Amtliches Organ des königl. Amtsgerichts St. Ingbert. J. ⁊. i cal uh I it Ten naberter nzeiger · erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. 2 mal wöͤchentlich mit Unterhaltungs⸗ GBlatt und Freitags und Samstags mit acht 0 — — —** —5—x33— a — * — e e emaen — 3 B, einschlie ßlich 9 —E—— 3 urü etraͤgt bei Inseraten a er Pfain10 , bei außerpfälzischen And soichen auf welche die wditien Nieint iheiu, iß . deklamen 50 8. Bei 4maliger Einruckung wird nur uge —2 was r — 5 V 148. a DSeutsches Stuitgart/ IO. Juni Jed at erden —*— W— er Staatsanzeiger“ un Bayern in Friedrich rinzregenten Luitpold bsi 28 i —X Bei nhh der König und bra ei der Tafel * —A dee folgenden Toaß vwie auf die Fortdauer des ge ohl des Prinztegenten en Vecholtnisses es gegenseitigen freundsch zwischen Ba aft . dvierauf erwiderte der yern und Württeme hbe Rir auf das Wohl J Prinzregent: „Ich aheben; In din —B———— ton seit langer Zeit der aglüclich, daß Ich Mich ue Itret Majestaten —S Freund⸗ linigepoar von ee Hoch lebe das i Dere von aa Prinz Regent J. Der Köni in b — zweite ee e din —— —W 2585— Nra 29 g 7 isten und wärmsten We Prinzregenten die h sbadin uee e degierwug ZJuli. Die unee . an ihre 43 iizen nach. Die Untersn führung des K wigert werden. Di nterstitzung konnte ni on⸗ w von dieser e de — 8 einen Gebra nf Zuli Di uch gemacht un he au — B wdedn — Roaise dem erschawa⸗, m bwi em Ka begleitet dawid n e derschawa betrelen aiser Wilhel ——— — B——— Landung — nach e — 2 und woselbst am —58 wo suhen wird. V allen militärischen Eh e der vfiellen ezi Kronstadt gebt *9 em⸗ —6 des 88 nach Peterhof mRuͤgsich z auf der — don —3 — “ Sraß Pergett e ndena gleitet, auch Herr —* uͤsel 6 —* mit der Waffen F Regierung u w — WW— fabril Steyr wegen di nter ilionen. ehren zum Preise oe eerunh zVaris. 1I0. Jun on fünfzehn n in der 8 uli. Bei einem gestern i —— reiagne ih gestern in St. —— m zu Ehren v Hoffnung yrach General a. D ensen A ee —* gen wieder zurückge eines in demden 9. Jul A clegramm verl uli. Im Ob n — wonach im 38 wype des zu und auch in dem Kü ande Un⸗ eni niandes, sowie i stendistrikte dee Ve ie Eingebore ie in den reservirt he rtreter der Regi nen im Aufsta tten 66 Regierun tande seien. di ie dorti g sprach die Aufstandes gen Truppen zur U Hoffnung M— Eter, nterdrückung die gestern seine Bahre, heute aber seinen Grab⸗ hügel zieren, das bewies die Thräne in dem Augt Zerer, die in Trauer und tiefer Bewegung so zahl⸗ reich seine stille Gruft auf dem Friedhofe umsian den. Nachdem vor dem Sterbehause am Sarg⸗ des Toien der Geistliche ein stilles Gebet gesprochen hatte, trug ein zahlreicher Saͤngerchor, aus hiesigen und auswärtigen Sängern bestehend, ein Trauer— sied vor. Den Zug eibffnete die Kapelle der Drei⸗ ßiger aus Saarlouis, dann folgten Kranzträger und hinter diesen der Sängerchor, darunter der Gesangverein Malstatt · Burbach, Deputationen des Mufikbereins Kaiserslautern, des Musikvereins Flora“ aus Saarlouis mit Fahne, des Vereins „Harmonie“ aus Neunkirchen. Dem Sarge folg⸗ en zunächst die trauernden Familienangehörigen, darnach