. Der Kaiser vou Rußland wird auf
Abonnements Einladung. d der Rückreise von Jugenheim nach Petersburg auch durch Beyern
et de da Winnsen II. Q — 3 z de kommen und zwar die Linie Aschaffenburg via Wurzburg- Nürnberg⸗
558 g zeig erlauben wir uns hier * diabe uen a. 5 *8* dem Lindauet Postzugt —
u 3. F ünchen, 22. Juni. it dem Lindauer Postzug kommen
Der „St. — bemühen die neue⸗ st heute Nachmitlag 1 Uhr Feldmarschall Graf d Moltke hier
ben Tagesereignisse, so rasch wie möglich zu briagen und besonders ngelroffen und kehrte Abend? über Eger nach Berlin zurück.
uuf die provinziellen Tagesere gnisse Bedacht nehmen. — WMänchen, 23. Juni. Der hiesige kgi. sächfische Konsul,
Das Zmal mit erscheinende F Barquier Max Wilmersdorffer (Firma J. N. Obe ndörffer) ist
„Unterhaltungsblatt vom Kdnig von Sachsen durch Verleihung des Titels eines Ge—
wird seinen Abonnenten eine Menge spannender Novellen, Miscellen feralkonsuls“ ausgezeichnet worden. J
Fathsel und Charaden zur Unterhallung bringen vnd das neuu, München, 28. Juni. Prinz Otto hat sich mit semem
Zuartal mit der Or'ginal⸗Novelle: Adjutanten, Hauptmann Frhr. von Branca, heute nah Hohen-
„Die Elsässerin 4 Wwangau zu vorläufigen Aufenthalte begeben.
n ⸗ Mänchen, 28. Juni. Der Kronprinz Ernst von Han—
von AndréHugo nover hat gestern Abend von Paris kommend auf der Reise nach
Wien den hiesigen Bahnhof berührt.
München, 23. Juni. Wie die „Süddeutsche Presse“ hört,
st die Frage über die Besetzung des 2. bayerischen Armeekorps
jetzt im Prinzip entschieden. Nach eingeheuden Verhandlungen
zwifchen dem Hofe und dem früheren Kriegsminister General
Fehr. v. Pranckh hat der Letztere das ihm angetragene Armeelkotps⸗
sommando angenommen, gleichzeitig aber eine längere Frist be⸗
hufs Herstellung seiner Gesundheit erbeten und erhalten.

Berlin, 22. Juni. Dem Reichs-Auzeiger zufolge gehen
die Reisedispositidnen des Kaifers jetzt bestimmt dahin, daß
die Abreise nach Koblenz am 4. Juti und der Aufenthalt daselbst
bis zum 7. Juli stattfindet; an letzgenanntem Toge werden Se.
Majestät früh 9 Uhr die Fabrt nach Karlscuhe antreten, dort bis
zum 10. Juli verweilen and sich von da nach der Mainau begeben,
vo ein zweitägiger Aufenthalt genommen werden fsoll. Die Abreise
von der Mainau ist auf den 13. Juli früh festgesetzt und die
Tour nach Gastein wird, wie im vorigen Jahre, über Nünchen und
Zalzburg genommen werden.

Berlin, 22. Juni. Der Bundes ath beschloß beute die
deberweisung von einer halben Million Mark an die Reichskommis⸗
ion für die Ausstelung in Philadelphia.

Berlin, 23. Juni. Die „Provinzialkorrespondenz“ schreibt
aus Veranlassung der bevorstehenden kurzen Bezgegnung des Kaisers
von Rußland und des Kaisers von Oesterreich, daß sowohl der
Besuch des Erzherzogs Albrecht bei dem Kaiser Alex inder uad dem
Kaiser Wilhelm, wie die bevorstehende Zusammenkunft dis Ersteren
mit dem Kaisea Franz Joseph, der bald eine neue Bezegnung des
staisers von Oesterreich mit dem dreutschen Ka'ser folgen wecke, als
eine neue Bewährung und Bestätigung der ffreundschaftlchen Be⸗
z'ehungen der drei Kaiserreiche gelten dürften, welche seit 1872
die feste Grundlage des europäischen Friedens gebildet hätten. Die
ausdrücklihhe Entschiedenheit, womit auch Seitens Oesterreichs in
den letzten Wochen das unveränderte Festhalten an der vertrauens⸗
vollen Gemeinschaft und an einer ernster Friedenspolitik auf jede
Weise be kundet worden sei, habe die letzten Besorgnisse vollend; ver⸗
scheucht, welche eine kurze Zeit an die europaische Lage geknüpff
vorden seien.

Berlin, 24. Juni. Der „Staaksanzeiger“ vrröffeallicht eine
Bekanntmachung, durch welche das gesammie Ssauspapiergid Preus⸗
ens zur Einlösung einberufen w'ird. Dee Ernlö ung erfosgt für alle
Sorten (ausgenom nen für die Kissenanweisuigen vom Daun des
2. November 1851, des 15. Deeember 1856 und des 13. Febru—
ar 1861) bis zum 31. Deceinber 1875. Alsdann tritt die Un—
ziltigkeit ein. Die Best mmung des Zeitpunktes dir Ungiltigkeit fur
die oben bezzeichneten Kassenauweisungen bleibt vorbehalten.

Königsberg. Ueber ein Geschenk, weschs Hru Dr Johann
Jkoby für den von ihm s. Z. erhobenen Protest gegen de Wie—
derveseinigunz von Elsaß und Lothringen mit Dentschland zu Theil
gewor en, berichtet die „Königsb. Hars. Ztg.“ wie folgt: „Hen.
De. Johrn Jakoby ist no h nachträglich aus Verantassung sennes
zünzst erlebten 70,jährigen Gehurtetages von den Reichstaszeadne

eg unen.

Auf den St. Ingberter Anzeiger kann bei. allen Posserpedi
jonen abonnirt, ebenso auch Bestellungen bei den Postboten und ir
Her Druckerei geinacht werden.

Unsere verehrl. Abonn⸗nten, die das Blatt durch unsere Träget
dekonmen, erhalten dasselbe fortgeliefert, wenn nicht ausdrücklich ab—
hestellt wird.

Im Preis und Erscheinen tritt keine Aenderung ein.

St. Ingbert, im Juni 1875.
Die Ervedition.

Deut sches Meich.

Mänchen, 22. Juni. Das k. Staatsministerium des Innert
hat am 15. Juni an die k. Regieruagen, Districtsverwaltungs-und
Zzemeindebehörden sowie un die k. Bezirksärzte eine Entschließun—
über die Auf telluig ven Gesundheitskommissionen erlassen, aus der
wir, angesi hts der hohen Wichtigkeit des Gegenstandes, folgend
Punkte hervorheben. Unter Hinweis auf d'e Leinschlägigen Artikel
der Geweindeordnung von 29. April 1869 wird zunächst der
Weg augedentet, auf welchem zur Erledigung von Aufgaben der
üffentlichen Gesundheitspfllege vund der Medizinalpolizei besonder
Degane gebildet werden können. Sodann heißt es: „Die Gemein⸗
den, sowohl in der Pfalz, als auch in den diesseitigen Gebiets
heilen des Rheins, können aber selbstverständlich auch außerhall
»es Rahmens der Gewerbeordnung Einrichtungen schassen, oder
wa schon besteheude Einrichtungen benützen, um sich zur Lösung
er hier in Frage stehenden Aufgaben die Unterstuͤtzung solchet
bersonen zu sichern, deren Mitwirkung wegen ihrer Fach?enntnisse
der wegen ihres Geschickes oder Eifers in Behandlung gemeinnü
ger Angelegenheiten, oder wegen ihres Eiuflusses auf ihre Mit—
vltger desonders wänschenswerth erscheit.“ Daß derartige Organe
n größeren Städten leichter zu schaffen, bezw. zu büden sind als
nLandgemeinden, ist selostverständlich. In Bezug auf Letztere dürfte
weckmäßig ers heineu, daß ein derartiges Organ der öffentlichen
besund heitspflege für mehrece Gemeinden, etwa für den geographi⸗
hen Umfaag des ärztlichen Bezirksvereins oder der Districtogemmeinde,
yer auch des Bezirksamtes gebildet wird. —, Wenn.“ heißt es in
om Erlaß weiter, „eine Anzahl Männer sihe zu dem Zvecke ver⸗
aindet, im Inleresse der Gemeinden eines Bezitkes, mit den Auf
aben der öffentlichen Gesundheitspflege sich zu befassen, und in
neser Richtung den Gemeinden anregend, bezutachtead und unter—
lütend zur Seite stehen, so kann es den bethelligten Gemeinden
und Bejöcden nur erwünscht sein, daß eine solche Verbindang die
dunktio sen einer Gesundheitscommission, oder eines Gesundheits-
uhes fü. den betreffeaden Beziek üdernimmt. Dee Auffgibe e ner
tartigen Commission besteht in der E forschung aller sanitären
Mißsände der Gemeinde oder des Bez'rks, sop'e in der Verathung
ind Beg tachtung der Mttel zu ihrer Beseitigung.

München, 22. Juni. Die Erbprinnzessin Helene voa Thurn
Taxis ist heute Nachmittag von Regzensburg hier einzetroffen
Jat sich nach kurzem Aufenthalte nah Tutz: Juve geben.
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        ordneten Elsaß⸗ Lothringens eine Glückwunschadresse zugegangen, auch schrift persönlich zu verkreten. Der Sachverhalt ist nach der offen
haben dieselben dem „Gefeierten“ durch das hiesige Geschäftshaus bar Krupp'schen Darstellung kurz folgender Auf das Ansuchen
bon Schweitzer uno Samter ein Bild überreichen lassen, auf wel des österreichischen iechnisch-administrativen Militar⸗Comites im Ja—
chem durch zwei Bäuerinnen jener Lande das trauernde Elsaß; mar 1872 um Ueberlassung eines der neuen in Rußland geprüpf⸗
dothringen dargestellt wird.“ Die Inscenirung dieser Demonstra- en Ringgußstahlgeschütze überließ Krupp von damals bis Muͤl⸗
oa ist ohne In eisel wohl von Frantfurt besorgt worden. Inte 1874 jenem Comite, resp. dem Kriegsministeriurn vier Ringguß.
ressant wäre es, zu wissen, ob die Gabe von „den Reichstagsab tahlgeschütze und eine vollständig ausgerüstete Halbbauerie zu unent;
Jeordneten von Elsaß-Lothringen oder nur von dem „protest!renden“ jeltlicher Benützung, jedoch unter der ausdrücklichen Bedingung un—
Theil derselbden zu Wege gebracht worden ist. »cdingter Geheimhaltung sämmtlicher —A0
Darmstadt, 23. Juni. Dem heutigen Rennen wohnten Reserbation seines unbedingten Eigenthumsrechtes. Nun sei neuer⸗
der Kaiser Alexander, der Großherzogund die Prinzen Karl, dings von einer namhaften Autori:ät erkannt und von österreichischer
Altexander und Ludwig bei. Morgen firdet die Parade zu Ehren —A seither von Uchatiug
aifers Al xander statt. ronstruirie Bronzege'chüz, sowie dus Gugstahlgeschütz der Inner—⸗
Fraukreich. zerger Gewerkschaft bis auf geringe Möd fikationen genaue Nach—
Paris, 20. Juni. Die Illustration“ veröffentlicht in ihrer ahmungen jener Krupp'schen Geschütze seien; auch seien zu den Ver—
Nummer vom 19. Juni einen Artikel über die Befestigungsarbeiten suchen damit Krupp'sche Kupfergranaten verwendet worden. Da
in den neuen Osigrenzen und zunächst in Belfort. In diesem von der Kriegsminister Koller jetzt obige Reservationen nicht als bindend
einer Abbildung begleiteten Artikel heißt es: „Der Zugang zu den merkenne und den Krupp'schen Protest unbeantwortet gelassen habe,
Arbeiten und zum Fort überhaupt wird von Posten streng bewacht, o habe dieser seine Beschwerde direlt an den Kaiser gerichtet und
ein Fremder darf sich nahen und ringsum machen Gendarmen und volle eventuell seine Ansprüche gerichtlich verfolgen.
Soldalen ununterbrochen die Kunde. Diese Vorkehrung ist keine 4 Wies (Sieyermart), 21. Juni. Gestern hielt Fürst Aloys
berflüfsige, denn in der Nahe der neuen Werte wimmelt es von —XV
Spionen. Noch kürzlich hat man zwei solche verhaftet, beides Offi⸗ Kede, worin er die Nothwendigkeit betonte, daß alle Ultramontanen
siere vom deutschen Genie, welche sich als Arbeiter berlleidet, urter sich zusammenschaaren, um das herrschende System zu Falle zu
die bei dem Fort beschäftigten Bauleute gemischt haben. Diese Frimgen. Diese Eventualität sei übrigens nicht ferne. (Ah!) „Ve—
Dffiziere wurden vor ein Kriegsgericht gestellt und zu sechs Monaten »uld und Muth werden weitet helsen.“
Defaͤngniß verurtheilt.“ An dieser ganzen Geschichte ist, wie wir Spanien.
quf Grund von Erkundigungen, an zuverlässiger Stelle versichern Don Carlos hat seinem Sohne deo Titel „Prinz von Astu—
sonnen, kein wahres Wort. Es scheint auch, daß man höheren tien“ verliehen und zum Geburtstag desselben die Genetal-Junten
Orts über diese lecke Verleun dung nachträglich einigermaßen er von Biscaya durch folgenden Erlaß einberufen:
schroden ist, wie wit wenigstens aus folgender Thatsache schließen „IIch, der König, zum Beweise der vollkommenen, zwischen der
zu dürfen glauben. In der ursprünglichen Auszabe der betreffenden egitimen Monarchie, welche ich vertiete, und den Freiheiten, guten
Nummer der Illustrat'on“ war die Anekdote von den zwei Spio- Bräuchen und Gewohnheiten meiner sehr edlen und loyalen Sen—
nen noch durch eine besondere Abb'ldung illustrert; da sah man, wie noria don Biscaya bestehenden vollkommenen Ein'gung, verfüge
wei Arbeiter mit konfisz rten Gesichtern von Gendarmen ergriffenheermit, daß die Grneral⸗Junten von Guernica für den 27. d.,
purden, während ihre Kameraden voll Entrüstung die Fäuste gegen dem Geburistag meines vielgeliebten und erlauchten Sohnes, des
ie ballien. Diese Ausgobe, welche man noch heute in einigen Kaffee⸗ Prinzen von Asturien einberufen sid.
zäusern finden kann, wurde auf Befehl der Polizeipräfektur nach⸗ Gegeben in meinem Hauptquartier zu Durango, den 5. Jum
näglich aus dem Verkehr gezogen; an ihrer Statt erhielten die 875. Ich, der König.“
Zeilunshändler eine andere, in welcher die fragliche Abbildung
durch eine Vignette, die Prüfung der Pariser Privatschulen in Lu—
—
jung der „Illustralion“ hätte der Unfug in der That zu einer Re—
tamation Seitens der deutschen Regierung Anlaß geben können.
Paris. Verschiedene Blätter treten lebhaft für eine reichliche
Eesch ckung der nächsten Weitausstekung in Pheladelphia ein. Die
französ. Rationalversammlung dat für diesen Zweck 600,000 Frcs.
bewilligt; die demokracischen Blätter eröffnen außerdem eine Sub—
jeription zur Unterstützung von Arbeitern, welche geeignet und ge
villt wären, aus der Kenntnißnahme europäischer und amerika
nischer, besonders aber auch ostasiatischer Industrieschätze, deren Zu
sammenfluß man in Philadelphia erwartet, Nutzen zu ziehen.
Paris, 23. Juni. Die „Morgenblätter“ sprechen sich über
das Verhalten des Deputirten du Temple in der gestrigen Sitzung
der TNationalversammlung durchweg in mißbilligendem Sinue
aus.
Paris, 28. Juni. Aus südlichen Deparkements Franuk
reich werden starke Regengüsse und Ueberschwemmungen gemeldet.
Bersailles, 28. Juni. Die Assemblee beschloß auf
Antrag Laboulabe's, daß die zwelte Berathung des Gesetzentwurfs,
zetceffend die öff ntlichen Gemalten, nach Erledigung der Eisenbahn-
bdotlagen begennen warden soll.
Oesterreich.
Wien, 21. Juni. Es mag vill icht die Thatsache nicht
zanz ohne Interesse sein, daß eine Vegegnung des Deutschen
dauisers mit den Kaiser Franz Joseph (in Ischl) schon
jest verabredet war, als der Kaiser Alxuder von Rußland den
Wunsch nach Wien gelangen ließ, auch seinerseits mit seinem öster⸗
reichischen Bundesgenossen zusammentreffen zu können. Der Etz⸗
herzog Albrecht war es sodann, der den Czar verständigte, daß der
Kaiser Franz Joseph mit Eifer die Gelegenheit ergreifen werde,
hu auf russischem oder österreichtjjchen Boden zu begrüßen, und
Zaiser Alexander entschied sich sofort für die Reise durch Oester
reich.
Die Arbeitseinstellungen in Brünmn erregen hier die leb
daftesten Besorgniss. Nicht weil man unm'ttelbar Exzesse besorgt:
ganz im Gegentheil. Aher es macht sich eine geheimnißvolle, strafse
Disziplin unter der Arbeiterbevölkerung geltend, welche auf eine
energische einheitliche Leitung, und zwat auf eine Leitung, de über
sehr bedeutende Geldmittel verfügt, schließen läßt.
Die „Kölnische Zeitung“ meldet; Der Chefder Fitma Krupp
j jeßzt in Wien, um eine aß den Kaiser gerichtete Beschwerde—

Bermischtes.

Zweibrücken, 25. Juni. In der gestruier Sitzung des
andw. Bezirkskomites wurde beschlossen, das diesjaͤhrige landw. Be—
erksfest, derbunden mit Thierschau und Produltenausstellung, am
2. September nächsthin in Veiestastel abzuhalten. Das bezügliche
hrogramm w'rd nähsiens veröffentlicht. (3w. Ztg.) *

4 Edenkoben, 28. Juni. Vor einigen Tagen wurde durch
derru Weincommissionär Völker von hier in der Nähe des Schön
elberges eine wohl erhaltene goldene Münze vom Jahr 1051 ge
unden. Inschrift und Wappen deuten an], deß des—
Heldstück in bischösl hen Linde gipeant wordena ist. Wr—
lauben, daß der glückliche Finder nicht abgeneigt wäre, gegen ent ·
prechende Vergütung seinen Pfund an den bistorischen Verein der
zfalz abzutreten. — Der hiesige striegerverein feiert das Fest der
fahnenweihe am 25. Juli.

'dandau, 24. Juni. Zweschen 7 und 10 Uhr gestern Abend
ozen ununterbrochen Gewittker über unsere Stadt mit solch heftigen
Regen, daß die Straßen an mehreren Siellen überschwemmt warer
Zaden haben dieselben, soweit bis jetzt bekannt, nirgends an gerichtet

In Edesheim erschien am Diensiag eine Frau am Post
chalter, um Marken zu kaufen, als sie, von Unwohl ein ergrniffen
lötztich umfiel; sie erholie sich jedoch so weit, um zum Arzt gehen
ju können, auf welchem Wecçe ste dann, vom Herzschlag getroffen
wodt zu Voden stürzte.

Aus der Südpfalz, 23. Juni. (Zu den Landtaaswahlen.
Ver auf dem Lande lebt und mit der ländlichen Bevölkerung ver
ehct, sieht und hört jetzt Erfreuliches in buntem Gemisch mit Un⸗
rfreulichem. Hier etwäs Unerfreuliches. Man hört: „Kämen sit
»och nur, die Franzosen, es wäre ja ganz recht! Wäre es doch
Hoites Wille, daß sie käuen!“ Und wer ifl's der solche Wünsche
Jjegt? Es sied solche Leute, in deren Kopf die Frömmelei um
der Fanatismus keinen Raum läßt für selbstständiges Denk⸗ und
Aiteilsvermögen, urd die polinsch nicht anders denken und fühlen.
us wie es das Vaterland“ , die und Consorten füt
zut finden, die also genau das Echo der klerikalen Parteiblähler
ind. Wie denken sich wohl solche Leute ihre Lage, falls sich ldie
derren Turcos wirklich einmal e nfänden? Zu ihrem Schutz ge
achten sie sich vielleicht gar auch außerlich zu brandmarken, d. b
ich die Signatur des Landesderraths auf die Stirn zu drücken,
»der itwa Sigl's „Vaterland“ als Loosung an den Hut zu stecen!
— Dies übrigens nur nebenbei, indem diese Zeilen lediglich be—
wecken, angesichts der Wahlen darauf hinzuweisen, mit welcher Ari
        <pb n="397" />
        on Zielen die Partei liebäugelt, die sich die „patriotische“ zu nen⸗
zen beliebt. (Pf. Kur.)

Muünchen, 20. Juni. Das Centralcomite des bayerischen
gereins zur Plege und Unterstützung im Felde verwundeter oder
atrankter Krieger hat sich für das Laufende Jahr bereit erklärt, in
inzelnen Fällen, in welchen Folgezustände der im Krieg 1870,71
erlitienen Verletzungen oder entstandenen i neren Leiden den Gebrauch
hestimmter Kurorte höchst wünschenswerth erscheinen lassen, für Unter:
zringung und Plege der hiefür bedürftig befundenen Indaliden in
isheriger Weise Sorge zu tragen. Das kgl. Kriegsministerium wird
Fe in dea Vorjahren, den einer solchen Kur bedürfenden Angeho—
igen der Armee vom Feldwebel abwärts die Mittel zur Bestreitung
zaͤ Reisckosten und kleiner Bedürfnisse an dem Kurorte gewähren,
vähtend es den darch den Krieg untauglich gewordenen, mit Pen⸗
— verabschiedeten vormaligen Un'eroffizieren und Soldaten nur die
Reisekosten vergütet, welche ihnen von den Kreisousschüssen des ge—
sannten Vereins vorschußweise bezahlt werden. Für die 8. Eisen—
zahntlasse ist halbe Fahrtaxe gestattet.

F München, 20. Juni. Der oberste Gerichtshof hat in
nem vor einigen Tagen erlassenen Urtheil ausgesprochen, daß die
emähß 8 19 Abs. 2 des Reichspreßgesetzes vom Strafgerichte ange⸗
Idnete Aufnohme eiuner Berichtigung durch wiederholte Strafeinschrei⸗
ungen erzwungen werden kann. Aus den Entscheiduugsgründen ist
sichtl'ch, daß der Gerichtshof die nach 811 des angeregten Gesetzes
zestehende Pflicht des verantwortlichen Redalteurs einer period schen
—
inverändert aufzunehwen, durch die enmal nach 8 19 Abs. 1. Ziff
3 ibid. erfolgte Bestrafung nicht als aufgehoben erachtet, sondern
dielmehr der Ansicht ist, daß bei jeder Nichtbefolgung der im Urtyheil
muszusprechenden richterlichen Anordnung der Aufnahme — entzegen
er Behauptung des Nichtigkeitsbeschwerdesührers, daß im Gesetze be
ondere Zwangsmittel jür die vom Strafgerichle angeordnete Aufnahme
zicht vorgefehen seien — der 8 19 Abs. J1 Ziff. 3 neuerlich zur
Anwendung zu kommen habe.

München, 22. Juni. Heule Nachmittag hat auf hiesigem
nördlichen Frieohofe das Begräbniß des nach langjährigem Leiden
vporgestern dahier verstorbenen, vrdienstvollen und einst vielgenann⸗
en Submarine-JIngenicurs Wilhelm Bauer stattgefunden. Der Ver—
eble, welcher ein Alter von nur 53 Jahren erreichte, war char.
uss. Major, Inhaber des Verdienstkreuzes des Sächs. Ernestin schen
dausordens, Ehrenmitglied und Meister des freien deutschen Hoch:
uͤftes ia Frankfurt a. M. ꝛ⁊c.

F In Augsburg hat sich ein beurlaubter Soldat durch einen
Schuß in dies Schläfe das Leben genommen.

Nürnberg, 24. Juni. Heute, als am ersten Jahrestage
der Errichtung des Hans Sachs-Denkmals brachte der Verein der
siesigen Schuhmachermeister dem unsterblichen D'ichtee und Mei—
tersänger, welchen sie stets mit Stolz als den ihrigen nennen, ein
Morgenständchen. Nach vorgegangener Musik und Gesang des bei
„et Enthüllung vorgetragenen Festlicdes von Priem, komponirt von
J. Grobe, sprach der Vo stand des Vereins, Herr Keller, gegen
as Denkmal gewendet, folgende Worte:

Vor Jahresfrist da standen wir

Zum ersten Male, Meister hier,

Als eine festlich frohe Schaar

Den Weihegruß Der brachte dar.

Heut' zog uns wieder Herz und Sinn

Zu Deinem Denkmal freudig hin,

Auf's Neu den Ehrenkranz zu schlingen

Und Dir zum Namenstag zu bringen,

Denn was einst Meister Goethe sang

Gar üif in uns're Herzen drang:

„Ein Eichkranz, ewig jung belaubt,

Den setzt die Nachwelt Dir auf's Haupil“
uls die Bekränzung des Denkmals erfolgt war, wendele sich der
z„precher zu dem Publikum mit den Schlußstrophen:

Dem Geiste, der in Lied und Wort

Lebt ewig in den Herzen fort,

Der mit vertrieb der Zeiten Nacht

Sei unser dreifach Hoch gebracht!

Hhesang und Musitk schlossen die einfache würdige Feier, der ein
ahlreiches Pablikum, vorwiegend aus dem Arbeiterstande, beiwohnte
Nachmittags 4 Uhr hat zu Ehren der Schuhmachervere'n ein Con⸗
zert im Billeitersgarten veranstaltet.

fSaarbeücken, 22. Juni. Ungefähr 9 h'er wohnende
Strolche und Sonnenbrüder hatien sich gestern Abend 2 Faß Bier
mnuf den Exerc'erplatz geschafft, und sich dort in Gesellschaft einer
iederlichen Dirne viehisch betrunken. Letztere wurde von den rohen
Vesellen entsetzlih m'ßhandelt und halbnackt und halberwürgt, mit
zinem Strick um den Hals, witten auf dem Platze liegen gelassen.
Porübergehende fanden das Frauenz'mmer und vrachten ihm Hülfe
luf die Burschen wurde noch gestern Abend, jedoch vergeblich, ge—
quoet; heute werden sie wohl alle polizeilich sistirt seia und einer

ꝛxemplarischen Bestrafung nicht entgehen. — Die Sittlichkeitsver⸗
brechen in unserer Gegend scheinen sich in schreckenerregender Weise
zu vermehren. Wir vernehmen, daß gestern wieder ein Mann aus
Sulzbach wegen eines solchen ins hiesige Justizarresthaus eingelie—
jert wurde.

F Mannheim, 22. Inni. Der Necddar ist seit gestern um
mehrere Fuß gewachsen, so daß ein Theil der Bleiche uner Wasser
leht und die Neckar-Bade-Anstalt circa 60 Schrilte vom Ufer ent⸗
sernt ist.

T. In dem badischen Orte Leopoldshöhe bei Basel hat sich
im dorltigen Postbr'efkasten, wie im vorigen Jahre, so auch lheuer
wieder ein Vogelpaar, Rothschwänzchen, ein Nest gebaut. Es läßt
sich weder durch das Abholen noch durch das Einwerfen dier Briefe
stören. Fallen Briefe dem Neste allzu nahe, so werden sie von
den Rothschwänzchen sachte zur Seite geschoben.

FAus dem Großherzogthum Hessen, 15. Juni. In Als-⸗
heim in Rheinhessen hat vorgestern ein entlassener Eisenbahnarbeiter
auf einen jungen Menschen, als derselbe ahnungslos zum Bahn⸗
jof schritt, meuchellings zwei Schüsse abgefeuert und ihn so stark
verletzt, daß wenig Hoffnung vorbanden ist, das Leben zu erhalten.
Fine Stunde darauf gab sich der Meuchelmörder mil derselben
Waffe den Tod. Die Ursache der traurigen Katastrophe ist in dem
Imstand zu suchen, daß der doppelte Verbrecher glaudie der junge
Densch habe seine Entlassung bei der hessischen LudwigsbahmGe—
ellschaft veranlaßt.

tOffenbach, 17. Juni. Geftern Abend 11 Uhr wurde
ein Dienstmädchen von einem verschmähten Liebhaber aus Eifersucht
durch zwei Stiche in Hals und Seite schwer verletzt. Der Thäter
st verhaftet.

F Aus Thüringen. Die Berichte über den Wolkenbruch von
Naumburg siud kaum verstummt, und schon ist eine gleiche Wetter⸗
atastrophe über einen anderen Laudstrich Thüringens herengebrochen.
Der Thüringer Wald (Eisenach, Gotha, Kyffhäuser, Goldene Aue
und das Reußenland) sind am Donnerstag von Wolkenbruch, Blitz
uind Hagelschlag iu der traurigsten Weise verheert worden. Mehr
als zehn Fälle von Blitzichlägen sind festgestellt. In Botha schlug
der Blitz in das Bahnhofsgebäude, glücklicher Weise ohne von den
jahlreichen Anwesenden eine Person zu verlehen. Bei Gera wurden
vier Dörfer durch Blitzschlag betroffen und 12 Gehoöfte, darunter
die Mühle in Nebdenitz (Haltepunkt der Gera⸗Goßnitzer Bahn) ein⸗
Jeäschert. Der Güterschuppen (200 Fuß lang) auf Station Gera
vwurden von den rasenden Orkanen umgestürtzt, drei Männer töd—
lich verlezt. Die Dächer wurden von dem Sturme aufgerollt und
'ortgeführt. Die Verwüstungen, welche dieses Unwetter an Gebaäu⸗
den und auf den Feldern angerichtet hat, sind im vollen Umfange
noch gar nicht abzuschätzen. Namentlich in der Goldenen Aue (Fran⸗
enhausen, Artern ꝛc.) sind mächtige Strecken Landes nicht blos des
iesjährigen Saatenstandes beraubt, sondern die Aecker selbst in Un⸗
und verwandelt worden. Die eigentliche Ackerkrumen ist von den
vilden Regenwogen stundenweit fortgeführt worden. Der üppige
Wiesenwuchs ist mit fußhohem Gerölle überschüttet und die Heuernie
ernichtet, urd was noch vom Wasser verschont worden ist, hat der
dagelschlag vernichtet.

FPosen, 21. Juni. Cin schredlicher Vorfall ereignete sich
dieser Tage in dem Dorfe Zendowo bei Schubin (kr. Bromberg).
In der Nacht vom 17. zum 18. ds. ermordete der dortige Ein⸗
vohner Ruchalski, wahrscheinlich in einem Anfalle religiösen Wahn⸗
innes, seine Frau und fünf kleine Kinder und machte datauf selost
seinem Leben durch Durchsch ieidung der Kehle ein Ende, Ruchalski
war vor echt Tagen erkrankt, doch hatte sih in den letzten Tagen
sein Gesund eitszastand gebessert. In der Nacht vom Mittwoch
um Donnerstag weckte er die Frau und lich sihh mit geweihten
dränzen beräuchern und die Wände mit geweihtser Kreide bemalen.
Die Frau that dies. Drrauf h'eß der Manm' die Frau und die
dinder mitten in der Stube niedeckniern und beien, ind i— er hin⸗
zufügte, daß er zu Ehren Gottes Blut vergießen werde. Die Frau
m'ete mit der Kindern hin, betzte laut und gab dabei dem ältesten
snaben einen Wink, fortzugehen. Der Kaabe entfernte sich eiligst
und lief zu dem nächsten Nachbar, Namens Brzykoa, welcher sich
auch sofort in die Ruchalskesche Wohrurg begab. Die Thür stand
veit offen. Brzytca trat herän uad ertlickte in der Mille der
Stube eige weiße Masse, bei welcher die Frau händeringend kaiete.
Brzykca konnte die Siluation nicht begreifen, da es fast völlig
dunkel war. Da hörte er vom Betle Ruchalsks aas die Worte
Mütterchen komm her un d knie neben mir hin. Die Ruchalski
tand sofort auf und kniete neden ihrem Manie nieder, in demsel⸗
zen Augenblick durchbohrt das Messer Ruachalstis ihre Brust. B.
ah noch, daß die unglückliche Frau zur Erde fiel und daß der
Moͤrder sich ersob, um an der Wand das Messer zu schleifen.
Darauf entfloh er, um de Nachbarn —XXLL
urzem hatten sich fünf Männer zusammengefunden, die nach dem
dause eilten, doch welcher schreckliche Aublick bot sich ihnen dac!
Fünf Kinder lagen mit aufgeschlitzten Bäuchen auj der Erde und
        <pb n="398" />
        die Eingeveide in der Stube herum. Auf dem einen Bette d'e
Frau' m't durchbohrter Brust und gleichfalis aufgeschlitztem Bauch,
auf den and ren der Mann mit durchschnittener Kehie! Ruchalsk
hatte nach der Ermordung seiner Frau deren Leiche auf das Bett
zelegt, derselben den Bauch aufgrschlitzt und sie mit eskem Kreuz
und Rosenkranz bedeckt. Er selbst hatte sich, ein Bild in der Hand
haltend, entleibt. Ruchalskis lebten in dem besten Einvernehmen,
waren verhältnißmäßg wohlhabend und dabei ehrliche und gottes—
fürchtige Leute.

FCarlsbad, 18. Jüni. Seit ein paar Tagen steht bei
den hiesigen Curgästen Regypten im Vordergrund der Conbersation.
Die Veranlkassung dazu gab der hier weilende ägypt'sche Prinz
hussuu Pascha, der an einem der letzten Abende in einer bei uns
zanz ungewohnten Weise eine Illustration zu dem Satze „Gleiches
Ret für Alle“ lieferte. Der Prinz besucht nämlich fast alle Abende
mitsanmt feinem Gefolge das Theater. Vergangenen Freitag wirft
er zu gleich großer Ueberraschung für Publikum und Darsteller
zinen riesigen Kranz von Rosen, dann ein funkelndes Bracelet jeiner
Favorit Schauspielerin, einer schönen Blondine, zu. Zum ubn
hatte er die Scene schlecht gewählt, denn in dem betreffenden Mo⸗
mente war auch eine Drünette auf der Bühne. Beide Damen!
stützen gleichzeitig auf die Spenden, die eine erwischt den Kranz,!
die andere hält schon das Armband, die Damen wissen nicht recht.
wie sie daran sind, bie sich der Prinz aus der Loge vorbeugt und
mit eleganter Handbewegung der Blonden Kranz und Armband
juweist. Großer Juber im Publikum. Aber Hüssun Paccha ist
zJalant, denn anderen Taus erbält die Brünette voin Prinzen das
leiche Armband mit einem Riesenbouquet. Die orientalische Frage
gm Carlsbader Theater ist wieder beigelegt.“

Dienstes⸗Nachrichten.
Der Bezirlsarzt 1. Classe Dr. L. Bopp zu Landau wurd—
um Migliede des Kreismedicinalausschusses der Pfalz e—
iannt.
Der Po—izeianwalt P. Loberhoffer in Oiterberg wurd—
um functionirenden Staatsaawalts⸗Substituten in FKaiserslauterr
rnannt.

Der Rathgeber in Feld, Stall und Haus. Eine Sammlung vo⸗
praktischen Versuchen und Fortschritlten in allen Zweigen de
dandwirthschaft, Herausgegegen von Dr. Rich. Biedermann. Ve
em billigen Preise von 3 Mark für das ganze Jahr brinz
Rese recht empfehlenswerthe Zeitschrift in jeder Nummer ein
zroße Anzahl gediegener Aufsätze von praktischem erthe. Nr.
nthält: Zur Würdigung des Wundklee's von Prof. Jul. Kühn
— Duüngungsversuche bei Gerste von Prof. Moschini. Uebe—
dartoffel ultur von L. Kühn. Ein anbauwürdiges Unkraut bo—
drof. Fr. Haberland. Ueber den Krebs der Apfelbäume do
I)r. Rud. Stoll. Ueber die schädliche Wirkung von Gruben
vassern von Dr. J. König. Die Zusammernsetzung der i
Vollwaschanstalten gewaschenen Wolle von Prof. Max Märde
Zrüfung des französichen Rothweines auf die Echtheit seine
farbe von Eugen Dietrich. Borsäure als Mittel gegen daß
Säuren der Milch. Künstliche Butter. Butterine. Bereitun
yon gutem Raucdfleisch. Betriebsergebnisse ohne und mit Holl
reund's Methode der Branntweinbrennerei. Ein Mittel gege
desselstein.
Für die Redaltion veraniwortlich: F. X. Demetz.
Hans bleib do! —

Die auf Dienstag den 29. dieses Monats! Harmonie⸗Ausik
orojektirte Waldparthie findet eingetretener, 2
dindernisse wegen nicht slatt. dei Peter Jung.

St. Insbert, den 25. Juni 1873.

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St. Inaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienztags⸗, Donnerstagz⸗und Sonntags
—XRX erscheint woͤchentlihch vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljiährig 42 Krzt. ode
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mrit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
ö——— — — — —— —— —— — — — 7*
JE 100 Sonntag, den 27. Juni *

Iꝛb

Abonnements-Einladung.

Auf das am 1. Juli beginnende III. Quart'al des
„St. Ingberter Anzeiger“ erlauben wir uns hiermit böfl.
mzuladen.
anj Der „St. Ingberter Anzeiger“ wird sich bemühen die neue—
sen Tagesereignisse, so rasch wie möglich zu britgen und besonders
zuf die provinziellen Tagesere'gnisse Bedacht nehmen.

Das Z3mal mit erfcheiner de

„Unterhaltungsblatt“
wird seinen Abonnenten eine Menge spannender Novellen, Miseellen,
Fathsel und Charaden zur Unterhaltung bringen vnd das nweus
Quartal mit der Or'ginal⸗Movelle:
„Die Elsässerin,“
von André Hugo

20.000 Personen in der Stadt siad obdachlos, der Marquis von
dautpoul und mehrere Soldaten beim Retten ertrunken. Die Zahl
»er Verletzten mag etwa 150 betragen. In der Nähe von Tou⸗
ouse sind 3 Dörfer völlig zerstört; in einem derselben stehen von
100 Häusern noch 10. — Aus Verdun (Ariege) wird gemeldet:
50 Häuser sind zerstört, 80 — 100 Personen und 500 Thiere weg—
zeschwemmt und ertrunken. — In Mezieres haten die Fluthen 12
Häuser vernichtet, die Dörfer Bastide und Besglasssind verschwunden.
Auf den Bergen hegt hoher Sanee.

Bei Beginn der heutigen Sitzung der Nationalversammlung
'ocrderte der Minister des Innern, Herr Buffet, einen außerordent
iichen Credit für die Ueberschwemmten von Toulouse, der sogleich
instimmig bewilligt warde. Auch in den Departements Hautes⸗
Pyrenees, Ariege, Gecs und Tarn⸗-et⸗Garonne haben die Ueber—⸗
chwemmungen großen Schaden angerichtet und mehrere Menschen⸗
leben gefordert.
beg nnen.

s Auf den St. Ingberter Anzeiger kann bei allen Possexpedi⸗
onen abonnirt, ebenso auch Bestellungen bei den Postboten und in
der Druckerei gemacht werden.

Unsere verehrl. Abonnenten, die das Blatt durch unsere Träger
behlommen, erhalten dasselbe fortgeliefert, wenn nicht ausdrücklich ab—
hestellt wir d.

Im Preis und Erscheinen tritt keine Aenderung ein.

St. Ingbert, im Juni 1875.
Die Expedition.

Bermischles.

F Zweibrücken, 25. Juni. Zum Schlusse sind dem pfäl⸗
zifchen Gewerbemuseumsvereine noch beigetreten: die Gemeinde Bisch⸗
veiler mit dem statutenmäßigen Jahresbeitrage von 4 M. und zwei
Personen von Reifenberg mit Gründungsbeiträgen von je 5M.
Nur zwei Gemeinden des Amtsbezirks sind noch im Rückstande.
Die gezeichneten Beträge belaufen sich jetzt an

1. Gründungsbeiträgen auf 4651 M.
2. Antheilscheinen 375,
3. Jahresbeiträge „1226,

sonach im Ganzen qauf 6252 M.

f Dürkheim, 24. Juni. Gestern Abend kurz nach 10Uhr
entzündete der Blitz das dreistöckige Wohnhaus des auf einer Bade⸗
reise sich befindenden Gutsbesitzers Herrn Heinrich Fitz dahier. Un—
nittelbar nach dem Schlage staud der ganze Dachüuhl in Flam—
men, obwohl der Regen sich in Strömen ergoß und das Gewitter
nach wie vor fortdauerte. Das Feuer fand reiche Nahrung in den
auf dem Speicher angebrachten Lattengestellen, vorhandenen Koͤrben,
A Feuer⸗
wehr verdanden wir, daß nur der Dachstuhl und das obere Ge—
zälk beschädigt wurden. Das Gebäude ift um 25,450 fl. ver—
ichert. An den Mobilien ist die München-Aachener Gesellschaft mit
23,380 fl. betheiligt. Die Gefah:t für weiter Beschädigungen war
um 12 Uhr beseitigt.

München, 24. Juni. Im Verlage der Lindauer'schen
Buchhandlung ist soeben unter dem Titel „Wie es mit Schule und
Lehrern besser wind. Ein Mahnwort an die bayerischen Volksschul⸗
ijehrer‘“ — eine Broschüre erschienen, weiche in ruh'ger, nur die
Sache ins Auge fassender Weise so beachtenswerthe Nachweise, Vor—
schläge und Winke enthält, daß dieses Schrifichen von allen Leh—
tern Bayerns aufmecksam gelesen und von den Schulbehörden, ins⸗
zesondere aber von den hohen Siellen, welche die bayerischen Leh—
cerbildungsanstalten zu leiten und zu beaufsichtigen haben, wohi—
wollend gewürdigt zu werden verdient. Für die Hauptversamm⸗
lung der bayerischen Volksschul-VLehrer in Kaiserslautern dürfle es
Beranlassung zu eingehenden Verhandlungen und zu zwedentsprecheu—
den Anträgen an die Staatsregierung bieten. (Fr. Kur.)

FSaartouis, 24. Juni. Heute Morgen sollen bei dem
ebungsschießen mit dem neuen Gewehre, 2 Mann vom 70. Regi—
nent, die mit Markiren an der Scheibe beschäftigt waren, wahr—⸗
cheinlich durch zu frühes Loshehen eines Gewehres, der Eine ledeas⸗
jefährlich und der Andere leicht verwundet worden sein.

7Glogau. Als in der Nacht von Dienstag zum Mittwoh
der Posten am Pulvermagazin vor dem preußischen Thore abge—
löst werden follte, war die Ablösung nicht wenig erstaunt, den Posten
ohne Gewehr, Helm und St'efel vorzufinden. Auf Befragen er—
lärte der So dat, drei Civilisten wären mit brennenden Cigarren
ia die Nahe des Pulvermogazins gekommen, er habe ihnen zuge⸗
rufen, sich zu entferaen. Die Civilisten wären hier auf ihn einge⸗
)rungen und der eine habe ihm ein Fläschchen vor die Nase ge⸗
jalten, worauf er ohnmächtig umgefallen wäre. Als er sich wieder

Derutsches Reich.

Die nach Berkin zum großen Generalstabe beorderten baye—
rischen Offlziere des Generalstabes Major v. Xylander und Haupt—
nann Frhr. v. Asch, welche bisher dem 5. (Posen), bezw. 9. (Al⸗
bona) deutschen Armeekorps zur Dienstleistung zugetheilt waren, sind
von diesem Kommando wieder in den großen Generalstab nach Ber
lin zurückgekehrt.

Mannheim, 25. Juni. Gestern war die Oberbürgermeister⸗
wahl. Von 99 anwesenden Stadwerordneten 'erhielt der bisherige
Oberbürgermeister Hr. Moll 73 Stimmen, 2 fielen auf Hru. v.
Feder, 24 Zettel durden unbeschrieben abgegeben.

Frankreich.

Infolge überaus heftiger Regengüsse haben in den südlichen
Departements große Ueberschwemmungen stattgefundent So liegen
uus Toulouse folgende Telegramme vor:

23. Juni, 92 Uhr Abends. Die Ueberschwemmung hat
merhörte Verhältnisse angenommen. Das Faubourg Saint-Chprien
teht ganz unter Wasser. Wie es heißt, sind ein Actillerieoffizier,
in Polizeiagent und mehrere andere Personen ertrunken. Der
disenbahnverkehr von Foix und Montrejean ist unterbrochen, die
Zrücke von Empalot, welche über die Garonne führt, ist bedroht,.
die Hospitäler sind geräumt worden.

24. Junz, 2 Uhr 20 Minuten Morgens. Der Wasserstand
dum 60 Centimeter herabgegangen, obgleich der Regen foridauert.
In der Vorstadt Saint ˖Cyprien sind mehrere Personen ertranken
und viele Häuser zusammengebrochen.

24. Juni, 4 Uhr 50 Minuten Morgens. Die Retkungsarbei—
en in der Vorstadt Saint-Cyprien haben begonnen, sie stoßen auf
toße Schwierigkeiten. Die Soldaten aller Waffen entwickeln großen
Muth, die Generäle leiten selbst die Operationen. Die Zadl der
Todten ist noch nicht fesigesiellt.

24. Juni, 7 Uhr 50 Minuten Morgens. Das Wasser gehl
angsam zurück. Die durch die Ueberschwemmungen angerichteten
berheerungen sind underechenbar. Ein großer Thel der Vorstadt
Saint-Cypriea ist eingestützt, andere Häuser fallen noch jetzt in
trümmer.

Aus Toulouse verlautet Näheres: Die ganze Vorstadt

Cyprian ist zerstört, über 300 Häuser sind eingestürzt. Mehr
us 120 Leichen wurden schon aus den Wohnungen herborge ogen
o odiel mehr erwartet man noch unter den Trümmern zu finden.
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        erholt, habe er gefunden, daß Gewehr Helm und gStiefeln ihm
fehlten. Die Ablösungswache requirirte sofort eine Patrouille,
welche das Terrain um das Pulvermagazin durchsuchte und siehe
da, in einem Gebüsch wurden Gewehr, Helm und Stiefeln vorge⸗
funden. Der Soldafm wurde uuverzüglich in das Militärlazareth
grbracht, man schenkt der Erzählung desselben keinen rechten Glauben,
glaubt vielmehr, daß der Soldat an einem Gehirnleiden erkrankt sein
konne.

Eine besondere Beachtung
verdient die im heutigen Blatte befindliche Annonce des Hauses
S. Sacks u. Co. in Hamburg, das uns wezen prompter
und aufmerksamer Bedienung seiner Interessenten auf's An—
gelegentlichste empfohlen wird

Für die Redaktion verantwortlich: F. RX. Dem etz.

Lodes⸗·Anzeige.
Freunden und Bekannten widmen
chir die traurige Nachricht, daß heute
Mittag nach längerem schweren Leiden
unser Galte und Vater in ein besseres
Jenseits abgerufen wurde.

Saarbrücken, 25. Juni 1875.
Im Namen der trauernden Familie
Frau Louise Keller Wwe.

tich 2mal in Zeitungsformat. Preis nur Gegenseitige F
in in ded dabiae due Lebens-, Invaliditäts- und
rate die 538espaltene
i asieehen henhetntunes vne Unfall-Versicherungs-
2000.
Bestellungen nehmen an alle Postanstal⸗ Gesellschaft „Prometheus
len und Buchhandlungen. Probenummern Be 9 in
gratis. irks⸗ tur für St. In beri und Um
nseratenbeilage (Auflage 4000) kann Bezirls-Agentur für St. Ingbert: m
* ee der Nichtabonnen: iß. zegend bei J. V. Haus, dree
grauis denehen. wohnhaft im Hause von Hhrist. Kling
Adreßbuch der Holzhändler Deutschlands Psae 7
und Oesterreichs erscheint im Laufe dieses En funfjähriges gutes Zug Pferd ha
Jahres. Die Abonnenten des Handels⸗ zu verkaufen
blaites erhalten dasselbe zu einem ermaßig⸗ Jaeob Stief.
ten Preise. * —
Veriag der Fr. Lintz'schen Buchhdlg. veuerwehr- Montag
Trier (Rhein hreußen). Peter Lang
47 F *
Bürger-Verein St. Ingbert.
Sonntag den 27. Juni 1875, von Nachmittags 3 Uhr ab,
Harmonie⸗AMusik
im Vereinslokale bei Hern Feorg Jung.
Abends 8 Uhr
Ball.

Der in der Fabrik von W. H. Zicken—
jeimer bereitete rheinische Trauben-Brust—
Honigꝰ) eathält einen großen Theil aus
crischen Weintrauben gewonnenen Trauben⸗
Honig nebst vegetabilischen Stoffen, welche
insgesammt durch ihre beilkräftigen Eigen
schaften gegen Reizzustände der Respira—
tionsorgane, veralteten Husten, Heiserleit,
Halsbeschwerden, Brustschmetzen und ähn⸗
lͤche Affectionen mit gutem Erfolge anges
dendet werden. Von lieblich anger ehmem
Geschmack ist dieser Trauben-Brust-Honig
mit großer Sorgfalt bereitet und unzwei
felhaft das, wofür er ausgegeben wird.
Dueg attestirt auf Grund persoͤnlich ge

wonnener Ueberzeugung.
Chemnitz. Dr. G A. Graefe,
Lehrer der Chemie, Tech-
noiogie ꝛe. an der oͤsseni⸗
DZlichen Handels Lehrannalt
285 in Chemnitz.

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Der FI. Vorstæ mel.
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durch ihre soliden und vortheilhaften Einrichtungen ganz besonders geeignet ir
die vom Staate genehmigte und garantirte Hamburger Geldverloosun«
375,000 Reichsmark
o 218,790 Gulden
eveni. als Hauptfgewinn
owie speziell Gewinne von Reichsmark 250, 000 — 125,000 — 80,000
60,000 - 60,000 — 40,000 — 86,000 — 3 a 30,000 —
— 24,000 2 a 20,000 — 18,000 — 8 a4 15,000 — 9.
- 12, 000 - 12 a 10,000 — 34 4 6000 — 5 a 4800 — 40 2..
40900 — 3 4 3600 — 203 a2 2400 — 5 a4 1800 1500 -412*
a 1200 — 5124 600 — 597 4 300 etc. ete. ete.
dietet dieselbe in ihrer Gesammtheit und verdient schon deßhalb den Vorzug vor
dielen ähnlichen, weil A2,3500 Loose, d. i. weit über die Hälfte der Gesammt—
zahl, im Lause der 7 Abiheilungen resp. innerhalb einiger HRonate mit Ge—
wvinnen erscheinen müssen.

Ganz besonders hervorgehoben zu werden verdient, daß der Staat sowoh
die Ziehungen, die öffentlich stattfinden, beaufsichtigen läßt, als auch die
Aus⸗zahlung der Gewinne garantirt, so daß den Juteressenten die unbeding-
teste Sicherheit geboten, wie es bei keinem Privatunternehmen in gleicher
Weise der Fall ist.

Zu der auf den

14. u. 15. Juli d. J.
amllich festgestellten zweiten Ziehung beträat die Einlagt für
Ganze Original Loose 12 Nimm. oder 7 fl. — kr.
Halbe Original Loose 6GRm. oder 83 fi. 80 kr.
Viertel OrigLoose 8 Ni. oder 1fl. As kr.

Gegen Einfendung des Betrages (die am Bequemsten durch Postanweisung er
solgi) oder gegen Postvorschuß wecden die mit dem Staatiswappen versehene,
Original Lovse von uns versandt und die amtlichen Pläne gratis bei—
gefügt.

Bei der Nähe der Ziehung ersuchen wir alle diejenigen, die diese gün⸗
stige Gelegenheit zu einem soliden Glücksversuche wahrnehmen und Loose
aus unserm vom Glücke begüustigten Debit beziehen wollen, uns ihre geneig

ten Aufträge baldigst, zu gehen zu lassen und werden wir wie bisher bestrebtf
sein, das eeee, 8— Iere gaten durch die aufmerksamste Bedie
nung zu rechtfertigen. Die amtlichen Gewinnlisten versenden wir unaufgefor
dert prompt nach der Ziehung und erfolgt die Auszahlung der Gewinne,
unter Staatsgarantie sofort nach Entscheidung.

8 Scoœles u. Co. ιιj in —VV ⏑
—7ö⏑·—ooc.

und Verlag von F. X. Demest in St. Ingoerr

Zu beziehen durch alle Buchhaadlg.
—
Wald-⸗Erzougnisse.
Organ für die JInteressen der
Forsiwirthschaft und des Holz
handels, sowe Organ des Holz
händlervereins.
Amtliches Inseratenblatt
für die Holz- und Lobrinden-Versteigerungen
bon vielen kgl. preuß. Regierungen, dem
Konigreiche Bayern, Großherzogtihum Baden
und Hessen, Herzogihum Meinigen und An—

halt, Fürstenthum Reuß.
H l Versteigerungen, Submissionen,
O z⸗ Angebote und Gesuche von Sor⸗
timenten, Marktpreise von allen Handels⸗
plätzen Deutschlands der Rohprodukien,
Sa nittwaaren und Brennhölzer, Artikel für
alle Holz corsumirenden Gewecbe mit Zeich
rung der neuesten Holzbearbettungsmasch' nen
ringt das Handelsblatt. Erscheint wöchent—
Redaktion. Druck

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233 3383338 553553535*55 *
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385 2335 2 23352 5 2528 5
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— — 7 5 38 563535
333775335 5856 — — 2 — —A
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*3323235033 257 3353338 5358383
335835 3 353353 EBEBR.
8853335535 28233330 258 283 5335
32858 335 22557 328* 33*88*
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3885 * 2535538 83573823
25 25755 8 ẽ 333533 — 2— „S32
—2 2826 —A —— 23323 3 3835
——A——— 5 —25 5353 —35 3363
333 —F 5*57 S55 — 522383302
378 5353 33372385 7 55355333233
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253z 3z5555 * 22 33 8 —
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88 288560 — 5 53523225
* * * 2328* *52 3538 ———
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52253 2 — 5 28 333877
* 835 23* s582558558 27
53822852 23 5835*2555352*
⸗ —A 3 * 57
α F 8 —— 2 552527
— —c2 28 53333528
— 262433332
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224. — 212
3383533333383
2—382 35
5333*—2583
—— —38 2 — *
578——363335
—473 232322
83232 233
—32z—23232—82355
— — —2229
582 2 —5 8
—A ————
385333335325
* — —I55 53252
—25—83 53732
— —
* 3 7 8323568
2—38 —323 523258
*
2338 3823*
5 3223—354
5—52553335788
z23 78 235.5 532
— ——
538582 332
— ——
—— 85—83833555
33353 33383332
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323388 38—3
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— — ——
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—

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2222 28——3—55555 28
2 — — — 53.2 — —
5S 5— 5 —A——— — 33 * 5353 2 22273223
2223 z38S53 BZBRETABZSA. — 253533 3538 — —
525382 — —— 2585 335 5 536833 25823
— — * —
zs 838 —85635833732 z 23 2775*
5—,58 2 — 2c5 —A8 .8 5822 —— * 288
23282 23 3 —25 —A 25 2 222 2323 7
3373 87338353 3 5—
5385 353537353323853 53 23333 53—755 2532
532537 53235355535 —— 2333833333535
25383 33835 32333*—3638 2325*
22 2 —5 2 2 22 2 37 * 2
—S838 33585 83 3533 55 3 153 283— 333233* ——
⸗ 37 2 2 — 3
7333 53375 375355353 s 3833333325
5 —55⏑——— —3352 515 — 365 25 22 5325 232—2832
—— — — —5355
2 8* 235 2 — —— — S8* 5—5523323 5 25
8 — 5825 8* 2 — 5 8 2322— 2c* 8 2 —
3822 —25 ——e — 2 2 EE 2* W7 m75 *
52232 —— 234— 52523 8 5c — 73 — *2 — * 222
23 — 2 52 — — 8* 8 288 2—— —— — 2232
38833333337—63855283 * S 82338353 383
28 55733355353233*3728 — — —
— 33853833—3 2255 20 * — — — 5 — 2* 523 ——
23555 35 2*552353* 2315 53*83537 3388 2 5352
— 532 — 32 — 2— 2 5—52327
— 2 —525 3 —3 —A 532 23 * —322 2 233
22 7. 538 —A 25335 z2223—36 S287
0 2 2 2* — —— 22 283235 — 50502
25 —3 3637 2328 —— 2 8
— —5253235 — „2239 — 2 —— —2223
855 53 55243357 z33532343583 —338337— ——85 553238
ν — —2 — 2 8 2
V ——A —

225332 2288 2 2
22328 832235328 — 5— 3323 3832 233 2
* * 5825 — — — 223 8 9 —
2387* 533553353 378355 335256 57355 35535353353 5583
* * * * — — 2
—E ——— * O 5535 65 3 532 8 *22 — 22
—E 5335552388 — 235; 37 255 25 288 88 35732— 2
* —— —8225 —* —— — 5— 8 —— * * 3 — —5
—A—— 3 c5 2 — 33 —5 2
—58 352855 55225. 3650933 333 58
— 72552 z —253383338 F *5*8 2 ——858335 222
— * 2 — 52 — — — 8* 525 * —25587 38E — 8 —
328 — 33 2328 — — ”EIBSL2B36 3 — 23525 32352
5 —8 583 5 s892 ——— —3 229 552 — 5*
— 5 5522 92 2 32 —à 35 *5 .5 * G * G35 —7
g 5223* 23 53255 573 — 257 235 — 3
2* 2 23 * — S5 — *82 — —3 52 3282 — ——
—A —8 * 55 — 2 —22 S2 322 2* — —*
—A * 2258 928 27 — 2 o 4 — 5——2583 —52 5— 28
* — — —— 52 — 2ä7 3 5 —25 — —— — 5* 9 — 9
—5—258 2352 — —585 * — X 35 28 3 3 *
—533535 35 03 57733 333833383*
— * — — 2 — —
5558 353 E *2 371828 553553 233 zE5z5
553 —E — 238333— 383 — 3738 55233 ——3333 25223
3337 —EF — 58 53 3383 3—338583 38 — ——
—»23—2 5——33 5538253 — z33575338353 53328 355
— — 27 — —335838333335 2558332252
3 — 3 * * — 2 38* 8 2* 2*9
3352 3735 — 32332838 5 338—23*
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75* 55 —— — 7 — — 2 * —13 — S — 2222 23222
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2 — 2s5 2 552388 2 23 2⸗ —A 22238 —A — *5282 28
5* —26222* —————— —A— 35553555*553335 2
3 8 3335 ———— —48*73787—
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233 — S 22 2 282 22 22 2* 2 2
S 2 32 25 —A 5 —e 2 5*8 2253 c * 52 —— —
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2 —A—— — —3 27 —— —2532 3 22322282
25238*8 3552853 * 333— — *53335
— 2 *25 — 2 2 326 7— 5322 2 472 5 *2 — 25 *2 — 53*
—— ——8 8 738 —— — ———— 2282
555 2827 32 5 8 23 5*85 5252 3322 23 535
—— 23335 e22 25 — 8 —— â — — —— 2 25
5355 8 53 323827 5 25325 32538 2 *
2 2— 2252 2 —— J388 52 S F
— 8* 239 S8. 2E— 2 *22— — 8* * s 2
* — 335 53 383223* 728523 38 55323
2 —226— — — — 23328 5 — 532388* A255
—A⏑———— 5 255 332 5c — 53223—7 DDE IS
7 3 528 555535— 2* 27 3* 3 5— 5 7333 ——
* 58352223 82 —58 7 ——— 2333 5 333328
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—5533562033 353 — 7.*
*8523357555 32553353435665355 —3335 —33338386
S2 2 — — * — —338— 2 8 *
—* 5 2* —A 22557 2 3255 2 —
—23533626 87 —33 3 5
2 5s —— — 55555 2 IzIBR ARTS —235——3385
25 *5222852 2 — —— 2 —— 252— 233*82
22 —— —723 * — — 2 —2 5 2 — 2328 — — —22 0 —*
235 2—36006 25 —5—53 55738325 2855 25335333 33333335
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— 22223 6 2. —228389—85
335383355338337535335—33—33333383—
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unnier eri heint v8h3atlin vierenul: Diaztagz. Donaer srag, 511;3tua 113 5itaj. A⸗eta: neatzoareis viertetiüurta 42 Krat. ode
1 Mark 2) R.Bfi. Lateigenarrden 2uutTejr. dꝛe drri'd Atige Zeile Juꝛtti heist oder deren runn 2ere Inet.
Dienstag, den 29. Juni

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87

Deutfches Reich. Wohnung'n. immer rasender tobte der Fluß, immer lauter könten
München. General v. Pranck hat die am Del girtentege des die geslenden Ruie der Bedrüngten und dawischen erklangen die
—V— Kampfgenossen-V.reines (17. Glocken, und mischte sih der dumpse Gesang der Mönche und
Maind. J.) auf ihn gefallene Wahl zum Ehrenpräsidenten, nach Nonea, welche in eg höher gelegenen Stadttheilen d'e Altäre
cugeholter Genehmegung des Koͤnias, angenommen. aufsuchlsen, um das Nachlassen ds Elendes zu erflehen. Abends
Berlisu, 25. Jun'. Der Bandesrath hat sih heute ein- endlich begana dis Wasser zu sinken und heute ist der rasende
dimmig dagegen ausgesprohen, daß die J'istitution der Hind'elsge- Fluß wieder in seine Ufer zurück e reten. JItt ecst läßt sihh die
achte, da wo sit durch das Inieresse des Handelsverkehrs gebolen Größe des Unglückes überschauen, wepigstens in Toulouse, während
reichsgesetzlich ausg schlossen we de. (A. 3.) die Niederungen imner noch dunter Wasser stehen. Heute morgen
Bonn, 26. Juni. Cultusminister Dr. Falk besichtigte ge- waren 215 Tode ausgegraben, ollein der durchdringende Verwe—
etn uud heute sämmtliche Universitätsinstiiute. Gestern Abend saugsgeruch lädt ichl'etzen, daß noch vele Leichen unter den Trüm⸗
durde von Studenten und Vürgern ein etwa 1000 Fackeln zählen- mern begraben sind. — In Meisse zählt man 70 zerstöte Häu—
zu Fackelzug gebracht; der Minister hie't ber dieser Gelegenbeit ser, ia Magistere 50, in dem Dorfe Golfech sind nur 4 Woh-
ne mit großem Beifall aufgenom neue Aaspza he über die gegen- zuagen stehe geblieben. An den Abhin en der Pyrenäen ist der
parligen Verhältn'sse und d'e Hoffaungen füt die Zukunft und Vertust an Menschenleben und Häusers weit gerin er. — Heute
wohne sodann e'nen großen Studentencom ners bei. Der Minister hat die Nationalversammlunz dea bewilligten 1005,1000 Fr. noch
uherte sich sehr befr'eoigt über den ihm im Rhenlaud geworde ea eine Null zugefügt. Sammlungen werden überall eröffaet.
Finpfang. Heute Abend e folgt seine Abreise nach Köl. Paris, 26. Juni. Der Oderbürgermeister von Berlin, Herr
Mannheim, 27. Juni. Die 5. Waadervecsa umlung badi⸗ Hobrecht ist hier engetroffen, um die Gemeinderinrichtung von Paris
her, rheinbayerischer, und de ischee Lhrer, die gestern hier im Saale zu stadiren. Ecs warde gestern von dem Fürsten Hohenlohe empfan—
Nie Casinogesellschaft tagte, war sehe zahlreich besucht, d'e Vorträge gen, der sich beeilte, ihn mit dem Seine- und dem Polizei-Präfekten
waren anziehend und belehrend, die Debatte anziehend und belebt. in Verbindung zu setzen.
duf der Tagesordaung stand das Thema: „Bildung und Siellunz Versailles, 26. Juni. (Nationalbecsammlung.) Der De—⸗
det Lehrer.“ Bei der Reichhaltigket dieses Themis klonnte in einer putirte Depeyce bringt den Ankrag ein, zur Uaterstützung der durch
aahezu dreistüundigen Debatte nur der erste Theil, „Bildung“, bes die Ueberschwemmung im Süden Beschädigten einen Betrag von
prochen und konnten nur üher „Vorbitdung“ und Seminarbil⸗riner Million Franken zu bewilligen, und veclangt die Dringlichkeit
dung“ Resolutionen gefaßt werden. Die näste Versawmlung wird für die Berathung seines Antrages. Der Justizminister Dufaure
sch daher mit der Frage der „Foribildang uud Stellung der Leh- erklärt, er habe krine Einwendang'n gegen eine beschleunigte Dis—
ier“ zu beschäftigen haben. Die von der Versammlung über ‚Leh kussion des Depeyre'schen Ankeages zu erheben, er bemerke indessen,
rerbildung“ gefaßten Resolutionen besagen Folgendrs: „Die gegen daß der berents bewilligte Kredit von 190,000 Franken nur zur As—
wärtige Lehreibildung ist gegenüber den erhöhten Ansprüchen an d'ie hilfe der driggendsten Noth bestinnnt sei, und daß die Renierun;
distungen der Vollsschule ungenügend; dieselte muß tiefer und nur nähere Berichte abwarte und daun ihrerseits einen umfänzlicheren
msänglicher werden. A. Vorbildung. 1) Die Einrichtung von Prä- Kredit zu de njelben Zwecke zu fordern beabsichtge. Die Versamm—
aranden⸗Anstalten ist ein dankenswerther Fortschr'itt gegenüber der Ein⸗ lung enischeidet sich darauf für die drinztiche Berathung des De—
ichtung, welche die Vorbereituung zum Eintritt in's Seminar dem peyre'schen Antrages.
nien Willen der Lehrer überlitß. 2) Zur Aufnahme in's Sem'nar SBesterreich.
tvom Aspiranten durch eine Prüfung der Beütz derjenigen B'Idung Mien, 26. Jani. Das „Neue Fremd nblall“ efährt von
achzuweisen, welche eine sechsclassige Realschule (döhere Bürgerschule perläßlcher Se'te, daß der Deutsshe Kaiser am 14. Juli Mittags
dealgymnasium ꝛc.) bietet. Das Reifezeugniß einer solchen Austalt in Jicht eintreffen und dort b's zurr Rachnitege des 15. Juli
ifreit von der Aufnahmeprüfung. B. Seminarbild ing. 1) Ist verweilen werd. Dec Kaiser von Destereih weid ihm, we das
ie als nöthig bezeichnete Vorbildung dei den Seminaraspicanten Blatt verzimmt, bis Strobel tutgege fahren.
orhanden, so wird danach das Sermuar seiner eigentlichen Aufgobe, Pejt, 25. Juni. Wie die ne darer Zita“ medit,
iachblldungsanstalt zu sein, zu.rückzegeben. In einer solhen knüit Denstag Nichts an das Leine: à der dritattüoenmrido eine
n daunn alle j ne Gegenstäude, wehe zu einer gusreichenden Fach Depesche aus Deoa engelauftanin eeier meren auszebrochente
oung unerläßlich sind, berückfi htigt und ausgiebig behandelt werden WVahlnnruhen um schleunige Ablendeenz »unes Wala ons zur Auf⸗-
niu gehören u. a. auch Anthropologie, Logik, Psycholog'e, Päda- cechthastung der O-daung ertucht maarzen. UAus der Stäcke deer
c. 2) Selbverstäudlich ist die Foctsezung und Erweiterung des berlangten Mltär-Assistenz sch'iezt 218 genallale Bialt auf eine
aitrrichts in den Sprachwisseaschaften (Citeratut), Naturwissenschaf: »rustere Gefahrduag der Ocdautu r rtiete raben erpitener
Mathemathik, Geschichte, Musik u. a. m.“ — Die nüchste Ver« sdalur hahen vor einigen Tizenin cheds n üarer Fnt—
amlung wird am 2. Samstag des Januar nächsthin in Franken; kat stattg-fnden. Antas ju denfeihin gab zer dis eb, die Ceu—
l stattfinden. massalion (Hutezusaen) αα rlichen Ür—
theils durhzuführen. De ernrne ng nan e teben g genilter
»ne beunruhizende Haltiuss de uee esen warde intar
equitiet und es eriolate ein 4u S. stoß, ber d n eses
en ist.

Frankeich.

Paris, 24. Juri. Satten hat wohl eine Stadt sa schred—
e Tage erlebt, wie Toulouse am 23. und 24. Jauni. Schon
lun 23. Mittagk sah man mit Schaudern, wie die rasende, bat.
zeschwollene Garonne die Spuren freindin Elends an iht vorde
ug. Manche dachten wobhl, daß auch Tonlouse nicht derschoat brei. Vernmiicres.
ren werde, all in so entsetzliche Dinge hat doch Niemand verna F Zweibrücken, 27. Jang Ais Cantidrten fürdahi sigen
yit, wie sie in det Nicht vom 23. auf 24. und am 21. sich zu- Wahlbeziek siad munmeht von Seite; der nufionaien Pattei aufge—
cugen. Nmentlich die nätlichen Scenen aussen grautavoll g2 stellt: Ob rappeslealz Schmidt don Märnchen, Bezrlhkam'mann
wesen sein. Dumpf krachend stürzte ein Haus nah dem anderen Schmidt von Piemaseus und Mülle: Riteer vo: Herbitheim. Man
St. Gyprien ein, verzweifeinde Wehruf. dir Erttinkenden iönnen hatie Anfauns den Oderappelleath Ziutzraf ud Hüttenwekbesitze:
n die stockfinstere Nacht, ohne daß Jemard wagen konnte, den Hr, Krämecs von —*t. Inzbertia Ausfischl geaoamen, diese haben
atmen Leuten irgend welche Hülfe zu leissen. Est am Morgen aber zu alleminean Vedauern abzetthni. (Piĩ. P.)
ejshhah, was Menschen mönlih war. Die Soldaten haben Vesou i⸗ 3weibrücken. In der Stolcatesühunge nun 25. ds.
»ernswerthes geleistet und zählen manches Opfer unter den Tosten. ettlärte Bürg rimester Feödlih, er senne sit, da er nabtenz 70
hunner häufiger hörte man das Krache! der zusammenkbre henden Jazre alt werde, nach Nane deid wolle biz digia sen dm' nieder—

—— ——
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        egen. — Der Stadtrath will das städtische Anlehen von 137,000 Wohnhaus des Köthners Brammer, sowie die daneben belegen—
Rim. hier zur Zeschnung auflegen.g -„cheune, drei Speicher und ein Backhaus desselben abgebrannt
t Speier, 26. Juni. Auf unserem Wochenmarkte sp'elte deider haben. wie die „Lüneburgischen Anzeigen melden, bei diesem
äch heute früh eine erschütternde Scene ab. Frau Gerber Seitz Brande auch 6 Menschen, 2 Erwachsene und 4 Kinder das Lebeh
Wiw., die wie gewöhnlich ihre Einkäufe besorgen wollte, stürzte »erloren, indem von den 14 Bewohnern des Hauses nur 8 mit
olötzlich zusammen und war eine Leiche. (Sp. 3.) zenauer Noth durch einen Sprung aus dem Fenster das nackt
FSpeier, 27. Juni. Die Prüfung der im vorigen Jahre Leben haben retten koönnen. Es sind auch 2 Pferde, 6 Stüͤ
in das bayerische Heer eingestelten Rekruten hat auch in diesem lindvieh, 6 Schweine, 2 Ziegen und eine Anzahl Gänse und
Jahre wieder ein für die Pfalz sehr ungünstiges Resultat gehabt. dühner mitverbrannt. Ueber die Ursache des Brandes ist nichts
Es befanden sich unter denselben aus: Oberbayern 8,2, Nieder netannt; die Gebaude sind zu einem müßigen Betrage, Vieh und
bayern 5,6. Pialz 13, I, Oberpfalz 10,8, Oberfranken 7,2, Mittel Nobiliar überhaupt nicht versichert. J J
franken 2,1, Unterfranlen 4,2, Schwaben 2,8 Procent mit unge F London, 20. Juni. Oie englische Polizei forscht gegen ·
e er Echub dng oärtig nach dem Geschmeide des Prinzen Kassi von Aschanti, der
—Die vom Stadtrathe in Laiserslautern ernaunten Planntlich in einer euglischen S.gule mit den Anfangsgründen der
Taratoren für die beabsichtizte neue Häuferbesteuerung hielten kürze Livilisation und des Wissens vertraut gemacht wird. Der Prinß
eich eine Zasammenkunft, welche insoferne resultatlos blieb, als die MWoee in Liverpool und reiste von da nach London; —
Schätzer gegen die projektirte neue Besteuerung, bezw. gegen die Unkunft hier fand sichs, daß sein Geschmeide Kästchen aufgebrochen
dezugliche Anordnung der Negierung proteflirten und sich doeigern, ind ein Diamantenschmuck und anderes kostbares Gestein im Werthe
die geue Einschätzung vorzunehmen. In dieser allgemein wichtigen ꝰon dreis bis viertausend Ven abhanden geommen war. Odb
Ungelegenheit sot ein pfälzischer Städtetag Ma'serslautern einbe- der Raus zwischen Sierra Leone un L verpool und London ver—
rufen werden, um ein gemeinsames Vorgehen aller pfälzischen Ges ibt wurde, ist jedoch ungewiß. Welche Gefühle muß der schwarze
meinden zu erzielen Prinz gegen dieses raubgierige Volk im Herzʒen tragen, das den
f Am 25,. Juni wurde zu Grümst adt dece IX. Verbands- hönsten Sonnerschirm seines Vaters als Veut davon geschlezpi
'ag der pfälz. Genossenschaften abgehalten. Es wohnten demselben ind dem er nun auch den Verlust seiner Ohrringe zu danken hat.
außer den Vertretern der 23 pfälzischen und zweier auswärtigen 7In Folge des in dedrohlicher We se siatifindenden Umfich
Vereine auch die Delegirten von 8 Consum-BVereinen und eines hreifens der Hundswuth ist in Wien eine Enquete · Commission zu—
jandwirthschaftlichen Consumvereins bei. Der nächstjährige Ver- ammengetreten, um über die Mittel zu berathen, durch welche
handstag wird in Lambrecht abgehalten. Als Verbandsdirektor nan diesem Uebel vorbeugen fann. Dieser Commission ist kürzlich
wurde wiedergewählt Dr. Knecht aus Neustadt, als Stellvertreter d)on dem Desterreigischen Confub in Paris mitgetheilt, daß dort
Regierung?accessist Konrad aus Speyer; als Abgeordnete zum im 27. Mai der Veterinär Lebeau mit nem von ihm erfunde⸗
allgemeinen deuischen Vereinstag Dercum aus Landau und Muͤller ucn Mitlel zur Heilung der Hundewuth Verjuche begonnen habe.
ud Zweitrücken. Rr. Lebeau hat 16 Hunden das Hundswuthaift eingeimpft und
— Der Verschönerurgs-Verein für den Kankon Edenkobengvird vor einer Commission 8 dieser Hunde mit seinem Pittel be—
feiert am 4. Juli sein viertes Waldfest auf der AX handeln. Er versichert, daß bin en längstens 48 Tagen die von
das vellständige Musikcorps des 7. brandenburgischen Infanterie⸗ ihm behandelten 8 Hunde geheilt sein werden, während die übr
Regiments Nr. 60 in Weißenburg engagirt ist. gen 8 Hunde der Hundswuth erliegen würden; der Consul wird
Aus dem Lüneburgischen, 19. Juni. Zu Bonstorf, über den Verlauf dieser Verfuche ber'chten.
m Amte Bergen, ist in der Nicht vom 16. zum 17. d. M. das Für die Redaktion verantwortlich: F. X. Deme tz.
Zasse, St. Ingberter Bannes, freiwillig
Eigenthum versteigern.
St. Ingbert, 28. Juni 1875.
Sauer, kgl. Notar.
FSen Vogis un mnme e, c.
W⸗ lung und Keller, hinter der kathol.
dirche, ist sofort zu vermiethen und bezieh—
»ar. Näberes in der Exped.d. Bl.
ES guter Knecht kann gegen guten vohr
gleich eintreten bei
Jaeob Stief.
Der Kriegerberein spricht hemu den Be
vohnern des Orts für die so schön geschmück⸗
en Häuser wie Straße beim Feste der
Fahnenweihe seinen verbindlichsten Dan'
aus.
Schnappbach, den 28. Juni 1875.
A. A.
Z3enzz.
Dem Herrn Tehrer Perer cu nn
ju seinem heutigen Namenstage ein dreifach
»onnerndes Hoch, daß das ganze Schul—
haus rappelt wenn er seine Buben waͤckelt.
St. Ingbert, den 29. Juni 1875.
B. K. WeSch. P.

Müller in St. Ingbert als Cessionar in
den Rechten der Eheleute Ichann Best,
Fuhrmann, und Maria geb. Badar in
St. Ingbert, diese resolutionsberechtigte
Bläubiger auf Grund Kaufsurkunde des k.
Notars Horn früher in St. Ingbert, dom
12. Januar 1872 — gezen Johann Hof—
nann den Jungen, Fuhrmann in St. Ing—
hert, Käufer, wird das Grundslück Pl. No.
1958 circa 5 Tagw. 97 Dez. oder 800
stuthen Ackerland im Rockenthal Vann von
Zt. Ingbert, neben Peter Menges und
S„chlosser Behr
vegen nicht vollständiger Bezahlung des“
dauspreises im Wege der vertragsmäßigen
Wiederbersteigerung öffentlich an den Meist—
aietenden versteigert.

St. Ingbert, 17. Juni 1875.

Sauer. kal Wotor.

Wiesversteigerung.

Dienstag den G. Juli snächsthin, Nach—
nittags 3 Uhr bei Ferdinand Oberhauser
n St. Ingbert läßt Herr Hermann
Laur, Gerber daselbst, 22 Dezimalen oder
33 Rutben Wiese an der Wollbach in der

Vertragsmäßige
* — *
Wiederversteigerung
Dienstag den 6. Juli nächsthin, Nach—
nittags 2 Uhr zu St. Ingbert bei Ferd.
Dberhauser wird auf Anstchen von Karl Michael
Laur, Rentner und Gutsbesitzer und dessen
Jewerblosen Ehefrau Louise geb. Lindemann
resolutionsberechtigte Gläubiger auf Grund
Versteizerungsurkunde dset. Notars Horn,
früher in St. Ingbert vom 28. Februar
1870 gegen Johann Hofmann den Jungen,
Fuhrmann i St. Ingbert, Steigerer, das
Brundstück Pl. Nr. 4397 70 Dez. Acker⸗
land im Rod neben Georg Best und Franz
Jakob Schwarz.
wegen nicht vollständige: Zablung des Steig-
»)reises im Wege der vertragsmäßigen Wie—
derversteigerung öffentlich an den Meistbie—
tenden versteigert.
St. Jagbert, 17. Juni 1875.
Saucr, kgl. Notar.
RVertragsmähige
0 2
Wieder versteigerung
Dienstag den 6. Juli naͤchsthin Nach—
nittags 3 Uhr zu St. Ingbert bei Ferd.
Oberhauser aus Anstehen von Ludwig Beer, J. Kamann.
FFACZE AIs BEcilage AliIgemeiner An er für das Königreieh Bayern Nr. S3 —
Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Demeh in St. Ingbert.

K
Bekanntmachung.
Zufolge hohen Erlasses der Kgl. General-Bergwerkz- und Salinen-Administrat'on
J. d. München den 24. Ifd Mis. Nr. 1724 werden vom 1. Juli 1875 an auf der
agl. Grube, St. Ingbert die Koblen zu nachstehenden Preisen verkauft:
Förderkohle J. Qualität 259, Fr.
I. 2 208. Xxr.
7 III. 4 1814 Xr.
St. Incbert, den 28. Juni 1875. *
Kal. Bergamt St. Ingbert.
        <pb n="405" />
        2* V
3222B2 —A ———
— 5—252 —S—555
5 3 5533563
82* 553 5562 833.
2* 3 2 538338
2* 23—3 5355—2528
* 5 2 — J —8
5235 52 77
— 23 — — 2
3337 AIM 32538555
z355 —A ——222 532532
20 —X F
25 —A 2 2535 58
—3 —A —— * 255 2*
1355 3 82 — 5332
——— 2382 333385376
2 4 J 7 8 8
2585 55285 z338323325
23* — 3288 — 23 *522 8
253 5555—85
—222 — 3 8 — — E
— 22 2 209 2 382 5 ———
2533 2738 —— —858737*
522223 2 — — 2*523323
— ——— — 83232333355 *
522 3 3255 2z 553525 ——
257 * 822 2 * 5553 53355
5*8 53125 58 233333256
— 523175 53 83*
2 —2
22. —A 2 2538 55
2257 S7 *. O 22 8 * — 13
A — * ——— — 3 522
22 — 5355327 2.55 2352*
55 —5 s 58
— *2 —A—— — A
23 2 S *3
—A 2c—
** — —

—3— 2.34 —
z3358 255 —35
—
55 —2
53908 328228 *83
522 25 8. ——
22 5 28 15 28
553 2 21 55
752 —8 — 4
——2 22 — ⸗ð
35 23335 35
2 2322 —»23
* — —S
s
** 26858 ——
23 28 22582
ã* 553 3286
— 7 7 23
7 82 5 5 53 J
338355 Qq
35 18 37 52
3288
* ——— 22258
334 E *. 33323
2 — —
375 5333 3
3* 3 * 2 8 52
282 55 2*
— 532 552
—922 —X 805
211355 6
z358ñ383— 72858
237 552555
— —— 5 23553
2 55989 625823
—* 3 * 283
22 3 —— —
222 —
222 —
..22 518
——
2525
— —
——
—V—
23 335356
2 — 2 5*
J5 3 3 3
2 8*
28585
⸗ 525
5 0 532
5 22 5355
8 —A
8 2*22
* 6
S —8353528
332335828
—* * 22 28
553535
* —2 2 —28 a
*5 — *
8 5525335
—2 3 *
—z358858
—5 — —
222 —
—
32,5 3528*
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—A
52 555
2521 3
22— —— 2

2
—A
z32535333385
5323355 28 S 28
34 25*
3555533355 55 5 —XF
5535333 —Ax * *8
3853355535 — —
O —— * 2 5535* — * —
5582 z35z8835 32233 377* 2258
55553328 ——
237 —53 * 5232 — 355*82 * 753357
— — 2388358 —— — 5 — —— 335 3
28 525 8 2 5 28 2 —A — —AA
7 2535 5z2z538 —— 5525
3333 755335 8 8 23 325386 538*
355338 ——— 43
43 72235 5 * 232232 22—
2 *25325338 2325
3355253 — 5 —— 23 —z5823
—— —EIS 551 32232 — 4 8 55335
2555 5588 235
325—555 322 *523 3338 *2 22E53
83533 35325535
* S —— 2 8 — F. * S 52 —« 5353
—* 58358 3358 31235 528 2 8
*285 * —A 3533235585
258 — —2 255325 38 5* z32
7 — 3 —5
—— —2 — * 255 8
22 73 3355 2328— 5s53535 22 2 52 3
—— 532 25*2 5 5 28 3235 5
28 * 2* 2. S . 2 72 * 33 * 2 —2
J
J 3385* 75*3* 3— 523
7 555 5355335255 7
3 3 —
—3 S. 8 ee — ——2 2 — 58 —
3 I8 7*7 — —— *
—A 7 2 7
—
—3 ⸗ 2 *
ẽ ———— 535 32*
63 77777
38 *
333835
2

7525 55553
228522222 — 532 23554
9 323555355—352338* 288 — ——
22 234 — 532325 35 — * ——

5 22252 — 1758723 —8333358 3 ẽ — 75*
53 35838 8 —83 338 353234
255 —— — —— 25 Sú * — 525
53 * — 7— . —X 9 5 *. 235
3 4 * 2 —A — 8 —— 2 —3222 2
25354 5333 z553855 553558* 5833355* 8533258
252 —— J — 8 — 2— * — 5 — 75 8

— — —— * — — * 5228 53—5 8 25 222
— —— 8 72*5 ẽ 2 * —— A—25

8 558 5832 3853B3 — G 238 3 — 55

7 * 27.28 —— — 2z35 6 823235 3
55285 225355 — 5322 — 323233 5 38
——— 225322 * —— 5*8Z —2 2 5323 — ——
— 27225 23—85322 — 8 —z22 553 — 8 8 25 8—2
42 — 2 3 — — —32 * 8 522288
——— 555 232 — —— —A — —— 22 *
—5553 2* — ——— 3c5k —555 2582 ——8 3
52 522 * 8 —A —— 5 8 2I2 2 *
—: * 3 8 on 9 * 23

——— — — 225—2 5555 333533 223 5. z835 5232
5 5 23 588 * 38 ⸗5c3. 5-
—552 35 — —A 525 — 555 —— 2282 — —A—
—A 2* — 2 2* — 2 2 —2—32 53 823 — — 323 23
»—5258535— — 26825 8 2785 —— 5358
52 255— —A —— — —— E* 23 2 * 5 5
5*—552 ——— E — 58* 8

55 55725 . O 222 52233 55 33 28358 58 5223533
—53355 52 —5225 85 Sz2355 5384 ——— —
7 255 322 — — * — 22 5523383 * —28 — — —1 —* —J— — 2—
2* — —8 225 238 528 2 * — ———— —
—e —— z2—*51255 ——— —A 25 —A
*—33 25522 — — 5—25 —— —
253—53—3533522 25 2583353* ——— — 2324 32358 S 82 53 — N2Br5 ———
7835333383357 58 7 8—-—52322358

— 5 — 285 — — — * 22 * 2 8 — —A

8 5 2 535 2757 * — 8 555558 —A 5 2 35
23—3 7256 * 2 2—2 5 àAàr 2232532. 28 528 9 8 — —
25325 555 * * — 25353c5—8 —8 28* —A 223—
558— — — — 58 53355 0* 20 75557 ——
28 52 552 — 322. — 2 2 22. —— *285 2528 5 —25
2*8 5585 5* 2 52555 2S. 8 2 2
— 32 3 SS8— —
25383823355 553535335* 53586

355 S6G2 2

—A * — — · —
— ZJF
—22
3222422 —
5238 B88 5*22538 2*285
7 m2 27.2 — 2 *
322 —a 22 — 2,27 1 *
822 385 55. 2 35* z2—253 —22
8 52 383 225 2232 — — F * * — — 8
223 3355355533 —18* 43 32 —5232238* 5 * 23 8 22
228 ——— — 3 2 5 ———— — 846 2 2 ——— 8 — — 8 2
388 8535538557 23 253558573 23 ——
52356535 —538 s826 23533 33531 — 22333 5356
* 5825 5 835 35 3 53 55 —E 2* 558 552 — 7 5
— 22 85 — ——— — 3— 253 * 85535 23257 233325 223
223353534383 532 253 — s38 53534 3
52 — 5225 ·
——— 3883 — s55—535577
2 —A—— — 5523838 n — * 52552353838 5 2 238
* * * * 8* — —— 8 —— * * 2* 2
558538 — 5 0235875 — 2556c83 52*82 55653522
255382 3z535853825 — —R 21228 ) 52 22325 2228—
53 *328335) 5583
55527575 5 553 2 3* *7377 2 8 * —
7 —58— F * ä c- —223 8 55525832 —83
—,3 33355 2823 — 8 — 225 — 332 — 55 *5 3 8
—A —— * 29 — 253 22 —2 Sẽ 32 *8222 58.
—— — 95 22 — — — —538325 2832 * *2 2 2 3*
2* 5 8226 58 —28 —«— 53832 0 7* 52555333
22* 553 —5—2 2 * 5558385 55* —0 S 8 —*5*
8 f —522 — —3 2 22255885 *555 * 2553635 —
22* 8·2 *27 — * 2 — - 8 5 22 2 — *
33338 A
2 7 525 S⸗E 2 332 5*52 3 — —A———
5* 7 —— 7 ——— 35— — — S4 22232 — m— 2»827 —5508 325287 * — S2—
——— 2282258 23238 3258— 5533533* ——
3 523—5—3 3333338335385* 22 2 55535 3238552
—S S * 8* z228 235 — EIMS SZBS —53z38 325 S
E22 *2255523375 — ——— — 3* 55752 —33 —— —
5382— —A 3 z5
2 2 2 — 3 8 —
548 27
5 S 2 * * 7 *
— —— 25535 —— —5* 585 —
— — ——* — *2 2· D —— 28*
255838557 —s 285 2
—
22
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        2. * 2
8 5 2—73——3335323 57833, 3358335353533383
—333 3833553 5 —. 33 3 383353838
33* 23—3—2 5532352.358* 22c—. *2 822 53223.
— 2 3 — 33 — 23 32. 5 5835 15c92535328 33323 358
3 33 *æ33 53338535353575 323272.5 6 238332 c5.288
22599 3 *2 22 — —— 22. 22. 55 2. — 5
3— 5 *33338358
—B 2 —A — — 295 — — —3 5 4 5 —
3 72 35 3 2 22585 . 8 — — 2 2232322 2528*
— 23 — 8 5 252 2. J — — 5
22 8&amp;5330 QGs, 833258 R133253 — 5 2833—3 *
253—, —55232 — 25* 625*33 —— 2228 88
2 255 — — 32. 3322827 72* z32282 3* 25232
555—853233332 —R *22333 — 285 38533
3 * * —2222223 2 68 2 — — 25 8 8
s 3 3 33
* 28 82. 55* 5 2 2 7 * — * S2
3223 3 c3 2
7* — —* * * p 5 2*

2. —à3 5— 2 33822532 32 —
— — S6EGS —228 2 28 23 — 7——33 *5353.55 2
33. 253. —7 3 — 8323 *55285—22——3252*
2* 553 — —2 — J — 2— — *
333 33—3333335 255333
543 * — 2* 2 5*5* * — ——— —5 5758525.6835 2
55* —— — * 2 — — * —A— 28 22. 53 3
z. *257* 82 3*5* * 2. 53328 3— . 8. 5* —AV 8 — *233. 3252
s — ——3 9 3333388336335
* — —A — .18 22— * —— 8 22 22 *
3—— 3235

2 α *
25283 233 —33. 533 f553535— 3 ————
2835 —35533533535533—5233535 353383375333353333553325
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538 2B5332323 25823z38335332* 2z228323 7 5832729254
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222—7222 378322 8 B383 32 2 *552 23 —*
23 7 233328 2 2 2235 28825 2155 8 22. 75 2* 26
3 —23. 3 582—88323385828* 55255—3135 —— 328*
3 .25 — 38 —z2 232232 ẽ
2333* 288 — ———— 2233352383
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28 * 3* 2 24 — — 5 2 2 52
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—A 2 2557533335335 —335 228—5—k52 —2253
5552—2— M232 75 3 2 — — 2.3 2 532383 5227 * 28
32 5 252 —A 2 —3— 2 * — *
5533533——333 3 3 35
2 * — 2 8232. — S3 XXM 522 — 22 — 8
* 2 * 25 7 2.3 * * —*27 * * 2 * 825 ——
* * 8 * —V — 2 8 2 — 2232 S2. * *
3 2 333285
— 52 37 * 2253 2 5.2 33 32——258
58 33255323 333553335532533 3582273
— — 2353323335* 2.5322353 284
33833333 — — — 333353
25252. 3— — 3— 35833 233*5 252* — 25 85
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253 2 2— ——— —5535 5822722 *2235 227 53 —2 —33353553S5
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* 2 37 * zñ335 2 55333,323237
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322698 2378 5323 525525* —8 2 25
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2 5 5335335 27 228326 —— *
33 23 2322 —— *
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2 —23335353 — 8* 5283338 827 5—— —
853538 B ——— 753337 33 —
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33 557 988 5523 3333
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2 227 — 3* —
22 —2— * 22553 —
38533 * F *
23 22 72 233* 538
532335 —8 333
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3555333 22 53875
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* 2. 320 7* *257
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        Sf. Ingberker Anzeiger.

— — — —

ver 51. PInaberter Anzeiger (und das mit dem dauptdlatte verbuidene Uiterhaltui48blatt, mit der Deastas⸗, Donuerstizs⸗ aud Sonatags

ammer ericheint wöchentlich viermal: Dinstag, Donner stag, Sumstag aid Synntag. Aoonnene itsoreis vierteliährig 42 Krir. ode
1 Mark 29 R. Pfz. Anzeigen werden cit 4 Keir. die dreispaltige Zeile Blattshriit oder deren Raum berechnet.

—— — — — — — — —— * —— F

M 102 —BB Donuerstag, den

175

Oesterreich.

Pest, 29. Juni. In Folge eines am Samstag statigehabten
Wolkenbruches werden 200 Personen vermißt und sind bis jertzt
112 Leichen aufgefunden worden. 100 Häuser mußtlen geräumit
rerden, viele droben dem Einsturz. Von allen Seiten sind große
dilfeleistungen in Aussicht gestellt.

England.

London, 29. Juni. Der Bericht der vom Handelsamte

der Angelegenheit des „Schiller -Unterganzes abgeordneten
ztiqrete · Commissa:e ist nun veröffentlecht worden. Folgen es sind
ie Hauptpunkte des Berschts: Tec „Schiller“ befand sich noͤrd⸗
stlicher als man annahm, nachdem man drei Tage vor der Kata⸗
trophe keine Berechnungen gemacht hat te. Wenn man am Tage
es Unterganges um 9 Uhr Morgens das Senkblei ausgeworfer
—D——
lich verhindert haben. Noch der Ansicht der Untecsuchungs⸗Com-
nission ist die gänzliche Vernachlässigung aller Vorsichtsmaßregeln
er Winige Grund des Unglücks. (Ist also der Cap'tän schuld
aran.

die mit der hiesigen Gewerbtausstelung zu verbindende Obslausstel⸗
iung die Zeit vom 19. bis 25. September in Aussicht genommen.

Landau, 29. Juni. Beim Abtragen desCavaliers
unächst dem Rentamte wurden cestern Vormittag 2,412 Uhr 2
Arbeiter durch eine herabstürzende Erdmasse verschüttet. Einer
derselben, Martin Zahn von Germersheim, war bereits todt, als
er ausgegraben wurde. Er hinterläßt e'ne Wittwe mit zwei Kin—
dern. Der Andere, Jacob Dackermann von hier, wurde schwer
verletzt in daz Sp'ral gebracht.

F Aus Kandel wird dem „Land. Anz.“ gemeldet, daß in
einer dort gm 27. Juni abgehaltenen Wählerversammtung bejd los⸗
en wurde, für die Wiederwahl der bisherigen Abgeordnelen Land⸗
richter Alwens und Anwalt Lonis zu wirken. Bürgermcister Roth—
Jjaas erklärte, daß es ihm nicht möglich sei, wieder ein Mandat
imzunehmen.

F. De Umgebung von Pirmasens war seit einiger Zeit
»urch Diebe unsicher genacht worden, die sich mit Annexon bon
Wäsche u. dgl. beshäftigten. Nach langemn vergeblichen Suchen
gelang es der Gendarmerie, die Diebe in der Person des Schuh—
machers Simon und enes bei diesem arbeitenden Gesellen Namens
Groh, bei d.ssen Geliebten ein Theil der gestohlenen Gege«stände
zefunden wurden, ausfindig zu machen, Die saubere Bande wurde
am 24. als „geschlossene Gesellschaft“ ins Gefäuniß nach Zwei-
hrücken abgeliefert.

F Bischofs heim a. Rh., 28. Juni. Ein gestern nieder⸗
zegangener Wolkenbruch hat das Brensthal übeifluthet und in den
Drten Frankenheim, Vischofssheim, Unterweißenbrunn großen Scha—
den angerichtet. Gleiche Verheerungen werden aus den Orten
Wegfurt und Schönau berich'et, auch im Fuldthale, so namentlich
in Gersfeld, soll das Wasser große Zerstörungen angerichtet haben.

In Säckingen in Baden biß vor 9 Wochen ein toller
Dund sichen Einwohner. Einer der Gebissenen starb vor sechs
Wochen anter großen Qualen, ein Zweiter dor e'nigen Tagen nach
urchtbarem Kampfe. Die Angst der fünf anderen kann man sich
denken.

F Die zehn Gebote des Wirths. In Dütltlenheim, einem
Dörfchen vier Suunden von Straßburg, ist in schönem Rahmen
ingefaßt, von lauter Arabesken umgeten, ein nettes Curiosum zu
inden, nämlich: „Die zehn Gebote des Wirths,“ welche also lauten:
1) Du sollst nur bei mir einkehren und keine andere Wirlhshäuser
nebenbei besuchen. 2) Du sollst miinen Namen nicht eitel nennen
und mich nur rufen, um zu bezahlen. 8) Du sollst täglich zu
mir kommen, an Sonntagen und Feierkagen aber mich gar nicht
derlassen. 4) Halle mich und mein Lokal in Ehren, damu es Dir
vohlgehe in meinem Hause. 5) Du sollst keinen Krug oder Glas
oder sonst ein Geschirr zerbrechen. 6) Du sollst meine Frau ehren
ind auch meinem weiblichen Personal nie zu nahe treten. 77 Du
'ollst nichts mitnehmen, was Dir nicht gehöͤrt. 8) Du sollst kein
alsches Geld hergeben. 9) Du sollst nicht begehren Deiner nächsien
Tischgenossen Spe se und Trank. 10) Du sollst nichts veclangen,
vas ich nicht habe, und darfst nie mit der Zeche durchgehen. —
Zum mindesten sind die Gebole des Werthshaus-Moses sehr origi—
iell, nur schade, daß sie b's jetzt ke nen Erklärungs-Luther gefun—
)en haben. Man möchte dies billig e'nem Kneipgenie übeilassen.

F Ueberschwemmung in Südfrankreich. Jede neue Nichticht
läßt die Verhterungen schrecklicher erscheinen. In Toulouse allein
»ezffert man man den Verlust an Menschenleben auf 1000, min⸗
destens ebensoviel sind in der Provinz umgekommen. Der materieelle
Schaden wird in Toulouse duf 100 Milsionen Francs geschätzt,
Auf dem Lande ist die Ernte vollständig dverloren. 2000 bis
3000 Stück Vieh sind zu GBrunde geqangen.

Vermischtes.
F Speyer, 28. Juni. Heute fand eine Versammlung der
s Büger stalt, welche vom Stadtrath für die Neueinschätzung der
äusersteuer gewählt worden sind. Dieselben ein'igten sich dahin,
ine Vorftellung an das Bürgerrie'steramt zu rinten, in der sie das
inzeitgemäße der Sache betonen und um Vertagung anf mehrere
ahre ersuchen. Die Erklärung schließt damit, daß die Gewählten
brigens nicht wie anderwärts den Dienst verweigerr, sondern, wenn
zzsein muß, die Taxation vornehmen wollen. (Pf. 3.)
Vom 1. Juli bis zum 80. Sepember 1875 werden auf
en pfälz. Vahnstationen Frankent)al, Luswigshafen, Speier, Neu—
adt, Grünstadt, Dürkheitn, Münster a. St., Kasserslauitrn, Hom⸗
irg und Zweibrüsen Vergnügungsreijse-Billete nach der Schweiz
ia Weißenburg mit 30-tägiger Giltigke tsdauer ausgegebn. Es
nnd zwei Touren festgesetzt; die cine geht nach dem Berner Ober⸗
ande, nämlich über Basel nach Bern, Scherzligen, Därligen,
jönigen, Gießbach, Brienz via Alpnach oder Beggenried oder
luelen nach Luzern und von da zurück nach Basel, Weißenburg;
ie andere Tour gebf nach dem BVierwaldstätser See über Basei
ach Luzern und zurück von Luzern nach Zürich, Basel, Weißen—
urz. Anfenthalisfristen sind auf der Hin- wie RNücktour gestattet
n Straßburg, Colmar, Mühlhausen und auf sämmilichen schweizer
Zwischenstationen. Die Theilfahrten Scherzligen, Däligen, Böͤnigen,
Vießbach, Brienz und Alpaach (Beggenried oder Fluelen), Luzern
verden per Dampfbool zurückgelegt. Preis für die 1. Tour (Ber⸗
net Oberland ꝛc.) von Zweibrücken ab: 1. Kl. 31 fl. 30 kri, 2.
dl. 23 fl. 13 kr., 3. Kl. 13 fl. 25 kr.; von Homburg ab: 1.
di. 8o fl. 48 kr., 2. Kl. 22 fl. 45 ti., 8. Kl. 18fl. 8 kr.;
ür die 2. Tour (Vierwaldstätter See) von Zweibrücken ab: 1. Kl.
8efl. 59 kr., 2. al. 20 fi. 11 tr., 83. aĩ 11 fl. 47 kr.; von
yomburg ab: 1. Kl. 27 fl. 57 tr., 2. Hl. 19 fl. 40 kr., 3 Kl.
»Ufl. 80 ir. Die Billete berechtgen zur Fahrt in allen fahr—
Nanmäßigen Zügen, soweit diese die beir, Klasften führen; Freige
väch wird n'cht gewährt.
Die Gebr. Georg und Christian Dawo von der Alschbacher
Fegelhütte und Friedrich Haag von Kindsbach haben in der Nacht
von 27/28 Juni einen gewissen Rebmann von Älschbach, den si⸗
Jachts beim Nachhausegehen auflauerten, mit Dolchstichen so zuge⸗
vcdtet, daß er schwerlich mit dem Leber davon komint.
Die Versammlung liberaler Wähler in Rangmeil am
N7. Juni war so zahlreich besucht, daß sie unter freien Himmel
„bo halten werden muͤßte. Die Anwesenden einigten sich über die
Vahl des kzl. Landrichters Vaillant von Otermoschel und des
dankers Braun von Kaiserslautern mit leichter Mühe. Ueber d'e
dritte Candidatur abzustimmen lehnte die Versammlung ab und
iberließ die Wahl eines dritten Abgetordneten den Wahlmännetn.
FReustadt. Das landwirthschaftliche Kreiscomite hat für

—
— ——
Dieustesnachrichten.

Der gepr. Lehramtskardidat Cl. Hel!muth, Assissent an der
5tud'enanstalt Speier, ist zum Studienlehrer an der isol. Latein⸗
hule in Pirmasens ernannt.

Für die Redaklion verantwortlich: F. X. Deme⸗e“
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        —3145* Bekanntmacung.
Mobiliar— und Di 5 ä— —* 1875 betreffend.
J Die a . Ingbert hat nach dem Resultate der letzten, im D
Früchteversteigerung 1871 vorgenommenen adhe eine vie von 84834 aden
Montag, den 5. Juͤnl. J, des Vore dat deßhalb bei din d mnöchst statfindenden Landtags - Urwahlen 17 Wablmänner
mittags präcis 8 Uhr. in der Behausung urählen.
des Wirthes Friedrich Neumaun auf Zur Vornahme dieler Wahlen, welche mittelst Allerhöäster Entschließung vom 5
dem St. Ingberter Esenwerk werden auf l. Mis. auf
Cridit versteigert; Donnerstag den 15. Juli J.
2 Pferde mit Pferdsaeschirr, 2 Kühe, 1. stgeseßt worden sind, hat die —88 Behörde die —* Ingbert in drer
Kalb, 1 dahelen! 5— hanen enn⸗ Wahlsezirke eingetheilt, wie folgt: Ins ret
pännige⸗ ur zweispänniger Waren, — *43
ullterschwein mit 7 Fertein, 24 Hüh. No — — sanze erste Stadtviertel von Hans
ner, 1 Kartoffelmühle, 1 Dickwurzel und us Ro.1 * —* N n i X du⸗ Jange zweit⸗ — vn
Rübenschneidmaschine, 1Schaufelpflug, 817 Seelen sie ben eehe id hal du grer Vebhllewaghac aw
l Wer 2 Hackenpflüge, 2 höl 1537
53 de 6 8 Aene Als — ed, ersten Wahlbezitkist das Stadthaus in St. Ingbert bestimmt.
Chiffonier, mehrere Kleideischränke, ⸗aus , ahlbzezirk unsahindas ganze —J Spo par eriet dr
Betien, Tisese, Stühle, Bilder, Glaͤser, Schnappaa) Sui tadet Wega he ferner die St. Ingberur Grute
verschiedene Küchengeräihe, überhaupt ite ten 5 —5388— nen elen iei vne de
p Schiff und Geschirr aller Art; ind hat bei einen Levollerungszahi von —
nn: Abezrkej
) die Widen urd den Hafer von 46 Dez· hale au⸗ Foetsn dan zweiten Wahlbez'rk ist das Schulhaus!im Josen hz—
malen Acker in den Duttweilerrödern, X.i 5
d de Iasiemn den oe Dimeten din daus Iekudett Wghitezerk Wt dentdthe dzittn Egdtd gu
3) d en von 76 Dez malen Alkerollde kisenweerk von Haus Ro 1 bis 82 No. 62 ——— ene e
üee e e vce hedeh gu bet det ener Scoulcnunti
A—5 im Rocden⸗ als Wahlort fur diesen drinen —5 ist ES hulhaus in der Un⸗
3) den Hafer und Flee von 1 Tagwerk erstadt an der acise en — t3
5 Znnesen Ader in der hinteren ür den ersten Wahlbezirt der k. Landrichier ? ep n i g in St. Ingbert;
Hi 8n von 44 Dezimalen Adet da ⸗ — Wahibezirk der Eisenhüttenwerksltesitzet Gusstav Kraemer in
seltsn. uür ven dritien Wahlbezir? der k. Bergmei i
r ter Johann Kamann in Si. Ingb
7) den Hafer und d'e Abrige Crescenz von en ahlbezir der k. Bergmeiß Ingbern
— sbe Iden De mr öffentlichen Zentniß gebracht wird, ergeht zuglech an
in dene b —— hler der Stadt St. Ingbert die Aufforderung, sich zur
3) den Klee von 1 Tagwerk 37 Tezima⸗ 8
— — am Donnerstag den 15. Juli J. J. Morgens 9 Uhr
)) den Hafer von 1 Tagwert 48 Dezi⸗n dem bezeichr eten Wahllokale ihreẽ Bezirks einzufinden.
malen —* — der langen Ahnung, Artikel 5 des Hesehes von —— über die Wahl der Lano
auf'm Rothenflur 3. ags-Abgeordneten:
O) die Karloffeln Jdon 2 Morgen Alker „Aktiv wahlfähig ist jeder Staatsbürger (8. 3 Tit. Wder Verfassungsurkunde) und
daselbst, Pachtacker von Ww. Clemmer, jeder velljährige Staatsangehörige, welher dem Staate eine direlte Steuer
1) desgleichen von 190 Ruthen Acker auf'm Grund⸗, Gewerbe Hauser⸗, Emkommen⸗-, eder Kapitalrenten⸗Steuer) entrchtet, mit
Ader⸗Pachtgut von Frau Ww. Ehrhard, Aiusrahme Derjenigen, bei welchen nach 8. 49 des Reigswilitär-Gesetzes vom 2. Mai
12) das Korn von einem Acker auf'm An⸗ .1874 die Berecht'gung zum Wählen ruht, und mit Ausschluß Jener, welchen durch
delsberg, Pachlacker von Ww. Epengler. cechtsträftires richterliches Urtheil die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt sind, so lange
Die Crescentien stehen alle sehr schön und „dieser Verlust dauert, ferner Jerer, welche auf Grund der vor dem 1. Januor 1872
sämmtliches Mobiliar befindet sich in bestem in Geltung gestar denen Strafgesetzgebung wegen emes Verbrechens oder wegen Vergehens
Zustande, weshalb um eine starke Beihei⸗ des D'ebstahls, der Untecsq lagung, des Betrugs, der Hehlerci oder Fälschung verur⸗
igung de der Versteigerung höfl. ersucht wird. en wdn sode —R ngian asterr IJ wegen eines anderen
Aus Auf rag Vergehens die in Art. ff · * u. s des bayer'schen Strafgesetzbuches von 1861 be⸗
L. Bechthold, Geschäf:sanent. zeichneten Fähi keiten oüder eirzelne derselben verloren haben, aud nicht seit der vollen⸗
öCCXIEIXACG.: XLXXC. deten Erstehung oder Verjährung oder dem Erlaß der Strafe in den Fällen der Verurthilung wegen
Kornversteigerung. Ipeehn de ud in den übrigen Fällen fünf Jahre abgelaufen sind, oder
Pientag den 12. Juu? Jdo ach- früher vollständige Rehabilitation eifolgt ist.“ (58. 32 u. ff. des R. St. G. B.,
mitthee n 2 uhr, JSi. Ingbert, im — — Aru. 46 des Gesctzes vom 26. Dezember 1871, den Voll
Tafe Dberhauser, wird die dies jährige Korus un insuobruna dee trat csefbuchs für das deuische Rich in Behern betreffend.
de en been zu hlesigen erner 88. und 61 sowpie 8. 88 des Reichemilitärgesetzes vom 2. Mai 1874.)
Frermnaht dedeigen Aderland dieni Als Wahlmann e * deeee 283 (83 Tit. FV :der
uuch auf Credit versteigert. - m erir. ais —98 .
* * eeeezetege wird solche Deise suegeuntuuden gewahn nerden, sosera er das 25. Lebensjahr zurückgelegt und die
—
Bechthaold, Geschäfisagent. — 0 e
—— — — —7, „Das bayer ⸗ id durch— Indic ena o⸗
— eid D ee wd dch das Indiçenat (Staatsangehörig
Anterze hne:em „Nevbst dem Indigenat, welches entweder durch die Gekurt oder durch die Natu—
Garten-Cone ert in nathen wrd, dgrd zur Ausübungdes Staatsbürgerrechtes noch erfordert: a) die
2* esetztiche Villjaͤhr gkeit; Ansässigkeinem Königreid
m Mayer'schen Garten statt. esune nne —28 —— eeerenddede
Es ladet hoöflichst eiin „oder durch den Eintritt in ein öffentiches Amt.“
JFudwig Weirich. Arn. 4 des Wohlgesetzes vom 4. Juni 1848:
rũcht · Brod leisch reise der Ssadt „Nur derjeniçge w lzugelcss iche i ——
—— F F * 5 —— 8 cge wid dur Fetr ee ienn den Verfassunzseid
3 1 F Af ä
— 9 —33 . e Ai —* —* ⸗-uttn wohlterechtigm ist Jeder noch serner vor dir Wahl abzugedenden Erklaͤrung
2 i. Karteffeln — J. Ad se. Heu 2efl 4 t. »„in dem Bezitke, wo-er sein Tomicil hat odec mit Grundbeßz ansässig ist.
eg — Weten e „Als Wah'mann kann Jeder in dem Utwehl-eder Gemeirdebezirle seines Wobn⸗
r. Korabro ilo. 23 kr. ditto ilo, 16 itz säisiagi ä
iI nide ðir. Geschniscsirted 3 Kilo, 8in „sites, oder wo er mit Grundbesitz arsaisig ist. g wählt nerden.
Paar. Wed 110 Gramui kr. Rindft. 1. Oal Zweibrücden, den 25. Juni 1875.
8 Ir. 2. Qual. 16 kr. Kalbfl. 16 kr. Hammelfl. Koniel. Bayer. Bezirksamt
s ir. Vusser 86 tr. per Pund. Damm.
Redaktion, Druck und Verlag von FJ.X. Demebß nin El. Inobert.
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X * J
V 38 3538— 8 * 5
2 —2 25 55585 * —8
33233534 25* * * —
p 32583333 —2 2*837 8
52228 —228 93 27 568 “64 53 —
8 —E 22 —A J
38 1333588 53 3535 *33535 —235
2533 328 38833 235233 523837 *
1353552 —* 68 — — 5 2 228
22 5 8 58 238 22 5 323 — 255* 53 35 2533 *
222 5 22 5 , 7 8 —8* 2525 — 18
— —— 33553335 328353 255—
3 2 2 2 8 8
35—53338 5 2 — 8 2 8 32 2 5 2
222 5 — —— —A *08 2 * —8 35 0 788
3 8 8* — 3 — —8 — * 53 — 2*2 53 —
2 ——88 35535 — 7 8 5 —— 3 2323 228 * —
— — 2533252 5 23 2z2—— 5 88 —3 r — — — — —*
—5 552 58.88 55 —X 2 *5557 ⸗
* 5 * * — 7 ⸗ —
5* 3355* 3333232* —— 255
25 —538 * — —83 22 5* 2. —2 ———— —2* ⸗S8 233
* .* IJ 773* 55 O 38 * — 525 32 889 —
5— 252 2525 — —— —— — 3 *22 — — — —
3 * 255 2358355355 5 5 53 —?“ 233355 2 25 — A
22885 z—2 — 25 —5533 * 53333327 — 5353
* 2535 s8333337 23 —5 — —— 2* 55 2 57. 3
—2* * * 8 — * —3 — 2 2 2 28 * *82 — 2 7.2 —
2 2 57 22 5 * 237 53 —— — 35352588 —58* ——R 52
8 35 8 35*5 583537 8 2
* 2 32 —A 2 * — 72 8 S 8 5
—*2 9 ⸗ * 8 EM 335338 288 — 29 2 8237 —
*5 58333 535535 —AA — 52 2 6 *248*5 — 5 2
5 38 — — — — —* —X 2.5 * *2 8 * 7 3 — *
8 —55 5285 838323 85 2522 A—— — — —3
——— 35228 —— —— 32 288
323735 8 3228 — 2
333383 i 32538 ——72 E5 *
32 —F — 25 S. 522 —5 2 555 * —BEZ
5 — 7 * * 522* 27 83 —A * —— 7 * —
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22 35 z53228 ———— ————— —
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53 8 6 s28332 —
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— 73 ** — ——
— 2223 552285 — 5328 — —
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2— 32332. * — ⸗
32338 22 33537
53537 — —
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3338838553858
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2355575325838 25285
—— 33333 23 38
2 35 — — *
2 333358354368 325
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—3335355* 3 3352232358 * 25 38 —— —A
28 25 — 7* E—— 25 322537 * 2* — 583232 532 *
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5 29595 2523525 — 53 5 — 237535 —— 2 38332 2
4 * 2** — 3 22 añ ——82 —A2 25358 52258 *5335333
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57 52552 53—5 * 5 52 28 23333 2 2537 — ——
28 — 5865528 35333653 —5 5333234 53755535325
* 523356 J0232 A —A — 22 33*2358 335538738*
—— —25222 * *5583 2 52325 82 5E 8* — S —— —— —AMI
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2 —A — 235 23535225 25 — — 8 3283233 —
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5 Se 222 22.2 5585 2 22252 — —E 22 55535 32
2522 5523 x —8 3355—523 — z8258 252333538 2876
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222 23735 355835 ——— 5332535—532 Nn 2 — —8* z55288
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88 — 22 25 5228 52 2255 —— .58355 —5—282 238
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8 2 55325 — 8 9 2 3 5S5* — —
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33 5383 8328533 78 3 2 3 23555*
35 s3s8353 2585 33333588 33535783538755
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—— — — — ——2 3 3— — ——⏑[— —2——23—35—52323535 ð&amp;
533 23 55 353552335 23 52. 3—2 8535 —8333— —35555565323
233553 3838354533288 — ——
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5355 5573 3333353383 33353585
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2 25*533335 383333628 —A 2532 —325060 —83
22 — 22 * 6 5285 —3 2 — * 2 C 582533828
253 2 255 —2 5535288 3 2358 933682 2
55 — 58 55 23 5—55—57 3226 5 A v53 23253
z255535655 33 —A — — 2 52*
2 * 55322 533 5 2 2 A— 8 323
572 8 — — 22 —2 2 25358 —328 — * e8 —355538
3 328 2 8.* 58 —A —25 22 — 5* — — — 2B552838
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2 —— —AII —— — V *5 — — —5 525222 3 — ——34 2z2275 —m“«“
327 835355 2 a 33 535357 2 2 —.
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2 — B3 22 * —— 2 * — — * 2* F — *
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2 — —— — 35 5523352 —5 8 20 k¶⸗— —
2 32 38 — — 5* 555 5—5*8 57 — 8 253528 2
2 2 — * —22 * —— — —7— 8 ———— * 525 53883528
2* — 53535335 v 3 85 3 3* 38 25* 2 25335 5
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—A — 2 2— 2252 ——— 8 53 28. m5 —33 —
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22 358 35 —8 * 7 5382Z42 555 5 z3338353833
52 735 5 —⸗ 225 235532 —— 25* 3334233 23
25S 3833388* * 235 253333535 357 325 3 2*25
2 * — — — * — — —* * — — —
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3 258332335 J
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2 — * 253572 *—635 5373325 — — 2*2 —
522 2335 352 2*528552 —X — — 5852 MA
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22* — *2* 72553—25* 43258325 —E — — —
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55 *2333355
355533
22
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        9 *2523823*
252 —555 7333 235
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5825 5652653326 2333535553573333 5z5333833233 8* 255853
5383 7 83 —833—83 3 8* * —
—— 5z32885 538 585 23 — * 23533 22
5332.5 53 9V3 5386082. 2522.535 28 .2. 3 2 82 5
——— 3535333333 —z2355
253833 3 5252 223.55 35. 5*8 26 5—238583 8
— 3 * 29 — 223552 3 3558* 3 —— 2232 3 3 3 3835 5 —
522 55 —A— 555 * 2 3 23, 23 258 —
2285582 — 2 582.. 3223 2—57 22 2 — 3
73835
523 352 3258 3 *333* 35 — 28 —— 25 3 53
222 * 32 2 53 * — 2 222 22222. 2 — 7 32832
* 7 — *522. *5 5252— 3 82 — — —A— ———
2325 23202 12528 53353357 3335353 33335383 3333
5 * —18 2 — 5 53 — 23 2
22 2 —— * 2. 2 *. 8 — 22 — * * 8 —
* 532 3 — 5527 — 22 2 2 *222 *3 2.3 2
2 523395 —A — 2— —23358 —A 3 5 20 —5533 Eꝛ 5333
532353534 — 2323588333 25 23 238
—A— 8 06 j 2 — —A — 3 7 8 20 2
2 2. 5 — 2 2 —— —— — 2 *3 — 2 58
3 —— 228123 5 53** —3 *2— 7 5—337
238 *38—3 5 258231 532, *—38335 —2568 5.53
— — * 8⁊ — *38
— 8 —— — —— — 2 *8 35 — 2*25238 — — 8*
xX — —— A 28 2 * 232553 2 *
3* * — 0* * * *
—538 533 52222 z55588 s233—383358
—22 —A — 285* RÂ*æ28 — 23385535355
—532 355385385 335538 22533333
* — 55 —32 22 3 * X 3. 2.
2538 — — I 25. 5 —2— — 738* 3535532355332223
22 — — o 82 *— *
5*52772273 ẽ 52334 335825 5352 233 355
—8R 5332c — —A * —85 253 2332 * 5283 t
*85 — 53 8 558255 —5353—38382835385
5832. 2— *353—3 5235 —5835383525333523
— 8. —2232 523 c2. 5. 2 * 83237754*
25 235332 255353 5— 352. 32 7 5R
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        St. Ingberker Anzeiger.

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ler St. Pnabdereee nieiger (und das mit der Hauptblatte verbendene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗ Donnertiags⸗ und Sonntagt
uummer erscheint wochentlich vie rmal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sonntag. Abannementspreis vierteliahrig 42 Krzt. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
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Sare staag, dee 1li

P103

—
Deutsches Neich.
Zweibrücken, 1. Juli. Heute Nachmittag waren ca.
10 Bertrauensmänner der Fortschruüͤtspartei aus den Kanlonen
veibrücken, Hornboch, Blieskastel, St. Ingbert und Waldfischdach
er versammelt, um sich darüber schlüssig zu machen, welche
ersönlichketten den Wahlmännern als Abzeordnete vorzuschlagen
ea. Nach längerer Diskussion einigte man ih über folgende
ei Herren: Oberappellrath Karl Schmidt in München, einer
ster feitherigen Vertreter, Bezielsamtmann Gustab Schmitt in
rmasens und Landrichter Adolf Trauth in Blieskastel. Alle 83
den die Annahme zugesagt. Aa Stelle des Letzteren war zuerst
t. Müller Ritter von Herbitzheim ia's Auge gefaßt, um dem oll
meinen Wunsch nach sspezieller Vertretung der Landwirthe gerecht
werden; derselbe lehnte jedoch ab; deßgleichen Ht. Dr. Armand
uhl von Deidesheim, an den man sich in zweiter Linie gewendet
alt, der sich aker nur zur Annahme einer Wahl als Ersatz⸗
ann bereit erklärte. Was die Wahrgehmung der land—
arihschaftlichen Interessen anbelangt, so wurde u. ũ. die Ansicht
aul, daß dieselbe auch von einem Nichtlandwirih geübt werden
nne, sofern demselben nur das erforderliche Malerial geliefert
arde woran die Wähler es nicht fehlen lassen solln.
München, 28. Juni. In Aunsehung des Studienganges
ind der Prüfungen dersenigen Kandidaten, welche sich um Stellen
es technischen Dienstes im Berg⸗, Hütten⸗ und Salinenfache des
ztaates zu bewerben beabsichtigen, wurde durch allerß. Verordaung,
.d. Schloß Berg, den 19. d. M., unter Aufhebung der Ver—
tdnung gleichen Betreffs vom 8. Rovember 1839 angeordnet:
ber zum tehischen Dienste im Berg-, Hütten⸗ und Salinenfache
es Staates zugelassen werden will, muß sich nach den Bestimmungen
er neuen Vorschriften eine theorethische und practische Fachbildung!
geignen und hierüber den Nachweis liefern. — Vorbedingung für
in Beginn der Fachbildung ist das Absolatorium eines hümanisti—
jen od r Realgymnasiums. — Die Faächbildung zerfällt in ein—
qjährige Vorlehre, dreijährige Studien und eine zweijährige prac
che Ausbildung. —. Die Fachbildung beginnt wit der Vorlehre;
ese bezweckt die Erlernung der Fertigkeit in den bergmännischen
andarbeiten und die Erwerbung allgemeiner Kenntnisse vom Ge—
mintbergwerkabetrieb and vom Eisenhüttenwesen mit Einschluß
cr hiebei in Anwendung kommenden Maschinen. Die Vorlehre —
at ein Jahr zu dauern, wovon mindestens ein halbes Jahr bei Bermischtes.
nem Bergwerle und mindestens 24 Jahr bei einem Hüttenwerke F Speier, 29. Jani. Welche ungehcuere Verheerungen der
wverbringen sind. — Die Vorlehre kdann bei einem Siaats- oder diefernspinner in unserem Stadtwalde angerichtet hat, tritt mehr
rivatwerke angetreten werden. — Zur Erwerbung der theoretischen und mehr zu Tage. Augenblicklich sind etwa 120 Arbeiter mit
kenntniss, im Allgemeinen, dann in den besonderen Fächern des dein Einsammeln der Concons beschäftigt. In den letzten Tagen
yrg⸗, Hütten- und Saliuenwesens wird ein tmindestens 3 jähriges wurden etwa 70 Körbe voll Cocons gesammelt. Jeder Korb ent⸗
ud um an e'ner Hochschale (Unibersität oder polhlechnischen Schuse) hielt ca. 3000 Stück. (Sp. B.)
er an einer Bergakademie Deutschlands oder Oeslerreich gefordert. Speyer, 30. Juni. Se. Erxc. Herr Sigalsrath uund
in Jahr hievon muß an einer Becgakademie zugebracht werden. Regierungspräsident v. Braun wurde zu seinem gestrigen Namens⸗
Ueber das Ergebniß des Studiums haben sich die Kandidaten feste von Sr. Maj. dem Kön'g durch ein in ganz besonders schmei⸗
uer Prüfung zu unterziehen. Die Anmeldang hiezu muß beihelhaften Ausdrüden abgefaßtes Glücwunschtelegramm beehrt.
in Directorium der polytechnischen Schule in München bis zum , Pirmasens, 26. Juni. Der diesi ge ürb iterbildungs⸗
Ockober schriftlich erfoigen. perein hat zwei Mitglieder wegen gewohnheitsmäßigen Blauen
zerlinn, 29. Juni. Im August d. J. werden im Reich?? MontagFeierns ausgewiesen. (P. A.)
auccamt kommissarische Berathungen Behufs Festsiellung einer F Kaiserslautern. Der hiesize Stadtrath hat beschlassen,
usführungsverordnung zum Militärgesetz, welches die Heeres Er⸗ auf näslen Sonntag dea 8. Juti, Nichm. 2 Uhr, im Stadthaus⸗
inzungswesen betreffen, stattsinden, als deren Resaltat die Auf— ale zu Kaiserslautern, zu eirec Versammlung von Vertretern der
lung einer neuen Rekrutirungsordnung für das deutsche Heer »Rälz. Städte einzrladen, behufs gemeinsamer Berathung der Schritte,
dattet wird. Es werden sich daran Bevollmächtigte aller Staaten velche in Sachen der HäufsersteuerRebi sion angezeigt
ce ligen. auch Bayern sendet einen Kommissär, welcher die Vere aischeinen.
udlungen und ihre Ergebnisse ad reforeydum nimmt, und man 4JDer „L. A.“ berichtet aus Landau, 80. Juni: Gestern
it daraus die Cinführung der beabsichtigten Festsetzun eu in das Abend e8 Uhr stürzte sich der Metzger Simon aus Godramstein
zerijche Kontingent des deuischen Heeres. (K. 3.) in Delirium aus dem Fenster dis 8. Stockwerks im Hause des
Berlin, 28. Juni. Es dauden immer von neuenm Gerüchte B.isths Benz dah'er in den Hof auf die Platten; er wurde ins
eine b vorstehende wesentliche Erhöhung des Mil'täretats auf, Hospital gebracht, wo er heute früh gestorben ist.
daß jedoch zu erkennen wäre, auf welche reellen Anhaltspuntie .Die „X. 3.7 schreibt aus Kirrweilerz Das hiesige
eselben stützen. Zuverlässiges dücrfte in. dieser Bezietung ehemalige Schloßgut der Fürstbischöäfe von Bruchsal mit ausgedehn⸗
retich in die Ocffentlichkeit gedrungen iein. Allet, was wir ten Kräüerelen if durch Vermittlung des Maklers Franz Fischet

haben in Erfahrung bringen können, beschränkt sich darauf, daß
die für militärische Bauten bewilligten Summen nicht auszureichen
cheinen und deshalb Nachtragsforderungen nöthig werden dürften.

Berlin, 29. Juni. Ddie Min sser der Finanzen und: des
Innern haben neuerdings die Recçierungen bestimmt angewiesen,
Fürsorge zu treffen, daß vom 1. Januar 1876 4b8 von den un⸗
nittelbaren Staatsbeamten keiner mehr eine mittelbar oder unmit—
elbar mit einer Remuneration oder einem Vermögensvortheile ver—
»undene Stellung als Mitglied des Vorstandes, Auffichts⸗ oder
Verwaltungsraths einer Actien-⸗, Commandit⸗ oder Bergwerlsgesell⸗
haft od x in einem Comite zur Gründung solcher Gesellfchaften
einninimt. F

J Fraukreich.

In Frankreich sind zahlreiche Karten verbre'tet, in denen die
Abmachung des Frankfutter Friedens vollständig ignorirt und:; die
an Deutschland abgetretenen Landestheile frischweg zu Frankreich
gerechnet sind. Einen Schrilt weiter geht die don einem Herrn
Theodor Lesebre neuerdings herausgegebene Karte von Fraukreich.
Auf dirser sind bei der namentlichen Aufzählung der franzosischen
Departemens auch die drei deutschen Bezirke Oberrhein, Unterrhein
und Lothringen genannt. In einer beigedruckten Bemeckung heißt
es, die neuen Grenzen, wie sie durch den „monströsen? Frankfurter
Vertrag bestimmt worden seien, habe man auf der Karte nur durch
eine dünne Linie bezeichnet, da dieselbe doch nur nomentane,“
nicht aber auf längere Dauer berechnete Geltigkeit hätlen. Daß die
in fra zösischen Volks- und högeren Sshulen eingeführten Geschichis—
büchher den Krieg von 1870 271 in einer alles Maß übherschrei⸗
tenden, gegen Preußen (Deu schland wird in diesen Büchern nie
genanunt) gerichteten Gehässigleit behandeln, ist bekannt.

Spanien.

Madrid, 30. Juni. Der General Martinez Campos hat
die Bergabhänge längs des Ebro besetzt, um den in Arragonien
und Valencia defindlichen Carlisten deu. Rückzug nach Catalonien
abzuschneiden. Fünf Divisionen varlistischer Truphen con centriren
sich um Cantavieja. Bisber sind dort 12,000 Mann unter Dor—
regarey versammell, gegen welche 28,000 MRann Regierungstruppen
unter Jovdellar im Vorrücken begriffen sind. Das Haupiquartier
Jovellars ist bereits bis Cantavieja vorgeschoben.

btir
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        jn den Besitz der Weinhandlung der Hrn. Gebrüder Kewnpf in
Reustadt übergangen. 5

F Ludwigsh'afen, 2. Juli. In vergangener Nacht hatten
wir ein heftiges Gewitler mit gewaltigen Sturm. Im Mann—
heimer Schloßgarten wurden mehrere stacle Bäume dadurch theilẽ
uͤmgerissen, theils mitten eutzwei gebrochen.

rp'Ausführung des allgemeinen Postvertrages vsom

9. Okt ober 1874 betr.

München. Mit dem 1. Juli Jl. J. tritt der untern 9. Ok
nober 1874 zu Bern abgeschlossene Vertrag zur Gründung eines
allgemeinen Postvereins in Wirksamkeit.

Der allgemeine Postverein umfaßt:

1) ganz Europa (Frankreich mit Algerien tritt demselben

jedoch erst am 1. Januar 1876 bei);

2) von Asien: das aßiatische Rußland und die asiarischt
Türkei;

3) von Afrika: Egypten mit Nubien und dem Sudan, die
Azoren, die kanarischen Inseln, Madeira, Marokko und
die spanischen Besitzungen an der Nordküste von Afrila

H von Amerika: die Vereinigten Staaten von Amerika.

Innerhalb des gesammten Umfanges des allgemeigen Post.

dereins gelten für die Vereinssendungen ohne Unterschied, aus wel
chem Vereinsgebiete sie herrühren, oder nach welchem Vereinsge
biete sie bestimmt sind, die gleichen Taxen und Versendungsbe
dingungen.

Fuͤr den inneren Verkehr von Bayern und für den Ver⸗
dehr mit dem deuischen Reichspostgebiete, Oesterreich- Ungarn, Würt
ltemberg, Helgoland und Luxemburg bleiben jedoch die bisheriger
Bestimmungen auch ferner in Wirksamkeit, sodann für den Verkehr
mit Frankreich bis zum 1. Januar 1876.

Die Bestimmungen des Betrages erstrecken sich auf
Briefe, Postkarten, Drucksachen, Waareuproben, Geschäfts—
papiere und Einschreibungen.

Für Briefe besteht keine Gewichtsbeschränkung. Drudsa
chen sind bis zu 1 Kilogramm, Waarenproben bis 250
Gramm, Geschäftspapiere bis 1 Kilogramm zulässig.

Das Porto beträgt:
für frankirte Briefe.. .. 7 lr, pro 15 Gramm
für unfranktirie Brife. 14 15,
für Postkarten. .3, EStück,
für Drudsachen Geschäftspapiere

und Warrinpcoben... 2 50 Gramm

Postkorten mit Rückantwort sind nur im Verkehr mit Bel

gien zuläffig.

Im allgemeinen Postverein können Briefpostgegenstände jeder

Art unter Einschreibung versandt werden.

Die Einschreibgebühr beträgl 7 kr., die Gebühr für Beschaf⸗
fung eines Rüchscheins 7 kr.

Für die Verpackung oder den Verschluß von Einschreibsen
dungen besiehen keine besonderen Bestimmungen.“

Gexwöhnliche Briefe können frankirt oder unfrankirt abgesen;
det werden; Einschreibungen, Postkarten, Drucksachen, Waarenprobe
und Geschäftsppiere müssen bei der Aufgabe frankirt werd:n.

Im innern Verkehre von Bayern, im Verkehre mit den

deutschen Reichspostgebiete, O stetre ch-Ungarn, Württemberg, Hel—
goland und Luxemburg und wie bisher nur dis zum Gewichte von
250 Gramm, Druchsachen bis 1 Kilogramm, Waarenproben bis
250 Gramm zulässig, Geschäftspapiere als solche dagegen wie Briefe
zu behandeln.

Die Taxen betragen:

ür fran irte Briefe bis 13 Gramm 3 kr. (Lokaloerk. 1ukr.)

über 15-2250 7 9

f. u frankirte Brick bis 15 “7 3,

über 15—2650 11, F 6
sür einfache Posstarte... 2, F 15

jür Postkarten mit bezahlter Rück.

antwortt.. . 44 24

Nach Oesterreich-Ungarn sind jedoch nur einfache Postkarten
zulässig.

Die Taxen für Drucksachen betragen

bis 50 Gtamm. . 1 kr. (Cokalverkehr 1 kr.)

über 50 — 550 F . .3 — 3934

„250 — 500 — 7 3,

„500 — 1000 .11, 75

Die Taxe für Waarenproben beträgt 8 kr. bis 250 Gramm,

Im Vertehr mit Frankreich betrüägt de Taxe vom 1. Ja

1876 ab:

für frankirte Briefe und Postkarten 9 kr. pro 13 Gramm

für unfrankirte Briiffe... .181683

jür Druck achenn. 3430 —

ijr Maarenproben bis 530 Graͤmm 66,
ür jede weitern 50 Gramm. 3

*⸗

mehr

für Geschäftspapiere bis 30 Gramm 9 kr.“
für jede weitern 500 Gramm. 3 , mehr.

7 Unsere Munzpolitik treibt wunderbare, aber nicht unvorher⸗
gesehene Blasen, so lesen wir in der „Elberf. Ztg.“! Vor einiget
Zeit ging durch d'ie Blätter die Nachricht. daß die englische Banl
eine Herobsetzung des Preis.s deutscher Goldmünzen um ?4 per
Mille verfügt habe. Man glaubte in hiesigen Finanzkreisen, daß
damit dem Goldabflusse aus Deutschland ein Damm entgegengesezz
worden sei. Das war ein schwerer Irrthum. Nach vorliegenden
Briefen aus Loudon soll die Maßregeln der Bank von England
zunächst nur darauf berechnet sein die Umschmelzung d.s deuischen
GBoldes zu erleichtern, weil „das deutsche Resch lieber Barren alz
die e'genen Landesmünzen zum Goldwerthe kauft.“ Dam't erklären
sich die eigenthümlichen Vorgänge, welche im hiesigen Wechslerge⸗
ichäft spielen. Ein delanntes berliner Haus hatte für 2 Millionen
Mark Kronnen und Doppelkronen gesammelt. Es bot diese der
deutschen Reichssreg erung für ein Gesammtagio von 10.,000 Mart
an, während es von der londaner Bank 12,000 erhalten konnte.
Man will wissen daß dieses Geschäft nicht abgeschlossen worden ist,
weil die deuische Regierung den Bezug von Goldbarren aus Lon⸗
don vorzieht. Unseren Finanz'enten ist das Gebahten der engli⸗
schen Bank vollkommen verständlich, während sie dies nicht von der
Finanzverwaltung der deutschen Regierung behaupten können. Wal—⸗
len hier finanzpolitische Gründe vor oder handelt es sich nur um
eine kostspielige Beschäftigung der deutschen Münzstätten, damit unser
vorräthiges Gold im Auslande in die Schmelztiegel wandert, von
dort als Barren seitens der deutschen Regierung wieder angekauft
wird, um dann wieder zu Goldmunzen geschlagen zu werden und
so den Kreislauf mit Brazie fortzusetzen.

F Mür zwesen. Die Herzoglich Sachsen-Altenburgische Re⸗
zierung ruft ihre einthäligeren und zehnthäligeren Kassenscheine zur
kFinlösung auf. Dieselbe ist bis zum 80. Juni 1876 bei der
Finanzhauptkasse in Altenburg zu bewirken. Nach dieser Frist er—
lischt ihre Gültigkeit.

Das Gesammt⸗Papiergeld des Großherzogihums Badens wird
bis zum 31. Dezember d. J. zur Einlösung ausgerufen.

Das sächsische Finanzministerium hat eine Verordnung erlassen,
nach welcher sämmtliche noch im Umlauf befindliche königl. sächsische
stassenbilleis vom Jahre 1867 in der Zeit von jetzt ab bis Ende
dieses Jahres eingezogen werden sollen. Die Einlösung kann in
Leipzig bei der „Lotterie-Darlehnskasse“ bew'rlt werden. Die vor—
gedachten Kassenbillets bönnen jedoch bis Ende dieses Jahres nach
wie vor zu Zahlungen an allen Staatskafsen verwendet werden.

4 Frankfurt, 30. Juni. In unseren Straßen erregte ge—
stern ein chinesischer Mandarin in seiner Nationaltracht, General
Wang:ChingeJong aus Shanghai, Aufsehen. Er ist im „Hote!
Union“ abgestiegen und begiebt sich im Auftrag seiner Regierung
zu Krupp in Essen, um mit diesem eine Kanonen-Lieferung ab—
zuschließen.

F Mainz. S. M. der Deutsche Kaiser wurde eingeladen,
das hiesige Musikfest mit seinem Besuche zu beehren. Einer Mi——
heilung der „Mz. Zig.“ zufolge soll derselbe seinen Besuch für
eines der Concertie zugesagt haben.

7 Herr Lasker hält sich gegenwärtig zur Stärkung seiner Ge—
iundheit in dem reizenden St. Blasien im Sqpwarzwald auf.

F Die Klagen über Arbeitsmangel ouf dem Gebiete der
Ptaschinenfabrikation waren vor einiger Zeit allgemein, und nichl
ohne Besorgniß hörte man von der beabsichtigten Entlassung von
Arbeitern in ziemlich weitem Umfange aus jenen Fabriken. Um
so erfreulicher ist es jeßt, melden zu können, daß d'e Maschinen⸗
fabriken so zahlreiche und lohnende Aufträge in letzlerer Zeit er—
halten haben, daß die Arbeitskräfte kaum ausreichen. Man wil
hierin einen glücklichen Umschwung der allgemeinen w'rthschaftlichen
Verhältnisse und ein vielverheißendes Signal für bessere Zeiten
sehen.

F Bern, 26. Juni. Ein vor wenigen Tagen entllassener
Zuchthaussträfling paßte einem Steinhauer auf, welcher vor Gerich!
gegen ihn gezeugt hatte, überfiel ihn und schnitt ihm den Hals ab.
Der Thätler ist verhaftet. (Schw. M.)

f Am 24. d. M. hat sich im bois de la Batie bei Gen'
ein ziemlich korpulenter Mann mittleren Altere auf einer Banl
durch vier nach einander abgegebene Schüsse das Leben genommen
Die Untersuchung ergab, daß die erste Kugel in die Mundhöhle, die
zweite in die Nähe des Herzens, die dritte und vierte in den
Unterleib gedrungen war. Der Verstorbene trug einen amerila⸗
nischen Paß, auf den Namen Eduard Büttner aus Bayern lau—
tend, bei sich. Man fand auch etwa 900 Fres. in Gold, Silber
und Papier und eine silberne Repetiruhr bei ihm.

F Paris, 25. Juni. Während der hente zu Ende gehenden
Woche sind 26,802 Todesfälle in Paris vorgekommen.

4 Marschall Bazaine hat sich in dem englischen Badeorte
Ramsgate niedergelassen
        <pb n="413" />
        4Wie dem „Cour. de la Mos.“ geschrieben wird, hat am
24. d. M. eine ganze Familie, aus Vater, Mutter und vier Kin
hern bestehend, in dem nach den Hüttenwerken in Ars a. d. M.
führenden Moselkanal ein jähes Ende gefunden. Die Unglücklichen
hbesarden sich auf einem mit Eisen beladenen Fahrzeug, ais plötz
ich, ohne daß sie davon vorber benachrichtigt worden wären, die
Schleusen geöffnet wurden und das in Masse einströmende Wasser
den Kahn mit solcher Gewalt gegen die steile Uferwandung wmieb,
zaß er zerschellte und mit allem, was sich auf ihm befand, in den
Fluthen verschwand.
4Prag, 29. Juni. Kaiser Ferdinand (Oherm sdes reg'e⸗
renden Kaisers, geb. am 13. April 1793, Kaiser seil 1835, ent
agte i. J. 1848 dem Thron zu Gunsten seines Neffen Franz Jo—
eph) ist heute Nachmittaz 394 Uhr an einer Lungenlähmung
rschieden.
J ii Ueber den Wolkenbruch in und bei Osen⸗Pest liegen fol—
ende weitere Berichte vor: So weit b'sher ermitlelt wurde, find
58 Menschenleben der Katastrophe zum Opfer gefallen, während
die Zahl der durch Trümmer und Balken und Mauerwerk leicht
und schwer Verwundeten in die Hunderte geht, und zahlreiche Per⸗
onen sind abgängig. Die Wasserstadt, Christinenstadi, der Taban,
namentlich jedoch die Raitzenstadt bietet ein Bild trostloser Verwü—
jurg. Schmutziggelbe Seen haben sich dort gebildet, wo gestern aoch
rodene Plätze standen, knietief watete man in zähem dickem Schlam⸗
ne, überall Trümmerwerk, Mobilsen und Hausgeräthe sonder Zahl,
ie in dei Morästen umherschoimmen. Cadaver von Thieren
iagen zahlreich auf dem Quai und in den unpassirbaren Straßen.
bot der Neustifttirche schwimmen in trübem Wasser die Sceleite
)er Leichen, die in den Grüften der genannten Kirchen lagen.
Finzelne Häuser sind vollkom nen verschwunden, kaum die Gruͤnd
teine befi nden sich mehr auf der Stätte, mo sie gestanden, von
ideren sind reihenweise die Dächer abgedeckt und von zahlreichen
unstockigen Häufern sieht man nichts als die nackten Außenwände.
Im furchtbarsten ist die Verwüstung in der Gegend des Raitzen—
ades, wo kaum ein enziges unbeschädigtes Haus zu erblicken ist.
Im Teuselsgraben —cinem seit Jahrzehnten unbewohnten Canale, der
ich von dir Offe er Auhöhe zur Donau hinabziehi, stauten sich die
Wasser derart, daß sie den Oberbad sprengten und dee an der
ORfener Donaucile an der Mündung dieses Griabens gelegenen
Jäuser wie Bälle in die Luft schleuꝛerten. Zum Glück hatten die
hewohner dieser Gebäude ihre Wohnungen schon früher verlassen,
deil ein Theil des an dieser Stelle gemauerten Grabens vorher
chon eingestürtzt war. Die Unglücklichen konnten aber dennoch nu
urch die Feuerwehr geretttet werden. Sammtlich/ Bewohner flüch
eten sich nämlich in die Stockwohnungen des Vordertractes, der
lüclicher Weise verschont blieb, hatten aber dadarch augenblicklich
einen Auszang. So mußten sie alle einzeln hon den Feuecwehr—
zuten auf schleinigst herbeigeschifften Leitern herabgetragen werden.
das in der Hauptgasse gelegene Haus Nummer 568 siürzte eben⸗
alls zusammen und dessen Trüm ner wurden in die Donau ge—
hleudert. H'erbei fand Ludwig Berg, der Sohn eines Wirthes,
einen Tod. Die Müllerin Binz halte eben ihre Enkclin auf dem
Ueme, als die Katastropye eintrat. Beide wurden von der Wasser⸗
duth in die Dogau gespült, wo sie spurlos verschwanden. Eine
frau Papp stand im Hofe, als die Wogea bere nstürzten, sie fort⸗
isen und n'cht mehr frei gaben; sie ertrank. Ein junges Frauen⸗
immer in weißer Kleidung wurde ebenfalls der Donau zugeschwemmt;
zrief um Rettung, doch im nächsten Augenblicke war es schon in
en Fluthen verschwunden. Dann kamen zwei Mädchen, aber bereits
odt, herab,e schwommen, welche kostbaren Schmuck an sich trugen.
die Restauration des Raitzenbades stürzte ein und begrub den
zuderbädergehilfen Kratschner und den Bäcker Geotge. Der
fessaurateur Wollner konnle nur mit Mühe gerettet werden. Die
Vasserstrme brachen so urplötzlich in die Wohnungen, daß zum
heispiel in dem in der Attilagasse befindlichen Jum Walfisch
enanuten Hause sechs Personen auf der Stelle ertranken. Zwe
handschuhnaͤherinnen (Schwestern) hielten sich, als Leichen aufgee
unden, noch krampfhaft üumklammeri. In Rachbarhause sind zwei
atsonen ertrunken. Vom Blodsberge wurden drei Hauser in die
zhristinenstadt herabgeschleudert. Zwei Damen und ein Herr kamen
urch den Teufelsgraben etwas später dahergeschwommen und jam—
nerten nach Rettung, doch war dieselbe nicht möglich. Auch sie
unden ihren Tod in der Donau. Der WMaurer Zauper — wohnte
ttilagasse Nr. 660 — erltrank in seiner eigenen Wohnung. In
ie Drasche'sche Actien iegelei außerhalb des Stadtmeierhofes schlug
dr Blitz ein und das Gebande derbrannte big duf deg Gnt
lichts jonnte geretiet merden. Das Wasser verbreitete sich mit
Acher Gewalt, daß es selbst die Zahnradbahn jerstörle und ihre
Daggons, wie wenn sie aus Kork wäten, davontrug. Das fest
ad solid gebaute Gelerse ist vollständig zertrümmert.“ Die Mauer
s Garn sonsspitals ist vom Sturme wie abrasirt hinweg gefegt,
ad die mehrere Centner schweren Siene sind auf die Nachbar⸗
sAcher geschleudert worden. Es liegen in manchen Häusern ꝛ

fußhohe Eismassen — vom Hagel herrührend — trotz der gegen⸗
värtig drückenden Hitze. Eine zahllose Menge von Pferden ertrank,
ne große Anzahl von Wogen wurden zertruͤmmert, alle Gassen
ind Straßen liegen voll von entwurzellen Bäumen und abgerisse⸗
nen Pfehlpflöcken. Wohlthätigkeitsacte sind bereits eingeleilet

F Ein Festmahl im Jahre 1665). In einer Zeit wie der
etzigen, wo das Geld immer mehr im Werthe sinkt und trotz alles
Segens, den der Himmel aus die Erde schictt, die Theurung ller
Lebensmittel durchaus nicht weichen will, thut es einem wahchaft
vohl, in der Geschichte zurückzublättern und in die vom S.hwindel
roch nicht behercschten Zeiten einen Blick zu werfen. Einen solchea
Blick bietet die Dst. Ztg.“ mit folgender, auf authentischen Quel⸗
en beruhender Mittheilung: Die „vereinigte vornehme Bürger⸗
zesellschaft zu Dessau,“ wie sie sich in den betreffenden Acten wohl⸗
zefälig nannte, hielt am 83. Ostecfeiertag 1663. in Lucas vdou
— Haufe ihr jährliches Festmahl. welches folgende Kosten
orursacht.:
Für eine Kalbskeule und ditto Leber 10 Gr. — Pf.
Dieselbe zu braten . — „ 6,
Butter au die Speisen. .2 — 6
2 Pfund gebadene Pflaumen. .2 — 65
Für hollandische Kaäsen. . 3,—75
s Pfd. Ochsenfleisch, a Pfd. 1 Gr. 2Pf. 7, —
—A .. 2 6,
Für Fische. . 1 63
Eine alte fette Henne zur Suppe 0 94
Für Tonne Bier67 — 5
Für Licht. W 16
Rosinen, Reis und englisches Gewürz 23
Brod und Semmel. 5—3
Sauerkraut und Fett.. ..2,,—3
Für 8 Pfund Sweinefleisch .. 4 —3
Noch 6 Maß Ber a 3 Pf. —1, 63
Füt Warmbier mil Ingwer 2 — 7
Summa 4 Thir. 8 Gr. 6 pf.
7 Echreibmaschine.) Tines der ohne Zweifel vornehmsten
Bedürfnisse unserer Zeit ist die Schreibmaschine, deren Construktion
ich immer medr der wünschenswerthen Vollendung nähert. Die
dasen'sche scheint ihres hohen Preises wegen nur wenig praktische
Anwendung gefunden zu haben, während diejenige des Amerika—
ners Latham Sholes, nach Mittheilungen des „Welthandels“, in
den Vereinigten Staaien bereits eine wesentliche Verbreitung er⸗
langt haben soll. An Größe und Ansehen gleicht sie einer Näh⸗
maschine, ist dagegen mit e ner Clabiatut versehen und man schreibt,
ndem man die Tasten berührt, von denen jede ein Buchstaben⸗,
Zals oder Trennungszeichen wiedergibt. Jedes Papierformai von
378 Zoll Breite und einer Länge von einem bis 100 Zoll kann
jeschrieben werden, auch Briefadtessen, Umschläge u. dergl., auch
kann der Raum zwischen den Zeilen sofott mit Leichtigkeit
perändert werden. Die Maschinenschrift ist eben so lesbar wie ge⸗
vöhnliche Druchss hrift und beinahe so gleichmäß'g. Während der
zeschickteste Schreiber in der Minute hö ostens 80 Worie zu Pa—
Nere hringt, liefert die Maschine in derfelben Zeit die doppelte
Anzahl und erlaubt außecdem die gleichzeitige Anfertigung einer
zroͤßeren Zahl von Copien. Die Etlernung des Gebrauches nimmt
yöchstens 14 Tage in Anspruch. Mehrere größere Telegraphenge⸗
ellschaften, Geschäftsleute und Advokaten bedienen sich seit länge—
rer Zeit derselben. Die Western-Union-Telegraph:Company und
die Illinois Ce.tral Railroade Company. welche in ihren Bureaux
nehrere Hundert Commis beschäftigen behaupten m't der Masch'ine
m Jahre 208,000 Doll irs zju ersparen. Der P.eis (125 Doll.)
t noch ziemlich hoch.

— —

Die an der Gewerbschule in Landau erledigte Lehrstelle für
Mathematik und Physik wuͤrde dem derzeitigen Lehrer der gleichen
Fächer an der Gewerbschule in Ingolstadt, Friedr. Renjz, übertragen.

Der Kanzlist der k. Regierung der —X
auf Ansuchen wegen vollendetem fiebzigsten Lebensjahr“ vom 1.
Juli l. J. an in den dauernden Rubestand versetzt.

Dieustesnachrichten.

Eine besondere Beachtung
verdient die im heutigen Blatte befindliche Annohce des Hauses
S. Sacks u. Co. in Hamburg, das uns wegen prompter
und aufmerksamer Bedienung seiner Interessenten auf's An⸗
gelegentlichste empfoblen wird.

Für die Redaklion verantwortlich: F. X. Deme
        <pb n="414" />
        22
Mobiliar⸗ und
J M *

Früchteversteigerung
Montag den 5. Juli e l. J, des Vor—

mittags präcis 8 Uhr, in der Behausung

des Wirihes Friedrich Neumannm auf
dem St. Ingberter Eisenwerk werden auf

Credit versieigert: —

Z3 Pferde mit Pferdsgeschirr, 2 Kühe, 1
Kalb, 1 Fassel, 1 Char à banc, 8 e'n⸗
spännige- und 1 zweispänniger Wagen,
—
aer, 1 Karloffelmühle, 1 Dickwurzel ˖ und
1 Rübenschneidmaschine, 1 Schaufelpflug,
1 Wendepflug, 2 Hackenpflüge, 2 hölzerne
und J1 eiserne Egge, Ketten, 1 Secretär,
1 Chiffonier, mehrere Kleiderschränke,
Betten, Tise, Stühle, Bilder, Gläser,
verschiedene Küchengeräthe, überhaupt

Vieh, Schiff und Geschirx aller Art;

odenn:

1) die Wicken und den Hafer von 46 Dezi⸗
malen Acker in den Duttweilerrödern,

2) die Kartoffeln von 58 Dezimalen Acker
daselbst.—

3) desgleichen von 76 Dezimalen Acker allda,

4) das Korn und der Klee von 3 Tag—
werk 55 Dezimalen Acker im Rocken⸗
thal, vordere Ahnung.

5) den Hafer und Flee ven 1 Tagwerk
16 Dezimalsen Acker in der hinteren
Ahnung.

6) das Korn von 44 Dezimalen Acker da⸗
selbst, —

7) den Hafer und d'e übrige Crescenz von
3 Tagwerk 89 Dezimaluun Acker am
Andelsberg,

)) den Klee von 1 Tagwerk 37 Dezima⸗
len Acker rechts der Aapelle,

Y) den Hafer von 1 Tagwerk 43 Dezi—⸗
malen Acker in der langen Ahnung,
auf'm Rothenflur,

10) die Kartoffeln von 2 Morgen Acker

daselbst, Pachtacker von Ww. Clemmer,

11) desgleichen von 190 Ruthen Acker auf'm

Acker-Pachtgut von Frau Ww. Ehrhard,

2) das Korn von einem Acker auf'm An—

delsberg, Pachtacker von Ww. Spengler:

Die Crescentien stehen alle sehr schön und

immtliches Mobiliar befindet sich in bestem

zustande, weshalb um eine starke Bethei—
igung bei der Versteigerung höfl. ersucht wird
Aus Auftrag
L. Bechthold Geschäftsanent.
* *

e
Kornversteigerung.
Montag den 12. Juli ĩ. J. des Nach—

mittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, im
Cafe Oberhaufer, wird die diesjährige Korius
ernte von circa 50 Morgen zur hiesigen
Obermübhle gehsörigen' Aderlaud öffent
lich auf Credit versteigert.

Bis zum Verst.igerungstage wird solche
im Ganzen auch aus freier Hand verkauft.
— L. Bochthold, Geschäfisagent.

Gegenie sige A TCA
Lebens-, Invaliditäts- und

Unfall-Versicherungs-

915 24 —J 2* 327
Gesellschaft „Prometheus“
in
Verltiu.
Bezirks-Agenfur für St. JIngbert und Um—
gegend bei J. V. Haus, Steindrucker,
wohnhaft im Hause von Christ. Kling,

—38

Leyret Aöhl hat eine qus4 Imm
Küche, Killer und Sp eicher bestehende Woh—
nung ganz oder thellweise bis 15. Juli zu
verm'ethen.

Hanfeouverts
mit Firma bedruckt, werden rasch an—
gefertigt in der Buchdruckerei des
„St. Inaberter Anzeigers.“

Sonntag Asun
Harmoniemusi
Oberhauser's bib.
Nächsten Sonntag den 4. Juli findet »
Unterzeichneiem
Garten-Concert
m Mayer'schen Garten statt.
Es ladet höflichst ein
Ludwig Weirich.

Abdl
VFir Damen?!“
Vei Kramer &amp; Co. in Leipzig erscheintt
ODie
Arhæit α,
Zeitschrift in Monatsheften für —5— ele⸗
Vge weibliche Arbeilen, enthaltenb neue

tiekmuster in brillantem Bunt-
arbondruek ausgeführt, sowie Ha⸗
el⸗ und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
ttickerei, Weißnähterei, Waffel- und Stric⸗
arbeit, Perlhäkelei x.

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
aat nur 1i, Sgr. — 6 Xr. rh — 10 Xxr.
sterr. Die Doppelausgabe kostet das
Doppelte.

Die einfache Ausgabe enthält abwech⸗
selud einen Vonat Stickmuster, deu andern
Häkel⸗, Filet⸗ ꝛxe. Muster. Die Doppel⸗
ausgabe enthält in jedem Monat Beideß.

Man abonnirxt zu Aner Zelt auf
je drei Hefte einer beliebigen Ausgabe
allen Buchhaudlungen und Voßan⸗
alten.

HAarmonie
wozu freundlichst einladet
Eberhard.
GFin fuͤnffahriges gutes Zug ⸗Pferd ha
A zu verkaufen
Jaeob Stief.
2

A
5 E 1905 bereits über 20000 ab
Dresch-Maschinen und e o et
Futtterschneid-Maschinen detn hnsebe
ð ranco
für Hand- u. Göpelbetrieb jeder Bahnslation
Julius V eil, Maschinenfabk. i. Iannheim.
E Tüchtige Aenten ervve—t.

e
200 0O0OO00OoCG.CO
Zum Eluoksversuohe

durch ihre soliden und vortheilhaften Einrichtungen ganz besonders geeignet ift

»ie vom Staate genehmigte und garantirte Hamburger Geldverloofqsunc

375,000 Reichsmarzßz

oder 218,750 Gulden

ebenl. als Haupfgewinn
owie speziell Gewinne von Reichsmart 250, 000 — 125,000 — 80,000
60, 000 50,000 - 46,1000 — 8386,000 — 3 a4 30,000
— 24,000 2 4 26,000 — 18,000 — 8 a 15,000 - 9
— 12,000 — 12 4 1I0,000 — 34 a 6000 — 53 a 4800 — 40*
4000 — 3 a 3600 — 203 a 2400 — 5 a 1800 1500 — 417

a 1200 — 5124 600 — 597 3300 ete. ete. ete.

nietet dieselbe ia ihrer Gesammiheit und verdie teschon deßhalb den Vorzugm vo
dielen ähnlichn, vel 42, 300 Loose, d. i. weit über die Hälfte der Gisamm'
zahl, im Leuse dec 7 Ablheitungen resp. innechalb einiger Monate mit Ge
vinnen erscheinen müssen.

Ganz besonders hervorgehoben zu werden verdient, daß ber Staat sowoh
die Ziehungen, die öffentlich stattfinden, beaufsichtigen läßt, als auch die
Au zahlung der Gewinne garantirt, so daß den Interessenten die uübeding-
teste Sicherheit geboten, wie es bei keinem Privatunternehmen in gleicher
Weise der Fall ist.

Zu der auf den
14. u. 15. Juli d. J.
milich festgestellten zweiten Ziehung beträtt die Einlaae für
Ganze Original Loofe 12 Nm. oder 7I. — Fr.
Halbe Original Loose 6GRu oder 8 fl. 80 kr.
Viertel Orig⸗Loosen8 Run. oder 1jJ. 45 kr.

Gegen Einsendung des Betrages (die am Bequemsten durch Postan weisung e
an'oer gegen Postvorschuß wecden die mit dem Staatswappen versehen
riginal Loose von uns versoandt und die amtlichen Pläne gratis be
fügtt.

Bei der Nähe der Ziehung ersuchen wir alle diejenigen, die diese gün—
aiße Gelegenheit zu einem soliden Glücksversuche wahrneymen und Loos.
us unserm vom Glücke begüustigten Debit beziehen wollen, uns ihre geneig-
en Aufträge baldigst, zu gehen zu lassen und werden wir wie bisher bestrebt
ein, das Vertrauen unserer SA durch die aufmerksamste Bedie
ung zu rechtfertigen. Die amtlichen Gewinnlisten versenden wir unaufgefor⸗
ert'prompt nach der Ziehung und erfolgt die Auszahlung der Gewinne
unter Staatsgarantie sofort nach Entscheidung;

— 51 568 ge 2388 8 Unmburg.
ö— — ——— — — —— — — —— TtT, —
Achainon, Ind imd Lersag von F. X. Demesß in Sᷓt. Ingbert.
        <pb n="415" />
        St. Ingberker Anzeiger.

der St. Puoe Tnfeiger (und daß mit dem Haudtblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienttagt⸗,Donnerttags⸗ and Sonntags
Aummer erscheint wöchentlich Sier mal: Dinsetag, Donnerstag, Samstag und Sonn tag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. ede
1 Mark 20 R.Pfg. Anteigen werden it 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Kaum berechnet.
— —
MAIOoc-.

1875

hire bei dem üppigen Wachsthum der Reben ist allerdings eine
Drutstätte des Pilzes, welcher ungewöhnlich intensiß auftriu. Die
Weinberge sind bedeckt mit Unkraut, da d vdem feuchten Wetter
ꝛoch nicht gerührt werden kounnte; es wird daher, um schwefeln zu
onnen, nothwendig werden, zunächst die Erde leicht abzuheben,
eim ersten gusen Tag zu schwefeln und dann erst in zwei oder
»rei Wochen zu rühren, nachdem der Schwefel gewirlt hat. Die
Fülle von Trauden ist ganz erstaunlich; um so mehr muß Alles
ze:han werden, um die hlänzenden Aussichten möglichst sicher zu
lellen. (Pf. 3.)

F Die mit 1. Juli außer Curs gesetzten Halbgulden süd⸗
eutscher Währung, sowie der gewalzten 30 Kreuzer und 15 Kreu⸗
er⸗Stücke werden, behufs Entrichtung von Staatsgefällen auch bei
denek. Notaren, Gerichtsschreibern. Rentämtern, Zollkassen, Auf⸗
hlagstationen, dann bei fämmtlichen Kaffen der k. Posi⸗, Eisen⸗
ahn⸗ und Telegraphenberwaltung bis zun Ende des Monats Okto:
ber im vollen Nennwerth in Zahlung angenommen. Jedoch sollen
die Besitzer im eig nen Interesfe nicht das Ende der Einlösungs⸗
frist abwarten, sondern fragliche Münzen bei den Einld'estellen zur
aldigen Unwechslung bringen.

F Ein wackerer Mann. Zu Ende der vorigen Woche nahm,
wie die Grazer Tagesp.“ erzaͤhlt der in Marburg stalionirende
Maschinenführer Haupt, welcher den Personenzug Nr. 406 von
Marburg nach Villach führte, auf der Streecke zwischen Marburg
ind Prävali einen auf dem Geleise liecenden Gegenstand wahr.
Zaupt hielt denselben ursprünglich für ein Thier. Auf etwa 50
dlafter naäher kommend, erkannte er mit aller Bestimmtbeit, daß
ein schlafendes Kind auf dem Schienenstiange liege. Obwohl nun
Ner genannte Füͤhrer fofort bemüht war, den Zug mit allen ihm
zu Gebote stehenden Mitteln noch rechtzeitig zun Stillstande zu
»ringen, so wäre, hervorgerufen durch den Nachschib der Wagen,
ein Ueberfahren des Koͤrpers unbermeidlech eingetreten, wenn Haupt
nicht von der Maschine gesprungen, dem Zuze im schnellften Lauf
)orangeeilt uad das Kind vom Geleise entfecnt hãtte. Im näch⸗
ten Augenblicke passirte auch der Zug die Stelle, an wescher das
chlafende Kind, ein Madchen von zehn Jayren, die Tochter eines
Zahnwächters, gelegen hatie. Der wackre Mann, durch dessen Gei⸗
tesgegenwart ein Menschenleben dem sichern Tode entrissen wurde,
nerdient die rühmlichste Anerkennung.

F. Bonn, 29. Juni. Auf dem Studentenkommers, der zu
Ehren des Kultusministers in der Beethovenhalle gefeiert wurde,
ereignete sich ein höchst bedauerlicher Vorfall. Zu vorgerücktester
Stunde, als die Gem—ther durch die genossenen Getränke erregt
waren, geriethen zwei Studenten in Streit, der damit endigie, daß
der eine seinem Gegner einen Messerstich versetzte. Der Verwun—
dete liegt gegenwärtig in der Klinek. Sov'el dis jetzt bekannt, sind
die beiden jungen Leute betrunken gewesen, was jedoch die Rohheit
an sich nicht entschuldigt. Die eingeleitete Untersuchung wird wohl

hest mitere Resuliate erzielen.
f Ein werthvoller Fund. Die „Linzer Tagespost“ meldet:
deider ist in den letzten Jahren in den Archiden verschiedener alter
Schlösser und Burgen Oberösterreichs rücksichtslos aufgerdumt wor⸗
den. Sind doch vor nicht langer Zeit mehr als hundert Zentner
Pergamente und Aufze chnungen aus einem einzigen Schlofse von
Oberösterreich nach Triest gewaudert, um dort als Matmatur per⸗
wendet zu werden. Mancher still geretlete Schatz wurde der ilei
Vermischtes. ien Bibliothel des Gmundener Pfarrers —XXC
FFrankenthal. Dem Franlhenthaler Arb iterforibii⸗ diesen vor zwei Jahren der betannte Gelehrte Professor Heinrich
ungsverein wurde vom Regierungspräfdenten v. Braun in Aner- Zrunner aus Berlin, ein geborner Oberösterreicher und Siudien-
ennung seiner Bestrebungen und zur Unterstützung der von demsel⸗ oslege Koch's, besuchte, übergab er ihm zwei deutsch geschrlebene
en verfolgten Zwecke ein Geschenk von 50 flaus der Stiftung Sr. Pergamentblätter, die Bruchstücke einer alien „Schwabenspegel-Hand⸗

hal. des Koͤnigs zur Foͤrderung der Gewerdssthäligkeit zugewendet. chrift.“

(F. W.) Die Blatter wanderten nach Berlin in die Hand Mommsen's
fVom obern Gebirg, 80. Juni. Die Traubentiankheit ind von doc nach München in die Hand des Professors L. Ro—
leider wieder da, und zwar um 14 Tage früher als fonst; auch dinger, des ersten „Schmwabenspiegel“⸗ Kenners der Gegenwarst.
e Entwidelung der Trauben, was damit zusammen zu haäugen Ueber diese werthvollen Stücke äußerte sich nun vor Kurzem Pro⸗
beint, ist um jo viel weiter als gewöhnlich. Die schwüle seuchte fessor K Nockin zer dahin, daß sie jener Gruppe angehdten. welche

Deutsches Neich.

München, 29. Juni. Das Nebeneinanderstehen von zweierlei
dewehrmodellen im deutschen Heere hat zu Versuchen geführt, wie
dieses zu beseit'gen sei, ohne die vorhandene vollstandige Bewaff⸗
aung der bayerischen Arnee äudern zu müssen. Als vorzügliches
Mitlel hiezu wurde die Aptirung des bayerischen Werdergewehres
auf die Patrone des Mausergewehres erkanat, wodurch uͤbrigens
nicht allein die gleiche Einheitspitrone für die gesammte deuische
Infanterie erzielt soudern auch die Leistung des Werdergewehres
bedeutend erhoͤht wird, und zwac sowohl in seiner Treiffaähigkeit,
die auch in seiner Tragweite. Nachdem die seit April in die
Militärschießßtfchule auf das Lechfeld ko nmandirten Offiziere der
Infanterie und Jäger das b ster betriebene Präzisionsschießen mit
WBerdere und Mausergewehren beendigt haden, beginnen nunmehr
eingehende Schießproben mit den apt rten Werdergewehren.

München, 1. Juli. Heute erschien ein Hittenbrief des hie
igen Erzbischofs betreffend die bevorstehenden Landlagswahien.
Derselbe ermahnt, nur solche Männer zu wählen, welche den Glau
ben durch Wort und That bewährten, starken Muth und uner
qütterliche Treue besitzen, um unter allen Wechselfallen für Thron,
Baterlaud, Relegion, Kirche, Gesetz und öffentliche Ordaung einzu—
telen. Der Hirtenbrief schließt mit der Änordnung, daß derselbe
ꝛeim pfarramtlichen Gottesd enst von allen Kanzeln der Erzd ces⸗
yhne Zusätze oder Erläuterungen vorzulesen sei.

München, 1. Juli. Wie die „Süddeutsche Presse“ m't-
heill, haben mehrere Seelsorgegeistliche der Erzdiszese Dünchen-
Frehysing vor Erlaß des Hirtenbriefes an den Erzbischof eine eben⸗
—REE
olchen Wahlhirtenbriefes gerichtet. Dus genannte Blatt wird das
zezügliche Schreiben selbst morgen veröffentlichen.

Straßburg, 1. Juli. Der König von Sachsen traf heute
vn Kehl kommend auf dem Polhgon ein. Die Parade des 6.
suchsischen Infanterie-Regiments Nr. 105 daselbst nahm bei herr⸗
sihem Wetter einen glänzenden Verlauf. Nach Beendigung derselben
rach der König zuerst den Officieren und dann dem ganzen
Regiment seine Anerkennung und seinen Dank für die nets bewährte
usge zeichnete Haliung des Regiments aus.

Aachen, 1. Juli. Der Cultusminister Dr. Fall ist gestern
Ibend, von Düsseldorf kommend, hier eiagetroffen und am Bahn⸗
hufe von dem zahlreich versammelten Pubucum mit enthosiastischen
dundgebungen empfangen worden. Die Stadtverordneien, öbei
velchen die Utramontanen übecwiegen, haben es abgelehnt, der
duthaussaal für ein dem Minister zu gebendes Bankett herzugeben
sotgen begiebt sich der Minister nach Düren und kehrt an demfel
en Tage nach Düsseldorf zurück. Daselbst wird ein großer Facel
ug vorbereitet.
        <pb n="416" />
        er, wenn nicht weilere Forschungen seine bisherigen Ansichten um—
steßen zur fünftigen Text grundlage des Rechtsbuches wählen wird.
Aus der Gruppe, wescher die Bruchstucke der vom Pfarrer Koch gesam
melten Haudjchriften zufallen, ist bis jetzt aus Oestresch noch lein

Exemplar kekannt. Pfarrer Koch, der um die Geschichte Ober⸗
zsterreichs viele Berd'euste hat, soll gesonnen sein, den werthvollen
Fund an die laiserliche Hofdibliothek abzutreten. —
Für die Redaltion verantwortlich: F. X— Deme tz.
— — ———————
84* .
Mobiliar⸗ und
— —3 9 —4
Früchteversteigerung

Montag den 5. Juli l. J, des Vor.
mstags präcis 8 Uhr, in der Behausung
des Wirthes Friedrich Neumaunn auf
dem St. Ingberter Esenwerk werden auf
Fredit versteiget: —

Z Pperde mit Pferdsceschirr, 2 Kühe, 1

Nalb, 1 Fassel, 1Char à bane, 3 en⸗
spännige⸗ und 1zweispänniger Wagen,
Muiterschwein mit 7 Ferkeln, 24 Hüht
ner, 1 Kartoff lmühle, 1 D'ckwurzel und
Nübenschneidmaschine, 1 Schaufelpflug,
1 Wendepflug, 2 Hackenpflüge, 2 hölzerne
und 1 eiserne Egge, Ketten, 1 Secretär,
1 Chiffonier, mehrere Kleidecschränke,
Betien, Tine, Stühle, Bilder, Gläser,
derschiedene Küchengeräthe, überhaupt
Vieh, Schiff und Geschirr aller Art;

sod nn:

1) die Wicken und den Hafer von 46 Dezi⸗

malen Acker in den Duttweilerrödetn,

2) die Kartoffeln von 58 Dezimalen Acker
daselbst,

Z) desgleichen von 76 Dezimalen Ackerallda,

4) das Korn und der Klee von 3 Tag⸗
werk 55 Dezimalen Acker im Rocken⸗
thal, vordere Ahnung,

5) den Hafer und Klee von 1 Tagwerk
16 Dezimalen Acker in der hinteren
Ahnung.

6) das Korn von 44 Dezimalen Acker da⸗
selbsi,

7y den Hafer und d'e Abrige Crescenz von
3 Tagwerk 89 Dezimalen Acker am
Andelsbere,

zPden Klee bon 1 Tagwerk 87 Dezima⸗
sen Acker rechts der Aap.lle,

9y den Hafer von 1 Tagwerk 43 Dezi-⸗
malen Acker in der langen Ahnung,
auf'm Roihenflur,

10) die Kartoffeln von 2 Morgen Acker
daselbst, Pachtacker von Ww. Clemmer,

11) desgleichen von 190 Nuthen Acker auf'm
Ader⸗Pachtgut von Frau Wir. Ehrhard,

12) das Korn von einem Acker aus'm An⸗
delsberg, Pachtacker von Ww. Spengler.
Die Cickcentien siehen alle sehr schön und

sämmtlichts Mobiliar befinder sich in bestem
Zustande, weshalb um eine starke Bethei⸗—
auͤgung dei der Versteigerung höfl. erfucht wird.
Aus Auf.rag
EL. Bechthold, Geschäftsa ent.
*

Kornversteigerung.
Montag den 12. Juli T. J. ds Nach—

mittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, im
Cafe. Oberhauser, wird die dietjährige Korue
ernte von circa 50 Morgen zur hiesigen
Obermühle gehörigen Ackerland diffent
lich auf Ciedet versteigert.

Bis zum Versteigerungstage wird solche
im Ganzen auch aus freier Hand verkauft.
— 2. Becht hold. Goschäftsagent.
0 Wuentid für Krankor

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Eine Badereisesn
fung oder Wiederherstellung der Gesund⸗
heit kann nicht Jeder unternehmen,
theils der Kosten und anderntheils der
häuslichen oder geschäftlichen Verhältnisse
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Airys Naturheilmelhode.“ — Verjäume
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und ist in allen größeren Buchhand—
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Forsiwirthschaft und des Holz
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Zönigreiche Bayern, Großherzogthum Baden
ind Hessen, Herzogihum Meinigen und An⸗
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— *⸗3 3 * z2z255 227 2 t 322 22 — 5 —XA
s533—32333383 3— 323553:. 552 3 335 335——33583 33
* — 38 2 2 80 27 5 2 5* 2.2. 25822 8
— — — 530 —— *2233 *

22 52228 * XR2 5 322 —A
13532 ã 525 v2 — 5*35 88 222 —25* 837 22 — 228
3* * — — ——X 253 232 02* ——X 3 — A *
123 22533*8 73 s82;. *2335532 253
5533* ES3328 3222 * 55235283 53532
68*893 8225 5 3322 5*232 22273 5327 5853. 2 2. 8
5S838 8 S3 223* 21*5233.5 53532 553 25 —2328* **
25 —8* S. S — 23. 5 z55 2338* 8 7
25 538 * * 5337235835 2857837— *5588 — ——— 8 82*
—3 8 55227 —— 55. —5252 *28 —A
2 325 27 — 52*28 222 22233.

5 3335 83853 8 338 3538 232258 839

A c—. — 233 3 —— *838 322753 285*

51*3. 523650 78 * 2327 225 23 8253 332. 5532 78

28 m328 2 52352 2 5 * * 25 27 53*
*8 72 3. . S 2 —— 85272385 2*87 —— 583 B3—

512332 — 52z8355 35 5 Z56 5335573.2 52355 23. 532 2 z8

231123 77 55235 4228 m7155 55355 2558 3382.2 325

* 532 5*723. 2 — 2378* — —A ae *
255 * 23 257 2 27 57232853 2. 253 525 2 22
3253 2253253 352 75 573 37355323 55533 35383773 335
555 3383383 2323. 5 3 553 53325353 53583 3535555 35
823 253335. 53 * — 8 85523535 uaüs 5 —A 2 3 2
822
2 *
2329
* 2— 23733335 7
J JI55S32 sPo *22835
2 28.9 37 222324258 223
** 2 157 2 27 233338 23237 s
35248 5332558 5s533252885 ——
z *48 A *25 4 2 —A 223 — *
*8388 78* 233860 W—
2083 —2 —2— 2333582 — — —A — 255 3 8
*3257 75 2528 5z3823 83853258 2* 8 2 902*
2353 822 —8 — —* 22 —9 25 — 223 — 2
532538 5333 7 52553777 2335382
7 2.— —37 * 223 4
274] 22.7 8823 252233. 233343 *
E 2 d 4 5 * — — * 3 *5
—A 331 835 8337
36* 7* 7 — s8338 * 5 F
E *
2584 — A— —— *
— 8 — 5 *2 5555383 F
7 222 S2c 2 3. 524
352 z5353733 F *8
* *
—— * F
—* J
—3 * — 8 22 252 33
* 5333 3753 35
53533*53 4

2—

* * — 3. *
252 S— 558332
2833823 5533 —33333———
3 9
2533823 — 55 * —
33 33853
3235 5* 2 — 2 E 22 T2— 233 25
8 — 2 —5— 8w3 — * 3
3333333 83355352 — 38223 *
2223 53. 285 3 58 3 —A——— — —8—
32— 2
2 3 8333 —33 333337
555— *5383833 3 53282 25323 22 3 25 7 8
553 —222838325 i22.2. 2.,33 *85. 2 26 8
3522855 2 —A— 5335 535—8325* 8 * S
3 —383— 03823 *X8
z3353
25253—222.8 22 533232 327—. 2123 65 73225 33
33 3353
3232— 3533333225*235 78 3522
5*25 33— 5 25 8 53
2 * 3 3*8 533 * 8 * —
— —
283522 — 32253557——33333228 82* 8* 87
*8 * * 8* 2 ——
s 8 —3 866633 25
S—3 2833,55 7 2 ẽ
3853 235 333332 ———3 3 *
5 —E
2323 —52 3232326 —
V — 2* 5 —8 —— — 77 —
za 3 57
— * — 2 2
253*23232 m5—5—333223333
2 * J
I 38 3 3 3
. 53——— ——5—3——263 3 58* 23235
2 2z2 222 223 —— —⸗— * 3 — —
33 — 2336
* 53322 25335353 S 2 55582— **
252353 2. 5 23 *5 3 852353 2253853 5—
25583833 532353235 335*2 358 398335
57555 7532323 5 33387325233522 283
—A — 22432 — — — — 58 3 52
S2 82 5287 2 2 22 6 3235 —A 3
8 587 382 5 E — 4 — — R7 A
20 8. 8 2 25. 22 53.55 3 * 8 — —22897— —A
2 —e — * *
—A—— 23 523 33 — 32—
25 332333 — — 258 23 2 8
2 2 ? 228 2—. 3
3 — 3— —E
s 232322233 3, 5 3528333.553 *222
2332223 52235 —5322 *2 2282 —55
35 2——8*323536535. 57323 *S8
2 223 5 2* * 8 2 37 57 —A—— S 7*
—— 253553235 382353
3533 —37 3 383334 3385
52 5 — 3 * 2 —
2 2 * 2 ⸗ — A 3 * — 2322—
25823355553355 538: z353535—35525
2353358 — 2333283825. 533 Sñ3
r 54 —A —A — 2 5282
—1823*—3233 53855353555533553
2 — * 3 * 15 2 * J ð 5 —582
5337573535 —333552256857 535 355 —8z33556
2. g e —. 52 2
2335335355*2553 2332. 32. 33555167
2 s—238232935 2 7 — —A —
22.3 — 2, 555 —— 253 335 8
5222 7 *2a22.,55 53 7 5 —— 325323 7
7523335355553553 22 5352333 53353 618
—A—— — z7 352. ⁊ . 5—35534235 15

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        Si. Ingberter 3nzeigen.

der St. Inuberter Anze iger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗ Donnerstags⸗ und Sonntags
zammer erscheint woͤchentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnemenispreis vierteliährig 42 Krzr. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
—. — — ⏑ —
Dienstag, den 6. Juli
KT1008—

1878

heschädigt. In Homburg wollle ein Knecht auf einem Pferde
n der Nähe der Station die Bahn passicen, als die Kette bereits
horgezogen war. Der Bahnwart wollte ihn noch puassiren lassen
ind öͤffnete die Ketle auf der einen Seite. Zum Oeffnen der
indern Seite blieb ihm indeß keine Zeit, da das Pferd plötzlich scheu
purde und die Kette durchbrach, wobei der Reiter so uglücklich
abgeworfen wurde, daß er sofort todt blieb.
Der „N. Z.“ schrebt man aus Ungstein, 2. Juli: Heute
and nan im Gurien des Herrn Vürgermeisters Ph. Wolf schwarz
Jefärbte Trauben. — An der Wand des h'esigen Zuchthausspitals
befinden sich ganz ausgewachsene weiße Trauben.
eMünchen, 29. Juni. Der Bau der Germersheim —
Wörth — Lauterburger Bahn wurde im Nov. 1874 in Angriff
jenommen und erfolgt die Fertigstellung vporaussichtlich im Juni
1876. Siationen: Sondernheim, Bellheim, Rülzheim Rheinzabern,
Wörth, Neuburg, Lauterburg. Der Unterbau der Bahn von Ger—
mershe'm nach Rheinsheim (Richtung Bruchsal) wird 2geleisig
ausgeführt. Die Fertigstellung erfolgt vnraussichtlich im Mai
1877. Als bemert nswerthes Bauobjekt ist der Rheinübergang bei
Hermersheim mittelst einer fessen Brücke zu verzeichnen. Dieselbe
enthaͤlt Z Hauptöffnungen von je 8793 M. Lichtweite und 2
Strompfeilet von je 3,60 M. oberer Breife, sowie auf dem linken
Ufer eine Fluthöffuung von 14 M. Weste, auf dem rechten Ufer
liegen Fluthbrücken, den Rinnsolen entsprechend, weiter vom Ufer
entfernt. Die Fundirung der Strompfeilber geschah mittelst pneu-
matischen Vecfah vens. Der eiserne Oberbau besteht für jede der
3 Offfnun,en aus Z Hauptträßzern von 90 M. Länge mit hori⸗
jontaler unterer und parabolisch gekrümmter oberer Gurtung, da⸗
Bermischtes. zwischen ein Systen von Quer⸗ und Langträgern. Die Brücke
—Contwisg, 4. Juli. Heute Nachwittag um halb 3 Uhr war ist zur Aufnahme von 2 Geleisen angelegt. Die Eisthalbahn:
n Folge eines Gewitters hier ein Wolkenbruch, der ein Hochwasser Brünstadt — · Eisenderg wird im Atgust 1876 vollendet werden.
mn Dorfe selbst zur Folze hatte, wie seit wenigstens einem Jahr- Dieselbe ist eine engeleisige Sekundärbahn. Der Bau der Freinshe'm
undert keins gewesen. Die zweibogige Brücke mitten in Dorf ist — Frankenthaler Bahn, deren Fertigstellung schon in das Jahr
angerissen, ebenso eine gioße mannshohe Dohle beim Schulhaus. 1873 fallen sollle, erlitt dadurch, daß in einigen Gemeinden die
zeides auf der großen Landstraße, so daß der Verkehr förmlich un⸗ Abtretung des benöthigten Terra'ns nur auf gecichtlichem Wege zu
erbrochen ist. Der Schwarzbach hat das ganze breite Wiesenthal erlangen ist, eine Unterbrechung und ist bis jetzt noch nicht voraus—
iherschwemmi. Alles Heu, das noch großentheils auf den Wiesen zusehen, bis wann diese Linie der Vollendung zugeführt werden
ich ö fand, ist fortgeschwommen. Auch dos Thal hinauf gegen ann, da die Verhandlungen dezüglich dieses Grunderwerbes noch
Dellfeld muß großes Wasser sein, da Züber, Stühle ꝛc. herabge- chweben. Die Linie Lautzkirch?n⸗Saargemünd (25,67 Kilom., aus
neben werden. Der Schaden aa den Feldern und Wiesen ist sehr »fälzischen und 11,04 Kilom. auf Reichszebiet gelegen) ist zur
Jroß. So viel man hört, ift kein Menschenleben zu beklagen, auch Ausführung vorbereitet, Endlich wird die 5 Kilom. lange Kohlen⸗
m Vieh scheint kein Verlust zu sein, obwohl in niedergelegenen grubenbahn Bexbach — Heinitz (Wilhelmsschahbt und Dechen) zur
Häusern Kuͤhe, Pferde, Schweine in die Stube geschafft werden Zeit im Detail projektirt.
hußien. Seit 10 Tagen der zweite Wolkenbruch; der arme Land⸗ r Darmstadi, 1. Jul'. Heute haben hier in Folge eines
gann ist sehr zu bedauern. Als das ungeheure Hochwasser plötz⸗ neuen wesentlich verfchärflen Reglements fast sämmtliche Droschken,
sch das Dorf überfiel, eilte eine Frau in die Kirche, wo ein großer ihre Thätigkeit eingestellt. Es bleibt abzuwerrten, ob die von der
Theil der protestantischen Gemeinde zum Gottesdienste versamnelt Polizeiverwaltung in Aussicht gestellte Berufung von Berliner Un⸗
var und rief um Hilfe; mit den Worten: „in der Mühlgasse vers ternehmern hier von Wirkung sein wird. (Frf. 3tg.)
auft Alles,“ worauf AÄltt und Jung die Kirche verließ. Gottlob, 4 In Weichtungen (Uuterfranken) hat ein Jagdpächter zwei
daß Alles noch so verlaufen ist. — Nadchschrift. In Stambach soll einer Kolegen, welche im Walde im Gras lagen und die er für
eine Scheune, in Dellfeld sollen Häufer abgerissen sein, (Pf. P.) Rehe hielt, mit einen Schuß begrüßt. einen schwer den Andern
pKaus'er slanuterin, 5. Juli. Die Vertreter der mit leicht verwundet.
Erhoͤhung der Häusersteuer bedrohten pfälzischen Orte haben gestern F Nachdem mit 1. Juliel. Is. in Württemberg die Reichs—
belchlossen, eine Eingabe an das Ministerium zu richten, worin narkwährung eingeführt ist, sind die in Bayera eingezahlten Be—
zm sistirung der beabsichtigten Maßregel und Vorlage eines neuen räge auf Postanweisargen nach Württemberz unter dem Vortrage
Hävsersieuergesetzes nach einem billgern Mazstab an die —ADV
zebeten wird. CGismarck's Oeden). Ein deuticher Heraldiker hat sich die
pAus der Pfal z. Zu dem am 21..22. und 28. August in Mithe genommen, die Orden Bismarck's zusammenzuzählen. Nach
Neustadit stattsindenden fünften pfalzischen Sängerfeste sind bis dieser Rechnung wäre dir Reichskanzler im Besitze von wohlgezähl⸗
jetzt schon übet 800 Sänger angemeldet. en 42 Orden. Unter diesen Ausze'chnungen defirden sich das
Landau, 5. Juli. EEilb.) In Folge starken Regens zferreichische Großkreuz des Stephan Ordens mit Brillanten, die
vurde gestern in einem Einschnitt der Nustadt Dürtheimer Bahn österreichsche Eisern? Krone erster Klasse, das Großlreuzdes italie⸗
—V nischen Annunciaten-Ordens, der russische Andreasorden mit Bril—
Dauer von 4 Stunden unfahrbar gemacht. Die Locomotive eines lanten und Schwertern, der spauische Ocden des goldenen Vließes,
Personenzugs entgleiste an jener Stelle, do h kam glücklicher Weise das französische Großkreuz der Ehrenlegion, der dänische Danebrog⸗
in ernster Unfalü dabei vor. — Die Eisenbahnbrücke über den Ord n, der hannoveranische Guelfen-⸗Orden, eine Landweyr- Dienst⸗
Schwarzbach bei Coꝛtwig wurde durch Ho kwasser stark auszeichnung, eine Rettungsmedaille, der türkische Ozmanieordeiwerster
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        Persien mit Brillanten und sogar der siamesische Moha-Waju—
Bohru⸗Orden.

F Aus Paris, 2. Juli, wird berichtet: „Nach ungefährer
Schätzung bet rägt der durch dee Ueberschwemmungen im füdlichen
Frankreich verursachte Schaden 800 Mill. Fr. Die Zahl der Um—
gekommenen wird auf 3000 veranschlagt.“

F Die türk sche Regierung hat vor wenigen Tagen an Krupß
in Essen die letzte Restzahlung für 900 Kanonen geleistet, welche
sie zu verschiedenen Zeiten bestellt hatte. Jede der Kanonen koste
1000 Pfd. St. (12000 fl.) Die Restzahlung belief sich allein auf
460,000 Pfd. St. (5,820000 fl.) Für diese Kanonen ist gleich
falls bei Krupp in Essen die nötige Munilion bestellt worden.
Die Kosten jeder einzelnen Ladung belaufen sich auf etwa 20 Pfd.
St. Bisher ist nur ein geringer Theil an die türkische Regierung
abzeliefert worden.

CGDer Monat Juli.) Dieser hat in der Regel die wärmsten
Tage des Jahres. Heflige, von star len Regengüffen begleitete Ge—
witter kühlen die Hitze wenig ab. Die Temperatur nimmt bis
gegen den 25. gleichförmig zu. Um diese Zeit treten im Mittel

die wärmsten Tage ein, die häufig bis Mitte August dauern.
Daher erhitzt sich denn auch die Ecdoberfläche im Sonnenschein bis auf
fF 50 R. — Die meisten Vöogel wärmerer Himmelsfitriche, die
während des Sommers in unseren Gegenden sich aufhalten, bie iben
noch bei uns, nur der Kukuk zieht Ende Juli schon wieder weg.
Die Streichzeit der meisten Fische ist vorüber. Dagegen ffliegen
biele Schmetterlinge und die Johanniskäferchen leüchten. An

Miuærft. —

Im Pflanzenreiche sind viele perennirende Pflanzen unsers
Flima's bereits verblüht. Dagegen blühen nun erft Hopfen, Mohn
Kartoffeln, Stechapfel, Toll irsche, Fingerhut, Erbfen, Wicden, Kie
die Lilien und Nelken. Es reift der Samen von Senf, Spinat
stohl, Rettig und Zw'ebeln; die Getreideernte der Winterfrüchte
nimmt ihren Anfang. Linden blühen; manche Obstart reift um
endlich siellt sich oft schon in diesem Monate der zweite Saftriet
ein. —

Bauernregeln: Was der Juli nicht kocht, kann der Sepiem
ber nicht braten. Regnet's an unsrer Frauen Tag, So reagnte
nach einander 40 Tag. — Am Margarethen⸗Tage (13.) ist Roge⸗
eine Plage. — Regael's am Maria-Magdalena-Tag (22.), Foig
stets mehr Rege nach. — Ist's zu Jukobi (25.) hell und warn
macht zu Weihnachtei« den Ofen warm. — Warme helle Jakobi
kalte Weihnachten Wenn am St. Jakobitage weiße Woͤlkchen be
Sonnenschein am Himmel ssehen, sagt man? „Der Schnes blüf
jlür den nächsten Winter.“ — Werfen die Ameisen am Anna⸗Te
26.) höher auf, So folgt zuverlässiz ein harter Winter drauf.
Zundstage hell und klar, d uten auf ein gutes Jahr, Werden Regte
de bereiten, Kommen nicht die besten Zeiten.

Eine besondere Beachtung
verdient die im heutigen Blatte befindliche Annoͤce des Hauses
S. Sacks u. Eö. in Hamburg, das uns wegen prompier
und aufmerksamer Bedienung seiner Interessenten auf's An—
gelegentlichste empfohlen wird.

* * *
Licitation.

ZSamstaz den 24. Juli nächsthin, Nach—
mittags 3 Uhr zu St. Jugbert bei Wirth

Karl Engel werden vor dem hiezu gericht.

lich beauftragten k. Notar Sauer in St.

Ingbert die nachbezeichneten zum Nachlasse
des in St. Ingbert verlebten Bergmannes
Peter Bauer gebhörigen Liegenschaften St,

Ingberter Bannes der Abtheilung wegen

öffentlich zu Eigenthum versttigert, nämlich

1) Pl. No. 6592 8 Dez. Fläche mit
Wohnhaus, Stall und Hofraum, Haus
No. 363; Pl. No. 659b. 3 Dezimalen
Pflanzgarten; Pl. No. 1471 und 1472
98 Dez. Bcker auf der großen Flur, erste
Ahnung; Alles ein Complex neben Franz
Grell und Georg Buttermaunn;

2) Pl. Ro. 3367.30 Deʒ Acker lia?s in den
Seyen an der Wolfshohl neben Johann
Schmelzer nnd Karl Redel.

Eigenthümer sind die Kinder und Erben
des zenannten Erblaͤssers als:

a) aus seiner ersten Ehe uit Katharina

geb. Gewen'g:

1) Barbara Bauer, gewerblose Ehefrau
von Ph'lipp Miedel Schmelzarbeiler, beide
in Oberwürzbach;

2) Elisabeth Bauer, gewerlose Ehefrau don
Johann Schindler Becgmann, beide in
Mahanoy City, Staat Peaunsylbanien in
Nordamerika;

3) Nikolaus Bauer, Bergmann in St. Ing
bert;

b) aus seiner z veiten Ehe mit Maria geb.
Theobald:

1) Jatob Bauer, Bergmann in St. Ing-
bert;

3) Mardalena Bauer, min erjährige durch die
Ehe mancipirte gewerbloje eh frau von
Andr.Osthof, Bergmann in St. Inbrrt.

St. Inobert, den 4. Juli 1875
Saucr. kal. Notar.

Der Unterzeichnete empfi.sich

im Legendon Trottoirs

mit gerippten Blätt—
chen, deren Haltbarkleit auf 10 Jahre ga—
rantirt wird und kostet der Quadr. Meter
einschließlich Material 2 fl. 44 Krzr.

Ach hält derselbe ein Lager von gelben
und schwarzen Blatthen für Küche,
Hausflur etc. etc.

Petfer Fĩüseher. Mauirermeister.

Eine schöne und gute
Zithe 55
mit eleg. Etui ist zu verkaufen. M
die Exped. d. Blatles. —
Geschälte —
Verlen⸗Gerste. s
empfiehlt P. 3535
—A n.
Aourch ihre soliden und vortheilhaften Einrichtungen ganz besonders geeignete
ie vom Staate genehmigte und garantirte Hamburger Geldberibeen
375,000 Reichsmarß *
oder 218,750 Gulden
ebenl. als Haupfgewinn
sowie speziell Gewinne von Reichsmark 280,000 — 125,000 — 80,000
60,000 - 50, 000 - 46,000 — 36,000 — 3 4 30,000 —
- 24,000 2 4 20,000 — 18,000 — 8 a 15,000 — 9 23
- 12, 000 - 12 ,10,000 — 34 4 6000 —- 5 a 4800 — 40 29
4900 — 3 a 3600 — 203 a 2400 — 5 a4 1800 1500 — 412
a 1200 .- 5120 600 — 597 2 300 etc. ete. ete. *
nietet dieselbe in ihrer Gesammeheit und verdient schon deßhalb den Vorzug J
ielen ähnlichen, veil 412, 300 Loose, d. i. weit über die Hälfte der Gesammt—
ahl, im Laufe der 7 Abtheilungen resp. innerhalb einiger HRonate mit Ge—
winnen erscheinen müssen. 8
Ganz besonders hervorgehoben zu werden verdient, daß der Staat sowohl
die Ziehungen, die vffentlich stattfinden, beaufsichtigen läßt. als auch die
Aus⸗szahlung der Gewinne garautirt, so daß den Interessenten die unbeding“
teste Sicherheit geboten, wie es bei keinem Privatunternehmen in gleicher
Weise der Fall ist.
Zu der auf den

— Wæ—

—

14. u. 15. Juli d. J.
amtlich festzestellten zweiten Ziehung beträgt die Einlage für
Ganze Qriginal Loose 12 Am. oder 7 fl. — kr.
Salbe OQOrigingl Loose GRmm. oder 3 fl. 80 kr.
Viertel Orig⸗Loosen8 Rim. oder Lfl. A5 kr.
Gegen Einsendung des Betrages (die am Bequemsten durch Postanweisung er
algi) oder, gegen Postvocschuß werden die mit dem Staaiswappen versehtner
Driginal Loose von uns versandt und die amtlichen Vläne gratis bei
efügt.
Bei, der Nähe der Ziehung ersuchen wir alle diejenigen, die diese gün⸗J
stige Gelegenheit zu einem soliden Glücksversuche wahrnehmen und Löoosc
Raus unserm vom Glüͤcke begüustigten Debit beziehen wollen, uns ihre geneig
General-Versammlung. — baldigst, zu gehen zu lassen und werden wir wie bisher bestrebt⸗ F
sein, das Vertrauen unserer Jutere geuten durch die aufmerksamste Bedie— *
Mattwoch den 7. Juli Abends 8 ein balb nung zu rechtfertigen. Die amtlichen Gewinnlisten versenden wir unaufgefor—
Uhr im Nereinslokel. dert prompt nach der Ziehung und erfolgt die Auszahluug der Geiwvinne
Der Vorstand. unter Staatsgarantie sofort nach Entscheidung. *
— — — cc — S Sacks u. CGo. Staats- ifekten-Handlung in Unmhurg. *
Der zwele Stocke meines, Wohnhauses, — e— —o⏑ 2⏑⏑ — —
bis 1. August beziehbar, ist zu vermiethen. —als eflage Allgeimeiner Aureiger fir das König
—XXIX rCHII Eν Xr. 84.
— — — —— —— — ⏑ — —— ——— ——— — — — — — —
Redaktion. Druck und Verlag von F. X. Demes in St. Ingbert.
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5*23. 3333 —3
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5352 7335535335282—
*2*2 3. 25 532 258333
525 573325 * 313
23 8 233*3 * 3.
2. * 28 5 —353835
5355 28338338**535533
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58 2*3. 58 *33
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2 — 55233857 52535
3 —58783532*
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— ———— 22. —22788 525232 —A— 22 8
7 3 —3—
355 757 533528
353—33833 3 3* 2355
2.. * — 5 2* * 27
5582 58*3857 538 — 23332735*
— 2 2 *
—— 25257 2522 *3 8333239 *6 32335 3553
2 72 232* 8 — 5* 3 8 * —
53353—2823528 3553 33538 ———
75383 3533 8 8 252532238
5 7 — x 2 ⸗ 257 2
2 2 84 — — — 2. *8 —
—— — s 23—235 348383
55 — 2 2 * 252 53858 —E 23555
—E — 25222 33 2232 523322—
——— 3 33 *2 7* * . 2 23 58 S 7 5 —
———— 525 5532333823 — D——
538335 ——— ——
2 —— * — 85 2 3 *
* 5223 — 5553553835883 2 2. 3285388
8 3 7 2 2 — — ——
5 523 .27 2 282522 Sẽ3 25 s—2*837
—5 —583 78 2 5O38 75 5 5 32 555 — 722*8
* 2. * * 22 2 2 2 525*5 52 *5 * 28
2* 2 3
—A 5*5833 233532785 533 232252k5
2 552 89 3 55 Iz33533 * 25 235227—
3225 28 27 2.5 2 223 53 225. —— 7 —
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        St. Ingberler Anzei
Ingberler Anzeiger.

der St. Ang berter Anzeiger (und das mit dem Dauotolilte verbuidene U iterhaltui38blatt, nit der Dienstazs⸗, Donaerstazs⸗ and Sonntags

hummer erscheint woͤchentlih vietwal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonn tag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzt. ode
1 Mark 2) R. Pfa. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

J — — — — — — —— — — * — —— e — e — —

—E 100 Donnerstag, den 8. Juli 1875

8 J — — — — *7

— ñ — (
— —rrr— — ——
Deutsches Reich.

München, 5. Juli. Unter dem Vorsitze des Staatsmin'sters

r. v. Lutz fand heute Vormittag FruUhr in der kal. Residenz
„e Staatsrathssitzung statt. in welcher mehrere Beschwerden und
eiursangelegenheiten der Berafhung unterstellt wurden. — Im
al. Justizministerium werden bercits die durch Einfsührang des
zeichsc vilehegesetzes in Bahern nöthigen Vollzugsbestimmungen fest—
estelt. — Wie uns milgeiheil wird, werden bei Aufstellung des
zudgets für die 13. F'nanzpeiode außer der Theuerungszulage
cuch jür die in Städten wohngnden Beamten mit pragmatschem
Nechte sogenaunts —2 — oh e Rürksicht auf Rang, nur
nach den verschiedenen örtlichen Verhältnissen ausgeschieden, einge—
eht werden.
In den Münzstätten des deutschen Reichs heerscht ge—
genwärtig sehr rege Thätigkeit, nomentlich gitt eß. Gin narke und
Zoanzigkfennigstücde sowie die Nickel- und Kupfermünzen heraus—
aahtingen. Die Prägung der Fünfmarkstücke hat jetzt, da ein hin—
rechender Vorrath vorhanden if, etwas nachgelassen, doch ist die
er Kronen mit verstärkten anen wieder aufgenommen worden,
mit der Absicht zusammen üngt, der reinen Goldwährung die
* ehnen. Dagegen ist die Ausprägung der Zwenmarkstücke
SDoen, was wohs vorherzeisehen war, da diese
4z orte gegen den Willen deß Regerung in des Gesetz kam,
ͤhrend eben dasselbe Gesetz die Ausprägungs-Anordnung fu die
inzelnen Münzstücke dem Reichssanzler überließ.

Méetz, 2. Juli. In letzter Zeit sind mehrere Scheitte g
gehen, um nach und nach Einhit in dee immer noch sehr ve wickel⸗
m Münzverhältnisse des Reichsn“ des zu bringen. Seit dem 20.
uni d. J. wird nämlich alles jon deutschen Privatbanten qus—
jebene Papiergeld, gleichviel obh in Gulden, Thalern oder Mark
sgedrückt, nicht mehr von den Staaiskassen in Zahlung genom—
iu; auch die auf Gulden lautesden Banknoten der süddeutschen
zaaten haben in Elsaß-Lothrimen ihren Werth als gesetzliches
ahsungsmittel verloren. Nach ener nkuerlichen Verordnung des
her⸗ Präsidenten werden nun auh die in Thalern ansgedrückten
oten der übrigen deutschen Staten, also vornehml'ch preußisches,

isches und braunschweigisches Staatspapiergeld, von L. April
nicht mehr an den Landeskassen angenommen. Neues Paprer
ist gegenwärtig in hinreichende Menge in Umsauf gefetzt, se
die Außercurssetzung der ober genanuten Kassenscheine ohne
rag des Geldverkehrs erfolgen kann.

3 Frankreich.

Zins, 5. Juli. Die heutige Börse ist beunruhigl durch
64 bekannten unzuverlässigen Zeitungsnachrichten entstan

t, daß der französische Gesandte in Berlin in Folge
SAtionen der deutschen Regierung, die ihn klexikaler Um—
von Borlin abgerufin worden sei. / Die Rente
*VCentimes. — Der uhraraodicale Abgeordliete Floquel
IS it 48 gegen 28.Stimmen wieder zum Vorfitzenden
Gemeinderalhs exwählt.

Fis, 6. Juli. Die gestern an der Böpse verbreitet ge—

Sjerüchte von Schwierigkeiten wit der deutschen Reichsre⸗

Swelche die Abberufung des diesfeitige, Botschafters, Mar—

„GantoutBiron, verlangs haben sollte, entbehren, der

e Havas“ zufolge, der —ãe Eine Madrider De

»ementirt das Gerücht, daß Spanien die 'Intervention der

ischen Mächte gegen Be Carlisten nachgesucht habe.

Bermischtes.
fSpeier, 2. Jali. Im der benachbarten Gemeinde' Mech⸗
ersheim ist ein der seltenen Ursache wegen merkwürdiger Vergif—
tungsfall vorgekommen. Ein dortiger Mann hatte, nachdem er
nehrere Tage neue Socken von braͤuner Farbe anhatte, an beiden
Füßen große Schmerzen; die Füße wurden dick üud blaue und
rothe Flecken zeigten siih. Weil d'ese Flecken sich nur da zeigten,
»is wohin die Socken reichten, kam der Mann auf die Idee, d'e
Wolle müsse einen gifthaltigen Stoff enthalten. Es ist nun durch
eine chemische Untersuchung klargestellt, daß die Wolle (wahrschein⸗
ihh um sie schwerer zu machen). init einem Bleiweiß enthaltenden
Stoff geträukt sei. Darum Vorsicht! Nur durch tüchtiges Auslaugen
der Wolle kann das Blei entfernt werden. Bei längerem Tragen
olcher ungelaugter Socken und Strümpfe kann leicht eine gefährli⸗
he Bleiverg'ftung entstehen.
Am 6. Jult wurde in Homburaq ein Heizer, Namens
Henkert von Kaiserslautero, Famlienbater mit 5 Kindern, der beim
Besteigen der Mafchine ausrutschte, von derselben überfayren und
ofort getödtet.

München, 4. Jali. Die Vertheilung der Spißzeder'schen
Masse wird beim Bezirkzgerichte München 1.8 J. am 209. August
l. J. beginnen und es teeffea auf je 108 fl. Wechselforderung 15
T. 3684 kr. Jene Persones, walche ihre Wechsel entweder bei
h esigen Anwälten oder bei auswärtigen Gerichten deponirt haben,
haben sich we ea der Auszaglung ihrer Anthe le an diese zu venden.

F Nürnberg. Die Zahl der bayerischen Industriellen, welche
ch beim hiesigen bayerischen Gewerbemuseum für die Weltaus—
stellung in Philadesphia angemeldet haben, ist bereits über 100 ge—

istiegen.

F Neunkirchen, 5. Juli. S. u. Bl.e 3.) Dem Sand⸗

zießermeister und Knappschafisdllessen Peter Lieblang, welcher nach
zurückgelegter 50 jähriger Dienstzeit in den wohlverdienten Ruhe—
tand tritt, ist das Allgemeine Ehrenze'che: verli hen worden. Der
Shef des Hauses Stumm schmückte dimit heuue du Begeunwart der
nächsten Angehörigen des Jubilars, der Knappschaftsältesten, der
Sandgießer, sowie sämmtlicher Beumten und Meister des Eisenwerks
persönlich seine Brust. Dem feie: lichen Akt begleitete eine Ansprache
des Hin. Stumm, in welcher derselbe u. A. darauf hinw'es, daß
die Allerhöchste Auszeihnung, welche dem gauten Werke zur Ehre
gereiche, auf den Vorschlag des Heren Handelsministers, dessen schöne
Rede im vorigen Jahré ein so warmes Herz für die Berg- und
Hüttenleute der hiesigen Gegend bekundet habe, erfolgt sei. Die
Ansprache schloß miteinem. begeisterten Hoch auf S. M. den Kaiser
und König. — Am künftigen Sonntag gibt Geheimerath Stumm
dem Jubilar zu Eyren ein Festmahl, zu welchem die Angehörigen
sowie sämmtliche Collegen defselben, die Knappschaftsältefien ünd
die Meisten des Eisenwerks eingeladen sind,.
„Die in unserem heutigen Blatte befindkiche Gesvinn⸗Mitthei⸗
lung des Herrn Laz. Sams. Cohn in Hamburg ist ganz be—
sonders zu beachten. Dieses Geschäft ist bekanntlich das älteste
und allerglücklichste; im Jahre 1874 wurde schon wieder das große
Loos bei ihm gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
bei ihm Betheiligten die größten Haupigewinne von Reichsmark
360, 000, 270,000, 246. 000, 225, o00, 1883, 000, 180,000,
156,000, oftmals 150,000, 90,060, sehr häufig 80,000,
30,000, 48,000, 40 000, 86,000 Nechsmort ⁊c. ec. ausbezahlt,
wodurch viele Leute zu reichen Capitalisten geworden sind. Es
sind nun wieder für einen kieinen Einsaz; große Cpitalien zu ge-
vinnen bis zu ev. 375,000 stei hsmarkt. Auch bezahlt dieses Haus
durch seine weitverbreiteten Verbindungen die Gewinne iu jedem
DOrte aus. Da eine große Betheiligurg zu ecwarten ist, möge man
dem Glücke die Hand bieten und sich virsrauensvoll. an die Firma
Ldaz. Sams. Cohn in Hamburg wenden, bei der man gewissenhaft
nud prompt bedient wird“

Italien.“
dom, 6. Juli Reueren Nachrichten aus Deutschland zufolge
der Besuch ds Kaifers Wilhelm in Italien im Laufe des
acherßs wahrscheialich doch noch stattfinden. Als Oct d8 Zu⸗
dentreffens des Kaifers mit dem Könige Vickior Emanuel sei
runmd, in Ausscht genommen worden und würde sich. die Reise
alich an den Aufenthalt anschließen, welchen der Kaiser all—
1Ende September bis Anfang October oläßlich des Ge⸗

Jes der Kaiserin in Baden-Baden nimmt.

Ffür vDie Redattion Berantwortlich F. X. Deme
        <pb n="424" />
        Persien mit Brillanten und sonar dor simαιια.
Betanntmachung.
Die Eisenhändler Gebrüder Martin von

Hagen in Wesiphalen, z. Z. in St. Ing⸗

hert sich auf haltend, beabsichtigen zum besse—

jen Betriebe ihrer in Distrikte Schafskopf,

Bann von St. Ingbert errichteten Pulver⸗

jabrik einen Dampfkessel von 8 Atwmosphä—

ren Ueberdruck aufzustellen, welchee zum Be⸗—
kriebe einer Dampfmaschiene von 25 Pferde⸗
kraäften dienen soll. Dies wird andurch
zur allgemeinen Kenntniß gebracht mit dem

Bemerken, daß etwaige Einsprachen gegen

die bezeichnete Anlage, um deren Geneh—

m'gung die Gebr. Martin bei der unter⸗
fertigten Behörde nachesucht haben, bei dem

Bürgermeisteramte St. Ingkert innerhalb

einer unerstrecklichen Frist von vierzehn Ta⸗

zen vorgebracht werden müssen. Daselbst—
kann auch von einem Sitluationsplane, einer

Bauzeichnung, Kesseleinmauerungszeichnung à 3.

ind einer Beschreibung des Dampfkissels

Einsicht genommen werden. i
Zweibrücken, den 8. Juli 1875.

Kgl. bayer. Bezirksamt
Gez: Damm.
Gez: Schaefer.
Gegenseitige

Lebens-, Invaliditäts- und
Unfall-Versicherungs⸗

Gesellschaft ,‚Prometheus“

in
Berlin.

Bezirks-Agentur für St. Ingbert und Um—

gegerd bei J. V. Haus, Steindrucker,

vohnhaft im Hause von Christ. Kling,

Meßgqger.

Vr
22. datharina T. v. Peter Müller.
23. Augufte T. v. Nkolaus Roodenbusch.
24. Sophia Katharina T. v. Ludwig von
Ehr, Katharina T. v. Jo'eph Graul.
25. Katharina T. v. Maria Bohagerth.
26. Barbara. T. v. Veter Schwarz.
27. Magdalena T. v. Johann Latz, Katha
rina T. v. Peter Freyberger.
29. Johann S. v. Jobann Greß.
30. Margaretha T. v. Johann Weber.
Gestorben sind:e
Am
1. Julius Joseph Paul, 1I M. 23 Tag
alt, S. v. Julius Mayer, Joh. Jos.
3 Tag alt. S. v. Philipp Schwarz.
Franz Ferdinand, 7 M. alt S. v.
Franz Hagenbucher, Philipp, 14. J.
ilt, S. v. Jatob Kling, Maria
Boldmann, 60 J. alt, Ehefr. v. G.
Sommerifeld.
Maria, 10 M. alt, T. v. Elisabetha
Wagner, „Albert, 1I J. 9 M. alt, S.
o. Jatobh Jost.
Beorg. 8 J. * M. alt, S. v. Georg
Nelz, Katharina Glöchle, 57 J. alt,
Wib. v. Andreas Schlaudecker.
Heinrich Spaniol, 69 J. alt, Ehem. v.
Barb. Schlicling.
Jatob, 4 J. 11 M. alt, S. v. Gg.
Roth, Franziska Wolf, 23 J. alt,;
Ehefr. v. Peter Georg. Georg, 1 J.
alt, S. v. Peter Lang.
Ich. Jos. 8 J. 3 M. alt, S. v. G.
Wagner.
Elisabetba, 2 M. ali, T. v. Johann
Woll.
Heinrich, 6 M. alt, S. v. Johann
Konig.
13. Johann, 1 J. 2 M. alt, S. v. Gg.
Nelz.
15. Jakob, 14 Tag. alt, S. v. Jalob
Behr.
18. Georg, 4 M. alt, S. v. Franz Gan⸗
ster, Ludw'g, 2 J. 10 M. alt, S.v.
Veter Uhl.

19. Johann, 7 M. alt, S. v. Philipr
Petersheim.

20. Max milian Streuber, 31 J. alt, Ehem
v. Anna Ziebland.

22. Jakob, 3 M. alt, S. v. Jakob Jung.

24. Johanr, 22 Tag alt, S. v. Valentin
We'dmann, Elisabetha, 1I J. 5 M.
alt, T. v. Peter Schweitzer.
Maria, 16 J. 2 M. alt, T. v. Lud.
Drappier.

28. Carl, 3 J. alt, S. v. Karl Umbehr.

29. Soph'a, 2 J. 10 M. alt, T. v. Joh.
Adam Veith.

30. Anna Maria Barthel, 560 J. Ehefr. v.
Joh. Becker.
Verehelicht haben sich:

26.

Um

3. Nikolaus Huy mit Helena Jene, Joh.
Seel mit Kathrrina Staby, Johann
Theobald mit Barbara Spengler.

8. Heinrich Jung mit Maria Selze-

15. Jehann Jakob Wolf mit Magdalena
Ruf.

21. Carl Martin Koch mit Karolina Lin—
denanan.
St. Ingkbeit, den 6. Inli 1875

Das Bürgermeisteramt
Custerp.
Frucht-, Brod⸗, Fleisch-Preise der Stad
Zweihrücken vom 8. Juli. Weizen 5 fl.
12 tr. Korn 4fl. 42 kr. Gerjite
Zreihige — fl. —kr. Gerste Areihige — il.
— kr. Spelz — fl — fkr. Hafet 4 fl.
36 kr. Kartoffn — fl. 40 kr. Heu 2IL
54 kr. Stroh 2efl. — kr. per Zentner
Weißbrod ! Ko. 18 kr. Kornbrod 3
Nilo. 23 kr. ditto 2 Kilo. 16 kr. 18il,
8ekr. Bemischtbrod 3 Kilo. 32 kr. 1 Paͤar:
Weck 110 Gramm 2 kr. Spelzkern — si
— kr. Dinkel — fl. — kr. Mischfruch
2 fl. — tr. Rindfl. 1. Qual. 18 kr
Qual. 16 kr. Kalbfl. 16 kr. Hammelfti.
kr. Schweinesl. 18 kr. Butter 36 kr. vpe
Pfund.

—

im Legenvon Trottoirs

mit gerippten Blätt⸗
hen, deren Haltbarleit auf 10 Jahre ga—
cantitt wird ünd kostet der Quodr. Meter
inschließlich Material 2efl. 44 Krzr.

Auch hält derselbe ein Lager von gelben
ind schwarzen Blatthen fur Küche,
Hausflur etc. ete.

Peter Pischer, Mauermeister.

Ein Vagabund

in der Gestalt eines großen weißen Stall-
hasen, der öfters durch meine Gartenhecke
ainbrach, ist endlich gefaßt und sitzt hinter
Schloß und Riegel. Der Einenthümer darf
denselben gegen Elegung der entstandenen
osten dei mir in Empfong nehmen. Für
den bisstrigen Schaden ver'ange ich keine
Perqutung. Vhb. Emrich,. Wirth.

Auf
No. 466
ist bekanntlich wiederum im
— Jahre 1874
das große Loos und Prämie
von 246,000 Reichs-Mark
mit der Devpise
Glück und Segen bei Cohn!
saut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir zewonnen worden; überhaupt
habe in den Gewinnziehungen im vorigen und in diesem Jahre meinen geehrten Interessenten
die Gewinnsumme von über
1 Million 350,000 Reichsmark
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
Die vom Staate Hamburg garantirte große, interessante und weit bekannte Geld-Lotter
von über
7 Millionen 650,000 R. Mrk.
ist diesmal wiederum mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen reichlich ausgestatte
iie enthält nur 78,700 Loose, und werden in wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgen de
Bewinne sicher gewonnen, nämlich: 1großer Wanhtgeminn und Prämie ev. 375,000 Rmfk.
pec. Rink. 250,000, 125, ooo, 8So, ooo, Go, Ooo, So, ooo, 40, ooo, 36,000. 3 mal 830, ooo, 1 mal
24, 000, 2 mal 20,000, 1 mal 18,000, 8 mal 15, ood 8 mal 12, 000. 12 mal 10 600, 84
b00o, Amal 4800, 40 mal 4000, 2 mal 8600, 208 Je 2400, 4 mal 1800, 410 mal 12.46
510 mal 600, 10 mal 360, 597 mal 800, 4 mab 240. 19300 mal 131, 17541 mal 1*
60, 48, 24, 18, 12 und 6 R.Mark.
Die Gewinnziehung der 2. Abtheilung ist amtlich auf &amp;
den 14. und 15. Zulid. J.
festgestellt, zu welcher
das ganze Originalloos nur 12 Rml. oder 4 Zalr.
das halbe Originalloos nur 6 Rimk. oder 2 Thlr
das viertel Originalloos nur 83 Rmk. oder 1 Thle.
kostet. Diese mit Staatswappen versehenen Originalloose sende ich gegen Einsendung des Be—
trages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferntesten Gegenden den geehrten Auftrag-
gebern sofort zu. Erenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinsgeider sofort nach
der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und verschwiegen. Ducch meine aus-
gebreiteten Verdindungen überall kann man auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbe⸗
zahlt erhalten.
ISSJede Bestellung auf diese Original-Loose kann man auch einfach auf eine Postein-
A. zahlungskarte machen.
Laz. dams. Cohn
in Hamburg.
Haupi-Conptoir Ranuf⸗ y Mechsesgeichciit

2224 I
Civilstand
der Stadt St. Ingbert
pro Monat Juni 1875.
Fzeborenwurden;
Im

J. Ludw'g S. v. Philipp Herbig.

2. Adam S. v. Heinrich Knesb.

3. Adelheide T. v. Peler Kleir, Anna
Marxja T. v. Andreas Kessler, Johann
S. v. Valentin Weidmann.
Christina T. v. Heinrich Lindinger,
Maria T. v. Johann Joseph Seel.

8. Adam S. v. Jatob Eifler.

14. Maria T. v. Johann Hager. —

15. Euüsabetha T. v. Franz Uhl.

16. Adam Peter S. v. Michael Weber,
Anna T. v. Jakob Engel.

18. Ludwig S. v. Ludwig Koch.

20. Barbara T. v. Phelipp Becker.

21. Helena Tb. Wiberl Botu.

Romnon cu vwersod von r emeß in Ssf. Znabhert.
        <pb n="425" />
        —XXXXXX
— 73
33538533.8 558333535
—A — —
* 52, 5 58 —— — 322533355858 ——— 2
a 52— 5255— *535253533 83 * 2382 22
22 2 — — 5 —*
37 583 s855323323 8333253 S 53532523835 23535*555
— * 28*5 —— æX — — AV —8 —8
A 23333833355377* 334833737
—— —2 —8 — — 22 —8 8558 * * 222223 532— — — ——A
28* 7 525c5 5 3535224 E55 5 22327 5 388 — 2 22*
5 8 5358 *— 55253 52* —33325233355— 37 2552 2282 5 —7
57 232 23— 2*—2825 z2582558333— 8 —
— 8 55 2 55255 *5 * — —52 23335
5 25 * 22 52575 — —A 2323 — ——— 7z2 —3327
— —— — S ·* 22 525 2 * 23 z5—38533533 53255 55 7 d 2
— 22 z — — 35553558352 —— 128 —5 3 835 52225 —1
2 — 52 5 322325 — 22 35335 BS555 — 5
—— — — — 7223 2 —zc 355 53228 322 —A — 722
3 4 — —— 2 2825* *8 —A 2 2.289 2323—3 * 5—
5* 5322 —58 553525653 —— —5* 2 53333 2853 — —5335—53532
— 2.53 7 * 227 2583353 3335 55235 5 222 — —33 5 —
8 *— 957 25 25 — S S2 3 53328 2
22 —22 5 22 —A — 5553228 —— — —— :53227 *
325 5 5 — *53 — —— — 223222 — z253532 *S
5 28 —2 —— — 8353— 258 — 5358332555* 3333635 —
8 5 5* 7 * 5 — —— *55 — 553555* *8 s 5
5* —AV — —— — ——
—2 — * —8 — 3 * 8 —* —8 — —
52 55 3 * 32268 54* 255 — — * — —— ——— 25 2
82 * 224 F *28 S 2 28 Z5 —522 * 3 * —
— —— * * — —»5583355555 * —A 23 3535 2 22558
— — *1 8 5235555 3 S5S52 ——— — 3
z23 — 2552 232 53—8—”ES 5 232 55 z3 5255 —52 8 5252255
2 525 2558 — 8 — 505 —— * ———— 55558 232
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3 — * 2.*82 — J —— 5332528
22 — *221 228 —553 232 —5
252 87* —— * 555235353 *682 *
— J J 225
3—

*52352833* O 838 82335 835
3— * — — *27 * —8 8 —— —— 3 2.
257. 85325
24 — 28 * —5533538* 27 3z323252335 7
8 52 * * 2 ** 2 5—2523 3 — — — SS

* 7 52227 — 7 22 3 —
38* ——— — e
— 2 — *7 — .
8353 ẽ e 3835
—— 273 772 52 33 5323 NR2 3 7253
5555 * 55 5533 238 —A— 52 ;586
2 * 7 * —53 — — *
55335253 —— 3 538
3233528 3 52582 335523 75 Z33
5322—5357 23853 — —
277 7 — 2. — 8 * 83
552 755 2333 3783538
33 — *7* 837 2387 533333 —
* »57 3 52 8* *
255 5 323 522 5*233735 5 2. .
X 2583 8538 55583 3 83533838 6* 3*
2 5 .2. 2. *
— 257 228 32235 51353533* — 2
8 A 3.2 5* 2 —*58 33 * 5 ——
38 —25 z7757 2*7 —A 535833
232 5*3 —— 28537* 3555 533583
8 8 — — d ẽ —63 2 F —
8 TS8 —— * 2255* 232 8
* —7 — * —
357 353 753 —W
32* 8537 *
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        Slt. Ingberker Anzeiger.

Her St. Pnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags
gummer erlscheint wochentlih vie rmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonn tag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krir. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Sauistag, den 10. Juli
Mior7

Igꝛ7

Deutsches Reich.

In Kusel bat am 5. d. eine liberale Urwählerversammlung
die HH. Dr. Eugen Buhl aus Deidesheim und Batquier Wilhelm
». Günther in Kusel als Abgeordnetenkandidaten aufgestellt. Der
fxrstere ist ein Bruder des Reichstagsabgeordneten Hrn. Armand
huhl und war von d'esem nach Kusel empfohlen worden. Hr. v.
hünther hat die Annahme noch nicht bestimmt zugesagt. (Die drei
eitherigen Vertreter von Homburg Kusel, die HH. Landrichter Fries
nu Speier, Landrichter Kuby in Ed nkoben und Dektan Gelbert in
daiserslautern haben erklärt, eine Kand datur nicht annehmen zu
tönnen.) — In Neustadt wurde von einer dortigen liberalen Ur—
wählerversaumlung dem seitherigen Abgeordneten Hrn. Jakob Exter,
gegen dessen Wiederwahl viel agttirt worden ist und noch wird,
wied r eine Kandidatur angeboten; derselbe nahm an.

München, 7. Juli. De „Allgemeine Zeitung“ erfährt,
daß König Ludwig den Deutschen Kaiser bei dssen in nächster!
Woche erfolgender Durchreise durch Bayern persönlich auf einer der
Eisenbahn⸗Statioren empfanger und hierher geleiten wird; hiefür
verden here'ts die nöthigen Vorkehrungen getroffen.

München, 7. Juli. Darch Königl. Entschließung wurde
jer Juspelteur der Artillerie, General-Leut. Graf Bothmer, zum
Inhaber des ersten Fußart'llerie-Kegiments ernannnt; Comandeur
der ersten D'vision, General-Lieut. v. Ouff, mit dem Kommando des
weiten bayr.. Armeekorps vetraut.

Münuchen, 8. Juli. Der Kurierzug. welchet in vergan ener
—D
tieß (wie es heißt in Folge falscher Weichenstellune) unweit der
jsterreichischen Station Hang bei Linz auf einen Güterzug, wo
hdurch einige Wagen zertrümmert wurden und megrere Passagiere
darunter ein Kammerherr des Kronprinzen und dessen Leibjäger
eeichte Verletzungen erhielten. Der Kronprinz blieb von jedem
üfall verschont. Nach kurzem Aufenthalt dahier setzte der Kron
zti z die Rese nach Karlsruhe fort.

D Lasker ist am 21. Juni von der Universität Freiburg ehren—

dalber zum Doltor der Philosophie ernannt worden. In dem vom

Hrorektor Fischer und Dekan Neumann unterzeichneten Diplomwird

der tapsere und thätige Mann“ geehrt, „der, ausgezeichnet nicht

ninder durch Weisheit und malellosen Lebenswandel als durch Be⸗— Bermi— Ich nes

edsamkeit in der Volksvertretung, nicht nur stets dem Vaterlande p Duürtheim, 7. Juli. Die Hesiri ahreis'sche Güler—
int hochnützliche Thaͤtigkeit widmete, sondern zumal auch zur Er bersteigerung lieferte den Veweis, in 5 re 833—
ihtung des Deutschen Reiches und zu dessen Ausstattung mit Ver ser ben ung augenblicklich stehen. Sämmtliche Stäcke erzielten hohe
assung und Gejetzen in hervorragendster Weise deitrug, der ferrer. Preise, am höchsten aber lam ein Wingert im Forst, Bonn Duͤrt
ndem er den unredlichem Gewinne Nachlagenden mit offenem Fim, 99 Dezimalen groß, den J. G. Zumstein un der Preis vo

isir entgegentrat, der Rechtschaffenheit und Ehrbarkeit die besten 8025 fi. astanden —8— u n
dienste leistete und waährend er seine Kräfle für das Wohl seinen Kitingen, 6. Juli. Mau iegraphirt der — Pr F
Mitmenschen aufbot, der deigenen Gesundheit nicht schonte, deren ‚on heuie Morgen 7 Uhr: „Ein heute Morgen er oe
defährdung durch schlimme Krantheit von ullen Guten belrauert Wolkenbruch droht fürchterliche Zerstörungen anzurichten. Die Wasser⸗
ourde, zu deren glücli her Herstellung. die ihn zur Usbernahme nasse bedeat gegenwärtig ein Drittheil der Stadt ein Fuß lef
euer Arbeit für das Vaterland befähigt, nun gleicher Maßen alle dauser sind eingestürzt und die Umdegend überschvemnt. Wh —*
zuten ihm aus tiefstem Herzen Glück wünschen. hr wächst.

Berhin, 5. Juli. Dem Vernehmen nach ist in nächster 4J Worms, 1. Juli. Die Klagen über absolute Geschäfts⸗
zeu das Ueberführen einer größeren Menge von Goldmünzen in stille ertönen aus allen Kreisen der Geschäftswelt ohne Ausnahme.
ien Verkehr zu erwarten. Die Manipulation w'rd sich ziemlich Nicht nur ist von irgend einem Spekulationsgeiste keine Rede, auch
uug an die Einziehung der Banknoten und Kassenscheine die Geschäfte des täglichen Verbrauchs sind auf ein Minimum redu—
mlehnen und ein um so größeres Verhältniß annehmen, jeschneller cirt, daß man nicht für möglich halten sollte. Auch die grdßten
GEinziehung von statten geht. Es hat nicht den Anschein, als Detailgeschäfte leben in ihren Einkäusen von der Hand un den

man das Gold in den Regierungskassen bis zu dem Zeitpenkle Mund, schrecken vor jeder Ergenzung ihrer Vorräthe zurück, was
utückhalten werde, an welchem die Reichsgoldwährung definitiv auf Großhandel und Großindustrie geradezu vernichtend zurückwirkt.
ngesührt werden soll. Dicsen Zeitpunkt verlegt man in gut un⸗ Es ist gar nicht abzus. hen, wann dieser trostlose Zustand ein Ende
ercichteten Kreisen auf den 1. Janurr 1876, so daß also die erreichen soll, und dabei sehnt sich Alles nach deser Beendigung
uüserliche Verordnung spätestens am 1. Ok. c. zu erwarten wäre, e'ner unerhörten Flauheit. (N. Woruser Ztg.)
da dieselte nach Z Ides Reichsmünzgesetzes drei Monate vor dem Koln, 6. Juli. Heute ist endlich auch die in der Ma⸗—
dinführungstkermin bekannt gegeben werden muß, Jedenfalls dürfte schinenbaufabrik zu Bayhenthal angefertigte Achse für die große Kai⸗
ine Freigebung des bis jetzt geprägten Goldes der Verordnung serglocke am Dom angelangt. Dieselbe ist so respectabel und der
rorausgehen oder doch mindesiens gleichzeit:g eintreten, da an eine bolossalen Glocke enisprechend, daß trotz des ebenen und guten Weges
definitide Einführung der Goldwährung nicht zu denken ist, bevor lechs kräftige Pferde erforderlich waren, ste nach Köln zu schaffen

nicht der Verkehr wirkllich und genügend die neue Mürnze in sich
aufgenommen hat.

Berlin. Der eines Attentats auf Fuürst Bismarck und
Tultusminister Falk verdächtige Dunin, welcher belanntlich in! Kra-
'au verhaftet und nach der hiesigen Stadtvoigtei transportiri wur-
de, ist, wie die „Germania? miltheilt, bereits am 21. Juni wieder
eutlassen und nach Warschau befördert worden, nachdem der Ver—
dacht als absolut grundlos sich erwiesen hat.

Darmstadt, 7. Juli. Die offic'dse „Darmstädter Ztg.“
neldet: Die Kreisämter sind angewiesen, keinen katholischen Geist⸗
ichen einzuweisen, weicher nicht sämmtliche von den Kirchengesetzen
perlangte Erfordernisse erfillt.

Köln, 6. Juli. Gestern Abend halb 12 Uhr traf die Ex⸗
laiserin Eugenie, von London kommend, inkognito hier ein und fuhr
nach Arenenberz weiter.

Oesterreich.

Wien, 6. Juli. Unter Betheiligung von ganz Wien fand
das Leichenbegängniß des Kaisers Ferdinand statt. In der Capu⸗
inerkirche waren auwesend der Kaiser und die Kasserin, der ganze
daiserhof, die Kronprinzen Deutschlands und Italiens und der
Broßfarst-Thronfolget von Rußland mit ihren Suiten, der Prinz
Luitpold von Bayern und sonstige fremde Fürstlichseiten, der Ver—
tretet des Königs von Belgien, der papstlche Nuntius, sämmtliche
drei Ministerien, der Bürgermeister, der LandesMarschall, die Ge⸗—
neralität und das gesammte diplomatische Corps, die
Cardinäle von Wien, Prag und Gran, zahlre che Bischöfe und,
Prälaten. Unter dem Geläule aller Glocken bewegte sich der mit
acht Rappen bespannte Trauerwagen von der Burg der Kirche, wo⸗
selbst der Sarg nach der Einsegnung in die Gruft getragen würde
Alle Gassen, die der Trauerzug passirte, waren mit einer unüber—
sehbaren, dichtgedrä gten, theilnahmsvollen Volsmenge besetzt.

Spanien.

Bayonne, 7. Jali. Der Infant Johann (Vater des
Dorn Carlos), welcher in Behobie in Folge eines Mißverständnisses
verhaftet wonden war, ist wieder freigelassn worden. Der Infant
reist no d heute Abend nach Eagland ab, von wo er sich nach
Norwegen begeben will.
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        Dem Vernehmen nach repräsentirt die Achse ein Gewicht von nur
— 173. Ciren.
4 Ein merkwürdiger medicinischer Fall erregl jetzt die Auf
nerlksamleit der potsdamer Aerzte. Im dortigen Garnison⸗-Lazareth
wird ein Ulan des 3. Garde-Ülanen-Negiments behandelt, welcher
—
hat. Er macht vollständig den Eindruck eines Todlen, nur daß
fein Herz noch schlägt. Ernährt wird er durch Einflößungen von
deisge * i een Vrde w 3 F Verzeichniß drs bis jetzt zur Cinldsung eingerufenen deutschen
diesem meckwürdigen Fall durch den Oder-Stabsarzt Dr. El⸗
— in Kenntniß n worden sind, haben 2 verfucht, Bapiergeldes 5 unter Angabe des Termins, nach welchem dasfelbe
en Aronken durch Tleltrifiren, Stechen mit Nadeln ec. zu erweden. vpnye wird —F
Ibenso —5 qu das Rüileln und Zurusen von Verwandten —* II ui pe 6
desseiben gewesen sein. 7* ·
wWie bedeuiend die Einnahmequelle ist, welche der Stadte A shl 30. Juni 1876
und Umgegerd Braunschweigs durch den Spargelbau erschlossen ist, 8* — —— cn hlr. Zi. Men W—
geht aus Notizen des dori. Tagblaites hervor. Dasselbe schätzt die Spat⸗g — 8 Jug e 31. März b.
helproduction in diesem Jahre auf wenigstens 1,0580,000 Pfund nha Iheee u— esban F 3 no J
Fr Erlos wird etwa 175,00 Thir. betragen. enn c Ihn GW. Jan. 649), 10 und 5 z1. Dau 18
F Wasserabnahme der deutschen Strome. Welche bedenlliche —* * * e ) Banknot p . Dez. 1878
Folgen die bestandig zunehmende Abholzung der Wälder hat, zeigt degg gr in Mannheim. Banknoten a 1. ou. 12ꝝ
ch in der Wosserabnahme der deutschen Ströme. Mach Messungen gu sches Staatsba ergeld. Kassenanweisungen J
hon berufenen Männern der Wissenschaft hat seit fünfzig Jahren fen — 8 be — edn 31. Dez. 187
— — * g * * 2 VBanknot Dez. 1875.
men: die Elbe um 17 Zoll des normalen Wasserstandes, die Odee io p, oo ft bechse anl. Bantnoten 31. De 1873
um 17, der Rhein um 24, die Wehsel um 25, die DonaunGei zraunschweigische Bank. Banknoten à 10 Thlr. 80. Jum 1876.
Reu⸗Orsova) sogar um 55 Zoll. Wuünde das in gleicher Weise eten vont,
zortgeschehen, sjo müßle in Jahren yje Flußschifffahet bedentlichen Banknoten a 5 und 10 fl. (v. 1. Jan 59 31. Dez. 1878
Schaden exieiden und shließlich wohl gar eingesiellt werden, we⸗ — ——— 8 ie zl. g0 37
eng in eid gen in sen vrdih deshalb hohe Zeit, auf Ab⸗ unsbensche ebitbant à io Thir. 350. Jum 1876
zulfe dieses Uebelstandes zu denten e, Rassauische Landesbank. Banknoten 1, 5, 10,
Das de 8 d Vreee — Vdei 28 31. Dez. 1875
rägt vom 1. Juli an: für frankirte Briefe ohne Gewichtsbe— * —
g 7 . für Satrn Seiese 40 sur Polmun 31 — Kassenscheire a 1, —E
sur Druchsachen, Waareaproben ꝛc. 2kr. pro ramm. .7 Jatabe BVez ·
i u —*8* Sisnole in Bergwerken sind in neuerer zet Prutnine Darlehenskassenscheine 3 1, 5 und 10 31. Dez. 1876
mehrfach in Anwendung gekommen Zwedmaßig ist die Einrichung. rechejung. Linie (Gero) Kassenscheine à l Thlr zi 54 1343
zei welher. während man zu Tag telegraphett. Ioleichzenig auf Zachsishe Bant in Dresden. Bantnoten a l—*
jeden Schlag an der Glocke des Maschinenwärters e ne Rückant-360.20 d :00 Thiu 31. Dez. 1875
e durtz ainen Schlag arf der in der Nahe des Telegraphiren · Ziddeufschtand, Bentejür — in Darmstadt lo“.
—XX Glocke erfolst. um jedes Mißverstandniß zu ver⸗ Banknoten 10, 25, 50, 100 fl. und 10
meiden. —. H. D. Birsall hat mit dem Fördergestell eien Daht 3330 8* * 24 g81 Dez. 1876
abunden, der sich beim Aufe und Riedergehen des Gestelles aufe Vesimar, Großh Sahsen Kassenanweisungen
bhikenn. und mittelst dessen man vom Gestell aus ederzeit D umeh sn 0. Juni 1876
elegraphiren kann. Ein anderer Telegraph rusft den Schachtmeister g matische Bant N oten a 10 Thir . Mg 1870
zach oben hin und läßt zu diesem Dehufe in allen Tiefen zugleich Dueimbergisches Slaalspopiergeld Scheine a Aug.
die Signale auduen· 3 —— kann das so. vnn — 31. Dez. 18735
Drtige Emporschicken des Fördergefäßes befohlen werden.) .
ihte e z Va Dcbbrnch biher oner in Bockng— Burttemt aanna. Potenb at — ae *
hamPalast wurde vor einigen Tage eine ziemlich erhebliche Menge ⸗— VDej dð
don goldenem und filbernem Tafelgeräth aus der Zeit König Ge⸗
—— aufgefunden, von der bisher Niemand eine Ahnung hatte.
Ter Fund sieut einen Werth von mehreren —A
ling dar.
ing WMaisonnement eines Hagestolzen.) Ein Newyorler Wochn⸗
hlatt schreibt: „Newyork ist überfüllt mit reichen „unberhe watneten
Maͤnnern,“ welche die Ausgaben fürchten einen „vergoldeten!
Schmetterling“ zu erhalten, wie unsere eleganten Damen es sind.
So lebt im sechten AÄvenue-⸗Hotel ein Junggeselle, der ein jährliches
Finkommen von 20,000 Dollars hat, und doch sagt er, er könne
damit nicht heirathen. Er ift ein stolzer Mann und sagt, ledig
sounte er die besten Pferde, schöne Zimmer und e'ne Loge in der
Dper haben. „Wenn ich verhe rathet wäre, müßte ich mich selbst
zinschränlen oder über mein Einkommen hinausgreifen,“ sagte er. —
Wie so?“ fragte ihn neulich ein Fteund. — „Nun, kommen Sie
n den Salon und ich werde es Ihnen zeigen,“ war dle Antwort.
„Unsere Damen find heute exiravagant. Sie kleiden sich ver⸗
hwenderischer als die Damen ia Europa. Sie tragen nicht so
jostbare Diamanten wie die Damen in Florenz und Mailand, deren
Sieine am Ende immer ihren Werth behalten, aber fie tragen kost-
Hare Kleiden, Spitzen, Shawls und Pelzwerk. Nun, ich bin
siolz und würde nicht wünschen, daß meine Gattin in der Toilette
ideren nachsteht, so halte ich mich denn lieber fern von der Ehe.“
Sie kamen in den Salon. „Sehen Sie diese Dame'?“ fragte der
dagestolz, auf eine foshionable Besucketin zeigend. — „Ja.“ —
Nam, sie traͤgt ein Kleid um 400 Dollars, ich einen Rockum 60.
Sie trägt einen Shawl, der 1200 Dollars kostet, und Zobe'p lz⸗
dert in 500 Dollars; mein Oberrod kostet 70. Ihre mit Spitzen
Hesetzte Wäsche kostet 200 Dollars, ich trage ein Hemd um 6. Ihre
Stiefeletten dosten 13 Dolars, meine, die sehr elegant sind, 12. Ihr
Schmuck für die Morgeutoslette, den sie jäͤhrlich wechselt, kostet min⸗
Mas 400 Dollars, meine einfachen Hemdknöpfchen 50. Das heißt,
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        BekanntmavBung.
Die Wahl der Landtags Abgtordneten im Juli 1878 betreffend.

Die Stadt St. Ingbert hal nach dem Resultate der letzten, im Dezember
1871 vorgenommenen Volks ählung eine Gesammt-Bevölkerung von 8434 Seelen, und
hat deßhaib bei din demnächst statifindenden La dtags - Urwahlen 17 Wahlmänner

wählen.

J 8* Vornahme dieler Wahlen, welche mittelst Allerhöchster Entschließung vom 5.
. Mis. auf
Donnerstag den 15. Juli l. J.
estgesethßt worden sind, hat die untersertigte Behörde die Stadt St. Ingbert in drei
Wahlbezirke eingethenlt, wie folgt:

Der erste Wahlbezirk umfaßt das ganze erste Stadtviertel von Haus
No. 1 bis Haus No. 202 einschließl'ch; ferner das ganze zweite Stadtviertel von
haus No. Jubis Haus No. 20 einschließlich, und hal bei einer Bevölkerungszahl von
3517 Seelen sieben Wählmänner zu wählen.

Als Wahlort fürd'esen ersten Wahlbezirkist das Stadthaus in St. Ingbert bestimmt.

Der zweite Wahlbezirk umfaßt das ganze vierte Stadlkviertel von
hdaus No. 1bdis Haus No. 172 einschleßlich; ferner die St. Ingberter Grube
Schnappbad), Sulzbacher Glashütte, Matiannenthaler Glashütte, Schloß
ẽlsterstein, Seifensiederei, Obermühle, Schürer-Ziegelhütte und Rußhütte,
ind hat bei einer Bevölkerungszahl von 2787 Seelen sechs Wahlmänner zu wählen.

Als Wahlort für diesen zweiten Wahlbez'rk ist das Schulhaus im Josephs—
hale zu St. Ingbert bestimmt.

Der dritte Wahlbezirk umfaßt das ganze dritte Stadtviertel von
haus No. 1 bis Haus No. 115 einschließlich; ferner das ganze St. Ingberter
kisenwerk von Haus No. 1 bis Haus No. 62 mit sämmtlicher Einwohnerschaft unter⸗
halb des Eiseabahndammes, und den Sißweilerhof und hat bei einer Bevölkerungs-
ahl von 2130 Seelen vier Wahlmänner zu wählen.

Als Wahlort für diesen dritten Wahlbezirk ist das Schulhaus in der Un⸗
erstadt an der Kaisersstraße zu St. Ingbert bestimit.

Zu Wahlcommissären wurden ernannt:
jür den ersten Wahlbezirt der k. Landrichtr Ludwig Koenig in St. Ingbert;
zür den zweiten Wahlbezirk der Eisenhüttenwerksbesitzer Gusst as Kraemer in
—A
ür den dritten Wahlbezirk der k. Bergmeiste Johann Kamann in St. Ingbert.

Indem dies andurch zur öffentlichen Kentniß gebracht wird, ergeht zugleich an
die sämmtlichen Wähler der Stadt St. Ingbert die Aufforderung, sich zur
hornahme der Wahl

am Donnerstag den 15. Juli l. J. Morgens 9 Uhr

n dem bezeichneten Wahllokale ihres Bezirks einzufinden.

Artikel 5 des Gesezes vom 4. Juli 1848 über die Wahl der Land—

tags-Abgeordneten:
uktiv wahlfähig ist jeder Staatsbürger (8. 8 Tit. WVüder Verfassungsurkunde) und
jeder volljährige Staatsangehörige, welcher dem Staate eine direlte Steuer
(Grund⸗, Gewerbe, Häuser⸗, Einkommen-, oder Kapitalrenten-Steuer) entrichtet, mit
Ausnahme Derjenigen, bei welchen nach 8. 49 des Reichsmilitär-Gesetzes vom 2. Mai
1874 die Berechtigung zum Wählen ruht, und mit Ausschluß Jener, welchen durch
cechtskräftiges richterliches Urtheil die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt sind, so lange
dieser Verlust dauert, ferner Jener, welche auf Grund der vor dem 1. Januar 1872
in Geltung gestandenen Strafgesetzgebung wegen eines Verbrechens oder wegen Vergehens
‚des D'ebstahls, der Unterschlagung, des Betrugs, der Hehlerei oder Fälschung verur—
‚ihellt worden sind, oder in Folge rechtskräftiger Verurtheilung wegen eines anderen
Vergehens die in Art. 28 Ziff. 4 u. 5 des bayerischen Strafgesetzbuches von 1861 be⸗
zeichneten Fähigkeiten oder einzelne derselben recloren haben, and nicht seit der vollen⸗
deten Erstehung oder Verjährung oder dem Erlaß der Strafe in den Fällen der Verurtheilung wegen
Verbrechens zehn Jahre und in den übrigen Fällen fünf Jahre abgelaufen sind, oder
ftüher vollständige Rehabilitation etfolgt ist.“ (88. 32 u. ff. des R. St. G. B.,
owie Art. 2 Ziff. 21 und Ari. 46 des Gesetzes vom 26. Dezember 1871, den Voll
ug der Einführung des Strasacsetzbuches für das deutsche Reich in Bayern betreffend,
erner 88. 49 und 61 sowie 8. 38 des Reichsmilitärgesetzes vom 2. Mai 1874)
Art. 6desselben Gesetzes:

„Als Wahlmann kann jeder bayerische Staatsbürger (33 Tit. IV der
Verfassungsurkunde) gewählt werden, sofern er das 25, Lebensjahr zurückgelegt und die
aͤbrigen Eigenschaften des Art. 5 für sich hat.“

8. 3 Tit. IV der Verfassungsurkunde:

„Das bayherische Staatsbürgerrecht wird durch das Indigenat (Staatsangehoöͤrig-
teit) bedingt und geht mit demselben verloren.

„Nebst dem Indigenat, welches entweder durch d'e Geburt oder durch die Natu—
calisation erworben wird, wird zur Ausübung des Staatsbürgerrechtes noch erfordert: a) die
gesetliche Volljährigkeit; b) die Ansässigkeit im Königreiche, entweder durch den Besitz
desteuerter Gruͤnde, Renten oder Rechte, oder durch die Ausüübung besteuerter Gewerbe,
‚oder durch den Eintritt in ein öffentliches Amt.“

Art. 4 des Wahlgesetzes von 4. Juni 1848:

„Nur derjenige wird zur Wahl zugelassen, welcher erweislich den Verfassungseid
aabgeleistet hat.“ Art. 14 desselben Gesetzes:

„Altiv wahlberechtigt ist Jeder nach seiner vor der Wahl abzugebenden Erklärung
in dem Bezirke, wo er sein Domicil hat oder mit Grundbesiz ansässig ist.

Als Wahlmann kann Jeder in dem Urwahl-oder Gemeindebezirke seinss Wohn⸗
itzes, oder wo er mit Grundbesitz ansässi, ist, gewählt werden.“
Zweibrtücen, den 25. Juni 1875.
Koͤnial. Bayer. Bezirkzamt
Daomm

82 *
Licitation.
Samstag den 24. Juli nächsthin, Nach⸗
nittags 3 Uhr zu St. Ingbert bei Wirth
darl Engel werden vor dem hiezu gericht⸗
iich beauftragten k. Notar Sauer in St.

Ingbert die nachbezeichneten zum Nachlasse

des in St. Ingbert verlebten Bergmannes

Peter Bauer geboͤrigen Liegenschaften St.

Ingberter Bannes der Abtheilung wegen

zffentlich zu Eigenthum versttigert, nämlich:

1) Pl. No. 6592 3 Dez. Fläche mit
Wohnhaus, Stall und Hofraum, Haus
No. 363; Pl. No. 659b. 3 Dezimalen
Pflanzgarten; Pl. No. 1471 und 1472
98 Dez. Acker auf der großen Flur, erste
Ahnung; Alles ein Complex neben Franz
Grell und Georg Buttermanm;

Pl. No. 3367. 30 Dez. Ackerlinks in den
Seyen an der Wolfshohl neben Johann
Schmelzer nund Karl Redel.
Eigenthümer sind die Kinder und Erben
des zenannten Erblassers als:
a) aus seiner ersten Ehe mit Katharina
ceb Grewenig:

1) Barbara Bauer, gewerblose Ehefrau
von Ph'lipp Miedel Schmelzarbeiter, beide
in Oterwürzbach

2) Elisabeth Bauer, gewerlose Ehefrau don
Johann Schindler Bergmann, beide in
Mahanoy City, Staat Pennshlvanien in
Nordamerika;

3) ibolaus Bauer, Bergmann in St. Ing⸗
ert;

b) aus seiner zweiten Ehe mit Maria geb
Theobald:

9 * Bauer, Bergmann in St. Ing-
er 3 7—

5) Magdalena Bauer, mind erjährige durch die
Ete mancipirte gewerblose Chefrau von
Andr. Osthof, Bergmann in St. Ingbrrt.

Sauer, kal. Notar.

2

2

3

*27

— — —

533

2 2

73

*2R

22

22

—5

75

——

83

0

28

38

158

—5

*7

2538

— 23 —
27 8 — X

25.8 32
— 537

»874 235
28 8 —2
25 .— 7*
3

22 487 5853
57.5 A

—8*2 — —

2

7 s83238
— 35 —532

— 534532*

— —
— 2

EE

343

32855*

57 28

— 28— 6.

32121
312

7
*
—

Geschälte Kold⸗Erbsen
&amp; VPerlen⸗Gerste.
empfiehlt D. 76
        <pb n="430" />
        dooooo0”0oo. 00
zum Gluoksversuches
durch ihre soliden und vortheilhaften Einrichtungen ganz besonders geeignet ist
die vom Staate genehmigte und garantirte Hamburger Geldverloosune—
375,000 Reichsmark
oder 218,750 Gulden
event. als Haupfgewinn
sowie speziell Gewinne von Reichsmart 250,000 — 125,000 — 80,000 —
60,000 vo boο 46,000 — 86,000 — 3 a4 30,000 —
— 24,000 2 a. 20,000 — 18,000 — 84 158,000 — 9
-12,000 - 12 4,10,000 — 34 2 6000 —- 5 a 4800 — 40 a
1900 - 3 4 3600 — 203 4 2400 — 56 2 1800 1500 — 412
a 1200 - 5124 600 — 697 4 300 etc. etc. etc.
bietet dieselbe in ihrer Gesammtheit und verdient schon deßhalb den Vorzug vor'
dielen ähnlichen, weil 42, 5390 Loose, d. i. weit über die Hälfte der Gesammt⸗
zahl, im Lause der 7 Abtheilungen resp. innerhalb einiger Ronate mit Ge—
winnen erscheinen müssen.

Ganz besonders hervorgehoben zu werden verdient, daß der Staat sowohn
die Ziehungen, die öffentlich stattfinden, beaufsichtigen läßt, als auch die
Auszahlung der Gewinne garautirt, so daß den Juͤteressenten die unbeding-
efte Sicherheit geboten, wie es bei keinem Wrivatunternehmen in gleicher
Weise der Fall ist.

Zu der auf den

14. u. 15. Juli d. J.
amilich festgestellten zweiten Ziehung beträut die Einlagt für
Ganze Original Loofe 12 Rmi. oder 7M. - kr.
Halbe Original-Loose 6Rm. oder 8 fl. SoO kr.
Viertel Orig Loose 8 Rim. oder 1fl. As kr.

Gegen Einsendung des Betrages (die am. Bequemsten durch Postanweisung
olgi) oder gegen Postvorschuß wecden die mit dem Staatswappen versehenen
Sriginal Loose von ins verfondt und die amtlichen Pläne gratis ber
efügt.

Bei der Nähe der Ziehung ersuchen wir alle diejenigen, die diese gün—
ttige Gelegenheit zu einem soliden Glücksversuche wahrnehmen und Loose
us unferm vom Glücke begüustigten Oebit beziehen wollen, uns ihre geneig⸗
mne baldigst, zu gehen zu lassen und werden wir wie bisher bestrebt
sein, das Vertrauen unserer Intzregenten durch die aufmerksamste Bedie
nung zu rechtfertigen. Die amtlichen Gewinnlisten versenden wir unaufgefor⸗
dert prompt nach der Ziehung und erfolgt die Auszahluug der Gewinne
nter Staatsgarantie sofort näch Entscheidung.

ιιε ο. Staats-Effekten-Sadiung in Unmburg.
4e

aupigewinn

ev. 450, 000

Mark Neue

Doutscho
Reichs-Wah-⸗
rung
Iledung zur Betheiligung an die
GCewinn-OChanden

der von der Landesregierung garantirten

grossen Geld-Lotterié, in welcher über

* 2 ⸗
8 Millionen 600.000
Reichs⸗Mark
sicher gewonnen werden müssen,

Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-
Lotterie, weleho plangemüss nur 84,000
Coose enthalt, sind folgende: näãmlich 1
Jewinn event. 450,000 Reichsmark, spec.
Reichsmark 800,000, 150,000, 80,000,
60,000. 2 mal 40,000, 36,000, 6 mal
30,000, 24, 000, 2 mal 18,000, 11 mal
15,000. 2 mal 12,000, 17 mal 10,000, 4
mal 8000 und 6000, 69 mal 5000, 4000,
268 mal 3000 und 2000, 4836 mal 1600,
1500 1200, und 1000, 1498 mal 600, 300
160 mal 240, 2900 und 180, 28800 mal
142, 2978 mal 140, 122 und 120, 9750
mal 94, 80, 66 und 88 Réichswark und
commen soiche in wenigen Monaten in 6
Wtheilungen z2ur sicheren Entscheidung.

Die erste Gewinn-Zichung list amtlich

auf den

22. u. 23. Juli d.
festgestellt, und kostet hierza
das ganze Originallos nur 9 Gulden

20 Kr.
das halbe Originalloos nur 4 Gulden

40 Rr.
das viertel Originalloos nur 2 Gulden

20 Rr.
und werden diese vom Staate garantirten
Originalloose (keine verbotenen Promessen)
gegen frankirte Pinsendung des Betrages
odér gegen Postvorschuss selbst nach den
entferntesten Gegenden von mir versandt.

Jeder der Betheiligten exrhält Aon- mir
neben seinem Originalloose auch den mit
dem Staatswappen versehenen Originalplan
gratis und nach stattgehabter Ziehung so-
fort die amtliche Lichungsliste unaufge-
fordert zugesandt.

Die Auszahlung und Versendung der
Gewinngelder erfolgt von mir direkt an
die Intéressenten prompt und unter streng-
ster Verschwiegenheit.
XJede Bestellung kann man einfach
tuf eine Posteinzahlungskarte machen.

Man wende sich daher mit den Auftrü-
gen vertrauensvoll an
damuol Heokschersnu.

Banquier und Wechsel-Comptoir
in Uamhiyr

Auf
45 6 Das große Loos v. 246,0004mt.
No. wurde im Jahre 1874 bei mir
list bekanntüch wiederum im! gewonnen. Laz. Sa. Colm.
— Jahre 1874 —
das große Loos und Prämie
von 246,000 Reichs-Mark
mit der Devise
Glück und Segen bei Cohn!
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen worden; überhaupt
hade in den Gewinnziehungen im vorigen und in diesem Jahre meinen geehrten Interessenten
die Gewinnsumme von über
1 Million 350,000 Reichsmark
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
Die von Slaate Hamburg garanürte große, interessante und weit bekannte Geld-Lotterie
von über

*
Leir amen?!

Bel Kramer &amp; Co. in Leipzig erscheinte
Die
Ahæissstu De,
Zeitschrift in Monatsheften für leichte ele⸗
aute weibliche Arbeiten, enthaltend neue
tiokmuster in brillantem Bunt-
farbondruck ausgeführt, sowie Hä-—
el⸗ und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
tickerei, Weißnähterei, Waffel- und Strid⸗
arbeit, Perlhäkelei ꝛc. 75*

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nur 1i2 Sgr. — 6 Ar. rh —10 Xr.
zsterr. Die Doppelausgabe kostet das
Doppelte.

Die einsache Ausgabe enthält abwech⸗
elnd einen Vonat Stickmuster, deu andern
hatel⸗, Filet⸗ ꝛc. Muster. Die Doppel⸗
an e enthält in iedem Monat Beides.

Man abonnirt 2u Ager Zeit auf
je drei Hefte einer beliebigen Ausgabe
In allen Buchhandlungen und Vossan⸗
alten.

7 Millionen 650,000 R. Mrk.
ist diesmal wiederum imit außerordentlich großen und vielen Gewinnen reichlich ausgestattet;
sie enthält nur 78,700 Loose, und werden in wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgende
Hewinne sicher gewonnen, nämlich: 1 großer Hauptgewinn und Prämie ev. 375,000 Rmk.,
pec. Rmk. 280, odo, 125,000, 8So, ooo, Go, Ooo, 50, 00o, 40, o000, 86, ooo. 8 mal 30, 000, 1 mal
24,000, 2 mal 20, ooo, 1 mal 18,000, 8 mal 15,000, 8 mal 12, 000. 12 mal 10 000, 84 mal
Sooo, Amal 4800, 40 mal 4000,2 mal 83600, 208 mal 2400, 4 mal 1800, 410 mal 12. 00,
5io mal 600. 10 mal 360, 597 mal 300, 4 mal 240. 1.300 mal 131, 17541 mal 120
ß0. 48, 24, 18, 12 und 6 R.Mark.

Die Guwinngiehung der 2. Abtheilung ist amtlich auf
den 14. und 15. Juli d. J.
festgestellt, zu welcher
das ganze Originalloos nur 12 Rmk. oder 4 Thlr.
das halbe Originalloos nur 6 Rml. oder 2 Thlr.
das viertel Originalloos nur 8 Rik. oder 1 Thlr.
kastet. Diese mit Staatswappen versehenen Originalloose sende ich gegen Einsendung des Be—
lrages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferntesien Gegenden den geehrten, Auftrag-
gebern sofort zu. Erenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngeider sofort nach
er Ziehung au jeden der bei mir Betheiligten prompt und verschwiegen. Durch meine aus—.
Jebreiteten Verdindungen überall kann man auch jed n Gewinn in seinem Wohnort ausbe⸗
ahlt erhalten. —
— ZJede Bestellung auf diese Original-Loose kann man auch einfach auf eine Pestein
— zahlungskarte machen.
Laz. dams. Cohn
in Hamburg.
Hauvpfs-Comnutoir Rank⸗ 1 Mechselgeschäft

Der zweite Stocke meines Wohnhauses,
zis 1. August beziehbar, ist zu vermiethen.
Nie. Kimimel.
Friser id d bersog von F. X. Demes in Sst. Ingbert.

—
        <pb n="431" />
        Si. Ingberker Anzeiger.

— —

der St. Ina berter Anzeiger (und das mit dem Dauptdlatte verbundene Uiterhaltungsblatt, mit der Dienztags⸗, Donnerst qs⸗ und Sonntags
dummer ericheint wochentlih viermal: Dinstag, Donner stag, Samstag und Sanntaa. Asonnementspreis vierteliährig 42 Krtt. ode
1 Mark 20 R. Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschriit oder deren Raum herechnet.
— — r G — — — — — — —
Sonntag, den 11. Julf

45 108

—
Deutsches Neich.

Zweibrücken, 8. Juli. Nr. 155 des „Pfälzischen Kurier“
nthalt im Zweiten Blatte eine Besprechung der am 1. Juli jüngst
zahiet abgehaltenen Versammlung von Vertrauensmännern des
Bahlvereins der Fortschritispartei. Der Inhalt dieses Arlikels ist
uur geeignet und wohl auch bestimmt, Zviespalt in das Lager der
reiheitliebenden und reichstreuen Wähler zu tragen. Wärde nicht
der „Piälzer Kurier“ den Arlikel gebracht haben, so hätten wir
einen Augenblick zweifeln können, daß hiec eines jener Mittelchen
vorliege, welche „durch den Zweck geheiligt“ werden. Bei der poli⸗
ischen Richtung des „Pfälzer Kurier“ aber müffen wir zu unse⸗
em Bedauern annehmen, daß der Verfasser in unserer eigenen Mitte
u suchen sei. Einigkeit macht stark, und wir bedürfen bei der
zigenthümlichkeit unseres Wahlbezirkez der Einigkeit auf's Dringen⸗
je. Wir bedauern daher auf's Tiefste die hämische Art und Weise,
n welcher der Verfafser des Kurierartikels den ihm persönlich un⸗
ieben Ausgang der Kandidatur Freudenberg bespricht. Wir wollen
hm auf das Gebiet der spitzen Redensarten nicht folgen, müssen
edoch die „Stadtmännex“ gegen die Uuterstellung verwahren, als
b sie den Wahlmännern vom Lande vorschreiben wollten, wen sie
vählen sollen. Es ist bereits von dem Berichterstatter der „Zweibrücker
Zeitung“ dem Knrierartikel furz erwidert und in dieser Erwiderung
er Ausgang der Kandidatur Freudenberg dargelegt wor—
den. Wir konnten es nur billigen, daß die 33weibrücker Zeitung“
Riese Kandidatur, weil fie mit erdrückender Mehrheit äbgelehnt
var, nicht weiter zum Gegenstande der Besprechung ma hie.
itgz ziemt sich, bei Besprechung öffentlicher Angelegenheiten
nit männlicher Geradheit und Offenheit Dinge und Perjsonen
u behandeln. Es ziemt sich aber auch nicht ohyne Noth solche Ver
andlungen, namentlich wenn sie im Parteikreise gepflogen wurden,
in die Oeffentlichleit durch die Presse zu ziehen. Wir sind aber
vurch das zur Zeit uns noch schwer erklärliche Vorgehen des Ver⸗
assers jener Auslassung im Kurier genöthigt, uunmehr den ganzen
dergang bezüglich der Kandidatur Freudenberg offen darzulegen. Es
vitd sich daraus ergeben, daß die „Stadtmänner“ weit dabon ent
eint sind, ihren Wlleu, ihre Ansichten anderen Leuten aufzudrän⸗
jen, und daß sie es nicht sind, welche ihren Mitwählern zumut,jen,
ih ihres eigenen Urtheils zu entschlagen und blindlings sich dem
hutachten eines Einzelnen zu unterwerfen. Es war Herr Hauter
vn der Kirschbacher Mühle, welcher schon im verflossenen Späth
erbste einzelnen Mitgliedern des engeren Ansschusses des Wahlver—
ains der Fortschritispartei den angeblichen Wuufch eines großen
Theiles der Landbevölkerung mittheilte daß einer der drei Vertre

er unseres Wahlkreises aus dem Siande der Landwirthe gewähll
werden möge, wobei Herr Hauter einzelne practische Aufgaben her
ꝛorbob, welche bezüglich einer großeren Gleichheit in der Vesteuerung
des Grundbesitzes dir künftigen Legislatur gestellt werden dürften.
die Berehbtigung des besagten Wunsches wurde sofort anerkannt;
uz aber Hetr Hauter als den angebüichen Kandidaten der Land—
evllerung Herrn Oito Freudenberg von hier nannte, mußten ihm
gfort die erhbeblichsten Bedenken entgegengehalten werden, und Herr
uter erklärte, er werde sich der Majoritäk der Partei in solchen
Zersonenfragen fügen. Bei Beginn dir Wehlbewegung regte Herr
auter d'e Kand datur Freudenberg abermals an, aber nur mit
»en Erfolge, daß die ihm seiner Zeit geäußerten Bedenken ihre
olle Bestͤtigung fanden. Der Vorschlag ersahr in allen Kreisen,
e ihn leunen lern!en, eine fast einstimmige Adleh nung. Sowohi
ie Mitglieder des engeren Ausschusses, als auch die am 26. Juni
wrtsammelten in Zweibrücken wohnenden Mitglieder des weileren
Ausschusf 8 und die erste Versammlung von Vertrauensmännern am
. Juni fanden den Vorschlaz des Herrn Hauter unannehmbar.
die Versammlung am 1. Juli wurde vom e eren Ausschug auf
inen Donnerstag berufen, eigens aus dem Grund', weil we an
vn Fruchtmarkttage auf einen besonders zahlreien Besuch der
andwirthe rechnen durfien, und unter besondrer Hervorhebung des
wecles einer Bezeichnung des dritten Abgeordneten aus dem Stande
er Landwirlhe. Auch diese Versammlung, zum weitaus größeren

Theile aus Landwirthen bestehend, hat sich, wie schon erwähnt, mit
erdrückender Mehrh'eit gegen die Kandidatur Freundenberg ausge—
prochen. Damit hätte füglich die Sache abgelhan sein sollen bis
nach der Urwahl, nach weicher die Wahlmänner unserer Partei alle
in Vorschlag gebrachten Kandidaturen nochmals besprechen moͤgen
und sollen. Das constitutionelle Leben beruht uuf der Nath vendig⸗
heit gegenseiligen Nach ebens. Der in der Minderheit Verbliebene
lann durch verbissenes Festhalten an seiner Ansicht und Aussprechen
seines Aergers nur der Sache schaden, die er vectritt. Der engere
Ausschuß darf fich sagen, daß er je und übecall nur die Sache im
Luge gehabt und bei Auswahl der Persönlichkeiten diesen obersten
hesichtspunkt festgehalten haße. Wenn Beamte vorgeschlagen wur⸗
zen, io hatte man nur die Mäannec im Auge, nicht die Beamten;
nan folgte dem öffentlichen Vertrauen, welches diesen Kandidaten
n weiteren Kreisen entgegengetragen wird. Die „Stadtmänner“
ind und waren nie gegen die Auffstellung eines Verlreters aus dem
reise der Landwirthe, sie wünschten sogar lebhaft die Verwirklich⸗
ung des bezüglichen Wunsches. Der engere Ausschuß hat sich Mühe
jegeben, Hrn. Ritter v. Herbitzheim, Hen. Buhl von Deidesheim,
orn. Adam Müller, Generalseeretär in München, zur Annahme
ziner Kandidatur zu bewegen. Seine Schritte waren vergeblich.
herrn Hauter selbst wurde die Kanddalur angetragen; er hat ab⸗
zelehnt. Noch jetzt wäre man bereit, einen Landwirth zu accep⸗
iren, der neben seiner besonderen Fachkenntniß diejenigen Eigen⸗
chaften besitzt, welche nach unserer Auffassung einem Volksvertreter
unentbehrlich sind. Herr Freudenberg aber scheint uns nicht an⸗
iehinbar. Wir sind weit eatfernt, die Ehrenhaftigkeit, die Bildung
ind die Fachlenntnisse desselben zu bemängeln. Aber gehört der⸗
elbe überhaupt zu unserer Partei? Theilt er die Ansichten der
Mehrheit unseres Wahldezirkes über den Fortschritt im Innern und
iker treues Festhalten am Reche? Wir wissen dies nicht, obwohl
derr Freudenberg schon 20 Jahre in unsrer Mitte lebt, und von
den vielen Personen, welche der engere Ausschuß deshalb zu Rathe
zog, konnle Niemand Auskunft über die politische Gesinnung des
den. Freudenberg geben. Nur Herr Hauter glaubte, für die Kor⸗
rektheit derselben gutsprechen zu können. Derselbe wird uns aber
etlauben, zu zweifeln, ob die Augen des Freundes immer scharf
zenug sehen und sein Urtheil nicht ducch sein Gefühl getrübt werde.
Vertrauen kang nicht befohlen und nicht durch Ueberredung erzwun⸗
gen werden, und bemüht hat sich Herr Freudenberg um unser poli⸗
tisches Veetcauen herzlich wenig. Wann hätte Hr. Freudenberg je
an dem öffentlichen Leben Theil geaommeu? Wie gesagt, wir ken⸗
nen die politischen Ansichten und die Begabung des Hrn. Freuden⸗
zerg für eine öffentliche Wirksamleit nicht. Soeben kommt uns der
„Pfälzer Kurier“ vom 7. Juli vor Augen, in welchem ein „Mit«
zlied des landwirthfchaftlichen Bezirlscomites Pirmasens sich eben⸗
alls darüber beklagt, daß die Kandidatur Freudenberg vor den
Augen der Zweibruͤcker Herren keine Gnade gefunden habe. Der
Berfasser kennat, wie er selbst sagt, Hrn. Freudenbecg nur aus einer
Versammlung von Mitgliedern landwirthschaftlicher Bezirksco nites,
velche im October 1873 in Homburg siatihatie, wo er erfuhr, daß
Dr. Freudenberg „als Vorsitzender mit großer Sachkenntniß eine
Singabe an die Gegeralversam nlung des lan;wirethschaftlichen Ver⸗
ins ausgearbeitet habe.“ Der Verfafser knüpft hieran die Be⸗
merkung: „Weßhalb diese Persönlichkeit si h nicht als Vertreter der
andwirthschaftlichen Interessen eignen sollt', ist mir unbegreifl ch.“
Bir entgegnen hierauf, daß die „Siadtherren“ die Befäsigang des
Irn. Freudenberg zur Vertretung der landwerthschuiftlichen Inte—
sessen weder geprüft, noch bezweifelt haben; allein die Kimmer ist
ein land virthschaftlicher Veccin, und eine ausschl'eßliche Veriretung
»on Standesinteressen ist unserer jetzigen Verfassung fremd. Unsere
Abgeordneten sollen Vertreter des ganzen Voltkes sein und mülssen
aher die Eigenschaften zur Vertrekung aller Lebensinteressen besitzen.
Mau schlage uns einen Landwirth vor, der diese Egen'chaften nach
inserer Ueberzeugung besitzt, und wir accepuren denselben bereit⸗
villig. Wir haben uns nicht auf Beamten capricirt, aber dürfen
»och auf der anderen Seite perlangen, daß wir unser eigenes Ur⸗
        <pb n="432" />
        cheil zu Rathe z'ehen, wenn es sich um unseren Vertreter handelt.
Wenn das Mitglied des lardwirthschaftlichen Bezirkscomites Hrn.
Freudenberg nuc aus einer einzinen gemeinsamen Thätigkeit auf eng
degrenztem Geb'ete kennt, so muthet er uns doch wohl zu viel zu,
ihn nun mit blindem Vertrauen als Vertreter des Volkes anzu—
aehmen.

Karlsruhe, 8. Juli. Die Festlichleiten zu Ehren des Erbgroß
herzogs haben heute ihren Anfang genommen und, zwar mit der Aufnahme
desselben in das 1. bad. (Leib⸗)Grenadierregiment RNr. 109 als Se⸗econdelieute⸗
jant und mit der Vorstellung des Officierscorpgs. Dem Acte, der vor dem
Refidenzichloß vor sich ging, wohnten au: Se. Maj. der Kaiser in der Uni⸗
sorm des 1. Garderegiments zu Fuß, der Großherzog in der Uniform des,
oben genannten badischen Regiments die Generale v. Werder, v. Prigelwitz,
». Lescynsky, v. Beyer (früher badischer Kriegsminister, jetzt Gouverneur von
Foblenzs und eine Menge sonstiger Offiziere aus dem Gesolze der höchsten
Derrschaften und vom 14. Armeekerps. Die Großherzogin und der Hof sa-
— Bei der Vufnahme des Prinzen in die
Compagnie des Regiments hielt dessen Commandeur, Oberst v. Rauch, eine
Ansprache. Dem folgte das Defiliren, wobei der Erbgroßherzog bereits als
Zugführer Theil nahm.

— ——— —

Ausland.

Paris, 8. Juli. Aus Lisieux ( epartement Calvado's) wird gemeldet
aß in der verwichenen Nacht die Flusse Touques und Orbiquet plötzlich aus.
zetreten sind und in den niederen Quartieren dieser Stadt bedeutenden Schaden
angerichtet haben. Zwei Brücken wurden fortgerissen, mehrere Häuser sind
in gestürzt, das Macerial einiger Fabriken wurde weggeschwemmt und sieben
personen sind ertrunken. Alles dies war das Werk weniger Stunden. Heute
srüt war das Wasser im Zurücktreten begriffen. Die Sammlungen fuür die
— haben bis jetzt ein Gesammiterträgniß von ca. 2173 Millionen
eliefert.
Vvuteressant

ist die in der heutigen Nummer unserer Zeitung sich befin⸗
dende Glücks-Anzeige von Samuel Heckscher senr. in Ham—
burg. Dieses Haus hat sich durch seine prompte und ver⸗
schwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend gewon⸗
nenen Beträger einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wir
Jeden auf dessen heutiges Inserat schon an d'eser Stelle auf⸗
merksam machen.

4)ü (

.
Gegenseitige F

Lebens-, Invaliditäts- und
Unfall-Versicherungs⸗
Gesellschaft „Prometheus“
Be ri inn.
Bezirks-Agentur für St. Ingbert und Um—
zegend bei J. V. Haus, Steindrucker,
rdan im Hause von Christ. Kling,
UDeßqer.

Der Unterzeichreke empfi.ich
im Legeuvon Trott vir
mit gerippten Blätt
hen, deren Haltbarkeit auf 10 Jahre ga
Hntirt wird und kostet der Quedr. Meter
inschließlich Material 2 fl. 14 Krzr.
Auch hält derselbe ein Lager von gelber
ind schwarzen Blatthen fur Küche.
hausflur etc. tte.
Peter Fischer, Mau'ermeister.
Heute Sonntag
Harmonie⸗ZMusikß
bei Peter Jung.
Ausgeführt von der Blieskasteler Feuer
wehrmusik

auptgewinn

ev. 450,000

Mark Neue

Deutscho
Reichs·Wah-

rung
iscdun zur Betheiligung an die

Gewinn-Ohanoen
der von der Landesregierung garantirten

grossen Geld-Lotterie, in welecher über
8 Rillionen 600.000

Reichs⸗ Mark
sieher gewomnen werden müssen,

Die Gevminne dieser vortheilhaften Geld-
otterie, welehe plangemãüss nur 84, 000
Loose enthält, sind folgende: nämlich1
Gevinn erent. 450, 000 Reichsmark, spec.
Reichsmark 300, 000,. 150, 000. 80,000.
80.000. 2 mal 40,000, 36,000, 6 mal
80ood, 24, 000. 2 mal 18, 000, 11 mal
15,600. 2 mal 12,600, 17 mal 10,000, 4
ai 8600 und 6000, 69 mal 5000, 4000,
363 ai 3000 und 2000, 486 mal 1600,
1500 1200, vnd T000, 1408 mal 600, 300
160 mal 240, 200 und 180, 28300 mal
IIS, 207‘ mal 140, 122 und 120,. 9750
mal 94, 80, 66 und 38 Reichsmark und
lonmen soiche in wenigen Monaten in 6
Abtheilungen zur sicheren Entscheidung.

Die erste Gewinn-Zziehung ist amtlieh
zuf den

23u. 23. Juli d. J.
festgestellt, und xostet hierzu
das Ganze Originalloos nur 9 Qulden

20 Kr.
das kalhe Originalloos nur 4 Gulden

40 Kxr.
das viertel Originalloos nur 2 Gulden

20 Kr.
und weräden diese vom Staate garantirten
Originalloose (keine verbotenen Promessen)
gegen frankirte Finsendung des Betrages
dder gegen Postvorschuss selbst nach den
cntferntesten Gegenden von mir versanit.

Jeder der Betheißgten erhãlt von mir
neben veinem Originalloose auch den mit
dem Stantswappen versehenen Originalplan
gratis und nach stattgehabter Lichung so-
vert die amtliche Ziechungsliste unaufge-
fordert zugesandt.

DPie Auczahlung und Versendung, der
Gewinngelder erfolgt von mir direkt an
die suteressenten prompt und unter streng-
zter Verschwiegenheit.

Jede Bestellung xann man einfach
eine Posteinzahlungskarte machen.

Man wende sich daher mit den Auftrü-
gen vertrauensvoll an
damuel Hecokscher su.

Banduier und Wechsel-Comptoir
—

—

—85222
35352 33
—
——
2523.3853 z25238
322232328
22225* 23222328*
53** 33 22222
277382282385
—833
—— ——
3533333,—8
232 2285727
5425337
22
152
ãAT.
28 5
— —
2287
22 —
——
7

Feuerwehr-⸗ Montag

3
31
—————
28553538
3332

Herrn Heinrich.. ...J. h. O
zu feinem morgigen Namenstag ein dreifad
donnerndes Hoch, daß die ganze Nachbar—
schaft waceelt. A. w ...
a heziehen durch alle Buchhandla.

Das große Loos v. 246,000 Rmk. Aur
wurde im Jahre 1874 bei mir No. 466
zewonnen. Laa. Sa. Cohn. list bekanntlich wiederum im
Jahre 1874 —
das große Loos und Prämie
von 246,000 Reichs-Mark
mit der Devise
Glück und Segen bei Cohn!
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen worden; überhaupi
habe in den Gewinnziehungen im vorigen und in diesem Jahre meinen geehrten Interessenten
hbie Gewinnsumme von über
1 Million 350,000 Reichsmark
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
Die vom Slale Hamburg aarantirie große, interessante und weit bekannte Geld⸗Lotteri
son über
7 Millionen 650,000 R.Mrk.
ist diesmal wiederum mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen reichlich ausgestattet
ie enthält nur 28,700 Loose, und werden in wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgende
Hewinne sicher gewonnen, nämlich: 1 großer Hauptgewinn und Prämie ev. 375, 000 Rmmk.
pec. Rink. 250, odo, 125, 000, So, ooo, Go, Ooo, 80, 000, 40, ooo, 36, o00. 8 mal 30,000, 1 mal
24 000, 2 mal 20, ooo, 1 mal 18,000, 8 mal 15,000, 8 mal 12,000. 12 mal 10 000, 34 mal
Sßooo, Amal 4800, 40 mal 4000, 2 mal 8600, 208 mal 2400. 4 mal 1800, 410 mal 12.00,
510 mal 600, Jlo mal 860, 597 mal 300, 4 mal 240, 19300 mal 131, 17541 mal 120
zo, 48, 24, 18, 12 und 6 R. Mark.
Die Gewinnziehung der 2. Abtheilung ist amtlich auf
den 14. und 15. Juli d. J.

festgestellt, zu welcher

das ganze Hriginalloos nur 12 Rmk. oder 4 Thle.

das halbe Originalloos nur 6 Rmk. oder 2 Thlr.

das viertel Originalloos nur 8 Rmk. oder 1I Thle.
kostet. Diese mit Staatswappen versehenen Originallvose sende ich gegen Einsendung des Be—
rages oder gegen Posivorschuß selbst nach den entferntesten Gegenden den geehrten Auftrag—
gebern sofori zu. Erenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngeider sofort nach
der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und verschwiegen. Durch meine aus—⸗
gebreiteten Verdindungen überall kann man auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbe—
jahlt erhalten.
ede Bestellung auf diese Original-Loose kann man auch einfach auf eine Postein⸗
A zahlungskarte machen.

Laz. dams. Cohn
in Hamburg.
Haupft-Compioir. Ropf⸗j. Wechselgeschäft

TRRMNC SFTET5
Gesellen-Verein.

Heute Sonntag Nachmittag 3 Uhr im
Beceinslolale bei G. Klein außerorde atliche
Generalversammlung, höchst wichtige
Verathungen betreffend, wozu die Mitglie⸗
der um rege Ve heilgung höfl-ersucht werden.

Der Vorstand.
Redaktion. Druck

RFVBerlag von . XDem etz in St. Inabert.
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AJ — —⸗ 7
*8355
2, —
2838 53377
—3*5 5352333
IA *5 853 533
2 5 J. 2323
72 3— * 5
53 255 25Ek
E — 23,2*
22 68 *58
— —
—— — 2
S ——
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*

2727 62 ã 8 —A ———
S* 38 2322
22 — ⏑ 5* *
——
5 5. —3 5
22.— 2 —3 22 56
2.2 8 3 — 2.3 —
* 22 8. F —
3237283 23 52 8
255— 353352
5 25332488. 58
522.2— 5* * 54
327652.52 2788
32,2325 5 52
2 557 —83526
2 22. 38 ——
2255325— —A 2377
2 —— *3
— 38— —— 5. 62 2
3 —— — 2
25358 232372
27 2 —
—* — —.—
38 —
——— — 11 OS·
798 53 235 »523
— 5*— —*
——2 5.3 3 5.8 337
52 537 * 52752
8 22 82. 3
Es — — 28*5
8535 —
2 2 —— —A — [5
* 823 8 52
23358 53823
23 35 33 ——
252 232 3323 3522

8. *
553535 I
S. 5 23825,22
5232 86 ——
—J
53 5
—7 — 5533 F —— 85
3c33363* * 2 * —
7 —255 532 ⸗ *
2553328 22 82
322 3528 43 352
7332 2 * 2 72 — —
533 333527 3358 2352 —
5 —e— 38 233 3 5
., 327 38. 52282 * —8*
3 —332 235 32 —— 8 3*
* 25
43338 5 558533833
* — *
2—— 223
182 533
w 7 22
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2 22 * — 128 2 2
8 23 22.2 822 —Ec
22 3 335. 338 2383—35333—8
— 3 3 62 5 —36
533388 23 5323* 28*
— 33 BA35 23 * —— —2
22 8 —,225 *325222. 2 ——— — 555 283
2*23 3 553—332 3352. 5 353935 22602325
52287 ESS⸗ —— 2 — 5 — 2822 8 ——8 * *3 8
233 5535365 s 32.5 *8125 253237* 37535.
2 523 222 s 3752 * — — 222232
2628* ñ 2 8323 52—8 2 7 758 385
22. * ——25 5852325 2082353232 —
228835 *5 2. 5—3. *5 5. 55 2
222 * F ⸗ ð 7 —25222
232383535 5255 2. —— ——
22 — 2332227 3* 7—. 22 223225. 522
— 2 * s5325869 * —— * —
—— 3 * —— — —2 — —*X 3 2 757 72 — 572
2— 2222 * 2222248 735 —553366825
— 55 7 —T— — — — — 2273
* — 28 — 2 2. 552 222 55 3752 752 1
* — —2355—7553. — — —323 * — 52 5
272 7* ——23 732 8 57* — ——
— —— 33375355328
53 S ;F 53 33 835 583335*582
* ——— —2. 65 — 2232 822 6 M 53
*22 * — 372 7238* E8 2332 7 — 6 —8
22252 — 52 2333*— — 853 S 32* 71085 5 532235
25553 2525533 “.5 755 93833528
3 — 22 7 7352 —1253523 8* 25* 553252 23 2
32337 22 * u 25 232 253 5323. 2 22* —2*
5*2333* 23 8 35 23 —
522 —— *2 277 2 5 23 —— 238 ——
325 823333333 53 255 55— 3558323 2775
3353 3 5738335328. 558 255 5»223553333373*3
*22* 55232225 575 25 2 2 5822223 3
— * x5 — 2 2
—3853332 338 153 25 338833325
2833 5. 5725 75535 2.38 —225 28383 22852
—5. *52. 555 —5832 7257 77 * — ——
—— 535 325 5383 8 5223 573355 2*
227 R53B32227 32

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        St. Ingberker Anzeiger.

der St. IJngaes r Unzeiger (und das mit dem Huuptblatte verbundene Uiterhaltunzsblatt, mit der Dienstags⸗ Vonnerstags⸗ und Sonntags

dummer erscheint wochentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden it 4 Keir. die dreispaltige Zeile Blattschrist oder deren Raum berechnet.

Dienstag, den 18. Juli 1875

—4
Urwähler!—

Das Comite der liberalen Partei erlaubt sich den Urwahlern
iesiger Stiadt zu der am Donnerstag stattfindenden Wahl von
Vahlmännern als solche vorzuschlagen

sür den J. Wahlbezirk (Wohllokal: Stadthaus):

Die HH. Oskarx Kramer, Johanun Kamann, kgl. Berg
neister, Heinrich Schmitt, Seifensieder, Georg Jung, Bäcker, Jo⸗
eph Beer, Eisenhändler, Jalob Dahlem. Müller, Sauer, tgl.
dotãr.

fuc den U. Wahlbezirk Wahllolal; Schulhaus im

Josephsthal): 7

Die HH. Heinrich Krämer', Kramer, kgl. Obereinfahrer,
zohann Siegwardt, Wirth, Michael Thiery, Väcker, Friedrich
Beigand, Thierarzt, Wilhelm Chandou sen.
ir den III. Wahlbezirk (Wahllokal: Schulhaus in der

Unterstadt):

Die 99. Gustav Krämer, Jakob Sonn, Steiger, Ludwig

koͤnig, kgl. Landrichter, Karl August Weigand, Apotheter.
Das Comite der liberalen Partei. —
dJeutsches Reich. —

München, 9. Juli. Ein von dem deutschen Kriegerbunde
tstern an den Kronpriuzen des deutschen Reichs und von Preußen
esaadtes Telegramm lautet: Mit dem lebhaftesten Danke gegen
jott, der Ew. Kasserl. Heheit bei dem nächtlichen E senbaynunfall
o sicher beschützt hat, vecbindet der deutsche Kriegerbund in Mün⸗
hen den allerehrfurchtsvollsten Ausdruck der höchsten Freude und
hührung über die glückliche Errettung aus Lebensgefahr. Möge
ẽw. Kaiferl. Hohest der Allerböchsten Kaiserlichen Fasnilie, dem
uutschen Reiche und der Armee viele, viele Jahre im besten Wohl⸗
—XL C(T. N.)

München, 9. Juli. Zu der am 1. Dezember d. Is.
lattfindenden Volkszählung wurden bereits die nöthigen Vorarbei⸗
en angeordnet.

München, 9. Juli. Die Allgemeine Zeitung erfährt, daß
yer Deutsche Keonprinz als General-Inspecteur der vierten deut—
hen Armee in diesem Jahre die Inspection des ersten bayherischen
lrmeecorps vornehmen werde.

München, 9. Juli. An Stelle des zum Kommandeur der
isten Division ernannten bisherigen Generaimajors v. Täuffen—
ach wurde Oberst Freiherr v. Horn vom zweiten Infanterie Re—
ament zum Generalmajor und Kommandeur der ersten Infanlerie⸗
grigade ernannt.

München, 10. Juli. Ein Erlaß des Kriegsministeriums
vricht aus, daß die Wahlberechtigung der Offijiere außer Diensten
einem Anstande unterliege, daß dagegen den Ofsizieren zur Dis—
osition die Theilnahme an den Landiagẽwahlen und die Ableistung
es Verfassungseides nicht gestattet sei.

Die „A. Abztg.“ schreibt: Sicherem Vernehmen nach beab⸗
echtigt die Staatsregierung, in der zweiten Haͤlfte des August, also
ingeühr vier Wochen nah den Wahlen, den Landtag einzuberufen,
nach einer Dauer von wenigen Wochen aber je noch dem Ausfall
ex Wahlen denselben entweder bis E-de Oktober zu vertagen oder
x aufzulösen und in diesem Falle neue Wahlen anzuordnen.

Kaiser Wilhelm wird während seiner Reife nach Italien vor⸗
uficht durch den Heichskanz'et Fürst Bismarck, Graf Moltke und
nehrere unseler hervorragendsten Generäle begleitet sein. Die Aerzte
Alen mit dem augenblicklichen Befinden des Kaifers derart gu—
tieden sein, daß ůe nach den Manöperstrapazen des Monarchen
ind anderen aufreibenden Cxcursio ien, J. B. nach Detmold aur
inweihung des Hermannsdeunkmals, einen Abstecher nach der Lom⸗
sardei für äußerst ersprießlich erachten. Sollie bon Mailand aus
oc ein Besuch von Florenz in Aussicht genom nen werden, so
uürde der Kaifer fünf. andernfalls nur dre Tage auf italienischem
den verweilen. Es versteht sich von selbst, daß alle diese Dis⸗
»ütionen vorläufige sind, die von dem Bifiuden d5 Kaiserd ab
angig bleiben.

Oesterreich.

Jichl, 10. Juli. Der Deutiche Kaiser trifft am 15. Juli
Nachmittags hier ein. Für den Kaiser wurden Äppartements im
„Hotel Elisabeth“ bestellt.

Frankreich.

Paris, 9. Juli. Cardinal Matthieu, Erzbischof von Besan⸗

on, ist geftorben.
Bermisnqchtles.

fZweibrücken, 9. Inli. Dem Vernehmen nach soll der neue
Zahnhof am 1. August in Gebrauch genommen werden Ueberdie Eroffnung
der Strecke Zweibrücken-Landau soll eine Entscheidung nicht getroffen sein;
nan sagt uns, es sei wahrscheinlich, daß die neue Linie erft mit J. Januar
876 dem Verkehr übergeben werde.

F Saarbrücken, 11. Juli. Auf dem Eschberger Hofe
zurde heute durch einen Arbeiter einem Raubvogel eine schwarz⸗
raue Taube abgejagt, an welcher man zwei gestempelte Schwung⸗
dern fand. Leder ist das arme Thierchen gleich darauf verendet.
der gefiederte Bote Ist wahrscheintich auf einer holländischen Sta⸗
ion aufgelassen worden. Die eine Feder trägt nämlich die Auf-
chrift: 1875. Zwarten-Pot. 1. und einen seht undeutlichen, unge⸗
ähr wie WILPIO... aussehenden Stationsnamen. Die andere
tägt neben einem Posthorn ein B. Sollte diese Notiz in hollän⸗
dishe Zeitungen übergehen, so erfahren vielleicht die bett. Absender
as Schicksal ihrer Brieftaube.

J Friedrichsthai, 9. Juli. („Se u. B.⸗Z.“) Während

)es heftigen Gewiltlers gestern Abend schlug der Blitz in der Glas⸗
vütte des Hern Robert Schmidiborn ein und spaltete einen starken
zallen vom Dache bis zum Boden. Zwei Arbeiter, die in der
dütte beschäftigt waren, hatten sich erst eben von der Stelle ent
ernt, wo der Blitz in die Erde fuhr; obwohl beide ohne BVerletz⸗
ungen davon gelommen sfind, ist dem einen der Schreden doch so
ehr in die Glieder gefahren, daß er krank darnienerliegt.

F. Mainz, 7. Juli. In der heutigen Sitzung des Bezirksgerichtes
atten sich ein Magaziner der Hefs. Ludwigsbahn und der Commis eines
hiesigen Materialgeschäfts wegen fahrläfsiger Brandstistung zu verantworten,
velche sie dadurch begangen haben, vaß sie in der hiesigen Güterhalle mit
dem Lichte einem Spritfasse zu nahe kamen und dadurch die bekannte Feuers-
runst im Bahnhofe verursach'en. VDas Gericht erkannte Beide für schuldig und
erurtheilte Ersteren zu 3, Letzteren zu 2 Monailen Seltotihe 3)

3. Z3.

fRappolisweiler (Elsaß), 10. Juli. Die Gegen⸗
den von Hunaweier, Rappoltsweiler, Reichenweier, Zellenberg,
Mittelweier, Beblenheim wurden am 8. Juli durch ein schweres
Bewilter mit Hagelschlag heimzesucht. Von 1 Uhr bis 2 Ubr
Mittags fielen die Schlossen in nie gesehener Größe. Der Boden
)er Weinberge war bededt mil heruntergeschlagenen Traubenbeeren,
die noch hängenden sind zur Hälfte beschädigt. Man rechnet ein
darkes Drittel des gehofften Heröstes fei dadurch zerstört.
7 BVorigen Sonnabend wurde auf der Thenfe ein Schwimm⸗
runststück ausgeführt, das alle berühmten Schwimmer, von Leander
»is Capitän Boyton, in den Schatien stellt. Capitän Webb, ein
unger Mann von 27 Jahren, schwamm — natürlich bei eintre⸗
ender Ebbe —von Blackwall nach Gravesend, 20 Englische Meilen
veit, in etwas weniger als 5 Stunden, ohne einen anderen
S„chwimmanzug als den, welchen d'ie gülige Natur ihm m'tgegeben.
xeftiger Regen ergoß sich über den Schwimmenden.

Wir machen auf die anderseitige Annonce des Herrn J. N.
Baer in Mainz aufmerksam, bei wilchem in kurzer Zeit viele große
Zewinne zur Äuszahlung kamen.

„Die in unserem heutigen Blatte befindliche Geswinn⸗ Mitthei⸗
mg des Herrn Laz. Sams. Cohn in Hamburg ist gunz be—
onderd zu beachten. Diefes Geschaft ist bekanntlich das älteste
ind allerglüclichste; im Jahre 1874 wurde schon wieder das geoße
doos bei ihm gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
ei ihm Betheiligten die größten Hauptgewinne bon Reichsmark
360,000, 270,000, 246,000, 225, 000, 183,000, 180,000,
56,000, oftmals 150,000, 90,000, sehr häufig 80,000,
30,000, 48,000, 40,000, 36. 000 Reichsmatt ꝛc. ee. ausbezablt
        <pb n="436" />
        wodurch viele Leute zu reichen Capitalisten geworden sind. Es Orte aus. Da eine große Betheiligung zu ecwarten ist, möge mar
find nun w'eder für einen kleinen Einsatz große Capitalien zu ger dem Glücke die Hand bieten und sich vertrauensboll an die Firme
winnen bis zu ev. 375.,000 Reichsmark. Auch bezahlt dieses Haus Laz. Sams. Cohn in Hamburg wenden, bei der man gewissenhaf
durch seine weitverbreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem und prompt bedient wird“
Allen Denjenigen, welche unserer lieben 7
Mutter, Schwiegermutter, Schwester und 8 Die Irunkseuoht .d
Schwägerin in Ihrer langen Kranklheit m, höchsten o, de ze Wee t
Hife heleistet und derselben die letzte Ehre Besundheit unschädliches Mittel radital ge
sen wir hiermun unseren derz Jeilt, was die nã lich eingehenden Dankschrei-
—7 die jen beweisen. Achte man daher genau auf
Rx, neinen Namen, da in neuerer Zeit Nachahmer
Im De eeeeheeven Mittel anpreisen, die keinen Erfolg erzielten
ie. uind wende sich mit Vertrauen an B
darmunth, Chemiler in Grünberg i.
Zchl. Niederstraße Ro. 70.
8 Fiehung am 22. und 238. Juli d..
Das große Loos von ev. 450,000 Reichsmark,
ferner 300,000, 150, 000, 80, 000, 60, 000, 2 4à 40,000, 5 a 30, 000, 10 2
15,000, 15 4 10,000, 28 4 5000, 40 4 4000, 250 a 3000, 2c. ꝛc. sind zu
gewinnen in der von der Herzogl. Braunschweig'schen Regierung errichteten und ga—
rantirten Geldlotterie. Das unterzeichnete Handlungshaus, mit dem Verlauf der
Loose direct von der löbl. VB Lotterie · Direction beauftragt, versendet zu den
»4 *463 6*3 —
schon am 22. u. 23. Juli d.J. 57
beginneuden Gewinnz'ehungen gegen Einsendung oder Post-Nachnahme des plan—⸗
mäßigen Einlagebetragez: Ganze Origianallsose a fi. 9. 20, Halbe 4 f. 4. 40
Viertel a fl. 2. 20 und sichert die sorgfältigste und prompieste Bedienung zu.
Jeder Bestellung wied ein amtlicher Ziehungslan beigefügt und die amtlichen Li—
sten sofort nach der Ziehung versandi.
Man beliebe daher geneigte Aufträge baldigst direct gelangen zu lassen an
7*Er, Bankgeschäft in Moainz.

Wir ersuchen alle Diejenigen, welche an
ensere verstorbene Mutter noch eine recht⸗
maßige Forderung zu machen haben, dieselbe
innerhalb 8 Tagen bei Hru. Notar Sauer
dahier anzumelden.
Nik. &amp; Vreh. Dletrieh.
Ausschreiben.

In der Nacht vom 9. auf den 10. Juni
abh'n wurden aus dem offenen Garten des
Aderers Andreas Mohr von Hedendahlheim
wei Stücke Tuch von je crca 50 Ellen
n Werihe von 80 bis 60 Gulden durch
einen his jetzt unbekannten Thäter entwen-
den. Das eine Stück war von Werg und
das andere von Hanf. Von ersterem waten
tirca 40 Ellen und das Letztere ganz mit
Baumwolle eingeschlagen. Beide Stüccke
waren kaum angebleicht und an ecinem
Ende mit sogenannten Franzen versehen. —

Ich ersuche jidermann und ins besondere
die Polizeibehörden eiwaige sad dienliche
Wahrnehmungen mir zur Kentniß zu bringen.

St. Ingbert den 11. Juli 1875.

Der kgl. Landrichter
ũ.

Der Frau Marguretsie
O... h... n zu ihrem heu⸗
tigen Namen stage die herzlichste
Gratulation von ihren Stammgästen
J. B. J. EB. I EF. M. .
Großer Ausverkauf
von allerlei Mo de⸗ u. Putzwagren
sowie Weißwaaren, Strohhü—
sen, Bandern, Hauben, Fe—
dern, Brautkränzem' etc. welche zut
unerhört billigen Peeifen verkauft werden.
Der Verkauf beginnt hente urd dauert

nur 2 Tage.

Das. Verkaufslokal befindet sich in der
Bierbrauerei von Jul. Mayer.

Geschäfts-Empfehlung.

Ich beehre mich ersebeust anzuzeigen, daß
ich in dim Hause meines Vaters das
Blechsciimied-Geschcift

fortführen werde, und- bitte um geneigte
Kurd'chft.
LIeiniih Scherfl.

KRiehnng am 22. und 23 Juli d.“

ꝛAau
o. 45660
ist bekanntlich wiederum im“
— Jahre 1874 1
das große Loos und Prämie
von 246,000 Reichs-Mark
mit der Devise
Glück und Segen bei Cohn!
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen worden; überhaupt
habe in den Gewinnziehungen im vorigen und in diesem Jahre meinen geehrten Interessenten
die Gewinnsumme von über
. 1Million 350,000 Reichsmark
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
Diesmal find wiederum!
ev. 450,000 Reichsmark!
zu gewinnen. — Die von der resp. Landesregierung garantirte Geld-Lotterie von über
8 Millionen 635,000 R. Mrk.
ist abermals mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen ausgestatiet; fie enthält nur
84,000 Loose, und werden in wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgende Gewinne sicher
gewonnen, nämlich: J1 großartiger Hauptgewinn und Prämie ev. 450,000 Rik., spec. Riutk
300, ooo, Lo, ooo. So. ooõ, Go, ooo, mal 40, 000. ] mal 36, ooo, 6 mal So, ooo, Imal 24, 000
2 mal 18,000, 11 mal 15,000, 2 mal 12, 000, 17 mal 10 000, 1mal Sooo, 8 mal 60oo, 2e
mal 5ooo, 48 mal 4000, 255 mal Sooo, 8 mal 2000, 1 mal 1600, 12 mai 1500, 400 ma
1200, 28 mal JIooo, 548 mal 600, 950 mal 8oo, 75 mal 240, 85 mal 200, b0 mal 180
28300 mal 142, 12725 mal 140, 122, 120, 94, 80, 66 und 38 Ruk.
Die Gewinnziehung der 1. Abtheilung ist amtlich auf
den 22. und 23. Juli d. J.
festgestellt, zu welcher
geseti: das ganze Originalloos nur 16 Rmk. oder 5i/ Thlr.
das halbe Originalloos nur 8 Rmk. oder 22/0 Thlr.
das viertel Originalloos nur 4 Rmk. oder 1/0 Thir.
kostet. Diese mit Staatswappen versehenen Originalloose sende ich gegen Einsendung des Be
trages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferntesten Gegenden den geehrten Auftrag
gebern sofort zu. Erenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinugeider sofort nac
der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und verschwiegen. Durch meine aus
gebreiteten Verdindungen überall kann man auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbe
zahlt erhalten.
IeS Iede Bestellung auf diese Original-Loose kann man auch einfach auf eine Postein
N zahlungskarie machen.

Ein Logis
bestehend aus 6 Zimmer nebst Zubehör sind
zu vermiethen. Bei wem? zu erfahren in
der Expedit. d. Bl.

—

Laz. dams. Cohn
in Hamburg.
Haupt-Comptoir, Bank⸗ u. Wechselgeschäft.
X AFA4TI für alle hiesigen umd aus
Dioe ANNABEBMIESIELIE von Annoncon u
gleichen Preisen wie bei den Zestungs-Expeditionen selbst, ohne Porto und Spesen befindet sich Zeil 45
in der Zunoncen Expedition von
Rudolf Mosse, Fraukfurt a. M.
Aicqau ais Beilage Igemeiner aAvuaciger Tũr o Nr. 85.
Redaktion, Truck und Verlag von F. X. Demest in St. Ingbert.

— ——
        <pb n="437" />
        8
9 255
38833533528655
352838
22 —XV 28 — 9 —A 85
« 333 — 3534 3373323735
— — — 73*253 — 38383533232 2*
8 38 ——— 2 32 358 *328 —
535 333228 3333328
* * * 22 5 —3 — * 8 552 * * 5 *283
3 35335358 85 5 * 5232 2333238334 u27 32353283 8
* —71 * —— 2
35553385* 283235 8—8 3 S8 25
8 * —A 5335*33332* — 533 532 t 3
8 8 2555 5 —225 5 — — ** 22 523333 2 —
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* 8585. *5358 —e — — — 5338
z9823 263 55835 *55333 233233
— 327 5 5 32 *3232 *
z3358633 88335 *533538 5333333883
—— *3 * 2 —2. 7. 25 35*232.
2258 —— ———— —ã— 55. 5. 7 23 2.2 53 — 2 7*
5— 33—7 — 3303 3258 22 8 83 2 32
5—32 —333333355 —8 7 — 22.2 * *22
5 325233 *2325 22223 —— — 2.*
38 3—— 3 —2 53333 —8 *5533 38
— — J — — 2
—3 33 —325 53833 3253 33
—*2233*—8 52 5** 7783853 —X* 28 52 —3 333 2328
7 — 3 — — 2* *
2582. 5 2.73 2. * 5782353 S—2233 5335
25 —3. —388 35323 3835* —532322 ———
2338368 71283 —55 3873 NN35325 *
—2535588 53358 32 3335331 55235333 335
5 3 862— 3 18 — 5
23222 5028 —A— —A 5*5*834
232253 3335 53 8 3253553 338 2*3
5333835335 —5335 — 2336* 25 72; 22
**—3 3753 5.3356 —2260968 5 5352; 3375 5
222 * 555 3785* 2 8* 255532.53 23 23 89 *
— —533525355 5345 3 * 5532583 58 538 3 654
232 722535 R77 7 m 7 R27 ** * S. 2. —— *

— — U —
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— ZF
—2
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        <pb n="439" />
        St. Ingberker Acnzeiger.

der St. Pnaber er EDnizeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene U iterhaltunz3blatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags- and Sonntags
Aummer ericheint woͤchentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krir. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Donnerstag, den 18. Juli

VFud

1875

Deutsches Reich.
St. Ingbert, 15. Juli. Bei der hentigen Landtags⸗
Urwahl wurden hier gewählt:;
Im U. Wahlbezirk Wahllokal: Schulhaus im
Josephsthal):
Die HHy. Heinrich Krämer, Hüttenwerkbesitzer, mit 175 St.
dramer, kgl. Obereinfahrer, mit 181. St., Johann Siegwardt
Wirth, mit 172 St., Michael Thiery, Bäcker, mit 169 St.
friedrich Weigaad. Thiexarzt, mit 172 St., Wilhelm Chandon s. n
tüherer Bürgermeister, mit 178 St. WW
Im Il. Wahlbezirk (Wahllokal: Schulhaus in der
Unterstadt :
Nicolaus Gries, Blechschmied, mit 137 St., Joh. Jo'. Hein⸗
ich, Wirth, mit 167 St., Pet. Jos. Woll Kaufmann, mit 168
zt. Pet. Greß, Bäcker, mit 160 St.
Verlorene Stimmen erhielten die Hetren.
hustab Krämer. Hüttenwe.Ibesitzer, 115 St., Jak. Sonn,
Zteiger, 106 St., Ludw. König, kal. Landrichter, 106 St.,
C. A. Weigand, Apotheker. mit 106 St.
Das Wahl⸗Rejultat im J. Wahlbezirk war bei Schluß de
Blattes noch nicht festgestellt.
München, 12. Juli. Seit der nach Beendigunz des Krie—
jes im Jahre 1871 erfolgten Demobilisirung der bayerischen Armee
nußte eine größere Anzahl von Haupileuten als überzählig bei den
Regimentern geführt werden und konnten dieselben erst nach und
zach in den ordentlichen Status seingereiht werden; das ist nun
tste seit Kurzem vollständig geschehen, so daß durch das gestern
uublizirte allerhöchste Reskripr vom 8. d. zum ersten Male wieder
eit 4 Jahren Besörderungen von 6 Premierlts. zu Hauptleuten
riolgi sind.
München, 12. Inli. Die Ankunft des deutschen Kaisers
erseldst erfolgt Mittwoch Nachmittags 3*23 Uhr, die Weitreise
jach Salzbu(g 48/4 Uhr. Der Kaiser reist im allerstrengsten In—
ogn'to durch Bayern und hat deshalb an keinem Bahnhoße ein
zempfanz stattzufinden.
Die in Aschaffenburger und Schweinfurter Blält—
ern enthaltene Notiz, daß die Würzburger ultramontanen Blätter,
nelche den Wahlhirtenbrief des Bischofs von Würzburg brachten,
on regierungswegen confiscirt worden seien, erfährt Seitens der
N. W. Z.“ folgende Berichtigung: „Die Nachricht bestätigt sich
icht, wiewohl jeder Leser des besagten Hirtenbriefes leicht ersehen
vird, daß Grund zur Confiscation sehr wohl vorhanden gewesen
näre. Schärfer hat in der That noch kein Bischof von der Kan⸗
herab sich in weltlichen Dingen zu äußern voranlaßt gesehren,
ifener kann man den Klerus wahrlich nicht zum Träget einer
olitischen Parteirichtung machen. Die Worte d'eses Hirtenbriefes
ehen mindestens an der Grenze der Aufreizung.“
Berlin, 9. Juli. Bei Gerezenheit der Enquete über die
Jderhältnisse der Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist auch die bekannte
Frage des dolosen Kontraltbruchs wiederum zur Sprache gekommen.
Bie wir vernehmen, soll man von der Absicht abgekommen sein,
in Spezialgesetz nach dieser Richtung hin einzubringen, der Gegen⸗
ljand soll vielmehr bei der in Aussicht gestellten Redision des Straf⸗
ejetzes in Erwegung gezogen worden. Für letztere macht sich
lbrigens in juristischen Kreisen das Bedürfniß nach einem nochlän⸗
eren Aufschube geltend, da das bisher gesammelte Material an
irfahrungen nachder Mei ung einzela rorrorrrigend r Sechverständiger
ur eine durchgreifende Revision doch noch nicht ausreichend ist.
Berlhin, 13. Juli. Der Handelsminister hat gutem Ver—
iehmen nach die Einziebung der preußischen Bauknoten von 25 „Die in unserem heutigen Blatte befindliche Gewinn⸗-Mitthei⸗
huernmangeordnet, welche nach dem 1. September nur noch die nug des Herrn Laz. Sams. Cohn in Hamburg ist ganz be—
Mubibank einlösen wird. onders zu beachten. Dieses Geschäft ist bekannilich das älteste
Metz, 12. Juli. (Mtz. Z.) Die Herbstüburgen der Trupyen und allerglüdlichste; im Jahre 1874 wurde schon wieder das große
es 15. Armeecorps in Elsaß-Vothringen zerfallen auch in diesem voos bei ihm gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
zahre wieder in Regiments-, Brigade: und Div'sionsübungen, zu bei ihm Betheiligten die größten Hauptgewinne von Reichsmort
wenen die in den Städten des Reichslandes von Neubreisach bis 360,000, 270,000, 246. 000, 225, 000, 183, 000, 180,000
Hiedenhosen garnisonirendrn Abtheilungen dom 15. August ab an 156.000. oftmals 180.000. 90.000. sehr Häufia 80 600

erschiedenen Puncten in Unterelsaß und Lothringen concentirt wer⸗
den. Die Divpisionsübungen der 80. Division unter Mitwirkung
des 5. bayr. Chevauxlegersregiments (Saargemünd, Forbach, Zwei⸗
zrüchen), einer Abtheilung des 2. bayr. Feldartillerie-Regiments,
ann des 5. bayr. Jägerbataillons finden in der Umgegend von
Metz, die Uebungen der 31. Division zwischen Selz, Sulz, Nieder⸗
»ronn, Mommenheim und Straßburg statt und werden gleichmäßig
1 Tage dauern. Bis zum 25. und 26. Sept. werden sodann
islle manövrirenden Truppentheile wieder in ihren Garnisonsorien
iugecũckt sein.

Die „D. N.“ schreiben: Die steie Klage der Elsaß⸗Lothringer,
der doch der dortigen Protestpartei, daß das Land unter einem
zroßen Steuerdrucke seit der Einverleibung in das deutsche Reich
eufze, findet ihre treffendste Widerle ung in der statistischen Nach—
veisung des Landeshaushalts von Ehsaß Loihringen für das Jahr
1876. Danach ergibt sich, daß Frankreich ein volles Drittel mehr
in Staatslasten in den Depariements erhoben hat, welche das jetzige
kliaß⸗Lothringen bildeten. Der Elat wird nicht nur der dortigen
zevölkerung die Augen öffnen, wenn sie les wirklich bisher nicht
jemerkt haben sollte, daß sie pro Kopf nur 20 Mark anstatt der
rüheren 31 Mark zu zahlen hat, sondern auch dem deutschen
Reichstage den Beweis von der völligen Grundlosigkeit der Behaup⸗
ungen liefern, in deren Aufstellung die elsaß-lothringischen Abge⸗
y)cdneten sich gefielen. Gegen die Zahlen konnen Phrasen nicht
ankämpfen; für die deutschen Steuererhebungen steht nach höchster
Schätzung die Zahl 18,797,643 Mart, für die füt die franzöfischen
die Zahl 19,206,012 Marst fest. Es hat also eine Lastenvermin⸗
derung von mindestens 5,408,369 Mark stattgefunden, selbst wenn
nan die niedrigere Schätzung der nothwendigen Steuern von
11.129. 759 Mark außer Betracht läfin.
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        60,000, 48, 000, 40,000, 36,000 Reichsmart ꝛc. ex. ausbezab
wodurch viele Leute zu reichen Capitalisten geworden sind. Ei
sind nun wieder für einen kleinen Einsatz große Capitalien zu ge-
winnen bis zu ev. 375,000 Reichsmark. Auch bezahlt d'eses Haus
durch seine weitverbreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem
Stie aa8. Da eine große Betheiligung zu ecwarten ist, möge man
dem Glücke die Hand bieten und sich verirauensvoll an die die
Lag. Sams. Cohn in Hamburg wenden, bei der man gewissenhafi
uiid prompt bedient wird.“

Interesant

ist die in der heut'gen Nummer unserer Zeitung sich befin⸗

dende Glücks-Anzeige von Samuel Hechscher senr. in Ham—

burg. Dieses Haus hat sich durch seine prompte und ver⸗

schwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend gewon⸗

nenen Beträge einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wir
Jeden auf dessen heuliges Inserat schon an d'eser Stelle auf—

wmerfsam machen.

Eolzversleigrruug Nobnungsvoranderung
de — Pye —B Ich zeige hiermit ergenenst an. daß
—— ire in Saihause qu ch jebt Haptstraße No. 174 rühere
nmersheim, werden folgende Holzsorti⸗ ẽhrlich sche Haus) wohne, wo ich von 3. 3.
mente öffentlich versteigert: Zamstag ab eine Fidolial
i. Schlag Oberthalerhang Bier- und Weinwirthschaft *
167. Stere * Krappen. roffne Sonniag den 18. Juli
2. Schlag Allment. . (bei günstigem Wetter)
108 en Schalstangen Zugleich erlaube mir ein verehrtes Pub⸗ 3
800 Schälwellen — itum auf meine — es
— Zaldrůgel. wv en Einwohner
e pe —— —A ceundie een sind
vBucgermesteramt VZDiehung am 22. und 28. Juli d .
Wack. Das große Loos von ev. 450,000 Reichsmark,
ferner 300, 000, 150, 000, 80, 000, 60, 000, 2 2 40,000, 5 a 80, 000, 10 3
15,000, 15 a 10,000, 25 4 5000, 40 a 4000, 250 2 3000, ⁊c. ꝛc. sind zu
gewinnen in der von der Herzogl. Braunschweig'schen Regierung ertichteten und ga⸗
rantirten Geldlotterie. Das unterzeichnete Handlungsheus, mit dem Verkauf der
Looĩe direct von der löbl. herzogl. Wyendet zu den
6)
schon am 22. u. 23. Juli d.94. 4
beginnenden Gewinnziehungen gegen Einsendung oder Post-⸗Nachnahme des plan⸗
maßgen Einlagebetrages: Ganze Originalloose aà fl. 9. MW, Halbe a nfl. 4. 40,
Vieriel a fl. 2. 20 und sichert die sorgfältigsie und prompteste Bedienung zu
Jeder Bestellung wied ein amtlicher Ziehungslan beigefügt und die amtlichen Li
fien sofort nach der Ziehung versandt.
Man beliebe daher geneigte Aufträge baldigst direct gelangen zu lassen an
n. A. Baer, Bankgeschäft in Mainæz.
Ra⸗
Ziehung am 22. und 23 Julid. J⸗

— — —

22 4
owie das Repariren u. Flechten
Rohrstühlen aufmerks am zu machen.
Ludwia RNingle.

auptgewinn
er. 4300001
Mark Neue
Deutscho
Relehs·Wuh
A
miacus rur Betheiligung an die
Gewinn-⸗Ohancen
der von der Landesregierung garantirten
grossen Geld-Lotterie, in velcher über
gMillionen 600.000
Reichs⸗Mark
sicher gewonnen werden mũssen·

Die Gevinne dueser vortheilhaften Gold-
Lotterie, vweleho plangemass nur 84, 000
Toαα αuit, sind folgende: nämlichl
Gevnm evrent. 450, 000 Reichsmark, spee.
Reielsmarx 300, 000. 150,000. 80,000.
60,000. 2 mal 10,000, 36, 000, 6 mal
30000, 24. 000. 2 mal 18,000, 11 mal
i5600. 2 mai 12,000, 17 mal 10,000.4
meu 8o00 und 6000, 69 mal 5000, 4000,
263 mal 3000 und 2000, 486 mal 1600,
15o 0o, und 1000, 1498 mal 600, 300
160 mal 240, 200 und 180, 28300 mal
142, 2975 mal 140. 122 und 120,. 9750
mal 94, 80, 66 und 38 Reichsmark und
soinmen soiehe in wenigen Monaten in 6
Spthenungen ꝛur sicheren Entsoheidung.

i —ια Gevinn-Ziehung ist amtlich
auf den

22. U. 23. Juli d. J.
lestgestellt, und kostot hierzu
das Fanzo Originalloos nur 9 Gulden

20 Kr.
dac habe Originalloos nur 4 Gulden

40 Kr.
das vicrtel Originalloos nur 2 Gulden

20 Kr.
und werden diese vom Staate garantirten
Originalloose (keine rerbotenen Promessen)
gegen frankirte Finsendung des Betrages
daucr gegen Postvorschuss delbst nach den
,ften Gegenden von, mir versan lt.

jdea der Betheiligten erhült von mir
neisn veinem Originalloose auch den mit
inat4ppen versehenen Ori ginalplan
gratis und nach atattgehabter Zichung so-
n die amtliche Zichungsliste unaufge ·
fordert ꝛugesandt.

P AαMung und Versendung der
Gevinngelder eorfolgt von mir direkt an
icꝰ iitccceenten prompt und unter streng-
ster Verschwiegenheit.

Jed Bectllung xann man einfach
eine Posteinzahlungskarte machen.

Man vwende sich daber mit den Auftrũ-
gen vertrauensvoll an
damuol Heokscher sn.

Ganouier und Wechsel-Comptoir
—E—

4u0u
N 46 6 Das großeLoos v. 246,000 Rmk.
O. wurde im Jahre 1874 bei mir
ist bekanntüch wiederum im bewonnen. Laz. Sa. Cobn.
— Jahre 1874 ——
das große Loos und Praämie
von 246,000 Reichs-Mark
mit der Devise
Glück und Segen bei Cohn!
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen worden; überhaupt
habe in den Gewinnzie hungen im vorigen und in diesem Jahre meinen geehrten Interessenten
die Gewinnsumme von über
1 Million 350,000 Reichsmark
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
Diesmal sind wiederum!
ev. 450,000 Reichsmark!
zu gewinnen. — Die von der resp. Landesregierung garantirte Geld-Loiterie von über
8 Millionen 635,000 R. Mrk.
ist abermals mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen ausgestattet; fie enihaͤlt nur
2,000 Loose, und werden in wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgen de Gewinne ficher
dewonnen. nämlich: 1 großartiger Hauptgewinn und Prämie ev. 480,000 Rmb., spec. Rimk.
Zoo, ooo, 15o, ooo. So, ooo. ðo Ooo, 2 mal 40,000, 1 mal 86, 000, 6 mal 30,000, 1 mal 24,000
2 mal 18,000, 11 mal 15,000, 2 mal iSoüο. 17 mal 10 ooo, l mal 8ooo, 3 mal 6000o, 26
mal sooo, 43 mal 4000, 255 mal 8ooo, 8 mal 2000, 1 mal 1600, 12 mal 1500 400 mal
200, 23 mal 1000, 548 mal 600, 950 mal 8300, 75 mal 240, 85 mal 200. 50 mal 180
8300 mal 142, 12725 mal 140, 122, 120, 94, 80, 66 und 38 Rmlk.
Die Glwinnziehung der 1. Abtheilung ist amtlich auf
den 22. und 23. Juli d. J.
estgestellt, zu welcher
sestzchelti. das ganze Originalloos nur 16 Nmk. oder 5i/2 Thlr.
as halbe Originalloos nur 8 Rmk. oder 22/0 Thlr.
ue vierlel Orshinalloos nur 4 Rmk. oder 124 Thlr.
kostel. Diese mit Staatswappen versehenen Originalloose sende ich gegen Einsendung des Be⸗
trages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferntesten Gegenden den geehrten Auftrag⸗
gebern sofort zu, Erenso ersolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngelder sofort nach
der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und verschwiegen. Durch meine aus⸗
gebreiteten Verdindungen uͤberall kann man auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbe⸗
ahlt erhalten.
ahu De Vestellung auf diese Original · Loose kann man auch einfach auf eine Postein
Jahlungskarte machen.
Laeæz. dams. Cohn
in Hamburg.
Hauvti⸗Comptoir. Bank⸗ u. Weqhselaeschäft.

F
— ———— — —— — 127 — —7— 7777—
FI les bon 3. x. Demes in St. Inabert.
        <pb n="441" />
        355558 35335
agcꝛ⸗ * ——
.33533853355:3533355555 5555
25 838 —3— .3333 38 25*88
s5533332583 23585 — 33365 —5535 2383853*
2— 2. —— —A 25 * —5 2* a 2* —A 2 ——
2 —— 2*2 * 2 5328 — — — 5 —*Xx—— ——
22602 — 2858 82 2 —— —25556* ———— 523223
* 2532 225358 z3527 558 2368 32—26 5353 833523325
7 — — 5 22
38, 573.5232 —s32 355 28 538238 5552233232— —AA——
———— 232 * * 2 2.5 — —— — 202 28 2* 2—2
535555533 33 253538352 33 —5323333
* * * 2 — 222 *
2 3 25 ——— 255 5235 s—55123585 52 563 5 53332 S
582333 *33 — 533583 —V .88 383585 —z52585
533— —32333842 552 3333 35:377 5: 2223235337
—8 —2 8* 58 *2 — — — 82 —* 2 — —
— — — 252 28 8 * 288
22 5*7 —533 23537 —23257587 55535355 5 5 353238
25278 255 32 2332823 *33523537 — ——
8832—3.585 5 5 5z32653 z333—587 25322
22 52222 —AA— *. z205352 ——
* 53 — — 2 52 3 ———— 2 — — — 22* 23 — —— 23
— 53838—5 * 5522* — 57123332 22835— 338375—5625
— ———— * 255252835* — — * ESE2 »—z2532532333 2
5—55535 ——— ——A— — —258c s35 5*5 „TS
*— 2 * 2 —3— oet * —
257573335533355 6
3 —

——
* 27 — 22* S —3 —
—z335333385357 — ———583 z2355 8 —757 5333325* —
353326—2323332 25338 3152338233235 553583335533*
2 —⸗— * 2 * * 8 8 2 —2
8—77 — — —2557833
—— 2 —* 7 —2 * 2* — —82 * —— S 3 7— S —— —A * —— 2

— ———— —— 3 *25— — * 221 2 5 83 552 3322575
—8 * 22 2 * 2 53 52 E
—A ——— 23329 28 8 333538535 55328353335355 2
5255253833383365325 — —A
233—5 5 833553* 553585 337 Bo2385 —
— 27* 3253823 223 85
* —2 33565260 8
300042
IE —S———— —
vya 8 * — 22 *
—— — —2 52 22
— 8 2 3 8 * *
2353 555585 35 553 825 52585555 3355533355553 8
7232 2533335 5322522 833233 25555333335533 3533558
2 75*25 2 *2* — 5*5 2582 2*2 5*555* 57 — —5 33223—
* 7 —Ai— J —8 2* * 3 * 3 523 55 5—53—53 2 ẽ
5* 3 2 —52 —— — 2 2 * — 5 * —A 7
z28 85z555 25358 55532 223 58 3525533633563 5538
8 2 — d 2—„1 — 5 522* 22 53 553
252 EXXLX S 2* — 8* —A 2 * S * —— — 23 c8
528 28555 7 5573 —* S53 8837 3 —24—5— 353335 320
8 — —2 3222 —A — e52 33* 2 2 — —
— 2 57 —AA———— 5 2 228 5—5e 53 — 8 3 2q 2 25
225 222 52 5*7 —E 252 S 3 53885 8 222 ———
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— 552 —A 223
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— — — ẽ 2 * 22— * 23
2 8 F 2 2 —A 2
S — 2 238 7137 755235
2 7 8 2 2 237
*8S8* — — 5333 * 32 —2
— — 9 * 5 25 2
—35723 7— 3 5 3323
73233 3353 22
2333 3

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J
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        <pb n="443" />
        Si. Ingberler 2anzeiger.

der St. Ingberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblitte verdutdene Aiterhyattunisblatt, mit der Olendta zs⸗ Dounerstags⸗ und Sonntags
zummer erlcheint woͤchentlich vie rmal: Dinstaa, Donnerstag, Samstag uad Sngataz. A⸗ppanznentsareis vierteljührig 42 Krzr. ode
1 Mark 29 R.pfz. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattichriit oder deren Maum berechnet.
Samstag, den 17. Juli

P 114

—

Deutsches Reich.

St. Ingbert, 15. Juli. GMachtrag.) Bei der heutigen
Zandtags⸗ Urwohl wurden hier gewählt: Im J. Wahlbezirk (Wahl⸗
tal Siadthaus): Die HH. Carl Custer, Gerber, mit 359 St.,
siich. Paul, Ziegeleibesitzer, mit 358 St., Joh. Hellenthal, Bäcker,
i 337 St. Rec. Fenn, Schneider, mit 355 St., Pet. Rödel
zuhrmann, mil 355 St., Pel. Schweizer, Wirth, mit 355 St
ud Pet. Uhl, Fuhrmann, mit 354 St.

Die von der lib. Partei aufgest. Candidalen erhielten an ver⸗
ornen Stimmen, und zwar die HH.: Oskar Kraemer, Hütten
berksbesitzer, 70, J. Kaman, k. Bergmeister, 74, H. Schmitt,
Zeifensieder, 67, Georg Jung, Bäcker, 65. Jos. Beer, Kaufmann,
A, Jak. Dahlein, Müller, 63, Sauer, kgl. Notar, 65 St.

Im II. Wabhlbezirk erhielten an verlorenen Stimmen die HH
zatl Groß, Bierbrauer, 169, Joh. Hauck, Schuhmacher, 138
Jochum, Ladknecht, 141, Just, Schuhmacher, 142, Pet. Schwarz,
SZchmied, 143, Val. Schwarz, Schreiner, 142 St.

Bei der Wahl in Ensheim fiesen, bei einer Abgabe von
109 giltigen Stimmen, diese auf nachgenangte Herren: Mich
Wack, Bürgermeister in Ommersheim — 409, Jak. Schmitt, Bür
sermeister in Ensheim, — 408, Friedr. Bischeff, Pfarrer und In
p:tior in Ommersheim —- 406, Friedr. Beriram, Pfarrer in
eEnsheim — 406, Wilh. Anfel, Kalkbrenner und Adj. — 406
ind Pet. Wolter, Müller in Eschringen — 406 St.

In Germersheim Liberale gesiegt. In Horenbachh all—
Wahlmänner fortschrittlich, in Ernst weiler alle 6, in Einöd
le 5 liberal, Contwig 85 Fortschritism. (Aliram. enthielten sich
er Abstimmung), Oberauerbach 5 Fortschrittsm., Dellfeld

Fortjchr, Kleinsteinhausen 4 Fortschr., Breitfurth alle
Wahlmänner fortschr, Gersheim alle 4 ultramontan, Blie s-
aengen, 8 Uitram,, Nieder würzbach, 6 Uitram. u. Blies—
ast el alle 6 Ultram, Wallhalben alle 6 Fortschr, Dahn
ie 5 ultram., Waldfischbach und Thaleischweiler all⸗
ortschritllich in Homburg und Kusel ebenso. In München
hollständiger Sieg der Liberalen.

In Landau alle 15 Wahlmänner forischt, Arzheim 5 lib.
göbingen, 4 überal, Böschingen, 5 lüberal
Diedesfeld 5 ultram., Edenkoben sämmil. 18 liberal, Edes
seim 6 lib. Essingen 7 lib, Gsdramstein 5 lib., Herr
jeim 8 ultram, Maikammer 4 ultram. Offen bach 4 ultr.
ibersweiler 6 lib., Annweiler 6 lib. Kandel 8 lib., Wei—
zenthal 5 lib. In Dürktheim sämmtl. 11 Wahlmänner lib

Zweibrücken, 15. Juli. Bei der heute Morgen statt⸗
jehabten Wahl der Wahlmänner für Zweibrücken wurden sämmiliche
on der Forischritispartel vorgeschiagene Wahlmänner gewählt, und
wielten im J. Wohlbezirt, Wahlort: Kathol. Schulhaus, die Hetren

Lindemann Friedrich, Rentner 472 Stimmen.
Fröhlich Karl, Bürgermeister 478
Ämbos Christian, Geschäftsmann 452
Kohl Heinrich Geschäftsmaun w
Dingler Julius, Fabrikant 477
Wolff Johann Baptist, Fabrikant 478
Im Ganzen 483 Abstimmende.
20 Stimmen zersplitterten.
m IL. Wahlbezirk. Wahlort der frühere Landgerichissaal im
—X
Märcker Theodor, Apotheker u. 2. Adj. 287. Stimmen.
Heuigst Heintich Joseph, Banquier 286.
Lorch Jakob, Seifensicder 286
Rohrbacher Friedrich, Goldarbeiter 284
Pasquay Ludwig, kal. Notär 285
Im Ganzen 292 Abstimmende.
zm III. Wahlbezirt, Wahlort: Protest. Schulhaus
Bruch Johann, 1. Adjunlkt 249
dessert Heinrich, k. Staatsanwalt 250
dingler Gottfried, k. App.-Gerichtärath 247
o. Hofenfels Max, Gutsbesitzer 246

Gulden Gustav, k. Anwalt 247 Stimmen.
Im Ganzen 356. Abstimmende.

In Ludwigshafen, Böhl, Mußbach, Harx⸗
zZeim, Eisenberg, Kaiserslautern, Walde
noher, die Li beralen bei den gestrigen Wahlen ge
iegt, ebenso auch in Augsburg mit großer Mehrheit.

Munchen, 14. Juli. Kaiser Wilselm ist im strengsten In⸗
rognito soeben 4 1 Uhr hier eingetroffen und von der zahlreich
unwesenden Bevölkerung enthufiastisch begrüßt worden. Der preuß.
Hesandte Graf Werthern und der Militärattache v. Stülpnagel
daren dem Kaiser bis Lindau entgegen gefahren. Nach einem auf
)em Bahnhof eingenommenen Tiner ersolgt die Weiterreise nach
Zalzburg um 59/4 Uhr, woselbst der Kaiser um 9 Ubr Abends
intrifft.

München, 14. Juli. Durch Bekanntmachung des Finanz⸗
ninisteriums vomn 15. v. Mts. wurden die auf 50, 5 und 2 Gul⸗
den lautenden bayerischen Kessenanweisungen zur Einlösung aufge⸗
rufen. In Folge dessen sind auch bis jetzt schon sehr bedeutende
Beiräge dieses Papiergeldes bei den baherischen Staatskassen umge⸗
vechselt worden. —W

München, 14. Juli. Durch Einfährung der Civilehe
in Bayern werden bei einzelnen Bezirksgerichten durch die hiedurch
infallenden Rechtsstreitigkeiten eine Vermehrung des Richter⸗ und
Herwaltungsperfonals nothwendig und steht in Folge dessen vor⸗
zussichtlich eine Verbesserung der Avancementverhaͤltnisse dieses Pec⸗
pnals in Aussicht.

Der ehemalige pfätzische Abgeordnete Hr. Levi hat es abge—
ehnt, ein Randut anzunehmen und diese Ablehnung, dem „Land.
Unz.“ zufolge, u. a. folgendermassen motivirt: Abgesehen von seinem
Alter (68 Jahre) könne er auch deshalb kein Maadat mehr anneh—
men, weil die Kammer-Verhandlungen in Munchen, trozdem ein
großer Theil der Arbeitslast vom Landag auf den Reichstag über⸗
jegangen und trotz der Vorzüglichkeit der neuen Geschäftsordnung
ich allzulange hinzözen. Der Landtag könne gut und gerne seine
Auͤfgaben in der Hälfte der Zeit erledigen, welche er in der Regel
hierauf verwende. E'n Theil der Sqhuuld dieser Verzögerungen
iege in demn langsamen Tempo, das eine dayerische Eigenthümlich⸗
eit sei: die Haupischuld trügen aber nach seinem Dafürhalten die
Tages-Diäten. Die Staatsregierung habe diesen Fehler auch er⸗
anat und in dein dem Landtag vorgelenlen neuen Wahlgesetz; Ent⸗
vurf statt der Tagesdiäten die Zahlung eines Aversums ein⸗
zestellt; unbegreiflicher Weise habe der betreffende Ausschuß das
Adersum jedoch gestrichen, die Tagesdiäten wieder hergestellt, diese
ioch von 3efl. auf 7 fl. erhöht, und es außerdem nicht verschmäht,
ine Reisegebühr von üfl. 10 kr. pro Stunde zu accepriten. Fast
leichzeitig mit diesem Vorgange habe die württembergische Kammer
ine Vorlage ihrer Staatsregierunz, welche die Diäten zu erhöhen
hestimmt war, einstimmig verworfen und es ah elehnt, Reisediäten
razunehmen, sondern nur freie Eisenbahnfahrt nach Stuttgutt und
zurück acceptirt.

Der deutsche Boischafter in Paris, Fürst Hohenlohe, hat an
die Abg. Marquacdsen und Völlk ein Schreiben gerichtet, das in
der K. Z. veröffentlicht wird und in welchem es bejüglich der
Wahlen in Bahern heißt: „Ich hoffe, es wird nicht so schlimm wer⸗
den, wie schwarzsehnende Freunde fürchten. Ich kann mich nicht
Zavon überzeugen, daß der praktische Sinn des bayerischen Volkes
die Bedeutung der bevorstehenden Wahlen unterschätzen sollte. Es
st ja wahr, daß die Stimmung in Deulschland abgetühlt ist. Wenn
man das in vollem Maaße erreicht hat, was man lange erstrebt
und erhofft hatte, so wird man im ruhigen Besitze, den man als
elbstoerstuͤndlich anfieht, gleichgültig. Wenn dann nicht Alles so
‚eko nmen ist, wie es der Eiuzelne erwartet hatte, so macht sich das
Hiißvergnügen in der Kr'tik Luft. Das Reich wird verantwortlich
emacht für Zustände und Erscheinungen des wirthschaftlichen
debens, die mit der politischen Gestaltung Deulschlands

7tz zu thun haden. Trotßzdem glaube ich. deß die
        <pb n="444" />
        Männer, welche am 15. Juli zusammentreten, in ihrer großen

Mehrheit gesunden Menschenverstand genug haben, um zu wissen,

um was es sich handelt. Herr v. Mallinckrodt sagte in einem im

Jahr 1873 nach Oesterreich gerichteten Briefe: „Die heutigen zeit—

bewegenden Fragen sind nicht lokaler, sondern z'emlich allgemeiner

Natur. Die Schlachtlinien auf beiden Seiten ziehen sich über die

dandesgrenzen hinweg.“ Diese Worte fallen mir stets ein, wenn

anmich von Franzosen die Frage gerichtetwird: Was hören Sie von den
bayeri schen Wahlen? Diese Frage begegne! mir überall. Und daß
sie gesteut wird, läßl ermessen, welche Bedeutung man dem Ausfall
der bayerischen Wahlen beilegt. Ich glaube kaum, daß es persön—
liches Interesse für die Herren Minister ist, was die Franzosen mit

Spannung auf die bayerischen Wahlen blicken läßt. Die Franzo—

sen werden durch die Erinnerung an die Geschichte der letzten Jahr
hunderte leicht dahin gekührt, zu bergessen, daß es anders gewor—
den ist. Sie glauben noch an die Möglichkeit, Berbündete in
Deutschland zu finden. Jedenfalls sehen ije in dem Siege der
bayerischen Ultramontanen den Sieg einer Parlei, die ihnen näher
steht, als dem Deutschen Reiche. Darin liegt eine gewifse Gefahr.
Allerdings wird Frankreich zur Zeit von Männern regiert, die zu
viel Friedensliebe und zu viel politische Einsicht haben, um sich
durch die Illusion einer katholischen Liga zum Kriege treiben zu las⸗
sen. Aber das franzöfische Volk ist sarguinischer Ratur, und es
wäre zu beklagen, wenn durch einen ultramontanen Wahlsieg Hoff⸗
aungen erregt würden, die schon einmal auf die Stimmung des
ranzoͤsischen Volkes von verhängnißvoller Wirkung gewezen sind,
indem sie den ruhig denkenden Theil zeitweilig in den Hintergrund
drängten.“ — Ob die offizielle Stellung des Hra. Botischafters
durch die Veroͤffentlichung dieses Schreibens erleichtert wird, diese
Frage möchten wir durch diejenigen beantworlen lassen, welche die
Veröffentlichung bewerkstelligt haben.

