Hau s—
Versteigerung.
Montag, den 28. Juni
18836, Nachmittags 2 Uhr, zu St.
Ingbert im Case Oberhauser,
lassen die Kinder der daselbst woh⸗
nenden Eheleute Peter Schwarz,
früher Schmied, und Catharina
Woll, ihr zu Si. Ingbert in der
Oberstadt, derzeit von Nicolaus Lorenz,
Barbier und Friseur, bewohnies
Wohnhaus
zu Eigen versteigern. U
St. Ingbert, den 18. Juni 1886.
Nemmer, k. Notar.
Licitation.
Samstag, den 10. Juli 1886,
Nachmittags 2 Uhr, zu St. In gbert
n der Wirthschaft von Johann
Schmelzer Wittwe in der Pfarr⸗
gasse, wird durch den unterzeichneten,
Jerichtlich hiezu beauftragten kgl. Notar
der Abtheilung halber zu Eigen ver⸗
teigert:
Steuergemeinde St. Insbert.
Plan Nr. 506, (6 Dez.) 1
12 70 qm Fläche, worauf ein
Wohnhaus, Stall und Hofraum,
und Plan Nr. 507, (8 Dez.) 2
aà 70qm Pflanzgarten, zusammen
ein Ganzes bildend, gelegen zu
St. Ingbert in der Pfarrgasse
neben Johann Stief und Johann
Martin.
Eigenthümer sind die Kinder und
Erben der zu St. Ingbert wohnhaft
gewesenen und verstorbenen Eheleute
Beorg Brünion, lebend Berg—
mann, und Maria Becker, als
1. Georg Brünion, Buchhalter,
n St. Ingbert wohnend; 2. Amalie
Brünion, gewerblose Ehefrau von
Peter Joseph Uhl, Bäcker, beisammen
allda wohnend; 3. Elisabetha
Brünion, ledig, Büglerin, daselbst
vohnhaft; 4. Felicitas Brünion,
edig, Dienstmagd, allda wohnhaft,
ur Zeit in Kaiserslautern im Dienste;
5. Auna Brünion, ledig, Dienst⸗
magd, in St. Ingbert wohnhaft, der⸗
‚zeit in Diedenhofen im Dienste; 6.
Maria Brünion, ledig, Dienst⸗
nagd, in St. Ingbert wohnhaft, der⸗
nalen in Kassel im Dienste; 7. Jo⸗
hann Vrünion, früher Postad⸗
junkt in Erlangen, jetzt ohne bekanntes
Bewerbe und ohne bekannten Wohn⸗
und Aufenthaltsort abwesend, vertreten
durch Carl Ludwig Seel, kgl. Notar,
nn Blieskastel wohnend, als gerichtlich
ꝛrnannten Repräsentanten.
St. Ingbert, den 19. Juni 1886
Kemmer, tigl. Notar.
Geschäfts-Empfehlung.
Der Unterzeichnete beehrt sich er⸗
gebenst anzuzeigen, daß er in hiesiger
Stadt sein Geschäft als
—AVDMDücde
angefangen hat und empfiehlt sich w
allen in dasselbe einschlagenden Arbeiten
und Reparaturen, unter Zusicherung
hilliger und prompter Bedienung.
Für gute, elegante Arbeit und guten
A
Philipp Gilchen,
wohnhaft bei Herrn Vogelsang.
⸗ 2
Sprachunterricht
englisch, französisch und holländisch,
vird unter besonderer Rücksicht auf
zrakkischen Gebrauch und landesübliche
Aussprache gegen mäßige Vergütung
rtheill. Wo ? sagt die Exved. d. Bl.
der Trauergottesdienst für vr. Majestüt
König Ludwig II.,
wird am Dienstag, den 22. Juni Jl. J. Vormittags
im halb 10 Uhr in beiden Kirchen abgehalten, wozu die
herren Beamten, der Stadtrath, das Lehrerpersonal und
ämmtliche Vereine der Stadt St. Ingbert hiermit einge⸗
laden werden.
St. Ingbert, den 19. Juni 1886.
Das Bürgermeisteramt:
Heiurich.
Turnveérein
Elverrsberg.
Morgen (Sonntag, 20. Juni curr.
feiert der hiesige Turnverein sein
VIII. Stiftungs-Fest,
verbunden mit
* L * —
Fahnenweihe“, sowie Schauturnen u. Concert.
Fest- LrOogrramm:
Morgens 6 Uhr: Weckruf; 9— 12 Uhr: Bezirksvorturnerstunde; 13 Uhr:
Fahnenweihe auf dem Marktplatze; darnach Festzug, Festrede; 4428 Uhr:
„chauturnen und während desselben Concert; 8 Uhr: Ball.
