München, 17. April. Im Abgeord—
netenhaus wiederholte bei der Berathung des
Militäretats der Kriegsminister auf die Aus—
führungen des Referenten Frankenburger, er
habe wäbrend seines Krankheitsurlaubes die
Verantwortlichkeit weitergeführt. Was den
Mißhandlungsfall in Kempten anlange, so
dürfe der Kriegsminister nicht die Militär—
gerichte beeinflussen. Der Kriegsminister
beugte Wiederholungen strengstens vor.
Werlin, 17. April. Der amtliche
„Reichsanzeiger“ schreibt: „Charlottenburg,
17. April. Bei Sr. Majestät dem Kaiser
haben sich die bronchitischen Erscheinungen seit
gestern erheblich vermindert, auch das Fieber
ist geringer geworden. Die Nacht war besser,
das Allgemeinbefinden befriedigend. Mackenzie.
Wegener. Krause. Hovell. Bergmann. Ley⸗
den. Senator.
Verlin, 17. April. Der Kranken⸗
värter, der bisher die Nächte bei dem Kaiser
vachte, ist auf Veranlassung Dr. Mackenzies
neute seines Dienstes entlassen worden. Die
olötzliche Entlassung erregt einiges Befremden,
veil dieser als der beste unter den Wärtern
er königlichen Universitätsklinik von Professor
Bergmann eigens für den Kaiser ausgesucht
vorden war. An Stelle des Entlassenen
ist nunmehr ein englischer Krankenwärter ge⸗
reten. — Durch größere Gaben von Anti—
»yrin ist es erfreulicherweise gelungen, die
Temperatur des Kaisers nicht unerheblich
herabzusetzen.
Berlin, 18. April. Die Besserung im
Befinden des Kaisers dauerte auch gestern
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Abend an, obschon das Fieber in dend
tunden etwas zunahm. Kaiser dFriednn
jab sich zeitig zur Ruhe.
Baris. 17. April. In dem Min
»athe im Elysee kam die innere We
zehend zur Besprechung. Am Donn
vird die Regierung einen Antrag fieln
Folge dessen sich eine Mehrheit bilden n
vahrscheinlich den Antrag auf Abann⸗
des Wahlmodus für den Senat; inde
die Sache nochmals im Elysee berathen
ein Beschluß über die Haltung des Cch—
bei der zu erwartenden Interpellation
werden. Floquet hält es nämlich fürm
das Vertrauensvotum zu verlangen, un
Boulangisten gewachsen zu sein.
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