Ausland.

Paris, 11. Juli. Paul Leroy-Beaulien beschäftigt sich im

„Journal des Debats?“ einçehend mit der Frage, was geihan wer
den sollte, um Ueberschwemmungen gleich denen, welche jüngst das
üdwestliche Frankreich verheerte und aug enblicklich die sfüdöstlichen
Be genden heimzusuchen droden, für die Zukunft nach bestem Er—
messen vorzubeugen. Dem Schneefall auf den Pyrenäen und Alpen
dann nicht Einhalt geboten werden und an eine wirlsame Eindäm—
mung der meist von steilen Abhäugen herabstürzenden Bergbäche,.
welche durch plötzlichen Wasserandrang das Austreten der Flüsse
und Siröme in den Niederungen verursachen, ist nicht zu denken; ein
erfahrungsmäßig untrügzliches Mittel aber zur Beschwörung neuen
Unheils wäre die „Arpflanzung von Forsten“ in den kahlen Ge—
birgsgegenden. Feankreich besttzt, fährt Herr Leroy-Beaulieu fort,
dem Anscheine und statistischen Berichten gemäß ein sehr ausgedehn-
les Forstgebiet. Früher wuͤrde es auf neun Millionen Hektaten
veranschlagt; neueren und genaueren Berechaungen zufolge wird
es auf acht Millionen Hektaren angesetzt, von denen etwa eine
Million dem Staate, zwei Millionen den Gemeinden und fünf
Millionen Privaten zu eigen gehören. Da Frankreich einen Flä—
cheninhalt von 52 Millionen Hektaren hat, so wäre demnach der
siebente Theil des Landes mit Waldungen bedeckt. Dieses Ver⸗
Verhältniß wäre in der That ein sehr zufriedenstellendes, wenn alle
sogenannten Wälder ihren Namen verdienten und wenn sie gleich
mäß'ger über das ganze Land vertheilt wären; Jallein statt des
angeblichen Forstes findet man an manchen Orten kahle Bodenstre—
cken, wo sogar Gestrüpp eine Seltenheir ist, und dann liegen de
meisten Walder im Norden und Osten, der Süden aber weist fast
gar kein, und das mittlere Frankreich nur wenig Gehölz auf.

Paris, 14. Juli. Die Regierung hat auf Ersuchen des

panischen Gesandten Teuppen an die Grenze gesandt. — Dem
Soir? zufolge erhielt die Regierung die Nachricht, daß mehrere
Tausend Carlisten an der Grenze ftehen; man wisse noch nicht
»d d.eselben von den königlichen Truppen gegen die Grenze ge—
dräugt seien oder ob sie eige Angriffsbewegung vorbereiten.

Salzburg, 14. Juli. Der Deulsche Kaiser ist soeben hier
einzetroffen nud im „Hotel zum Erzherzog Karl“ abgestiegen. Er
wird morgen dem Kaiser von Oesterreich in Ischt einen Besuch
nachen.

Genf, 14. Juli. General Dufour (Befehlshaber des Bun—
desheeres im Sonderbundskrieg) ist zeute Vormutag 10 Uhr, 88
Jahre alt, dahier gestorben.

Madrid, 13. Juli. Die Verluste der Carlissen bei Vittoria
betragen über 1000 Mann. General Martinez Campos hat sich
mit der Division Wehler in Verbindung gesetzt und alsdann zut
Verfolgung Dorregaray's gewandt. Nachdem die Ruhe auf dem
rechteu User des Ebro wieder hergestellt ist, hat Jovellar hente den
Ebro überschritten, um gegen die Tarlisten in Catalonien vorhu⸗
gehen.

Bayonne, 14. Juli. Der Carlistenfübrer Dorregaray ist mit
seinem Corps nach Barbastro zurückgegangen, da er nicht nach Na—
varra vordringen konnte. Ein Theil seines Nachtrabs. 172 Mann

mit 6 Officieren, wurde gezwungen, be' Gavarnie nach XE
iberzutreten, wo sie entwaffnet und internirf wurden.
London, 8. Juli. Auch England hat nunmehr seines
„Lrach? erlebt. Es sind in de iletzten Wochen nicht weniger al⸗
10 Fallissements großer engl'scher Häuser bekannt geworden. Di
»ahei in Frage kommenden Summen belaufen sich im Ganzen au
aicht weniger als 21, 175,000 Pfund Sterling oder ca. 141, 200, 000
Thlr.z bei keiner jener 40 Firmen ist die Summe geringer als
13.000 Pf., St. und es ist selbstoerständlich, daß diese großen
Fall ssements den Sturz zahlreicher kleinerer Häuser theils schon
ach sich gezogen haben, theils noch nach sich ziehen werden.
New-York, 28. Jun. Das. Juͤbilaum der Sch'acht hei

Bunkershill wurde am 17. Juni unter dem Zuströmen von Fest:
genossen aus allen Theilen des Landes — die Zahl der Gäste wird
auf 300,000 geschätzt — in Boston mit großem Glanz und Enthu—
siasmus gefeiert. Seine besondere Bedeutung erhielt das Fest da—
durch, daß sich zum ersten Male wieder d'e Vertteter des Südens
und des Nordens zu einer Feier verein'gten. Mit Recht erblickt
nan darin ein Zeichen, das sich die Bande, die alle Siaaten der
Anion umschlingen, wieder gefest gt haben. Zum ersten Mal“ —
verichtet Bayard Taylor, der treffliche Uebersetzer don Göthe'z
Faust“ — „haben Nord und Süd sich an diesem Abend die
Dand gereicht. Während des ganzen Tages nahm das Gefuühl,
das bei Ankunft des fünften MarhlandRegimenis zum Ausdrug
kam, an Wärme und Innigkeit zu uͤnd steigerte sich bei der Ankunft
der Tempelritter (einer Loge) aus Nichmond und der Regimenter
zus Gharleston und Norfolk (Süd-Carolina) bis zu einem wahren
Fnthusiasmus.“

Bermischtes.

fSpeler, 13. Juti. Carl Daffener von hier vurde wegen
Beleidigung des deutschen Kaisers durch das kgl. Zuchtpolizeigericht
in Landau zu drei Monalen Festungshaft verurtheilt.

F Kaiserslautern, 14. Juli. Das bisherige Resultaf
der Sammlung freiwilliger Beiträge zur Gründung und Erhaltung
des pfälzischen Hewerbemuseums ist nach der Afrẽlr. Zig.“
olgendes:

Bezirksamt. Geschenke.
RNm.
Berzabern —R
Frankenthal 512
Hermersheim 200
domburg 293
daiserslautern 3320
Kirchhei mbolan. 464 85
Kusel 526
Landau 738
Reustadt 1480
birmasens 343
Speyher 2198
Zweibrücken 4641

Antheilscheine Jahresbeiträge.
Rim. Rm.
175 212
175 212

75 434,14
625 412
2025 1712
150 524
225 476
200 455
1450 842
300 384
475 366
375 1238
Im Summa: 1876245 7150 7267.14

F München, 14. Juli. Der Vertheilungsplan in der A
Spitzeder'jchen Gant liegt vo heute an innerhalb 16 Tagen in 28
Bänden auf der kgl. Gerichtsschreiberei dee tgl. Bezirksgerichts
München l. J. auf. Im Ganzen enthalten die Register 83,000
Namen von Gläubigern, wevon circa 8000 sich persöntich anmel⸗
deten, die anderen durch Anwälte oder Gerichtsvollzieher vertreten
ind. In Bayern ist seit Menschengedenken noch niemals eine so
zroße vielverzweigte Gantmasse auseinander geseßt worden.

x Augburg, 12. Juli. Der Sturm, der am Samstaeq
10. Juli) bauste, richtete in Gärten, Alleen und an Häusern und
Neubauten große Verheerungen an und schlitzte die 100 . jahrige
dinde vor dem Stephingerthor entzwei. Die Bahnwärtersfrau
Buchschmied, Mutter von 7 Kindern, wurde nächst dem —XC
ischen Friehof von einer durch den Wind niedergerissenen Tele—
raphenstange derart zu Boden geschleudert, daß ne augenbliclich
bren Geist aufgab.

Saargemünd, 12. Juli. Man soll hier dem Urheber
ehr bedeutender Diebstähle auf die Spur gekommen sein, welche
nuf dem hiesigen Bahnhofe, resp. dessen Werkstätte in der letzten
Zeit bezangen worden sind und bringt damit eine Haussuchung
in Verbindung, welche gestern bei einem Eisenbahnbediensteten in
Hanweiler unerwartet abgehalten worden ist und welche das Re⸗
jultat geliefert haben soll, daß hier der Urheber bon Diebstählen
zu suchen ist, in deren Folge eine Anzahl Arbeiter aus Verdachts
zründen früher entlassen worden waren. Die sofort eingeleitete
Untersuch nz wird das Richtige herausstellen.

Auch im südöstlichen und im mittleren Frankreich, so na—
nentlich in der Gegend von Lyon, im Vivarais, in der Dauphie,
im Beaujolais, in der Bresse und in Savohen haben in der letzten
Woche Gewitter und Hagel schweren Schaden angerichtet.
        <pb n="445" />
        .Die in unserem heutigen Blatte befindliche Gewinn⸗Mitihei⸗
nug des Herrn Laz. Sams. Cohn in Hamburg ist ganz be—
onders zu beachten. Dieses Geschaft ist bekannllich das älteste
und allerglüdlichste; im Jahre 1874 wurde schon wieder das große
Loos bei ihm gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den
zei ihm Betheiligten die größten Hauptgewinne von Reichsmarf
360,000, 270,000, 246. 000, 225,000, 183,000, 180,000
156,000, oftmalts 150,000, 80, 000, sehr häufiz 80,000,
60,000, 48,000, 40 000, 36,000 Reichsmart 2c ausbezahlt
wodurch viele Leute zu reichen Capitalisien geworden sind. Es
sind nun wieder für einen kleinen Einsatz große Capitalien zu ge-
winnen bis zu eb. 375,000 Reichsmark. Auch bezahlt dieses Haus
durch seine weitverbreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem
Orte aus. Da eine große Betheiligung zu ecwarten ist, möge man
dem Glücke die Hand bieten und sich vertrauensvoll an die Firma

Laz. Sams. Cohn in Hamburg wenden, bei der man gewissenhaft
und prompt bedient wird.“ J
Auteressant

ist die in der heutigen Rummer unserer Zeitung sich befin⸗
dende Glücks-Anzeige von Samuel Heckscher senr. in Ham⸗
burg. Dieses Haus hat sich durch sane prompie und ver⸗
schwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend gewon⸗
nenen Beträge einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wir
Jeden auf dessen heutiges Jaserat schon an d'eser Stelle auf⸗
metksam machen.

Wir machen auf die anderseitige Annonce des Herrn J. a.
Baer in Mainz aufmertsam, bei welchem in kurzer Zeit viele große
Gewinne zur Auszahlung kamen.
7

— æ
—XZ'eeeegeæ—æ—«e;,;,, »—
—
Gegenseitige

Lebens⸗, Invaliditäts- und
Unfall⸗ Versicherungs⸗

Gesellschaft , Prometheus“

Be a ien.
Vezirks-Agentur für St. Ingbert und Um—
gegend bei J. V. Haus, Steindrug⸗r,
wohnhaft im Hause von Christ. Kling,
Netzaer.

Auf der Coaksofenanlage von Frie- Sonntag den 18. Juti
drich Mansuy, auf Grube Heiniß bei V k
Neunkirchen finden 4 Maurer lohnende Armonmemusi
und dauernde Beschäftigung.

do Wurdig
onr proiswurdig!
B. St. GiIolina &amp; SõöMhMnG.
in Zweibrücken (Ecke der Landauerstroße).
oertaufn solgende Waaren zu den beigefügten, dedeutend herabgesetzten Preisen baar:
*breite Halbleinen à 8 ir.,
— a 22 ir,
Schamas von 8 kr. dis 16 kr.,
a 15 kr.,
Ia breite Hausmacherleinen a 14 rr. und 15 kr.,
*tar Kattun à 9 kr.,
Elsässer Kattun à 12 tr.,
Cretonne Kattun a 14 kr.,
Deckenkattun à 14 kr.,
bunt gedruckter Köperkottun a 11 kr.,
balbwollene Lamas a 16 lr.,
a342 kr.,
reinwollen Lamas a 36 kr.,
e halbwollene und baumwollene Hosenstoffe von 8 kr. bis 20 kr.,
Hosenstoffe von 38 kr. bis 44 kr.
— — — * Cassinet a 80 kr.,
Unterrockstoffe aà 14, 16 und 18 kr.,
Sommerkleiderstoffe von 12 kr. bis 24 kr.,
gestreifte und karrirte Schotten a 14, 15 und 18 kr.,
halbwollene Kleiderstoffe don 15 kra bis 80 kr.
reinwollene 24 fkr. „34 tr.
*4 breite reinwoliene Rips von 28 kr. bis 44 ir.,
54., farbige Thibet'a 21 kr. und 28 kr.,
4, schwartze Wollatlas à 30 kr.,
„ips a fl. 1. 24 kr.
reinwollene schwarze Rips a 36 kr.,
“ J Budstin a fl. 1. 24 ke. bis fl. 2. 24 tr.,
Betlvorlagen (Teppiche) a fl. 1. 30 kr.
Teppichstoffreste billigst,
ꝛ6 reinwollen Chales von 48 fr. bis fl. J. 45.,
farbige achteckige Chales a fl. 6G.,
graue Wollatlas.Chales von 24 tr. bis fl. 1. —
164 Barèðge⸗Chales à 48 kr.,
zewirlte Chales von fl. 1. 80. bis fl. 2. 30.
i schwarze Th bet-Chales a fl. 1. 48.,
i6 graue F „von 4as fr. bis fl. l. 30.,
schwarze Wollatlas-Chales von 36 kr. bis 2. 24.,
eidene Foulards (auch zu Taschentüchern) von 30 kr. bis fl. 1. 30.,
abgepaßte Unterröcke à 48 kr. das Stück,
fertige Regenmäntel aà fl. 7. 12. fl. 7. 15. fl. 8. 24.
schottische Regenmäntel a fl. 12.,
Talma, Fichus und Jäckchen von Cachemir zu sehr ermaͤßigten Preisen,
wollene Bageldechen a fl3. —. fl. 3. 30., fil. 4. —.
farbige Piquedechen a fl. 2. 30 tr,
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Julins Weil, Maschinenfabki. Inuunheim.
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— — ——

Anerkennung eines hoch⸗
Zhangesehenen Medieiners!
Den rheinischen Traubenbrust
Honig aus der Fabrit von W.
S. Zickenheimer n Manz
-habe ich oft und seit langer Zeit
ẽ verordnet und slets gefunden,
daß derselbe ein ausgejeichnei
Zgutes Hausmittel gegen chroni—
sche Husten, Heiserleit u. s. w.
ist. Auch habe ich den Trauben⸗

Brust-Honig während einer Keuch⸗

husten⸗Epidemie anwenden lassen.
— Waährend dieser Husten m'ĩt
3 8 anderen Mitteln behaͤndelt stets
2 ca. i Jahr angehalten hat, war
Ig er bei Anwendung des Trauben⸗
2Bruf⸗Honigs in dinigen Wochen
Sbeseitigt. Ich kann also den
Zrheinischen Trauben·Brust · Honig
3als ein ganz vorzüaliches Ritt
S gegen Hustens, Brust⸗ und Hals⸗
3 Leiden empfehlen.

Grabow i. Mecklenburg⸗Schwerin,

den 24. Mai 1873.

C. 8.), V. O. Rüst.,
Sanitätsrath.
z38 —

5 Verkaufs-Niederlagen des rhei—
33 nischen Trauben⸗Brust-Honigs in
212 Flaschen mit goidgelben Kap⸗
7seln a 3 Mark, 1a Flaschen mit
77 rohen Kapfeln à 112 Markeu.
Ruls Flaschen mit weißen Kap—
Sseln a 1 Mark nebst Gesrauchs⸗

Anweisung in St. Ingbert ber

Herrn J Friedrich, in St.

Johanr bei F. P. Dudenhöffer

und Carl Thiriot, in Saarlouis

bei Franz Ältenkirch, in Bliet—
tastel bei Apotheler C. Richter,
in Saargemünd bei Apotheler

C. Kirchner.

Vor den vielen Winkelfabrikan⸗
ten, welche versuchen, den Trau—
ben⸗Brust⸗Honig nachzuahmen, um
„von dem großen Absatz des Ori⸗
ginal⸗Products etwas mit abzu⸗
bekommen, wird dringend ge⸗
warnt.
        <pb n="446" />
        Mohnungsveranderung
Ich zeige hiermit ergebenst an, daß

ich jetzt Hauptstraße No. 174 (frühere

Ehrlich sche Haus) wohne wo ich von

Samstag ab eine

Bier⸗ und Weinwirthschaft

eröffne.

Zugleich erlaube mir ein verehrtes VPub⸗

litum auf meine

Heocdo. VAIISUung,

sowie das Repariren u. Flechten von

Rohrstühlen aufmerksam zu machen.
Ludwin Rinale.
— —
Fidelia!
Somiag den 18. Juli
bei günstigem Wetten)
(valdparthie
im Mühlenthal, wozu die hiesigen Einwohrer
freundlichst eingeladen sind.

bauptgewinu,

ev. 450,000

Mark Neue

Deutsehe
Reiehs-Wãh-
rung
nsadung zur Betheiligung an die

Gewinn-Chanden

der von der Landesregierung garantirten
grossen Geld-Lotterie, in welcher über
8 Millionen 600.000
Reichs⸗Mark
sicher gewonnen werden müssen.

Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-
Lotterie, welche plangemäss nur 84,000
Loose enthàlt, sind folgende: nämlich1
Gewinn event. 450,00 Reichsmark, spec.
Reichsmark 3800,000. 150,000, 80,000,
60,000, 2 mal 40,000, 86,000, 6 mal
30,000, 24, 000. 2 mal 18,000, 11 mal
15.000. 2 mal 12,000, 17 mal 10,000,4
mal 8000 und 6000, 69 mal 5000, 4000,
263 mal 3000 und 2000, 436 mal 1600,
1500 1200, und 1000, 1498 mal 600, 300
160 mal 240, 200 und 180, 28300 mal
142, 2975 mal 140, 122 und 120, 9750
mal 94, 80, 66 und 38 Reichsmark und
kommen solche in wenigen Monaten in 6
Abtheilungen zur sicheren Entscheidung.

Die erste Gewinn-Ziehung ist amtlieh
auf den

22 u. 33. Juli d. J.
testgestellt, und kostet hierzu
das ganze Originalloos nur 9 Gulden

20 Kr.
das halbe Originalloos nur 4 Gulden

40 Kr.
das viertel Originalloos nur 2 Gulden

20 Rr.
und werden diese vom Staate garantirten
Originalloose (keine verbotenen Promessen)
gegen frankirte Einsendung des Betrages
oder gegen Postvorschuss selbst nach den
entferntesten Gegenden von mir versandt.

Jeder der Betheiligten erhült von mir
neben seinem Originalloose auch den mit
dem Staatswappen voersehenen Originalplan
gratis und nach stattgehabter Lichung so-
fort die amtliche Zichungsliste dnaufge-
fordert zugesandt.

Die Auszahlung und Versendung der
Gewinngelder erfolgt von mir direkt an
die Intéressonten prompt und unter ssstreng-
ster Verschwiegenbeit.

IM. Jede Bestellung kann man einfach
uf oine Posteinzahlungskarte machen.

Man wentde sich daher mit den Auftrü
gen vertrauensvoll an
damuol Heokscher sn.

Banduiér und Weéchsel-Comptoir
in HUainhur—
aig

Mobilienversteigerung.

Samstag den 24. Juli nächsthin, Mor⸗
gens 8 Uhr im Wohnhause des Erblafssers
an der Kohlenstraße dahier

lassea die Erben des hier verlebten pen⸗

ionirten Bergmannes Peter Bauer

die zu dessen Nachlasse gehörigen Mobi⸗

lien der Äbtheilung wegen öffentlich ver⸗

steigern, darunter namentlich: Möbel,

Beiten, Weißzeug, Kleider, Küchengeschirr

und sonstige Hausgeräthschaften.

St. Ingbert, den 15. Juli 1875.

Sauer, k. Notöär.

α * v
Sterbekasse-Verein.
Sonntag, 18. Juli, Nachmittags 3 Uhr
General-Versammlung
im Vereinslokal bei Johann Mayer.
Der Vorstand.
Frucht⸗, Brod-, Fleisch-Preise der Stod
Zweibrücken vom! 16. Juli. Weizen — sl.
— tr. Korn 4 fl. 58 kr. Gersie
2reihige — fl. —kr. Gerste Kreihige — s
— kx, Spelz 8 fl 39 kr. Hafet 4fl
19 tr. Kartoffeln — fl. 40 kr. Heu 2 st
142 kr. Stroh 1ufl. 30 kr. per Zentner.
Weißbrod 2 sto. 18 kr. Kornbrod 8
Zilo. 230kr. ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo
8 kr. Gemischtbrod 8 Kilo. 32 kr. 1 Paoer.
Weck 110 Gramm 24kr. Spelzkern — s.
— kr. Dinkel — fl. — kr. Mischfruch
— fl. — tr. Rindfl. 1. Qual. 18 kr. 3.
Qual. 16 kr. Kalbfl. 16 kr. Hammelfl. 18
ir. Schweinefl. 18 kr. Butter 36 kr. pe—
Pfund.

Für Kesselschmiede.
Tinige küchtige in allen Kesselschmied.—
arbeiten erfahrene Monteure, sowie ein
lüchtige Blechschmied finden dauernde
Beschaͤftigung in der Dampfkesselfabrik von
Theodor Rodberg.
Darmstadt.

—Ziehung am 22. und 23. Juli d. J.

Das große Loos von ev. 450,000 Reichsmark,
jerner 300, 000, 150, 000, 80,000, 60, 000, 2 4 40,000, 5 a 80,000, 10 2
15 000, 13 4 10,000, 25 a- 5000, 40 4 4000, 250 a 3000, ⁊c. ⁊c. sind zu
gewinnen in der von der Herzogl. Braunschweig'schen Reqierung errichteten und ga—
rantirten Geldlotterie. Das unterzeichnete Handlungshaus, mit dem Verkauf der
Loosße direct von der löbl. herzogl. Lotterie Direction beauftragt, en zu den

* «) ——Mi 8
cchon; am 22. u. 23. Juli d.I.
beginnenden Gewinnziehungen gegen Einsendung oder Post⸗Nachnahme des plam
maͤßigen Einlagebetrages: Ganze Originalloose aà fl. 9. 20, Halbe à il. 4. 40
Vieriel a fl. 2. 20 und sichert die sorgfälligke und bprompteste Bedienung zu.
Itder Bestellung wied ein amtlicher Ziehungslan beigefügt und die amtlichen Li
sten sofort nach der Ziehung versandt.

Man beliebe daher geneigte Aufträge baldigst direct gelangen zu lassen an

Baecr, Bankgeschäft in ? A.
Niehung am 22. und 23 Juli d.“
Aun Das großeLoos v. 246,000 Rink
No. 466 wurde im Jahre 1874 bei mir
ist bekanntlich wiederum ims gewonnen. Laa. Sa. Cohn.
— Jahre 1874 —
das große Loos und Prämie
von 246,000 Reichs-Mark
mit der Devise
Glück und Segen bei Cohn!
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen worden; überhaupi
habe in den Gewinnziehungen im vorigen und in diesem Jahre meinen geehrten Interessenten
die Gewinnsumme von über
1 Million 350,000 Reichsmark
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
Diesmal sind wiederum!
ev. 450,000 Reichsmark!
zu gewinnen. — Die von der resp. Landesregierung garantirte Geld-Lotterie von über
8 Millionen 635,000 R.⸗Mrk.
ist abermals mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen ausgestattet; sie enthält nuxr
84,000 Loose, und werden in wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgende Gewinne sicher
Jewonnen, nämlich: 1 großartiger Hauptgewinn und Prämie ev. 450,000 Runk., spec. Rmh.
300, ooo, 150, ooo, 8o, ooo, 60o, ooo, 2 mal 40, 000, 1 mal 36, ooo, 6 mal 80, 000, 1 mal 24, 000,
2 mal 18,000, 11 mal 15, 000, 2 mal 12,000. 17 mal 10 ooo, 1mal 8ooo, 3 mal 6000, 26
mal dooo, 48mal 4000, 255 mal 8000, 8 mal 2000, 1 mal 1600, 12 mal 1500, 400 mal
I200, 28 mal 10ooo, 548 mal 600, 950 mal 800, 75 mal 240, 85 mal 200, 50 mal 180
28300 mal 142, 12725 mal 140, 122, 120, 94, 80, 66 und 38 Rmk.
Die Gewinnziehung der 1. Abtheilung ist amtlich auf
den 22. und 23. Juli d. J.
festgestellt, zu welcher
das ganze Originalloos nur 16 Rmk. oder 5i,s Thlr.
das halbe Originalloos nur 8 Rmk. oder 22/3 Thlr.
das viertel Originalloos nur 4 Riuk. oder L!/s Thlr.
kostet. Diese mit Staatswappen versehenen Originalloose sende ich gegen Einsendung des Be—
trages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferntesten Gegenden den geehrten Auftrag⸗
gebern soforr zu. Erenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngeider sofort nach
der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und verschwiegen. Durch meine aus
gebreiteten Verdindungen überall kann man auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbe—
ahlt erhalten.
—ZJede Bestellung auf diese Original-Loose kann man auch einfach auf eine Postein-
zahlungskarte machen.
Laz. dams. Cohn
in Hamburg.
Hauvt⸗EComntoir. Bank⸗ u. Wechselgeschäft
Redaktion, Ama n) Verlag von F. X. Demetz in St. Ingbert
        <pb n="447" />
        —5 Abc —30for—
St. Ingberker Anzeiger.

der St. PAnaberter Anzeigecr sund das mit zem Hauotolatte verbuadene U iterza:tuagzs3latt, nit der Dieazta zs⸗, Donaerziazs⸗ and Sonntags
dummer ericheint wöchentlich vier mal: Dinsta zg, Donnerstaz, Sunstag a:d Santag. Apↄonnenentsoreis vierteljährig 42 Krzt. ode
1 Mark 2) R.Pfz. Anzeigen werden zuiteKrzr. die dreüpiiltige Zeile Blattisbriit oder deren Raum berechnet.
— ⸗⸗S⸗ — — — — ——
3 23 J
M 112 Sonnutag, den 18. Juli

187

Deutsches Reich.

(Wahlen.) Speyer. Die 27 von der freis. Partei vorge—
chlagenen Wahlmänner mit großer Mehrheit gewählt. —

In Frankenthal, Mutterstadt, Rheingönnhe im-Mau—
dach, Neuhofen, Flommersheim, Eppstein wurde liberal
ewählt, in Roxheim 4 Ultram, in Kirchheim a. Eckalle 7
ib, in Freinsheim 5 lib., in Ungstein 2 lib., Kallstadt
Nlib., Ruppertsberg lib. gewählt, Wachenheim und Forst
ollst. Sieg der lib. Partei, Neustadt alle 19 lib. Haardt 4
ib. Hambach 4 lib., Lambrecht 7 lib., Hochspeset 5 lib.,
winnweiler alle 6 lib, Marnheim hat alle 7 lib. Candida—
en gewählt; in Schallodenbach-Schneckenhausen wurden 5
zihtrale und 1 Ultromontaner gewählt, in Rodalben 5, in Ven—
ningen 4 und in Hainfeld 53 Ultram.

Berlin. Gegenüber den Ausstreuungen, daß an den näch—
len Reichsstag eine Forderung wegen Erhöhung des Militärbudgets
Jestellt werden solle, wird officiös mitgetheilt, es werde an eine
elche Forderung nicht gedacht.

Ausland.

Salzburg, 16. Juli. Dr. Sigl wurds heute behufs Aus—
iieferung unter Gendarmeriebegleitung nach München abgeführt.

—London, 15. Juli. Ueberschwemmungen in Monmouthfhire
richten großen Schaden an. Es sind Menschenleben verloren. und
zas Wasser steigt noch immer.

erer lehnte jedoch ab. „Nun, w'llst nicht,“ meinte der Bahyer,
doch, Kamerad, wenn's Dir mal fehlt oder Du brauchst etwas,
hreib an mich, ich kann Dir doch vielleicht einmal meinen Dank
biragen.“ „Werde schon d'ran denken,“ meinte der Unteroffizier,
udem er sich die Adresse seines Kameraden aufschrieb; dann trenn—
en fie sich, denn der D'enst rief. Vor einiger Zeiit nun — der
Anteroffizier war längst in seine bürgerl'che Stellung. zurückgetreten
— wollte derselbe sich verheirathen, und zuar mit einem armen
Mädchen. Dem Manne selbst ging es nicht besonders, und nicht
ohne Sorgen dachte er an die Zukunft. Da fand er zufällig unter
einen Papieren die Adresse des bayerischen Sordaten, und es kam
hm der Gedanke, denselben, trotzdem er niemals mit ihm, nach dem
etzten Zusammentreffen vor Paris, correspondirt oder von ihm ge⸗
jört hatte, zu seiner Hochzeit einzuladen. Er schrieb also an den
Baher, der ebensalls längst aus dem Militär⸗-Verbande entlassen ist
ind die Wirthschaft seines Vaters angetreten hat. Sechs Tage spä⸗
er, nach Abgang des Bricfes, kam Antwort. Der Baher versprach
ju kommen, und er kam. Nachdem sich die beiden Kameraden
»egrüßt, mußte wohl der Bayer bemerkt haben, daß sein
debens-Retter gerade nicht in den besten Verhältnissen lebe.
ẽr ließ sich nichts merken, überreichte aber am Tage der Hochzeit
der jungen Frau einen Brief, unter der Bedingung, denselden erst
am nächsten Tage, nach seiner Abreise, zu öffnen. Und so geschah
es denn auch; nach der Abreise des süddeutschen Gastes öffnete die
junge Frau das Schreiben. Dasselbe enthielt einen Fünfhundert⸗
halerschein. Innerhalb des Couverts stand: „Dank eines braven
dameraden.“

F Magneto⸗elektrische Beleuchtungsproben. Eine stattliche
Z„chaar von Professoren, Ingenieuren und Technikern, denen sich
edoch auch ein zahlreiches Contingent von Damen beigesellte, ver⸗
ammelte sich gestern Abend in den Werkstätten der Donau-Regu—
irungs Unternehmung in Wien, um den Belecuchtungsproben mit
der Gramme'schen wagneto-elektrischen Maschine beizuwohnen. Die
Versuche, die bald ein großes Publikum herangezogen, begannen
hei angebrochener Dunkelheit, nach Uhr Abends. Ueber dem
Dache des Schuppens, in dem die Maschine sich befand, erschien
zuf einer circa 190 Klafter hohen Stange ein anfangs weniger
ntensives, bald aber blendend helles Licht, das se'ne Strahlen mit⸗
elst des Reflektors nach allen beliebigen Punkten hin sendele und
zuf Hunderte von Klaftern die Objekte taghell erleuchtele. Ein all⸗
pmeiner Ausruf der Bewunderung ertönte, als das Vicht seine
Strahlen nach allen Seilen hin aussendete und die Nächt ver—
chwinden ließ. Die riesigen Bäume des Praters standen in magi—⸗
cher Beleuchtung da. Man konnte, wie sich eine Dame ohne viel
lebertreibung ausdrüdte, fast die Blätter der Bäume zählen! in
ichtem, glänzendem Effekt zeigten sich die riesigen Contouren der
zeuen Donaubrücke, taghell waren die Häuser der Arbeitercolonie
»eleuchtet; alles shwamm in einem Lichtmeer. In den Lüften aber
euchteten Tausende von kleinen Punkten: Mücken und Schmetter⸗
inge, größere, von übermüthiger Hand in die Höde geworfene
Steine leuchteten und fielen gleib Metedren zu Boren. Nur scher
onntea sich die Zuschauer von dem Schaufpiele trennen. Die
Bramme'sche Maschine wird voraussichtlich im Beleuttungswesen
ine mächtige Rolle sp'elen und die Gasbeleuchtung aus manchem
Bebiete verdrängen. In der Wienzr Oper wird die magaetoeele s
rische Beleuchtung bereits eingeführt. Die Beleuchtungsproben wer—
en heute fortgesetzt.

Bermischles.

F In Berlin sind seit längerer Zeit falsche Sovereigns vor—
zekommen, welche einen Werth von höchstens 1 Thlr. haben, und
zus einer auf galvanoplastischem Wege sauber vergoldeten Kompos
ilion bestehen; dieselben haben ein ganz besonders feines Gepräge
und tragen sämmtlich die Jahrzahl 1872. Auch sind neuestens
alsche Zehnmarkstlicke mit dem Bildnisse des Kaisers und der Jah—
eszahl 1873 in Zirknlation, welche sehr täuschend nachgemacht
ind nur an dem leichten Gewichte und der minder scharfen In—
chrift kenntlich sind.

F Aachen, 12. Juli. Gestern Abend hat sich im Circus
Lorty ein bellagenswerthes Ereigniß zugetragen. Der „M. Zig.“
jerichtet man darüber: Aus einem Gasrohr schlägt die Flamme
was verdächtig lang hervor, was einige überängstliche Zuschauer
eranlaßt, „Feuer!“ zu rufen. Dies Wort eleckrisirt die Menge
ofort und findet schnellen Wiederhall, man stützt den Ausgängen
uu und es entsteht ein heilloses Gedräͤnge. Um die falsche Nach
icht, daß Feuer ausgebrochen, zu widerlegen, dreht Jemand — wir
vissen nicht wer — das ganze Gas aus, aber die plötzliche Finster⸗
iiß, anstatt das Publikum über die Gefahr zu beruhigen, richtet
och mehr Verwirrung an. Das Gedränge auf den Galerien, den
kreppen, zwischen den Bänken und Sitzplätzen wird immer entsetz⸗
icher und obgleich die Polizeimannschaften mit Gewalt das Publi—
um von den AÄusgängen in den Circus zurückdrängen, sind sie nicht
m Stande, der alljemeinen Verwirrung Einhalt zu thun. Es sind
eider bei dieser Gelegenheit Arm- und Beinbrüche vorgekommen,
ain Kind soll sogar erdrückt sein. Heute Morgen wurde ein großer
Nufen aufgefundener Sachen, besonders von Damengarderobe, Hüfe
ẽhignons, Tücher, allerlei Röde, zum Theil zerfetzt, Schmucksachen
ind sogar auch culs de Paris an die Egenthümer zurückvertheilt.

Deuische Waffenbruder. Ein Unteroffizier beim fünften
Armeecorps hatte einem bayerischen Soldaten, einem reichen VBauers-
ohn, bei Wesßenburg im Jahre 1870 das Leben gerettet. Er
jatte namlich in dem Augenblicke einen Turco mit dem Bayonnet
durchbohrt, als dieser mit einem anderen afrikanischen Teufel den
un Boden liegenden, leicht verwundeten Bayern den Garaus machen
dolle. „Goti vergelt's Euch, Kamerad!“ hatte damals der Baher
jerufen, als der Unteroffizier sich spater von ihm trennen mußte,
Gott vergelt's Euch, vielleicht kaun ich's Euch auch mal vergel⸗
en.“ In Versailles oder in Sevces, wo theilwese das fünfte
Lorps lag, trafen Bayer und Preuße zusammen. Ersterer wollie
aus Dankbarkeit dem Unteroffiner seine goldene Uhr schenken. Lekß—

Illustrirte Jagdzeitung, Organ sür Jagd, Fischerei und Naturkunde.
Zeraus gegeben von W. H Nitzsche, Koel. Oderförster. — Leipzig,
Herlaz von Heinrich Schmidt und Carl Günther. — Nr. 19
nieser beliebten Jagdzeitung enthält: Die Trüffeln und die
Trüffelnjagd von Prof. Irmisch. — Rhein'sche Jagdverhältn sse.
— Eine Rebhühnerkette mit Illustrationen. — Schweinshatz
ei Mondschein. — Schnepfenjagd in Ostfriesland von Forst—
zeister Schimmelpfeanig u. s. w. u. s. w. — Preis 83 Mrk.
albjährlich in allen Buchhandlungen und Postanstalten

—
        <pb n="448" />
        Gegenseitige F

Lebens⸗-⸗, Invaliditäts- und
ehrune
Gesellschaft „Prometheus“
Be ri ien.

Bezirks-Agentur für St. Ingbert und Um—
gegend bei J. V. Haus, Steindrucker,
wohnhaft im Hause von Christ. Kling,
Metzger.
Feuerwehr- Montag
ei Adolph Grewenig.
Glàsoꝑ“
Schoppengläser,eSchoppen—
gläser, glatt und mit Fuß,
Kelchgläser, Fliegengläser ꝛc.
in schöner Auswahl bei
Tac. IAaas,
Blechschmied.

auptgewinn
ev. 450, 000
Mark Neue
Deutscho
Reichs-WMah-
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Einladung zur Betheiligung an die
Gowinn-Chancen

ler von der Landesregierung garantirten

grossen Geld-Lotterie, in welcher über

8 Millionen 600.000

Reichs⸗Mark
sicher gewonnen werden müssen.
Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-

lotterie, welche plangemãss nur 84, 000

Loose enthült, sind folgende: nämlichel

dewinn event. 450,00 Reichsmark, spec.

Reichsmark 300,000, 150,000. 80,000,

60,000,. 2 mal 40,000, 36,000, 6 mal

30,000, 24,000. 2 mal 18,000, 11 mal

15,000. 2 mal 12,000, 17 mal 10,000, 4

mal 8000 und 6000, 69 wal 5000, 4000,

263 mal 3000 und 2000, 486 mai 1600.

1500 1200. und 1000, 1498 mal 600, 300

160 mal 240, 200 und 180, 28300 mal

142, 2975 mal 140, 122 und 120, 9750

mal 94, 80, 66 und 38 Reichswark und

kommen solehe in wenigen Monaten in 6

Abtheilungen zur sicheren Entscheidung.

Die erste Gewinn-Ziehung ist amtüch
auf den

22. u. 233. Juli d. J.

lestgestellt, und kostet hierzu
das ganze Originalloos nur 9 Gulden
20 KRr.
das halbe Originalloos nur 4 Gulden
40 Kr.
das vicitel Originalloos nur 2 Gulden
20 KRr.
„und werden diese vom Staate garantirten
Origiualloose (keine verbotencn Promessen)
gegen frankirte Linsemlung des Betrages
od?ęr gegen Postvorschuss selhst nach den
entferntesten Gegenden von mir versandt.

Jeder der Betheiligten erhült von mir
noben seinem Originalloose auch den mit
dem Staatswappen versehenen Originalplan
gratis und dep stattgehabter Lichung so-
fort die amtliehe Zichungsliste unaufge-
fordert zugesandt.

Die Auszahlung und Vorsendung der
Gewinngelder erfolgt von mir direkt an
dia Interessenten prompt und unter streng-
szter Versclpiegeneit.

Jeode Bestellung kann man einfach
auf eine Posteinzahlungskarte machen.

Man wende sieh daher mit den Aufträ
gen vertrauensvoll an
damuel Heokscher sn.

wvanquier und Wechsel-Comptoir
d HUamburc

gli it ti Johann Werle, Tagner, beide in Hop
Hau tct ũ ton tetten bei Birkenfeld.
Samsstag den 7. August nüchsthin, RNach. 3. Barbara Schmitt, ledig, ohne Gewerbe
mittags 4 Uhr, zu St. Ingbert in der in St. Ingbert.
Wirthschaft der Wikttwe Joh. Adam Bech, 4. Johann Joseph Schmitt, Bergmann
wird auf Anstehen der Erben des daselbst daselbst;!
derlebten Schlosses Joseph Schmitt 85 Jatob Scémitt und
das zu dessen Nachlaß gehörige Wohnhaus 6 Johann Schmitt,
der Abtheilung wegen öffentlich in Eigen— Diese beide noch minderjährig, welche
hum versteigerk, naͤmlich: hre genannte Mutter zur gesetzlichen Vor
PlanNo. 2973 2 Dej. Fläche worauf münderin und ihren Bruder Johann Jos
ein einstöckiges Wohnhaus mit Hofraum Schmitt zum Beivormund haben.
und Zugehör, sammt Plan-No. 297 b St. Ingbert, den 17. Juli 1875.
2 Di Pflanzgarten dabei, nebst Plau-⸗No. Sauer, k. Nolär.
49714. 9 Dez. Acker dabei, das Gatzz — — 4 — —
gelegen im Banne und der Stadt St. Gute Esskartoffeln
Jagbert an der Haide neben Carl Schlachter Au
und Jakob Schmitt. hat zu verlaufen
Eigenthümer sind die Mutter und Ge— Gust. Aix.
ichwister des Erblassers, als:
1. Barbara geb: Wagner, ohne Gewerbe Ein Logis
in St. Ingbert, Nitlwe von Joseph bestehend aus 6 Zimmer nebst Zubehör sind
Schmitt, im Leben Bergmann allda; zu vermiethen. Bei wem? zu erfahren in
2. Cathacina geb. Schmitt. Eße⸗krau vonel der Frbedit den—
Ziehung am 22. und 23 Juli d. J.«
Das große Loos von ev. 450,000 Reichsmark,
ferner 300,000, 150, 000, 80,000, 60,000, 2 4à 40,000, 5 a 30,000, 10 a.
15,000, 15 4 10,000, 25 a 53000, 40 2 4000, 250 a 8000, ⁊c. ꝛ⁊c. sind zu
gewinren in der von der Herjool. Braunschweig'schen Regierung errichteten und ga⸗
rantirten Geldlotterie. Das unterzeichnete Handlungshaus, mit dem Verkauf der
Zoose direct von der löbl. herzogl. Lotterie Direction beauftragt, deendet zu den
65 —z— —
schon am 22. u. 23. Juli d.J.
beginnenden Gewinnziehungen gegen Einsendung oder Post⸗Nachnahme de plan⸗
mäß'gen Einlagebetrages: Ganze Originalloosea fl. 9. 20, Halbe a fl. 4. 40,
Viertel a fl. 2. 20 und sicheri die sorgfältigse und prompteste Bedienung zu.
Jeder Bestellung wied ein amtlicher Ziehungslan beigefügt und die amtlichen Li—
sten sofort nach der Ziehung versand.
Man beliebe daher geneigte Aufträge baldigst d'rect gelangen zu lassen an
A * M * ——
er, Bankgeschäft in FRine.
Ziehnng am 22. und 283 Julied

* xXæufs
Das große Loosv. 246,000ämt.
wurde im Jahre 1874 bei mit No. 466
gewonnen. Laz. Sa. Cohn. ist bekanntlich wiederum im
— Jahre 1874 — —
das große Loos und Prämie
von 246,000 Reichs-Mark
mit der Devise
Glück und Segen bei Cohn!
laut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen worden; überhaupt
habe in den Gewinnziehungen im vorigen und in diesem Jahre meinen geehrten Interessenten
die Gewinnfumme von über
1 Million 350,000 Reichsmark
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
Diesmal sind wiederum!
ev. 450,000 Reichsmark!
su gewinnen. — Die von der resp. Landesregierung garantirte Geld-Lolterie von über
8 Millionen 635,000 R.Mrk.
ist abermals mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen ausgestattet; sie enthält nur
84,000 Loose, und werden in wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgende Gewinne sicher
gewonnen, nämlich: 1 großartiger Hauptgewinn und Prämie ev 450,000 Rmk., spec. Rink.
300, ooo, 150, ooo, 8So, ooo, 60,000, 2 mal 40,000, 1 mal 36, 000, 6 mal 80, 000, Imal 24, 000,
2 mal 18,000, 11mal 15,000, 2 mal 12, 000. 17 mal 10 00oo, 1 mal 8ooo, 8 mal 6000, 26
mal 50o0o, 48 mal 4000, 255 mal 8000, 8 mal 2000, 1 mal 1600, 12 mal 1500, 400 mal
200, 23 mal 1000, 548 mal 600, 950 mal 800, 785 mal 240, 85 mal 200, 50 mal 180,
288300 mal 142, 12725 mal 140, 122, 120, 94, 80, 66 und 88 Rmk
Die Gewinnziehung der 1. Abtheilung ist amtlich auf
den 22. und 23. Juli d. J.
festgestellt, zu welcher
das ganze Originalloos nur 16 Rmk. oder 5i,3 Thlr.
das halbe Originalloos nur 8 Rmk. oder 22,3 Thlr. —
das viertel Originalloos nur 4 Rmk. oder 1/ Thlr.
kostet. Diese mit Staatswappen versehenen Originalloose sende ich gegen Einsendung des Be—
trages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferntesten Gegenden den geehrten Auftrag⸗
gebern sofort zu. Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngeider sofort nach
der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten prompt und verschwiegen. Durch meine aus—
ienn Verdindungen überall kann man auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbe⸗
Kit erhalten.
Jede Bestellung auf diese Original-Loose kann man auch einfach auf eine Postein-
—zahlungskarte machen.
Laz. dams. Cohn
in Hamburg.
Haupt-Comptoir. Bank⸗ u. Wechselgeschäft

Das großeLoos v. 246,000 Rink.
wurde im Jahre 1874 bei mir
gewonnen. Laz. Sa. Cohn.

Redaktion, Dend und Verlag von F. X. Demes in St. Ingbert.
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        — ——
32327335573—5585535535233— 22 *8* :— 8383 232323
2——5 83 528* — 2823 5 —— 2S⸗
525 533583355535 —3 553 355833555 22353552 5535 53538
* * * — 2 52 — 8 55 — — 3 — 2323
s3823 733 833 257 S33 72.55
—53 — —28 —— — * 2
23323535 z333838 334 333 12353358 —338323,3333
—8 J * 2 2*
33833 —355*835383 785 5333 68838
3 3333 8388373833552 — —
229 2223 2n 2 52 * — —V8B32 3 2 3 ——
22 —3 3 — 220 2 8 — —— — 522 2 2
3 8* —E——— 2 p * 3 —5337 — 2 2880* 25555 „ 23
2 52355 Q · —8 — 3 * 8 o O
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35333 —53 83 ——— 5227* —A 22 588 2532
— — 833*3 333833 520 3382
238 — 5325 37 — —E6 3. — 35 — *8— *2 —
—235452 52323553*5 —5 — 838335 28528 ⁊ 573.828 *
35325 z89 22 25 2 * 5*2 — ———— 2— 5320 — 223 252
532 22 22255 “ a 233 8* 2 5— 2* —— — 52 o E5
—2532882 —A · 238382* — —E — —52 ——
252533333 33552 88 2235555* — 828323885 —5— 5c—53855
2 5— 2 — 8534 — 2 * 2 — 2 — — —2 2 *
253 5c 283736 2833253233*6 23242 5238 2358 3 55335
— — . 3 383 588 53. 5533 352383
253 *——5352 — —3322555 235 —
—— — 88325 —— 532 — — — 5 ð — *
— —— — 3 83535563238—55 833333 2533853
— —38——3562 —— —5B0E? 5S SS2EG ,3885 82
2—55— 5 558 2 5 —— 2580 27* —A —23 527 —2 — * —A
9 —2 252528 58—2 22222— 225 — 5—2555 ——— 8 — —— 53* —
—8333 — 33 33 557
— * * ——— * 3.* 5
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* * 7 —— * 2 c * 582 * — E 3 *
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* 5355,3 355 52527—325 7 s525353 25 535 952 2
ιX ——— * 4 7 2
28 2533528 — C z338537— . 2 858 363
53 S 282 * 8 —— 3* 2 3—
253 2358 —7 853—8 228 z33,2830 388 —A
* —— 2 228 ——A— 238 * 8—352 135
23 5 —2323 — —3383—5390 ES— 2. 8 —
72 53232357 37532 5528 83335—338 5 8—8355 2755
— * — &amp; — — * —
5 2222 8 —2 J523 — — —3— 2 — 2*
37 33 —83828 52z283 —z—5— 558383535 52 ..85
2* * *25 5 8 —— — — 8 822 5., à 5 *35
55 2 755656 228503352 523 — — 5—8—55833583
a 3 — 2 —F 7 8 1 —*5
83535 557 5 33533383—53533 —
28225 55—2.22322 —2—75—5 ** 38 —352— —
2 —* — — —8 2 22 — — — 2 8
—z353525323 33. 54 3 3333 58383 8
— 32 —— 2332 3258 2232253 2 5—88 — 2 27 3 25 5—552— 2553
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— — — *5 25555523 20 5 55. 5 3 —
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2 82 255 5253533 3563538335 —A 358 53855835 5—8
272 55353 2553355 2555 23675 33838 — — —
2* 8 — *
21 28 — 5236032 —8722388 55553 138555— 35353535
23 322228 —220 35 — — 83 8 3 ẽ 8332255
5825355255 2353823 3253338 2535* — — —3553
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33555 — 1562 5 —— 5358*
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3535955 23 232—2.,5525 — * 2—25
2 ——A —8 * * — —2 5522* 222 —222 ä —
5253323533 * — 8 —73 2— —— 822 533— 52555
555535*225 66* 53265738—33385235 53 32—z5*—333 3*
2* 23 — * * —8 24 2* *
—552——55 —A —8335333 —8 5*
i 58233 2573 3333333535586 —2535732355 32
* 55282 232782 — —* —5—333832 383232
52385 * 38375373333533337 2 3 A 233 8355 RR
33 3332435358 83732583 —2535— 5333837
2 524 5 25 — 33573565335353 — —
— — 558355* — z305233 558 —
— 2 — 236 22 — 3535 253333557838 — 75
5257 25 5553553 5353323272 ——338 35328* — 5232
33 57532850 —E .3 —3 9232 — 582 255 8* — *
— —— 2 8 8 * BR8 52332—* ——1 2557 38 — *2525—
4 — 53388 2338 33275535
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55553532355 53323265 — 7332888 3253365303 53358*
53225 5— — — —E 2 58585—58538*
A 5553235— 252307 AA 926 8283
—2 5223532 —A 8 55255 2 *
5— SXEG B 55 —— —3 —
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33 57 533333553383 5583525853 —55853 5 5 5 ——
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3 — 7**
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53 28* — — — 55 — 22
—5 — 2*2 G — I 3 3.22.,5 ———— 9
— —3 — 3 — 2 —2 ———— 2 — 382 238 2.
2353226 —— — 75235
2 22 — 3.* 2 2558 5 — 2 7 * — 2 322 8. 7
z2335326 vüd32 223 25 5 8382323 —— *
2272 38 — 2 * 2239 2. 2 523 5238 —9 *
3 533 733 85 53383835356 38 ——
— —— 335 —272 22 25323532 8
* — 23 —2332— 3382. 06838368 2. * — —
2. 7. 2*2 33
—555 553 235385 335. —7539838* 23859533
5837 ——— * 2 2 22.5 —2— E —538 *
28529 33538
2 2 *5 — 2 — — —
—2 — * 2 *5 — 52* * c.2
35332383 3. ——— *
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53855 * — 22225 —— 5355. 5——52 3
2*8 5 5583 — 2225 22588 63. 5 3 * 8—
553 255525235 —
20283350 3*3834283 533 *
— 2 235 22*8* —* —8 8.
252 33353363 —8
ID2 —A * 22 2* — ——— — 2 2377 e
323332585 J 285*z23—8353335293333 E
— 25 — — 2 — * 23 8*7 —— 5
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—3. ————— 5 2 535 ——— 8
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2 7 8 23523 * ⁊ 7 —
—533 —88 83553—622* *8
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27 3 53535 555 575534 22338
2— — —5 * 7 * 2 —58
2 7 333 5 53835 D 7 7238. 217 232228
8 A—— 8 2* 232632* 3 3
322 2 —.* 23 28 552 32 235
15825 332*53 32382c3 —3265
226 —7 — * 2 5* 82 ———
8 A 255582 23 *5 32297
* * 2 * * 22 ——2 * 8 53 26
832322 — 553 52883232 33. *
4133 35 3233333533
— ⸗ — 2 —*85353 2122
2 *237 —— —27323 35*75* 223 222328
—7 775 52 8287568 *25 *7 2232 2 2 22 3 87
22 — 5 58332 2. 2 * 2 7 — —A — 2 52 2 22 —8 *
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235 3588 55822 — ———
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»*1 22 xꝛ — —2525 — 3225— 8
2 7722 73334 58 — —53357 ⁊
—13 55537—2835 257 25*3 255. 7 * *2325. 25 5 533535
234355 22 22 2—25 —9 3555 — — * 57
2 2288268 555339 — *2 22233 205
* — — — — 2 2. 52 2.2 —* 2. 7 252 — 1)52—
525583 — —— —— 22 2— —3556
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        Hl. Ingberker Anzeiger.

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ʒer St. Run bder er— nee iger lund das mit dem Hauoiblatte verbundene u nerhaltun 18blatt, mit der Dienstaas⸗, Donaerstrzs⸗- and Sonntags
zummer ericheint wichentlich viermal: Dinsgtag, Donner stag, Samstag und Sanntaa. Abonnementsoreis vierteljährig 42 Krzt. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden Vit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Dienstag, den 20. Juli

EPIis
.00

haltungen und interessanten Schauspielen zu bieten, so muß anderer⸗

eits zugestanden weiden, daß dem Schüßen durch die große Zahl

yon Preisen und zum Theil höchst werthvollen Ehrengaben außer⸗

ordentliche Chancen geboten sind. Aus den Bestimmungen zur

Schießordnung möchten wir foigende Punkte hervorheben: Alle jene

Waffen sind zulässig, welche höchstens 12 Pfurd wiegen, einen

Feldstecher (der auch ohne vorheriges Stechen oder Eindumpfen

die Entladung hewirkt), offenes Korn und offenes Absehen haben.

Als offenes Absehen gilt auh das Spallabsehen (Gabel), sofern

der Spalt nach unten keine Erweiterung hat. Am Schießen „kön⸗

nen nur Mitglieder des deutschn Schützenbundes und, als Gösie,

im Auslande lebende Deutsche nichtdeutsche Schützen und Solche

zetheiligen, denen in Folge ihrer dienstlichen Stellung der Eintritt

n den deutschen Schützenbund verwehrt ist. Jeder Schützen hat

eine Festkarte zu lösea. Für dieselbe ist der Betrag von 6 Mark

»orher an den Festort einzusenden. Es werden 106 Scheiben

ufgestellt, theils 300 Meter Enifernung (Feldscheiben), theils auf

175 Meter Entfernung (Standscheiben). Feld⸗Fesischeiben werden

3 aufgestellt: Deutschland, Stutigart, Hannover. Stand ˖ Scheiben

verden gleschfolls 3 aufgestellt: Heimaih, Wien, Beemen. Auf die

Scheibe, Deutschland“ und „Heimath“ dürfen nur Mitglieder des

)eutschen Schützenbundes schießen. Die Mitgliedzkarte für 1874 -75

st bei der Zahlung des Einsatzes vorzuzeigen. Sowohl in Stand

als ia Feld wird vom zweiten Schießtage an je eine Ehrenscheibe

ür Meisterschießen aufgestellt. Zu Preisen auf die Festscheiben

verden ausgesetzt: a) die Ehrengaben für das Fest, b) die Hälste

des aus der Bundestasse geleisteten Beitrazs, c) je die Hälfte Ider

nuf die betreffende Gattung derselben gemachten Einlagen. Der

Plan über die ausgesetzten Preise wird vor Anfang des Bundes—⸗

chießens bekannt gemacht. Alle Schützen, denen die Fest- und

Schießordnung nidt zugetommen sein sollte, wollen sich zu deren so⸗

ortigen Erlangung entwweder an die Kreisvorstände ihres Schützen⸗

zerbandes oder an das Centralcomite des V. deutscheu Bundesschie⸗—

zen in Stuttgart wenden, das sofort bereitwilligst ihren Wunsch

tfüllen wird. — Die soeben im Hallberger'schen Verlag erschienene

Festschrift, von Prof. J. Klaiber sehr volksthümlich verfaßt, ein

legantes Oktavbändchen mit Illustrationen in Tondruck, steht jedem

Zchützen als Gratiszabe jetzt schon zu Diensten. Die Festzeitung;

velche im Verlage der Fr. Müller'schen Buchdruckerei (Neues Tag-

olatt) erscheint, wird die Hauptereignisse jedes einzelnen Festtags

Bermisqhtes. usammenstellen und damit eine getreue Chronil vom Verlaufe dis

F In Speier wurde Hr. Landgerichtsassessr Dr. Freyburger Festes geben. Die Wohnungsfrage ist nunmehr in einer Weise

um Landtagsabgeordneten aufgestellt. Ersatzmaͤnnec sollen die HH. eregelt worden, daß auch der größte Andrang von Fremden be⸗
äonsistorialralh Wand und Pros. Staudacher werden. In Hoͤme luem und ent prechender Weise bewältigt werden kann.

urg wird Vürgermeister Höh von Gerhardsbrunn zum Abgeord· 7 Der Verband Deutscher Müller und Mühlen- Interessenten

jeten dorgeschlogen. jat einen Pꝛeis von 1000 Mark ausgesetzt für die beste Schrift

FVom Klingbach, 17. Juli. (Pf. K.) Gestern Abend iber: „Die Unzulänglichkeit der bestehenden Wassergesetze in Deutsch-

og sich über unferer Gegend ein Gewitter zusammen, das von 8 and und über die Nothwendigkeit gesetzichhen Schutzes des Wassers

ihr bis Mitternacht anhelt. Die elektrischen Entladungen waren ils Triebkraft. — Vorschläge zut Abänderung uad Ergänzung der

icht häufig und auch selten intensiv; aber vom Arfang bis zum Asleren und Hexbeiführung des lebteren —

inde des Wetters groß und schüitete es unaufhörlich herab, als ob „Die in unserem heutigen Blafte bifiadliche Geun-Danhei—

et Himmel die Hoffnungen derz Winzer und Landwirthe absolut zu iug des Herrn Laz. Sams. Cohntin Hamburg ist ganz be—

dasser machen wollie. (Gerade so war es auch in Ludwigshafen.) onders zu beachten. Dieses Geschaft ist bekannilich dis älteste

hecen halb 10 Uhr schlug der Blitz)zu Klingen in den Stall des ind allerglücklichste; im Jahre 1874 wurde schon wieder das große

Aelonomen Jakob Wendel, tödtete eine Kuh und zündete. Das Loos bei ihm gewonnen, und hat dieses Haus schon früher den

bdrige Vieh, das gänzlich verschont blieb, wurde in Sichecheit ge- zei ihm Betheiligten die giößten Hauptgewinne von Reichsmark

racht. Hilfe mußie von auswärts requirirt werden, da Klingen 360,000, 270,000, 246.000, 225, 000, 183,000, 180,000,

eiue Feuerwehr besitzt. Anwesend an der Brandstätte und thätig 56,000, oftmals 150,000, 90,000, sehr häufiz 80,000,

varen die Feuerwehren von Klingenmünster, Ingenheim und Bil- 10,000, 48,000, 40,000, 36,000 Reichsmart ⁊c. ec. ausbezahlt

igheim, welche wenigstens noch das Wohnhaus reiten konnten. vodurch viele Leute zu reichen Capitalisten geworden sind. Es

diedergebrannl sind der Stall, die Scheune und tin Schuppen. ind nun w'eder für einen kleinen Einsatz große Capitalien zu ge-

zobiel uns bekannt, ist das Anwesen versichert. vinnen bis zu ev. 375,000 Reichsmark. Auch bezahlt dieses Haus

Deutsches Bundesschießenin Stutigart. durch seine weitverbreiteten Verbindungen die Gewinne in jedem

die schönen Tage des Festes rücken heran und alle Anzeichen spre- Orte aus. Da eine große Betheiligung zu ecwarten ist, möge man

gen dafür, daß die Betheiligung an demselben eine sehr große sein dem Glücke die Hand bieten und sich verlrauensvoll an die Firma

virtd. Und dies mit Recht. Denn wie einerseits die größten An- Laz. Sams. Cohn in Hamburg wenden, bei der man gewissenhaft

renzungen gemacht werden, dem Festgast eine Fülle von Unter- und prompt bedient wird“

Deutsches Neich.

München, 17. Juli. Nach vorliegenden definitiven Resul⸗
aten haben die Ultrgnontanen 79. der Liberalen 77 Stimmen in
der Abgeordnetensammer.

München, 17. Juli. Der oberste Gerichtshof hat heute die
nrichtigleitsbeschwerde des Buchdruders Phil. Rohr in Kaiserslau⸗
ern, wegen Beleidigung des Deutschen Kaiser und des Fürsten
gismaik verurtheilt, verwvorfen. —
Mündqen, 17. Juli. Dr. Sigl traf unter Gendarmeriebe⸗
eitung dahier ein und wurde vorläufig 'in der Frohnveste ver⸗
vahtt.

Mänqen, 17. Juli. Bezüglich des 12stündigen Aufent ⸗
jaliß des deutschen Ka'sers im hiesigen Staatsbahnhofe vernehmen
vir, daß die Begrüßung desselben durch die jämmilichen erlauchten
glieder unserer kgl. Familie auf Grund besonderer Anordnung des
dönigs erfolgte; die desfallsige velegraphische Mittheilung vom nk.
58 in Hohenschwangau war am 14. ds. Vormittag hier ein
zetroffen.

Würauburg, 17. Juli. Nach einem sehr hartnäckigen Kampf
jellt sich das Wahlresultat nunmehr als ein glänzender Sieg der
Aiberalen heraus.

Aus Bayern, 19. Juli. (Pf. P.) Nach dem jetzt fest-
ehenden Wahlergebniß wurden gewählt: Ultramontane Abgeordnete,
2 in Oberbayern. 19 in Niederbayern, 13 in der Oberpfalz. 3
a Oberfranken 12 in Unterfranken, 10 in Schwaben, also zu—
mmen 79. Nationale Abgeordnete schickt: Oberbayern (München l)
die Pfalz 20, Oberfranken 14, Unterfranken, (Kitz' ngen, Schwein⸗
irt und Würzburg) 7, Schwaben 9, zusammen 77.

Ausland.

Madrid, 17. Juli. Nach einer Meldung des Journals
Politica“ ist von einer carlistischen Abtheilung ein Eisenbahnzug
wischen Barcelona und Saragossa angehalten worden. 16 Passa-⸗
jere wurden als Gefangene fortgeführt und das Gepöck mit Be
hdlag belegt. Die Carlisten fordern ein bedeutends Lösegeld für
ne Freilassung der Gefangenen.

San Sebastian, 17. Juli. Die Carlisten haben auf
en benachbarten Höhen Batterieen erbaut und die Beschießung der
ztadt eingeleitet. Die Geschosse haben San Sebast!an indessen
iicht erreicht.
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Sehr preiswürdig!
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———— in Zweiber ücken (Ece der Landauerstroße)— —X
jerlaufen folgende Waa ren zu den beigefügten, bedentend herabgefetzten Preisen baa—
8* breite Halbleinen à 8 kr., —
84, F a 22 kr,
»4, Schamas von 8 kr. bis 16 kr.,
— a 15 kr., —
54 und 84 breite Hausmacherleinen aà 14 tr. und 15 kr.
breiter Kattun a 9 kr.,
»..„ Elsßässer Kattun à 12 kr.,
Cretonne Kattua a 14 tr.,
.. Deckenkattun a 14 kr.,
burnt gedruckter Köperkottun à 11 kr,. —
„balbwollene Lames a 16 tr., J
— a32 kr., iß
1.,„ reinwollen Lamas a 86 kr.,
8 2 bieite halbwollene und baumwollene Hosenstoffe von 8 kr. bis 20 kr.,
F Hosenstoffe von 38 kr. bis 44 kr.,
84 Cassinet à 80 kr.,
Unterrockstoffe a 14, 16 und 18 kr,
Sommerkleiderstoffe von 12 kr. bis 24 kr.,
zestreifte und karrirte Schotten a 14, 15 und 18 kr.,
halbwollene Kleiderstoffe von 15 kr. bis 20 kr..
reinwollene 24 kr. „34 tr.,
154 breite reinwollene Rips von 28 kr. bis 44 ir.,
64., farbige Thibet à 24 kr. und 28 kr.
gzie schwarze Wollatlas a 80 kr.,
„Rips a fl. 1. 24 tr.
reinwollene schwarze Rips a 36 kr.,
a Buckskin a fl. 1. 24 kr. bis fl. 2. 24 tr.
Bettvorlagen (Teppiche) aà fl. 1. 30 kr.
Teppichstoffreste billigst,
264 reinwollen Chales von 48 kr. bis fl. 1. 45.,
arbige achteckige Chales a fl. 6.,
zraue Wollatlas⸗ Chales von 24 kr. bis fl. I. —
i6a Barège-Chales a 48 kr.,
zewirkte Chales von fl. 1. 80. bis fl. 2. 80..
24 schwarze Th'bet⸗Chales a fl. 1. 48.
164 graue von 48 kr. bis fl. 1. 30.,
schwarze Wollatlas-Chalts von 36 kr. bis 2. 24.
seidene Foulards (auch zu Taschentüchern) von 30 kr. bis fl. 1. 30.,
abgepaßte Unterröcke 2 48 kr. das Stückh,
sertige Regenmäntel a fl. 7. 12., fl. 7. 45., fl. 8. 24.,
chottische Regenmäntel a fl. 12.,
Talma, Fichus und Jäckchen von Cachemir zu sehr ermäßigten Preisen,
vollene Bugeldecken a fFl 3. —., fl. 3. 30 fi. 4. —.
farbige Piquödecken à fl. 2. 80 kr.,
voio von jil 2. an.
225 —5 Das große Loos v. 246, 000 ämt. No 755
IAIm —V — wurde im Jahre 1874 bei mir Auf 2*
Für Kesselschmiede. jewonnen. Laz. Sa. Cohn. ist bekanntlich wiederum im
—3 48 KAIS.. — — — Jahre 1874 —
genine 8 —— An Kesselschmiede⸗ das große Loos und Prämie
arbeiten eifahrene onteure, sowie ein — *
tüchtiger Blechschmied finden davernde mit pon 246,000 Reichs⸗Mark
2u88 r Devise: Glück und Segen bei Cohn!
Beschäftigung in der Dampfkesselfabrik von aut amtlicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals dei mir gewonnen worden; überhaupt
Theodor Rodberg. habe in den Gewinnzie hungen im vorigen und in diesem Jahre meinen geehrten Inietessenlen
Darmstadt. die Gewinnsumme von über
— —— —— — — — 03 5 342
Auf der Coatsofenanlage von Frie⸗ 3, Nillion 350,000 Reichsmark
drich Mansun auf Grube Heiniß laut artlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
— un, Diesmal sind wiederum: ev. 450,000 Reichsmark!
Neunkirchen finden 4 Maurer lohnende zu gewinnen. — Die von der resp. Landesregierung garantirte Geld-Lotterie von über
und dauernde Beschäftigung. 8 Millionen 635,000 R.⸗Mrk.
òFAMASTCAGGSSTMCCCCOC. ist abermals mit außerordentli oßen und vielen Gewinnen ausgestattet; sie enthält nur
En Duhnerbund, eui Pointer. e Loose, und en J Ieeh mdee in 6 uees suze — ficher
braun mit çrauwe ßem Fleden auf der gewonnen, nämlich; 1 großartiger Hauptgewinn und Prämie ev. 450,000 Rimk., spec. Rul.
Brust, 8 Monate alt, börend auf den ß 00o, ooo. 150o, ooo, So, ooo, 60o, ooo, 2 mal 40, ooo, J mal 36 000, 6 mal So ooo, I mal 24,000,
Namen „Bem“ ist am Sonntag abhanden, 2 mal 18 000, 11mal 15,000, 2 mal 12, oo. 17 mal 10 boo, Iĩ mal 8Sooo, 8 mal booo, 26
ekommen. nal —8 43 mal 4000, 255 mal 8000, 8 mal 2000, 1 mal 1600, 12 mai 1500, 400 mal
I200, 23 mal 1000, 548 mal 600, 950 mal 8300, 75 mal 240, 35 mal 200, 50 mal 180,
Vor Ankauf wird gewarnt. 280800 mal lae iεν mel α go, e
Auslunft wird bei der Expedition d. Bl. Die Gewinnziehung der 1. Abiheilung ist amtlich auf
gegen aute Belohnung entgegen cerommen den 22. und 23. Juli d. J.
— — — — festgestellt, zu welcher das ganze Originalloos nur 16 Rmk. oder 5i,z3 Thlr.
0 Wüehtig für Kranke das halbe Originalloos nur 8 Rmk. oder 22,3 Thlr.
—— . . s viertel Originalloos nur 4 Rmk. oder Li/s Thlr.

Damit alle Kranten sich vn kostet. Diese mit Staatswappen dersehenen Originalloose sende ich gegen Einsendung des Ve—
zůglichteit d. iul ustr Buchts un. Mrys, rrages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferntesten Gegenden den, geehrten Auftrag⸗
Naturheitmethodt üͤberzeugen fonnen wirde gebern sofort zu. Esenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die Gewinngeider sofort nach
on ithter's Verlags⸗Nntalt in Leprig der Ziehung‚an jeden der bei mir Betheiligten prompt und verschwiegen. Durch meine aus—
rin 80 Seiten starter Auszug gratis un gebreiteten Verdindungen überall kann man auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ausbe⸗
tco. versandt. Jeder Lesdende, welcher erhalten.
rh w s her geheitt sein wig sollte I d eee auf diese Original-Loose kann man auch einfach auf eine Postein-

is; ug tom en.
nmen laꝛ zahlungskarte machen Laz. 8ams. Cohn
isher versandt 551800 Exempl.b⸗ in Hamburg. HauptComptoir, Vank⸗ u. Wechselgeschäft.
Redaktion, Druck und Verlag von Fdmein ncbe
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26 6 —7 255533382 53 *2 —— ——
eS 3 33—38
2 8. 2. 5* 22 2
——38257 233 258—5
I5 5235— 35752— 22—383 237 525258 322
223235352333333332 23333 *55835283
27223 — — —553327273 5 5357
73532768 — 2 2 * —— 22a0 —22 22— 3732. 7 323838
2538 32328385* 2353255—3 —533 2 8
—Aã4
*25 5 — 5233.32 5*7*3 S2 — 2,2353.5533
6 83 23 2 5853— 52 2.5 2727
87 — —285308 2 27722 — ———
325 32 2* —— 322.5 S S 22 5.2 57 —2 3
—— 3 ** EARDSA —3 —3 — 2
533228* 2725 —253 2332.5* 5 222.*
*5575 22 53 33.* 88 —28 I23.
2 — 22. 55 — 308 655 ——— * 25 5325260
3253232 533. 3 775 5 575 — —33 5 333 25322*
— — 33—3338838
* 7238* 352323533 3533—5*3228* 52532 *60 — 5
2283383* 438323328 —Sm 2 —— — 5283
323* 35527372,7 32 —A — —522857
22*38 5233335—38238 5533 *322 2 32
235*53 2333338315753 27 2553535 375535
722 —
25835 —A 552 ** 542323 2 3557*
555253 53333533555355 7555 2233. 553 7253
—A — — 2 6 3 * 3* * 59 2
—52 552 7 6 32*2 253 522* 23535

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3
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        St. Ingberker Acnzeige r.

Ot. 2 e zeiser (und daß mit dem Harudtblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerttags⸗ und Sonntags
amer erscheint wchentlih viermal: Dinztag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Absnnemenispreis vierteliahrig 42 Krir. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden Sit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum berechnet.
Donnerstag, en
z4

75

Ddeutsches Reich.

Berlin, 19. Juli. Der „‚Reichsanzeiger“ schreibt: Der
aiser wird der Einladung des Vereines für das Hermanns⸗
dentmal. zur Einweizung des Denlmals am. 16. August zu er⸗
heinen, sowie der Einladung des Fürsten von Lippe, in dessen
zchloß zu wohnen. Folge leisten. — Der Kaiser hat dem Fürsten
——
zuliß ein Telegramm gesandt, worin er in den, gnädigsten Aus⸗
üden seine Glückwünsche ausspricht. —

Berlin, 20. Juli. Die Herbstmanödver erregen- in hohem
zrade die Aufmerksamkeit des Auslandes. Man erwartet den
ztzherzog Albrecht von Oesterreich, den Bruder des Königs von
zortugal, den Prinzen Arthur von England, einen russischen und
nehterere andere Prinzen.

Ausland.

Paris, 17. Juli. Der König von Italien hal 20,000 Fr.,
er Vicelönig von Aegypten 10,000 Fr., und dessen Thronfolger
00 Fr. für die Ueberschwemmtrn geschickt. Der Erzherzog Al⸗
recht hal dem Maire von Trouville 1000 Fr. für dease.ben
wed übermittelt. Das Erträgniß der Sammlungen beläuft sich
is heute auf 6,098,056 Fr..

Versailles, 20. Juli. Nach einer hier eingegangenen
depesche aus Madrid sollen 2000 Carlisten aus Catalonien auf
ranzosisches Gebiet übergetreten sein. Die Nachricht bedarf indessen
och der Bestätigung.

Wien, 19. Juli. Der Kaiser verlieh anläßlich der Leichen
ner des Kaisers Ferdinand dem preußischen General Blumenthal
und dem sächsischen Staat?minister Fabrice das Großkreuz des Le⸗
vpoldordens mit der Kriegsdecorafion des Commandeurkreuzes, an⸗
ilich der Zusammenkunft mit? dem Kaiser von Rußland dem«
sütlen Suwarow das Großkreuz des Stefanordens.

New-York, 19. Juli. Die Jouruale bringen Nachrichteu
ver einen in Sau Miguel im Staate San Salvator (Centralame⸗
ta) statigehabten Ausstand. Derselbe war durch eine Anordnung
et Regierung, welche die Verlesung eines bischöflichen Hirtenbrie⸗
cz verbot, verrnlaßt worden. Zwei Generale und viele Bürger
purden erschossen und mehrere Gebäude wurden geplündert und
mgeäschert. Der Schaden wird auf eine Million Dollars geschätzl.
die Truppen unterdrückten endlich den Aufstand. Viele Aufständi—
de wurden erschofsen. Das englische Kriegsschiff , Fantome“ Ien
ele bei La Union eine Abtheilung Marine-Infanterie, um der
ortigen Garnifon den Marsch nach Sau Miquel zu ermöalichen.

wesenden Taxaloren ihren bei ihrer ersimaligen Ablehnung einge-
nommenen Standpunkl nicht verlassen und daher das an sie gestellte
Ansianen, bei Revision der Häusersteuer mitzuwirken, wiederholt
urückgewiesen. Es wird sich nun zeigen, ob von Seite der k.
Regierung die in Aussicht gestellte Maßregel, das fragliche Geschäft
ohne Taxatoren abzuwickeln, in Vollzug gesetzt werden wird. Sollte
Dies wirklich geschehen, dann wird der in einigenMonaten zu⸗
ammentretende Landtag sich mit der Prüfung der Legalität der
Kegierungsmaßregel zu beschäftigen haben, da es wohl keinem
Zweifel unterliegen dürfte, daß von Seite der Betheiligten hierauf
ezügliche Petionen an die Kammer gebracht werden.
7 Breitfurt, 16. Juli. Eine Seltenheit! Eine Henne hat

hier ein Junges ausgebrütet, das vier Beine und zwei Afteröff nun⸗
gen hat. Das zweite Paar Füße steht gerade an der Stelle des Schman⸗
jes und die beiden Oeffnungen zu beiden Seiten derselben. Das
zweite Paar Füße kann das Hühnchen aber nicht zum Gehen
gebraͤuchen, da dieselben zu hoch stehen; mithin geht es nur auf
den zweien, die am rechten Octe sitzen. Die Entleerungscanäle müs⸗
en ein und denselben Endpunkt haben, da die Entleerungen gleich—
eitig durch beide Oeffnungen geschehen. Der Vorderkörper des
Thierchens ist regelmäßig gestallet, dasselbe ist recht munter und
frißt tüchtig.

7Nächsten Son?tag, den 25. Juli Vormittags, fiadet in
xẽdenkoben ein Kriegertag der gegenwartig 70. Vereine zahlenden
Pfälzischen Kampfgenossenschaft“ statt.

F Im Wahlbezirk Landau⸗Neustadt sind bis jetzt
olgende Abg.-Kandidaten aufgestellt: von Landau Anwalt Keuer,
ils Ersatzmann Dr. Eichboru, von Neustadt Erxler, als Ersatzmann
dandrichter Schmahl, von Edenkoben Tillmann, von Dürkheim, Wolf.
Im Wahlbezirke Germersheim-Bergzabern einigte man sich dahin,
als Abgeordnete die Herren: Alwens, Karl, kgl. Landrichter in
Bergzabern, Louis, Ludwig, Anwalt in München, und Theisoͤn,
Ludwig, Privatier in Germersheim; a!s Ersatzleute die Herten:
Späth, Theodor, k. Bezirkamtmann in Bergzabern, Butters, Pfarrer
in Dürkheim, und Milster, Friedrich, k. Notär in Billigheim auf⸗
zustellen.

F Neuhofen, 19. Juli. In verflossener Nacht wurde auf
der Straße dahier einem Burschen der Hals abgeschnitten. Der
Thäter ist noch nicht sicher ermittelt. Die Ursache soll sein eine
nehrfache Bekanntschaft einer nicht gar gut beleumundeten Magd, die
jon Dudenhofen sein soll. (Rhnpf.)

F Die Landesversammlung der bair. Feuerwehren findet am
5. und 6. August im Kempien statt.

In Ber lin machte vorigen Sonntag der belannte Luft⸗
chiffer Godard mit zwei Begleilern eine Ballohnfahrt, die nicht
zlücklich ausfiel. Sie stiegen etwa 5000 Meter hoch, geciethen
aber dann in einen Wirbelwind, was sie veranlaßte, rasch wieder
zur Erde sich herabzulassen. Mit einem gewaltigen Stoß kam der
Ballon bei Mötzow (nächst Brandenburg) zu Boden. Der Anprall
»og die Gondel zur Seite, Godards Begleiter fielen heraus, der
Ballon aber dadurch um 2—3 Ceniner erleschtert, fuhr mit ihm
de in die Höhe. Er foll in Nauen wieder zur Erde gekom⸗—
nen sein.

F In Berlin hat sich der Zimmermeister und Dampf⸗
chneidemühl-Pächter Banisch mit Frau und füuf Kindern durch
doh! endampf getödtet. Das Motiv der That war finanzielle Zer—
cüttung.

F Mannheim. Im nächsten Monat sollen die neuen Hafen⸗
ind Bahnhof-Anlagen, welche — 1865 begonnen — eiwa 12
Hdislionen Gulden gekostet haben, feierlich eing weiht werden. Die
. J. 1870 begonnenen Bauten des Ceutral Güterbahnhofs mit
daienanlagen haben allein fast 5 Millionen Gulden gekostet. Der
ieue Personen-Bahnhof, der jetzt seiner Vollendungentgegengeht, ist
ruf fast 2,800,000 fl. veranschlagt.

FKoöln, 18. Juli. Gestern Vormittag sollte die Kaiser⸗
zlocke zum ersten Male geläutet werden. Natßdemn der Kiöoͤpfel in
der tuhig hängenden Glocke wiederbolt hin- und herbeweat worden

Bermischtes.

teSpeier, 19. Juli. (Pf. Zig.) Da mit Beginn des Jah⸗
11876 das Reichsssmünzgesetz auch in Bayern in vollem Maße
x Einführung kommen soll, bis dahin aber d'e Münzstäten nicht
a Stande sind, die erforderlichen neuen Münzen im Umtauschwege
mliefern, sah man sich genöthigt, eine sehr beträchtliche Summe
cr in die neue Münzwährung passenden Münzstüte an Drittels-
nnd Sechstelsthalern an die Kassen abzugeben, um sie bei den
nlösungen der Dreißige und Sechskreuzerstücke an Stelle von
deichsmuünzen zu verwenden und, wo sonst veranlaßt, an Zahlungs⸗
jelle zu verausguben. Als erste Lieferung sind für obigen Zwecd
nden jüngsten Tagen 600,000 Mark in Sechtelslhalern bei der
dreistafse dahier eingetroffen; die äußeren Aemter sind beauftragt,
ut der Verwendung der ihren aus obigem Vorrathe zugehenden
Münzstücke, wie oben beze'chnet, vorzugeben.

Ludwigshafen, 20. Juli. (Pf. K.) Die zum Zwecke
er Revision der Häusersteuer gewählten Taxatoren, welche bereits
üher die Annahme des Mandats abcelehnt haten, waren gestern
bend auf Einladung des Bürgenmeisteramtes versammelt, und
vurde ihnen eine auf die gedachte Revesion bezügliche Fwanz-Mi—
sserial· Entschließung veröffentlicht, worin unter Hinweis auf das
rundsteuergesetz die Annahme des Taxatorenamis zwar als Bür—⸗
erpflicht, die Äblehnung des Amtes aber als gesetziich nicht un⸗
atthait bezeichnet. Wie uns nun mitgetheilt wird, haben die an—
        <pb n="456" />
        und jedesmal an den Schlagring angeschlagen hatle, wurde die
Blocke durch Anziehen der Laäuteseile zuerst pbon 37 und dann vor
54 Manm geschwungen; allein, obalesch man dieselbe dadei in eint
fast wagrechte Lage brachte, der Klöpfel schlug nicht an, kehrte
oielmehr in dem Augenblick, wo er den Schlagring derühren sollte,
nach der entgegengesetzten Richtung zutück. Schließlich wurde der⸗
selbe ausgedangen und nach einer Fabrik im Bay⸗nthal gebracht
woselbst man dem Fehler abzuheifen gedenkft.
f Ih mothee Trium, der vor Kuezem verstorbene bekannte
batiser Journalist, dessen Einkünfte karz vor dem letzten Kriege die
Summe mehrerer Ministergehalte überstieg, war beim Beginne ein⸗r
daufbahn berühmt wegen seines unermüdlichen Fleißes; der Erste, —
Morgens früh das Geichäftslokal betrat, fand Trimm schon beschäf⸗
tigt und der letzte der beimkehrenden Angestellten verließ Trimm
bor seinem Tische; plößlich tam man auf den Brund dieses langen
anerllärlichen Flesßes: Trimm war zu arm, um sich eine Wohnung
zu miethen, und schlief unter seirem Arbeitstische.
Uauptgewinn
er. 375,000
NMark Neue
Deutsche
Reiha Wan·
— — —
Anladung zur Betheiligung an cie
Gewinn-Ohancen
der rom Staate Hamburg garantirten
grossen Geld-Lotterie, in velcher über
7 Millionen 460.000
keichs⸗Mark
sicher gewonnen werden mũssen.
Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-
Lotterie, welche plangemãss nur noch 74, 900
Loose enthält, sind folgendoe: nãmlichl
ewinn event. 875, 000 Reiehsmark, spec.
Reichsmark 250,000. 125,000. 80, 000,
60,000, 50, 000,. 40,000, 36,000, 4 mal
30,000 u. 24., 000, 3 mal 20, ooo u. I8,000,
27 mal 15,000, 12, 000 u. 10,000, 33 mai
5000. 44 mal 4800 u. 4000, 203 mal
3600 u. 2400, 411 mal 1800 1500 und
1200, 1113 mal 600, 860 und 300, 19316
mal 240,. 131, 120 und 60, 13740
mal 48, 24, 18, 12 u. 6 Reichsmark und
kommen solehe in wenigen Monaten in 5
Abtheilungen zur sicheren Entacheidung.
Die dritte Gewinn-Ziehung ist amtuch
auf den
4.u. 5. August d. J.
festgestellt, und Costet hierzu die Erneuo-
ruug für
lan apre Originalloos nur 10 Gulden
r.
das halbe Originalloos nur 5 Gulden 23 —
ge s in Sühn⸗thund, englischer Poimer.
* Originalloos nur 2 Gulden braun mit grauweißem Flecen auf der
Brust, 8 Monate alt, hörend auf dea
and werden diese vom Staate garantirten —
Originalloose (keine verbotenen Promessen) — „Bem? ist am Sonntag abhanden
gegoen frankirte Einsendung des Betrages getommen.
7— gegen PIä—X selbst nach r Vor Ankauf wird gewarnt.
ontferntesten Gegenden von mir versandt. Auslkunft wird bei der Erpedition d. Bl
Jeder der Betheiligten erhält von mir
— ee pu gegen qute Belohnung entgegen genonmen.
dem Staatswappen versehenen Origina 554, — 7 —
gratis und —— —— dtuq „Brod⸗ Fleisch⸗ Preise der Stadt
fort die amtliche Ziehungslisgte vnautge- Zweibrücken voml 22. Imi. Weizen 7 fl.
fordert zugesandt. — tr. Korn 5 fl. 28 kr. Gerste
Die Auszahlung und Versendung der 2reihige — fl. —kr. Gerste 4Areihige — I
bewinngelder erfolgt von mir direkt an — g
die Interessenten prompt und unter streng- 3 Spelz⸗l — r. Hafet 8fl.
zter Verselwiegenneit. r. Kartoffeln — fl. 40 ir. Heu 2 fl
M Jede Bestellung kann min einfach 42 fir. Strohe1 fl. 30 tr. per Zentner.
aut᷑ eine Posteinzahlungskarte machen. Weißbrod 4 No. 20 kr. Kornorodes8
Man wende agp daher mit den Auftrã- ilo 28 tr 9— 3 nils, 17 iai
gen vertrauensvoll an s —
Otr. Gemischtbrod 8 Kilo. 82 kr. 1 Paer.
damuel Heoksoher sn. dn üe e
banquier οX Auf der Coaksofenanlage von Frie- — g Din 7 fl. 7 ch Mischfrucht
——— — — i F jz 7 ff. — ir. Rindfl. 1. Qual. 18 Ir. 8.
S ee de ree Sue ih Zansun, auf Grube Heinitz bei duch ig ir an is ir. demmelfi is
eines Kleeackers an der Bahnhofstraße. Neunkirchen finden 4 Maurer lohnende Schweinesl. 18 lr. Butter 84 ir. yer
Joh. Jos. Geeinrich. und dauernde Beschäftigung. —*X
——
10 Von Anonceon wärtigen Zeitungen zu
gleichen Preisen wie bei den Zertungs⸗Expeditionen selbst, ohne Porto und Spesen befindet sich Zeil 45
4
in der unoncen Expedition von
8
Rudolf Mosse, Frankfurt a. M
— ⸗⸗⸗ * —— — —
Redaktion, Drud und Verlag vonn 6 etz in St. Ingbert.

Dienstesnachrichten.
Der Landrichter Fr. W. Müller in Kandel wurde auf Ap.
uchen nach Landau versezt. ae
Der Gerichtsvollzieher Auz. Kirchhoffer zu Grünstadt wurd⸗
auf Ausuchen seiner Stelle enrhoben. ** *
Der praltische Arzt Dr. N. Schröder in Haßloch wurde jum
Bezirlsarzt zwe'ter Ctasse in Wolfstein ernannt.

Vie freisinnigen reichsstreuen Wahlmunner de V
bezirls Zweibrücken⸗Pirmasens werden freundlichsi erfucht,
sich lommenden F

Freitag 23. d. Abends 8 Uhr,
zu einer Vorbesprechung über die Abgeordneten-Wahl und
Samstag 24. d. Morgens 7 Uhr,
zur endgültigen Aufstellnng der Abgeordneten und deren Er—⸗
eu in dem Saale des „Cafe Glaser“ dahier gesl.
einfinden zu wollen.
Zweibrücken, 20. Inli 1875.
Im Auftrage der 17 freisinnigen reichstreuen Wahlmänner
Zweibrückens
JI. «. WOIFE.
Ohnoesaht Roõoõ ẽ na
hölzer hat zu verlaufen
J. De e ar m
og
Feine
Limburger Käse
mofiehlt billigst W. Kevn

Belohnung Demjenigen, der mir dus Sub⸗
jelt. welches das lügenhafte Gerede gegen
mich in Fluß brachte, kdaß ich am Tage
der Wahl über die katholische Religion ge⸗
ich mpft haben soll, namhafi machen kann,
in der Weise, daß ich denselten gerichtliqh
belangen kann.
Schnappbach, den 21. Juli 1875.
Fr. Jentz, Wirth.
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        — 13
—— 525 89 *
25 325 2 38* 22
A 55 3 33E3428
38 z25255 5355 — 533225 388338
3 2*87 S220 38 —78 — — —2332533 —J— a
535 2535 2882 —— V 15 2* 555*5 — 28 —
D — — 5*5 4 ⸗ 525— 558 — —X3 —8* 2233 2 8 —8
8 — 8 8 22 2* 555 885 ——A 58 — —V 52*
538 5382 5— —— — 83238 —A 553 —5283825 —
5 2253 8333 — —— *2258 35
22 5552 2225 —s52335* 252322— — 752 z — — —cE 298
27 1228* 558 3223757 — 83 —5 255 — 25 235
2258* — 32 Is 53 —252 52533328 58
— * — —3 22 —
2983 73353 —5 33333828328 5538 238383 5 2334 2
533355 — — z33 383
* 2 —A 23 2 — 853 * — 7
5830 k238 523233 22823 s 5655533 52 8
328 53535 z2355238557 2355358 5753323375*37 53 552355
33533 353 5385533563— kz 3 552755—5*— 553 25
—e 8 835 —— — 3583338
2* 7558 2225 8 22 — 50 2 23 2 2 8 232352235 —3
53338* 5 327 *5585 ——— 55 733353—6 52* 25
—2 — 53z—825 —ä— —2 232 55 —— — — 3 S
*55 —5233 — 83.585 5s* 555* 328
* ——— 21552335333 — *235583323* 235355 328 *
225 578677 55 23232 750* 333 522 558 —85* 5 55
335 —— 37 3 ——— 558 33 8358 53*
** — * S 2 —
5*33 2* 26833527 837568 ————
—— 2 25 — 3 —»55—58 5— 533 7585
S 83538 5533238
* —— 52286238 — —
2 538 2233988
— 5 28
— 2 —
2 22 — 228 2 J 2232222232 2 2 8
325 58322382 5555 365—3 558 253838835 32 535
2* —— 2 XX 9 * —33 2 * —8 * 8*
2 2* —2—5* —* 22.25* 8* 5533 — 2 —
33 * 5 — 245—z IS S0 2 2 32 5588 — —AI 2* 2
2535 22 22 MA 2 —52 8* — — 5E 52
525 322535 —A— 588 — —328ꝰ8 83.3835s8 S
65 —3 5522 —5—2832 58 2 588 8— * — —*
— 8* — 2 5 — 5 * —XI — 2 * 52 2
—538* 25555 22838 22 — z2 8226 * 353533337— —
232 5355 2* 52 25 5 23* 7 8 * 8 3833
—2 852 —252 —A S OSS 28* 538 * —— —
—AA 32.2 9 —55 2 — BES T 53
7 — —— 32. 5215523 3282 —A 8* 2222522 8
5322 2 23 * 34 2 2 8* 3— * —522235 52 3 2
— —— 2 cẽ5 —8 — 8 — 2 * B — —— —2 —
— — 535773* 335 —53—3 55 7833323
8 —— —

—8 22— S —A 5 22 3 —z8283282 * 3 — 5 2 38
225*25322 2BS2 — —— — 32—2. 5 3. ——— 8
s8335—83353 ——36542* 238 Ag e 3333833253 Ss8
—————— 5282* 253 *515 mS* 3 5* 585233 68
——— —86 8— — —— ——— 3
5 23 53 335 — 33 3 — 2. 5 —A — * —— ——
25 —z253523538 22 532 — — ———— —— 5*5— —585 cx5

* 5 * S — 4 — * * 2 ——

——— , 552383 23532 27. 3877
56 58 32 333 65 5
3 —A 63 37 3 üñ2 * — —2532* X2 *1*
3 3 3358 23
— 22 2 * —— 5 — — 8 3

35 538 *— —3 3 385 — — —78 82853
5358 —583 2 28 3 —22 E3 —55* 255232 *
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— 532 * * — — — — 82 *2 —8 O 3 e

1* ——A 2 2—
——— —A —— —523 53 3505805 8

— 2,22
55358 775 555z75353 3535553 533 *
22 * — — 28 — 5 * 53288 8
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        Sl. Ingberker Anzeiger.

Der St. PAnaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ and Sonntags

Kummer erlcheint wochentlich vie rmmal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krrr. ode
1 Mark 20 R.Pfa. Anzeigen werden mit 4 Kerir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— — — — — — — — — —— — — — E

M 115 J Samstec. dM. Juli 1875
Deutsches Reich.

Müngqhen, 16. Juli. Die bayerischen Bezirksgerichte hatten
m Geschäftsjahr⸗ 1874 als 1. Instanz 11965 Personen in straf⸗
rechllicher Beziehung abzuurtheilen; von diesen 11,9605 Personen
vurden abgewandelt in: Oberbahern 3085, Niederbayern 1841,
—„chwaben 1835, Unterfranken 1237, Mittlelfranken 1284, Pfalz
1190, Oberfranken 1161 und in der Oberpfalz 932. Freige⸗
prochen wurden 1728 Personen, verurtheilt 10,237. Die Letzte⸗
ten vertheilen sich in nachstehenden Quoten auf die einzelnen Regie⸗
rungsbezirke, als Oberbayern 2509, Niederbayhern 1610, Schwaben
1334, Pfalz 1112, Mittelfranken 1094, Unterfranken 1035, Ober
itanken 949 und Oberpfalz 794; nach Religiondbelennimissen ge—
schieden sind von den Verurtheilten 8084 fatholisch, 2073 pro⸗
jestantisch und 80 gehören einer anderen Religion an; 6515 sind
iedig, 3722 verheirathet, 8372 gehören dem männlichen, 1665 dem
weiblichen Geschlechte an.

München, 21. Juli. Als Abgeordnelte für München sind
vorgeschlagen worden: Appellrath Dürrschmidt, Staatsanwalt Wül⸗
ert, Regieruugsrath Graf Rambald', Juwelier Thomaß, die Pro—
jessͤren Huber und Haushofer und neuerdings Banquier Weidert
und Fabrikdirektor Kesfter.

Berlin, 21. Juli. Die „Provinzial-Correspondenz* ent⸗
jält heute einen längeren Arlikel über die bayerischen Landtags-
vahlen, worin sie schließlich schreibt: Das darf man schon jetz!
als gewiß annehmen, daß die parlamentarischen Verhältnisse in
Bayern auch nach diesen Wahlen die dortige Regierung nicht hin—
dern können, die Wege einer reichsstreuen, im wahrsten Sinne pa—
rriotijchen Polilik weiter zu versolgen, einer Politik, wie sie König
Ludwig im vollsten Bewußtsein der Pflichten gegen sein Land, zu—
zleich aber in echt deutschen Sinne unbeirrt innegehalten hat, einer
Politik, welche dem bayerischen Throne und Staate eine hervor
ragende und geachtete Stellung inmitten dres großen, starken deut
ichen Gemeinwesens gesichert hat.

Dortmund, 17. Juli. Wie die „Westph. Z.“ meldet, ist
seute der Freiherr v. Los von dem hiesigen Gericht wegen Maje⸗
daͤtsbeleidigung, die derselbe in einer bei der varjährigen Katbo—
lilenversammlung gehaltenen Rede vegangen haben soll, zu sechs
Monaten Festung verurtheilt worden.

Ausland—.

Paris, 21. Juli. Die gestrige Nachricht, daß 2000 Car—
üsten auf französisches Gebiet übergetreten seien, bestätigt sich nicht.
rbenfowenig die Nachricht, daß Dorregaray vecwundet in Cauterets
Dorf im Departement Hautes Pyreneers) eingetrossfen sei. Nur
einzelne Carlisten haben die Grenze passirt.

New-York, 20. Juli. Nach dem Berichte des Deparkements
ur Landwirthschaft dürfte fich die Getreideernte auf dem bebauten
Terrain um 8 Proz. höher stellen, als im Jahre 1874. Die
—XV0
und an der Wesiküste im Allgemeinen geringer, in den Südstaaten
dagegen besser als bei einer Durchschnittsernte.

Bermischtes.

F Kaiserslautern, 21. Juli. Nach der „Pf. V.“ sp'ellen
borgestern viet Knaben von hier im Walde mit Putver. Dosselbe
explodirte jedoch und verletzte drei derselben sehr b deulend, und
zwar den einen derart, daß man dea Verlust seines Augpenlichts
befürchtet.

FKaiser Slautern, 22. Jul'. Die Commission, welche
—
Häosersteuet von den Vertretern der pfälzischen Städie gewählt wurde,
zat in ihrer Sitzung von heute beschlossen:

*1) An das kgl. Staatsministerium der Finanzen die Bitte zu
Ningen, daß an die Kreisregierung vud die äußeren Behörden
ine Instruction erlassen werde, daß nah Act. 3 und 4 des
Rusersteuergesetzes vom Jahre 1818 unter dem wirklichen jähclie
hen Miethzins nur der Nettoerttag zu vestehen sei, daß somit
acht der gegenwärtige factische Brattomiethzinz zum WMisatz komne,

vielmehr die zur Erlangung des Ertrages notbwendigen Lasten

ind Ausgaben für Tapezierer, Tüncher, Reparaturen ꝛc. in Abzug
gebracht werden sollen, und daß gleichzeitig auf das zeitweilige
deerstehen der Wohnungen und die moͤglichen Verluste beim Ver⸗
miethen Rücksicht genommen werden dürfe;

2) den Tarxatoren die Annahme des Amies zu empfehlen und
sie darauf hinzuweisen, daß sie jenen Standipunkt bei Ausführung
hrer Mission geltend machen, und, falls die Einschätzung von ver—
nietheten Häusern gar nicht ihrer Beurtheilung unlerstellt werde,
yoch zu Protokoll zu geben, daß sie gegen dieses Verfahren prote—
tiren und sich zu dem Verlangen berechtigt halten, daß nur der
Nettoertrag der Miethwohnung anzunehmen sei;

3) daß die von der Commission ergangene Denlschrift an die
Ztädte authographitt versendet werde und weitere Schritte bei dem
dandtag vorbereitet werden sollen.
Aulsso geschehen zu Kaiserzlautern am 22. Juli 18735.

Unterschrieben sind: Süß, Goerg, Schmidt, Kölsch, Märcker,
Tuster, Kutterer und Wolf.

FRehweiler, 21. Juli. Heute Nachmittag ertrank beim
Baden in dem stark angeschwollenen Slan ein neunjahriger Knabe.
Möchten doch die Eltern besonders jetzt zur Badezeit eine strenge
Zucht und Aufmerksamkeit auf ihre Kinder sich angelegen sein
lassen.

s fWaldmohr, 22. Juli. Gestern flog eine frende Taube
in einen Taubenschlag zu Sand. Der Eigenthümer des Schlages
hemächtigte sich ihrer, sie entschlüpfte ihm aber wieder, in seinen
Händen eine Feder zurücklassend welche den Stempel tiägt:.

„E. Lampe 1.
Frankfurt am Main.“ W
Die Taube scheint hiernach einer Brieftaubenstation in Frauffurt
a. M. anzugehören.

Die Pfalz. Ludwig?bahn wurde in Appellinstanz verurtheilt,
den Tagner Karr von Dackenheim, der im Dienste der Bahn bei
Aufstellung eines Pfeilers verletzt wurde, die Doktor- und Appöthe⸗
lerrechnung, ferner für jeden Tag vom Termine der Verwundung
einen Thaler und endlich eine Gesammtsumme von 1400 fl. zu
zahlen.

Frankenthal, 21. Juli. Gestern wurden durch die Gens—
darmerte zwei Burschen von Schauernheim hier eingebrachi, welche
beschuldigt sind, ihren eigenen Vater, den Leinweber Johann Böckler
pon da, ermordet zu haben. Ebenso wurde veiflossener Montag
ein ge aisser Georg Lubasch von Neuhofen in das hiesige Bezirks⸗
zefängniß abgeliefert, der am letzteu Sonntag im Wirthshaus einen
rameraden erstochen hat.

7 Edenkoben, 18. Juli. Sicherm Vernehmen nach will
ein patriotischer Bürger, Herr Weinbändler Kubyh, gelegentlich der
Fahnenweihe des biesigen Kriegervereins am Sonntag auf dem Fest⸗
platze drei Springbrunnen, je einen mit rothem und weißem Wein
und mit Kurwasser herstellen. An desem Brunnen, der mehrece
Stunden springen wird, sellen sich hauptsächlich die auswäctigen
Krieger laben. (Ggw.)

Aus dem Westrich, 14. Juli. Die Kornernte ist voll⸗
tänd'g im Gange und hat am 5. letzthin schon anzefangen. Das
dorn ist jauber, hat einen starken Halm, eine große und volle Aehre. Die
Ader zeigen demnach viele Klacken, Garben und Kisten. Mit dem
dohl ist es nichts. Viele Landwirthe verwendeten vergangenes
Frühjahr den wenigblühenden Kohl zu Grünfatter und säeten die
necker dann mit Gerste ein. Ich sah mehrere solche Gerstäckr;
alle haben eine sehr schöne Frucht. Der Hafer hat sich in letzter
Zeit durch die regnerische Wisterung gestreckt; auch die Kartoffeln
tehen sehr schön und etliche Nachforschungen gaben schon hühner⸗
iergroße Knollen.

F Bei Otterstadet hat am 17. Juli ein Backsteinmacher
den andern durch Einschlagen des Hienschädels mit einen Prüzel
zetödtet, weil derselbe, ein Vater von sechs Kundern, mit ihm nicht
»lauen Montag machen wollte. Dies ist im Laufe d'eses Sommecs
chon die zweite von Otterstadtern vexühte Mordthat.
        <pb n="460" />
        4. Berlin, 20. Juli. Der Luftschiffer Godard ist Sonnlag Sprachen der Welt 3642 (ohne die Dialelte). Die verschiedensten
Abends His Uhr in Forst bei Vathen (GRegierungsbezirk Magde- Kelig.onen betragen etwas über 980. Die jährliche Sterblichtei
burg) glückiich zur Erde gekommen. Der Ballon ist unverfehrt. st durcschnittlich 33213 Mill. Menschen, also 1 Mensch in der

FsFrankfurt, 20. Juli. Eine hiesige Herrschaft verschtrieb Selunde.
sich ein Dienstmädchen von auswarts und war während der drei Das mittlere Lebensalter deträgt 833 Jahre. 4 der Men
Woen seiner Dienstleistungen mit ihm zufrieden. Gestern nahte scken stirbt vor dem 7. Jahre urd die Hälste vor dem 17. Von
dasselbe der Hausfrau und ersuchte d'ejelte, ihm zu gestatten, jeden 100,000 Menschen wird einer 100 Jahre alt, von 500 einer 90,
Tag eine Stunde Clavierunterricht auf dem im Salon, der Herr⸗ zon 100 einer 60. Die Gesstlichen erfreuen sich der längsien
schaft stehenden Pianino nehmen zu dürfen. Da das Geserch ihm Lebensdauer, die Aerzte haben die kürze se. Von der männluͤchen
nicht bewilligt wurde, fo kündigte es den Dienst. Bevoskerung in Europa ist jeder 28. Soldat. I

pAus Mainz, 21. Juli, schreibt man der „Fr. Ztg.“ 7Prag, 19. Juli. Bei einer durchziehenden Zigeunertruppe
‚Unsete Stadt ist in großer Aufregung. Ein hiesiger Bürger wurde gestern ein elfjahriges als Knabe veckleidetes Mädchen, wel het
wurde vorgestern in die Landesirrenanstalt verbracht, trozdem seine vor zwei Jahren einer Kleinseitener Familie auf unerklärte Weise
Rachbarschaft ihn für nicht irrsinnig halt. Man sagt, er sei das! verlo en ging. entdeckt und von dem Dienstmädchen der Famill
Opfer mysteriöser Intriguen, und will seine Frau, die mit ihm iul agnoszirt. Die Ziegeunertruppe leugnet, wurde aber zunächst in
cinem seltsamen Verhälinisse und längere Zeit von ihm getreunt Carolinenthal verhajtet.
lebte, als Hauptveranlassung seiner Ueberführung ins Irrenhaus fLoadon, 17. Juli. Das Scheff „Glance“ aus London
bezeichnen. Sie enlging darum auch, ats sie, nachdem ihr Mann das am 15. ds. von Adelaide in der Themse anlam, bringt die
fort war, wieder einziehen wollte in dessen Haus, nur mit inapper sunde von einem fürchterlichen Vorfalle, der sich kürzlich auf offenen
Noth der Lynchjustiz einer hin und her wogenden entrüsteten Voltz Pfeere ereignete. Am 27. ult. begegnete der Glance“ einem nach
menge. Zu ihrem Schuße mußten zwei Polizeidiener vor ihre auswärts bestimmten Sch ffe Namens „Jessin Osborne“ und wurd
Wohnung gesiellt werden.“ vpon dessen Kapitän angerufen, der berichtete, daß ein Mitglied seiner

4 Vor einigen Tagen hat e'n in dem Zuchthause zu Diez Mannschaft wahnfinnig geworden sei, daß der Jersinnige sich seil
Naffau) internitier Verbrecher auf seinem Todtenbette reumuthig 5 Tagen in dem Tauwerke stationitt habe, und daß nichts ihn
sich um Mörder des unter dem Namen „Bruder Nicolaus“ sei- dewegen könnte herabzusteigen. Der Kapitän theilte ferner mit, daß
nerzeit allgemein bekannten Einsiedlers, welcher var circa 40 Jah- der Irrsinnige das Takelswerk zerschneide und den Hochbootsmann,
ren in seiner Klause auf dem Karmenberge bei Bassenheim (Prov der, um ihn daran zu verhindern, zu ihm hinaufgeklertert war, der
sroblenz ermordet gefunden wurde, bekaunt. artig angegriffen habe, daß er auf das Verdeck fiel und Arme und

FEer iüngst berstorbene Kurfest von Hessen) war bekanntlich Beine brach. Der Kapitän hielt es im Interesse der Sicherhrif
sehr reich, aber auch sehr geizjig. Wenn er mit einem seiner Ad⸗ eines Schiffes und seiner Mannschaft für nothwendig, den Wahn⸗
juanten spazieren ging, so hatle er eine Anzahl von Achtgroschen⸗ innigen zu erscießen, und nach einiger Berathung wurde beschlos
stücken ia der Tasche; Bettlern oder Bedurftigen, die ihm vegegne sen, zu diesen traurigen Auskunftsmittel zu schreiten. Im Bei—
sen, gab er dann eines dieser Achtgroschenstüde, aber nicht mehr ein der Offiziere und der Mannschaft des „Glance“ wurde der
Finmal vecgriff er sich und gab einen Bettler einen Friedrichs- Unglückliche hierauf mit einem Revolver erschossen und sein Leichnam
dor. Schon nach einigen Minuten bemerkte ee den Jerthum und über Bord geworfen.
befahl seinem Adjutansen, h'nter dem Betiler herzulaufen und die⸗ 4 Ein Bewohner einer kleinen englischen Stadt hatte beim
sem den Friedrichsdor abzunehmen. Der Adjutant folgte schleu— Einkauf von Farin-Zucker eine Menge Sand mit bekommen und
nigst dem Befehl, rief aber, sobald er außer Hörweite des Kur ließ nun folgendes Inserat in ein öffentliches Blatt einrücken: Ich
fürsten war, dem Bettler zu: „Mach, daß du fortkommst, schnell' kaufte von einem Händler hiesigen Ottes eine Quantität Zucker, in
Sonst nimmt dir der Kurfürst den Friedrichsdor wieder ab.“ — welcher sich, ausgewogen, gerade ein Pfund Sand befand. Wenn
Der Shlch verstand, schlug sich seitwärts in de Büsche uad ent- die Handlung, welche ihre Kunden in so standalöser Weise zu über—
lam glücklich mit seiner anverhofften Beute. vortheilen gewoͤhnt ist, mir jofort sieben Pfund reinen Zucker zu

FIn Freiburg producirte sich jüngst auf dem Jabrmailt sendet, will ich schweigen; — andernfalld wird die nächste Nummer
unter den mannigfachen dort zur Schau gestellten Naturwundern dieses Blattes ihre F'rma veröffentlichen.“ Am folgenden Tage
auch eine „bildschoͤne Pastrana“, welche durch ihre in der That erhielt er die gewünschten Pfunde Zucker — von neun verschiede⸗
hübschen weiblichen Gesichtszüge, die doch zugleich auch einen ger nen Handlungen zugesandt.
wissen männlichen Charakter verriethen, große Senjation bei den 4 Auf einer Polizeistation in London erschien vor einiger
Finwohnern Fteiburgs erregte, und zu manchen in das Gebiet der Tagen Mr. Pommer, ein gewesener Kaufmann, der sich zur Ruhe
Wissenjchaft ůüberstre fenden Streit über die Launenhaftigkeit der zesetzt, und machte die Anzeige, daß ihm sein Weib davongelaufen
Kaltur bei ihren Schöpfungen veranlaßte. Die Polizebehörde scheint sei. Well“, sagte der anwesende Beamte, nachdem er die nahe
edoch weniger empfanglich für die bei solchen Gelegenheiten zu ren Umstände der Flucht gehört, wir wollen es versuchen, sie feh
Tage getretenen Hypoihesen gewesen zu sein, fühlte sich v elmehr zunehmen.“ „Nein, rein!“ rief der Kläger. „Deshalb bin ic
deranlaßt, der Sache auf den Grund zu gehen, und ordete eine nicht g-kommen; ich möchte nur, daß sie fortwährend polizeilich ver
irztliche Uatersuchung der Wundermaid an. Diefelbe fand in der folgt, aber nie erwischt wird. So lange dieser Zustand anhält
That statt und die Jungfrau entpuppte sich dabei als — ein 28. vürde ich den Detectives jährlich 530 Pfund zahlen. Aber mich
ahriger Schneidergeselle aus Chemnitz. An sein weiteres Auftre: exwischen!
sei als Paftrana war natürlich nicht zu denken; vielleicht versucht 4 Mittel gegen die Heuschrecken. Die immer praltischen Ame

er es nun als Indianer. rikaner wissen sich auch gegen die Heuschrecken zu helfen. Sie ver⸗

pWarmbrunn Echlesien), 21. Juli. D'e halbe Stadt wurde ipisen dieselben ganz einfach als Deticatesse. In Missouri wurd
darch eine in Folge welkenbruchartigen Regens entstandene Ueber ein Diner gegeben, bei den die Heuschrecken in der verschiedensten
schwemmung unler Wasser gesetzt. Die Einwohner mußten in die Zubereitungsweise auf dem Speusezettel figurirten. Da gab e
oͤberea Stockwerke der Häufer flüchten. Unterhalb Schreiberhau Heuschreckensuppe, Heuschreckenkuchen, gebratene Heuschreden, gebackent
richtete der Zackensluß große Verheerungen an und zerstörte Brücken Zeuschreden mit Honig ꝛc. Sollie der neue Artikel sich allgemein
und Wege. SFingang vers Kaffen, so wird diese Landplage merklich abnehmen.

Der „V. Z.“ schreibt man aus Swinemünde: „Der rVor den Assisen von Finistere wurde dieser Tage eir

deutiche Kronprinz pronunirte mit einigen Ofizieren in bester Laune; Schwindler zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilt, dessen Lebens lauf.
anbei kamen sie an ein Kartoffelfeld, welches sie zur Verkürzung des von ihm selbst erzählt, einen merkwürdigen Roman bildet. Er
Weges überschreiten wollten. Plötzlich eihob sich eine alte Ftau heißt Leveille, führte aber viele andere hochkllingende Ramen, wa⸗
inmutten des kleinen Feldes und rief, drohend ihren Krüchstock Soldat in der Krim, desertirte wegen Diebstahls, trat in die eng
schwingend: „Heda nich über dos Feld! Die Kartoffeln sin miene.“ 'che Legion, trieb sich in Klesnasien umher, trat dann in den La⸗
Als der Kronptinz lachte, rief sie zornrig: „Ja gerade Er da mit garistenorden, worin er eixe große Rolle spielte, so daß er nach
de langen Stübbeln (Stiefeln); wili He glich rut ut de Kartoffeln!“ dem Christenmorde in Syrien mehrere Orden erhielt. Sputer
— ‚Mutterchen“, entgegnete der Prinz und fuchte sie zu besänf⸗ wurde er Jesuit, trieb Erschleicherei, trat wieder bei den Lazaristen
ligen, „jeder etwaige Schaden wird Ihnen ersetzt.“ — „Dat kennen ein, bestahl auch diese, floh nach Brasilien, lam zurück, und trieb
wir schor!“ erwiederte die Alte; „mit Verspräken sin die groten sich in Ital'en umher, bis er bei einem alten Priester in Belgier
derren schrell bi die Hand; aber Wori hollen (halten), dabon steht Aufnahme fand, Diesen bestahl er um 18000 Fr., welche er ir
uischt geschräwe (geschrieben).“ — Da wendete sich der Kronprinz Besellschaft einer „jungen Dame“ verspielte. Zuleßt bestahl er seine
an seine Begleiter und sagte lachend: „Kehren wir um, Ihr hdausfrau um 1000 Fr., wobei ihn endlich seine verdiente Straft
derren!“ Die Dame dort scheint auf unsere Ehrenscheine nicht viel ereilte.
su geben.“ Und in der That kehrten die Herren um und ginger Bei Rothschild's. Das Edhaus der Ruec Laffitte und
auf der Fahrsiraße weiter.“ Kue Lafayette ist von außen nur unansehnlich einstöckig und mar
4 RNach den neuesten Vernehmungen beträgt die Anzahl aller ist geneigt, es für die Dienstwohnungen eines im Hofe gelegener
        <pb n="461" />
        palais zu halten. Und doch wird von diesem einstöckigen Hause,“

zesonders aber von den Kellern unter diesen Hause, über die Bör⸗

——

Macht bilden.

Jeder Pariser Straßenjunge wird dem Fremden zu sagen im
Sitande sein, daß dies das Haus „Rothschild“ ist, das überall gleich
zuten Klang hat, mag man den Namen Rößtscheild aussprechen,
vie in London, mag man ihn auf der letzten Silbe betonen wie
zier, oder ihn auf gut Deutsch aussprechen. —

Die innere Organisation des Hauser, den complicirien Apparat, der
m dem Welthause arbeitet, belommt nur sehr selten ein profanes
Auge zu sehen, und der Leser wird mir hoffentlich Dank wissen,
venn ich meine glückliche Eingeweihtheit zu einigen Mittheilungen
benutze.

Ich werde aber nicht von den Comptoirs, wo hunderiund⸗
wanzig junge und alte Manner in den Riesenbüchern blättern,
prechen, ich weide nicht von den Cassencomptorren reden, wo man
Queue machen muß, um sein liebes Geld oder die im Schweiße
)es Angesichts abgeschnittenen Coupos loszuwerden.

Ich werde mich nicht in dem Cabinet aufhalten, wo jahraus,
ahrein zehn Frauen mit dem Couponsabschneiden beschäftigt sind,
nur von einem Manne überwacht, der im Comptioirjargon der
Groß⸗Eunuche“ genannt wird.

Ich will auch nicht von dem Ascenseur länger sprechen, der
vie ein unermädlicher Eimer Gold, Silber und Papier aus dem
merschöpflichen Keller in die Höhe haspelt. Wir wollen vielmehr
uuf diesem Ascenseur, der aber nur für einen Menschen Platz hat,
jinuntersteigen in den Keller, woraus man das Geld, „des Uebels
Zuell,“ schöpft.

Vor der Commune hatte man an eine ernste Gefahr für die
Schätze des Hauses nicht so recht gidacht; die Revolutionen
jehoͤren zwar zu den regelmäßigen Vergnügungen der Franzosen,
iber wer in seinem Keller die Papiere und Gelder
xer verschiedensten Parteien, Ider Royalisten, Imperialisten,
Orleans und reichen Bouegeois hat, der hat auch den Schutßz
dieser verschiedenen Parteien, je nachdem sie succesive an die Re—
gierung kommen oder anderen Platz machen.

Der Rothschild'sche Keller war gegen die üblichen NRevolutionen
inlänglich geschützt, gegen die rothe Republik aber, deren Arrangeure
dei Rothschild eben so wenig Depots hatten, als bei anderen Ban⸗
tiers, konnte man sich nicht so leicht sicher fühlen.

Zwar war ein Theil der Schätze vor dem Kriege in Sicher⸗
heit gebracht, ein anderer Theil, die Papiere, waren werthlos für
die Räuber denn die konuten ja alle Augenblicke annullirt werden,
jelbst die Banknoten, denn auch deren Nummern sind registirt und
gebucht; aber das baare Geld, das in Gold und Silber immer ein
schdnes Häuflein Millionen repräsentirt?

Beweis dessen, daß das Haus Rothschild die Pariser Kriegs
ontribution in Gold entrichteie.

Und endlich die Buͤcher, die unersetzlichen Regulatoren des Besitzers
und Depots.

Freilich kam das Haus Rothschild von der Commune, wie die
Banane de France, mit einen blauen Auge davon, glücklicherweise
war n„zufällig“? zwei angesegene Beamte dieser Häuser unter die
Tommunards gegangen, wo sie sonst nichts Uebles anstellten, durch
energische Anstrengung aber ihre Häuser vor bedeutendem Schaden
m schützen wußten.

Nach der Commune wucden aber die ——
zie theilweise schon vor dem Kr'ege entworfen waren, mit doppellem
Eifer ausgeführt.

Die Keller waren von der Commune mit alten Handlungsbü⸗—
hern derart verrammelt und verbarrikadirt worden, daß die Weg-
—XEDD
zei den früheren Revolutionen unseres Jahrhunders, die alle so
jastig verpufften, daß sie nicht leicht über drei, vier Tage zu ver⸗
sügen hatten. Die Commune hat ein neues Mittel gefunden, das
Petroleum — und dem mußte vorgebeugt werden.

Durch eine ingeniöse Erfindung ist es nun ermöglicht, die
esler, die sämmtlich Eisenwände haben, in wenigen Minuten unter
Wasser zu fetzen, ohne daß sie von Uneingeweihten durch Pumpen
geleert werden könnten, weil sie in Communication mit der Wasser⸗
eitung und der Seine sind.

Versucht nun, ihr Herren Communisten, die eisernen Schränke zu
Iffnen, welche auf dem Grunde eines fürf Meter tiefen Wassers
angewurzelt stehen.

Wie gefagt, handelt es sich mehr um die Sicherftellung des
Baatgeldes als der Papiere. Denn letztere können ja im Noth—-
jalle in wenigen Minuten verbrannt werden, das Londoner und
Wiener Haus hat sämmtliche Nummern, und wenn die Gefaht vor⸗
iber ist, sind sie einfach zu ersetzen.

Die Bücher werden selt der Commune in zwei Exemplaren

geführt, deren eines auf dem Landgqute Ferrieres außerhalb Purls

ist, und selbst bei einer unvorgesehenen Gesahr nach dem Auslande

zerettet werden kann. Doch kehren wir in den Keller zurück.

Eine Wendeltreppe umarmt den herab- und hinaufsteigen⸗
den Ascenseur, aber beide würden natürlich im Falle einer Gefahr
rꝛögebrochen.

Unten siehst Du Dich, oder würdest Dich sehen, wenn Dir der
Zutritt gesiattet wäre, in einem regelmäßig viereckigen Gemache,
essen Wände mit gewaltig eisernen Cassen kürassirt versehen sind.
Das ist schon ein ganz staltlicher Anblick, dieses Regiment Kürassiere
mit goldenen Eingeweiden; aber das ist denn doch nur das tägliche
Zrot, das sind die Schätze, die täclich rollen, gehen und lommen.
Der eiserne Fond, der nichts weniger aus Gold ist, die Unsum⸗
nen französischer und ausländischer Rente, die dem Hause gehörig
'der anvertraut, sich quartaliter ein Stück vom Leibe reißen lassen,
im, wenn der Couponbogen zu Ende ist, ihn, wie dire Eidechse den
ibgerissenen Schwanz, nachwachsen zu lassen.

Diese Haufen Gold, Silber und Popiergeld, das mit Gold
richt aufzuwiegen ist, lagern in den anderen Kellergeschossen.

Wie das In den anderen Kellergeschossen? Wir sehen ja
zier n'cht eine einzige Thür, wir selbst siidd wie ein Deus ex
machina aus den Wolken herunter gekommen, sonst ldnnte man
n Gemach auch nicht eintreten?

Oder führen Treppen auns anderen Theilen des Gebäudes
jinunter? Nein. Aus diesem Gemache, wo die Wände ganz von
Tassen verdeckt sind, gelangt man in die anderen Theile.

Wenn Du einer von den Eingeweihtesten wärest, so koͤnntest
Du manchmal einen der Eisenschränke sich öffnen sehen, uad dann
teigt ein Mann in ihn, er weiß, welche Feder er zu drücken hat,
zamit sich die hiatere Wand in ihren Angeln dreht, um ihn in die
jeiligen Räume einzulassen, wo selbst die Mänse nicht hin⸗
tönnen, um mit „gleichen Zahne“ an den Papieren zu nagen.

Ob die Zet, die belanntlich dasselbe Geschäft besorgi, hinein
rann, weß ich nicht.

Das Haus Rothfchild hat seine eigenen Schlosser, Maurer,
Tischler, die nur für das Haus arbeiten, per Jahr bezahlt sind
and den Dienst auf ihre Kinder vererben. Solchen im Dienste
ergrauten Meister ist das Werk anvertraut worden und das Geheim⸗
niß, wie man in die heiligen Räume eindringt das „Sesam, thu'
dich auf“ der geheimen Thür, geht mit ihnen in's Grab; dann
bleibt es nur noch traditionelles Geheimniß der Familie Rothschild,
wie einst in Mittelalter die unterirdischen Gänge der Raubschlösser
nur den Familiengliedern bekannt waren.

Gegen einfache Diebe kann daos Haus Rothschild ruhig schla-
en; selbst wenn eine Diesbande nach wohlausgearbeitenten Plaäͤnen
in das Innere der Keller zu dringen vermöchte, wena sie, ich wüßte
aicht wie, die eisernen Mauern durchdrungen hätten, dann stünden
ie vor diesen eisernen Mammuths doch rathlos und keine Nacht
jätte Stunden genug, aus diesen finsteren und verschossenen Un—
zeheuern auch nur einen Sou herauszubringen.

Und wenn es möglich wäre, einen solchen Schrank zu öffnen,
ver garant'rt dem Diebe. daß er nicht ouf einen die Majorität
zildenden Schrand getroffen ist, der die für ihn werthlojen Papier⸗
Millionen enthält?

Illustrirte Jagdzeitung, Organ für Jaod, F'scherei und Ratursun—
de. Herausgegeben von W. H. Nitzsche, Kgl. Oberförster. —
deipzig, Verlag von Schmidt und Günther. — Ni. 20 dieser
uinterhaltenden und beliebien Jagdzeitung enthält: Die Trüffeln«
agd von Prof. Irmisch. — Reineke im Nil-⸗Delta von L. Uhl
n Alexandrien. — Jagd auf Schwimm- und Sumpfvögel mit
Fllustration. — Der kleine Brachvogel. — Ein entkommener
zZodk mit einer Kugel von O. v. Krieger. — Ein eigenthüm⸗
iches Perückengehörn mit Illustration., — Rasenamseln von
Freiherrn von Droste-Hülshoff u. s. w. u. s. w. — Preis 3

Lart halbjährlich in agllen Bichhandlungen und Poslanstolten.

Reiseskizzen aus der Schweiz. Savoyen und Ober⸗-Italien (Gr.
Bernhard, Montblanc, St. Gotthard ꝛc.). Mit Titelbild. 1
Mark 20 Pf. Schmidt und Günther in Le'pzig.

Der Verfasser schildert in lebhaften Furben die groportigen
siesenberge der Alpen, das Leben der Bewohner des Hospiz des
Hroßen Bernhard, die Reize des herrlichen Chamounix-Thales,
und führt uns über den St. Gotthard durch das Livinenthal
hinab in die lachenden Gefilde Italiens. Wir empfehlen dieses
id onz'ehend geschriebe Buch allei. Funden einer schönen Nartur.

Inte re haut

st die in der heutigen Nummer unserer Zeitung sich befin⸗

dende Glücks-Anzeige von Samuel Hechscher senr. in Ham—

hurg. Dieses Haus hat sich durch seine prompie und der⸗
chwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend gewon⸗
nenen Beträge einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wir

Jeden auf dessen heutiges Jaserat schon an d'eser Stelle auf⸗

nerlsam machen.
        <pb n="462" />
        Ohudethr 22000 Sna Stück—
hölzer hat zu verkauffen
3J. Diee e a r m
in Hassel.

Einziges Lager in der Rfalz
Pianoforte-Fabrik F

der

— *
Für Kesselschmiede.
Einige küchtige in allen Kesselschmiede—

arbeiten erfahrene Montenre, sowie ein
züchtiger Blechschmied finden davernde
Beschäftigung in der Dampfkesselfabrik von
TBeo dor Rocdlbevug.
Darustadt
— — —— ————— —— ———
Auf der Coaksofenanlage von Frie⸗
drich Mansun, auf Grube Heinitz bei
Neunkirchen finden 4 Maurer lohnende
und dauernde Beschäftigung.
in Hühnerhund, enguüscher Pointer,
E braun mit grauweißem Flecken auf der
Brust, 8 Monate alt, börend auf den
Namen „Bem? ist am Sonntag abhanden
gelommen.
Vor Ankauf wird gewarnt.
Auskunft wird bei der Expedition d. Bl.
gegen gute Belohnung entgegen genommen.

Rucl. Ihacii &amp; Sobin in Barmen,
der ällt e sten und größten Westdeutschlands, gegründet 1794.
Sie liefert alle Sorten Flügel und Pianimo s nach den neuesten
estbewährtesten Constructionen, in höchster Vollendung und jedem Klima an—
gemessen. J
F GCarantio b Jahro. —
Preis Medailen: Aachen 1843, Düsseldorf 1852, London 1862.
Altona 1869, Wien 1873.
Das Lager befindet sich in dem Hause des Herrn Karl Schwarz, gegen—
über der Fruchtdalle in Kaiserslautern.
s — 2
Sehr preiswürdig!
St. CIolina SõöIino.
̃ in Zweiber üccktenn (CEce der Landauerstraße).
oertaufen folgende Waasren zu den beigefügten, bedenyend herabgesetzten Preifen baar
.* breite Halbleinen à 8 kr.,
22 ü,.
ESchamas von 8 kr. bis 16 kr.,
aAaIlb kr.,
und 6 breite Hausmacherleinen a 14 kr. und 15 lc,
breiter Kattun à 9 kr.,
Elsässer Kattun à 12 Ir, I
Cretonne Kattun à 14 tfr.,
Deckenlattun a 14 kir.
bunt gedruckter Köperkottun à 11 kr.,
halbwollene Lamas a 16 kr.,
24238 kr.,
xreinwollen Lamas à 36 kr.
breite halbwollene und baumwollene Hosenstoffe von 8 kr. bis 20 kr.,
ac, Hposenstoffe von 38 kr. bis 44 tr.,
84. Cassinet à 30 kr.,
Unterrockstoffe a 14, 16 und 18 kr.,
Sommerkleiderstoffe von 12 kr. bis 24 kr.,
gestreifte und karrirte Schotten a4 14, 15 uünd 18 kr.,
halbwollene Kleiderstoffe von 15 kr. bis 20 fr..
reinwollene F . 24 tr. „34 kr.,
61 breite r inwollene Rips von 28 kr. bis 44 kr.,
* „Ffarbige Thibet a 24 kr. und 28 kr.,
s. schwarze Wollatlas a 30 kr.,
F „Rips a fl. 1. 24 tr.
„ einwollene schwarze Rips a 36 kr., I
4, F Buckskin à fl. 1. 24 fr. bis fl. 2. 24 kr.)
Bettvorlagen (Teppiche) a fl. 1. 30 kr.
Teppichstoffreste belligst,
161 reinwollen Chales von 48 fr. bis fl. 1. 45,
farbige achteckige Chales a fl. G.,
araue WollatlasChales von 24 fkr. bis fl. I. —
164 Bardge Chales a 48 fr.,
gewirkte Chales von fl. 1. 80. bis fl. 2. 30..
ann schwarze Th bet⸗Chales a fl. 1. 48.,
164 graue F „von 48 kr. bis fl. l. 80.,
schwarze Wollatlas Chales von 36 kr. bis 2. 24. I
jeidene Foulards (auch zu Taschentüchern) von 30 kr. bis fl. 1. 80.
abgepaßte Unterröcke 4 48 tr. das Stück,
fert ge Rezgenmöntel a fl. 7. 12., fl. 7. 45., fl. 8. 24.
chotlische Reͤgenmäntel a fl. 12.,
Talma, Fichns und Jäckhen von Cachemir zu sehr ermäßigten Vreisen,
voslene Bügeldecken a fl 3. —-., fl. 3. 30., fl. 4. —
arbige Pquédechen a fl. 2. 80 kr.,
weiße von il 2. an.

auptgewinn
ev. 875,000
Mark Neue
Deutscho
Reichs-Wãah-
rung —
inladung zur Betheiligung an die
Geéwinn·Ohancen
der vom Staate Hamburg garantirten
grossen Geld-Lotterie, in vweleher über
2* 2 *
7 Millionen 460.000
Reichs⸗Mark
sicher gewonnen werden müssen.

Die Gewinne dieser vortheéilhaften Geld-

Lotterie, welche plangemãuss nur nooh 74,900
—
Gewinn event. 875, 000 Reichsmark, spec.
Reichsmark“ 250,000. 125,000, 80,000.
60. 000, 50, 000, 40,000, 86. 000. 4 mai
30,000 u. 24, 000. 8 mal 20, ooo u. 18,000,
27 mal 15,000, 12, 000 u. 10,000, 83 mai
6000, 44 mal 4800 u. 4000, 208 mal
3600 u. 2400, 411 mal 1800, 1500 und
1200, 1113 mal 600, 360 und 300, 19316
malb 240, 1831, 120 und 60, 13740
mal 48, 24, 18, 12 u. 6 Reichsmark und
kommen solche in wenigen Monaten in 5
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Die dritto Gewinn-Zichung ist amtuch

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—AX Aenger (und dat mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltangsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnertiags⸗ and Sonniags
—* erscheint wbHentlich vie rmal: Dinbstag, Donnerstaag, Samttag und Sonntag. Abonnementapreis vierteliahrig 42 Arir. ode
1 Wark 20 R.Pfg. Anzeigen werden Sit 4 Krir. die dreispallige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
QIIs

Eonntag, den 28. Juli 175

— —

Deutsches Neich.

zweibrücken, 24. Juli. (Abgeordneten-Wahl.)
die zZ Kandidaten der Forischrittspartei sind gewählt, näm⸗
ich die HH. Oberappellrath Karl Schmidt von München, Bezirke—
minann Gustav Schmitt von Pirmasens mit je 116 urd Bürger—
reistet Jalob Hoͤh von Gehardsbrunn mit 114 Stimmen. (Auf
sen. Landrichter Trauth von Blieslkastel firlen 2 Stimmen.) Die
z Gegner (Ultramontane) gaben ihre Zettel, mit „Wahlprotest“
eschtieben, ab. Derselbe lautete: „Die unterz. Wahlwmänner des
bahlbezirks Zweibrücken⸗Pirmasens sehen sich veranlaßt, ihrer Wähler
uszukben, daß sie durch Wahlenthaltung gegen die Ungefetzlich⸗
eiten der Urwahl prokestiren, mit dem Vorbehalte, einen molivir
Protest der Kammer der Abgeordneten zu uaterbreiten “

Landstuhl, 24. Juli. Für Hom burg⸗Kusel wurden zu
ogeordneten · gewaͤhlt⸗ De. Eugen ⸗ Buhl von Deidesheim mit
17, Bezirldamtmann Siebert von Neustadt mit 120 und Land
hter Kuby von Edenkoben mit 929 Stimmen.

Kaisers lautern, 24. Jul. Die soeben beendele Abgeord⸗
aenwahl ergab folgendens Resultat: Vaillant 184 St., J. W.
acob 189 St. Herc 189 St. Jacob tritt später zu Gunsten
aun's zurufß. J

Für NeustadtLandau ist das Ergebniß der Abgeord⸗
enwahl folgendes: Abstimmende 248. Ge.vählt sind: Tillmann

Edesheim mit 205, Anwalt Keller in Landau mit 204, Ja⸗
ob Extecr in Neustadt und K. H. Wolf in Wachenheim mit je
03 Stimmen.

Berlin, 20. Juli. Das kaiserliche statistische Amt ist von
Zeiten des Reichskanzleramles mit der Aufgabe betraut worden
der die sämmtlichen Eivilstaudsakte im deuischen Reiche eine all
emeine Statistik aufzunehmen. Zu diesem Zweck find die Landes
gierungen von Seiten des Bundesraths angewiesen worden, all⸗
htlich eine Uebersicht über die Zahl der Ebeschließungen, der Ge—
srenen und der Gestorbenen aufzustellen und dem ka serlichen sta⸗
dischen Amt einzureichen.

Ausland.

Newyork, 2. Juli. Eine Entscheidung, welche für die nach

autsckland und in den dortigen Unterthanenverband zurückgekehr⸗
n Bürger der Vereinigien Staaten von Wichtigkeit ist, wurde in
zesen Tagen von dem General⸗Anwalt in Wahhington getroffen.
die Frage, ob der hier geborene Sohn eines zwar hier naturali⸗
sitten, aber wieder preußischer Staats-Angehöriger gewordenen
Baters, der seinen dauernden Aufenthalt in Deutschland genom—⸗
nen, doct der Militärpflicht unterworfen sei, nachdem er in Deutsch
and das gesetzliche Aller dazu erlangt, wurde in der Weise be⸗
mtwortet, daß aus Grund der beiderseiligen Gesetze und der zwi⸗
chen Deutschland und den Vereinigten Staalen bestehenden Ver⸗
raͤge der Sohn eines solchen früheren amerikanischen Adopt vbür⸗
ers a4wei Nalionalitäten besitze. Er sei während seines Aufent⸗
altes in Deuischland, dessen Schutz er genieße, zwar der Militar⸗
licht unterworfen, könne aber nach erlangter Großsährigkeit, so⸗
ald er in die Vereinigten Staaten zurückkehre, auf das durch
eine Geburt ihm zugefallene amerikanische Bürgerrecht im vollsten
lnfange Anspruch machen und sei selbst zun Präsidenten der Ver⸗
migten Staaten wählbar. (K. 3.) b

Jateressant ist eine jetzt in der Presse cicculirende Liste der
mertkanischen Staͤdte, deren Shuld Über eine Millio ibeträgt. Es sind
eißig an der Zahl. Den Reigen eröffnet New York (mit
12,292 Einwohnern) mit 123 Mallionen. Hierzu kommen noch die
sachbarst dte Boollyn (836,000 Einw.) mit 35 Mill onen, Jersey
aty (83,000 Enw.) mit 14 Millionen und Newark (105,000
inw.) mit 9 Mill. Philadelphia (674,000 Einwohner) hat es
uf 61 Millionen, Boston (300, 000 E.) auf 44 Millionen, Bal⸗
more (267,000 Einw.) auf 29 Mill onen, das kleine Washington,
as aber die Ehre hat, Bundeshauptstadt und Mittelp anlt verschies
ener Ringe“ ju sein, bei 69,000 Einwoh sern auf 24 Millionen
ind New-Orleans auf 22 Millionen gebracht. Dann folgen noch

Städ!e mit einer Schuld von 10 bis 17 Mislslionen, fünf hallen

sich zwischen fünf und zehn Millillionen und zwölf sind mit weniger
ufrieden. Den günstigsten Standtpunkt nimmt in dieser Reihe
Zan Franlisco ein, welches bei 180,000 Einwohnern nur3,700,000
—„chulden hat. Im Ganzen beträgt die Schuldenlast jener 30
Ztädte 486 Millionen Dollars. Die Schuld der kleineren Städie
ind der Kreise (Counties) wicd auf 880 Millionen veranschlagt;
jusammen also auf 480 Millionen, die außer der Nationalschulb
uind der Schuld der verschiedenen Staaten von Bürgern durch
Steuern verzinst werden müssen. Ein außerordentlich großer Theil
zieser enormen Schuld ist bekannilich durch Betrügereien und sonstis
se Mißverwaltung den Gemeinden aufgehalst worden,. —

Bermischtes.

4J Berlin, 20. Juli. Beim Stadtigericht wird nächstens ein
ateressanter Prozeß gegen acht Fürsten und sechs Priazessinnen der
Fam'lie Radziwell. und den Bevollmächtigten derselben. den Reichs⸗
agsabgeordneien Legationsralh a. D. von Kehler, zur Verhand⸗
ung kommen. Der Klager ist der hiesige Häuseragent Kuh, der
SZachverhalt folgender: Das in der Wilhelmsstraße gelegene Hotel
kadziwill wurde Anfang dieses Jahres an das Reich für sechs
Millionen Mark verkauft. Herr Kuh hatie im Jahre 1878 den
ßedanken gehabt, daß das Grundstück jür den Bau eines Parlae
nents geeignet seiu dürfle und war deshalb in; Verbindung mit
»er Familie Radziwill resp. deren Bevollmächtigten b. Kehlex gee
reten. Spater pflog indessen der Flüͤgeladjutant des Kaisers, Fuͤrft
Anton Radziwill, unmitlelbare Vechandlungen mit dem Reichs⸗
tanzler und hatte d'esem das Grundstück verkauft. Herr Kuh for⸗
»erte nun eine Provision von 60,000 Mark, wurde aber zurück—
—A
iicht dazu aher aufgefordert worden sei. Er bedauptet dagezgen,
zaß der Verkauf auf seine Thätigkeit zurükzuführen sei und der—
angt deshalb seine Prov sin.

F Berlin, 20. Juli. Bei unserer jeungasse dorée, unter
velcher sich auch Personen befinden, auf, die weder das eine, noch
)as andere dieser beiden Worte vereinzelt angewendet werden lann,
jat sich neuerdings ein neuer Sport herausgebildet, das Wetten
arüber, ob Jtmand den Muth hat, mittelst des Luftballons auf⸗
usteigen. Herr Godard, der jetzt hier anwesende Luftschiffer aus
dacis b'etet hierzu Gelegenheit. Als er in voriger Woche aufstieg,
jatte einer seiner beden Mitredendeneine Wette entrirt, bei wer⸗
her es sich um die Summe von 1000 Thlr. handelte, die er natür⸗
ich gewann, weil er mit dem Luftschiffer von der Charlottenburger
Flora bis zur Hamburger Flora flog. Wie Fama sagt, soll ihm
afür auch die Entlassung aus seiner bisherigen Stellung in einem
jiesien Bankgeschäft zu Theil geworden sein. Ebenso soll auch
iner der beiden am Sonntag aufgestiezenen Roues eine Wette
von 500 Thaler durch sein Aufsteigen gewonnen haben.

* Eine amerikanische Butterfabrik, in welcher künstliche Butter
abricirt wird, soll in Potsdam demnächst eingerichtet werder. Die
Internehmer sollen, wie das Potsd. Tgl. meldet, Amecikannr sein
ind die känstliche Butter in derselben Weise wie in ihrer Heima'h
zerstellen. Das Verfahren ist kurz folgendes: Als fettige Sub—
imz wird Rindstalg in Anwendung gebracht; dasselbe werd in
großen Retorten ausgelassen und alsd nnein große Reibmaschinen
zebracht, wo das Fett zu Sahne gereben wird. Hiecauf, werd
zie Sahne einem chemischen Verfahhren — Geheimniß des Erfi—
»ers — unlerzozen, nach welchem alsdann die Butter gewunschen,
zesalzen und alsdann in Blöcken eingeschlagen wird. Der Preis
der Butter soll sich, bei vorzüglichstem Geschmack, auf die Hädlfte
des Preises der jetzigen stellen.
7 KKln, 22. Juli. Die Zunge der Kaiserglode ist aus
her Maschinenbaufabrik in die Glocke zurückgekehrt, aber noh nicht
jelöstz, denn der Klöppel will nicht mitwirken, daß de,Gloce tönt.
Vie große Anstrengungen man gestern Nachmittag magie, die
daiserglocke verrharrte dabei, sich in tiefes Schweigen zuhüllen.

(B. u. H. 3.)
        <pb n="464" />
        p Daufenau (Amts Nassau), 17. Juli. Die erschllternde
Nachticht von einer gräßlichen Mordihat erregt die Gemüther des
Fiesigen Oris und seiner Umgegend. Die schon langer zu aewissen
Zeiten geisteßkranke Ehefrau des J. G. Hordach dahier sthickte heute
Morgen frühß bei Abwesenheit ihres Mannes ihre einzige Stieftoch⸗
ser von 24 Jadren in den Keller, um Kartoffeln zu holen, welchen
Augenblick die Mutter benutzte, ihrer Tocdter nachzuschlrichen und
derfilben mit einem Beile den Sqchaͤdel einz schlagen, sodann srennte
sie den Kopf vom Rumpfe und schlug das eine Bein ab, woxauf
sie den Leichnam im Keller mit Grund zuscharrte. Der Valer,
Zer am Montag nach Hause kam, und nicht wie gewoͤhnl'ch von.
jeiner Tochter das Mittagsmahl vorgestellt erhielt, schoͤpfte sogleich
Berdacht und fragte nach seiner Tochter, worauf er den Befs«eid
erhielt, sie sei nach Ems gegungen Atz der Vater darauf im
Hause nachsuchte, fand er den verstümmeleen Leichnam im steller.
Die⸗ ist der zwe'te Unglücsfall, von dem die Familie innerhalb
harzer Frist betroffen wurde, da vor 3 Jahren die jüngere Toch⸗
jer, im Aiter von 17 Jahreu, ihren Tod fre.willig suchend, sich
bei Ems von einem Eisndahnzug überfahren ließ.

F Nad der „Bohemia?“ hat der Vater der in Carolinenthal
WVorstadt von Prag) festgenommenen Zigeunerfamilie durch Docu⸗
nente den Beweis geliefert, daß das vermeintlich einer Kleinseite er
Familie angehörige Mädchen seine eigene To ter sei, wodurch die
Zigeunertruppe undehindert ihres Weges weiter ziehen konnte.

F Die Wetterschaͤden in Steyermarl werden auf 4 bis 5
Millionen Gulden össert. Währ. angeschlagen. J
FBern, 16. JZuli. Kürzlich verstard bei Bein ein Pribat⸗

nann, welcber dem Bande 1000 Fr. zur Gründunz einer Na ional:
zank und 200 Fr, mit welchen nach 300 Jahren, wo das NKa⸗
yxtal auf 24 Millionen gestiegen sein werde, in Freiburg eine Uni⸗
rersität errichtet werden solle, vermacht hatte. Beide Vermächtnisse
vat der Bandesrath ausgeschlagen: ersteres weil die Bundesversamm ⸗
ung bei der Deskutirung des neuen Banknotengesetzes deuttlich zu
»ersiehen gegeben habe, daß sie von einer solchen Bank nicht w'ssen
volle, und letzteres, weil, bevor man sich noch nicht einmal mit
‚er Gründung einer tidgenofsischen Universität)oeschäftigt habe, man
nicht schon jeßt bestimmen könne, daß Freiburg nach 300 Jahren
Zitz einer Universität sein solle. s
Die waärmere Jahreszeit, obgzleich die Hoffnung aller
grust⸗ und Lungenkranken, hat dennoch gerade für di-se Leidende
iele Nachtheile im Gefolge, indem die ofm andauernde Hitze, Staud
1. s. w. von außerordentlich ungünstigem Einflusse ist. namentlich
ruf die kranke Lunge. Solchen Leidenden lkann kein besseres
Mittel angeraihen werden, als den selbst bei den hartnöcigstm
Fällen bewährten rhe nischen Traubenbtusthonig von W. H. Ziden-
seimer in Mainz. Dieser angenehme Suft löst den Schleim, hebt
zie Trockenheit der Lunge und reinigt solche von allen schädlichen
Finathmungen, so daß in kurzer Zeit die Genesung erfolgen muß,
vie viele Tausende von Zeugnissen, worunter auch solche von ätit⸗
—E
üch ist dieser Saft an hiesigem Platze bei Herrn J. Friedtich.
Verantwortlichtr Redalteut F. X. Demeß.
— — — — Qα—
Fxeuerwehr-Montag
2xi Georg Nlein.

— — — —

—
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a wir in allen Orten Stadt un — idifͤfts-
53 in leistuage fähige Agenten. Lebens Invaliditäts und
Adresse; —B der 323* Unfall-Ver cherungs⸗
sis wen Vieh Versicherungs an Gesellschaft rometheus“
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wohnhaft im Hause von Christ. Kuling,
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An d'e Fabrik des „rheinischen Trauben⸗Brust-Honigs,“ Herrn W. H.
Zickenheimer in Mainz. gerr No
v 3 F
Zchloß Billigheim( Vα)Çn dun is7s
Ew. Wohlgeboren kann ich nur bezeugen, daß wohl kein Mittel geeigneter
ein dürfte, schneller und si herer bei Kindern wie Erwachsenen hartnädige Hu⸗
zten und sonsf anhaltende Heiserleit zu beseit gen und verschwinden zu machen,
As der von Ihrer Fabrit bezogene Trauben Brust⸗Honig. — Er bat
die trefflichsten Dienste geleistet und werden wir in ähnlichen vorkommen den
Fällen auf weitere Zusendungen reflectiren.
Es zeichnet ergebenst J
Draf zu Teiningen-Bilsigheim.

Aaruaoiioe

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Itu hæ

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aute weibliche Arbeiten, enthaltend neur
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IA. und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
ickerei, Weißnähierei, Waffel- und Strid⸗
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nsaabe enthält in jedem Monat Beides.

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hei allen Buchhandlungen und Poßan⸗
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Gerade währerd der Sommermonate le'stet der durch 10,000 Atteste ge⸗
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Hals⸗, Bruste und Lungenleidenden die wesentlichsten Dienste. Sowohl bei Er⸗
Fachsenen als Kindern, selbst bei den zartesten Säuglingen kräftigt er die Lunge,
reinigt auf milde Weise den Koͤrper und ist dabei ein wohlschmeckendes Nahr⸗
mittei ersten Ranges. — Verkauf in Flaschen à 1, 1112 und 8 Mark (Weiß—,
Roth⸗ und Goldkapfeloerschluß) unter Garantie der Aechtheit in St. Ingbert bdei
derin J. Friedrich, in St. Johanr bei F. P. Dudenhöffer und Carl
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zleichen Vreisen wie bei den Ze tungs⸗Erveditionen selbst, ohne Vorto und Spesen befindet sich Jeil 45.
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* 55936575 58552358 —533 88 55*8
— 5225 5 2 532 2
3 a888 565 233535 8* 5 553327 *58 —223283 82 3 5758
8 6 —8 2 —— * — —8* *3 *
3 833 53323 3335 43353 553 —2383 3358
— —22 — —
55—25252 55355— 5575 538 5228 — 38355 —A
* 8 —52 2 528832 * Z3 32 — — 2*
* — 22 — 28— 2 ⸗ 22 7 52* — 8 3 29
— * 8 — 8 52382
583353* 55—883 —2553353 —— 8T 555 — 3535
23253553 7335582 5333 78 s353 53 5525 —573
—2* 535585 52535355 78— 58 —2s 2.5328 — 732—
2 25233 — 53833558* 22* 5* 32 — — 238
233535323* 65 *—35228 * 282922 —2 22 —X
— 3 2 k BB—22 322 32 25 — 2 322 22 22* *
8 2 —8 —A * 2 *23222 2 2* 52N8 2* 8* 222
27 A — — 3522. 2535555 33 23822 25c5
22535353338285* 22 S 5522* —A 58 —13S57 222 » 222
R 7 8 58—8 8 — 85 5528 2 75 T * 23* · 5353 8 5 55
,52258535 5333 225-2523225* 53 ·5532 ——225282 828— 22
572 53z65537 385z5758555375 —55 832853 — 287 —25 7563
—E — ——— 33*2338532 —2528535 322
5538 — — 8 ——z552855 2887 2222* S—
8 A —— —— —A— z22—5 ———3B.7 Ex538
55 5825 — —— 53 — —— — 553328 28*
33, 5. 2522 5S e 2 on — * 83 /252 — 5z255 552
555
* —— 2 —— 52.2 2 22 — 33; 53—
2 32 25* —A—— —A 8 3 25 2— 52 —
A— 28 3830 8 — sse625— — *
—c 25553553 553 s8 — * 15686 368350335325 .5338 82
A —J 2 5 8537 4 * — * 2822e 22225
—— 8 35,2 —A
—— 2 *5 17 53533 *38—
c —575 2 —— 5
S —23 —
25 — — 21
5 —
—A 35 25353 53225 2 238
ẽ —A 2 — 55852 55 255 5— 23 53 2222 24
⸗ 5 3 22 572 —A 5 7 S 52 85 2533 F
238 53 53 3 5 8 528 E8 532 8 55*82 2282 —
T v 52 *5* 2 22 S — — 3 2 33 2 5
7 —— ,m 38 22 7 5 *2* * 9 8 —58 5232
— 3 — 22 2 —— 2 —E —— 2
* —́—Â 57 5 * 5825353— E 2 * 227 — 2*
55 7 * —5 555.2 272 22 23* 25 5 —58 3572 523 8*
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        Sl. Ingberker Anzeiger.

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der St. Jaaberter Anzeiger (und das mit dem Haudptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstagt⸗, Donnerttags⸗ und Sonntagkß

Kammer erlcheint wochentlich iermal: Dinsta g. Donner stag, Samstag und Sonntag. Ubonnementspreis vierteliahrig 42 rzr. de
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden wit 4 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

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Dienstag, 1875
Deutsches NReich. r
Pfalzisches Wahlergebniß.9
Zweibrücken-Pirmasen3. Abgeordnete: Oberoppellrath
darl Schmidt in München, Bezirlsamtmann Gustad Schmitt in
p'rmasens, je 116 Stimmen, Jakob Höh, Bürgermeister in
hethardsbrunn, 114 St. (Die 83 Ultramonianen haben bekanni 1
nich protestirt. 2Wahlmänner fehlten.) — e— ß
Ersatzmänner: A- Trauthnk. Landrichter in Blieskaslel, — 5
109 St., Adjunkt und Apotheker Theodor Märcker in Zwei— — 6 *
brüden 103 und Vürgermeister Fr. Greiner in Pirmasens —E——
9 t. — — —— Aler ⸗
HornmburgeKauusel. Abgeordnele: Dr. Eugen Buhl' oiee
jon Deidesheim 147, Bezirkgamtmann Siebert von Neustadt 120 * 9 —
uind Landrichter Kub y in Edenloben 92 St. * — d cueee 8
Ersatzmänner: Wilh. v. Günther, Banquier in Kusel, —
protestant. Pfarrer Heß von Jeitenbach, Bürgermeister Fre b, — 3222
vou Homburg. — 453 3
Kaiserslauternes irchheim bolanden. Abgegebene St. .. —WW
88. Abgeordnete: Landrichter Vaillant von Obermoschel 194, ———— — 9
daufmann J. W. Jakob von Kaiserslautern und gens Herr, 30 — — 772 75
hutsbesitzer in Harxteim, je 189 St. (Pfarrer Reiffel hatte zu — n24. duli J ni 3
Inetenn hene Jakob hat nur unter der Bedingung — aptin
ungenommen, zurücktreten zu dütsen, sobold der in Aussicht genomeder diesjährigen Herbstübungen das U haher — — *
men gewesene Banquier Braun 30 Jahre alt geworden, was im sptren Cotps in
Septeinber d. J. der Fall sein wird, und die Ersatzmänner haben
ich behufs Ermöglichung einer Neuwahl bereil erkärt, an Jacob's
Slelle nicht in die Kammer einzutreten.)
Ersatzmänner: Anwalt Jos Neumaher in Kaiserslauteen
i84, Kaufmann Philipp Schmidt daselbst 1619 und Gerber
deinrich Becker in Kirchheimboͤlanden 134 St. 7 73
NeustablLandau. Abgegebene Summen. 947. Abge⸗
rdnee Gutsbelitzer Ph.. TilIsmann in Edesheim 205, Anwal
zelket in Landau 204, Geniner Jakob Erter in edenemn
autsbesitzer Karl Heinrich Wolf von Watchenheim 2080 St
Die Ultramontanen erhiellen 40, 838 und 87 ESt.)
Ersatzmänner (bei 242 Abst.): Dr. Eichhorn in Laudau
Landrichter Kubh in Edenkoben, Dr. Armand Buhl in Deides
gaͤm je 206 und Dr. Ferd. Knecht in Neustadt 186 St. (Sar
wius von Mußbach erhielt 72 St.)
Speier-Frankenthal. Absolute Mysorität 112
dt. Abgeordnete: Bürgermeister Dr. Groß in Lambsheim, Kauf
nann Grohe in Ludwigshafen je 188, Bezirksgerichtsdirektor
Nüller in Kaiserslautern 186 Landgerichtsassesszr Frey burger
in Speier 137 St. gegen 52 St., welche auf Bezirksgerichtsrath
Reiffel in Frankenthai fielen. (Die Ultramontanen erhielien 27, 26
und 25 Stdß.. .
Ersatzmänner: Bezitksgerichtsrath Reiffel in Frankenthal 199
dandrichter Lombardino in Gollheim 195, Gerber Braunsberg
n Frankenthal und Dr. Heudk in Mutterstadt je 198 St.
Bergzabern-Geremernrs hre im. Abgegebene Stim⸗
nen 182. Abgeordnete: Landrichter Alwensein Bergzabern 111,
btivatmann L. Thee ison in Germersheim 110, Anwalt Loui⸗
n München 110 St. —
Ersatzmänner: Bezitksamtmann Spälh von Bergjabern,
in Milster von Billigheim, Rentner Paßquay von Ann—
eiler. I
Die 20 pfälzischen Argeordneten gehören der liberalen Par—
en an.
Zwei pfälzische Ultramontane wurden im jenseitigen Bahern
wahlt, nämlich Domkapitulat Molluor von Speier in Aschaf—
ienburg und Anwalt Horn von Frerkenthal in Neustadt a. d.
soale (Unterfranken)s.
Eme Vergleichuͤng, wie nach verschiedenen Wahlgesetzen, ber
wnschiedener Wahlkreiseintheitung die Reichstagswahlen von 1874
ind die Abgeordnetenhauswahlen von 1878 in Bahern im den ein⸗
tlnen Regierungsbezirken ausfielen, ergibt Folgendes: I
) Zum Theil in der Sonntags Nr, enthallenn.

Beermischtes.s,

FAns Otterstadt midet die „Nhpf.“, daß der Backstein⸗
macher, der von einem Kameraden dork vor ein paar Tagen nieder⸗
geschlagen und für todt vom Platze weggetragen wurde, später
wieder zur Besinnung kam. Die Verwundung soll nicht tödtlich
sein.

7.Der Hauptaussluß des bayerischen Vollsschullehrer-Vereinz
gibt bekannt, daß der geschäftsleitende Ausschuß in Kaiserslautern
auf Antrag uund beziehungsweise mit Genehmigung des Hauptaus⸗
schussez den Festkostenbeitrag für die Besucher der sechsten Haupdt⸗
versammlung auf 2 Mark fesigefetzt hat, daß die hiefür zu verab⸗
reichende Festlarte zur Legilimation auf verschiedenen Bahnen he—
hufs Fahrtaxermäßigung nöthig ist, daß ohne Festkarte Niemand
zum Festlocol oder zu einer Sectionsvecsammlung zugelassen wird,
daß den Besitzern von Festkarten das cewünschte Quartier bisorgt,
freier Eintritt zu den gesell gen Vereinigungen und unentgeltlicher
Empfang des Programms sammt zu den singenden Chören gesichert
wird.

FSaargemünd, 22. Juli. Wie die hiesige Zeitung
erzählt, wurde am 17. Juli im Staatewalde Fedne bei Machern
oon dem Foͤrsier Ruland eine dreijährige Wöfin erlegt, als sie
den Hühnerhund des Försters verfolgte. Das Thier wog 67 Pfund

7In Heidelberg hat sich ein Student der Pharmazie
aus Sachsen erschossen, weil er vom Examen zum Doktor der Chemie
vegen ungenügender Kenntniß der lateinischen Sprache zurückgewie⸗
jen wurde. — In einer Heidelberger Brauerei wosll⸗ sich ein be⸗
runkener Student unter dem Hahnen der Wasserleimng den Kepf
etwas abkühten, gerieth aber im Dusel an den Hahnen des Bier⸗
kessels, dessen siedender Inhalt ihn übel zurichtete.
7Mainz, 23. Juli. Die Champaguerfabrikansen Allmann
und Schnaubert von Bingen, welche die Et quetie eires Reimser
Ddauses nachmachteu, und den Weinhänd?er Maher, welcher den
Zertrieb des Champagners besorgte, standen dieserhalb am Don.
nerstag vor h'esigem Bezirksgeridte, das beute das Urtheil fallle
Die beiden ersteren wurden zu je 1000 Me ebenn eete Haf
        <pb n="468" />
        der Hauptbeschuldigte M. zu 2000 Mli. ebent. 4 Monate Haf
derurtheil·. —— (WMzʒ. 3)
ppondon, 21. Juli. Ein enzrischer Schvimmkünsiler
Tapitaͤn Matthew Webb hat sich vorgenommen, Capftän Bohyt on
in den Schatten zu stellen und ohne Schwimmanzug oder ander
weitige Hütfe von Dovec nach Calais über den Canal zu schwim;
men. Er hat in jüngster Zeit bereits zwei Proben von so außer⸗
ordentlicher Ausdauer abgelegt, daß es gar nicht unmöglich erscheint
3 werde ihm sein Vorhaben gelingen. Vor eiaigen Wochen
schwamm er die Themse abwärts von Blackwall nach Brabdesend.
ue Strecke von 20 englischen Meilen, und gestern legte er eine
gleiche Sirecke im Meere von Dover nach Ramsgate in 8 Stun⸗
din 45 Minuten schwimmend zurüd. J
f Lebendig begraben. Der „Nuova Torina“ wird aus Rec⸗
rauigi in Sardinien fotgende schreckliche Nachricht gemeidet: „Ju
diesem Augendblicke drängt eine große Menge nach dem Friedhoje.
Fine junge Frau, die am 11. gegen Mitternacht in Ohnmacht fi!,
vurde am 12. zeitiich Morgens begraben. Plötzlich hörte der
Todtengräber aus dem Innern der Bahre ein Klopfen. Eiligst

ref er, um der Behörd die Anzeige zu machen, aber beim Ersch⸗i⸗
nen der Abgesaudten derselben hauchte die Unglückliche ihren letzten
Zzeufzer aus. Es herrscht eine unbes.hreibliche Aufregung in der
nιg
ARenßkesnachriqruen.
Der functionirende Stautsanwalt⸗ Subst tut Ph. Chement
n Landau wurde zum Landgericht?-Assssor in Gunstadt befördert
ird zum fuuctionirenden Substituten in Landau der Polizei⸗Anwalt
gerno. Pfisterin Dahn ernannt. Der geprüfie Rechtẽcanditat
philipp Theobald in Zweibrücken wurde zu Notaͤr in Winnweiler
rnannt.
Jutere haut

ist die in der heutigen Nummer unserer Zeitung sich befin⸗
dende Glückz-Aunzeige von Samunel Hedscher sent. in Ham⸗
durg. Dieses Haus hat sich durch seine prompte und ver⸗
chwiegene Auszahlung der hier und in der Umgegend gewon⸗
enen Beträge einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wir
Jeden auf dessen heutiges Jaserat schon an d'eser Stelle auf⸗
mertfam machen.
⸗—

&amp;

—

— —
Die zweite Schur eines rothen Kleeackers
in Betzeuthal von 191 Morgen hat zu ver⸗
pachten

J9. Gegenĩe tige

Lebens-, Invaliditäts- und
Unfall⸗ Versicherungs⸗
Gesellschaft „Prometheus“
Be in.
Bezirlz-⸗Agentut für St. Ingbert und Um⸗
gegend bei J. V. Haus, Steindrud⸗r,
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Ich beehre m'ch einem verehrl. Publikum
bon hier und Umgegend ergebenst anzuzeigen,
daß ich mich als

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Tüncher und Lakirer
Hauptgewinn

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Uark Neue

Dentsche
Reichs-Wũh-

3 ’ 337 77—
fTlagure zur Boethoeiligung an die
Gewinn-Ohancden
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grossen Geld-Lotterie, in veleher ũber
7 Millionen 460.000
Reichs⸗Mark
sicher gewonnen werden müssen-

Die Gewinne dieser vortheilhaften Geid-
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Jevinn event. 875, 000 Reichsmark, spec.
Rcicksmark 250,000. 125, 000 80,000.
60,000, 50, 000, 40000, 36,000. 4 mal
30.0d 24, 6000, 8 mal 20, ooo u. 18,000,
377 al is, oob 12, 000 u. 10, 000, 83 mal
zooü, 44 mal 4800 u. 4000, 208 mal
3600' u. 2400. 411 mal 1800, 1500 1mnd
1200, 1118 mal 600, 360 und 800, 19316
mat 240, 131, 120 und 60, 13740
mal 48, 24, 18, 12 v. 6 Reichsmark und
oinmen soiche in wenigen Monaten in 5

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15 Kr.
das viertel Originalloos nur 2 Gulden

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and werden diese vom Staate garantirten
Origiualloose skeine verbotenen Promessen)
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dder gegen Postvorschuss selbsst nach den
cutferatesten Gegenden von mir versandt.

Jeder der Betnriligten erhält von mir
neben seinem Originalloose auch den mit
iem Staatswappen versehenen Originalplan
gratis und nach stattgehabter Zicliung so-
dS die amtliche Zichungsliste unaufge-
fordert zugesandt.

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Jede Bestellung kann man einfaeh
cut eine Posteinzahlungskarte machen-

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gen vertrauensvoll an
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datel⸗ Filet⸗ x. Muster. Die Doppel⸗
usgabe enthält in jedem Monat Beides

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Altona 1869, Wien 1873.
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* 2253
—A— 353585.
533323235323323275 —A
25 333553 3853335 2252
2* 2 3 2355 —— 53352 * —232
238 — * 2 8 52 852
52838 23 23232233 *82 ——— A
3355553335 —35— 22533 — 23228 —z338382333 qã
82 5 8 22 ——
5 223 — 5368487 23 83333358* 5303325
—3— 8* 2 *
3 355 Is573322355 33 33233235 zs 327
52 512 583355 535*55—323 36 235353823535 — 135332853
* * — — — 2 — * * T
5 2123 —— 2 — — 23 523265523553 —A —
5617 —— v —8 — * 3 8 — * — 2582 20
2 5 —— 2 —22 58 8 — X 5 — * 272 3 88223
—8 52 — —232 55 * 22 — 25 — 2 2 2388 55 — k352323 — *
2 —XX 6 2 *æ—533555 A 3223 22 2 —285 * 575 x2* — *
—8 — 2 * 822 * * — 2 —— 2
2 2* —— —A —53 3 —E 25 25 5555 z33B— —5552—
— — 723232 52 3.532233 —355335335 —28583
c* z333513233 — 33 25322355
* * —A 23358. 52. 3 —A : 583253233
2222 388 25 s830 —523568* 55E28 8 52 223 2 2
2 22 6« 235 528 —M— 52 S75 2 1G558 5 35 S 358538
552 33 — 252 —— — 22 —— 2 —A— — *
732 22 2 25*225 25353535 * 2832335 552253223
—— — z335S2 86 2528 2B3 258357 53238 283325
—5 2 5 5222 22602 52 5* —A
2 35 —— — 3232 2* * —X — 25228 534 525 25 —5*
*25 z2852583 532 6555232325 — — 35338
2.335. 83,3 528 53 33327338535535* 2585 5353338
e582 *1283 .232374 533553332 2522322* 38385335
82585 585 32553222 3 88 28 3zE—— 2
ẽ — —— · 20 385 3 z255—z 533524 — 2—5 S 5232 —83 72
53 27 — — A — 2325 —— 6 32235 2532555 235
— — 255225 2ER — 3 82* — 22 S 8* 2355833 — 2B5382
7 — k52232 8 7z52 3 3 —XXV
3*8 z252252 —A—— *55 72835 ——38838 53523
23232 ze— **88
*55c525 —AA 28 3235 525523838 ẽ25
—A 5282672535 535233235 332 *
5 — — — 7 — 2 ———— ⏑ —— — —X — 538 8*
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* —— E 2 22* 2
2* * 8 * 25—6——— — * 25— e2—c ——
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* 522 2757 22358 2 2 — —8 * *
—A — — 2233238 2z *2 258
ꝑ TL.ALCNS —A 55353355335 — —e *22 5235 25 8
28 5323353388 — — — 22*8 ———
22 55 8338 — 5—5222 5222 50—22 22 — —— A *
575s85838 137838S25 38 33342 s358327 53353
—X 8 —Aä— 2 * 5 Ez—532 —A
222 533 5 552 258 82855 — — —M 9
— — z285 35285 255—2 5 52282 28 2855 —— — —
23253238388 23257 3323 33528 333 5s8553222 7
—52* — 352 — * 225 —*— * * 25 —
— ——— — ——— — 2 35* —A —A — — 2 S
—* — 8 * 2 — — —K 2 2 —53 —— **
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2—8 25283 — — — * 35 * * — — 3 52 ——2226 — —
— — * * — —— 5
333225382583 23632523 3355s53335578 3352 325583885 5
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52 5355735 .·2 23 —A —553255 288 55 — 35 —A
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* — — 2 —S 1 — — 28 83— 0
—— 7555—. 585 5582 ——— — 52 82* 523232 —A —
5 — 22 — — 8822 —S S ⁊ 5 — *
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22 52325525 2122 2 0 3282 C —528 32 28 ——
ẽ* * — 5 »2 * 275— S55 —A —— —A——— —
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5533358 — 558537337 2 22 —8*
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7 2 ẽ *7 *2822 * — *
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—— 5 385* 23538 — —— 555376 235 7
5273*855335 53783255 5832 2 — 55232333*0 —A *
53273535535 — 522333352 32
355—5 355*5332 58522 DBE * 525235 222 87 a —
—2* —552328 5* 2 —— 2 — 22 —— 2 25552523 2 * 7
s53223 2 —E 23*5 — — — — 23 —
— 32278 55532378* 2227* —A * 255 —* *
828 5583 — — 575235 575883 5755558 3 8
XXXX * 2 —52 — 52522 2 2382 27 — — —
555—5528 555 — 535353 —A ——
53555. 557575 5557235 582523 25353 538523523353 2
2525 8 2 535* 8 2 — 85
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        St. Ingberker
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gberker Anzeiger.

zet Si. Anaberter Anzeiger (und daß mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗- und Sonntagß
kummer erscheint wichentlich vierm al: Dinttag, Donnerstag, Samstag und Sonntas. Abonnementspreis vierteliährig 42 Krzr. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden Sit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
—ãA

Donuerstag, den 29. Juli 1875

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Deutsches Reich. LKongreß eingesetzt hat, versammeln. Die Mitglieder desselben
München, 25. Juli. In Nenburg a. D. hatlen die kalho⸗ sind: Dr. Wines (Newyorl), Präfident, Mark. Beltrani⸗Scalia
ischen Geistlichen den Muth, sich bei den Wahlen offen zur liberalen (Kom), Stkretär, Dr. Frey (Wien), Dr. Guillaume (Neuchatel),
hartei zu belennen. Sie wurden denn auch als Wah männer von Loyson (Lyon), Pols (Amsterdam), Stevens (Brüssel), Sollohub
zen Liberalen gewählt, aber die ultramontane Presse säumte nicht,“ (St. Petersburg), v. Holtzendorf (München,) Hastings Condon).
iber diese „Verräther“ mit einer Fluth von Verwünschungen und A —
Berdächtigungen herzufallen. Einer derselben, Romeis, Rector des
atholischen Gymnasiums in Neuburg, weist nun die Angriffe öͤffent
ihh zurück und erklärt dabei unec Anderm: „Ich nehme auch als
Zeistlicher unbeschadet meines geistlichen Standes, das Recht in
Anspruch, als Christ gegen Menschen jedweder Religion und jeder
volitischen Parteifarbe die Pflicht der Liebe zu üben, als Staats⸗
ürger aber allein meinem Gewissen verantwortlich zu sein bezüglich
zessen, was ich für Staat und Kirche ersprießlich halte und an—
trebe.«Es ist freilich eine überaus unwürdige Position, in der sich
jeute der Katholicismus bei uns befindet, wo selbst die Oberhirten
der Kirche durch die Verhältnisse sich genöthigt sehen, mittelste Hir⸗
enbriefe in die Arena des Wahlkampfes herabzusteigen. Aber kein
Bischof wollte oder konnte in seinem Wahlhirtenschreiben einem
Beistlichen verbieten, sich von einem liberalen Wahlkomite als
Wahlmann vorschlagen zu lassen, und es ist geradezu unmöglich
mnzunehmen,“ daß die Bischöfe in ihren Hirtenschreiben, wenn sie
die lirchenfeindlichen Bestrebungen des Liberalismus verurtheilten,
damit zugleich so ohne Weiteres auch alle liberalen Wähler, einen
großen Theil ihrer eigenen Diözesanen, nicht nur als Gegner der
irche, sondern auch als Feinde der Religion, ja des Christenthums
zrandmarken wollten, wie dies daher geschehen ist Seitens der
Stimmführer der patriotischen Partei, welche aastait im Sinne und
heiste des Hirtesbriefes ihres Bischofes für die Wahten zu wirken
ihren Gegnernemit allen erdenklichen Anschuldiguagen gegenüver
ireten. Ich für meine Person empfand in dem wüsten 150schen ⸗
ind Feuerregen, den der nie rastende Vulkan unserertiszöoffentlichen
Presse seit Wochen betreffs der bevorstehenden Wahlen niederfallen
aßt, eine wahre Erquickung bei dem Durchlesen der durchauswürdigen
hirtenworte des Mannes, der in unserer verwirrten Zen den uralten
Stuhl des heiligen Ulrich ziert. « Aber dennoch wagédich »Ju be—
weifeln, daß das wahre Wobl und Beste unseres lieben dayerischen
Vaterlandes, das der derselbe in seinen Hirtenwortenso warm be⸗
sont, von der Mehrheit einer Abgeordnetenkammer bewirkt werden
wird, welche sonst weiter nichts mitbringi, als ihre kirchenfreund
iche Gesinnung, sich aber gegen die unabweisbaren Forderungen
yer Zeitverhältnisse jowie unserer politischen Lage lediglich megativ
erhält.“ Wean ich nun mein Verhalten bei der Wahl; auf die
mgezogenen bischöflichen Worten hin genau prüft, so finde.ich keine
Felonie meiner kirchlichen und katholischen Gesinnunge darin,“ daß
ch als Wahlmann von dem liberalen Comite vorgeschlagen wurde,
ind selber den mir bekannten ehrenwehrthen, von demselben vor
zeschlagenen Wahlmännern meine Stimme gegeben habe.Ich war
nämlich keinen Augenblick darüber in Zweifel, auf welcher von
»eiden Seiten. die größzere —Vaterlandsliebe die Bestrebungen
eite. Die Kirchlichkeit und Religiösität aber? Nun, die bemesse
ch noch nach elwas ganz Anderem und nicht allein nach der Zahr
)»et Kirchengunge. Ich halte dagegen fest, daß kein liberal ge—
sinnter Mann als solchet schou ein unkirchlicher und irtereligiöfer
Mensch ist, so wenig als ein eifriger Kirchenbesucher schon als
»as Musster eines Christen und Katholilen betrachtet werden kann.,
— Auch in Augsburg hat der katholische Stadipfarrer Hörmani
»ei St. Ulrich liberal: gewmählt. (N. Frif. Pr.)
Wäürzburg, 24. Juli. Bischof Johannes Valenten von
Büzburg hat den Domkapitular Melchior Hohn, welcher bei den
dandtagswahlen mit der liberalen Partei stimmie, si kyeudirt. Hohn
vurde durch Signat des Königs vom 28. Juni 1872 zum Dom
apitular ernannt und soll, wie mir von wohluntertichteter Seite
nitg.theilt wird, bereits die Einleitungen zu einem Rekurs an die
öchste Stelle getroffen haben. (Pf. P.)
Am 8. Aug. d. J. soll sich in Bruchsal das internationale
romite für Gefängnißreförm, welches vor 3 Jahren der Londoner

Bermischtes.

fF In Kaiserslautern wurden jüngst mehrere Mäade we—⸗
jen Entlaufens aus dem Dienst vom Landgericht mit EÜhis 3 Tagen
daft bestraft.

F Neustadt, 26 Juli. Herr Ph. Fz. Christmana von
gier überbrachte heute der Redaction dir „Neustadꝛer Zeitung“ ein
zanzes Gehänge schwatzer reifer Trauben aus freiem Felde.

—7 Frankenthal, 26. Juli. Zur Abwechslung wurde heute
vieder einmal ein Mörder hier eingebracht; es ist des ein äußerst
ibel beleumundetes Subjelt mit Namen Johann Dieffenbach aus
Quitnheim. welcher in der Nacht von Samstag auf Sonntag einer
hin verwandten Frauensverson den Hals abgeschnitlen hat.

(F. W.)

In Hirschhorn erschoß sich am 23. d. Nachts der
erst kürzlich wegen Urkundenfälschhung vom Kaiserslauterer Bezir!s⸗
        <pb n="472" />
        gerichte zu ILun jahriger Gefängnißstrafe verurtheille Weinhändler Anllang fand das amerikanische Weltausstellungsprojelt unter den
Kösch. 2* Industriellen Westphalens. der Rheinlande und' Sachsens, während

4 Die von der Verwaltungs ⸗Kommission der Schullehre r⸗ die Fabrikarten der Kaisersstadt Berlin weit zurücgeblieben sind.
Wittwen⸗ und Waisen ˖ Anstalt der Pfalz und den Lehrerbebollmäch- Bom 1.. Seprember an werden die 25. Thaler⸗Roten der
agten gestellten Anträge haben d'e Genehmigung der kal. Regierung Preuß. Bank nur noch bei der Hauptbanklasse in Berlin ein—
rhalten. Es werden denmach vom 1. Januar 1876 an die En— gelöst. .
zriusgebühren 60 M. oder 35 fl. betragen (seither 33 fl.); an Ersenik in der Elbe.) Ju Hamburg gerielh vor e'nigen
Jabresbeurägen haben statt 10 fl. oder 11 fl. zu bezahlen die Tagen die Bevoͤlkerung in große Aufreg -ng, weil es betannt wurde,
herweser 20 M. oder 11 fl. 40 kr. und die Lebrer 24 M. oder daß ein mit 80 Fässeen Arsenit beladener Kahn in die Elbe ge—
ia fl. die pensionirten Lebter 20 M. oder 11 i1. 40 kr. und die sunken und daß die giftige Ladung Crea dreißzig. Stunden lang
abrigen Muͤgtieder der Anstalt 24 M. oder 14 fl. Die Wittwen; unter Wasser gebl'ieden war. Das Volt befürctete nichts Gerin
halten kine jahrliche Unlerftützung von 147 M, oder 85 fl. 45 getes. als daß die Elbe vrgiftet worden sei. Aerztliche Zuschriften
r. Feuher 72 fi.), die einfahen Waisen eine solche von 24 M. q Hamburger Blätter beruhigten die Vevölkerung durch die Er—
oder 14 fl. statt 12 fl. und die Doppelweisen eine solche von 51 tlärung, daß einer gejährlichen Einwirsung des sogenannten glasi⸗
Pe. oder 28 fl. 45 tr. statt wie disher 24 fl. — alles Dies vom sen, nitzt pulverisirten Arseniks auf das Elbewasser keine NRede sein
1. Januar 1876 an. (Pf. Zig.) ann.

ꝓ Berlin, 22. Juli. Dr. Stroußberg hat gestern um
den Preis von zwei Millionen Gulden die gerichtlich auf 2,800,000
J. abgeschätzten Steinkohlenbergwerke des Frhrn. v. Silberstein zu
Schaßlar in Böhmen erstanden. Dieselben sollen einen juhrlichen
Reinertrag von 200,000 fl. gewähren.
7 Derlin, 23. Juli. An der Weltausstellung zu Phbila—⸗
delphia werden sich, wie aus der nunmehr abgeschlossenen amtlichen
Lisie zu ersehen ist, 800 deutsche Aussteller beiheiligen. Am meisten

3 7255 F 314. finden bei hohem Lohn dauernde

3 bis 4 tüchtige Tüucher-Gehülfen αιιια

Gaupgewiuu

ev. 875,000

Mark Neue

Denutsche

Reichs-Wauh-

— — ⸗
madung zur Betheiligung an die
Gewinn-Ohancen
der vom Staate Hamburg garantirten
grossen Geld-Lotterie, in velcher ũber
7Rillienen 460.000
Reichs⸗Mark
sicher gewonnen werden müssen.

Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-
Lotterie, woleho plangemuss nur noch 74,900
Loose enthält, sind folgende: nämlich 1
Gewinn eérent. 875, 000 Reichsmark, spec.
Reichsmark 250, 000. 125, 000. 80,000.
60.000, 50, ooo. 40, 000, 86, 000. 4 mal
30,000 u. 24, 000, 3 mal 20, 000 u. I8, 000,
27 mal 15,000, 12, 000 u. 10, 000, 83 mal
6000, 44 mal 4800 u. 4000, 208 mal
3600 u. 2400, 411 mal 1800, 1500 und
1200, 1113 mal 600, 360 und 300, 19316
mal 240. 181, 120 und 60, 13740
mal 48, 24, 18, 12 u. 6 Reichswark und
kommen solehe in wenigen Monaten in 5
Aptheilungen zur sicheren Entscheidung.

Die dritte Gewinn-Ziehung ist amtlich
auf den
4. u. 6. August d. J.
festgestellt, und kostet hierzu die Erneue-
rung für
das ganze Originalloos nur 10 Gulden

39 Kr.
das halbhe Originalloos nur 35 Gulden

15 Kr.
das viertel Originalloos nur 2 Gulden

38 Kr.
und werden diese vom Staate garantirten
Origiualloose (keine verhotenen Promessen)
gegen frankirte Einsendung des Betrages
ↄder gegen Postrorschuss selbst nach den
antferntesten Gegenden von mir versandt.

Jeder der Betheéiligten erhält von mir
neben seinem Originalloose auch den mit
dem Staatswappen versehenen Originalplan
zratis und nach stattgehabter Zichung so-
fort die amtliche Zichungsliste unaufge-
fordert 2ugesandt.

Die Aus-ahlung und Versendung der
Gewinngelder erfolgt von mir direkt an
die Interessenten prompt und unter streng-
ztor Verschwiegenneit.

Jede Bestellung kann mun einfach
vuf eine Possteinzahlungskarte machen.

Man wende sich daber mit den Auftrũü-
gen vertrauensvoll an
damuol Heokscher sn.

Banquier und Wechsel-Comptoir
Hamhurg,

Redaktion,

Alle Gesellen und Arbeiter, welche ge⸗ Geschäftsempfehlung.
eee p de, in sehge besriffen Ich bringe hiermit zur allgemeinen Kennt
Arbeiter-Bildungs-Verein niß, daß ich in me'nem von Herru Bern⸗
veizutreien, werden freundlichst e sacht sih hard Aumg u st käauflich übernommenen
sommenden Monmntang den 2. August, Hause in der Blieskasteler Straße, wo seil
Abends 8 Uhr, im Lolale des 58 ca. einem Jahr eine
eufsser einzufinden. Zu gleicher Zeit 2
jassen wir die dringende Bitte an die —8 M e hz g eẽ 7 e 1
Principale unnd Messter ergehen, unser ee. eß
d n ep
len unterstüten zu wolen — und ar uchen geehrten Kunden gute Waare und reell⸗
dieselben sich zu der oben angesagten Ver— —6
sammlung recht zahlreich zu beiheiligen. 5

Mehrere Arbeiter. August Müller, Meboer

Fesiir Domen?!“
Bei Kramer &amp; Co. in Leipzig erscheint:
Die

Geschäfts-Empfehlung.

Ich beehre mich einem verehrl. Publikum
von hier und Umgegend ergebenst anzuzeigen
daß ich mich als
ATDEIiI3ISStUID.,
zeitschrift in Monatsheften filx leichte ele⸗
ante weibliche Arbeiten, enthaltend neut
tiekmustor in brillantem Bunt-
arbendruek ausgeführt, sowie Hä⸗
lel⸗ und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
sickerei, Weißnähterei, Waffel⸗ und Strick⸗
arbeit, Perlhäkelei ꝛ.

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nur 1/. Sgr. — 6 Xr. rh — 10 Xxr.
zfterr. Die Doppelausgabe lostet das
Doppelte.

Die einfache Ausgabe enthält abwech⸗
selnd einen Monat Stichnuster, deu andern
dätel⸗ Filet⸗ x. Muster. Die Doppel⸗
zugehe enthält in jedem Monat Beides.

an abonnirt z2u Jeder Zeit auf
je drei Hefte einer belebigen Ausgabe
hei allen Buchhandlungen und Poßau⸗
nalten.

Tüncher und Lakirer
hier etablirt habe, und alle in dieses Ge—
schäft einschlagenden Arbeiten schrell unb
gut bei billigen Preisen ausführen werde.
Einec geneigten Kundschoft fieht entgegen
Carl Miedreiĩch.
wohnhaft bei Peter Tousfsaint
auf'm Eisenwerl.
e— Se
Ein Logis im alten Hause und mehrer—
Zimmer uebst Balkon und sonstigem Zube
hör im neuen Hause sind zu verwiethen.

Auch finden anständige junge Leute Kost
und Logis bei Georg Klein,

Gastwirth zum ‚gold. Stern“

2 aitt gründlich
Drunksnechtugant
Wissen des Trinkes, Honorar 15 Mark.
Wwee. Orone in Ahaus isWestf.

—
Frucht-, Brod⸗, Fleisch-Preise der Stad'
Zweibrücken vom 29. Juli. Weizen 6 fl.
37 kr. Korn 4 fl. 56 kr. Gerst
Zreihige — fl. —kr. Gerste 4reihige —
— ir., Spelz — fl — tr. Hafet 4
453 tr. Karloffeln 1 fl. kr. Heu2f
47 tr. Stroh ünfl. 80 kr. per Zentnet
Weißbrod ! Ro. 19 kr. Korndrode?
Nils. 24 fr. ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilt
8 tr. Gemischtbrod 8 Ktilo. 32 kr. 1 Paat
Weck 100 Gramm 2kr. Spelzkern — fl
— kr. Dinkel — fl. — kr. Mischfruch
— fl. — tr. Rindfl. 1. Qual. 18 Ir. 2
Qual. 16 kr. Kalbfi. 16 kr. Hammelfl. It
ir. Schweinefl. 18 kr. Butter 32 kr. be
Pfund.

in St. Ingbert.

2 tüchtige Tünchergehülfen
können bei hohem Lohn dauerude Beschaf—
zigung finden bei

Heinrich Bauer.
Für Kesselschmiede.
Einige füchtige in allen Kesselschmiede⸗
arbeiten erfahrene Monteure, sowie ein
tüchtiger Vlechschmied finden dauernde
Beschäftigung in der Dampfkesselfabrik von
Theodor Rodberg.
Darmstadt.
F. x. Deme

Druck und Verlag von
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        2 2 v 122
2233535 55385535253232 52833838 ——3—33.— —75325325328 3853
3357 — — 333333 53538
— * 23 0 —2 * 22 2*8 * — 2
253288 55 —52332223 22 555258 —— 3353 2 —
— —— — —A 27 3253333532* —A——— 2
37835533354 —— — 3 33 3233 3
⸗ — * 7 * —* 8 2
33 35 33 3 58 38
— *·· 5 5 ——c 8 — 30 —2 —2355 5255
2* —— 28 * — —E — * 9 58 5 „RES —2 9733
55 — — . 22 2 * 222 — ———— —A —
—A * 5——55 82 2533 33 382 222352 —AI—— 28
27. r — —— —AA—— 5 S8* 2 Z. 232 * ——
——
— 555853 252— ——
555— 223 —A 852z537— 3582—————382335238 5
123* — B — —zk535—3327 55 — 355 323c53*
2528 —553—8—323525 —z283—533533663 53* 2 5357—5 555
— 2 S 52. 58255— 2 u * — 8 22 2 — 22
— 33 *
325 — 8 ——— 2 * — 2* 22 — ——3— 528222 —* 332
——— —— FJ 3 —A —— — 25*82 22 — 3 253— 5—589 — 2523
— 2 5 33 —252 *2222 9 — * —3 5 * S 5
552533288 A—— — — —3523 2
— * —* —2 — — 8
33
8 7 2 2 3— —52 8 * — 28 “—7
. 32 33 3——3 33555 383355
* 2 5*857 55— 555 —— 2 —2 2 8 8* —222E 3B
—55—2———— —5 35 25, *53 *5— 252 2558385
* 2 723722 — —— — 358— —5—852535538—— —æ7* —2 —2225
355— 3235—7— 5 —— 85 3——338
————— —533853 60 25 538532355352
23555355 ————83 —— — ———353553 335
E ERE — ——
— — — — — — — ⸗ —
— 2—22 —A 22— —228 — D 2 9— —22 * — * 2 * —
53 5 383553523555 3538* 5535 53 3,356 5255:8 75* —52. 2353 8
——— 2383 ——— 258 358:8 5 8
—A—— 2 222 28 —— 28 88 — 7 —25* 2
3 23— 883 *. 5653 2 3
* —e — 2 D 5 2 Ss
⁊* —52583582 2 —— 53— *5 8 — — · 9
353 35 5 338 38 5333383 353 2—
— — 332323555 z37 —38 E8 *535 5———8 88 5222238
—s——8883333258 73* 2 6 — 322. — —52 385
—* 232552— 535 2 228 52252— 5 —— 33323558* —
—5 — — 335 2— 8 *5 —2338325 523383538 —23
88 53z3355335255 7328 —A —53— z2—555 28 3 78 5 — * 3
283553 33333 873 3323833 —337323. 35s— 355 257 56064
2 25845 —35, 55383 —525 F —3 553 245222
333 süz 3 32
—2 * 55 s 22,3 53283353235 —8— —— 538 3
33335 — — —3 55383.
8 38 8 3 —2 ——73 323525
—2— 5—553—3283868 s3 86
— —35 — —— — —— 2 —— 3—3.5—83353
55535*22 — — 233 5356 *S6—2 ——383555833233308— 8
s 33 3 833
—A —— xä 7 3 —— 2* — ; —— 2 * * * 2
2E 355 S — — 85 82 — —53 e — 28* 8 25 0 — — *
— —35383332236 55—552315253 s555533230333 8
5255 523—35532 5553 —5 — 3 — —
4388 7 633—3
— — — —5—* 532 5 v 5222*8* — J 28 — —— „22 — 2
—* 5823522322 — — 52228
35 —— 86 8 832333 S 5*F

ͥ,

v w 2 XX

2225 —— — c —X 32

2 7 * — * —2 25222 22 J

5325 —535 3835 —3383355 35353 35s5 53 5 5338 535

—5788 58 — — 2 52 53 — 2355 582

—— v — 8 2

* 7 ẽã 352 * 3 58338 *

2 58 5 323 8 52832355 2.55 5 2*2 24623*

38 38 5 — 5—85608355 33 B5 — 5852335

A 232 5 8 2 * 8 —

322 sä2 2 — 55 40 —E 2285 — 252 2
— 8 — — — α — , ẽ 225 AS38 8* 532 — —

* 23 55 a 5ñ5 — 5533832 283 — * —2332

3— 7 222 —— E 2 — — 2 2 e — ————

—A 58 —— c2* — 252 592 9 5325237— —*
—— 867 —— 2*2 E 2322 —5 32558

856* 22 28 585323*55 35355 2 — —2 —855

522 Ecx — 577 2 * — — 8 — 2,552 * — * 2

55* 58 38 532 3535385 7.5 525* 57z85 3388334

2 2 2 — — 222 2

558 25353 383 643353 — A 33
2* — — — — *52 5 2 2 — 28 —

5553 55 258 5585838 — —A— 8 22—535323

*528 525 523, 3375 25553237 235s53538333 33722586432353

2323 —33* — 2868 A—— 5233838

* 5 * 2 3 — 235 2232 — S
e9 &amp;o0, —— 2 —*

72832 35 53522—5233 353352 5333 —2—83325 535355 3238357
822 * 528232528 ——— ; 3 — —E————
—2* * —2 * 8 —— 2025 8 28822 —A — — *—*8 53 22223 *

— — 352 —28556833 —35S—32 3

2 * — 3 * 2— * S5533 3 ** 5* oö8 532

257.8 528335 52337555 5c5555 538 S2232 *28

8 25* 8 — BEE 828 2 — —
525 2. 35 — 58 —222. 22* 2* 55 *8 54
2—535 V62 — 5333Z535 335 2 — —— 538

2 2*
— e s s0— —
—
33
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35335533
23233283
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2*253 * 553 J5
8 F 28 *
5 888357 * J ——
—— —e F
A — 5337555 337
2583 32 — 23335 z3338 J
2 535353 * 7 353353333 2558 ——
4J * 357 — 2 3523347
35 — 23:358 2338 *8
5288 — 3523 —X —— — 8 25*55 *282
*. — 55 — ẽ F
— 28 5 MO 58 *5 ——
zãñ5* 3538 8* A 23 8 s33337 — —
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* Ge *8 535 —A * 2* 3 —
7* 5 3 05 2 S C 5287 — 23 22 35
5 — 2532 3 5 253 35 325 8 77
P. F 53 58 * —5258 S 2 1 255 278588
2 0 —* 522 —3— —— — —X —122 8226 2 —
7 22 — 5 32536 822 2 x 58
8 7* * * —A— 2 —— 2 E ——
22 85 —A—— 53333 3·23 2335338 — 3335535*
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351353* 583* 3333 23.23 * 5 5. 5 5. 325 *
*538 c2 23383333 2238 723323 — 32338
38 3 333—3 8233335* *255—2532
3J25 33 28323 * 288 225
337 5338 2353—* 553 235 . 83 3 —
53557 eez 73738
*53 . —— 2* 555583 2.3 ——
— 8* —8 5334
I— 537 283 8332575 5872. 22 —E 55-35
— —253 2z323. 82 23c5 8 S· —3— 7 * 2 —*?2 3 2 538
A ⁊* 322 —3 223335 2*
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8 —2* —* 23 ———— 2353 5. 5.5 R —
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        St. Ingberker Anzeiger.

ner St. Pagderter Anzeigecr (und dat mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienztagt⸗, Donnerttagt⸗ und Sonntags
Lummer erlcheint ubchentlich vie remal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährig 12 Krzre. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

Deutsches Neich. sche Cultur bildeten. Zuerst ist die aus Elsaß-Loihringen nach
München, 28. Juli. Die heute zur Vorfeier des Geburts Köln führende Romerstraße in Angriff genommen worden, wobei
und Namensfestes des Königs stattgehabte öffentliche Sitzung der k. in der Nähe der Orte Fließem und Stahl bei Bitburg Ausgra—
Akademie der Wissenschaften, welcher die Minister Dr. v. Lutz und bungen gemacht wurden. An letzterer Stelle wurde eine vollslän⸗
Dr. v. Fäustle, sowie der zweite Bürgermeister Dr. Widenmayer, dige, re elmäßig angelegte Stadi aufgedect. — Man fand eine
Heneral v. Sprunner, mit v.elen in Uniform erschienenen Stacts große 40 Fuß bre'te Straße, zu beiden Seiten Gebäude mit Laden⸗
deamten anwohnten, eröffnete Stiftsprobst und Reichsrath De. v. lokalen. An diese Haupistraßen lehnten sich Querstraßen an, welche
Döllinger mit einer ebenso vom Beiste der Wissenschaft getragenen vollständ'ge Quartiere bildeten.
vie vom Hauche des Patriotismus durchwehten Rede. Nach Pro⸗ Berlin, 28. Juli. Die Vorbereitungen zu der am 1. De—
Aamation der neugewählten in- und ausländischen Mitglieder schloß sember bevorstehenden Vollszählung und Aufnahme der BGewerbe⸗
die Sitzung mit einem Vortrage des Professors Dr. L. A. Buchner Statistik im Deutschen Reiche sind bereits beendet und man kann
iber die Beziehungen der Chemie zur Rectspflege. Alsbald die Anweisungen erwarten, welche den Landesbehörden von
München, 28. Juli. Die „Süddeutsche Presse“ meldet: hren Centralstellen zugehen werden. Bekanntlich wird die Gewerbe⸗
Die Staatsregierung hat sich durch de Ordinariate sämmtlicher Stratist.k neu nach den Bestimmungen des Bundesrathes aufgenom⸗
Diõzesen die Wahlhirtenbriefe vorzeigen lassen. nen, und es wird schwer halten, hier das Richtige zu ermitteln,
München, 28. Juli. Der vom Finanzministerium aufge- da die verschiedenen Gewerbetreidenden nicht alle Fragen beantwor⸗
lellte neue Beamtenbesoldungs-Statuts hat die allerhöchste Geneh: den werden, wenngleich auf den Formularen die Zusicherung ent⸗
migung erhalten und wird im Budgetentwurfe für die 13. Finarz- halten sein wird, daß das ganze Material lediglich dem Statistischen
periode 1876 und 1877 vorgetragen werden. — Domlapitular Bureau zugeht, um dort, unter Ausscheidung alles Persönlichen,
hohn von Würzburg hat gigen seine Susbension Beschwerde ein nur ganz allein zu statistischen Zwecken benutzi uad verarbeitet zu
gereicht. werden. Da aber, wie man glaubt, die Materialien vorher durch
München, 28. Juli. Der Redalteur der „Mülrchener die Hände der Behörden gehen, so glauben die Gewerbetreibenden,
Neuen freien Volkszeitung“‘, Hr. M. Jorster dah'er, hat heute den! daß ihre eventuellen Angaben noch zu anderen, namentlich Steuer⸗
Iuftrag erhalten, seine ihm vom oberbayerischen Schwurgerichtshofe zwecken, ausgebeutet werden, und unter dieser Furcht könnten leicht
zuerkannte 10monatliche Gefängnißstrafe wegen der Beleidigung des die statistischen Zwecdcke leiden. Vielleicht läßt sich dieser Befürchtung
deutschen Kaisers innerhalb 83 Tagen im Zellengefängniß zu Nütn. und ihren Folgen noch entgegentreten.
jerg anzutreten. Berlin. Der Reichstag wird wahrscheinlich gegen Ende
München, 28. Juli. Die Vorlesung an der kgl. Lud October sich versammeln. — Es wird in Abrede gestelit, daß Fursi
oigs⸗Maximilians⸗Universität dahier beginnen im kommenden (Win Biemarck sich dieses Jahr nach Kissingen oder überhaupt in ein
er) Semester 1875,76 am 2. November. „In der theolog. Fa Bad begeben werde.
ultät werden inck. des Dr. v. Döollinger fämmtliche Professorer Die Theuerung in Berlin, welche anfangs dieses Jahres
lesen; nur Professor Dr. Friedrich wird später anlündigen. eine lebhafte Agitation gegen die hohen Fleisch- und Brodpreise
München, 28. Juli. In der letzten Zeit haben gelegent zur Folge hatt. ist gegenwärtig derariig, daß man dem kommen—
uch der Eröffnung mehrerer neuen Bahnlinien. sowie in Folge des den Winter nur mit großer Besorgniß entgegensehen kann. Nach—
deberganges der Ostbahnen an den Staat über 50 Mann der dem man schon längst darüber im Klaren' isi, daß die freie Con—
Jendarmerie — nach neunjähriger Dienstzeit in dieser — Anstel- eurrenz der betreffenden Gewerbetreibenden hinsichtlich der Lebens⸗
iungen im Eivildienste erhalten; in Folge dieses Unstandes, sowie nittelpreise nicht in Wirtsamkeit tritt, da die leßteren erfahrungs-
zurch Pensionirung mehrerer lang gedienter Unteroffijiere und mäßig stets auf dem Wege der Vereinbarung festgestellt werden,
Mannschaften besteht im Gendarmeriekorps ein Abgang von gegen und nachdem sich die erwähnte Agitation aucg ais nicht genügend
70 Mann. Um diesen Abgang winder auszugleichen, wird nach erwiesen hat, wird von dem Ausschusse eines hiesigen Bezirkeber—
der, Mitte Septembers stattfindenden Entlassung der Reserven am eins ein Plan vorbereitet, welcher dahin gehl, alle Bezirks⸗, Con⸗
i. Oktober ein neuer Kurs an der Gendarmerieschule eröffnet. sum⸗ ꝛe. Vereine Berlin's za vereinigen, um im Herbst auf gemein⸗
Wärzburg, 28. Juli. Amtliche Zählungen haben ergeben schaftliche Rechnung circa 200 Fleisch- und eine entsprehende An—
zaß in Bayern 262, 000 Hunde leben, die einer sogenauen Zãh jahl Brodverkaufsstellen zu errichten.
iung deshaib gewürdigt wurden, weil dem nächsten Landtag ein. Die „Voss. Ztg.“ schreidt: Vor einigen Wochen ist hier ein
Hesetz vorgelegt werden wird, welches eine jährliche Besteuerung Tunese, wie es scheint, ein reicher judischer Kauf nann, eingetroffen.
bon 10 Mark für jeden Hund festsetzen soll. Der Grund des Ge- welcher sich sehr eifr'g bemühte, eine Äudienz beim Furften Bis—
ehes beruht aber nicht auf finanziellen, sondern lediglich auf ge narck zu erlangen. Der Fürst hatte jedoch bei der Ankunft des
undheitspolizeilichen Rüdsichten wegen dir häufig vorkommenden Tunesen Berlin schon verlassen und die Erlaubniß, demselben in
Wuthausbrüche. — Ein anderer Gegenstand, welcher eine Besiene- Varzin sich vorzustellen, wurde nicht ertheilt. Der Tunese will
ung wünschenswerth macht, sind die einheimischen Singvögel. Das nun warten, bis der Reichskanzler nach Berlin zurückkehrt, und ift
xrangen und Verlaufen derselben ist zwar in Bahern untersagt, einstweilen nach Kösen gegangen, wo er den Sommer zuzubringen
allein diese Vorschriften werden gar leicht umgangen. Nun find zedenkt. Wie man hier annimmt, handelt es sich nicht um eine
ber unsere heimischen Singvögel nicht nur eine Zierde unserer Misston der tunesischen Regierung, sondern um jeñe schon so oft
Wälder und Anlagen, sondern auch wegen der Vertilgung von eiprochenen Millionen des Consortiums Erlanger, zu deren Bei—
Insecten außerordentlich nützlich. Dazu kommt nun noch, daß durch reibung die Herren schon früher einmal den E'nfluß der deutschen
das Fangen der Vögel nicht nur diese selbst, sondern auch ihre Regierung, resp. ein deutsches Kricgsschiff in Bewegung setzen
Hrut meistens zu Grunde geht, woher diese merkbare Abnahme der wollten. Es ist wohl mit Sicherheit vorauszusehen, daß Vismarck
Singvögel konmen mag. Im Großherzogthum Sachsen-Weimar die ablehnende Haltung, welche er früher diesem Wunsche gegen⸗
st nicht nar das Fangen und Verkaufen von Singvögeln verboten, über gezeigt hat, auch jetzt nicht ändern wird, denn wenn auch die
sondern auch das Hallen dersellen mit der hohen Steuer von 25 Deutschen im Auslande Schuß genießen sollen, so braucht derselbe
Thalern belegt, eine Maßregel, welche auch bei uns seht anzu, doch nicht so weit zu gehen, un den Gewinn in Spekulationsge—
tathen wäre. (W. Pr) ichäften der gewagtesten Art zu garantiren.
Vom Rhein, 25. Juli. Der Verein von Alterthumsfreun⸗ Ausland.
den im Rheinlande hat de Absicht, die Römerstraäße am Rh'ein Versailles, 28. Juli. Die Nationalversammlung nahm
mer methodischen Forschung zu unterwerfen, weil diese ersten mili- heute den Gesetzentwurf über die Bestrafung der Verletzung des
arischen Anlagen das ganze Netz für die später entstehende römi- Monopols der Zündhölzer-Fabrikalion an.
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        Bern, 29. Juli. Laut dem Handelscourier ist ein Strike pannter Wagen wird wie ein mit zwei Ochsen bespannter gerechnet.
ammilicher 2000 Gotthardttunnel-Arbeiter bei Göschenen ausge⸗ fRemagen, 26. Juli. Eine Frau in dem benachbarten
drochen. Fordern Entlassung von der Allimentationspflicht aus dem Weiler Kripp beschenkte heute Morgen ihren Gatten mit munteren
Favreschen Depot und Lohnerhöhung. Drillingen; gleichwohl war die Ueberraschung leine sonderlich große

Pestersburg, 24. Juli. In Serpuchowo haben am 1. d. da der Mann in dieser Hinsicht bereits verwöhnt war: schon zwei
die (6000) Weber die Arbeit eingestellt. Durch das Herbeirufen Mal war er mit Zwillingen beglückt worden — sieben Kinder in
don 2 Batdillonen Infanterie aus Tula wurden die Leute nur noch dreijähriger Ehe.
dutziger. Erst der persönlichen Jntervention des Generalgouver⸗ Stuttgart. Aus Anlaß des 5. deutschen Bundesschießenß
deürs von Moskau, Fürsten Dolgorukoj, der den Strikenden deom 1. bis 10. August) tritt für die Schützen, welche sich durch
sprach, daß ihren Forderungen Rechnung getragen wurde, gelang Vorzeigung der Festkarte ausweisen, die Vergünst gung ein, daß die
es, sie zut Arbeit zurüchzuführen. Der Sirike ist dadurch beendei. nach Stuitgart und Cannstadt vom 28. Juli an gelosten Retour⸗

Der „Nat. Zig.“ wird aus Madrid folgende wunderliche billete sowohl sammtlicher deutschen als auch schweizerijchen Bahnen
Beschichte berichtet: „Eine stark mystrriöse Nachrihht geht uns aus seine G'ltigteit bis zum 14. August haben.

Tolosa zu. Vekanntlich hat die Exkönigin Jsabella sich nach Madrid 4 Zur Betheiligung am Stultgarter Schützenfeste haben sich
gewandt, um die Erlaubniß zum Sommeraufenthat in San bis jetzt 120 pfälzische Schützen angemeldet. Von Mannheim aus
Sebastian zu erbitten. S'e joll die Autwort erholten haben, daß wird am 1. August Morgens 1 Uhr ein Exirazug nach Stuttgart
zz nicht moͤglich sei, ihr dieses Gesuch zu gewähren, daß aber die abgehen und am Montag Morgens 1 Uhr von dort zurückkehren.
Pytinsen uud Balearen zu ihrer Verfügung siänden. Man will! Der Fahrpreis beträgt für die 2. Classe 8 Mark 20 Pf., für die
dun in Tolosa wissen, daß diese Antwort in beleidigender zens Classe 5 Mark 20 Pf. Dieser Exlrazug wird jedoch nur dann
verfaßt oder wenigstens als beleidigend von Isabella angefehen abgelassen, wenn sich 300 Personen daraa beiheiligen⸗ welche sich
worden ist. Kurzum Don Carlos ließ der Exkönigin ein Schreiben schon übrzählich augemeldet hadea, so daß noch mehr Waggons
zustellen, in welchem er die Rücksichtslosigkeil dee Madrider Regit dem Zuge angeschlossen werden.
rung tadelt und der Mutter seines Gegners das von ihm besetzie F In Közn wird am 25. August die internationale Gar⸗
Gebier Spaniens anbietet, woselbst es sich jeder Spanierzur höchsten enbauausstellung ducch den Kronbrinzen Friedrich Wirhelm eröffnet
Ehre rechnen würde, Isabella mit schuldiger Achtung zu empfargen werden.
und ihr seine Diensle anzubieten. Der Abgang eines Schreibens Elberfeld, 27. Juli. In der heutigen Sitzung des hie⸗
ahnlichen Inhalts aus Tolosa ist Faktum. Man geht jedoch weiter! sigen Laudgerichts wurde in zweiter Jastanz der Direktor der Elber⸗
und behauptei jetzt in Tolosa, Isabella habe sich bereit ertlärt, eider Disconto- und Wechslerbank in Lequidation, Kaufmann, zu
unter Üümständen von dieser Einladung Gebrauch zu machen, sich 3 Wochen Gefäsgniß, die in erster Justanz freigesprochenen Mit⸗
gaturlich nicht durch destimmie Zusage gebunden. Einer der Vei-,glieder des Aufsichtsralhes, Consul Gedhard und Pr'esack, zu 14
jern des Königs, Caserta oder Kardi, sei nach Paris gereist, um Tagen Gefängniß verurth ilt. Das dritte Mitglied des Aufsichtsrathes,
dort wo möglich zu erreichen, daß Ilabella in der That den Aders (in Firma J. H. Brink und Co.), wurde freigesprochen.
Sommer im Caruͤstenlande verlebe; zu welchem Zwecke will Nie- In Barmen starb kürzlich ein passionirter Raucher an Ni⸗
mand angeben, weil das Gebeimniß sei.“ otinvergiftung. Er hatte die üble Gewohnheit, die Cigarre, die
hm nur selten aus dem Munde kam, während des Rauchens fast
Bermischtes. vollständig zu zerbeiß n und die Säfte zu verschlucen. Durch das

F Zweibrücken, 27. Juli. In das hiefige Bezitksgerichts⸗ zuf diese Art in den Körper eingedrungene Nitotin wurde nach und
zefängniß wurden heute die vier Haupträdelsführer — Bergmann nach eine Blutvergiftung verursacht.

Heorg Schappe und drei Consorten von Mittelbexrbach — welche Bremen, Vom 21. bis 24. August findet hier der zehnie
zie Änfühter bei der Landtagsurwahl daselbst vorgetommenen Demo⸗ deuische Journalistentog statt.

irung zweier Wirthschaften waren, worin sich liberale Urwähler be⸗ F Tie „FIrbrgr. Zig.“ überl'efert eine Festrede der Nachwelt,
fanden — eingebracht. Dieselben sird des Landesfriedensbbruchs velche der Bürgermeister eines am Rhein gelegenen badischen Grenz⸗
im Verbrechensgrade beschuldigt. (Pf. V.) ‚orfes bei einem Friedensfeste 1871 gehalten hat. Dieselbe lau⸗

Ein in Dürkheim zum Besten der durch die Ueberschwem⸗ et: „Da haben sie da eynen⸗duren kummen wöllen, die Siechen,
mung in Bissersheim Beschädigten veranstaltetes Coacert ergab den ind haben uns unsere Sach' n hmen woͤllen, d'ie Ka'ben! aber
schönen Ertrag von 280 fl. In Frankenthal wurden zu gleichem insere tapsern Soldaten haben sie wieder üderduren gejagt, die
Zwecke fast 700 fl. gesammelt. niferabligen Tropfen!“ — Nach die er eben so drastischen als

p In der Nacht vom 24. auf 25. wurde in Quirnheim eindriaglichen Rede forderte der erschöpfte Festredner die Anw'senden
eine gräßliche That verübt. Drei Quicnheimer, Maurer Johann zum Schluß noch auf, drei Vateruͤnser und das apostolische Glau⸗
Werle, Johann Diefenbach und Reuter gingen, nachd m sie sich in nsbekenniniß zu beten — „vor die Gefallenen“. — Und also
der Keil'schen Wirthschaft tüchtig betrunken hatten, miteinander in jeschah es. — Zum besseren Verständniß für uasere des allemani⸗
die Wohnung des Werle (um 12 'Uhr Nachts), wo sich Streit ten Idioms nidt kundigen Leser, bemerken wir, daß „Kaib“ und
irhob. Die Frau des Werle wollte ihrem Manne helfen und er⸗ „Siech“ (plur: Kaiben, Siechen) derbe Schimpfwöͤrter sind, von
hielt mehrere Schnitte in den Hals, worauf sie lodt zusammenftürzte. jenen das Erstere sich in „Aas“ übersetzen läßt, während das
Als wahrscheir lichet Thäter wurde in derselben Nacht noch der be⸗ Zreite unübersetzbar iJ. daß ferner „egznen-duren“ soviel wie „von
theiligte Diefenbach, ein übel berüchtigtes und schon mehcfach be— Früben herüber“, „überduren“ soviel wie darüber (d. i. über dea
fcaftes Indiv diuum, durch die Gendarmerie abgefühtt. Der ein- Rhein) hinüber? bedeutet.
zige Zeuge bei dem Moid war das Hjährige Toͤ nerchen der Eshe Berlin, 20. Juli. Gesundheits- Verhältuisse- In der
leute Werle. R. W.) am 17. Juli c. beendeien Woche starben von je 10,000 Einwoh⸗

FKusel, 27. Juli. Aus heesiger Gigend ist leider auch nern auf den Johresdurchschnitt berechnet in Hamburg 286, in
wieder eine Messer-Affaire zu berichten. Am letzten Sonntag ent- Nünchen 257, in Wien 231, in Pesih 548, in Paris 231, in
stand zu Dennweiler-Frohnbach gelegentlich einer Tanzmusik Streit, Brüssel 2588, in Amsterdamm 267, in Haag 342, in Rom 238.
wobei einem Bursshen, Namens Gerber, von einem andern, Na⸗ in Neapel 329, in Turin 210, in London 224, und in den 18
nens Mack, der Bauch aufzeschlitzt wnrde, so daß die Gedärme größeren Städien Englands 224. — Während der Gesundheitszu—
— D lebensgefährliche Vere tdand in Berlin im großen Ganzen noch immir ein günstiger ge⸗
wundung ist im Gange. sannt werden muß (es starben an Masern 15, Scharlach 8, Dipb⸗

F Nach einer Bekanntmachung der Ministerien des Innera herie 20, Typhus 17, an Erkrankungen der Athmungsorgane 39)
und des Krieges, hat der Bundesrath in seiner Sizung vom 25. gält sich die Zahl der Durchfalle und Brechdurchfalle noch immet
er. Mis. die Vergütung des Vorspanns für die bewaffrete zuf gleichet Höhe (es starben 467 Kinder gegen 470 der vorher⸗
Macht im Frieden für das Königceich Bayern in der Art festge⸗ zehenden Woche).
jetzt, daß als höchsie Vergütangssäte für ein mit einem Pferde be— Berlin, 28. Juli. Gegen den Luftschiffer „Godard“
pauntes Fuhriwert 81/3 Mik. für jedes reitere Pferd 413 Mik. »er seit einigen Wochen schon die Berliner amüsirt, ist eine schwere
zezahlt werden, für den Führer und Wazen allein also 4 Mrk., Beschuldigung erhoben worden, die in nichts weniger besteht, als
wovon die Hälfte für den Führer, die Hälfte für den Wagen ge⸗s daß er sich einen falschen Namen beigelezt hat. In einem an den
rechnet ist. Diese höchsten Sätze kommen in der Stadt Speier zur „Petit Moniteur“ gerichteten, vom „Monitenr universel“ reprodu⸗
Anwendung. In allen üdrigen Theilen der Pfalz weiden 7 Mrk. nirten offenen Briese protestirt der berühmte Aeronaut Jules Godard
jüt Pserd uad Wagen, Z1/3 Mrk. für jedes weitere Pferd, also gegen die Annahme, als sei er oder sein Bruder mit dem in Ber—
Zusz Met. für Führer und Wagen vergütet. Im jenseitigen Boy-, lin befindlichen Herrn identisch, der diesen Namen führt. Der rich⸗
rn gehen die Vergütungssäte für einige Gegenden (z. B. Nieders tige Godard sagt, als echter Frayzose, es fiele ihm gar nicht ein.
dayern) bis auf 6 bezw. 3 Mit. herunter. Der Verdütungesahle von Verlin aus eine Luftfahrt zu machen, oder die preußisch
ur ein mit zwei Ochsen bespanntes Fuhrwerk mit Führer ist gleich Flagge von seinem Ballon wehen zu lassen. Auf die CExklärung
em für das einspännige Pferdefuhrwerk, ein mit drei Kühen berdes sich hier aufhaltenden „Godard“ sind wir gespannt. Derselbe
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        ätte übrigens ruhig einen anderen Namen haben können, seine: den Parkeien dit Sache selbst eiwas zu ungewöhnlich 'borkam, so
utfahrten, die nichts zu wünschen übrig lassen, hätlten ihm doch interhandeln sie gegenwaärtig um zu anderen Bedingungen zu
jeselben Erfolge verichafft. gelaugen.

F Gegen den Genuß tuberkulosen Rindfleisches. Der deutsche F In Paris ist vor einigen Tagen ein Greis gestorben,
zeterinde hatte neulich eine Erklärung erlassen, in welcher die Ueber- vessen Tod ein bisher dunkles historisches Factum aufgeklärt hat.
ragburleit der Tuberkulose des Rinddiehes bestritten und für die Im 29. November 1832 wurde bekanntlich auf dem Quai d'Or⸗
restattung des Terkaufs tuberkulosen Fleisches plaidirt wutde. — eans ein Pistolenschuß auf Louis Philippe abgefeuert. Trotz der
sa der jungsten. Sitzung des Vereins der deutschen Gesellschaft für ifrigsten Nachforschungen konnte die Polizei den Thäter nicht ente
fentliche Gesundheiispflege entwickelte der Direktor der Berliner deden. Man verhaftete einen jungen Lehrer, dessen exaltirte An⸗
dierarzneischule Prof. Dr. Gerlach gegenüber dieser Anschauung, schauungen bekannt waren und der in der Nähe des Quai d'Or⸗
a ir nach fortgesetzten Versuchen die Uebertragb rkeit der Tubers! say wohute, allein der junge Mann konnte sein Alibi so schlagend
niose des Rindviehes in 35 don 40 Fällen constatirt habe. Das! nachweisen, daß man ihn entlassen mußte, und seit jener Zeit hat
vochen des Fleisches zerstört das Gift nicht, da das Fleisch ein nan keine Spur von dem Alttentater gefunden. Der achtzigjährige
hlechtet Warmeleiter ist, im Innern desselben also nicht die hohe HBreis nun, von dessen Tode wir oben sprachen, hat auf dem Ster⸗
demperatur erzeugt wird, welche zur Vernichtung des Giftes nöthig bebette betannt, am 19. November 1832 jenen Schuß auf Louis
J. Ecr halte dafür, daß auch Menschen durch den Bepuß solchen Bhilippe abgefeuert zu haben. Dreiundvierzig Jahre hat er also
sleisches krank werden müßten; dasselbe dürfte man auch von der war unentdeckt, aber in beständiger Furcht vor Entdeckung gelebt.
Rilch annehmen, obschon hier die Rejultate der Versuche noch nicht FLissabon, 24. Juli. Portugal ist infslge großer
csstehend seien. Es empsieblt sich somit, daß Fleisch und die Dürre mit Hungersnoth bedroht. In mehreren Bezirken der volk⸗
Filc iubertulosen Rindvirhs nicht zum Verkaufe zuzulassen. Nach reichen Provinz Minho siad nicht allein die Getreide-⸗ und Mais⸗
angerer und lebhafter Debatte vurde eine in diesem Sinne abge- elder, sondern auch die Weiden vernichtet worden und das Vieh
ahte Resolution im Gegensatz zu der erwähnten Erklärung des kirbt Hungers. Am 16. Juli fand, wie der „Dailhy New“ aus
Beterinärraths angenommen. rissabon geschrieben wird, ein Miunisterrath statt, um die aur Ab—

F Ueber d'ie Frage, was gethan werden sollte, um Ueber⸗ vehr der Hungersnoth nothwendigen Maßregeln zu erörtern, und

zwemmungen gleich denen, wilche jüngsthin das südwestliche s warde beschlossen, den nothleidenden Kreisen sofort Hilfe zu
zrankreich verheerten, nach bestent Ermessen vorzubeugen, äußert das enden.
— 0
unu nicht Esnhalt g boten werden und an eine wirksame Ein⸗
ammung der meist von steilen Abhängen herabstürzenden Bergbäche,
— ———
ind Ströme in den Niederungen verursachen, ist nicht zu denken;
ein erfahrungésmäßig untrügliches Mittel aber zur Beschwörunz
zeuen Unheiis wäͤre die Anpflanzung von Forsten in dea kahlen
hebirgsgegenden. Der Wald zieht die Feuchtigkeit an und behält
uuf diese Weise schon ein seinem Umfang angemessenes Quantum
Wasser zurück; zugleich stellt er sich als natürlicher Damm der
vilden Flut entgegen und verhindert das rasche Schmelzen des
3hnees. Frantreich besitzt ein sehr ausgedehutes Forstzebiet.
Früͤher wurde es auf neun Millionen Heltaren veranschlagt; neueren
ind genaueren Berechnungen zufolge wird es auf acht Millionen
eltaren angesetzt, von denen etwa eine Million dem Staate, zwei
Nillionen den Gemeinden und fünf Millionen Privaten zu eigen
eboren. Da Frankreich einen Flächeninhalt von 52 Mil⸗
sonen Hektaren hat, so wäre demnach der siebentt Theil des
dandezs mit Waldungen bedeckt. Dieses Verhältniß wäre in der
ghat ein sehr zufriedenstellendes, wenn alle sogenannten Walder
sien Namen verdienten und wenn sie gleichmäßig über das ganze
and dertheilt wären; allein stalt des angeblichen Forstes findet
nan an manchen Orten kahle Bodenstrecken, wo sogar Gestrüpp
ine Seltenheii ist, und dann liegen die meisten Wälder im Nor ˖
en und Oflen, der Süden aber weist fast gar kein und das mitt—
ere Frankteich nur wenig Geholz auf. Vergleichen wir in Bezug
nuf die Fotstcultur Frankceich mit Deutschland, so müssen wit un⸗
ern Naqhbatn eine große Ueberlegenheit zugestehen. De deutschen
ztatistiler veranschlagen den Umfang ihrer Wälder auf 12,880, 000
Xettaten, von denen 4,431,000 Eigenthum der Staaten sind.
lehetrdies wird in Frankteich det Waldbau in den Gegenden, wo
t so nothwendig wäre, um alẽ Gegengewicht gegen die Bergwasser
u dienen, in den Pyceräen, den Alpen, den Cevennen und der
ludergne, ganz vernachläßigt; wo noch Bäume standen, ist Alles
‚bgeholzt worden, und die Folgen dieses Mißbrauches treten daun
uqh von Jahr zu Jahr deutlichee zu Tage. „Das Muttel gegen
nese Besorgniß erregenden Umstände“, schließt Herr Leroy:Veauvleu
einen Mahnartikel, „ist die Wiederherstellung der Walder.“

BParis, 28. Juli. EKöln. Zig.) Wie ich vernehme,
vind dieser Tage ein Duell zwischen Rochesort (dem Laternenmann)
ind Paul de Cassagnac stattfinden. Der Sachverhalt ist folgender:

Als Rochefort sich noch in Neu-Kaledonien befand (es sind unge⸗
aht zwei Jahre), veröffentlichte Paul de Cassagnac äußerst heftige
satikel gegen den Laternenmann. Ein Blatt antwortete ihm, daß,
venn Rochefort in Paris ware, er nicht wagen würde ene solche
Zprache zu führen, worauf der Redakteur des „Pays erwidete,
iaß ihn Nichts abhalten werde, den Laternenmann auf alle möz⸗
ihe Weise zu beschimpfen. Einige Freunde Rochesorts, welche die
Artikel bewahrt, theiltea sie ihm dieser Tage mit, worauf derselbe
nie Depulirten Ordinaire und Perrier (von der äußersten Linken)
cauftragte, Paul de Cassagnac herauszufordern, und zwar zu fol⸗
enden Bedingungen: „Das Duell findet mit Pistolen auf füaf
—chritt Entfernung statt, und es wird auf Koanmando geschossea.“
daul de Cassagnac verweigert ein solches Duell unter dem Vor⸗
vand, daß der, welcher mit dem Leben davonkommen werde, als
Notder angeklagt werden könnte. und da den Sekundanden der bei

Dienstesnachrichten.

Se. Maj. der Koͤnig haben sich bewogen gefunden, den Hy⸗
vothekenbewahrer P). Syffert in Kaiferslautern auf Grund des
322 lit. D. der IX. Beilage zur Verfassungsutkunde unter An⸗
rkennung seiner langjäh igen treuen und eifrigen Diensle in
rbetenen Ruhestand zu versetzen.

5 rauenariseschule in Speyer.

Der Unterricht an der Fraucnarbeitsschule in Speier
ür das Schuljahr 1875,76 beginnt am Freitag den 1. Ok—
oberel. Is. Vormittagsneun Uhr und müssen
Anmeldungen zur Aufnahme in die Schule bis längstens Mitt⸗
voch, den 135. September l. Is. bei dem t. Bezirks—
amte Speh er schriftlich eingereicht werden.

Die Distriktsräthe des Amtsbezirks Zweichen baben für den
Besuch dieser Anstalt Seitens armer disträkhtsangehöri—⸗
zer Mädchen Stipendien bewilligt und zwar

1. Der Distriktsrath des Cantons Zweibrücken eien Stipen⸗

dium im Betrage von 100 fl.
„Hornbach ein Stipendium im
Betrage von 75 fl.

Blieskastel ein Stipendium im

Betrage von 75 fl.

St. Ingbert ein Stipendium
im Betrage von 75 fl.

Anbemittelte Mad hen, welche sich als Industrielehrerinnen auszu⸗
ildea, oder aus der Anfertigung weiblicher Handarbeit einen Er—⸗
verbszwe'g zu machen gedenken, wollen ihre Gesuche um Erlangun
ines solchen Stipendiums, belegt midemgeugenisseüber die
»rfolgte Entlassungaus der Werktagsschu⸗—
JNe, ferner mit einem bürgernieisteramtlichen Bermögens—uund
Sittenzeuguifsse bis längttens Mittwoch, den 25.
August l. J s. bei der unterfertigten Behörde einreichen.

Zweibrücken, den 29. Juli 1875.
Königl. Bayr. Bezirksamt:
Damm.
reisbaugewerschi in aise

Zum Besuche der Kreisbaugewerbschule in Kuaiserslautern, an
velcher der Unterricht für das Schaljahr 1875,/76 im Oktober
. J. bezinnen wird sind für armekantousangehörige
zchüler von den Distriktsräthen der Cantone Zweibrücken und
glieskastel Stipendien bewilligt worden und zwar von dem Di—
triktsrathe des Cantons:

1. Zweibrücken zwesi Stipendien im Betrage von je 100 fl.

2. Blieslastel e in Stipendium im Betrage vnn 100 fl.

Unbemittelte Bewerber, welche das 15. Lebensjahr zurückgelegt
ind seit ihrem Austritte aus der Volksschule entveder in der Lehre
zestanden oder weiteren Schalugterricht genossen haben, wollen ihre

Besuche um Erlangung eines solchen Stipendiums belegt mit den
zxforderlichen Schul-ß und Lehrzeugnissen, sowie mit
»inem bürgermeisteramtlichen Däürftigkeits- und Sinten⸗

Zeugnisfse bis längstens Mittwoch, den 25. Au gusst
. Js. bei der unlerfertigten Behoͤrde einreichen.

Zweibrücken, den 29. Juli. 1875
Rgl. Bayr. Beiirlsamt:
Damm.

—
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        P42 344 244 e 43 finden bei hohem Lohn dau
—338 — Tüucher⸗Gehülfen — —
riegers Verein. sluchtige Tuͤnchergehülfen ——

Die —I8 derwen I cqucht, punen cn Lohn ergeh en Lebens⸗, Invaliditäts⸗ und
sich an den, Sonnta 1. August uigung finden bei *
—————— hahnris Vaner UnfalleVersficherungs⸗
a. zur Fahnenweihe nach Metz um ð847 Gesellschaft „Prometheus“

Uhr Morgens, am Sturmann'schen Hause, in
b. zur Fahri nach Bkieskastel um 1 Uhr Berlin.

om Vahnhof. Bezirks-⸗Agentur für St. Ingbert und Um—
zahlreich zu deihelligen. zegend bei J. V. Haus, Steindruder

Der Ausschuß. vohnhaft im Hause von Christ. Kling
—— Metzqer.
Hans bleib do!
Heute (Samstag) Abend 8s Uhr
General⸗Versammlung
Waldparthie betr. Der Vorstand.
Alle Gesellen und AÄrbeiser, welche ge⸗
jonnen find, dem im Entstehen begriffenen
Arbeiter⸗Bildungs˖ Verein
heizutreien, werden freundlichst ersucht sich
lommenden Montang den 2. August,
Abends 8 Uhr, im Lokale des Herrn
Deufsser einzufinden. Zu gleicher Zei!
lassen wir die dringende Bitte an die Herren
Principale und Meister ergehen, unser
Unternehmen so viel als möglich nach Kräf—
sen unterstützen zu wollen — und erjsuchen
ieselben sich zu der oben angesagten Ver—
sammlung recht zohlreich zu betheiligen.
Mehrere Arbeiter.

wuntag l. Augusi
Preoi·Musik

Feine
* r

Limburger Käse

mpfiehlt billigst P. Jepp.
Auf dem Wege von der Kodhlenhalde
nach dem Friedhof sind 2 Ringe verioren
worden. Dee Ueberbringer erhält eine Be—

ohnugi im Bergamtsgebäude 2. Stock.

hei Feril. Oberhauser.
Sonutag 1. August 1875, Nachmit
ags von 3 Uhr an
Tanzmusik
bei Poeter Jung.
—75 —— — — —
Preiskegeln.
In der Gartenwirthschaft von Unterjzeich
netem werden zum Besten für Joh. Vheis, TDIIGBSCUIDG.
velcher schon 5 Monat arbeitsunfähig, Zitshrn q eee für 3. ele⸗
ante weibli it thaltend
* Paar hochfeine —— — za
arbeo ührt i
Stiefeletten aus gekegelt. — 23 ee
Um zahlreiche Betheiligung ersucht een Waffel⸗ und Stria⸗
r1 it, Perlhäkelei x.
v. W eirich. w Iee Dabe kostet pro Mo⸗
Die Stiefel können umgetauscht werden ä. ye *F ,
nach Maaß. jterr. Die Doppelausgabe
Doppelte.
— — — — — Die ei Ausgabe enthält ab
Ein Logis im alten Hause und mehrere ——
l i — ätel⸗ Filet⸗ x. Muster. Die Doppel-
rrrre — ——
Auch finden anständige junge Leute Kost je drei Hefte einer belebigen Aus 3
— —— ——— — u a
Gastwirkh zum „gold. Stern“. —
7 * —2 .
Einziges LCager in der Rfalz
der
Pianoforte-Fabrik
von

Geschäftsempfehlung.
Ich bringe hiermit zur allgemeinen Kennt⸗
niß, daß ich in meinem von Herrn Bern⸗
hard Anmng uist käuflich übernommenen
Hause in der Blieskasteiler Straße, wo seit
ca. einem Jahr eine
WMehgerei
betrieben wird, dasselbe Geschäft für meine
eigene Rechnung fortbetreiben werde, me nen
geehrten Kunden guie Waare und reelle
Bedienung zusichernd.
—August Müller, Metzger.
Geschaͤfts⸗Empfehlung.
Z Ich beehre m'ich einem verehrl. Pubiikum
bon hier und Umgegend ergebenst anzuzeigen,
daß ich mich als
e 3 8 —9
Tüncher und Lakirer
hier etabliri habe, und alle in dieses Ge⸗
schäft einschsagenden Arbeiten scheell nrd
zut bei billigen Preisea ausführen werde.
Einer geneigten Kundschaft sieht entgegen
Cæ »FIĩcdreich.,
wohnhaft bei Peter Toufsaint“
auf'm Eisenwerk.

Rumil. Abachi Solbonm in Barmen,
der älhlt esten und größten Westdeutschlands, gegründet 1794.
Sie liefert alle Sorten Flügel und Pianino s nach den neuesten
zestbewährtesten Constructionen in höchster Vollendung und jedem Klima an—
gemessen.
Garantieo
Preis Medailen: Aachen
Altona 1869
Das Lager befindet sich in dem
über der Frucht dalle in Kaiserslautern. — —
Dresch-Maschinen und
m 484 it Probezeit und ntie r
Futtterschneid-Maschinen aesett
sür Hand- u. Göpelbetrieb jedet Bahndation
Julius WV cil,. Maschinenfabk.i. eĩim.
— Tüüchtige Agenten erwünmnsé

—XXX ———— — — —

**
Für Kesselschmiede.
Einige füchtige in allen Kesselschmiede⸗

arbeiten erfahrene Monteunre, sowie ein
tüchtiger Blechschmied finden davernde
Beschaftigung in der Dampfkesselfabrik von
THheoSor Rodberg.
Daruistadt.

——

Die ANNABMIERBSTELILE von Annoncoen M e
gleichen Preisen wie bei den Zestungs-Erpeditionen selbst, ohne Vorto und Spesen befindet sich Jeil —
in der Annoncen Expedition voun
Viudolf WBibse, rancfurt a. Mi.

— EsAÆA

— —

attion, Druck und Verlag von

F. X.

BRene 3 in St. Ingvbperr
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        —

—

—ů

er St. Proaberter Fuzeigder (und das mit dem Haupiblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienztags⸗, Donnecttags- and Soantags
Mummer erscheint wochentlich vire rim alr Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntas. Aboennementspreis vierteljährig 42 Krur. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — — — — — — — — — — — — — —
ESonntaa. den 1. August 1875

Dentsches NReich. hisherige 4weifelhafte Witierung (die jetzt einem wahren Pracht⸗

Manchen, 28. Juli. Da, wie klerilale Blätter mittheilen, vetler Platz gemacht) lassen den Enischluß, dos Fest zu besuchen,
uug einigen Wahlkreisen Beanstandungen an die Kammer der Ab⸗ in man hem Sshützen erst in der letzten Stunde reifen. Gestern
eordneten gelangen weden, so sei erwähnt, daß die Behandlurg onnte das Schicßcomite ein tabellatisch zusammengestelltes Verzeich⸗
selben jeht e ne wesentlih andere zu sein hat, als es früher die niß der bis heute eingegangenen Ehrengaben veröffentlichen. Dar⸗
fall war. Nach der früheren Geschäitsordnung konnte, wenn die aus ergibt sich als Hauptzusammenstellung, daß auf den irchs Fest⸗
Inweisungskomm ssion bei der Prütunz det Wahlen solche Um⸗- scheiben 32968 Gaben im Gesammtwerih von 118,745 Mark zu
sande fand, welche die verfassungsmäßige Befähigung eines Ge- gewinnen sind. (S. M.).
raͤhlten zweifelhaft machen, der Eintritt d sselben in die Kammer Stuttgart, 30. Juli. Schützenfest. Kaiser Wilhelm
eriagt werder, bis diese auf erstatteten Bericht entschieden hatte. bat tel⸗geaphisch aus Gastein einen Ehrenpreis anmelden lassen.
diese Bestimmung kam noch bei Beginn dis Landtages 1870 in Die Zahl der Ehrengaben beträgt jetzt über 700. Morgen Abend
Anwendung und war in Folge dessen einer Anzahl Asgeocdneten treffen die Extrazüge mit den schweizer und österreichischen Festaus
zer Eintritt in die Kammer vorerst nicht gestaltet worden. Nach sten eia.
em Gesetze über den Gefchäftsgang des Landtages vom 19. Jan.! Wörth, 27. Juli. Dem Vernehmen nah wird am 6. August
872 und der nach demseiben gegründeten neuen Geschaäftsordnung das Denkmal zum Andenken der in der Schlacht vom 6. Aagust
naben aber alle zu Abgeordneten Gewählten sofort in die ammer 1870 gefallenen französischen Soldaten eingeweiht werden. Das
inzutreten und behalten in decselben Sitz und Stimme bis zu Denkmal hat die Form eines Mausoleums und verbindet mit seiner
mer eiwaigen Ungintigkeitserllärung ihrer Wahl, wie dies auch im dedeutenden Größe Einfachheit und Würde..
eutschen Reichstage der Fall ist. Durch diese Bestimmuug ist es An ssland. —
zet Partei, welche die Majorität hat, nicht mehr möglich, Mitglie Paris, 29. Jali. Heute hat die Generalversammlung der
zet der Gegenpartei von dem eigentlichen Beginne der Thätigkeit Suez-Canal-Gesellschaft'stattgefunden. Der Jahresbericht des Herrn
er Kammer, z. B. von den Wahlen der Präsidenten, Sekretäre, don Lessps segt, daß die Einnahmen die Ausgaben um acht Mil-
1. s. w. auszuschließen und ferne zu halten, eine Bestimmung, die) ůonen üversteigen und daß die Betriebsergebnisse zut Bezahlung
inter den obwaltenden Partei-Verhältnissen von n'cht geringer Be- der Interessen der Actien ausreichen, ohne daß eine Aenderung der
tusung sein dürfe. Tarife erforderlich sei. Der Bericht stellt die Zihlung einer Divi—

Berlin, 27. Juli. Dem Bu 'desrathe ist Seitens des bende in nahe Aussicht. D.r'elbe wurde einstimmig genehmigt.
teichskanzlers eixe Nachweisung über die den einzelnen Bundes— ⸗
aaten bißs Ende Juni d. J. überwiesenen Beträge an Reichs Bermischles.
Zzilber⸗, Nickel⸗ und Kupfermünzen zu egangen. Danach haben er Zweibrücken, 30. Juli. Hrn. Urmaher Baͤhr dahier ist
alten an Fünfmark-, Einmark-, Zwanzigpfennig-⸗, Zehas, Fünf⸗, kürzlih eine Brieftaube zugeflogen; eine Flügelfed'er derselben trägt
wei. und Eiopfennigstücken zuiammen: Preußea 6, 169,776 M. de Auafschift: Nr. 488 St. Sebastien. Das Th'erchen, einf stait⸗
2 pf.; Bayern 30,233,078.43; Sachsen 2,020. 728.74; Würt- üches Exemplar, hat sithh mit den ührigen Tauben des Sitliges,
emberg 19,589, 816 80; Baden 15,659, 057. 48; H ssen 6,276,612. n den es zuföllig gerathen, bereits auf de freundschaftlichst n Fuß
2; Medlenburg-⸗Schwetin 228,000; das Großherzogthum Sachsen geftent. (Z3w. 33
03,990; Mecklenburg-Strelitz 64,600, O.deuburg 114,602, F Speier, 30. Juli. Die Eröffnung der Jagzd auf Feld⸗
grau ischweig 16,000; Sachsen-Meiningen 196,509; Sachsen- jühner und Wachtern fät das Jahr 1875 ist auf den 16. August,
Altenburg 9,600; Sachsen; Coburg Gotha 262,000; Anha!t ene auf Hisen auf den 15. Sepiember festgeletzi.
14,151: Schourzburg-Sondershausen 31,500; Schwarzburg F Aus dem Kanton Grünstadt. Die kgl. Post⸗Erpe—
Rudolstadt 69,944; Waldeck 6000; Reuß ä. L. 2400; Reuß j. Lditionen verweigern die Annahme von Drittelsthalern, angeblich
10, 400; Schaumburg⸗Lippe 1600; Lippe 7600; Lübeck 132, 000; deshalb, weil die k. Oberpostamtskasse die Ablieferung derselben
Bcemen 57,500, Hamburg 1,195, 100; ElsaßLothringen 6, 120, 000 aicht zulasse. Ja Ihrer Zeitung ist nun die Mittheilung enthal⸗
ind Lauendurg 51,000 M. Zusammen sind sonach an Silber⸗, en, daß den Einnehmereien größere Posten Sechstels Thalerstücke
Rickele und stüpfermünzen bis zum 1. Juni c. 98,743,557 Mack hugegangen seien, um sie zur Einlösung süddeutscher Mürzen zu
54 Pf. ausgegeben. »etwenden. Abgesehen davon, daß Drittelsthaler den Markslücken

Stuttgart, 29. Juli. Fänftes deutsches Bundesschießen. Ileich sind und deshalb schon nicht einzusehen ist, warum eine Ver⸗
der Festplaz beginnt Toileite zu machen. Die Festhalle hat be⸗ veigerung dieser Münzen stattsindet, so ist dies angesichts der neuen
zeitz ihren vollen Flaggenschmuck, wie er für die bleibende Ausstat- Naßnahme noch unbegreiflicher, indem ja dem Pudlikan Münzen
—X
düche trennt, wird ein wechselnder Fanenschmuck angebracht, be⸗ Scichsal mit den Driitelsthalern haben würden. Abhilse wäre
ehend in den Fahnen jener Schützengilden, welche das Fest be⸗ um so mehr geboten, als das Publikum durch die Posteinzahlungen
uchen und wieder verlassen. An Decorationsmaterial, an fertigen 1. s. w. in lebhaften Verkehr mit den Postenstalten gebracht ist
dränzen, Guirlanden, Festons u. s. w. an Flaggen, Standarten, ind auf dem Lande, wohin in der Regel die angezweifeilen Nünz—
Droperieen werden ganze Wagenladungen zugeführl. Der Gaben- kücken im Handel derwendet werden, die Umweholung der Geld—
empel ist so weit vollendet, daß bereits mit dem Anschlagen der orten in Kassengeld bekanntermaßen mit Schwierigke'ten verknüvft
Fenster begonnen werden konnte. Füc die Bewachung der Fah- st. (Pfaälz. Kur.)
nen, des auf dem Festplatze untergebrachten Materials für Bewerth⸗ F Die Hauptlasse der pfälz. Essenbahnen hat die Bahakassen
haftung, der Gebäͤude, der Werthsachen im Gabentempel u. s. w. ingewiesen, die preuß. 25 Thlr.-Banknoten und die Notea der
tein aufmerisamer und deshalb umfänglicher Wachdienst erforder-· Vürttemberg'ꝛ Bank in fsüddeutscher Währung nicht mehr anzu⸗
ich. Daher eine neue Erscheinung: ein kleines Infankerie-LZager; jehnen. Von Papiergeld in Markwährung wecden an den Bahn⸗
n zehn bis zwölf Zelten werden auf der unteren Seite des Fest- assen bis auf Weiteres in Zahlung genommen: Noten der bayher.
latzes (an der Champignystraßze) die hierfür erforderlichen Mann⸗ dypotheken⸗ und Wechselbank. der Frankfurter, der badischen, der
chaften mit ihren Führern untergebracht. Der Cavaleriedienst ist zreußischen und würtlembergischen Bank und der Bank für Süd—
jertreten durch die Stadtgarde zu Pferd, welche jeden Tag acht heutichland.
Dann zum Dienst stellen wird. — Ueber die Ankunft der aus F Am Freitag 30. d. wurde in Dansenberg einer der weni⸗
värtigen Schützen ist eine genauere Angabe nur insofern zu machen, zen noch überle enden Veteranen aus Napoleons J. Zeit beerdigt,
ils vom Centralcomite bis heute Vormittag ziemlich über 5000 Nitolaus Herschelmann, welcher ein Alter von 82 Jahren erreichte.
Karten versendet wurden. Die Bequemlichkeit des Reisens. die Er hatte als Sappeut gedient und u. A. die S lagen bei Leipzig
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        und bei Drekden mitgemacht. Bis zu seinen lehten Tagen erfreute
rr sich körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische und war allge⸗
mein beliebt und geachtet. *7*

Im Mainzer Militarlazareth liegen 12. an XXL
erlrankte Soldaten. F
A f Baden, 27. Juli. Zu einer Stickerin von St. Gallen
welche hier in der Lichtenthaler Straße einen kleinen Laden hat,
fam vor etlichen Tagen ein Frauenzimmer, welches ihr für 1700
Franken Waaren abkaufte. Als Zahlung gab sie derselben einen
Schein von 10,000 Franken, auf welchen ihr die Stickerin, da sie
zur Zahlung eines Wechsels eben gerade eineen arößeren Geldvor⸗
alt besatz, das Uebrige in Baarem herauszahlte. Als sie deg
anderen Lages diesen Schein verwerthen wollte, erzeigie sich der⸗
selbe als faisch. Die unvorsichtige Stickerin hat: hierdurch nicht
nur die Waare, sondern auch noch 8300 Franken, all' ihr Er⸗
spartes seit ihrem sebzehnten Jahre, verloren. (B. 8.3)

'In Greifswald ist der Senior des Studentencorps
Guesifalia“, Stud. chem. Guttlnecht, in Folge eines Duelis ge—
fiorben. Die abspringende Klinge des Schlägers sei ihn in die
Lunge, nach Anderer Mittheilung in den Hals gedrungen, so daß
er an Verblutung starb.

Madeira, 26. Juli. Das Schiff „Stuart“, Kapitän
Hahnemann, das am 4. April von Bombay nach Liverpool in
See ging, ist unterwegs verunglückt. Von der Besatzung sind 9
durch die dilerreichische Barl „Blaudina? gerettet, 38 wahrscheinlich
umgelemmen.

7Prag, 26. Juli. In Folge anhaltender Regengüsse ist
gestern der Iserfluß sieben Fuß über die Normalhöhe gestiegen und
uͤberschwemmie sämmtliche Niederungen. Heute ist der Wasserstand
wieder im Abnebmen. Der Wasserstand der Elbe bei Pardub'h
war gestern 114 Ceutimeter über der —XX

FPrag, 28. Juli. Seit gestern fallen sämmltliche Flüsse
Bohmens. Keine weitere Gefahr, jedoch beteutender Schaden, be⸗
onders im Iser⸗Neißegebiete. —————
,.PaAreraburg, 26. Juli. In der TUmgebung von
Pelersburg siehen mehrere größe Waldungen in Brand, die Gefahr
nmmt noch immer zu. — Von Sebastopol wird hieher gemeldet,
zaß daselbst heute Morgen ziemlich starke Erderschülterungen ver—
pürt worden sind.

4 Die im rusischen Gouvernement Lomza gelegene Stadi
Pultusk ist größieniheils ein Raub der Flammen geworden. Das
Feuer kam am 21. Juli um 10 Uhr Vorm'ttagt in der Altstadt
um Asbdruch und hat in 24 Stunden nicht blos diese, —5 —
ast drei Viertel der Stadt in Asche gelegt. Von offenili cn Ge⸗
äuden sind die Bernhardinelirche, das städtische Keankenhaus, das
Herichtss nnd Telegraphen⸗ Gebäude und die Altstadt mit den
Borstaͤdten verbindende große Brücke verbrannt. Auch ist der Ver⸗
iust von Menschenleben zu beklagen,

f Ueber den Schiffbruch des englischen Dampfers Stuart
dahnemann verninmmt man folgendes Nähere; Die österreichische
Zatje „Blandina“? landete am 5. Juli mit 9 Seeleuten, die sie am
27. April im indischen Ozeane gerettet hatte. Dieselbe gehörten
uu dem obengenannten Schiffe, das am 14. April gescheitert war.
Dasselbe wurde umgeschlagen und nur 8 Matrosen vermochten sich
in ein Boot zu retien, in das sich auch ein Affe geflüchtet batle.
Finen ganzen Tag juchten fie nach etwaigen Schiffbrüchigen, fan—
den aber nur einen Schiffsjungen, der sich an einem Balken fest⸗
hielt. Außerdem fischten sie noch 6 Kolosnüsse auf. Diese und
das Fleisch des armen Affen, den sie schlachten mußien,
ernährten fie 123Tage. Der Capitän des Schiffes und seine Frau,
zOffiziere und 33 Matrosen sind ertrunken.

— —— — — — — — —
Bekanntmachnung.

Dienstag den 3. August nächsthin,
Vormittags um 11 Uhr vor dem
Stadthause zu St. Ingbert werden
auf Anstehen, der unter der Firma
L. V. Hussong zu Blieskastel bestehen⸗
den Handlung nachbezeichnete, durch
den Unterzeichneten dem Bartholomäus
Ollig, Photograph in St. Ingbert
gepfändete Mobiliarsachen öffentlich an
den Meistbietenden gegen gleich baare
Zahlung zwangsweise versteigert, als:
eine Kommode, ein Canapee und eine
Wanduhr.
St. Ingbert, den 31. Juli 1875.

Der königl. Gerichtsvollzieher

Jaßbender.

— Kte Sonmag) —8 von ZUhr
a
JFJanzmusik
bei Hÿeter Schweitzer.
auf'm Höfchen.

Billiger Ausverkauf.
Unterzeichneter verkauft von
Mittwoch den A. August ab in
dem Lokale“, das der Vader Carl
5chöffler inne hatte, neben der
deusser'schen Brauerei, sämmiliche Schuhwaa ⸗
cen unter dem Ankaufspreis.
Der Verkauf dauert 14 Tage.
G. Linn, Schuhmacher.
Der ganze zweite Stock in meinem neuen
dause, bestehend 4aus 6 Zimmern, Sa⸗
on und Balkon, Käüche, Keller und !son—
ligem Zubehör, ist enlweder ganz oder ge⸗
heilt zu' vermiethen und 1. oder 15. Sep⸗
sember beziehbar.
Auch finden anfländige junge Leule Kosi
und Logis bei Gevrg Klein,
Gastwirth zum „gold. Stern“
——0000 0

—

—
Der große Absatz bürgt für
die Beliebtheit, die Beliebt⸗
heit für den großen Werth
eines Fabrikats.

Punzlau (Echlesien),3. Mai 1875.

Anbei empfangen Sie zur Ausgleich⸗
ung Ihrer Rehnung ....... Bitte
schleunigst um erneuerte Zusendung
Trauben-Brust-Honigs, da
in 2 Tagen fast Alles vergriffen wurde;
erwarte aber größere Zusendung, nament-
lich ive Flaschen a Mark 8 und 4
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R. Fr. Kohls Nachfolger,
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Der Trauben⸗
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rikstempel ist käuflich in 3— J
St. Ingbert bei Herrn V—
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Altenkirch, in Blieskastel bei Apotheker
C. Richter, in Saargemünd bei Apo—

iheker H. Kirchner.

tönnen in Arbeit treten bei Schreiner!
Vogelsang.

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rung oder Wiederherstellung der Gesund⸗f
deit kann nicht Jeder unternehmettn
heils der Kosten und anderntheils der
häuslichen oder geschäftlichen Verhälinisse
wegen. Allen Diesen nun empfehlenl
wir als Ersatz der Brunnenkur „Di.
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R'emand, selbst wenn noch so
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Werk: Dr?. Airys Naturheil⸗
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Richters VerlagsanstaltinLeipzig“
anzusd affen. Dies 25 Bogen satte!
islastrirte Buch kostet nurt 1 Mark!
und ist in allen groͤßeren Buchhand⸗
lungen vorräthig.

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Gesellschaft „Prometheus“

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Bezirks-Agentur für St. Ingbert urd Um—
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Die Stiefelelen können umgetauscht werden
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Redaktion,. Druck und Verlag von F.

Sonntag . August
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241

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22335238 25 —323535 **2233533
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532 —83—238
3z— 22532. 22 752537 22232
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5333 53854à —55333388384837*
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553 5 5323337
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*5 35. 25. 32* 2362* 222353333397
29 53 78028c* 5203 3532333333353335
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——— 3273 337* z2233532355333
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        Sl. Ingberler Anzeiger.

—A verter Fnzeigee (und das mit dem Haudtblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstagse⸗ und Sonntags
zummer erscheint wochentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krrr. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
Dienstag, den 3. August

Rie

—87

Deutsches NReich. a, der einheimischen Fälschung kanu man schon beikommen, jedoch,
Mänchen, 30. Juli. Als Tag der Einberufung und der vie ist es möglich bei ausländischem Betrug, bei aus dem Aus⸗
zaierlichen Eröffnung des Landtas, ist Montag der 27. Sptenber ande zu uns kommenden Mehlen ein Verfahren einzuleiten? Wir
d. J. in Aussicht genommen. agen ja. An unsern Grenzen haben wir Zollbehorden und alle
Stuttgart, 31. Juli. Heute Vormittag 10 Uhr kam darüber hereingehende Nahrungsartikel, namentlich ein so wichtiger
ser erste Eisenbahn Extrazug mit Bayern und Sachsea hier an. vie Weiß- und Regenmehl, gehöct unbedingt von dieser Beborde
die Gäste wurden auf dem Bahnhofe feierlich mit Musik und mit ird selbst Hemisch auf das Gew ssenhafteste unter suchtz ist eine Ful⸗
iner Begrüßurgsrede ewmpfangen. Die Stadt ist prachtvoll dekorirt, chung constatirt, alsdann müßte unerbitilich die Waare consiseirt
yer Himmel ist bedecht und Mittags trat ein leichter Regen ein. der doch wenigstens zurüdgeschicht refp, nicht hereingelaffen werden.
Stuttgart, 31. Heute Mittag 12 Uhr trafen der Lais Lach gemachten Erfahrungen ex'st'ri eme solche Praxis wobl nicht,
jacher Schützenverein und die hayerischen Schützen, un 2 Uhr die 8 jordert aber energ sch das Rechtsgefühl, das Interesse für die
frankfurter uund hessischen, um 4 Uhr die Berliner, die Pfälzer, Befundheit der Bevölkerung und die nationalöconomische Rüchicht,
sie Badenser Schützen hier ein und wurden sämmilich festlich em⸗- »aß sie eingeführt und strengste ns gehandhabt werde. Wir wollen
fangen. Die Deputation aus Hannoper zur Uebergabe der Buns uun versuchen, en'ge nähere Ertllärungen des Schwerspath beizufüe
xsfahne ist bereits heute früh angelkommen. Die Empfangsreden zen. Sogenannter dichter und erdiger Schwerspalh, am häufizsten
ind die Leilartikel der Zeitungen betonen sämmtlich den nationalen st aber der sogenannie blätterize, letzterer kommt vor in der Rähe
Fhatalter des Festes. »ei Kandern urd bei Badenweiler am Schwarzwald, * auch bei
Stuttgart, 31. Juli. Ein töchtiger Wolkenbruch mit Ha- Aschaffenburg u. s. w., bei ehrlicher Anwendung dient er zur Be—
elschlag hat hente Mittag ein unangenehmes Intermezzo in die reitung der verschiedenen Barytsalze, ferner als Zusatz zu Bleiweiß
empfangsfeierlichleiten gebracht. Glücklicherweise dauerte die Stö- ind Streusalz u. s. w., er hat en colossal spec fisches Gewicht, es
ung nicht lang, und unseren Weinbergen wenigstens hai der Hagel veträgt 4, 324, 5. Wenn also ein halber Litter Wasser ein
uch keinen großen Schaden gethan. Den ganzen Nachmittag über Pfund wiegt, so wiegt dasselbe Gefäß mit Schwerspath angefüllt 423
rachte ein Bahnzug nach dem anderen Schüzen in Menge aus dis 49/3 Pfund, er wirdlin Mühlen zu Mehl gemahlensand in Säcken
Vst und West, aus Nord und Süd, und das Empfangscomite ind in Fässern versandt, die Getreidemühlen, die sich nun mit dem
ztte vollauf zu thun mit ihrer Begrüßung. Spät Abends noch, Zetrug, ich möchte fast sagen Vergiftung, befassen, kaufen den
achdem auch die Schweizer angekommen waren, kraf noch ein Lentner vielleicht um 40 tr. bis höchstens 1 Gulden, sie mengen
xxtrazug aus Wien, dem sich auch die Tyroler angeschlossen haiten, hn, zu 10 sogar bis 18 Procent unter den We zen⸗ oder Rog⸗
m. Abends versammelten sich die Einheimischen und die Gäste jenschrot und mahlen ihn so wieder mit. Das sehr vucralive dieser NAit
vier Gärten (Silberburg, Stadtg arten, Schützengarten und Lie- Rehl und Kleinfabrikate zu erzeugen, fällt somit folgerichtig in die Augen.
hallegartea), wo Musik spielte und die Witterung trotz des feuchten das so gefäischte Produklt kann um billigsten Preis verkauft wer⸗
pdens den Aufenhalt im Freien doch bis gegen 11 Uhr Nachts hen, während der ridlich denkende und hoöndelnde Müller einer der⸗
stattete. Die Zahl der Ehrengaben war heute Abend auf 590 rtigen Concurrenz nicht und unmöglich begegnen kann. Das Pu⸗
ast'gen; in diesem Punkt sind die Voranschläge bei weilem über- Il cum aber und dei der einerseits namrlichen Vorliebe nur recht
gritten. Aber auch die Zahl der ecwarteten 5500 Schützen ist illig zu kaufen, ist gerade am ärgsten sowohl am Geldbeutel, wie
veit überschritten; heute Ahend 8 Udr waren schon 6249 Schützens in der Gesundheit von Menschen und Vieh schwer geschädigt. Wir
arien gelöst. joffen und verlangen es, ja wir sind fest überzeugt, daß unsere
Stuttgart, 1. August. Heule Vormittag fand vom schönsten hetreffenden Behörden für die Folgemit aller Strenge in angereg⸗
Heller begünstigt der Festzug statt. Derselbe bewegte sich vom er, vielleicht leider zu wenig gekannter Sache vorgehen werden.
Schloßplatze nach dem Festplatze durch die Königsstraße, die Tü⸗- Schließlich bemeiken wir ganz ausdrücklich, daß wir nichts und auch
inger⸗, Hauptstädters, Olga- und Reckarstraße. Der Zug setzte veiter gar nichts dabei im Auge hahen. als nur die Wehliahn
ich um 10 Uhr in Bewegung und traf um halb 1 Uhr auf dem inserer Mitmenschen.
festplatze ein. Der Festzug wurde durch voranreitende Stadtreiter Aus Zweibrücken, 80. Juli wird gemeldet: Die Direck'on
röffnel. Sodann folgten Bauernpaark in den Landestrachten und der pfälz. Bahnen hat auch für dieses Jahr wieder den Besuchern
istorische Gruppen. Endlose Schützenzuge aus allen Theilen Deutsch. unseres am 26. und 27. September stattfindenden landwirthschast⸗
mdse, österreichische, schweizer und eirige amerikanische Schützen üchen Festes (Preisvertheilung im kol. Gestüt und Pferderennen)
hlossen sich an. Vor dem Königsbau jand die Uebergabe der ine Fahrtaxermäßigung von 50 Proc. bewilligt, in der Weise, daß
Jundesfahne durch Albrecht (Hannover) an den Ehrenpräsidenten ie ain 26 und 27. Sepibr. nach Zweibrücken unter gleichzeitigem
etzog Eugen von Würitemberg und den Oberbürgermeister von Zukauf von Eintrittsdatten a 1 oder 2 Mart gelösten, mit dem
tuttgart statt. Der Zug wurde überall von einer zahllosen Zu⸗ Stationsstempel auf der Rückseite versehenen Fahrbi eie an einem
hauermenge mit den lebhaftesten Kundaebungen begrüßi. der genannten Tage zur freien Rückfahrt berechtigen.
— F. In Grünsiadt ergab die Sammlung für die Hagelbeschüdigken
Vermischtes. in Bissersbeim, Großlarlbach ꝛc. die Summe voa fl. 1330.
St. Ingbert, 83. Angust. Morgen 4. August ist der Jah— F Kirchheimbolanden. Auf Anfrage des Kriegervereins
estag der Schlacht bei Weißenbaurg. jat der Stadtrath beschlossen, füör das Sedanfest das zum Anzünden
Der „Dürth. Anzeiger“ Nro. 118 enthält folgendes auch don Freudenfeuern nöthige Hoiz aus dem Stadlwald anzuweisen
uͤt weitere Kreise interessante „Eingesandi“: uind d'e Kosten für Böllersch ießen und Glockengeläute auf de Stadt⸗
Bei den im Wagrengeschäft heutzutage häufiz vorkommenden kasse zu übernehmen.
S„chwindeleien und Betrügereien möchten wir die Aufmerksamkeit r Neunkirchen, 2. August. Bei dem unfern von hier
eß Publikums aus eine solche lenken, gegen welche Fälschungen zelegenen Kreuzungspunkt Schlawerie wurde heute Morgen ein
vn Pfeffer, Verkauf von Rindfleisch für Oxsenfle sch und dal., Weschensteller durch den um 7 Uhr 43 M. von Saarbrüden ,ab⸗
wohl auh strafbarer Natut, wahre Kleinigkeiten sind. zelassenen Schnellzug überfahren. Dem Unglüclichen sollförmlich
die lönnen uns kaum erklären wie es möglich ist, daß frazl. der Kopf vom Rumpfe getrennt worden sein.
ulschung schon Jahr und Tag fackisch existirt, ohne daß durch f'München, 80. Juni. Kaiser Wilhelm hat als Beitrag
ositatischchem sche Analyse und strengste polizeiliche Untersuchung zur Bestreitung der Kosten für das auf dem Gottesacker zu Lands⸗
nd Bestrafung eingeschritten werden konnic, Wie meinen die Umec hut errichtete Kriegerdenkmal an den Vorstand des Veteranen- und
ahlung von schweren Erdarten (Schwerspath, Kreide und derglei⸗ Kriegervereins 1200 M. anweisen lossen.
eu] unter das Metl und unter dir Kleien. Mancher wird sagen. * NKhen. 30 Juli. Alle Verfuche. die Kaiserglocke du ch
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        Schwingung zum Läuten zu bringen, blieben bis jeht erfolglos. jelommen. Eine Gruppe Dragoner führte dort Uebungen im
Bestern brachte man einen unten sehr dicken und in seiner übrigen Scheibenschießen auf große Distanz aus, als ein bayerischer Unter
Ausdehnung ganz schmalen Klöpfel in derselben an und zog sie Iffizier, wie es scheint durch Unvorsichtigkeit, in die Schußlinie kam
dann nahezu eine ganze Stunde, allein auch dieser provisorische und von einer Kugel durchbohrt wurde. Der Tod eifolgte unmit
Pendel verharrte, irotzdem die Glocke in machtigen Schwingungen telbar nach dem empfangenen Schusse.
auf und nieder schaulelte, in starrer Ruhe. K. 3.) 4 Bekanntlich haben einige deutsche Städte Sammlungen für
Kafsei, 29. Wie das „Kass. Tagebl.“ meldet, begal die Ueberschwemmien Südfrankreichs veranstaltet. Welchen Danf
sich die Tochter des Generalsv. Blumenthal gestern Morgen nach ihrem sie davon haben und wie diese Bethätig des Mitleids ohne Rüd
Baͤdezimmer, um ein Bad zu nehmen. Als dieselbe nach ungewohn· sicht auf Nationalität in Frankreich beurtheilt wird, zeigt die „France
sich langer Zeit von dort nicht zurüdkehrte, und das Rufen nach bei Erwähnung des Dresdener Aufrufs. Neben dem Lobe, welchet
ihr leine Aniwort gab, wurde die Thüre gedffnet und sand mander deutschen Gutmüthigleit gezollt wird, heißt es gleich wörilich
die Dame, von den Gasen der zur Erwärmung des Wasser? „Es wäre doch ziemlich pikant, im Journal officiel“ der franjd
Fjenendeg Kohlenheizung erstickt, todt auf dem Boden Aizgen. üschen Republit Quittung für eine deutsche Subskription —T
7 Ein Herr v. Sierakowski, dem in Folge einer Verwun⸗ bar unter der Rubrik Kestitutions anonymes zu finden.“ E⸗
dung im Jahre 1866 beide Beine abgenommen wurden, hat kürz: mag zur Erläuterung bemerkt sein, daß diese Rubrik meistens fif
lich, nur mit den Händen arbeitend, den Plbtzensee bei Berlin der auf Steuerdefraudanten und andere unehrliche Leute bezieht, denen
Larige nach dißs zum äußersten Ende des Sees und zurück, ohne das Gewissen schlägt und d'e sich gera entlasten möchten. Es if
auszuruhen, in 1 Stunde und 5 Minuten durchschwommen. zamit dasfelbe gesagt, was ein anderes französisches Blatt etwat
Der Verein deutscher XRV deutlicher ausdrückte: „daß es nicht mehr als recht und bill'g sei,
Feit beschlossen, bei der Papierlieferung die rein dezimale Theilung wenn Deutschland von den geftohlenen 5 Milliarden auf diesem
inzuführen, so zwar, daß der Ballen S 10 Ries, das Ries — 10 Wege eigen Theil zurückerstatte.“
Huch, das Buth — 10 Heft, das Heft — 10 Bogen sein soll. Eine Dame aus Cacrouge (Kanton Genf), welche vor eiwa
Das Rics berechnet sich sonach auf 1000 (statt bisher 500), der 6 Wochen von ihrer Katze gebissen wurde, verstarb am 26. Juli im
Ballen auf 10,000 (statt bisher 3000) Bogen. Das Sgielbpabiet Spul an der Wasserscheu.
wird ebenso wie das Druckpap'er berechnet. Ein Theil der Papier- Zürich, 31. Juli. Heute fiad über 2000 Schweijzer.
jabrilen hat diese Aenderung bereits eingeführt. schützen uͤber Winterthur-Sinzgen nach Stuttgart abgegangen be
Mensz, 30. Juli. Gestern Abend ist bei den Militärschieß⸗ d inen Wetter. (Schw. M.)
ftänden auf der Insel Chambiere ein bellagenswerther Unfall vor-
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* * 5 * 228 ðLe —&amp; 3. — —2*
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α 2 *3.5. 2252 * —— — *83
A *53533 55215 55 2833 3538 5
25 — 125225 N 33. *833 *2 5555 73538
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5225865— 53 7335 32235585 2383 3*83
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— — 424 ⸗

188875
Deutsches Neich. VVV Paris, 1. August. Bis jetzt sind 182/4 Mill. Frez. für
Aus Bayern. (Pf. P.) Nach einer Zusammenstellung die Ueberschwemmten eingegangen
des „Volksfreund“ wurden in ganzen Lande 5685 patriotische Versailes, 2. Angust. Die Nationalversammlung ge⸗
ind 3896 liberale Wahlmänner gewählt. Es wurden somit 1780 nehmigte den Gesetzeutwurf über den unlerseeischen Tumnel zwischen
ahlinanner bayerisch⸗patriotischerse'ts mehr gewählt, als liberale Frankreich und England und trat sodann in die dritte Berathung
- eine Zahl, welche, den Wahlmann auf 500 Seelen gerechnet, des Senatswahlgesetzes ein. Der Gesetzentwurf wurde schließlich
ine Bevölkerung von 894,506 Seelen repräsentirt, und auf welche, mit 3859 gegen 73 Stimmen angenommen.
2 Wahlmänner für einen Abgeordneten gerechnet, 29 Abgeordne⸗ Bersailles, 8. Aug. Die National⸗Versammlung nahm
nen treffen müßßzten. Dem Ausfall der Urwahlen entsprechend, müß-, heule Mor en 1Ahne Diskussion in ersier Berathung das
jen 92 eltramontane Abgeordnete 63 liberalen gegenüber stehen. Vrojelt betreffend den inkternationalen (Welt-) Postvertrag an.
Berlin, 831. Juli. Der Kronprinz begidt sich Mitie Auguft· Newyoört, 2. August. In den Thalniederungen des Ohio
nach Bayern zur Inspektion des 1. bayerischen Armeekorpß. ind in Folge des anhallenden Regens die Bäche ausgetreten und
Stutgart, 2. Aug. Während des gesitigen Festbankets haben das Land in beträchtlicher Ausdehnung überschmemmi. An
wurde das folgende Telegramm an den Kaiser gerichtet: Die festlich vielen Orten ist die Ernte zerstoͤrt. Die Eisenbahnverbindungen
ersammelten Schützen senden Ew. Majestät ihren unterthänigfien iind an vielen Orten unterbrochen. Der Missisippi ist bei Mem-
Btußß. Zugleich wagt das Centraleomite, seinen gerührtesten Dank ohis erheblich gestiegen. Man befürchtet eine Ueberschwemmung der
iür die he.rliche Ehrengabe auszusprechen, die Ew. Majestät die Baumwolldisiritte.
hnade zu senden hatten. Herzog Eugen, Ehrenpräsident.
Heute früh um 6 Uhr begann das Schießen. Zwei Schwel
r, Knecht aus Sanct Gallen und Ellmec von Clarus, gewannen Berm eisssch es. *
die erssen Becher. Dann folgten zwei Stuttzarter, Menninger und St. Ing bert, 5. August, Morgen 6. August ist der
heritiet. Die Schießhalle war außerordentlich belebt. 5. Jahrestag der Schlacht bei Spich er n und wird d'eser,
Bel dem heutigen Festbanket brachte Mitlermaier einen Toast aicht allein für unser deutsches Vaterland, sondern speciell für alle
zuf das deutsche Vaterland aus. Kopp aus Wien hielt einen i der nächsten Umgebung gelegenen Städte und Orte denlwürdige
Trinsspruch auf den unzertrennbaren, politischen und geistigen Bund Tag, in beiden Stäüdten Si. Fohann und Saarbrücken, wie dus
wischen Oesterreich und dem deutschen Reiche. — Die heute ein Programm in der Saarbrücker Zeitung darthut, in wüurdiger Weise
etroffene Ehrengabe des deuischen Kaisers, ein prachtboller Pokal, estlich begangen. J
purde bei Tafel unter lautem Jubel der Anwesenden vorgezeigt Auch die Schlacht bei Wörth hat Jahrestag morgen.
Bisher sind bereits 180 Becher, namentlich von Schweiser f.Inm neugewähiten Landtag wird die Pfalz vecireten sein
zchihen eischessen worben vürch 8 Gutsbesitzer und Rentner, 1Arzt, 1 Kaufmann, 2 An—
Der „Schwäb. Merkur“ sagt in einem Leltartel betr. Stutt välte, 6 richterliche und 2 Verwaltungsbeamte Bezirksamt.nänner).
arter Schützenfest u. A. Folgendes: „In früheren Jahren, wen In der früheren Kammer saßen aus der Pfalz 6 Gutsbesitzer und
g allgemeines deutsches Fest, ein Sänger-, Turn⸗ oder Schützen. Rentner, 1 Arzt, 1 Notär, 2 Kaufleute, ä Lehrer, 1 prot. Geist⸗
it, gefeiert wurde, da geschah's, weil die Nation im Genuß sol licher, 1 Anwali und 7 Richter. Von den jeht gewählten 20 ge⸗
der Tage Ersatz suchte für Das, wa sie noch nicht besaß, die hörten der früheren Kammer bereits 11 an GVaillant, Jacob, Louis,
wlitische Einigung. Da träumte man gemeinsam einige flüchtig, Alwens, Schmidt, Kuby, Müller, Groß, Tillmann, Exter und
Tage lang den Traum der Einheit, deren Besiß man wonnig vor Wolf); nengewählt sind 9 (Keller, Freiburger, Siebert, G. Schmitt,
mpfand, wenn in den Festhallen über den Häuplern der aus Nord derr, E. Buhl, Thyson, Höh und Grohe).
ind Süd, Ost und West brüderlich vereinten Deutschen die Flam Saarbrüchen, 3. August. Gesiern und heute wurden
ne des Festjubels hell und hoch zusammenschlug. Man befeuerté das Spicherer Schlachtfe'd, das Ehrenthal und das Winlerberg⸗
ch mit begeisterndem Reden und Singen zu unermüdetetem Fort Denkmal von zahlreichen, bvom Kriegerfeste zu Met heimkehrenden
beiten an der Verwirklichung der politischen Ideale, uad da über Bereinen befucht. Namentlich Vereine von der Nahe und vom
ie Wege zu dem hohen Ziel die Meinungen noch vielfach getheilt Rheine und aus der Pfalz waren stark verktreten. Allgemein bes
varen und erst sich kiären sollten, so konnte es auch ohne Schaden dauert wurde es übrigens, daß die von der Eisenbahnverwaltung
geschehen, wenn hie und da einmal die Geister energisch auf ein für die Besucher des Kriegerfefles zu Mezz bewilligte Fahrtaxer—
mnder platzten. — Andere Zeiten, andere Feste! Heute sind wir näßigung nicht früher publizirt werden konne. Hierorts wenigstens
uus den Tagen des Träumens und Vorempfindens heraus. Thater vurden am Samstag Abend nur authographische Zettel mit der
ind geschehen, welche Deutschlands Gestalt ind damit auch die Ge desfallsigen Ankündigung in den Wirthshäusern ausgelegt. Bei
ialt seiner Feste veiändert haben. In den Gewittern furchtbarer cechtzeitiger Bekannimachung wäre die Frequenz gewiß eine noch
Schlahten sind zwei-Völker auf einander gestoßen, und das deutsche viel bedeutendere geworden. Wie wir hören, soll in diesem Spät—
bok hat aus Sturm und Graus, aus Noth und Tod zurückge- sommer auch zu Straßburg ein größeres Kriegerfest stattfinden und
racht, was es mit Festreden, mit Versammlungen des Volks wie dafür die betr Bahnverwaltungen um Ermäßigung der Fahrtaxen
uch mit Konferenzen der Staatsmänner noch in langen Jahren ingegangen worden sein. Im Falle der Gewährung waͤce recht⸗
uicht auf diesen Wege erreicht hätte: den fertigen deuischen Staat, eilige Bekanntmachung erwünscht. (Saarbr. 3tg.)
daser und Reich, die alten Namen, aber von neuem, reicheren 7 Krenznach, 30. Juli. Am Mittwoch wurde eine Arre—
dihalt. Aein wir jetzt wieder nationale Feste feiern, so stehen stantin, Magd aus dem „Hod. Hofe“, eingebracht, die einem Cur⸗
uit auf festem Grund und Boden. Ein ppolitischer Besitzstand ifl Jaste 8300 Rubit gestohlen hat. Dieselbe machte im Gefängniß
irungen, der üher der Debatte steht. Kein Streit mehr über die einen Selbstmordversuch, indem sie sich mittelst der Schürze auf—
tösung der nationalen Frage; sie ist gelöst, glüchlicher und rascher. hing. Zufälliger Weise kam der Gefängnißausseher noch zu rechter
l die Hoffnungsreichsten rwartet hatlen.“ Zeit, um sie dem Leben durch Abschneiden zurückzugeben. Wenn
Ausland. die Fräulein Mäsde, wie in vorliegendem Fall, zolllange Spitzen
Paris, 1. August. Ein Pariser Brief der Indepen dance an den Beinkleidern tragen, dann reicht allerdings der Verdienst
belge“ spricht von einem Manifeste, welches der Sohn Napoleons nicht aus, und man muß sich nach anderweitigen Erwerbequillen
II. in Form eines an Fleuth adresürten Briefes an Frankreich umsehen, und — „böse Beifpiele verderben gute Sitten.“
ochlen werde; das Manifest sei von Fleurh inspirirt und erlläre, F Von der Bergstraße, 31. Juli Die Aussichten auf
ꝛak Prinz Napoleon nichts thun werde, um die Krone wieder zu inen guten Heebst werden bei dem vorzüglichen Wetter mit jedem
dern zer erwarte, daß Frankreich ihn freiwillig zurücktufen werde Tage glänzender. Die Teauben sind gegen frühere Jahre um dre
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        2 guien Yerosnes werveiln dbit «Weinsusser ein gefuchter Artitel.

Gleiches wird aus dem Rheingau und von der Mosel ge⸗

meldet.t).
Vom Stuttkgarter Schützenfest kommi die Meldung,

daß am Montag, 2. August, dem rsten Tage des Schießens, drei

Pfälzer Becher herausgeschossen haben, und zwar alle drei auf der

Standscheibe, nämlich Obermaiet aus Lambrecht, Th. Rheinberger

aus Neustadt und G. Schwind aus Speier.
F Mentz, 1. August. Heute fand die Fahnenweihe des hie—

sigen Kriegere Vereins statt. Dabei waren die Spitzen der Civil—

und, Militär-Bebörden, sewie gegen 1500 Mitglieder der Krieger⸗

Bereine der Rheinprovinz und Pfalz zugezen.
7 Der erste „entrüstete“ Deutsche Fürst, der Fürst von L'ech—

fenstein weilt gegenwärtig in Paris. Ergößzlich ist es, wie der

„Fig.“ ihu begrüßt. „Paris erhielt — so schreibt das genannte

Blatt — soeben den Besuch eines Deutschen Fürsten, der sich seine

Staaten (wörtlichl) in Mitte der großen Annexionen Preußens

zu erhalten wußte. Es ist dies der Fürst von L'echtenstein. Der

Grund, warum sein Staat seitens des Herrn v. Bismarck respel⸗

firt wurde, ist sehr merkwürdig. Die mediot'sirten Fürsten muß

sen ia der Deutschen Armee als Compersation einen Grad erhalten,

der der Truppenanzahl entsprab, welche se dem Bunde stellten.

Da jedoch die Liechtenstein'sche Armee nur aus 45 Mann besteht,

hätte man dem Fürsten nur den Grad eines Feldwebels anbieten Dienstesnachrichter.

soͤnnen, was nicht angängig war. Das ist die Ursache, weshalb! Durch allerh. Dekret vom 19. vor. Mis. wurde die erledigte

ꝛx Souverain geblieben ist ()“ tatholische Pfarrei Bebelsheim dem Pfarret Georg Walle in
4 Oesterreich-Ungarn ist noch amtlichen Angaben gegenwärtig Rubenheim verliehen.

in der beneidenswerthen Lage, 96 pensionirte Minister zu besißen, Dem Notär Bartels in Homburg wurde gestattet, den ge⸗

die dem Staat jährlich 360,000 fl. loste. prüften Rechtskandidaten Therd. Ruff auf die Dauer eines Jah—⸗
F Petersburg, 30. Juli. Fünfzehn junge Peltersburgerres als Amtsverweser aufzustellen.

Ktleiderluxus zu entsagen und nur einsache atleider zu tragen.
durch diese Ersparniß erzielte Geld wolen die Damen zuͤr Erzieh⸗
ung von armen Waisenkindern verwenden. In der That sind
dle Frauen bereits im Stande, für das so ersparte Gelde1g
arme Kinder zu etziehen,

FLondon, 29. Juli. Der Weberstrike in Lancashire
auer! noch immer fort. In Oldham wurde gestern in circa 160
Spinnereien die Arbeit eingestellt. Man berechnet, daß, wenn die
ämmtlichen Fabriken in dem Flecken geschlossen werden, wozu jede
Aussicht vorhanden ist, ca. 30, 000 Personen arbeitslos sein werden,
In Afhton⸗zunder-Lyne wurden etwa 50 Spinnereien, in denen
7000 bis 8000 Arbeiter beschäftigt, geschlossen. Einen ebenso
ernasten Charakter hat der Flachespinner-Stricke in Dundee ange⸗
iommen; einunddreißig Fabeiken sind geschlossen und über 12,000
Personen feiern. Die Arbeiter beschlossen in einer am Dienstag
unter freiem Himmel abgehaltenen Massenbersammlung den Stride
'ortzusezen, bis die projektirte Lohnherabsetzung von 10 pCt. zu—
rückgezogen worden ist. Die Fabrikbesitzer anderseits sind größten?
heils entschlossen, an der von ihnen verfügten Lohnherabsetzung
estzuhalten. Die Strikenden erwarten beträchtliche pecuniäre Un⸗
lerstützungen aus Berfast, Glasgow und andern Orten.

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352 3333355328 5—2522253
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        Ingberler AAnzeiger.

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der St. Pnaberer Grreiger (und dat mit vem Hauptdlatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienatags⸗, Donnerztagt⸗ und Sonntags

zummer erscheint woöchentlich viermal: Dinstag, Donnerstag, Samttag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliährzg 42 Krit. ede
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

4123 Ser·⸗

uü 3353 ——EO DeÊetge wüwmRD—

Deutsches NReich.

München, 3. August. Die oberbayerische Handels- und
gewerbelammer beschloß gestern auf das Gesuch der bayer. Ger'chts
ollzieher, es möge im Inter sse des Handelsstandes das Foribe⸗
ehen des Gerichtsvollzieher-Insiituts bei der Reichsbantjustizcom—
nijsion befürwortet werden, nicht einzugehen, da d'ese Frage eine
eht vielseitige seß. Auf ein Schreiben der Kammer, betr. die Ece
ichtung einer Reichsbank-Hauptstelle in München eiwiderte das
deichskanzleramt, das Gesuch werde bei Organisation der Bank in
xẽrwägung gezogen werden. Vorstand Weidert erfuhr privatim, d'e
achgesuchte Errichtung sei gesichett. (N. Corr.) n

München, 3. Aug. Die vom Reichskanzleramte angeordnete
znquote zur Erhebung der Lehrlings⸗-,Gesellen⸗ und Fabrikarbeiter
Berhälinisse isft, was Bayern betrifft, beendet und das Materio
wn sämmtlichen 8 Gewerbe-Referenten den einzelnen Kreisregierun⸗
en eingeschickt worden. Dabei hat sich das Schema bewährt, wel—⸗
het den einzelnen Organen als Leitfaden bei der Aufnahhme von
er Regierung hinaus gegeben wurde.

Manchen 4. August. Dem Vernehmen nag hat ein an
ad kgl. Kultusministerium gerichtetes Gesuch des Superiors des
wfgehobenen Franziskanerklosters in Fulda, den Mitgliedern des
enannten Klosters bis auf Weiteres din Aufenthalt in bayerischen
franzistanertlöstern zu gestalten, abschiägigen Bescheid gefunden.

Nürnberg, 8. August. Wie wir hören, wird der Hr.
zustizministet d. Fäustle den Verhaudlungen des deutschen Juristen
aqs als Vertreter der bayerischen Stacusregierung beiwohnen.

Aus Bahyern, 3. August. (Pf. P.) Unter der Ueber
hrift: Der Markenschutz und die süddeuische Industrie, bringt die
ingste Nummer der „Bayer. Handelsztg.“ vom 31. Juli einen
nhaltsreichen Artikel aus der Fedor des namhaften Nationalstkono—
len Dr: Landgraf zu Stuttgart. Bei der hohen Wichtigkeit dieses
hemas für alle industriellen Kreise ist es wohl angezeigt, einig—
zunkte zur weiteren Beachtung befonders hervorzuheben. Das deut
he Reichsgeset, den Markenschutz betr, vom 30 Nov. v. Js. ist
anntlich am 1. Mai in Wirksamkeit getreten. Während der
eit vom 1. Mai bis 20. Juli haben Nurnberg 103, Stuttgar
7, Freudenstadt 16, Augsburg 13, Fürth 8, Reutlingen 6, Würz⸗
urg und Regensburg je 2 Marken einrezistriren lassen oder ganz
zahern 128, Württenberg 89 Marken. Es fehlen also in Bayern
ie ganze Pfalz, Oberbayern, Niederbayern, Oberfranken, in Würt.
emberg außer obigen 3 Städken alle anderrn des Landes. Ein
olches Resultat ist allerdings den gegebenen Verhaͤltnissen leineswegs
aisprechend und ist es daher Aufgabe der Presse sowohl wie der
mnmerziellen und industr'ellen Interessenvertretungen so eindringlich
is möglich belehrend und anspornend aufzutreten. Man darf wohl
eineswegs die Ungunst der wirthschaftlichen Verhältmisse, mit der
sas Markenschutzgefetz zu lämpfen hat, und so manche andere Um
jände außer Acht lassen, die eine derartige Passivität erllätlich machen,
leichwohl scheint es dringend geboten, auf die nur noch kurze Frist
jufmerksam macher, deren Ablauf bestehende Marken, die oft sehr
edeulende Vermögensrechte involviren, geradezu auf's Höchstegefähr—
xet. — Dem Vernehmen nach ist der Privaldozend an der jurist.
Fakultät in München, Dr. Philipp Zorn, als Professor an de
Berner Hochschule becufen worden.

Ber llisn, 8. August. Der Wiederbeg'nu der Bundesraths⸗
zungen ist in der zweiten Woche des Septembecs mit Bestimmehe!
u erwarten. Die Session des Reichstags soll nach deun jetzigen
dispositionen vier Wochen nach der Aufnahme der Bundesraths⸗
izungen erfolgen. Im Reichskanzleramt ist man mit den Vorar-
eilen füt die letzteren beschäftigt. Betreffs des Reichsbudgets sind
ie Verhandlungen m't dem Kriegsministerium noch im Gange,
iber Erhoöhung oder Verminderung einzelner Posit'onen oder Grup⸗
en kann mithin noch nichts feststehen. Erenso läßt sich jetzt roch
nichts sagen, ob und in wie weit die mehrfach erwähnten Steuer⸗
rojelte zur Ausführung gelangen oder ob, wie einige Blälter mel—
een, für jezt eine Vertagung dieser Vorlagen eintreten soll. (B. u. H. 8.)

Betsin, 5. Auqgust. D'ie „Vost“v ilt in der Lage, die Nach-

richt der Wiener „Presses, daß der p'pstliche Nuntius Jalobini
nit dem deutschen Botschafter in Wien, General v. Sch veinitz, eine
gersöhnung der preußischen Bischöfe mit der preußischen Regierung
etreibe, als völlig undegründet zu bezeichnen.

Die „Voss. Zig.“ schreibt: Mit der Ausprägung von Reichs-
Boldmünzen ist einstweilen aufgehört, dagegen die der Fünf-Mark—
tücke in Gold verlautet noch nichts, ebensowen'g wie von der der
Zwei⸗Markstücke. Jedenfalls wird dem nächsten Reichstage eine
Feterpellation Gelegenheit bieten, das eigenthümliche Verfahren des
zundesrathes, einzelne Theile des Münz⸗Gesetzes unausgeführt zu
assen, e'ngehender zu beleuchten. Es ist wohl moͤglich, sogar wabr⸗
cheinlich daß der Reichstag in seiner großen Majorität die Gründe
)es Bundesrathes, so und nicht anders zu handeln, billigt, aber
diese Gründe müssen dann doch wenigstens offen dargelegt werden.
Trotz der bestimmten Erklärung des Präsidenten des Reichskanzler⸗
Amts, das Gesetz werde durch Einfugung das Zweimarkstücks für
zie verbündeten Regierungen unannehmbar, hat der Reichsstag am
5. Mai 1873 in dritter Lesung auf seinem früheren Beschlufse
zeharrt. Indem nun der Bundesrath troß dieses Beschlusses dem
Besetze zust' mmie, zog er seinen früheren Widerspruch gegen das
zweimarkstnck formel zurück, ließ aber in der Folge die betreffende
zestimmung des Gesetzes einen todten Buchstaben sein. Das darf
er Reichstag nicht stillichweigend ignor rean .

Frankfurt, 3. August. Heate wurde durch. Urtheil des
dügegerichts der sozialdemokretische Arbeiter Verein Eisenacher
dichtung definitis geschlossen und der unbekannt wo? abwesende
hemalige Vorsitzende desselben, Kalb, in eine Geldbuße von 15
Nark genommen. Damit sind nun sämmtliche hiesige sozial-demo⸗
ratischen Vereine geschlossen. EFrf. Journ.)

Stuttgart, 4. August. Auf dem gestrigen Festbankett
rachte Baumann (St. Gallen) folgenden Toast aus: „Wir Schwei⸗
er sind gekommen, nicht der Schützenbechet und Ehrengaben wezen,
ondern uüm zu beweisen, welch' hohen Werth wir in diesem Augen⸗
Al'cke, wo auch wir in unserem Lande einen Culturkampf kämpfen,
auf die Freundschaft des deutschen Volles, auf die guten Dienste
der drutschen Bildung und der deutschen Wissenschaft legen. Wir
vollen das selbst nur sagen, weil vor einiger Zeit Mißverständn sse
orgekommen sind, welche den Glauben an das Fortbestehen der
ilien Freundschaft des deutschen und des schweizerischen Volkes
ätten erschüttern können. Hoch der freie deutsche Geist!“

Stuttgart, 4. August. Heute Vormittag begannen die
Zerhandlungen des deutschen Schützentages. Zwei Düsseldorfer
Zereine schlugen Düsseldorf als nächsten Festort vor. Einstimmig
vurde beschlossen, mit der Stadt Düsseldorf zu verhandeln. — Bei
»em heutigen Festbankett brachte Fabrizius (Frankfurt) ei en Toast
uuf Düsseldorf, als die Feststadt des nächsten deutschen Bundes⸗
hießens aus. — Das Fest nimmt bisher einen glänzeuden Vero
auf. Heute Abend findet ein Festball im Königsbau statt.

Stuttgart, 4. Aug. Das Schützenfest nimmt fortgesetzt
inen günstigen Verlauf. Die Fruquenz übersteigt alle Vorausbe-
echnungen. Der Andrang zum Schießen ist fortwährend een sehr
zroßer. Vo rfrüh 6 bis Abends 8 Uhr besördert die Pferdebahn täg⸗
lich 40,000 Festbesucher. Gestern Abend fand in der Fsthalle
ine Produktion von 24 Sängergesellschaften statt. Die mit 4500
A
assen. J

s Stuttgart, 5. Aug. Heute Mittag ist der König zum
Zesuch d.s Schützenfestes aus Friedrichshafen hier eingetroffen.

Ausland.
—Wien, 2. Aug. Aus „ganz verläßlicher“ Quelle meldet
seute ein Blatt, daß Oesterreich fünf Divisionen mobil gemacht
jabe, um eventuell „auf dem Schauplatz der Ereignisse (in der
Zerzegobina) in Action zu treten.“ Gestatten Sie mir die be⸗
limmte Versicherung, daß allerdings, wenn auch nicht fünf Divi-
jonen mob lisirt, doch Truppen in einer Zihl bereit gehalten wer⸗
zen, wie der Ernst der Zeit sie bedingt. Aher nicht, um „auf
dem Schauplatz der Ereizn sse in Action zu trefen“, sondern ledig⸗
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        lich zu dem Zweck, erstens jedes Uebergreifen der Bewegung auf halle der Ludwigseisenbahn veranlaßt zu haben. Das Urihei
troatischen ober dalmalinisch⸗ n Boden sofort ersticen, und zwe'tens erster Instanz erfuhr eine Aenderung dahin, daß die Strafe des
in lohalster Weise eine Unterstützung des jenseitigen Aufstandes von Rosenbed auf die des Lorenz, nämlich zwei Monate, herabgesett
osterreichisch- ungarischem Gebiet aus hintanhalten zu koͤnnen. wurde, und sich demnach der Appellhof der Ansicht des ersten
Wien, 5. August. Die „Politische Cocrespondenz“ vernimm Richters nicht anschloß, daß Rosenbeck als Beamten, wenn auqh
aus authentischer Quelle, daß der Abt der Benedictinerabtei St. uur im oleichen Sinne mit Lorenz schuldig, eine hoͤhere Strafe
Bonifaz in München, Benedict Zenetti, Sohn des früheren baye- hreffen müsse.
rischen Ministers Zenetti, von dem Könige von Bayern zum Bischof f Mainz, 2. August. Gestern Nachmittag ftürzte an der
von Passau designirt und aus Rom die Zustimmung bereits eingen Bahn eine Frau von Kirchheimbolanden zusammen und war sofori
trroffen sei. todt. Man brachte diejelbe in's Hospital, von wo aus die Be—
NewHYork, 4. Aug. Die Ueberschwemmungen in den jerdigung stattfindet.
vestlichen Begirken nehmen zu; der Schaden im mittleren Illinois FKeslun, 3. August. Geslern gelang es, den Rloͤppel der
wird auf eine Million geschätzt. Kaiserglocke beim Schwingen deritlben zum Anschlag zu bringen
Newe⸗Osrleans, 4. Aug. Der Stand der Baumwollen- und zwar dadurch, daß man den Pendel an seinem unteren Ein
pflanzungen war nach den bis zum 15. Juli zusammengestellten bedeutend beschwerte. Heute Vormittag stellte man denseben Ver—
Berichten vorzüglich; das Wetter ist günstig. such an; allein der Klöppel bewegte sich nicht aus seiner Lage, son⸗
decn mahchte die Schwingungen der Glocke mit. ln. 8)
VBermisqhtes. fKöln, 4. Aug. Wahrscheinlich ist die so viel erörlerie
Dem „Schwäb. Mert.“ schreidt man aus der Pfalz. Fraze, ob die Kaiserglocke zum Läuten gebracht werden koͤnne, ihrer
„Die Opposinonen der pfälzischen Städte gegen die Revision der Lösung nahe, und es ist die beste Aussicht vorhanden, daß deese
häusersteuer war nur ein Strohfeur: sie hat sich in Neusiodt, Pir- enischeidung ia befriedigendem Sinne ausfallen wird. Die Ver⸗
nase rs, St. Ingbert, Zweibrücken, Landstuhl ꝛc. rasch verkrochen, uche mit der Beschwerung des Köppels, resp. der Verlegung det
nachdem die Regierung ein Quos ogo*) mit Appellation an den Schwerpunlles waren gestern Abend so weit gediehen, daß der Klop⸗
ewahrien gesetzüchen Sinn der Pfälzer und obligater Drohung gegen »el mehrere Mal an den Glockeuring anschlug. Das Ziehen der
Renitenz und Loiderspenstigkeit dreingesahren war. Und doch hätte Glocke aber mußte dann eingestellt werden, weil an der Beschwer—⸗
der Regierung kein Zwancsmittel zu Bebote gestanden, und die ung des Nloͤppels sich etwas losgelöst hatte. Nach 6 Uhr waren
Renilemen hätten sih für ihr ablehnendes Verhalten ebenjo auf das die Arbeiten abermals so weit gediehen, daß ca. 530 am Dombau
Veseß berufen loͤnnen, wie die Regierung für die Anordnungen der beschäftigte Arbeiter die Glocke wieder ziehen konnten. Das zahl—⸗
Rebision sich auf dasselbe Gefetz betuft. (7äH) Der von Weiterblicken· rech dersammelte Pablicum beobachtete die Schwingungen der Glode
zen mit der Opposition verfolgte Zwech, die Regierung zu der mit der größten Spannung und gewährte, nach fast nur einer Mi
jöchstnothwendigen, aber immet wieder hi ausgeschobenen Reform zute, daß der Kloͤppel sich mit jedem Augenblicke dem Rande der
zes ganzen Haussleuergejetzes zu drängen, wäre somit durch den BSlocke näherte, noch einige Momente, und er mußte anschlagen;
Mangel an Energie der pfälzischen Stadte ins Wasser gefallen. aber da wurde das Ziehen — aus welchem Grunde, ist uns unbe⸗
Daß die nächste Landtagssitzung uns einge Reform dieses Gesetes kannt — wieder eingestell. Die Ueberzeug ng aber, die Glode
nicht dringen wird, ist aua den offiziösen Kundgebungen jetzt schon werde bald aus ihrer Schweigsamkeit heraustreten, sprach sich viel ·
zu entnehmen.“ iach aus. (H. u. B.3)
Dem „FIr. W.“ wurde folgendes Gaunerstüdchen mitgetheill. 7 Köoln, 5. August. Endlich ist es dem Meister Hamm
herr Lehrer R. von S. kehrte am 1. ds. von einet Ferieureis zurch einige Abänderungen an der Achse und am Klöpfel der Kai—
surück. Gegen Abend accordirte er einen jungen Menschen von erglocke gelungen, den Erzloloß zum Läuten zu bringen. Gestern
Frankenthal zum Tragen seiner Reisetasche bis an den Rhein. Nachmittag ließ dieser bei den votgenommenen Versuchen zur Freude
Rachdem er dem hoffnungsvollen Frügtchen einige Glas Bier bes der harrenden Menge seine tiese Baßstimme erschallen. Nach ach!
jahlt und demselben die bedungenen 2 Mark für das Tragen der 3 bis 10 Tagen wird nun das Probeläuten staitfiuden.
Tasche bezahlt halte machten sie sich auf den Weg. In der Ho— Coblenz, 5. Aug. Die Stadt Kirn an der Nahe ist
hennurnberger Straße stellte der Junge die Tasche mit dem Be— zZerflossene Nacht von einen Wolkenbruch heimgesucht worden.
merken hin, Herr N. möge ein wenig warten, die Tasche sei ihm die über den Hahnenbach führende Brücke ist zerstört, viele Häuser
zu schwer, er wolle sich zu Hause einen Stock holen, umn die Reise. änd ein gestürzt, 13 Personen verunglückt.
jasche dequemer tragen zu lönnen. Herr N. blieb bei der Tasche Aus Baden, 2. August. Unsere Polizei ist in ange—
stehen, und könnte noch heute bei ihr stehen, denn der Taschentrager arengier Thäti eit. In einem Hotel zu Heidelberg wurde kürjlich
deifhwand in einer Nebenstraße und kam nicht wieder. ein CTrediibrief über 2000 Pf. Sirlg., welcher von Brown Bro—⸗
Großkarlbach, 5. August. Vergangene Nacht halb 12 hers u. Comp. zu New-Yott auf das Bauthaus Brown, Ship'eh
Uhr große Wasserfluth in dreistündiger steigender Vehemenz, wahr 1. Comp. zu London lautete, nebst eigem wecihvollen Brillantcing
scheinlich in Folge eines Wolkenbruchs im Leininger Thal. Ueber entwendet.
schwemmung der Häuser, Stallungen, Kellet; ein trautiger Zustand, F Badenweiler, 30. Juli. Der Karlscuher Zeitung“ wird
gleich den 8. Juli. don hier gemeldet: Seit einigen Tagen birgt unser Badeort den
f.irqhhheim a. d. Ech, 5. August. Gestern Nachmittag ent derrn Abgeordneten Dr. Laster, dessen voct-effliches Aussehen be⸗
lud sich im Leininger Thale ein furchtbares Gewitter mit so ge- seugt, wie glücklich der Aufeathalt im Süden seine Keäfte wieder
waltigen Wassermassen, daß das ganze Leiniger Thal unter Wasser hergestellt hat. Der verehrte Gast wird seinen hiesigen Aufenthall
stand'urd alle Wiesen mit Schlamm bedeckt. In den Orten Klein uint lange ausdehnen, vielmehr in wenigen Tagen wiedec zu sei⸗
zarlbach, Kirchheim a. d. Ech, Bissetsheim, Großkarlbach und Lau ien Verwandten nach Freiburg zurückkehren.
mersheim standen fast alle Mühlen 4326 Fuß hoch unter Wasser FWeißenbeurg ei. E., 4. August. Soeben 8 Uhr wurde
die Keller waren ganz voll Wasser; Pferde und Kühe wurden noch das auf dem hiesigen Friedhofe für die am 4. August 1870 hier
mit Lebensgefahr gerettet. Umfassungsmauern an den Gärten und zefallenen deutschen Krieger errichtete Dentmal feierlich eingewelht.
biele Bücken wurdru umgeworfen. In die Mühle und Malzfabrit Dasselbe wurde auf Auregung des weithin beliebten Hrn. Kreis⸗
zer Gebtüder Hammel in Kirchheim drangen die Wasserfluthen der direktors v. Stichaner (aus Speier) durch freiw'llige Beitraͤge ge⸗
art ein, daß durch dea Arprall derselben Waände in den Wohnzim⸗ kist. Das Denhkmal, aus weißem Sandstein in Speier gefer'gt,
mern Umgevorfen, die Studentbüten und die Hofthore mitten ent- trägt de Inschrift, dem ehrenden Andenken der gefallenen Krieget
zwei gebtochen wurden; in der Mühle schwammen säwmmtliche Kä. 1870 1871 und ist dem gegenüberstehenden der Franzosen eben⸗
ften, ein mit 50 Ceniner Backslein beladener Wagen stwamm fort, bürtig. Die Kapelle der Garnison eröffnete die Feier, und nach
sowie auch schwere Baumstämme. Es ist ein trauriges Bild der Zer⸗ Voriragung eines Chorals durch Militärmasik hielt Herr —R
förung. o. Katzeler in höchst würdiger Weise die Festrede. Ein dreifaches
FMänchen, 4. August. Dem Vernehmen nach beabsich- doch auf das deutsche Vaterland und ein Led schloß die Feiet
sigt das k. Kullusministerinm, nach dem Vorschlage des Hrn. Prof auf —XR
Dr. Ebermaher in Aschaffenburg eine „mekeorologische Central-Au⸗ F Traben an der Mosfel, 26. Juli. Der Stand der Wein⸗
talt für Bahern“ ins Leben zu rufen. Dieselbe soll ia Müachen berge ist im großen Ganzen bis jetzt noch ein recht befriedigender,
ihren Sitz erhalten und sind die HH. Professoren v. Lamont, Lom venngleich der schwarze Brenner“, der sich schon länger an den
mel und Ebermaher mit den nöhtigen Vorarbeiten detraut worden. Nauerspalieren, wenig oder gar nicht an freien Spalieren gezrigl
Mannheim. Die feierliche E'nweihung der Hafen- hat, in der lezten Zet auch in den Weindergen erschienen ist. Sein
Anlagen ist auf Sonntag den 15 August festgefetzt. Auftreten ist aber mehr sporatischer Art, zeigi sich nur stellenweise,
FMainz, 31. Juli. Der Arbeiter Lorenz und der Güter⸗ namentlich in jüngeren, siark geschieferten Weinbergen. Mehrt er
halle-Ausseher Rosenbeck sarden heute vor dem Obergericht uater äch nicht, dann wird der zu erwartende Weinertrag bei der reichen
Jer Anklage, dur“ fahrlässige Brandstiftung den Brand der Güter⸗ Fülle der Trauben wenig dadurch berührt werden. Das Oidium
So viel als wart, ich will euch! hat sich bis jetzt hier nur an den Traubenspalieren der Häuser.
        <pb n="493" />
        ucht in den Weinbergen, allerdings dort früher, als in anderen
dJadren, gezeisl.

p'Sertin, 2. August. Die Generalversammlung de?
Zereins der deutschen Eisenbahnverwaltungen faßte Beschlüsse, be
reffend die Verbesserung des Güterverlehrs.

Der ‚K. Z.“ wird aus Berlin geschrieben: Wie und in
oelcher We'se unsere Bauarbeiter-Verhältnisse jetzt beschaffen sind,
ae ersieht man am besten aus der Erwägung, od es nicht vor
deiltaft sei, für Bauausführungen Ardeiter aus Frankteich kommer
a lassen, weil diese wohlfeiler und fleißiger sien als die heim'
hen. Bekanntlich hat der Fürst von Pleß bei dem Bau seine?
niesizen neuen Palastez das Beispiel gegeben, so daß er selbs'
Fe Materialien aus Frankreich hat bziehen lassen; ja, als es sich
zarum handelte, die Dach-Konstrultion von Eisen zu vollenden, ha⸗
det Bauführer hier und in Frankreich die Mindestfordernden zur
Zdiefernng aufgefordert und dabei das gewiß bemerleuswerthe Ergeb
uiß erhalten, daß der ganze Bedarf, einschließlich des Transports
zus Paris, um 15,000 M. billiger geliefert wurde, als der Min
zestfordernde in Berlin für das einfache Material verlangt hatte
Solche Zustände und Vorkommnisse geden wirkli h Anlaß zum Rach—
denten, und wenn es sein kann zur Besstrung.

Staatsmann und Tondicht.r. Als Richard Wagner zuleß
a Berlin war, machten seine Freunde alle Anstrengung, um eint
Sinecure für ihn zu erwerben, wodurch er an die preußische Haupt
gadt gefesselt werden koͤnute. Wagner selbst soll sich für diese Ides
zuch nicht wenig erwͤrmt haben. Jedenfalls war er sehr erfreut
als er eines schöönen Tages in dem Hause der Frau v. S..
dem Fürsten Bismarck vorgestellt wurde. Die von den Ultramon
janen so hartnäckig behauptete Omnipotenz des Reichslanzlers hatt⸗
dielleicht auch im Geiste des Musilecs Glauben gefunden, genug, er
machte seine beste Verbeugung und sagte: „Ich bedauere unendlich,
daß das Schidfal mir leinen Platz vergönnt hat, der es mir er⸗
moͤglicht, mit dem groͤß:en Staatsmann seines —A
iner Stadt zu leben!“ „Thut mir ebenfalls leid!“ entgegnete
Bismarch; „da ich aber für's Erste voch keine Aussicht habe, nach
München versetzt zu werden, so — wird das wohl nicht zu ändern
sein!““ Der Vtaestro soll ein eigenthümliches Gesicht gemacht haben

fDie Berölkerung der Erde zählt nach einem in
der Regisirande des großen Generalberichts erwähnlen Bericht des
Washimoner statistishen Bureaus 1,391,032,000 Bewohner. Asient
Bewohnerzahl beldufi sich auf 798, Europas auf 30012, Afritae
203, Amerikas 87 isz und Australiens und Polynesiens auf 415
Millionen. Von den Haupistaaten Europas hat Rußland eint
Bebölkerung von 71, Deuischland von 41, Frankreich 86, Groß
Fritanien und Irland 832, Italien beinaye 27, Spanien 1693 und
die Türkei beinahe 16 Millionen. Alle übrigen europäischen Staaten
find jeder von weniger als 5,000,000 Menschen bevölkert. Chino
befitzt eine Einwohnerzahl von 425, Hindostan 240, Japan 33
die ostindischen Inseln von 3013 Millionen u. s. f. Die Bevö
kerung der Verein gten Staaten belduft sich aus 89, Mexikos aus
mehr als 9, der britischen Prov'nzen auf 4 Millionen. Von 25
Millionen Menschen südlich des Isthmus fallen 10,000, 000 au
Brasilien.

pLondon, 8. August. Oberst Barler wurde zu 12 Mo—
aaten Gefänguiß und 12,000 Fr. Buße verurtheilt wegen einer
eanem jungen Mädchen im Eisenbahnwagen zugefügten Beleidigung.

Siebzehn Jahre unter Wilden. Vor sisb—
ehn Jahren scheitette das Franzdsifche Schff „St. Paul“ mil
327 Thinesischen Kulis an Bord an einem Riff der Rossel⸗Insel
m Lucfiaden⸗Archipel, öst ich von Neu Guinea. Die Kulis wurden
auf einer der Juseln gelantet, wo sie vom Capilän ihrem Schich⸗
sal üderlassen wurden. Die Geschichte der armen Chinesen ist bald
atzählt. Die Eingeborenen waren Kennibalen. Sie suchten sich
läglich zwei der Fettesten aus, schlachteten und verspeisten sie, so
daß, als nach Monaten ein Schiff kar, um ste adzuholen, nur
noch fiebzehn am Leben waren. Der Capitan und die Mannschaft
des gescheiterten Schiffes hatten sich in einem Boote gerettet, wel⸗
des die Küste von Australien nahe be „Cap Direckion“ auf der
Hork⸗Halbinsel gewann. Der Capitän und acht Mann landeten
hier, uͤn Wasser zu suchen. Unter ihnen befand sich ein zwölfjäh
tiger Zuabe, Namens Narcisse Pelletier, aus St. Giles dei VBor—
beaux, der beim Ueberschreiten der Felsen sich an den Füßen arg
berwundete und deshalb mit den Uebrigen nicht Schritt halten
lonnte. Er wurde auf dem Lande vergessen und blieb drei Tage
allein auf der Züsle. Am dritten Tage rar er unter einem Baume
eiugeschlafen, als er durch ein leises Rütteln aufgewedt wurde
Funf Schwarze, drei Maͤnner und zwei Weiber, umstanden ihn
und gaben durch Zeichen ihre Ueberraschung und ihr Mitleid zu
erlennen. Sie gaben ihm etwas Nahrung und führten ihn freund⸗
lich zu ihrem kager, wo er von anderen ihrer Stammesgenossen
nit derseiben Freundlichkeit aufgenommen wurde. Er wurde Mit—
died dez Stammes und adopitte die Lebensweise der Wilden.

welche nach seiner Beschreibung so primiuv als möglich ist. Obdach
und Kleidung entbehrten Alle; nur die Weiber tragen einen schma⸗
len Fransengürtel um die Hüften. Ihre Nahrung besteht fast aus⸗
chließlich aus Feschen, welche sie mit ihren Speeren und einer Art
Zarpune sehr geschickt zu fangen wissen, aus Früchten und einigen
Thieren. Sie benutzen Feuer zum Kochen, welches sie durch das
Ancinderreiben zweier trockener Holzstücke gewinnen. Ihr Korper⸗
chinuck besteht ausschließlich in Einschnitten, die sie sich ins Fleisch
nachen und die durch wiederholte Operationen zu korkartigen Aus—
vüchsen werden. Vier oder fünf solcher Einschnitte bis zu zehn
Zoll lang und einen Drittel Zoll breit auf jeder Seite der Brust
Fieren“ nahezu jeden Eingeborenen. Außerdem w'rd in das rechte
Ohrläppchen ein Loch gebohrt, um ein ganz ansehnliches Stück Holz
aufzunehmen, ferner steckt ein Bambusstück von den Dimensionen
einez gewdhnlichen Bleistiftes in der Nase. Sonst verstümmeln sie
hren Körper nicht weiter.Das Haar, gelches schwarz und schlicht,
rͤcht im Mindesten gekräuselt ist, tragen sie geschnitten, die Einschnitte
veiche die Weiber an ihrem Körper anbringen, unterscheiden sich nur in der
Zeichnung“ von dinen der Männer. Wena es regnet, suchen sie
ich ein Obdach aus Rindenstücken und Zweigen zu wachen, aber
ie kennen auch nicht die Rudimente einer Huüͤtte. Sie verweilen
elten lange auf einem Platz. Sie haben kein Steingeräth im
hebrauch; ihre Waffen und Fischspeere sind mit seisernen Spitzen
bersehen, die sie von am Strande gefurdenen Tonneareifen nehmen.
Ihre Sprache, von der etwa hundert Worte nach Pellelier's Dictat
niedergeschtieben wurden, scheint gar nichts Gemeinsames mit dem
Malaijchen zu haben, noch mit irgend einem der Papuadialekte,
bvon denen Wörierbücher vorhanden sind. Sie zeichnet sich durch
viele Nasallaute aus. Die Leute sind ganz unfähig zu rechnen und
haben keine Worte für Zahlen. Die Beziehungen zwischen den
Seschlchtern gleichen mehr drnen zw'schen Thieren als zwischen
Menschen. Der Stärkste nimmt drei oder vier Weiber, und
Zämpfe um den Besitz derselben kommen sehr häufig vor. Wenn
ein Mann aus irgend einem Grunde mit seinen Weibe un⸗
zufrieden oder desselben überdrüsfsig ist, so spießt er es eipfach auf
und damit ist's aus. Häusliche Streitigkeiten sind darum von
urzer Dauer. Dabei findeln sich bei diesen Stamm weder Men⸗
chenfrefserei noch Kindermord; es ist im Gegentheil nach Pelletier's
Angaben ein gutherziges Volk und würde jeden weißen Mann, der
indewaffnet zu ihnen käme, gütig aufnehmen. Von irgend einer
Religion oder einem Glauben an die Exinenz irgend einer Art von
ansichtbarer Welt scheint sich nicht die leiseste Spur bei ihnen zu
ãinden. Pelletier isi natürlich eine lebendendige Curiosität. Er
vird jetzt dem Französischen Consul in Sidnet übergeben, der 'ihn
ohne Zweifel nach Frankreich schicken wird. Was sein schließliches
Schicksal sein mag, läßt sich schwer sagen, aber es ist sicher, wenn
er als civilisirter Mensch gedeihen soll, ihm eine ganz neue Er⸗
ziehung gegeben werden muß.
üeber seine Auffindung wird folgendes berichtet: Am 11.
April d. J. a ierte dex Schooner ‚John Bell,“ der auf den
Seefischfang ausgefahren war, bei Nigt Island, einer kleinen Insel
in der Nordostküste non Queensland, und sandte ein Boot an die
stüste aus, un Wasser zu holen. Die Manosen fanden im Busch
eine Partie Eingeborener, unter welchen sich auch ein Weißer be⸗
'and, der aber gleich den Schwatzen vollständig nackt war und in
Sprache und Gewohnbeiten ihnen vollständig zu gleichen schien. Als die
Mittheilung von diesen Fuud dem Patron des „John Bell“ ge⸗
gemacht wurde, beschloß dieser, einen Versuch zu unsernehmen, den
Weißen zu befreien, und schickte am folgenden Tage eine große
Masse von Tauschartileln ans Land, bestimmt, die Eingeborenen
zu bewegen, ihren Gast oder Gefangenen gegen Uebergabe derselben
herauszugeaen. Der weiße Wilde wurde bewogen, ein Schiffsboot
ju besteigen, wo man im Biscuit zu essen gab, und ihn zwang,
hille zu sizen, wahrend zu gleicher Zeit de Esnzeborenen mit Ge-
vehrschüssen bedroyt wurden. Diese wolltea anfanzs ohne ihren
veißen Kameraden nicht fortzeyen. Ste baten ihn flehentlich, mit
ihnen zu lommen, er wollte ihnen auh folgen, fürchtete aber die
Hewehre der Malrosen und ließ sich so fortbringen. Der „John
Bell“ brachte seine merlwürdige Prise nach Somerset, einer Ansied⸗
lung am Cap Pork, wo er bekleidet und vor den Vorstand des
Mag'stralez, Mr. Alpin, gebracht wurde. Er war ganz verwirrt
und niedergeschlagen und konnte sich nicht in die neue
Lage der Dinge finden. Tage lang saß er an dem Zaune
eines eingehegten Stüches Grasland, unruhig um sich her blicend,
Alles anfiaunend, nur selten sprechend. Endlich brachte man aus
einigen abgebrochenen Sätzen heraus, daß er ein Franzose jei, und
er schrieb auf ein Papier in steifer Franzosischer Schrist seinen
Namen und einige beinahe unverständliche Sätze. Ein Lieutenant
Connor, welcher fließend Franzoͤsisc spricht, brachte nach großen
Mühen endlich seine Geschichte heraus, welche wir oben erzaͤhlt
aben.
Derantwortlicher Redalteur iy. .

m eß in Ot. Ingbe.
        <pb n="494" />
        icitation.
Dienstag den 24. August 1875, Nach⸗
mittags 4 Uhr, zu Hassel in der Wirth⸗
schaft von Johann Keßler, werden vom
unterzeichnelen hiezu gerichtlich, beauftragten

l. Notat die nachbeschriebenen, zu unten

bezeichneten Massen gehoͤrigen Liegenschaften

im Orte und Banne von Hassel der Ab⸗

theilung wegen öffentlich in Eigenthum ver⸗

steigect, nämlich:

) Zur Güter jemeinschaft, welche zwischen

Heter Heib und seiner ersten Ehefrau
Eli sabeth Schäfer bestanden hat,
gehörig:
Plan Ne. 4591/2. 8810 Dec. Fläche
Wohnhaus mit Stall, Hofraum und
Bärichen im Orte Hassel auf der Haide
neben Jakob Heib und Johann Heib.

2) Zum persönlichen Nachlasse der Elisa-
betih Schäfer gehörig
1. Plan NRr. 494. 20 Dec. Acker in den
Stangen neben Peter Blum und Carl
Schäfer;

2. Plan Nr. 300. 26 Dec. Acker allda
neben Johann Keßler und Johann Kraut.
Eigenthümer sind: die Kinder und Erben
des Erblassers Peter Heib: a) aus seiner
ersten Ehe mit El sabelh Schäfer 1. Maria

Heib, ohne Gewerbe, Ehefrau von Johann

duck, Schmelzarbeiier; 2. Nikolaus Heib,

Schmelzarbeitser; 3. Franz Heib, Bergmann

und 4. Sophia Heib, ohne Gewerbe. noch
minderjährige durch die Ehe emancipirte

Ehefrau von Johann Bohr, Schmelzarbei⸗
jer; b) aus seiner zweiten Ehe mit Mag—
dalena Kraemer 1. Johann Heib und 2.
Barbara Heib, noch minderjährig, welche

den Johann Heib, Loffelmacher zum Vor⸗
munde und den Ändteas Luck, Bergmann

zum Beivormunde haben; Alle Genannten
in Hassel wohnhaft.

St. Ingdert, den 6. August 1875.

Sauer, i. Notär.
Haus⸗ und Güter⸗
Versteigerung.

Montiag den 28. August 1873, Nadh—

mittags 8 Uhr, zu Rohrbach in der Wirth⸗

schaft von Peier Bender, laäͤßt Wilhelm

Jakob, Vergmann zu Miesbach, sene

nachbezeichneten Liegenschaften Rohrbacher

Bannes oͤffentlich auf mehrjährige Zahltei⸗

mine in Eigenthem versteigern; nämlich:

) Plan Nr. 12493 20 Dec. Fläche
Wohnhaus und Hofraum, Plan Nr.
1251/13. 31110 Dec. Garten in Neugär⸗
ten und Plan Nr. 1261/38. 18 Dee.
Acker im Stegbruch, All-⸗s ein Complex
im Hrie Rohrbach; I

2) Plan Nr. 2236. 41 Dec. Acker im
Thalgarten neben Gemeindeweg und
Urban Jakob;

3) Plan Nr. 1497. 28 Dec. Ader am
Spieserflur neben Michael Gehring und
Peter Gehring.

St. Ingbert, den 6. August 1875.

Sauer, k. Notär.

Jeden Montag Victualien⸗
Markt zu
SDnappbach.

Ist Montag ein gesegine
Feiertag, se wird der Markt
am folgenden Werketage ab⸗
gehalten.

J4. Vrronika Hoffmann, 32 J. alt, Ehefr.

1 v. Nik. Wiland. —
6. Maria 8 3M. 20 Tag alt, T. y.,
Adolph Mez.

7. Maria 1J. 11 M.alt, T.v. Michael Weber,
Peter Nickes, 55 J. alt, Wittwer v.
Maria Pressmann, Katharina 14 7g.
alt, T. v. Maria Bohnerth, ledig.
8. Ernst 7 M. alt, S. v. Friedrich
Eckerlein.

10. Ida Malrina Kleiber,0 J. alt, Wih,
v. Jak. Dieirich.

12. Nitolaus 4 M. 20 Te, alt, S. v. Joh.
Klahm.

13. Elisabetha Fischer, 64 J. alt, led'g,
T. v. Johann.

18. Maria Wein, 56 J. alt, Ehefrau v.
Peter Biermacher.

19. Katharina Schweitzer, 62 J. alt,
Wib. v. Joh. Glas, Maria Katharina
Weber, 70 J. alt, Näherin, led'g, T.
v. Jalob.

22. Adam 6 J. 6 M. alt, S. v. Michat
Jung, Joh. Ewerle, 38 J. alt, Ehem.
v. Katharina Betz.

27. Johann 2 M. 3 M. all, S. v. Gg.
Stalter.

30. Heinrich 2 M. 10 19. alt, 'S. v.
Paul Heinrich Greß, Elisabetha Hof—⸗
mann, Wib. v. Caspar Kastel, Joh.
3 K. 10 M. alt, S. v. Jos. Stiolz
Elisabetha 2 Jahr 24 Tg. alt, S. r.
Jatob Jung, Georz 5 Tag alt, S. v.
Henrich Wack.
Verehelicht haben sich:

Am V

15. Michael Woll, mit Maria Anna
Gressung.

21. Georg Gehl mit Maria Schmelzer,
August Feidinand Müller mit Maria
Schmelzer.

27. Michael Becker mit Katharina Deffland.

29. Andreas Schmitt mit Katharinag Wag⸗

ner, Heinrich Ehlhard mit Magdalena
Ebeile.

St. Ingbert den 3. August 1875.

Das Bürgermeisteramt.
Custer.
Frank furter Rörse
rom 5. August 1875.

Civilstand
der Stadt St. Ingbert
pro Monat Juli 1875.
Geboren wurden:
Am
1. Karl Wilhelm S. v. Ludwig Schmitt,
Felix S. v. Philipp Koch.
Peter S. v. Nikolaus Weiland.
Julie T. v. Daniel Müller.
Georg S. v. Peter Schweitzer.
Karolina T. v. Joh. Nik. Geyer, Eli⸗
abetha T. v. Joh. Jos. Betz.
3. Heinrich S. v. Peter Wachs.
„Joseph S. v. Peter Beck.
1. Johann S. v. Adam Schenkelberger.
12. CThristina T. v. Andreat Kraus, Georg
Hheinrich S. d. Joh. Kiehll.
14. Jakob S. v. Karl Buchinger, Johann
S. v. Jak. Pfleger. —8
15. Heincich S. v. Karl Eich. I
16. Barbara T. v. Theodor Neininger,
Maria T. v. Karl Kuhn.
17 Johann S. v. Katharina Schmiit,
ledig.
Philipp S. v. Serapbin Benn.
18. Georg S. d. Joh. Jos. Buhmaun
Wittwe, Jak. S. v Franz Fries, Emilie
T. v. Joh. Heint'chsdorff, Philippina,
T. v. Michael Seibert.
20. Georg S. v. Adolph Ehrhardt, Niko⸗
daus S. v. Jos. Busch.
21. Megdalena T. v. Jatob Selzer, Jalob
5. v. Peter“Sander.
24. Heinrich S. v. Jos. Bohe.
26. Georg S. v. Heintich Wack, Geotg
S. v. Jos. Wagner.
27. Katharina T. v. Karl Heinrich.
28. Anna T. v. Johann Otimann.
31. Peter S. v. Andreas Klein.
Gestorben sind:

Geld-Sorten. Rm. Rpyf.
pPistoleen. 16 60-68
Jollãndische 10-fl. Stise 16 80-88
Ducaten ... 9 55-60
20⸗Franken⸗-Stũcke 16 22-26
Anglische Sovereign 20 40-45
kussische Imperials. 16 702-7t
ouurs insGold .. 1 172

Am

L. Franz Jakob Schmelzer, 54 J. alt,
Ehem. v. Elisabetha Weidmann.

2. Peter 6 Stunden alt, S. v. Nikolaus
Weiland.

4
Dresch-Maschi
F inen wovon bereits i
— —— — — —
ut and- u. Gö Zrobezeit und Garan lus führung
Juiius iee * ne usch
A —— dinenfabkr en nei
11B8 en er wiüümnsest heim.

Arbeiter-Bildungsverein.
Montag den 9. August, Abends 8 Uhr,
im Lokale des Herrn Heusser ⁊y
Verfammlung Tannen-Bauhölzer. *
Mei d Gesell du D Mein gut assortirtes Lager in Bauhölzer empfiehlt zu nachstehend billigen Preifsen, als
Vyy und Gesellen freundlichst ein⸗ einfach bischlagen, in allen Dimensionen Cubitfuß a 714 Sgr.
geladen werden. lantig beschlagen, in Stärke von *a bis ? ꝛ 1124
Tagesordnung: i i⸗
Pebl des Vorstandes. s u derüber/; 185
2 — der Slahumen und Vereins Sparren in allen Längen, pro laufenden Fuß von 1 Sar. bis 13 Pfaä.
3) Feststellung des Vereinslokales. . Lanms-
Der prov. Vorfitzende. Sit. Johann saSaar
seFanen n oon Demes in St. Ingbert,

—
        <pb n="495" />
        Sl. Ingberker ZAnzeiger.

zer St. PRaberter Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerstags⸗ und Sonntags
ummer erscheint wöchentlich vie rm al: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteljährig 42 Krir. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.
— — — ——— — — — —
Sonntag, den 8S. August
14

1567

Deutsches Reich.

München, 5. Aug. Die in die Kriegsakademie komman⸗
urten Offiziere werden, um das Eigenthümliche aller Waffengat⸗
ungen kennen zu lernen, auf die Dauer der Herbstübungen zur
dienstleistung einer andern Waffengattung, als sie eigentlich ange⸗
zören, zugetheilt; so haben die Offiziere der Infanterie und Jäger
jei der Kavallerie, die Offiziere dieser Truppengattung bei der Artil⸗
erie, dann die Ofsizire der Artillerie, Pioniere und des Ingenieur⸗
orps bei der Infanterie die Exerzitien mitzumachen und die Dienste
hrer Charge zu verrichten.

Ausland.

Paris, 5. Aug. Der deutsche Botschafter Fürst Hohenlohe
t wieder hier eingetroffen. — Die Gemahlin des russischen Bote
hafters, Fürstin Orloff, ist gestern gestorben. — Großfürst Kon⸗
tantin von Rußland trifft Sonntag zu einem achttägigen Aufent⸗
zalte hier ein.

Wien, 3. Augusst. Die heute eingelangten Telegramme —
ie sind anspruchslos nur „von der bosnischen Grenze“ datirt, kom⸗
nen aber, aus offiziellster Quelle — lassen den Aufstand in der
herzegowina als so gut wie beendet erscheinen; Alles, was die
lavischen Blätter über fortgesetzte Erfolge der Insurgeuten geschrie—
jen, war eine fortgesetzte Tendenzlüge; im Gegentheil, wo irgend
in nennenswerther bewaffneter Zusammensloß erfolgt, blieben die
rürken im Vortheil. Im westlichen Theil der Herzegowina ist die
Bewegung ganz zu Ende; eine An'sprache des katholischen Bischofs
m die Bevölkerung hat wesentlich dazu beigetragen. Die militäri—
schen Vorsichtsmußregeln Oesterreichs indeß bleiben zunächst aufrecht
rxhalten und die Grenze sowohl gegen Kroatien als gegen Dalma⸗
jen hin wird von einer entsprechend verst irkten Truppenmacht (im
Hanzen 6 Infanterie« und 2 Jägerbataillonen) streng überwacht
3 wird ein Bewaffneter weder hinüber noch herüber gelassen.

240,000 fl., Groschen 21,000 fl., Doppel-Thaler 84,5000 fl. Im
Banzen 1,701,638 fl.

FKaiferslautern, 6. August. Das mit wolkenbruchartigem
Regen verbundene Gewitter, welches uns vorgestern Nachmittag heim⸗
uchte, hul an vielen Orten großen Schaden verurfachi. So wurde
wischen Otterberg und Otterbach vom Wasser die erst kürzlich neu⸗
zebaute Brücke wegerissen; auf der Alsenz: und Donnersberg-Bahn
vurde an verschiedenen Stellen der Damm beschädigt. Auf der
Atsenzbahr mußte der Verkehr für einige Tage eingestellt werden,
da hinter W'nnweiler eine steinerne Eisenbahnbrücke durch das
Wasser beschädigt ist. (Ksrsl. 3.)

Kaiserslautern. Der Stadtrath hat für die Sedan⸗
eier 100 fl. bewilligt und mit allen gegen zwei Stimmen (Raquet
und Kling) beschlossen, si h amtlich an dem Feste zu betheiligen.

Sippersfeld, 5. August. Gestern Nachmittag wurde
uusere Gemeinde durch ein furchtbares Gewitter schwer meigenom⸗
men. Ein Haus droht dem Einsturz; das Wasser entwurzelte Bäume,
im Dorf nahm es Wagen, Pflüge, Eggen und Baumstämme mit, riß
das Pflaster auf und die Treppen vor den Häusern weg. Möbel
ind Betten schwammen umher; vieles Federvieh und andere Haus⸗
hiere kamen um. (Pf. Z.)

Niederauerbach, 6. August. Gestern Abend wurde einer
unserer achtbarsten Bürger, der 45 Jahre alte Ackersmann Jatob
Frech, beerdigt, der am Dienstag Mittag von seinem Pferde so
uinglücklich geschlagen wurde, daß er an den Folgen hitvon in der
nächsten Nacht starb. J

Das vom 4. auf den 5. d. in Kirn stattgehabte Un⸗
vetter hat, soweit an 6. Aug. ermitielt war, 33 Personen um's
deben gebracht. 40 häuser sind eingestürzt. In den tiefer gelege⸗
ien Straßen stand das Wasser 18 Fuß hoch. Das Städtchen ist
in großer Noth.

F Stuttgart, 29. Juli. Gestern fiel Zugmeister Mühl⸗
herger durch irdend einen Zufall zum Zuge hinzaus. Vom Bahn⸗
värter wurde Mühlberger, der das Genick gebrochen haite, im Tun-
nel todt aufgefunden.

F Berlin, 31. Juli. Vor einigen Tagen ereignete sich eine
jöchst aufregende Scene in der Wohnung eines Rentiers C. an der
-„chönhaufer Allee. Derselbe hatte vor einiger Zeit die Bekannt-
chaft eines sehr jungen, fugendhaften Mädchens gemacht und bald
darauf den Entsqluß gefaßt, das Mädchen trotz ihrer Armuth zu
jeirathen. Dem gefaßten Entschluß folgte alsbald die That. Der
alte Rentier heirathete die junge Dame, wodurch deren Schicksal
in wenigen Augenbl'icken sich anders gestaltete, denn sie wurde durch
die Verbindung mit dem alten Herrn eine reiche Frau. Als die
geladenen Hochzeitsgäste vorgestern, wo die Hochzeit gefeiert wurde,
an der Tafel saßen, klagte plötzlich der junge alte Ehemann über
heftige Kopfschmerzen, über Flimmern vor den Auzeu ꝛc., und kurz
zarauf sank derselbe an der Seite seiner jungen Frau und uater
den Augen der geladenen Gäste zu Boden. Der Schlag hatte ihn
ödtlic getroffen, und alle Wiederbelebungsbersuche blieben ohne Er—
tolg. Die junge Wittwe ist durch den plötzlichen Tod ihres Ehe⸗
nannes in den Besiß von mindestens 40,000 Thalern gelangt.

F Die deuische Botschaft in London wurde gestern 2. d. be⸗
nachrichtigt, daß das Todesurtheil gegen den deutschen Seemann
Friedrich Monsen, der im voren Monat von dem Schwurgericht
der⸗City von London wegen Ermordung des ersten Steuermannes
in Bord des englischen Scheffes „Barbadian“, an welchem er als
Matrose diente, zum Tode durch den Strang verurlheilt wurde, nicht
ollstreckt werden würde. Die Geschworenen hatten ihn nämlich der
Milde des Gerichtshofes empfohlen, wel er den Mord, wie die
Beweisaufnahme ergab, im Jähzorn verübt hatte.

Mit Speck fängt man Mäuse. Ein Newyorker Blatt er⸗
ahlt: Eine ruchlose Zeitung behauptete kürzlich, daß, wenn zwei
sunge Damen jede einen Pol einer galvanischen Batterie in d'ie
dand nehmen und die Verbindung zwischen positiver nad negativer
Electricität dann dirch einen Kuß herstellen, die Empfindung für
heide Damen ganz dieselbe sein joll, als wenn sie pon einem dun en

— ———“—UU ——
Bermischtes.

—y. Sti. Ingbert, 8. August. Das Bedürfniß der hier
irbeitenden Fremden nach gegenseitiger Unterstützung und Ver—
einigung zur gemeinschaftlichen Fortbildung und Pflege guter Sitten
wird täglich fühlbarer und veranlaßte eine Versammlung gewerb—
icher Standesgencssen (welche am 2. August in Hrn. Heusser's
okal stattfand) zur Gründung eines Vereins in gedachtem Sinne.
Der Verein hrägt den Namen „Arbeiter-Bildungs-Verein“ und ist
ser Zweck desselben „Fortbildung durch Unterricht, mit besonderer
kücssicht auf das gewerbliche Leben, und Pflege guter Sitten und
nesellige Unterhaltung durch Gesang und passende Lectüre. Wie
uns bereits bekannt findet Montag den 9. August eine zweite Ver—⸗
ammlung statt, wo oben genannter Verein durch die Wahl des
borstandes ia Kraft treten soll. Da jedoch die Leitung des Ver—
ins aus Meistern (Bürgern) der Stadt St. Ingbert bestehen muß.
wird denselben hierdurch mit Ernst an's Herz gelegt, sich mit
varmem Interesse dem Vereine anzuschließen und ihn möglichst nach
kräften zu unterstützen.

* An die k. Regierunz der Pfalz ist auf ergan⸗
gene Anfrage von dem Ministerium in Betreff der Feier
des Sedanstages erwidert worden, es sei die Einführuug oder An
ordnung eines allgemeinen Landesfestes am 2. Sept. in Bayern
wenigstens zur Zeit nicht we'ter in Betracht zu ziehen, da eine der⸗
utige Feier noch in keinem andern Bundessiaate angeordnel sei.
Das Ministerium sieht sich deshalb auch nicht veraulaßt, wegen
beranstaltung einer kirchlichen Gedenkfeier Einleitung zu treffen.
Sollte eine Gemeinde jedoch eine solche kirchliche Feier beranstalten
vollen so seien die für Abhaltung außerordentlicher kirchlicher
feierlichkeit erlasseren und maßge enden Vorschriften zu beachten.

F Durch die k. Kreiskasse der Pfalz wurden der „Sp. Z3.“
ufolge vom 8. Januar 1875 bis 4. August 1875 an alten Mun⸗
en abgeliefert: Friedrichsd'or und Pstolen 98,828 fl., Kronenthale
143,937 fl., Conventidus-Thaler 2835 fl., 2.efl.-Etücke 617,258
l., Lfl-Sltück. 228.000 fs.. Us fl.⸗Stücke 233.760 I.. Sechser
        <pb n="496" />
        seurigen Manne mit einem Schnurrbarte geküßt würden. Die Rotiz
hatte die Folge, daß in wenigen Tagen alle electrischen Apparate
in der Siadt aufgekauft waren.

Dem kath. Pfarrer Nikolaus Hugo von Bornheim ist von
Sr. Maj. dem Koͤnig zu seinem zoͤ⸗ jaͤhrigen Priesterjubilaum die
Fbrenmünze des Ludwigsordens verliehen worden. J
Die Fabrit des rheinsschen Framben Srufi Honigs in —X
macht durch eine Empfehlung im heutigen Blatte auf die Vorzüg
lichkeit ihres Präparates, welches als angenehmes und nüzliches
dausmittel allgemein geschätzt und anerkannt wird, aufmerksam.
IAsmworincher Redalleur F. X. Dem eß in St. Ingbert.

Dienstesnmachrichter.

Die an der Nreisbaugewerkschule in Kaiseeslautern neu errich
tele Lehtstelle für Freihandzeichnen und Modelliren wurde dem Leh
rer für Zeichnen und Plobelliren an der Baugeweilschule zu Holz
minden, E. Hesse. vorerst als Lehramtsverwese, übertragen.
Mobilienversteigerung.

Montag den 16. August nächsthin, Vor⸗
mittags 9 Uhr anfangend, zu St. Ingber⸗
c Eisenwert in ihret Wohnung, läßt Frau
vinwe Joseph Neymann mehrtre ihr
enibehrlich gewordene Mobilien öffentlich
versteigern, worunter namentlich:
1Bierpumpe mit Eisapparat, Bier- und
Weinglaͤser, Weinflaschen, 1 Kecelspiel mit
4 Buxkugeln, Fösser, Bütten, Tsche, Stühle,
Betten, Hleiberschränke und sonstige Haus
und Quüchengeräthe.

Si. Ingoert, den Z. August 1875.

Sauer, k. Rotär.
— — ——

Genesung ohne Kosten.
Zippnow i. Wesipreußen, 27. Juni 1875.
derrn W. H. Zidenheimer in Mainz.
Ich wollie Sie hierdurch benachrich
ligen, daß meine Frau nach Verbrauch
einer Flasche Ihres weltberühmten Trau
ben-Brust· Honigs von ihrem Husten gänz

lich befreit worden ist ꝛc.“

Freyer, Färbereibeßtzer.
Der Trauben—
Bzrust Honis ist ächt
u haben aus der Fabrik I 2
hirect oder in den autori⸗ —* 5—
irten Depotss. In St. TAne
dugbert bei Hrrn J. —
Friedrich, in St. Johanr bei F. P
Dudenhöffer und Carl Thiriot, in Saar⸗
spuis ber Franz Altenkirch, in Bliestasten
hei Apotheker C. Richter, in Saargemünd
hei Apothiker H. Kirchner.

ür Pamen?
Bei Kramer S Co. in Leipzig erscheintz
Die
bDEα,
tZeitschrift in Monatsheften für leichte ele⸗
o weibliche Arbeiien, enthaltend neue
tiexmuster in brillantem Bunt-
farbondruek ausgeführt, sowie Hä⸗
sei und Filennuster, Vorlagen für Weiß⸗
suckerei, Weißnählerei, Waffel⸗ und Strid⸗
erbeit, Perlhäkelei x.

Die anfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nur j Sgr. — 6 Ar. rh 108
ifterr. Die Doppelausgabe kostet das
Doppelte.

