uimdzugleich Am delssett su Rnwendung konmende? Verfahren ist,
an e moglichst lange aufzubewahren. so ist es aber hsermit
goch nlcht gesagt, datß dussfelbe das beste und vortheilhafteste Ver—
sahren ist. chemischen Untersuchungett“ des
Aꝛ er Salzlacken, hat man gefunden, däß duürch das
pödeln des Fleisches mit Salz, demselben 28 seiner werthvoll⸗
den Bestandtheile entzogen werden und in die Lacke Übergeführt
derden. Das gesalzene Fleisch ist deßhalb weniger nahrhaft und
N haufig genossen der Gesundheit schaͤdlich. Da, wo die Salz⸗
tacke des Fleisches nicht benützt (wo sie ausgegossen) wird, wie es
noch so haufig geschiehi, waͤre demnach das Einpoöckeln des Fleisches
n eine wahre Verschwendung anzusehen. Daher darf es nicht
versäumt werden. die in der zurückbleibenden Salzlacke sich vor⸗
indenden werthdollen Stoffe zu gewinnen und zu benutzen, wel⸗
det quf folgende Art geschehen kann.
7 zůerst setft Ran die Suljlacke durch in wblleuct Tuch, wo⸗
—X eeree de ; dann erhitzt man die durch ·
zesfeihte Flusstgkert im einem glafirten Topf und entfernt die oben⸗
auffchwitnmenden Eiweißstoffe durch Abschäumung.Sobald nun
die Fluffigkeit bis zur Halfte eingedampft ist, nimmt man fie voni
Feuer weg, feiht sie nochmals durch ein wollenes Tuch und dampft
dann die durchgelaufene Flüsstgkeit bis auf eine zurlickbleibende
hraune Salzmasse ein. Dasselbe wird, nachdem es wvollkommen
trocken ist, in gut verschließbare holzerne oder gläserne Gefäße ge⸗
zUllt und als Zuthat zu Speisen namenklich zu Suppen verwen⸗
det. Kraftlose Speisen werden dadurch fehr kraftig und nahrhaft.
Will man dieses Salz nicht in der Haushaltung gebrauchen, so
hampft man die Lacke ohne fie durchzuseihen bis zur⸗ Salzmafsse
und benußzt es als Beigabe zum Viehfutter und zum
Betränke. IJ
Couventionelle Wieder⸗
versteigerung.
Mittwoch, den 22. Jannar 1868,
Nachmittags Uhr..
u St. Ingberter Grube in der Behausung
bes Adjuncien Bictor Gra⸗ffisom wird
vas den Eheleulen Andreas Knoblach und
Zlisabetha Finkler daselbft angehdbrige Wohn⸗
hdaus wegen nicht erfolgter Zahlung des
Zaufhreises desselben auf Anstehen von
Wendel Schwarz und dessen Ehefrau
Lyhristiana Berger öffentlich in Eigenthum
dersteigert, namlich :
BGKin in St. Ingberter Grube im
DistriltRußhütte gelegenes Wohn⸗
nus mit Schweinstall, Hofraum, Gar⸗
lenund Acerland, Felsenkeller, Bach⸗
haus, Platz und allen sonstigen Zube⸗
hörden enthaltend ein Flächenraum
von 18 Daz. begrenzt einseits von
Johann Siegwart und andrerseits von
Thomas Koch.
V Horn, igl. Notar.
Freiwillig gerichtliche
— I
Versteigerung.
Saämstag den 28. Januar 1868 Nach⸗
nitiags 2 Uhr zu St. Ingbert im Stadt
hause, wird das den minderjährigen Kin—
dern der daselbst verlebten Eheleute Peter
Quirin und Maria Huͤd, nämlich: dem
noch minderjährigen Franz Joseph Ouirin
and Johan Quirin angelhrige Wohnhaus
auf Anstehen des Vormundes Franz Fich
ter, Sandgießer zu St. Ingbert wohnhaft,
unter gerichtlicher Ermächtigung öffentlich
in' Eigenthum versteigert, als:
„2 Dec. Fläche, worauf ein Wohnhaus
mit Hofraum, gelegen zu St. Ingbert auf
HDöfchen oder an dem Großbache ne—
ben Valentin Stief einseits und Adoldh
Jungfleisch andrerseits.