NB. Die Kapelle des 30. Inftr.⸗Regim., rühmlichst bekannt, unter persön⸗
licher Leitung ihres Herrn Dirigenten spielt das Concert. Entree 25
Pfennig. Um recht zahlreichen Besuch bittet
Der Vorstand.
in Vers
Nur ein Versuch geehrte Hausfrau!
Bestätigt, daß das weltberühmte Hodurek'sche MORTHFIMN, mittelst
neiner Bestaubungs⸗Spritze das beste Vertilgungsmittel gegen alle Insekten
Wanzen, Schwaben, Flöhe, Russen, Fliegen, Ameisen) sicherster Schutz
jegen Mottenfraß ist. Padeà 10, 20, 50 Pf. desgl. Küchen⸗Schnell⸗
zutz und Glanzstärke, in St. Ingbert bei P. Fery, in Ensheim be
3. Düfsel und Feger, in Rohrbach bei Würtz und in allen besserer
'olonial. u. Seifen⸗Geschäften.
Interessanteste Wochenschrift für das gebildete Publikum.
Deutsches Montags-Blatt.
Diese literarisch⸗politische Zeitschrift ersften Ranges verbindet die Vorzüge einer unter⸗
Jaltenden und anregenden Wochenschrift mit denen einer wohlinformirten, reich mit Nach⸗
ichten aus erster Quelle ausgesiatteten Zeitung, und so entspricht das „Deutsche Montags-
Blatt“ in seiner Doppel⸗Natur einem entschiedenen Bedürfniß des gebildeten Lesepublikums,
vofür die große Verbreitung den besten Beweis liefert. Außer den Beiträgen der regelmäßigen
Nitarbeiter liegen bereits eine Reihe sehr interessanter Artikel oder Zusicherungen solcher für
ie nächsten Quartale von Schriftstellern vor, die theilweis schon zu den gefeiertsten unserer
nodernen Autoren gehören: Paul Heyse, Karl Blind, Alexander Baron Roberis, Otto
toquette, P. K. Rosegger, Richard Voß, H. Villingeꝛ, E. Vely, Max Ring, Hedwig Dohm
herhard Rohlfs, F. v. Holtzendorff, Oskar Blumenthal, Neumann-Hofer, M. Wilh. Meyer,
Ferd, Groß, Alex. Moskowsli, Hermann Suderman, Herm. Heiberg, Otto Brandes, Franz
ind Paul von Schönthan, Albert Träger, Emil Schiff, Sara Hutzler, Wilhelm Raabe,
dobert Byr, Woldemac Kaden, B. Oulot, Emil Peschkau, Konrad Telmann, Gottlob Adolf
drause, M. v. Ebner⸗Eschenbach, Karl Wartenburg, W. Wyl., H. Schwarzkopf ꝛc.
Außerdem wird das „Deutsche Montagsblatt“ im Laufe des nächsten Quartals größert
ovellistische Arbtiten veröffentlichen
Heinriehn Ehrlieh: Ein Hazardspiel der Gefühle. Uedwig Dohm
MNarie. A. Weber: Stickluft.
Alle Reichspostanstalten u. Buchhandlungen nehmen Abonnements zum Preise von
2Mk. 30 Pfg pro Quartal entgegen. Bei Postbestellungen verweise man auf Nr. 1503
er Post⸗Zeitungs⸗Preitzliste pro 1886. Inserate finden durch dieses fast ausschließlich in den
einsten Familienkreisen gelesene und in allen besseren Hotels, Restaurants, Conditoreien ꝛc
usliegende Blatt eine sehr zweckmäßige Verbreitung. Probenummern versendet gratis und
ranko die Expedition des „Deutschen Montags⸗Blatt“, Berlin 8W.
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Dder vorgerückten Saison wegen verlaufe jsämmtliche
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Der Ausschuß
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ei: frei von jeder er
Uicht zu übersehen:
Am 265. August
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Il. Gewinnziehung
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agentur A. u. B. Schuler in
München. Die Loose zur 1
Ziehung waren 14 Tage vo
dem Ziehungstage
vollständig vergriffen
Man sehe sich deßhalb mi—
Edenkobener Loosen zur M
Ziehung bei Zeiten vor, zumal
die Gewinneintheilung mit mini⸗
sterieller Genehmigung aufge⸗
bdessert wurde und nun gewonnen
werden können:
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20,000,. Mk. 10,000, Mt
5,000,. Mk. 2,500, 10ma⸗
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