Die einfache Ausgabe enthält abwech⸗
selnd einen Monat Stichmuster deu andern
datel⸗ Filet⸗ x. Muster. Die Doppel⸗
ausgabe enthält in jedem Monat Beideß.

Man abonnirt zu Jeder Zelt auf
je drei Hefte einer benebigen Ausgabe
Se allen Buchhandlungen und Poßau⸗

alten.

Arbeiter⸗Bildungsverein.
Montag den 9. Augusi, Abends 8 Uhr,
im Lokale des Herrn Heusser
Verfammlung
wozu Meister und Gesellen freundlichst ein⸗
geladen werden.
Tagesordnung:;
1) Wabl des Vorstandes.
2) Fessstellung der Statuten und Vereins
beiträge.
3) Feststellung des Vereinslokales.
Der prov. Vorfitzende.
Jeden Montag Victualien⸗
Markt zu
Schnappbach.
Ist Montag ein gesetzlicher
Feiertag, se wird der Markt
Am folgenden Werketage ab⸗
gehalten.
Wohnung zu vermiethen!
In meinem Zia.vis der protestantischen
Kirche gelegenen Hause ist der ganze untere
Stodk mit Stallung, Keller und Garten zu
vermiethen. Es befindet sich dei der Woh⸗
nung ein in sehr gutem Zustande befind⸗
lichet Badofen und kann eine vollständige
Bäckereieinrichtung hiezu abgegeben werden.
Naheres in meiner Wohnung zu erfragen.
Carl Hofmann.

Einziges Lager in der Pfalz
zer in
Pianoforte-Fabrik
von
,Rud. AIbach « Sonn in Barmen,
der ältestenn und größten Westdeutschlands, gegründet 1794.
Sie liefert alle Sorten F hägel und Pianinos nach den neuesten
hestbewährtesten Constructionen in höchster Vollendung und jedem Klima an—
gemessen.
Gqarantie b dJabre.
Preis Medailen: Aachen 1843, Düsseldorf 1852, London 1862.
Altona 1869, Wien 1873.
Das Lager befindet sich in dem Ddause des Herrn Karl Schwarz, gegen—
über der Fruchtdalle in Kaiserslautern.

orrãthi i
9 10 u i
in 4 len eno urnt.
ß 7 m Buoc :

andlungen,
Heutsche FPantasio
zur Finweihung des
kh E RMAis d dM Al. 8,
üzr Mavier componirt von
*78.
Op. 333. — —XXR

Dileses neueste Werk des ũberall peliebten Componisten Dietrich Krug
jt übernus dankbar und effectvoll unäd wird bald àas beliebteste dSalon-
gtuck der Gegenwart sein.

Der Titei zeigt eine schöne Apbildung des Hermann-Denkmals in
Tondruck. Gegen Einsendung von Rm. 1.“50 in Preimarken oder per
ppouanweienno versende ich franco.

— — —— 00
, GcMe a. Ra.

5
Wohnung zu vermielhen, in meinem
ris avis der protestantischen Kirche gelege⸗
nem Hause im oberen Sitocke. Es wird be⸗
mertt, daß die Zimmer vorher in augenehm
wohnüchen Zustand versetzt werden.
Carl Hofmann.
— — —
Feuerwehr⸗Montag
—
für alle hiesigen und au
Dio XNNARDMNSIELLP VOn Annoncen wärtigen Zeitungen
gleichen Preisen wie bei den Zeitungs⸗Expeditionen selbst, obne Porto und Spesen befindet sich Zeil 45.
in der Zunoncen Expedition von
Nudolf Mosse, Fraukfurt a. M
Iimcen cud und Verlag von FI emeb in St. Ingbert .
        <pb n="497" />
        —2 F — —
8323883 186587358355 —8835 2385 2353 —35
2 522 205 232222 55—3 5 255 258 522 ———
A 235 —53 53 553 03533* 2538335338
* *
* ——883 6 823 423* * —22 234 —X —533 233
5*57 * 2 2
225552 2BS535 32 ⁊ 522 2323233 ẽ 5— ——2228
252322 —A —A 28 57 523 5235 5*55 *33532
——— —— —2 B8 220 — 238 —* —*53 28288 ——— ——
A 8* e28 21 5 — —*85 535 5533 33353—
2 22232 2 — 24 — 25* 52* ——28 ,—
223 2.3 ——— 29 638327 58726 —
8 2 222 —32 5 * 5858
* 32825.2 522 23532 —A —53—88 z2323823 3822
2 —— — 2 222 — * 22 —A 8 * * 2 * ⸗ — — 3** 7— 8* *
* *2 4 22 * 222* 25 —222 * 528 —— —
— 2 2* —— — 2 — 52 5 — * —— . 3 25 ⁊ 2 5—*.2 * 2
3— — —— 38 2 55 z27 — —A 2—8. —— —2 —A 32 9 *
* —A —5 ⏑ 23258 7 20 3—2328 23265655 5
2 72* * 3 52 252322 583 —A 32 55—3223*
32——33 235328 552253 35333 55387 5255533233833
2 * 3— * * 33 7 —— — 8* *
03875— 283—3 333 —— ——
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78 —3— — — — 2 — 3— 0323 357
23 *5— 2 523 — —— 28558
12 — 22322 23 — —— 52227 2213 72* 55
2 5 3333 — —3 — —7 5—35 53
* 57 222 J 8262 xö —2 —
3 2 —5— 3855 2222. 28 2225. 227
2333—82826* 235 2 22 552223 223
—E 8 — 2 *2 *2— 2* 22 3 —2
⸗ 52232 * —2. — 233 2 827222 * 22
—3 2 — 27 272 ——223 23 5 2 —353235— * 22.3
5 5 —5 2327 327 23.2732— 2 — 3
287* 2 ——— 2 6 —A —2289 2 EM—
3 3——3 33 3353 —85335
— 525—3 8222 533352; 54—3 —655558 2223
338733358 »53333535585 7853 S⸗
s2c58222 —* 2 25255 ——3—2.3 68* 3 27 *
2523— 2533 302 —5—35 5— 253
—532 * 332 962 525585 2 2. 3 522
3. 22 6 * — 2— 6* 33.22
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232233335 ——223 3253 328355 8 333
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er St. Nnaberter Fnzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienztags⸗, Donnerstags- and Sonntags

inmer erlcheint wochentlih viermal: Dinstag, Donnerstag, Samstag und Sonntaa. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Krit. ede
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

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Deutsches Neich.

Munchen, 7. Aug. Der König hat den k. Oberstallmeister
xen. Graf en v. Holnstein beauftragt, dem deutschen Kronprinzen
ie hinrei chende Anzahl von Pferden und Equipagen für die in der
Zeit dbom 1. —8. Septbr. stattfindenden Manöher um Augsburg
ur Verfügung zu stellen.

Berlin. Die Emnahmen des Neschs aus Zöllen und Ver—
tauchssteuern haben im ersten Semester des laufenden Jahres
23,003,091 Mrk. gegen 126,625,209 Mrtk. im ersten Semester
1874 ergeben. Das Ninus von 3,531,218 Mrk. oder noch nicht
3 pCt. wird mehr als ausgeglichen durch das Plus an Einnahmen
zer Post und der Reichseisenbahnen.

Stuttgart, 7. August. (Schütze nfest) Das Schießen
pird eifrigst fortgesetzt. Die Becher sind alle hecausgeschossen, die
unftig gewonnenen müssen den Schützen nachgeschickt werden. Beim
estrigen Banket fand die feierliche Abholung der österreich schen
fahne statt. Kopp hielt die Abschiedsrede. In der dichtgefüllten
jesihalle fand Abends ein großes Militär-Concert statt. — Der
könig hat hente Vormittag nochmals das Schützenfest besucht.
derselbe wurde von den Schützen mit lautem Jubel empfangen.
-Heute wurden die Berliner und die amerikanische Schützenfahne
erabschiedet. Professor Glaiber hielt eine ausgezeichnete Abschieds⸗
ede. Das Schießen ist beendigi. Morgen findet die Festfahrt
nach dem Hohenzollern statt.

Fulda, 7. August. Pfarrer Oeuffert in Oberndorf (De⸗
anat Orb) erklärte unumwunden seine Unterwerfung unter die
Staatsgesetze. Die Auszahlung des Gehalts an ihn ist deßhalb
eantragt worden.

Kafsel, 5. August. Wie so eben officiell mitgetheilt wird,
reffen am 13. d. der Kronprinz und die Kronprinzessin hier ein,
m Tags darauf das Geburtsfest ihres zweiten Sohnes, des
rinzen Heinrich (geb. 14. Aug. 1862), der bekanntlich mit dem
zrinzen Friedrich Wilhelm seinem Bruder, das hiesige Cynnasicml
esucht, zu begehen. Am gleichen Tage wicd der Kronprinz eine
znspection des 83. Infanterieregiments vornehmen, welched hier
arnisonirt.

Die Infsurgenten, welche unter der Führung von Abderrahman
Iwdobadschi stehen, haben den Chan und seine Familie vertr'eben.
Der „Russ. Invalide‘“ gibt über den Stand der russischen
driegsflotte folgende Daten: Auf allen Meeren zusämmen befinden
ich gegenwärtig 28 gepanzerte und 196 ungepanzerte Fahrzeuge, die
usammen 521 Geschütze tragen. Die Tragkraft der Kriegsfloite
eziffert fih auf 172,401 Tonnen, die Dampfkraft auf 31,978
Iferdekrafte. Von den 29 Panzerschiffen befinden sich 27 in der
Istsee und 2 im schwarzen Meere.
3 New-York, 6. Aug. Ein Telegramm aus den westlichen
distrilten meldet: Die Regengüsse und die Ueberschwemmungen
jaben etwa ein Drittheil der Gerreide-Ernte im Ohiothal vernichtet.
Im Uebrigen ist der Stand der Ernte vorzüglich. Der Missifppi
ind der Arkansas steigen fortwährend.

Bermischtes.

St. Ingbert, 10. August. Herr Decan D euni isl heute
norgen 812 Uhr, nachdem er 86 Jahre der Gemeinde als
Bfarrer und Decan vorgestanden, gestorben.

— J. St. Ingbert, 10. August: (Arbeiter⸗Bildungs⸗Ver⸗
in.)Gestern Abend fand die in der vergangenen Nummer des An⸗
—
ẽrbffnung der Versammlung sch'en der Verein sich einer regen
zetheiligung von Meistern (GBürgern) nicht groß erfreuen zu dücfen
edoch nach geraumer Zeit fanden sich mehrere der Herren ein, weiche
ich dem Vereine anschlossen und in den Vorstand gewählt wurden.
derr Johann Woll, (—räsident) sprach mit wenigen Worten
den längst gehegten Wunsch der Hrn. Meister „Gründung eines
Arbeiter-Bildungs-⸗Vereins“ aus und hieß den
VLerein willkommen.

FReustadi, 6. August. (Pfälzisches Sängerfest.) Die
direction der Pfälzischen Bahnen hat mit anerkennenswerther Be⸗
reitwilligkeit für Mitwirlende und Besucher dis Sängerfestes eine
Fahrtaxermäßigung von 50 pCt. in folgender Weise bewilligt:
4. An die Mitwirkenden werden vom 21. bis 23. August bei den
fälzischen Stationen gegen Vorzelgung ih'er Legitimationskarten
einfache Fahrbillete nach Reustadt ausgegeben, weiche durch Auf-
ꝛruck des Stationsstempels auf der Rüdfeite — event. bis zum
24. August. — Giltigkeit zur freien Retourfahrt erlangen. Die
Zillete müssen mit den Legitimalionskarten dem Zugp.rfonale zur
Fontrole vorgezeigt werden. 2. An Festbesucher werden am 22.
ind 28. August einfache Billete bei sämmtlichen pfälzischen Statio—
ien ausgegeben, welche zur freien Rückfahrt bis incl. 23. August
erechtigen. Es ist nicht zu bezweifeln, daß an den Stationen
Vorms, Monsheim und Alzey an die Fesibesucher an den genannten
Lagen Billete unter den gleichen Modalitäten ausgegeben werden.
Nöthigenfalls gehen am 22 d. also am Haupifefitage noch spät
Ubends Extrazüge in den Richtungen Ludvigshafen-Sheyher Grüg⸗
tadt und Annweiler.

Landau, 9. August. Am Samstag Abend enigleiste
m Bahnhof Schifferstadt eine Locomotive mit angehängtem leerem
Backwagen und wurde der Verkehr dadurch auf nahezu zwei Stun
»en gehemmt. Außer einer kleinen Verleßzung des Heiters ist kein
veiterer Unfali zu beklagen.

Otterberg, 5. August. Der gestrige Gewitterregen
var der heftigste, d.ssen die hiesigen Bewohner seit langen Jahren
ich erinnern wifssen. Von Nachmittags 2 Uhr b3 gegen 10 Uhr
Abends goß der Regen fast ununterbrochen in Strömen herab.
Begen Abend waren viele Keller und mehrfache Wohnungen unter
Wasser gesetzt. Der Schaden auf den Felden ist wenger groß,
)esto empfindlicher jener an zerrissenen, überschwemmten oder sonst
uinirten Wegen und Straßen. Die Distriktsstraße von Otterbach
sieher ist unmittelbar hinter letzterem Orte von den Fluthen derart
vurchbrochen, daß eine &amp;—5 Meler breite und üder 2 Meter tiefe
dluft in dieselbe eingerissen und total unpassirbar ist.

4 Von Katzweiler, 5. Auzust. Gestern Nachmiltag entlud

Ausland.

Paris, 6. August. Der Appellhof hat das Urtheil erster
Instanz, durch welches der Maler Courbet zu den Kosten der Wie
erherstellung der Vendome-Säaule verurtheilt ist, bestätigt. — Bei
Lonele-Saulniers im Jura wird eine Ueberschwemmung befürchtet.

Paris, 7. August. Die Rhone ist im Steigen begriffen
ind hat fast schon den Stand vom Jahre 1856 erreicht. Die
Zaone steigt ebenfalls. — Die Konigin Isabella wied in Biarritz
wartet. — Nach Meldungen von der spanischen Grenze ist es
en Belagerern von Seo d'Urgel noch nicht gelungen, eine Bresche
u eröffnen und ist der Sturmangriff deshalb noch verschoben.

Dublin, 6. Aug. Die O'Connellfeier zist gestern mit
iner großen Messe in der hiesigen Kathedrale eröffnet worden.
der Ceremonie »wohnten 4 Erzbischöfe, 40 Bischöfe und 500
driester bei. Der Erzbischof von Dublin, Kardinal Kullen, leitete
ie Feier. Der Erzbischof von Cashet, Leaby, hielt die Festrede

Wien, 7. August. Derwisch Pascha hat nah hier eingegan⸗
enen Meldungen von der bosnischen Grenze eine General-Amnestie
ur die Aufständischen in der Herzegowina proclamirt, damit aber
isher keine besondere Wirkung erzielt. Die in den dalmatinischen
küstenstädten verbreiteten Geruͤchte, daß sieben kürk'sche Kriegsschiff⸗
»emnächst in den fürkischen Enclaven Dalmatiens eine größere
— ausschiffen werden, sind bisher ohne thatsächlichen
Inhalt.

Der Kaiser hat zur Erhaltung der ungarischen Fuchsjagden
ir das heurige Jahr den Betrag von 10,000 Gulden aus der
Hotation für seinen Hosstaat gewidmet.

Pesth, 7. Juli Das ungar sche Budget für 1876 weist
eden 1875 Ersparungen von 5 Millionen auf.

Petersburg, 7. August. Nach hier eingegangenen Mel
ungen aus Khokand hat dort eine Stagatsumwälzung stattgefunden.
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        ich hier ein Gewitter in solch mächligen Wassermassen, daß gegen beschlage, welcher an der kgl. Thierarzneischule in Würzburg von
dNuhe der liefer gelegene Dorftheil vollstandig unter Wasser gefetzt b. Oklober d. Is. bis 4. Januar 1876 stattsindet, sind für jun
wurde, Das Wasser erreichte, eine Höhe von 4 Fuß und darüber, Schmiede aus der Pfalz, welche die Lehrzeit überstanden, 6
drang in die Häuser, Keller ünd Siälle, jo daß die Eigenthümer jendien von 50 fl. ausgesetzt, und sind Bewerbungen um dieselden
uüsrdumen und das Vieh in Sicherheit bringen mußten. In einem is längsiens 15. d. Mis. bei den betr. Bürgermeisterämtern
Stalle mußte d'e hintere Wand durchbrochen werdeg, damit das mzumelden.
durch die Stallihüte eindringende Wasser Abzug finden und das München, 6. Angust. Der hiesige ärztliche Verein wird
Vieh gereitet werden konnte. Im Stalle des an dem Bache zu Ehren des nächste Woche hier anwesenden berühmten deutschen
vohhenden Schmiedes standen die Kühe bis an den Vauch im Mediziners, Herrn Professors Dr. Virchow, welcher als Prisident
Wasser, die Schweine suchten sich noch dadurch zu helfen, daß sie der deutschen anthropologischen Gesellschaft die hier tagende vu
die Nasen über dem Wasser hielten, wahrend der Korbper fast ganz Seneralversanemlung deutscher Anthropologen leitet, ein Diner .
inter Wasser war. Die Gänse schwammen im Stalle und auf der Kathhauskeller geben, au welchem sich sehr biele Mitglieder beihei
inen Gans saß — ein Huhn, bis man es herabnahm und in die nigen werden.
Raufe setzte. Im benachbarten Hofe war das Wasser so hoch ge— Die Würzburger Studenten-Verbindung „Vavaria“
tiegen, daß der an der Kette liegende Hund sich auf die Hunde— feierte am 3. d. ihr 60jähriges Bestehen, mit einem glänzenden
hütle rettete, sich daselbst aber nicht mehr sicher fühlte, da ihn auch Barkenfeste im Platz'schen Gatten.
za das Wasser erreichte und durch Winseln seine Rothz zu erkennen FKreuznach. 5. August. Auch wir haben seit d'eser
Jab, bis ihn der mitleid' ge Sohn, bis unter d'e Arme im Wasser Nacht großes Hochwasser, Wotkeabruch im Hahnebachthale bei Kirnt
Hatend, von der Ketie losmachte und befreite. Zum Glücke sind In Kirn große Verwüstung, viele Häuser, unter anderen das n
veder Menschenleben, noch Verlust an Vieh oder sonst ein etwaiger Berichtsgebüude, auch die zwei Bruͤcken fortgerissen. Bereits heute
großer Schaden zu beklagen. Nacht 10 Vermißte. In Kreuznach am Bad theilweise Ueber.
In Schwarzenbach as. verunglückten letzten Mittwoch chwemmung; jedoch dürften die Gefahren vorüber sein, da das
Morgens 2 Arbeiter beim Puͤmpengraben. In dem Brunnen war:; Wassec bereits einige Zoll gefallen. (K. 3.)
Tags zuvor geschossen worden und wurde hierauf der Brunnen p Saargemünd, 8. August. Gestern wurde bei einem
zugedeckt. Als gestern der erste Arbeiter hinabstieg, erstictte er und' Treibjagen auf Wihschweine auf der Jagd der Gebrüder Ußschneider
Zielbe Loos traf seinen nachsteigenden Kameraden. im Gershermer Wald, durch Postexpeditor Simon von Reinheimn
Wir machen darauf aufmertsam, daß das gesaumte Staats-ein außergewöhnlich starker Wolf erlegt.
dapiergeld der deutschen Bundesstaaten zur Einlösung aufgerufen ist Wie man in Frankreich Schriftsteller hondrirt, davon
uͤnd in bereits festgesetzten oder demnächst zu bestimmenden —A— — — Pariser Blätter enen neuen Veweis. George Sand ver⸗
ine Gilligkeit verlierꝛ. Das Vablikum wird daher gut thun, sich Iffentlicht in der „‚Rovuo des doux dMondos“ gegenwärtig einen
dieser Pabiergeldzeichen schleunigst zu entledigen. neilen Roman und erhält für den Drucbogen nicht weniger als
7 Zur Erleichterung des Besuches des Unterrichtes im Huf⸗ 1000 Fres., was für die Zeile etwa 2 Fres. ausmacht.
Zur Beachlung.
— * — *
Schuhe und Stiefel
werden nach Maaß angefeatiat. Vrompre
Bedienung, reelle Vreise.
I. Ringlo.

Mobilienversteigerung.
Mittwoch den 18. August nachsthin

Nachmittags 2 Uhr zu St. Ingbert im

Hasihnuse zur Post werden d'e zum Nach⸗
osse der allda verleblen Köchin Ida geb.

leiber, Witiwe don zJalob Diet.rich

zehoͤrigen Mobiliargegenstände öffentlich an
die Meisibietenden auf Credit versteigert
runier namentlich: Frauenlleider, Betten,

Weißgeug, Schranke Commoden, Tijche,Stirne.

ichengeschirr und verschiedene honstige

nseinihtungsgegenst ande.
Si. Ingbert, den . August 1875.
Sauer. k. Notär.
Haus⸗ und Güter⸗
Versteigerung.
Montag den 23. August 1873, Nach—
nittags 3 Uhr, zu Rohrbach in der Wirth⸗
east'von Peler Bender, läßt Withelin

Jakob, Vergmann zu Miesbar,. serne

achdezeidneten Liegeaschaften Rohrbacher

Uaunes difentlich auf mehrjährige Zahllter—

mine in Eigenthem verßeigern; wämlich:

Plan Ni. 12418 20ο Dec. -läche
Wohrhause und Hofraum, Plan Nr.
2213. 3710 Dec. Garten in Neucär⸗
en und Vlan dir. 12632. 12 Tec.
Icker im Stegbruch, Alles ein Cumple
m Orte Rohrboch;

2) Plan Nr. 2286. 41 Dec. Acker im
Thalzarten neben Geracindeweg und
Ueban Iekob;

) Plan Rr. 1407. 28 Dec. Acker am
Spieserflur neben Michael Gehring und
Peter Gehring.

Sit. Insbert, den 6. August 1375.

Sauer, k. Noter.

Icden Montag Bictualien⸗
Markt zu

— —2— 274 —

Se 3bacsh.

Ist Montag ein gesetzlicher
Feiertag, se wird der Markt
im solgenden Werketage ab—

10
zehalthe.. — —
77, ide Versag von g. De m'e ß in St. Ingbeche

as Fimmer, welches Schul—
verweser Hilpert inne
hat, ist zu vermiethen, und
voni 180d. Mi zu beziehen
im Dörr'schen Hause bei
J. Gabriel.
J Schuhmacher.
2 J 27 —
* 10773 3753* 3
Tannen-Bauhöl,er. 4
Mein gut afsortirtes Lager in Bauhölzer empfiehlt zu nachstehend billigen Preisen, a—
»iusach beschlagen, in allen Dimensionen Cubiffuß à 782 Sgr.
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78 F 12
v⸗ n * ⸗⸗
5u. darüt —
Sparren in allen Läüngen, pro laufenden Fufee is 15 Pfa.
———
Aann saSaar

— — — — — — usibolienAangen
75 A — — —
Ioutscho Vandtasio
zur Finweihung des
ERAM A MNM-D ENXRMAL S.
viar componirt von
2 EF .
Op. 333. — Reichswark J. 50 netto.

Dleses veuesto Werk des überall beliobhten Componisten Dietrien Krug
at ühoraus dankhar und estectvoll und wird bald das belichtaste Salon-
ztück der Gegeuwart sein.

Der Titoi zeigt cine schöne Abbildung dass THormanu-Denkmais in
rondruck. Gegen Finsondung von Rm. 1. 59 in Freimarken oder per

c veraende ich franco.
B.

*32.
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        —32 2222
22 27 22 — 8 2 a
3*25 52 332 2532 5* 3 2,2 8.2.
22 — 2—* —A— — 28 5327 22
2 25 3 5 —8 8 7— 2222
—535 1565 52658 87 — — 253—35 — ——3333525
755 —e 248* * — — —53 * 2 535333835533535325*
2 * Vy o⸗ 25 22 — 5* 3 8 S 5— 5 *2;,2 835*
2* 2 * 3 25 — 5238* * — 27 ———⏑ 60
35258 —*8 35 883.. 3335 5 25 —8 ——
* — — 2 7 F — —* —* —
3255 55 5 35352318 5 —B — —33
2 33 738 5* 7 I—5— 5——55 *25 * ——52* *25c38—
558 25 —— 32E3 — 2353
2 — — — 2 * 2 —8 ** * — 2 —
—W J 55 8 — —* — 2 22 — i* * — — 8 —
77333835 z8 83.3 — 3 523 — 5353848
— 2. —— D 3 „———— 53* — — 57
————— 323 332. 35* 5538 53588 — 33235 —322832*
325 * 558 — — 8 57 55 5* 26 3323 535355 * 3
— —8 — 33 7* 52—
— 2* — 22 — 2— — ——
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* — : ⁊ ĩ⸗
— ——3 EE3 —2 135 —
2 —3 — — 5555— —E — —A — — 22*5 — 35 7 — 38 —S
7 2 28 o — * —2 *52 8* 512 — —A—— — — —
325* — 23333357 2A42 n 575 3832*8553 * —* 5553 9 212
7 82 2 * 23 3 * — 2
5 —327 7 5 — 33 32 23 222292 — *
25 5583 — 535525 z5.* 77 8 325 5ZBI5260 ——828823
38 — 2* 38 — —258 — 28 —A
— — —2— — —85 — B.d 2z *234 * 5z3, 2* 8 —
— —A— 3*5 — —— — — 58* — 5— —223312335 *5
5—8—— 38332 2B22 J—— 55 — —
7 D 7 —E — 28 2. * — ? 5* — — — 3 5 2 5 5 8 —
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27 5 282 * *2— 222 —— 3 22 —— ⁊. A— 2
25*5—2—8 53234 — 253 7—273 —A * 857 —2 2535353
23 3*5 — 3532553632753 ———— 35233383333285 533 588337
3 33268555 —— 383353353535 73
2 25 *8 ——2 25 2 5*8 — — —
3385 58 2333355 323 — 23 573353578
* 8 — — 2 25* — 37 —2 5
— 523333335 755* 2033
— — 82 33357 33353535 5
2— XÆXBoo2—2—*—*2⏑ꝰ,, ** 355 535355* S2
22 3— 53 5 c2223 — ——— * — — 55
15323725 —857582532 —— — — —
32 23* 555 —A — z8338355S3— 358 3388 7 — — —
* — ——8* 8 — * 28 * 8
5—2 *»2571 — 2 —53725 2338* 55253 55333583523533
A 3 —32223 * 22* —— —25588 255 3—z 373 — — —3557
23338 585 ——— — 525332 —325558555683537
—* z2525 —2 —D ——— —275 5 —33535 533555 — ——
—A — * * — 325. —228 — — 2c2 5—35* 5* — 2 55353 — —
5 5 — 5532556 5 5z— —22555 * 2277 32 2 358 —
2.25 2. 3* 2 53 —2 —0— 53 3 — 522 2 5523* ——
—— —83 — —A 33322385* 235163
—R 228 —58— 330 — 2 7 — 3 2 E 2268 — *
—5583 55—52 523372 2 —*25 32 335 53— 362 58 253232
235335 ,15555 583 3538537 5 ——52— 83 —— 3272— 53 2
1752 —5553285 ——— 235 — XXX 255* 5538
2 — —— 7 — — X * * *
* —— —S 53 3* 525 — —— EE 2c25
7.560 z 5* 2 A — — 2 2*8578 2 5—5 2 352
2 — — — 2 ——9 55 — * — F — 22 5258 533 5 5335
22 8 2—2 ——25—7 2255 53 ——2—2 585 23 22 35335 5 *
8 833 —A — ———— —z33 —7 5— —885 *8*
255 6 — 535 — 5 735 5 8 3 — 233* 222 — 857
2 *23* —225 — — 3332* —388 —8 227 —8 75
237 — ——
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        St. Ingberter AAnzeiger.

der St. Pugoderer rnteiger (und daß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungtblatt, mit der Dienttagt⸗, Donnerttagt⸗ und Sonntags

Iinmer ericheint wbchentlich vieren al: Dinstag, Dsannerstag, Samstas und Sonntag. Abonnementspreis vierteljahrig 42 Ktyt. ode
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VPsßß — J Iyʒ

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Deutsches Reich.

Münchsen, 9. Aug. Der neue Erzbischof von Bamberg,
gerr Friedrich Schreiber, bisheriger Pfarrer in Engelbrechtsmünstet
ind Kreisschorlach sütr Obexbayern, wird demnächst nach München
sommen, um ir die Hände des Könige den im Concordat vorge-
chriebenen Eid der Treue zu leisten.

Berlinn, O. August. Heute Nachmittag traf Kaiser Wil⸗
alm auf Schloß Babelsberg ein, wo ihn die Kaiferin Augusta
wartele.

Stuttgart, O. Auq. Das gestern vom Hoherzollern (wohin
u. 400 Schüßen eine Festsahrt unternommen hatten) an den
zaiser abgesandte Telegrumm Aauterz .Die auf der Stammburg
Fw. Majestät Ahnen versammelten Schützen vom fünften deutsche:
Bundesschießen in Stuttgart bringen Ew. kaiserlichen Majestöt die
nnigste Versicherung, treu und fest zu Kaiser und Reich zu stehen,
und fenden durch mich deutschen Schützenzruß und Handslag.
Schütze W. Becker aus Bremen.“

F Kirn, 11. Aug. (Wir erhalten von einem Besucher der
Unglücksstätte noch den nachfolgenden Bericht schreibt die „Pf. P.“):
Dem Befucher zeigen sich schon von Staudernhim die Nahebahn
zinauf die Spuren der entsetzlichen Kalastrophe, indem die Fluth
ine abnorme Masse von Gegenständen ans Land steß. Da sieht
nan geborste e Batken, aufzerisse e und zertrümmerte Bretter,
Zcheuerthore, Gartenzäune, Bettstänen, Fässer, Baumstänme von
heträchtlichen Dime sionen u. s. w. Beim Eintktritte in die Stadt
elbst o Jammer! welch' entsetz'iches Bild der Zerstoörung entrollt
ich den Aujen des Beschauers! Hier liegt eine Menge von—
Balken in buntem Werrwarr, dort itehen zerbrochene Wagen in
iefem Schlamm. Schaudernd ist der Anblick des Stadthauses, das
erst vor einigen Jahren gebaut wurde. D'e hontere, dem unheil⸗
ringenden Hahnenbach zugekehrte Front ist bis in das Fundament
veggerissen. Trostlos schaut das verlassene Dach auf die Straße
Jerab, welche an manchen Stellen maunshoch aufger ssen wurde.
Die Bewohner dieses prächtigen dreistöckigen Gebäudes konnten sich
nur mit großer Mühe auf einem ungefähr 30 Meter eatfernten
Monumente, einem Engel mit cusgebreiteten Armen und Feügeln,
cetien. Deei lange Stunden sollen sie an der Figur sich festge—
halten haben, b's ihnen Measchen zur Hülf kommen konnten. Von
der alten Brücke, an welcher sih Bäume, Getreide, Heu u. s. w.
demmien und dadurch die mächtig heranbrausenden Wossermassen
zum Einbruch in die Stadt zwang, sind nur noch Trümmer da.
Auf der rechten Seite des Flusses sind mehrere Häuser gänzlich
veggerissen; man sieht auch ihre Spur nicht mehr. In einem
derselben sollen 19 Personen gewohnt habeu, die alle in den Fluthen
'hr Grab gefunden. Auf der linken Seite der Brüde stand ein
Haus, aus welchem nur der Familienvater, ein Tüncher, mittelst
Borden und Seilen gerettet werden konnte; die übrigen 7 oder 8
Personen sind sämmtlich mit dem Hause in die Fluth hinabgestürzt;
Schredllich ist die Verwüstung in den unteren Räumen der meisten
Bedäude; 40 Häuser drohen dem Einsturz. Am verflossenen
Samstag wurden 28 Personen beerdigt und am Sonntag wurden
veiꝛere 3 Personen aus dem Schlamme vorgezogen. Sehr beirächt⸗
lich soll und muß der Schaden sein, der sich nicht berechnen läßt.
Finem Apotheker sollen allein für 20,000 Thaler Materialien zu
Brunde gegangen sein. Schreckich sieht es in den zahlreichen
taufläden aus. In ken niedrig gelegenen Stadttheilen stand das
Wasser im zweiten Stockwerke. Sehr bedeutend ist auch der
Berlust an Vieh, indem ungefähr 150 Stück Großvieh zu Grunde
zing. Die Bewohncr der Umgegend, sa auch aus weiter Entfer⸗
rung strönten massendeise nach der Unglücsstätte, um sich die
Berheerungen in Augenschin zu nehmen. Die Feuerwehren und
Turnvereine der Nachbarschaft arbeiten rüstig an der Räumung der
Straßen und Wohnungen von dem dort oft nmeterhohen Schlamme.

4 Worms. 9. Aug. In'decr Gemarkung von Alsheim wurde
gestern Morgen von Heren Hirsch ein Steinadler geschossen. Der⸗
selbe hat cͤne Lange von Flügelspitze zu) Flügelspitze von 6 Faß 8 Zoll,
oom Schwanz bis zum Schnabel von 2 Fuß 6 Zoll. (W. 3.)

F Stuttgart, 9. August. (Schützenfest.) Heute Nachmit⸗
jag fand die Preisvertheilung statt. Andes in Wien erhielt den
ersten Preis

F In Bessungen. bei Darmst di ist nach dem „Tgbl.“ eine
Frau, deren Maun sih vor ca. 14. Tagen eihangte. mit Brillin zen
niedergekommen.

FBingen, 5. Aug. Ein schnerzlicher Unglückzfall hat
sich gelegentlich der Kriegersahneuweihe zu Metz währerd des Be⸗—
uches der Sch achtfelder auf dem Marsche von Gravelotte nach
Bionville zugetragen. Ein Mitglied des Kriegervereins zu Wormés,
on dem Marsche ermüdet, hatte sin mit anderen Kameraden im
Schatten eines Gehölzes gelagert ynd wurde plötzlich von einer
Schlange in die Hand gebissen. Es stellte sich heraus, daß der
ß von einer Kupfernatter (der giftigsten unse er hem schen Schlau⸗
Jen) herrührte; dir bei der Rückkunft nach Metz vereits dickge—

hwollene Arm wurde von den herbeigerufenen Aerzten zwar als—
zald amputirte doch konnte darh dese Operation nicht mehr ver—

Bermischtes.

F Kaiserslautern, 9, Aug. Nach der Anwesenheit des
altkatholischen Bischofs Herrn Reinkens in hiesiger Stadt brachte
die „Rheinpfalz“ einen von den gröbsten und gemeinsten Beleidi—
qzungen gegen mehrere Mitglieder der hiesigen altkatholischen Ge—
neinde strotzenden Artikel. Die beleid glen Personen ließen den
erantwortlichen Redac.eur der „Rheinpfalz“, Herrn Schwab in
Speyer, durch einen Gerichtsvoll deher zur Namhaftmachung des
Verfassers gauffordern; und Herr Schwab nannte denn auch als den
Verfaffer — den neutatholischen NMaplan Herrn Lorenz in Kaisers⸗
lautern. Es wird nunmehr gegen diesen Herrn Klage wegen Be—
leidigung eingeleitet werden. 2* G. 3..

FKaiserslautern, 10. Aug. Am 11., 12., 18.,
14. und 15. Sept. wird en Manbver in 2 Ablheilungen von
Langenkandel über Bergzabein und Tahn gegen Pirmasens und
don da über Auunweiler? und Landau kriegsmäßig ausgeführt
werden. *

f Wie die „Speyerer Zig.“ hört, wurde zum Hypothekenbe⸗
vahrer in Kaiserstautern an Stelle des auf sei Ersuchen
muiesc. Herrn Syffert der Rechnung? comm ssär Herr Schellhaas er⸗
aannt.

Neusst adt. 9, Argust. Im Saalbau fand gesiern eine
Probe der vereinigtren Gesangbereine von Neustadt, Dürkheim,
vudwigebafen, Frantenthal, Edenkoben und Laudau statt. Es ist
nach derselden cin großer Genuß von den Aufführungen des pfäl⸗
ischen Sangerfesses zu erwarten; sowohl die Wahl der Musilstückt
uz die Art der Ausführung verdienen alles Los, besonders der

achtige Chor von Schletterer: Ostermorgen. Möge also unsere

ztadt den ankommenden Sangesgästen einen recht freundlichen
Willtomm bereiten, durch Schmuck der Häuser und der Herzen.

fpFrankenthal, 8. August. Gestern ist die Obermed cinal⸗
athswittwe Fischer aus München, welche belanntlich von dem
Zezirksgericht München wegen Spitz dere und Betrug zu mehr—
zhr'gem Zuchthaus verurtheilt wurde, zur Erstehung ihrer Strafe
n die hiefige Gefangenanstalt eingeliefert worden. — Ein hiesiger
Sch eferdeckermeister hatte ge ern das U glück, von einem Nutbaum
zu stürzen uud sich so schwer zu verletzen, daß an seinem Auflom⸗
men gezweifelt wird. (Fr. W.)

In Landau fi det am 16. Seotember der zweite Wein⸗
markt statt.

fLandau. Ter hiesige Kriegervercin hat beschlossen, am
Vorabend ds 2. September einen Fackeizug mit Musik zu veran⸗
stalten wel em sich ein allgemeines Festbantett anschließen witd.
Der Sedautag jseidst, eingeleitet durch Tagreve lle soll, Nachmittags
in vers hiedenen Localen dutch Reunion mit Musik gefeiert werden.

(L. A.)
7 2Der k. Bezirksarzt 2. Classe, Dr. Friedrich Karsch von
Rockenhausen wurde zum KeedVUiedicinalrath der Pfalz hefärdert.
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        een daß der Ungluͤckliche des anderen Tages an Blut p Eine neue Barbara Ubryth) ist in dem Dorfe Nä
vergiftung star. J— Neuendorf im Teltowsche is der e äg
ũ Die Branschmeigische. Bank macht bekannt, daß ihre Zehu eaed e eee — — — ————
Tbaler· Notzn gemaͤß Art. 18 des R.ichs⸗ Müulnz⸗Gejetzes b's zum Eigenthümerin P. seit sechs Jahren — F g tets der
adeai eeer — —— boe baheheez hhn otten deg
ug derf Iben, r sp. zum Umtausch gegen Hur erk Marlk⸗Noten Eröffnung diefe er di? Behe e
auf. Gieichzeitig wirs dir Präktusiv Termin für die Enlösung 3 aee eetht b entfehli
der Noten auf den 30. Juni 1876 festgesetzt mit dem Bemerkten, wenig ganz vermoedertes, nasses Stroh —* a dm
d d ed einzelieferten Zehn Tha'er— dn Zeeh abgemagertes Frauenzimmer mit ein ee —*—
—3 Von Kleidung war nicht eine S
* vrl. v. Blymenthal— die zu Kass lin ihrem Badzimmer z ejer wie Ae d ie e ne an F Unge
an Kohlenorydgus erst die ist nicht die To hter des berühmten, A!s die Beamten eintraten, sah dieselben sie mit ve a —
eee d kronprinzlichen Armee sondern des General-es war indessen nicht möglich sig * * * g Ire ugen an
ientennus von Blumentdal, der die 22. Diviston lommanderti. werder derhalde die Regn, inn —8 mgen, Ei
Wartb. 6. Aug. Die Einweibung des Dentmalé für MädhHens und die Bekleidung dehelben angeordnet ne
— — ———
— ———
Zur edan-Feier hat Emit Ritterhaus in einem von Julius eingeliefert worden und ist ihr Zustand sowohl geisti r —
Taddel in Deren verlegten Flugblatt eine dichterische Ausprache lich volltandig ruiniete Durch die langjährige Sine pie dt per⸗
an alle Deu ichen gerichtet, sowoöhl an d'e, welche nicht einen die Sprache fast völlig verloren jährige Einsamkeit hat sie
„Schlachttag“ zu einem nationalen Gedenktage verwerthet wissen n
wollen, als an die, welche die Bedeutang des 2. September 18701
höher und tiefer erfassen, sie erfassen als die einer gewaltigen, d'e
ganze Welt vom Alp schwüler Nachtträume befreienden deutschen
That. Bei Sedan wurde nicht bloß Napoleon Ul., sondern ein
ganzes bösart'ges System gründlich auf's Haupt geschlagen, und
deßhalb soll der Tag gefeiert werden.
Am 1T1. d. Mis. zwischen 2 und 5 Uhr
wurde auf dem Wege von St. Inglert nach
Rohrbach und von da darch die Au zurück
in goldenes Medaillon (Uhrgehange)
herloͤren. Der redliche Finder wird gebeten
solches in der Expedition dieses Blattes
Jegen eine Belohnung von 83 Thalern
zurückzugeben.

Bekanntmachung.

Am Montag den 16. August 1875, Nachmittazs 2 Ahr, sollen d'e Erdarbeiten
sür eine neu herzustellende Maschienenwärterund Schürerwohnung
hei Förderschacht No. 3 der kgl. Steinkohlengrube St. Ingbert im Submissionswege an
den Mindestnehmenden vergeben werden. Die Ausschachtung beträgt etwa 600 Kubikmeter.

Uebernahmlustige sind eingeladen, ihre Angebote, welche pro Kubikmeter zu sftellen
ind, veischlossen und mit der Aufschrift „Submission auf Erdarbeiten“‘ bis zu obigem
Termine bei dem kgl. Bergamte St. Ingbert einzureichen, woselbst auch die Cröffnung
der Submissionen am genannten Tage Nachmittags 2 Udhr stattfinden wird.
Die Bedingungen können ebendaselbst, sowee bei dem kgl. Obereinfahrer zu St
Jagte ker Grube eingesehen werden.

Et. Ingbert, den 10. August 1875.
Klg. Bergamt St. Ingbert
5 J. Kamann.

Im Cafe Ober a us eer wurde

nn SZommer⸗Ueberzicher,
dessen Tasche sich cin Cigarrenctuis
hefindet, vor ca. 8 Tagen hängen Zelassen.
Der Eigenthümer wird gebeten, odenselben
xolen zu wellet.
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und sofort zu beziehen. Näheres bei
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om 9. August 1875.

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253 35 2355 S 58 3338 7——5s 53 323
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⸗ — * ——— — 43 5 A —2 838S — — — 5
2r —— 55f55 S8 2 *8535 2 53833283 —— 2535
25 — 732588 * 8 — — 25883 32 *358
23 — 8 59 2* 48 — 8 * 8
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2 — 5775 5585 525 —7* 5323238 2 5*SSS2 5—358. — F
553z 383 553 235333 33383355 S
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2 5 —— 222 52 2 *2 ——5—X 8 e —2 — )
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222 E — 23 — —A 532255 2 S 2 22 2
— — 5583035 22 5I366 — 75 53575 2 — 228
583 537553023 * 3252 ——— 3378s723558 383355221243285*
u T 5582 — — 7 —53 —8 — * *
—— 2 2 22. 22* — — — 2 555238* 5 253
3 — 28 0 2 28 — 23 525 5588 5—5 55
22928 22 52232 22 5 553 — 225555 3353358535 5/*255 3
222 8 552 — 22232* s522 5355 —75338 227
25 —— * sñ 55555 — —A 8 E — 588 83 335
8 —8* 28 2*2225.8* 2 2 8 * 2 2232235
D5n 224 5535 — *2 — 535 282 * 558 5325 60 8228 93 2
— 8 252 232 8 —A —— 5. — — 5 58838 27 8
z—53383 —338 33 A8 5
— — * 200 53833 235 * *8 8 E„153 75 *c *
8 d· 2 * * 2* 8 E
— —— —— s 5835 *2 — *
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2*28 23528 222
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522 7532323 —E
2853 2 —X 55 —A e
8 25 552 55 23285 3 2 2238 28
2 — 3 2 52 22 —⸗— 8— 52 —25 2532
2 53222 — 3* 2 — * —2 553 555253 *
— 55533332235 — — — * 5 — —S * 522222
5.58558 —— —5c2 5253 755 — — ————— *8* 535575
8 5 38 52 553 — * — »2 —A —2 2558*
8 F 282285 — * —A 32325 * —8 —A —
22 *— 53282 53222 —— 582 522* R28 .5* 122* 2 ——
2522 —— —A — 535575 59 85 —28 522
—33353325 528—357 —VV 2 7 3 255 5s82 2 238
* —2— —* * *
3338373*7235 5370 25532 28 283 2523*6 d 4323688
552 — — 5 8— * 2* 8* 22 — —— 3526
22383232—537 32258 8 * 23 — 525383* 8* 2558588*
—E— 2533338 —A 8* 2EB22 * z252 — — —
353555 52 2 2 85 25 S —52 —5535*52
— — — 225. 52 * 240 * 8583 5 — 22—238 — V—
55*85 282325 —— *85 33 553 5885 2535327 8225 E
57582327 535 — ——52 —52 23837337 2586 —
2 8 —«55 — — —A — 225253 55 2553
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Z *82 ——————— 3 — 275 55 —— —— * —
* * 29 —2 — 8 * * 9J * 2 22
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53352537 — 287523223 A— 3578383333333 7
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22 5231553335 —3u25 828 55 ——A— 5822—35 2523533537
2 —— —— —2 —2525 23265585* 5* — —————— 2 — — 225— *
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53 33.33 *33—3.553537 z3538353 523 333723. *55
*2 5315538 —533z5— 55——3235 8 55 6732838.,37
55 55525 33553 —— sz5335——33855837 85 —
S 8 — 82 2 3 58 * 3
z53. 533 33 558 533383 —33333333 538 332 7333
5355. 5 535982— 253— — ——58532225 55222 —
3 — — —5552 53553 283833 *8
* —— *325 2* 232 575 23 7 55725 22
—555522 2 XXV 3 225353—5 ——32—558 —52058— 25 25
—3532357355 483333 333 *58 ——
5325 —28357 253323535 2 —2 2552* 8 22 53 *
85 32 232253 5 58538523277835 —A—— 528 *32 1528 22 23
558—58 333 —— 53353355 —
575—22 383
I—E — — s5— 8 * 525 —23552

AA VV——— — 7* — * 5237 —A — * 2 — — —2 — —

5 —223423 * * 2 22 * — —
53,73* —A— 2325—33335
2 —— 5—3 3—33353535555 — —
2825 228 —s333355 575—z3033733575335368355 55333525 —

— 7 22 Ti 2 8 * * — —2 —
—e 52 62— 5 s 35 3 552 5
—2 — —— —
— *

272. 252325 — —R —258552383258
5R se 25252532* 53553533— —33—53
——5 55 3355535 23 3 33283353
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        gberler Anzeiger.

ver St. Sue enze igert (und das mit dem Hauptblatte verbundene Uaterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Donnerttags⸗ and Sonntags
Ammer ericheint wochentlih viermal: Dinztag, Donner ztag, Samstag und Sonntaa. Ahbonnementspreis vierteljährig 42 Arzr. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden wit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Naum berechnet.
— — — — — — — — —
4127

—

Deutsches Neich.

Die „M. N.“ melden: Die Bischoe Baherns werden am
7. 18. und 19. August zu einer gemeinfamen Conferenz in
Fichstatt sich vers mmeln; die gegenwärtigen kirchlich-politischen Ver⸗
alinisse in VBayern fixiren wohl von selbst die Gegenstände der
xtoͤrterung.

Der „Volksfreund“ enthält folgende Berichtigung“: Nr.
74 des Vollsfreund“ behauptet, mein jetziges Programm sei
gersohnung mit dem M'nisterium und ein Brief von mir aus
hürnlerg verlündige in der That dieses Progtamm. Diese Ve—
wuptung ist ihrem ganzen Inhalt nach eine Lüge. Nürnberg
. Aug. Dr. jur. Sigl.

Den Belagerungsübungen zu Coblenz, an welchen Com
agnieen von zehn verschiedenen deutschen Pionierbataillonen Theil
camen, werden auch zwei französische Officiere, der JIngen eur
najor Grillon und der Ariilleriehauptmann Meunier, weiche von
er deutschen Regierung dazu die Erlaubniß erhalten haben, bei⸗
pohnen. Den NMandvern lieg: solgende Idee zu Grunde: Eine
on Westen gegen Mitteldeutschland vordringende Armee detachirt
ach Einnahme von Mainz ein starkes Corpz, um mit dem dispo
adel gewordenen Belagerungstrain die Festung Cobl. nz anzugreifen
die Avantgarde des Belagerungscorps soll den Versuch machen, die
en eingegangenen Nachrichten zusege nuc unvollständig armirten
werle des Systems Franz durch brüsken Angriff zu nehmen. Im
jalle dies nicht gelingt, soll die Avantgarde mit dem Gros des
orps sich vereinigen, und ist demnächst der föörmliche Augriff gegen
as mit einem Contremineshstem ausgestattete Fort Alexander
iurchzuführen.

Coimar, 7. Auqust. Die Vorbereilungen zu dem vom
. Sept. ab hier stattfindenden Kongreß der Weinbauer und der
amit verbundenen Ausstellung fangen an, die Verhältnisse einen
Festlichkeit zu gewinnen, die in den Jahrbü hern der Stadt Col⸗
jar eine bezeichnende Stelle einnehuen wird. Zahlreiche Aumel
ungen kommen an das Comite. Bei der letzten Sißuag hat der
Iberhpräsident von Elsaß⸗Tothringen miltheuen lassen, daß, als
deweis selnes großen Antheils an diesem nationalen Feste, X
daiser dem Comite drei prachtvolle Loose für die große Lotterie
Rie bei dieser Veranlassung gezogen werden soll, zur Verfügung
gestellt: näͤmlich eine annqrie Vase, ein mit Silber beschlagenes
—XXR

Alttirch (Elsaß), 8. Auzust. In unserer Gegend und
war bis zur äußersten Grenze hin, werden demnächst vom 14.
Armercorps Herbsimanöver ausgeführt. Wenn wir gut unterrichtet
ind, werden vom 12. bis 15. September hiet 1100 Mann mit
a46 Officicren, unter denen sich die Officiere des Generalstabs be⸗
inden, eiuquartiert. Die anderen Truppen, welche an diesen Ma
idvern Theil nehm⸗n, werden in den umliegenden Orischaften bis
in das Hundsbacher Thal cantonniren; Dammerkirch und die Ort ˖
chaften in der Eyeae von Sennheim werden ebenfalls ihren Theit
Dan: schaften bekommen.

Ausland.

Die Wiener „Pol. Corr.“, die sich in der kurzen Zeit ihres
he tehens schon mehrfach als sehr gut unterrichtet erwiesen hat,
neldei aus dem Lager der bay rischen Patrioten-Partei folgendes:
die patriotischen Abgrordneten haben es füt angemessen befanden
a verschiedenen Vorberathungen sih über das Ziel und die Mitte
threr lünfligen Aktion zu einigen. Die für eine eventuelle Reso
ution votliegenden Anträge sind bis nunzu folgende: Die Reser—
datrechte des bayerischen Staates sind unb dingt zu wahren, und
jem Reiche ist nicht die geriagste Coacession zu machen; — die
—DD
nung auf das Reich euergish abzuwehren; — die Feeiheit der
Bresse ist hochzuhaltenz — die erste ein neues Schulgefetz bettef⸗
ende bayerische Regierungsvorlage ist zu verwerfen. JIn Folze
nnes eindringlichen Schreibens des Abg. Windthorst aus Meppen
vurde beshlossen, nach dem Muster der preußischen Centrum?parlei
wel ,Correspondenzen“ zur Berichterstaltunz über die Vorgänge.

im Landtage zu gründen. Von diesen soll die ausfübrlichere den
patrotischen Blättern gegen Entgeld abgetreten, die kleinere dagegen
hden Gemeinden und Wahlmännern kostenfrei übersendet werden.
Der Windthorst'sche Rath zur Einigkeit wurde beherzigt und be⸗
schlossen, stramme Parteidisciplin zu handhaben und diese auch auf
die pattiotische Presse auszudehnen,
In Rotterdam wird diesesmal das Sedanfest von den da⸗
elbst wohnenden Deutschen großartig gefeiert werden; ein sehr
ahlreiches Comite hat sich gebildet und schon ist eine Versammlung
aller hier wehnenden Deutschen gehalten, um über die Art und
Weise der Festfeier zu berathen. (Schw. Me)
Diespan. Regierung hat beschlossen, zur, schleunigsten Beendigung“
des Krieges ein neue Aushebung oon 100,000 Mana vorzunehmen,
(Wie oft schon wurde die schleuniaste Beendigung verheißen! Und
noch immet siehen die Dinge auf dem allen Fleckt)“ uatürlich
werden sich von den durch diese Maßregel Betrofsenen Viele frei—
aufen, und man berechnet hieraus eine Einnahme von 250 Mil«
lioren Realen für den Staatseschatz-

—
VDVrrmililchue v.

4 St. Ingbert. 13. August. In Rachstehend m geben wir
ꝛinen Auszug des uns zugeganzenen Pregramms zum 5. pfälz.
Sängerfeste, welches am 21. 22. und 283. August in Neusladt
jalH. stattfinbe:

Am Verabend, Samstag din 21., Empianz der Sänger, um
427 Uhr erste Haup.probe, hierauf gesellige Unterhaltung mit
Musik.

Sonnlag, 22. August: Morgens 6 Uhr Musik durch die
Straßen der Stadt, um J Uhr zweite Hauptprobe EEintrittspreis
zu jeder Hauptprobe 80 kr.), um 8412 Uhr Festzug durch die
Straßen. Beginn des Concertes um 21Uhr mil folgenden
Prograum:
Erster Theil.

1) Marsqch-Ouverkure über das Thena: „Das ist der Tag des
Hertn,“ v. V. Lachner.

2) Weihe⸗-Lied. aus „Koͤnig Stephan“ (Halbchor) von Beethoden.

3) a. Motetlte: „Der Herr ist unsere Zuversi t“ (Gesammt hor)

von Bernhard Klein.
b. Mo genlied, Gedscht von Cyr. Böhmer (Gesammtchor), von
Mozart. W

h) Heil dir mein Vaterland, Gdicht von Müller v. d. Werta
(Gesammichor), von W. Spe del.

—AIV—
von Silcher.

6) Ostermorger, Gedicht von Em. Geibel, für 8fttimenigen Män—
nerchor (Halbchor), von H. M. Sqhletterer.

(6 Minuten Pause.)
—Zweiter Thedl. Einzelchöre.

1) Morgenlied, Gedicht von Eicheudorff. vorgetragen don der Ein⸗

tracht in St. Johaun-Saarbrücken, von Jul. Retz.

2) Sonntlags am Rhein, Gedicht von Reinick, vorgetragen vom

Frohsinn in Speier, von W. H. Veit.

3) Es wruß doch F ühling werden, Gedsch: voa Em. Geibel, vor⸗
gelragen vom Cäcilienverein Ludwigshafen, von Joseph
Brambach

4) Der W.ld, vorgetragen von Männergesangverein Zwe'brücken,
von C. Häser.

5) Die Deutschen am Rio de la Plata, Godicht von Liesenberg,
vorgetragen vom Gesangoereim Linddunl, von Abt.

6) Roland's Hocu, Gedsch: von F. A. Math, vorgetragean von der

Loeecdertafel von Sper, von Jos. Rheinberger.
7) Deuts her Männer-Trinkgesang, Gedicht von Joh. Bergmann,
vor getragen voo der Einmrahl in Niederauerba h, von J.
Schwager.

8) Neuer Frühling, Gedi ht von Oto Roquifte, vorgetragen vom
Männergesangverein Naßdock, voa H. T. Petschke.

9) Schön Rohtraut, Gedicht von E. Möricke, vorgeltragen vom
Muasi'berein Kaiseczlantern, vxa W. H. Veit.
        <pb n="508" />
        D ritter Theil. deranbildung ehrenhafter, zuverlässiger Charallerebalerlandslie—
1) Ouveriure (Opus 24) von Mendelssohn. ender und echt deutsch gesinnter Juͤnglinge und Männer.“
2) Zum Walde mußt du wandern gehn, Gedicht von Scheurlin Juf In Speyer tregt man sich mit dem Gedanken eine Mufil.
(yalbchor), von Herbeckk. n — salle zu erbauen. Zur Fönderung des Projectes soll zunächst eine
3) Ein geustlich Abendlied, Gedicht von Kinkel (Gesammtchor), von Herloosung veranstaltet werden.
E. Meihfjessel. FSpeyer, 10. Aug. Im Volliug der Ministerial Ent—
4) Rheinweinl:ed, Gedicht von Herwegh (Ge'annichor), von chletung vom 15. Juni d. J. über de Au stellug von Gefund⸗
* Mendelssohn.“ jeits Commissionen hat die kal. Kreisregierung der Pfalz durch
5) Lieder im Vollslon: a. Elsleie, Gedicht aus dem 16. Jabr Aussch eiben vom 30. Jali empfohlen, wenigstens für alle größeren
hundert (Gesammchor), von stourad Städee der Pralz eigene der artige Com aisstönen zu vilden. Außer⸗
Nunz. )em sollten wegen Bidung solcher Comm sstonen für ganze D stricte
Loreley. Gedicht von Heine, (GGefjammt. den Distrsctsräthen beinihser nächsten ordeutlichen Jahres-Ver⸗
chor), von Silcher. ammlung Vorlagen gemacht werden. Biedende Vorschriften über
c. Im Mai, Volkslied. n zie Zusamme ijetzung der Commesionen, die Richtung und den Um—
6) Am Rhesin, Gedicht von Kinkel (2 Choͤre — Halbchor), von ang ihrer Thatigkeit gibt die Engings erwähnte Ministerial-Ent-
Jof. Brambach,“ ch ießung ncht; sie üdecläßt es dem Bemeinsiane der B:völkeruag,
Nummerirte Stpläße im Saase und auf der Gallerie loster e aach den örtlichen Verhältnissen den Ansprüchen der ff nilichen
rafl. 48, Sitzp ätze im Saale und aui dr Gallerie 1fl. 12, Besuntd heitspflge gerecht zu werden.
Stehplatz im Saal 48 kr., auf der Gallerie 30 kr. und in den Gꝛue Eisebahnbillets. An sämmilichen Billet-V.tkaufs-
Nebensälen 18 ꝛZr. lellen alet P vat⸗ und Staatsbahnen sind am 1. Augufst die durch
Abends fiedet im Concert⸗Saale großes Banket statt. das Reichs-Elsenbahng setz e ngeführten und nah einerlei Muster
Montag Nachmittag um 2 Uhr Ausflug nach der Marburs uind Form gefertigten Blleis zur Ausgabe gelangt. Dieselben
und Äbends 8 Uhr großer Fest-Ball in den vereinigten Sälen jaben die Façon der früheren und ist für die 1. Casse d'e hell⸗
des Saalbaues. Eintriitspreis fsür Herren 1fl. 45, für Damen jelbe, füt die 2. Ctasse die grüge und für die 3. Classe d'e bräun⸗
1 A., Familiendillets (fur Mann, ör u und ledig: Tochter) 2 fl. liche Farbe genaäahlt. Die Presse werden auf den Billeus in Min
20 kr. und Pfennig angegeben und die Preife, welche sonst nach Meilen
Der Gesanimtchot, unter Leitung des Capellneisters Hernr baehnet wurden, sind nach Kilometern sestgestellt und erleden so⸗
H. M. Schletterer aus Augsdurg, bestebt aus 973 Migl'edern nach bezüglich der Touren entsprechende Veränderung.
des Pfälzischen Säangerbundes. f München, 10. Aun. Das am 6. d. dahier beendete juristische
Das mitw'rtende Orchesier (Capelle des J. thein. Infanterie- fxamen. zu welchem sich von 26 angmeldenen Kandidaten 10 wieder
Regiments Nro. 25 unter Leitung des Musikmeisters Herrn Manns bgemelder hatten, ist nur von 14 Kandidaten mit günstigem Er⸗
aus Straßbutg) zähl 44 Mann. olge bestanden worden.

Die Dirleckion der pfälzischen Bahnen bewilligt den Mitw'r⸗ München, 10. Angust. In der Menagere in Haid⸗
kenden und Besuchern des Sängerfestes eine Fahrtaxermässigung jausen wurde am vergangenen Samstag Nabmitiag der Thier⸗
pon 50 6/0. zändiger während der Production von einer Hyäͤne, in deren Käsig

gaisersslautern. An der hiesigen Kreisgewerbschule er sich degeben hatte, cepcdt und erlitt schwer, jedoch nicht lebens
wurden im verflossenen Schuljahre 7 Schüler ausgeschlofsen. Mit gefährliche Verletzungen.
Bezug hierauf äußert das kgl. Rektorat im Jahresbdericht: „Schulen, F In Oberbayern ist wezen Mangels an Lehrkräften zur
denen s in Wirklichkeit um die religidé⸗sittliche Bildung der ihnen zeit eine große Anzahl von Hilfslehrerstellen unbe etzt.
anvertrauten Zoͤglinge zu thun ist, müssen wohl oder übel, wenn fFHeidelberg, 10, Angust. Ein beklagenswerthes Unglüd
olle Zuchtmtiel erschöpft sind, zu diesem Letzten und Aeußersten jat sich in der von dem früheren ruffischen Profefsor Hofmann
schreiten, wollen sie nicht ihre böhere sttliche Aufgabe aus dem chalteren Pension zugetragen. Eine dort wohnende englische
Auge verlieren. Das scharfe Maßregels an Anftalten mit vielen dame hotte mit ihren Kindern in dem Wald Schwämme gesam-
auswärtigen Schülern, die der unmittelba ten Beauffichtigung ihrer melt und gegen die nachdrückliche Warnung der Wirthin kocher
Eilern etzogen und oft nicht so untergehracht find, als es die assen. An dem Genusse derselben ist die Dame selbst gestorben
Schule wünscht und fordert, häufiger nothwer dig werden, als an ind v'er andere Personen ihrer Familie und Bekanntschaft Uegen
Schulen, wo die einheimischen die Mehrzahl bilden, wind aller⸗ chwer krank darnieoer. — Der zur Zeit des Gründungsfiebers be⸗
dings und zu jeder Zeit als eine zwar bdauerliche, aber in der rietene Plan einer Vergeisenbahn auf das Schloß, Mollkencur
NRotur der Dinge begründete Thatsache gelien müssen. Gleichroh ind Königsstuhl ist zur Genugthuung Aller, welche unseren herr⸗
jäßt sich's nicht in Abrede stellen. daß im Lernrifer, Pflichtsinne ichen Wald nicht verhunzt wünschten, wohl endgiltig in Vergisfen⸗
berhaupt in der moralischen Haltung der Jugend im Allgemeinen jeit begruben. Datum ist doch ganz gut für die Bequemlichkeit
ein Rücgang wahrzunehmen ist. Wohl mag die derzeitige Orgas her Fremden gesorgt worden. De neue Fahrstraße auf das Schloß
nisalion der Gewerbschulen dei der Fülle des Lehrstoffes und der ührt ohne Anstrengung bergan und bietet eire Reihe der anzie⸗
zu seiner Bewältigung allzu kur« zugemessenen Zeit mit Ursache sein jendsten Landschaftsbilder. Sie endet über dem Schlosse bei dem
daß die geistigen Sckwinen vieler Schüler al zu bald erlahmen, wuen Hotel Albert (vulgo Schloßhotel.) EF (S. M)
und daß verhältnis mäsig rur wenige tretz des verleckenden Preises f (Aus dem Fluch eines Südbahn-Act'onärs über Rothschild):
—A soll er laufen hinter'm Schnellzug bis er hat sech⸗
abersten Kurz absolviren; die Houptursoqhe dieset und anderer une erweis' das Geld verloren, was ihm hat getragen dee Südbahu.
irfteulichen Erscheinungen jedech liegt in den Virhättnissen, in f Gau⸗Algesheim, [Rheinhessen]) 8. Aug. Ala Curiosum
denen die Jugend zur Zeit heranwächst. Sie ist verweichlichter, ei bemerkt, daß heute am Laurentiusfest dahier schon Neuer, d. h
ais chedem, und gehm daher häufig nicht mit der nöthigen Kraft 875er Wein, resp. in Gahrung üdergegangener Most getrunken
umd Ausdaurr an ihre geist ge Ausbildung; sie möchte wohl die vurde. [Mich. Hilschmann in Edenloden hat auch schon Neuen
Frucht, sdeut aber die Mühe. Die Genuß uch‘t, besorders das uus Frühtraubeir].
Vorausgreifen von Genüfsen, die spaleren Jahren vorbehalten änd, F In Baden soll in den Tagen vom 18. bis 20. Septem
dimmt merklich zu, lähmi die Ensrgie des Wollens und Handelns, ber e'ne internationale Hunde-Ausstellung veranstaltet werden.
beherrscht die Phantasie und erschwert dadurch jehr fühldar den Alles heutzutage internatioꝛnal; was fehlt noch zur Verbrüderuag
—VDDV
Jugend. Lügen und Aausflüte sollen den mangelnden Pflichtsinn F Anf Arenenberg ist die Exkaiserin Eugenie mit ihrem
berdecen; es wird versucht, sih über die Autorität des Hauses und Sohne Behufs eines längeren Aufenthaltes — man spricht von
der Schule hinwe zzuse zen. Wollen wir eine Generation heran- wei Monaten — angekom nen.
dildex, die den in allen Lebenskreisen gesteigerten Auforderungen f Berlin, 10. Auzust. In einen hiesi zen Vergnügungs⸗
gewachsen ist, wollen w'r Männer heranreifen sehen, die ihrem okale, dem neuen Hofiäzer, ereignete sich am Montag Nachmittag
Berufe, der Gesellschaft und dem Vat⸗rlande zur Ehre gereichen: »in grausizer Uaglücksfall. Eine Seiltänzerin verlor nämlich dei
so muß das Haus im engsien Anschlusse an die S hule die Zitzel iner Velocipedefahrt über das in einer Höhe von ungefähr 50
wieder fester in die Hind nehmen; be'de müssen die Jugend an Fuß gespannte Seil dis Glei hgewicht und stürzte an dem zur
stetigere Arbeit und ausziebhigere Berußunz ihcer Jeit ge.voynen Horsicht angebcachten Netz vorbei zue Ecde. Die Verletungen
mossen auf Wahrheit und Offenheit de agen, müssen in ihe das onrren so schver, daz der Tod schon wenige Minuten nahher er⸗
Wohlgefallen an geissigen Genüssen weden und kräft'gen, olgte. Wuan endlich wird das Publikum den Geschmack an der⸗
es müssen Eltern, Lehrer und Schulvorstände den Sch ver⸗ irtigen nichtswücdigen, auf den gemeinsten Noecvenreiz derechnetea
punlt ihres Wirtens nicht einseitig in de intelleltuelle Ausbil-⸗ Lunsistücken verl eren?
dung der Jugend, in die mözlichst reiche Ausstattung derselyen Der ‚R. Anz“ brinzt jehzt den bereits angekündigten
mit praltisch vetwerthharen Konnin'sses hezleg'n, sondern mehrnoch Aufruf zut Finlösuag des gesammten preußischen Staatspapieetgeldes
in die sittliche Erz'ehung auf Gruad wahrer Religiofjtät, in diedatict von 21. Juni. Betroffen werder dabona: 1) dif CEussea-
        <pb n="509" />
        nweisungen vom 2. Januar 1835, 2) die Darlebnscassenscheine
on 15. April 1848, 19. Moi 1866 und 2. Januar 1868; 8)
e nach dem Geletz vom 29. Februar 1868 der unverzinslichen
Fiaatsschuld hir zucetre?e en kurhessischen Cassenscheine und Noen
et Landesbank zu Wiesbaden, einschließl ch der Scheine dir
prmaligen Landescreditcasse daselbst; 4) die Cassen⸗ Anweisungen
on 2. November 1851, 15. Dezember 18356 und 18. Februar
861. Die vorstehend unter Nr. 1, 2 und 3 aufgefüh ten Pa-
jergeldzeichen werden nur noch bis 31. Dezember 1875 zur Ein⸗
Jung angenommen; nach Ablauf dieser Frist werden sie dungiltig
nd alle Ansprüche aus denselben an den Staat, beziebungsweise
m die Landesbank zu Wiesbaden erlöschen. Die Bestimmung des
rilpurktes, zu welchem die rorstehend zu dier bezeichneten Cafsen
nweisungen ihre Geltigleit verlieren, bleibt einstweilen vorbehalten.

f Daß auch eine Frau inren Ehemann an eine Nebenduh—
in abzutreten fähig ist, zeigt nachstehender Fall. Eine Köchin
mweiner norddeutschen Siestadt, welche zu einem dort verheiratheten
rutscher eine heftige Neigung gefaßt hatte, vermochte dessen Ehe⸗
au, ihr gegen eine Entschödigung von 300 Mark den Mann ihret
erzeus abzutreten, und segelte mit demselten glücktich über der
)xean. In Amer ka ange'angt, sollte sie aber dald zu der Ueber—
eugung gelanger, daß sie berrogen sei. Denn noch am Tage der
inkunft verschwand ihr Geliebter und kehrte zu seiner Gattin, die
atürltch mit der Canzen Comödie einverstanden war und ihn mit
ffenen Armen empfing, in sein Geburtsland Bayern zurüd.

p Fliegenstiche. Am veiflossenen Montag kam im Dorfe
Nülheim ein Fall vor, dir wiederum zeigt, wie gefährlich es ist,
ach einem F.iegenstiche der Schmerzen un Gelawuln vberursacht,
ie Consultiruna eines Arztes hinauszuschieben. Zwei Mädchen im
Alter von 6G und 8 Jahren wurden auf dem Wege aus der
zchule von einer Fliege geftochen, und zwar beide in den Arm
fast augeublicklich schwoll der Arm des einen Madchens an, wäh—
end an dem Arme des andern Mädchens erst nach Verlauf von
iner Stunde eine unbedeutende Anschwellung bemerkbar war. Die
zllern des ersigedahten Mädchens schidten gleich zum Arzte, der
in Mittel zur Anwendung brachte, infolge dessen die Geschwuist
ibd der brennende Schmerz abnahmen. Die Ettern des zweiten
Nadchens nahmen die Sache nicht so schlimm, doch don Stunde
n Stunde schwoll der Arm stärler an, so daß die Eltern zuletzt
ich doch noch genöthigt sahen, den Arzt zu rufen. Dieser kam,
ronstatirte eine Blutvergiftung und erklärte, dem Kinde sei nicht
nehr zu helfen. Nach Verlauf voun e ner Stunde war das Mäd⸗
hen, das einzige Kind wohlhabender Eltern, eine Leiche. Dieser
Jall möͤge zugleich als Mahnung dienen, Thierleichen nicht frei
ijegen zu lassen. In dem Kadaber eines Maulwurfes bildet sich
. B. im Verlaufe von 2—3 Tagen ein sehr scharfes Gift, das
nanche Arten von Fliegen augenscheinlich als Leckerbissen betrachten.
dieses eingesogene Gift erhält sich in seiner ursprünglichen Stärke
wei Tage lang. Wird das Gift dem Körber eines Menschen
X
chnell geeignete Gegenmittel angewandt werden, ins Blut über
ind hat einen raschen Tod zur Folge. Eines der besten Mittel
zegen gifüge Insectenstiche ist der Salmialspiritus, mit welchem die
Bunde einzureiben ist. Der Solmialspir:us zerstört das Gift.

FIn Tennuiken (Basellandd bat sich ein 141ähriger
dnabe erhängt.

fAuswanderer⸗Gefahren in Havre. Im deulschen General⸗
sonsulat zu New VYork ist, wie wir von den Betheiligien erfahren,
är lich enn Fall verhandelt worden, in welchem zu Havbre ein
hafsagieragert — ec heitt Kaspac Brown — einem armen
jauer ans St. Wendel durch feingedrehten Contract stett 200
jrk. 375 Frs. für die Ueberfahrt dergestalt abgeschwindelt hat,
aß weder die Indignation des Commissaire d'Emigration zu
sabre, noch die gemeinschaftliche Anstrengung der deutschen Con⸗
ulate in New-Yort und Havre irgend eine Entschädigung hat er—
eichen ldnnen. Die Schuftereien der Havre'schen Agenten kleiden
ich in Formen — schriftliche französische Veriräge — welche jede
*chadensersayllage wegen Uebervoriheilieng aussichtslos machen.
Ber, vnkundig der franzbsischen Sprache, auf Havre blickt, weil
northin dielle'cht die Eisenbahnfahrt etwas billiger sich stellt, ols
ach anderen Häfen, denke an den erwähnten Fall, in welchem
75 Frs. bezahlt werden mußten, um einen Platz für 200 Frs.
mn Bord der „Amerique“ zu erhalten; die Dampschiffs-Gesellschaft
rifft übrigens keine directe Schuld an diesem Unfug; Frankreich
üt noch immer dem Gesfindel blutsaugerischer Unternehmer don
uswanderer-Verschiffungen freie Hand; diese beuten unter den
—— d' Emigration unlundige Reiserde aus, mit Vorliebe
eutsche.

Ole Bull, der nordische Paganini, der noch immer mit
udergleichlicher Kraft den Bogen führt, will zum letzten Male den
—XRX ergrelffen und außer seinen jkandinavischen. Brudervöl⸗
ern, die Schweden und Dänen, auch Deutschland besuchen.

Die Tour durch Deuischland soll im November von Berli
rusgehen.

f Auf dem Schlachtfelde von Wörih hat am 6. August ein
zemerkenswerlhes Fest stattgefunden, Es wurde ein Denkmal ein⸗

zeweiht, welches den in der Schlant gefallenen französischen Sol—
daten ‚von Elsaß“ errichtet worden ist. Nach den Darstellungen
der elsässischen Organe sollte damit lediglich ciner Pflicht selbsi⸗
derstäudlicher Pietät ohne alle Hintergedanken genügt werden. Eine
rüchlerne Beobachtung ließ jedoch bereits im doraus erkennen, daß
es auch auf eine politische Kundgebung abgesehen war. Man
hraucht nur die jetzt vom „E.sässer Journal“ veröffentlichten, bei
der Feser gehaltenen Reden zu lesen, um das Urtheil bestätigt zu
iaden. Der belannte bonapartistische Vicomte de Bussiere bezei b⸗
ete als Zweck des Monuments ausdeücklich die Verewigung deß
Schmerzes der Elsässer; das streuz auf der Spiße des De kmals
'oll als, Zeichen der Hoffnung“ gelten. „Möchte das französische
Blut, welches auf diesem Schlachtfelde geflossen ist, möchte unsere
inerschütterliche, bis zur Verleugnung unserer selbit getriebene
PVaterlandsliebe in der Zukunft eine recche Aernie tragen! Moͤge
das Baterland ruhmgekront und frei aus seinen Prüfungen hervor⸗
ehen und in strahlender Pracht seiner Bestimmung entgegenschrei⸗
en. Wir aber, bleiben wir in der Verborgenheit seine demü⸗
higen und unerschütterlichen Diener!“ Wenn man diese Phrasen
hres Schwulstes enttleidet, so bleibt nichte Anderes, als die Pre⸗
oigt der Bergeltung und der Wiedervereinigung mit Franireich.
Wir frenen uns,“ schreibt die „N.«L. C.“ dazu, und wir
rusererseits theilen diest Freude und die weit ren daran geknüpften
Bemerkungen arfrichtig und vollständig, „daß Herr vou Bussierre
iese Worte aussprechen und daß überhaupt das ganze Feft gefeiert
verden konnte, ohue ein Einschreiten der deunschen Behörden her⸗
uuszufordern. Witr denten, die Elsässer selbst werden darin nicht
in Zeichen der Schwäche, sondern ein Zeichen der Stärke erblicken.
diese Erkenntniß aber wird am besten geeignet sein, die Wirlunzen
er franzoͤsischen Propaganda zu lähmen“.

7 Petersburg, 5. August. Der Kirch.-Bote“ theilt einen
Fall mit, der wobl einzig ist in der Geschichte der Verirrungen
ses menschliche Ge'stes durch religiösen Fanatismus. Ein allgläubi—
zer Russe,kam zu derwahnsinnigen Idee, daß alle Marter der Leibes⸗
ödtung, wie Kasteien 2c., nidt ausreichend seien, um der himm⸗
ischen Seligkeit einst theilhaftig zu werden· Er faßle daher den
knischluß, alle Leiden durchzumachen, die der Heiland erduldet hat.
die letzie Prüfung stand dem Fanatiker bevor, sich an's Kreuz zu
hlagen. Im Geheimen zimmerte er sich ein Kreuz und befestigie
es an die Wand feiner Wohnung; er verschaffte sich sodann eine
Art von Lanze mit eiserner Spitze, einen Hammer und lange
pitze Nägel. Durch 40tägiges Fasten sich auf die Selbstopferung
orbereitend, schritt er dann zu der Selbstkreuzigung. Zuerst nagelte
r sich beide Füße an das Kreuz, dann schlug er mit der rechten
dand einen Nagel durch die Handfläche der linken in den einen
rm des Kreuzes. Da er sich die rechte Hand nicht selbst anna⸗
jeln konnte, ader doch die Stellung eines Gekreuzigten moglichst
esthalten wollte, so stermte er die Lanze zwischen beide Rippen
)er rechten Seite und versuchte so das Gleichgewicht zu halten.
Die mit zitternder, geschwächter Hand eingesteminte Lanze fiel in⸗
»eß zu Boden und der Unfllückliche hing mit der ganzen Schwere
ruf die eine Seite hinüber. So fanden ihn seine Angehorigen,
zie ihn in's Hospital brachten, wo er wieder gesund wurde.

7 Launen des Gottes Amor. Wie man aus Rom meldet,
st der dort wohnhafte Herzog di Sermoneta, der das 71. Lebens
ahr schon überschritten hat, und auf beiden Augen erblindet ist,
zefonnen, zum dritten Mole Hymnens Ketten zu tragen. Eine
Flonde Töchter Albions, Namens Miß Ellis, joll dazu auserkoren
ein, die allen Tage des Herzogs durch ihre Jugendreize zu Tagen
der Wonne und des hauslichen Glückes zu machen.

4 Vorsichn In den amerilanischen Hotels halten es d'e
Zausknechte bekanntlich unter ihrer Würde, Kleider und Stiefeln
es Gastes zu re nigen. Der letztere Dienst wird gewoͤhnlich im
hotel oder auf der Straße, gegen Bezahlung natürlich, von irlqͤn⸗
ischen Knaben verrichtet, die, gleich den Savoyardenknaben in
Patis, ihr Wichszeug in einem Kasten mit sich führen. Pon einem
zieser wandernden Stiefelputer ließ auch kuͤrzlich ein Herr in einem
Delroiter Hotel seine Fußbelieidung reinigen und sagte, als er den
Fuß auf das Kästchen setzte; „Du siehst wie ein guter braver
Innge aus, John.“ „Mein Herr,“ erwiderte der Joree, indem
Fmnt ner Bücfse in jeder Haad aufstand, „dieler Kniff ist schon
in Dutzend Mal mit mir gespielt worden, und ich wil jetzt wissen,
‚b dies ein Geschäft für daarez Geld ist, oder ob Sie mich, wenn
h fertig bin, als Bezahlung auf den Kopf patschen und mir sagen,
J dürde noch eincs Tages Gouverneur von Michigan werden!
——— — — — 3 — ———— —
Zape incher Redalieur F. X. Dem eß in St. Ingbert.
        <pb n="510" />
        n .

Wenn éetwas geeignet, ist, uns in unserem tiofgefũhlten
Sehmerze üiber den Tod unseres theueren Onkels,

des hochwürdigen Ferr Peans Stadi pfarrers DUX-

ꝓu tröston, so ist es die allgemeino Theilnahme, welche sich besonders

in wabrhaft grossartigeom Massstabo bei dessen Boordigung offoönbarte.

Wir nehmen hiermit Gelegenbeit, dafur ALIe unsern innigsten

Dank atiszusprochen. 3 135

Die tlefbetrũbten Anverwandten.

Am Sonntag, den 15. Augusi V
Concert
ei W. Jung.

l

— 2— * .
.. —
Sedanfeier.
Sonutag,. 15. ds, Nachmittags
1 Uhr fridenn Oberhauser sehen
Saale eire Besprechnng, behujs Abhattung
der diesjähricen Sidanseter flan,, wozu
Akle, die sich daran bethesligen wollen.
hierm't höflichtt ernaeladen werden.
— æwïz⸗ —
— Das Ohmet,
von 2 Beeten in den Steegwiesen, und von
2 Neeten im Almet zu verpachten
S0 Kahn.

Bokanntmachunge..

Die Anieferung von gut hartgebrannten Backsteinen und zwar:

5800 Stuͤck klennen Formates (21 mal 103 mal 1 Centimeter) und —
291003großen Formates (25 mal 12 mal 60 Centimeter) für die lgl.

Skintolengrube St. Ingbert Abladestelle bel Förder schacht No. 3. (Sechseichen), soll
nt Submiffionswege an den Mindestnehmenden vergeben wernden·—
Offerte, mit der Aufschrift: „Su bmmisssion a uf Badsteine“? versehen,
sind bis Samstag den 21. Aujust 1875, Vormiltags 9 Uhr, portoftei und versiegelt bei
dem unlerzeichnesen Amte einzureichen, um welche Zeit auch die Eröffnuung derselben
ftatufinden wird. E
Die Bedingungen liegen dahier zur Einsicht offen.
En. Inaͤbert, den 13. Angust 1875. 3
— 45. 1222 &amp; F 0 ————
Koͤnigl. Bergamt. St. Ingbert
— I Kamann.
Bekanntmachung.

Am Nontag den 16. August 1875, Nachmittazs 2Ahr, sollen d'e Erdarb iten
ür eine neu herzustellende Masschieunen w änr were un d Schrrerwohnung
bei Forderschacht No. 3 der Igl. Steintohtengrube St. Ingbext im Submissionswege an
den Mundestnehmenden vergeben werden.“ Die Ausschachtung beträgt eswa 600 Kubikmeter.

Neber ahmlustige sind eingeladen, ihre Angehote, welche pro Kubikmeter zu fleslen
sind, verschlossen und mit der Aufichrift Subm snofß anf Erdarbeiten?“ bis zu obigem
Termine bei dem kgl. Bergamte St Ingpert einzur ichen, woselbst auch de Cöff ung
der Submissionen am genanuten Tage Nach nittag: 2 Ugr stattfinden wird. —*.

Die Bedingungen können ebendaseltsi, jow'e bei dem kal. Obereinfahrer zu St
Ingberter · Grube eingesehen weden. —— F

St. Ingbert, den 10. August 18785.

AKsg. Bergamt St. Ingbert
— J 3. 0mann.
—mernatiereet —— itut.

Hoöhere Handelsschule mit der Berechtigung zum einjührigen

Militardienss.

Vorbereitungssehule zum einjahrigen Militürlientat (schon ũber

200 Candidaten hestanden). FPoOIyteehni Kum,- ete. GIH 62009).

Pencionat mit strènger DPisciplin. - Prospectus durch dio Direktion in
ruchsl F ———

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Dreich Maschinen und lifert in vorzüglichsser Ausführung
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selnd einen Ponat Stickmuster, deu andern
dãtel⸗ Filet⸗ ꝛe. Muster. Die Doppel⸗
ausgabe enthält in jedem Mouat Beides.

Vian abonnirt z2u seder Zelt anf
se drei Hefte einer beñebigen Ausgabe
allen Buchhandlungen und Voßau⸗

alten.

—
Heutsche Fantasios
zar Finweibung des —
SFernmann⸗-Densimals
ür CGlavier componirt von

22 d

. Op. 333. —- Reichsmark. l. 50 netto.

Dieses neueste Work dos ühberall heliebtenm Componisaten Dietrich Krug
ist üherzus dankbar und eésfectroll und wird bald das belichteste Salon-
—

Der Titeb zgt eine schone Ablildung des Hermann-Deukmals in
—X in Freimarken oder per
bogtanieune versende ich sränco.

4

— —
eν hν
vom 12. MAugust 1873.
Geld-Sorten. Rmm. Rpt.

ↄjeto'en.. —. 16 30 b

Iollündische I0-fl. Stücke. 16 862-«

)ucaten.... . 1 9 554 6

O· Pranken-sStü ke.. 16 22-

nglische Sovereigns.. 20 49-

2 — BRusisehe Imperialbs. 16 704
** 27 A 23NHolars in Gold ... 174

TTo Leerlag von H⸗emetz in St. Inabert.
        <pb n="511" />
        Si. Ingber;er nzeiger.

—

—&amp;

— 32222——2—2——,—,“, —— —

er St. Jaaberter Unzeigec (und daß mit vem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienztags⸗ Donnerstagsz⸗ und Sonntags

nmer erlcheint wochentlich ierem al: Dinstas, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Abonnementspreis vierteliahrig 42 Krir. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden wit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum berechnet.

— — — — — — — — — — — —

Sonntag, den 15. August 1875

—A

Deutsches NReich. der gleichen Seite der Brücke in Rhein Standipunkt erhält. Der

Mäünchen, 10. Aug. Welche manchfachen und vielversprechen estt Plat jur Besichtigung Beider ist also auf der Mannheimer
n Aussichten heutzutage das Absolutorium des Realghennasiums Seite der Rheindamm von der Brücke bis zur Rheinlust und die
er studirenden Jugend bietet, mag nachfolgende Uebersicht zeigen: Auffahrt zur Brücke, fernet die Quais in gleicher Richtung in
das Absolutorimn des Nealgymnasiums b fähigt zum Einkritt in dudwigshafen, die Quais von unterhalb der Brücke bis zur ehe⸗
je polytechnische Hochschule, sowie zum Uebertritt an die Univerfi⸗ maligen Schiffqgrücke; Auf der Brücke selbst ist der Aufenthalt
in für Studien, welche nicht in den engeren Kreis der Fakultäts- unterfagt und nur wirklichen Passarten die Passage erl aubt. I
nisseuschaften (Theologie, Jurisprudenz und Medizin) fallen; es ge 7 Stuttgart, 11. August. So weit es sich jetzt schon
ahrt dasselbe: 1) Die Zulassung zu den Pruüfungen für das übersehen läßt, dürfte das fünfte deutsche Bundessch'eßen — das
ehramt der Mathematik, der Naturwissenschasten, Realien, neueren erste Be'spiei dieser Att — für die Feststadt mit einem Ueberschuß
zprahen und des Zeichnens in den technischen Unterrichtssanstalten; abschlie en. (M. J.)
J die Zulassung zu den Prüfungen für dea Staatsdienst; 3) die! F Koͤln, 9. Auz. Gistern Nachmittag ist ein an der Im-
zusassung zut vorbereitenden Praxis bei sämmtli en Geschäftsab- pfung gestorbenes Kind im Alter von 1 Jahr 4 Wochen der Staats-
heilungen im Dienste der k. Verkehrsanstalten, nach einem wenig; anwaltschaft zur Untersuchung übergeben worden. Es wird behaupiet,
z mit der Durchschniltsnote U ersolgten Besuch der allgemeinen daß durch die Impfung eine Biutvergifiung des Kindes statlgefunden.
jeth ilung der polylechnischen Schule, welche sich auf zwei Winten. fMünchen, 12. August. Die ‚Neuesten Nachrichten,
ind ein Sommersemester zu erstreen hat; 4) die Zulafsung zu dem melden, daß der König von Bay⸗rn in der vorletzten Woge des
cuischen Dienst im Berg-, Hütten⸗, und Saligenfache des Staates; August einer großen Truppenrevue beiwohnen werde. Dieselbe
d'e Zalassuug zur Praxis für den Zolld'enst; 6) die Aufnahme werde gutem Vernehmen nach am 22. August stattfinden.
die sorstliche Vorlehre und den Uebertritt aus dieser in die 5Graf Arnim befindet sich zur Kur in Karlsbad. Ecs sieht
Feutral⸗Forst'eyranstalt in Aschaffenburg; 7) die Zulassung zu den diel frischer und rüstiger aus, als im vergangenen Jahre, und be—
roret shen Geometerpröfungen; 8) die Abikurienten der Realgym wegt sich auch viel mehr in der Gesellschaft. Graf und Gräfin
uͤssen genießen gleiche Rechte wie dik Zöglinge des Kadetten: Korpe Usedom und der Olmützer Domherr Fürst Lichnowsky sind de
udetd den nach einhalbjuhriger Dienstleistung bei einer Heeres- Abe fleten Begleitet des Grafen.
zeilung in die Kriegsschule eintreten; 9) derjenige Schülen, wel⸗ f Berlin. Bei den andauernd günstigen Nachrichten, welche
er den 3. Kurs eines Realgymnasiums besucht und am Ende des hier über das Befinden des Abg. Lasker einlaufen, rechnet man,
ʒchuljahres die Erlaubniß zum Vorrücken in den 4. Kurs erlangt vie die „Tribüne“ meldet, darauf, daß er zum September hierher
af wird zum einjährigen Freiwilligendieust zu zelassen; 10) zum zurücklommen wird, um dann an den Arbeiten der Reichsjusti zcom⸗
rintritt in die landwirthschaftliche Central⸗Schule Weihenstephan mission, welche im September wieder zufsammentritt, theilzu⸗
ei Freising befähigt det mit gutem Erfolge geschehene Besuch des nehmen.

Aurses des Reaighmnasiums; 11) zum Eintritt in die Central⸗ fEin Riesenprojekt. In London fand unter Vorsitz
Ineischule befahigt der mit gutem Erfolg geschehene Besuch des Lord⸗ Mayorz küczlich eine Versammlung statt, welche kein ge⸗
Qutses des Realghmyasiums; 12) nach dem Programm der! ringeres Project ins Leben zu rufen beabsichtigt, als die Ueber⸗
trischen Hochschale in München werden die Studien für künf- ichwemmung eines Theiles der Sahara, so daß Timbultu, welches

du⸗Ingemeure, Architetlen und Maschinen-Ingenieure von Ab- jeßt nut auf einem 2000 englische Meilen langen Marsche, der
der humanist schen Gymnasien in fünf Jahren vollendet. nehrere Monate in Anspruch nimmt, zu erreichen ist, wie ein Red⸗
5* guckiicher Gebanke schreibt die „Rürnb. Pr.“: Dem necr sich ausdrückte, in einigen Tagen zu Schiff von England er—
nehmen nach werden vom J1. Januar 1876 statt des Stem⸗ re chbar sein wird. Der Plan, den der Lord⸗Payor und nach ihm
elpapiere ausschließlich Stempelmarken abgegeben werden. der Ingenieur Donald Mackenzin entwickelt, geht dahin, an der
Berlin, 125 Auguft. Wie es heißt, wird Fürst Bismarck Nordgestküste Afrikas vor dem Flusse Belta, bei Cap Juby, den
wunngesernr des Hermanns-Denkmels nicht beiwohnen, da canarischen Insein gegenüber, die Hindernisse wegzuriumen, damit
VPa der Rase eine unangenehme Storung seiner bisher so günftig das Meer in die großen Niederungen der Sahara, Eljuf, welche
rlaufenen Varziner Cur befücchter — VDer Handelsminister Dr, 136.000 Quad.⸗Meilen groß, unter dem Niveau des Meeres liegt.
ihenbach ist von einem Ausfluge nach der Rheinprovinz hierher ꝛindringen und einen Seeweg, der etwa 800 Meilen lang ist, mach
utückgekehri und wird einsiweilen hier verbleiben. Im Heirbst ge— Timbultu oder vielmedt bie zur nördlichen Biegung des Niger
enkt er pochmals eine Reise und zwar nach Schlesien zu under⸗ hdilden lönne. Die technischen Schwierigkeiten wurden geradezu als
ch reu. unbedeutend hingestellt. Die groden Vortheile, welche aus der Aus⸗
Bonmn, 12. Aug. Zu der Unionscooferenz sind bereits führung für die Cultivirung Afrikas und nebenbei für den englischen
iber dreißig hervorragende amerikanische und englische BVeistliche hier Export erwachsen würden, wurden von mehreren Rednern, u. A.
ingetroffen, aus Amerika u. A. d'e, Dockoren Langdon, Nevin, von dem General Sir A. Cotton in den glänzendsten Farben ge⸗
ho ter und Perry. Döllinger eröffnete heute die Conferenz mii schildert, und es wurde beschlossen, die Kosten für eine varläufize
inem einstündigen Vortrage über den Zusammenhang der dogma— Untersuchung aufzubringen und mit deim Secretait für die Colonien
ichen Controverse zwischen der griechischen und lateinischen Kirche n Betreff des Nroitets in Unterkandsung ꝛu treter.
nin detr gesammten kirchengeschichtlichen Entwickelung. Sodann
tzanuen die, Verhandlungen zwischen den Altkatholiken und den“
awesenden Mitgliedern der morgenländischen Kirche unter Döllingers
tung. Die Diecufsion verbreitete sich über ein von Dollinger
nsworfeneß Programm. Die Specialdiscussion über dasselbe wurde
fF morgen verschoben.

Dienstesnachrichter.

7 Die Lehrstelle für Matdematik, Physik und Naturgeschichte an
der neu errichteten Gewerbschule in Weißenburg a. S. wurde dem
Lehter für die gleichen Fächer an der Kreisgewerbschule in Kaisers⸗
autern Dr. J. van Bebner unter gleichzeiliger Uehertragung der
Function eines Rectors der neuen Anstalt, und die Lehrstelle für
Mathematik und Physik an der Gewerbschule Kaiserslautern dem
Lehramtskandidaten W. Winter aus Neuburg a. D. verliehen;
der Studienlehrer für Arithmetik und Mathematik an der Studien
Anstalt Eichstätt A. Hüdel zum Gymnasialprofessor für Mathemalit
ind Physik an der Studienanstalt Kaiserslauiern befördert; der
Studienlehret für Arithmetik und Realien an der Studienanstalt
Dr. E. Trutzer in gleicher Eigenschaft an d'ie Studienanstalt Vam—
berq verseßzt.

Bermischte 7
ꝓ An den Studienanstalten zu Zweibrücken und Speyer
aben sämmtliche Abiturienten das Gymnasialabsolutorium erhalten

ind zwar bei ersterer Anstalt 36, bei letzterer 30.
4 Mannheim, 9. Aug Beazüglich der am Abend des 15.
stattfi denben Beleuchtung der Rheinbrücke und des abzubrennenden
eueuerwerles kann mitgelheilt werden, daß Erstere an Ader stro⸗
ab wärls gelegenen Seite der Brücke geschieht und Letzteres auf
        <pb n="512" />
        us.liciiuiioli.

Samstag, den 4. Sept., nächsthin,
Rachmittazs 5 Uhr, zu St. Ingbert, in
der Wirthschaft von Heinrich Schmitt,
werden durch den unter zeichneten, gerichtlich
damit beauftragten t. Notar, die nachbe—
zeichneten, zum Nachlosse der daselbst ver—
lebten Eheleute Jakob Preßmann, wei—
land Bergmann, und Catharina geb. Leich—
nmer gehörigen Liegenschaften der Abtheilung
wegen, öffentlich in Eigenthum versteigert,
nämlich:

Plan Nr. 417193. 67110 Dee. Flächt
Wohnhaus mit Zubehörden und Pflanz⸗
garten dabei, gelegen zu St. Ing
bert auf der vorderen Hobelsahnung
neben Johann Filätchen III. und
dem Wege.

Eigenthümer sind die Kinder obiger
Eheleute Preßmann, als 1. Catharina
Preßmann, Ehefrau von Jakob Nickaes,
Schmelzarbeiter, beide in Rentrisch; 2.
Maria, 3. Elisabetha, gen. Lise, 4. Mar⸗
garetha, 5. Jakob, 6. Elisabeth genannt
disa, und 7. Johann Preßmann; die 6
Lehtgenannten noch minderjährigt, unter
Vormundschaft des Christian Marx, Fuhr⸗
mann in St. Ingbert, Nebenvormund Jat.
Leichner, Bergmann daselbst.

St. Ingbert, den 14. August 2875.

Sauer, k. Notar.
Hauslicitation.

Samstaäg, den 4. Sept., nächsthin,

Nachmittags 4 Uhr, in der Wirthschaft von
Heinrich Schmitt. zu St. Inabett, werden
durch den unterzeichneten. gerichtlich damit
beauftragten k. Notar die nachbezeichneten
zur Theilungsmasse des daselbst verlebten
Ragelschmiedes Peter Seel gehsrigen
Liegenschasten der Abtheilung wegen öffent⸗
lich in Eigenthum versteigert, nämlich:
Plan Nr. 610. 611. 614 ein zu St.
Ingbert auf der Hitzelsfels gelegenes
Wohnhaus mit Werkstätte, Hofraum,
Garten und sonstigen Zubehörden,
83 Dec. enthaltend, begrenzt von
Friedrich Fichter, Georg Wagner und
Winwe und Kinder von Karl Ehr⸗
hardt.

Eigenthümer sind die Wittwe und Kinder
des Erblassers, als: J. dessen Wittwe 2.
Ehe, Margaretha, geb., Schmitt, ohne Ge⸗
werbe in St. Ingbert; II. dessen Kinder:
a) aus seiner ersten Ehe mit Maria Rohe:
1. Maria, geb., Seel, Ehefran von Joh.
Klahm, Schmelzarbeiter, beide daselbst; 2.
Jogann Sel, Nagelschmied in Nancy; b)
aus seiner zweiten Ehe mit der genannten
Margaretha Schmitt: 2. Peter Seel, Na—
gelichmed, emanc pirter Mirderjähriger,
Lecdeistandet durch seinen Cutator Johann
Seel, Nagelschnned, beide in St. Ingbert.

Si. Inñhber:i, Len 14. August 1875.

Sauer, l. Notar.
Arbeiter Bildungsverein.
Montag, Abend präcis 8 Uhr
Versammlung
im Heusser'schen Lokale.
Der Vorst and

— —

vnntag den

Auaust

wozu ergebenst einladet
Eberhard.

1TT727 —22

zronigliche &amp;Rateinschüle Bugberrn

Dos Siudienjahr 1875/76 beginnt mit der Inscription am 2585. Septemdber

Die neu aufzunchmenden Schüler haben an diesem Tage auf dem Rektorate zu erscheinen

und dabei ihren Geburts- und Impfschein, sowie ihre früheren Schul⸗ oder Sieudienzeug
niße vorzulegen.

Wer in die J. Classe der Lateinschule eintreten will, muß das 9. Lebensjuhr
bollendet, darf aber das 12 n'cht üherschritten haben und hat sich einer Aufnahmsprüfung
ju unterzieden, in welcher er sich dirüber ausw isen muß, daß er sich die für den Ein—
tritt in die vierte Classe einer deutschen Schule hinreichenden Keunmisse in der Religion.
der deutschen Sprache und der Arithmetik erworben habe.

Diese Aufnahmsprüfung findet Montaa den 27. September statt.

St. Ingbert. den 15. August 1875. V
Ic ßnig lches Subrelitorat
Barnikol, ·.
Trauben-Brust- Jonig“) Wohnung zu vermiethen
durh über 10000 Anerkeanungen von In mieinem vis-a-vis der protestantischeu
Fachmännern nud genesenen Personen aller dirche gelegenen Hause ist der ganze untere
Stände ausgezeichnet, u. A. von Ihrer Stock mit Stallung, Keller und Garten zu
Slaucht Fau Gräfin von Sayn vermieihen. Es befindet sich dei der Woh—
Wittgenstein in Berleburg (Westph.); nung ein in sehr gutem Zustande befind—
St. Eclaucht Hrn. Grafen zu Leinin⸗ licher Backosen und kann eine vollständige
gen-Billigheim auf Schloß Billigheim Bäckereieinrichtung hiezu abgegeben werden.
(Amt Mosbach in Baden); Hrn. Oberst⸗ Räheres in meiner Wohnung zu erfragen.
lieutenant Hovolboom, Commandant Carl Hofmann.
der Kavallerie zu Kampen (Holland); Hrn.
Armand Nanniger, Kaiserl. Deut
icher Konsuh in Oeborne (Oueensland);
drn. Br E. Nüst Sanitätsrath in
Srabow (Viecklenb.); Hrn.
Dr. G. A. Eräfe in E
Thenniß. — Allein ächt * 2
unter Garautie mit * 5
nebigem Fabrikstem— —
pel 4Flasche 1, 133 und ⸗
IMk. in St. Ingbert bei Herrn J.
Friedrich, in St. Johanr bei F. p.
Dudenhöffer und Carl Thiriot, in Saar⸗
iouis bei Franz Altenkirch, in Blieskastel
bei Apotheker C. Richter, in Saargemünd
bei Apoihrker H. Kirchner.

Wohnung zu vermiethen, in meinem
ris avis der protestantischen Kirche gelege⸗
nem Hause im oberen Stocke. Es wird be—⸗
nerkt, daß die Zimmer vocher in angenehm
vohulichen Zustaud versetzt werden.

Carl Hofmann.
Das Ohmet,
von 2 Beeten in den Sieegwiesen, und von
2 Beeten im Almet zu verpachten.
W. Kahn.

Frucht⸗, Brvd- Fleisch⸗Preise der Stadt
Zweibrücken vom 12. August. Weizen 7 fl
12 kr. Korn 5 fl. 3 kr. Gerste Zreihig
4fl. 35 kr. Gerste 4reihige —fl. — kr.
—A
artoffeln 1fl. 40 kr. Heu 2 fl. 42 kr.
Stroh Lufl. 30 ke. per Zentner. Weißbe
iz Ko. 19 kr. Kornbrod 8 Kilo.“n

zitto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo. 8 kr.
nischtbrod 8 Kilo. 32 kr. 1 Paar Weck“

GBramm 2 kr. Spelzkern —fl kr.“

4. kr. Mischftucht — fl. — kr.

l. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 kr. Kalo
16 tr. Hammelfl. 18 kr. Schweinefl. 18 kr.
Butter 34 fr. per Pfund.
Feuerwehr-Monta;
k2 j 9

*) Der Trauben⸗Brust Honig ist kein
Arznei⸗ rder Geheimmittel, fondern der ein⸗
jedictte (concenirirte) mit dreifach geläuter-
em kanarischen Rohrzucker eingemachte
Saft der weißen rheinischen Weintraube.
Der ächte Trauben-Brust-Honig ist chemisch
zollständig rein und als das edelste, wohl⸗
chmeckendste und natürlichste aller existiren—
)en Haus-, Genuß- und Heilnahrungsmittel
ür gesunde sowohl als ledende und kranke
Personen, Reconvalescenten oder kränkli—
he und schwächliche Kinder anerkannt.
Durch Hebung der Naturthätigkeit unterstützt
ver Trauben-Brust⸗Honig bei allen und
elbst schwer kranken Personen wesenilich
die ärztliche Behandlung. A!s Nährmittel
vei kleinen Kindern steht dieser herrliche
Zaft, welcher selbst vom zartesten Säugling
auf's Beste vertragen wird, unerreicht da.

Ph. Wentzel.

Miür Damen?
Bei Kramer S Co. in Leipzig erschelnta
Die
ATDEiIIsSStUB,
Zeitschrift in Monatsheften fülr leichte ele⸗
po weibliche Arbeiten, enthaltend neue

tiokmustor in briilantem Bunt-
farbendruek ausgeführt, sowie Hä-
lel⸗ und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
stickerei, Weißnähterei, Waffel⸗ und Strid⸗
arbeit, Perlhäkelei x.

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nur Ii/. Sgr. — 6 Xr. rh —10xxr.
zfterr. Die Doppelausgabe lostet das
Doppelte.

Die einfache Ausgabe enthält abwech⸗
selnd einen Monat Stickmuster, den andern
dätel⸗, Filet⸗ xx. Muster. Die Doppel⸗
ausgabe enthält in jedem Monat Beides.

Man abonnirt zu seder Zeit auf
je drei Hefte einer beüebigen Ausgabe
bei allen Buchhandlungen und Poßan⸗
halten.

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44

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9
J
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selbst wenn rettungslos dar
niederliegend, sinden aue Hei⸗
lung durch d. 320 Seit. starke, welt
ee illustrirte Bug Dr. Aliryꝰs
Raturbeilmetbode. — Daseelbe wird
gegen Eins. von i0 Briefmarken 21 Sgr.
od iz a3tr) von Richter's Verlags⸗
AÄnstalt in Leipzig freo. versandt.
Tausende weiche Jahrelang jchrecklich
In der Lungenschwindfsucht, Abzeh⸗
ung, Drüfen, Zlechten, Krebsscha
den, Samorrhoiden Vleivsucht,
Nervenschwäche, Epsiepsie ꝛc.
Jelitten fanden durch dieses aus⸗
dezeichnete Werk, wie die vielen
diiite dveweisen. üschere

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Rentlion nd und Versesen F. T. Demes in St. Ingberte
        <pb n="513" />
        — —
55281]
23333830 24.
7 —335733
* 2533 2323 z5z 3251 r
22328 —A— 343523 —
— 2 —2
— 2 5555 23833 — 557
* —— 28 7 3 32
A 25353538* A —A— 32253 25555*
2 4333 8 35 33853 3 —
32 8 — —— — 3 3* 53855 2555333
2233828 2232 — —323 13 3232 3755 7*
2 73833* 585 8 373 57333 3337532
—z558 — — —— 7* ——3 3385335
21 22 o — 3255 55 225888 —2 — 323 ——A 2 — 38* — z52
A — 2 2 23337 353 — — 535753383 26 3535623 53 82
53557 — ——— 9J 258 532 3348
2 22 —X pię 7 * —2 —A *
A —E 583533327 553 55 * 5367 553533 F 55 3383 53 32
— 3255 232 55533S—6 336 3 228558 ————
—8 558 222 525 3: 8* — — 2 —* 22 0 0
2565 24 * — —E 2* 822— * 2 *
202 5 23.2 3525 8 * —53232 253 223 2 2 S
— 5 8352 5885 55 * 3555 2 —— A 533828 2
z3253 5355553 — 552 2 5 22 27 2 2823 —— 3 7z2
TZ32 335 3 —z325825 52 — 885 52 —8 8c
—— * — —* — » —— 35 * * * 5 5*8 22— 8 —*
25 — 27 —A— *2 8 — —— —XE
* 538 5523 8 — 255353833555 — — 3 2 — —3220
——ã — 58555 335
2* — — — — 5 — 9 — 25 —— — 5 S —53 — ——
27 5223355 G — — 2 55 «MäRP 22* S
—5525 258 12525532 55255. 33 327 *8* — —282
— 555 * 5 * *5 355 —A — — —83 D — * *
333335* e
3 z22233 8 — 22 2— 2*5— 5 —

—A — 73 33
VDR — * —— *2* — —8 * —E
2227* 78 538 — 5553 33843 33*

5258 2 8 8 3232 2 32 2 52 533 ——
2 2* 8 553* — 22 5353353378 3 25

2 52272 —— —A — 523 22158 537 62
5235 2355 5335583 —— 78339 352
7 * 3 8 5 5 38 138 58* 5388 26385 ⸗⸗
355553 — æ

* —— T 22 * * S ⸗

3— 23 262 335 333328 * 2232 — —

—2252 —

55 752 335335 —

3333387 —

55
8 512
222 * *
3535 535558 22 —A—
5 z2252 2 *— 547—
234 3326 —3 — 555 *
B3 * 8XS — —c —5 326
— 235 585 5535 3 — — 8 32
—— * 28 2* S 28 *2 —A— 23 58 S
58 —8334 ⸗*83 5523332838 — — 788
425258* s —*525 7 - 335232—4 * 22 3 *
22338 2558s 3335393 8 2835238 5 8 22
53 353 325358 55253 25328 A 253333 *535 537
2 2 * 525 — * —?z7 833 2*7 — — 5 3 — 2 22
2 * —A 38 533*8 37 333173338* 5* ——
555 2333 333638 — — —— E588 38
7 — 3 — 2 — 53 2* 38534 — 2 — 25* 8 ä“—
22 *3 —— —2 — * —— 253 8 ——— 5 — — 8 — *
— —— 2 5 50 5 2 322 55253 *5353 —A —— — 87 22
— — 2 2* 85 2 — — — 352 — — — —— *—7 ꝛ * 3
25285 2*8 —A — 2 —— —A 532 5 538 * 2 35
235 5 25 —— 53.25855 222 —X 3 5323. 58 — 8BB83
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—A— — 5 4 58— 23 352 283 * — 258 2768
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233— —55333553 37873
43 2533 3 — 52 337 —58
2 * 7 7— 27 53*72 7 55 52*
—— 5 3 33253 —7553553 —3 352355
— 125 —* * 3 7* —— 2 —A 28 Z
555 . 5358— 517353——2225

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3.
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        Si. Ingberter Anzeiger.

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USt. Jaubertet weeitter (and dat mit dem Haudtblatte verbandene Uaterhaltungkblatt, mit der Dienttagt⸗, Donnerttagt⸗ and Sountagt
mmnie erscheint ulqhentlich vie r al: Dintbtag, Dore⸗etag, Samstag and Sonntag. Ubennementspreis vierteliahrig 12 Krit. ode
l Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden wit Peir. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Kaum bereqhnet.
a55

Z
E
————

Deutsches Neich. 1867 1860 1878
Mänchen, 14. Aug. General Frhr. v. d. Tann hat sich für Freb.
ern Abends im Aufttag des Aönigs nach Detmold begeben, urzwaaren 21,500,000 21, 000,000 20, 000, 000
der übermorgen stattsindenden feierlichen Enthüllung des Her⸗ Wollengewebe 14,000,000 22,750, 000 26,500,000
nns⸗Denkmals anzuwohnen. Der Geueral wird bei dem Fürsten Seide 9,000,000 14, 000,000 10,000, 000
Lippe Wohn ung uehmen. Wolle LII, OOO, Oo0 10,000, 000 21,000,000
Mänchen, 16. Aug. Der Prinz Carl von Bayern ist Baumwolle 10,000,000 7,000,000 16,000.000
ate früh in Tegernsee vom Pferde gestürzt und todi. Wollgarn 11,000,000 15, 000,000 2,000,000
(Karl Theodor Marimilian August, Herzog von Baiern, geb. Wein 87750,000 11,500,000 16,500,000
J. Juli 1795 4u Mannheim, 2. Sohn des Heczogs Maximi—⸗ Cerealien · 8,500,000 3,500,000 14, 500000.
u Joseph von Bayern, nachmaligen Kurfürsten und Koönizs, Der Seehandel zeigte eine noch weit betraͤchtlichere Vermeh⸗
gt 1814 in Frankreich als Brigadier unter Wiere, führte 13158 ꝛung. 1869 liefen in den französischen Häfen 283 S hiffe unter
i erste leichte Kavalleriedivision, übernahm dann das Generalkom⸗ »eutscher Flagge mit einer Tragk aft von 60,000 Tonnen ein;
aundo in München, trat 1822 zurüc, ward 1841 Feldmarschal 1873 aber 349 Schiffe zu 185.1500 Tonnen. Aus den franzs—
ad Generalinspector der Armee, 1860 Oberbefehlshabor des 7. fishen Häfen liefen aus mit Frachten nach dem Zolloecein 1869
vatschen Bundesarmeecarps. befehligte 1866 die bayer. A:mee am 72 Schiffe von 14,000 Tonnen Tragkraft, 1871 aber 341 Schiffe
Zain, trat dann zurüc. Er war seit 1857 in morganatischer mit 206,500 Tonnen Last. Der Gesammtumsatz zwischen beiden
de veemählt mit der Gräsin von Tegernsee, verwittweten Schau Ländern wer folgender in Jahre 1869 kaufte Frankreich von Deuisch⸗
elerin Gölken.) land für 230 Millionen Fres. Waare, 1874 aber für 315 Mil-
Eine autograbphirte München er Correspondenz schreibt: lionen. Deutschland bezog aber aus Frankreich 1869 für 253
Wie uns mitgetheilt wird, ist keine Aussicht vorhanden, daß Millionen, 1874 für medr als 465 Millionen Franken.
un mir Beginn des neuen Jahres die ReichsCivilehe-Gesetzgebung Posen, 14. August. Wie der ultramontane Kuryer Poz⸗
Bayern werde zur Einführung gebracht werden künnen. nanski“ mittheilt, wurde dem Erzbischof Ledo howski gerichtlich er—
Wir zweifeln kaum noch einen Augenblick daran, daß unser öeffnet, daß ihm de einjährige Gefängnißstrafe, zu melcher ihn das
isterium, dessen „Raschheit“ und „Entschiedenheit“ ja zur Be Lreisgericht in Gnesen verurtheilt hat, erlassen sei, so daß seine
bekannt sind, die Einführung des Civilehegesetzes auch nod Freilassung nach Beend gung der zuerst über ihn verhängten zwei—
den 1. Jan. des Jahres 1876 verschleppen würde, wenn sährigen Haft am 3. Februar 1876 erfol en werde.
seiner Macht läge. Zum Glüd steht es aber in dem Ge Ausland.
zaß das Institut der Civilehe bis längstens 1. Jan. 1876 in Wien, 14. Aug. In der Herzegow'no haben vorgestern
ischen Bundesstaaten eingeführt sein muß. Es bilit alse and gestern heftige Kampfe statt gefunden. Der Ausgang derselben
„Zerstand; der Bien wuß! ist noch nicht bekannt.
hiered. lin. Der Kaiser hat sür die Nothleidenden der Stadt Kirn Paris, 14. August Mehrere Blätter brachten dieser Tage
* Schatulle 3000 Mart hewilligt, die Kaĩserin 1000 Mark. eine mysteriöse Nachtichl, welche ein geheimnißvolles Verjchwnden
— Stfurt, 13. August. Das dritte Bataillon des 81. von neuen Waffen andeutete und die Versetzung eines Pariser
Sgrments, welches in den letzten Tagen bon Frankfuct Armeecorps damit in Verbindang setzte. IDaos Amisbait erklaͤrt
moenten Ran den RegimentsUbungen Theil zu nehmen, hat, wie die Mittheilung für übertrieben, bmerlt jedoch, es sei gerichiliche
38 * meldet, nach seinem Emrlicken in Frankfurt zwel Untersuhung üder den Fall eingeleitet.
53 ZSigzßzchlag verloren; unterw'gs waren zwei Mann Worgestern hat ein schwerts Wetter in Pontoise, nicht weit
5 EFIrif. Ztg.“ beruft sich auf Angaben des Standes⸗ bon hier, große Verwüstungen angerichtet. Viele huudert Bäume
3* SS Mann gestorben und 6 Mann auf und nach dem warden enswurzelt und alles, was noch auf dem Felde stand. durch
7.Z3 Jrsch erkranlt wären und spricht die Ecrwartung aus, riesize Hageltdxuer vernichtet. — Bei der Ueberfahrt von der Insel
36.Pꝛde werde under veilt eine amiliche Darstellung des d'aAex nach Foucas schlug ein Boot mit 14 Menschen um, von
33 yeröffentlichen. In dieser Erwartung wollen wir velchen 7 ectranken. — Vor dem hiesigen Schwurgericht wurde am
53 5 heil über den traurigen Vorfall, welcher sofort an, 11. August ein ungerathener Sohn, der seine alte Mutter umge—
*2S yene Rosenfelder Katastrophe erinnert, zurückhalten. dbra cht hat, zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt. — In
8ien Gridmesser für die auzenblicklich zwischen Frank St. Malo wird am 5. Sept. mit großen Festlichkeitzen die Statue
2uischland herrschenden Beziehungen belden die stalistischen? Chateaubriand's euthüllt. IJ
Ar' den Import und Export beider Länder. Trotz der Konstantinopel, 14. August. Eine neue Schaar von
Aeußerungen der Presse scheinbar herrjchenden Animosität 300 Dalmatinern ist am Miltwoch (angeblich) in der Herzegowina
beiden Volkern hat doch der kommercielle Verlehr nicht ngedrungen.
letzter Zeit die alten Z ffern von vor 1870 wieder er⸗ Konstamtinopel, 14. August. Oificiell wird mitgetheilt,
adern sogar in Bezug auf einzelne Artikel noch üdectroffen. )ß die Pforte heute se tenz der Fürsten von Serbien und Mon—
ffern mögen als Beweis dafür dienen: Aus D uischland renegro die formelle Versicheruag erhalten hat, die beiden Fürsten
Frankreich eingeführt: F zeabsi ht gten gegerüber dem Herzegowiner Aufstaude die Auirecht⸗
1868711838869 1872 altung strenaster Neutrarität
im Werthe von Irtrs. — —
Vieh 38,500 000 86,000,000 40,000,000
Wollengewebe 7,000,000 9,000,000 11,000, 000
sKohlen 23,000. 000 19,000, 000 23,500,000
Seidengewebe 3. 250,000 4,500, 000 7.500,000
trohe Feslse 22000,000 15,250,000 10,500.000
bearb. Felle 5,500,000 2, 875,000 38,500,000
Wolle.8,000,000. 10,000,000 8,5300000.
Also nur zwei Jahre nach Beendiqung des Krieges hatte die
Nacht des internalionalen Verlehts die Franzosen doch gezwangen,
ꝛnmcdeuischen Marlte hre Bedürfuisse in ehemaliger Höͤhe zu he⸗
athen. Dahingegen bezoz' Deuischland von Frankreich;:
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        die Dreschmaschize, wo ihm das Bein so zermalint wurde, daß es
berhalb dem Keie abgenommen werden mußte.

rKaiserslautern, 18. Auzust. (Lehrerdersammung.)
Die Dir ction der Pfälzishen Eiserbahnen hat dem hiesigen Em ⸗
fangsausschuß bekannt gegeben, diß sie das Bahnper'onal ang weesen
Jabe, nur denjenigen Mitgl'edern des Lehrervereins die zur freien
Rückfahrt berechtigenden Bellete zu verabiolgen, welche im Besitze von
Eintrittera ten“ find.

7 Kaisereiautern, 14. August. Sämmtl'che 16 Zöglinge!
des hiesigen Schullehrer Seminass, welche sich der Austrittspeüfung
umtetzogen, haben dieselben bestanden. Wie wir hören, werden
zieselben, da viele Schulst llen frei siad, auch sämmtlich so'ort als
Schulvecweser angestell.. Zur The'lnahme an der Eude d. M.,
hier stattfindenden bayr. Volksschullehrer-Versammlung waren bis
gestern 10505 Anmeldungen eingeganzen.

Speher, 14. Aug. Die hiesige prot. Gemeinde hat sich
nit einem Gesuch an Se. Maj. den König gewendet, um die Er⸗
iaubn'ß zur kirchlichen Feier des Sedantages zu erwirken. Niach
der jüngfi m'tgetbeillen Ministerial-Entschlietzung muß jede Gemeind,
die eine solche Feier wünscht, einzeln diefen Weg betreten, nachdem
eine allgemeine Anodnung oder Erlaubniß nicht beliebt worder ist.

Auch Speyer trägt sich mit dem Vrojelte, einen Saal ⸗
hau zu gründen.

München zählt gegenvärtig 788 Dierstmänner (Pach
räger) und kowmt also auf je zehn Häufer und 280 Seelen ein
Ddienstmann.

7 Bus dem bayerischen Greyzwalde, wozu auch Finsterau ge⸗
hört, wied über Jugend verwilderung geklagt. Kinder von 8- 13
Jahren betr'ulen. sich bereits in Schnapp so aß sie oft ganz
deweßtlos vom Platze getragen werden.

7 NGKartsruge, 14. August. Die heut'ge Mittheilung eines
Füesigen Blattes, daß gestern im Kellet eines Hauses dez wstlichen
Theus der Zähringer Straße ein Knabe gefunden worden jei, der
wei Tage und eine Nacht mit geb.ndenen Händen und Füßen
ohne Nahtung von seinen Eltern dort eingesperrt wer, hat heute
Bormittag auf dem Wochenmarkte, wo die Elte n als Verkäufer sich
einfanden, eine Scene herbeigeführt, welche die Polizei veranlaßte,
die unmenschlichen Eltern vor dem entrüsseten Publikum in Sicher⸗
heit zu bringen. Der Knabe befindet sich zur ärztlichen Pflege im
dädtischen Krankenhause, die Eltern in Unlerfuchung. (K. 3.)

F Als Cu iosum wird vom Stuttgarter Schüßenfest erzählt,
daß ein junger schuuucker Tyroler Scühe an seinem Hute einen
Papierstreifen mit der Aufschrift: „Ledig“ Aträgt. Schwabenmädel
jollen bei seinen Anblick mit Schiller gesagt haben: „Dem Manne

unn geholfen werden!“

f Heidelberg', 11. Aug. Vos den fünf Personen, wesch⸗
wie schon derichtet, nach dem Genusse giftiger Psze erkran'len,
nun eine zweste etlegen, nämlich der 22jährige Sohn dir zuerf
zestorbenen englischen Dame. Ein werecer janger Wunn ist noth
zicht außer Gejahr. Solch' unheilvolle Folgen des Essens giftiger
Schwämwe sind hier seit langen Jahren nicht vo gelommen.

Eine Weite. V'er Heidelberget Studenlen g'ngen eine an—⸗
ehnliche Weite ein.den Weg von Heidelberg nach Mannheim in 3
Stunden 30 Minuten hin und jurück zu Fuß zurückzulegen. Am 9
d. machten sich dieselben auf den Weg; der Eine blieb unterwegt
zurück; zwei Andere verspäteten sich so, daß sie bei ihrer Ankunft
n Mannheim die Zeit nicht wieder einzuholen vermochten; der
Bierte, nachdem er sich daseldst bei dem Einnehymer gemeldet, khrie
ehne Aufenthalt wie der um und traf wenige Minuten vor Adlauf
Aer festgejetzten Zeit am äußersten Westende der Stadt wieder ein

F Bamberg, 12. August. Gestern Abend haben im Pfarr⸗
horfe Betistadt in Folge eines Streites zwei Brüder ihren dritten
Bruder erschlagen. Die Thäter sind bereits hier eingeliefert
rorden.

fF Wiesbaden, 13. August. Der Reichstage-⸗ und Lard—
ags⸗Abgeordnete Knapp (Fortschrittspartei) ist gestern in seinen
heimathsorte Dauborn gestorben.

F Die Nachricht, als sei die Ausmünzung von Reichsgoldmünzen
»orläufig eingestellt, hat sich als uncichtig erwiesen, vielmehr sollen
noch im Laufe dieses Jahres in den vrrschiedenen deutschen Münz⸗
ätten nicht weniger als 60,000 Pfund Feingold ausgemüngt
verden. Von Reichesilbermünzen werden gegenwärtig hauptsächliqh
Fünfmarlstüce und Fünzigpfennigstücke geprägt.

. 7 (JZur Warnung.) In einer Berliner Heilanstalt liegt feit
Zurzem ein junger Mann erblindet darnieder, der sich dies bekla⸗
zenzwerthe Unglück nach der Aussage der Verzte lediglich durch die
Angewohnheit, bei seinen taglichen Esse ibahnfahrten aus dem Fensier
u seh'n, zug ⸗zogen hat: Etwas für die Augen G. ährli d es alt
zieser schatfe Zug soll gar nicht denlbar sen.

Wie man in Amerika zum Biertrinken einläd!), davoa sehen
vir im „Wash. Jour.“ ein Pröbchen. Darin liest man joalgende
Annonc?: Wer ein Glas guten, reinen, unvierfälschien, hellen, klaren,
eine schädlchen Ingredienzen enthaltenden, gesunden, das Wohl⸗
ein förderndeu, vor, Tyspepsie und Bauchgrimm'n schützenden, die
Diarrhoe kurirenden, die Gicht und das Podagra heilenden, nicht
zerauschenden, aber starken und kräftigen, stets frischen, kühlen
dagerbieres zu trinken wünscht, der statte dem Herrn Andreal
—I 483 EStr., zwischen 413 und 6 Str., einen Be
uch ah.

Ausforderung.
Es werden hiermit Alle, welche an den
derstorbenen Herrn Delan und Stadipfarrer
Nitolaus Duny in St. Ingbert ewas zu
ordern oder von demselben etwas geliehen
und unoch n'cht zurückzegeben haben, auf⸗
— R——
Ansprüche im Pfarrhause geltend zu machen
ind ibrer Pflicht nachzulommen.
18chreinergelelle
indet dauernde Arbeit
dei Jakob Schwarz.
Auch wird ein braver Junge in die
Zehre aufaenommen.

————“—“—
Bekanntmachung.
Die Anlieferung von gut hartgebrannten Backsteinen und zwar:
5800 Stück kleinen Formates (21 mal 103 mal 1 Centimeler) und
22100 ,„ großen Formates (25 mal 12 mal 6 Cenlimeter) für die
Ztei ikohlengrube St. Ingberlt, Abladestelle bei Fördeischacht No. 8 (Segqseichen),
im Submission?wege an den Mindestnehmenden vergeben weiden.
Offerte, mit der Aufschrift: ͥSu bmission auf Baksteine' versehen
ind bis Samstag den 21. Auzust 1875, Vormiltags 9 Uhr, portofrei und versiegelt b
dem unterzeichneten Amte einzureichen, um welche Zeit auch die Eröffnung derselbe
stat finden wird.
Die Bedingungen liegen dahier zur Einsicht offen.
St. Ingbert, den 13. August 1875. *
2
Koͤnigl. Bergamt St. Ingbert
J. Emann.
Ein fleißiger GCelH—F findet so⸗-
fort dauernde und gute Stelle bei
J. Gabriel,
Schuhmachet.
Zum Besten der Beschädigten in Kirn, Habnebach und Enkirch
Mittwoch, den 18. August 1875 Abends 8
im Oberhauser'schen Saale
(c 49509
NOPRI

nun KRfurter Rörae
vom 18. August 1875.
Celd· Sorien. Bm. Bpt.
pistoleen...168 350-3833
Iollundische 10-. Stũcke. is 8 XR
) t .. 4 92 — ẽ
—E —M— 16 22280 VFintrittspreise: 1J Billet. 57
celpche does. 10 37121 Miehrere Billette per Stu
312 1 ohne der Kildthätigkeit Schranken zu setzen
iezu als Berlage AIgemeiner MSozeiger für das Königreieh Baypern Nr.
Redaktion. Druck und Verlag von F. X. Demes in St. Ingabert

18753 Pfenr
30
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        2 — —
—s 222328
—— 222232 32
237 5323335333 23855
z22535 83352523 382525533825358
25 * ——— * *2 255333357333553*5358 —
— — 57752353 — —58233525 5883 5 22553 83 88
8 527 — —E 8
2852* 553535 55 228 3238 2355 538823 — 5z53 E
5258 —— —533233588353* 53 — ——— 337248 *227 2
—— — —2— 222 — * —83 — —— 2 u⸗
5522 — — —— 285523 2 820 8233 77
53232 — —AA [ —A —A —
— 5383— 525723 O 22 — *. 2 7 Aœ 8 — 2 325 22*
7553 5*335557 522 2—33533885ẽ F —A 8 2 2
25527 23553323537 — 55* —z555353 —— 583 533
— — ——2 * — 8 ð 23* — —— — —8 — 2
53533 —85 — ———— 8533233535 — —3838 2338 3
233 7553353333333268 43855 3587* 58 573* —— —F
— *2 2 2 —3 8 52 — 3 Zx
8355* — 858 3257533735* 55252 s8 52
5 —— 8 22 —*8 *
3 3833855 357
c ⸗ 2 8 5355 2 582 ———232— —A
2*387 J 53228 3223 55
J AA — 8 2* 2 53 * 2 5 5 3
— 3 52 5835 2. — — ————
5375* — —2 52 555 —— — 532 — 552 3
222 — 3 222c * 25 2252 5 78
.* 25 536 *252 * —* —A * „58 — — 2.28
22 222 5282 —z35kI—2 553263* 252*27 A *
555383332358 2338352332333322346 555253 58 325. 22 58
5 2 8 —3* *5*8. *
512528 3352633
52328 8 582 z238258 358 30 — ——883 5525357* —52282
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— z22253238*ẽ 253535555 —z525325 A —A
—— 22 set 588
Nycꝙ⸗ —E ——— 12558 553853,35
5555 55352 — * 53 23525 —— —
—2 —AI 38 z5z522 8 20 322 215 *
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2* * 2 »2* —* — ——c —— 8 22
——2—75 23 *55 c 2535 352535531525553335532335 F
EBSSE— E53** SS8 2 2 — c— —A— 25353255352 ——
282 2 * — — 227 5372 338—- 555232 — 2
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55328 2 2 — — 552*3 82 5 2 2331 8 —— 28 3
2233 —528 338 E53335—8 2538 — — s57s5 23*333 88
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z3 2553 783335 5 3338 — —
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232 — 28 238 * 2222325 2
25 * 38— d 23 8 — — 5555323 —E 3
—5* 2 5 — 5553*388 * 555355 —2
52 528 58 228. 322 — 555335 8
— —8 8 S— .*8 *5535 325528332337 555553 5—7355
72232 73 23 22553 — —— —A 2* 533552 132
5 32 EI.. 55 5535325c55 — — — 32 —A 2 —32
5 7 583 5333328 255 575 3253537 22822 5577323337 —
2 2
553 333336 325* * 253738 338858 22835553556733*
532 323 230 55232352 5555 12732 532888. 726 3,34332
ẽ 53 2 —25252335 —22525338—20 2253* s533363353535—85
s335.32*828 3735* 21* 27553753583 533453533**
—22338 25223 32 —5527* 3 35 —8 —
* — — 8 5 22 3 2 zETF
s3533785333* —5333233 8
—A —— 2353325333258 55352 333333833
355 336235 527255 13 3 23328
* 2 * * 2
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— — 2 * — 323 — * —— — * — * *

—— —A — 2 — 8
z637333 5 33
— 32528 23328 2 —A — —— — — —AA 82

⸗ 5532322353 25337 20 — —— —— 5723233—32
333 ——122* 3

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5533333237535 325375356 s52333253 2835 55 5555 —8
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        St. Ingberte
Anzeiger.
— —— —
det St. Jnu rwne igte e (undevaß mit dem Haugstblatte verbu idene Uiterzalturz8blatt, mit der Dieaztazs⸗, Donnerttagt⸗ and Soantags
Lummer erscheint wbqhentlich vieren al: Din atag,. Donnerstaa, Sambtag und Spntaz. A⸗zoaneme itsareis vierteliährig 42 Krpe. de
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen verden Sit 4 Kerir. die dreiivaltine Zeile Blattidriit oder deren Rzium verehnet. ae

Donnere“⸗⸗. - -st 187 5

—
Deutsches Reich. sollen nicht gemacht werden, vielmehr seien d'e hiefür bestimmten

Mänchen, 18. August. Mit dem Neuja're werden statt Beträge den so schwer ducch Wolkenbrüche heimgesuchten Nachbar⸗
es Slempelpopiers von der Staatscegie rung Stempelmarken zu 10 zemeinden des Kantons Grünstadt in der Pfalz mit 100 fJ. und
pf., 20 Pf. cc. ausgegeben werden. der Gemeinde Kirn in Rheinpreußen mit 50 fl. aus der Stadt⸗

München, 15.5 Aug. Die Sankltion des Antrags des Ges kasse zuzuwenden.“
ammtministeriums, nach welchem der Landtag des Königreichs auf 4 Speyer, 16. Aug. Bschof von Haneberg ist heute zur
Heontag, den 27. n. M. einberufen werden soll, steht in dea Berathung der bayerischen Bis hoͤfe nach Eichstätt abgereist. (Xhpf.)
zächst n Tagen bevor. München, 16. Aug. Heute wurde mit der Auszahlung

Mänchen, 16. August. Der König wird am nachsten Sonn⸗- der Gantmasse der Adele Spitzeder durch den kgl. Ganikommissär
ag Vormiitags über die hier zu den Herbstübu gen zusammenge Ir. Assessor Reißenbach begonnen. Ter Aufforderung gemäß hatten
ogenen Truppen (acht Bataillone Infanterie, 18 Escadrou Cava⸗ ich die Bläubiger mit den Anfangsbuchstaben A. und theilweise
jene, zwei Artillerieabtheilungen u. s. w., beiläufin 6.5000 Mann B. und P. eingefunden. Schon um 8 Uhr war der Eingang zum
nit 2000 Pferden und 36 Geschützen, Redue adhalten. dassalokale mit Pudlitum allen Ständen angeoörig der Att belagert)

München, 16. August. Der Koͤnigist heute Mikteg von daß nur mit Hilfse der k. Gendarmie und der zuständigen Poũzei-
einem Aueflug nach Schloß Berg zurückzekehrt. Durch die Nach »rgane die Ordnung aufrecht erha/ten werden konnte. Landvolk,
acht des Ablebens des Großoheims, Prinzen Carl, wurde er auf ilte- Weiber, Privatiers, bekannte Wucherer,“ Gewerbetreibende,
ʒas Schmerzlichste berührt. — Der Leichnam des Prinzen Karl Dienstboten, mehrere zu den woh. habenden Bürgern zähl!ende Gläu—
wird in dem zu Söckiag nächst Starnberg gelegenen Mausoleum biger hatten sich zum Geidempfange eingefunden, welcher Dank
in der Seite seiner ersien Gemahlin, der Gräfin Bayersdorf, bei⸗ den getroffenen Anordnungen glatt und ohne jede Stoörung und
zesetzt werden. — Wezen Ablebens des Prinzen Carl von Bahern Anstand vor sich ginz. Ein Anihrropologe, — leider daß die
bleiben dienk. Hostheater von heute an geschlossen. Der Taz der Versammlung um 8 Tage zu frühe tagte, — hätte hieber äußerst
BBiedereroffnung wird belannt gegeben werden. — interessante Schädelstudien vornehmen können.

Bosuen, 17. Aug. Gestern Nachmittag wurden die Un'on⸗· · Berghausen, 15. August. Heute ertranlen drei Knaben
onferenzen geschlossen. Doͤllinger verlündigte, daß die Conferenzen im Altrhein beim Baden. Die Leiche der Einen wurde aufge⸗
im nächsten Spätsommer fortgesetzt werden würden. Erzbischof funder, die der zwei anrern bis jetzt noch nicht..
dykutgos und der Bsschof von Gibraltar sprachen Döllinger Ranens 7 Bahreuth, 14. Aug. Heute Früh brach Herr Hauptmann
ijrer Elau' ensg noss n ihre Freude über den guten Erfolg Frhr. Schrenk von Schrenkenstein beim Ausrüken zau den Feld—⸗
—A— dienstübungen in Folge eines Sturzes senes Pserdes ein Bein.
einander immer näher gebracht und endlich zu der einen allgemei⸗ Ob. 3.) 5
nen Kirche wieder vereinigr werden wünden. Ju Mannheim ist der 13 Jahre alte, hoffnungsvbolle

— VA Sohn einer dortigen Familie in Folge eines Insecte stichs gesiorben.
fSt. Ingbert, 19. August. Das gestern Abend vom hie- f Frankkurt, 15. Aug. Gestern Abend brach in der Ma⸗
sigen Musildereine im Oberhauser'schen Saale zum Besten der lerialhalle der Taunusbahn Feuer au, welches dieselbe vollständig
Wosserbeschadigsen in Kirn veranfiaitele Concert hat einen Reiner Lerzehtte; auch das Dach des Mas hinenhauses ltt. Noth. Ein
trag voa 212 Mark 80 Pfg. ergeben. Diese Summe wird demk Eisenhahnwagen, welcher als Schuppen benutzt wurde, verbrannie,mit.
Ludralh Hetrn Agticola in Kreuznach zur geeigneten Bertheilung F Köln, 17. August. Wiederum hatte sich gestern am
zuzesandt. Abend eine große Menschenmerge in der Nähe der Kaiserglocke

FQaiserslautern, 16. August. Zu der Aufnahms aufgestellt, um dem Läuten derselben anzuwohnen. Nach 69 Uhr
orütang für das hiesige Schullehrerseminar, welche heute begonnen, beganuen etwa 50 am Dom beschäftigten Leute ihre A beit. Lang
en ich 20 Praͤparanden eingefund en: 16. aus der Präparanden, sam ietzte sich der metalleno Riese ia Bewequng, der Klsppel, uwabe⸗
hule dihrer, T'aus Edentoben, 4 aus Kusel, 1 aus Kirchheim⸗ Veglich ia der Mitte hängend. geng mit. Mißmuthig schüttelten
landen und i aus der daleinschule Frantenthal; 13 von diese die Zaschauer die Kloͤpfe und der Eine rammte dem Auderen zu:
— J—— K3) Es geht wirder nicht.“ Doch immer kräftigee zozen die an den

4Speyer? Der biesige Staditath beschäftigte sich am 16. Seilen stehenden Manner, immer mächtiger schvang der Erzkoloß
. mit der Sodanfeie⸗. Die Sp. Ztg.“ derichter aus der veir. auf und ab. Da plötzlich, ein gewaltiger Baßton darchtoͤate die
Sthung wie foigte Schon seu einigen Jahren feiern Stadte und Zuft, dann wirder einer, dann noch einer. Die Stummheit der
ODrie e wde auch unsctes Lageren Vaterlandes nud Blocke wac gehoben, der Kloöͤppel schsus an. Händekl schen und
merer Pros ny den Sedamag, den 2, Sep, als Nationalfestiag, Hurtahrufen betundeten, wie hoch erfreut die Zahsrerschaft war
ucht als Schlachtta⸗, sondern als den Tae, an welchem der große daß die riesige Ruferin zum Gebet endlich ihr Shweigen gebro hen,
sampf zur endlichen Entsteidung kam, als Tag des Fritdens. J (Koͤln. 3..
Es ist ane Pflicht der Dankbarkeit, daß daus deutsche Volk von fVBom willelrhein schen Turnfest in Darmssadt erfahren die
Jihr zu Jaht daß Gedächtniß an jene drobe Zeit auffrische, damitN. H. B.“ solgendes heitere Geschichtchen: Ein junget Munn und
duch die heranwachsende Jugend in deutscher Gesinnung erstarle eine Frau waren auszegan en, um den Festzug zu betrachten, und
ind auf daß wir immer auf's neue uusere Dankba keitsgejühle üd r datten ihr tleines Kind mit dem Dienstmädchu zu Huuse gilassen.
Das tundgeben, was die deutsche Nation groß und stark gemacht Zu deijeIben Zeit erschien aun ein Fremder, wel her mit dem ab⸗
hat und was den Geist der Brüderlichkeit, den Geist der Zusam⸗ veseaden Hertn ein Geschäft abschließen wollte, und erbot sich das
lengehorigkeit geshaffen, was in uns die Veterlandsliebe gefördert Dienstmädten, Letzteren zu rufer, wenn der Fremde so Umnge
dat Obmodl aun uber den Tag, der zur Nationalfentfeies genom⸗ auf das Kind Abt geben wollte, Das Madhen elte nun fort
men werden soll, verschiedene Ansichten d ja Zw stigleilen bestehen, und amüsire sich auf dem Festplate so gut, daß es überhaupt nicht
ia hat die Vertretung der Stadt Speher schon in ihcem Beschluß nehr zurückkehrte. Der all zugutmüthig vertrauensvolle Fremde aber
vom 28. Augnst 1874 den 2. Sept. als den Festiag angenommen, hatte das Vergnüzen, vier Stunden lanz bei dem kleinen Wurm
ind va heule der Siadmaih diesen Tag auch als den geeignetsten Nt auch noch fürchtectich zu schreien anfing, als unfreiw lliges
anle wurde einft umsg beschlossen den 2. Sept. 1875 als Findermad hen auf die Rüdklehr der hereschaft zu warten. So
dationalfesttag in einfach würd'ger Weise zu begehen durch Fahnen⸗ gehs im Leben.
chmuck der Stadi, darch Choralmusik vom Altpörtel herab und Die Siadt Sedan feierte vor einigen Tagen das freudige
Mi Nanonehsalden, sodann, so wen möglich darch Glodengeldute Eregniß ihrer devorstehenden Entfestigung mit dffentlichen Vergnüg
d Golle Wienst. Wellete Ausgaben für Busit und Feuerwerk ungen aller Art.
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        gIn oer Gemeinde Birtengerndo (Wurttemberg) wurde in fragen wir: Son oruiin u s I ?—
der Nagt vom 12. auf 13. August in kurzer Zeit 2Wohn⸗ und jesorgt werden, daß nicht unvernünftige Obere das Leben der Un—
3Oelonomiegebäude vom Feuer total zerstört. Bei heftigem ergebenen muthwillig auf's Spiel setzen? (Uns selber, sagt die
Winde ithellte sich der Braad auch der nahen Kirche mit, die voll. Berliner „Volkszeitung,“ geht in dieser Angelegenheit von achtungs-
staͤndig bis zum Sockel ausbrannte. verthester und glaubwürdigster Seite ein Schre ben zu, defsen An⸗

JBei Göop pingen (Württembera) wurde ein Anecht jaben jedes Gefühl auf's tjesste demporen müssen. Danach sollen
der Weyemüller'schen Spinnerei der ein Pferd in die Schwemme inzelne Vorgeleßte sich noch zu groben Mißhandlungen der gefalle
geritten hatte, nachdem da⸗selbe allein nach Hause zurückgekehrt war, nan Soldaten haben hinreißen lassen, nebenbei auch ein Ojfizier
odt aus dem Wasser gezogen. Wahrscheinlich hat ihn der Schlag einen Einwohner von Alt⸗Kranz, der Vorstellungen darüber zu
gerührt. nachen wagte, mit den gezogenen Degen bedroht haben. Wir
7In Chur hat sich am 10. d. der dortige, erst lürzlich rwarten und verlangen die Untersuchung. Wir haben nichts da⸗—
aus Amerika zurückgekehrte Traubenwirth Ordaäser auf dem Grabe vider, daß der Soldat, so weit des das Interesse des Dienstes
eines seiner Kinder erschossen. (B. B.) ‚erlangt, an Strapazen gewöhnt werde; wir protestiren aber dagegen,
723In Genf wurde vor einigen Tageu ein Komet beobachtet daß dabei die Gesetze der Menschlichleit außer Augen gesttzt werden
Derselbe wurde den 9. d. ebenfalls auf der Hocht in Bern cesehen, ind daß man das kostbarste Cupital unserer Lardes, das Leben,
er siht oben im Zeichen des Skorpion, ist sichtbar von 9 — 12 die Arbeitskraft und Gesundheit seiner Sohne dabei vergeude.)
Uhr, aber nuc mit dem Fernrohre. F Konstantinopel, 11. Aug. Gestern Abend hat auf der

F In Weißenburg in Mintelfranken eikrankte eine ganz dumeiischen Bahn eine Zugentgleissung slatigefunden. Drei Per⸗
Familie duich den Genuß von Belladonna, die im Kaffee war. onen sind todt gebliebden, drei andete wurden verwvundet.

4 GRathschlaäge für Auswanderer.) Trotz der Wachsamkeit p In Fiume fanden der „Triester Ze tung“ zusolge gegen
der Behorden ist es doch scion vorgelommen, daß sogen. Wirlels Don Alsonso und seine Gemahlin, Grazer Angedenkens, Demon⸗
Agenten, d. h. Leute, die nicht concessionirt siud, also ihr Eeschäft irationen siatt. Am Babnhose wurde das würdige Paar mit dem
außerhaib des Gesetzes betreiben, Auswanderungslustige umgarnten stufe: „Pereat Don Alfonso Nieder mit dem Banditen!“ empfan⸗
und iunrz Verderben führten. Mau sei also vorsichtig, und lasse zeu; auch die Infantin wurde durch Rufe beschimpft, ohne daß die
fich z. B. richt auf Contracte ein, welche durch Vorschuß die Ueber dolizei einschriti. Erst Nachts gegen 2 Uhr verlief sich die Menge
fahrt erleichtern und später ein lästig werdendes Abhangigkeitsvet· ind wurde die Ruhe wieder hergestellt. Der Kaiser soll über den
haltniß schaffen. — Concessionirte Agenten befassen sich nur damit, Vorfall sehr erzünt sein und hat eine strenge Untersuchung an⸗
den Auswanderern gute und entsprechend billige Sch ffa⸗Gelegenhei⸗ zeorduet.
den zu rerschaffen, dürfen aber keine soiche Contiocte abschließen. Cin Miiglied des Londoner Veloc pede Club, Herr Nairn,
vor welchen hier gewarnt wird. Wir sind der Meinung, daß sich jat sich vorgenommen, den vor einiger Zeit von einem österr.
Auswanderer durqh keinerlei Contracte für überseeische Laͤnder schon zu P'e de auegeführten Ritt von Wien nach Paris in 14 Tagen
in Deuischland binden sollten. An Ott und Stelle fieht sich a den Schatten zu stelen Er ist bereits mit seinem Velocipede
manches ganz anders an, als von Weitem, und wenn man danu jach Wien unkerwegs und wird von dort über St. Pölten, Enns,
gebunden ist, zu bleiben, wo es einem nicht gefallt, so fühlt man dinz, München, Stuttgart, Straßburg, Naucy nach Paris reisen.
fich doppelt ung üclich. ẽc hedentt nur d'e Morgen⸗ und Abendstunden zu benützeu, wäh⸗

7 Ein Komet ist nach B obachtungen der Pariser Sternwart tend der Tageshitze auszuruhen und hofft so in 11-12 Tagen
in Sicht und kann bei heiterem Himmel in dex Richtung gegen in Paris anzulommen. Das B.loc ped, dessen er sich hier⸗
Südwest bereits mit freiem Auge gesehen werden. u bedient, ist 45 Pfd. schwer und das große Rad desselben hat

p'Paris, 12. Aug. Gestern kamen micht weniger als inen Durchmesser von 51“. Tausende von Velocp.disten sehen
16 Fälle von Sonnenstich vor. Drei davon hatten koͤdtlichen dem Ausgang des Unternehmens mit Spannung entgegen.
Ausgang. AÄus Newyork ist der Redaction der „N. Buͤrgerztg.“ fol—

pAus Fraustadit (Posen) kommt schon wieder ein Jende Anfrage per Posikarte zugegangen: Newyort, 25. Juli 1875,
erschuiternde Trauernachricht: Sechs Soldatendes Füsilier⸗Bataillons Werther Herrt Redacteur! Nr. 78 des „Nordpf. Wochenbl.“ bringt
des druten posen'schen Infanterie-Regiments Nr. 58 sind am 13. einen Lesern die erschütternde Kunde von dem Webherfahren eine
ds. auf dem Marsch zwischen Fraufiudt und Freistadt dem Son⸗ dundes durch einen Eisenbahnzug auf der Station Langmeil. Könnten
nenstich eilegen. An 30 Soldaten sollen vor Ermattung längs Sie Ihren Collegen nicht veranlassen, auch mitzutheilen, wie der
der Landstraße hingesunken sein. Der Marsch wurde um 7 Uhr ?ame des Verblichenen gewesen und wo der Hund begraben liegn
Morgens angetreten, während bei der gegenwärtigen Hitze es doch kin neugieriger Pfälzser Bauer in Newyork.
nahe lag, schon um 4oder 53 Uhr euszurüchken. So meldet die
Posener Zeitung.“ Die Wahrheit der Nachricht vorausgesetzt

Verantwortlicher Ridakteur F. X. Dem eaiIbi
Dus Preistegeln von donntag 22. &amp; Montag 283. August
æõ Warie wird ———— 12374
den Tag woten sortgere t. —A d *
d Scche Kirchweihe
woru hotl. einladet
C. V. Graffion.

Ein
⸗ ⸗
Lindesmàdchen

findet grt eine Stelle bei
IIELLILXL
Fruͤchte Brod⸗ Flesche Preise der Stadt
Zweibruchen vom 19. August. We'zen éfl.
27 ir. Korn 4 fl. 47 tr. Gerste Zreihige
Efl. 30 kr. Gerste Kreihige 8fs. 40 tr.
TSpelz 8 fl. 28 kir. Hafer fli. 48 kr.
Kaͤrtoffeln· 1efl. 40 kr. Heu 2 fi. 42 tr.
Sitoh Unfl. 30 kr. per Zentner. Weißbrod
i Ko. 18 kr. Kornbrod 3 Kilo. 24 tr.
—
mischibrod 8 Kilo. 82 kr. 1 Paar Wedtlo
———
fl. kr. Mischfrucht — fl. — kr. Rirdfl,
1. Qual. 18 Ir. 2. Qual. 16 ir. Kalbfl.
16 ir. Hammelfl. 18 kr.Schweinefl. 18 kr.

Butter 835 kr. per Pf

Dresch⸗Maschũ 75
3533 scheMaschinen und
terschneid-⸗Maschinen
7 er HKand- u. Goͤpelbetrieb aie —
st Saud u. J jeder Bahnstation ren
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Militãrdienst.
ινααααννlα zum oinjahrigen HMilitardienat (schon ũbe
oo Gandidaten vestanden). FPoIyειιι9ναν- ete. G. 62009)
⸗Enris aα mit strenger Disciplin. — Pæospectus durch die Direktinon
BRrucelasal —

Verlag von FJ.

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3.

Redaktion. Druck und

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5352. 55 33 823
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—2322 33525358 33555 * 8* —* —

23 as 38 —8* * 55 82 — 6—65

258922 533533365 258 55 — 5

35 528 35535 325333508 sz333828* 53387 — —
28 — **5 5 —53 * —x * — B 7 * 2 * * 1. *
Ji 3 2 — 2768 —BS S 52822233 223288 2. 215
57 33 Z275 5352— —*8 5 23332833535 55 22853 75

57 37 335 32557 85433 —53 355 —3 —A—
—D —— 532 38 23883385 532255* — — —
* 2 3 * 353 555—58* —83332582* 23823 8 555 558
57 51 5853— 3555 — —— 323333233 — ——— 351 77*

58 — H 55 —5 5558* 5 — 33z5533583325 —A ⸗8

5 — 2 —— —— 5 22 z32x55 — . 23 2322 —
* 25 * * —XXI 27 z3352 3338325 22 — 3* *2 —8
553 53 33 2—33—3832—.738 —— —— —A— 522335 —
2* 8 58 — S—5 e 25. 5358 35583333 A— 5
33 233. 333 335538337
2323 323332233 J——— 32883855338
— 3 2225 2 32 227 —328 — ¶ 2232 2 .2 D 35 *2*8* —EX—
A —— g 43838328
*2 — 2 — — 2323* 52 2 5525 — — 538 2* 26 2— **
3 2 3 * 52383387 — 3 *»*1*5 8 — — 552 22
3* 53533523 552 3 265185558 22285 — — 25525 —
2 * 8* — — —— 5 23

2 z»35522 68 22 22 0 S — 55328 55 5* * 2

2 2 — — 5*

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* 255—5 — —z2. —5255 2553 2 — 383 *2
3 552355 — — ——— 3783372 388 52 —E
3253333 —. 25252 535* 385 —8

528627 35*33333*355 —
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3 —

5
5285 — —
235
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5323353327 5163333
32282 3533 F 7
33 553553558 33338335 23*338
33535 3337 25557 37
* —AA — — 22 — 5882575 5852 25
523 822z35 2 52575— 2 2 * 8 258 — — 252
— — —
— *c58 — 2 * — S 8 5 —* 2 328
28 552 25533—553 ** 503288 28 552 2, 55—28 5** 5
2 — 22 — 2532 2583 3235 2—585 2325
28. 5128 28328355. 223 — —— B383E 2852 * 338332
2382 585 52585 — — ——— —ä — —A —
52 23455 8353535333 58 5 —A 2 2 52235
2585 — 525—325 53— 2232353 z 5322 5 538
2 * 2 25 — — 28 — 32 —8 5 8
55 — —A 22 —A —A — 7355 8 ———
— or 35 * 22 52 * —— —A — 2 — —z
4 — — * 2*2 8355 5 *2 ⁊T 2 22 5 — —— 25323235
52523823532 576 82 b 8 2 2 75— 2234 35323
2** — —8 2 . — * 2224 — —A —— * 22*— 2 — 3 2
* —A 0 8 ** — 2 — 58 2 23 23 * — *7* — *
522 —A —55653*55 A 33332 *827 552 5*532* *2*
—A— —— 53232 — 533 * — —A 2
—A 525358255 —e—3235 ——————— * 52 3325253332683 2288
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3 3 255338 3 7583 22335 38 3353238
z3557 *28 335335 233. 25323525 52 2*32338 53275352
2 2 — 2* 3554 2 24 2* 2 2 ⸗ 8 —J3 82 *
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— — —8 —— * 2 * 2 23
255 —— 3552— 228 53* 353558 5322 253225 58*55523 5 —
8 22 522 — 2 3284 * S — 2 2222
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5555 8z3335358 — 3.52 23252338
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        St. Ingberker Anzei
J gberter Anzeiger.

der St. Pauberter Anzeiger (und daz mit dem Haugtolatte verou idea⸗e U iter daltu n 159latt, nit dir Deerzt ujs⸗. Dyn ie tgääand Soantagtz
dammer ericheint woͤ hentli 3 viermal: Dinstaz, Donnerbtaz, Süamstag uid Spantaz. Apean: ne itsoxeia vierteliäbrig 42 Arir. ode
1 Mark 2) R.Pfz. Anseigen werden mit 4 Keir. die dreiipaltige Zeile Blattihriit oder deren Ruumn berehnet.
Samstag, den 21. Nqust
ig

Deutsches NReich.
München, 17. Aug. Die bayerische Hypothek- und Weqsel⸗
zank hat ihre sammtl'chen Kassen angewiesen außer den sogenannten
wilden Thalerscheinen (der Zeutelbanken) und dea am 1. Sept.
ersallenden preußischen 25 Thalersheinen auch diejenigen süddeutschen
guldennoten, deren Entwerthungsleimin nahe bevorstehe (würtiemb.
ind badische), nicht mehr in Zahlung anzunehmen.
Die bayer. Distrikis⸗ und Landräthe haben pro 1878 folgende
zummen sür Feuer ⸗Löschwesen bewilligt und zwar Oberbayern
FIa99, Niederbahyern 7484, Ohberpfalz 11, 100, Rbeinpfalz 720
ind 2295 (1 pEt. der Feuerschäden), Oberfranken 8198, Mittel⸗
ranken 5357 fl.
München, 18. Aug. Da die Einführung des Civilehege—
ezes reichsgesetlich auf den 1. Januar 1876 festgesetzt ist, so ist
nman im Ministerium des Innern eifrig mit den Vorarbeiten zur
Iufstellung der vom Staate zu besiellenden Standesbeamten be—⸗
chaftigt, wahrend das Justizministerium sehr bald die Frage wegen
Lufhebung der bis jetzt sungirenden geistlichen Ehegerichte gelöfl
jaben wird.
Nürnberg, 14. Aug. Bei der Weltausstellung im nächsten
gahre in Philadelphia wird die bayerische Industrie durch 145
Jussteller verlreten sein, deren Zahl durch die Aussteller auf dem
HZebiele der Kunst fich wohl auf 200, den vierten Theil der Ge⸗
ammtzahl der deutschen Aussieller, erhöhen wird. Die wichtigsten Ausland.
Industriezweige Bayerns werden durch Collectiv-Ausstellungen re— Paris, 16. Aug. Alle Berichte aus der Provinz constatiren,
räsentirt sein, und zwar: Pfälzer Weine mit 5 Ausstellern daß die Gegner der Republik eine ungewoöhnliche Thätigkeit ent⸗
Franken veine mit 4, Hopfen und Bier mit 11; Blattmetal mi vickeln, um clericale, monarchistische und bonapartistische, kutz, anti⸗
iG, Spielwaaren 18, Kurzwaaren mit 10, Spiegel und Spiegel republicanische Candidaturen vorzubereiten. Die Bonapartisten
slaz mit 3 Ausstellerr. Die Anordnung bieser Collectiv-Ausstel zeichnen sich besonders aus. Ihre Schriften und Blätter verbreiten
ungen übernimmi das „Bayerische Gewerbemuseum,“ welches über die gehässigsten Verläumdungen über die Republikaner, und dies
saupt den Ausstellern rathend zar Seite steht. Nachstehende Qrte ogar in den Departements—, wo der Belagerungszustand herrscht,
ind durch ihre Erzengnisse bei der Ausstellung vertreten: Aschaffen: und ohne daß die Behörden dort einschreiten, während sie die Re—
hurg, Ansbach, Bayreuth, Deidesheim, Edenkoben, Erlangen, Fürih, zublifaner auf alle mögliche Weise verfolgen. Man befürchtet
Zitzingen, Klingenberg, Kaiserslautern, Ludwigshafen, Ludwigstadt zielfach, daß bei dieser Hallung der Departementalbehörden die
dandshut, München, Maria⸗Nhein, Mering, Naburg, Neustadt a / H. Lerical-bonapartistische Coalition, zumal sie Buffet begünstigt, den
Nütuberg, Passau, Pirmasens, Regensburg, Reichenhall, Spalt, Sieg davon trogen wird. — Wie groß der Einfluß der Geistlich⸗
Speyer, Schwabach, Stein, Solnhosen und Würzburg. keit gegenwärtig in den Departements ist, beweist ein Vorgang in
Eichsatt, 17. August. Zu der Conferenz der bayerischen der Vienne. Der Maire von Poitiers verwelgerte nämüich auf
Bischöfe, die gesiern Abend ihren Anfang genommen, sind einge; Befehl des Präfecten die Annahme von drei Preisen, welche die
toffen der Erzbischof von München, die Bischofe von Regensburg Freimaurer⸗Gesellschaft der Stadt für die Laienschule ausges tzt
und Speyer. Der Bischof von Würzburg wird heinte erwartet. hatse. Die Sache fiel um so mehr auf, als diese Gesellschaft seit
Der neu ernannte Erzb schof von Bamberg konnte leider nicht lom- 15 Jahren diese Preise der Gemeindebehörde zur Verfünung stellte.
men, da seine Eidesleistung in München biborsteht. Denselben Sie Gesellschaft half sich dadurch, daß sie die Preise selbst ver⸗
perttitt der Capitularvicar von Bamberg Dompropst Fellner. Aus' lheille.
Passau ist gleichfalls der Capitularvicar Dompropst Dr. Schrödl Geslern (13. d.) veranstalteten die Künstlerinnen der Pariser
ingetroffen. Die Conferenzen dürften Donnerstag Abends zu Ende Theater im Verein mil einigen hübschen Damen der Halle, welche
sehen. Postz.) Obst feil boten, in den Elysäischen Feldern zu Gunsten der Ueber⸗
Berlin, 18. Aug. Det „Reichsanzeiger“ veröffentlicht eine sichwemmten einen Bazar, der m't eirem sehr belebten Nachtfest
hekanntmad ung des Handelsministers, bdeir. die Ertichtuag eiuer endete. Die Einnahme soll ca. 30,000 Fr. bettagen haben. Die
Jommandite dec Preußischen Bank in Mainz. ehemalige Löwenbändiger'n Ghinassi verkaufte u. A. Rosen zu 100
Berkin, 18. Aug. Die „Nordd. Alig. Zeitung? veröffent: Fr. das Stück, Cigarren waren unter 20 Fr. gar nicht zu
icht eine schriftliche Danlsagung des Reichskanzlers aus Varzin zaben u. . w.
jom 17. d. M. an Alle, die anläßlich dir Hermann-Denkmals⸗ In Perigneux wurde vor deei Tagen ein pensionirtier
Feier freundlche Grüße ihm zugehen lisßen mit dem Ausdruck des Hauptmann und Ritter der Ehrenlegion, Namens Dubdazzet, be⸗
Bedauerns, daß er dem Feste nicht habe beiwohnen fönnen. graben. Da sich derselbe den Beistand der Geistlichkeit verbeten,
In den deusschen Münzstätten sind bis zum 31. Juli 1875 so gestaltelen die Behörden nicht, daß ihm die militärischen Ehren⸗
leprägt: an Goldmünzen: 1,150,580, 020 M.; an Silbermänzen bezeichnungen, auf die er als Ritter der Ehrenlegion Anspruch hatte,
118,830,390 Mark 40 Pfg.; on Nickelmünzen: 13,030,441 M. erwiesen wurden. Auch durfte am Grabde keine Rede gehalten
35 Pfg.; an Kupfermünzen: 8,054,2580 M. 78 Psg. weiden. Der Verstorbene war ein allgemein geachteter Mann.
Frankfurt a. M., 15. Aug. In disem Jahre wird Madrid, 18. Aug. Ein Eisenbahnzug der Linie Barcelona-
Ftanksurt zum ersten Male einen Platz in der Reibe derjenigen Sarragossa wurde durch Näuber angehalten, welche die Reisenden
»eutschen Städte einnehmen, welche den Tag von Sedan festlich be· ausplündetten. — Im Hafen von Barcelona ist ein Schiff ver⸗
dehen. Bisher war hier, abgesehen von Officierskrisen, absolut brannt, wobei mehrere Personen ihren Tod fanden, andere Ver⸗
iichts zur Feser dieses Tages geschehen. Handel und Wandel letzungen erlitten. — Der von den Carlisten beset gehaltene
nahmen ihren alltäglichen Gang, an der Börse „handelte? man Küstenort Bermeo wurde durch das steiegsschiff ,Vittoria“? bombar-
rie immet, de Schulen waren nicht geschlossen und von Fahnen dirt und fast gänzlich zecstört. 8*
oat keine Spur zu sehen. In diesem Jahre aber w'rden die Wien, 18. Auz. Die „Politische Correspondenz“ bestätigl

fädtischen Behorden die Sache in die Hand nehmen, d. h. dek
Bürgermeister und der Magistrat, denn die überwiegend demokra⸗
tische Stadtverordreten⸗Versammlung will von einer Sedanfeier
nichts wissen, Man wird für eine ent prechende Betheiligung der
Schulen an der Feler sorgen, zum Schmücken der Hänser- durch
Fahnen u. s. w. auffordern, die Bureaux der ssädtischen Behörden
verden geschlossen stin, auch wird am Abend ein Festmahl im
Zoologischen Garten stattfinden. Das E's wäre in dieser Hinsicht
also jetzt auch in der alten Mainstadt gebrochen; hoffentlich naät
Erfolg und auf die Dauer. Die Börse freilich wird auch im lau⸗
fenden Jahre das Beispiel ihrer deutschen Genossinnen unbefolgt
lafsen und am 2. Sept. wie an jedem anderen Tage handeln.
Darmstadt., 18. Aug. Der heutige Jahrestag der Schlacht
yon Gravelotte, in welcher so diele brave Hessen für das Vater⸗
laud bluteten und starben, erweckt in vielen Familien traurige Er⸗
nnerungen. Der Trauer um die geliebten Todten wurde auf dem
Schlachtfelde und hier durch Schmuck der Grädver Ausdruck gege⸗—
ben. Ein hehres Gefühl aber versüßt jede Trauer um die Ge⸗—
chiedenen: sie waren für eine gute und gerechte Sache, für das
Höchste; was der Mensch kennt, das Vaterland, in den Kampf
zjezogen. Sie haben das Vaterland geeint und gerettet. Das
Vaseiland und wir Ueberlebende gedenlen ihrer heuse in Ehren!
(Mztg.)
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        aach verläßlichen Berichten den Ausbruch einer aufständijchen Be⸗
wegung im nördlichen Bosnien.

Wien, 18. Aug. Zwei Regimenter der Wiener Garnison,
Koͤnig von Bayern“ und „Großsürst Alexis“, haben Marschbe⸗
reitschaftsbefehl nach Dalmatien erhalten. Ein förmliches Beobach⸗
rungscorps wird dort aufgestellt. (A. 3.)

Ragusa, 18. Aug. Gestern fand bei Trebinje ein Gefecht
wischen fürkischen Ausfallstruppen und den Insurgenten statt, wo⸗
hei von den Letzteren einige Ortschaften verbrannt wurden. Das
Befecht endete mit dem Rückzug der Ausfallstruppen.

Ragusa, 18. Aug. Eine Abtheilung türkischer Truppen
(1030 Mann) die von Konstantinopel gekommen ist, ist am Mon⸗
jag in Klek ausgeschifft worden. Der Statthaller von Mostar ent
sandie 1500 Mann Infanterie, eine kleine Abtheilung Cavallerie
und zwei Kanonen zur Unterstütung. Die Insurgenten haben die
Pofitionen von Wislina zwischen Mostar und Klek besetzt, wodurch
zas Vorrücken der bei Klek ausgeschifften Truppen verhndert
verden soll.
Im Teutoburger Walde.

Die geistige Ärbeit einer Zeit cines Vostes bringt manchmal
so eigenthümliche Erscheinungen zu Tage, daß diese nicht aus sich
aAllein, daß sie nur durch genaues Eingeben auf die lebendig wir⸗
senden und gestaltenden Kräfte durch ein langes Zeitmaß zu ver
dehen find. Eine solche Erscheinung ist die zu morgen beabsichtigte
enihũllungsfeierlichteit des Hermannsdenlmals, ist dieses selbst.

Im Osten, in Asten und Afrika, waren schon hochlaltivirte
Staaten zu Grunde gegangen, deren Geschichte nach Jahrtausenden
———
zuch das Römerreich stand an den Marken feiner Größe, als für
Deutschland die Morgendämmerung der Geschichte erst begann.
Praͤhisfiorisch oder proto historisch oder (auf gut Deutsch) vorge⸗
chichtlich im Sinne der neueren Forschung ist, was wir bis zu
Plinius und Julius Caesar's Tagen von Deutschland wissen und
wenn Tacitus nicht gelebt hätte, wenn seine Handschriften wie so
biele andere verloren gegangen wären, könnten wir heute Hermann den
Cherusker nicht als ersten Nationalhelden feiern. Kein Zeitgenosse, kein
Chronist, kein Barde, lein Bildner seines Volles hat sein Gedächt⸗
niß auf unsere Zeiten gebracht, wir lennen ihn nur aus den
Schilderungen der Feinde, denen er ein Halt geboten hatte. Deutsch⸗
land selbst befleißigte sich der Literatur und Kunst in jenen Zeiten,
jn weichen es schon feste Staatsordnungen, bürgerliche Einrichtungen
ind religiöse Gebränche besaß, in dinen eine dichte Bevölkerung
schon dem Ackerbau, den Gewerben und dem Handel oblag, in denen
die innere Politik die Stämme schon mehr trennte, als verband,
und in denen seine Fürsten schon mit den Fremden lJiebäucelten
ind durch sie ihre Pactikularinteressen betreiben ließen — Deutsch-
land befleißigte sich damals noch nicht der Literatut und Kunst, die
zu uns spricht, die das Alterthum mit der neuen Zeit verbindet.

Dennoch ragte Hermanns Gestalt aus seiner Zeit und üm⸗
zebung so hervor, daß sie in der mündlichen Ueberlieserung nie ganz
untergegangen zu sein scheint und er auch denjenigen Generationen
nicht durchaus verloren sein mochte, welche ihn aus den römischen
Schriftstellern noch nicht wieder entdeckt hatten. Das ist das wahre
Zeichen vollsthüml icher Größe, doch aber sind die Züge Hermanns
der Geschichte so entrückt, daß er späteren Geschlechtern wie im
Nebel eines Fabelhelden, eines Heros, eines Halbgottes gleich Her⸗
ules, Achilles und anderer halb geschichtlicher, halb sagenhafter
Brößen erschien. In diesem Lichte wurde er ein dankbarer Gegen⸗
ttand für die Po sie, doch die so sehr, als nachdem Friedrich der
Broße den Deutschen geze gt halte, was sie als Nation sein lönn⸗
jen, wean ihre ganze Kraft in einer genialen und gewaltigen Hand
zusammengefaßt wäre, wenn sie lernten aus einer Vielheit von
Staaten ein einheitliches Reich zu werden, wie es im kleinen Maß⸗
stabe durch ihn und seine Ahnen im damaligen Preußen geschaffen
var. D'e „Vatden“ aus denm letzten Viertel des vorigen Jahr—
hunderis, Klopstock und spätere Dichter bis zu und noch Kleist,
—
ür die Bühne befreit ist, suchten an dem Namen Hermann's die
Deutschen zum Gefühl der nationalen Größe zu erheben, bis es
einem neuen Cäsar, Napoleon L. gelang, dieselbe aus dem Reich
der Träume auf den Boden der harten Wirklichkeit zurück zu ver⸗
jetzen. Seitdem erb'aßte das Bild des poelischen Heros der Deut⸗
schea aus dem Anfang der christlichen Zeitrechnung wieder, im
hatsächtir en Kampf der Politik mußte mit anderen, mit lebenden
Falktoren zerechnet werden, die Poesie wurde in viel Blut u. viel
Esen übersetzt, und nun das große Ziel w'rllich errungen ist, haben
wit andere Monumente errichtet u. zuerrichten als vorgeschichtliche.

Doch mittlerweile war dent Teutoburger Walde in Herrn v.
Bandell ein localer Bildner von weiter valerländischer Auffafsung
»testanden, der den Ort würdig und der Größe angemessen weihen

vollte, an welchem Deutschland zuerst den herben Kampf ver
Selbsterhaltung fiegreich bestand, und nachdem er an die vierzig
dahre voll Entbehrung und Entsagung an dem Anfangs hoffaungs
osen, oft verhöhnten, durch Unbilden aller Art und politische Er⸗
chütterungen aufgehaltenen Werke gearbeitet hat, erlebt er in hohen
Tagen die Freude, daß die vaterländische Geschihhte seiner Phan⸗
asie weit vorangeeilt ist und sie überflügelt hat, daß er das pa—
zierne Gebilde der Dichter mit leiblichen Augen und von eigener
daud kunstvoll und in Metallgestaltet sich auf einem architeltonischen
Unterbau in die Lüfte erheben sieht, daß als vornehmster Zeuge
des Gelingens seiner Arbeit, so zu sagen als Taufpathe des vol⸗
sendeten Denkmals, der erste wirlliche Kaiser des deutschen Reiches
ind der deutschen Nation anweseud sein wird umgeben von Vielen,
velche ihm geholfen haben aufzurichten, was der Künstler vorah—
jend geschaut, was er ersehnt und auf seinem Gebiete symbolisch
gebildet hat.

Damit glauben wir flüchtig die geistigen Grundrisse stlzzirt zu
jaben, auf denen das Hermannsdenkmal überhaupt möglich war
ind sich nun erhebt. Es ist das an den Anfang der nationalen
Heschichte anknüpfende Sinnbild unjerer Stammeseinheit, aufgerich⸗
et von eirem bescheidenen Mann aus dem Volke, der deissen
Selbstthätigkeit treffend repräsentirt, und enthüllt in der glücklichen
Zeit, in welcher der Sieg des nationalen Volksgedanken über alle
olitischen und dynastischen Hindernisse zur jchönen That geworden
st, deren Geschichte wir besser und vollkommener schreiben koͤnnen,
ils die besteu Dichter je auf den Namen Hermann zu übertragen
»ermechten. Mit dem Denkmal im Teutobucrger Walde sind wir
diesem Ahnen und unserer nationalen Idee gerecht geworden und
önnen unseren Nachkommen mit voller Egergie zu diesem
Denkmal für die Vergangenheit das andere füt die Gegenwart im
Niederwald zu Asmannszhausen hinzufügen, welhem mit Unrecht
der Vorzug vor der dreiarmigen Brücke gegeben ist, welche ein ge⸗
rialer Künstler für die Stelle entworfen hatte, an welcher sich der
Main mit dem Rhein vereinigt.

Die Enthüllung fider an dem miltelsten der drei fürchter⸗
ichen Tage statt, an welchem vor fünf Jahren der blutige Kampf
uim Metz wogte. Er wurde ruhmreich für die deutschen Waffen
ind erfolgreich für die Geschicke uaseres Vaterlandes enischieden,
ber er wird nicht bloß freudige Erinnerungen wecken, er wird viele
Narben heißer brennen machen und manches Herz wird frisch bluten
dei dem Andenken an die Lieben, die bei Vionville⸗Mars⸗la⸗Tour
und zwei Tage vor⸗ und nachher ihr frohes Leben für das Vater⸗
and ließen. J

Die Jahrestage der Schlacht im Teutoburger Walde waren
zer 9. bis 11. September und so wäre es geschichtlich richtiger
gewesen, die Enthüllungsfeierlicheen mit dem Tage von Sedan zu
)erknüpfen, der die Stelle eines nationalen Festtages einzunehmen
ingefangen hat. Doch hat man diese Verknüpfung wohl aufgege—
hden, weil in der Reichsordnung die Septembertage für das Spiel
)es Krieges bestimmt sind, welches uns zum Bestehen neuer Kämpfe
iur dis Reich vorbereiten soll. Wir müssen uns darin füzen, wie
ehr unsere Wünsche auch darauf gerichtet sind, daß die Lebenden
die Wiederholung des Blutverg'eßens von 1870 nicht mehr sehen
möchten. Doch erwähnt mag sein, daß der 16. August das Ge⸗
zächtn'ß an zwei andere denkwürdige Ereignisse auffriicht. 1868
mn demselben Tage eröffnete der Kaiser von Oesterreich zu Frank⸗
urt a. M. den deutschen Fürstentag, den dergeblichen Versuch, das
zroße deuische Neich oder das vergrößerte O sterreich zu begründen,
wobor uns ein gütiges Gefchick für immer bewahrt hat. Genau

hundert Jahre vorher schritt der Pipst Clemens XIV. zur Aus⸗
ührung der deei Wo hen früher unterzeich eten Bulle Dominus ac
dedemptor noster, durch welche die Aufhebung des Jesuitenordens
ecte itt war, indem er alle Collegien desselben in Rom militärisch be⸗
etzen, den Ocdensgeneral verhaften u. andere Mußregeln treffenließ.
Möte das Zusammentreffen der Enthüllung des Hermanns⸗
Denkmals mit diesem Tage von guter Vorbedeutung sein, daß das
jeue Deutsche Reich füt immer auch von geistiger Untecjochung
efreit sei, aber nicht bloß von fremdländischer.
(Voss. Ztig.)
Vermischtes.

Zweibrücken, 16. August. Heute ist der in Irxheim
vohnhafte Scharfrichter Heinrich Graul im Alter von 72 Jahren
estorben. Gtaul wurde im Jahre 1851 zum Nachfolger seines
Zaters Heinrich Graul, dem dieses Amt durch Decret vom 8.
dec. 1816 übertragen worden war, ernannt. (Pf. V.)

Am Montag fand auf dem „Gambrinuskeller“ in Pir—⸗
masens eine Schlägerei statt, wobei 2 Schuster von 2 andern
nit Messern anggriffen und der ene lebensgefährlich verwundet
vurde. Der Schwerverwundete, Gz. Herl. ist Vater von
lKindern. Die Thäter, P. Jost und sein Sohn, voa welchen
rsterer shon wegen Wilddieherei bestraft ist, wurden verhaftet.
        <pb n="525" />
        Kaiserslautern, 18. Aug. Das Bezirksgericht hat die
herusung von vier hiesigen Specereihändlern gegen dak Urtheil des
iesigen Landgerichts vom 9. Juni d. J., das sie wegen Feilhallens
on verfalschtem Pfeffer in eine Geldstrafe von je 1 Thlt. verur
deilt hatte als unbegründet verworfen. Das in öffentlicher Sitzung
serlesene Gutachten des Prof. Ferd. Rhien hier besagte, wie die
— mittheilt, daß das Gesammiergebniß der von ihm
m den ihm vorgelegten Pfefferproben angestellten Untersuchungen
hohem Grade betrübend und geeignet sei, ein sehr ungünstiges
iicht auf die Solidität des Handels mit Lebensmitteln und ähn⸗
ichen Bedürfnissen zu werfen, indem von den untersuchten 110
hfferproben nur 17 als undermiicht erlannt worden seien. Die
Ztoffe, derer man sich zur Verfälscheng des Pfeffers bedient habe,
eien so auffallend übereinstimmend, woraus der Schluß erlaubs
in möchte, daß die Fälschungen nicht durch die Specereihändlen
unserer Stadm ausgeführt worden seien, sondern daß es selbsi
je Großhändler, von welchen wohl meist die ge mahlene Waare be⸗
ogen werde, nicht verschmähten, sich zu einer derartigen verdammungs-
huͤrd igen Praxis herbeizulossen. Als Verfalschungen des Pfeffers
ien vorzugsweise angetrofsen worden: gerochneles Weiß⸗ und
ʒzqhwarzbrod, Reismehl, Erbsenmehl, Bohnenmehl, Linsenmehl,
Piden, namentlich mit schwarzer Schale, Roggenmehl und Hafer⸗
wehl. Hierzu gesellten sich dann oft unverhältnißmäßig viel Scha⸗
in, Stiele ꝛc., die moͤglicherweise von ganz aunderen Früchten, altẽ
en Pfefferbeeren herrührten, sowie unqual ficirbarer Staub. Auch
zet spanische Pfeffer (die Frucht von capsicum annuum) sei ver⸗
eten, um durch ihre Schärfe anderen fremdartigen Stoffen den
hfeffergeschmack zu ertheilen. Die Große der Verfalschung bleibe
rohl nie unter 20 pCt., erreiche aber anderseits gewiß 60 bis 70
Ci. Das einzige Lobenswerthe (7), was aus den Untersuchungen
servorgehe, sei, daß gerade keine gesundheitsschädlichen Stoffe als
zutrogale Verwendung gefunden hätten.

faAaiferslaufern, 18. August. Im Blechhammer⸗Weiher
wurde gestern eine männliche Leiche gefunden, welche als die des
Schuhmachers Schwehm aus Sigelbach recognoscirt wurde. Un⸗
weifelhaft liegt ein Selbümord vor. — Heute Vormittag wurde
her Tagner Karl Ochs in der sogenannten Schinddelle unweit der
Sahlingsmühle an einem Baum erhängt gefunden. Beide Selbst⸗
morder waren dem Trunke ergebene und vollständig verkommene
Leute. (K. 3.)

f Grünstadt, 16. August. Diesen Morgen ganz früh
schlug ein Taglöhner von Asselheim einem Metzger Namens Frank
hon Grünstadt, welcher heute noch in die Fremde gehen wollte, auf
der Asselheimer Kirchweihe mit einem Stück Holz in das Genicke.
worauf derselbe toͤdtlich getroffen zusammensank. Obgleich der Ver
lezte noch Lebensleichen von sich gab, wird dennoch an seine wm
Jüftommen gezweifeli. N. W.)

Franienihal, 18. Aug. Gestern Abend ertrank beiw
Zaden im Rhein der Buchhalter der Schmidr'jchen Malzfabrik, A.
Schreiner. (Ir. W.)

Speier, 19. Aug. Im neuesten Kreisamtsblatt wird
ine Entschließung des k. Staatsmiristerinms des Innern für
Kirchen⸗ und Schulangelegenheiten zur Kenntniß und Nachachtung ver⸗
offentlicht, die folgendermoßen lautet: 1. Im nächsten Jahre ist
am Pfingstdienstag an allen Gymnasien und lateinischen Schulen
der Pfalz der Unterricht auszusehen, damit die Lehrer an den Ver⸗
handlungen der mittelrheinischen Gymnasiallehrer in Speiec theil
iebmen lönnen. 2. Die Rektorate und Subreltotate der Gymnasien urd
jateinischen Schulen der Pfalz werden ermächrigt, auch in künftigen
Jahren denjenigen Leherern, welche sich an den Versammlungen der
dezeichneten Schulmaͤnner betheiligen wollen, soweit thunlich, zu
diesem Zwecde Urlaub zu geben. Deßgleichen wird die k. Regierung
den Vorständen der genannten Anslalten zu dem gleichen Zweck den
gewünschten Urlaub ertheilen.

Landau. Unser Stadtrath bewilligte in seiner letzken
Sitzung für die Sedanfeier eigen Beitrag von 100 fl. und für
den demnächst hier stattfindenden Feuer weyrtag einen solchen von
300 fl. aus stadtischen Mitteln.

München, 17. Aug. Ein in der Maximliansstraße woh⸗
nender Handlungs⸗ Commis hatte sich vom Lechfelde eine 4 Pfund
Granate mitgenommen und nahm bei bdrennender Cigarre mit der—
selben höchst unvorsichtige Man pulationer vor. Die Granate ex
plod'rte und riß dem Unvorsichtigen die rechte Hend weg. Im
anftoßenden Cafe Maximil ian wurden theilweise die Fensierscheiben
jertrümmert.

'München. Der verewigle Prinz Karl hat in seinem letzten
Dillen den Wuͤnsch niedergelegt, daß für ihr keine Hoftrauet an—
heordnet werde. Det König hat Dem entsprechend vecfahren.

p'Rünchen. 19. Aug. Die Beisehung der Leiche des
Prinzen Karl inmitten seiner zwei Gemahlinnen ist heute früh 4134
ihr in Anmesenheit des Prinzen Luitpold, der zwii Adiutanten und
der Geistlichleit volljogen worden. bva

In' der Rach vom 3. auf den 4. August wurden im Babn

hof zu Heidelberg einem Reisenden 3800 Mark in Banknoten ent⸗
Hendet.“ Auf die Ermittelung des Thaͤters mit den Ablaten ist
eine Belohnung von 500 Mark ausgesetzt.
pBerlin. Wie es heißt, sollen die offentlichen Kassen an⸗
zewiesen werden, jetzt auch die bei ihnen eingehenden Zwei⸗ Thaler⸗
qucke und die Ein⸗Thalerstücke, welche vor 1857 geprägt sind, nicht
wieder auszugeben.
p Sitraßburg, 17. Aug. Auf vielseitige Anregung wird
im 25. Augufi nächsthin im Tivoli das Geburts- und Nammensfest
des Königs von Bayern festlich begangen werden. Von einer zu
iesem Zwecke vor geraumer Zeit zusammengelretenen Versammlung
hemoliger bayerischer Staatsangehöriger, ist ein Comite mit dem
Auftrage betraut worden, zur würdigen Durchführung der Festfeier
Zas Weitere zu veranlassen. Diese Festfeier wird nach dem XX
Fes Tomiles in einem im Tivoli stattfindenden, Nachmittags 4 Uhr
beginnenden Gartenfesle bestehen, an welches bei eintretender Dunkels
heit Beleuchtung des Gartens, sow'e Tanzvergnügen sich anschließen
wird. EGir. 3.)
fFraustadt, 15. August. Das scheeckliche Unglück, welches
iseren Füsilieren am vorigen Donnerstag auf dem Marsche von
hier nach Alt⸗ und Neu ˖ Bilawe, Kreis Freystadt, zustieß, haͤlt unsece
cinwohnerschaft fortwährend in Aufregung. Zufolge eingezangener
zuoe rlaͤssiger Nachrichten wurden schon vor dem 123 Ml. von hier
emfernten Dorfe Bienemühl 5 Füsiliere von Unwohlsein befallen.
Bei genanntem Orte wurde rin einstündiges Rendez ˖ vous abgehal⸗
ten, wodurch den Manschaften Gelegenheiten gegeben wurde, sich
in dem von bewaldesen Bergen umschlossenen lühlen grünen Thale
u erfrischen und zu stärlen. Von da marschirte man über Alt⸗
ranz und Grochwitz nach Alte und Neu-Bilawe, eine Tour von
2 M. Schon vot Alt⸗Kranz wurde eine bedeutende Anzahl von
Mannschaften krank und mußten diese in den Straßengraben zurlck⸗
hleiben. Hinter dem Dorfe wurde nochmals ein einstündiges Ren⸗
deze vous adgehalten und brach man alsdaun gegen 2 Uhr Nach⸗
muͤtags wieder auf. Vor Alt- und Neu⸗Bilawe stellte sich die
dataficophe ein. Die Truppen, durch die an diesem Tage herr⸗
chende ungeheuere Hitze abgemattet, fielen massenwelse nieder. Sechs
Pann sind fofort auf der Stelle todt geblieben. Die bedauerns⸗
verthen Opfer hat man auf dem Kirchhofe zu Bilawe beerdigt.
Finige 30 Mann befinden fich noch in ärztlicher Behandlung und
stebei Einigen wenig Aussicht auf Besserung vorhanden. Erst
gegen 5 Uhr erreichte das Bataillon den Bestimmungsort.
—J
Paris, 16. Aug. Der gestrige Tag war wohl der
zeißeste des Jahres, denn man constatirte 834 Grade des 100gra⸗
igen Thermometers. In Folge der Hitze waren die Straßen von
Paris am Tage auch vollständig leer, um so mehr als der rößte
Theil der Bevöskerung schon am Morgen mit den zahllosen Bahn⸗
ũgen dem Lande zugeeili war. Trotzdem wurden in Patis 17
Faͤlle von Sonnenstich festgestellt, die aber nicht tödtlich verliefen,
die Pferde wurden von der hitze schon ärger delästigt; 34 dieser
Thiere fanden es für gut, Reißaus zu nehmen,2 jedoch nur richteten
erheblichen Schaden an. Außerdem wurden 4 Menschen ploͤtzlich
errsinniß. Von denjenigen, die nicht darauf vetzichtet hatten, dem
gaͤcchus am 15. August ihr Opfer zu bringen, weiß man nur von
267 Personen die von der Polizei erjucht werden, ihren Rausch
im sogenannten Nidon auszuschlafen. Annähernd verließen gestern
nit den Zügen für die Bannmeile: Westbahn 45, 000, Nord bahn
34,000, Vincennes 19 000, Lyon 17,000, Orleans 16,000
Montparnasse 11,000, insgesammt 142,000 Personen Paris. —
Die Cholera hat sich hier gezeigt.
p'Paris, i9. August. Die Börse war heute der Schau⸗
latz eines aufregenden Vorfalls. In Folge eines heftigen Wort⸗
vechsels feuerte der Makler Courson-Muller auf einen Ingenieur
in zwei kurz aufeinander folgenden Angriffen sechs Revo lverschüfse
ab, welche den Jagenieur schwer verwundeten. Courson-Muller
vurde verhaftet.
7 London, 13. Aug. Jm Glasgow winde vorgestern ein
neuer Schienenbahn-Omnidus versucht, der, statt von Pferden
zezogen, darch zusammengepreßle Luft getrieben wird. Diese Probe
ste dem Vernehmen nach durchaus zufriedenstellend ausgefallen.
Die Luft wird an bestimmten Stationen in zwei Behäliter einge⸗
»umpue, von denen einer vorn, der audere hinten am Wagen sich
zefindet. Durch eine besondere Vorrichtung ist für geräuschloses
Entweichen der Luft beim Betrieb gesorgt. Bei 200 Pfund Druck
legte der Omaibus in der Stunde 16 Kilometer zurück; für ge⸗
woͤhnlich soll er indessen nur 15 Kilometer zurüdlegen. Zum ersten
Unz'ehen dedursie er vorgestern regelmäßig eines Druckes von 300
pPfund. Er ist den abschüssigen Straßen von Glasgow gemaß mit
zußergewöhnlich n'edrigen Rähern versehen und mußte bei der
Brobefahrt um die in Glasgow unvermeidlichen scharfen Eken um⸗
hbiegen. Auf der Ebene und bei mäßigen Krümmungen dürfte er
noch dessere Erfolge aufweisen. Die Foribewegungskosten stellen fich
vei niedriger als die Bespannung mit Pferden. Während sie sich
        <pb n="526" />
        m leßleren Falle durchschnittlich auf 7 Pence für die enaltige
Meile belaufen, sollen sie bei Anwendung von Luft nur 12
Pente für dieselbe Entfernung betragen.... 38

—4Lond on. 19. Aug. Bei der Ueberfahrt der Königin,
des Privzen Leopold und der Prinzessin Beatrice von Wight nach
Gosport ist die königliche Yacht „Albertas mit der Privarsegel⸗
Hacht Misiletoe“ zusammengestoßen.' Letztete sank sofort. Zwei
Personen sind ertrunken und eine in Folge von Verletzungen ge—
totben.

Aus Trenton, der Haupistadt des Staates New-Jersey
wird don einem Manne berichtet, welcher 14 Jahre lang unschul⸗
dig im Zuchthaus gesessen hat. Es ist ein Deutscher, Namen?
douis Waldenberger, welcher am 25. Januar 1861 wegen angeb⸗
licher Vergiffung seines Kindes gehängt werden sollte, in letzter
Slunde aber noch zu lebenslänglichem Zud thaus begnadigt wurde
und nun auf Befehl des Court of Pardons seiner Freiheit wieder⸗
gegebenen worden ist. Seine Frau hat nämlich auf ihrem Sterbe⸗
beile das Gesiändniß abgelegt, daß sie mit ihrem Liebhaber den
Tod des Kindes durch Vergiftung herbeigeführt habe.
Musikalische Studienkopfe aus der Jüngstvergangenheit und Gegen⸗

wari. Charakterzeichnungen von Moscheles, David, Henselt,
Franz, Ruͤbinstein, Brahms, Tausig mit den Verzeichnissen ihrer
Werke von La Mara. Leipzig, Schmidt und Günther.

Es ist eine Sammlung überaus fein charalterisirler Porfraits
von. Meisterhand dargestellt. Das leichte, anmuthige Erzähluagz-
alent des Verfossers hat die Stuienköpfe sowohl unter den
Diletianten schon längst zu einer beliebten Lectüre gemacht. Ein⸗
zefallige Darstellungsweise wiekt in Gemeinschaft mit großer
Zochkenniß und !ief empfundenem Eingehen auf die Eigenart der
stünstler zusammen, um ans die treu gezeichneten Portraits mit
warmen Farben auszumalen. Es siud lebevoll ausgiführte, mit
fesselndem Detail geschmückte Biographien, welche die Wißbe gier

der Leser anzenehm befriedigen und ihre Liebe und Berehruͤng
TZfür die Meister der Tonkunst zu erböhen wohl im Stande sind
Der Preis ist Z Marl. —
utirie IJgdzeitujng, Organ far Jagde vijcheree
Naturkunde. Herausgegeben von W. H. Nitzsche, Kgl. Oberfoör⸗
ter. — Leipzig, Verlag von Schmidt und Günther. — NMr.
21 diefer beliebten Jagdzeitung enthält: Ein verbessertes paten⸗
tirtes Zündnadel-Jagd-⸗-Gewehr vom k. k. Oberlieutenant Wagner
mit 6 Illustrationen. — Wilddiebsgeschichten von H. v. Clau⸗
ewitz. J. — Bär und Bison mii Illustration. — Die graue
Nebelkrähe von M.v. Rappard. Berliner Wildpretmarlt u. s. w.
1. s. w. — Preis 3 Mark halbjährlchin allen Buchhandlungen
und Poftanstalten. ———
Verantwortlicher Redakteur F. x. Demeß u St Iigbert.
18chreinergeselle
findet dauernde Arbit
bei dJakob Schwarz.
Auch wird ein braver Junge in die
Lehre aufgenommen. —
Ein fleißiger GCeeẽIFc findet so
fort dauernde und gute Sielle bei
IJ. Gabriel
Schuhmacher.

dohnappbacher Kirmes. sorzen dn e 366
Sonntag den 22. und Montag den 23. Harmonie „M u k
uonst, von Nachmittags 8 Uhr ab, vel Fac Jun⸗
on⸗⸗ꝰ· — r Jung.
5 ——
nds 8 Uhr Ball. *
..J. Eisel.
— ιαιιααιασνÂ.
XX
Sonntag 22. u.
Montag 23. Aug.
danz⸗ Musik
ausgeführt v. d.
tapelle des 5.
ayr. Chevauleg.
Regiments zu
Saargemünd.
döfllchst ladet eiin Matth. Erz
Die kränkenden Bileidigungen, welche ich
anmi 16. August in der Wirthschaff des
dudwig Ringle gegen dessen Ehefrau ausge⸗
sagt habe, nehme ich als unwahr zurüd.
St. Ingbert, den 19. August' 1875.
et⸗rSanter.

Kindsmadehen
findet soforte ine Stelle bei
h. Hunzinzger.
Die Herren⸗&amp; Knabenkleider Fabrik
on
B. Ackormann.“
Zweibrücken, Mühlgäßchen,
wird am 1. September nächsthin iu dem Hause des Herrn
linq, Metzger, hie
neben der katholischen Kirche gegenüber dem Stadthause
eine Filiale errichten, in diesem hiesigen Geschäfte wird
ebenso billig verkauft wie in dem Hauptgeschäfte in Zwei—
brücken.

Durch die große Auswahl und staunend billigen Preisen
ist Jedermann Gelegenheit geboten sich sür wenig Geldeinen
eleganten Anzug zu verschaffen.

Indem ich mich einem geehrten Publikum bestens empfoh⸗
len halte zeichhe . Hochachtungsvoll J
B. AcIermanun,
neben der katholischen Kirche gegenüber dem Stadthause.
donntag 22. &amp; Montag 283. August
—AV
Kirchweihe
dirchweihe
wozu höfl. einladete
C. V. Graffion.

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i Kramer &amp; Co. in Leipzig erschelnt:
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nat nur Ii Sgr. — 6 Xxr. rh — 10 Xxr.
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Die einfache Ausgabe enthält abwech⸗
elnd einen Monat Stickmuster, deu andern
dätel⸗ Filet⸗ xx. Muster. Die Doppel⸗
ausgabe enthält in jedem Monat Beides,

—* abonnirt z2u Jeder Zeit auf
e drei Hefte einer beliebigen Ausgeabe
I Ee Buchhandlungen und Pofan⸗
lalten.
— Tõorse
vom 19. August 1875.
Geld·Sorten. Rm. Rpf.
bistolen . 16 50- 55
elländische 10-fl. Stücke.16 802-85
Duneaten. 9 503 55
O· Franken-Stücke.... 16 22-26
Inglische Sovereigns.. 20 490- 4*
dussische Imperials. .. 153 79—-
ollars in Goldd. 117—2

Redaktion, Druck und Verlag von

F

8*

i
K.
II
5

u

—

—XV
        <pb n="527" />
        J n e JF c⁊ n e l e r
der St. Jauderter Verreiger sund vatß mit dem Haudtblatte verbu idene Uiterzaltu143081latt, nit drr Diereta 2-, Don aersta z3- and Sorntags
Zdammer erlcheint wochentlis viermal: Dinstagz, Donaerttaz, Süamstag uid Senntaz. Aognnzmentssreis vierteliährig 42 Erzr. ode
1 Wark 20 R.Pfgz. Anteigen werden wit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blatischrift oder deren Kaum berechnet.
—— 7 — — —— — — — ——
4132 7 Sonntace denn 3*

src
Deutsches Neich. r

München, 19. August. Sämmtliche Advocalen⸗Concipien-
jen des diesseitigen Bayern haben in einer Eingabe an das Justiz⸗
ministerium die Bitte um Vermehrung der Anwaltsstellen an den⸗
jenigen Gerichtssiten gestellt, an welchen an die große Zahl der
dei den Anwälten beschäftigten Conchpienten sich don seldst zeige,
daß die Zahl der Anwälte dem Bedürfnisse nicht genüge. Ferner
wurde von den Concipienten eine Adresse aa die Justizcommission
des Reich stages um Freigabe der Advocatur im Wege der Reichs⸗
gesetzgebung gerichtet.

Muünden, 19. August. Der Kronprinz Friedrich Wilhelm
vwird am 1. September in Augsburg ankommen, am 2. und 3.
den Mandvern der 2. bayer. Division bei Odelzhausen, am 4.
dem der ersten Div'sion bei Pfaffenhofen und am 6. und 7. den
Cotpsmandvern bei Schrobenhausen beiwohnen.

Aus Ashaffenburg. 18. August, wird der „Fr. Z.“ mit
geiheilt, daß, in Folge der Vorgänge deim 81. und 58. preuß.
Inf. Reg., das hiesige 10. Jagerbataillon seinen Marsch— zu den
Manövern bei Würzburg laut Verfügung des Kriegsministeriums
heute Nacht antreten wird und bis zu seinem Bestimmungsort nur
des Nachts zu marschiren hal, Bei anderen Regimentern soll dies
ehenjalls angeordnet sen.

Ausland.

Paris, 19. Aug. Der deuische Botschafier, Fürst Hohen⸗
lohe, hat heute früh seinen gewöhnlichen Sommerurlaub angetreden
und isi nach München abgereist. Diese Thatsache kann allein schon
erheblich dazu beitragen, die heut in Paris umlaufenden Gerüchte
pon einer unmittelbaren Kriegsgesahr im Orient, von schweren
europaischen Verwicklungen u. s. w. auf ihren wahren Werth zu⸗
rüchzufuhren. Wir glaubea sogar zu wissen, daß Fürft Hohenlohe
dor seiner Abreise nicht einmal den gestern mit so viel Geräusch
aus dem Seebade hier eingetroffenen Minister des Außern aulge ·
jucht hat. Der Herzog Decazes, hat gestern uberhaupt von fremden
Diplomaten nur den fürlischen Botschofter, Ali⸗Pascha bei sich em
pfaugen. Während der Abwesenheit des Fürsten Hahenlohe führ!
Legalionrath Graf Wesdehlen die Geschäste der Botschaft.

Nach den in Toulouse angestellten Erhebungen sind in
Folge der neulichen Wossersnoth in dex Vorstadt St. Cyprien
allein 953 Häuser eingestürzt und 257 Häufer unbewohndar ge⸗
woiden. Die Zahl der in den anderen Vierteln zerstorten Ge—
bäude beläuft sich auf 2090. —

Der Marschallin Mac Mahon sind bis jetzt für die Ueber
schwemmten 3,940,897 Fres. 73 Cent. den Staatstossen
15512484 Fics. 90 Cent. im Ganzen also 19,453,382 Fres
63 Cent. zuge angen.

Wien 19. August. Das in Agram garnisonirende Infan⸗
erie⸗Regiment Erzherzog Ernst hat Maischbefehl an die böhmische
Grenze. (A. 3. 9—

Petersburg, 19. August. Gestern Abend ist die Stadt
Rjew durch eine große Fenersbrunst heimgesucht worden. Es sind
300 Hauser, darunter eine Caserne, abgebrane!.

onnenen Erhdhung der Hausersseuer für die hiesige Stadt entge⸗
jengetreten. ·— ————

F Bei Oppenheim ertranlen am 16. zwei Knaben (Brüder)

m Rheine. *

F Bei Nedargemünd stürzte vor einigen Tagen Abends

der Notar aus Schönau in den Neckar und ertrant.
7 Ueber den Schaden, welche die Ueberschwemmung in Kirn
angerichtet hat, werden folgende Angaben gemacht: An Vieh find
aahezu 300 Leichname verscharrt worden. Ueber 8000 Fuhren

Schutt und Schlamm sind bereits aus den Straßen und Häusern
intfernt und noch bleibt unendlich viel zu leisten, um die Straßen
passirbar zu machen und die Erzeugung von AKrankheitestoffen zu
dermeiden. Die Zahl der wirklich vom Erdboden ver chwundenen
häauser, 8, ist gering gegen diejenigen, 50 —60,welche so stark
Heschädigt sind, daß fie polizeilich n'edergelegt werden inüssen.

7 Berlin, 17. Aug. Der ‚Ke 3.* wird berichtet: Es
wurde bereits gemeldet, daß in Ausführung eines Bundesraths—
Beschlusses auf den deutschen Münzsiätien die Ausprägung von
Fünfzig · Pfennig⸗ Stüchen begonnen, hat. Diese Arbeit ist so weit
zediehen, daß bereits die Inkurssetzung der neuen Munzen nahe
zevorsteht, deren Prägung sehr gelungen sein soll. Sie werden
dem Mangel an kleinem Geld gewiß erheblich abhelfen. *

7 Berlin,; 18. August.Der Luftschiffer Beudet ist von
dem gleichen Schicksfal ereilt worden. wie Miß Bictoria; wie nuͤm—
lich die Neue Zeit“ meldet, ist er dei Halle verunglückt und sosort
zestorben. Beudet machte wie gewöhnlich während der Fahrt des

Ballons allerlei halsbrecherische Uebungen am Trapez, fiel herab
uud brach das Genick.

.Hamburg. 16. August. Eine große Feuersbrunst kam
gestern gleich nach Mittag in der, J. P. Lange Sözne gehörigen.
gr. Elbstraß Pläin Altona belegenen Dampfmühle zum Ausbruch.
In der Mühle war in der Racht zuvor gemahlen und die Arbeu
erst gestern Morgen 71 Uhr eingestellt worden. Schon gestern Vor⸗
nittag entstand in der Mühle ein unerbeblicher Brandvorfall. bei
velchem das Feaer jedoch von den Arbeitern gelöscht vurre Um
12* Uhr sah man dicken Rauch aus den Fenstern des de'tten
Stodwerks hervorbrechen. Man drang in das Gebäude, erbrach
die Thüren des betreffenden Rauses und fand bereits Alles in
Flammen; durch den dinzugetretenen Luftzug griffen dieselben mit
rasender Schnelligkeit um sich und bald darauf brannte das Ge—
»aude aa allen Stellen. Binnen Kurzem wurden auch die benach⸗
darten mit großen Vorräthen gefüllten Speicher vom Feuer er—
zriffen und sah sich bald die Allonaer Feuerwehr nicht mehr im

Stande, der immer mehr um sich greifenden Gewalt des Elemen

es Einhalt zu thun. Es wurde die Hamburger Feuerwehr zu

Hülfe gerufen und erschien dieselbe wit alen drei Zugen auf der
Brandstätte, wo sie kräftig in die Löoschung des Feuers eingriff.

Die Hitze und der hoch emporspruͤhende Feuerregen waren so start,
daß die hinter den brennenden Gebäuden im Hafen befindlichen

Schiffe eiligst weiter hinaus in den Strom legen mußten und die

Strompfeiler in Brand geriethen. Das Feuer wüthete din ganzen
Nachm tiag und Abends bis tief in d'e Nacht hinein und ist man
mit dem Nachlöschen noch heute beschaftigt. Hier in Hamburg war
in Folge des Ausrücens unserer Feuerwehr die Reservemannscast
derselben in Dienst gerufen, als aber gegen Morgen um 4 Uhr

Feuer in der Nahe des Klosterthors gemeldel wurde, rückle die

dam burger Feuerwehr, zumal man des Brandes in der großhen

Elbgasse bereitz Herr geworden, nach hier aßb. Im Ganzen sind
b Speicher mit den Vordergebäuden on der Straße abgebtannt,
davon sind 5 völlig bis auf den Grund zerstoͤrt und der sechste

chwer beschädigt. Außerdem sind aber noch weiter entlegene Be—

»aude b schadigt. Menschenleben sind zum Glück nicht zu beklaçen,
wenngleich einige, datunter recht erhebliche Verwundungen dinch
»en Feuerregen statigefunden haben. — Die große Elbstraße ist

och heute sür den Verkehr polizeilich gesperri, da man das Ein—
nürzen der Giebelmauern der abgebrannten Gebäude befürchtet. Der

Schaden beträgt etwa 2 Millionen Mark.

—
Bermischtes.

4 An Stelle des Herrn Carl Fröhlich in Zweibrücken,
der die Bürgermeifterstelle nicdergelegt hat, wurde Herr Apotheler
Theod. Märler gewählt. 9—

Ans Neustadt, 19. August. schreibb man der „Pf. Zig.“:
Wie wir aus zuverläfsiger Quelle soeben vernehmer, ist das Ge⸗
juch um Errichtung enes humanist schen Gymnasiums an hiesizem
Platze vom kgl. Staatsministerium abschlägig beschieden werden,
weil ein Beduͤrfniß dazu nicht rorliege.

München, 19. Aug. (Rürnb. Korresp) Di. Bahrlinie
don Annweiler nach Zweibrücken nebst der Zweigdahn von Bieber⸗
mühle nach Pirmasens wid voraussichtlih bis zum Novemter
1875 fertig gestellt werden. —

4 Aschaffenburg, Magistrat und Gemeindebevollmächtigte
sind durch Gesammtbeschluß der von der k. Kreisr gierung anze⸗
        <pb n="528" />
        F Bei der Goldauspiagung auf den preußischen Munzslätten
hefinden sfich zum ersten Male 8 Millionen Goldmünzen für Pri—
batrechuung.....

7 Was im luriolen Annoneciren zeleisiet werden kann,
davon zeugt nachstehendes Inserat, welches wir den „Jittauer Rach⸗
richten? eninehmen: Beinge Deine Lebenstage glücklich und in
Freuden zu, daß Gott einst nach Dir frage: Reinhold Koch, wo
dist Du? So spring eilig dann herfür: Herr mein Goth, ich steh“
ia der ersien Bude neben dem Schüßenzelte hier und dabei halte
ich mich mit allen Sorten Honigtuchen, Makronen und allen in
diesed Fach einschlagenden Artileln den gerhrten Besuchern dieset
Festes bestens empfohlen.
Am 41. August 1875. Reinbold Koch, Pfefferküchlermeister.“
rMittel gegen Blutvergiftung. Es sind in juüngster
Zeit verschiedene Fälle vorgelommen. daß Menschen von dem Stiche
einer Fliege, die vorher etras von einem Aase genossen, getödtet
wurden. Es dürfte gewiß nicht überflüssig sein zu bemerlen, daß
esZein durch die Erfahrung erprobtes, leccht anwendbares und sehr
8 VMiittel gibt, jues Gift unschädlich zu machen, und zwar
en Salmiakgesist. Dieser ist in jeder Apotheke für ein
paar Pfennige zu haben. Neibt man mit genannter Flossigkeit die
berletzte Stelle ein, so daß etwas dabon in die Stichoffnung ge⸗
langt, so zerstört sie das eingedrungene Gift und macht es unsgäd⸗
EDVVV
Freien bewegen, würden gut thun, ein kleines Fläschchen jenes
Medikaments stets dei sich zu führen, das nebenbei noch die Wir⸗
lung hesitzt, durch seinen Geruch Ohnmächtige, die ja auch bei der
jetzigen hohen Temperalur nicht selten vorlommen, w'ieder zu sich
ju bringen. Es bleibt noch zu bemerken, daß die verwundete
Stelle, die immer start jucht, nicht durch Kratzen gereizt werde.

F Ein eigenthümliches Vergas gen. Am vergangenen Sonn⸗

hae⸗ verhbreitete sich in Vincennes das Gerücht, daß man einen jungen

Menschen im Gehoͤlz aufgehärgt gesehen, dessen Leichnam von
einem großen Hunde bewacht werde. Wahrend ein Theil der
Spazierganger sich entseßt schleunigst entfernte, eilten Andere' an
die bezeichnete Stelle. In der That erblikte man den Koͤrper
rines jungen Mannes, der an dem Hauptzwe'ge einer Eiche hing.
Finer der Parkwächter näherte sich demselben, um den Strit zu
durchschneiden. Wie fuhr er aber zurüch, als der Hängende ihm
einen Fußtritt verseßie, während der Hund ihn gleichzeilig irt
Bein biß. Als er zurücgesprungen war, blieb der Erhängte wieder
mbeweglich. Einer der Zuschauer erllärte diese Cescheinung für
ine unwillkürliche Muskelzusammenziehung. Bei einem neuen
nenschenfreundlichen Annäherungsversuche erntele der Waärter aber
inen neuen Fußtritt als Lohn und vernahm zugleich ein deutlichtz
dachen über seinem Kopfe — es war der Erhängte, dver lachte!
da merkte man den Betrug. Das Band um den Hals war nur
um Scheine umgelegt und that ihm kein Weh, da ein zweiter
„trick unter den Armen die Last des Köorpers irug. So hatte
r mit großer Geduld eine Stunde lang gehangen; um — den
zpaziergangern einen kleinen Schrecken einzujagen. Zur Erholung
von der Anstrengung des Hangens ließ man den sonderbaren
Z„chwärmer einige Tage — sitzen. —

f Dem D'chter Friß Reuter wird im Amerika. im Scha—
zenpar? von Un'on Hill unweit Hobolen, don dort lebenden Deut⸗
chen ein Denkmal errichtet. Dafselbe wird aus der lebensgroßen
Dronzestatne Reuter's auf einem J Fuß hohen Postamente bestehen;
die Ausführung ist dem Bildhauer Ed. Ehrle übertragen worden.
der Grundstein daiu wird am 7. Sept. d. J. gelegt werden.
Dienstesnaqhhrichter. 4 —
Der Landgerichtsschreiber Joh. Kraus von Obermoschel wurd
auf Ansuchen nach Grünstadt verfetzt.
Derantwortlicher Redalteut F. X. Demez in E. Ingbert.
—; BS A ———— —————— —ü— —ü———⏑————

— — —

——3

— ——— —

— — — — —
xrv di⸗ bei meinem Preis⸗

Jegelu be

theiligt find

und noch Loo

je zu werfen

haben, werden

gebeten die⸗

tyhun zu wollen, da die Preidvertheilung

bis Montag, den 30. August flattfinden
wird.

Wüeektis füür (an

Hals &amp; Rrufileiden 2
Riermit dezeuge der Wahrhen genaß,
daß der Trauben Bruft Sonui
von W. H. Zickenheimer
Mainz mir die besten Dienfte gegen
nein Hals⸗ und Brustleiden erwiesen und
lann ich denselben deshalb auf's Warm
sse empfehlen.
Rothenberg a./d. T. (Bay.) 8./8. 72
Johann Bernhard Hain, Rentier.
Ca. 10000 ähnliche Atteste bestätigen
die unübertreeflichen Eigedschaften dieset
loͤstlichen Brustsaftes.
Verkaufsstellen in 3, *4 und 9
Flaschen in St. Ingbert bei 3
riedrich, in St. Johanr bei F. P.
Dudenhöffer und Carl Thiriot, in Saar
ouis bei Franz Altenkirch, in Blieskastel
bei Apotheker C. Richter, in Saargemuͤnd
hei Apothiler H. Kirchner.
Man ochte R die Inmoa Trr
in Mainz.

Damit alle Franlken sich don der vor⸗
rzec d. ilustr. Buches Pr. MAiry'n
aturheilmethode aberzeugen boͤnnen wird
on Fzeg? Berlags⸗Austalt in Leipzi
in 80 Seiten starker Auszug gratis un
fres. versandt. Jeder Leidende, welcher
schnel und sicher geheilt sein will, sollte
sich den Auszug kommen lassen.
her versan75*.cenyyo Exemp.
J Cari Engel.
ehr⸗Monta
Feuerw br Montag

Hanfeouverts
mit Firma bedrudi, werden angefertigt in
— — dur Buchereese d' eses Blattes.
Die Herren⸗&amp; Knabenkleider⸗Fabrik
von
B. Ackormann.
Zweibrücken, Mühlgäßchen,
wird am 1. September nächsthin in dem Hause des Herrn
Xltinq, Metzger, hie
neben der katholischen Kirche gegenüber dem Stadthause
eine Filiale errichten, in diesem hiesigen Geschäfte wird
ebenso billig verkauft wie in dem Hauptgeschäfte in Zwei⸗
brücken.

222103000 0
1344 hdur
Eine BWadereisen
ung oder Wiederherstellung der Gesund⸗
deit lann nicht Jeder unternehmen
lheils der Kosten und anderntheils der
Muslichen oder gescastlihen Vertaiimiseh
wegen. Allen Diesen nun einpfehlen l
wir als Ersatz der Brunnenkur De.
Airys Naturheilmethode.“ — Versaͤume
Nemand, selbst wenn noch so
schwer darniederliegend, sol
das weltberühmte illustrirte
Werk: Dre. Airys Raturheil⸗
methode, Originalausgabe von
Richters Verlagsdanstalt in Leipzig
anzuschaffen. Dies 25 Bogen starte
illustrirte Buch kostet nut 1 Marf
und ist in allen großerra Buchhand⸗
iungen vorraͤthig.

Durch die große Auswahl und staunend billigen Preisen
ist Jedermann Gelegenheit geboten sich für wenig Geld einen
eleganten Anzug zu verschaffgefe.
Indem ich mich einem geehrten Publikum bestens empfoh⸗
len halte zeihhne Hochachtungsvoll
IXXXXXXV
neben der katholischen Kirche gegenüber dem Stadthause
—rrI . Demet in Stu An⸗ dert.

8
        <pb n="529" />
        822—8
224 —&amp; —A 23B3
53 83 3836282338 — 58553533333 38 2275533232
551555 33 5363 353 33 338533353353 3273883 6335
7 —A 2838 — * 22 — ——22 22 23385 ————— arßn 5222
E 7 38222232 — 8 2R2 28 V —— 3 538
— 535s833388 8382
5833 3335553385353 —5c— 22 5382828 3323353532 3328
7 58 555 58 J *2*65228 5228 532322
— — J 32 —2 — 22 2 —— 2 *252332 3 3
3 5273333332 72327 I55
— * 25323588 388 528S6 23*
53 252323 33255 —83335 58 53523523583 335378773.3338
F 22* *5 —J 1F 5 —* 35337 237 — J
2313 5 5 2373833353 — 335332333873
25 73268 —— 55 7— 2 335 1c5235 72
532525 *43 —3 5—352535896 ——— IA
—A—— 5*58 * — 28 XXä
—
—1222.3222 523 232453 583. —
33 ——
S 2 — ——— —1222225 88 z» 2Bz2— 275 35368
333376 3 735 335
352z353— 5— —53353 383 3228* A— — —
3333338783 6333 3 —
38335323238 — 328538 5 33 — 3 —55—82 88
39 —8 —z38 33 —A —A 2 323358 —— —
3585 28 Te2525 3 52 5—, 2228232 8 322*
55338* —5333233383352535 553357 8 z 333 —8373 63537
33233*337*—33335353533 633353333332355 —
3 3322538 —— — ———— —
25 — Ss 2352—5 J
— * — 2222 51
⸗— N * 22 ——— 2 *
—A ———z —z53 —2322
v. 22 2 — 23 — 3 27 * 2 2 — —
53 13353537585 55335* 33 33383883 338
—— 3— —5— * —5757. * — 5 Sc2⏑. 22 S 5 2*
37 332758 —x—221 s2 233832323352* 855332 * 23
3 723533753 333642* s*2 38383 3253333—58
* * —7 — 9 6 —*
—X— 282 — —* 2* * — — e BR. — — —83 55 536 8
33 33 12333835384
25338 3831 238331 33
A s 3 33 533* 2 122225335
— ———— 3 —33
2 532 272 —2— — E 22 52232222 —X — —
*5233832 ——— — —— 5225 ẽ— 555334652 *2
x*. 3 7— 2285* n S—3——— 8 —2 —3 —5342
332338 35552353 3555238s—33338* 533 22333 15
225——6 338—353* 32 283235— 3— 5
——ã— 5353 25 —233222 *55. * „c—3
—— 2353268533333
2 553 5 — *2 EXA— * —— — 5232 25227—2 —8
— — ——— — —— 2 —2328 8*
5*2— 7 2—3 —232c. 53587 2553325 3538735
— — ——— ——
52— 333 3552353835— 8123 222—85335532338
2— “ * 22 2 22 —— * 25532— 532 15 5532 3 A —
—235 32.28335 —3 8— 28 5z21 —225282338532
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—— — *4 I w —A vb — —* 12 . 2 *
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2z 333—85
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— 5555 — BS228 226633 22
s55325 3333 — s32357535 5355
2* 2 — — — 25246 — 9
33 333518358 28382
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M 33 4288 3 * — — —— — 22
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* — ꝛ —A— 2 — — — 3 8 S « 2 2
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323325685— —— —A 3237382 ——— 2553577 22325
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—— 33 A —— 723535338533334 523
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— 222. — * —— 2335538 2.5 * —— 25232
* 3232535883 5735—33—3338 31 325 * 4
57 —355533433 208 338 5533385 A 33315555 —
25 352527 —3 353232 84 *1 —225238 3 535
2 2535538— 3257382 — —— — S 2⸗ 33233328633 — 558
3338372535 2333353535 A — — 33*
8* 8 5355 —— 8 — 33335383 —A 255233—38382 5.
2358 2238 —5 8 — ———— 55 2 —A 2 —2 232 262327
20 2—* — 88 3 38 S . 5 232555 e 2328 522
——— —— 253 353352533 —8 —A — 235385553 2 555
2 —32 52 2 —A 325323323 223258 2235— n
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53 8355357535355
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6* * 322 5 2232222 —— 2E 2 —— 3*
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——A 55* z353275332 23 218 28
525 * 52 E ——A 3536 a —— 8 * 23 * —
53323—* 2 552 55 x ——— 228 2283 44
2333653553583525 3z325383 2133—8—3628 535 —55838
2 2 2 3* — 2* 6 3528 —— — E * —2 — M
3 835 33375
—53 352 58335* 35532823 823 3*
2 25 —55 2 2 2 S 8* 258328 2 *
. 3 3353—3 332
58 2323 52358288 5325228 —22362 3555—2256 353582
2 2 — ⸗
3 3 32323 43333 3
*2 * — — 233 — — 2233 A — * 3
224 32 55233 225 ———— — —S 357255535225 133 *23 85
—
3 ü 38
— 58 8 22532322 —A— 5252238 2
3335223333—33—32333533333 3235633625338
53265 5828 — 5 25333 2335232 238 *z38
— — * ö — — 8 3 2 38*
— —X 522 52 e 278 — * 8
J 8 2525558555553 58 2583283 58 B
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        330
86 *68 232
&amp;. X8 6
3 2253
552323535* ——
12323 55533 5—
— 333 52223 ss
72 2.33 2232 — F
52.3 33233 3835—53 F
s3824 * 25335538
2. 2 22383 2 58 5
———— 335238 233358
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2335 23 55 3*23 3 A 5* *
2 — 523223 23 * 5528 *
5* 223 522 8 2823 2582 23533
——— 325 a83 23575773*
2 — 27 —8 35323533
35337* 25833 3325235 537
A 23233 232233 8 X
* *2 ã 223 — —A 285 52
* 2 5* 53 — —8 *2 *
20232 — 25358 8 23328* A
2533857 * 5 22 53 5553 —
27227 — 2* 3333337 522 —8
822* 23 * 2583
283223 253838* 3222 8 52333
25555 ⁊ 5 5* 5.7 32335332
2555573 2 222 22322 255
* * —— * — 52323 * 225
—X 28 A— 23 2 222 3*
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53223 A 34 ——
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— 2 23 225* 22275
222 8 3358533 5 233853 322 2
5532 —— 458*33 2526537 28
35535 3 53 2 — — — 5357
6 e 5 3535338358 — 23521858 5 3
Sae. 32* 22753 533 28 2 — 8* 65232
5 53 13325353 32382*23 — 83323
23532335 8 228**8* 28237 — 425*8
552 2233 * 53232 223 22 6*26 2 —— —A
52558 23326835 233 25
—A 32 — 53225 55333535 382 28 —2—38
3 55285 218 —22 553 * 23 2823253 2* S5222 226
8333 82 28 z3* 78 22223 3553357
258 52588 —— 58 —D 525323 35 77 3 *8
8 — 2 222333 g8 * 22
33 — —— 228 22858 535333
2325 222.35* * 275 — 2331233 2 2358
— 3. T. —— 5833 — ——— 2.3 25 2.8
23 *2* 5227 3333535 — — —— 3323358 256238
7 232 —— — 532.255 3533533 55732ẽ — 5 * 3583353
33 395283 z 52* * —— 25333
5 —“ 22*33 S7 *. 23 — 277* 538588 25823 *
A— 27— —— —A A 27 723 5* 2 837 A 2
5 A A 7? *8323— 35 233 5* 3
72 27* 5320* —— 8 88* 2. 2233 — — —
323338 —
* —— —25338 — 788
355 ——— *38
2333 5 24378 3858 8 — 373253387 5 —A 2
523 2 233 —— 122283 53 253. *5*3222 5 222
* — 32533358 388 3537
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        SBi. Angberler SAnzeiger.

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der St. Ineterrer Anzergec (und das mit dem Hausptblatte verbundene U iter daltun 338latt, mit der Deenzta z8-, Vonaerstags⸗ and Soentags

summer exlcheint woͤchentlich vie r m alz Dinztkage Donmetatag; Samstarg und Sanntagz. Aponne nentsareis vierteliatzrig 42 Arie. ode
1Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werven it 4 Krit. die oͤreüp altige Zeile Blattschrist oder dexen Raum berehnet.“

Dien Stag, den 24. August 1875
Deutsches Reich. Geeorgia fanden einige Ruhestörungen statt, die aber durchäus lolaler
Berlin, 21. Aug. Der „Reichsanzeiger“ publicirt eine Ratur waren. 5*7 — (6(T. N.
Bekanntmachung des Reichskanzlers betr. die Uebereinkunft Deutsch⸗ 7. Beeremi Ich te s.
ands, mit Oesterreich wegen gegenseitigen Markenschutzeäs. 7 Man meldet aus Edeßeheermn, 24. Aug: Heute wurde
Die Reise des Kaisers nach Itallen wird, wie die „Tribüne“ hier der erfie 1875er Wein berlauft. Der aus Fruͤhburgundern
chrelbt, immer wahrscheinlicher. Man 'unterhandelt dereits zwischen uͤnd frühweißen Traubensorien gelelterte Most war wohlschmeckend
en Hofstaaten der beiden Monarchen“ über die Modalitäten der und süß, und kostete per Hektoluer 80 fl.
Reise.“ Alles hängt von der' Zusttmmuug der Aerzte ab und Dr. FAus der Pfalz. Bei Diellirchen (Bezirksamt Kirchheim⸗
„. Lauer soll jetzt auch seinerleits gencigt fein, die früheren Bee holanden) wurde am I8. d. die Teiche des Mühlburschen Scheuer-—
denlen fallen zu taffen. Die Dispositionen gehen für jeßl dahin, mann von Lauereden aufgefunden. Spuren von Gewaltthätigkeiten
doß die Resse von BadensBaden dir ct nach Mailand gerihtet Jein in ber Lesche Teßen auf einen Moͤrd Achtichef innd PMurde ein
und dort ein eheo von weniger Tagen genommen werden anderer Muhlburschen Namens Salzmaun din 20 3derhasiet.
vpürde. So welt 6 jeht vestimmt ist, würde Feldmarschall Graf —AV
v Moltte den Kalser beglelten. Hipsichtlich des Fücssen Bismarck gehandein zu haben, indem er von Scheuermaun geschlagen worden
wird dessen Gesundheitszuftand maßgebend bleiben. , fei, worauf er nach diesem mit seinem Messer gesto hen habe. —
Wae 38 a dnAugRachdem · das Hermanns- Dent In der Carlbach bei Kleinkarlbach wunde am 17. de die daiche
nal enthüllt und dem deutschen Volke uͤbergeben worden ist, wird neß etwa kin halbez Jahr allen Mädchens gefunden.‘ Die Mutter
mit der Ausfuͤhrung. des zweiten großzen nationaben Denkmals wohl des Kindes, Philippine Fledsner von Grethen dei Dürkheim gestand
uuch in der Kürze begonnen werden. können. Bereiis seit einem Andgesichis des geöffneten Grabes ein, das Kind in den Bach ge⸗
Jahre wird von Prof ssoe Johannes Schilling in Dresden an dem worsen zju habead Die Verbrederin“ wurde nach Franlerthat zo—
hußmodebe far de Germania gearbeitet und sind Köstenanschlage eliefert. — Wie das Ludw. Tgbl.“ meldet, fiel omn 17. d. ein
Air die baulichen Aus führungen zwischenzeitig Fufgst. Ut worden. AÄrdeuler der Giulinschen Fabrit in einen Sodatesse und wurde
Nunmehr.ist uch mit dem Erwerbe von Grundeigenthum dufe dem Dschreckuch verbranm, daß er seinen Wunden in kurzer Zei
Liederwlde vorgegangen worden, um mit den Arbeiten behinnen rlag
nit lönnen ünd um den freien Ausblick vom Denkmalsplatze nach 24 München. Der in der bielfach besprochenen und verhan⸗
en Stiten hin u fichern. An Geldmisteln sind. biz jetzt schon Zelten Affasre des im vorigen Jahre zu' Reumartt pibhich gesiox⸗
106.995 Mart gesammelt. worden und konnte damit allein der Un enen Soldaten Plaimer' mehrsach denannie Primnricusenant
erbau in 34 Jahzren vollendet werden. Große Mitel etfordert Feorg Fürthmaier bom 1. Chebanriegesregiment isn nunmehr mit
aber noch die Herstellung der übriger Modelle und der Mrzguf Zenfion verabschiedet worden. (Fürthmaier hatte den Plattner miß⸗
ꝛer Kolossalfiguren. Zu deren Aubringung werden noch die Samm. undelt, obwobl derseide sich in sehr ieiden dem Zustande befand,
iungen fortgesetzt, und hat das Unternehmen neuerdings eine För en jener jedoch für Verstelluͤng hieit.)
deruag erhalten, welche einen guten“ Erfolge mit Bestimmtheit Mäanchen, 17. Aug. Zur Enthütung des Hermanns⸗
oraussetzen lättt. Schon im Porigen. Jahre batten viele Krieger denkmals haben sämmtliche Nberale Blätter Fefigedichte und schwung-
Bereine und Gesellschaften am Sedantage unter den Fastgenossen saste Arlilel gebracht; dem vltramomanen Bayer. Vaterland“
Sammlungen für das Nationct-Denlmal veranstaltet. In diesem llein blieb es vorbehalten, über jene Nationalfeler folgendes Rai⸗
Jahre aber tritt die ganze allgemeine deutsche Krieger⸗ Kamerad onnement zu bringen. „Welch ärmlich Fest, du lieber Gott! ein
haft zu dewselben Zwede ein, um mit der Feier ihres Ehren⸗ chser Bettelpreußentag, deß sich kein Bayer freuen maqg. Und
ages die Förderung des nationalen Zieles zu verbinden. Wenn vaͤr' der „Kaiser“ nicht gekommen, welch' kläglich Ende hätt's ge⸗
sdes Mitglied der Krieger Vereine nur einen. Thalet sammelt, so sommen? — Mil und ohne Kaifer“ hat fur ung diefet „Fest“
fdie Grundfsteinlegung im nächsten Jahre und die Vollendung des hensowenig Werth, wie ein bel ebiges Schützen⸗, Turner-, oder Sün⸗
zecrlichen Werkes in fünf bis fechs Jahren gestchert. J jerfest, oder auch ein fortschrittlichss Saufgelage. Was von den
Bremen, 22. Augnst. Der zehnte deutsche. Journglisten. odugirten Phrasen zu halten ist, weiß ohnehin Jedermann, und
aq wurde heute erdffnet. Etwa 40 Zeitungen sind vertreten. wir wollen den Bereinen und Privaten, welche für dergleichen Blöd—
IJ Auslan d. inn Geld hinauswerfen lönnen, das Pridatvergnügen nachsehen,
Paris, 21. Aug.“ „Echo agricole“ veröffentlicht Nachrichten venn sie herumziehen, sich besaufen und vom „Siege über Rom“
ꝛenen zufolge der Gesammtbetrag der diesjährigen Getreideernte in chwätzen.“ —
Frankreich gegen 106 Mill onen Hektol ter erreichen wird. Die — Bei Deggendorf hat sich ein großes Unglück ereignet.
Qualität der Ernte ist eine sehr versch'edene, im Allgemeinen-mittel. In dem Eisenbahntunnel am Ulrichsberge wurden nämlich drei Ar—
naßie. — Der „Temps“ meldet, das Ministerinm der quswär: beiter durch einen Sprengschuß, dee sich erst nachträglich entlud,
igen Angelegenheiten in Petersburg habe dem dorligen französischen ödtlich verwundet.
Botschafter Generol Leflo am Donnerstag die Mittheilung gemacht, 4 Die Krupp' sche Fabrik wird eine colossale Kanone
»aß Rußland in-nächster Zeit eine neue Note betr. die Angelegen- rach der Weltausstellung in Philadelphia entsenden, und sollte diese
jeiten der Herzegowing an die Mächte richten werde. n dem Hamburger Quai eingeladen werden. Der ju d'efem Be—
Kostantinopel, 22. August. Amtlich wird gemeldel: Nach. hufe dort anwesende Vertreter der Krupp'schen Firma fand aber,
uchten aus Banjalula constatiren, daß die aufständ sche Bewegung vie man dem „H. C.“ schreibt, die Kraͤhne sämmtlich unzure'chend,
imn Rorden von-Bosnien) durch eine Bande von 200 bewaffaeten )a der größte derselben nur 80,000 Pfund heben kann. Die Ka—
Serben, welche mit österre chischen Haudelsschiffen ankamen, prodocir rone wiege allein 110,000 Pfd., de Lafette 80,000 Pfd., die
vorden ist. Die Absendung von Truppen nach der Herzegowino durbel 50,000 Pfd. hamburg muß daher darauf verzichten, das
wird thätig sorigeseßt. —— ngeihlim zu befördern, welches jetzt in Bremerhafen in das dazu
Ragufa, 22. August. Die Türken machten gestern eien best minte Schiff rerladen werden soll. J
Uusfall aus Trebinje. Der sechs Stunden währende Kumpf bleb F Köln, 20. August. Heute Nachmittag gegen 3 Uhr wurde
ngne Ergeba ß. — Den bei Klek gela deten kürlischen Truppen ist die Kaiserolocke zum erfien Male mit mehrcken anderen Glocken
s gelungen, die Veibindung mit der bei Mostar stehe dn Tiup es Domes zusammen geläutet, wenn man das in großen Inter⸗
pen Abtheisung herzustellen. Bei den Gefechten mit den Aufständischen vallen erfolgende Anschlagen des Klöppels Läuten nennen kann.
vnrden 290 Mann getödtet und viele verwundet. Die Prüfungs Commission, welche, umgeben von einer großen Menge
Newycrk, 20. Augtist. Das Gerücht über eine Negerver- deugierigee, das Zusammenklingen der Glocken außerhalb des
wörung in den Südsto»aten erweist sich als üderttieben. In Domes beobachtete, sprach sih dahin aus, daß das ese D des
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        monire.
tot G.3.)

Ein verwegenes Beispiel don Muth und Entschlossenheit hal
am verflossenen Sonnabend der Pariser Kutscher Jean Poinfet, ein
früherer Trainsoldat, gegeben. — Derselbe fuhr in seinen
Wogen die Schriftsteller Alfred Wolff und Victot Koning spazieren,
is in der Rähe des Palais de l'Induftrie das Pferd plötzlich
scheute, durchging und in gestredlem Laufe die Richtung nach dem
ie de rEtoue einschtug, während die Räder hart das Trottoir
streisten und der Wagen in fuͤrchtbare Scwingungen gerieht. Do
reißt plötzlich dem sulscher der Zügel in den Händen entzwei.
Run deme man sich die Situation! In diesem Augeablick richten
Poinset sich auf seinem Sitze in die Höhe — der erschreckten
Menge entreißt sich ein Schrei des Entsetzens — ein kühner Sprung
uher das Trittbrett und der beherzte Mann liegt der Länge nach
ausgestredt auf dem Rücken des ungeberdigen Th'eres. Hier ent
spinnt sich ein furchtbarer Kampf. Poinset gewinnt endlich sesten
Schluß, er sehl die Schenkel ein und greift mit der herkulischen
Zraft jeiner vbeiden Hände in die Nasenldcher des rasenden Pferdes
das nach einigen Augenblicken tollen Widerstandes auf diese Weist
zum Stehen gebracht wird. Den Jubel des Publilums zu de
jchreiben, ist unmögllch. Alles drangte sich um den beherzten
utscher, um ihn zu beglückwünschen und ihm die Ueberzeugung

Rettungsmedaille gewiß sei.

FWien, 19. Aug. Hrn. Nairn, der englische Velocipedis
hat heute Morgens 4 Uhr seine Fahrt nach Paris angelreten. Er
bermeint seiner Sache vollkommen gewiß zu sein und faͤrchtet nur
das Eintreten schlechten Weteers und ein etwaiges Verfehlen des
richtigen Weges, was bei dem Umstande, daß Nairn nur sehr we⸗
nig Deuijsch spricht und also nicht in der Lage ist, genaue Etkun—
digungen einzuholen, wohl dann und wann geschehen dürfte.
Uebregens ist er mit guten Karten ausgerüstet und hofft da—
mit wenigstens größere Abs dweifungen zu vermeiden. Sein Vehikel
ist höher als jene Velocipedes, welche man in Wien zu sehen pflegte.
Er reicht einem erwachsenen Manxne bis an die Brust. Ueber dem
Rade befindet sich der bequeme aber doch sehr schmale Kautschud—
sitz, welcher von sehr leichter Bauart ist, so daß das ganze Velo—
ciped nicht mehr ais 45 Pfund wiegt. Hinter dem Sitzze ist nach
Art des Mantelsades bei der Cavalerie das Gepäck des Distanz—
iahrers, in wasserdichte Wachsleinwand gehüllt, befestigt. Dasselbe
wiegt nur 412 Pfund und bestedt aus einer Flasche voll Oel,m'
welchen Hr. Naitn täglich die Achsen des Vehikels befeuchtet, und
einer Zange. Nairn selbst irug über den Flanellunterkleidern eint
dunkelgraue Kniehose, dunkele Gamaschen, eine weiße Flauellbloust
und einen schmal- und flachkrempigen weißen Strohhut. Ueber den
Schnltern hing ihm an einer grünen Schnur ein Signalhorn.
* *
Licitation.

Samstag. den 11. Sepiember nächsthin,
Nachmitlags 3 Uhr, zu St. Insbert in der
Wirthschaft von Nikolaus Stolz, wird durch
den unterzeichneten, gerichtlich hiezu eauf⸗
sraglen Notar, das nas beschriebent zum
Nachlasse der zu St. Ingbert verlebten
Anng geb. Stolz. gewesene Ehefrau des
daselbst wohaenden Bergmannes Nikol aus
Abel gehörige Grundstüd, St. Ingberter
Bannes, der Abtheilung wegen —XX
Eigenthum versteigert:

PlanNo. 42635. 81 Dez. Acker auf Ho—
belsahnung neben Leonhard Sailen
Fiben und Georg Schmelzer.

Eigenthůmer sind: J. der Ehemana Niko
laus Abel genannt, als Testumentserbe
II. die GSeschwister der Erblasserin, als: 1.
Nikolaus Stolz, Bergmann in St. Ingber⸗
2. Peter Stoli, Bergmann daselbst; 8. Bar⸗
bara geb. Stolz, noch münderjährige, durch
die Ehe emancipirte Ehefrau von Josep,
Ring, Schmelzarbe ter, alda 4. Catharina
Sicih; 8Mogdeleaa Stotz uad 6. Maria
Sidiz die drei lehtern noch müunderjahrig
gewerblos allda, welche ihren Bruder Nilko⸗
lan Sielz genannt zum Vormunde und
den Joseb Siolz, Schmelzarbeiter daselbst
zum Rebenvormunde haben⸗

St. Ingbett, den 21. August 1875.

Sauer, k. Notar.

Kartoffelversteigerung.

—XVV nachsthin,
dez Nachmittags um 2 Utzr, zu St. Ing⸗
beit, im Cafe Oberhauser, laͤßt Herr Rent⸗
ner TIsaac Lion von St. Jobann d'e dies⸗
jährigen Kactoffeln von circa 60 Morgen
Ackerland, zur hiesigen Obermühle gehörig.
loosweise auf Credit veisteigern.

Das Nähere auf dem Geschäftsbüreau

L. Bechthold in St. Jugbert.
ZSauer, k. Nolar.

—— AXXXVE eer große Faf für Zweischcenständer
bersende id, gegen Nachnahme oder Ein⸗ hat zu vertauften
endung don vier Mart portofrei in Se Etief
Zistchen ca. 10 Pfd. wiegend. ruree
Neustadt oHaardtgebirge vom 19. August 1875.

G. Woeil obsthandlung·

— —

Geld·Sorten. Rmm. Rpf.
Pistolen... 16 50-33
Holländische 10-fl. Stücko. 16 80-83
Dueaten. 9 50-4383
20FPranken-Stüeke..- 16 22-26
Englische Sovereigns... 20 40-43
Russische Imperiais... 16 70278
Dollars in God.. . 1417220

) O a c S
zu 20 und 2u 35 Rreuzer pro
Dentner auf dem Stüdtis hem
ASVWVer St. Ingbert.
Die Herren⸗ &amp; Knabenkleider-Fabrik
B. Ackormann.
Zweibrücken, Mühlgäßchen,
wird am 1. September nächsthin in demHause des Herrn
FKling, Metzger, hie
neben der katholischen Kirche gegenüber dem Stadthause
eine Filiale errichten, in diesem hiesigen Geschäfte wird
—5— billig verkauft wie in dem Hauptgeschäfte in Zwei—

rücken.

Durch die großeuAswahl und staunend billigen Preisen
ist Jedermann Gelegenheit geboten sich für wenig Geld einen
eleganten Anzug zu verschaffen.

Indem ich mich einem geehrten Publikum bestens empfoh—
len halte zeichne SGochachtungsvoll

ER. AcIermann,
neben der katholischen Kirche gegenüber dem Stadthause

Di.

—V

A
für alle hiesigen und auswärtigen Zeitungen zu gleichen Preisen wie bei den Ze tungs/⸗Erpeditionen selbst, ohne Porto und
Spesen befindet sich Jeil Mcß,
in der Annoncen Expedition von
—
Rudolf Mosse, Frakfurt a. M.
4. X Icme In Et. naqber⸗
aAMon. Tcud und Verlag von
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        51 — 522322 2
—— S 5 — 32 — 224 n —
s55 *257 3253 5322825 328352 532332 228 222
es 33 23 3552 5855, 235 33535 353 82838
— — s⸗ — * 2* pe ⁊ —
36 * 55228 23283 25 223 33 35538 2553 37— — 25 —65
— 55I55*-23 3 332 — 233 —22 22. — — ẽ c
558333 2323 53333385 *3386 353 38
53 73353 35583 2235353255 333586835 23 558
55 833 3253 333 8 585 253333 . .S 53322228 —* 8
—X —5533 53 2258 7 72* 52z22378* 58*8* 5535238 —&amp; „—
* 235 — * 2238 5838 228 —* 5 33538 55 —* 55 825*
78 53283 5233353 —5333535535 3235538—5326 33 238
—A 332383 533303333 155z35323558 33 25
⸗ 2 8 — —8 2 23 5 8 *
3373334es2233 35s3 — 838* 55733s 35 5357
23253 —5 82 2 27 22 — ——55 5 2 * ES—
53c222 — 255* — *3222 ——— 22552 2*2 *
55 2223—8232 * 8 38 —— N * * — —— 328
5853332282* * * 53378333535 —A—
23—2728 325 „53 52 55352 55338 38 ——— 293 5 553 5
* 582 — * 8 . 3232 2 — 5 * — —— 5 7 A—
— * 2** e S8* 535225 2 ——A —— 223252 S — — ——
5 S22 e —— — 2 X 2 8 288 5 —— *52855
20 8 — * 2 — 270 35 —— — 2 32 ——— 538 53
—A—— ———— 382 22 —A 5 5 2
— —— E— — E3375 —2352— *785 — —2 —— 3
—A — 2 — 5559822 — 2 —A — — 2 * 5*232 2 —
355337533 733333237* 2226 523233225 2 — — 2 8 55
5572533 33583885 8338s87 75353555 7 s855373333538 253
* — —— 8 —A * * J *
333 5335 3 53
— —— T 8 25328555 õ 2* — — — 2 — 2 A
* 2 228 5 * — 3. — * 2 2 — 152
2433 ———
555 3332828* 5—5235 —253 —727 2268 —* — 58 3
— — — 27 S A— ** 208 5 28 F
— 3383 7333— 6 ———
— — —
—8 —ICLIT 255835 50 535
2—* 2
2 25522323 52 285
22 22 5 —2 2225 25322 38 8 5
2288 2221 z555 35585 325335
2 3222. — —— 8 5535 52 2 *5 535353353 27 21 2
2 55 — s33 3—8 sez 552 e53 3182
2 —— —— — — — s— 2 * — * 8 22
c 33—34 35 3537338* 3532z855 55 53555
ẽ 33363533335 7* 5523335331 2*. 53558 ——
228 —3 — — 532533 8 3522
2 — — —1 2z2 * 2325 * 3 ——2 55 —
—E — 528 2 .7 220 8 S*82 — —X— —
* —AA * J 2875 38272 2 535 z3 —— — 3235
7 —* — 23 —A— * 3 2 3— 555 —— 2* —
— 33833332253353 38533358235* 3553338385* 28 258
— —— 572* —2 5 2 — —— 2 2* — — 3232*
5325535355 — s233553532328 2812353 5852 2 85323*
52 — — —— — 2835865 38324 —A 23 335
2 8 c — * ——— * * 2 —*— —
— 3558346553355—55555 —A ——
2538 3223—2 5285 232 z23 3 553532335 — —
5 53 25 853— —60 83—8323 5577555 —2 288
—2 — — — 2 —3— 2 ** 2 22 5822 —— 58 *
32 3235532522 2225 353233 —353358 55—25 573 8 —
5 2 2 3528 5223 235 22 355725 — — — 25
8 2*28255 2* 2 3 9 2 7— 268 — 2 8
22 3 8 258 — 5557 ——25375 584 — 2 3 3
— 23252322 —3 — 5 —— 22253 8
2 82B835 ——— 28 —*—zw 5,38 357** —— — 52
* * S *
* 2228 5 5 —A—— 2*25 568635 2—53 *5 2232*
— 22 32 52 22 —A— —22— —7 222 * — 53
— 8 * 25 22 * * 5 — * ⸗ S
225 32832 —s3 —88 55533233538 38355 —3333 535 253
35235357 3233 —852 z2353533233 z—526 —235 33353*
3588*5383 — —— — 332 *2 235233263
I557— —6—252 28 — —2 233 86
a 25 558
5538 8 5 *
5 25523 — 2 5533072378 525556 235 5*2. —53
s *2 — 5— 38 2223 B55232 i
5532 8235 2328 —*—*

2 5 REMXV
22 8 22 —A — 52 258322
55—2—55555535 353z8335355 —s83 5538 5533
23— — 533—5 56 —3— — —*— 55——225 535252
83 35 22 3 52 5 I 5 — 25 5 2 5828 2*
2 — 5222 5530 — * 2 —22 2222 922 522 2 —** 82. 3
ꝛ 8 S82 255—— 5S22 282 —— 5—222 8 228*
33335335583 33 5 33 58533 23753
a⸗ 2 * — — — —2—
5 —— 5333— 3 —535—3 742535*
5s 55538 25 53536833 5338 A—5862287 55338 A
325 22 2 2 3 2222* 52 — 22 —8
55 228 —E 28 52 22 —A —— 20 a * *
22 —A— — 5*2e 5 28 *5 2 * ——— 28
* 3 3 33,252 3353—335 53883
——— —* —228 2 2 2833 — 78 2 E—22 ————— —A—
—XX 2 5 5— 52552 58 2 5245 35* 23234 S —— — 2 2 535
—— 33552335337 z2333 2—588323333233 A—
24 7 * 2 7* —A — * —
58252 * S 22322 5 2 — 568 —8 22 5z8 — 228c
d *8 — S2 —525252 322
23533383*25 83553——3 2752. 3 55355832288 3353083
2 22 —— T 2 2522 J *
s 8 38337486333332338 3235 23838333383 23353
* —523 23 5— 5z 5 2 2 2 8 —
33333 835 3333
— 3 —32 —2* —* *
—— 586 3233 8325 z3352353358 53555 328
27 — — 28— — — 8* —— —
3 3 3333335388
* 3 7* à 553 28 —A —
—— 53 — —3—— ——8 5338—5— ————553522
5*5 —. 53 — 322332 3 *2553355
32 — —— 3 * —8— —8 358* — »5665323—
7— 3 33 ———3335 38 3— 8—333383337383— 23557
J —z355— 555835 753 53557 53 zES 23385E 3503
—
*
*22 — 222 252 5 —55
—2 —88 ⁊ —— 555533355 5 —
*22 2e9 2 —2—5 258337223— 536832323 —A 5538 * —
W 2 —25 z225 *5255 78 235555 5238 — 535 *

—X —5 5533—553532 *7 558 53335325 5825 S 6622
5 8 3 2 2253 588 —A 9522 X —272 5 2—8 8* 2*83.
3 2 —— 2532388 2387* — 2222 522 555582 —x—5 — —
S5 * — — —— — ——31853 56 575
5533 33 738 5535
— I8 —538225* 2 8 — — 223 583.. 3 5123
3288 —A 5 —A — 53 522 3 523323. —E——
25 238 258. 355 2522603553 „52335 23555333 —36385
25323 5533—348 2533—4 A 58
13832 35355335028 55653 715532332133722 5538 ——
* * — SN 2 232225 —2282 887 32 *28* 8 : 22
2 — — 58 —22 3 2 — — —— 38 ———
3538 23373358 353833738s635 358338233 —2737
a* — ——— —— 8 — — 22 57 525 —*8 *

— 23 53 *2 2 28* — * S52 * *
z33235 38 2533535335* z3285 — —— —
535334 35—33338336 6633 35 — 325553323. 228

— * 22 22 25* 5* * 23 d 32.

—A 252 — 525335 22 — 5328 Tr23
2 5—22257 — —— 2533*8 8 —*55828 2 2 2 —A
zʒ —22 —— 55568*2 —E— —22 — — 8 — — 28388
32 2323 52ẽ 5 — 3z383 52— — — 32383326232 2*
— 52 — * 2 2 — * 9 725
25557 8N3 3 252280 —3353835383383836 3373333337 33238
3 5 13237 8 35 2 —— 5—z—z —333533233
235332 3 43
85 2 2—5 53 * —9 — 5—2—2227* 2322 * 5222**
3338 6667
* 2** * — 2 N * — 2 2 —8 T 2* 2*5
532332332325 232823 ——— * * 25 — 22

5 3 *
33833335335 32522 9282* — ——— —A 323325338 8 3558
529 — 2 22 2525 4 35* A 53525. 522 2 8
22235 ,5232 282 — 2 2 3503 *
5 5838 3 2 5 2 33
4533 5 1238385 563 585
528B3 —3— 3
        <pb n="534" />
        ⸗ 22* * J — —
327535723235381833328533
—33833 —3553335 3388
ZcEm.22 22* 725* 358* *3* 7
82 2 22 ——— — 23 33
33 2—2 — —35 233 28
25223 ,2232 »535335225
23 ——3—3333
— 43. 5—* 5 *
73532—33386323
2333332 3303333332, 2* —90*
5 52. 3 * 5 —* 25 — —
738 ——5233532332383337 8
3232 25 2 35 * 83 —3—247
2 3 —3— — —3 333.35 5353
222323 5958 523
583 533338333333355333
— — 53323533 c3 53 —
7573882 — 833 —3333
5283 3* 2353323332833* 338
3*57382 . 5—3—33—3532.36
—à 22 2277 — —
— 2235353383
z28 * 8—. 323. 233323
——
53353333 3333235335
—7382. 2833 * 25 2335*3728 2
z355—3 333533 333*
83— — —3— 383338333—835
222 2222* 5. 2—8552273
— 5387. 533 —555
32— 3 23
— 823—338338—55
— —5 ——33 332——5*
— —————— — —

52 2 372 —
5333353533, 855535385
85 258 — 2
338 —1273353335
z53 35333222—3 535854538
3 275537 2—533.3 2. 25. 32
* 3823 233835 22
5 232283 53 283
33— s33 —8 — — 33
5254 3 33 35 28
226883 38223 ——
8283328* B25.389 2
33323 53253
—2773343288 337333
—— 2 5 57
— 3 532232357
82* 52532583 77 23 2
— — 2223333*
3523323268 523*83 78
527 235233 3.53* 2838
3 —A — 325 53 —2 *
57 2 552 532623 —*
— * *5 — — . 2.
* 23z33*323838 232333 — 237
208 2222 2228 ã 2 2522
— 23258538
7 . . *. 153325
2.,2*5 23 *32 —*—*
*57 252552 52823 3
— 3: . 53 * * 32
s83223322 553*2332
253552357 325332253—
383335 3372538
33338* 38332 22
235 25 132335583
223 23 *
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2 2 —
5555 —525— 33553332
2. 5 — 238523

— 25333. 5323258 7
26 —W 235 233 22

F 5523* 3855355 222538*
—FF 23 37 z2533342—83333538
282 3J7 258 37 *8 225 3 333553*2225
*2 5 2 — 3 — —8—333—3233
38 23 73 2325 57335 35 ——335323835235 5*

* 2 — 7 34 2* ——2 2 E
133 5325535735 3335583533333833—55
* — —2— — 12 — — 5 ——
— —8 A 3 62 — 2732 —2 22 727 2*
25 553 7 — 27 —2—8— —3323
—&amp; 53233535 z2 —232 3 55 ——
322260 235358*2323

⸗ —— 8 2 — 8 9 F
283 21333825 —— 535 2328553 25535332*
7322 253533533 23* 5 22*2*335 5225 2385362
73 7 * 283 27 * 7 — 122*
2. 3 2.* * *2 223 Se 522 723 2*8* 2232 23* 2
F —2 —— 2232—* * *
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23 22722 “* 2335527 — 5 33235—33——383 j327325

* —A 8
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—— 553335 3555 —*533 *83—3 ——6—3338*3 57222
2 538 5—2 32333 7225 525 5 62—33 8532355
7 5. — ER — 22232 2. 3 ——— 2 632 ——A 2225
2. 228 —— 3358 — ———
— 558 2 *22. 523*36* *222
28 233 —A 72535355 —50232 2353 —A —
* —*— —W 77123 2.655 —A * 252332225 22. 5
— 33 5—335 3838 23323 —2338579
55 57 5382 2 55— 253 — 523838 — —22525 s 2*
— 32353 3—35555353 533 73283
* * 3333535 828377 2* *—52533537 7825 32357
28 3 —5— 5 3 —— 353 32—2 3225783

255252 533833333— 38—332

23 4525 22375538*

—— 2 —*2&amp;
— 353 5333—358 35. 332335
—A— —S5 —5 2233c 8. —3 3 53238 8
3— — ——55832
— * — — — 7* 3 * *
2873 30355353 223 5 82355 — *
23 33332857* 5* — *5z3833283 — 2
523 25 —A —— 2c7 — —2— cc
— * 156 — x * — 52c 3 *
S 255—65 *338258 5*3223335 * 2 3
—— — — — 5RB52 S 82 —A — 3
3582 *5355 ———— * 855* 32— 5 S.
325223232568 2. 72 ——833 82 2
5 — —7 328 3 ——— 5—*585338. 3
— 2 23 —A —— 52* —— 57 — 2. * 28
2— *—3. 5T 2 —8253 —25553 22—— * 5*23 —253—*—
2828338235 225224 29 553533 2224 35
R 3222 23 5 27E38 22 E22,2. — 2255 2 *
2552*233 5* 2 — 23 253 3 —560
*583 3*2 —225 32368 —3J— 522 * 52222 —
F — —— 33 838335 ——— —5525
J D57 —— 8 — 3 3 2 822 7
363 —333735—335
227 . * J. 3— — 2
— 38 235— 32 286
— — * 7T. —8 528 —
—A77 — 222823 2
— — 233 5 53— 3 320 53 8
— 2 — * —— a —
— — * 6 —e — *
323522 32 38 ——
— 3— —2 2 222 —52
535 — 532333 *
——— — — ——
— 3 *2.2 *p. —523.
5 * 35 N58. —
233354 25353518
ä52 522 272 —2333231*

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5. ⸗»— Z.5. *862 5852 —
58 —E »*2. 2. 7
* 2338 *. 2 2à772
2588 32 I —237 *; *33. 22 22
—— — 272 — 0 3— 855 * 152 83
2 ——A 2 — 84722 — J * —*537
3 — * 227 * D — ——— 28 226 ,28 7 *5560
2. —75 ** * F „22 57 7 525855 . 2 *
— 7775* *5*277 —28 2 2 —5523 — *
52323 — 55358— *8 33 —8—38*
*522952 *3* 13377 — 35537 2 32 — —3 *—
— 272. 25 —7 — 25* — —22 —
2. 3 *33* 5* — 2 22.*2 2. 5
— 22 2 —18 —7 —A 525535 538 —73
——332 8 A 53383
2 * ——— 8 92 3 —23232 2 283 2 25 —
— 55* 55223*82255
—22 5 * — *875 2 — 327 — 225 7 2 3
532 * 522 52 2 —— 06 3
52 5525 2—255 53 355 172 —A 2.3 —A
222375 — —— —533—3 —
t u * — 7 ece —5 —2 2 * 2 55 *
5358538 2532 *223 255 *52 2*7 2853233 2 8
2 2. 3 2 * — 3252 * 2 ——* 277 —— —* — —
27 * —— 2* „252 55 3 2 A 223
* * 22 —A — — v 27 22 *5 52 22*
— 5972 — * 2 28 *2 2*
2206 2 2 — 1* ** 522 *2
—— —— 5 95228 —5 —7 x** —— 3 2
—A 22 v 5 8 —— * 52358 J
222 5 —— 5 — 2 82335 32— —
225273 24* 222* 28 — —— 753 3
2* — — — S 2 — — * . * — 286
4 * — — * — 2* 2. *S v
2 — 8* —— 3 23 * — —A ——— 35
— 35 525 75 5 3 —
237 —A——— 52352 2322 ——
2 73 — — A
——— 3* 227 55* 52385 5833553 — 2
272322 2* 555. 5222 32323 —Z — 2— 223 — ——
2 *22 * 32323 —— 2277 3237 2322 52233532 —
7 z232 55—8 —5 52223 —2532—3—2 5
52523 583 23232* 2241
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        Hl. Ingberker Anzeiger.

det St. Iaberter Anteiger (und vaß mit vem Hauptblatte verbu tdene Aiter zalturz3blatt, ait de Deaitars⸗, Donrerstrrs, and So ntags
dummer erscheint wochentliz viermal: Dinstaz, Donnerstaz, 51nstaa a12 3anta. A⸗p⸗aneneatspreis vierteliäarig 42 Krer. ode
1 Mark 2) R.Pfa. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschriit oder deren Raum berechnet.
⏑ — —
Donnerstag, den 26. August

41344

188175

Deutsches Reich.

Mänlten, 24. August. D'e „Corresp. Weystein“ meldet,
aß König Ludwig gest rn Abend in Vegleitung des Oberstallmeisters
dolnstein mit dem Pariser Schumellzuge zu viertägigem Aufenthalte
Jach Reims abgereist sei.

Muͤnchen, 24. Aug. Auf Einladung des Deutschen Kaisers

vird Prinz Leopold von Bayern den größeren Uebungen des Garde⸗
orps beiwohnen, welche am 1. und 2. September bei Berlin
tatlfinden.
Dresden, 23. August. Das „Dresd. Journ.“ meldet
Wie wir vernehmen, hat das Gesammt⸗-Ministerium zur Ermög⸗
ichung einer allgemeinen Betheiligung an dir festlichen Feier des
ESediembers ascht naur beschlossen, seine Kanz'ei an diesem Tage
u schließen, sondern anch sämmeliche Ministerien eingeladen, dasselbe
zu ihun und auch die Exbeditionen der ihnen untergebenen Be—
örden, in so weit dies ohne Stoͤrung von dringlichen und wich—
igen Geschäften thunlich ist, für diesen Tag schließen zu lassen.“
xz sollte dies in allen deutschen Staaten geschehen.

Berlin, 19. Aug. Es scheint, daß in der bevorstehenden
Reichstagsfession die Eisenzollfrage zu lebhaften Auseinandersez
ungen führen wird.

Berlin, 23. August.“ Einem Wiener Telegramm der „Post“
mjolge knüpfte die Pforte an die Annahme des Vermittlungsvor
schlages der dꝛei Kaisermächte die Bedingung, datz d'e Insurgenten
vahrend der Waffenruhe nichts gegen die Souverainetät des Sul -
janz unternehmen dürften und die Muächte sich dafür verbürgen
nüßten.

Berlin, 24. August. Gegenüber den Meldungen mehrerer
Blaätter von einer Erhöhung des Militäretats um 30, resp
80 000, 000 Mar', versichert die „Kreuzzeitung bestimmt, daß die
beabsichtiglen Mehrforderungen weit von dieser Höhe zurüdbleiben.
Kichtig sei die Umwandlung des Eisenbahnbataillons in ein Regi⸗
ment. Außerdem seien Mehrforderungen veranlaßt durch die Neu
bewaffnung der Cavallerie mit Mauser Carabinern aus den er
heuteien Chass pots, sowie durch die gesetzlich erhöhten Vorspann
end Traasportkosten. Die beasichtig'e Gebaltserhöhung der Rerzte
und Zahlme sier habe der Kriegsminister fosort dei Aufstellung des
Etats gestrichen. Eine abermalige Erhöhung der Gehalte der
Anteroificiere sei vorläufig gar nicht beabsichtigt worden.

Ausland.

Wien, 24. August. Die „Pol'tische Correspondenz“ be
ipricht die jungste Kundgebung der „Times“ bezüglich der Stel—
ung Englands zur Herzegowina-Frage. Dieselbe constatirt eine
Anaäherung Engiands an die in Konstantinopel vertretene Politib
der Rordmächte und bemerlt, daß dagegen von einer Absicht des
britischen auswärtigen Amtes, die Anschauungen der drei Kaiser—
mächte in der Herzegowina- und Bosnien-Frage durch Ansinnen!
ronform den neuesten Vorschlägen der „Times“ übeiflügeln zu
wollen, an unterrichteler Sielle nichts belannt und auch kaum an⸗
zunehmen sei, daß England der Pforte elwas zumuthen sollte,
roran die Nordmächte bei den bisherigen in Konstantinopel ge
nachten freundschaftlichen Anerbietuagen nicht entfernt gedacht
zatten.

Genf, 23. Aug. Der Große Rath hat die religidsen Cor—
»orationen mit 64 gegen 7 Stimmen aufgehoben.

Konstantinopel, 24. August. Amilich wird gemeldet;
zie Botschafter und Gesandten von Ocsterreich, Deutschland, Ruß⸗
and, Italien, England und Frankreich thaten bii der Psorte ge⸗
meinsame Schritte in der Absicht, die Entsendung eines m't Voll⸗
nachten versehenen Com ssärs anzurathen, der die Beschwecden der
Insargenten zu prüfen und ihnen nöthigenfalls abzuhelfen habe.
die Vertreter benachrichtigen gleitzeitig die Pforte, daß ihre re⸗
pectiven Consuln instruirt worden seien, mit allen Mitteln den
Insurgenten begreiflich zu machen, daß sie auf keinerlei Hilfe oder

Inlervention der Mächte zu hoffen hätten. Der Großvezier er⸗
widerte, er sei bereits entsvlossen gewesen, einen Comm ssär zu
entsenden und sei der Ministetr Serwer⸗Pascha dazu designirt. Der

Broßvezier dankte für die freundschaftliche Haltung der Mächte, die
nicht im geringsten den Character einer Interveniion habe. Die
Regierung wünsche zu beweisen, welchen Werth sie den Nathschlägen
zeilege, indem sie dieselben innerhalb der Grenzen ihrer eigenen
Würde befolge. Die Regierung werde alle Mittel anwenden, um
den Aufstand mit möglichst ger'ngem Blutvergießen zu be—
ywichtigen.
Bermischrue2

F Zweibrücdcken, 25. Aug. Die Direktion der pfälz.
Bahnen hat für die Perfonen-Billets zum Besuch unseres mit Pfer⸗
erennen verbundenen landwirthsch. Festes eine Giltigkeitsdauer von
»rei Tagen (25.5 26. und 27. September) und für jene zum
Trankport der Renn⸗ und Zuchtpferde eine solche von 6 Tagen
24. bis 29. Sept. einschließlichj gewährt. Dieser Alt der Zuvorkom⸗
nenheit wird jedenfalls auf den Besuch unserer Festlichkeiten von
zünstigem Einfluß sein.

— Man meldet aus Edenkoben: Einer hiesigen Wittwe, Frau
Lehn, die mit unermüdetem, allseitig anerlanntem Fleiße durch die
Bewirihschaftung eines kleinen Besitzthums ihr Dasein fristet, wurden
in einem jungen üppigen Weinberge wet über 100 Rebstöcke ab⸗
zeschnitten, die im reichlichsten Maße voll Trauben hingen. Die
allgeweine und gerechte Entrüstung über eine fo fluchwürdige Hand—
lungsweise gipfelt in dem Wunsche, es möchte der hiecsigen Polizei
gelingen, den ruchlosen Thäter zu ermitteln, damit er den Lehn
jür sein schändliches Beginnen empfange.

Auf erhobenen Recurs des Hrn. Anwalt Fr. W. Ney gegen
einen Beschluß des Stadtraths von Laadau vom 19. Märzd.
J. hat die Regierung der Pfalz nunmehr enischieden, daß die An⸗
välte da heimathsberechtigt sind, wo sie ihren Wohnsitz haben.
Damit ist diese Frage vorläusig entschieden. Im Falle der Stadt⸗
rath Recurs ecgreift, wird dieselbe durch das Ministexium in letzter
Instanz zur Entscheidung kommen.

Der „L. E.“ schreibt auss Böchingen, 24. Aug.
deute Moren fiel ein Baueismann aus dem Westrich, der auf semem
mit Holz belodenen Magen saß und schlief, herunter, kam une: die
Räder und blieb sofott todt.

7 Die Mutter des am 19. ds. in der Karlbach bei Klein⸗
darlbach aufgefundenen Kindes, Philippine Flecksner von Grethen
bei Dürkheim, wurde in Oggersheim verhaftet und vom Gericht
zuc Confrontation dir Leiche nach Kleinkarlbach gebracht. Sie er⸗
flärte das Kind als das ihrige, leugnete aber, es ermordet zu ha⸗—
ben. Darauf an das geöffnete Grab geführt, gestand sie ihre That
ein. Die Verbrecherin wurde nach Frankenthal in Haft gebeacht.

r Aus der Pfalz. Durch Ministerial Entschließ ung wurde
der Recurs des katholischen Pfarrvervesers Raufer und Consorten
gegen die Einführung confesstonell gemischter Schulen in Annw.iler
abgewiesen. — Die Präparandenschule in Ka'serslautern zählte im
abgelaufenen Schu'jahr 46 Schüler. Nach den bither eifolgten
Anmeldungen dürfie die Zahl derselben für das kommende Jahr
auf ca. 60 steigen und dem in der Pfalz heirsAenden Lehrermangel in
nicht allzulanger Zeit gesteuert werden. — Die Messeraffairen

mehren sich in der Pfalz in bedenklicher Weise. In Maudach
orderte am 23. ds. tin dortiger Einwohner seinen etwa 18 Jahre
ilten Sohn zum Nachhausegehen auf, woju Letzterer setr wenig
dust zeigte; er antwortete mit einem Miesserstich, der nicht seinen
Vater, dem er galt, sondern einen anderen jungen Mann in die
Brust traf, der sich dazwischen warf. Der Thäter wurde gestern
Abend geschlossen nach Frankenthal bgeliefert, während der Ge⸗
rvffene hoffnungslos darnicderliegt.

F Der Ludwigshafener Consumverein vergütet seinen
Milgliedern für das 1. Halbjahr 1875 auf die bezogene Waare
eine Dividende von 6 pCt. zurück.

7 Mennqdeim, 23. Aug. Das ,Tagbl.“ schreibt: „Wie wir
hören, sind gegenwärtig Unterhandlungen im Gange, welche darauf
abzielen, am hiesigen Platze eine Pferdebahn in's Leben zu rufen.
En Brüsseler Unternehmer hat die Ançelegenheit in Härden und
soll derselbe. wie bestimmt versichert wird. die Concession erhbalten.
        <pb n="536" />
        Außer der Verbindung der hiesigen Staditheile durch die Pferdes valdige Wiederholung der Sündfluth glaubt, wurde durch die jüng.
bahn ist auh die Fortsetzung derselben, nach Ludwigshafen in's Auge sten anhaltenden Regengüsse in diesem Glauben so sehr bestärki, da
gefaßt. (Letzteres wird seine Haken haben.) — Der mehrgenannte d'ie A lt sten der Secte den Plan faßten, eine Actiengesellschaft zu
Kauonenkuge⸗Fänger John Holtum gab am Sonnrag seine erste Erbaunng einer großen Urche zu gründen, um den Ereignissea mit
Borstellung im Ballhaus; er foll in der Athletik wie Equitibristik Ruhe ertcegeuschen zu können. Eime 20 Dollars:Ache berechugt
Erstaunliches leisten. Sein Hauptkunststück ist bekanntlich das Auf⸗ den Inhaber zu einer Zwischended spo ssage auf der Arche, wahrend
fangen einer abgeschossenen Kanonenkugel. Holtum hat sich erboten, ihm für 50 Doll. die Privilegien der ersten Kajüte zugesichert wer.
1000 Mt. dem zu zahlen, der es ihm nachmacht. Wie das „Tag- den. Für mitzunehmende Thiere muß besonders bejahlt werden.
blatt“ wissen will. hatte ein Mannheimer Schiffer sich gemeldet. —X hofft, mit dem Bau der Acche noch vor Eintritt der Fluth

F Es sind falsche 1-Markstücke mit dem Münzzeichen Dein ertig zu werden.

Umlauf. Dieselben bestesen aus Zinn und sind in nach echten7 Der Capitãn eines von Quebec in Lverpool einzeltoffene
Stücken bergesteliten Formen gegossen und so vorzüglich nachgeahmt, Schiffes berichtet. er habe am 3. August Abends unter dem 48
daß sie leicht ür echte gelten körnen, namentlich so lange sie noch vördl. Breite, 86 westl. Lange einen großen Dampfer von ige
den natürlichen Glanz haben. Als besondere Kennzeichen dürfte 1800 Tonnen Gehalt, gesehen, der vom Schnabel bis — *
das fenuige Anfühlen, der fehlende Klang, die leichte Biegsamkeit in Flammen stand. Den Namea des brennenden Schiffes konnn
des Metalls und das stumpfe Gepräge dienen. er nicht ermitteln.

Fraustadt, 21. Aug. Ein furchtbares Gewitter, v r⸗ t Der Elephant als Nachtwandler. Der „N. f. NR.“ bringh
bunden mit orkanartigem Sturm, ch ete gestern Abend 9 Uhr in sber den nächtlichen Spaziergang eines Elephanien des amerikani.
den Ortschaften Nicheln, Petersdorf, Treben, Schwetzkau unbere⸗s schen Circus Veher's Folgendes. Einer der in den Stallungen det
chenbaren Schaden an. In Petersdocf wurden eine und in Schwezz ˖ herrn Bierbrauers Neumaier untergebrachten Elephanten des *
kau 11 Windmühlen weggerissen und zertrümmert. Die mit hohen cus Myer halte heute Nacht Lust, tinen Spaziergang zu unterneh—
starken Pappeln besetzte Steaße zwischen lezgteren beiden Orten ecxie men, und setzte d'eses Vorhaben auch dadurch ins Werk,. daß
stirt nicht mehr. Der Blitz zündete an drei Stellen. Janz leise die Stallthüre öffnete und sich in die Landgasse begab,

Eine originelle Morgenmusik haben die Fuhrleate der alten voselbster, trotzdem ihm die Vorderfüße zusammengekoppelt waren
Kaiserstadt Go s lar dem deutschen, Kronprinzen gebracht. Sie sich mehrere Male auf und ab bewegte und auch einen kleinen
erwacieten ihn, jeder im blauen leinenen Kittel urd eine Peitsche Abstecher in das Hauptwachgaßchen unternahm. Rach diesem hob
in der Hand und alle hoch zu Roß eine halbe Stunde vor Gos er am Stadel des Herrn von Zabuesnig die Thorflügel aus, und
lar Morgens unm ein halb 5 Uhr. Ihr Führer ritt an den Kiton juchte dann in den Garten zu gelangen, weiche Abfich jedoch dug
prinzen heran und bat ihn, ihm ein Ständchen bringen zu dürfen. die Ankunft der Wärtet vereilelt wurd. Auf dem Heimweg XR
Der Kronprinz lachte zustimmerd und nun begannen die Fuhrleute, er sich noch das Vergnügen einen Heuwagen abzuladen, unn *
indem sie tak mäß'g und harmonisch mit den Peiitschen knallten, ein!erst dadurch zu veranlassen, sich wieder vou der Sielle zu bewegen,
Coneert, das den Prinzen höchlich ergötz'e. Darauf setzte sich die daß man den Wagen bis zum Stalle hin vor ihm herschob. Scha⸗
Cavalcade in Bewegung und ritt mit ihren schweren Pferden so den hat das kluge Th'er keinen anger'chlet, und hateg auch inigen
wacker vor, daß der prinzliche Vierspänner kaum folzen konnte. 'auf der Straße befindlichen Personen nicht das mindeste Leid jut
r Wien, 283. August. Hr. Nairn, welcher den Weg von gefügt.
hier bis Paris auf einem Veloc'pde in 14 Tagen zurückzul gen 7 Durch Katzenbisse getödtet. Wie vorsichtig man mit den
gedachle, ist kios bis Melk (1123 Meilen oberhalb Wien) gekom⸗ Hauskatzen sein muß, erhellt aus einem geuen, in Hamburg vor⸗
men. Er gab an, daß an seinem Velec pde die Achse gebrochen gekommenen Todesfall. In eineu Keller der hiesigen Schauenbur—
sei und in Melk nmicht ausgebessert werden konnte. Andee wollen gerstraße hatte e'n Händler eine Katzenmutter mit Jungen. Der
wissen, er habe sich in den zwei Tagen, die er bis Melt brauchte, Mann trat unversehens ein Junges, die Mutter biß den ersteren
uüberzeugt, daß er sein Unternehmen nicht aussühren köante; er sei wiederholt in den Arm und deser schwoll notz ärztlicher Hülfe so
bei seiner Anlunft in Melt sehr ershöpst gewesen. erheblich an, daß eine Amputation erfolgen mußte, welcht den Tod

F Die Secte der Adventisten in Massachusetts, welche an e'ne nach sich 309.
⸗ * a o 2 2
Gras⸗ und Früchte Die Herren⸗&amp;— Knabenkleider-Fabrik
Versteigerung. 08
Montag, den 30. August, nächsthin M't⸗
tags 1 Uhr bei Johann Grewenig hier —B
läßt Ftau Johanna geb. Riedinger, 6 ocCcCMann
Ehfrau von Georg Schneider, Bäcker hier, 9
als Unirersal-Erbin des jüngst verstorberen
Herrn Dekans Duy, das diesjährige Er—
seugniß von nachbezeichneten zur hiesigen
Pfarrpu de gehrörigen Liegenschaften St.
Ingberter Bannes auf Ceedit versteigern,
nämlich:
Das Ohmetgras von 325 Ruthen
Wiese im Schafweiher und von 258
Ruthen in der Seienwiese.
Ferner d'e Di 8jährige Kartoffel-Ernte
von 97 Ruthten Acker rechts in den
Seien und von 323 Ruthen Acker
auf dem Dilmesflur.
Alles in geeignete Loose abgetheilt.
St. Ingbett, den 24. August 1876.
Sauer, t k. Notar.

Zweibrücken, Mühlgäßchen,
wird aml. September nächsthin in dem Hause des Herrn
ing., Metzger, hier
neben der katholischen Kirche gegenüber dem Stadthause
eine, Filiale errichten, in diesem hiesigen Geschäfte wird
benso billig verkauft wie in dem Hauptgeschäfte in Zwei⸗
hrücken.

Durch die großeu Aswahl und staunend billigen Preisen
ist Jedermann Gelegenheit geboten sich für wenig Geideinen
eleganten Anzug zu verschaffen.

Indem ich mich einem geehrten Publikum bestens empfoh⸗
len halte zeichne Hochachtungsvoll

BEB. Achermann,

neben der katholischen Kirche gegenüber dem Stadthause.

— Fle sch Preise der Stadt dino mnio ir. Ge⸗
Zweibrücken vom 26. August. We zen 6fl. mischtbrod 8 Kilo. 38 kr. 1 Paar Wed 110
19 kr. Korn 4 fl. 49 kr. Gerste 2reihige Gramm 2 kr. Spelzlern —flekr. Dinkel —
4fl. 33 kr. Gerste 4reihige —fl. — kr., fl. kr. Mischftucht — fl. — kr. Rirdfl,
Spelz 3 fl. 25 kir. Hafer 4 fl. 26 fr. l. Qual. 18 ir. 2. Ques 16 ir. Kalbfl.
Kartoffeln 1 fl. 40 kr. Heu 2 fl. 42 kr. 16 tr. Hammelfl. 18 ir. Schweinefl. 18 kr.
Ztroh 1fl. 80 ke. per Zentner. Weiß' rod Butter 35 tr. bher Pfund
Ala Ko. 18 kr. Kornbrod 8 Klo. 24kt.

A
O FCS
zu 20 und zu 35 Krouzer pro
Centnor auf dem Stñdtischænm
CMNMVVGIIx St. FEDbTt.
tve n—ͤrauben
versende in, gegen Nachnahme oder Ein⸗
sendung von vbier Mark portofrei in
Kistchen ca. 10 Pfd. w'eegend.
Neustadt —
C. eil, Obsthandlung·

—EED!ïwïvz
Resnaltion, Vruck und Verlag von
*.

— 55
A eu
in

St. Jugb⸗
        <pb n="537" />
        2 —XX — 2228 *8 528
53325—5 285222. 2850 252 55338 553 * 338332 378 838 323
53 25* 2z22 — 25 2 9 — — ee—. 5—235E2 5 533 7 *

— 48 335555 5552553833 5553 2 8533 55E5Ex5 58 —322

—z333 25—5 33 8 3 2535 83255 532338
1858 2823255 — 55 5 3 8 26 —z3258 2* J 258
— —2 * * —— Olα * *

28 52 — — — *55 —2 603 123
3855 53832355 2582 58 5 5——3525 383 3 3
3 —3 * —E 32 — 282 Sz2 55— — 8 —23
7336357
532 * 22 82.228 * — *2 —AA — A *

— — — —82 2 * 8* * 5 3 8 8 * ẽ
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52 35 235 3333 3 —z35 323.55 —3 7 53
3128 25 — 233 3* 2255255 8
2—2 23320835 52 253 28 2858 33352 2
7* * — — 8 2373
— 8 52322 — 2 —28 8* 228 8
2 — — 3 3— S 2 2832 3. * 23.
D *5 — 8*4 * 3 28* 2. 22. 5 —*
88 32722 — 2423 323538283533 —E ED
5 883 575247 23 5 555223752 —XA
— 335622 25535 32538 355 735521333 3
2 52 2* 7*58BRBR3R5 27 — — 7

—3
—233258 —A
— — 32
— —————
2.385 5 3 2
5 —
*53. 333622
532323. 2
*25 52578332
*553335.—
523322
23373338*
3238333355
23 8323 2 23
—A ———
553 28
— 1322238
J 0
5335322
2 2 — —2
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*245233 *
3—83 27 — —
2252 3
8* 285
*2 —
25333583
—
— —
7373.3 77
* 4 *
— ——
232337 7 53233
153 533 23 5 2232.3
J v8 8*
—8 23328—232
2* S. 5·. 2. *
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—3z37533333 2522
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532. 5.,5—25323
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2222 2522357
* — — 3 * — —3
22523 2333 2.
252 23232453
325,535853527*
75 283753*6
2232,— —52223
———
2330 *2227
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— 8— 2.2 — 2823 2*
58 223322
2 2*4a3825
5—86 2 53
.2225 553523
5*52828 5
52332 3 3555335
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        Sl. Ingberlker Anzeiger.

— —wE

Der St. Sn beerter Anzeiger (und das mit dem dauptdlatte verbundene u iter altu rzsblatt, nit der D'enstags⸗ Dyunerttaat⸗ and Soentags

kammer —X taa. A⸗psrnne nentsdreis vierteliahrig 42 Krzr. ode
J 1 Mart 20 R.Pfa. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreiißaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum bere hnet.

— Gr G e — — — — — — — —— 8* —

14333— 1875
Mho d Denutsches NReich. ahit Ausland.
ünchea. Die Re'se Sr. Majestät des Könige aach 8 M.. . 4.50
nheims in drantreich wind destatigt. Die Abreise ist am 28. d. —— Ang Geslern hat ein heftiger Lampf bei
n ii uühr von Pofing ans folge. Riheims ist die alle dune n e Revesinje stattgefunden. Ueber den
drönungsstadt der französischen Könine und besitzt namentlich eine üeien ene wuneen Lor.
herühmte Katbedrale. Ohne Zweifel sind es die reichen Kunsischätze g,ami⸗ ——— e Ien sind an Perfien Armee und
ind architektonischen Merkwürd gleiten dieser alten Stadt, welche ne— o * Wee geblieben, und die Steuern des
Se. Majestät do thin gezogen haben. 2 In 8 onnten wegen Zahlungsunfäbigteit der
München, 24. Aug. Im Budget der XIII. Finanzperiode e — egeng noch Bambus eingetrieben werden.
ind die Mittel zur Erbauung eines Justizpalastes unt Aulauf der * Went a in sehr düstere geschildert, weßhbalb
ceitherigen Augustinerkirche in München eingesetzt. —** 8 on w amtaßden entgegensieht. die sich
Berlin. Einflußreiche Mitglieder der Fortschritispartei be⸗ ype ich gegen die Freuden, als prosperirende Klafse, richten
nühen sich, den Landtagsabgeordne?:en Projessor Virchow zur An⸗ n⸗
zahme einer Wahl zu bringen, um ihm alsdann die Führerschaft
der Partei im Reichstage zu übertragen. Bis jetzt hat sich Vir⸗
yvow geweigert, ein Mandat zum Reichstage aazunehmen; es ist J
moͤglich, daß er Angesichts der veränderten Lage sich entschliepen ins e nede 27. Auoust. Wie wie vernehmen steht
vird, den Wäuschen seiner Freunde Regnung zu tragen. deen e 8 Vnee bevor, das wir seit langer Zeit
Berlin. Der der Reichs-Juftiztommission vorliegende Ents Fesclishaft Hert bee er⸗Direc or Schroth wird uns mit jeiner
wurf der Cipilproceßordnung hat betanntlich auch das Insiitut der an ucz n e von Vorstellungen eröffnen. Die Ge⸗
Herichtsvollzieher adoptirt, die Stellung derselben jedoch in Ver⸗ 88 8 d e hroth soll aus sehr taͤchtigen Kräsften be⸗
bindung mit dem Entwurf eines Gerichtsverfassungsgeshes sehr d * r pertoir ein sehr gutes und ausgewähltes sein,
atheblich modificirt. Während nach rheinischem Recht die einzelnen u8 Wohlwollen mre erubra dem Abend zutgegen · — Moͤge
nothw: ndigen Proceßhandlungen, Zustellungen, Zwangsvollstredungs⸗ in di F r der Sqhrotu schen Gesellschaft geschentt
icte u. s. w. lediglich den Parteien überlassen bleiden und von J Ieh esma . den hieng n Einwohnern bewaͤhren.
diesen durch den Ger'chtsvollz eher vollzogen werden, weist der er⸗ * e Zw. Zig.“ ist eint Festordnung für die —A
wähnte Entwurf jene Handlungen, sowohl was das eigentliche Axa vn * F wei zu exsehen daß alle dortigen Vereine
Broceß⸗, als was das Executionsverfahren betrifft, theils den ßrer Häufer en u. A. die Einwohner zur Beflaggung
barteien, theils dem Gericht zu. Neuerdings ist denn auch von — ne w aufgefordert werden.
ea bayerischen Gerichtsvollziehern eine Dentfchrift an die Reich⸗ Michaeli wird in * gog Die Neust. Ztg.“ schreibt: An
austiztkommission gerichtet word:n, welche diese Frage eingehend er- In ——z* tadt ein neges Justitut erstehen, das
cjeri und sich fuͤr Veibehaltung, resp. Einführung des Gerichts falzche Musitse e n n Freuden begrüßt werden wird; eine
nollzieher Justituts nach bayerischem, resp. theinischem Recht ent— uich, bes lan in *1 er Liitung d Wusitdirectors Fried⸗
cheidei, zum Mindesten aber an der Forderung festhält, daß ein ⸗ 88 en de r det hiesi gen Liedertafel, späteren Kapell⸗
eine der Handlungen, welche die neue Civilproceßordaung demselben Feniden Tagen in heagt „von Wutzbutg, Breslau ꝛc. Vor
ntziehen will, ihm überlassen werden, und zwar im Interesse sowohl 34 —8 — Dein gung zur Err'chtung einer solchen
»ez Publifums wie des Standes. Es wird diese Frage noch zu d Srüeinen — usbitdung in der Musit fur Schürer
veiteren Erdrte ungen innerhals der Reichs-Justiskommission Anlaß Jusbidung berits eWee dee Aber die ersten Stufen musitalischer
seben. Wob dunen n phauy ünd hier eingetroffen. Eine Musik⸗
Berlin, 24. Aug. Die 29. Hauptversammlung des Gu⸗ 8 enen α g en Wertd darin, daß sie durch den
tav⸗ Adolph⸗Vere'ns ist heute Nachmittag im großen Saale des I it Dine ehrerer in demselben Lehrgegenstande
Stadtschlosses zu Potsdam eröffnet. Zahlreiche Vertreter von ie zuß daen bi seitigere musitalissbe Ausbildung erzielt, daß
auswärtẽ, auch aus den Reichtlanden, Deutsch Oesterreich, Galizien, itiger — en sa crhöhtem Maße anregt und vor ein⸗
Siebenbürgen, Holland varen anwesend. Ihre Majstäten empfingen Neu d bewah at.
Nachmittags die auswärtigen Vertreter auf Schloß Babelsberg. ire m'it en 3 nb d pfalz. Sangerfest haben 33 Ver⸗
Trier, 25. Aug. Der landwirthschaftliche Verein für die den 29 8 ur Aben —
mheindehter hunin i en Dirheannmur dosun eiennn sur t den oraze see * gheim, Brieskastel, Dürkheim, Eden⸗
war vom 19. bis 22. September. Dasselbe besteht aus: 1. der —* en h rů sa , Haßloch, St. Ingbert, St. Johann,
Bereralversammlung des Provinzialvereins; 2. einer Thierjchau uhl Vnnn in aneee Kufel— Lambrecht, Landau, Land⸗
und einer Ausftellung von Geflügel, Sing⸗ und Ziervögeln, Kanin ⸗ — m S Mastammer, Wußbach, Reustadt,
wen, Hunden, Katzen und andeten kleinen, zum Nutzen und Ver Woifftei t ae y obabach. Roxdeim, Speiet. Weilerbach-
J Pin un Zweiten en. Ka—serslautern, Landau, Ludwigshafen
niffen, Geräthschaften, Masch'nen u. sonstigen Hilfsmitlel allex Zwei⸗ ?g paen dre je * Vereiu vertreten.
der Landescultur und Viehzucht; und 4. einer Verloosung von ag T eus adt. 25. August. In Frantfurt vetlchied am Sonn ⸗
— de Igraz Lehmann, urnser langiähriger Mitbürger, tinet der
oirthschaft ein Juteresse darbielenden Gegensiäuden. Fürt die Kosten ⸗ ten Schulmäuner der Pfoalz, der in seltenem Streben und
Festes sind insgesjammt 49. 443 Mark vorgesehen. Zur Aus- —8 — agen I eeaen vertussenuna
deilung von Belohnungen sind 12,255 Mark. 90 Midulen, sowie dü ren 3 rbeit für die Schule
diplome und Anderes destitnmt. Der Gesam— Arst de zeitgemäßze Aeberarbe tuug und Weiterführung des be⸗
ung ist 48 000 MNatt, np enenez Men ee eae sein, das er gerade noch zu gutem
Iendlumgen des Vereias gehen iheils in hihariihnen, na zu führen im Stande war. Lehmann hat ein e er⸗
lens aber in den 13 berschiedenen Sectione ih.e e dießAhri fäsr 5—
mde 5 ee die —ãS 8 3 sadenice dededde SerrerddeFietehe worswereins
andlungen sind die Räume des im Mittelpunkt der Stadt bele⸗ 4 Aus 3 C 9
ꝓenen Casinogekäudes. Das Programm des Festes enthält die Q —— Eden teo en 23. Aug. Aus gute
berathungsgegenstäude, denen auf Grund —— uelle hören wir, daß gegen das wegen angeblichen unbefügten
— F icher Gesuche an „Colleltirens“ füc einen gespertten Geistlichen vom kgl. —
rein?vorifand noch neue zugefügt werden können. richte Edenloben erlassene Unlhent an das tgi. ee
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        appellirt worden ist, und daß die Sache demnächst dort zur Ver⸗ melly, Neumann, Mitglicder der Handelskammer in Metz, Eugen
handlung kommen wird. (GRhpf) LTolen, Schriftführer des landwirthschaftlichen Vereins, welche die
F Bierbach, 25. August. Der hiesige Kriegerverein hat in deitung der Bewegung, welche die —A
seiner Generalversammlung vom —AR Colmar br'ngen soll, in die Hand genommen haben.
Als Landesverband unter dem Protectorate Se. M. des Konige Aus Deutschland und dem Auslande gelangen täglich zahlreich
stehenden „Bayerischen Veteranen-, Krieg r⸗ und Kampfgenossen Betheiligungsanmeldungen an das Centralcomite. Wir werden
Verein erllärt. Weine aus Amerika und aus Sicilien hier ausgestellt sehen, ob⸗
4 Wir machen wiederholtj darauf aufmerksam, daß die 25. schon diese Producte an der Preisbewerdung nicht Theil nehmen
Thaler⸗Noken der Preußischen Bank vom 1. September ab nur dürfer. Was die Rhe'n⸗ und Moselwe ne detrifft, dann die Weine
noch in Verlin bei der Hauptktafse, und zwar auch nur bis zum aus der Pfalz und überhaupt aus allen Weingegenden Deutjchlands.
z1 Dezember eingelöst werden. Iso werden sie reichlich vertreten sein, und es wird allerdings inte⸗
p Eßlingen, 16. August. In dem guten Weinjahr 1874 ressant sein, dem Wenstreite beizuwohnen, der sich zwischen all diesen
hatten die würtembergischen Siaatsanwälte Sie noch nie mit Unter— berühmten Gewächsen und unseren elsassischen Weinen erdffnen
juchungen gegen Weinfälscher zu hun; in Stultgart, Ulm und wird, welch letzteꝛe ebenfalls in gedrängten Reihen ia den Kamp
xAwangen sind gleichzeitig gegenwärtig Untersuchungen gegen rücken werden.
ansere Weinverbesserer anhangig. Dea interessantesten Fall in diefem! Dortmund, 23. Aug. Eine ganze Ränberbande sol
BHenre hat aber zur Zeit die hiesige Staatsanwaltschaft in Behand sich der W. Z.“ zufo?ge in hiesiger Gegend aufhalten. Dieselbe be—
sung. Die Untersuchung ist gegen eine ansehnliche Weinhandlungs steht aus 39 Mann, incl. Weiber und Kinder, und haben ihren
firma gerichtet. Die Träger derselben sind bereits gefänglich ein- Aufenthalt in den umliegenden Wäldern. Mehrere Reisende ꝛc.
gezogen. Nach allenmäßiger Feststellung ist nachgewiesen, daß diese vurdeun von diesen Räubern überfallen und geplündert, sowie Ein—
grofe Firma im ganzen Herbst 1874 nur 15 Eimer neuen Wein bruchsdiebstähle in Laden und Privatwohnungen von ihnen verübt.
gekauft hat. Dagegen ist aus ihren Büchern zu entnehmen, daß Bis gestern endlich ist es der Polizei mit Hülfe eines verkleideten
fie am 12. Juni Schwefelsaure, eine Masse Zucker und Trauben- Bensdarmen gelungen, neun dieser Banditen, 7, männliche und 2
sucker, Weinsteinsäure und noch bieles andere Feug zum Wein- weibliche, zu verhaften. Man hofft, binaen surzem die ganze Bande
noachen gekauft habe, am ihre Kundichaft mit „guten“ alten und hinter Schloß und Riegel zu bringen.
nen Wäenen zu bedienen. So kam es denn, daß, als die ge 4 Fast in allen deuischen Zitungen und, namentlich in letzker
zichtliche Kommijssion in das crwähnie Weinlager kam, von 47 Zeit, auch in den Biättern der hiesigen Gegend, wimmelt es von
Weinsorten kaum 10 nicht in Gährung sich befanden, und diejeni Ankündigungen „Untrüglicher Mittel gegen Trunksucht.“ Vorat
Jen Chemiker, welde mit der Analyse der 47 Weinsorten beauf aus dem brandenburgischen Städtchen Guben werden derartige
tragt wurden. entschieden ausgesprochen haben, daß Schwefelsäur⸗ Anzeigen in die Welt geschickt, die halbe Einwohnerschaft scheint
in ilen sogenannten Weinen sei. Reuestens sind auch noch alle sich dort auf diesen Industriezweig geworfen zu haben, der sich
17 Weine in Muftern an die Universität Tübingen zur chem'schen jetzt als ein gan; gemeiner Schwendel entpuppt. Bereits hat sich
Untersuchung geschict worden und man ist auf das Resultat der · wie man den Kolner Nachtichten“ referitt, der Staatsanwalt in
elben, wie überhaupt der ganzen gerichtlichen Untersuhung sehn ge. Buben in die Soche gemischt und gegen die Schwindler Unter⸗
pannt. fInd. Vl.) suchung eingeleitet, welche die Verurtheilung derselben zu größeren
Straßburg, 23. August. Im Tivoligarten stieg gestern oder geringeren Haf'strafen zur Folge hatte. Die Untersuchung hal
Nachminag der neulich fälschlich todtgefagte Luftschiffer Beudet mit überdies ergeben, daß die Mittel, welche aus Enzian-Pulver oder
nem Ballon von 80 Fuß Hoͤhe, 40,000 Fuß Kubikinhalt in die Exiract beslehen und in jeder Apothele für wenige Groschen zu
dufte eiwa 11007 Meter hoch. Beudet, der an einem Trapez aller⸗ haben sind, absolut ohne jeden Einfluß auf Truntsucht oder Lungen
ei verwegene Kunststücke ausführte, vollbrachte die gefährliche Fahrt leiden sind. Von den Angeklagten wurden dieselben in Form von
ohne jeglichen Unfell und erreichte zwischen dem Sptal⸗ und dem Pillen resp. Arznei Pulvern verlauft. Die Schwindler haben in
Metzgerihor den Boden wieder. der Regel far jede Sendung des Mittels 2 Thlr. und 3 Thlr.
FWas England, Frankreich und andere Länder längst besitzen, oder noch mehr durch Postvorsschuß erhoben, und haben vom 1. —
scheint sic auch in Deutschland einleben zu wollen. Es ist nam 10. März nicht weniger als 3000 Thlr. eingenommen und somit
lich eine große inkernationale Hunde · Aussiellung für den 18. 19 ein sehr einträgl'ches Geschäft gemacht. Man sieht, die Dummen
ind 20. Seplember d. J. in Baden ⸗ Baden anberaum. Anmel⸗ sterben einmal nicht aus.
dungen haben läͤngstens bis 25. August an Rud. M. Leo in Karls⸗ F Die Gelegenheit ist günstig. Europa ist so reich an Pein
ruhe zu erfolgen und sind Prospecte zu beziehen. Die schon erfolg zen von Geblüt, welche nach Autokratie dürsten, wie der gehetztt
en Anmeldungen übertreffen weitaus die gehegten Erwartungen und Hirsch nach W sser, daß wir ein verdienstvolles Werk zu begehen
crwähnen wir nur eine englesche Meute von über dreißig Parforce glauben, wenn wir die Blicke der Mediatisirten und Depossedirter
Hunden (arriers), die alle dreifarbig, weiß, schwarz, gelb gefleckt, auf ein fernes Land im Westen lenken, woselbst zwei Szepter
auch sind von dohen Herrschaften ganze Sortimente der seltester vergeben sind. Der amerilan sche Major Carver hat dieser Tagt
Jagdracen eingeschrieben und von Karlsruhe zehn langhaarige per ünf Haäuptlinge der Poncas abgeseßt, wegen „Insubordination und
ische Windhunde angemeldet. Hundeli⸗bhabern wird jedenfas eine allgemeiner Schuftigkeit“. Drei der erledigten Thrönchen sind wie
jeltene Augenweide zu Theil und ist es in der That erfreulich, daß der besetzt durch die Indianer Rauchmacher, Groß⸗Stier und L⸗—
auf diese Weise zur Zucht edler Hnunde angeregt wird, zumal die Flerch, zwei dagegen sind dvacant geblieben und da kein Amerikanet
selde für manche Lander recht lukrativ geworden ist. Baden-Baden die Regeutschaft über die Stämme antreten will, so sieht man sich
ist ein Platz, wo zu erwarten ift, daß auch zahlreiche Käufe abge nach auslä dijchen Kandidaten um. Unterhandlungen mit des Dor
hlossen werden. Das Komitee hat fuͤr die Hunde alle möglch Carlo's Bruder und der Donna Blanca sollen bereits eingeleite
Vorsicht in Aussicht genommen, so daß die kieinen Lieblinge der sein. Also immer heran, wen's nach der Regiernng gelüstet!
Damen sogar von Frauenhand gepfleat werden. f Ein Correspoudent des „Standard,“ der jüngst einen R'tl
Aachen, 22. August. Nach angestellten Ermittelungen durch Vontenegro gethau, macht die appetitliche Enthüllung, daß
und einem unter Zuziehung mehrerer hiesiger Glasermeister gemach: die Fürstin von Montenegro d'e einzige Montenegrinerin sei, welcht
sen ungefähren Ueberschlag sind hier in der Stadt am 12. d. Mäsich wasche. Der Aberglaube, daß Reinigung des Korpers dit
durch das Hagelwetter und zwar in der Zeit von kaum 3 Minu⸗ Seele beflect, exist re bis zum heutigen Tage unter den Frauen
ten, in welchen allerdings Sqhlossen in der Giöße von Hühnereiern ener christlichen Nationen, die lange im Zwist mit den Mohame⸗
und im Gewichte von ein Viertel Pfund und mehr herabschossen, danern, odenen der Karan bäufige Waschungen auferlegt, lagen.
mindestens 50 60, 000 Fensterscheiben eingeschlagen, woran — bulgarischen Frau ist es nur einmal in ihrem Leden gesiat⸗
Fabrilen mit über 1000, einige sogar mů nahezu 2000 Scheiben Ntet, sich zu waschen, nämlich am Tage dor ihrer Hochzeit. 3
vparticipiren. Der Schaden an zerstörtem Glas ist demnach auf den meisien füdlevonischen Familien ist es Mädchen selten, Frauer
Ma i6220,000 Thir. anzuschlagen. Unfere Glasermeister halten niemals g stattet, zu baden.
hei dieser Zerstörung natürlich die beste Ernte, und man spticht be F Nach Vollendung det Vollszählung hat fich die Einwo?ner
reita davon, daß fie mit den Glaspreisen aufschlagen werden. zahl der Stadt New York doch als erheblich niesriger heraus
Colm'ar, 14- Aug. Zu dem im naͤchfien Monat bevors gestellt, als man früher schatzte. Die eigentliche Stadt weist näm—
ftehenden Weinbau⸗Con zreß schreibt der , Sammlet des Oberrh inss sich nur 1,064,272 Einwohner auf.
Die Bezitke Unterelsaß und Lothringen werden an der Ausstellung
würdig vertreten sein. In Unter- Elsaß sind es die Herren
Apprederis von Marlenheim, Baron Zorn v. Bulah von Osthau
sen, Paequah von Wasselnhein, Wagner, Schr ftfüührer des Garten
hau⸗ Vererns in Straßburg, Goͤtte, Direktor der Schule für Baum
zuchht zu Brumath, Dr. Vogel, Schriftführer des landwirthschaft
chen Vereinz; ig Lothringen: die Herten Baron Lanier zu Re

Dienstnachrichten.
Rechnungskommissar Schellhaaß in Speier wurd: zum Hybo
hekenbewuhrer in Kaiserdlautern ernanat; dem Rentbeamten Freh
höfer in Grünstadt wurde das erledigte Rentamt Bergzabern übert
ragen. Zum Rentbeamten in Grünstadt wurde der Rechnungskom
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        anisser Knig in Sprier und zu Rechnungskommissären bei der k.—
segierung, Fammer der Finanzen, in Speier der Rechnungsrevisor
Duo Bischoff und der Grubenkafsier Ziebland in St. Ingbert
ernannt. — J
Bekanntmachnng.
Preisevertheilung beim pfälzischen Landgestüte
für 1878
Die Vertheilung der Preise an die Eigerthümer der schönsten
i der Pfalz gezogenen, sowie zur Nachzucht verwendeten Pferd
dird füt daz laufende Jahr Sonntag den 26. September, Vor⸗
nittage 11 Uhr, im Gestütshofe zu Zweibrücken stattfinden.
Die Mufterung und Auswahl der zur Konkurrenz gebrachten
zterde wird am vorhergehenden Tage, Samstag den 25. Sep⸗
ember, durch die hiezu ernannte Commission vorgenommen werden.
Die zur Vertheilung kommenden Preise sind folgende:
1. 10 Preise für 4* jährige Stuten,
welche das erste Mal trächtig gehen:

4. Preis 170 Mark, 6. Preis 90 Mark,
2 353 7., 70
⸗ 8. ⸗ 60 e
* 8. 50
10. 40

990 Mark.

2. 10 Preise für Stuten,
wagche früher schon einen Preis erhielten und mit einem Fohlen
vorgeführt werden:

190 Mark, 6. Preis 80 Mark,
0 7. 45
9 A—
70 . ?85
60 10. 25

585 Mart.

3. 12 Preise für Stutfohlen:

1. Preis 90 Mark, 3. Preis 70 Mark,

2. 80 4., 60

éc. Preis 50 Mark, 9. Preis 28 Mark
6., 40 5 10. 20
7. 35 11. 20,
8., 30 12., 20 .
540 Mart.
4. 6 Preise für Hengstfohlen:
1. Preis 70 Mark, 4. Preis 40 Mark,
2.,60 5. . 30
3., 50 6. 20
270 Mart.
5. Für Weitpreise
m Betrage von 8 bis 16 Mark nach dem Ermessen der Com⸗
nission, sowie für Medaillen 187 Mark,
Summa aller Preise 2572 Marl.
Für die Bewerber ind nachstehende Bedingungen festgesetzt:
Die Mutterstuten müssen von Haupt- und Erdbfehlern frei,
zut gehalten sein, von Befchälern des Landgestüts trächtig
zehen und das v'erte Jahr bereits zurückgelegt haben;
rur solche Fohlen können konkurriren, welche von Hengsten
des Landgestütes abstammen. Hierbei wird besonders bemerkt,
daß Stut-und Hengstfohlen vor zurüc—
zelegtem 2. Lebensjahrepicht zur Preis⸗
ewerbungzugelassenwerden;
jon den zur Konkurrenz vestimmten Pferden muß nachge⸗
viesen werden, daß sie anpsässigen Personen der Pfalz ange⸗
hören, was durch ein Zeugniß des betreffenden Bürgermeister—
amts bei der Expetten Commission nachzuweisen ist.
Speyer, den 11. August 1875.
Königlich Bayerische Regierung der Pfalz,
Kammer des Innern.
In Abwesenheit des kRegierungsPräsidenten:
v. Lamotte.
Metischnabl.

Zeranwormcher Rodalieur F. X. Dem etz in St. Jugbert.
Eingetroffen:
Frische Citronen,
Citronat,
Chocolade,
Tafel⸗Rosinen,
Prinzeß⸗Mandeln,
Rosinen p. Pfd. 32 Kr.
10 a M Corinthen,
zu 20 und zu 35 Krouzer pro grüner und schwarzer Thee,
Dentner auf dem Stüdtis hen Malaga, alle Sorten Liqueur
Gasver St. Ingheort. lin der Conditorei von —W

—
Kartoffelversteigerung.
Montag, den 6. Sepitember näͤchsthen,
s Nachmittags um 2 Uhrr, zu St. Ing
dert; im Case Oberhauser, laäßt Herr Rent⸗
jer Isaac Lon von St. Johann die dies
ahrigen Kartoffeln von circa 60 Morgen
sderland, zur hiesigen Obermühle gehörig,
sosweise auf Credit versteigern.
Das Nähere auf dem Geschäftsbüreau
L. Bechthold in St. Ingbert.
Sauer. k. Notar.

VeLũr Damen!
Bei Kramer &amp; Co. in Leipiig erschelntn
Diae

Einziges Lager in der Pfalz
er
Pianoforte-Fabrik

AThEIiIISSCtUBG.
Jeitschrift in Monatsheften für leichte els⸗
br weibliche Arbeiten. enthaltend nei

tiexmuetor in brillantem Bunt-
—A——
el- und Filetmuster, Borlagen für Weiß⸗
stickerei, Weißnäͤhterei, Waffel⸗ und Strid⸗
arbeit, Perlhälkelei x.

Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
—A
7 — Ve Doppelausgabe kostet das

oppe

Die einfache Ausgabe enthält abwech⸗
selnd einen Monat Slichmuster. den andern
Haͤtel⸗ Filet⸗ x. Muster. Die Doppel⸗
5 enthaält in jedem Monat Beideß

an abonnirt zæu Feder Zeit auf
je drei Hefte einer beüebigen Ausgabe
deen Buchhandlungen und Pof an⸗

LV.

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Preis Medailen: Aachen 1843, Düsseldorf 1852, London 1862,
Altona 1869, Wien 1873.
Das Lager befindet sich in dem Hause des Herrn Karl Schwarz, gegen⸗
NOnCOD
ar alle hiesigen und auswärtigen Zeitungen zu gleichen Preisen wie dei den Zeitungs Expeditionen sseibst. ohne Porto und Spesen
besinder sih Zeil Acßs,

in der Annoncen Fapedition von
Rudolf Mosse,Frankfurt a. M.
        <pb n="542" />
        Im Namen Seiner Majestat des
Fönigs von Bayern.
Auszug
aus einem Urtheil des töniglichen Polizei⸗
gerichts zu Sanet Ingbert vom acht und
wanzigsten Juli achtzehnhundert fünf
und siebenzig erlassen
In Sachen

Jatob Dereum, Schr.iner in Sanci
Ingbert wohnhaft ia Person zugegen Kläget
derbeistandet durch Ludwig Bechthold
Geschäfismann in Sanct Inghert wohnhaf!

gegen

Conrad Pflug. Schneider in Sanct
Ingtert wohnhaft Bellagten vertreten darch
scinen Bevellmächtigten Jakob Boos Ge⸗⸗
schaftsmann in Sanct Ingbert wohndaft,
jaut Vollmacht unter Privalunterschrift vom
secht und zwanzigsten Juli achtzehn hun⸗
dert füuf und siebenzig dieselbe sub Num⸗
er neunhundert zwei und zwanzig Ein-
registrirt zu Blieskastel am sieden und
Wwanzigsten Juli achtzehn hundert fünf und
fiebenzig volumine si ben und sechzig solio
sechs und sechig Caffe jechzehn empfangen
xranzig acht Kreuzer.

Koͤmgliches Rentamit unterschrieben:

A. A.
Schneider.

Zufolge gehbrig registrirter Vorladung
des köoͤniglichen Gerichtsvoll zieher Jakob
Faßbender von Sanct Ingbert vom sechs
und zwanzigsten Juli abhiv, ließ Kläget
den Beklacten in die heutigen Sitzung des
töniglichen Landgerichts vorladen un a⸗—
rägen zu hören:

ẽee wolle dem königlichen Landgerichte
gefallen, den Beklagten in eine angemessene
Sirafe und in die Kosten deßhalb zu rer⸗
fällen, weil sich derelbe bei der jüngst statt⸗
dehabten Wahl im —ãA
dcale daselbst beigehen ließ, den Kläger
dadurch zu Beleidigen, daß er sagte „Du
dummer Simpel? x. ⁊c.

Aus diesen Gründen

erllärt das königliche Polizeigericht den Be.
llagten der Beleidizung des Klägers verübt
am fünfzehnten Juli abhin dadurch daß er
ihn einen dummen Simpel nannte für über⸗
fuͤhrt und verurtheilt ihn in eine Geld⸗
strafe von zwei Tralern umgewandelt für
den Fall der Nichtzahlung in e'ne Gefäng⸗
nißstrofe von einem Tag und zu den Kosten,
I Gulden zioei und drei⸗
sig Kreuzer.

Ermächtigt den Kläger das Dispositiv
dieses Urtheils nach eingetretener Rechls—
feaft innerhalb vier Wochen in den dahier
erscheinenden Anzeiger auf Kosten des Be⸗
luͤgten einrücken zu lssen. Alles in An⸗
wendung der 88 einhundert fünf und acht⸗
zig des Reichestrafgesetzes, Artikel vier und
bierzig und fünf und peunzig des bayer⸗
jcher Einführungsgesetzes.

Alsjo in erster Instanz geurtheilt und ge⸗
sprochen zu Sanct Ingbert in der öffent⸗
ichen S hung wie Eingangs gemeldet.

Unterschrieben siad: KGbening und Ro⸗
senberger.

Gegenwaͤrtiges ist von allen denen die
es angehz alsbald in Vollzug zu setzen.

Für richtigen Auszug
Der Königi: Landgerichtschreiber
Gea: MRosenberger.

No. 617 vol. 38 fol. 78 C. 3inregi⸗
strirt zu Blieskastel den vier und zwanzig⸗
sien Äugust 1875 fur zwanzig acht Kreu⸗
Jer (ohne Renvoi.)

st. Rentami
Bez. Wertensohn.

* *
Licitation.
Samstag, den 9. Octoder nächsthin,
Nachmittlags 2 Uhr, zu St. Ingbert in
em zu versleigernden Hause, werden durch
den unterzeich neten, gerichtlich hierzu beauf⸗
ragten Notar, die nachbeschriebenen, zur
Busergemeinschaft zwischen Friedrich
—eunimannm, Wirih in St. Inzbert und
einer verlebten ersten Edefrau Josephina
Tatolina Dudenhoefer gehoͤrigen Liegen
schaften im Banne von St. Ingbert, der
Abtheilung wegen öffentlich in Eigenthum
zersteigert, IJ d2 Fuch
1. P.an. No. 23 44a. 910 Dej. he 222
— Wol dam an Sial Keãer Hoftamm, Licitation.
und sonstigen Zubehörungen sowiej Samstaz, d'n 18. September nächsthim
neuerbauter Schrune wmit Stalle, Nachmittags 3 Uhr zu Si. Ingbert, in de
und Plan. No. 23446b. 98410 Dez. Wirthichaft von Heinrich Schmut, werdeVe.
Pflanzgartea dabei, das Ganze zu zurch den unterze'chneten gerichtlich —5—
St. Insber: in den Brrchrechgärten zeauftra jten Notar die nachbeschrieben Gre
neben Auton Ganster Kinder und ju der zwischen Johaun Marten Hoßiit
Nikolaus Glatisel; mann, Fahrm un in St. Jagbert ugt
2. Pla. No. 2127. 46 Dez. Ader in den iner verlebten ersten Ehefrau'Margalg
Dutweiler Rödern neben Gebrüder etha Schwarz bestandenen Gütergemehie let
Klamer und Jo eph Sad chaft gehörigen Liege schaften im Bans An
3. Plan. No. 2129. 58 Dez. Acker all oo on St. Ingbert, der Abtheilung we Lini,
neben denselben Nebenliegern. zif nilich Iu E genthum versteigert, dämi dem
Eig'nthünmer sind: 1. Friedrich Neuma un ge 1. Plan Nr. 9658. 73 Dee Ader duün
nannt; 2. Seine m't seiner gen nuten v rlebten der rothen Flur neben Jatob Bllcher
ersten Ehefrau Josephina Cirolina Duden— und Anftößer; 9
zoefer erzeu ten noh mind rjährigen inder 2. Plan Nr. 1118 26 Dec Aschen
à. Fried. Michael,b Josephine Caistine u. rechts der Kapelle neben Peter Se
c. Wilhelmina Neumann, welche ihren ge— und Georg Jung. 7*
nonnten Vater zum Vormund und, den Sigenthümer sind: J. Johann Ma en
Joseph Dudenhodefer, Schreiner in Lautz dofmann genannt; 2. seine mit sener ee
uͤrchen zun Nebenvormund:e haben. annten ersten Ebefrau Margaretha Sch “
erzeugten noch minderjährigen Kinder si b
Zaroline, b. Margaretha, e. Leopold abl,
Elisabetha, e. Anna Bacbara und t. .
ria hofmann, wel he ihten gen mnte; vpae
VBormunde u. den Carl Sch varz Neha:4 aß
St. Ingbert zum Nebenvormunde —* in
—A ig* n *
— SEauer i. g
Bekanntmachu Sue
Am 1. September, Nachmittag I
his 4 Uhr zu St. Ingbest im St. h
und Nachmilttags 5 Uhr zu Sch—
bor dem Hause des Adjunkien daf, nte
— dvie Beschau der Hunde vor d *
33 werden. —X
Licitation. Si. —8 d 3 Augus dih *
Minwoch. den 15. Sepiember nächsthin as Polizei omm'sson
en 8 Uhr zu Si. Jigben in der Eckeriein andrichter. k
Wirthschaft von Ludwig Weitich, werden, 72 Assistont. Sceh
durch den unterzeichneten, gerichtlich hierzud K rieger Wanne
heauftragten Notar die naubeschriebenen Sonntog, deu uo. Augeꝰ
ur Nachlaßmasse des zu In 3 im Ver⸗rv· —A
ebten Kappenmachers und Wirthes 3 Fran 5. J
Huber d— dessen verlebten ersten Ehefrau General⸗ ct. Weyland
datharina Müller, gehörigen — Tagets
chaften im Banne von St. Ingbeit der . Wahl eines J. —*
Abtheilung wegen öffentlich in Eigenthum *6 Eintrit in den
dersteigert, namlich: srieger⸗ und sKampfg *38
.I. Zur Gütergemeinschaft, wel e zwiͤn, Um pünktliches und zahlretcy 5
schen den obengenannten Ebeleuten bittet Nbort
Huber bestanden hat, gehör'g: Der —— ——
Plan Ro. 20. ein zu St. Ingbert an der IA
Noblenstraße auf Höfchen gelegenes Krebeltern⸗Bildungs-Vo win.
Wohnhaus mit Stall, Hof und sone Samstag, 28. August, bung
stigen Zubehörungen, 3 Dez. Fläche — ——— J 238
enthaltend, neben Johann Woll und der Heusser schen Wirthschast. 53 Twee⸗
üder Albertini e *7
Sirdee — F Die Wahl eines Vereinslocalc Roroß
Zum Nachlasse des Erblassers Franz erh e
Huber gebdrig. ICIAXMEF *
o. 37810 32 Dez. Acker auf Schif Incarnat⸗Kleeso M nuch
elland neben Jalob Müer. forlwährend noch zu haben bei— 1 3
Die Theilungsinteressenten sind: J. die? —A F
— — —— — — — seed bleib
IFesine le e demeb in Et. Ingpert 7. —
asse

zinder obizer Erblasser; 1. Elisabeih Huder
edig, großjahrig, Kochin in Saargemünd,
2. Magdalena Huber, led'g, grodjährig,
zadengehilfin in St. Jagbert, 3. Jul'ane
Josephina und 4. Anna Huber, beide ledig
sewerblos daselbst, emanc prie Minderjäh⸗
ige, verbeiflandet von. ihrem Curator
Franz Buser, Bader in St. Ingbert; 2
dudwig Besuthold, Geschäftsagent daselbst
als Curator der Vacantmasse des genanm
verlebten Ftanz Huber.
St. Jußbert, den 21. August 1874.
Sauer, k. Noꝛar.

Ii.
        <pb n="543" />
        Sl. Ingberter Anzeiger.

A
— — —
St. Jaberter Tuzeiger sund daß mit dem Oauotblatte verbu idene IXLLX Diendta z8- Don verdta it⸗ and Sonntagt
ner erscheint wiqhentli y vinrm ai: Dinztag, Donneraiag, Samste ag uad Sonntaz. Apoanementädreis vierteliährig 42 Keyr. ede
1 Mark 20 X. Pfa. Angeigen werden Vit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrint oder deren Kaum berehnet.

J — — e — — ⸗ t
Sonntag, den 29. Auaust 1875

—
Deut sches Reich.
München. Kön'g Ludwig L. hat an seinem Geburtstage
Vorsitzenden des Ministerrathes, Staatsminister von Pfretzschner,
„Großlreuz des Kron⸗Ordens derlsehen. Der .Allg. Zig.“
Jwird diefe Ordensverleihung sowohi als Auszeichnung der
idiigkeit des Staateministers des k. Hauses und ds Aeußern als
a als eine solche des Gesammtministeriums allgemein aufgefaßt.
insdie leßtere, bon gut unterrichteler Seite noñ besonders be⸗
ante Annahme spricht der Umstand, daß die Dekoration dem
Jel Minister als dem Vorsitzenden im Ministertathe“ von Sr.
ch dem König verlichen wuürde.
— Der preußische Münzdirector Dr. Frick in Ber⸗
zetwelcher als Commissär die Inspicirung der sämmtlichen süd⸗
jen Münzgstätten vornimmt, wird zu diejem Zwecke am 1.Sept.
aicküünchen eintreffen.

*iDer vom neuen Erzbischof von Bamberr g geleistele Eid
Agenden Wortlaut: „Ich schwöre und gelobe auf Gottes hei
icti Cvangelium Gehorsam und Treue So. Maj. dem König.
SO verspreche ich keine Kommunikation zu pflegen, an keinem
othlug theilzunehmen und keine berdächtige Verbindung weder
ct ynd noch auswärts zu unterbalten, welche der offentlichen
h Abdlich sein lönnte und wenn ich von einem Anschlage zum
zale des Staates, sei es in meiner Diozese oder sonsi irgend
nniniß erhalten sollte, solhes Sr. Majesiat anzuzeigen.“
erlin, 24. August. Zu den schwierigsten Aufgaben,
n.d m Reichskanzletomte obliegen, gehont unftreitig die Ge

g mit ihren Dependenzen. Schon zweimal ist dem
Entwurf einer Gewerbeordnungsnobelle vorgelegt

gen drinzipieller Differenzen w'eder zurückgeleg!
a der Frage wegen Errichtung von Gewerbegerichten
ung der Grundsaͤtze in Bezug auf die gewerblichen⸗
ie dringendste. Diesem Bedürfnisse entspredend ist im
ute ein Gesetzentwurf über die wirthschaäftlichen Hilf⸗
eitet worden, welcher bereits dem Bundesrathe zu—
demnächst der Oeffentlichkeit übergeben werben
atwurf bezieht sich nur auf die Krankenlassen, weil
er lehzteren bereits genauer erforscht und das Be
zen Regelung der einschlägigen Verhaltnisse

end ist. Die hauptsächlichsten Grundsätze, welch⸗

nibe in die Gewerbeordnung eingeführt weeden

tigung der zustäudigen Organe der Kommu

Niur Anwendung des Versichecungszwanges,

f dem Veitritiszwang der Arbeiser beru—

ilfskassen mit gleichem Rechte ausgestat⸗

Bermischtes
F Hohe Konigl. Regierung hat mittelst Rescript vom 21
August alle Polizei-Organe bei der ungewöhnlichen Hitze auf die
destehenden Vorschriften über öffentliche Gesundheitspflege und die
Polizei der Lebensmittel aufmerksam gemacht und vachdruck⸗
amsten Vollzug derselben angeordnet. Unfer Anderem heißt es in
dem Rescripte: Auch gegen Rachtschwärmen und Ueberschresten der
Polize stunde, Mißstände die namentlich bei großet Hitze und zwar
häufig zum größten Nachtheile für die Gesundheit vorlommen, ist
ein nachdrucksames Vorgehen besonders —XXX
Ka serslautern. Für die 6. Hpiversumlung desbaher. Bolksschulleh⸗
rer-Vereins ist eine Festschrift erschienen, die einen Festgruß von G
L. Krebs in Oppau an der Spihe trägt, serner das Programm
—* die Thesen der angemeldeten Vorträge enthält, weiter eine
lurze Geschichte der Stadt Kaiserslautern, Angabe ihrer Sehens⸗
würdigkeiten, ihrer Unterrichts⸗ und Erziehungsanstalten ⁊c., endlich
zum Schluß die Lieder, die bei der Hauptversammlung gesungen
werden (Choral von Bach: „Bezeht mit heil'gem Lobgesang“,
Choral von Nägeli: „Wir glauben all' an e in ein Gott*, Mot⸗
tete von B. Klein: „Hert Gott, du bist unsere Zuversicht).

7 In Pfeddersheim ist im Augenblick auf einem Obst-
stück des Hrn. Dr. Breivogel eine Naturseltenheit zu sehen. Dort
steht ein schwer mit Früchten beladener Apfelbaum in voller Blüthe:
Der Baum wird nächstes Jahr, nach Ansicht der Landwirthe, keine
Früchte tragen.

7F Mannheim, 26. August. Tem stununtutugellünsiles
Holtum wäre es bei seiner gesirigen Abschiedsvorstellung beinahe
an den Kragen, d. h. an den Gerdbeueel gegangen. Ein Heri
Houng von hier probirle mit zieml'chem Gluͤck, jedoch ohne voll⸗
nandiges Gelingen das Erpr'ment des Auffangens der Kugel, für
das Holtum eine Belohnung von 1000 Mart ausgeschrieben hatte.

F Frankfurt. Her hat sich ein Junggeselienderein gebildet,
dessen Zweces ist, für die Ehelosinkeit Propaçanda ju machen.
Zum Vorsitzenden wurde ein hiesiger wohlhabender Bürger
des Fcher Dandweele gewählt, der shon die Fünfziger hinter
sich hat.

tBerlin. Folgendes unsere dermaligen Preßzustände charak⸗
erisirendes Inlerat veröffentlicht die Deutsche Eisenbahnzig.“:
„Ein Stud. jur., welcher Lust hat, sich auf dem Gble be Preß⸗
processe p alisch auszuͤbilden, findet eine ebenso aagenehme alß
dauernde Nevenbeschäftigung ia der Redaction der „Deutschen
Tisenbahnztg.“ Dorotheensiraße 21.

Neues Luftschiff. Man hat bereits erwähnt, daß in Ame⸗
rila augenblicklich ernsthafte Versuche mit einem lenkdaren Luftschiff
angestellt werden, welches den Verkehr zwischen Amerika und Europa
in etwas mehr als 2 Tagen vermittein soll. Der Erfinder des
neuen Ballonschiffes heißt Fr. Wilhelm Schröder, ist in Aurich in
West⸗Friesland geboren und lebt seit einer Reihe von Jahren in
Baltimore, mit der Construction des Modells für sein lenlbares
Luftfaiff beschäftigt. Endlich im Mai oder Juni d. J. war das⸗
selbe nach seiner Idee fo weit vervolllommnet, daß bei der Aus—
ührung im Großen der Erfolg unzweifefart sen muß, und er
egte, nachdem er ein Patent genommen, seine Pläne dem General—
ostmeister der Vereinigten Staaten, Mr. Jewell, vor. Dieser
prach sich in einem Schreiben an den Erfinder sehr anerkennend
Wber die Idee aus, und auch der deutsche Gesandie in Amerita,
Baron p. Schlozer interessirt sich nach den uns zugehenden Mit—
heilungen sehr für die Sache. Mit der „Anerkennung“ und dem
Interesse war jodoch dem Erfieder nicht ceholfen und wahr⸗
einlich wäre er von der theoretischen Erfindung niemals zum
zraltischen Versuch gelangt, wenn ihn nicht der Zufall mit einem
»rrmögenden Piann zusammengesührt hätte, den er von der Mog⸗
lichkeit, seine E. findung nutzbar zu machen, überzeugte. Es waͤr
detß gleichfalls ein Deutscher, ein Hert Georg Gail, von der großen
Tabalfirma Gail und Ar in Baltimore; dieser gab das Geu her
ind die Contrakte zur Anfertigung des Luftschiffeß in der er—
orderlichen Größe wurden Mitte Juli abgeschlossen. Sein Luft⸗

81415
ug . Der Konig von Bayern hat gestern
die Rückreise nach München anget.eien. (Ist am

ihr bereits ir Schloß Berg eingetroffen.)
rk. Die amerikanischen Richter werden endlich,
angst hätten sein sollen, den großen Spitzbuben ge—⸗
Der große Tweed, der der Stadt Newyork nicht
Mill. Dollars gestohlen hat, bleidt im Gefängniß
ühungen seines menschenfreundlichen Advokalen. Detr
die Hinterlegung von 8 Millionen Dollars uis
weed's Erscheinen vor Gericht. Diese Summe
roß — um sie eventuell im Stich zu lassen.
ragte Ermaßigung der !verlangten Burgschafts⸗
Richter Barreit erklärte mit Recht, daß die hinter⸗
atlich hinreichen müsse, den Kläger ganz schadlos

3. indem er nur 3 Millionenen verlange.er sich

der Hälfte der eigentlich erforderl chen Summe

Tweed bleibt also sitzen und wir fehen in der That
varum selbst in Amerika man die großen Spitzbuben

aufen lassen. 72

hindl'
No
De

2⸗-
—
        <pb n="544" />
        chiff wurde so kdonstruirt, daß es bei einem Eigengewicht von 28 Veczögerung von einigen Tagen und eine Zeit bon eiwa 4
ir. die Posisäcke und 14 Personen befördern lann. Ob die Er- Wochen zur Zusammensetzupg der ganzen Maschinerie, so müß
indung vas leisten wird, was der Erfinder verspricht, wagen wir Aafangs September spälestenss die Probefahrten gemacht werd
nicht zu verbürgen. Thatsache ist, daß die einzelnen Theile des bnnen, und wir würden“ alfo in etwa vier Wochen Nachricht ha
Appatates in Arbeit gegeben sind und daß sie sämmtlich laut lönnen, ob das Problem des lenlbaren Luftballons gelöst ist o
Foniract am 5. Auguft vollendet sein sollten. Rechnet man, eine nicht.
Freiwillisgerichtliche
Versteigerung.

Donnerstao, den 16. September Vor⸗
nittags 10 Uhr zu Ensheim bei
Wilheim Quirin Wittwe wird vom unter⸗
zeichneien hiezu gerichtlich beauftragten k.
sotar
auf Grund eines gerichtlich bestätigten Fa⸗
milienrarhs· Beschlusses des k. Landgerichts
Si. Ingbert die nachbeschriebene Liegen⸗
schaft Ensheimer Bannes der absoluten
Nothwendigkeit wegen aͤffentlich zu Cigenthum
ʒersteigert, nämlich:

Plan No. 3486. 58110 Dec. Fläche mit
Wohnhaus, Keller, Stallung Hof und
Zugehör neben Nikolaus Mohr und
ndreas Blaes Wittwe.

Eigenthümer sind: Die Kinder und Erben
des zu Ensheim wohnhaft gewesenen und
zerstorbenen Dosenmochers Jabob Glas,
nämlich:

.auds seiner ersten Ehe mit AX

Zimmermann 1. Peter Glas, 2. Barbara

hlas, deide minderjährig welche den Joh.

Zimmermann, Dosenmacher in Ensheim zum

Zormunde, und den Johannes Lang. Do⸗

senmacher allda zum Rebenvormunde haben;

d. aus seiner zweiten Ehe mit seiaer hinter⸗

Fliebenen Wittwe Margaretha geb. Walle:

3. Margaretha Glas, 4. NRikolaus Glas,

5. Jatob Glas, 6. Marxia Glas, alle noch

ninderjaͤhrig welche ihre genannte Muiter

zur geseßzlichen Vormünderin und Johann

— Eschringen zum

Nebenvormund haben.

Et. Ingbert, den 28. Auguft 1875.

Sauer, k. Notar.

EX

Ich brehre mich einem verehrl. Publ⸗
um von hier und Umgegend ergebenst anzu⸗
eigen, daß ich mich als

* 5— —X — — —ed
hier etablirt habe und alle in d'eses Ge—⸗
schäft einschlagenden Arbeiten schnell und
gut ausführen w rde.
Achtungẽ vollst
Nikolaus Bisenhut.
woÿnbaft im Hirteneck.
DBBusien. s alsleiden
Herrn W. 8. Zichenheimer in
Mainz.

Theile Ihnen mit, daß Ihr ächter
Traubenbrust Honig'“) bei meinem
Bruder, dessen Leiden (Husten Hals leiden)
ganz gehoben hat und Ihr ausgejzeich⸗
qetet Traubenpräparat Empfehlung ver⸗
dient. Helferskirchen, Amt Wied⸗Sel⸗
ters, 7. April 1873.

Waidmüller, Pfarrer.
Zu haben in St. Ingbert bei Herrn J.
Friedrich, ir St. Johanr bei F. P.
Hudenhöffer und Carl Thiriot in Saar⸗
duis bei Franz Altenkirch, in Blieskastel
hei Apotheker C. Richter, in Saargemünd
a bocbeler 8. 07chner.

Sedanfeier.
Das unterzeichnete Comito beehrt sich hiermit, die Bürgerschaft
St. Ingbert 6Schnappbach zu der am 2. Septomb
in hiesiger Stadt abzuhaltenden
5edanfeier
ergebenst einzuladen.
2D
Vorabend.
7 Uhr Abends: Musibalischer Zapfenstreich mit Böllerschießen.
Haupttag.
z Uhr Morzens: Tagreveille mit Böllerschießen.
1.Nachmittags: Antreten der Kriegervereine von St. Ingbert
Schnappbach, Festjungfrauen mit einem Lorbeerkranze, der Feuerw⸗
des detiven Corps des Musikvereins, sowie der Bürgerschaft
Oberhauser. —
uz 5 Uhr Nachmittags: Zug im Trauermarsch nach dem Kirchhofe; dort
Aufsiellung um die Gräber der Krieger, — Abspielen eines Choral⸗
Ansprache des J1. Vorstandes des Kriegervereins St. JIngb
Thorlied des Musikvereins: Altideutsches Grablied von S i pꝗ
Masitalisches Gebet — Zum Schluß: Der 1 Vers von:
Hott wir loben Dich“ mil Musikbegleitung.
Festzug durch die Straßen der Stadt nach dem Oberho
docaie, wo hesellige Unterhaltung mit Musik stattsindet.
Abends.
Von 8 Uhr ab; Gesellige Unterhaltung im Oberhauser'schen
Sl. Ingbert, den 27. August 1875.
Das Comitè
Zeck. J. M. Beer. Conrad. J. Dereum
Ehrharech dochum. De. Ehrhardt. Eifler
Fischer. Kamann, x. Steiger. König, x.
meb, x. Obereinfahrer. MNeumann, x. Betriobs
meister. dohh. Sehmidt. h. Sohimitt.
Foehuster. Jos. Schuster. Silberaac
. Stief. Treitz. Weigand, Thiera
rikant. F. Woll. Zott.
Zei Conditor Riclxel, sind
2 Zäulen⸗Oefen
und eine Parthie
Einmach-GIaser
zilligst zu verkaufen.

528
253733
533253
ã 322525
38335
25 573.3
As 55
5
—
79 33
a 2
7.*

wveintrauben
versende i b, gegen Nachnahme oder Ein⸗
sendung don viier Mar! portofrei in
istchen ca. 10 Psd. wiegend.
Astadt a Haardtgebirge
G. Moeil, obsthandlung.
D—

— —
——51*853*

zu beziehen durch alle
—
Feuerwehr
ei

———

»m Ar. Bꝰ.

Redaissin, Druck und Beifag von F. X. Dom e Iin . nab⸗ert.

— —2
        <pb n="545" />
        rdo
297

* 5252
— — 282 52583832 u 2
— — 3338353333353
539—59 — —25533333168 —22
— 558 2558 A 7 58235535335235 F
35355258 388833 55533555535
332552 2852 8 * —8 13 3— 253 — — J—
8 —8* 222 255 2523 2 52232 8 — 8 5722 — S25 —
3 — 3533. 5855388* 55552 8 7 5 2 5 * 3 2
22 2222 — 3 25 —A * — *
352 2 7 ——522 —A 552 — —— 222 —55** 2322 /
1323228 —*3 3 —5 2556 8 5823 2 32333537
53352288 55533 — 2583—3333 3556553838338 —
2 —— — 28 — — 3832382 *» 52X 323 523 ES *
— 332 3333322 2239 8 — —A 8 532 * *
3583823538 33333333285* 538 885335 5553633338 *
533 233 — 51832 —A — 22 3 232837
8 —A— — 332 3353558335 53*8323 252 5833 —
2—5 3 25 5 3 — — 884 8 — —— * —
522253557 35757733255532 —335*3585 58*60 3833 35 —
— 553 s 33 — 3553358 26 ;3853035
—— 55 52828 — 825—738 32B 25222 2
5s23533235 33 5425 22 83 8 2 —*7 23538523 523858 2 —
2352525 5338 3383 2 5338223335* 3B5. 3 3343572 3
53 3538 25325552355 52853 —A — 38* 2825 55 233
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252 22 1 —AA — — 2 32c5857 3 2 3
JIS 5 *253883 85535— 2373.
*57* —35 3 3333833333288
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*22323288 5785 —z5 232 233235585 ——
* 2* 2 2.5 2 2 — — ð — — —523 * 2 3
5523232 33*553.3 2 58355523 222
—B32 28 5 — 35837 68253383——235,7
*52857 722332—* 36 852 —2358 22
2 3.*» 5553 —23. 23 32532.22 —
4 — — * 2 —353285 22 2558 2888
8 5 22* —A — F 25
—— 2882 *335533323342
* 253233735 2335— 38353383*
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225 —25— m—5 58235* 755 — —
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257535 —235—2— 532755—— 322223.3325 2

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        * Ingber ter Acn zeiger.

