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Bei 4maliger ECinrückung wird nur dreimalige berechnet. 18. Sonntag, 25. Januar 1885. 20. Jahrg. Politische Uebersicht. LEokale nund pfälzische Rachrichten.“ sich nämlich ein halbes Pfund Seife und während er noch im Hause des Meisters mit Zusammen⸗ dacken und Fortschaffen seiner Effekten zu thun hatte, gelang es ihm, unbeobachtet das Stück Seife n das zum Einsäuern des Vrodteigs bestimmte Wasser zu praktiziren; außerdem vermischte er eine Hartie Mehl mit Sand, Kehricht, Streichhölzern ꝛc. Zum Glück wurden jedoch diese boshaften Sach— »eschädigungen noch, bevor die Materialien zur Verwendung kommen sollten, entdeckt, der Thäter war jedoch abgereist. Die Sache gelangte zur An⸗ zeige bei der Polizei und auf deren Requisition vurde der saubere Bursche, wie wir hören, in einer Herberge in Landau verhaftet; es wird ihm nun »om Strafrichter der wohlverdiente Lohn für seine zoshafte Handlungsweise, wodurch er sowohl das Beschäft seines Meisters empfindlich hätte schädigen, wie auch die Gesundheit vieler Menschen in leicht⸗ inniger Weise hätte gefährden können, zu Theil werden. — Deidesheim, 21. Januar. Daß Je— mand Urgroßvater wurde, war schon öfter da, daß aber Jemand Ururgroßvater geworden ist und ihm gleichzeitig mit der Geburt, durch die er eß wurde, selbst noch ein Kind von seiner Frau geboren wor⸗ den ist, mag wohl zu den Seltenheiten gehören. Dieser Fall kam dahier thatsächlich vor. Es wurde nämlich unser Vürger und Schreinermeister P. Dürk vor einigen Tagen von seiner Ehefrau mit einem Kinde beschenkt, während gleichzeitig eine Enkelin desselben, in Kaiserslautern verbeirathet. Mutter wurde. Dem Bundesrath ist ein Nachtradsetat zugegangen. Danach verlangt die Reichsregierung für die unter deutschen Schutz gestellten Erwerb- ungen an der Westküste Afrikas: Kamerun, das Togogehiet und Angra Pequena 152,000 Mk. als Pauschquantum zur Errichtung von Dienstgebäuden (fur Geuverneur, Kanzler, Kommissäre, Sekretäre und Amtsdiener) und Gefängnissen. Ferner wur den verlangt für den Gouverneur und Generalkon⸗ sul in Kamerun an Gehalt 30,000 Mk., für den Kanzler 12,000 Mk., den Sekretär 6000 Mark. für die Kommissäce in Togo und Angra Pequen« e 12,000, die Sekretäre je 6000 Mark und für Remunerationen und Taggelder an Unterbeamte 12.000 Mark. * St. Ingbert, 24. Januar. Wie uns mitgetheilt wird, ist die Bürgermeisterwahl zahier auf Montag, den 2. Februar nächhin, an⸗ zeraumt. *St. Ingbert, 24. Januar. Unsern hiesigen geehrten Leserinnen und Lesern sei hiermit viederzolt die morgen Abend im Café Oberhauser tattfindende Aufführung des Oratoriums: „Die hl. Dreikönige“ in empfehlende Erinnerung Jebracht. — Der bisherige Lehrer an der Mittelschule zu Niederwürzbach, Joseph Rieber, wurde jon dem dortigen Gemeinderathe und der Orts⸗ schulkommission einstimmig als Lehrer an der oberen Schule daselbst gewählt. — Blieskastel, 22. Januar. Heute Nach— mittag um 212 Uhr wurden die Bewohner unseres Städtchens durch Feuersignale in Alarm versezzt. Am 20. Januar 1884 war das Hintergebäude des Wirthes Körner abgebrannt. Heute zerstörte das Feuer an dem besagten Gebäude abermals den Dachstuhl. Nur dem raschen Eingreifen unserer Feuerwehr war es zu verdanken, daß das Feuer auf einen so kleinen Herd beschränkt wurde. Der Figenthümer hat versichert. Ursache der Brand— entstehung unbekannt. — Der „pPfälz. Presse“ schreißt man aus Pirmasens: Hiesige Arbeiter versprechen sich nicht besonders viel von einem Arbeiterschutgesetze jach den v. Hertling'schen Vorschlägen. Wir hör—⸗ en im Gegentheil von vernünftigen Arbeitern die Befürchtung aussprechen, sie möchten selbst von inem diesbezüglichen Gesetze manchen Schaden er⸗ eiden. So herrscht z. B. in hiesigen Fabriken der Brauch, in Zeiten einer Arbeitshäufung des Nachts inige Stunden zu arbeiten. Diese Arbeit ist eine reiwillige und gut bezahlte. Sie ist nicht weniget ür den Arbeitgeber als den Arbeiter von Vortheil. Sollte nun diese Arbeit durch Einführung eines Maximalarbeitstages eingestellt werden, so würde »adurch manchem Arbeiter ein bedeutender Verdienst entzogen. Zudem entsteht die Frage, ob es für den Arbeiter schädlicher ist, des Nachts etwa von 3— 10 Uhr zu arbeiten, oder diese Zeit im Wirths⸗ zause zuzubringen. (Sehr richtig! D. R.)