Sorn, k. Notar.
Wohnungsveränderung.
Mein bisher betriebenes Sattler und Tapezierergeschaãft habe ich in
das frühere Strack'sche Haus in der Unterstadt, Ede der Babnbofsstraße, were
legt, und damit eine 6
—D 37* *7 — —— —
Nestauration
berbunden, die nun eröffnet ist, und meinen verehrl. Gönnern auf's beste zu
emfehlen mir erlaube, unter Zusicherung billiger und prompter Bedienung.
Für gute Speisen und Getränke wird immer bestens geforgt.
UVUVLriedrich Stutamann,
Battler uund Taperierer..
Zeitungs Annonden-Expedition
b. ——
—A
7
333 —
323
2* 224
33283
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384.8 *
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82137
123383*
238 24
2828 8
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8 1*
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Echöne, fritche gewässerte
Stockfische sind jeden Tag zu
haben bei
JI. J. Gre venig
in Sit. Ingbert.
Feiner 1867er Gimmel⸗
dinger Wein im Hanse der
ZSchoppen zu 9 kr. über die
Straße zu 8 kr. bie
S. Westphälinger.
Der Unlerzeichncte hat Eichen. Kie⸗
fern und Birkenes Klafterholz
owie auch schͤnes Kiefernes Bau—
Jjoltz in jeder beliebigen Länge und Dicke
u verkausfen. 1X
* — V. Höh.
Breitermühle bei Würzbach.
Gewäfsseret
Stockfische
bej Peter Stief.
Bon Scountan den 12. 6.
T. an nehmen auch wir den Thlr.
nur mehr zu seinem richtigen
Werth von 1fl. As kr. an.
Die Sehnapohaßeher Bäceker-
Ein braver fleißiger Junge
tiaun bei mir in die Lehre
Heinrich Stief, Baͤcker.
Frucht⸗ Brod⸗e, Fleisch⸗ ꝛe. Preise der
Stadt Honiburg vom 8. Jan. .
Weizen 8fl. 40 kr., Korn 7 H. 26 tr.
Spelz 5 fl. 33 tr., Gerste, — Zreihige, — si.
— kr., Mischfrucht 7 fl. 33 kr., Hafer
5 II. 2 fr., Erbfen 4 fl. 40 kr., Kartof⸗
seln 1fl. 18 kr. per Ztr. Kornbrod, 8 Kgr.
32 kr., ditto 2 Kgr. 22 kr., ditto 1 Kgr.
1ltr.,Kühfleisch 1. Qual. 16 kr., 2. Quol.
4 r. Kalbfleisch 12 ir., Hammelfleisch
a6 kr., Schweinefleisch 16 kr., Butter 28 kr.
per Pfd—
reten.
——
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Geschäfts-Empfehlung.
Anmterzeichneter. macht hiermit dem ver
ehrlichein Publikum die ergebenste Anzeige
daß er sich hier als Schreiner etablir!
hat und vittet unter Zusicherung der mög⸗
lichst billigsten Preise, guter Arbeit und
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linschlagende Arlikel in Bau⸗ u. Mö—
belarbeit, um geneigten Zuspruch.
.Seine Wohnung ist in dem Lyon'schen
daufe im Jofephsihal.
IMh. Ph. ANhSr
Schreiner.
St. Ingbert im Januar 186868.
Aendt urter Börse.
Geldsorten.
vom 9. Januar. 1868.
Preuhische Kafsenscheine..1 4470-45
Breußzische Friedrichsdix .9 87-68
Bistolennn.9490-851
hollandische 10 A. Stucde., 9 84-66
Ducaten..337—239
MFrancs⸗Stücke ... 929-30
öAD
dold per Zollfund jin.. — —
)ochhaltiges Silber per Zollpfkund — —
Dollars in Gold 2 272 28
— — —
Redaltion, Druck und Verlao von R. F. Demoen in SDt
—XC . J