die Kapelle des rheinischen Dra⸗ onerregiments aus Saarbruͤcken, die dessen Oberß n ehrender Anerkennung der Tugenden des Berstorbenen zu dessen Begräbniß entsendet hatte. Den Schluß bildete eine große Anzahl hiesiger und uuswärtiger Freunde des Entschlafenen, welch' letz ere theilweise aus weiter Ferne herbeigeeilt waren, im dem so rasch vom Tode Ereilten das letzte Heleite zu geben. Unter den Klüngen eines Trauer⸗ narsches bewegte sich der Zug zum Friedhofe. Am Frabe angekommen, intonierte die Kapelle der Drei⸗ ziger den Choral „Jesus, meine Zuversicht.“ Harnach folgte die Einsegnung und die Gedächtniß⸗ rede, die Herr Stadipfarrer Ferckel auf Grund »es Psalmwortes „Du bist mein Gott“ hielt. In rostspendenden und erhebenden Worten schilderte diese das Leben des Heimgegangenen von der Jugend bis zum Tode, wie sich derselbe stets gezeigt habe als treuer Freund, begabt mit einem reichen, dlen Herzen, der Freude und Heiterkeit bracht⸗ wohin er kam, als ein eiftiger Jünger jener göttlichen unst, die den Menschen erhebt duͤrch die Macht der Töne, als guter Deutscher, der sich nicht beirren ließ und treu und fest stand zu Kaiser und Reich Nach der Rede trug die Kapelle der Dragoner einen Trauerchor vor. Den Schluß der feierlichen Hand ung bildete der Chor ‚Stumm schläft der Sänger.“ Nachdem die auswärtigen Deputationen die dew xFntjchlafenen gewidmeten Kranze an dessen Gruft nedergelegt hatten, löste sich die Trauerversamm ung langsam auf. Freunde drängten sich noch zum drabe, um dem siillen Schläfer den letzten Freundes⸗ zruß zu senden, und mancher mag beim Weggange zie letzten Worte des kaum verhallten Liedes wieder holt haben: „Du schlummerst stille, schlummerst leicht hann üdber dich der Sturm, der Zephyr, streicht der Sturm, der dir den Schlachtgesang durchdröhnt, der Hauch, der sanft im frommen Liede tönt.“ gautzkirchen, 9. Juli. In der teil⸗ veise eingefallenen und jetzt abgebrochenen Kirchen⸗ nauer wurden zwei im golhischen Stile gehauen Steine gefunden, die aller Waͤhrscheinlichkeit nach Teile größerer Denkmal⸗oder Graͤbsteine sind. Auf nem Stein, der die Form eines Kreuzes hat, fleh 'olgendes: Regierungspräsident von Braun in Begleitung zweier anderer Herren, worunter Herr Forstrat Zapf, von Spehyer kommend, auf dem hiesigen Bahnhofe ein, wo sie von Herrn Forst⸗ meister Eckert vom Karlsberge empfangen und nach letzterem Orte geleitet wurden. Daselbst nahmen die Herren das Forsthaus und die Ueberreste des hemaligen Herzogsschlosses, sowie die Forstanlagen in Augenschein. Die Anlagen auf dem Karlsberg sollen einer Reihe von Ausbesserungen unterworfen verden und dürfte dieser Besuch damit zusammen- hängen. ( Zw. Z.) neber einen an sich unbedeutenden Eisen⸗ bahnunfall, der aber leicht sehr schlimme Folgen haite haben können, berichtet man der „Pf. Pr.