——— — —N

B8

der St. derter Anzeiger (und dat mit vem Hauotolrtte berdu idene Uiterpaltunzsslatt, nit der Denztas-, Donnertt 12120 and Sontags
Zummer erscheint wbhentli v vieren al: Dinzta i. Deaner 4r24, 5143t4316112 3 . Leuun nentsareis vierteliüstig 12 Krit. ode
I1l Marl 2) R.Pfzy. Anziigen werden mit 4Krir. »ie dreiivaltige Zeile Blatti deift der zeren KMaum vere vᷣnet.
—X — *
Zis3 αν 1875

Bemarkungen von Annweiler. Al ersweiler, Birkweiler, Siebeldingen,
Bodramstein. Ranschbach, dann Frankweiler. Gleisweiler, Böchingen,
Rußdors, Walsheim ꝛc. Edenlksben blieb vom Hagel verschont und
hatte aur starken Regen⸗ Dagegen hat Roschbach stark gelitien,
benso Eisiagen und Niederhochstadt, wo der Tabak. total gerstört
jein soll. Tas untere Gebirg (Neustadt, Dürkheim, Wachenheim,
Deidesheim 2c) blieb vollstärdig verschoan.
7 Dem „L. A.“ berichtet nimn aus Ingenheim, 28.
August. Ein sehr humanes Werk haben vier israelitische Bürger
zethan. Diejelben haben das Bärmann'sche Haus gekauft und
gründen daria ein Spital für Kranke und Arme ohne Unterjs died
der Religon. Ehre solchen Männern!:
7 Der Krieger aus Saarlouis, nicht aus Worms, wel⸗
hee am 2. August bei Gelegenheit des Festes des Metzer Krieger—
pereinz bei Vernebille von eer giftigem Sthlange gebissen worden,
and den man als tzaffaungslos bezeichnet haite, ist am 16.1 d. als
Jeheilt aus dem Metzer Spital entlassen wordenn. —
f,Kreuznacqh, 23. August. Eine russische Danie, welche
in Begleitung einer Goubernante mit einem dreizehnjährigen Kna—
ben, Sohn eines höheren russischen Beamten, hier zur Cur ist, hat,
wie der „Neuv. Zig.“ mitçetheilt wird, den Versuch gemacht, die
Bouvernante zu vergiften. Schnell herbeigerufene ärztliche Hülfe
hat derselben durch augenblicklich angewandte Gegenminel das Leden
zerettet. Ein russischer Arzt, der ebenfalls hier im Bade ist und
jäufig Umzang mit der Dame hutte, soll der Theilnahme andie⸗
sem Rerbrechen verdächtig sein. Trozdem daß Beide, sowohl die
Biftneischerin als der Arzt, in polizeiliche Aufsi hzt genommen, wuß⸗
jen sie sich, ihr Gepäck hinterlassend, durchzum ichen. Der Teie⸗
graph hat sie aber schnell ereilt und wurden dieseiben in Frankfurt
a. M. verhaftet.
In Berhin sind die ersten Fünfzig-Pfennigstüce (t/⸗
M.) in den Veskehr gegeben worden. Dieselben find auherordent-
ich klein, nämlich wenig größer wie die in Nickel ausgepräglen
Ztücke von 5 Pfennigen. Wenn man diese neuen Münzen neden
(Zw. Zig.) einander sieht, kann man sich einer gewissen Bfürchtung nicht ent
fKaiserslautern, 29. Auz. (Bayer. Lehrerversamm- schlagen, daß, wenn die Münzen nicht bei vollem Tageslicht sehr
ung.) Bis heute sind 1220 Theilnehmer anzemeldet, und zwar Jjenau angesehen werden, im Verkehr leicht Verwechslungen statt ·
aus Bahern 1198, Elsaß Lo hrinzen 15, Preußen 3, Baden 2, inden können. Von den ausgeprägten Nickelmünzen unterscheiden
dessen und Württembrrg je I. De 1198 Bayern ve⸗tbeilen sich üh dieje neuen Fünfzig Pfenn:g-Stücke, ebenso wie die ichon im
auf die 8 streise wie fog': Oberbayern 34, Nederbayern 29 Verkehr befiadlichen Maikstäcke durch, einen gelerbten Rand, wäh⸗
Pfatz 676, Oberpfalz 22, Ob rfranken 71, Mittelfranken 114 rend die Nickelstücke b kanntlich ganz glatten Raud häaben.
Uaterfranken 201, Schwiben 51. Aus Troppau, 24. Aug., berichtet man dem Brünner
Neustadi. Die heesi,ne Gasaktiengesellschaft hat im ab⸗ „Tagesbl.“ über eine merkwürdige Naturerscheinung. An 21. um
gelaufenen Betriebsjahr ein so glänzendes Geschäft gemacht, daß sie * Uhr fruh entlud sich daselbst ein schweres Gewiller, dei welchem
in Zins und Dividende 1323 00 bezahlen und außerdem 1000 Blitz auf Blitz folgite und das Donnergerolle 28 bis 30 Selunden,
. dem Reservefond überwelsen kann, der jttzt fi. 22, 8609, 9. ent- ja zweimalbis zu vier Minuten ununterbrochen wahrte. Der
zält. Der Gaspfeis wurde von fl. 3. 40. auf fl. 3. 20. pro Rezen floß bei orkanartigen Sturm in Strönen. Um 4 Uhr
1000 Kub kfuß eimäßigt. 45 Minulen hörten plößlich Bliß und Donner auf; desto dchter
fSpeier, 28. Aug. (Pf. Zig.) Den ganzen Sommer iel der Rezen. Um 5 Uhr wurde das bis dahin ga 3 schwarze
waren wir glüchliß von Wolkenbrüchen und Hagel verschont çeblie- Firmament wie durch einen Zauberschlag blutroih, so daß man
den, aber gedern Abend zogen zwei Gewitter von Nordwest rasch zlauben mußte, die Stadt brenne lia lerloh. Um 5 Uhr 7 Min.
—A schwefelgelb, auch Häuser u d Bäume
Hagel und Sturm in kurzer Zeit großen Schaden nementlich. an c. zeigeten d'eselbe Farbe. Zugleich wurde im Sübwest ein pracht⸗
Tabak und Wein anrichteie. Die Tabaksernie ist fast völlig ver- doller Deppeltegenbogen wahrgenommen, bei welchem der Neben⸗
nichtet, die schwerbeladeaen Obstbäume sind gebrochen, in der »ogen in viel stärkeren Farben prangte als der Hauptbogen. Das
Etadt sind viele Feuster zernümmert. Von allen Seiten gehen zanze Phänomen danert g'gen 18 Munuten, worauf der Himmel
uns die betrübendsten Berichte zu. w'eder seine narürliche Farbe annahm und der Regeabogen prößlich
f Landau, 30. August. Zum VI. pfätzischen Feuerwehr⸗ verschwand. Der Thermometer fiel nächsteu Tag um 100 R.
erbandstage haben sich bereits 38 Vereine mit 2000 Mitgliedern Dr Berichterstatter fügt bei, daß er ein solches Ph änomen in
ingemeldet. Seitents der Direktion der Pfälzischen Bahnen wurde Europanoch nie, wohl abet im Ocient und spec ell zur See be⸗
me Fahrtaxermäßig von 50 pCt. für unfortmirte Feuerwehrleute obachtet habe.
—XRV (Eilbote.) AIm Lanie der nächsten Zeit werden sämmtliche nord⸗
FLand au, 28. Auz. (L. A.) Gestern Abend 6 Uhr deusche Privatbanknoten sowie die Bauknoten der badischen und
qtten wir zwei von Norden und Westen kommend: Gewister, lucze württember zischen Notenbank“ (letztere schon am 15. Sept.) gänz—⸗
rit in Verbindung mit Hagel, wobei Schlossen bis 6 Cenmm. lich aus dem Verlehr gezogen. Der Ausschuß des Augsbuͤrger
länge-fielen, welche besonders in den Weinbergen großen Schaden Hindelsvereines fordert deßhalb ouf, diese Noten vom 1. Sepiciu⸗
mrichteten. Verheceende Wirkung hatte das Hagelwetter in den ber d. Is, an nicht mehr alz Zahlung anzunehmen.

Deutsches RNeich.
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        *
Landwirthschaftliches Fest
in Zwelhrüeken—
am 25. 260 und 27. September 1875.
8* Morgens 8 hr: Ausw l
——ã—X 25. Sept. Mge —8 — be der Fuue
vertheilungdestsl. Landgestürsder Pfaltz vorgesührten Pferde
Nachmittags 3 Uhr: Versteigerung von Gestütspferden, Musterung und Pramiirung von
Seilen des pfaltzischen Pferdezuchtvereins, Aakauf. der zur Verloosung bestimmten Pferdea
Jeunion auf Tivolibdis 7 Uhr; Abends 8 Uhr: Fefstball im
ZzZweibrücher Hof.. noim uhde im Gehitsh
p m. 2 r im Gestülshof:
Zonnutag 26. Sept. —8 der Beschaäler des kal. e
— theillungdestgl. Landgestüts; 12
uütn ümzugderpraämiirtenPferde; —
F Rachmitlogs 3 Uhr auf dem Exerzierplatze:
äe Riennen. e

—XXXEO
Allen welche bei der —*
unserer innigst geliebten Tochter und
Schwester:
Magdalena Ahl,
an unserem Schmerze Theil nahmen
hiermit unseren riefgefühltesten Dank.
St. Ingbert, den 80. August 18765.
Die Fam,ilite
·ri Uhl.

Die derehrlichen ẽi—
wohner St. Ingberts wer
den h'ermit hoͤflichst ersucht
duch Schmücken und

Beflaggen der Hänser am Donners
tag, zur Verderrlichung det
Hedans⸗Jieier
he tragen zu wollen.
Dae Comite.

S„umma aller Preihe für dasselbe 4500 Mark. Die Anmeldungen jur Betheiligung
verden vom 8. September an auf dem Burtau der sn een angenommen.“
Nachm.' 3 Uhr im estütshoi: Verloo—
Moutag 27. Sept. sung von Pferden und landwirthjchl.
Gegenständen. Loofse hiefür sind von Herra Banquier H. Henig st in Zweibrüder
u deziehen per Hundert zu fl. 532. 30 Bertufs preis: 35 Krerzer das Loos.
Aaf den pfaãlz. Kahnen sur 28., 260 vnd 27. Septeuber Foahrtarer
naßiguug ven 50 * ðei Jẽfang einer Eintrittokarte vum Renuen für Crei
a plade Für Tronsport der Keun und Zuchtpferde gleiche Ermaß gune
vom 24. bis 29. Sebiembet —X
* —WV
Sedanfeier.

—Feschãfts⸗Empfehlung.
Einem verehrlichen Publikum die ergebene
Anzeige, daß ich ftets eine Auswahl in
fertigen Grabsteinen
dorräthig habe, und loönnen
neue Grabsteine
nach den bei mir aufliegenden Zeichnungen
bestellt werden, welche ich mit Prãcision
und Eleganz auszuführen versichere. Vom
Ablieferungstag der Grabsteine an gebi
ich einen 34 bis Emonatlichen
Credit.
Geneinten Aufträgen sieht entgegen
Ph. Mettel,
in Saarbrüden. Hahnen RNr. 5
Sch beehre mich einem verehrl. Publi—⸗
kum von hier und Umgegend ergebenst anzu
zeger, daß ich mich als
ßleehsehmied
hier etablirt habe und alle in d'eses Ge—
schäst einschlagenden Arbeiten schrell und
qut aussühren werde.
Achtunqẽvollst
Nikolaus Bisenhut.

Das unterzeichnete Comit beehrt sich hiermit, die Bürgerschaft vor
St. Ingbert Sqcnappbadh zu der am 2. Sentembe⸗
in hiesiger Stadt abzuhaltenden
58edan
zebenst einzuladen.
PROt
Vorabend.“ —

7 Uhr Abends: Musikalischer Zapfenstreich mit —A

Haupttag.

6 Uhr Morzens: Tagreveille mit Böllerschießen.

4., Nachmittags: Antreten der Kriegervereine von St. Ingbert and
Schnapphach, Festjungfrauen mit einem Lorbeerkranze, der Feuerwe hr, de
activ. Corpo des Masikvereins, so wie der Bürgerschaft bei Oberhaufer

25 Uhr Nachmittags: Zug im Trauermarsch en ach dem Kirchhofe; dortselbs
Aufsiellung um die Gräber der Krieger, — Abspielen eines Chorals, —
Ansprache des 1. Vorstandes des Kriegervereins St. Jugbert —
Choͤrlied des Musikvereins: Altdeutsches Grablied von Silche
Mufitalisches Gebet — Zum Schluß: Der Lie Vers von: „Große
dhott wir loben Dich“ mit Musikbegleitung.

Festzug durch die Straßen der EStadt nach dem Oberhauser'scher
docaie, wo gesellige Unterhaltung mit Musik stattsindet.
Von 8 Uhr ab;; Gesellige Unterhaltung im Oberhauser'schen Saale.
Si. Ingbert. den 27. August 1875.
Haus Comit.
ßeck. J. M. Beer. Conrad. Orcum. A
Eiehard dochum. Or. Ehrhardt. Eifler. Joh. fiack
fFischer Kamonn, x. Steiger. König, *. XLE
mer, x. Obereinfahrer. Neumann, x. Briobsassistent. Sehei
eister. Joh. Schmidt. H. Schmitt. 8chõfsser. Jab
Schocter. Jes. Schusisr. Silbernagol. 5f. 8teigfeld
uet. Treitz. Weigand, Thierarsat. Vexland, Fai
uüiant. F. Woll Zott.
ced atison, Druck und Verlag von xX. Demeß in ẽT Ing v⸗

woÿnhaft im Hirteneck.
—X
versende in, gegen Nachnahme oder Ein⸗
serdurg von vier Mar! portofrei in
Histtben ca. 10 Pid. w'ezend.
Neustadto Haardt. ebirge

G. Meil, obsthandluns
—ATA —
2 Säulen-Oefen
und eine Partbie
Eiumachi-GIãaser
belligst zu verlaufer. J
Haufeouverts
mit Firma kedrudt, werden angefertigt in
der Buchdrenckesei d'eses Blattes
—— — — — —
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        2 2202 222 — —
238 2225 2ꝰ2222322—
5 83—7 5— 3—— — — ——333535 333 355523 83258
523 —— — 3 —33— 3 333—3 535555
3333333. 3 — 38 338335 *83 3624458 2335
—35328222237 223* * —8* 227 — 522 —— —
— 55*8 —— 824425 53 6 3—3—— 83 3280 7 — 5
22 7 — 2 52322 *3* —E 28 I S 2 2
557 *2232532 8 622 5 —5— 3 88 53552 e 2
232 5 52325 2 —A 2 2* —552 SC
3533z25537 —85753 3 3352753333—3333 —2572353—53 532*3
3* 5— —z 5——5553* 2 — 352 5 — 22 55
—28 —— S2 c 8 * — — — 2 2 —8 —
2* —23— 553—23 23 333 3*
227—2— ——4223225 3228 2 8328 8*
355— 35 —5883* —— 528 — —— 3535*8*
5—* 72 — —3— — 3 —— — 8—
5 — 52——— 5—5233—2 225 522 s—5 258—355,55 2522
9552252 3532355 —A 52*8*2* 2 532 5258 — — —— —5255
— — SS2 — *2 32 2*32 *5 .* — — 528* 22832 2 8 2*
* 23 — 52239 22 —A — 2 — 58237 28 t 2* 2
2 XX 5 —A * 9 225 —— 8* 22 5 28* 555
357 8.35332585 —A 3235k3563552 — 33 — —
— ———5522— — — E—2232 *3 283282 27 —
5222080 8* —A— * *5 35 22 *3z — 525832—85* 2552 — 8.
— — —— 5— 2 —5523322 ——22——3353 5———— 88— ——
3 58552255 5283233348 —V—— 5322
— — —53— 2———3335 ———3—23—3—238383 *2232353
z2335 ,2352083 35835— 3 3 — 3—8——3 — 333*
2* 2 — 8* — * —— 22 — — — 8 3238
52323 * 2 ** 22 87 — 228 * 222 2 — —R 0
* S 32— —8 2 — 2 * 7 8 2 * — — a— 27 5 532
3 3 5 —3——3—3 232365. 2325 —
— 3332583552853538 32350535 535 XA 85 53 28385——3538—2568
2 — * T 2 I — 0 9
* e — —52 252252 — *2* *2 228 —E * —
383533 33835 5333333 —33233333355
2 — EEIXEE GS EESE 2 5335

2322232 822
78355353—*5553 32
— 23
— 33353553558
53238* — ——— 335355352333
* — — — 33353558
5783 3535 8 5zS 2 35 2383233
—V 5338 * ——27 5552z3355* —— 55 8 ——
35: 325333525* 55527 — — —— 555x3558855 — 738 —
52332 — 222 233 7.255 52 2— — 523 ⸗ —A —— *2*
4 — 333 53353235 — 28 52 3 3383
75 — 2418 32333 — —553533* 3 —E
— 5 5 23 233 — —— 33s535558333 . 72
2* * S 3 —— — — —* * *
55383 238 —— 5523 3388 232 33633335
— ⸗ 8322*8 — —— —2 55 2352323 22 25 52236 575
232375555335 58 *2 255 *553 z5882 ẽ — —x225555 3 2
73 — —A
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3 85528 35335 z* 3
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—33538 5533282333 77 3 ————
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EA 5 22 — 3 3— — 2 2 28 2 — 7
355335557 ——— — 5 —— —
—* 323533553337 — 573
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225335535535— 255555 3853833 6833533355533 5533533 535535
5553 ——82552555 2 ——5—55 28—55535—5 255353 *
— — 3272 52 535 585— z5575 55—828 732
c 3 2 5722 2 —* 2 55* 3 25235 *
25855* 3338338383 —— 353 —s 85
255 2 2 5 2 — — 23255— 5 —2— 3 J 8 27
55325283323—755555 5* 23 55 2*032 —53 5325358322555*
2 25 553—70 2 SE52 2 5222587 22 5383223.35
— 2 2 2 — *8* * — * * —— 27— — — 8 *
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Der St. Aa bertér Unzeiger sund vaß mit vem Haustolatte verdu idene 1 iterqalta risbtatt, ait DBar Dendtas⸗, Donnerat rra0ind Soantags
Rimmer erscheint vb henttizwiermmal: Dinsta 4. D⸗anerern u. 58 α ri. A⸗⸗e: neatzoreis vierteliäayrig 2 Krit. ode
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4138 Donnerstag, den

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Deutsches Neich.
Mänchen, 30. August. Se. Majestät der Koönig hat an
seinem Geburts- und Namenstag zahlreiche Glückwunschtelegeaneme
don Corporationen und einzelnen Personen, wie von Fürst Bismarck,
Hohenlohe u, a. empfungen. Auch sind Gratulationsschreiden von
hohe.r und höchsten Herrschaften eingelaufen, darunler ein sehr herz⸗
lich geschriebener Brief des Kaisets Wilhelm.
Ueber die neuliche Conferenz ber baher. Bischoͤse in Eichstädt
st von München aus die Nachricht verbreitet worden, es habe sich
bei derselben um eine die Erhaltung der Klösser, deit. Jmmedian
eingabe an S. M. den König gehandelt. Nachdem die bayer
Bischoe schon im vorigen Jahre eine Immedialeingabe dieses Be—
treffes an Se. Mugericechtet, und die Beantwortung derselben durch
das k. Cultusminister um empfingen, fällt damit oben erwähnte
Nachricht von selbst zuiammen. — Was die Conferenzen der Bi—
schöfe selbst betrifft, so ist sie eben nur eine der alle zwei Jahre
stattfindenden Conferenzen g wesen, deren Zweck gegenseitiger Mei⸗
nungsaustausch und Verständigung über kirchliche Angelegenheiten
dehufs eines gleichmäßigen Verfahrens in Behandlung derselben.
Die „Köla. Zig.“ widmet den heutigen Reichz-Festtag“
2 September) eine ausführliche Besprechung, worin sie u. W.
dafite eintritt, daß dem 2. September, als dem Geburtstag dee
Deutschen Reichs, der Character eines gesetzlichen, bürgerl chen Fest
ages verliehen werden möge. Den Schluß des Artikels bildet ein
beherzigenzwerther Wink, mit dem wir völlig einverstanden sind
„Was den Gegenstand der diesjährigen Feier betrifft, — sagt dat
jenannte Blatt — so ift derselbe durch die Feier der Vorjahrt
zinlänglich dahin festgestellt, dah er ist — „die Wiedergeburt des
Deutschen Reiches und der in defer bewährlen und ferner zu
pflegenden Einigleit aller seiner Fürsten und Stämnme.“ Nur ein
Punkt, den wir voriges Jahr beso dirs zu betonen hatten, mag
auch heuer noch ein Mal hervorgehnben weiden: das Fest ist kein
Parteifest. Wir feisrn die hergestellte polit sche Einheit des deutschen
Vaterlaudes, aber nicht diese oder jene besondere Richtung der
Reichspolitik, ia Betreff deren im Deutschen Neiche die Parteien
unter sich noch im Kampfe liegen. Auch Parteifeste muß es geben.
und deren gibt es bei mancherlei Arlässen in Deutfchland genug,
aber die Wiedergeburt des Reichs ist ein freud:ges Ereigniß, das
aber dem Zwiespalte der Parteien steht, das alle in gleicher Weist
angeht, die noch nicht ganz in kraukhafter Verstimmung ihte Seel⸗
aus dem sittlichen Nationalverbaude losgelöst haben. Im vorigen
Jahre tömne der kirchenpolitische Kampf örend in de Harmonie
ꝛes Festes hinei — vornehmlich durch das In erdike, welches der
Bischof von Mainz damals gegen jede Bewilligung kiralicher Theil⸗
nahme schleuderte. Aber schon im vorigen Jabre wurde das auf
Mißverständuiß beruhende und neuen Zwiespalt erzeugende Verbot
wzerhalb der Diöcese Mainz nur sehr theilweise beachtet. In
Sachsen wandte Bischof Vorwerk dem Feste den höchsten kirchlichen
Zlanz zu, und auch anderwärts gewährten vielfach katholi sche
dirchen ihr fe erliches Geldute. Seudem aber hat die Hitze des
rchenpolitischen Kampfes doch bereits merllich sich gemildern, und
wir dürfen also wohl für dieses Jahr um so mehr für das ge⸗
mrinsame Fest ein Vergessen des Sireites für den Enen Tag hoffen.
Wie wiederholen deßhalb, was wir im vor'gen Jahre sanien:
Der Tag ded Reichsfeftes soll uns immer ein Tas des hoöheren
Friedens fen, der versöhnend über allen inneren Parteiklämpfen das
Banrer der Einheit des Vaterlandes hoch hebt. Vou diesem Gottes⸗
frieden des Festes soll keine Partei ausgeschlossen werden, die nicht
jelber sich ausschließt. Am Tage nuch dem Feste müssen ja die
dämpfe von Neuem entbrennen; aber am geweihten Tage des
Festes selber sollie dieser Nothwendigkeit nicht unndhig gedacht
werden. Freilich gibt es ja leider dermalen auch in Deutschland
extrewme Parteien, die als „internationaler aus dein Bande der na—
fonalen Einheit ihre Seele so weit gelöst haben, daß fie kein Ver⸗
angen mehr tragen, auch nur für Einen Tag den Eifer der Par⸗
teigegrerschaft vor dem Gefühle der gotigeordneten Volksgenossen⸗
hasft zurucktreten zu lassen. Aber wir modlten woh an Vesten

hun, am Tace der Feier selbst die Existenz dieser entarteten und
in Wahrheit genuüthskranken Söhne des Vaterlandes möglichst zu
»ergesser. Wir stimmen der „Weser-Zeitung“ bei: „Wahrlich, eine
Sedanfeier in einem vom Ultramontanismus angefress nen Dörfchen
jat mehr patriotischen Werlh, als zehu begeifterte Reden gegen
som vor einem sympathisirenden Publüum.Aber vielleicht bietet
ungelehrt eine solche Rede den Vorwand, um in zehn solchen
Dörfern d'e Feier zu hiutertreiben.“ Der Inhalt unseres Festes
ist rein und groß genug, um falsch berichtete und vorläufig ent⸗
rewdete — wenn nur aufrichtige — Herzen mit sanfter Gewalt
unwiderstehlich anzuziehen und dald in die allein natürlidee und
allein wahrhaft fittliche Stelung zum Vaterlande zurückzu⸗
ühren.“

Berlin, 80. August. Prinz Liopold von Bayern ist

hier angekommen und im königl. Schloß abg estiegen./
—Berlin, 31. August. Die Post? erfaäbrt aus guter
Quelle, der Premierminisset Lord Decby sei entschrossen, die Pforte
materiell durch Eröffnung eines englischen Credits in det gegenwär
tigen Krisis zu unterstützen. (Ass Derby contra Russehh.
Ausland—

Paris, 31. August. Nach einem Telegramm der Agen-
ur Havas aus Konstantinopel hätten die Aufstän dischen alle tür⸗
tischen Blockhäuser an der Grenze von Montenegro besetzt und zwei
ürljche Bataillone umzingelt. J

—Havanna, 30. Aug. Auf St. Domingo ist zu Gunsten
des Ex⸗Präsidenten General Baez ein Aufstand ausgebrochen. Die
Dauptstadt und Porto Plata sind der Regierung treu geblieben.
Von Cuba aus hat General Balmaseda zum Schutze der Inseressen
ipanischer Untertbanen ein Krieasschiif nab Sa— Domingo gesandt.
VBermischtes
Dem Techniler Adam Spanier in Frankenthal wurde

auf 3 Maschinen für die Uhrglasfabrikation ein Privile gium auf
2 Jahre verliehen.

fAus der Pfalz, 28. Aug., schreibt man dem Frankf.
Jonrn.“: Es ist jetzt der Gedanke angeregt worden, auch in der
Pfalz ene Filiale der Reichsbank zu errithdien. Hand in Hand
mit dirser Anregung geht der Vorschlag, einen pfälz schen Handels
verein zu gründen, der — an Stelle der se't Jahren den Schlaf
des Gerechten schlafenden pfätzischen Handels nnd Gewerbekamne
— die Erxrichtung besagter Filiale beireiben und dann auch fspz⸗
ter als ständiges Organ des pfälzischen Handelsstandes wirken
sollte. Sehr zu würnschen wäre es, wenn dieser Vocschlag v rwirk⸗
icht würde, denn leider ist die Pfalz in der deutschen Handels⸗
welt schon lange ohne Nummer und ohne Vertreliung. Die bishe—
rigen Experimente mit den Handelskammern in Bayern haben in
der Pfalz das allerklägligste Resultat gehabt;man bette'ligt sih hier
nicht gerne an Dingen, dei denen kein unmittelbaret Nutzen herauæ
schaut, und die bisherigen Hindelskammer Einrichtunzen waren ge⸗
rade dazu angethan, dieser Abneigung alien Vorschub zu leisten.

Wie der „Pf. P. mt getheilt wird, hat der Hael am ver
zangenen Freitig die Tabakefelder bis zum Schwuͤrzwald ver⸗
wüstet. F

F.Elubberfeld, 28. Aug. Zwei Mode habea die bei—
den Schwesterstädie Clberfeld und Barmen in nicht çceringe Aufreg⸗
ung verfetzt. Vorgestern Abend hald nach 7 Uhr wurde ein hie·
siger Einwohner wegen verweigerter Lohnauszahlung von einem
dei ihm in Dienst steh nden Gesellen mit einem P'estol in die Brust
zeschossen und getödtet. Der Thäter ergriff bald nach der grauen⸗
pollen That die Flucht, versuchte, von der Menschenmenge verfolgt,
ich durch 8 Doicqhstiche selbst zu entleiben, wurde aber festgehalten
und ihm vor der Ueberführung in das Kranlenhaus, an der Kirde
der seht nothwendig gewodene ärztlige Beistand geleistet. — In
der Nacht von Samsiag auf Sonntag wurde in Barmen der all—
gemein geachtete Stadtverordaele Wilhelm Naumer in seiner Woh⸗
nung im Schlafe überfollen und ihm dier tödliche Wunden vermi⸗
        <pb n="552" />
        lelst eiꝛes Hammers beigebracht. Das Hauspersonal fand ihn ge⸗
gen halb 11 Uhr Morcgens in seinem Blute auf dem Fußboden
liegend. Es w'd vermuthet, daß die That aus Rache geschehen
sei. Herr Naumer ist vergangene Nacht seinen Leiden erlegen.

In Ziegelhausen (bei Heid Aberg) schlief ein Mädchen. über
ihr in der Wiege ruhendes Schwesterchen herabgebeugt, ein und ver
anlaßte so den Tod des Leßteren durch Erstiden.

PMüncen, 36. Aug. Der General der Infanterit
Stephan (waährend des Kriegs Commandeur der 1. bayecischen Di⸗
pision), ist gestern zu Sqledorf am Kochelsee an den Folgen einetẽ
Herzleidens gestorben.

Metz. 29. August. Das Gesetzblatt füͤr Elsaß⸗Lothringen
verdffentlicht die Kaise liche Genehmignng zum Bou einet Pfer de
dahn in Metz. Nieselbe soll von Moulins über Longevelle, am
Bahnhof von Devant-les ponts vorbei, durch die Siade nach den
haupibahnhof gehen und von da nach Montigny fuͤhren. Hoffent
sch wird der Bau von den Unternehmern bald in Aagriff ge
nommen.

4 (1871) Vier Zahlen, vorn und hinten eins, die Summe
der zwei letzten. von der beiden ersten abgezogen, giebt eins, die
dritte pon der zweiten bleibt wieder eins; die Summe der ersten
ind drillen, von der Summe der zweit n und vierten abgezogen,
bleibt ebenfalls eins. Und lüest man das ganze, so lann mar
sagen: „Da ward Deuijchlaud eis!“

In Mulhze sim a. d. Ruhr. feierte in diesem Jahr ein
Paar seine diamantene Dochzeit. Ein anderes, welches seine gol⸗
dene feierte, wurde von demselben Pfarrer eingesegnet der es vor
30 Jadren getraut hatte. Eandlich jeierten am 19. Aug. Drillingt
ihren 80. Geburtstag.

7 Beazüglich der Hopfenernte wird aus Hagenaunm. S. m.
getheiit: Seit Ende voriger Woche hat h'er die Pflücke des Früh⸗
hdopfens begonnen urd wird mit nächster Woche das eigentlicht
Tindeimsen u seres Hopfens, welcher zum völl gen Ausreifen prach⸗
tiges Wetter hat, vor sich gehen kdnnen. Es wurden berei:s 150
dia 160 Fr. pr. 50 Kilo erzielt und mehrfache Angebote von
110—120 Frantken von den Produceenlen nicht beraͤcfichtigt.
CPari, 30. Aug. Heute starb hier der General
Graf v. Montebello, ehemaliger Adjutant des Kaisers Napoleon.

Kapitan Wevbb ist ber günstiger Fluth und nebel gem Wetter
in 212,. Siunden über den Fanal von Doder nach Calais ge—
schwommen. Er stieg am 24. d. M. Nachmittags wenige Minuten
hor 1 Uhr zu Dover ins Wasser und kam den nächsten Morgen
uim 10 ühr' 45 Minuten in Calais an. Ein Logger und zrei
sleine Bobte begleiteten ihn. Ein mit den Strömungen im Kanal⸗
vohlvertrauter Looise war sein Wegweifer.

7 Es sind neue Fälschungen dvon Braunschweiger Zehnthaler⸗
scheinen zum Vorschein gekommen, welche indeß als solche schon
wegen der mangelhaften Ausführung in Schrift und Zeichnuung bei
aut einiger Aufmerksamkeit sich leicht erdennen lassen und von den
echten Scheinen vorzugsweise sich dadurch unterscheiden, daß das
Popier weniger fest, nicht giatt, auch um zwei Meillimeter laͤnger
und breiter ist. Das Wosserzeichen in den Ecken die Zahlen 10
ind am Rande die Worte: „Herzoglich Braunschweig. Leidhaus“)
fehlen; die Worte „Zebn Thaler Courant“ treten sehr scharf her⸗
hor, die Nummern und das Wappen der Sche'ne stehen von der
darunter respect. daneben befindlichen Schrift auffallend entfernt ab.

Zeraütwoͤrtlichet

Rediktteur

e n

Bekanntmachung.
Dienstag den siebenten September naͤchst ⸗
hin, des Vormittags um elf Uhr vor dem
Siadihause zu St. Insbert, wird durch den
Unterzeichneien eine dem daselbst wohnenden
Bader Jalob Spohn g'pfändete Winduhr
decen Baatzahlung an den Meisib'etenden
versteigert.
St. Ingbert, dea 1. September 1875.
Der k. Gerichtsvollzieher
—.

Kartoffelversteigerung.

Montag, den 6. September naͤchsthin,
des Nachminags um 2 Uhr, zu St. Ing⸗
dert, im Case Oberhauser, lätßßt Herr Reut⸗
ner Isaac L'on von. St. Johann die dies:
ährigen Kartoffeln von citca 60 Morgen
aider iand, zur hicsigen Obermühle gebörig,
oosweise auf Credet versteigern.

Das Nähere auf dem Geschäftsbüreau
L. Bechthold in St. Inzbert.
Sauer, k. Notar.
Geschäfts⸗Empfehlung.

Einem vderehrlichen Publikum die ergebene
Anzeige, daß ich stets eine Auswahl in
M
fertigen Grabsteinen
horräthig babe, und könren
neue Grabsteine
nach den bei mit aufl'egenden Zeichnungen
hestellt werden, welche ich mit Präcision
and Eleganz auszuführen versichere. Vom
Ablieferungstag der Grabsteine an geb
nea a bis 6monatlichn
Erdit.
Geneigten Aufträgen sieht entaegen
vh. Mottol.
in Saarkrücken, Habnen Nr. 5

Ich beehre mich einem verehrl. Publi
tum von hier und Umgegend ergebenst anzu
ze'gen, daß ich mich als

i
e εα.
hier etablirt habe und alle in d'eses Ge
schäft einschlagenden Arbeiten schnell un—
qut ausführen werde.
Achtungsvollst
Nikolaus Eis enhut
wo nhaft im Hirtene.·

Frucht⸗, Brod⸗ Fleisch⸗Preise der Stadt
Zweibrüden vom 1. September Weizen öfl
7 tr. Korn 4 fl. 41 kr. Gerste Zreihige
Afl. 3 kr. Gerste Areihige 4 fl. 5 ke.
Spelz 3 fi. 28 kr. Hafer 4 fl. 11 r.
Zartoffeln 1fl. 40 kr. Heu 2 il. 42 tr
Siroh1 fl. 30 ke. per Zentner. Weikbrod
li Ko. 18 kr. Kornbrod 8 Kilo. 24 It
ditio 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo. 8 kr. Ge⸗
mischtbrod 8 Kilo. 82 fr. 1 XIXI
Braͤmm 2 kr. Spelzkern —fl kr. Dinkel—
. ir. Mischfeucht — fl. — kr. Rirdfl
i Qual. 18 ir. 2. Qual. 16 klr. Kalbfl
j6 ir. Hammelfl. 18 ir. Schweinefl. 18 br
Butter 53 kr. pee Pfund.

—ν BRörae
vom 30. August 1875.
Geld⸗Sorten. m. Pi.

Pistolen.. * 6 50 — 51
—X0 80 — 8
Dutaien.... 250—8.
20-F ankenstücke .. 6 22 —-2
Engüͤsche Sovereigns. 120 42 — 4
Rujfische Imperials. 16 72—7
Dollarz in Gold. 17—22

Tonventionelle *
Miederversteigerung.
Montag, den 20. l. Mis. des Nach⸗

mittags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, im

Tafe Oberhauser, werden wegen Nich be⸗

zahlung der Erwerbspreise die nachdezeich⸗

neien dem Johann Hofmann, früher

Boäcker und Wrth, jetzt Fuhrmann in St.

Ingbert, zugdrigen Luegenschaften, hiesigen

Bannes, oͤffentlich zu eigen wie derverneigert,

und zwar auf Betreiben von:

Waͤlelm Grossard, Reutner in

St. Ingber::

Pplan No. 1176. 15 Dec'malen Garten
in den Stauchgärten, hinter'm Hof⸗
mann'schen Hause, nben Johann
Schuster und Boͤcker Fries.

II. Moöyet Lionz, Handelsmann in

Spiessen:

Flan“No. 4397. 70 Dec. Adher im) Roth,
neben Georg Best und Franz Jakob
Schwarz, mit Kartoffln bestellt.

Das Nähere auf dem Geschaftsbüreau
L. Becht hoUdein St. Insbert.
Zauer, kal. Nolar.

Tie Zie Schur eines —XX ist zu
pachten bei
Jobh. Jos. Heintibb.
—— MA—— — ————— —
Wsoccen Ehmet am Laugen ⸗
stein bet zu verpachten
—X qtner, Wittwe.

J

NNOonueon
r elle hiesigen und auswärtigen Zeitungen zu gleichen Preisen wie bei den ZiitungrErpeditionen seibst, ohne Porto unnd Sper
befindet sich JZeil AMõ,
in der Annoncen Expedition von
NRudolf Hioffe Frankfurt a. M.

Pie

r

c altion,

Iruc und

Berlag von

J-

V

—IRMX

3m St. „ngbec⸗
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        —E — 8 —A— 22 222 22 28 322—84
—323 335535355 3333—5
—7 2 —8— 3 3 —
z353— 2—78, 533— 5—3 3 — ——— 3— ——— 2—53
2555 28—833235 3325— —38 3338383 —32 5383
⸗ S— — — 2 4 —7— a — — — —8
z033 323353535 73533 —38 3
* 2 — 3 2 —8 7 32* —A—— — 2 c2
8 S 52 582 25 2220 *8 23 — 2328-3 — — 53

* 2 ' 5825 2 2 — — —A *
25555 585 5238 5552 — 222333 3558 32732
52553 — 85 —5522825232222 8 * 22 53 2 s5S2 —e55
—— 2 3 — — —A — —* — 8 52222 2 — —22 — 2 7
3338 3233 5—83 33—33—2
33332—3 3333 —3 3333— 353—

* 2 — 5 D — 228 *e⸗ —8 3 0 — 285

3353531353255 3333 7335 3533533
8 —x * * ———
55 —55235335 3 e —3— 33235
33225 — 25302 25255 535*25 —A 53323558533 —253239
—5—3335 525 333 ——33233325333*3—58
3 m57 225 — 7 7 38 — *8* 28. 25 2 25
334 343 83—7553
— 228 78 zZS .S —8—585
z*—27—525355 528 8 J 5 ——— —A— 5z52223c5 —A 522 5585
3 33 563353 333383278

2 —8 3 — 2.59 25 — D — — 2* —— —— 24 —
———— —22233853—82532325 2 2823
2553 8* 2 — * —525 —A — E5 —— 8252222 5 —2
—A— 5325—52— —

* — 2 — 2 * 22 2* * 2
25223238233 —z55.5255 532253— —
325— 323 —5 558 sü55336 *3722 —

548— 525 58 — 22 —A ——— 8 23833535

383233—32353332— 3523z3555553*—32555—833255353537335
* 8* * 3
25EB ESCOE EE 563555232235 XS SSBSBSSBSASMSS ES AA
—A
* —A 25223 8
—27222 3285 558532325 232 5333832
2* 238 — 23 235355 2 2* ——55
2 222 25 z—25275 2* 25 * 2 — 3353352
5353335573238 355 —»— 5*3—7857* 27 5832 328 2253 —
— — —2 —2 *2 ——— 53 —3535 — * 2 2 58
——— 5 —33 —2335328 2538835
3 *752 —A 28 5232 —A 52 582 —35855 —A —
— —2 —2 53z5 n — — 3 58 — — Ach —— —* — *
25 —A — 5 5** —A ———— 7 2 5 * 3 552
53325 5OO5 2 —«35832 27 2 ——*——
2 5 32 52 52 —5822 22 * 22 5 5
* 2273—3842033 253 5 53835535—383 53 25533336 — 233*
—AI 8* —A 22 —— — —X * —33828— 55555808
* 58 37 * 5 52 5355252522 —A 25 3282 525*
53332337553535 —A s5283552—28633333 33731388 ———————
—* — — —A — 2 555 82 —— —53 *22 — —5328
2 533 238222 525 588515332 * 5523255 2 8
ẽ —J— 8 D 32 * D— 2 8 5 — s M' — — — — * 5 —
427883x5 2 2 63033 5333338
⸗ — — — — *

3333835 3 8 5235358
2 5285 5z828 255 — —— — — — 55358*
— ——— 5235 225 2 2 —3 —25*—25 ⸗ 8 2 228 2
3333s5 23 3335333337335 3 35
—A 5535232385 285 26322723* 235253* 32228 28
4 335 33 5353* —
558 —D — ẽ 3552 3552353 —32375 25 252
1533 23733 2233 53523 333 252353* 5
—x55265 5z2553 2387 22527 38 2323538 —A — — — 5753855
— — —A 5* 38 —X 3 — 3 5 2 8
—— ⏑

* — —X32 —*2

3 8 2 36
5*2325325333853257* 53532 8—22382

2 2353538 522385. 52538 535

8* 55 5 —

3 —

2222
* 533228
IJ 2232 —A—
25252858 323553735 5753
ve 22 — 5553— —53 2 5535 — 524
* 383 8 7 —25 5 — 8 — —8 — 5*2352
2333532 2—355 55535 53535 —— 2508 *535 ———
* 2 —5 —
2852222 —— — —55* — —— —— 2n5
22 5533325 —A — 5252 5* 2832 323 5255*5228 227285
238 — — — — 55625 258* 5 2252 225*
* 3 5c553 258 ẽäm268 2 50 55* 8— — 8 2 52
2 28 — —*2552 — —A * * 23 5755557 15 O
25 — 32 8 222 —— —A —222322 S —— —M — — 3
—A 2228 2333233*2 36 *5383232 5282333552
13 51333758 255235353 5253 7 3223 5333375 33332355—
* 25 3 2—5 — —8 * — 238 —3 ðꝛ
—— — 8 — 8 0 5 5 D 5226 — ——— 22 28 * 2
c 7 8 5 E 83 E * 522 — 5232 2—2 * —
—J— 831 — 35353223 * 2268 — 22 538 — 532 58
2 —*— * 2 8 —2 22 —22 ———— ——
* —— — *8 — * 2
78 .5 11237 33853 385 8 57 — 753 35533338 2328
5353235 5 3 5 353383 z45—52833 33853558
2 35 * T —2 253532*2 2* 25 7228 33—83258 —*352
2533 —A 2* 8 — 53385 — —— 535 5 — —
5 —— * &amp; 23827 — s — 55
— —25582 2 —252 3.22 * 5 222 —e— 2* 5355
5333333 33332335 8 32755 ——
223 5 *255553 2* S 532325 —3 2 — 3 — * 28 *2 —
* 2 —8 — — — —A 222 S 2 ẽ — 4 23
55: — 825 3 28 8 2 2 7 58* 3223537— —A —
2 *7 — — 50 2 5325 22 — — —R— S — —2 25
2 5 82 22 555 —3 32532277 3203 23223 3 A 37 32—3
38 5584 33332353855 553 —383333322 278
52853 5 88 — — 3358583 J ———— 55
232 532 22 225 ———— 8 — 5222233 2 2 0
23 m52 — — 252 0 — — 22 * 2 *1
35 231 —A — — —— 253320 — 25* — — 222 55328
2 * 8 3 — —— 2 555 5 B8 22 28 ————
25 2 335—5 253837 23322 25 —A 253* 2 523 A p?
233 5232835 2*5 z53552223 5338 22 5534 —73 3335338 2335
8 * 2 —— 2 22853z322 2 * —2— 322* 22
5* 3333338 3553353555* 338333838 —A
* — 2 2* T
8 22355 2 2 532 55352 — 7323 ——
2332 8353s35333333 B
233235323—3383 256055835 —
e0 J— — c
553 ——
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2 2 2 25 532 2722
5—2 ————53553335333532733
—28—5 — 53— —323232 3 323 255
* 222852255— 533533355533553535 — —— 578
— 235— 653—533333 ——3283383 2
——— — — 52553223
27535 5335,—585 5855 —3 —3838 3822 23*3233533
* S75 2 2 5 2 2 2 2322 —X 22 —A —
2 57 528 — 2 8 S —* 8 *
3s33385333353 333388333835 67
* 325 2 52 — * * —2 5 — — 2* *2 * *
2533 —35 3235 3585 — 3 52385537 ——58538555
5225 32E2 — 22 3 5s55852 s223 215853582355 ——2858568
33338533332338** 23 533
8* — 2 * 322 2 * 582 — 25 2 0 228 232
33 38 338338 3 535333
— —7— 4
—— 333 83 3 3382
*27 —— —— — 7
3332332353.8 2332573538335— 8333352—33338—
— ——— 233
— — 5— —2 5 —— —AA— — —— —2 2 528
255 535323388 5z2383 — 23332323—873 55 7 8 3 25238
— 2 2 55 — —3 2 2 85 58 —2 3*224 —A 3 2 2
22 2 * S —— — * 2 —2 ——— — * —
—55 —3 —A ——— 333342 28 522 *2060 3 5 723535
2 — —235355533 33255333358—3525 27353325
—F— 2325 k7323 — 383325325322 2 5 25— —2338
533223——8232 2256 —X 78 2535326 53222,532* 223838388 E
— —— 2 2228 8* — s &amp;8 9* —84 — 3 *
5 — — A * —8 24 — 2 MB. 4 88
33—3332533 2338333333333—333 2 33 23586353
—3333 3333332 —77533333
525 555 — 25535 —35585 25 S5SS323 —7 —52555
——— — 5555—823225 38 55366 5 5538 53833 ——52355535
—— 2 —* X 3 3*
528 25*2333*25355*33 253355355382 —333 33 52335
55 —A —5828 3383383333353 353355733383 EBREEMXBAEEAæSES
52345 — 2 — 2—222—2—28382535
23287 5253 2352235 555 352825225
—32 383—53— 222223
252
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        29 272
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2338532 53782832* 228 522238337* * —— 3
* „3258323 38333373 8255 3327* 383538s 75—4332853* 938
35 23333335353 —3235233383853 7783335 2558
53 m23 22 2. 52 —— 2* 38* 3 53 52088 3 27 7232332
333535383
53838808 542337 37 7338833 —3 353338
53853. * 5273 2335—33 532335353 23532 33823323833 23238
—A— 35— 7 325223233 RIB3 5 353 2233 *525338
—* — 32 2232 25. 38353 503 5323335* 33 *5 —
— 553525 *30 5222227 7 — ——— 3 *
3325*33555 333332 25333 — —5375 3232535* 222,5723
* 3332 5ñ5385253 GEẽ —— 53223 853 23 A 322328
733 3288 77
* 23 * e 3. * 2 * * 2 223228 25
57 33353 53353 23332 3 33 —33 385 38
23335283235335 8 233 733 4 33
2522328 — — 225 2 22 3 2 — 28 — 225277* *
2333838s 2355333 2538 3273333333.3—2233585 *5252
2 —53 2 * 3 5223,322 —286 253582 5252
62232328 * 52 2325 2 — 572273
13823 335352. 78 222333* 2523323.383 59 222*
52 523 522387 1823 3558 3 E.“ —— 682 S. 382
23232 3352332 555 323738 — — — 53533 72323
2257 ——— 333335 33533322—333533 —A
* — B. 7 223225

*

25585255788888
225* 55355 5338
223 733328 c
*5 53835233—8
355 533533282—3 *
— — 2222 27 322.53338
2333532— 332283 3323387
22382825 222382 8 * 23* —8
2 s 325832 253 200 S. G
520935 3 m tm—7
528333327 5
323 725333553 5*2 2235395
— 2— 28 * ——
328—33335333323355333
*. — * * * 352
553525 535 533 42.— 385*
2325—3— 332355
S6 2525—5533220 * 2
559 33 2. 3 — 33733233
2 —* 3 — — —— —
53 —3 6523 3553. 2 88
2—3055 338 2353 —3272
—2553388355 223.8 558—37
25. 52 * * —A— —3
22 — 3— 2322 ——— * 52*
2235 05* * — ue⸗
.. 2 3—8 85
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— 2 — — 25 —
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2 * *

7633 5557782—3326
252 5 2533553. 5—3„,332383
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58* 7EISSBS —2.3.2
* 238 3— 32. 523.*2
72 2 * —. 2 S 2 5S
5z23328 23253— —7337 2255388
1127 8 283525. 535322.
2.22 258 —AA——— 5525 557 X
—838378 33—5333333 —5330*
⁊2 * buꝶ3 3 27. S2 — —
2 2 38 —3 258323727 2. 2 *
272 — —z2. 5 333 5
5 228 353 * — 25*5 2285
55335723 — ———
* — 232 223285 2275 —ãAA
2 258* —— 7— 2572
2223* e 2.*5 22 — — 25582535
3* *2 7 232 8 —35227
23 7 —235353—5325 —32332353
525 * — — 2223 523 *8
25 * —— 2 2 2 *
2—55 — s 325555 2832222857
258 25328833337333
7825 8 8 — 975 3 3555 S. —Ss.3
*. 8 2 28* O2, 253 52 *25*
25* 28358382 38
52.252 235. — 22 2 * — —
2 5. 5—. —— —332*
— 252. „ 55 557 —
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5355 — 5 —
228582. 55 2335.— 333253
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3* —A 533278
555 255——888558
2 2 5252222. 532 *75. 3

2

*—55——3* —28 525 52606——3353833 8
—A 5*22 —A 254 2.2 5 5522 6 3
33538535333 8 2
2 2* 532333 — 2252. 235
23— —3 —3————235355——335535382. 22
— S2 5 82 222—5602.3 5.— 5228 —A —
25585 225.53 2353 — 53*852352* 3238 532
3z2253 *55532333733527 — 3*
38 333—338 3
* * — 5 2 2283
533353 —33353 33 *
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538 23 5253. 3 * 52*3 —253335833 *
32833 ——3353—3 3823533835 —
— 333—335—3 ——833—2 *
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—— — — 22 — — — * 2 2 2
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à 32 ——— 5223 2——,— 3 5233483 8
3 *3,5 5223. 2 2 5 2 522 * 3 3— 532 28* 2.
2 723 —32. 3 65773 2 * *523 25 8
— —* 25 3 »522 — — 3
2 — 233723 3 23 2222 2522
55 3 2z23 52 75S 2232 2352058
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2 2 33— * 55 55323 4* 233
— 255 — —9 —— 3 * — —57 —
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2332 —75 8333558575 232. 3353333 —
8—333 15332323
2325*2 22 —253283223 2822 33323
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532. FS3 522 23 383** 5375355623333
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522* 582 528 22354 2 739 3232 2535 3237
s 2s5 33 38352323*2 538 ———
55 5.353283, 5223 2223 5232 3333
—XEV 5 23 225353 * —— * 2 8
535 33835 218333583353 53338335 z723538*
235 2 3 22. 728253 —F 23533335275533 2.
23 23 3555 * 5323533535 3325553386
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22 53 — 255— 55323 2 277 — r 3 7
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        St. Ingberker Anzeiger.

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Ler St. JPAaberter An zeüger (und daß mit dem Haudtblatte derduadene U tterhaltua 38blatt, mit der Dienstage⸗, Donnecttagz⸗ and Soxntagt
kummer erscheint wbchentlis piermal: Dinztag, Donnertbrtaz, Sunstag aad 5S31ntagz. Aↄoane nentsvxtis vierteliahria 42 Aaru ⸗

1 Mark 20 RpPfg. Anzeigen werden mit Krir. die dreispaltige Zeile Blattschriit oder deren Raum berechnet.
5——— — — — — —— — — — —
MX 139 Samstag, den C'epferiber 1875
— — ö —— — 7577
Deutfches AReich.
München, 1. Sept. Den flädtischen Anstalten in Mün
hen hut Prinz Karl folgende Legate zugewendet: 1) Dem städti⸗
schen Waisenhaus 20,000 fl.; 2) dem Krankenhause r. d. J
20,000 fl.; 2) dem Spital für Unheilbare 10,000 fl. (welche
zut Unterbringung einer größerer Anzahl von Unglücklichen bestimm
ünd, als die jeweiligen sonstigen Mittel der Anftalt es —XXE
i) dem Armenversorgungshaus am Kreuz 10,000 fl.; 5) der Stoch
her schen Pfrunde⸗Austalt am Anger 10,000 fl, mit der Verfüg⸗
ung, daß die Pfründner der beiden Anstalten ein höheres Wochen⸗
eld (womoöͤglich den früheren Betrag von 51 kr.) erhalten sollen;
q) der Kleinlinderbewahranstalt in Giesing 2000 fl.
Augsburg, 1. Sept. Der Krouprinz Friedrich Wil⸗
helm ist heute Abend don Uim hier eingettoffen, wurde vom Ge⸗
jal von der Tann und den Spitzen der Militär⸗ und —AIX
den im kal. Salon des Bahnhofes empfangen und begab sich so⸗
dann in Begleitung seines Stabes in einer kgl. Equipage nach
seinem Absteigequartier im ,Bayerischen Hof.“ Eine ungeheuere
bollsmenge begrüßzte den Kronprinzen wätread der Fahrt mi un—
aufhöͤrlichen Hochrufen. Bei eintrelender Dunkelheit fand zu Ehren
des Kronprinzen eine Iluminat on stati, und wurde der Konig⸗⸗
platz durch bengalische Flammen beleuchtet. Gegen 8 Uhr drachten
hm das Musikcorps und sämmtliche hiesige Gesangbereine eine
Serenade. Der Kronprinz eischien wiederholt am Fenster und
wvurde mit enthusiastischen Hochrufen begrüßt.
Berlain, 29. Aug. Zu den Ersahrungen, welche man im
etten Kriege gesammel und durch besondere Sachverständigen ⸗
Kommission zusammengeftellt hat, gehört auch die Erkenniniß, daß
rine vollstaäändige Umgestaltung des Markedenterwesens ein unab
veisbares Bedurfuiß jei. Es sind im letzten Feldzuge namenilich
von Herunitreibern, welche sich zu dem Marketenderdienste diänzten
ine Menge von Ausschreitungen aller Art begangen worden. Um
siesem abzuhelfen, ist die längst gehegte Absicht zur Aufstellung eines
Veglemenls über das Marlkedenterwesen jetzt zur Ausführung
langt.
Berlin, 831. Aug. Die Fortschritte, welche auf dem Ge Ausland—
nete der Strategie, besonders in Folge der Erfahrungen; der leßten Wien, 81. Aug. Wie die „Politische Correspondenz“ er—
großen Kriege gemacht worden sind, hahen für jeden, auch für den ährt, soll in den Insurgentenkreisen große Verstinmung herrschen
daen, Jateresse; weniger belanat sind bis jeht die Veränder ungen wegen der über das Gebie von Moptenegro erfolgten Verprobdian⸗
rworden, welche auf dem Gebiete der Belagerungs⸗ und Festungs irung der Festung Nikschi. Die Regierung von Montenegro habe
attillecie feit jener Zeit in Kraft getreten sind. Der Feldzuz von ihr Vorgehen mit den bestehenden Verträgen entschuldigt und er⸗
1870/71 mit seinen zahlreichen Belagerungen fester P.ätze war für lart. daß sie den von der Pforte nachgesuchten Truppendurchzug
zie deutsche Belagerung?ẽart llerie eine Schule, welche dieselbe heute verweigert hätte. Dasselbe Blatt constalirh, daß die Gesammtzahi
n den Stand setzt frei von allen Mängeln dazustehen, die sich der auf diterreichisch-ungarisches Gebiet im Graͤdiskaner und Banat-
mamals noch fühlbar machten. Vor ollen Dingen sind die glatten District übergetretenen Flüchtlin,e 18,203 Personen betrage, die
delagerungsgeschütze, deren sich bei eirem Belagerungstrain im Jahre zum Theil ihre zahlteichen Herden mit sich geführt haben.
870 noch o0 neben 100 gezogenen befanden, gänzlich beseitigt Mailand, 23. Aug. Ehrengeschenk für Kasfer Wilhelm.)
vorden; schon bei der Belagtrung resp. Beschießung der ersten Während im Palazzo de Corte, als dem zu großen Empfangsfeier⸗
tanzöͤsischen Festung Straßbuͤrg, zeigle es sͤch. daß dieselben — lichkeiten passendflen, sehr weitgehende Vorbereitungen für die An⸗
uit Ausnahme der Mörser — Überhaupi gar nicht mehr den lunft des Deuischen Kaisers getroffen werden, hat einer unserer
cransport zur Beschießung der Festungen lohnten und so blieben küchtigsten Metalllünstlec, Hr. Franzosii, alle Hände voll zu thun,
je schweren glatten Geschütze, welche vorsorglich bereit gehalten im rechtzeitig die für den Kaiser beftimmte Prunkplatte zu vollenden,
worden waren, ruhig in den heimaihlichen Depots. Da nun in velche don Hru. Gastona Speluzzi im Auftrag der deutschen Co⸗
dolze des Gebraudes ein großer Theil des vorhandenen ae onie dahier eutworfen worden. Die Plalle wird in Silder ge⸗
ineuert werden mußte. so richtete sich in den letzten Jahren bie rieben und zeigt auf einem Mitteleneda llon eine aus ihren Sch'id
dhetigleit an maßgebender Sielle hauptsächlich ddarauf, ein Ge— ich stützende Victoria, hinter ihr die aufgehende Sonne. Um dag
chüß derzustellen, welches gestattete, auf die weitesten Entfernungen Medailion z'eht fich ein erhöhter Kreis von kleineren Medaillen mit
mhaltendes Feuer mit mögl'chster Präcision uid bednube Per- dorträten historijcher Personichleuen naqh Art antiker Cameen ge⸗
ussionzkraft der Geschosse abgeben zu können. Za diesem Zveck irbeitet. Aus dem nächsten Keeise treten vier Schilde in Schmelz⸗
kelle man das 13 Centimeter:Ringgeschütz vor Gußstahl her, irdeit heibor und zeigen die Ansichten des Domes des Friedens⸗
—XC großen Anfangegeschwindigkeit (480 Meter) sich bogens, das große Hospital und die Carthause von Pavia. Die
we große Trefffahigleit und Percussionstrast auszeichnet. Rii dier Schilde mit ihren Emailbildern sind durch Laubwerl urd De—
et Construckion die es Geschützen ist auch das Bedürfniß nach iament mit einander verbunden, zwischen denen fich Baänder h'n⸗
einem weittragenden Geschützes faͤr die Vertdeidigung fester Plütze durchschlengen, auf deuen mit goldener,Schrift die Worte eingrabiri
bededt, da mi demselben auf Eatfernungen bis über 7 Kilometer ind: Sapientia, Fortitudo, Porsevorantia, Manißcentia. Ober⸗
hossen weiden kann. Das Rohr dieses Geschützes wiegt ca. 60 Centn. halb dieser Jnschriften sieht man die genannten Tugenden allegorisch
xi Verschluß ist ein sogenannter cilynder⸗vrismatischer Keilberschluß. durch Minerba, Mars, Mercur und Teles dargestellt. Den setzten

—R Marimalladung beiragi 6,2 Kilo des neuen großlörnigen Ge⸗
Hhützpulvers. Das Geschütz schießt Hartguß⸗ Granaten von 382
dilo und LangGrangaten von 27.,75 Kilo Gewicht, fowie Shrap⸗
iels, welche mit 462 Kugeln gefüllt, Z1 Kilo schwer find. Doch
olches weittragende, gegen Linien und Fronten enfilirende Geschuttz
jeaügt fät das wir same Bombardement eines festen Platzes nicht
ulein; es bedarf auch eines Wurffeuers, welches auf groͤße Eni⸗
—RX Präcision und moͤglichst kraftiger Geschoß⸗
virkung gegen einzelne Foris und Festungswerke, namentlich aber
zegen desen oben gededte Räume zu richten ist. Nach den ge⸗
nachten Erfahrungen eignet sich zur Erreichung dieses Zweckes am
ꝛesten ein gezogener schwerer Morser; es wurden aus diesem
Brunde eine groͤßere Anzahl des gizogenen 21 Centimeters Moͤrfers
angefertigt, da die mit demselben feit mehreren Jahten angestellte
Versuche nach Anbringung einiger geeignelen Verbesserungen in
dieser Beziehung die günsligsten Refuliale ergeben hatten Der
21 Eentimeter⸗Moͤrser hat ein Rodrgewicht von 650 Pfund; er ist
nit einem Doppel⸗Keilverschluß mi Kupferliderung versehen und
chleudert auf eine Entfernung bis zu 4000 Meter Geschoffe, welche
ein Gewicht von 70 HKelo mit 4.73 Kilo Sprengladung haben.
Berlin, 1. Sept. Die „Prob Corr. bemetkt bezüglich der
vei den dieslahrigen Truppenmaͤrschen durch Sonnensich und
Hitzschlag vorgekommenen beklagenswerthen Unglücksfällen, daß die
iber die Feststellung der Zahl der Unglücksfälle und die X
der Ursachen nach den bestehenden allgemeinen Vorschriften ange⸗
tellten Ermitlelungen noch nicht abgeschlossen sesen. Die Militair⸗
derwaltung habe es an den zur Abwendung solcher Unfälle erfor⸗
derlichen Vocsi hismaßregeln nicht fehlen lassen. Ernste Fürsorge
durch geunaue Vorschriften über die Truppenmärsche und Unterweisung
über ein zwedmäß ges Verhalten beim Marsche se'en set Jahren
belhätigt. Das Blatt hebt hervor, daß nach sachtundigem Er—
messen solche bedauerlichen Vorfalle auch bei gewssenhaftesiter Vor⸗
sorge nicht völlig zu verhüten seien, dieselben hätlen sich aber in
Folze der gelroffenen Vorsichtsmaßregeln gegen früher nicht unwe-
eutlich vermindert.
        <pb n="556" />
        und äußersten Kreis endlich bilden reizende Kindergestalten und die dem Programm gemäß, Abends Reun iom, von einer sehr zahl⸗
Wappen von Mailand. Italien und Preußen, sowie der Namens⸗ eichen Versammlung besucht, stattfand. — Eine Eingangsrede
ug des Kaisers unter der Krone. vpurde gehalten, worin Toaste aus gebracht: auf Koͤnig
Agram, 830. Aug. Als heute sind 21,600 Christen aus Lud wag, Kaiser Wil h ehm und den deutschen Reichskanzler,
Bosnien in die Militärgrenze geflüchtet und einstweilen in! den Fürst B 78marck. Auch auf die deutschen Frauen und Jung
Grenzdörfern untergebracht. Das ganze bosnische Lündergebiet vom rauen wurde toastirt und deren Verdiensie als Pflegerinnen der
Hebirge bis zur Unna und Sawe ist von Christen verlossen und Zranken lobend hervorgehoben. — Derer, die mit ihtem Herz
hon den Türlen verwüstet. Was sich retten tonnte, retlete sich blute uns das große Ziel, die Einigkeit Deutschlands, mit erringen
n das Gebirge über die Grenze von; Vihacs bis und längs der' halfen, der todten Krieger, wurde durch Auffiehhen von den Sizen
Unna und Sawe bei Racha an der Drinamundung ist von den thrend gedacht.
Türken stark besetzt, eben so österreichischerseits, um Grenzuber⸗ Biz nach Mitiernacht blieben wir vergnügt beisammen, und
chreitung durch die höchst famatisirten türlischen Irregulären zu als wir aufbrachen, mußten wir uns gestehen, einen recht ange⸗
berhindern. In diesen Theile Bosniens kann daher die Insurrec⸗ nehmen Festtag verlebt zu haben.
ion als vorldufig unterdrückt angesehen werden. Die Telegra⸗ Es war sein recht schönes Fest, dieses Sedanfest in Si.
phen⸗eVerbindung zwischen Serajebo, Sieniza und Novibazar ist Ingbert, und hotte sich dasselbe einer recht regen Theilnahme der
interbrochen, dagegen die heute in einem Privab⸗Telegramm an⸗ hiesigen Burgerschaft, von Alt und Jung zu erfreuen und wird
gelangte Nachricht über Fürst Milan s Abdankung und des Für⸗ Allen in angenehmer Erinnerung bleiben.
en Rikita Ernennung zun Generalissimus nur ein Gerücht. In Kaiserslautern, 1. Sept. Die bayerische Lehrer⸗
en besiumerrichteten Orten ist hierüher nichts bekannt. „erlammlung wurde heute nach dreitägi zer Dauer mit einem Hoqch
Snn Sebaftzan, 310 Aug. Die Carlisten concentriren zuf den Konig geschlossen. Dieselbe hatle den Iichonen, würdigsten
mmiliche Streitktäͤfte in Guspukcoa. In Navarra find Herlauf angenommen. Bei dem gesirigen Festbanlet wurde ein
on ihnen alle waffenfähigen verheiratheten und unver egrephischer Gruß an den Könlg und den Kultusminister Luh
jeiratheten Männer von 17 bis 80 Jahren unter die Waffen ge⸗ »rlassen. Beschlossen wurde u. a. die Gründung eines bayerischen
sen. In Fdolge dessen finden zahlreiche Uebertritte nach Fraut. Turndehrervereins Heute Nachmittag findet ein Ausflug uach dem
reich statt. damburger Schlosse statt.
Konstantinopel, 28. Aug. Das Jouroal „La Turquie 7Kaiserslautern, 1. Sept. Das hiesige Polizeigericht
meldet, daß die Behörden in den Dardanellensein saus dem Schwar⸗ jat heute den Coplan Lorenz wegen Beleidigung von zwei Var ·
jen Meer iommendes, mit Waffen beladenes Schiff n't Beschlag andsmitgliedern der alttkatholischen Gemeinde durch Zeitungsartilel
helegt haben. W n dem nitramrntanen Journal „Die Rheinpfal;“ zu einer Geld·
Konstantinopel, 1. Sept. Ein officielles der Regierung huße von 75 Thlrn. verurtheilt.
ugegangenes Telegramm aus Mostar vom 30. v. M. meldet: Speier, 1. Sept. Das Hagelwetler vom vorigen
Die Geasdarmerie und die Redifs haben heute die Insurgenten Freitag hat in hiesiger Gemarkung fast saͤmmtli ven Tabak beschä⸗
hei Kouftatiche, Dobiche, Lubenü (7) mit Erfolg andegniffen. Im digt. Von 8360 Pflanzern haben üder 800 Beschädigung ange⸗
Distaiet Bilcei ) sind. die Jusurgenten vollstandig geschlagen. neldet, übeat waͤche nun die desehliche Expertife staitfi dea muß.
Dieselben flüchteten in großer AÄnzahl nach der Richtung der öster— Muünchen, 1. Sept. Der 1i6. volkswirthschaftliche
reichischen Grenze. . Fongreß wurde heute Vormittags im großen Rathhaussaale durch
Ragusa, 80. Aug. Der russische und der deutsche Re⸗ Braun (Berlin) erdffnet und vom Bürgermeistet Erhacd Namens
zierungsCommissar für die Herzegowina⸗Angelegenbeit erdi elten der Residenz herzlichst begrüßt:
Alufträge, alle Schrette des oͤsterreichischen Commissars Consul Zum Kapitel „Kindermädchen“ berichtet die Nürnberget
Wassitsch auf das kräftigste zu unterfstützen. Es verlauiet, daß die Presse“ solgendes Stüdcchen, dessen Thatsache verbürgt wird. Zwei
BZlokade von Trebinje gebrochen wurde und tärtische Truphen in sindermädchen, jedes mit einem Kinderwagen und neugebornem
die Stadt einzogen. — Insassen darin, ausgestattet, bewegen sich auf der Hallerwiefe. Es
Ragufa, 1. Sept. Die Commuticalionen von Ragusa änden sich bald zwei Liebhaber ein. Die Mädchen, dem Zug
mit Trebinje find pollstäudig frei nachdem die Türken Trebinje hres Herzens folgend, verlassen die schlafenden Schutzbefohlenen
und Fort Driend entsetzt haben. Das Kroster Duze wurde noch und ergeben sich mit ihren geliebten Gegenständen bis in die
dem Abzug der Insurgenten von türlifchen Truppen besetzt. Tür- zußersten Winkel der schattigen Anlagen. Rahe den verlassenen
lische Kricgsschiffe überwachen die albanische Küste. Wärmern sitzt ein ächter Nürnberger, auf eirer Ruhebank deb
Ragafa, 1. Sept. Am Montag Rachmittag wurden die schoönen Tages sich freuend. Er wird der hier sich vorgehender
Insurgenten bei dem Kloster Duze von 2 Balallonen regulärer Pflichtverlehung gewahr und spielt den stillen Beobachter weiter.
Truppen und 4 Geschützen kangegr ffen. Nach geringem Wider⸗Seine Entrüstung ist im Zunehmen, denn Niemand bekümmert sich
stande verließen die Insurgenten das Kloster und zogen sich ins um die Kleinen. Hier muß ein Erempel siamirt werden, dachte
Vebirge zu: ück. Der hiesige türkische Heneralconsul Persicht ist der Bürger. Er nähert sich rasch den beiden Kinderwägen und
zestorben. im Nu waren deren Insafssen vertauscht. Auf seinen Platz zurüd·
helehte, harrte der die Vorsehung Spielende ruhig der wadrren
Warterinnen. Sie kamen endlich, angeregt nud gespeächiger denn
jc. und tralen schäckernd und lachend den Heimweg an, unbetüm
mert um den Inhalt ihrer Wägelchen. Beim Hallerthor trennten
sich die Beiden, die eine ihren Weg durch das Thor, die andere
um den Stadtgruben nehmend. Zu Hause warteten die Mütter
sorgt wegen des langen diusbieibens mit Sehnsucht auf ihn
leinen. Sie kommen, ruft es und die liebebolle Mutter eilt die
Stiege hinab, ihren Liebling schon unter der Hausthüre in Em
ang zu nehmen. Was ist das ?! „Das ist ja nicht mein Kind!
Warum nicht gar!“ „Ja wahrhaftig!“ Allgemeine Bestürzuns
Da trat plöhlich ein Mann unter die Hausthüre und bat die nnos
ose Muner um kurzes Gehör. Es war unser waderer Nhlenben
der. Er war dem einen Wägelchen nach der Stadt gefolgt unt
ab nun der sich allmaählich wieder bernhigenden Mutler über de
janzen Vorfall Aufschluß. Der Austausch der Kleinen wurde nod
am späten Abend vollzogen.
FBer lin, 31. August. Eine ebenso anfregende wie öbe
auerliche Scene spielie sich, nach der Tribüne, bei dem gestern
Vormitiag auf dem Kreuzberge abgehaltenen Brigade-Exereiere
ver 3. Caralleriebrigade ab, welchem der Kaiser, die Kaiserin, de
Lommandeur des Gardecorps, Prinz August von Württember;
owie der Didisionscommandeur Generallieulenant Graf Branden
burg beiwohnten. Ein Dragoner von der zweiten Zchwadron de
2. Garde-Dragoner-Regiments burchbrach plötzlich die Front un
jprengte mit geschwungenem Säbel in vollster Cartiere auf die dr
stevue adhaltenden höchsten Herrschaften zu. Schnell von Leinen
Zergeanten eingeholt und vor den Rittmeiner seiner Schwadto
Jebracht, machte der Dragoner diesem die Meldung, er sei vo

Vermischtes

QeSt. Ingbert, 2. September. Heute feiert Deutschland
den Tag von Sedan, den bedeutungsvollsten Schlachttag des
Zrieges von 1870, an welchem der Grundstein zum Deuischen
Reich mit dem Blute seiner Söhne festgelittei wurde. Auch St.
Ingöert feiert mit. Schon gestern Abend vertündeten Böllerschüsse
und Zapfenstreich den Vorabend des wichtigen Tages und heute
Morgen war Tagesrevbeille mit Böllerschüssen. Mittags halb
4 Uhr fand der eigentliche Festzug statt.

Vort dem Oberhauser'schen Locale ordnete sich ein aus Mit
Jliedern des Kriegervereins, der Feuerwehr, (von hier und Schnapp⸗
dach) des Musikvere ns, Arbeiterbildungsvere ns, Maͤnnergesangvereias
Schnappbach und der hiesigen Burgerschaft ein sehr ansehnlicher
Zug, den eine Reihe weißgek leideter —ILV
Fungftauen mit Kränzen und Kinder mit Blumenbouquets ver—
Jerrüchten, was demselben einen recht angenehmen Eindruck verlieh.
Der Zug bewegte sich nun, vom herrlichsten Wetler begünstigt durch die
mit befiaggten Häusern gezierten Straßen untder Trauermusik nach dem
sirchhofe, woselbst nach Abspiclen eines Chorals, eine lurzgefaßte An⸗
prache des Il. Vorstan des des hies. Kriegerv. stattfand, worin die Wich—
in des Tages betont, und der für's Vaterland gefallenen Söhne ehrend
und liebed gedacht wurde; nach einem Chorlied der VPiusik bildete,
nach dem das den 1870,71 gefallenen Kriegern gestiftete Denkmal
nmit Guitlanden, und deren Gräber mit Blumenbouquets geziert
waren, das Lied: „Großer Goit wir loben Dich“, din Schluß der
Feier auf dem Friedho?e. Hierauf bewegle sich der. Zug durch dit
Zaupistrahe der Stadt nach dem Oberhaufer'schen Lokale, woselbst,
        <pb n="557" />
        sjeinem Unterofficier beslohlen worden. Der Officier wies den
Mann zunächst in Reih und Glied zurück, welchem Befehl!
sich jener, der sich offenbar in einer nicht natürlichen Aufregung
hefand, nur widerwillig fügte. Später verließ er wiederum seine
Schwadron und ritt, mit dem Säbel fuchtelnd, hinter derselber
zuf eigene Faust umher. Es stellte sich heraus, daß der Drago—
ner, ein Gemeiner, Namens Anton, wahnsinnig gewocden war
Yereits seit mehreren Tagen soll derselbe Spuren von Geistes
störung gezeigt, u. A. einem Sergeauten gesagt haben: „Wissen
Sie schon? Unser Oberst ist verrückt geworden.“ Der Unglück
liche, dessen Muter erst vor wenigen Wochen gestorben, soll sich
dieses Familienereigniß sowie die Nachricht, daß sein Vater, ein
Mann von 63 Jahren, sich wieder verheirathen wolle, zu sehr zu
Herzen genommen und darüber schließlich den Verstand verloren
saben nach dem heutigen Vorfall auf dem Kreuzberg wurde er
iofort ins Lazareth übergeführt.

F Die Direction des Stadtpaiks in Berlin wendet ein zweck⸗
mäßiges Verfahren an, Alles, was dem anständigen Publikum den
Aufenthalt im Garten verleiden kann, zu entfernen. Sobald eine
Dame von zweifelhafter Fragwürdigkeit in seinem Lichtmeer auf⸗
zaucht, überreicht ihr der Odberkellner eine Karte und die Adres—-
santin liest: „Die Direction ersucht Sie höflichst, ohne Aufsehen zu
erregen, das Local zu verlassen. Ihr Eintrittsgeld erhalten Sie
an der Kafse zurück.“ Das genügt meistens. Sie liest's und
oerschwindet.

Was in Berlin im Laufe e'nes Jahres ‚verpflastert“ wird,
vaß ergibt sich in einem anschaulichen Bilde aus folgenden Zahlen:
Im Jahre 1873 sind in Berlin für Neupflasterungen nicht weniger
als 5322,728 Thaler, für Umpflasterungen 454,039 Thaler, zu—
sammen die colossale Summe von 976,767 Thalern verausgabi
worden. Die erforderlichen Pflastersteine sind jetzt nicht mehr aus
Berlins Nähe zu beschaffen, es müssen vielmehr die Stei brüche von
Brüssel, St. Wedell, Rammelsbach, Kusel ꝛc. in größeren Liefer
ungen hecangezogen werden.

Ausgußkorke für Petrole umflaschen. Welcher Hausfrau
Jätten nicht schon die plumpen Hälse der Petroleumflaschen, beim
Eingießen des Oels in den Behälter der Lampe, zu einem kleinen
Aerger, oder was noch schlimmer, zu einem Flecke auf dem Tisch⸗
tuch verholfen, da sich bei aller Vorsicht ein „Fehlschuß“ nicht
immer vermeiden läßt. Auf eine ebenso einfache als praktische
Erfindung bestimmt, diesem gewiß allseitig empfundenen Uebel ⸗
tande abzuhelfen, namentlich unsere Leserinnen aufmerksam zu ma⸗
hen, ist der Zweck dieser Zeilen. Die Vorrichtung besteht in einer
eiwa 8 Cent. langen, gebogen auslaufenden Zinkröhre, die durch
einen 3 Cent. hohen, genügend starlen Kork hindurchgeht und in
diesem befestigt ist. Letzerer nimmt beim Ausgießen die Stelle
des gewöhnlichen Flaschenkorks ein, während die gebogene Roöhre,
in die Oefsnungs des Oelbehälters gehalten, ein Vorbeigießen un⸗
möglich macht. Die Außgußkorke sind hei C. G. Simon in Char
sotlenburg. Berlinerstraße 86, das Stück für 25 — 30 Pf., das
— Gros kostet — dies zur Notiz für unsere Klempner — 20
Mark.

fVor Kurzem wurden für den Kreis Wittenberg die ersten
drei Frauenzimmer zur Ausübung der öffentlichen Fleischbeschau in
flicht genommen.

f Sicheres Mitiel gegen Ungeziefer. E'n als unfehlbar er—⸗
probtes Mittel, welches in jetziger Jahreszeit sofort zur Hand ist
zegen Ungeziefer jeder Art ist der Saft angefaulter Gurken
Solchen erhält man, wenn man frische ansgewachsene Gurken in einen
Topf legt und sie etva 14 Tage irgendwo im Schatten stehen
läßt, bis sie sich zu einem dünnen Brei zersetzt haben, den man
ur Absonderung von Schimmel, Schalen und Kernen durch einer
Durchschlag gehen läßt. Mit diesem Brei, der weder auf Oel
noch auf Leimfarbe Flecken oder Geruch zurdckläßt, aber leicht ab⸗
rocknet, bestreicht man Bettladen und Betten, Möbel und sonst Alles,
was Sprünge oder sonstige fehlerhafte Stellen hat, wie auch gegen
Wanzen, lockeres Talelwerk und abgelöste Tapeten der Wände
Um im Bett oder auf den Sopha Nuhe zu haben vor dem Un
geziefer, soll es schon genügen, die frischen Schalen ausgewachhsener
Burken in die Bettladen oder zwischen d'ie Betten und den Ueber—
jug des Sophas zu legen.

F Reporterfreuden. Der Pariser „Figaro“ erzäbll eine lustige
Beschichte, die einem seiner Mitarbeiter jüngst begegnete. Derseibe
erhüli die Nachricht, daß in der Rue Bochard de:Sacon Nr. 25
im zweiten Stocdk ein Verbrechen begangen wurde. Rasch eilt er
dahin, um Informationen einzuholen; et läutet und wird in den
Salon der Woh ung gefübrt. Der Salon ist voll von Leuten,

ene dicke Dame sitzt am Kamin, erblickt ihn, stößt einen Schrei
aus, wirft sich ihm an dein Hals, indem sie ruft: „Das ist er!“
Sie bedeckt sein Antlitz mit schallenden Küssen und lädzt ihn nicht
zu Woite kommen. Seine Bemühungen, erne Aufklärung zu er⸗
langen, sind vergeblich. Endlich, erschöpft vom Küssen, ruft fie
einem dicken Manne zu: „Jetzt ist die Reihe an Dir!“ Der Ge—

mahl, denn das war er offenbar, umarmt den Journalisten und
rust schluchzend: „Das bist Du! Das ist er! Mein Jacques!“
— „Aber ich heiße gar nicht Jacques, ich heiße Gaston,“ platzt
endlich das ganz in Schweiß gebadete Opfer fremder Zärtlidkeit
herbor. Tableau. Dee Arme hatte sich in der Nummer des
dauses geirrt und war in einen Familienkreis gerathen, der einen
Sohn erwartete, welcher nach zwanz'gjähriger Abwesenheit in Ruß⸗
land in's Vaterhaus zurückkehren sollte.

Ein Gaunerstück, dem einer der bedeutendsten Juweliere des
Palais royal zum Opfer gefallen, wird aus Paris gemeldet. Vor
einigen Tagen stellten sich in feinem Geschäftslolale, während er
abwesend war, zwei äußerst anständig aussehende Herren ein, die
Jjoldene Keiten anzusehen wünschten. Bei ihrem Weggange ließeu
ie folgende Karten zurück: J. D. Conever and Co. Juwellers
Dorner oi fistn and Chesant Philadelphia P. A. J. W. Decker.
Bei seiner Rückkehr vernahm der Geschäftsinhaber von dem Be⸗
juche und begab sich andern Tages mit den Karten nach dem Ho⸗
tel Violet. Vei dieser ersten Begegnung kam es zu nichts, man
verschob das Geschäft auf den folgenden Tag. Am nächsten Mor⸗
gen befaßte man sich um so lebhafter mit den geschäftlichen An⸗
gelegenheiten. Zweiundsiebzig Ketien wurden den Fremden zur
Auswahl vorgelegt. Diese fanden sie so hübsch, so vollendet und
intade haft, daß sie gar keine Auswahl trafen, sondern sie sämmt⸗
lich kauften. Sie ließen sie in kleinen Packetchen zu fünf und fünf
zusammenpacken und in eine Blechkiste legen, die der Juwelier,
während er die Faltura in doppelten Exemplaren aue fertigte, neben
sich auf den Tisch stellte. Während des Schreibens nahm einer
der Fremden das Kistchen fort und setzte es auf einen Sessel nie⸗
der. Als die beiden Rechnungen ausgefertigtigt waren, über⸗
gaben die Käufer dem Geschäftsmanne eine dir ersten vollständig⸗
ähnliche Kiste und baten ihn, dieselbe zu verschnüren und zu vere
siegeln, zu welchem Zwecke sie ihm Band und Siegellack einhän⸗
digten. Als dies geschehen war, sagte einer der Fremden zu dem
Juwelier, er möge sich am 31. Juli mit der Keiste zu dem Ban⸗
kier Monroe in der Rue Scribe begeben und gegen Abgabe dersel⸗
hen die vereinbarte Summe von 9870 Fr. 40 Cent. nach Abzug
von 12 Proz. Discont in Empfang nehmen. Nachdem der Ge—⸗
chäfts mann das Hotel verlassen, kam ihm der Gedanke, gleich
nach dem Bankhause zu begeben und sich zu erkundigen, ob die
Fremden dort bekannt seien; hier jedoch wußte man keine Silbe
don der ganzen Affaire. Außer sich, öffnet der bestürzte Geschäftsmann
die Kiste und findet in derselben nichts als Bleirollen, deren Ge⸗
wicht ganz genau mit dem der verkauften Ketten stimmte. Im
Hotel Viollet erfuhr er er, daß die beiden Fremden ausgegangen
seien, jedoch ihre sämmtlichen Sachen zurückgelassen hätten. Der
ofort benachtichtigte Polizeikommissar des Quartiers von Saint
Denis traf gleich alle nöthigen Vorkehrungen‘, ohne indeß zu einem
befriedigten Resultate zu gelangen. In dem von den beiden
Fremden verlassene Zimmer fand man nichttz vor, als bedeutungs⸗
lose Papiere, Karten wie die angegebenen, Blechkisten, rohes Band
ind Siegellack, mit einem Worte, den ganzen Apparat, dessen die
auberen Patrone sich zur Ausführung ihres Gaunerstüchchens be—
dient hatten. Ungeachtet aller Nachforshungen hat man bis jetzt
eine Spur von den verwegenen Spitzbuben finden können. In
»as Fremdenbuch hatten sie sich eingeschrieben als: „John Decker,
87 Jahre alt, Kaufmann aus Philadelphia,“ und Levis Caun-
ders, 48 Jahie alt, Kaufmann aus Philadelphia,“

FLondon, 18. Aug. Das großartige Werk der Londoner

Canalisation, mittelst dessen sämmtliche Abfälle nebst Spülwasser
von 4 Millionen Menschen 14 engl. Meilen unterhalb London
bridge in die Themsemündung und von da in das Meer geführt
werdeg, ist jetzt vollendet. Donnerstag vor acht Tagen wurde die
letzte Pumpstation eröffnet. Die Länge der Hauptcanäle beträgt
32 englische Meilen. Das ganze Werk kostet 413 Mill. Lstri.
det 90 Mill. Mark. Doch ist das letzte Wort in dieser Frage
och nicht gesprochen; man sinnt jert auf Miltel und Wege, diese
olossale Masse von werthvollem Dungmaterial später nußbar zu
nachen, statt sie in das Meer laufen zu lassen.
—r London, 30. Aug. Der schottische Expreßzug ist am
—AV
Vergnügungszug gestoßen. Fünf Personen wurden getödtet, diele.
varunter mehrere tödlich. verwundet.
Illustrirte Jagdzeitung, Organ für Jagd, Fischerei und Natur⸗
kunde. Herausgegeben von W. 9. Nitzsche, Kgl. Oderfoͤr⸗
ster. — Leipzig, Verlag von Schm'di und Günther. —
No. 22 dieser beliebten Jagdzeitig enthäln: Der Thurm⸗
falle von J. v. F scher. — König Friedrich Wilhelm J. alg
Jäzer von Friedrich Freiher von Deoste-Hülshoff. — Der
Wüstenkonig von O. von Riefenthai mit Ralpuppen mit
Illustration u. s. w. u. s.iw. — Preis 3 Mari. habjähr⸗
lich in allen Buchhandlungen und Postanstalten.

—4—
        <pb n="558" />
        * 7 *
Licitation.
Samstag, den 9. Ociober nächsthin,

Nachmittags 2 Uhr, zu St. Ingbert in

dem zu versseigernden Hause; werden durch

den unterzeichneten, gerichtlich hierzu beauf⸗
tragten Notar, die nachbeschriebenen, zur

Buͤtergemeinschaft zwischen Frisedrisch

Neumann, Wirtih in St. Ingbert und

einer verlebten ersten Ehefrau Josephina

Tarolina Dudenhoefer gehoͤrigen Liegen⸗

schaften im Banne von St. Ingbert, der

Abtheilung wegen öffentlich in Eigenthum

persteigert, numlich:

l. Plan. No. 23440. 9810 Dez. Fläche
Wohnhaus mit Stall, Keller, Hofranm
und sonstigen Zubehörungen sowie
neuerbauter Scheune. mit Stall,
und Plan. No. 2344b. 9810 Dez.
Pflanzgarten dabei, das Ganze zu
ESt. Ingber! in den Bruchrechgärlen
neben Anton Ganster Kinder und

Nilolaus Glaufeld;

2. Plan. No. 2127. 46 Dez. Acker in den
Duiweiler Roͤdern neben Gebrüder

KRtrxämer und Joseph Wack;

3. Plan. No. 2129. 58 Dez. Acker allda

neben denselben Rebenliegern.

Eigenthümer sind: 1. Friedrich Neumann ge⸗

nannt; 2. Seine mit seiner genannten verlebten
esten Ehefrau Josephina Carolina Duden⸗
zoefer erzeugten noch minderjährigen Kinder
2. Fried. Michael, b. Josephine Ebristine u.

3. Wilhelmina Neumann, welche ihren ge⸗

nannten Vater zum Vormund und den

Joseph Tudenhoefer, Schreiner in Lautz

lirchen zum Nebenvormunde haben.

I. Zum Nachlasse des Erblassers Franz
Huber gehoͤrig.
Plan: No. 3781. 32 Dez. Ader auf Schif⸗
felland neben Jalob Müller.

Die Theilungsinteressenten find: J. dit
dinder odiger Erblasser; 1. Elisabeih Huqger
edig. großjahrig, Köchin in Saargemüng;
2. Magdalena Huber, led'g, gropjährig,
dadengehilfin in St. Jugbert, Z3. Juliant
Josephina und 4. Anna Huber, beide ledig,
jewerblos daselbst, emancipirte Minderjähe
ꝛige, wverbeistandet r ihrem Curato
Franz Bufer, Bader in St. Ingbert; 2
kudwig Beauthold, Ve schäftsagent daselbst
als Curator der Vasantmasse des genann'
ver lebten Franz Huber.

St. Ingbert, den 21. August 1874.
Sauer, k. Notar.

Geschäfts⸗Empfehlung

Einem verehrlichen Publikum die ergebent
Anzeige daß ich stets eine Auewahl in
fertigen Grabsteinen
vorräthig habe, und können

neue Grabsteine
nach den bei mir aufliegenden Zeichnungen
bestellt werden, welche ich mit Präcision
und Eleganz auszuführen versichere. Vom
Ablieferungstag der Grabsteine an gebt
ich einen 3- bis 6Gmonatlichen
Eredit.

Geneigten Aufträgen sieht entgegen

h. Moettol,
en Saarbrücken, Hahnen Nr. 8

* — — ααXαÄ.

Meine zwei Häuser mit Wirth
schästs Einrichtuug und Kegelbahn
großen Garten ꝛc, ꝛc. auf der Meß
sind einzeln oder getrennt zu vermie⸗
then.

JOh. Reoss.

bersende ib, gegen Nachnahme oder Ein
sendung von vier Mark poriofrei in
Listchen ca. 10 Psd. wiegend.
Nustadt o Haardtgebirge

G. Moil. obsthandlung.

vVEOl

i
X

—ZäZSX

—
FIehoe La te I18NULe
EX. INCGIBEIRMI.

Dos Stud'enjahr 1875/76 beginnt mit der Jascription am 25. Sept emb err
Die neu aufzunchmenden Schüler haben an diesem Taze: auf dem Rektoxate zu erscheinen
ind dabei ihren Geburts⸗ und Impfschein, sowie ihre früheren Schul⸗ oder Situdienzeug—
niße vorzulegen.

Wer in die J. Classe der Lateinschule einiresen will, muß das 9. Lebensjah
vollendet, darf aber das 12 nicht überschritten haben und hat sich einer Aufnahmsprüfung
zu unterzieden, in welcher er sich darüber ausweisen muß, daß er sich die für den- Kin
ritt in die vierte Classe einer deutschen Schule hinreich'nden Kenntnisse in dec Religion,
der deutschen Sprache und der Arithmetil erworben habe.

Diese Aufnahmsprüfung findet Montana den 27. Septemder statt.

St. Ingbert. den 15. August 1875
ERGobßniglehesSubrelctorat
Barnikel,-
v ⸗
Landwirthschaftliches FPest
im Aweibriielen
— 2
am 25. 26. und 27. September 1875.
2 Morgens 8 hr: Auswahl
Samstag 25. Sept der zur Konkurrenz bei derPreisee
vertheilungdesktgl.Landgestüts der Phalz vorgesührten Pferde
Nachmittaas 3 Uhr: Versteigerung von Gestünspferden, Musterung und Prami'xung von
Seiten des pfälzischen Pferdezuchtvereins, Ankauf der zur Verloosung bestimmten Pferden
Reunion auf Tivolibis 7 Uhr: Abends 8 Ukrr: Festball im
zweibrücker Hof. 8 Win n 9
orm. /2 hr im Gestütshof
Sonntag 26. Sept. Vorfühten der Beschäler des kgl. Land
zeflüts; 1123 Uhr: Preisevertheilungdestgl. Landgestäts; 12
Uhr: Umzug der prämiirten Pferde;
Nachmittags 3 Uhr auf dem Exerzierplatze:
edeRiennen.
* AM 4

Und unmiitelbar nach dieser Licitat'on
pmmen zum Ausgebote:

1. Plan No. 2005, 2006 u. 2007. 1,82
Tagw. Acker im Rocenthal vor⸗
dere Ahnung neben Aufstößern;

2. Plan Ro. 1959 u. 1960 1,16 Tgw.
Adcter im Rodenthal hintere Ahnung
neben J. Hofmann u. J.Shwarz.

Vorbezeichnete Grundslücke St. Ingberter
Bemark.

Die übrigen Liegensckaften des Friedrich
Reumann können erst später zur Versteige⸗
rung gebract werden.

Tas Nähere auf dem Geschäftsbüreau
L. Bechthold in St. Inzbert und beim
Unterzeichneten zu erfragen.

St. Ingbert, den 1. September 1875.

Sauer, k. Notar.

2
Licitation.

Mittwoch, den 15. September nächsthin,
Pachmittags 8 Uhr, zu St. Ingbert in der
Wirthschaft von Ludw'g Weirich, werden
durch den unterzeichneten, gerichtlich hierzu
deauftragten Notar die nachbeschriebenen
zut Nachlaßmasse des zu St. Ingbert ver-
iebten Kappenmachers und Wirthes Franz
Huber und dessen verlebten ersten Ehefrau
satharina Müller, gehörigen Liegen—
chaften im Banre von St. Ingbeit der
Abtheilung wegen öffeutlich in Eigenthum
ersteigett, näͤmlich:

I.Zur Gütergemeinschaft, wel e zwi
schen den obengenann!en Edeleuten
H'uber bestanden hat, gehör'g:
Ro. 20. ein zu St. Ingbert an der
—XXLV
Wohnhaus mit Stall, Hof und son⸗
ctigen Zubehörungen, 3 Dez. Fläche
enthaltend, neben Johann Woll und
SBebrüder Albertini.

Oòä — —
7 *
—A ——

Summa aller Preise für dasselbe 1500 Mark. Die Anmeldungen zur Betheiligung
werden vom 8. September an auf dem Bureau der G ——
Nachm. 3 Uhr im Gesütsho;: Verloo
Montag 27. Sept. sung vox Pferden und landwirthsol.
Gegenstanden. Loose diefür sind von Herra Banquier H. Henigst in Zweibrüder
zu veziehen per Hundert zu fl. 52. 30. Verkaufspreis: 353 Kereuzer das Loos.
Auf den pfälz. ßFahnen für 25, 26. und 27. September Fahrtarer
ung von 80 boee bei Zösnug einer Eintrittskarte zun Keunen für Tri
dũüne eder 1. Platz. Für Transport der Keun und Zuchtpferde gleiche Ecrmäßlgunç
bvom 24. bis 29. September einschließlich.
Redaktion, Druck und Verlag von J. X. De nmetz in St. Ingbert
        <pb n="559" />
        Sl. Ingberker Anzeiger.

——— —
der St. 3 * s. NUnieisg X (und das mit dem dauptol atte verbu edene Uiterhaltansblatt, ait der Dentazo⸗, Daön rertnzr⸗ and Soxntags

Rammer ericheint wobchentliz vier nal: Dinsta cz. Doanerstag, 541314 a uni1d 524tan,. Appane nentsareis vierteliahrig 42 Krzr. ode
1I1 Mark 20 R. Pfa. Anzeigen nerden mit4 Ardr. die dreüpaltige Zeile BlattiSrift oder deren Raum dere hnet.

MI4d Eonntag, deESeptember 1875
— ——
Deutsches NReich. J

Mänchen, 2. Sept. Der König erhielt aus verschiedenen
Theilen des Landes und von answärts bei der Erinnerungsfeier
an den ruhmreichen Sedanstag zahlreiche Huldigungstelegramme.

München, 2. Sept. In der heutigen Sitzung des volks⸗

wirthschaftlichen Congresses wurde eine von Hirih und Rentzsch be⸗
natragte Resolution mit geringer Majorifät angenommen, wornach
die Enkommenfteuer, unter der Voraussetzung, daß sie nicht die
alleinige Steuer sei, zur Einführung dringend empfohlen wird.
kin Autrag Hirths, eine Reichseinkommensieuer zu befürwocten,
vurde abgelehnt.

München, 8. Sepf. Die F siversammlung „mwelche gestern
ju Chren des Sedantages im Colosseum stattfand, wurde von den
Ministern v. Pfretzschner und v. Pfeufer besucht. Auch andere
ohere Staatsbeaute und die Mitglieder des volkswirthschaftlichen
dongresses waren ampesend. Der Bürgermeister Eurhard begrüßte
die Versammlung und brachte folgenden Toast aus: „Heil Koönig
Ldudwig II. dem Deutschen, Heil Kaiser Wilhrim dem Siegreichen
dem nie desiegten Helden.“ Der Toast wurde mit lautem Jubel
aufrenommen. Der Abgeo duete Prof. Haushofer dielt sodann di⸗
Festrede.

Augsburg, 2. September. Heute Nachmittg gegen 8
Uhr versammelten sich am festlich geschmückten Rathhause die Ci⸗
oil⸗, Militär⸗ und städtischen Behörden zum Empfang des Kron⸗
prinzen, welcher 484 Uhr eintraf. Nach kurzer Begrüßung von
Seiten des Bürgermeistets Fischer, geleiteten ber Kronprinzer
jämmtliche versammelte Behörden unter schallenden Hochrufen der
ungeheuern Volksmenge in den zum Diner festlich detorirten golde
nen Rathhaussaal, Unter den Anwesenden befinden sich General von
der Tann und Fürst Fugger.

Stuttgars, 1. Sept. Die Inspicirung der württ
Ttuppen durch den Kronprinzen des deusschen Reichs, welche vor
gestern und gestern in der hiesigen Umzegend stattsand, ist ganz
nach Wunsche ausgefallen. Der Kronprinz hat sich wiederhol⸗
ebr arerlennend ausgesprochen über die Leistungen der Truppen
Der Kronprinz wurde überall vom Pudlikum miß enthusiast jchen
Zurufen begrüßt.

Stuttgarti, 2. Sept. Das Sedanfest nahm unter all
emeiner Betheiligung der Bevölkerung den schönsten Verlauf. Die
Stadt war reich beflaggt und die meisten Geschäfte geschlossen.
bormitiags haben Feierlichkessen in den Schulen und Festgolies
dienste in den verschiedenen Ker hen stattgefunden, Nachmittajs war
tin Jugendfest auf dem Schützenfestplaß. Die große Festdall⸗
lonnte de Volksmenge weitaus vicht jassen. Heute Abend schließ!
das Fest mit einem Banket in der Lederhalle.

Aachen, 28. Aug. Ueber die Wallfahrt nach Lourdes ist
auamehr folgendes Nähere fesigesetzt: Die Abfahrt geschieyt Diens—
iag. 7. Sept. von Mons, Mittwoch Antunft in Issoudun, Freitag
Anlunft in Lourdes, Abfahrt von da Montag, 13. Sipt, übe
Patay⸗le-Monial, Rüdkunft in Paris Mittwoch, 15. Sepi., am
Nachm tiage desselIden Tages Rückkunft in Mons.

Ausland.

Paris, 2. Sept. Der „Agence Habas“ wird aus Ragu—
ja lelegraphirt: Der Adjut ni des Fürsten von Montenegro, Gre⸗
menaz, hat dem russischen Consul in Ragusa erklärt, der Fürsi
ldane die Bewegung nicht unterdrücken, da die Nation den Krieg
wolle. Türkische Truppen sind nach Czazko abmarschitt, um die
don den Insurgenten genommenen Forts wieder zu erobern.

Paris. 3. Sept. General Frossard, Corprkommandeur im
etzlen Kriege, ist gestorben. J

Kostantinopel, 1. Sept. Große Besorgniß herrscht
un Damaskus wegen des Abgangs der nach der Hetzegowina be
timmten Truppen. Man fürchtet, die Drusen moͤhten sich die
Derminderung der Besazung zu Nutze machen, um ihren alten
Groll gegen die Maroniten Luft zu machen.

London, 2. Sept. Die „Times“ eathält einen längeren
Aeiikel über der heutigen Jahrestag der Schlaut bei Sedun. der

zinsichtlich seiner Bedeutung euf gleiche Stafe mit dem Taͤgkẽ von
Waterloo zu stellen sei. D.e Wahrhaftigkeit und Ehrenhaftigkeit
Deuischlanda erregen auch in England die Gefühle tiefen Daules
sür den Sieg, welchen Deutschland bei Sedau erkämpfle.
Bermischtes

Sit. Jagbert, 81. Aug. In seiner Generaloersamm⸗
ung vom 29. Auzg. hat auch der Kriegerrerein' St.
Jugbert seinen Auschluß an den Landesverband des unter dem
Protelterate Sr. Majestät des Königs stehenden bayerischen Veie⸗
canen⸗, Kriezer⸗ und Kampsgenossen⸗Vereins in München erklärt.

—FKaiserslautern. Dec 2. September wurde h'er ge⸗

jseiert durch Grundsteinle,ung des projeckirten Kriecerdenlmals auf
dem Friedhof und Banlet. An Kaifer Wilhelm und König Ludwig
wurden Telegramme abgeschict dieselben lauteten;

„Sr. Majestät dem deutschen Ka'ser, Berslin. Die zur Feier
des nat'onalen Gedenktazes von Sedan versammelten Bürger der
alten Barbarossafladt Kaiserztoutern bringen ihrem Kaiser, dem
Deutschland seine Wiedergebart verdankt, ein begeistertes Hoch.
Im Auftrag der Festversammlung: Gorgq Bürgermeister.“

„St. Majesiät dem Abnig, Mirchen Die zur Feier des
gationalen Gedenktages von Sedan drsammelten Bücger von
Kaiserslautern gedachten in dankbarer Erinnerung der großen Ver—
diensle Ew. Majestät um Wiederherstellung des Deutschen Reichs
und brachten ihrem geliebten Landesvater ein donnecndes Hoch.
J. A. der Festversammiung: Goͤeg, Bürgermeister.

Die Betheiligung am Fest war sehr start.

t Die bayerische Lehrervetsammlung wurde am 1. September
nach dreitägiger Dauer mit einem Hoch auf den König geschlossen.
Dieselbe hatte den schönsten würdigsten Verlauf genommen. An
dem Nachmittags nach der Maxburg staltfindenden Ausflug be⸗
heiligter sich nur 50 Lehrer.

fF Dürkheim. Kaum hat der Proceß wegen gefaoͤlschten

Pfefsers se nen Abschluß gefunden, und schon taucht ein neuer, groß⸗
artigerer auf. Vor einiger Zeit wurde hier französisches Kunst⸗
nehl zu ganz auffallend billigem Preise aus eboten“ und das Ge⸗
schaft in diesem Ärtikel ging wicklich flott. Nun hat aber die
Polizei dieses Kunstproduct untersuchen lassen und der Grund der
Billigkeit hat fich herausgestellt, da sich dasselbe mit 10 pCi.
Schwerspath vermischt zeigle, worauf 40 Ctr. mit Beschlag belegt
vurden. Wenn wir nun den Händker von dem Betrug vollkommen
reisprechen, indem derselbe in dem Glauben handelte, für sein Beld
zeines Mehl aus Frankreich zu erhilten, so müssen wir doch
wünschen, daß dieses Mehl vor seiner allenfallsigen Rückgabe detari
versetzt werd, daß es eiwa nur als Futiermebl verlauft verden
kann, Es würde auch das besser unterbleiben, aber jedenfalls nuß
der Verkauf in seiner jetzigen Beschaffenbeit unmoͤglich gemacht
we. den. Gleichzeitig hat die Polizer auch bei diesigen und aus⸗
vãrtiger Müllern Ruadichau gehalten und auf einer Mühle in
unserer Nähe etwa 20 Etr. Schwerspaih gefunden. Der Müller
will (wahrscheinlich der Reinlichteit wegen), seinen Weijen mit
Schwerspath putzen; die Polizei glaubt es aber nicht und hat das
Putzpulver weggenommen.

Speyer. Die „Sp. Zig.“ detechnet den Schaden, welchen
der neuliche Hagelschlag an den Tabatpflanzungen auf hiesiger Ge⸗
markung antichtele, auf 485,000 fl.

fLandau, 1. Sept. Für den IV. Verbandstag der
pfälz. Feuerwehren wurde solgendes Programn aufgestellt: Sams—⸗
ag den 4. Sepfemher: 8 Uhr 55 Min. Abends Empfang der
Delegirten am Hauptbahnhofe. 6 ein halb Uhr; Sitzung der De⸗
egirten im Aula-Saale. 7 Uhr: Großes Concert m Stiftsgarten
Germania⸗Saal), ausgeführt von der Kapelle des 1. badischen
de bgrenadier⸗Regimenis Rr. 109 unter persönlicher Leitung des
dapellmeisters Herrn Böttge. Sonntag den 5. September: 8123
bis 913 Uhr Morgens: Empfang der auswartigen Vereine am
hauptbahnhofe durch die hiesige Feuerwehr; Aufstellung des Zuges
und Abgabe der Standarien an die Vereine nach alphabensaer
        <pb n="560" />
        Ordnung und Gele iung derselben in die Siadt unier Vorantritt
obiger Kapelle. 984 Uhr: Begrüßung der auswärtigen Feuer⸗
wetren durch Hertn Bürgermeister Mayer. 101/ Uhr: General⸗
versammlung im Theatersaale. 1124 Uhr: Aufstellung der Lan⸗
dauer Feuerwehr in der Kramstcaße. 181/4 Uhr: Uebung der⸗
selben im Kugelgarten. 1 uhr: Zug durch die Straßen der
Sladt. 2 Uhr: Mittagstisch. 4 Uhr: Besichtigung der Aus
stellung. 8 Uhr: Gesellige Unterhaltung in den Brauereien
Stift“, „Englischer Garien“ und „Trifels“ unter Mitwwerkung der
hannerchore des Arbeiter Bildungs⸗ und Musik-Vereines. 7is⸗

Uhr: Großes Feuerwerd. Montlag den 6. September: 71/1 Uhr
Prufung der ausgestellten Löschgeräthe und Ausrüstungs-Gegenstände
durch von den Delegirten gewählte Sachkundige. 1 Uhr 30 Min.:
Ausflug auf die Burgruine Trifels“, Annweiler Thal, mittelß
Extrazugsgs. —
Aus Franlfart schreibt man: Die Messe jür den Großhan⸗
del ist verüber und man hört aus allen Branchen klagen, nur in
Nurnberget Waare war einiges Geschäft.
Verantwortlicher Redalteur F. XR. Dem ez
leo Meine zwei Häuser mit Wirth—
schasts Einrichtung und Kegelbahn
X Weiæanel. großen Garten ꝛc. ꝛc. auf der Meß
sind einzeln oder getrennt zu vermie·
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Weißgerber auf'm Höfchen
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St. Ingbert im Hause des Herrn Christ. Kling,
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cven der lath. sKirche gegaenuber dem Stadthanse
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unter allen bis jeßt bekannten Haus- und Husienmitteln nicht sowohl hin
sichtl'ch seiner durch viele Tausende Atteste und Anerlennungen glaubwürdiger
Personen aller Stände bestätigten Heilwirkung bei veraltetem Husten—
„Halsd⸗, Brust⸗ und Lunzen Leiden den ersten Rong ein, sondern er biete
auch in Folge seiner im Herbste aus dem frischen Safte, weißer W.intraube
gewonnene Exsract und geläutertem Rohrzucker bestehenden Zusammenetzun
rine sichere Garartie, daß seine Wirkunden nur veruhiglude, schleimlsösend:
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schnell und sicher geheilt sein will, sollte

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Bisher versandt 59. OOBAErem-
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vedaktio nid und Leriag von F. X. Demez in St. Ingoerr

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—322—2233223523 282 5558* — —— —
——— 55555233 3335—5588 3 8 385*
s—35 8523553263323 5533* 53 3 —32554*583 5 535 —55*
— 535585 423— —8—35532 — 5328555 5
286 —— — 2—z5c02 ——— 52 8882
—s525 —— 353553 *»3338 323323 252
8 8 * 5* 2 32 — — 2* 8 T 2 *
—23 533533———85 —— 3 73—33.358*
333 32537583 —33 ——
5 7 — 525 32 S2 5—2 5535 —A —— * — 5 558
—2—2282 283828535334335 — 52 8 — —522335 —A—
255 2* — 2228 25335 — 58— 3BÚ** 2 5 8355—22
7 * — — 82 —— —
23357 — 3 2336 535523357535
2* ——A ———555 — * 2 * * * 2
— 2z2235 255 *25555335 —z2822 —z25 357 5583282 8
v — 5—5 8 ——— — — * 8* — 22 —3
2832 —— 53 — — — c 2 5 — 2 538
— — —A 8 —z—233382
223 3z355323—555— —3— 2 5582 S25 2 —A — — — —
— — E * 8322 22 525*8—2 — ——— 52323—2352
— 8 5—523 — — 535583 2 7 2 55 1558 —3— —5538558
82 —383*552 2525 —22 æ — 2 * —A 5Be5* 0233B83—3*
55z55. ——533222 — ——5 53— 8—832332 5—* —5z75 2 33 2*
* — 2 82 2 5 *— 555 8 — 8 — —554
53686533 — 2*S6 — 8 22 353 325 2* 25 8 22
2 52 — — —A S — 2 — 84 2* 2 —A —
535 s 57 —23835335338
— —— m32 — 33 —— —8 — 2222 * v m»22
* 3 25—38— 2 1833— ——z2226 8 *2—8 8225 —5 833
55222 —A — 85252323 9 — ———
— 22 —8—3— 55 225. 555 — 558335—
5** — 7”IS2 2282 — 252 3 5285 — —— 2B2 S
3 2 53283 88 538222 52255 23235352— S8E55—— ——22225 —
52557 — — 8 — 35 3 — 2 52260
x 252 28 —A 9 23058 — 2* ——— 222 · 52
— 5E k —A 282 —— 5 52802— 2 —*8* z228 * 8
55—58*86 2 5525—— 2c7k 522 8 33—8S —23— —2222 ——
258 38 — 3832 2533 222322 5355 — 5385 588
5352 3522825 —— —
5—5 255 8äEEe *
88S328535355— 3383533333333333353835
22 8* — — 2 8* 8* 3232 23 22 52 532*22
2235232 5535 5 53 28 33 —383333853 323538 5
2535385—58 353858 *8* 32353 232583 —————— 5 — ——
—— —A 25 2 — — 32 2* 528
532535325 —A 2 —* 235383285 523—5522 282 3532
— *22 2.55585 —c — ——5257 552 —2.— — —75—35335225553
*5586 21535 5553838 333 —5* 35835338
33 22 —2 32328 — —— 5 — 2 2 8 2 * 2
3 525— — 525858 25z——80⏑ —5—3224 28* 285252223 8
283325 —28 5 8EVO 52 3 — 2* — — —5»525558 52
* —— 22* 9 m —AV — —V — —3 Z
—A —— 3— * 32 s52 532 —
2 2—2 3 * — — ——225 — 5 252 — —53 2
— 22 * ⸗ñe8 — 3 —— — S 24 2 2 * — *2
5353333537833563 357 3233 33 —38 33253835
—28 — 2 * 532 —— — —— 53z35 55 8 — 2 —— 2
33 3 833 3335
58282 252* —5 875 — 5c522 — —— 22 332325
3333333288 6 2 3 33337 ß358 23
— —— 528 »25322253555 28 55055 * 22
5 2 * 3 2 — —A — — 523— —8 15
828 53323835325 23 33522383 ——
55 522 55292 — * 8 — 28232* 22 “25
22 — 5 5z 53—3572 —8 ———— ⸗ — 8
55535 — ——— — 522 —5258 5355 ——22332 —
85 35822—3238 —523533—33——83 538 — 53326
— —2—3B5 28 225 25 285 —— 582* — *
2 — 8—5353— s573555 —mI 3 32 53 5 —223328 88
55 — — — — 25 bα, *5 c 5258 *28 — 227 S *
z5 573723—55 258 583822* —M — 53225 —— —A Ek—»833224
2— —33 25228 —53 —33 —3—2—52535335 58 38
5538 — * 535 BSeS2 — 8 55 8* 5*
5285525 3 3 33333——*
— Zz — 3 — 8 5 28 5 — 2
—5*5333—5523338 55
* — —
S3B

2225 —
522823 5255 2 253 2
22 2 2 22249 7
2335 555* 55385 55335553353553388
— Oe 2 8 s—s 3 253 325858 52— 533223 — EV
—— 532* 533 5 —823832* 53255 — *— 552 2225353
322 — —53552 55*8 8 —283 55552 —
3335 55*8* 253?3302373 38338 3538 —3535323235—2z—38 2—
z353 — — 55 W * 53 ——— — 328* x555 58 3 23 —
— 259 587 — 2252 Aexæ&amp;Xc 5
8 2 * — 28 — ——— — ——5 534* — 2 585 3
33c22 85985 3357333838233388 — 53823383 0
3B2 —88 F 53822 227 —2522 52825 58 —z—3553
533255 234 33368783375334338 322 2 535378353 5
* * 3 —32 * — 32 2
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der St. Nn derter Anzeigee (und das mit dem Hauptolatte gerbundsne Uiterhaltunzsblatt, ait —* Deentta za⸗ Donner ehn j3⸗ ænd Soxntags

ammer erlcheint ws heniläx erweal: Dinstasz. Donnerstal, Sraztaa aid Snnaz. Ap⸗nase ne itsbreis vierrelidarig 42 Erzr. ode
1 Mark 20 R.pPfz. Anteigen werden Vit 4 Keir. die dreiviltige Zeile Blattihrit oder deren Raum berechmet.

Dienstag, den 7. September 1875
— —
Dentsches Reich.

München, 3. Sept. Die feierliche Enthüllung des Monu⸗
nenis welches dem König Maximilian II. in vec Marimiliansstraße
richtet wird, ist nun auf den 18. k. Mis., den Namenstag des
herblichenen, festgesetzt. Die Kosten des Monuments, sowie der
Naxiim'liansstifiung sind aus freiwilligen Beiträgen des ganzen
dandes gedekt worden. Der biesine Magistrat allein hat e nen
geitrag von 100. 000 fl. geleistet. —

Hrünchen, 3. Scpt. Nach Mittheilung von Wiener Blät⸗
er wird die Vermählung S. K. Hoh. des Herzogs Mex Emanuel
jon Bayern mit der Prinzessin Amalie von Sachsen⸗Coburg am
O. September in dem toburgischen Schlosse Ebenthal stattfinden.

Mönchen, 4. Sept. Der deutsche Kronprinz wird heute
ach Beendigung der Manöver von Pfaffenhofen mit Extrazug
jach Weilheim fohren, von da sich zur Besichtigung der Kreuzig-
mgsgruppe nach Ammergau begeben und morgen wieder nach
lugsburg zurüchtchren. — J

Berliu, 3. Sept. Der Prinz Leopold von Bahyern bildet,
en Gegen Jand besonderer Aufmerkjamkeit Seitens des Hofes.
Nan bereitet demselben unverlennbar eine gewissermaßen demon⸗
hative Aufnahme, theils um den Schwiegersohn des Kaisers von
Desterresch zu ehren, theils um sich für die bekannte deutschenatio⸗
zale Gesinnung, welche der Prinz, nicht ganz in Uebereinstimmung
nit anderen jeiner Verwand!en, an den Tag gelegt hat, erlennilch
u zeigen. Wie man sich erinnern wird, hatte der Prinz bei seiner
uusgesprochenen Verehrung für das Haus Hohenjollern einmal die
Absicht, in die preußische Armee einzutreten, nahm jedoch, wohl
muus Rücksicht auf seine Verwandten, davon Abstand. Eẽ heißt,
em Prinzen werde bei seiner jezigen Anwesenheit ein preußisches
davalerie-Regiment verliehen werdenJ.

Berlin, 3. Sept. Die Andeutungen khochoffiziöser Ocgane
sber neuerdings angebahnte freundnächbarliche Bez ehungen zwischen
frankreich und Deutschland verdienen eine größer Beachtung, als
le bislang gefunden haben, denn sie sind thatsächlich begründet.
sticht nur in Sachen der Bewegung in den fürkischen Provinzen
var Frankreich sofort bereit, sich der Politik des Drei⸗Kaiser⸗Bünd—
uisses anzuschließen, sondern es sind auch namentlich in Bezug auf

nie Wallsahrt der dentschen Ultramontanen nach Lourdes Seitens
ver französischen Regierung in den letzten Tagen Auftageit über
waige Wünsche des hiesigen Kabineis zur Unterdrückung der
Demonstration hieher gerichtet worden. Wir haben xiͤtzetheilt,
aß die deutsche Reg'erung alle diese Anfragen abgelehnt hat, weil
ie in leiner Weise eine Einmischung in diese Sache wünschte, allein
nan hat der frauzösischen Regierung für ihre Bere twilligkeit, welche
ehr hoch aufgenommen worden ist, in verbindlia ster Form gedankt.
die gegenseiligen Beziehungen der deutschen und der französischen
stegierung waren seit langer Zeit nicht so gut wie in diesem
lugenblick. (G. 3..1

Berlhin; 3. Sept. Die preußische Infanterie dürfle sich
rächstens wieder „entuiausern“ und auf's Neue mit einem Hinter⸗
adergewehr von Dreyse bewaffnet werden. Wenigsteus lesen wir

inter den amtlichen Bekanntmachungen im Staatsanzeiget folgende
ud dieser Annahme berechtigende Mittheilung: Dem königl. Geh.
dommissionsrath Franz Dreyse zu Sömmerda ist unter dem 28.
lugust d. J. ein Patent auf ein für neu und eigenthümlich aner⸗
anntes, durch Modell und Beschreibung erläutertes Rotationsstüch
in Hinterladern auf drei Jahre, von jenem Tage an gerechuet
nd für den Umfang des preußschn Staates ertheilt worden.

sötn, 4. Sept. Ein Telezramm dec ‚Köln. Zig.“ aus
ondon besagt: Man erwartet wenig Eifolg von der consulae schen
Bermittlung in der Herzegowina und glaubt an eine bevorstehende
Fonferenz der Großmächte. Nach einer Depesche aus Nagusa sind
zorthin 40 dalmatinische Freiwillige zurückgekehrt; dieselben sagen
zaß sie zu der Rückkehr durch die Erkenniniß, daß der Aufstand
wffnungslos sei, bewogen wären.

— Ausland. 38
Paris, 3. September. Die h'esizen Blätter verdffentlichen

inen Brief des Gencrals Klapka, worin d'eser seine Gründe
ür seine Weigerung, die Führang der Aufständischen in Bosnien
ju übernehmen, angiebt. Er könne nicht, sagte er, gegen die Tür—
en, die einzigen Beschützer der Ungarn im Jahre 1849, und für
pie Serben, welche die wüthendsten Feinde der Ungarn gewesen seien,
das Schwert ziehen. 18

— Der am 2. September verstorbene General Frossard

var im Jahr 1807 geboren und aus der polhtechnischen Schule
n die Armee eingetrelen, wo er sich als hochgebildeter Genieoffizier
zald in Afrika und im Jabre 1849 bei der Belagerung von Rom
ius eichnete. Unter dem Kaiserreich stieg er rasch zum Divifions⸗,
eneral auf machte in dieser Eigenschaft den italienischen Feldzug
nit Auszeichnung mit und wurde im Jahre 1867 zum Gouberneur
»es Theonerben ernannt, dessen militärische Erziehung nun bis
zum Kriege seine einz'ge Beschäftigung dlieh. Bei Beginn des Krie—
zes befehligte et das Lager von Chalons und kurz darauf das 2.
Arme korps, mit dem er die unglüdliche Schlacht von Forbach ESpi⸗
hercu), Ceferle. Mit dieser Niederlage, über die er sputer ein Buch
chreb, schloß seine öffentliche Wirksamkeit. Vor kurzem befand er
ich, schon schwer leidend, in Paris, nachden er in Saint Honors
Rievre) eine Brunnencur gegen ein Halsleiden gebrauhi hatte,
velches ihn nun im Alter von 68 Jahren hinweggerafft halte.

Paris, 4. Sept. Ueberflüssiger Weise hestätigt der Moni—⸗
eur, daß Graf Stolberg urd Genossen mit belgischen Priestern
nach Lourdes kommen. An Deutshen und Belgiern zusammen
verden etwa 600 Köpfe (k 27) dort erwartet, welche mit einem
zuge von 14 Wagen am 9. d. an ihrem Besfimmungsor‘e ein⸗
reffen werden. —

Paris, 5. Sept. Der „Moniteur unmierfel“ schreibh:
„Wir haben soeben die Artilel durchgelesen, welche die hervorra⸗
jendsten Organe der deutschen Presse dem vierten Jahrestage der
ttap tulation von Sedan gewidmet haden. Die Unparteilichkeit
gebietet uns, zu konstatiren, daß diese Artikel sich im Ganzen recht
zewissenhaft dem Tone der Rede anpassen, welche der deutsche
Lronprinz am 1. Sept. in Augsburg gehalten hat. In den
Jahren 1873 und 1874 hatte die national liberale Presse mit
kiser die nämliche Gelegenheit ergreffen, um gegen Frantreich und
ogar gegen die Fortdauer des Friedens die unverhohlensten Droh⸗
ungen ausgestoßen. Im Jahre 1875 dagegen lassen sich die näm⸗
lichen Blätter angelegen sein, zu erklären, daß es durchaus nicht
in ihrem Wunsche liege, in Frankreich für sein Nationalgefühl
prinliche Erinnerungen wa lzurufen, und daß der Tag von Sedan
ür die Deutschen leine andere Bedeutung habe, als die des Gee⸗
urtstagsihrer politischen und militäri—
schen Einheit. Dees ist das Thema, welches beinahe in
)enselben Ausdrücken von der Nordden schen Allgemeinen, von der
kölnischen und von der Augsburger Zeitung behandelt wird. Es
hien uns interessant, in einigen Worten darauf hinzuweisen.

Madrid, 4. Sept. Der Pfarter von Flix, einer der be⸗
sanntesten Catlistenfühter unter den Commando Dorregaray's,
dessen Bande aber dald nach dem Eintritt in das rördliche Ara⸗
zonzen zum größlen Theil zersprengt worden, hat sich dem Ve⸗—
nehmen nach von Don Carlos losgesagt, weil die Sache so gut
vie verloren sei. — We die amtliche. Ze'tung sagt, wäre Docre-
zaray nach Frantreich übergetreten und alsdann wieder über die
Brenze gekommen, um sih nach Navirra zu begeben. J

Pau, 4. Sept. Erwa hundert Carlisten siad auf französi⸗
ches Gebiet übergetreten ud wurden entwaffnet.

Wien, 4. Sepi. Dem TelegraphenCorrespondenze Bureau
vird aus Belgrad gemeldet, daß d'e Insurgenten am Freitag das
dager der Redifs bei Majev ca erobert haben.

Wien, 4. Sept. Das „R. W. Tagbalt“ bringt aus Ra—⸗
zusa ein angebliches Manifest der Insurgenten, welches folgende
Punkte aufflellt, Regentschaft eines christlichen Dynasten, Anerlenn⸗
ung der Suzeränetät der Pforte und Tributzablung an dieselbe.
Weiter wird darin erklärt, daß zu den Verhandlungen der Consuln
in Mostar kein Infurgentenführet erscheinen werde. — Slabvischen
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        — —R — — αι
kündigen das Eingreifen von Moutenegro und Serbien als zuver⸗
lassigann.

Belgrad, 5. Sept. Nach hier eingegangenen Meldungen
ist in der Gegend von Gradatschatz und Bischtza in Bosnien ein
wahrscheinlich durch serbische Eindringlinge angefachter Aufstand
ausgebrochen.

—Constantinopel, 5. Sept. Eine der Regie—
rung zugegangene Depesche Sever Paschas aus Mostar vom 4. d.
M. constatirt die nahezu vollständige Beschwichtigung des Aufstandes.
Zahlreiche Insurgenten unterwerfen sich. Lie laiserl. Truppen
durchziehen widerstandslos das Land und sieht der Spec alcommissär
die vollstaͤndige Herstellung der Orenung noh vor dem Eintrit
der Corperation der Consuln umher.

ι α -g—sche i Oαι
zer vertreten sein, was für manchen Weinhändler vielleicht von
Juateresse sein dürfte. Wir bemerken noch, daß der Termin jur
Anmeldung von Proben bis zum 8. Sept. Abends 6 Uhr ausge.
dehnt werden konnte. (L. E.)

* In Worms waren am Seduntage fast alle Läden ge⸗
hlossen und feierten Fabriken vie Werkstätten.

F In Mainz wurde am Vorabend des Sedaatages dag
Zuttenberg: Monument bengalisch beleuchtet und am Tritonplatz eia
Feuerwert abgebrannt; auf den Höhen des Taunus fah man
Freudenfeuer flammen. Am Morgen des 2. September wurden
101 Kanouenschüsse auf den Festungswällen abzefenert, und Vor—
nitlags war Gottesdienst in der epangelischen Kirche. Die Statt
var reich beflaggt.

fFrankfurt, 28. Aug. Hiesige Blätter bringen
solgende kaum glaubliche Nachricht: Auf der Main-Weser -Bahn
am gestern Abend ein eiwa achtjähriges Kind aus Mannheim an.
Dasselbe hatte ein Plakat umhängen, auf welchem geschrieben stand,
daß die stleine nach Amerika reise und edle Menschenfreunde gebe—
en werden, sich dis Kindes anzunehmen. Hier geschah dies, in—
dem das Mädchen bis Bremen, wohin seine Route lautele, einem
Fondutteur zur Pflege übergeben werde.

F Falsche Frankfurter Zehngu!den-Noten sind in Umlauf.
dennzeichen: Gänzliches Fehlen des Wasserzeichens, röthlicheren
Fond der Rückseite, dersch vommener Blaudruck der Vorderseite,
nangelhafter Druck der Lit., Serie, Folio und Ne., von links nach
echts aufsteigender oberer Querstrich des N ZEHN, ausgefüllter
knopf in der Verzierung unmittelbae über dem Nein dem Wortt
Zehn.

FStraßburg, 5. Sepft. Bei der heute dahier stattge
jabten Fahneaweihe dez Kriegervereins Straßburg ward die Pfahh
—XXE

f. Der „Dresdener Anzeiger“ erzählt: „Wie furchtbar die
Wirkungen des Cyankaliums sind, und wie alle Diejenigen, die
nit diesem Gifle zu arbeiten haben, die höchste Vorsicht anwenden
nüssen, dazu liefert ein vor Kurzem geschehenes Unglück einen
ieuen Beleg. Ein Photograph rieb, um von seinen Händen die
chwarzen Silherflecken zu entfernen, dieselben mit einem angefeuch⸗
etea Stück Cyankalium, und dahei glitt ein kleines Bruchstück des
etzteren unler den Nagel eines Fingers, wo sich eine wunde Sielle
hefand Alsbald fuhlte er einen empfindlichen Schmetz und gleich
zarauf Schwindel. Um sich davon zu befreien, wandte er un—
gücklicher Weise Essig an; denn dadurch wurde das Salz zersezt
und Blausäure erzeugt. Der Schwindel steizgerte sich aufs Höchste.
Fieberschauer stellten sich ein, das Gesicht erbleichte, die Augen er⸗
oschen, die Kräfte nahmen ab, und die Sprache versagte. Ein
ufällig hinzugekommener Hausgenosse, der ihn in diesem Zustande
'and, rief sogleich einen Arzt herbei, weschem es gelang, den
dranken zu ernuntern, so daß dieser ihm die Ursache des Anfalles
erzählen konnte; allein ihn zu retten ver nochte er nicht, denn die
Zymptome veirschlimmerten sich wieder. und in der folgenden Nach
rlosch daz Leben.

——·—
Bermischtes

—y St. Ingbert, 7. Sept. Gestern Abend fand
die oͤffentlich ausgeschtiebene Vecsammlung des Arbeiter-Bildungs⸗
Bereins in Weirin's LKokal statt. Nach vorhergegangener Bespre h⸗
ung hielt Herr —r einen Vortrog über den Zweck des Arbeiter⸗
Bildungs-Vereins, welcher sich Jedermanns Befriedigung erwarb.
Zum Schluß wurden die Vereinsstunden festgesetzt und können alle
Mitglieder, welche den Gesangsstunden beiwohnea wollen, sich Frei⸗
tag Abend im Vereinslokal einfinden.

D'e Halbenguldenstücke werden nur noch bis Ende Octover
an den zur Einlösung bestimmten Kassen angenommen. Nach dem
31. Oci. *88 d eselben keine Annahme mehr, außer zum Silber⸗
werth von 288.
7, Zweibrücken, 6. Sept. (Salbstmord.) Die hiet im
Dienst gestandene ledige Louise Hoffmana, 23 Jahre alt, von
Btuchmuühlbach, wurde nachdem fie schon seit Mittwoch vermißt war,
heute früh um 5 Uhr als Leiche im Muhlbach aufgefunden, in
welchem sie, wahrscheinlich aus Liebeslummer, den Tod gesucht und
gefunden hat. (Zw. Ztg.)

7Speyer. Die kgl. Kreisregierung hat folgende Verfügung
erlassen: Da uns belannt geworden ist, daß einige Aemter und
Cassen die Annahme bayerischen Staatspapiergeldes an Zahlungs
statt verweigern und seldst öffentliche Blätter der Meinung sind,
es werde das bayecische Staatspapiergeld vom 1. Januar 1876
an werthlos, so sehen wir uns mit Bezugnahene auf die Bekannt⸗
machung vom 15. Juni l. J. im Gesetz · und Verordnungsblatte
pag. 451 und Finanz Minifterialblatt Num. 17 veranlaßt, auf das
Ausschreiben vom 25. Juni l. J. hinzumeisen, wonach die aufge—
rufenen Cassen⸗Anweisungen zwar vom 1. Januai 1876 an die
Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel verl eren, dageg en aber
die unterhabenden Cassen bis zu einer später noch bekannt zu ma⸗
chenden Endfrist zur Aunah ae derselben an Zihlungsstatt verpflich—
tet sind, — wie auch gedachte Cassen bis dahin (d. i. dem Ab⸗
laufe der seinerzeit kund werdenden Einlöungsfrist) ermächtigt sind,
diefe Cassenanweisungen nicht nur auf ausdrückliches Verlangen der
Geldempfanger, sondern auch in jedem auderen Falle zu Zaulungen
zu verwenden.

4J Landau, 5. Sept. Heule fand hier der 4. Vertands
tag der pfälzischen Feuerwehren statt. Nahezu 3000 Feuerwehr⸗
männer hielten heute Mitiag mit klinzendem Spiel ihren Einzug
in die festlich geschmückte Stadt.

rLandanu, 5. Sept. Die Anmeldangen zum devort
stehenden Weinmarkte nehmen, wenn auch nicht in der stürmischen
Weise wie das vorige Mal, einen erfreul chen Fertgang und kom⸗
menzsebr shöne Werne, namentlich 187420 zum Angebot. Unter

enn
ORienstes⸗Nachrichten.

Die kath. Pfarrei Glessweiler wurde dem Pfarrer G. Klör
in Hatzeubühl übertragen; die zweite prot. Pfarrstelle zu Kirchheim—
»olanden wutde dem Pfarrer und Decan H. A. Risch zu Berg
abern verliehen uud demselben zugleich die Function eines Decan⸗—
ür den Decanatsbezirk Kirchheimbolanden übertragen.

Zerantwortlicher Redalteur iF. X. Demez.
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3—
Neue holl. Häringe
enpfielit V. Jepp
Haufeonverts
nit Firma bedruckt, werden angefertigl ir
der Buchdruckerei d'eses Blattes.

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12
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und Eleganz auszuführen versichere. Vom Ged Souen. 1im. Iif.
Ablieferungstag der Grabsteine an gebt Pistolen146850 23
ich einen 3. bis Bmonatl ichen dolland. 10.fl. Stüden. itß 80 —
Eredit. i p 3 —
J 20-F ankenstücke.... —
Venelsten uhe u ey xẽinglische Sobereigss. 29 42 —- 45*
Ph. ettel usfijche Imperialss 1872—-7
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Redaktion, Druck und Verlag von F.X. Demes in St. Inalert
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5 2227. 553535233 235 2 2 2 55 25 3
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—23533533338235* —*3353 263358
55283353332. 22 7222 2232 203 7 22
—333335—38*89 2335 3353233333 *
1535 7 53* 83 2. 53 53 25823 152333528 vd
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5323 752 23 55322 — 32.5285 3 S
XMI 53385 53233533 32333335
280. 3383*3533 52.3 535753—322 22
* 223 8 3 * 83 25 553 5532 2
* 22. 7 5 3 533 38 523227 253
A——— 33323275 222 — 3 2
22 333 32333352 2337 2533 2.2*
287 22233 28 5333583333 7
—28— 3255533 23 258235233 5
3855 —A— 53753357 2328
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22. 237523 35 53532338— 275
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2. 3 3 22 8 362 28 *
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        Sl. Ingberlker Anzeiger.

Der St. A4a berter Anzeiger (und vas mit dem Hauptol atte derbandene Adernalturz381att, nit der —X Ss antagt

RPummer ericheint wohentli k viermal: Dinsstag. Donner staz, 53151414 1412 32n atagz. Ahona: neitsareis vierteliährig 42 Krir. ade
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Kryr. die dreispaltige Zeile Blattihrift oder deren Kaum vere hnet.

Donnerstag, den . September 1875

MIAS

Deutsches Neich.

Berl?n, 4. Sept. Der „Reichsanz iger' schreibt: Nach—
dem die Eenziehung des deutschen Landespaptergeldes und der auf
dandeswäbrung lautenden deutschen Bankhoten gesetzlich angeordnet
ist, wird naturgemäß von allen Seten der Wunsch laut, daß diese
zahlungsmittel thuulichst bald aus dem Verkehr ireten. Die Finanz—
nung des Rerches theilt diesen Wunsch und hat die zur Förde—
ung der Einziehung geeigneten Anordnungen an die Reichskassen
agehen lassen.

Metz, 6. Sept. Die neuen Straßenschiider mit den deut—
chen Benennungen sind heute hier eingetroffen uad wird mit deren
Anbringung an den Straßnecken sofort begonnen werden. — Zu
den in d'esen Tagen beginnenden Divisionsübungen treffen im Lanft
dez deutigen Tages das 5. bayerische Jägerbataillöͤ aus Zwei—
drücken, die 2. Ab heilung des 2. bayerijchen Feldartillerie-Regi⸗
nents aus Laudau und ein Detachement des Train⸗Bataillons Nr.
5 aus Straßbarg hier ein. Die Uebungen dauern bis 20. d. M.

Ausland.“

Paris, 6. Sept. Der 4. September ist in ganz Frank
reich ruhig verlaufen. Nur in Agen darchzogen eiwa 100 die
Warseilloise siagende junge Leute die Straßen. — Dec ‚Moni
eur“ schreibt: Morgen tteffen die belczischen Pilger für Lourd:s
jiet ein. Sie tragen die notionalen Farben Belgiens. Ma—
unn verfichern, daß kein Deutscher sich unter ihnen befindet und
daß die vom Grafen Stolberg verenstaltete Aundgebung unterbleibt.

Paris, 7. Sept. Dem Karlistenführer Dorregarah ist es
war gelungen, Navarra mit 1500 Mann zu erreichen, aber nur
inter dem Verlust des gesammten Kriegsmaterials. In Biscaye
—X— stundgebungen für den Frieden statt. Nachrichten
hon der Grenze jufolge find Abgesandte des Papstes in Tolosc
ringetroffen, um den Frieden anzurathen.

Brüsssel, 7. Sept. Heute Vormitt ag 11 Uhr sist der Pil
zer⸗Zug nach Lourdes von Rons, 6bgegangen. Er enthält 516
Reisende, nämlich 450 Belgier, 10 Holländer, 10 Luxenburger
und 46 Deutsche. Es fand keinerlei fundgebung statt. Doch
waren polizeiliche Maßregeln getroffen. Die Mehrzahl bestand aus
Weibern und Geistlichen. (Fr. J.)

Wisen, 6. Sept. Die. „Politische Correspondenz theilt
nit, daßz die serbische Regierung gewillt sei, den wiederholten sehr
ansten Warnungen Oesterreichs und Rußlands Rechnung zu tragen
dieselbe habe bereits den Uehertritt serbischer Zuzügler nach Bos
nien verboten.

Görlitz). Korreferent Hr. Dr. Paul Börner (Bertin). 4. An⸗
rag Lent betr. die Emanirung einek allgemeinen deutschen Leichen⸗
chaugesetzes mit womögktich ärztlicher Korstatirung der Todesursachen.
Referent Hr. Dr. Lent (stoͤla). 5. Ueber die hygienischen Anfor⸗
derungen an Neubauten zunächst in neuen Quartieren größerer
Stadte. Referent Herr Geh. San.Rath Varrentrapp (Franffurt
M.) Korref. Ht. Ingenieur Bürkli⸗Ziezler (Zürich). 6. Fest⸗
tellung eines Planes zur Untersuchung des örtlichen und zeitlichen
Vorkommens ron Typhusepidemien. Ref. Hr. Ob.-Medizipal⸗Rath
Prof. Dr. M. v. Pettenkofer (München). Korref. He. Stabs-
arzt Dr. Tort (München).

f In Straßburg verwundete bei einem in einem Tanz⸗
okal entstandenen Streite ein Soldat einen seiner Angreifer fo
inglücklich mit dem Faschinenmesser, daß dieser nach kurzer Zeit
seinen Geist aufgab.

4FBei Gelegenheit der Hermannsfeier ist auch an einen be—⸗
rühmten Sohn Detmold's, an Feidinand Freiligrath, ein Gruß
telegraphisch entsendet worde:, dessen Fafsung der Wf. Z.“ mitge—
theilt wird, wie folgt:

Vom Haus wo Deine Wiege stand,

Sei heute Dir ein Gruß gesandt.

Jetzt hast Du-Heimath allerwärtgz,

Dein He'm, es heißt das Deutsche Herz.

Festgenossen vom Hermannsfeste.
EC. Ritter shaus.
kUafehlbares Mittel, um zu erkennen, ob Wein gefälscht ist.

Man nimmt ein Fläschchhen, das etwa ein Weinglas halt, füllt
„asselbe mit der zu untersuchenden Weinsorte, verschliezt die Oeff⸗
nuung mit dem Zeigefinger, dreht die Flasche um, so daß der Bo—
den nach oben zu liegen kommt, taucht sie in dieser Stellung in
ein Gefäß voll Wasser so weit unter, bis sie vollständig vom
Wasser bedeckt ist, wartet, bis sih das durh dis Untertauchen in
Bewegung gefetzte Wasser beruhigt hat und nimmt dann den die
Deffnung verschließenden Finger behutsam von derselten weg. In die⸗
jer Lage hält man die Flasche von oben etwa 10 Minuten fest,
wobei man sie so wenig als möglich bewegt. Das Wasser drückt
nun zwar von unten gegen den Wein, vermaz aber nicht, ihn
aus der Flasche zu entfernen, indessen sindet doch ein solcher Druck
statt, daß es vermöge der Attraction sih alle fremdem Substanzen,
die im Wein enthalten sind, durh Aussaugen aneignet. Nimmt
man nach 10 Minuten die Flasche heraus, wobei man selbstver⸗
ständlich vor dem Umdrehen den Zeigefinger vorhalten muß, so
vird man finden, daß bei unechtem Wein der herrlichste „Chateau
Laite“ oder „Chambertin“ si h in abscheulichen Essig verwandelt
hat, weil alle Zusätze, Zucker ꝛc,, bei vielen Sorten selbst die
Farbe, vom Wasser aufgesogen worden sind, während ein wirklich
ceiner Wein genau so bleibt, wie er war. Die betreffendrn Pro—
ben machte ich in Oberhessen mit schlechtem nachgemachten Bordeaux
der einen großen Theil der Farbe und den ganzen Geschmack ver⸗
ler, und in Salzburg mit echtem Ofener der nach 10 Minuten
immer noch so zein und wohlschmeckend war wie zuvor. Die Pro⸗
be hat den Vorzug, daß sie nichts kostet und untrüglich ist.

— Gegen Verbrennung uad Verbrühungen. Hier wird oft
Zeit verloren, indem man nicht weiß, was man bis zur Ankunft
eines Arztes beginnen soll. Einige einfahe Mittel werden deshalb
an ihrem Platze sein: 1) Man schabe gewöhnliche Hausseife, mache
mit etwas Wasser tinen Brei davon, streiche ihn dick auf Leine-
vand unb bedede die Brandwunde damit. Der Schmerz wird
»arauf sehr bald nachlassen. Kommt er wieder, so wird der Ver⸗
hand erneuert. Dieses einfache Mittel ist in den meisten Fällen
‚ur vonstündigen Heilung ausreichend. Zeitig angewendet, verhin-
dert es auch die Blasenbildung. Ist die Verbtennung tiefer, ist
ein großer Theil des Hautgewebes zerstört, setzt man der Seise
etwas Anican-Tinctur zu, die man wegen WVerletzungen
und Verwundungen aller Art steiß im Hause vorräthig
daben sollte. 2) Ein gutes Mittel, um den Schmerz bei Verdrenn⸗
ungen zu lindern, ist die Bedeckung der verbrannten oder verbrüh⸗

Bermischtes

In Rheinzabenn, wo der Bürgermeister am Sedan⸗
ag mit den Kirchenglocken läuten lassen wollte, der Pfarrer aber
nicht, kam es vor, daß beim ersten Anziehen der Glocke die Stränge
zissen, weil sie bis auf ein paar Fäden durschnitten waren. Ge—
ulet wurde aber doch, indem man die Stränge durch Ackerleinen
irsetzte. Der Böürgermeister hat, wie man hört, dem Bezirksgerich!
dandau behufs strafrechtlicher Untersuchung Anzeige gemacht und
n der Zirchihurm nun einstweilen unter Siegel gelegt sein.

(L. Eilb.)

Muünchen, 6. Sept. Die Ausprägung von Fünfz'g
Pfennigsiücken ist nunmehr sehr schwungdoll im Gange. Es ist so—
jar schon soviel Vorrath vorhanden, daß die Inkurssetzung dieser
neuen Muünze sehr nahe bevorsteht.

4Fduͤr die vom 183.-15. in München tagende III. Versamm⸗
uung des deutschen Vereins für öffentliche Gesundheitspflege wurde
olgende Tagesordnung festgeseßt: 1. Auforderungen der Gesund—
Jjeuspflege an die Kost in Wassenhäusern, Kasernen, Gefangenen-
und Aliersversorgungs-Anstalten. Referent: Hr. Prof. Dr. Voit
Maunchen). 2. Ueber Ziele, Mittel und Grenzen der sanitätspoli—
tilichen Kontrolirung des Fleisches. Ref. Hr. Dr. Heusner (Barmen).
3. ueber dffentliche Schlachthäuser unv die Einführung des allge
meinen Schlachtzwanges sowie der obligatorischen Fleischschau mit
besonderer Berücsichtigung der Entschädigungspflicht der Gemein⸗
den den Schlächltern gegenüber. Ref. Hr. Oberbürgermeister Gobbin
        <pb n="568" />
        jen Sielle mit e'ner dicken Lage Baumwollwatle, doch verdient der
Seifenbrei den Vorzug.

— ——
— DVV Tochter in's
Wirschaftebuch. Hier ist es. Die Hausfrau nehme 2 Pfund
Selbsibeherrschung, 112 Pfund Geduld, 1*3 Pfund Gerechtigkeit,
Jpsfund Ueberlegung, 1 Pfund Disciplin, 1 Pfund Milde, mische
das alles mit der gleichen Quantität eigener wirthschaftlicher Tüch—
tigteit und nehme davon täglich, wo nötdig stündlich, die gehörige
Dosis nüchtern; überhaupt halte sie die Medicin immer zur Haad,
um, wann nöthig, davon zu nehmen.

In Wien hat — nach einer dortigen Lokal⸗Korrespondenz
— jüngst auf Einladung einiger dort Medizin studirender Mädchen
ein Tommers weidlicher Studenten, die von verschiedenen Univer⸗
sitäten auf der Heimreise begriffen waren, stattgefunden.

psEin unheilvolles Verfehen. Was die Guttenberg'sche
Schwarzlunst alles anrichten kann! Der amtlichen Zeitung in
Wien widerfuhr neulich das Unglück, die angelommenen Frenden
unter der Rubrik „Verstorbene“ mitzutheilen. In der Provinz ent⸗
stand Heulen und Zähneklappern; Frauen, Brüder, Schwestern,
beflürmten den Telegraphen, und aus einzelnen Theilen des Reichs
kamen sogar Verwandte an, um die theuern Verstorbenen heimzu—
fähren. H'er löste sich das Mißverständniß alsbald, aber viele ver
iaugen Schadenersat von der kaiserlichen „Wiener Zeitung,“ und
es wird zu einem interessanten Prozeß lommen.

FWochefort in Gefahr.) Wee dem Figaro“ aus Gerl ge—
schrieben wird, hätte Henri Rocheforl vor einigen Tagen beinahe
sein Leben eingebüßt. Er machte mit seiner Tochter eine Luftfahr
auf dem Genfer See; durch irgend eine Bewegung des jungen
Mudchens schiug das Fahrzeng um, Vater und Tochter fielen ins

Wasser und war der glückliche Zufall, daß sich Personen in nächfter
Nähe befanden, welche sozleich zu Hilfe eilten und Beide von dem
Rrohenden Wossergrab retteten.
Jllustrirte Jagd zeitung. Organ für Jagd, Fischerei vund Natur⸗
kunde. Herausgegeben von W. H. Nitsche, Kgl. Oberför⸗
ster. — Leipzig, Verlag von Schmidt und Gunther. — Ne.
1 des neuen (3.) Jahrgangs mit reichem Inhalt von Fr.
o. Tschudi u. A. und trefflichen Illust rationen von Guido
Hammer, Leutemann u. A. befindet sich in unsern Händen.
Hreis 3 Mark halbjährlich in allen Buchhand!ungen und
Postanstalten.

Von fuchlundiger Hand geleitet, bringt die Illustrirte
Jagdzeitung die verschiedenartigsten Aufsätze von den bedeutendsten
Jagdschriftstellern, theils belehrenden, theils belletristischen Inhalts
nit guten Illustrationen, für jeden Jäger eine angenehme Unter⸗
altung in müßigen Stunden und voll Fingerzeigen für sein Hand⸗
werk. Unter den kleinen Notizen erfährt er so mauchts Curiosum,
in den Auffützen Interessantes über die Pflege und den Fang des
Witdes, durh die Angabe, der Wildpretpreise in verschiedenen
Pläten enthält er eine Anweisung, wo und wie er sein Wild am
vesten verwerthen kann, durch die Inserate wird ihm Ge!e jer heit
geboten zu Anläufen und Verkäufen, da Gesuche und Angaben
zarin vorhander; kurz es ist in jeder Bezichuag ein Blatt, welches
durch die Vorzheile, die es birtet, nicht genug empfohl.en werden
ann.
Graf Kospotd.
(Schlesische Zeit ung.)
Verantwortlicher Redalteur F. X. Demez.

—2

— — —

— —

O X
Bekanntmachung.

Die musikalischen Aufführungen, eygel⸗
spiele oder sonstige geräuschvolle Unterhal⸗
sungen, welche im Junern der Stoadt in
Wirthschafts⸗ oder Privatgärten oder in
sonstigen nicht geschlofsenen Räumlichkeiten
abgehalten werden, dürfen, vorbehuaͤltlich be⸗
sonderer ertspolizeilicher Verlängerung nicht
Iber 10 Uhr Abends ve lingert werden.

St. Ingbert den 8. September 1875.

Das Polizeikommissariat
Eckerhein.

Bekaunntmachung.

Auf die Bestimmungen des Locapolizei
beschlusses in Bezug auf öffntlie Rein⸗
lichleit werden die hiesigen Bewohner arf—⸗
meiksam gemacht;

Haupfsaächlich müssen an den Kehrtagen
die Rinnen sauker gekehrt und mit frschem
Wasser ausgespült werden, auch das Be⸗
g'eben der Straßen mit frischem Wasser,
bei der jetzigen heißen Witterung iü nicht
zu vergessen.

Gegen Säumige müßte protocollitt werden.
E. Ingbert, den 8. September 1875.
Das Polizeikommissariat
F—ferlfein.

Alle diejenigen Personen,
welche in hiesiger Stadt das
Gerücht verbreiteten, die vor
urzem in den Nachrichten
ür „Stadt und Land“, be⸗
züglich der Sedanfeier erschie⸗
nenen Artikel seien aus mei—
ner Feder geflossen, bezeichne
ich hiermit als infame Lügner
und zwar so lange, bis sich
mir dieselben öffentlich nen—
nen und mir auch für ihre
Behauptungen den nöthigen
Beweis liefern.

J. Boos
Geschäftsag zu St. JIugbert.
Geschafts-Empfetzlung.
Einem vereyrlichen Publitum die ergebene

Unzeige, daß ich stets eine Auswahl in
fertigen Grabsteinen
vorräthig habe, und können
neue Grabsteine
jach den bei mir aufliegenden Zeichnungen
zestellt werden, welche ich mit Präcision
ind Eleganz auszuführen versichere. Vom
Ablieferungßtag der Grabsteine an gebi
che einen 8- bis Bmonatl ich en
ECredit.
Geneigten Austrägen sieht entgegen
Ph. Mettel,
in Saarbrücken. Habnen Nxr 5.1

Klle Sorten
Nähmaschinen⸗Madelu
sind angekommen und empfiehlt

E. EGüreWenig-
Sattler und Tapezierer.
Neue holl. Häringe
P. Jepp.

mpfiehlt
Reine
Kornkleie
zilligst bei
RBeter Weißgerber.
Das Wohnhaus von Peter
Weißgerber auf'm Höfchen
nit Bäckerei ist getheilt oder im
ganzen sofort zu vermiethen.

Auch ist in seinem Hause in der
Anterstadt ebenfallls eine schöne Woh—
rung von 4 -25 Zimmer sofort zu
dermiethen.
Frucht⸗, Brod- Fleisch⸗Preise der Stadt
Zweibrücken vomnd. Sept ember We zen Gfl.
Jokr. Korn 4 fl. 41 kr. Gerste Zreihige
uufl. 23 ke. Gerste 4reihige 4 fl. 13 kr.,
Spelz 3efl. 44 kr. Hafer 4 fl. 9 lr.
dartoffeln 1fl. 49 kr. Heu 2 fl. 42 kr.
5troh 1fl. 42 kr. per Zentner. Weißbred.
Ua Ko. 18 kr. Kornbrod 8 Klo. 24 Ir
»itto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo. 8 kr. Ge—
nischtbrod 3 Kilo. 832 kr. 1 Paar Wed 110
Bramm 2 kr. Spelzkern —fl kr. Dinkel—
1. kr. Mischfrucht — fl. — kr. Rirdfl,
l. Qual. 18 fr. 2. Qual. 16 kr. Kalbfl.
16 kr. Hammelfl. 18 kr.Schweinefl. 18 ke.
Butter 53 kr. der Pfund.

arung.
Da vielseitig die Meinung
obwaltet, ich wäre der Ver—
fasser der Artikel in den
Nachrichten für Stadt und
KLand“ die Sedanfeier in
St. Ingbert betr:, so erkläre
ich hiemit, daß ich weder der
Auͤtor noch Mitarbeiter be—
treffender Artilel bin, daß
ich überhaupt in keiner Be—
ziehung mit denselben in
Berühryuna stehe.
—Jelcricea.

Eine sehr schöne Auswahl in
Buckskin,
in den neuesten Dessins, halle für bevorste hende HerbisteSaa ison bei seh
billigen Vreisen bestens empfohlen.
eiĩl. Schneider.

—— — — ——— — — —Z WWMKee—oererrex teereee — — —— — —
Rcasier nd un berlag von F. X. Demetz in St. Ingbert.
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        22 * 22 8822* — 35 —2 5323382 532 525352
* v 52— — —*
—5555 333535383 5555 — *83 —5333 5—33365555 323 8*25
335 8 2—53 3 3 333335383538 33 2327
—83 —8 — ——— —* 3 25 3
ẽ *5 2355 —— 85 78 332385 3 2 223 — —
3,2555 5553752 583868 38 8323333373333383ẽ
—z355 5* 556 * 355 83. 3 —A 22553 53552 2
s35 33 38 6333 333 38653
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2 2 2 —s 58 7 5 * — E3 23
2532857 3528 555683 8748 — 38333
—— — 52252 * 55560 2 2 22* * —E 28 2328
253233 58722 24 6585 2 * * ——5255251 228 23
22 82222 — 22222 — — u359 —25256 522 2 522555 — *
252 ———252 —2 ———— — 585 20 — —
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8 38 333 3333—3 35
*882383333 55 —3 333 —37 —573275
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2 5 — 522* * *
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5358 5 53383 5433752 735335733353255 25583 253233363
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—— — 2 — — — — 2
255 2 sz2553 722338s88 a—83* — 255353 —2553 43883
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2325 72233 23*— 2554383533
* * *57 * * 5 2 — 3 — 8 2 88 *
— —52 53 3 375 2. 55523855 —— 225822
25— —ã— — — — — —53 2355 33
535.3 3353 — — * Ez2575 — 53335*5
32 25 887 53 —3223 — 325383 535*25 z35 5358* 82
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231332 85—38 * s 7 43 —253z 5 5*82325 5æ —58 23523753
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5. 552 55 22 — 588 222 55s 38* 35 S 337r —2 8*
————— 552 357433— — 3323 238 85553535
zz555 3255 3 7ß 535 3853333 173783335
225 —— s 227 — 2 2835 55*53232 —
— * 22353557327— 5—m8E2 8 2 *5 57 5258 5255
5* 28 28 F * —— ̊ — — — — 7 2535 —28
853335755 2. 2762 3285 5— 853 3582535c3
— 553 —3555 22 3236 — — 8 * —A 2 2 *
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——— 32533333356 — ———
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33—3 82328232233—258—92 *

— —2 —A 5382——2222 2222 *

A— —255352353 — 2533851 123 53123 232 332233583 —6223
32 38 8 337873 5
* — —5 7 — * 2 —8 * — —
5 33353335 —383— 2 2 533 5 53238*
2 82 —— * — — —528* 255. 35.

32 3 —52 —8323—325 *5557 — E —A

3—333 — I55 985 82724 A—
3255238 —383738383235 2355— 2755 — 5 53*
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558* — 3 5—355—32335 5557

5 553533 —3—335 —83—355 2 32533

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* 5353255553 —7537333232 53232 —— —22 —525
32 ——3 — 333336 2522223 5 23 25
* 5 8 225—225 S235238355 — 25 527 222 — ——
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5 43s3323333* 5552—3735 3383—3338

3253255 3555 —3635532333355 2533835 333535 2 23 3 *83*

— 5s533237853238 z——2335358358— 336283 —z835383335335555

— .* —* 8 — e, 75 — — * 2 — 2 * 22

8 22 55 535 — —öV 28 2 3— —535532

—2 * 2 —7 —— 3 — — — 2 23222 —— —
29 —— — 2322 — 33* —A 5 2 7 .20 835 552
335—3z3—355—33575533 535335 2532 3355* 55852 2888

* 55 53 5 3 3223 9 2 3538553 5—27522 58 2 5 8 2 —

52. 3z3350 c 55255 —A—————— * 2555353 * 5 cF —8 552

* *5 2 525 —*8 —— 22 * 8 525 232552 *

588 3 22 —3 25 3235 — —8835—3 3335385

53383—3333558* 3253 33835— —2383*—33—35333883

52 —827 —25——5*5—3333523 E 8 2523 52223 5825 71 37

3562 3533255 —1535533 58532533z33383 4ss 333353333335*

27 2 ——39 2 —53322 521225357 228 * 233 2 5

23 2053 3255868. 35356523333334 23 —5833555355 223*

* —A 260 295 —5 5 5825 3* ——
322 53 326033 —2

522 52
3235355232585—3
533323552333838
83 52 5, 585 — 153 72 532 * — — 2 3
5 * — — — —320 — — 26 2
25383 2 9 3 2z7
3558735 55 558255323 558
52 —382 3 —38332 5223
53*S823 53383383 — ——
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2* 8 8 5 8 3 2
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523 23 35 355387 53353383358
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35 —23 23 5352 23 52333 28
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333 438 —— —333353 58327 5833
28 —— 8 33323
52222 3373 337 3257336353
—5 — 5533z355333537335
* —— —S— 2 7 3 *
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28 8932

53338 3355538
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3853
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75—73 —34 — —3*825 A 33
25559 723732
2 z25854685335 3537
353223533225 712323*
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3 68 — —23333237 28
2 75* 38
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382353 8338 3252 52833 5385282.5 33333—582
333 2353 —38 37433. 33333332755* —6725*23
—2 32* S.2. —2 253222 5525352

s 338553572 23833355233 3 38

* 2 22 2 — — 8 2 ** 353325 3 23 *

58513 5 —5 3253375— 2532333 233 337 32 F
7833833 332338323 35328 83333
—— 22 58 75 552 3 —55552755 22522558
3532333 3355 A 32258 ————— 22657 227 —

2 2 3 —A X 3
I 33⸗2866835228 3 33353 5232s53338

— 7
313 23322 25522 353332* 223823257232232

23285332538* 2525 53333 13552 — —
515237* 5353325 ẽ — ——— A 235333538
5 2353 —- 3323282 2 27253335—886 5533 5 77*5333
2333335s3333333 323332527 53333358 87
53355537338 3 3333

·52 32228223 2 —A 32358233 2. * — — 3 *7822
24353*2 ——— — — —235352368 57* 52.3 3228

2 2*

2253 338333355* 5233752 35932325782 333 23838*
* 2. 2 8 2 * 53555 22 32325 735.*5 22352533 22858
53233 3335388358 387— —355583 2*5 357755

58333355 335353 23 — —3 — 32 — 3 68 *82 7 * 2.82
3383—2 27228235 3335 3323238232372 323232 2553

2 46 2553 3332—3 -*358 — [
7

22 —— *2 2 DZ55*
s23522083383252355
88 25353 2335.533 288

— —X — ⸗ —

235. 723 3 222. 5 7528*5
272 323782 X— ue3 7 87
5 2 — 23 223
25 S 3 52853 885

ixe * 2 522 * 3— *

S5. 2 8 8 —

235085 52.2 7 8* 2 00 —

*2 * 22. 368 —X — 25

— — 23.2 — —— A

s3 —365 3 38853 —

5 523 226 52 * 8

22227 ua⸗ 55 2 2 22 2 2383 222

— — 252 255 335538 — 2
89528323.232 —37— 53 —
—— *8 — * 35 — —
33 ——658 3 —55385333 5 8
522363 * 3 2?2 3 52232.2* 3
5 *253 23523 55 252 77 —
33 55 3355555,33 — —
23 —8383 2
5328 238383 z22335 51

253 — —23333 32
253 55 33888 — 7
— ——
ẽ· 553355,335535

— —

33. 5— 5 72* 3 — —
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— — 2823 2 3
— 2 8 22 s822232 25 3 8* 2
— 2355222 3288* —9 —28
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7* — 52353532 33— 2838
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— ———
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5398——333333328 2
28527 23223323338 275
2325 22355335 233
333553 2253335337
2355353353 2332—8
3533 73383 —
3333338 222 —
55 2333752883 2273
3533533 3835
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522223 3338532323
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3 51372382. 22 3*
5322 2233 55127375 —3
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* 23 85* s 28 33
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8. 38 —X 25 —28237—
2223 — 3 2228 2 2
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8 — 85.3823. cx—., * 553 35 —2 — 228 8
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8* 7333——2332333235
523 1233 2333 3 2* 2
35*87 3233 53— 333333, 32832832
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3 23 83*333 — —2,35532,2555
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5375 2 28 2 2 8* 5223
8 3333 3383 2355335—33222 23
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2525 222 608* 32 58 5853 2552 3 3
2: 3227 2 — — —— — 23c828 8
252233 2325 2223 z355326333755 7171 375
343835 55383 235 388338
283233 7325 8353337*238 s83
Z2628 7 3 5 3823 * *
23.,2T82 5383333 282 533355 z525 * *
322233325—32 35*85 3238558 *
235332. 785* 233 33358 55233—
s3595 * 2328225 32838 552835 33338
8S2. 2 29272 7222 2 53 *
3355*—3 3353 35526 2575
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5 *, * 2. —533833 5 2 *
———— 333— 33383
385 75533 8837533
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        Si. Ingberter Anzeiger.

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Der St. Ja der er Anei gese (und daß mit dem Hauptol atte verduadene 4 itera attu i ůslan, nit der DOee a3tÄÑ D retÄund Sountags

Rammer erlcheint wohentlä« »iernnal: Dinszta z. Dennerstar, 51151 21 410 5214141. AI une neitzoreis oierteliagrig 42 Arzt. ode
J 1 Mark 2) R.Pfz. Anteigen werden Vmit 4 Keir. die dreüvaltige Zeile Blattürist oder deren Kaum bvere hnei.

44143 SEamstag, den NE1. Eeptember 1875
4
Deutcsches NReich. der Kronprinz ds Deutschen Reiches unsere Sliadt wieder ver⸗
Mänchen, 7. Sept. Auch von Seite des kgl. statistischen asser, und die Rüdreise nach Berlin angetreten Zur Verabschie⸗
Zureaus in München ist man mit den Vorarbe'ten für die am dung waren im „Buayerischen Hof“ und darauf im Bahnhofe, wie
J. Tezember d. J. stattfindende Volts-und Gewerbezählung vollaui bei der Ankunft Sr. laiserlichen Hoheit, die höheren Offiziete, so⸗
beschäftigt; ja man hofft an maßgebender Stelle, daß in den nüch“ vie die Staats- und städtischen Behbrden erschienen, und hatte
An Tagen bere is mit der Versendung der 1,300,000 Zahlungs- ich wieder eine unabsehbare Menschenmenge versammelt. Nachdem
issen — de bayerische Regierung hat nämlich wie die Regiecungen ich der Kronprinz von den zu seiner Begrüßung eischienenen Per⸗
pon Württemberg. Sachsen, Boaden Zählungslisten und nicht, wie önlichkeiten in der herzlichsten Weise verabschiedel und namenil'ch
die preußische Regierung. Zählungskarten, von denes letztere für dem Bürgerme sier Fischer für den ihm von der Stadt bereiteten
Preußen all in 32,700, 000 Stück angefert'gt worden sind — au kmpfang wiederholt seinen Dank ausgesprochen datte, bestieg er
Rꝛe D'strikltsverwaleungsbehö: den. bezw. Magistrafe begonnen wer anter dem Klang der Könieshymne den Zug, der nach wenigen
den kann. Miit dieser Voilszählung wird zugleich eine sog. Klein-· Minuten unter den stürmischen Hochrufen der Auwesenden den Per⸗
Bewerbezählung verbunden, doch werden sür jene Gewerbe, dei don verl'eß.
welchen mehr als 5 Arbeiter beschäftigt und Motcre in Gebraucuh In Bamberg fand am Sonnlag die Consecration und In⸗
üind, im Januar 1876 noch einmal eine Zahlung vorgerommen, hronisation des neuenErzbischofs Friedrich v. Schreiber satt.
für welche q. Z. eigene Einleitung getroffen wird. Derselbe' hat am gleichen Tage einen Hirtenbrief erlassen, der die
München, 7. Sept. Das Juftizunisterium hat folgen⸗ Politik nicht berührt.
de Entschließurg erlaffen: Dem k. Staalsministerium der Justz Berlin‚e8. September. Der Proceß Arnim wird, wie
siud zahlreiche Fälle zur Kennin ß gekommen.in welchen jugende verlautet, in der zweiten Hälfte des Monats October d'ese? Jah⸗
iiche Personen während der Dauer einer Untersuchungshaft und kes bem Ober⸗Tribunal zur Verhandlung kommen (iu Folge der
sogar während der Erstehung von Haft⸗- oder Gefängnißstrafen eingelegten Nichtigkeisbeschwerde). Der Geh. Justiztath Dorn hat
mit Erwachsenen in einem und demse!ben Lokale unt rgebracht die Vertheidigungg des Grafen Arnim übernommen.
vurden. In Betracht der großen Gefuhren, welche hieraus ffFuü Berlin, 8. Sept. Die officiöse,, Provinzial. Correspondenz“
das sittliche Wohl solcher jugendlicher Gefangener eiwachsen können, despricht, anläßlich der jüngsten Anwesenheit des Kronprinzen im
jfür den Fall der Erstehung von Haft- oder Gefängnißstrafen Suüden, die nationle Haltung Süddeuschlands. Das Blatt hebt
die Verwahrung jugendlicher Personen in gesondecien Räumen be namentlich herbvor, daß Süddentschland in deutscher Treue mit immer
reits durch F. 57, Abs. 2 des Reichestrafgesezbuches und des Art wachsender Erkenntniß der gemeinsamen Aufgaben zu Kaiser und
30, Abs. 2 des Gesetzes über die Einführung des Reichsstrafgefetz, Reich stehe und darin den sicheren Hott gegen äußere und iunnere
buches in Bayern ausdrücklich vorgezeichnet und das Staatsmini- Gefa ren finde. Mit gleicher Entschiedenheit hätten der Kaiser
sterium der Justiz glaubt sich deshalb der Erwartung hingeben zu uund der Kronprinz den Grundsatz zur Geltung gebrocht, daß der
dürfen, daß eine Verletzuan, dieser klaren Gesetzesvorschriften fortan selbsiständizen e genartigen Entwickelung der Reichsgliedet jede mit
vermieden ble:bt. Allein auch dei Verwahrung jugendlicher Per- dem Wohl des Gesammtoaterlandes vereinbarliche Freiheitdelassen
sonen in Untersuchungshaft sind de Giünde, welche den Gesetzgeber werde. Auf den Gesinnungen gegenseitigen Vertrauens und ge⸗
zur Anordnung gesonderten Strafvpo zugs, veranlaßten, in gieicher Jenseitiger Treue sei der Bau des Deutschen Reiches fest begründet,
Weise mußgebend, weßhalb verfügt wird, daß die Verwahrung ju- auf diesen Grundla en werde er ferner möchtig emporsteigen um der
zendlicher Personen in gesonderten, von den Verwahrungsorier Lintracht und dem Feieden des Vaterlandes eine fesse Wohnstätte
Erwachsener möglichst getrennten Räumen aut bei jeder Unter hu bereiten.
juchungshaft oder vorläufigen Festnah ne staitzufinden hat. Eben ˖ Der Reichslanzler wind, wie man der „A. A. Z3.“ meldet,
maß'g kann aber auch d'e Vereinigung mehrerer jugendlicher Per. noch im Lause dieses Monats die Zustimmung des Bundesraths
sonen unter sich in einem und demselben Hafilokale, welche unter zum Erlaß einer kaiserlichen Verordnung einholen, derzufolge die
Umständen zu gleichen Nachtheilen führen kann, wie die Verwahe Reichsgoldwährung am 1. Jamnr 1876 Zim ganzen Reichsgebitt
cung mit Erwachfenen, dann nicht gebilligt werden, wenn der durch in Kraft treten sol.
das Strafgesetzbuch vorgeschriebene gesonde te Strafvollzug nicht in Berlin, 4. Sept. Der „eichsanzeiger“ schreibt: Nachdem
desonders hiefür bestimmien Strafanstalten geschieht. Sollie in die Enziehang des deutschen Landespapiergeldes und der auf Lan⸗
einzelnen Fällen die Persönlichkeit des jugendlichen Gefangenen (bei deswähruug lautenden deutschen Banknoten gesetzlich angeordnet ist,
ränkrichkeit, unüberwindlicher Furcht und dergl.) seine gemein- vird vaturgemnäß von allen Seiten der Wunsch laut, duß diese
schaftliche Verwahrung mit anderen Personen darchaus nothwendig Zahlungsmittel thunlichst bald aus dem Verkehr treten. De Fi⸗
rscheinen lassen, so ist hierzu die jedesmalige, schreftlich zu erthei. nanzleitung des Reiches theilt diesen Wunsch und hat die zur För⸗
ende Genehmigung des Gerichtsvorstandes zu erholen, der sich vor )erung der Einziehung geeigneten Anordnungen an die Reichskassen
zangig über das Vorhandeusein der Voraussetzungen für eine Aus rgehen lassen.
nahme von der Regel, desgleichen ürer die mußgebenden persoͤnli— Karlsruhe, 8. Sept. Zum Geburtstag des Großher—
den Verhältnisse der betr ffeuden Gefangenen die uöth'ge Gewiß; jogs, wercher morgen gefeiert wird, erinnert die, Bad. Landesztg.“
jeit zu verschaffen, nicht verfehlen wird. Hiecnach sind die Gefäng- an dessen schöne Worte: „Ich kann nicht finden, daß ein trennen«
mißwärter geeignei zu belehren und ist der genaue Vollzug dieser der Ziespalt besteht zwischen Fürstenrecht und Vollsrecht.“ Sie
Vorfschrift strengstens zu überwachen. »ühmt, daß er stets gerecht und versoöhnend über dem toserden
Aug Sburg, 7. Sept. Heute Nachmitiag 3 Uhr ist der fampi der Warteien stede.
Reutsche Kronprinz von dem Armeeco psmanöver zwischen Aichach Ausland.
Schrobenhausen in Beglettung der Generale von der Tann und von Wien,; 8. Scept. Sämmilche Eljsenbahnen sind aufgefor⸗
Maillinger wieder hier eiugeltoffen; es war di. ses das letzte Ma⸗ dert worden, ihren Wogenpark um eine emsprechende Fahl von
aöver, welchem derselbe auf seiner desjährigen Inspectionsreise Sanitätswaggons für den Kriegsfall zu dermehren.
deiwohnte, da er heute Abend unsere Stadt verläßt und über Nürn—
zerg nach Potsdam fähr!. Der hohe Gast hat sich allseilig dahin
wuusgesprochen, daß ihn der herzliche, gemüthliche Willkomm, mit
dem er überall in Bayern begrüßt wurd', ganz belo.ders freu und
daß er mit befonderem Verznügen an die in Augsburg verlebten
Tage sich erinnern werde. (Fr. J.)
Augsburg, 7. Septlember. Heute Abend halb 8 Uhr kat

(A. 3
London, 6. Sept. Des Strike der Flachsspianer in Dundee
sterun tharjächlich zu Ende. Anm Sonnabend nahmen 8000
Personen die Arbeit zu einer Lohnderringerung von 5 pCꝛ. w'eder
auf. Zu gleicher Zeit hat au der Weberstrike in Oleham nach
echswöchentlicher Dauer durch freundschaftlie Uebereinkunft zwischen
den Webern und ihren Arbe'tgebern eiren Abschluß gefunden.
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        x3 herrscht nun völliger Friede in den englischen Industrie: birge, übrigenz sind auch Weine vom unferen Gebirtge, so—
Disttikten. Gegenwärtig existirt lein einziger Strike von irgend vie aus der westlichen Pfalz vertreten. Auch von fremden Wei—
welcher Bedeuuung. jen, namentlich rothen aus Oberingelheim und Bordeaurx, sowie
Cettinje, 7. Sept. Vorgestern fand ein hitziger Kampf Weißweinen aus Siebenbürgen werden Proben aufgestellt werden.
bei Dabra statt, wozu 83000 Nizams mit einer Batierie die In- D'e gectinzen Vorräthe älterer Weine bei den Producenten, sowit
furgenten argriffen. Der Kampf währte bis spat Abends. Die' die vorzügliche Qualität, namentlich 187 4er, lassen mit Sicherheit
Tütlen wurden geschlagen und verloren 200 Todte und zaählreiche erwarten, daß sich am Markte ein reges Geschäft en twickeln werde.
Verwundete. Der Verlust der Jusurgenten beträgt anzeblich nur 7 Das Kreiscomite des landwirthschafllichen Vereins in der
5 Todte und 20 Verwundete. Pfalz gibt in einer Zuschrift an d'e Bezirlscomites bekannt, daß in
Newyork, 7. Sept. Hier eingetroffenen Nachrichten zufolge, Unbetracht der in der Pfalz immer mehr in den Vordergrund trꝛ⸗
jand anläßlich einer republikanischen Versammlung in Ctinton am lenden Waldstreu⸗ und Düngerfrage bejschlossen hat an Stelle der
Mississippi ein gewaltsamer Zusammenstoß zwijchen Weißen und hisher bestehenden Versu höstationen in Speyer, Kaiserslautern und
Regern flait. Die Weißen sind bewaffnet und bewachen d'e Stadt; Reuftadt eine landwirthschaftliche streisversuch: station in Speyer zu
die Neger wurden in die Flucht geschlagen und verloren 40 Todte erichten, deren Thätigleit am 1. September beginnen soll. Dit
und viele Verwundete. Der Gouverneur verlangt von den Füh⸗ landw. Bezir!sco unes werden erfucht, daß keine künstlichen Dung—
rern der demokratischen Partei Hilfe zur Wiederherstellung der ind Futtermittel verbraucht werden, welche nicht vorber auf ihren
Ordnung. Werth untersucht sind. Im Interesse der Landwirthschaft dürfte es
New⸗PYork, 20. Aug. In Eisenbahnkreisen haben zwei ''egen, das Bestreben des Kreiscomites zu unterftützen durch Ein-
Borgange Aufsehen erregt, welche um der Unternehmungen halber, sendung von Proben der anzuwendenden Dung⸗ ꝛe. Mittel. Ferner
am die es sich dabei handelt, in Europa nahezu ebenso großes ollen sich die Untecsuchungen auch auf die verschiedenen Boden⸗
Interesse hervorrufen dürften, wie hierzulande. Die North Pacific⸗ rod cte, auf Wasser, Wein ꝛec. erstrecken.
und die Rockord⸗Rock-Island-Bahn find unter dem Hammer ver⸗ rx Mürchen, 7. Sept. Nach dem rom Magistrat der
zauft worden; jene für 100,000 Dollars, diefe für 1,8320, 000 Stadt München nunmehr festgestellten Programm für das Oliober⸗
Dollars! Der höchste Bieter auf die Nocdford Reck-Islande Bahn jest auf der Teresienwiese vom 8. dis 10. Oltober »2875 wird
war der Vertreier der deutschen Bonds Besitzer erster Hypoihek, das sog. Pferderennen Sonntag den 3. Oktober d. J. numittel⸗
herr Ofterberg. Man knüpft im Westen an die Thutsache, das bar rach der Preisevertheilung des landwirthschaftlichen Vereirs
derüchtigtste Unternehmen in deutsche Hände gehen zu sehen, allerlei ibgehalten. Das Trabre ten findet Donnerstag den 7. Oltober
Hoffnungen, und fieht schon jetzt europäische Ordnung in die gänz- Lachmittags 3 Uhr auf der gewöhnlichen Rennbahn statt. Am
ch zerrüttete Verwaltung diefer und anderer Bahnen, deren Schick: Sonntag den 10. Oktober Nachm'ttags wird ein zweites Pferde⸗
sal uͤber lang oder kurz das gleiche werden muß, eingefühtt. Was kennen auf der nämlichen Bahn und m't gleicher Anzahl der Um ⸗
den Verkauf der nördlichen Pac fic:Bahn far den Preis von ritte wie beim ersten Rennen abgehaltea.
100,000 Dollars () anbelangt, so überschreitet der Schwind. .. f München, 6. Sept. Die Ausprägung von 50 Pfenn'g⸗
auf den hin ein solcher Ausgang moͤglich wurde, Alles, was noch stücken ist nunmehr sehr schvungvoll im Bange. Es ist sogar schon
auf diesem und verwandten Gebieten des Actien - Unternehmens soviel Vorrath vorhauden, daß die Inlurssetzung dieser neuen
dagewesen ist. Der Zusammenbruch der Lawschen Mississippi⸗ Münze sehr nahe bevorsteht.
Enirepr'esen ist seinerzeit kaum schlimmer gewesen, als die —88 ryMünchen, 8. Sept. Der verlebie General v. Stephan
flrophe, welche diese auf Tausende von Meilen derechnete, mit gan⸗ hat durch sein Testament seinem Kammerdiener und dessen Frau,
jen Königreichen von Landschenkungen ausgerüftese und mit Anee bei ihm als Köchin diente, ein Lejat von 12,000 fl. sammt
wendung von Mill onen bereits annoncitie und soust in Scene ge- der ganzen Hauseinrichtung und seinem Kutscher 4000 fl. und
jetzte Bahn ihren Gläubigern für 100. 000 Dollars in den aͤne Pferde und Wagen vermacht.
aarf. M. 3) . Ein Kaulbach-Museum. Die Fumilie Wilhelm von Kaul⸗
Konstantinopel, 7. Sepft. Amilich. Ein Tele- bach's het, wie aus München gemeldet wird, um das Wirken des⸗
gramm des Generalgouverneur (Vali) von Bosnien vom 6. d. Mts. selben den Freunden der Kunst in einer würdigen Form vorzu⸗
meldet: Die Insurgenten, welche in großer Zahl sich der Defileen, führen und ein moͤglichst vollständiges Bild seines rastlosen und
don Sotzka und Mazalum bemächtigen wollten, sind von zwei aus umfassendsten Schaffers zu geben, neben dem Wohnhaus in der
Batoka entsendeten Bata'llonen vollständig geschlagen. Nich drei Bartenstraße in Mündhen, das der Meister seit Jahren sein eigen
Befechten occupirten die Truppen oie Defileen, die Insurgenten ere⸗ nannte, ein Mufseum gebaut, das nun vollendet dasteht. In diesem
zriffen die Flucht und ließen 150 Todte und ebensoviel Verwundete werden nun die Werle desselben oder gute Nachbildungen von ihnen
zurück. Die Ttuppen hatten 5. und einea Verwundeten. —8 ubersichtlicher Ocdnung aufgesiellt und so wird die Erinnetung
wird amtlich gemeldet: Die Truppensendung nach Nisch und Wid⸗ an einen der größten Künstler unser ˖s Jahrhunderts in der pietät⸗
din ist bei gegenwättiger Lage darauf gerichtet, jedem möglichen vollsten Weise festgehalten.
Angriffe von dieser Seite vorzubeugen und die Ruhe aufrecht zuß. z 1Köln, 7. Sept. Am vergangenen Sonntag wurden
rhalten, ist aber keineswas eine feindselige Demonstration gegen don den hiesigen Brie ftaubenVereinen Columdia, Concordia und
Serbien. Germania, mit Tauben diesjähriger Zunt die eisten Preisflüge der⸗
anstaltet. Alle drei Gesellschaften erzielten seht veit dus
st. 30
4 Berlin. Als vortrefflichste Methode zur Konserbirung
don rohem Fleisch rühmt Prof. Schiff in einer Zuschrift an die
hemische Gesellichaft de Awendung einer Lösung von Borsäure in
Wasser mit Zusaß von Borax, etwas Kodsalz und Salpeter.
Das Fleisch behält ein volllommen frisches Aussehen, und die Un⸗
jersuchung über den Genuß solchen Fleischez, welches sich mehrere
Monute wäbread der Som nerh'tze frisch erhalten hatte, hat so
zute Resultate ergeben, daß man d'e in voltswirthschaftlicher wie
demischer Beziehung so hochwichtige Frage für gelöst hält.
xIn Kasffsel fiel bei dem Festzug am Tage von Sedan
eine schͤne Fahne mit der Inschrift: Ora et labora! (Bet' und
arbeit'i) aus, welche Primaner des Gymnasiums truzen. Sie ist
ein Geschent der Kronprinzessin an die Prima. Auch Prinz Fried⸗
rich Wilhelm, der älteste Sohn des Kronvcinzen ging mit den
Festzug.
fColmar, 4. Sept. Heute und gestern lam dor dem hie⸗
sigen Zuchtpolize gerichte ein großer Weinfalschung“-Prozeß zur Ver⸗
—X Wirth und Weinhänd⸗
jer August Schlösser und dessen Küfer Karl Himmelspach aus
Schlettstadt. Dieselben stehen unter der doppilten Antlage, im
daufe der Jahre 1873 und 1874 etwa 80 Personen, me st Wirihe
und sonstige Geschäftstreibende aus verschiedenen Gemeinden des
Ibereisaß, durch den Vertauf einer fabrizicten Flüssigkeit, die als
Raturwein gelten sollte betrogen resp. zu betrügen versucht zu hae
hben.“ Sowie eine bedeutend? Quantität in den Kellern der die
beiden Beschuldigken in Beschlag genommener Getränke, welche als

Vermischtes

4 Auf dem am Sonntag den 12. Sept., Vormittags 11
Uhr, im gelben Saale des Saalbaues zu Neustadt statfindenden
Berbandstag der pfälzischen Gewerbebereine kommen folgende Fragen
sur Verhandlung: 1. das pfälz sche Gewerbemuseum; 2. Wechfel
des Vororts; 3. de vom Reich angeordneten Erhebungen üder
Atbeiter⸗ urd gewe'bliche Verhältn sse. Nach den Verhandlungen
findet eine Besich igung der Ausstellung statt.

F Auf enem Rebstück des Kaufmarns Jalob Früh pon
Gsannheim bei Dürtheim, am sog. Feuerberg, steht ein Apfel⸗
baum in prach' voller Blüthe, während derselbe überdies noch Aepfel
bvon der letzten Frühlingsblüthe trägt.

Der Edenkobener Turnverein hat die Errichtung einer frei⸗
willigen San'tätsabthe lung beschlossen. Bezirksarzt Kuby, der in
sKurzem nach Edenkoben zum Besuche seiner Anderwendten kommt.
wird die Organ:sation üdernehmen.

Speier, 4. Sept. Die 10 fl⸗Scheine der Würitem⸗,
bergischen Notenbank verlieren am 15. September, die 10. und
35 fl.⸗Scheine der Badischen Bank von 1870 und 1871 am 1.
Ottober ihre Giltigleit.

fDie Aum Hnungen zu dem am 16. ds. iu Landaul!
stattfi:: denden Weinmarkte wurden am Y9, dz. geschlossen. Angemel⸗
det siad über 600 000 Liter, worunter etwa 40,000 L'iter Roth⸗
wein. Vordussichtlich dürften auch noch viele Weine, die nicht an-
zeweldet siad und also nicht im Catalog erscheinen, zu Markte ge⸗
odracht werden. Unter dea angemeldeten Nummern befinden sich
ztößtentheils die besseren 187427 vom mittleten und oberen Ge—
        <pb n="573" />
        nefaͤlscht, bezw. verdorben zu betrachten sind, in den letzten 8 Mo⸗
jaten dor der am 15. März d. J. eingeleite“en Untersuchung feil⸗
gehalten zu haben. Den ersten Tag der Verhandlungen nahm
zJusschließlich die Vernehmung der Zeugen in Anspruch. Es wa—
ren derer nicht weniger als 73 (darunter etwa 30 Entlastunas
zeugen) geladen, mit Einschluß des Sachverständigen (der Direklot
der landwirths hafilichen Versuchsstation zu Rufach). Unter den
zeugenaussagen hibe ich als besonders charalteristisch die Aposlrophe
ner Frau aus Marlirch hervor: ‚Vieber wolli' ich pures Brun—
jenwasser trinken, als solchen Wein!“ Die heutige Sizung war

)er Rede des Vertreters der Staatsanwaltschaft und der bdeiden

Lertheidiger der Angellagten gewidmet. Der Erstere geißelte mit
charfen Worten das „gemeingefährliche Treiben“ der beiden Wein⸗

abrikanten und beantragte für Jeden eine Gefängnißstrafe von 9

Monaten. 8 Jahre Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, 1000

Mark Geldbuße und außerdem Konfiskation sämmtlicher in Beschlag

zenonmenen Weine. Die Verthe di ung bestritt den Thatbestand

zes Betruges, der Fälschhung und Feilhaltung, und wies darauf
jin, daß das Systennt der modernen Weinfabrikat'on im Elsaß ein
veiterverbreitetes sei und in den leßten Jahren schon mauchen
chlichten Qüfer zum Franken⸗Milionäc“ gemacht habe. Das Ur—

‚heil wurde auf den 18. September vertagt.

fIn Zit tau sind unter den Soldaten des 10212en In—
santer:e⸗Reniments massenha fte Etkrankungen vorgekommen, so dafß
jegen 50 Mann von den Cantonnements-Uebungen haben zurücd
zlteiben müfsen. Nach einer Mittheilung der Bautz. Nachrichten“
ind dieselben ia Folge des Genusses von Würsten aus der Spe'se

Unstalt des Regiments an der Trich' nose erkrankt.

Glogau, 30. An Sonniag war unsede Stadt mit Ca—
pitalien förmlich überfluthet. Auf den Sraßen fand man Actien von
nam haften Nennwerth, in Höhe b s8 zu 8000 Thlr., Dienstmädchen
hiel en in den Waistläden die geringsten Wursiqquantitäten in Achen
und Dividenscheine von 200 Thaler und darüber eingeschlagen;
lürz. des Glückes wäre lein Eude, wenn die hohen Werihp piere
uicht. Actien des Niederschlesischen Kassenvereins und der Saganer
Bereins Fabrik gew sen wären, die dieser Tage in Grüneberg als
Maculatur derauctionirt· worden sind. Viele dieser werthlofen
Werthpapiere tragen sogar Steuerstempel.

tWie man reist. Ein witziger Franzose hat unlängst seine
heobachtungen über die Art und Weise, wie die verschi denen Na—
ionalitäten auf der Reise sich anlassen, in aphoritische Sprüche ge⸗
oracht, die man als bescheidenen Beitrag zur Voller⸗Psychologie
ucht ungerne lesen wird: „Auf der Reise“ sagt er, „soigt der
sngländer seinem Geschmack, der Deutsche seinem Führer, der
franzose ... einem Weibe. — Der Engländer bewegt sich, des
Deutsche befördert sich, der Franzose geht spazieren. Fur den

ätsten ist das Reisen eine stoͤrperübung, fuür den Zweiten ein

Beschaft, für den Dritten nur eine Unterhaltung. — Der Eng⸗
lander macht Ausflüge und Einkäufe, der Deutjne Beobachtunger
and Ersparnisse, der Franzose Witze und die Damen unglücklich
sait des mots et des malheureuses). — Der Engländer küm

mert sih um das, was er sieht, der Teutsche um dat, was ihn

ansieht, der Franzose um die, welche ihn ansejen. — Der Eng
aͤnder nimmt einen Operngucker mit sich, der Deutsche eine Brille
der Franzose einen Augenzwicker. — Der Engländer geht, der

Deatsche wandelt, der Franzose lauft. — Der Engläudr reist für
sich, der Deutsche für die Anderen, der Franzose für das Weib
der Englander reist mit senen Füßen, der Deutsche mit den Augen
der Franzose mit den Händen.“

Schwiegermiliter im grünen Roch.) Der „Ebening Stan
dard“ erzählt: Gestern Morgen hat sich zu Earlisle ein Maurer
n den Thürpfosten eines Hauses erhängt, nachdem er lurz zuvor
mit Kalk sein Testament auf die Mauer eines Nachbarhauses ge⸗
chtieben hatte. Dass Ibe lautete: „Ich mache mir das Vergnügen,
dese wenigen Zeilen zu schreiben, als eine Warnung füůͤr alle jungen
Manner. iemals mit ihrer Schweegermutter in einem Haufe ju⸗
ammen zu leben. Damit biende ich meine Mission.“Das ge
nannle Blatt bemerkt hierzu: „Wenn der Mann holländisch ge
ionnt haͤtte, so würde er sich nicht das Vergnügen gemacht haben,
ene Zeilen zu schreiben, devor er fich das Vergnügen machte, sich
u erhängen, denn er hätte alsdann wahrs.he'nlich ein Sprüchwori
plannt, weiches ollen jungen Maͤnnern zu empfehlen ist: „Es
Ibt keine guise Schwiegermutter, als die nen grunen Rockan hat.“
dog gilt es für unhöflich und kann sogar gefährlich werden, dies
Sorüchwort in Gegenwart der Muller der Braut zu citiren.“

f. Ein gräßliches Ereigniß trag si h der Times of India“ zufolge
zm 1. Augusi in Tinned UUy (Präf. Madras, Vorderindien) zu.
bine Pilgerschaar, die unweit des Bettes eines Flusses in dem
Distritt lagerte, wurde plötzlich überschwemmt und 200 Menschen
X

f Lenlbares Luftsaiff. In Amerika werden, wie wir in Pr—
ids d. Bl. berichteten, augendlicklich ernsthafte Versuche mit einem

lenlbaren Luftschiff angestelli, welches den Verkehr zwischen Amerika
vnd Europa in eiwas mehr als zwei Tagen vermilteln soll. Der
Erfinder des neuen Ballonschiffes heißt Fr. Wilh. Schröder. ist in
Aurich in West-Friesland geboren und lebt seit einer Reihe von
Jahren in Baltimore. Das Schiff felbst soll d'e Form eines Ret⸗
ungsbootes er alten und 60 Fuß lang, 10 Fuß hoch und 10
Fuß breit sein; das Gerippe wird aus Stahlbügeln und Eisendraht
tonstruirt und erhält einen Ueberzug von wasserdichter Lein wand.
Betragen wird die Gondel von einem gleichfalls aus wasserdich ter
Zeinwand hergestellten eiförmigen Ballon, der 70,000 Kubilfuß
Bas fafsen foll. In der Gondel besindet sich eine kalorische Ma
chine von 12 Pferdekraft, welche sowohl am vordern und hintern
Theil der Gondel als auch an den Seiten Räder mit Flügeln
reibt. Die Räder vorn und hinten sind wie Schiffsschrauben Gede
nmit zwei Flügeln) konstruirt; die Räder an den Selhen hahen
Aehnlichteit mit Schaufelrädein. Außerdem hat die Gondel vorn
and hinten ein Steuerruder, welche beide gleichzeitig und gleichartig
bewegt werden. Doß man, theils durch gleichartige, theils durch
derschie denartige, theilweise aber auch entgegengesetzte Bewegung der
Rader mit der Gondel sich nach beliebiger Richtung forlbewegen

»der au v stllstehen tann, wenn die Räder in der Luft in derselben

weise wirken, wie sie bei eigem auf dem Wasser befindlichen S hiff

wirken, das ist ganz un weifelhaft; die Frage ist nur, ob sie ebenso

virken werde 1. Außer der kalort hen Maschine ist in det Gondel

tuch ein Apparat zur Erzeugung von Gas, um durch Nachfüllen

die Tragfähigkeit d's Ballons zu konserdiren, und außerdem einige

leine Reserveballons für den Fall. daß der große Ballon led wird.

Was die Leistungsfähigkest des Ballons anbelangt, so will der Er⸗

finder in anderthalb Stunden die Fahrt von Baltimote nach New⸗

HYork zurücklegen, in 50 Sturden will er von New · York nach

London fahren und eine Rundreise von New York über London

dambutg, Paris, Lissabon und zuiüdck nach Wafshington, einschließ⸗

ich Abgabe der Post an genaunten Orten, will er in jechs Tagen

»oslenden. Sein Luftschiff wird so konstruirt, daß es dei einem

Sigengewicht von 28 Cniaern die Poßfäcke und 14 Personen be—

didern kann.

— Landwirthschaftiiches.

Schaͤdliche Folgen des Verfütterns schlechter Obstsorlen. Die

in diesem Jahre beinahe überall überreichliche Ossternie veranlaßt
die „D. Idw. Zig.“, darauf aufmerksam zgu machen, daß Obst in
aicht gehöriger Form und Präparation den Thieren gefüttert, für
diese bon schädlichen Folgen is. Zum Bereis wind an cinen
Bocfall erinnert, der sich in einem früheren sehr reichen Odstjahre
utrug. Das Oost, für welches leine andere Verwendung gesunden
verden konnte, aamentlich Äepfel und Birnen, wurde nämlich im
September von mehrecen Oelonomen in rohem Zustande und ohne
ille Zubereitung dein Horndieh, namentlich aber den Kühen, ge⸗
üteit und von diesen auch gern verzehrt. Es erfolgten rasch nach
rinander unter den Kühen mehrere plötzliche Erkranlungen, die nach
VBerlauf von wenigen Stunden einen tödtlichen Ausgang nahmen.
—D— fiegen an zu zittern,
nirschten mit den Zähnen und verriethen heftige Kolikschmerzen,
die inmer mehr zunahnen. Entleerungen von Urin und eines
wasserigen Koths erfolgten nur sparsam unmd sichtlich uuter Schimerzen.
Alle Futterlust und das Wiederkäuen waren verschwunden urd die
Milchsekretion gänzlich aufgehoben. In dea meisten Fällen stelten
sich Krämpfe ein, die sich über den ganzen Körper erstreckten, wo⸗
mit dann die Thiere verendeten, wenn nicht vorher das Beil dem
deden ein Ende machte. Die ganze Dauer der Krantheit erstreckte
iid in allen Fällen nie weiter, ais auf höchstens 1218 Stunden;
auffällig war, daß während dieses kurzen ZFeitraumes selbst die dest⸗
jenährtesten Stücke fast bis zur Unlennil'chteit abmagerten. —
Durch alle Fälle wurde zu Geuüge datgethan, daß uur durch das
Berfüttern des O stes in rohem Zustande unter welchem sich viel
Berdorbenes defa d, immer dieselben Zufälle entstanden, wel he
berschieden, nach der Ouantität des Genossenen und der Reizbarket
dis Individuums, mehr oder weniger heftig auftraten, wahrend
in andern Stallungen, in denen das Obst in gekochtem Zusiande
nur als Zugabe zu anderem Futter gereichi wurde, die Thiere ver⸗
Hout blieben. Diese Bei piele zeigen, daß man bei der Fütterung
)es von den Bäumen abgefallenen unreisen, oder mit Pilzfaule
oder Maden und Wurmstichen dehafteten Obstes recht vorsichig zu
Werke gehen muß und solches Obsi erst danu verfüttern soll, wenn
es entweder gekocht mit anderem Futter vermischt oder auf irgend
cine Weise entsprechend dazu präparirt worden ist. — üAls di⸗
Tranlheitzursache e forscht worden, wendete man mit Ersolg Ger⸗
tenmalz· und Eibisch-Abkochungen mit Magnesia an, in augen⸗
hlicklichet Ecmangelung derseiben auch blos warme Kuhmilch niebst
tampf dillenden Klystieren und Blui⸗Entziehung. Besonders wirh⸗
am zeigte sich Bilfenkraut⸗Extraci zu 228 Gramm pro Dosis in
einem schleimigen Decoct aufgelöst und alle halbe Stenden wieder
holt als Einguß gegeben.
        <pb n="574" />
        * *
Licitation.

Samstag, den 9. October nachsthin,
Rachmitiags 2 Uhr, zu St. Ingbert in
dem zu versleigernden Hause, weiden durch
den unterzeichneten, gerichtlich hierzu beauf⸗
tragten Notar, die nachbeschriebenen, gut
Banergemeinschaft zwischen Frite —XR
an Winhen St. Inobert And
seiner verlebien ersten Ehefrau Josephiua
Tarolina Dudenhoefer gehdrigen Liegen⸗
schaften im Banne von St. Ingbert, der
Ablheilung wegen oͤffentlich in Eigenthum
versieigert, nämlich:

I. Plan. No. 23442. 9ß Dez. Flache
Wohrhaus mit Stall, Keller, Hoftaum
und sonstigen Zubehörungen sowie
neuerbauier Scheuae mit Stalle,
und Plan. No. 2344b. 9lie Dez.
Pflanzgarten dabci, das Ganze zu
Si. Ingbert in den Brrichrechgärten
deben Anton Gansier Kinder und
Nikolaus Glaufel;

Plar No. 2127. 46 Dez. Ader in den
Dutweiler Roͤdern neben Gebrüdet

Ktröämer und Joseph Wack;

3. Plan. No. 2129. 38 Dez. AÄckeer allda
neben denselden Nebenliegern. IJ

Eigenthümer sind: 1. Friedrich Neumann ge⸗

nannt;2. Seine m't seiner genannten verlebten

exsten Ehefrau Josephina Carolina Duden⸗
hoefer erzeugten noch mind rjãhrigen Kinder

1. Fried. Michael, b. Josephine Cbristine u.

e. Wilhelmina Neumann, welche ihren ge⸗

gannten Vater zum Vormund und den

Joseph Tudenhoefer, Schreiner in Laug⸗

lirchen zum Nebenbormuide haben.

Und unmillelbar noch dieser Licitalon
mmen zum Ausgebote. —

I. Plan No. 2005, 2006 u. 2007. 1.82

Taqgw. Ader im Rodenthal vor⸗

dere Ahnung neben Aufstöhern;

2. Plan No. 1959 u. 1960 1,16 Tgw.
Ader im Rodenthal hintere Ahnung
neben J. Hofmana u. J. Schwarz.

Vorbezeichnete Grundstücke St. Ingbeilet

Gemark. n —

Die übrigen Liegensdaffen des Friedrich

Neumann konnen ein später zut Verkfleige

rung gebtacht werden.

Tas Näbhere auf dem Gesd aͤftsbüteau

E. Bechthold in St. Ingbert und beim

Unler eichneten zu erfracen.

St. Ingbert, den 1. September 1875.

SZauer, k. Notar.
An
Geschäfts-⸗Empfehlung.
Einem vrieyrlichen Publilum die erge bene
Anzeige, daß ich stets eine Auswahl in
fertigen Grabsteinen
vorräthig habe, und können
neue Grabsteine
nach den bei mir aufliegenden Zeichnungen
bestellt werden, welche ich mit Präacision
uund Elegonz auszuführen verfichere. Vom
Ablieferungs:ag der Grabsteine an gebi
ich einen B-bis GEmonatl ichen
Eredit.
Geneigten Aussrägen sieht ent egen
Ph. Mettel.
——4 ——
R

Licitation. . J
Mittwoch, den 15. September nausthin,
Kachmitiags 8 Uhr, zu St. Ingbert ni det
Wirtschaft vvn Ludwig Weitich, werden
zurch den unterzeichneten. gerichtlich hierzu
eauftragten Notar die nawbeschriebenen
ur Nachlaßmasse des zu St. Ingbert ver⸗
ebten soppenmachers und Wirthes X
Zuber und dessen verlebten ersten Ehefrau
datharina Müller, gehorigen Liegen⸗
chaften im Banne von St. Ingbert der
biheilung wegen oͤffentlich in Ergenthum
rerfleigert, naͤmlich: J
J.“ Zur Gutergemeinschaft, welde zwi⸗
schen den obengenannten Eheltuten
Huber bestanden hat, gehör'g:
Blan Ro. 20. ein zu St. Ingdert an der
sohlensttaße auf Höfchen gelegenes
Wohnhaus mit Stall, Hof uund son ·
stigen Zubehoͤrungen, 3 Dez. Flaͤche
nhaltend, neben Johann Woll und
Bebraͤger Albertini. *
II. Zum Rachlasse des Erblassers Frarz
Huber gehoͤrig. 2
tlan Ro. 3781. 82 Dez. Ader auf Schif⸗
selland neben Jalob Mü er.

Die The lungkinteressenten sind: 1. die
rinder odiger Erblasser; 1. Elisabeth Huber
edig. großjahrig, Kochin in Saargemünd;
3. Magdalena Huber, led'g, grobjährig.
zadengehefin in St. Jugbert, 3. Jul ane
Jasephina und 4. Lnna Hul er, beide ledig,
sewerblos daselbst, emarc pirie Minderjahe⸗
ige, derbeistandet von ihrem Curator
zranz Buser, Bader in Si. Ingbert; 2.
zudwig Bethold, Geschaͤftsagent da' elbst,
zAis Curgior der Va antmasse des genannt
derlebten Franz Hubetr.

St. Ingbert, den 21. August 1874.

Sauer, k. Rotar.

redter in õi. VUg⸗⸗
SEonutag den 12. Sepibr. im Ober
auser jchen Saale
ugter der Direction A. Echroth.
Erste Probe: Vorsielung:
s Baarfüß'le
oder
Die Gansehirtin aus Schwaben.
Boltsstück in 5 Alten von Dr. Reichebag
Aufaug pracis 8 Uhr Abends.
71577538378
Im Verlag von Dtto Fritz int
7 e ug J
Sonettensträuße
von *—
Michael Reichdtreu.
1. Strauß: An die Welschen,
2. An die Sch'arzen,
3. An die Rothen.
Preis: eieg. broch. 1 Mart 15 Pf.
eleg. cart. I Mark 40 Pf.
Dieses Werschen enthält 68 Sonetten.
Es sind Zeitgedichte voll kräftigen
Ernstes, schwungvoller Begeisterung und
glühender Freiheitsliebe, welche einer⸗
seits die großartigen Kümpfe und Siege!
nserer Heldemtappen im lehten Kriege!
feiern, andererstits aber auch in schwe⸗
ren Zorresworten die —AR
keit der Ultramontane; und den Wahn
wit der Sozialisten geißeln. Von dir
Zrutit bis jezt destens empfohler, wird
·5 jeder gute Patriot mit wahrer
Feeund ihn
. kapꝛs erscheivtꝛ

Zei Krawmtr

Mobiliarversteigerung.
Montug, din 27. 1. M. des Bormitags
um n9 Uhr auf der zur Stadt St. Ingbert
gehoͤrigen Odermühle. werden freiwillig und
amzugehalder folgende Modiliargegensiände
auf CEredit versteigert:
2 schwere Pferde. Fu!s und Schim⸗
mel, 1 Mutte: schwein, 2 Wägen, 7
Pflüge, 2e serne Eggen, 1 Wind⸗
mühle, 1 Beandweintessel. 6 neue
Brandweinständer, 2 Dec malwaagen
und sonstiges Fuhr⸗ und Adergeratbe,
sodann verschiedene Haus mobilien.
Aus Auftragd
Das Geschäftsbureau E. Bech thold
in St. Ingbert.
—A
Nähmaschinen⸗Nea deln
sind augekommen und empfiehlt
E.Grewenig⸗-
Satther und Tapezierer.

—ER—

zeitschrift in Monatsheften fur leichte alo⸗
ante weibliche Arbeiten⸗ enthaltend neut
tieranetor in brittantem —W
Arbonarueie ausgeführt, sowie O
cĩ⸗ und Filemuster, Borlagen für *—
gickerei, Weißnähterei. Waffel⸗ und Stri
arbeit, Perlhälelei x.
Die einsache Ausgabe bostet pro Mo⸗
aat nur / Sgr. — 6 Xr. rh ⸗10 xtv
jsterr. Die Doppelausgabe lostet das
Doppelte.

Die anfache Ausgabe enthält abwech⸗
elnd einen Monat Stidmuster den ant ern
daãlel⸗ Filet⸗ x. Muster. Die Doppel⸗
ündehe enchält in jedem Monat Beides

an abonnitt a jeder Zelt auf
e drei Hefte einer beliebigen Ausgabe
ge VBuchhandlungen und Posan⸗
ten.

Auquen- æ —

zu Kalserslauternn an der

Bleiche von Dr. EIvenieh.
Sprechstunds 9-12, 223, für
XXC
8ehnapppach.

Ich beehre mich hiermit ergebenst anzuzeigen, daß ich inrenn 1X
Klesberladen nn Herren- und Knaben⸗ Anzüge
h'er e öffnet habe und lade zu recht zahl reichem Besuche hoͤflichst ein, rerlle und bill
hedienung zusichernd. —

Auch werden Bestellungen nach Maaß entgegengenommen.

* Feininager, Lleidermaͤber.
MOTGoO:
für alle hiesigen und auswärtigen: Zeitungen zu gleichen Preisen wie bei den Zeitungt · Expeditionen seibst, ohne Porto und Sp
desindet sich Zeil 43, in der Annoncen Expedition von
— J
RNudolf Mosse, Frankfurt a. M.
IAIsm Frud und Verlag von F. X. Dem eß in St. Ingurca
        <pb n="575" />
        Si. Ingberker Anzeiger.

der 31. Jn sberter Anzeliger (und dat mit zen YAaptolaite 2erou idene Uiteräaltu 143832tt, nit dir Dentran⸗, Detrerztris and Soxatags
tu numer erscheint wubhentlis dwiermal: Dinstarz. Donaer sta), 52n3t24 1id 52ntar. I raat: ne isoreis vierteliAayrig 42 Krit. ode
1 Mark 29 R.pPfz. Anteigen verzen it 4Arir. ie dreisn iltige Zeile Blattsvrilt oder deren Raum dvere hnet.
— — — — —— — — ——
Eonntag, den 12 &amp;
RAM

— —— —
1875

Deutsches Reich.

München, 9. Sepibr. Prinz Karl von Bayern hut in
einem Testawment folgende Lezate für die Armee bestimmit: 46 000 fl.
ur Stiftung von Freiplätzen im Kadeten-Korp:, namentlich füt
Zoͤhne mittelloser oder muttelbeschräutter bayerischer Oifiz'ere, welche
jor dem Feinde gefallen sind oder in Folge der erhalienen Wun⸗
»en gestorben sind; 50,000 fl. für den Nilitär⸗Milden-Steftungs⸗
Fond, um mittelst der Zinsen aus demselben armen militärschea
Bittwen ⸗ und Weisen Urterstützung gewähren zu können; 50,000 fl.
er Militär⸗Invaliden Fonds mit der Bestimmung, daß die Zinsen
ur Unterstützung von im Kriege oder im Dienste verstümmelter
der preßhaft gewordener bayerischer Soldaten verwendet werden
ind 50,000 fl. für den Militäc-Wittwen⸗ und Wessen-Fond, sohin
m Ganzen 196,000 fl.

Nürnberg, 8. Sept. In Folge einer Anrezung des Di⸗
rector'ums des „Bayerischen Gewerbemuseums“ findet vom 26. bis
7. September eine Versammlung von Vertreteern der bayerischen
Sewerbebereine dahier statt. Es soll u. a. berathen werden über
zie Statuten eines zu gründenden Verbandes der Gewerbvereine
inter einander und mit dem bayerischen Gewerbemuseum, ebentuell
Vahl tiner Commission für den Statuten-Etwurf. Die bis jetzt
angelaufenenen Anmeldungen haben bereits die Zahl Ge 8X3

N. C.)

Berlin, 8. Sept. Die Schlußfassung der neuen Wehr
dnung ist, der „Provinz'al Corresp.“ zufolge, im Kriegsministe⸗
um beendigt und sieht der kaiserlichen Genehmigung entgegen.
Der Erlaß der Wehrordnung durch ka'serliche Verordnung dürftt
a den nächsten Wochen zu erwarten sein.

Ausland.

Paris, 9. Sept. Die Conferenz der englischen und franzoͤ⸗
ischen Friedensfreunde hielt gestern eine zweite Sitzung, in welcher
man namentlich über die Frage der Abschaffung der stehenden Ar
nee verhandelte. Erm frauzösischer Redner, Herr Limousin, gestand,
zaß die Frage unter den obwalienden Verhästnissen eine delikate
ei und daß man einstweilen nur theoretisch darauf hinarbeiten
olle, für internationale Streitfragen die schiedsrichtetliche Instanz
u erwirken und allmälig das System der Volks⸗-Milizen nach
zchweizer Master au Stelle des Systems der stehenden Armee zu
ezen. Ein Auwesender unterbrach din Redner mit dem Rufe:
Bie steht es dann mit Elsaß Lothrinzen? Darauf erwiederle Herr
gimousin: „Diese Frage bleibt mit dem System der Schiedsge⸗
achte offener, als je und würde von d'esen, da sie das Selbstbe-
timmungsrecht der Völker achten würden, nur die erwünschte Lösung
tfahren. Dagegen wäre es ganz verfehlt, auf eine militärische Re—
zanche zu sinnen. Solche Rebanchen ziehen nur immer andere
nach sich. Frankteich hat in seiner Vergangenheit des Kriegsruhms
jenug, um sich auch einmal eine Niederlage gefallen lassen zu können.
Ver denkt heutle no H daran, Revanche fur Watecloo zu nehmen?“
darauf sprach der bekannte englische Bauerne Ag tatoe Joseph Arch,
vieder im Sinne des europäischen Schi! dszerichts, und nach einigen
inderen Reden nahm d'e Versammlung eine Resolution an, welche
as System der stehenden Armee vom politischen, moralischen und
oirthschaftlichen Standpunlkte verwirft.

Mailand, 9. Sept. Für den erwarteten Bisuh des
eutschen Kaisers wird bei dem italienishhen Hefe und in städti⸗
chen Kreisen ein würdiger Enmpfung vorbereitet. Die „Pers veranzen“
neldet: Bei der Aakunft des Kaisers sollen Vertreter des Senats,
er Deputirtenkammer und des Annutziatenordens neben dea Wür⸗
enträgern des Hofes gegenwärtig sein. Außer einer miluärischen
sebue über 15,000 Mann sei eine Jagd bei Monza und ein zroßer
Jall in Ausfi hi genommen.

Das „Journ. de St. Pitersb.“ schreibt über die dplo nati—
qe Aktion in der Herzegowina-Angelegenheit: Die Initiative kam
n Petersburg, welche uͤberzeuzt ist, diß es sih nur um Echal⸗
ung eines verbesserten status quo handeln könne, und dem zunächst
alere sitten Oesterreich seine Mitwirkung auf dem diplomat schen
Lerrain anbot. Berlin handelte ebenso. Herauf wurde den ande-

ren Mächten in der Usberjeugung, dieser doppelte Zweck entspreche
den allseifigen Wünschen, der Auschluß geboten. Die beabsichtigt
ewesene Interbention sei höchst unwahrscheinlich geworden. da eine
kinigung nur auf dem Boden der Mäßigunz und Achtung der
Kerträge möglich sei. Allseitig wurden behufs Beruhigung und
Zersohnung praktische Verbesserungen gewünscht, daher seien befrie—
nigende Nesultasc um so si herer zu ecrwarten, als die periodische
kcneuerung blutiger Unruhen in Niemandes Interesse liege.

In Jerusalem ist, wie die Turquie“ meldet, der Consul des
Deutschen Reiches durch die türlische Behörde, welche einen Deut⸗
chen hatte verhaften lassen, vberanlaßt worden, seine Rechte wahr⸗
zunehmen und die Auslieferung des Gefangenen zu erzwingen.

London, E. Spt. Die Vorbereilungen zu den Schießpro⸗
zen mit dee peuen 80 Tonnen scaweren Kanone sind getroffen
und in wenigen Wochen wird die Zerstörungskraft des Riesenge⸗
hützes an den Sch'eßstäuden zu Woolwich sich zu bewähren Gele⸗
jeit haben. Die Geschosse, welche für diesez woolwicher „Kind“
bestimt sind, wiegen 1300 Pfd. und werden mit einer Pulverla⸗
dung von 250 Pfd. abgefeuert werden. Un den Druck zu ermit⸗
seln, dem sie beim Abfeuern ausgejetzt sind, ist jedes derselben mit
»nem Druckmesser versehen. (K. 3.)

London, 9. Sept. Bei einem heute zu Gunsten der Auf⸗
ländischen in der Herzegowina statigehabten Meeting wurde ein
Zrief Lord Russels, der erkrankt ist, verlesen. In demselben er—⸗
lärt er: Die Pforte biete keine Garastie für die Erfüllung der
gzflichten ener guten Regierung; man müsse für die unterdrückten
gzölkerschaften eiue unabhängige Regierung zu erlangen suchen, wie
eine solche Serbien von Lord Derby früher verschafft wurde. Er
sei hoch erfreut, daß Eagland, Frankreich und Italien sich den
dasermächlen angeschlossen haben, um mit denfelben über die
Wünsche der Bevölkerung in dean fraglichen Ländern zu berathen.
kEr halte em für das günstigste Resultat, wenn, es der sgemeinsamen
Action der Mächte gelänge eigen Entwurf füc eine gute und ge⸗
rechte Regierung für die aufständischen Provinzen auszuarbeiten
velcher von der Pforte acceptirt würde und daß so der europässche
Friede erhalten bliebe. (Bis jetzt sieht es aber gar nicht danach
nus, als ob die Großmachse eiwis dergleiLen beabsi htigen; ihre
Zestrebungen gehen, so weit man es wenigstens bis jetzt weiß, ein⸗
ach auf Erhaltunz des 8Status quo.) Das wenig zahlreiche
Neeting nahm eine den Aauffständ:schin sy npathische Resolution an.
Bermischtes

f In Ber lin habea sith zwei Handlunzslehelinge, die we⸗
zen an ihren Prinzipalen v tübten Diebstahls in Uatersüchung ge⸗
ogen waren, gemeinsam ertränkt.

FFrankfurt, 9. Sept. Heute und in dea näghsten
Tagen wird vom Polizeigericht eine Diebß- und Hehlerbande ab⸗
zeurthellt, welche aus vers hiedenen hiesigen Geschäften im Luufe der
zeit Klesderstoffe und Kleidunzsstücke in großen Mengen gestohlen
ind mit deren Verkauf ein einträzliches Gischüft betrieben hatten.
die Diebstähle wurden darch die Ausläufer der bestohlenen Ge⸗
häfte verübt, die mitangeklazten Personen sind der Hehlerei be⸗
chaldigt, inden sie die gestohlene Waare au'bewahrten, verkauften ꝛc.
der Schiden, welchen das meist besch id gte der bestohlenen Ge⸗—
häfte eclitien hat, beträgt über 10,000 Rmm. E ner der industciö—
en Hiusknechte machte sih auf diese Weise in karzet Zet 7000 fl,
vomit er sich ein Haus kaufte.

7 Die Gewärzfälschingen. Der „Olsee-Zg.“ wird geschrie⸗
zen, daß die Unsitte, Gewürze mit 50 — 70 pC.. fremdartiger
»der verwandter, billigerer Sioffe vor dem Mahlen zu vermischen,
hesonders in Süddeutschland zu Hause sei. Es exst'ren in Stutt⸗
zart, Heidelberz, MRaanheim, Hanau ꝛc. Firnen, die im Laufe der
Jahre Handerttausende dary diesen Betrug verdient haben. Dieses
ukralive Geschäft sheint auch vvn Jihr zu Jahr an Ausdehnung
zu gewinnen, da immer neue Firmen Offerten von gemahlenen
Bewüczen machen. Letziere werdea zwar imner billiger verkauft,
als die nicht gemahlenen, geben aber dennoh 25 — 30 pCt. mehr
        <pb n="576" />
        Nutzen, als diese, da die Käufer, die Deiailisten, nicht untersuhen
joͤnnen, ob die Fälschung 80 oder 50 pCt. betrügt. Das Pub—
itum kann sich gegen diese Fälschung allein dadurch schützen, daß
es die beireffenden Waaren in rohem Zustande kauft.

Sechs Kinder ermordet.) Ein wahrhaft furchtbares Ver—
brechen hat jetzt Jut sa in Tot kana und die umliegende Gegend
in Aufruhr dersehl. Schon seit einiger Zeit verschwanden mehrere
Zinder aus diesem Orte u. A. am 29. August auch ein adct⸗
jähriger Knabe. Als man aber aus einer Tischlerwerkstätte jäm⸗
merliches Geschrei vernahm und in dieselbe eindreng, entdeckie man
denselben unter gräßlichen Martern sterbend. In dem rückwärti⸗
gen Zimmer der Werkstätte entdeckte man aber auch noch fünf

hlecht begrabene Kindsleichen. Der Ucheber dieser Verbrechen
si ein gewisser Carlos Grandi, seines Handwerls ein Fuhrmann,
23 Jahre alt, eia mit der englischen Krankheit behafteter Krüp.
vel. Man sucht die Ursuche des Verbrechens in dem Hasse, welchen
Jrandi gegen die Kinder des Ortes nährte, weil sie ihn wegen
einec Haͤßlichkeit bestäudig versposteten. Man konnte das Unge⸗
hjeuer nur mit Mühe der Vollsmuth entziehen.

4 Eine Newyorker Zeitung verzeichnet als eine Novität die
Anwendung der Camera obscura bei Essenbahnwagen, wodurch
dem Re'senden ein bewegliches Bild der Gegead, welche er pajsirt.
ur Schau gestellt wird.

Jeranwociucher Redalteur F. X. Demezz.
—
Vorschuss-Veérein ft. Ingbert
(Ei ngetragene Grenossenn—œt.)

——⏑ — —

—— — —
—II
. Montag Abend Versammlung. Em
pfangnahme der Mitgliedskarten und Hebung
der monotlichen Beiträge.

F Der Vorstand.
Alle Sorten
Nähmaschinen⸗Madeln
sind angekommen und empfiehlt
E. Grewenig-

—A——
weuerwehr⸗Montag
hei Peter Weißgerber.

— ——

—e * 7 Sqweiz.

Im Verlag von Otto Fritz in
Constanz ist erschienen:

Reise-Taschenbuoh

für
CR—I
von
S. W. GIaruo
Mit einer Schweizer⸗ Larte.
Preis: eleg. roth Leinen geb. 1 Mark
50 Pfennia.

Dieser Führer empfiehlt sich durch
genuue Angaben, prakuische Einthei⸗
ung der Reisercuten, sowie auch durch
handliches Format.

— 2

— —22
Dio Mitglieder werden hiermit eingeladen zu der am
Aittwoch den s6. September 875. Abends 8S Uhr
im Jul. Grewonig' schen oberen Locale gtattfindenden
General-Vere mlung,.

Tagesrdrung:
Vorlage des Ceschaftsberichtes pro 1. Soptember 1875 und
PEntlastung des Vorstandes.
36. Ingbert, den 5. Septbr. 1875.
Der Verwaliungsrath des Lorschuh VKertins St. Zugberi
— GVSTAV 2123 Vorsitrender.
Eine sehr schone Auswahl in F
Tuch SBuckskin,
in den neuesten Dessins, halte für bevorstehende Herbst-Saison bei feh
hillig sein Preisen bestens empfohlen.
L. Meciãl. Schneider-

353
* 833 77*
———
— 322*
35
233
*7525
77 38
—E —— —
35873
73837
— 823
——
883323
5
83722
—
* *72
32383
933*
97
34823

allo Raucher und—

*—
—
F
der Fabrikate aus meiner n hierdurch die An⸗
zeige, daß nunmehr den Etiquetten, an denen dies
bisher noch nicht der Fall war, die Fabrik⸗
marke von Bingen, der allbekannte
„Schvzaamn“ beigedruckt wird. Es geschieht
dies in Folge des und soll da⸗
zu dienen, auf den ersten Blic Rimger Fa⸗
brikat vor jedem aus andern Orten untrüglich zu
erkennen. Ebenso wolle man keinen Anstoß daran
nehmen, wenn nach und nach statt rauhen Haud⸗
papiers glattes besseres Maschinenpapier eingeführt
wird.
Bingen a. Rh., Anfang Sept. 1875.
(D. F. 5081). Carl Erã sf.

zu deziehen durch alle VBuchbandiungen“
Theater in St. Ingbert.
Montag den 13. Sepidr. im Ober—
hauser'ichen Saale
unter der Direction A. Schroth.
Zweite Probe⸗Vorstellung:
Epidemisch
oder
Börsenschwindel.
Schwank in 4 Alsen
bon Dr. J. B. v. Schwe zer.
Aufaug pracis 8 Uhr Abends.
*rse
. Septenber 1875.
*. K.
-55
2 — 85
—60
22

Ougten.
Pistolen .
hosländ. 10.l. Ce
Dukaie.
20F ankenstücke.
Englische Sov⸗reigns
Rusfische Imperials
Dollurs ir Gold

377—
20

Taftsion Trud und Verlag von

4J. «. Deme

43

m St. Ingcechn
        <pb n="577" />
        2 —J
es 3533383383 38638
—727 333 383 83835385355233 538355283
28 25433 —5533 3253207 2 — 5588 8
25 33835* z3383 52233 2243* 734* 38
25 3z253333838 2333 355 * 136333 57
——— 35773385353 12333345 33533 1332 55
553235 5373 — * —— 25 25
525 533333355838* — 32333 3 3
33* agg 725238333 3523352337 3358 38
3 83 7 4533538 72223 2*
5538 3832388338 —A 3752335 1 328
4535 — — 25 2 — I 7325 32538 — XT —
* —8 * 22232 2 * * —233
8 75338 3353537 88 43323853
233—5* 55 S 8 25 283F 5852 8* 3353 2337 ———
— x —22 —28 5222 —A s 24 525 858 —
5* ——— * 2524 2 8 — — n 2 —XA * * F F 3
— 522253387 **7 7322533 *3 5335
zz2535 5335
235 * —857 * —z25538255* —5s5328 * 8 23
2587 ν
—⸗ * * 2— — 57—
—A 5250 2323,383 —— 5225 262* 3334 5535
2275 *525355 4 8333335587
22864 33 338333 2325633333*75 232338
32355553234 2532323332355 s —
⸗ 3 *8*5
22 5 3 3353135353 83338 **
* —AA — — —
*
——
232 72 523 283223323
.335338 45332253 323855383
2 *22 —— 3333532 8353535 3 * —
55 32 3322 282 —3355282 z375325 —— ——
5 55 553 22 255 —5«222328 —5— ——— 2555 3
—— 0 5—22355 33236 ———— S29 58* —* 25338835
*52 4 3* 55 J— 382 283235—3338 2753252 5253258
5553 12343 283 8378 32538628533 a428332287 —
523 e —z272 —* 534 —7* 53 22 827 —3 222
1533 3 333 353383 35335—5332 23238 2*78335
— — 253* 5 52288 2533355835 — 51*8* 322222
2 —z52 22527 D 543* —6852 3227 ⁊ 52— * — z22328
532 733 3533 55 z83* 58 s333235 58 5555 323832*
57832*83 NB555353 35 236 533733353 —88338 z324528
* 2— —A 8 2 25 SB8 — —*5582 —— — — 6 — —*5 — 2
8 —— 8* 2* 2 25 25 3828 2 8s72 52 — 8
5— 753 7588* 52 —AV 552058 — — 32287 2822 8
* 8 32 —— —2 E —A —8 2 —— p —— —
53*3 —— 24 535 * 3 558285 2 . —A — 2 2235
228 —z525255 25 1532575 —A— 523——228 53252*55
252 —s 3238 —— —R 55232585 —S122 —‘ — ——
8577 —z8233338 * 2 »55 2 260 E 5
525283 353822523 23 537258 z73345 z2855 37 ——
5225 2322322 —e —— — 5332 - 252 25235 5z83288
z55 s53z3375383555* 80 52282 3383272 253735 2 85 328
33 22 —X7 22*8 2* 2 29 2532 —X — · 28 —A 22
2 * 55— 38533 3328 2323 — * s2 —A 588 22532
5228 ——— — —— *525 z5522253 2*85 22 555552 552
3 * ·7 5 2 2 75 —5 22555 22 —— — *
J 5353 7s3533—33533 33333333355
25 3 2 v —— 5*52 * 23 32 — 2 2 2 2
3 —5 —2523853 2225 25 22 * 2 — 2 —320 — —2 22362 — —
52 25 E— — —*22 — 5 “2282 83 * —A —
J —
—* — d 2 5 —— —
538* 88653 33 — 33
535 3 * 2. .52 — E— —
53253 325 — — *
—55263 z

9 222222 — 0 22

* — 2 — *3 —A 222 4

35333563355 ——3 M333—3— 3353 55
—58 2 535 — O— 55373577* — ——— —— 8 88 — 55
— 55223* 55383257 — 83 — 23 35357 36978
—A— 83 — —53323560 * 62 25 555328 55336 523 27 — *—
ñ55515355 * —535 —* 2 3 2822 — 5 37* 52* 5283 5 53 —

—— —53—8——— ———3228312 —323332382 338 2
I——223605 ——35—— 552 2 533* —00— 23235 z25 22
5223237 —282738323 —6 3 —A— 323 225375
2 5853235 5552——3—323328 512928 j 8 — — 7 —5 2.2 —

— *7 22 J *2 * 2228 E2. M —A— 82 * 2 *
5333878 2 — 30— 55353 3355235 23
— — * —X 235 5 53385—55 538

27 58255 5228 — 2*2 222 E —8 — 3 3232 S

5333225 — — — ———— — 523 222 2 — 8 —— 22
s52335533 233—3353 —33538353 5353—33323 75
38 3333552 S—— 5—— 3IS83 — ——
— 35233 — 3 — — — 23323 33— 3 53
2 3338——335 335333 — —

2 * 2·22 22222 F —8 * 2 2 2 2 J
—— —555 —5— ——2—356—8 84 * 553853 252555 55
——— 2253 3353— 33283 —52532 — —25298
— 2388 8 232 — — — ———— —3——2— 55 38*
209— 282525 528 ———— —z *53 28 55 32283235235

8 2* —A —0 8 ⸗ — — —

—— 5325355252298 253 25 S28822 —A
8*8 37* 33382 238273 —— ——— 28* 25 233223328 535
52 — 835532225 —352355235 —W — —
33——3 —— —5 —36
— — — S 28 25 — S55 35 —— — ——— S2
* —— * 2 2 222 — * —2 *
3535373333—333338338 5222 * 23826 55 53 70 —
3585533535 26 38 533253

* — E 3 23823 8

222 3252222 28 22 20 22 2322
8* 2 53 222 — * * 2 22 D.

5532 32 3 5— — — —8335352 —83238353523 335332
533285—325 58383 5513—3 — —255 5*382 552323 2538323532
333 5 —23235—25 525333 2253 332 S 5332538 385538

—8 53282322 — 2 8222 — — — — v 2122
533 55833—5 * —— ꝰ2222229 —5833 35252
3 22783 383 552535753
22 —52 — — 52 —5 2 — — 2 5
723 —8822 A 9 212 ———52 23c2 15882 —235583
533 ————55c55 222753 7— *88—8 232 7 —ce 84 2*
— 3 —A —— 237 —A — 25222 —8 5* 23
5*255522 — 2382 5S — 22 —— —7x 532,5*
—2* 5322 22 c 8 —— 23 * —A— 2 25322
— 5— 2 5 555 8 — **2* — 583 25* 27 62 — 2532

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        St. Ingberker Anzeiger.

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Jer St. Pabderter Anzeiger (und vas mit dem Oanptdlatte verbaadene Lmer za!tun 13blatt, nit dir Denita ih-, Dynnerstaz34 and Sorutagß
dummer ericheint wochentlis iermal: Dinstaz, Donaer staz, 55ta4 4id Stads. Aaßane nents ↄreis vierteliührig 42 Krir. ode
1 Mark 29 R.Pfz. Anzeigen verden mit 4 Kryr. die drei'p iltige Zeile Blattscheiit 5der deren Raum bere hnet.
Dienstag, den LA. September

1145 —

1873

Deutsches Neich.

Mänchen, 11. Sept, Das heute Abend ausgegebene Ge⸗
etze und Verordnungsblatt Nro. 46 enthält die Bekanntmachung
ider die Einberufung des Landtages auf Dienstag den 28
September.

Berlin, 11. September. Der „Reichsanzeiger“ schreibt:
zm Anschluß an die gestrige Mittheilung beir. die Zwei⸗ und Ein⸗
halerstücke, dürfte die Rachricht von Interesse sein. daß in der
reuß. Generalstaatskasse, die zugleich als Reichshauptkasse fungirt,
wie in fümmtlichen preuß. Reg'erungs- und Bezirkshauptkassen am
3. l. Mts. sich an Einthalerstücken nur 483,994 Thlr. —
451,982 Rm. befanden. Außerdem waren an zur Umprägung
estimmten Thalerstücken noch 51,674 Thlr. vorhanden. Was die
zweithalerstücke betrifft, so hat der preuß. Frnanzminister bereits
m 5. Mai J. Is. die Anordnung getroffen, daß d'ie in den
3ztaatskassen vorhandenen oder bei ihnen einge enden Doppelthaler
zicht weiter zu verausgaben seien, und werden dieselben seit meh⸗
eren Monaten wöchentlich an das Münzdepot des Reiches abge⸗
ihrt. (EDemnach wäre die vielfach geäußerte Besorgniß. die Tha-
er koönnten nach Einführung der Goldwährung dem Gold noch
unliebsame Conrurrenz machen, wohl schwerlich begründet.)

Darmstadt, 10. Sepi. Ziemliches Aufsehen erregte die
jestern unter der Anklage der heimlichen Anwerbung für de hol⸗
ändische Colonialarmee erfolgte Verhaftung des pensionirten hol ˖
andischen Majors Steck, eines geborenen Darmstädters. Thatsache
st, daß verschiedene junge Leute, darunter Reservisten, in letzter
zen in niederländische Dienste getreten sind.

Neubreisach, 8. Sezt. Das Fort Mortier zwischen
wijchen Alt- und Neubreisach, welches im Jahre 1870 von badi
cher Seite zusammengeschossen wurde, wird wieder hergestellt.
Mit den bezüglichen Arbeiten ist beits begonnen worden.

Ausland..

iederlande. Wähtend im S-.W. u. S.O. Europad das
rauhe Handroerk des Krieges blutig betrieben wird u. im Kriegsmi—
aisterium zu Berlin man auf Mehrforderung vorbereitet, hat im Haag
die „Gesellschaft für Reform und Codifilallon dis Völkerrechts die
Abschaffung der stehenden Heere beschlossen. Der bekannte Frie—
densapostel Lenry Nichard, Mitglied des englischen Unlerhauses,
zat die betreffende Resolution verfaßt, welche lautet: „Die Associa⸗
on sieht mit der größten Unruhe und dei tiefsten Beduern die
normen und stets anwachsenden Waffnungen in Europa, da diese
mberechenbare Lasten auf die Bevölterungen häufen, Millionen
Menschen dem produktiven Schaffen entziehen und bei den Natio—
ien gegenseitiges Mißtrauen, Furcht und Unruhe erwecken. Die
Assocalion hält es für die Pflicht der Regierungen, im Inkereffe
er Meuschlichkeit und der Civilisation und im Interesse der Wohl-
ahrt ibrer egenen Unterthanen mit einander Unterhandlungen zu
Flegen, um die gegenseitige Beschränkung der Rüstungen, welche
veder die Sicherheit, noch den Frieden erzielen, sordery im Ge—
nentheil eine andauernde Kriegsdrohung darstellen, zu erzielen,“
Dese Resolution wurde einstimmig gebiiligt und zu deren Mit—⸗
heilung“' an die verschiedenen Regierungen tine Konimission gewählt.
Seht wahr; aber was wird es helfen?

Nach Berichten aus Wien wäre es zwischen Monfenegzrinern
ind türkischen Truppen, wilche sich auf einer durch montenigrisches
ßebiet führenden Heerstraße bewegten, zu einem Zusammenstoß ge⸗
ommen, bei dem die Tütken den Kürzeren dezogen hätten. Es
heint, daß die h'er bethe ligten Montenegr'ner auf eigene Faust
„areingeschlagen haben, indem sie sich, den Befehlen ihres Fuͤrsten
uwider, durch ihren ererbten Haß gegen die Türlen hinreißen
leßen. Immerhin könnte deeser Vorsall, nachdem es nun einmal
seschehen, zu bedenllchen Verwicklungen führen. — Andererseits
nelden die Wiener Blätter eine entscheidende Niederlage der Auf—⸗
ltänd schen der Herzegowina unter Osloja und Pezza, welche be'de
n Kampfe fielen.

Newyork, 7. Sept. Aus Nevada und Utah wird ein
Indianeraufftand gemeldet. Viele Kolon'sten wurden getödtet und

Truppen werden dahin gesandt, um die Ordnung wieder herzustellen.
(D. R. A.)

Die angebliche Nezerverschwörung im Staate Georgia, deren
Entdeckung unter der weißzen Bevölkerung dies3 Siaates so große
Aufregung hervorrief, scheint glücklich im Sande verl aufen zu sein.
Der 20. August. an dem losgeschlagen werden sollte, ist vorüber
und von 150 verhafteten Negern wurden die meisten wegen Man—⸗
zels an Beweisen freigelassen. Einige haben 'allerdings Gesländ⸗
nisse abgelegt; sie werden vor die Gerichte verwiesen werden.
Kach den Aussagen eines der Verschworenen sollte sich das Gemetzel
der Weißen auf 19 Frafschaften erstreckken, die weißen Manner
ollien alle schonungslos gemordet werden, von den Frauen jedoch
uur die häßlichen, die hühschen sollten an Leben bleiben. — Aus
em Staate Miijsissippi wird indessen telegraphisch ein blutiger
Zusammenstoß zwischen Weißen und Negern gemeldet, u elcher bei
iner republikanischen Versammlung in Clinton sich ereignete. V'er
Weiße und zwölf Neger sollen getödtet worden sein. (K. 3.

Bermischtes

Zweibrücken, 12. Sept. Vor das Schwurgericht
der Pfalz für das dritte Vierteljaht 1875, dessen S'tzungen Mon—
tag, 20. ds. durch den denselben präsidirenden kgl. Appellationsge⸗
ichtsrath Karl August Thoma eröffnet werden, sind) folgende Per⸗
onen zur Aburtheitung verwiesen: 1) Sitzung vom 20. Septbr.
Morgens 8 Uhr beginnend: Peter Lubasch, 21 Jahre alt, Tagner
bon Neuhofen; Staatsanwalt: Herr Petri, Vertheidiger: Hr.
Rechtscandidat Wagner. 2) Sißung von 21. Septemder, Morgens
3 Uhr beginnend: Adam Bödler, 22 Jahhre alt, lediger Leinen⸗
veber von Schauernbeim; Staats anwalt: Herr Hessert, Verthei⸗
diger: Herr Rechtecandidat Hecht. 83) Sitzung vom 22. Septbr.
Morgens 8 Uhr beginnend: Balentin Schäfer, 22 Jahre alt,
Ackerer von Otterstadt; Staatsanwalt: Hert Petri, Vertheid'ger:
derr Anwalt Rosenberger. 4) Sitzung vam 23. Sepiember,
Höorgens 8 Uhr beginnend: Emmt Weis, 20 Jahre alt, ledig,
yvon Saalstadt; Staatsanwalt: Herr Hessert, Vertheidiger: Herr
Anwalt Gebhard, dann Nachmittags 8 Uhr und den folgenden Tag:
5) Johann Diefenbach, 26 Jahre alt, lediger Tagner von Quiri.⸗
jeim; Staatsanwalt: Herr Petri, Vertheidiger: Heer Anwalt;
gießen. 6) Sitzung vom 25. September 1875, Morgens 8 Uhr:
Peter Salzmann, 48 Jahre alt, Müller von Hartenrod in Hessen;
Staatsanwalt: Herr Hessert Veriheidiger: (noch nicht bestimmt.)
Finma Weis ist det Kindsmordes, alle übrigen siad der vorsätzli⸗
heu Koͤrperverletzung mit tödtlichem Erfolge, angeklagt.

F Ein betrübender Unfall ereignele sich in diesen Tagen in
er Nähe der französischen Departementsstadt Ni ort. Zehn junge
deute bestiegen bei bereits anbre hender Tämmerung einen Nachen,
det höchstens 4—5 Menschen faßte, um. eine Spasierfahrt auf dem
aheliegenden Teiche zu machen. Nachdem sie ungefähr 80 Meter
Jücklich zurückgelegt, hatten sie eine etwa duf 4 Meler eingeengte
Stelle zu passsien, über welche als Halt für die Schußoretter dee
Ufer eiwa in der Höhe von 13 Metern ein Balken iag.Iwei
unge Mädchen haiten den unglücklichen Einsall, fich an diesen
Ballen anzu)äugen. Dadurch schnellte der erleichterte h'ntere Theil
des Nachens in die Höhe, der vordere aber sauk sofort unter Was—⸗
er, und alle zehn Insassen stürzten in die Tirfe. Nur ein leiner
ehnjähriger Knabe war Zeuge dieser entsetzlichen Katastrophe. Der⸗
elbe rief um Hilse, aber nur ein einziget Reiter war in der Nähe,
und diesen gelang es nur, ein junges Mädchen von 13 Jahren,
das dem Ufer am nächsten war, noch lebend herauszuziehen; die
ibrigen neun, Mädchen und Knaben im Alter bvon 10-20 Jah⸗
en wurden ein Opfer der Fluth, da einer an dem andern sich
hielt und sie sich so gegenselig in den Abgrind zogen. So boten
diese Unglucklichen, noch m Todeskampfe an einander gekettet, einen
entsetzenerregenden Anblichk. Um Mitternacht endlich, als weitere
dilfe angelangt war, warden die armen Opfer ihren jammernden
Eltern überbrucht.
        <pb n="580" />
        Vorschuss-Verein dt. Ingbert
(Ei ngetra gene GęꝰhBOSSSCASCHhAIE-)

*

2Logis zu ver mieth.

Unterzeschneter hat in seinem an der
Hauptstraße stehenden Wohnhause deun obern
Stock nebst Laden im untern Stock zu ver—
miethen und sind dieselben bis 1. Dezem—
ber beziehbar.

J. Hellenthal

— — ü

Dis Nitglieder werden hiermit eingeladen zu der am
ittwech den i8. Seoptember 1875. Abends 8 Unr,
im Jul. Grewenig' sehen oberen Localo stattsindendon
General-Versammlung,-

in St. Inabert. F
Heizer u. Maschi⸗
nenwärter gesucht.
Bei Unterzeichnetem kann ein fleißiger,

junger Mann, auch wenn er in diesem
Geschäft unerfahren ist, als Heizer und
Maschinenwärter gegen hohen Lohr
ogleich eintreten. J
I. IICIIenthal
Dam psim ü IIer im St. Ingheri
Geschäfts⸗ Empfehlung.
Einem verehrlichen Publilum die ergeben
Anzeige, doß ich stets eine Auewahl in
fertigen Grabsteinen
vorräthig babe, und können
neue Grabsteine
nach den bei mir aufliegenden Zeichnungn
bestellt werden, welche ich mit Präcisior
und Eleganz auszuführen versichere. Vor
Ablieferungstag der Grabsteine an geb
ich einen 8-bis Bmonatliche
Eredit.
Geneigten Auslrägen sieht entgegen
Ph. Mettel.,
in Saarbrücken, Hahnen Nr
J. Im Verlag von Otto Fritz in
GConstanz find soeben erschienen:
Kurze Geschichte
des
vaticanischen Concils
von
Dr,. Fr. Michelis, Professor.
Preis broch. 40 Pfennis.
Kurzer Abrifß
der Kirchengeschichte vom
(alt) katholischen Standt—
punkt aus
von
Dr. Fr. Michelis, Professor.
Preis 90 Pjiennig.
Was ist und was will
der Altkatholizismus?
Ene Belehrung fur das katholisch⸗
oltf.

Tages⸗Orduarnnag:
Vorlago des Ceschafisborichtos pro 1. Soptembor 1875 und
Pntlastung des Vorstandes.
8t. Ingbert, den 5. Septbr. —1875.
der Berboaliangerath des Lerschnh Vereins St. Zugbert:
6TA ZILX Vorsitrender.
Die diesjährigen Herbstfacons in
Kerrenhüten
ßörlin. Winterkappen
—XX

A
Ich beehre mich hiermit ergebenst anzuzeigen, daß ich einen F
Kleiderladen sangen Herren- und Knaben-Anzügen
hier eröffnet habe und lade zu recht jahlreichem Besuche böflichst ein, reelle und hill ge
Bedienung zusichernd.
Auch werden Bestellungen nach Maaß entgegengenommen.
Jak. Leininger, Kleidermacher.

Lampéncylinder

je nach Quant.

im allen No. per

Dz. 2, 20, 28,27
2 ITEI.

ofleririt

L. V. Hussong,

Rlieskastel.
Krieger-Verein
St. Inghert.

J Zur Feier des 1. Stiftungsfestes wird

amngẽahagbden 19. September Abends

„hotographien, mit Sr. Hei⸗
ügkeit Rapst Zius TX. so
wie dem deutschen Reichskanz⸗
ler Fürst Bismarck sind
in allen Formaten zu haben
'B. Ollig.
Sosche Personen, welche vom
Wohnorte und Umgeégend doutlich
correet geschriebeno Adressen gegen
Vergütung Hefern können, belieben
sich franch an B. S. 2333 noste
restante Tamburq. inner-
halb 8 Tagen zu wenden.

von
Ir. Fi. Michelis, Profsessor.
Preis 30 Pfennig.

Theãter in Et. Ingbert
— — Mittwoch den 15. Sept. im Oe
hauser ijchen Saale
Eine Wohnung Nuiee der de J nrxin
tte Probe-Vorftellung:
mit 3 Zimmer, Küche, Keller und Spe cher ue
28 ist zu vermiethen und kann sofort bezogen Uriel Acosta
bei Georg Jung abeehelten, wzzu nur werden. Näh—-res bei oder die Opfer des Wahnes.
Mitglieder Veitrett baben Johann Besit Schaufpel in 5 Akten von Dr. Gutzkow
Der Vorstand. gegerüͤber der Kesselfabrit Aufang pracs 8 Uhr Abendz
Rettion. ITã ind nas von XxX. Demees in St. Ingbert
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        2* —X 2 2
* —EEXXI 258 —A 22 *
A 35323353332 53353 533— 5.
* 2875 S55 — 5235 — — —z25 8* 2
55 — 6ES s52838338 33* S* 3 55
* —2
5s 2353553 2275 —⸗ 25—858853 32882575—,555 3532 53 8
22535 —3383 33 3. 33858 35.3 3s538532 8335* 33
2 b — 228— 8 — 88*
A 5253—2535 38335333833383 338238 ——
—V———— 265523 —23352— ?3 25 25 8232
ẽ 7 — 5* —9 253 809 — c2 *
2582727 533 333 —3333—35* 5355 255 75 5535
z58 5 3 3 528 83 288
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5 — 525 55 9525 5 — ẽ 2
— —— 22 *5— 5283— 25* 8 —— 83 *
535353 33533588 s338 33 535 238 8— 255
27685 —352533232383283 —33—5355333383 — ——
—7 2 —22534282325 5z53853, 3253885 —25255 — —A —
223 225535 5325835833 282.55 2 5 —— — *
3 * * Ek — 5 7ẽ — —A 22 2 23323
8 —— 2853 32 22 — 82 3 5*5* 2 — 2
353— 3335 6253583 2338 ;355525—5 82 ——
*— — * 25253 12855 25 * 128
2 2 —8 — X — —3 —* * 2 v
—V — —— — S * 2 2 5525822 2.5 5*
* 2 2* — 5 5—23—* *3 58 2
2 — 226 25 — 8 5* 7 * 23 5523 5 222
2 2 8 2 —A 2 — 5 5 —2
2 — —z23 526 53555 2 —— 25 23 i 522 2
— —B —— —A z22535*752 585 —— 25— — 5
2 — 0528* 2 223 * 2— X — — 22 523 s22
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15 58358 8 S —EESSS ESE—e —7 —
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2 252 75 2 3 — — 2 *52 —z2 —z368— 328
—285 —7563 55 52c58* 22
2255— 2 2 2 22*52* 2 53520 * 8
* 32 5*3 * 5 —7 Ss8 25 8 3 — 22 — 8 5 8 * 5 8
*352355 33435 333 783 —8538—3332. 513 5
2 —»23586 558 53* * 3B32 259 I * ——5—27832322 S 3
3 5* —— —A 52 — 2 *—22 9 22 832 833232 — 9
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3 z225 523*7* B5— 2233838—— * 22522 —c— 3852353 2 82
333 3353 —e8 38333—833 5
33 568 — 28 * — 8 2 — —— * —28 — 5
—z — 8 5 —— — * —
—z5273 758 333—25 53 23z523s335323355273 52
2. 326 3835 —B— — — 2——223 s 25323—3 ———3533 25
3 2235 5—— E 3 3, **—
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3 5—8335— 58553—3 5353235 252383— ——257 2
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— 5 I?ZODIIDBBransnsaunnnrnrnuanszyrssannq“
— —

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32383 323538 88 358 —— —
—— * —233* 8— — 5252 * *
* 2 *
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5555555533 538 53553 238 —A 5533* 23 355—55232
5 55 2* — — S 52 8529 S2 * —I 2* * — — —
523535358 G —— 52 338 322. 25 3. 85 — 22
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5 2— 52 — 72* * 23 — —2 *7* — — — 2 — * 5
5353385350 A —— — —— — 523233 282 — * ———
255 323583 282 52 —58 55587 —8 8252 2 53—853
5 52 223 —X * 8 * 8 225 — * —A— 21 —A — *
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38332257 3553 25 — 23s5335232835 A — —532858
22*—38 * 5223 252 5 255335 52222 532 — 3358
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2223 5— 5*. 3525232 58 2352335 8 * —53 5735355
* — 55* 5*23 523 E — 2232822 5 — 222 *5 *36
255 2 5 55825. S 2 552 —— — —3 ——
2 32— 225 * 34 ——* — 5 —835* 5 2 2 82 —
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8353885 —— 3* —2333732335 252 —55533353
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aͤhs 33337338* 2. *235 72523855335 255*5523 —
56 — — — — 2 —224 2 — —A 4585 22332
3 * — 2832 8328 5 255 * — 7 575 —
3286 33537433316 533332 752*32 — J—— 252353 8
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—338 25685
55 5 53583
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55 —223235 —8 335335 75533385 5575 —A
2 25 3 —A n * 7 —— 20 —AA 5—5 —— O —
273835 52322 523 2 5882 — — —25 37538 —5 ** 2228
2238 —38 —233 15525533 — —— 55* 535523232 28
2322232 — —— 5 ẽ 22 *58660 2 S —* 8 5 *
25 — — 53285852 8 S9 2
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235325 553553537 232322 — —— 252 —A 22
5560 3 — — 52* 232222 A — 53 4 2 * *
212 52 2 —— 222328 8 77 23 55— — 55 —A
2557 —A —252282 — 2255—887 ——— —A
3355 2525539 8 58222232 —— 2 — — — —5
532*8* * 8222 82 — 5 en 8 S — — 222 — —
— 3357573 5535353523 3s57335383 3785
355235535 22 * — 753328 3 5233353535* —ã— — 35
13833235 353833*—355 * — —— 33255358 253
12333 233532335225 — — 555 65
—535353548335 35832 325 5z2z23375553 33 535355 *
253*22 5355 232z 575 573 — — 38*328 ———
57233332—8.323 —553535533— 55333335853328 28*
55 225 XX 5 283 3353735——33332355* s *“s 3 58 25323 522
55235 3223 853 253 *55 z53 7335 — 58 2223
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»3*23553 z253323583 333—3343 2357235458
55589 — — —— —— 3234 — 2 —728 53375 528252353
2—2z5258 2 — —522 22 5353233 253522 2 — 52 * 533228 0
55353205 —275232 2255 25 233385 8 22 53332 53S82.5
223—2535— 33573332638 53,»56535538 535325—253 25555352
535535853333335833335 455335838 z328 33553537
— 533255823 —— 5332752232 357288357
2232232 2 22B822 53 3 25 * —A
3200535 5223*8 —255838 53 36
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22 —A — — 528 353.5
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—
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3 253
2337
3385 23387
3* 5535 528 23
335
3 —
F *** 583837
7 3— 2 — 2377.
353 * 8 282988 * 535
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3 5232 — 5 737
* 35333 23 323 757
8 1 ⸗P 253. 5 5 * 338
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2732,.3 5358 * 88
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—— — 333 73 83
5282 2828 53232 —
A 32358 2383536 33 52e32.
X5X — *225366 15222232 — * 23 F
z236537 5 3522 3723258*
3533328 53283 3228 522 3 52— 28 3.2
3335 235233838557 — — 725522 3
2 — 22 2 7 * 37 7
2. 5331323323 52888 — 25373
S8826 — — J —
z* 8 57 S 2 5323 2 —33 *
3222 353535—7283 37 277 23
— 253 3 — —— 333
22 — —5 5 3
23 25 — — 2 2
25533 383936 1853.
*2335538 D . 2
2 »55 222 — — 2 2* 2237*7 33
zeẽ 335383 * —835 252 2
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838. ———— 578 2223 55
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257 22278 232333 — 5 8
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52 55 5223
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272328388* —72.2
533 7 28 252
*33 383323 *5.2
15535 538—585
— —525 32

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2 —m82 — 2
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285. 32582
—— 2523— 38
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22583 78323333

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2 22 2 1233 332 53532335
* 22 — 2 552 3335253
2 258—32563* — —
7 —A —23 — 2 2* — 2 w
v — 8 258553 —2 * 22
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— — — — —— 2 52522. 222
333z 35358—333 ——
— — 533 53323 —
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— —A 28 * —2
8 25 222*2,3 885 —53
z273335532383 5233 282*
22 5. FS5353 7 5 53 32.2 333
—3 —32232382 323 2523532
28 — —2., 924 383 3 *232 —
F —A — —— 2 * 623
*2 2. S5.52 8 — — 2
23*822 28 28233 523 8 2
523 35 —5852723 52322325
5 ———— 235 — * —232
* 23 * 2 22 — — 822 27
5——23—55*—22 53323273
2 2.3 3 5 358*55 58357233
85* 5 —* *
* 2* —— 22
282343 3*5 25329 D25. 3 3
*3—323— 5322227
23332 335* 33 35523
55 ——2223323 65 3238 3
557236 2, 52233* 3832 2*
à532.2 *2 52 233 233
s—*55333258 52 2*
—* 52323 —35. 52 *4
22. 2 2. 5 * 29 *»55 A 2.2 8 l
—— 328 2 5232 2*
22333 53533531333 335533— 9—
RBR B 2 32 * 7322785 261i

2
        <pb n="583" />
        St. Ingberker Anzeiger.

der St. Inaber ter Anzeiger (und zas nit ven auodtolitt: deryurdene Aiterralturrz36att, nit der Derztas⸗, Dyrieratrjs⸗ and Sontagß
ummer erscheint wö bentlizvier unal: Dinz112, Donner suri, Sunzta autid 551 1tar. A⸗peirene itssreis vierteliährig 42 Krir. ode
1 Mark 2) R.pfz. Aazeigen werden mritet Keyr. »ie drei'v iltige Zeile Barttshriit »der deren Raum berehnet.
——— —— — — — — — — — —— — — — —
F F
4146 J Donnerstag, den 16. Septer

1875

Deutsches Reich.

München, 14. Sept. Wie ünmmer sicherer verlaatet, soll
herr Domkapitular und Landtags⸗Abgeordreter Dr. Anton Schwid
J Bamkerg Bischof von Passau werden. 4.

Ber“lin, 13. Sepiember. Der Cultusminister Dr. Falk 5.
nacht gegenwärtig eine Reise durch Schleswiz⸗Holstein, auf welcher 8.
hin ähnliche Ovationen zu The'l werden, wie auf seirer jüngsten 7.
Reise durch die Rheinlande. 8

Maunheim, 13. Sept. Der badische Volksschullehrer⸗
jand geht nach der „H. Z.“ mit dem Plan um, ein „badisches 9.
—E — Beschlusses 10.
rer vorjährigen Generalversa nmlung des Lehrervereins theilt der
horstand den Vereinsmitgliedern soeben einen Stalutenentwurf mit, 11.
im solchen nach Besprechung auf den Kre sversammlungen auch
nuf die Tagesordnung der freien Conferenzen zu setzen. 12.

Ausland.

Wien, 14. Sept. Die „Polit. Corresp.“ meldet, daß die
osterreich⸗ungarische Negierung auf Ersuchen des Fürsten von
sontenegro behufs Pflege der zahlreichen in Montenegro befindli⸗
hen Verwundelen, die sich aus der Herzegowina dahin geflüchre!
aben, eine Anzahl ärzücher Personen dqahin abgesandt hat. Des⸗
leichen sei auf Ersuchen der Fürsten von Montenegro anläßlich
er Nothlage der in Montenegro afindlichen 30,000 Flüchtlinge
nut Rücksichten der Humanität der Staathalter von Dalmatien be⸗
auftragt worden, die erforderlichen Quantitäten von Getreide und
debensmitteln nach Montenegro abgehen zu lassen.

In Frankreich erregt gegenwättig eine Broschüre, in welcher
er Gioj v. Chambord aufgefordert wird, zu Gunslen der orleani⸗
mistischen Prinzen seinen Thronansprüchen zu entsagen, v'el Auf⸗
eben. Der Verfasser ist nicht belannt.

Die von „Golos“ verbreitete Nachricht, daß ein franzoͤsischer
DOberst nach Rußland gereist sei, um Pferdeankäufe für die französ
Armee zu machen, wird von der „Ag. Havas“ als falsch erklärt.
Abrigens wenn sie auch wahr wäre, brauchte die Welt darob nicht
in Schrechen zu gerathen. Die französ. Armee braucht noch genug
pferde, um nuribren Friedensstand einigermaßen zu vervollständigen,
und ist überhaupt noch lange nicht in der Verfassung, um an's
dos schlagen — wenn es auch nicht schon aus anderen Gründen
ernstlich wäre — denken zu können.

New-York, 14. Sept. In Trenton (Missisippi) haben
Zusammenrottungen von Negern slattgesunden. Dieselben —XX
ie Beamten und verlangen die Entlassung der gegen sie zu der
Waffen g rufenen Weißen.

Ltnt. Hoyer, Düsseldorf, nennt Ruhr-⸗Nymphe, 8jährig, 62 Kilo
Derselbe nennt Emma, 7, 71,
Lint. v. Schenck, Darmstadt, nennt Hydra. 70.
Prlint. v. Lücken, Wiesbaden, nennt Réglne /5 71
Derselbe neunt Miß Ella, 8, 75.
Hptm. v. Heyden, Saarlouis, nennt Jesuit,) 75
otut. v. Koeller, Karlsruh ,nennt Stradella, alt 7393
Ritmsr. v. Treskow, Straßburg, nennt
Boldstauhb, 6, 7,
Ltnt. Schmiege, Hagenau, nennt Astrea. alt 71,
Ltnt. v. Maltahn, Diedenhofen, nennt Tam
do Lecha, alt 758,
Ritmsir. Grf. Hirschberz, Saargemünd, nennt
Lala Rook, alt 711,
Feht. v. Los, Wißen bei Troisdorf, nennt
Migneaux, alt 758,
V. Ofaziers Hürden-Rennen: 850 Mark. Einsatz: 10 Mark.
l. Ltut. Hoyer, Düsseldorf, nennt Herzog, alt 75 Kilo.
2. Derselbe, nennt Ruhr-Nymphe, Zjährig, 75
3. Lint. v. Schenck, Darmstadt, nenat Hhdro,. 75,
4. Prlint. v. Lüchen, Wiesbaden, nennt
Bedmate, alt 808
5. Derselbe, nennt Roͤzine, 5 80
6. Grf. v. Schlippenbach, Berlin, nennt Höher
Peter, 4, 77714,
7. Hptu. v. Heyden, Saarlouis, nennt
Jesuit, 9 754
Lmt. v. Koeller, Karlsrube, nennt
Stradella, alt 75,
Rttmstr. v. Treskow, Straßburg, nennt
Goldstaub, 6 80
Lint. Herold, Dilliugen, nennt Blaustrumpf, «“ 75
Ltnt. Schmige, Hagenau, nennt Astrea, alte, 80
Ltut. v. Kerczyckt, Brandenburg, nennt Jig, — , 85
Prltnt. v. Maltzahn, Diedenhofen, nennt
Tam do Lecha,
Derseibe nennt Lucyh,
Lint. Se'tz, Saargemünd, nent Sietta
VII. Jagd-Rennen für bayer. Oifiziere.
Einsatz: 20 Mark.
1. Prlint. v. Secfried, Zweibrücen, nennt
Beahyard, alt, 724 silo.
—A
Lala Rook, alt, 72,
Bermischtes 3. Lint. Seitz, Saargemünd, nennt Sietta, alt, 74 ,
* St. In zugrt 16. Zert dam 5 ereigueie sih 4. Ltut. Schuͤler, Zweibrücken, nennt? 2 —
gier ein Unglüdsfall, der zue Warnung dienen kann. Ein drei— NV 2
zehniähriger Knabe nömlich ging in die soz. Lehmkaut, um Sand VII. Herten b3 Rennen. 2000 Mart.
u holen. Während er nun in einer der tiefen Sandgruben, die insatz: Mark.
ich dert befinden, Sand losschlug, stürzte ein Theil derselben ein Ltnt. Hoyer, Düsseldorf, nennt Mozador, 7jähr'g, 79 Kilo.
ind verschüttete den Knaben, der von Leuten, die auf den Hilferuf Pritnt. v. Lücken, Wiesbaden, nennt Réuine, — 812,
er Begititer des Knaben herbeieilten, erst unter großen Anstreng⸗ Grf. b. Schlipp'ubach, Berrin, nennt Höher
ingen jodt herausgeschafft wurde. Mögten doch die Eltern zur Peter, 4—, 69 5
Berhütung weiterer Unglüdsfälle das Sandholen an so gefährlicher Rtimstr. v. Gossler, Karlsruhe, nennt
Shille, wenigstens den Kindern streng verbieten. Windsbraut, alt 80l2,
FZweibrücken, 14. Sept. Unsere d'esjährigen Pferde 5 Ltnt. Rappard, Hagenau, nennt Ethelka, alt 79,
tennen (Sonntag 26 September) werden voranssich!lih die jfrüheren 26. Lut. v. Kesczycki, Brandenburg, uennt J *
Rennen einigermahen in Schatten stellen. Die bereits eingetroffenen Jig, J alt 802,
Anmeldungen siad weit über Erwarten zohlreich und weisen Namen 7. Prltnt.v. Maltzahn, Diedenhofen, nennt Lucy, — 762,
auf, die sich im Sport herrvorragende Stellungen erworben haben, 8. dint. v. Zickwolff, Frankfurt Hochhe im nennt
wohl ein binreichender Beweis, daß die Zweibrücker Rennen sich —A alt 79,
dereits eines gaten Klangs in der Sporlsidelt erfreaen. Unter 9. Lint. Seitz, Saargemünd, nennt Sietla, alt 74
den angemeldeten Pferden befinden sich einige Celebritäten, weiche, 10. Ithr. v. Loe, Wißen b. Troisdorf, nennt —
naldem sie her gezlänzt, die großen Rennen in Baden-Baden Migneaur alt , 882,
nitmachen werden Für die Hauptrennen sind nachstehende Nen— Die Rennen J, IIIl. VI sird Zucht: IV ist Unteroffiiers⸗
zungen eingelaufen: Rennen. — Die vorstehenden Nennuungeun berechtigen zu der Er—⸗
il. Etoffnungs⸗Rennen: 600 Mark. Einsatz: 10 Mark. wartung, daß unsre diesjaährigen Rennen glänzend ausfallen werden.
        <pb n="584" />
        Eingesandt.

Sehr auffaullend war es gestern Abend, daß verschiedene Per—
sonuen aus den Publ'kum durch ihr geräuschvolles Lach⸗n nicht nur
Andere störten, sondern dadurch auch bew'eser, wie wenig Verständ.
niß für die richtige Auffassung sie an den Tag legten und moͤcht,
solchen rathen, um recht füchtig lachen zu lönnen, sich demnäqh
denEulenspiegel“ anzusehen, was j denfalls ihrem Kunstsinn meh
»nisprechen wird. 2k.

Gestern Abend wurde die 3. Probevorstellung der Theaterge
sellschaft unter Direction des Herrn Schroth gegehen. Obschon
das Schauspiecl „Uriel Acosta“ außerordentlich schwierig darzustellen
war, so lann man jedoch nicht anders, als die Ausführung det
Banzen eine vollständig gelungne bezeichnen. Ganz besonders gut
entled'gten 'sich ihrer Rollen Frau Schroth (Indith) Herr Süßen⸗
guth (Ur'el Acosta) Herr Gold (de Silva) ebenso verdient Frl
Piuchen als (Baruch Spinoza) alles Lob.

Verantwortlicher Redakteur F. X. Demez.

———————— ——

—— — ———— —

Solide und geübte
Tabaksspinner

finden dauernde Arbeit be

gutem Lohn. Wo, sagt die

Erpedition d. Blattes. A ꝛis

Frucht⸗, Brod⸗ Flesch⸗ Preise der Siad

Zweibrücken voml 6. September We zen 6fl

9 kr. Korn 4 fl. 43 tr. Gerste Zreihig

—fl. — kr. Gerste 4reihige 3 fl. 53 r

Speiz 8 fi. 18 ir. Hefer 4 11 *

startoffeln 1fl. — kr. Heu 2 fl. 42 hk

Stroh 1fl. 42 kr. per Zentner. Weißhrot

112 Ko. 18 kr. Kornbrod 8 Klo. 241

ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo. 8 kr. Ge

mischtbrod 8 Kilo. 32 kr. 1 Paar WecklI

Gramm 2 kr. Epelzlern -fl kr. Dinkel-

e ge e
iu verlaufea Sc. Nipplinger. 16 Fe Haarieist. ĩs8 ir Schweinefi. icn

Hosseler Straßze. Butter 53 kr. per Pfund.

Todes⸗Anzeige.
Verehrten Freunden, Bekaunten und
Verwandten hiermit die traurige Nach-
richt, von dem heute Morgen 5 Uhr,
nach langem schwerem Leiden, erfolg
ten Hinscheiden unsers innigst geliebten
Gatien und Vaters
Thomas Loch.
Um stille Theilnahme bittet
Schnappbach, 15. Sepidr. 1875.
die tieftrauernde Gaitin
Josephine Koch geb. Schaum,
nebst Angehörigen.
Die Beerdigung findet Freitag, Nach
mittag 2 Uhr vom Trauerhause statt

Theater in St. Ingbert.
Freitag den 17. Sepiemb. im Ober
zauser'schen Saale
unter der Direction A. Schroth
1. Noistellung im Aboanement:
Die Hochzeitsreise,
oder
So kuriren die Frauen ihre Männer.
Lustspiel in 2 Akten von Roderich Benedix
Hierauf
Monsieur Herkules.
Originial:-Posse in 1 Akt von G. Belly.
Aufazng pracis 8 Uhr Abends.

Höhere Töchterschule
in St. Ingbert.

Der Unterricht für das Minterhalbjahr
1875,76 beginrt am mächsten Montage
ben 20. Septenber, Vormittags
K Uhr. neueintreiende Schülerinnen sind
der Vocsseherin vorzustell n. Der Eintritt
in die Anstalt verpflichtet zur Bezehlung
des Schuigeldes während eines ganzen
Semesters.

St. Ingbert, 15. Sepibr. 1875.

Die Commission.
14 je nach
Lampencylinder
tät in aͤlen Numemern pr. Utzzd
a2 ter. 830 kr. 28 kr. 27 kr
und 26 kr.
offerirt L. V. Hussong
in Biieskastel
etroleum
—,,—
empfi⸗hlt hiIipp Kling
Qualitat
Limburger Käse
— ——
Krieger-Verein
St. Inghert.
Zur Feier des 1. Stiftungsfestes wird
am Eonntaag den 19. September Abends
8 Uhr

Der
Ludwigshafener Anzeiger,
dägliscch in seinem 8. Jahrgange erscheinend, (übonnementspreis vier⸗
seljährlich 1 Mark 60 Pf.) empfiehlt sich als besonders geeiznet für Inse⸗
raie, deren dreispaltig Borgiszeile mit 18 Pf., berechnet wird
unter Bewill'gung eines angemessenen Rabattes für größere, ofter wieder⸗

holte Einrückungen.
Ludwigshafen aRkhein.
Die Expodition.
,αααα⏑VRR
Die diesjährigen Herbstfagons in
Herrenhülten
lin. Winterkappeo'
*
Hermann Fischer.
Bekanntmachung.
Die Kreisge wer schule biginnt das neue Schuljahr am J. Okto
ber é. J., an welchem Tage die neu eintretenden Schüler unter Vorlage ihres letzler
Schulzeugnisses und Impfschein⸗s, ebenso die bedingt vorrückenden im Amtszimmer de
tdnigl. Rektors anzumelden sind; d'e Einschreibung der Repelenten, sowie der bedingungslo
Vorrackenden erfolgt am G. Olctober. Das Schul eld im Betrage von 30 Mar
ist in zwei Hätsten — bei Beginn eines jeden Semesters — zu entrichten.
Wegen der Unterbringung auswärtiger Schüler in Kost und Wohnung dahier won
man sich zuvor mit dem Anstultsvorstande ins Benehmen setzen.
Kaiserslautern, 13. September 1878.
Das königl. Rektorat der Kreisgewerbschule
Rohe.
Attion Truck ind Versag von FFX. Demes in St. Ingbert

sind eingetroffen bei
20
bei Georg Jung abgehalten, wozu nur
Mitalieder Beitritt haben.

Der Vorstand.
5 ATFT
Nogis zu vermieth.
Unterzeschueter hat in seinem an der
Haupistraße stehenden Wohnhaufe den obern
Stock nebst Laden im untern Stockeu ver⸗
miethen und find dieselben bis 1. Dezem⸗
ber beziehbar.
J. Héellenthal
in St. Inader:
        <pb n="585" />
        C
23222— 222
535323553335 58553 558
35555355335552535535338* —A ——
23 8863353736352355355 552 2*
z5355555235 523 ——— 228 33f5 56757
— 3739033 35553528 5* —B
53335 2 3 328322 55 355. — [ — 2* 5ñ
*285 — — —A * — 3335535333733375 5 2 *
—— —3553z33525353552352 352 5223533 — 55
3238533578 5573353355 83285532538 33353 8358 2
2 2* 8
27535 —A 5 5355532 WO 7 —A —— — 258* *
353833355328 23 25* 335253 3333
*2 T —— 2 1 25 8— * —
33533253— — 258 —3 52—2 e585352 8 32
52232352 25 —A 8B0 4 — ———— 3 58 *
52z — 2532 25 — — æ35 52. S3 3
352—760 —— 5007 —3858342 52 —A z338a 52 8
2322 —8233— * 522 55 883 22 525 *228
52—8* — 55 — 2 3 55 55 — —— * 558355 23*
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5533 55378 824232. 833 ————
«*8 53435553335 —A 385 — 32
523 5838 52333 e e ze
2 —— 8 555 —— — —23— 2 * —3 3
— ———— 5* 325233 2355583 233
2. * —525 — S — — — —2 2
— 227288 33 — — ——— 323
—— —*22 —* — —2 2. *
2 7 755323 273 —— —
5529 *— 3. 5333332 783 —5* 3. 2533553
58* *27872 32533—523 552* 5z3552535
2* —223 — 23 3— 27353 3225 23 7
*3.5 7*8 55335333 39 3335988
23*8 8— 2 —327 523. 2 32 5 2. — 2855
— 2 2.2 — 2253 58 22— 2 3 eæ — S
—7 335272. 5.3* 2 2525 2 8* 2*
— 58233 22.7 2733 52855 — 37
225337 z838
— 77— — 2 — 72. —32 3 723 3*
2, 52 2553 355 —z*238 2222 —58838325 28 3
2 3 ⁊ 2 ; 3 7 2 —
32c. 25. *385 7338 2 252. 3.3* 282
——— *2 3 3. J8 — 23228533537 —A— *
288 253858 8 85 38 — 3 8
—* * BR2 D0 2 23 53 *5* 232 * 2 2 2—
2 * * 28 — ꝛ 2 2838 — —8 — 2 2 2
* 538 43853*235 *37 34 22 538233.
*55 533 383834 2333563335 383538
**8 ** A2 33 055* 255383 35 2Nz53
——— *2 2323323 3833383 23.* 3 —A
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55355* 55253* 25 22572335
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zer St. I un deerr der Angeirgeee lunde vas at vem Hauptolarte vervanene XE
nunes eriheint wo Ventibe Sine rn al: Dien 3643. Deorn mwe e vrtI —X
1. Mark 29 R.Pfa. Anteigen nerden mit A Aryr. die dreüpaltige Jeile Blatts Sriit oder deren Kauen derechnet,
— — — —— — — — — — — — — — — — — — — —
Samstagn den 18. September 1875

*
Einladung zum Abonnement.
Auf das mit dem L.“ Oktober beginnende neue Quuartal
rsaubt sich die unterzeichnete Erpedition böfl. einzuladen.
Der St. Ingberter Anzeiger wird sich bemühen, die politischen
cFreignisse rasch mitzutheilen und den localen und provinziellen
zorgängen, seine Aufmerksamteit wid nen.
Unferen derehrl. Adonnenten, welche das Blatt durch unsern
Fräger beziehen, erhalten dusselbe fort geliefert wenn nicht ausdrück⸗
cch adbestellt wird.
Pre's und Erscheinen des Blattes bleiben unverändert.
St. Ingbert, im Septenber 1875.
die Erpedition des St. Inaberter Anzeigers.
Deutsches Reich.
Die; „Augsb. Postztz.“ erhält von einem Mitglied der Reicht⸗
ussizeommission die Mittheilung, daß die Nachricht der „Allg.
jtg.“, als ob die 6 bayerischen Mitgli der der Commission sich
eteinbart hätten, vorerst in Berlin zu bleiben und am den ersten
hdethand ungen des boyer schen Landtages nicht Theil zu nehmen,
uurichtig ist. Die fraglichen sechs Mitglieder, von denen drei der
jheralen, drei der kleritalen Vartti angehören, werden zwei oder
zrei Tage vor der Eröffr uung des Landtages Berlin verlassen und
ihd nach München kbegeren.
Lechfel d, 15. Seph. Die Militär-Schießschule, welche
ait Ende dieses Monats wieder nach Augsburg übeisiedeln wird
u gegenwärtig mit Vergleichsschießen vershhiedeser Gewehrmodelle
eschäfrigt. von welchen das französische Gras- (abgeänderte Ehas.
epot.) Gewehte, das schweizerische Vettertie und deut.
che Mauser⸗Gewehr hauptsächlich genaunt zu werden
erdienen. Auch finden ausgedehnte Versuchs⸗ und Prodeschießen
ast dem auf die Mauser-Patrone optir en Werdergewehre statt,
pelche jedoch nicht besonders günstig ausfallen, da das letztere Ge⸗
vehr die verstärkte Pulverladung nicht recht verträgt und durch
iese häufig der Extraltor, der Auswerfer der abgeschossenen Pa
conenhülse, so le'det, daß er nicht mehr richtig fungirt und' oft
anzlich versagt. Man glaubt jedoch diesem Mißstande dadurch be—⸗
egnen: zu können, daß einige Theile des Berschluß Mechanismus
erstärtt werden. Bermischtes
Berlinn, 14. Sept. Die erste Session des neuen bayerischen f Neuftadt. Uusere Bezrks Ahe. J
randtags wird, wie wir von betreffender Seite hören, die Dauer lusstellung ist eingetheilt * 12 Pege —8 —288
on drei Wochen nicht übersteizen. Man ist in München ente 48 Nummiern nebst 2 Einschaltangen. erboafallen auf wr 7
chlossen, nur die unbedingt nöthigen Arbeiten bis zum Beginn der dadt 110, Dürkheim 8, Lambrcht; Mußoach und —RW
kdeichstagssession erledigen zu lassen und die Session alsdann zu Freinsheim 3, De desheim, Lachen, Geiusheimn, Win . en * 35
ließen. Von den in Aussicht stehenden ößeren Reformvorlagen daßloch, Kallstadt, Elmstein, Wachenheim 138 pincen je
oird dedhalb allem Auschein nach diesmal moch nichts vorgelezt Rummer. Das Nürnberger Gesvberbemaseum ist mi He e
vberden. Daß Frhr. Schen! von Stauffenberg abermals zum Prä »ertreten. — Aum vor'gen Sonnag war die Aussiellungew ι
identen der zweiten Kammer gewählt werden wird, gilt für zweisfel- 3000 Personen besucht. M. 3) g von tuws
95. Schon feinetwegen würde eine Kollision zwischen bayerischem F An beiden Seiten dec Ga'erie im Fruchthallensaale zu⸗
sandtag und Reichsvertrefung von störenden Folzen sein, denn die duifetslautern, wo die baherische Lehrerversammlung stattfand, n
tere wird ihrerse ts ihre Ansprüche auf den Genannien als ersten: olgende Sentenzen berühmter Pädagogen e i V
zicepräsidenten unstreitig ebenfalls wieder zur Geltung vringen. Schleiermacher: Der Voltsschullehret muß der —G* und
—Berlin. Dem Bundesrath, der am 16. d. seine regel⸗ ildetste Mann im Volke sein; aber auch aus dem Volke de
züßigen S zungen wieder beginnt, wird der Enwurf' einer kaiser· ein für dasselbe ist. 2. Voön Diesterweg: Ich liebe de 8 er
hea Verordnung vorgetegt werden, welche in ihcem einzigen At- ition. Ohne sie fedlt die Energie, de Enn hiedenheit
ilel besagt: Die Reichswährung tritt im gesammten Neichsgebiet pleibt überall nur der Gleichgültige, der Schwache. 8. Von —5*—
im L. Januar 1876 in Kraft. . ves;: Mein Beslreben geht dahin, die Ppadagogit von frmbem
Beirlin, 13. Sept. In Varzin solb in den letzten Tagen Linflusse zu bef. eien. 4. Vor Citero: Welchen oroneren ober besseren
in sehr lebendi er Fremdenverkehr geheecrscht haben, indem zahl- Deeuft können wir dem Siaale leisien, ais meun wir b Jugend
eiche Personen sich dort zum Besuch aufgehalten haben. Außer anderrichten und erziehen ? 8. Von Salhman Wer Sumpfe
jen beiden Botschaftern Fürst Hotzenlohe udd v. Keadell soll in rocknet und Heerstraßen trocken legt, thut viel 7 aber Menschen
ꝛen letzen Tagen auch der Prasident des Reichs-Eisenbahn Amts tzieht, det thut mehr. 6. Von Pestallozzi: kin Lehrer, der an
ort in amtlicher Eigenschaft anwesend geidesen sein. In Bezug einer eigenen Verboilkommnung arbeilet, benen aba aud an der
auf die italienische Reise des Kaisers wird uns heute aufs Neue Bervollkonmnung seiner Schule. 7. Von Herbart: ———
emeldet, daß Fuͤrst Bismarck den Kaiser nicht' begleiten werde. utttel der positiven Ecziehung liegen im Unterricht. waup
ẽs dücfte das der deutlichste Beweis sein, daß jene Reise jedes F Wie die „Sp. 8.* don, hat das uninsiütun zeomite in
olitischen Ch aralters entbehrt und daß sie nichts ist als ein Atl pete Hamburg dem Vater des s. Z. auf dem Ech —* αL&amp;
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        Nellners Machauer von Speier eine Unlerstützung im Betrage von⸗ 4 CBeim Fischen auf einem Necarfloß) wäre diese Woche ein

605 M. zukommen lassen. Aanabe beinahe ertrunken. Bei demselben hatte ein schwerer Hecht
F St. Martin, 14. Sept. Heute wurde hier Most ae⸗ angebissen und als er anhauen wollte, riß ihn der Fisch ing

wogen von 19 pCt. nach Babo, ist nach Oechsle'scher Waage 96 Wasser. Glücklicherweise war sofort Hülfe da, so daß der junge

Hrad. Zu bemerken ist, daß der gewogene Most nicht im Garten Fischer mit einem unfreiwilligen Bade davonkam⸗

sondern im Felde gewachsen und Frankenmost war. . GE'ne Eatscheidung des deutschen Reichsoberhandelsgerichts.)

(Ggw.) Wenn die Gerichte bisher meist den Grundsatz ac. eptirt hatten, jeder

F Nach s 9 des Markenschutzgesetzes vom 80. Nov. 1874 Berkäufer sei berechtigt, seine Waaren, Sachen 2c. mögslichstvor
jann auf Waarenzeichen, welche landesgesetzlich geschüßt sind, ferner! iheilhaft anzupreisen, so war das Obechandelsgericht in Lepzig
auf solche Zeichen, welche bis zum Beginn des Jahres 1875 all⸗ im Klazfall entgegengesetzter Ansicht, indem es folgendes Urtheu
gemein als Kennzeichen der Waaren eines bestimmten Gewerbegefällt hat: „Irde wahrheitswidrige Anpreisung Seitens des Ver—
reibenden gegolten haben, durch die Anmeldung außer den geseßlich taufers berechtige den Käufer nach seinem Belieben die Auflösung
geschützten oder im Verkehr allgemein anerkannten Jnhabern Nie. des Kaufs oder die Herabsetzung des Preises zu verlangen, so—
and sein Recht erwerben, sofern diese vor dem 1. Oct. 1875 dald nur erwiesen, daß de Anpreisung des Verkaufers eine Täu⸗
die Anmeldung bewirken. Anscheinend haben viele Gewerbtreidende, schung über den wahrex Kaufwerth des betreffenden Gegenftandes
die Marken oben bezeichnender Klassen führen, deren Anmeldung herbeizuführen geeignet gewesen.“
aach dem neueren Gesetz noch nicht bewirlt. Wir machen daher FPaderborn, 18. Sep'. Seit gestern Nichmitlag 2 Udr
deren Jahaber im ei enen Interesse darauf aufmerktsam, daß sie besteht hier ein großer Brand, der bis heute früh 97 Gebäude in
allen Anspruch auf Schuß ihrer Marken verlieren, wenn sie den ge: Usche gelegt haf. 420 Famil en mit 879 Angehörigen sind obduch—
satzlichen Präklusivtermin (30. Sept. 1875) für deren Anmeldung los, meistens arme Leute, von denen nur wenige ihre Habe ver—
Unbenutzt verstre chen lassen. Nach 8 21 des Gesetzes erlischt am ichert hatten. Die so eben erst eingescheuerte Ernte ist vbernichtet.
I. Dei. d. J. der landesgesetzliche Schutz, welchen Waarenzeichen Ziemlich heftiger Wind und große Trockenheit, dutch anhaltende
jur Zeit noch çenießen, und es kann von diesem Tage ab jeder ditze hervorgerufen, ließen das Feuer mit außerordentlicher Schnel⸗
Zewerbtreibende fich durch Anmeldung jedes Waarenzeichens be⸗ igkent um sich greifen, so daß an e'n Retten nicht mehr gedacht
nächtigen, welches nicht nach den Formen des neuen Gesetzes eine werden konnte. Heute früh erst ist es geglüdt, ein weiteres Um—
getragen ist. Gewerbireibende, welhe sich ihr bisher geführtes ichgreifen des Feuers zu verhindern und es wurden auch im Laufe
Waarenzeichen sichern wollen, haben dahc das dringendste Interesse, des Tages weitere Gebaude von demselben nicht mehr ergriffen.
die Anmeldung desselben, sosern diese noch nicht geschehen, vor dem Außer den Spritzen der benachbarten Orttschaften sind de Feuer⸗
l. Oct. d. J. zu bewirken. neyren von L.ppftadt und Unna zur Stelle erschienen und zum

f Aus Bayern, 14. Sept. Man meldet aus Landshut: kheil noch thätig. Den Oodagclosen ist in den Räumen des ver
Im Dorfe Buch am Erlbach, Ger. Landshut ereignete sich ein assenen Franziskanetilostess sowie denen des früheren Priester⸗
rigenthümlicher Todessall. Ein Bauer war nämlich eben im Be⸗ Ssminars vorläusijes Unterlommen verschafft.
griff sein Weib durchzuprügeln und kam dabei in solche Aufregung, fDie Dieustbotennoih hit augenjcheintlich in Beclin abgenom⸗
daß ihn der Schlag rührée und er todt niederstürzte. — In einem nen. Wer jetzt Nachmittags den Alexanderplatz passirt, lann vor einem
Wirthoͤhause im Neuburger Woaide war jüngst ein Metzger eingekehrt, sortigen Dienstboten Comptoir Hunderte von Dienstmädchen finden, die
velcher einen sog. Sonnensttützer trug. Zwei anwesende Bauern ich oft in zudringender Weise an die Damen herand anzen, weche
stichelten dort auf den neuen Gaft und einer derselben sagte: .Dos dorthen kommen, um Mädchen zu dinger. In eben solcher Weise gehet es
s a Preuß', weil er a Sunnadach hat.“ Der Metzger erwiderte iber auch bei anderen Miethlomtoiren zu. Die Schutzleute haben
hierauf auch nicht brsonders zart und das Ende war, daß er unter vollauf zu ihun, um die Passage frei zu halten.
dem Ruse: „Naus mit dem Kerl und sei'm Preußendach“ hinaus F Eine feltsame Vorstellang vom Deutschen Leben maͤssen die
zeworfen wurde. — Der Amberger Stadtrath beschloß in seiner Amerikanischen Zeitungen haben Durch dieselben läuft, anknüpfend
ichten Sitzung einstimmig den dortigen Frauziskanern das Heimatt- an die Thitfache, daß alle Preußischen Prinzen ein Handwerk
eecht zu verleihen. sernen müssen, de Mittheilung, daß Prinz Heinrich, der zweite

F München, 13. Sept. Bei dem letzten Mandver der Sohn des Kro prinzen, nich Beeudigung eines dreijähr gen Cur-
ersten Division, in welchem die erste und zweite Brigade gegen ius in der Buchbinderei bei dem Buchbinder-Meistet Collin vor
einander standen, ereignete sich ein schwerer Unglücksfall oder einer kdurzem unter gewaltigem Andrange des Publikums im Vickoria⸗
Schandthat sonder Gleichen, indem ein Soldal des 9. Jägerbataillons Theater öffentlich zum Gesellen gemacht worden sei. — Die Ehre
durch das Geschoß einer scharfen Werdergewehr-Patrone geiödtet der Vaterschaft dieser Notiz gebührt dem Berliner-Correspondenlen
wurde. Weder die fofort vorgenommenen Recherchen noh die ein- des CincinatiVollsfreund. Ehrte, wem Ehre gebohret.
geleitete Untersuchung haben bis jehzt Anhalts punkte zut Entdedung F (Sedan und Falt.) Der ‚„Düsseldorfer Anzeiger“ bringt
des Thäters ergeben; nur so viel ist constatirt, daß des verhäng: in seiner letzten Sonntagsnummer folge de Gebustsanzeige: „Eige
nißvolle Geschoß aus den Reihen des 2. Infanteriereg ments kam. Tochter: Sedanie Falka. Düsseldocf, 2. Sept. 1875. C. Percin

(N. Corr.) und Freu.“

Am 6. ds. Mis. wurde in Hanau, wie der „Han. Anz.“ f Der König von Schweden ist auf seiner Heimreise aus
zerichtet, der Grundstein zu einer Diamantschleiferei, der erst en un Deutschland in Witienberg, einer Station an der Berlin⸗Hambur⸗
Deutschland gelegt. ger Eisenbahn, das Opfer einer argen Prellerei geworden. Et

JWiesbaden, 10. Sept. Der Rh. Kur.“ schre'bt: hatte doct mit seinem Gefolge ein Diner beim Bahnhofsrestarateur
„Eben sahen wir eine Anzeice d. d. Varzin, 3. Sept., der zus eingenommen, fur welches dieser eine Entswädigung forderte, deren
solge der früher hier als Referendar beschäftigt gewesene Graf döhe dem Könige O-kar und seiner Begleitang Ausbrüche lebhaf ⸗
Wendt zu Eulenburz, Bruder des Obeipräsidenten, ich mit Gräfin den Unwillens entlodie. Ich kenne nicht genau d'e Summe, wel⸗
Marie v. Bismarck, Tochter des Fürsten ⸗ Reichskanz'ers, ver- he der Wirth beanspruchte, und welche auch bezahlt worden ist
lobt hat.“ iber zu einer annähernden Darstellung derselben verh'lft schon die

F Von Stutigart und Wien wird eleichz itig das Erscheinen Thatfoche, diß am Schluße der Rechnung füc Feuerungsmaterial
einer von hochintelligentet Seite kommenden Brochüre angemel joch 100 Thaler, schreibe hundert Thaler. ausgeworfen waren.
det betielt: Rothichnd in Oesterreich und die Ursachen des Nieder dönig Oskar sandte d'ese monströse Rechnung sofort unsetem Kai⸗
zanges der sammtlicher österre chischen Börsen. Dieselbe soll ge⸗ ser ein, worauf der betreffende Restaurateur von der Direktion
eignet sein, nicht blos in allen Finanskreisen, sondern auch bei den der erwähnten Bahn aus seiner Stellung entfernt wurde.
europäischen Cabinetten das höchste Aufsehen zu erregen. f In Yverdon (Kanton Waadt) hatten sich laut, Demokrat⸗

F Nach einem amtlichen Telegraemm aus Luzern ist iin Knecht und ein Schuhmacher in ein Mädchen verliebt, das aber
am 11. September Frl. M. Jotter aus Ludwgebafen auf dem einen von Beiden mochte. Sie entschlossen sich, zu sterben; dee
Rigi durch einen Sturz verunglückt, der ihren sofortigen Tod zur Schuhmader öffnete sich die Adern und fand so den gewünschten
Folge hatte. Tod; der Kuecht aber, der sich an das Kasernenttor gehängt hatn

Mit der Kaisersglocke wurde am 14. Sept., in Köbdln vurde von Soldaten abnelöst, ere er seinen Zweck erreicht hatte.

wieder ein Läute⸗Versuch angestellt. Die „K. Z.“ sagt, der Ses —
sei diesmal günstiger gewesen, als bei denvorangegangenen Proben,
allein ein regelrechtes Lauten sei es immer noch nicht, da der
dioppel auch jutzt nicht in gleichmäß'gen Zwischenräumen anschlage.
Ein Bericht im „Frkf. Journ.“ meint jedoch, im Wesentlichen sei
die Aufgabe als gelöst zu betrachter, da bei einer so riesizen
Blocle lein ganz regelmäßiges Anschlagen zu verlangen sei; auch
verde es hoffentlich gelingen, das Ausbleiben des Anschlagens noch
u vermindern.

— —
Dieunustes⸗MNachrichtenmn.

Der Appellationsgerichtsrath Petri in Zweibrücken wurde au
Ansuchen in Ruhestand versetzt und ihm in wohlgefälliger Aner⸗
kennung seiner treuen und ersprießlichen Dienstleistungen das Ritter⸗
reuz 1. Klasse des Verdienstordens vom heiligen Michael vere
rehen.
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        Freiwilliggerichtliche Mobiliarversteigerung. Geschäfts-Empfehlung.
i Montag, din 27. 1. M. des Vormittage Einem verehrlichen Publikum die ergebene
Bersteigerung bes im 9 uͤheauf der zur Stadt St. Ingbert Anzeige, daß ich stets eine Auswahl in
Montag, den 4. o in, des Fehdrigen Obermühle, werden freiwillig und *
—8 9 Uhr zu Ens heim be. amzugshalber folgende Mobiliargegensiande ertigen Grabsteinen
iunwe Wiltelm y win len auf Eredit versteiger:: —XR
shneten hierzu gerichth —W 2 schwere Pferde, Fuls und Schim⸗ st 1
—* mel, 1 Mutte:schwein, 2 Wägen; 7 neue Grab eine
zuf Grund eines gerichtlich bestätigten Ppflͤge, 2eiserne Eggen, 1 Wind⸗ nach den bei mir aufliegenden Zeichnungen
gemilienrathsdeschlusses des b. Landgerichts mühle, 1 Brandweinlesset 6 neue bestellt werden, welche ich mit Präcifion
ede Dcnlnn iten wn
ten in ⸗ er F 5
e wn etuiic zu Eigen⸗ sodann ee Danimohhes Ilesrpratan — 9— 2*
m versteigeit, i.: us An 8 —
u gur Guütergemeinschaft, welche zwischen Das Geschaftsbur eau e. Bechthold Egot Arsirdaen sieht entaegen
dem zu Enushenm verlebien Z mmermann in St. Incbher.
Johanu Denler u vr 8— Conventionelle F Ph. Mettel.
denen Witiwe Mari 3 3 in Saarbrücken, Hohnen Nr5.
Wiederversteigerung geuer
. e2 8* —— Montag, den 20. 1. Mts. des detzer u. —XE
enga oh Nachmitiags um 2 Uhr, zu St. Ingbert, 3
durne iee 31 Dec. Wies im um Cafe Oberhaufer, wird wegen Nichibe⸗ nenwärter ges ucht.
Plan No. —58 u * ahlung des Erwerbspreifes die nachbezeich⸗ Bei Unterzeichnetem lann ein fleißiger,
d neben der Gemeine u nele dem Johann Hofmann, früher — auch wenn 4 in diesem
4 8 zet daĩ gadcket und Wirid, jctzt Fuhrmann in St. Waadft unerfahren ift, als eizer und
. Plan No. eee eng Ingbert, — 8 Liegenschaft hiefiger Maschnenwärter gezen hohe Lohn
dee vs Erdlasser⸗ HBaunes, öffenllich zu eigen wiederversteigert, ogleich eintreten.
Zum Nachlasse des Erblessers Johann wnn . e eeenn in Spiesem elIIenthal
Seyler geboͤrig: n ne Pampfafiller in St. Augbert
—88 2οα und 420. 70 Plan No. 4397. 70 Dec. Acker im Reth, ß —5
x. * 4 *
Lampencylinderdc
neben Heinrich Jung und Nitolaus Das Rahre auf dem Geschäftsbure au tät in allen WRumtmmern pr. Ttd.
Dormann1 Ver Wies, ae e n gen. 22 kr., 80 kr. 25 kr. 27 kr.
Plan No. 6695. 19 Dec. Wies in der Bauere tRNoat und 26 kr.
Kindelsbach neben Paul Zimmermann V—d Jis vy *8 ic offerirt L. V. Hussong
und Nikolaus Walter. 3* o i u sermie h in Bñiegtastel
2 21 — c in BSuestauel
I de —* 5* Xogis zu in seinem an der P t s
srenze; haupestraße stehenden Wohnhause den obern * etroleum
Paß Ro. 70583 und 7054. 17 Dec. Stoa nebst Laden im ——— —* Stopyen 42* tt. —
Acken im Bruch neben Peter Schwarz; niethen und sind dieselben bis I. Tezem pshi FHhlPpp Kling.
Pian No dos7 und 5oss. 20. Dec, er bezichtbar.. 7b 8 Wagen von —8 Dung ha
Wald am Ziegelhüttecloch neben J Hellenthal zu verkaufen RN RNipplinger.
Catharina Adt u. Andreas Séͤnabel; Haͤffeler Siraße.
J. Plon No. 1608. 39 Dec. Acker hinter in St. Ingdert ·1
Pittersfeld aeben Peter Jung un — * — — e
Johann Markowitz. d h ch f ch F
10. Plian. No. 4818. 29 Dec. Ader L a nDd wi r t 4— d t e e
obet dem Boderberg neben Peter im TWeoi XVE Ren
Huter und Austößern; 8
u. phuehedazedndec. aaet in Im 25., 26. und 27. September 1875.
Pitlersseld neben Mathias Schweitzer 2 Morgens 8 Ahr: Auswahl
Erben und folgender Parzelle; Zamstag 25. Sept der zut Konkurrenz bei der Preise—
12. Plan No. 1478. 73 Dec. Ader allda dertheilungdeetgl. Landgestüts der Pfalz vorgeführten Pferde
neben voriger Parzelle; ‚JNadmiiaas 3 Uhr: Versteigerung von Gestätspferden, Musterung und Prämi rung von
B. Plan Po. 8444. 38, 2. Acher in Senen des pfalzischen Pferdezuchidereins, Anlauf der zur Vetloosung bestimmten Plerdea
den Espen neben Nikolaus Jung und Jeun ion asuf Tivolibis7 Ubr, Abends 8 Utr: Feitball im
Mathias Schwarz Ervben; zerbrrader Ho s.
14. Plan No. 6708. 23 Dez. Acher in 26. S t VBorm. 1023 Uhr im Gestüutshof:
der Kindelsbach neden Peter Jung Zonutag 20. ep . Zatsuhren der Bes häler des kal. van
und Johann Marr. iats; 111 Uhr: Freisevertheilungdes tgl. Laundgestäts: 1
6. Plan No. 1470 und 14721. v— ise um zugder prämiirten Pferde;
Dez. Adcker im Pittersfeld neben Rachmitiazgs 3 Uhrt auf dem Ex rzierplatze:
Johann Fisselbrand und Johann 5 F
Vogelgesang; und J naweb
16. Phue ie ng. 23 Tez. Adet adda fer de⸗R ennen R Rennen.)
neben Paul Zimmermann.
Eigenthümer dieser Liegenschaften sird: Sum g reise für dasselbe IELX Betheiligung
die Wittwe und Kinder des genannt ber⸗ Suanna guee 9 ise * n dem Biteau der Gstaͤrs-Direli * an zenom nen.
ebten Johaun Sehler, als: 1 dessen Witt⸗ Karten fur die Trubuunme an der Rennbahn mit nummerirten Sihplähe,
de Maria gebe Jung, obne Gewerbez qd bei Hen. Buvbbinder Rö ner in Zweibrüchen à 2 Marl per Stück zu haden.
2. die sinder des Verlebten, Namens: 3 27 S Nachm. 3 Uhr im Geftüisho'‘: Verloo—⸗
1. Johaun und b, Johann Baptist Seyler, Montag ept. sung voa Pferden und —B—
heide noch münderjahrig und gewerblos, Oegenstanden. L Ase diefur sind von Herra Vhuier de dreni gin Zweibruden
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xerin und den Andreas Seyler, Dosenwa⸗ aAn ren pVfl. vahnen für 28, 20 und 27. Septesber Fahrtaset ·
her, zum Nebenvormunde haben. — Alle —X 2 ca esang etiner Eintrittskarte zuw Rennen faͤr Tri⸗
Ensheim wohnhaft. han T. plae Zür Transport der Kenn und Zuchtyferde gleiche Ecmabigung
St. Inabert den 17. Septembet 1875. 1 vom 24. bis 20. Seviembtt tinschlieblch.
Sauer, k. Notar.
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        Maria Magdalena T. v. Magdalena
dauck, ledig. Wilhelmina Nalharing
T. v. Bernhard Koch.
Johann Serd Beanhard steßler.
Tharlotta T. v. Micharl Ruffiag. Hein
rich Jakob S. v. Johann Hipchen.
Ludwig August S. v- Johaun Wols,
Peter S. v. Ludwig Hoffmann. Hein«
rich S. v. Peter Lang.
Hei rich Johnn S. v. Heinrich Johann
P ters.
Elisabetha Johanua Katharina T. v.
Joh. Jos. Schweitzet. Magdalena T.
d. Peter Jung.
sturolina T. d. Heinrich Wittemann,
Joseph S. v. Peter Wagner.
Unna Maria T. v. Fr'edrich Wen
zand. Ludwig S. v. Ludwig Rep-
pert.
Zarl S. v. Karl Ruppert.
darl S. v. Johann Joseph Hellen⸗
hal. Oito S. v. Jakob Bihy. Eli⸗
abetha T. v. Georg Steinfel,.
ẽUlijabetha T. v. Heinrich Kuntz.
Tatharina T. p. Kaspar Schwarz
Philipp s. v. Geotg Zeller.
Johann S. v. Matin Muller. Anna
Maria T. v. Johaun Heib.
Johann S. v. Johnnn Butteemann.
Et.sabetha. T. v. Martin Stübing.
Philippina Magdalena J. v. Chriffian
Stahl. Marias T. v. He mrich Jung.
Peter S. v. Georg Jung. Johan«
S. v. Johann Joseph. Neurohr.
Gestorben sind:
Katharina, 7 M. alt, T. d. Elisa⸗
betha Dörrlinger.
Heinrich, 182 J. alt, ledig, S.d.
Johann Rees. Theresia Schneider,
44 J. alt, Ehefr. v. Georg Zintel.
9: Axna, 11M. alt, D. v. Philipp
RPorcher.
10: R'itolaus Duy, Delan; 72J. alt, S
v. Werner Duh.
12.' Gtorg. 2 J. 1M. alt, S. v. Joh.
Joseph Vastian.
15. August, 24 J. alt, S. v. Malhias
steßler.
16. Anra, 13 Z. att, T. v. Nikolaus
Weber.
18. Moagdalena, F J. 9 M. alt, T. v
dam Frey.
19. Elisabetha, 1 J. 2 M alt; T. d.
Franz Gabriel.
20. Hemrich Johann, 10. T. alt, S. d.
Heinrich Johazr Peters. Johanu
Adam Feichtuer, 67 J. alt, Ehem. v
Parin Schmelzer.
Peter, 21 T. alt, S. v. Andreas
lere. Julob, 7 Meosalt, S. v. Jek
Werner.
Magdalena, 27 J. alt, ledig, T. v.
Kart Uhl. Anna Maria, 1T. all
T. v. Johaun Heib. —
Johann Nikolaus Gebhardt, 83 J.
alt, Wittwer v. Anna Maria Fromm⸗
holz. Heinrich Knapp, 23: J alt
Ebem. v. Magtalena Kraus.
Vere Jelicht huben sich':
Peier Gorg mit Elisabetha Keinpf
deinrich Burkeh mit. Magdalena Schühz.
— 8 B8— Ludwig Deßloch mit Katharina Stenger.
Civilstand Ihanna Tomse Eophia .. v. Nnmo Ihanũ Antony mit Elifabe:ha. Walten⸗
eiint. orn.
der Etadt SEt. Ing bert 5— T. v. Georg Sémelzer. Joharn Klehr mit Margaretha Bries.
bio Monen Augun 1875. Adelheide Te va PhiltppScheimeister. Hermann Otto Lubitz mit Katharina
—— Peter Karl S. v. Philipp Abel. He⸗ Trier. J
Geboren wurden: J iena T. v. Adam Benott. Anna TD St. Jagbert, den 8. Sepibr. 1875.
1. Joham S. v. Johann Eich. b. Nilolaus Weber. Das Burgermeisteram
2. Jalob S. v. Friebris Schuff. Ka⸗l CEuster.
5——— 5 Resattion näa n

O T. ꝓdĩa. *

Sointag, den 19. d. M., Rachmittags
halb 4 Uhr J

Generalversammlung
im Veremn⸗ loen lez. 5
Tagesord nung:
Aufnahme neutt. Mitghieder betreff.
St. Ingbert, den 18. Spt. 1875.
Der Ausschufß.
yohere Tochter schue
in St. Ing bert.

Der Unterricht für das Minterhalbjahr
18754760 beginnt am nächsten Monutage
den 20. September, Vormittags
8 Uhr. neueintretende Schülerinnen sind
der Vocsteherin vorzustellen. Der Eintritt
in die Anstalt verpflichtet zur Bezehlung
des. Schulgeldes während eines ganzen
Semesters.

St. Ingbert, 15. Septbr. 1876.

Die Commission.
Theater in St. Ingbert.
Zountag den 19. Sepiemb. im Ober⸗
haufer schean Saale

unter der Direction A. Ech rath,

2. RPorstellung im Abonnement?
Auf —— ⸗ Bonig :
Daic rle
Die Zwillingsbrüder
Charakter Gemölde in5 Abtheilun⸗

gen von Charlotte Birch-Pfeiffer—

—
        <pb n="591" />
        Sl. Ingoerier anzeigen.

der Su. Nn deret Angenaer sund ras mt zem daubtol eite zersugobne A uüer ietu tasz8 utt. — ereivys⸗ Do i Wesi kis⸗asnd Somitags
Lunmer ericheint wd wentli · 2ienr nal: Dd inn 384 3. D —— rai, 3215134, 130 s5 ant'a i. —— diectesitatia 42 X
J 1 Mart 23 R.pPfa. Anzeigen nerden Rit 4 Krir. vie drein altige Zeile Blatisveiit oder deken Ruin berehnei.
— — — —— — — — —— —— — — — — —
147 24 88
B147 Sauistag ssen 18. Septeuber 1875

4. önlicher Courtoisie des Kaisers dem Koönig Victor Emaruel ⸗
Einladung zum Abonnement. ãber, eventuell eine Ver nügungstour * Monarchen. wene
Nuf das mit dem 4. Oktober beginnende neue Quartal ahrt, welche von Baden-Baden aus sich vollziehen wird, soll am
xlaubt sich die unterzeichnetc Expedition höfl. einzuladen. 3. Oktober erfolgen. In Hofkreisen steht diese Reise zweifellos fest
Der St. Ingberter Anzeiger wird sich bemühen, die polinschen! and wird dadurch unsere frühere Mittheilung, welche von manchen
zrtignisse rasch mitzutheisen und den localen und provinziellen! Zeiten ang. zweifelt wurde, auf das Entschiedenste bestätigt. Die
horgängen, jeine Aufmerlsamleit wid nen. .. Abweisenheit des Kaisers wird etwa zwölt Tage dauern. Graf
Unseten verehrl. Aoonneuten, welche das Blatt durch unsern Moltte wind ihn ganz bestimmt 'begleiten.
Träger beziehen, erhalten dasselbe fortgenefert wenn nicht ausdrück -· Berlin, 13. Sept. Die Entwicelnag unserer Münzverhalt⸗
qh adbestellt wꝛd. J aisse bestätigt, den pessimistischen Prophezeihungen der Gegner der
Preis und Erscheinen des Blattes bleiben unverändert. Reform zum Trotz, de Auffassung des preuß schen Finanzministers,
—F —A ru en F nen in Circul iion befindchen
Ia (x 4460 3 . Rassen von apiergeld, der Einführung der Goldwährung wesent⸗
die Erpedition des St. Ingberter Anzeigers — ———— —*
Ddeutsches Reich. yit auch der Wechselcours einen für die Durchführung der Resorm
De „Augeb. Postzt,.“ erhält von einem Mitglied der Reichr⸗ jünstigen Stand eingenommen. Der Antrag des Reichskanzlers,
Fusti commfsion die Munheilung, daß die Nachricht der „Allg. ut 1. Januax 1876 die Goldwährung im ganjen Reich eingu⸗
Zig.“, als ob die 6 bay:rischen Mitgli der der Commission sich ühren, wird daher im Bundesrath auf keinen Widerstand stoßen.
dereinbart hätten, vorerst in Berlin zu bleiben und an den ersten cG z33 7
herhaud ungen des voyer schen Landtages nicht Theil zu nehmen, W Ausland.
urrichung inn. Die fraglichen sechs Mitglieder, von denen drei 4 Die französische Flotte wird im Laufe des nächsten Jahres
jheralen, drei der kieritalen Vartei angebören . werden zwer oder en Folge der von der Kammer zu diesem Zwed bewtlliglken Sum⸗
rei Tage vor der Eröff iurg des Landtages Berlin verlassen und wen eine starle Bermehrung erfahren. Bekanntlich ist dem Marine⸗
id nach München hegeren. — Ninister ein Credit von 30 Millionen gewährt worden, mit denen
Lech fel d, 15. Sept. Die Militaͤr⸗Schießschule, welchenr jüufzig neue Fahrzeuge herstellen will. Einige derselben sind
nit Eude dieses Monats weder nach Augsburg ũbersiedeln wird. illerdings schon längere Zest im Bausbegriffen und bedürfen nur
i gegenwärtig mit Vergleichsschießen verscgiede er Gewehrmodelle der Vollesdung uad Ausrüstung; die Mehrzahl aber soll ganz neu
eshäfrigt. von wel hen das französische Gras— (aͤbgeänderle Chas, n Angriff genommen werden. Unter diesen befinden fich 7
epote)Gewehre, das schweizerische Vetlerlie und deut. Banzerich ffe erster und 5zweiter Classe, 8 gepanzerte sa wimmende
che Mausere⸗ Gewehr hauptsächlich genaunt zu werden Batterien, 4 Kanoneuboote, 8 Kreuzer, 8 Transeportschiffe und '4
derdienen. Auch finden ausgedehnte Versuchs — vnd Prodeschießen zuseinander zu nehmende Karo enboote, welche von den gtoßen
nt dem auf die Mauser-Patrone apiir en Werdergewehre statt, Janzerschiffen mitgeführt werden sollen.
velche jedoch nicht besonders günstig ausfallen, da das letztete Ge⸗ Paris, 14. Sept. Die letz'en Stürme haben betrüchtliche
vehr die verstärlie Pulverladung nicht recht verträgt und durch Berwüstungen im Hercdult Departemnt verursacht. In der kle'nen
Refe häufig der Extraktor, der Auswerfer der abgeschossenen Pa: -tadt St. Chinian siad 120 Häusfer zersiöct und 88 Menjchen
ronenhülje, so le'det, daß er nicht mehr richtig fungirt nud oft ums Leben gekommen.
zJänzlich versagt, Man gliaubt jedoch diesem Mißstande dadurch be⸗
jegnen zu können, daß einige Theile des Verschluß Mehanismus
zerstärlt werden.
Berlinn, 14. Sept. Die erste Session des neuen bayerischen
Landtags wird. wie wir von belreffender Seine hören, die R
ron drei Wochen nicht übersteizen. Man ist in München ent—
chlossen, nut die unbedengt nörthigen Arbeiten bis zum Beginn der
Reichstagssession erledigen zu lassen und de Session alsdann zu
schließen. Von den in Auesicht slehenden iößeren Reformvorlagen
dird deshald allem Auschein nach diesmal noch nichts vorgeleht
verden. Daß Frhe. Schent von Stauffenberg abermals zum Prea
identen der zweiten Kammer gewählt werden wird, gilt für zweifel⸗
losz. Schon seinetwegen würde eine Kollision zwischen bayerischem.
—X sein, denn die
etztere wird ihrerse is ihre Ansprüche auf den Genanuten. als ersten
Bicepräsidenlen unstreitig ebenfalls wieder zur Geltung bringen.
Berlin. Dem Bundesrath, der am 16. d. seine regel⸗
mäßigen S zungen wieder beginnt, wird der Ennwarf erner laiser⸗
iche Verordnung vorgeiegt werden, welche in ib em einzigen Ar—
adel bejsagt: Die Reichswährung triltt im gesammten Reichsgebiet
um 1. Januar 1876 in Kraft. —
Berlun, 18. Sept. In Varzin soll in den ießlen Tagen
in sehr lebendier Fremdenverkehr gehectscht haben, indem zahl⸗
eiche Personen sich dort zum Besuch aufhehalten haben. Außer
»en beiden Botschaftern Fücst Hohenlohe u d v. Keudell soll in
den letzen Tagen auch der Präsident des Reichs Eisenbahn Amis
zort in amtliher Eigenschaft anwesend gewesen sein. Ju Bezug
uuf die italienische Resse des Kaisers wied uns heute aufs Neue
jemeldet, daß Fuͤrst Bismarck den Kaiser nicht begleiten werde.
ẽs dürfte das der deutlichste Beweis sein, daß jene Reise jedes
»olitischen Ch uralters entbehrt und daß sie nichts ist als ein Alt per⸗

Vermischtes

fNeustadt. Uusere Beziks, Gewerbe⸗ und Industr'r⸗
Uusstellung ist eingetheilt in 12 Gruppen und zählt im Ganzen
148 Nummern nedst 2 Einschaltungen. H'erdon fallen auf Neu—
tadt 110, Dürkheim 8, Lambreücht, Mußvach und Haubsch je8,
Freinsheim 3, De desheim, Lachen, Geinsheim, Winzingen je 2,
daßloch, Kallstadt, Elmstein, Wachenheim und Ellerstadt je1
Kummer. Das Nücnberger Gewerbemaseum ist mit 4 Nummern
zertreten. — Am vor'gen Sonntag war die Ausstellang von etwa
3000 Personen besucht. (N. 3). —

“ An beiden Seiten dec Ga'erie im Fruchthallensaale zu
daiserslautern, wo die bayerische Lehrerversammlung stattfand, waren
olgende Sentenzen berühmter Pädagogen angebracht: 1. Von
Schleiermacher: Der Voltsschullehrer muß der entickelste und ge⸗
ildetste NRRann im Volke sein; über anch aus dem Volke, weil er
ein für dasselbe ist. 2. Von Diesterweg: Ich liebe die Oppo⸗
itiga. Ohne sie feolt die Energie, de Entschiedenheit. Neutral
zle:bt überall nur der Gleichgültige, der Schwache. 8. Von Diester⸗
veg: Vein Bestreben geht dahin, die Pädagogit von fremdem
kinflasse zu befreien. 4. Von Cicero: Welchen gröͤßeren oder besseren
Denst können wir dem Staate leisten, als wean wir die Jugend
interrichten und erziehen? 5. Von Sotzmann: Wer Sümpfe aus-
rocknet und Heerstraßen trocken legt, thut viel, wer abec Menschen
rzieht, der thut mehr. 6. Von Pestallozzi: Ein Lehrer, der an
einer eigenen Vervollkommnung atbeitet, arbeitet aber auch an der
Vervollko umnung seiner Schule. 7. Von Herbart: Die Haupt⸗
uttiel der positiven Ecziehung liegen im Unterricht.

— Wie die „Sp. 3.“ hoͤrt, hat das U terstützungscomite in
Hanmburg dem Vater des s. Z. auf dem „Scheller“ berunglücdten
        <pb n="592" />
        eiiners Nochauer von Speser eine Unlersutzung im Betrage
805 M. zukommen lassen.

F Si. Martin, 14. Sept. Heute wurde hier Most ge—
wogen von 19 pCt. nach Babo, ist nach Oechsle'scher Wage 96
Grad. Zu bemerken ist, daß der gewogene Most nicht im Garten
sondern im Felde gewachsen und Frankenmost war.

VAM

Gaw.)

F Nach 8 0 des Markenschutzgesetzes vom 80. NRov. 1874
kann auf Waarenzeichen, welche landesgesetzlich geschüzt sind, ferner
auf solche Zeichen, welche bis zum Beginn des Jahres 1875 all-
gemein als Kennzeichen der Waaren eines bestimmten Gewerb-
sreibenden gegollen haben, durch die Anmeldung außer den geseßzlich
geschützten oder im Verkehr allgemein anerlaunten J habern Nie:
mand sein Recht erwerben, sofern diese vor dem J. Oct. 1875
die Anmeldung bewirken. Anscheinend haben viele Gewerbtreibende,
die Marken oben bezeichnender Klassen führen, deren Anmeldung
nach dem neueren Gesetz noch nicht bewirkt. Wir machen daher
deren Jahaber im ei enen Interesse darauf aufmerksam, daß sie
allen Anspruch auf Schuß ihrer Marken verlieren, wenn sie den ge—
setzlichen Präklusivtermin (30. Sept. 1875) für deren Anmeldung
unbenutzt verstre chen lasser. Nach 8 21 des Gesetzes erlijcht am
1. Dei. d. J. der landesgesetzzliche Schutz, welchen Waarenzeichen
zur Zeit noch genießen, und es kann von diesem Tage ab jeder
VBewerbtreibende sich durch Anmeldung jedes Waarenzeichens be—
xiächtigen, welches nicht nach den Formen des neuen Gesetzes ein⸗
getragen ist. Gewerbireibende, welhe sich ihr bisher grfützrtes
Avaarenzeichen sichern wollen, haben dahe das dringendste Interesse,
die Anmeldung desselden, sofern diese noch nicht geschehen, vor dem
I. Oct. d. J. zu bewirken.

* Aus Batzern, 14. Sept. Man meldet aus Landshut:
Im Dorsfe Buch am Erlbach, Ger. Landshut ereignete sich ein
eigen hümlicher Todesfall. Ein Bauer war nämlich eben im Be—
griff sein Weib durchzuprügeln und kam dabei in solche Aufregung,
daß ihn der Schlag rühr‘e und er todt niederstaͤrzte. — In einem
Wirthshause im Neuburger Walde war jüngst ein Metzzer eingelchrt,
welcher einen sog. Sonnensa ötzer trug. Zwei anweser de Bauern
flichelien dort auf den neuen Gast und einer derselben sagte: Dos
is a Preuß', weil er a Sunnadach hat.“ Der Meztzer erwiderte
hierauf auch nicht besonders zart und das Ende war, daß er unter
dem Ruse: „Naus mit dem Kerl und sei'm Preußendau“ hinaus
zeworfen wu de. — Der Amberger Stadtrath beschloß in jeine
lehzten Sitzung einstimmig den dortigen Franziskanern das Heimatt
zecht zu herleihen.

7 München, 13. Sept. Bei dem letzten Manöver der
ersten Division, in welchem die erste und zweite Brigade gegen
einander standen, ereignete sich ein schwerer Unglückzfall oder einer
Schandthat sonder Gleichen, indem ein Soldat des 9. Jägerbataillons
durch das Geschoß einer scharfen Werdergewehr-Patrone gerödtet
wurde. Weder die sofort vorgenommenen Recherchen noch die ein—
geleitete Untersuchung haben bis j⸗zt Anha!ts punkte zut Eutdedung
des Thälers erceben; nur so v'el ist constatirt, daß das verhäng⸗
nißbolle Beichoß aus den Reiben des 2. Infanteriereg' ments kam.

(N. Corr.)

Am 6. ds. Mis. wurde in Hanau, wie der „Han. Anz.“
berichtet, der Grundstein zu einer Tiamanischleiferei, der erstn in
Deutschland gelegt.

J Wiesbaden, 10. Sept. Der Rh. Kur.“ schre'bt:
„Eben sahen wir eine Anzei,e d. d. Varzin, 5. Sept., der zu⸗
jolge der früher hier als Referenzar beschäftigt gewesene Graf
Wadt zu Eulenburd, Broder des Obe präsioenten, sich mit Gräfin
Marie d. Pismarck, Tochter des Füesten -Reichskanz'ers. ver⸗
lobt hat.“

Von Stutigart und Wien wird leichz itig das Erscheinen
einer von hochintelligenter Seite kammenden Brochilre angemel
det hetitelt: Rothichid in Oesterreich und die Ursachen des Nieder⸗
ganges der sammtlicher österre chischen Börsen. Dieselbe soll ge—
eignet sein, nicht blas in allen Finankreisen, sondern auch bei den
eurohäischen Cabinetten das höchste Aufsehen zu etregen.

FNach einem amtlichen Telegramm aus Luzern isi
am 11. Septenber Fel. M. Jotter aus Ludw'gebhafen auf dem
Rigi durch einen Sturz verunglückt, der ihren soför tigen Tod zur
Folge hatte.

Mit der Kaisersglockke wurde am 14. Sept., in Köln
wieder ein Läute-Versuch angestellt. Die „K. Z.* sagt, der Eifolg
sei diesmal günst ger gemesen, als bei den vorangegangenen Proben,
allein ein regelrechtes Läuten sei es immer noch nicht, da der
Kloppel auch jetzt nicht in gleichmäßigen Zwischeuräumen anschlage
Ein Bericht im „Frkf. Journ.“ mein jedoch, im Wesenttichen sei
die Aufgabe als gelöst zu betrachten, da bdei einer so riesigen
Glocke kein genz regemäßines Anschlagen zu perlangen sei; auch
werde es hoffenilich gelingen. das Ausdleiben des Anschlagens noch
zu hermindern. 7*

BGeim wischen auf einem Necarfloß) wäre diese Wohen
dnabe briuahe ertrunken. Bei demselben hatte ein schwerer Hecht
angebissen und als er anhauen wollle, riß ihn der Fisch inig
Waosser. Glücklicherweise war sofort Hülfe da, so daß der junge
Fischer mit einem unfreiwilligen Bode davonkam. J

fGEne Eatscheidung des deutschen Reichsoberhandelsgerichis.)
Wenn die Gerichte bisher meist den Grundsezz ac. eptirt hatten, jeder
Berkäufer sei berechtigt, seine Waaren, Sachen ꝛc. wöglichst vor—
heilhaft anzupreisen, so war das Obechandelsgericht in Le pfig
im Klagfall entgegengesetzter Ansicht, indem es folgendes Uriheü
zefällt hat: „Jede wohrheitswidrige Anpreisung Seitens des Ver—
lãufers berechtige den Käufer nach semem Belieben die Auflösung
zes Kaufes oder die Herabsetzung des Preises zu verlanzen, so—
»ald nur erwiesen, daß de Anpteisung des Vrkäufers eine Taäu—
chung über den wahrex Kaufwerth des betrefsenden Gegenstandes
yerbeizuführen geeignet gewesen.“ J

»Paderborn, 13. Sep. Seit gestern Nichwmittad 2 Udr

besteht hier ein großer Brand; der bis heute früh 97 G däude in
Asche gelegt haf. 420 Famil en mit 879 Augehörigen sind obduch
'os, meistens arme Leute, von denen nur wenige ihie Habe' ver—
ächert hatten. Die so eben erst eingescheuerte Ernte ist vernichtet.
Ziemlich heftiger Wind und großze Trocenheit, dutch änhaltende
ditze hervorgerufen, l'eßen das Feuec mit außerordentlicher Schunel—
igleit um sich greifen. so daß an ein Retten nicht mehr gedacht
verden konnie. Heute früqg erst ist es geglückt, ein weiteres Um—
sichere'fen des Feuers zu verhindern und es wurden auch im Laufe
»es Tages weitere Gebaͤude von demselben nicht mehr erg' 'iffen.
Anßen den Spritzen der benachdarten Ocischaften sind de Feuej
neyren von Lppftadt nud Unna zur Sielle erschienen Und zum
Theil noch thätig. Den Oodachlosen ist in den Räumen deßs ve.
assenen Franziskanetloste s sovie denen des früheren Priester⸗
S minars vorläusiges Unterkommnen veischafft.
7 Die Dienstbotennöih hit augenscheialich in Berlin abgenom⸗
men. Wer jehßt Nachmittags den Alexanderplatz passirt, larn vor einem
dortigen Dienstboten. Comptoir Hunderte von Dienstmädchen finden, die
sich oft in zudringender Weise an die Damen herand änzgen, we che
horthen kommen, um Mädchen zu dinzer. In eben solsder Weise gehet es
aber auch bei anderen Miethlomtoiren zu. Die Schutzleute “haben
jollauf zu thun, um die Passage frei zu hallen. 458

F Eine feltsame Vorstelling vom Deutfchen Leben maͤssen die
Amerikanischen Zeinungen haben Durch dieselben läuft, anknüpfend
an die Thitsache, daß alle Preußischen Prinzen ein Handwert
lernen müssen, de Mittheilung, daß Prinz Heinrich, der zweite
Sohn des Kro prinzen, nich Beendigung eines dreijähr gen Cur⸗
us in der Buhbinderei bei dem Buchbinder-Meister Collin vor
Zurzem unter gewaltigem Andrange des Publikums im Victoria⸗
Theater öffentlch zum Gesellen gemacht worden sei. — Die Ehte
der Vaterschoft dieser Notij gebührt dem BerlinerCortespondenlen
des CincinatiVolksfreund. Ehre, wen Ehre gebhret. **

7 6Sdan and Fait.) Der ‚Ddüsseldorfer Anzeiger“ bringt
in seiner letzten Sonntagsaummer folze de Gebuctsanzeige: „Eine
Tochter: Scdanie Falka. Düsseldori. 2. Sept. 1875. C. Percin
und Frau.“

f Der König von Schw.den ist auf jriner Heimreise aus
Teutschland in Wutenberg, einer Station an der Berlin Hambur⸗
ger Eisenbahn, das Opfer einer argen Prellerei geworden. Er
hatte doct mit seinem Gefolge ein Diner beim Bahnhofsrestarateur
eingenommen, fur welches dieser eine Entsttädigung forderte, deren
döhe dem Könige O kar und seiner Begleitang Ausbrüche lebhai ⸗
sen Unwillens entloclꝛe. Ich kenne nicht genau d'ie Sumrmre, wel⸗
he der Wirth beanspruchte, und welche auch bezohlt worden ist;
aber zu einer annähernden Darstellung derselben vech'lft schon die
Thatsache, daßs am Schluße der Rechnung für Feuerungsmaterial
noch 100 Thaler, schreibe hundert“ Thaler. ausgeworfen waren.
Rönig Oskar sandte diese monströse Rechnung sofort unsetern Kaie
jer ein, worauf der betreffende Restauratkeut, von der Direktion
der erwähnten Bahn aus seiner Stellung entfernt wurde.

p In Yverdon (Kanton Waadt) hatten sich laut, Demoktat⸗
ein Knecht und ein Schuhmacher in ein Mädchen verliebt, das aber
leinen von Be'den mochte. Sie entschlossen sich, zu sterben; deer
Schuhmacdher öffnete sich die Adern und fand so den gewünschten
Tod; der Knecht aber, der sich an das Kasernentsor gehängt hatne
wurde von Soldaten abelöst. ee er seinen Zweck erreicht hatte.
Dieustes⸗Machrichten.

Der Appellationkgerichtsrath Petri in Zweibrücken wurde auf
Ansuchen in Ruhestand versetzt und ihm in wohlgefälliger Aner⸗
ennung seiner treuen und ersprießlichken Dienst' eistungen das Ritter⸗
reuz 4. Klasse des Verdienstordens vom heiligen Michael vers
egen.

ie —
        <pb n="593" />
        Freiwilliggerichtliche
Versteigerung.

Montag, den 4. Ottober wächsthin, des
Vormittags O Uhr zu Ensheim be.
Witiwe Wilbelm Quirin, wird vom unter⸗
reichneten hierzu gerichtlich beauftragten k
Rotar,

auf Grund eines gerichtlich bestätigten
Familienrathsbejchlusses des k. Landgerichts
St. Ingbett d'e nachbes hriebenen Lie en⸗
shaften Ensheimer VBannes der adsoluten
Rothwendigleit wegen öffentlich zu Eigen⸗
hum versteigert, nämlit.:

J. Zur Gütergemeinschaft, welche zwischen
dem zu Eusheim verlebten Zmmermann
Johann Seyler und seiner hinterblie⸗
Fnen Witiwe Maria Juug bestanden
jat, gehörig.: . .

j. Plan No. 1066. 20 Dezj. Acer in den
Meisengärten nben Joh. Kurz und
Heinrich Walter.

2. Plan No. 7058. 31 Dec. Wies im
Bruch neben der Gemeinse und Pei.
Jung.

Plan No. 7055.6 Deec. Wiet daselbst
neben Sandergut des Erdlassers urd
dem Walde;

II. Zum Nachlasse des Erblassers Johann
Seyler gebörig:

4. Plan No. 4203, 4204 und 4203. 70
Dec. Acker ien Fichelbreit 2. Ahnung
neben Heinrich Jung und Nitolaus
starmann;

Plan No. 6695. 19 Dec. Wies in der
Kindelsbach neben Paul Zimmermann
und Nikolaus Walter.

Plan No.5152 und 51522, 37 Deec.
W'es am Hundsfeld neben der Bann⸗
grenze;

I. Plau No. 7053 und 7054. 17 dDec.
Ader im Bruch neben Peter Schwarz;

Plan No. 5987 und 5988. 20 Dec.
Wald am Ziegelhütterloch neben
Catharina Adt u. Andreas Sénabel;

Plan No. 1508. 39 Dec. Acdker hintet
Pittersfeld aeben Peter Jung uund
Johann Markowitz.

Plan. No. 4313. 29 Dec. Acker
ober dem Bovberberg neben Peier
Huter und Anstößern;

4. Plan Ro. 1477. 63 Dec. Ader in
Pitlersfeld neben Maihias Schweitzer
Erben und folgender Parzill;

i2. Plan No. 1478. 73 Dec. Ader allda
neden dvoriger Parzelle; *

13. Plan No. 5444. 35 Dee. Acker in
den Espen neben Nikolaus Jung und
Mathias Schwarz Erden;

14. Plan No. 6708. 23 Dez. Acker in
dert Kindelsbach neben Peter Jung
und Johann Marx.

Plan No. 1470 und 1471. 107
Dez. Acker im Pittersfeld neben
Johaun Fisselbrand und Johann
Vogelgesang; und

16. Plan No. 1479. 23 Tez. Acer alda
neden Paul Zimmermann.

Figenthümer dieser Liegenschaften sind:

oie Wittwe und Kinder des genannt ver⸗

ebten Johaun Seyler, als: 1 dessen Witt⸗
de. Maria geb. Jung, ohne Gewerbe;

2. die Kinder des Verlebten, Namens

1. Johaun und b, Johann Baptist Seyler,

deide noch münderjährig und gewerblos,

velche ihre genannie Multer zur Vormün—
derin und den Andreas Seylet, Dosenma⸗
her, zum Nebenvormunde haben. — Alle

u Ensheim wohnhaft.

St. Ingbert den 17. September 1875.

Sauer, k. Not ar.

Mobiliarversteigerung.
Montug, din 27. 1. M. des Vormitags
um 9 Uhe auf der zur Stadt St. Ingbert
zehörigen Odermühle, werden freiwillig und
umzugshalber folgende Mobiliargegenständ⸗
auf Credit versteigert: ....
2 schwere Pferde, Fulsund Schim⸗
mel, 1 Mutteschwein, 2 Wägen, 7
Pflüge, 2 e serne Eggen,“l Wind⸗
mühle, 1 Beandweinkesseh, 6neu
Brandweinständer, 2 Dec molwaagen
und sonstigs Fuhr und Ackergeräthe,
sodann verschiedene Hausmobilien.
Aus Auftrag
Das Geschäftssbureau L. Bechthold
uin St. Ingabert.
Conventionelle
* —e— —V
Wiederversteigerung
Montag, den 20. 1. Mts. des
Nachmitags unt 2 Uhr, zu St. Ingbert,
im Cafe Oberhauser, wird wegen Nich:be—
ahlung det Erwerbspreijes die nachbejeich
nete dem⸗ Johann Hofmann, früher
Bäcker und Wirth, jetzt Fuhrmann in St
Ingbert;“ zugehörige Liegenschaft— hiefiger
Baunes, ffeatlich zu eigen wiederversteigert
naämlich auf Betreiben von “;:
MaͤyrLomn,“ Handelsmann in Spiesen:
Plan No. 4397. 70 Dec. Acker im Reth,
neben Georg Vest und Franz Jatob
Schwarz.⸗mit Karioff lu bestellt.
Das Nahre auf dem Geschäftsbüreau
L. 8 echthold in St. Jngbert.
Sauer.tk. Rotar.
3 * 7
Logis zu vermieth.
Unterzeschneter hat in seinem an der
dauptstraße stehenden Wohnhause den obern
Stock nebst Laden im untern Stockezu ver⸗
nierhen und sind dieselben bis 1. Dezem⸗
der beziehbar.
J. Hellenthal

Geschäfts⸗Empfehlung.
Einem verehrlichen Publikum die ergebene
Anzeige, daß ich stets eine Auswahl in
fertigen Grabsteinen
vorräthig dabe, und können 72
neue Grabsteine
nach den bei mir aufliegenden Zeichnungen
bestellt werden, welche ich mit Prãcision
und Eleganz auszuführen versichere. Vom
Ablieferungstaq der Grabsteine an gebe
ich einen Z-bis Bmonatl ichen
Eredit.
Geneigten Austrägen sieht entgegen
Ph. Mettel,
F in Saarbrücken, Hahnen Nr5.
Heizer u. Raschi
nenwärter gesucht.
Bei U terzeichnetem kang ein fleitiger,
unger Mann, auch wenn er in diesem
dait unerfahren ist, als Heizer und
Maschnenwärter gegen hohrn Lohn
ogleich eintreten.
. eIIenthal
DPampfmüller im St. —A
g je nach
Dampencssinder
tät in allen Kdummern pr. Tgßd.
32 kr., 30 kr. 28 kr. 27 kr.
und 26 kr. —
offerirt 8. V. Hussong
in Blieskastel
Petroleumn
——
mpfi⸗hli Fhiäpp KIling
7 bis 8 Wagen voll guten Dung hat
zu verkaufen * Ripplinge;.
Hafseler Straͤße.
— Ebe — BuBöZ2 22322u22—2— — —
Landwirthschaftliches Fest
im Aweibriüclken

— AAä
am 25. 26. und 27. September 1875.
8 Morgens 8 hr: Auswahl
Zamstag 25. Sept der zur Konkurrenz bei der Preise—
oertheilungdestgl. Landgestüts der Pfalz vorgeführten Pferde
—XE
Seiten des pfälzischen Pferdezuchtvereins, Anlauf der zur Verloosunzg bestimmten Pferden
Keunion auf Tivolibbis 7 Uhr; Abends 8 Uer: Festball im
Zzweibrücker Hof. 8 loin uß 6.
R e reim Gestütshof:
Zonntag 26. Sept. Vorführea' det Besschäler des kgl. Land⸗
zestüts; 1113 Uhr: Preisevertheilungdestgl. Landgestäfs; 12
Uhr: Umzug der prämiirten Pferde;
Nachmittags 3 Ulht auf dem Ex rzierplatze:;
»doe⸗Rennen. ea

qj

Summa aller Preise für dasselbe A800 Mark. Die Anneld iagen zur Betheilizunz
werden vom 3Nenbe: aun auf dem Bieau der Gistais-Derek: on an jenom nen.

7 Karten für die Trubuünne an der Rennbayn mit nummerirten Schplähen

ind bei Hren. Bu bbinder Rösner in Zweibrücken 4.2 Mark ver Stück zu haben

Nachm. 3 Uhr im Gestütsho: Verloo⸗

Montag 27. Sept. surg vho« Pferden und landwirthjtl.

Gegenständen. Loosse hiefür sind von Herra Barquier H. Henigst in Zweibrüden
zu veziehen pet Hundert zu fl. 52. 30. Verkaufspreis: 35 Kreuzer das Loos.

7 Auaf den pfälz. SFahnen für 25, 28. und 27 September Fahrtarer⸗
nhignug von 60 8 bei Fosung einer Eintrittskarte zum Rennen fur Tri⸗
dãue eoder L Plah. Für Transport der Reun und Zuchtpferde gleiche Ecrmaßigung
vom 24. bis 29. September einschließl'ch.
        <pb n="594" />
        Szantag, den 19. d. M., Naqmittags
halb 4 Uhr —*9—

Generalversammlung
im Vereinzlocalee..

—WM Tagesord nung:

Aufnahme neuer Mitglieder betreff.

St. Ingbert, den 18. S pt. 1875.
Der Ausschuß.
IMere Lohherschule

in St. Ingbert.
Der Unterricht für das Minterhalbjahr
1875176 beginnt am nächsien Montage
den 20. September, Vormittags
8 Uhr, neueintretende Schülerinnen sind
der Voesteherin vorzustellen. Der Eintritt
in die Anstalt verpflichtet zur Bezehlung
des Schuigeldes während eines ganzen
Semesterss. —

St. Ingbert, 15. Sepibr. 1875.

HDie Commission.

Theater in St. Ingbert.

Sonntag den 19. Sepiemb. im Ober

hdauser jchen Soale
anter der Direction A. Sch roth.

2 2. Rorstellung Am Aboonemeni —J
Auf vielseitiges Verlangen:
Die Grifle

Ier:·

2 — —v
Die Zwillingsbrüder
Charakter Gemãlde in 5 Abtheilun⸗

den von Charlotte BirchRfeiffer

Unentbehrlich für Ge—

schäftsleute ꝛc.

Im Verlag von Otto Fritz in
CEonstanz erschien soeben:
Moltizblatt
über Papiergeld, welches in
nächster Zeit außer ECours ge—

Fetzt vnd werthlos wird⸗

In Taschenformat auf Carton Preis
15 Pf., nach auswarts erfolgt frantirte
Zusendung gegen Eirsendung von 18.
pf. in Briefmarken. Wiederve.kaͤuser ei⸗
hälten entiprechenden Rabatt.

n]

Maria Magdalena T. h. Mãagdalen
Hauck ledig. Wilhelmina Katharina
T. v. Bernhard Koch.
Johann S. v. Bexnhard Ke—ler.
Charlotta T. v. Michal Ruffing. Hein
ich Jatob S. v. Johann Hiphen.
Ladwig August S. v. Johaun Wolf.
Peter S v. Ludwig Hoffmann. Hein⸗
rich S. v. Peter Lang.
Hei rich Johaun S. v. Heinrich Johann
Pters. . e—
Etisabetha Johanna Katharina T. v.
Joh. Jos. Schweitzer. Magdalena T.
b. Peter Jung.
tarolina T. v. Heinrich Wittemann.
Joieph S. v. Peter Wagner. —
Anna Maria T. v. Friedrich Wei⸗
gand. Ludwig S. v. Ludwig Rep⸗
peil.
Karl S. v. Karl Ruppert.
arl S. v. Johann Joseph Hellen⸗
hal. Oito S. v. Jatob Bihy. Eli⸗
abetha T. v. Georg Steinfelz.
ẽlisabetha T. v. Heinrich Kuntz.
aiharina T. v. Kaspar Schwarz
Philipp s. v. Georg Zeller.
Joͤhann S. v. Martin Muller. Anno
Maria T. v. Johann Heib.
Johann S. v. Joh inn Butteemann.
Eiu.sabetha T. v. Martin Stübing.
Philippina Magdalena J. v. Christiar
Siahi.s Maria T. v. Hernrich Juug
Peler S. v. Georg Jung. Johan⸗
S. v. Johann Joseph Reurohr.
G.storben sind:

1. Katharina, 7 M. alt, T. v. Eliso
betha Dörrlinger...
Heinrich. 18 J. alt. ledig, S. v.
Johann Rees. Theresiq Schneider.
14 J. alt, Ehefr. v. Georg Zintel.
Auna, 11 M. alt, T. v. Philipp
Porcher .. 4
Rkolaus, Duy, Delan, 72 J. alt, S
v. Werner Duh. 4
GBeorg, 2 J. 1 M. alt, S. v. Joh
Jojeph Bastiaen. 3
August, 24 J. alt, S. v. Mathia
steßler. —* —
Anra, 13 T. alt, T. v. Nilolau
Weber. TF IR
Magdalena, 3 J. 9 M. alt, T.
Adam Frey.
Elijabetha, 1J. 2 Mualt, T.
Franz Gabriel. 0
Heimtich Johaub, 10 T. alt, S. b
Heinrich Johaun Pekers. Johan
Adam Feichtner, 67 J. alt, Ehem.r

Marin Schmelzer.
Peter, 21. T. alt, S. v. Andrea!
Klei. Jakob, 7 Mualt. S. v. Jat
Weruer.
Magdalena, 27. J. alt, ledig, T.t
Kari Uhl. Anna Maria, 1 T. ah
T. v. Johann Heib.
Johann Nikolaus Gebhardt, 83
alt, Wittwer v. Unna Maria Fromm
holz. Heinrich Knopp, 23. J. al
Eh⸗m. v. Magtalena straus.

Vere Jelicht haben sich:!
Peter Gorg mit Elisabetha Nemplh
Heinrich Burteh mit Magdalena Schil
Ludwig D⸗hioch mit Katharina Stenge
Johann Andony mit Elisabetha Wolle⸗
born.

24. Joharn Klehr mit Margaretha Grie—
28. H.rmann Oito Lubitz mit Katharin
Trier. *

St. Jagbert, den 8. Sepibr. 18765.

Das Bürgermeisteran
E·Ser.
—

6
8.

10.
11.
12.
I

13.

14.

16.
4

. Bir Pmmen!
Bei Kramer SECo. in Leipꝛzig erscheintr
Die
ATDEitASGSCubDæ,
Zeitschrift in Monatsheften fr leichte ele⸗
gante weibliche Arbeiten, enthaltend neut
dtigkmuster in briilantem Bunt-
Arbendruer ausgeführt, sowie Hs——
tei⸗ und Fileimuster, Vorlagen für Weiß⸗
sickerei Weißnaͤhierei, Waffel · und Stric·

arbeit, Perlhätelei x. —
Die einfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nur 1 Sgr. — 6 Xxr. rh ⸗10xx.
isterr. Die Doppelausgabe kostet das
Doppelte. 3
Die einfache Ausgabe enthält abwech⸗
selnd einen Monat Stickmuster. den andern
daãlel⸗ Filei⸗ x. Muster. Die Doppel⸗
usgabe enthält in jedem Monat Beides.
Man abonnirt æu Jeder Zeit auf
e drei Hefte einer beuebigen Ausgeabe
allen Buchhandlungen und Posß.au⸗
alten

17.
19
21
23
24.
125
126
20.
zo.

77 9 An
allo Baucher und
A
der Fabrikate aus meiner Fadrik hierdurch die An⸗
zeige, daß nunmehr den Etiquetten, an denen dies
bisher noch nicht der Fall war, die Faber ik⸗
marke vorn Bingen, der allbekannte
„Sehwan“ beigedruckt wird. Es geschieht
dies in Folge des Warkenschutzgesetzes und soll da⸗
zu dienen, auf den ersten Blick Ringer Fa⸗
brikat vor jedem aus andern Orken untrüglich zu
erkennen. Ebenso wolle man keinen Anstoß daran
nehmen, wenn nach und nach statt rauhen Hand—
papiers glattes besseres Maschinenvavier eingeführt
wird. —
Bingen a. Rh., Aufang Sept. 1875.
(D. F. 5081). OGarl Gra ss-

10.
112.
15.
16.

18.

19.

20.

22.

36.

ivilstand
der Stadt Et Ing bert
Mo Monat Anqust 1875.

— — ——
sharina Louse Sophna T. v. Heiurich
Heintz.
qdatharina T. ve Georg Stmelzer.
Adelheide T. v. Philipp Scheimeister.
Petet Karl S. v. Philipp Abel. He⸗
lana T. v. Adam Benoit. Anna T.
bp. Nikolaus Weber.