“ Wie venigstens die Verhältnisse hier (und auch ander⸗ värts) liegen, würden die Wirihe durch Einführung eines Marimalarbeitstages nicht am wenigsten ge— vinnen und so wird es in den meisten Fabrik— tadten sein. — In Kaiserslautern hat ein Metzger Zubfleisch für Ochsenfleisch verkauft und ist dafür )estraft worden; das Reichsgericht hat sich dieser Ansicht angeschtossen. (Pf. 3.) — Kaisersltautern, 22. Januar. Heute Morgen wurde durch Entgleisung zweier Lokomotiven in Kaiserslautern die Ein- und Ausfahrt nach Neustadt gespertt, wodurch bedeutende Verspätungen berursacht wurden. Der Materialschaden ist noch azicht eruirt, dagegegen sollen glücklicherweise Ver— etzungen von Personen nicht zu beklagen sein. — Bergzabern, 20. Januar. Ein seit ängerer Zeit dahier in Arbeit stehender Bäcker—⸗ geselle hatte in voriger Woche durch seine Auf—⸗ ührung dem Meister Veranlassung gegeben, ihn zu entlassen und ihm für den angerichteten Schaden einen kleinen Lohnabzug zu machen. Hierwegen schwur der Entlassene seinem Meister Rache und ließ auch gar nicht lange Zeit darüber verstreichen, im deren Ausführung zu versuchen. Er kaufte Im laufenden Jahre werden im preußischen Heere die kommandirenden Generäle des 9. und 11. Armeekorps ihr fünfzigjähriges Dienstjubiläum feiern, und zwar der erstere, General v. Tresckow, am 12. August, der zweite, General v. Schlotheim, am 22. August. Von den baherischen Offizieren werden der Kommandant der Festung Ulm, Gene— talmajor Bösmiller, am 6. März und der Chef A im 18. Auqust das gleiche Fest begehen. Deutsches Reich. Muünchen, 23. Januar. Es verlautet, daß Bayern im Bundesrathe eine Erhöhung der Korn⸗ zoͤlle durchwegs um 3 M. (7) befürworten wird. Berlin, 28. Januar. Der „Reichsanzeiger“ veröffentlicht ebenfalls die zwischen Preußen und Rußland am 13. dse. ausgetauschten Noten be— kreffend die Auslieferung der Verbrecher. Der Reichsanzeiger“ hat heute kein Bulletin über das Befinden des Kaisers ausgegeben. Berlin, 22. Januar. Der Reichstag geneh— migte in dritter Lesung debattenlos den Handels— Schifffahrtsvertrag mit Griechenland und überwies das Postsparkassengesetz einem 21agliederigen Aus— chusse. Berlin, 22. Januar. Der Handelsvertrag zwischen Deutschland und der Transbaal-Republit dürfte zur Zeit schon abgeschlossen sein. Deutscher—⸗ seits sind mit den Verhandlungen der kaiserliche Gesandte Graf Herbert Bismarck, Geheimraih Heli⸗ vig und Legationsrath von Richthofen betraut. Für die Transvaalrepublik führt Herr Jonkheer Beelaarts von Blockland die Verhandlungen. — Das noch in Vorbereitung befindliche Weißbuch wird weitere Aktenstücke über die deutsche Politik detr. deutsche Interessen in der Südsee bringen. Nachdem die von der englischen Regierung ernaun ⸗ ten Mitglieder der gemischten Kommission, welche über die deutschen Landesreklamationen auf Fidschi entscheiden soll, in London eingetroffen sind, er⸗ vartet man hier täglich die Benachrichtigung resp. kinladung der deutschen Mitglieder nach London zu kommen. Konsul Sahl ist augenblicklich in —X und wird nebst Generalkonsul Dr. Krauel zie deutichen Interessen in London vertreten. Ausland. NRom, 22. Januar. Die Regierung will ein weites Bataillon nach Assab senden. Die Minister des Kriegs und der Marine sollen noch eine größere Erpeditigun vorbereifen Vermischtes. F Mannheim, 22. Januar. Gestern Abend warf ein Individuum, Namens Busch, wie es ge⸗ teht, „aus Politik“ einen Quaderstein durch das Fenster der Polizeiwachtstube. Die anwesenden Schutzleute wurden mit Glasscherben überdeckt, aber nicht verletzt. F Mit der vielgenannten Emmer ich'schen Nillionen-Erbschaft, welche verschiedene Gaue unseres deutschen Vaterlandes schon längere Zeit beunruhigte und zu manchen Illusionen Anlaß gab, scheint es nichts zu sein. Wenigstens theilt die „Kobl. Vztg.“ aus einem Briefe, der ihr von einem bei der Erbschaft Interessirten zur Verfügung gestellt ist, mit, daß der deutsche Konsul die Sache als auf eine Fabel gegründet bezeichnete und dabei bemerkte, daß jeder, welcher in dieser angeblichen Nachlaßsache irgend eine Gebühr als Vorschuß an⸗ nehme, sich, des Betrugs schuldig mache. Das Schreiben ist datirt vom 16. Dezember 1884 und für die Erben, welche auch jetzt auscheinend noch an die Erbschaft als zu Recht bestehend glauben. sehr ernüchternd. F (EEin UeberzieherJubiläum. Es ziebt doch noch etwas unter der Sonne, was noch nicht dagewesen ist. Dazu gehött ein Jubiläum, »as jüngst in Gotha gefeiert wurde. Ein Stamm⸗ zast einer dortigen Restauration hatte in dies Lokal 50 Jahre lang ein und denselben Ueberzieher mit⸗ zebracht. Das Ereigniß wurde festlich begangen. Mußs das ein Stoff gewesen seins! — (Ein junger Seefahrer.) In Ham— hurg ist vor einigen Tagen ein Gjähriges Kind, das allein die Reise über Land und Meer mahhte, ange⸗ kommen, um zu seiner dort wohnenden Großmutter zebracht zu werden. Die Eitern des Kindes waren im November plötzlich in Cleveland (Ohio) gestorben, vorauf Nachbarn dasselbe in Nempork mit den