“ aus Neustadt: Als am Samstag der um 5 Uhr 15 Minuten von Landau kommende Personen⸗ zug Nr. 133 auf dem 4. Geleise in den Bahnhof Neustadt einfuhr, entgleiste an der ziemlich starl rinbiegenden Kurbe der Tenderwagen und lief etwa 250 Meier weit neben den Schienen, bis er glück⸗ licherweise durch eine Leitschiene in das richtige Geleise gehoben wurde. Der Lokomotivführer gab fortwährend Signal und wollte die Lokomotive zum Siehen bringen, allein die nachfolgenden Personen⸗ wagen schoben den Tenderwagen, der durch den Heizer auch nicht gebremst werden konnte, ohne her⸗ untergeschleudert zu werden, immer vorwärts. Die Passagiere in den Personenwagen ahnten nicht, in welcher Gefahr sie sich befanden, und das Personal auf der Lokomotive und im Packwagen lam mit dem bloßen Schrecken davon. Unter verhängniß⸗ hollen Umständen hätte aus dem Unfall ein großes Unglück mit vielen Todten enistehen koͤnnen, wie Bahnbedienstete selbst versichern. Der Tenderwagen soll die Schrauben an den Schienen förmlich weg⸗ rasirt haben. — Wachenheim, 9. Juli. Von heute an werden auch sämmtliche übrigen hiesigen Schulen sn der 3. protestantischen ist bekanntlich schon seit den letzten 14 Tagen der Unterricht ausgesetzt wegen der hier immet weiter um sich greifenden Masernkrankheit geschlossen. SgFreinsheim, 9. X Kirschensest nahm leider einen blutigen Abschluß. Heute früh Morgens gegen 5 Uhr wurde namlich der ledige Dienstknecht Franz Schäfer von dem gleichfalls ledigen Tagner Heinrich Matheis auf dem Heimwege derari in's Ohr gestochen, daß derselde der Verletzung erlag. (D. A.) DSpeyer, 8. Juli. Gestern passirte die Jiesige Eisenbahn⸗Station ein schwerer Lastzug von dudwigshafen tommend. Derselbe bestand aus: 1 12achsigen Wagen, belastet mit einer Panzer- platte im Gewichte von 81 500 Kilo, je 2 Wagen mit je 8 Achsen gleichfalls mit je 1Panzerplatte hon 58,000 Kilo und 41,000 Kilo befrachtet. Die Platten kamen aus der Geschützgießerei Gruson Buckau bei Magdebutg und sind 'für den alienischen Kriegshufen Spezzia bestimmt. Die Garnisons⸗Verwaltung Speyer schreibt die Bauarbeiten für eine Kaserne im Gesammtbe ⸗ trage von 298. 980 Mk. aus. Submissionen müssen bis zum 19. Juli Vormittags 10 Uhr daselbst eingelaufen sein. Plane und Kostenanschläge liegen auf dem Bureau der genannten Verwaltung zur Einsichtnahme auf. Reichsarchivar L. Schandein in Speyer tritt am kommenden Herbst in den wohlverdienten Ruhestand. Herr Schandein steht bereits im 75. Lebensjahre. Lokale und prelzeche Nachrichten. „*St. Ingbert, 11. Juli. Gestern Nach⸗ nitag wurde unser verstorbener Mithürger Hetr delentin Seiter zuc lezten Ruhe bestattet. Nun dlaft er, der Nimmermüde, im kühlen Schooße vet Erde, und uüͤber ihm wölbt sich ein Hügel von helmen, Rosen und anderen duftenden Blumen, lauter Spenden herzlicher Theilnahme treuer Freunde uus der Nähe und aus der Ferne. In welchem Ivsehen der Heimgegangene stand, das bewies der iattihe, großartige Leichenconduct, das bewies der —x praͤchtigen Kränzen und- Bouquets 1727 DEN 26 JEN ER Auf dem andern ist die Jahreszahl 1737. Ferner wurder eine Masse Schädel- und anderer mensch⸗ iichen Knochen gefunden; es ist jedenfalls anzu— nehmen, daß auf dem Kirchhofplatze früher ein Gotitesacker war. (Zw. 3) — Homburg, 8. Juli. Heute Minag 11 UUbr 36 Min. ftrai Se. Erzellenz Herr