3

Geboren wurden:
1. Johann S. v. Johann Eich.
2. Jalob S. v. Fredris Schaff. Ka⸗!
FFI4 beerslod von F. xX. Demet in Et. Ingbert,
        <pb n="595" />
        Sl. Ingberler Anzeiger.

der St. PJabereer Anzeiger (und das mit dem dauotolaite oeroanoene diiter zaltu i438latt, nit der D en tia is⸗, Dynaerstrarszä, and Soentags
LKammer ericheint wochentlis vier nal: Dinstaz, Dounnerstag, Sunstaa uid Soannataz. Lpnanementsorceis vierteljährig 42 Krzr. ode
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 rir. die dreiiv eltige Zeile Blatthtrift gder deren aun berevnet.
⏑ ⏑ — — — —
Sonntag, den 19. Septenber

o-: ”!.

—X
ind alle Getreide Magazine überfüllt. Unter diesen Umständen
zarf man sich der Hoffnung hengeben, daß die Brodpreise und da⸗
nit wohl manche andere nach und nach einen langerwünschten
Abschlag erfihren werden.
Eine Frosfird ˖ Aneldote.) Der am Sedantag erfolgte
Tod des Generals Frossard, der dekanntlich anno 1870 der
Zaarbrücker Gegend etnen Besuch abstattete und dem durch den
„turm bei Spichern sament seinen Soldaten am 6G. August der
Weg gewiesen wurde, hat in Sarbrücken eine Menge Frossard⸗
I toden aus jener Zeit aus der Vergessenheit geweckt; zum
fxempel: A.ns Frossard aach der großen „Schlacht“ am 2. Aug.
mwelcher Lulu die Feuertaufe erhielt und ein französisches Armee⸗
'oeps eine Handvoll Preußen „siegreich“ in die Flucht schlug,
Avends mit seinem Generalstab im Triumph in die Stadt Saar⸗
zrücken geritten kam, wunderte er sich, daß die Stadt noch keine
tanzösischen Fahnen herausgesteckt, und frug den Bürgermeister nach
er Ursache. Der antwortete und sprach: „Wir haben keine fran⸗
öosischen Fahnen, Herr Generat, Saarbrücken ist eine deuische
Stadu!“ „Ad!“ mach'e Frossard, schaute den Bürgermeister ver⸗
vund'ert an und ritt weitet. —*
Ausland. Bagdad. 13. Sept. Die hiesige Bevölkerung hat einen
JIrun, 16. Sept. Die Carlisten haben die Podsit'onen, persischen Juden, welchen sie der Gotteslästerung deschuidigte, vr⸗
die sie um Oyarzun eingenommen hatten, verlassen; de Regie⸗brannt.
ungstruppen fanden daseibst eine große Menge Kriegsmaterial . In Liverpool ist beim Niederreißen der Brandreste einer
vor die Carlisten halten nur Sanmar os besetzt. Es werden Zuckerfabrik ein 90 Fuß hoter Schornstein auf ein baufälliges
n Hernani Verstärkungen erwarlet, um von da aus eine Beweg⸗ Rachbarhaus — eme Tuchfabrik — gefallen. Das Gebäude stürzte
ang çegen Santiago Mendi zu unternehmen. dodurch ein und von den 60 in demselben beschäftigten Arbeiterinnen
R'o m, 16. Sept. ‚Voce della Verita“ meldet: Der spni⸗— vardin 722 verschüttet; 3 derselben wurden todt, die übrigen
che Gesandie beim päpstlichen Stuhle nvahm seine Entlassung in schwer verletzt ous dem Schutte hervorgçezogen.
Folge der Minister-Veränderungen in Madr'd. London, 14. Sept. Ein fürchterliches Ung.ück ereig⸗
nete sich am Sonnabend in einer Zeche des Kohle ibergwerks Don⸗
nington Wort in Shropshir. 11 Bergleuten begaben sich des
Morgens an ihr Tagewerk in die Tiefe, und es war verabiedet,
daß ihnen bald darauf ein Pferd folen sollte. Dies geschah,
aber da nach langem Warten die in der Tiefe Befindlichen kein
Zebe is eichen von sich gaben, wurde Lärm geschlagen und eiagige
ste tuugsmannschaflen stiegen in den Schacht hinab. Dir selben
ermittelten sehr bald, daß während der Nacht eine Exrplosion schla⸗
Jender Wetter stattgefunden, hatte, daß die Zeche mit gifligen
Hasen gefült war und daß die 11 Unglüdlichen erstickt seien.
Han fand ihre Leichen, de mit vieler Muͤhhe und Lebensgefahr an
die Oberfläche geschafft wurden.
Aus Philadelphia wird der „Times“ tele raphirt:
„Der Dampfer Egauinox“ scheiterte am Freitag auf dem Michi⸗
jan-See während eines heftigen Sturmes. Alle an Bord befiad⸗
sichen Personen, 22 an Zabl, kamen um.“

Deutsches Reich.

Mänchen, 14. Sept. Vom Kriegsminister wird sofort
zach Erbffnung des Lantages der Gejetzentwurf Uber. die Rechte⸗
xrhälinisse dee Beamten der Mil tärderwaltung, welchem betannt⸗
ich in letzter Seffion die Zustimmung versagt und deshalb im
ahten Landtags Abschiede das lebhaftesse Vedauern ausgedrückt
vuͤrde, wieder in Borlage gebracht werden.

München 16. Spt. Der Kaiser von Oesterrei h wird
im Samstag den 18. d. Vormittags h'ier zum Besuche seiner
Tochter eintreffen und mehre Tage berweisen.

Für die Bischaffung von Mobilmachungspferden wird in
Breußen fortan ein neues Verfabren in Anwei.dung komnen.
danach hat jede Provinz im Falle einer Mobilmachung der Armee
nder einzelner Theile derselben den in Gemäßheit der Bestimmuu⸗
jen des Mobilmachurgéplanes auff sie repartirten Bedarf an Mo—
zitmmachungepferden in natura zu stellen. Der Gesammtbedarf
v'rd schon im Frieden auf die einzelnen; Kreise vertheilt. Bei
Fintritt einer Mobilmachung wird in jeden: Kreise der gesammte
ꝛestellungspflichtige Pferdebestand gemustert, das erforderliche
Fontingent ausgehoben und taxirt und der Taxwerth aus Reichs⸗
onds vergütet.

Bermischtes

fLandau, 16. September. Der zweite Weinmarkt d.
J. jand heute hier statt. Die Betheilung an demselben war eine
sehr lebhafte, obgleich sich gerade keine animirte Kauflust bemerk⸗
ich machte. Die Verkäufer waren der immer weniger günstigen
herbstaussichten wegen zurückhaltender, woegen die Käufer höhere
Preise vorerst nicht bewilligen wollen. Es sind circa 40 Fuder
ibgegeben worden, größtentbeils kleine 1874er Weine, welche mit
1. 130 bis fl. 190 per 1000 Luer bezahlt wurden. Für 1873e
vurde fl. 120 bezoh!t; Deidesheimer gingen zu sl. 285 bis fl.
295 einige Pöstchen ab. Gräfenhauser, Rothweine erzielten fl. 600
Schweigener fl. 350. Ueberhaupt waren schöne Weine am Markte;
z wurde auch vielfach Notiz davon geuommen, und dürfte sich
vie dies auch das vorige Mal der Fall war, das Geschäft nach
dem Markte lebhafter entwickelu als an demselden selbst.

(Land. Eilb.)

Frankenthal, 15. Sept. Mit h. Euischließung vom
13. dz. hat die k. Kreisregierung dem Antrag der Schulbehörden
md des i. Bezirksamtes, die confessiorele Mischung auch in den
Zonntagsschulen einzuführen, statlgegeben. (Fr. W.)

FAls Curiosum wird der „Rpf.“ mitgetheilt, daß ein Ge—
chäft?agent in der bayerischen Rheinpfalz im Auftrage eines Wein⸗
chmierers eine Zahlungsaufforderung ergehen ließ auf 6 fl. —
ür 1 Fuder Wein, sage ein Fuder.

fMannheim, 183. Sept. An Stelle der befürchteten
ohen Getreidepreise ist die Sorge getreten: für die im Auslande
angekauften Massen von Brodfrüchten genügende AbsazeKanäle zu
finden. Noch nie lagerten solche Mengen Getreide am
jiesigen Platze. Alle Fruchtschuppen und verfügbaren Raumlichkei⸗
sen sind bolizepfropft. Von den 600, 000 Sacdh Weizen und 100,000
Sack Roggen, die unser rühriger Handel mit der Bestim⸗
nung nach hier im Auslande gekauft hat, man jetzt über die
dälfle eingetroffen sein, die kleinere Hälfte wird noch erwartet.
Die Ernte im Inlande stellt sich besser heraus, als man erwartet
zat. Die Karloffel- und Obst-Ernte läßt sich als vorzüglich be⸗

Theater.

(Eingesandt.) Die gesirige Vorstellung, zimlich gut besucht, war fast
u aͤllen Theilen eine zufriedenstellende zu nennen. Das erste Stück
die Hochzeitsreise“ wurde trotzdem die Grundit ee des Stüdes gerade
eine desoaͤdere war, auh die gelehrten Redensarten in diesem
dustspiele manchmal langweilen, im Ganzen doch gut durchgeführt
u. befällig aufeenommen. Die mitwerkenden Personen hatten was
zre Rollen anbetraf, ihre Schuld'glkeit gerhan.

Das letztere Stück „Monsieur Hercules“ war, was Stoff und
Sinn anbelaugt, urkomisch, indem durch die darin vorkommenden
Verwechslungen die Lachmuskeln der Anwesenden im höchsten Grade
n Anspruch genommen wurden. Um auf die Ausführung selbst
urückzukominen, so muz man dem Spiel des Herrn Direltor Schroth
Alle Aperkennung zollen u. möchte solchem empfohlen, derartige Rol
en mit Vorliebe zu wählen.

Auch die übrig betheiligten Personen haben dayu beigelragen,
»amit die Ausführang so Lresfflich gelungen, and dadurch dem
Pablikum ein recht vergnügter Abend verschafft wurde.
534
        <pb n="596" />
        —XXXX
Sonntag, deu 19. d. M., Naqmittage
zalß4 ühr 7
Generalversammlung
jm Verein⸗locale.
Tagesordnung:
Aufnahme neuecr Miglieder betreff.
St. Ingbert, den 18. Sept. 1875.
Der Ausschuß
10 bis 14 Wagen
guten Dung
hat zu verlaufen
Jak. Stief
νιo bIn.

Köngleßbe RaßbensuILèé
SWÆL. INCGIBERERIMW.

Dos Stud'enjahr 1875/76 Lezginnt mit der Jascription am 25. September.
Die neu aufzunchmenden Schüler haben an diesem Taze auf dem Reltorate zu erscheinen
und dabei ihren Geburts- und Impfschein, sowie ihre früheren Schul⸗ oder Siudienzeug
niße vorzulegen.

Wer in die J. Classe der Lateinschule eintreten will, muß das 9. Lebensjahr
voll ndet, darf aber das 12 n'cht überschritten hben und hat sich einer Aufnahmsprüfung
ju unterz'e en, in welcher er sich dirüber ausw isen muß, daß er sich die für den Ein⸗
rritt in die vierte Classe einer deu schen Shule hinreichenden Kenntnisse in de: Religion,
der deutschei Sprache und der Arith netil 1worben habee.

Diese Aufnahmsprüfung findet Monutanq den 27. Septem'er statt.

St. Ingbert. den 15. August 1875.
—XLXXXXVX
arnikelm.
Jr

*

achte Tyroler, billigst bei
J. Uhl jun. St. Jugbert

Seizer u. Aaschi⸗

nenwärter gesucht.

Bei Unterzeichnetem kann ein fleißiger
junger Mann, auch wnn in diesem
Heftait unerfahren ist, als Heizer und
Maschnenwärter gegen hohrn Lohn
ogleich eintreten.

F. TILCIIEnthal
Dampfmüller in St Ingbert
Solide und geübßte

7 2 *
Tabaksspinner
finden dauernde Arbeit bei
gutem Lohn. Wo- sagt die
Erpedition d. Blattes. 2.
as ScheTysche Haus
am Kapellenweg ist zu ver⸗
miethen. Näheres bei
—r F. J. Henrich.
Eine Wohnung
mit 3 Zimmer, Küche, Keller und Spe cher
st zu vermiethen und kann sofort bezogen
werden. Näheres bei
Johanun Best
gegenüber der Kessefabrit.
ogis zu vermieth.
Unterzechneiter hat in seinem an der
Hauptstraße stehenden Wohnhaufe den obern
—AA
mie:hen und sind dieselben bis 1. Dezem⸗
zer heziehbar.
J. HeIIenthal

Der
*
e
Ludwigshafener Anzeiger,
hägelisch in seinem 8. Jahrgange erscheinend, (übounementspreis vier⸗
zeljährlich 1 Mark 60 Pf.) empfiehlt sich als besonders Feeiznet für Inse—
rate, deren dre spaltigze Borr gus zeile mit 18 Pf., berechnet wird
uinter Bewell gung eines angemessenen Rabattes für größere, öfler wieder⸗
holte Einrückungen.
Ludwigshafen axhein.
Die Expodition.
— —
rauben-Brust-⸗Aonig*)
»urch über 10000 Anerkennungen von
Fachmännern und genesenen Personen aller
Ztaͤnde ausgezeichnet, u. A. von Ihre
ẽrlaucht Ftau Gräfin von Sayn
Wittgenstein in Berleburg (Westph.)
zr. Eciaucht Hen. Grafen zu Leinin
zen⸗Billigheim auf Schloß Billigheim
Amt Mosbuch in Baden); Her. Oberst
lieutenant Hoolboom, Commandant
er Kavallerie zu Kampen (Holland); Hern
Armand Nanniger, Kasserl. Deut
che x Konsul in Osdorne (Queensland);
)rn. Br E. Nüst, Sanitätsrath in
vrabow (Pecklenb.); Hen. *
Dr. G. A. Gräfe in ——
The nniz. —Allein ächt 47 2
unter Garautie mit (3 5
nebigem Fabrikstem- A
pel a Flasche 1, 1193 und
3 Markt in St. Indbert bei Herrn J.
Friedrich, in St. Johanr bei F. P.
Dudenhöffer und Carl Thiriot, in Saar⸗
onis bei Fraz Altenkir hein Blieskastel
ei Apotheket C. Richter, in Saargemünd
hei Abotheker H. Hirchner.

Iσ

3

7 zur
Eine Badereises
tung oder Wiederherstellung der Gesund⸗
heit kann nicht Jeder unternehmen,
theils der Kosten und anderntheils der
häuslichen edr geschäftlichen Verhältnisse
cegen. Allen Diesen nun empfehlen!
„vir als Ersatz der Brunnenkurt „Dr.
Airys Naturheilmethode.“ — Versäume
Neaiand, selbst wenn noch se
ichwer darniederliegend, sich
dis weltberühmte ilustrirte!
Wer!: Dr. Airys Naturheil⸗—
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Richters VerlagsanstaltinLeipzig“
anzusd affen. Dies 25 Bogen starke
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Sprechstunde —-12, 2-3, für
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Einem verenrlichen Publikum die ergebene
Unzeige deß ich stets eine Auswatz in
.
fertigen Grabsteinen
vorräthig babe. und können
neue Grabsteine
nach den bei mir aufliegenden Zeichnung
bestellt werden, welche ich mit Präcifion
und Eleganz auszuführen versichere. Vom
Ablieferungstaqg der Grabsteine an geb
ich einen 8- bis Bmonatlichen
Credit.
Geneigten Austrägen sieht ent zegen
Ph. Mettel,
in Saarbrücken, Hahnen Nr 5.

*) Der Trauben⸗Bruft Honig ist kein
Arznei⸗ eder Geh'immittel, sondern der ein
gedickte (concenixirte) mit dreifach geläuter ˖
em kangrischen Rohrzucker eingemachte
Saft der weißen rheinischen Weintraube.
Der ächte Trauben-Btust-Honig ist chemisch
zollständig rein und als das edelste, wohl⸗
chmeckenoste und natürlichste aller existiren⸗
den Haus-, Genuß⸗ undHeilnahrungsmittel
ür gesurnde sowohl als leidende und kranke
Personen, Reconvalescenten oder kränlkli⸗
he und schwächliche Kinder aneikannt
Durch Hebu g9 der Niturlhätigkeit unterstützt
der Trauben-Bruft Honig bei allen und
jelbst sower kranten Personen wesenilich
d'ie ärze liche Behandlung. Als Nährmittel
dei kleinen Kindera steht dieser herrliche
Zaft, welcher seibst vom zartesten Säuglinge J
auf's Beste vertragen wird, unerreicht. — Zu beziehen durch alle Buchandlungen.
Redafltion. Druck und Verlag von F. x Demetz in St. Znebern
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        * 528555— —8 3
25 222 2
2 5z55555 533355 —73 5553
2 522 —* — 15 — —X
—A—— 25 233
E —— 58 33373
5355 — 2258 — * 4
5s553257 232 23. 52 —
—533*æ—55 *533535528 22*
5 38 —5535—55 —
2 32223 23758 552535 28237
* 535z223 23538—3 333
222524 ,75 65587 —
5 —2256 232 588 55582
2 8338728
* 28322 55353376 z8 *
5 8 5 * —S 8 3 62 58. 2 5 2
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532 *2 22 — 34— — 8 —2
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7 522 3538. 3255 52—25
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—233553— 8848233
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232 256— 8* ——
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3 3232 *55337 3568353 ss *»55535535 35555 355 55
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22 8 2 8 —»2557* 2 — 82 —2 5 2328 28 —A
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— 5 2 —22322 2* * * 8* ——o— 252 — 8 —— * —
—— — — 5—222282 —32553 22
5341227 75732 333—232——225 533 523 50 55323585 * 5
22 527 — —A 523 5523*25* .—548* —— 22
33 232 A 55225 32 57 —A ———— 3 t 2 —8
3453383 55352 52533235535 68 33588 257* —— 26
24152 53 8853 —9* — — ⸗
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253232 —3*338558358* 53 382 52528*
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2 53253334 2335536333255* 2353283335558 3
52 2—3 52 855 53355 585 — 5535 853 — 552
2 —A 52c35 8 5225E 3 ——— ——— —
* —— 56 5738* —— 55—3 —238
5* z223553535 5335—535 233383235331 575535384858*
2 — 5—533332353383 258 2335 333 25 333583 ——
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—28 28 23 353338—35538,5355555 —5 35355
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58 25573355— 2353555285 —
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5533 555385 33383353 353523833555 582*3538 *3
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25338333 33835 — —— 23 258.3352 753225. 232232 5225
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22 5* 2223 — 22 222 — * — — 2— —
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21233 352 33
5BZTTZEä3BS
25 2. — 2 —
2532 z 23
— — 57
12 ö3. 25*
2582222
1533323
22233335
2 —53 23
368 237
——232—— 352
552 5253537
33333*228

53 22
25333. 5523
T 5223
* ⁊ 3 2
F 3252
125823 57

2333883

—*

25235 5.8
2333372355

22233

— —8

221 3853
* 5. 2 .37
27* 5253023
25 335 82
522272
3*35 —A
2352 372 —

*

2 *28 13535

4

22
*3 * *
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203 * 38 25379 327
* — 52 2. 2 *
22 223 32.2 * — *2* — * ** 537
22 —— 55 22 * 76
23233238535 3. 2 532833388 223 5322
——— 277 —— —
737 225 2z85 — — —— — 22 * 5 2 —
— 33327 53335833 38 — 82 5328
382 55833 2 53533 — —X
228 285338 21253353 58 —322328 *
2232 22 3 555 535 28 5372 2
222. 5. 2 385 8523323353 * 52.22 —
2537833 225* *7 — 22523 232 * —
7 2255 572727 8
373337— s35355 — s *
238 2 8 25558337 —233*7783 3. S —
⸗ 83
232335 2 55— 8 282 53 —
522822* 52832338 3235253 323 232 7*
2322 3 — ue 225 26* — 8
2322383 33 2 —583 335523335 55357 —
5 * 22528 20 42 12323357 55 F — —
—A 3 ——A — * —— 3 72 35235 — —
— — —3 2 — —— S —8 — *28
55533 ãA 3382 83 2*
* 23 532322*857 537277— * 6 58 — —
38 8 — 23338837 56 —— — 2232 8 2 8— 2 2 2
532337 5 3 768 33 3 * 22855 — 2 2
25335* 522857 82. 238 — 58 * —8
— — —53 5522558233 — 3335733 —
5833 —X 52555253 2553 525 25 **
52 2 3223357 723 A 82. * *
532.223 22. 552 2 2322 — 2. 283.
2335225 2 5 532 2872 28 2237
J 2 *3 533555773 —7 2* 32588
23533823 22 *8 —— 2
⁊ 25537573 —2 6 7 53 72
**— —223 * 23
A 225253
— 258
23357

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— 58272
—* *
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5 3 3538—
—A 153 2 5 3 233 32355
2 25 68 — E 3. , 2 322 5.* 73
28 2*8* 2 255 —A— S 2 22 2*
* S 2 72 2 7 23 2 372 *
2 *82 * 3 2* 2 * 23 55552 3
2 3383 25573
ss 38—3*3 557 2353 338338
35 — 23.5033. 3 355 5z223 3533387 ——
22 55 553553828222 8 2 z3
2—· 2.5 5. 72* 2. — 5 238 35, 283 ę553.— —83 5553
25375 53352 ———— ꝛ. —
582 3* 2253532375 2. S2 I3 353 3 5 222
2— 67 .2. —A—— 5322.33 8 22. 2 ————
59 6 —3— —33 —3338 553353
53s —3 3— 3333
2. J J
—22 22. 82274 27* 8 — A53 3.322 2
— —A——
33528 5222*2258 —A—— *
522 3 232235* ——ö *882.8 5—33 — — 282 2
* 3 3—
8 —— 523 53 33232352332
— 8* 28233— 2* 2 133 25735353
——— — * —— 2 77 —8 2 —22 — 2 2*
3 3 3 3 63
—2 * :7 * * 8* 2
z3553852. 25555. 287 *88581I5B8 3 *57
2273.3 55338 ISRBR. — 7 235532
22 —323 3 83123 533 E3278 2. 3 513328
2 3 3 2283
2 * — 53 —9 —22 —

3 —33383 8238
2832* 23 5*33—— 3333
5232
38332537 7528588 3355333553335—3 3335
232 32. 522 32832233 * 652302 5 22* 2 *

5 3 133353 —— 5 2355755*238 22 ue*

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        <pb n="599" />
        der St. A d rrer Aueiger (und zas nu aeA hauotol atte 2erpa toeα udner A4.14 1339 att, air dec Die u IÄ. Do inrtr r3⸗ and So entagß

Ranmer ericheint udchents miertt (2 Dinzraz. Deaner stal, Su t 14 au3 t. Aai: nenlsorris vierteliätrig 42 Krir. ode
Mart 20 Ropfa. Amzeigen verzen mit 4 Keit. „ie dreipaltiae Seite B. atti deinn oder ren Kaun vere hnet.

ò— 75 — — — —æ— —— — — —

K 149 * m Dieunstag⸗den 21. September — 1875
Einladung zum Abonnement.

Auf das mit dem 1J. Oktober beginvcende neue Quartal
alaudt sich die unterzeichnete Erpedition höfl. einzuladen.

Der St. Ingberler Anzeiger wird sich demühen, die polit schen
xFreignisse tasch mitzutheilen und den localen und provinziellen
Vorgäugen, feine Aufmerksamkeit widmen.

nusere verehrl, Adonnenten, welche daz Blott durch unsere
Teäger beziehen, erhalt en dasselbe fortgeliefert, wenn zucht ausdrüc ·
i abbestelli witd. 14
Zrers und Ericheinen des Blattes bleiben unveränder.
St. Ingbert, im Septe aber 1875. —
Die Erpedition des St. Ingberter Anzeigers.
Deutsches Reich.

München 17. Sept. Im Budget der XIII. Finanzperiodi
and wiederum⸗ betrãchtliche Summien für Unlerr'chts zwece postulirt.
uuch auf die Aufbess ruug der materiellen Lag der Beamten und
gediensteten ist entsprechende fürsorgliche Rückicht genommen.

Berlin, 7. Sept. D'e Reise des Kaisers nach Mailand
um Besuche des Koͤnigs von Italien ist jetzt enog ltig beschlossen;
ur über den Zeitpunkt schweben noch de Verhanolungen. Ent⸗
veder wird die Abreise gieich nach der Feler des Geburtstages der
Raiserin, gegen den 3. oder 4. Oltober, von Baden⸗ Baden aus
nder erst gegen Mitte Oktobec stattfinden.

Wierirn. Das soeben erschienene 9. Heft des Generalstabs
verls über den Krieg von 1870,71 (Berlin, E. S. Miitler und
Sohn) stellt zunächst de ahseits von Krigsschauplatze geschehener
Ereignisse dar: die Maßregeln zur Vertheidigung der Küsten und
den Äusgang der Erxpedition der französistten slotte nach der Ostfee
Dann folgt eine Uebersicht über die Verbindungen der deuischen
Armeen mit der Heimath, ihren Aush:bungsbezirten und Verpfle
gungsplätzen. Der Widerstand deer von den Deutschen umlagerten
Festungen Bitsch, Pfalzvurg. Toul, Verdun wird mit unparteiischer
Anerkennunz dar estelt. Daran schließt sich die Geschichie der Be⸗
lagerung Straßburgs bis zum Abbruch des Bombardements. Der
lezte Thell des Heftes ist der Belagerung von Metz gewidmet; er
ildent die Vert- eilung der dentschen Streitträfte zut Umzingelung
ver Festung. die zur Sicherung ihter Stellungen ausgeführten Erd—
Tbenen, die Schwieciglei en der Verpflegung, de Gesundheitsver
zälinisse der Truppen, und gibt sodann eine Darstellung der zwei
zägigen Schlacht dvon No.sse ville. Eine Schlußbetrachtung erörter!
den Character der Schlacht und die d ischiedenen Wege, d'e sich
dem Piarschall Bazaine für einen Durchbruch geboten hätten, sowie
die Kriegslage, welche bei etwa gelungenem Durchbruch eingetreten
wre. Das Heft schließt mit einem allgemeinen Ueberblick det
Krieges bis Anfangs September, der in großen Zügen den Zu⸗
jammenhang der Ere'gnisse, der -erfochtenen Siege nochmals dar
legt.
Ausland.

Nach dem „Figaro“ stellt sich der durch die letzte Ueber
schwemmung verurfachte Schaden wie folgt: 8 Millionen für das
Allier, 25 Millionen für d'e Departements Herault, Gard und
dodere, wobei die Ernten mit inbegr ffen sind. Die Zaht der zer⸗
srümmerten Däuser und Hütten beläuft sich auf 400, die der
Todten auf 100, wovon 74 allein auf die kleine Stadt Saint⸗
Chinian im Herault entfallen.

Koustntinopelt, 19. Sept. Die „Agence Havas⸗
Reuter“ meldet, da sich die Consuln Oesterreichs, Desqhlands
und Italien; in Trebinje besinden und demnächst nah Stolacz
abgehen sollen. D'e Versuche dieser Deleairtengruppe, die Insur⸗
genten in directen Contackt mit dem türkischen Commissar zu brin⸗
jen, begegneten bsher Schwierigleiten. Dagegen waren die In⸗
urgenten im Distrikte Nevesirie für die Ermahnungen der Consuln
Rußlande, Englands und Franireichs empfänglicher. Endgluttige
Aeußerung'n dieser Consuin sind erst möglich, bis sie auch mit den
Insurgenten im Gebirge von Gacko verlehrt habea werden, wohin

sie gestern abgegangen sind. Dieselben hoffeu. gleichsalls demnaͤchst
iit Stolacz einzutreffen.

—Konstantigopel, 18. Sept. Ein Telegramm des Vali
hon Bosnien an Mostar vom 13. Sept. an das Kriegsministe⸗
ium meldet, daß die Insuͤrgenten am 8. d. M. bei Visegrad an⸗
gegriffea, gefchlazen und in wilde Flucht versetzt wurden und Passe
Ind andere Sdzriftstücke auf dem Kampfplatze zurück lassen mußtenl

—— — — —
3Beer mi ich es.

RMeufstadi, 16. Sept. Bei der gestern staltgehablen
Weindersteigerung des Herrn Heinrich Geisel wurden folgende
Preise erzielt: IS68er Neustadter Tramiuer 810 fl., 1872er
steufiad.er (gemischt) 333 und 480 fl., 1873er dio. 355 und
145 fl., 1874ex dto. 300, 305. 840, 845, 350, 365, 400,
175 und, 525 fl. — Rothweine: 1872.3 Reustadier 595 fl.,
1874A0x bto. 420 fl.

7 Dem „pi. aA.“ schreidt man aus der Südpfa 13: In
den Werndergen tritt jetzt mehr und mehr eine eigenthümliche Er⸗
XX geeignet ist, in
dem Geinüth des Winzers angenehme Empfindungen wachzurufen.
kst inn, als od ein böser Geist über unsere We nberge dahinge⸗
Hwedt ware uͤnd allenthalben einzelne Rebstöcke förmlich verherxt
Jitte. In ein und demselben Winzert trfft man nämlich voͤllig
herbstreise Trauben an und dint daneben solche, die noch klein und
dennhart sind. Es zat so,ar dent ostlosen Anschein. als hegten
letztere zro des beständig schönen Wertecs überhaupt gar nicht die
Adsicht, jemals reif zu werden. Besagter Uevbeistand tritt da schwaͤ⸗
cher, dott wieder flärker auf. Wie die Sahe jetzt steht. würden
die Winzer am Besten ihuan, wenn sie beim Herbsten die guten
Trauben von jenem zwe felhaften Gewächz sonderten und den Wein
mus beiden Sorten auch füc aller Zeiten streng geschieden ließen. —
Demselben Blatte zufolge ist der Staud des jagddaren Wildes in
der Pfalz'im Gauzen in diesem Jahre ein sehr befriedigender.
Namentlich Rebhünner sind in großer Anzahl voth iuden. Diese
tosten 30 kr., der Hase 1 fl. 30.

7 Düssel dorf, 17. September. Ein übetraschender Empfang
vurde gestern Abend einer aus dem Bade zurücktommeuden Herr⸗
schaftl zu The'l. Sie fand nämlich in ihren Hause große Gesell⸗
chaft bemm Tyee, den ihr Dierstmädchen arrang'tt hatte. Die
armen Gäste warden durch die Aukunft der Herrschaft unangenehm
iberrascht und in ihrem Vergnügen gestört. Das Dienstmaͤdchen
nolhigie jedoch ganz höflich seine Madame, ein Täßchen Thee mit⸗
zutrinken.

. 7 Wainz, 16. Sept. Gestern Abend wucden von dem
Mainipitze⸗Forts Leuchtraketen geworfen. Hierbei fiel eine derselben
auf das Dach eines Hauses in Kosthe im, von dem sie abprallte
und ein Mädchen am Kopfe traf, so daß es hoffnungslos darnie⸗
derliegt. Eme Untersuchung des Vorfalls wird nicht ausbleiben.
7 Magdeburg, 17. Sept. In der Kronprinzenstraße
hat sich heute ein schrecklicher Unglücksfall durch den plötzlichen
Finsiurz eines Baugerüstes ereignet. Drei Menschen sind- dabei
don den fallenden Balken eischlagen und einer gefährlich verwundet
worden.

p.Die Noten der Württeembergischen Bank
die bekanntlich bis zum 15 September aufgerufen worden waren,
änd durchaus nicht werlhlos geworden. Dieselben behallen viel⸗
mehr die Geltung einfacher Schuldscheine auf die Inhaber und das
an denselben erwachsende Forderungsrecht erl'scht erst nach Ablauf
bon 5 Jahren von dem Tage an, an welchem die Frist für die
ordentliche Einlosungepflicht aufgehört hat, also für die Zehngulden⸗
Noten erst um 15. Sept. 1880.— Bis zu dieser Frist wird die
Wuͤrtembergische Band die Zehnguloen Noten gegen Marknoten um⸗
vechseln.

— New-York, 18. September. Die Stadt Galveston ist
durch ein seit destern herrschend s Unwetter unter Wasser gesetzt.
        <pb n="600" />
        Cheater. —

(Eingesandt.) Bei übervollem Hause wurde am Sonnsag
Abend die „Grille“ gegeben. Die Hauptrolle in diesem allgemein
belaunten Stüclde, (Fanchon Vivieur) wurde mit einer solchen Le⸗
bendigleit wiedergegeben, daß umhin wir nicht anders lönnen, als
der Darstellerin — Fri. Klein — alles Lob für ihr ausgezeich⸗
netes Spiel zu spenden und zugleich die Hoffnung aussprechen ihr
auch künftig in gleich größern Rollen zu begegnen. Ferner hat
Herr Gold (Vater Barbeau) Fr. Gold (Mutter Barbeau) sowie
herr Süßenguth (Landry) Bestes geleisten. Bei Letzzterm müssen
wir nur bemerlen, daß er manchmal seine Rolleh zu sert'g her⸗
sagte und dadurch den nötdigen Effect nicht hervorbrachte
Schließlich möchten wir die verehrliche Directieu noch bitten,
einige neuere Sachen auf das Repertoir zu bringen, welche der
Neuheit wegen schon anziehend auf das Publikum wirken würden.

ich scheinende Concurrenz in der Gunst des lachlustigen Publikums.
Bankraz Seiler vun Wallstadt „üwern Necker‘, der Held de—
Büchelchens erzählt seine wundersamen Erlebnisse als Gansehirh,
Artollerie- Drumbeder, persönlicher Freund von«Nabolion (I.) und
Marschall Ney, die er durch alle Feldzüge begleitet haben will
„was ich verzähl'. is Alles woht“), als Solo⸗Cunzerdischt, Pen—
jonair und Wirthshaus-Virtuos mit so unwiderstehlicher Kom't,
zaß der alte stets liebenswürdige Aufschneider, oft derde, aber nie
zeleidigende Kritilus und Gewohnheitslügner wol alle Herzen im
Zturm erobert. Seilers Klagen über Schlechterwetden der,Zeiten,
gertheuerung der Schobbe,“ seine derb humoristische Kritik züber
Hherfall der Musik (man lese nur „Die Jolte Mussil un die neu“
ind „Ich verschdeh' mein Inschdrument“ sind ganz geeignet auch
en äegsten Hypochonder anfzurütteln.

In der „Fröhliceen Palz, hüwwe und drüwwe“ und wen
»arüber hinaus, überall wo fröhliche Menschen sich zum Glase
uiederjetzen, jollie Pankraz Seiser mit feinem „ewigen Dorhscht,
einen liebenswürdigen, aber nie keleidigenden Reflexionen und
Aufschneidereien Ehrengast sein. Dies wünschen wir dem Herrn
Berfasser und dem Verleger des ütrigers sehr freundlich ausgestat
eten und mit Seilers Portcait verjehenen Büchelchens von Hetzent

bis 8 Wagen voll —8 Dung bhe
zu verkaufen M. Ripplingee.
Hoffeler Straße.
Hanfeouvercs
mit Firma bedrudtt, werden angefertigt in
der Buchdruckerei d'eses Blattes.

7 Nadiers und Kobells Gedichte in Pfälzer Mundart, bis
jetzt unerreicht gewesen, erhalten in einer soeben uns zugehenden
Gedichtsammiung unter dem Titel: „Der Drumbeder vun
Wallstadt⸗ von Max Barack (Verlag von Fr. Bassermann in
Heidelberg, Preis 1 Mark 50 Pf. bei Franco⸗Eimnsendung von 1
M. 60 Pf. 56 tr. franco unter Kreuzband) eine uns gefaͤhr⸗
Tondem oucie Tampencisinde je ne
Wiederversteigerung. ampencynlin erguan-
tät in allen Numtmern pr. Ugd.
Samstag, den 9. October if. Is. des 32* 36 * 7*
Nachmittags um 3 Uhr, zu St. Ingbert, r.⸗ *8 F r. 2
in der Wirthsbehausung des Schuldnert, irt undd 3 * —
werden die nachbe eichneten dem Friedrich ferir B. dufeans 3
Neumann, Wirih von da, gehörigen in Blieskaftel.
Liegenschaften, St. Ingberter Bannes, wegen
Nichtbezahlung der Erwerbspreise öffentlich
zu eigen wiederversteigert unb zwat auj Be
ireiben von:
I. Johann Hager, Bäcker und Oeconom
in St. Ingbert wohnhaft:
Von Plan Nr. 2501. 97 Dec'm. Wiese
in den Steegwiesen, zeben Hofmann
und Mendel Beer jun. Wittib und
Erben: „den kieineren von Neumanas
GBarten bis an den Geoßbach gele⸗
genen Theil mit ca. 27 Decimalen.
II. Michael Paul, Ziegeleibesitzer, und
dessen Ehefrau Josephine geb. Hager, beide
daselbst wohnhaft,:
1. Plan Nr. 1057. 1 Tagwerk 43 Dec.
Acker in der langen Ahnung, auf'm
rothen Flur ueben Peter Schwari;
2. Plan Nr, 975. 96 Decimalen Acer
allda, neben Ernst Contad und
Wittwe Beer.
III. Peter Schmitt, früher Bäcker, jetzt
Landwirth, daselbst wehnhaft: B
Plan Nr. 11268. 1 Tarweik 37 Deci—
malen Acker rechts der Kapelle, neben
Peter Wagmers Rechtsdachfolvern.
Das Nähere auf dem Geschäftsbüreau
L. Becht hAUd in St. In⸗bert.
Sauer kal. Notar.
Neue gemure
werden für ein überalt gangbares riespec⸗
tables Geschäft gesucht. Dasselbe bedarf
iner befonderen kaufwmännischen Kemutnisse,
ijt auch als Nebengeschäft leicht zu führen
und wirft sehr gute Prov sion ab. Offerten
snd in der Exped. d. Bl. unter den Buch⸗
staben II. L. A schleuniast abzugeben.
Theater in St. Ingbert.
Mittwoch den 22. Septemb. im Ober
hauser'schen Saale
unter der Direction A. Schroth.
3. Vorstillung in Abonnement:
Zum ersten Male.
Im Wartesalon 1. Classe.
Lustspieel in 1 Alt von Hugo Müller.
Hierauf
Des Nächsten Hausfrau

5 CAIHAC e
Landwirthschaftliches Fest
im weoibriücelen

—*
am 25., 26. und 27. September 1875.
** — 3 Mor gens 8 Uhr: Auswahl
Samstag 25. Sept der zur Konkurrenz be der Preise—
dertheilungdesktgl. Landgestäts der Psalz vorgeführten Pferde
Nachmutags 3 Uhr: Versteigerung von Gestütspferden, Musterung und Prami'rung von
Seiten des pfälzischen Pferdezuchtvereins, Ankauf der zur Verloosung bestimmten Pferdg
seun ion auf Tivolibis 7 Uhr; Abends 8 Uhr: Festball im
Zweibrücker Hof. q ub Bemurh
Vorm. 10. r im Gestütshof:
Zo u utag 26. Sept. Vorführen der Beschäler des kgl. Land⸗
Iestüts; 1123 Uhr, Prersevertheilungdestgl. Laudgestürs; 12
Uhr: Umzug der prämiirten Pferde;
Nachmitiags 83 Uhrt auf dem Exerzierplatze:
4 IJ
erde⸗Rennen., eu
Zumma allerPreise für dasselbe Aßs0O Mark. Die Anmeldunzen zur Betheiligung
verden vom September an auf dem Bateau der Gestürs-Direkt on anzenommen.

T Karten für die Tribuünme an der Reundahn mit nummerirten Sizplätze
ied dei Hen. Bu binder Römer in Zweibrücken à 2 Marl per Stück ?zu haben.

Nachm. 3 Uhr im Gestütshof: Verloo—

Montag 27. Sept. sung don Pferden und landwirthschl.
Begenständen. Lososse diefür sind von Herra Banquier H. Henigst in Zweibrüden
zu beziehen per Hundert zu fl. 52. 30. Verkaufspreis: 35 Krenzer das Loos.

AEF aAnf den pfaãlz. Pahnen für 25, 26. und 27. Septenber Fahrta rer
mäßigung ven 50 —* bei Fosnug einer Eintrittskarte zum KReunen für Cri
büne oder 1. Platz. Für Transport der Reun und Zuchtyferde gleiche Ermäßigung
vom 24. bis 29. September einschließlich.
IXEIEVI
auf die siebenmal wöchentlich erscheinende national-liberale
Mannheimer Zeitung
(Neuer Mannheimer Anzeiger)
achst dom täglich erscheinenden Anterhaltungsblatt, dom Illustrirten
Wocheublatt, (grösstes qQuartformat 8 Seiten pro Nummer, juhrlich 260
Illustrationen) und der humoristisch-satyrischen Mannheimer Latern“.
Herausgeber und Rédakteur: Fritz Breotano.
Preis: 8 Mark pro Quartal.
Den Anzeigetheil hat die Firma Haasenstein &amp; Vogler in Mannheim
ropachtet und finden Annoncon, die Zeilo 20 Pf., bei der stets wachsen-
len Auflage des Blattes, die grösssto Verbreitung.

»Der
Die Radikal⸗Kur.
ninal⸗Lushpiel in 3Alten o. Jul. Rofen.
2dattion. Ddruck und

Der Bertlteget.
2io0g doo

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        <pb n="601" />
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282* 2558* —A — 253 — —— — —2 35252
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3 3 3 338 55333 23288
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5353535* 1282335255 58527 — — —
—A — 12232533535*53
58 57 22222323 5.*2 28 2
533338 333355* 33*373 325246833
A 55333333 — ———
2532352 —332533*3 32283* —— — *«3. 37
25587 — 33533255 5* * 83322
2332*53 23 5583 7
2323 3 3* 553578 —
2 5* 7 5 8 * AI 3.*
* 3 22 * 2 258* 22 * 2 * *53 2 57
3838* 3573 32327
33828 5* 5225 53537535 *55 538522
36. — 323 — 23* 25 2 3 2
1853 8 —8 22223 —A — 55333 23 38
23 5393 332 12282 23 353328 — 383** —

* 73 22 3 35* 2
—287 33— * * 522 22 223 228 — —*
2 X53 22—2 2 22332 525225 * 8
—— 353 — 38255328535535
E&amp; 3 — 23 — &amp; 2X
* 3 3 525* —
— 352 * 33853 2* 52253 *2*
2523883 25 2 * 5 — 22853
32575327 — — D A 8 553
2357 133532535 553 —8 23 353 —X

255 5332 —A 22 5324
—AAAI — 5233358 322358 8—723
53385—25 3 5553 S 24
* 252 2885

2 33
32

ʒ.

8

2 8
— *
*

2— *
* 38
IE
21
2
—5

11064
        <pb n="603" />
        Slt. Ingberler
Ingberler Anzeiger.

der St. Jauderrer Unzeiger (und vaß mit vem dauotolatte verburdene Arteryatturasslatt, nit der O.east a is⸗. Dot rerztrs⸗ and Sountagß

sAammer erscheint wichentlis vierem al: Dinstaz. Donner staz, 31 15t 2 nrd Snntan. Loange nentsoreis vierteliährrg 42 Ærze. ode
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden wit 4 Kerir. die dreipaltige Zeile Blattichciit oder deren Raum Lere hnet.

— — — — — — — — —— — — — — — — — —

4150 Donnerstag, den 29. Gepteuer 1875

Deutsches Reich.

Mäünchen, 21. Sept. Prinz Adalbert ist heute Morgen 8
Ahr in Nymphenburg in Folge eines Herz'chlages verschieden. (Er
var geboren am 19. Juli 1828, seit 1856 vermählt mit der
Infantin Amalie von Spanien. Zwei feiner Vrüder, der König
Haximilian II. und König Otto von Griechenland sind ihm im
Tod vorangegangen.)

Berlin, 17. Sept. Die Reise des Kaisers nach Mailand
zum Besuche des Königs von Jialien ist jetzt endgiltig beschlossen;
uur über den Zeitpuntt schweben noch die Berhandlungen. Ent⸗
wveder wird die Abreise gleich nach der Feier des Geburtstages der
daiserin, gegen den 3. oder 4. Oct., von Baden Baden aus oder
ast gegen Mitte Oktober stultfinden.

Berlin, 21. Sept. Das Stadigericht hat den verantwart
achen Redacteur der ‚Germania“, Taube, wegen Beleidigung des
Fürsten Bismarck und des Staatsmiuisteriums zu 5 Monaten Ge⸗
üngniß verurtheilt.

Karlsruhe, 19. Sept. Vorgestern Nachmittag machte
ie Kaiserin Eugenie mit einem badischen Extraboot einen Ausflag
zach Schloß Kirchberg zum Besuch der Prinzeisin Wilhelm von
Baden (geborenen Prinzessin von Leuchtenbergs. In der „siillen
Zurückgezogenheit? von Arenenberg fammeln sich jetzt allmälig die
Arhünger des dritten Kaiserreiches. Als bereits eingetroffen nannte
man schon vor einigen Tagen die Prinzefsin Mathilde und den
Prinzen Murat, die Generale Fleury und Pajol und auch Herrn
Henedetti. Auch der Kronprinz der Niederlande sollte noch au
Atenenberg weilen.

Ausland.

—A
ezt das bonapartistische Haupiquartier, aus der Nähe beobachtene
derichtet von dort wie folgt: Vom Fuße des Arenenberg, 15
Septembee: Soeben lomme ich voa Arenenberg, dem Muse«
itze Eugeniens und Lulus. Das Schloß Arenenberg lieg
nuf einem Bergkegel übe dem kleinen Dorfe Mauerbach, hart am
Untersee, also am Saume der Schweizergrenze und gehört zum
danton Thurgau. Wundervoll ist die Lage des Schlosses oder
zielmehr des Schlößchens. Wahrlich ein Plätzchen, so recht ge
ugnet, großen Gedanken nachzuhängen uad große Pläne zu schmie
den. Doch, stille ist es hier, „nah und fern“, wie in Schäfers
Sonntagslied. Niemand würde her denj ni en suchen, in welchem
Deele den zuküaftigen Lenker der Gesch'chte Frankreichs erblicken
Keine Uniform nicht einmal eine Polizei erblick man hier oben,
qhwarzbefradte Domestiken schleichen, Kellnern gleich, auf den Zehen
anher, um ja die idyll sche Ruhe und din Schaäferfrieden nicht zu
tören. Doch, was sind daß für bleiche Herren mit den feinen
Manieren, die tagtäglich von Mauerbach aus auf dem Schlosse vor⸗
sprechen und so leise, als sie getommen, wieder verschwindeu? Es
iind die treuen Anhänger der Napoleonischen Familie, die hier mit
kugenie und Lulu weitgehende Pläne schmieden. Es ist ein be—
dändiges Kommen und Gehen aus allen Windroser, und die Ruhe
da oben ist nur eine scheinbate, keine wirkliche. Auch hohe Fürst⸗
ichleiten knüpfen die alte Bande der Freundschaft mit den Napo—⸗
seoniden wieder an und geben sich ihre Rendezvous.

Köonig Karl von Würtemberg, der Großherzog von Baden —
Niese beiden wohl als Nachbar von Mainan und Fried ichshafen — der
Lrinz von Nassau, noch verschiedene andere Fürstlichkeiten haben
id in letzter Zeit auf dem Arenenberg eingefunden, um der Kaise⸗
zin ihre Aufwartung zu machen. Nur der deuische Konprinz ist
patbei gereist, odne sich um den zuküuftigen Empereur zu kümmern.
Ich habe d'e Kaiserin sammt ihrem Sohne gesehen. Erste fieht be⸗
deulend mehr gealtert aus als vorices Jahr; ihr einst so schönes
daar ist stark mit Silberfäden durch zogen; doch ist sie noch immer⸗
in eine schöne Gestalt und hat fie insbesondere nichts von ihrer
Anmuth verloren. Der Prinz ist ein sede stattlicher junger Mann,
»essen Aehnlichkeit mit seinem Vater (7) immer mehr hervortritt,
nsbesondere faͤlll der bekannte nachdenkliche Gesichtsausdruck seht auf.“
Newyork. 20. Sept. Im Fall⸗River haben gegen 15.000

— 22

Baumwollenarbeiter in Folge der Lohnherabsetzung die Arbeit nieder⸗
gele,t; 'n ungefähr 40 Baumwollspinnereien wird gefeiert.
Bermischtes.

F D'e „Pf. Z.“ schreibt aus Speyer, 20. Sept. Unsere
'onst so ruhige und friedliche Stadt war seit gestern der Schauplatz
iußerst betrübender Vorfälle, deren Herzang folgendermaßen erzähit
vird. Sec.⸗Lieutenant Krembs von der 1. Compagnie des hiefigen
Pionierbataillons forderte gefsern Nachts um 12 Uhr in angetrun⸗
enem Zustande ein in der Herdgasse bei ihrem Liebhaber stehendes
Frauenzimmer auf, ihn zu begleiten. Auf ihr Hilferufen eitten
nehrere Heimkehrende hinzu; Lieutenant Krembs jedoch stieß dem
einen von ihnen, dem Szuhmacher Dietz den Säbel in den Leib
und versetzte dem Mannheimer Boten Herrn Uhlenburg einen Hieb;
die Verwundung des Dietz soll lebensgefährl'ch sein. Erft nachdem
d'es geschehen, gelang es, den Officier zu entwaffnen und seinen
Zäbel zu zerbrechent — Heute Mittag um 12 Uhr vor dem ersten
Verhör machte nun Lieutenant Krembs in der Kaserne seinem eigenen
Leben durch einen Gewehrschuß in das Herz ein Ende. — Sec.⸗
Lieuterant Kreibs wird as ein im gewöhnlichen Umgange sehr
liebenswürdiger Officier geschildert.

4 Am 20. ds. begann in Speyer die. Prüfung der Ein⸗
jährig-Freiwilligen. Es haben sich zu derselben 45 Theilnehmer
gemeldet.

r Im Garten des Herrn Scheerer in Wald mohr befindet
ich ein Apfelbaum, der theilweise in voller Blüthe und theilweise
mit den hertlchsten Aepfeln behaugen ist, von welch' letztern einige
so stark sind, daß sie über 1 Pfd. wiegen.

Laudau, 16. Sept. Heute tagte dahier der Verwal⸗
un-Srath des pfälzischen Lehrer-Sterbelassenpereins, um einestheils
die Vorlagen zu berathen, welche der morgen hier stattfindenden
Beneralversammlung zur Beschlußfassung unterbreitet werden sollen,
anderntheils die Jahresrechnung für das abgelaufene Vereinsjahr
1874/75 definitiv festzustellen. Dieser Jahresrechnung entnehmen
wir fotgende Daten: Die Zahl ber Vereinsmitgliedrr war am
Schlusse des Vorjahres 1183, im Jahre 1874,75 sind 14 ge⸗
storben, 31 zugegangen, jetziger Stand 1200. Die Jahresein⸗
aahme betrug an Eintrittsgeldern 23 fl. 30 ke., an Jahresbeiträgen
der Mitglisder 2008 fl. 58 kr., an Kapitalzinsen 981 fl. 9 fkr.,
usammen 3013 jl. 37 kr. Die Ausgaben beyziffern sich, wie solgt:
ür 14 Sterbefälle wurden 1980 fl.' Anterstützungen geleistet, also
etwa 138 fl. für den einzelnen Stetbfall durchschnittlich. Die
Verwaltungskosten belaufen sich auf 105 fl. 18 kr. Mas das
Vereinsvermögen anbelan,tt, so sind auf Hypotheten ausgeliehen
15,667 fl. 47 kr., bei Volksbanden siad deponirt 6353 fl. 4 kr.
zusammen 22,020 fl. 51 kr. Aus den Zinsen der Grünewald⸗
Stiftung erhielten zwei Lehrerswittwen Unterstützungen mit je 42
Mark. (Pf. K.)

fHinterweidenthal, 21. Sepi. Geßern passirte
hier der erste Zug, welcher die ganze Strecke von Zweibrücken bis
dandau durchfuhr. Da so die vollstaudige Verbindung hergestellt
sst und auch sonst nichts Wesentliches mehr fehlt, darf der daldigen
Verkehrsübergabe dieser Linie wohl mit Sicherheit entegengesehen
werden. (Pf. P.)

fFSaarbrücken, 22. Sept. Gestern Abend 8 Uhr
wurden durch einen Gendarmen 3 gesesselte Burschen von Riegels⸗
zerg in das hiesige Justizarresihaus eincçeliefert. Dieselben sind
zeschuld'gt, einem 50jährigen Mann auf der Straße aufgelauert,
ind ihn durch Messerstiche und Schläge auf die Hirnschale so schwee
»erwundet zu haben, daß er gestern Morgen starb. Wie es heißt,
ollen auch noch andere Butschen bei der Affaire betheiligt und
heilweise schon verhaftet sein. (S. Zig.)

ꝓ Wie die Saarbr. Ztg. mittheilt, so ödiele am 7. August
d. J. ein 17jaͤhriges Madchen zu Sulzbach ihr eben außerehelich
zeborenes Knd dadurch, daß sie dasselbe m den hinter dem Hanse
defindlichen Ziehbrunnen warf. Mildernden Umständen nucr hat
die jugendliche Verbrecherin es wohl zu danken, daß sie statt vor
        <pb n="604" />
        die Assisen vor das Zuch tpolizeigericht verwiesen wurde. Letzteres
berhandelte heute unter Ausschluß der Oeffentlichkeit gegen die An⸗
gellagte und verhängte über sie eine Gefängnißstrafe von 1 Jahr henaner.

Ein Artikel der „Karlsr. Ztg.“ beschwert sich über die Es gereicht uns wirklich zum Vergnügen zu beffätigen, daß
Willkurlichleit, mit welcher in der Schweiz und selbst auf schweizer“ die Mitglieder der hiesigen Theatergesellschaft, fast durchweg tüchtigt
schen Bodensee · Dampfboten die deuische Goldmünze nicht zu ihrem Schauspieler sind, deren Leistungen allen Ansprüdsen vollkommen
wirllichen Werthe — das Zehnmartftüct — 12 Fre. 50 C., dae zenügen, was wieder die gestrige Vorstellung bewiesen tat. — Ee
Zwanzigmarkstück — 25 Fec. —, sondern nur zu 12 Fre. 30. samen 2 Stücke zur Aufführung. Ersteres ein Lustjpiel In
dezw. 24 Irc. 60 C. angenommen werde und räth den deutschen Wartesalon J. Classe“ wurde, obschon die zwei Stunden im Warle—
Beschäftslenten, dem Unfuge dadurch zu steuern, daß auch sie schwei- saal Manchem zu dang vorkamen, ganz gut durcbgefühet und ge—
serisches und franzosisches Geld nicht zu seinem vollen, sondern zu vann den Beifall des Publikums. — Leßzteres Stück en Original—
einem Minderwerthe annehmen. dusispiel, „Des Nächsten Hausftau“ war überaus komisch und alle

f Unserem neuen Reichsgelde gegenüber zeigt die Falschmünzerei Mitwirkenden krugen das Möglichste dazu bei, daß solches gut auf—
sich richt betriebsam, denn gegenwärtig circuliren auch falsche genommen wurde. Besonders erwähnt zu werden verdienen: Her—
Zwanzigpfennigstücke, die nicht aus S'lber und Kupfer wie die Gold (Löffelmann) Frau Gold (Cum lla) Frl. Larjen (Camillas Nichtte
echten, sondern aus einer Nickel· und Zinlcomposition angefertigt Fri. Klein (Julie) Herr Süßengut (Touner) und Etwas Herr
sind. Den Falsificaten fehlt das scharfe Gepräge, der Griff und Wörner (als Kellner.)
die Farbe der echten Stüce. Wir erlauben uns noch die verehrl, Direktion zu ersuchen, ia

F Baden⸗Baden, 19. Sept. Gestern Morgen ist die heigenem Interesse, am Eingange des Saale bessere Ordnung schaffen
Hundeausstellung eroffnet worden. Eine hervorragende Stelle neh⸗ zu wollen, damit nicht solche, welche Nichts bezahlen, folglich zun
en die Leonberger Hunde ein. Neben den Leonberger Hunden Sintritt auch nicht berechtigt sind Zutritt haben. Gestern Abend
sind es die Doggen, die in schönen Exemplaren in der Aussiellung bemerkten wir, wie schon mehemals, daß Anfangs der Zweite und
am zahlreichsten vertreten sind, wie überhaupt die Ausftellund Dritte Platz nur fpäclich besetzt war, jedoch späterhin die Plätzi
Hunde der verschiedensten Racen in wirklichen Prachtexemplaren auf⸗ gedrängt voll waren, obleich inzwischen kein einziges Billet geloͤß
suweisen hat, wie noch keine der vorangegangenen Ausstellungen sich worden ist. Wir bitten darum hier Abhülfe zu schaffen, da sonß
Fähmen kann. Nachmiltags hatte das Preisgericht mit Ausmitte. jedesmalige Störungen und Unruben, im Verlaufe der Vorstellung,
lung der Preise degonnen, konnte jedoch der verschiedenen reichhal⸗ unausoleibbar sind.

igen Hunderacen wegen nicht ferlig werden. Es erwarten 850
Zuade ihr Urtheil.

——— —— vV
—
Holzversteigerung.
Samsiag, den 16. Dltober lf. Is
des Nachmittags um 5 Uhr, zu Rohr⸗
bach in der Ghase r'schen Wirth—
schaft, läßt Heinrich Villeroi,
Gutsbesitzer zu Rittershof, ohngefähr
130 Stere Prügelholz, im Schlage
Bottenberg bei Rohrbach lagernd, öffent⸗
lich auf Credit versteigen.
Das Nähere bei J. Boos, Ge—
sshaftsagent zu St. Ingbert.
Krieger-Verein
St. Inghbert.
Samstag, 25. ds. Abends 8 Uhr
General Versammlung
im Vereinslokal.
Tagesordnung:
Neuwahl des Voistandes und Rechnungs⸗
ablage.

Theater in St. Ingbert.
Freitag den 24. Septemb. im Odber—
hauser'sjchen Saale
unter der Direction A. Schroth.
4. Norstellung im Abonnement:
Der Sonnwendhof

1

Frucht⸗, Brod⸗ Fleisch⸗Preise der Stad
Zweibrücken vom283. September We zen 6fl
9 kr. Korn 4 fl. 40 kr. Gerste Zreihig
—fl. — kr. Gersie 4reihige — fl. — kr.
Spelz 3 fl. 40 kr. Hafet 4 fl. 17 r
Kartoffeln O fl. 56 kr. Heu 2 fl. 42 tr
Sttoh 1 fl. 42 ke. per Zentner. Weißbrod
12 Ko. 18 kr. Kornbrod 8 Kilo. 24 11
ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo. 8 kr. Ge—
mischtbrod 8 Kilo. 32 kr. 1 Paar Wed 110
Gramm 2 kr. Spelzkern ZIfleir 547 inke —
fl. kr. Mischfrucht — fl. — kr. Rirdfl
1. Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 Ir. Kalbfl.
16 kr. Hammelfl. 18 kr. Schweinefl. 18 kr.
Butter 35 kr. her Mfund

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Das Kind des rothen Baltarsar.
Volksschauspiel in 5 Abtheilungen von
Mosenthal.
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Abonnementspreis nur 36 kr. per Quartal bei täglichem Erscheinen,
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welche in den Bezirksämtern Landau, Bergzabern und Germersheim
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berechnet werden. .
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Wocheublatt, (grösstos qQuartformat 8 Seiten pro Nummer, jährlich 26
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Hoerausgebher und Redakteur: Frita Brentano.
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Frißen scsß 66
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        2382
— 2
232352323223 22 —A — 235
22228 2. 32 225283 ** 52 2 52
2B —— 322 85 — —A —— ůñ 22
2* —55 5523252 22* —A ——— * 23355 222 2
5— 75 —338 28 X 5235535333365 *e35 233
8 8 2 23528 * 7 2* 28 2
—A 285 353 3253 253333s8332 z — —— 3325
8* 3 —A * * 2 — — —— — — * D
2 — 77 55 —5 2— 8 55 3B52 —— 558 ——A
2228 — — — —I * 2 2 2282 82 2 52
—RXXA— 92 2 173 8 223 2752 28235 8 2 *5
—A 285327 ——— —— — 25 — —— 533 82 2825
52 22232 532 5825 — — 7 83 * 2 52 *
z288 3333355 23535 —535533555 3 —13335 3338
28255 s—22z250 5 55 53255 —5 25z—z33 8 3z3353 *
—— 85353345 323222 5 — 55 — 727 * c 52 52 2
5523 33232355 ——— 58 23338
13 23 7 * — * 28 —* S 32323382528322 22 2 4 ** ———
2 * — —
25332 2—32 55 5 * 2353533 — — 5*3
358353 33355 5— T 333 5333337 —37 s5*365 582*
— 832*3 ——— 535335532333253 — 2538
582 3 8 2552 28 55.,5—87527 * — 288
— z2523—525 386335 823830* * 2535238 —
5352233 38 2S— 2862 ——5835S8 5 8* 5 * 2 388
* * * — 32 — — 255 *
22x7 ð* —— —— 5528*8 8 — 3EB38 2 E 22 —A
256 2.. 5 —A — 22 — 22 228 * e * 582 5 . 252
* 2— 0 5—253 5—282 —2— 52 25* 23 — 2 78
333357 — ß 5537383 3535
2 ————— — — 522 *
G 9 25325 — — 385 —
3ñz281 ——— 828555 5725 35338 53
z33552 353325353—3383;38* 35532 25337 S*
283 —— 53 235 58 — 257 52 3222
5857 822 553338—— 3531223555

25 52 233e — —* —

82 ær ü — 2 —223233

— — —— — — 3333353355555555555

— 235 23235555 283 53358323 —25283385555 28
55553 5335535 3335585 ——————— ** 838 338533.
32588 523835523 ———— 7— 3* —A— 32* 23 3233223325
3* 8 5 8* 3202 — 53 —A —— 22 .5
—— 8.* —A * 2538 525 5* 5—3 zEä33233
22 238 — M 322 *5—2 —285 2 585253 ——A 3 5
525 *— 8* —5 228 5* s82 24 2 22 243. 7— 5 25558533 3285 —
4253.5— 2532533 3533586 26 53383323 23 — 332585
2325 5235323 * z328 —3 5—5 535 3238353—353 33
5* 355535355 I I 578338023 32 — 533323352 8533

S e 27 — 2 5 5 * —A —z 22—3zc—55 8 2
39,3 38 — 22388 35838 8 3358— —33325 —z283223
* B3B 5 28 * 8 * * * — * 6 T
2722 52 35525 29385533338 — . *
c AX 85 52 52 2 52 2 89 — ** 2 —2 *22 — * .
—A 255358 z232335 — 23525 —A — 55 38532
* — — 585 —A — 32 553227 5*55. 5 255 22232
3735 38 53855 *85 23332 283555 3523 8 2—53886 ——
282 —712 5 —8 3 22 8 * 8 53522 —25323528
52325 33253 37838332833258 53233325 55353
2 38 535 5538335332—7 2—— 2232 55 — 32 22 — ——
222 8 25* —2 — ) 5323232 2 8 3. —53
2⸗ * * SZ —— 8c—5 ⸗ — 22 28* *

2 3 — 2 5 — 2 2 — 5528 82* 27 52 *8*
52.5 353 — 5 — 233— S7 —8523333833* 5333
—— 283332 3583 3552831 3 5333.,8333*
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Kimmer ericheint woͤ hentliek Sier nalt: Dinstay Deanerstat, 513111 41d 5503 4ta1. Lp202 ne itssareis vierteliädrig 42 XRX
1 Mark 29 R. Ffi. Anteigen verden mit 4LTeir. die dreisvaltige Zeile Blattfvriit zder deren Raum bere hnet.

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Auf das mit dem L. Oktober beginnende neue Quartal
claubt sich die unterzeichnete Expsdition höfl. einzuladen.
Der St. Jugberter Anzeiger wird sich demühen, die politschen
Freiznisse raͤsch mitzutheilen und den localen und provinziellen
Vorgängen, seine Aufmerksamkeit widmen.
Unfere verehrl. Abonnenten, welche das Blalt durch unsere
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Pre's und Erscheinen des Blattes bleiben underändert.
S“t. Ingbart, im Septenber 1875. ..
Die Erpedition des St. IAnekerter Anzeigers.
Deutsco eo eich.

Muünchen, 20. Sept. Decr tgl. Kamm⸗rer Franz L. Schend

Graf v. Stauffenberg, Genecrallieutenant à la suite ält. Ord i.
purde zum 1. Präsidenten der Kammer der Reichscäthe ernannt.
Müncen, 22. Sept. Der „S. P.“ sch eibt man über
dey ultramontanen Kammerschlach plan: „Für ihren Kummerfeldzug
daben die klerikal-patriotischen Pirteiführer jetzt die nachsolze de
Zeitsolge in Aussicht genommen: 1) Wahl des Präsidiums und
Diretloriums aus ihrer Mitte. 2) Wabl der Ausschüsse und Re—
jerenten für wichtige Referate“ aus ihrer Mitte. 3) Beanstan⸗
dung von Wahlen, um eine größere Majorität zu erz' elen. 4 Adress
in Seine Majestät den König. Entwurf von Jörg. (Rasche Er⸗
jedigung derselben. Inhalt: Schmeich leien für Seine Majestät.
Mißtrauen geden die Minister in Umschreibung. Bayerns Unab
jüngigkeit, Befürchtungen ꝛc.) 5) Weigerung, mit dem Ministerium
n Budgeiberaihnng zu treten. Weigerung einer Steuerverlängerung
auf ein Vierteljahr. 6) Hoff iung, daß Seine Majestät ein neues
Minister'um berufe; sie beanuaeun sich mit einem „gemäßiglen Mi—
nisterium“ im Nothfall. 7) Erklärung des Vertrauens, wenn es
die rech'en Leute sind. Gesjehmigung der Steuer und nöthigen
Postulate. Bitie um Aufh bung des Landtages, da dieser dus
and nicht vertrete. Neue Eintheilang der Wahlkreise. 8) Neue
Wahl mit Kammermajoritat, dann endlich 9) Ultramontanes
Regime. So ähnlich ist der Ideen-Gang. Jörg, wie die übrigen
naßgebenden Mitglieder befürchten aber, daß bei Ziffer 4 der
Plan scheitern kann. Zu eine w offen ausgesprochenen Mißtrauen
zegen das Gesammt-Ministerium geben sich die „igl. Beumten der
Jüstizverwaltung“ nicht gerne her; ein abgeschwächtes Mißtrauen
versehlt die Wirkung. Ein Mißtrauen gegen einen „einzelaen Mi—
nisier“ wird kaum viel bezweden, da die übrigen M'nister densel
ꝛeu bei Seiner Majestäĩ in, Schutz nehmen weden. — Diese
Bunkte sind nicht etwa müssige Erfindung, sondern re vera von
einem M'tgliede veriraulich“ mitgetheilt. resp. ausgeplaudert worden.

Berlin 22. Sepft. Die Conferenz der Delegirten deut—
cher Seehandelsplätze ist heute eröffnet worden. Es waren Ver—
reter von 20 Seehandelsplätzen zugegen; zum Vorsitzenden wurde
Tlausen (Bremen) gewählt. Nachdenm derselbe die Nothwendigkeit
dargethan hatte, den Agitationen der Schutzzöllner entgegenzutreren,
zelangie die von der Königsberger Kaufmaunschaft an das Reschs—
anzleramt gerichtete und an den Neschstag zu richtende Pelition
einstimmig zur Annahme. — Die Conferenz deutscher Seehandels⸗
lätze erwählte na h vertraulicher Berathung ein Comite behufs
Finleituag einer freihäudlerischen Agitation.

Co'lmanr, 18. Sept. In der henigen Sitzung des Zucht ·
polizeigerichss wurde das Urtheil gegen die beideu gewerbsmäßigen
Weinfälscher Schloͤsser-Himmelspach verlüudet. Es lautete für den
ersteren auf E Monate Gefängniß, und 1000 Mark Geldbuße event.
weitere Z Monate Gefängniß, für den letzteren gleichfalls auf 6
Monate Gefängniß und 300 Mark Geldbuße eb. 1 Monat. Ge⸗
Angniß.
Ausland.
Basel, 22. Sepim. Die „Nachcich'en“ melden: Heute Vor—
mittag hald 11 Uhr ist die Eisenbahnlinie der links⸗rheinischen

Züricherseebahn vor der Station Ho rgen in der Länge von 160
Juß in den See versunlen. Man befürchtet ein Gleiches für die
ganze Bahnhofanlage zu Horgen. Die Umwohnenden flüchten
bereiigzgß. — * .
Bern, 21. Sept. In Lugano hat bei Aufstellung der
Natioaaltaths: Candidalen ein blutiger Kampf zwischen den Lberalen
und Ultramontanen stattgefunden, wobei 28 Personen verwundel
worden sidndd. I
Parxis, 14. Sept. In Acrtikeln der „France“ belampft
Emil de Gerardine den Gedunken eines Revan tekrieges und tritt
elbst für eine Verständigung mit Deutschland ein. In —XC
Actitelu suchte er weiter zu zeigen, daß Preußen, beziehungsweise
Deutschlaud, selbst ein großs Intereisse daran habe, daß Frankreich
ine sftarte Macht bilde. In seinem Schlußbriefe geht E. de Gi
rardin weiter und redet einem vollen Friedens-Programm das
Wort: Er will Frankreich aus einer militärischen Großmacht zu
er e sie n Hande smacht auf dem Kontinent machen. Wahrend⸗
Deuischland rüste, sel Feankreich abrüsten und allein den Kampf-
Alaß dort suten, wo es blos Mitbewerber, aber keine Feinde finde,
vo man nicht mit den Waffen, sondern mit den Waaren gegen
nander kämpfe. Zwischen den ersten Art kelu, welche die Noth⸗
vendigkeit der Machtstellung Frankreichs betont haben und dem
S lutzart'kel, wel her Fcankreich die reine Baumwollpolitik empfiehlt
»esteht, we man sieht, ein Woerspruch; ia Bezug auf die fried⸗
iche Richtung derselben Deuts hland gegenüber keiner, nur daß der
letzte Artilel aus dem Wunfich einer Verständ'gung mit Deutschland
bis zu riner allgemeinen und ausschließlichen Friedeuspolitit Frank⸗
reichs weiterschreitet. Von nächstem Interesse ist es jedoch zu
wissen, in welchem Berhaͤltnisz diese Auslassungen zu der öffentüͤchen
Meinung Frankreichs oder einem Theil derselben stehen, ob sie auch
Boden in derselben zu einer günstig⸗n Aufnahme finden. In dieser
Beziehung schreibt der Pariser, Times“: Correspondent: Ju seinem
letzten und meh friedlichen Art kel hat Emil de Girardin sicherlich
die Stimmung einer großen Zahl Franzesen ausgespro hen. Die⸗
sulben wünschen den Frieden und besrachten die neuen Militarg esetze
als eine widerwärtige Last. Die Einberufung der Reservisie zun
Uebungen für einen Monat hat ihnpen gejzeigt welche Lasten die
allgemeine Diensipflicht mit sich bringt. Das Plißlingen der Mis⸗
sion dir englischen Workmen in letzter Woche scheint beim ersten
Buckhnint für die friedliche Stimmung der Pariser zu sprechen,
aber dieses Mißlingen läßt sich leicht ertlären. Die Salle d'Arras
var allerdings, trotz der zahlreichen Einaladungen, mehr ale zur
dälfte leer, aber nicht weil die arbeitenden Klasfen auf den Frieden
einen Werth legen, sondern weil sch'edsrichterliche Entscheidung
dine far sie neue Idee ist, und weil sie selbst zu einer sur die
Wünsche Elfaß Lothringens bedenklichen Ertlärung sich nicht ver—
tehen mochten. Sie denken nicht daran, sich wegen der Zurücker⸗
beruug der verlorenen Provinzen in Krrieg zu stuͤrzen, aber daß
ie diesen Gidanlen jelbst ausdrücllich verwerfen sollten, mochte
hnen doch als eiwas cymisch e schei eit. Sie überlassen die Sache
der Zukunft ohne Hinter,ed inlen. Sie haben darauf verjichtet,
ttwat für ihre abgetreunten Brüder zu thun, aber sie hallen es
jür grausam, die Thatsache einzugessehen, und sie wollen nichts
hun, was die Elfässer schließlich antreiben müßte, mit Deuischland
hren Frieden zu schließen. Unter diesen Umständen war es der
enzige Ausweg für die- Pariset Arbeiter von der Konferenz wegzu⸗
bleiben. Die Folge davon war, daß die Redner und die Zuhoͤrer
in einem großen Mißverhältniß sich befinden. Die Delegirten waren
10 Mannsta:k. wihrend die zweite Bersammlung 40 jranz. Zuhdrer
säh!te. Herr de Girardin ist nichtso zurückhaltend und schweigsam. Er
ertlärt gradezu, daß e'n Revanchekrieg nicht in Frage kommen
önne.. Hätte er dies dor vier Jahren zu sagen gewagt, sso wür
dea die Blätter aller Farben über ihn hergefallen sein, aber heute
erhebt sich gegen ihn laum ein vereinzelter Widerspruch, denn man
ühlt, daß er einfach einem weit verbreiteten Gedanken Ausdrtuck
gibt. Wie lange dieser Gdanke Bestand haben wird, ist sihwer
zu sagen. aber es ist keine Frage. daß er gegenpärtig bessehs“
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        Paris, 22. Sept. Laut „Gaulois“ würde der König von Hinter der Marlinskirche frug der Mann den Bürger, w'e viel
Bayern in den ersten Tagen des Oktober nach Paris lommen. hr des sei und als dieser seine Uhr hervorzog, enteit er sie ihm,
Paris, 18. Sepi. Die Exkaiserin Eugenie hat in offie drüdte ihn an die Wand und beraubte ihn auch noch seines erꝛwa
zioser vertraulicher Weise bei dem Marschall-Präsidenten anfragen 14 fll. enthaltenden Portemonnaie's. Der Tyäter wurde jedoch
lassen: ob ihr Aufenthalt in Paris autorisirt wetden würde, wennschon Morgens ermittelt und verh iftet. — Dem Vernehmen nach
derselbe sich auf vierudzwanzig Studen beschränlkte und das slrengste vurde am vergangenen Freitag ein Zimmermann von Golding bei
Incognito bewahrt bliebe. Die Antwoct war entschieden Schönbrunn angefallen und senc us 2 fl. bestehenden Baar—⸗
ablehnend. (A. 3.) schaft beraubdt. — Am 19. Sept. Nachmittaas 83 Uhe wurde in
Paris, 19. Sept. Gestern ist die Koͤnigin Isabell aus Passiu an dem Braumeister Jakon Klein von Neuburg v WW. in
Teouvelle wieder in Paris eingetroffen. Der spanische Botschafter, de n Gehölze von Hirtenstez. Loz. Burgh uusen, ein Raubversuch
Marquis v. Molins, empfing sie mit dem gaszen Botichafto perso ˖ verübt. — Man meldet aus Zo esel (Nederbayern): Am 12.
nal auf dem Bahnhofe, wo andere vornehme Spanier schon ihre Sept. wurde im Wiertyshause zu Froschaumusle,, eine isolirte
Ankunft erwarteten. Shente zwischen hier und Lingzdoif, der Sages haeider Jalob 3iz
Aonstantinopel, 21. Sept. Ein Telegramm Mehemed ler aus Regen, im Hindgemenge vor der Gaststaben hire und
Ali Poschas aus Senidje (Sienica) vom 19. Sept. meldet. daß jöchst wahrscheinlich darhh zwei mit einen Steine auf Sutn und
die Insurgenten, wealche die Verbndungen zwischen Noozs Varos S„chlafe geführten Streiche erschlagen. Als der That dringend ver⸗
und Serasedo unterbrochen hielten, voslitärdig aus ihcen Stellungen dächtig wurdt der IDjãhtige Bauernsohn Alois Probst aus Brau⸗
bertrieben und die Telegraphenverbindung zwischen Sen die und den, einziger Soöha woolhabender und groß begüterter Bauersleute
Seraseva wieder hergesielli wurde. Ein Talezramm des Bali vo4 ecbaftet, doch joll decfelde hartanäcig eugnen. — In Weste. ham, Bez.⸗
Bornien vom 11. Sept. datirt meldet: Die Gouverneure von Umt Rosenheim, ist am 19. Sepr. das Anwesen des Jojeph
Bente und Banjaluka verfichern, daß die Serben (1) Kanonen, Wöhrer total niedergebtannt. Leider sind daber 2 Italiener von
Waffen und großze Mengen Munition auf der Sade (Sau) nach 11 und 16 Jihren mitverbrannt. — Am Sonntag Nachts wurde
Vornien transportiren und bestündig auf eine Echebung dinarbeit n. in Nurnberc der einer Rauferei in einer Wirthschaft am Sand⸗
Ragusa, 22. Sept. Die Insutgenten me den in Wider: verge der Arbeiter Johann Ebrile echohen. Er hinterläßt eirt
sptuch mi der Rachricht Mehemed Alis aus Senidje: Serbisch Frau mit 3 seindera. Wie Sse fihen, eine stitiliche Rehe von
Zuzuglet stießen zu der von Zarco befehligten Jujurgentenabthei- Zerbeechen und Unglücksfällen! J
lung und schlugen mit dieset vereint die Tücken dei Prajebaljt Aus der Umzgezend von Landshu!t wird das Af—
und Babinje. jau hen ein x Räuberoaude derichtet, welche am 17. Sept. driei
ReweYork, 22. Sepi. Nach hier eingegangenen Nathrich Snbrüche angeflhr ein⸗ Stunde von Lundshut einen Ruubmsrd⸗
den wülhete in der Stadt Indianola ein zveitägiges Un vetter. niill auf den Bauernjohyn Hiunberger don Beutelhofen verlüote.
Daß vom Sturm aus dem Meere in die Stadt geirevene Was daunberger, wel der Fuhrwerk hbei fit hatte, warde von dein aus
ser erreichte in dea Straßen die Höhe von 6 Faß. Sammtt hHe dem Gebüsh hetausstücze den Raubernn überfall n rnd ihm ein
itchen und drei Viertel der HAuset sind zersibrt und viel Men⸗- Messerstich beigebracht, in Folge dessen er bereits gestorben sein
jchen umgelommen. Bigher siad 70 Leichname aufgefunden und soll. Bei dieser Bande sollen sih aud einige Weidso lder befinden,
deerdigt worden. Das Unweiter wüthete an der ganzen Ktüste vo welche, wie es scheint, günstige Beligenheit au3zuspren haben.
Texas und richtete bedeutende Vecheerungen in Saluria, Mata1f Zi der am 25. Sept. bi 3. October in Colmaär
gotda und San Bernadino an. statifiadenden Ausstellung des internationalen Weinbau-Congresse;
vucden auch seitenz des landwirthschafilichen Bezirksvereins Betgq⸗
jabetn⸗ Anweilet 53 Weinsorten aus den Hauptweinorten des Be—
zitkes abgesandt, um auch füdpfälzische Weine in weitenKreisea
7 Der „3. 3.“ jhreidt aus Zweibrücken, 21. Sept.: belannt zu mahhen, was bis jetzt mohl nur tezügich einizer be⸗
Die gestr. Generalvers. der Actionäre der hief. VLeinenzwirnerei war vorzugten Roih veine det Fall ist.
nur schwach desucht, die vorzelezte Bilanz über dis verflossf ne 7 Der Stadt Mann heim ist aus der Feiet der Hafen⸗
Geschaftsjahr auch nicht geesgnet, vergnügte Mienen bei den Actio Finwe hinz ein Deficit von 5000 Mark erwacsen.
varen hecborzurufen, da das Geschäft immer nohh an Shäden det r Karlsrud⸗, 20. Sept. We man hört, ist der Unbau.
früheren Direktion kränkelt. Die Versammlung beschloß, da die beziehungswe se die Ecweiterunz des Zuschauerraumes des hiesinen
Frfahrungen, die jseit Einführung des neuen Fabritatiouszve'ges, Hoftheaters beichlossene Sa he und soll von der nächsten Staände⸗
des Baumwollzwirns, über den Natzen diesed Art dels zemacht dersam nlung herü ꝛer die Bewill Jqunz von 120- bis 150,000
werden konnten, noch zu wen'g stichhaltig sind, daß Geich ift 8 Mark gemacht werden.
zin Jahr lang fortzuführenz joll'en daun keine bessere Rejultate,! kFrantfurt, 2). Sept. G'istecn wurde an der Brüde
wie seither, sich ergeben, zu liqu diren. Allzemein wurde I Rselh⸗im ein Kind von einem sogen. Herischaftswagen um—
daß wenn unler jetziger Direckion keine günstigeren Rejultate erzieln gefahren. Det Vaier lief dem Wazen nach und prügelte den
werden könnten, die Fabrik lebensunfäh.g sei. Kurscher ducrch. Nihden dieser seine Tracht hatte, griff der Ge⸗
FMan meldet dus Hornbach. 20. Sep'.: Gesternteizte in den Wagen, padte eine Dame am Hals und riß ihr den Kra⸗
um 11 Morgens fand dah er eine recht erfreuliche Fiier stutt herunter. Herauf enstand ein Stockzefecht zwischen dem Vatet
Dem hiesizen Stadischreiber Fr'edrich Waltz, welcher nunmeht seit! nid einem im Wigen sizenden jungen Minne, wobei die Stod
47 Jabren als Gemeindeschreiber fungirt, warde nämlich von St stre he auf beiden Seiten hageldicht fi len. Die Szene schloß mit
Maj. dim Könige die silt erne Medaille des Veedienftes det bay der Fluchn des Wazens. EGrf. 3.)
erischen Ktone verliehen Tags zuvor wurde Hert Wilßz dirs FErfurt, 18. Sept. Der Hiupimuinn Pash vom 86.
ein Staudchen des hiefigen Ktriegervereins überrascht; gestern wu de Infa terieregimente, der dem jüd schin Lehrer Rothshla an hellen
ihm durch den k. Bezirlzumtmann Herr Damm die Medaille in Tige und au öffentlich x Stcaße eine Osrfeige derabreichte, ist vom
Hegenwart des Gemeinderathes, der Geistlichen und der übrigene. Gerishdte dre 8. Dov sion zu einer Geldstraf? von 30 M. (drei⸗
Begamten überreicht. zig Matk) und Teazunmn der Keosten verurtheilt wocden.
Faaiserslautern, 21. Sept. Gsestern Na hmittag Fej 3
zw' hen 3 uad 4 Uhr hatten wir bei ziemlich niederer Tempecatur f Elbingerode, 17. Sepe. Raub nord. Gestecn in den
in etva eine hube Stunde anhalteades Gewister mit fstittem Ha Na hmittagsstunden zwis den 2 und 4 Uhr ist urhe deir Grenze des
gel verdunde n. W'r furchten, daß derselbe größeten S daden ver Wecn'geröder Gebiets in der Nade der sog. Bolmte fol,ender
uürsatht hat; hier wenigstens hat ez, wie uns m'itgetheilt wed. Raub aord vorgefaßen: Deei Handverksbarschen, darunter ein,
biet Gäne todtgeschlagen. der Washe 2c. na tz zu urthe len, auständiger Bäckerg selle, auf dem
Edenftobena, 17. Spr. Gesteern wucde hiet neuer Mee von Wernizetoder nach hitt begriffen, hatten sich auf Ver⸗
Bartenwein ve kauft, das Fuder zu 170 fl. (Raupdf.) anlassing der Uebelh iter ins Gtüne gelezt, um zu schiafen, was
psEdenkoben. 20. Sepi. Bei einer heute im Hauswein⸗ jsedoh nur bei dem Backergesellea stattfand, derselbe ecweichte ia
berg des Getsbesißers Herrn F. A. Froelich vorgenommenen Lese Folge einiger Hiebe auf den Kopf, ist aber bald darauf bewußtlos
wo Fruhburz nder von 116—-1260 O -hle'jcht Most vage, ein zusan nengesunken, wotauf ihn dann seine Baarschaft, bestehend in
bohes Mostgedscht, welches auch in den besseren Jahrgängen wohl einem 10 Thaler-Scheine und einem 20 Martstuͤcke, so wie seine
taum hier errescht sein mag. Wie der Wein von Spältruuben in Uhe genomm'n ist. Das später ecfolgte Waseln des Ungläckti hen
Dualtiat ausfallen wird, dürfte jetzt, nachdem Resen eingzetre- Jaben die in der Nihe befindlihen Wegearbeiter herdeigelku, die
sen, und in Folge dessen Faulniß zu erwarten ist, eine wetere denn auch Saram'tecdieaste ausübten und veranlaßten, das Geus⸗
Feag: jein. (vut.) armerie requir'rt und Hilfe geschafft wurde. Der Ungluclche
7 Ran metdet aus Landshut: Am 19. d. M. Nidts aus dem Kreise Oßpeln) ist gestern un halb 5 Uhr hier in Ver⸗
nach A1 Uhe warde ein Raudanfall auf einen hiesigen Bürger ge- flegunz und äauzitche Behmdluag gebrayt und stellt fich heraus,
micht. Derselbe ginz int einen ihn undetanaten Minn, m't daß derselbe furchebar gem ühuindelt ist. Die Shhläje scheinea m't
welchem er im Cafehause an einem Tische ge'essen hatte fort. zinem schurfen fchauselartizen Hanmer auszeführt zu sein, die
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        Hund.en im Genicd lassen darauf schliezen; ein Hieb oberhalb der
Schlafe, sowie zwei suf den Kopf wovon der eine den Schädel
gelntert hat, haben den Schädel ganz blos gelegt. Glüclicher⸗
deise hat der Gesst des Gemißhandelten nicht getitten, und, ha
ie polizeirichterliche Vernehmung ausführlich vorgenommen werden
hunen, auch läßt das Befinden des Armen heute Morgen nich
inbedingt den Tod erwarten. D'ie Strolche sind glücklicherweist
Berwahrsam und der That geständig, auch haben sich die Werth⸗
jegenstände noch bei ihnen dorgefunden. Ein Zufall und das
whafte Interesse eines Kaufmannes aus Halberstadt haben zu dem
lücllichen Fange beigetragen. Die oben desogten Arbeiler, welch
in den ruhig dadinziehenden Burschen die Uebelthäter erkannten
nachter eineim des Weges fahrenden staufmann die Muithe luag
zdoa dem Geschehenen, dieser jagjte den Mördern, die ihre Route
wieder nach Wernigerode gewandt hatten, nach und erreichte si⸗
zücklich, als sie gerade in Wernizerode zinmarschirten. Seine
Anzeige auf der Polizei vecanlaßte sofort, mit seiner Hufe, die
Berfolgung und Verhaftung, die in einem Bierlokale statt fand
Die Transportirung geschah noch in dieser vergangenen Nacht und
vetd deute früh die Confrontation geschehen.

fEisen, 20, Sept. Die „Ess. Volks-Zig.“ schreibt:
Nach einer aus zuverläßlicher Quelle uns gewordenen Mitthe lung
ist der gesammte, ducch den Brand in Paderbory enistandene
qhaden von sachtantdiaer Seite aui elws L50 000 Fhaalettarirt
votden.

Den eigenen Sohn eischossen. Ein Unglücksfall, wie er
aßlicher wohl kaum edacht werden kann, ereignete sich jüngsl
zu Neutitschein. Der dort begüterte Graf von Veiter, ein passio⸗
nitter Jager, ging mit seinem Soha auf die Iugd. An einer
Haldeslichtung nahm der alte Graf Austand; nach kurzer Weile
zötte et das Laub rascheln, er vermeinte Wild in der Nähe, legte
in und kaum krachhte der Schuß, als auch schon ein lauter, mark⸗
»urchdringender Aufschrei gehört wurde. Der Graf e'lte in das
gebüsch und faud dort sein eigenes sind zu Tode getroffen im
hrase liegen. Der junçe Graf erhob noch einmal seiren Arm und
vollte dem Vater de Hand reichen, ließ diese aber im nächsten
MNomente schlaff nied rsinsen — er war todt. Die Leiche des
Hrafen wu de auf einer Bahre: von den Bauern ins Scloß ge⸗
ragen. Der Zustand des Vaters ist ein derart erregter, daß man
rür jcuen Verstand fürchet. —

fEin deutscher Webb. Aus Norderney wird geschrieben:
Ein Herr Eduard Haenel aus Berlin (Land virihj) schwamm au
11. ds. von Norderuen nach der Jusel Juest hin und zurück. Da
herr Haenel der Fluth wegen einen Umweg machen mußte. so be—
ragt die Entfernung drei deutsche Meilen, welche der Genannte
in 4!. Stunden durchschwamm. ue

In dem Aumisblatt dir „Wiener Zeitung? wird der Herzog
Bincenz de la Rocca wegen einer Schuld von 750 fl. stecoriclich
zetfolzt.

F (Mãdchenhandel von Europa nach Brasilien) JIn neuester
z'it sollen wieder mehrere Agenten auz Rio de Imero nach
Furopa abgereist sein, untet locdenden Vorsp ezelungen jungt
VPdädchen zu werben, sie in Brasitien dem schändlichsten Gewerbt
zu überliefern und sie zuvor noch mögl'chst vortheilhaft auszubeuten.
Insbesondere daben diese Agenten ihr Augeumerk auf Rußland,
die Schweit, Orsterteich-Ungarn, Deutschlaud, Rumädnien und die
lavischen Südstaaten abgesehen. Es kann nicht oft genug geisaat
werden, welchem Esend diese jungen weiblichen Geschöpfe, haden sie
riemal das Exportschiff bestiegen, aus eietzt werden dem Bernehme—
nach werden von der diterrei hischen Regierung alle erforderliche Vor
ichtsmaßregeln ergrifjen, um den Agenten das Handwerk zu legen

J Newyorkt, 15. Spt. Der Dampfer „Jod ge! ist auf
det Fahrl von Nafsau (Bahama Inseln) nach Newyork auf offenen
See derbraunt. Alle Perfonen an Bord wurden gerettet.

fFIn Baltimore ist man jett eifrig mit dem Bau des
Schroͤder⸗Bifss chiffs beschaftigt, und es sind brereits, w'e die dortigen
Zeitungen melden, alle Uctien für de Gründung einer Luftschiff
ahrtzef Ujchaft genommen. Man ist allgemein auf die Probefahrt
zespaftnt,. die noch im Sepibr. statifinden soll; wir werden aiso
dald Afahren, ob Schroͤders Lufischiff sich dewährt oder auh zui;
der mutrn Erfindungshumbugs gehört.

fFGibraltar, 9. Sept. Ungefähr 6 Kilometer vom Gib⸗
raltar entfernt, auf spanischem Gediete, liegt am Fuß der Sierra
Tarbonera ein Ueines Landgut, welches einem in Gibraltar etab ⸗
irten Deutschen, J. Spitzer aus Speyer, gehdtt. Dasselbe war
a dee Nacht vom 81. August zum 1. Sept. Schauplaß eines eben
jo frechen als in seiner Ausführung graufamen Raudansalles, dei
joffentiich, weil an Deutschen begangen, unserer Diplomatie Ver.
anlassung geben wird, in Madrld auf Verschärfung der eiwar
orjundfluthlichen Sicherheitsm aßregeln zu dringen. Kurz nad
Finttitt der Dunkelheit wurde Spehzer von 7 Räubern beim Durch
ceiten einet felsigen und im Sommer wrockenen Bachbettes überfallen,
aach kurzer Gegenwehr vom Pferde verifsen und m't gebundenen

händen und Füßen in ein Loch des selsigen Baches geworfen.
die Räuber nahmen ihm Geld, Uhr und goldene Kette nebst —8
ichen Papieren, sowie Rock und Hut ab. Einet derselben bekleidele
ch mit ietzteren und setzte sich auf sein Pferd, um einer vorzeitigen
Zuideckung des Anschlages vorzubeugen, was auch nur zu gut ge⸗
ang, da alle Personen die sich auf dem Gute befanden, im Hause
veschaͤftigt waren. Ein Bruder des Beraubten, der Chemiler F.
W. Spißer; welcher sich zut Heilung seiner schwer kranken Brust
in den Süden degeben hatte, wurde von dem zuerst eindringenden
Räuber mit dem Rufe: Stirb! üvbecfallen und nach verzweifeller
hegenwehr und nachdem zwei andere dem ersten zu Hülfe gelommen
vaten, überwaͤlligt, zu Boden auf die kranke Brust geworfen und
hm Hände und Füße lüber dem Rücken zusammen gebunden. F.
W. Spitzer hatte zwei schwere Kopfwunden, zwei Messerstiche un⸗
nittelbat über dem Herzen, die jedoch olüdlicher Weise beide dieselbe
dippe trafen, einer Wunde im Rücken nebst einer zerschnittenen
Zaud und zehn mit einer eisernen Stange am linken Arm und
Zchenkel verursachte schwere Contusionen davongetragen. Eberso
vurde der Caisero (eine Art Obertknecht) leicht und ein auf dem
Aute beschäfiigter 185jähriget Knabe durch Sprengung der Hirn⸗
chale schwer verwundet. Alsoann drangen die Räubet in das
Z hlafzimmer der Familie, wo die Frau des J. Sp'tzer damit
deschäftigt Har, ihre vdier Madchen im Alter von ewem halben bis
ju siehen Jahren zu Beite zu bringer. Dieselbe wurde ebenjfalls
nit den Tode bedreht, wena sie Lärm macht und nicht augen⸗
bliclich sage, wo das Geld sich befinde. Sie weigerte sich jedoch
mntschieden, dies zu thun. Darauf befragten die Rauber den Ca⸗—
jerd und dieser gab ihnnen die gewünschte Auskunft. Zwei Koffer
vurden erbrochen und daraus Geld, Uhren, Ketten geraubt, wie
die Rauber auch nicht vergaßen, zwei im Haufe befindliche Gewehre
mitzunehmen; so daß sich der malerielle Schaden der Gebrüder S.
nuf eiwas mehr ais 300 Durns beläuft. Nach der Theilung
entfernten üicih die Rauber. J. Spzr, dem es noch gelungen
war, seiner Bande sich zu entledigen, folgte denselben in einiger
rntfernung. Die Räuber nahmen die Richtung nach der Linea
de ia Concepcion, dem Gibraltar nächsten spanischen Orte. Auf
die roch in der Nacht gemachte Anzeige, eniwidelten die Behoͤrden
einen anerleunen zwerthen Eifer, der jedoch bei der über großen Anzahl
von S)hmugglern und Spetzduben gerade in d'eser Gegend des
dandes Ichwerlich großen Eifolg haben wird, wenn die sp. Regierung
nicht ernsthaste Makregeln erareift. it. 3).*
Deutiche Landwirthschaftliche Prefsse.
Theftedacteur Hausburg. Königl. preuß. Oelonomierath, General⸗
seeretair des Deuischen Landwirthschaftsraths ꝛc. — Unter den uns
hetaunten landwirihschaftl'chen Fachdlästern nimmt die „Deutsche
Landwirthschaftliche Presse“ nach ihter äußeren Ausstattung, Sauber⸗
tet des Drucke und der Holzschnitie undestreitien den erssten Rang
ein. Aus der Haltung des wirthichaftspolitischen Theils, welchen
wir mit Jater⸗sse verfolgt haben, erkenaen wir das sichtbate Be⸗
treben, de Forderungen der Landwirthschaft in einer, von allem
»olitischen Parteiwesen und fremden Gewvalten unabhängigen Weise
rein suchlich zu begründen. Wir können der Redact on, deren
enge Verbindung mit dem Deutschen Landwirthschafterath und dem
Congreß Deutscher Landwitthe eine gewisse Besorgniß nach dieser
Richtung hin motioirte, unsere Befriedigung daüber ausjpeechen,
daß sie diese Kippe vermied. Aut der cultur⸗technische Tbeil,
welcher den Beirieb dec Land.virih'chafz und ihrer Zweige umfaßt,
zeigt in seiner Haltung und Aocdnung eine große Sorgsalt und
die Mitwirkung namhafter Fach näaner ; unter Anderm
st es auch der Sprechiaal für die Aboanenten, welchet
ducch die vediegene Form der Feagen ⸗ Erledig⸗
ung eifien werthoolln Theil dea Orzgans repräsentirl. Die, Deul⸗
iche Ladiorrthj hafiliche Presse“ erscheint zweimal wörhentlich und
si ducch jed: Postansialt zum Peise von 5 Mark pro Quartal'zu
eziehen
——— ———
JZuusstrirte Jagdzeitung, Ocqan füc Jiad, Fischerel
und Natuikunde. Heraus e eben von W. H. Nßsche, Koͤnigl.
Oberfs ster. — Leipzig, Verlag bon Schmidt und Günther.
— Vr. 24 d'eser beliebten Jagdzeitung enthält: Ueber die
Wahl eines Jagdgewehrs. — Wuddiebsgeschichten don H.
b. Glausewitz: Bruderliebe. — Prariehühner min Juustra⸗
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—

— — —— — — »XALWEXE—
Verantworilichet Redackeur: F. XR. Demenz.

—
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        Todes⸗Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekannten
hiermit die schmerzliche Nachricht, daß
s Goit dem Allmächtigen gefallen
hat, unsere innirst geliebte Gattin,
Tochter und Schwester

MUaria Belr
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nach lutzem Kranksein in einem Alter
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Um fille Theilnahme bilien
St. Ingbert. 24. 6 ptember 1875.
die trauerud. Hinterbliebenen.

Die Beerdigung findt Sonntag
Nachtittag um halb 83 Udr sian.

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        St. Ingberler Anzeiger.

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24 3 ⸗ 3 —A * —WMW 2 3—
der Ste Jandierter Anzeigérte(und za8 mit pem Oaaotolatte verdu td ιιd uer daüu 1U1302 att, au dit Deenit riss, Donietbniz 44ä So-ntags
Puammer ericheint wohentlicj vier nal: Dinstaz, Doaner tal, Sunztag nid 521 utai. Aeaa: nentsoreis vierteliüürig 12 Krit. ode
1 Mark 2) R.Pfa. Anteigen nerden it 4 Krar. die dreitns iltige Zeite Blattj vriit der deren Kaun bere hnet.

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4152 Sonntag, den: 1875
Deutsches Neich. —W Vritit der französischen Revanchegelüsle. Sozgar der „Standard“,
der sonst den Franzosen sehr wodlgeneizt ist, stimmt in dieselbe ein.
Muünchen, 21. Sept. Durch Generalcommando Ordre wurde „Vittor Hugo“, schreibt das genunnte Loudoner Blatt, „hai bereits
bestinmmt,, daß die Rektuten des heurigen Jahrganges zum Dienste die „Wacht am Rhein? verg ssenn Er bldet sich ein eitles Ding
mit diu Waffe (Infanterie, Jäger, Cav ller'e und Artillerie) am zin. Diese kindischen Ergüsse nützen nichts gegen eine Nation, die
5. Nov., die Retcut'n der Equitasiou,' der Krankenwärter Abthei- bewaffnet, ein'g und disciplinirt ist und- zu gehorchen bversteht.
mgen, der Quvriers⸗ und Feuerwerlsconpagnie, sow'e die als Mögen sich die Franzosen vicht tauschen. Der Menschheit ihun
Deconomi⸗e-Handwerler ausgehobenen Rekruten am 1. Oct. bei ihre Miißgeschicke leid, und ihre Sieget mögen die Kunfrezu“ ver—
hren Abtheilungen einzurücken haben. bsöohnen ni besitzen. Aber die Welt hat mehr von Deutschland
Bexlir, 23. Sipt. An die von m hreren Zeitungen, na⸗ als von Fraufreich zu hoffen. und wenn sie morgen gezwungen
nenilich auch von reichsfreundlichen, über die orientalische Frage würde, zu entscheiden, welche der beiden Nationen untergehen soll,
zebrachten Auslassungen anknüpfend, confstatirt der „Reichsanzeiger“ würde Frankreich zu verschwinden haben.“
daß das auswärtige Amt denselben völl g fremd sei And d'eselben
auch den Auffassungen der be'den besreundeten kaiserlichen Regie Bermischtes. ...
rungen nicht eutsprechen dürften. Die auswärtige deutsche Politk r* Aus Homburg wird berichtet: Einen Beitrag zur Sitten⸗
jel dei den türk schen Vorgängen in erster Linic nicht betheiligt; geschichte lieferte dieser Tage eine Verhandiung des hiesigen kgl.
virliuehr auf eine eserbirt, abwartende, die Wünsche der befreun— Polizeigeriches. Junge Mädchen, unter Ihnen eine Sonntags⸗
zelen und unmittelbar interessirten Mächte nuterstützende Haltung schülerin machten sich ein Geschäẽt daraus, einander auonyme Briefe
mgewiesen. Die Seutsche Politik sei wein davon eutfernt, lediglich zu schreiben ‚welche so unfläthige Ausdrücke enthielten, wie sie
un des Ptestiges willen oder aus Machtgefühl eine über das Maaß seitens eines Fraueszimmers gemeiner gar nicht gedacht werden
der deutschen Interessen. hinausgetzende. ieitende Stellung zu bean fönnen. Ein solcher Brief bildet den Gegenftand“ obengenannter
ptuchen. Zu den deutschen Interessen geböce allerdings, der Verhandlung urd wurde die Bviffchreiderin in eine Geidstrafe von
Freund seiner Freunde zu sein, die oben erwähnten Zeitungs95 Thaler verurtheilt.
wrüteln stiebten aber nicht mehe die Unterstützung, sondern fySpeyer, 23. Septbr. Secondlieutenant Krembs wurde
Bevormundang der Politik befreundeter Ane an. Deßhalb jeiaestern mit muitärischen Ehren bestattet. Eine li hliche E'nsegung
s nühlich, zu constatiren, daß die Reschspolinl solchen Auslassungen der Leiche fand nicht ftatt.— J
abfolut fremd sei, und seit mehreren Monaten überhaupt kein fNeustadt, 22. Sept. Die Sendungen zu der am
officidsen Mittheilungea seitens irgend eines Organs des auswär nächsten Sonntag stattfinden Etöffnung der pfälzischen Obstaus-
tigen Amies an irgend ein öffe kliches Blatt ergaugen seien. stelluag laufen aus allen Theilen der Pfali so massenhaft ein, daß
Ausland. der für die Ausstellung bestimm?'e Töeater Soal des Saalbaues
Paris, 20. Sepi. Das Budgel von 1876 hat, wie die setzt schon übecfüllt ist, und nohh andere Räume dazu denützt werden
Budgeis von 1874 und 1875 jür füns Marschätle 150,000 Fres. nüssen. Hꝛ Dochnabl sen. besorgt die Ordnung der Gegenstände.
und für zwei Admitäle 60,000 Fres ausg jetzt. Seit drei Jahren Das Kreiccomite des land virthschesteihen Vereins hat eine Prä—
zibht es aber nur noch vier Mars välle, nämlich Mac Mahon, Can; giirung für die Ohstausstellung durch Vertheilung, von hundert
robert, Leboeuf und Baraguay d' lliers (Bazaine ist gestrichen) Ehrendiplomen beschlossen. .N. 3.) *8
und kein⸗en einzigen Ad.aital., Es stehen aljo set diei Jahren f Aus der Pfalz. Die reue dings immer mehr auftau—
D0, 000 Fres zur Versügunge Die Regierung hat mehrere Male henden Fälschungen der Nahrangsmittel, welchen nuninehr aut
den Versuch gemacht, die drei Ledigen Posten zu besetza, aber aus unsere Poltzeitehörden erhöhte Anfmerksamkeit shenken, geben uns
pot tischen Gründen zu keinem Entschluß Lommen sönnen. Opinion zu mancherlei Betrachtungen Aalaß. Beiläufinemöchten wir dabei
RPationale“ fragt, ob denn ein fünfter Marschall jo durchaus nö bemerten, man möge nicht nur die sür Menschen dienenden Nah—
chig fei. — K. 3.) tungsmittel und Getränke erner strengen Controle unsecziehen,
Die sdon mehrfach angekündigte Broschüre:: „Les Complots jondern auch die für die Thierernährung gebräuchklichen Handels
Aroenenberg soll binnen drei Tagen erscheinen und, wie die producle, wie Fattermeh, Keie, Otlkuchen und dal. Unsere Bes
„Patrie“ versichert, mertwülrdige Enthüllungen über die gegenwärr- trachtung ist zunächst eine tief bedauernd', daß unsere heutige Zeit
den Gäste des Sdlesses Arenenderg und insbesondere auch an moralischer Verlommenheit so reich isi. Denn eine solche und
iber die Kaiserin entdalten. Der Verfasser wird sich nich mehr noch gehöit wohl dazu, wenn kiin Mittet, auch das ver—
nennen; vermuthungsweise bezeichnct man als solchen einen „eh werflichste nicht geschent werd. um seinen Gesdbeutel zu spicken, sei
mal:gen jetzt in Eng and lebenden Tipfomaten.“ es auch auf Kosten und Lebeusgefihr Tausende. vetrogener Mit—
. Madrid, 22. Sept. Die Polizei nahm Gewehre und Mus menschen. Die Geschäste würden in vielen Zweigen, namentlich
nition in Beschlag; welhe die Republikaner und Socialisten. auch in der Mullerei und inn Mehlhandel, überhaͤupt sicher besser
mugenscheinlich zur Erregung von Unruhen, bereit gehalten hatten. sein, wenn der Betrug nihr lüngst schon dirin fe nen Einzug ge—
Wisen, 23. Septbr. Die „Neue Freie Presse“ meldet aus halten hätte. Wir möchten jeden Müller, Hädler und Väder
Mostar, Chestet Pascha habe 2000 Insurgenten zurückgeschlagen kathen und ans Herz legen, dem Publikum nicht allein recht blüthen—
und zwei andere Insurgentenbanden zersprenzgt. — Tem „Tabl.“ weiße und schwere Waare reip. Mehle belligst anzupteisen, so dern
wird aus Belgrad gemeldet: Die serbische Regierung hat vier n erster Linie nur reelle Wasre zu bieten und sich d für auch so
Bataillone und fünf Batterieen an die Grenze gesendel, um, da die dezahlen zu lassen, diß er nicht übervoctheilt, doch austärdig x5
ürkischen Truppen hart an derselben stehen. iede Grenzverletzung kiren kann. Das Publikum soll e aber auch die haup jäclich du
zintauzuhalten. Dentschland hertschende Sucht nach Ausländischem, Frem em ab⸗
Konstautzinopel, 28. Sept. Wie die „Agence Habas jegen und der einhe mischen Product'on mehr sih zuwenden, als
Reuter“ meidet, hat der serbische Agent am 21. Sepi. der Pforte der fremden, ebenfalls das ausländische Fabriklat uur denn bevor⸗
ine Depesche der serbischen Regierung mitgetheilt, in welder sich zugen, wenn es weitaus den Vorzug verdient, waß J. B. keir den
diese bellagt, Daß eine Marodeurbande d'e Geenze überschritten jranzösischen Mehlen durchaus nicht der Fall ist. Der F.anzose,
dabe und in Seibien eingedrungen sei, um Lebensmittel und Vieh der Enzläuder besitzen hierin wmehr Tc, mehr Nartisnalsiolz,
ju rauben.“ Die Pforte habe h erauf noch keine Antwort ertheitt. und in dieser Richtung tönnten wir es von deuselben lernen,
Lo don. Der höchst wunderliche Brief, den Vic'or Hugo sie z'iehen in der Regel bei gleicher uud se bst. bei nur- an
an die driesjahrige Versammlung der Friedens- uad Freiheitsliga nähernd gleicher Cüte das erabein sche Fabrekat dem fremden
derichtet hal. gitt enalüchen Bigttern Veransassung u schrrier vor. und man fenn öükß doch hei Beffaänftungen ⸗ebhe— nd-
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        näheren, als an den entfernteren ausländischen Verkäufer hallen.
Ferner mochten wir in Anregung bringen, ob es nicht sehr zwed⸗
dienlich wäre, Sanitätscommissionen zu schaffen, die berufen wären,
unablässig die im Handel vorkommenden Nahrungsartikel und Ge—
ränke auf den Gehalt zu untersuchen, nicht blos von Polizei wenen,
sondern sd daß auch dem Händler und Bicker 3. B cçcegen eint

n'edrige Tuxe stets die moralisch zwingende Gelegenheit gebolen
wäre, anzukaufende Waaren gründlich prüsen lassep zu lönnen.
Außerdem hätten solche Commissionen noch in vieien anderen Fal⸗
len Arbeit zum Wohle Aller. (Pj. Qurier.)
—
Verantwortlicher Redacteur: F. X. Deme z.
Holzversteigerung.
Samstag, den 16. Oktober lf. Js.
des Nachmittags um 5 Uhr, zu Rohr⸗
bach in der Glase r'schen Wirth⸗
schaft, läßt Heinrich Villeroi,
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— W
—— 48 6
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bezog ich aus der Nederlage des Herrn Heinrich ———— einige
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Flascheu rhen. Tr auben-⸗Brust⸗Honig ) Gebrauch
m'ch in kurzer Zeit hiervon aänzlich befreite; auch meire. Veiten Kinder,
welche start au Husten litken, fanden durch den Trauben-Vrust⸗Honigollei.
nige Genesung. J J

Au belien g (Oberbahern), den 4. April 1874.
Sebastian Knabl, Oecorꝛom.

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der Fabrikate aus meiner Favrik hierdurch die An⸗
zeige, daß nunmehr den Etiquetten, an denen dies
bisher noch nicht der Fall war, die Fabrik-⸗
marke vo,n Bingen, der allbekannte
„Sehwan“ beigedruckt wird. Es geschieht
dies in Foelge des Markenschutzgesetzes und soll da⸗
zu dienen, auf den ersten Blick Ringer ga⸗
brikat vor jedem aus andern Orten untrüglich zu
erkennen. Ebenso wolle man keinen Anstoß daran
nehmen, wenn nach und nach statt rauhen Hand⸗
papiers glattes besseres Maschinenpapier eingeführt
wird.
Bingen a. Rh., Anfang Sept. 1875.
(D. F. 1308s)3. Carl Grä.

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Redaltion. Drug ind Versag don F. X. Dcwme z in SEt— —A
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227535228 —55558 — 52835257
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32 — 52 5—5 3333382—5 — ———
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* 2 g —A F 22
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5522—5332 2 22* 223228 —A 233*23
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—2 * * 8 7 — * 2*
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— 33 2— — 8532324
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IS. —A 2333838335 — 133255
7* 8 d — —— — 22. ——
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        St. Ingberler Anzeiger.

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der St. Va berer Anzeittzer (und daß mit dem Hauotolatte verbuidene Uitervaltaruzsblatt, ait der Dieasta is-, Donaeettaas⸗ and So antags
tummer ericheint wochentli viermal: Dinstag,. Donneréetaz, 531 13t24 1413 Sa. Asonnementspreis vierteliährig 12 Krit. ode
1 Mark 20 R.Pfz. Anteigen werden writ 4 Krir. die dreiipaltige Zeile Blattshriit oder deren Kaum berechhnet.
Dienstag, den 83. Se -

Essö383

1875
Deut sches Reich.

englischen Kanonenbootes Protest erhoben und die sp inische Reg
cung wird in London wegen dieses Gewaltactes proclamicen.
Berlin, 24 Sept. Der ‚Nordd. Allg. Zig.“ zufolge
indet über die Reise des Kaisers nach Italien, wofür vorläufig
r 3. Okltober in Aussicht genommen worden ist, die definitive
teschlußfafsung in Baden-Baden stitt, wohin Se. Maj. den 29. d.
ibreisen wird.

Berlin, 24. Sept. Gestern befaßte sich die Reichsjustizcom⸗
nijssion mit der Fraze der Strafpvollstreckung. Einige Mitglieder
vollten, daß die Strafvollstreclung dem Untersuchungsrichter über⸗
virsen werde, während andere sie dem Staatsanwalt jzugetheilt
wissen wollten. Schließlich wurde in Uebereinstimmung mit dem
ẽntwurf beschlossen, die Strafvollstreckung solle der Staatsanwal!⸗
caft zusteden in allen Fällen mit Ausnahme der den Schöffen⸗
gerichten (Aerichte niederster Ordnung ist unsern Landgerichien)
sucewiesenen Sochen, bei welchen der Amisrichter (Landrichter)
die Vollstreckung haben soll. J

Zabern. 24. Sept. Se. Majestät des Kaisers hat zu dem
eborstehenden Congresse deuischer Weinbauer in Colmar drei kost—
zare Ehrenpreise ausgesetzt. Es sind das drei si berne Trinkgeschirre
)er auserlesensten Art, durchaus massiv, dabei aber von außer—
ordenklicher Zierlichkeit und im feinsten Geschmacke gearbeitet. Der
ztste Preis besteht in eigem Trinkhorne im Renaiffancestyle auf
ilberbergoldetem Sodel, von dem es beim Nundtrinken, abgehoben
nerden kann. Das Horn, dessen Hauptthesle matt vergoldet sind,
i von reich und ganz frei gearbeiteten Rebenranken in Silber
mwunden und mit der kaiserlichen Krone und dem elsöässischen
Wappen auf das Feinste geschmückt. Den zoe'ten Preis bildet ein
annenartiger Weinkrug in matter Vergoltung, dessen Henlil und
dufsatz silberne Heben bilden, welche das Traubennaß in goldene
Schalen gießen. Die Composition dieses Gefäßes mit anlikisitendem
Lharakter scheint uns beso ders gelungen. Als dritte Gade ist ein
zroßer, ganz in massivem Silber mit innen vergoldetem Kelcht ge
ertigter Pokal zu erwähnen — dessen Deckel und Seiten — wie
zie des erwähnten Trinkgefäßes, die kaiserlichen und Laudes-Emblemen
—XX (3. W.)

Auslanud.

d—
—7 Kaisersltautern, 25. Sept. Bei der gestrigen
Versteigerumg von hiesigen Industrie⸗Aktien aus dem Nachlaß von
Auwalt Stodinger wurden folgende Preise erzielt:
Name der Altien. Nominaiw. Steigpreis. per St.
Ultramarinfabrit 500 fl. 465 fl. F
deßol. 500 fl. 470 fl.
deßgl. Priorität 500 fl. 520 fl.
St. Düngerfabrik 100 fi. 732 - 75 fl.
Aktienbrauerei 350 fi. 194- 195 f..
F. Das Ergebniß der diesjaͤhrigen Prüfung für den Einjahrig⸗
Freiwilligendienst ist aug in diesem Jahre wieder durchaus ungün⸗
tig ausgefallen. Von 46 Prüflingen haben nur 17 bestanden,
26 find durchgefallen und Z3 haben nach dem ersten Prüfungstage
den Rückzug angetreten. — In Kerzenheim geriethen kürzlich die
Brüder Heinrich und Jalob Speß in Streit, der zule gt
in Thätlichteiten ausartete, wobei Jaktob Spieß seinem Beuder einen
Stich in die Lende verse tzte, an dem der Gefiochene hoffnungslos
arniederliezt. Er ist Vater von 9 unerzogenen Kindern — In
den Cantonen Speier und Ludwigshafen sinden am 14. und 16.
Oktober Ausstellungen mit Preisevertheilungen für das schoͤnste und
hestgezogene junge Rindvieh statt.
tDie „N. B.Z:“ schreibt als Curiosium: Bei der hie⸗
sigen Post ist ein Padet ans Zeil in Unterfranken mit folgender
oxiginellen Adresse eingegangen: „Ein Backeth Weberbleder mit
Pachnam 4 fl. 24 It. An Webermeister R. R. wohnhast bey der
Dühl woh der Vater schon kang Krant ist in Neuntithen Obe—
amt Mergendh im in Wertenberg.“
7Billingen, 20. Sept. Am Samstag Nachmittag zer⸗
Id. ie eine Explosion das neue Werl der Pulberfabrit in Rottweil,
Leider ist dabei auch eine Anzahl Arbeiter derunglückt, wovon vier
bereits wodt sind.
Aus dem Kreise Ahaus, 17. Sepi. Vorgestern ereignete
sich zwischen Wullen und Stedilohn ein Ungläceweideß u
Jägern zur Warnung dienen sollte. Ein Bauer hatte auf der
Jagd einen Hasen geschossen und stieß, ols er sich buͤctie, um den⸗
el en dem Hunde abzunehmen, mit der Brust auf die Mündung
des Gewehres. In demselben Augenblick ennud sich dieses, der
Schuß trifft ihn mitten in die Bruͤst und nach wenigen Minuh
war er eine Leiche. Er hinterläßt eine Ftau und 9 Kinder.
TOber-Ingelhein, 21. Sipt. Der Frühburgunder⸗
Herbst in hiesiger Gemarkung naht seinem Ende. E⸗ hatten sich
vrele Kaufer eangefunden, so daß — bei der Weigerung vieler Pro⸗
ducenten um den anfän, lichen Preis von 1fl. 10 itr. zu verkaufen
— dieselben einen höberen Preis anlegen und bis zu i fl. 20 kr.
hinaufgehen mußten. Das Gleide geschah in Nieder-Ingelheim.
und haben Ine den Verdruß als Entshaͤdigung, die selbst für Efl.
berkauft haben. Die Qualität soll eine iber Erwarten XEE
ein und ergab die Mostwage 108 bis 110 Grad, so daß die
Producenten, welche die Crescenz gelegt haben, wodi nicht schlecht
peculirt haben werden.
fWeinlese. Im ganzen Ingelheimer Grunde, Heidesh i.n,
Wackernheim, den beiden Ingelheim uͤnd Gau⸗Algesheimte ist jet
rinigen Tagen die Lese des Fruͤnburgunders im Cange; ebenfo in
den Orten in der Näh⸗, in wilchen dieser Abkoͤmnlung der Franß
Weine auf kleinerem Areal, welches indeß durch Anroden jährtlich
zunimmt, cultivirt wird. Qualität und Quantität werden als
jufriedenstellend bezeichnet, wogegen der vorerst, nament. ich von den
auf das (veßgekeiterte) Produci am Meisten reflectirenden Schaum⸗
wein· Fabrikanten geboiene Preis als viel zu nieder gilt. Füe
das sog. „Viertel“ — 18 Pfund (9 Kilo) Trauben stellte sich
derselbe auf ꝛ Mark, was, da ungefähr 200 Veertel auf das
hessische Stück von 1200 Liter heüen Werne; erfo:derlitz sing

Vermischtes.

Wien, 24. Sept. Andrassys Erklärung in der heutigen
Sihung des ungarischen Delegat:onsausschusses: die Erhaltung des
Friedens werde den vereinigten Machten gelingen, hat den fünstigsten
kindruck gemacht. — Privalnachrichten zufolge ist Derwisch Pafcha
dorgesiern bei Ravno überfallen worden und soll dabei gegen 200
Todte gehabt haben.

Officiss wird erklärt: Die Erregtheit, welche sich in einigen
belgischen Blättern aus Anloß gewisser Publicationen, in denen don
det Aunexion Belgiens an Frankreich die Rede ist (Ariikel von
Birardin in der France und Brief Victor Hugo's an den Genfer
Friedenscongret). kund gegeben hat, hot hier ollgemein überrascht
enn es ist nototisch, daß man in Frankreich an nichts weniger denit
As an die Annexion Belgiens, und man sollie in Brüssel wissen
vas in Frankreich J dermann weiß, daß die ia Rede siehenden
HBeröffentlicungen schlechterdings nur persönliche Phantasien sind.

Paris, 25. Sept. Die „Agente Habas“ meldel au
donstantinopel vom heutigen Tage: Bie Konsuln von Rufland
england und Frankreich haben ihren Botschastern h'erselbst berich—
et, daß ihre Versoöhnungsm'sion vollstäudig gescheinect ijt. Von
»en Konfuln Deutschlands, Oesterreich Ungatns und Itallens liege
leine Nachricht vor.

Madrid, 24. Sept. Die „Politico? mildet, daß ein
mgbsches Kanonenboot von der Station Gibraltar den spanichen
zollbeamten das von ihnen in Beschlag genommene englische Bark⸗
'ff „Federal“, welches Contrebande namentlich Tabak an Bord
jalte, witder abgenommen hat. Ein Zollbeamter wurde durch
anen Flintenschuß getödtel. Das Schiff und die Zollbeamten
vurden nach Gibraltar gebtacht und letztere dort wieder freigegeben.
die spamsche Hafenbehdrde hat bereits gegen das Verfahren des
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        eiwa 400 Mark (233 fl. 20 tr.) macht. Unter solchen Umständen
haͤlten die me sten Producenten sehr zurück und kellern ein
(M. A.)

Treyssa GKurbessen), 18. Sept. Am Mitiwoch XRX
in dem benachbarien Mengsberg eine furchtbare, Feuersbrunst, welch⸗
das schöne große Dorf bis auf einige abseils gelegene lleine Häuser
in Asche legte. Aus weitester Umgegend war man rasch zur Hülfe
geeilt, aber das in Folge des starklen Ostwinds furchibar schnell sich
üͤber das ganze Durf ausbreitende Feuer spottete jeder ⸗Menjschen⸗
hülfe. Ruhig mußte man zusehen, wie ein prächtiger Hof nach dem
andern, sowie die schöne Kirche ein Raub der Flammen wurde
Nachdem Morgens um 9 Uhr das Feuer in der Oberfoͤrsterwoh
nung ausgebrochen, waren schon gegen 8 Udhdr Nachmittags 68
Wohngebadude ein Schutthaufen. 450 Seelen sind obdachlos ge⸗
worden, ihre ganze Habe, ihre vollständig eingeheimte Ernte ist
berbrannt. Leider ist auch ein Menschenleben zu bellagen, während
mehrere Personen von einstürzenden Balken schwer verletzt wurden.

f Zu dem vom 2. bis 5. nächsten Monats in Gotha statt⸗
findenden Frauentag“ sind vorläufig folgende Vorträge angemeldet
I. die Ziele der deuischen Frauenbeweaunz, von Frl. Augufte
Schmidt zu Leipzig; L. die Nothwendigteit weiblicher Fortbil⸗
dungsschulen, von Frl. Marie Kalm zu Kassel; 3. Bitte, unsere
Besirebungen nicht eher zu beurtheilen, als bis man sie graͤndlich
kennt. von Frau Fanny Albert zu Hanover; 4. die Rechte der
Mutter auf ihre Kinder, von Frau Charlotte Pope zu London;
5. Vorzüge und Gefahren weiblicher Fortbildung, ven Lonise
Hilschet in Leipzig.

In Frankfurt a. M. und Umgegend sind falsche 10 fl.
Noten der Frankfurter Bauk in Umlatf gesetzt worden, welche
sabinand an dem gänzlichen Mangel des Wasserzeichens lennt ⸗
lich sind.

f Im Inseratentheile des „Münchener Boten?* fand sich dieser
Tag. folgende Annonce: „Eine Wette von 1000 Thaler. Ein
Münchener junger Ingenieur Candidat geht obige Wette ein, die
daiserglocke in Koln 8 Tage nach an Ort und Stelle eingenom—
nener Einsicht anstandsloz zum Läuten zu bringen.“

s'eine Braunschw. Banklsceine
nehemeen. Da die Beaunschweiger Bank in einer kürzlich ger
hallenen Generalversammlung beschlossen hat, das Notengeschäst bei
zudehalten, aber sich dem 844 des Bankgesetzes nicht zu unter
werfen, so muß das Puslikum besonders hierauf aufmerlfam ge
macht werden. In Folge dieses Beschlusses nämlich dürfen dit
Noten der Braunschweiger Bank lauf 8 48 des Bankgesetzes vom
l. Jaruar 1876 ab außerhalb des Herzogthums Braunschweig zu
Zahlungen nicht gebraucht werden. Wer solche Noten außechalb
des Herzogthums Braunschweig zur Leistung von Zahlungen ver⸗
wendet, wird nach Z 56 des Bantkgesetzes bis ꝛu 180 Mt. bestraft.
—A
Grenze zu schaffen.
H-nues Waidmannsbuch. Jagdkunde zue Förderung guter
Wildpflege und würdiger Jagdfreuden. Von Conrad Ty.
berg. Leipzig, Schmidt und Günther. Preis 8 Mur.
Dieses frisch und lebendig geschriebene Buch gibt in zehn
Artikeln die reichen Erfahrungen und Erlebnisse des Ver—
fassers auf allen Gebielen des Jagdwesens nebst Rathschlägen
uiber einen rationellen Jagdbetrieb und die Pflege der Wild⸗
habhnen. Die Liebe zum Wa'dwerk, welche den Verfasser
deseelt, läßt ihn auf zahlreiche Mißbräuche aufmerlsam
nachen, die für jüngere wie ältere Fachleute gewiß beherzi⸗
aen werth sind.
Berantwortlicher Redacteur:

F.

Demenßz. —

— — —

—— —ze e!MWWmWßBPVuE8VW
Das Neueste in
WMWinter⸗Ruxlins zu ganzen Anzügen und Ueberzieher.
so wie n Rammenn-Ileiderstoffen, ChAIs
und Winene aller Art, ist angekommen bei
— —aͤrl Schanch.
Abonnements-Einladung.
Mit dem 1. October — Ehin beainnt ein neues Quartals⸗Al onnement Auf die

Danksagung.

Für die liebevolle Theilnahme bei der
Beerdigung unserer unvergeßlichen Gattin
Tochter und Schwester

eria Rehr
geb. Uhl.
prechen wir hiermit unsern tiefgefühltesten
Dank aus.
St. Ingbert, 27. Septbr. 1875.
Die treuernden Hinterbliebenen.
8Speierer Zoit
p r 2Zeitung,
deren Redaction es sich angelegen sein läßt, alle autinationalen und antiliberalen Bestrebungen
energisch zu bekämpfen. Daß ihr Bemühen nicht ohne Erfolg geblieben ist, beweist die stete Zu⸗
nahme der Aulage der Speierer Zeitung, die fich zu den verbreitesten Blättern der Pfalz rechnen
darf. Sie empfichlt sich daher auch ganz besonderz zur Aufnahme von Anzeigen. Wir laden die
Freunde unserer Bestrebungen hiermit ergebenst ein, uns durch recht zahlreiches Übonnement behilflich
zu sein, mehr und mehr für die vron uns vertretene nationele und berale Sache wirlen zu können.
Sit bemerken, daß außer dem politischen Theile dem Feuilleton die größte Aufmerksamkeit geschenkt
wird, indem wir neben sorgsam ausgewählten Original Erzählungen mannigfalltigen Stoff ernfter
und scherzhafter Natur unseren Lesern bieten.

Der Preis des Asonnements für die „Speierer Zeitung“ ist außerst billig und betraͤgt bei
allen deuischen Postanstalten vierteljährlich nut 80 kr.

Speier, den 21. September 1875.

—A— —.
Für Schuhmacher!
Zur gegenwärtigen Herbst- und bevor—

dehenden Wintersaison empfehle ich mein

re chsortirses Lager in F

Kalbleder-Herrenschäften,

Damen u. Kinderschäften

sin Zeug, und Leder)

Filzschäfte in allen Gat—

tungen.
Leisten in besonders großer —
schöner Auswahl.

Die Medaction.
Bekanntmachung.
Am Samstag, den 2. October näsvsthin

Abends um 7 Uhr, nimmt die hiesige Fort⸗
bildungeschr'e hren Anfang.

Alle diejenigen Jünglinge, welche sich
hier aufhalien und das 16. Jahr noh
nicht zurückzelegt haben, sind veipflich!et,
die Schule zu desnchen.

St. Jugbert, den 27. Septbr. 1875.

Daz Bürgermeisteramt:
Custer.

3 vollständige Betten, 2 Kleider—
chränke, 1 Canopee, mehrere Pfeiler—
schrän'eund Nahttische, Tische. Stühle,
Bilder, darunser weithvolle Oelge—
mälde und sonstige Hausgeraäth⸗
schaften.
St. Ingbert, den 27. Sepi. 1875.
Eauer. kal. Notar.

6G. Linn.
Aviĩs.
Meinen verehrl. Kunden
u. Gönnern hiermit die er—
gebene Mittheilung, daß ich
am Montag 4. Oktober im
Hotel Laur
in St. Ingbert eintreffen u.
— die ganze Woche über dort
Der gegen Mageakrampf, Verdauungs · verbleiben werde, um mit dew
Awaches. Blatunaen, Kob/ schuerzen⸗GoenRNeuesten u. Moderusten auf
era, Ruhr ꝛc. rühmlichst bekannte u. ärztlich kõ
mpfohlene aeh wed lehe Nagenbit · warten zu können.
ser ist nur allein cht à 75 Ang bpio Gebr. GTUMIDACI
Jade o daben bei J Friedrich in uußz Saargemnd.
Redaktion. Druck und Versag von F. X. Demestz in St. Inabert

Mobilienversteigerung.

Dienstag, den 5. October nachsthin, Vor⸗
nmittaase9 Uhr, läßt Frau Johanna
Riedinger, Ehefrau von Georg
Zchneider, Bader hier, verschiedene zum
Nachlasse des verstorbenen Herrn Dekans
und Siadtpfarrers Duy gehörigen Mobi⸗
liargegenstände auf Credit versteigern, wo⸗
zunter namenthich
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a 22*53 —A — 55353533 * 0 — 55
2— —2 .* — 2 —8
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23z 5 2 22* c — — 5582* c 5 ——38383
53 288* — 5 2235 7 3333253238 532328 5 3335358*
—A *55333533* — 2 2 — 5558* 3,5* 525k 2843
E38B54 3* 53*355 5 35585527 25553 28325 55 —
7 —— — 8 2528 2 O * —— —— 5*7 —A 2*
5 322 25.2 A 252323287 — — 58 2
—8 2 — —8 — — — — * — 8 22
* —— —— z7587 252838 22
8* —A 2836833 255358* 53578 8375375 7
— — — 23522 2 2— 7 ————— 8 6 8 — * ——
7* 23. 5 * 3383 — 55 2 8 — 3 —
—— —— s — —
— — 8. — 257538 —222 25*8 25 —A
A — D —Ax 5—3 * *S —A — — —A— 335357 — ⸗
— —E 2377 — 253— * 7 82 3375353323 234 — 25333
22 — Arr — T — *. — 255532 *2 228 *
2 2 822 * 58 —*
3788 35 J —
53 28 5 333 z25353253 33555
A — 252553 33 25 25357 2 *73
3 2 2 * 22 8 5 52 7175 32 Q* 8 —
2 5 —c — — 58532 2523852 z252 5 ———— * ——
225 25532* * 3**2278 3 —338385 — —Ar
——— J *
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*5 —A 3 * 2⸗ — 2 * ⸗
335233525
238333253 25 5253533 8 52
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2 7 —5 53—
8 2 — 58 x
88 63
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35328
⸗

2
A —383. à353—33—5 353——33 535 52 332335222327
55 2 *—— 2355 *—38c5378 — — — — 5
3 —52. 7575 * 25 F 5 — —
3.2 — —
—A 2328* 3288 3558 383 —38 —383 8 5233328 3
—— —*2.8 555 * 3 —”ES 2 — 8 52 *2* 2 3 *z —22522
—— 8 — — 25 — 2 58 2 ** * ——— 523
53* 22 5535353 355423853 *27 — ⸗
3 222 22 cẽ * 32 J —8 — 728 2
—A 2 — 2 3 *7 — 22 8* — 3
s s55 28555, 832 55333233 5* 539
* 28 2* 5 * 532 2— 2 * u 7 2 2—
557 —33. —33335 353325 *—22 35223333235
27 255555285355 — — 2832 53z35—2355—2357
821520 28 78 5 — 252 2 2 25 5 —5 53* 23653—2
—38———83 —3 — —55 558s 5 3523552* 1323
* *2* 3 7 253 — E———— —M 2* — — —— —5
283 ————— 55 28 525 5—22 —25—8 38
—— — 22523825 2 2 AR * —A — 2
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8 —8235 2 — 55 2332 —3 *822 22 — .. — 7 223382462
— — 282— —328 —5538 — 22 — —— * 5q235 8 255 J
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52 33 2 4 8 * —8 2 28 *
55355 557352337755 22253355 3838838 33 733858
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25855 — 237 252 25c—5755 58 3 55
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3— —— 8—2—83 5558358 35
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522 557 — 8 —55— — —A— 2 3 35 —A — ?sMX
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52355333z53 3333355 25383533—3—3335328 3283 —5—8353338
2535 —73588 3—— — 6 — 86333
* 2 “2. —E 28 2 2 —— * 2 — 3 * ——
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52 —AãAA— — 227277* * 53 5—5538555 66 2—2 *2238*
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758 33rü 333
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5555 —2585 55 25 2 3 6 6 3 225
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58 32833 3832 — 6
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25 222. 325 325 5. 33338335333 338
23 2532 253338* 233533* 2325333
— ———
2. — — —2 * *8 3* 2. 3
* 22 3 * 5 557
258 256 22534 * S· — 3
32552333 825 2275 23375 258 228
35 33 32325 2B3333 S*82 22. ** 255588
— *85 32 2 —3 23 2.2287* 285 8
53 582 —A 28 62. J23538*3
2 —X— * 2232 ß —
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252 535*2*38538 33555355333328
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2 55
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5235 27
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3* 2828
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3583528 5 * 2 2335 2237 5 77355
3s33837*3523388 —— ——
37 2 82535378 25356573 — 2237
35 538227 S 5 322 3 28 —A 23
2532335. 22 76 —
22325 85* 23 * *—2585— 532535
53533 3—325358 2286232327 535253551858
—2 25526832 A —27 *22 —A
52223* 32235327 252 828732 — 25532357
5325 253822 2. 2 5 — —— * —88
2 — —32332324 —A — — * 2
35335338883 —
22822 55255 23232237 25225833
— — —— — *2
2 25 5 5532*3 32587 22 2.* 5 5. — 28
355 *——s 51533353552. 535852 5523223
* — — 53533*2 22 228225388 2. *
852 23882 2 228 — 222 55—53722
JJ 588*287
—Z 2* — J
83233 — —
32 7 ;5—3 * —2
— 5 — * 2 — 53 . 5232 —
— — — .22 S3 2
— ——— 25 533 555553 583 ẽ
3 —— 53 — — —— ———
2556353323 — 2233 3553353335 3552
— —3 5 —
— *553228832887 323 22 652 21223
—5— —332833332235 23 55 * 528223
— 2
* 57 3— 55383—3 33558
S8 3
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4

—AX 221—283 32 5822 —2332— —
5 55————3272,29858 ES h
278 2 2.2 2.5 2* 9 — — 23 — 86
—33 3—333— 333—3833333868 18—
232 — 3 52 * 532 — 2 55 2 22222 1
235 — 3 25.2 40 2. 2 — 5—*5 3. 323 87 N
* 2* * * —— —2 235 2 2255 — —
53337338 3573 337335 —3355 536
33 —2028537 33358335523233 525538 C
— ——— —A 2 — 2823 8
—28533—— —33 28—— —832523 32237 8
*—8823538. 2223 2232———833————3 —33533 — —
——— — *5 52852 283—383533 22755 *
—— 2 324 2 2
3— 8 33 33 3 5383533
222.353232— —» 5238222 53532272— ——* 2
—235* * 5538777 52822 2333232 8 5
22333529 —A — 255 2 23 —A 22 8
— 23 —3— * . 2 5 253c. — 322 —
3333335 ——z383 823333 — 333 *
2 — 5— —*
53355352333 3333 388 *
2. —2223 22 — a 52 a 322 1 —83—7
»58 73532 3—2 3853328 533353 835552
2. 3* 2. * 8335 —2 32388 52633 —A ——
—äA 5222 223 2338
—22 —RX * RR * 3 2.2 * 2
—5 7—35533——5 822—— 5—535325 323382
32 25.55555355 — —
* 27 8 — 8 2 * 22
——3 3 538—3 —8
*5. 25 522332 —553 355 3225335 8
532555 5333353 33 3553 23355* —
2258533 2232*3 55 258 222 2*
7 —“ —
2 58 83235 53 —32832355228 —
328 J 5— —— 33383
—X 2333——3383——— 55
2333. 53 ——2—. —— —323, ——33———5
. 5 ——3 3 —3333332553328
. 3—333*3—3332533
527 23372538 2325 232233* 2·, 25.8 5 22
7—c 8* 232 533338523538 5 25 55 —53852357
2. — * 23 &amp;— * 2232 2 5 8 55 2338
2 2222 223.5 532 22—3 53558232233 2 2 78 *
*53 — 555 337 235235 8 — 257292 38*
*222. 2 —2 38 2 — — 7 355 2588
— 3 — 3 2352558 * 02
5 53 83383883—528
2. 222* —34 52233 * 225*35* 8 *5.3 5. —
55 35383 53883 32 223 —336033355,*
z53 23352 —9 3— 3332573258 *22335238
— 5Ez—— —55. 575 3 520223533 —
2553 53323383 338 883—85
A 2* — * S 7 — 2
*5*75 58355 223 33*32633835
— 5552 3125542822
—z2 52, — 2 5* äü235323231525.3 783
222 *2333 2692 233383— —33 3—23353523,5
53* 5*398923 283 3*5———3.*—2 3 73533533533258
22 5 * 572 * 3255S2 3535535 2
h 2523 * 3 5 55 2.2 258 2
* x — 2 — EA 23 E25 — 5852
—— 3 2 5233— 5—88 258 35 —553235
23582. 55555 —2 2 8. 235 z. . 333 2. 532 2522
8525 52323223 755357 2332 ———
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        St. Ingberler Anzeiger.
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kummer ericheint wöchentlär wiermal: Dinztag, Donaersstaz, Z3z stag aid 5antaa. A⸗rounementspreis vierteliahrig 42 Are. ode
1 Mark 20 R.Pfa. Anzeigen werden rit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattscheiit oder deren Raum dere Hnet.
— — — ⸗— — — * — — — —
IEXEEX

1544

66875

Jehenden Landesverbande der bayer. Veteranen“, Krieger⸗ und
ampfgenossen⸗Vereine beigetrelen. Sämmtliche 9 Kriegervereine
des Amtsbez'rts Zweibtücken, nämlich der Kampfgenossenberein in
Zweibrücken und die Kriegervereine zu Zwe'brücken Einod-Ingweiler,
wierbach, Blieskastel, St. Ingbert, Webenheim, Hornbach und
Schnappbach haben nunmehr ihren Aaschluß an den genannten
randesverband derklärt.

f3weibrüden. 27. Sept. Unter zahlreicher Bethei⸗
igung des schaulustigen Publikums von h'er und auswärts wurde
unset alljährliches Pferderennen abgehalten. Dusselbe fiel glanzen⸗
ser aus, denn je, es wurde zum Theil ganz ausgezei hnet gecitlen.
ind das Publikum folgte mit dem größten Interesse dem zWett⸗
ampfe der Reiter. Sieger im Jagdrennen um den Preis der
Ziadt Zweibrůden von 2000 Mark blieb Graf Schlippenbach,
Bremieclieutenant aus Berlin mit seinem Pferde ‚Jig“. Auch im
Difiziers-Hürdenrennen-(Preis 650 Marh) errang diefer mit dem—
selben Pferde den ersten Preis. Das Pferd gehörte fräher dem
Lieutenant Koszydi aus Brandenburg und wurde vom Grafen
Schlippennbach iurz vor deu Rernen gelkaufftft.

saiserstautern. Der Unterricht“ an der land⸗
wirthschaftlichen Winterschule dahier beginnt im November und
dauer! bis zum März. Wer in dieselbe eintreten will, muß sich
beim Rectorat persönlich anmelden und einschreiben lassen; zum
kintrilt in den 1. Curs ist ein Alter von mindedens 15 Jahren
erforderlich.

7 Das lgl. Bezi:ksgericht zu Kaiserslautern hat e'nen 18jäh⸗
rigen Burschen aus Rothselberg wegen vorsätzlicher Beschädigung von
Straßenbäumen zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilt. I

F Als Curiosium verdient bekaunt zu werdeu, daß Hert A.
BZolsen aus Zes auf der kürzlich im Zeller Jagdbtzirk stattgehabten
Hühnerjagd auf einen Schuß zeha und mit dem zweiten das elfte
oon den noch auffliegenden, vollständig auscewachsenen Hühnern
erlegte.

F Speier, 27. Sept. Heute Vormittag begann im Saale
des Wittelsbacherhofes dahier die Prüfung für den Steuer⸗ und
Gemeinde-Einnehmerdienst der Pfalz, zu welcher Prüfung 93 Can⸗
didaten zugelassen worden sind. Von diesen sind 37 Rentamtsge⸗
zilfen, 10 Vollsschullehrer, 16 Gemeindeschreiber und die Uehrigen
heils Bezirlsamtsgehitfen, theils Einnehmereigeh'lfen. Bei der
zestern erfolgten Vorstellung fehlten noch 5 der zugelassenen Candi⸗
daten. Die Prüfungscommission besteht aus den Herren: Regie—
ruugsfinanzdrektor von Meyer, Regierungsrath Wand (von der
kam ner des Innern), Regierungsassessot Huber (von der Kammer
der Finanzen). Als Secretär der Commission fangirt Hert Steuer⸗
rebsor Gribius. Die Prüfung wird am lommenden Mittwoch
beeudet werden. (Pf. Zig).

Spe'er, 23. Sept. Vor einigen Tagen ging die Ansiellungs⸗
zrüfung der pfälz. Schuldienstexspectanien zu Eude. Wie wir hören,
ind die Resultate auch in diesem Jahre weeder nicht zufriedenstellend
gewesen. Keiner der Prüflinge erhält die erste Rote und ihrer 53
ind durchgefallen.

7 Colmar. (Veinbau Congriß.) Den ersten der drei
raiserpreise (Trinkhorn) erbielt die elfässische Gemeinde Rechen⸗
veiler für rationellen Betrieb des Weinbaues und zwedmäßige
delleranlagen; die beiden anderen Mohr in Trier für vorzügliche
Moselweine und Dr. Buhl in Deidesheim (der dem Congreß auch
inwohnt) fuͤr hochseine Pfälzerwe ne. Die beiden litztgenannten
Breiseträger dürfen die Preise bis zun Tod behalten, ihre Erben
haben sie dann den Heimalhzemeiunden zu ewigem E genthum aus⸗
uhänd'ge.“. In der „Straßvurger Zritung“ sinm auch noch die
pon Keaus in Dürkh⸗im auszestellten Ach Apparate keso derz er⸗
wähnt.

rGorlitz, 22. September. Eine neue Erfindung auf
dem Gebiete der Gasproduction will ein hiesiger Apoih ter gemacht

f. Auch der Kriegerverein zu Schnappbach (St. Ing⸗ haben, welcher behauptet, auf kaltem Wege Leuchtgas herstellen zu
ꝛertere Grube) ist laut einstimmigen Generalbersammlungsbeschlusss dnnen. Derselbe benutzt hlierzu gewöhnliche aimosphärische Lust
‚om 28. 1. M. dem unier dem Proteklorate Sr. Maj. des Königs und leistet diese durch eine von ihn entdeckte und geheim gehaltene

Deutsches Reich. *

München, 28. Sept. Der Landtag. ist beute Nachmittag

»urch den Pr'nzen Luitpold eröffnet worden. A wesend waren

ahlreiche Reichssräe'he und fast sämmtliche Abgeordnete. Morgen
indet die Wabl der Präsideaten statt.

Die „Südd. Presse“ (München) versichert, unsere bayerischen.
Minister haätten sich ßegenüber dem zu erwartenden Angriff der
Ultramontanen für sol darisch erklärt, d. h. sie wollen zusammen
lehen, oder zusammen fallen, keinet will den andern im Stich
assen.

Straßburg, 25. Sept. Regierungsassessor Schraut am
Bezirlspräsidium zu Matz (früher bayerischer Regierungsaccecist in
Pürzburg) wurde in das Reichstkanzleramt nach Berlin einbe⸗
ufen.

Ausland.

Die Note des „Reichsanzeigers“ über die deutsche Pol tik be⸗
aglich des Aufstandes in der Herzegowina hat in der liberalen
ranzösischen Presse einstimmige Befriedigung hervorgerusen. Ins⸗
nesondere meint der „Temps“, daß die Berliner Regierung mit
ieser oficiellen Note eine sehr correcte Stellung einnehme, und es
ei daher nicht zu bedauern, daß die Haltung einiger Blatter die
seichskanzlei genöthigt habe, dieselbe zu veröffentlichen. Auch in
»en polttischen Kreisen Frankteichs, wo man aus,; der Haltung!
iniger Berline⸗r Blätter in der orientalischen Frage auf Hinterge⸗
janken der deutschen Regierung schließen wollte, hat —
Note, einer Mittheilung det Koͤln. Zig.“ zufolge, großen Eindruch
gemacht, und wird viclfach das Zusammentreffen dieser Widerlegung
nit einem Artilel des Brüsseler, Nord“ bemeilt. Dieser Artikel
veist den Gedanken, als habe die deutsche Regierung eine andere
Action im Sinne, als im Verein mit den anderen Mächten zu
Bunsten des Friedens und der Versöhnung zu wirken, enischieden
urück. In ühnlichem Sinne spricht sih auch, und zwar mit leb—
jzafter Anerkennung, der „Moniteur“ aus.

Aus der Herzegowina hört man, daß die Cousuln von
Desterreich, Deuischland und Jlalien nun auch von ihrer Reise
nurück in Mostar angekommeun sind. Sie haben insofern besseren
krfolg gehabt als ihre Collegen, als die Führer der Aufständischen,
nin welchen sie zusammentrafen, sich zu einem Waffenstillstand ge⸗
zeigt zeigten. .Die Schwierigkeiten für Verhandlungeun liegt eber
»arin, daß fast jeder dieser Führer auf eigene Faust handelt.
die Vertreter von Deutschland, Oesterreich, Rußland und Frank⸗
eich wollen ihre Vermittelungsbestrebungen fortsetzen, die von
Ftalien und England aber wollen nicht mehr mitihun.

Paris, 28. Sept. Bei einem Banlket in L'Isle; Adam er⸗
rrterte der Finanz ninister die glüliche Finanzlage Frankreichs, indem
c hervorhob, daß der diesjätrige Ertrag der indirellen Steuern
en Voranschlag um 79 Millionen übersteige.

Santander, 27. Sept. Hervorragende carlistische Per⸗
onlichkesten und aus Fremden gebildete Comites bemühen sich, Don
Fatlos zu bestimmen, daß er den Kampf aufgebe. In diesem Sin⸗
e sind auch die Freristen von Biscaja und Guipuzcoa thätig.
die Provinzen Navarra und Gu'puzcoa sind zur Versoͤhnung
eneigt. —

Newyork, 27. Sepf. Die Fabrilbesitzer am Fall River
aben heute ihre Webereien wieder geöffnet. Die Arbeiler lehuten
nd ssen die Arbeitsbedingungen ab, rotleten sich in großen Haufen
usammen und verlangten Hilfe von den Behörden, welche abgelehnt
d tde. Darauf brahh der Aufstand in hellen Flammen aus. Die
boti ei wurde angegriffen und konnte dem Ausstande gegenüber
lichts ausrichten. Es sind in Folge dessen 2 Compagnieen Militär
mgekommen. Die Lage ist sehr ernst.
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        Substanz, auf welche Weife er ein Glas gewinnt, das dem jetz!
im Gebraͤuche stehenden durchaus nichts nachgiebt. Die Haupft—
sache dabei Aber ist die außewrdentliche Wohljeilheit, indem zr
jausend Cubicfuß Gas nicht 1 Thlr. Herstellungskosten erforderlich
ist. Dem Anjcheine nach hat sich auch schon ein Cosortium ge
bildet, welches diese Erfindung zu ihrem materiellen Nutzen, nach
Erlangung des Patents auszubeuten hofft.

fF Das Ihhr 1875 ist ein Jahr des Regens und der Ueber
schmemmuugen. Auch das indische Reich hat. seinen Antheil be⸗
bommen und die Berichte von den Verheerungen, welche die Fluthen
angerichtet, sind düster genug. Ueberall wurden LTörfer zerstört
die Eente vernichtel, die Eisenbahn damme beschädigt und Menschen
und Vieh gingen zu Grunde. Am schlimmsten ist der Umgegend
bon Allahabad mitgenommen worden, wo etwa 180 Menschen und
2500 Sitück Vieh ertranken, üder 10,000 Häuser zerstört wurden
und die Ernte von 39,000 Morgen Landez verloren ging. Dieser
Berlust wurde allein durch das Austreten der Flüsse veranlaßt
und der Schaden, den die Regengüsse in den höher gelegenen Be
zirken angerichtet, ist nicht mit inbegriffen. (7. 3.)
IA —

nach Langenkandel versetzt; zum Landrichter nach Hornbach Be—
zirksgerichtsassessor Bruch von Zweibrücken ernannt; Bezirksgtrichts—
ussessor Spach won Frankenthal in gleicher Eigenschaft nach Zwei—
brücken versetztz Landgeriansassessor v. Jan von Ludwig?hafen al—
Bezirksger'chtsassessor nach Frankenthal; Polizeianwalt Aurich von
Obermoschel als Landgzerichtzassessor na à Ludwigshafen;“ Narf
Bastian, Hilfsarbeiter auf dem Generalparquet in Zwe brücken, als
funktionirender Staatsanwaltsubstitat in Zweibrücken; Recktskandidat
Guldeu als Pol'zeianwalt nach Langevkandel; Reshtzkandidat Zürn
von: Würzburg als Polizeianwalt nach OQtte-beng; Rechtskandidal
Meyer von Speyer als Polizeiamwwalt nach Obermoschel; Rechts-
landidat Tr uth von Queichheim als Polizeianwalt nach Wolfstein
und Rechtskandidat Braur von Wolistein als Polizeianwalt nad
Dahn ernannt.
Sämmiliche Abiturienten der Vl. Klasse des IJuternational
kLehrinstituts in Brnchsal haben“ ketztes Jahr schon und
dieses Jahr wieder die in der Anstalt abgehaltene Prüfung be—
standen und erhielten in Folge dessen Abgangszeugnisse, welche
di⸗selben zum einjährigefreiwilligen Militärdienst berechtigen. —
Die Anftalt bereitel auch junge Leute vor, welche diese Prüfung
vor der Militär-Prüfungs: Commiffion in Carlsruhe adlegen wollen
a ndere zum Polytechnikum, Eisenbahndienst ꝛzc. Die Ditrectioa
übersendet franco Prospectus und Lehrvian.

Veramworllicet Redacteut:

Dienunstesnmachrichteu.
Gerichtsvollzieher Jod. P. Schaufert in Winnwesler wurdt
mit Rücksicht auf seine seii 50 Jahren mit Treue und Eiser gele;
deten Dienste die Ehreunmünze des Ludwigs O. den verliehen.
Landrichter Pauli von Horabach wurde in gleicher Eigenschafu

x. Demetz,.
Zheater in Et. Ingbert
Freitag den 1. Oetoder im Obethau
sei'schen Saale
Anter der Dierection A. Schroth.
77. RNorstellung im Aboanement:
Erstes Auftteten des Herrn Cart Amderger
dom Stadt-Theater in Maingz.
Der Störenfried odere
Die Schwiegermutter aus der
Mesidenz.
Lufspiel in 4 Icten von Roderich Benedir.
.Fraum frter Röraeæ
J vom 23. S pieneher 1815 —
Geld⸗ Sorten. Rin. Pj.
Pistolenn.6 60 - 65
holländ. 10.f1. Stücle. 8 80— 85
Dukaien · .. 9 55 — 60
20⸗F ankenftücken 6 18— 22
Englische Sovereians 02 34 — 39
Rufsische Imperiais16 67 —- 72
Dollars in Gold..14 17 — 26
»De Frucht⸗u. Rrodpreise lönnen
in der Exbp. d. Bl. sputer ab⸗
geholt werden. Die Expedilion.

sah MMcb MbMaalà Mantihh Mchbe-MoA

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* Avis.
Meinen verehrl. Kunden
n. Gonnern hiermit die er⸗
gebene Mittheilung, daß ich
am Mountag 4. Oltober im
Hotel Laur
inSt. Ingbert eintreffen n.
die ganze Woche über dort
verbleiben werde, um mit dem
Neuesten u. Modernsten auf⸗
warten zu können.
Gebr. Grumbach
aus Saargemünd.
Neue Ageuturen
werden für ein überat gangbares respec⸗
tables Geschäft geiucht. Dasselbe bedarj
keiner befouderen kaufmännischen Kenntn'sse,
ist auch als Nebengeschäft leicht zu führen
und wirft' sehr gute Prov sion ad. Offerten
sind in der Exped. d. Bl. unter den Buch
staben H. L. A. schleuniast abzugeben.

Im Arresthanse dahier wird Holz
zum Kleinmachen angenommen.
Ein schwarzer dachsartir er Hund ist mir
zugelaufen. Der Eigerthümer kann densel—
ben gegen Entrichtung von Futtergeld und
Injertidnzgebühren bei mir in Empfang
nehmen. Levunhard Kohler, Bäder
bei Peter Schweizer.
—ä —
yeu better. Einfachftes u: d sis erstes
hausmittel gegen Verdaumumgsaseh w a⸗
ehe, MHagenkrampf, stolik, Ver⸗
topfung. Ruhr, Cholern. Seelrankteit, Sod
brennen, Diarrhoe, Erbrechen, Hämorrhoi⸗
dulbeschwerden, Uebelsein, Vlähungen ⁊c.
ruͤhmlichst bekannt und von vielen Aerzten
anggewandt. Allein ächt zu haben a Flasche
75 Pfennige bei J. Friedrich in St.
Ingbert. *
Ausgeglühte Lampengläser
der Siuck jzu 4 sr. sind zu haben bei
Meinrich Schericf. Blechschmied.

MBWF

1

Bekanntmachung.

Es wird hiermiiszur öffentlichen Kenntmiß gebracht. daß der bisherige k. Berg
mntstassier Karl Ziebland diehier, jejtek. Rechnungskommissar in Speyer. nach dem Ab
—XO
demetk. Grubensteiger Jalob Theobald von St. Insberter Geube d'e einstwellige Füh
rung der Bergamistasse St. Ingbert am 27. 1l. Mis. üdertragen wurde.

St. Ingbert, am 29. September 1875.
— *
Koͤnigl. Vergamt St. Ingbert.
J. Aamann.

— MXDEEEEZ — — ueeenaßA Mnmas
AIm Verlag don Otto Fritz in
CEonstanz ist exschienen und in allen
Buchhandlungen zu haben: F
Kurzgefaßte Veleßrung
üher die
Hals- und Rachenleiden der
Kinder.

3. Aufl. Preis: eleg. broch. 40 Pf.
Die Kiaukheiten des Halses und Ra—
chens spielen in der Kenderwelt eine so
urh ilvolle Rolle, daß zu ihrer sichern
Erkennung und Bekägpiung ein verständ«
nißvolles Zusammenw'rlen von Pflegern
und Aerzten vor Allem wünschenswerth ist.

Das obige Werkchen hat es sich zur
Aufgabe gestellt, den Eltern und Pflegerr
der Kinder, sowie namentlich auch den
Lehrern und Lehreinnen in leicht vers
standlicher Weise ates zur Kenntu'ß zu
bringen, was nur irzendwie bei der Be⸗
aussichtigung vnd Abwartung der Kinder
welt, wenn sie von genannten Leiden be
droht oder ergreffen ist, in Frage kow
men kaunp.

Aboꝛr ts⸗Einladung.
onnements-Einladung.
Mit dem 1. October nächsthin beainnt ein neues Quarmola.Al onnement auf die
8Spoeierer 2Zoit
peierer Zeitung,
deren Nedaction es sich angelegen sein läßt, alle antinationalen und autiliberalen Bestrebungen
energisch zu bekämpfen. Daß ihr Bemuhen nicht ohne Erjolg geblieben ist, beweist die stete Zu
nahnie der Aulage der Spei erer Zeitung die sich zu den verbreitesten Blättern der Pfalz rechnen
dars. Sie empfichli fich daher auch ganz besonders zur Aufnahme von Anzeigen. Wir laden die
Freunde unserer Vestrebuͤngen hiermit ergebenst ein, uns durch recht zahlreiches Äbonnement behilflich
zur sein, mehr und mehr für die von uns vertretene nationele und liberale Sache wirlen zu können.
Sir bemerken, daß außer dem politischen Theile dem Feuilleton die groͤßte Aufmerksambkent geschenk!
wirde, indem wir neben sorgsam ausgewählten Original Erzaählungen mannigfalltigen Stoff ernster
und scherzhafter Natur unseren Lesern bieten. —
Der Preis des Abonnements für die „Speierer Zeitung ist außerst billig und bekruͤgl be
allen dentfchen Postanftalten vie rieliährlich nur 50 kr.
Sopeier , den 21. September 1875.
J Die Nedactivn
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Redallion, Drud und erlag von F. x. Demetz in Et. Ingbert
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        42 3.
83 22 5—35355—
— 2846 833833235324
73538352323—523233 35723682637 —782233
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333738135 233332353** 335383222 ———
58 355832 33577373335 7
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5 3 233 8 238 75 573
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3 3 357* 37535732338
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758855 —837 2238* ——A—— 52 3* —— — —5 —
55—*58* 2 —A —— — 5323258 ⸗ 55338* —A
*7 4 — 2323 23353 — 8 82 558* *
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*2 58 5z582* 121526 52 2 27] 2 —353558
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55 33387 225 228 2 — 2328 53 — 336 —A
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575. 1588 * 5357333 z32237* s*.* 357536338 582
* 58 e 2— 822. 24 5 * T —
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553883 333 35353 588* —e—— 335 85
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23528 5z23588 5223535 8 55537* —523334* 225 — 5758
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— —⸗— 5588 — * * — —352 253553 34
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8357 * *8* 552753 3323 552 — 7337 2 528 38353
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J 0 85 52533 325838*
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J 228 533533 8 8 8 * 3232353 8s3 —
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55*35*33833528 — 12553325353 233352 533523333353355
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—55532 —2833 5323222
525 23 52
2 — 552 827
283 5282 — 5235
23 23233 53 72 —A —— 2353323
3 5335373 5238 2 25 ———8 — 5325
3 22585 ——
E *8
3535735 ——
325385358 ——— —A
5536* 583 5283 23537 333755337
zte J— 237
2532383 257 232*2 2853 22 533
— — 2 8 * * 7 28 2 5583*
357 323 222 — 5*6 23355 322
2 23223 22 — ñ —
502335 23285 232 22 — 3
2585334333 527
33252* —— 32358 232728
53387 22 3328338 * 2 — —
A 253 5233 A 5583887
335 233355 235238 — 523
5* 5233 23553 2558
22 52537 232 2 553535 532 *
22328* ** 285 J 27 2 252 5322
33333357 — Dé 25225 2
3572335 323
5332333 235 5232338 2 2
2533533 * 5 2 5 G 52323 * 2252
223 2 53 25553*
* 323853 9333583 3 ——
2532 235257 237
33 — 22355 7
3 —
5552233
223553253
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323328 — 3335 398 555*
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3
553233 5255235 8
—— F * 2 7 2 —X — 8— 22
23853 — 28735 * *
——— *. 3 —— 72 — — —— — 2 523235
25338 33885 5523555 52 2
227 55* * *55552 553533832533583353538* — 8
— 5 5 585 7 532 —A— 3 — 25 ꝛ
3 * s58 x2 z2323 8. 28 22223. 2 *
732 333333—3 2335— 325357 22838 —
7 2. — 52 3* 7 2 8 * —— — — —
2255 7* 25 S7 8 5333 3 T5275—
22 22. — ——— 28 25* —— 5 28 —
2* * —— 2.*23 A 583755432328 2322 *
— 2 92 98 2 — . s 222 2 2823 2.8 3 232. 25. 3 * 7 X
2z853335* —A 335 B3 723 2 82 F
2323* 2—53*535 Ju 2582338 —A —
2* 2 —— — — 278288 * 8
253*234 23. 3323 23——333 235
—3 —A— 553532683 — 525 —
32 8z238552 9 —A——— 5255 —— —
2385 ——A 5553. 23533368535 32 * 53
2,8 3 237285 — 52525 — —
—S — 282 32* 573283 3233 —8
7 —ã— 53 — 55358532 233 *5383
n ——— 15522355 22*235* *52253 2323
* 3*83538 57 32853 ——3255 55
8 7 5 XMAM— —— — 55 2 22
— 23 3224843338 2 32
—— —— 33 3
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        St. Ingberler Anzeiger.

— ——— —

her 531. 44 berter Anteiger (und das m't vem YNaudrol ete verouidene Uiterza!lturas2.att, ait der D earta s· Donaerttrrs⸗ and So ⸗ntags
dummer erscheint wo ventli Biermal: Dinstag. Deantestaz, 54 131460 412 5211121. Laune ne ttsↄreit vierteliäadrig 42 Krit. ode
i Mirk 2) R.Pf. Anieigen verden Rit 4 Eteir. »ie drei'vo rltige Zeile Brttihriit oder deren Kaum vere vunet.
— — — — — — — — — — —— — — — — — — — — — — — — — — — — —
4 — —
B 155 —BB Sawustag, den? Detober 1875

De utsches Neich.

München, 28 Sept. Heute wurde der Landiag dur d den
zrinzen Luiipold eröffnet. In großer Auffahrt, oon Küra'sieren
egleiset, begab sich dir Prinz Vormittags in der St. Michsels
»ofkirche zum Gotiesdienst, dem die Minister, etwa 25 Reichs⸗
äihe und 90 Abgeorduaete deiwohnten. Na hmittags 2 Ugr fuhr der
hrinz in gleich glärzender Weise in das Landtagsgebäude. Im
Zitzungsial der 2. Kamrier, in weltdem beid⸗ Kammern bversam⸗
dell waren, angekonmen, erklärte der Prinz, daß Se. Moaj. der
zönig ihn deauftragt hade, die Kammern zu eröff :?en. Der Mini⸗
ister des Innern verlas dann die k. Vollmacht, und der Minister
x Justiz den von deu Kammermitgliedern zu leistenden Eid. Die
geeidigung erfolate durhh den Name 18aufruf und zwar zuerst de
er neuen Reichsräthe, des Erzbischofs von Bamberg und des Gra—
en von Cistll, dann die der Abgeo dneten, de bis auf Frhrn.
Stauff nberg, dier erst heate Abend heer eintrifft, alle gegen⸗
„artig waren. Daß heerbe: dei Abgeordnete, unter dirsen der
pitich · Hauspralat Lyceal ⸗ Professzx Merlle und Anwalt Horn
on Franken:he1 den Ed so leisteten, wie ihn die israel. Abgeordne
en zu leisten heben (näulich nach den Worten: „ich schwöre,“ nur
jech beisetzed: „so wahr mir Go.t helfe“), erregte nicht geringe⸗
ez Auffeben, daun aber auch Heiterkeit. EFür die christlich n Ab—
Jeo dneten lautet der Eid belanntlich: „so wahr mie Gott helf⸗
ind sein heiliges Evangelium.“

München, 28. Sept. Sicherem Verneh nen nah beabsich
t die Staatsce zierung, den hente eröff eten Landtag schon am
18. Okt. zu vertaͤgen und dis dahin nur das Badget, ein Geseh
ber provisor sche Echebung der Steuern und Taxen und der
Entwurf eines Hundestener Gej⸗tzes den Kammern vorzulegen.

(Ir. K.)

Müvchen, 29. Sept. Die Abgeordnetenkammer, welche
„ollzahlig verireten war, wähl e den Freihertn v. Ow mit 78
In 134 Stimmen zum Präsidenten, Frhr. v. Stauffenberg er ielt
76. Vicepräsident wurde Kurz, ebeufalls mit 78 Stimmen, gegen
Schlör; erster Kam:nersecretär Jorg gegen Loais, zweiter Kammer
ecretär d. Soden gegen Dürrschmidt. Die ultramontanen Cand—
zaten haben also durchweg gesie zt. — Der Abgeordnete Kurz bat
men Antrag bei der Abgeordnetenkammer eingebracht, die Kanmer
volle eine Adresse an die Krone beschleßen

München, 30. Sept. Gezen de Wahlen in Edenkosen
gergzabern, Pir.nasens und Zweibrücken ist Prolest erhoden
dorden.

Müuchen, 30. Sept. (Adgeordnetenkammer.) Anwesend.
ind sämmtliche Minister. Der Finanzminister legt das Budzet
owie den Entwurf eines Hundesteuergesetzes vor, ferner einen —9—
tzentwurf betreffs Abänderungen des Gesetzes über die Tax - und
Stempelgefälle. In der nächsten Sitzung, am Sonnabend, kommt
jer Antrag von Kurz, eine Adresse an S. M. den König zu er
assen, zur Berathung.

München., 27. Sept. Zu dem heute beginnenden philo—
ogischen Examen haben sich an hiesiger Uanwwersität 64 Cundidaten
jemeldet. Gegen die Vorjahre ist also in diesem Fache eine er ˖
secktiche Zunahme zu veczeichnen. Dem Bern⸗hmen nach wird der
zuwachs zum Examen ip kommendem Jahr'e noch bedeutend stärker
derden und dürfte fast ein Drittel gegen heuer betragen.

Aus Ludwigshafen, 830. Sept. schreibt der „Pf. K.“:
im 18. O tober soll in Le'pzig eine Versammlung d'es deurschen
zrauerbundes statifinden, um gegen die, wie es heißt, beabfichngte
lerdoppelung der Brausteuer zu protestiten. Die Brausteger wird
a allen deutschen Staaten mit Ausnahme von Bay⸗rn, Baden,
Vürttemberg und Elsaß Lothrinzen erhoben; diese 4 Länder haben
dre eigene Bierbesteuerung. Der Ertrag der Brausteuer (im Jaht
874 waren es 18 Mitl. Mark, wovon 2,700,000 Mark Erhe⸗
ungskosten abgingen) fließt in die Reichskasse, und die vorgenannten
jer Länder muͤssen zur Ausgleichung entfprehend höhere Matricu-
ubeittäge in die Reichskasse zahlen. Die Bceausteuer betrug bit her

Mark vom Ctr. Malz; in Bayern rechts des Rheins beträgzt

der Bieraufschlag 3 Mart 55 Pfennig vom CEtr., also bedeutend
nehr (die Pfalz ist vom Bieraufschlaz frei). Nan weisen die
velche die Erhoͤhung der Brausteuer befürworten, darauf hin
daß jn in Bayern jert schon eine v'el höhere Abgabe gezahlt werde
ind dart die Brauerei trotzdem florire. Wir wollen auf diese Er⸗
vägung nicht naher eingehen und bemerlen nur, doß in Bahyern
in rhaupt bei wetem mehr Bier verbraucht wird, als iu Nord⸗
—WoI
'in Bay⸗rn treffen jährlich etwa 265 Liter auf den Kopf der Ze—
jöllerung, in Norddeutschland nut 69). Was uns angeht, das ist
dver Umstand, daß, wenn die Brausteuer verdoppelt wird, Boyern
atürlich auch um so höhere Matrikalarbeiträge in die Reichskasse
zu zahlen hat. Handelt sich's aber darum, dann ist's am Plaß,
gzenau zuzusehen, ob denn eine Erhöhung der Brausteuer überbaupt
nothwendig ist. Wir meinen, man kBoante mit den gegenwärligen
Finaahmen der Reschskasse schon auskommen, wenn maa alle un⸗
nötbigen Aszaben vermeidet und namentlich nicht immer mit
euen Forderungen füt das Militär ko umt, an dem der Reichs⸗
sag bisder wahrlich nicht geknickert hit. Es muß doch Alles eine
Brenze haben.

Berlin, 28. Sept. Bis Ende Augzust 1875 sind für
Rechnung des deutschen Reiches an Landes- Silber- und Kupfer⸗
nünzen zur Einziehung gelanzt: A Landes-Silbermänzen. Thaler—
vährung: 137. 450., 771 M. 88 Pf. Süddeusche Guldenwährung:
123. 421093 N. 10 Pf. Kionenthaler: 7,973,748 M. 92 pf.
onventionsmünzen dis Zvanzigguldenfußes: 1,909, 010 M. 88
Pf. Subermünzen verschiedener klleiner Stnaten im Werthe von
ufammen 3. 185,912 M. 56 pf. Der Gesammtwerth der ein⸗
zezozenen Silbermünzen beläuft sih auf 2738, 811,337 M. 34 Pf.
Der Gesammtwerth der eingezogenen Kupfermünzen auf 853,636
M. 87 Pj. Totalsumne: 274,694.974 M. 21 Pf. — Für den
Spätherbst sind die Entschließungen üuber Veränderungen im deut⸗
shen diplomatischen Dienst zu erwarten wohin u. A. die Wieder—⸗
»esetzung des Brüsseler Gefandischaftspostens gehört. Die Zahl
der deatichen Gesandischaften wird un eine neue Sielle
n Mexiko vermehrt werden, nachdem es feststeht, daß die genannte
Republek. welche bisher nur durch einen Geschäftsträger in Berlin
bertreten war, h'er eine ständige Gesaadtschaft ertichten will.
Moͤglicherweise w'rd die neue Gesandtschaftsstelle schon auf den
Etat des auswäctigen Amtes pro 1876 gebracht, der übrigens no h
nicht vorliegt; andernfalls würde ein Nahtraz wie im vorigen
Jahre erscheinen.

Berhin. Unser General-Postdicektor Stephan ist bekannt⸗
lich unermüdlich in der Ausmerzung der Fremdwörter, und jetzt
soll auch jein Titel verdeu scht werden. Wie gemeldet w'rd, sieht
seine Eragennung zum „General ˖ Postme ster“ bevor. Die früheren
deitet der Postverwaltungen (vor Treunung der Tele—
graphie von der Post) fuhrten ebenfalls den Titel „Gene⸗
cal Post ne ster,“ mit welchem in der Regel der Rang eineß Staats-
ministers verbunden war.

W.ee die „Kreuzze tung“ berichtet, ist in der Dözese Breslau
nunmehr bere'ts von mehr als 20 katholis hen Geistuchen d'e gefor⸗
herte Gehorsamserllärung gegen das Staatsleistungsgesetz abgegeben
worden.

Das am 25. Sept. erschienene Gesetzolatt für Elsaß . Lottz⸗
ringen enthält eine vom 21. dess. M. datirte Bekanrt nahung des
Keichskanzleis, inhaltlich deren auf Grund der Art. 8, 13, 16 des
deichsmünzgesetzes der Bund srath bestimnt hat: „Von 1 Oktbhr.
875 an gelten die Silber-und Broncemuüunzen
»er Frankenvährung nicht frnet als gesrtzlues Zah⸗
ungsmittel.“

Schwerin, 28. Sevt. Der Kaiser erl'eß an den Großherzog
achsehendes Handschreiben:

Darchlauchtigster Fücst, freundlich lieber Vetter, Bruder und

Neffe! Nach den Mir zuzegangenen Meidangen haben die

Truppen des 9. Armeekotps während der so eben beendeten
Herbstübungen überall in Medlenbucg eine so vorzüuglihe
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        und herzliche Aufnahme gefunden, daß Ich es M'r nich!
versagen kann, Eurer Königlichen Hoheit Meinen angelegent—
lichsten Dank hierfür anszusprechen. Mit aufrichtiger Freund
schaft und besonde rer Werthschätzung verbleibe ich Eurer
Koniglichen Hoheit freundlicher Veiter, Bruder und Onlkel
Wilhelm.

sönliche Schwärmere'en bezeichnet werden. liefern der „Times“
Ztoff zu einem Artikel, in welchem sie den Belgiern emfichlt, sic
durch die Radomontaden solcher Traumer wie Victor Hugo und
stonsorten nicht bange machen zu lassen, da sie niemals sicherer
gegen die Aggre sionen Frankteichs waren als nun. Eine Quelle
der Gefahr sei nur in einer Wederherstellung des Kaiferreiche
vochanden, aber die Beigier könaten versichert bleiben, daß sie jelbsl
in diesem Falle ebenso sicher seia würden, als sie zu jeder Zeit
der Grüadung ihrer Monarchie waren. Der einz ge Aggressiong—
krieg, den ein Kaijerreich zu ristiren wagen darf. würde ein Krieg
jür die Wiedereroberung von Eliaß und Lothringen sein. Ein Ver—
such, Belgien zu annelt res, würde leinen Enihusiasmus in Fraut—⸗
tesch aufrühren, und alle Parteien feien zu schlau um icht einzu—
sehen, daß es fowohl ein Fehler wie ein Verbrechen senn würde.
Wenn de Belgier irgend einer weiteren Zusicherung bedürsten,
lönnten sie dieselbe in der allgeinen Neigung Europa's finden.
Ein Angriff auf ihr Land wuürde für einen so frevelhasten
Exzeß gelienu. so großez Unheil antichten,d ß ihn von nehr Mächten alt
England Wideerstand geleistet werden würde. Dann schließ: das Cityblat::
„Während wir die Franzosen von der Thorhent wie von der Un
billigkeit irgend eines Wunsches, Begien zu annexrren, freisprechen,
mussen wir sie? daran erinnern, diß der „ezenväctig Argwohn
eine der Strafen für frühere Missethiten in. Sie verfi Len in
die Gewohahent, zu glauben, daß es ihre Bsstimnang und sogar
ihre Pflicht sei, de Dektatoren Europa's zu sein, und daz sie
solche Agressionen, die, wenn von anderen Völkern verübt, füt
färchterliches Berdrechen gehalten werden würden, unler e:was wie
Beifall begehen dürften. Ihr Verstand sowie iht moralisches Ge«
fühl verließen sir, wenn sie von der Mission Frankreichs sprachen.
Die Franzosen, fürchten wir, dlicken wegen neuen Territoriums
nach Belgien, ehe sie durch den Verlust von zwei großen Provin—
zen gezüchtigt wurden, und die Belgier können die Gefahr nich
vergessen, die sie liefen, Sie ist verschwauden. weil der Wunsch
Elsaß und Lothringen wieder zu erlangen, den Gedanken an du
Beschlagnahme Anwerpens verscheucht hat, aber die Franzosen ha
ben ke'n Recht, sich darüber zu wundern, daß der Argwohn
noch lebt.“

Debberan, den 25. September.

Aus dem Großherzogthum Baden, 29. Sept. Den 1.
Delober d. J. wird in Karlsruhe das 1. confessionell gemischte
dehrerseminar des Großherzogthums Baden eröffnet, was um so
mehr hervorzuheben ist, als in ganz Deutschland bis dato noch
wenige derartige Anstalten bestehen; in der Rahe sind uns solch⸗
nur in Bamberg, Straßburg und Colmar belannt. Ween, wite
demnachfi zu erwarten fieht, die confessionell gemischien Schulen in
Baden obligatorisch eingeführt werden, so werden z.eifelsohne auch
die drei übrigen badischen Lehrerseminare zu Karlsruhe (evang.),
Fttlingen (tath.) und Meersburg (lath.) bald ihres confessionellen
Characters euttleidet werden. Wie die meisten neueren Schulgefetz
gebungen, so 4. B. das Schulgesetz für das Großherzogthum Hessen
dom Jahre 1874, desgleichen das für das Großherzogthum Weimar
bon demselben Jahre, und die Allgemeinen Bestimmungen vorn
Jahre 1872) und andere ministerielle Verord ungen (1873) im
ouigreiche Preußen, wie auch im Koöuigreiche Bayern, nur ernt
facultative Einführung der Simultauschulen gestatten, indem sie die
Bründung derselben im Wesentlich n in den Willen der Gemeinden
legen, so regelt auch das badische Schulgesetz von 1868 diese An-
gelegenheit in derselben Weise. Allein im Großherzogihum Baden
⸗Nelches manchen deutschen Ländern im Fortschriile zum Musier
dienen kann, beabsichtigt man noch einen Schritt weiter zu gehen
und alle Gemeinden, welche mehrere Schulen verschiedener Confes
sionen baben, gesetzlich zur Vereinigung ihter Schulen zu noͤthigen.
Der Antrag zu dieser Reform ging zuerst von den Asgeordncten
—XXV
zum Beschlusse, aber die 1. Kammer lehnte ihn ab. Die Regierung
arbtitet aber eine Vorlaze über diese Angelegenheit aus, und
we feln wir nicht, daß dieielbe auch durchgehen wird. In den
Kreisen der Gemeinde⸗ und Vollsvertretungen, wie der Schulmänner
Deuischlands ist man meist der oll zemeinen Einführung der Simul⸗
lanschulen zucgentigt. Viele größere Städte Deutschlands find in
den lezten Jahren nach dieser Richtung hin vorgeganzen, (4. B
neuerdings: Cölr, Nürnberg, Fücth, Müachen u. v. A.) und in
Berlin sollen zwei neu zu errichtende Gemeindeschulen auf Antiag
bes Stadtschulraihs Bertram confessionslos eingerichtet werden.
Die Stadtgemeinden haben in desen Bestrebungen vollkommer
Recht; denn durch diese Kommunölschulen beseitigen sie den con
fefsionellen Hader, befordern den Patriorismus unter der Jugend
und, was die Haupifache ist, sie gewinnen größere mehrgliederige
Schulsysteme und durch sie erhöhte schulistische Leistungen und die
Aufsi vt und Leitung der Schulen wird vom klerikalen Einflusse
srei und geht in pädagogische Härde über, Aus diesen Gründen
erklärte auch die letzte, von ca. 3000 Mitgliedern besuchte allgemeine
deutsche Lehrerversammlung in Breslau fast einstimmig: „Die
Iffentlichen, d. h. die Staats- und Gemeindeschulen sind in Bezug
atuf Confession nicht zu trennen,“ und der Redacteurverband der
padagogischen Presse Deueschlands beschloß iu Leipzig am 19.
Maind J. u. A.: „Die Beseitigung der Confessionalschulen isl

anzustreben.

BVermischtes.
f (uter Appetit.) Vor eiuigen Tagen konnte man in der
Wirthschaft des Metz,ers Veltz in Zweibrücken eine Frau, von Watt—
weiler sehen, welche eine Porlion Schwartenmagen, 14 Knachwürfte
und 2 Wegfe verzehrtte; dann trank dieselbe zwei halbe Schoppen
Wein.
FKaiferslautern, 30. Sepi. Vom Minister'um
des Junern wurde zur Gründung eines Gewerbemusenms für die
Pfalz in Kasserslaute'n ein Beitrag von 2000 fl. zunächst jar
das Jahr 1875 bewill gt. Maisersl. Zig.)
Speier, 29. Sept. Nach der Abrech ung der Immo
biliar⸗Brandassekuranz der Pfalz waren im Jahre 1874 im Gan—⸗
zen 104. 175 Haupt- und 117,796 Nebengebäude z dem Gesammi-
wertte von 206,252, 700 fl. versichert. Es sind d'es 1222 Haupt-
und 1170 Nebengebäude mihr als im Jahre 1873. Da von 100
il. Versicherungskapital ein Beitrag von 7 kr. erhoben wurde, so
e gibt sich eine Verfi erungs. Summe von 240,268 fl. 9 kr. An
Brandentschädigungen wurde die Suume von 229,507 fl. 25 tr.
ausbezahlt. SAie Verwaltungskosten detragen einschließlich der Re⸗—
AuslLand. v sions und Visitationskosten und der Belohnungen für besondere
Mailand, 29. Sept. Die „Perseveranja“ meldet, daß der dilfeleistungen dei Biänden und Euns hadigu mgen sür zugezogent
Bejuch des Deutichen Kaisers nunmeht officiet anvezeigt sei und Zerl zungen ec. 6670 fl. Die Anstalt muß 1Broc. des Besnnmnn
dessen Ankunft für den 11. oder 12. October erwartet werde hetrages der jä,rlichen Braudschäden zut Unterstützung des Feuer⸗
Der Aufenthalt des Kaisers werde 4 Taze darern. öojchwesens abgeben. Dies eine Prozent beträgt pro 1874 22985
Es legen heute Rachrichten vor, weiche Verwidelungen zw s er fss.. wovon 700 fl. der Ausschuß des pfaälz. Feuer⸗
Sirdien und der Türkei als mözlsch erscheinen lassen, was natür erbandes zur Foͤrderung des Lösch vesens erhielt, während der Rest
Ech dem Aufftaud in der Herzegowina einen bedeutenden Rackhal dieser Summe an 13 pfaätz sche G.me inden zut Anschaffung von
geben würde. Es beßt naͤmtich, die Protte habe in Belgrad an⸗ Feueripriten und sopstigen LTdfchgeräuhen verihelln warden“ Dot
gezign, daß sie eine kleine Insel im Drina-Fluß militatijch be. mit soich anbeleutenden Summen eine Träftige Hebu ig des Feuee⸗
sethen werde, de en E genthum zwischen Serbien und der Türket dschwesens .n unsetem Kreise nicht angestredt werden kann, dedatf
streitig ist, die aber bisher ihatsächlich im Befitze Serbiens war. leiues Nach weises, und sollten statt des 1 pGi. mindestens 5 pCt.
In dem jo. dann würde die in Serbien terrschende Aufrecu g! zur Unterstüstung des Feuerlöschm sens abgegeben werden tonnen.
begreifliche weise sehr gesteigert werden, und es könnte leicht zu FSpeyer, 29. Sept. Soeden, Abeuds 6 Uhr, hat die
einem Zusammenstoß lommen. Daß Regierung und Volksvertretung Prüsung fuür den Steuer⸗ und Gemeinde⸗Einnehmeteidienst geendet.
einen folchen als nedatich erachten und sih darauf vorbereiten, geht üou den jugelassenen Candidalen war ener un erschienen und
aus der Thatsache hervor, daß laut fürstl'chem Dectet die Skup- einer ist heuie Votgen don der Prüfung weggeslreben. Die Au
schtina (Landtag), die bisher in Kragujevatz tagte, jet nech Bel ˖ gaben waren diesmal fehr schwer, schwerer als bei allen früher en
grad üdersiedelt, das durch seine Lage wie als —18— ihr mehr Prüfungen.
Sicherheit gewährt. Gerüchtweise verlautet, die Skupschtina habe) fF Jur Speyerer Schuldinst⸗ Exipeltanten⸗Prüfung
in geheimer S tzung Gelder bewilligt, fuͤr den Fall, daß es zum wurden einberufen im Gauzen 58, es erschienen aber nur 47, wo⸗
Kriege kame. cunter 29 Protestanten und 18 Katholiken. Von den Geprüften
Voundon, 27. Sept. Die neulich von Victor Hugo, und erhielten 10 die 2., 27 die 3. Role, 8 hnd durhgefallen,
M. de Girardin bekund te Sehnsucht nach Belgien fowie die dadurch Aus der Pfalz. Watrend des Jagdjahrcs 1874 75 fin
sranzösischerseits hervorgerufene halbamtliche Nole, worin die Ause in den fämmil'chen Staats-, Gemeinde⸗ und Privatjag den d
laffungen der ersterwähnten Perfönl chleiten desavonirt und als per Pfalz folgende Wildgattungen erlegt worden: 259*Sauen 253
        <pb n="625" />
        Kehboöcke, 19 Stück Haselwild, 278 Fasanen, 44, 033 Hasen. 20.
zapins, 22, 2606 Feldhühner, 681 Wildenten, 437 Waldschuepfen
323 Becassinen. 2003 Füchse, 78 Edelmarder, 98 Steiumarder
37 Wildkatzen, 20 Fischetier, 88 Dächse, 148 Jltis, 2 Wöolie
Zämmtliches hier verzeichnete Wild repräsentirt einen Gesammt
vertz von 181,884 fl. Ten meisten Wildertrag lieferte da⸗
zorstamt Speyer mit der Stüchzahl 26. 106, den geringsten, 2144
zus Forstamt Pirmasens. Der erste Bezirt lieferte in nachfolgender
Wiidgatiupgen die groͤßte Anzahl: an Rehbocken (294), an Fa⸗—
anen (267), an Hosen (14,688), an Feldhühnern 98938) a8
Bildenten (378), an Waldsuntpfen (116), an Becaunte (129),
in Fischottern (7). Die meiste Stückzahl an Sauen (87) lieferte
»as Forstant Dahn, an Lapins (95) das Forstamt RNeustadt, an
zfuchfen (3606) und an JIluis (28) das Forstamt Kaiserslausern,
in Edelmardern (15) und an Tächsen (21) das Foiitaut Winn⸗
veilet, an Steinmardern das Forftamt Zweibrücken, an Wildkatzen
zas Forstamt Langenberg. Die deiden Wöife wurden im Forstamt
zweibrücken eilegt. (NR. Pr..

fAugsburgq, 27. Sept Ein blatiges Drama hat sich
ponntag Nachts in der Jakobevorstadt abgespielt. Wie ct den
Anschein hat, dürften Tifferenzen von früher den Anlaß zu einem
in Plitternacht im Tanzsaal zu den ‚drei Königen“ zwischen eini⸗
jen Czevarxlegers und C'il sten entsponnen Streit gegeben haben,
zer auf der Straße damit endete, daß ein Chevaurlt ger den Sä⸗
xel zoz und rücsichtelos darauf loshieb und stach. Metzger Leon-
jard Eljasser erhielt in Folge Dessen solhe Stichwunden, daß er,
aum in die nur e'nige Häuser weit entfernte Offi,in des Baders
NRurt verbracht, alsbald verstied. Neben dem in einer Blutlache
egenden Leschnam wurde 'vom Polizeichirurgen Bocher einem zweiten
nrch Hiebe und Siiche lebensgefährlich Verwundeten, dem Eisen
weher Baptist Meichel, die erste wundärziliche Hilfe geleistet und
erselbe sodann ins allgemeine Ktrankenhaus verbracht. Ein Che
auxleger Namens Joseph Ries hat ein Bein gebrochen, und der
Hefteite Mox Schmid von der dr'tten Eskadron erhielt gleichfall⸗
nehrere Verletzunzen; beide lꝛegen im Militärspitale; eine fünfi
* Civil st, gleichfulls erheblich verletzt, befindet sih im Pri—
pflge.

Erlangen. (Exzeß.) Acht bis zehn Soldaten de—
ner liegeuden 6. Jägeibataillons bekamen auf der Kirchweihe des
enachbarten Ortes Buckenhof Stiet mit anderen Burschen; de
Birth Maher, der sich ins Mittel legte, bekam einen schwere.
Zäbelhieb in den Hols, seine Mutter und sein fünflähriges Kind
vurdin auch mißhandelt und verleßt; Alles, was nicht niet⸗ und
agelfest war, wurde don den Soldaten zusammengeschlagen.

fFraukfurt a. M., 23. Sept. Ein stellenloser Roßwär⸗
e: fand gestern Abend auf der Hanauer La— dstraße eine Bries
asche m't 12,300 Mark in Banknoten und etwa 10,000 Marl
n Wechseln und lieferte alsbald diesen Fund der Polizei ab.
der Name dieset braven jungen Manres ist Heinrich Klück von
bornheim.

rF Konigsberg. 20. Sept. Bei der heutigen Eröffnung
er Schwurgerichts- Sejsion lam der Fall vor, daß einer der Ge˖
qworenen sich bei dem Prasidenten des Gerichtshofes meldete, um
zine Dispens'on wegen in ngeinder Schulbil? ung zu erwirken. De—
verichtehof, welcher deshalb in Berathung trat, erklärte durch den
deren Vorsißenden, daß as Angeführte kein Grund sei um von
dem Amte entbunden werden zu können, denn hier follen, dem
Billen des Geseßzgebers gemäß, allein prattisch erfahrene Männer
ms dem Bolke zu Gericht fitzen. Gref. J.)

f CEinen traurigen Beri hi) gibi d'e Straßburger Handelß
ammer über die vor dem Ktriege so berüh mien Bischweiler Tuch⸗
abrilen. Von den früheren zahlreichen Etablsseients sind ur
noch sechs im Gange; die von Alideutschen neugegrüudeten Etubl sse
nents haben ganz und gar zu arbeiten aufehört. Von 1700
Vebstühlen vor dem Kriege ardeiten noch 500 und die frühere
drodultion von 16-17 Million Fr. ist auf 4 Millionen herab⸗
esunken. Das hanptsächlichste Absazgebiet ist zwar immer noch
zrankreich, doch wird dessen Zugäuglichkeit durch den Etagangszoll
sehemmt. Der deutsche Maikt bietet nur sehr deschränlkten
Isatz.

fRom. Im Waarennag zin des hiesigen Bahnhofes stand
4 Tage lang ein Koffer, der nicht abgeholt wurde. Als endlich
uus dem Koffer ein höchst übeler Geruch drang, wurde derselbe in
zegenwart der Polizei geöffaet, und man fand die Leiche eines
wa 17jährigen Mädchens, das erdrosselt worden zu sein scheint.
der Koffer war in Neapel aufgegeten worden.

uAm Sonntag vor acht Tagen traf der Biitz eine 1600
edpfe starle Heerde Schafe, die im Lozere⸗Departement äder einen
derg geirieben wurde. 955 Schafe wurden tddtlich getroffen, die
inderen übel zugerichtet. Der Oberhirt vorlor die Besi nung, und
ehtie erst den anderen Tag in's Leben zurück, Einem Schäafer
vurde die linke Hand versenst.

* Wi⸗n, 26. Sept. Die Verlassenschaftßsabhandlung über

aj
»ab Ver: ögen der vor zwei Jahren im Irrenhause geslorbenen
zulie zbergenyi ist beenden. Der Nachlaß, in der Höhe von
358. 000 Gulden (siee hatte noch 150,000 fl. von hrem inzwischen
nit Tod abgenungenen Vater geerbs), ist ihrem ältesten Bruder aus⸗
jefolgt worden. (A. 3.)

. London, 25. Sept. Tie Schwimmfahrt des Cepan Webb
iber den Canal hat eine wahre Schwimmwuth hier hervorgerufen,
die nicht allein Manner, sondern selbst Frauen und Mädchen er—
zriffen hat. Gerenwärtig macht eine 18jährige Miß Parker Auf⸗
then,, die von Westminster nach Black ell und bei einem späsern
Berjuche sogat noch mehrere tausend Fuß darüber hinaus geschwom
nen ist. Sie hat durch diese chwimmkünste ein Hier von Ver⸗
»hrern um sich versammell, die sie bei ihrer Landung fcierlich em⸗
»fingen un ihr eine goldne M.daille überreich!en.

7 (Genau nach der Vorschrift.) Aihemlos kommt eine Frau
— berichtet „P. R.“ — zum Oroshazer Polizeicommissär und be⸗
richtet, da sich der Schneider Svela aufgehangen habe. „Hat man
— jfragt der Comissar — als man ihn abgeschnitter hat, Lebens⸗
eichen an ihm gefunden?“ — „Wir haben nicht gewagt, ich bitte
— lautet die Antwort — den G'hengien ab uschne den, weil wir
jzehött haden, man dürfe einen Aufgehange en so lange nicht an⸗
ühren, bis nicht der Herr Commissar untersucht hat, dann that
uns auch um den Strick led, weil er ganz neu war, — wat
aber sein Leben anbelangt, bitte ich, so ist es wahr, daß er mit
den Füßen zappelte, als wir an ihn herantaten, aber es hat nicht
lauge gedauert.“

Te (Iyh dabe mich todtgeschossen) Ein komischer Fall, aber nach
dem „Bikesm. K.“ hat er sich reulich in Szarvas buchstäblich zu-
jeiragen. Der Apotheler M. hat einen Laborauten Namens Jacobd, welcher
ich unlan steinen Ausputzer so sehr zu Herzen nahm, daß er einsem Vor⸗
imwet hängendes Z'munergewehr vom Nagel herabnahm u. sich damit
degelreyt in den Vund schoß. Das winzige Schrot drang in den
Baumen ein, richtete aber dort keinen Schaden an, obgleich der
Naun in in Erwartung eires jähn Todes sich auf den Rücken
nidergeworfen hatte. Die Tragöde ermangelle aber der Zuschauer;
daher rafft et sich auf und stüzt in die Apotheke hinein und indem
er seinen fünf Pfund schweren Hut mit tiefem Wehllagen zu Boden
vitft, schreit er ganz entsetzlich: Gnädiger Herr, ich dade mich
odtgeschossen! und werft sich weder rücklings nieder. Während
des Fallens fallt das Kügelchen aus seinem Gaumen heraus und
»eginnt das Blut ihm aue dem Mund zu rinnen. Eine ander
idle Folge trat nicht ein.

F Hull, 27. Sept. Der Dampfer „Adler“, auf der Fahrt
von Bremen hieher. ist außerhalb des Spurn-Leuchtschiff.s mit dem
chwedisch ·n · Dampfer König Oskar II.“, der von Grimsby nach
Stocthoim fuhr, zusammencestoßen und mit völlig abgerissenem
pug hier eingettoffen. Der schwed iche Dampfer sank in weniger
ls 5 Minuten. Von 21 Perfonen, welche sich auf demselben
»jauden, sind 14 ertrunken (N. fr. Pr.)

Glatideutsche Sprache in Nordamer;ka). In Rewyork
pird ein Wochenblatuu für Nordoeutsche Emigranten in plattdeut⸗
cher Spracht verdffentl'cht, das den Tull: ‚„Uns' Modersprok“
Ahr:.. Vom 6. bdis 10. September wurde dort ein „Plaitdüt-
qhes Bolkssest? gefeiert, zu dem nicht weniger als vierzig vers
chiedene platideutsche Vereine aus allen Theilen Amerika's Vertre⸗
et jandten. Ein in Toledo, Odio, angesiedelter Deuister aus
tostock schreibt an dein Redalteur des platideutschen Journals:
„Dat hett im doch gar to fihr freut, da wi in uns leiw Moder⸗
prot nu of ein Zeitung in diesen Land hebben un ickh gläͤw, de
inzigst in de ganze Welt.“

Uderbau⸗Zeiftung. Illustr'ries Organ für Landwirth⸗
sHaft, Gortenbau, Hauswirthschaft und Forstwirthschaft.
Mit besonderer Berücksichtigung der Viehzucht und des Mol—
ler eiwesens. Herausgegeben von H. L. v. Rlenze in Mun⸗
hen, rebigirt von R. Noack in Berlin. Leipzig, Heinrich
Schmidt und Karl Günther. — Diese Zeitung erscheint im
II. Jabrgang, wochentlich zweimal (Mitiwoch und, Sonnabend)
gang besonders den praltischen Interessen der Landwirth⸗
chaft gewidmet, unter welcher diejenigen der V'ehzucht und
Moltereiwesens eine hervorragende Berückssichtigung erfahren,
behandelt in Kürze alle wichtisen Tagesfragen der Volls⸗
virthschaft und bringt in jeder Nummer werthvolle Mittheilun⸗
zen über Hauswirtbsch. u. Gartenbau. Die uns vorliegende Nr.
liefert den Beweis einer gediegenen Reschhaltigleit und ver⸗
dändnißvollen Redaltion u. empfehlen wir die Aderbau Zeitung
allen großen nuud lleinen Landwirthen auf das Wärmste. Der
Preis ist 3 Mk. 50 Pf. pro Quartal.
ninoruichet Redacteur: F.x. Dme

—
        <pb n="626" />
        Bekanntmachung.

Wer sein Vieh und Hausgefluͤgel außer⸗
halb geschlossener Höfe oder anderer um—⸗
friedeler Raume ohne gehörige Aufsint um⸗
herlaufen läͤßt, wird an Geld big zu S fl.
hestraft.

St. Ingbert, 1. Ottoter 1875.

Das Polizei-Commissariat
Ederlein. —
Aviĩs.
Meinen verehrl. Kunden
u. Gönnern hiermit die er—
gebene Mittheilung, daß ich
aum Montag 4. Oktober im
Hotel Laur
inSt. Ingbert eintreffen n.
die ganze Woche über dort
verbleiben werde, um mit dem
Reuesten u. Modernsten auf—⸗
warten zu können.
Gebr. Grum baclia
aus Saargemünd.
Fuͤr Schuhmacher!
Zur gegenwärtigen Herbst- und bevor⸗
stehenden Wintetsaison empiehle ich mein
reschsortirles Lager' in
Kalbleder-Herrenschäften,
Damen u. Kinderschäften
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werden können, soadern auch der Hauswirth-
schaft, Viehzucht, dem Feld⸗ Wiesen⸗, Obst-,
Wein-, Gemuses und Blumenbaue, Forste,
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Stroh 1 il. 412 per Zentner. Weisbrod i/ Kile
ts ke. Kornbrode8 Kilo. 28 kr. ditto 2 Kilo.2
silo. 8 kr. Geschmischtbrod 8 Kilo. 82 kr.
Paar. Weck 110 Gramm 2kr⸗ Rindfl. 1. Oal.
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vom 30. Sppienber 1875.
Gend⸗ Sorren Rin. Pi.

P'stolen..186 60— 65
hossänd. 10.fl. Siüufe 18 80 — 885
Dukaten... 9 55 — 60
20-5F ankenstücken. 16 18 — 22
A 20 30 — 33
Rusfische Imperials si 67 — 72
Dellars in Gold. 1417—-26

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An
allo Raucher und
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der Fabrikate aus meiner Fabrik hierdurch die Au⸗
zeige, daß nunmehr den Etiquetten, an denen dies
bisher noch nicht der Fall war, die Fabrik⸗
marke von Bingen, der allbekaunte
„Schwvwanmn“ beigedruckt wird. Es geschieht
dies in Folge des Markenschutzgesetzes und soll da⸗
zu dienen, auf den ersten Blik Rinmger Fa⸗
brikat vor jedem aus andern Orten untrüglich zu
erkennen. Ebenso wolle man keinen Anstoß daran
nehmen, wenn nach und nach statt rauhen Hand⸗
papiers glattes besseres Maschinenpapier eingeführt
wird.

Bingen a. Rh., Aufang Sept. 1875.
(D. F. 1508). Oarl Grãsf.

ie—e ν AEigen für α ,ιι äöνν Xo. .
4EFZ Ai

— —
Ic alison, Trud und Verlag von

F. X. Demetz in St. Ingpbert-
        <pb n="627" />
        St. Ingberler Anzeiger.
— — — — — —
der St. JAaderrer Anz einaer (und das mit dem dagcot ol itte verpuusene U uerdalturisb. att, ait der Deentta is⸗. 9 nerztanz⸗ and So Ataai
temmer erscheint wbchentli— pierenal: Dinßztas, Dogneré⸗taas, Sumztas a id 52ntaa. Aboaae mentsoreis pierteliäyrig 42 Krit. ode
1 Mark 20 R.Pfu. Anteigen verden mit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattichriit ader deren Raum bere bnet.
——— er —— — — — — — — — — — — — — — — —
7
4156 Sonutag, den 3. Oetober 1875
Deutsches Meich. halten vor Metz hiit siren, und sucht aus denselben indi⸗
München, 30. Sept. Bis jezt sind fünf Wahlbeanstan- elt zu bewelsen, daß das Urihell von Trianon nicht zu streng für
ungen bei der Abgeordnetenkammer eingelaufen? die von Urwäh-⸗ den Erxmarschall gewesen ist. Indeß wird in der Darstellung deß
ern von Edenloben wurde der 7, Abtheilang (in der die Liberalen deutschen Gene alftabe, genau nur besfätigt, was Niemand und
zie Mehrzahl haben), die betreffz der Wahl in Bergzabern der 6. Bazaine selbst nicht bestritten hat, daß er nämlich sich stat! von rein
Ubih ilung (Mehrzahl klerilal), die von Oberenerhem, Bezirks nilitarijchen von politischen Gesi htspunften hat leiten lassen.
unts Schweinfurt, der 1. Abtheilung (Mehrzahlklerikal), die geßgen Aber das haben im Grunde auch seine Richter gethan. Ein ande⸗
nie Wahlen von München 1. gerichtete der 2. Abtheilung (Meor⸗ er militairischer Gegenstand von weniger retrofpeltivem Charakter
ahl klerikal), die aus dem Wahlkreis Zweibrüchen-Pirmasens der st die Frage der Ausbeldung der Reservisten, über die sich vor
3. Abtheilung (Mehrzahl kierilaj durch das Loos zugewiesen. inigen Tagen General Wimpffen iun 19 Siecle“ in sehr energi⸗
der ollzemeine Protest dee deutschen Vollspartei“ nebst Bitte her Weise ausgelassen hat. Wimpffen perlangt d'e strikte Dur ch⸗
im ein neues Wahlgef⸗tz ging an die 3. Abtheilung, in der beide ührung eines Systems, das die gejammte verweichlichte Sippe der
Parteien gleich stark verir ten sind. — Der Abg. Horn aus Fran-⸗ Dandins und pelitscrévés in Spartanerjünglinge verwandeln soll?
enthal hat den Antrag gestellt, die Prüfung und Beschlußfassung Der wadkere General vergißt übrigens, daß nicht Jed⸗rmann durch
iber die Gitigkeit derjenigen Abgeorduetenwahlen,, bezüglich deren loßes Abhärten und guten Willen dahin kommen kann, „uvtet
ine Wahloanfechtung oder Beanstandung vorliegt, nach der Reihen- reiem Himmel zu schlafen, ohne sich zu erlälten.“ Die franzoͤsi⸗
olge der Kreise und der in denselben gebildeten Wahlbezirke vor⸗ chen Landlente und namentlich die Bewohner der Küstenländer
unehmen, wie solche in der allerh. Bekanntmachung d. d. Berg. önnen übrigens Strapazen recht gut ertragen, wie manches Ba⸗
. Juni 1875, über die vorzuxehmenden Wahlen und in deren raillon von Mobilen. im letzten Kriege bewiesen hat. Genet al
Zeilage 2. aufzestellt ist. Danach käme zuerst München Wampffen hat Unrechtt, die Deutschen darum zu beneiden, daß sie
dann die pfaͤlzisben Wahlen an die Reihe. Dieser Antrag ein so viel gesügigeres Material süe die militairische Schulung
neht für die nächste Sitzung auf der Tagesordnung. — Zu dem bieten, als die Franzosen. Wun die letzl'eren neben ihren unbestreii⸗
Deficit von 4 Millionen Gulden per Jahr der 13. Finanzpeciode daren und auch von deatscher Seile gern anerlannten militau ischen
raß der Finanzminister theute anmeldete, mochen die Abgeod dneten Tigenschaften duch die besäten, die ihnen Wimpffen mit Gewal
auere Gosichter. Sparen, sparen! Indessen —werden sich vere uufoctroihrt wissen will, so wäre dies die grbnme Gefahr füt die
hiedene Einnahmeposteu roch hinaussetzen lassen. — In der 8 zanze Welt und das größte Unglück für sie selbst.
Abtheilung ist Landrichter Kubh zum 2. Schriftführer, in der 4Kürzlich erwäymen Madrider Depeschen gerüchtweise einer in
Abtheilung De. Buhl zum 1. Schriftführer, in der 6. Abtheilung Totosa stattgehabten Meuterei karlistisher Truppen. Dec „Voss.
Landr. Vaillant zum 2. Schriftführer gewaͤhlt worden. Zztg.“ wird hierüber aus genanntem Ort geschrieben: „Vorgestern
München. Das Generalcomité des landwirthschaftlichen jalten wir hier eine Emeute, d'e einem Obersten das Leben kostete,
Fereins hat bei dem diesmaligen landw. Centralfest (Octoberfest) und bei der „mehrere Civilpersonen verwundet wurden. Das
üt Leistungen auf dem Gebiete der prakt. Landwirthschaft die Bataillon Cordoba, das her in Garnisonliegt. hatte, wie meßrere
zoldene Bereinsdenkmünze an acht Laudwirthe (in jedem Kreis indere seit 4 Wochen keinen Pfennig Löhnung erhalten, und
men) verliehen; darunter ist Bürgermeister J. A. Pall nann in jestern gab man Fden Leuten statt der rücsständigen 30 oder 35
X — Francs 7 Reale, (etwa 1 Frayc 75 Centimes).Gegen Mittag
Naäarnuberg, 29. Sept. Aus Unterfranden berichte: die ogen d'e Truppen vor die Thüre des Obersten und derlang!en
Nbg. Pr.“: „Bei den jüngsten militäristeen Mandvern in unseren Beid, was ihnen aus dem einfachen Gruude nicht gegeben werden
ve end muß'en unsere in Landgemeinden eirqrartierten Soldaten donnte, weil die Kassen leer wären. Man erbtach nun ein'ge
ibet die Gastfreundlichkeit der Landbevölkerung die beuersten Erfoh. Zäuser, plünderte die Weinleller und betrank sich; gegen 2 Uhr
ungen machen. Mit rusticaler Zähig?!eit wurde ihnen nur das ülen einige Schüsse auf der Straße, uud kine halde Stunde
ibjolut gesetzlich Vorgeschriebene derabreicht; alles aber, was nu päter, hatte sich ein regelrechter Kampf unter der betronkenen
in Geringsten darüber hinausging, selbst die kliuste Dienstle stung. Udenge entwichelt.n An allen Ecken und Enden knallten die Ge
nußten ste theuer bezahlen. Fuͤr 6 gesottene Eier mußten sie 18. vehre, und mehrere von den Aufrüdrern wurden m hr oder
ur die Zubereitung des Kaffec, zu welchem sie die Bohnen selbst veniger schwer von ihten Kameraden verwundet. Uebe— einen
ieferten, mußten sie 6 Kreuzer per Tasse entrichten. Den Gianz- Puntt nur waren alle einig; daß man den Obecsten erschießen
unlt aber lieferle eine Dienfimagd, welche sich von einem Soldaten nüsse. Der Unglückliche wurde aus seinem Hause geholt, und
üt die Beischaffung des zur Faung se ner Feldflasche nöth gen ven ge Minuten später war er eine Le'che. Gegen zAbend, wo
basserz 3 Kreuzer zahlen ließ, ja, diejes Wasser nicht her berab⸗ Jließlit alles so betrunken war, daß Niemand mehr fiehen konnle,
uichte, bis sie den Groschen in ihrer Hand. hatte! Unglaublich, rat noch und nach die Ruhe von selbst ein, und am Morgen
ütten wir es nicht aus dem Munde dez betreffen Soldaten selbst hatte Tolosa dasselbe ruhige Autsehen wie sonst.“
ehört. Fragen wir nach der Ursache solcher Erscheinungen, so fii Henday' e 29. Sept. Die Carliften 1haben die leßte
ren wir sie ganz einfach in der Aufhetzuug von staalsseindliwer Nacht San Sebastian bo nbardirt. General Trillo zog sich auf
zeite her. Hermani und Renteria zurück, da ein anhaltender Regen die Ope—
Berlin, 29. Sept. Nach der ofscibsen „Prov. Corr.“ rationen —XVE
vird der Reichstag zwischen dem 20. und 25. Ociober eröffnet Santander, 30. Sept. Die Zahl der in der letzten
decden, und nach derselben Quelle werden demselben sofort die Wode zu den Alfonsisten übergetrete nen Carlisten wird auf 160
äichticeren Vorlagen, die für ihn bestimmt sind, zu ꝛehen (darunter Mann geschätzt.,
ie Gesetz ntwürfe bezüglich der Börsen⸗ und der Brausteuer und Wuen, 30. Sep'. Dem Veruehmen nach wird die
ire Redision des Strafgesetzbuches). Wird auch das Budget für Kaisern von Oesterreich auf der Rücktehr von Paris die deutsche
876 zertig vorgelegt, so kann der Richstag wohl noch vor Eude Ka'ferin in Os (Baden) begrüßen.
es Jahres geschlossen werde, wo nit Regierungen wie Reichstags Wien, 80. Sept. Die „Tag sp.esse“ meldet: Der Ver—
nitalieder garz zuirieden se'n werden. krelter der serbischen Regierung in Wen überreichte den Boilschaf-
tern der fremden Mächte ein Meinorandum, worin er eine Reihe
ner von den Türken verühten Grenzverletzungen nachweist.
Bern rIT 8.
f Kaisertrlautern, 80. Sept. (Gais. Zio.) man
Saf3ministerium deaA Annern Mes«s⸗»fat —A — — — —

—ABusland.
Paris, 26. Sept. Das jangst erschienene neunte Heft
s deutschen Generalstabsber'chts uͤber den Krieg von 1870 — 71
dird, wie seine Vorganger, mu großem Eifer studiet. Dion hebt
me demfelben insbefondere die Stellen bernor. 3
        <pb n="628" />
        Hewerbe und Handl, wurde zur Gründung eines Geswverbe⸗ eine vorzügliche Ernte, aber die Dürre während ihr x Entw'delung
mujseums für die Pfalz in der Stadt Kaiseralautern ein Beitrag hat schädlich gewirtt; dafür hat sich die Kartoffelkrankheit nur' spo⸗
pon 2000 fl. zunächst für das Jahr 1875 bewilligt. rad'sch gezeigt. Das Obst ist in diesem Jahre außerordenllich ge⸗

FNeustadt, 28. Sep.. Dem dhiestgen Gewerbeverein rathea und die Weinberge sind so reich an Trauben, daß die Wenn⸗
wurde in Anerkennung seiner Verdienste in Betreff der hiesigen ernte eine ganz vorzügliche werden wird.
Hewerbe und Indusicie⸗Ausstellung von dem Regierungspräsiden — —
ien v. Brau bei seinem gestrigen Besuchhe die Summe von 100 fl.
als Geschenk übermittelt.

—7 6heim, 27. Sept. (N. W.) Gestern hatte eine
Frau ihrem 4 Jahre alten Töchterchen sein Lappenschürzchen mit
Stecknadeln am Kleid b festigt. Das Kind machte eine davon
sos und spielte mit derselbem am Munde. Die Nadel entschlüpfte
seinet Hand, und das stind vecschluckte sie. Bis hrute hat die⸗
selbe noch keine schlimmen Folgen nach sich gezogen.

Der Sohn des Ministers Achenbach hat vor einigen Tagen
in drokliger Weise gegen eine ihm gewordene Standeserhöhung
protestirt. Derselbe desucht, wie die Ger. Z. mittheilt, ais Quin—
janer das hiefige königl. Wilh ime-Gymnasium und hat im lau⸗
senden Jahre der Schule eine Fledermaus zum Skelettiren geschenkt.
Zon diefer Schenkung ist, wie das stits geschieht, in dem Schul—
progtramm des Jahres 187475 auf Seite 14 stenntniß genom—
men und der Geder als der Quintaner Heinrich v. Achendachh be
zeichnet. Als der Lehrrr nach einer Paufe, in welcher die Kna⸗
den die Schulnachrichten eiftig durchstudirten, wieder die Klasse
betrat, hob der kleine Ministersohn den Finger in die Höhe, stand
anf, nachdem der Lehrer gefragt, was et wolle, und sagte, auf
die beregte Sielle des Programms deutend: „Hert Doklor, hiet
eht ein Fehler, ich dia nicht dn Adel, mein Name ist nur
Heintich Agenbach

lansfall der Erntein Europa.) Nach,
den aus den verschiedensien Gegenden eingegangenen Berichten üder
den Ausfall der diesjährigen Getreideernte ist dieselde im Großen,
nud Ganzen als eine gute Minelernte zu bezeichnen. Daß fie!
urcht eine vorzügliche geworden, darau wac die 'anhaltende Dürre
in den Donaufürstenthümern, in Südrußland, im Bangat, in Spa⸗s
mien und Portugat schuide, welche den Erateertrag dedentend schint⸗
erte. Dazu kommt, daß in einem Theile von Deuischland starte
Regen das promple Einbringen der Ecnte hriderten, in Mittel und
Süddeutschland, in Böymen, in den österre chischen Gebirgsländern,
in Ungarn, der Schweiz, Rumanien, Süd'rankreich, England, Ame
rila umfangreiche Unwe.ter un dielen Otten die Ferdfrüchte zer⸗
Abrten. In Deutschland versprachen die startoffeln in diesem Jahre
— — — — — — —

Coꝛ vencion elle
WMiederverstoeigerung.

Samstag, den 9. Ociober if. Is. des
Nachmittags um 3 Uhr, zu St. Ingbert,
in der Wirthsbehausung des Schuldners,
werden die nachb eichnesen dem Friedrich
Nenmann, Wirih von da, gehörigen
Liegenschaften, St. Ingberter Baanes, wegen
Nichtbezahlung der Erwerbspreise öffentlich
zu eigen wiederverst iqri und zwar auj Be
treiben von:

I. Johaunn Hager, Backer und Oeconom
in St. Ingdert wohnhaft:
don Plan Rr. 2501. 97 Dec'm. Wiese

in den Steegwieser, nebe r Hofmann

und Meudel Beer jun. Wettid und

Erben: „den kenecen don Neumanns

Gatten bis an den Greoßhah gele⸗

ge en Teeil mit ca. 27 Decimalen.

II. Vdichel Puul, Zeegeleib sizet, und
dess: nEhefrau Josephine geb. Hager, beide
daselbst wo)haft,:;

l. Plau Nr. 1057. 1 Tagwerk 43 Dec.
Ader in der langen Amang, auf'm
rothen Flat ueben Pter Shivarz;

2. Plau Ne, 975. 96 Tecimalen Acker

oslda, negen Ernst Conrud und

Witwe Beer.

UII. Peter Sch nitt, frühet Bader, jetzt

Landw'rth, daelbst wehnhuft:

Plau Ne. 1126. 1 Tawert 37 Deci⸗

malen Ader rechts der Kapelle, neden

Petet Wagrets Rechtsnochfolgern.

Das Naähere auf dem Geschäfksbüreau

L. Becht holdeem St. In bert.
Saucr. kal. Rotar.

vienesnahrrchten.

Der kgl. Stud'enlehter Neßle in Zwebrüchken wurde zum
Gymnasialprofessor in Hof, Assistent Helmreich in Zveibrücken zum
Ziudie eyrer in Augsbarg befördert und zum Siudienlehrer in
Zweibrückn der Studienlehrer Höruer von der isolirten Latein⸗
schule zu Nordlingen ernannt.

Die an der Gewerbschule zu Landau (Pfalz) erledigte. Ledr—
stelle für die neueren Sprachen dem Lehramtscaudidaten J. U. Ley
aus Berneck, vorerst in der Eigenschaft eines Lehramtsverwesers,
und die Function des Subrectors an der isolirten Lateinschule in
St. Ingbert dem Studienlehrer C. Barnickel daseibst über⸗
tragen.
Eingelandit.

—AI
neben der Brücke im Bache ließende Katze, die an einen Stein be⸗
festigt ist und so ertränkt word', nicht beseitigt. Soll sie etwa noch
rinige Tage zum Ga:dium der lieben Schuljugend dienen? Der
UAnblick ist doch nicht sjo schön und bildead, als daß er geeignet
ein köante, der so vel betklagten, immer mehr um sich gareifenden
dobhat und Verwilderung der Jurend zu steuern! H. H.
Fuido ammer's Wandlalender suͤr 1876. Lespug, Eigen
hum und Verlag von Schmidt u. Günther.

Derselbe ist ein gewöhalich⸗x Wandkalender für den täglichen
BZebrauh, die Einfaffung ist in höchst finnizer Weise von Guido
dam ner gezeichnet, eine wahre Freude fur Jedermann, besoi ders
'ür jeden Jäzer. Die Austführung in Holzschnitt ist von dem
tühmlichst betannten Professor Bürkner, der Drud seht jauber in
2 Jarben, grün und schwarz, auf gutem Papier ausgejührt.
ẽ53 gibt davon eine Ausgabe für Proteslanten und eine für Ka⸗
holiler. Außer dem Kalendarium findet der Jagdfreund noch
einige interessante Notizen. Ter Kalender ist nach Wunsch auf
ꝛ nem Blau zum Cinlegen in die Brieftasche à 30 Pjennige.
oder in zwei Blatt zum Aufkleden à 50 Pf. auch aufgezogen a
1 Mark und elegant aufgezogen à 1,Mark 50 Pj. in allen
Buchhandkungen zu haben.

Acgen- Gcörielimile
zu Kalserslauterun an der
Bleiche von Dr. EIvenien.
Sprechstunde 9-12, 223, für
Arme srel. — — — g.bt *
2 Guten Kuhdung hat zu verlauft
IABMASMC. 4I0AiM. p thias Ochs
Fenerwehr-Montage e
Fenf Gonz⸗K
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        *
223
5 —
— * 733*
—— A 32533;
225 3335333* 853232
— 233553 '555358
—A —H 823 53 —E—
—2 8 2 — 32 73 —2—
58 338 33 —A— 83388*
5 33528 —— —— * * 33355325
258* 3353333525 5252533 553522357 J
55 3535337 53 55 — 2832338
—.2 *2232 75 * 52 2 3533283
5257 2325* * 258 — 232538 55 —3228
5 2* — 8 22327
— 3353 22558 133 333535
58 555 —2233 2 55 2 33 5332833 22724 5229 1337 22*
2 * 23825 53 55— S2 3343 538 2335 238553
3336 52878 22 — 2 35 238738 — 5335855
5 2 X« 5235383 2 . —2825 — 23 — — 723833 2 5823235
2 22 — — 53 357 2332 2238 —S 222 2 7352 * — 25328
255.57 * 3 8* 5 2535 255232 z53 535 25538
3553538 A —8 —— 2 33
7825337 — 22 —— 32 3 76 * —— —2
555 758 * 8* —— 2 333583 — — * 5238
3 35 3* 85 38253 355* 3 *
3332 2* 2* —2 2 525387 * 2 2 — 33 * — — 572 —8*—
—— —53333 5585 * —223 —— — 33533 8 8
2 235 3333888 58 3 * —8
225 5325388 538 —— 232 5258 55 — ——
4F 22 1335 2 3 33333337 —E 223 38
A 23 3333755* 32 522287 2335 57 33355
— —2* 533557 523*255 2222 25
323 23—88* — — 25553527 5* — —F
57353333 25 — 5535*35 3 8 A 2 2 2 2*87 — —
— 252522 2 237 2 — E5* 238 223338 328
352338 333333 2235 2532 2252 e c 525358 2355383 — —R
2248 3 535 323833333 —— 6233
— A 5533338 335355 23 23 33348 5
J— — ———— 32523
2 —— 2 * 22 —585 23 —*M 2* —
— 3
5523 1535 373535 3
Xx 2535 32 A 22487 2 — 55383
——— 222 223 —— 5232 * 28 —23 722
ιιι — 255585 8
— — 2833322 235*8* 3 2
0 —233335 5 —83 29
— 2 2253*
2 —8 —— —A *
8* 333533888
—J— ——
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— —— — 222335722
77—ræ 2* 2323 533532353557
—3852283 — — 513 * —A 5355 —
2225 223 55532532 —— — 8 2 — — 5 555
—2555 332 2553555 1232 33. 5 ——
8* * 3 28 * 3
523585 5535232383 — ———3—353—5 832— 23rx —A 5
2325 2* —A—— —A ⏑———— —— 3 353—33523 — —A 5 7 —
22358385 523378 5385 3223 238 22z3853333
— 23— 22 5—23356583 535 28z 7 2 2 V 3
5—25 2 35 — * —A 2 53 * * 53 zzee
35253 5*25235735353 233 2522 *588233 —. 555 3413535352
2 222 2 — — 5222 3 — 9* —— — —22
—2 222222 —— — 2* 25 2 3 — 5 555—
2338 5652z2623538 5852 232333 235— —A A
2 — 2* 530 * 2 52 * —A — 35 ——— 5 —
5357555 225 —71235 225 3853235 —— 52225 254332 5
»2525 23 53323323535 255 323273555577 * 21155883833325
—A — —5 223 — 355—35582 —5 25155988 225
5868353 25— —7385—833 35 25433 786323 e82282533*
22 —*X 2*2 * — — —8— *
2V 53 —552323 .222276 —*522* ⁊ —2z22 532
—555355 32233— 2 2522833 3 3233563333246
—A— 7— — 35555s 378833337* ——A—— /5 332277 5333
— — 53 6—*5538 ——— — —
— 2* 25 2 — 8 — — 22 22 ———— 522392 58 5 58 2—
n 9 —A ——A — ẽ 5 *2 — — 82 2— 75 — —— — —A
525353 9351255537 5*8 3333 53—7333— 23 2272 35—323322
— 2* 7525 2* 222 —X 82 — —
A220 8 5 — 2 22 22 *2 5 2235 ·c·. 322 2 — — 5 223
525238— 35—33.553257723 55532555 ——38 —37.
— 2— ———2 282323 — —— — — * * 25 —c —A z355 *
25 5 5 T 513 2 22 57 28— —88 —A 5
22835358 5335338838 338333335237 333353
—z5555 535532.7133273 23333236 83233327
— * —2— * 2 * — — —— 53—3 828* 2 ——
333 33388 383 383373388
23 525c5 72275 52 252 553335 828* * 2 *
— — 12225 357 —5 . 28
— 22532 s22 — — * 522 2
—— — 52 — — * 2
— — — —

— 2 22
* — 22— ——2—22 2—3292 25
— 232 * 22 2—222 3 2 8 8
“2 23232.22 2 2289 ZZ2 »82325— —535255 5327
— 235 *85 35525 — 5338 3333 232383322 * 332233
— —5 233 — ? —7228* 32*** 223 —2 23 225 225
7 3 —m1*822* 3 e — 25 285* 22 — 2
* 3 520 2 * — 0 ————
55724 33.55 75353 5.35353 2532 825233533373755 7255325
25 . 22 — O 22——3323— 3283 32323 75
5z3E 5*.288 52330 —A 253 335335 *5335 —3 25
— 5 233 2 555 25 2z258 —35323255 2 3 2352 53
— 32* —253 2553333335553 53553238
* * * * 24 .* * e 2
s—57— . —255 23223533 3232 —2—23 2—33335 553555
— — — —— 22233 *3 233333 53535
—8 — 222 ——
z357*533325333—33533 — 523353 287 7 5535, 223533583332
52—z856 —325328 —A 8 5353. — 55353373—353353335
587 — *555—28* 5* — ——
s — 5— —— —5 50—3333 503 ——
— — 223. 5-—-272763 7 —5253— 5 3733353338—83
—25* 5383c —A— 4 2 325228 5823—35 ——
222 —A 522333 52 ——* 223. 5360 38328—2
222—2—533 —2— —8—33 53—5822358532809 —————
3— 2 * 8
8s8 533833 —33 83 37
* 2588 * 52 27* —* 8 ? 2
—A 5—333558 235—8 3553 5* —35—332333
233325 33233— 3 —3233828—533 12 —A — 532223
—5— 5533305— —— 7———278222 23223 —A —3—23
—— 52 ** 2 — 28 — —22 2 — 5222 2 23 —
25— 3355—55333835 ———323353., 7z5——833 53335353 65333*
s 7 3— —— 3323
222 7?75— 2 83 — —* 8
388 — 3—32 5— — 523323
* — 7282327 — 2 — 7
—2 —58 22 5 —2535 5362353 558 3 —
2355 22 55 —A — —
25542 O2222 —X 6 * — — —
22* — —8 58 223 22322228
.222 2 222 2 2 — —A—
F 53252 23 —5535 335333537 —58 55 558 3532
3 —— 5352*— 8 23272 ——— * 6 — 522 — 52
5 —23535 3373555 32——33333.3532*885 33 25383
52 2 X — — —— 25 — 53 355 —— — 2288 S
— F —32123 22—»—5 3552 ——33233332322 5 —S 3583
2 53* 3— ——3*8——833—53—23 32 — 22422
2 223833532 —332333 — —5233363333657 565335 2353358
2* 2223352 —2 5——33332233358 — 25 523365
z3553— 5352357 535z38333335233 8322 25335* — 332 *
5 2535575 55223 —* 236* *3582 8* 22458
— 53233 235 — S —5353 55 8 * * 82 32258
—A — —„—E — 2 — 2*23 —— — 53222 2 e 3232 —A— 532 2
——— ——2323 ——33 33 5—— —835—33 53 — 2——332 338
322—2 53532253 5533333375588335378323555 773, 35362323253
—* F* 323334 3 5 2 5 RXR —⸗— 22 222 —A — 52* 5—7æ* — 222 *
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2* s5552 —A 2* —— »82228 — — 22 2* —— 2255
2S277 —3 22* —893 —232 —————E53——2—83225 5——23860 2
* 2 2 .· 5 72228 —22 —A — 532 — 553 22325* —
23 2—5 22 2 ——— 5323222* —A 5 233852
83232—338. 2 35 —373 3355 332353— —328338 233228
23 —BG * 3 — 25263383—535352323 252 — —Z— 25*3
223—— 1353—3—3383 35535 — —7——31 —7 3 6
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5337 —5—37353 52232382 —— —3235 22 2
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32 —3— A *7*

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* —* s .55327 — 5—23 * *— 3 2 * 2 * *
53 533333353833—* 258 25s—7 b. 25303752 3. ——
242 x * 2583 — S 3 82 2. 258 S F
152 — — 25—723 —3835772 *2353 — * 2

231 22 552232 3538 3—86533325—3233833 3
* 2 28 252 —— 2. 3 —* 8X.
43 — — — 2 — . 33 *—533 5838 —2 C ẽ
* — * 9 52 252368 53.2 5. 7 7 35 — 2335*9. 2 S —. 3
3872 52.3 3.5.1 73*3 233323 33358 — — 583 3 —88 —

5222 5525 — —77 5 27 27 72 ————— *

* — * ⁊ — * — 2*
18385 5 33 —83355
85 84—2 *5 — 375 528 S 72 83 — — 538322 58. x.
53 8 *28.2 5* —8 2 S 2 —A — — 3

323 ẽ
27555257585 53 2225 — 55 28 *32 3 7 7552 —2
*— ? 9 7 26 *

53382 —3 5 523522 55 320 2252 — 8 5252* 8

55 6355 722.72 2 5z523235 22. 8 *27 3

— 3 33375233 3

G 2— * 2253 — 2 2 5——32353373—32322

2822 640
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—A 7 * 2*.
3 33*
2323 57 522 525298 —A
J. 5323530338 5358 77321
2. 2 —E 25252535 — 28758 2233
————— ——— 7 522233 S 5* 833523
— — 532353 *
73 739 — 7 35 2522 —
— 92 455 12 2355 2 1352 723*
282.7 253272 235 3 5 2 28357 ———
—— *5—3 3733 A —353 158
— * 2 — 233 2325* 227 22 —z 5
»23377528 8* — 253372 5 53
* 855235777 *. ZO 2* 5272 2. 2 8
— * 5232 —s7 60ẽ 8 3271 22272.
— .2 — * —— *
— 32 — 252 3385 508
5 23 23355 232539 S 3 —— —
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* *335 583
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31 —— *5553353 25383 74857
*S835 83 255 357 27 2 R
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55335353 22 35 30
33323533832353 — . 2555 * * 528
255232233 2552 5229 —32.67 2122
3833533 883 2252532 06022* 223
3385 53*255 523
* —— — 235237 5 585 —
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A — 25522 523— —8
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3353353557 —— 522*3 2527 2353 8 9 J
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232* 7 2 —3 — — JA— —27 05325 8 7.
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3223235 25353533 252232 5232335 J
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* 3355385 5356 223 53 2 8 —
8 5357 25 *23 5555553
D 2 * —— * 525 537 *7 B *
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22 2 22 gA 55 7 2— ——A—— — *
— 42 55357 2IZLZ 552333325
838353 578 8 * 7 553323
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* 3533 — — S 8 2353232575
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2583 2—83385 —8575
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2 2 523. 22 — — —— 25 5327
75* 538552 55. — 3358752
——333 —2323 7332358
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Der St. Nanderter Anzeigee (und das mit dem Daudtolatte verbuadent Usiter zaltu 198b:att, it der Dieasttau⸗, Donaerztaib4 and So entag⸗
stammer ericheint wöchentli viermal: Dinstas, Donnerstaz, 52zw8taqa 4id 5214ta1. ALoonnementspreit vierteliährig 42 Kerzr. odex
1 Mark 20 R.Pfa. Anzeigen werden mit 4 Ktrir. die dreipaltige Zeile Glaitsbriit oder deren Raum bere vnet.
Dieustag, den 5. Oetober

Ri5

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Deutsches Reich.
Mäünchen, 2. Oktober. (Abgeordnetenkamer.) Anwesend
ammtliche Minister, Tribünen dicht besetzt.
Abg. NKurz begründet seinen Antrag, eine Adresse zu er⸗
assen.
Abg. Stauffenberg spricht dagegen; Wenn es sich um nichts
inderes handelte, als die Gefühle der Ehrfurcht und Liebe zuu
dnig auszudrücken, mürden sie Alle gerne zustimmen; aber es
jandle sich um noch e!was anderes, das sei allbelaant. Da keine
Thronrede gehalten wurde, sei eine Antwort, eine Adresse ohne
außerordentüche Umstände nicht angezeigt. Es sei besser, an die
Bearbeitung der umfangreichen Regierungsvorlagen zu gehen und
ie Aufregung im Land nicht noch zu vermehren. Ueberdies sei
hie dem Budget Gelegenheit zu ausgieb'ger Berüdsichtigung von
Wünschen und Beschwerden gegeben, deshalb erkläre er Namens
jeiner politijchen Freunde, daß er eine Adresse zur Zeit für unge
ignet halte.
In namentlicher Abstimmung wird hierauf der Antrag von
urz mit 79 gegen 77 Stimmen angenommen.
Es folgt d'e Berathung des Antrags von Horn wegen der
Reihenfolge der beanstandeten Wahlen. Hauctk sprach füc. Cräner
und Stauffenberg gegen denselben. Letzterer bemerklte, daß er wohl
hegreise, wie man als Parteimann diesen Antrag stellen köͤnne,
daß er aber im Interesse des Landes und der Kammer ihn auf's
tieffte bedaue.e. — Der Kuttag wurde sodann auch mit 79 gegen
77 Stimmen angenommen.
Hierauf wurde der Adreßausschuß gewählt, bestehend aus 7
diberalen (Crämer, Fischer, Louis, Schauß, Siauffenberg,: Völk,
Wülfert) und 8 Ultramontanen (Freysag, Hauck, Joͤrg. Kopp,
Molitor, Retzinger, Ant. Schmid, Schüttinger).
Mäüncschen, 2. October. Auch gegen die Wahlen in
Speyer und Kusel sind Protefte eingereicht.
München. Der Entwurf des Hundesteuecgesetzeß welches
mit dem 1. Januar 1876 in Kraft tritt lautet u. A.: Für jrden
über 3 Monate alten Hund ist jährlich für das Kalenderjahr eine
Abgabe an die Staatskasse zu entrichten, welche festgesetzt wird 1)
in Gemeinden mit mehr als 20,000 Einwohnern auf 12 M., 2)
in den übrigen Gemeinden auf 9O M. Im Monar Januar jeden
Jahres baben die Besitzer solcher Hunde dieselben bei der Ortspo
izeibe! oͤrde zur Eintragung in das hierüber anzulegende Verzeich
niß auzumelden. Zeit und Ott für diese Anmeldungen sind wenig—
ssens 14 Tage vorher öffentlich bekaunt zu geben. Hunde, welche
nach diesem Termin angeschafft werden und für welche die Abgabe
des treffenden Jahres noch nicht entrichtet wurde, sind innerhalb
——
Termin in das Alter von drei Monasen eintreten, innerhalb 14
Tagen nach diesem Zeitpunkte anzumelden. Die Staataminsterien
des Inneren und der Finanzen sind berech.igt, behufs der Controle
für die Entrichtung der Hundeabgabe Vorshhriften zu erlassen und
deren Uebertretung mit Geldstrafe bis zu 15 M. zu bedrohen.
Zur Aufbesserung der Gehalte der Staatsdiener, der Geist⸗ Vermischrtes.
ichen und Lehrer und der Pessionen von Wittwen und Waisen f Dürkheim, 2. Okt. Die Vorlese des Rothen und des
stin das Budget fur 1876777 für je ein Jahr der Betrag von Faulen ist für hier auf 7. 8. und 9. Ifd. Mts. anberaumt.
3.083,417 fl. eingeschzt. f Landau. Unsre Studienanstalt ist jetzt vollständ'g
Berlin, 30. Sept. Das gesammte Gefolge des Kaisers (0 Klassen) und zählt im neuen Schuljahr 291 Shhliter, um 68
uuf der Reise nach Italien, sowohl das militär'sche als auch die mehr als am Schlusse des Vorjahrs; von den 291 Schülern
Mitglieder des Kabinets ꝛc., ist angewiesen worden, sich am Mor- reffen 104 auf das Gymnasium, 187 auf die Laceinschule; die
gden des 10. Oktober in Baden-Baden zu melden. Es ist daher unierste Klasse der letzteren hat 44, jene des Gymnasiums 39
nicht unwahischeinlich, daß noch am Abend des 10. die Abreise Schüler.
»on Baden nach Mailand erfolgt. Geschieht diezg, so würde es in F Das „Fe. W.“ meldet aus Frankenthal, 1. Okt.
»er Absicht liegen, von Baden in einer Fahrt bis Innsbruck über Die Kartoff elausfuhr per Eisenbahn nimmt einen erfrenlichen Fort⸗
Stuttgart, Ulm, Augsburg, München, Rose: heim und Kufstein zu zang. In den Monaten August und September wurden nicht
reisen. In Innsbruck wuͤrde der Kaiser dann übernachten, am weniger als 60,000 Zentner Kartoffeln verladen. Jetzt kosten die⸗
jolgenden Morgen die Fahrt über den Brenner fortsehen und am selben per Zentner 1ufl. 30 kr. bis 1fl. 33 kr., während der
darauffolgenden Mittag in Mailand eintreffen. Ein solcher Reise⸗ hisherige Durchschnittspreis per Zentner 1fl. 24 kr. betragen
dlan foll werigstens augenblicklich in Aussicht genommen sein, wobei mag. Es ergibt sich daher ein Gesammierlos von ungefähr
nan namentlich woͤhl ein zweimaliges Nachtquartier hat vermeiden 89,800 fl. Hoffentlich wird die Ausfuhr auch in diesem Monat

wollen. Für den Fall, daß ein solches vorgezogen würde, hatte
man als Zielpunkte Augsburg und Innsbruch ins Auge gefaßt.
Die näheren Entschließungen sind vorbehalten. — Dem Bundes⸗
zarhe ist ein Gesetzentwurf betreffend die Ersetzung bezw. Kraftlos⸗
erklärung vernichteter oder anderweitig verloren gegangener auf den
Inhaber lautender Schuldverschreibungen der Landesverwaltung der
Bezirke und der Gemeinden in Elsaß deimingenatagere
K. 3.)

Baden⸗Baden. Am 1. Oktaber gegen 10 Uhr Uhr
HBormittags traf die Kaiserin von Oesterreich auf ihrer Rücdrreise
nach Wien in der Station Oos ein, woseibst ein Zusammentreffen
)erselben mit der Deutschen Kaiserin verabredet war. Mittelst
Frirazuges hatten sich um halb zehn Ußr von Boden nach Oos
begeben: der Deutsche Kaiser und die Deutsche Kalserin. der Groß⸗
zerzog, die Großherzogin und der Erbgroßherzog von Baden,
der Groẽherzog von Sachsen, die Prinzessin Marie von
Baden, die Herzogin von Hamilton und Erbprinzessin von Monaco
mit zahlreichem Gefolge. Der Großherzog hatte einen Raum des
Bahnhofes in Oos zum Empfang der Majestäten herrichten und
rin Frühstück dort serviren lassen. Die Kaiserin von Oefsterreich
derwelite eine halbe Stunde im Kreise der fürstlichen Herrschaften
und setzte dann die Reise zunächst nach Münch⸗n fort. (Karlsr. 3.)

Ansland.

Wien, 2. Ock.“ Dem „Telegr. Corresp⸗Bureau“ wird aus

Constantinopel vom 1. Oct. telegraphirt: Der hiesige serbifche
Agent thelte gestern der Pforte eine Depesche der serbishhen Recie⸗
rung mit, worin sich derselbe bitter über eine neuerliche Verletzung
der secbischen Grenze durch türkische Marodeurs beklagt. Dieselben
haͤtten mehrere Personen getödtet, Vieh weggeschleppt und eine
Kirche geplündert und entweiht. Heute th⸗ilte der serbische Agent
den Vertretern der Mächte eine neue Depesche der serbischen Re⸗
gierung m't, worin erstere Depesche beslätigt und hinzugefügt wird,
die türkischen Marodeurs seien von türlischen Truppen begleitet
gewesen.
Ragusa, 1. Oet. Am 20. Sept. haben blutige Kämpfe
bei Klepavizza und am 29. und 30. Sept. außerdem bei Prapat⸗
nizza stattgefunden. 1209 Insurgenten kämpften gegen 4000
Türken. Die Insurgentken geben ihren eigenen Verlust auf 56
Mann, den der Türkin auf 500 Mann Todte an. Die Türken
erzwangen vermöge ihrer Uebermacht trotzagem den Durchzug.

New-York, 1. Olt. Präsident Grant hielt neulich eine
längere Rede über Volksschulen in Demdines (2). Nicht ein Dollar,
sazte er, dürfe für confessionelle Schulen von der Nation oder
einem Einzelstaat votirt werden. Jedes Kind müsse in der Volks⸗
schule in dea Gegenständen Unterricht ohne irgend welche Beimi—
chung confessioneller Lehren erhalten, Staat und Kirche müssen
zwig getrennt gehallen verden. (Bekanntlich agitiren die Ultramon—
anen in den Verein. Staaten schon seit längerer Zeit für Conief⸗
ionsschulen.)
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        ι' α ν— νν ä ã ——
an anderen landwirthschaftlichen Produklten durch den hübschen
Irlös aus Kartoffeln hinreichend Entschädigung finden.

.München, 2. Olt. Das Finanzministerium macht heute
darauf aufmerksam, daß der Termin für die Annahme und Zah—
lung sowie Umwechslung der Halbguldenstücke s. Whrg. und der vor
dem Jahce 17583 geprägten 30- und 15 kr.⸗Stücke deutschen Ge⸗
präges mit dem 831. Oktober d. Is. endet und daß nach diesem
Tage die bezeichneten Münzen bei einer k. Kassa weder in Zahlung
angenommen noch umgewechselt werden.

Muünchen, 30. September. Bei der gestern dahier
—R
don 45 Aspiranten nur 12 dieselbe bestanden, es sind sonoch 38
durchgesallen.

78Fronkfurt, 28. Sept. Die Stärkfabriken bieten für
den Eeniner Karloffel 40 kir. Die Crescenz von 300 Morgen
Zartoffeln wurde franco Mainhafen zum Preis von Ufl. 24 ftr.
an die Fabrik verkaust und wird demnächst zu Schiff ver laden. —
Heute wurden die Aepfel zu 2 fl. 45 kt. das Malter (200 Zoll
ofund) gehandelt.

eCrefeld, 80. Sept. Se. Maj. der Kaiser hat dem
hiesigen Comite zur Errichtung eines Denlmals für Karl Wilhelm,
den Componisten der „Wacht am Rhein,“ zu Schmallkalden, für
dieses Unternehmen, „das Werk patriotischer Danibarkeit,“ einer
Beitrag von 500 Mart aus der Schatulle bewilligt. Doppelt
verthvoll ist die Spende, indem dieses Beispiel gewiß im ganzen
Deuischen Reiche die Erinnerung an die in der Melodie zur
„Wacht am Rhein“ zum schönsten Ausdruck gelangte patriotische
Begeifterung des Jahres 1870 neu auffcischtn wird. So darf
man sich wohl der Hoffnung hingeben, daß das Comite in den
Stand gesetzt werde, das in Aussicht genommene Modell des Bild⸗
hauers Heinrich Walzer in Berlin in einer würdigen Weise zur
Ausführung zu bringen. —

F Auf dem deutschen Protestantentag in Breslau war die
Pfalz durch Hrn. Pfarree Butters aus Dükheim vertreter.

fKopenhagen, 3. Oktober. Der Dampfer „Bayher“
ist auf der Fahrt von Lübeck nach Kopenhagen heute Morgens 6

—— 7—3 ι.- —
ist nur einer gerettet. Von der Schiffsmannschaft kamen 11 Mann
im's Leben. Der Capitän und der Steuermann sind gerreitet.

Dienstesnachrichten.
Nachstehende Steuer- und GemeindeEinnehmer wurden R
Ansuchen verfetzt: Heinrich Frommer von Lamsborn nach Wolsstein,
darl Friedrich Justheim von Obermoschel nach Bosenbach, Kari
Unger von Altheim nach Offenbach bei Landau, Jalob Rindt von
donken nach Lambsheim, Phil p Müller von Wachenheim nach
Kerzenheim und Friedrich Starke von Großbocke iheim nach Oppau.
Sruannt wurden zu Steuec- und Gemeindeeinnehmern: der Einneh—⸗
mereikandi dat und Gemeindeschreiber Lorenz Lützel in Diedesfeld
nach Lambsborn, der Einnehmerei-Verweser Friedrich Vetter in
dambeheim nach Autheim, der Einnehmereikandidat und Bezirksamts-
zehilfe Valentin Vesper in Frandenthal nach Großhockeuheim.

Dem lathal'schen Pfarrer Nik. Hugo in Bornheim und dem
Iroteit. Pfarrer G. V. Erhardt zu Walsheim wurde in Rübsicht
auf ihre feit fünfzig Jahren mit Treue und Eifer geleisteten Dienfte
die Ehrenmünze des Ludwigsordens verliehen.

Der Lehrer Ja. Day von Riedelberg wurde zum Lehrer an
»er Knabenschulstelle zu Brucken und der iterimistische Verweser K.
Wolf zu Brücken zum Lehrer auf die Mädchenschulstelle daselbst er⸗
aannt.

Zu Sculverwesern an den neu errichteten Schulssellen in
dudwigshafen wurde eruannt: Jac. Weltz und Ferd. Schindler,
jeide bisher schon interim stische Schulvernmeser in Ludwigs hafen
hann E. Rief. Schulverweser in Germersheim und Wilh. Wückert.
Schulverwefer in Alsenz.

Die Umwandlung der 3. Schulstelle an der kath. Schule zu
Nrupfotz 'n eine Lehrstelle wurde genehmigt und der Schulverweser
B. Fetb zum Lehrer an dieser Stelle ernannt. Ferner wurde der
interimist. Verweser der protest. Schulverweserstelle zu Hinterwei⸗
denthal. Jac. Förster zum Schulverweser daselbst ernannt.

— —

Verantwortlicher Redacteur: F. X. De m e z.
Theater in St. Ingbert.
Mittwoch den 6. Octoder im Oderhau⸗
jer'jchen Saale
nunter der Direktion A. Schroth.
(Abonnement suspendu.)
Zum Benesiece für Friedrich Gold
J Zum ersten Male:
*Hhaler

,ZgSSA———,—,,⏑, —⏑—⏑ÂJ —————— —⏑—⏑—⏑—⏑,//——«——
Convencionelle
Miederversteigerung.
Samstag, den 9. October lf. Is. des

Nachmittags um 3 Uhr, zu St. Insbert,

in der Wirthsbehausung des Schuldners,

perden die naͤchbe eichnelen dem Friedrich

Neumanng Wirih von da, gehörigen

Liegenschaften, St. Ingbeiter Bannes, wegen

Nichtbezahlung der Erwerbspreise öffentlich

ju eigen wiederversteigert unb zwat auf Be—

treiben von:
I. Johann Hager, Bäcker und Oeconom
in St. Ingsbert wohnhaft:

Von Plan Nr. 2501. 97 Decm. Wiese
in den Steegwiesen, neben Hofmann
und Mendel Beer jun. Wittib und
Erben: „den kieineren von Neumanns
Garten bis an den Großbach gele⸗
zgenen Theil mit ca. 27 Decimalen.

II. Michael Paul, Ziegeleibesitzer, und
dessen Ehefrau Josephine geb. Hager, beide
daselbst wohnhaft,:

J. Plan Nr. 1057. 1 Tagwerk 483 Dec.
Acker in der langen Ahnung, auf'm
rothen Flur ueben Peter Schwarz;

2. Plan Ne, 975. 96 Decimalen Acker
allda, neben Ernst Conrud und
Wiitwe Beer.

III. Peter Schmitt, früher Väcker, jetzt

Ldandwirth, dakelbst wohnhaft:

Plan Nr. 1126. 1 Taaweit 37 Deci⸗
malen Acker techis der Kapelle, neben
Peter Wagners Rechtsnachfolgern.

Das Nähere auf dem Geschaäftsbüreau
L. Bechtholdem St. Insbert.
Sauer, kgl. Notar.

* ——
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tehenden Wintersaison empfehle ich mein
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mit Firma kedruckt, werden angefertigt in Das Lager befindet sich in dem Hause des Herrn Karl Schwarz, gegen⸗
nRer Buchdruckerei d'eses Blattes. über der Fruchtdalle in KHaiserslautern.
Hedaktion. Drucd und Verlag von F. X. Demes in St. Ingbert.
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—533255 52232 52225 252283 2S— 583 8 — 2382 2223
27 23238 25 58* 21552525—55 557 2 2358
5715383 *83 22 52242 22 2. —2*— 2. 8 — ——
* . 537 * — 2828 252 2. S 7* 2 2 IEIXSC —2
3335385553 J 553358
2535 378385—88 353* 338383533* 335338335 5528338
— —— 723 —X s⁊ 323332323326 2* 232 552238
253 5823 Ez5 —A 238 5735535 *2235
3 2 5258 — —732 * — 3 ** —— — — —* * ***
2523 32
5555332328 3333335 57z323233*
38
—— 2222
—A—

** —2 MXMEXXI —
*5 22372338 575252 2 72672. 2 85323.8
—* 2 52523*88 IAA. 55 55228
—A—— 523232387— 523 — 8275535
26 228* 235523227 253232
1283336533532395 23533333 22**
—A *
33353353533233355 522535323355
—5323 2. 23823552 2*238*6 585355 8
* S. 2
2.58 2 *832 5353—382533
523 373 53353333533553575—533 7—*
53 382 3552338 z3535535—238252535 7
33 z232—3552322 2 2 —— 23585 —R3&amp;
5532 25325235 225.2 5 2322222 2
55 ——63537 *
—* 22 3 8 — —
— 333833 —338338633338 — — —
232 55—3 3——
— —* —2335535c.5 s3355 —335527
53 5333 355333533575338
2552223 8 —cMX * —23. 78
— — * 5 33 22 — — — — —A 525
2. 2 m8 2* * 8 2252253 2268 255
552 —886 22* 23326 —5253332535
*88 5*8* 252825 32260 55 2225*
52328 235 25 5238 3 —88
5533 233 * 87 ———
— —823 3532823883 53582— 832528
— —— — — *
3 — 538c 22725 55323552323
—— —— 32. 558 2232. 7 —7 — 735352337 25—
228 53835357 355335383355335338
2 * er 2 — ˖
2z5 —38 8353375— 5253532352
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533333 35 38332 22 33355
3 . 7— 3338
38 — 2 J 22
22535 333738
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2— * —— 385 2 53772 —28 0 *— 8 2. „2275 Ov¶
328* 22. 7 5 5— 523 3222 2278 —A—
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2.* — —A 2 58225* 8 22 * 2
—5553 2 8 2235352 53533 2
2535 —3— 3 2 5225522333 35538283
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282 J2332535232 853 2553 —
—— —— 252332382—23553233*
ẽ. . E. 37 —— 25 3323 552
28 2 . 28 222358305323577 2 8
—D ——— 3* — 2152553 52*2023 32. 4527 6
5. 2. ——— — 522535335 5355.55253
——————— 93 5835 3 532737 235—38333837
5 T9G —323—5 5 33—3358 —228 2325
—e —— A
5 22 — 3 252 * gg —
* — S —8 — 2 75 2* 3 *
53222.2.* — 2322 82 2 25 5772.
222323 3583 523352 — 55 2233228
33572252 * * 285 2355 33 * —
2 — 4 3239—5328 * 73 8283
— 73353 235833383
25i 2 — 255 5385 72 73232535
2 *39 — —
* 3323 53322333338 55333 52 332
—A— —* — — 2* — — 2 2
287258* 1533832238333 232 322222. 7 25233
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2 5X5 57 R2 133577

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        Si. Ingberter SAnzeiger.

— — — — ——
der Si. Fa berrer Anteiger (und zas aet vem dJaaotol tete ↄet au t iiier a ta ri8d cit, ait der dD a⁊dt t isK DαXNsllund Se enfag⸗

t nnmer ericheint wbchentli —viernal: Dinttasr, Donaer étri. 51131211 4105 521114214. L22 ane ne usareis vierteliadrig 42 Ærit. ode
1 Mark 2) R.Pfi. AUiieigen nerden wit4 EKrir. u drei⸗villi ge Zeile Blatti veit oder deren Naum dere dnei.

— — — — — — — — —— — 2 — — — — — —

4158 Dounerstoe,

—

— —

ô—
Deutsches Neich. notenumlauf habe im Laufe des Jull und August um 176,702, 837
Mümnchen. Foilgende Pjiälzer sihen in den v'er fländigen Mart abgenommen, und die Einziehung det Noten uater 100
Ausschüssen der Abgeordnetenlamn er: Alwens im Geschäftkordnungs V rkesei geößtentheils beende!. Die Verringerung des Banknoten⸗
zusschuß, v. Fugger, Schmidt und Vaillant im Finanzausschüt, imlauts sei das im Voraus erkannte und beabsichtigie Resultat
— Keller des Uebergangs zur Goldrährunc. Die preußische Bank fei bei
m ARuesckuß für Beschwerden über Verletzung verfaffungsmäßiger der Einzicehung der am 17. Seplenber noch im Umlauf gewesenen
Rechte. Im Adrefaut schuß sind Louis und Molitor. 170 Millionen Mark Banknoten nur mit dem seitdem schon ver⸗
Mü'n chen 1. Ou.“ Im Einlauf der Kammer der Ab⸗ ringerten Betrag von 42378. 000 Wart betheiligt gewesen. Wenn
geordneten befindet sich auch eine von circa 200 Postboten unter⸗ die preußische Bank an Notenabschnitten von 100 Mark und darüber
ichnete Eingabe mit der ausführlich metivirten Bitte, die Kammer nehr in Umlauf haben sollte, als der Vetkehr erfordere, so werde
doue die Mittel bew lligen, daß die Bezüge jedes Postboten ouf der über den Bedarf hinausgehende Betrag durch Goldmuünzen zu
in Minimum von 700 M. aufgebesseri und daß aus dem Unter-⸗ ersetzen sein.
ützungsverein höhere Sustentationen gewährt werden können. BVBerlin, 3. Oll. Dem Vernehmen nach erfolgt die Abreise
Meünchen, 8. Okt. Die verjchiedenerseits in der Presse des Komfers nach Italien von Baden ˖ Baden aus am 16. Oktober,
aut çeworderen Klagen über die in letzter Zeit immer unçünstiger Abends 10124 Uhr.
werdeuden Resultate der Prüfungen für den äinjährig freiwillige- Die, Kolun. Zig.“ schl' eßt cinen Attikel über: „Die Kriegs⸗
vienst können auch als jür Bayern giltig unterschrieben werden. erfahrungen bei den diesjährigen Tdindvern“ mit foigenden Wor—
die bis jett aus fünf Brigadebezirken bekannt gewor denen Resul⸗ den: Eine Wahr nehmung kesonderer Art kann dem aufmerksamen
ale diestt Prüfungen lauten wiederum sehr unbefriedigend; aus Beobachter der diesjdhrigen Manöver nicht entgangen sein. Bei
iesem Zusammentrcffen glaubt man da und dort schließen zu dürfen, iner Anme, die drei glüͤckliche Kriege in ihrer Erinnerung, in
zaß bezuglich der an die Examinanden zu stellenden Anferderungen hren Siegeszeichen, in ihren Auszeichnungen trägt, welche die beste
sinsichtuch des Wissensgrades eine verschärftere Rigorosität angeord Armee der Welt beftegte. wäre es, wenn amt nicht entschuldbar, so
worden wäre und Plaß gegriffen hade. Ich bin in der Lage, doch denkbar, wenn sie derartige Friedensübungen mit einer gewis⸗
eses, was Bay en anbelangi, entschieden in Abrede slellen zu sen überlegenen Gleichgültegkeit zur Ausführung brächte. Ader nein
müssen. Bei einer aufmerksamen Verfolzung di ses Gegenstaͤndes — die Pflichttreue des deutschen Soldaten, der Eifer für den
muß sich die auffallende Thatsache aufdrängen, daß —A V Weise zu Toge,
3.Prüfungen die Resultate sich immer ungünstiger sich gestalten, wie ei nst, wo es fsich um blutige Entscheidungen handelte. Und
und daß in letzter Zeit sich eine Ignoranz breit macht, welche nur so und nicht anders wird es mi unferer Armee auch in Zulurfr
daher rühren kann, daß man feitens der Prüflinge die ganze Sache jein.
auf die leichte Schulter nimmt, nur eine Schnelldessu anstrebt
ind sich meistens auf gat Glück verläßt. — Uad hiezu tragen
aupifächlich viele der auf Schnelldressur eingerichteten sogenannten
„Unterrich sanstalien für einjährig Freiwillige“ bei. Ein gündlicher
ünt errichi wicd von den diese Dressur-Anstalten Besuchenden viel
ach nichi angestrebt; eine syitemansche Bildung wird für überflüf—
ig gehalien und iaun auch bei der Kürze der Zeit —XX
werden.
Berlin. Die don der Reichsjnstizcommission während
brer Vertagung zurückgetassene Subcommission, welche den Abschnitt
sher die Handeisgerichte füt den Fall. daß der Reichstag sich für
diese Einrichtung entscheiden sollte, berieth, bat sich dahin schlüssig
gemacht, daß nur Streitigkeiten unter Koufleuten aus ihren Han⸗
belsg uchafren bor die Hamdelsgerichte gehören sollen, serner daß
alle Sachen, welche an sich vor die Amtsgerichte gehören, insbeson
dere also die so:n. Bagatellsachen, keinesfalls vor die Hand Byerichte
zu bringen sind; endlich daß die Handelserichte g mijcht
jas heißt mit Juristen und Larfleuten, besetzt werden sollen.
Berlin4. Oklt. Die Abendzeitungen bestäligen, daß die
Verhandiung des Arnimprozesses in ditier Instanz am 20. Oktoder
stattfinden werde. Der „Kreuüzzeitung“ zufolge würde Professor
Ineist zum Mitglied des Verwaltungsgerichtshofes berufen werden.
B'erhin'“, 4. Ott. Der dem Bundesrathe von feinen
dotichüssen für Zolle- und, Steuerwesen und für Handel
ind Verkehr vorgelegte Börsensteu uer ⸗ Gesetze Eitwucf unter
virft alle Shlußnoten und Rechnungen über Börsengeschafte einer⸗
Stempe'abg be von 25 Pf.alle zinsbaren Lombaro-Darlehen von
300 M. an einer Stempelabgade don e per Tausend, alle vom
vächslen Neujahr ab ausgstell'en inländischen Aktien und Antheil
cheine auf den Inhaber lautender Reuten⸗ urd Sqculdverschre bungen
einer Stempelabgabe von Va per Hundert des Nennwerthes, alle
von Neujahr ab ausgestellten Aktien aus ländischer Werthpapiere
endlich, welche innerhaib des Reichsgebietes in den Verlegr gelangen,
riner tinmaligen Stempelabgabe v. Us per Hundert des Nennwerihes.
Berlin, 4. Otteber. Die „Nordd. Allg. Zig.“ constatirt
Re erft eulichen Fortschtiste in der Munzrefotm seit Beginn des
Monats Juli, von wo Ab die Banlinstitute Bunknoten unter dem
Zetrage von 30 Mark nicht meht ausgeben durften. Der Bank⸗

Bermischtes.

4 Vian berichtet dem „L. A.“ aus Landau, 5. Okt.: Ein
—
der pfälz. Bahnen, sow e Herr Regiernngépräsident v. Braun be⸗
fanden, befuhr gestern die Bahnstieche Laudau⸗-Zweibrücken. Man
Jaubt, daß di eselbe nun 1. Nod. nächsihin dem Verlehre üderzeben
werden wede

Kottweiler, 2. Ott. (Kais. ztg.) Anm 22. Sipt.
e'ersen de Eheleute Johannes und Karharina Müller von hier
hre d'amantene Hochzeit. Der Bidutigom zählt 81 und die Braut
80 Jahre, Sie haben eine Nachtommenschaft von 8 Kindern, 27
Fnkeln und 14 Utenkeln und erfreuen sich der besten Gesundheit.

—FaaAlingenmünster, 5. Oltob. Durch Beschliß des
Gemeinderaths ist der Beginn der Weinlese auf Mittwoch den 183.
d. festgesetzt.
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        — ⸗Aaα — — 441 e
buchfeld, Pfarrei DTeining (Oberpfalz), von einer Feuersbrust ver⸗
heert. 27 Gebäude liegen in Asche; wegen des ungemein raschen
Umsichgreifens des Feuers und wegen Wassermangels wurde nur
sehr wenig gereitet; der eingeheimste Erntesegen wurde eine Beute der
Flammen. Die Kirche ist durch die Feuerwehr von Lengenfeld
gerettet worden, der Thurm jedoch dürfte als vernichtet zu betrachten
sein. 5 Arwesen sind verschont geblieben. Das Feuer wurde durch
ein Sjähriges Kind, welches in einem Schweinstalle Feuer anzündete,
veranlãßt.

fFNürnberg, 1. Ott. Die „Bayher. Notenbank“ errichtet
außer in hiesiger Stadet eine Filiale in Ludwigshafen, indem die
daselbst unter der Firma „S. Lederle, pfälz. Provinzialbank“ beste
hende Kommandite der Hypotheken⸗ und Wechselbank in e'ne Filiale
der Notenbank umgewandelt und Herr Lederle zum ersten Vorstand
derselben, Herr Manz, bisher bei der Berliner Discontogesellsqaft,
zum zweiten Vorstand ernaunt wird. Die seitherigen Filialen der
Hypotheken⸗ und Wewselbank in Augsburg und Lindau werden
ebenfalls in Filialen der Notenbank unter ihren bistzerigen Leitern
umgewandelt.

rKehs, 3. Oltover. Gestern Abend zwischen 8 und 99
Uhr entstieg Capitän Boyton — wel der vor Kurzem den Canal
zwischen Frankreich und England durchschwamm — den Fluther
des Rheins. Er versuchte bei der starkin Strömung h'er ober
halb der Brücke zweimal vergiblich das Ufer zu erreichen, wa?
ihm erst das dritte Mal gelang. Capitän Boyton ging Morgens
5 Uhr in Bafel in den Rhein, schwamm ohne Unkterbrechung, ohne
das Ufer zu betreten, dis hierher, dlos mi seinem bekannten
Schwi'mmanzug, einer Trompete und einem Ruder versehen und
wird morgen seine Schwimmpartie nach Köln fortsetzn

(Rh.⸗ u. N.3)

F Auf der internationalen Gartenbau-Ausstellung zu Köln
wurde dem Weingutsbesitzer Felix Koch in Deidesheim für die von
ihm ausgestellten, meist selbst gebauten Weine die firberne Medaille
(die hoͤchsie Auszeichnung, welche überhaupt auf süddeutsze Weine
traf) von der Jury zuertannt.

FLübeck, 4. Ott. Laut Telegramm aus Kopenhagen ent
stand das Feuer aus dem Damp'er „Vayer“ durch Explosion eine?
Ballons, wodurch sofort alle übrigen Ballons in Brand geriethen,
30 Personen. Besatzung und Passagiere, ertrauklen. Das Sch efj
ist auf ungefähr 15 Faden Tiefe gesunken.

F Ein ultramontaner Zukunftsreisender. Zu
Freiburg in der Schweiz ist unter dem Titel: „Ausflug nach Geie
manien im Jahre 2875n. Chr.“ von einem ultramoatanen Ver⸗
fasser eine — Humoreske erschienen, aus welcher wir Folgende
mittheilen: „Ein Zukunftsreisender, melcher mittelst Extra⸗Luft-
Ballons die kurze Reise vom Bosporus hierher zurückgeleet hat,
berichtet über se ne Entdeckhungsreisen im Inrern Germaniens und
findet, daß die Landesbewohner auf einer äußerst niedrigen Siuie

re —
ehedem hoch gebildeten, jetzt aber verwilderten Völkerschaften schildert
der Verfasser mit einem urwüchsigen Humor. Der Reisende be—
richtet: Jedes Kind von 6 Jahren bei uns weiß d'e richtige Ant
wort auf die Frage: .Wer hat dich erschaffen?“ Von deeser se
einfachen Wahrheit wissen die armen Heiden hier nichts. Si—
glauben von einem Urwurm abzustammen, der vor unzähligen
Jahren aus dem Urschlamm entstanden sei. Dieser Urwurm habe
sich durch viele wunderbare Verwandlungen hindurch allmählich zum
Affen und endlich zum Nationalliberalen entwickelt“ ꝛc. Von der
Heiligkeit der Ehe haben sie nicht den leisesten Begriff. Si
deirathen, iadem sie mit dem Mädchen ihret Wadl vor den Häupt«
ling treten und erklären, desselbe a!'s Frau anzunehmen. Das
zeuünt. Sind sie der Frau überdrüfsig, so genügt wieder die
Anzeige an den Häuptling, daß sie sich von der bisherigen Frau
trennen wollen, und sfie körnen dann w'eder eine aedere Frau
heirathen. Diese Art successiver Polyzjam'e nennen sie in ihrer
Sprache „Civilehe“.“ (Ger. T.)

F Paris, 2. Oct, In Luche (Sarthe) hat ein junget
Mädchen von 13 Jahren, Marie Ouvrard. ein schredliches Verbrechen
verübt. Dieselbe stand bei einem Pächter Namens Lerat in D'en
sten und war mit der Aufsicht über dessen beide stinder betraut.
Am 25. August starb das Kind an Erstickung, aber Niemand
zlaubte an ein Verbrechen. Am 19 September starb das zweite
Zind des nämlichen Todes. Man schöpfte nun Verdacht und ver—
haftete die Marie Ouvpratrd. Sie leugnete zuerst, den Kindern
etwas zu Leide geihan zu haben, gestand aber dann ein, daß sie
dieselben dadurch erstickt habe, daß sie ihnen das Taschentuch auf
den Mund gehalten hatte. Die Gründe, die sie zu diesen schrec
lichen Thaten bestinmt⸗, kennt man roch nicht.

FAufbewadrnug von Aepfeln.
Um solche ein Jahr dauethaft zu erhalten, pfluͤckt man sie — die
sog. Goldre netten, die Pahias und die Paradies- oder Zwiebel
apfel eignen sich vorzugsmeise dazu — bei völlig trockenem Wetter
dringt sie in einen hellen, luftigen Raum, legt sie schichtweise, den
Stiel nach oben, auf Bretter und läßt sie einige Tage so liegen
damit sie ausdünsten. Nachdem dies geschehen, legt man das
Obst in Schichten (aber ohne daß die einzelnen Aepfil einander
berühren) den Stiel nach oben in einem mit ganz trockerem, weißen
Saude gefüllte hölzerne Kiste, fährt damit so lange sort, bis dit
kiste gefüllt ist, bedeck. die letzte Apfelschicht mit Sand nagelt die
Keste mit einem völlig dichtschließenden Deckel zu und stellt fie nun,
womöglich eiwas erhöht. in einen luftigen, trockenen, aber nicht
allzuwarmen Raum. So verpackt, halten sich die Apfel vollkom⸗
men frisch und schoͤn dis zur nächsten Reife. Will man davon
gebrauchen, so nimmt man sie vorsichtig beraus und nagelt dil

Kise w'eder sorgfältig zu. Daß man zum Aufbewahren nur vö ig

reife Aepfel wählt, die weder Flecken noch sonst schadyafte Steller
bhaben. versteht sich von selbst.

—E—— 000007
Gebrücder Brach

Rechnungen
in i, 14 und 3 Bogen
Briefpapier
mit Firma bedruckt
Adreß-⸗, Visit⸗ u. Verlobungs—
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werden billigst angefertigt in der
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zeigen den Empfang ihrer SRämmtlichen
AMAeuheiten für die Wintersaö—
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Nin allen Genres und in sehr reichhaltiger Auswahl.,
D

Theater in St. Ingbert.
Freitag den 8. Octoder im Oeerhau
jer“ichen Saale
unter der Direktion A. Schroth.
9. Vorstellung im Adonuement.
Gasishiel der Frau Anya Bittler vom Hof
Theater in Sondershausen.
Auf vieles Verlangen!
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Frudt⸗ Brod⸗ Fleisch Preise der Stadt

Zweibrücken von 7. October We zen Gfl.

oder: 4 tr. Korn 4 fl. 46 kr. Gerste Zreihig.

Christ und Judinm. —fl. —kr. Gerste areihige 4. 47 icr.,

Grohes Voileschampiei in 4 Ucten von Epelz 8efl. 40 &amp;r, Hafer 4 fl. 80 pr.

Mosenthal. Tartoffclu O fl. 54 kr. Heu 2 fl. 42 kr.

— Sttoh 1fl. 48 te. per Zentner. Weißbrod

Daz UedLrige ist bekannt. I/ Ko. 18 Ir. Kornbrod 3 Kilo. 24 ir

ReAnom un berlag von J. x. Deme: in St. Ingbert

ditto Z Kilo. 16 kr. 1 Kilo. 8 tr. Gi—

mischkbrod 8 Kilo. 32 kr. 1 Paar Wed 110

Gramm 2 kr. Spelzkern Zflekr.s4 Dinlel —

J. xx. Mischftucht — fl. — kr. Rirdfl.

l. Qual. 18 kc. 2. Qual. 16 le. Kalbfl.

16 tr. Hammelfl. 18 kr. Schweinefl. 18 k
Butter 35 r. per Pfund.
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        —
2 55 53z52
5 22 558 2 2
59 * —5 2 —5. 2 287 —
5 5* 32333335
2 2 „33— 8
— — 28 —R 2* 35355352
2 * — 23 295 37 25 8 29
— T ẽ — 52 ——— a *
* O —2 A — —4 222 btuc 322 — — 3
—8— —23 53265 57 — 38 SE 5223223*
5,5 —— —— — 83 5 —
A— 35232583 5*88255* —— 25323725 5552533
—2 2* 2* —— 8 3 3 —*
35 — 322375335 35645 —* —— 333335537
3*7 —255835337 5377 5* 58333 ——
232755557 5532 3 A 3555. 8 2 333535833*
25555 325335 * —— 255 * s3535535 * 5 — 5 253233*
—8 52 532 *.22 5 23 —R
s 555 * 3232333337 — 5 * —E 225 255 —25 23
* 5333555* 23 255 55 53528 — — 52 35335* — — —
— * 5 S 1532 25 52 R EkE— 52235 — 2 5 —
2 3 O * 227 * —ãA— — —— 53325* — —— 2288*
—8 232 — — ** *c5 25 — 22 —— Sm2 — J2 *3
z556 825355 5235 — — — 253 * 222 5*52 22 3
52 253 *—* —— ———— 2 25 *
2652 2 —227 53 272 — — 8 233. 387
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5555332335755 S ð⸗ 77 ——4 22
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235 3535385 2353533383 —
28 53855* 223 —M 5s3533—35578
22* — 2 2 — —
273 3553333573 —
57 32522838* A87
— * 35 2 2 * 2 — *
250 2. 222 553 355332553557 73 s*B3388
—34 528* 525332* 35732375558 28
277 257 32—*2585 33333
52 57 44* 23332*8 3 21333533 5332 353
3 — 57 2 — —2 — 53333378 335322
2 — * 2 * 28320 5582 55333753783 23325
0* ——— 537 —AA 53 8 A
527 —** J 553235 5*
25 53 *22 — 77 523 555 6 28 5 *8 —
259 22 55233537 — 228 3. —— 2 —
252 235255 28* I —A—
333 S60503 23 8* — 5852337
— — 520 7 2*22 22 *238 2 230 2635 X 8
5278 353 335*2 *5* 273 38335* 2.33
5553 —3 —— 258 *35* 353338 52*
5 —— 533337 —
225 225 3 888* — — — 55232
—— 55* 2 — 28 3 5
2723 ve 5 — — . 522 82 77*
— 2 —A— 58 * 558* — — 532** 238
* *22
2333,3855 2 3523* 322833233* —
* 25 — 23532733 5338 538 23 5553 5
* —9 v — * 2* . 5 —*
5*233357 888 25229 23333353
— 2 —— 3523* 27
2553 5332353 94827 — Dc
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7
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        St. Ingberler Anzeiget.

¶¶ — — — — —

der St. Jd Anzeiger und vat mit dem dauot oait: derznanoene U iterzaltuazublatt, ait der Dieastazs-, Dourertt 143-0 and So aulag-
XRX ericheint wb dentli— vierm al: Din 3124. Dona⸗er si i 34 Astag uad Sanataa. Aaanuemenats ↄreit vierteliadrig 42 rze. ode
1 Mark 2) R. Pfr. Aneigen verren Rit 1140ir. ie oreijpaltige Zeile Blatti Lrift oder deren Kaum bere hnet.
— —— — — — — — — — 7—8 —— — — — — — —
—A Samstag, dcn . Oetober

1875

Dentsched Neich. gegerwärtige Lage und Eutweclung doch besser und mehr gesichert
Mänchen, 5. Ott. Nach hieher gelangten Mitthe lungen inde‘, als daß pessimist sche Wünsche derm alen gerechtfertigt wären.
bud S. M. der König an den Enthüllungsfeierli teiten des „Stände es zu erwarten,“ schreibt sie, „daß ein ultramontanes
Ddintmals für König Max II. Theit nehmen. dabinet aus dieser Halbhen heraustreten und eine Uare und ent⸗
München, 5 Ott. Nahhdem in den legzien Wochen die chiedene Politik einschla en würde, so löunte man aus Bosheit
cebenfiguren des Vlonuments für Aödnig Maximilian zur Auf- ast nünschen, Kön'g Ludwig möshte den Herren Jörg und Ge⸗
zellung gelangt waren, ist das Staudbils des Königs diesen Vor⸗ rossen einmal die Leitung der Geschäfte übertragen. Thatsachlich
nittag auf einem mit 6 prachtvossen Pferden bespannten, mit ndeß würde der wesentliche Unterschied zwischen dem gegeuwärtigen
Fiumen 'und Kränzen geichmückten Wagen von der Etzgießerei nach Dinsterium und der neuen Nezierung darm bestehen, daß, während
n Aufstellungsplatz im Forum der Maxrimiliansstraße gebracht enes dem Lande statt Thaten liberale und nat'onale Phrasen bot,
Den. Es in dem Meister Zumbusch trefflich gelaugn. die diese ihren Wählern mit klerilalen und partikularistischen Redens⸗
ceundiich edlen, so monlwollenden Züge des unvergeßlichen Fürsten arten aufwarten würden. Keinenfolls wäre ja das ulttamontone
n dem colossalen Standbilde vollständig wren wiederzugeben. Daß Kegiment in der Lage, Das, was es auf seine Fahne schrieb, als
jees Monumem in Auffassung und Ausführung, im Ganzen wie 13 jum Angreff ging, nach dem Siege nun auch durchzuführen.
n E'nzelnen, zu seinen gelungenstensten Schöpsungen Fehött, wird Ptit dem bioßen Vergnüzen aber zu sehen, wie bald die Herren
Igemein aretannt. wie nicht mirnder, daß der Gu unserer sich abgewirthschaftet haben würden, wäre das mannigfache Unheil,
zießerei zum Rulme gereicht. das sie immerhin anzurichten vermöchten, denn doch allzu· theuer
Muünchen, 7. Oct. Heute Vormimag wunde in der Sttzung bezahlt. Auch nur ein lurzlebiges ultramontanes Ministerium
e Adreßaus'chusss de Adresse verlesen. Sämmtliche Minister würden wir somit für ein Unglück halten, wenn wir freilich auch
varen anwesend. Die beralen Ausschußmitglieder b.dangen sich nicht hinlänglich Heulpatriotismus besitzen, um uns glauden zu
e 24stündire Bedentzeit aus. Morgen Nachmittag nin dar macher, daß dasselbe etwa ernsthaft darar denken würde mit dem
I. zichuß weeder in Verathung. Auslande gegen das Deutsche Reich zu konspiriren. Dit Sorte
Zersin. Die zar Zeit noß giltigen Post verthzeichen in Keichefeindlichteit würde uns jedenfalls die geringste Sorge machen.“
er Thalerwährung iun u, 1. 2. 212 und 5 Sagr., gestempelle Darm hat die Volksztz.“ wohl sicher Recht; selbst ein Ministerium
zriefuinschläge zu 1 Sar. und gestempelte Postdarten, sowohl ein⸗ Jörz, wenn an ein solches zu denken wäre. würde offenen Treubruch
iche als soche mit Rüchautwort, zu 10 beziwp. bSgr. sollen vom zegen das Reich schwerlich wagen, und bei einem verdedten und
ganuar 1876 ab zur Fra kirung von Postsendungen nicht saiden würde es wen ger ven Reich, aus ni9 zJelber das Veben
nehr zugelasfen u.d von den Vostanstalten bei denen solche Werth- hwer machen.
eichen noch vorhanden sind, vom 16. Dez. curt. ab nicht mehr Bersin, 5. Okt. Der Reichs-Anzeiger“ meldet: Nach einer
n dae Publikum verkauft werden. Dem Publikum wird gestattet elegraphischen Depesche des kaiserlichen Minister-Residenten für die
verden, die am Ende des Jahres in seinen Händen verble benden argentinische Republik aus Montevideo vnm 27. September ist der
hor⸗äthe an den außer Cours ireienden Postwerthzei den der Tha 3.Consul des Deutschen Rriches, v. Graevenitz, in Paysandu
erwährung in der Zeit von 1. Januar bis incl. 15. Februar Uruguah) durch Räuber geiöd.et worden. Nähres über das trau⸗
1876 bei den Postanstalten gegen aleichwerihe neue Postwerh ige Ereigniß ist noch nicht bekanut. Doch ist der Consulats-
eichen in der Reichswährung umzutauschen. Sceclaͤr, mi Empfehlungen der Rezerung versehen, ausgesandt
Berlin, 4. Okt. Der begonnenen Enlwicklung der Dinge worden, um die Spuren der Moͤrtder zu verfolgen, und es sieht
m Landtage zu Munchen folgt man auch hier mit begre flichem zu hoffen. daß diese ihrer Strafe nicht eutgehen werden.
Interesse. Die ultramontan⸗partikularist sche Opposition hat ihre Becrhin, 6 Okt. Die ‚Provincialcortespondenz“ bezeich iet
weistimmige Majorität biehr sehr unbefangen ausgenützt. Sie den 21. oder 25. d. als den Zeupunli der Ruckeht des Kaisers
at das ganze Präfidium ausschließlich aus ihrer Mitte besetzt un iach Berlin; derselbe gedenke am 26. der Enthüllung des Sitein⸗
en ersehuten Erlaß enner Adresse an den Koͤnig, die bitannid ein Deukmals auf dem Dönhofsplatz beizuwohnen.
MNißtrauensvotum gegen das Minissterium aussprechen und letzteres Berlin, 6. Ott. Der Abgzrordaete Lasker ist am Montag
türzen soll, dereits bischlossen. Der Koönig wird also voraussich!lich Abend von Freiburg hierher zurück zekehrt, und zwar er reulicherweise
zald in der angenehmen Lage sein, daß bei ihm 79 Landboten denmit so völlig wiederhergestellien Kräften, daß er von morgen ab au
Antrag stellen, ein Ninisterium eiligst zu entlassen, das festzuhalten den Arbeilen der Reich-justizcom.nission volln An:heil nehmen
rvod 77 Landboten gebeten wind. Ader was dann weiter⸗ Dielwird.
„B. A. Cort.“ meint: „Ob König Ludwig sich die Adtesse ein— Berhin, 6. Oct. Der Gexichtshof für licchliche Augele-
eichen lassen wird, sieht dahin; nicht minder ist die Majorität jenheiten erkannte in seiner heutigen Sttzung, an wel her unter
arüber im Untlaren, ob der Köniz, dem ihm von ihr ertheilten Vorsitz d.s Prasidenteu Hein ccius, die Oderttib analrüthe Eggeling.
sathe gemäß, das gegenwärtige Ministeriua — denn um dieses SchUn. Duepenbrogk, Guüsnmer, P a'fessze Dode, O⸗erbücgermeister
—XRXB Mitglieder desselben sich im voraus d. Forckenbeck, Ober Staatse Auwalt Ieie teilnahmen, gegen
is solidar sch verbunden erklärt haben —— entlassen und ein anderes den Fürstbischof Dr. Foͤrster (Breslau) auf Avbsetzung gom Amte.
Minislterium berufen wird, dessen Aufgabe nach dem Altio splan! Der Angeklagte war nicht erschienen, hatte aber am 30. Sepiember
)er Majorität es wäre, die gegenwäctire Abgeordnetenkammer, eine Vertheidiungsschrift eiugertich..
obald die nothwendigen Vorlagen erledigt sind, aufzulöjen und Berlhin, 6. Oktober. Die Nor d. Allg. Ztg.“ bringt
inter Abänderung der Wahlbezirkseintheilung y uwahlen auszu⸗ ?'nen z'weiten Artkel neecr de Mürnzreforaa und kommt darin zu
chreiben, als deren Ergebniß man eine namdbafie Verstärkung der dem Schlasse, daß zur Zet die Situation der Preußischen Bank
ütramontanen Mehrheit erwartet. Ueber dielen Puckt h'uaus dur haus nivt Besorgniß erregend und die Noshwendigkeit einer
chweifen die Heffnungen der ultramontanen Mehrheil ins Blaue, weite ea D Sconto Erhöhung in keiner Weise dargethan sei.—
Ann jenseit desseiben beginnt eine klippenreiche Bahn, auf welcher Yaden-⸗Baden, 6. Ott. Nah den nunmehr endgiltig
as bayerische Staatsschiff bis zum Felsen Petri hinzusteuern, um zetroffeneu Dispositionen reist det Kaiser am 16. Oklober Adendz
s dori zu veraakern, die Klugheit der ultramontanen Partei- von dier as, und trifft am Sonntag Mongen 5 Uhr in —XV
ührer in der bayerischen Abgeordaetenkammer und ihret Birather Vorm'tktags 10 Uhr in Innsbruck ein. H ec wird ein zweistündiger
außen sich leicht als u zureichend erweisen möchte.“ Die hi sige Aufenthalt zum Dejeuner genommen. In Tr'ent, wo das Nacht-e
Vollszeilung“ ist von dem gezenwärtigen bayerischen Muisterium, ager siatifiadet, trifft der Kaifer Adends 6 Ude ein. Die Adreij
em sie „Halbheit“ vorwift, nicht sonderlich erbaut; dennoch wünscht zon Trient erfolgt Montats 83 Uhr früh. Die Anunft in
wmigt den Ziurz desselben, weil fie, wie es scheint, Deutschland⸗ Froag um 11 ÜUge, die Ankunft in Bergamo um 2 Ugr. Nagh
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        tinem einständ'gen Aufenthalt hierfeibst wird d'e Weiterreise nach
Mailand an jetreten, woselbst die An?auft un 4 Uhr erfolgt.

Der General der Infanterie und Chef. der Admirauität, v.
Stosch, ist, wie jetzt das „Militärwohenhl.“ melsdet, mit den Rang
einez Admirals à la suite des See-O'fiierlo-ps gestellt worden.

Ausland. J

Genf, 6. Oktober. Die Geufer Regierung bat 40 Gen—
darmen in die Gemeinde Bernex abgeschickt, wo bei der Inventari⸗
„R Kirchengutes gelern feindselige Demorstrationen statt
anden.

Paris, 4. Ott. Es wicrd uns beslätigt, daß die Kaiserin
von Oesterreich während ihres Aufenthalts in Paris der Marschallin
Dac Mahon im Auftrage des Kaisers Franz Joseph die Insi nien
des Sternkreuz Ordens überreicht hat. Der Präsdent der Repu⸗
blik hat aus diesem Anlaß ein eigenhändiges Dankschreiben an den
oͤsterreichischen Soudecain gerichtet.

Paris, 6. Ot. Der „Moniteur“ medet: Die spanishe
Negie:ung hat die Reclamation Frankreichs wegen Verfo'gung fran;
zoͤsischer Fahrzeuge in französischen Gewässern Seitens spaniser
üstenwachen als begründel anerkannt; es ist zu erwarten, Spanien
werde die Beschwerde über Ermordung des Franzosen Rigandeau
auf Cuba ebenfalls für gerechtfertigt erachten.
Die neueste Wendung in Belgrad, wohin kürilich die
Sluptschina (Volksvertretung) verlegt wurde, ist eine Wendung zum
Ftieden. Das kriegslustige Kabinet Gruie-Rist e hat, von Fücsten
seibst veranlaßt, seine Entlaffung eingereicht und wird wahrschein ich
zurch ein solches ersetzt werden, das es ehrlich mit der Echaltung
des. Friedens meint. — Fürst Milan fejert am 10. d. seine
Hochꝛeit. *

Prasident Grant verlas am 80. v. M. ia der in Desmoines
Jowo, abgehaltene Reunion des Vereins der Aemere dan Tennsfee
eine Rede, die, wie der Times“ aus Ppoiladelphia telegraphert
wird, einen tiefen Eindruck erzeugt hat. Nach einem Rückbdlick aus
den letzten Krieg bemerlte der Präsident: „Wenn wir einen neuen
stampf in der Zutunft erleben, so prophezeihe ich, daß die Thei—
lungslinie nicht Mason und Dichsons Linie, sonderr eire zwischen
Pattiotismus und JIntelligenz einerseits und Aberglauhen, Ehrgei,
und Unwissenheit andererseits sein wind. Das hundertjährige Wen
der Befestigung der Grundlage des von unsern Vorvätern in Lexi
kon angesangenen Baues sollte begonnen werden. Laßt uns arbeilen
jür die Sicherheit des freien Gedankens, der freien Rede, der fre'en
Presse, reiner Vorat, ungesesselter religiöser Oasnnungen, gleiher
Rechte und Privelegien uller Venschen ohne Nationnlität, Farbe
oder Religior; laßt“ uns freie Schulen etrmumern, b schließen, daß
kein für dieselben bewilligter Dollar für die Unterstetzuug irgend
einer konsessionellen Schule dienen soll; beschließen, daß weder der
Staat noch de Nation irgend welche Anflalten unterftüßen soll in
deren nicht jedes Kind eine gewöhnliche Schulb ldung, ungemijsti
mit irgend welcher atheistischen, heidnijchen oder Sellenlehre, genießt;
laßt uns die Religionslehre dem Famibienaltar üderlossen und
Kirche und Stoat für immer getrennt hallen. Mit diesen Schutz
wehren, glaube ich, werden die Schlanen, welche die Armee von
Tenefs⸗e schufen, nicht umsonft gelicfert worden sein.“

Das ist die würdige Sprache des Prasidenten eines großen
mächtigen Staalswesens, die Rede eines Mannes, der an der Sp tz
eines Landes slseht von üter 30 Millionen Menschen und einein
Flächeninhalte, dem kriner der curopäischen Staaten auch nur an—
naͤhernd gleichkommt. n

Wie flicht diese Sprache ab gegen die ärestliche, zurü shaltende
pon kleiren Gesichtspunkten beherrschte Ausdnitksweise mancher euro
päischer Staatsmänner vnd Minister.
Vermischtes.,

fKeaiserslantern, 6. Olt. Im neueröff eten Schul—
jahre zählt die hiesige kal. Studicnanstalt nach Vornahme der
Prüfungen im Ganzen 238 Schüler; darunter sind 168 protest.,
55 tathol, und 15 ijrael. Confesston. Es wein somit auch in
diesem Jahre cie junze Anstalt, welche mit Errichtung der Ober
llasse des Gy nnesiums ihren vollständigen Ausbau erreicht hat,
eine erfreuliche VRehrung der Freque z nach.

FWollmesheim, 6. Der Beginn der heurigen Wein⸗
lese ist für die h estre Gemarkung auf Dienstag den 12. Olt. fest—
desetzt worden.

Edenfoben, 6. Okt. Der d'esjährige Beçcinn der
Weinlese ift auf Donncrstag den 14. Oltobet, fest ext, mit dem
Lesen der Frühtrauben wird nächsten Montag begonnen. (Im
vorigen Jatzze begann der Herbst am 5. Ott.) EGegwi.)

Landbau, 6. Oti. Der Beginn des Hetl stes i in der
Gemeinde Lor dav, Gedran stein und Nußdorf aug Montag den 18
ds. Mis. festgestzt.

Sranfenthal, 5. Ott. Geflern wurde in der Nahe
der Oppauer Rheinüberfihrt ein wänntlich⸗t Leichnan gelandet, wel⸗

her anscheinend shonmeinige Zeit in Wasser gelegen und d.—
Spuren gewaltsamer Ermo dung an sich trug. Das Gericht ha
jeute an Ort und Stelle den Sachvechalt untersucht und wird eß
hoffentlich gelirzgen, dem Verbrechtt cuf die Eper zu kommen.
fNeunkirchen, 6. Olteber. (5. u. 3. 8) Eefstern
fill ein zweijähriger Knade durch unz!ücklechen Juiall, in Gegen.
wart seiner Angehörigen, n eine mit Wesser gefüllte Wasch duttt
und verbrannte sich dibei so stark, daß dessen Tod nach kurzer Zen⸗
eintrat. —
fIn Mühl bofen spielten dieser Tige ein'ge Kinder mi
einem Pflugsey. Eim sechtj 1Uriges Maochen heßed ses Sed
hli ßlich auf den Kopf seines dreijahrigen Schwesterchens fallen, we
»urch das unzlücliche Kind so shwere Vetlez ingen erzrelt, daß an
jeinem Rufkommen gezweise:t wird.
FZur Münzfragee. Durch kaiserliche Verordnunz von
22. Sepe. wurde bestimmt, daß die Reichswährung im gesammten
Reichsgebiete am 1. Januar 1876 in Araft trete. Die Fog
hievon ist nach Art. 14 des Münzgesetzes von 9 Jali 1873 9
a. daß vom 1. Jan. 1876 an alle Zatzlungen vorhehaltlich der
unten erwähnten Ausnahmen in Reinzmnünzen zu leisten sind; daß
rah Art. 6 des Mäünggesetzes nameutlich d'e sů: deutschen Scheid
münzen (Sechser, Groschen und Kreuzer) 'n Zahlung zu nebmen
von da an Memiand verpfl ctet ist, als die mit dee Einlösung
beauftragten Kassen, und daß ebenso nah Art. 9 des Mü zgesetz
Negudnd derpflichtet ist, Reichssilbermünzen im Betrage von mehi
als 20 Mart in Zihlung zu nehnen. Ader auch nach dem Ein—
rit:e der Reichzwährum sind nach Art. 15 des Münzgestzes be
Allen Zihluigen bis zur Außerkursiehzung artzu: ehmen im gesammeen
Bundesgbiete an Saelle aller Rechznünzen, also aud der Gold⸗
nünzen, die Ein- und Zveit halerstücke deutjch n Gepags, und an
Zielle der Reichssilbermuͤnzen die s uad s Thaler, sodann nat
Att. 16 des Munzgesetz s in din Läundern der Gu!denwäh ung bis
uc Außerlurssetzung der Guloen, so weit sie auch bisher s9on in
Zahlung angenemmen werden mußten. Daraus solzt für Bayern
nsb soudere, daß nach dem 1. Jan. trotz des oben aufgeführ en
Aet. 9 des Münzgejetzes Nemand sich weigern kann, die Tha'er
»der Gulden im Betrage von meht als 20 Mark in Zablung zu
nehmen, so lange sie nicht außer Kurs gesehzt sind, da d'e Thaler
and Gulden die Stelle aller Reichsmünzen, also auch der Gold—
münzen bertreten; daß dagegen vom J. Jan. an Niemand ver⸗
oflichtet ist de 3 und 6 Tyaler im Betrage von mehr alis 20
Mark in Zahlung zu nehinen, da diese Münzen uur die Seelle der
Reichssilbermünzen vertreten, und wie oden bemerkt „Niemand ver⸗
pfligtet ist, Reichssilbermünzen m Bekrage von mehr ans 20 Marf
in Zahlung zu nehmen. — Die Einführung der Reichswahrurg
ist hiernach leineswers gleichbedrutend mit Einführung dir Gold—
wähtung: lztere werden wir ecst daun haben, wenn äuch die
Thaler und Gurden außer Kurs geseßt sind; vas aber wodl noch
in we ter Ferne steht. — Da übrigens vom 1. Imuar Niemand
mehr verpflich et ist, Sechser, Groshen und Kreuzger in Zahlung
anzunehmen, so müssen d'ese Münzen sobald als moöglsch außet
Zurs gejetzt werden; deir Anfang ist bereits damit gemacht, daß
nach einem Ausschreiben des Finanzministerinms bei Zahlung der
Malzauffchlagsgefälle Sechs ˖ und Dreilteuzerstücke in jedem Betrage
angenommen werden. — Bemeiken wir noch, daß die Auß rlurs⸗
jezung don Landesmünzen nach Art. 8 des Munzgesetzes erst ein—
treten darf, wenn eine Einlösungsfrist von mindestens 4 Wochen
estzesetzt und?mindestens 3 Peonate vor ihrem Ablaufe belaut
zemacht worden ist.
Aus Elfaß. Am 1. Oltober hit im qaszen Baun von Kol nar
die Lese degonnen. Die Quan:ität ist sihr groß, die Trauben geber
sehr diel Büühe. Qualität läßt etwas zu wünschen üdrig. Bei
vielen Reben die Erssernung, daß die einzelnen Beeren nicht gleich
mäßig gereift sind. In dem Hauptweinort Mol sheim, Lini—
Straßburg: Yarr ist Beginn der Lese auf 3. Oltober jstgesetzt. Jt
Rappoltsweilet, wo sehr viel und guter Wein wächst, können die
uederen Reben und faulen Trauden am 7.. 8. iund 9. Octobet
zelefen werder, der allgemeine Heibst aber beginnt erst Montag 11.
Dt:ober. (S. M.)

F Mentz, 3. October. Ter Bau der Bahnlinie von D eden⸗
hofen dis zur Landesgrenze bei Sierdhist im Lauft der vergangenen
Woche unter entsprechent en Feierlichleiten in Angruff geno men
worden. Diese Vahn bilda einen Theil der p oseclürten Stirech
Berlin-Metz.

f Mannheim,. Die Mitgli der e'ner h'esigen Familie ver
purten eine ganze Zeit lang jeweils nach dem Genufse ihre
daffee's ein Unwohlsein (heftige Diarrhoe, slellerweise mit Erbre
chheun), bis sie endlich daran dochten, die betreff · nden Koffeebohnen
zu unsersuchen. Hierbei stellte sich heraus, daß sowohl der gelbt
as der grüne Kaffee gefärbt waren und zwar derart, daß sich au
dein Wasser, in welcheß man die Kaffeebohnen warfe, eine dict
mutzige (je nach der Laffeesorte gruͤnl'che oder getliche) Hau
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        dildeie, welche ohne Zweifel von gefuñdheitsschadlichen Substanzen
herrühren dürfta. Der zur Rede gestellte Deta'lleur, von welchem
dieser Kaffte bezogen wurde, erllärte, daß dit Färbung nicht von
ihm, songern vom Brossten gozühr. — Cagbli)

f Der Todessprung. Aus der Festung —Königsteen —
ein über dem Sp'egel der Elbe etwa 400 Fuͤß irhabener maje
stätisch sich aufthürmender fteiler Sandsteinfels — wird folgender

Borfall berichtet: „Vor kurzem desuchten drei Eugländer die Festung
darunter ein 2jahriger Mann, welcher wettete, über die Mauer
hinunterzuspringen und unten lebendig änzusommen. Obne eine
Gegentede abzuwarten, sprang er vor den Aucen der Garnison
mit kutzem Anlauf über die Mauer in die grausige Tiefe hinab,
um — uagten anzuklommen. Sein Grab, das an der Unglück-stäne
errichtet wurde, ist noch ganz frisch. Die traurige Geschichte ist
jenen Fällen anzureihen, in denen die Frage: „Seebstatörder oder
nicht k scharfsinnigen Köpfen zur B antworlung überlassen bleibt.

F—Unter der Regierung Friedrich des Großen deschwerte sich
daß Postamt einer kleinen Stadt bem König darüber, daß eix
penstonirter Oberst seinen Kutssner Postellousnriform und ein Post⸗
dorn fragen lasse, wenn er üder Land fahre. Der Konig schrieb
dem Denunzerten: WMein lieber Oberst von *.Es ist Euch ver⸗
adunt, so v'el Hörner zu tragen, als Euch gefällig sind. Nur
kein Posthora; das ist wider die Verorruung .·..

F Neuesier Theater⸗ Kalauer. Wie bebinnt, legi der D'reltor
——XR
nieder und üternimmt der Regisseur des Wiener Hofburgthaters
Dr. Foͤrster die Leitung disselben. Der Leipziger aber sicht die
Natommenschaft des De. Foörster als naturzemäß au, indem
er sagt: „Der Hase läuft, weil der Förster komm'!“ ——

FwUeber die Wernlese in Frankreich gehen der Corr. Habas“
jolgende Nachrichten zu: In Baune hat die Lese shon feit acht
Tagen degonnen und wird wohl bis zum 7. beendigt sein. Allge⸗
mein erklären die Winzer, daß die Ernte doppelt so groß ist, als
sie hofften, und die Jahre 1834 und 1846 tönnten allein, was
die Menge beiriff“‘, mi 1875 derglichen verden. Man wird sogar
gezwungen sein, zwei Lesen, zuerst die der reif ren Tiauben, zu
machen, da es an Behä ern sehlt. In Chatillonais, in Semur,
in Tonnerre dieselbe Lage. Die Güte soll im Ganzen der Venge
misprechen In Lyonnais, im Bojola's und an der Cote du Rhone
ist die Weinlese beim prächtigsten Weiter be ndigt selbst auf den
Hohen gebt e ihrem Eude entgegen. Alle Weinberge sind nicht
dlei d begünstigt worden; di jenigen der Ebene erzielien eine aus⸗
nahmsweise reiche Ernte, die b3 50 und 60 Hekioliter auf die
heltare beträgt. Dagegen wurden an den Anhaängen und auf den
Höhen nur 25 bis 30 Hektol ter gewonnen, jedoch werden die
Winzer durch die grözere Güte des Productes entjchädigt.

F (Madame Gorilla.) U ber den don Dr. Nisssmm Zoo—
jogischen Garten zu Dresden e ideckten Gorilla wird der „D. A.
3.* von dort geschrieben: Durch den berühmten Zoologen Brehm
ist in Gemeinschaft mit e'nigen ande en Notab litäten des gleichca
Faches dieser Tage fstgestellt worden, daß der weibliche, große,
ichwarzbraune Affe in unserem Zoologischen Garten iu der T,at
lein Schimpanse, wie man bdis heraugenommen hatte, son ern ein
orächtiges Ex-mplar der so selteren Spezies Gorilla ist. Derjelbe
wurde vor dritthalb Jahren von dim jetzi en Direktor d s Zooloe
zischen Gartens in Holland als schwächliches Kind“ angekauftund
man wollte nicht gera die geforderten 200 Thaler dafür geben.
Jezt ist dieser Affe, von dessen Spezies no h dein lebendes Erem⸗
olar in Deutschland und überh iupt in Europa war, unter Brüdern
1000 Tyaler werth. Scrreiber dieses hatte hei seinem Besuche ds
Zoologischen Gartens das Glüd, gerade zum Soupper der Frau
Borilla zu kommen. Was ihre äußere Ersche nung anlangt, so!
äeht sie kaffeebraun aus. Ter Kopf ist sehr glatt, de Oqren ind
iemlich lang, doch nicht unschön. Der Mund ist sehzt groß, die
Nase klein, die Hände sind ganz menichenäh lich. Im Ganzen
ihnelt Madame einem schwarzbraunen, eiwa 19jährigen Negermäd hen
Ftau Gorilla war, als die Abendmahlze't (423 Uh) heranrückie
c sehr guter Laune, wenigstens sehr aufgeregt. Der Bediene trus
ine Kaffeekanne und eine größere Blechtasse (Top') in den Käfi.
and schenkie den Cacao ein. Das Thier nahm die Tasse gesch
in die Hand, nachdem es sich auf den Stuhl vor den Tisch gesetz
datte, und trank die Tasse aus. Noch mehr es bediente sich selbst
zoß sehr vorsich tig die Tasse wieder voll und trank sie aber
nals aus. Als nichts mehr fließen wollte, nahim das Thier die
Kaffeekanne, schaute hinein und srank nunmehr aus dieser selbst
die letzten Tropfen. Nachdem auch diese Quelle v ersiegt hatte, steckte
der Gorilla die Pfote in die Kanne, wischte sie rein aus und
eckte dann die Hand ab. Darauf zog der affe dem Diener den
einen seiner Stiefel aus sich sehst an und kletterte damit in die
hdhe. Es waren Leitern, Sirice und Baumäsle angebracht
stach vielfacher Nöthigung, den Stiefel herzugeben, feß lit ein über
den Kopf des Auffehers geogenes Tuch die Aufmerksamkeit de
Afsen. Rasch kletiterte er hetab, zog den Stiesel aus und nahn

das Tuch über seinen Kopf. Auch sorst noch halle man Gelegen⸗
heit, d'e gaaz menschenähnlichen Manieren dieses Thieres, sowie
die bei einem Gorilla überraschende Zahmheit desselben und Ver⸗
srautsein mit seinen Wärter wahrzunehmen.

fEine im Staate Arlansas vorgekommene,, Massenhinrichtung“
deschreibt die Ill. St. Zig. in solgeuder Wise: Sechs Mörder
anf einmal sind am 3. September zu Fort Smith vor 2000 Zu⸗
chauern gehängt worden. Acht Todesurtheile waren vor einigen
Wochen vom Bundesg.richt in Fort Smith über gefährliche Mörder
aus Arkansas und dem Indiamer⸗-Terri:orium gefällt worden. Einer
der Veruttheilten, der Neger Butler, hat dem Henker die Arbeit
erspart, indem er kürzlich einen Fluchversuch machte und dabei
exjchofsen ward. Ein anderer, der erst sechszeh ajährige Weiße Ostkar
Znow, ein Kerlchen wie Milch und Blut, wurde zu lebenslänglicher
Einsperrung begnadigt. Dee Sechse, die wirklich in Fort Smith
baumelten, veitraten die versch'edensten Racen und Racemischungen.
Jonn Whettington war kin unveirfälschter Kaukasier, ein riefenstark,
v'lder Gränzstrolch, und hatte auf dem Gebiete der Choctaw Nation
einen eräulichen Raubmord an einem alten Manne begangeun.
Sein noch gefährlicherer Galgenkamerad Daniel Evans, gieich
Whittington Kus dem Süden der Union stammend, rühmte sich
ebenfalls „reinen“ kaukasischen Vlutes. Er war au einer Menge
Raub⸗ und Mor:dthaten in Texas und dem Indianergebiete bethei⸗
ligt und gab die Zahl der von ihn ungestraft verübten Morde
auf 48 an. Der Dritte Smoler Mankiller“ oder „der ranchende
Menschentödte.“ war ein prächtig gebauter jugendlicher Cherokee,
der seinem unheimlichen Namen Ehre gemacht hat. Auf der Trut⸗
jahnjagd hatte er von seinem Begleiter Wor. Short dessen Gewehr
zeborgt, dann den nichts Arges ahneunden Rann in den Rücken
geschossen und'ihn um seinen Tod zur völl'gen Gewißheit zu machen,
no b sechs Dolchst che dersetzt. Von den Galgencenossen war er der
iinzige, der kein E glisch sprach. Sam Fooyh war ein junger
Zalblütiger, hald Cherokee, hald Wißer, und gleich Mankiller ein
zanz hübscher Bursche. Sein Opfer war ein weißes Schulmeisterlein
NRamens Naff, an dem er, weil ex wußte, daß dasselbe 300 Dollars
dei sich trage. aus sicherem Hinterhalte Raubnord bigangen hatte,
als das Opfer'auf dem Wge nach stansas war. Rr. 5, James
). Moore ein kaum dem Knabenalter entwachsener wunderhübscher
Junge von z veifelhafter Abstammung, aber mehr kaulasisch als in-
„ianisch, gehörte zu einer Räuberbande in Texas und im Indianer⸗
Territorium, wurde auf dem Boden von Mkaufasc urt einem
Zpießgesellen beim Pferdediebstahl abgefaß und erschoß einen der
hn verfolgenden Polizisten. Nr. 6, Aleck Campbell, dertrat ig der
Balgengeiellschaft die äth opische Race; er war ein erst zwanzig⸗
rähriger, stänmiger und roh aussehe. der Neger. der vot einig n Monaten
wei Leute lalidlütig erschossen hatte. Sämmtliche Sechs hatten
sich vor ihrem-Tode in landesuüblicher Moörderweise bekehrt und
sahen auf dem Galzen den Him nei offen — Dank den Bemüh—
uͤngen von gutmaͤthigen Geistlichen. Obgleich es beharrlich regnete,
par doch aus Nah und Fern auf Maulthierwagen und Ochsen⸗
wagen Alt u. Jung, Weiß. Schwarzu. Ro h zum Schauspiel der Hinrich⸗
tung herdeigeströmt, u. nicht wet vom Galgen wurden an besonderen
Ständen Wassermelonen, Apfelwein u. wobl auch Schnaps feilgeboten.
Zu je zwei aneinander gej.sselt bestiegen die Todestandidaten mit
ihren geistlichen Beistebern das von vierzig b.waffneten Leuten des
Bundes-Marschalls umstellte Schaffot und sangen auf demselben
gemeinsam, Prolestanten und Artholiken, drei Choräle. Alle sechs
tarben uatürlich ganz muthig, und da man sich in jener Gegend
uuf's Hängen verstebt, auch recht schnell.
Dienstesnachrichten.

Der erste kgl. Staatsauwalt Fitting am Bezitksgerichte in
Laudau wurde zum Appellat'önsgerichtsratß in Zweibrücken und
Appellationsgerichtsraih Thoma' daseldst zjum Haudels-Appellations⸗
gerichtsrath ernannt. —8

Deim Gyhmnasiunlprofessok F. Vatletz in Zweibrücken wurde
auf Bnsuchen der Ruhestand fuͤt imnter dewilligt und demselben
für seine vieljährige tieue nd eisrige, dom bessen Erfolge beglei⸗
ete Dienstie:stung die allerhöchfse Anerlennung und Zufriedenheit
nusgesprachen und der Siudienlehter H. Richter in Hof zum Gym⸗
iasialprofessor in Zweibrücken besöcdert; der Lehramtscandidat F.
Ftanz ß, dermalen Assistent an der Studie aanstalt Landau, wurde
zum Studienlehrer in Grunstadt ernannt, ferner der Lehramts⸗
candidat J. Rummelsberger, dermalen Afsistent am Realgymnasium
zu München, zum Studiemehrer in Ludwigshafen und der geprüfte
Lehramtscandidat J. Senger, dermalen Assiftent am Maximilians⸗
zymnasium zu München, zunt Siudienlehrer in Dürkheim.

Der prakt, Arzt Dr. F. Wirsching in Trippftadt wurde zum
Bezittäaczt II. Classe in Maldmohr ernamt.

—2cæçc—2—3—
Vevantwortlicher Redacteur: F. X. Demes.

— — —„———“ —4 —

—— ——
        <pb n="642" />
        — * J
Nusschreiben.

In det Nacht' vom 85. auf 6. October
abhin, wurden zum Nachtheile des S mlers
Jatob Behr dahier, aus dessen Cyhaise, welche
in seiner offenen Hofeinfahrt gestanden war.
nachgenannie Gegenstände durch bis jetzt
noch unermittelte Thäter eutwendet, nämlich:

i. eine graue Sattelunterlage, um deren

Rand ein etwa 3 Cenlimeler kreiter
dlauer Streifen zieht, im Werthe von
2 fl. 20o lrz

2. eine schwarze lederne sog. Wasset trense

in gleichen Werhe, und

3. an vller lederner Chaisenstrang im

Werihe von 38 kr.

Der Thälerschaft verdächtig ist e'n Hand⸗
verlsbursche, der nicht näher beschrieden
weiden tann und welcher in bezeichneter
Nacht mit einer andern Minnsperson in
der beregten Chaise sein Nachtlager gerom—
nen gehabt hatte.

Indem ich vor Ankauf der gestohlenen
Begenstände warne, ersuchr ich Jedermann
und namentlich alle Sicherheitsorgane um
zeeignete Mittheilung.

St. Ingbert, den 7. Oktober 1875.

Dersk. Polizeianwalt:
Silbernanel.
Speyereèr Bier

3 ⸗ —2422 —o
Einziges Lager in der Pfalz
der 4:
* * J
Pianoforte-Fabrikt
vo
Iucdld. Ibacha So In in Barmen.
der älesten und größten Wesideutschlands, gegründet 1794.
Sie liefert alle Sorten Fhüngel und Pisan ino 8 nach den neuesten,
bestbewährte sien Constructionen in höchfter Vollendung und jedem Klimg an⸗
gemessen.
— Garantie b Jahbreo —————
Preis Medailen: Aachen 1843, Dusseldorf 1852, London 1862,
Altona 1869, Wien 1873.
Das Lager befindet sich in dem Hause des Herrn Karl Schwarz, gegen⸗
aäber der Fruchtdalle in Kaiserslautern.
ονιια»ο —EE ——
zcNHõhere Handelsschule mit der Rercechtigung zum einjahrigen' Nilitäürdienst. - Vor
bereitungs-Anstalt zum einjuhrigen Nili ardieust, IRX XXXXV
licene ete. (chon ũber 800 Zaglinge hpestanden). - Pensionat mit atronger Disciplin. —
prospectus durch die Direction in Bruchsal. (I. 62450)
—28 .. Maria Spengier, 28 J. alt, Erefr,
Civilstand * v. Andteas Kiein. 224 p
der Stadt Et Ingbert Barbara, 4 J. 11'M. alt, T. p.
pro Monat Spiember 18785. Nikolaus Glatifeld. . *
Maria, 7 VN. alt, T. v. Georg
Weinland. Georg, 11 M. 22 T.
alt, S. v. Jakob Ze linget. Tho—
mas Koch,“ 40 J. alt, Ehem. v
Sophia Schaum,
16 Wilhelm'ne. 8 J 7 M. alt. T.
Jatob Schaum. Joseph, 1.M. 2 24
ait, S. v. Peter Wag er. Nitolaus,
13 J. alt, S. v- Nlolaus Kidm.
17 Jatod na Bismling, 35 J. all, Eheft.
v. Franz Cioss t. 3511
20. Georg Thaoraid Wolf, 58 J.alt
Wiinwer b. Cath. Di que. 7.
22. satharina Bertaug, 27 J. alt. Eheft.
v. Georg Stalter. .
23. Karolina. 8 M. 21 T. alt. T. v.
Georg Gruͤn.
Elisabitda Martini, 21 J. 11 M. alt,
ehefr. v. Joseph Schmett. Mar ia
Uhl, 21 3. all, Euefr. v. Jak. Behr.
Johann Siolz, 40 J. alt, Ehem. d.
—A —
Karolina, 5 J. 8 Muäalt. T. v. Katl
Unib he. Luswig, 3 M. alt, S. v.
Ludweg Koch.
utharna, i6 J. 8 M. alt, T. v
Johann Kohl. —
30. Johanu, 1 Mẽ alt, S. v. Jobann
Joseph Neurohr. Jatob, 2 J. IIM
alt, S. v. Nitolaus Ww. Zintel.
Verehelicht haben sih:
X
AJoseph Hele thal mit Alexandrin
Susanne Bäs.ce.
II. Johann Morlo mit Johanna Feß.
17. Peier Lampel mit Geitruda Nopp.
23. Jalob Andres mit Elisabetha Rung.
Si. Jugbert, den 4. Oliober 1875.
Der Cvilsta dsabea'nkt
CEuster
—EE
bom 7. Okiobec 18753.
— 2 — —
Geessorben sind: Veid-Sotte Rin. pi⸗
um Pistolen.71660 - söt
2. Elisadetha, 6 M. alt, T. v. Kart dolländ. 10.fl. Siudee. Is 75 — 80
Geyet. Dukaten..* 9 55 — 6
E.isabetha, 3 J. 1M. alt, T.v. Vae 2055 antenstücle. 16 12 —
lentin Väcker. Engiische Sovereigns . 120 28 28
atharina, 2 M. alt, T. v. Kotha Russische Imperials . i⸗ 653 —*
J rina Bohnert ledig. —
iie Réeilage iigemeiner Anzeiger für das Ronigreseh Barern To.
— 5 Eeleg von .emez in St. Ingbert

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elnd einen VPonat Stichmuster. deu andern
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nisgabe enthält in jedem Monat Beideß.

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alten.

—
        <pb n="643" />
        St. Ingberler Anzeiger.

——— ——— 4 2*
—A — i⸗ aE (uvdι IXν] Aaudt¶latne peäνινιιε_ι 4 iis ια5αν , au et ——— aud Socatag-
Rammar ericheint whhentlie piermn al: Dige— Sa 3As nν αν α. A⸗p⸗n: ne οναα vieätliahrig i⸗ Axur. ↄ⸗
1 Mart 29 R. Pfa. Anutigen atrtr ie r. zu dreipaltige Zeile Bigtiszrin odee dexen Kaum ꝛere vᷣnet. J

— — — — — — — — *— — — — —— —— —— —— —— — —— — — —
—* —0 — * 7 —— * J — 27
R 160 — —X 17

Deutfecbes Neich.
Mänchen, 7. Okrober. Ueber die heulige Sißung des
Adreßausschusses verlautet Fotgendes 3. Jörg erklärte vor Verlesung
des Adrechzeramurlet, dad anze Minijter um müsse abdanken, weil
Jsich seldst har iolidar sch erilart habe und ein —7 defe lden
Justizminister Füust.e, sich von den Ratiouolliberalen in die Kam⸗
mer dabe wäblen lassen. — Der dierauf verlesene Entwürf enthält
ne hefn sien VGorwirie gegen de Xgierlug gamentlg wiges der
Vagltrelseintheiiuũg und ihrer deuijchen Politit, und schließt mit
er Aufforderung an dea König, er möge, wie der böchsuseuge Koͤnig
—— sagen: „Ich will Frieden haben mit meniem Volte⸗
ad demgemäß das Min'sterium entlassen. *
Ueber den Entwurf selbä wurde deute nicht debattirt, sondern
ait die Anber aunumg der nachsteun Sitzung des Ausschusseß. Jorg
⸗ollie dieselbe heule Nachmittag haben Haudck (ebenfalls klerata)
wantragte morgen Nachmiltag, die Liberalen stimmten dem Autraß
daudꝰs bei. Rach heitigen Debatten, navientlzch zwischen Jorg
ind Stauffenberg wurde Haud's Autrag mit 13 gegen 2 Stinmmen
Dora aid Fatzuuger) Cuaeugnunucn. Joes ertlarte Poch gaf eite
Aeußerung pau Schauß, er allein habe buher den Adreßentwuxf
xtannt, jeine Patui nicht.
München, 7. Oct. Ja der heute Vormttag stattgehabten
Stzung des Adreß-Ausschusses der Abgeorduetentummerx, hat Dr. W —Dirmische.
eg seinen Adeeß-Eutwurf vorgetrugen. »Otwohl die eigentlich T3weibrüfken, 7. Otu. An dee hiesigen kal. Stur
erathung desselden biß morgetn vertagl wurde. sind Doch, win ver dienanstalt find für das Schuliahr — —
chett wird die Abgeordneten beider Froctionen sehr scharf' an am Schluͤß des parigen Schulljahtes zahlie die nstali“ 206
nader gerathesunnd waten in Folgen einer Lleußerung Jorg's Squier..
ʒie —— Ddugn, daßs SHung? zigunet zu werlossen. So—Bei der Deloosung der vom Gewerbeberein in Neußadt
virde Liesen Nahmibag in Abgeorduete atreisen wersichert und dabe aus Ver Ausftellung angekauften Gegenstäunde haen solgende Loos
ureatu. Dgß Ser IhdteszaEgtcautf in einem Ao cacfeg Zone gbe gummern Gewinn⸗ dis zu 25 fl. herab irzielt. Kro. 8896,
ant sei wie er biaher m Kamimetr-Adreffene noch “niemais vortam 8048, 11312, 12166, 820, 7681, 8077, 132296 2814;
c nuhl somit eine seht erregte Adreßdealte zu der Kammer bde 13378. 13000 1147712872, 481, 11401 2480
aor; dieselde wird ader vor nächstem Montag n'cht beginnen. — 9040, 8621, 1688, 3854, 3386. 90u353....
deute Abenda is — ghne Zweifel *3 des Adreß.Der Gasthof zum „‚Reisischhen Hof“ in S perer wurde
?Awurfs, der dent, Abend guhe imn Tlub der Hberalen. Fraction der, eb. Z.* zujsoige um G0 0000 sdn dea drenaligen Bie,
ux Besprechung gelangen wird ellner des. Taunus Hotels in Wiesbaden verlauft ..
Mumnchem, 7. Okober. Die Ecrichtung ciner Haupt · 7 (ie erpꝛobte Weinprobe.) Einsender diejes kann es sich
niale der Preußischen Baut au hi sigen Platze, und zwai Fon licht versagen, dre Vortrefflichteit der Weindrode verm tiellst Wasser,
dJanuar 1876 ab, ist gestera purch den — Dal hou welche kürzlich im Pkannheinier Tägeblatie lund auch andern Biat.
vBerlin zur endgilligen Kegelung gelangt. Derselbe befiaden der) einpfohlen wurde, zuhmlich anzuerkennen. Eine dieemit ge⸗
beute in Augsburg behufs Grndung einer dortigen Filiale. machte Untersuchung einet Slasche ,Nüdesheimere ergab, daß N
München, 8. Oci. Wie die „Südd⸗utjche Presset erfahrt der Flascht dichts 415 eine übeljchmedende, wäfsersge Flungsei⸗
at S. M. der Koͤnig anläßlich der Oagersheimer Angelegen eit rücdlieb; Farbe unnd Geruch wak nicht mehr vorhanden, weohl
inen Brief an den Cultusminister mit der Weisung gerichtet, so⸗ aber schwainm auf dem benußten Wasser eine dlige Masse welche
sott' voa Bischof 3. Haneberg die Rechtfertigung seiner Handiungs dem „dewesenen“ Rüdesheimer, die goidgelbe Farbe gwerllehen helie
weise einzusordern und in dem wahrscheiulizn Falle picht aus- Ein Versüch mit eingem Château margaur“ fiel nicht besser aus,
reichender Eutjchuldigung unverzünlich win der ganzen Streoge des Das Wasser farbte sich ganz rorh und was in der Flasche zurüch
Nesehes geçea ihn vorzughen. . .7 dieb, war eine deche, gallige schmutz ge Brühe. Bri! Erufender
Muürnchen, 8. October. Abgeordneter lammei. Der Pra⸗e bentt mit Schauder an die Sdoppen zuru, welche er don Deesem
ident theil mit, daß Se. Maj. der Konig dem Direltoriun der Matsch schon vertilgt. (V. Taoebl.)
dammet erdffnete, 4b möͤge sich nicht aaq Schloß Verg kemühen,“4 Eine Aus,eichnung von micht zu unterschäender Veb utung
n er es in München empfangen werde. — Die bei den Gegen⸗ st dem deutschen Schaumwenn auf der internationalen Gartenbau—
aunde Der heutigen Tagesordnung wurden an den Finanzaus scquß Ausstellunz in Köln zu Theil g worden. Wie betaunt, waren
nerwiesen. Nächste Sitzun; am lommenden MNittwoch. uuf diejfer Ausstellung deutsche Schaumweme und frauzönische
Die „N. Franff. Pr.“ ichreibt: Das Kapitel von dem Ge- Chumpagner · dee Beurtheilung einer us allen Mugliedern allee
sorsam gegen das Gesetz hat durch die Bischoöfe pon SEprier und auf der Ausstellung vertretenen Nat onen gerildeten Jury unter⸗
alng ane neie Jllustatton erhau m.insere Leset wwesen. dah deit. Wur durger Viainter, Rheingam rnd treblener Hanser
der aim 4. d. zu Oggersheim abgehalteuen Jubilä mejein der von deutschet Seite, rennomirie Frmen der Champigre von
ischof von Mainz gepredigt hot, obgleich Dies von der k. Kreis ranzdsischer Seite Ktaten in den Wetitampf. Für die hesten Qua⸗
gierung auf Grund eines Ministerialrestripts für unzulässig erkllärt taren moussitender Weine war im Prozramm dee Verleihum
»orden war. Bischof Ketteler telegraphirte selsst an dea Kultusc jon silbernen Medaillen vorgesehen. Die Prüfung der Weine
ninister und an König Ludwig, und da er am Abend die Kanjel nuß aber der inletnationalen Jurh eine hohe Achtune vor der
»stieg, muß te Jedermann zu dem Glauben verführt werden, der hüte deutschet Schaumweine beige dacht haden, dem sit —R
önig habe feine Regierung derleuznet. In der That war diese nirte als Ergebniß ihrer Prode die Zuertennung einer goldenen
erati andern Tags in klerikalen Blättern zu finden. Und dohh Medaille an die Rhein auer Schaum.in⸗Fabre in Sqhierstein,
sellte sich zuletzt cheraus, duß gerade das Gegentheil geschehen war. Itberue Medaillen an Lauieren Sohn in Mainz, Md. Oppnann
Der Kultusminiter hatte ablehnend geantwortet, der Konig gar in Wurzburg, Dey u. Comp. in Kodlen Von franbrscher

nicht. Bischdfe sollten den Spruch „Keine Antwori ist auch eine?
lennen. Und wenn nicht, so hätie schon die R.ckssicht auf ihren
Staud fie veranlassen wüssen, auqh den Schein der idersthzuchkeit
egen odrigle iche Anordnungene zu verinriben. *Ueber solche
— ader unsere heutigen Kirchenfünsten weit erhaben.

Darmstadit, 7. Olt. So iben ut der. hessiche Laudtog
durch den Ministerpräsidenten v pze exoffnet wordeg. In dej
zosfnlngtrede kandiate der Minisler die Kinfühcung ekruer Lapital⸗
jeuer sowie die Herenziehung der Actiengesellschaften dut Euilom
geusteuer an, ferner einen Gese zentwurf detieffende dir Reform der
desteu⸗ ruug des Weines. Das vorzulegende Budget pro 1876
schließt nach der Mitiheilug deß Ministers mit einim Ueberschuß
pon 6,018,664 Puct ab. HDie Ecicuung iner landwirthschafi⸗
chen Wittelschule Jowie die Erhoöhung der Voltsschullehrergehalte
se in Ausficht genommem, beziehungswelse ein Geferentwurf Heruber
ausgeaebeitet.
J —Au ...
New⸗Yofi 6. Moan beftürchtet in ——
Wijfnsippi) deu Ausdruch bon Sireit zipischen den igern unh
der weißen Bevollkarung. Die Frauen und Kinder haben bhaxiið

die Stadt verlasten: die Wechzen haben lich berrinigte
        <pb n="644" />
        Seite erhielten Giesler u. Comp. in Avlze eine goldene, Burch˖ zaben buqhhstäblich aue das nactte Leben gerettet und sind in diesem
zardt, Delbeckk u. Comp. und Boom n. Comp. in Reims broncent Zustand vor den russischen W'nter hingesellt. Sie haben nichts
Medaillen. Für Rheinweine Wwurden Autzeichnungen derliehen an erettet, nichts versicherte Wer Spenden fur die Unzlücktichen geben
Dilthey, Saal u Comp. in Rüdezhem eine goldene, Jung u vill, möge sie an den Kaufmann S. Bloch, Vorsteher Wet russi
Zomp. daselbst eine silberne Medaille. Eire große silberne Staats gen israelr Gemeinde in Memel (Ostpreußen) gelangen lafsen.
Medaille empfiag A. Wilhemi in Hattenheim für seint Verdienste f(Schon fünfmal — Drillinge.) Frau Antonie P. geborne
auf dem Gebiete dis Weinbaues. 5f. auß Bruu x gebürtig, derzeit in Pitsen wohnhaft, ist Sonntag.
FEine frappante Achnlichkeit mit unserm Kaiser hat der sen 26. September von Drillingen enibunden worden und befind en
Abtheitungswachtmeister bei de n Breslauec Schußleuten, Meßner. ichh die neuen Weltdürger ganz munter und gesund. Es ist dier
Diese Aehnlichkeit datirt nicht von der Jeit an, wo M. den grauen hereits dats fünfte Mal, daß Frau P. von Drillin jen entbanden
Zaiserbart trägt, sie trat schon in seiner anfänglichen Militairzeit vurde, und defitzt das gesegnete Eh paar dermalen zwoͤlj Buben
so sehr hervor, daß der damalige Prinz von Preußen bei einer' und ein Madchen (zwei Buben sind im Dezember 1873 gstorben),
Rehue an ihn herantrat, und, ihn betrachtend, zu einem General velche alle kerngesund sind. Der Ehegatte der erwahnten Frau
lußoerie: „Sehen Sie da! mernn Spiegelbid!“ 7 P. zählt erst 265 die Frau 23 Jahre. 77
F Die jüdische Stadd Windre in Rußland (bei Dünaburg)
sst von ernem großen Unglück beiroff n worden. 212 Wohnungen
xit Zugehöt und Stallungen sind abçebrannt, 3000 Merschen
pauäůæ — à -eàòÑÛæd iuj ooäàà üPOÇRAMRtαŸÜ

Berantwortlichett Redacteur: F. XR. Deime .
Ma44Haufeouverts
Feuerwehr⸗Montag mit Fma bedrudt, werden augefertigt in

bei Ludmw. Wen — der Buchdtuckerei d'eses Blattes. n —

GHöhere Töchterschulen
St. Ingbhert.
Alle Diejenigen. dies sich für den
Fortbestand der höheren Tochterschule
dahier interessiren, werden auf Sonn⸗
tag, den 10. Outober Aachmit-
tags 3 Ahzr zu einer Besprechung
im Stadthaussaale dringend eingeladen.
XXEX

Gebrüder Braen—
F inmSt. Johann
Wennden Enmpfang ihrer S muimntlicher
Aeuheiten für die Wintersaf-
SoOnm an, namentlich der moderuftenn
Kleiderstosfe, Damen⸗Confectionen u.
Chales, Buxckins, Teppiche u. Möbel⸗
Stoffe. sowie feruer von *.
7Pelz ⸗Waaren J
in allen Genres und in sehr reichholtiger Auswahl.

Zwei gute Arbeiter

inden Stelle, ebenso wird ein bruper

Lehrling angenommen biz
J. Gabaiel. Schuhmacher.
Spéyéréèr Bier
und
Erport⸗Bier
von HG. Weltz, F
bestaäͤndig vo m Faß bei
Georg Klein.

7

Auguen- cnöri

zu Kaiseralautera an der

Bleiene von Dr. EIvenieh.
Sprechstundo 9- 12, 2-3, sur
ne frell.

allo Raucher und
der Fabrikate aus meiner Fadrik hierdurch die An⸗
zeige, daß nunmehr den Etiquetten, an denen dies
hisher noch nicht der Fall war, die Fabrik⸗
marke von Bingen, der allbelannte
„Sohwvwan“ beigedruckt wird. Es geschieht
dies in Folge des Markenschutzgesehes und soll da⸗
zu dienen, auf den ersten Blik Binger Fa⸗
brikat vor jedem aus andern Orten untrüglich zu
erlennen. Ebenso wolle man keinen Anstoß daran
nehmen, wenn nach und nach statt ranhen Hand⸗
papiers glattes besseres Maschinenpapier eingeführt
wird.

Bingen a. Rh., Anfang Sept. 1875.
(D. F. 150833. Carl —XX

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„eater˖ in St. Ingbert.
Montag den 11. Octoder im Oberdau⸗
er'jchen Saale

nuter der Direktion A. Schroth.

10. Vorstellunz im Adonnement.
Er is Baron
oder:
August im Frack.
Broße Posse mit Gesang und Tanz
in 1 Abrtheilung von Kalisch.

Wicrntig für Kra nken

Das Uerrige ist bekannt.
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Damitt aue Xxranken uich von dert Bor⸗
urze d. illustr. Buches Pr. 80
aturheil methode üͤberzeugen loͤnnen. wird
2tw Richter's Berlags⸗Anutalt in Leipzig
Seiten starker Auszug gratis ung
3. versandt. Jeder Leidende, welcher
7 und sicher geheilt sein will, solte
ch den Auszug kommen lafssen. “
Biesher derjandt 59, 000 Exemplare.
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2572553335 SS5— 5555335 —8 5532 13533333 —A 5251
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25533333 25352 13656 2*8* 72
25 — —27 —5228 3 278 *5355 8 527 2*3
5.82257 —3232 —5 15z3z8588 5282 57 —A— — 28 ———
2 83 — 2 3 — — — 53 23 255 7287 A
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33 233 273 —32 233 333333 33 328275—33535
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25255 353 683353 —335.5333233 22 3233333—3338
55—35 25722252 7553223 53328335— 32282 2285 —
* * * 52 ———83785223. 5 52233,53 — 325* 23 5 333
7 * 733 333 7 3 —333 63333333
7 2 . 3 —33337335532333253325 82835332258
24* 53333 33538322558 —A — 233353323 x
32 3232 323252535 583222 5523232 20 5232225 ———
—2 3 33333 338333
22 5 22—522 — 72—32228 25—35 32868 22—2—232
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555 3553232 255853383375355333 35355233375—32588
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———— e——223824 58 75 3*8* 22 — — —— 2
3s578 332152333333 —3355
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531 2533— —5—58—3338——332253 3355357322723 232*
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2*7 *2. *5 327 38*
552 322323 3538 7 * 222
235* 23723 35* 355—5525 ———
—— 253 2 28 * —2 2/5 222 —R2 NXN ——
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5 2 — 22555557 ——
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        St. Ingberler Anzeiger.

— — ————— —
der St. Im derrer Kuane iger lund A mit ven daunlä εXνννεαεα —EXX ↄiia 2-, Don aertta 20 aud Soαοαα-
rich-iat ab Hentlin vä er nal: Dirnn uae, Dor. 53 48αα αν 3— ..axe meaoxeis pierietiaatia 2 Rru. ove
1 Mart 20 R.pfh. Anteigen verdea mit 4 Eetr. die arrziipaltige Zeile Blatti hriit odar deren Naum vere ynet.
—— —— — ———
Dien ber — 1875

z166

Deutsches Neich.
Mänqh'en, 9. Oktober. Der Euwurf der Adresse der
tammer der Abgeordneten an den Koönig lautet: Indem die wmeug e⸗
waͤlte Kammer der Ahgeordneten dem Throne naht, um ihre Hul⸗
digungen darzubringen, liejt ihr vor Allem die traurige Pfli hi ob.
xw. VNaj. den Ausdruck des tiefsten Beleides bei den schmerzlichen
herlusten darzubringen, die das königliche Haus in kurzer Frist
Schlag auf Schlag erlitien hat. In guten wie schlimmen Tagen
nit dem Lande innig verwachsen, haben die Hingeschiedenen sich
n dantbaces Andemen bezrüudet, das nmie erlsshhen wird. Dar
ayer. Volt hat den Augenblick erfehnt, wo es seinen Vertretern
weder vergönnt sein wird, ihre Bitten und Anliegen unmittelbar
zu Füsen des königlichen Thrones niederzulegen. In jeder Be⸗
zraängniß erwartet dieses Voll Hilfe und Rettung nur von seinem
tdnig und Herrn. Heute aber richtet es mehr als je seine bittenden
Blide auf Ew. Maͤsestat, denn mehr als je fühlt sich das bayerische
Boll Bedrängt durch die friedlose Lage der Gegenwart und geang
igt durch die drohenden Gefahren einer ungew.ssen ZJukunft. Da⸗
jet sind im ganzen Lande die jtingsten Vandtags-Reuwahlen als
an Moment von entsche'deuder Wichtigkeit betrachtet worden. Aber
bie gegenwärtige Regictung wollie nicht, daß der Hilf ruf des treuen
Baherwoltez an Ew. Majestät gelange. Mit allen erfindbaren
Mineln gegen den Geist und den unbefsangen interpretiren Buch
staben dez Gesetzes hat sie das Zustandelomnten einer Abgeordne⸗
enkamnter zu verhnder gesucht, wie folche ber einem unparteilichen
Wablvollzuge sich ergeben haben würde. Die Neuwadlen sind aus
Zrund einer Wablkreis-Einihe lung vorgenommen worden, bei wel⸗
her nicht Recht und Gerechtigleit die Hand geführt, sondern die
Absicht, die wahre Meinung und Gesinnung der graßen Mehrheit
zes bay⸗r. Volles zu unterdrücken, das unler allen Umständen
'eine Treue und Anhänglichleit bewahrt hat. Wie dieses Beisp el
der obersten Behörde durch untergeordnete Orgaue bei der Anord⸗
nung der Urwahlen noch,‚eahmt wurde, dvon werden die Wahle
prüfungen ein getreues Bild ergeben. Wenn das gegenwärtine
ministerium das Vertrauen des Landes zu besihen gemeint wäre,
ann wäre es nicht auf Auskunftsmittel verfallen, die selbst der
ẽrfolg nicht zu beschönigen vermöchte. Nachdem aber der Versuch
rict äinmal von dem gesvünschten Erfolge begleitet ist. hätie die
neu g wahlte Kammer wohl erwarten dürfen, daß das Miunisterium
durch seinen Rüchtrint ihr die unliebe Nothwendigkeit erspart hätte,
mit dieser Beschmerde Ew. Majestät zu behelligen. Das Land
bedarf und erfehnt Frieden und vertrauensbolles Zusammenwulen
her igkl. Regierung und seiner Vertreter. Den hingeschwu denen
Ftieden wird aber weder Line Parteiregierung noch eine Regietung
u bieten vernögen, welche eine Seite des Hauses gegen die andere
derwendet, ohne jemals eine aufr'ch ige Unterstützung don der einen
der der anderen Seite gewinnen zu können. Das Land tuft nach
riner bayerischen Regierung, die sih Recht und Gerechtigleit zum
nNesnigen Leüstern nimmt, sich weder scheut, noch sich zu scheuen
Ursache hat, an die Sielle eines erlünstelten Gleichgewichtes durch
ollfeitige freie Wahlen den wahren Ausdruck det Meinung und
XVV solche Bermischtes.
Legierung wird, von der Volkevertretung nicht nur nicht beh ndert p Neustadt, 8. Oct. Baum ister Gottl. Schäfert h'er
ondein eiftig untrstüßt, die e lahmende Rezierungsthätigkeit reu wurde heute Vormittag in seinem Schlafzimmer erschossen gefurden.
jeleben können; nur eine solhe Regierung wid auch im höchsten Rervöses Kopfleiden, das ihn seit einem Schlag infalle von Zeit zu
collegium des Reiches jenes Anfehen geneßen, das ihr reichsder- Zeit heftig quälte, scheint ihm den Revolver ia die Hand gebrückt
jassunngsmäßig gestattet und das au unumgänglich nottwendig ist. u haben. Nemand im Hause hatte üdrigent den Schuß gehört, der
venn nicht wie bisher ein Stück nach dem anderen von Bayerns wohlberech et, augenblicklichen Tod zur Folge gehabt zu haben fcheint.
ton· und Landesrechten dahinfallen soll, in einem Interesse, das f Am 8. Oct. ist Karl Löb, früher Weinhändler und Pro⸗
seht weit eutfernt ist, das allzemeine deutsche zu sein. Im Geiste curist der Firma M. Cerf Wwe. in Landau, gegen welchen
anwandelbarer Treue gegen Ew. Majestät und in opferwelliger durch Urthe! des Bezirkagerichts vo m 29. Argust 1873 die Gant
dingebung an unser baherisches Vaterland bringen wir diese Vor⸗ erkanut worden war, aus Amerika wieder in Landau eingelroffen
jellung an den königlichen Thron und bitien Ew. Majestät aber: und hat sich zur Untersuchungshaft gestelt.
nalt, das erhadbme Königkwort vernehmen lassen zu wollen: „Ich 4 Aus Dürkheim schreibt man der ‚Neust. Zig.: Fär
vill Frieden haben wit meinem Volle.“ den letzten Wurstmarkt wurden im Schlahthause 4Ochen 11 Fafsel,
Mäünchen, 10. Ottober. Die vorgeschlagene Gehaltsauf, 15 Kuͤhe, 22 Rinder, 4 Stiere, 84 Schweine, 63 Kaälber und 9
esserung der pragmatischen Beamten beträgt im Ganzen 10,354 Schafe geschlachtet. Alles wurde zu Wurst, Braten und Ragout

Prozent, die der nicht stabilen Angestellten 12.2 Procent.
Auch die übri en Gehaltsbezüge werden zu 1 Mark 80
Bfennig pro Gulden umgerechnet. — Die Eingabe der Volksparlei
im Ungiltigkeitserllärung der Wahlen ist nach Beschluß des bet.
Lusschusses abzuweisen das Gesum derselten um Einführnug direl⸗
er Wahlen an den Pelitionsausschuß zu verweisen. Ferner wurde
ʒer Protest gegen die Watzl in Germersheim an die zuständige
Abtheilung der Kammer über wiesen und die Eingaben wegen der
Wahlen in Speyer, Landstuhl und Edenkoben dem Petitionsausschuß
wergeben. — Der Konig wird der Einweihung des Max⸗Denkinals
nicht beiwohnen. Pf. P.)

München. Die Voltszählung, welche heuer wieder für den
L. Dezember angesetzt ist, wird nach Zweck und Bedeutung viel⸗
ach so sehr mßberstanden. bezw. unterschätzt, daß eine eingehender«
Besprechung wohl angezeigt erscheint. Zunächst begegnet man vicht
elten der Meinung, daß die Laͤhlung zu Steuerzwecken vorgenom⸗
nen werde. Nichts kann irriger sein, da ja belanntlich unser
anzes Steuersystem auf völl g anderer Grundlage, als jener der
kinwohnerliste und der Volkszählung deruht, und die Umlagen
ind directen Ab,zaben jeder Art fich nach dem Steuersystem, durch⸗
rus aber micht nach dem Resultate der Einwohnerzäͤhlunz richten.
häufiz genug wird ferner rügsichtlich der Bedeutung und Wichtigke it
zieser Zählungen außer Adt gelassen, daß durc, deren Resullate
eine Rethe wichtiger Verhältnisse in sehr umfassender und wirkjamer
Weise beeinflußt wird. Es muß deshalb darauf hingewiesen werden,
daß die Stellung einer Stadt im großen politischen Organismus,
die Betechtigung zur Abordnung einer größeren oder geringeren
Anzahl Abgeordneter in die Laudes- oder Rei usvertretung, die Be⸗

heiligung des Landes an den für Reichszwecke zu leistenden Matri⸗
cular⸗Umlagen, wie an den Ueberschüffen einzelner Reichs⸗Einnahme⸗
quellen, endlich eine Reihe anderer bedeutungsvoller Jahlen, beis
jpielsweise die für den Wohlstand einer Stadt so hochwischtige so⸗
genannte Geburts⸗ und Sterblichkeitsz ffer ꝛc. von den Zählungs⸗
—rehltaten wesentlich abhängig sind. Darum ist es höchst wichtig,
daß die ganze Einwohnerschaft sich für die wichtige Vornahme der
Zählung intereffitt und nach Kträften zu deren richtiger Durch⸗
ührung beiträgt. — Die Behörde wird sich demnächst an das
Publ cum wenden, um eine genügende Anzahl von Zählern zu
jewinnen, welche die Vertheilung der Haushaltungslisten und die
Wiedereinsammlung, sowie die erste Controle besorgen. Es werden
moͤglichst viele und moglichst kleine Zählbe zirle gebisdet, um die
Ausgabe, die ein Zähler auf sih nimmt, woͤglichsi zu verringern;
da indessen von der Thäl'gleit und Genauigkeit dieser Zähler der
Berth des Ergebnisses abhängt, so ist dringend zu wünschen, doß
jeder, dem es Beruf und Bildung nur einigernazen gestanen, sich
dieser Aufgabe unterziehe.

Münster, 8. Oct. Der Redakkeur 'des ultramontanen
„Westph. Merkur“, Meyer, ist wegen Beleidigung des Reichskanz⸗
sers und Aufforderung zum Ungehorsam gezen die Staatsgeseze zu
15 Monaten Gefängniß nerurtheilt worden.
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        oerwandelt und verzehrt. Dazu kommen no h circa 250. Hahnen

und Capaunen, 124 Enten und 58 Ganse, von denen glechfalls

nichts übtig blieb. Auch sind Wurst und Fleischsuppen, Kartoffeln
und Sauerkraut in entsprehender Anzahl, sowie 365 Ceutner
stuchen und Brod micht zu vergessen. An Bier wurden verzapft

18,796 Schoppen, an neuem Federveißen 11.384 und an altem

Weine 49,636 Schoppen.

Am 9. Ociober traf der bekannte Schvimmer Caipt. Boyton
ja Lud vigshafen ein, und setzte nach Zstündiger Pause sein
Schwimmfahrt rheinabwärts fort. 3

f Mannheim. Im vergangenen Geschäftsjahr soll das
hiesige Theater ein Deficit von 10,100 fl. gehabt hiben.

FBei dem Oktoberfeste in München wurde folgenden 3 Deenst
hoten aus der Pjalz die kleine silbeene Vereinsdermiinze mit Ghreu⸗
diplom erlheilt: Mathias Lehnert, 39 Jahre bei Bürgermeister
Maurer in Altheim; Katharina Coodlenz, 40 Jahre bei Wirtwe
Hanemann in Meckenheim; El'sabeth Hof, 33 Jayre bei Gutsbe—
itzer Gießen in Kirchheimbolanden.
Zufolge Minister alentshließuag dücfen von 15. Ociober
an die preußischen, sächsischen, württembergischen, badischen und
jessischen Staatspapiergelder bei den kgl. Staatskassen weder zur
Ablieferung noch zur Wiederausgabe ferner angenommen werden.
Die Annahme und Lieferung der auf Gulden⸗ und Thalervährung
lautenden Banknoten bleibt, wie baher ausg schlossen. Dagegen
bleiben die Bestimmungen wegen Annahme der bayer. Kassenan⸗
weisungen, so vie der Noten der bayerischen Hypothelea⸗ und Wech
selbank unberührt. —

7 Kshln, 8. Okt. Die Aufgabe, die Kaiserglocke zu läuten,
N geloöst. Der Versuch, welcher heute Mittag in Anwesenheit des
ganzen Dombauvorstand:s vor sich ginze, gelaug vollstandig. Der
löppel schluz regelmäßig hintereinander an beiden Seiten des
Blockenringes an. Ein Uedelstand war nur noch der, daß deeset
Anschlag au einer Seite stets viel schwächet als aa der audern
war.

7 Aus Passau w'ird gemeldet. daß sich im baher. Wald
die Fälle von Hundswuth in einer Weise mehren daß die Bevör—
terung in Folge Dissen in Angst und Schrecken versetzt ist.

FStraßburg, 10. October. Gestern Vormittag häkte
das ganze erst im Frühjahr vollendere Fort Kronpcinz von Sa dsen
— zwischen Holzheim üand Lingotsheim gelegen — in die Luft,
fliegen kͤnnen. Gegen 11 Uhr hörten die Bewohner der umie⸗
denden Dörfer einen schweren dampfen Knall und sahen eine
Rauchsäule in unmittelbarer Nähe des nach den Stationsgebäude
pon Holzheim zu gele enen Pulbermagazias emporstiegen. Kano—
niere vom 11. Artellerie Regiment waten im Laboratorium mit

dem Füllen von Granaten beschäft'gt gewesen, und einer derselben

hatte ein soeben geladenes Geschoß fallen laffen, wocauf d'eset
xxplodirt: und das in der Näte liegende Pulver entzündeie. Die
kxplosion shlug eise Wand des Zim ners durch, neben dem mehrere
8-10) Centner Pulver lagen, glüdlicher Weise ohne' diefes zu
entzünden. Wäre dies gesshehen, so würde oh e Zweifel aud dug
inmittelbar daranstoßende“ Pulvermagazin aufgeflogen und der
Iroöͤßte Theil des Forts zerstöet worden sein. Von den Kanonieren
vurden zwei sofott durh Granatensplitter getöd et, ein dritter ftarb
nuf den Transpott nach dem Hospital und se ds wiitere sind so

chwer verwundet, daß sie kaum mit dim Leen davonkommen
verden; nur zwei haben leichtece Verletzungen davongetragen.

frKolmar, 6. Oct. Die W.inernte ist dieses Jahr
jier“ außerordeatliz reichlich; bis zun Jihte 1828 muß
nan zurüdgehen, um eine ähnliche Fülle zu fi:den. Seit langer

Zeit wird denn Kolmar zum ersten Mal wieder seine Keller m'l
eigenem Gewüchs füllen. Ein Preis hit sih noch nicht sestgestellt.
Wahrend die ersten Verläufe hier zu 30 Fe. dir Hekroliter ab—
eschlossen wurden, spricht man heute nur noch von 24 Frs. und
elbst darunter. In Tür heim wird Wein bis zu 14 Fes. ver⸗
'auft; in Ingersheim bis z1 12 Frs. der Hektoliter. In Heilig—
reuz hat der kleine Winzer, dem es an Raum fehlt, den Wem
unterzubtingen, selbst zu 10 Fr. per Hekloliter loszeschlagen. Ja
den bid utenden Lagen don Reichenweier, Rappoltsweiler und Berg
heim hat man von der Wiederkehr des schonen Weiters Alaß
zenommen, de Lese noch so weit als mög'ich zu verschieben und
man thut vohl daran, denn in Folge der langsamen Blüthe war
die Reife der Beeren bis vor Kurzem noch sehr ungleich.

F In der Vorsig'schen Maschinenfabrit siud ir leßz er Woche
vieder bedeutende Arbeitecentlassun en c. folgt, da man von dem
züher eingeschlazeuen Wege, die Arbeiter bei mangelnder Beschäf⸗
igung nur Drervierte! oder balbe Tage arbeiten zu lassen, wieder
ibgeloamen ist. Die Wöhleri'sche Mafchinenfabrit vermeg nur
noch wenige Arbeiter uu beschäftigen.

Baris, 5. Olt. Un Orleans wird die Weinl se wie überall
hätig detrieben; aber wie übeiall macht sich dort auch ein fühlbaret
HDangel an Fässerr ge tend. In Burquid soll aus deesen Urjsachen
die Weinlese an manchen Orten eingestellt jeiin. Aus Dijon mel⸗
det man daß dort auf die Idee gelommen ist, statt Fässer Behälter
uus Cement hesrzustellen.

n
Dienstesnachrichten.
Ter pralt. Arzt De. H. Schaffer zu Blieskaltel in zum Be—
zielsarzt 2. Klasse in Rockenhausen ernennt.

WVWVerantwortlicher Redackeur: F. X. Dem e.
222 34 V * 2
Publieation. e oenn ue Töüchtige Agenten
Freitag, den 31. Dezember ein Nachzgebot anch, weder ein Ein⸗ vrden zum Abdsat ines gangbaren und
87 des Mhnitnage um dpen Mhte noch Abis angsrede an. eetnn Arhee aen anetah
zu St. Ingbert in der Wirthshaft Die nähere Beschreibung des Ver— ninttagliches Rebengeschaftund sin Fech
pon Jobaun Joseph Heinrich, teigerungsgegenstandes sowie die Ver⸗ lenntu sse nicht erfocderlich.

Auf Anstehen teigerungsbedingungen können bei dem, Srant. Ade. sign. O. P. 73 an dit
von Johann Schilto auh Chillot, zenannten gl. Notäre — eingesehen kbbedinon diess viauts. Gi. ofbnd
Aufseher in Neunkirchen wohnhaft, Ferden. Der gegen Magenkrampf, Vordauungs-
welcher den kgl. Advokat⸗Anwalt Giessen Zweibrücken den 11. October 1875. 23 eeen r
ehaen zu seinem Anwalte be- Her Anwalt des epee Theils: npfodien aαιιιανιι
e at, öÇ. ter ist nur allein ächt a 75 Pfennige pro

gegen INe zu haben ar Ad
Peter Freiberger, Wirth Hshere Töchterschule St. Inobert.
und dessen gewerblose Ehefrau Carolina St. Ingbert.
Abel, beide in St. Inabert wobn- Zu einer Berathung über den Fort⸗
haft. zestand der Tochterschule wird hier⸗
Wird durch den damit gerichtlich nit wiederholt auf Mittwoch den
beauftragten kgl. Notär Sauer zu 13. Oktober Nachmittags 5 Zihr
St. Ingbert die nachbeschriebene den n das Stadthaus eingelaben. Ve—
genannten Schuldnern gehörige Lie- onders Diejenigen Eltern, welche zu
genschaft offentlich zwangsweise verstei- Astern nächsien Jahres oder später
gert werden, als: ihre Töchter in die Töchterschule geben
„Plan No. 2654 90 Dezi- nchten, und alle Bewohner St. Ing⸗
malen Wohnhaus mit Stall herts, welche im allgemeinen Interesse
und Hofraum neben Jungfleisch, den Fortbeßand der Töchterschule wün—
Bann St. Ingberi.“ hen, sind gebeten der Versammlung
Die Liegenschaft kommt als Ganzes veizuwohnen.
ur Versteigerung. Die Com minaiom
J Redaktion. Drud e eröoßs

XSZAZ—LLTZXFJAA&amp;pP

Das Uedrige ist bekannt.
————— — — — —
in Et. Riabert
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        58 ** PF — — —
3355532328 52535725253 28335 533 5333385352. 288 A
55223258 875 —AV 2323 2232 52 253582 2 * —A *
— 5. 2 2—2 55553 532565 32225 Q7 *52232
3— 2 52255 — —
55573535287 558352753 — ——3283383333863385 535—2336565*
222 — — —— 23 EX 23
353—28 5355337 —35—585 —3333553 53332332
33533 ?ES* 33535 333353—3 —z38 552 5 783533228 28s53533
2 — AS85 7 —— 2 2 * S 28225 52532 —
* * 28 —8 755 5 28 —3 * — * — * 2 4 —
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v 352— 5 58 53 532 23— ——8232323 3 — — 2
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—7 * ** : — * *

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232572827 z38352275 —3353 33535—— 53. 5—35—8 535325
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582.5 5 — 2 353333⸗ 55 535535556
232 3 —A —ú 7— 32 — 7 3253525 23575—6 E
2 * SESS * 23325 — 329 * 22 * 258 —2
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553337 — —— — 553877
b 5 322 5 * — — 8 N *
— 32233— 235 553272 — 75783837 8* 715257 3337 3525
7228 3 S3 88 58255 Z 55333355* 525 5 228 — 22 — X
—A —*8 α 5 23 5338 525232355 258* 25525
5735 2525 338 533555 23 35 232352235 28227
25 38 —— 773 2277 3337 22 w 2
5 55* —15 5* — 75595 * 25 22 387 53533253335 — 35825
522 —— — — — 5357 388 .52 —3332527 5
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        Slh. Ingberler Anzeiger.

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Her St. Ak bertber Anzeigeer q(und das mit dem XX verburdene Uiterzaltunrgsblatt, ait der AReaitazsä, Donnerst1a33- and So«ntag-
dammer ericheint woöchentlirs viermal: Dinstag, Donnerstag, 5Z1432tag urd Sonutag. Asonaemnentépreis vierteliäyrig 42 Krir. ode
1 Mark 29 R.Pfz. Anzeigen wmerden Vit 4 Krir. die dreijpaltige Zeile Blattihriit oder deren Raum bere Hnet.
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4 162 Donuerstag, t— bo

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Deutsches Reich.
München, 11. Okt. Das Budget der XIII. Finanzperiode
in bekauntlich sowohl in Guiden- als auch in Markwährung her—
zestelt. Demnach sind also die Staatseinnahmen eingestellt mit Bermischte s.
318, 367. 047 Mʒ; darunter befindet sich: Direkte Steuern 20,232, 190 FZweibrücken 13, Ott. Heute feiert unser 8. Jäger⸗
M., Tax⸗ und Stewpelgefälle 15,5867, 78560F0 M.. Malzaufschla gs⸗, vataillon den Jahrestag des Treffens von Bagneux (vor Paris),
zoll-, Steuer und Kartenstempelgefälle (darunter die neue Hunde⸗ an welchem dasseibe bekanntlich in hervorragender Weife betheiligt war.
leuer mit 1,500,000 M.) zusammen mit 23,757,800 M., Berg⸗ * In Mimbach ist ein Kriegerverein mit beträchtlicher
verls· Hüutten⸗, und Salin engefälle mit 8,809. 7580 M., die Staats- Pritgliederzahl gebiidet worden, der sich ebenfalls dem unter dem
senbahnen. mit 85, 386,039 M., Postverwaltung mit 8,585, 604 Broiektorat St. Majestät des Königs siehenden baherischen Vete—
N., Staats-, Forst- Jagd. und Trijtgefälle mit 29,769 060 M., anen- Krieger⸗ und Kampfgenofsen⸗ Verein angeschlossen hal.
zrundgefälle 7,383.600 M. Zuschüsse aus der französischen Kriegs⸗ F Neustadt, 11. Och. (Seltsame Traubenkurgäste.) Zwei
oftenentschädigung 6,966, 860 M. ꝛc. — Unter den Staats-Aus- Drieatalen von einer kolossalen Größe, wie sie Neustadt noch nie
zaben sind eingestellt: der E'at des k. Hauses mit 5, 145, 897 M. zesehen, haben gestern die Traubenkur hier genossen — nämlich
darunter als permarente Civlliste des Königs 4,029570 M.), wei Eiephanten des Circus Mehers, die, in der Nähe von Schäfer s
ctat der Staatsschuld 39, 425, 3008 M., Mini erium der Justiz dierk ller stationirt, durch den lieblichen Anblick von Neuftadt's
2373,970 M., Minifterium des Junern 18,127, 276 M.. Kul- Nationalgewächs so berauscht wurden, daß sie ausbrachen unmd sich
usministerium 20 021, 116 M. Finanzministerium 3,743,870 M. ine Zeit lang in jenem gütlich thaten, bis man endlich durch
— Ausgaben auf Reichszwecke 15,358,090 M., ꝛc. Sinfangen der süßen Mahlzeit ein Ende machte. (N. B.)
München, 11. Okt. Der Bischof von Speier, Herr von F Nach der „Pf. Ztg.“ wurden in der Gemeinde Hochdorf
haneberg, hat die Assicht, dieset Tag hierher zu kommen, um vor ca. 4 Wochen 2 Vürger von dem k. Landgerichte Ludwigs⸗
ich über die Vorgänge in Oggersheim persönlich zu verant- hafen zu 1 Thaler Geldbuße verurtheilt, weil sie Pfuhllöcher in
worten. affenem Hofe nicht gedecktt hatten; in dem Urtheile wurde nun ge⸗
München, 12. Oct. Es ist diesen Nachmirlag das Ge— sagt, sie dätten ihre Pfuhlid her zu deden. Dieser Tage ertraͤnk
acht verbreitet, daß, wenn der Adreß⸗Entwurf unverändert zur in dem einen Pfuhlloche ein 2jähriger Knabe, Söhnchen von
Annahme gelangt, alsbald die Auflösung der Kammer zu erwarten Nic. Hutter dort. Dieses möchte doch eine Warnung fuͤr Alle
jehe. Ich theile Ihnen dies mit, ohne es jedoch verbürgen zu sein.
oͤnnen. Der Club der liberalen Kammerfrackion hat sich geflern F Rhodt. 12. Olt. Das Ergebniß des gestrigen ersten
nach längerer Beralhung über seine Haltung bei der Adreßdebatte Tages unferes Herbstes ist befriedigend ausgefallen, es wurden
zeeinigt, es wird jedoch über den gefaßten Beschluß das strengste .. B. aus einem Wingert von 135 Balken Zzeilig 192 Fuder
Beheimniß bewahrt. Man sieht hier der Adreßdebatte nicht nur erzielt, der Most wiegt 800. Es wurden 3 fl. 30 kr. per
nit Spaunung enigegen, sondern es ist auch eine gewisse Auf, dotte — 103 fl. per Fuͤder geboten, aber nicht abgegeben.
egung bemerlbar. — Zur Feier der Enthüllung des Noͤnig Wie dem „S. W.“ mitgetheill wird, sind in Shweigen
MNax Denkmals veranstaltele Fackelzug findet soeben siatt, und hat nuf die Stanne neuen Rothwein 20 Franck geboten worden. Man
ich, trozdem es fortwährend regnet, sehr großartig gestaltet: über vill aber um diesen Preis denselben nicht abgeben, sondern fordert
1000 Fackelträger mit 7 Musikcorps. (Pf. K.) 20 Mart. Der Rothwein soll in Schweigen in jeder Hiusicht
Weimar, 11. Olt. Die Prinzessing Matie von Sachfen- preiswürdig sein.
Beimar hat sich mit dem. deutschen Boischafter in Petersburg. 7 DerPf. K.“ enthält folgenden Artikel, welcher fedenfalls
Zrinzen Reuß, verlobt. die Beachtung unferer Landbevölkerung verdient: Aus dem Westeich,
Trier, 8. Oct. Aus zuverlässiger Quelle erfährt die „Tr. 10. Olt. Der Hundesteuergesekentwurf, so wie er vorliegt, wird
Zig.“ daß unserem Herrn Beschofe bereits vor einigen Tanen die vöhl bei den Besihern bon isolirt gelegenen Anwesen den wenige
Iufforderung zugestellt worden ist, wegen Nichtbesetzung sämmtlicher sen Beifall finden, denn währenddem dieselben bisher außer allen
Snccursalpfarreien der Dibcese Trier innerhalb acht Tagen d'e ibrigen dielnamigen Gemeindeumlagen auch zum Gehalt des Nacht⸗
licht unbedeutende Summe von 91,350 Mark ist 30,4580 Thlr. vächiers, der sich selbstversiändlich des Nachts nie 4 — * Stunde
in die tgl. Steuerkasse zu zahlen, widrigenfalls die Exscution durch »on seinem Wohnorte entfernt, ihren Beitrag zu leisten hatten,
Bfändung erfolgen werde. perlangt der besagte Entwurf, daß auch der den Nachtwächterdienst
Bremen, 11. Oct. Die hiesigen Assecuradeure haben ein dersehende Hofhund mit 9 resp. 12 Mark besteuert werde. Da
elegramm ethalten, nach welch m der Dampfer des Norddeuischen ine Hundefteuer vornehmlich den Zweck hat, die Zahl der nutzlofen
Aoyd, „Nürnberg“, der am 9. d. von Southampton nach Baiti— dunde, und zwar mit Recht, zu vermindern, sollle meines Ecach⸗
aore abgegangen war, im Canal mit dem Saiffe „Lady Alice“ ens ein Unierschied gemacht werden zwischen dem nothwendigen,
usammengestoßen und letzteres gesunken sein soll. Räherc Nachrichten ast unentbehrlichen Hund und demjenigen, der zur Berästigung der
ieqen noch nicht vor. Besellschaft aus Liebhaberei oder zum Zeitvertreib gehalten wird.
Ausland. J F. Um das Publikum in den Stand zu setzen, sich vor dem
Paris, 12. Olt. Der Prinz von Wales ist heule Morgen Kachtheu zu schützen, daß die an Rentämter abgescudeten Postan⸗
ner eingetroffen. — Der Bildhauer Carpeaux ist gestorben. — Der ve sungen nicht acceptirt zurückgehen, dürfte es von Nutzen sein,
Agence Havas“ wird aus Hendaye gemeldet: Der Uebertritk des die im Kreisamtsblatte der Pfalz von 1868 Nr. 95 publicirte
Aarlistenchefs Saballs nach Frankreich Aist deßhatb erfolgt, weil Rebierungsentschließung vom 12. Oktober 1868 in Erinnerung zu
don Cailos demselben befohlen hatte, sich im Hauptquartler ein- zringen. Dieselbe lautet wörtlich: „Um Zahlungspflichtigen an
ufinden, um sein Verhalten bei der Belagerung von Seo de Urgel gl. Rentämier die Möglichkeit zu geben, ihre Abschuldigungen an
u rechtfertigen. iese durch Anwendung von Posianweisungen vornehmen ju lonnen,
Madrid, 11. October. Die Carlisten haben einen Zug jat das J. Oberpostamt der Pfalz die Einrichtung getroffen, duß
uf der Bahn zwischen Saaragossa und Barcelonz angehalten und die betreffenden Postanstalten im Pfalzkreise die fuͤr die igl. Rent⸗
unf Reisende fortgeschleppt. imter von Privaten mittelst Postanweisungen ankommenden Geld⸗
Mailand, 12. October. Am 18. Oct. findet der feierliche »eträge zugleich mit den abzuquittirenden Anweisungen durch den
Anzug des Kaisers Wilhelm statt; die Festlichkeiten an diesem und Postboten gegen eine an denselben zu vergütende Bestelgetühr von
en drei folgenden Tagen sind hereitz erwähnt; am 18. wird der 3 Kreuzer überbtingen dassen. Diejenigen Zahlungspflichtigen,
dom, am 19. das Stadthaus illuminirt; amn 22. wird ein Aus— welche von obiger Einrichtung Gebrauch machen wollen, sind dem

Jug nach dem Comersee gemacht und Abends die Rückceise rach
Deutschland angetreten.
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        zufolge gehalten, neben der an das kgl. Rentamt abzuführenden
Zahlungsschuld noch den Betrag von 3 Kreuzer zu erlegen, um
dadurch das Geld empfangende Rentamt in den Stand zu setzen,
die obenbeze chnete Vesielgebühr aus dem ihm durch den P stboten
behündigt werdenden Geldeingang unbeschadet der Abtilgung des
an das Rentamt schuldigen Betrags, bezahlen zu koönnen.
FSaarbrücken, 11. Ott. Wir erhalten aus Mal⸗
bach bei Saarlouis die Nachricht, daß dort ein 18jähriger Bursche
rinem Andern, anläßlich einer Rauferei, einen so tiefen Messer⸗
gich in den Hals beigebracht habe, daß der —A
an Verblutung verstarb. Der Thöäter soll verhaftet sein und wird!
wohl noch im Laufe des heutigen Tages ins ‚hiesige Justizarrest·
jaus eingeliefert werden. (Saarbr. Zig.)
F Ein ziehung süddeutscher Scheidemünzen. Bis
Ende Augusi wurden eingezogen: an Sech skte uzerstücken
9,310,915 fl., an Dreikreuzerstücken 1,226,693 fl., an silbernen

Zreujerstücken 52,891 fl., zusammen 10 Mill. 789,809 fl. an
upfer· Kreuzerstücken 101409 fl., an Halbkreuzerstücken 21,834 fl.,
an Viertelkreuzerstücken 2467 fi., zusammen 125,810 fl., im Ganzen
10,915,709 fi., alse etwas über einen Gulden anf den Kopf der
Bevölkerung des Guldengebietes.

fAus Freiburg i. Br. hört man, daß am vorderen
daiserstuhl wegen Mangels an Fässern die Ohm Neuen —
zu 10 bis 11 fl. verkauft wird, in Piaffenweiler um 17 fl.
—
Dienstesnachrichteu.
Der Lasdrichter Karl Kämpf in Waldmohr wurdesauf Ansu⸗
hen für immer in den Ruhestand versetzt unter Anerkennung seiner
geleisteten langjährigen Dienste.

Verantwortlicher Redackeur: F. XR. Deme t.
—⸗
— X— —
Da der mit dem 4. Januar 1876
stat tfinden de Uebergang zum Reichs⸗
Muünz System eine —X rasche Be⸗
reinigung des diesjährigen Rechnungs⸗
Wefens erheischt, so wird hiemit an die
pen der noch pro 1875 geschuldeten
Stenern und Gemeindegelder erinnert.

ESi. Ingbert, den 18. Oktober 1873.
Die sgi. Steuer- und Gemein-

dę-Pinnehmeræei
Mergleor, dtellvort.
ITSjunge Hühner
185chottbabhn
sind zu derkaufen bei
N. Woll, Tüncher.
Wonm: vermiethenm,
gleich beziehbar i
Ebh. Klinug Betzger

Theaser in St. Ingbert.

Freitag den 15. Octoder im Oberbau⸗
jet'schen Saale

uter der Direktion A. Schroth.

11. Vorstellung im Abonnement.
Zweites und letztes Gastsbiel des Herrn
Wilhelm und Frau Anna Bittler
vom I in Sondershausen.
um ersten Male?
Ganz neu! en
In Neustadt 7 Wal gegeben.
Die Lady in Trauer.
Schauspiel in 5 Alten von Dr. Trauen.
Das uUelrige ist belannt. F h J X
—äCcúê — ———— —— ——— —&amp; —
Rne ahrplan vom 0. Oktober 1875 an.
— — WVon SEt. Ing bert nach Homburg.
2 St. Ingbert n —728 9485 13850 325 740
Briefpapier dase. 10 1 18 3838 756
mit Firma bedruckt, —33 — pah 1011 112 547 89
eß⸗ Visit⸗ -Blieskastel⸗Lautlirchen 1033 129 63832
Adreß⸗, Visit⸗ un. Verlobungß⸗ epeminge 35913394593
Karten und Briefe, Shwarlenader 80 813 1038 18 620 355
Wein⸗ u. Waarenetiquetts bonturg.. 7777 T TDS
werden billigst angefertigt in der Bergmannszug von St. Ingbert bis Würzbach ab 4 Uhr 10 M. Mittags, mit
Buch und Steindruckerei Ausnahme der Sonn-⸗ und Feiertage. J
FJ. J. Demeth. Von Homburg nach St. Ingbert.

Fruci BDrod le sche Preise der Stadt domburg. Vbe 20 o—et 110 4-–920
Zweibrücken voin 14. Dctober We zen 6 fl. Sdwarzenader 628 1010 146 415 737
177 ir. Korn 4 fl. 45 tr. Gerste Zreihig. Bierbach . 3 688 1021 159 4125 918
Ifl. 485 kr. Gersie Areihige 4 f. 16 kr., Blieslastel⸗Laußkirchen 58647 1083 214 434 10 8
Spelz 8 fl. 43 kr. Hafer 4 fl. 36 kr. Bürzʒbach 529 711048 2835 448 10 24
Zartoffeln O fl. 34 kr. Heu 2 fl. 42 lhr. Hassel. 4 540 711 1038 247 438 10 36
Strob 1fl. 48 ke. per Zentner. Weiß! rod St. Ingbert. . Ank. 555 723 1110 31510 1050
Iu Ko. 18 ir. Kornbrod 8 Kilo. 24 ir Von Homburg nach Kaiserslautern.
diito 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo. 8 kr. Ge⸗ Von Homburz —

— o g. 6 *833 218 640 917
mischtbrod 8 Kilo. 82 kr. 1Paar Wed 110 J⸗ Quiferzlamern An 715 919 3153
Graum 2kr. Spelzkern Ifl ir. 84 Dinkel — 2 315 786 10 15
. Mischsrucht — sn. — ir Rerdfl. Von Kaiserslautern nach Homburg.

i. Qual. 18 ir. 2. Qual. 16 kr. Halbfl. Von Kaiferslautern. . Abg. 5— 345 125 63312 810

i6 ir, Haamelfl. 18 kr. Schweinefl. 18 ke. In Homburg . . Ant. 559 944 14 353 910

Butier 30 kr. per Pfund. Die mit ?* bezeichnete Züge sind Schnellzüge.
Fociter l bersad von F. T. Demet in St. Ingabaert—

—X von meinem Manne selig geführte
— 2*
Manufactur⸗- &amp; Modewaaren-Geschäft
wird von mir und meinem Sohne Oscar, den ich als Theilhaber ins Geschäft aufgenom-
men habe, in unveränderter Weise und unter der alien Firma
fortgeführt werden, was ich hiermit einem verehrlichen Publikum zur ergebensten Anzeige
bringe.
Ich bitte das meinem Manne in so hohem Grade geschenkte Vertrauen auch
auf uns übertragen zu wollen und zeichne
Zweibrücken, den 18. Oktober 1875 Hochachtungsvoll
Wittwe August Schuler.
— — —
—
Landwirthschaftliche Winler schule.

Die mit der Kreisgewerbschule in Kaiserslautern verbundene landwirthschaftliche Winterschule
beginnt ihren fünfmonatlichen Unterrichtscurs am 2. November mit der Einzeichnung der neueintretenden
und der aͤus dem J. in den V. Curs vorrückenden Schüler.

Der Unierricht beginnt am 8. Rovember. Zum Eintritte in den ersten Curs ist erforderlich:
das zurückgelegte 15. LeLensjahrs, die Vorlage des zuletzt erhallenen Schulzeugnisses und eines von
der Orisbehorde ausgefertigten Zeugnisses über fittliches Wohlverhalten.

Verf Das Schulgeid betraͤgt sür je einen Curs d fl. Paffende Wohnungen fur die Schüler stehen zur
erfügung.
Das kgl. Rektorat der Kreisgewerbschule
Rohe.
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        a u2
2 2222225
2282 5 5328
385833 23233 5 — 5 —A
8 355333* *5 535 5532863
— 22* — 2 — 53 328 * 252 3 —A
33 53 55553533723 2838353 33;536338 2 — 32355352
3332333533* —23837 — 5 —A 522533 2355263
—— 5 52 3535* 38332 2353 28
—A—— 29 * 8 255 9 — —— m5 AA 8 2 — 3238
5 3255382 22 —2 53 53825 2 38 577 8
25 2 1* 8* *23S87 Ec 55 5 —2. æ —52—5323
5523566855 5533577553 * · 8 5*32 * —5 ——52
333 —A— —38833 —— — 3375 558
— ———— 2 322* —8 —8 35 3*3522 3 2 38—5222
* 8557 2*25 333338 — J 26 — 8425 5382333323
22835333277 585325 2535 5.2* 523338 522 —A
23828B33 — —5 4 5235 —E 255— 5252 585 52.,5 335338
22 —8 * — 87 54 38 2
2233333—56* 5323387 —5—343535 333333238 3383778553263
33366623275 53317 75835 * 53 —— —— 53335 6 —X
— C J — 8 * 5 —— — 4 5— —
22359 238* 2 5SEE — 225 25 587 * —x — ——
285 535 533 2323332 28238* — 8532 233533575
2233533333 53553353553 552 53833355— 335368333645357
—55—2558 —— ——— 8 5*2332 522 —A 225 —
527.5 — —— 52—5— —22 355* S m3 222327— 95358 — 8
2528 2232*3 —s—2z35* 58522— — 5 E 22 8— —2 2 —52 —— 2 8—
5. 2 —— 338 84858 22 5355 3253
zz 3 23357
—2 * — J —2 * *2 2 2 2 — 2 222 —X
53 285528 33 —— D5s 3 25 —A— —A 528
— —A 325* * 2 * * *
55333 — — 3538 —3773
— 6 — — 55 2 55 3533 3 558 8 2 ————— 535533
3535353333538 255*5 335— 73*3336 33 333333 Z
3 353 3353553 —I
27 5 25 8 5352 5832 53*2 53355 * —
3 —A — — 8* — 2232 — S2
232 3233 38 33335553 —
252755 355 35323563
572222 — —X c —
S —
2* 3235277 7
* 32 2* 825228222
* —85535853535— 52 583535523523338*
Vr 35222 2 55 33 28 8228278*
2733 3333533 333833—3s3552 33353
55323323 73 52 —— —— 5 —2 —“365253 — — —
2 52 5 —z3528335* 32 35 53 ——— 33255
3385 5352535 528727232855 — 55325 — —
— — — — 2 8
V32I2 J 25323352
2228 — 123 — 753— — — 3202* 5—584533 ——— 268
23 5735535828 . 723 22,5 258 258333—35325 552353,
—— 3 333 83 3533
84 2 2* 28 —342
— ——3532332 52375 5 8533255 *25 5 5238535 — 45382338
3323333333838338 582 3333z3553825—3332 2538* 85
— * 3
3233333 555
* 3 2 5*8—2 22 28 — 522 55 5552
— — 2* S 5* — — * — 8 52— * 22
* 8325333 322855 —33 223255 58 222232336 535533355
—z2—2 23 55 5533533333* 5s555 —
258 — — 5*535* 52 3353535 23525 325*
23355—5338 2 887 —
S 53* — — — *75 —22 — —— 39* *2 —A —
2 2 — *8 —* —A —2* 8525 2* —2 524 —22c *
** 222 — 22— — 2 3 22 — — 2 — — 2 33
—A — 55353—53355255 26 526 56 28233
— 3833885 3
—3583 22732 2 —— —32 — — —583 8 —— z35356538 2358*
2 —555533533538538 z258 8 5—8 3—* 535353332
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5 55.—3 325 58 J— —V —A — — 5253 28 2 32
23555 —— —A 8— 323
235337238 *35252538388 25333555 — 28585—53 —3353 32
2* 5535533353335553 z388 — —2——337— 323552 53523—882
5 566E — 25 —z22535835 *238* S253224 228* * —323228
———— — * * 2 —— — 26
22* 33283353 3 6 85c*
—

2328 2323222222 82222222342 88 22 2 * —
5533 23553353535385338383358 353 3333 —43528
25 —* * — 2235 T22 23 22* 23852252 — ————
— 53 * —A * — 288 —* * 5 O 5— 3 —28 ʒ
7 —— 532—2232 — 2 — — 2 2 —z32332 —A — 8 2 8 —8
58 553 8 333 —3 33733123853 55355333553— 3828 25353
22 * — 323— 25 —2 3233232 2 55 — 32333325 q2222
222 47 ——— 533 * S 2 —58 2254 535232335
— — 3235 35533335 — —
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3— — 222 2 — 23. 22822 2 —A 8 52
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Der Et. Apuberter Untzeitger dund das mit dem Haupiblatte verbundene Unterhaltauasblatt, mit der Dieastaze- VDonnerttagt⸗ and Sountag⸗

ammer erscheint wbqhentlie vierm al: Dinstag, Donner dtag. Sa 2taag ar Sparrar. Aoner ie ats orets aie crelia dria.2 Erxe. obte
1 Mark 20 R. Pfa. Anzeigen werden Sit 4 Kerzr. die dreispaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum berechnet.

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Samstacg, ben n er 1875

Deutsches Neich. in den Kram der Hetzer, bon denen wodbl keiner auf der Bildungek—
München, 13. Okt. In der heutigen 5. öffentlichen Sitzung dufe Molitors siehen darfte. Nach Molitor erhielt der ebenfalls
»et Kammer der Abgeordneten, welcher die sammtlichen Staats⸗ ultramon ane Abg. stopp das Wort. Unter großer Unrahe und
ninister anwohnten, beschäftigte sich das Haus unter immensem ilna ufmerlsamleit, an der sich auch ein ziemlicher Theil der Rech⸗
Andtange des Publikums mit dir Berathung der Adresse an den den betheligte, entwickelte er seine Anschauungen über Wahlkreis⸗
könig. Berichterftatter Abz. Dr. Jörg motivirte in ein ündiger jeometrie wohl eine halde Stunde lang, so daß es hilb 2 Uhr
Rede die Adresse unter fo tesetzten heftigen Angriffen gegen das vurde. Inzwifchen hatte der Abg. Freitag einen Antrag auf
Ministerium. - Minister Dr. v. Lutz vertheidigte darauf eoenfall? Vertagung gestellt. Die Majorität des Hauses stimmte zu, die
in einstündiger Rede die Haltung und Politik des Gesammtmini⸗ Ptinorität (Linke) war dagegen. So schloß denn die bisher wich⸗
vriums uud eiktlärte jede Rücksicht gegen die patriotische Fraction ligste Sitzung dieses Landtages. GEẽr. K.)
in Folge ihres Auf'retens fallen lassen zu müssen. Das Ministe⸗ München, 13. Olu. Bei Scluß der heutigen ẽ bung
rium gehöre keiner Partei an, stehe aber der Linken der Abgeorde der Kammer der Abg'ordneten waren zur Adreß Debatte noch
netenlammer naher, weil die Versassung mit ibrer Bestimmung der Redner, jämmtlich von der patriotischen Fraltion vorgemerlt. Von
Bewissensfreiheit und Confessionsduldung auch liberal sei, wogegen liberaler Seite will man sich, sofern es im Laufe det Debatte
;ctzt die Klerikalen opponirten. Zu der Wahlkreiseintheilung bes nicht noch hesonders erforderlich erscheint, an derselben nicht mehr
nerlt der Minister, die Regierung sei dazu genöͤthigt gewesen, weil detheiligen. Man glaubt deßhalb auch annehmen zu dürfen, daß
nie tirchlich· Mitregierung den iand! dufigen Begriff des Constitu- in der morg'gen Kammersitzung die Adreß⸗-Debatte zum Abschluß
is al 8mus zur Stablirung der Herrschaft der Kirche üder den gelaagen werde. *
Staat mißbrauchen wollte durch Wahlhirtenbriefe und Wahlpredigten. München, 13. Oct. Abgeordnetenkammer. Abgeordn. v.
In einer Diobcese wurde sogar ein verktaulicher Brief des Bischofs Stauffenberg rerlas in der Adreßtkebatte zum Schluß seiner meifter⸗
un den Klerus vertheilt, worin der Bischof dazu auffordert, daß haften Rede nachstehende von 76 liberalen Abgeordneten untetzeich⸗
der Klerus die Unzufriedenheit der Beböllerung mut der neuen nete Erklärung:
politischesocialen Lage zut Erzi lung von der Kirche ersprieß!ichen „Gegenüber dem Apselen wußt dessen Annahme ihnen anges
Wahlen benutzen möge. (Rufe rechts: Namene!) Minister Latz: sonnen wird, halten sich die unterzeichneten Mitglieder der Kammer
„Bischof Senestreh.“ (Große Sensation.) Bezüglich des Passus der Abgeordneten Namens ihrer Wähler wie für sich zu nachfol⸗
Aber die Reservatrechte in dem Adreßen wurf erkennt der Minister gender Erklärung verpflichtet: In dem Adreßentwurf werden die
darin nur eine Deaunciation. Der Minister weist darauf dem Anschauunzgen der uns enigegenstehenden politisch⸗kirchlichen Partei,
Abg. Joͤrg aus dessen „Historisch politischen Blättern“ nach, daß die allein darin zum Ausdruck gelangen, für die Ueberzeugung des
Jörg von Bayern für das großdeuisch-österreichtsche Karserthum gefammten bayerischen Volkes, zu dem unsere Wäbler und wir nicht
ungleich groͤßere Opfer verlaugt als d'ie bayerische Krone jetzt für minder gehören, als unsere Gegner, ausgegeben. Wir verwahren
Rleindeuischland gebracht hatke. Was das Ministerium nach 1870 uns gegen diese Entstellung des wahren Sachverhaltes. — Auf
aufgegeben, habe Jörg nicht Fesagt, er wünsche das zu erfahren, das entschiedenste legen wir ferner Pcotest ein gegen den mit berech⸗
um dann antworten zu können. Der Minister schließt: Die künf- neter Redewendung unternommenen Versuch, nur einen Theil der
tige Geschichte vird vielleicht die Geschicklichkeit des Ministeriums Bevölkerung als denjenigen zu bezeichnen, welcher allein die Treue
zermissen, den bay rischen Patriotismus desselben gewiß nicht.“ und Anhänglichkeit an die Krone bewahrt hat und dadurch die
Abg. Fehr. v. Stauffenberg bekämpfte Nameus der leberalen andete Hälfte des bayerischen Volkes zu verdächtigen — eine Ver⸗
Parte. die Adr sse in einer trefflchen, vielsa h von Beifall unter dächngung, welche, an die Stufen des Thrones gebracht, doppelt
zrocheaen Rede, an deren Schluß er, auf die Form der Adresse verwerflich ist. — Wenn uns schließlich zugemuthet wird, Se.
zingehend, etwa Folgendes srrah: M. H.! In dieser Adresse Maj. den König zu bitten, daß er Frieden mache mit seinem
pricht der Herr Refecent (Jörg) roIstandig so, als ob das ganze Volke, so erscheint uns solsacs Herabziehen der geheiligsen P.rjon
ʒayerische Volk hinter ihm stünde. Das ist absolut unrichtig. In des Königs in den Streit der Parteien um so unerhörter, als
gdieser Adresse spricht der Herr Referent in ganz eigen hüsnlichen wir vou keinem Unfrieden wissen, der das Band zwischen Fürst und
Redewendungen so, als ob nur derj nige Theil des baherischen Volk gelockert hat oder zu lock in droht. Wir bauen fest darauf,
Doltes, den er und seine Freu de hier, dertreten, der ireue waͤre, daß Se. Maj. der Konig, dessen weiser, gerechter Regierung und
As os uur dieser Teil des bayerischen Voltes derjenige wäre, wel dessen hochserzigen Entschlüssen Bayern und Deutschland schon so
der unter allen Umständen seine Treu und Ahnhänglichket bewahrt grotzen Segen verdanken, wie bisher so auch ferner, getragen von
jat. Das in. H. sind schwere; Kränkungen, welche wir uns nie der Liebe und dem Vertrauen seines Volkes, Recht, Gesetz und
und nimmer gefallen lassen. Wir werden es uns nun und nimmer Frieden auftecht erhalten wird.“
zefallen lassen, daß sie in berechneter Weise sich als allein kayerisch: München, 14. Okt. Abgeodnetenkammer. (gortsetzzung
'ezeichnen und und uns gleichsam aus dem Lande und der Aun⸗ der Ad.eßdebatte). Rußwurm spricht fur den Adreßenwurf und
hänglichkeit an unser Land und unsern stönig hinauswe sen. (Ztürm. weundet sich gegen die gestrige Auslassungen von Lutz und Stauffen⸗
Braro, lnks). Meine Herren! Mit dieser Adresse ist die shwerste berg über dag Kirchenregiment; er führt aus, daß die Bischöfe
Stötung des Friedens im Lande erfolgt, ich betrachte das Tisch- das Recht gehabt hätten, Wahlh rtenbriefe zu erlassen. Er verl'est
uqh mit dieser Adresse zwischen uns alz zerschnitten. — Wir siund darauf aus liberalen Zeitungen versch'edene die Ultramontanen an⸗
s zunächst der Würde des Monachen, dann unserer cigenen Würde zreise de Artitel. Er schleßt mit den Worten; „Hiuaus mit den
und der Würde des von uns vertretenen Voikes schuldig, uns in das Recht verdrehenden Wahlkreisgeometeen!“ — Schels (ultra⸗
»ine weitere Diskufsion über diese Dinge nicht einzulassen. Ich nonlan) jprichl ebenfallz far die Adresse und macht der livderalen
etlaube mir jm Namen von 76 Abgeordnelen folgendez Altenstüct Pariei den Vorwurf, daß sie dem deutschen E.nheitssaat zust ebe.
welches diese sämmtlich unkerschrieben haben, auf dea Tisch des Große Beweçung). — Stauffenderg ruft: „Dieser Saßz enthält
dohen Hauses niede zulegen. mit der Bitte es dem Sitzungspröto⸗ den Vorwurf des Landesverrathes!“ Heerauf veläßt,die liberale
olle einzuderleiben. Partei den Setzungssaal. —. Schels fragt, ob er einen Orduungs⸗
Es ergriff sodann noh das Wort der ultramontane Abg uuf verd.ent habe. Der Präsident erwidert, er habe nichts gehbrt,
dr. Molitor.Die hochzespunnten Erwartuagen, die man von was einen Ordnungsruf v. rdiente. — Der Ministerpräsident er⸗
desem hegle, scheinen nicht eintreffen zu wollen. Nach den ersten llärt, die Minister könnten le der nicht den Saal verlassen, wie
Saͤhen schon machte sich auf der linken Seite des Hauses die Mei die Linke; allein nach seinem Gefühl würden sie dies ihun. Schels
aune geltend: „der schadet uns nicht.“ Er sprach ia rudigen, habe ihm darch Vorlesung von Schmähartikeln aus fremoen B.at⸗
a dersöbnlichen Tan⸗ ahber sernde diet⸗ Art an reden valnt nicht bern die Shamrfhe tieffser Entrüstung ila Gshe de reiebrä
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        — Als Ab—e. Schels geendigt hatte, erllärle der Präsident, daß, Stempelgebühr gesetzlich mittelst Visirang zu erfolgen hat, von
nachdem ihm jetzt das Stenogramm über die Einleitung der Rede des- isher 10,000 auf 10,000 M. herabgesetzt. Weiter bemerlen
selben vorliege, er- allerdings daraus ersehe, daß Schels durch die Motive, die Einfilhrung von Stempelmarken in der Pfalz sei
Anflihrung von in schmahlichster Weise den stönig angreifenden dort weder Bedürfniß, noch mit dem einheitlichen System des Ti—
Blaättern dessen Person in die Discussion gezogen und den Anstand mern stongstempels ohne Eingriff in das wohl gegliederte Ganze und
gröblich verletzt habe; deshalb rufe et den Abg. Schels zur Ordnung. ohne große Mißstände, vereiubar. (Im rechtsrheinischen Bahern
Schels sucht zu remonstriren, erhält jedoch das Wort nicht. — soll nämlich nach dem vortiegenden Gefetzentwurf künftig die
Schlör erllärt nun, daß die liberale Partei wieder in den Saal Stempelgebühr durch Stempelmar'en entrichtet werden, soweit sie
zurückkehren und dort verbleiben werde, so lange der Präsident nicht als Stempeltaxe erhoben wird.)
Schutz gegen derartige Scenen und Injurien gewaͤhre. (Die —2 Die in 8 3 lit. K der Stempelordnung vom 18. Deember
glieder der liberalen Partei erschienen hierauf allmählich wieder 1812 für Verleihungsurkunden,“ Anstellungsrestripte, Dekrete und
in dem Saal.) — Der Minister des Innern v. Pfeufer versichert, Patente vorgeschr'ebene Stempeltaxe (1 fl. von je 100 fl. Jahres.
daß die Regierung die Wahlkreiseintheilung unter gewissenhafter gehalt) soll mit 1Pf. von jeder Mark des Jahresgehaltes; ferner
Beobachtuug des Gesetzes im Interesse des Landes getroffen die Stempelgebühr für die noch auszufertigenden älteren Nilitär—
habe, ohne Rücksicht darauf, ob dabei einer Partei Wanden ge entlaß⸗ und Freischeine zu 6efl. 15 tr. und 10 fl. in Mait⸗
schlagen werden müßten. So launge die Parteiverhältnesse so ge⸗ währung umgerechnet werden.
lagert seien, wie jetzt, werde gar keine, von wem immer getroffene Bei den fixiren Geldstrafen, sowie bei den Mindesibeträgen
Wahlkreiscintheilung allerseits befried gen. — Abg. Freitag spricht der verhälinißmäßigen Geldstrafen, welche im Art. 3, Abs. 1 und
für den Adreßentwurf; er wünscht ein Ministerium, welches mehr 2 des Gesetzes vom 28. Mai 1852, die Abänderung einiger Be—
Slbsistäͤnd gleit gegenüber der Reichsregierung hätte. Dies könnte limmungen der in der Pfalz bestehenden Gefetze über die Einregistrirung,
nach seiner Ansicht nicht schwer sein; denn wenn man flch vor dem den Stempel und das Rotariat betreffend, festgesetzt worden sind,
Major sirtwerden nicht fürchte, so würden sich im Bundesrathe leicht toll je 1 Gulden durch 1 Mk. Mt. 80 Pf., je J Kreuzer durch
Bundesgenossen finden, welche dem leitenden Staat Opposition 3 Pf. der Reichswährg. ersezt werden. Weiter bestimmt der vor—
machen. — Nachdem noch die Minister v. Pfretzschner und v. liegende Gesetzentwurf, daß, wer stempelpflicht ge Loose vor irfolg
Faustle das Wort ergriffen und Joͤrg nochmals die Adresse motivirtlser Stempelvisirung des Spielplans oder der Deklaration ausbietet
datte, wird die ganze Adresse mit 79 gegen 76 Stimmen angenommen öer absetzt, die Stempelgebühr nachzuzahlen und nebst Dem das
Der dem Landtag vorliegende Gisetzentwurf über Abänderung Zehndache derselben als Strafe zu erlegen hat, während die noch
der Tax⸗ und Stempelgeseße bezweckt keine wesentliche Umgestaltung nicht abgesetzten Loose konfiszirt werden.
der bisherigen Normen — diese soll erst nach Einführung der Nach ürt. 16 soll (an Stelle der Bestimmung in F 25 der
deutschen Civilprozeßordnung vorgenommen werden — sondern nur Stempelordaung von 1812) das Feilbalten oder der Verkauf un⸗
jene Aenderung der Gedührensätze, welche darch Einführung der zestenpelter Spieltarten nebst der Konfiskation derselben mit einer
Reichewährung dringend geboten ist, wobei jedech zur Erzielung Beldstrafe im fünfzigfachen Betrag der hinterzogenen Stempelge⸗
einer größeren Einnahme eine mäßige Erhöhung der Gebühren für hühr belegt werden; ferner sollen Gastwirthe, Wirtht und andere
Jagdkarten und Waffenscheine (wie auch der Erbschaftstaxen im Personen, welche in ihren Lokalen mit ungestempelten Karten
rechtsrheinischen Bayern) von der Regierung vorgeschlagen wird. pielen lassen, der nämlichen Geldsicafe (neben der Konfiskation)
Er enthält daher gesonderte Bestimmungen für die rechtsrheinischen unterliegen und endlich Jeder, der mit ungestempellen Karten in
Landestheile und gesonderte füc die Pfalz. Wir führen hier blos einem öffentlichen Lolal oder in einer Privatwohnung spielt, in
die letzteren an. eine Geidstrafe von 10 Mt. versallen. Nach Art. 17 sollen
Nach Art. 20 sollen die verhältnißmäßigen Elnreg'strirungs- Schriftstücke, Loose und Spiclkarten, welche mit einem nichtbaherischen
und Hypothekengebühren im bisherigen Prozenmmaß von den Geid- Stepel oder mit einer Post- oder Telegraphenmarke versehen sind,
und Werthbeträgen stufenweife von 20 zu 20 M. einschlüfsig erho- in Bezuz auf Straffälligkett als nicht gestempelt gelten. An die
ben und Bruchtheile det Gegenstandssumme für voll gerechnet wer⸗ Stelle der unbringlichen Geldstrafen soll Haft nach Maßgabe des
den. Die Regierung glaubt, de hiernach in einzelnen Fällen sich Reichsstrafgesetzbuches treten.
ergebende geringe Gebührenmehrung von wenigen Kreuzern werde Endlich bestimmt Art. 19. noch, daß Zustäsdigleit und Ver⸗
un so weniger Vedenlen erregen, als im rechtsrheinischen Behern! fahren bei Hinterziehung der Loos- und Kartenstempelgebühren
die Tax⸗ und Stempelbetröge im Allgemeinen sich etwas erhöhen, sich nach den für Hinterziehung der Wechfelstempelsteuer geltenden
während die fixen Einre, istrirungs- und Stempelgebühren in der Vorschriften richten, d. h. die Strafgesetze sollen hiersür in ganj
Pfalz unverändert bleiben. Bayern zuständig sein, und es soll das in der Praxis für Wechsel⸗
Nach Acrt. 21 sind die fixen Einregistr'runzsgebühren instempelhinterziehungen erprobte Administrationsverfahren bei den
Reichswährung umzurechnen; diese sind unsprüngllich in Franken Rentämtern im Fall freiw lliger Unterwerfung des Beschuldigten
hestgesezt und runden sich daher leicht auf Mark ab, also 28 kr. aud auf Uebertretung det Stempel, eseze Auwendung finden. Die
1Frank ⸗ 80 Pf. Nur in einzelnen wenigen Fällen kom- Bestimmungen dieses Gesetzes sollen mit Neujahr in Kraft treten.
men in der Pfalz auch Toren nach den in den rechtsrheinischen (wenn der Laudrag zeitig genug damit fertig wicd.)
Landestheilen geltenden Normen zur Erhebung, z. B. für Pässe, München. Die Rekruten des heutigen Jahrganges, welche
Paßlarten u. dgl. m.; bei diesen soll dieselbe Umrechnung wie in als Schullehrer oder Schulgehilfen angestellt sind, jowie die Kan⸗
den rechtsrheinischen Landestheilen Platz greifen, d. h. je Ekr. didaten des Schulamtes, welche ihre Befähigung für das Schul⸗
und, dacunter soll in 3 Pf. je Ufl. in 1M. 80 Pf. umge- amt in der vorijchriftsmäßigen Seminar-Austritts-Prafung nachzu⸗
rechnet, und soll die hieraus sich ergedende Summe in der Art veisen vermögen, sird zu einer sechswöchentlichen Uebung bei einem
abgernndet werden, daß 1 und 2 Pf. außer Ansatz bleiben, 8 bis Infanterie Regimente auf den 15. Juli 1876 einzuberufen. Nach
7 Pf. gleich 5, dagegen 8 und Mgleich 10 Pf. gesetzt werden. Beendigung dieser Uedung treten dieselben in die Reserve und dann
Nach Art. 22 soll die Gebühr für einen Jagdwaffenschein nach einer siebe jährigen Dienstzen in die Land vehr über, in der
von 6 fl. auf 15 M. erhöht werden (in dem rechtsrheinischen sie die gesetzliche Dienstpflicht wie jder andere Wehrmann zu lei⸗
Bahera lostete bisher die Jagdkacte 8 fl. und soll jetzt auch auf 18 M. sten haben.
erhöht werden). Die Regierung meint, gegen diese Echöhung, die Berlin, 12. Olt. Der Reichskanzler hat dem Bundesrath
nur die wohlhabendere Vevölkerungsklasse treffe, werde sich Nichts einen Gesetzentwurf vorgelegt, welcher bestimmt, daß die den In⸗
einwenden lassen. Da alsdann die Gebühr für den Jagdwaffen- habern verkäuflicher Stellen des Justizdienstes in Elsaß-Lothringen
schein in der Pfalz so hoch ist wie für die Jagdkarte im redts- für die Aufhebung der Veikäuflschleit derselben in Folge des Ge—
rheinischen Bayern, so sollen Jatdwaffenscheine dann auch im rechts ezes vom 10. Juni 1873 zußtehenden Entschädigungen voll aus⸗
rheinischen Bayern gleich den Jardkarten gelten. Die Regierung zezahlt werden sollen, da zu einer Beschränkung der Entschäd zungs⸗
veranschlagt die aus der Erhöhung der Gebühr für die Jagdkar jahlung kein Grund mehr vorliege, d. b. da nicht mehr zu be⸗
tenscheine fließende Mehreinnahme auf 6600 fl., was sie als dil ürchten sei, daß die Stelleninhaber nach erhalten r Entschadigung
ligen Ausgleich für die im rechtsrheinischen Bayrrn stattfiadende aus dem Amt ausscheiden. Die den Betheiligten noch zukomme4⸗
Erhöhung der Eebschaftstaxen ansieht. den Entschädigungsobligat'onen in der Höhe von 10,446 600
Die Dimensionsstempelgebühren sollen in der Art umgerechnet Fres. — 8.357,280 M. sollen im Laufe des Frübjahrs 1876
werden, daß sie für Schuld'cheine von 500 M. und darunier su einen Drittel mit Coupons vom 1. Juli 1876, zu einem
25 Pf., von über 500 b's 1000 M. einfchließlich 50 Pf., von Drittel mit Coupons vom 1. Jult 1877 und zume zzten Drittel
ubet 1000 M. bis 2000 M. e nichließlich 1J M., von über 2000 mit Coupons vom 1. Juli 1878 aus ehändigt werden.
M. bis 3000 M. einschließlich 193 M. betcägt. Schuldscheine Berlin, 183. Oktober. Die officibfe „Prov.⸗ Corresp.“
von über 10,000 M. sind beh iis Ergänzung des Diehrdelrages stespeiht die italienische Reise des Kaifers. Dieselbe betoat
von 50 Pf. für je 1000 M. ohne üruch für Stempel den hohen Werth, den der Kaiser perfönlich und zugleich Namens
pisiten zu lassen. (Zur Bermeidung einer üde-großen Zadl des deutschen Volkes auf die freundschafilichen Beziehungen zu dem
bon Stempeln und Gettungen gestempelter Papiere wurde kalieuischen König und Volk lege, und erblickt ia dem Besuche des
der Betraga für Schuldicheine bhe' welchen d'ie Etgänzung der daisers in Mailand,. woran Vismarck und Moltke theilnehmen
        <pb n="657" />
        die weitere Entwickelung und Befestigung des unier den großen
Staalen Europas bestehenden, in den letzten Wochen wieder durch
die Bescitigung drohender Gefahren auf einem der schwierigsten
Hebiete dir internationalen Politik bewährten Friedensbundes. Als
Tags des Antritts der Rückreise bezeichnet das Blatt den 23. als
Tags des Wiedtreintreffens ia Berlin den 24. Okltober.

Köln, 8. Ott. Gestern kam vor dem Zuchtpolizeigericht
ie Sache des Reichstags- und Landtags-Abgeordneten Grafen Alfred
in Stolberg ⸗Stolberg in zwester Instanz zur Verhandlung. Derselbe
var deschuldigt, bei einigen zu Lindlar, Wipperfuhrth und Marien—
inde abgehaltenen Wander-Versammlurgrn des Mainzer Katholiken⸗
Bereins das Vereinsges⸗etz übertreeenn, den Reichslanzler Fürsten
ismarck und die Minisier Falk und Grafen Roon beleidigt, sowie
zurch Aufstellung falscher oder entstellter Angaben die Staatsgesetze
derächtlich zu machen gesucht zu haben. In erster Instanz war der
Zraf zu Stolberg von der Beschuld'gung, den Fürsten Bismarch,
sovie die Minister Falk und v. Roon beleidigt zu haben, freige
prochen, wegen einer Verletzung des Vereinsgesetzes und Zuwiden⸗
handelns gegen den 8 131 dagegen zu einer Geldbnße von 300
M. veruriheilt worden. Gegen dieses Urtheil hatte der kö igliche
Siaats⸗Prokurator Berufung eingelegt und in der gestrigen Sitzung
zeantragie er eine Gefäncçnißstrafe von drei Monaten. Das Urtheil
wird in acht Tagen publzirt werden. K. 3.)

Au 8.and.

Wisen, 13. Otober. Kaiser Wilhelm hat den officiellen
ẽempfang anlaäßlich seiner Reise durch Tyol abgelehnt, jedoch sind
alleCivil· u. Militärbehörden desLandes angew'esen, dem durchreisenden
Monarchen aufzuwarten. Der Statthalter Graf Taeffe begrüßt
zun Kaifer wahrscheinlich an der Landesgrenze.
Bermischtes.
fpLandau, 13. Oct. Bei den vorgestern hier stalt ge⸗
habten Traubenversteigerungen wurden u. a. folgende hohe Preise
erzielt: Für 26 Dezimalen Traminer im neuen Löhl 122 fl., für
2 Morgen (102 Dez.) allda 500 fl., 150 Dez. Tramner im
Hhochseld, Godcamsteiner Bannes, 612 fl. G6. A.)*

'FLandau. In Folge eines Schlaganfalles verschied am
13. dz. der kgl. Rath Ft. Ph. N. Mahla, Vorstand des Verwal—
ungẽerathes der Pfälz. Bahnen.

Speyer. Das Kreislkomite des landwirthschaftlichen
Dereins der Pfalz veabsichtigt die Gründung einer Wiesenbauschule.
Dieselbe soll „die Heranbildung eines für die Ausführung von
dulturarbeiten in der Pfalz aufzustellenden Personales von Vor—
arbeitern, resp. Kulturauf'ehern bezweden.“ Der Unserricht soll
ür Angehörige des Kreises unenigeltlich unde die Schule den
Zreiskomite untergeordnet sein. Als Schüler sind hauptfächlich
jüngere, noch bildsame Leute aus dem Bauern vnd Bauhandwerker⸗—
dande erwünscht. Auch strebsame Wiesenwärter (Frirsen) werden
mit Vortheil die Schule besuchen.

pMünchen, 9. Ott. Aufseben erregt die vorgestern in
anem Gasthof (Bayerischer Hof) erfolgie Verhaftung des ehemalice
.. preuß. Seconde Lieutenents Grafen v. Schwein zz wercher über—
uhrt ist, vorgestern gelegentlich eines Abschiedsbesuchs bei dem
. russishhen Legatiensrath v. Saviguy diesem ein Pottemomaie
mit 600 Galden Inhalt entwendet zu haben.

Würjburgz. Am 4. November beginnt die unterfränkische
Schwurgerichtssitzung; es wird u. a. ein Riesen-Betrugs- und
Anlerschlagungebroccß verhandel werden. Es handelt sich um e'ne
Reihe von derartigen Verbrechen im Kreise der Milität Cassa-
Beamten, deren vier seit Monalen in Untersuchungshaft sich be—
inden. Die Zahl der zu vernehmenden Zeug'n wird 200 sein
jur die Verhandlung sind 8 Tage in Aussicht genommen.

fFGelnhausen, 11. Oct. Wie bedeutend der diesjährige
Iepfelertraq hiesiger Gegend war, ist daraas zu ersehen, daß bis
um 6. d. M. solgnde Sendungen allein am hiesigen Bahnhofe
herladen wurden, nämlich nach Frankfurt 5 Ladungen mit 42,000
dilogr., nach Würtemberg 33 Ladungen mit 270,100 Kilog. und
nach Holland 5 Ladungen mit 86,000 Kilogr, zusammen 348, 100
dilogt. oder 69602 Chi., wozu noch 838 Cir. in kleinen Sendungen
lommen. Dies würden voll 7000 CEtr. geben, und den CEtr.
zurchschnittlich zu 6G Mark (eher mehr als weniger) gerechnet, würde
die Ernte füe allein hier ain Bahnhof abgelieserte Aepfel ungefähr
12,000 Marl in unsere Gegend gebracht haben.

f Berlin, 10. Oct. Seit heute früh 10 Utze siebt das
um eröffnete großge, vier Stock hohe, ca. 100 Schritt lange und
20 Schritt dreite Hotel , Der Niserhof“ in Flammen und ist
ichon an einer Stelle bis auf den Speisesaal im Parterte herab—
zebranut. Die ganze Feuerwehr ist in Thätigkeit und wurde
dereits durch Militär abgelöst, um sich eiwas erholen zu koͤnnen
Zefahr ist indefsen leine mehr.

f Berlin, 11. Oct. Die Hoffaung, das Feuer im Kaiser
of auf den Dachstuhl zu beschränken, erwies sih als trügerish
das Feuer brach in gestrigen Nachmittagsstanden mit erneerter

Zeftigkeit aus. Erst um 8 Uhr Nachts wurde man sener Herr.
die dierte Etage ist ausgebrannt, die dritte, der prachtvolle Speise⸗
aal und der Lichthof sind zerstört. Das Gebäude kostet 10
Millionen Mark. Versichert ist dasselbe mit 750,000 Thlr. bei
zer Berliner Feuerversicherung und das Mobiliar mit 150,000
Thlr. bei der Gesellschaft Union. Die Feuer vehr ist noch heute
m Hause thätig. (Einer neueren Nachricht nach wird der Schadenauf
500,000 Thaler angegeben. Allezs soll jedoch versichert sein
ind die betreffende Akltiengefellschaft den sofortigen Wiederaufbau
deschlossen haben.)

4' Im Orchester des Berliner Hoftheaters herrschte am Sonn⸗
ag Abend große Aufregung. Der erste Fagotist, Herr Besser,
iußerte vor Beginn der Vorstellung als ihn seine Kollegen fragten,
varum er so in Schweiß gebadet sei: „Ich glaube, mich trifft
zeute aoh der Schlag.“ Während des ersten Aktes der Oper
nußte er sein Pult verlassen, und nach dem Akt fand man ihn vor
det Thür des Orchesters — ein Schtagfluß hatte seinem Leben
ein Ende gemacht. Der Nebenmann des Verstorbenen wurde vor
Schreck ohnmächtig, und bis für die beiden Fagotiften ein Ersas-
mann herb eigeschafft werden konnte, mußte eine viertelstündige Pause
die Oper unterbrechen.

4 Das Neue Berliner Tagblatt erzählt von einer ergötzlichen
Bierreise, welche einige Berliner Bürger jüngst machten, Folgendes:
Der Klempnermeister L., der Rentier W. und als Dritter im Bunde,
der Waarenagent A. verabredeten jam Dienstag Abend, sich am
rächstfolgenden Tage auf die Bierreise zu begeden. Mitiwoch früh
reten die drei Socien punktlich an, ohne zu ahnen, wie das
Schicksal auf solcher Biecreise ihnen mitspielen follte. Seltsamerweise
jautete d'e erste Nummer des Programms: „Römisches Bad.
Alsdann kam das Dejeuner. wetiches in einem Restauratioslokale
in der Markgrafenstraße e ngenommen wurde. Hier waren andere
Baste gerade damit beschäftigt, drei geräucherte pommersche Schinken
„auszuknobeln“. woran die drei sich betheitigten, aber leinen Ge⸗
winn erhielten. Der Rentier W. ärgerte sich über das Pech und
ließ so nebenher die Bemerkung sallen: „Wir Potsdamer“ (näm⸗
lich die Deei) „hättin unser Geld behalten sollen; die Schiebungen
tennt man schon.“ — Das beleidigte die Anderen und die Folge
davon war, daß d'e Bierfahrer unsanft aus dem Lolal geschoben
vurden. Um die Mittagsstunde fieden wir die Genossenschaft in
eiaem Restaurart in der Brunnenstraße wieder, wo die drei
ichon zimlich beiter gestimmten Herren beim Verzehren der Beef⸗
t.als sich spöttelider Redensarten bedienten. Hier war es der
Agent A., welcher behauptete, daß der ehemalige Besitzer des soeben
von ihm mit geoßem Appetit genossenen Bratens, „Caäsar? gehei⸗
zen und eine Droschke II. Klasse gezogen habe. Nach dieser den
Wirth des Lokals bele digenden Aeußerung erfolgte Exmission der
drei, an deren Ausführung sich die übrigen Gäste betbeiligten.
Unsere Helden genirte das nicht besonders, sie wanderten wieder
tadteinwärts und an einem sogenannten Autionslokal vorbeikommend,
sraten sie auch hier ein, und boten wacker darauf lozs. Doch nur
der Reutier erstand einen Regeamantel für sich und nun gings in
ein nächst der Rosenchalersit. gelegen 3 B'erlokal, das eine Kegel⸗
vahn hat. Auf diese steuerten die Reisenden zu. Der am meisten
dbiervergnügte Klempnermeister nahm hier ohne Weiteres dem einen
der Gäste mit den Worten: „Sie Nutteschieber, wollen Sie mal
ne' Neune sehen?“ die Kugel aus der Hand, worauf der Herr
Klempnermeister selbst eine Rutte schoh unb dann hinausspedirt
vurde.

Seine beiden Reise Kollejen fand er bereitz draußen. Der
Beschluß der Bierfahrt machte eine Nachtwächterbeleidigung. Be⸗
yor sich nämlich die drei Socien trennten, wurde noch eine Schluß⸗
veiße eingenommen; bei dieser Gelegenheit wurde der Rentier
vieder beleid' gend, indem er zu dem Wirth sagte, er sähe aus wie
Majunte. Der neue Majunke öffaete die Thür und unsere Drei
derabschiedeten sich eiligst. wobei der zufällig vorüberze eud Nacht⸗
vächter von ihnen angerannt wurde. Der Beamte fühlte sich da⸗
zurth verletzt und es kam zu hefligen Redensarten. Das Finale
pielte natürlich in der Woh sung des Rentiers, der überselig heim⸗
dehrend, den für sich eingekauften Regenmantel seiner Gattin schen⸗
en mußlen, weil 8 gar kein Regenmantel, sondern ein Damen⸗
chlafroc war, den er auf der Auktion gekauft hatie. Madame
vitterte Verraih und wer weiß, wie schlmme Folgen diese Bierreise
onst noch haben kann.

4 Der Bundesrath hat bestimmt, das vom 2, November an
die auf Grund der Zwölftheilung des Dreißigstelthalerstückes ge⸗
»rägten Dreipfennigstüde nicht mehr gesetzliche
Zahlungsmitiel sind. Bis Ende Jaunuar werden sie von Kassen der
Staaten, d'e sie geprägt daben, zu 23,3 Reichspfennig per Stöck
ingelöst.

r(Der Teufel im Rhein) Von der Schwimm⸗Fahrt des
merit anischen Kapitäns Boyton nach Mainz berichtet eig dem Ka⸗
itän per Nachen gefolgter Correspondent nachträglich der „Straßb.
Z3tg.“ noch folgendes komische Jutermezzo: Bei Gernsheim fuhr ein
        <pb n="658" />
        Schiffer auf dem Rhein. Als Bohlon in seine Nahe kam, denkl
der gute Mann, es sei ein Stdt und will Jagd auf ihn machen,
Boyion dieses merkend, stieß in sein Noth hotn. Der Schiffer be⸗
sam dadurch Angst und suchte das Weite. Ich mußte ihm zurufen, dau
z4 Kapitän Bohlon mit seinen Apparate sei, worauf er ich unserem
Bote näherie und lachend sagte, daß er geglaubt habe, der Teufel
sei auf dem Rheine erschienen, um die Keher, wie sein Pastor sagte,
mit Han und Daar zu verschlingen. Einem anderen Schiffer
am es sonderbae dor, daß ein Fisch Menschengestalt habe und
rauche.

F Auf dem letzten Heilbronmner Ledecmarkt find alle
Ledersorten um 5 Piocent im Preis zurückzegangen mit Austahme
don Sohlleder und Leder guter Beschaffenheit, dessen Preitß sich
gleich blieb.

F Nedarthaitfingen (bei Nürtingen, Wuürtembera), 10. Okt.
Der Abendzug von Reutlingen fuhr heute Adend auf einen im
hiesigen Bahnhofe stehenden Güternachtzug. Die beiden Maschiner
und die vordersien Wägen des Personenzugs vurden arg beschädigt,
der Posibeamte wurde sehr schwer, der Kondulleur weniger schwer
berwündet. Der Postwagen gerieth in Brand. Briefe ⁊c. sind
erbraunt auch dem Gepädwagen theilte sich das Feuer mit. Die
XO— halfen die herumliegenden
Begenffände, darunter Geldrollen, bewachen. (Schw. M.)

Aus Straßburg meldet man dem „Schw. M.“, dafß
die Mosipreise sinken in FJolze übergroßer Menge und des Mangeli

an Faͤssern. Herthwein in Colmar (seht guth) 24 Fres. per Heh
oliter; in Turtheim, gleichfalls einem sehr guten Weinort, kauss
nan jetzt den Heltoliter zu 16— 18 Ircs; in Molsheim 16- 20
Franksa. J

7In Habe heim (Eisaß) wurde der Handelsmann A
Dreifuß vom dorligen Polizeigericht wegen Verabreichung don ge—
älschten Weinen (er halte ein Getränke aus Trestern, Wasser und
Zprit verfersigt und ein paar Ohme zu hohem Preise verlauft) po
50 Mart Geldstrafe verurtheilt.

F Colmar, 11. Ock. (Großer Brand.) Die Normal.
chule (Schullehrer⸗Seminar) ist total niedergebrannt; es konnie
nur wenig gerettet werden. Da der Brand um 8 Uhr Abend;
ausbrauch, so sind sämmtliche Zoͤrzlinge noch in der Studirstube
veclammelt gewesen und gerettet worden. Gleichzeitig mit dem
Finsturze des Dachstuhles stürzte auch ein Theil der linken Gibel—
mauer ein, wotei Feuerwehrmänner verunglückt seir sollen; wenig—
dens sah Berichterstatter Einen in der größten Lebensgefahr an
einem brennenden Laden hängen.

fLondon, 12. Oktober. Die ‚Times“ sagt: Zwischen
den Mächten, mit Ausnahme Fraukreichs, das keine Erklärung ab
zegeben, hat ein Ideenaustausch über die jüngsten kürkischen Fi
ranzmaßregeln stattrefunden; doch hat man keinen Grund zu Vor⸗
ellungen oder Einwendungen gefunden.
Verantwortlicher Redacteur: F. X. De m e ß.
—
—— — — — *

dv . OαXÑXÇÆÑ

——
„Concordia.“

X von meinem Manne fselia gesübuhiiiieeeeee
*
Manufactur⸗- &amp; Modewaaren-Geschäft
—X
men habe, in unveränderter Weife und unter der alꝛen Firma
fortaeführt wirden was ich hiermit einem verchrlichen Publikum zur ergebensten Anzeige
hringe. 2
Ich bitte das meinem Manne in so hohem Grade gescheukte Vertrauen auch
nuf uns üdertragen zu wollen und zeichte —
Zweibrücken, den 18. Oktober 1878 Hochachtungsvoll
Wittwe August Schuler.

Sonntag, den 17. d. Mis. Nach⸗
nittags 39)2 Uhr präcis
—
Generalvorsammlung
im Vereinslocale.
Tagesordnung:
Aufnahme neuer Mitglieder betreffend.
Der Ausschuß.
Da de t 67
stattfinde n de —— Reichs⸗
Btünz System eiue moͤglichst rasche Be⸗
reinigung des diesjährigen Nechnungs-
Wefens erheischt, so wird hiemit an die
uen der noch pro 1873 geschuldeten
teuern und rrratte erinnert
St. Ingbert, den 18. Dktober 187.
—IXXVOI
FBinnehmerei
ergler/, dtellvert.
Bei Muller J. Nei iger lonnen
äqlich
40 bis 50 Schoppen
frische Milch abgegeben werden.
Theãafer in Et. Ingbert.
Sonntag den 17. Oetoder im Oberbau⸗
ei'jchen Saale
unter der Direktion A. Schroth.

12. Vorstellunz im Abonnement.
Der böse Geist
Lumpacivagabundus
oder:

Das leder iehe Kleeblatt.
Za uberpoff mit Gesang und Tanz in 8
Akten und einem Vorspiel, genannt:
— Die Ferenwette

se Ordnnug wird gesorgt.
furter Börae
»om 14. Oktobet 1875.
Geid-Sotte Im. VPi.
Pistolen— 60 —65
dossänd. 10.fl. C: 55280
Dukaten.— *?)
20-F ankenstücken.
Englsche Sovereign
Kussische Imperials
Dolleirs in Gold

allo Raucher und
dchnupfer
der Fabrikate aus meiner Fabrik hierdurch die An⸗
zeige, daß nunmehr den Etiquetten, an denen dies
bisher noch nicht der Fall war, die Fabrik-
marke von Bingen, der allbekannte
„Schwvwan“ beigedruckt wird. Es geschieht
dies in Folge des Markenschutzgesetzes und soll da⸗
zu dienen, auf den ersten Blik Ringer Fa⸗
brikat vor jedem aus andern Orten untrüglich zu
erkennen. Ebenso wolle man keinen Anstoß daran
nehmen, wenn nach und nach statt rauhen Hand⸗
papiers glattes besseres Maschinenvapier eingeführt
wird. —WM
Bingen a. Rh., Anfang Sept. 1875.
(D. F. 1508). Carl Grüsff.

Nedaktion. Drud und Verlaag von 7 X. Demen in St. Inabert
        <pb n="659" />
        St. Ingberler Anzeiger.

der Et. Jaaberrer Anzeiger (und das mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsblatt, mit der Dienstags⸗, Dounerstags⸗ and Soxntag⸗

Zummer ericheint woöochentlis viermnal: Dinstag, Donner staz, Sa a2zstaa aid 51221 ta J. Apoauementsoreis vierteliäheig 42 Krze. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden wit 4 Krzr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Naum berechnet.

—41164 Sounntag, den 17. Oetober 18875
Deutsches Reich.
Muünchen, 15. Oct. Abgeordnetenkammer. Die auf 11
ahr Vormittags angesetzte Sitzung wurde erst um 118/ Uhr er—
zffnet. Keiner der Minister war bis dahin erfchienen. Abgeord
viarquardsen erstattet Bericht über die Frage, wie jene Eingaben
welche die Verarchtung sämmtlicher Mahlen verlangen, geschaftlich
zu behandeln seien. Seia Vorschlag, dieselben von kurzer Hand
bzuweisen, da die Geschäftsordnuug eine Bestimmung für einen
olchen Fall nicht vorgesehen habe, wurde ohne Wederspruch ein⸗
timmig angenommen.

Mäuünchen. Die k. Förster der Pfalz haben fich an die
Abgeordneteakammer gewendet mit der Bitte um Erhöhung ihrer
Alterszulagen auf 50 fl; der Fabcikrath der lath. Kirche zu
Mittelbexrbach mit der Bitte um Unterstützung zum Bas einer neuen
dirche; mehrere auf Dienstvertrag angestellte Postexpeditoren größeren
Stalionen mit gemischtem Dienst in der Pfalz wit der Bitte um
Finteihung in den Besoldungsstatus für das Personal der k. Ver⸗
sehrsanstaiten; der Verifikator F. Mayer in Kalserslautern mit der
Bitie dahin zu wirken, daß er die ihm entzogene Gendarmerie⸗
Brigadier⸗Pension wieder erhalte; der Fabrikrath der kath. Cultus
gemeinde Zweibrüchen mit der Bitte um einen Zuschuß aus der
Staalskasse für den Ausban der dorligen lath. Kirche und den
hau eines neuen kath. Pfarrhauses in Zweibrücken..

Aus München wird der „Kaisersl. Zig.“ geschrieben.
Wenn, wie höchst wahrscheinlich, der König die Adresse nicht an—⸗
nimmt, so köunte allerdings das Ministerium bleiben und der
weiteren Entwicklung ruhig entgegensehen. Es ist nun wahrschein
lich, daß die ultramontane Partei. wenn die Annahme verweiger!
vind, in ihrer Wuth das provisorische Finanzgesetz für das 1. Quar⸗
sal 1876 nicht genehmigen und die Fortethebung der Steuern
verweigern werde. Diesen Unannehmlichteiten wird das Ministerium
durch Auflösung der Kammer begegnen, indem die sichete Hoffnung
besteht, daß bei einer Neuwahl d'e Liberalen 4 bis 83 Stimmen
Majorität erhalten. (7) Voraussichtlich würde die Auflösung der
Abgeordnetenfammer mit einer königl. Erklarung oder Ansprach
an das Volk begleitet sein, die keinen Zweifel üder die allerhöchster
Absichten läßt. Das Volk hätte dann Zeit, bis zu den Neuwahlen
ich die lköniglichen Worte zu Herzen zu nebmen und z3ꝛ
vbetbät gen.“

In München wurde am 12. das Nationaldenkmal Könige
Max U. feierlich enthüllt. S. K. H. Priuz Luitpold als Den
reter Sr. Maj. des Königs sprach dobei folgende Worie:

„Im Namen Sr. Maj. des Königs Ludwig II., wie im
Namen des kgl. Hauses von Bayern spreche ich biemin dem baye—
uischen Volke den gerührtesten Dank für die Huldigung aus, die
dem Andenken des verklärten Königs durch die Errichtung' dieses
prachtvollen Denkmals dargebracht worden ist. Das bahyerische

Voll hat seine Treue und Anhänglichkeit an das regierende Haus
und ganz besonders an den hösnstseligen König Maximilian II.
dets dewähtt. Das bayerische Volk wird das Ande ken des hohen
Verklärten am Besten dadurch ehren, wenn es die Treue und Lieb⸗
wuch seinem erlauchten Sohne, Se. Maj. dem regierenden Koͤnig
Ludwig, bewahrt. Nochmals meinen herzlichsten Dank!“

München, 14. Okt. Der Geueralarzt 2. Kl., Dr. Georg
Müller, beim Generalkommando des 2. Armeekorps, wurde zum
—X——
zer Kommandantur Augsburg zum Generalarzt 1. Kl. beim Ge—
aeralkommando des 1. Armeekorps befördert.

Mainz, 14. Okltober. Das „M. Journal“ veröffentlicht
in Schreiben des Bischofs Keiteler an den Minister Lutz. Der
Bischof sührt aus: Die staatliche Genehmigung zu der Predigt in
Oggersheim sei nicht erforderlich gewesen, das Oggersheimer J⸗
dilaum set keine außerordentliche Feierlichkeit im Sinne der V.r⸗
ordnung vom 20. Juni 1851, er nicht als Ausländer anzusehen;
wenn er gleichwohl die Genehmigung bei dem Minister und dem
Könige nächgesucht, so habe er dies Angesichtzs der gegentbeiligen

Regierungsansicht, die Rechtsfrage unerörternd lassend, für besser
zehalten. Nach dem Eintreffen der Antwort des Ministers habe
der Bischosf über seine Berechtigung volltommen klar und von
daneberg bestärkt, in dem Nichteintreffen der Antwort des Koönigs
nicht eine abschlägliche Entschließung, vielmehr eine stillschweigende
Zustimmung findend, sich zur Predigt enischlossen.
Ausland.
Mailand, 11. Oklt. Der Minister des Innern hat die
politischen Vehörden angewiesen, dafür Sorge zu tragen, daß sich
in allen Orten, welche der deulsche Kaiser passiren wird, die Ge—
neindevorsteher in großer Gala einzufinden haben. Kronprinz
humbert wird der großen Revue in der Uniform des 13. preußi⸗—
chen Hufarenregiments beiwohnen, dessen Inhaber er ist.Die
zeutsche Kolonie in Venedig wird dem Kaiser eine Adresse über⸗
reichen lassen. — Die Vorbereitungen für die Illumination in
Mailand werden im großartigen Maßstabe getroffen. Es werden
bei der Beleuchtung besonders sglänzend hervortreten: der Dom⸗
platz, der Dom, die Gallerie Vittorio Emmanuele, der Platz der
Scala und die angrenzeaden Straßen. In Monza werden große
Vorbereitungen für den Empfang des Kaisers Wilhelm getroffen.
In den Appartements des Kaisers wird die von ihm dem Kron⸗
ptinzen Humbert zum Geschenke gemachte ptachtbolle Bronzegruppe
paradiren. Kronprinzessin Marguerise wird der großen Revue
zeiwohnen. Der Plaz;o Reale in Ma'land zählt 550 Zimmer,
die zur Aufnahme von 450 Personen hergerichtet sind. Ansonst
ist dort für 160 Pferde und 80 Wägen Platz. Kaiser Wilhelm
wird mit dem Könige und stronprinzen Humbert in einem Wagen
seinen E'nzug halten. Minister Visconti-Venosta im Palazzo in
unmittelbarer Nähe des Königs wohnen.

Vermischtes.

7 Am 13. Okt. wurden Zwei kraflige, im Alker von 20 und
25 Jahren stehende Mädchen von Großbundenbach, die
aus einer Sandzruke bei der Stampermühle, Gemeinde Klein⸗
bundenbach, Streusand holen wollten, total verschüttet, u. auf schreck
liche Weise zerschmettert, todt herausgegraben. (Möge dieser trau⸗
rige Fall ein warnendes Besspiel sein und zur ernstesten Vorsicht
mahnen).

F Aus Kaiserslautern, 14. Okt. schreibt die „Pf. P.“:
Heute ist glücklich der Winterfahrplan der pfälzischen Bahnen in
unsere Hände gelangt. Er besteht fast nur noch aus leeren Colum⸗
nen und Gedankenstrichen. Diese letztere scheinen uns sehr am
Platze, denn ein solcher Fahrplan gibt allerdings viel zu denken.
Fast sämmtliche Züge, welche dem Lokalverkehr dienten, sind un⸗
barmherzig weggestrichen. Was liegt auch an den Pfaälzern und
ihren Angelegenheiten! Sie haben ja liberal gewählt, dafür läßt
die ultramontane Direction sie büßben. Wenn sie nicht fahren
können, mögen sie ihren Stecken nehmen und zu Fuß laufen, wie
jhre Värer, die noch nichts von Herrn Jäger wußten, es auch
thaten. Zudem geht ja die psälz. Bahn die Pfälzer wenig an,
da sie nur für die Aktionäre gebaut ist und sich die meisten Aktien
in fremden Häuden befinden! Wir rathen allen unseren Lands⸗
leuten, die alten ehrwürdigen Ommbuse und Lastwagen wieder
hervorzusuchen, denn es könnte ja möglich seia, daß es der allmäch—
sigen Direction gefi le, binnen Kurzem den Veikehr in der Pfalz
ganz einzustellen.

F In Dürkheim beginnt die Weinlese nächsten Montag
den 18. Octobet. In Ellerstadt ebenfalls am 18. dz. Mis.

Das oberbayerische Schwurgericht hat in vergangener Woche
vier Todesurtheile gefällt. Es wurden nämlich außer den
italien schen Ziegelarbeitern, Michael Vatistella aus Tauriano und
Johann Manzocco aus Nimis, welche an einem Bauern und dessen
Frau einen Raubmord ausgeführt hatter, die Bäuserin Franzitka
Lichtenstein von Bachern und deren Liebhaber Benedct Schrupp,
die den Mann der Bäuerin erschlugen, um sich dann ehelichen zu
fkönnen. zum Tode veruriheit
        <pb n="660" />
        ANoln, 14. Olt. Geslern Abend traf die Exlaiserin Eugenie, durch die Journase. Ihr ExKassier F.“ Der Bankier überlegte
aebst ihrem Sohne aus der Schweiz hier ein und fetzte nach halb; eine Weile, fragte seine Tochter um ihre Meinung und nach kurzer
ftündigem Aufenthalt ihre Reise nach Ostende fort. Berathung gelangte man zur Ueberzeugung, daß de beste Austrag⸗

FIn Ungarn gab es seit Jahrzehnten keine so ergiebige ing der Affaire wäre, den jungen Kassier zum Schwiegersohn und
Weinlese wie diesmal. Im zalaer Comitat wird auf den berühm⸗ Befschaftstheilnehmer zu machen. Die beiden Gatten verleben nun
sen Weinbergrn die Lese erst später beginnen, dock auf den nied- hren Honigmonat in Paris.
rigeren Hügeln fließt der Most schon jetzt in reicher Fülle aus den Paris, 12. Ott. Heute vm 12 Uhr Mittags gingen
cfen und Bottichen. Die W.ingartenbesitzer müssen in weite Ge: von dem Concordia Platz zwei Mitglieder des hiesigen Velocipeden⸗
genden wandern, um sich Fäfsser anzuschaffen, denn die Böticher Tlubs auf ibren Velocipeden, die aus einer englischen Fabrik stam⸗
onnen nicht genug Gebinde erzeugen, ja, sie haben nicht einmal nen, nach Wien ab. Dieselben haben gewettet, die Reise in zehn
mehe einen hinlänglichen Vorrath an Faßdauben. Es gibt Wein- Tagen zurückzulegen. — Gestern schoß in den Bureaux des Fran⸗
gaͤrten, welche 60, 806 bis 90 Eimer per Joch geben werden und cais ein ehemaliger Augestellter d'eses Blattes, der vor einem Jahr
auch auf den höderen Bergen wird der Ertrag ein sehr ausgiebi⸗ ntlassen wordea, aus Rache auf den Cassirer, verfehlle aber den⸗
ger sein. Im baranyaer Comitat, wo kein Hagel fiei, zeigt sid elben und scheß sich dann zwei Kugeln in den Mund. Er blieb
manchen Gegenden ein Traubenreichthum, wie in dem denlwür icht auf der Stelle todt und wurde nach einem Hospital gebraqhtt.
digen Weinjahre 1834; in vielen Gärten hängt noch die Hälfte x Die Pariser Bettler. Nach einer genauen statist schen Be⸗
der Trauben an den Stoͤcken, trotzdem alie vorrähigen Gefaße echnung des Polizeipräsidiums beträgt die Anzahl der Bettler
hereits überfüllt sind, man glaubt, daß hier nicht einmal noch n Paris 65,250, davon 14600 Männer, 25,480 Frauen,
zu Allerheiligen die Lese zu Ende sein werde. In den Umgebungen 12,210 tleine Knaben und 13060 Mädchen.
don Babarcz. Kemend, Siederkeny, Boly und Mohacs scheint sich FEine Frau insultirt. Auf einem pariser Bahnhofe
rine unerschöpfliche Quelle von Most zu ergießen. Alle hohlen prang kürzlich nach Ankunst eines Trains eine kleine Fryu aus
Hausgerathe sind bereits überfüllt und als Leihzebdühr zahlt man für einem Coupe und rief dem Conducteur zu: „Monsieur, diese
sünf Gebinde einen Eimer Wein. Person da, die mit mir von Trouville nach Paris reiste, hat mich

FAus Paris schreibt man: Seit mehreren Tagen kann nsultirt.“ Und sie zeigte auf einen sanft und ruhig aussehenden
man im Boulogner Wäldchen in einem von zwei prächtigen Füchsen derrn. .Was that er Ihnen?“ fragte ein herantretender Gendarm.
zezogenen Landauer ein Amerilanisches Ehepaar umherfahren sehen,“ ‚Er hat während des gan,en Weges in einer Ecke des Coupe's
daß Gott Hymen unfer e genthümlichen Umständen zusammenbrachte. geschlafen!“

Folgendes ist die Geschichte dieses Ehebündnisses: Vor ungefäht fRom, O. October. Der Wiener „Pol. Corr.“ wird
nem halben Jahre verschwand der Kaffirer eines der ersten Ban⸗ von hier gemeldet, datz der Konig Victor Enanuel als Eeschenk
häuser von Philadelphia, die Kleinigleiten von 2 Malllonen mit »ür den Kaiser Wilhelm ein in eiselirtem Selber gearbeiteles Jagd⸗
ich ehmend.Die Polizei wird natürlich enberzüglich in Beweg serv.ce bestell?hat.

ung gesetzt. Die heilige Hermandad ist jedoh micht recht „auf 4 (Sturm durh Rußland.) Am 24. Sepieuber hat in dem
der Spur,“ als der Chef des Bankhauses, M. D. S... folgenden Irößten The'l Rußlands ein furchtbarer Sturm gewüthet, der viel⸗
Zrief erhält: „Mein Herr! Ich habe diese Dummbeit aus Liebe dach größere Verheeruugen angerichtet —XX
begangen. Geben Sie mir die Hand Ihrer Tochter Emma und,ich zingen tine Anzahl Fabrzeuge unter, die mehrfach ouch ihre Be—
hringe Ihnen die Summe zurüdt, wovon Sie uns einen beliebigen mannung mit auf den Grund nahmen. In Odessa war der Sturm
Theil als Mitgift geben können. Wenn Sie meine Bitte abschia- mit großer Kälte und einem starken Saneefall verbunden. Auf
gen, so wissen Sie, daß ich den ganzen Betraz verwende, bevor der Rhede von Archangel hat am 19. Ociober ein Sturm 6 Sch ffe
3 gelingen wird, meiner habhaft zu werden. Antworten Sie mit jeitrümmert.
—— — —
Hiexmit erlaube ich mir die ergebene,
Anzeige, daß ich von meiner Zwei gute Arbeiter
Einkaufsre i j e inden Stelle, ebenso wird ein br uver
— Lehrling angenommen be
ergebenst, mich mit ihren gefälligen I. Gubriel. E cubmoder.
Aufträgen beehren zu wollen.
Wittwe Schellhaas, Modiste.

—

ẽ z2335

22* 323 38
4252332 2

* 3* 2
*3 27*3
373 75833
* 53 2235
233 522 *
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*1823

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Auquen- æ Gehõoõri 7
zu Kaisersautern an der
Bleiche von Dr. ElIvenieh.
Sprechstunde 9- 12, 2-3, sũr
Arme frei.
⁊0o Oo
X von meinem Manne selig geführte
9
Manufactur- &amp; Modewaaren-Geschäft
vird von mir r meinem Sohne Osear, den ich als Theilhaber ins Geschäft aufgenom
men habe, in underanderter Weise und unter der alien Fitma
jortaeführt werden, was ich hiermit einem verebrlichen Publikum zur ergebensten Anzeig
bringe.
Ich bitte das meinem Manne in so hohem Grade geschenkte Vertrauen aue
zuf uns übertragen zu wollen und zeichne
Zweibrücken, den 18. Oktober 1876 Hochachtunaspoll
Wittwe August Schuler

m
Fidelia.
Montag, den 18. Oktober Abends
314 Uhr
Generalversammlung
Tagesordnung:
Aufnahme neuer Mitglieder nud
onstige Vereinsangelegenheiten.
Der Vorstand.
158 66
„Concordia.
Sonntag, den 17. d. Mts. Nach⸗
mittags 32 Uhr präcis
„Generalvorsammlung“
im Vereinslocale.

Tagesordnung:
Aufnahme nerer Mitgli.der betreffend.

Der Ausschuß.
—Fii Imer INer ge Imncn
nglis
40 bis 50 Schoppen
frische Milch abgegehen werden.
Fenerwehr⸗Montag
hbei

irthschaftlich inter schul
Candwirkbschaftliche Winter schule.

Die mit der Kreisgewerbschule in Katserslautern verbundene landwirthschaftliche Winierschul⸗
heginnt ihren fünfmonatlichen Unterrichtscurs am 2. November mit der Einzeichnung der neueintretender
ind der aus dem J. in den II. Curs vorrückenden Schüler.

Der Unlerricht beginnt am 3. Rovember. Zum Eintritte in den ersten Curs ist erforderlich
das orpe 15 Lelensjahrs, die Vorlage des zuletzt erhallenen Schulzeugnifses und eines voi
der Ortsbehörde ausgefertigten Zeugnifses über sittliches Wohlverhalten.

* Das Schulgeld beträgt fur je einen Curs 5 fl. Paffende Wohnungen fur die Schüler stehen nu
erfügung.

Das kgl. Rektorat der Kreisgewerbschule
Ad. Grewenig. Rohe.
Fedaion ud in brlag von F.c. x. Demeß in St. Ingbert
        <pb n="661" />
        58* 222232.222* —E — 52 9.2 ——— *1
* — — —— S 5 22 * S2—8—3822228 2222
25 ——*—3833328 58soß 5 2375 25353357755383 3555
—— 2 * *?
s2 358 233— 53 228 383 3333 333353—553 *o37
5 333358 57. 3. 33 828s 3 3
2 * ——ä —22— 14 8 —55222 m45 S 7
325 ** * —222 5 S * — 828 —.3 2 8 * B
2 2 3333335 333335383 375*
— 58 2 * * — —A 2 — 2* * *
5335 — 37 335 838533 33838 3
z53 3333335—75 3235353 32335523368 —z333333358 353255
— 2755375 — — 2—33*2325 252 — E 23 33232 ———
— * — 5553 2 —A —c — — 82 —A —— — 323523
2 * 8 —5— — 5256 —e* 5 538 1255*85 52 ——
— * — 2232 — 55 2 —— — — 3 28
z25532375 — — ——338 553532322 — — 228837
532 — 552 — 8 252 2 55*3255 — 2383 — 8
28 —5 42 55. 55238 25322 s5* 7 58Se25 —8 3 — . 255
58 2 3358 ——— 25 2 35 5525325* 2355538
2 —— —EI838E8 55—5228 22 253—— ——383 232552
8 2 — 752 2 22 * ⸗ 225 2* * 2*8* 2 —— 5z22
z83 —3323—3623 z2683 33833283 72—333853762*
— 33 ——3385333* —335 338 5335*
5 * —3 *23 * — — 2 2 * 2
33 33838 3 —3833335
232 3 3333——5358— 885 ẽ — 372
8 5** 535353238 25 —82333556355333583235 72 A
J
* 38 — — —* 8 2 * —X 4334
— F 383—366
2 — — 28 F S*
—— z335353—3333 32 28 153Z358
— 3 * *2 32 22 2 — — 2 .8
5 z 2. 358 BSERESS GO BESSS — 226
5 22 552552523
— 5255338233338 — 2—
22228 —553533532355133235553*
5 53* 28BR74 5553 558327 — — 52338
5z 53 2253 253 37237 ——75785553535—35558* ——⏑ ——
52 5 3 —385 535282 ——— — 3— 5335828— 2
2 823 S 55723 —E — 536 8 323828 572383 —X
533577 32335 525388 3533352 3233 3823—33253533
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2222. 52 *7 53330223 52 ñ *257 —— 5 8*
553 535533360—335 13 3 553 —233 33 757535
23533333 8333353335533323538 5383
3253533 7333383225 902 7——2356 355322633
2338 33 53—2——5, 33 25 835 2225
22355335333333 s5332223 2383 332. 332
2 232 *22 — — — 2 — — S
—— —— 5257 2 2. 8 25 23 5*7
553*3 33333533382 5522—.3 —353 253 723S
3 2355 332—33—— —* —53— 2 —— 2
882235*8* 5353383——3—5 35335325 52337
— —— 2 335 357*33383338
s z5 33632335 z2333227 222
—A 53 2227* 3832234 2858282 23 132
5 ——— * 22 XT A 82 2 3. — — 22 5388
— 22 JW23 — — yRTIIA 332 5. 2535
852 33533323—5333333
2 2 —3.727 * — ? 3 22
3335523333 35 5533533 —58333325238

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        St. Ingberler Anzeiger.

Her St. An bt — eiger (und daß mit dem Hauptblatte verbundene Unterhaltungsbeatt, atit der Diendtazu⸗, Donnerttagss⸗ and So ntag⸗
Lammer erlscheint vbchentli- viermal: Diastarz,. Derere sran, 51 5rra. Lee⸗aa: netsↄareis vierteliadrig 12 Krir. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreijspaltige Jeile Blattschrift oder deren Raum bereqhnet.
— — — — — — — — — — — ——— ——— — — — — — ——— — — — — ———
48 165 Dien btag, den 19. Oetober 1875
Deut sches Reich.
München, 15. Olt. Der 1. Präsident der Kammer der
Abgeordneten hat heute mittelst Schreiben an den kgl. Oerst ˖ Cere⸗
nonienmeister Grafen v. Moy um Audienz bei dem Koͤnig für
die Deputation nafcgesucht, welche die Adresse der Kammer dem
Monarchen zu üverreichen hätlte. Die Deputalion wird aus den
Mitgliedern des Direktor ums und noch 8 Abgeordneten desteben.
Die Antwort auf das Schreiben dürfte erst in e nig eu Tagen zu
erwarlen sein.
München, 16.Okt. Gestern Nachmittag 4 Uhr ist das Enthebungs⸗
zesuch sämmtlicher Minister von ihren Stellen au das kgl. Kabi⸗
net eing langt. Man ist auf die Verbeschedung desselben sehr
gespanut. Wie man in gut unterrichteten Kreisen der Meinung
ist, wird der Körig dies Gesuch mit der Auflösung der Kammer
beantworten.
München, 16. Olt. 11 Uhr. Unter Vorsitz des Prinzen
kuitpold findet soeben Staatsrathssizung statt, welcher alle Minifter
eiwohnen.
München, 16. Olt. Wie die „Südd. P.esse“ vernimmt,
zeht Staatsrath Eisenhart morgen früh zum Könige nach Hohen⸗
chwangau. — Die näuste Kammersfitzung wird Dienstag, den 19.
⸗. statifinden.
München, 17. Oct. Der deuische Kaiser hat mit großem
Besolge heute Morgen 533 Uhr den hiesigen Voibahnhof passirt.
München, 17. Okt. In Betieff der Vorlagen, die Um—
ehynung von Geldstrafen in eee betr.,, hat der Aus—
chuß besjchlossen, die beiden Gesetzeniwürfe zu vereinigen und die
Aæs * 1 Gulden in 1,80 Mark, von 1 Kreuzer in 3 Bermisqes.
Bfeunige, von einem Franc in 80 Pfennige zu genehmgen. 7 Zweibrücken, 18. Olt. Dem Vernehmen nach ist die
München, 18. Olt. Die Minister werden den vom Fröffuung der Bahnlinie Zweibrücken-LZandau, sowie der Zweigbahn
Staatsroth berathenen Gesetzentwurf über provisorische Steverfort; Bieberwühle-Pirmasens auf Sanistag den 20. Nov. festgesetzt. Die
erhebung der Kammer nicht vorlegen. Die Kammeradresse ist Fahrzeit beträgt 8 Stenden. G6Zw. Zig.) — ———
mmer noch nicht zur Weiterbeförderung überge en. F Zweibrücken, 18. Olt. Die neue latholische Kirche
Die „M. N.“ schreiten: Es desteht für uns kein Zweifel war gestern der Schouplatz eines bedauernswerthen Unglücksfalles.
darüber, daß die Auflösung der Kammier im Peincipe dereits Das 11.jährige Söhnchen dis Hrn. Musilers Pteixner stürzte in
mischieden ist; es ist aber laum anzunehmen, daß der bezüglicht einem der Seitenthürmchen aus bedeutender Höhe herunter und
donigliche Willensact schon jetzt erfolgen wird, wo uns ja noch erlit eine schwere Verletzung am Kopfe.
wenige Tage von der Ver'agung des Landtages treunen. Es frLandau, 18. Oet. EEilb.) Ueber das Ergebniß
ceint im Gegenthell wünschenswerth!, daß wenigstens noch der der Weinlese liegen uns Berichte aus Wollmeshe'm, Impflingen
Bersuch gemacht wird, vorher die allerdringendsten Landtagsarbeie und Heu helheim vor, die sich üdereiustimmend dahin aussprechen,
jen zu erledigen. Vereiteln d.e Ultramontauen diese Absicht, dann daß in Bezug auf Quantität nichts zu wünschen übrig bleibt, wo⸗
tagen sie die volle Verantwortung für d'e daraus entstehenden gegen die Qualität des 74er nicht erreicht werden dürfte. Die
Folgen und zwingen die Regierung zu Ausnahmemaßregeln ihre Kauflust ist vorerst noch nicht bedeutend und lassen sich dahet
Zuflacht zu nehmen welche nur unter dem Drude zwingender Noth-⸗ Mittelpreife noch nicht aunfstellen. Aus Edenloden schreibt die
rendigleit ergriffen werden können.“ Eine offiziöse Auslassung der „Ggwit.“: Der Herbst fällt hdier in hohem Grade reichlich aus.
„Allg. Zig.“ macht heute mit Recht dacauf aufmerlsam, daß eine Der Most wiegt 70 bis 780 nah Oechsile. In der Gemarkung
loße Mehrheitskundgebung der zweiten Kammer, welcht nicht von Altdorf wurden in ca. 45 Morgen 120 Fuder Most erziel,
inmal mit Zweidrittel der Stimmen geschehen ist, nach den Be⸗— dessen Gewicht zwischen 68 und 780 nach Oechsle variirt. Äuch
mmungen der baherischen Verfassung nicht hinreicht, um den König dort ist von Mostverkäufen nicht viel zu hören.
ur Entlassung des Minister iums zu nöthigen. Dazu sei mindestens Am 13. d. ließ sih ein 17jähriger Handlungs-Commis von
»ie Zustimmung der Reichs: athskammer erforderlich und eine solche Obermoschel durch den Schnelizug überfahren und blieb sofort
en aller Wahrsqheinlichkeit nach nicht za erwarten. todt. Eingriffe in die Gasse und seine deßhalb erfolgte Entlaffung
Berhin, 15. Oct. Der Reichskanzler beantragt beim sollen das Motiv zu der That gewesen sein.
Burd zrath die Errichtung von Reichsbank-Hauptsteuen in Breeslau, FSpeie:e, 16. Ott. Seine Maj stät der König hat gench⸗
ddln, Dorimund, Frankfurt a. M. Hamburg, Hannover, Köuigs- migt, deß der noch in Baarem vorhandene Alnvrest des der unmit⸗
erg, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, Muünchen, Posen, Stettin, ie!lbaren allerh. Verfügung vorbehaltenen Gewinnantheils der
Straßburg und Stuttgart. Muünchen Aachener Mobiliar-Feuerversiche ungsgesellschaft im Betrage
An Bismarck Stielle begleiten der Staatssekrelär v. Bülow gon 3533 fl. 232,4 kr. zur Unterstützung jener Gemeinden der
ind Graf Herbert Bismaid, der Sohn des Reichskanzlers, den Pfalz und insbesondere ds Amisbezirkes Frankenthal verwendet
daiset nach Italien. werde, welche durch heuer niedergegangene Wolkenbrüche schwer be⸗
schädigt worden sind. Es haben zu erhalten: Karlsberg 600 fl.,
Dertlingshausen 450 fl., Kleinkarlbach 300 fl., Ebertsheim 200 fl,
und Neuleiningen 150 fl., alle im Bezirksamt Frankenthal, Neu⸗
zemsbach, Bezirksamts Kaiserslautern, 500 fl., Stauff 380 fl..
Zell 150 fl., Niefernbeim 150 fl., Einselthum 140 fl., und Harr⸗
heim 50 fl., alle im Bezirlsaint Kirchheimn; Stambach 200 fl.,

der Geschaäfte und hat nur eine Furcht (wie auch in England),
die Deuischen möchten so gescheidt werden und einer übermächtigen

Toncurrenz die Thore verschließen, wie es Frankreich selbst auch
zethan hat. Wenn die „Debats“ versichern, Frankreich sei durch
„Freheit und Arbeit“ so rasch emporgelommen, so muß Jeder, der
die französische Freihe.t keunt, über diese Versicherung lachen.
Nirgendsz ist die Presse so niedergehalten, nirgends wird der Be⸗
agerungszustand so brutal gehandhabt, wie hier und was die per⸗
önliche Freiheit betrifft, so wurde gestern eine Engländerin, die
eine Scandalgeschichte vom russischem Hofe publicirie, auf Weisung
von Petersburg kurzer Hand ausgewiesen.

Paris, 16. Olt. Der Aufang der Arbeiten am Tunnel
wischen England and Frankreich steht bevor. Es wird juerst eine
Versuchsarbeit ausgeführt und, wenn diese gelingt, mit der endgil⸗
tigen Galerie bejonnen werden.

Die Ex⸗Kaiserin Eugenie ist gestern mit ihrem Sohne nach
Chiselhurst zurückaekehrt.
Paris, 17. Ociober. In einer Rede welche Rouher vor
einer gestern stattgehabten co fischen Parteiversainmlung gehalten
hat, betonte er energisch das Recht der Verfassungsrevision (d. h.
der Off nhaltung der Thür, durch die Lulu einmal zum Thron
kommen fönnte)

Au-Peter Sburg wird gemeldet: Der russische Finanze
minister will die Goldwährung einführen. Bis Neujahr werden
24 Millionen Rubel Goldmünzen ausgegeben. (GSef. 3.)
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        Fontwig 120 fl., Niederauerbach 50 fl. Oberauerba 80 fl.,
Dellfeld 40 fl. und Rohrbach 83 fl. 2314 kr.

AMslne 15. Otl.. Kapuan Boyton ist runmehr heute
Morgens gegen 10 Uhr hier angelommen. Am 12. war er von
Mainz abgeschwommen und in Koblenz hat er gestern eine kleine
Rast gehalten. D* J

F Bertha Weiß, die vielgenaunte, oft verfolgite rund wie der
holt destrafte Hoch aplerin, deren Süundenregister durch einen in
Zreslau verübten D'iebstahl eine neue Bereicherung erfahren hatte
si. wie der „Schles. Zig.“ gemeldet wird, in der kleinen Pro⸗
pinzialstadt Schömberg Lei Landeshut verhaftet worden. Diesmal
hat Bertha Weiß keine „Hosenrolle“ gegeben; unter dem einfachen
emen kiuguste Marie Scholz suchte si? der Verfolgung — wenn
ruch vetgeblich —Nu ertgeben.

— 7 Mainz. Bei der henle Morgen auf der unm
Herrn Norars Lippold staugehabten Versteigerung der Trauben
Mobienversteigerung.
Montag, den 25. Oktober nächst⸗
hin Nachmittags 2. Uhr im Wohn⸗
hause der Erblasserin lassen die Erben
zer verlebten Katharina Dreher
Wittwe von Johann Baptist Tbiery
hahier die zu deren Nachlaß gehörigen
Mobilien öffentlich versteigern, worunter
namentlich:
eine vollständige Ladeneiurichtung
mit Oelkasten, Kleiderschränke, Ko⸗
mode“, Tische, Stuͤhle, Spiegel,
Bilder, 2 vollständige Betten, Ge⸗
ruch, 1 Knnstheerd, 2 Oefen und
sonftige PHaus⸗ und Küchen⸗Eiarich⸗
tung. — —
St. Ingbert, den 17. Oktober 1875.
Sauer, kigl. Notar.

Crescena der der Hess. Ludwigt-Eisenbahn Gesellschaft gebbrigen ca.
1000 Klafter Weinberge an der Citadelle wurnde bei einem Steigpreise
„on 1735 M. dem Herrn W. H. Zenheimer, Fabrikant des be—⸗
—X
jolcher von dem anw senden Herrn Prasidenten der Gejellshaft
ofort genehmigt. — Auch auf der vor einigen Tagen in —XR
tattgefundenen Weinberg; Avction des Herrn Gutsbesitzers Neuland
wur Herr Zickenheimer Steigerer eines arößeren Complexes
——
ODienstesnachrischt en.
Die kath. Pfarrei Meidenthal wurde dem Pfarrer A. Schnare
in Niederwürzbach verliehen. n
Der Lehramiskandidat A. Zehl, Assistent an der Stud'enan ⸗
dalt Speyer, wurde zum Studienlehrer an der isolirten Lateinschule
u Wondsheim ernannt.
Zeranmooriicser Redacteur: F. X. Dem e 8.
Theater in St. Ingbert.
XREX
jer'jchen Saale
uunter der Direktion A. Schroth.
Bei aufgehobenem Abonnement.
Zum Bencfice für Frl. Cacilie Kleir:
Muttersegen und Vaterfluch,
oder: —
Die Perle von Savoyen.
Schauspiel mit Gesang in 5 Abtheilungen
von Friedrich. Musik von Schäffer.

Tanzoours Eroffnung.
Den geehrten Damen und Herren
ziesiger Stadt zur gefl. Nachricht, daß
h heute Abend um 8 Uhr in dem
Zaale des Herrn G. Jung einen
Tanzcours eroffnen werde, und lade
ich Diejenigen welche sich dabei be⸗

theiligen wollen höflicht eiiln.

Ho hachtungsvoll
. Rippel, Tanzlehrer
aus Kusel.

Doz nelrige i belannt *
Rechnungen
in, a und N Bogen,
Briefpapier
mit Firma bedruckt.
Adreß⸗, Visit⸗u. Verlobungs
Karten und Briefe,
Wein⸗ u. Waarenetiquetts
werden billigst angefertigt in der
Buch und Steindruck ere i
J. J. Zeme
Rahmaschinen Niecderlage
Rud. Frauk, in Zweibrücken
Verkauf von Nähmascchinen
shenc-vod Tretmaschinen],
mnllen Systemen bei
ranz Foos.
AB. Auch werden alle Reperaturen prompt
und billigst besorgt.

Brauerei⸗ u.
Kellerei·
Geräãthe.
auischut⸗(Gummi ·) Schläuche fur Wein,
Bier, Brannmtwein, Essis, Oel. heiße Flüsie
eiten, Dampf, Gas ꝛe, Kautschul⸗Schnüre
ind Platten für Verd chtungen, Messinge
derschtaubungen, Hahnen, Pumpen, Fil⸗
rrireinr ichtungen eontinuirlich. Betrieb,
Trubjäde, Heber, Zieher ( Syphons). Veu⸗
spunten, alles vorröthig. Preidlisten
u Dirnst. H. 73,895).
Frohr. Schieber, Eßlingen. Würtbg.

Aufforderung.

Alle Diej enigen, welche eine recht
mäßige Ford erung an Friedrich
Neumann, Wirth von hier, zu
Jachen haben, werden hiermit höfl.
resucht, insoweit es noch nicht geschehen
ihre deßfallsigen Rechnungen genau
und specistcirt innerbalb 8 Tagen
jon heute an auf unterfertigtem Bü⸗
reau einzureichen.

Ganz besonders wird darauf auf⸗
merksam gemacht, daß diejenige Chiro
grapharschulden, welche nach Ablauf
dieser Frist angemeldet werden sollien,
dei Collocatien der vo rhandenen Mit⸗
lel unberücksichtigt ble iben müßten.
St. Ingbert, den 18. October 1875.
Das Geschaftsbüreau L. Bechthold

in St. Ingbert.

—

— —— ——— — —
1 6
Aerztlich empfohlen.
Bei qͤronischem Husten, Heiserleit æc.
Bei Huston der Kinder von unendlichem degen.
Den rheinischen Trauben ⸗Brust Honig aus der Fabrik von W. H. Zicenheimer
Mainz habe ich oft und seit langer Zeit verordnet und stets gefunden, daß derselbe ein
ausgezeichnet gutes Hausmitiel gegen chronische Husten, Heiserleit u. s. w. ist. Auch habe ich
TZrauben⸗Brusft⸗Honig waährend einer Keuchhusten- Epidemie anwenden lassen. Während
Reser Husten, mit anderen Mitteln behandelt, stets ca.! / Jahr angehalten hat, war er bei
nwendung des Trauben⸗Brust⸗Honigs in einigen Wochen beseitigt. Ich klann also den rhei⸗
aischen Trauben-Brust⸗Ho ig als ein gana vorzugliches Miltel gegen Huftene, Brußt⸗ und
Hals· Leiden eiupfehlen. J
Grabor in Medlenbur⸗ Wei 1875. 25
iñst, Sanitätsargt.

— —

A
Holl. Haringe

—
Limb. Kaso
mpfiehlt billigst P.
Der gegen Nagentrampf, Verdauungs-
zekche, Blähnngen, Kopfichmerzen. Cho⸗
lera, Ruhr ꝛc. rühmlichst bekannte u. ärztlich
empfohlene —XVR
ter ist nut allein ächt a 75 Pfennige pro
Flasche zu haben bei J. Fri⸗ech in

—A

und feine

—XV Trauben⸗Brust Honigs in Fiaschen
mit goldgelben Kapse'n 43 Maltij Fiaschen mit rothen Kapfeln s 1192 Mart
und Uls Faschen mit weißeen Kapfela 2 .1 Mart. nebst Gebrauchs-Bnweisung in
St. Ingbert bei J. Friedrich, ju St. Johann bei F. P. Dudenhöffer, und Carl
Thitiwi, in Saarlou's bdei Franz Altenkirch, in Blieskastel bei Apoibetyt C. Rich⸗

der, in Saargemünd bei Apotheker H. Kirchner.
F — — ——— — — — — —— — — 3 —
Amenud und erlag von J. xXIDemes in St. Fnoabert
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        —XX
—5 2 3 2224 2 à222323232*
5125 * 238* S 22 * 2—22 2328222
552 —A 33353233 25338333535535338533582555535535553
5* dð ã 22 — 523 3 — 532325 * ——— 5 82
33 33—8
— .752 83228 25 58522 25 5 ·* 3 S 5557
—* 5 2 8 522 ẽ 287 522 — 58*58 8 2 O 3 3
—— — 553 253 2 — 338
—IkIRR — 38 232*8* — 3 — —— 322*382 *5338 3ES
5525258 “33*23312 ———— — —* ——
55s557353533 z 83 8383 233332335353358 z5355
—A— — 522 — 282 * — 5
5525235* 3333833353 — — 88
255.288 —A— 225322 3 38— 5323 —A
—X5 — 752 2* ·53225227 — 552*55322 22 ———
558525555. 232 52533 — 2325
: 37 3383 —8z33832388 7
* * — 2 — —* 2 22
32335737—3887833 2 2 —5 28 283542322 33433 2333335
23 — EIEAAE * 52*222 2522 * 257 3 —A
—— 3333 563333525
—2 “»228 755 — X25 7523 — — 2 52 * — —
522235 —— 3* —3 3 2 2532 5538225 8 33 53
——— s3558 333358 333 7 5335888 537 32 53253385 *
——— —A 33s8 33275558 — —— 28
2330 8 3F 52 3 * 23520325—55 58 232
—z233233353858 58 3 5333 23 —55, 65325 —
8 25 38 — s—325 55 223223—2 —&amp; *38
—X — 2 2 8 2 3 2 25 23282 ʒ* 20 E 2 — ——— c
5 223 * * 2 5 ⏑58 —X — —23 2*2 222.8—
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232278 32533 —38358—8833 237 —53 5325 — 23 3333255 2335
—353555 335753333535 2333 — 363365
232532 2EE — 35ES 3
353 3
55 3255 325233553* —2— 777375 8ä EI
2 *2 53 —— — — 2822
— 77 — — — 55325332 35535335555335535353355535333572 52858
523 2228* — — 235325 —2833*5— —5833—85—83538* —
—z—5 2325 5331523 ——— — —3535585 *2555 2753
— 3 2 * 5 ** * — 8 —3 — 8
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—* * —A — 2 —
ãñ 35* —z5552383 25533 720 35535335533 3353353378 5
2 57 28 ——3 — 23225 523532 —— 3* —
522. 2223* 2532ck— 2353333387 ——228535585222530
5s8*55323 —372— 52233—733225 53575 5335—3325
2255525 —32— 3—3 3303 ——3635 ——
5258 8 ⁊ 333555*7 253z558 —2 —2533732—655353375328*
2522,,722 — — 2 —525235 —28 57 —A 25
25 5 5 —52 —20 25 — 77 3* —E 52223 —225*5352282*
— 8 —32532382353 5822 * 3 5
33333 5333*6573 3333— 33333
* — — — — 7 0 3 * 8 —
22* 223 8B85 2225 A — 255535374 522 5*
57 —A —A— —— —— 2 53328 5453562232 —«S5. 3 78
* 5 — 8 28
53238 8828 — — 233523835
2 553557 x — m2 3 2 S 2 532 — —7
— — 22 * 235388 —— — ———— 2 88 *
53553583 — 5583323558 5555 ——333553 — 2
— — 34 5332.2 A —s2 — 5228 8528 2 .2 522
——565 25352 e 2—223322——822 22 75 -2—338223234
333 3233222 233333535—38333 553553755335332332
— — 2 35 —A — —— — — —— *— * * 282 8 ñ—
*3885553333 83*5355 38s3s3383 —333 333537853633
A 3 S 58 2 — 782 * 5 — — 2—*—25557 —A— *5
532542332 — — 3 33333533 553325
— 5ñ2 55E5 333—3233—83 — 553 ——z35253832223

4
— 352 8
— 7883 :5 —
25233 — 3 225 2*
5535233333 1 7 52 35
355552355 — F 33 338
— * * —32 7 — 8 ——
15223 33 2 3535338 5 55 2 — J— *5 2*
3533355233233 3 3 5 533 55
2 5 22 —52 — 5 353353322 2323 23 —

33333335 A 33 278

2*355 —A —A 3555357 5 223 3. 322. *23 7 8

—— 22 —A ———— 2 —— 23 3 * 22 23 S ——— W t

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        St. Ingberler Anzeiger.

ITIIXXX

Der Si. An derter UAnzeitser (und das mit dem Hauptblatte verbundene Ualerhaltungablatt, mit der Dieuttags-, Donnerstags- and Sonntag⸗
t iumer erscheiat wahentlie ieremal: Dinstaz. Donne 64t44, Si 43ta « 41d 551 11824. Aon⁊e ne itssreis viecteliahrig 12 Krit. ode
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blauschrift oder deren Raum bere net.
—— — — T , F
M IGöß Donnunerstag, den 21. Oetober

I87
Deutsches NReich.

und des Domplates war äußerst glänzend. Die während derselben
Jesp'elte preußische und italienische Volkshymne wurde mit lebhaften
dundgebungen aufgenommen. Der Kaiser und der Konig nahmen
die Illumination vom Balkon des Schlosses aus in Augenschein.
heute Abend fand ein Banket der hiesigen Deutschen Stait.

Mailtand, 19. Ott. Die heutige Truppendarade ist
ehr glänzend verlaufen. Cs defilirten 22, 000 Maun. Der
Deutsche Karser, der Körig Vicior Emanuel, sämmtiliche Prinzen
des Hofes und die seronprinzessin wohnten derselben bdei. Es de—
janden sich über hunderttausend Zuschauer am Platze.

München, 16. Oct. In Folge der Einberufung des
Reichsztages auf den 27. d. M. werden unsere Kammern spätestens
in 22. oder 23. d. M. vertagt werden. Da die Reickstagssession
aum vor Weihnachten zum Abschlusse gelangen wird, so wird die
Wiede berufung unseter Kammern voraussi otlich erst nach Neu⸗
ahr erfolgen können.

München, 18. Oct. Se. Maj. der König hat heute dem
dronprinzen des Deutschen Reiches zu deissen 44. Geburtszfeste
einen Glückwunsch zusenden lussen.

München, 19. Oct. Der Koͤnig hat, wie das „Geset⸗ und
Becordnungsblatt“ publicirt, eine Verordnung zum Vollzug des
3J84 des Reichsgesetzes über die Civilehe erlassen, welche nähere
Bestimmungen über die Bildung der Standesamtsbezinke und die
destellung der Standesbeamter enthäli.

Berlin, 18. Oct. Der deutsche Landwirihschaftsrath, welcher
jeute hier zu seiner vietten Versammlung zusammentrat, hat sich
gegen die schutzzöll aerische Agitation der Eisen Industriellen ausge⸗
sprochen und den Wunsch ausgedrückt, Reichstag und Reichsregierung
miöchten an dem Gescetz vom 7. Juli 1873 festhalten, wonach mit
dem Jahr 1877 de Eisenzölle ganz wegfallen sollen.

Leipzig, 18. Oct. Der von etva 1400 Brauern besuchte
deutsche Brauertag hat einstimmig eine Resolntion angenommen,
welche sich gegen die Erhöhung der Braumalzsteuer ausspricht.
Fine darauf bezügliche Eingabe soll den Reichstag zugehen.

Auslaud.

Marfori, der Lekännte Günstlich der Exkörigin Isabella, will,
wie versichert wird, als Candidat für die Cortes auftreten. Er hat
bereits Paris verlassen, um in Spanien persöalich für seine Wohl
zu wirken. Der Madrider Regierung wird es sehr ungelegen
kommen. — Vor Santander ist das deutsche Kanoneaboot Nauti-
lus, aus dem mittelländischen Meer kommend eingetroffen.

Mailand, 18. October, 4 Uhr 20 M'inuten Nachmittags
Der Kaiser Wilhelm ist soeben bier eingetroffen und auf dem
Bahnhofe von dem sebn'ge Victor Emanuel, von dem Prinzen des
Roͤnigshauses, den Ministern, dem Präfecten, dem Syndicus der
Stadt und den Spitzen der Civil und Mnitärbehörden empfangen
rorden. Nach dem Verlassen des Salonswagens ging der Kalser
»em Könige entgecçen, und kegrüßte denselben unter enthufsiastischem
Zzurufen der zahlreich anwesenden Bevölkerung auf das herzlichste.
Zleichzeitig eriönten Artilleriesalben und die Musik der auf dem
dahnhof aufgestellien Ehrenwache spielten die preußische Volks—
ymne. Der Kaiser bestieg hierauf mit dem König den Hofwagen
uind fuhr durch die mit iralien schen und deutschen Fahnen reich
jeschmückte Stadt nach dem königlishen Schlosse, wo ebeunfalls eine
ẽhrenwache aufgezogen war. Dem Wagen des Kaisers schlossen
ich de Wagen m't dem Prinzen von Savoyen, dem Grafen
Molike, dem General Cialdini, dem Staatssecreiär v. Bülow und
)em übrigen Gefolge, sowie eine große Reihe von Pridvatfuhrwerken
un. In allen Straßen, welche der kaiserliche Zug pafssirte, hatte
iuf der einen Seite das Miüitär, auf der andeten eine dichtge—
Rangte Volksmenge Spaliere gebildet. An allen Orten waren
ktibünen errichtet, die Häuser waren mit Tippichen geschmückt und
in der ganzen Stadt herrschte eine freudige Erregung. Nach der
Ankunft im königlichen Schlosse, welhe um 51/4 Uhr erfolgte, fand
kmpfang der Minister, der Hofschargen, der Präsidenten des Se⸗
nats und der Deputirtenkammer Statt. An dieselben schloß sich
ꝛie Familientafel. Var dem Schlosse, in welchem auch das Ge⸗
jolge des Kuisers Wohnung genommen hat, bewegte sich eine un⸗
ibsehbare Volksmenge, welche dem Kaiser und dem Konige unauf·
soͤrlich Ovationen darbrachte. Der Kaiser erschien mit dem Koͤnige
uu wiederholten Malen auf dem Balkon des Schlosses und wurde
on der Bevölkerung mit enthusiastischem Hochrufen begrüßt. Für
sen Abend ist eine Beleuchtung des Donms in Aussicht genommen.
)as Weiter ist trüte, aber warn.

Mailand, 18. Oct., Abends. Die Illumination des Domeß

— — — — ;335
Vermischtes.
fSpeier, 18. Olt. In der vergangenen Nacht sind
Jier in Folge von Raufereien zrei schwere Verwundungen vor⸗
jekommen. Dienstknecht Popp erhielt vor der Thüre des Wirthes
Durst von einem Müllerknecht zwei lebensgefährliche Stiche in den
tücken, und der Tagner Zimmermann wurde von dem Maurer
dalling vor dem Hause des Letzteren in der Steinmetzergasse mit
iner Art lebensgefährlich in die Brust verwundet. Ein Anderer
wurde bei demselben Streit in beide Hände gestocher:.. (Pf. Ztg.)

FGarnung.) Vor einigen Tagen hat sich in Bergzadern

eine Frau im wahren Sinne des Wortes todt gesprungen. Sie
ꝛilte auf den Bahnhof, glaubte den Zug nicht mehr zu erreichen,
jprang deßhalb aus Leibeskräften und fiel hart an Zuge zu Boden;
sie war und blieb — eine Leiche. — J
F Mir machen wederholt darauf aufmerlsam, daß die öoͤffenf⸗
lichen Kassen die Halbguldenstüde nut bis zum 31. Ociober ein⸗
lösten.
il Munqhen, 17. Oct. Im Ingolstädter Centralbahnhof
fand gestern Abends halb 9 Uhr in Folgt folscher Weichenstellun z
ein Zusammenstoß zwischen dem um 6 Uhr 80 MN. von hier nach
Ingolstadt abgegangenen Schnellzug und dem zut Abfahrt nah Re⸗
zensburg bereit stehenden Güterzug ftatt, wobei ein Wagenwaͤrter
Jetötdet wurde und der Locomot vführer einen Bruch des Schlaͤssel
beins erlitt. Von den Passagieren wurde Niemand verlezt. Die
Maschine wurde stark beschädigt, d'e Geleise jedoh sofort wieder
rahrbar hecgestellt. Der betreffende Weichenwäͤrter hat nach dem
Unfall sofort die Flucht ergriffen.

FHeidelberg. 18. Ott. Streitereien zwischen An⸗
gehörtigen des Corps der Saxoborussen und Burschenschaftern haben
zestern Nacht solhhe Ausdehuung genommen, daß sast das gesammte
Poizeipersonal auf dem Platze erscheinen mußte, um die Erbilletten
mit Gewalt davor zu bewahren, daß sie durch Thatlichteiten sich
ꝛelbst und zugleich die Universität verunehrteu. (S. M.)
tFrauntfurt, 18. Oct. Gestern waren nicht weniger als
167 Wohnungen ausgeboten.

F Wernigerode, 11. Oct. In voriger Nacht hat es auf
dem Brocken, während es in Wernigrode dei Westwind und 5 Grod
Wärme fortwährend regnete, so bedeutend geschneit, daß heute früh
nicht nur d'e Brockenkruppe, sondern auch die ganze Heinrichshöhe
dart mit Schnee bedeckt erschent. Dieset erste Schneefall auf dem
Brocken kommt nach den gewöhnlichen Erscheinungen 14 Tage zu
rüh.

r.Hamburg, 14. Olt. In Schweswig ist seit Morgen?
großze Sturmfluth. Das Wafser ist beständ g steigend. Der große
Schlei⸗ Damm ist durchbrochen, die Verbindung zwischen Friedrichs-
berg und der Altstadt gestoͤrt. (GFrf. 3.)

F Es sind seit einiger Zeit falsche Sovereigns vor⸗
zelommen, die über Hamdburg, angeblich von Spanien aus, in den
Berlehr gebracht sind. Dieselben haben enen Wirth von höchstens
einem Thaler und bestehen aus einer Conposi ion, die auf galva-
noplastischem Wege sauber vergoldet ist. Die auss diese Weise an⸗
jefertigten Münzen zeichnen sich durch ein ganz besonders feines Ge⸗
zräge aus und tragen fämmtlich die Iihteszahl 1872. — Eben—
o find neuerdings falsche Zehnmarkstücke mit dem Bildnisse des
deuischen Kaisers und der Jahteszahl 1873 in Circulatio, weicht
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        schr täuschend nachgeahmt und nur an dem leichten Gewicht undsichllicher Reihenfolge zusammengefügt und jedenfalls das zuver⸗
der minder scharfen Umschrist kennllich sind. J ... lääfssigsie Werk in seinec Art. Der billige Preis — 29 Reichs.
Paris, 15. Ott. Wie gemeldet wird, tobt seit gestern »fennig — wird dem gewiß zeitgemäßen Werke viele Abnehmer
m Süden und Südwesten Frankreschs ein gewaltiger Sturm und ichern und wir empfehlen dasselbe bestens. — Vorrätbig in allen
richtet überall große Verhrerungen an, so namentlich in Bordeaurx, Buchhandlungen.
wo der Schaden sich bereits sehr hoch beziffert. Aus dem g!eichen
Grunde fich alle Verbindungen zwischen Bayonne und St. Seba
stian unterbrochen.
In London wurde unter dem Themsebette ein unter⸗˖
icdischer Wald entdeckt, in welchem besonders die Eiche, die Erle
und die Weide vertreten sind. Diese haben ihren vegetabilischen
Fharotter behalten, aber verschiedene Anzeichen lassen darauf schließen,
daß der Wald der Periode ves Elenthiers und des rothen Damm
wüuͤds im südlichen England angehört.
F Die Bierhaupistadt Amerikas. Milwaukee wird die
Bierhauptstadt Amerikas genannt. Die Stadt hat hunderttausend
Finwohner und während des Monats Juni tranken diese 28.327
Faß Lagerbier.
Ddas Papiergeldim Deutshen
Reiche ist der Titel eines im Verlage von A. W. Zichkfeldt
in Osterwieck a. Harz erschienenen Werkes, welches in übersichtlicher,
Zusammenstellung 1. Das gültige zur Zeit kursirende Papiergeld
sin deutschen Reiche; 2. dasjenige, welches im Laufe des Jahres
1875 ungiltig wird; 3. dasjenige, welches erst im Jahre 1876
und später ungültig wird, derzeichnet; 4. dasjenige Voetgeide
welches bereits ungültig ist, für welches aber noch ein Einlbsungs⸗
een i b Dcültiges, nich mehe aͤnldobares Poper
geld aufführt; diesen fünf Abtheilungen reiht sich 6. das Verzeichniß
des im Deutschen Reiche verbotenen Papiergeldes, 7. der verbotenen
Münzen und 8. gänzlich ungültiger Münzen an.
Das Werkchen ist äußerst sauber hergestellt, auf Schreibp ve
gedruckt, in Uwschtag geheftet und in alphabetischer, also leicht uber⸗

OOOXÊÇÛ
Aufforderung.

—

Alle Diejenigen, welche eine recht-
mäßige Forderung an FJFrriedrich
Neumann, Wirth von hier, zu
machen haben, werden hiermit höfl.
ersucht, insoweit es noch nicht geschehen
ihre deßfallsigen Rechnungen genau
und specisicirt innerhalb 8 Tagen
von heute an auf unterfertigtem Bü—
reau einzureichen.

Ganz besonders wird darauf auf—⸗
nerksam gemacht, daß diejenige Chiro⸗
grapharschulden, welche nach Ablauf
dieser Frist angemeldet werden sollien,
bei Collocatien der vorhandenen Mit⸗
tel unberücksichtigt bleiben müßten.
St. Ingbert, den 18. October 1875.
Das Geschäftsbüreau T. Beclitlolco

in St. Ingbert.
Bitte.“

Die Theater »Direktion
in St. Ingbert wird höflichst gebeten
folgende Stücke zur Aufsühruug zu
bringen, nämlich;?

I. Annnlise oder 4 Inhre anus dem
Leben des altéen Dessnaners.
II. Der GISckner von Notre-Dame.

Mehrere Theaterfreunde.
Neustadter Cfranz.

Kunstmehl
empfiehlt billigst R. Sepp

Theater in St. Ingbert.
Freitag, den 22. Octoder 1875:

Auf vieles Verlonaen wiederholt:

Königin Margot
und die Hugenotten.

Sonntag den 24. und Montag den
25. October wird das
Kirchweihfest
dahier abgehalten, wozu der Unterzeich⸗
nete höflichst einladet.

Für gute Speisen und Getränke
st bestens gesorgt.

Neuhäufel, den 21. Okt. 1875.
ν. ng-

r

Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch⸗ Preise der Stadi
Zweibrücken vom 21. Ockober We zen Gfl.
23 kr. Korn 4 fl. 38 kr. Gerste 2reihige
fl. — tr.— Gerste 4reihige — fl. — kr.
Spelz 3 fl. 45 ir. Hafer 4 fl. 36 kr.,
Tartoffeln 1fl. 10 ki. Heu 2 fl. 42 kr.
Stoh 1ufl. 56 kr. per Zentner. Weißbrod
Ii sto. 18 tr. Kornbrod 3 Klo. 24 1r
ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo. 8 kr. Ge—
mischtbrod 8 Kilo. 32 kr. 1 Paar Wed 110
GBtamm 2 kr. Spelzkern 2flekr 38 Dinkel —
1. kr. Mischfrucht — fl. — kr. Rirdfl.
—I
16 kr. Hammelfl. 18 kr. Schweinefl. 18 kr
Butter 32 kr. ver Pfund.

Hanfeouverts
uit Firma bedrudt, werden angefertigl
der Buchdruckerei d'eses Blattes.

Holl. Häringe
und feine
Limb. Kàseo
D. Cenn.

mypfiehlt billigst

—

* F
Trauben-BrustHonie.
Der Unterzeichnete giebt hiermit seiner werthen Kundschaft bekannt,
daß er eine neue Sendung dieses ausgezeichneten, wie tausendfach
empfohlenen Brustsaftes in “a, Ua v. is Flaschen direct von der
Fabrik des Herrn
WV. II. Tickenheimer in Hainez
rbalten hat. — Da die Herstellung des echten
„TraubenBrust-Honig“
unter die Controlle des Herrn Dr. Moritz Freytag, Königl.
rofessop der Chemiĩe in Bonn gestellt ist, so ist jeder Käufer
sicher, um eine stets gleichmnäüßige und ganz vorzügliche Waare zu erhal⸗
xen und empfehle ich solche unter Garantie der Echtheit hiermit bestens.
7riedrich,
liin 4z. TITIUVUECDEI X.

C

Fensnnen n e In Et. Ingbert
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        52834
2
22335333
——
2* 325238 J ⸗.
— — 2272
382835* 55 — ———
285 — S — * —— 3255— 222
55533—3235* 2 —* ——— 5332833
13888 * *—3853 5533533338
255885 55 72223 2853 —— — 3555 37
— 7* —* 522323232 5222 5832235 222328
22 ——— 2555 — 525333 —&amp;——— 2232222
3353833253 —35358 —A 253* S 2325352333
55523 2 253535 2553535 323 — 2532 B82
8 5222 5 4 — * 528 522 * 52335353 2338555
— 5 * 553* 24 2288 53585 —A 228275 23252 273 2238
z7 3227333 53325358 22*
ð — —2525—55 23323533* 2333255 5 2255 55255 3 2
—A— 1233 863 — J
2287 —«758 —— 528x 232583*25 * 225—286 * —A
25827 —X 55 2 2523 325* —* —2 557 — —
2 * S5*7 3 525* 383255555 2555338 —
225 558232 383 535 2525332* —— 3 553555 558 58 —
5 223 3232335 53538 2.* 587 2525* —
3 533553: 23258 283373853 *
5 22533 178532* 2 *6 —323555 —&amp;— — z68 ——— 55325
— 22 2 53z 25238 c S — —*72— 2 — — — 2 —
g8* 2523558 78538335 25522538 35* 332
* — 8 —22 *
—F 323 3 JJ
2 8 23158233 4 335 5*
5555 —— 53* 57 *28 — ——— —— 8337
23 3 F —8* 2 2282 3 55353 22255 * 52— 2* 52532 5
322327 5 —A —A 5333353648 28 5z2552—
5 2555—— —DT . 2 233553233 53232 8 233337533* —
A 8 3775366258 —A 5328527* —533* *
—2535 s5335 — 553 553 3738
5273 S 3 *
265585 38 35*323 * 33533228 535553 2333335 2
22 8 2 * —AXAXX 2 — 2 ** 5553335 552
222 8 3 —— — 23333257 23532 — 8
535555337 2372585 353853558 ———— 53238 325338
—29 * 2 2 — 53 8 — .* *
7 26 232323583 J
S — — —* 5 7 *
———— —J—— —2.8
53537 55 — 2 22 228 2722 2 S —
5 5 6282 52 A 288 553 —55 3 52 237
—z—289 5285 555 33555558 — — 555333383 522558
A— 5335353333 2 53738 —— 153533535333 58822
— 23 —z355 22727 — — — 323555858 23
852 — * 233533358 ⁊ — ——
22 3332238 22 —553232 522 —A—— 53553533535 327
2852585 27—25535363 253 5—35—9 522 — —
8253838 552352
—A — — * k
53 23232 357235* — — —— 8 52 227* *
2 — 2* 257 E N — αα — —8 — 92 283 232 RVD
— 2335357 55 —A—— 367 55333 232 358 3 *
— — 23 2358 s528* 3 55358 55385531
5 ẽ 8383—55352 37233* 2 — — 25 532553* *
ẽ 227 2 3* 2 Z — 5285 22 2 3232555 3 *
5 835 65 —7T88— — —AãA 355858 2385 27 225355 *
25532 8 A— *8 * 8—— — 5 5323
— 3333*5 235 —— 5
552337* 225 2 —X 8238 5 2 53355 —8 2*2* 522 58
5525c5 —3 53535 — — — 2 8 O — — — —— 2372 —
— 5E 5375 — 25E O 227 — — 152z 533235 —
3 * 23333s8 — 2 2 ——— —X 23523327
J ——— 55323*23 —22 S
323 —2 —2* * 3553 53355 5.5 52252 7222 53385 —
—A 8* 2335555 58 73355388668* 25225 5333555
328 —
235 8588
— —
J 78* 33 78* —33
3332358 28 —E 35353323 —— —— 3855738*
552 2 2 27 568* * 22 3— A —— 2 —A * 8 02
25 535 * 223652 *5 3 —3 257223235 —— ——— 532 525
3253 23 55 528 8 5.2 — — 2 83385 2
2 —A— 53— 2 — 5* 252358 52538 22
M —&amp; * — — —X c — — 8— 3235 288 —8
* 3255235 2255353 235833886 233 58 555*
— 28 — —— — 7 * 522 — 72*
— —— — 5— O — 25
553373353833 58 —55 32533535 2
A 7 52358
55338 —232 —
—* 53533332335 728
—— 2335832838
533552338
52325533

* 5222—
2 2 2323225 2 2* 5
—855—2— 3332323233— 53 55355335355
8735335552352553535325 25 285 224
2 *2325853222 383355 33352 53* —7 —A 7
2 —22 —5 5853 52555* 2— 23223 25 29 —Z 2
2 — 222 — — —3 32 — 2 9
3 s5585858322 ——A 355 A— —A——— 29 2335
— 8 * * 2 7 *
8 5255353525* 3
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s 353335335372 27335555* 3
* 2 2 * 232 8 — 72 22 228 222 3 *
—85 —A 2 — 2 21* 72 * 32 52BR8 2 —— 22
b — — — ——A —— — — s3 35 S2 * 5 2 2 * 8 8*
3 7322— 2525 22— —3262ů 87 2332 53355238 A
—— 22 2358 252332235 — — —fS—z2.22 — 289 2 —2232235325
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322532 —26537 5235 22 32 2 —8 * 2 —A —
23532302352 3 33235—3385—3823 33 12 5353375 255
—5353532323 235 53233733 557582— 82 —— 5
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— — —— 2 5 —— — — 353
*» 28 2223 —A 32 2 22 558 332 5 5 53853—
2 88225 22 * 5 5585 — 55* 7 2 * —— — 8
5532 — 525—25—22323.5 —A——— 2 55 55006 ue —28—S222
555583. 5* 5c55353 65 —8 —A s—222 325 5 553878
5 2 22 3 28 2— * 22 —* 22 538
5 5 z 2525* 8* * — 3 35 555 5 3 * 3
5 583—33333—535373 3 255 33286 13333553355
555 *8 3253 55355 2325338. —S[— —253232323.
—33333 35355 53553 65— 3233
—33235555373 53353532355
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Der S. An ⸗226 er (und das mit demn Oaupiblatte derbun dere u ueryaliu ageblatt, mit der Dienttagt⸗, Donnerttazt⸗ and Sorntag⸗

Ramimer ericheint wvb hentli vieeen al Diastag, Doaaecsta 5ααι 3 utn. L⸗204u? ie iori vierteliavrig 12 Krit. ode

1Wartk 79 R.Pfa. Anieigen werden mit 4 ⁊1ir. die dreijpaltige Zeile Blattivrift oder deren Kaum bere qznet.

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43167 .* ESameteg. den 20 O⸗v⸗ * 1875

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Dentsches ANeich. Privat⸗Telegramm aus Munchen, 20. Ockbr.: Der Koͤnig erlicß
Mänc«ben, 19. Ott. Bischof Senesirey von Regensburg olgende Entshließung, welche heute au das Gesammtministerium
hal an den Minister v. Luz einen offenen Brief,erlassen, in welchem jelangte:
et den Minister auffordert, seine Aeußerung in der Kamme sißung ., Dat Gesammiministerium hat m't Rücksicht auf den Indhall
don 13. d. (von der Er stenz eines geheimen dischöflichen Wohl⸗ iner Adresse, welche gegen eine sehe namhafte Minorität von der
ausschre'bens) zu bewe sen oder zurück zu nehmen. 3 Usgeordneienkammer beschlossen worden ist, um seine Entlassung
Mäünchen, 20. October, Im Ministerrath wurde heute die jebeten. Festhattend an dem Mir zustehenden Rechte freier Wahl
Antwort des Nösgs auf das Gnslassungszesuch der Mmister be⸗ der Kronräthe, finde Ich keinen Grund, eine Aenderung des bis⸗
jauntgegeben; er lehnt ihre Entlassung ab und spricht ihnen seine derxigen Ministeriums eintreten zu lassen. Inmitten de— hochgehen⸗
Zufriedenheit mit ihrer bisherigen Geschäfteführung aus. Den den Wogen des Parteilampfes hat dasse be nach Meiner Ueberzeugung
crmpfang der Adreßdepatation sowie die Eatgegennahme der Adresse bei jeinen Entschlüssen und Handlungen steis des ganzen Landet
der Kammermehrheit lehnt der König ab. (In einer Extra-Aus- illgemeines Wohl und Bestes im Auge behalten und ist in gesetz⸗
zabe unsern Atonnenten dier dereits am Mittwoch mitgerheilt.) näßiset Weise für die Wahrung der Rechte des Staates eingetre⸗
Meümnchen. 20. Oct. Der besondere Ausschuß der Abe cu. Ich hoffe, daß es den besteheuden Gesammtmin sterium, ge⸗
geordretenkammer für den Gesetzentwurf über Aenderung det Tax⸗ ragen von meinem löniglichen Vertrauen, gelingen werde, die
ind Stempelgesetze hat diesen gestern Abeud berathen; derselde Kücklehr jeneb irneren Friedens herbeizuführe, durch welchen die
vird, um ihu noch vor der Vertagung der Kammern erledigen zu zedeihliche Entwickelung der Wuhlfahtt Meines Volkes dedingt ist.
sönnen, schon morgen in der Kammer zur Berathung gelangen. Ich erwarte, daß meine Rezierung zum Heile Meines geliebten
Die Anträge dies Ausschusses sind folgende: Die Art, 1 bis 6, Bahernlandes bei allen maßvoll Denkenden kräftige Unterstüßung
welche in Betreff de? Umrechnung der Tar⸗n in die Reichswährung in deesem Bestreben finden werde. Es ist Mein Wille, daß das
Bestimmungen füt die Landestheile rechts des Rheins enthalten, Ministerium vorstehende Entschl eßung belanntgede. Lindeihof, 19.
sollen unberäudert angenommen und dann drei neue Artikel einge⸗ Ociober. Rud wig.“
schaltet werden, die sith auf die Taxen bei Alimentalionsberträgen Bertlbi n. 19. Okt. Ja der gestrigen Sitzung der Reichs⸗
ic. beziehen, aber nur das rechtstheinische Bayern betreffen. Einige usti zco umijsion wurde u. a, beschlossen, daß die Befugnin des
Nenderum en, welche bei Art. 7 und 11.vorgeschlagen werden, ber Herichtes, einen Widerspänstigen aus dem Sitzungszimmer zu ent⸗
rühten die Pfalz gleichfals nicht. Art. 13. wornach die Stempel- ernen und zut Haft abzuführen, desgleichen gegen eine Person,
gebühr für Schriftstücke, insoweit nicht deren Echebung als Stem⸗ die sich in der Sitzung einer Ungebuhr schuldig ma he, eine Ord⸗
zeltaxe stattfindet, im rechtsrheinischen Bayeen durch Vecwendung nungsstrafe von 3 Tagen Haft festzusetzen, sich nicht auf Rechts⸗
von Stempelmarken entristet werden kann, joll unverändert ange anwälte und Veitheidiger erstreden solle, indem allseitig anerlannt
nommen werden. In Art. 16 soll der lezte Satz, wornach auch vurde, duß dieselde diesen Personen gegenüber nicht passend er⸗
die, welche mit ungestempelten Karten in einem öoffentlichen Lokal sheine. Dagegen wurde ein Antrag, auch die Befugniß des Ge⸗
„der in einer Privatwohnung spielen (gleich dem Verkäufer und tichtes, gegen Rehtsanwälte und Vertyeidiger wegen Ungebühr eine
Wirthe) kestraft werden solle — gest ichen werden. Die Art. Didnung?estrafe bis zu 100 M. festzusetzen, zu beseitigen, gestrichen,
20 bis 27, weiche Bestimmungen, die blos für die Pfalz gelten, weil man dafür hielt, daß eine derartige Befugniß unter Um⸗
enthalten, sollen unveiandert nach dem Eulwasfe angenummen bae zut Aufrechthaltung der Autorität des Gerichtes nothwen⸗
werden. dig se.
München, 21. Oe‘. In heutiger Sitzung der Abzeordneten; Berlin. 18. Olt. In' diplomatischen Kreisen erwartet
ammer derliest dec Prasident ein Handschreileen des Königs, welches man als nachste Folge der Monarcheu-Begegnung in Mailand, die
dem Präsidenten vom Odercere nonienmeister zugegangen ist; es Erhebung der beiderseitigen Gesandtschaflen in Nom und Berlin
lautet: „Ich finde mich nicht veranlaßt, die Adresse der Abgtord⸗ zum Range von Botschften.
netenkammer eutgegenzunehmen. Uedrigens hat auch der Ton, in Der Reichskanzler Füest Bsmarck bat in einem eigenhändigen
den e'nzelne Kammetredner bei der Adreßdebatte verfielen, iß hohem Sch. eiden den König Biltor Emanuel sein tiefstes Bedauern darüber
Dratde mein Befremden ertegt. Hi roon ist der Präüdent der ausged.üdt, daß er wegen anhaltender Krankheit die Reise nach
Abgeordneten zu derständigen. Ludw'g.“ VYdailand im Gefolge des Kassers nicht habe unternehmen können.
Miüen hen, 21. Oct. (Abgeord etenkammer.) Miun ster v Füst Bis narck war zu diesem Schritt un so mehr berechtigt, als
Pfeuffer verliest ein Dectet des Königs vonn 19. October, wonach ihm König Viltor Enanuel bei seiner Anwesenheit in Beilin vor
der Landtag bis quf Wecteres vertaat wird. Die Versammlung noei Jahren bei der Ueberreichung jeines Bildes in höchst schmet⸗
treante sich mit einem Hoch auj din Könis. * cheldaf et Weise auf der Rüchkseite schrieb: „Meinem lieben Vetlter,
Munhen, 21. Ocioder. Asgeordnetenlammer. Der Ge⸗zdem Fürsten Bismark.“ In Uebrigen bestätigen die aus Varzin
Zesetzentwurf betreffend einige Abanderungen des Tax- und Sters dommenden Nachrichten den durchaus leidenden Zustand des Reich?⸗
pelgesetzes wird einsienmig (nit 146 Stimmen) nach den Vor⸗ anzlers. Derselbe leidet wieder an seinen allen Uebel, der Shlaf⸗
icee den ueschesee nt der von der Negeerunge na dirgeiih o igkeit. und große Dosen von Morpoin .-Ensderhunten sind taum
ngebrachten Mod ficasion angenommen. Ter Präfident theilt mit, im Stande, dem nervös aufgeregten Zustande des Fürsten Bismardt
daß er nunmehr den Gesetze niwurf an die Kaumer der Reichscaͤthe veder ob uhelfrn. Aus dirsem Grunde hat der Hausarzt G.h.
zehen asse, von wo er ihn dis 123 Udtr zurückerwarte. Vis kaih Strud auf das Angelegentlichste von der Mitreise nach
dahin vird de Stzz iug suspend ct. — Nuh Wederetoff unz der Italien abgerathen. Nach seiner Gewohnheit dugibt sis Fürst
Sitzung wurde mitgetheilt, daß üher die Geseheniwütfe, detr. das Dismarck erst nach Mitternacht zur Ruhe, Audienzen ertheilt er
Tax⸗ und Stempelgeietz und über Umw'ndelung der Weldftrafen rst spat pon 8 bis 11 Uhr Abends. Daoagegen ruht der Fürst
in Reichswährung ein Gesammibeschluß beder Kammern er ieltf hon den Arbeiten und Aufregungen des Tazes bis 11 Uhr Ber⸗
worden jti. mitiagße. Seit edriger Zeit kaun er dese ihm so wohltduende
— Am 19. d. (a so 1 Tag vor der Nichtannahme der Paltrioten⸗ Ruhe nicht mehr gerießen, indem der erquickende Schlof sich bei
ndresse) wurden, we der Fraänk, Kur. mittheilt, in Nünchen bereis dm nur —78 einstellt. Diese kraulhafit Erscheinung uit auf
iolgende Kombinationen bezünlech des neuen Ministetiums kolportirt. ein ganzes Nervensystem eine seht raatheilige Wirkung. Jeßi
d. Gasser (Aeußeres), Staat⸗rath Schubert (Inneres), v. Ow häͤngt es einzig and allein jvon dem in Varzin terrscherden Klima
Qultus), Oberappelltath Kurz (Just'), Frhr. v. Lodkowtz (Finan- ab, ob der Fürst früher oder später nach Betlin zurück ehren wird.
en), Generalmajor v. Focten bach (Krieg). Berlin, 20. October, In Folge der vom Grafen Arnim
Augsburg, 21. Ocoder. Die „Allg. Ztig.“ hringt folgendes tingelegten Nichtigkeitsheschwerde am sein Proceß heute vor
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        dem Obertnrihunal zur (dritlen) Verhandlung. Neues wurde von Galavorstellung im Theater, wel He überaus glänzend ausfiel. Der
keiner Seite vorgetracht. Das Odertribunal wies die Ni htigke'tz- Kaiser, welchet überall mit höchster Begeisterung empfangen wird,
heschwerde zurück und verurtheilte den Grafen Arnim in die Kosten meldete der Kaiserin, daß er ähnlicves nie gesehen habe, namentlich
Berlin. 20. Oct. Enne Lanje für den preußischen Hof st die Beleuchtung des Domes habe einen unvergeßlichen Eindruck
auf dem kürzlich in Gotha stattgehabten Frauentage von Frau zemacht. D'ie Beziehungen der Herrscher find de herzlqhsten, das
Lina Morgenstern aus Berlin eingelegt worden. Anlaäßlich der Vefinden dis Kaisert vornefflich.
Debatte über den Luxus und die Modesucht ward nämlich hiege⸗ Maitand, 20. Octobe?. Koͤnig Victor Emanutl brachte
worfen, es sei vorneymlich Obliegenheit des ersten deutschen Hofes, dem Kaifer ein Mosaike⸗ Kunstwerk antiker Arbeit zum Gi⸗
auf eine Vereinfachung und fittlichere Gestaltung der Moden dutch chenk. Feldmarschall Moltke erhielt die Büste des Königs, Ge—
zutes Beispiel dinzuwirlen. Da trat Frau Lina Morgenstern auf etaladjudant Graf v. d. Goltz eine Tahatiere mit Brillanten,
und legte in glänzender Rede dar, daß es eines solchen Fingere Oberhofmarschall Graf Pückler und Flüseladjudant Graf Lehndorff
jeiged deineswegs dedürfe, denn es gebe wohl kaum einen europfqe das Biduß des Königs. Staaissecretär d. Bülow, d. Mauteuffen,
schen Hof, an welchem die fürstli hen Frauen so durch Einfachheit Heneral v. Abbedyll und Cadinetsrath Wilmowsh das Großlreuz
und brescheidene Toilette ich auszeichnelen, wie am Berliner des Mauritius Ordens, Leibarzt De. v. Lauer den Kronenorden.
aiserhose; in Berlin sei es vielme hr die Börfen-Aristolratie, welche Der Bürgermeister von Vaitand ist in den Grafenstand erhoben
den ausschweifendsten Moden fröhne und damit leider eine allae⸗ vorden. Der Koͤnig von Italien ließ an die Armen von Mai⸗
meinere Nachahmung erziele als der Hof. and 3000 Lire vertheilen. Der Erzbischof hatte die Einladung
Berlin. Die Prüfungsordnung für den Einjahrig des Koͤnigs zur Tafel „aus Gesundheitstücksichten“ abgelehnt.
Freiwilligen⸗ Dienst ist einer Revisiomunterstellt und es sind dadei Der Kaiser und der König sind heute Margen nach Monza jur
die Anforderungen an d'e wiffenschaftliche Befäh' gung der Prüf Jagd gereist.
ingi so erheblich dexschärft worden, daß es jedem Milifärpflichtigen, Mailanud, 20. October. „Naj'one“ erzählt: der Kaiser
zer die Secunda nicht mit Erfolg besucht hat, anzurathen ist, vor habe bei dem Endfand dee Wücdentedter in Gegenwart des Kö
ernstlich mit sich zu Rathe zu gehen, od er demielden enispre⸗ nigs sene Befrtedigung üder seinen Empfang ausgedrückt und de—
hen kann. nerft, er sehe darin eine Bestätigung des feeundfchaftlichen Ver⸗
u8and. hältnisses der de den Länder, welche gemeinfam zur Esnheit gelangt
Thiers hat in Arcachon (dei Bordeaur). wo er nah seiner srien und Freunde bleiben müßten. Kögig Bictor Emannel habt
Rücktehr aus der Schweiz einen mehrtägigen Aufenthalt geno unmen perauf „esagt: „Ja, wir wollen stets Freunde dieiden.“ Der
jat, eine Rede gehalten, in welcher er mit Entfchiedenheit betonte, darser habe diese Morte wude: bolt uvund dem stönig die Dand
dat unter den jczigen Berhältniffen nur die Repablik in Frankreich gedrüdt.
nöglich fei.. Zune ner Monarchie gehört ein Monarch, über die Ueber den Empfaug des Kaifers Wihelm in Italien schreibt
Pitson des Monar ter aber sesen ja die Monarchisten unter sich der st. Z3.“ ihrm Sper'alberiqtertaner aus Mailand:
elbst nicht einig. Die Franposen sollten fich männlich betragen me festgefezeen Zen lief der Zug in das alle Bern, das heutige
und die Patte en nicht noh die Sawieri keiten vermehren. mit Zerona ein. Hier sollte die erste Begrüßung des Kaijers durch
zenta das Land ohnedin schon zu lämpfen habe, fonst werde das ingehörige der eigenen Nation erfolgen. Der Monarqh hatte sein⸗
Thaot hereinbrechen und mit diesfem noh größeres Uns⸗lück, als Justimmung dezu ertheilt, daß die Vertreter oer dcurschen Gemein⸗
zat in den letzten sechs Jahren überstandene. Von den Radiecalen, )e ia Venedig ihm hier eine Adrefse überreichten, und er war fsicht⸗
nit denen die Conferbatiden fo gern den ruhigen Büeger erschre⸗ ich erfreut, als die Deputation derfelben dor iom ers tien. Pfarrer
den und fie gegen die Repuhlik einnehmen wollen sagte Thiers, Theodor Elze, der seit Jahren an der Spize dieser Gemeinde steht.
ie seien nicht so schlimm, als man sie darstelle, und, wenn fie je trat als Sprecher vor, um den Kaifer zu begrüßen, und ilberreichte
an“g Ruder kämen, würden sie sich wohl gann anders denchmen, die Adresse, deren Wortlaut folgender ist:
ats diele jetzt voraussetzen. Falsch sei es anch, sagte er, daß Großmächtigfter Kaiser! P—
Frankreich als Republik in Europa iselirt sein werde; ader es Allergnadigster Könuig und Herr 5
müsse freilich eine veraünftige Regterung haden, venn die andeten Seit langen Jeiten pim ersien Male wieder zieht ein deut⸗
Staaken Zutrauen zu ihm fafsen follen Th'iers schloß wmit einem cher Kaifet übet die Alpen derab in Italiens Fruchtsfilde.
dotß auf Frieden und auf die friedliche Politkder Nichtintervention, Aber nicht wie ehedem von den Hohenstaufen geschah, nicht
bie jezt an die Stelle der Politik der dewaffneten Intervention ur Eroberung kommt der Hogenzollern⸗Kaijer nach Süden, sondecu
getretea sei. J u freundschaltlichen Besuche bei dem ersten Konig deß aeuen
Maitand, 19. Oct. An dem Galadiner heute Abend ralienischen Reiches — der Einiger Deutichlands zu dem Einiger
nahmen 150 Personen Theil. Bictor Emanuel hrachte einen Naliens.
Toast aus auf Kaiser Wilhelm, „seinen theuren Bruder, Gast und F eudig jau hzen d'e Völkee beider Lander Eu⸗rer Kaijerlichen
Freund,“ sa wie auf das Wodl der Kaiserin und der gesammten Najestät auf d esen Friedenszuge zu, und in den allgemeinen
dnigli Cen Familie von Preußen. In dem Toaste heißt es: „Ge: Jubel mischen duldigend den ihren auh Eaer Laistelichen Maje⸗
datten Ew. Majeffaͤt bei diesem glaͤdl'chen Aulakz, mich zum Dol- stat allerunterthänigst und gehorsamst die in Veuedig lebenden
metsch der Wünsche zu machen, welche die Jkal ener vereint mit Deutjchen
mir fuͤr das Glück Ew. Mijstät, fsüt dia Gede hn Deutschlands So ist denn der alten deuntschen Colonie in Benedig dat
und für die fottdauernde Freundschaft der de den Nationen hegen. Bfück zu Theil gewoiden, zuerst dem Deuijhen Kaiser die Gefühlt
Kaiser Wihelm erwiederte in franzdsischer Sprache mit folgenden russprechen zu konnen, wil de die Anzehötigen unferer Ration im
Worken: „Ich danke Ew. Maj stat für die freundlichen Worte, janzen Lande beseelen. Wenn irzend vo, jo ist es hier in Italien,
velche Sie so eben an mich gerichet haben. Ich din hoch erfreut, daß der Dentshe sein Herz höher schlagen fühlt, wenn er der
endlich, wie es schon laängst in meiner Absicht gelegen. dea Besuch jrceßen Ereizniffe oer derflossenen Jadre gedenkt. Wie war der
erwiedern zu kdnnen, den Ew. Majesiat mnir vor zwei Jahren dame „Tedesscon,“ so lange sich mut ihm nur dee Begr.ff von
zewacht daben. Wahrhaft gerührt durch die Aufnahme, wele Fremddettschaft · und Gewaltihät gleit derband, in Italien gehaßt
ch sowohl von Se ten Ev. Majestät ais aus Idres so schönen — und w'e hat er jzt begonnen, ganz anders in den Ohres
dantes gefunden, erkenne ich in den zwischen Dentichland und der mit durch unsere eigenen Erfolge ihrer nationalen Selbstständig
Italien destehenden Sympath een und in der uns verbindenden hit und Einheit zugeführten Italiener zu llinzen! Wahrlich. man
persönlichen Freundichaft eine der Garantsen für den europäischen hraucht sich nicht erst in fremde Welttheile zu verfte gern, un schla⸗—
Frieden. Mit dem Wurshe, daß diese Beziehungen stets dies lben jende Beispele von den großen Umschwung dec öffemiltchen Mei⸗
dleiben mösten, tr'rke ich auf das Mohl Ew. Hajestät.“ Ueber nung zu Gunsten der deutschen Nation cufzufi iden.
die sonstigen giärzend verlaufenden Festligteiten siellen wir kurz, Der Kaiser nahm die Begrüzung durch die venetianische Deputa
Folgendes zusammen: Die Parade am 19. Mittags verlief glänze d. ion in serner buldvollen Weise entge jen. Es sei ihmwohlthuend,
22, 000 Mann und über 100,000 Zusshauer wohnten bei. Der erwiederte er, daß die Deutschen aus Venedig herübergelommen seien,
Naiser Außecte si d sehe aneckennend über die Haltung der Truppen, aum ihn zu begrüßen; leider set es ihm feldst ni dt mönuich, ihre
was dense!ben in einem Tagesbefehl mitcetheilt wird. An dem Siadi zu desuchen. Doppelt erfreulich set ihm die Bewahr heitunz
jelben, Tage empfing der Kaiser eine Deputation der Mailänder der Thatsache, daß der Deutsche sid jeßt im Aus!and nur um so
Deuischen, welge ihm eine prächtige silderne Platte überreichten. entsch edener als Deutcher und um jo nniger. mit dem großen
Er kelonte die dauernde Erhaliung des Fricdeas, welchee durch Vatetlande vereinigt fuhle. In diesem Sinne nehme er den Gruß
die Frenndschaft mit Italien verstärtt werd? und erkundigte sich in der denctiamichen Deutschen, den sie ihm. der zur E nienag des
leutseligster Weise nach dea Verhälmissen der Colon“e. Auh die Vatetlaud⸗s habe mit virken Ibanen, darbrä dten. mit desonderer Gi⸗
XR——
vorauf derselbe ihnen seine Bewwunderung und Freude 3 In Verona war der Aufenthalt nut kurz; die gaaze Divisioun
daß nun d'e Gewsssenef eihent in Italien herxestellt sei. Die des Bey'rles war in schrager Linie an der Stat'on aufgestellt, fe
Provinzial⸗Deputation der Prodinz Roin lief dem Karser ebenfolls“ daß Se. Maj. idre Fronte der Lange nach passitren konnte. Au ch
sre Hulbiaung darbringen. — Am 19. October Abends war der Zudrang des Vudlicums war grok, und de Theilnabme de l⸗
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        alben sprach sich in lautem Hochrnist unveitundar aus als diesauf den Gedankea?“ — „Die Nolh.“ Stz boch len
Militarcapellen dei der Antunft und bii der Adfahit die —*c Dieb!“ — „Here Wirth, arm aber ehrlich“ — „Run, dann er⸗
de Hymne ertdnen kietzen. Urbeihaupf aaf det zanzen Sitecke waren laube ich Ihnen hier nodh drei Jan iun chlafen; dann aber
ile Stationshauser geschmückt und von Vollsmafsen umlagert. vüssea Sie das Haus unwelgetlich verloffen. —sSchon., Hert
Nochte der Zug halten und der Kaiser aussteigen, wie dies noch Virtheick nehme die stündigung an, nicht allein vor mit, sonder
n Destnzans am Gaibafet and in Btescia geschah. oder mochn ch im Namtif der drei Colegen, die dier im Rebingimmet
t nurt in laegsamem Teuipo durchsahren — bern Ort, der nicht chlafen.“ — Damit war die nächtliche Visttation beendet.
eine Musilbandt iu der l — —XX J —
gewohner an die Bahn geschidi hätte, um dem dur dreisenden doderegel, t aufster Eonre
Monar ven Bewerse der Aufinerljumleit uud Theilnahme dar,u⸗ —
— — . —8

Und alle diese Hemonuͤraliouen erreichten in Moilaud sdreit!
Iblchluß in einer Begrüßung. die so enthusiastissß war, als gelte
s dem eigenen siegreich eus dem Felde zurüdkehrenden Herischer,
ind so warm vnd allgemein, wie selbe die euragiriesten 5
hilen sie nint dezeichnender wünschen konnten.; Es war das mehr
ilf bloser Tact und blose Hoflichkeit gegenüber dem Gaste des
igenen Konigs. Wenn es Tact war, was dier auf deim du
ner Bewohner der „morulischen Haupistadt“ Italienz redéit, so
—QBXBV
pricht wir wollen mit Deuis land gehen, dessen Herrscher wie so
edrüßen!

Dezember. Oberlausitzer communalst. Thaler Banknoten.
Dezeiaber.“ Württemberget (Noten-) Bant à 838s .
Dezember. Auhalt-Dessauer Landtübankuoten in Thli.W.
Badisches Staatspapiergeld in Gulden Wahrung.
Rayeriche Staats-Cassen-Auweisungen 4à 2 fl.; 5 fl. und
50 fil. von 1866.
Vaherifche Hypothekene und Wechsel⸗Hankuoten q 10 fl. und
100 fi. Gom 1. Januar 1876 werden dieselben bis
10. Mai 1878 in München als Schuldscheint noch
eiugeloͤst).
Bremer Varknoen a 10 Thäler und 26 Mart
Darmstadter süt deutsche Banknotea, alle in Gulden- und
Thaler: Waͤhrung.
vannoverjche Banknoten 4 10, 20, 50. und 100 Thaler.
dessisoe Staatteass⸗nscheine in Gusden-Waährung.
womburger Landesbanknoten in Gulden⸗Wahrung.
»ur hefsische Kassenscheine a 1, 5 und 20 Thaler.
deipziger Casseudere nischeine in Thaler⸗Wahrung.
Leipziger Banknoten in Thaler⸗Wahrung.
dud der (Commetz.) Banknoten in Thaler ⸗Waährung.
Voffauer Landesbanknoten in Gulden⸗-Währung.
Joffautt Landes⸗Crteditcasse à 1, 5 und 28 fi.
Dldendurger (Landes:) Banknoten in Thaler-Wahrung.
Vreubische Darlehens: Cassenscheine a 1, 5 und 10Thaler
Reuß (iüngere und ältere Linie) Thalerscheine.
Sachsische (Dresdenet) Baalnotes in Thaler Währung.
Schwarburg · Radolftätter in Thalet-Waährung.
Sub eutsche ( Darmstaͤdter) Banknoten in Guiden unß Thle. W
Beimarer Vanknoten à 20, 50 und 100 Thalet. J
WBurtiemberqer Staatspapiete a 10 fl. de
18765.
Marze Anhalt Dessauer Thaléetschäͤne.
Juni. Alicudurger Thalerscheine. ——
hraunfhweiger Banknoten a 10 Thalee....
Büdedurger (niedeis.) Banknoten in Thaker-Rotonx
Dt tieldeutsche (Meininger) Creditbank a 10 Thaler.
Thüringer Banlnoten in Thaler Währung.
Weimarer Cassen⸗Anweifung 4 1 und 5 Thaler.
Juli. Scwaridurg⸗Sondershaulener in Thalet⸗-⸗Wahrung.

UsUI
n —244e84.
fMuthausen i. E., 17. Olt. In seinem leßien Jahres
xricht debt der seit 82 Jahren hier destehende Verein zut Er—
»auung don Arbeiterhäusern mit berechtigter Genugthuung die
kesultate feiner segensreichen Thät glejit hechor. Derselbe hat hier
m Ganjen uicht weniçet als 417 Häuser für Arteiter im —*
von ca. Lẽ/a Prillionen Frant erbaut und zum Selbftloftenpreij
un Arbeiter verlauft, beiw. decmierhrt. Im lommenden Jahre
nedentt der Verein weitere 32 Häufer zu errichteu.
fMeßz, 14. Olt. Württembergischen Blaͤttern wird ron
mitgetheitt? Vorgefern Frün sind in Batilly, nahe der Landes—
enze auf der Metz Pariser Linie, 6000 Stück Hammel, die ver⸗
edenen Händlern gehörlen und die guf dem Transport nach
arit begriffen waren, in Scheuern nahe am do tigen Bahnhofe
tbrannt. Unmittelbar daneben fianden 12 würtiemsecgische
haftranbporiwagen; auch diese gericthen in VBeand und konnten
Ot mehr gerettet werden; es isßt das beinohe die Hälfte der würt⸗
mbergischen Schastransbortwagen. Der Schaden an Vieh delduft
ich nach Schätzung immer auf 90,000 fl.
fx Aus Baden, 19. Olt. Der Weinherbit ergibt fast
iberall im Lande nicht mur einen qualitativ vortreffllichen, fondern
nach quantitativ an dielen Orten bis zur Faßnoih steigenden Et—
rag. Seit vielen Jahren sah man ke'ne zufriedeneren Gesichtern
der Winzer im Rheinthale zwistten Schwarzwald und Vogesen.
Gießen, 18. Olt. Die Haäupter der groben und weil⸗
etzweigten Nassauer und Riegener Falschmünzerbande, Ir. W.
dinckelz don Imhsausen und dessen Bruder, H. Winckeels don
undhausen, wurden vom Assisenhof zu 12. braw. 10 Jahren
zudthaus verurtheilt.
f Berl ner Sitiendild. Ia einem neuerbauten Hause der
ruchtstratee. so meldet ein Berlmmer Lokalberichh, in wel Kem am
Okti. schon mehrere fertig gewordene Wohnungen be ogen werden
lten, ging der Wirth, En Destillateur, Abends um 10 Uhr mit
mer Laterne durch die noch unfertigen Raume um zu sehen, was
Ich ju machen und zu ergänzen sei. Nachdem ec drei Etagen in⸗
zicirt haite, stieg er noch eire Treppe döͤher und fund dier eine
ztubenthür derschlossen. von der er wußte, daß er sie vor einigen
Jagen seldst audcehangt hatie, um dem Luftzuge größeren Raum
gewahren. Er klinkt und stößt und sucht auf alle Weise die
hüre zu oͤffnen: aber vergebens. Da ploͤtzlich läßt sich von innen
sne grollende Stimme dernehmen: „Nanus das ist doch j gt keine
isitenstunde7 Wer kommt dinn noch in auer Nacht auf Besuch?
Der Wirth ift hochlichst überrascht, ader als kouragirter Vtann
vd früherer Dragoner weicht er nicht dem unsigebaren Feinde
ndern gegenfragt energisch; „Wer ist hier in dem Ziumer ?
ntwort: „Watßzner.“ — Weitere Frage: „Was thun Sie het ?
„Ich schlaf.“ — ODeffuen Sie sosor! die Thüre, sonst schicke
d nach der Polizei!“ „Polizei? Nun, dann machen wir schon
seber auf.“ — Nach wenigen Minuten wurde die Thür greöffnet
ind der Wirth trat ein. Dat Jimmer mar, wie das „Tgbl.
rzählt, mit Hol abfällen vom Bau ganz behaglich erwärmt und
ar Seite des wärmenden Ofjens ein Lager dou Hobelspähnen nnd
lten Leinwandstücken bereitet. Ein ziemlich bejahrter Mann in
mer dlauen Blouse flellte sich dem Wirthe vor: „Ick bin Watzner,
mio Sie sind 2* — „Der Wirih des Haujeßs. Wie lange näch⸗
gen Sie dier schon“ — So laugt, wie Sie bauen. Eist
vobnte ick Bel⸗Etage, und dann bin ich mit die Maurer succefsive
mmer hoͤher gestiegen.“ — ‚Wer gad Ihnen die Srlaubnß, sich
ielar Daume u bedien⸗ oü G

31.
30

Theate'rr.

(Eingesandi.) Die Mitiwochsvoistellung (Venefice ür Frln.
dDleiinn) war wieder einmal eine recht gehun gene. Hatte
ans Herr Direktor Schroth in voriger Woche durh Requisition
der Edeleute Bituer vom Hoftheather in So. dershausen zwei auge⸗
jehme Abende derschafft, woinr wir ihm noch nachträglich danken,
o koͤnnen wir heute nicht umhin, sür die Wahl des Stückes
rttersegen und Vaterfluch“ zu ihrem Benefice grin.
Tlein unsern aufrichtigsten Dantl zu jgollen.

Was nun die Aufführung diejes Siückes andelangt so iß fie
in cllen Thellen als eine gehungene zu bezeichnen und ge—
»übrt dvor Allem dek Benefic anfin der Vorraug. Sie spielte ihre
Rolle mit einer ihr eigenen gewinnenden Leichtigkeit und riß selbst
in dem ersten Theile detselben als Wahnsiunige zu Thränen hin.
Frau Gold reprgsentirte den Gonrinand und den Patistt Leicht⸗
inn ebeufalls vortrejfl ich; dee Frau Drreltor als Maiquise
ind Frau sel ein als Mutier Vonsalof kaunn ebenfalls nur ehrend
erwähnt werden. Von den Herten blieb dieses Mal auh Ridis
zu wünschen übrigz: —

Der alte Coutmacher Commandeur'chen“ Herr (GGold) hat
qelt, wie immer, auch dieses Mal bewiesen, daß er seine Parthie
richtig auftufassen peisteht; desglelchen Herr Susßengaut (Arthur),
aur möͤch'en wir de nselben rathen, in gewissen verliedten. Sceuen eiwaß
mehr Feuer zu entwickeln. In Herrn Bardensteins(Vatet Loustalon ent ·
dedten wir einen duichaug routinirten Schausp'eler, wozu wit ihm
nur Glück wünschen konnen. Eudlich hat sel st Hett Wenzkn
als Prerrot d eses Vdal den strammen Soldaten bei Seite gelegt
und seine Vartb's recht brav durchgeführt. Vivat sequens!

— — — — ÆMAB2222 —
Verautwortlid,er Redacteut: F. X. Demaßz.
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        Aufforderung.

Alle Diej enigen, welche eine recht⸗
näßige Forderung an Friedrich
Aeunmann, Wirth von hier, zu
machen haben, werden hiermit höfl.
ersucht, insoweit es noch nicht geschehen
hre deßfallsigen Rechnungen genau
ind specisticirt innerbalb 8 Tagen
hon heute an auf unterfertigtem —BE
reau einzureichen.

Ganz besonders wird darauf auf⸗
merksam gemacht, daß diejenige Chiro⸗
grapharschulden, welche nach Ablauf
dieser Frist angemeldet werden sollien,
hei Collocation der vorhandenen Mit⸗
tel unberücksichtigt bleiben müßten.
St. Ingbert, den 18. October 18975.
—V

in St. Ingbert. m
Den geehrten Damen von hiet
gegend die ergebene Anzeige: daß ich von
meiner Einkaufereise zurüdgekehrt din und
4 Neueste in der Wintermode zur gefl.
Anficht ausgeftelt habe. 277*

Zugleich empfeble e ne reichtaltige Aue⸗

wahl in Baschliks und Weißtwaaren

Frau Elise Fischer

Lederschußzhe

mit Holzsohien, mit und ohne Filz, sind zu
daben hei
Beter Brill, Seiler.
— Haupitstroße. J
Theater in St. Ingbert.
unñter der Direktion A. Echroth.
Zonntag den 24. Ottoder 1875. Im
Obe rhoufer ijchen Saole 1
achmittags »2» AUhr—
Kinder⸗Vorstellung
Zneewittchen
und æ
Die sieben Zwerge.
—I
Därchen bearbeite von K. A. Görner.
Abends 8S Uhr.

Aufi vieles Verlangen:

Preciosa,
die Zigeuner-Königin,
ode
Das Wundermädchen in Spanien
Schauspiel mit Gesong in * Alien von
Carl Maria von Weber.
—

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Doppelte.

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inagabe enthält in jedem Monat Beides.

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Der Unterzeichnete giebt hiermit seiner weythen Kundschaft bekannt,
daß er eine neue Sendung dieses ausgezeichneten, wie tausendfach
empfohlenen Brustssaftes in lz, *Na v. is Flaschen direct von der
Fabrik des Herrn . ..... —
V. II. Tickenheimer in MAainuæ
erhalten bat. — Da die Hersiellung des echten

TraubenBVrustHon⸗
unter die Controlle des Herrn Di. Moritz Freytag, —XE
professor der Chemie in Bonn gestellt ist, so ist jeder Käufer
sicher, um eine stets gleichmäßige und ganz vorzügliche Waare zu erhal⸗
len und empfehle ich solche unter Garantie der Ecktheit hiermit bestens
*5*

7dräceh
1. TUECD AGM .

- — F 44
AlIgemem α ιινασ Reichs-
—EXX

Wir vwiederholen hiermit unsere dringende Bitte an alle Firmen,
welche kein Circular empfangen hahben, sien sofort Anfragebogen von
—EXEEECI da die redactionelle Arbeit mit November
geschlossen und das Werk dem Drucke ũbergeben wird.

Wir bemerken bier nochmals ausdrücklich, dass dio Aufnahme
einer jeden Firma A osten frei geschient.

Behufs Ahonnements empfehlen wir den dabei interessirten Firmen
dringond, uns die Bettellungen (10 Mark pro Bxempar) schon jetat u-
gehen 2hn lassen, da bei der ausserst Kkostspieligen Herstellung des Werxves
die jlöhe der Aufiage nur nach Massgabe der rorher eingegangenen sesten
Auftràge bestimmt vwerden wird.

gtrassburg. im October 1875.
Tie ExpPpedition

öãos Allgemoinon Deutachen Reiohbs-Adreasbuchs.
— —32 —
Fid in d von J. x. Demee in St. Anabert

—“
        <pb n="675" />
        St. Ingberler Anzeiger.

—⸗ ⸗—ü—⸗—c„ü—»—„ÿ»Ræü
——— —— —

Der St. Na derter Unzeigder (und das mit vem Hauptblatte verbuil dene —XX mit der Dienttaas⸗, Donnecttagte and Sonulag⸗
RAummer erscheint wbqhentli dvierm al: Dinstas, Dorre⸗ stau, b 4044 αι. Lae rärei vierteliaͤdrig 12 Arxx. ope
1 Mark 20 R.Pfa. Anzeigen werden mit 4 rir. die dreispaltige Zeile Blaltichrist ⸗der deren Kaum bere Hnet.

— — —
Is7ʒ

Deuntsches ARNeich.

Manchen, 21. Ocioder. Die heutige Kammersitzung
vot eia starles dramatisches Interesse. Die Entsgeidung Sr. Maj.
xes Koͤnigs hinsichtlich der Ministerlrise war natürlich beiden
Parteilagern bekannt und wurde lebhuft debattirt. Die Liake des
deufes zeigte in ihrem Siege tine ruhige und nichts wenger al⸗
elbsiuberhebende Halmung, welche nachsuahmen die liberale Presse
vder wohlthun wird. Die kleritale Partei trug eine Gefaßtheit
r Schau, welche freilich nach dem Aufhören der dramatischen
SZpannung sehr bald einer tiefen Riedergeschlagenheit wich. Der
Hrasident Frhr. v. Ow verlas mit hoͤrbar zittarnder Slimme die
gl. Botschaft. Die Entscheidung an die vielleicht vor dem letzten
Augenblicke Manqcher noch immer nicht glauben wollte. war erfolgt.
der Schlag gefallen. Die Klerilalen wußten jeht, woran sie waren.
Ramentlich die Führer schienen auf das teeffte betroffen, Jorg saß
wie zerbrochen da. Er hat allerdings mit unerhdrtem Un—
zlück operirt. Joͤrg wird eine Mehtheit, wie die von ihm anm
14. October zum Adreßvotum geführte, pie wieder zus ammenbrin⸗
gen; die klerikal-patriotische Rüdfluth gegen das Jaht 1870 ist auf
hrer Hoͤhe gebrochen worden, jet lommi die Ebbe. Und fie wirb
starl scin. (Südd. Pr.)

Mäünqen, 21. Okt. Die liberale Fraknion der Kammer
oersammelt sich heute Abends zu einem Abschieds souper.

(Sudb. Pr.)

Mänchen, 21. Olt. Mit den Abendzüzen hat sib
bereits ein großer Theil der Abgeordneten in die Heimath zurüch
begeben. Mancher mag wohl uͤber den beutigen Ausssgang der
kaamersitzungen übertajcht gewefen sein. — Für den ausgeschiedenen

Abgeordneten, Renmer Jalod in Kaiserslautern, hat aus den Wahl⸗
beitle Kaiferslautern der 1. Ersotzmann, Advotat J. Reumaher
in Kaiserslautern einzutreten.

MuUnchen, 21. Okt. Die Bekundung des koͤniglichen Ver⸗
rauens an das Gesammtftaatsministerium wurde in Plakatform in
3600 Exemplaren vervielfaltigt und wird zum Vollzug des koͤnige
lichen Willens in allen Städsen Baherns Berbreitung finden.

Berlin, 21. Oct. Wie wir hören, hat der Magistra
don Berlin sich durch die Rochrichten von der üheraus herzlichen
Aufnuhme, welche dem Kaiser Wilhelm in Mailand zu Theil ge⸗
worden, gedrunçen gefühlt, durch ein Telegramm an den Burger⸗
meistet von Mailand der dortigen Bürgerschaft den Danlk der
Stadt Berlin auszusprechen.

Ausland.

Wie die „Liberte“ erfährt, gedentt die Konigin Isabella nur
die CTorteswahlen abzuwarten, um sich, also in den ersten Tagen
des Januar, mit Zustimmung ihces Sohnes und seiner Negierung
aach Spauien zu degehen.

Schmerzer, als die soeben becuͤhrle, und wir können nicht umhin,
der „Pfalz. Poste, die ja der Besprechung vostalischer und, es sei
der Kürze wegen die Bildung eines analogen Wortes erlaubt,
abnalischer Mißstaͤnde freimuthig ihee Spalten öͤffnet, diese
Schmerzen zu llagen. Wenn disher die Einwohner von Hasel und
hra Nahbarn der großen Gemeinde Rohrbach am Sitze ihres Be⸗
zirlsamts und Bezirlsgerichtes zu thun hatien, und die Leute aus
)en preußischen Orten Spiesen und Elbersberg die Laͤden in Zwei⸗
»rüden auffuchen wollten, weil sie dort billiger und besser ein⸗
aufen als in Saarbrücken, dot ihnen der zwischen 7 und 8 Uhr
MNorgens h'ier abgehende Zug die beste Gelegenheit, rechtzeitig in
Zweibrücen einzutreffen und ihre Geschäste auf den Amtsstuben,
iu den Laden und auf dem Markte Vormittagt abzumachen, denn
jegen 9 Uhr war man am Ziel. Wie aber seht es jetzt Des
Zug ist nicht ausgefallen, „ader Hassel“ if im Schlamassel, nun
zeht er an der Nase uns vorbei. Im Winter müssen wir um 4
Uhr 31 Minuten am Bahnhof sein, um nach einer vollen Slunde
Kast in Schwarzenader, vor Tagesanbruch um 6 Uhr 40 Min.
Zweibrücken zu erreichen und uns, da wir doch die Städter so
irüh nicht aus den Betten jagen dönnen, erst stundenlang nutzlos
vdort auf den Straßen herumtreiben. Benüßen wir den naͤchsten
Zug, so gehu's stark auf 12, bis wir Zweibrückens Thirme vor
uns sehen, der Markt ist vorüber, die Amtostuben werden ge⸗
schlossen. ist ja allbekannt, daß die Züge zwischen Schwarzen⸗
aclker und Et. Ingbert sonst nicht allzu große Eile zeigen, und
darum meinen wir, die 2 Minuten jum Anhalten und Abfahren
bei uns sollte der Zug zwischen 7 und 8 Uhr wohl erübrigen
tdunen. Iß died nicht möͤglich, was uns übrigens unbegreifüch
ware, nun so liegt halt das in's Bahuneß gepogene und baduca
von altem Spott erloste Hasel 6 Stunden pro Tag. von Morgens
dbis 10 Uhr, wieder außer der Weln Wir haben den
Schaden und den Spott wieder dazu.
Raiserslautern. Vom 1. Jan. ab werden
zuqh in der Pfalz 2 Agenturen der Reichsbank, in Kaiserblauiern
und Neustadt errichtet werden, welche der Hauptbanlsielle Mannheim
antergeordnet sind. (K. 3.)
Speher! 21. Oct. Heute? dor 80 Jahren wurde Dom⸗
dechant Weiß von hier als Caplan in Zweibrücen angestel.t. Jur
Feier dieses Jubildums hat ihm S. Maj. der Koͤnig das Ehren⸗
ireuz des Ludwigsordens verlichen, das Regierungßraih v. Maillot
dem Jubilar heute früh in Gegenwart des Voncbrne penhee
GPf. 3.
Wärzbaurg, 18. Oct. Die Weinlese in der ¶ Wuürp
vhurgee Gemarlung begiunt am Montag den 28 Oct.; so weit die
einzelnen Nachrichten verlquten, verspricht die Eente in Qualität
und Quantitat ganz ir jflich zu werden, namentlich soll der Stand
in aͤrarealischen Weinbergen vorzüglich sein. Stein und Leisten
sollen überdieß in quantitativer Bezirhung die bisher gehegten Er⸗
wartungen überragen.
Stuttgart, 20. October. Gestern ist Hofrath
Irhr. Eduard v. Secckendorf in Lud vigsburg bei A kunft des
Personenzugs 28 auf dem dortigen Bahahof Abends nach 7 Uhr
bei dem Versuch, aus einem Wagen zwei!er Classe herauszuipringen,
vährend der Zug sich noch in Bewegung befand, auf das Geleise
zefallen, übersahren und so schwer verletzt worden, daß er noch
jestern Abends starb.
f Freiroda (Keg.⸗B. Merseburo), 15. Ott. Hier hat ein
Arbeiter einen unmenschlichen Akl ausgeführt. Er drang in Ab⸗
vesenheit seines Bruders am hellen Tage durch das offene Fenster
in dessen Wohnung und erwürgte dessen einziges 41ähriges Söhnchen
und steckte es dann noch kopflirgs in ein gefüllles Wasserfaßz;
ranbte dann den erspatten Verdienst mit 5 Thaler seinem Bruder.
VBon dem Geld wußte er. Bis jetzt ist der Morder noch nicht
eigebracht. VV
FPrag, 19. Olt. 700 Arbeiter Stroußberg's wurden
mit der Auszahlung ihres Wochenlohnes von Samstaz Mittag
nuf Montag Mittags verltostet. Da die Auszahluag gestern wieder

Bermischtes.

vAααα

F Die ‚Pfalz Post' schreibt aus Hasel, 20. Oll. ‚Hasel
liegt außer der Welt,“ hat früher in unserer Umgegend ein Sprüch⸗
wort gelautet, und wir mußten damit uns hanseln lassen, biz
unser Dorf eine Eisenbahnstation eth'elt und dadurch an die Ver⸗
lehrsstraße zu liegen kam. Stolz praugt sein Name seildem auf
den gelben Fahrplänen und jelbstbewußt deuten wir mit dem
dinger darauf, wenn unsere au der Kaiserstraße, früher „in“, aber
eht außer der Welt wohnenden Rachbarn heute noch neidisch zu
potten versucht sind. Bemerklen sie uns malitids, das alte „Hasel“
ei nicht salonfähig gewesen und habe von der Bahndirectioe erst
um ein s bereichert und in „Hassel? umgetauft werden müssen, so
uhmen wir unfere Direction smmer in Schutz, indem wir einem
dahndirector dasselbe Sprachreinigungstecht zusprachen, wie es von
Stephan, dem Postdirector, reichlich geüdt wird; und im Stillen
adsteten wir uns damit, daß in unsexem und in uanserer Kinder
Munde Hafel ja doch ewig ⸗Hafel“ bleibt, trotz Hassel umd
bahngerassel. Eine Bereicherung um — einen Gedanlenstrich, die
oir auf dem neuesten Fahrplan erfuhren, mact uns aber größert
        <pb n="676" />
        nicht erfolgie, enistand Abends große Erregung- Der Fabriksdi⸗
reclor eiklarle den versammelten Arbeitern unter persoönlicher Haf⸗—
ung, daß kinnen 2 Tagen die Auszahlung erfolgen werde, da 1
Minlon aus Rußland eintreffen werde. Auch die Bezüge aus der
strankenlasse sollen wegen Geldmangel eingestellt worden sein.

4 Eine böse Munzfälschung wirr aus der Schweiz berichtet.
Die ne.en schweizerischen Zweifrankenstücle mit der Jahreszahl 1874
sind, wahrscheinlich mit Hilfe der Galvanoplastik, so täuschend
nachgeahmi worden,, daß sie, so lange ihr Silberglanz erhalten
bleibi, von den echten schwer zu unterscheiden sind. Nur unter der
Loupe erkenat man einidge Merkmale der Fälschung.

andltexidon der Tonkunst von
Professot Dr. Ostar Paul vom Conservatorium für
Musit in Leipzig. 2 Bände. 76 Bogen Text mit
Musiknoten. Leipzig, Schmidt und Günther. Preis
9 Mrk., gebunden 10 Mikk. ——

.Von einem so gründlichen Musikgelehrten wie der Heraus—
zeber läßt sich nur eine tuchtige Arbeit erwarten. In ca. 25,000
Artiteln sind alle Gebiete der Musik in prägnanter lexikographischer
Form beiprochen, so daß fsich der Leser ohne Zeitaufwand über
hersonen und Sachen sofort unterrichten kann. Es isft bis auf
die neueste Zeit ergänzt.

— — —

—Z
Theater.
Die verehrliche Theater⸗Direktion
wird gebeten, das mit so vielem Beihall
nufgenommene Schauspiel: .
Muttersegen 8
Vaterfluch

Nähmaschinen -Niederlage
von
NRud. Frauk, inZweibrücken
Verkauf von Nähmaschinen
shand-vund Tretmaschinewn],
in allen Systemen bei
Franz Foos.
NB. Auch werden alle Reperaturen prompt
und billiast besorgt.

zu wiederholen.
Moßrere Theaterfreunde.
ꝛin weißer junger udel
Zund ist mir am Donnerstag
ugelaufen und kann gegen Bezahlung der
Inserationsgebühr bei mir in Empfang ge⸗
nommen werden.
J. Peters, Kaufmann.
Die lfkehr von unserer Ein⸗
kaufsreise zeigen hiermit ergeben st an
Geschwister
AX
Den geehrien Damen von hier g Te
gegend die ergebene Anzeige, daß ich von
neiner Einkaafsreise zurückgekehrt bin und
das Neueste in der Wintermode zur gefl.
Ansicht ausgestelt habe.
Zugleich empfehle eine reichbaltige Aut⸗
wahl in Baschliks und Weißwaaren
Frau Elise Fischer
Lederschuhe
mit Holzsoßien, mit und ohne Filz, find zu
haben bei

2WMiektia sür Xr uno —X
20
Augqen-e Gehör Iclinise
zu KMKaise rsnautera an der
Bleiche von Dr. PIveneh.

Sprechstunds O - 12, 2-3, für
Arme frei.
20000 72

Damit alle Krauken stth von der Bor
uguichteit d. Austr. Buches Pr. MAiry's
eeet berzeugen konnen, wird
n Richter's Berlags-Austalt i Leipzis
in so Seiten starker Auszug gratio un
fres. versandt. Jeder Veidende welcher
sanen und sicher geheilt sein wihl, sollie
sich den RAuszug kommen lafen.
Bisher versandt 50.000 Exemplare.

SVw 2

Gicht uUnd Rheumatismus, deren Lähmuugen und alle andere
innerliche und äußerliche früher unheilbare Krankheiten.

Arz folgenden mir zugesandten Bricfen geht wieder hervor, daß Leidende jeden
Hr adesadae irnerlich wie äußerlich an einzelnen oder allen Körpertheilen leidend, daß
elbst denk Hoffnungslosesten Gelegenheit gegeben ist, sich wieder von seinen Leiden be⸗
reien zu fönnen. Es hat mich diel? Mühe gekoftet, ehe es mir gelungen ist, durch meine
eue Heicmelhode Ablagerungen (Verknorpelungen) in verhärtetem Zustande wieder zu
rweichew und zum Verlhe len zu vringen, wodurch nur das Gelent resp. die Sehne
bieder in seine frühere Lage greifen kann und ebenfalls die Circulation des Blutes
vieder hecgestellt wird; sodann die leidenden Theile, die vorher gekrümmt waren oder
or Schmerzen nicht bewegt weiden konnten, ebenso die leindenden Theile, die bereits
efühllos geworden, wieder belebt und gekräftigt werden. Die harmädigste langiährige
dopfgicht erhält Linderung in einer Minule, He lung in drei mal vierundzwanzig
Ztunden.

Veter Brit. Seiut.
auptstroße.
Neustadter &amp; franz.
Kunstmehl
empfieblt billiast B. Zepp.

G. Pathemann
an der Hoepelerbrücke in Barmen (Rheinprovinz).
Herrn G. Pathemann in Barmen.

Von einem dantbaren Gefuhi durchdrunçen, muß ich Sie in Kennt⸗
niß seten, daß das Gicht- und Rheumatismusleiden meiner Frau im Mai
porigen Jahres im rechten Oberschenkel, und das meinige in den beiden
veinen dieses Jahres durch Ihre wunderbar heilenden Medicamente ganj
verschwunden ift und wir auch auf den kranken Stellen nicht mehr das Min⸗
deste verspuren. Ich werde jederzeit bereit sein, Ihre wunderbaren Heilmittel,
jo viel in meinen Kräften stehl, zu veröffentlichen und jedem Leidenden zuzuru
en, er möge fich doch an die heilende Quelle Ihrer Medicamente wenden.
am von dieser Krankheit geheilt zu werden. Ich werde unsere Heilung in
ins unserer öffentlichen Blätter einrücken lassen, damit durch diese Anzeige
mancher Leidende angetrieben wird und so seine Heilung findet, wie wir si
zuch gefunden haben. Dieses wunjche ich in ihrer Aufnahme aufgenommen
u sehen.

set Achtungsvoll grüßt Sie
Obermohr b. Steinwenden, Bahern, 6. Mai 1875. Ir. Carl Steinacker

c — — —— — —
Traubenbrusthonig
fabricirt unter Controle des Herrn
Dr. Morit-æ Prextag,
—XEV——
allein ächt
'mit nebigem Fabrikstem⸗
pel à Flasche 1, 122 und ——
3 Mark in St. Ing— — *
zert bei J. Friedrich Kasg
n St. Johann bei F. P.
Dudenhoffer, und Carl Thiriot, in
Saa rlouis e g Altenkirch, in
Blieskastel bei Apotheter E. Nichter,!
Vin Saargemünd bei Apotheker H.
rer —
Fenerwehr⸗Montag
G. Nlein.

Adorf in Waldeck, 15. Juni 1875.
Herrn G. Pathemann.

Ich freue mich, Ihnen mitthe'len zu konnen, daß die letzte Sendung über alles Erwarten
zewirlt hat. Auf meine Genefung haben viele Kranke sehnsuchtsvoll gewartet, um diese Kur auch an
angen zu können. Habe Sie empfohlen und werde diet, so lange meine Augen aufftehen, nicht unter⸗
lafsen. Ich sage einsiweilen Ihnen meinen herzlechsten Daul.

Berbleibe Ihr dankbarer A
Herrn G. Pathemann.

Hierdurch meinen besten Dank fur die Hulfe, die mir durch Ihre Medicante zu Theil ge·
vorden, denn sie haben mich gaͤnzlich von meinen Gichtleiden befreit. Ich habe es zwar nicht in der
dane Blaͤut vn bekannt gemacht, habe aber nicht unterlassen, alle derartigen Leidenden an Si
u empsehlen.
uu emp Socadtunasvoli 1. Januar 1875. Frau Fr. Becker, Rheydt⸗Geneilen b. M.⸗Gladbas

Hanfeouverts
uit Firma bedruckt, werden angefertigt in
der Buchdruchkerei d'eses Blattes.
ierzu alu Reilage: Alluemesner Apzeiger für das Königreseh Bayern No. O3.
——— — — —— 75..
FSimßen un Elag von z. X. Demeß in St. Ingbert⸗

—333
        <pb n="677" />
        22 U4
22 — 228
—A —A 8 — — 42 32
j * 227 32* —— 5* * —2522224
s 2z2, 5— — —323 *32 3828 538 —
252 288 *2532 253557 53s828333555333335583 —A
553 23283 353387 z35323 2238 38332 525238 333337
* — — — 25 2* 8 — 45
5855 358 23553 553 335 3 33—8333 5235 *
2 * * 2 * —8
— 2 — 8532535376 3235 *53225 322355*
22 723 —8233532364 532753 25 2 —z385533555 55 5553335
3 — — ⸗ — *
2233 52582 533555 2552 53*85 25-252757 —A
— 3 55322 * * S8222228* — 82235 22 —A 55
.52 25— 338ù ——5 275 22 7 23 3533555232 23—52755c. —5557 2
575 533? 2553* 328223 73337333533337 878 —
28 S * — 9* 8 22 —— J — — a
s 38 858 3338 3333333633283 —— —
— — *2 3 * — — —8 * 7 5
— 8 — 2 8 2
»i *22 4835 3252835 — 3233327
—*7z22 —2 — * 5 75 — 5.5 —— 87 ——
233 2. 5376—333 225353 33325 533533 553 33 38338323 55
25* — —F 236332 55232232 — — *2 5 * 53 —*
55 5*58315 22 22 5232 5—6 3522 — ————— — 82828
32 5 2 —5—5335 * 7T * — — — — 2.,2—2 52222 * 528222
— 522 228 — 52—85 » 52 —» 5 25325687 22 —7 2 æ2538*
35 83355353383 8 55 533533333323538 38 252 353235
423 —533333355 33323 1455353335335238 — —————
5 53358 25383 333853 —833532 5323535 3323558
— — 533 55 33833 258 335553373355* 2352528
5355535— 253355545 — 28325 —2238 5232323 5332
— 2 —z53253 52226 22522—3 355 57532 — —
5255— 42848 8 22 —— — 2 2 5 23z23 23 —32*
— *53855882 52222—232653235 —— 2358 58558 —
—A 3333 33333 —3 3365558
— 5525 333386 2557 533533232 52 — 8
* — *52 983
5 5 23 2 —
5 — 8 22z5535 F 228255 282 —— — — —— —
* 28 75532303 8 515S323Ek 532 —R—— 225 222* — — 222
533 —835535365 52352553 357 2353 — 32833355
3 t 8 2
——— — 7533588 6 5753553 5355 2533 528 2325 8 555258
2 32.* —— 832E 8* L— 8 * —A —
52 2 B 2 82 —— — — 2
5553 5253525 553555 5—658 5587 2238 —A —— —
5 —X— — — W —x2 2 * —E— ⁊ 2 8 240 —* 8
2 582 — 5 3382 553228 2535 27522 2327 „»z2353u5 2 335335
* — 8 2 —c 6 322822 2* —A— 35 5522 5 535*55355
23828* —— 552853 —A— — 32555332 53572 520
F *5 4 * 2 — 2 —— — — 4 532
— 5233323 —E ———— 3555 222537
—3 232⸗ S s 2024 —— — — A — [ 62 — 622253 —55757
2* 3 5 55 23 22 —z88 553835 222.52528 38 553353
.2 58 — 322 33*23 328 52258 8 2 82*2* 323 — ——
233232227 5253 —23 3J 522 55 383 2385733353553598 — 253257
22—3* —A 822 5 8 222* 55 5252
——552 — — —A 3535738656
335—5 535533 5583382353335 —883323—375553 *—„228
5z55235— 83—23* 5 25585 — 233833 53 ——255532552525
553238 33553 3263 55 5337 372355—33283
553 52 23 85z35335—3335582* 328 6—53883 — 73553525338*
5z2332832 — XEILAE 228 255 55255 —
— 2 2—2* — 52323 2 —A 2822 æ632 28 —
8 — — — 355 —5 531352 —— —— 8
——522583 E — —2 2 — —588535335383538354585
3353373528355 8 — 3225 —2535536362
32232 —— 2 ——— 8 —* 52 *32 ——— — — ⸗ · * 3
5276 — ——— 225253—25 2 2* *8*
7 —— — 22 2 *
56 55 525253* 53 *33558 —22 882 223226 253
——A—— 5533 — 3*7 25 523* —— —
c— z560 532 —A 255 —255238
2 52283 528 86 2 555253
——

22322
—5 — 5222
253533753337553355—688
222 23352 53257* — 525 — 2
* 253 555 22 33553330 — 57352 2 525 —43558832383
5* — *8 — — — — 28 2*5 * — 2 *
88 —⏑—— —535377 A 333533553 7 35*
———— —22533223—533355 85 5 5323 3255 255 5 5 22
—A 353333553553537 532 422 ——— 5 55 72727
—— 333352336 333533738* 358 * 28535577 3—2 6—83
2 —— 7 — —— 27 — — 'wn — 853 * s
3 7 — — s8 335
* 8 * — ⸗ — 3— 2
35233855323335* — — 323553553 253 235332
—2827 2628 — 3356688332 — 5283 552
55383223 2327 5*52 — 5z — — 5—22 8 23 2*
5353575*35227 522 22—52 25 5235 —2728225* 52 23524
—EE — 3332— 58333 2552833 * A —225 22 583**
255 35823 5538333—85 — 2253225 — 0O 5 55 — 322*8
355 53338337 —A — 5 — — 255 *2538
55 — — — 2 —A 28 S 753538 15223 3 ———
—258 68 2387 — ——— 32 53. 8758
5252 13552335 51283833 535258 3 3383*8* 537 23
—— ——— 22358235 — *5 c⸗ 585 8 258 25 532 82 228
533 23333527 3835353 3358 —533 s21 888
3 78—3285* 52353535332235 55 35325 533753 77 5
582 3 52 5—8—833 2 2 8 22 282 22 3382* 22 23* — *
— K —— ——328* z 332 —2 222 —VV — 523—38 53387 “ 5z2 2 —2602 —
— S 2 1488 E S *22 35228 5533265532 58 z235255 —
— 28 2852 s 3333335 23237 D2 2 125 —
28* 53232 5525 552 5 3. 32 55368 55 5—*2 —50 5353* —
*— — — 5.25 .WO 57822558 —
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        St. Ingberler AAnzeiger.

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der Si. Jabearterunteiger und taß mil den däuptblatte -erbuadene Aattshaltangsblati, ait det Die aziagt-, Honaetötazi- aAud Sonviag

damnier erschaänt wochentlix viheren al: Dirn stax. Dounner s1à4. 5 3ta äν nta à. AI 224n ne itsↄr vietteljadrig 12 Kerit. ode
. 1 MWark 20 R. Pfq. Anzeigen werden rit 4 Arir. die dreiipaltige Zeile Blattschrifst oder deren Raumbere Hnet.

48 169 9— — De DHetober . , nJ — — — — 1875

Denutsches Neich. standung der Wahlen in München 1zwei volle Wochen eingehend

Neustodit a. H., 22. Oklt. Folgendes Telegrama ist heute nit denselben beschäftiat, jedoch, wie uns versichert wird, bis jetzt
in Seine Majestät den König auf Schloß Berg abgegangen: Vür⸗ keine genügenden Gründe dafür gefunden, daßg diese Wahlen zu
jerm: istermeistergmt und Stadtrath der Stadt Neustadt alHaardt kassiren wäͤren. G. K.).
tsauben fich, Ew. Königlichen Maj⸗stät für die allerhöysten Ent⸗ Berlin, 20. Oltober. Wie wir vernehmen, liegt es ĩ
chließungen vom 789. dieses, für Beibchaltung Ihres das Ver⸗ der Abficht der Militair ⸗Verwaltung mit dem neuen Mausergeweher
rauen Ew. Majestat besihenden Ministeriums und die damit aus- nicht nur die aktive deutsche Armee m voller Kriegsstärke mit
esprochenen wahrhast Königlichea Worte den allerunterthänigsten, ihres Ersaßtruppen, sondern auch die gesammte Landwehr-Infanterie
iefgefübltesten Dank auszudrücken. (Auch in Zweibräcken fand ze⸗ auszurüsten. Es ist Sotcçe getragen, daß die Zahl der fertigge⸗
tern (Montag) Abend eine Bürgerbersammlung zu gleichem Zoecke stellten Gewehie dieser Absicht entspricht, ihre Gesammtsumme soll
latt.) iich auf über 192 Millionen belaufen. Von diesem Bestande

Muüunchen, 22. Olt. Gestern Abend versammelten sich die vürde bei eintreiendem Kriegsfall sogar noqh ein ansehnlicher Theil
beralen Abgeordneten im Klublokal bei Weinwirth Eckl zu eineten den Depots zut Referve zurückbehalten werden können. Der
leinen Abschiedzfeier, zu welcher auch die hier wobnenden ehema- Zreis der Maufergewehre hat ssich pro Stück auf 61 Mark und
igen Kollegen geladen und erschienen waren. Die Reihe der n den Privatfabriken auf 61 Mart 40 Pfennige gestelt. Auch
Toaste erdffnete Frhr. v. Stauffenberg mit einem Hoch äuf den her Landsturm würde eintretenden Falls nur mit Hinterladern aus⸗
klub. Der Abgeordnete Siebert feierte in einem schwungvollea erüstet werden können, denn in den Waffendepots befinden sich
Tinkspruch die allerhöchsse Person St. Maj. des Königs, in wel⸗ uußerden noch 680, 0006 aptirle Zündnadel, 8300,000 Werder⸗
den alle Anwesenden enthusiast'sch einstimmten. 6. Pr.) and 80,000 ungeänderte Chassepotgewehre.

München, 22. Okt. Wie es heßt, soll die Anordnung er⸗ Becrhinn, 21. Ott. Die Justizkommissian des deutschen
assen werden, daß das k. allerh. Schreiben an das Gesaamtiminis Reichstages ist heule mit der Berathung derjenigen Titel des Ge⸗
ierium in allen Gemeinden des Königreiches zu verkünden ist und etzes über die Gerichtsverfassung zu Ende gelangt, welche sie wah⸗
war in Städten in den offentlichen Sitzungen der Gemeindekollegien, end der Abwesenhe't der bayerischen Mitglieder berathen wollie.
nuf dem Lande in besondern -Gemeirdeversanimlungen, welche an Da aus Bayern Nachrichten eingetroffen sind, welche die Rückkehr
nem Sonntag nach dem Gottesdienst abzuhalten wären. der bayerischen Abgeordneten zum Montag bestimmt in Aussicht

München, 22. Olt. In dec Gendarmerie besteht gegen- fellen, so hat die Commijsion ihre Thätigkeit füc diese Woche einst⸗
vartig ein solch fühlbarer Mangel an Mannschaften, daß, um die⸗ veilen eingestellt und wird sie erst am Dontag wieder aufnehmen.
ein einigermaßen abzuhelfen, bis zur demnächstigen Ausmusterung Ddann wird die Commission zunächst d'e von ver Berathung zurück⸗
er Gendarmerieschule (Ende November) Gefreite und Soldaten der gestellten Abschnitte der Civilproceßordnung no hmals durchbetathen
Linie zum Gendarmeriedienste bei den Landkompagnien dom nandirt ind die bis zum Zusammentritt des Reichstages noch übrig blei⸗
perden; als Funkliontabzeichen tragen die so Zugetheilten auf der dende Zeit zur Beratheung der übrigen Titel des Gesfehes über die
Brust einen Messingschild mit der Bezeichnung als „kgl. bahr. Zericht? verfassung benützen.
gendarmerie“ und haben gleiche Rechte und Pflichten vie die Berlin, 22. Ollober. Der Kaiser hat dem Oberbürger⸗
Sendarmen. W meister von Berlin auf dessen Telegramm an den Buürgermeister

Nünchen, 23. Olt. In dem nun gedruckt vorliegenden hon Mailand telegraphisch seinen Dank ausgesprochen und sagt am
imtlichen stenographischen Berichte der Kammer der Abgeordneten Schlusse: „Ich erblicke mit Ihnen in der von dem Könige von
ind die gewissen Aeuß⸗ru gen des Asg. Schels n'icht enthalten, Italien und der Bebdikerung des befteundeten Landes mir gewor⸗
velmehr durch eine Anzahl Punkte ersezt und dann die Anmerkung denen, so üseraus liebenswürdigen Empfange und herzlichen Auf-
eigefügt: „Die fehlenden Worte sind auf Praͤsidialvecordnung als zahme eine neue Buͤrgschaft des Friedens. um dessen Pflege ich
mipassirlich gestrichen. — Der deuische Botschafier in Paris, Fürst unabläjfig bemüht bin.“

„. Hohenlohe, ist heute nach Schillingsfurst abgereist, bägivt sich Berlin. Die Nachticht eines englischen Blattes, wonah
on dort nächster Tage zux Erbffnung des Reichstages nach Berlin der Kronprinz im Gefolge eines Parzergeschwaders der deutschen
uind von da in kurzer Zeit wieder nach Parig. Flotte sich im Sommer 1876 nach Philadeiphia begeben wolle, um

München, 23. Ott. Die nun bekannt gegebenen Resultate die dorlige Weltausstellung zu befuchen, bestätigt sich in dieser Form
er Prüfungen der vor einem Jahre eingetretenen einjähtig Freis nicht; doch son der Kronprinz allerdings beabsichtigen, jene Aus⸗
wlligen behufs Erlangung des Qualifikations-Attestes zum Reserve- kellung zu befuchen. In Marinckreisen will man wissen, daß die
Aficier sind großentheils sehr ungünstig ausgefallen. Kso daß eine Torbeue Elisadeth,“ weiche gegenwärtig auf dir Danziger Rhede
nicht untb edeutende Zahl der Pruͤflinge als Untetofficiere mehrere eectüchtig gemacht wird, die Bestimmung habe, für solchen Fall den
ogar als Gemeine in die Reserve übertteten müssin. Ein Gegen⸗ kronprinzen und ssein Gefolge nach Philadelphia überzuführen.
halt dieses ungünstigen Verhältnisses zu den immer schlechter wer⸗ Doch ist auch dieß alles noch ganz ungewiß.
enden Resultaten der Prüfungen flr den einjährigen Freiwilligen⸗ Ausland.
dienst sollle die jungen Leute anspornen einer gründlichen Bildung Aus der Herzegowina. Einen traurigen Beitrag zut Il⸗
aehr Aufmerksamkeit zu schenken, damit sie nicht allein scheinen, ustration der unerquicklichen Verhültnisse in den aufständischen
vas sie sein sollen und sein wollen, sondern auch worklich sind, Provinzen der Turkei und des grenzenlosen Elerds, dem die christ⸗
aͤmlich: die geist'ge Blüshhe unserer Jueggend. iche Bevoͤlkerung in Folge der herrscheuden Zustände daselbst ver⸗

Müncheu, 24 Ott. Die in den letzten Tagen mehrfach allen ist, lief ri ein Aufruf, den das Mitglied des interrationalen
ufgetauchten Vermuthungen, daß der Vertagung des Landtages difs-Coinite's für die Flüchtlinge aus Bosnien und der Herze—
ilsbald die Auflösung der Kammer der Abgeordneten folgen werde, owina,v. Bozidarowicz, an alle russischen Blätter aus Ragzusa
louben wir als eine völlig unrichtige bezeichnen zu dürfen. Die ichtet und welchen wir im Nachfolgenden widergeten: „Um Gottes—
dammern werden, so bald es der Schluß des Reichstags gestattet, itlen sendet schnellstenz Hilfe! Alle Tage sehen wir Hunderte
veiter berufen werden. Es wird denselben dann der Gesehentwurf ind Tausende don armen Menschen, die beinahe Hungers sterben.
ꝛezüglich der prod. Steuererhebung im 1. Quortal 1876 rorge⸗ dier giltes nicht nur helfen, als vielmehr erlösen. Von Metko—
edt werden und abgeoattet werden, ob derselbe die Zustimmung dich zurückgekehrn, sah ich bei Slano Hunderte von Familien,, die
ner Kammer erhält und ob es möglich sein werde, mit der Kam- uf tahlen, nadten Felsen ihre Stätte aufschlugen, ohne während
uer das Budget zu vereinbaren. Erst wenn das nicht der Fall ines Zeitraumes von über d Wochen weder un schützendes Ob⸗
ein sollte, dürfte man wohl am Vorabend einer Landtagswahl hach, noch warme Speise und Trank genossen zu haben. Heljet

iüüchen. Hr. Abg. Hauck hatte sich als Referent über die Beane vesen Unglücklichen! Schreibet, abpelliret an das qute Herz des
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        zussischen Volkes Hat sich denn die Liebe zu dem slavischen Volke
im Herzen der Russen etwos abgelühlt? Dies tann doch nicht
sein! Helfet daher den Nackten. Hungernden, durch alle Unbilden
Abgehaͤrmten — helfet den allen Eigenthums, ja sogar des Vater⸗
landes Beraubten, welche in ihrer schrecklichen Lage nur Hilfe Von
Außen, namentlich ven Rußland erwarten“

J sermisqhres.

p Neustadt, 28. October. Die „N. 3.“ schreibt: Der
Mostkauf will bei uns noch immer nicht recht jehen; die Pro—⸗
ducenen hatten auf mindestens 6 fl. per Logel (40 Liter) gehofft;
bei der das Maß von 1868 übersteigenden Fülle von Wein aber—
die es heuer giebt (zu 1000 Liter braucht man dies Jah; durch⸗
gangig nur 28 bis 29 Logeln, während sonst 382 bis 33 noͤthig
— bevorzugten
dagen auch bis 6 fl. 30 kr., daher die Zurückhhaltung. Im Ober
land gehen die Preise beständig zurüch; man weiß scheint's, den
Gottessegen nicht unterzubringen. Wöhrend von Maikammer bis
Rhodt anfänglich 120 fl. bezahlt wurden. xtauft man heute dort
— —
in wenigen Tagen für 8 bis 12 fl. die Logel aufzekauft. In
Nuppertsberg wurde für vorzügliche Waare 8 fl. 309 kr. die Logel
gegeben. In Gimmeldingea, Mußbach und Königsbach fordert man
defl. und darüber, allein det Käufer sind noch wenige. Auch in
Durtheim wird 6 fl., weiter hinunter, Ungstein, Kallstadt bis S fl
hezahlt.

fVom Gebirg, 22. Oct. In Rhodt kauf man dae
Fuder (1000 Liter) Most zu 100 - 105 fil. und die Logel (40
diter) zu 3 fl. 80 tr,; Traminer das Fuder zu 150 flli, und die
dogei zu 5 fl. In Weyher wirv das Fuder zu 118- 125 l.
in Hainfeld zu 90-100 fl., in Burrweiler u 110 fl. verkauft.
Da in den letzten Tagen ziemlich viel abgesetzt wurde, dürften die
Preise dald wieder in die Höhe gehen. (Pf. 3.)

4 Dem „Pf. K.“ schreibt mon: Von welch' schwiren Folgen
der pr. 1. Jan 1877. im deutschen Reiche bevorstehende Wegfall
der Zolle auf Eisen⸗ und Stahlwaaren speciell für unsere pfälz.
Tisen⸗ und Stahüindustrie fein wird, dücfte bis zur Stunde von
maßgebender Sielle nicht genügend gewürdigt werden, und beab⸗
fichtgen daher, wie wir vernehmen, die saͤmmtlichen Eisenindu
jiriellen der Pfalz, im Anschluß an. von den verschiedenen deutschen
Hereinen an das Reichskanzleramt ꝛc. ergangenen Eingaben. an die

s6 pfälz. Reichssstagsmitglieder eine Vorstellung ergehen zu lassen,
velche in kurzen Worten den wahren Stand dieses für die Pfalz
so wichtigen Industriezweiges schildern und dieselben zu veranlassen
ich bestreben wird, in dem Reichstage bei Discussion dieser
Frage die pfälz. Eisenindustrie in Schutz zu nehmen.
VE!fAILEI. —
Die Rückßehhr 2 Baterhaus oder: Die Lieder
des Musitkanten.

Dieses interessante, so ganz aus dem Leben gegriffene
Ztück kemmt Mittwoch, den 27. October zur Auffüh⸗
rung — und zwar wie wir hörten — zum Benefice der
Frau Gold, welche uns durch ihre Bühnenleistungen
im Gebiete des Gesangs sowie des Schauspiels schon so
nanche angenehme Stunde bereitet hat. Dieses Stück ist durch
einen Werth gewiß noch bei Allen Denen welche es gesehen
im bestem Andenken — und somit wünschen wir, daß
Frau Gold einen recht guten Erfolg erzielen möchte —
im so mehr, da Herra Gold's Benesfice leider
durch ungünstige Umstände ein verfehltes zu nennen
war. Wir fordern daher die Theaterfreunde zum Besuche
dieser Vorstellung aaf — um durch zahlreiche An—
wesenheit unsere Anerkennung zu bethätigen.

Einer für Viele.
Die Kindervorstellung, das „Sneewittchen“, ging
bei gut besetztem Hause vortrefflich über die Bretter, be⸗
sonders waren es die „sieben Zwerge“, welche Groß und
Klein durch ihr gutes Spiel reht amusirten. Wie wir
hören, will Herr Direktor Schroth nur noch wenige
Vorstellungen geben, wir sprechen daher die Bitte aus,
doch noch einmal an unsere Schuljugend zu denken, und
am nächsten Sonntag Nachmittag noch eine Vorstellung
für unsere Schuljugend zu geben. „Doch etwas recht
heiteres.“
Mebrere Theaterfreund
— — e¶
J. 8t. Ciolina &amp; döôbno
in Zweibrücken (Ecke der Landauerstraße)
emyfehlen ein vollständig sortirtes Lager
in Damen- und Herrenkleiderstoffen,
Winter-Mänteln und Regen-Mänteln
nach den neuesten Formen,
Damen⸗Chales,

— ⏑ — —

— —

Todes⸗Anzeige.
Verwandten, Freundten und Belann⸗
fen machen wir andurch die traurige
Mittheilung, von dem heute Morgen,
51/0 Uhr, in Folge eines Schlagflußes
erfolgten plötzlichen Hinscheiden unsers
geliebten Gatlen, Vaters, Groͤßvaters,
Zruder und Schwagers
Dr. Med.
JIaIcob ERinclc.
Knap pschaftsarzt,
im 69. Lebensjohre und 43. Jahre
jeiner hiesigen Berufsthätigkeit.
Um stille Theilnahme ditten
Si. Ingbert, 25. Ott. 1875.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet Mittwoch
den 27. Ott. Nachmittaas 313 Uhr
datt.

große Auswahl in: I
Teppichen und Teppichstoffen,
Ball-Roben,
schwarzen Seidenzeugen
in vorzũalichen Oualitäten ꝛc.

⸗
lummehi
S8S Schwingmehl
für deren Güte aarantirt, wird billig zu
haben bei

Theater in St. Ingbert.
Mittwoch den 27. Ott. 1885. Im
Oberhauser'chen Saale

(Abonnement suspendu.)
Zum Benefiee für Frau Geold

8. (Neu einstudirte
Die Rückkehr ins Vaterhaus

Der gegen Magenkrampf, Verdauungs-
schwäche, Blähungen, Kopfschmerzen Cho—⸗
sera, Ruhr ꝛc. rühmlichst bekannte u. ärztlich
empfohlene ꝛehvwdigehe Hagenbit-
ter ist nur allein ächt à 75 Pfennige pro
Flasche zu haben bei J. Friedrich in
St. Ingber!

—X
— XCLçtcL —
Jagen
—
hat zu verkaufen Nißolaus Eich.
Auch können bei demselben mehrere
—XX

oder:
Die Lieder des Musikanten.
Lebensbild mit Gesang in 3 Äbtheilungen
und 5 Akten von Rudolph Kneisel. Musif Beter VRrill, Seiler.
von F. Gumhert. J Hauptstrox ⸗
* s 33 anfeonuverts
guten ung mit Firma bedruckt, werden angefertigt in
hat zu verkaufen Nißolaus Kunz der Buddruderei dieses Blattes
im Hirteneck.
Kedaltion. Srud und Lerslad ven J. X. Demetz in Et. Ingobert-

derschuh⸗
mit Holzsossen, mit und ohne Filz, sind zu
haben bei

o—rg
unentgeldlich abgefahren werden.
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        — 22 7
5—5E332232223
57555—83 2
—E 5 z33 — —23835 25552222
*258 52338 c33535 53522333388 —
58 —— 223* 33332753353553358 538
* *
z3332333833255 —33 783733568 3353075* 535372 82538
33 83 —8 5233 5 22522 z33 35* 22532 *z22
22333 8337755333832365 535 — — —X
9— —823 2 3 *
32333873883 333337— —I—
88 *52 32533 522 73 — — —
— 8 5225335335 23 5— 322322 —5—c5— ——
5538 —5 —53553535 585835 532 5 z2z35 23 * 325 7585338
35 5336533 —A 5 2282223238 133 5223
2 — S 522 8 5ñ —88 58 2—5233223 — * 5 BEGS
5532532 8R5—235 525825 3 53352537 —2283B8 2338 *8 8
—— 5353 — 2. 23333283325* 5333 53385335
2* — — 3 —* J— C —*
35322335323885 — 23535232 2355 23535732228 7338552323323
388333383—35585335* —A —3553255—353833 —A 2 38
J25553—325 — — 5 *88 A 25 22222 258
2529 —A * —58 35325 —* .* — — 32,22 — 2 2 55*
—A 33382— 5338 5
— — —** — 22 34 — 2 * 522 — 5
38333382 z33335 3653355 5338* 5335237285
235 383858732351336823338 52557345533525 338337
3 385*258323 — — — 5555—5— —
— 38* 73333733 ——525 ———255 —A SEEIR—528 253232
— 223435 35; — 255 585 33 25353—4
2E23 2* * * — 8 —A * 5 —**7 5227
73 333 —37 3 33
2 555 2 3 53
3368 5328283 2532—3382 z25535332588
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AÆX — — 7 5 S ⸗e vn
883 36533735638
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553233538 3535
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235558222 —— — 5238 2
85 —3355355555535 * 2583853286853 23
—A 5 — ———— 2 —2 2 33
35553 35735835 533273 z5s3 3 52823887 —
22335385333 22 73 —— 5*55 8 —55 * 2 — — 28 8 2
* 2 2 s 23 — 5234 28528 222 22325 *
35538 — 25 27 52* — 2 323 *3 58 * 22
—— — — — 53575851 52355323 — 58 553 MAASI 3 288
—— — — — —2842 8 333333238353* 222
828733357 s433353 — —
— 5 2* — —— — 2* 2828 52852 37555 — 28288
—53 5533 83 5 53 222522 —* 585322 A&amp; 2825 288
*2 * 55 35 2 8 8 — 32* 82
*35* 52 58 3 — 552 8 52 B—5S. 2* 2 —— 8** *
273332 — 28853233553533 3* 225532 —A ———
25 —— 2557 2—— ẽ 22 228 35 3 * — 523 533
8 z B 322 222 S 252 —* — 532
— 28358 58 * —A 33 —z35823 8822 — —— 323
52882 52 — — — 2558 25 — —— — ** —A 23
25*—*25*237 7 2S223 53333533 4 22 F 252
* 522 2 * * ——— — S 2* 22 9 —A 324 * * 2*
38 ——— 2584336357
—2 — T *3* S 22 TE2 —2
525 — 7822 5388
8* 2 — 2B2 * * 2 — J 23 —2 5 — —3
8* 22 5252 5 53257 2 33 3 52357 * 582883 22 —A — — —
25233357 —A 53582,2 22 —5x255525335 — 2235 355
78 —8 —— z 2 555 ·257 22*28 528352 25332* Z53989
* 2532833532555 288 55 25*22387* — —3332 S 3
5355333252 * —255 2 5 z53— — 535553238
—* —A 25 S 22 ÿ — 7 * — — X20 282 — 382822
— * * 2 * 3255 — —— 53* 5383333225 — * 8 2552 ——
32228* 325 8 855 — — —* 25 2323522 253228 252 2 32
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52335235 —— 33 57 —533333528233 5333332353 233
53333333328373* 8 7 — 22 * —— 8223 —— —
5232235 —8 —232357— —A 853858 *
223. 58 535333385333 85238385é5
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533333531325
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k7225 23 ..5 22332328 5* 2 — 2 53223 45 32 55
5353 3333——3 ——333355 533—3383833333333336—
2 2 2* —— — 38 —ẽ 25 8 25
38365—23—35373—333383s 335357 — ——
555 —5373355—353323788—85 25 287—5—33822—5—35323
2352 23523532328*53* 22 5* 2 — 22325 35 25225 2 3—*
23823 — —3 3 —— — —36
— ——— 53 53355583 —23333— ———8 515532
SSE —— —8 832353—3338 888.2
254 23 52323 — 2 22 — — — A 538 825 225.5 22 325
5—228 205535 85 523 3522 — 535853 55 5222838
—— — ———2—535835. 2338325 — 555—2—„833335
—8—2 35 —5— ——3223223*73522
223 — 3 3 —— 3365533—2——3353
z * 25 9 2 22 * 2537— 353 —288 2— EI23 5
338— — —— 3 . 8233353332
— * —* — 8 ** 2 * —A 2 2 —
3 83333333—33333535335383—2333
9 —* 2m 22 2 22 825 2* — —* * 7 *
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7 2 —2 2 — ———388* 72. 5 2—— 338385 582—85235*
733 233233 3 3 5 3 5533—32338
22535* 25—53 02222 — 3 532325
3 — — 5*89 —— — — 38 5 — —3* —— —e— 52 2
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—A 8 2 —— 53 —A5 —X — 2 — 8 323 — 25985 3 — 22
—— 22 92* — *2* — 5—— 5 — 238 —22 3 —— *8 — — — ————
33632* 2 25 — — 5 — 2535 —9 2 —255 533 52* 5
8 —3— — —A 28 — 2 — 2553* * —5E
8 —3 —I8 —2253 — 5332 * —25222 —2* 565 —252 3222 5
—A — — — 2 * 5222 5*7 — 538E —
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3 2 5 ** —e —R ———S— 252 05 —c—** 3 —
5—5833., — — 53235535558 55352—34 35 503— 755 257
— — ——3 —]
233532232 — ——— 55553536 1728
2 22 ——238*58325532 7 .*8* — 55 gs »3
3 — 3 3 353—3,38338332
— 2 — 3 * 2 * 5 —Z 5 — 5
— — 32— — —3— 8
228 c — 2222 —— —332 —8 —A 22 2 253 —88383
353z—33553535— 33 333 —53 —3———8
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        —2

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232727 33333. 253
225852 58333. 5323* 1353
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25 28832 8568633 323333
— — — — * J * —A *
8*8 528333 335 33233535
5333223 — eee —2
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227 523 53 323 55385 * —— 5 222 1333335755 *
387237 53 3 2—3228 . 5z—8 23 25333— —25
2 ** 55 m2 —— 8 2822 2*
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— 22 — DH 2* 2388* 3 2 — 5 5325
2.— 528 — — 23 *8 2e 3* —— 2*—75 5 *
5285* 3253 55 22352382 2 35 A 523 2355 3358
222239 8* 8 223 5335 23 2332835 2
222. 259 8 2323 5*232 22 2855353 A 3523 25*752328
753*33283 t 223 5233 5 55*3 525* 23 X* 2528
322 EA 2532232 55223 —— — 23222 2827
33* 15555S — 2538,2 2323338: 38 2523 3553
23235 — 553 J—— 25 3 573353558
— 2 * *2 2*8 8* 273 2333—327 * 2232— 2 5 68 37 33*
285 122353 372573 28 52 58 32288 338553 33
525323 —— — — 7 5337 33 — *2. * 2. 23
—3 25 3 — 53 25 523 5383 2 5 3.38 s 2
— *28 N 225528 22332 55 — 3 325. 5 ——
c2820 * —A 225332 5543 22338 55
222.2 2 26 —— 2823 — 8 3 — 8 —
7 35338838. 2* 52537 5232323 8 52823 232
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2 533383323 52 3238 553 273525 58
2* * * 2* 33— 3 — — 22 8*223. —E 3
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der St. Ante Unieiger (und daß mit dem Hauptblatte verdundene Aaterhaltungsblatt, mit der Dienttagt⸗, Donnerttagzt⸗ and Sountag⸗

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1 Mark 20 R.Pfa. Ameigen werden mit 4 ezr. die dreispaltige Zeile Blattschrift oder deren Kaum bere Hnet.

LDonnerstag. den 28. Oetober 1875

Deutschet Reich. Poris; 26. Oct. Nachm. 3 Uhr. In Folge des heute
Zweibrüccken, 26. Otu. Die Naqricht, daß der belannte Vormittag flattgehabten Miniserrathes ist, wie die „Agence Habas“
ctlaß des Königs vom 19. d. an das Gesammtministerium, worin versihern kann, die Eventualität einer bevorst. henden Minisierkrisis
Se. Majestät das Eutlassungsgesuch desselben abgelehnt hat, auf als beseitigt zu betrachten. Das Cabinet wird in voͤllig under⸗
untlichem Wege zur allgemeinen Kenntniß gebracht werden soll, hat änderter Gestalt vor die Nationalversammlung treten.
ich bestätigt. Nach einem unterm Heatigen seitens des kgl. Bezirts-· Turin, 26. Okt. Der „Gazetta Piemontese“ zukolge dankte
untes Zweibrücken an sämmtliche Herren Bürgermeisiet und Adjuni⸗ der deutsche Kaiser mittelst Depesche aus Boßzen vom 24. d. dem
jen des Amtsbezirkes ergangenen Crlulär, dem eiue Enischließzung Könige für alle ihm während seines denkwücdigen Aufeathalts er—⸗
der lgl. Regierung der Pfalz vom 24. d. zu Grunde liegt, haben wiesenen Aufmerksamkeiten, indem er zugleich hervorhob, der Vesuch
die Herren Bürgermeister dir Städte Zweibrücken, St. Jugbert, räre ein historisch bedeutungsvoller Moment, weil sie Beide don
Bliestast.l und Hornbach alsbald ihre Gemeinderäthe zu besonderen der Vorsehung an die Sp ze zweier Nationen gestellt seien, welche
Zitzungen zu berufen, um ihnen von dem Allerhöchsten Erlasse (von zach langen Kampfen endlich die Einigkeit errungen hätten. Der
em jeder Ortsvorstand Abdruck erhält) Kenntaiß zu geben. Die stönig dankte alsbald fur diese freundlichen Worte und dersicherte,
herren Bürgermeister und Adjunkien der übrigen Gemeinden des daß die Erinnerung an den werthvollen Besuch des Kaisers niemals
Amtsbezirls haben auf Sonntag den 31. Okttober l. J. zu passender zus seine n Herzen schwinden werde. Der Adnig fügte hinzu: Von
Stunde die Ortsbürger zu einer Gemeindebersammlung zusammen- der Vorsehung zur Erfüllung dieses identischen Mandats berufen,
uberufen und in derselben den Inhalt des Allerhöchsten Erlasses fiönnen wir übee das Resultat nur lebhafte Freude empfin⸗
)er dersammelten Bürgerschaft zu verkünden. Die Bürgermeister den. Namentlich die Lage beider Fürsten und beider Voöͤlker wird
jaben über die geswehene Verkündigung bis spätestens 5. November die Bande wahtrer Freundschaft immer fester knüpfen!
amtliche Bescheinigung einzusenden. Nach geschehever Verlündigung Rom, 24. Ott. Der deutsche Kaiser hat in Mailand auch
zes Allerhöchsten Erlasses im Stadrathe, resp in den Gemeindever⸗ den bekaunmten Dipsomaten Marchese Pepoti, Gemahl einer Prin—
ammlungen der Landgemeinden ist derselbe acht Tage lang am fessin Cobenzollern in Audienz empfangen und mit denfelben lange
Zemeiadehause öffenilich anzuheften. und freimüthig über die Lage Europas verhandelt. Pepoli war
München, 25. Olt. Dem Vernehmen nach jsoll nicht nur ꝛia Vertiauensmann Napoleons und sollte 1866 ein Schutz⸗ und
ver füt Hrn. Bogeordneten Jalob aus Zweibrücken, in Folge der Trutzbündniß zwischen Frankteich und Preußen anbahnen, wodei
Mandatsniederlegung desselben, einberusene Ersatzmann, Hrt. An Napoleon versprach, sich der Einigung Deutschlands nicht zu wider⸗
valt Neumayer in Kaiserslautren, nicht gesonnen sein, das Mandal setzen. Welche Bedingungen seiner Zeit an dieses Zugtständniß
anzunehmen, sondern ebenso auch die deiden anderea Ersatzmänner, getnüpft waren, davon ist nichts bekannt, allein soviel weißg man.
55. Kaufmann Schmidt daselbst und Gerbermeister Vecker in daß das Bündniß nicht zu Stande kam. Der Qaiser betonle nun
irchheimbolanden, so daß von Seite des Ministeriums die An- dem Mazchese geçgenüber, daß er den Krieg von 1870 nicht gesucht
»rdnung einer Neuwahl für den Wadhlkreis Kaiserslautern beab habe und daß er aufrichtig den Frieden wolle. Er hoffe auch, daß
Icht gt ist. — Der 1. Prasident der stammer der Abgeocdniten, die Rachegelüste der Franzosen sich legen würden, wenn der Friede
Frhr. d. Ow, befindet sich zur Zeit noch in München, die Leitung noch 10 Jahre aufrecht erhalten werden könne. Dies sei aber
der Nacharbeiten der Kammer hat jedoch der 2. Präsident, Herr dann der Fall, wenn Deutschland und Italtien fest und eng zusam⸗
Oberappellraiß Dr. Kurz, übernommen. menhielten. Aus den Empfange, den er in Mailand gefunden,
München, 25. O.t. Bis Neujahr sind bei der General⸗ schließe er, daß das der Fall sein werde. Deutschland und JItalien
direction der Verkehrsanstalien iun den verschiedenen Beamtenkate⸗ hätten sich die Hände gereicht. und zwischen Beiden seien seit 1870
gorien Personalveränd.rungen zu erwarten. Man hofft bis dihin seine Alpea mehr. Der Kaiser ging dann auf dea religidsen
die wegen Uebernahme der einzelnen Ostbahnbeamten in den Staats- Conflikt über und betonte, wie fern es ihm liege, irgend welne
zahndienst noch zu bewerkstelligenden Vertraasstipulationen zu Ende Religior zu verfolgen; er wolle nur, daß alle Vücger das Geset
ühren zu können. respektirten. Gegenwärtig zeige sich schon in Deutschland eine
München, 26. Olt. Die Antwort des Kultusministers d Bewegung im Sinne des Friedens und er begrüßte den Augen—
duß auf den offenen Brief des Bischofs Senestrey don Regentburg dlick mit Freuden, wo der Klerus sich nicht erwa den Lounen
st heute verdffentlicht worden. Der Rame des Gewährsmaunes einer Regierung oder den Forderungen einer Partei, sondern dem
wird zwar nicht genannt, die gemachte Behauptung jedoch aufteht Geseße beuge. — Von den Deutschen in Genua ethieli der Kaiser
ithalien und der Beweis ihrer Richtigkeit dacch genaue Andeutungen ein prachtvolles Album mit 100 Anfsichten dieser Stadt zum Ge—
und Hinweise auf betteffeade Pfarrerlonferenzen unter Jeugenanrufung schente.
von Mitgl'edern des Ordinariats angefrelen. —Rom,. 26. Olt. Den „ialien. Nachrichten“ zufsolge hätten
Berlin, 23. Oct. Wie der „Staatsanz.“ heute mittheilt, zinige deutsche Bischöfe von denm Vatekan Instruttionen für ihr Ver—
i dem ersten rechtekundigen Bürgermeister Fischer zu Augsburg halten erbeten, um fernere Konflikte mit der Regierung zu vermei⸗
er königliche Kronenorden 2. Classe verliehen worden. den; der Kardinal⸗Staatssekretär Antonelli hätte darauf diese Bitten
Berlin, 25. Okt. Der Kaiser ist heute 3 Uhr 10 Min, allen deutschen Bischöfen in einem Rundschreiben mingethe lt miit
wohlbehalten hier eingetroffen und von dem Kronprinzen, den der Aufforderung, sich darübher zu äußern, ob ein Modus vivend'
Prinzen Karl und Friedrich Karl und dem Bürgermeister Duncker der Bischoje mit der deutschen Regierung möglich fei.
am Bahnhofe empfangen worden. — Nach der „Nordd. Allg London, 26. In Wo alwich findet in nächster Zeit ein
Ztg.“ ist der Kaiser in Folge der undermeidlichen Retseanstreng amtliches Versuchsschießen zwischen Woolwichgeschützen und Krupp
ungen verhindert, den Reichstag persöalich zu eröffnen. geschützen Statt. Nich längerem Zögern hat Krupp die Stellunr
Berlin, 25. Okt. Der Ausschuß des deutschen Handels- enes Versuchsgeschützes zugesagt.
ages erklärte sich einstimmig für Ablehnung der Börsensteuer.
Ferner sprach sich der Ausschuß — mit Ausnahine eines Mitgliedes
zegen die Schutzzöllner und für Aufrechthaltung der Zollpolitil vom
Jahre 1873 auus.

Bermischtes.

f Der Distrikisrath von Qusel bewilligte für die Lalein'chule
in Kusel 400 Mark. für die Foctbildungsschulen des Kantons
l000 Mark, für Stipendien zun Besuch der Kreisbauzewertshule
in Kaiserslautern 200 Mark und 150 Mark, für eine kanlonale
Befundheits-Kommission 50 Mark, für eine Revision der KLösch—
Appatate 100 Mark und für Prämitung bon hrayen Dienstboten

Ausland.
Wien. 25. Ott. Uevereinstimmenden Privaiberichten zufolge
haben am Donnerstag und Freitag bei Prosjeza heftig e Kämpfe
wischen Insurgenten und Türken stattgefuaden, wobei Letztere mit
mpfindlichen Verlusten (an Todten 200) zurückgedrängt wären.
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        bei einem im nächsten Herbst in Kusel abzuhaltenden landwirth ju einem Festmahle zusammen. Der erste Trinkspruch galt dem
schaftlichen Bezirls-Fe 100 Mart.— Zaiser und der glüclichen Vollendung der von z demselben in so
NMiézz, 20. Okt. Die Weinpreise fiellen sichsin Chateau: soiem Alter im Interesse des Reiches unternommenen Reise nach
Salins und Umgegend auf 18. Fr. per Hektoliter. 1874ex GeItalien, der zweite dem Kronpriazen, der heute sein Geburstsfest
wächs wird zu 40 Fr. angeboten, ohne erheblichen Absatz zu finden. reiert, der dritte aber den bereits in das Jenseits abberusenen
f Meh, 23. Okt. Die Enthüllung des Dentmals zu Mars Zameraden. — Vor einigen Tagen ist in dem nmiederhessischen
XX— Ztadtchen Zierenberg der ietzte Schill'sche Reiter, der Bürger W.
gefallenen französischen Sordaten soll nun am 2. November statt Jordan, im fast volendeten 89. Lebensjaͤhre gestocben. Er bejog
finden. Der Erzbischof von Reims, Msgr. Langenieur, wird der in der letzten Zeit eine kleine Unterstützung aus der Schill-Stiftuug
Feier vorstehen. n Braunqchweig, befand sich aber bereits seit sechszehn Jahren im
pMünchen, 24. Olt. Das Ergebniß des diesjährigen hHospitale. (GH. N.)
Haup:examents für die philologisch⸗ historischen Fächer, welchem sin 774 Am 21. ds. Mis. hat es in Berlin, au 18. da. in Ko⸗
54 Kandidaten, eine seit vielen Jahren nicht mehr dagewesene Zahl, nigsberg, am 20. ds. in Posen den ersten Schneefall in diesem
imterzogen haben, darf als ein sehr günstiges bezeichnet werden. Winter gegeben.
Fa bestanden das Examen im Ganzen 54 Kandidaten, von welchen London, 283. Olt. Anhattende Negenzüsse und eine
3 die J., 82 die II. und 19 die III. Note erhielten. ehr stürmische Witterung führten in den mittleren und westlichen
FRegensburg, 22. Oct. Ein Mädchen von 17 Jahren Brafschaften Großbritanniens Ueberschwemmungen herbei. Mehrere
welches beim Ankleiden eine Stecknadel in den Mund nahm, ver⸗ Flüsse sind übergetreten, welche großen Schaden anrichteten. Dadei
schludte dieselbe unversehens u d mußzte diese Unvorsichtigkeit mit änd Berlust? von Menschenleben zu beklagen. Von der Nord⸗
dem Leben büßen. und Ostküste Englanda und Schottlands werden zahlrei he Schiff⸗
Schwetzingen, 19. Ott. Der Plankstadter Sand⸗ hrüche gemeldet.
blatter⸗ Tabak, welcher letzte Woche abgehängt wucde erhielt als 4Eingesandt.) Es ist belannt, wie aus allen größern Stad—
Preis 13-17 fl. der Zeniner. Wahrend es gewoͤhnlich 8—900 en des jenseitigen Bayern und der Pfalz anläßlich der Entsche dung
Zentner waren, sind es dieses Jahr höchstens 400 gewefen. Ebenso 5. M. des Konigs vom 19. Ott. freudige Dankestelegramme an
feht es mit dem Tabal selbst aus, welcher in ungefähr 14 Tagen die Allerhöchste Stelle abgehen. Will nun St. Ingbeet, wo
an die Reihe kommen wird. Auch hier wird etwa nur ein Drit⸗ es gilt, wahrdaft pariotische, bayeris,che
el des gewöhnlichen Erträgmfses geerntet worden sein. Es werden ind nigstreu e“ Gefaͤhle zu bezeugen, zurüdbleiben?
2000 Zentner zum Verkaufe kommen. Mit besonderer Besorgn ß Bewiß würde eine Versammlung hiefiger Bürger, die am besten am
sieht man dem Preise entgegen; dem der Wohlstand der Planl- Sonntage stattfi den konnte und in der das Beireffende zu be⸗
stabter Bevoͤlkerung hängt von demselben sehr ad. rathen und festzustellen wäre, zahlreiche Betheiligung finden. Hier⸗
7 &amp;assel, 18. Oct. Im Hotel du Nord dabhier fanden zu eine kleine Anregung zu geben, ist der Zweck dieses; möge er
fich heute sachszehn kurhessische Freiwillige aus den Befreiungsktiegen erreicht werden! X.

— ⸗
D α
Es sind uns von allon Seiten in
den letzton Tagon bei Gelegenbheit
des uns betroffenen herben Vorlustes
so vielo und erhebende Zeichen der
Theilnahme geworden, dass vir uns
gedrungen fünlen, unsorn tiefgefühl-
fen Dank dafür auszusprechen. Na-
mentlich don Herron Collegen des
lerowigten, den Horren Beamten
der Kgl. bayer. und der K. preuss.
Cnappschaft, dor Bergmusik, dom
Musikrerein, Allen, Allen sagen wir
unsern herzlichsten Dank.
Die Familie Binck.
bis 8 Wagen
guten Dung
hat zu verkaufen Nikolaus Kunz
im Hirteneck.

viauer BVlummehl
S Schwingmehl
für deren Gütegarantirt wird, billigst zu
baben bei
FI. IIAAS.

18 Stück schͤne
Spanferkol,
von 2 Mutterschweinen, hat zu ver—
kaufen
Bäaäcker Collisi.
Theater in St. Ingbert.
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Freitag, den 29. Oltober 1875.
Drittletzte Vorstellung

Ganz neuüu! Ganz neu!
Zum Erflenmale:
Dio Galloschen

Frucht⸗ Brod⸗ Fleisch⸗ Preise der Stad—
Zweibrücken vom 28. October Weizen 6fl.
15 fr. Korn 4 fl. 45 tr. Gerste 2reihge
fl. — kr.— Gerste 4reihige — fl. — tr.,
Spelz 3 fl. 44 kr. Hafer 4 fl. 44 tr.,
dartoffeln 1 fi. 10 kr. Heu 2 fl. 42 fr.
Skob 2 st. 15 ke. per Zentner. Weißrod
bUb Ko. 18 kr. Kornbrod 3 Kilo. 24 r.
ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo. 8 kr. Ge—
nischtbrod 8 Kilo. 32 kr. 1 Paar Wed 190
Bramm 2kr. Spelzkern 2efl 20 kr Dinkel
zfl. 47 kr. Mischfrucht —fl. — kr. Rirdfl.
l. Quat. 18 ir. 2. Qual. 16 kc. Aalbfl
16 kr. Hammelfl. 18 kr.Schweinefl. 18 ir.
Butter 32 kr. per Pfund.

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323 — 2332 ã 573335 —2 8387
3533 * 322. * 23525 F
2 5 — — 28 5 a—
—— c* O — 525 8 F
—3 283 232538 8 * *
* 222 e *83
288 8388 223 823 283 —
* 23 — 2 —* —— * — *
7 2 2353 — — 3 3
e 735* —— 32357
232 —x 2 5585235 — —
— —AA x2838E. 2 2488
25 287 — 238338 n J
3 — 23. 23 2332 ——

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* * * 2. 232235. * 4
5227 —A 4 3 32285 ee
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3585 32 — *88353 —— — 233 5
2 35 1 2 52 23 — — —2*3 22 ẽ

22. —* * * 3 —2 2 2*7 * X — 33338
253383538 — 28526 z 5327 523333 2
238 — * 53 523 35 z — 22 * 232
574 287 29 25 2 *5357 2 F
1* 77 ** 25 535233
3346 33358* 2. XE 2 —z2238 288
2 * 2 23 5 —235233 252 58 33
8 82 34 — A 3283 — J
* D * *3 — 224 3 3238
33 — 182 J. —z853835 23 23 7r— F
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        Der St. Anuberte⸗r anreigerr — das mit vem Hauptblatte verbundene Aterhaltungsblatt, mit der Dieattagt⸗ Donnetttagt· and Soantag
umimer erscheint wb hentlis vieren al: Dinstacra, Dor 2 ⸗»38443. 53 4s8t44 4id Sↄnntaz A⸗oenatnentsvreis vierteliaͤdrig 42 Krzr. ode
1 Wark 20 R. Pfa. Anzeigen werden mit 4 Krix. die dreilpaltige Zeile Blattschrift over deren Kaum bere Hhnet,
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* — — 2. — —8 ⸗ꝙ J 1* — * 2. 9
Dentsches Neich.
München, 26..Okt. Nach der Rückehr des Konigs nach
München soll demselben anläßlich des letzten Vorlommnisses an der
al, Residenz dahier eine großartige Serenade zum Ausdrucke der
mgemeinen Freude dargebracht werden. .
Maunchen, 27. Oct. Wie wir vernehmen, hat Se. Maj.
der König die ihn bei seiner Ankunft dahier in den nächsten Tagen
ugedachte Ovction dankend abgelehnt. Seit heute Morgen ist nun
in oͤffentlichen Lokalen folgende Dankadresse an den Monarchen
aufgelegt, die, wie zu erwarten war, zahlreiche Unterschriften findet:
„Alle durchlauchtigster großmächtigster König, allergnädigster König
and Herr! Aus tiefinnerstem Herzen drängt es die allerehrfurcht⸗
rollst unterzeichneten Bewohner der getreuen Haupt- und Residenz⸗
stadt für eine Königsthat und für die königliche Mahnung zum
Frieden den allerunterthänigsten Dank an den Siufen des Thrones
ẽw. Majestät niederzulegen. Möze das hohe Königswort austilgen
den Sireit, der am Marke des geliebten Bayernvolles zehrt und
hin wiedergeben den Frieden, der allein seine geistige, sütliche und
materiesle Wohlfahrt gewährleistet. Mit dem innigsten Wunsche,
daß Gott Ew. Majestät segne und erhalte, verharren in allertieffter
Ehrfurcht Ew. K. Majeftät allerunterthünigst treugehorsamste...
Diese Adresse wird bis nächsten Freitag. Mittag: zur Unterzeichnung
nufliegen und dann an S. M. den Koönig abgesandt werden.“
Mäünscheu. Alle dem Finanzminister'um unterstellten Kafsen⸗
amter einschließlich der Zollkassen find beauftragt, bei Gesallsein
debungen Sechs⸗ und Dreilreugecstücke, sowie Einkreuzerstücke und
aupfermünzen südd. Gemäges in jedem Berage in Zahlung zu
aehmen. * —— —
Manchen. Die Berliner Schuhmacher fordern die Mün⸗
yener Coslegen zum Anschlusse an eine Massenpetition der deutschen
Schuhmachergehilfen auf, in welcher der Reichstag gebelen wird,
durch Einführumg eints gesetzlichen Normalarbeitsiages von 10
Stunden die Arteitszeit festzustellen und durch Regelung resp.
Abschaffung der Zuchthaus⸗ und Gefängnißarbeit die für dat
Schuhmachergeschäft getadezu erdrückende Concurrenz zu Hefeitigen.
Berlhin 26. Oft. Der Reichsanzeiger“ meldet in seinet
we'ten Ausgabe:: Der Kaiser ist auf seiner Rückreise von Italien
m Botzen an einem leichten Erkältungszustand erkrankt, welchen
tubeloses Verhalten im Zimmec erforderlich macht.
In Berlin wurdt am 26. d. das Deulmal des Frhra.
d. Stein, des hochherzigen Patrioten, des energischen Gegners
Rapoleons J, des großen Reéformators,enthüllt. In einem
Charocterbild desselben sagt die Volltz.“ von ihm: „Stein war
ein Volksmann im edelsten Sinne- des Wortes Er erkannte nicht
blos mit tiefem Seherblick, daß nur eine Vollserhebung im Stande
sein würde, das deutsche Vaterland von dem Joch der Fremdherr⸗
shaft zu befreien, sondern trug die Ueberzeugung auch in sich,
daß nur ein von dem Sllavenwesen? des Mittelalters befreites
VBolk im Stande sein würde, si d zur muthigen That zu erheben
Diesem seinem Zuge zum freien Vollswesen verdankt Preußen die
Anfhebung der Leibeigenschaft, die Einführung einer Städteordnung.
die Beseitigung der Adelsvorrechte im Besitz der Landgüter,, dit
Aufhebung der Herrschaftsvorrechte gegenüber dem rechtlosen Ge⸗
sinde, die Abschaffung von kleialichen Zöllen innerhalb des eigenen
Staates und endlich den Eutwurf eines Planes, wonach in Preußen
der Absolutismus in seinem innersten Wesen aufgelöst und eint
Provircialvertretung und aus dieser eine Standesvertretung ge—
ildet werder sollte, die der Beginn eines lkonstitutionellen Ver⸗
iassungsstaates geworden wärt. Stein konnte nicht alle seine
zroßen Pläne in's Werk setzen, er mußte vor den auswärtizen wie
zor den inländischen Gegnern frühzeitig den Platz räumen; aber
denn auch nur ein Theil seiner Ideen bei seinen Lebzeiten ver⸗
wirklicht wucde, der Keim für das, was später sich enlwickelte,
oar damit doch celegt.“
—Berlin, 27. Olt. Der Reichskag wurde durch den
Minister von Delbrück in Gegenwart don eiwa 80 Miltgliedern
rdffnet. Die rein geschäftliche Thronrede meldet das Bedauern

des Kaisertz, die Session nicht persönlich aroͤffnen zu loͤnnen, be⸗
merlt dann, der Reichstag hahe sich diesmal mehr mit Erqgänzung
der bevorstehenden Einrichtungen zu beschäftigen und kündigt die
Vorlage eines Gesehzes über Exhoöhanug der Baus und Bhrsensteuer
an. Nach Erwahnungeeiniger weniger wichtigen Rejormen wird-die
Vorlage der Repifion des Strafgesezbuches und ein Handelavertrag
m't Costarica angezeigt. In Bezug auf die Regenten jn Handel und
Wandel bedauert die · Stagnatioa, diesem Uebelstande nicht abhelfen
zu konnen (2), der sich auch soastwärts finde. Jedenfalls seien die
zolitischen Berhälinisse an der Sachlgge znicht schuld, denn der
Friede sei jetzt gesicherter, als jemals in den letzten 20 Jahbren
vor Herstellung des Reichs. In Aufrechterhalsung des Friedens
wisse sich der Ka ser mit den ihm befreundeten Mächten eins und
die neu gelräftigte Freundschafi zwischen Deutjchland und Italien
könne nur die friedliche Entwickelung Europa's sördernn.
Be.rlhin, 27. Oltober. Die Thronrede, mit welcher der
Reichstag heute eroͤffnet worden, hal in jhrem letßten Theile allge⸗
mein befriedigt. Besonders die Stelle', in welcher die dauernde
Erhaltung des Friedens gesicherter genaunt wird, als sie es jemals
in den lezten zwanzig Jahren vor der Herstellung des Deutschen
Reiches geweser, wurde sehr beifällig aufgenommen. Mit beson⸗
derer Genugthuung darf man die ausdeuckliche Betonung des
»eutsch⸗italienischer Freundschaftsberhältnisses als einer neuen un)
dauernden Bürgschaftfür die friedlich fortschreitende Entwickelung
Furopa's aufnchmen. Im Zusammenhang mil dieser Darstellung
der frieblichen Weltlage thut die Rede auch der Stockung im
Handel und Verlehr Erwahnung, jedoch nur, um zu erklären, daß
es leider nicht in der Macht der Regierungen liege, diesem Uebel⸗
siand abzuhelfen. Hiermit dürften alle Getüchte, die in den maß⸗
gebenden Kreisen eine reactionäre Wirthichaftspolitik ge piant werden
ließen, ein für alsemal abgethan sein. Zugleich hat der Bundes—
rath zu etwaigen aus der Mitte des Reichstages hervotgehenden
chutzzͤllnerischen Anträgen durch diese Erllärung schon im Voraus
eine ablehnende Stellung genommen. Die Thronrede hebt noq
besonders d'e Steuervorlagen und die Revision des Strafgesetzbuches
h rvor. In ersterer Beziehung wird versucht, die Abweisung des
Gedankens, das Deficit des Reihsshaushaltes —durch Erhöhungder
Matricularbeiträge zu decken, in folgender Weise zu niotdiren
„Die verbündeten Regierungen theilen die Ueberzeügung, welch:
Sie. geehrte Hetren, bei der Berathung des diesjahrigen Etals ge⸗e
leitet hat. daß eine Steigerung jener Beiträge bermieden werden
muß.“ Leider ist diese Zeichnung des pom Reichstage eingenom-
menen Standpunktes nur zur Hälfle richtig; denn die Ansicht det
Reichstag ging dahin, daß eine Erhöhung der Matricularbeiträge
vermieden werden müsse, so lange noch die Möglichleit vorliege, die
absolut nothwendigen Ausgaden durch anderweile zu Geboie stehende
Mittel zu decken; keineswegs aber dachte man daran, die Erhoͤnung
der Matricularbeiträge auch dann noch zu vermeiden, wenn daß
Deficit sonst rur durch Einfühtung neuer Steuern würde gedeckt
werden können. — Was endlich bie Repision des Strafgesetzbuches
aulangt, so erllärt die Thronede, daß dieselbe zur Befeitigung
von Lüchen und Mängeln dienen soll, welche sich bei derpratti—
schen Haudhabung“ des Strafgesetzbuchs herausgestellt haben. —X
wollen hoffen, daß der Buadesrath die ihm unlerbreitele Voisag
lediglich unter dem Gesichtspunkte des praktischen Bedücfnisses prusi.
Es würde daun die Möglichkeit einer schließlichen Verstandigung
nicht ausgeschlossen sein.
Berlin, 27. Oct: Dem Abg. Dr. Laslker wurde heute
im Namen se'ner Memingen'shen Wähler durch die Abg., vy.
Forckenbeck, Miquel und Rickert ein prachtvolles silbernes Schreibe
eug überreicht. Beigefügt war ein Schreiben des Comites deis
Wähler, in welchem diese ihrem verehrten Abgeordneten ihre Glück
wvünjche zu seiner Wiederherstellung ausdrüchen und ihn bitten, daß
Beschenk als ein Zeichen ihrer Anerkennung und Verehrung anzu⸗
nehmen. Das Schreibzeug, welches hier in Berlin angeferiigi
wurde, ist außerordentlich kunstreich und geschmacvoll ausgeführt.
In der Mitte der Rückwand erhebl sich die Statueite det Gedmnania
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        * *2*

u deren Fühen man den Wabispruch liest: Durch Einheit zur
Freiheit.“ Weiter unten ist die Widmung an den, Adgeorg eten
dasler eingravirt. r F

Berlin. Jeßt ist der Vorauschlag für das Heerwes en des
Neichs für 1876 veröffentlicht; die ordentlichen Ausgaben find
harin gegen 1875 um nicht ganz 6 Mill. M. hoͤher angesetzi
wovon 832 Millionen auf die hoöͤheren Kosten der Verpflegung der
Mannschaften kommen), die außerordentlichen um 122 Millionen
Mark.
Ausland.

(Aus Serbien) In der Slupschtina fiellte ein Abge ord-
neter folgenden sonderbaren Antrag: Er wünscht‚daß
man, da Niemand jetzt gute Geschäfte macht und alle noch dazu
an der Grenze stehen muͤssen, den Beamten den Gehalt entziehe,
daß diese bis auf Weiteres von ihren Ersparnissen leben sollen, und
daß min Ausnahme Einiger, die den Dienst versehen müssen, alle
Veamten an die Grenze ausmarschiten sollen. Und dieser Antrag
ist — dem betreffenden Ausschusse zugewiesen worden.

Thiers hat einen neuen großen Erfolg zu verzeichnen: die
intransigenten (radicaleu) Republikaner haben sich voe seiner Lo
zik gebeugt und seine Autorität anerkaunt. Am Sonntag hat näm⸗
ch in Valence eine sehr zahlreich besuhte Versammlung von X
igenten zore Der radicale Drputicrte Mardier⸗Montjau,
der seit Monalen Fraukreich durchzieht, um die Politik der Zuge⸗
fandnifse, welche Gambetta acceptiri hat, zu belämpfen, hat sich bei
dieser Gelegenheit seht lobend über die jünghe Rede Thier's aus⸗
gesprochen und hiermit der Führung des ehemaligen Prꝛasidenten
der Republik untergeordnet. Bekanntlich war der Jubel der reactio⸗
nären Parteien groß, als die Campagne der Intransigenten · Chef⸗
eine Spaltung der republitanischen Partei erwarten ließ.

NewYorl, 26. Ott. Eine Feuersbrunft in der Siadi
Virginia in Nevada zerstörte den ganzen Stadttheil, in welchem
die Handelsetablissements sich befinden.

New⸗Yort, 27. Oct. Der durch die telegraphisch signali⸗
sirle Feuersbrunst in Virgiaia angerichte Schaden wicd auf eine
Million Dollars geschätzt, welche größtentheils durch Versicherungen
bei auswärtigen Gesellschaftin gededt sind. Au 10,000 Personen
find obdachlos.
—

Bermischtes.
4 Von der Queidqh, 23. Oct., meldet der .L. A.“: Die
Aartoffelernte ist jetzt bei uns im Keller und das Ergebniß derserben
zufriedenstellend, denn allgemein hatte man mehr Fäulniß erwartet,
welche jedoch, wenigstens in der Gemarlung von Annweiler, unbe⸗
deutend zu nennen ist. Es waren viel Stück an den Shoͤcken,
aber leider ziemlich bescheidener Grͤße.

puünchen, 25. Olt. Durch k. Finanzminisierial Reß—
kript wird daran erinnert, daß die Reichslassenscheine zu 5, 20 und
*0 M. bei allen k. Kassen in Zahlung angenommen werden
müssen.

Mänchen, 285. Olt. Die Werdergewehre, Modell 1870
werden gegenwärlig in großem Maßstabe auf die Einheits patrone
aptirt. Eine Anzahl dieser optirten Gewehre, an welchen in
Folge der flärkeren Pulverladung der Einheitspatrone vornehmlich
die Visireinrichtung einer gänzlichen Umgestaltung unterzogen ist,
gelangte bereits beim Infanterie Leibregiment in Gebrauch. Nis
Robeinber wird d'eses Regiment ganz im Besize des veuen Ge⸗
wehres sein, worauf die Vertheilung an die übriqgen Infanterie⸗
Regimenter beginrt.

F Aschaffenburg, 24. Olt. Das Polizeikomm'ssariat
Mainz machi belannt. daß am 20. entweder im Eisenbahnzuge
nach Aschaffenburg oder im Bahnhof Mainz 11 Obligationen der
Zantk von Lüttich zu 1000 Franken das Stück abhanden gekom—
men feien. Der Eigenthümer fichett dem Wiederbringet 400
Franten Bilohnung zu. (nsch. 3.)

4Aus Steins Leben wird folgende Epifode erzählt: Im
Juli 1814 fuhr eine Equipage eines Tages von den Linden her
nach der Schloßbrücke. Ungefähr da, wo heute die Statue Blüchers
sehl, scheuten ploͤzlich die Pferde und wandten sich dem Kastanien⸗
wäldchen zu, bei welcher Wendung der Kutscher vom hohen Bocke
herab die Zügel verlor. Ohne Lenker verfielen nun die jungen
muthigen Thiere in ein stürmisches Rasen, und das Gefährt mit
seinem Insassen schien bereits verloren. Da kam ein Mann, der
sn einen Sirsck gereiht, eine Menge großer Tischlerschtaub en trug,
am Zeughause entlang, er erkannte die Gefahr, und muthig D
schnei enischlossen warf er seine Bürde von sich, sprang den durch⸗
zgehenden Pferden in die Zügel und brachte sie glücklich, nachdem
—V—
pum Stehen. Schnell herbeigeeilte Passanten offneten den Schlag,
dem der allgemein bekannie und beliebte Minister von Stein
entstieg.

Ve wenige Mort⸗ dos vermoñte runãkst der dem

Tode Entronnene'an seinen Neiter zu richten, den er aber zum
anderen Tage zu sich besteltte. Dieser, ein Tischlermeister, Namens
demke, war ein armet Tropf, urd Stein konnte dadurch seinen
Dant abtrogen, daß ir ihm ein Mobelgeschäft, einrichtete, welches
sünf Jahre hindurch an der Marlgrafen⸗ und Leipzigerstraßen-Ecke
und zwar anscheinend mit recht gntem Erfolge beirieben wurde.
xs mag dem Lemte aber doch später wieder schlecht ergangen
ein, denn als er im Jahre 1826 starb, wandte sich die linderlose
Diinwe mit der Bine um eine Unterstützung nach Kappenberg, in
Westfalen, wohin sich Stein zurückgezogen hatte, und auch da noch
gedachte unser Staatsmann seiner Dankespflicht. Er setzte der
Binwe eine lebenslangliche Peusion von jährlich 96 Thlr. aus,
zie sie bis zu ihrem Tode im Jahre 1846 bezog.

7 Stiebel pußen d-—is nich! Eine Frau Baumeister in
gerlin hatte zum 2. Okt. d. J. ein Dienstmadchen gemiethet, und
detzteres die Verpflichtung mit übernommen, außer anderen häus—⸗
oͤchen Arbeilen auch die Kleidungsftücke des Herrn Baumeisters zu
zeinigen und die Stiefel zu putzen. Bald nach ihrem Dienstan⸗
ritt glaubre der Baumeister zu bemerken, daß, nachdem sich das
Mädchen um 7 Uhr Morgens von jeinem Lager erhoben hatte,
ich gieich darauf in der Küche und auf dem Corridor zwischen ihr
ind eincr frenden Person eine Unterhaltung entspann. Da sich
ziese dem Baumeister lästigen Unterhaltungen steis wiederhollen,
erließ er am Morgen des 21. d. sein Schlafzimmer, um zu sehen.
nit wem sich denn Auguste so früh unterhielt. Als er heraustrat,
Iblidie er in der Küche einen Dienstmann, welcher die Cigarre
m Mande, in aller Gemuthsrude die Stiefel des Baumesstert
putzte, während das Madchen auf einem Küchenstuhl saß und mit
inct gewifsen Nonchalauce der Arbeit des Dienstmanns zuschaute.
Darüber zur Rede gestellt, erwiedert das Madchen: „Na, jloben
Sie denn, dat ick Ihnen die Stiefel putzen oder die Kleider reinigen
derde. Dat paßt mir nicht, und darum habe ick mir einen Dienst
nann angenommen, den ick von meinem Lohn bezahle, und wenn
Ibnen dat nicht recht ist, kann ick ja ziehen. Der Baumeister
neß sich denn das auch nicht zweimal sagen. Nah Entfernung
des Dienstmannes entließ er das allzu verwoöhnte Dienstmädchen.

7 Uniter dem Titel Kuriosum“ erzählt die „Brislauer Zig.“
Ein heiteres Stüdchen spielte fich vor einigen Tagen in einer
hiesigen Buchhandlung ab. Ein Bauer fuhr mit eiuem Leiterwagen
vor derselben vor, beirat das Geschäftalolal, und, nachdem er sich
derwundert darin umgesehen hatte, fragte er einen der anwefenden
Buchhaltr: „Ho'n Se nich Summerlauben?“ Auf die verneinen
die Antwort erwiderte er: „Ich sull hier eene Summerlaube forsch
znädige Frdlen holen.“ Jetzt klärte sich der Irrthum zur allgzi
neinen Heiterkleil auf. Der biedere Landmann war beordert worden,
die fällige NRummer der „Gartenlaube“ abzuholen, hatte Gartenlaube
dentifisirt und des bequemen Transyortes der letzieren wegen sich
nuch sosort einen Leiterwagen mitgebracht.“

p Auf Posten“ beraubt! Ein jedenfalls neuer Gaunerstreich
vurde dieser Tage in Skettin von zwei noch jugendlichen Strol⸗
hen verubt. Dieselben machten sich an den vor dem Landwehr⸗
eughause stehenden Posten, einen Z346r, und tractirten ihn derart
mit Schnaps, daß er alsbald in riefen Schlaf verfiel, worauf sie ihn
reiner Taschenuhr und seiner Baarschaft im Betrag von 15 Sgr. beraubten
Fin Herr, der den Vorgang aus einiger Entfernung wahrnahm
eilte ĩach der Hauptwache und holte eine Patrouille herbei, welcher
es gelang. die deiden in der Nähe gebliebenen Spitzbuben einju⸗
jangen und welche dann auch die pfüchtvergessene Schildwache ab—
oͤste. Die beraubte —childwache mußte selbstverständlich in Arref

e und wird ihre Pflichtvergessenbeit schwer zu büßen
haben.

4 Koln, 28. Oct. Bei Aalunft des Eisenbahnzuges Ver⸗
hiets Aöin heute Morgen 7 Uhr wurde dei Ehrenfeld in den
Bostwagen dieses Zuges geschossen; qlücklicher Weise wurde Riemand
zerleßt.

abtn, 25. Olt. Die gestrige Vorstellung des Capitaͤns
goyton im Deuter Hafen war troß des ungünstigen Wetters seo
tart besucht, daß, da alle Billette vertauft waren, die Kafse langt
zot Schluß der Vorstellung geschlossen werden mußte. Gegen
Zchluß der Vorstellung kam dis Publitkum noch stromweise R
rdin und verlangte stütmisch nach Billeten. Trotz aller Einwendun⸗
gen Seitens der Kassirer, daß die Votstellung bald zu Ende sei und
BZoyton voraussichtlich noch einige Vorflellungen hier geyen würde,
beflanden die Leute auf Erfüllung ihres Wunsches. Die Billete
mußten ihnen daher verabdteicht werden. Der Capitän hat aus
iesem Grunde, sowie in Folge vieler an ihn erzangenen Auffor⸗
derungen sich entschlossen, am 29., 80. und 31. October und 1
Nodember noch Vorsiellungen im Deußer Hafen zu geben.

Vom waürttemberger Nidat wird gemeldet, daß der
Mostertrag dort heuer größer ist, als selbsi im Jahre 1868
Hian taufst dort jeht die Weine gewöhnlicher Qualität um 30 — 40

ifl. den württemb. Eimer.

In e gvesuc aus Jaban redanchitt sich Héeidelbern
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        ndem in diesen Tagen eine seiner eigenen Toͤchter nach jenem ser⸗
nen Lande abgereiet und zwar um die Gattin eines jungen Japa-
iesen zu werden, welcher hier Medicin ftiud'rte und im lezten
Jahre wieder in seine Heimath zucückkehrte, wohin ihm nun die
Zraut nachfolgt. Dieselbe wird sich in Marsellle den auf der Heim⸗
eise begriffenen Damen der japanesischen Gesandtschaft am Wiener
hofe anfchließen und in deren Gesellschaft die Reise über Suez
mntreten.

p Vom 1. November l. Irs. an hat in ganz Deutschland die
rennzeichnung der auf Briefen und Begleitadressen ausgeworsenen
horschußbetraͤge sowohl im internen Verkehre, als auch im Wech—
elverkehre nicht mehr durch Vorsetzung des Wortes „pro? sondern
ielmehr durch Voransetzung des Buchstabens „V stattzufinden.

In Belgien predigte em schlauer Jesuit, konnte aber d'e
MNänner nicht bewegen, seine Reden zu hören. Er verkündigte
iun, er werde in seinem nächsten Vortrag Allen zeigen, wie Jeder⸗
nann in 5 Minuten ein paar Schuhe machen könne. Da war
nie stirche gedrängt voll und der Pater benutzte die Gelegenheit,.
nuch der Mannerwelt den Pelz gehörig zu waschen. Schließlich
emerlte er dann, ert wolle ihnen nun auch sein Geheimmiß offen⸗
jaren, zog ein Paar Stiefel hervor und schnitt daraus mit einer
zcheere in weniger als fünf Minuten ein Paar recht brauchbare
S—chuhe.

x Nach einer eben aufgenommen Erhebung des von den
zluthen in Südfrankreich angerichteten Schadens haben 1635 Ge
neinden in 12 Departements gelitten. In der Haute Garonne
etragen die Verluste 42 Millionen Francs, im Lot-et⸗Garonne.
4,946,000 Fr., im Trant-et Garonne 12,437, 803 Franes, im
lxiege 5.240,000 Fr., in den Oberpyrenäen 9,290,000 Francs
n der Gironde 4,973, 000 Fr., im Gers 3,810,000 Franks.
Der Gesammtschaden ist 100,003,7 14 Francs und verihent sich
nf 127,817 Personen.

F Frankreich ist von dem koiserlich ottomanischen Bankerolt
nielleicht am härtesten getroffer von allen eucdpäischen Staaten,
und es wird daher Niemanden Wunder nehmen, daß in Paris die
neisten Wiße über dieses Falliment genacht werden. Der Vor-
chlag, den Medschidje-Orden „halb in Gold und halb in Papier“
uu tragen, ist jetzt schon antiquitirt; das Neueste ist eine Boule⸗
zard⸗Geschichte. Ein Herr fordert türkische Cigaretten und erhält
ganz frische.“ Er findet, datz da verdammt wenig Tabak drinnen
st. „Ja“, ist die Antwort, „Das ist die neue Mode; zur Hälfte
Babier!“ 3

k Im Departement Coreze fand am vorigen Mitwoch eine
zroße Ueberschwemmung statt welche zwei Muͤhlen wegriß und
nehrere Menschenleben zum Opfer forderte.

7. Im Invalidenhaus zu Paris starb am 14. Oct. ein
Heteran aus Straßburg, Namens Matheus, 85 Jahre alt. Derselbe
urchschwaum vor der Schlacht bei Eßling die Donau and mneldete
zie Ankunst Massina's.

f7 An mehreren Orten Frankreichs wird schon über das
ẽrscheinen zahlreicher Wolfe geklagt.

f In L yon machte dieser Tage ein preußischer Ulane in
joller Uniform unliebsames Aufsehen bei dem Pobel, der ihn
nuspfiff. Die Polizei brachte heraus, daß es ein elsässischee Des⸗
erteur aus Winßenheim bei Colmar war, der in Honnovet garni⸗
onitte und für einige Wochen in seine Heimath beurlaubt war.

fLondon, 22. Olt. Die Vorarbeiten zu dem untersee⸗
chen Tunnel zwischea Frankreich und Enagaland jollen im Laufe
er naͤchsten Woche mit Bohrung eines 100 Metet tiefen Schachtes
jei Calais begonnen werden. (A. 3.

London, 23. Olt. Ueber die schrecklichen durch die
leberschwemmungen angerichteten Verheerungen und die in den
thzten Tagen an der Ostküste stautgefundenen Unglüdsfälle liegen
och folgende Ber'chte vom gestrige Tage vorꝛ. In Aylesbury
aben die Regengüsse auch gestern noch angehalten und das Thal
ind die ganze Nachbarschaft überschwemmt. Aus Cambtidge wird
emeldet, daß die Ouse seit gestern Morgen un zwei Fuß gestie⸗
jen und noch immer im Wachsen begriffen ist. Viele Laden stehen
nter Wasser, das über die Ufer getreten ist und Godmanchester
u überfluthen droht. In den benachbarten Dörsern Alconbury,
zucden und Offord sind die Bewohner gezwungen gewesen, sich
n die oberen Stockwerke zu flüchten. In Derby, wo die Fluth seit
estern Morgen im Fallen ist, hat sich ein Comite zur Unterstü⸗
ung der Hülfsbedürftigen gebildet, das Böte ausgeschidt und die

n den oberen Stockwerken vom Verlehre abgeschnittenen Einwohner
nit Brod versorgen lätzt. Auf mehreren Bahnen ist der Güter⸗
ino Personenderlehr vpoustäudig eingestellt, da das Wasser so hoch
deht, daß es den mit den Kuppeln des Waggons beschäftigten
Irbeiteen bis zum Gürtel reichte. In Nottingham ist das Wasser
dher gestiegen, als im Jahre 1852 und verschiedene Theile der
Stadt, die damals troden blieben, find jetzt überschwemmt worden.
Das am Trent liegende Land bildet einen einzigen ungeheuren
Seen Die Streaßen sind zu Canßleas umgewandelf. d⸗ nur witltelsf

göten und Wagen zu passiren find. Viele Einwohner haben in
en höheren Theilen der Stadt Zuflucht suchen müssen; in vielen
Fabrilen find die Feuer ausgelöscht, so daß die Arbeit hat einge⸗
nellt werden müssen. Die Verbiudung mit den umliegenden Dör⸗
sern hat, da die Wege zu Wagen nicht mehr zu passiren waqren,
nufgehört. Korn aund Heuhaufen sind fortgeschwemmt, Vieh' ist
ttrunken. Leider sind auch mehrere Menschen um das Leben ge⸗
ommen. Ein Reiter ertrank saumt seinem Pferde, ein Wagen,
nuf dem sich außer dem Fuhrmann 14 Personen befanden, verfehl⸗
e den Weg und fiel in eine zwölf Fuß tiefe zGrube; von den
Passagieren konnten leider nur sieben gerettet werden, trozdem so⸗
ort ein Boot zue Hülfe herbeieilte. Aus Aberdeen wird gemeldet,
duß der Sturm noch mit ungeschwächter Kraft wüthet und daß
zie See fseit zwölf Jahren nicht so hoch gewesen sei. Dazu kam
nioch, daß das Wetter nebelig war und die KLeuchtfeuer deshalb
nicht gesehen werden konnten. Der Untergang des Schoners, Joha
Murray“ mit seiner ganzen Maunschaft it bereits mitgetheilt.
Hestern Morgen strandete die schwedische Brig,Snperior.“ Ka⸗
zitän Nystrom, auf derselben Stelle; die ganze Manschaft kam
n den Wellen um und ebenso auch diejenige des sfüdlich von
5tonehaben gestrandeten englischen Schoners, John und Isabella
Sinith.“

Das von London noch Melbourne abgegangene Auswander⸗
chiff Strathmore“ mit etwa 90 Personen an Bord, ist an seinem
Bestimmungsort nicht angelommen, so daß sein Untergang als
siicher angenonmen wird.

4 Ein in England neuester Zeit patentirtes Verfahren, um
die verschiedensten Nahrungsmittel längere Zeit vor Verderbniß zu
chüzßen, verdient seiner Einfachheit wegen Beachtung. Dasselbe
esteht darin, daß man Fleisch, Fische, Gemüse u. s. w. im frischen
zustande in eine mehr oder minder concentrirte Lösung von essig⸗
auerem Ammoniak taucht und hittauf an der Luft trodnen läßt.
dandelt es sich um Aufbewahrung für längere Zeit, für mehrere
MNonate oder Jahre so packt man sie in Büchsen oder Fässer,
velch? mit genannter Salzloͤsung gefüllt find. Beim Kochen und
gtaten auf solche Art zubereiteter Artilel entweicht das essigsauere
Immoniak mit Leichtigkeit und vollstaͤndig. Wie bekannt, war
chon früher zu demselban Zwecke essigsaueres Natron in Vorschlag
jekommen; da letzteres aber durch die Zubereitung in der Külche
nint entfernt werden kann, so nehmen die Speisen davon einen
ützlichen Gesch nack an. .. Die mit eisigsauerem Ammonialk
hehandelten Nahrungsmittel dagegen haben durchaus keinen Neben⸗
jeichmack und sind nach übereinstimmenden Angaben in dieser Hin⸗
icht von Nahrungsstofsen in frischem Zustande nicht zu unterscheiden.

F In Rußland dürfen Opecn, wie Rossini's „Wilhelm Tell“,
dortzing's ,Zar und Zimmermanu,“ Meherbeer's „Hugenotten,“
richt auf die BVühne der anstößigen Texte wegen. Aber man weiß
sich zu helfen. Am 13. September ist, wie die „Köln. H. Z.“
meldet, im Rigaer Stadtrheater „Wilhelm Tell“ doch gegeben
worden, aber unter dem Titel „Karl Kühne.“ Dieser Herzog
von Brgund sang die Partie Geßler's. Tell hieß auf dem Zer⸗
del ,Rudolph Doppergupel. Anführer dreier Kantonets, und vor
einer Wohnung „am Neuchateler See“ spiel. der erste Alt. In
aillem Uebrigen war die Oper ganz unverändert. Die Lorting'sche
Dper wird in „Flandrische Abenteuer“ und Petec in Maximiliun
amgetauscht und Meherbeer's „Raoul und Valentine“ dürfen keine
Franzosean, sondern müssen Engländer, d. h. Puritaner und Ang⸗
taner sein. In den Vollksbücheen sind zwei Lieder durch Censur⸗
hwärze unleserlich gemacht, nämlich „Denkst du daran, mein
apferer Lagienka“ und „Als Noah aus dem Kasten war“.

f In Tula (Nußland) hat es am 18. Oci. so geschneit, daß
in Bahnzug stecken dblieb. Auch in Norddeutschland ist an diesem
Tage Schnee gefallen.

In Southampton hat die Polizei dieser Tage bei
inem Leichenbestatter 13 Kinderleichen entdeckt, welche unter den
ellerplatten verstect waren. Die Stadt ist in großer Bewegung.

7 Zu Jefferson in Florida verurtheilte ein schwarzer Richter
eine eigene Ehehälfte zu 3 Monaten Gefängniß, weil sie eines
von seinen Hemdeu gestohlen hatte. Damit waͤre noch die alt⸗
röhmische Gerechtigkest übertroffen, wenn man nicht annehmen müßte,
der Cato habe das Hemd nur als Vorwand denutzt, hinter dem
er seine Rache für eiwas Anderes veiborgen hat.

4 In Siam entscheidet einem englischen Konsularberichte zu⸗
olge ein Richter in einem Prozesse, in welhhem Zeugen nicht vor⸗
handen sind, über Schuld oder Unschuld nach der Länge der Zeit,
velche die beiden Parteien unter Wasser zubringen können.

4 In 88 Tagen um die Erde herum. Die schließlich doch
nur auf dem Papiex stehende ,Reise um die Welt in 80 Tagen“
st in Wirklichkeit beinahe erteicht durh eine Reise um die Erde
n 88 Tagen. Diese strapaziöse Tour hat indeß nur ein Brief
ucückgelegt, den ein Hetr in New York an Jemanden in Yoko⸗
hjama, aliso um die halbe Erde via England und Brirdist schickte,
nit der Rifte ihn sofart nach Empfang neu au counertiren und
        <pb n="690" />
        hn von Yokohama nach Rew Yort via San Franciske, also um
die audere Hälfte der Erde zurüchzuschilken. Der Brief war von
New⸗York am 13. Mai abgeschidt worden; am 24. Mai ist er
onLondon abgestempelt. Von London kam er über Alexandria,
Suez; das roihe Meer, Aden, Ceyhlon, Penang und Singapore
im 26. Juni in Hongkong an. Von Hongkong ging er direlt nach
Yokohama, wo er am 12. Juli anlangte. Von Yokohama wurde
erx nach San Francislo expedirt und kam dort am 1. August, in
New-VYork aber am 8. dess iben Monats an. Der Brief hatte
omit durchschmttlich jeden Tag 250 englische Weilen zurückgelegt.
renskesnachtichnren.

Der zum Lehramtsverweser für Freihandzeichnen und Model⸗
liren an der Ktreisbaugewerkschule Kaiserslautern ernannte Zeichnen⸗
jehrer Emil Hesse wurde auf Ansussen der bejeichneten Fuolt'onen
wiedet enthoben und die Lehrstelle für Freihandzeichnen und Pio⸗

velliren an der erwähnlen Kreisanstalt in viderruflicher Weise dem
B udhauer Adolph Blaser aus Langenargen, zur Zeit ir Dresden,
mus Ansuchen, und zwor vorerst in der Eigenlschalt eines Lehr⸗
amtsverwesers, übertragen.

Der kath. Lehcer Jalob Schwebel in Silz wurde zum Lehrer
in der unteren Abtheisung der unteren Haupillasse der lonfessionell
emischten Schule zu Annweiler, der Lehrer Ot‘o Karch von Stein⸗

sEingesandt St. Ingbert, 26. Okt. 6
väre sehr erwünscht, wenn das verebrl. Bürgermeisteramt
sier, de Sitzungstag, lim hiesigen Lokalblatte
der durch die Schellel bekannt machte, an welchem die
Berkündigung des Allerhöchsten Erlasses vom 19. Oktober
tattfinden soll. NUMeéekhrere Böürgebp.

10 bis 12 Wagen
eor pung
hat zu verkaufen Nikolaus Eich.
Auch können bei demselben mehrere
Wagen
Wiesendung
anentgeldlich abgefahren werden. —
“*
vanfeonverts
mit Firma bedruckt, werden angefertigt in
eder Buchdruckerei d' eses Blattes.
18 Stück schöne 17 p
Spanferkel.
von 2 Mutterschweinen, hat zu ver⸗
kaufen

Theater in St. Ingbert.
be Saale des Herrn Zugbert Bekanntmachung. l
Sonntag, ven 31. Ottober 1875. Am 19. d Mis. wurde auf siesiger
Nachmittaͤgs halb A Uhr Kinder- Stiaße eine Partie
Bug Panfere Id
Auf vieles Verlungen hefunden. neifes guen uene Jasera⸗
Schimder annes sionsgebühren, durch den Eigenthümer bei
oder: )em n oeen ia, Empfang genom—
Eine Räubergeschichte eperaetn ann.e, z
. Ingbert, den 28. Octoter 1873.
Scherzspiel in 538 86 v. C. Eolmid. Das p —88
Der Liebling des Serahls. Eckerl⸗in.
Des Kriegers Heimkehr. lummehl
debende Bilder mit bengali e2— 74
debende Bi 3 Be * Schwin gmehl
Zum Scluß: ür deren Güte garantirt wird, billigst zu
Zemperopolowirsolomitziliti baben bei II. IVAS.
pilitikowsky
6— der:
Das Sufenduell
Romische Pantomine mit Tanz in 1 Att
und bengalischer Beleuchtung.
I xxee
wlas bre.
Abends 8 Uhr. J
Vorletzte Vorstellung.
Robert der Teufol
Au
ter Fürst der Normandie.

Räcker E ollisi.

Bei A. Linqgndu in Humc urq
St. Georg erschien soebhen::
FEntluceilungen
über die 4
Hamburger Lotterie
und die Geschätta führumng
der Colleeteure.
Dieses für jeden Lotteriespieler wichtige,
a uirentbehrliehe Werkchen schildert die
HamburqerLotterie als das, was
sie wirklich ist und zeigt dem Spieler
die Gefalren, vwelehe inm im Gewinn-
falle, besonders wührend der 7. Olusse,
drohen. Kein Spieler verscdume
guasselbe sofort æu bestéellten.
degen fr. Einsendung von 1 Mark 60
pfennige erfolgt directe fr. Zusendung
durch den Verfasser
4. Linqnuu in Famburq
8St. Georx.

üür Damen!?!
Bei KCramer Co. in Leipiig erscheiute
Die
—

geitschrift in Monatsheften für ge elo⸗
ante weibliche Arbeiten, enthaltend nent
iekmasrtor in brillantem Buut-
rbondruek auegeurn sowie Hã⸗
el⸗ und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
sckerei, Weißnähterei. Waffel- nud Strick⸗
arbeit, e 5 zestet m

Die einfache Ausgabe pro
nat nur Iih Sgr. — 6 Ax. rh I0 æx
bfterr. Die Doppelausgabe lostet das
Doppelte.

Die einfache Ausgabe enthaält abwech⸗
selnd einen Monat Stichmuster, deu andern
hätel⸗ Filet⸗ x. Muster. Die Doppel⸗
usgabe enthält in jedem Monat Beidet

Biau abonnirt 3u V Zeit auf
je drei Hefte einer beliebigen Ausgabe
D allen Buchhandlungen und Poßan⸗

alten.

!,-»k

Des Kreuzes Macht.
Romantisches Schauspiel in * Abthei—
ungen nach der Oper „Robert der
Teufel“ von Ch. Birch⸗Pfeiffer.
Das Uebrige ist bekannt
Det vegen Nagensrampf, Vordauungs-
zehwache, Blähungen, Kopfschmerzen Cho⸗
era, Ruhr ec. rühmlichst bekannte u. ärztlich
npfodlene uchwediseche Hagenbit-
ser ist nur allein ächt à 75 Pfennige pro
Flasche zu hahen bei J. Friedrich in
St. Ingbert.
nit Hotzsohlen, m't und ohne Filz, sind zu
daben hei

oder?

J. 8t. Ciolina &amp; Söhne
in Zweibrücken ˖ Ecke der Landauerstraße)
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*—

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Ddutkaten
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Russische Imperials
Dollars in Gold
        <pb n="691" />
        St. Ingberler Anzeiger
*8
—V

J
———— — — — —*
Der St. Fnn bderter Anzeigee (und dar mit dem Hauptolatte verbundene Anterhaltun48blatt, nit der Zenstavs⸗, Dos ierztazs⸗ and Sountag

immer ersch eint wochentliz? viermal: Dinata 4, Donaer 51424. 51 28ta 4 410 52—— Lanae ae itsoreis vierteliahrig 42 Arzr. ode
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreiöpaltige Zeile Blattichrift oder deren Raum bereHnet.

— — —— — — — — — — — —

Sounntag, den 31. Oetober 41875
2 i*
Dertsches Reich. u'cht zum einzigen Beweise jene Zeit, wo
Mün chen, 28. Olt. Der Commandeur der 2. Dir sion, aur unserer L ie de —
Benerall eutenant v. d. Tann wurde auf Ansuchen mit Pension eiche Hand bot, wo er oft spat in der Kacht, ohne J lich *
ur Disposition gestellt und der Commandant des Ir validenhauses, gleitung, außer derjenigen dez Bewußtseins az —8 b —
Dberst Ad. Hoygenst · ller untet. Verleihung des Charakters als vielleicht dem Tode zu entreißen, Thranen — ee
seneralmajor mit Pension vrrabschiedet. — Bezüglich der im ju trocknen, nach unsern umliegenden Orten eilte, wann die g
nächsten Jahr in Brüsset siatifindenden, mit ejnem Congreß. vers ihn rief. Und noch in den letzten Tagen. seince bewegten L ug
undenen internationalen · Ausstellung jur Gejsundheitspfiege und lkand er denen nach Kräften zur Seite, die —— 8
Relungswesen Uür welche sich unter' dem Protectorate des Kron⸗ und wie hörte man Bedauern darüber ne daß —* —*
t nzen des Deutschen Reiches eine aus Angehörigen aller deutsven denden Kräfte. den fruͤher ausgedehnten — immer **
ztaateu gebildetes deuisches Comite constituirt hat) wutde vom Mi- xschränkten was ithm selbst jedenfalls auch xe vi schmerzlich wa
nisterium des Inneren eine das Unternehmen unterstützende Bes Sah man ihn doch noch am Tage vor seinem — sch d
anntmachung im Auitsblati heute erlassen und mit demselben das insere Straßen, allerdings sehr gebeugt, durchschreiten! mqheiden
Zrogramm und Reglemenl für die Ausst lung veröffentlicht. ⸗ Auch wahre Bildung des Henens fehlie ihm nicht wie es
Berlhin, 28. Okt. Die Auslassurgen der Thron rede über inen Mann don so ausgedehntem, medicinischem Wissennerie.
»en Stand der Bank- und Münzresorm und di⸗e wirthschaftliche Teineswegs liebte er ein pompöses Auftreten, um sich bemerkbar *
dage werden in maßgetenden Kreifen dahin änterpretirt, daß die nachen, sondern w'r sahen in ihm nur einen einfahen ide
Regdieruug auf dem dbetretenen Wege der Finanzpolitik fortfahren derrn, und doch kannte, suchte man ihn. Siels ar 9 e
werde und daß namentlich alle Geruͤchte über angebliche Personen- mm Stillen-den Dürft'gen zu unterstützen, wie oft geschah ein Gan
peränderungen in der Leitung des betreffenden Ressorts vollig der zratis, mit der Zugabe des Geldes, ag nohwendi 1
Begrüudung entbehren. Die befriedigenden Aufschlüsse, welche der nittel zu beschaffen. Süußen —8* spendelen seine Li de
absolutesten ðrirdenszuvers ht Raum geben, lassen die Regierungs harnieder liegenden Kranken und wir glauben wahrlich
reise hoffen, daß diese Ausschlusse das Vertrauen und die Zuver- ein Trosteswort ihu aufzurichten versuchte, gerade Vieser versuch
icht des Handels und der Gewerbe nachhaltig fördern werden. eiue so geriuge Wirkung auf den Betreffenden selbst sowohl, un
B erlin, 28. Qliober In heritiger Sißung war der Reichs- oefsen Umgebung ausübte. Gerade so freundlich und von so e—
ag beschlußfähig. (Der Ramensaufruf ergibt die Anwesenheit winnerdem Wesen war er in gesellschaftlicher Beziehun de
on 204 Mitgliedern.) Oberbürgermeister v. Forckenbeck wurde vir uns nicht verbreiten wollen, weil Allen bekannt —8
nit 197 gegen 2 Stimmen zum Präsidenten, Frhr. Schent don zeßlich erst wird er seiner kieftrauernden Gattin 8* sein?
Stauffenberg mit 171 Stimmen (81' Stimmzettel unbeschrieben) Deßhalb glauben wir auch an die Anfangsworte einer Horaz'⸗
um ersten Vizepräfidenten wieder gewählt. Bei der Warl des chen Ode erinnern zu dürfen: „Ex egi monumentum aere *
weiten Vizepräsidenten wurden im Ganzen nur 198 Stimmen »nnius.“ Ja, ein ewiges Denkmal hat er sih errichtet
ibgegeben und war das Haus demnach micht mehr beschlußfähig. n den Herzen Aller derer, die ihn kannten. wns
Die⸗ weilere Wahl des Bureaus erfolgt morgen. Außerdem steht
ARer Bericht der Reichsjustizcommission und die Beschlußfasiung über
Jie weitere Behandlung der Jusiizgesetze auf der Tagesordnung .
Ausland.
Pari's, 28. Ott. „Moniteur“ und die übrigen Abend—
lälter besprechea die deutsche Reichstagsthronrede und heben dabei
den eminent friedtichen Charakter derselben hervor. —
Pari's, 28. Oct. Gambetta behaupitet in seiner durch
oie Blatter veröffentlichten Zuschrift: Diekünftigen Wahlen würden
eine erhebliche republikanische Majorifät ergeben. Die künftigen
arlamentarischen Koͤrper müßten einheitlichen Tendenzen heldigen
ind die Reorganisirung der Finanzen, die wirkliche pract sche
Durchführung der allgemeinen militärischen Dienstpflicht, die Wie—
zerherstellung der nationalen Erziehung und die Versöhnung der
neuen socialen Elemente mit den alten Gruppen der Gesellschaft
ich angelegen fein lassen. Dana rechne er auf die Amnestie der
Abeilnehmer an der Commune.

4.

Bermischtes.

f Am Freitag, 29. October, Morgens 6*2 Uhrist Herr
Appellationsraih Gottfried Dingler in Zweibrücken
gestorben.

Aus dem Elsaß, 21. Oklt. Die Jugend in Bärenthal
jönnte sich dieser Tage das Vergnügen der Lynch-Justiz. Mit
Zang und Klang zogen sie, 87 an der Zahl, 73 Bursche und 14
Fungfern vor die Wohnung eines benachbarten Hofbuern und
nJaben durch traditionelle Zatzen nusik und Charivari die öffentliche
FEntrüstung über dessen standalöses Leben mit einer Nichte kund.
Ddurchaus nicht einverstanden mit einem solchen Eingriffe in ihr
Amt zeigte sich aber die löbliche Justizbehörde, welche g'stern die
Toncertisten zu einer Geldstrafe vorꝛ zusammen eiwa 800 Mark
derurtheilte.

fBetlin, 28. Oktober. De. Sttrousberg ist gestern in
Betersburz, wohin er von Moskau gereist war, verhaftet worden.
Wahrscheinlich bildete den Verhaftungsantaß zunächst der Umstand,

St. Ingbert, 209. Olt. Wenige Tage sind nun ver- daß Wagaons, welche die russische Regierung in böhmischen Fabri⸗
lossen, seitdem wir den Sarzg einer Persönlichkeit zur letzten Siätte ken Strousbergs bestellt und vorausbezahlt hatte, schließlich an
gelcnelen, die lange noch in unser Aller Etinnerung fortleben, deren andere Adressen abseben sollten und dann von der rujüischen Re⸗
Audenken vielleicht nie schwiaden wird. ierung festgehalten wu den. Man erwartet die Concurseroffnung,

Es ist dieselde unser allverehrter, hochgeschätzter, wir dürfen doch sollen die Glaͤudiget noch heute oder morgen zusammentreten,
ehne Scheu fagen, von Allen geliebter Pr. Rind. Keineswegs uim die durch die Riesenausdehnung des Concurses entstehenden
len wir sein ganzes, so umfsassendes Leben und Waken in et- dosten durch außergerichuich Vquidation zu umgehen. Velheiligt
chopfender Weise behandeln, vermöchten es auch kaum, sondern uns ist eine ziemlich bedeatend⸗ Anzahl hiesi ger Firmen. Möglicherweije
ei esnes Mid entwetfen, in welcher Art er seires erhabenen oleibt der Sturz nicht vereinzelt. Auch rheinische Montanwerke
herufes als Arzt der leidenden Menschheit sowohl, wie im Um—⸗ »eispielsweise Phönix sind bettzeiligt. (Iu Berlin ist auh eine
jange wit Andern waltete. Menge Wehselklagen gegen Strousberg auhängig.)

Er besaß in Watrheit alle Vorzüge, die einem Manne seines 7 Könln, 21. Ott. Gestern Morzeg ist ein Schiff mitten
Standes aud Bildungégrades zur schönsten Zierde gereichen. Es im Rhein ploͤtzlich gesunken. Nur noch die Masten ragen aus dem
richnete ihn aus ein unermüdlicher Pflichteifer, von dem beseelt Wasser herdor. V Ren ꝑ
resich Tag und Nacht keine Rube gonnte, wenn es galt; es ihm Am 16. Oct. sfürzte das Dach von der Agriculturhalle
zleichzültig war, ob der bange Ruf in die Hütte der Armuth oder des Ausstellungsgebäudes P hiladelphia herab und
d aus des Reichen seine Schrittt lentle. Dafür diene lange todtete oder verwundete 12 Arbeiter.
        <pb n="692" />
        Todes nzegα-
Gott, dom Allmachtigen, hat
—AX liobo Frau
na Jose phinæa
geb. DRercum
im Alter von 36 Jahren und1
Monat
houto morgen c 12 Uhr nach
kxurzom Krankonlager in oin bes
ros Jonsoits abzurufen.
Um stilles Beileid bitten
Aie trrauer. Himterblebenen
und insbesondere der Gatto
Fritæa Punæer bieter.
GAJM. 28. Okt. 1875.

Avis für DPamemnm..
Den geehrten Damen hiesiger Stadt andurch die ergebenste Mittheilung,
daß kommende Woche eine
Damen-Pris, us—
wieder ins Geschäft bei mir eintritt.

Die Damen, welche sich nun wieder Frisiren lassen wollen, werden hoflichsl
gebeten, mir Zeit und Stunde. die Ihnen am besten convenirt, gütigst anzeigen zu
wollen. —XELXV

AoBn. WVeiĩrich, Coiffeur.
NB. Noch sei bemerkt, daß das Geschäft nicht mehr unterbiochen werden wird, indem
ich nun beßändig eine Damen-Friseuse halten werde. *
Theater in St. Ingbert.
Im Saale des Herrn Oberhauser.
Montag, den ĩ. November 1875.
Letzte Vorstellung.
Ein Märchen aus
1000 u. Nacht
oder:
iler ver vun-
scChene Prinz.

Schwank in 3 Akten von J.' von Plà

— ——

Bei A. Linondu in Humburg
8t, Georg ersehien soeben:
Pntlrũtlunpen
ũbor die

Hamburger Lotterio
und die Gesehãätts füü hrung

der Colleeteure!o.

Dieses für jeden Lotteriespieler Icig
ja uuentbehrliche Werkehen schildert die
Hamburger Lotterie als das, was
sis wirklien ist und zeigt dem Spieler
dis Gefuhren, welehe ihm im Gewinn-
falle, besonders wahreud der 7. Otaussse,
drohen. Kein Spieter versdume
dœassetbe sofort æu bestellen
Gegen fr. Finsendung von 1 Mark 60
Pfennige erfolgt d irecte fr. Zusendung
dureh den Verfasser

A. Linunuu in Hamburyu
8St. Georg.

Bekanntmachung.
Am 19. d. Mis. wurde auf huesigen
Straße eine Vartiel
⸗*23iergeld
—X—— Insera
onsgebühren, durch den Eigenthümer bei
dem Unterzeichneten ia Empfang genom⸗
men werden konn.
St. Ingbert, den 28. Octoter 1875.
Das Volizeikommissariat.
Eckerlein
Uotag, 8 November
c*
Jabrmarkt

in E. bert—
hin guter Psol
zum Fahren und Neiten geeig net
hat zu verkaufen 7

Lud vv. WV—

Sicht un —A — deren
kahmungen und alle andere in
7rliche und äußerliche früher

u Krautkheiten.
Herrn G. Pothemann in
Barmen.

Nach der zweiten Sendung

Ihrer vorzüglichen Medica⸗

mente kann ich Gottsei Danl

wieder fort. Ich war

schon so weit herunterge⸗

zommen, daß ich wo ich hin

wollie, mich hin fahren las⸗

sen mußte. Hierfür danki

Ergebener F. Kunath, Zie⸗

geiei Gruna b. Dresden

18. Juni 18756.
herrn G. Vatbemann in Barmen an der Haspe⸗
lerbrüde.

Bei meiner Mutter, die sehr an Gicht und
Rheumatismus litt, und zwar derart, daß fie ins
Bett und wieder aus dem Bette gehoben werden
mußte, haben Ihre Medicamte unaus sprechliche
Huife bewirki. weiches ich hiermit im Intereffe der
leidenden Menschheit zur Kentniß bringe.
Hochachtungsvoil August Becermann in Asseln b.

NRrakel Kr. Dortmund.

Augen- Getiõrscticcια
zu Kaisersaluterm an der
Bleiche von Dr. EIvenieh.
Sprechstumde 9-12, 2-3, fũr
Arme srei.
*c

Feuerwehr⸗WMontag
koi arl Engel.

7
2*7

23228
33232238
22— 2325
252—5253
23325322
3233222382323
45232352
792 52252 35
————
223 233523
—
223233555
1528322 388
— 225237
— 3258
—
* *
2183
aete
—
22
as *5
*88
—
*
3372835
— 1242

Jeden Bandwurm t
entsernt in 3 bis 4 Stunden vollständig
jchmerz⸗ u. gefahrlos; ebenso sicher beleitigt
Bleich sucht. Trunksucht, Magen
krampf, Flechten oaller Art u. epi—
leptische Krämpfe — auch brieflich

Voigt, Arzt zu Eroppenstedt
M. 46000.) Preußen).

18 Stücdk schöne
7 von 2
Svpanferkel, 334.
schweinon hbaf inj per M A

u deziehen darch alle Bachhandlungen,
—5 OSSOSOSOSCOODGC- ——— c
Allen Familien zur geneigten Beachtung empfohlen.
DGAn die Fabrik des „phh. Teauben-Brust-Honigs O

Herrn W. 8. Zichenheimer in Aainz.

Schloß Billigheim (aAmt Mosbach in Baden), im Juli 1875.
Ew. Woͤhlgeboren kann ich nur bezeugen, daß wohl kein Mittel greigneter
sein dürfte schneller urd sicheret bei Kindern wie Erwachsenen hartnaͤckige
Husten und sonsi anhaltende Heiserke't zu beseitigen und verschwinden zu machen,
I der von Ihter Fabrit bezggene Trauben-Brust-Honig. —
Er hat die trefflichsten Dienste geleistet und wert en wir in ähnlichen vor⸗

tommenden Füllen auf weitere Zusendungen refleltiren. Es zeichnet erg benft

Grot zu Leiningen⸗Billigheim.

Herrn G. Pathemann in Barmen.

Ihnen hierdurch zut schuldigen Nachricht, daß
mein Sohn durch Ihre Medicamente völlig gene⸗
sen und seiner Schmerzen (flußartigen Lungenleiden)
enthoben und befreit ist, wofür ich Ihnen XI
meinen innigsten Dank ausspreche, und bestrebe
mich auf allen Wegen, bei derarti gen Leiden Sie
dringend zu empfehlen, und wünsche Ihnen noch
viel, und Gesundheit und ein langes Leben, und
bete, Gott möge es Ihnen reichlich segne
Achiungsvoll Moritz Mehner, Meißnergasse 468 in

Freiburg früher in Halsbrucke b.
m IJuni 1875. Freiburg (Sachsen.)

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— 2 XIG., allein ächt
wenn jede Flasche auf dem Napsfe verschluß nebenstehenden Fanri k⸗
dempel trägt. — Zu haben in 2 Fl. (Gold) à Marhe8, ——
igFi. onhj a Wait ünse, “s Fl. (weß) à Barte1l in St. *
Agbert. bei J. Friedrich in St. Johann bei F. 3* 5
IDudenhöffer und Karl Thiriot, in Saarlonis Fane
ei Franz Aitenkirch, in Blieskastel bei Apothe.

r FT. Hichter, in Saargemünd bei Apotkeker S. Kirchuner.
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FAn le dlemes in St. Inab⸗rt

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23 53 3*23 —A 23 2885 283
F i —Z
33335323537 25352 —38332
— — 4 —— 5 28
18 * —— 35
373 228 e — 2
33 2822. 283 — 15252
2 *3 38 78 532368
5333 2 38 235 86 32 555722
3— 32 22 2* 28 —A
— 2* 75 2. — *. 53 s
2* 5*5 58 —DV——
57 5538
5 2.2 — 233 335,55538
— 28 22 28 —
5* 2 22 — —2 —
—*

⸗
*
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8* 5 2
——
7
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100

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2
535
52
223
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— 2
1 322
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8

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——
8

3 223 2
*⸗ — * —B — 2 *
— 2328657. 525 5. 0
A * 333388 X
5833 5. 3,8* *2 332233 258
* 2 8 33 — 22
3 52183555 3288328
33423323298 3583 3333735*
358 —— 3 * 2775 2332 * 2 —2 *2
523338 382—555333233 — 28 2335 532838
—— — — —— 327 *3 —FRSF 22 * P
— — S 2533523332 —— 5882 2. * *
e 8 *2 2X.. 25—
535 *33 338 — — —A— ——
83 283337 232323374 332322 962 333*5
3Sce02 *7 53282 S. 2203 25 222 38352
5383523822 s3.25 —3 — *c3332233 —R
52 — — 2225238 * 5 3 53 *
—V 5533833* 3 1272323528335
223 228 255 2N8 22973 52 533823
235333552855 —— — 5387. *8 2 x * 3 2
33335 333 5323 0285 *3383
2583333 — ———— 23333537 — 25278
, 3. 2 3 —— * 223538325 2222
— 258 2 —A—— 25323722
x * 3 2 2 *
233523262* 2332 75328 153 535333 ——
— 233 73338318 Ie 38
70573 — 2 7 223 — — 2 * *222827
A — 5722 D32 23522 — — — 3 2 7
5*35 653235 2233383 538 5 53888168
22 * 3 2* —A 2. — * 8 7
25 S * 22S5 23 75 —2852
3333 358325 —733233 753* —
2325363 52 5 —7373 —X —
225835 23335 323 123 2 3 3
—A 32328 8 133
253.223 n Vn
        <pb n="695" />
        Slt. Ingberler Anzeiger.

ü ——— — — — ———— ——
der St. Anaberter Unzeiger (und das mit dem Hauptdlatte verbundene Aaterhaltungsblatt, nit det Deeasta jt·, DVou iecsta ra⸗ and So antag

aimer ericheint wd hentli dviermal: Dinzta«, Dona?rstai, Si 45t 1a a id 5antag. Ahpnrrt aentaoreis viecteliahrig 12 Krit. ode
1 Wark 20 R.Pfa. Anzeigen werden mrit 4* Krir. die dreispaltige Zeile Blattschrist oder deren Raum bereqhnet.

Dienstag, den 2. November 1875
— —

Deutsches Neich.

Speyec, 80. Ott. Die k. Regierung der Pfalz Kammer
es Innern, beschleßt auf Grund der Art. 12 6 des Geseßes über
die Beurklundung des Personenstandes und die Eheschließung und
saft der ihr darch die kgl. Verordnung vom 14. Oltober If. Is.
a8 1 übertragenen Bfugnisse wie folzt: 1. Die zu einer Bürger-
ne sterei vereinigten Gemeinden des Regierungsbezirles bilden je
inen Standesamtsbezitk. 2. Die übrigen Gemeinden bilden jede
jür sich einen Standesamtsbezitk. 3. Die am :—1. Januar 1876
m Amte befindlichen Bürgermeister werden als Standesbeamte be⸗
Jelli. 4. Als Siellvertrester der Standesbeamten wecden die am
jenannten Tage im Amte befindlichen Adjunkten bestellt, welche
Iin Awissitze des Bürgermeisters ihren Wohnsitz hoben. 5. Unter
hden in der vorigen Nummer genannten Adjunkten sind diejenigen
aicht begriffen, welche gemäß Art. 73 der Gemeindeordnung auf—⸗
zestellt werden.

München, 30. Oll. S. M. der König ist heu:e Nacht
zalb 12 Uhr mittelst Extrazuges von Seehaupt kommend, dahler
ingekroffen.

Der Aberale, Fränkische Kurier“ bringt solgende viel Auf⸗
ehen machende Mittheilung: Einem vielderbreiteten Gerücht zu⸗
oige soll der Gewährsmann des Herten 3. Lutz in seiner Affaire
mit dem Bischof Sennestrey kein geringerer sein, als der chemalige
gfarrer von Eugelbrechismünstet und jetzige Erzb'schof von Bam⸗
rerg.

Fruchthalle verlesen. Mufik vom Thurme und Glockengeläute er
höhten die Feier des Altes.

FIn Kallstadt wurde ein junger Mann des Morgens
in der Kelter erhängt gefunden. Man nimmt an, daß der Strick,
auf den er sich lehnte, ihm im Schlaf den Hals zugezozen habe.

F Der „D. A.“ schreibt aus Dürktheim, 29. Okt.;
Zeute erhäugte sih der 26 Jahre alte Schuhmachergeselle Franz
Dür'ng von Grünstadt in der Wohnung seines Meisters Bachmann
»ah'er. Ursache ein leichtsinniges Leben und Schuldenmachen.

Berltin, 30. Okt. 12 Uhr Nachts. In elfter Stunde
zrach heute in der Ermeler'schen Tabaksfabrit, Breitestraße, Feuer
uus. Die gesamnte Feuerwehr ist beschäftigt; Militair ist requi⸗
itt. Gleichwohl ist es bisher nicht gelungen, das Feuer zu be⸗
chränken; weithin sind die Straßen erhellt. Der Brand droht
yedenklichere Dimensionen anzunehmen. Tausende von Menschen
wogen auf den Straßen.

pPRemscherd, 22. Ott. Vier ganz junge Leute, ein
Jranzose, cin Engländer, ein Elberfelder und in einheimischer

unger Mann, Zöͤglinge einer Pensionsanstalt, belustigten sich gestern
uf der Wupper. Einem ron ihnen faällt die Kopfbedecung ins
Wasser, und im Cifer, derselben wieder habhaft zu werden, beugen
ich zwei der Zöglinge zu weit über den Rand des Nachens, letz⸗
erer kippt um, und drei der Insassen fanden den Tod in den
Wellen, waͤhrend der vierte noch rechtzeitig gerettet wurde.
Verantwortlicher Redackeur: F. XR. Demenz.
Ber mi 4338 Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende
p Die pfalz. Kreisregierung macht bekannt, daß die Ein- Annonce der Herren Kaufmannunds imonin
jechstel⸗Thaler· Stücke (171 kr.) und die Nickelmünzen der Reichs : amburg besonders aufmerksam. Es handelt sich hier um
dahrung à 10 Pf. (Zu/sx kr.). welche „mehrfach“ von Aemtern Hriginal-Loose zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen ausgestat⸗
aind Kefsen nur zu 17, bez. 8 etr. angenommen worden seien, C) eten Verloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr leb⸗
sufolge hoͤchfter Entschtießungen zu ihrem nach der Reichswähtung., hafte Betheiligung vorausfetzen läßt. Dieses Unlernehmen verdient
zesünmten Werthe, also zu 17112 und 3ula kr., genommen werden zas volle Vertcauen, indem die besten Staatsgarantien geboten
nüssen. Um indessen den Uebergang der sübdeutschen Währung in ind und auch vorbenanntes Haus durch ein stets streng reelles
bie Raͤchewahrung, vom 1. Jan. 1876 anfangend, zu erleichtern, Handeln und Auszablung zablreicher Gewinne ollleits belannt ist.
werde es gerae gesehen, wenn die Zahlungspflichtigen so viel als
moglich ihre Schuldigkeiten in Münzen Jüddeutscher Währung, so
socit noch gilug, berichtigen, wobei die, Geldstüce beliebig in Silber
und Kupfertmünzen bestehen können.
paiserstautern, 1. Nov. Wie wir hören, wurde
gestern der Erlaß des Könias an sein Minifterium in der biesigen;

Fur die Monate November und Dezember
nebtmen die kgl. Postanstalten und die Expedition
—X

LGFES—I5I5 ellrelrlcDSlnnun
—
Güterversteigerung.
Montag, den 8. November d. J, Nach⸗

nittags 2 Uhr, zu St. Insdbert in der

Wirihschaft von Johann Joseph Heinrich,

jassen die Wittwe und Kinder des daselbst

erlebten peusionirten Bergmannes Joh.

VUdam Feichtner folgende Liegenschaften

n Vanne von St. Ingbert ffentlich zu

igen versteigern;

1Plan No. 4425. 60 Dez. Wies im Gleich nach dieser Versseigerung läßt
Allment neben Johaan Adam Peters Beorg Wagner, Deconom dahier wegen
Erben und Joh. Schmelzer; lusgabe seiner Oeconomie folgende im

2. Plan No. 3297. 19 Dez. Wies in den Banne von St. Ingbert gelegene Liegen
Seyenwiesen neben Heinrich Schmitt chaften oͤffentlich in Eigenthum versteigern
und Johann Hager; rämlich:

3. Plan No. 3488. 27 Dez. Acker im 1. Plan No. 564. 9 Dez. Garten und
Betzenthal neben Valentin Weidmann Plan Ro. 2480. 40 Dez. Wies in
und Wilhtelm Grell; den Stegwiesen neben Joh. Bechtel u.

J. Plan No. 8539*4. 80 Dej. Acder in Joh. Zimmermann Wittwe;
der II. Pfuhlwieserahnung neben Joh. 2. Plan No. 970. 35 Dez. Acker auf'm
Jos. Schmelzer Wittwe; rothen Flur neben Peter Best und

z. Plat ae Boen in 84 Ven. Acker beim Valentin Wadmann.
Forellenweiher neben Michael Weis 3. Plan No. 1088. 87 dez. Ader in

der langen Ahnung auf'm rothen
Fluct neben Joh. Schwarz und Joh.
Spohn;

Plan No. 1339. 54 Dez. Acker in der
Mäusbach neben Balentin Weidmann
und Joharn Siegwart;

5. Plan No. 2436. 14 Dec. Wies in
den Bruchrechwiesen neben Peier
Schwatz und Franz Jakob Schmelzer
Erben;

6. Plan No. 2716. 40 Dezʒ. Acker in der
Dreispetz neben Peler Greß und Adolpb
Jungfleisch;

Plan Ro. 2736. 26 Dez. Plan No.
2735. 24 Dez. Plan No 2734. 24
Dez. und Plan No. 2737. 8310
Dez. Acker allda neben Joh. Adam
Kohler und Joh. Klein— in 83 Loose;

Pl.Nr. 3188. 36 Dez. und Plan No.
3189. 45 Dez. Acker am Schaaf—
lopf neben Peler Schmelze x Wittwe,
und Joseph Bastian Erben;

). Plan Ro. 3274. 25 Dez. Ader in den
        <pb n="696" />
        Seyengärten neben Joh. Uhl jun.
und Weg;

10. Plan No. 3283. 8 Dez. Acker allda
neben Franz Fichter, und Johann
Heinrich;

11. Plan No. 3353. 42 Dez. Ader in
der Aepfeltatt neben Carl Uhl und
Anstoͤßer.

9. Plan No. 3347. 48 Dez. und Plan
No. 3348. 36 Dez. Acker allda neben
Joh. Hellenthal und Weg.

Plan No. 83518. 42 Dez. Ader in
der III. Pfuhlwieserahnung ueben
Carl Uhl und Johann FJlätchen
Erben;

Plan No. 3559. 26 Dej. Acker auf'm
Gerstibusch neben Joh. Hellenthal und
Peter Redel — mit Korn bestellt.

15. Plan No. 3569. 12 Dez. Ader allda
neben Peter Custer und Nilolaus
Stief Erben;

Plan No. 3571. 41 Dez. Plan No.
3572. 19 Dez. und Plan No.3578.
21 Dez. Acker allda neben Nilkolaus
Stief Erben und Peter Uhl —˖ in
2 Loose.

Plan Ro 3583. 7 Dez. und Plan
No. 3584. 7 Dez. Acker allda neben
Georg Miller und Pfarrguth;

Plan No. 373124. 8 Dez. und Plan
No. 3732. 25 Dez. Wies in den
Potaschwiesen neben Jalob Allar
beiderseits.

Plan No. 37424. 11 Deʒ. und Plan
No. 374214. 20 Dez. Wies allda
neben Valentin Wagner und Joh.
Jung Erben;

Plan No. 3799. 55 Dez. Acker auf
Sch'ffelland neben Joh. Spohn und
Heinrich Ochs.

21. Plan No. 3970. 40 Dez. Acker in
den einspännigen Rödern neben Peter

Redel und Joh. Hellenthal · mit

Korn bestellt;

Plan No. 4065. 44 Deʒz. und Plan
No. 4066. 50 Dez. Acker hinter
Hobels neben Franz Imob Schmelzer
Erben und Nilolaus Walle — zur
Haälfte mit Korn bestellt:;

Plan No. 4432. 45 Dez. Wies im

Allment neben Philipp Munzinger

und Joh. Heinrich;

24. Plan No. 4491. 23 Dez. Wies auf
der Spick neben Peter Kiefer und
Joh. Jos. Reiter Erben

25. Plan No. 4484. 35 Dei. Wies ollda
neben Peter Kiefer und Mendel Beer
Erben;

26. Plan No. 4631. 26 Dez. und Plan
No. 4632. 56 Dez. Wies am Lan
genstein neben Jobann Reidiger;

27. Plan No. 2816. 27 Dei. Wies in
den Stegwiesen neben Johann Jos.
Grewenig und Peter Steinfeld;

28. Plan No. 3039. 1 Tagwerl 15
Dez. Acker auf Mühlenthal neben
Joh. Jos. Grewenig und Peter
Werner;

29. Plan No.2751 31 Tez. Acker im miltlern
Wallerfeld neben Joh. Heinrich Witt⸗
we und Fronz Steinfeld.

30. Plan No. 2680. 69 Dez. Acker hinterm
W.llerfeld neben Carl Uhl und Mi⸗
chael Leonhart;

831. Plan No. 2755. 39 Dez. Ader allda
neben Carl Uhl und Peter Greß;

Plan No. 3228/4. 397/10 Deʒ. Plan
No. 3229. 35 Dez. und Plan. No.
3230. 31 Dez. Acker rechts in den
Seyen neben Michael Weis und
Schmilzer.

St. Irgbert, den 31. Oktober 1875.

Snauer, k. Notar. I J
dedaktion, Druck und Verlag von F. Xx. Demetz in Et. Inab⸗ert

Mobilienversteigerung.
Dienstag, den 9. Noveniber d. J. Vor—⸗
mittags 9 Uhr, zu St. Ingbert in seiner
Wohnung, laßt Georg Wagner,
Dekonom daselbst, wegen Aufgabe seiner
Delonomie, folgende Mobiliargegenstände,
als:
2 Pferde, 1 Auh, 2 Wagen, 2
Pflüge, 2 Eggen, 1 Winde, Ketten
und sonstige Acergeräthschaften
Iffentiich auf Credit verste gern.
St. Ingbert, den 31. Olt. 1875.
Sauer, l. Notde.

Most
Ausuabaeher Gewäehæe
er— Quæa Iitur
per Schoppen &amp; r.
über die Straße.

—A
entsprechend billiger
empfiehlt
Bhilipp Klinck.

——
Man bieto dom Glucke die Hand!
7,000 R.-MIAIc
oder 218, 750 Glulden

Haupt-Gowinn im gũnstigen Falle bietet die allerneueste grosseo Geld-·Verloosung,

velehe von der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Die rortheilhafte Finriehtung des neuen Planes ist derart, dass im Laufo von
renigen Monaten durch 7 Verloosungen 41, 700 Gewinne rar sieheren Entseheidung
tommen, darunter befinden aieh Haupttreffer von erentuell R. M. 375,000 oder s.
—218, 750 8. W., speciell aber
— — — — ααα.

Gewinn M. 250,000. 3Gewinne M. 15,000.

Bewinn M. 125,000 J GBewinne M. 12,000,

Bewinn M. 80,000 2 Gewinne M. 10 000,

Gewinn M. 60,000 56 Gewinne M. 6000,

Bewinn M. 560,000 2Gewinne M. 4000,

Bewinn M. 40,000 GBewinne M. 2400,

Bewinn M. 36,000, 12 Gewinne M. 1200,

Gewinne M. 30,000, 12 Gewinne M. 600,

Gewinn M. 24,000, 597 Gewinne M. 300,

GBewinne M. 20,000, 18,800 Gewinne M. 131,

Bewinn M. 18,000, etc. etc.

Die Gevinnziehungen sind planmüsig amtlich festgestellt.

Zur nüchsten ersten Gewinnziehung dieser grosseon vom Staate garantirten
Jeldverloosung kostet

ganzes Original-Loos nur Mark 6 oder Gi. 8123,
halbes 8 IbsIe,
riertol — I/ S8 xr.

Alle Aufträöge werden sofort gegen Finsendang, Posteinzahlung oder Uachn hme
des Betrages mit der grössten Sorgfalt ausgeführt u. erhäit Jedermann von une di—
mit dem Staat swappen versehenen Original-Loose selbat in Händen.

Den Bestellungen werdan die orforderlichen amtlichen Plano gratis beigefügt
und nach jeder Ziebung zenden vwir unseren Interessenten unaufgeferdert ict—
Listen.

Die Ausrahlung der Gewinne erfolgt stets prompt unter Staats-Garantie und kann
iureh directe Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten durc unsere Ver-
diudungen an allen grösseren Plätzen Deutschland's veranlasat werden.

Unsere Collecte war stets vom Glũcke begũnstigt und hatte sich äioselbe unter
rislen anderen bedeutenden Gowinnen oftmals der ersten Haupttreffer 2u erfreuen
le den betreffenden Interessenten direct ausbezahlt wurden.

Voraussichtlieh kann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegröndeten
Internehmen überall anf eine sehr rege Betheiligung mit Besstimmtheit gerechn et
rerden. und bitten wir daher um alle Aufträge ausführen zu können, uns die Be
ztellungen baldigst und je-
Jenfallis vor dem
8 πJnber d. J.

Simon.

Banl- unidd Wecehsel-Geschäst in Hamburg.

Ein- und Verkauf aller Arten Staatsobligationen, Fir⸗rhn-Actien und IAhiohens-

10ose.

P. S. Wir danken hierdureh für das uns seither geschenkte Vertranen und indem
wir bei Beginn der neuen Verloosung zur Betheiligung einladen, werden
vxir uns auch fernerhin bestreben, durch stets prompte und ree le Bedi enu ng
die volle Zufriedeo iheit unserer geehrten Interessenten zu erlangen

*
        <pb n="697" />
        —A
5 44e.3
2 e 5s5358— 2 2356
— — — — —AA —
8 22 —2 — — 24
— *35533 5353
A — — * 2 555 5335368
222523273 s33353 S355838 s 52 57 225 358
2 22 —— 2 — . 2 * *25 * — —A
—2 * — * — 2 — —— — 2 2 25* * —A —
259 D2 5532 2* 5*5— 22227 8 523255258 28
5555357 28535355 25 525 555253 * 527 233572
33538325 8828 5533533 —A 2232458 5s688*
—A 257533825552 2532 5758 E 8 —X 3 8 2
7 2 — * —
3 3 532388 58328 * ——— —S 23
— 555352 25 2 2 8 — — —A — —
2 — — —— 2 2 — ⸗ — —— —A »3 * —— * 3338
23— 22 * 52 &amp; 2285—5 552* 523 3ä
2575 — — 5552—* 532 —232 * —— 2 —A AZA2
* *7 2 7 * 22 —A — 253—853 — S2 8 24
296 * 2 2 2 2 * 3 88
33 555855 — J
—5 — —35— 7 535*285 2 8 — — — —— — —
— — 5 5 88 2 * * —X
52 255535 2838853338335 1833331*8* X
. * — * — — 2 2 2—
5238 33535283585 s8333*88 33535 338333 z5*23 76
28 2333363 38*2 8 2 333333 —8 53385328 2327
5538 z3333355 —— — 5*2388 1683232853353
—5—35— S 255 535 — —88 — —A —— — 5 55* —A
55 83— S —755 ES* ——— —A 7333 5s*825 532 —— ————
3355825 55555 8 — — 53852 52, 5533323 55
— —— A 5 23 35758 .27528 532
—A — —A 25568 82 32575 733 85 — —
275* 25 E 3 — F 8 —AA * — * 12382822
— —* * 2 2 *3 2 2 * * 2*
3357275 353535.23838 eaazee—
4 2 2 * — —8 2 — 52 22
34 85.858 zee s 85
2552 52 532 —A — — 2
— 25307 —— 32355532 52S53* 5 —
* * 58 83323353285 EEZ — — — “
52 *2 2 *822832 —AA *
555323825 —2 — —
233232 — 7 —
2553538 —522— 222
753555z585 355 x5353 35355 53 335—
* 2 * 222 22 22332 7 ——— —X 28 — —
2 —R —* O 25* —* 3 *— 2253 —E2— * * —2 22
5532.23 SS 3J5 23328 83c57 — —55 — 33 3553—532
zc7S 22. 53 2253 —5352 2c—2258 58 55 2235 335555—533
25590—53 553* ,85. -» 7 —0—3 —5——5— 5575* —8285 13535538
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—8'
8

—*
—*
2
7
        <pb n="699" />
        St. Ingberter Anzeiger.

der St. Pnderter Anzeiter (und das mit dem Hanotdlatte verbundeae diterhaltungsdian, mit dee Qreustaqr⸗, Donneritazs⸗ and Seuntag
aimmer ericheint wohentlispiermal: Dinctag, Donier stag, 533 45st24 410 S26ta1. ALpanne nents vreis vierteliädrig 2 Erit. ode
1 Mark 20 R.Pfa. Anteigen werden wit 4 Krir. die dreiüvaltige Zeile Blaͤttschriit oder deren KRaum bere qnet.
Donnerstaag, den A. Novemnber
—I

1875
zhpe Zunahme von 18 und gegen daß Schuljahe 187374 von
— ß Schülern.
München, 31. Ott. Die Beflimmungen der neuen Vrüfungb⸗
sxdnung für den Einjährig-Freiwilligen-Dienst siund in mehrfacher— e en ne 26 von auswärts; ein
Zesgehung von den in dieser Kichtung bisher bestandenen Rormen * ——— Aun fich auf eimelne Veittsamt
bweichend und enthalten im Allgemeinen höhere Anforderungen. vie a — gling auf einjelne Bezirksamter,
die 8 Idpy d ehent * ie Zulursm dehen gre — —** Zweibrücken: 834, Homburg: 8, Pirmasens: 4, Cusel:
zuch noch auf zwei fremde Sprachen, wobei je do ie Wahl ge⸗ * — : *. Lulei:
nn d iwischen dem valcini hen Geuch shen, Framosischen iene ee Kaiserslautern, Landau, Kirchheime
md Englischen; die wissenschaftliche Prũfung umfaßt aut er den * e g * (ei —M
isherigen Gegenständen Geographie, Gesch qhie, deutsche Literatux, e —— o. am —* n,
e nos Iupst wn n — —e— — rn ger
ie na en bisherigen Anforderungen berents ausgestellten Be— lanend in einer so eigent —* Wici 27* *
Fk ESaeine fü imjabric⸗Freiwilligen⸗Di F eise, daß dieselde weiter
Izene ne n Einiahrig- Freiwilligen · Dienst sind na · Nann zu werden e Woe De —** ,
arligid en 8* Woranschlag des Budgets für die 13. m Samonag dur w Sffentliche3 Auscheten wörtlich Folgendes be⸗
zinanzperiode is76/77 ist der Ertrag der Grundsteuer Sollein⸗ aani 8 et — Ve 2 uhr, —AV
jahme) jür ein Jahr mit sr — —8 rird — öt be — r un 88
wewiget aus er für de — aengei gzeseet b uise »b diese Verbindung vom Bürgermeister, der allerdings zur ultras
Minderung wird damit begründet, daß thei 3 durch Eisenbahn⸗ ———
neubau n, ibels durch den Uebergang der bisher der Bayer. de eee — —— t geistvollen Ini⸗
Fey 3 dem prrr Gyn edene Landau, 2. Nov iee und abermorgen finden auf
igen Grundflächen ein ziemliches Aecal der rundsteuer entzogen n
nge sind die Sterer Rochüsse etwas höher angeseht, als Vhehieck Annweiler⸗-Zweihrücken die technischen Probeiahrten
n der 12. Finanzperiode, nach dem Durchschnitt der in den Jahren J
87274 durch Elementarschäden nothwendig gewordenen Rochlasse Ein ey Fee r AI Dei 2
de e, Hauitener dagegen glaubt die Ietierwind epe aede Wanderers. Ueberall wmiffi sein Blick auf reich beladene 4
Erhöhung des Ertragẽ annehmen zu können wegen der —A— 3 Weon ang uf VBiinbaume, dier wo —55
Vii hhpreise in den debdilerten Stadten und der hiernad bein a a e d sa verr eun fie nicht baud
er örtlichen Rev sion de ogen er sih ergebenden 38 Vir⸗ Win er als —** un ee —* engsee —8
ed ysebg — einize Zeit seine Einkehr bei uns verschiebt, so waden wohl, wo⸗
der i2 — von schon Anzeichen vorhanden. jene Zweischgenspaätlinge noch zahl⸗
5 gnantenedranschlog des Vrdgets der 18. Fin —J dere finden, in den Liebhabern der fuftigen Zwetschgen⸗
ʒeriode (187677) ist angenommen, daß der Malzauffchlag in einem 5 eeeere g dece
Jahre F Ferzpenede —VVV— weeten , wige bange machen sann. — Die Karloffein an 8 dw e
fi. mehr als in einem Jahre der ablaufenden 12 —5* hr an ee e 03

Zerlin, 30. Octobr. Nach einem Beschluß des Burdes · sie auch dies Jahr neben dem überreichen Odsisegen als Westrichet
raihs vom 29. Jun 1874 sollen von der Gesammtsumme der elandor nuhedig sich beweisen werden. — Die diesjahrige
ee i e ne z
5 drei Zehntel in Appoin on und se ehntel in * 7 ⸗
—
A —8 zießerei don Eberhard Hoesch sen. in Zenders dorf bei Duren, welche
verden, um so rascher eint groͤßere Summe in Reichskassenscheinen n ee eeee Arbeiter beshanat ent⸗
ertig flellen zu tönnen. Im Laufe det beiden nochsten Johre Vee Weit 7 9 4 u r wegen den Rest der Ar⸗
duc igdann diese 50 M.⸗Scheine durch kleinere Appomts eiler. Weilere Si irungen siehen bebor.
ach Maßgade des Beschlusses vom 29. Juni v. J. ersetzt werden.

Ausland.

Madrid, 2. Rov, Die Regierung hat am 25. October
die Ausrüstung von fünf Panzerschiffen und zehn Fregatien für
Tuba befohlen.

London, 2. November. Dem ‚Reuter'schen Bureau“ wird
nus Philadelphia vom 1. Nov. gemeldet, daß das Memorardum der
Regi'erung der Verein. Staaten bezüglich der Cubafrage schon im
daufe des September an den Gesandten der Union in Madrid
ibgegangen sei. Die Verzoͤgerung der Beantwortung habe in Was
ingion Beunruhigung (2) bervorgerufen, und man treffe in Folge
dessen Aufalten. die amerikanische Flotte ansehnlich zu verstärlen.

Wir machen hierdurch auf die im hceutigen Blatte stehende
Annonce der Herren Kauufmannund Simonin
Zamburg besonders aufmerksam. Es handelt sich hier um
Driginal⸗Loose zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen ausgestat⸗
elen Verloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr leb⸗
Jafte Betheiligung voraussetzen läßt. Dieses Unternehmen verdient
zas volle Vertcauen, indem die besten Staatsgarantien geboten
ind und auch vorbenanntes Haus durch ein steis streng reellet
Zandeln und Auszablung zahlreicher Gewinne allseits betannt ist.

—A —
Vermischtes.
eBlieskastel, 27. Oklober. Der Frequenzstand der
gl. Präparandenschule dahier ist folgender: J. Curs 27, U. Curs
i, m. Curs 8 Schuler. Es zähll demnach die Anstalt zur Zii.
36 Zöglinge. Am Schlusse des letzien Schuljahres betrug die
Schulerzahi 38. Somit eraibt sich für das laufende Schuliahr
        <pb n="700" />
        ẽrische
Schellfische
Dudenhoeffer
— St. Johann.
Kirchweihsonntag u. Montag
von Mittags 3 Uhr ab

8 bis 10 Lehrlinge

We

droi jungo Màdchen
werden sofort unter günstigen Bedingungen angenommen
Karl S ch ä f flerr, Herrn- und Damen-Friseur.
7 7 — — —
Kirchweih Samstag COnOB
im grossen daalo
der bekannten Lebeth'schen Gesellschaft
⸗ ⸗ —
Kirchweih Sonntag FAEILUVSIIC
Kirchweih Montag Abends Ball
zei Jerd. Oberhauser.
Ip —A ισσσœä * — —
VDoppelbrer bei Heusser.
ta g 7 srrc releisch· Vreise der Stadt
rchweih So nuntag rreibrücken dom 4. Nov. Weizen 6 Il — kr..
34 l l rorn Is. 33 ir. Gerste Lreih —. —Air. Gerfte
D 73 u e * ir. daser 421
3 1 41 kr. Kartoffeln 12 kr. Heu 2 fl. 42 Ii
Montag Noedmittag von 3 bis FUbr e Sedi
Janzunterhallung nbred gne ir dine daue iei
4 IEKilo. 8 kr. Geschmischt brod 83 Kilo. 32 kr. 1
Abends REIMLLEISBSIIX e Seg aed uz de 1. Oal
3 . 2. Qua r. Kalbfl. XXX
vl G. Jung. is ir Builer 30 1r. ver Pfund
3 — ———
Nan bieto dem Glucke die Länd]
75, O00 FE.-AAI
oder 218,750 Glulden
daupt Gewinn im gũnstigen Fallo bietet die allernoueste grosse Geld-Verloosung,
velche von der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Die rortheilhafte Einrichtung des neuen Planes ist derart, dass im Laufe von
venigen Monaten dureh 7 Verloosungen 41, 700 Gewinne zur vicheren Entscheidung
kommen, darunter befinden sieh Haupttreffer von eventuell R.M. 875. 000 oder fi.

218, 750 8. W.. eciel aber

dewinn N. 280000 Fewinne M. 15900

Gewinn M. 125,000, d Gewinne M. 12,000.

Bewinn M. 80,000, 2 Gewinne M. 10 000—

Bewinn WV. 60,000, 365 Gewinne M. 6000,

Gewinn M. 50,000, 20 Gewinne M. 4000.

GBewinn M. 460,000, 204 Gewinne M. 2400,

Gewinn M. 836,000, 1412 Gewinne M. 1200,
Gewinne M. 30,000, 512 Gewinne M. 600,
Gewinn M. 24,000 597 Gewinne M 300,
Gewinne M. 20,000, 18,800 Gewinne M. 131,

Gewinn M. 18,000, ete. ete.

Die Gevwinnziehungen sind planmäsig amtlieh festgestellt.

Zur nüchsten ersten Gewinnziehung dieser grossen rom Staate garantirten
Jeldverloosung kxostet

ganzes Original-Loos nur Mark 6 oder Gi. 822,
halbes 83 —
Jviertel I53 xxr.

Alle Auftrüge werden sofort gegen Finsendung, Posteinzahlung oder Nachn hme
les Betrages mit der gröseten Sorgfalt ausgeführt u. erhält Jedermann von uns die
mit dem ötaatswappen versehenen Original-Loose sclbst in Händen.

Den Beatellungen werdsn die erforderlichen amtlichen Plünoe gratis beigefügt
ind nach jeder Ziehung renden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche
Listen.

Die Auszablung der Gewinno erfolgt stets prompt unter Staats-Garantie und kann
lureh directo Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten dureh unsere Ver-
viudungen an allen grösseren Plätzen Deutschland's veranlasst werden.

Vnsere Collecte war stets vom Glũcke begũnstigt und hatte sich diaselbe unter
rielen anderen bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttresfer 2u erfreuen
Ue den betreffenden Interessenten direct ausbezahlt wurden.

Voraussichtlieh kann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten
Unternehmen überall auf eine sehr rege Betbeiligung mit Bestimmtheit gerechnet
verden, und bitten wir daher um alle Auftrüge ausführen 2u können, uns die Be-
tellungen baldigst und je-
lenfalls vor dem J ã. Nvember il. J.
ukommen ꝛn lassen. F

imon,
BRank-e nd Verhsel-Gesehäft in Anamburg.

Din- und Verkauf aller Arten Staatsobligationen. FP- hn-Actien und Anlehens-

loose.

P S. Wir danken hierdureh für das uns seither geschenkte Vertrauen und indem
vit bei Beginn der neuen Verloosung zur Betheiligung einladen, werden
vir uns aueh fernerhin bestreben, durech stets prompte und reelle Bedienunæ
die volle Zufriede meit unserer geehrten Interessenten zu erlangen.

7

Tanzmusik
bei Peter Schweitzer.

Fin aller Hühnerhund, weiß mit
hbraunen Abzeichen auf den Namen
Ferldmaumn borend, ist seit Sonn⸗
tag Abend abhanden gekommen. Wer
nahere Auskunft über den Verbleib
des Hundes zu geben vermag, wolle
volche an Hrn. Rocdenbascli hier
machen. Vor Ankauf wird gewarnt.
Es⸗ müssen gewonnen werden
Reichssmk. R75000
218.750 Gulden
im glücklichsten Fall als höchster Gewinn der
bom Staate genehmigten und ga⸗
rantirten 3 Hamburger Geld⸗
Verloosung.

Dieselbe besteht aus 81,500 Loosen, wo⸗
pon Ai, 700 also weit über die Haälfte,
binnen wenigen Monaten mit Gewinnen ge⸗
zogen werden müssen.

Hauptgewinne event.

Reichsmark 375,009,
pec. 250,000, 125, 000 —AWW
60 000, 50, 000, 40, 000, 36, 00
3R 30, 000, 24. 000, 2 2 20,000,
IS, O00, 8 a 15, 000, 3,8 12,000,.
i27* Io, Ouo, 36 2 0000, 5, 2
1800. 40 1 4000, 23800, 204 2
2400, 42 1800, 1500 412 4
I200, 512 2 600, 12 2 360, 597
asco, 4 4 240, 18800 2 131 xc. x.

Sie Auszahlung der Gewiune er⸗
folgt promt unter Staatsgarautie.

Fur die bevorste hende erfte Gewinnziehung
hetragt die planmaßige Einlage:
fur I ganzes Originalloos 6 Mark

* fi. 3 30 kr.
„1halbe⸗ 8 Mark
. 1. 458 tr
„I viertt- 19 Mark
⸗fl. — 322/2 kr.

Dies: vom Staate garantirten und mit
dem Staatswadpen versehenen Original⸗
jobse (leine Promefsen) versende ich gegen
Posteinzahlung oder Nachnahme des Betrages
aberall hin. Aule, selbst die kleinsten Be
stellungen werden punttlich effectuirt, der
amtliche Ziehungsplan gratis beigefügt
und nach der Zichung die amtliche Ge⸗
winnliste unaufgefordert übersendet.

Die Verloosungen bieten somit die größten
Vortheile, sind mit vielen bedeut enden Ge⸗ j
dinnen ausgestattet und find alle Anspruͤche ẽ
zer Theilnehmer als Staatsüberwachung,
Hharantie fur die punktliche Aus⸗
zahlung der Gewinne vollständig ge—
vahrt. Mein eifrigstes Bestreben wird es
sein, das mir zu Theil werdende Vertrauen
zu rechtfertigen.

Da mein Loosevorrath nur noch klein ist
und die Aufträge sehr zahlreich einlaufen. so
heliebe man gesi Besteliangen sogleich, jeden⸗
falls aber vor dem

15. Rovemher d. J.
direct zu richen an

Abert Friedheim,

ßank. and Wechsel⸗Geschäft in

Samburg.
B —

Vou den vielen großen Gewinnen, welche
in diese Collecte sielen und an die glücklichen
Gewinner ausbezahlt wurden, erwähne nur:
Mark 2026000 auf Nr. 66581

808 O00, 8086183.
— — — — — — — — — cccr——
Fraine bersag von J. . Demes in St. Inagabert
        <pb n="701" />
        2 *
—A————
* 2 *
3. * 2— 52772 —XX2 —A 22
8 35823 e —
5232 —— 32355 3355 —5335223233 52 3B3532B25 2 2
3—3 3338533333737 3233338S3 8 58
A— 3357573333388 33353 353 53538
22 8. S—23 58 *255383—555— 22 s 6235——— 885
— 522 —A — 5382* 2z23252* —2
55—5353533255535— 5*5*235 —5322228 2 8 5 —s5 58
—25353323363— —325 5z3—252— 5823555232 — —— 5 235
53352 253323*8— 5z25250323 —z7 557332835 s5885 2 23
— 323z3235383533 7535556387 — — s52538738 58 8
— —2 — 2 * 2 —8—
J —
— 2233 —32 8s5 2333332537 —z83353853528 5 5
2 ? 22** ⸗— 3 523233 3EEEI— —— 2 2 *
3 33 ———
82532 5 —ãA— ——— —5222538 ——— 23*
35 2 8 —A 253 2—2 —? 53——5522 —
——A 2 23753*5755 8 153 7 585* S5 ——
2573335 333 —5 235 323
— ——— 522 ——z52575 — —53355325 — — 3252 2325
—J 33333 33532. 553*3
333378 —
—— 5 ——A —— 8 — —*8522 *
1 5*85023 55253535 * 252834 * 5s58 2253 58333 3222 58*
2538* 3 —A— — 25 5235533 —5—5 925 2532207557 8 8* 5522553—325
733 5 5* — — 288 82335253555 5s5325* ——
20 z328 —ã— ————— 233333535323 5305 55735855
—2 22
52 3352332323 —323228 2253 * 53282.3227 — *28
2,5535 —237384 225553 528 553 —528—528833382323823 —
—*2 — — —A — 2338
* 58 5238.
155232353353 5* 5z53553 —— — —— 2525 EI8253
552525 z3855 535 33237323328— — 553835353r* 5835 *8*
52533—55 3382 — — —A —— — —A — — —
— c 35333—35 332323543638323 23* 355 —3 228
58 — — — —582 553
—R 4
22
52 5332523238
32 33352583555238688
— *
323 25* 53875525 55232373 233
53 53556 2533387 233323 3523388
— — — — 2
5* — 528 3 53335 — — 538328222 2355582—52
2 — —ú — — — 22 — — ——— 8 * * *
J 2 5 — 2 ———— 5s53533553
235 2222* 2 2 5z575 22* 259522 3 227 * 323232253
5 *58 22 z3—z2-—568 —— — 3 535*53 3 5 — 57 5RE
8 25223335— 22*25 —A 25 5 5327* 5359 —*«— ——5555
22 253253 582 32582273 5 538535 5235*8—8 2725 25
33 333353335s63 533 33333 833 5753—356373 35383368
25 33s538557 —5553 353254 55z333843 5553883
2 22552375333234 352333558 55838 52 2333* 585333
F * Z
—3 2533332458333358 2 5532380 3z25822 8 85587 5*
2255327 255 28355*2658 555352 328 2 —
33 255 — — * — 25258 8 37332234
ss *5828235 57523333833 5323521 553735232
2* 733333353783* * —55833335* S5235235332 35* —
2 5357555533875 —522 — 73—3585 õS227 2 —A Z38* 2 35
— —A 152 52325 —— 2525388 2533 23228 —
253 5*72— 3 5238 —238——*387 —E 583 55353335357 A
256 38* *3 — 2523*522 22322 5 23 22 23 5535 2
— 5572 — —— 2537258 22*5 75233535 533k57 S 5322323
5682235355 25553 25335 35535533 —5222 — —55553
* 255 —5822—7— 2523552832 55555*23535 — ——— —83 72 — —
5252355 35 2 S 325 3 5532 55523 — 25 5 8 — — — — —
332 3553—53558 23358 3733343 —732* 555 8
—52 — 2533233 — —8 3253-382 9 —A 32875 32322 — —2 5
235—52 232325 523332*22 — 5723 —ã———
— 5225855* 532 8 — 723— 528 58 25*
2355 28 * 522* —s 9 3. 28232 225* 5 2
5368 33753255 5383 *55 22322 2322 ——— A
2522355 5525 3 2 552368 2838555533 2 5—52227
2223 328 555535 52278 5537532 32 ——F —
3z25282 533532 5—23388* 65*325
253355 32833560 3373
— E — ——
25c5

—3—
—— 2
53353383 5
2385357732 ———
2 553353 ———— 5
3. *
5335355 —
·282 533538 2
3 8 2323 2— * 2 —
— — 5353326825 ——
—— 3 8c. 5* 13733 347275
8 2 25532733* 235328
— z 523 8 33
555—560 15248 535253 M —
*588 553253 333331232 225 283 73335*
e 3533283
5 52 228 —A —— 2m 235* 3 — — 5235 6
2822. 232* 222 — * —8
—43* 25 *55 523 * 9 53 — 2 22— — 383 3 5z2822
—2— — —— 4*723 14 2 53 3335 35 8
F X 3258 2* 225* 25323555 — —8
3 8s 58 255 32 328 232 — 722 * —3 — 2 — 85 3
2 2535323. 133233Is86 5 8 —— —— 33735825 —238
4 — —— 3357347 2535*22 *25 2 —— 5 3*
88 —53 22 22 252. 2 —— * 3,50
* 538 2325 558 — 335 3353 — 2 135 33 ———
7 — 2 8384 33535 —8 — 732 — — 5 5352
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        St. Ingberker Anzeiger.

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der St. Nack ber ter Anzeiger (sund vas mit dem Hauotolatte vervandeae Anerzaltunzao. itt, ait »c caitaut- Da nerttazs⸗ and Sonntag
aciter eri deint vb Hentiin pieren ul: Dinstaz. Doaferstart, 51145111 43132 3 rι. Ldaa: ne itbarenn pierteliüdrig 12 Krit. ode
1 Mark 2) R.Pfi. Aueigen verden wit 4Eteir. vie vreüvaltige Zeile Blattivrift odee deren Kaum bere vnet.
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Samstag, den 6. November 1875
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7 —
Deutsches RNeich.

München, 3. Nov. Das Kriegsministerium publicirt
eute die k. Verordnung, durch welche zum Vollzug des Reichsae⸗
thes üder die Naturalleiftungen füe die dewaffnete Mocht im Frieden
om 13. Februar 1875 eine umfassende Instruction für das Kö
nigreich Bihern geuchinrgt wurde. — Der k. Staatsregieruug sind,
vie wir vernehmen, in den letzten Wochen zahlreiche Adrefsen mit
er Bitie um Erhallung der Kloöͤster zugekom nen. Diese Adressen
ind fast gleichlautend, und demnach wohl von einem Centralpunkt
zus in's Werk gesetzt worden.

München, 8. Nod. An Stelle der bieherigen Bestimm⸗
ingen über die ReiseEntschädigungen bei Beurlaubung und Verab⸗
cledung der Manuschaften vom 1. Unteroffizier aboarts wird
emnächsi vom strie Sministerium ein neues „Reglement Aber Ver—
Flegung der Rekruten, Reservisten, Invaliden und Landwehrmaänner
ei Einzievungen tesp. Eutlassung u“ ausgegeben werden; ebenso
st der Bekleid:eingseiat für 1876 baldigst zu gewärtigen. Beide
krlsse sind in rechnerischer Beziehung nach der neuen Reichswaͤh⸗
ung verfaßt.

Meünschen, 4. Nov. Die Erzbischoͤe und Bischöfe
Zgeyerns haben sich an den Konig mit einer Vorstellung gewandt,
delche die Verhältnisse der Altlathol.ken, die Beziehungen der
Schule zur Keche und die Erhaltung der Klöͤst er zum Inhall
at.

sich eine Lehre z'ehen, in welcher Umgebung fie nicht nach Spanien
urücklehren sollte für den Fall, daß ihr selbst die Rücktunft ge—
tattet würde.
Vom gestürzten Ei senbahnkönig. F

Es war ein heißer Julitag, da König Wilhelm von Preußen den

weddeutschen Reichstag im Weißen Saale um fich v.rjammelte, um

ihm mitzutheilen, daß Frankreich's Napoleon dem norddeutschen

Bunde den Krieg erklärt habe. Schon lange vor dem feierlichen

Atie hatten sich die Deputirten eingefanden, der Ernst der schweren

Stunde lagerte sich auf allen Gesichtern. Unter den Abgeordneten

var namenlüch Einer, der von den Besuchern der Gallerie schars

n's Auge gefaßt wurde — das war Dr. Bethel Henry Strousberg.

Sein Name war auf aller Welt Lippen und den Leuten so geläu⸗

ig wie der Bismard's. Da ssieht er inmitten einer Gruppe von

Granden des Reiches, darunter Fürst Pleß, der Herzog von Rati⸗

dor und Andere aus altem gräflichen und fürstlichen Hause, eine

niitelgroße, sehr lräftige Geftalt, den Kopf etwas in den breiten

Schullern, die kleinen grauen Augen lauernd hin uͤd her sehend.

Fin wulstiger blonder Schnurrbart verdeckt die Oberlippe, ein lleiner

Ansatz von Bart hängt sich an die Unterlippe. Auf den ersten

Blick erkennt man eine dedentende Intelligenz, eine gestählte Energie.

And nun mußte mun die Leute reden höͤren von Strousberg, dem

„Eisenbahnkönig“, wie vom Grafen Monte-Christo, daß er unge⸗

Frantfurt, 30. Ott. Nach einer Wiener Privatdepesche Jjählie Reichthümer besitze. Man kam unter die Linden, dort lag

er A. Zig.“ wurde in öͤstetreichischen Abgeordneienkreisen ein im Schaufenster bei Eichlet eine Schrist von Ernst Korfi, welche

ontrag vorberetet, des Inhalts, Graf Andrassy möge einen euro⸗ die Biographie des mythischen Millionärs enthielt; man Slieb vor

»aischen Abrüstungscongreß zu Stande briugen. In Oesterreich irgend einem Bilderkastei. eines Phyotographen stehen, und Strous⸗

I neuerdings die Entwaffnungsfrage von verschiedenen Se ten —28 Konterfei blickte Einem enigegen; man trat in eine Kondi⸗

rtert worden. Di sen guten Leuten. ader schlechten Mußfilanten ist storei und nahm ein Journal, „Die Post“ zur Hand — ihr Eigen⸗

m2 juzutrauen, daß sie sich ebenso über d'e Zustandsbedingungen,“ thümer war Strousberg. Auf dem Rennplatze waren Strousberg'a

die uͤber die jeitliche und sachpolitische Schranken hinwegseßen. Pferde das Tagesgespräch; im Thiergarten blieb Alles sofort flehen,

Die besie Aniwort auf derartige wohl emeinte Beftrebungen, de enn Sirousderg, ein ebenso geschidter Wagenlenker als Reiter,

nit dem Scheitel die Sterne derühren, aber nirgends Halt für die Schwimmer, Turner, mit srinem ungatischen Viererzug dorübersaufte.

msicheren Sohlen finder, hat vor kurem der „WMorn'ng Advertiser“ Sptach man von Armenpflege, so wurden die ersten Wohlthater, die

jegeben, als er anlaßlich der Schmerling'schen Rede schrieb: „Die ẽ7delsten der Stadt gering angesehen neben Sirousbera, der zur

iesigen Rüstungen der europdischen Maqchte sind ohne Zweisel ein Zeit der ostpreußischen Hungersnoth ganze Extrazuge an die Stälte

mgeheu es Uebel. Aber so lange die ultramontone Verschwoͤrung des Elendes sendete, im Februar 1869 für 12,000 Thaler. Holz

Jialien und Deutschland m't Revolution und Zerstückelung bedroht an die Armen vertheilen, im Jahre 1870 zaglich 10,000 Suppen

ind danach trochtet, die katholischen Maͤnte, inebesondere Frank ochen ließ. Dennoch meinten seibst seine Irößgten Lobredner, er

ech zu anem großen po, suichen Nieuzzuge gegen sie auszutreiben, hue eben nur „im Großen“ wohl er weise sonst jeden Armen

zle'dt ihnen nichts Anderes übrg, als große Hrere und Flotten urück; es sei ihm nur um Demoastration zu thun. Man lannte

usrechtzuer halten. Und wenn zwei große fesslaäͤndische Mächte, n Berlin nicht blos ihn, sondern auch seine Frau, Miß Mary Ann

pder selrst nur eine Macht, in großem Maßstabe rüsten, müssen Zwann, und sozar die si:ben Kinder, welche Miß Mary ihrem

)eren Nachbarn schlechterdines dasselde thun, um für den Ausbruch Nanne in den fünfundzwanzig Jahren ihrer Ehe geschentt hatte.

eines Krieges deten zu sein, der auch sie in seinen Strudel binein⸗ Strousberg ward gepriesen in Wort und Schrift; feile Federn

iehen lann.“ erglichen ihn mit dem edlen Kaufmann von Venedig, und einer

Ausland. seiner Lobredner meinte, daß Berihold Auerbach — Riemand war

Paris, 3. Dov. De Einweihung des Denkmols für die entfernter davon — in seinem „Landhaus am Rhein“ auf Strous⸗

ꝛei Mars la Tour im letzten deutsch franz, Kriege gefallenen Sol- jerg die Worte gemünzt: „Viel Geld erwerben ist eine Art

haten sand ohne besondere Feierlichteit, doch unter g:oßem Zuflusse Tapferkeit, Geld bewahren erfordert eine gewisse Weisheit, und
»on Menschen suttt. Rach dem kirchlchen Dienst hielt der Prasect Geld saön ausgeben ist eine Kuast.“

ite Rede, in welcher er meinte, die Geschichie werde über die Ver⸗ Deunoch zuctte man in der ‚soliden Kaufmannschaft Berlins

iwortlichteit sur d'e Urheberschaft des Kreeges zwischen 2 Völkern, die Achseln, sobald von Strousberg die Rede war, und skocking

ni siuher durch achwng und Reigung verbuͤnden waärtn, entschei- war ein oft gebrauch es Woit.Als der Krieg von 1870 4us—.

»en. Der Prafelt wiederholt ferner die friedfertigen Auslassungen, die brach, verbeeitete sich das Gerücht, Strousbe-g's Kredit sei wankend,

cissey nach den Herbstmanobern geihan hat.. (K. 3.) und nur seine hohen Verbündeten hätten ihn gehalten, um jede

Madreid, 26. Oct. Dem „Diar'o Espanol“ zufolge ist Katostrophe auf dem Berliner Platze hintanzuhalten. Es war nicht

Senor Marfori, weiland früherer Colonial ˖Mipistet“, am 23. d. bloz Neid'unter den, Geldmenschen,“ daß Baruch Hirsch Strousberg

a Maͤdrid verhastet worden und auf Vefehl der Regierung nach aus Neidenburg in Ostpreußen es so herrlich weit gebracht; es war

Ladiz gebracht worden, wo er nach irgend einem fremden Hafen »Relmehr das Bedenken, daß man so gar nichts von seiner Vergan⸗

nzeschffr werden soll. Es wird dies der berüchtigte frühere Ge⸗ jenheit gewußt, das de Kaufmannswelt so mißtrauisch gegen ihn

erat⸗ Intendant des königlichen Hauses unter Isabella stin, Don nachte. Er dam wie das MPräd ven aus der Fremde; man wußte

Farlos Marfsoti, Marqus de Loja; denn dieser war im Jahzre richt woher. Aus Baruch Hirsch war Barihel Heinrich, endlich ein

867 Minisier der Coionien. Ober wohl schon nach Madrtid Bethel Heuth geworden. Er selbst ließ durch Lohnschreiber endlich

ereist war, um Quartier füt seine lonigliche Gebieterin zu machen J idec sig verlausen, daß er 1835, zwoͤlfjahrig, seinen Valer ver⸗

lus seiner Abfassang und Ausweisunzg lönnte die Königin-Mutter oren, auf eingem mit Delkuchen befrachteten Schiffe von Pillau nach
        <pb n="704" />
        Condon gefahren und dort bei seinen Onkeln, Exporteuren, in
Dienste getreten sei, die ihn in der Dustan⸗kirche in Fleeistret ang⸗
sicanisch taufen ließen. Durch Privatfleiß eignete er sich Kennt
nisse an und trat als Parlaments ⸗ Reporter in den Dienst englischer
Journale. 1848 ging er nach Amerika, lebte dort als Sprach
sehrer und machte daselbst ein glückliches Geschäft an Schnittwaaren,
die Havarie gelitten hatten. 1850 kehrte der nach London zurück,
erwarb irgendwo und irgendwie ein Doltor Diplom und gab 1852
bis 1855 ein Handelsjournal, dann Sharpe's London Magazine
heraus. Im Jahre 1856 kam er nach Berlin und begann dag
Penny · Blatt: „Der illustrirte Omnibus“, das aber schon mit der
dreijehnten Nummer einging. Er warf sich nun auf die Assekuranz
Branche und war sieben Jahre General ˖ Agent der englischen Ge—
sellschaft „Watetloo“. Damals wohnte Strousberg mit seiner ganzen
Familie in einer Chambro garnio in der Louisenstraße; erst jraͤter
onnte er sich eine comfortable Wohnung goͤnnen. Es gelang ihm,
als Halb⸗Engländer. Verbindungen mit der englischen Gesandischaft
anzuknüpfen; durch diese trat er mit englischen Kapitalisten in
Geschaftsbeziehungen und baute als der erste „Genetal ˖ Unternehmer“
die Tilfit⸗Insterburger Eisenbahn. Er begana nun Concessionen
zu erwerben und verschaffte seinen Kapitalsgebern die ostpreußische
Südbahn. Bald trat er als selbst änd' ger Bau⸗Unternehmer auf
In acht Jahren hatte er gebaut oder im Baue: die Tilfit-Inster
durzer, die ostpreußische Südbahn, die Berlin ˖ Goͤrlizer, die Rechte⸗
Pder⸗Ufer, die Markisch⸗-Posener, die Halle-Soraun⸗Gubener, die
Hannover⸗Altenbeden⸗ Bahn, die ungarische Nordostbahn (mit vier
Sinien), die rumänischen Eisenhahnen und die russishe Lenie Graiewo⸗
Bialysio09fff.
Das war ihm Jahre 1870. Der Eisenbahnkönig ehatte fafi
sechshundert Millionen in seinen Unte rnehmungen in Bewegung
und hunderttausende Arbeiter regten die Hände in seinem Solde.
Aber Strousberg war nicht blos ein mächtiger Eisendahn-Bauherr,
er schuf und erwarb eine Menge von industriellen Unternehmunger,
Hausern, Gütern, Baugründen, so die Schienenwalzwerte von
Dorimund, Blechwalzwerle und Bergbau zu Neustadt, eine riesen
hafte Maschinenfabrik in Hannover, bei welcher er eine NKolonie
von zweitausend Arbeitern ansiedelte, E'sensteinwerke zu Altwasser,
die südliche Citadelle von Antwerpen, aa deren Stelle ein neuer
Stadttheil entstand, „Port Strousberg.“ Er erbaute in Berlin
das große Viehmaikt-Eiablissement, nebst Schlachthäusern, Viehboörse
und Eisenbahn, die Marlkthalle am Schiffbauer Damm, eine Anzahl
Häuser und sein Palais in der Wilhelmsstraße; endlich erwarb er
zehn große Hercjchaften in Ost⸗ und Westpreußen. in Posen und
Brandenburg, Rittergüter, eine Grafschaft von 108,000 Morgen
in Rufsisch⸗Polen. Als Juwel seiner Besitzungen betrachtete Strous⸗
berg die oͤsterreich sche Staatsdomane Zbirow (102, 000 Porgen
45, 000 osterreichische Joch), für neun Millionen Gulden erworben
Die Cjzechen sahen mit Mißtrauen die deutsche Aolonie Strousberg'
schet Beamter und mit Unbehagen das altezeheshhe Schloß alc
Strousberg'sche Familienburg restauriren. —
In Betlin war der Haupisitz der Herrlichleit; in der hochari
stokratischen Wilhelmstraße dehnte sich der Palast des Mannes den
man ebenso oft ein „Genie“ als einen „Adeuteurer“ nennen hoͤrte
In diesem Palais verlehtten Staatsmännet und Generale
deren Namen der Geschichee angehören; Künstler erst n Ran—
ges waren an der Aueschmückung thätig. Der königliche
Baumeister A. Orth hat diese Heerlichleit geschaffen, Drake das
Giebelbild mit einem Hautrelief geschmückt. Das Vestibule mit
Oberlicht umfaßt zwei Stochwerke; eine Doppeltreppe aus weißem
Marmor führt zu den Sälen. In Strousberg's Arbetazimmer
bleibt das Auge haften an Vautier's berühmtem Bilde „Streitscene
in der Kneipe,“ an unseres Petteulofen „Ungarische Zigeuner“, cn
Gemälden bon Gerome, Fromentin. Links aus der Arde.tsftube
tritt man in die „Bebliothek,“ ein Ovalraum mit Glaskuppel, in
welchem 12.000 Bände u tergebracht sind, rechts ist das Billurd⸗
umnmer. Obem ist der fadelhoft luxur / dse Sbeisesaal Der Winteresnd'n wi Im augeweinen Interesse
arten mit Taebengewan sen birgt hertlihe Marmorstatuen von n F gu peram abt, auf die im heutigen Blatte enthaltent
Begas' Meisterrand. Angstaunt wurde irsbesondere der Musitsalon, Aueone es Oren Alsb —A edebe im in Ham—
dessen — * —RE durch Giesreflecioren lageshen betcngi — ganz besonders hinzuwersen. Die angelündigten Originalloose
wurde. Dinter einer dreiten Hraper'e war ein Apparat angedract, 740 wie der Aroßen und zahlreichen Gewinne bestens
der eine senlrechte Mand niedersetzte und den Hintergrund einer empfehlen. Die Reellitat und Soliditat dieses Hauses ist be kannl
Duhne bildete. Meifterwerke von Delactoix und des Dusseidorfern und dader natüel herAls die vielen dei demselben ein⸗
Sohn im Auftrage Steousberg's gemalter „Notariats-Att — — Austrage, welche eben so rasch als sorgfältig aubgeführt
d en Salon“; dort sieht man die Calame's, die wereen⸗
eisterwerle Meissoniet's, Arbeiten von Rosa Bonheur. Und Wir ma je ieni jaene? 55
dennoch wird dies Alles von der Bildergalletie der vielgepriesenen, Annonce der ee vj de in een Slag stehende
eien — n I— ddaerangt und Louis Hamburg besonders aufmerksam. Es handelt a —*
allait (, Trost in Tönen“), Knaus („Die Dorfhexe“) und di iginal⸗Loos duß mi
—* ogen un diece Zit ae u sohact du Deihdrwinica uehn—
e Wir sind weder Glaͤubiger Strousberga noch Concursmasse: hafte Betheiligung voraussetzen iäßt. Diefes —— uanee
ommiffäre, um zu wissen, was von den Glücsgütern des Eifen das volle Vericauen, indem die besten Staatsgarantien geboten
p noch en Besiz ist, was feitdem in andere Hände ind und auqh vorbenanntes Haus durch ein steiz streng reellen
ergegangen, was nun ihem verloren geht oder ihm bleiben mag, handeln und Auszahlung zahlreicher Gewinne alllseits bekannt ist.

Sein Stern ist allerdings schon seit Langem im Niedergange, unl
eine Katastrophe wurde ebenso lange erwartet. Die Seifenblase
d'e in allerhand Farben alänzte, ist zerplatzt. In Praz, in Böͤß
men, in Ungarn wird der Sturz Strousoerg's schwer empfunden
werden. Vor etwa drei Wochen schon lonnte Strousberg's Sohn
— wir wissen nicht, ob der, velcher Spanien bereiste, oder ot
der zweite, der Egypten mit einem Gelehrten zu seinem Vergnügen
durchforschte — den an die Bubnaer Waggon ˖ Alktien-Gesellschaft
schuldigen Wechsel in einem verhältnißmäßig sehr gerinzen Betrage
nicht zur Zeit, sondern eist nach einiger Frist einlösen. Balt
sonnten nicht einmal die Arbeiter zur Zeit bezahll werden. Nun
st über Strousverg der Concurs eroͤffnet; er selbst befindet sich
XV
über den Wechsel alles Irdischen nachzjudenken. Das ist Koͤnig
Strousberg's Glück und Ende! Der Rest gehört den Gerichten!
(N. F. Pr.)
Bermischrers.

XV
dank-Inhaberin Pauline Dosch dahier wurde nunmehr vom Gant—
Tommissaär Bezirksgerichtsrath Bauer der Vertheilungsplan ange—
dertigt und treffen auf die Guthuben der Gläubiger vom Hundert:
34 fl. 10 kr.

f Das kgl. Bezirksgericht Pfarrkirchen hat einen Bierbrauer

von Triftern wegen Faälschung des Bieres mittelst Farbstoffen zu

80 Thlr. Geldstrafe veru rtheilt.

FMannheim, 1. Nop. In der Heinrich Lanz'schen Ma—
ichinenfabrik haben in groͤzerem Maße AUrdeiterentlassungen ftatt⸗
gefunden.

Rheinbergq, 29. Oct. In der letzten Sißzung des hie⸗

figen Polizeigerichtes lam ein erwähne 8werther Fall vor, vessen

Weiterverbreitung sowohl im Inseresse der Herrschaften, als der

Dienstboten ist. Eine Magd war üder die ihr vou der Herrschaft

dewilligte Zeti ausgedlieben. Hierfür sowie wegen anderer Fälle

von Ungehorsam erkaunte das Gericht eine Gelobuße ven 5 Thlr.

Gio transit gloria mundi.) Der frühere Bansdirectot

einer jetzt liquidirenden Bank sucht Stellung als Hausknecht oder

Portier. Adressen unter Ke5 in der Expedition dieser Zeitung.

Also zu lesen im Inseratentheil der ‚Vofsischen Zeitung.“

f Ueber die Feuersbrunst zu Virginia City im Staate Ne—
vada joird der Times weiterhin telegrophirt: ‚Der Schade wud

'auf 7,500,000 D. geschätzt, wovon nur ein Drittel versichert ist.

Ein Bergwerksschacht ist ausgebrannt. Die Andes-Mine warf
gestern (27. d.) Abend eine 150 Fuß hohe Feuersäule empor

Es w'rd jedenfalls zwei Monate dauern, bis die Minen so weit

wieder bergestellt sind, daß die Arbeit wieder aufgenommen werden

kann. Jetzt sind die Schachte noch mit Gasen gefüllt und die

Bergleute koͤnnen nicht hinabsteigen. 5000 Arbeiter sind ohne Ee⸗

schaftigung und müssen diese anderswo suchen. Man schäßt den in

Folge der Feueisbrunst entstehenden Ausfall an Edelmetall auf 2

Millionen monatlich.“ — Ein Reisender und Geolog, Name

dolf will in Alaska bedeutende Goldininen entdeckt haben. ni

Dienstesnachrichten.

Der Bezitksgecichtsrath Böcking in Kaiserslautern wurde aus
Ansuchen nah Landau versetzt und der II. Staatsanwalt Stichter

lin Zweibrücken zum Bezirkasgerichtsrath in Kaiserslautern befoöͤrdert.

Der Landgerichtsschreiber Michel in Hornbach warde auf An⸗

suchen nach Odermoschel versetzt.

Dem Notar Gink in Dahn wurde gestallet, den geprüften
Rechtscandidaten Cuny aus Waldmohr auf ein weiteres Jahr ali
Amsverwe ser zu bestellen.

Der Schulverweser zu Freinsheir, Jak. Naumer, wurde zum

Lehrer an der 4. prot. Lehreritelle zu Kandel ernannt.
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        au 2
Güterversteigerung.
Montag, den 8. November d. J., Nãch⸗

aittags 2 Uhr, zu St. Ingbert in der

virthschaft von Johann Joseph Heinrich,
assen die Wittwe und Kinder des daselbsi

Alebten peusionirten Bergmannes Joh.

Adam Feichtner folgende Liegenschaften

i Banne von St. Ingbert offentlich zu

igen versteigern;

Plan No. 4425. 60 Dez. Wies im
Allment neben Johaan Adam Peters
Erben und Joh. Schenelzer;

Plan No. 3297. 19 Dez. W'es in den
Seyenwiesen neben Heinrich Schmitt
und Johann Hager;

Plan No. 3485. 27 Dez. Adcer im
Betzenthal neben Valeuntin Weidmann
und Wilhelm Grell;

Plan No 353914. 80 Dez. Adcer in
der II. Pfuhlwieserahnung neben Joh.
Jos. Schmelzer Wittwe;

Plan No. 3625/5. 34 Deij. Acker beim
Forellenweiher neben Michael Weis
und Johann Rung Wittwe;

Plan No. 3726. 38 Dei. Wes in de
Potaschwiese neben Peter Redel und
Joh. Jos. Buhmann Wittwe;

Plan No. 3783. 28 Dez. und Plan No.
3782. 40 Dez. Acker auf Schiffel⸗
and neben Gorg Franz Hager und
Jakob Fuchs.

— 3*

Sleich nach dieser Verste'gerung läßt
seorg Wagner, Oeconom dahier wegen
Aujgabe sei ꝛer Oeconomie folgende im
garme von St. Ingbert gelegene Liegen
Haften offentlich in Eigenthum versteigern
amlich:

Plan No. 564. 9 Dez. Garten und
Plan No. 2480. 40 Dez. Wies in
den Stegwiesen neben Joh. Bechtel u.
Joh. Zimmermann Wittwe;

Plan No. 970. 35 Dez. Acker auf'm
rotben Flur neben Peter Best und
Balentin Widmann.

Plan No. 10853. 137 dez. Acker in
der langen Ahnung auf'm rothen
Flur neben Joh. Schwarz und Joh.
Spohn;

Blan No. 1339. 34 Dez. Acker in der
Maͤusbach neden Balentin Weidmann
und Johann Siegwart;

Blau No. 2436. 14 Dec. Wies in
den Bruchrechwiesen neben Peler
Schwarz und Franz Jalob Schmelzer
Erben;

Plan No. 2716. 40 Dezj.Acket in der.
Dreisp z neben Peler Greß und Adolph
Jungfleiss;

Plan NRo. 2736. 26 Dez. Plan No.
2735. 24 Dez. Plan No 2734. 24
Dez. und Plan No. 2737. 8310
Dez. Acker allda neben Joh. Adam

Kohler und Joh. Klein— in 3 Loose;

bl.Nc. 3188. 36 Dez. und Plan No.
3189. 45 Dez. Acker am Schaaf⸗
lopf neben Peter Schmelzer Wittwe,
und Joseph Bastian Erben;

blan No. 8274. 25 Dez. Ader in den
Eehengärten neben Joh. Uhl jun.
und Weg;

Plan No. 3283. 8 Dej. Acder allda
neben Franz Fichter, und Johann
Heinrich;

Plan No. 3358. 42 Dez. Acker in
der Aepfeltart neben Carl Uhl und
Anstoͤßer.

Plan No. 8347. 48 Dez. und Plan
No. 3318. 36 Dez. Acer allda neben
Joh. Hellenthal und Weg.

3. Vian No. 83131 42 Dez. Acder in

“

der III. Pfuhlwieserahaung ueben Grewerig und Peier Sieinfeld;
Tarl Uhl und Johann Flätchen 28. Plan No. 3039. 1 Tagwerl 15
Erben; * Dez. Acker auf Mühlenthal neben

Plan No. 3559. 26 Dej. Acker auf'm Joh. Jos. Grewenig und Peter
Gerstbusch neben Joh. Hellenthal und Werner;
Peter Redel — mit Korn bestellt. 29. Plan No. 2751 31 Dez. Acker im mittlern

Plan No. 3569. 12 Dej. Acker allda Wallerfeld neben Joh. Heinrich Witt⸗
neben Peter Custer und Nilolaus we und Feaonz Steinfeld.

Stief Erben; 30. Plan No. 2680. 69 Dez: Acker hintenm

Plan No. 3571. 41 Dez. Plon No. W.llerfeld neben Carl Uhl und Mi⸗
3572. 19 Dez. und Plan No. 3573. chael Leonhart;

21 Dez. Acker allda neben Nikolaus 31. Plan No. 2755. 39 Dez. Acker allda
Stief Erben und Peter Uhl —. in neben Carl Uhl und Peter Greß;
2 Loose. 32. Plan No. 3228/.. 397110 Deʒ. Plan

Plan Ro 3583. 7 Dez. und Plan No. 3229. 35 Dez. und Plan. No.
No. 3584. 7 Dez. Acker allda neben 3280. 81 Dez. Acker rechts in den
Georg Müller und Pfarrguth; Seyen nebin Michael Weit und

Plan No. 373193. 8 Dej. uud Plan Schmilzer.

No. 3732. 25 Dez. Wies in deñn St. Ingbert, den 31. Oklober 1875.
Potasch viesen neben Jalob Allar Sauer, ł. Notar.
beiderseits. * RLTCCCCC
pian din 374213. 11 Dei. und Plan Hausversteigerung.
Ro. 33423. 20 Deßz . Wies allda Dienstag, den 9. Nodember ds. Is.
A— Zabptin Wagner und Joh Nachminagt 2. Uhr, ju Si. Ingber in
rden; der Wi thichaft oon Michael Paul, laäkt

Blan No. 3799. 35 Dez. Acker auf J 26638 lam, ee da⸗
Sqhefelland neben Joh. Spohn ucrd Sibsn ioigende Lie enschastdffennchin
Heinrich O 288. Eigenthum veisteigern, nämlich:

Blan Po. 3970. Ader in Pilan Ries. Lον. LιYο ein zu
den einspünnigen Rödern neben Peter St. Ingbert auf Hobels gelegenes
Redel und Joh. Hellenthal ·mit Wohnhaus mit Keller, Stau, dof.
Norn bestt Varten und Ackerland, 59 Decimalen

Plan No. 4065. 44 Dez. und Plan Flace enthaitend, neben J
* alob Wag⸗
Ro. 4066. 50 Dez. Acker birter ner unde Peier Maͤle genn
dobels neben Franz Jikob Schmelzer Jacques.
Erben uund Nilolaus Walle — zur St. Ingberi, der 81. Olu. 1875.

8* mit Korn bestellt:; Sauer, t. Notar.
an No. 4432. 45 Dez. Wies im 4. — ——
Allment neben Philipp Munzinger Mobilienbersteigerung.

und Joh. Heinrich; Dienstag, den 9. Noveniber d. J. Vor⸗

24. Plan No. 4491. 28 Dez. Wies auf mittags 9Uhr, zu St. Ingbert n seiner
der Spick neben Peter Kiefer und Wohnung, läßt George Wa gner,
Joh. Jos. Reiter Ecben; Dekonom daselbst, wegen Aufgade seiner
25. Plan No. 4484. 35 Dei. Wies ollda Oeklonomie, folgende Mobiliargegenstände,
neben Peter Kiefer und Mendel Beer als:
Erben;
26. Plan Ro. 4631. 26 Dez. und Plan

No. 4632. 56 Dez. Wies am Lan

genstein neben Johann Reidiqger;
27. Plan No. 2516. 27 Dei. Wies in
den Steam'esen neben Jobaun Jof

2 Pferde, 1 Kuh, 2 Wagen, 2
Pflüge, 2 Eggen, 1 Winde, Ketten
und sonstige Acergeräthschaften
offentlich auf Credit verfiegein.
St. Ingbert, den 81. ött. 1873.
Sauer, k. Noiär
Arlanger Exportbioe
Ziener-Exportbi
bei Julins Grewenis
Kirchweis Samstag cCEMV
im grossen daale
der bekannsen Lebeth'schen Gesellschaft
ueh Sonntag FRIMXVIVSIIC
Kirchweih Montag Abends Ball
bei Jerd. Gberhauser.
oirchwei Sonntag
Ball,
Montag Nachmittag von 3 bis 7 Uhr
Janzunterhaltung,
Abend REIMVSI
hei G. Jung.
rchwesonntag u. Nouiag
don Mittags 3 Uhr ab
Tanzmusik
bei Peter Schweitzer.

Die allein e AM e n
Emser RPaslissen!
ius den Salzen der König-
VIIheIε FelaenulIen
oreitet, wegen ihrer ausgezeiohneten
ind bewahrten Heilkraft von don
Jerren Aerzten gegen die Leiden
ler Respirations - und Verdauungs-
organe empfohlen, sind stets vor-
rathig à Sehtl. incl. Gebr. Anwei-
ung 88 Pf.
m St. Inghert bO. A
—XF——
        <pb n="706" />
        sKirchweihsonntag u. Mentag
VVr oĩ n ius ĩ Ic

von Nachmittags 8 Ubr ab

vbei deter Jung.

VMAMAS silIæ AGCII.
Den geehrten Damen hiesiger Stadt andurch die ergebenste Mittheilung
daß diese Woche eine
Damen-FPriseuse—

I3 * eine Stelle sucht,

eine jsolche zu ver⸗

W 01 eben hat, ein SGrund⸗
6 zu verlaufen

wünscht, ein solches zu

kaufen beabsichtigt, eine Wirtuͤschaft,
Seconomiegut elc. zu pachten sucht,
eine eer zu erlassen
gedenkt, überha upt Rath zu Insertions⸗
wecken bedarf, der wende sich Ver—
—XD
G. L. Daubo &amp; Co.
Raiserslautern, Esenbahnstr. 11.

wieder ins Geschäft bei mir eingetreten ist.

Die Damen, welche sich nun wieder Frisiren lassen wollen, werden hoͤflichf
gebeten, mir Zeit und Stunde, die Ihnen am besten convenirt, gütigst anzeigen zu
wollen. Hochachtungsvoll

JoOh. Weærricla, Coiffeur.
NB. Nocdh sei bemerkt, daß das Geschäft nicht mehr uuterbrochen wer den wird, inden
ich nun bepaͤndig eine Damen Friseuse halten werde. F
Z8 bis 10 Lehrlinge
sowie auch noch

drei junge Màdehen
erden —— Deerohr ne Damen⸗-Friseur.

Es müssen gewonnen werden
Reichsmk. R275000
oder
8
218,750 Gulden
im glüucklichsten Fall als höchster Gewinn der
vom Staate genehmigten uund 3
rantirten 8 Hamburger Seld⸗
Verloosung.

Dieselbe besteht aus 81,800 Loosen, wo⸗
von A1,700, also weit über die Hälfte,
dinnen wenigen Monaten mit Gewinnen ge-
zogen werden müssen.

Hauptgewinne event.

Keichsmark 375,009,
fpet. 250,000 125,000 8O,O OO,
4o5, 30, 000, 40, 000, 36,00
30 000, 24, 000, 2 4 20, 000,
is, Ob. s a 13, 000, 9 3 12, 000,
i2'n 10,000, 86 a 6000, 5 a
IBOO. 40 M 4000, 23600, 204 2
2400, 42 1800, 1500, 412 2
IS00 512 4 G00, 12 2 360, 597
a a00, A n 240, 18800 3 131 c. ꝛc.

Die Auszahlung der Gewinne er⸗
foigt promt untee Staatsgarautie.

Fur die bevorste hende erste Gewinnziehung
betragt die planmäßige Einlage:
fur I ganzes Originallsoos 8 Wark

fl. 3 30 kr.
„1Lhalbes 3 Mark
As kr.
20 1 viertel LR! /Mark
fil. — 32 kr.

Dies˖ vom Staate garantirten und mit
dein Staatswappen versehenen Original⸗
idose (keine Promessen) versende ich gegen
Posteinza hlung oder Nachnahme des Betrages
uͤberall hin. Alle, selost die kleinsten Be⸗
stellungen . werden punttlich eff ctuirt, der
Amtiiche Ziehungsplan gratis beigefügt
und nach der Ziehung die amtliche Ge⸗
winnliste unaufgefordert ubersendet.

Die Verloosungen bieten somit die groͤßten
Vortheile, sind mit vielen bedeutenden Ge⸗
winnen ausgestattet und find alle Anspruche
der Theilnehmer als Staatsüberwachung,
Garaͤntie fur die punktliche Aus—⸗
zahlung der Gewinne vollständig ge⸗
wahrt. Mein eifrigstes Bestreben wird es
sein, das mir zu Theil werdende Vertrauen
zu rechifertigen.

Da mern Loosevorrath nur noch klein ist
und die Aufträge sehr zahlreich einlaufen, so
beliebe man gefl. Bestell angen jo, leich, jeden⸗
falls aber vor dem

I5. Novemher d. J.
dirett zu richten an —

Abert Friedheim,

Fank- und Wechsel⸗Geschäft in

Samburg:
— —— — — —

Dou den vielen großen Gewinnen, welche
in diese Collecte sielen und an die glücklichen
Gewinner ausbezaͤhlt wurden, erwaͤhne nur
Mark 202 600 ouf Rr. 66581

9 000 ⸗ 80643.
FIIIgemener ↄναgαr —EXEXEEELLV
AFrise e on . deemebßb in Et. Ingobert.

2424
Man biète dem Gluücdke dio Hand!
6
475, 000 R.Marlc
6
oder 218, 750 Glulden

Haupt-Gewinn im gũnstigen Falle bietet die allerneueste grosse Geld-V erloosung.
velehe von der hohen Regierang genehmigt und garantirt igst. J

Die vortheilhafte Finriechtung des neuen Planes ist derart, dass im Laufo von
renigen Monaten durech 7 Verloosungen 41, 700 Gewinne zur sicheren Entscheidung
onmen, darmnter befinden sieh Haupttrefter von eventuell R.-M. 375, 000 oder .
218,750 8. W. æciell aber
TGewinn M. 250,000, Gewinne M. 15,900.

Gewinn M. 125,000 Gewinne M. 12,000,

Gewinn M. 80,000 Gewinne M. 10000,

Bewinn M. 60,000 36 Gewinne M. 6000,

Bewinn M. 50,000 40 Gewinne M. 4000,

Gewinn M. 40,000 204 Gewinne M. 2400,

Gewinn M. 36,000, 412 Gewinne M. 1200,
3,Gewinne M. 30,000, 512 Gewinne M. 600,
Gewinn M. 21,000. 887 Gewinne M. 300,
2 Gewinne M. 20,000, 18,800 Gewinne M. 131,

Bewinn M. 18,000, etc. etc.

Die Gevinnziehungen sind planmüsig amtlieh festgestellt.

Zur pacioten ersten Gewinnziehung dieser grossen vrom Staate garantirten
deldverloosung kostet 7—7—

ganzes Original· Loos nur Mark 6 oder . 812,
l halbes * 21 3 2* —
1viertel e * 1!/x * 53 Kr.

Alle Auftrãge werden sofort gegen Einsendung, Posteinzahlung oder Vaehn hme
les Betrages mit der grössten Sorgfalt ausgeführt u. erhält Jedermann von uns die
vmit dem öêtaatswappen versehenen Original-Loose selbest in Händen.

Den Bectellungen werdsn die erforderlienen amtlichen Pläno gratis beigefũgt
nach jeder Ziehung renden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche

isten.

—pie Auszahlung der Gewinne erfolgt atets prompt unter Staats-Garautie —XX
lurck airecte Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten dureh unsere Ver⸗
bindungen an allen grösseren Plützen Deutschland's veranla sst werden.

iνα CJααν α Jαls vom Glucke begunstigt und hatte sich diaselbe unter
rielen phãeren bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffer 2u erfreuen
Ue den betreffenden Interessenten direct ausbezahlt wurden.

Voraussichtlien kann bei einem solehen auf der solidesten Basis gegründeten
Unternehmen uüberull aut eine se'ir rege Betheiligung mit Bestimmtheit gereehnot
verden, ang bitten wir daher um alle Aufträge — zu können, uns die Be-
ztellungen baldigst uvnd je-
lenfalis vor dem B α
zukommen 2u lassen. mber il. J.

XRAXXXX
BRani- und Verhsel-Giegeh ft in HIamburg.
in- ud Verrauf aller Arten Staatsobligationen. Risenbann-Actien und Anlehens-
oose. IJ
à. Wir danken hierduren für das uns seithe r geschenkte Vertraunen und indem
wir bei Beginn der neuen Verloosung zur Betheiligung einladen, werden
ir αν fernerhin bestreben, durch stets prompte und reelle Bedienung
Sie volle Zutriede meit unserer géehrten Intereäsenten zu erlangen.
5

ιπ
        <pb n="707" />
        Ai. Angberter Anzeiger.

— —

— — —

her Si. Farborter Anzeiger hand das mit dem Hauptdlatte verbundene Urerhaltungsbtatt, mit der Dienttags⸗, Don nerttags⸗ and Sountag

unmer erich eint wo hentläd wieem ab: Dianstas. Donaerstaz, Su15ta1 ai0 5nntaa. UUena: aeitsoreis viecteliährig 42 Krir. ode
1 Wark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Ktrir. die dreüpaltige Zeile Blattschrift oder deren Raum bereqynet.

Sonntag, den . — 1875

Arrcrsss

—
7
Dentsches Neich. jaltenen Reunion zu 10 Thlr. Strafe und in die Kosten, sowie zur
Berlin, 3. Nov. Von den Abgeordaeten aus Elsaß Loth⸗ Publibation des Urtheils in vershiedenen Blättern derurtheilt.
ringen ist der Abg. Gerber heute in den Reichstag eingetreten. F In Zwiesse! (Bayern) wurden ain 27. Okt. von einem
die ubrigen Abgeocdneten, welche in den vorigen Sessionen bis zue Bahnarbeiteiter baare 2000 fl. Kleidungsstüle und eine Uhe ge⸗
etzt dier anwesend waren, werden in den nächsten Tagen folgen, dohlen. der Dieb aber im nahen Ludwiasthal aufgegriffen, wo er
zagegen die Anhänger der Protestartei auch in dieser Session den chnapstrintend sitzen geblieben war. Ein Kamerad desselben, dem
geichstagsarbeiten fern bleiben. x Schnaps bezahlte, so viel er trinken wollte, besoff sich in demselben
Berlin, 4. Nov. Die „Rationalzeitung“ erfährt, daß derart, daß er in Folge dessen Tags darauf starb.
zas Stadtgericht heute Mittags über das Vermögen Strousbecgs f Badisches Papiergeld. Das badische Staaispapiergeld im
n Concurs erdffnet hat — Die „Post“ vernimmt im Anschluß Zesammtbetrag von 6*2 Millionen Gulden ist belanntlich zur Ein⸗
m die Nachricht von der Berufung v. Boyens zum Gouverneur ösung aufgeruken und hat solche bis spätestens 31. Dec. d. J.
hon Berlin, daß General von Tümpling den Mainzer Gouver⸗ zu erfolgen. Dem Vernehmen nach iß diese Einldsung nummehr
neursposten und Prinz Albrecht das Commando des VI. Armee- soweit fortgeschritten, daß gegeuwärtig nur noch etwas über 1Mill.
orps erhält. — Der „Reichsanzeiger“ publicirt die Wiederauf⸗ Gulden sich im Umlauf befinden.
sebung der Beschlagnahme des Vermögens des ehemaligen Kur⸗ f—ü In Stettin wurden am 830. Okt. 3 große seirchengloden
ürsten von Hessen. — gegossen, welche als Geschenk des Kaisers nach Port Adelaide in
Berliĩͤn., 5. Nov. Reichstagsabgeordneter Robert v. Mohl, Australien gehen.
er gestern noch der Reichstagssitzung anwohnte, ist heute Nach 4 Wien, 28. Okt. Ofenheim ist ungarischer Grundsesitzer
noͤtzüch gestorben. geworden: er hat um 400,000 fl. die Booser Herrschaft im Preß⸗
Wie der „Kolner Zeitung“ aus Berlin geschrieben wird, lasse burger Comitat augelauft, (A. 3.)
ie Kränklichleit des Fürsten Bismarck befürchten, daß derselbe auch, f In der Normandie gab es so viele Aepfel und Birnen, wie
erner den gidßeren Theil des Jahres hindurch sich auf seinen seit Menschengedenken nicht mehr. Die ersteren losteten 12 Fr.,
Hhütern wird aufhallen müssen. Unter diesen Umständen ist es die leßteren 75 Cts. per Hectoliter und zuletzt wollte man sie auch
nur natürlich, daß in der Presse wie unter den Reichstagsabgeord⸗ dafür nicht mehr nehmen.
aeten wieder einmal lebhafter von den Reichsministerien — r Paris, 2. Novb. Das Wasser der Garonne hat aufgehöct
bird. Seit der Gründung des Reiches, ja, schon feit der Stis- zju steigen. Die Befürchtungen einer Ueberschwemmung sind ge⸗
ung des Norddeutschen Bundes ist vielfach von Abgeordneten ver⸗ schwunden.
schiedener Parteien, nicht blos der fortschrittlichen, die Idee von Der Burgermeister von Lille (Frankreich) hat jolgende hoch⸗
Reichs-Minister'en in Anregung gebracht worden. Bei der fast, lomische Verfügung erlassen: „Wir, Bürgermeister der Stadt Lille
ur Regel gewordenen Abwesenheit des Reichskanzlers fühlt man! und Ritter der Ehrenlegion: In Erwagung, daß der Gebrauch der
uim so mehr das Bedürfniß, die Regierung dei wichtigen G.elegen · Claviere und Orgeln häufig die Gelegenheit zu Tänzen und obscönen
seilen vertreten zu sehen nicht durch diesen oder jenen Geheimenrath, Gefängen ist; daß er den Arbeiter von seiner Arbeit fern hält, und
ondern von Persönlichkeiten, die in ihrem Ressort maßgebend sind. die jungen Müdchen anzieht, für welche er eine Verfühcung zur
Der Reichtkanzler hat sich auch nicht ganz abgeneigt dagegen ge- Ausschweifung wird; daß das Geräufch dieser unordentlichen Mu—⸗
eigt; er wünscht nur wie ein englischer Premierminister den lei⸗ sik obendrein eine wahre Störung für die Nachbarn verursacht —
lenden Einfluß zu behalten, und so wird sich eine bessete Organi- verfügen: Art. I. Vom 1. November an ist der Gebrauch der
ation des Reichsdienstes denn hoffentlich in nicht ferner Zeit ge Claviere und Orgeln in allen dem Publikum geoöffneten Orten der⸗
winnen lassen. boten. Art. 2. Die Central-Polizei-Commission ist mit der
Darmstadt, 3. Nov. Heute stimmten der Bürgerme' ster, Ausführung dieser Verfügung beauftragt. Der Bürgermeister
zie Stadtverordneten, die Mitglieder des ebaugelischen und des, Catel-Beghin.“ Dies prächtige Document, das durch jeden Com⸗
ath. Schulvorstandes und die Deputirten der kath. Schulgemeinde mentar nur verdorben werden könnte, irägt außerdem die Unter⸗
—A
schulen ab. Ergebniß: 61 dafür, 20 dagegen. F Am 28. Okt. explodirte in Tur in ein Petroleumlager bei
Darmstadi, 4. Nov. In d'e hessischen Regimenier einem Brande, wodei ein Feuerwehrmann getödtet und 13 mehr
werden in diesem Jahre auch elsaß-lothringische Mannschaften ein⸗oder weniger beschädigt wurden.
pestellt. Im August 1875 sind in New⸗Yorl nur 8558 Personen
eingewandert, 6859 weniger als im Vorjahre.
Vermischtes.

fF Virmasens, 1. Nov. Gestern verunglückte auf dem,
Wege von Heltersberg nach Clausen in der Nähe der Hundsweiher
Sägemühle der Bilderhändler Jos. Cronauer von Clausen. Der⸗
elbe war in Begleitung seines vierjährigen Söhnchens Abends von
deltersberg aufgebrochen, um nach Hause zu gehen. Er verirrte
ich im sogenannten Pfaffenwald und stürzte in einer Schneuße am
Hampeier“ mit dem Kinde über eine Felswand hecab. Wunder-
zater Weise blieb das Kind unversehrt und fand sich in der Dun⸗
lelheit und trotz des sehr schw'eriger Weges nach Hause, wo es
üder den Unfal berichtete. Sein Vater wurde als Leiche aufge⸗
unden. An dem nämlichen Platze verunglückte vor mehreren
Jahren der frühere k. Oberförsier Seel von Heliersberg.

S'peyer. Es beißt, die kal. Kreisregierung beabsichtige,
noch zwei Kreisschulinspectoren anzustellen.

fSpeyer, 3. Nov. Der verantwottliche Redacteut der
Rheinpfalz“, Setzer Schwab, wurde heute wegen Beleidigung des
den. Cafetier Ludwig aus Landau durch einen Artikel über die
dei Gelegenheit des Feuerwehrfestes in der Augustinerlirche abge⸗

— D
JIllustrirte Jagdzeitung. Degan für Jagd, Fischere.
und Naturlunde. Herausgegeben von W. H. Nitzsche, tgl.
Oberförster. — Leipzig. Verlag von Schmidt und Günther.
— Pr. 3 diefser beliebten Jagdzeitung enthält: Schonjeit
des Dachses von Baron Noide. — Neues Ceutralfeuergewehr.
— König Friedrich Wilhelm J. als Jäger von Fr. Fihr. d.
Droste⸗ Hüledorff. — Seltenes Jagdglück. — Nancaster⸗Le⸗
X——
Am Dachsbau von L. Bedmann. — Inserate u. s. w.
u. s. w. Preis 8 Mark halbjährlich in allen Buchhaud—
lungen und Postanstalien.

Fiür die Monate November und Dezember
7 nehmen die igl. Postanstalten und die Exrpedition
Inaneents zu 28 kr. ertgegen.
        <pb n="708" />
        —
A—uo.

Samstag, den 27. Nov. ds. Is. Nach

mittags 2 Uhr, zu St. Ingbert, in der

Wirthschaft von Johann Schmelzer, werden

durch den unterzeichneten, gerichtlich hiezu

beauftragten kgl. Notar die nachbeschriebenen,
zum Nachlasse der zu St. Insbert verlebten

Ekheleute Johann Schwarz, weiland

Fuhrmann und Ackerer, und Barbara geb

Würtz gehörigeun Liegenschaften, der Ab

theilung wegen, öffeatlich in Eigenthum ver⸗

fleigert, nümlich:
Aa. St. Ingberter Bannes.

l. Plan Nr. 4898. 6 Dec, Fläche Wohn-
haus mit Hofraum, Scheuer und
sonstigem Zugehör nebst Plan Nro.

14890 14 Decim. Pflanzgarten und
Plan Nr. 2867. 26310 Dec. Acker
beim Hause, das Ganze gelegen zu
St. Ingbert in der Gasse am Seyen⸗
rech neben Johann Greß und Weittwe
Jalob Schuster;

Plan Nr. 4258. 91 Decim. Acker auf
Hobelsahnung neben Peter Menges
und Heinrich Ochs Wittwe;

3. Plan Nr. 1067. 87 Dec. Vder in
der langen Ahnung auf'm rothen
Flur neben Philipp Munzinger und
Wittwe Peter Ripplinger;

4. Plan Nr. 1620. 64 Dec. Acker auf'm
großen Flur III. Ahnung neben Franz
Jalob Schwarz und Jalob Herzer.

5. Plan Nr. 4033. 42 Dec. Acker hinter
Hodbels neben Jakob Schwarz und
Georg Wagrer;

6. Plan Nr. 4416. 42 Dec. Wies im
Allment neben Peter Jochum und
Jakob Warken;

7. Plan Nr. 9562. 58/10 Dec. Garten
in den Dillmesgärten neben Philpp
Gottmann und Johann Josephb
Schwarz;

3. Plan Nr. 153233. 30110 Dec. Acket
im großen Flur neben Franz Jalob
Schwarz und Johann Joseph
Schwarz;,

d. Plan Nr. 3707. 69 Dec. Wies in
den Potaschwiesen, auch am Eicheris⸗
bruch, neben Wittwe Peter Klein
und Nikolaus Betz;

Plan Nr. 2013. 71 Dec. Acker im
Rockenthal vordere Ahnung neben
Johann Schwarz.

b. Rohrbacher Bannes.

11. Plan 1110. 22 Dec. Acker in der
Dreispitz neben Georg Würtz und
Georg Michaeli;

12. Plan Nr. 1072. 39 Dec. Achr längs
dem St. Ingrerter Bann neben
Jakob Würtz und Peter Hauck;

13. Plan Nre. 1095. 30 Dec. Adeer alle
da neden Georg Würtz und Johann
Reidiger;

14. Plan Nr. 1109. 59 Dec, Acker in
der Dreispitz neben Georg Michaek;

15. Plan Nr. 984. 31 Dec. Acker hinter
der Vieytrifft neben Georg Wuürtz
und Johann Badar.

E'genthürier dieser Leegenschaften sind die
Ninder und Erten der Erblusser Eheleute
Schwarz, als: 1. Johann Schwarz, gen.
Hannes, Bergm., 2. Elisabeth geb. Schwarz,
gewerbl. Ehefrau von Nilolaus Grell, Berg⸗
mann; 3. Joseph Schwarz, Bergmann,
4. Catharina geb. Schwarz, gewerblose
Ehefrau von Franz Betz, Bergmann, 5.
Johann, 6. Johann Jofeph, 7. Anna
Schwarz, die drei Letzteren noch minder⸗
jabrig, welche ihren genannten Bruder
Johann Schwarz zum Vormunde und den

4 BDV. —— .*
zum Nebenvormunde haben; und 8. Jakob
Schwarz, ohne Gewerbe, interdicirt, unter
der Vormundschaft seines ebengenannten
Bruders Johann Schwarz, alle Genannten
in St: Ingbert; Nebenvormund des Inter—
dicirten Jakob Schwarz ist Jalob Würtz.
Ackerer in Rohrbach.
St. Ingbert, den 6. November 1875.
Sauer k. Notar.
Bei A. Tingnuu in Hamburgq
St. Georg erschien soeben:
Enthũllungen
ũber dio
Hamburger Lotterie
umdcl die Geachã stat i ruuug
der Collectenre.
Dieses für jeden Lottoriespieler wiehtige,
ja unentbehrliche Werkchen schildert die
Hamburger Lotterie als das, was
sio wirklion ist uud zeigt dem Spieler
die Gefuhren, mwolehe ihm im Gewinn-
falle, besonders während der 7, Cltasse,
drohen. Kein Spièeder versdume
dœusselbe sofort au bestelten. Gegen
fr. Einsendnug von 1 Mark 60 Pfennige
erfolgt directo fr. Zusendung durch den
Vorfasser
4. Linqnau in Hamburg
8t. Georg.

L A Ailiil 1.. uilu w, Ddert̃c.
Lähmungen und alle andere in⸗
nerliche und äußerliche früher

unheilbare Krankheiten.
Herrn G. Pathemann.
Wir hätten Ihnen schon
längft über das Befinder
meiner Krankheit benadh ⸗
richtigt. Wir wollten aber
Eher sehen, ob die Heilung
auch eine dauernde Sei.
Da ich nun wieder ganz
lich hergestellt bin, So sage
Ich Ihnen meinen herj⸗
—R
Ihnen schon viele Kranke
zugeschickt. Es grüßt ach⸗
tungsvoll 27. April 1875
Carl Figge in Wirminghausenb. Adorf i. Waldeck
Herrn G. Pathemann in Barmen an der as—⸗
pelerbrücke.

Nachdem ich über ein Jahr lang an Gicht und
Rheumatismus gelitten und hiergegen allerlei
Mittel ohne Erfolg angewandt habe, und Ihre
Medicamente mich wieder gänzlich hergestellt haben,
jo werde ich Gicht- und Rheumatismuskranki
dringend auf Ihre unschätzbaren Mittel aufmerk
sam machen. Hochachtungsvoll
26. Dec. 1874. Adam Schreiner in Ronsdor⸗

bei Remscheid.
Herrn G. Pathemann.

Rachdem ich 3 Wochen Ihre Medicamenie
gebraucht, habe mich überzeugt, daß mir der liebe
Gott einen rettenden Engel ins Haus gesandt.
Ich war schon Jahre lang nicht mehr im Siande,
für meine Familie, die in Noth gerathen, das
Brod zu verdienen. Da ich nun bald wieder
arbeiten kann, so möge Sie Gott noch lange im
Interesse der leidenden Menschheit wirken laͤssen.

Achtungsvoll
Ernst Heinrich Glockner in Rothenfurth b. Frei⸗
burg Sachsen.

( n 2* * XF.
Zwei Gehüuͤlfen
lönnen sofort in Arbeit treten bei
Johann Fleck, Schneidermeister.
Altenwald.
5J * hat zu vertausen Tari
2 Ziegen Heinrich Nies,
Glasmacher.
Anmn dler GεJ.
Evum eraten Male hier: iscꝛ ·· neu?
—4 I.
Irln. Kathi, die schöne Yo
„das 17jährige Riesen⸗ und Herkules-Zädchen. F
Die junge Dame, in Warschau in Polen geboren, schön. groß, muskulös und an⸗
muthig gebaut, produzirt sich nicht nur als Riesin, sondern gleichzeitig als Athletin und
Hertuiesin; Fräul. Kathi. welche mit massiven Zentnergewichten die schwierigsten Pro⸗—
duktionen ausführen und das bis jetzt Gesehene bei weitem übertreffen wird; außerdem
st Et'quette und Anstand im größten Grade vocherrschend, so daß fie sich in allen größeren
Städten und Badern, bei der feinsten Damenwelt und den höchsten Herrschaflen die besten
ẽmpfehlungen erworben hat.
Sich auch hier eines recht zablreichen Besuches zu erfreuen, ladet hochachtungsvoll ein
PrI. IRAthi.
Entree J. Platz 12 kr., II. Platz 6 kr.

—

A—
*
Trauben-Brust- Honi

durch über 10000 Anerkennungen von Fachmännern und genesenen Personen
aller Stände ausgezeichnet, u. A. von Ihrer Erlaucht Frau Gräfin zu
Sayn⸗Wittgenstein in Berleburg (Westphalen); Sr. Erlaucht Herrn Grafen
zu Le ningen-Billigheim auf Schloß Billigheim (Amt Mosbach in Baden);
Heren Oberstlieutenant Hoolboom, Commandant der Cavallerie zu Kampen
Holland); Herrn Armand Ranninger, Kais. Deulscher Consul in Osbarne
Queensland); Herrn Dr. C. Rüst. Sanitätsrath in Grabow *
Mecklerburg); Hertn Dr. G. A. Gräfe in Chemnitz. — Da ——
die Herstellung des Trauben-Brust-Honigs unter die Controle 5 2
des Herrn Dr. Moritz Freytag, Königl. Professor in Bonn, 7 55
zestellt ist, so sind die Consumenten sicher, nur eine ganz voe⸗ 4
zügliche reine und gleichmäßige Waaré zu erhalten. — Allein *

ücht unter Garantie mit nebigem Fabrikstempel k Flasche 1, 149 und 8 Mark
in St. Ingbert, bei J. Friedrich, in St. ehann bei F. P. Dudenhoef⸗
ser und Karl Thiriot, in Saarlonuis, bei Franz Altenkirch, in Blies
dastel,bei Avotheker E. Richter, in Saargemündebei Apoth. H. Kirchner

—

X
Redaktion, Druck und Verlag von F. X. Demesß in St. Ingbert.
        <pb n="709" />
        28 2 222
———2 22232—— 5232 58 * 2
55 2538555533355 2 2228 2 22.24
V 535235333—z533555353523 55382— 353355—3383 5238333323338353—
—W — — —533—3833 73—3535
——— 22422 —3—322— 333 —56
— 5 — * *
5338335 — 3 3 333373 3—33
—*25 5 — S— 27 5335325335355323535335. 182538
—— 333365*
322555 — 383 55335 28322328 223555 53353 — 3335 5333233
s—5—*2 ——— 28 — 2355 25533538
83382383—83833555 ü 3 5
2 — 5
32 —353338338383603333 533 83 333— 8333383
EE — 5325 7 * 23 2527 8 8522 32 —58 8— —EF
* — 58 * 3 S S. — — —2— *28 —2 * O
s — 358 54235335033536858 ẽ
5333 5555358553 85 —832 3 533* 2255—3 38
2 —
523358338 ———5523 222 — 35835
5353375 — — 2535 3333832353*3 2553233338
2R83 833532 —— —
* 2—z» 5532338355 53687 2 5 8 333353 s83588
—532553353333383333835 —— 53 53 3558 323533535555 2558
5583 — 333333—8333
— —5533555636 2833322535*
33338 3333353 —— — —— 33s3*
—R 2 —3 5
8358* 73533335857 4 33
—— 2—z—28338— —2
328—3—35353 533535367 5533535
2 2 7 3 * * ẽ * 3
3338353335 35 8335 g83 33 83833538
— — —222 — 5 33332— 3 5 „558
s
88 —
22 BE ẽ
322 —A —
S 322 22
—s— 37 2338 33 232238223222
2 52 — — 5553333528333353253
22 — 523* 2* 2552 3— 3333532333253338 2
2 3 —S —A 7 — 2255 — — 3235333 32 3223 2
c b — 222 * * 532 ** 9X23 529 2223 n Bz
2 259232 5 8 5 8 *55 — 2 — O 5 —e— 5382323 *
55 5— 525 —— 8* z2605538768* 5335323388
558 53 —— —— *8E 286 z285 —— 832335258
53 33 5755 5 — 2z585 —55383 — —258—2238 — 3228
55 33 335838 53333——83 A
— —* —* — 2222 E —— — —— — 354 - — S27
— 2 32 2 — * * 2* — —52 —2 — — 2
2 2 2 — 85S85 2 8 233822 * —5 288 57
——— 2 —50 5S6 S1 —553288 * —— 53 53855*
* 2. 5 S 7 c *2 552 5283 * 5 32* *
75 553z355 — —— 32 53825332352
—5* 2535352835 — 55353533 2323835 A 353357
3 2 533878 — 223 2 — 227 2 523
— 1* — 7 2 S — —8 Z 23 — —2*8 4 2228 0 S S
2 2*8685 28 2 — 25—3 * — 8 52833235 3325 22
25 pb 2 8 * — — —5 3 —3— * — —2 7 — *
33, 533525 3:32535832557 3 33 3333333
2 — * — — — — — ——8—55325* 2533
53 —3 8. 2 5 5 —A — 5z —2 2 2 25 —A——— — — *
z335582576
* * 2 * 52 22 — —* *
—B 353s3353 833 3
2 3383 353 3357535235355837 253333338
52 —53 —25*38* 285—25 5235333335333233 5355557358686 Ss 25*
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        St. Ingberlei Anzeiger.
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4
Der St. Nu iqer (und dasß mit dem Haupidlatte verbundene Aiter iltunzsbdlatt, nit drr Ottaztaas-, Don nerstagt- and Sountag
ammer eridh eint wo hentti viernal: Dinstaz, Donserstai, 53 45t11 uid 54tα. 32 ia⸗ ae nsↄris vdierteliateia 2 Krye. ode
1Wark 20 R.Pfa. Anteigen werden mit 4 Keir. dee preiipaltige Zeile BlattsArist oder deren KRaum vere net. i

Dier⸗⸗ 1875

Mn————
Dentsches ARNeich.

Munchen, 7. Küovember. Zur Theilnahme an der Feier
des 25jährigen Jubiläums des diesigen Benedictinerstistes mird
Hr. Bischef v. Hameberg, der bis zu seiger Ernennung zum Bischof
don Speyer 16 Jahre lang Abt des Stiftes war, gegen Ende der
nächsten Woche hierher kommen. Der Herr Bischof w'rd bei dieser
Feier am Sonntag den 21. d. M. in der Bafilila die Festpredigt
halten. — Unter Theilnehme hierzu eingeladener Anwälte hat
heute Vormittag im Justizministerium eine Berathung über die Um⸗
rechaung der Advocatengebühren von der süddeuischen in die Reichs⸗
währung stattgefunden.

Berlhin, 5. Nopb. Die „Volks-Zeitung“ meldet: „Der
Abgeordnete Schulze ˖ Delitzsch wird seinen Antrag auf Bewilliguug
don Tiäten an die Reichstags Abgeordneten schon in einer der
auchsten Sitzungen des Reichstags wieder einbringen ⸗:.

Köln, 6. Nob.“ Den neuen Foris um Köln werden die
Paße und inneren Einrichtungen der Straßburger und Metzer zu
Brunde gelegt. Die Schienenstränge, durch welche die Fortis mit
inander verburden werden, sind naben der Benxzzung zu Trans-⸗

ortzwecken auch zur Erlangung ziner erhöhten Vertheidigungsfäe
igkeit für die Benutzung von beweglichen Panzerbattecien in Aus—
cht genommen. Hinter den Forts bilden Zwischenbatter'en und
nschlußwerke eine zweite Lin'e, welche außerdem an mehreren Punk⸗
en noch durch Aufstellung von Panzerdrehthürmen verstärk wird.
zur Verhinderung eines Uebergauges über den Rhein werden im
Falle einer Einschließung der Festung die beiden in Coblenz statio⸗
nirten Rheindampfkanonenboote hierher beordert. Auch die beiden
auf der Loire im Jahre 1870 eroberten franzoͤsischen Kanonenboote,
welche zur Zeit noch im Arsenal in Mainz lagern, sollen zusam
mengebaut werden, um zur Verstärkung der Rheinflottille zu dienen.

Ausland.

Wien, 6. Nob. Das ungarische Civilehegesetz gestaltet Ehen
wischen Inden und Christen, sowie bei Verweigerung der Dispen⸗
ationen die Wiederverehelichung geschiedner Katholiken und führt
Tivilstandsregister ein. (A 3.)

Die „Polit. Correspondenz“ veroͤffentlicht eine Correspondenz
aus Petersburg, welche den Zeitungegerüchten über Rüstungen
Rußlands entgegentritt und dieselben einsach auf einen, nach den
oeben beendigten Lagerllbungen organisationsmäßig stattfinmdenden
Standeswechsel der Urlauber und Rekruten und auf eine gleichzeitig
durchzuführende Dislocation der Truppen zurüchführt.

Aus Spanien treffen die seltsamsten Nachrichten ein. Nach
inem Telegramm aus Pampeluna befinden sich nicht weniger als
carlistische Führer, darunter Do rregaray und Tristany, im Ge⸗
angniß. In Estella foll a sich 6000 Cailisten ohne Nahrungs⸗
nittel befinden und Don Carlos habe die Stadt verlassen, um ihren
ditten zu entgehen. Danach moͤcte es scheinen, daß die carlistische
sewegung ihrem Ende naht, indem PVarteigeist und Hunger die
eihen des Prätendenten lichten

frNMünchen, 8. Nov. Mit 1. Jan. 1876 wird eine
neue Ausgabe der Freimarken und sonstigen Postwerthzeichen in der
Reichsswährung in Umlauf wesetzt und zwarr 1 Fretmarten zun8
Pfa. in hellgrüner, zu 5 Pfg. in dunkelgiüner, zu 10 Pfg. in
rarminrothec, zu 20 Pf. in blauer, zu 25 Pfg. in othbrauner,
u 50 Pfa. in zinnoberrothet, zu 2 Mark in orangegelber Farde,
2. Portomarken für unfrankirte Lolalbriefe zu 10 Pfg. in grüner
Farbe mit dem carminrothen Ueberdrucke vom Empfänger zahlbar.
3. Gestempelte Postanweisungsformulare zu 10 pig. in carmin⸗
rother Farbe (Soldatenbtief), zu 20 Pfg. in blauer, zu 80 Pfg.
a dunlelbrauner, zu 40 Pfg. in chromgelber Farbe. 4. Gestem⸗
pelte Streifbänder zu 8 ppfg. in hellgrüner Farbe. 5. Gestem⸗
yelte Posttatten zu 3 Pfg. in hellgrüner, zu 5 Pfg. in dunkel⸗
zrüner Farbe. 6. Frescouverls zu 10 Psg. in carminrother
Farbe.
Ein uralter Prozeß.) Das koniglich bayerische Bezirlsge⸗

richt Lohr hat den alteilen schwebenden proceß in Bayern, vill⸗
eicht in ganz Deutschland, beendigt, nämlich einen seit dem 18.
Jah hundert zwischen der Gemeinde Burgsinn und den Freiherren
p. Thüngen um ein beträchtliches Waldarial geführten Streitfall.
Der gerichtliche Entscheid sprach der Gemeinde Burgsinn 9000
Tgw. Waldungen zu, während die Freiherren bd. Thüngen zum
Ersatz von 800,000 Il. Kosten und Schadenersaß verurtheilt
vurden.

tZufolge k. Minißerial-Entschließung wird die mit 1. Jan.

1876 in Kraft zu tretende Umwandlung des Schulgeldes für die
Schüler der Lateinschulen in Reich? währung aus 22 M. und fur die
der Gymnasien auf jährlich 83 M. festgesetzt. *

F In Reichenberg (Böhmen) büßten zwei Tuchmacher, welche
ihnen vom Krämer statt Bittermandelschnaps derabreichte, s. g.
Dandelessenz ( Bittermandeldl-Extrakt), in welchem sich die darin
nthaltene Blausäure frei entwidelt hatte, tranken, sofort nach dem
genusse ihr Leben ein.

F Die Weinernie in Frankreich übersteigt die erste Schätzung
78 Miull. Hektolitech Am eiwa 07; fast allentdalben sehltes“ an
Fässern.

LEiner der schönsten Diamanten iß America ist gegenwaͤrtig
in der Salzseestadi Utah zum Verlkauf gestellt. Dieser Stein, der
3123 Karat wiegt, hat eine romantische Geschichte. Vor vielen
jundert Jahren war er Eigenthum eines ostindischen Fürsten, der
hn der Konigin Christiae von Spanien zum Gef enk machte, und
diese schentte ihn wieder ihrer Totter Ifabella an deren Hochzeits⸗
age. Diese Fürstin wurde gezwungen, den Diamant zu verkaufen,
ind auf einer Auction in London erstand ihn ein Amerilaner aus
Zzt. Louis nebst anderen Diamanten in Werthe von ca. 60,000
Dollars. Der americanische Club in Newyhork bot den nunmehri⸗
jen Besitzer des Steines 15,000 Dollars für denselben, aber er
veigerte sich, iht für diese Summe zu verkaufen. Später wurde
er ihm in Laratoga von Dieben aus seiner Craratte, wo er ihn
au einer Nadel trug, gezogen. Als er seinen Verluft wahrnahm,
ieß er in den Newhorker Zeitungen eine Velohnung von 5000
Dollars für die Wiedererlang ang des Steines offeriten mit dem
Bemerlen, daß an din Uederbringer der Nadel kerne Frase gerich⸗
et werden würde. In 24 Stunden war der Diamant wieder in
einem Besitz, nachdem die Diebe die Belohnung in E pfang ge⸗
iemmen. Dann vertauschte er ihn gegen eine Silbermine in
Utha, die einen Werth von 22,000 Dollirs besaß. Diese Mine
,rwies sich als sehr ergiebig und der glüchliche Speculant realisirte
ber 60,000 Dollars. Der ehemalige Besitzer der Mine hingeaen
»erspielte den Diamant in Chicago, und nach einer Reihe anderer
Wechselfälle gelangie der Stesn endlich in den Besitz der Firma in
der Salzfeestadt. die ihn nun feilbielet.

Bermeasichtes.

f Kaiserslautern, 5. Nob. In der vorgestrigen Sitzung
des Polizeigerichts hatte sig die Mannheimer Firma „Siegel und
Funkenstein“, des Betruges angeklagt, zu verantworten. Genannte
Firma hatte vor einiger Zeit durch ihren Reisenden dem hiesigen
Metzger Huber 15 Pfund gemahlenen Pfeffer verkauft, der fich
aber bei der Unkersuchung als mit Bohnenmehl ꝛc. unterm'escht
erwiez. Berechnet war derselbe: „15 Pfd. gem. Pfeffer.“ DTet
anwesende Angeklagte Funkenstein behauptele nun zu feiner Ver—
heidigung, dieser „gem. Pfeffer“ heiße nicht gemahlener, sondern
gem schter Pfeffer, wie solchet dem Huber verkauft sei. Die Sache
wurde zur Vernehmung eines Entla ungszeugen auf den 17. dsa.
dertagt. (Pf. Vollsz.)

F Im Zellerthal ertrug ein Weinberg von dreiviertel Morgen
über 3 Fuder Most.

f Franklenthal. Dem Glodengießer Andreas Hamm hier
vurde vom Ministerium des Innern ein Patent auf Herstellung
derbesserter Mühlsteine auf die Dauer von 2 Jahren erthellt.

Im este n Interesse
inden wir uns veranlaßt, auf die im heutigen Blatte enthaltene
Annonce des Hertn Albert Friedbbeim in Ham—⸗
urg ganz besonders hinz uweisen. Die angekündigten Originalloose

S
        <pb n="712" />
        sönnen wir wegen der großen und zahlreichen Gewinne bestens
npfehlen.“ Die Reellitat und Solidität dieses Hauses ist bekannt
ind daher nichts natürlicher, als die vielen bei demselben ein⸗
saufenden Aufträge, welche 4ben so rasch als sorgfältig ausgeführt
werden. —
Die mchen hierdurch aus die im heutigen Blatte stehe nde
Annonce der Herren Kaufmannund Simon ien
Auf dem Bege von St. Ingbert nach Der gegen Magenkrampf, Verder
ewee mit am dorigen Montag sehwache, Blähungen, Kopfschmerzen, Cho ·
— lera, Ruhr ꝛc. rühmlichst bekannte u. ärztli
. achshunde npfohlene ach vr od ise lae e
jugelaufen, die der Eigenthümer gegen Bee J
jahlung bon Fiutergeld und Inherations⸗
josten in Empfang wehmen kann.
Jofeph Gauer, Bergmann.
ElbersSberg. 3

damburg besonders aufmerksam. Es handelt sich hier umn
Driginal⸗Loose zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen ausgestat⸗
Zien Verlvosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr leb⸗
hjafte Betheiligung voraussetzen laßt. Dieses Unternehmen verdieb⸗
Jas volle Vertcauen,, indem die besten Staatsgarantien geboten
ind und auch vorbenanntes Haus durch ein steis sireng reellen
Hadelnn und Auszahlung zahlreicher Gewinne allseits betannt ist.

x u

EÇααOαα

———
er ift nur allein ächt à 753 Pfennige pro
Flasche zu haben bei J. Friedrich in
St. Ingbert.

ateeswachung.

Die Resultate der im Vollzuge der köchsten Entschließung des k. Staats ministeri ums
der Finanzen vom 4. Mai 1875 vorgenommegen örtlichen Hausersteuer-Revision zu
Zt. Ingbert können von den dei der Häufer Einsteuerung nach der Miethe bethe'ligten
daus Eigenthümern während 30 Tagen von heute an auf der k. Einnehmerei zu St. Ing—
zert eingeseh jn und müssen Reklamationen gegen die Fefistellung dersprimären Schätzungs⸗
Fommisfion binnen einer halbjährigen Frist a dato dei dem k. Bejzirlssomte zu Zwei⸗
zrücken eingereich werden.

Sodann wird noch bekannt gegeben, daß nach dem angezozenen Ministerial ˖ Erlaße
die neu festgeslellte Häusersteuer — dorbehaltlich späteret Aenderungen in Folge von
Keklamationen — mit dem 1. Imuar 1876 in Erhebung gesetzt werden soll, zu welchem
Ende diese Steuer-Einführung nach Vorschrift des Gesetzez hiermit förmlich proclamirt
wird.

3Erltassen, unterm 1. Novembe 1875. I
Agl. Bezirkzamt Zweibrücken Rtamt Rlieskastel.

Hamm. Wertensohn

— *3
2—
«

—
—4

MD Ahat zu verkaufen Earl
2 Ziegen⸗ Seinrich Ries
Glasmacher.
Es müssen gewonnen werden —
Reichsmk. R75000
oder
8

218,750 Gulden
—EX— der
pon Staate geuehm igten nud gea
rantirten ey Sambur ger Geld⸗
Verloosung. 25 J

Dieselbe besteht aus 81,800 Loosen, wo⸗
pon 41, 700, also weil uber die Hälste,
innen wenigen Monaten mit Gewinnen ge-
ogen werden müssen.

dauptgewinne event.

Reichsmark 375,009,
spet. 250,000 125,000 SO,OOO,
o Oößο, 50,000. 40, 000, 36,000,
3R 20, 6000, 24. 000, 2 2 20,000,
18, 000, 8 a 15, 000, 9 2 12,000,
se'a 10,000, 36 3 6000, 5 2
1800. 410 3 4000, 33800, 204 3
2400, 42 1800, 1500 412 3
1200, 512 4 600, 12 2 3600, 597
na4060, 44 240, 18800 3 LXI ꝛc. x.

Die Auszahlung der Gewinne er⸗
foigt promt unte: Staatsgarautie

Fur die bevorftehende erste Gewinnziehung
heträgt die planmäßige Einlage;
für ĩ ganzes Originalloos 6 Mark

jl. 3 30 kr.
„1 halbes 3 Mark
— ni. 1. 43 kr
⸗⸗ 1 viertel ⸗ L /Mark
Sfl. — 682 kr.

Dies: vom Staaie garantirten und mit
emn Siaalswappen versehenen Original⸗
loose (keine Promessen) versende ich gegen
Posteinzahlung oder Nachnahme des Betrages
berall hin. Alle, selbst die kleinsten Be
sellungen werden punktlich eff ctuirt, der
amtliche Ziehungsplan gratis beigefügt
und nach der Ziehung die amtliche Ge⸗
vinnlifie unaufgefordert übersendet.

Die Verloosungen bieten somit die großten
Vortheile, sind mit vielen bede utenden Ge·
vinnen ausgestattet und find alle Ansprüche
der Theilnehmer als Staatsüberwachung.
Sarantie für die punktliche Aus⸗
ahlung der Gewinue vollständig ge⸗
wahrt. ein eifrigstes Bestreben wird es
ein, das mir zu Theil werdende Vertrauen
u rechtfertigen.

Da mein“ Loosevorrath nur noch klein ist
ind die Aufträge jehr zahlreich einlaufen, so
beliebe man gefl. Bestellangen sogleich, jeden⸗
alls aber vor dem

I5. November d. J.
zirect zu richten ann

Albert Friedheim,

Fank- und Wechsel⸗Geschäft in

Hamburg.

— 11438
n blete dem Gludke dio gand!
75. 00 R.-MIaric
6 F
odoeor 218, 750 Gluldemn
Haupt-Gowinn im gũnstigen Falle bietet die allerneneste grosse Geld-Verloosung.
velehe von der hohen Regierung genehmigt und garantirt iet.

Die vortbeihafte Tinrichtung des negen Planes ist derart, dass im Laufe von
venigen Monaten dureh 7 Vorloosungen 41, 700 Gewinne ur sicheren Entscheidung
sommen, dnrunter betinden sieh Haupttrefter von eventuell R-M. 875,000 oder is.
218,750 8. W. speciell aber

Gewinn750,000, Bewinne M. 15,900

Hewinn M. 125,000, Bewinne M. 12,000

Hewinn M. 80,000, Bewinne M. 10 000

Bewinn M. 60,000, Gewinne M. 6000⸗

Hewinn M. 50,000, Gewinne M. 4000,

Bewinn M. 460.000, Gewinne M5 2400,

GBewinn M. 36,000 2 Gewinne M. 1200,

Gewinne M. 30,000, 312 Gewinne M. 600,

Gewinn M. 24,000, 597 Gewinne M. 300,

Gewinne M. 20,000, 18,800 Gewinne M. 131,

Bewinn M. 18,000., etc. etc.

Die Gevinnziehungen sind planmäsig amtlieh festgestellt.

Zur nächsten ersten Gewinnziehung dieser grossen vom Staate garantirten
Geldverloosung kostet

panzes Original· Loos nur Mark 6 oder 8. 313,
halbes — * 8 —W 1. z7*
viertel * * — L / x 2 — 53 kr.

Alle Aufträge werden sofort 77 Finsendung, Posteinzahlung oder Nachn hmoe
des hetrages mit der grössten Sorgfalt ausgeführt u,. erhält Jedermann ron uns die
u dem taatswappen versehenen Original-Loose selbst in Händen.

Den Bectellungen werdan die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt
ind nach jeder Ziechung senden wir unseren Interessenten unausgefordert amtliche
liaten.

Hie Auszahlung der Gewinne erfolgt stets prompt antor Staats-Garantis und kann
lurek directe Zuvendungen oder auf Verlangen der Intoressenten dureh unsere Ver⸗
lindungen an allen grösseren Plätzen Deutschland's veranlasst werden.

Udrere Collecte war stets vom Glücke begünstigt und hatte sieh dioↄselbe untor
rielen nnενRR᷑ν beειοtnden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffer 2u erfreuen
lis don betreffenden Interessenten direct ausbezahlt wurden.

Vorrusientiien Fann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten
Internehmen uberall anf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet
verden, und bitten wir daher um alle Aufträge ausführen zu Können, uns die Be-
tellungen baldigst vnd je-
denfalls vor dem vV —
rukommen 2u lassen.

Tæxr Ser

—
—vember «cd. J.
— J
IIIOI
Ranmnic- undl Weehæsel⸗Gesehü sft in Hamburg.
in- und Verrauf aller Arten Staatsobligationen, Bisenbahn-Actien und Anlehens-
oose.
Wwir danken hierdurek fur das uns scith er geschenkts Vertranen und indem
xu bei Beginn der neuen verloosung zur Betheilignne einladen, werden
Fit uns Ach fernerhiu bestreben, durch gtets prompte dud ree la Bedienu ng
ic voue Zutriede meit unserer geehrten Interessenten zu erlangen.
1090

Vou den vielen großen Gewinnen, welche
n diese Collecte sielen und an rie glücklichen
Hewinner ausbezuͤhlt wurden, erwähne nur
Mark 202, 000 auf Nr. 6658

308 000, 3086 43
—
Reaktion, Druck

und Verlag von F. X. Demest in St. Inabert.
        <pb n="713" />
        ·8222 5s221
* * ee 2 5— —232232—23—2332 253 225 5
* aa o 2222 82512288 — — — 532* 8 — 5258
2553355358 3 28
— —532 2·2 32, cẽ —AX 538255 5238 2 —e —— 2 5*5235
2——— 5536 2 5c58 —————5 53— 258282E 5 —
— * 2 2—238 252582 —
535 —B2MA —A —— 525 53 33 *8 7 22855838
— —— — 532 —253 *. 5532——32 5—2888 6253S
* — 3 — EB. 7 2 52338 52553357 — 5 75 — — .
3 z 338 85335
—3535 ——3—5 283 6383 —
—A 8 55*5 3 ——— 5355232— —— 5625* —523 62282
⸗ — — 2— 2S 2 22 5*258 —228 ——A 22
5 33 —3 3 —5 —3333 — *323358
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5 : * * 2
22838 338863 3 33337355552383 53583718 8 325536
— —— * — 22225 * 28 s 538 r — S 2
— 3c——55— 3 —5 48320 2522 55335
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—A — —2 25 2ED2823 — 522 —eA— — 5272 583
3 3 3 3 5 837
55373 Ez5223 —5—7335 —55382 33523 33 —53835358 52525
3533 * —5 5— —2.53238 ——353 — —33586328 5225727
353 3 73 3 3 335 5753*
382 3— 5 222 5 5
—— — 333338 23*7
5275 355. A— 337323—33 —
53545 ——— —z22 2 —325582 252— —E —2632—*
457 *— —A ———
* 2553—503335 23553* 25—82555 — — —c
m3252. 53 5 37 252z3—525 538s—555 2533
282382 57223 555822235 BE S E **
3223 — *
* 22 —58 2422
—— 22 2 2 42822 2822 88 —— — — *
s 3333 553. 32318 333563538 3333 335 253 565
— 28 3358 255 52 55223333 — 55 35 . 23 — —
7 2* 5 3 F
28323 8—32—523 72388 s 28
2 —B8* 2 —— — 9 — 2 mE — 5 — * —— —
3 227583 — 8 —583282 2288—5 —5 725
335328 8553 5553 5J— 333333535— — 8 5233523* 5327*
3228235 — ——83225 55 235325 z5—— 352 238282 —8
8 DT— —27322222 552 572 232 — — *2* — 5* —2 9
*22* — * 2 * 8 33 * 2.
—5 575 1232335357 *27 353* 3388 83 —A —AS *2 —57
553838 ————— —A 35 58338 *57235 5335
— — 3—35 128233 3—2 —55258313238 234533
522 2253 2 —2832225 256685—228 8 2521 22 —
— 8 — 2—2 Aa 2*
. 3 835 58333 257133127
538 —— * he *S 2 77 *
2 22 —*55 2528 553538 83552242 — — 535
—A — 553353 5352 z558. æ33378
55* —— 5338 3 5223 582223 * 3385
s5s—c— ——— —5 3z32225 —2—82 —A —— 3B3855355
—A 8 — —5—2582325 5222 —2 228 2237
35355 722353535 5*833283333553355 55 23253233772533
—351 3 0——3383533833 252532353223
*2123225* —5 —— 5258585 32358* s5 533—53552 655
»—3 — 2—3 —222 8*—3 —S — z0 3—68 32
383 78 3 233 63
* S D—— 2* S85655* O — * 22 2
2— —3 5 33 2833 533 3 232233
— — 7 — 8 555 23 53 5
33 — 3 3332 35.33 5353535
———2322 ——— 8*— —53—AG mñ262
— 3 — 22 — 532— ú——8223.237 58358 — . S8234
235 3522 —— 5 —— 2 2— 822222 — 8 — 2 3
5 —3 ZSZ 226 686
3532321— 555 52233 2Ei EMBSS
5358217 —— — 2 —E B 8 * .— J

.2 — 283 223 — 2222 7 3 3 * *
s5331233 7555333 5335333 3353 —23S ————8 538 5533 38
5 2* 5 23.2 —— 22* 72— *
22538 —573322 s 28 223 * 3383 —2338 538 7 2838 —
23233253233 z353525 23238 2 ,28 532 55 — 523
j — 225 — — 87 25 22 —2 Ez. 57
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— — — — ——— 8 * * — —— 555 222
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—22. 7———55733535 2333 — —— 5—2
—— ——— 5 258252 55 8 52325*5 —5. —3525322
3——3—33. 35365833 338353—83355
8 2 5—242 —3 3* 2 8*8* —
2 2* * 2223. 2 * — —A— 532—2 720
56 — —2 3— 33 —5—5 255— 3533833323382
—————— 22227 ⁊ — 237 523
2 55855 2 22—35—25227 * —A 22 233 *** —1 *
— ? * —9 * — * *
65 *z5023 1 —— — 5825
213832253—335828 E753 *5526 3.3.5 —53—2 53—32—55333 5
—55 5—3533520 252225 —2. 53 —— —3—3 *——33255525
22 — 232 ⸗22557 S 5222 —A—— —E 3253225 —A2 —
7 8 — — * * *9 * ·5 23252 * — 7 2* * 2*2
2 — —⏑— 1233225 5— —3—82,53785
· 25327 —2 — 2
— 52 333,55533558 5825ü 3 5——3233——23
— 133 35 55—37533335653—0 2553 253 —3323237*
32 188 — — — — —35 — 2832734 255
28 * 7*53 52 * —A ——— 28883 B2BREIBAE
2521 23122355 2 2— 2 2 — —
5s55121 22772 2 — — 5322 252*33
2 5 * 2 2 2 3** —A—— 22 52222 823 5853224 *5 —7 S
3 3 3 —3333282
5 — 53 353 59335 33 3*
265 522 2. — 52 5 3 —8 — * —23 —
—E —555 8 —— ——22 88 8

—*
*
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2 2 32 25 23222 . 222 — 22328 22 E —
835335538 35535358 — ——8 2 *

8 ss33553 5z3 33 63113
——272 —— — — 55253 2575 32 22 2 8* ʒ
2— e —A 2 — 22853 — 335 22 — 22 53 —A 29 2 5
— ———— 22— 73323—33—35383 53 725555 5* 5223
—3557 3— 3322852323 22 ——25B333 253 *2353 82 S4 —
435535—33258 53 333223 55 585 55252366 5 —3
7 — 3* S — 3 —— —* —5— 212 — — —

35 2 3 0 3* —822 2 ——— J 2
333—s 8 73—3535 583 333 235
52. 5 — ——— —22 8— —3525 —5—22 3 7 —— — * —
555235 265 5 32325 82 135353 523 22 2233152 3
—5x35—55—253 255*825 —35832 553—24—535 253 5 5 53 8* 27 28
— 125238 575 38 e 82 33 3 82—3288 2*8*

83
5333333383155353363333—33 333 32553 288
2 2* — 2538 5 —555758335 —55 2*2, 5222 —7 —25 2
— 77 472 55535 22 2 532 8 —2 222. —3 253 8 *
78 —— — — —388ä8836 38 —3 3322335853— 522
—— — 3223 2322552 — 272 3253*2 s2,35 —A 2 2 5
5 — 3 —3——3. 38 382333335335 55
—5 EIS2523232 5833353 558323272— 235532, 2 2555 —57— 22
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— 2—* * —— 8 *
38 73333 33 38333833338 5
2 * — 874 J
ẽ* 383 3333 — 323 . 38
7 *&amp; . * * 9
3333 — —333333335356333333 z3— — 75 37585

2 2 2
5—32 —8—3 353335383* —*532333242à3233353835265
— 528S —3338 234 233333228 5328 330
32 23832323 ——— * 235283233357 — *872 8
222—z3—375522 253 2852 —33*5332 358 528 285 8*—23 83
3 A—— 223 2 —3 53232 3 532322 223 2521 55 *
—5235333533 52—3383 —2æ 22336 *
        <pb n="714" />
        2535

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535388338 — 33333533*—53 235 35322335
3237568333—8 s 253
—— —2 — 288 28 23 —— —
* —— 77 ——— — — 2. 533 28* 2 EI 2. 32. 532233
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7 5825335552 5*35* mñ27 25 2538360 22538
28733 23224 352328832838 ———
222 2.2 —— 232 22 25553325325
—— 377 33555538533
* — — 7528 5 2 5 272
235355 53553 533288 15 22 232323 —3B8533
253832232 2 2 3353383—2233 —38 —— 35
2228 22* 6 *7226 43 2 34 52323 x * —— *22
7 —A 5c. 22332835322 2252 ñ 82225
—— 2 22 d32. 222 3 .2 25 2535 2 2
2 223332.3 25235 — — 2 5*7 — — 5238 85528
—7232255555 525332553235 5 2355 2325 3525
32.5 * 272 7 3235— 5 222 0 223 ;2 3 5
083257 258 333 583*2352338 C 252383335 2
5 55 33 —3 225253238 233328523
—V 325 28552235 55 —* 25325 — 7—
55. *8238 *83 —— — —— 532
3233883 385 3533383587
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3382838 32: 253552535325
7 22.2 23235
3 2555 565
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53833*83 5335* 3
52533845
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577753535738355
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233533823383836
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2 2 2 — — —
33 35*22
35533335533335
2353835252333.

86.22 2. 2. 8 58
242c. 3 3 *8 233. —
* 2 57 32.6 —— 285552 —
8 35 5 * 8*3224
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35 22 7338 25232.*2
234268288* 68535233

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27523 —22529 222—532
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55—5 9—2543552323
25*3 3z332 —35558 235
*53 — 3 A 2 —782
52 2 —A ——— 3
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82 222*38 224688
2235 6853 352358*
2 32783 328 5298
262 58322.5 22 532
532 33255 22 222
*2—2552222 *8 *2523
—— —— —— ñ E
5533 55 2362
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7 2. 2 68 3383*588
220 76 333343338 ——
27 532720 A
28355 57 28* 53*85 28352 . 55
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53 22288 2338235 58 55E 235535 25
2533 238 228575 — 5325258 2
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238. 632.3 — 3
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2535 87 3235398 — —
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2522 3328 33338268
37 * 2. * 232327 28
3388 g5 2338 555283252
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53 582 582 S8 5*
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19 3 3 F 35253333585
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2538 335352233 55 532818 55. —A 28283
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— ——— —A 2232525

223

328326885583 83338339—3338*
2 2 63788
23353223 2535 —
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        St. Ingberter Anzeiger.

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————

Der Sti. Fa berrer Anzeigee (und das mit dem Hauptblatte verbundent Uaterhaltuagsblatt, mit der Vienttagb⸗, Don neratagst⸗ and Sountag
unimer ericheiat wi hentliss vieren al: Dinztarg, Donner staz Su sin nas Somnrataz. Aeaa⸗ nentspteis viecteliasrig 12 Krit. vde
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen nerden mit 4 Krir. die dreipaltige Zeile Blattichrift guer detren KRaumt bere Anet.
— * — — — — — — — — —
*
4178 Donnere⸗ 1875

Deutsches Neich.

Aus München, 7. Nov. Zu Ehren des gestern hier ein⸗
getroffenen Kronprinzen von Oesterreich findet heute Nachmiltags
dei Sr. Maj. dem König Familientafel siatt. Eine königl. Ver⸗
ordnung führt im mititärdienstlichen schriftlichen Verkehr sehr wesent⸗
liche Vereinfawungen ein; dieselbe wird demnächt publicirt werden.

Berlin. 9. Nov. Der Kaiser sprach gesitern dem Präsidium
des Reichstags die Zuversicht aus, daß der Friede troß der
Schw'erigle ten der Frage im Orient erhalten bleiben werde. Die
„Germania? veröffentlicht eine Erllärung des „Centrums,“ dahin
tautend, daß man über die Belegung des kirchenpolinischen Con⸗
— mit andern Faltoren als den Centrumsfraktion verhardeln
müsse.

Berlhia. 9. Nov. Der Bundesrath hat den Zuschuß von
400,000 Mark für die Unipersität Stroßburgs genehmigt.

Berlin, 9. Nov. Die ‚Börsenz.“ erfährt, daß der Plan
der Erwerbung sfämmtlicher deutscher Eisenbapnen derch das Reich
in Folge der im preißischen Handelsministerium und Reichskanzler⸗
amt gepflogenen Berathungen feste Gestalt zu gewinnen beginne
Fürit Bismarck habe Weisung gegeben, der Frage vom Standpunkte
Preußens wie des Reiches näher zu treten; dadurch seien Erör⸗
derungen veranlaßt, die den Entschluße direct mit der Sache vor⸗
zugehen, herbeigeführt hätten. Selbstderständlich seien über das
Wie der Ausführung noch keine bestimmten Beschlüsse gefaßt. (Sie
werden auch schwer zu fassen sein; die Sache hat ihre Haken).

Der Kaiser hat am 7. ds. die drei Präsidenten des
Reichstages in längerer Audienz empfangen. Der Kaisfer sprach,
vie man hoͤrt, sein Bedauern aus, daß er verhindert gewesen, den
Reichstog persönlich zu empfangen, und nahm Anlaß, üdecr den
Stand der Reichstagsarbeiten sich auszusprechen.

Ausland. I

Aus Madrid, 7. Novb., wird gemeldet, Marfori sei nach
den Philippinen verbannt urd gegen die Exlkdnigin Isabella sa ein
förmlicher Verbannungsbefehl erlassen.

Bombay, 8. Nov. Der Prinz von Wales ist heute Nach
mitiag um 4 Uhr gelundet. Er wurde von den Spitzen der Be—
hörden und gegen 70 indischen Fursten und Häuptern indischer
Stämme empfangen und unter freudigen Kundgebungen der Kopf
an Kopf gedrängten Vollsmenge nach der Residenz des Gouver
neurs geleitet.

Bermischtes.

— . St. Ingbert. Die hiesige k. Lateinschule wird im
laufenden Studienjahr von 58 Schülern besucht, worunter sich 21
neu aufgenommene definden. Der Confession nach vertheilen sie
sich in 36 Katholiken, 17 Protestanten. 2 Mennoniten und 3
Israeliten. Von den Schülern, welche im verflossenen Semester
die Anstalt absolvirten, befinden sich 2 im Gymnasium, die 3
übrigen, die ibre Studien nicht weiter fortsetzen wollten, haben sich
andern Berufszweigen zugewendet.

[.) St. Ingbert, 10. Nov. Wie man hoͤrt ist Herr
—X
ernannt.

— Vorgestern in der Frühe hat sich in der Nachbargemeinde
Rohrb ach ein bedauerlicher Unglüdsfall ereignet, indem ein
2 Jahre altes Kind aus der Wiege fiel und das Genick brach.
Als die in dem Stalle beschäftigte Mutter in die Stube zurückkam.
fand sie ihr Kind als Leiche vor.

Die Erdffnung der Bahnlienien zZweibrücken-Tandau
und Biebemühle-Pirmafens ist jetzt definitiv auf
Samstag den 20. November festgesetzt.

Zaiserslautern, 9. Nov. Der Vorstand der hie⸗
—* Bahnhof⸗Güterexpedition Butry hat sich heute Vormittag er⸗
chossen.

Aus Neustadit, 7. Nov., wird berichtet: Auf dem hie—⸗
igen Bahnhofe wurde heute Abend ein Taschendieb auf frischer

That ertappt und von einem Reisenden, mit dessen Uhr derselbe
telanntsch st zu machen sfuchte, gehörig durchgehauen. Leiderge⸗
ang es uicht, ihn festzuhalten; er enkum vielmehr in dem aaf dem
Zahnhofe herrschenden Gedränge.

f Dürkheim. Der Veschiuß des Stadtraths, zur Er⸗
auung eines Shulhauses 60,000 fl. auszunehmen, wurde von der
Bürgerversammlung genehmigt.

f Man meldet aus Lanmdau, 8. Nov. In Folge von
Ecdrutschungen am Kiefer'schen Bauplatze in der Westbahnstraße er⸗
olgte in der Nacht vom Samstag auf Sonntag Fein Bruch der
dauptgasröhre. Das Quantum des ausgestroͤmten Gases wird auf
irca 20,000 Cubitfuß geschätzt.

f Wie das ‚N. W.“ meldet, wurde beim Bahnhofe Schiffer⸗
dadt ein 70jähriger Mann durch den Nachmitlags um L/2 Uhr
zon Speier abgehenden Zug überfahren. Der Ungläckliche starb
ach 2 Stunden.

f Von der Nahe, 8. Nov. schreibt man: Ueberall sieht man
rohe Gesichter; denn einstimmig erklären alle Weindergbesitzer, sie
jätten weit mehr erzielt, als sie erwartet oder ‚geschätzt“ hatten,
vie man sich ausdrückt. Noch vergnügter wäre man, wenn man
auch ebenso hohe Preise erzielte, wie in früheren Jahten. Das
sttsaber bei dem flarken Angebot nicht moͤglich.

F Ein Gewerbsmann in Karlsruhe will nun endlich das per⸗
detuum mobile erfunden haben; eine Nachricht, die jedenfalls eini⸗
gem Zweifel begegnen wird.

FBerlin. Graf Har y Arnim hat sich am 6. d. zur
Verbüßung seiner 9monatlichen Gefängnißrafe schriftlich angemeldet.
Lerzt!iche Atleste besagen indeß, er sei nicht transpottfähig.

f (Belohnte Reichsunlteue. Die ,Würzburger Presse“ macht
darauf aufmertsam, daß das Mitglied der Bayerischen Kammer,
Bezirksgerichtsrath Schels, nachdem die deutschen Heere Patis erobert
atten, die Aeußerung gethan, es wäre ihm lieber, die französischen
Fahnen wehten in Berlin. Die Mitglieder des Centrums des
Berliner Reichstages haben nun unser Kriegsministerium ersucht,
die in dessen Besitz befindlichen französischen Fohnen an einem Tage
der nächsten Woche auf freiem Felde auszustellen. Hierzu soll dann
derr Schels eingeladen werden. der sich gewtiß sehr freuen wird,
einen Wunsch in Erfüllung gehen und die französischen Fahnen in
Berlin wehen zu sehen.

Pauline Lucca verletzte sich in Folge eines Skurzes aus
dem Wagen so schwer, daß sie voraussihtlich lange Zeit in Zurich
bleiben muß. Sie wollte in diesen Tagen zum Gastspiel nach
Brussel.

fHamburq, 6. Nov. Die chemische Fabrik von Hasperg
aund Schäfer ist gestern in die Luft geflogen. Mehrere Menschen
sollen verunglückt sein.

F Das engliche Blatt Daily Telegraph“ hat mit der fran⸗
zösischen Telegraphenverwaltung einen Vertrag adgeschlossen, wonach
ihr ein eigener Draht von Par « nach London überlassen wird,
wofür das Blatt 50,000 Fe. zahlt. Die „Times“ mußte dor eini⸗
gen Jahren füuͤr dieselbe Vergünstigung 70,000 Fr. zahlen.

F Newyork, 9. November. Der Dampfer „Pacific“ von
Bictoria in Britisch- Columbien hat auf der Fahrt nach San Fran⸗
risco dei deim Cap Flattory Schiffbruch gelitten. Von 110 Passa⸗
zieren und 50 Mann Schiffmannschaft ist nur eine einz'ge Perion
gerettet.

f Der „Times“ wird von ihrem Korrespondenten in Phila⸗
delphia geschtieben: „Die Kabelnachricht, daß der deutsche Kron⸗
prinz wahrscheinlich die Weltausstellung besuchen wird, verursacht
hier eine freudige Aufregung. Die Deutschen, die einen so großen
Theil unserer Bevdlkerung bdilden, würden ihn mit Enthusiasmus
»ewillkommnen, und sie versprechen „unserm Fritz“ einen Empfang,
der alles Derartige, was vorher hier gesehen worden, in den Schat⸗
sen tellen wird. Kein ausländischer Prinz hat mehr Bewunderer
m Umerika als er.
        <pb n="716" />
        nhnaes 1ahruqh—⸗
Auf die am k. Bezirkgerichte in Landau erledigte Stelle des
L Siaalsanwaltes wurde der k. Bezirksgerichtsrath Karl Hosemann
in Landau befördert.

amsurg besonoers aufmertsam. Es handen sich gier uu

Original⸗Loose zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen ausgestat—

elen Verloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr leb—⸗

hafte Betheiligung voraussetzen läßt. Dieses Unternehmen verdieb⸗

das volle Verltrauen, indem die besten Staatsgarantien geboten

Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte —XR und auch vorbenanntes Haus durch ein sieis sireng reellen
Annonce der Herren KRauuf mann und Simonin Hadelnn und Auszahlung zahlreicher Gewinne allseits betannt ist.

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dan bieto doem Elucke die Hand!
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875, O000 LE.MIAIc
oder 218, 750 Gulden *

Haupt· Gowinn im gũunstigen Fallo bietet die allernouesto groste Geld-Verloosung,
reiche von der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Dise vortheilhafte Finrichtüng des neuen Plenes ist derart, dass im Laufe von
venigen Monaten dureh 7 Verloosungen 41,700 Gewinne zur sicheren Pntscheidung
xommen, darunter beftinden sieh Haupttrefter von eventuell R.M. 875,000 oder fi.
218,750 8. W., Speciell aber
TFewinu“. 250,000, Gewinne M. 15,000,

Bewinn M. 125,000, 9 Gewinne M. 12,000,

Gewinn M. 80,000, 12 Gewinne M. 10000,

Bewinn M. 60,000, ↄ4 Gewinne M. 6000,

Bewint M. 50,000, 0 Gewinne M. 4000.

Bewdun M. 40,000, 294 Gewinne M. 2400,

Hewtiun M. 36,000, 412 Gewinne M. 1200,

Gewinne M. 30,000, 512 Gewinne M. 600,

Gewinn M. 24,000, 6397 Gewinne M. 300,

Gewinne M. 20,000,. 18,800Gewinne M. 131,

Bewinn M. 18,000, etc. ete.

Die Gevinnziehungen sind planmãsig amtlieh festgestellt.

Zur pacheten ersten Gewinnziehung dieser grossen vom Staate garantirten
Geldverloosung kostet

anzes Original Loos nur Mark 6 oder fi. 312,
halbes * i v· 8 v⸗ v⸗ —
viertel * 1/ 58 kKr.

Alle Auftrãge werden sofort gegen Finaendung, Posteinrahlung oder Naehnuhme
Jdes hᷣetrages mit der grössten Sorgfalt ausgefuhrt u. erhãlt Jedermann von uns die
mnit dem Staatswappen versehenen Original-Loose selbst in Händen.

Becteuungen verdsn die erforderlehen amtlichen Pläne gratis beigefũgt
ind nach jeder Ziehung nden vwir ungeren Interessenten unaufgefordert amtliche
Listen.

* Auszahlupg der Gewinne erfolgt atets prompt unter Staats·Garantie und kann
Jurck direeto Zugendungen oder auf Veriangen der Interessenten dureh unsere Ver-
biudungen an allen grösseren Plãtaen Deutschland's veranlassst werden.

Ueere Collecte war stets vom Glucke bogünstigt und hatte sich diaselhe untor
rielen anderen bedeutenden Gewinnen oftials dor ersten Haupttreffor 2u erfreuen
iie ãen betreffenden Interessenten diroet ausberahlt wurden.

Totlenß Kann bei einem solehen auf der aoldesten Basis gegrũndeten
Vnteraekmen uberall auf eine sehr rege, Bᷣetheiligung mit Bestimmtheit gerechnet
Ferden, und bitten wix daher um alle Aufträge ausführen 2u können, uns diso Be-
tellungen baldigst vnd je⸗
ĩlenfsalla vor dem 80. vemnhber eil. J ⸗
mkommen 2u lassen.

—nærrr imon—-
,BRank- und Wernhsel-Gesehäst fn Haum hurg.
Zin- und Verkauf aller Arten giꝓatsoblixationen. Eisenbahn-Actien und Anlehens-
loose.
83 Wir danken hierdureh für das uns seither geschenkte Vertranen und indem
vir bei Beginn der neuen Verloosung zur Betheiligung einladen, verden
A s ucn fernerhin bestreben, dureh stets prompte und reelle Bedienung
dis volle Zufriede iheit unserer geehrten Interessenten 2u erlangen

23. Nikolaus S. v. Adam Straß.

25. Jobann Joseph S. d. Joseph Becker,
Carl Michaei Peter S. v. Heinrich
Servatius Laur.

27. Philipp S. v. Jalob Porcher, Wilhelw
S. v. Johann Geyer.

28. Anna T. v. Theobald Schunk.

30. Peter S. Karl Feichtaer, Joseph
S. v. Jalob Quirin.

31. Friedrich S. v. Friedrich Weisgerber.

Gestorben sind:

Am

1. Heiarich 2 Ta. alt, S. v. Michael
Schmitt.
Magdalena 6 M. alt, T. v. Joh. Jaj.
Siegwardt.
satharina 2 M. 20 Tg. all, T. v.
Heinrich Heinß.

17. Heinrich 8 M. alt, S. v. Sebastian
Noll.

19. Johann 2 M. alt, S. v. Johann
Buttermann.

Johann Kreischer, 34 J. alt, Ehem
v. Maria Hussong, Peter 6 J. alt.
S. v. Peter Meher.
Heinrich Heinz. 41 J. alt, Eehem. v.
Gertrauda Bruckmann.
Johann 1 J. 3 M. alt, S. v. Nit.
Wagner, Johann Kreischer, 88 J. alt,
Ehemann v. Rosina Stein.
Johann Jalob Rinck, 69 J. alt.
Ehem. v. Karolina Friederike Lin⸗
demann.
Johann 5 M. 20 16. alt, S. v.
Johann Houvig, Georg 1 J. 6 M.
alt, S. v. Peter Kloß.
Verehelicht haben sich:

Am I

2. Joh. Joseph Weisgerber nit Phil ppine
Blondford.

21. Lad. Oitmann mit Apollonia Steffen

28. Peter Ewerle mit Barbata Muller
Peter Selgrad mit Margarethe
Steinfeld.

Philipp Comtesse mit Margarethe
Feichtner, Heinrich Kaiser mit Katho
rina Selzer.
Si. Ingbeti, den 3. November 1875
Das Bürgermeisteramt
Eusñter.

*

Tiõdehorgꝰs Se huwec iacer-
Angenbittor. Einfachstes und sicher⸗
sses Hauswittel gegen Verdauunga-
enhnenhse, Hagenkrampfe Ko-
sit, Verflopfung, Ruhr, Cholera, Seekranl⸗
heit, Sodbrennen, Diarthoe, Erbrechen,
hamorthoidulbeschweiden, Uebelsein, Bläh⸗
Ingen ⁊c. rühmlichst bekannt und von vielen
Jerzten angewandt. Alle'n aächt zu haben
Fiosche 75 Pfennige bei J. Friedrich
in St. Ingbert.

Tivilstand
der Stadt St Ingbert
pro Monat Ottoder 1875.
Geboten wurden:

mPeter S. v. Johann Buschlinger
Ptaria Katharma T. d. Johann
Schwarz

ß. Matia T. v. Heinrich Burley.

7. Georg S. v. Georg Hauck.

8. Hermann S. v. Anditas Gries, Georg
S. v. Peter Dudy, Elisabetha T. v.
Christian Koch.

11. Peler S. v. Peter Bosche, Maria
T. v. Nilolaus Fischer.

12. Sophia Marzareltha T. v, Heinrich
Nlär. ⸗

Karl S. v. Karl Engel, Johann S.
b. Karl Simon, Magdalena T. v.
Wilhelm Uhl.

Zarn S. v. Karl Schmelzer.
Magdal⸗eaa T. v. Joseph Matheis.
Ferdinand Oslat S. v. Eduard Ger⸗
hardt.

21. Fmilie T. v. Friedrich Klensch.

22. Ludwig S. v. Jalkod Adam.

Frudt- Brod⸗ Fleisch⸗ Preise der Stad
Zweibrücken vom 11. November. Weizen 51
55 tr. Korn 4 fl. 37 kr. Gerste Sreihgt
5efl. — kr. Gersie Areihige 4 fl. 36 tr.
Spelz 3 fl. 86 ir. Hafer 4fl 45 kr.
dartoffeln 1 fl. 12 ir. Heu 2 fl. 42 tr.
Stroh 2ufl. 15 ke. per Zentner. Weißbrot
Tijn Ko. 18 kr. Kornbrod 8 Kilo. 24 r
zitio 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo. 8 kr. Ge—
mischtbrod 8 Kilo. 32 kr. 1 Paar Wed 190
Gramm 2 kr. Spelzlern 8 fl 47 ktr Dinke
Ofl. — kr. Mischfrucht —fl. — kr. Rirdfl
i. Quat. 18 tr. 2. Qual. 16 kr. Kalbfl
16 ir. Hammelfl. 18 kr.Schweinefl. 18 kr
Butter 30 kr. her Pfund.

Um

2. Kalharina T. v. Jak. Mohrbacher.

3. Tusabeiha T. v. Withelm Ganfter.

Zerbara T. v. Jos. Klein, Johann
S. v. Johana Mohr.

Hanfeouverts
mit Firma bedruckt, werden angefertigl
l der Buchdruckerei dieses Blattes.
Pwme? in Et. Ingbert.

— —“ — — — —
Saiion. Drud und Verlag von .
        <pb n="717" />
        ⸗ ——e —
—— 222 oe — 2—2—22 322 55 8 5253227 2 7 222
353555s 335 53 34535336535 3355533335 513
2 32 5 * 5 —* —57 22 7 k 8 *
5533 5224 —A— —2 * — 285*
5*5 z 55 5 5m — 53323 5* ——55
3555 5—683 6 3332332333 233535325 33 235287
— —— —A 55585 2285 —x55 35 —
35z55 3z55258 383 — 3* 357 28
2 7 — — — 222
333333 5333 — 53563— —— 38 332
A — — 2753833358 7323 —323 323 85*2355
2 * 8 ⸗—
257—5247 22* 5 535332586 —35378333 527 2523
3B3328 —— —* 52 532282 228 —— —A .228 —A
22225 2——8 83 — 3 —— 558 233353
8 222 — * — 2 2* *85822 28* x
A — 0 * 7 2 E ve —2 2 —e 2 * T
—355523552 —— ——— — z8
nü32 72538 357 —5 33 3328383
253525 —75.8 *—53533527 25z53— —535 5353
33533 3375 Fʒ —S —
238 5— 83—2 28* 2225 5—2833322 22 ** — — 22
* 22 58 — 553255— —A 2 8
—52535—5— 3325 5 52353383855 3355338232353 8235
55—22 5* —— — s 38533 2383—53535 W 2352 83—
3 — — —V—— 28 B8B. 3 2 * ——
z3 2 33 33 33—
355353 —3283 138333353 5432758386335— s8—22—55
3 8535 223838 5* 8332 522288 —
35 2—33532 2335552537— —28382382 z32328* 258
—— —— — * — 222 23 —8 S * —
35*233334 s33333383 3373375
—A 8 —8 B 8 —m5 2 23523 8 —8* 2 52 585 —x — 2
— 8—2 z
* —— — 2222 228 — 52232
s 3753 —283 33 3335—55—8 513* S5s5553 55553 533335323 55
s 2523 —— 2 2. —2— —25237— 682 —523 585 55 552 5 —8—
2533— 35. 5 2523 ;——z38 35 5838237333 85
— ⸗ ẽ 3 3 * 2 — 3
7 2535 2535 35 33 s 37——— 38 3335853353
8 23 — 22 *05552* 255 * E7335 528
s 357851 732 7 33 33238285537355 z3525 633383. 38
2 2 — 3 — —3558238325——8 —2 2 22
2532 —— — — — ——
— 3355——333 —6 —813
3723 23 33 333— 33 3 833868
5333 5322. 583 333 — —3 3333835
— * 5 — 53z2822825 2* 2 * 523*2* 232* —3 2255
32528* 2553 . 55 3 52535 255233383355 — 55222 38353535
——s85 385538 33335 3533337 33833—3— 338333
— * — 2 * 8 3— J
23225 3 33 837333333
* 62 —— — —9 2 2 2 — — — — B* 2 *
5 333 L33 22533—3 56—53323
2575238 2535233 53351806335z5 3 —33535
D22 225 225 — —— ** 5 32552233 53228 22232 2253
— —— 5855— 35 3232555—23552232 53252 13 —
55355k2 25553—335 225 s — 3333— 83—2833 — 22382330 — 5 —
———— * 55 2332 78* ——2 8 22 — — 2 S 38
* 223 *2 — —A S52 c 5222 — 5 2 —A 5 .22
565 52—5— 52323 33,5237 5525358* 525 822225
*⸗ * 2227 T ——z55—3—222 22 —2 40 *
584 5 8—532 733 323 8—336835712 2 2 2 —A — 235
2 2 * * —5xX * —A S 222 — — —8 * E 22
5 33 — 3 — —
2 — * Z2—8B22 585 835—— —8⏑ —385 335 5235 5
———— 2 — 2— 23 EAESaAqAqQD/ S
55 35z5 3322 88 2 3

22 E
25 —5852383 2
— — 535232 2
* 3 2 232 2.3592
bpS 3 8 ; 5 — 7 222
522 55 3 — —33523555 *
55 33 38 8* — — ——
3 .22 2 — 498 * 52 532 5233*852 —8 8 222 ꝙ—
282 ————— 55 —5 —A———— —522 —2 3 2 233 38 385
* —— — 2 *R 222* —3 222 — ——— . 222 22
.325533 — 2 —3 2235823 —7 22 * — 7.28 — 5 2 223
— 22 ——— — 55 — MA —323 228* 22* — h S — — —2 2 242
—A — —A 3 — —A— — — * 2232322 * —e— — —— 58
— — 2 8&amp; 2 — — 3 32 — — 8
3257555z353 75 8* — 55233832 22725 * 2825 2*2
583* —8 38 5 53* * 2 5 ——— 532 52 *
23** 2823 2 * — 2— 258 3 * k — 2
225 * 5 28 — 5838 As 8 * 2 2 * 5 53825 SB
5*6&amp;25 2282 5 55723 3322 3 — 5328 58 25 *
* — — — 2— 2
272533335 5 2455 — 35383 233* 8 5525 35 535
5 23 22 5 — —55355 —— 33 —2532 — 2*
282 — —522 — 320 5233328* 5260 * * —— —25*58 —532
— 2532835 227 — —A 8 59022 * — 725 * 25 *52
— 8· s5553353375 »25 * * — 2 2.
253 85 3 — — 355 8 —* s—5905* 533 8
8 383 —3 2 22802 —— — 225 59— * 282 5 8 28
28 *2 836—0 55285 55 — 228 55 32 — 2 8 8 3 5 * X ——
28* * 22 322 — — ——— * — 5 * 384 222438 ——
4 33355 332335385453633 2523333 3z35388
3533 3 533 2333 82
323533 3377 35333338 s35353 33353875
22535235 5 —— —— 25 5ñ83*533 — 3358 s22*2 557
522*83 2332303 573 5532*8283 — 53232* 2
2 2553 2537 22 2225 —A 35227— 253 — — * 2 55* 4
—3 52 8 2 5 * * 2B422 — 22* * — 5 — *3 23* —8
— — 33 35553438 * 353253233557*
3 3377533333527* 3235 383*8532.32
2238 A 3225——2,283 * 5563 2 35353 — —752
33 8 E — — 2O 2223 2 77 — 2522
— * 6 2* 53528555 2 2 53 .22 —2 — s 5235
AMd — — 2— — * 32 96222 2327 —„—*2
n 53522232 2252 35 —— —20 258
— —— 52358 8 28605 22382358*
——— 352—5 82 A 28233 —
282 538 233 3
522 5*
— atα
— 4

2 — 23 5 —— 2

— 58 228 3523 35 253 —8 553355335

8 22 22—72 58 25 ——— — 325 52758 25 * 3
8232225 —— 2— —3z2356 —* 2 —2 822 — — —

A——— 35283538553 3283 83—3223 333435 238 —5333882

5832 2* 32 * —223725 — 3 3 —— 535 *
A 233*5 213 225555, 5 5— 2 33282 —3 58 —
2 22 * 2 327 35 3332* 37 ———

8 3832 35——2 5. 2333 —333z728 3——
—A — — 8 —8 —2 535r 8 ——223522 — S 8 *
5——3335328858 57 2353 852 —— *532—5 — ——
87252823 m5 — —V —— —— —A 25 77 —A

—— — 2327 752 52 22 2 z5—2—353333—32335
23833332 2353 8633 233223286 55z—z 5352332 325 —
— 533353 —3*578 25225 2528 35 — 22532528
— 232 3525827837 553322 —2*O33B3222

— s— 22 —* v —— * 3 3 *2832 * —— — 22288 —x

Ze 2585* 22* 2* 252— E* 5 e 558 — 8 —— — 2
* — — * — *
553537 5255 5355355 —533 5 23533533232 55833533223s52 *
—— 2.2 E — — 222 — 8225 — —
— 22 532* 323355—35532282 2*2c58 . à—55 3
S——33258 5335532 — — 8355 5587 2324 5—5 8
—A 22253255— 325335, 2235* — —A
537 —A * 2 — — 525 *
32377 —755233 32323353 za 4 83233
5—5383255 5833536 S —A— 685c —
—— — , — 3— 35—383322 53 — 53—588 5 —
5 —E — —553262 2583 — ——55325 —

— 8 — 5523* 506238 * 552358 22 * —
52 2 — — ————— 8

S5 8 22222332 8 55525 5288-2m2.5——25 s 8 53

853.5 4 EX B5* 9 * 32323532 82 —52
— 5 3 2 2222 826 22223525 222 —XX
28 38 323685 735353555 6 325355—z 3 3 533288
65—353 233353353 25622—3—*2538,2326 2 —

———— 238833326833863— 538 8 333835
* — — n * 2
22733. 3333 335 28 337
3552223 .3 33338583 — — ———— 1

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—*8 s* 258
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582 3383828 755
— 57585 2 53235
2 3 388
75 —— 533 —— 2 732
28* 2 ———— 55
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—A 827 353833 —— 8
328 828 23 2* 228 S
— 252235 32 3327 *
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6 2258 J
3 F
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52 372 23538 53
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225 257 5837*
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8* * 253 5
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*8* —X
3,* 32 3—
21. 7 5335332533283
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8. 7
—

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535628383332353
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—AA— 2327
22. 22225355
2 5 55 37,33 35*.2 2.
22333528 ⸗—55
28 82 2 — ——
7 — * —A 238 38
— 32882375
1335323—23- 2822 8
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— —— 22 — * 9
* 26*2 — —— 8
8 53653225
* 28 2* 23
7355 33 8
—2 S 2 2. 235 2.2 —* 2*
53235355332335
7 — 2. —A 3
32233 532232 52 8
13553 25 83
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2 *52 — 52535278
222 2 3557
727272327232255 85
233 523 35287
238327 7326
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33 35 323
82859 —
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22332232* 3783

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328 — 122 55572
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535 2353— 5
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335353235 283
3235582 *8
2373 —A *223
—5328282884
2752338 73232
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533282 558 —
52553538
— —— ——
22 58275 62
— — z23233239
— — 253525 5
522 5
12233353538 2

253 537252 235323;——3309283
253 32 552 53 ————— 2.25. 5 27
—A 2 *3 33 23385 537 36
52855 *238 3333353—5323.238
25235* *—*257 3—85732 2325
232320 — — —* — 322 *
5 5z— *8* 3*5 2 3872* *

2 —z252863 57255 —22

3585858—2328232. 5— z2. *5223
3

25285 5522 523 53* 3332
2 0 —A— 582 ——

—25 2— 525 238383—- 55533 2

7 523333823 5—557 32 5*

—— 557— —2 —E —— 2885353
5*2355 73232523225 23. 8 58
2273— 33333335* —S—

2 —E 3323.3 2 22. 3 * —

22237 23 753822. .. 2— 2 32333

— 22 22 2 * 2 X23.2 — —2

—

22528 2553 —— 52 52272

3 2 2275 3. 2 * 2

23———53335585237323
2522— 5332353*28322
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33553 —43223—2357 22 5332ò 277
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2 75 833237* 353 828 —535 5353*83*8
2— 8
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—2335632323 A * * 5223282858
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78 2 52335255 535 225 2.
2 *387533 — 822 —AA— 2*27
3225232— —E —27 53325555
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25 3.325 7. s323335—
2 * 33322 J—— 8 558322
23 33 27 — 58285 2285
6 33323237 —33 628
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—— 22 2* R22 2 5 253338* —
82533357 22 282 385538* 33323 *
— — 35552537383 — — 3553238* 2 —23 325.7
ꝛ 588 5 523527 52827 *2 252* —
573 s3533.3333* 252* 553352 3 8
2 2 — 58 — — — 2 32 — 532 — 2 ——
—— 2* — 23234 5BS85 —38 22
»238* 28338 2 23 2 2535*87 83*88* 73 288
— 2 323 225 8238 28223 * 2557 *
* 2. . .2 25335383335 38 5757 3 2 —
2333533 2232 2 2 —* —— 8
25222 — 2*8— 275 328325235 X3
227 —2 — ——2 —E —6 * — 2 2
* —35 83 XM 28285 2* 242* 7
2* 538 *89 5 2232 —A —28 ug r
2382 552833 2 33536 528557 — 872 F
21775828*5 23 2223 3* 5353837 22 *
2025 5. * 222 583 1253223 22
* 62 55* 7 7 —* *2 28 .23 —— F— 2
593255235 ꝛa ⸗ 26255 25 2 3 522 F
235528 22 I 12 8 2528237 5 2
2538 55 * 2 282 S * 3 AA 2
*25383223 —* 2* 5225 22* 8 2
523 —A 2c523 3.5 — *
28 2535*8 —ä—— *287 2 *
3 — 2. 55236 27 227
25235 228 33 5. 203 —33 23 8
222522 227 323233 *252 5327 —z22
2533522 22 — * *65 * 7 5 8* — —
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5 —2 2. 22 * 2
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ev *
        <pb n="719" />
        St. Ingberler Anzeiger.
der St. Anaberter Anzeiger (und das mit dem Haudtdlatte verbundene Auterhaltunztblatt, mit der Dieastaas⸗, Dounerataas- and Soxntag
mmer ericheint wochentlis vine rein a 1:3 Din 2t4 4a. Doncerstail, 51 43t14 412 Sↄ2antas- L 2442 ue itsürι victeliagtia 12 Ærit. ode
. LAMark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Ærir. die dreipaltige Zeile Blattfchrift oder deren Raum bere dnet.
— — — — — — — — — — — — — — — —
Samstag, den 18. November

XMITO
— —
——
Deutsches Neich.

Munden,“s. Novd. Das Staatsministerium des Innern
jat in einer soeben ergangenen Entschließung ausgesprochen, daß
zie Reamten und VBediensseten, welche dei der am 1. Dea. d. J.
sattfir denden Volfszahlung in al iver oder passiver Weise thätig
—IEXD siud.
Soweit dieselben insbesondece als freiwillige Zäühler in Anspruch
jenommen sind, haben säinmtliche Vorstände der dem genannten
Hinisterium untergeordeten. Stellen und Behoͤrden — wenn es
irgendwie ohne Becintröchtigung der dienstlichen Interesse moͤglich
stt — diejenigen Anordnungen zu treffen, durch welche den als
Zähler verwendeten Beamten und Bediensteten eine solche Geschafts⸗
vefreiuig bezw. Geschäfiserleichterung gewührt werde, daß sfie ihr
benso wichüges als schwieriges Ehrenamt entsprechend zu ecfüllen
un Stande sind.

München, 9. Nod. Nach dem nunmehr hieher gelangten
Haushalts: Etat dis deutschen Reiches für die Jahre 1876, wie er
dem Bundesrath vorgelegt wurde, berechnet sich für dieses Jaht
der Etat für die Militärberwalteeng von Bayern aus 41,600,283
Mark, um 1,088,624 Mark mehr, als im laufenden Jahre.
Die Kopifstärke des bayerischen Kontingents ist, wie bisher, mi
18,244 Mann in Anrechnung gebtacht. — Die in Uebereinstim⸗
nung mit der kürzlich publicirten kaiserlichen Verordnung füc das
stönigreich Bayern ze erlassende Heerekordnung unterliegt zur Zeit
dereiis der allerhöchsten Geuehmigung des Königs und wird deren
Publicirung in lüizerer Zeit zu erwarten sein.

München, 9. Rob. Die Vorstellung der Erzbischöse und
Bischoöfe Bayrns, betreffend die Altkatholiken, die Schulen und die
religiosen Orden ist ohne Versügung des Königs an das Cultus-
ministerium gegeben worden. (A. 3.)

München, 10. Nov., Nachdem eine im Laufe dieses Jah
es gçepflogene E hebung ergeben hat, daß die über den Gewerbe
detried im Un herziehen durch Ausländer bestehenden Vorschrifte
hon einer größeren Anzahl don Tistriktsverwaltungen noch immer
vicht genau defolgt werden, macht das k. Staatsministerium des
Innern auf folgende Punkte aufmerksam: 1) Die Ausländer üter-
haupt haben keinen Anspruch auf Zulassung zum Gewerbebetriebe
und Umherziehen. Von den Distrikisverwaltungsbehörden, welche
sur Ausstellung von Legitimationsscheinen zum Gewerbebetriebe im
Umherzieben an Auslönder besugt sind, wird erwartet, daß sie hie⸗
oon einen bemessenen Gebrauch machen, in jedem Folle aber auf
nas Gen. ueste prüsen, ob die allgemeinen Voraussetzungen der
Bhewerbeordnung gegeben sind. Die Ertheilung des Legitimatious
scheines auf dem Korrespondenzwege ist unstatthaft; 2) die Ange—
hörigen der österr. ungar. Monarchie siad von dem Gewerbetriebe
m Umherziehen in Bayern ausgeschlossen, mit Ausnahme a. der
Tyroler in Beziehung auf din Handel mit Noͤrdlinger Teppichen,
d. der Bewohner von Steiermark und Tyrol, welche mit Se«sen
und Wetzsteinen und mit Töpferwaaren aus dem Bezirle Kroöning
in Riederbay rn handeln. 8) Diese Bestimmungen gelten für jede
Art von Gewerbebetrieb im Umherziehen, also auch für das Halten
der sog. Wanderlager, mit Ausnahme der in 8 59 der Gewerbe
vidnung behundelten Saau- und Vorstellungen u. s. w. 4) Aus—
ander, welche mit einem von einer hiefür zuständigen nichtbayeri-
schen deutschen Be drde ausg stellten Legitimationsscheine versehen
ind, müssen nach Bezahlung der Abgabe und dec Gewerbesteuer —
z 24 der Vollzugsverordnung zur Gewerbeordnung — zum Ge—⸗
verbebetriehe in Bayern zugelassen werden. 5) Wenn Ausländer
mit einem Legit mationsscheine betreten werden, der von einer hie⸗
ür nicht zuffär digen Betörde ausgestellt ist, so ist unter genauer
ngar des Thatbestandes an genanntes Minisierium Anzeige zu
tstatien.

Berlin, 8. Nov. Die Me hrheit der freilonservativen
Frak ion im Reichsstage hat sich, wie wir hören, gegen die Beibe⸗
altung der Eiseazölle erklärt. Auch die Centrumsfraktion neigt
ich euischieden zum Freihandel, so daß die Beibehallung der Zolle

auf importirtes Eisen neben Herrn v. Kardorff nur wenige Für⸗
precher finden wird. *7 84

Berlimn, 9. Nob. (Sitzung des Reichslages.) Berathung
es Gesetzes über den Reichsinvalidenfonds. Nach einer,t laͤngeren
Debalte, in welcher der Bundeskommissär Piichgelis die solide unter
Wahrung der Reichsinteressen erfolgte Belehnung der Fonds noch⸗
mals beionte, wurde dasselbe an die Bodgetlommission verwiefen.
Der Stenglein'sche AUntrag auf Umwandlung der Acitien in Reichs⸗
währung wurde in erster Lesung erledigt. Die zweite Berathung
vurde ausgesetzt. Der Antrag von Dunder und Hänel auf Ein-
etzung einer besondeien Commission für die elsaß⸗lothringischen
Landesangelegenheiten wurde abgelehnt, das Gesetz betreffind die
Zntschädigung der Inhaber der Justizdiensistellen in Elsaß⸗Loth⸗
ringen in erster und zweiter Lesung genehmigt. Schließlich wurde
die Milaliederzahl der Musterschatz Commission auf 21erhoöht.
Nächste Sitzung morgen.

VWerlin.“ 9. Rovb. Die Reichsjustizcommission ging beule an
die Verathung des Titels „Amtsgerichte“ (gleich unseten bayerischen
dandgerichten). Auf eine Anfrage des Abg. Dr. Lasler, bezug⸗
ich der Ausarbeitung der Organisationspläne in den einzelnen
zcutschen Siaaten, erklärte der Staatsminister Dr. Leonhardt, daß
er für Preußen den Plan habe, große Oberlandesgerichte, in der
Regel eins für jede Provinz, zu schaffen, die Landgerichte Bejirt s⸗
Jerichte) gleichfalls für große Bezirke, ia der Regel von mindestens
250, 000 Einwohnern. einzurichten und die Amisgerichte thunlichst
mit mehreren Amisrichtern zu besetzen. Nach einer Aeußerung des
zayerischen Bevollmächtigien scheint es dagegen in der Absicht der
haherischen Regierung zu liegen, für Bayern weit tleinere Ober⸗
landes⸗ und Landgerichisbezitke im Anschluß an die jetzt dort bes
ehenden Einrichtungen der Organisation zu Grunde zu legen.
Zine lekbhaste Debatle entspann sich über ßS 11: „Für die Ver⸗
jandlung und Entscheidung von Straffachen werden bei den Amts·
serichten Schoͤffengerichte gebildet, dessen Streichung von den
Abgeordneten der Fortschritispartei beagutragt worden war. Füt
die Streihung wurde geltend gemacht, das Schöffeninstitut sei ein
nnerlich vicht zu rechtfertigendes, welches nur den Schein eines
Tollegs schaffe, in der That aber dem vorsitzenden Richter ein
ocdentliches il⸗bergewicht gewähre und auf der anderen Seite die
Schöffen in die Lage bringe, über Rechtsfragen und über sonßige
Berältrisse, zu deren Beuttheilung sie werig geeignet seien, urtdei⸗
len in müssen. Zu Gunsten des Eatwurfs wurde dagegen hervor⸗
Jehoben, das Institut der Schöffen bei den Amtsgerichten dabe sich
aͤberall, wo es bestehe, dortrefflich bewährt und genieße daselbst
allgemeinen Beifall; es fei außerordentlich geeignet, der Polize straĩ⸗
chtspflege das so nöthige Vertrauen :im Vo.ke zu cewähren, es
sei ein weilerer Schritt auf dem Wege, Laien in die Strafrechts⸗
flege einzuführen; es gewähre Schutz gegen etwaige Wellküclichkei⸗
en urd Üeberhebuͤngen des Einzelrichters, sowie gegen übereilie und
zberflächl:che Verhandlung und CEnischeidung der einzelnen
Zachen, letztere seien ihrem bei weitem groͤßten Theile der Art,
zaß die Schöffen sehr wohl zur Aburtthzeilung derselben im Sia. de
selen. Bei der Abstimmsng wurde 8 11 mit 17 gegen 9 Siim⸗
men angenommen.

Großes Aufsehen macht der Entschluß des Dt. Lasler, aus
der Reichtjostizcommission dis Neichstages auszutreten. Es waren
wohl Meinungsaberschiedenheiten zwischen ihm und der Majoritat
hderdor zetreien, die auszugleichen Lasler für unmöglich etachiet, und
o will er nicht eine Disharmoni: shöffen, die bei den Venathungen
aur störend sein koönnte. (Die „Naltlib. Corr.“ schreibt; Das
Ausscheiden des Abg. Laeker aus der Justizcommission ist noch
einetwegs entschiedene Thatsahe. All rdings wünschea auch die
Freunde desselben, daß er nicht zu rasch mit einer Gesqhäflslast
derhauft werde, welche seiner immerhin noch dir Schonung ke⸗
ürftigen Gesundheit nachtheilig werden tbunte. Sie hoffen abet,
vaß er sich entschließen wind, die noehwendige Etleichterung auf
indere Weise, ala durch den Austritt aus der Commission zu be⸗
vinnen, welche sich mit der weitaus dedeutendsten Frage, die heute
        <pb n="720" />
        m Keichztage schwebt, zu beschäftigen hal. Gerade bei dieser Au-o. o. H. ein solches Ajyl jür Krankenpflezer'nnen gearündet werden
gabe ist d'e Mitwerkung Laskers am meisten wünschenswerth, und Et zählt zwaer erst jwei Pflegerinn nm, aber man geht damit um
so erwartet man denn auch, daß dieser Gesichtzpunlt vei seinen Ere dem Unkernehmen eine groß re Ausdehnung zu geben.
vagungen schtießlich den Ausschlag geben wird.“ fJa Sufflenheim (NRiederelsaß) sind dreizehn Personen in
Karlsruhe, 8. Nov. Das Ministerun des Janern Folge des Fleisshgenusses von am, Ml zbrande leidenden Thierer
warnt in einem Eriasse an de Beztirlzämter wiederholt vor der erkrankt; zwei davon bereits gestorben.
Auswanderung nach Brasilien. — An der hiesigen Münzstätte fMe tz, 10. Nov. Der seit gestern hier herrschende Sturm
ist seit einiger Zeit ein Reichs epot errichtet, in welches die sür hat beute Vormittag an Heftigleit bedeutend zugenommen. Au
Rechkung des Reiches geprägten Manzen zunaqhst niedergelegt dem Konigsplate zerbrach derselbe einen der dort stehenden großen
weiden. Gegenwärttig ardeitet die Munzstätte an den für Bay rn Bäume, und zahlreiche Trüm ner von Ktaminen und Dachsiegeln
bestimmten Bedarf an Reichs-Silber-⸗, Nickels und Kupfermünzen. bededien die Straßen. Das Wasser der Mosel ist bestaäͤndg im
Dem b'esigen Stadtrath ist von dem Handels ministerium eia Steigen. (3. f. L.)
Gutachten der Ober⸗ Direction des Wasse⸗⸗ und Straßendaues über F München. Die zu e'nem mehrjährigen Uebungskurse dem
daz Preject eines Canals von Straßdurg na b Mannhem, der 'preuzischen Großen Generalstabe in Berlin zuget deilten Officien
Farlsrubde zu berühren haue, übermittelt worden. Das Gutachten des kgl. bayer. Generalstabes, als: die Majore E. v. Xylandu
spricht sich in keiner Weise günstig für das Project aus. und H. Helvig, sowie der Hauptmann A. Fehr. v. Asch haten im
Ausland Mai nächsten Jahres wieder hierher zurückzukehren. Während
ihres Kommendos waren genannie O ficiere meh fach zu selbft⸗
ständigen Die istleistungen bei verschledenen dreußischen Armeceorpi
beord ert.
FOffene Karten im deuischen Wechselverkebre und im inkernen
bayerischen Verlehre 18 Deucksachen gegen die ermäß'gte Taxe sind
aur in der Form von Postkarten und Bücherzetleln zulässig. E
sind also solche off ne Karten von ver Beförderung gegen die er
maßigte Taxe ausgeschlossen, bei welcher die Vorderseite nicht aus⸗
schließlich für die Adresse berwendet ist, oder welche in der Gidße
von deu eiafachen Postlarten ab veichen. Der Aufbrauch des im
Besize des Pablilums defiendl'chen Vorrathes von Karten, wilch
den gegebenen Vorschriften nicht entsprechen, wird in innern Ver⸗«
kehre von Bayern dis zum 31. Dec. l. J. nachzesehen.
Wenn's weiter nix is. Ein Feuilletonist des N. Wiener
Tagbl. erzählt folgenden Charakterzug aus dem Leben stönig Lud⸗
wigs U. von Bayern: Seinem Wesen nach ist König Ludwig von
großer Herzensgüte und er würde lange schon populär sein weßen
derselben, ohne daß er erst hätte auf irgend eine politische LTdani⸗
festation warten müssen, wenn er es üdber sith brächte mit dem
Volke in näh⸗ren Kontakt zu treten. Geschieht dies, dann ist er
don gewinnendfler Freundlichteit, wie dies gleich eine Aneldote de
weist, die mir vom Linderhofe eczählt wird. In der Nähe br
findet sich ein Gasthaus, dessen Eigenthümer, ein braver Bajuware
jünzst als der Koͤnig dort abstieg, um in aller Ruhe und Einsam⸗
keit ein Stück Burterbrod zu verzehren, den hohen Gast im Ge—
spräche frug: „Aber, Herr König, warum heirathen Sie denn
nirt? Es wäre schon wirklich Zeit,“ worauf der König in bster
Laune antwortete: „Ja, ich möchte schon, aber ich habe keine Braut.“
„Ah was?e, entgegnete der Wirth, „wenn's weiter nix is, shauens.
Herr Könia, da däe' ich gleich Eine für Sie, meine Tochter Ma⸗
„ria,“ Der Koͤnrig lachte hellauf und dat, der Vater möchte fie
ihm doch zeigen, worauf der Dater die schwarzäugige und schwarp
haarige Marie aus der Kammer herdeiführte. Se gefiel dem
Könige ausnehmend — wenige Tage darauf erhielt sie durch einen
Adjutanten des Körnigs ein prächtiges silhernes Kreuz zugestellt und
der Vater eine schwerbeschlagene kostbare Meerschaumpfije.
In Preusen werken am Tage der bevorstehenden Volkzzäh
lung sammtliche Shulen geschloffen werden, da die Lehrer bei de
Zaͤblung with⸗ifen sollen.
r Von der Saar, 7. Nov. sch eibt man der ‚Tre. 3.“: Tii
Traubenlese geht zu Eade. Mit dem Resultate haben die Winzer
alle Ursache zufried n zu sein. De Quaniität wird nach einigen
Anzaben der von 1858, nach anderen der von 1838 gleichgeschätzt.
Gegen 1874, in welchem Jahte hier die Kälte sehr vielen Scha⸗
den anrichtete, wi d dee Ectcag in manchen Bergen 83 b:s 4 Mal
so hoch; man wird die Masse durchschnittlich nicht zu hoch greifen
venn man fsie auf das Zweis dis Dreifahe von 1874 schäßt.
Die Qualität wird nach den ermittelten Mostgewichten eiwas ge
ringer ausfallea, als im vorigen Jahre. Jedoch sind diele Winzer
noch jetzt ni dt zu Ende mit der Lese, und diese hahen durch ibr
Warten an Qualität jedenfalls sehr gewonnen.?
Der Berband deutscher Müller und Mühlen⸗Interessenten
vill im August 1876 eine Ausstellung von Maschinen, Geräthen
und Erzeugnissen der Müllerei, Backerei und Landwirihichaft
in Nürnberg veranstalten.

F Vin al berner Scherz, der die schlimmsten Folgen nach sit
hätte ziehen koͤnuen, dürfte dem Urheber etwas thever zu steher
tommen. Ein Hausknecht, welcher bei einem Lithographen in der
Prinzeastraße in Berlin diente, verfolgte das Dienstmädchen det
Hauses mit Liebesanträzen. Als deses ihn abwies mischte er ihm
aine Dosis Bleizucker und Kleefalz in den Kaffte. Zum Gluck er⸗
hrach sich das Mädchen nach dem Genuß des ersten Shluckes und
entging der Vergiftung. Der Hansknecht gestand, daß er der
Trank gemischt habe, allein et fügte dinzu, man habe ihm gesagt.
wenn die Johanna das trinke, werde sie ihm gut werden. Die
Uutersuchung wird ergeben, wer dem Tropf diese Albernheit ir
den Kopf setzte

Witen, 10. Nobs. Die , Wiener Abendpost“ erwähnt heute
der seit einiger Zeit perbreiteten alarmirenden Ze tungsnachrichten
Ind bememerkt dazu: Aus toialer Unkenntnißß der Verhattnisse, hier
und da vielleicht in der Absicht das Einvernehmen der drei Mächn
zu stdren oder gar in der Tendenz die Borsencourse zu drücken
werden eine Audienz, welche der russische Botjchafter in Konstantino
hel bei dem Sultan gehabt. ein Besuch, den er dem Grioßvezier
demacht, zur Bedeutung don Ereignissen hinaufgeschraubte, welcht
su den europaischen Frieden dedrohliche Aspecten eröffnen sollen
Dem gegenüber erllärt die, Wiener Abendpost“ auf Grund ver
aßlichet Kenntniß der Sachlage, daß seit Beginn der Action inm
Drient Rußland ebensowenig wie Desterreich: Ungar oder Deutfch
land, General Ignatieff ebensowenig wie Graf Zichh oder Baron
Werther, sei eß bei dem Sultan oder dem Großvezier einen Schrit
gethan haben, welchet nicht den gemeinsam festgestellten Instrucio
zen entsprechend vnd auch die Zustimmung und Unterstützung der
anderen Cabinete gefanden bäritie.

Aus Engl'and. Die größten Eisenfabrikanten im noͤrdl
chen En,land, Bolkow. Vaughan und Comp. wollen wegen Man
gels an Bestellungen einen Theil ihrer Hochoͤfen auslöͤschen. deber
haupi hat die Hälfte der Puddel Hochöfen von Rordengland bereite
den Betrieb eingestellt und in den anderen ist den Arbeitern ge⸗
ündigt. Da under dieser Arbeitéseinstellung auch die Kohlenwerke
schwer leiden, so gehen deren Eigenthümer mit dem Gedanten um,
die Löhne bedeutend heradzusetzen. Die hohen Preeise der Kohlen
Zdaben auch dazu beigetragen, dea Weiterbetrieb der E senwerke un
rentabel zu machen.

Philadelphea, 28. Octoder. Der kaiserlich deutsch
Negierungsbaurath H. Bartels traf in letzter Woche hier ein und
wird bis nach der Ausstellung hier verweilen. Er wurde auf das
freundlichste empfangen und vird im Vesein mit der hier ansarsi gen
deuischen Ausstellung?com:niisi on die Vorbereituagen für d'e deuische
Ausstellung leiten. um Samstag besuchte Bartels den Aassstell ings—
platz, besichtigte din für die Erricht na des Pavillons des Deutichen
Reiches beftimmlen Plaß uud erbat sich noch 10, 000 Quadeatfuß
meht Raum für die deutschen Auasteller. Am Fteitag und Sams⸗
tag verlündeten die Zeitungen, daß der deutshe Krondrinz die
Weltausstellung desuchen werde, welche Nachricht allze vein mit
groͤßter Freude aufgenommen wurde. — Der berühmte deutsche
aͤfritareiseude Dr. Gerhard Rohlfs ist in New Yortk argekonmen
und wird während der Wintersatson eine Reihe von Vorlesungen
in den Vereinigten Staaten halten. (53. M.)
Bermischtes.
7 Die Gewecbe⸗Aussiellung in Neustadt bat einen Uederschuß
hon 2000 fl. geliefer. W

k In der Rahe von Kleinbokendeim wurde am Samstag ein
GGbjahriget Mann beim Sandgraben verschüttet und erst nach län
gerer Zeit todt aufgefunden.

FSpeyer, 10. Nowr. (Sp. Ztz.) Aus dem Na bweit
Aber das Revnungswesen und den Vermözgensstand der Schullehter⸗
Penslons⸗Kreisanstalt der Pfalz für das Jahr 1874 euntneh nen
wir Folgendes: Die Einnohmen detrugen mit 55, 134 fl. Zuschüssen
aus Staatefondz im Ganzen 134,057 fl. 57 te. Hiervon wurden
betausgabt 87, 286 fl., dabei 85, 655 fl. für Pensionen der Lehrer.
Der Vermogensstand betruz am Ende des Jahres 1874: 207,5597
A. und hat sich gezen des Vorjahr um 9860 fl. vermehrt.

4 Die „Sp. Z.“ meldet aus Speyer, 10. Nov. So nüußlich
die Leistungen der geistlichen Orden und Corporationen auf dem
Gebiete der Krankenpflege sich im letzten Kriege erw esen haben, so
hat doch die Erfahrung gezeigt, daß dieselben nicht hinreichen. Um
bem Mangel an geschulten weiblichen Pflegekräften abzuheifen, be⸗
schaftigen fich zur Zeit die deutschen Frauendereine aut der Er
cichtung von Anstal:⸗n zur Ausbildung und Unterkunft don Kranlen
pflegerinnen. Wie in größeren Stadten. so ist auch in Neustadt

ʒ
        <pb n="721" />
        fBerlin, 6. Nob. In der Luisenfladt wurde i
Zeit m hrfach die Wäsche don den eee ee lge
Vlittwoch gelang es endlich, zwei solche Spitzbuben zu verhaften.
Beide sind schon bestrafte Schornsteinfegergesellen, die in der Art
geme nfam operirten, daß der eine, im Schornsteinfegeranzug und
unter dem Vorgeben, des Fegens wegen das Dach bestehen zu
müssen, von dem Hausherren den Bodenschlüssel verlanate, während
sein Genosse „in Civii“ auf der Treppe harrte. Beide gingen
dann hinauf, nahmen die Wäsche von dea Leinen und verpackten
pieselben zun Transport; während nun der Weiß die Beute in
Sicherheit brachte, lieferte der Schwarze mit größter Unverfroren
deit die Schlüssel beim Hauswirth wieder ob, und bis zur Ent⸗
dedung des Diebstahls herrschte ahnungsloje Ruhe im Hause.

F. Am 4. Nov. Mittags kam es — so wird dem ‚Rh. q
geschrieben — auf dem Bahnhofe zu Ems z aischen nach Nassau
abgehenden Rekruten und deren Begleitern zu e ner Schlägert', dei
welcher es blutige Adpfe absetzte und einer der Ve leiter einen lebens
zefahrlichen Stich in das Genck erhielt. Abends bei der Heimfahrt
Jab es auf dem Nessauer Bahnhof wieder Streit, bei welchem ein
58 so gestochen wurde, daß er in der nämlichen Nacht ver⸗

ied.

4 Eine schoͤne Stiftung. Der verstorbene Maurermeister
Friedrich Honroih hat sein etwa 800,000 Mark betragendes Ver⸗
ndgen der Stadt Biaunshweig zur St ftung einer Wohlthätigkeits⸗
anfialt für alle dülfsb dürftige Bürger und Bürgerinnen Braun
sqweigs letztwillig vernach.

FKarlsruhe, 9. Nov. Heute Abend 5 Uhr 50 Min.
zereignete sich im hiesigen Bahnhof ein Eisendahnunfall, indem der
nach Pforzheim abgehende und der von Heidelberg ankommende
Personenzug mit einer Rangirmas hine zusammenstießen. Unrichtige
Weichenstellung soll die Ursache dein. Verschiedene jchwere Ver⸗
— sind vorgekommen, jedoch Menschenleben nicht zu be⸗

azen.

4 Friedrich hafen lam Bodenfee), 8. Nov. Auf
den feit mehreren Tagen vorherrschenden Foͤbn folcte heute Nach
xittag Weststurm, welcher den See mächtig auftegt. Bei Wasser⸗
zurg wurde ein mit 8 Eisenbahnwagen geladener baherischer Tra⸗
ectiahn durch den Sturm ans Land geworfen. Von einem Ge⸗
ude der hiesigen Lederfabrik ist ein Blechdach aufgehoben und auf
deu Dachstuhl eines Nebengebäüdes geworfen worden.

— Ein psychologisches Räthsei.) Aus Krems schreibt man:
Vor Kurzem warten auf einer Wiese naͤchst dem Dorfe Triglas
Bezitk Dobersberg, Kreis Krems) dec zwölfjaͤhrige Knabe Johaun
Fraisl, das noch unmündige Mädchen Atonie Dürneder und noch
ein zweites Maͤdchen mit der Veehweide beschäftigt. Die drei Kin⸗
der waren lustig und guter Dinge, und vern ieben sid die Zeit
nit verschiedenen Spielereien. Später legte sich das Mäd hen
Antonie Dürn⸗eder auf die Wiese nieder und schlief ein. Der
Znabe Johan Fraisl ging auf das schlafende Mädchen zu und be⸗
tracht ete es eine Zeit lang. In diesem Augenbl ce eiwachte in
ihm der unheilvolle Gedanle, das Mädchen zu verbrennean. Er
ammelte Laub und trockenen Kuhm'st, sireute Alles auf den Koͤrper
des schlafenden Mädchens, und zündete mittelst eines Streichhölz⸗
hens das Laud an. Die Flammen schlugen alsbald über das
schlasende Mädchen empor, und als das andere Mädchen das Entsetz⸗
jiche sah, schrie es dem jungen Mörder zu, er möe doch das
Feuer djchen. Allein Johann fand Gefallen an diesem Schau
piele und antwortete: „Lasse die Antonie nur verbiennen, sie
sommt zu den Eageln.“ Der Wind zerstreute die Asche des der⸗
Frannmen Madchens, und die verzweiselten Eltern konnten nur mehr
die dertohllen Knochen ihres Kindes sehen. Gegen den Nnaden
Johann Fraisl wurde beim Bezirksgerichte Dobersberg die Siraf⸗
anzeige gemacht. Die Bedörde duürfte etwas mehr Licht über diesen
mystetidsen Vorfall verbreiten koͤnnen. Piychologisch mertwürdig
muß diese Thatsache lmmer bleiben, um so mehr,da jede Rachsucht
und Gehassigleit ausgeschlossen ist und der Anabe leinen plausiblen
Brund fur seine enisetzliche Handlungsweise anzugeben vermag.

p Da'ris, 8. Nor. Der „Messager de Paris“ dberichtet:

Heute Vormittag haben die Rorde und die Süd⸗ Tramway ⸗Gesell⸗
Fast in Gegenwari des Oberingenieurs des Departemenis eine
Probe mil einer ileinen Dampflocomotive von 6—7 XX
zemacht, mit der man das gewöhnliche Gespann erjsetzt hatte. Die
Maschine macht kein Geräusch, erzeugt auch keinen Rauch, macht
also die Pferde, die ihr auf der Fahrt begegnen, nicht scheu, und
hat 12 Kilometer in der Stunde zurlickgelegt. Der Versuch ge⸗
ichah von der Poͤrte de Chatillon aus bis zum Bahnhof Mont
darnasse durch die Straßen Chatillon und Otleans, Boulevard
Enfer und Bpyuledard Moniparnasse. Die Wigen, welche mit
dem Tramwah (Pferdebahn) sich kreuzen oder parallel gehen. ge⸗
wahren diese Aenderunz oicht einmal. Wie brauchen nicht zu
sagen, welche bedeutenden Ecsparnisse die beiden Gesellichasten aus
er Ersezung der Pferde durch den Dampf erzielen. Das Pꝛob
im sqhien allen zugegen gewesenen Personen geldst zu sein.

r Ja Benedig slarb am 1. Nov. der schon seit einige.
Jahren dort weilende Major v. Maler aus Karlsruhe, ehemaliger
ʒadischer Geschäftaträger in Rom ,- bekannt als Kunstsammler und
einer Kenner. Seine hochinterefsanten Sammlungen soll er dem
Deutschen Reiche, sowie einen bedeltenden Theil seines Vermögens
zu Sruipendien für Bildang junger Arch'tekten testamentarisch be⸗
timmt haben.

F In Konss antinopel besteht eine deutiche Schule, die
204 Kinder in drei Klassen zählt. Das Lehrerpersonal besteht
aus einem Vorstand, drei Lehrern und einer Lehrerin. Vom
deutschen Neich erhält diese Schule einen jährl'chen Zuschuß von
24,000 Mart.

fFœ Hu nphrey Nichols, ein reicher Fabrikant aus Manchester,
)et innerhalb weniger Jahre den Wohlthätigkeitsanstalter in Man⸗
hester und Umszebung üder hundert Tausend Litr. spend.te, ist die⸗
ser Tage im 87. Ledensjahre gestorben ·..

F Die Klapperschlange ia der Medizin. Der von der heuti⸗
gjen Wisse schaft noch immer als incurabel bezeichnete Gelenk⸗
Rheumatismus tritt nirgend mit solcher Hefligkeit auf, wie in
Texas, wo der in den Winterm naten häufig genug vorlommende
Ten peraraturwechjel von — -100 bis — 50. Réaumur innerhalb
einer Stunde dieses Leiden ganz besondert befsördert. Es ist nich'
hne Interrsse, das die Behauptung alter Einwohner von Texas,
in der Klapperschlange das Heilmiltel gefunden zu haben, bereits von
dortigen Heilkünstlern bestätigt wird. Man sagt, daß das ausge⸗
bratene Fett des giftigen Reptils von so penetrirender Wirkung
jei, daß es die Poren steineichener, ja sogar eiserner Gefäße in
urz em durchdringe und nur ia mehr als fingerdickem Krystallglase
einigermaßen aufzubewohren sei, jedoch auch hier seine Wirkuag bald
zurch haarfeine Risse und Spaltungen bemeilbar mache. Bestä⸗
rigt sich diese Eigenschaft des Oeles, so ließe sich allecdings für die
oben genannte Krankheit ein Resultat nicht so schlechtweg in Abrede
ttellen, und würde sich dadurch das vielfach bemerkte Factum be⸗
tätigen, das gerade den Gegenden, welche die Natur mit dem
lebermaß einer Plage bedacht hat, gleichzeitig auch das Heilmittel
ges henkt ist, wie den Fiebergegenden das Chinin ꝛ2c.
. Eine Antwort Madk Twaias. Einige der neueren Aerzte
behaupten, daß lein Nihrun smittel in solchem Maße Phosphor in
den mienschlichen Organismus einführe, als das Fleisch der Fische,
Austern, Krabben und Hummern, und daß ein Volk, dem diese
Benüsse reichlich zu Gebote ständen, wie die Amerikaner und Eng⸗
änder, nothwendig ein besonders scharf und tief d'nkendes sein müsse,
da der Phosphor auf das Gehirn einen wunderbar lkrafigen Eir
Juß ausüübe. Hieruber noch etwas in Zweifel, fragte ein ameri⸗
anischer Autor, bei Uebersendung eines Manuskriptes, den berühm⸗
sen Humoristen Mack Twain, ob er es für rathsam erachte, daß
ein Literat möglichst viel Fischnahrung zu sih nähme. Madk Twain
durchflog das umfangreiche Opus und erwiderte dann dem Frage⸗
st ller; daß. nech Kenntnißnahme von dem Manuskript und in An⸗
deracht dessen, daß phosphorhaltige Fischnahrung sehr gut für das
Bebirn sei, er ihm nur rathen koöͤnne, mit einem Paar nicht zu
kleiner Wallfische den Anfang zu machen, ehe er an neue Schrift⸗
tellereien gnge.“
Diensfetßnrachrichten.
Die kath. Pfarrei Hayna wurde dem Pfarrer H. Berger in
Arzhein übertragen.

—EIXXV Pfarrde rweser
n Erfweiler; Caplan Brittinger in Erfweiler zum Pfarrv rweser
n Rubenheim; Caplan Krebs in Niederk rchen zum Pfartrderweser
zaselbst; Caplan Huber in Landau zum Pfarrverweser in Fischbach
rnannt.
der Vorstehbhund, dessen Jeugung. Parforce⸗, Stuben⸗ und
Felddressur nach dem Ausspruche erfahrenet Waidmannet und
erbrobter alter Jäger. 2. Auflage. Leipzig, Schmidt und
Bünther. Preis 60 Pf..

Diese kleine Schrift ist soeben in neuer Auflage er⸗
sch'enen, wohl der beste Beweis, daß sie in dieser kurzen
Fassung allen Hundeiiebhabern gefällt, wir wollen deshalb
nicht dersanmen, darauf aufmerksam zu machen.

— —

Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehe nde
Annonce det Herren Kaufmaunnund Simon ien
damburg besonders aufinerlsam.“ Es handelt sich hier ur
Driginal⸗Loose zu einer so reichli mit Hauptgewinnen ausgestat⸗
elen Verloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr leb⸗
hafte Betheiligung voraussetzen iaäßt. Dieses Unternehmen verdieb⸗
as volle Vertcauen, indem die besten Staatsgarantien geboten
ind und auch vorbenanntes Haus durch ein steis streng reelles
dandeln und Auszahlung zahlreicher Gewinne allseits bedannt ist.
. gathetttarvvevtuttchethhatdeehettedcteS⸗
        <pb n="722" />
        r odes⸗Anzeigoe.
Gott dem Allmächtigen hat es ge
fallen unsern lieben Gatten, Vater
und Bruder
Daniel Schroer
in einem Alter von 59 Jahren nach
langem Kranksein heute Nachmittag
zu sich abzurufen.
Um stille Theilnabme bitten
Schnappbach, 9. Novs. 1873.
Die traueruden Hinterbliebenen.

rauerei⸗ uBÜ.
A77 gellerei⸗
Serathe.
Nautschul⸗ (Gummi ·) Schläuche fuür Wein,
Bier, Branntwein, Essig, Oel, deiße Flüsis
leiten, Dampf, Gas ꝛc., Kautschul⸗Schnüre
und Platten für Verd'chtungen, Messinge
verschraubungen, Hahnen, Pumpen, Fil⸗
trireint ichtungen: continuirlich. Betrieb,
Trubsäde, Heber, Zieher (Syphons), Ven—
tilspunten, alles vorräthig. Preislisten
zu Dienst. (6u. 73,89).
Gebr. Schieber. Eßlingen, Würtbg.

Rechnungen
jin *la, a und Bogen,
Briefpapier
mit Firma bedruckt,
Adreß-, Visit⸗u. Verlobungs—
JKaͤrten und Briefe,
Wein⸗ u. Waareneti quetts
werden billigst angefertigt in der
Buch- und Steindruckerei von
J. J. Demctz.
4.8immer mit Speicher

sind sofort zu vermietjen. Die Zimmer

werden auch einzeln abgegeben bei
Jakob Greischer.

»zur General ⸗Versammlung des pfälzischen Gewerbemuseums⸗Vereines.
Das unierfertigte provisorische Comite des pfälzischen Gewer bemuseumsvereines erlaubt fich
hiemit die verehrlichen Vereinsmitglieder zu der Generalversammlung ergebenst einzuladen, welche zum
Zwede der nach 8 7 der Vereinsstatuten vorzunehmenden Wahl des Verwaltungsrathes m
—— 7 4
Sonntag, 28. November lJ. J., des Vormittags 10. Uhr
ju Kaijerslautern im oberen Saale des Hotel zum Karloberg stattfinden wird
Da die erstmalige Bestellung des Verwaltungsrathes für die Thätigkeit des Vereineß von
besonderer Wichtigkeit ist, so wird um eine lebhafte Betheiligung gebeten und zugleich besouders darauf
aufmerkfam gemacht, daß 8 5 der Statut en es jedem anwesenden Vereins mitgliede gestattet, neben
jeiner eigenen Wahlstimme noch die Stimme von 9 anwesenden Vereinsmitg liedern abzuge ben, wenn
es fich als hiezu bevollmächtigt auswe isen kann.
Kaiserslautern, den 9. Novem ber 1875. B
Das provisorische Comite: W
d. Weber, J. Schoen, K. Gelbert, L Goerg, 8. v. Gienanth, G. Hamm, K. Ho enig, K. Voltz, E.
Heydenreich, VPh. D. Knobloch, J. B. Wolf, Ph. Karcher, We. Ritlerspach —A
Th. Knoeckel, F. Scharnberger. *

Spyielwerke
4 bis 200 Sitücke spielend; mit Erx⸗
preffion, Mandoline, Trommel, Glocken⸗
spiel, Castsagnetten, Himmelsstimmen ꝛc.
Spieldosen

2 bis 16 Siücke spielead, Necessaires
Cigarrenssänder, Schweizerhäuschen.
Photograph'ealbums, Schre bzeuge,
Handichuhkaste:, Briefbeschwerer, Ci⸗—
garren⸗Etuis, Tabaks- und Zündholz⸗
dosen, Arbeitst sche, Floschen, Bierglä⸗
ser⸗ Portenonnaies, Sfkühle ec., alles
mit Musik. Stets das Reueste empfiehlt
IJ. H. Heller in Bern.

Illufirirte Preiscouranle versende franco.
Nur wer direct bezieht, erhãlt Heller'sche Werke.

1 .* J
Man bietoe dem Gluücke dio Handl,
3 7 * 5* *
7 8.-Farie
oder 218, 75 0 Gulden
Haupt-Gewinn im gũnstigen Palle bietet die allorneueste grosse Geld-Verloosung,
relche von der hohen Regierung genehmigt und garantirt it.
Die ortheilhatte Tinrichtang des neuen Plaues ist derart, dass im Laufo von
wenigen Monaten durch 7 Verloosungen 41, 700 Gewinne zur sicheren Entseheidung
commen, darunter: hefinden aieh Haupttrester von erentuell R.-M. 875, 000 oäer .
18,750 8. W., iell aber
— * — — —
Gewinn M. 250,000 Gewinne M. 15,000
GBewinn M. 125,000 9 Gewinne M. 12,000,
Bewinn M. 80,000, 12 Gewinne M. 10 000—
GBewinn M. 60,000, 36 Gewinne M. 6000
Bewinu D. 650,000, 40 Gewiune M. 4000,
Bewinn M. 46,000, 204 Gewinne M. 2400,
GBewinn M. 36,000, 412 Gewinne M. 1200,
Gewinne M. 80,000, 512 Gewinne M. 600,
Gewinn M. 24,000,. 597 Gewinne M. 300,
Gewinne M. 20,000, 1 18.800 Gewinne M. 131,
Bewinn M. 18,000, J ett. ete.
Die Gevinnziehungen sind planmüxig amtlich festgestellt. J
Zur nüchsten ersten Gewinneiehung dieser grossen vom Staate garantirten
Geldverloosung xostet .
ęanaes Original- Loos nur Mark G oder l. z3u3, —
halbes J e V, 4. —— 3
viertel 2 J——— — Li/ — 58 k J
Alle Auftrãge werden sofort gegen Finsendung, Posteinzaulung oder Sachn hme
des Betrages mit der gröseten Sorgtilt ausgeführt u. erhält Fadermann von uns die
mit dem Staatswappen versehenen Original-Loose selbst in Händen. *»82
PDen Bestellungen werdan die erforderliehen amtlichen Plane gratis beigefügt
g nach jeder Liehung renden wir unseren Interossenten unaufgebordert am tliche
iaten. — 3. 28 D
Die Auszahlung der Gewinne ertolgt stets prompt unter Staafs-Garantie und kann
lureh directe Zusendungen oder auf Vorlangén der Interessenten durch unsere Ver-
bindungen au allen grösseren Plätzen Dentschland's verantasst werden...
Unsere Collecte war stets vom Glũcke begunstigt und hatte sich diosolhe unter
vielen anderen badeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffer 2u erfreuen
die den betreffenden Interessenten direct ausbezahlt wurden.
Voraussichtlien kann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten

Daternehm'n überall anf, eins sehr rege Botheiligung mit Restimmtheit gerechnet

verden. und bitten wir daher vm alle Auftrüge anusführen ,u Können. uns die Ba-

stellungen bdaldigst und je- ——— ·*
denfalls vor dem * Tvx

zukommen n lassen. —3 —R — il. J.

Se vrFun renä monn,
,Rank- und Weehsel-Geschäft in HUamburg.

Pin- und Verkauf aller Arten Staatsobligationen, Eisenhahn-Actien und Aplehens-

loose.

P. S. Wir danken hierdureh für das uns seither geschentte Vertranen und indem
wir bai Baginn der neuon Verloosung zur Betheiligung eéeinladen, werden
wir uns anch fernerhin bestreben, dureh stets prompte und ree le Bedienu ng

diio volle Zafriede iheit unserer goohrten Interesssenten zu wlangeu,
gon

»5eine Stelle sucht,

W eine solche zu ver⸗

01 ebenhat, ein Grund⸗

Rêr 7 zu verkaufen

wuünscht, ein solches zu

kaufen beabsichtigt, eine Wirthschaft,

Deconomiegut eit. zu pachten sucht

eine —— zu erlassen

zedenkt, überhaupt Nath zu Insertions⸗

weden bedarf, der wende sich ver⸗

t z ll an die Annoncen⸗Er⸗

rauen o X

G. L. Daube &amp; Co.
—AßA

——
damen?!?
i beipis erqeinte
I be,
Zeitschrift in Monateheften für leichte elo⸗
Jante weibliche Arbeiten, enthaltend neint
ßtiekmaster in brillautem Vont-
farbendru ex Zengenen, sowie Hã⸗
lel⸗ und Filetmuster, Vorlagen für Weiß⸗
inickerei, Weißnähterei, Waffei- und Strid⸗
arbe:t, Perlhätelei x *
Die einfache Ausgabe kostet pro No⸗
nat nur Sgt. — 6 Xr. rh ⸗10 Xx.
öfterr. Die Doppelausegabe kostet das
Toppelte. J
Die einfache Ausgabe enthält abwech⸗
selnd einen Monat Stichmuster, deu andern
Hätel⸗, Filet⸗ Muster. Die Doppel⸗
rusgabe euthält in jed n Monat Beides
Vanu abounirt zu der Leit anf
—V
de uen Vuqbandlungen und Poßan⸗
alten
anmn lklurter sörace —
oom 28. Otltobt 4885.
Geld⸗Sorte Ru. Pf.
Pistolen? .. 6540 - G.
hosland. 10.fl. Stückk. 66585 — G.
Dukaieu. 9 48 — 53
20-F ankenstüle... 614 - 70
Englische Sovereigans. 70 30 — *
Russische Imperials 653—270
—RXL 1 16- 198
Redaktion. Druck und Berlaa von F. X. Demes in St. Znabert.
        <pb n="723" />
        St. Ingberler Anzeiger.

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HDer Su. Ann barter Anzeigteerr lund det mit der Daudt blatte vedbandene Aiterhaltungsblatt, nit der eanta 10, Donaeteiazkäjôο Suuutas
ummer erlcheiat wo hentlinew ine e m a 1: Din4ta5. etan 5143tc à 412 34 4 ta . Lha na: ae itsↄveis viectelit vtiß 42 Æxir. ode
— 1 Wark 20 R.Pfa. Anzeigen verden Bit 4Ktir. die dreijpaliige Seile Vlattschrift oder deren Raun bere q9net. 21
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421800 dor 1875

Dentsched Neich.

Münden, 10. Nov. In das Budget ist unter Andern
zuch folgender Poften eingesetzt: Für ein neues Landgerichtae und
hesangnitzgebaude zu Ludwigshafen 63,000 fi. das bizherige Ge·
sangniß soll tine Kaserne fuür eine sliadtische Garnison werden.

Ais Gewaährsmann des Ministerb v. Lußz gegen den Bischof
on Kegensburg war bekanntlich der Pfarrer Loichinger in Obecr⸗
aßhofen bezeichnet worden. Derselbe ertlart nun in der „Landeh.
Zig.“, daß er diefer Gewaͤhrs mann nicht ist und nicht sein
dann—⸗

MNuüunchen; 11. Rob. Im hente ansgegebenen Gesehe und
gerot dnun 38blatte Nr. 54 werden die von dem Koͤnige fanktionit⸗
an Gehetze betreffend die Abänderungen der Tax⸗ und Stempelge⸗
sehe und die Bestunmung von Gelostrafen und einigen Geldfaßen
cach der Reichswahrung publiziri. Beide Gesehe treten mit dem
. Januat 1876 in Kraft.

Mänchen, 11. Rov. Die fuͤr das Königreich Boyern zu
lassende Heeres ordnung befindet sich berein im Drede und wird
. 30 Bogen nach Format des Gefetze a nd Berotd nungsdlattes
umfassen.

Wie die „Aschaffenbu⸗ger Zeitung“ mildet. aist gegen einen
Burgermeister des Anitsbezirle Aschaffenburg Unlersuchung wegen
Dajestätsbeleidigung eingeleitet, da derselbe bei Verlesung der k.
kntjchließung an das kol. Siaatsminisierium dieselbe mit ungebühr ⸗
ichen Arußerungen über Koͤnig Ludwig, als da sind „der Könie
i ein junger Mensch, der dersteht das nicht echht“ u. a. mehr.
hor versammelter Gemeinde begleitete. W

Berlin, 10. Rov. Bestem Vetnehmen nach ist das Dis
punar · Verfahren gegen den Grafen Arnim (der ols lediglich zut
Disposilion gestellter Diplomat noch immer dx Disziplingrgewal
es Auewärtigen Amtes unterstellt ist) wegen der heute mit Be⸗
chlag belegten Broschüre „Pro nihilo“ bercitb angeordnet.

Grf. JJ.

Sexlin, 10. Nov. Die officiöse Provinzialcorrespondenz
xrsucht es, die Strafgesetznovelle gegen die an qhr gemachten
Ausstellungen dur h folgende Etwägungen zu vertheidigen: „Diese
ungelegenheit ist Gegenstand langwieriger Eroͤrterungen zwischen den
gundestegierungen gewesen; an ihrem vollen und enischiedenen
fenst in Bezug auf diese Aufgabe kann nicht gezweifelt werden.
Iuch die liberale Presse hat die Gesahren anerkunnt, welche dem
Siaat, der offentlichen Ordnung und den einzelnta Buͤrgern aus
er Straflofigleit oder zu geringer Bestrafung gewisser Verbrechen
und Vergehen drohen. Es fragt sich jedoch, ob das deutische Volk
segenüber jenen tiefen socialen Schäden sich auf die Besserung nach
herlauf von Geuerationen vertröflen lassen will, oder ob es nicht
nit den Bundesregierungen der Ansicht ist. daß auch die gegenwär⸗
ige Generation ein Recht hat, geeen die Schrecken erregende Zu⸗
uhme der Verbrechen wider den Staat und die burgerliche Gesell⸗
chaft Schutßz zu verlangen. Es sragt fi d überdies, ob seldst der
Irdßte Aufwand für das Schulwesen ktüͤnftigen Geschlechtern noch
zie erwarteleten Früchte bringen koͤnute, wenn inzwschen die rück⸗
jängige Bewegung der allgemeinen Siitlichleit weiletre Foctschritte
nachte.“ Das Gewicht aller dieser Erwägungen kann man ganz
voti zugeben, braucht aber darum noch durchaus nicht Bestim⸗
nungen gutzuheißen, welche hoöchst dehnbar und daher mehr geeignet
iind. Handhaben der Wilkür als Nichtschnur des Strafrichters zu
merden.

Magdeburg, 11. Rov. Die Magdeburgische Ze'tunug.“
zeröffenllicht ein Schreiben des Reichstagsabgeordnesen Dt. Lucius,
velches die ihm von den Zeitungen zugeschriebenen Aeußerungen
iber den von dem Fürsten Biemarck angeblich ausgesprochenen
— feines Amtes entboben zu werden, füc vosilommen erfunden
ertlört.
Ausland.
Baris, 10. Nod. Fürst Hohenlohe, so erzaͤhlt die France“,
at cestern auf einem Besuche, den er einem feinet diplomatischen
Jollegen machte, gedutzerte Ich freue mich, die dffentliche Meinnus

in Frankteich beruhigier und gelassener wiederzusinden. Gewiß
verde nicht ich es sein, der durch Woct oder Haltung Grund zu
zeuen Besorgnifsen geben wird r.

Aise'n. Kapitän und Stieuermann des Flensburger Hau-
zelsschiffes Anna“ sollen in den chinesischen Gewässern ermordet
vorden sein, ob von Seerdubern oder von der aus Chinesen ve⸗
dehenden Besatzung, steht noch nicht sest. Das in Ollasien statis⸗
airie deuische Tanonenboote, Cyllop“ sucht nach dem Schff.
Dermischte s.

St Inabert, 18. Nov. Heute ging an das
⁊önigl. Cabinessselreiariat eine über 800 Unlerschristen zahlende
Dankes · uad Huldigungsadi esse folgenden Inhaltes ab8

Allerdurchlauchtigsier Groß mächtigster Könrig
Allergnaͤdigster König und Herr! v

Die underthänigsi treugehorsamst unterzeichneten Bewohner
Ihrer fern im Westen Ihres Keiches gelegenen Stadt St. Ingbert
vagen es, Eueter Koniglichen Majestät füe den Frieden verheihen⸗
»en wahrhaft Koniglichen Erlaß vom 19. 8. M. in allerehrfurchte
pollstem Dank die aufrichtigste Haldigung mit innigster Freude
uind Begeisterung allerunterthaänigst darzubringen.

In allertiefster Ehrfurcht und Treue verharren
W6Gwaolgen die Unterschriften)
rFQaAnisertlautern. Eine durch den igl. Polizeiauwalt
deranlaßte Unzersuchung von bei allen hiesigen Metzlverläufern ent⸗
nwmmenein Mehl hat dessen vollsiändige Reinheit ergeben.

f Der ‚ðI. A.“ derichtet aus Landau, 11. Nov. Ver⸗
zangene Nacht wurde in der Dellabelle'schen Breiterbude zum sieben⸗
sen Male eingebrochen und aus derselben Würste, Wein und andere
Lebensemittel entwendet.

Da bis 1. Januar 1876 alle nicht anf Reichswehrung
autenden Bauknoten und Staatspapiergelder eingezogen werden
nüssen, bei der Verbreitumg der genannten Cirkulationsmittel Aber
Janz Deutschland bis in die entlezensten Otte und in die Hände
der kleinen Leute die Einloͤsung von lezieren nicht ohne erhebliche
Finbuße erfolgen dürfte, so macht die Köln. Itg. dea Vocschlag,
s möchten Seitens des Reichs Erleichterungen insofern geboten
verden, daß die erwähnten Geldzeichen, wie Wechsel, durch Post⸗
auftrag an die Postanstalt der Einldsungsstelle eingenogen werden
loönnen.

f Ein Bu hhalter des Bankhauses M. v. C. in Berlin hat
Anterschleife im Gesammibetrage von 81,000 M. begaagen. Die
n't dem unterschlagenen Gelde gemachten luxuridsen Ausgaben
jührten zur Entdedung.

4 In Oberwesel, Coblenz, Boppard, Limburg und in Fran⸗
sen entluden sich am 10. d. heftige Gewitter. JIn Neustadt an der
daardt schneite es am 9. u. am 10. entlud sih unter Donner und
Zlitz ein starter Gewitlerre,kea. In Hadamar hat der Blißz einge⸗
hlagen und das vom Stuerm gefachte Feuer 6 Sch unen und 2
Wohnbäuser zerstört. Aus Mez berichtet min gestern: Der hier
sertschende Sturm hat heute Vormittag an Hejtigkett bed utend zu⸗
senommen. Auf dem Koͤnigsplatze zerdrach derfelbe einen der dort
tehenden großen Baͤume, und zahlreiche Trümmer von Kaminen
ind Dachjsiezeln bedechen die Straßen. Das Wasser der Mosel
st deständ g im Steigen. — Am Bodensee hauste det Föhnwind
nit furchtdarer Wuth, großen Schaden namentlich der Schifffahrt
ufügend. Auch am Nitderrhein und in Westsalen hat das Un⸗
vetter geiobl. Die starken Regengüsse in den letzten Tazen haben
erner am 9. d. Mis. ans der Bahnstrecle Basel Waldshut eine
zetriebsstoͤrung veranlaßt, indem in der Nahe der Station stlein⸗
aufenburg das über einer fteilen Felswand lagernde Erdreich sich
obdiostz nud / auf den Bahndamm abrutschte. In Karlsruhe hatzder
Ziurm am 10. auch Schaden verursacht. Vor dem Ct.linger
Thor schlug ein durch die Gewalt des Orkans umgebrochenet Baum
as Denkmal des Staatsministers don Winter von seinem Soclel
erunter, so daß die Figur an der Brustzegend auseinanderbrach.
lug Paris, 10. Roy. wird berichtet: Seit gestern Nachl wäüthet
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        ein starker Orkan. Die Communikati onen sind an mhreren Punk⸗ Unterfuchuug die Buben, welche diese verbrecherische That vog—
ten unterbtochen. Das Wasser der Loire und der Garonne steigt. ührten, bald ermitteln, damit der Verstorbene gerächt wer den kann.
Während der letzten Tage herrschten an der englischen Küste F Aus NKonstantinopel. 30. Ott. schreibt uns ein
abermals heftige Stürme, welche besonders der Sch ffahrt großen Ifälzischer Landsmann: Auf meiner Durchreise hieher machte iqh
Schaden zugefügt haben. Es wird bereits das Scheitern am 22. d. in Rustschuk einen Rastiag, um tinen Belannien zu be.
mehrerer Küflenfahrer berichtet; aber Verluste von Menschenleben uchen. Derselbe theilie mir mit, daß Abends 12 gefangene Bul⸗
find noch nicht zu beklagen. In einigen Gegeden Englands find zaren antämen. Weil mir dies etwas neues war, ging ich zum
auch wieder Ueberschwemmungen eingetrelen, die bedeutenden Scha- Bahnhof und sad die Gefangenen. Die Türken hatten jedem dieser
den anrichteteteen. armen Leute einen dicken eisernen Ring um den Hals gelegt und
rAltona, 8. Nov. Ein Dampfkessel für daß Panjer je zwei und wwei theils mit schweren stetten, theilz mit Stangen
schiff Kaiser Wilhelm“ wurde ber Bahn von hier nach Hamburg zusammengekoppelt und so wurden sie mit starler Bedeckung nadh
zesandt, um von dort auf dem Landwege nohh stiel we ter deförder⸗ der Festung geführt. Es waren lauter junge Bucsche vuon 142 198
zu werden. Das Kesselungethüm ist dieser Tage in Hamburg ane Jahren, di, des Aufruhrs verdächtig, von den Türken aufge⸗
gekommen und auch glücktich auf einen besonders zu diesem Zwecde griffen worden waren. Ihr Loos ist nicht beneidenswerth, denn
bauten Wagen geladen worden. Die Vehörden der Stadt Alto- wer den Türken in die Hände fallt hat nichts gutes mehr zu er—
na verweigern die Durchfuhr, da fie in Folge des ungeheuern Ge vatten. Einige Tage yorher haben sie auch in einem Dorfe bu
wichtes dieses Kessels,28,000 Pfund, eine Beschaͤdigung ihres Straßen⸗ Rustschuck einen Lehrer aufgehoben und in Adrianopel erhängt.
pflasters befücchten, ohne daß sie ihrer Angabe nach, in solgem Falle Die Landbevölker ung in Bulgarien ist christlich, mit Aus.
rine Entschädigung seitens der Regierung zu erworten hätten. Bis nahme von 2 — 3 VDoͤrfern. Die Türken wohnen in den
pum Austrage dieser Frage wird also wohl der Kessel auf seinem Städien. Täglich werden Aufrühter von dort eingebracht. Die
jetzigen Lagerplatze, dem Zeughausmarkt in Hamburg, liegen bleiben Bulgaren dürfen keine Waffen tragen; wird aber eine Waffe bei
Or vde, 4. Nov. Gestern Morgen hat sich auf der Sinem gefunden, so wird er ohne Weiteres eingestedt. Aber waß
Bergisch⸗MPaärkischen Eisenbahn und zwar auf der Fahrt zwischen für Waffen haber sie! Ich habe einige confiscirte geseher: Feuer⸗
Aplerbed und Holzwicede ein Alt emporender Rohheit zugetragen, deingewehre and alte verrostete Säbel. Nesulich haben die Tür⸗
der einen sehr betlagenswerthen Uaglüdcsfall im Gefolge hatte. lin in Adrianopel einen deutschen Schneider erhängt, weil er in
Als der um 8 Uhr 40 Min. reglementemäßig abfahrende Per- einem Rausch die Herzegow'na hochleben ließ.
IIXVV größtentheils Rekruten, die sich in Unna zu
stellen hatten, mit sich fübrte, den Bahnhof Aplerbeck verlassen
daite, wurde der die Billete? coupirende Schaffner durch einige
Fetruten vom Trittbrett gestoßen, wobei er beide Arme brach, ihm
ein Fuß abgefahren wurde und noch mehrere andere Verletzun zen
erlitte Sämmtliche Verletzungen sind aber so bedeutend, daß dem
Unglijdl'chen bereits beide Arme amputirt werdin mußten. Wie
das Hoͤrdener Volksblatt“ hört, soll der Tod den Bedauerns⸗
werthen von seinen Leiden erloͤst haben. Hoffentlich wird die
Einladung.

Die Mitglieder des Bejirkslehrer⸗
vereins St. Ingberi-⸗Blieskastel, sowie
alle Freunde der Schule sind zu der
am ßhommenden Z2aittwoch, N.
Nov. im Cafe Oberhauser von
FUhr Rachmittags ab stattfindenden

srereammlung
des genannten Vereins höflichst ein⸗
geladhen.

Zur Besprechung kommen: „Das
Spruchwort und seine Behandlung in
der Volksschuler und „Der Anschau⸗
ungaunterricht⸗*

8 ESusten⸗, VBrust⸗ Hals⸗
—nd Lungenleiden
10000 Atteste

Trauben Brus omg
anter Controle des Herrn Dr. M. Frey
tasg Königl. Professor in Bonn,

naur accht
wenn dre 3 8
mit jede Flasche geschlossen
* Firmastempel der Fab⸗ 8
rik tragen. *
——— in Et * —
Ingbert, bei J. FriedR *
39 in —E —
bei F. P. Dudenhoefser undKarl
Thiriot, in Saarlouis, bei Franz
Altenkirch,in Blieskastel, bei Apoth.
C. Nichter, in Saargemünd, bei
D Avotheker H. Kirchner.

komlair⸗ cici Ic

Durch alle Buchhandlungen, oder gegen Cin⸗
J sendung von 10 vureree 10 * direci
von Nichter“s Berlagd⸗Anstalt in Leipzis iß
zu bezichen: .Dr. Alrys Raturhbellraeibode
— — —
in astr. ca. 600 Seiten starten Buche anugege⸗
benen Seiimeidode vertanten Tausende ihre GSe⸗
fundhest. Tie jabixcichen darin abgedrucken
Dauntschreiben beweiscu, daß selbst solche Zraute
nag Gilfe gesfunden, die, der BVerrzweiftunss
nahe. rettunaalos verloresn schienen; es oufe
dader dies vorzuglice Bert in keiner da⸗
milie fedlen. * Plan verlange und sebne
——— — Ieagtt vᷣon
EXXC CRX
weiche auf Wunsch 3. einen Ape ug des⸗
selben gratid und ranco verien

u beziehen durch alle Buchhandlungen.
⸗
Hanfeouverts
uit Firma bedruckt, werden angefertigi
der Buchdtuckerei d'ieses Blattes.

In frequentester Lage Zweibrũ⸗
Rens ist ein für jedes Geschäft ge⸗
rigneter Tacdene, worin bisher mit
—D—
lung betrieben wird, günstig zu ver—
mieihen. Näheres bei R. Kamm
Dauntstraße das⸗eskf.

4

—
Einziges Lager in der Pfalz
Pianoforte-Fabrit

der

Carroussel
ist nochmals über heute [Sonntaq) er⸗
zffnet. wozu einladet

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der ällt est en und größt en Westdeutschlands, gegründet 1794.
Sie liefert alle Sorten Flügel und Pianinos nach den neuesten.
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gemessen.
Garantie b dJabhre.
Preis Medailen: Aachen 1843, Düsseldorf 1852, London 1862.
E — — Altona 1869, Wien 18785.
Feuerwebr-Montag Das Lager befindet sich in dem Hause des Herrn Karl Schwarz, gegen
* b. Wentzel. über der Fruchthalle in Kaiserslautern.
Remne und Ectlag von Demest ir Et. Inabert.

bvon

—B

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Augen- C bliõr lcti mise
zu Kalgeralautermm an der
Bleiche von Dr. ERlvenieh.
Sprechstunde — 12, 2-3, fü-
76 FEi.
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        852. 323*8* 53332333323—
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33853357823 343 3353335357
282 5 ẽ 2*322 328.2232 2 —228 82 2 * T — 22353
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53232 —287 2 —— —* — ——— —— —A 253 —
—5*8322* 2. 3 -28 33 23235 —A 2— 532535382 22 —AX
5 727528225 ———— * 232 53 725333252355
— —8333 387385383* 5z38538 3*23 zæ5353235 —
752 332333— 52 5z332335 2* 2832 5252 — * —* 277 *285
——— —AA zeEc—8 3z25 2*32—
23 25 —3385238 A s 33556
2 24 — *— * 8 5725328* 5 * 22 5 7 10 * —AA 2
z 3837363 30 2333 33333325
25525 2*8* — 58587 — 85 — 2* —— 5 33 32 —8
333 3 z55 6—48
358 ö : 8
5385535328 8383853 *8
232237 22
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2538354 555585333—z 33333—383335*
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235088 —3257 83332 53. 58235* 2 8638
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* 72 3 3 122538 — * — 2 22 27 —3 — ——
33535333 — —7553 538353 — 72 — 233 22533 53* 9* 733—
5835333 3382 557—3533232338 3533 353755575 5 33833323*
5*8 — 554 —— 22 558 3 358
33 335 533 3—38 —8 3555735 ———
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5352z383533553533 5 255323 5 52 232 8 3 ——
3533583222 335553758 58 333735 28 5558 * 535258
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5572538383333352 2233*2333 557 3 —3333 3285* 5533275
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2555 —XV 25822. 364337336 5228 S55 2555738 255
A —— 333757373755 XXAX 3 2253
23* 233335535338 553 53357 3B352* 2 3 * — 23523 33 *5388
22533 V 3838s333337 2 22 —A 33583 2 —
2 — 522 ——— — — 537 ——— 2N22 ——X—— 2 153337388
529 2228— 355 * 55 53555335 278758* 538 2 533555
* — — 28 5218 — . *328 2 335233585* — 3
283268* 2383232387 . 2533332 50
—3153528 —A— * 522 3 58 *2588 —— 3*528 533238
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53 35388 3529323 —A 2625 — 53 N * 2325 * —A
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25225 522328 5238 3 3333;: —— 23253 — 3575535383
2 — 7— ——— —3 223 * 2333533388 —A 2 a* 273
5*85 * 23535538 2 . 4 * — —— — 2. 553357 2228 —38 3
2 325 ————— — 332 532588 282 —3— 35333373335* 2 —
2222 ——— *65 98 —— — 3355375353 328 782
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23 1 253 533 8. *8 528 322 325 3 27 * 5 238327
2 — 23255 5ñ —A 22— 2 — 2223 IAMAͤ
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23387 2537 *3528 S 243 ———
543383 73 ——— 353577 »53328 323533333*
ã —XX 2852338 7232.8 X — 3 233 5332*
85 25 335337535 53832533 52 55232553382
1532353 — 332532 532853 3 — 917 5255532223 2
253722 8 223333353 5533787 —A 32323235
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525** 3238253537 333233333 2 232322233
2529 52323233835 52735333 —253323253 3232
252988 —XXAV 3. 3 S2 2322 3128 —— 3232
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25332238 713325 523253557 523733338
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        St. Ingberler Anzeiger.

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der St. Janberter Aunzeiger (und das mit dem Hauptolatte verbuadene Uiterzaltugasbtatt, mit der Vrendta z80, Donneret uz30 and So antag
ummer erscheint wohentli ß vieremal: Dinstaag, Doafer ran 51 —4 aο st4. La20 in ie its reis vierteliüdrig 42 Krit. ode
1 Wark 20 R.Pfg. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispaltige Zeile Blattshriit oder deren Raum bere net.
Dienstag, den Dee ber

1481 J

87

sind, oder deren Heranziehurg sonstwie aus dienstlichen Gründen
unerläßlich ist.

F In Mannheim riß am 11. d. M. der durch die anhalten⸗
den Regengüsse stark angeschwollene Rhein das Stammel'sche Fluß⸗
had oberhalb der Brücke, obgleich solches sehr solid verankert war,
nit sich sort. Der Bademeister rettete, als das Badefloß unterhalb
der Brücke an eine Landungsbrücke stieß, sein Leben durch einen
Sprung auf letztere; das Babefloß beschäd'gte auch die weiteren
randungsbrüchen und erst bei den Hemshöfen versark die Anstalt.
Der Schaden für den Eigenthümer ist ein sehr großer. Auf dem
steckat kamen die Flosse in große Gefahr; einige wurden auf das
Ufer geworfen; mit großer Müze soll die Bergung eines werth⸗
jollen Flosses in dem Floßhafen gelungen sein. Der Schaden au
Dachstühlen und Fenslern in der Stadt und in den Vorftädten ist
ehr beträchtlich; in der Umgebung der Stadt sind starle Bäume
zurch den Sturm abgebrochen worden.

FStreaßburg, 10. Nov. In Folge der jüngsten Regen⸗
züsse sind Rhein und Ill zu bedeutender Höhe angeschwollen.
lus mehreren Gegenden des Elsasses meldet man von partiellen
leberschwemmungen durch das Austreten der Flüsse Iller, Thur,
Fecht, Breusch u. s. w.

Metz, 12 Nov. Der schon dreimal wegen Diebstabls be⸗
trafte 19jährige Taglöhner Pei. Kuntz aus Reualtheim (Pfalz)
vurde gestern wegen Diebstahls vom hiesigen Schwurgericht zu *
Jahren Zuchtbaus verurtheilt. Er hatte im Mai und Juni d. J.
drei verschiedenen Personen größere Summen Geldes und Taschen⸗
ihren, zweimal mittels Einsteigens gestohlen.

München, 13. Nov. Mit Bejzug auf die bevorstehende
xkmmission von 60 Millionen Mark des bahyerischen Eisenbahn⸗
Anlehens isi Herr Baron v. Erlanger mit einem feiner Soöhne aus
Franffurt hier eingetroffen, da er sich an der Sabmission bethei⸗
igen will.

FAus München schreibt man dem „Els. Journ.“ unterm
12. d. Mis., daß die Fecht in Folge des anhaltenden Regens
tark angeschwollen war und eine Ueberschwemmung befürchtet wurde.
In Türkheim wurden zwei Ktinder in die Fecht getrieben und
vären ertrunken, ohne die Hilfe einiger Rebleute, denen es gelang,
se aus dem Wasser zu z'ehen.

F Ein Gartenfest, welches der Köaig gestern, 10. November,
zem Kronprinzen von Oesterreich in seinem prächtigen Wintergarten
jab, wird von der „Südd. P.“ also geschildert: Obermusikmeister
Hhünn exekutitrte hiebei mit der Kapelle des 2. Infanterie⸗Regi⸗
nent.s die Tafelmusit, welche Piecen Wagner'scher Opern zum
Gegenstande hatte. Nach aufgehobener Tafel wechselte ein Gesangs«
quartett vom Hoftheater-Singchor in seinen Vorträgen mit jenen
eines Streichquartetts ab, weich' letzteres aus den bekannten Künst⸗

FIn Zweibrücken wurde in der Nacht von Freitag ern Thoms und Genossen bestand. Der Wintergarten erstrahlte
nuf Samßag im Bureau der Brauerei „um Park“ ein Eindruchs- in einem Meer von Licht; viele hundert Lampions in allen Farben
diebstahl verübt und dabei eine Rolle mit Zehnmarkstäcken und zlitzerten durch das Giün der exotischen Gewächse, während über
derschiedenen Kleinigleiten entwendet. Man bat von dem Thäter die romantische Felsengrupre im Hintergrunde ein elektrischer Mond
noch keine Spur. zein klares Licht auf den mit Schwanen belebten See eigoß. Der

— Die Neustadter Volksbank hat für das abgelaufene Se⸗ magische Effelt, noch durch Feuerwerte von Burg und die Ergüsse
mester 4144 PCt. Gesvvinn erzielt. Dieselbe hat ihre Papiere gut zweier eleltrischet Batterien verstürkt, ecinnerte an die Feenpläste
mngelegt. Die Aktien der Genossenschaftsbank, von welchen der arabischer Märchen, während draußen in der finsteren November-
Reservesond besitzt, sind zwar zurückgegangen, doch hofft man, da⸗ nacht Wind und Resen tobten.
ran keine Einbuße zu erleiden. Der Bericht theilt mit, daß unter J Die bayerische Regieruug beantragt, im neuen Budget die
allen pfälzischen Vorschußvereinen nur der Quirnbacher fich in un⸗ 4 Assessorstellen an deu pfälzischen Bezstlagetichten in Ratbsͤstellen
ceellen Papierkauf eingelassen habe. umzuwandeln.

In Herfsaberg ließ ein Bauer sein dijähriges Söhnchen * Pafsau, 10. Nov. Dem nach dem Kriege von 1870/71
an einer Göppeldreschmaschine die Ochsen, mit wilchen dieselbe be⸗ wegen Feigheit vor dem Feinde zur Todesstrafe verurtheilten und
pannt war, treiben. Auf einmal gerieth die von dem Kleinen zu 15 Jahren Festungsstrafe begnadigten ehemaligen Lieutenant v.
zehaltene Peitsche in die Maschine, das Kind wurde mit hinein⸗ Waldenfels wurde der Rest seiner .Strafe vom König erlassen.
jerissen und ihm der rechte Arm an der Schulter abgedrückt. ass. Zig.)

FSpeyer.. Die Kreisregierung hat auf mehrfache An4 FWie aus Passau gemeldet wird, werden an den Kassen
ragen gestattei, daßz am Tage der Vollszählung — 1. Dezember aur Reichs⸗ und Staatsmarlscheine fur voll angenommen, die
näͤchsthin — die Schulen derjenigen Lehrer ausgesetzt bleiben, welche Marlscheine der Banken aber mit Agio belegt.
alz Gemeindeschreibet bei dem Zählungsgeschäfte dienstlich betheiligt Der Sturm, welcher in den letzten Tagen über ganz Süd—
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        deutschland hinbrauste, hat mehcere Menschenleben gekostet. In
Würtzburg wurde eine Magd durch eine von einem Haus herab⸗
gerissene Ssanden ige so schwer getroffen, daß fie nach wenigen
Siunden stard; in Münster (Elsaßß) wurde ein 17jähriger Bursch⸗
dun einem umstürzenden Baum erschlagen.

pTübingen, 11. Nob. Seit heute Vor mittaga!“ wüthet
in Mittelstadt ein Brand, der zuperläfsigen Nachrichten zusolge das
halbe Dorf eingeäschert haben soll.

7 Die Mosel ist in Folge anhaltenden Regens so ange⸗
shuen daß die Dampfscheffahrt auf derjelben eingestellt werder
mußte.

7 ELin Soidat eines Dragoner-Reg'mentes in Hofgeismar
—X sich dem durch schlechte Behandlung über⸗
zrüssig gewordenen weiteren Militärdienst zu entziehen, von einer
dotomoside den Arm abfahren.

In Main3 stürite am 11. d. in Folge des Ortkans
m einem Hause auf dem Nappelhofe ein Schornstein zusammen,
zurch welchen ein Mann im Vorübergehen so schwer getroffen
wurde, daß man ihn bewußtlos in das naͤchste Haus trug.

7 In Esssen werden in der nächsten Woche die Loͤhne von
14000 Arbeitern um 10 pCt. herabgesetzt. Bis jeht sind 92
dochdfen ausgeblasen und 11,000 Arbeiter entlassen; weitere zabl⸗
reiche Ertlassungen stehen bevor!

4R8din, 12. Nov. Der Rhein wor bis heute Morgen
auf 16 Fuß (5,02 Meter) gesstiegen und wächst noch stündlich, 4
daß man mit der Ausfraumung der auf den Werften lagernden
Waaren beginnen zu müssen glaubt.

y Der fruhere Bant dir ector der Koͤlner Creditanstalt, Kirstein,
ist dieser Tage in New⸗ York im Spitale gestorben und als Stadn
armer begraben worden.

vDie Mailander haben Recht: 12 Mill. Lire oder FJranks
Umsaß an 5 Kaifertagen, — das war ein gutes Geschäft. Und
ais an den letzten Tagen die Sonne nicht mehr schien, regnete es
Beld, ein Kanfmann verlaufte 1200 Regenschirme und alle zu⸗
—X 3000. Ddie iralienischen Politiker können sagen: Der
zanze Besuch war ein Regenschirmgeschäft, die deutshe Pscelhaude
st für Italien ein Familientegenschirm geworden.

7 das von Dr. Strousderg vor 1/3 Jahren gekaufte Etab⸗
lissement Marienhütte zu Neufahrwasser bei Danzig. seitdem zur
Fabrikation von Eisenbahnschienen auf's großartieste ausgestattet,
dat wegen völlicer Erschoͤpiung der Vetriebsmittel seine Arbeit ein⸗

Jellen müssen. Wahrscheinlich wird a ch diese Fabrik in gerichtlicht
Zequestration kommen. *
fPrag, 18. Nov. In der Strousberg'schen Glaͤubiger⸗
bersammiung waren 12 Millionen vertreten, darunter Bleichröder,
die Rothschüdgrupoe, die Bodencreditanstalt und Berliner Häuser.
Seraing, 11. Nov. Gestern Abend hat in dem Kohlen⸗
verke Marihay eine Gasexplosion stattgefunden, bei der. wie gee
rüchtweise veriautet, gegen 10 Persouen den Tod gefunden habden
ind gegen 100 mrhe oder weniger verletzt worden sein sollen.
'Seraing, 12. Nov. Bis jeßz sind bereits 42 Leich⸗
nahme der dei der Gaserplosion in dem Kohlenwerle Marihaye
um das Leden gelommenen Personen aufgefunden worden. Man
»ermuthet indessen, daß noch mehr Personen bei der Katrstrophe
den Tod gefunden haden. Die Zahl der bis kjetzt aufgesundenen⸗
Verleßlen ist sehr beträchtlich. (T. N.)
F In Nom wurde eine Massenvergistung durch Ziegenmilch
veranlaßt. Die Erkrankungen trugen den Charakter der Cholerine,
„zum Thiil auch der Cholera. Die chemische Untersuchung der
Pilch jener Ziegen, don denen d'e genossene Milch herrührte,, so⸗
wie der erbrochenen Mafsen ergab einen Gehalt an Colchicin (Gift
der Herbstzeitlose). Unter dem Futter der Ziegen hatte sich Schier⸗
ling und Herbstzeitlose befuaden. Auf die Gesundheit der Thiere
zelost hatte das Furtter keinerlei nachtheiligen Einfluß geüußert.
fLondon, 9. Nov. Ein höchst bedauernswerther Unfall
ereignete sich gestern Abend gegen 7 Uhr auf der Themsebrüde
der London⸗Chatam⸗Dover-Bahn zwischen den hauptstädtischen Sta-
nionen Ludgate Hill und Blackriars. Ein Tbeil eines Zugets
ntitt von den Schienen ab und wurde gegen eine eiserne Btüden⸗
Aule geschleud⸗rt. Einige der abgleitenden Wagen wurden voll⸗
tandig zerschellt und eine große Anzahl Pafsagiere — der Zug
var, wie gewöhnlich um diese Zeit, sehr besetzt — wurden in
vilder Verwirrung umhergeschleudert oder unter den Trümmer⸗
jaufen begraben. Zum Glück gelang es den Baenbehoörden, den
gerkehr guf der Brücke gänzlich abzuschneiden. Die Vetlezten
outden in großer Anzahl mit moͤglichster Eile nach dem Bartho—
omäushosp'tal geführt, wo gejen ein Dußend Aerzte mit der Be—
ichtigung und Behandlung vollauf zu thun hatten. Die beschö⸗
zigte Bahnstrecke konnte in wenigen Stunden wieder fahrbar ge⸗
macht werden.
Verantwortlicher Redacteur: F. R. Demen.

— — —
— — — —

— —

Einfadung
zur General⸗Versammlung des pfälzischen Gewerbemuseums⸗Vereines.

Das unterfertigte provisorische Comite des pfälzischen Gewer bemuseumsvereines erlaubt fich
siemit die verehrlichen Vereinsmitglieder zu der Generalversammlung ergebenst einzuladen, welche zum
Zwecke der nach 87 daer Verecinsstatuten vorzunehmenden Wahl des Verwaltungsrathes om
Sonntag, 28. November J. J., des Vormittags 10 Uhr
mu Kaiserslauiern im oberen Saale des Hotel zum Karlsberg stattsinden wird,

Da die ersimalige Bestellung des Verwaltungsrathes jür die Thätigkeit des Vereines von
besonderer Wichtigkeit ist, so wird um eine lebhafte Vetheiligung gebeten und zugleich besonders darau
aufmerksam gemacht, daß 8 5 der Statut en es jedem anwesenden Vereinsmitgliede geftattet, neben
jeiner eigenen Wahlstimme noch die Stimme von 9 anwesenden Vereinsmitgliedern abzugeben, wenn
es sich als hiezu bevollmächtigt auswe isen kann.

Kaiserslautern, den 9. November 1875.

Das provisorische Comite:
H. Weber, J. Schoen, K. Gelbert, L. Goerg, L. v. Gienanth. G. Hamm, K. Ho enig, K. Volß, C
Heydenreich, h. D. Knobloch, J. B. Wolf, Ph. Karcher, W. Ritterspach. H. Osann,
Th. Knoeckel, F. Scharnberger.

Todes-Andzoige.
Gott dem Allmächtigen hat es
gefallen heute Morgen 3 Uhr, unsere
innigstgeliebte Tochter, Schwester
und Schwägerin
—AIXX—
Diaconissin in Pirmasens
nach mehrwoͤchentlichem Leiden, im
21 Zebensjahre zu sich in die
Ewigkeit abzurufen.

St. Ingberter Eisenwerk,
den 18. November 1873.
Im Namen der traner. Hinterbliebenen

Friedrich Koch, Vater.

Einladung.

Die Mitglieder des Bejirkslehrer⸗
dereins St. Ingbert-Blieskastel, sowie
alle Freunde der Schule sind zu der
am üommenden Zaiittwoch, 17.
Nov im Cafe Oberßauser von
3 Uhr Nachmittaas ab stattfindend en

er ung
des genannten Vereins höflichst ein⸗
geladen.

Zur Besprechung bommen: Das
Sprüchwort und seine Behandlung in
der Volksschule“* und ,Der Anschau⸗
ungaunterricht.“

Bei A. Tingnau in Hamburgqg
St. Georg erschien soeben:
Entluiillunuomn
über die
Hamburger Lotterie
umcl d ĩe Genhã ftati hruug
der Colleeteure.
Dieses für jeden Lotteriespieler wiehtige,
a unentbehrliehe Werkehen schildert die
Hamburgqer Lotterie als das, was
aio virklioh ist uud zeigt dem Spieler
die Gefunren, welehe ihm im Gewinn-
fallo, besonders während der 7. Classe,
lrohen. Kein Spièeler versdume
dasselbe sofort æu bestelten. Gegen
fr. Einsendung von 1J Mark 60 Pfennige
arfolgt directe fr. Zusendung durch den
Verfasser
A. Lingnau in Hambur
St. Geor.

Der gegen Magenkrampf, Vordauungs
sehwäche, Blähungen, Kopfschmerzen, Cho—
sera, Ruhr ⁊c. rühmlichst bekannte u. ärztlich
mpfohlene ꝛehwedisehe Hagenbit
ter ist nur all in acht a 75 Pfennige pre
Flasche zu haben bei J. Friedrich i
St. Ingbert.

;— ν Rörae

vom 13 Novembet 18785.

Geld⸗Sorte — Rin. Pf.
Pistolen186 40 —26
holländ. 10.fl. Stüfe 18 68 —6
Dutaten ..... 9 48 - 68
20-Fe antenstuͤuke...16 616 - 20
Englische Sobereigus 20 30 — 38
Russtde Imbericis is o
Dallats in Gold. 16 —4

u St. Inabert.
Sciion. Drud

und
zerlag von

3Deme
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        2222
2 8.2. 2* 22 8 —VC — 22222
F 383553533 71333 335 23336337*
2* 25 5353 55 —A— 8. 235322* 2 525
5353 53323 ——3—338,5568 5337 5258 3 53533558 —3352
—— — — 33 Z9
— z27552 833 3—88
* 3 2
z3 3 7— 8 5 333838 75338
553 5533 333 2 3 —3 —33*
»5.. * 3 —53 2 5880—2—32. *2 53832 5525 333583
—8 32 —520 1 25830 — 7158 25 * 522 8 8— 3 52
2 —J — 5s23222 —
348733362 —338 — 333 1253332
J * — 5228 DH 22 —— —3— —X 8R* * 52
3 2 — ——— v*
3 3383353 2*
—83383 3333———323——33 3253—3 533353857
33 — 3383 6
* 532 83 82 5522332 —E————— 52 8 3 — 22 S 2 * —
— * 25 2 23 *
535553 I3—— —223 336562322
53 3 83 82
22 783 72 * 25 — —c 33 —8 — — 553 —222
— 2227 c 53c 8 34 328 — — 2B38 2 23
α 22 4 EJ 2 * 35 —A — 5 82
3 3 — 3853
— 2 2 — — 2— —A — — — * 2 22 2
3 3— 33 3 36
2—52582 5732 —5 — 235
z— 2324 32233553582228368 22353833523888
33 —3 — 2333——33 5 33——3337 333353
7723333853 —— 250 —3——36 — 3733535332* 5358 72325833
* M M7 23 2 22 2 225 —AA 235 ——2— — * 2 *
22— —83582322285— —A — 2*5 2535 —535332 5323 * 87 32558:
32230 25s6 — 25 3E 6 86 *
236 3— ——
—— — —— J 8
»2 22 —2 —22— — —22 3238233* 222 2*
333583 3355—553 383. 3333336 38383383 —338358*
22 2 ——— — 3 — 22 8 * J 33 28 55* 55
—A * 555235383 35233826 233 2338 8 58
2 552 *2272 2 35 8 — — 238 38 — 2*87 —
33 3 3363
528335— 5253357 * — —— 535 523343232583
——— 522358 32353 855738 3 üh —5 82223735—
5— — 336525333327 532328 —I —
——IZ2 35535 7 —22322 8 5353 523—53365—8 —
A — A—
2 —A — 8 555 2 — ——— 5— — *8323828 5*8
5s228 28 cz 555233 38338 28 223833235
5 — 2 c — — 2 ⸗ J. ẽ *
325*3353332258 — 535 —5 3235 53222 522 5—25335 —2526 5
3838 23273563332 333333453232 8 —— —
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3 7 — — ..222 O 2 —E —— — 32322 33
—65 337383388
—A 28 2833 —552225 . 822 5. 73333
8 —— * — — * — — 25 26 8 5 225238
— — — —2 25355 2* 352— 253538 —A
—58 3853 3 5—3383372*
3372 383 333358 3353 35 2715
A 3 * * 28 * 2
33 3 333 238
5— —E — *222 238 555520 532 —55323 25355 55832 —20222
s5 32. 5 5558338 532 — —3———333373— ———55
IzS B 2 8 * 55 25 55 55 25 3*
58—3 2 322W 2522583835 255— 3 5 5835—
2 25683—2EIESS— —255 ———255 5s523233353538
38 — 37 26 — — [ — — —A 222*228 533838 —
323282 287 —— 2—3——7 — 25— *825 23353233533523655 35
222 255223352 —x— 2325 5325 AEBEBEE MA S *55c55
5255— 2 2 2 53

534
— ———
322 90 — —33B32
⸗3 — 1235568553 —
238322 2327 82355 — O —
— A— A 55533238 5
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3333355 33353323666 6 3 533352 353538
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52 . 6* * —5 * —23232 2 23233 22 58 — —E ——
—— 32*22 2385655335 333333334 —33 5335338333853 532*2
—— 557 — 33322357 6 255352573535 — —
58 —
333 285533333 3257* 52 —— 38238—0
325 6855532* — —— 535z2 52353738 —A
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säàÛò àαÄôä Xααα
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s 5—325 — 5353 3 3—33855828 5355 —53333—322356533233 5
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5887 3833—83 28 5*2—2535823—322 —

23833235 —A *8 —533532325 555—553355 F

532 55z82235 — 3 2 55 322 2322322 55 —z—8237535 —

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333338 253227 223 5*53278 287 —A *1259
223 aA. 27. — ——A —8 ——— —23 6028 ẽ 2 M
3 3 2 * 2232 323. 2. 2. 3 5*
332 3758 93 *3325333235538 225372533;
*52333253533 —A— 332335 23338387 253332333
78323253828 55 525 3323835 3358 3535 73323
5223 5 — * * — 228. 2. 5355 25 *3
Z22328: 2323 *— —— 3 253838252
7 — 2. 2 2. *5 * 8 2 2.2 27
2222 — 5233 2523 585232 233 2237
2325*3 3 *ã — 32 38 3 22322372 —
S525338580 5*2 i 25233272 — 53252—3 46
R2. — 3 2*8 3 — — 2 28 2 * —353
88 2353 98323333 3532 5«—8 53355
z 332323 5* 38333553334 3353 2533833 *
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23237588*3 252375 2833 5253 255S8
5*35 33333 38 3553 J
—J— 323335353322 3353
27* — N2153555 s868
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*28 8 75223833—238384
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22 2 2 — 2 — 5.55 p
A 5383333333833 533 — *535
282 88 5223 8 25 S — —— 222 8 8
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5333*3 53383 —32353332383335333 2383583338
* 2 —AV — * * * 2* 2 5 5*5 5
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27 — — 53 32. 53. 823 2. 8324 73837 85* 5 2 —
532328583 22383325833 8335335553338
333328 7533 55235 — 73
2 2852. 2 3* 2 2 * 5*2282238 5z52388 —
3 332322 5* —232 e z3
— 2 * — * 2 — — 232
3553333 3. 2357: 333323338 235538
222.335 2 4 23235 — 36 * 2 —
J235255.6 5 275 285552233823 — 52355553358
—28323 23 —A S ——
32328 33 3363 33533883: 533
52 — 225 2 *2 2 2 2*865
8532 53758 238 xRERZR 155525233 5
223 5362 323322 38328 25332323 *
* — 3 J 2032 8 26. 2 — 578 25 — 3
2 * * 22 XX 2— 32 *52 2 20
* 3223 25 * 25 3828 225ẽ 2* 5*23. 23
2 22585 E- 25 352 528 05 — 238
—* 232 — 73 5* — — —A 5323 532556 0 3
52 725— 5*8* * 25*835 *52. 322 —— 26865.8
ẽc — Ee 2 — 2*
5 35223 26 2253338 2382
553335568 223258 33553238 55335553 785
53535 2 52. 7 523 2 3233 ie
— 22233 —A * 228 —25 — 2327 —23 533257 a * *7
28 —A 33 8393 235557532333 757 *
2⁊ 2 55 22 —25— 528225 *
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2 — 233 222 557232323 2 22 — α
34 —5536 3 5 5 522722 3z225 827 — —2 *
5*5388*7 53 222853325358 2373553533323 37
2 232 8 A 2. 3
—A 25538 z3385838 335 53538 52* 2
7 —538 732538338 *2B3335 * 3 58 C
2323 25368533453 23 7 1334 52333238 —A
—A 2923 8*3 —A ——
38 2 2 232. 75** —* ** 3 *8
2* —53 2 2. * — 2 9
222325 *25 334353 —7* — 2 8
—— 528* 22 z*35339333 53253
—— 3335853 335535888 533534553355 385 2
—9 — 2
z32385*3 5—33358383233: 5353298528393 57
s233. 3: 553—32—337 —— A —
— — —235 32258 5575 5385*2* 52 * *
8 — 2 2*— 2 * J 7
—5826 253 532535 *5333225 E * 31 —
*5 8* I — 3 *35323272 —
— 23558323533. 53233523 358 2 ẽ
27 2 . * — 2 2
—72 — 722*3 583 22 2383*83623 — — 2 &amp;
222573 128 323.3 — 238223
— 5 — —— 2 *
——A — 7 55325 —— 223 552253 2 D J
222 3 2092 238252535 2 2 33 3 5 2 7
33 32338 238 —8
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— —— 15335 —242—
2 2 255 S3 7
232 2 3
* 327 * 555587 2.93 3238 ——
22* 3233233 — 53 3222 2 2
2 2* 2533 —e —352 —— Te ES — 3
757 325353 23 53355 2 —A
»2152558 35753 52232388 —AA
22 58253 5 * 72* 78.2 S —2*
2558353333 2* — —— —
2 3 32353 53272 — 2 — 2. 272
— 535393 3385358 —
3 8 25583335 253 —— —— 52— 8 288 21
52323223 582585 52* 323532388 22383 3
* 23532337 333 2222 25 —A
70678* —R 5222334 52855 2 5532.* * 5
53853c73 — — 2355333 —535 3237
*222 — NG6 22 —x 2. * 2 — »5*. 26
55235* *5 — ⁊ X *7 * 32 * 82 —AXILXAA
52 52 AA 2 2253 — *2 *
243 *2* 33227 2 * JI — 5331522 23025.32
2585 —3 22233 3 2323 — 3.* 2
3 322 2 — Ee 222 2 22232 755.3
—8 857 2333 — — 7225 2 —A 52
2533 2 5S8* 23325557 — — 533377
8 352373 *. 7 55 533529 532 22322
7388 23325*83 35 2533 22335*
2235333 3 334533833 53753
JJ— 23232 * — 3.3 A 22
* 2 — 522 2222 2 2790 s *5 *55238 2233
s78—2 A ⁊ 2 2 3
22 * 522228 37 ᷓ *2 2 —— St
22 2* 8 22* —— 2502 —
32,382.7 5 2235373 239*
278 —— 8 —32*32.5 38 3*
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8 872 —52323 232 22 282
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der 51. 3 a berte 7 8ee inet land das mit dem Haapidlatte verpudtne A toc daitu48blatt, nit der Orieadta ze⸗, Donnerdt uge⸗ and So antag
unimer ericheiat vbchentii vprernnal: Diazta44, Donaer 414 u. bä α t⏑ S . La⸗ in ne itsarzis vierteli 12rig 42 KArnr. ode
1 Wark 20 X. Pfa. Aneigen werden Sit 4 Krir. die dreüipalteae geile Blattshriit oder deren Kaum bere qhnet.
Donrereéra,
KRiss8s

srs
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Dentscheo Neich.

München. Sigl's ‚Vaterland“ bdringt in seiner neueften
Nummer folgenden Artilel; „Zur Frage der Siteuerderweigerunq
hat auf Ersuchen eines Mitgliedes der patriotischen Frattion unserer
Abgeordaetentammer der derühmte kath. Staalsrechtslehrer Zoͤpfl
in Heidelberg ein ausführtich motidirtes Gutachten abgegeben
dahin lautend, daß es mit der Steuecherweigerung ablolur nich
gehe. Sie hat teinerlei rechtliche Basis, und selbst wenn fie eine
olche hätte, dürfte davon lein Gebrauch gemacht wirden. Steuer
verweigerung ware dec unklügste und unglüclichste Schritt, den die
ootriotische Partei thun fönnie; sie brächie unsägliches Elend und
die unheilbarste Verwirrung in's Land, riefe die Reichs“-Exelution
erbei (k), hätte die Vernichtung der letzten Reste bayrischer
Selbststandigkeit im Gefolge und wäre für die patriotische Pariei
elbst so viel wie Selbstmord.“

Die Bestrebungen zu Gunften einer allgememen europäische
Abtüstung sind gleich beim erßen Schritte erfolglos geblieben.
Abgeordnete des Deuischen Reiches, an welche man sich behufs
einer Verstandigung in dieser Augelegenheit gewendet hatte, haben
hre Mitwirkung bestimmt abgelehnt. Als Gruund hiefür wurd⸗
anaeführt, die deutschen natisnalen Parteien könnten den Rache
delüsten und Rüstungen Frankreihs gegenüber sich nicht entschließen
ꝛinem Armtrag zuzustimmen, welcher die Wehrlraft Deutschland
u schwächen geeignet wäre.

—Auslannd.

Santander, 15. Nov. 2000 jpanische Truppen sind
deute nach Cuba eingeschifft.

Petersburg, 16. Nov. Ein officieller Artilel des, Reichs
anzeiger“ wderlegt die Befürchtungen der Presse des Auslandes
vegen des Orients, indem er sagt: Europa hade sich niemals in
einer günstigeren Lage jur friedlichen Losung jeder schwieriger
Frage befunden, als gerade jetzt; drei mächtige Kaiserreiche seien
unter dem Beistand der übrigen Mächte für die friedliche Lofung
der Herzegowiner Wirren bemüht. und Niemand könne denken, den
Frieden zu stören oder den allgemeinen Friedensbestrebungen ent—
gegenzutreten. Der Frieden Europas beruhe zu fest auf dewm
zegeuseitigen Vertrauen und Einverständniß der Großmächte, als
daß irgend eine Gejahr seiner Störung vorhanden sein körnte.

Stadt gelaufen. Derfelbe fand aber hier keine freundliche Auf⸗
nahme. sondern wurde sogleich verfolgt und nach vielem Jagen
and Schießen endlich außerhalb der Stadt erlegt. Das Thier
viegt ausgenomren 198 Pfund.
fDie Bank für Süddeutschland in Daermstadt fordert die
Juhaber der von ihr auszegebenen Banknoten viederholt auf.
angstens bis zum 31. Dezember d. J. die Einlssung derselben
ju bewirlen, widrigenfalls sie als werthlos verfallen.

tIn Düsseldorf stehen 150 neue Häuser leer und
ind die Mieihpreise sehr gesunken. Für ein neues zu 60,000
Mark geschätztes Haus wurden 6000 Mark, für ein anderes gar
nichts g eboteu.

f Nach amerilanischen Telegrammen ist der eben aus New⸗
HYort angekommene Dampfer Cith of Waco auf der aͤußeren Rhede
von Galveston, wo er während eines Sturmes ankerte in der
Mocgenfrühe des 9. Nov. in Flammen aufgegangen. Passagiere
und Mannschaft, zusammen 70 Köpfe, besiiegen die Boote; der
Sturm aber trieb sie westwärts die texanische stuste entlaug und
— erhielt, so
Aaubte man sie am Mittwoch schon aufgeben zu müssen. Seit—
dem ist jedoch gemeldet warden, daß man sie für gerettet halten
dürfe. Ju Bezug auf das Sshiss Pacific, welches be Cap Flat⸗
rery untergegangen sein soll, hoͤrt man, daß die Angaben des sich
als einzigen Ueberlebeuden darstellenden Menschen unzusammenhaän⸗
zend seien und weitere Nochrichten abaewartet wärden.

Eingesandt.),

Sit. Ingbert. Manchen wird ein Doppelquarttett, dat
vor einigen Jahren unter Direltionsdes Herrn Seiter bestanden
hat, mit seinen Leistungen noch in amen ehmet Erinnerung sein.
Wir koͤnnen nun den Freunden des Gesanges die gewiß freudige
Mittheilung machen, daß sich jetzt wieder ein solches Doppelquarteit
zei Herrn Seiter constituirt hat; was um so mehr zu begrüßen
ist, da der Mufikverein, vie es scheint, seine gesanalichen Vr odunivnen
zanz eingestellt hat.
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Raria⸗ ne Vornn schrei efinitib weibrü Erfahru en
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j bedracht holzerne Sein B n, Handw Burg ds In 9 e ee girge Aig
pi und —* e —— en n kuch dasm Gth de 3 u⸗ e 7 ——æS
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njiska 9 o 1 F e ges n h am nern n 1 er A. uf der rjaßz di em,ed er F
ment nern i fin chlossen atte. nen, deni öffnen und n Poavi rWeltaus ieten ani in Be
geltlich ist vom d MNied nach W Die errieth datß harmoni illon au — ** a selbi igermaße rn ia ei
43 verlieh Magist erbayert aldfis herbeige — größte ise — begen maben Freud einetr V
— Eis — —A dbas rufener ee eee n eee llvm.
— uv· —* nden en und g ihre werke egten sei rhaftes Musil ⸗
en in and chkam en — ich mit der * — abwech durch ih eine in sei Leben hat
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emei t über's rten d her. We iefiger n chenkt egenft ust m ich, 7 eßt die sten « e.Rei n ihm
die V einde b er's H er Fall ald, Siadt vermag der w —8 edailie I— ugemei nd heite ichhaltigkei
Wort orlesun etannt erz brin war, di onnte 8 daffelbe ahl Eur ch so kost ausgezei e Herr * Aufm 77 rreee
e g überli zu ged hen, den der ul es, wi mach Eem e, ganz es Her — eller fü ertsamtei ien
der zu verki erlicß en „den E X wie 1 chen v eidend gewiß zens r, eriett ei rjine e des
ünden u Srace wes claß anta etz Auch ei ergess de ein sol ein sol vdein
egen ei en u ieser v halb des K ue Bü * eine! en u dem a eg hes W ungen
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“ ein ei VWottesdie en de Ga dien ereree utzen er Gast en de A errenn, gen.
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ange om urde u 3 die fiets Diese m der eree — horen fteis d uch
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        Submission auf Straßenunterhaltungsmaterial.

Die Lieferung des Dedmaterials zur Unterhaltung der Distriksstraßen

in faͤmmtlichen vier Cantonen des Amtsbezirks Zweibrücken.
hestehend, in Diorit, Kalksteinen und Hochofenschlacken, wird für die beiden
Jahre 1876 und 1877 auf dem Wege der allgemeinen schriftlichen Submij⸗
sion winigstnehmend vergeben.

Solide, verlässige Uebernehmer werden eingeladen ihre schriftlichen Abge⸗
bote in welchen die Straße und das Loos, worauf submittirt wird, genau
bezeichnet sein müssen, verschlossen bis längstens Montag den 22. Novör.
naͤchfihin Vormittags elf Vhr bei der unterfertigten Behörde einzureichen,
hbei welcher dis dahin die Looseintheilungen nebst Kostenauschlag und Lieferungs⸗
bedingungen zur Einsicht offen liegn.

Zweibrücken, den 13. November 1875.
Kgl. Bayr. Bezirksfßamt
Dam m.
AMAMusikverein.
Sonntag, den 21. November 1875
Abends S Uhr
im Oberhauser'sohen daal
15Ro tRear 3e—Bn
Abendunterhaltung
zur Feier des Cacilientages
Programm.
1. Doer Jager, Mannerchor von Kaeken.
2. Treue Liebe, Girsechner.
3. OGlaxvierstüuckß.
4. „Maske für Maske““,
Lustspiel in 1 Act von A. Jahn.

Se e e— D — —

Heil dir, Heil, mein Vaterland Mannerchor von Speidel.
Lang ist es her, Englisches Volkslied.
ClavierstũcKk.
Zum grünen PEsel, Schwank in 1 Act von R. Hahn.
Hierauf:
nter haltung
Dor Vorstand.

5.
8.
7.
8.

Berliner Flora-Lotterie.

Mit Genehmigung Sr. Excellenz des Herrn Ministers des Innern und unter
Aufsicht der Fönigl. Staats · Regierung, concessionirt für die ganze Monarchie.
Grosse Jrräüamien-Lotterie.

Jedes Loos gewinnt. Preis 3 Mark pro Stück.

Ziehung vor Weihnachten d. J.
Hauptgewinne im Werthe von je 30,000, 15,000, 10,000,
6000, 5 4 3000, 10 4— 1500 Mark. 27,315 Gewinne im
Werthe von 600 —3 Mark.
Alles Nähere die Prospecte.
Loose, Prospecte und Plakate, hält vorräthig und empfiehlt.
Joh. Friedrich.

Mannheimer Journal &amp; Handelszeitung.
Organ nationaler und liberaler Riehtung. Taglich zweimal orscheinend.
Abponnement 3 Mark vierteljührlien exel. Postgebühr. Inserate
18 Pfennig pr. Zeile.

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elnd einen Monat Stidmuster, den audern
dätel⸗, Filet⸗ x. Muster. Die Doppel⸗
ausgabe enthält in jedem Monat Beidetze

N abonnirt au sJeder Zeit au
se drei Hefte einer beliebigen Ausgabe
allen Buchhandlungen und Posau⸗

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Frucht⸗ Brod⸗- Fleisch Preise der Stadt
Zweibrüdken vom 18. November. Weizen 89
45 tr. Korn 4 fl. 28 tr. Gerste Zreihge
ufl. 24 kr. Gerste 42eihige 4 l. 21 1n.
Spelz 83 fl. 40 kr. Hofer 43fl. 38 it.
dartoffeln 1fl. 10 kr. Heu 2 fl. 42 kr.,
Ztrohe2 fl. Is kr. per Zentner. Weißtrod
Iij Ko. 18 kr. Kornbrod 3 Kilo. 24 kr
zitto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo. 8 kr. Ge—
mischtbrod 8 Kilo. 32 kr. 1 Paar Wed 190
Hramm 2kr. Spelzlern 3fl 47 kr Dinle
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Qual. 18 ir. 2. Qual. 16 ir. Kalbsl
i6 ir. Hammelfl. 18 kr. Schweinefl. 18 lr
Butter 30 kr. pec Pfund.
Kedaktion, Druck und Verlag von F. x. Deme y in Et. Ingbert.
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2232353833533553
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6 52333553235 25325
2522 33 7——
8 33
5553233384333
535223

—

2 227
25523 335 —5 7272 555 — ——
53555355 5573533338 253 55523232 J 28
8 3 — 3 — *
⁊ 2 822 * * z28835*233 2. 23358 —7248
22752175 2268 233 552335 3372.36
313.,55 3238252 552322325 9
522—3S 12.3 23522 * 252538* 835 5535
5232 3553 Za A —— 55432
533 3 3 5—
— 35 — — 5. 2333333333237 3
3532235338583 33 33387258 13533 3
* 7 2
ʒꝛ 2F 2 22. 3 23
38555533333533888 * 32855 53 J
8582 33 —533353 2373233573523523033 —
553 22
556 5 2. 2
— — 5 32— 23 5 252 3558 557 — 2
— 5353533733385 *3*838. 55553 —2353333 22
— J 3333553s52535 7
— 2 J — 8 — 27.
22 227 25 33 5—,3235355 282 8 2
——
25 2 * — 5 2 B2— D52 — 2 — 7
* 6 3* 3 25355238 222 5ñ85 53592
* 8 2 —— 55 8
333858333633333 133337573235
33 2252.— 32283 —9252332 32
32533 5283 333 *
3258 2233553423 3382533 222
* * eO 32335 17234 —
235338 53253238822 233333352352355
235383553554—33333237— 2338
22727
33855055S—3 2235 235203 32306
2 333 sg73
8338333338335835 s533333 7833355
—— — 78— 7
— * 2 — —* —· 2 * 53 5 —3 235
* *32 53 2. —2 * 7
— 8 * 53535. 3524 35333333 225882533 3
5533 3225535 333 g —
S *7* ⸗ —A 2. 3322283
*57335* 2333326133353 233*
4 53s5—3 —33 53523 35353333
242. 3335275 52355532323 333535353
3 22. 22 5 32 2 * 526 —* 523233532 252 52
—V ——— * *8 8* ** * 223 * ã 5.. 552* *3 J
22238 22 27 9002 2 * — 2232 ⁊ 2. —
22 — 783835 2 38287525353
. x 5 8* —8 2* * — S2
238 5232 2557 353333357352323 32 72235
0 22 —⸗ 2 23,53.223 8.23 2522 —
55333535 * 7235 2353 25383353 2323232322
—A 2518382353523535* — 2 —2323 —»—2535222
25333 3 33333— 3538
8 2 5272 323*2 523 257 223— 35
822533 —— ⁊ 25 1253257
ãĩ. 3333 533553* 2*28 — ñ 55
2 2353 338 52233* 522852238 2328
s733 233233—27 s5333338
* 2 —2 * — — * —9 —— 33 232238* 5
2233 5 33275 82— 52.3 525 * 52 ——
2 * 2B238 —5725 7 — 2555 F
z5578 3 8 3333355
525832 3287 *2 8 —X 7* 7587 2 —
2328 * —A 3 58 522332 32335— 5
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        St. Ingberler Anzeiger.

— — — — —— —
HDer St. In bereer Anzeiger (und das mit dem Handptblatte verbuadene Auerzaltunzszblatt, it der Dienztags⸗, Donnerttaque and Souniag

12amer erscheint ub hentti s dieren al: Dinstag, Donfers taz, 5 3u ai tar. Laain: ae itsareis vierteliädrig 42 Krir. ader
1 WMark 20 R.Pfz. Anzeigen verden mit 4 Krizr. die dreiüpiltige Zeile Blattshriit oder deren Raum bere hnet.

M ISZS Samstag, den 20. Toverber

s 1 — . äαOÑ.._VS
IGyqvq

Dentsches Neich.

München, 17. Nov. Das k. Finanzministerium gibt be ⸗
tannt, daß mit dem 1. Jarnar 1876, an welchem die Reichswäh⸗
tungin Krift tritt, die süddeutschen Sche idemünzen, nämlich die Sechs⸗
kreuzers, Dreilreuzere, Einkreuzer⸗, Zweispennig · und Einpfennig⸗
ftücke kraft des Gesezes (Art. 6 des Münzgestzes vom 9. Juii
1873) außer Kurs gesetzt werden und die Einlösung nur noch
zinnen einer noch zu bestimmenden Feist erfolgh.

Berlin, 16. Nopb. Der Buudesrarh hält morgen eine
Blenarsitzung, in welcher die Strafgesetz Novelle berathen werden
soll. Preußen beantrogt noch eine Verschärfung der 88 118, 114
und 117 des Reichsstrafgesetzbuches: es soll nämlich, wer einen
Beamten durch Gewalt oder Drohung zur Vornahme oder Unter⸗
jassung ener Amtshardlung zu nöthigen unternimmt, mit Gefänge⸗
uiß nicht unter 3 Monaten bestraft werden (bisher war der nirderfie
Sttafsatz nicht ficirt, kounte also auch auf eine geringere Strafe
erkannt werden). Eben so soll Gefängniß nicht unter 3 Monaten
treffen denjenißgen, welcher einem Forstbeamten, Jagdberecht'gien,
Woldeigent jümet, Wald- oder Jagdaufseher durch Gewalt oder
Bedrohung in Ansabung seines Amtes oder Nechies Widerstand
æistet. Mit Gefängniß nicht unter 14 Tagen soll belegt werden,
ver Gendarmen, Gerichtsdienern und anderen m't dem BSolljug
der Verfügungen der Gerichte und Verwaltungsbehörden betrauten
Personen mit G walt oder Drohung Widerstand leistet. — Baden
zeantragt ferner, in den 8 360 noch einzuschalten, daß mit Geld⸗
arafe bdis zu 50 Thalern oder mit Haft bestrafs werden soll, wer
zegen Entgeld fremde, im 1. Lebensjahr stehende Kinder in Pflege
und Wartung nimmt und dei Ausübung dieses Gewerbes die her—
für ergangenen Anordnungen üdertritt. — Für die Verschaͤrfung
der 88 118. 114 und 117 wird geltend gemacht, diuß sich der
durch das Strafgeseß den detr. Beamten ꝛc. gewährte Schutz als

aicht ausreichend erwiesen habe, für den Zusatz zu 8 360 daß
die vielfach gemachten Etfahrungen lehreu, wie nothwendig eine
strenge Ueberwachung der die Pflege fremder Kinder als Gewerbe
treibenden Personen ist, daß ater die Gewerbeordnung dafür keine
Handhade bietet, die nun darch diesen Zusatz gegeben werden soll.

Berlin, 16. Nov. In gut uutterrichleten Kreisen ist neuer
dinas die Asicht vitbreitet, daß der Verfasser der Broschure Pro
Nihilo“ der Sohn des Grafen Armim, der in dieser Affaire be⸗
ceits früher mehrfach genannte Baron v. Arnim-Schlagenthin sei

Berlin, 17. Nov. Der Reichstag nahm in drilter Lesuug
nen Gesetzentwurf über die Enischädigung der Juhaber elsaß⸗loth
ringischer Justizdienststellen en; ebenso den Gesetzentwurf wegen
Desinfeclion der Eisenbahnwagen, lehterer wesentlich untet Wieder—
jersttillung der Regierungsvotlage, rachdem Staatsminister Delbrück
erklärt hatte, daß der Bundesrath den verschärfenden Beschlüssen
der zweiten Lesung nicht zustimmen tönne. Der Antrag, den Reichs
lanzler zu erneuten Anstreüzungen behufs Oeffnung des London⸗r
Parktes für deutsches, Feitvieh (das wegen Furcht vor Rinderpesi
vort nicht zugelassen wird) aufzufo:dern, wude angenommen und
der Antrag Stengllin wegen Umwardlung der Actien in Reichs—
vährung nach der von Wolffsson vorgeschlagenenen präciseren
Fassung in zweitet Lesung genehmigt. Es folgie sodaun die erste
Berathung des elsaßelotgringischen Etats. Bundescom n'ssär Herzog
ateu tete die Vorlage, wobei die Wünsche dis elsaß⸗-lothringischen
dandesausschusses beücksichtigt worden feien, und sprach diie Hoff
aung auf eine künftig regere, dem Lande ersprießlichere Betheilig—
ung der elsaß-lotßrigischen Reichstagsarbeiten aus. Die weilere
Berathung dieser Vorlage erfolgt am nächsten Freitag.

Berlin, 17. Novbr. Dee „Prov. Corr.“ zufolge wird
n Bismarck voraussichtlich in den nächsten Tagen hierher zurück
lehren.

Berlin. Staatsanwalt Tessendorf giebt bekannt, daß die
Deschlagnahme der Schrist Pro nihüo⸗ wegen Beleidigung des
daisers, des Fürsten Bismarck und des Auswartigen. Amts angeord ⸗
net und gerichtlich bestäͤtigt worden ist.

Stuttgart, 15. Nod. Der Schw. Merk.“ will aus un⸗

terrichleter Qurlle erfahren haben, daß vom 1. Januar ab eine
rad'cale Umanderuug des bisherigen Telegraphengebührensystems in
Deutschland vor fich gehen soll. Der Kern der Planes ist Ein⸗
jührung der Einheitstaxe und Berechnung nach Worten, an Sielle
des jetzizen Zonensystems, der Minimalsatz von 20 Worten und
28 Aufsteigens von 10 zu 10 Worten. Nach dem neuen System
würde ein Telegramm in jeder Entferaung, gleichviel ob von
Berlin nach Potsdam oder von Memel nach Mülhausen, kosten:
2. jedes Wort 5 Pf., also z. B. ein Telegramm von blos 85
Worten (doch wohl das kleinfse denkbace, welches zur Adresse,
Unterschrift und etwa eine einfache Bejahung oder Verneinung ꝛc.
enthielte) 45 Pf., ein solches von 20 Worten 1 Mark 20 Pfg.
Bisher kostete das wohlfeilste Telegramm, 20 Worie der kleinsten
Zone 500 Pf. Dieses würde also auf 1 Mark 20 Pf. fich steigern.
Sin einfaches Telegramm von 20 Worten kostet jetzt z. B. von
Berlin nach Stuttgart 1 Mark 50 Pf.; ein solches würde nach
dem geplanten Einheitssatze nur mehr JMark 20 Pf. beiragen.
Es erhellt aus dem Plane und zeigt sich in diesem Beispiele, daß
die Telezramme auf weitere Entfernungen sich billiger stellen
verden, daß aber die Telegramme innerhalb dec bisherigen ersten
Zone, wenn sie nicht auf das Minimumn von 4 oder 5 Worten
reducirt werden können, ansehnlich höher zu stehen kommen werden,
als bisher. Denn schon ein Telegramm von 10 Worten würde
ünftig auf 70 Pf, zu stehen tommen. Die Vortheile des Planes,
pie Vereinsachung und Herabsetzung der Toxe für weilere Eut—
ernungen leachten nun allerdings auf dea ersten Blick ein. Allein
es wecrfen sicß sofort auch die Schattenseiten auf. Der Erfolg der
Maßregel ware derselbe, vie er mehrfach in den letzten Jaͤhren
A Entlastung des Großber⸗
lehrs, der großen Geschäfte, auf Kosten der kleinen, des lolalen
Berlehrs.
Aunsland.

Wien, 17. Nov. Auf besondere Einladung des Kaisers
von Rußland wird Eizherzog Albrecht zu dem am 8. Decraber
tatifindenden Georgeseste nach Petersburg reisen.

Paris, 17. Rov. Der Marschali Praͤsident hat ein Schrei⸗
hden des Königs von Däuemark erhalten, worin der Koönig bedauert,
daß et nicht habde nach Paris kommen können, und dafür den
Besuch der Königin und der Prinzessin Thyra fur den Anfang
Dezember verspri ut. — Der Erzbischof von Lyon, Monfeigneur
Sinoulhiac, ist gestorben.

Dem Vernehmen rach stellt Don Carlos seinerseits als Be⸗
diugung eines Friedensschluffes: daß ihm für den Fall, daß Don
Alphonso seiner Zeit keine direclen Nochkommen haben wird, die
Erhlolge zufalle, sowie daß ihm eine Abanage ausgesetzt werde.

(A. 3.)

Hiergegen bringt die „Agene Hadas“ aus ——
olgendes Telegramm: Es bstätigt sich nicht, daß Don Carloz in
einem Brief an Alpsons den Vorschla zu einem Arrangement genacht
hdade. Vielmehr macht Don Carloa dem König das Auerbielen
»ines Waffenfillstundes für den Fall, daß Amer ka Spansen den
rieg ertlaren sollie. Don Corlss erbietet sich ferner, in dem ge⸗
)achten Falle seine Streitkräfre mit denjenigen des stoͤnigẽ Alphons
ju bereinigen, um die Integrirät der Nation zu verthedgen seine
Rechte auf den Thron dehält er sich ausdrücklich vor.

Petersburg, 17. Nop. Das „Jourual de St. Peters⸗
jourg“ kaüpft an den gestergen Artikel des Regierungs⸗-Anzeigers
an und weist nach, daß die Beunruhigung der öffentlichen Meinung
über die orientalische Frage von gewissen Börsengruppen und von
den Protectionisten ausgehe, die Beide gleichmäßig dabei interefsirt
würen, das Bertrauen niederzuhalten. Diese egoistischen Mandver
vürden an dem unerschütterlichen Emvernehmen der Karsermächte
ind an dem Friedensbedürfnisse von ganz Europa zerschellen und
önnten weder die wirthschaftliche Eatvidelung dauernd hemmen,
noch die Maächte verhindern, mit der Türkei aemeinschafilich den
nothwendigen Refor men im Ocient nachzuforschen und die geeignete
riedliche und uneigennätzige Lösung herbeirzufübren.
        <pb n="736" />
        Bermischtes. zn gros K. und H. dahier hat mit einem Deficit von über
200,000 Mark ihre Zahlungen eingestellt. Große Verluste in
f In Aaiserslautern wurde iüngst eine Anzah Destarreich sollen die Schuld tragen. (M. A.)
Butterberlaͤuferinnen, welche zu leichte Butter auf den Markt ge 4 Zustand der Adele Sp zeder. In wenigen Tagen, schreibt
bracht haben, mit 1bis 2 Thlr. Strafe belegt. — Die „Lande nan aus Mänchen, sind drei Jahre seit der Verhastung der Adele
wirtsch. Blätter“? weisen auf den Unlerschied im Preise der pfäl⸗ Spitzeder verstrichen, und z vei Jahre find bald verflossen, seit das
zischen und badischen Tabake und bemerken, derselbe rühre nur von schwurgerichiliche Urtheil vom 20. Julni 1873, durch welches sie
der schlechten Behandlung her, welche die pfälzischen Tabaksbauern eine Zjährige Zuchthausstrafe erhielt, Rechskraft erlangt hat. In
(trotz veständigen Mahuens) aus gewohntem Schlendrian ihrem Anbetracht ihres höchst Lraurigen körperlichen Zustandes glaubt man,
Product angedeihen ließen. — Nach einer Mittheilung des Kres. daß derselben das letzte Drittel ihrer Strafzeit im Gnadenwege
romiles des landwirthschaftlichen Vereiss hat darselbe den Lehren vird erlassen werden. Wie körperlich, so ist sie nun auch geistig
Rapp in Gollheim zum Kreiswanderlehrer ernannt. — Dem Pro zebrochen und lebt in der fixen Idee, „daß sie sich di Mensch⸗
ject einer Schiffbrücke zwiscken Lauterburg und Au entgegen, wird heit geopfert habe.“
in Neuburg a. Rh., den umliegenden pfälzischen uad badischen FFrankfurter Börse vom 17. Nov. Alle officioösen
Otlen fur eine soiche zwischen Neuburg und Reuburgweier agitirt. Friedensversicherungen sind nicht im Stande, de Börse mit Fe⸗
p'Kaiserstautern, 17. Nov Die neulich dertagte ligkeit gegenüber den immer wieder auftauchenden ungunstigen Ge—
Verhandlung gegen den Mitinhdaber der Firma Siegel und Funken⸗ rüchten, so abgeschmackt dieselben auch mitunter sind, zu wappnen.
flein in Mapnheim, Kaufmann Funtenstein, wegen Betruges, be⸗ deute war die Speculation deshalb wieder zurückhaltend, das Ge⸗
zangen durch Verkauf von gefälschten Pfeffer an Frau Metzger schäft unbedeulend.
Huber hierselbst, tam heule vor dem Polizeigerichte weeder zur Berlin, 16. Nov. Im heuligen gerichtlichen Konkurs⸗
Herhandsung. Der ols Entlastungszeuce producirte Reisende des ermin Strousterg gab der Massenverwalter Dielitz ein Biid der
Beschaftes, welcher die Bestellung angenommen und vach Mannheim Sachlage, wonach fur die Glaubiger die Aussichten setr ungünstig
weiter gegeben hat, indeß als vielleicht Mitbetheiligter auf Antrag tehen. Der Konlurs dürfte 4 oder 5 Jahre dauern. Der Maj⸗
des Polizeianwaltes nichi vereidigt wurde, sagte aus, doß er dei ienverwalter verspricht womöglich Strousberg auf einige Tage hier⸗
seinem Hause nur gemischten Pfeffer bestellt habe, um so mebr, als zer citiren zu lassen. An wirklich greifdaren Alliva sind vorhanden
sie anderen damals gar nicht desessen hätten, wahrend der Sohn 218, 000 Mark, ferner Altivbestände an Gütern in Preußen gegen
der Frau Wwe. Huber bestimmt behauptete, daß seine Mutter 7 Miil., darouf Hypothekenschulden gegen 14 Millionen Martk,
reinen Pfeffer 1. Qualität beslellt habe. Die Sache wurde schließlich 618, 000 fl. find auf die Waagthalbahn verpfändet und gegen
nochmals auf den 8. December vertagt, zu welcher Sitzung das darlehn von der Mafsse einziehbar. Die Wiedereinlösimg der
Erscheinen des Angeschuldigten Funlenstein und die Vorlage des 342,000 Mark auf Altien der Reustadt-Hütde zwe felhaft. Zvei
Commissionabuchcs der Firma Siegel und Funkenstein angeordnet Forderungen an die Hannover-Altebeckener und Rechteoderuserbahn:
wurde. (asersl. 3.) 3,468,000 Mack. Von beiden Bahnen sind gleich hohe Anspruch
Kaiserslautern, 17. Rov. (Zuchtpolizeigerichtl. zeltend gemacht. An die Aktienges Ischaft der deutich⸗bdohmischen
Verhandlung.) Isaak Weil, Reisender für A. Federlin in Frauk Eisenstahlfabrit waren verkauft die Neustadt⸗Hüte⸗ Eifensteingruben
furt, erhielt wegen Betrugs zum Nachtheil eines Oelonomen in im Riegerlande und Harz. Ferner reklamirt Frau Strousberg von
Albisheim und Handels mit Staatspapieren im Umherziehen zu der Masse die Elbinger Waggonfabrik. Die Passiva sind schwer
Albisheim im Juni 1875 heüte 1 Monat Gefängniß und 3 Thlr. angebbar. Vorrechtsforderungen: 122,000 Mark. Die rumänische
Geldstrafe, event. 3 Tage Haft. Jederlin, Heinrich Albert, Ban⸗ Fisenbahngesellschaft meldet 1243 Mill. Mark an. Der Anmeldungs⸗
quier in Frankfurt a. M., welcher in der Sitzung peisönllch zu zermin für Forderungen ist am 17. Dezember. Als Massenver—
gegen war, wurde cibilverantwortlich für die Kosten eiklärt — walter wird Dielitz destätigt und demselben ein technischer Beirath
Dieser Fall hat insofern Interesse, als er in drastischer Weise au aus den Gläubigern beigegeben. (GSikf 3.)
den Tag brachte, welche Uebervortheilungen bei dem Verlauf von 4 Auf welche Weise man zudringliche und und unverschämte
Werthpapieren seitens auswärtiger Bankhäuser unserein Landvolt Menschen abfectigt, hat eine Engländerin in Berlin vor einigen
gegenüber versucht werden. Es wurde namlich im Laufe der Ver⸗ Tagen geze'gt und wünschen wir, daß ihre deutschen Schwestern sich
handlung festgestellt, daß das Bankhaus H. A. Federlin in Frank die Sache zur Nachahnung merken. Der Hergang war folgender:
jurt a. M. durd, sog. Agenten Steatspapiece gegen manatliche „Gestern rach nittag fiel unter den zahl reichen Passauten der Fried⸗
Fatenzahlunge:. von 8 Thalern bei der Vandbevölterung osseriren richsiraße von der Leipzigerstraße nach den Linden zu besonders eine
läßt. Gegen 23 monatliche Ratenzahlungen a8 Thlr. erhält sehr clegant gekleidete Dame durch ihre um eines Haupies Länge
dann der Käufer ein bahyerisches oder ba isches Einhundertthalet alles Volt überragende und schöne Gestalt, ader auch dadurch auf,
loos. Er muß also füc eine Staatsobligation im Nominalwerthe daß sie trotz des den Aufenthait auf der Straße so sesr verleidenden
pon 100 Thlrn. 184 Thaler zahlen. Wir wssen nicht, woruber Regenwetteiz doch an allen irgenwie in die Augen fallenden
mehr zu staunen ist — über die Unbefaugenheit, derattige Bere Schaufenstern Stellang nahn und sich ziemlich lanz dort aufhielt.
laufsanerbietungen zu machen, oder über die Narbetat. mit welcher Finem Schwarm junger Herren, welcher aus der Pass ige heraus⸗
auf solche Offerten eingegangen wird, — —R
in dem der Verhandlung zu Grunde liegenden Falle der Viann, h nauf ansch'dte, sch'en die seltene Erscheinung der besonderen Auf—
welchen gegenüber ein Agent des genannten Bauthaufes dercartige merksamkeit würdig. Ssch vor das gleiche Schaufeuster postitend,
Vertaufsofferten machte, dieselben nicht acceptirie, sondern eben die eichnel sich besonders ein kleiner hübscher Vlondia, dem man
Einschreitung des Gerichts veranlaßte. GK. 3.) schon an dem in die Augen geklemmpten Monocle, dem keck auf
7Speher, 17. Nov. Dem Vernehmen nach wird der die Seite gedrüdten Miniaturhütchen und dem gewichtigsten Schaur⸗
Landrath der Pfalz auf den 1. Dec. (den Taq der Volks- und hart ansah, we gern er den verflushlen Kerl⸗ herausdiß, durch
Gewerbezaͤhlung) einberufen. aullirhand galante Redensarten aus. Dieselben schienen jedoh don
7 Aus dem Rheingau, 15. Rob. Die Wennlese ist in der Dame nicht bemerlt zu werden. Als jedo d der Rilter immer
vollem Gange. Der Wein ist voꝛtrefflich gediehen und bezugliwv kühner geworden, dieselben durch eine zärtliche Umarmung zu de⸗
der Quntitüt ist die Ernte über alle Ermartunzen reich finen wagte, da fand sich, daß er es nicht mit einer gan Gefuͤhllosen
ausgefallen. Was die Qualitat betrifft, so hat Reßling Auslese u thun haͤtte. „Ihr Bick, in's Herz getroffen, ward Buͤtz und
uus dem Bischofsberg in Rudes heimer Gemarkung 970 nach Oechsle, Schlag zugleich, und laum hatte der junge Minn das Hülchen
was für Rißling sehr hoch ist. Was bis jezt in den mittleren und aufgehoben, weiches ihm von der ecrsten gewaltigen Oyrfeige herun⸗
geringeren Lesen gelesen worden, ist recht aunebmbar: Rißlingmosf tergeslogen war — denn durch solche Schläge brachte die Holde
darii?te zwischen 86— 1030 Oechsle: die Lese des Kledbroths in ihre Gefühle zum Aasdruck. — da fühlte er auch ein solches Zeichen
den besseren Aßman nshauser Lagen ergab 1280 Oechsle füc die der zarten Hind auf der anderen Wenge und so war's wohi noch
rothe AÄuslese. Der Hohdeimer Most steht dem vorjähtigen nicht lange focigegangen, wenn sich nicht die Freunde des Kleinen da⸗
nach. Auch in Lorcher Gemarkung übdert fft die Etnte die Quan⸗e; wischen gemischt, der Dame ihre Eatschuldigungen wegen des Be⸗
titaͤt von 18608, der Most wiegt 75- 820 Oechsle. In den besten jragens ihres Gefährten ausgespro hen und für ihn gebeten hätten.
Lagen des Rüdisheimer Berg und von Aßmannshausen hat man! Aber auch ihnen wollle erst d'e Verständigung nicht gelingen,
jert sichere Aussicht. durch sorgfältigstes Auslesen der seht zahl⸗ deon dee courghiele dame war ein⸗ —A
reichen „edelfaulen“ Trauhen, die dem Rheinwern sein weltberühm sen ihrem effectvollen Debüt sich vor den Herrschaften verbeugend,
jes Bouqnet geben, hoqfeine Gewüchse zu erzielen, voraus gesetzt, durch die Passage hindurch nach einem unserer erslen Lindendotels
daß wir rrockenes Wetter für die Lese bekom nen. Allgemen — wo sie mit Gemahl und Dienerschaft lazirs. Der forsche
abet Faßmangel gellagt. Im „Neuen“ ig das Geschaft noch flau, Cugen aber — so wird der in so unerwarteter Weise von dihrer
aber unter 65 fl. pro Ohm selbst bei kleiner Waare nicht anzu⸗ Hand Bernabigte von seinen Freunden genannt — zog unter dem
lommen. Der Weinpfuscherei hat der überreiche Herbstsezen einen Gselächter der Zuschauer wie ein begossener Pudel ab und Einer
kräftigen NRiegel auf Jahre hinaus vorgeschoben. (Schw. „M.) meinte: Die versteht doch deutsch!
»Mannheim, 15. Noo Die Colon'alwaarenhandlung Qzun in op. Das Zichspolizeigericht verhan?
        <pb n="737" />
        gestern, die die Koln. Volkszig.“ weldet, den ersten Gründerpro—
jeß. Es standen vor demselben der Gesneralconsul und Kaufmann
philipp Overlak und der Braumeister Kail Gaens, beschuldigt,
als Mitglieder des Aussichtsrathes der zu Nippes gegründeten Ge⸗
ellshft Kölner Ackienbrauerei“ in dem Gründungsacte resp. auf
dem Handelsgerichs-Secretariate behufs Eintragung des Gesell
chafisvertrages in das Handelsregister falsche Angaben über die
Zeichnung und Einzahlung des Grundcapitals gemacht zu haben.
iußerdem waren Beide noch der Unterschlagung eventuell der Untreue
dpie Overlack noch des Betruges beschuidigt. Der Vertreter dee
offentlichen Ministeriums beantragte gegen Ovberlack eine Gefüngniß
nüeafe von drei Jahren, gegen Gaens eine folch von einem Jahr
und gegen ersteren fünf Japre, sowie gegen letzteren zwei Jahre
Verluͤst der bürgerlichen Ehrenrechte. Das Gericht vertagte, nach
Fem die Verhandlung den ganzen Tag dis nach 8 Uhr in Anspeuch
gjeaommen hatie, die Publication des Urtheils auf Freitag über
hierzehn Tage.

aAdin, 15. Nov. Ein schauervolles Verbrechen ist heute
Nacht im Hause Nr. 24 der Marimenstraße verübt worden. Auf
der etsten Etage wohnte der unverheirathele Baumeister Firmenich
den man heute Morgen, noch angekleidet, in seinem Blute liegend
erschlagen fand. Das Haupt Mordinstrument, ein schweres Klam
mereisen zum Verankern der Ballen, lag an dem Oete der That.
Der Erschlagene schlief allein im Hause und muz in dem Momente
ut erfallen worden sein, als er zu der Zundhölzchen trat, um Lich
u machen, denn dort ist die größte Verwüstung und Verwirrung.
Der Erschlagene shHeint nach der Commode gegriffen und dabei
inen schweren Blymentopf umgeworfen zu haben. Auch am Bette
jeigten sich Blutflecen. Es muß sich ein Kampf zwischen dem
Femordeten und dem oder den Moͤrdern entsponnen haben, der
din und her gewogt; denn der Erschlagene war ein starker, rüstiger
Mann in den besten Jahten. Am Handtuche hatte man sich nach
ver That getrocknet. Der Kopf des Erschlagenen, namentl'ch der
interkopf, ist furchtbar zerhauen. Außer dem Ermordetea wohnte
siemand im Hause; nur pflegten im unteren Hause einige Bau
handwerker zu schlafen. (Köln. 3.)

palf. 12. Nov. Der gestrige Sturm bot ein Nalurschau⸗
spiel jeliener Art dar, indem derselbe unter der Marienburg, wie
ein gefangenes Raubthier rasend, das Wasser der hochangeschwol⸗
jenen Mosel in gewaliigen Massen erraffte uad gegen die Marien—
zurg schleuderte. Das Dampfschiff .Augusta“ hatte einen schweren
Rampf an dieser Stelle gegen die wüthenden Elemente zu bestehen
und wurde dreimal zurückgetrieben. Zu derselben Zeit ergriff der
Shurm oberhalb Trarbach den am Werft hingehenden Briefträger
und warf denselben wet in den Fluß hinein, wo der Mann, der
fjünf noch unmündige Kinder zurückläßt und über 600 Thaler
Held bei sich führte, elendiglich ertrinken mußte. Er ist bis heute
aoh nicht aufgefunden.

Stodkholm, 15. Nov. Zwei Eisenbahnzüge sind heute
Racht auf der Lin'e Malmoe-Stochholm zwischen Linköping und
Vankeberg zusammengestoßen. Soweit bis jetzt bekannt, sind 6
personen um's Leben gekomrmen. 18 verwundet;: 7 Waggons zer—
rümmert.

Bei Borkum strande!en am 6. Nov. 2 Segelschiffe, wob ei
die ganze Mannschaft des einen (6 Mann) ertrank.

f Bei La Rochelle flüchtele ene Mutter eines ihrer Kinder
nuuf eine Anhöhe, weil der Sturm ihr Häuschen umzustürzen
drohte. Als fie das zweite Kind holen wollte, wurde sie mit dem⸗
selden unter deu Trüwmern des Hauses begraben, während ein
Windstoß das gerettete Kind ins Meer schleuderte.

f In Habre fand am Sonntag eine große Ueberschwemmund
durch die Sste statt. Die Wogen zerrissen zugleich die Dämm⸗
und überschwemmten die Niederungen des Eure-Departements.

p'öIn' Fochefort Grankreich) wurde durch einen fran
dsischen Kriegsdaͤwmpfer ein englischer Dreimaster (Leda) festge⸗
pen dessen Mannschaft sämmtliche Officiere am Bord ermordet
atten.

4 Die Vorarbeiten zu dem Tunnelbau zwischen England und
Frankteich nehmen einen erfreulichen Fottgang. Ein Versuchs
schacht in der Nahe von Dover beweist, daß Stein- oder Erd
schichlen, welche Wasser durchlassen, nicht vorhanden sind.

fLondon, 15. Nov. Die Regen; und Sturmberichle füllen
zeute wiener einen ansehnlichen Theil unserer Blätter. In den
westlichen und Mittellandgrafschaften und in Devonshire sind die
Fluͤsse wieder aus den Ufein getreten. Auch in London ist die
Themse so hoch, daß auf dem südlichen Ufer in der niedrig gele—
Jenen Thames⸗-Street dus Wasser in Häuser drang und Pferde
inietief im Wasser gingen. An der Südseite in Portemouth,
dober, Brighton, Hast nas u. s. w. haben Stürme von unerhoͤrter
deftigleit am Samstag und gestern verheerend gehaust. Derselbt
Orlan wüthete auch an der gegenüberliegenden französischen Küste,
und abgesehen von allem anderen Schaden, sind wieder zahlreiche
Schifisunfalle zu beklaz-nw, die ihrem ganzen Umfang nach ersli

nach Verlauf einiger Tage bekannt sein werden. In dem nied rig
gelegenen Lambeth (Südlondon) drang heute Morgen das Wasser
n Hunderte von Häusern und überschvemmte die Souterrains—
nus denen sis die Bewohner eilig und mit Zurücklassung fast all
hrer Habe reiten mußten. Der Schaden ist sehr groß, und es
herrscht arge Noth unter der armen Bevölkerung dieses dichtde⸗
wohnten Bezjirkes.

4 Mauñ meldet aus Glasssgow, 13. Novd. In der Baum
vollspinnerei der Herren Robertson und Co. in Glasgow brach
zestern Nachmittag ein Feuer aus, welchus das 4* Stochwerk hohe,
300 Fuß lange und 120 Fuß breite Gebdude in kutzer Zeit
sotal einäscherte. Die Flammen ergriffen hierauf die gegenüber
defindliche Weberei der Herren Young, Strong, und Comp., und
auch dieses Gebaäude, eines der größten seiner Art branute gänzlich
nieder. Dasselbe Schichal theilte auch ein anstoßendes vierstöckiges
Wohnhaus. Der durch d'ese Brande angerichtete Gesammtischaden
zeziffert sich auf 2 800,000 und über 1200 Personen sind dadurch
plötzlich mittallos geworden.

New-York, 1. Nov. Die „Newyorker Handels-Zeitung“
zerichtet: Das Testament von Jiaak M. Singer, dem kürzlich ver⸗
torbenen Ersinder der Nähmaschinen, welcher sein ungefähr 13
Mill. Dollars betragendes Vermögen seiner aungeblichen Wittwi,
Frau Isabella Eugenie Singer, und seinen zahleeichen ehelichen
and uneheli den Kindern hinterlassen hat, ist von einer seiner
Wittwen angegriffen worden. Senzer ist nämlich während seines
Frdenwallens fünfmal, darunter einigemale ohne priesterlichen oder
Apila nilichen Segen verheirathet gewesen und hatte aus diefen
Berhälinissfen 24, schreibe vierundzwanzig Kinder. Eine der Freun⸗
innen des Herrn Singer, Mary Ann Fosier, behauptet, daß seine
ckhe mit Isabella Eugenie Singer ungiltig gewesen sei, da fich der
Berstorbene im Jahre 1840 ehelich mit ihr (Mary Ann Foster
erbunden habe. Dieser Verbindung seien 10 Kinder, wovor
wih 8 am Leben, entsprossen, und hat Herr Singer denselben in
einem Testamente 2 Mill. Dollars hinterlassen, ohne indeß die
Mutter irgendwie zu bedenken. Leztere erhebt jetzt als einzig rechte
mäßige Wittwe Anspruch auf ihr ca. 3 Mitll. bettagendes Pflicht⸗
heil, und es wird der Nachlaßrichter zu entscheiden haben, welche
der beiden Damen die re htmäßige Gattin des Verstorbenen und liebe⸗
teiden Erfinders gewefen ist.
Dienstesnachrichten.

Der 2. Staatsanwalt am Bezirksgerichte Landau, A. D.
Scherrer wurde zum Lanrichter in Waldmohr, der Bejirksgerichts⸗
assesszr Th. Brünnings zum 2. Staatsanwalt in Landau, und der
Bezirks zerichtsass ssor Phil. Seubert in Kaiserslautern zum 2.
Staatsanwalt in Zweibrücken befördert.

Herr Pfarrer Dengel, Dekan und Disrriktsschulinspeltor in
Glan Münchweiler, wurde zum Pfacrer in St. Ingbert und Herr
Pfarrer Sttaub in Lautztirchen zum Pfarrer in Niederkirchen er⸗
nannt.
ey⸗Speckter, Fünfzig xabeln. 2 Baͤnde. Verlag
von Friedr. Andr. Perthes in Gotha. Preis cartonnirt M.
3. 50, kleine Ausgabe M. 1. 50. Diese wahrhaft classischen
Bedichte, an denen sich schon die gegenwärtige bejahrte Generation
als Kind ergötzte, bleiben ewig jung und schön. In jedem Hause,
das lernbegierige Kinder duschjubeln, sollte das herrliche Buch
vertreten sein. Es ist schwer zu bestimmen, ob der Schriftsteller
Hey oder der Maler Spedter Vollendeteres geleistet. Wem weckt
nicht Wort und Bild, getreu in 40jähriger Wiederholung,, die
wehmüthigsie Erinngerung aus der eigenen Kinderzeit, wenn er die
Ztücke wiedersteht: „Ter schwarze Bettelmann“, „Wanders«
mann und Lerche“ „An das Fenster lopft es!“ „Schneemann“,
„Kint und Kähchen“, „Pudel“, „Die Schwäne?, „Die Sau“.
deßles Bild steüt die von ihren sieben jungen Ferkeln umgebene
Sqhweine-Mutier vor, und welch ein naiver Humor lacht uns an,
wenn wir lkesen:
.Kinder“, spricht die Mama,
„Höret mir zu und folget ja,
Mußt nur recht manierlich sein,
Immer euch saut er halten und rein.
Nicht euch wälzen auf allen Wegen,
Nicht euch in jede Viütze legen.“
Und wie sie selbst es stets geshan,
Und wie es von ihr die Kinder sah'ꝛ,,
So lernten sie's auch mit Fleiß und Müh'
Und machten es gönz und gar wie sie.
Sie wollien nichts Besser's, nichts Schlechter's sein
Es wurde ein jedes wieder ein Schwein.

Wir erinnern unsere Leserkreise nicht ohne Grund an diese
Spedterschen Fabeln; dem Kinderleben entgeht ein Genuß von
wahrhaft segensvoller erziehlichet Wirlung, wo in einer Familie
dine finnigen Dichtungen des weiland siill auf seiner Rkarre *
        <pb n="738" />
        Ichtershausen lebenden Dichters Heh nicht vorhanden ist. Sie
eianen sich ebenso zum Geburtstagsgeschenk für die Kinder, wie zur
Weihnach.

¶Deutsche Landeszeituuc 1878, Nr. 12.)

Hamburg besonders aufmerksam. Es handelt sich hier um
Original⸗Loose zu einer so reichliß mit Hauptgewinnen ausgestaf
teten Verloosung, daß fich auch in unserer Gegend eine sehr leb—
hafte Betheiligung voraussetzen läßt. Dieses Unternehmen verdieb
das volle Vertcauen, indem die besten Staatsgarantien geboten
find und auh vorbenanntes Haus durch ein fiels streng reelles
Handeln und Auszahlung zahlreicher Gewinne ist allseits bekannt.

—
Wir machen hierdurch auf die im hceutigen Blatte stehende
An nonce der Herren uufmann und Simonin
*
Licitation.

Samstag, den 27. Nov. ds. Is., Nach⸗

mittags 2 Uhr, zu St. Ingbert, in der

Wirthschaft von Johann Schmelzer, werden

durch den unterzeichneten, gerichtlich hiezu

beauftragten kgl. Notar die nachbeschriebenen,
zum Nachlasse der zu St. Ingbert verlebten

Eheleute Johanun Schwarz, weiland

Fuhrtmann und Ackeser, und Barbara geb

Würtz gehörigen Liegenschaften, der Ab

heilung wegen, öffentlich in Eigenthum ver⸗

fleigert, nämlich:
a. St. Ingberter Bannes.

1. Plan Nr. 4892. 6 Dec. Fläche Wohn-
haus mit Hofraum, Schener und
sonstigem Zugehör nebst Plan Nro.
14890 14 Decm. Pflanzgarten und
Plan Nr. 2867. 26210 Dec. Acker
beim Hause, das Gauze gelegen zu
St. Jugbert in der Gasse am Styen⸗
rech neben Jchann Greß und Wettwe
Jakob Schuster; —

Plan Nr. 4258. 91 D cim. Acker auf
Hobelsahnung neben Peter Menges
und Heinrich Obs Wittwe;

Plan Nr. 1067. 87 Dec. SBeer in
der langen Ahnung auf'm rothben
Flur neben Philipp Munzinger und
Wittwe Peter Rippliager;

4. Plan Rr. 1620. 64 Dec. Acker auf'm
großen Flur III. Ahnung neben Franz
Jalob Schwarz und Jakob Herzer.

5. Plan Nr. 4083. 42 Dei. Acker hinter

Hobels neben Jakob Schwarz und
Georg Wagrer;

6. Plan Nr. 4416. 423 Dec. Wies im
Allment neben Peter Jochum und
Jakob Warken;

Ptan Nr. 9562. 538110 Dec. Garten
in den Dillmesgärten neben Pailipp
Gottmann und Johann Joseph
Schwarz;

Plan Nr. 153293. 3010 Dec. Acker
im großen Flur neben Franz Jakob
Schwarz und Johann Joseph
Schwarz,

Plan Nr. 3707. 69 Dec. Wies in
den Potaschwiesen, auch am Ficheris⸗
bruch, neben Winwe Peter Klein
und Nikolaus Betßz;

Pian Nr. 2013. 71 Dec. Acker im
Rockenthal vord re Ahnung neden
Johann Schwarz.

b. Rohrbacher Bannes.

11. Plan 1110. 22 Dec. Acke in der
Dreispitz neben Georg Würtz und
Georg Michaeli;

12. Plan Nr. 1072. 39 Dec. Acer länas
dem St. Jnuglerter Bann neben
Jalob Würtz und Peter Hauck;

Plan Ne. 1095. 30 Dee. Ades all⸗
da ne en Georg Würtßz und Johaun
Reidiger;

14. Plan Nre. 1109. 59 Dec. Acker in
der Dreispitz neben Georg Mich el.;

15. Plaa Nr. 984. 31 Dec. Acker hinter
der Viehtrifft neben Georg Wilrß
und Johann Badar.

E'genthürter dießer L egenschaften sind die
Kinder und Erben der Erblusser Eheleute
Schwarz, als: 1. Johann Schwarz, gen,
Hannes, Bergm., 2. Elisabeth geb. Schwarz.

— — —

— —

— —

—

zewerbl. Ehefrau von Nikolaus Grell, Berg⸗
mann; 3. Joseph Schwarz, Bergmann,
4. Catharina geb. Schwarz, gewerblose
khefrau von Franz Betz, Bergmann, 5.
Johann, 6. Johann Joseph, 7. Anna
Schwarz, die drei Letzteren noch minder⸗
jährig, welche ihren venannten Bruder
Johann Schwarz zum Vormunde und den
Johann Josepy Schwarz Schmelzarbeiter
sum Nebenvormunde haben; und 8 Jalob
Schwarz, ohne Gewerbe, interdicirt, unter
der Vormundschaft seines ebengenannten
Bruders Johann Shwarz, alle Genannten
in St. Inadert; Nebenvormund des Inter⸗
decirtn Jakob Schwarz ist Jalob Würtßz
Ackerer in Rohrbach.
St. Ingbert, den 6. November 1875.
Sauer k. Notar.

wird ein braves Rürger⸗Mädchen
in ein Ladengeschäft. Von wem?

sagt die Expedition dieses Blattes.
— —— —
Frucdt- Brod⸗ Fleisch⸗ Preise der Stad
weibrücken vom 18. November. We zen 5fl.
batr. Korn 4 fl. 28 kr. Gersle Sreihge,
fl. 24 kr, Gerste Kreihige 46fl. 21 tr.
Speiz 3 fl. L tr. Hifer 4 si. 38 fr.
dartoffeln 1fl. 10 kr. Hen 2 fl. 42 kr.
Strobh 2 fl. 15 ke. per Zentner. Weißbrod
bija sto. 18 kr. Kornbrod 8 Klo. 24 fr.
ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo. 8 kr. Ge—
mischtbrod 8 Ktilo. 32 kr. 1 Paar Wed 190
Gramm 2kr. Spelzkern 3 fl 47 kr Dinkel
Ofl. — kr. Mischftucht —fl. — kr. Rirdfl.
1. Quat. 18 tr. 2. Qual. 16 kr. Kalbfl.
16 tr. Haumelfl. 18 kr. Schweinefl. 18 hkr.

— Butter 30 kr. ber Pfund.

— —— — — — — —— — — — — — — 7

— ⏑ tu e 2000 0

414
Man bieteé dem Glüdke dis Hand]
375, O00 R.-MIATIc
2*
oder 218, 755600 Glulden
Haupt-Gewinn im gũnstigen Falle bietet dis allerneneste grosse Geld-Verloosung
welehe von der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Die vortheilhafte Binrichtung des noden Planes ist derart, dass im Laufe von
renigen Monaten durch 7 Verloosungen 41,700 Gewinne zur sicheren Entscheidung
xommen, darunter betinden sieh Haupttreffter ron eventuell R-M. 875,000 oder n.
218,7350 8S. W., speciell aber
——
Gewinun Me 250,000, 3Gewinne M. 15,900,

Gewinn M. 125,000 9 Gewinne M. 12,000,

Gewinn M. 80,000, 2 Gewinne M. 10 000,

Gewinn M. 60,000, 26 Gewinne M. 6000,

Gewinn M. 50,000 40 Gewinne M. 4000,

Gewinn M. 460,000 204 Gewinne M. 2400,

Gewinn M. 36,000, 12 Gewinne M. 1200,

Gewinne M. 30,000, 512 Gewinne M. 600,
Gewinn M. 24,000, 597 Gewinne M. 300,

2 Gewinne M. 20,000, 18,800 Gewinne M. 131,
1 Gewinn M. 18,000, etc. etc.

Die Gevinnziehungen sind planmüsig amtlieh festge stollt.

Zur nächsten ersten Gewinnziehung dieser grossen vom Staate garantirten
Geldvorloosung kostet

i ganzes Original-Loos nur Mark 6 oder . 322,
halbes n „8 2 * I
1 vriertel Lsu 53 Kr.

Alle Aufträge werden sofort gegen Einsendung, Posteinzahlung oder VNachn hme
des Betrages mit der grössten Sorgfalt ausgeführt u. erhält Jedermann von uns die
mit dem Sötaatswappen versehenen Orig inal-Loose selbst in Händen.

Den Bestellungen werdsn die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt
und nach jeder Ziehung senden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche
Listen.

Die Auszahlung der Gewinne erfolgt stets prompt untor Staats-Garantie und kann
durch directo Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten durch unsere Ver-
bindungen an allen grösseren Plätzen Dentschland's veranla sst werden.

Unsere Collecte war stets vom Glücke begũünstigt und hatte sieh dioselbe untor

vielen anderen bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffer z2u erfreuen
die den betreffenden Interessenten direct ausbezahlt wurden.

Voraussiechtlieh Kann bei einem solchen auf der solidesten Basis gegründeten
Unternehmen überall anf eine sehr rege Betheiligung mit Bestimmtheit gerechnet
werden, und bitten 7 daher um alle Aufträge ausführen zu können, uns die Be
stellungen baldigst und je-
denfalls vor dem MD
zukommen 2u lassen.

—

—— — — —
—2 Smon,
BRanl- undd Werhsgel-Giesechäft in Hamburg.

Pin- und Verkauf aller Arten Staatsobligationen, BRi--hHahn-Actien und Anlehens-

loose.

P. S. Wir danken hierdureh für das uns seither geschenkte Vertranen und indem
wir bei Beginn der neuen Verloosung zur Betheiligung einladen, werden
wir uns auch fernerhin bestreben, durch stets prompte und reelle Bedienu ng
dio volle Zufriede aheit unserer geehrton Interessenten zu —

D. O.
* *
— ———οαã
RKedaktion. Druck und Verlag von F. Xx. Demesß in St. Ingbert.

——

*
        <pb n="739" />
        St. Ingberlei Anzeiger.
— — — — — —

der St. RNAn berter Anteigece (und das mit dem Haupidlatte verpuudene Atterzaltungsblatt, mit der Dienztaus⸗, Dounecttags- and Soxnlag
uumer erscheint wüchentlizsviermmal: Dinstagz, Dongerstal, 513 43tat 413 5111 tar. Laoune neitsareis vierteliäayrig 2 Krit. ode
1 Mark 20 R.Pfa. Anzeigen werden wit 4 Krir. die vzreijvaltige Zeile Vlattichrikt oder deren Raum bere sSnet. I
Sountag, den 21. November J — 1875
ä

Dezenien sich bemerkbar macht, stlizzitt hatte. begann Lehrer Berg
von Blieskastel seinen Vortrag über: „Bedeutung und Wichtizleit
d 8 Sprüchwortes und seine Behandlung in der Volksschule.“
Der Vortrag, inhaltlich wie flilistisich gleich ausgezeichnet, fand
zen reichsten Beifall. Da die Ausführungen sebr erschöpfend waren,
o knüpfte sich keine Debatite daran, nur gab Lehrer Drumm zur
Behaudlung der Sprüchwörter noch einige didattische Winke.
eider war der Referent über den zweiten Gegenstand der Tages⸗
»dnung „der Anschauungsunterricht“ — verhindert anwefend zu
sein und so unterblieb auf Wunsch der Versammlung wegen schon
porgerüdtter Zeit die Verlesung der von ihm eingesandten Arbeit.
Zei der nun stattgehabten Neuwahl des Ausschusses wurde, da der
zis herige Vorstand, Herr Schlick, eine Wiederwahl entschieden ab⸗
lehnte, Herr Haupilehrer Leidig von Blieslastel als Vorstand ge⸗
vählt.Schließlich kam noch ein vom Bezirksverein Zweibrücken⸗
domburg⸗Horabach angeregter Vorschlag zur Verhandlung, dahin
ehend, am kommenden Pfingsidienstag eine Gauversammlung der
1Bezitksvereine: 1. Kaiserslautern Landstuhl, 2. Kusel-Waldmohr,
3. St. Inghert.Blieskastel, 4. Zweibräcken Homburg-⸗Hornbach in
Landstuhl oder Homburg zu deranstalten. Im Princip war man für
diesen Vorschlag, doch glaubte man von einigen Seiten gegen die
Ausführung schon im nächsten Jahre Bedenken äußern zu müssen.

Hervorgehoben zu werden verdient noch daß Auch verschledene

derren Nichtlehrer von hier der Versammlung anwohnten. Be⸗e
onders aber sei Herr Seiter und den activen Mitgliedern des
Mustloereins Dank da üc, daß sie durch ihre Gesänge die Ver⸗
ammlung verschönerten.

F Aus Hasel, 17. Nov., wird der „Pfalz. Post“ gefchrieben:

Zur Ergänzung meines Berichtes über den verhängnißvollen Ge⸗
ankenstrich auf dem neuen Fahrplan, der uns den von allen
Zügen weitaus am meisten benützten Zug zwischen 7 und 8 Utzr
Vormittags an der Nase vorbeistreichen läßt und uns dadurch die
Bahnbenützung bei Geschäften am Sitz unseres Bezirksamtes und
Vezirksgerichtes, auf dem Fruchtmarkt und in den Läden Zwei⸗
»rüdens für den Winter unmöglich macht, theile ich Ihnen heute
nit, daß auf ein bescheidenes Gesuch unseres Gemeindevorstandes
von Seiten der Bahndirection ein non possumus erfolgt ist.
Trotz allen Anhaltens, nun also doch kein Anhalten! Jünf Züge
zeißt es, boͤten den Leuten, die von Hasel nach Zweibrücken fahren
vollien, Fahrgelegenheit dahin, und das sei für den geringen Ver⸗
'ehr der Station „Hassel“ vollkommen genügend. Jawohl, fünf
Züge, aber mit dem ersten kommen wir vor Tagesanbruch schon
un und finden in Zweibrücken keinen Menschen noch auf den
Zeinen, mit dem zweiten hören wirs auf der Alexanderlirche Zwölj
chlagen, aber die Vurtaus sind geschtossen und der Markt ist vor⸗
»ei. Mit dem dritten, vierten und fünsten kommen wir zu einer
Tasse Kaffee, zum Nachtessen und zum Schlafengehen in Zweibrücken
vielleicht gerade recht, aber wir haben doch andere Zwecke, wenn
wir zur Stadt fahren, als diese. Es geht nicht, daß der frag⸗
liche Zug bei uns anhält, weil sonst der Auschluß des St. Ing⸗
berter Zuzes an den Schnellzug in Homburg in Frage gestellt
würde. Däürfen auch wir schließlich noch eine Frage stellen, oder
lieber glech zwei? Warum gings denn früher? Ginge es auch
dann nicht, wenn der Zug statt um 7 Uhr 23 um 7 Uhe 20 in
St. Ingbert abfahren würde?

FEfssen, 183 Nov. Wie die ‚Ess. Vollszeitung.“ erfähr!,
hat bei den Arbeitern der Krupp'schen Gußstahlfabril eine Reduction
sämmtlicher Löͤhne in der Höhe von 5 bis 8 pCt. stattgefunden.
Auch den Accordarbeitern ist abermals eine ziemlich bedeutende

BVermischtee. Herabsetzung des Stüchlohnes um 10 pCt. angekündigt worden.

i. St. Ingbert, 18. Nov. Des ungünstigen Wetiers Die bekannte Bertha Weiß ist in Landeshut wegen Be—
jalber war die gestrige Veesammlung * — 8 annd rstahis am 12. Nov. zu 2 Jabren Zuchthaus ver⸗
St. Ingbert⸗Blieskastel nicht so stark besucht, als es wohl bei urtheilt worden.

8 —— e wäre. Doch waren immerhin einige 3 Auf der Berliner Boͤrse prüugelte türzlich der Vertreter
30 Lehrer anwesend. NRachdem der Vorstand, Herr Shhlich, in eines Banthauses einen Agenten, der die unwahre Nachricht von
seiner Eröffnungsrede kurz den Fortschritt, der in der Schule so⸗ dem A Hauses in die Welt telegraphirt hatte, durch
vohl in anterrihilicher wie erziehlicher Beziehung in den leßien und trieb thn mit Hülfe andeter Personen zum Börsensaale binaus.

Deutsches Neich.

Berlin, 17 Nov. Dem Bundesrath ist vom Reichskanzler
ezũglich der im Reichmün gesetz vorgesehenen Umwechielung von
Reichs⸗ Gelomünzen gegen ReichssSilber⸗, Nieckel⸗ und Kupfermünzen
zer Entwurf einer Bekanntmachung vorgelegt, welche wie folgt
auten soll? „Auf Geund des Artnikels 9 des Mün zgesetzes vom
J. Juli 1873 hat der Bandesrathe Folqendes bestimmn; Vom
. Jan. 1876 ab werden bei folgenden Kassen: M der Reichs⸗
unt- und Haupikasse in Beriin, 2) den Kassen der Reichsbank⸗
aaupistellen in Fraukfurt a. M., Königsberg i. Pr. und München
deichs · Goldmünzen gegen Einzahlung von Reichs-S.lbermünzen
der von Nickel⸗ und Kupfermänzen auf Verlangen verabfolgt wer⸗
en. Die Einl eferung der umzutauschenden Müuzen hat in kassen⸗
mäßig formirten Beuteln oder Tüten, und zwar die der Silber⸗
nünzen in Betraägen vou mindestens 50 Rim. zu erfolgen. Die
iiusahlung des Gegenwerthes in Gold erfolgt an den Einlieferer
zach bewirlier Durchzählung der eingelieserien Münzen, welche von
en gedachten Kassen in der Regel sofort, spatestens aber b'nnen
nf Tagen nach der Einlicferung bewirtt wird.“ (E. 3.)

Zer hit Is. Nov. Das Bundesraihs -Plenum hat in der
Sirafgesehnovelle die Friedensbürgschaft und 1262 (Behauptung
nwahrer, die öffentliche Ruht gefuͤhr dende Thatsachen) gestrichen.
zum Arnimparagraphen 8348 (Bejeiteschassung amtlichet Urkunden)
al sie statt füͤrfishriger Zuchthausstrafe Gefängnißstrafe gesetzi.
Der Haß⸗ und Verachtungsparagraphe, die Paragraphen über
Sidrung des öffentlichen Friedens und Angriff auf Ehe, Familien
und Eigenthum blieben umnveränder!. Der Paragraph betreffend
Behauptung erdichteter Thatsachen wurde modificitt (es muß Dolus
vorliegen) bei Veröffentlichuag von Encyklien, die hachverätherisch,
wurde Zuchthausstrafe angenommen. Im Uebrigen fanden unbe
deutende Modifitationen statt. Mehrere mitteldeutsche, auch füd
deutsche Staaten stimmten gegen die politischen Besti mmungen.

Der Gesetzentwurf über die Erhörung der Brausteuer bestimm
mm ersten Paragraphen: 8e1. Die Brausteuer wird von den nach
enannten Stoffen, wenn sie zua Bereituug von Bier verwand
berden, zu den folgenden Sätzen erhoben: 1. von Getre de (Malz
Schrot u. s. w.) mit 4 Mark; 2. von Reiß (gemahlen oder un
Jemahlen u. s. w.) mit 4 Mark; 3. von grüner Stärke, d. h
hon solcher, die mindestens 30 pCꝛ. Wasser enthält, mit 4 Mart
von Siärke, Stärkemehl (mit Einschluß des Kartoffelnmehls) und
Stärkegummi (Dextrin) mit 6 Mart; 5. von Zucker aller Art
Siärle⸗, Traubea⸗ u. s. w. Zucker) so wie von Zuckerauflösuagen
mit 8 Mark; 6. von Syrup aller Urt mit 6 Mark; 7. von aller
anderen Molz⸗Surrogaten mit 8 Martk fuͤr jeden Centner.

Ausland.

Nersailles, 18. Nowp. Die Nationalversammlung nahm
tinen Gesetzentwurf über die Beförderung von Postanweisungen
wischen Frankreich und Deutschland an. Die dritte Berathung deẽ
Wahigesehes, welche auf morgen angesttzt war. wurde bis Montad
pettagt.

Paris, 16. Nod. Gestern war Eugenienstag, wobei jur
Ehren der Kaiserin in St. Augustin eine Messe stattfand. Die
Häupter der Bonapartisten waren dort vertreten und eine große
Menschenmasse war um die Kirche versammelt. — Im Jahte 1874
wurden in Paris 1460 Häuset demolirt und 2628 neu gebaut.
die Baulust hat sehr nachgelassen, da gegen 67,272 Logis leet
dehen, und wird sich die gan ze Thätigkeit vorderhand darauf
heschranken, an Stelle der allen Wohnungen neue au errichten.
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        Der Borseawitz sagt nun: „Die Banquiers müssen sich jetzt so
durqhschlagen“, oder: Anfangs wurde losgeschlagen, nachher war
die Stimmung fester“. —

Ich habe mir einen gruͤndlichen Katarch zugezogen, höct non
oft und fast jeder ist zu di ser Jahreszeit mehr oder weniger damit
zefallen. Seclten jedoch wird einem solchen Katarrh die Boͤsartig⸗
keil zugetraut, weiche derselbe bei Vernachlässigung zeigt und es
ziebt nicht wenige Fälle, wo Zungenschwindsucht und andere schwere
rankbeilen dadurch entstanden sind. Als Schutz⸗ und Verbeug
ungsmittel verdient der rheinische Trauben⸗BrusieHonig (siehe
Annonce) allen empfohlen zu werden. welche an Beschwerden der

Athmungsorgane zu leiden haben, da dieser angenehme Saft die
Figenschaften besitzt den Schleim zu lösen, die Trockerheit und
dadurch den Reiz zum Husten zu mildern und zu heben, wo—
zurch baldige Befreiung der unangenehmen Zustände erzielt wird.
Auch werden die ernährenden und verdauungsbefördernden Wirkungen
dieses Hausmittels vielseitig gerühmt und anerkannt. — Der ächte
Teauben ⸗Brust · Honig von We H. Zidenheimer in Mainz ist auch
zielfach ärztlicher Seits empfohlen uund da die Fabrikation unter
zie Controle des Königl. Professers Heren Dr. M. Freytasg in
Bonn gestellt ist, so isi den Consumenten sichere Garantie geboten.
eint stets gleichmäßige ganz vorzügliche Waare zu erhalten.

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Die Kenntniß der Gefahr schützt am besten
vor Vernachlaͤssigung.

Miist sind Vernaglässigungen von Katarrhen die Ursache von Kehl⸗
kopf und Lungenschwindsucht. Als Schutz⸗ und Hülfsmittel bei Ertältung ilt
daher det allein
e dieee Trauben-Brust⸗ Honig
don W. H. Zideuheimer in Mainz dvon unschätzbarem
Werthe, da durch dessen ze'tige Anwendung eine bdaldige Wiederherstell ing
rreicht und jo ein lang⸗es Lde den oder schnelles Siechthum vermieden wird. —
Der ächte Trauben Brust Hocig, seit 10 Jahren überall eingeführte, ist als
das edelse, reinste, mild wittendste, dabei im Gebrauch angenehmste Haus⸗
Miltel anerlannt und von mehr denn 10,000 Anetkennungen von Fachmannern
und ge esener Perjonen oller Stände ausgezeichnet. Der ungemeine Erfolg
dis ächten Trauben-Brust-Hönigs hat eine Menge Nachahmungen unreellet
Winkelfabrekanen heibotgervfe a. Man schützt sich am besten vor diesen Fal⸗
sificat n, wenn man nur tauft in den von uns autorisirten und
bekaunt gegebenen Daepôts, welche nur unsere allein ächte Waare —
jühren. Außerdem achte man auf die Ortiginal⸗Etiquente und / *
Siempel. welche auch auf jeder Gebrauchsanwe'sung angegeben 3 5
sind. Alle unsere Flaschen sind mit Meialltapfeln dverichlossen, 8
weiche nebigen Fabr'kstempel eragen und zwar 1/4 Fl. (Jgold)
IRn. 3. . Fl. (toih) a Rin. Lha, isß Fl. (weiß) a Rm. l zu baden in
Z. JIngbert, bei J Friedrich, in St. Johann, bei F. P. Dudenhoe fser
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5 52 * 2 2B22 — * —XA
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— 22 8 — e —A —A— T 2228 * 2
3 33338435 — — — 38*865 *7 5352 35233
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55258 36 3 53328 33562 — 7335 —— 28 33523383
55772 15* 25155535555335623 5 255 — 5—3 528525
3 235258— —5252535 383 —3— — 28585 —A * v* 7 5358382335
2 232 7 * — MS S 2 — m 27 535 S 2223232 5555
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27 — 25333335 *565 — —— 52553838 2352 537
33758 —z352533237533282328
2238 3533335263 33 5588387 3532 333836—38
* 8 8 6 23 — 5322 25 55
55314333553775 253333235 5523 582 232 03 — 255335
5538 5—5 585 5—39322* 83558*5353233 23252 —3*53
— —2222822 33222352—355 58332 555327735333 2
ẽ .552—2335335232 5 3827 52553533535325* 5257 353323353
—A 22 2 23355* 3—33 —5c555325*23 25232
553:57 —333 ——3 3332723333387 83
7 7 3232 3238273 — E — 8 53877 25 72
8 —A 5* 5ã — D 8 2 75* 3 552 2 —2 255752 — 335
2 E —— — * 2 —
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— — 5 — 2*2 2 ——3 8 2 — 255 —— — —
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X — — 222 * * 2
2333555 2557 7353555583 5882 22152 22 OO235 8 3
55333553535508 33735 33316537325238*
25385535233 52V83 .53 3232533— 333533535325 3*6
2 2 —5 — 8— 22235 T 2 *22 —E—
885328 3523353 33535353386 F 55—68 8 3552 e8
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ð 26585 3 353 2525— 38 —22353 5 5233 z
22656 33S S— 88 3358 5 533,3358
— — — — S 0 5 —— 35 1
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F —52 * — t* — 52 —

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A 27 2 252

8323 *3552338 — ——— — 338 * —

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— —— 3228 233523538355335 233—6532

—53358—2 255383 33303 25587338 — — 538

— 232525555 58235385533 225252358 55315338—533868 35

—25233353537 238257 z7z8233833553* 53*55 525353822

2* 3 5535 ñ 2. 2 —3 53 23 3*3232 —52325 532

25523337 5 23355*52 38333333325 23522

5383 238 33235 ·5985225 —z353525860 28 —— 84 28288383*

253255 —— —A 23. — 2 *5 28822353 522* 258 —8 2

7 5327 252 55322 — 552 3 — — 553355852 52

328573 S3 553336 573822553 —— 58325

38 8 c —— — 22 22 23 2 55 —55227 5*225 —x 853

—— A— —— — 5251233323

5 — — 52253 2 *253 2235338*2 255332 —A
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47 33333 3378537
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33— 5 3—35 3228233
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52253538 A ———— ——— 23253. 5323235
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353333383 — 8—3258 —ãA ——
z4 533 — 55583*3 63338328 235223 23253562
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221*23237535 — —— — 322
2 2 — 33— 5*8* — * 553 3532355 578 522
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c — * — — — 52 2 8 ——— —AA 2— 3 25
— — 25573582858
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—AAI *522242 — —22 222 2 25 3 — 2253 23323223
55323—28 255 3385—333333—33 z53238 3*33332335 535
5423 32 3355335*708 — 2533755833835335 233335
—— e ⸗2 2 22 — 22 8— —2 — — —2 S —
— 5 5*23. 2282 5323 322 2.5—3532233352— 3272*
—— 7 3 3323 3383
*522352 — 2 2*— 8 * 238353 —— — 7* —A — 822
—— z332227 *3523653533
3553583373—3385—833353 333573333355813733733338
— * * 52—2 — 2 52223 25 3353—22 5 2
53232 8—555588 55535 .C 5Z33525587 — —— 582722
—— ——— — 22537*3535 22357523353223
23 333* 2z235523335363337 35333833353373 552335
222 * * — 55 — —3 25 —8* —— ——552 22222
92 582523 — 35—258352 —A 3258525 B25 532 223322— 3 25*
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— 24 52 A Ss — —— —
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55322 55 23328 —X8 523358355
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173 3532 25 2*8 5257 33 555 13535*
A —5322338327 53523 5* 255363 5223
538557 25 57 322 5232352383 5 5 —A 2
3335 368 5333358 3533655 53883: 3323353 353275 58
533253 —A—— 552553 335 323 2533. 55*2733 252533 53
533387 3 —A 335 —23225 2 — 2 358 *2275 82
55527 — 3133355535 35352235 —V—— — — 23335 7
2— 523 2 2z2553 — 523* 33 * 535283 — 2 8323368 22 —
533 233 2. 34 233533 RW— 27*2387 —
2 — 25373358384 52623 3583 25* —— — —XFF 8
—A— 25 222 2 225 5 3 238
* — — z 28* 582 33 33: 333 3 3 3*
22 55—5833 53257 —275225 38 * 138 3 8 ——
— 528335 — — 2 8 —— ẽ 283: —W —E —
58 2 22235335 532.55 235317 —— — —9 — —
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2*352783325 522 s8332575353 2338 533558 538 —z385* 55
7,5555 5253 S 33835 76588 —5322* —— 222 28
3 3 —8 2 E 522382* * 2*9 S82 25323 ⁊ 2
832 —58 — 2* ẽ ater 282 — 22 — 8* c —
83383 —332 33 — 8k5533 73283 52 *253238 *2. 2
5535 —35332 25 —— 233358358 53 253* 33333 538*
8 ——*ã*—t— — —— 8 22228 2. , v5ñ 235 5533
5252232* 5375283535 325 33 —58 5s 555 235 8
J8 5 225 35 52352* 5523 * 508* 523* 52233 2553 7
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c 38353323 255235733575 ————
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522. M 8 S 5— — — EN——
—2 5253* 5233 * —————
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* * 22232* *.
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        222383332 22272— 722226535283 38 353
32 55228 575 .252258 2 53 4 52 — —8 *
— — 3— ——3—883
—00 32 —333382337558
23z25235553* 3IBSFSSSFSGGSGGXSBRFBSSS S22323 3383
535383 2382 5— 5— 53 n. 7538 * 25 2 — *
827 —— 5228 22 37233 * 3332
27 25385255 235z235 2235—583 53729 3335337258 83
322 *252 35 238335335338 3 333
— 8 2353 552 5 23 * 53253 553273 8
5*23 223229 22 22 — — 8532 252325 —W——
22352 —— 8 2235 *225838332 5 — 3 55 222
2 38 2562 3 2 053 8* 2353285 82 53*858 227225 2. 27 3 *7
253 522 —8X —5 ã 232 2 83 *5 — — 5. 2 8 5 22.
756 32 3245233 z. — 5322382 258 73 2 52. 3 aw
·532 5 278 2* 573 2* 558555333 —3 55373* 228 5
25 —33533335. —55575 5322522. —A 2532 253
23 2583268. z285353E3 375 J. 55 2*833*8 453.
2 2. 5325 z3222 5* ——— — 222372 — —— 2*
5 —— 3* 2 53 — — —— — 2 —— —V 323 T
2 — 53 *8 2 5 73 523 40 2—* — 2332253 23 5
„8 5 2 — 7 2*8 253 52352 227* 88 37 3.*
439332 *8 237 2228333 * 8 38 2 5333
2 2 2 — — 42* 8 —* —A — 2228 2 *87 v
—A 3 * 5 — — 7 2 S2
228—5723258 3 83535332355 —6232 532 7
8835388* — 53333375 —3338 .25532 2753
23323252 5323235335 23 27353 23 725
3*358 — B 2875 273555* 3
j * 8. 3. 8
23533352 3332293533 *78333 332
22325 — [— — 2535352 53 5855

—
22 22. 5 75322
555—0
25225 58
i 2352.853
—. 5335322 3
2523287
2 3 22 6 X.
283353*28
—

S2 212
8322 855586
EISESO 532 25

— — X
55552228355
*. —235 55
* — — 2
— —2523 5323

* 2 —9 2
53233 * ecu⸗ —53
25335 338585
—E 55827332
—A 33 —9 *
—734 32 35 55*
3 * 2275803
7̃ S. * 22232
— 2 5
5.2 »2. 5233
522532.5
5 52253
— — —92 — —
553355—33*
2332 751258

22 22 2235 2 —8* 2 2 * 2
25725 73533535383 2333 —33332835323672
2553 5*—5— 338. 3— 53538—223*
— 2*8 332 52 3 —— ——— — — 28
257 7 a 3* 2 825 — — —3 ——
2 —A ——— 5* 2238 —A
E« 53 52— 722 —2253 532323 2 8 *
8 285 52228* 228 75283223 2 95 —
—583353333555 3 —5255 — 3 682 23*
—R — 22 2 —— 52323* 232688
— 25232335 52237 135
—82.7 3 25 332—3 *53723 38
5 3,—252238857 52573232823 3
z5553 3335 233—155 53533 33375222
* * — * 7.
2 —e 3]
8 2. 2 5 2225* —3— 227 322758
5233573233533 33 23355382333235
5z532585—3——8 230 2583333352
2—5u 2 *282. 5253* ce 22 2—53333235335
2232 — —A 3.235352—
2—3239 32337322585 E3*22 233 —- 55358364
3 55 333
— — — 2.7 —
23 428555 23535 525 23323
33332335 53578 255 — —2333355553233
25 5— —3362833 2325 35 —3 32273533
223335522 2837 5*2 322 —— —
—— z255 25323350 543*832
7—*535 53 3522528 * 2z58322 3 3
322 — — 58 525—83 35223
23Gas 552238 8 2*2 *—837525 8
3— 38* 2 ——5282 2 2527 82 2
2.52 55 *2232 — 38207 —* *
— 2825 555 ẽ.2 27282 —— 23 ——
5233 553555 33333233.25 533738
—A 228*353.. ** 7z232232
*

2 6* 5
22 1222 1332
23 30533 238 353. 25528328
* — ⸗
* 2 253 A 2382 ** — 57
257 555 355 35227 2325550505 22 2—
5 23 —2 A2 *2 n — 5223855 2. —
333323538 z233887 z355533
— 7* —* 55 ⸗ e —
——— 2 2. 3— 323 *5 2353·3 3583
s53353—3383357 352. 2353533 *
8 3 J *273* 2* 82 —28* 7
2 2 — — 2.8 23— —2 — 25339
*5 —— 3353335833 S — * 95892* 38 2
—&amp;X 2*
J * —3 8 — 2
28 3333843358* 5* 75383383 *
45557 z 323 *58 12 2335 oöι
— * 2 1 —* *
— — 25582 —* 8 43 53532
— 3373 283 —— —
*82 2 53* J J 557
* 23835 153388 2 232332385 2
—— —32523— 3 3
23 523 73222 . 3535 J
*2. 3 — — — 3——
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* 33385335
352 85 7 553332838
r * 28
F 225 z5
* W 5353338 2385358
8 —2 —
95 ——— —* ——— 253 236
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— 25 5323335 * ã— 22533228
——— F 55333 88 35
— 74 — 7 2 * 2 F
— 2720— —— 55527— —* 2N373 2335
3 2 — 5S 80 2 adks —*
— ———— ———
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2 —8 — —28 —JF
82 —— —
8758S85 —— 225 —A 2 5535
*277 275 —3 ——— 2 25533 s338
— 255 2729 — 3
— 2523 — —
75— 2227* 2 5352823 ———
7 — *28 7* — 2335 *
* 8 8* 5553 5228238 * 228*
* ** * 3 — *
4 528 *5 *2 e
2 9 — 233333 53538: P ——
7 —— — 3385333 D————
— 23 —— ẽ— 88
28 —* 4 F
577 33 3 38 77
— 2 *253 r
S26 — 723 7:3 25333
— 232. 58 * g
38 3 333333233
333533 387
253533
1 *22

3

3
*
*
2

*

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—2
382
—
*
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*
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—*20
—2
*

——

ä
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22722
27232

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iü

4

— 246
        <pb n="743" />
        Slt. Ingberlei Anzeiger.

* — —— J
x 81. A berrer Fropeitzer (und das mit dem Hauordlatte erbu adene —XX nit der IEXXX and Sountag
Tamer erfaeint u hentlivs ieeenmal Dinszax. Denaeti, 5αα r αα. Aere enis xei nierteliaoeiq 2 rix. ode
1 Wark 20 R.Pfa. Annigen verden Vit 4 Krir. die vrtlipaltiae Zeile Blattschrift eaer deren IXYVX VF
2/ 8 —W
4185 Di⸗er⸗ 173
— — — ü——· ——
Babneroͤffnung am 25. d. seftlich begangen durch Glockengeläͤute,

Bollerschüsse, Empfang der Feftgaste durch Stadtrath, Beamte und
jestlomite, Zug durch die Stadt mit der Kaiserelauterer Stadta
apelle, Parademusik um 11 Utr, Festtafel um 2 Uhr im Hotel
zreith, deim Abcange der Abendzüge Rückbegleitung der Fesigäste
um Bahnhof, Asends 8 Uhr Reunion bei Harthmuth. Die Stadt
vird beflaggt sein. — Auch in Hietorweidenthal⸗Kaluenbach ist eine
Feier mit Frühschoppen, Fesitafel, Feuerwerl *5 Miwit lung
dee Kapelle des bad. Leibgrenadiec-Reg. aus Karlaruhe, vetan⸗
daltet. E—
f Im Gegensaß zu den Klagen über Geschäftslosigkeit melden
die Landauser, daß es ihnen au einem Schieferdeder fehlt, und
die Pirmasenser, daß bei ihnen füblbaxer Mangel nach einem oder
nehreren tůchtigen und soliden Zimmerlluien bestehe; Brunnen⸗
nachern könnten sogar erkledliche Verdeenste aus der Stadtlasse zu⸗
Jjesichert werden. — J

fBei einem Treibjagen, das am 16. bei Mutierstadt abge⸗
halten wurd, schoß man 330 Hasen. —

17 Die „Pf. Post“ meldet: Am Dienstacçc, den 16, d., wurde
von dem k. Polizeigerichte zu Ausel ein Schüler der obern Klasse
der Lateinschule dortselbst, wegen frechen Diebstahls, mit 14 Tagen
Gefangniß bestraft. L
7 Speier.Bejtrksgerichtsralh Schelß hat den hiefigen
Sqhneidermeister Fränkel, welcher dessen Namen in einer Annonce
hatte figuriren lassen, ni ch? verklaggt.
7 Wie die Sp. Zig. berichtet, hat Hr. Buchdruckereibesiger
d. Glardone gegen den Redakteur der „Pfälzer Zeilung“, Hertn
Dr. E. Jäger, gerichtliche Klage wegen Beleidigung, begangen
durch durch einen UArtilel der „Pf. Zig.“ erhoben.
. Der pfalzische Sängerbund zabl nunmehr 160 Verene mil
4000 Mitgliedern.
—7Maunqen. Die bayer. Landräthe sind nicht auf den 1.
sondern auf Freitag den 3. Dezember einberufen. *

Die Actktienbrauerei Ludwigsbafen zahlt ihren
—A
J7Münqhen. Der Kirchthurm in Stadtlaurigen, der
bei dem Orkan vor einigen Tagen arg beschädigt wurde, ist in der
Nacht vom 15. d8. unter einem furchtbaren Donnerschlag bis zur
Halfte eingest rzt. Die 8 Glocken gingen mit und wunden gänjlich
zectrümmert; wie durch ein Wunder blieben das nächstliegende
Pfarrhaus und die Wirthschaft Oppel unverletzt, dagegen wurde
das Haus des Schneiders H. am Hintertheile zertrümmert. Ein
Menschenleben ist nicht zu beklagen. wenrr·
Die teologische Facultät ia Heidelberg zählt in diesem Se—
mester 6 Siudenten und 8 Professoren.
7 Aus Sturtgart, 16. Rov., wird der ‚R. Fr. Pr.
geschtieben: Die junge, schöͤne, lebenslustige Frau eines bayerischen
Hauptmannes war im Semptember dieses Jahres von Munchen,
wo ihr Gatte garnisonirt, nah Stuttgart gekommen und hatte sich
in der Postistraße eine Wohnung genommen. Man speicht davon,
daß sie etwas cxcentrisch argelangt war und mit ihrem Gatten,
der ihe an Jahren fast um das Doppelte voraus war, sich nicht
recht vertrug. Von Stuttgart aus wollte sie sich jedoch wiederum
mit ihm versoͤhnen, wie es scheint, ꝛohne Erfolg, da ein 4Duiell
wischen ihrem Gaͤttten und einem Nebenbubler erfolgt sein soll.
In ihrer Verzweiflung vu de die Frau zum Aeußersten getrieben;
Bermischtes. sie schloß sich in ihr Zmmer ein und vollführte eine That, mit
f Wie die Pfälz. Post mittheilt wurde an 5 Nov. 1875 in der sie schon früher gedroht hatte: sie nahm sich mittesst eines
Marnuheinm ein Körbchen mit 795 Kil. Trauben als Eilg ut Pistolenschusses das Leben. Man fand sie mit erschmelterten
nach Zweibrucken aufgegebtn, welche — nach 10 Tagen — am Schädel; sie hatte den Lauf der Pestole gegen die Siirne gerichtet.
15. Nob. dort anlamen. — Jef dem Tische lagen zwei verschlossene Briefe, ein Rotizblatt, zwei
F Deute Dienslag, 23. Nov., findet eine Inspeclionsfahrt von Quittuugen und ein Postschein. Sie war erst 22 Jalte alt.
Ludwigshafen über Annweiser nach Pirmasens und Zweibrücken . Aus der Provinj S.« qh sen, 16. Nov. Die Gerichts⸗
dait. Anlunft in Hinterweidenthal-Kaltenbach gegen 11 Uhr Vor⸗ commissson iatn Wiehe etläßt jetzt Stechdriese hinter den flüchtigen
nittags in Biebermuhle gegen 12, in Pitmasens gegen 1und in Kasfirer des dortigen Vorschußvereins dem- Magistratsassessor
Zweibrücken gegen 3 Uhr. Rückfahrt von da um 4 Uhr mit Kre tzschmar. Gleichzeitig werden die Nummern der von den
AÄnhalten an allen Zwischenstationen. — In Pirmasens wird die Flüchtigen mitg enommenen amerikanischen Wertbpapiere mitgetheilt/
        <pb n="744" />
        Bielleicht führt dieser Umsland auf die Spur des ungeireunen
daushalters, der namenloses Anglück über eine große Zahl, zum
Theil unbemittelter Familien herbeigeführt hat. Die ermittelten
Verluste delaufen sich auf fast 200,000 Rm.

FDer aus Trier gebürtige Advocat Schilly, einer der letzten
deuischen Flüchrlinge von 1849, siarb in Paris am 20. Nov., wo
er seit zwanzig Jahren rathgebender Advocat war. Schilly war
Republijaner, aber von Herzen Deutscher geblieben, obgleich er seine
Heimat seit 1849 nicht wieder betreten hatte.

7 Die Fullung dee Gas⸗-Uhren mit Wasser ist nach den
neuen Untersuchungen von De. Heeren durchaus unsta tdaft und
nachtheilig füt den Consumenten. Das Gas, welches durch die
Uhr fireicht, nimmt Wasserdampf, mit fich und zwar der Cubil⸗
Metee Gas 23 Lier Wasserdambf, welche der Consument als Gas
zezahlen muß. Es ist daher rathsam, die Gatuhr mit h elb rafi⸗
zittem Glycerin von 18 Grad Beaume zu fullen. 7*

FꝛBer Cherbourg scheiterte am 18. Nob. eig danischen
Dreimaster, wobei 8 Mann ertranlen.
—

Sit. Ingberit. EEingesandt.) „Lang ist es hex,“ das
wurde gestera Äbend gesungen, und „lang ist es hec“, daß der
Muasilvercin seinen Mitgliedern nichts auderes bot als General⸗
versammlungen mit langen Lamentationen über Schulden, Schulden
und wieder Schulden des Vereins. Angenehm war das gerade
n'cht; aber um so angenehmer war darum die Usberraschung, al⸗
wir in No. 182 d. Bl. das Programm einer gestern snden
Abendunterhaltung zur Feier des Cäcilientages, des Stiflungktagel
des Musilvereius, ladennnn.
Die Ausführung das Programms selbst ist als eine recht qe⸗
lungene zu bezeichnen. Die vienr Lieder, die gesungen wurden,
machten die ensprechendsie Wirkung. Trefflich gingen auch die
deiden/Theaterstücce über die Bübne, indem alle Mitspielenden ohne
Ausnahine ihre Aufgaben zur größten Zufriedenheit des Publikum⸗
vsten. Besonders zeichnete sich aber das Spiel der mitwirlenden
damen durch verständnitzuolle Auff ssung ihrer Rollen und grazidfe
Durchführung dersetber aus. 7
Wir haben nur noch den Wunsch, der Musikverein möge der
gesteigen Unterhaltung bald audere nachfolgen lassen!
— ——
Hausversteigerung.

viontag, den 20. Desemberel. J. des
tachmitiags um 2 Uhr, in St. Ingbert,
in der Behausung des Wirthes Heinrich
Scqhmitt, laͤßt Herr Kaufmann Franz Jacob
cEAdrhard von da, auf langjährige Zahl⸗
—V—
dlan No. 533 und 534. 34 Dezimalen

Flaͤche, enthaltend ein zu St. Ing⸗
Jert, in der Haupistraße gelegenes
Vohnhaus, Scheuer Stallung,
Schophen, Küche, Schweinställe, Hof-
raum, Pflaazgarten und sonstige Zu⸗
vehörd · n, von 2 Straßen begt enzt.
neben dem Schulhaus und Heinrich
—A
Sodann eise liegende Dampfmasch!ne
von 4 Pferdekraft und ein blechner
Mantel für einen Gasosen von 10 Hafen.
Bis zum Verfleigerungstage werden diefe
—XX Haad vertauft.

Das Immobil lommt sowodl in geeigneten
Parcellen wie im Ganzen zum Aus gebote.

Das Geschaftsbürean E. Bechthold

in Si. Ing ert.
ausverkauf resp.
Vermiethung.

Fin zu St. Ingbert, im desten Geschäfts.
heile der Stadi, gçeseges Wohnhaus mit
ecomoniegetäͤuden und Pflantgarten, ist
inter günstigen Bedingungen aus freier Ha d
zu veriaufen resp. zu vermiethen, bez ehbar
bis 1. Januar nächsthin.

Diesei Anwesen eignet sich seiner vor⸗
heil haften Lage wegen, zum Betriebe eines
jeden Geschäfis, namentlich einer Wirthschaft.

Das Nähere auf dem Geschäftsbüreau
J Z2.. Bechthold in St. Ingbert.

Wer an die Diwe Jon Arismer
I. etwas zu fordern hat, möge sich
innerhalb 8 Tagen bei Jak. Kreischer
Schuster] melden.
—
Gesucht
wird ein braves Vüregr⸗RMaädchen
in ein Ladengeschäft. Von wem?
sagt die Expedition dieses Blattes.
Vange Gesundheils⸗
Kohlenpfeifen,
owie eine große Auswahl in
Naturstöcken
Joh. Gehl, Drechsler.

7
n moinom Vorlago erschien:
dcwrrD —r.
beliebter und achöner NMelo dien. Fur Llavier leicht
boarbeitet und mit Fingersatæ vorsehen W
0tto 8tand kRkoe.
Op. 28, Heft IJ, enthalt:
dchũtrenlied: Mit dem Pfeil und Bogen.
Menvett aus , Don Juan“ von Morart.
Trauermarsch aus ,Samson von Handel. —X
Andreas Hofer: Zu Mantua in Banden.
Haydn, berühmtes Andante.
Arditi, I baceio (Kusswalzer).
Ladenpreis für jede Rummer 1 M. zus. in 1 Heft 83 M.
Bécxanntlich gelôren die Standke'schen Arrangements ↄ2n den Besten
der KExistirenden. Jede einzelne Nummer zeigt den beobachtenden
Musislehrer, auch ist der Charakter der oinzelnen Nummoern ein verschie-
denor und das ewige Pinoerlei, welches bei den meisten leichten Compo-
citionen auf jeder Seite 2u snden ist, von Standke vortrefflieh vermieden.
Um dieser vorzüglichen Sammlung eine möglichst grosse Ver-
breitung 2u verschaffen, liefero ioh das erste Hest æu Probe für
mar Aari 1.306 und vorpfliehte ien mich, allen Abnehmorn des
AHeftes auf Wunsoh aueh, die Lortsetzung zu diesem billigen Preise
zu lüefern.
Gegen Pinsendung des Betrages versendo ich frunco.
Pafor Joovb Tonger Coln a. Rh.
*

Bei 4. Lingnau in Iaumburo

St. Georg erschien soeben:

Entlũllungen
über die

Hamburger Lotterie
und die Geachäftat iu hruug

der Collecetenre.

Dieses fur jeden Lotteriespieler vichtige.
a unentbehrliehe Verkehen schildert die
Hamburger Lotteriæ als das, was
cie virblieu ist nud reigt dem Spieler
die Gefunren, wolehe ihm im Gewinn-
falle. besonders während der 7, Ctausse.
irohen. Kein Spieler verstume
dasaetbe sofort æu bestellen Gegen
. Finsenduug von 1 Mark 60 Pfennige
orfoigt directe fr. Zusendung dorch der
Verfasser

4A. Lingnau in Hamburq
8St. Georg.

Ein frühßer Tod oder ein
kräftiges Alter.

Das borũhmte Origiaal-Meisterwerk
„Der Jugendsqiegel“, ist ein wahrhaft
nützliehas Bueb, dio Jugend, die Mannheit
und das Alter, Alle sollten es lesen. Es
enthält nũtzliche Betrachtungen uber dio
Frhaltung. dio Schwüche und die endliche
Erschöpfung für diejenigen, welehe an
den so0 érniedrigenden Tolgen der
Selbstbefleckung und anderer Ausschweif-
ungen leiden. Die eindringlichen War-
nungen und die eindringlichen Belehrungen,
welche es onthält, retteten jührlieh Tau-
ↄonde rom sieheren Tode und führten die-
jenigen auf den rochten Weg, dis keine
Höülfo finden konnten. Das Büchlein
ist für 2 Mark am scunellsten direet vom
Verleger W. 4ernhardie, BerLin,
AAIXLXVVEI
Franco-Courert zu beriehen.

Der gegen Magenkrampf, Vordauungs-
zehwache, Blahungen, Kopfschmerzen Cho⸗
lera, Ruhr c. rühmlichst belannte u. ärztlich
mpfohlene ach wecdiae ae ·74

rer ist nutr allein acht a 75 Pfeunige pre
Flasche zu haben bei J. Friedrich i
St. Ingbert.

iedallion, Drud und Berag von F. xX. Demetz in Et. Incbert. I
        <pb n="745" />
        ——
—— 2
52282
s 523838 2
—X S E
2 582 5223823
A— 33253 8
* —552 —
8 zs 233383 52532* 8
5 2532 2335353 238 4853
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3IB38253 2253—* 588. —A 57
—3 * A 5 3225 23588 * 3 ẽ 7
22 53— 58 — —X 2391333 ——A 23833*3
⸗ 223534327 — 2
—— 225 58355 352355323
22. [26 — 3 — 223,22235 2 553353
F3S —— 5222 —35327523282— 33.52. F
T 255 — 5255533 —23352353
—2322 8 — * 5
33— 5 —2358535 72 s33333335
8 22 9 3 *822 2323 2222 —A ——
22258. A 51233 c
2 e 35 —A — *85
— 353 3—?
C * 2.
23583332. 33 253525332 —753322333.
735535232—35383 253*53—338:
85323323553.23 22352*547

462
— — *
*28
—— ——
55* —
— 2
— —
253
— F d

J

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4

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:

X
        <pb n="747" />
        St. Ingberler Anzeiger.

*
er Sa. An berter UAmzeigee (und das mit dem Hauotblatte verbundene 4 iterdaltuiqabtatt, ait der Dienstaus-. Dounerttagt⸗ and So antag
Aimmer erlcheint vbchentli s wieren al: Dinstag, Donaecr struu, 5 13t4a4 4195. 35antar. Aasane geatsareis vierteliänrig 42 Arit. ode
1 Mark 20 R.Pfa. Anzeigen werden Srit 4 Ktrir. die vreijpaltige Zeile Blattsveist ader deren Naum bere hnet.
⏑⏑ ⏑ü — — — —
Donnerstaau, den *38. Nosenbr
4*1808
——
Deutschesb Reich.—
— Mauch en: Die Landräthe aller Krelse sind durch tal.
xkntschllehung vom 16. ds. berujen. an 3. Dez. an den Sitzen
der Kreicregierung zusammenjutreten

München, 23. Nov, Hrerr Bischof v. Hanebe g von
Speyer wurde gestern Vormittag 11 Uhr durch einen Wagen der
ednigin Mutter in die Residenz abzeholt, wo er mehreie Stunden
hbei Ihrer Majestät verweilte. (B. s.):
Braunschweig, 23. Nov. General Vogel von Falken⸗
iein ist in höchster Instanz zur Entschäd'gung der von ihm in
Loötzen internirten Sociass Demokraten verurtheilt wordn.

Ausland.

Wien, 23. Nov. Der Gemeinderith hat beschlossen, an
ven Reichsstath die Bitte zu zichtea, mit allen Teitteln auf eine
deeresreduction hinzuwirken.

Bein, 28. Rov. Frankreich hat der Schweiz den Han—
delsvertrag vom 80. Juni 1864 für den 23. November 1876
zekundigt. 24 ——

Der din Catalonien seit ein paar Tigen auf den Beinen be⸗
iindliche Landsturm (omates) ftoßt nirgends mehr auf carlisüsche
Sosdathen.—

Petersburg, 23. Nowb. Das „Journal de St. Pelers
urg? belpricht einen Artikel des Londoner „Obserbver“ vem 21.
»., welcher aus führte, daß, im Folle des Ausbruches von Feind⸗
eligleiten zwischen der Türkei und den Nordmächten oder im Falle
der Occupat on der Herzegowina durch Oesterreich oder Oefferreich
aund Nußland zusammen England sich vorbehalten müsse, durch die
kntsendung einer Flotie rach den rürlischen Gewässern zu interve⸗
airen und bemerlt dazu: Der Artikel des Observer“ sei eine rein
tademische Speculation, da naturlich weder die Eventualität, nord⸗
machtlicher Angriffe noch eine ausiro⸗rufsiche Occupation den be⸗
lehenden Bejiehungen der Staaten uniter sich entsprechen, nur eine
Action der Gesammtmächte sei danlbbar.

New⸗Hort, 21. Nov. Hier hertscht große Erteguno,
aan vdersicher, das wash ngtoner Kabinet stehe im Begriff, Span en
den Krieg zu ertlären. Man hofft jedoch, daß die von einigen
anatischen Anhängern Granf's verbreitele Nachricht sich als unbe⸗
ründet herausstellen werde. (Nach den neuesten Nachrichten aus
Nadrid über die Befriedigung Calet Cufhing's mit der lehien
panischen Note muß allerdings obiges Gerücht eine leere Erfin—
dung sein)d.

Berm i'eschtes.

4 Zur Unterstützung der protestantischen Kirchengemeinde
dirteseNeuhäusel wurde von der k. Regierung eine Haus⸗
hollekte bei den pfälzischen Protestanten bewilligt. In den vom
Wetterschaden heimgesuchten Gemeinden aber hat die Sammlung
zu unterbleiten.

Man meldet aus⸗)Straßburg, 20. Nov. Nach
ꝛelegraphisch bei der Oberbergbehörde eingegangener Meldung sind
Jestern auf der Steinkohlengrube dei Carligen (Kreis Forbach), der
jttiengeselischaft ‚Saat und Mosel“ gehörig, 10 Bergleute mit
dem Foördecgeflell in den Schacht gestürzt. Das Unglück ist da⸗
durch veranlaßt, daß durch einen Schraubenbtuch beide Bobinen,
um welche sich das Drahtseil wickelt. zerstört wurden und in Folge
davon das eine Foͤrdergestell bei 200 Meter Tiese im Schachte
angen blieb, wahrend das andere zmit den darauf befindlichen
deulen hinabstürzie. Da die Moschine betriebsunfähig gewoiden
st, konnten die Leichen noch nicht zu Tage gefoͤrdert werden.

f Padagogisches aus Bayern. Die sechs bayerischen Real⸗
ymnasien zu Runchen, Speyer, Regensburg, Nürnberg, Wu zdurg
ind Augsburg haben ein Lehrpersonal von 483 Professoren, 9
Studientehrern und 17 Funktionären. — Die vier bayerischen
Industrieschulen zu Munchen, Augeburg, Nücnberg und Kaiserö⸗
autern haben dermalen einen Lehrbestand von 32 Peofessoren und
36 Funkitonären. — In Bayern sind dermalen 80 Studienan⸗
jzalten resp. Gymnafien: Oberbayern 1, Niederbayern 8, Pfalz 4,

Dberpfalz 2, Oberfranken 8, Mittelfranken4, Unterfrauklen 4,
Z‘chwaben 58, welche einen Lehrbestand von 151. Professoren, 193
Studienlehrern, 3123 (9) Funktionären haben; ferner 6 Lyceen
Bamderg aufgehoben) nämlich zu Freising, Passau, Speyer, Regens⸗
burg, Vamberg und Dillingen, welche einen Lehrerbestaͤnd von 47
Brofefsoren und 9 Funktionären haben.
CEin niederbayerischer Magen.) Im Wirthshausfe jum
dimbuch, Bez.⸗A. Koͤtzting, hat jungst der 68 Jahre alie Lein⸗
nüller · Hans“ in Gegenwart mehrerer Gäste ein Pfund feingesto⸗
zenen Pfeffer auf einen Teller geschüttet mit einem Eßloͤffei —
tach seiner Meinung als Bravourstück — verzehrt. Hat er auch
zrei Tage hindurch auf diese That die fürchterlichste Hitze im
dopfe ⁊c. zu erstehen gehabt und eben so lange nichts mehr ge⸗
nießen können, so ist er doch wieder dolllommen gesund, trinlt auf
einen Sitz seine 10 bi⸗ 15 Maß Bier und ißt eine entsprechende
—XXDV
Pfefferessen aber will er nichts mehr wissen.
xDie Obligation Serie 7709 Nr. 19 der Freiburger 18
Fres.⸗Loose, auf welche in der Ziehung vom 15. Nob. 1871 der
dauptgewian von 80,000 Fres. entfiel, ist bis jetzt noch Richt zur
zinlassirung prͤsentirt worden. AFrf. J.) 7—
7 Die Meininger „Dorfzeitung“ schreibt: „Unter den Frau
osen hat der liebe Gott immer noch wunderliche Kostgänger. So
chreibt J. B. ein Arzt, Dr. Sanneloxgue in Ingrandes am 28.
Ofltober ds. Is. an die Verwalung der berühmten Friedricht⸗
zoller Bitterwasser bei Hi dburghausen: Meine Herren, wir haben
alle Wasser, die wir brauchen, und ich fuͤr meine Person werde
ieber einen Kranken sterben lassen, als ihm etwas verordnen, was
n Ihrem Baterlande (Deutschland) gewachsen ist. Die Redackion
hemerlt dazu: „Der Vrief liegt uns vor.“
7Schreckensscene zur See. Wir lesen aus Philadel⸗
ahia einen von dem Captan Ch. Law, Führer des englischen
Schiffes Constance,“ von 20. Oct. datirten Bericht über eine
an Bord seines Fahrzeuges austebrochene Meuterei, deren. Einzel⸗
heiten entsetzlicher Att sind. Das genannte Schiff fuhr am 16.
Juli d. J. mit 285 Passagieren und 85 Mann Besatzung von
intwerpen nach Philadelphia. Nach einer bis dahiu glücktichen
Fahrt erlitt das Scheff in der Nacht vom 12. auf den 13. Oct in
zolge eines heftigen Sturmes bedeutende Havarie. Umer Anderem
ersprangen fast sammtliche Wasserfäffer, und der erste Koch, welcher
ugleich Proviantmeister war, sah sich genothigt, die zur Verthei⸗
lung kommenden Wasserrationen drei Tage lang auf eine Flafche
»er Mann zu beschränken; als er dann einsah, daß er für die
ausstehende Dauer der Reise noch zu kurz lommen wuͤrde, vermin⸗
derte er auch diese Ration noch auf eine halbe Flasche per Mann
and per Tag. Darüber entstand eine Meuterei unter den Passa⸗
zieren, welche in einen so blutigen Kampf ausartete, daß es so⸗
vohl auf Seiten der Passagiere wie der Mannschaft zahlreiche
Todte und Verwundete gab. Als sich ein Scheff in der Ferne
eigte, hißte der Captän, von den Meuterern ungesehen, die Roth—
lagge auf. Das sich nahende Schiff war die nordamerilanische
danzerfregatte ‚Colorado“, Capitän F. Grangguist. Dasselbe setzte
Zoote mit bewaffneter Mannschaft aus, welche die Meuterer über—⸗
»ältigten und in Eisen lezte, worauf die ‚Constance“ nach St.
ouis geschleppt wurde. Die Zahl der Todten betrug 66, die der
zerwundeten 75, darunter waren von der Schiffsmannschaft 15
Todte und 12 Verwundete, von den Passagieren 81 Todle und
33 Verwundete; 171 Possagiere wurden in Eisen gelegt.
Innonce der Herren aufmannund Simonin
damburg besonders aufmerksam. Es handelt sich hier um
Driginal⸗Loose zu einer so reichlid mit Hauptgewinnen ausgestal⸗
eten Verloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr leb⸗
jafte Betheiligung voraussetzen läßt. Dieses Unternehmen verdient
»as volle Vertrauen, indem die besten Staatsgarantien geboten
ind und auch vorbenanntes Haus durch ein siets streng reelles
dandeln und Auszahlung zahlreicher Gewinne allseits heiannt ist,
        <pb n="748" />
        Bekauntmachung.
Drittwoch, den 1. Dezember, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem
Bureau des igl. Bergamtes St. Ingbert die Beifuhr nachbeze chneter Holzquantitäten
aus den Staatswaldungen zur kgl. Grube St. Ingbert pro 1876 im Subm ssionswege
an den Mindefinehmenden vergeben werden: lI F
a. Aus dem kgl. Forstrevier Reuhausel.
500 Kubikmeter Eichenstammholz,
70 do. Buchenstammholz,
330 do. Stempelstangen.
b. Aus dem kgl. Forstreviere Bt. JIughert.
150 Kubikmeter Buchenstammholz
250 do. Stempelstangen.
6. Aus dem kgl. Forstreviere LAS ers burg.
8 Nubikmeter Kiefernstämme zu Brunnendeicheln.“
Uebernahmslustige find eingeladen, ihre Angebote bis zur oben angesetzten
Zeit verschlossen und gehörig bezeichnet auf. dem Bnreau des unterzeichneten
Amtes abzugeben, woselbst auch die Bedingungen zur Einsicht offen liegen
und die Submissionsformulare in Empfang genommen werden können.
Si. Ingbert, den 23. November 1875.
Kgl. Bergamt St. Ingbert
B33. Kamanunun.

8wangsversteigerung.

Mittiwoch, den 8. December 18753 des
Morgens neun Uhr, zu St. Ingbert
in der Behausung des Bierbrauers Julius
Mayter, werden im Wege der Zwangs.
vollstreckung gegen Baarzahlung versteigert:

9 Tische, 49 Stüͤhle, 47 Bierlager⸗
fasser, 103 Bier⸗ Schenk- und Pres⸗
sionsfäßchen, 5 groze ovale Bütten,
1 Wagen mit Biertransportfaß, 1
a derer Wagen, 1 Bierpumpe und
sonstige Gegenstäande. *
riestastel, den 23. Nov. 18753
Der kgl. Gerichtsvollzieher
Wolff.
ꝓolztrausport.

Aus den Waldungen der Herren
Bebrüder Kraemer werden pro
1875/76 auf dem Submissioaswege an den
Wenigstbietenden nachstehend Stamm⸗ und
dlafter hötzer zumn Transport an d'e St
Ingberter Grube und an das Eisenwirk
ergeben:

400 Cubikmeter Stempelhol
Circa 400 . Stammholi,
Circa 100 Ster Brennholz.

Die verschlossenen Submissions-Eingaben
vollen dis 29. Nov. von 2 Uhr
Mittags bei Unterzeichnetem ein—
gereicht werden, bei welchem auch die nähe⸗
ren Bedingungen zur Einsicht offen liegen.

St. Ingbert, den 25. Nov. 1875.

Dissmo⸗tter.

2
J

. F
Man biete dem CGidoke dio Handl—
.Marx
8,750 Gulden

Haupt- Gowinn im gũnstigen Falle bietet die allerneneste grosse Geld-Verlooanng.
velehe von der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

Die rortheilhafte Finrichtung des neuen Planes ist derart, dass im Laufo ron
renigen Monaten durch 7 Verloosungen 41,700 Govwinne ur sicheren Entscheidung
commen, darunter befinden sieh Haupttrester ron eventuell R-M. 375,000 oder fi.
218,750 8. WV. speciell aber
— — — — — 6

Gewinn M. 250,000,

Bewinn M. 125,000,

Bewinn M. 80,000,

Bewinn M. 60,000,

Gewinn M. 50,000,

Bewinn M. (0,000,

GBewinn M. c,000,

Gewinne M. ꝰ9,000,

Bewinn M. 24,000,

Gewinne M. 20,000,

Bewinn M. 18,000, etc.

Die Gevinnziehungen sind planmäsig amtlieh festgestellt.

Zur nãchsten ersten Gewinnziehbung dieser grossen vom Staate garantirten
Goldverloosung kostet

ganzes Original-Loos nur Mark 6 oder G. 3324
balbes 3 — — 124.
Jriertel e u. 1 ⸗ 53 kr

Alle Aufträge verden sofort gegen Einsendang, Posteinzahlung oder Lachn hme
les Betrages mit dor grössten Sorgfalt ausgeführt u. erhält Jedermann ron uns die
mit dem ötaatswappen versehenen Original-Loose selbst in Händen.

Don Bestellungen werdan die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefügt
ind nach jeder Ziehung zenden vir unseren Interessenten unaufgefordert am tliche
Liaten.

Die Auszahlung der Gewinne erfolgt steta prompt unter Staats-Garantie und kann
lurch directe Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten dureh unsere Ver-
vindungea an allen grösseren Plätzon Deutschland's veranlasst werden.

Unaere Collecte war stets vom Glũcke begünatigt und hatte sich dioseolbe untor
rielen anderen bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffor z2u erfreuen
die den betreffendon Interessenten direct ausbezahlt vorden.

Voraussiechtlieh kKann bei einem solehen auf der solidesten Basis gegründeten
Onternehmen überall auf eine sehr rege Betheiligang mit Bestimmtheit gerechnvet
—X — dahor um alle Aufträge ausführon zu Können, aus die Boe
itellungen baldigst und je-

Latei vor dem R
tuckommen 2u lassen.
T——

Rechnungen vorrathig
iss und Bogen,
Briefpapier
mit Firma bedruckt,
Adreß⸗, Visit⸗ u. Verlobungs⸗
Karten und Briefe,
Wein⸗-⸗ u. Waarenetiquetts
werden billigst angefertigt in der
Buch-und Steindruckerei von
J. J. Demeßz.

—1 eine Stelle suchn
eine solche ju ver⸗
Wor ee,
———
w ein so u
aufen beabsichtigteunn —
Deconomiegut eic. zu pachten sucht,
ine —— zu erlaffen
zgedenkt, überhaupt Nath zu Insertionz⸗
weden bedarf, der wende sich Per—
die A Gr

trauensvoll i enen
G. L. Daube &amp; Co.
2aiferalautern. GEisenbabnstt. 1

Fruvi⸗ Brod⸗ Flessche Preise der Stade

veibrücken von 25. November. Weizen 5fl.

11 tr. Korn 4 fl. 30 kir. Gerste Zreihge

— fl.— ir. Gerste 4reihige — fl. — ir.

beer d. J. —AfA

—* dartoffeln 1fl. 10 kr. Heu 2 fl. 42 tr.

imon, Suob2i 24 in per JcuterWasbrod

Banic- und erhset-Gesehäft in Hamburg. Ii sto. 18 tt. Kornbrod 3 Kilo. 23 kr

in- und Verkauf aller Arten Staataobligationen. Biaonbahn-Actien und Anlehensa- ditto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo. 8 tr. Ge—
ij ilo. 32 kr.

3. Wir danken hierdureh fär das uns soither geschenkte Vertranen und indem J ibe Paat Wee 9
vir bei Beginn der neuen Verloosung zur Betheiligung einladen, werden M pelz fl 47 kr Dinkel
vir uns auen fernerhin bostreben, durch stote prompte und roe le Bodionu ng dil. — tr. Mischfrucht —fl. — kr. Nir dfl.
dio volle Zufriode moit nuserer geehrten Interescentean au erlangen- Qual. 18 ir. 2. Qual. 16 tr. Ralbfl.

1 * * MD. O. * 6 kr. Hammelfl. 18 tir. Schweinefl. 18 kr.
OOOIOOOOOOOOOOOOODOOOOOOS Buter 33 it bet pfut
— ———— — — ——— — ———— — ——— — —— — — —
Redaktion. Druck und Verad von F. X. Demer in SEt. Inabert.
        <pb n="749" />
        —
28523323 *
223228 332 2 —
« * —A 2 —⏑ —— 823 ———— — * —
52523—3z532223 135332365 3555—83 338358 32378 352 532 7
4355355 25338 5 523848 272 25528. —25583385
383773s5383353 72 3 *235333 *371335832 5
5 — A —— —* * VT 2 * * *
s333 3533553233 33—33
5532*5 —e852 52338 2 725 222 *5—52 2 — 287
*28 * — z5325 58 253525 2*—2 —— — 25 — — 288 2
— 5835 — 5588 52325 — 7 85834 —8 c—ẽ 3
z8* z35535 —— ——— 55*55 I53838353288 38 32
2 5— 22 J 8 84 2 X25 — 8 2
8 532 2 — — — — —A S82 E *228 ·5
3 — S —7 2 2 — * * 83328 2
2333533338 g —
— 2* 2* — — — F 27 222 7 * 282* 2 2
2 — 3 2 * —33 * — 322353 34 2* 5522
5535338323 337833 ss56z333753328 3353833 3525
333 13373 358335 33833.
58 — —— s s7 53288
— — 0 257 * * — ————— — —A —— —
—A —— —— z8 2 8 —A ——— —— — mB23232 3
—3 — —— e * — 28 — 2.5* 22 4 — 9 — 52 8 E„E
23853332868* 333 — 35 58222358 525345 »27 7—,5*7335
2 —s 2* — —— — 2 — 2* 2355 72.2 2 282 282289
22 * 537 —385633—86333 E 35335 33,2 Z
532 5 —— z55V5528 —63255 2358532355 3 5332352*
2323532 —— 12 — * — — — E5—23522 — ——
3 — 252——22532 2 —— — 38*
237 32355 55258 553223 332332 — 5253 — 575
— 353533 —353553358 2 52 538538—2335 —A—— 82
— —— 255 38 55746 sa —55852 LELV 33— — ——
—8 t S 2 22 8—25 23 *
WM x —822822 22 S4 »5335322 2 * 35232 6* ⸗
5 8 —— 5257522 — 8* 3 —— —A— — — —
32385 553833253 A 33 33 2*
5352 * 55 * A ⏑—— —I 32257 —A —D
333
—A EBS E * —XX
553 5—85535823 22235 53323
2 32 535258 5 7
224 —z2228 55 5532 225 — 5 rc ——⸗
5 33585 5583 35673553535 53 558 2338z23 4336338
— 23 * 25* —————— —— — 538 —B — 230
*2 — * —5862 —X — * 8 *
— — A7S —E —XX 2 —3 — — s223 SB —2 E —
* 52* 238 55530338 3 5 88375
* 5258 5s5525 2322322 *253 5733 3228822 ẽ — —
3z385 5552 2385 855 —F 2 2833 8 533 3 352333233
2 25 2853528 ã ———— 88 5 —A—— — 5z52332
3 *25333 3 52 735 52325 * 8 — A—
3 — j 3253 2522535 2 *222 E5352 528 ã 53 ——
* 52— 22 * 25268 8* — —— — * ——25 — — —A *25
5 —2—— 5 AS5 —A — — — 2 * E 2 58 — 22 3 3*38
8 0 5* 8 5— 5 — * 8 23 2 25* —8 as —— 7
8 2m258 — —— 222 3 8 —3282 22 —8 —A 8
* 2855 25 Iz3838223S2 23 —— — —— —A——
2 23 23 2285 533333853 E 22 528 524 3 8 S 2
— 558 25368 2 — 8 3827 — 3 — *5825
s325232 * 23335 533 33332433 3653 1775335
J 23 57. 52 53253 ——3833 * 253355 A— — — 2258237*
* —52 —A ——— J 25525 — — 5 23 28 — — 2332
7 5222 2 8 —A 2 ————— v — —— —AA —3222 2252
5 —3 25323 32258320—7—3 23 2353355533685 — F 23— 5538
—XR 228 — — — 253—k —302338 85 * 27 — — z 535*853
13323822—2 — 5352 535855535233557* —A
— —32— 55 555515 33 2527 22353878235— J 53323
533335833358* 33 33— 333330
* —22 — — 82 —A ——— 255 —248
2 7 * * —A 5 5533. 2* 522 22 3225 0 228 2 — 8
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3z8383 33— 33355—52523*— 8982 283 2*2252
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* 2.2 —— — — 22 2 —
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2752327 133222235337 — ——
538533 58. * 33—35755 26853—6
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ir 61. Na dern er Unzeite r und das neit de Hauoptoliuire oerou irue A iterpaita 248blalt, mit der Drtabta za⸗ Donneentagk and Soaniag
ammer ericheint wdhentliv viermal: Dinn ar J' deon aet sra. dr ar e S raun. ALd⸗aa aNä vietteliantig 64 Rrue ene
1 Mark 20 R. Pfz. Anteigen nerden Vit4 Krir, dre dreüvaltige Zeile Blattshrift oder deren Kaum bavehaet. —
J 13 11 7838 x Auee
— 221875
— ——— ——⸗ —

— —
——
* Deutsches NReich.

Münden, 23. Norb. Das gl. Kultuzministerium hat an⸗
zeordnet, daß an den sämmtlichen humauistischen, technischen und
Jehrerbildungsaastalten, danu an den Volksschulen, wenn es nach
zen detlichen Verhältnessen veranlaßt erscheint, am Mittwoch, den J.
Dec. i. Is. dem Tage der Volls ahlung der Unterticht ganz oder
—IIO

Sttraßbura. Der Dberpräasident hat dar fernere Erscheinen
zis vom Druder der amtlichen „Siraßburger Zeitung“, Fr. Thiel.
erausgegebenen Wochenblattes, Das xeue Stroßburg“ untersagt.
xFe ift dies jeit Jahren das erste Mal. daß der Oberpräsident vo
deser ihm zustedenden Besugniß Gegrauch machte. Die Sache
nacht de reiflicher Weise vel Deehe da sie ein rtichtfteundliches
Blait ir fft, das aber freilich statk über die Schnur gehauen hat.
Fin Artitil der, Straßb. Zta“ saat, das untecdrüdte Blait habe
die Gegensatze zw shen Eingewarderten und Einheimischen fort und
ort derscharjt, indem es die Nothwendigkeit eines streageren Regi-
nents gegen Letztere predigte; es habe dadurch den nationalen
daß geschürt und dadurch den öffentlichen Frieden gefährdet, die
Vegierung müsse sich auf daß Vertrauen der Bevölkerung in die
Redlichleit und Humanität ihrer Absichten stützen; dieses Vertrauen
aber werde erschuͤttert. wenn man stets das Gelpenst eines strengen
stegiments an die Wand male. J

Berlong, 22. Rov. Dem Reichstage ist heute die Ueber
icht über die in den Jahrenz 1870 bis einschl eßlich 1 74 verrech⸗
Jeien und innerhalb des Jahres 1875 voraussichtlch zut Verrech;
zung gelangenden Ausgaben für des Netablifsemeit des Heeres ju⸗
zegangen. Deraus etgist sich, daß von den zur Wied rhecßellung
er Kriegebereitichaft des Heeres aus der französischen Kriegskosten⸗
itscqadigung bewilligten 106,846. 810 Thalern oder 320,540, 480
Park bis zum Schlusse des Jahres 1874 überhaupt 56 266,877
Thalet oder 168,800,632 Mark 4 Pfennig definitib verrehnet
ãad, innerhalb des Jahres 1875 116963,438 Rart 96 Pfennig
ur Verrechnung gelangen werden, die rechnungsmätzigen Ausgaben
üt das Retablissement am Sthlusse des Jahres 1875 einen Ge⸗
ammtbetrag don 285, 766 071 Mark erreichen und demnächst noch
34,505, 359 Mart füt 1876, 269. 000 Maet für 1877 und weiter
jur Verausgabung gelangen dürften. Der am Schlusse
des Jahres 1875 aus diesem Resteusoll noch verbleibende, auf
34,774,359 Mart veranschlagte Betrag bildet einen re haungsmä
zißen Bestand, über welchen im Sinne des Retablissenents: Bedarfs⸗
aiberschlages bereits bestimmte Dispositionen getroffen siad. J

Berlin, 22. Nov. Asg. Dr. Vo und Genossen daben
olgenden Aurag eingebracht: Der Reichstag welle an den Reichs⸗
X
aß dem Reichstag noch im Laufe der gegenwärtigen Legislatur⸗
je iode ein Gesetzeniwurf vorgelegt werde, wounach das Wahltegle⸗
nent vom 28. Mai 1870 und die damit im Zusammenhang steden⸗
zen Bestimmungen des Reichswahlgeseßzes vom 81. Mai 1869
uinter Berücksichtigung der bei den Wahlprüfungen, des Reichstages
zemachten Erfahtungen einer Rebision unterstellt werde, und zwar
n der Richtung, daß die Anfertigung stäudiger Wählerlisten an⸗
eordnet, eine richtige Beurkundung der Stuinmabgabe mehtr gesiche et
ind für die Moöͤglichleit der Geheimhaltung der Wahlistimmen besser
zesorgt werde.

Berlhin, 23. Nab. Heute Müdie Strafrechtsnovelle an
ven Reichstag gelaugt, und damit sind, die sämmtlichen Gerüchte
a. etr Vertagung der Vorlage vollständig entliäftet.

Berlin, 23. Nob. Prinz und Prinzessin Karle sind vom
daiser Alexander eiugeladen worden, der am 8. Dec. in Petersburg
tattfindenden Feier des Georgs⸗Ordensfeiles beizuwohnen, welche
n diesem Jahre dadurch eine besondert bedeutende wird, daß der
oiser Alexander an dieiem Tage 25 Jahre Besißer dieses hoöͤchsten
usfischen Mititärorde s is.

Berlin, 24. Nov. Der Reichstag setzte nach Erledigung
aehrerer lleiner Berathungsgegenstände die zweilt Beralhung deẽ
Stats fort und bewilligte die Positionen für das Reichseisenbahn⸗

amt. Auf Befragen erklärte hierbei Prasident Maybach, vaß der
Fertigftellung des Reichstisenbahngesezes, welche er don Anfang an
jett' eden habe große, noch nicht üderwundene Schwierigkeiten ent⸗
egeaständen. Er hoffe eine Einigung zu ertielen, fönne abetr über
eren Richtung noch nichts angeben. —* Weiterderathung findet
Freitag sftaut,
——Auslhan d..
Mew-Yort, 22. Nov., Abends. Der VicePraͤsident der
degierung, Henry (gewählt den 4. Märt 1879), ist geftorben.

New⸗York, 24. Rod. Thomas Ferry auns Michigag
ß zum Vijzeprasidenten der Vereinigten Staastn ernannt worden
Bermiiqtes.

784üferzlanteren. Fabrlldirektor Euler, Redakleur
Fleischmann, Bierbrauet K. Gelbert, Feht. L. v. Gienunth!, Bürs
ermeister Goerg, Bierbrauer H. Köhl, Bezirksamtmann Medicd,
Zierbrauer Th. Ocrth, Fabrikant W. Orth, Fabrikdirektor Schön,
zaume ster Ft. Sommerrock und Pfarrer Vogt erlassen in der
Pf. P.“ einen Aufraf zum Bau einer Arbeiterherberge in Kai⸗
erdlauiern. Sie weisen darauf hin, daß schon in mehr ame hun⸗
zert deutschen Städten solche Anstalten und segensreich virken
ndem sie dem armen Arbeuer, dem Gesellen, der Magde billtge
ireundliche, außandige Unterkunit bieten. Die Umerzeichner des Aufruft
eabsichtigen, mit der Herberge pugleich ein billiges Kosthaus firr
ꝛedige soidde Geiellen, Atdeiter und Arbeiterinnen und, wenn möglich,
nich ein Lokal zu verbinden, wo eine Biblisthek aufgestellt und
dildende gemeinnüzige Vorträge gehalten werden sollen. Sit wen⸗
den sich mit der Aufforderung zu Beitrügen an alle Bewohner der
Pfalz, denn, so sagen fie am Schluß ihres Aufrufs, „es haͤndelt
sid hier um kein Wert der Partei oder der Konfeision, sondern
uim ein Werk der Liebe, das allgemeinen Nuzea ftiftet und Jeder⸗
nang zu Gute kommt.“ Beittäge nimmt die Expedition der
„Pf. Post? entgegen.
7 Aus de Vorderpfalj. In einen Dorfe der Ebene
nachte unlängst ein Minn, der dem Trunke ergeben sein soll, den
Bersuch, sich zu ethängen. Zwei andere, die kurz zuvor mit ihm
jusammen waren und watscheinlich Außerungen von Lebensuberdruß
aus seinem Munde gehoͤct hatten, eilten ihm nach und fanden ihn
ichtig, wie er sich dermittelst seines Taschentuches an einem Birn⸗
vaume heuter seinem Hause aufgeknäpft hatte und lustig zwischea
krde und Himmel baumelte. Rasch entschtossen schnitten sie das
Taschentuch entzwei und retteten so den Lebensnüden vom bösen
Tode. Zum Dank h'erfür empfing sie jener mit den vorwurfs
ollen Worten: „Wis han ehr mich abzuschneiden, wenn ich mich
)ente will N! jetzt köune ehr mer aach mei Sacktuch bezahle!“ —
kin Bürger derselben Gemeinde, welchem dieser Vorfallerzählt
purde. dußerte, charalteristich genug: „Die zwei hätten den Kerl
iux sollen hängen lassen, dann wären wir ihn auch los, und wenn
die beiden Lebensretter sich selbst noch an die anderen Birnbäume
des Gartens gehängt hätten, so wäre das auch kein Schaden fürꝰs
Oct gewesen.“

7 Edenkoben, 21. Nov. Gestern Abend ereignete esi h in
der Niederhöfer'schen Moödelfabrik dahier ein gräßlicher Unglück-fall.
kin 15jahriger Junge erfaßte, wie man sagt aus Spielerei an
iner Maschine einen Riemen, der ih wiederholt herumschleuderte
ind so graßlich zurichtete, daß er noch in derselben Nacht unter
urchtdaren Schmerzen starb. (Rhpf.)

7 Vor ungefahr drei Wochen — schreibt die ‚Südd. Post“ —
arretirte ein bayerischer Gendarm in der Raähe von Pfaffenhofen den
dindwerksburschen Theodor Thiedl aus preußisch Pommern wegen
Zelrel und Landstreicherei. Bei Ankünd'gung der Arretirung Seitens
»es Gendarms äußerte sich Thiedl— nachfiehender Art: Was!!
Sie wollen mir arretiren, wissen Sie nich, daß ich ein Preuße din
ind keen Bayet das Recht hat, ams anzutasten, selbst wenn wir
ms gegen enre Gesetze verfehlen — 72* Der Gendarm dem die
— des Bruder Preußen!, als zu früh gemacht, doch nicht
janz richtig vorlam, bedeutete nun dem Tiedl, daß er, wenn e
        <pb n="752" />
        auch ein Preuße sei, sich vorläufig den bayerischen Gesetzen nodh
fügen müsse. Dieser Anmaßung des Gendarmen wegen gerieth
jeht unser strammer Pommer außer Rand und Bande? Mit den
Worten: Ich jehe nich mit, das gibt es niche. daß man eenen
Preußen jerade so gleichgiltig arretirt, Ihr Bayern seht unter uns
aund mößt thun, was wir haben wollen, das merken Sie sich, Sie
Sie Xx.“ ... Genannter Theodor Thiedl, welcher nun am 18.
Jm. vor dem Veiirksgerichte in Freising sich wegen Widerstands
gegen die Staatagewolt zu, verantworten chatte, gestand die zuz
Last gelegten Aeuß rungen unumwunden jzu und blieb sogar in
offentlicher Verhandlung bei Feinem preußischen Glauben, daß ein
Baher einem Preußen „Nichts zu sagen habe, stehen. Die Rich
ter, die über Thiedl zu Gericht saßen, saben in diesem Glauben
rine Frähgeburt, weshalb sie ihn noch nach dem boher schen Gesetze
ind Behandlung nahmen und zu 2 Monaten Gesäahniß ver⸗
uriheilten. —
7 DVer „Denauzeilung“ w'rd aus Zwieslel (beyer. Wald)
deschrieben, daß sich am 18. Nov. eine Siunde von da unterhalt
Schweinhüͤtt ein entsetzliches Unglück zugetragen hat. Ein Feuer⸗
wertet hatte feuchigewo: dene Tynamit-Patronen, welche beim dor⸗
igen Eisenbahnbau verwendet werden sollten, in die naͤchstgelegene
Bahnschmiede zum Trodnen an der Esse verbracht. Piößlich er⸗
plodirten dieselhen unter einem fürchterlichen Krach. Der an der
Efse den Blasbalg ziehende Junge wurde in der Mitte abgerissen;
dem Schmiede selbst wurde der Arnm hart am Koͤrper sammt dem
Hammer abgerissen; einem Mädchen, dat eben Steinbohrer zum
Scharfen in die Schmiede brachte, wurde der Kopf zerschmettert:
in junger Atbeitert, det in der Schmiede auf etwas warten mußte.
wurde gräßlich verstümmelt, diese beiden sollen bereinss beim Trans⸗
port noch Regen gestorben sein. Von einem dreijahrigen Mädchen,
welchel oͤber der Schmiede noch schlief, hdat man bisher nur ein⸗
jelne Stucke gefunden. Den Ambos in der Schmiede hob die Ge⸗
walt der Explosion aus und sqhleuderte ihn wie einen Kinderball
gegen den Wald. Eine zwanzigpfündige eiserne Platie flog wie
cine abgeschossere Kanonenkugel mehrere hundert Fuß hoch in die
duft empor. An einer Reftauration, welche ganz in der Rähe sich
befindei, wurde der halbe Dachziebel in die Luft gesprengt, alle
Fenster zerrümmert und die Trintgeschirre aus den Gestellen ge
hoben und zerschlagen. —
4Thierarzt und Bierbrauet Sandnet in Osterhofen
Niederbayern), welcher des Mordes seiner Frau besvuidigt ist
wurde mi selner Concubine in Southampton verhaftet, wo et id
nach Amerika einschiffen wellttee. 6

VDas Eiablissement Cramer-gNlest in Nürnbeer gbat die
Arbeitszeit don 10 auf 83 Stunden Slunden reduzirt, um nich!
zu Arbeiterentlassungen schreiten zu müssen.

Die „Neue Würzb. —* I
Streit in Unerfranken schäht die Schafzucht bedeutend höhen
ais die Kindererziehung, weil erstere großen materiellen Nutzen
abwirft und letziere große Kosten verursacht. In richtiger Wüt
digung dieset Bex haͤltnisse hat sie den Schäfer im Schulhaus
rinlogirl, wahrend dir Lehrer im Wirthshaus sich beh lsen muß
Gibrs wohl noch mehr derartige Zustaände ?

A Berlinis in der Nocht vom Sonnabend auf Soan!
jag die große a ßlerlche Posamentierwaaren: Fabrit abgebrannt
Wie das Ferer entstand. weiß man nicht.

Einen sonderbaren Schwarmer beherbergt die Berliner Haus
bogiei. Derselbe, ein notorisch wohlhabender Mann, befindel fich
schon seit März ds. Js. doit in Schulddaft. Von fußern phleg⸗
matischer Natur jüdit er, wie die „Staatsbürgeczig. schildert, den
Mangel der goldenen Freiheit taum und hat sich in aller Rudhe
darauf vordereitet, ein Jahr fern von des Lebens verworrenen
Zreisen in des Gesfangn ffes friedlicher Zelle zuzubringen. Do
der Mann ein Geizhalz sein joll, wie er nicht schlimmer gedacht
werden kann, so läßt er sic seldst Strümpfe und Pautinen von
der Anstalt kaufen und freut sich nicht wenig, daß er ein Jahr
lang keine Miethe zu zahlea braucht.

F Eine gedildete Koͤchin. Die Mübhe, bie sich die Berline
Damen geben, Schliff und Talt in das am haustichen Herd die
nende weibliche Personal zu bringen, scheint wenigstens bei einigen
dieser Indididuen Eingang zu finden. So erzähn Kaufmann H.
rine amasante Gejschichte von feiner eigenen Kochherdpflegerin.
Auguste, ein echtes Berluͤner Kind ist erst 8 Tage dei ihm in Con—
dinon; ihre Bidliothet besteht aus Scheible's Kochbuch, Schillers
Gedichten und des Leiertasten-⸗Arion Quevas fämmtlichen Werken.
Ihte Garderobe ist nach den Schnittmustern des Bazar, der Mode—
Jutung, die sie auch halt. Sie hat 3wat einen Liebhaber vom
Milnae, aber kein en gemeinen Grenadier, sondern einen Unterof—
ficier. Am vergangenen Sonntag siel es nun H. ein, mit serner
Frau und deren Bruder nach dem Zoologischen Garten zu fahren.
Wie wollen unsere Auguste mitnehmen,“ fagte Frau H. und der
ann war damit einverstanden. Zu bestimmter Zeit fuhr eine
Dictoriachaise vor. Als die Frau eingestiegen war, wollte Augustt
zleich nach. „Bitte,“ sagte Herr H. iahend, „Sie muüssen sich aui

zen Bod zum Kuischer seßen.“ — Glühend roth vor Zorn tra
Auguste einen Schritt zuruckließ und fich alsjo vernehmen: „So
vas iß mich noch vnich passirt, so lange ich mit Herren ausfahre.
Wenn“ nicht Platz genug in der Kutjche war, stieg kiner von die
derren auf'n Bock und mir ließ er drin fitzen. Un hier isoll ich
heien Kutscher rufklettern!* Is nich!“ Danach trat sie zurüt
und rief eine eben des Weges kommende Drotschle heran; da
warf sie sich hinein mit der Grandezza einer sparischen Duenna,
zlickie, von ohen herah auf ihre Herrschaft und rief mit lauter
Stimme: „Kutscher, nach'm Zoologishen!“ — Ihr Verhältniß mit
inetr so wenig tacwollen Herrschaft hat die Kuchenfee nauürlich
getost.

. * Halle, 21. Nov. Heute Morgen ist bei Dieskau ein
Büterzug entgleist. wobei eiwa 20 Wagen zertrümmert worden
sind. Det Unfoll ist veranlaßt durch eine Ladung Bohlen von
Desterrech, welche mangelhaft befestigt waren und berabgefallen
ind. (K. 3.)

fDortmund, 20. Nav. Soeden geht, der D. 3. die

Mitiheilung i, daßz am 18. d. M. in Ruhrort ein Fabrilbesi zer.
beicher 100 seiner Arbeiter an dem Tage gekündigt hatte, des
Adends auf der Straße erschossen wurde. Nähere Details werden
voffentlich dald folgäen.

Wirnren, 17. Nov. Jezt wissen wir also endlich, wat
ie Wellausslellung den Staat, wohlgemerkt nur den Staat, ge—
ostet; meht als 19 Millionen find ausgigeden nur reichlich 4
Reislionen tingenommen, macht einen Ausfall von 15 Mill.

7 Wien, 24. Nov. Der Kardinal Fürstbischof Rauscher
st heute Nachmittags 8 Uhr verschieden. 2

Am 20. d. Nachmittags 4 Utr stürzte an einem eben im
Bau befindlichen Schulh'us in Gtaz (Sieietmart) das ganze hohe
Stiegenhaus sammt den Gerüsten zusammen und die daran und
Farunter beschäftigten Arbeiter verschwanden in dem wirren Haufen
da Gebälk. Steinen, Zeegeln und Schutt. Bei Fadelschein wurdt
den ganzen Abend hindurch gearbeitet, um die Vecunglückten auszu⸗
raben; 5 davon waren todt, 6 schwer verwundet. Die Gemeinde
uhrte den Bau in eigener Regie unter Leitung des städtischen Oder⸗
agemeurs. Man glaubt, daß die Gurie iam Stiegenyaus im 3.
Zlodwerk rissen und dies den Einsturz verursahgte.

—21Gegen die Au 35chweitfungen der Damenmoden
wird am Eude gar der — Thierschutverein eintreten müssen. In
den. Schaufeustern mancher Puzßgeschäfte und Knnstblumenhand⸗
lungen finden sich jetzt unter farbenprä chtigre Garnituren für die
de euwärtigen in der That undefinirbaen Coiffuren und und
sagbarer Damendüten auqh diverse einheimische kle ne conseroirte
Hogelatten mi eiwes gespaunten Schwingen, lafurblaue zierlich
Menez, feuertöpfi ze Goldhahnchen, grüaliche Zeisige, zimmeibraͤun⸗
iche Zaunschlüpfer, harlequinbdunte Disteifinken u. s. w.,welcht
unferer Damenwelt zur weiteren Ausschmückung dargebo: en werden.
Derarligen Geschmack mussen wir als eine Verierung bezeichren.
leberali bemüht man sich, die liede gefiederte Welt in jeder Art
zu hegen und zu pflegen, ihr reizendes Daheim auf Busch urd
Ja in vor Scadern zu bewahren, im Winter die dabier gebliebenen
dunt ven Thierchen durch Nahrungtspenden zu erhalten. Wir
‚rotestiren daher im Namen aller Verständigen und Wohl gesinnten,

m Interesse des allgemeinen Wohles energisch gegen den Vogel⸗

nort, welcher einer ausschreitenden Modesucht und der Rohheit ge⸗
rährlichen Vorschub leistet. Seit Jahren schon ist der lieblichen

Bogelwelt im geseßlichen Wege voller Schuß gewährleistet, und
jarie Gelde oder Gefaugnißstrafe soll auf Jeden fallen, der jent

m Haushalt der Natur so Uberaus wichtigen Wesen v rnichtet.
Wir si d im Vocaus überzeugt, daß jedet vom wärmsten Interesse für

das Gemeinwodl dictirte Hinweis den Vertretern des Geseßzes Au⸗
aß werde, dem Unfuge gründlich zu begegnen. N. Miz. Anz.)

7 DVDie Ex⸗Konigin Jsabella von Spanien erschien dieser Tagt
jor der ersten Kammer des Pariser Cwilgerichtes, um einen Pto⸗
neß⸗Eid zu leisten. Sie hatte ihre Tafel einem gewifsen Blan⸗
dard in Entreprise gegeben, so zwar, daß sie diesem für die Be·
dstigung ihres ganzen Hauses monatlich eine gewisse Pauschal

usine zadite, Nun war Blanchard mit Hinterlassung einer

Schuldenlast von 27,037 Francs 75 Centimes ducchgegangen, und
die Lieferanten, welche d'esen Betrag von ihm zu forden hatten
zlaubten, dafür solidarisd mit ihm die spanische Majestät belasti⸗
jen zu dürfen, da die Koͤnigia, wie sie behaupieten, fich persön lid
inheischig gemacht hätte, die don Blanchard bestellten Artikel zu be
jahlen. Die Koͤnigin bestritt dies, wies ansch, da ß Blar chard feir
monatlichen Bezuge regelmaßig und richtig er halt en hätte und lam
wegen der angedlich von ihr übernommenen Hafjt pflichnt zu Eid
Sie leisteie diesen Eid, und die Lieseranten waurden mit ihrer
Zlage abgewiesen.

7.Dovder,. 20. Nov. Ju der vergang enen Racht herrscht
nuf der Küuste hefliges Unweltet, wodei, wie man derechnet, etw⸗
13 Fabtzeuge auf die Dunen gestrandet und 40 dis 80 Menschen
imgelommen sind.

4 Brigham NYoung hat sich geweigert, seiner niebenzehnten
        <pb n="753" />
        zhehälfte, Frau Anna Elisabeih Young, die ihr zugesprochenen
600 Doll. Alimente zu zahlen. Das Bundes-Bezirksgericht in
Salt Lale Cim hat, deshald am 29. v. M. decretitt, daß Brigham
Young einzusperren sei, bis er die verfallenen Alimente nebst den
zrozeßlosten bei hlt habe. Dieser Entjcheidung gemäß wurde de
Pormonen⸗ Prophet in seiner Behausung arretirt, doch wurde ihm,
a er Krankheit vorschützten gestattet, einstweilen in seinem Hauft
anter Aufsicht eͤnes Gerichtsbeamten zu bleiben. Es scheint jedoch
weifelhaft, od die Verhaftung PYoungs aus den don der Frau vor⸗
ebrachten Gründen aufcecht erhalten werden kaunn. Als 17. Frau
ann das Bundesgericht Frau Anna Elisabets unmöglich als recht⸗
maßie Gattin des Mormonen-Ctefs anerkennen; vom legalen
Standpunkte aus ist die klagende Frau nichts anderes, als eine
Foncubine Youngs und ats solche ist sie nach den Gesehzen der
Dereinigten Staaten nicht berechtigt, aus dem von ihr' wissentlich
ingecangenen, gesetzlich nicht sanktisnirten Verhäliniß Vortheil zu
ieden. Der Fall erschien der Administration wichtig genug, um
ihn in einer Kabinetssitzung ausführlich zu erörtern und den Ge—
aeral-Vundes-Anwalt zu beauftragen. ein Gutachten auszuarbeiten.

ach. Ch. Wolf, zum Verweser daselIbst und Lehrer IK. Diehl in

Oppau zum Lehrer an der kathol. Schule zu Eppstein ernauut.

—Caplan A⸗ami in Kircweiler wurde zum Pfaerverweser in

Münch eiler a. G., Cooperator Haager iun Boruheim zum 1.

Taplan in St Ingber, Pfarrverwiser Krebs in Nederkirchen zum

Bfarrverweser in Arzgeim, Pfarrverweser Firker du St. Ingbert

sum Cooperator in Bornheim ernarnnt.

Jluustrirte Jagdzeitung, Ocgan fur Jagd, Fischere
und Naturkunde. Herausgegeben von W. H. Nitziche, Konigl
Oberfötster. — Leipzig. Verlag von Schmidt und Gunther ·
— Nr. 4 dieser beliebten Jagdzeitung enthält: Jazdoate
Saäugethiere vom Koͤnigl. Preuß. V'ee⸗Oberjagermeister von
Meyerinck. — Jagdstreitigteiten von Fr. Freiherr von Droste⸗
hülsboff. — Jagdbilder aus Ungarn von Arnould mit
Illustratiox. — Der Fischadler von O. von Riesenthal mit
Islustration. — Inserate u. s. w. u. J. w. Preis 3 Mark
dalbiährelich in allen Buchbandlungen und Postanftalten.

uereiSrfahrungen aus 835 BVrentperioden,
die Quintessenz der Branntweiubrennerei mit besonderer Be⸗
rüdsichtigung der verschiedenen Steuer⸗ und Lokalverhälinisse
in Deutschland und Oesterreich von A. Hamilton. Fünfte
vermehrte Auflage. Mit vielen Abbildungen. Leipzig, bei
Schmidt und Günther. Preis 4 Mark 50 Pfg.*
Hamilton ist ein Techner, der sich das Studium der Bren⸗
aerei zur ausschließlichen Lebensaufzabe gemacht hat. seine Erfahrung
ist deshalb die ausgezeichneteste und die Schriften, welche er heraus—
gegeben, zeugen dafer — so auch diese neue Auflage, welche für
yer praltischen Brennet bestimmt ist und viele schätzbare Anweisun⸗
zen entbeaus

Dienstesnachrichten.

Seine Majestät der König hat durch allerhöchtte Entschließ uug
. d. Hohbenshwangau den 16. ds. den seithetigen Lehrer fir
Nathematik und Realien an der Lateinschule Gründstadt, Fet dinand
aiffel, vom gleichen Datum zum Lehrer der Mathematekund Physit
un der Gewerbschutle Zwe!brücken ernaunt.

Der stedtische Schullehrer Pohl in Speyer wurde zur Aus
ilfe im Eladier⸗ und Kalligraphie⸗-Unterricht an der Präparanden⸗
chule doselbst deigejogen. Die kath. Pfarrei Hatzenbühl wurde
dem Pfarrer st. Bubenheim in Ottersheim verliehen. Dem Dom
dechant J. J. Weiß in Sp her wurde das Ehrenkreuz des Lud
wigsordens, dem Schuuehrer F. Doörr in Flemlingen die Ehren
münze des Ludwigsordens, in Kügsiht auf ihce seit 50 Jahren
m'ß Treue und Eifer geleisteten Dienste derlichen.—

Die Umwandlung der 3. protest. Schuistelle zu Haardt in

Lehrerstelle wurde genehmigt und Sculverser L. Neumann
zum Lehrer an dieser Stelle, der interim'st. Verweser zu Lambrecht,
Jak. Jung, zum Lehrer an der protest. Schule zu Boͤrnheim, der
nterimistilche Verweser der protest. Schulverweserflelle zu Siegel⸗

—it machen hierdurch auf die am heutigen Blatte siesende
Annonce der Herren Kau smaununund Simonin
hnamburg desonders aufmerlsom. Es handelt sich hier um
Drigal-Loose zu einer so reichli p mit Hauptgewinnen ausgestat⸗
telen Verloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr leb⸗
heifte Betheiligung poraussetzen läßt. Di eses Unternehmen verdien
pas volle Vertcauen, indem die besten Staatsgarantien geboten
ind und auch vorbenanntes Haus durch ein steis streng reelles
dandeln und Auszahlung zahlreicher Gewinne allseits bekannt ist.

——— — —

Zausversteigerung.
Montag, den 20. Deremberl. J. des
Nachmittags um 2 Uhr, in St. Insbert,
m der Behausung des Wirthes Heinrich
Schmitt, laͤßt Hetr Kaufmann Franz Jacob
sdrhard von da, auf lanjährige Zahl⸗
serminen oͤffentlich zu eigen versteigern:
Plan No. 533 und 534. 34 Dezimalen
Fläche, enthaltend ein zu St. Ing⸗
dert, in der Haupistraße gelegenes
Wohnhaus, Scheuer, Stallung,
Schoppen. Küche, Schweinställe, Hof⸗
raum, Pflaazgarten und sonstige Zu⸗
dbehörden, von 2 Straßen begrenzt.
neden dem Schulhaus und Heinrich
Ebrlich⸗ Erben.
Sodann ꝛeine liegende. Dampfmaschine
von 4 Pferdekraft und ein blechner
MRantel für einen Gasosen von 10 Hefen.
Bis zum Versleigerungstage werden diese
Objecte auch aus freier Haad verkauft.
Das Immobil kommt sowodl in geeigneten
darcellen wie im Ganzen zum Ausgedote.
Das Geschasisbürcau L. Bechthold
in St. Inabert.

————
Bekanntwmachung.
Mittwoch,, den J1. Tezember, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem
Bureau des kgl. Bergamtes St. Ingbert. die Beisuhr nachdeze chneter Holzquantitäten
aus den Staatswaldungen zur igl. Grube St. Ingbert pro 1876 im Subm ssionswege
an den Mindestnehmenden vergeben werden: .
—A
600 Kubikmeter Eichenstammholz
70 do. Buchenstammholz7
830 do. Stempelstangen.
dem kgl. Forstreviere Bt. AIngbert.
150 Qubikmeter Buchenstammholz,
2350 do. Stempelstangen.
0. Aus dem kgl. Forstrevier LAgers hurg.
8 Kubikmeter Kiefernstämme zu Brunnendeicheln. .
Uebernahmslustige sind eingeladen, ihre Angebote bis zur oben angesetzten
Zeit verschlossen und gehörig bezeichnet auf dem Buxeau des unterzeichneten
Amtes abzugeben, woselbst auch die Bedingungen zur Einsicht offen liegen
und die Submissionsformulare in Empfang genommen werden können.
St. Ingbert, den 23. November 1875.
Kgl. Bergamt St. Ingbert
. Kamann.
Hausverkauf resp.
Vermiethung.

Fin zu St. Ingbert, im besten Geschästs⸗
heile der Stadt, geleges Wohnhaus mit
Decomoniegebäuden und Pflamgarten, ist
Anter günstigen Bedingungen aus freiet Hand
ju verlaufen resp. zu vermiethen, beziehbar
bis 1. Januar nächsthin.

Diesen Anwesen eignet sich seiner vor—⸗
cheilhaften Lage wegen zum Betriebe eines
eden Geschäfts, namentlich einer Wirthschaft.

Das Rähere auf dem Geschäftsbüreau

E. Bechtbold in St. Ingbeun.

Bekanneamechung.“
Die Lieferung des für die kgl. Steinkohlengruben St. Ingbert und
Mittelberbach im Betriebsjahre 1876 nöthigen Rüböls, und zwar:
a., für die kgl. Grube St. Ingbert mit 30000 Kilograum
d. , „Mittelbexbach, 6000
soll im Submissionswege an den Wenigstnehmenden vergeben werden.
Die Anbebote, welche in Mark und Pfennigen pro 100 gilogramm anzegeben
werden müssen, sind verschlossen und gehötig bezeichnet bdis Mintwoch den 8. Dejember
1875, Nachmettagt 2 Uhr, bei dem unterzeichnelen Amte einzureichen, bei welchem audh
die Lieferungsbedingungen eingesehen werden iönnen. *
Sit. Ingbert, den 25. Axe —
Kgl. Bergamt St. Ingbert
A. Namann. 7*
        <pb n="754" />
        Solztransport.
Aus den Waldungen der Gerren

Gebrüder Kraemer werden pro
1875/76 auf dem Submissioaswege an den
Wenigstibietenden nachstehende Stamm⸗ und
Klafterhötzer zum Transport an d'e St.
Jagberier Grube und an das Eisenwerl
bergeben:

400 Cubikmeter Stempelholz
Circea 400 Stammdholz,
Circk 100 Ster BHBrennholz.

Die verschlossenen Submissions-Eirgaben
wollen dis 26b Nov. von 2 Ubr
Mittags dei Unterzeichnetem ein⸗
gereicht werden, bei welchem auch die naähe⸗
ren Bedingungen zut Einsihht offen liegen.

St. Ingberit, den 25. Nod. 1875.

⸗“tter.
Fine hubsche Wohnung
bestehend in zwei großen Zimmerrn uud
einer Speicherlammer, hal zu vermieihen
Oarl HVo faan u-

Ein junger ensch wird zur 75 —2
aushülfe gesucht gegen entsprechende
Bezahlung. Von wem ?* sagt die Erxved.
Neses Blattes.

Sawere, graue, wolene
Bett⸗8 Pferde Decken
das Stück fl. 1 48.
Rolhe wollene Colter J
für zweischiäfrige Betteen, das Stück fsl. 8.
bersende im einzeln en und im Tutzend.
V ThrAnidlder Machfolger
in Frankfurt aMain. 8

4
—
*
pMlannheimer Journal &amp; Handelszeitung.
Organ nationaler und liberaler Richtung. Taglich zwelmanl erscheinend.
Aνααα S NMark tierteljahriioh excl. Postgebũuhr. Iusaerate
18 Pfennig pr. Zeild. V
in dor Aberdau4αbe tel. Tagesnotirungen der bedeutendaton Fonds- uurd
Productenmarkte. *
DGBRHIMEEN EFAtis uUund Fn⏑. E

Man hieto (. dio n 3
ö ν
300 —8
oder 218, 72560) Guldden
Haupt-Gewinn im günstigen Falle bietet die allerneueste grosst Geld-Verloosung,
relche von der hohen Regieruong genehmigt und garantirt ist.
nhie rotheiafte Fikriehtung des neuen Planes ist derart, dass im Laufe von
wenigen Monaten durch 7 Verloozungen 41, 700 Gowinno rur XXX
connen, darunter befinden aieh Haupttresfer von eventuell R. M. 875, 000 der fi.
218. 750 8. W., ciel aber
Gewinn I. 250,000 SGemwinne M. 15,900,
Gewinn M. 125,000 Gewinne M. 12,000,
Gewinng M. 80,000, 32 Gewime M. 10 000,
Gewinn M. 60,000, 4 Gewinne M. 6000,
Sewinn M. 50,000, Gewwinne M. 4000
Gewinn M. 46.000, a4 Gewinne M. 2400,
Gewinn M. 26,000, »12 Gewinne M. 1200,
Gewinne M. 20,000, 512 Gewinne M. 600,
Gewinn M. 24,000. 597 Gewimmne Mn 300,
Gewinne M. 20,0900, 18,800 Gewinne M.“ 131,
Gewinn M.18,000, ett. etc.
Pie nuehste ersto Gewinnziehung dieser grossen vom Staate ga-
rantirten GeldVeorloosung ist amtlich fastgestellt und findet —
Ahon amn I6. u. 16. Dedember d. J. gtatt
und kostet hierzu 38*
ĩ ganres Original Loos nur Mark 6 oder si. g c.
nalbes —F 5 . ßB 15... —
1I dviertel IM 58 xr. ..—
Alle Auftrũge werden aofort gegen Finsendung, Posteinzahlung oder VMachn hme
des Betrages mit der gröseteo Sorgfalt ausgeführt u. erhält Jedermann ron uns die
t dem Staatswappen versehenen Original-Loose selbat in Händen. 2
Beetelinngen verdsn die erforderliehen amt lichen Plune gratis beigefũgt
und nach jeder Ziehung venden wir unseren Intercssenten unaufgefordert amtliche
Liaten.
hie Anmzanlung der Gewinne erfolgt satets prompt anter Staafs·Garantie und kanu
Amcx urecte Zucendungen oder auf Verlangen der Interessenten duteh unsere Ver-
pindungen an allen grösseren Plũtzen Deutschland's veranlasst werden.
vαα Gοιααιν αr gtets vom Glũcke begunstigt und hatte aich diaselbe unter
rielen naeren bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Haupttreffer 2u eérfreuen
q en betreffenden Interessenten direct ausbezahit wurden.· ML.
Faraichtlien Fann bei einem solchen auf dor solidesten Basis ꝑgogrundeten
Vnternehmen uberall ant eine sehr roge Betbeiligung mit Restimmtheit gerechnet
Terden, man belisbhe daher sehon der nahen Ziehung halber alle Auftrage valdigst
direcet xu richten an *
risfim annn « nmnon
,Ranic- und VeεN—SZ- eεJt in HUamhurg.
Ein- und Verkauf aller Arten Btaatsobligationen, Eisenhahn-Actien und Anlehem-
loose.
FS. Wir danten hierdureh fur dus uns seit her geschenkte Vertranen und ndem
vir bei Beginn der — Bet heiligung a⸗n verden
Fir uns uch fernerhbin bestreben, durch stets prompte un reelle Bedienu ng
—XDBILII uvertso qãie volle Zufriede ↄheit underer' geehrten Interessenten 2u erlanßen.
mit Firma dedrudt, werden angehfertigl iu , —2
e ———————
ISAnr En und Verlag von F. X. Dewetz in St. Ingbert.
        <pb n="755" />
        St. Ingberler Anzeiger.

2
——
r Sit. An dereer Anzeigec (und das git dem Oeeotohatie att ou doene Tnerdalui isSBatt, nit der Oieata ite. Don aerst as· and Socutag

mmer erscheint wachentlis viernal: Din üra 4. D2a 405ee 5ta. 52 3146 413 51344 tai. X te ita ↄxxic vierielia tig 42 Ærir. ode
p 1 Wark 20 R. Pfa. Anzeigen werden it 4 srir. die dreiipaltige Zeile Blattj hriit ader deren Naum vere net. —

— ⸗ — —⸗ — — r — — — — —— —

Zerreto 18735

95

* Deut sct es RNeich.
l
ver —

Mänchen, 24. Nop. Koönig Ludwig ließ dem mittler⸗
weile verstorbenen Kardinal: Erzbischof Rauscherin Wien durch den
dayerischen Gesundten Graf Bray seine innigsie Theilnahme und
hesten Würiche ausdrücken.

Mamncheu, 25. Nod. Mit Rücsicht auf die am 1. Ja⸗
auur 1876 ermntresfende Außerkurssetzung der süddeuifchen Scheide⸗
nünzen wurden die Distrikisver alfungsbehöcrden rechts des Rheins
aem Staatsministerium des Innern beauftrugt, bei der Einhelung
»es Restausschla es der BrandversicherrugsBeiträge Sechs- und.
Dreitreuzerstücke jüdo. Gepraͤgis in jedem Betrage anzunehmen und
m Allçemeinen dah a zu wirken, daß diese wie die anderen noch
ucht außer Kurs gesezten süddeutschen Muͤnzen möalichst zu Zahl
angen an öͤffenilichen Rassen verwendet werden. —

Mündren, 25., Nov. Der Hr. Bischof von Hane
verg 'ist mit den he. tigen Morgenschuellzuge nach Speher zurück
zekeyrt.

Wie die „Südd. Pr.“ erfahren haben will, betreibt der
Abgeorduete Windthorst bei den bayerischen Kelerikal⸗Patrioten den
Bedanken, m Masse ihre Mandaue zum Landiage niederzulegen
and soll der Clubvorsitzende Dr. Freytag bereits Jür diese Id⸗
jewo nen sein. J

Bexrlinz, 25. Novbr. Die Petitio icont nifston des Reichs-
ags hat heute mit 21 gegen 3 Slmmen den Anitag, Über alle
chuß zollaerischen Petitionen um Verlangerung der Termint ver
auihebung der Eiferzoͤlle zur einfachen Tagesordnung Aberzugehen,
J. h. sie abzulehnen, angenommen; die moriverte Tagesordnung
es Correferenten wurde mit 18 gegen 6 Stimmen abgelehnt. —
Wie in parlamentarischen Kreisen verlautet, soll Culiusmin'ster Fall
nn Folge der Zurüdwe sung seiner Geuneralsynodalliste seine Demis⸗
ion eingereicht haben; über den Entscheid des Kaiseck ist Naheres
tnicht belannt. EEr. 3.

Berfin 26, Nov. Der Oberstantsanwalt des Kammer-
jerichts beantragte deim Arklagese nat des Staatsgerichtähofs, den
Srafen Harry v. Arnim als vermeintlichen Verfaffer der Broschüre
2ro Nihilo wegen Landesverrath in Antlagezustand zu versetzen
der Anklagesenat beschloß am Mittwohe vierüber in geheimer
Sißung. J

— Auslanil

Bermischtes.
—.*442 — 4
k BVom 1. December an werden die Vahnfationen Zweibru⸗
ken und Hiuterweidenthal für“ den Privatdepeschen⸗Verlehr er⸗
ffnet. 5
f Die Direltion der pfalj Bahnen dat bereits angezeigt, daß
ie vom 1. December naͤhsihin Papieraeld in Gulden⸗ und Ihaler-
vährung nicht mehr annimmt, mi Ausnahme des bayer. Siaats-
pierge.des. Für den Endtermin des 31. Dechr. lauf. Jahres
st nun falt sämmtliches Papiergeld in Gulden und Thaler einge⸗
rufen und wiid in sehr kurzer Zen im Berleht nicht mehr doll au⸗
ubringen fein, weil es direct an die betreffenden auswartigen
xinldiungskass n gebracht werden muß und dadurch Kosten verur⸗
acht. Unter diesen Verhaltnissen ist dem Publikum anzurathen
etzt schon iremdes Papiergeld in Gulden und Thalerwaͤhrung nicht
n hr in Zahlung zu nehmen und de Aufgabe dre Weschäftsleuie,
olches so rasch als möglich aus dem Verte hre zu beseiligen, wo⸗
nit sie sich ihren Geschäftsbetrieb vur selbst erleichterr..
FMünchen, 28. Nov. Die Hundevisitations gebuhren
inch der neuen Reichswährung dürfen. a) wenn fie jahriich nur
nmal ftatifiaden, in Stadten den Betrag von 2 Wart, auf dem
Lande den Betrag von 1 Mart, d) wenn sie jaͤhrlich ofter stau
inden, den Betrag von 1 Mark, beiwm.⸗V3 Mart Richt überschreis
en. Für außero: dentliche Hundevisitationen darf höͤchstens eine
Bebühr von 20 Pfennig für jeden Hund erhoben werden. .
— frMannheim, 25. Nob. Eine Diebobande, welche hier
n der juagsten Zeit eine große Anzahl Diebftähle und Einbrüche
»erübte, wurde von der hiesi en Pouigei aufgehoden.
7 Man meldet aus Fran flfurt, 22 Noy. Der Ge-
chäftsgang in hiesiger Stadt ist dermalen ein hoͤchfi lahmer und
s find ncht weniger als 30 Autvertaufe im Gang. Dazwischen
aufen eine Masse Versteigerungen. Gestern waren nicht weniger
ils 149 Wohnungen zum Vermiemhen ausgeboter; varunter meh⸗
ere, für welche men sich schon k it Monalen vergeblich bemüht,
ie an den Munn zu bringen. Die Angube so Mancher, fie loͤnn⸗
en in Fraukfurt keine Schlafstelle finden, ist auch nicht mehr
tichhaltig, denn nicht weniger als 136 Schlafstellen waren ange⸗
zeigt. Außerdem noch 200 „moͤblirte Zimmer“.
fBarrisen, 26. Nodember. Das Stadttheater, in welchem
estern Abend Feuer ausbrach ist b s auf die Mauern ausgebrannt.
Drei Personen (der Decorationsmaler, fein Gehirnfe und fein Lehr⸗
lingh, die von der höchsten Spitze des Huses herabsprangen, blieben
od. “9.. — U
7 Jin Loire⸗Departement starb dieser Tage eine Frau im
johen Alter von 100 Jahren. J
7 Die Sammlung für die Ueberschwemmten en Frankrech hat
im Ganzen die schone Summe von 26 Mill. Fe. erreicht.

Trotz der Warnungen, welche der deulsche Hilfsverein in
Paris durch die oͤffentlichen Blätter wiederholit hat ergehen lassen,
indet noch inmer ein Mafsenandrang von Arbeitern und Augend⸗
igen anderer Berufsclafsfen statt, die dann sehr haäufig ohne Be⸗
dafligung bleiben und in eine sehr bedrängle Lage gerathen.
Dtittellose Deuische Innen nicht genug vor der Auswanderung
iach Patis und anderer Orten Frankteichs gewarnt werden.

Paris. Interessant sind die Mitheilungen des „Payz“
twer die Ideen des dieriten Napolcon“. Es entwickelt uns den
sSedankengang Lulu's wie folgt: „Gewiß würde der kaiserlihe
Irinz cm dem Tage nicht vor Gewalt zurüdschrecken, an welchem
*ewalt Frankreich zu relten vermöchte. Sein Existenzgrund als
rätendent auf den Thron don Frankreich liegt in dief em seinem
etannten männlichen Entschluffe, zur Rentung der Gesellichaft
aichts zu schonen. Em Bischen Bint zu hrechter Zeit dergossen,
vart ganze Sttome. Der 2. Dez. und d'e 500 Dienschen, welche
r gelostet hat, haben die Kommune um 20 Auhreverschoben.
atten nicht schon die Junitage Frankreich vor einem —nfeflichen
imsturz bewahrt? Nichts — bringt die Wunden eines Volkes
eichter zum Vernarben, als einsichtig und wohl angewendeles

Schießpulver.

Madrid, 25. Nob. Eine officielle Depesche aut Pam
na vom 24. da. meldet, daß General Quesada I2 Batallvn⸗
arlisten gänzlich geschlagen und sich nach —XXE
zambpelonas bemächtigl habe.

Dienstes 14 tr—hten..
TDet Major A. Fehr. de Lasalle d. Lo utsenehalvom
. Chevaulegers⸗Negt. und der HauptmarnL. Srörswvwom
J Inf.⸗Regt. wurden mit Per fion und der Erlaubnizz zum Töa⸗
en der Uniform veradschiedet.
— “
Verantwortlicher Redacteut: F. XR. Deme zz.
— shöαιäæαααι

——
st die in der heutigen Nummer unseret Leitung gichk beti ndende
AUoks·Anreige von Samuel Leckscher senr. in Hamburg. Dieses
Haus hat sich dnreh seine prompte und esehv iegeno Auszahlung
der hier und inder Vmgrgendags νναναν Betrãge einen dermassen
guten ·Rus erwotben. dass ir Jedem nut derαν heutiges Inserat
gehon an dieser Stelie aufmeriaam machon.
        <pb n="756" />
        volzversteigerung.

ontagz, den 13. Dezember d. J.,
Rachmitlagü 2 Uhr zu Nohrbach in
der Wirthschaft von, Jalob Glaser,
jassen die Herren Gedruder Dörr
ju Trippicheiderhof die nachstehend derzeich⸗
geten Holzsortimente, in ihren Waldungen
agernd, öffentlich auf Credit dversteigern,
nämlich: F

Schlag Pfeifferwald:
300 Ster eichen Schälprügel;
100— s. g. Schälftöa elholz,
514 eichen Schälstangen, sür Wacner

geeignet.
Schlag Thiergarten:
150 Ster liesern Prügelhoiz; F
i5 virten 75
Schiag Geistbacher bänge:!
200 Ster eichen Schälhoiz und gemischie
Prüugel.

Sämmiliche Hölzer sind sowohl in der,
Richtung Rohrbach: Neuhäusel, als,auch nach
Niederwũczbach bequem at zufahren. J

St. Ingbert, den 26. Nov. 1875.

Sauer, kal. Notar.

Spiolwaaren

n reichsser Auswahl ind zu allen

Preisen zum Verkaufe ausgestellt.
J. J. Fiack, ijun.
Spielwerke
4 bis 200 Stücke spielend; wit Er⸗
pression, Mandoline, Trommel, Glocken
piel. Callaguetten, Himmelsstimmen ⁊c.
Spieldosenn
2 bis 16 Siücke spielead, Necessaires.
Tigarrenftäuder, Schweizerdäuschen,
Photographiealbums, Scdhre bzeuge,
haudichuhtasten, Briefbeschwerer, Ci⸗
garren-Etuis, Tabaks- und Zündholz⸗
dosen, Arbeitst sche, Flaschen, Bierglä⸗
ser, Porteironnaies, Stünle cc., alles
mit Ptusit. Stets das Nueste empfiehlt
3. S. Heller in Vern.

Illufirirte Preiscouranke versende franco.
Nur wer direeezieht, erhält Heller'sche Werke

Gànzlicher Ausvorkauf.“
Wegen Aufgabe meines hiesigen Geschäfts
verkaufe ich mein großes Lagerin
Herren-S Knaben⸗Kleidern
um die Kosten der Rückfracht nach Zweibrücken zu sparen

bedeutend u nter dem Kostenpreise
und ist damit Jedermann Gelegenheit geboten sich um wenig
Beld einen Deeember-Anzug zu verschaffen. U

Besonders beachtenswerth sind meine

Dpamen-änmnte I
Zachen, Jaquets, Regenmäntel

—A
B. Ackermann,
neben der katholischen Kirche,

vis-avis dem Stadthause.

k

—X e ·
Emser Raslissen!
qc den Salzen der König-
WVaiineima-Felnenquellen
dereitet, wegen ihrer ausgezeichneten
und bevahrten Hoilkrast von den
lerren Aerzten gegen die Leiden
der Respirations- und Verdauungs-
organe empfohlen, sind stets vor-
rachig à Sehtl. inel. Gobr. Anwei-
zung 86 Pf.
it. Sugbert bel O. A
VFEi;e—. Anatheker.

Trauben⸗Brust-⸗Honig
abricir: unter Controlle des Herrn
Dr. Morita Freytag.
Königlicher Prosessot in Boun—

allein ächt
—
0
nit nebigem Fabritsem·
pet a Fiasche 1, 1 2* 5
und 3 Mark m irt
Iat. Ingbert, bei ——— in St.
ohãun. bei . Dudenhoefser
uad Karl Thiriot, in Saarlouieé
ei Fer Altenkirch, in Blieskastel.
bei Apotheker C. Richter, in Saarge
nünd, bei Apotheker H. Kirchner

Feuerwehr⸗Montag
—2 Peter Heusset. —
I voöewme

— —

—X * —
destehend in zwei großen Zimmern un
siner Speicherkammer, hat zu vermielhen

AX
Aaxr·medicin. Verx.

Durch alle Buchhandlungen, oder eg Ein⸗
sendunx, von 10 Vriefmatken 10 sdvirect
ven pillere Seriago- AInftalt in Leipris in
au beʒꝛieben: „Dr. Alry⸗ n afurbeilmeibobde
——— ccabrrre
Auiir. ce. 880 Seiten starten Vnche ansee
en iinedore vertauten Tausende idre Ge⸗
berin. ie abixeichen darin abzedructen
ant Men beαιιεν. dat scs solαÂ garanke
cc Glise gesunden, die, der VBertrweifung
— ieuis
i e errunise äerrt in triner de⸗
Alie seblen. Vian verlange und z2ebne
ur ae xpuq Driginalwert ven
qoterea Veriane⸗-ustali in elpiis“
peα aut Wunsch 4. einen Audzug bee⸗
seiben aratis und franco nt

voezieben dir⸗
aupt-Gewinne. j5 Pie Gewi
ιν α ũÛε- Die Gevunneé
Neus Deutsch garantirt
Releha-Wan- Anzeige
der Staat.
Gi zur etheili-
IXAXX
GFWVinn·. OChano en
der vom BStante Hamb urs
arantirten grosson —XX
Lottærie in weleher uber
7 Mllionen 660. 000
R.Mark
nicher gewonnen werden
AXX

Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-
Lotterie, welche plangemuss nur 81, 500
Tocee enthãlt, sind folgende: numlieh
Gewinn event. 375.000 Reichs-Mark,.
zpeciell RAMark 250,000, 125. 000
80,000, 60, 000, 50,000. 40,000,
36,000, 4m0al 30,000 &amp; 24,000.
3 mal 20,000 8 18,000, 29 mal
15,.000, 12,000 &amp; 10,000, 36 mal
5000, 45 mal 4800 &amp; 4000. 205 mal
3600 &amp; 2400, 417 mal 1800, 1500
x 1200. 1121 mal 600. 360
x 300, 18,820 mal 240, 131, 120
u. 60, 21014 mal 48, 24, 18, 12
u. 6 R. Mairkxk und kommen solehe in
wenigen Monaten in J Abtheilungen zur
rnicheren Entscheidung.

Die brete Gewinn⸗Zziebung ist art-
ILL
I5. und IG. Deceber d. J
featgestellt, und kostet hierzu
das gauzo Originalloos pur 4

Quldon 30 Xr.,
das halbe Originalloos nur

Guldon 45 Xr.,
das viertel Originalloos nur ã3 Kr.
und werden diess Jon tnte g
rantirten Origiual Louαο —
serbotenen Promessen) Fegen sran
irte Einsendung des BRetra-
zes oder — Poutvorseaue
eibet naen den eut ferate α-
rendom ron mir versandt.

Jeder der Baotheiligten errali von mir
neben neinem Original -Loose aueh den
mit ãem Staatewappen versehenen Original-
pian gratis und meh atattgehabter
Ziehung 0νt die amatliehe Zieh-
ungslieste EEXVEIIX
Dio Auszahlung und Versenduns

der Qewinngelder
erfolgt von mir direoet an dio In.
teresrenten Prom p unel unter
rirenater Versehvwiexenaett.
—J.de Hestelung kann man
veinfach auf eine Posnnιιn-
n α ανσ machen.
Man wende son daher
mit den Austrugen vor⸗
EIVR
Auol Meelarneher nenr,
—XE
XVIVII
in E ZInabert.

»andlungen.
        <pb n="757" />
        *
53528*
53535333532352284 ẽ
333553333
3335——33355553 ä —— 5
52238 55 323—5 33 53355 3 *æ233 53832
2553333323 553552 7 360 585 335
523352533328 E 3 2 * 623 232*25 52555232323 225 —?
1333353 2383 12153284 8 52738 3 —A 5335 32323 * 24
25532553257 5
3333335 2232 5832328 55 33358 38
* — —— 57 5 83 * —2 5 — 7 22
232537 3353 537 2828 2 5252555 7238 535553232 83 322
353 3533357 252882 8 z32553533 ——— — 2235838523835233
—* —8* S75 27 22 — * —X 2275 22 T —A —
28 255 532235 3 *8 22 2 2 3234 57 * 22233
75382 255222 — 3* 322 5355232. 55 53253 85 53
2353235 53235 3535 2* 2*2* —— — — 5328 5*838
5233228 2 —A 52— 233. 355337333383333 2*33325
—2 5355253 z3535382 3358752 3z53 —A ———
2 27 — —2852 —3— —— S 25325
—55 353—3532533838 5528— * — — 582 —3— 23*8 ———— 2
35823 5333385*25 A 583355 283 334 25
3 * 2*2 —238 58272 — * —
—53 25557—5682 8 78*7 7532553222353232 525 —A 3
53552535 5523523—2233 28 —A 55322 2*5 25222
—— 5 236823 223082837 3328232235 ·5EDE. A
22 ? 5 22 8322 5 *——„ 2—— 2* 27 5 —2228222*
253 322 225 —522322 52—525 2322 3 et 2 —S4 22
2 25 —A — 535 — 2153 22 ꝛ I55 2255 — 2
553533355 23735—353353 5537 5 528338 2322 3823..32
s333833355353355333835 57 383 37 *8325 5258333322 2332 — 5
— —— 535335 33583283 3 ö 34—
2 3 — — 32 22 533338382 32 —z 323827 22 —52 *
3235 25525 383 — 15333332333 2 —5585 5355355
25 128* 8 53 353253 255 —A 823583838 33388
25 —— 325558 28 532355325 2 5838 — — * * —A —
33 2332355 z525335 * —2 2 ——A — 52 5. 587 2 5
—* — 8— 48. * —5 2 2* 5 D
222285 ee—
— 8 3* 38 3 2 — — * 532
—E s8s 83 33353535533753223— ä ö—
338388 23*33533333383 383832323332 —— *77* 2
— — 7 * — — 2 2
222 835335 5 23 255 Oea —3 — — — ——
—— — 8235* A—
2 * 282 5235 32 523328232 — —
—E⏑— — 55333352355 SsSi ———5585223333
—5575 235 3552335 28333233338 —— —— —
— — — —2 *— — —*
—A—— —55 57535 * 232 3—3223 22008 2835322 532 37
23357333 —22 — * 5333823375 2328 557 7553353532 53
2325 5226*2 — 553 2z85 2 * WAS — 23222 —— 285688
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Der St. Pa berrer Auze Ig ert sund das mit dem Hauptolatte verbuidene Aiterdaltu i188itt, ait der Denztaus⸗, Daunerziags⸗ und So antags
auimuer erscheint wö chentlis vie r mn a l: Dinstarz. D2351245e66t4 i. 51 425t41 412 554tr41. 1201n ne it Sureis vierteliahrig 42 strzt. odet
1 Mark 20 R.Pfg. Anzeigen werden Rit 4 Zrir. die dreispaltige Zeile Blattschriät oder deren Raum dere ynet.
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43189 J Dienstag, den 30. Novembeer 1875
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Die Bolkszählung am 1. Dezeuber 1875. Es ist diesmal besonders auf die gewerblichen Verhaltnisse
An ersten Decerber, also morgen, hat jeder zur Vollszahlung abgesehen! Ihren Stand muß man vor Allem erkennen, wenn
mitzuwirken. Ein solcher Volksakt ist an sich ein so bedeutender, nan zu ihrer Leitung die Hand erheben will, sonst tappt man im
daß Jeder sich befleiß'gen wird, gewifsenhaft das Seine dabei zu Ddunkeln auf gut Glück. J
thun! Leider hat mancher noch Vorurtheile gegen diese Rcte, meitt Wenn man forscht — so weiß man nie vorher, was man
baid, es sel nur ein Ausfluß des Reichehochmuths oder ein Ma— erfotschen wird, — und komme scheinbae n'chts heraus, — forschen
noͤrer zu Gensten; der Steuerschraude; oder doch wenigstens ein nüssen wir doch, — wir sehen ja auch, wie oft das unscheinbar
zleichgiltiges Diag, wie zur Zeit des Zollverbandes, um zu er⸗ leine Rejultat der Anfang dee erfolgreichsten war/ denn wie in
mitteln, wie die Intraden zu vbertheilen seien, davon fließe aber der Natur aus Kleinem das Geoße waächst, so auch im Wiffen der
och wchts in die Tasche des Einzelnen .3* blenschen; und wie die Zelle in unß vom Organismus lebt, so
Ja freilich, das beste im Leben läßt sich nicht nach Thalern ebt auch der Ocganismus in und von den Zellen!
schaäßen, und die Volkszählung steckt auch Nie nandem Geld in die
Tasche. Aber ihren Werth versteht cuch nur, wer den Werth der ODeutsches Reich.
Stat'ftil zu begre feu begonnen hat. Berlin, 26. Rov. Die Etais der Post⸗ und Telegraphen⸗
D'e mensaliche Gesellschast im Großen ist vollkommen zu ver⸗ derwaliung wurden ungelkürzt genehmigt. Bei der Berathung des
gleichen mit der einzelnen Person: Beide find Ornanismen. Was ießteren erllärte der Generaipofidiretiot Stephan, daß wegen eineß
beim Einzelnen die Zelle ist, — der kleinfie Organismus⸗Theil, inheitlichen Pakemportos die Verhaudlungen im Gange sesen, daß
aus defsen tausendfältigem Wicderholen und Verbundensein dein auf die Wünsche wegen Ausgabe von 10 Pf.«Briefmarken für den
Koͤrper desteht, das ist am socialen Körper die Person. Verkehr mit dem Auslande Rücksicht genommen werden solle, and
Ist nun dein Koörper aus lauter gefunden Zellen normal auf⸗ endlich, daß bezüglich des tel⸗graphischen Depeschentarifs zum Wori⸗
gebaut, funktioniren alle The'le desselben narmal, so bhist du an slarif überzugehen beschlossen sei.
Leib und Seele gesund und Alles wird wohl gedeihen können. Berlin, 26. Rob. Die Gerüchte äber ein Abschieds⸗
Umgelehrt, bist du krank, so forschest du oder der Arzt, wo die Gefuch des Kuttus Miniftere sind vollästängig hinfällia. — Die
Stodung und Storung sitzt, fucht da oder dort das anormale Elsenzoll ⸗Petit onen kommen nuͤchssen Donnerstag an die Reihe.
Zellenleben wirder gut herzusteslen und die Genesung erfolgt. Das Grf. J.)
Erlennen — wo das Uebei sitzt, worin es besteht — das ist die! Berlin, 27. Nod. Aus bester Quelle kann ich Ihnen
Pauptsache, weiß man das, dann kann man „wenn's nicht ‚iu melden, daß der Reichslanzler beim Kaiser die Beschlagnahme dets
pat? ist, noch auf Hilfe heffen. zesammten im Inlande befindlichen Vermoͤgens des Graͤfsen Arnim
Der sociale Organisnus ist dem ganz ähnlich. Sind alle deantragt hat. Die Angeiegenhei sHwebtein Cabinete. (F. 3.)
Zellen, d. h. also alle Glieder des Staͤes kerngefund an Leib Der Reichskanzler Fürst Bismard hat an die Reich stags-Ab⸗
und Geist, wie muß da das Leben des Staates blühen! Nun geordneten Einladungen zu den vier Soireen vom Sonnabend den
lommen aber acute Krankheiten, wie der Gründerschwindel — oder 27. Rob. ab wie in der fruͤheren Weise ergehen —X
jetzt das Gegenstück, die geschäftliche Verzweiflung — ja das des der Centrumsfraction des Reichsstages hat eine große Zahl von
organisirt eine Menge Menschen, daß der ganze Volkelorper da⸗ Viitgliedern Einladungen erhalten.
runter schwer leidet. Werden die Zeüen formuch epidemisch und Ausland.
Hronisch afficirt, so ist das Uebel noch viel schlimmer. Als Rom Paris, 27. November. In Folge der in Belleville am
jaul geworden, war sein Eade nahe. Am „Feuerwasser“ sterben 3. d. stattgehabten Bonpartisten Versammlung wurde amtlich
zanze Stamme aus, an narkotischen Genüssen stumpfen ganze bekann? gemacht, daß der Gouverneur von Paris, in Uebereinstim⸗
Voͤller ab; kein ep demisches Laster ist ohne die furchtborsten Win nung mit dem Ministerium, die Abhaltunglsolcher Versammlungen,
kungen, feudale Berhältnisse machen das Bollbleben unmoͤqlich, und Inge Rudestoͤrungen hetvorrufen könnent!, für die Zutunft der—
o weiter!! zetet.
Ist nun ‚eiwas saul im Staate Dä emark“ — so tuft man Aus Newhork, 26. Nob. Nach hier eingegangenen Nach⸗
den Doctor, den Paͤtienten zu untersuchen. Ofimals genügt der richten sollen bei den Magdaleneninselu in Britisch-Rordamerika 6
gesunde Muuscherverstand, die Ursache der Leiden und somit de Schiffe Schiffbruch erlitten haben und von den 62 auf denselben
Mittel der Besserung zu etlennen, eft aber weiß sogor kein Dockor „efindlich gewesenen Per onen nur 17 geretlet worden sein.
Kath zu schaffen. Wie fsollte er 18 auch, winn da Leiden noch
aicht delanut ist, oder kann er auch Trichinen bewußt verhüten
denn er noch nicht weiß. daß es weiche gibt? Also hier hilft nur
Naturfor schung, Studium.
Was nun Gesundheits⸗ und Krankheitsforschung beim Indi⸗
iduum ift, das ist die Wissenschast der Statistik in Bezug auf den
socialen Körper. Sie ist noch Line sehr junge Wissenschaft und
zeht daher noch oft fehl, aber unser aller Weg gedi durch Irr⸗
hum zur Wahrheit. Die Volkszählung am 1. Dec. ist eine große
ttatiflische Arbeit, heifen wir durch gew ssenhafte Angabe sie foͤrdern
demit sie „mehr Licht“ bringe, wo es bisher noch dunkel war.
Sie wird noch vieles an den Tag bringen ! Wenn die Statistik
. B. lehtt, daß das Laster der Truuksucht die meisten Irten
üefert, und daß 40 pCt. der Irren den Irtsinn veretben, ist da⸗
nicht im Stande selbst ziemlich Blinde sehend zu machen ? Wenn
zie Statistik überhaupt lahrt, daß das Individuum zwar sich wiu—
lütlich bewegen kann; die Vonker im Großen aber, dem Heerwurm
Jleichend, in der Bahn des Zeitgeistes willenlos hinziehen — ist
je ea nicht, die uns treibt, die Augen aufzuthun und Hand und
Fuß zu ruͤhren, doß wir nicht selost „Geseß und Rechte wie eme
w'ge Kraukheit fort — vererben“ und zu „dem Rechte, das mit
uns geboren ist,“ niemals gelangen!7—

Bermischtes.

4Si. Ingabert, 30. Roo. Gostalisches.) Sämmiliche
aisherige Marfen, Postanweisungs-Formulare, Frei Cyaberts ꝛc. in
üddeutscher Wäh ung dersieren ij. Januar 1876 ihre Gültig
eit, und da die bayherischen Postanstalten den Verbrauch per Dec.
janz genau zu bemessen haben, wird es sich empfehlen, nur den
iot wendigsten Bedarf an Briefmatken ꝛc, ber der Post zu nehmen.

F Die Alktienbrauerei Tiboli in Zweibrücken bat für
)as abgelaufene Tetriebssahr eine Dwidende von 44 pCt. ab⸗
zeworfen.

Durch die k. Regierung wurd⸗ Herr Reichsrath F. Bocheng
n Landau zum Vorstand des Verwaltangsrathes der pfalzischen
Fisenbahnen ernannt.

In einem Dorfe des Amisbezirls Ueberlingen kam der
Fall vor, daß der Wundarzt einer krauken Frau eine Morphium⸗
inspritzung machte, in Folze dessen sie einschlief, ohne wieder zu
rwachen. Der Wundarzt ist verhaften.

F In Berlin hoem sich am Donnerstag wieder zwei
Adrsensobber tuchtig geprügelt, Schade fuür die Hiebe, die daneben
zingen.

fBarmen, 26. Nob. Das Stadithealer ist dis auf daß
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        Vestibul ausgebrannt. Das Feuer ist, wie man jetzt weiß, im!
Parterre durch das Zerspriagen eines Heizungsrohres, zu der
vahrscheinlich die Erplosion des Gases hinzukam, entstanden. Der
Schaden, der den Theaterdireltor Wihtier durch den Berlust seiner
Dwarberobe und Bibliothek, die u. a. die Partituren von 90 Opern
und Operetten umfaßte, bekroffen. ist groß. Viele Schauspieler haben
ebenfalls einen grotzen Theil ihrer Garderobe und die M'tglieder
der Langenbach' ichen Capelle ihte fämmtlichen, theils sehr werth⸗
dollen Instrumente, dis auf fünf, verloren. Gerettet wurden nur
die Möͤdel und Waaren der im Erdgeschoß des Theaters gelegenen
Magazine und acht Körbe mit Garderobestücken. Der achtlahrige

Zohn des Direclors Wihrler liegt schwer krank danieder; es scheint
init der in größter Angst und Verzweiflung geschehene Wurf aus
em Fenster die traurigstex Folgen haben zu sollen.

7 Ein wahres Scbeeusal von Gefühllofizleit muß die Frau
zouyon sein, die am 19, ds. vor den Assisen von Lot zum Tode
reruitheilt wurde. Sie hat ihren Mann vergiftet und 2 Kinder
rwiesener Maßen dadurch getödtet, daß sie denselben Nähnadeln
in den Leib stad. Da ihre 8 anderen Kinder alle im ersten
Jahre plößlich starben, liegt der begrüudende Verdacht vor, daß
ie auch diese kaltblütig ebenso umgebracht hat. Da Verwesung
ngetcelen war, ließ es sich ärzlch nicht mehr uachweisen.
— — —

— B— — 27 —

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Malzextracte, 2 Mansardzimmer,
Malzexrtractbonbons, sofort ihden 8 4 ueee
Ciebiegs Fleischertratt —

acdnriemiih Srische vongetgn
Nestle's Kindermehl — 7 srermefer ———
ũ ens ist ein für jedes chä ⸗
(Efenz für Muttermiich.) Whe
Medicinal-Weineé: zʒestem Erfolge eine Delikatessenhand⸗
—X
nes d niethen. ze bei R. Kamm
erry⸗, dauvptstraße daselbst.
ToKayer,
Ma deĩ ra,
PuUns eh-Essenz
empfiehlt die
HirschApotheke.

—

Unterzeichneter bat seiue
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in reichster Auswahl und zu allen
Preisen zum Verkaufe ausgeftellt.
J. J. Fiach iun.
Der gegen TF a uungs-
Nwachs. Blähnngen, Kopfschmerzen, Cho⸗
era Ruhr ⁊c. rühmlichst bekannte u. aͤrztlich
mpfohlene 2eh ved iaclae XRXI
ter ist nuc,allein acht 275 Pfennige pro
Flosche zu haben bei J- Friedrich iu
St. Ingbert.

Ganzlicher Ausvorkauf.“
Wegen Aufgabe meines hiesigen Geschäfts
verkaufe ich mein großes Lager in
Herren-&amp; Knaben-Kleidern
um die Kosten der Rückfracht nach Zweibrücken zu sparen

kedentend unter dem Kostenpreise
und ist damit Jedermann Gelegenheit geboten sich um wenig
Beld einen Deeember-Anzug zu verschaffen.

Besonders beachtenswerth sind meine
Damen-Hänmntel,
Zacken, Jaquets, Regen mäntel
—A

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B. Ackermann,
neben der katholischen Kirche,
vis-avis dem Stadthause —

En junger Mensch wird zur Schreib⸗
aushuüͤlfe gesucht gegen entsprechende
hezahlung. Von wem! sagt die Exped.
—XRII
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Leiprig, Blücheræstruesę IB, I.
,Robert dohuhmamnn.
Dain Nobert Schuhmannm in Lepii
Erfurt, den 511. 75.
Bitte mie umgehend die reftirenden 100
daar Besoblung zu ser den ich werde diesen
Poonat auch noch 400 Paar Besohlung
gebrauchen etc. etc.
den. F. VU. Guastav Esehe
Mainzer Hosplatz 8

Ein früher Tod oder ein
kräftiges Alter.

pas berühmte Orig iaal-Meisterwert
„Der Jugendsqiegel“ ist ein wahrhaft
t ichne, Buen, die Jugend, die Mannheit
nd das Alter, Alle aollten es lesen. PVs
thait nũtzliche Betrachtungen über dio
qaitung. dis Schwache und die endliche
zrichöpfung für diejenigen, welehe an
e erniedrigenden Folgen der
Sbstbefleckung und anderer Ausschveit-
angen leiden. Die eindringlichen War-
pungon und die eindringlichen Belehrungepn.
volche os onthält, retteten jährlieh Tau-
hde rom ieheren Tode und fuhrten die
jsenigen auf den rechten Wes, dis xeine
iit inden konnten. Das Büchlein
X-r 2 Mark am schnellaston direct vom
orleger W. 20rnhardie- NerlLin,
εννααο A diseret in
Anαο jCouvert zu beziehen.

4

Bekanntmabung.
Die Lieferung des für die kgl. Steinkohlengruben St. Ingbert
Mittelbexrbach im Betriebsjahre 1876 nöthigen Rüboöls, und zwar:
ur die kal Grube St. Ingiert mit 30000 Kilogramm
. . Wiltelbexbach, 6000
joll im Submissionswege an den Wenigstnehmenden vergeben werden.
Die Anetoie, welche in Mark und Pfennigen pro 100 Kilogramm anzegeber
werden müssen, sind verschlossen und gehöcig bezeichnet bis Minwoch den 8. Dejember
1875. Nachmittags 2 Uhr, bei hem unterzeichnelen Amte einzureichey, bei welchem aus
die Lieferungsbedingungen eingesehen werden honnen.
Seu. Isnng b'ert, den 28. Robember 1875. —*
Kal. Bergamt St. Ingbert
—— J. Kamann.
Suie ei e von F . Deme? in Et. Inadbert.
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        555 —
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555 5233563
83 3533555533338

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5253337 53852 5333285 53338 —
2 72 —— — — —F —— 5 553533585 2

3535 3552 2338 833 333 3325533534 553352538
2333225235 — —— — 1532 285 25 8525377 —7178* 553383
3363323 8328

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555253323533 8 5533 537325723535 2*

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— 38553525* —— — 355;7 523332535 3853*

52—25583533 277 — 33383333533338 833253 2225

2555533535337 — — 233537233355* — 5 5

337863535s35533335858 — — 537333833333583 8—

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5 — 52 22275 * 2 * —; 25 4 —⸗
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53535 23 253—55 — 538738* 2 —— —235 835 575335572 22
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— —— —535535 23 — 332535 2523238
33235s3338 2 ——— —333353323832*
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2 — 55 —22* 252 Z2 2 8 — — *—— 4
255 —3 55— 53 223385 — 552 — 3z2325
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2 — —z52533
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38s33333 3353
55535335558353 83333333
2 28 35322388 — 2222 5*8 233
333555353 — 25327 * 253 3
22222 23335523835 253532 2—235 2 5225 — 8—
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233673 253527* 5555335* 2355532* —F 5553332 5233
255 2323555335373* 3 335 3 4 55
—— — —A— E — 3222 53532528 7T3223 AA—— 5222
557 333255353 — —— 23555228 1235332337 825333533
353 333335 4538387 383223582
52 755585 —E — 223,28383 52235335 —43 —— 6—
3 55332355 32332
2288 — —— 353233555 5353
535358525 2 5 — 25238 *2 323*26 83332485
5258 — — 22 — 5z358 —A — S —3535 2533 22
25323338—8 —A 25553 333s355537 ——— 2 2
222 533 228 —A ——— 3 *8385585 AA—— —
335325 —2B5 — 8 *2 —A 282*5 23335 2 5* —— —
— x —532—— 26 * S 2 —5222 8 3223 5 — —2 22 32*
32* —EA —— —2— A S 5533835332 334 s38 35——853338 5253
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**— 22 — — 58322 2283 287* 5—— 52 225 2235 225 — —
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—— —3— —— — Z —S 20 8 —— —— —8 7 * —
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25 *5 2— 25 2588 5322. 3*
—553283 233 355235352532357 8333873 286
2* — vbnn — 2 35 —— 2 5 2
3 28 8 JJ 53232 535*2363 3532335
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Ma 3382232835 35333 —333333535333 z,* —33 7
2125883 2* 2 53 2 72357 57 3 —— ã 83233322*8
*12 322 532 — 2 25885 25 * 2225 —A —A ZS*8
23333 3 838 — 53238323337 357538333328 2238
2132 5538333 * ——— 2382 53333353 z3 8603 ——
2 — — —752535* 23 — 5532323333
. 53235 *2 3 53253285333 33837585583 — 555 232*
8 32253 2528— —— 225 83523558 — 7222 2 —*»3533353358 ã
5333333255 2332 3 3258 3333332335383 25235 25823
— 5 2155552 255353558 533 —A — 58
135733 722 —55533855333 575382 335333553555
22333 8323 3225 258 22232553555 2333555333
183 22353 7325383335332335 253 5232332
J — 332535 2552 53333353 135555338 *
9533333— 33352323353 5362333 3855355* 1258
955333533533 757 2253533533323285 352253337 8
s8377 252334353 3 2325528 5224 SE5 *
X 3 55233 323252225 — —22323 5223323
2 « 23735 2353 — 8 28 322 232752
*23525332585 —A A S 232
—A 3353837 **
23285* 52253733 22 7
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2⸗ 252 D 9 22 22 2*
53533328——3 58233833233833983 53333
x23335323388 7553535333335355* 25828
ñ* 3 5— ⁊ 222
3 5 . 253383 88575
5223 — * 58* 22* Z5 9 —
s3535862 855235 — 5725363 * — 8 2
— 3855886853*—532 833325
—A 7 —A 22 225 2565 28 —A——
— 225233327323633—8328 ——
2338 2 — —— —533555252 —
2* * 25 3
—5523 —33 32356 323855 282832 — V——
285223 23— —255 23535558338 22 — —32 3
229 —155205** 5723333 522823355— 233
—AE 52586 »— 323535 57555 ———
23 3238 256555*38 395 203332245*8 — 235
2 2 2 8 O 5* 5 28*
— — 735322333738 — ** *25 233 —2I560
3285358222 72 23 —22 2235232 5*9
— 5535* 52 3 8* 53 —*282. 323.5 22 522
— —0— 333 —5333535 235
3242 523* 22 5233225 —2—7.2 —A—
333 65233353 —A 3, 32
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883878535 3335 35—533223587 53517*
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— 2 72 3 572 — ——

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53 5* —— — 2 23835852 3. 2353523 238 6. 8
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288 —— 32755* 5 38 2
7252 23**5543 273 2275 — — 25 822
2.* 35* * 223 —23 — 52
52* —252333835 5372252323—3 3
2 — *52 3* 2 *5955552*7 3235 52 832
sz*8 2 525 5 2. ñ 2* — 23 558358 —F 52
28* — 22 3232 —AA
25335 5382537—223585 582722.2 —0— *
2355 33—3835—35—35 85359335535—5
3223 *538 * 2.35233383 * *
8 75 * —. ——
2352 23233332——83 73—3 838 *
525538 555333333333 53 23853238
82 285 232522 22 52587 588

525 522 * 3 5 233. 53— 32— 35
2 3 * 25 —— —
325583 33538335 3685*83

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— 2 3368* — 2 * 3 —
—2832 333 2325535 58325 5223375
— — 23333335553 323353253555337*
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        Sl. Ingberlei Anzeiger.

— ——
Der Si. Mn derter Anzeigee (und das mit vem Hauotolatte verau idene Jiter zaltu 145b. att, uit d:e D.enztais⸗, Don eruuuns⸗ and Socnta
ammer ericheint wöchentinr viermal: Dinsraz O0ee — — tag.— 122 112 ꝛe its aceis vieeteli Aati rir. ode
1 Mark 20 R. Pfa. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreiĩp iltige Zeile Blattshrift oder deren Kaum bere Hnet.
TTRÆ.— — — — — — — — — J
I90. Donnerstag, den 2. De

—

Deutfsches Reich. tist Wolf, Fabrikant von Zweibrücken, Eduard Heydenreich, Rent ner
Mäunchen, 1. Debr. Betriebsdirettor Fischer (von der von Speyer,. Narx Siebert, Kreisbau⸗ Affessor von Speyer, Fabrik—
Beneraldireltion deret. Verlehrsanstalten) und Generaldnektions⸗ * Schmitt von Ludwigshafen, Jalob Hamm, Hochbau Ober
rath Nobiling wurde pensioairt. Badhauͤser ufrüter Ostoahndirec⸗ Jspector.
ere heute die Betriebsdirection. i Die N. 3.“ meldet aus Neu stadt, 28. Nob.: Gestern
Berhieng 30. Nod. Der ruifische Reichskanzler, Fürst ist hier eine große Kiste mit Alpenrosen, die Wurzein underletzi im
Wortschaloff. konferirte heute Nachmitiag von 114 bis 223 Uhr Argrunde der Schweizer Alpen steckend angekommen, mit deren
mit dem Fürsten Bis raick im auswärt gen Amte und besuchl⸗ Anpflanzung in unseren Vergen ein Versuch gemacht werden soll.
dann den Boischafter, Prinzen Reuß. Fürst Bismark ist um 4 Lin solchrr wurde shon früher auf dem Donnersberge angestellt,
Uhr von den Kaiser empfangen worden. Fürst Gortschakoff ist nißglückse aber. Da dei d eser Sendung alle Vorsichtsmaßregeln
nach Petersbarg zurückgetehrt jetroffen find, dürfte es suh nunmehr entscheiden, ob die Cultur
Berlin, 30. Rov. Heute wird eine Deputation, bestehend zer Alpenrosen bei uns überhaupt mönlich ist.
nus dem Ober-Bürgerme ster von Köln, Dr. Becker, und den F La n da u, 30. Nov. Ja vergangener Racht starb hier
Stadtvero dneten Classen-Kappelmaun und Horst, dem Reichs. derr Valeutin Fle schmann, früher längere Zeit. Dekan und Dist⸗
janzler Fürsten Biswarck das Ehrenbücger⸗ D piom der Stidi Koln riktsschulinspectot in Landau. zuletzt Pfarrer in Lachen.
ibetreichen. .. . Der „Pf. Zto.“ wird geschrieben: „In dem Elat der XIII.
zinanzperiode sind für die Hauptlehr· r an den kgl. Präparanden-
chulen bedeutende Gehaltserhoͤhungen vorgesehen, während für die
2 anderen Lehrer dieser Ansiallen keine Zulagen beantragt werden.
Es ist dese e genthümliche Behandlung von Seiten der Staatsbe⸗
höcde um so auffallerder, als ja doch auch die Lehrer Profesioren)
1.d Rektioren auderer Schulen den gleichen Anfangegehalt, die
nämlichen Alterszul igen belommen und auch in der Pensiousberech⸗
iguag kein nennenswerther Unterschied gemacht wird. Wir erlau⸗
den uns daher, unsere Abgeordneten auf diesen Punkt aufmertsam
zu machen, und glauben auch annehmen zu dürfen, daß dieselben
auf bill'ge Gleichstellung der Praparandenlehrer mit den Haudi⸗
—R

—fBGemünden (Unterfranken). Her hat eine Frau ihren
WMann mit dem Beil erschlagen; als sie den Leichnam in den
Main werfen wollte, wurde sie bemerkt und verhafiet. Im Ge⸗
fängniß soll sie dann gestanden haben, daß fie don ihrten 13
dudern 13 (2) umgebracht hade.

7T. Dömmizßz a. d. E., 22. Rob. Diei Delphinen waren
jeute Nachmittag bis hieher aus der See heraufgelommen; es
wurde Alles zu ihrem Einfang auigeboten. VDee ein wurde glück⸗
luch durch Kugein erlegt, er ist 22 Fuß lang. Die beiden andern
iänd elbabwärts entkommen.

—7Karlsruhe, 30. Nod. Bei der heutigen Seri. nziehung
der badischen 35-fl.-Loose wurden folgende 20 Nummern gezogen;
Nc. 96 213 250 282 355 619* 1448 1856 1939 2370
2611 32508 3339 83361 4410 4623 3761 6342 6538 7633.

T Dex Börsenagent Louis Strauß in Wien „aus Mannheim
zebürtig, hat fich durch einen Sturz aus dem Fenster seiner Woh⸗
rung getoͤdtet.

—— Wie das Wiener ,„Tagblatt“ meldet, steht die Sigl'“
che Mafchinenfabrik daselbst, aus weicher die Kreditanstalt vor⸗
rinigen Monaten eine Aktiengesellschaft budete, in diefem Momente
wegen Mangels an Beftellungen ganz still. Der Arbeiterstand ist
von 3000 auf 700 Kopfe gesunien, welche, ohne Beschaäftigung
zu haben, auf Kosten der Gesellschaft erballen werden. Wenn nicht
»innen 14 Tagen Bestellungen einlaufen, so wird zur Entassung
der letzten 700 Arbeiter geschritten werden.

Auslannd.

Peters wurg, 830. Nob. Das oöfficiöse Journal de
St. Petersburg“ bespricht das Times“⸗Telegrrume, wonach die
ofterreichische russischen Verhandlungen über die türtischen Reformen
gejcheiterr waren und sagt dabei: die orientalische Froge gehe ror
allem das gesammte Europa an, welchts alle'n competent fei, je de
orientalische Krisis zu beschwichtigen oder zu löfen; Oesterreich und
Rußland seien vor allem interessirt, sich unter einander und mit
Europa über die einzuschlagenden Wege zu verstündigen. Welche
Entscheidung immerhin auch erfolgen werde, dieselbe werde nich
das Resultat eines Bruches (rupture), sondern allgemeinen Ein—
vernehmens sein.

Bermischtes, J
FSit. Jugbert, 2. Dec. Am Sonntag wurden auf
der Villeroh'schen Jagd 2 Keuler erlezt. — Geftern sollen auf der
Reuhäusler Jagd 3 Wildschweine geschossen worden sein.
Am letzten Samstag ist in der. Nähe von St. Avold be
einem Treibjagen von dem Lieutenant T. don dem dort garniso
nirenden Dragoner-Regiment ein mächtiger Wolf erlegt worden.
fF In Kaier Slautern fand am Sonntag die General⸗
Bersammlung des Gewerbe⸗-Museums:Vereins soatt. Herr Negie⸗
zungsprä ident v. Braun war perjönlich erschienen und eröffnete die
Bersammlung mit einer Ansprache, in weicher er die große Be
deutung der Gewerbemuseen sür Förderung der Voltsbildung so
wvohl wie für Hebung der Fachb ldung der Handwerlker darlegte.
Um Sqgluß seiner wit großem Beisou aufgenommenen Ansprach
jab Hr. v. Braun einen kurzen Ueberdlick über den Stande dee
Lereins, der zur Zeit über 1400 Mitglieder zaͤhle, von dener
1031 keinem Gaͤperbbereine, 408 aber den Gawerbbereinen auge
ören. Außerdem seien 271 Gemeinden Mitglieder des Vereins.
Der Herr Präsident daukte zum Schluß den Mitgliedern des pro⸗
».forxischen Comite's für die Hingebung, mit der sie sich der ihnen
zewotdenen Aufgabe unterzogen. Beĩ der darauf stattfindenden
Wahl des Verwaltungsrathes wurden solgende 27 Herren gewählt:
Johann Schoen, Fabrikdireclior von Karserslaurern, Ludwig v.
Bienaath, Hüttenweiksbesitzer von da, Carl Gelbert, Bierbrauerei⸗
»esiher von da, Lodwig Goerg, Bürgermeister von da, Heinrich
Weber, Fabrikunt von da, Georg Hamm, Glodengießer von da,
Farl Hönig, Moöbelfabrilant von da, Georg Fahr, Gerbereibe⸗
itzer don Pirmasens, Oito Neuschäfer, Bezirlsbauschaffner von
Bergzaberu, Philipp Karcher, Fabrikdirecior von Frankenthal,
dermann Osann, Bezirlsamtmaan von da, Oskar Müdh, Fabri⸗
tant von Landstuhl, Emerich v. Mörs, Bezirksamtmann von Ger— 4àartlgemeinen Interej
mersheim, Wilhelm Ritterspach, Fabtikamt und Bürgermeister in finden wir uns veraalaßt, auf die im heutigen Blatte enthaltene
Rirchheim, Wilhelm Opfermann, Bezirlsingenieur von da, Wil- Annonce des Heren Albert Fried he im in Hamburg ganz
zelm v. Günther, Bankier in Kusel, Dr. Eduard Lobstein von besonders hinzuweisen. Die angekünd'gten Originalloose können
Landau, Theodor Kaußler, Adjunkt von Edenkoben, Dr. Eugenewit wegen der großen und zahlteichen Gewinne bestens empfehlen.
Duhl, Gutsbesitzer von Deidesheim, Theodot Kndckel, Fabrikant in Die Reelliiat und Solidisat dieses Hauses ist bekannt und daher
Neustadt, Johann Georg Zumstein . Gutsbesitzer von Dütkheim, nichts natürlicher, als die vielen bei demselben einlausenden Auf⸗
—AXX Hüttenwerksbesitzer von St. Inabert, Joh. Bab⸗ wage, welche eben so rasch als sorgfältig ausgeführt werden.
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        Musikverein.
Sountag, den 5. Depember 1825
Abends S Uhr

im Oberhausersohen dSaale
musikalischo &amp; theatralischo
Abendunterhaltung

Sin junger Mensch wird zur⸗chreib
zushülfe gesucht gegen entsprechende
gezahlung. Von wem d sagt die Exped.
Feses Blattes.

Nachricht.

Ich halte mich zur Besorgung don
Flache, HGanf uud Abwerg
an die berühmteste größte Spinnerei
—AD
pfohlen! J

Beter Eri II, Seiler.
Agent.
Die Eisenbahnfracht des guten o
sto f56 isn hin und ber rei!!

—

A.
I. Der froho Wandersmann, Mannerchor von Mendelssohn.
2. Füege, du Vöglein, Duett für Sopran und Alt von Abt.
3. Festmarsch für Clavier zu 4 Handon von Paust.
4. Stirb, Liebh und Freud', Mannerchor von Silcher.
II.
5. Landler für Violin und Clavier von G. Wiehtl.
. Monsieur Herkules, Posse in 1 Act von G. Belly.
III.
7. Tanzlied der Lanzknechte, Mannerchor von Cavallo.
Z. Die Erschaffung des Weines, Solo fũr Bass von Abt.
9. Blattlein im Winde, Walzer für Violin und Clavier von Paust.
I0. O Sonnenschein, Männerquartett von V. Lachner.
CI. Reiterlied, Mannerchor von Julius Otto.
I2. Das Glecicchen, Eantasio und Variationen fũr Clavier 204 Händen
von W. Popp.
Jitelieder haben Zutritht.

Es müssen gewonnen werden
Reichsmk. R275000
218.750 Gulden
m glücklichsten Fall als höchster Gewinn der
»om Staate genehmigten nud ga⸗
rantirten abe Hamburger 846
Verloosuug.

Diejelbe besteht aus 81,300 Loosen, wo⸗
»ounu AI,700, alsjo weit über die Hälfte,
»innen wenigen Monaten mit Gewinnen ge—
ogen werden müfssen.

Hauptgewinne event.

Reichsmark 375,009,
pee. 250, 000, 125, 000, 80, 000,
30,00 0, 50, 000 40, 000, 86, 000
32 80, 000, 24, 000, 2 a 20, 000,
I18, 00, 8 2 15, 000, 9 4 12, 000
2 10,000, 36 3 6000, 5 4
1800. 40 3 4000, 3600, 204 3
2400, 44 1800, 1500 412 4
1200, 512 2 600, 12 a 360, 597
⁊ S800, 44 240, 18800 4 131ꝛc. ꝛc.
Die Auszahlung der Gewinne er—
'olgt promt unuter Staatsgarautie.
5chon am 15. &amp; 16. Decemb.
iindet die erste Gewinnziehung statt und be⸗
rägt die planmäßige Einlage dazu
für 1ganzes Originalloos 6 Mark

— jl. 3 430 kr.
„IL halbes 3 Mark

— ji. 1. 43 kr.
„I vierteꝰ ↄ0 1/ Mark

— fl. — 32/ kr.

Dies vom Skaate garantirten und mit
»em Staatswappen versehenen Original⸗
oose (keine Promessen) versende ich gegen
Posteinza hlung oder Nachnahme des Betrages
überall hin. Alle, selbst die kleinsten ve⸗
tellungen werden puünktlich effsctuirt, der
amtliche Ziehungsplan gratis beigefügt
und nach der Ziehung die amtliche Ge⸗
vinnliste unaufgefordert übersendet.

Die Verloosungen bieten somit die größten
Vortheile, find mit vielen bedeutenden Ge⸗
winnen ausgeftattet und find alle Ansprüche
er Theilnehmer als Staatsüberwachung,
Barantie für die pünktliche Aus⸗
zahlung der Gewinne vollständig ge⸗
vahrt. Auch in den abgelaufenen Ziehungen
var ich so glücklich, laut Ausweis der amt-
lichen Liste durch Auszahlung vieler bedeu⸗
tenden Gewinne meine werthen Interessenten
zu erfreuen und deren Zufriedenheit durch
rufmerksame Bedienung zu erlangen. Mein
eifrigstes Bestreben wird es anch künftig
jein, mir das geschenlte Vertrauen au er⸗
jalten.

Da die Ziehung ganz nahe, mein Loose⸗
zorrath nur klein und die Aufträge sehr
ahlreich einlaufen, so beliebe man gefi. Be⸗
telläangen so lei ch, direct zu richten an

Albert Friedheim,

Bauk und Wechsel⸗Geschäft in

i am hbuaro

Gànzlichor Ausverkauf.
Wegen Aufgabe meines hiesigen Geschäfts
verkaufe ich mein großes Lager in
Herren-S Knaben-Kleidern
um die Kosten der Rückfracht nach Zweibrücken zu sparen

kedeutend unter dem Kostenpreise
und ist damit Jedermann Gelegenheit geboten sich um wenig
Beld einen December-Anzug zu verschaffen.

Besonders beachtenswerth sind meine
Damen-Haànmntel,
Jacken, Jaquets, Regenmäntel
NRLAausgaexen.

B.vicker

‚Aetermann,
neben der katholischen Kirche,
visa·vis dem Stadthause.
—3—

ðvruct⸗ Brod⸗ Fie sch· Preise der Stadi
Zweibrũden bom 2. December. We zen 5 f.
43 ir. Korn 4 fl. 36 kr. Gerste ZSreihge.
— fl.— kr. Gerste greihige 4 fl. 22 tr.
A fi. 40 ktr.
—X — fl. 42 tr
266062 MA. 24 kr. ver KZentner. Weiß! rod

1 —2 èDsc
Ko. 18 tr. Kornbrod 8 Klo. 253 tr.
ditto 2 Kilo. 16 ir. 17 Kilo. 8 kr. Ge⸗
nischtbrod 8 Kilo. 82 ir. 1 Paar Wed 190
gramm 2 kr. Spelzlern 3 fl O6 kr Dinkel
Ifl. — kr. Mischfrucht —fl. — kr. Rirdfl.
. Qual. 18 tir. 2. Qual. 16 lr. Kalbfl.
16 kr. Hammelfl. 18 kr Schweinefl. 18 kr.
Butter 36 kr. per Pfund.
A von D eme 8 in Et. Inahert.

Vou den vielen großen Gewinnen, welche
n diese Collecte sielen und an die glücklichen
Bewinner ausbezahlt wurden, erwähne nur:
Mark 202,000 auf Nr. 66591.

. R0M Oc—y 80643

J
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        3
2 22 22222
8 *5 — 5 22 8
8 25 8 2*25*8 3882 5532322
cE 2 28 532 —A —A—
Z 3 553 — 537555 —355 83——335 32 353333535 28525
5ñB8 ES 5 ———33 —5 5 —5823—55 *
*. — 22 225 —A 55 5 *
z —s 3 3373 27353 —3 *
— * * —* “ J 35 55 58
5555 3 63 856
33 33. 256 55 3 3 — —33 738*
2
z535 338—2 33— 3— 3333—5 5233
5555 33353 7252753* —zz 3——333235353 33c5 2
22 * 8 —— —5 22 8 3 —
z 8 33 3835
5583 —A * 822 —5 —
2183 — 2——— 2 283 32— 5 — 553 3
383 753835533335333325 3 32 33833
5 33 5 — 268 33533522355 3238 — 2—32232 252 *
5785 352524 2 385258 — 5 — ———3 5232
383 7383 33 334653
25323 *3.5535 J —5—————— —— ———53332 —32 8*
33 — 52533385 255 2 252 —A —— — 2 571 8222 — — — 2—
8 S3733—
— 58 7 * 2 3 — —— 2 — 2 aca 3
257—z — 3232 2 5„ 272 258 —721 282 2 —A —— *
— 5—* 8 223—23232 —;V C * —A— * 8 8
5 556— — —— 2— —2532372— 5353—338—88333 53
—A 8 7 2 —B — * »* 5222 —2—252 222353 55
* 8 * 23*25 22 25 — 2— 53533 —520 * 728 æ 8 55
32 * 2822 —— — 7 2 3 2 3 8 2 58 *
32 333 33
* 2* 23 * E X 8
z43 2 35338232688 5 8 — 22—285
52 2522 25835 2 3 —A
35 3 3 3323387238
—AF 887 5z538 5 S* —A *2 5 S8 2
252ERE B38 —X —*228*
25 5 — E25
J F BE3 — — — *
5385358SS5Sä2BB53S 55 335—83523
5 —— 2 2 —A 223228. 3
— —— 2 8 — 322 — — 53—3 — —535—535355 5285
48 278* —5535322323835 555—55 2 S 5 2 * z2853582
s 8—
„S5ESS 25 — ———— * 52 α — . —M 235 —
558 —3525335—3 3 22552 2332 25553 35328
* —X — 2 28525 2 3832 —32 555 5553 8830 ⸗
28 —A—— —; 2222222 5 —*25 533 28 * *
2 * 7* * —— w 8 S 2
35553373358 58 —— —— 52 5238 —A 5232 55332167
3IzI5236532256— 555 3323 233 575 —52522257 33325333535
22 * 8 8 5 58 *
33 3383 3
38 33 ——
1 — 28 853228 — — 22— * —75 — 8
5 ** 227 * — * —— 7 — 3 *2
— 373335255538853354 —A——
———— 223 522 O * * 8 — 533785 *
— — 283 532322 2* — 88235 5535
28 55 2 88 r 5 25 n S 22 ——— 2 —23229 2289 — — 22
2 — 0 — 283228525 2 * — — —8 — 5ES*SsS
25 72 — —333 333
33 3 3
* * b R 23
335
532— E2 52— 22875 22*8* 2558 — —
EG— —5 82—22 253535*8,522 .7 553 35553555 63358s55533537 —
* — J 2823 ⸗ 7 *82* —A—— 253552 35535
53 5 5 — 22 z655— 35355 *
ẽ — — 8 „I2—232827— — 2526 E z558335
73 5*8823435 25 55353825 22 58 —— 2 8 5
5 3se sz33
253323322 — 5 8 25 * 2 — — — 2 —222 —22 S 2 — 53
— — 5235558333352 335382
⁊ — * —2— 3 *
—— — —— ——— — A EBSSS 2EESFSASSC ESSARF 5s853333 87
—A 3 . E

* 2 7
55 533 53 —
22* — * S8 5 * — S
— — ———— 5 7258 53535 52282583 *8*
—z2285 32 2538 —2 2 s 83873 — — 8
2 2 2 8 * 32 25. —A 2*2 *
55s5⸗22353 43533 33,33533 3338 s7553235 535
28 58325 * — 22 2 55* 8 5
—1335* 5 5388838533 53888 6 2533 —— 732442 35
2 X3 —2 2* 32 * I53* 2 2 5 — 2 7 3
358258 753 —53232 5EE 5 2 58 222S 22 ——
223 —28 7 —— —A —82 S 222 —222383 2
3184 —256838 35238 22523 —5,58 728 523
— 5— 5*8* 55 5535733 5532 2 5252 —5 5 —28
z25325 5*5 — 55 35 — 522 3282 228. 2 2* 28*8
55 *55 5 225387 5——83— —A 55 555383 233 8
—— S 2 * 58525 * — — 3 5* 52 2 2.2- 23
5 2 —2— 37
—558 83 25 —5573232557 s 52533 * 55, 32357 ẽ
25225 —2 — — ——— 223 5 22 — — 5 * 8865
7 z335 5535—538358 * —— — 22 52 228 5 * 2 —3— 22—
538 2 835 5355535538 2. 38 5 52338 2 *8 —2n228
765333 8 5325 —— 3523 32 2373232
— * 5* Z 22 558
— 5 5 52332558* 328 25277 8* — ——— 3
528 * 3835825 2282 — 52353 5—z —A 586 — —
55583 55 85 527272 235 —2*8 2*——* 2225 83 58
522 — 8 en 237 —322— 24 2 — A X 72
5x5823 25833—355873 525535 2 22 72 38 2 T82 88 ẽ
52 * 2. 5 * —8* 2 2* * —2* 552 5 ⁊* 55*8* 22235
5575 2 5.5—23 25253 —5 523232. 53.5 5.2 —5
22235 * 2 S — — *528 3833335333235 8 — 2352322— 2
22522 E 2722 22 838*23 323555 —A — 2555 322 55
2 S ä 8* — —— —28 — 28* z c6 ü* 8 ——22* 223
——— 55 5 s2— 5522 5*36 528 25 25 —
8523 835 — 5 z255353SSsI3 323 5423235 53583 525*
52383 —X 555z2838 — 18— 532
— 2 * —* 23 —38— ——— — 33 3 — —
— — *2— ——— — 8 —— * * — ——— —— x —A 388 25
—3525 * 532 32— —8 S* 25 2252 A— 23 2
22353 52555 237328 22735538—35 — ———— — 35227
7* BRSESE 2— 333333553 810 —————
—ES — « 2 —
55532— — —— 3
—8— 2258 2 —
8323—353— —— —
53—2233*
— ** — E 5358233.2222 222

322. 23———52222522 ——— 5353xI5333555332258
5S—23535. S2232⸗ 5 23 755 — 2 32* 225 zRX 3
223——22223 3225 *2 — 522 28 3 ẽ 5 533 253*
5 3522 524 2E7E3 * — 27 2* F —7— 35 5324 *

333 3 35 *23 ——
22 * 5558 — w 58235 *
5352 — — 25 83255 55225 — 227* —A — 53
* — —A 55 —2322 7 25257 25 255 278
28. — —A —F 38 — 7* *2 264 555
33335— 33333 22 55 32323332323— 275 725 — 5*—253

* 383 8 * 24 2

33 ———

— — S1 — — ——

—A 7 8 238 325 55352 223222 * A255 —— —3—
— 52 23 552835353532—238 57 Xx * 2*
—— 5525335838 7 — —— *2382— * 5525

— 5183 2* 3 — — 2385 —52 Eẽ 88 — *

24 — a⸗ S20 Z 2 z * 8 53252 —A 538238
3523258 2,232658 e5252 2 5353 23835 z3855
3235535* — ——— 28—353 3335 3335533 333
22253838 5 53533333382—33883 S 28 — —— 322 332338

— 2 * 8 22
237 52553 A — 32 5758 55355* 332 ã
85 535228 52z25253375 * 2552352 25535 — —F 33858

2 S 2 * 85 532382 75 8 x8 3
.532 3355323 — —8*825 353353 558 383
522 — — ——— 2x z5z —353255
— 5323334 —AS5S8AS — 3222 —A V 35 5 * *8 55
9 * — — *—* — — *25 E — * 8
s8353 3 53 273 3533*3s5 —— —— —25535332

33235 — 3 5z22 78352* EIEEEB — ——— — — 25 25

—5 2 080 —— 22 —A 3 53 2 — 252 E 4 8
333 5—233 —2235 —325858 *252333535356
8 * 5 — 2N223 55—— 53352712 —— ⸗ —
F 5* 7 —W 253 555523328* ——,*35 —R —2222327
—A — 82 * —· * 37 8 12 33 2 —* 553855* 22 72

22 R2S24 232 552 52532327 2335E — 285355 55 788
53 —52 33552 — —5555.5585 53282 A2 —— *2 25
*
55à82— —— 538 5
        <pb n="766" />
        22
253
2 3 *22
35 2
755 —27 8 55225
2 —— S7 5 25.2336 s8 52782
—A 323838 A 2385537
83 228* —3— c* *8* 2 *23 23 —28—
332*35 53537 7 —A 2322*7 58 8225
2582* 333333388 258352 222 8222333828
— 2 2388 p e
* 2. 2 7 — 2 252 7 255532
57* —— — 257 —278 ——— 358 *
36* 528233 532238 8 25 2837 2535333285 3
2 * * 22223727 * 8 23 R75 7
7 323338* *3 — ———— A23* 3272324358 2533
*55238 — 2*3823 z252523 2 223237— 22·3 2. 3
383 25523 — —
—5 5 5558 5.7 25285 25 2552 5
I 82.2 * 5**4 7 58 2 ———
s 5 ẽ 223285 53853*27 23383 —— 2353333
2 — 2 2* 2 —73 2 587 —
—3355323 2 24 22825 23333237 58 25723253
— * 2 * —— 22335335 2 — 25* S22 5
2238* 52537 53. 25 3352323532 — — 338333353387
13. 38858 * 28 2527* — * —5338338
3232 25838 8* ẽ 2537 533 * 22355 23388*
21 — 3 —8 — *8* — 27223 53523
213 58 2275 2582 855* * — —z232. 253 7 * —A — S
5 2 552853 5 32 — —25* 32237353 —— 22 2 — 232 5* —8
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        Slt. Ingberlker Anzeiger.

— — ——

Der Su. Fa berter Anzeiger (und das mit dem Hauotslatte verbundene Aiterhaltungablatt, nit der Dienzta js⸗, Deuaerztizs⸗ and Soxunia
unumer erscheint wbchentliez Siermal: Dinztag, Do⸗er staz, 51 43t 11 119 34 1taz. A2210n2 aentanreit vierteliäheig 42 Krzr. ode
1 Wark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreiĩpaltige Zeile Blattsvrift oder deren Raum dere Hnet.
— — — — — —— — — — — —— — — — —— MM— — — — —— — —
Samstag, den A. Dezeuber 1875
*

Dentsches Neich.

Munchen, 80. Nov. Der oderste Gerichtshof hat in einem
Erkenntniß vom 18. v. Mits. ausgesprochen, daß ein Wehrpflich⸗
tiger, welcher nach geschehener Zuweisung an eine Heeresabtheilung
bis zu seiner Emstellung in die Heimath beutlaubt worden ist,
nicht zu den zeitlich Beurlaubten gehdͤre, welche glesch den zum
Dienste präsenten Maunnschaften auch in Ansehung der gemeinen
Verbrechen, Vergehen und Uebertreiungen der Militärstrafgerichts
barkeit unterstehen; vielmehr sei ein solcher Wehrpflichtiger gemäß
z 34 des R.M. G. vom 2. Mai 1874 den Mannschaften des
Beutlaubtenstandes (Reserve und Landwehr) beizuzählen, welche den
Militärgesetzen nur ausnahmsweise unterstellt, insbesondere aber be⸗
züglich der kemeinen Verbrechen, Vergehen und Uebertretungen der
Fudicatur der bürgerlichen Gerichte unterworsen sind.

Mänchen, 1. Dez. Wie wir varnemen, ist man in lei—
tenden Kreisen der Meinung, daß die Arbeiten des Reichstages bis
Weihnachten zu Ende gehen werden, und soll daher die Absicht
bestehen, den Landtag in den ersten Tagen des Monats Januar
vieder einzuberufen.

Die Muünchener „N. N.“ enthalten solgende wohlberechtigte
Rüge und Mahnung: In kurzer Zeit, am 1. Jan. 1876, wird
in Bayern die Markwährung gesetzlich eingeführt werden, nachdem
die übrigen Länder des süddeuischen Guldenfußes damit schon län
gere Zeit vorangegangen si d. Es ist klar, daß durch letz'eren
Umstand eine Mende guter und schlechter Silbermünzen der Gutden⸗
währung ihren Weg nach Bayern gefunden haben uad leider wird
jeute noch von Seite des Publikums sowohl als von Seite der
Behörden sehr wenig Vorlehrung getroffen, um die mit dem 1.
Januar außer Cours zu setzenden Sorten aus dem Verkehr zu
ziehen und die erwachsenden Verluste nach Möglichkeit zu be—
schränken. Trotzdem uns nur noch vier kurze Wochen von dem
Einsührungstermine treanen, sird bis heute von Seite der Be—
hdeden weder Emloösungsstellen bestimmt, noch publieirt. Die An⸗
ordnung, daß die königlichen Kassen ermächtigt werden, Scheide—
münze in allen Beträgen an Zahlung zu nehmen, hat, w'ie uns
bersichert wird, um deßwillen keinen großen Erfolg, weil davon
eben nur der Theil des Pablikums Gebrauch machen kann, welcher
Zahlungen an die Staatskassen zu leisten hat. Soll der Ueber⸗
zang in die neue Währung mit möglichst wenig Verlust, den ja
doch immer nur das Publikum zu tragen hat, bewerkstelligt werden,
o halten wir es einerseits für Aufgabe der Regieruug, mit Be—
timmung und Bekanntgabe eirer genügenden Anzahl von Einlöse⸗
dellen ichleunigst vorzugehen, andererseits sür Pflicht des Publikums
de' diesen E'nlösestellen sofott aach Eröffnung, unn nicht erst kurz
vor Ablauf des festgesetzten Terinines, Scheidemünzen und Gulden⸗
tücke zur Umwechslung zu bringen.

Berlin, 30. Nov. Der Reichstag setzte die weite Le⸗
ung des Etals fort und genehmigte dabei den Etat der Eisenbahn⸗

zerwaltung sowie den Etat der Reichsschuld ohne wesentliche Dedatte.
Der Antrag Schulze Delitzsch auf Diätengewährung an die
Keichsstagsabgeordneten wurde zuerst in erster Lesung erledigt und
in zweiter bei namentlicher Abstimmurg mit 171 gegen 58 Stim⸗
men angenommen. Nächste Sitzung Donnerstag.

Berlin. Ueber die Verhandlungen des Bundesrathes be
zuglich der Strafgesetznevelle wird der „Köln. 3.“ mitsetheilt
Boyern, Württenberg und Sachsen hätten den Wunsch ausgedrückt,
daß die gegenwärtige Revision auf diejenigen Punkte beschränkt
vürde, bei denen das Bedürfniß fofortiger Rev'sion außer Zweise!
lei. Wäre diesem Wunsch entsprohen worden, so würde die Zahl
der zur Aenderung und Einschaltung jetzt vorgeschlagenen Para⸗
draphen merklich kleinet ausgefallen sein. Bayera hob hervor,
eine allgemeine Revision des Strafgesetzbuches werde mit der Zeit
nicht zu vermeiden sein; dieser sollte man alle minder dringenden
Punkte vorbehalten, weil nur eine solche systematisch zu Werke çe⸗
jen könne. Nach der Aufassung Würtiembergs bedürfte dad
Strafgesetzbuch gerade bezüglich des Strafsystems entschieden einer
derbesserung (u. A. entsprechend dem Mil tärstrafgeseßbush, welches

bei den meisten Vergehen dem Riqchter die Wahl zwische nFestungs⸗
haft und Gefängniß gelassen hat.)

Karleruhe, 28. Nov. Der Geseßentwurf, durch welchen
das bis 31. Dec. nicht zur Einlosung gebrachte badische Staais⸗
dapiergeld für werthlos erkllärt wird, wurde in der Zweiten stam⸗
ner gestern mit dem von der Budgetcommission vorgeschlagenen
Zusatz angenommen: „Das Finanzministerium wird ermächtigt, bis
um 31. Dec. 1877 den Werth des ihm präfentirten badischen
Staatspapiergeldes zu ersetzen.“ Der Staatsverwaltung haite es
»hne ausdrückliche Aufnahme in das Gesetz für selbsidersländlich
zegolten, daß die Centralstelle zum Erfatz verpflichtet bleibe; das
Besetz bezweckte nur, im Jnteresse der Durchführ ing des Reichs⸗
nünzgesetzes d'e Noten außer Umlauf zu setzen und die Staats⸗
assen von der Verpflichtung zur Annahme zu befreien, schon um
des Schadens willen, der durch die Knnahme der zahlreichen und
jast unkenntlichen Falsifikate entstehe. Der Präsident des Finanz⸗
Min steriums bemerkte, daß, wenn man die Frist zur Einlösung
noch so weit erstrecken möge, dennoch nie alles Papiergeld eingehe;
sei doch jetzt noch Papiergetd im Betrage bon mehreren Hundert⸗
saufend Gulden nicht zur Einlösung gebracht, das zum Theil eben
gar nicht mehr existire.

Ausland.
Wien, 30. Nov. Die Frage der Heeres⸗;Verminderung ge⸗
angie heute vor das Plenum des Abgeordnetenhauses. Im Ein⸗
aufe befand sich die Petition des Wiener Gemeinderaihes um
stedect ion der Atmee, und das Haus bekundete seine Theilnahme
ain deren Inhalt, indem es die sofortige Verlesung der Petition
zeschloß.

Paris, 1. Dezember. Gestern ist wieder eine republika⸗
nische Privatversammlung, die in der Vorstadt Batigolles stattfin⸗
den sollte, von der Behörde verboten worden. Danach scheint die
Untersagung solcher Zusammen! ünfte zum System erhoben werden
zu sollen. -Mehrere Blätter wollen wissen, daß der Viceköͤnig
von Aegypten im Laufe dieses Vonats in Begleitung seines Sohnes
und seincs Ministers des Aeußern eine Reise nach Fraukreich und
Euglaud zu unlernehmer beabfichtige.

Bermischtes.
7 Zweibrücken. Bei den am 6. Dezember nächsthin
unter dem Vorfitze des Nppellationsgerichtsrathes Volff beginnen⸗
den Schwurgerichtsverhandlungen sür das letzte V'erteijahr 1875
werden folgende Fälle zur Aburtheilung kommen: 1. Am 6. Dec.,
Morgens halb 9 Udr, Anklage gegen Franz Müller, 22 Jahre
alt, ledigen Bäcker von Busenberg, Kantons Dahn, wegen borsätz;
licher Töoorung; Staatsbehörde: Staatsanwalt Hessert; Vertheidiger:
Anwalt Gebhard. 2. Am 7. Dec., Morgens halb 9 Uhr, An—
lage gegen Philipp'ne Flechsner, 26 Jahre alt, ledige Dienstmagd
yon Grethen, Kantons Dürkheim, wegen vorsätlicher Tödtung ihres
»einahe 1 Jahr alten Kindes Barbara Flechsne-; Staatsbehörde:
Staatsanwalt Petri; Vertheidiger: noch nicht bestimmt.

F Blieskastel, 29, Nov. (Pf. Zig.) Hr. Reniner
und Fabrikant Knaps von hier hatte bei einem kieinen Treibjagen
im Aischbacher Walde das seltene Glück, in einem kleinen Gesriebe
13 Wildschweine anzutreffen. Die in der Regel sichern Schüsse
der Herren E. Knapf und Ph. Longuet legten 2 Sypweine, jedes
bon etwa 100 - 110 Pid., nieder und verwundeten 3 Ziück schwer.
Füßf Stücdk flüchteten in den ganz in der Näse der Stadt gegen—
iber der Kirche gelegenen Garten des Bäcders Beresheim, wo sie
die aus der Schule bommende Jugend alsbald bemeckte und ver⸗
cheuchte.

Die Aklienbrauerei Rajser lautern, hat im ersten
Betriebsjahr einen Reingew'nn von 2900 fl. erzielt. Es wurde
irfchlo ssen, denselben zu Abschreibungen zu verwenden.

fBei im Reviere Dahrnn J. am 28. und 20. Nob, ab
gehaltenen Wildschwein-Treibjagen wurden 8 Sauen, am ersten
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        Lag 8, am andern 85. erlegt. Es ist ein Keuler don über 1/0 ands Einigung und Siege im deuisch-franzöͤsischen Kriegt 1870 7 1.
Zentner datunter. Am zweiten Tag sollen 388 Stück in Sicht Allein Gott in der Höh' sei Ehr' and Dantk für seine Gnade.
gelommen sein. hewidmet von der dankbaren Gemeinde Geiersdorf.“
4 Das Landgericht Grünstadt hat am 18. Nov. circa F Die sitz fast all aächtlich weederholenden Diebstähle in den
10 Einwohner von Großbockenheim zu Geldstrafe von je 1 M. Ortschaften um Berlin haden die messten Bewohner so in Angst
und solidarisch in die Kosten verurtheilt, weil dieselben zu ein r ersetzt, daß in vielen Orten Nachtwachen eingerichtet sind, die
auf den 17. Ott anberaumten Feuerwehrübung thöeilsihren Zwed bis jeßt vollständig erfüllen.
gat nicht ershhienen waren, theils zwar sich eingefunden, sich FParis, 27. Nov. Der ehemalige Präsident des gesetz
zber geweigeri hatten, mit dem Feuerwehrhauptmann nach dem' gebenden Körpers, Schneider, ist, 70 Jahre all, gestorben.
Uebungsplatz zu marschiren. F En graßliches Unglück passirte vorigen Sonntag in einem
FDie „N. B.“ meldet aus Lambrecht, 28. Nov. Vor? Firlus in Patis. Ein Clown, Namens Moyol, ein ehemaliger
ungesährhr 8 Wochen ist ein hiefiger Bürger pötzlich gestorben. Schrifiseher, hatte das Kunststück: ‚Der Mensch als Kanonen⸗
In den letzten Tagen aber verbreitete sich das Gerücht, —A zu produciren, d. h. sich aus einem großen Rohre gegen
—I
Die Ehefrau des Verstorbenen, von der Ortsbehörde über die Sa⸗ dücke zu beginnen. Das Kunststück mißlang aber diesmal fürch⸗
he zur Rede gestellt, legle das Geständniß ab, daß es wirklich so derlich; der Clown erreichte das Trapez nicht und ffürzte in's
sei, wie die Leute sagten. Sofort wurde dem Gerichte hierüber Parterte hinab. Er erlitt eine Gehirnerschütterung und wurde
Anzeige erstattet. Lezteres ließ nun gestern die Leiche ausgraben jußerdem schwer verletzt.
ins es zeigten sich an derselben ganz deutlich die Spuren des F Petereburger Blätter erzählen folgenden Vorfall, der sich
Erhängens. Der Verstorbene soll dem Trunke ergeben gewesen sein. dieser Tage dort ereignet hat. Ein Knabe fand 500 Rubel und
Neunkirchen, 1. Dez. Die S. u. Bl. Z. schreibt: eigte sie den Kaufmann Somoo, ob sie echt seien. Der Kauf⸗
Vor einigen Tagen war in unserer Ze'tung, wie in vielen andern, nann nahm das Geld, packte den Knoben, sodtete ihn und jchnitt
ein Inserat enthalkien, wonach ein modernes seidenes »en Koörper in Stücke, die er in eine Kiste verpadte. Vevor ei
damendbleind für einmn Tholer abgegeben werde. iber noch die Spuren seiner gräßlichen That verwischen lonnte,
Manche Frau und manches Fröulein ma wohl gewünscht haben, vurde er überrascht. Bald fand man auch die Kiste. Der Ver—⸗
ein solch billiges Seidenlleid zu erhalten. Aber halt, das Offe brecher wurnde verhaftet und wird seiner woh verdienten Strafe,
zirte kostet nach einer Warnung des „M. J.“ 5 Thle. und ist ebenslänglicher Zwangsarbeit in den Sibirischen Bergwerken, wohl
auf 8 Meier berechnet; wenn das Maß nicht reicht, ist das Feh⸗ richt entgehen.
lende per Meter für 252 Sgr. zu erhalten. Diese 8 Meter F London, 23. Nov. Die Diamanten der Exlaiserin
ind wohl zu 1 Thlr. berechnet, wofür man sagar noch die Ein⸗ Fugenie haben, wie die „Times of India“ mittheilt, ihren Weqg
ahlungelarte erhält, aber hiesür solgt kein seidenes Kle'd sondern usch Indien gefunden und sind in den Besitz des Maharadschah
3. Hefte eines Romans „Ein Kampf auf Leben und Tod,“ be— von Puttiala übergegangen.
dehend in 24 Lieferun jen, jedesmal 6 Hefte mit zVorauszahlung F Als Mittei, das Eierlegen der Hüh er im Winter zu de⸗
2 1 Thlr., und zum Schluß soll das Dameakleid für 1. Thlr. ördern wird empfohlen, im NRobember den Fußboden der Hühner⸗
Nachzahlung als Prämie folgen. Eine Verlagtbuchhandlung in äuser 192 Fuß hoch mit frischem Pferdedünger zu dededden und
—XBV
ab. Wer hin schreibt, bekommt es gedtuckt. S„talle hervorgerufen, hei welcher das Federvieh nicht aufhöcen
Saargemund, 1. Dec. Gestern Morgen ist auf der verde, ju legen. Die Enten z. B. sollen in so herre ichteten
Straße von Sareinsmingen nach Neunkirchen ein Monn erfroren -tallungen schon im Neujabhr mieder mit Legen beginnen. Einen
gefunden worden, welcher Abends vorher in augetrunkenem Zustaude fuß hoch über den eingebrachten Tünget richtet man den Hüh—
nach Neunkirchen gehen wollte. ern einen durchbrochenen Boden von 6 Zoll breiten Brettern her,
rWolfeéetirchen, 29. Nov. (Srg. 3.) Gestern Nach⸗ uuf welchem sie ruhen können. Als Futter gibt man gelkochte und
mittag wurde von dem Prwaiförster Hdel in senem Sautzforst, equetschte Kartoffeln, mit Kleie und etwas fauret Mich gemengt.
Bann Wolfskirchen, eine Treibjagd auf Wötse veranstaltet. Von F Am 12. Nop., Morgens 2 Ur, wurde in Knorville
b Stück, die sich hier befanden, sind vier erlegt worden, der 5. Nentuchhy) ein von donnerähnlichem Geräusche begleiteter, etwa 10
wurde soͤdtlich verwundet, ist aber entlommen. Zekunden andauernder Gedstoß verspürt, der die Häuser in ihren
aus DeutschLothringen, 80. Nov. Zu den Frundfesten erbeben machte.
Bauten, welche durch den letzten Krieg unterbrochen worden, ge⸗
jört auch die Bahnstrecke Catlingen- Forbach. Durch di fe Strecke!
werden durch Auschluß an die Linien Landau⸗Zweibrücen⸗Saac⸗
zemünd die in Karlsruhe und Bruchsal tinmü denden Bahnen auf
die kürzeste Weise mit den Haupt-Linien Diedenhofen Sedan⸗
Talais und Luxemburg Brüssel in Verbindung gebracht Der
Bezirkslag von Lothringe myal schon in detr Siffion vom Januai
und August 1274, sodanu auch im April und September d. J.
—XX
wegen maungelnder Mittel keine Mittel geseben werden konnte.
Die Kreistagsabgeordneten, Bürgermeister und sonstigen Inte efsen-
ten der haupisächlich betheiligten Kreise pa uird R8*
haben nun beschlossen, sich in dieser Angelegenheit an den Riichs⸗ ieselben werden von J. H. r ern ia einer Vollkom⸗
ag zu wenden. Die Bauhosten sind auf 133 Millionen Mart —* yr d e J. — —— an Musit hat
petanschlagt. An der Rentabilität der zu erbauenden — ist, den eee eet dn da erigen n 8 Leben 8
iv h gJ zsch Iblisse- bohnt. Auf der Weltausstellung in Wien erregten seine in seinem von ihm
— w Andenag ees a — — rbauten Pavillon aufgeslellten Sree 29 ihre Tonfülle, Reichhaltigkeit
en eziehen jaͤhrlich Vele dyran 7* ind harmonische Vollendung ihrer abwechselnd ernsten und heitern Melodien
nus dem Soargebee!) nicht zu zee feln. Freilich ist dadei in Bei Gs größte Aufsehen und lenkten fortgesegt die allgemeine Aufmerksamkeit des
tacht zu ziehen, daß dadurch die Fienabwen, der Paroallstrecke eere 553 * g und wurde Herr Heller für s ine Leistungen
Ben: i adi i uch mit der Verdieustmedaille ausgezeichnet.
ndenhosen Meß Benzungen eine bedeatende Schadigung erleiden ve F —5 —— — 33 —
f Am 26. Nob. verurthelte das k. Bezirlsgericht München n DeWehe Dreh demene ein solches, was Worte nicht vermögen.
jsehn Studenten wegen sogenannter ,Kondenienzpauleteien“ Be⸗ Dem Leidenden, dem Kranken gewähren sie Zerstreuung, unterhalten,
dimmungsmensuren) zu dreimonatlicher Festungsbaft und drei Wir⸗ nachen vergessen, und vergegenwärtigen die Exinnerung an glückliche Zeiten.
— ergegeb luch eine üöbliche Idee ist es von vielen der Herren Wirthe, daß fie solche
he. welche ihre Lotal⸗ zur Abhattung det Pauler· ien b geg en Verke zur Unterhaltung ihrer Gäste sich anschafften, und erweisst sich auch
zatten, wegen Hilfeleistung zum Vergehen des Zeitampfes zu je28 n praktischer Nutzen auf's Evidenste, da natuͤrlicherweise diese stets dahin
Tagen Gefangniß. viederiehren, wo fie Gelegenheit haben, solche Werke zu hören, — ein Winl
n e e DdudDtdndt mmw dn Tehneunt deen
3 4J 5 ich , e o 2 „— atte
der Gartmasse der vorm. Banlinhaberin Pauline Dosch berounen. r Gatlin, der Vräutigam der —8 der Freund dem Freunde willkomme⸗
Far je 100 fsl. werden 34 fl. 10 kr ausbezohlt. . aieret schenien ? Diese helfen Euch aus allen Verlegenheiten; es sind Gegen-
F Ein eigenthümleches Kriegerdenkmal ist in Geieradors bei sande, die siets an den Geber erinnern und ihn lieb und unvergeßlich machen.
Annaetg errichtet worden. Dasjelbe besteht aud einent Sandstein⸗ Um üwerzeugt zu fein, ein Werk von Heller zu erhalten ⸗ ist es am
Ddeliat und tragt die Jaschrift: „Am 18. Juli 1870 murden 18 dee an das Haus selbst zu wenden, jedes seiner Werl
Soöhne ans Geiersdorf zur FJahne gerufen und dis den 2— —322 3 Illustrirte Preis⸗ Courante werden Jedermann zugesandi, und jedee
1871 kihrten alle gesund zurück. Zur Erinnerung an Deutsche! uftrag auch am das kleinste Wert sofort ausgeführt.

Aeber Spielwerke.
        <pb n="769" />
        Wir machen hierdurch auf die im heutigen B'atte. serde
anonce der Herren aufmannundSimoniß
Ramburg besonders aufmerksam. Es handell fich hier um
Diginal⸗Loose zu einer so reichli d mit Hauptgewinnen ausgestat⸗
eten Verloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehyr leb⸗
ziste Betheiligung dvoraussetzen läßt. Dieseß Unternehmen verdient
as volle Vertcauen, indem die besten Staatsgarantien gehoten
ind und auch vorbenanntes Haus durch ein fleis streng reelles
daundeln und Ariszahlung zahlreicher Geivinne allseitz betannt ist.

A ITL EGEMM W II
ist die in der heutigen Nummer unsere- Zeitung sich besindenden
Qlũceks·Anzeite von Samuel Hecksehoet enr in Hamburg. Dieses
Haus hat sich dureh seine prompte und veschwiegene Auszahlung
ler hier und in der Umgegend gewonnenen Betrãge einen dermassen
guten Ruf erworben, dass wir Jedem auft derson heutiges Inserat
ichon an dieser Stelie aufmerksam machen,

—— MÆßM

—2
—EEEIZA—
—

Holzversteigerung.

Vtontag, den 13. Tezember d.JI.,
Bormitiags 10 Uhr zu Rohrbach in
der Wirthschaft von Jakob Glhase r, lossen
ie Herren Gebrüder Dörr zu Triebscheder⸗
hofe, Gemeinde Hasel. die nachstehend derpeich⸗
neten in ihrem Walde lagernden Holj⸗
iortimente, öffentsich auf Credi versteigern.
aämlich:

Schlag Pfeifferwald:

300 Ster eichen Schälprügel;

100. 6. Sdaitodelholz,

314 eichen Schälstangen, sür Warner
ge⸗igner.

Schlag Thiergarten:

150 Ster besern Prügelhoͤlz;

15, virken

Schlag Geistbächerhänge:

200 Ster eichen Schälholz und gemich!e
Prügel.

Sämmiliche Holzer, gut ausgeir cknet,
and sowohl in der Richtung Rohrbach
Reuhäusel, als auch nach Niederwüczbach
dequem atzusahren.

St. Ingbert, den 1 Dec⸗mb. 1875.

Sauer, ta!. Notar.

Steiner.

Das grosse Loos
zu Weihnacht
un konnen, bietet fich Gelegenheit durch
et heiligung an der von der freien Stadt bam
aurg errichteten und carantitson grouen
Held-VOOoOßTͥ
and burften wohl wenige Lotterien eristiren, in
velchen dem Publikum großere Bortheile geboten
wverden, als solche hier enthalten find, denn dae
Srwinnverhaltniß ist em derart günstiges. daß
ihee Ale Nasta⸗ are Looae mit Gewinm
Tcmen mũssen voeru er sics Die dedeutenden
daupitreffer von Reichbmart:
R5O, VOO 26,00 0
253,00 0 2à 30, 0600
80,000 —A
Bu,c Oo —AXX
ðed O o Sà 153,000
10, 000 x. ꝛc.
hefinden. Sammtliche 41,700 Sewinne kommen
nittelit 7 Ziehungen innerhald s Vonate zur Eut-
chzeidung und fiudet die erste Berloolung (hon am
5. &amp; 16. December
— —— — —
datt. Ras unterzeichnete mit dem Verkauf der
Lorfe beauttragte Handlungthaus versendet dier ʒu.
zen Ʒʒ swo: schuß oder vorherige ECiniendung des
Araged.
Banje Orig⸗Loese à A6 — 3.20
dalbe F à 8 —, L.Aat
Biertel — V—
Auf aewifsenhafte und pünkiiiche Bedienung,
owie prompto Ucbersendung der amtlichen Ge—
dann sich Jedermaunn verlassen. Ge—
Auftrãge werden dis langstens 14. Derbr.
r beten. —
. ISAusanmn,
Neuerwall 44, Hamburæe.

„Norre kKalt,
Samstag, den 4. Dezember cts.
räcis 8 Uhr Abends Zusammen⸗
kunft im Etammlocal.
Der Vorstand
Reich.
ausende
— — ——
werden oft an zweifelhafte Unternehmungen
gewagt. wahrend vielfach durch geringe Ein
lagen bedeutende Capitalien zu gewinnen
sind. Zu einem soliden Glücksversuch beson⸗
ders geeignet ist die von der Regierung ge⸗
ehmigte und garantirte Geldlotterie.

— 5—
F mI.
I . 8. V.
v. als Hauptaewinn —speciell aber Gewinne
* 8 a 15000
1250000 9 412000
30000 12 4 10000

30000 36 4 6000

50000 5a 1800

t0000) 40 4 (000

360000 14 8600

z0000 1201 2 2100

240000 44 18006

2a4 20000 14 1500

a 18000412 4 1200
dietes obige Verloosung. — Mehr als die
Hälfte aller Loose müssen, im Laufe der
Ziehungen, welche innerhalb einiger Monate
beendet sind, gewinnen. Die Ziehungen find
am ˖ lich festgestellt, und aus dem Original-
plan, den wir jedem Theilnehmer gratitz
abersenden, zu ersehen. Zu der scho

am 15. December a. c.
kattfindenden 1. Zietzung kosten:

S. W.fl. kr
Sanze Originalloose Wo. 3 30
—* 3. 21. 43
Siertel ACsa

Gegen Baareinsendung des Betrages, Post
rinzahlung oder Rachnahme versenden wir
jofort die wirklichen, mit dem amtlichen
Wappen versehenen Originalloose, ebenso
prompt nach der Ziehung die amtliche Zieh-
angslifte und die Gewi ungelder.

Die Ziehug ist na he bevorstehend, und
va das vorhandene Loos quantum nur ge ·
cing ist, beliebe man sig baldigst und direct
u wenden an —

Bottenwieser &amp; Co.
Bank- und Wechselgeschäft in

E AV söν

2 Mansardzimmer,
sofort beziehbar, hat zu vermiethen
Tüncher Kimmel.

4
* ——
Gànzlichor Ausverkauf.“
Wegen A fgabe meines hiesigen Geschäfts
verkaufe ich mein großes Lager in
Herren-S Knaben-Kleidern
um die Kosten der Rückfracht nach Zweibrücken zu sparen
bedeutend unter dem Kostenpreise
und ist damit Jedermann Gelegenheit geboten sich um wenig
Beld einen De eember-Anzug zu verschaffen.
Besonders beachtenswerth sind meine
Pamen-Häntel,
Jacken, Jaquets, Regenmäntel
——A »—— — —
0
B. Ackermann
neben der katholischen Kirche,
vis-à · vis dem Stadthause.

Bei der letzten am 16. Novenbe
beendeten Hauptziehung, wobei ein
Hesawwtkavital von über

2

IMim rofrr
ur Verloosung gelangte, waren wir wie de r⸗
im in der erfreulich Lage, an viele unserer
nteressenten namhaften Gewinne auszahlen
u konnen. Das Verzeichniß der Gewinne!
rsenden wir auf Verlangen aralis
—
S— — —
FEIeSI als Belave AlIiremeiner Auceiger Qr das F.

a Uavwen .

————
        <pb n="770" />
        2 ee
Fein leinene Taschentücher
in großer Auswohl empfieblt⸗ L

Friedrich Stenfeld.
gimn sunger Mensch wird zur Schreib⸗
aushüͤlfe gesucht gegen entspreche nde
Bezahlung. Von em 8 sagt die Exvbed.
d'eses Blattes.
rα eεαÔιιαενα.
agenubitter. Einfachstes urd sicher⸗
sdes Hausmittel cegen Vercila ininngs-
aehvadeheo, agen rammnps sKo⸗
lik, Verstopfung, Ruhr, Cholera, Seelrant·
heit, Sodbrennen, Diarrhoe, Erdrecheu,
Hamorrhoidulbeschere den, Üebelsein, Bläh—
ungen 2. —X bekannt und von vielen
Aerzten angewand i. Yllen ächt zu haben
Fiesche 75 Pfennige bei J. Friedrich
u St. Inagbert.

e
Man biete dem Glucke dio RHandl 8
— — —
oder 218, 750 GuIden
Haupt-G ewinn im gũnstigen Falle bietet die allernoueste grosso Geld-Verloosung
Felche von der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.
Pioe rortheilhatte Fintichtung des neuen Plaves iat derart, dass im Lauso von
renigen Monaten durch.7 Verloosungen 41, 700 Gewinne zur aicheren Entscheidung
onmen, darunter befinden sieh Haupttrefter von erentuell B.-d. 375.000 oder i.
218,750 8. W. syeciell aber
TAcwinn . 2350,000, 3Gewinne M. 15,000,
Gewinn M. 126,000 d Gewinne M. 12,000,
Bewinn M. 80,000, 2 Gewinne M. 10 000,
Bewinn M. 60,000, 36 Gewinne M. 6000,
Hewinn M. 50,000, 40 Gewinne M. 4000,
Gewinn M. 40,000, 204 Gewiune M. 2400,
Gewinn M. 36,000, 112 Gewinne M. 1200,
Gewinne M. 30,000, 512 Gewinne M. 600,
Gewinn M. 24,000, 597 Gewinne M 300,
Gewinne M. 20,000, 18,800 Gewinne M. 131,
Gewinn M. 18,000, ete. etc.

Die nächste erste Gewinnziehung dieser grossen vom Staate ga-
rantirten Geld Verloosung ist amtlich fastgestellt und findet
,n 6 . 16 December d. J. gtatt
und kostet hierzu

ganrzes Original-loos nur Mark 6 oder fi. 322,
1 halbes 51 3 u 1
Jviertel — 58 kr.

Alle Auftrũge werden sosort gegen Finanduug, Posteinzahlung oder Nachnahme
lJes Betrages mit der grõssten Sorgfalt ausgeführt u. erhült Jedermann von uns die
it dem taatsvwappen versehenen Original Loose selbst in Händen.

Den Beetellungen werdan die αMεν atuchen Plane gratis beigefũgt
and nach jeder Ziehung hden vir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche
lListen.

Hie Auszahlung der Gewinne erfolgt stets prompt unter Stauarautie und kann
lurch direete Zusendungen ode? auf Verlangen der Interessenten dureh unsere Ver-
bdindungen an allen grösseren Platen Deutcchland's veranlasst werden.

Vnsere Collecte var stets vom Glũcke begünstigt und hatte sich dieselbe unter
rielen mderen bedeutenden Gewinnen tmale der ersten Hauttreffer 2u erfreuen
die den betreffenden itααανfen direct ausbezahlt wurden.
Voraussichtliehn kann bei einem doichen auf der szolidesten Basis gegrũndeten
nternehnen uberall ant eine sehr rege Betheiligung mit Rostimmt heit gerechnet
rerden, man beliobe daher gchon der nahen Ziehuag haiber alle Auftrãge baldigst
direct z2u riehten an

ʒaupee Die Gowinne
an 7* garantirt
eiens⸗·Vane
— — det Staat.
Tulad uug 2ur Betheili-
gung an die
Gewinn OChancen
der vom Stante DUnainbhures
garantirtem grossn —X
Lotterie in weleher über
7 Milüonen 660.,000
R.Mark

saicher zewonnen verden

miliasem.

Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld⸗
otterie, welehe plangemãss nur 81,500
o CAthait, sind folgende: namliche]

Gewinn event. 875, 000 Reichs-Mark,
speciell R.-Mark 250,000. 125.,000
80,000, 60,000, 50, 000, 40,000,
36,000, 4021 30,000 8 24,000,
3 al 20.000 &amp; 18. 000, 29 mal

15,000, 12, 000 &amp; 10,000, 36 mal
5000, 46 mal 4800 &amp; 4000. 208 mal
3600'&amp; 2400, 417 mal 1800, 1500
&amp; 1200, 1121 mal 600. 860
x 300, 18.820 mal 240, 131, 120
u. 60, 21014 mal 48, 24, 18, 12
u. 6 R. Mark und kommen solehe in
wvenigen Monaten in 7 Abtheilungen zur
Sicheren Entscheidung.

Pie erste Gewinn⸗-Ziehung ist amnnt-
lien auf p
is. und I6. December d. J 2
lestgestellt, und kostet hierzru ——— — 24—
das ganzo Originalloos nur 8 i nen Fsersage erschien:

Gulden 80 Rr. per DOernvenhass er.
das halbe Originalloos nur 1 Juswalil beliebter und sehöner Melo lien. Für Xlavier leicht

Gulden 45 Kr. earbeitet und mit Fingersatz vorschen

das viortel Originalloosnur 63B3 Rr., oon ⏑ 8tun d lee
nd werden diese vom Stante ga .
αααα — OPp. 28, Hest l, enthalt J
erhotenen Promessen) gzegen frau Schũtzenlied: Mit dem Pfeil und Bogen.

k irte —— DD —X Mo⸗art.

es oder geg orseln usa —
—— ———— —S———— nana
öαασ von mir versandt. Andreas Hofer; Zu Mantua in Banden.

Jeder der Bethe: ligten erhũlt von mir laydn, herühmtes Andante.

77 u oreinal-Iꝙ War . Aräiti, II baceio (Kusswalzer.)

1 aatswa n verschenen Vrigmal- 2 3 8 *
neen I nach —æ Ladenpreis für jede Nummer 1 2. zus. in 1 Hest 3 M.
diciun ονtd —tHIiTEn Lieh- Bekanntlich gehuören die Standke'gchen Arrangements 0 den Besten
ngolieste umau sgesoreri zugesandt. der Frictirenden. Jede einzelne Nummer zeigt den bpeobaehtenden
Di Auscahblung und Versenduus Mosikiehrer, auch ist der Charakter der cinzelnen Nummern ein verschie-

der Gewinngelder änas cwige Finerlei, welches bei den meisten leichten Co mpo-
erfolgt von mir direct an die In· Ationen auf jeder Seite zu finden ist, von Standke vortreffi ieh vermieden.
ten prompt, und , im dicser vorzüglichen Sammlung cine möglichst grosse Ver-

X — hreitung zu verschaffen, hiefere ion das erste Heft 2ur Probe für
D einfach aut eine αιναν Maric L.20 und verpflichte ich mich, allen Ahbnehmern des

— ungak arte machen. I. Heftes auf Wunsech aueh die Fortsetzung 2u diesem billigen Pieise

Nian wende stehn daner zu liefern.
mit den g)n ver- Gegen Finsendung des Betrages versendo ich franco.
rnuensvoll an

se u — —RX —BX Joseph Tongey Gölp a. Rh.

anquier echsel⸗Comptoir in F 55 50 — —
⏑⏑⏑⏑— — — — — — —⏑— — — — —⏑⏑⏑ ⏑ —⏑—— 7 ⸗
Icinen, drug und Verlag von F. R. Dm ebhl in St. Ingbert.

in-⸗ und Ver
ooso.
EFƷ. wir dankten hierdureh für das uns seither geschenkte Vertranen und indem
wir bei Beginn der neuen Verloↄꝛung rur Betheiligung einladen, vwerden
Jit ins aueh fernerhin bestreben, ãuten vtots prompte und reo le Bedienu ng
dio volle Zufriede meit unserer grehrten Interessenten zu erlangen.
h. O.
— 1
——
—V — — —

—

4

A

—
        <pb n="771" />
        St. Ingberler Anzeiger.

— *
—ůů0 —α
—Z ;
der St. Jnderter Anzein er (und das it vemn dauotstatte verva idene Auuerzulturzub.an, ait ot V DεRXäν ra Boν
ammer ericheint wbchentlis vierral: Dinsta a. Donaoruarag, 51 7314 ui . Ara : a8 itsteit viectelis rig 42 Kric. ode

1 Martk 20 R.Pfa. Anzeigen werden mit 4 Arzr. die dreüpaltige Jeile Blattiheitt ader deren Raum bereHnen. 72
14192 Sonntag, den 5. Dezeuber

— ——

18875

— — 2 —

sein Ereigniß nicht mißfällig sein, dat es Frankreich nichl erleichtern
vird, Allianzen zu finden. —

Berlin, 2. Dec. Ein Arnikel der Prob. Corr. in Betreff
der Eisenzölle w'rd in politischen und Handelskreisen dahin inter⸗
prelirt, daß fämmiliche Negicrungen für die Lösung der Eisenzoll⸗
age conseq ient in d'e bieherige Wirthschaftspolitik (d. h. für
n bebu g diese: Zölle) en uneten beschlosfen. —

Ausland.

Wien, 2. Dec. Das Fremdenblett“ vom 83. Deeember
n jahrt. daß die jüngste Behauptung der Times“ über ein angeb⸗
iches Scheitern der osterreichischrussischen Verhandlungen bezüglich
des Orientes volllommen unbegründet sei. Was den Meinungs⸗
austausch zwijhen den drei Kaisermäüchten bettreffe, so seien di
mIterreichischen Vorschläge in Peteisburg Tprincipiellfeit längerer
Zeit angenommen. Es handle sich nunmehr um Details und der
inm tuielbar bevorslehenden Rückkehr des Kaisers Alex inders und
s Fürsten Gorishaloff nach Petersburg ab.

Deutsches Neich.

Bexlhin, 1. Dec. Es ist selten, daß der ‚Deursche Reichs⸗
Anzeiger“ Vemerkungen über die Tagesbegebenheinen maat; aber

eute dann er sich nicht euthalien, zu schreiben: „Durch de An—

unft des kaiserlich russischen Kanzlers Fürsten Gortschatow ist in

en letzten Tagen der diplomatische Ve kebr belebt worden.“ Es

ing allerdings 1. bhhaft zu. Der russische Reichskunz er Fürst

zortfchalow erschien gestern Mittag gegen 1 Uhr bri dem Reichs
anzler Fürsten v. Bismard und verweilte bei demselben fast andert⸗

alhh Stunden. Darauf stattete Fürst Gortschukow dem Botstofter
zrinzen von Reuß einen Besuch ab. Heute Mittaz 1 Uhr wurde

er russische Reichskanzler von Sr. Majessät dem Kaiser und

dönige im Palais en pfangen. Fürst Bismarck erwiedertke den
Sesuch des Fücsten Gortschakow noch im Laufe des Nachmittag?
begab sich um 4 Uhr zum Vortrag ins kaiserliche Palais.
ẽndlich berichtet noch der Reichs⸗Anzeiger: „Am' Tage vorher
atte der Reichskanzlet den englischen Botschafter Lord Russell em⸗
jangen uund gestern den österreichisch- ungarischen Botschafter, Grafen
karulhi.“ Mon kann niat zwe feln, daß hier augenblicklich inte—
ressante diplomatische Verh indlungen gepflogen werden, aber sie
verden felbsiverständlich sehr geheim gehalten. Sogar die Berliner
Briefe in der Montags. Repue, auf die ein Abglanz vom a 8wär-
igen Amt zu fallen pflegte, haben aufgehört zu erscheinen. Je
wmößer in Paris die Uaruhe und Auftegung der Suezcanal-Acken
es Khedive durch die englische Regierung, mit desto größerer Ruhe
a, in t eiuigem Woblgefallen sieht man hier diesen Handel an.
Da wer in Deutschland, um uns milde auszudrücken, keine Ursacht
aben, der französischen Friedensliebe zu vertrauen, so kann nns

Bermischtes.

fFKaiserslautern, 2. Tec. Das Resultat der gestrigen
Bcltszöhlua; ist: 13,201 Protestanten, 8813 Katheliken, 666
Ifraeliten, 47 Andersglaubige. Total 22,727 Seelen. Mehrung
der Gesammtbevölterung seit 1871 um 5000 der Protestlanten
in 3090, der Untholiken um 1681, der Istaelisen um 50, der
Andersgläubigen um 10 Seelen. (Pf. 3.)

T In der Nahe der«Bock au'schen Fabrit in Kaiserslau—
derrn wurde am 80. Nov. ein Maunn bon der Eisenbahn uüber—
fahren. Man nimmt en, daß ein Selbstword vorliegt.
— — —
Wiederruf.
Die auf den 8, December nächsthin, an
erut digte Versteigetung von Bierbtauerei
etaͤthen in St. Ingberi findet vorderhand
iht statt. 7*
Blieskastel, den 3. Decbr. 1875
Der kgl. Gerichtsvollzieher
Se
Nãmger Honig Lebstũuchen
apfi bt .P. Zepp
Frische Honig-Lebkuchen
Adolf Gewenig
Spielwaaren
vesang⸗, Gebet⸗ Schul- u. Bil
ge Farbenkasten, Reisß
enge, sämmtliche Schreibmate
ia sien, überhaurt all⸗ in dieses Fach
inschlagende Artikel, zu den äußerst billeg⸗
en Preif en
apfiehtt.· Jakob Friedrich.
lusverkauf sammtlicher
ZSpielwaaren.
Gl. Scihel.
Lrocknes Drennhosg
ortwährend zu haben ch *
A. Bodenbusch.
aine sJubsche Wohnung
eftehend in zwei großen Zimmern und
mer Speicherlammer, hal zu vermiethen
Curl UVUosimaum.

Ganzlicher Ausvorkauf.
Wegen Aufgabe meines hiesigen Geschäfts
verkaufe ich mein großes Lager in 9J
Herren-S KnabenKleidern
um die Kosten der Rüdckfracht nach Zweibrücken zu sparen

J Bbedeuntend unter dem Kostenpreise
und ist damit Jedermann Gelegenheit' geboten sich um wenig
Geld einen Deeember-Anzug zu verschaffen. 1

Besonders beachtenswerth sind meine

—A——
Jachen, Jaquets, Regenmänkel

Konm.
Ackermann,
neben der katholischen Kirche,
vis-avVis dem Stadthause.

—— — ⏑——————

X
—V
        <pb n="772" />
        ⸗ ⸗
Man eerlaubt sich, die Bürgerschaft von
Die Weigand sche Apotheke empfiehlt: St. Jugbert aufmerlsam zu maqen, am
Arnac Ruin-Funschessen ern Sope Wene
*2 derrne arrers Deugel das
1834 Mnalaga- Madeira, Xceres, I 3 vergessen.
Kayxer, Malzextracte- enrer ι νανσνRιον νÛ—ναν
in Flaschen und Anbruch.
Islandisch-⸗ Ioos Pasta, Emserpa-
stillIen, Halzcaramellen, Salmiala-
pastilIlen (Ersatz fur dalmiakmixtur)siebieg's-
fFleischertract. condens. Schweizermilch, Kindermehl
(Ersatz für Muttermilch) Cĩtronat, Orangeat
CGitronenessenz, AM pfelsĩ memneeνæ,
russischer Tasfelsenf ete.
ẽmer hat noch gefehli, am FIreitug Abende, naupt·Gewinnez jñ̃ .* Di
zei dee W...... — 3 De —5
iu —7 t
* 5 rung. — der 7 4
Feuerwehr⸗Montag Fimiacu uug zur Meheili-
ei Fzung an die
GWVinn·. OChancemn
der vonn Stante Unam burzg
aruntirtenn grossem Geld-
Lotterie in weleher über
7 Millionen 660.,000
R.Marx
sieher gewonnen werden
—XVVX
Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld-

Lotterie, welehe plangemũss nur 81,500

Loose enthalt, sind folgende: nãmlich 1
Jewinn erent. 375,000 Reichs-Mark,

3peciell li. Mark 250. 000, 125. 000

30, 000,. 60,000, 50, 000, 40, 000,

36,000, 4mal 30,000 &amp; 24,000,

3 mal 20,000 &amp; 18.,000, 29 mal

15,000, 12, 000 &amp; 10,000, 36 mal

3000, 45 mal 4800 &amp; 4000. 205 mal
3600 &amp; 2400, 417 mal 1800, 1500
x 1200, 1121 mal 600, 360
&amp; 300, 18., 820 wal 240, 131, 120
u. 60, 21014 mal 48, 24, 18, 12
u. 6 R. Marxk und kommen solche in
renigen Monaten in J Abtheilungen aur
nicν_ν Entscheidung.

Die erste Gewinn⸗Ziehung iat aut-
HNeh auf den

15. und 16. Docem ber d. J
seatgestellt, und xotet hierxa F
das ganze Originalloos nur 3

Gulden 30 Xr.
das halbo Originalloos nur

Gulden 45 KRr.,
das viortel Originalloos nur 33 Lr.,
und wverden diess Fon Stante ga
rantirten Origimal-Loone (keine
rerbotenen Promessen) gegen fran
irte Einsendung des Retra-
es odor —** IXXXXXV
elbat nach den entseruteaten Ge-
cendem von mir versandt.

Jeder der Bothe ligten erhült von mir
ieben seinem Original -Loose aueh den
nit dem Staatswappen versehenen Original-
Plan gratis und nach »2tattgehabter
Ziehung S0sort die amtlicehe Zieh-
ingslieste unausgesordert rugesandt.
Dio Auszahlung und Versendung

der Gewinngoldor
arfolgt von mir direcet an die In-
eressonten Prompt und untor
ztrengster versehwiegeunheit.
decdle Bestel Iunx kann man
einfach auf eine PosSteinzan-
7TRungsknarte machen.

, NMan wende sien daher

mit don Anusträgen ver-
tranensvoll an

2amaul HIeekacher genr,

Banq uier&amp; Mechsel-Compto ir iu
AIumburg
FAund na von F. T. Demeß in Et. JInabert

VOT

*. —A —— ιαι
Bei allen Hustenleiden
jelbst bei Krampfhusten
vol ständige Genesung⸗·

Saline Sasserdorf dei Soest
(Westphale:). 8. Juli 1875.
Hertu W. H Fickenheimert
in Mainz.

Der von Ihnen bezozent
Trauben⸗Brust⸗Honig!)
zat mich von en einem seuherngen Krampf⸗
usten vollstandig befreit, was Ihnen

mitzutheilen nicht verfehlen wollte.
Dar Salinen⸗Rendant J. Bilke.
e) Durch mehr denn 10,000 an
erkennungen von Professo en. Aerzten,
Apothetern und genesener Perjonen
allet Stände ist seit langen Jahren
constatirt, daß der achte Trauben:-Bruft ˖
honig an si Herer Wirkung und Wohl ˖
Jeschmocd von keinem anderen Hufte ne
mittel auch unr im Entferntesten erreicht
pird. Vor den Nachabmoungen
gewisset Win kelfabtilan⸗
sen wird dringend ge⸗ 252
warnt. — Man achte *
auf de Original empel * 5
und Er'quenen der Fab FRr *
i eeee in *

t. Jugbert, bei J. Friedrich, in St.
.I bei 33 Dudenhoefser
dud Karl Thiriot, in Saarlouie,
vei Frauz Altenkirch, in Blieskastel,
dei Apotheker C.RNichter, in Saarge⸗
münd, bei Apotheker H. Kirchner.

—
        <pb n="773" />
        52*
—— —
—
— F— 8
3333533* 553357
** 9* —— ——
* 2 3 * 5 222
* 2535 * 3565333
22 553 8 558825 22
—A * — 2 * —————
5258375 222 32EF 22
52553 — 232523 —RV 55 2553588
715 55535 — — 3555353588
555535383 2353 E582* 333333 34333352
553525 35* * 552 z382 * 2553525386
— 153338357 B 5532* 3 5553528
33253383* *25355* 88 535 — ——— 2538
; 225 32 5538 5323* 28 2 —A—— — 3 8253
53 333283 3253246 38553333
—— — — 22563557 55535388 —A 58* ——
53352358 —ãAA—— 53258 — 537 7523 *5 —52z2255* 8 —5385 —
5735335 25 53 z228 B55753353 * —A — —A —
55 58828 25 —— 335352 552 55 3335355
2 52 23. 37355838 62725 2 3 s23333 s * 2 5 2* —E 28
* 22533355* 22 523532. 255 — * * * 55228 * 35585
2 528 252* — *323 537* 228— 52328 s832528* 5Ekc8 30 —— —
223 — 2255 —2 5333 — — 255 2* 5258
25 5 523* 235 5x25 233528 523235 225 —2— 23832 2 5338
* 352532338 —25 * IB8 5525 — 5523357
—222 2 3 3252* * * 5 * 2333836 —— 52 2 ——
585 —8 — 32 223 5255** 25585* 2235 525
7 525 — 31 — 523548* — —8 26553 2 35 2 — 2523 52
25375 5 3527 — 5558* 2., 2237 528353 535298 55*58 3
53 53525 22 7 528835333 — 2223 3 25383
J —— 53 338338*
22 * 2585 52 5 8 — 8 —A * — *
— 332347 2238 53 —X — 3268 38* 5227 2388
22 7 573 2253 ———— J — — — — — — — 2 2*
— 528 2 2 5322 2 52 3 555533 2 2532 — 32
2 2 8 e 5 2232 —* 2— 3 · 5 * — 55 — 5 2
— — J 535 ..8
— 2 55522 —5 2 2 53* 82
555 J—— 735 3383335 203 2338
533335337 J —
533552358 33353535355 3237 6 5 2 558*8
— — 3 —25* 52 — * —
38583553 57 —A — 33333 ——— ——
252** 725 55 — 552588 F — 283255 —z22 8 83 5— *
— 3 38
555 e
V— 528 532535
3336583 7828 5223 252 226 * — 22 23338335 225320
5** 252 5235 —2 — 5—585355 5333533538355
2* 52*523 553 ee 27 —— —3323558 S 52
2 — 7 5333358 — — — — ẽ 2 * 53335358 8
3 53 * 2337255 —72 2555 2 — 45 23 535 525
——— 2 53257 555*8 13552375 125355353 52 25832 8
— 323533509 5533 52 — 33353325 —* 22 * ——
23533278 353
50 — 32283258 22 * —— 238* 2 32 *3* —— 2
—z2z238353 — 522332 3 37 528 3* ——
2258 5* — — 2 2 33 ——25 R — 1235553253 —
e 2 3232333 —— 3528
—
7 322 — — — 53 * 53—
2338335* 533352533 — 53523237 257573536333
—— 533 —A 2 2 — 3 2 — ——— 2 3232
2255 252 — 23 — 2533 3 S . 322335356 — 2 *
33388* 3827 22623
—755533 s533378 — 338823433*
5 55555 8 2532 — 3 z255 —— —
2253235 *3 2323 532383 58 S 3 —z2I8* —
25* 23 — 2 235233 622 235353 — ———— —
8 7 2 * 513 — —* 32 22 2 2* 7* 5 2 522 ——
5355 252* 743 —— 538 5 553328
523532 2 —FAe — 42 32 13333333 2335 53 3353338 22385
238855 338287 22 5 — — —— 2
— —* 2 *52 2 5 55 — — 2 2 9 * *
5527338 327535 22 2 22 262327 553558
3323353583
—— 58 257 3 —7 237 3 — —2E83
5322 233558 — — »2 5352855 58
55287 555 535
— — 3
3552335* 237 353338 S 3335588
5 —— 5 22 — 2856
— 3223 5553 573355 35
zI5s5 838 22255
— 3833323258 225
— —38*
—35357
25535

* S 2 222 *
2 222 2 242 * 222 *
33 53535355 55 5552553553 33 3 23555 5533 3235—32533
2 * * 53 7 —— 2 —
2233 38 223 333 54e 8 338 3386
—2* — 22 —S 2* ⸗æ5 22 “
n go ũxk — —2 — * v
s 733553 25 3353335553 5— 2823723337
2 32 * * — —8 — 5 —
22 33353 25 53353353353 253 3562 ssz 3532355353
2553 8 5853535323232 — 2 2 8. 525 23——2c52
—— — 52 2 * 222232 * 2 —— — 5* 555 2 . 5 — 25
— * 5 57 — — 3 8 i⸗ B— —— 54283— 27323**
— 2335335 75* 55—2538255 3852 8 —Xx s83575 223348 —
2328 z3— T5 —355 8 23523 2355— 285
5 23 *58 1 22 — —A 95 —A—— —— —AA —
52 535866 52, 2332275 53 335233 2335333385* 25333336
2* — —3 A 35 * ———— * — * — 2 8228 23
5—3 22222 233——2358553553 ——— 242 ——5222 2235823
58 77555 33363— —67s533 337 8 73523683 3552333383
—2— — — — — 555 — * 55 —8 2322 — 2 —E 2
2 —EM 5 2* 2 * 235 2 222 22
—3375—2355 5333332 2753.4 5z53*3»—58355 733835 325
z32323532353325 232522 3554 83* 223 12222 ẽ — — —
2 53 35535 33 33 3 3 733352
* — * 2 — —
5 5373 33 32 35332
33 3— ———732—3 ——353335 2338 33,53655553
258322 2532222 2. 4 22 722 ã * 25335 8 * —5
2 242 2 — S ⸗ — * * 2 27— 1272 22 0*
S32 * — 2 222 2 * —32322— — sẽ —28225 *
32333 —3533— 3335333533 7535 5132273333
333383 33 33335* 3532353333335
25 58 — 233555 z235 5 32 353 22 »23z55—52
3*28 3333338333353355 —A —55 25323328
— — * ã — — —
83— 553533 253 3—2—63338 8— 222

—2 22.
J 23353555 —53553385—83
22228 QB2 B4 2 —25
e —2232 25 8 —22 — 8 2 —— —5* 238 22555
28 222222— 25 23 —— — 355 —A— 3 5*
2353533357553—5555— 5535 235385585 335355 —5—75 —5
—* —8 * * — 5 — 3*23 — * 82 52 25*
3352352533— cx 2329 ——— 52* —A— 532 55 —A
2352323538 5355—535 0802 32255 23—822 —A
23722—5222 23555 *— 2533 *0 — 5— 2—55k—2535.25 ———
553553538 J 52—5 232 5533207 — —
3333532553 83z3355 3538 353552 2335233—338757
235758333857355 285 32» 325583 738—38333 156 253
55573355 —A — 53532337 7535 52 S3 335—2 3253— — 55
— „3z3532525 5—5 —5 552235533 — 5335353 5238
53355333335553 35538 55735333323383 8338—383 3555353 23
232 — 35 —— 538 —*7 — — B 22.2 —A * —2
51358522* 52238222 38 325 2 3 — 2 —— ⁊ 25 22 4 —8
—— — —— — 2 252 2412 55523 2237
—— J 8 2 2122722 2028 — * 5 8 23
2223 — — — — 23 — 2 525— 522 — 3 5
5 2 —8 —3 82 8 252 225 ——A —
25 32325282 53738 2335—372 535 533532 —2552 232
— 3733—52253 —53335532352* 22 —8255—3 — ——
5 883 * 225355 232 —D —— 2 8 — 23228— 22 223
8 —2— 22 5290 3 . 2 * —— — 55* 3— d 558* 83 5*8
2——5322 C S; 32328 23 238* —2 —A — 28224 2
—A — — — 8 22 32 55835 5 5 7 —— —
53353 —58332333838 —A — 2 8 5*5*2355 53133235 528
2* 2 25 8 222
22 72533 — 2 * 33 —A 5 578 1337 8
A 23 ——— * .8 3* —— 5 35 8 2 —A
5223522 — — 2555535353—322 338533
— —A 27 2222 * 028—3 2z—58225
3 — 2 5* —3*52 222 26 5232 23 55755 282
222 555 —&amp; —53 52 — 258 — 28 — — 2 3 — 5z332862 3 3z3 537
3*2333 —2553333 S.5332 53553338355 58735835
22323232 2z253525 25 üs33 333333336537
50ẽ S35 —TS —S83— — 5 5 —z5323 2335232635—756 35 2
8* 552 2 —38238 55 52338 —A—[0— — *
22 —— — 5353 92533 —
533555575355533335323383—
EEEAS ESASGBGSSAT
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        —532—322 — —*
3*33—333
252 5553358322338*
23822*2 — 12552538
* * 925
38
222 5225—2753 2
** —;A 5
—— 5333383533
73 —5 835
23323—823
51. 3—355—225252 523 *
—I 253 s53235338 3
* 22* 3 — 2. 2 *
3233257 33333383
1135 2875— ——555 5
518 3525523532822 2.52
52555573 ———
422335 2 *52533—8—
533823.553 —33
24 8
5112222 — 222 52.
257*8 55 8—88*
443 —25238* 5 —
8 —A— — R2BR.
— 2235 —2 * 323. 332
515*35273—5233
* 53585323536*
— — 2573258
2335535553523353
23

* — 2 57
5—22—25 cs 8 290939 r
3 3 338. 23
3 33833
* 55723 3752355 5573 5522.2
13555223833 2 —A— .12
352553 3232835 3355375
252 53353333 13533236
2 R — F 2.. * 7 2. 2.2
332
*2323 225552 3 23
3 3 8 525322333268 52
S 23333268385838 *5523573
528* 27352 —— Z3 3282
z5558 2522 2727227
325 c7c —7 2.5 * 23 523238
*—38 ——
222282. —— 526 2
35324 2332528 83835338
F 3 X * 2
—3238335332535 2 225385
33——3 52335
3355—2382533353 2535⸗
* 2 * —A 228 — — 55
222**533 — 72 — 233255 2 52 —
*—8 55
ẽ 2 *
227 5 3232 333 s 332 3535
255327872— 2535 53523 2327.3
25238 2355*353733 558
— — x — —
333 3
* — 3. —— — —
5353—33 55
25355225232332533 *S32 J
*3. 2 3
—3232 —X
2722 52238
*2 27 —
2 32 232
23,538 —— —
223* 55
— —
AA 02
223 —2 3*
— 25 8 253
— 22523 7525
2 — 3
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I —*3
5
2* 272

—
*55222
233537523533
52 7 578225
23 5 2270
22 *8 S3 — —
225533335 2 53
J *2 5* 85
53 55333453628358
2223 542 3*
2323333 3232538
233352 23*3383
525,38528223 5*538
52855 2225523 55
233535357 383
3333323338 *
2828 25235 555
5338378**35 2522
2333 5537 12532357
33 33383337 5 2
— 3 — 5337 * *
„527275* 525228 5
z2523 283573—7 2
2323323* — — 7
33 3533*
27 8357 ,32 2353 —7
S *
52383*3238 5533333
23232 5558 S 322
22 —
23*25 53 3375 8
1255 782325 53583 *
233238 5338—338
23523 288 52252227
35 —A 3
3 J22. 8* —A —
* — 2323 ——32333*
*55237

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2 528822
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52 552225

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7 537
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23 26
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5573*8

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* . 27
—833553
532 522.003

3c

227 —9 2
csz 528 27
—253 5524527
5323 8287 52
S22 255837

2.* αν
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55253333338 63
* .* * 3 — —
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8 3 2 — 725368625 —— —
225 2 ——— 3 —22 —A
23533—333323 — 523328823
——— 5833532245*
22 5138 —A —5323225248 ã
55—253*533* 272 ——
c2 * 2 7 2 382 ——
1555233, 3335 23235 72335338853
2 2. *7* — —2 * 2.
32—223832—* —
553528—3—32 3535. z 25255232—733
522533—5 3355538 358 55533733
525322538* 22358522 3 28 32
22353 2832 * 2556 2 c s7
25 235 523 25524288 35 2273
537 833 5 2. * 3 552,* 3 3 2332
222333333288— —— 38753
—2323 J * 5238 522 23535823230
5.9ꝰ32 38—5 322238*335* 2. 2 0
5233 —— 272 535 27 5273 8
S 5282506533 35220 22322
235 5 — —— 5352.5537 225
288355323 8282. 5 5 —3 ——
*43333353233 5528257 7 * 3
333 533335325 52 —
8B3 232333 3 533 23358 52
555235 — 288 35 2335383385
28 282382* 2 2 55533353533
— — 282 228* 382 3
2 2.3 3 —A 2* 2 22 * 7 2,2 7 2
* 8 255 2 S 2. 8 . 2. 3 * 2. sü—„ 57
171327 252 * 22c40* 5555 ———
232 8623 8 572 *—32233363 553322
333 5522 2 T855533
25—28532.2 5 55332 353257 2278
—A 25533 555532382327
2 85 7268 2 *2538
7 — 543

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2 2722

—— —— ⸗ 587

—— 21222

—* 532 33335 —383553

255* 3535 32352 55353 53327

225 37 *825 —A — 223 68 53*

23 s85. 25338 2.5 * —38— 3 23 —98783—383 *

5332 2I3 .3 2 8 588 23
3275375

—— 738 55557

53 — — — — J 323 ——

—A —A—— 2 2225 — — — 2238 43
— 2233863 557—3—55.83 —5223 3538
F 82. 2 3 22 &amp; 357 2 —

222 S 585 33 * — 25

2 2 —225 ** 33 2*87 58

338 8 2753882 22323372 —A

—— —38 *288 853383 ——

5 — *553 * A — * 8 ð 55
53 25 5z83 5253 *52 552* 835 J—
535533355723 — 2553 *5385 2327.52
5325333532— 212 2325 2 2 2 * 33 2 55

F 25 * —A 3 572055337 — 529 5353723. 2

3* 33533*8 —— 3
238338 55332. 3523 5233335 4338
2* 7 E —— —— 33 27 — 3 53232 5*
zS5*52722 N* 232 3085235 ——

92 —— 555523 5358 *588 9*—

88 28335353385 53—38332 85.582
ẽę e z — 238
—4 22255323323 3235 2232. 57 532 75

200 22 5.* 2.3. 23 —A 2s3—83855* 22
2532532* 2533335555333 533*233555335*
535853 533828683 55822 7 * —

—— 5255323 3 52582* j 522 38

235353 5z385332 * — 5822 2 —— —2

2 2557 —X 2232535 2 — 627

2533555335333 5 A
v*2 22335 5535258 *
F 258352353538
— —— —

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        <pb n="775" />
        Si. Ingberler Anzeiger.

—
Der ·o. Nnartner Anzefgzec und das mit dem Hauotolatte berdandene Arteraaltuaaabratt, nit der ↄreata uB, Dongec it13 ad 32anti
aumet vrich Ant w chenelix Die renal: Dinn zua a, Deoruer ssua 5 4ν— rÄ 5 . Laα: ae⸗Ayreis vierteliüAhrig 12 srit. ode
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden Rit 4 Krir. die dreüvaltige Zeile Blattichriit oder deren Raum bere vᷣnet. —
Dienstag, den T. De:eaber V 1875
250 Geamm zahlt man 10 Pf. für Postanweisungen bis 100
Dant 20 Pf., bis 200 Mart 30 Pf. bis 300 Mark 40 Pf.,
üe Postaufträge bis 250 Gramm und Einziehung von 600 Mark
30 Pf. Packete ohne Werthangabe kosten cis 5 Kilogramm auf
10 Meilen 25 Pf., weiter 0 Pf. Die Taxe für Briefe mit
Berthangabe oder Postvorschuß ift bis auf 10 Meilen 20 Pf.,
veiter 40 Pf. Für versicherte Briefe und Packete mit Werth⸗
ngabe zahst man mindestens 10 Pf. für ie 300 Mark 5 Pf.

BVBermischte.

1St. Ingbert, 7. Dec. Rach der hier vorgenom⸗
nenen Zählung beträgt die Seelenzahlz 9262; darunter 4847
männlichen und 4415 weiblichen Geschlechts. Bei der Vollszäh⸗
ung 1871 betuug das Resultat 8434, ergibt sich mithin eine Zu⸗
iahme von 728.

FSt. In gbert, 650 Dez. Eiagesandi.) Schneller als
vit vermutheten, ließ der Musikverein der vor 14 Tagen stattge⸗
rabdten ersten Abendunterhaltung gestern Abend eine zweite folgen.
Das Programm war ein sehr reichhaltiges. Was den mußfilalischen
Theil desselben anlangt, so dürfen wir wohl sagen, ohne damit
andere Leistungen zurückzuhalten, de ß das Duett der beiden Fräu⸗
seia Ehrhardit das Beste deslelben war. Reichen Beifall fand
ruch die von Hin. Sei ter vorgetragene „Erschaffung des Weins.“
Dder Vortrag der Chöre war präcis und besonders lobenswerth
anden wir das genaue Beobachten der dynam schen Zeichen.

Die Posse ‚Monsieur Herlules‘ war von der lomischsten Wir⸗
lung und erhielt die Lachmuskeln fast immer in Thätigkeit. Ueber
zas Spiel der Mitwrleuden hörten wir nur Stimmen des Lobes.
Besonders waren es die drastische Mimik des Herkules And die
uaberfrorne Komik des Hausknechte, die zu immer neuem Lachen reizten.

T In der Nacht vom 4. auf den 5. ds., nach 10 Uhr
Abends, wurden zwe! Bergleute in Wellersweiler, auf
dem Wege nach ihrer Sclafstelle, von zwei · Individuen überfallen,
und der eine Nmens Meng, (er von seiner Ehejrau getrenni
ebt, und seines Characters wigen unbeliebt seig, soll) mit Zaun⸗
»lanken derart bearbetet. daßdihm nicht allein der Schädel ge⸗
palten, fondern auch ein Arm gehrochen wurde, in Folge dessen
et nach mehreren Stunden starb. Auch sein Begieiter srhielt einen
Schlac. Man nimmt an daß in Rach akt vorliegt.

Wir machen hierdurch auf die im heungen Blaite siegende
Annonce der Herren Kauffemann unn d'Simop n i n
damsburg besonders aufmerksam. Es handelt sich hier um
Driginal:Loose zu e'ner so reichti d mit Hauptgewinnen ausgestat⸗

ieten Verloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine seht leb⸗
hifte Betheiligung voraussetzen laßt. Dieses Unternehmen verdient
das volle Vertrauen, indem die besten Staatsgarantien gehbolen
ind und auch vorbenanntes Haus durch ein fieis streng reelles
)audeln und Auszahlung zahlreicher Gewinne alljeitz belannt iß.

Deutsches Reich.

Speyer, 3. Dez. Heute Mittag 12 Uhr wurde die dies
ährige Session des Landrakhs der Pfalz durch Hrn. Regierungs⸗
drasidenten v. Braun mit einer Ansprache eröffnet. In der u. A.
die Aufftellung von drei weiteren Kreisschulinsp cloren für unab⸗—
veisbar ceboten erachtet wird. Für Fdie Kreisbaugewerkschule
n Kaiferslautern werden die Milel für eine dritte staändige Lehrer⸗
zelle erbeien. Füe die Lehrer an den Gewerbschulen und isolirken
dateiuschulen wird die Nachbewilligung der früher verweigerten
Alterszula,e pro 1874 gewünscht. Für die Donnersbergere und
Blan RocerStammzuchtbezirke wird ein mäßiger Zuschuß erbeten.
— Aa Stelle ds verstorbenen Landrathmitgledes Bürgeirmeister
Seltsam von Grünstadt ist Hr. Papierfabrikant Fr. Friederich
aus Großcarlbach n den Landrath erugetreten.

Der Landrath constituirte sich soͤort nach seiner Eröffnung
und wählte zum Präsidenten Hru. Dr. Jacos, zum Secreear Heu.
d. Heydenreich voe Speyer. — Die nächste S zung wucde auf
NRachmittag 4 Uhr anberaumt.

(Zweste Sitzuns.) In der heute Nachmittag staltgehablen
weiten Sitzung wurden zunächst mehrere Pe sonalsragen erledigt
und sodann die Ausschüffe gedildet., — Von Seite der Regierung
wurden verschiedene Vorlagen eingebracht, die den betr. Commij
ionen überwiesen wurden.

In der heutigen dritiin Szzuung (4. Dec.) des Landraths
wurde über die Rechnungen des Vorschußonds für Schulhausbauten,
ʒes Fonds für Gemeindezwecke. der Waisenhäuser Blieskastel und
Ddowdarg. des Maximiliansgetreidefonds und der pfälzischen Brand-
versicherimgsanstalt pro 1873 referirt. Dieselben wurden bon
dein Landrathe anerkannt. Die von Herrn Dr. Jocob angeregte
Frage, ob Hetr Decan Hin demer wegen seiner Versetzung von
rẽĩnkenbach nach Roschbach noch Landrathsmitiglied sein lönne, 8
von dem Landrathe dahdin entschieden, daß gegen das Verbleiben
des Hrn. Hundemer im Landrath nichts zu errnnern sei. Schließ
ich brachte noch Herr Dr. Jacod einen Antrag, die Schulaufsicht
zeireffend, ein, in welchem er namentlich für die pfälzischea Co nmu⸗
aalschulen weltliche Schuleuspeltoren fordert, nachdem der Entfern⸗
ung der geistlichl chen Distritisschulinspeltoren überhaupt gesetzliche
Hindernisse im Wege sieden. pf. P)

Muünchen, 4. Dic. Die Stausausgiben pro 137677
detragen 90 Millionen. Im Jahre 187071 waren es noch 60
Millionen. Hoffentlich hält die Produktion des Landes mit dieser
Zunahme eleichen Schttt. — En einfacher frankitter Brief bis
Jlz Gramm Gewicht kostet vom 1. Januar 10 Pf. ein unfranker
er 20 Pf,am Orteloder im Landbestelldezirte frankirt 3 Pf., unftaubirt
10Pf. Die Postkattétostet im, Lolalverlehe 3 Pf. ‚als Drucjuchen 3Pfa.
onsi 5 Pf., mit Rückantwort 10 Pf. Drudsachen bis 50 Gramm
osten 3 Pf., bis 250 Gramm 10 Pf. Für Waarenproben bis

—

Sp Goud XòàäXäÔäᷣä ôOÛÊôôï
— — — — — — —
Ein möblirtes Zimmer ein hiesiger Wirth wünscht seinen
ofort beziehbat, hat zu vermiethen Pisbedcursf für fommende Saison —XX 8
e vertragsmäßig zu deken. mit Firma bedruckt werden angefertigt
Als Weihnachtsgeschenke RNädheres in der Expedition dieses wer Buchdruderei dieses Blattes.
en pfehle ich: Blattes.
Angefangene Pantoffel,
ebst verschiedenen /onstigen augefauge⸗
gen Stickereien. Elegante Haussachen.
LRæscIaIĩ Ics,
von Ufl. 30 kr. bis 4 fl.
Minterhandsohube,
keidene Herrn⸗ un Mamen⸗Foulards
Kragen und Manschetten.
Ulles in großer Auswahl zu herabge⸗
billigen Preisen.
SEEIIIIASS, Wittwe.

J. It. diolina &amp; dohne.
reichhaltige Musi r—

sowie in F
schwaärzen Seidensammten
(Gbis zu den seinsten Qualitäten)
zur Verfügung gestellt und empfehlen wir uns zur Besorgung in diesen Art jleln deftent
        <pb n="776" />
        Bekanntmachung.
Die Lieferung der für die kg anunge St. Jugbert im
Jahre 1876 nöthigen Nägel und Drahtstiften, als
10 Kilogramm Speichernägel,
40 stasten⸗ und Schiefernägel,
500 zroße Hacennägel,
1000 kleine Hacennägel,
200 Schienenstisten 80 m/m.
300 Stiften 108 m/ m., J
8* 8 25 1350 Kilogranm
—150 F 67 m/m..
soll im Submissionswege an den Wenigstnehmenden vergeben werden. z
Die Angebote find verschlossen und gehörig bezeichnet bis
Montag den 13. Dezember 1875, Nachmittags 2 Uhr,
zei dem unterzeichneten Amle einzuüreichen, bei welchem auch die Lieferungsbedingungen
eingesehen werden können.
St. Ingbert, den 4 Dezember 1875.
Kgl. Bergamt St. Ingbert
Kamann.
der gegen Nagenscrampf, Verdauungs-
Mwache. Blähungen, Kopifschmerzen, Cho
era Ruhr ⁊c. rühmlichst bekannte u ärztlich
mpfohlene nehwedise he Angenbiat-
ter ist nur allein ächt 3 75 Pfennige pro
Flosche zu haben bei J. Friedrich in
St. Ingbert.

In frequentester Lage Zweibru—
kens ist ein für jedes Geschäft ge⸗
igneter Ladem⸗ worin bisher mit
vestem Erfolge eine Delikatessenhand⸗
ung betrieben wird, günstig zu ver⸗
mie hen. Näheres bei R. Kamm
Hauptstraße daselbst.
000 ———— ÿα
n viote don Gicke dis Hand!
—V
2*
oder 2S, 72560 GuIedlen
Hanpt· G evinn im gũnstigen Falle bietet die allerneueste grosse Geld-Verloosung
relche von der hohen Regierung genehmigt und garantirt ist.

hie Vortheuhafte Vinrichtung des neuen pasdes ist derart, dass im Laufe von
renigen Monaten Jdurch 7 Verloosungen 41,700 Gewinne rur sicheren Pntscheidung
ommen, darunter besinden sieh Haupttrester von Grentuell R. M. 375, 000 oder fi.
18, 750 8. W. speciell aber

— 3— 55 Gepwpi 73
Gewinn N. 250,600, Gewinne M. 15,000,
Hewinn M. 125,000, Gewinne M. 12,000,
Hewinn M. 80,000, Gewinne M. 10 000,
Gewinn M. 60,000, 36 Gewinne M. 6000,
Gewinn M. 50,000, q Gewinne M. 4000,
Gewinn M. 40,000, »4 Gewinne M. 2400,
Hewinn M. 386,000, 2 Gewinne M. 1200,
Gewinne M. 30,000, *372 Gewinne M. 600,

Gewinn M. 24,000, 597 Gewinne M 300,
2 Gewinne M. 20,000, 18,800 Gewinne M. 131,
j Gewinn -M. 18,000, etc. etc.
Die vachste orsto Gewinnziehung diese r grossen vom Stcate ga-

rantirten Geld Verloosung ist amtlich fostgestellt und findet
hon am 6. v. 16. Dedember d. J. statt
und kostet hieræu

ganres Original Loos nur Mark 6 oder i. 39,

halbes 3 1*4,

viertel —R “ 1/ä 63 kr.

AMe Aauftrãge werden sofort gegen Pinsendung, Posteinzahlung oder Aachnahme
les Betrages mit der grössten Sorgfalt ausgeführt u. erhalt Jedermann von uns die
mit dem 8taatswappen errechenen driginal-Loose selbst in Händen.

Btellungen werdsn die cricrderlichen amtlichen Plane gratis beigefugt
and vaeh jeder Ziehung venden wir unseren Interessenten unaufgefordert amtliche
Listen.

Pie Auszahlung der Gewinne erfolgt stets prompt untor Staaarautie und kann
durcb directe Zusendungen dder auf Verlangen der Intereasenten dureh unsere Ver-
bindungen an allen gröꝛseren Plutaen Deutschland's veranlasst werden.

Vnere Collecte var stets vom Glibcke begunstigt und hatte sich dieselbe unter
rielen anderen bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Hauttresffer 2u erfreuen
Ve den betreffenden Interessenten direet ausbezablt wurden.

Voruusgichtlien kann bei einem delchen auf der solideaten Basis gegründeten
Unternehmen ũberall cine vent rege Betheiligung mit Restimmtheit gerechnet
rerden, man beliobe daher schon der nahen Ziohuag hulber alle Aufträge baldigst
direct zu richten an F

? νν_ÜνB mon—-
Ranic- umc eveehsel-Gesehüst in Uamburg.
Cin- und Verkauf aller Arten Staatsobligationen, Fisenbahn-Actien und Anlehens-
Boose.
ijes. wir danken hierduren fũr das uns seither geschenkte Vertrauen und indem
win bei Beginn der neuen Verloosung ↄin Betheiligung eindaden, werden
Fir dns auch fernerhiu bestreben, dureh stets prompte und ree le Bedienung
dic volle Zufriede meit unserer geehrten Interessenten 2u erlangen.
— —
IIer In beerlag von F. x. Temetß in

Kein leinen Taschentücher
in großzer Auswahl empfiehlt
Friedrich Steinfeld.
Fuür Glaser und Schreiner.

Nächsten Samsdag, den 11. December,
Nachmittags 1 Uhr, werden auf dem Ge⸗
meindehauje zu Ommersheim

4 Kirchenfenster,
velche durch neue mit gemaltem Glase er—
etzt werden sollen, öffentlich und auf Credit
ʒersteigert. Jedes Fenster hat 32 vier⸗
chge, 836 Centimeter lange und 46 Cent.
jobe Scheiben, nebst 14 kleinern. Glas
und Holz sehr gut erhalten.

Omimersheim, den 4. Dezember 1875.

Der Kirchenrechner:
Hartz.
auseude
verden oft an zweifelhafte Unternehmungen
gewagt, während vielfach durch geringe Ein⸗
agen bedeutende Capitalien zu gewinnen
sind. Zu einem soliden Glücksversuch beson-
derz geeignet ist die von der Regierung ge
aehmigte und garantirte Geldlotterie.

* —

*53 * I
od. 21, 75 00. 8. V.
ev. als Hauptgewinn — speciell aber Gewinne
von

1

a 2600005 8 4 15000
a 9 412000
a 80000 12 a4 10000
600001 36 4 6000
30000 hñ 4 4800
10000 40 4 1000
17 36000 1a 43600
34 300001204 3 2400
ia 240001 44 1800
24 200001 14 1300
14 18000412 4 1200
zietet obige Verloosung. — Mehr eals die
Halfte aller Loose müssen, im Laufe der
Ziehuncen, welche innerhalb einiger Monate
beendet sind, gewinnen. Die Ziehungen find
am lich festgeflellt, und aus dem Original-
plan, den wir jedem Theilnehmer gratis
abersenden, zu ersehen. Zu der schon
zam 15. December a. c.
attfindenden 1. Zietzung kosten:

S. W.fl. n
Sanze Originalloose Mo. *8. 830
2*3 3. -1. 43
Biertel L- 53

Gegen Baareinsendung des Betrages, Poft
einzahlung oder Nachnahme versenden wi
sofort die wirklichen, mit dem amiltichen
Weoppen versehenen Originalloose, ebenso
hronipt nach der Ziehung die amtliche Zieh
ungsliste und die Gewinngelder.

Die Ziehung ist nahe bevorstehend, und
da das vorhandene Loosquantum nur ge—
ring ist, beliebe man sich baldigst und direct
zu wenden an

Bottenwieser &amp; Co.
Bank⸗ und Wechhselgeschäft in

GHamburg.
9ei der letzten am 16. November
heendeten Hauptziehung, wobei ein
Besonwtkavpital von über

6

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sur Irrloosung gelangte, waren wir wie der⸗
im in der erfreulich“? Lage, an viele unjer⸗r
Interessenten namhaften Gewinne auszahlen;
zu konnen. Das Berzeichniß der Gewipne
Frrienden wir auf Verlangen gratib.

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Inabert.

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—3— — — 222.*523 72 *8 * 2 232—
55 258— —. 2322253 2. * *23 52
5222 ⁊ csä82582 *8 522528 — 23
2823 8 — 3 87 25335 2522 2
— —— 23*23
852 35333 3355333235 2 2538323 *
5252772577282573 2725 323
5553235 *3623 538*52 22332338 ce
—— —X —28, *3232.7
855225355532 38 27 ẽæ82385* 25355
25335553383333325233 285223 7*
5337375553 355358 —
— ——— 253252 —2 2 7235 827232325
232323 27 22223 58525*—273352 2261
5.2 328 ——— 2 3z5 3—3375
* 5 — ———32* 2523233
25333333255228 38852323553433
— 532 2 8 8* 5 2322
3
32 2. — — — 27 2.
— J—
72 2 *8 * 5 3 — * 22 2
23553z3 —33 33222 2*5335553553
— —
22.2 33—233332—3—553233
125233 3 —33232235325 233 —8 *
x*ac 2 7 5
— 82 78* 2552687 233
⸗ —— * * 2
23534 72— —3— 5328 322325
522 23 534 — 5* 25683 5532235237 *
75552 3. 533 * *8 F 228*2
3 28238
e e 3
— 28*
— —
55 * 2.2 — — — 28 — 37
53357*86788 25533355ẽ ——3 —z353733833233
3522253 *2 —
2—S82. 382 52382. * æxß 55723723
* —— —— 3 25325 e 225 2. 3
5 2 2 2. 23 22 2332 2 3
722z 35 525S5 z335 —2333223 23533 23
22 5 3. 2. 35*855 2222 — — 28 223
* 2 — — 235 27 52.
3 333355 238538535 53
22 52 33 — 253233553655232333 2
2352 23 2386 3 5ñ38283* 2535 5523
3 44
* 5 232388 2 *7 52223 12 553228 *
cHG 525382 2232352 3238532 555 —35223 27
27238 8382 * * 3268 2 —3 22 22
—A — 25 327 * 553 *22 *25 2
338338355 353335735333532533 *
25253355,4233 353338283 3—
—82 — 223 5 232 532232 53222828
— I 325335523335*
—A * — ——
— —V 235 — 23233535—25
2 23 —3 2 * n
2225 2525 22 75757z8 55— 335338
4 22 3 2 *
125333333—35 558*5 2253

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ve
        <pb n="779" />
        St. Ingberler Anzeiger.

Der St. Anaderrer Anzeigecr (und das mit dem HYadotolatte versuioene 4 iter pultut 139 itt, nit pie NMenztanß⸗, Darierstrzr⸗ and So anta
ummer erscheint wo ventlis dier n at: Dinsuuz. O34r , 5 nr 3tnz. Ueo ne nentsIreis vierteliaßrig 42 Krmt. obe
il WMark 20 R.Pfz. Anzeigen werden wit 4 Krir. die dreiipaltige Zeile Blatti hrift oder deren Naum vere Hnet.
Donnere tag, den e öαν

78

Detsches Reich. fSpeyer, 4. Dez. Vermögensstand der pfälz. Schul⸗
A Waisenanstalt pro 1874. Die Einnahmen
stegierunsvurlage, die Ausstellung der drei weiteren Kreisschulin⸗ betrugen 86,750 —DDV
petoren betreffend, zur Berathdung. Dieselbe wurde abgeiehnt. demnach verbleibt en Alkt'vrest von 16,243 fl. 13 kr. Der Ver—
henso ein Subsidiäruntrag des Herrn Dekan Hundemer, der die mögensstand wac am J. Januar 1874 163 087 fl. 13 it. Zu⸗
Nufstellung von zwei weiter en Schulinspectioren in Vorschlag brachte. nahme im Jahr 1874: 16.090 fl. 41 ir. Im Jahre 1874
Daatgen wurde der Autrag Schleip und Geuossen angenommen. wurden unterstüßzt: 351 Wittwen, 263 einfache und 62 Doppel⸗
Derselbe verlangt bekanutlich die Ausstellung von 6 weltlichen Dist⸗ waisen.
ciltsschulinspektoren. Wie von Seiten der Regierung bemerkt F, Man meldet dem „S. W.“ aus Heuchelheim, 6.
vurde, hat derselde keine Aussicht auf Erfolg, da er mü den Be⸗ Dec.: In der Scheuer des Jakob Laque wurde in der verflossenen
timmungen der Verfassung nicht im Einklang stehe. Nacht der Backergeselle Jakob Hoffmann, 46 Jahre alt, aus Kan⸗—
München, 6. Dez. Als Tag des Wiederzusammentritts del, erfroren gefunden, nachdem er wahrscheinlich in trunkenem Zu⸗
aferer Kammer ist, wie man vernimmt, der 3. Januar in Aus- stande dortselbst sein Nachtquartier aufgesucht hatte.
icht g nommen. r Die Feldmäuse haben sich in Unterfranken so
München, 6. Dec. Die Theuerungszulagen der Beam en verriehrt, daß sie nicht aut der Wintersaat bed atenden Schaden
und Bediensteten werden für die Monate Januar urd Februar zufügen, sondern auch den Straßen⸗ und E'senbahnböschungen ge⸗
1876 prov sorisch ausbezahlt. — ährhsch werden, welche sie vei nasser Witterung gerne zu ihrem
Berlin, 6. Tez. Gutem Vernehmen nach hat der Bundes Lufenthlte wählen. Sie durchwühlen nämlich den Boden nach
rath beschtossen, vor Einziehung der Silberthaler zunächst deren ullen Richtungen dermaß⸗n, daß das Wasser leicht sich Rinnen
Toursfähigkeit einzuschtänken und dieselben wie Reichs-Silbermünzen deßt und die Haltbarkeit der Dämme beeinträchtigt. Es wird des-
ils gesttzliches Zahlungsmittel für Zahlungen bis 20 Mark vor salb ein Massenmord d orselben beabsichtigt und sollen hierzu die
aufig fortbenehen zu lassen. sßemeinden intwedec durch Giftlegen odet durch Graben angehalten
Brem en-8. Dic. Der norddeutsche Lloyd erdielt d'e verden. Uebrigens rä hl sih hiecr die zu Gunsten der Jagd allge⸗
Meldung des deutschen Coisuls in Harwich (nordösilich von Lon nen betriebene Vergiftag der Füchse, denn wenn Freund Reinecke
von an der Mündung des Stou:), woñach der Dampfer „Deuisch ruch einen jungen Hasens oder Hähnerbraten nit verschmäht, so
and“ wit 150 Passagieren und Mannschaften am Montag auf rißt er doch hauptsachlich Mäuse und reinigt in Kurzem ganze
dentiß Knock gescheitert ist. 50 Personen (einer andern Depesche Felder von d'esem schwer zu vertilgenden Ungeziefer. (W. Pr.)
ufolge 70) sind ertrunken, die übrigen nach Harwich gereilet. Der F Aus Pbiladelphia wird vom 21. Nov. gemeldet: Die
2. Steuermann Namens Beck ist mit 2 Todten im Boote im danpibrücke, welche Philadelphia mit den Hauptdepots und An⸗
Sheerneß auf der Insel Sheppey gelandet, nachdem er 88 Stun⸗— agen des Weltausstellungsgebäudes verband,, ist niedergebrannt,
en in See dewesen. Die „Deutschland“ voll Wasser, sitzt an⸗ vobdurch ein Versun vou' z00 boo Doll. veruriacht worden ist.
if Longsand.
cheinerh misn dinchehtoh e de (Fingesandi) Sqhutz und Nahrung den Vogeln!“ das in
Betersburg, 6. Dec. Ihre Kgl. Hoheiten der Prinz die Mahnung, d'ie edle Thierfreunde au ihre Mitmensten alljahr⸗
ind die Frau Prinzesfin Karl von Prenßen sind heute Nachmittag'lich zur Winterbzeit ergehen lassen. Und doch wie hariherzig, wie
im 2 Uht auf dem hiesigen Bahnhofe, wo eine Ehrenkompaonie in erbarmungslos ist der Viensch! Nicht blos laßt er jene Mahnung
Bala aufgestellt war, eingetroffen und von dem Kaiser empfangen unbeachtet, gar zu oft veilkehrt er sie ins Gegentheil. Einsender
vorden. Der Kaiser geleitete seine hohen Gaste nach dem Winfers dieses erhält fast täglich dazu B weise; denn in seinet Nähe üben
nlais, wo deren Gefolge der Kaiserin vorgestellte wurde. Der ich beinahe jeden Mettag einige Szützen im Schießen auf —
Empfang war ein besonders herzlicher 5 ist das eine Barbarer, die er hiermit der Polizei zur gefäll'gen
B.attung empfehlen will.
Bermischtes.

Golktzählung.) Noch provisorischer Zusammenstellung der
Zäbhlerlisten hat Edenkoben 3050 P'rmasens 10,000, Fraakenthal
3020 Seelen (d. hat zuge. 1000). Ludwigshafen 12,243 Dürk-⸗
seim 5881 (Zunahne 308.) Die Sielenzahl von Neust:dt
»ettägt jetzt 10,232, was gegenüber der letzten Zählung eine
Mehrung von 909 Köpsen ergibt. Landstuhl,“ das 3750 Se.len
äult, bat um etwa 400 S.elen zugenommen, Landau 7625 (Zu⸗
ahme 706. Speyer hat, dem „Pf. K.“ zufolge, nach der
üngsten Zählung 14,005 Einwohner.

Die Einwohnerzahl der Stadt St. Ichann beträgt 11,165
röͤpfe, gegen 9148 pro 1871; Dudweilet hat 10,042, und die
*ürgermeisterei Sulzbach 9460 Seelen.

f,Aus Zweibrüchen meldet man, daß Herr Ad
otat Erb iding am 4. Dec. in Meran, wo er He'lung für sein
dalsleiden suchte, gesftorben ist. Die Stadt Zweibrücken verliert
a ihm einen ausgezeichneten Bürger, das Bureau einen würdigen
und talentvollen Collegen.

f Bei einer Treibjagd der Kirchheimer Jagdgesellschaft wurden
03 Hasen gefschossen und um kfl. 45 ir, per Stück verkauft.

In Pirmasens hat eine von Regensburg dahier ge⸗
ommene Frauensperson am Montag ihr 10 Tage“ altes Kind
uurch Eingießen von Quedsilber-Suͤblimat ums Leben gebracht.
Schon Nachts vorher wollte sie daß Kleine erwürgen, wurde aber
einem in demselben Zimmer schlafenden Madchen daran ver—⸗
Andert.

.Die in unserem heutigen Blatte befindliche Gewinn-Mit-
heilung des Herrn La z. Sams. Oonn in Ham—
Durg isst ganz besonders zu beachten. Dieses Geschaft ist
»ekanntlich das alteste und allerglücklichste; im Jabre 1874
vurde schon wieder das grosse Loos bei im gwwonnen, und
iat dieses Haus schon früher den bei ihm Betheiligten die
crössten Hauptgewinne von Mark 860,000, 270 000, 246,000,
225, 000 183. 000. 180,000. 156,000, oft mals 152,400,
50,000, 90, 000, sehr häufig 80. 000. 60, 000, 48000, 40 000,
36,000 R. M. ete. ete. aushezalilt, wodurchi viele Leute zu relchen
apitalisten geworden Snd. Es sind nun vwieder für einen
cleinen Binsatz grosse Capitalien zu gewinnon bis zu even.
375, 000 R.M. Auch bezahlt dieses Haus durch seine weitrer-
reiteten Verbindungen die Gewinne in jedem Orte aus. Da
ine grosse Betheilignmg 2d erwarten ist, möge man dem
lücke die Hand biceten und sich vertrauensvol an die Firma
a z. Sams. Cohnin Hamburg wenden, bei
ler man gewissenhaft und promt bedient wird.

A ILEVIGOMBMBS MLILLV
st die in der heutigen Nummer unscrer Leitung sich befindende
dlucks- Anzeige ron Samuel Heckscher senr. in Hamburg. Dieses
Jaus hat sich dureh seine prompto und veschwiegene Auszahlung
der hier und in der Umgegend gewonnenen Beträge einen dermassen
goten Ruf erworben, dass wir Jedem auf dessen heutiges Inserat
zchon an dieser Stelle aufmerkgam machen.
        <pb n="780" />
        Frische Honig-Lebkuchen
F sch v8 Greweni

St. Ciolina &amp; döbhno,
e

4.

Nachricht.

Ich halte mich zur B sorgung von
Flache Hanf uud Abwerg
an die berühmteste größte Spinnerei
Schretz heim angelegentlichst ein⸗
pfohlen!

BPæeter EriII, Seiler.
Agent.
Die Eisenbahnfracht des guten Reh—

stoff's ist hin und ber fre i!!

Zweibrücken (Ecke der Landauerstraß e.)
Von einer bedeutenden Seidenwaarenfabrik ist uns eine
arte inm:

reichhaltige Muster⸗
farbigen Seidenzeugen
sin Anfarbig, gestieist und caürrirt)

—B
—
—

da

77

sowie in

schwarzen Seidensammten
(bis zu den seinsten Qualitäten)

zur Verfügung gestellt und empfehlen wir uns zur Besorgung in diesen Arlikeln bestens.

Das große Loos von 2460001
A—
bei mir gewonnen.
LAaE. QAnis. Cohm.
das
J
von

Auf Za große Loos von 246,006
No 456 R.-Mark wurde im Jahre 1874
bei mir gewonnen.

Ta. Ams. COoOh.

αεανGuοια-Die Gevinne

Neuo Deutsch Anzei garantirt

Reichs-Wah 2z0igeo.

75— der Staat.

i— r eJlBeili-

Zuug am die
Ge Winn· Ohan on
der vom BStaute Hæa inburg
ruarantirtenm grossen Geldd-
Lotterio imn weleher uber
7 Mllionen 660.000
R.Mark

aieher gewonnen werden

mailasemn.

Die Gewinne dieser vortheilhaften Geld⸗
otterie, velche plangemãss nur 81,500
Toore enthãlt, sind folgende: nämlchl
Gewinn event. 375,000 Reichs-Mark.
ꝓpeciell R.Mark 250 000, 125, 000
80,000, 60,000, 50,000, 40,000,
36,000, 4mal 30,000 &amp; 24,000,
3 mnal 20,000 &amp; 18,000, 29 mal
15.000, 12,000 &amp; 10,000, 36 mal
83000, 45 mal 4800 &amp; 4000. 205 mal
3600 &amp; 2400, 417 mal 1800, 1500
&amp; 1200, 1121 mal 600,. 360
&amp; 300, 18,820 mal 240, 131, 120
u. 60, 21014 wal 48, 24, 18, 12
u. 6 R. Marx und kommen solcho in
renigen Monaten in 7 Abtheilungen zur
aicheren Pntscheidung.

Die benete Gewinn⸗Zziehung ist Amni-
lien auf den
i5. und 16. D ad. J.
estgestellt, und kostet hiorau
das ganzo Originalloos nur 3

Guldon 30 Lr.
das halboe Originalloos nur 1

Gulden 45 Kr.,
das viortol Originalloos nur 33 XI.,
and werden diese vom Stante ga-
Antirten Original- Loose (xkeine
erbotenen Promessen) gFegen frau
Lirte ERinsendung des Betra-
ges oder gegen POBtvors nuan
eibet nach den entferntestem Ge-
genden von mir versandt.

Joder der Bathe: ligten erhalt von mir
reben seinem Original -Loose aneh. den
nit em Staats wappen versehenen Original-
pun gratis und nach »tattgehabter
dieung ort die amtlieno LZieh-
ungslieste umau sgesordl eri zugesandt.
his Auszahlung und Versendung

der Gewinngelder
»rfolgt von xnir direct an die In-
eresrenten prom pt und untor
Arenteter vVerschwiegenheit.

Jede RæestelIIung kann man
Feinfach auf eine POSICIMZEMIII-

— ungslarte machen.

Naan wende sieh d aher

—mit den Aufirigen ver-—

trauensvoll an

Samucsl Hecieseher senr-

Bandulor&amp; Wechsel-Comptoir in
Unamhurg

ist bekanntlich deerun im Jahre
roße Loos und Prämie
4.,.O0 R.-Mark
mit der Tevise
GIuel und Segen bet Cohnmn!
laut amilicher Gewinnliste, wie schon so oft, abermals bei mir gewonnen worden, überhaup
habe in den Gewinnziehungen im vorigen und in diesem Jahre meinen geehrten Jute—
ressenten die Gewinnsumme von über
330 000 Thaler vder 1 Million 590,.000 R.M
laut amtlichen Gewinnlisten baar ausbezahlt.
Die vom Staate Hamburg garantirte groe, interessante und weit bekannte Geld—
Lotterie von über
7 Millionen 660.000 R. M.
ist diesmal wiederum mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen reich
lich ausgestaättet; sie enthäll unr 81. 500 Löose, und werden in wenigen Monaten in
7Ablheulungen folgende Gewinne sicher gewonnen, nämlich; 1großer Haupt—⸗
Sewinn u Praͤmte ev. 87, äο N VI. spec. N-Vt. 250, 000, 125,000, 80 000, 60, 000
60,000 40, 000, 36,000, 3 mal 30, 000, 1 mal 24,000, 2 mal 20,000, 1 mal 18,000, 8 mal
15,1000, 9 mal 12,600, 12 mal 10,000, 36 mal 6000, 5 mal 4800, 40 mal 4000, 1 mal
3600, 204 mal 2400, 4 mal 1800, 1mal 1500, 412 mal 1200, 512 mal 600, 12 mal 360,
897 mal 300, 4 mal 240, 18800 mal 131, 21030 mal 120, 60, 48, 24, 18, 12 und 6R-M
Die Gewinnzichung der 1. Abtheilung ist amtlich auf
den 13 und 16. December d. J.
festgestellt, zu welcher
das ganze OriginalLoos nur 6 Mark oder 2 Thlr.
das ßasg: HSriginal-Loos nur 8 Mark oder 1 Thir.
das viertel Original-Loos nur 180 M oder 15 Sgr.
toflet. Diese mit Staatswappen versehenen Original-Loose sende ich gegen Ein-
seudung des Betrages oder gegen Postvorschuß selbst nach den entferutesten Gegenden
den geehrten Auftraggebern sofort zu. Ebenso erfolgen die amtliche Gewinunliste und die
BGewinngelder sosort noch der Zehung an jeden der bei mir Betheili gten promt und
verschwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen uberall kann man auch je den
Gewinn in seinem Wohnort ausbez ihlt erhalten.
Jede Bestellung auf diese Original-Loose kann man auch einfach auf
Wofteinzahlungskarte machen.
AZ. FAMS. CoIin
in Hamburg.
Hauvt⸗Comptoir. Bank und

56—3 *32587
ã 88 —AA
223 55 3323**
1522383238
* ——
32 538
25 J5 83
RX2. 2. 2
25 *8 387
X *22127
82

9— *35338,263
23335 53
2282232—3333 255
225282*32
6 22223 35222
282335523 5 28 90
483838333 —528 1333 7
— 2 — 2222
⸗**53 22*3
29 —2 *
Dv 4 9
w · ·vů
w da dx
—————
*33323
3 23233
F 00880
——

—
00

—2

2

—
D
28 0
5 0
— cn

22 3*85
m32

Fruct- Brod⸗ Fleisch Preise der Stadt
Zweibrüchen voin 9. December. We zen 5fl.
5itr. Korn 4 fl. 38 kr. Gerste Zreihige,
l. — kr. Gerste Areihige 4fl. 32 tr.
Spelj 3 fl. 34 kir. Hafer 4 fl 44 kfr.
dartoffeln 1fl. 16 kt. Heu 2 fl. 42 kr.
5froh 2ufl. 24 kr. per Zentner. Weiß? rod

inöo. 18 kr. Kornbrod 8 Klo. 23 kr

zitto 2 Kilo. 16 kr. 1 Kilo. 8 kr. Ge—
nischtbrod 3 Kilo. 32 kr. 1 Paar Wed 190
Hramm 2kr. Spelzkeru 3 fl. O6 kr. Dinke!
Rfl. — kr. Mischfrucht — fl. — kr. Rirdfl
1 Qual. 18 kr. 2. Qual. 16 Ir. Kalbfl.
16 tr. Hammelfl. 18 kir. Schweinefl. 18 ke—
Butter 36 kr. per Pfund.
25
— — —— — — —— — — — — —BGAieiuiiiiieiiie—
Frsss eEllag von F. X. Temet in S—t. Ingbert.
        <pb n="781" />
        — — 3 — v er v
— 88 2 — * — u * 4
583 275 252323155 83— A
5— — 655 *5 —‚55535 —3535*32 25 53553755
5327 8 5 A 2235*233 3 —— — —S— 55352535
— 5 3 2 226512 — —z15 — 2 * 232
2 3.53 2538332 2.7 —53—8 ZESERRSR 323IEIS
*2* * —A z558. —22.2 5 5835 —E —— 2 —A——
5 7 537— 323773853358 228* z3502 — 23—3 ———35 555 *22
8 8 — —— 5553 5322 522282 — 32 2722 *
2 2* 52585 —.27 — 532 —3 22 —2 — 53522 —— 8 — —z3 5552253
Z 523—2 5 32122 5* 2 8 — 23 2252 8 58——585327 53 *
53353 2—2533135* —352,. 55355 —538 —333*833 —
—3 * *
5228532264 —AV 8 22— 5— —— —333 25 5—z 5 2,53325533 8
— 23 5*—365 3355 35 ——— —35335355835— 33236
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* 333 23535 *95 28
— 41* 3 2.— 2 MA —A— 2333 333338*
— 28 33 * * «
JJ
co 2. —3 —3 — 33832 3*
—— —
— 2. * * —— 8 7 5526
7 — —— 8
2 32 2 5532. 4
—— ———— 2233 * ⁊ —5 2*
—— —
28 38 22 205 28 * 8 —
— 2 2383333* z385823 * — J
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43338 * 28787 55 25 328 2583 2
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ZTB8* 8 58 — 2 78 73 — 38 7
J
*55 5 *5 — ——
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322532 2 ———
232
1*53383 5585 5333355
——— —3535533
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        <pb n="783" />
        Si. Angberker Anzeiger.

F
Der St. Ra berter Anzeigee (uad das mit dem Daudtolatte versa idene 4iteryritnnz88 itt, ait die Däαενα ια, DouaeRäασ— and Soxnti
ninmer ericheint udhentlis viernal: Dinsta . Daarer stai, ö 232134 tia 32t44. Ab⸗unas nentseoreiß vierteljadriq 42 Æxrir. vde
1 Mark 20 R. Pfz. Aneigen werden it 4 Erir. die dreiipaltige Zeile Blattssvriit oder deren KRaum bere Hnet.
⏑ — — ——“
Samstag, den LA. Dezember 1875

Deutschet Reich.
Berlin, 7. Dez. (GBerathuug der Esenzollp tilionen.)
Ab. Lowe (Forischr.) spricht fur den Fortbestarnd der Eijenzölle,
hinweisend auf den gegenwärtigen Notbstand der Eisenindustrie
welchen der Rei votag kei Betathung de⸗ Gesetzes über die Eisen⸗
pollaufhebuung nicht vorau fehen fonnte. DO Erfindung des
Bessemerstahles habe einen Uebergangt zustand geschaffeu, der berück⸗
ichtigt we den müsse. Abg. Bamberger (nat. Jib.) ist gegen die
Forte rhaltung der Schutzzdile, die den ganzen Handel uniergrüben;
er fordert auf, die gesunden Prinzipien der preußischen Zollpolitit
nicht aufzugeben. Minister Delbrück sagt: Die Bundesregierungen
hätten zuerst erwogen, od unsere Zollgesetzgeb nz und die durch sie
ges vaffenen Verhältnisse die augendblcliche Krisis der Eisenindustrie
herdeigeführt haben; sie würden, wenn sie davon sich überzeugt
hätten, selbst einen Gesetzentwurf zur Abhilfe vorgelegt haben,
Aber sie hatten diese Ueberzeuzung nicht gewonnen. Die ichigen
bezüglich ihres Endes noch nicht abzusehende Kr sis sei das Pro⸗
dukt einer Lebhaften wirtyschaftlichen Bewegung, die durch ganz
Zuropa ging, sei die Folge unrichtiger Spekulation. Die Erfahr-
eng bhre, daß uurer der bishexigen Zollgesetzgebung de deutsche
ẽ senindu strie nicht nur nicht litt, sondern sich hob. In den drei
ersten Quartalen des laufenden Jahres habe die fremde Eisenein⸗
suhr abgeno nmen, die Theilnahme des fremden Eisens am inlän—
dischen Berbrauch und gegenüber der inläudischen Produktion sei
derschwind eud klein; mu dem Schutzzoll werde also Nichts gean⸗
dert oder ausgerichtet. Nach fetten Jahren müßten auch magert
oertragen werden. Eine Ueberspekulation sei auj allen Gebieten
barborgetreten; die schlimmen Folgen davon seien jchzt da, und in
olchen Verhäumissen gebe sich fieis eine Steigerung zur Erhöhung
der Zoöͤlle kund. „Wir können und wollen die b'sher eingeschlagene
Bahn in der Zollpolitik nicht verlassen; vir werden unsere Har.⸗
delsinteressen zu wahren wissen.“ Wena man auf dem Gebiete
— ausschließlich befriedige, rufe
man die Ansprüe zahlreicher anderet In eressen hervor. Beschlie z
der Reichstag heute nuch dem Aatrage seiner Kommission, so neh⸗
men die Regierungen an, daß er mi der voͤlligen Aufhebung der
Eifenzölle im Jahte 1877 einderfianden ist. (Lebhafter Bufall.
hierauf sprach noch Abg. Unruh (nat «lib.) für den Kommissions
antrag, Graf Ballestrem (Centrum) für Ueberwersung der Peritio⸗
nen an den Reich kanzler zur Ecwägung, Wiggers Namens der
Fotischrits partei für enfache Tagesoirdnung (Konmijsionsantrag.)
detztere wurde sodann mit großer Vtajorität angenommen,

Tamit sind die Penonen um Fortbestand dir Essenzolle
abgelehnt.

Berlhun. Der General Postdirecor Stiephan hat in einer
vom 2. d. M. dalitten Verfügung sich über das Verhalten der
Postbeamten im Verkehr mit dem Publikum ausgesprohen und
darin zunächst erklärt, daß „die Formen“, in denen sich der Ver
lehr des Publikums mit den Beanten bewegt, „nicht als Nebden
ache anzusehen sind.“ Als vornehmlich hierdei in Betracht kom⸗
nend erörtert die Verfügung die Abfertigung des Publikums am
Zchalter, die Art und Weise der Auskunftsectheilung an das Pab
um, endlich die Formen des Verkehrs mit dem weniger gebildeten
Theile desselb an. Wir müssen es uns versagen, auf den Inhalt
—I einzugehen, wir wollen jedoch
anzelne den Sinn und Geist der Verfügung kennzeichnende Siellen
)erselben hier folgen lassen: „Ea wird nicht immer ausführbar sein,
aß die Erledigung gewissen technischer Arbeiten, welche für den
ungehemmten Fortgang des Betriebes noͤthig find, unterbrochen
derde. um Personen aus dem Publikum unverzüglich abzufertigen.
der Sgalterbeamte muß sich aber stets gegeuwärtig halten, daß
eine erste und wichtigste Aufgade die Abfertigung des Publikun
st, gegen welche alle übrigen Arbeilen zurũdtreten; er darf es sich
nicht berdrießen lassen, eine angefangene Arbeit sofort einzustellen,
obald Jemand am Schalter erscheint; und ist wirklich eine Arbeu
maufschiebbar, so erfordert es die Pfliht der Artigteit, die am
Schalter wartenden Personen in hoͤflicher Weise zu ersugen, sich

ein wenig zu gedulden.“ Feiner wird darauf hingewiesen, daf
d'e Beamten, falls sie nicht beschäftigt sind, das Publikum ja nicht
varten lassen. Als selbfiberständlich muß angesehen werden, daß
zegen Damen vorzugsweise ein höfliches und zuvorkommendes Be—
»th nen zu beobachten ist. Eben so wichtig für das allgemeine An⸗
ehen der deutschen Poft ist e, daß auh Frembe fo vi Audlander,
owentlich solche, die etwa der deutjchen Sprahe nicht mächtig
ind, entgegenlommend und freundlich behandelt werden und daß
hnen über Ungewißgheit und Verlegenheit in vperbindlichet Weise
zinweggeholfen wird.

Bexlin, 7. Dec. Die Dieciplinatuntersuchung wider den
Brafen Harry Arnim ist, wie die „Vollszig.“ mittheilt, vor einigen
Tigen eingeleitet worden. Graf Arnim hat von Seiten des Au«
wartigen Amtes die Aufforderung erhallen, sich zur amtlichen münd⸗
lichen Verneh nung hier zu stellen. Graf Aru'm hat jedoch unter
Henweis auf seinen Gejundheitszustand, der ihm anstrengende
sre sen verbietet, es abgelehnt, dieser Aufforderung Folge zu leiften.

Detmold, 9. December. Fürst Leopold ju Lippe ist

gestern Abend halb 11 Uhr cestorben.
Ausland.
Brüfssel, 8. Dic. Die Deputirtenklammer hat die Gesetzes⸗
horlage. betr. den zwischen Deutschland und Belgien zum gegen⸗
theiligen Schutz der Matten und Fabrikzeichen abgeschlossenen Ver⸗
stag, einstimmig genehmigt.

Den der französischen Nationalversammlung vorlieger den Rech⸗
nungen zufolge belaus⸗n sich die Kosten der deutschen Otkupation
vom Avschluß des Frankfurter Friedens bis zur gänzlichen Räum—
ung des Landes auf 227 Millionen Frauks. Der erste Kredit
dvon 50,012,500 Frants wurde im Jabre 1878 eröffnet, ein
zweiter von 25 Millionen im Jahr 1873, ein dritiet von 150
Millionen im Juli 1874. Die veranschlagten Kosten für den
Uuterhalt der deutschen Trupyen wurden in Wirklichkeit nut um2
Millionen Frauks überschritien.

Madrind, 4. Dec. Ein ꝛnglischer Ptinz hat die Ermäch⸗
igung nachgesucht, den Operationen der köoniglichen Truppen im
Dauptq iartiere des Königs von Spanien folgen zu dürfen.

N. Fr. Pr.)
Bermischtes.

FZweibrüsdaen, 6. Dec. Heute Morgen begann nach
keledigung der bezüzlich des Aufrufes und der Ziehung der Ge—
chwornen vorgeschriebe eu ge'tzlichen Formlichkeisen die Verband—
jung gegen Ftanz Müller, 22 Jahre alt, ledigen Bäcker, Sohn
des Ackerers Windel Muüller von Busenberg, Kantous Dahn,
wegen vorfätzlicher Körperverletzung des 24 Jahre alten ledigen
Metßgers Ludwig Zick von Busenberg mit tödtlichem Erfolg.

Dec Angeklagte wurde von den Geschworenen im Sinne der
Auklage für schuldig ertlänt, worauf derselbe durch den Gerichtshof
zu: 5 Jahren Zuchshaus verurtheilt worden ist, unten Ilichzeiliger
Izteunung der bütgerlichen Ehrenrechte auf de Dauer von 3
Jahren.

tSpeier, 8. Dez.“ Die hiefizen Bäckermeister haben sich
zesterr dahin geeinigt, den bisherigen Kreuzerweck vom J. Januar
ab in ein Drerpfennigbrod zu verwandiln. Der Ausschlag ist
uum merklich und beträgt 0,05 Kreuzer.

fLandau, 7. Dez. (L. A) Detr ssdtische Pfandhaus⸗
Kassier Peter Graf wurde heute verhaftet z die Bilchher⸗-Revision
hat ein Kassa-Destzit von circa 8500 fl. ergeben, welchez aber
ducch die von ihm sestellte Kaution von 42000 fl. gedeckt st.

Worms, 8. December. Du biesige Schiffdclcke mußte
zestern Nachmittag wegen Treideis abgefahren werden.
heilung des Herrn La z2. Sa ms. Conhnmein Ham-
uT g ist ganz besonders 2u beachten. Dieses Geschaft ist
dekanntlich das Alteste und allerglücklichste; um dabure 1874
vurde schon wieder das grosse Toos bei ihm gewonnen, upä
hat dieses Haus schon früher den bei ihm Bethoiligten die
        <pb n="784" />
        grösston Hauptgewinne von Mark 360,000, 270 000, 246,000.
325000 183 000. 180,000. 156,000, oftmals 152., 400.
150.000, 90.000, ehrt haufig 80, 000. 60, 000, 48.000, 40,000,
36.000 R. M. eto. ole. ausbezanlt, wodureli vielo Leute 2u reichen
Oapitalisten goworden sind. Vs dinä nun wieder für einen
rleinen Finsatz grosso Capitalien zu gewinnon bis 2u 6ven.
375.000 R. M. Auch perahit dieses Haus durch seine weitver-
reiteton Vorbindungen dio Geinns in jedem Orte aus. Da
—X Betheilignng 2u erwarten igt mögs man dem
—IS— vad dieh vertrauensvoll an die Firma
4 2. 8S ames. ein i prurg venden, bei
der man gewissenboft und promt bedient wird.

Im auligeemeinen ——A
unden wir uns veraalaßt, auf die im heutigen Blatte enthaltene
Aanonce des Heren Alberit Friedhe im in Hamburg ganz
zesonders hinguweisen. Die angelundigten Origin lloose onnen
vir wegen der großen und zahleeichen Gewinne bestens empfehlen.
Die Reellinat und Soliditat dieses Haufes ist betannt und daber

uchts nalütlicher, als die vielen bei Imseben mamsenden Au
räge, welde eben so raich als sorgfältig ausgeführt werden.

Wir machen hierdurch auf die im keutigen Blatte stehende
sĩTnonce der Herren K a u smannun deimomin
Ramburg besonders aufmerksom. Es handelt sich hier um
Zriginal⸗Loose zu einer so reichli d mit Hauptgewinnen ausgestat ·
cen Verloosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr leb⸗
Jafte Betheiligung vorausjetzen läßt. Dieses Unternehmen verdient
516 volle Vericaun, indem die besten Staalsgarantien geboten
sind und auch vorbenanutes Haus diarch ein steis streng reellet
Zondein und Auszohlung ahir icher Gewinge allieits bekann it.
ie SE AB AM In
ist die in der heutigen Nummer unsorer Zeitung sich befindende
Giocks-Anzeige von Samuel eckscher sear. in Hamburg. Dieses
Haus hat sich dureh seine prompto und veschwiegene Auszahlung
der hier und in der Umgegend gewonnenen Betrãge einen dermassen
guten Ruf erworben, Jr Jedem auf dessen heutiges Inserat
5—3*——ä n dieser Stelije aufmerksam machen

— — — —

—————— — —— —
— ——
— ————
Holzversteigerung.
Fnrontag, den 13. Dezember d. J.,

Horminagt 10 Uhr zu No rbach in
zer Wirthschaft von —XII ferr, lassen
zie Herren Gebrüder Dörr ju Triebscheider⸗
zofe, Gemeinde Hasel, die nachstehend verseich⸗
enen in ihrem Walde lagernden Holzy
jortimente, uͤffentlich auf Credit versteigern,
aämlich:

Schlag Pfeifferwald:
300 Ster eichen Schälprügel;
100⸗ J. g. Schälftöcelholz;
514 eichen Schälstangen, sür Wahoner

ge⸗ignet.
Schlag Thiergar ten:
150 Sier kiefern Prügelholz;
158, birken
Schlag Geistbaächerhänge:
400 Ster eichen Schälhotz und gemijchte
Prügel.

Sammtliche Hoͤlzer, gut ausgetrocknet,
I RViung Rohrbach⸗
Neuhausel, als auch nach Niederwüczbach
hequem atzufahren. J

St. Ingbert, den 1 Decemb. 1875.

Sauer, kg!. Notar.

*
Hausversteigerung.
Moꝛiag, den 20. Deenber l. J des
stachmietags um 2 Uhr, in St. Ingsbert,
are: Behaufunz des Wirthes Heinrich
Sehmitt, laͤßt Herr Kaufmann X
Ehrhard von da, anlane jahrige Zahl⸗
rArmninen dffentlich zu eigen versteigern:
Plan No. 533 und 534. 34 Dzimalen

Flach⸗, enhaliend ein zu St. Ing⸗
bert, in der Haupisiraße gelegenes
Wohnhaus, Scheuer, Stallung,,
Schoppen, Küche, Schweinställe, Hof ·
raum, Pflanzgarten und sonstige Zu⸗
behörden, von 2 Straßen begtenzt.
neben dem Schulhanus und Heinrich
Ebrlich⸗Erben.
Sodann eise liegende X
von 4 Pferdektaft und ein blechner
Mantel für einen Glasofen von 10 Hfen.
Bis zum Versieigerungstage werden dieie
Dbijecte auch aus freier Haad verkauft.
Das Immobil kommt sowodl in geeigneten
Parcellen wie im Ganzen zum Ausgebote.
Das Geschäflsbüreau E. Bechthold
in St. Inghett.

Haupt- Gewinne 3 3
— Dio in
Neue Deutsche, garanti
Reichs· Wah- Anzeigo· 4 Zlaat
rung. — — — J
αααο —BR———.———— —
XVVXCDV BRetheili-
Zung am die
Gre Winn· Ohancen
der vom Btaute XXVVXV
garuantirten crossen Geld-

Lotterie im vweleher uvber

7 NMionen 660.000
R. Mark

ieher gewonnen werden

miuase.

Die Gewinne dieser vortheilhaften Gelo.
Lotterie, welche plangemãss nur 81,5006
Tocæe cuthalt, ind folgende: namliche
Gewinn event. 375. 000 Reichs· Mark,
speciell ckR. Mark 250,000, 125. 000
80,000. 60,000, 50,000, 40. 000,
36.000, 4mal 30,000 8 24,000,
3 mal 20,000 8 18.000, 29 mal
15,000, 12.000 &amp; 10.000, 36 mal
5000, 45 mal 4800 &amp; 4000, 205 mal
3600 8 2400, 417 mal 1800, 1500
x 1200, 1121 mal 600, 3860
F 300, 18.820 mal 240, 131, 120
u. 60, 21014 mal 48, 24, 18, 12
u. 6 R. Marx und Kkommen solehe u
Jenigen Monaten in — Abtheilungen 2zut
ieheren Entscheidung.

die ente Gewinn⸗Zziehung ist aunt
—IXX
i5. und 16. De cem br d. 4
fentgestellt, und koztet hierzu
das ganzo Originalloos pur

Gulden 30 Lr.
qas halbe Originalloos nur

Gulden 45 Kr.,
das viortel Originalloos nur 53 KXt
und wverden diese FVornn Staute ga

rantirten Original- Loose —X

erhotenen Promesscen) xegen framn

Lirte LKinsendung qdes Retra

ges oder zegen —X

relbst nach den cntsferntesten Ge

genden ron mir versandt.

Jeder der Bothe ligten erhalt von mir
nepen seinem Original - Loose auch den
mit dem Staatswappen vernehenen Original-
pian gratis und nach stattgehabter
Ziehung sosort die Amtliche LZieb-
ungslieste unausgesordert rugesandi
Iuezanung und Versendunt

der Gewinngelder

ersolgt von mir direct an die In
erenten prom pt umnd unt er
—XRI vVersgenwiegennheit.

Jede Ræestellung kann mat

einfach auf eine PoOS2GIEZahl

wngsi arte nen.
NMan wende leh dahe
mit den Auftrugen ver⸗
trauens voll an

Samuel Heekseher sen

Banquier&amp; Weechsel⸗Compto ir in
VUamhurre

Bekanntmachung.
Die Lieferung Dr füc die kgl. Steinkohlen LTuübe St. Ingbert im
Jahre 1876 noͤthigen Nägel uund —8 Ing
10 Kilogramm Speichernägel, I
40 Zaften- und Schi-fernägel,
500 roße Hacennaͤgel,
2000 ileine Hackennä el,
200 F Schienenstuiten 80 m/m.
300 Stiften 108 mim., 0
0 — iften 8 2, 1350 Kilozranm
150 67 mim.
joll im Submissionswege an den Wenigstnehmenden vergeben werden.
Die Angebote sind derschlessen und gehörig bezeichnet bis
Montag den 13. Dezember 1875, Rachmittags 2 Uhr,
hdei dem unterzeichneten Amte einzureichen, dei welchem auch die Liefctungebedingungen
Angesehen werden lonnen.
St. Ingbert, den 4 Dezember 1875
Kgl. Bergamt St. Ingbert
3. Kamann.

— —
Ein möblirtes Zimmer

sofort deziehbor, hat zu
—— ari Eugel

Mainzer Honig Tebkuchen
ewpfich.t Jeyp.
Sanfcouverts
nit Firma bedruckt werden angefertigt ͤst
F yvder Buchdruderei dieses Blattes. bei

Accepte und Wechsel,

deren Valuta erst hei Falligkeit zu zadlen ˖

Tediire soliden Firmen gegen geringe Pro⸗

ision. Adr. besfoörern gub. De. 79

Weßner u. Schneider, Annoncen; Ex
dinou, D Spittelwarkt 10.
Trodnes Brennhot
jortwährend zu haben

3. Rodenbusch.
        <pb n="785" />
        TI As i1. Januar nächsthin.
Lermiethung. Dieseg Aowesen eignet sich seiner vor—
Ein zu St. Ingbert, im besten Geschäfts heiltaften Lage wegen zum Betreebe eines
cheile der Staͤdt, gelecens Wohnhaus mit eden Geschäfts, namentlich einer Wirthschaft.
Oeeomoniegebaäuden und Pflanzgarten, ist Des Nähere auf dem Geschäftsbüreau
unter günstigen Bedingungen aus freier Hand . , Bechthold in St. Ingbeit.
7 — —* 8

v
—
Gànzlicher Ausverkauf.
Wegen Aufgabe meines hiesigen Geschäfts
verkaufe ich mein großes Lager in
Herren-&amp; Knaben⸗Kleidern
um die Kosten der Rüdfracht nach Zweibrũcken zu sparen

bedeutend unter dem Kostenpreise
und ist damit Jedermann Gelegenheit geboten sich um wenig
Geld einen Deeember⸗Anzug zu verschafffaeafe.

Besonders beachtenswerth sind meine

D a me i-F nmnte l,
Zachen, Jaquets, Regenmäntel

GUauns

B. Ackermann,

neben der katholischen Kirche,

vis⸗a⸗vis dem Stadthause.

Das große Loos von —A Auf Ze große Loos von 246,000
—— im Jahre 1874 No. 456 N.-Mark wurde im Jahre 1874
ei mir gewonnen. , bei mir gewonnen.
en Un belanntlich viederum im Jabte ue nmonn.
Fae 6 Loß's und Präame
*
von .0 R-Mark
mit der Tevise
Gliuck und Segen bet Cohn!?
laut amllicher Gewinnliste, wie jchon so oft, abermals bei mir gewonnen worden, überhaupt
habe in den Gewinnziehungen im vorigen und in diesem Jahre meinen geehrten Inte⸗
reffenten die Gewinusumme von über
530 00 thaler oder Million 5390,000 NR. M.

laut amtlichen Gewinulisten baar aus bezahlt.

Die vom Staate Hamburg garantirte große, interessante und weit bekannte Geld⸗
Lotterie von über
7 Millivnen 660, 0000 R. M.
ist diesmal wiederum mit außerordentlich großen und vielen Gewinnen reich⸗
lich ausgestattet; fie enthält uur 81., 300 Loose, und werden in wenigen Monaten in
7 Abtheunngen folgende Gewinne sicher gewonnen, nämlich 1 großer Haupt⸗
BZewiun su. Prämie ev. 8375.000 NM. spee. N⸗M. 250,000, 125,000, 80,000, 60,000,
50,000 40,000, 36,000, 8 mal 80,000, 1 mal 24,000, 2 mal 20,000, i mal 18,000, 8 mal
15.000, 9 mal 12,000, 12 mat i0, 060, 860 mal 6000,6 ml 4800, 40 mal 4000, 1 mal
3600, 204 mal 2400,4 mal 1800, 1 mal 1500, 412 mal 1200, 312 mal 600, 12 mal 360,
587 mal 300. 4 mal 240, 18800 mal 1831, 1030o mal 120, 60, 48, 24, 18, 12 und 6R M.
Die Gewinnzichung der 1. Abtheilung ist amtlich auf
dis. nad 16. December d. J.
festgeßelli, zu

velcher
das ganze Original Loos nur6 Mark oder 2 Ibhlr.
das —8 Sriginal-Loos nur 8 Mark oder 1Thlr.
das ertel Driginai⸗Loos nur 12380 M edert 18 Sgr.
kostet. Diese mit Staatswappen verfehenen OriginalLoose sende ich ger Ein
sendung des Betrages oder gegen Postvorschuß jelbst nach den entferntesten Gegenden
hden geehrten Auftraggebern sofort zu. Ebenso erfolgen die amtliche Gewinnliste und die
Gewinngelder sosort noch der Ziehung an jeden der bei mir Betheiligten promt und
verfchwiegen. Durch meine ausgebreiteten Verbindungen uberall lann man auch jeden
Bewinn in seinem Wohnort ausbezahlt un
Jede Bestellung auf diese riginalLoose lann man auch einfach auf
7 wofsteinzahlungskarte machen. J
LAZ. Ams. Colum
in Hamburg. n
Hanpt⸗Tomptoir, Bant und Wechselgeschaft.

werden oft an weifelhafte Unternehmungen
dewagt, während vielfach durch geringe Ein⸗
Henbedentende Capitalien zu gewinnen
sind. Zu einem soliden Glucksversuch beson⸗
ders geeignet ist die von der Regierung ge-
rehmihte und garantirte Geldlotterie.
00 A᷑ ol. 218 780 fl. s. W.
winn — spec. aber Gewinne von
25000018 4 15000
250001 9 4 12000
300000 12 4 10000
20000 836 46000
300000 548300
00001 40 5000
360000 1* 8600
30000 1204 4 2400
240001 4451800
a 20000)0 1.4 1500
13 180001412 4 1200
bietet obige Verloosung. — Mehr als die
Halfte aller Loose müssen, im Laufe der
Ziehungen, welche innerhalb einiger Monate
Rendet sind, gewinnen. Die Ziehungen sind
amlich festgestellt, und aus dem Original·
pian, den wir jedem Theilnehmer gratis
uͤbersenden, zu ersehen. Zu der schon
am 15. December a. c⸗
aitfindenden 1. Zietzung kosten : S. W.fl.kr
Hapze Originalivose M6. *3. 39
Fee, B3. *1. 43.
Kiertel 4 ,133.
Gegen Baareinsendung des Betrages, Post-
einzahlung oder Rachnahme versenden wir
sofort die wirklichen, mit dem amtlichen
Wappen versehenen Originalloose, ebenso
prompt nach der Ziehung die amuliche Zieh
ungsliste und die Gewinngelder.
Die Ziehum ist nah e bevorstehend, un d
da das vorhandene Loosquantum nur ge—
ring ist, beliebe man sich baldigstund dir ect
zu wenden an
otte nvieser u. CoO.
uak- und Wehselzeschäft in Hamburg.
Tert segen cm Is. Nob Teendeten Ddaupt
iehung, wobeigein Gesammikapit al von Übe
ιιJαα ——
næ —ä—2—„
t Verloosung getangte, waren wir wieder-
um in der erfreuͤliche Lage, an viele unserer
Interefsenten namhaften Gewinne auszahlen
Ju können. Das Verzeichniß der Gewinne
ersenden wir auf Verlangen gratis.

8
zu Weihnacht
—MBRRWRBÛúůR
gewinnen zu konnen, bietet sich Selegenheit durch
Betheiligung an der von der freien Stadt Ham⸗
unrg errichteten und arantirton srosen
—⏑———
— — — ——
und dursten wohl wenige Lotterien existiren, in
welchen dem Publikum größere Vortheile geboten
derden, als soliche hier enthalten sind, denn das
Hewinnverhäliniß ist em derart günstiges, daß
iiner die ne der Looee mit Gewinn
chemen nssen vonier sich die hedeutenden
Haupitreffer von Reichsmark:
2*2, 000 ac, OOO
5,000 30,000
*9, 00 e4, 000
30, 600 à 29,000
30,000 —A
40,000 ac. ꝛc.
vefinden. Sammtliche 41,700 Gewinne kdommen
mutelin7 Zietsungen innerhalb s Monate zur Ent ⸗
cheidung und findet die erste Verloosung schon am
15. &amp; 16. December
— — — — —
datt. Das unterzeichnete mit dem Verkauf der
doose deauftragte Handlungshaus verfendet hierzu
gen Ag worschuß oder vorherige Cinsendung des
etrages
Sanje Orig⸗Loose à AII *8. 3. 20
dalbe ,Dd , L48
Viertel — à , L —. 32
Auf gewißsenhafte und pünkiliche Bedienung,
owie prompto Uebersendung der amtlichen Ee
ige kann sich Jederniann verlassen. Ge—
jeigtt Aufträge werden dis längstent 14. Derhr.

4

Cautu sunyamn,
Neuerwall 44. Unmburg.

*
        <pb n="786" />
        * *

Haterial zu 1Dßz. Paar Stiefel oder Schahe
sohlen seibst ausfühtbat 8 Mark, jzu ꝛ
Dß. 4*0 Marl inclus. Handwerlzeug und
Anweisund.

Bestndchlichste Erziehlung krodner
warmet Füße. Gröoößte Dauerhaftigkeit.
Vertkauft übernahme und Ausführung geeig⸗
neie Vertretet gesucht.

Leipnitz, Blucheretruasse IG, I.
canRobort Schuhmann.
detin Robert Schuhmaunnm in Lepzig

Erfurt, den 68N11. 75.

Bitte mir umoehend die restirenden 100
baar Vesotzlung zu senden ich werde diesen
Htonat auch noch 400 Paar Besohlung
gebrauchen etc. etc.

gez. VF. O. Uuatar Esehæe

Mainyr Hosplaz ß

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ob. GTna &amp; coMos.,
Zweibrücken (Ecee der Landauersteaße.)
hbedeunter den Seidenwaarenfabrik ist uns eine reichhaltige Muster—

Von einer
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farbigen Seidenzeugen
lin Anfarbig, gestreifi und carcirt),

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scch warzen Seidensammten
(bis zu den seusten Qualiläten)

zor Verfüqung gestellt und empfedlen wir uns zur Besorqung in dielen Artikeln bestens.
— F —F
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das Stück fl. 148.

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für zweischläfrige Betten, das Stück fl. 5.
versende im einzelnen und im Dutend.

W. Fuhrlander eetufolger
inmn Frankfurt a. Main. *
3

Es müssen gewonnen werden
Reichsmk. R750000
218756 Gulden
im glücklichsten Fall als höchster Gewinn der
vom Staate genehmigten uud 5
rantirten —2 Hamburger Geld⸗
Verloosung.

Diefelbe desteht aus 81, 800 Loosen, wo⸗
von AL,Too, also weit über die Halfte,
binnen wenigen Monaten mit Gewinnen ge
zogen werden müssen.

Hauptgewinne event. —
Reichsmark 375,009,
pec. 250,000 125,000 80,000,
60 000, 50, 000, 40, 000. 36,000
8 R S0,000 24, 000, 2 a 20, 000,
is, O 00, 8 4 135, 000, 92 2 12, 000.
I2n I, Obu0, 36 3 6000, 5 2
1800. 40 23 4000, 36000, 204 2
2400, 2 4 1800, 1500 412 2
I200 biꝰ a G00, 12 2 300, 507
a Soo, 4a 240, 18800 3 131 ⁊ꝛc. at.

Die Auszahlung der Gewinne er⸗
foigt promt unter Staatsgarautie.
Schon am 15. &amp; 16. Decemb.
findet die erste Gewinnziehung statt und be⸗
ragt die planmäßige Einlage dau
fur Iganzes Originalloos 6 Mark

⸗ju. 3 30 kr.
0 1 halbes 3 Mark
7 a. 45 kr
20 1 viertel — L Mark
— fl. — 524 kr.

Dies; vom Staate garantirten und mit
dein Staaiswappen versehenen Original⸗
joose (leine Promessen) versende ich gegen
Pofieinzahlumg oder Nachnahme des Bettages
uberall din. Alle, sel jt die kleinsten Be-
stellungen werden punktlich eff ctuirt, der
amtiiche Ziehungsplan gratis beigefügt
und nach der Ziehung die amtliche Ge⸗
winnliste unaufgefordert UÜbersendet.

Die Verloosungen bieten somit die groͤßten
Voriheile, sind mit vielen bedeuten den Ge
winnen ausgestattet und find alle Ansprůche
der Theiinehmer als Staatsüberwachuug,
Sarantie für die punktliche Aus⸗
zahlung der Gewinnue vollständig ge⸗
wahrt. Auch in den abgelaufenen Ziehungen

war ich so glücklich, laut Aukweis der amt⸗
lichen Liste durch Auszahlung vieler bedeu ·
lenden Gewinne meine werthen Intereffenten
zu erfriuen und deren Zufriedenheit durch
aufmertjame Bedienung zu erlan en. Mein
eifrigstes Bestreben wird es anch kunfrtig
sein mar das geschenkte Vertrauen zu er⸗
halten.

Da die Ziehung ganz nahe, mein Loohe
vorrathemur klein und die Aufträge sehr
zahlreich einlaufen, so beliebe man gefl. Be⸗
ellangen Fo gleisch, direct zu richten an

Abert Friedheim,

Bank- and Wechsel⸗Seschäft in

—XRR/X

e J — ⸗ J
Man biete dem Glücke die Hand!
4
Vöο, . Harltc
ddeoer 218, 7 50 Glulden
Haupt-Gewinn im gunstigen Falle bietet die allerneneste grosse Geld-Verloosung
relche von der hohen Regierung genehmigt und garantirt it.

Die rortheilhafte Einrichtung des neuen Planes ist derart, dass im Laufe von
nenigen Monaten dureh 7 Verloonngen 41, 700 Gewinne rur ticheren Entscheidung
commen, darunter befinden sieh Haupttrester von eventuell R-M. 375. 000 oder f.
218, 750 8. W., speciell abe

— — 5 — — —F J —
Gewinun. 250,000, Gewinne M. 158,0900,

GBewinn M. 125,000., Gewinne M. 12,000,.

GBewinn M. 80,000, 2 Gewinne M. 10000,

Gewinn M. 60,000, 36 Gewime M. 6000,

Gewinn M. 50,000, 40 Gewinne M. 4000,

Gewinn M. 40,000, 204 Gewinne M. 2400,

Gewinn M. 86,000, 412 Gewinne M. 1200,5

Gewinne M. 30,000, 512 Gewinne M. 600,

Gewinn M. 24,000, 6597 Gewinne M. 300,

Gewinne M. 20,000, 18,800 Gewinne M. 131.,

Gewinn M. 18,000, . etc. ettc.

Die nächste erste Gewinnziehung dieser grossen vom Staate ga-
rantirton Geld Verloosung ist amtlich fostgestellt und findet
gohon am 156. u. 16. Deoembor d. J. statt
und xostet hierzn
ganæzes Original-Loos nur Mark 6 oder . S5,
ndalbes * 83 I, ——
1 viertel * * U 53 kr. J
Alle Auftrũge werden sofort gegen Einsendung, Pest inzahlung oder Naehnahmo
les Betra goe mit der grössten Sorgfalt ausgefuhrt u. e haält Jedermann von uns die
dit ãem Staatswappen versehenen Original- oo e selhet in Hünden.

DM Beætellungen werdsn die erforderlichen amtliehen Pläne gratis beigefügt
nnd nach jeder Liehung zenden wir unseren Interezzsenten unau sgefordert amtliche
Liaten.

Die Auszahlung der Gewinne erfotgt stots prompt untor Staaarantie und kann
dureh directe Zusendungen oder auf Vorlangen der Interessenten dureh unsere Ver-
bindungen an allen grösseren Plätren Deutschland's veranlasst werden.

Ieere Collecte var stets vom Glũcke begũünstigt und hatte sieh dieselbe unter
„ielen anderen bedeutenden Gewinnen oftmals der ersten Hauttreffer 2u erfreuen
Ue den betreffenden Interessenten direet ausberahlit vourden. *4*

Voraussiehtlien Lann bei einem solehen aaf der aolidesten Basis gegrondeton
Unteærehmen überall antf eine sehr rege Botheiligung mit Bestimmtheit gerechnet
rerden, man beliobe daher schon der nahen Ziehung halber alle Austrâge baldigst
direct ꝛu riehten an

ð
—

X —
imon
Auc-ronaereeha sc n Aamburg.
Pin- und Verrauf aller Arten Staatsobligationen, Pασ—ναν᷑ν-ÄACctien und Anlehens-
Doosse.
u- . Wir dankes Nerdureh für das uns seither ꝓoschentte Vertranen und indem
wir bei Beginn der nenen Verloosuag vur Betheiligung einladen, werden
Fit uns auen fernerhin bestreden, dureh etete prompte und reelle Bedienu ng
die volle Zufriede iheit unserer geehrton Interessenten 2u erlangen

Bou den vielen großen Gewinnen, welche

in diese Collecie sielen und an die glüdlichen

hewinner ausbezahlt wurden, erwähne nur

Vtark 202 600 auf Nr. 66591

303 000,, 860643
Fedaici Drud und Versag von FJ. X. Temeß in St. Ingbert.
        <pb n="787" />
        .
. 4— 323 3453 2*
—8 W — — J J m — J *44689 R e⸗
—73 * 6 — g Ithn — J — 7p e e
endeee — — ν m
— —
2— —W — * ———— r y F *

AA ait dem Haubiblaite veron iorne 4iter altu —öRXVV——— — Dan tet at i i⸗ agd ·
imer ericheint vbhentlig viern al: Dirna — 531114 1. 4 .ine nenis preis viecteliaderg r. α
.4. Mark 20 R. Pfa. Anzeigen werden it —X ↄie dreisvaltinf aAeile Vlatti deiit ader deren Raum vere Anet. — —

196 ————— a W Zonunteq. 1875

—y
4 3

Derutsches Neich. Paris, 4Decbr. Oee Süden Fraukreichz hatte so
Spehyer. andrath der Pfalz.) In der heutigen Sitzung fiarken Schneelall, daßz viele Eiseabahren dieastunfähig geworden
vurde . der Bedarf der isolirien Loteinschulen sesigestelli und find.Die Züge nach Marfeile mußten in Lyon und die von
Rierbei die *achträctiche Bew'lligung der Theuerungszulagen füc die Marheille in Dtande liegen bleibee. ——
Studienlebter dro 1874 einstimmig abgelehnt. Der an der englischen Küste gescheiterie Dampfer, Deutsch
Vitin wen 8. Dec. Der Jastirminister Dr. v. Fäustle ist iand,“ Capt. E. Vrichenstein, von der Rhederti des Norddeutschen
eute Vormintag mu dem Berliner Schnellzuge welcher eine Ver⸗ Lioyd.in Vremen, sollu am 4. d. seine Reise von Bremerharen
spatung von nicht weniger als 830 Stunden erlitt, don doit hier noch NeweYork antteten. Da es aber bei hefiigem N.⸗N.O.o Winde
ingetroffen. bevor noh die Sttafgesetz- Nobelle vom Reichssstug ers heftig schneste, ging er erit am Sonntag den 5. d., Morgens, in
edigt wurde, uad wird morgen diz Lettung des Justizminist riums: Set. Am Moniag früh ist' er, wie der deutsche Conful mm Harwich
weder abernehmen.“ Es ist das“ ein jedensalls bemetkenßwerthet kelegraphisch nach Sremen gemeldet hat. auf“ einer vor der Themse—
Umstand. 3... 7 Wandung liegenden, den Schiffea sehtege fährl che, durd ein Feuer⸗
Durgh Erloßz des tgl. Nultusministerinmz find nun ouch die qiff gelennzeichuetes IIIEC
n Art, 3. bes Schindodatiousgisetze? enihalteͤnen Geldansatze in ujgelaufen und mitien durchgebrochen. Es waren; 210 RMNens ae
Reichewaädrung umdgetechnet wo den und betr dat darnach u. . u Bord, wovon etwa 100 zur Besatzunqe gebditen. Funßsig
das Werktagkschulgeld 70 Pigr vnd das Fe ertagsschulgeld 350 Pf. Personen theils Pafsagiere tcheils Manns dafien fiob *
oro Vierteljahr 4 Whehlen ertrunken, die andeten landeten avf Booten am Dienftag
Berrih, 90 Oez Der Bundesrath sehte gestern die Ein-⸗ ütz 3.Utein Harwiqh Ein Bopt ist um-dieefelde Jeit in Sheier .
blungfrist ur die südderischen Gulden, welce mit der Einführung iefs engetommen; daxrin bifagde fich mit 2 Todten der gweite
der Reichswährung aufhoöͤren sollen gesetzliches Zablungemitiel zu Steuermonne: August Beck, der 38 (oll wohl 28 heißen) Stiuͤnden
eee ei er er n. c( 3) pprn gesteandeten Sgiste aut.nnterwegs gewelen. Ver einnge
on en —— 7 823 der erhen Feie Barmet. isn uanrer den Getentn.
ENeuüntitchen de Dic Wie die Sorun. Bl. 3.* botu. dae Sgiff ist über die Bant chinwegaeseht. und liegt jezt in 42
laden sin ie be den eenscene weiche den vergmann Dieng u daden Woasserebene 2333 Ient Zrune iss Zons Neus⸗)
Wellersweiler in der Nacht auf leßten Samslag Aderfitlen und so vehalt aunnd eine Maschine von s00 pferdeit v
eußlich mißhandelien, daß detsite bald daräuf starb, der Polizei dor in Grerm o 1866 debdant hat e8 1538, 322 Mart —&amp;
seimiilig gesteülnz. es sand dies die verheiratheten Hergleute Geotg Beim Aezien Rehnungẽs vschluß stand ein min 60,026 M. u Vud
Keller und Peter Wendel von dort. 738 ondon, 7. Dia AIn der aroben Kohlengrube Swaithe
Aus dem Robeingau, 7. Dec. Die Wei lese gehl bei uns Wain Cotinb nahe bei Vrenelen Gorisbir) fand gesern Notgne
allgemach ihrem· Ende entgegen, d. h. das Ei laminein der moch gine sunchidare Gorerplostoa switt Das Üngludereigmiesich
an Sloge dangenden Trauben. Was der Schare bedeckt iann sun schen 4 und 10 ünr, wenige Stunden uach der Einfohrt der
aist da Erniritf warmerer Temperaeur eingeheimst wezdenn Dir Seutee Von· L40 m der Gruden sich defindiichen Arbeitere retleten
d ae eee dee Baeung got oodneFracc. der sid 20 vdis 7o Auncz ane annes nde Binde.. Eine weiters Anzahi
Quantität großen Abbruch geshan; de Quelitat hati dagesan durch ine hr oder minder schyex Verletzternewurde im Laufe des Taget
soale Lejen Amgmen; gewonnen. Die in »den letzten lans Licht gebracht, und fehlen nodh 1206 die · man vahrscheinlich
agen gelesenen Trauden waren. troßhen ihr Anseden durch den zu den Todten zahlen duai. cAlle Arteitet waren mit Sicherheite
Frost gelitien, trefflich und rchneten sich durch eine große Suße lampen verseben. 5 —*
ieae Dee anem seer Vidandtung wird inh von an 2iger pann deen fn, lehten Jahie derstorben
—E neiche Bürger an Legattii 48 Vi.6. Gulden vermocht.
H ü n chen, 2. DieEim Pohl.vduk ut, welcher gestetn F uf dem Hudjqn (Amer ta stieh ein Dampffch ff mit eine,
Abende om Posiaxpditionslolale zu Giesing dee Aufaabestüche n Eomassen Diamihen uid ont, wodih IA Persoa⸗eu etranken.
einen Fourgon zu bersaden hatte, ließe hietdei aus Vergeblichlrin“ ** ⏑⏑
inen Geldsack mit einer erhedlichen Summie auf der Sttaße stehgu!!
Ais er den Berlust demerlie und zur, Stelle zun ücklehrte, war das
Beld spurlos verschwunden. 2 y 2
Wanqhen,7. Seg Die bayer: Hypothelen; und Wechfel⸗
danf wind dom lommenden“ Montag an alle Zahlungen nunmehr
zusschließlich mit den neuen: Reichmüugen leinen. Durch diese
Anordnung berden die neuen Muünzen und nonientlich auch die — —
eee da goble Verbeenung fieden, da — die ¶ Vant tag⸗ Pie, in ansetem heutigen Blatts beßndüjelis Gewinn- Mit-
agiich sehr große -Suninen hier im Umlauf üzr. F * 4 heilung des Herra T m in ee
FVemn Viain, 87 Dic.“ Geslern eteignete sich in Deriftel du rg ist gant besonders u beachten —
Nassau)ein eisuünernbe Famlientrautrspiet Ein aus Etrhausen dokanntlich das alteste. und allerg iũek lienste ;im Jalue 1874
zebutuiger, in Otkrifiel anfassiger¶ Burgʒer Pl Greh uberfiel: seine worde schon wiedet das grosse Toos bei hm gewonnen, und
eit? einem Jahte von ihin getrennte Ehefrau von füchkwärts und hatdieses Haus schon früher den bei ihm hetheiliglen ꝛ.
achte derseiben mit einem Hamnierfünfe leben sgefahrhiche Wunden zrössten Hauptgewinne von Mari 360000, 270 000. 246, 000
n Hopfe bei. Rach der Verhastung durajchnit; er sih den Hale; 225 000. 483 000. 180 000 156 000 — —
F warde verdunden und operirt, wußte aber zu entlommen uod 50.000, 90, 000, sehr hausig —R ————— 33
in anse si d im Main. An dem Auflommen der schwer verlz hien 36.000 R. M. ete. ete. ausbezalilt. wodureh vielo Leuto zu —
Frau wird geiweteltltt.. 3 ,— apitalisten geworden zind. Es tind num wieger far oines
7 In Prenptau wuꝛde dleser Ragẽ ein Ehehaar. welchet bie einon rinsate grosso Capitalien u gewinnon bis 70 ven.
z7jahtige Muner seit 1873 ir einem elenden Loche eingespettt 375. 000 R. M. Aueh bezahlt dieses Haus durek seine weitrer-
jiein zu 4 resp. I jahrigen Zuchthause deruriheilt. vreiteten Vorbindungen dis Gewinno in jedeni Orte aus. Da
xF In Leipaing wurde die Hundesteuer auf jaͤhrl'ch 20 N. ꝛins grosse IXYXäV&amp;XROO
er Hund sestgesezt —34 , Muebe die Hand bieten und cieh vertrauensroů an dis Fi
FIn Wien sind 2000 Arteiter mit 200 Wagen mit Rele a 2.18 &amp; m o. Cho hn in Hea mibur; wenden, be
ugung der Straßen vom Schnee deschalrigt. er man gemoseuhest. una promt beueut vra
        <pb n="788" />
        aertanf sãm̃m̃ liche
Epielwagren⸗

71 ivbe
Sopielwaaren
Sesang⸗, Gebet⸗, Echul⸗ u. Bil
218 Farbenkasten, Neiß
ußg saͤmmtliche Schreibmate
riailen, überhaurt alle in diefes Fach
einschlagende Artikel zu den äußerft billig⸗

suen Ppeisen —2 5D5

ue Onkoh Friedrich.
Fische rfuchen

i — ewenig
—A evine
Neue Deutache garantirt
— aer. stont
T αν Reιν-—
geu acc a ir—— 23
¶V*inn· Ohuneeæ
—2X — yx
r r roasæ a ⸗
— im vwelochr *
— 660. 000
127 — D————
Mark
E eren
— ———— F BR * 2
.NHie Gexinuo dieser orthei hasten· GeN⸗
Iottcprin velcho plangewuss mar. 8l,600
Loꝙæa ænthalt ind ———
α 378 0 Reiehs. Mar
R. Mark 25 —XBe——
8d,000, 60, 000 —8 80.
36.000. Amal 30. 00. &amp;. 234006,
mal 20 000. &amp;. I8, ð. 29 α
i od. 12.0οο &amp; 10,008. 38 e
—A—————
—
*200.1 121 — 606. 360
—
ιια . 18. 12
u. K R.Mark aind. 3 solcbe in
Fenigen Nonaten. it Ahtheilungen au
biceheren Entscheidunßgg. 7
pie erα Gevinn⸗Ziohung ias ιι
—EE
E. un IG, Do ιν . J.
hnqeatelit. un xoetet bicria--
—————
Gubdon 30 LXxr.
das halbo Oritzinalloos nur
6uuden 48 Kr.
das vciortol Originalloosnur 53 Rx.,
—EXCAEAO
—»———
αα PromesenM gege ran
EEXER
gos odat xegern IEXRXVXGVV
e M en ιJενινεNι ι—
gemnctemn vvn mir xersandt.
Rjqder der Bathe ligten erha von mi-
aen wnem Origincb- SLoose auen dei
mit dem Staatawappen veraehenen Original·
Grntis unde nach tattgehabter
Zehunig aosort die XVXVCVCXV
— ⏑»⏑⏑⏑ ⏑——————
Augahlupg und Vergendupt
dop owinngelder··
eriag von mix ireot an dio In·
nten proinpe unt
—XX Vernceh winneuhvoit.
hexs⸗ Led Beænm να ανν 3ν
Iceinfaeh auf eine XVXXXV
— ncal ariso m ichen.
—öXXV—
—mit de Aus,
ruugnsvoll r
Samd ii« l 8 veeg —XRX
Banquierd 3 —
J * at

5*

Redaktion
I 3 —

olzversteigerung.

Montag, den 48. Tezemder d. J.
Bormitiags 10 Ahr zu Ru rbach in
—XLE
zie Herren Gebrüdec Dörr zu Triebscheider⸗
hofe, Gemeinde Hafel, die nachstehend verzeich⸗
neten in⸗ ihtrem Waide lagernden-Holz-
ortimente, offenilich auf Crediu versteigern,
iamtich: 82* 244 — —
Schlag ctfterwald:
3009 Ster — Scdolprüael; * 26 *
514 AchenESthalstangen, sur Watner

geeisne

Schlag Thlergarten:
1503 Ster Nesern Prügelholz;

I birken —rite 100

Schlag Geist bäch erhänn ge:
100. Ster eichen Schatholze unde gemnjchie

23 Prügel.....

Sammiliche Hoͤlzer, guße ausgetrectnen.
sind sowohltinee der Richtange: Rohrbache
Nenhäufel, als auch; nach!: Miederwue zdach
bequem. abzusahren.· ν mne
wSter Ingbert, den beDee mb 18758. *
—— 4Saer, tal N ο

2e — Monma⸗
Weis⸗rbeͤ.
—8 *7

da requenejter xagg Swerot u⸗
ens ist ein für jedes Geschaft ge—
eigneter Taclen, worin bisher mit
hestem Erfolge eine Delikatessenhand⸗
ung betrieben wird, günstig zu ver⸗
niethen. Näheres bei R. Kamm
dauptstraße daselbst. 4

7

Das grosse l.oos
——R
u eihnacht
zewinnen zu kounnen. bieten sica Geirgenheit durch
Betheiligung an der von der srelen Stadt Kam
urg errichteten und garantitien grosent
ι ι
—BS——————————g„&amp;gö“,,,—„ö!0
—E wodl wenige Loiterien existiren, in
welchen dem Pudlikun gräßere — geboten
werden, als solche hier enthalten sind, denn
Vewinnverhatiniß n em derart günstiges. dat
uber ig Nattai⸗ aer Lↄb.ceo mit Gewirn
ichr inen mmen woruuter I5 —
aupittefser von daichzmarke 572
2coo , o00
—288 20 009
— 34,000
2 aà 320, 00 0
ö éQαα
, OO O x. ⁊c...
oefiuden. Sammtliche 41,7200 Geroinne komman
mitiela 7 Jiehungen innerhalb 8 Monste zur Eut⸗
scerdung ind spoet die exsit Serlogiang saon e
15.&amp; 16. December
— ů àIàXX äôÑteecdMR-etklit8uheMhhb McMacbuMRähllaMuMaheuä
start. Vast unterzeichnetes mit dem Barkouf del
roose beauftragte Handlungkhaus versende: dierzu
—X nsve quñ. ode vor hexige Gnseudung de
Betragci 238 *
dauie Origsoole .
dalße 21. 48
biseien JI327
A hewiffendasfie uad dertiiiche er
I 80.
winun listen, dann sich ZDedermang verlafsen.
nerate Auftrage werden d* lanastad u4. Peæc
8* **
—mnin,
Meuerwall 2328, Hambarg.

Durch aBe T Ehandlungen, odes acgen Gin⸗
seaduna von ————— r 9 In
——— 36; —
au deziesnen; Dr. Alre Mturbellaciboöre,
vrae —
iaer ca. S00 Seiten srarden Du⸗oe 5—

enen Simetdobe verd arteα Tauleade ibte
upeit. Tie zablrcichen darin abgedruckien
aaboch reiber bewelsen, daß selbtzsolcae Praule
—VAXDXVAMAXä
—XVX
aser dies dorzuglihe Wert in beiner doä
Ril
L. — — Origiualwert von
— —— 7 —B
— au nn an nggu
seaden e 33 —2

Zroße Loos pon 26 000
etwurde im Jahte 174
mir gewonnen.
u. Aamau. ινια.
un —u
ι ν F
“*

Das große Loos von 2360..
RX.Mard wurde im Jahrei874
bei min gewonnen.

Laz. Bamas Con

—* 23 ν—
Mark —36

. 3

..3 Iuelt iund — —X J— * J
aut —3 wie schon so oft; abermals bei mir gewonnen worden Aberhaupt
dade n den Setpinutiehungen' im vorigen und m biesem Jahre meinen geehrien Juten
renenten die Gewinusumme von überr 7 4

ν5 —ι Thaler vden 1 Million 590000 N M·

laut amtloͤchen Seiwiumlisten baar quobezahlt.. .
Die vom Staate Hamburg garantixte großfe, interessante und weit bekannke Geld⸗
erie von über· *
— 7 Williovnen 60 000 N. M.

y diesmal wiede n mit außterordentlich großen und vielen Gewinnen rece-
. ausgefstattets; sie enthalt nur 81. 5300 Loosfe, und werden in wenigen Monaten in
blheisungen foigende Gewinue sichor gewounen —— 1großer 8
Sewlun u Praͤmie eJ 378.00 — N-M. 250,000. 125 000. 80 ο, Go, 6oo.
bo. , n; 3 mal 3h. 000, J. inai 24, 000. 2 mai 20,000, 4 mat 18 000, 8 mal
—80 ↄ mat 12,60 12 mal I0, oo, 86 nral Göο, &amp; 3l 4800, 40 mal 4000, 1 mal
ban 04 moet 24äο mel Bοα mal οο Aι2 m»l Iοο I mal oyα 12 mit 300
odn mal dom 1moal Zis ns808 mol — A————— i vnd oß W
VDie. Gewinngehuns der aAbtheilung.ist amilich Ver 7
den 133. und 16. December d. J —B

velchet 5 J

— 853 nur Mark oder 2 Thlr.2

26 halbe Original Loos nur S Mark eder 2Thir. p

,. dag viertel Origiugl-⸗Loos nur 130 M. vder 13 203.—
eftel Diest mit Staatorwapoen versesrenen Original-Loofe sende ich gegen Ein-
eudung dez Beirages oder gegen Postvorschuß 15 nach den entferutesten Gegenden
ven geehrten ——— zu.“ Ebenso erfolgen die amtliche Sewinnuliste und die
BSerwinngelder jolorv wch der Ziehung an jeden der bei mir Vetheitigten promt und
erschwiegen· e ee Verbindungen üherahh lang wag gug jeder
wiun in ieine m Vohnori rte erhaltent.

ede Bestellung auf diese Origipal·Loose dann man ench einfich auf

oftein za hlungokarte malhen *,* i 32

3222 33 . ο
—X “ Ii ν

in Hamtburg. 2 43 46*
HaubptComptoir, re Wechselgeschaft. 7
FJa X. Demey in St Ingbert. 37
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        —A
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* * ⸗ 8* 532333 8—5
53443
—3333 5 3* 33
53335 33 33 3338 33
353 3833
5* — —32v 78 — —3— — 7 * ——82.22 —
—
2 —X 53 — ——— ——— 2282 38 —RA 33833
23232573222 —353 352333537 335323
53338—5828 3233233322 52537 555 t
3335338 333333355
* —3 — 583* 28* *2 —A
23385533 336343333 —
2*5 * 353 222 523 *2 25* F 227 2* — 223—
355 S, 22 52—3*333538* 5 25 5* 3. 53 — 232 —— *ñ *8
5 ——— 2227—357223 32345 28— —— 4
— 33323358 38EA 533 —XE —255 586 33387 — **2
7* —32322 33 * 5 3 *223 223* 2 * 58
— 7 z7* 8*. 2— — 7*88 —— r 5 22 3*— A
I33 52333333334 3353555 33 —— — 3332323 ———
—*25 1 * 2 53238 235 35 — — 5233 — —E 55873
2235 35233 —2225 —3322353 —A— 253333 23355
22858538 53 ——
*25 5332375 J— — — 32 — —— 23 338 578 33 *2
——— * 3 —252—332722 253555 —2 — 2 5 524
253353285 335 8535322 253 56833 3* —333825 7
383532*3 —72522232 323333588 —— 552 84 3*
* 8838 5353333335353 33
3535 B8 8 ———— ——8 V 3282 5 IA:.
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52535 8333 3z — *2 4
22 ——— —A 22 ! 9 * 2*
— 28233835353323358
23 2325 . 237 333533355355s35353 —2
3438 23335 333 23237328
F 4 7 5225 * J — — 532352 * —2
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2 — * —E ) 22. 52
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7 3 3*53 — —— 33338
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3 —8* 285 — 33 * 5E88 222 — 2 258*3 ——752
23— 8 ——— 28 228 2 —88 2272* 5 3* — 2352 55 25
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— 3 23 —338333 —* 2 522 — — —— *83.
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55—22 —8 382 — 32343 2 — 3 28 — 223— *5352
2 25 25 25 — 8* — — —— —2 8 —z 255 2 —— —
5583333335 28 * 8 2 2 2 22 2 *2 285 222 *25 8*
—— —— — 2 ⸗ 225 8238 2222 7 — 23 D2—53 7 2
—22**5 —.8 — —22 — *25 * — 2 6
338253 35335535587 385383558 3 4237 35
255335333—8 s3335535373
25 55553352 2577 —2534 * 22 235 5608 523 2 582 383533223Z6 ESAEAAM A —
83 4 4 3
— — —— — 3 5 43
12356244833 3358*
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223 7 32 255353375* 22* 48
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* 52535 287 522* 3352—28 2
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57 * 5333* —8 75 — 23 3354
383 87 — —— 3 s— 7—
41* 23388 —* J——
55352 J — 545*2 8 ——— ————— 2*5 5322 58527 33
5823 * 22 z — 57 —— 25 —A——
35527* 88 82 35 555 23757358 *255 2 J—— 27
2 55 25 — 2*8 — — 3 5*5 5*23
753533*23 —z25— 552833 2326 ——— 2*58* —
35335522367 — 233336 *
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25258 —— — 5555 —— 35353757
5987 8333 25 5455
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253252 —23272 ——— 33537
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3253 3332 3373355 ag
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337523853 5x82235 —28*3
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2237 53353235 23832 532323332 23232325* 38233322
3343 272 * 3333552327 — — 123553333333
7 35723 5 30 7 z8 27* — 2.* 2325 23 *
— 5322233 3 ⏑⏑—2 2 *20 5552333233 — 8 28
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23238 28 333 3 2353338323 335
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425 23355373 232833283 3332385 3333323333353 52235
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ee e — 893 52583338
533338 — 1383 12833
322333833 233323323 3582 9232322 57z223 23535 33338 —
——— 2322333
*228* 52 43 23. 255 2333528
3 3 332338 3333338 2.423333
12 —— * * * 2* p
33—88 333353 —33 73382233355 53*
1328*23 2522 7333553 23358 223 232343
2 522527 533258 J 29 52 323382 233 A 2 *
53333333385* 25333 3325333327* 323327
333228 5528 623 *32 22233222 7 2 23222 —
2383237 2333337 333*
3333 13 233 7—7253657 282533*
57c752 3332353— 22352 233 25223322 28 3232
725 —

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2 2242 RF
93589 —I 2 223 32535 — 62
2322 33 —A ——— J 13325733
823 523928 535* 333283 99 83: —V — 82
3333 3253 72838 25 55328 3322 — 22832323 8323
* 7 — 2 ⸗
233 53538 53338 2538 2238 23530 — 532335247 537
— 2323 223858 525532 3227 5323 52 228 788 2.2
22.2* —2302 2 2 52288 2 — 833 523735335 8
535238 3382 33328 25 2533328 232333535235333
552 5S2 2532 735323 e 3 38
3*83 737 3 * — 825 3222 28* 5 7. 8R6232 *28 22123
573252 335 35538855 2* 3253033 282533383 A
2 2 337332 58 — J — — *3
F 72 7 25. 23 28 1* G 2* 575 —A 3575* 5382
35* ——— — 3225 8 282 53532 32833 53
— 2 * — 2 3 2 * —
535 —62 23 ——— 237* ———— 538*
923 28 753 5235 A 5 23322 2 a2232
— —A 31 2275 22323 592
8 — 552 — 23 — 2.3,5 * 75 2* 7
— J*7 —57 7 — S* 3 — 37* 255.58 ————
58 332 *7 25 2257* —53
—* F 22 727 — d 325 ——
*2 5 3 X 38 25 —————
28703 S 5328 —2 — 2228 * *
2.. 5 275* 42 —72 * *7 * 30238 * 5 32 ⁊
d* — * r — —J 5 —3 * F —
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. —37 —333 —3—33
2 28258— 2 8 28* 25232 2 a 2.3 28
233 332355*393335533337 228
22383 333 3383
3273 * 82 2* 7 28 2. * 252 20
—233 22 62335 —— 255
33 23388. 3338 3238
* 8. c 5822. 525 2 27 **225
I583333835 7s52333333 7533335
— 37222. 2523588 55 2553222
258 2322 * 3358230222 88 2*
* —— 283. 3 * 5352353553232
85 — 55 2252. 53 535 5225755
32. 5 —385 8333333335382 2323
—— —— 522 535*223 5—*
— 222325552285
ã — —«XXV 2c5 2253 *
A 2333—2338———233
22335555 3998335382 32353—2252373383
—33333—283 33533322 35332333
—33333223 238— 33333 3383332273
—— 533335252332333875 22335
* z333573333 235253523—— 23235332338
33333 33 3833382333—5 23223
52852 2 2. 282222— 22 A. 3. 5
3 —
———— —— 5*23* 225 522 —* 555 5
2222 z7 757 5 2238 2* 23 E 82235
ä2238523 225—33385823 5328355 258
22253 23 * 25 — — — 35* 537* e⸗ ¶
3
23 225 333383* 32325552253 *
U 5z 332232 22.* z 25233222 *25
58232555355 3535345338
883232 58335333854 23*537153 3353
52533 2585 55322 ã 22222. 2830232
23523 22 ——— 25223 — 237
—8 IBRBRA * SD 552 2 2 35 33252.3 75 — 2*
*22764222 222332522535* 22333—., 28
222 5*3 35* 5223235555 333. — 2233 * 253
ẽ—8 52237 — 233 52223 16523
522333 c 74 255* 5 422—2327 m25
23775335253 37 353238 2383 *2—333*22
533232335 235 225333 5353733*77335355333
—A 253533 557 *58273 3223555 — ——
— 153353335253 5778
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82325333 7

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22
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68
        <pb n="791" />
        St. Ingberler Anzeiger.

Der Si. A berrer Anzeiger (und das mit dem Hauptolatte verbundene Aiterhaltu t4sblatt, nit der Diensta iss-, Donrerstars⸗ and So⸗nt
ummer ericheint wbhentli— vierenmal: Dinstaz. Donaer stat, 5 2314 Z 4. Ladun: nentsnreis vierteliüdrig 42 Ærit. ode
1 Mark 20 R.Pfz. Anzeigen werden mit 4 Krir. die dreispallige Zeile Blattschrift oder deren Taum bere vnet.
Dienstag, den 14. Dezeuber 1238735

Rio

*

Dentsches NReich.

Speier, 9. Dec. Der Landrath genehmigte heute die
Errichtung eines vierten Curses bei den Gewerbschulen, und die
Anstellunz eines d'eitten Lehrers an der Baugewertschule. Bei
Reorganisation der Gewerbschulen sei die Aufhebung der wenig
besuchten landwirihschaftlichen Abtheilung ins Auge gefaßt.

Munchen, 10. Dec. Die Einldsung süddeutscher
Münzen. Für südd. Einguldenstücke und Scheidemüazen, welche
bis heute noch nicht außer Curs getreten sind, hat gleichwohl in
den öffentlichen Cassen schon die Anhaltung bedeutender Beträge
unter fortwährender Ausgabe noch größerer Summen von Reichs—
muͤnzen ftattgefunden. Nunmehr wird, wie wir aus guter Quelle
hören, auch in Byern vom Montag, den 20. ds. an die!
eigentliche Umwechslung der Einguldenstücke und Scheidemünzen
jüdd. Währung ohne Unkterschied, ob üe in dem einen oder anderen
Staate des vormaligen sfüddeutschen Münz⸗Vereines ausgeprägt
worden sind, beg'nnen, nämlich 6ukr., 8 kr. 1kr. in Silber und
tupfer, s tr. uud 2 Pfr., a tkr. und 1Pf. in Kupser. Die
Umwechslung ersolgt in Bieeträgen von 32/3 Kreuzer oder
einem Vielfachen dieses Betrages. Eine bestimmte
Münzsorte kann nicht verlangt werden. Durchlöcherte, verstümmel⸗
ie und verfälschie Münzen sind von der Umwechslung ausgeschlossen.
D'e Einsösung von Banknoten irgend welcher Art oder von Staats
papiergeld der Thaler⸗ und Guldenwährung findet nicht statt
Der Endtermin der Umweckslungsfrist wird noch bekannt gemach
und kann bei d'iesen süddeutchen Munzen der bezeichneten Gattungen
in jedem Brtrage auch zu Zaihlunzen an der Stiaatskasse benütz!
werden. Es ist wohl wünschenswerth daß sich das Publicum bei
der Umwechslung zunächst die für den kleinen Verkehr unentbehr⸗
lichen Nickel- und Kupfermünzen verschaffen möchte.

München, 11. Dez. Von jeder Brigade der bayer. Ar⸗
nillerie wird ein Hauptmanga zur Absolvirung eines Schießkurses in
die Artillerie-Schießschile nach Bexlin kommandirt.

Berlin, 11. Dez. Der „Reichsanzeiger“ meldit: Der
staiser muß sich wegen Heiserleit schonen, hat aber die regelmäßige:
Vorträge entgegengenommen. — Der „Reichsauzeiger“ gibt, nach
den dem Auswärtigen Amde zugegangenen Mittbeilungen, die An
jahl der geretieten Passagiere des Dampfers „Deutschland“ auf 48!
Männer und 15 Fraueu und Kinder, die Anahl der geretteten
Mannschaften auf 86 an. Die Nemen der verunglückten 40
Passagiere nnd 20 Mannschaften konnten wegen des Verlustes der
Schiffe papiere noch nicht fesigestellt werdet. Der „Reichsanzeiger“
bdemerkt, daß unmit:elbat nach dem Bekoönntwerden des Unglücksfalles
der deutsche Boischafter in London beaufltagt worden sei, den Ge
retteten Beistand zu leifsten.

ein blutiter Zusammenstoß zwischen Negern und Weißen stattge⸗
funden und sind mehrere Neger getödtet worden.
——————————— ——

F

F Die Eröffuung des Schwurgerichts der Pfalz für das J.
Duarial 1876 ist auf Montag den 18. Marz festgeseseht und das
Präsidium desselben dem kgl. Appellatiousgerichtsrath Hrn. Grg.
Friedr. Christian Uebel übertrage.
1 Das kal. Zuchtpolizeigericht Frankenthal hat den ehemaligen
Bürgermeister von Fußgönnheim, Georg F'nk, wegen Veruntreuung
und Bestechlichleit im Amte, zu einer Geidstrafe von 50 Thaler.
eventuell zu 20 Tagen Gefängniß verurtheilt.
F Tie „K. Zig.“ schreibt aus Kaisersslautern, 8.
Dezember: In der gestrigen Sitzung des Polizeigerichts kam der
mehrbesprochene Pfefferproceß zur weiteren Verhandlung. Der
Polize anwalt beantragte, den Beschuldigten, Funkenftein von Mann⸗
heim. des Betrugs, begangen durch Verkouf von gefälschtem Pfeffer,
für schuldig zu erklüren und zu einer Gefängnißstrafe von 8 Tagen
und eiuer Geldstrafe voa 100 Thlrn., den Reisenden Heim als
Theilnehmer an dieser Hanndlung unter Annahme mildernder Um—
stän' en zu einer Geldstrafe von 10 Thalern zu verurtheilen. *
Der Urtheilsspruch wurde auf den 15. d. M. v. rtagt. I
f Deidesheim, 10. Dez. Gestern Nach mittag trieben
zwei Burschen beim Mistioden Narrheilen und Nedcereien mitein·
ander, der eine, ein 16jährtger Bursche von Niederkirchen, ging
mit der Mistgabel auf den andern los und traf ihr so unglückich,
daß die zwei Zinken unter dem Auge eindrangen und wahrschein⸗
lich am Backenknochen abglitschend das Gebirn verletzten, denn
heute Mittag erlag der Getroffene seiner Wunde. Der Thaͤter ist
flüchtig. (D. A.)
Saarbrüchen, 12. Dez. Bei der gestern im St. Ar⸗
unualer Stiftswald durch den Stiftsförster Herrn Bergmann gelei⸗
telen polizeilichen Treibjand auf 2 von demselben eingekreiste Wölfe,
haben Hecrr Riitmeister von Luck, mittelst eines meisterhafl abge⸗
gebenen Schusses auf 83 Schritt Entsernung, eine 7 1pfündge
Wölfin und Herr Sliadtförster Bauer aus St. Johann den 7 1pfün⸗
digen Wolf erlegt.
t Ein originelles Vergnügen) bereiteten sich vor Kurzem die
Gäste einer Restauration in Dotrtmund. Sie warfen nämlich mit
Eiern nach den Fensterscheiben der Wirthsstube. Derjenige, welcher
eine Scheibe entzwei warf, mußte eine Flasche Champagner zahlen.
Dieser Fall kam vor, so oft ein Ei mit der Spitze die Fensier-
jcheibe traf. Im entgegengesetzten Falle blieb die Scheibe ganz.
Furwadr ein theuret Zeilvertreib! Daran konnte man doch nicht
das Vorhandensein der schweren Noth der Gegenwart erlennen
MVyw Dorfe Alfalter bei Hersbruck (Nittelfranken) sing
W⸗ .d'eser Tage eine durchzieheude, aus 30 bis 40 Personen bestehende
Straßburg, 10. Dez. Die mit der Regelung der —9*
währten e bettaute Kommission A——— d oen d i Handel gd din
in einer kürzlich gehaltenen Sitzung Beschluß über die defigitive! ene de e h ihn ein. d W
Summe jener Entschädigung, welche für Straßburg und dessenu J 8 e ende z pohnet der rifben gz is
Weichbild, dann der Kanton Schilligheim, fowie für jene eee ie verwegene Baunde, wobei mehrere Verwun⸗
Unterelsaß, für die kleine Speciallommission aufgestellt ist, *
z du 3 C. beziffert. Diefer ganze Betrag ist in — a * en J e een
Ratenzahlungen bis zur Stunde vollständig abgeführt worden. her hießen giebt eine nnahme M 3,000 Rm.
die Ausgaben belausen sich auf 555,000 Rm. Das hierdurch
eutstandene Deficit wird durch Eiazablung von 6 Proc von ledem
Garantieschein gedeckt.
3burg, 9. Dez. Der „Regieruagsanzeiger“ brinnz .Bremerhafen, 11. Dez. In Folge einer Explosion
einen d ——— Umtriebe e Agentschafi Reuter's, kamen im Hafen ca. 50 Menschen ums Leben, und viele wurden
die neuerdings durch falsche Nachtichten über russische Rustungen mehr oder weniger verletzt. Eine Nachricht besagt, der Kessel des
u. dgl. die Welt aufhgeregt hat, das schände den rechtlichen Namen Dampfertß „Simson?, welcher vor dem sich eben zut Abfahrt nach
ind hetze die Rusfen gegen England auf. * Newyorl růstenden Dampfer „Mosel“ lag. sei erplodirt, eine an⸗
6 — . dere gibt an, daß die Explosion am Lande geschehen sei, und von
Saerbeien hat bis auf ein einziges Bataillon seine sämmt-⸗ ner mit Sprengstoffen gefüüllt gewesenen, einem Passagier gehörigen
achen Grenzbesetzungstruppen abgernfen. Kiste herrühre. Die beiden genennten Schiffe wurden einigermaaßen
Newvork, 11. Dic. Unweit Vidsburg (Missisippi) hat beschädigt.

BVBermischtes.
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        7 Bremeu, 12. Dez. Abends 61. Uhr. Die soeben er—
chienene Liste der todten und derwun deten Opfer des gestrigen Un⸗
alles vermag die Persönlichkeit von 36 Todten nicht zu identifi
Aren. Vermißt sind 8, todt 68, verwundet 85 Personen.

7 Die gesammte deutsche Handelsflotte umfaßte am 1. Januar
1875 4602 Dampf⸗ und Segelschiffe mit einer Tragfähigkeit von
i oGs.Ooo Register-Tons und 42,424 Mann Besatzung (1871:
1519 Dampf⸗ und Segelschiffe mit 982,000 NReg.Tous Tragfähig⸗
zit und 38,475 Maun Besatzung.) Die Zahl der Segelscheffe
Jat sich seit 1871 von 4372 auf 4803 vermindert, die Zahl der
Dampfschiffe von 175 auf 299 vermehrt. Von den Dampfschiffen
sommen jeßts117 auf Preußen, 102 auf Hamburg. 49 auf Bremen,
22. auf Luͤbech, 7 auf Medlenburg-Schwerin, 8 auf Oldenburg.
Die Segelschiffe vertheilen sid wie folgt: Preußen 2986, Haru
hurg 329, Bremen 190, Lübeck 20, Medlenburg⸗Schwerin 419,
Didenburg 389.

Det Frau Strousberg ist, wie die „R. Börsen⸗Zig.“ er⸗
zählt, von den früheren Sozlen ihres Gatten, den Herzoͤgen von
Fuibor und von Üjest und dem Grafen Lehndorff, fuͤr die Dauer
der Abwesenheit des Dr. Strousberg eine Dotation von 1000
Thlr. monatlich ausgesetzt worden. (1)

7 Bia einer Auction musitalischer Instrumente, welche am
Montag in Paris stattfand, wurden eine Geige und eine Braische
hon Siradivari far 7900 und 7000 Francs vertauft.

f Mittelitalien ist von Ueberschwemmungen h!mgesucht.

In Rom trat die Tiber aus und setzte die Straßen bis zum

Hantheomsplatz und das Pautheom selbst unter Wasser. Auch der
Arno trat bei Florenz aus seinen Ufern. Dasselbe wird von den
Flüssen bei Ravenna gemeldet.

— Mit Bezug auf das entsetzliche Unglück in der Kohlengrube
Swaithe Main bei Barsley wird aus London, den 9. Dezember, die
Heinheilung gemacht, daß die furchtbare Explosion eiwa 160
HFrubenarbeitet geiödlet hat. Die Bergung der Leichen ist eit
—XxXLW
voch Abend waren über Hundert an die Oberfläche gebracht.
Der Identifikationsproceß gibt Aulaß zu vielen ergreifenden Scenen,
da Witiwen, Väter, Mütter, Geschwister und entfernte Verwrandte
sich au dem traurigen Geschäft betheiligen. Viele der Leichen sind
is zur Unkenutlichceit berstümmelt und verunstaltet. —

Drenstesnachrichten.

Dem Schulverweser Mich. Avril zu Mörsfeld wurde wegen
einer langjährtgen treu geleisteten Dienste der Titel eines wirklichen
zZehrerz sammt den au diese Eigenschaft gelnüpften staatlichen Be⸗
ulen zuerkannt,, der interimist. Verweser der kath. Lehrerstelle zu
Silz, Friedrich Brinincer, zum Lehrer an dieser Stelle, der inter.
ZerHefer der prot. Lehrerstelle zu Hoof, Fried. Wüst, zum Lehrer
in dieser Stelle, der interim. Verweser der prot. Lehrerstelle zu
Keichsihal, Leonhard Weber, zum Lehrer an dieser Stelle, der
S„ chulverweser Ph. Vorßler von Stein wenden zun Lehrer an der
»rot. Schule zu Mittelbrunn, die interim. Verweserin der unlkeren
ath. Mädchenschulstelle zu Ramstein, Apoll. Dudenhöffer, min dem
Drdensnamen M. Anseima zur Lehrerin an dieser Schule ernannt.

— — —— —

— —⏑ —
Heute, Dienstag,
Abends um 6 Uhr
Wurstsuppe
der Speiseanstalt von
Ludwig Weirich
Mcepte und Wechsel,
deren Valuta erst hei Fälligkeit zu zidlen,
creditire soliden Firmen gegen geringe Pru⸗
pision. Adr. brefördern suh. De. 79.
Meßner u. Schneider, Annoncen-Ex
editisu, Berlin, Spittelmarkt 10. —
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Material zu 1 Dtz. Paar Stiefel odet Schahe
ohlen selbst ausführbar 8 Mark, zu ⸗
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Anweisung.

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derin Robert Schuhmann in Leipꝛig

Erfurt, den 5111. 765.

Bitte mit umgehend die restirenden 100
daar Besohlung zu senden ich werde diesen
Peonat auch noch 400 Paar —A
gebrauchen etc. etc.

gez. F. O. Gustav IXX

Mainzer Hoiplatz 6.

—
Kriegervorein.
Sonntag, den 19. Deceuber 1875 Abends von 7 Ubrt ab hält der Kriegerverein
St. Ingbert seine diesjährige
OhriSthumveroosung
mOberhauser'schen Saale ab, wozu die Mitglieder mit ihren Familien hiermi
eingeladen werder. Nach derselben ist
gemuthliche Unterhaltung.
Loose sind bei den Taterzeichneten zu haben.
Auch werden freiwillige Gaben dankbarst ent jegengenommen.
ß. Sischer,
— J. Vorstand.
It. Ciolina &amp; Sohno,

Von einer

Zweibrücken (Ede der Landauerstraße.)
hedeutenden Seidenwaarenfabrik ist uns eine

reichhaltige Muster
arte

in
A
A

farbigen Seidenzeugen
(in Anfarbig, gestreift und caärrirt).

— M
M

owie in

sch warzen Seidensammten
(bis zu den seissten Qualitäten)

zur Verfügung gestellt und einpfehlen wir uns zur Besorgung in diesen Artileln bestens.
OOOOOOOOOOCOCOOOGS
»Allen Familien zur gepeigten Beachtung empfohlen.
D an die dabrik des hh. Frauben-Bpust Honigs O
Herrn M. 8. Zidenheimte in MAainz;.
Schloß Billigheim (Amt Mosbach in Baden), im Juli 1875.
Ew. Wohlgeboren kann ich nur dezeugen, daß wohl kein Mitiel geeinneter
fein dürfte, schneller und sicherer bei Kendern wie Erwachsenen hartnäckige
dusten und sonst anhaltende He serlest zu beseitigen und verschwinden zu machen
is der don Ihler Fabrik bezo Jene Taα r α. —-
Er hat die trejflichsten Diensie geleistet und werden wir in ähnlichen vor⸗—
sommenden Füllen auf weilere Zusendungen refleltiren. Es zeichnet erg benst
Graf zu Leiningen-Billigheim.

Brauerei

ellerei⸗
Geräthe.
Nauts chut: (Gummi · ) Sch läuche sür Wein—
Bier, Brannwein, Essio, Oel, beiße Flüsib
leiten, Dampf, Gas ꝛc Kautschul⸗ Schaül
und Platten für Verdichtungen, Messinge
derschtaubungen, Hahnens. Pumpen, Fil⸗
srireintichtusgen kontinuirlich. Betrieb,
Trubsäde, Heber, Zieher (Syphons),. Ver⸗
ispunten, alles vorrättzg, Preidlisten
u Dinit. H. 73,895).
Gsr. Schieber, Eßlingen, Würtbg.

J—
—*

2

MN.
S-XONIG, au-in ächt

Der gegen Magenkrampf, Verdauungs-
zehrxache, Blähnngen, Kopfschmetzen Cyho·
era Ruhr ⁊c. rühmlichst detkannte u. ärztlich
mpfohlene aehwedisehe Hagenbit-
ter ist nur allein ächt a 75 Pfennige pro
Flasche zu haben bei J. Friedrich in
zt. Irgbert.

wenn jede Flasche auf dem Napfe. verschluß neoenstehenden Fabrik⸗

tempel tragt. — Zu haben in 2 Fl. (Gold) s Marke8 —TD

u Fl. (roth) a Wart Uija, 14 Fl. (wesk) a Mark l in St.

Ingbert, bei J. Friedrich in St. Johann bei F 5

P. Dudenhöffer und Karl Thiriot, in Saarlouis RVUo,

bei Franz Altenkirch, in Blieskastel bei Apothe⸗

ker E. ichter in Saargemünd bei Apotheker H Kirchner
0—ο—„ο—οσ
Fsmses Fruck und Verlag von F. X. Demet in St. Ingbert.

4
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        22 * 228 22222
238555535 5235273 5533 555 588 55832352535538838
—— 523 5 353353 353 3255 * 25343 5223 *
TEIEBS * J * —5 2 * 5 —2 de * 82 —2 —Aa—
526 * 2 2 378* * 2 *52 222 323 36. 53857 8 2852375 32
*z 28—55352 555 85372 — 2535535——2532532825
— 8*3 3 — 558 553 2 —
558 578 8 — 2 5.— — 228 22 5zE s 3 39
—A— 43 32— * 5 — — — 8 2* 78 —22228* 22 55S56
** —8 82 2 2 » — 7 ———— 5 * *
z3552 383 235 s55533z5— *37—
— —2 — — —X J — * 2 2 27
235 58232 — —— 5585* 2 5* 5 6 3 8 — 5 22
2 —3 — —— 52 57* 2382. — — ⁊ * * — — Ñ
3 — — J 2322 2* ⸗ 528 22252 —
—E—— A — — ——— *
—2 * 2. 23 5 2 523 2 —— — 22
— —A — — 227 *— 2* 2 28 52 — 2 — 2 22327
53558 836 733 75355 335585 353233
2* — z22 38 157 5253 —— — — ——— 2822
22 ** 2E * 3 ẽ* 53 —A——— 2525 5 2 — —
55533223582 5 —A — * — ——— —A —A 855 522 82
23 —232 — 253 70 3 22* 8* 8
— —2383288 — 55 333 255333223335. 5385
—83— —55 536557 2—333——55 8538335385 835355 335*25388
3 35— 64
— J 3 252 * * — * 2*
—— — —— —— 5* —A— —
23 Se * 2 — —— — 326 æ 5 a 2 55 —
* 2 * — 22 . 22 * —— —
, z3 3 ——
»53c ——— 5—5E — —— 5232 ——— —ãA
— 2 5322 —A——— — — 5 —8 —A 9 25 —
53 55235 s36355 6565 5236* —25538— —62533 555 355355
233 — 2 82 2525 568 — 5 —8— z227 — 228 &amp;
—2 *2BR25 —2 —2 25 — 7 2 — * 5222 25 — —3—
—5 2 3 3333
s B328 — — —— 535858

2
555535 2335888
—85—33 38535533253535338
9 —2
5338333335 —2 53*
—
2323533353 z32535 *—5235 28 — ———— 5735 —A
554 377 xz5 288338 —z575
—— 8 — 552SS*53 *2 d * —— — Dã *
53336537 525
* 5—5 22 — —5 J — 2 — 3255 — 2 * *
83355 2333335—5—3 — — 52555 55 83555 52533
53353353357—33355 52 253 555 ———— — 525 82 *
2523283 535333 — *2 3.5353 23
—A— — 25238
255233 3 —2227 7.2 35322 x53235 223235 . 5222 — 28 58555 42
2353383333553745 55 3373553353 —— — —
25 — ——— —— h ⸗ ** F 8
55523 —3 8 — 75 25—5758335
3 52 5324 —
25355533353333 ñ5 5525 5223758 223 73233252288
— —— 73535333* 535—38 —3
—28152322x3 2335583 353S 85385 25355 2555527* 252**
83 3333233253
238 5 * 2 5753 35*24 —2 2 * * — — 22
333533322 s5s852*5683528 —58 — —— ——
Tizꝛ 2 28 — 5 —* *25 t — a 2 5323525 — *

c;
* 23 — —— J — —2 — —
—5823 S7536 5522352632338333 25535235826236&amp; —A———
—558 523553327 2 523538S — — 2222 — “
5233555 2 22 25522 ß —— — — 5*8 8 *
— — 552 5628 25* 5 72 5 2 58 ——
—— —— — s2533355 —

22 ——e 5325— 5—55225235 5 538333 —333335
525 33725 55333533 33*68

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        Slt. Ingberlei Anzeiger

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Der Ss. A34.derter n nareigtsese (und vaß mit dem Hauptdlatte verbundene Aaterhaltungsblatt, mit der Diendtaus⸗, Dounerttage⸗ and Sount ge-
seinimer ericheint woöchentlis viern al: Di nstag, Donzerstag, Sa 142644 ui1d Sntag. Arßzane dentsoreis vierteliährig L Krir. ode
1 Mark 20 R.Pfa. Anzeigen werden mit 4 Arzr. die dreispaltige Zeile Blattschein oder veren Raum bere hnet.
— —— — ———er — — — — — —
Donnerstag den 16. Dezeuber 118875
..
verehrl. inserirende Publicum!
¶Die Verleger der nachgenannten pfälz. Zeiturgen: ——

Anzeiger für die Kantone Landaus Annweiler Bergzabern (Ed. staußler in Landau), Der Eil bote (C

Beorges in Landau), Dürkheimer Anzeiger (J. Rheinberger in Vurkheimn), Frankenthaler Wochenblatt (Fr. Albe.
. raukenthahh. Die Gegenwart (G. Miens iu Edenkoben), Saiserslauterer Zeitung (I. Kaiset in Kaisert lauterny
Ludwigsbafener Tageblatt (M.“v. Osiheim in Ludwigshasen) Neustadter Zeitung (D. Kranzbühler in Neumnadth,
Pirmasenser Anzeiger K. Lütel in Prrmasens), Pirmasenser Wochenblatt (Wwe. Deil'sche Duchdruckerei in Pit⸗
aasens). Plate Zeitung (Jager'sche Buchdrudere in Speier) Pfälzische Volkszeitung (Phil Robte in Kaiferslautern),
Pfälzischer Kurier (Baut'sche Bughdruckerei in Ludwigshafen) Speierer Jeitung (EGilardone in Speier), St. Ingberter
Anzeiger (F. X. Demeß in St. Ingbert), Südpfälzisches Wochenbiatt (5. A. Sland Bergzaberr), Zweibrücker
Zeituug (Aug. Kranbuͤhler in Zweibrücken), benachrichtigen hierdarch dus vereyrliche inferirende Publicum, daß bom 1. Januat

1876 ab die Einrückung,sgedührr sr dieeinspaltigegeile 10 Pfennige für

Inserate aus der Pfalz und 14 Pfennige für solche von außerhalb detraͤgt, ferner daß für Reclamen 0 Pfeunige
oro Zeile berechnet weiden, und bilten um gefl. Kenntnißnahme von dieser Aenderung.

αι

Denutsches RNeich. Wes.-Zig.“ Folgendes mit: Die Urheberschaft der fürcht·rliche
München,; 10. Dez. Das Kultusmin sterium hat bezüg⸗ catastrophe ist auf den Passagier Thomas zurückzeführt. Es

ich der Umrechnung der in dem Gesetze vom 10 Nov. 1861, ie ber nicht ruchloser veichtünn, sondern berechnete, kaltblütige Bos⸗
Aufbringung des Bedarfs für die deutschen Schulen betreffend, heit, die das Werk der Zerstörung angerichtet hat. Thomas hat
est zestellten Geldsätze in die Reichswährung verfügt, was folgt: elannt, daß er nicht nur Besitzer des Fasses gewesen ifi, das ex⸗
l. Die in Art. 3 des Schuldodationsgesetzes enthalienen Geldaͤn⸗ Aodirt hat, sondern daß er dieses Faß an Bord der „Mosel“ hat
jätze werden in nachstehender Weise bestimmt: Dder geringsie Ge⸗ yringen wollen, um das Schiff in Grund zu bohren. Das Motib
jalt eines Schullehrers b.trägt: 1. bei Gemeinden. von mehr als dieser teufl schen Boszeit scheint die Absicht zu sein, durch übertrie⸗
10,000 Seelen 837 M. 20 Pf.; 2. in Geneinden? von 2500 hene und fiagirte Versicherungen Gewinn zu machen, einen Gewinn,
dis 10.000 Seelen 771 M. 30 Pf.; 8. in Gemeinden von ge⸗ den er nach feiner Aussage mit Anderen hätte theilen müssen.
cingerer Einwohnerzahl 600 Mark.; 4. in der Pfalz bei Gemein⸗ Die Kugel, welche er sich in den Kopf jagte sollte ihm am 18. Dec. Nchm.
den don 2000 - 2500 Seelen 688 M. 80 Pf. Die in Art. 3 Jerausgezogen werden. Er ist fortwährend bei Besinnung und weiß
Abs. 2 des genannten Gesetzes bestimmten Wohnungsanschläge ber Alles Auskunft zu geben. Thomas liegt im selben Zimmer
ꝛon 12, 50 und 25 fl. werden auf bezw. 20 M. 60 Pj., 85 M. nmit vielen seiner Opfer. Na hmittags sollte eine zweite Verneh⸗
30 Pf. und 42 M. 90 pf. jestgesetzt. Der geringste Bezug eines nung stattsinden, und diese mag etwa zu dem Gerüchte Veran⸗
Schulverwesers beträgt 428 M. 60 Pf. jahrlich, dessen Wohnunys- assung gegeben haben, dis Bremerhaven iun die größte Aufregung
unschlag mindestens 122 M. 90 ppf. Der geriagst. Bezug eines versetzt hat, zu dem Gerü hte, daß nachh dem Bekenntniß des Tho—
Schulgehilfen beträgt 342 M. 90 Pf., die dem Schullehrer fur nas sich noch mehrere solcht Höllenmaschinen unter den Gulern
die Verpflegung des Gehilfen gebührende Entschäͤdigung 205 M. der „Mosel“ befanden. Das Gerücht ist unbegründet. So diel
30 Pf. 2. Das Werktahsschulgeld beträgt vierteljährlich 70 Pf, man weiß, hat Thomas nur ein Faß zu seinem schändlichen Werke
das Sonntagsschulgeld vierteljährlich 35 Pf. 3. Die in Art. 8 vordereitet. Es war ein starkes Faß dom Boͤltcher Delvendahl in
Abs. 1 des Schuldotationsgesetzes, bezw. durch den allerh. sanktio Bremen geliefert. In diesem hat er mit Malertial von einem
nirten Gesammibeschiuß der beiden Kammern des Landtages vom inderen großen Fasse zwei Abtheilungen durch eine Scheibe herge⸗
30. Sept. 1863 normirten Beträge von 300 fl. und 200 fl. tellt, in welcher sich ein Loch befand. In der einen Adtheilung
verden auf bezwekend 514 M. 80 Pfg. und 342 M. 90 Pfg. jat er vermuthlich den Apparat zum Zünden, den er höchst wahr⸗
amgerechnet. Nachdem übrigens die Staatsbeiträge a 200 fl. an cheinlich bei sich gehabt hat, aujgestellt, die andere mi Dynamit
die Kreisunterstützungsbereine der Schullehrer mit einem nach dem zefüllt. Das nicht benutzte Holz hat sich vorgefunden. Das Faß
berhältniß von ĩ. fi. zu einer M. 80 Pf. umgerechntten Betrage ist von ihm in das Magazin des Norddeutschen Lloyd geschafft
on 360 M. in den Budgetentwurf für die 18. Finanzperiode worden, wo er, wie erwähn dessen Warmhaltung empfohlen hat.
angestellt sind, wird nach erfolgter Festsetzung des Budgets in Der Plan mag dahin gegangen sein, daß der Apparai mit einem
zieser Beziehung weitere Enlschließung nachfoigen. UAhrwerk erst die Entzündung dewirken würde, nachdem Thomas in
Southampton, wohin er VPassage genommen, gelandet und die

„Mosel“ verlassen haite. Viell:icht solltenn auch erst in Southamp⸗

on die Colli an Boid gebracht werden, durch deren hohe Ver⸗

icherung er, wenn sie mit dem Schiffe verlorey gegangen wären,

ich bereichenn wollte. Anfänglich scheint er den Dampfer „Deutsch⸗

and“ für sein Werk ausersehen zu haben; der Apparat zum Züns

den soll ihm aber noch gefehlt habea. Die Zahl der Opfer ver⸗

zrößert sich noch immet. Rach zuverläsfiger Vittheilung beträgt

sie an Todten und Veiwundeten 170.

F Nachrichten aus Amerika mel en „daß der reichste Mann
dort, Astor, kürzlich gestorben ist. Sein Nachfolger dürfte nun
John Mackey in San Francisko sein. Er besitzt ein Jahresein⸗
tommen von ungefähr 10 Mill. Dollars.

Eine historische Perföntichkeit ist diefer Tage aus dem
deben geschieden, nämlich Ladh Louise Stuart, der letzte Absproͤß⸗
ing der schotischen Königsfamilie. Die Daue starb am 5. d. Ve.

n Traquair House, unweit Peebles (Schottland) in ihrem 100.
Lbensjahr.
Verantwortlicher Redackeur 104

BVermischtes.

fF Von Neustadet aus soll eine Beschwerde bezüglich der
kinschatzungsweise beziehungsweise der Höhe der Häufersteuer an
das Ministerium abgehen.

Wurzburg, 12. Dez. Einem biesigen Weinhändler
st der Weinkeller geschlossen und sind sämmtliche Geschöftsbucher
nit Beschlag belegg worden. Der Betreffende soll in der Kunst
Is Weinfabrizirens Außerg wöhnl'ches geleistet haben und die
jegen ihn eingeleitete Untersuchung auf Anzeige miehrerer nord⸗
veulschen Wirthe erfolgt sein, die von ihm ihren Weinbedarf be⸗
ogen haben.

f.Däffeldorf, 5. Dej. Eine Sparkasse eigenthüm—
icher Art entdeckte neulich ein Ehemann. Derselbe sah nämlich,
uls er nach Hause kam, wie seine Frau mit dem Einnähen eines
3wanzigmarkscheines in einen Untertock beschäftigt war— Neugierig
macht, trenme er den Rock auf und fand zu seiner Ueberraschung
300 Rak, welche seine Ehehälste nach und nad erspati hatle.

x Ueber die Explosion im Bremerhaven theilt die
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        —12 F 2 2
Stipendien zum Besuche der Wiesenbauschule in Speier. Frische Honig⸗Lebkuchen
Die vom Kreiscomite des landw. Vereins der Pfalz neu gegründeie Wiedenbauschule dei Adolf Grewenig.
welche die Heranbildung eines für die Ausfüprung von Cultura beite Ki d 2
in der Pfalz aufzustellenden Personals von Vorarbeitern —resd. Cull⸗
zuraufsehern bezweckt, soll zu Anfang des aächsten Monats in der Kreishaupt⸗ in er pielwaaren
dadt Speier eröffaet werden, Ind wird der theoretische Schulunterricht von Vee⸗ und Straßburger
dinn des Januars bin Mitte Februar in der Wiesendauschnle zu Speier n
retheilt, in welche zur Aufnahme aͤls Schuler hauptsächlich jüngere, noch bildsame Leute oniglebkuchen
mus dem Bauern⸗ und Bauhandwerterstand, oder auch strebsame Wiesenwärter (Friesen)
ich eignen.
um den Besuch dieser nützlichen Anstalt auch minderbem' ttelten Bauernsohnen zu
rmoͤglichen und erleichtern, haben die nachgenanuten Distrikisraääthe des Amis bezirka
Zweibrüchen in ihrer jüngsien ordentlichen Jahresversammlung Stipe ndien
und zwar:
I. Der Distrilisrath des Cantons Zweibräcdcen 2Stipendien à 75 Mart
im Gesawmibetrage von 180 Wart; — — — 32
3. Der Distritisrath des Cantons Hor abach ein Stißendium im Betrage
yon 75 Mark; ———
. Der Disirittsrath des Cantons Bliezkastel ein Stipendium im Betrage
oon 78 Mark. —7
—XE Stipenden wollen ihre Gesuche mit Zeugnissen über Vermögen;
Schulbesuch und Leumund bis längstens zum 20. laufenden Monats bei
rer unterf. Behoͤrde einreichen, welche im Uebrigen auf das in den landwirihschaftlichen
Zlanern Rro. 19 vom l. J. abgedruckte Programm der genannten Anstalt, welches
über die Aufnahmsbedingungen, Den Unterricht, die Disciplin und den —A
Aufschluß gibt, zur enntnißnahme und Darnachachtung verweisft.
3weibrüden, den 11. December 1875. n *·u
Konig. bayer. Bezirksamt
— — Damm.
4 “ au
J. St. Ciolina &amp; Sönno.
reichhaltige Muster⸗

myfiehlt J. Haas.
Un erzeschnese empfehlen zu Weih⸗
nachtsgeschenuken .
rine Parthie feine Glagehaudschuhe,
owie sämmtliche Mäinter auren
im damit zu räumen, zu bedeutend
jerabgesetzten Preisen.
GeschW. BOoiMn.
Weihnachts⸗Kerzen
Stearin Kerzen
myfiehlt 7. Zepp.
J. Cabriel, Schuhmacher
eigt hiermit seinen verehrlichen Kunden
ergebenst an, daß er seine Wohnung in's
Joh. Jos. Heinrich'sche Haus (Gen⸗
darmerieloca) Saarbrückerslroße verlegt hat

Der gegen Magenkrampf, Verdauungs-
ehvñche. Blähnngen, Kopischmerzen. Cho⸗
sera Ruhr ⁊c. rühmlichst bekannte u. ärztlich
mpfohlen ene la vcl iae Inge mbit-
ter ist nur allein ächt 375 Pfennige pro
siesche zu haben bei J. F riedrich n
5t. Ingbert.

Zweibrücken (Ece der Landauerstraße.)
Von einer bedeutenden Seidenwaarenfabrik ist uns eine
arte in:

farbigen Seidenzeugen
lin Anfarbig, gestreift und carrirt).
sowie in
sch warz, Heidensammten
(Gis zu den feinsten Qualiläten)
zur Verfügung gestellt * 45 twir 5 zur — ir be ers
Za estgeschenken empstehlt:
Beschnitzie Holzwaaren als: Schlüssel-, Handtuch⸗ u. Garde⸗
robehalter, Zeitungs ⸗u. Brief⸗Mappen, GCigarren⸗
behalter u- Aschenbecher, Porte-
ennais, Cigarren-Etuĩs, bis zu den seinsten,
Tintenzeuge, —— Photogr. Album; ebenso
die Fabrilate aus der Fabrik der J erren Gebr. A ilt in
Forbaoh, besonders die ehinesischen⸗u. japa⸗
nesischen Sachen.
Franz WMoll.

Viar Doamen!
Bei Lramer &amp; Co. in Leipzig erscheintt
Die
ADQiISSDVC.
zeitschrist in Nonatsheften fuͤr leichte el⸗
Ante weibliche Arbeiten, enthaltend nent
ieraneter in brilantem Bunt-
arbondruek ausgeführt, sowie Hä—
el⸗ und Filetmusteꝛ, Vorlagen für Weiß⸗
sickerei. eißnähierei. Waffel- —X
arbeit, Perlhälelei x

Die anfache Ausgabe kostet pro Mo⸗
nat nur 1 Sgr. — 6 Ixr. rxh ⸗ 106
ijstert. Die Doppelausgabe tostet das
Doppelte.

Hie anfache Ausgabe enthält abwech⸗
elnd einen Ronat Stickmuster. deu andern
datel⸗ Filet⸗ x. Muster. Die Doppel⸗
unggote enthält in jedem Monat Beiden

Man abonnirt zu sedor Zeit auf
se drei Hefte einer beucbigen Ausgabe
en Buchhandlungen und Posau⸗
„rucht⸗ xote rirvrese der Ctadt
weibrücken vom 16. Dec. Weizen 85 fl 55 kr.
born 4 fl. 83 kr. Gerste Zreih. —N. —kr. Gerßte
reih. Afi. 16 kr. Speli ʒ* si. 48 ir. Hafer 48.
g rc. Kartoffeln 1fl. 15 ir. Heu 2 fl. 42 b
Stroh 2 U. 24 per Zentner. Weisbrod ?/a Kilo
8 ir. Kornbrod 3 Kilo. 23 tr. ditto 2Kilo 16bhr
ilo. 8 ir. Geschmischtbrod 8 Kilo. 82 kr. 1
er Wes 100 Gramm 2kr. Kindfl. J1. Qua
FJufe. ADual 16 ir. Kalbfl. 16 ir. Hammelfleisch
jg ir. Buller 36 kr. per Pfund

K — ⸗
riogerverein.
Sonntag, den 19. December 1573 Abends von 7 Ubr ab hält der Kriegerverein
Si. Jugbert seine diesjhrige
nristbaum verloosung 2
im Oberhauser'schen Saale ab, wozu die Mitglieder mit ihren Familien hierm't
eingeladen werder. Nach derselben ist
gomuthliche Unterhaltung.
Loose sind bei dern Toterzeichneten zu haben.
nuch werden freiwillige Gaben dankbarst ent zegengenommen. a
5. Sischer

or⸗·

vom 14. Dezembet 18765.
Geid⸗ Sotte 1l Ri. Pi.
Pistolen.* 16 40 — 6
dolland. 10. fl. Stücke 5 65 — 8
dutaie..8 9 48 -
do Ftantensite·⸗ us 18 — 2

knglische Sovbereigns .479 28 —
ee né 63
—— — Doliars in Golhd 4
Aierꝝu ais BReæilage Tũgemeiner MAvureiger für ãucea Komigreicu rr
Frcincn Ama umnd Lerlag von J.. X. Demetz n Er Ingboert.
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        uch
228 28522 3842457
à242 22372; 533222223 8 A 8 225
5357855233235 3 2325237373

e 5 53— — —42 — 272 * 25 — 2 —z *5
53— 2* —A —AFF 8 5 5 5 —2—2—25— — F — —226 .. 2222 de *

———— ——— 25323758 —— —— 418 25
—* 4 * — 32
S 58 s*55 S —3 — s22* 5538222533.1 ? ReXELM —

— 28 — 2 — —2 2 532525 — — * 7 edb E ES* — — 2̃ 2 —A
325838553523 3333333—333375 533 538
E — — 40 2 2555 5 532 —— X 22* — 8
8 38 25 3 3

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—A 23835 3 8—3555 Zz25*53355 *533333233 22M
— 22 522532 —— 528 —/e 383588 2—23 8* FE—

3535,352*87 2 3 555 2352 58 2538 252338435238

2z20 —5558 2233 25 3.8372 523532833 55228232 —52557
258222 3 25.2 3— V2353 — 525 * —5
2 — 22 57c 32333 5 * *8 — ————— 8 —A — — *
8 2 2 2225* 22 38237253323 —AO— 3 — —
572 55353 z 33—2 —37— 13 2258523*3225385
— — z2525538* 2 723* 5 —A —“„s—«52388
25 2 * 2 2— 5552* — 2— 2 7 *

2 28 7* B3555 — — ———— 83
—8 .* — —— — 2 * 2 822 —**
35753335 7 33—
—A —— 55,5——55 —55 5—5

*2538—E8— z—— —23 —32—223 .5 54 255 —RR 5

2525 — 58 335 ——2—*——3323232 5525 7 325
53 522*22 —— * —285 2 5 SSES 53 m2 35 *
2* — — 7 — 253 —A * 22*2 22 — 53232 E 55
32 33875 z33 283
35 55 38—2 35353 ——3338533* z332855866825*
s 23833— —58385833
5 —5* — 2 2 8 * 2
——— 2555355—35355 53522333338

8 —— —— 232 2*8 2z25252 3853258322 5532
—AA — 3 3883
255555832335 ASESERESMEMASEÆxEBRBRAZS

D. . ITI. 582

222 82242 22 222* A 2852256 3

————— szz 53333
* —825 —335338333 232282 * 55Rf— 8 25 52253
555* — —— 3 —— s58385—

22 7 —A 2537*85 2 5232352
2853333338338—8 38 8 33
—J— * — 5 —5z322 — 2 a — *
8⸗ —A— ——— 2 52275 4 —87 * * * —

A * —3— — 25 2 8 — 5 — 23282355
3 35 33 332
* 8 e⸗ * 5 2 8 2 2 —A—
253322 25 2585222 „.E — — — —A — *»* —*27E7E —A —
3353357355537533 — 535533223
3333 386 A
2*5 * — * 2 3 5883 —8— — — 222 .

25362 3 — —875 * 5s*532. —— — 3855 355355 5
388335357 33535555323532653 7833 333
I 2 8 2 — —A —*8 2 2
333732338383 — — z*
2 — — —— — 8*— —— — — —8 — *2* 5—532— 252 * —A

7 8 — 55 752 —— — —A — AEA E —* 2 2 —12 —
38 2328

252 5 z535—23 82322855 3 *82
33
2 —— — —* g —2 — —— 522 53— * 3 S — 82 2*
— —8 —z25— 83 823 —— * 235 282
—333338 32338 — 3 553
—z*2322—85 —58 3 22238 z2*83282232
— 2 3826 523385*2 — — —— ——
2827 5 — 2 55 — — »34 — — * J — — * 22 8*
2 — 328 3 * 22 — 22232 532 525 222 83 — *
—J 33335

— * * —— —*2 55 52 * — *222
5253 z35333 5——— 3——33—555 —553525—53 333553233535
3333535533353322— 5583335243585 ——— 35 55 33—3
cE .4 8

25333335335385
*
* — 522s * 2 72 — * 5538*
5535573853288
22 — 25 — 5 — ẽcna 23222 * 3 S
* 2555385535 2 2 58* S2 82228 z383s823 388
3353755553555 2 —A 25325 2335333353 —A—
2 3335332555533 5ã 885 28 53535—353235 523334 5255 225
5 53353532 323 5 2 9 7527— 5322353 28355 —A
— 2232 * — 85 —— v82325 5ñ2* 23 — 2
232 ẽ —A 25 25532 — —— 5 Ax —A————
»3E5 5* 33335357 3353 5822—525 58 555
— —A— 3333553387 555 25556 5 223355 5
— — —A———— z.24 232 — 5233838 —73232 52
2 555 —A — 334 —— —723883*27 2252 2328253
— 58 28 S — 2»337 27— — EXXX — 553855 * 58535 532 —A 2
23 57533 — 25325438 —A 58325235333 —A 23
—A— 5 2 s55353 355 235355 333235
85*57 *23 —2 233353338 28* 2 * 3333 23527—
23 —z ——5 5s335358338 — 22386 2 —XMI 223 5323
3233333363753 — 35z335553323 — 233538 — — —AA
5 2383 333358 8333 23525335 ——
5s2333333353 235 33538 335323355335 38 52353 3353
2563 33738 5257 3383435 358 28338
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—A 585 2*25385 d 335323383 5382 52343823 2 86 5523
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353335535333 *288 5.5 52222 57533555 5z5 —5z3323833,
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7. 2 * A— 550 — —— S2 5ã 55 * —A —— —
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5 2 25 —— — 8 — — 2 2 — 2 ——„W — 3— 2 2
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———
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3 — 33— 33328 5s. 23 *87 —*35
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* —A — 2 285253 2* 36 5282 —88 *
—— *62352888333 2357*
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2* —3535583 5 — —— — 8 — —
2222335* —38— 5338——3—52328 —
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3575 —335333—3——353353 33578328338
—28235—58 52223 5s335522 — S 275282 ü»«— — 750— . 7825
3335—5552328* I5S 8BS 58 — —522 3 2 55
—3 — — — * — 5 —— —A 2— * — *24 — 355
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3 5—33—3r —253573 ——8 6 8522 2 227528 S8 A * W
232333 —83355— 3223 — 3535* —55338363833333838,.52
—3 33 3 3 333—82
— — 2 22 —7 58— — 7*.88 324 8
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